Akte 
Publizistische Äußerungen
Entstehung
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Chronik

1914 Der" Bund Deutscher Frauenvereine " gründete nach Kriegsausbruch den" Nationaler Frauendienst", unter Leitung von Dr. Gertrud Bäumer . Er arbeiteteim engen Zusammenhang mit Kommunal- und Staatsbehörden auf dem Gebiet derLebensmittelversorgung, Familienfürsorge, Arbeitsvermittlung und Auskunft-erteilung.

1915 Der" Reichsverband landwirtschaftlicher Hausfrauenvereine" unterLeitung von Elisabeth Böhm- Lamgarben entstand.

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1915 Zu einem" Internationalen Frauenkongress" im Haag( Holland ) mitdem gleichzeitig die Gründung der" Internationalen Frauenliga für Friedenund Freiheit" verbunden war, erschienen 150 Delegierte aus 12 Ländern.Der" Bund Deutscher Frauenvereine " nahm nicht teil, laut Getrud Bäumer ausfolgendem Grund:" Für die Ablehnung war bestimmend der Widerstand dervaterländischen Gefühle gegen eine internationale Demonstration..." DerBund verbot sogar die Teilnahme seiner korporativen Einzelmitglieder undboykottierte die Frauen, die im H aag teilnahmen, was zu Austritten von Frau-en, vor allem des radikalen Flügels führte. Dazu gehörten: Marie Stritt ,Dr Anita Augspurk, Lydia Gustava Heymann, Frieda Perlen u.a.

1916 8.8. Lily Braun , geb.am 2.7.in Halberstadt, Tochter des Generalsvon Kretschmann, die bekannte sozialistische Frauenrechtlerin, Schrift-stellerin, ist gestorben; B Memoiren einer Sozialistin, Die Frauenfrage u.a.

1916 21.23.9. Es fand eine sozialdemokratische Frauenkonferenz statt,an der auch Frauen aus Stettin Braunschweig , Leipzig , Düsseldorf , Dresden ,und Stuttgart teilnahmen. Louise Zietz sprach über" Frauenerwerbsarbeitwährend und nach dem Kriege". Die in ihrer Mehrheit gegen die Vertei-digungspolitik Oppositionell eingestellte Konferenz forderte" eine selb-ständige Politik der SPD zur Herbeiführung des Friedens und erklärte sichmit der oppositionellen Haltung der" Gleichheit" einverstanden.

1916 26.11. Eine Würtembergische, sozialdemokratische Frauenkonferenzkritisierte die Haltung der" Gleichheit" und forderte in ihr mehr Platzfür die Auffassung des Parteivorstandes. In einer Entschliessung wurdegesagt:" Sollte die Redaktion auch fernerhin die Parteimehrheit brus-kieren, dann kann die Konferenz die" Gleichheit" nicht mehr als Organ derarbeitenden Frau anerkennen und empfiehlt den Genossinnen die Gewerk-schafts- Frauenzeitung zu lesen!-- Die Konferenz setzte sich energisch für ddas Wiederinkrafttreten der Fraue- und Kinderschutzbestimmungen ein.

1916( nein es war 1917, nach dem Gothaer Parteitag, der die USPD etablierteund Louise Zietz dort in den Vorstand wählte)

Marie Juchacz wird an Stelle der zur USPD übergetretenen Louise Zietz dieLeiterin des Frauenbüros der SPD , von jetzt an MSPD/( Unabhängige Sozialdemokratie und Mehrheits Sozialdemokratie Deutschlans)

1917

Februar In Brtisch- Columbien wird das Frauenwahlrecht eingeführt.1917. Die Februarrevolution brachte u.a. das Frauenwahlrecht( Russland )1917 31.3. Der MSDAP gehören unter 243,061 Mitgliedern, 66,609 Frauengan.Die meisten männlichen Mitglieder standen im Feld.