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Wohnung einen Selbstmordversuch unternommen, wobei eine derSchwestern starb. Mit der überlebenden Schwester lebte nunGebtrud zusammen in Berlin - Haselhorst . Sie schlugen sichmühselig mit Flickarbeiten durch. Wie es scheint, hat manGertrud auch noch mit" Verhören" gequält, jedenfalls hat mansie auch noch gezwungen, in der NationalsozialistischenVolkswohlfahrt( NSV) zu arbeiten. Das alles scheint sie reifgemacht zu haben, mit ihrer noch mehr dafür prädestiniertenSchwester Antonie diesen letzten Schritt zu tun.
Uns bleibt das quälende Bewußtsein, daß diese- schon ansich zur Einsamkeit hingezogene
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Frau in ihrer letzten
Lebensnot entsetzlich einsam und verlassen gewesen sein muß.Die Lebensleistung von Gertrud Hanna trägt der heutigen undkünftigen Frauengeneration die goldenen Früchte.
LITERATUR
" Internationales Buch des Gewerkschaftswesens", Verlag
der Gewerkschaftskommission der Gewerkschaften
Emma Ihrer :" Die Arbeiterin im Klassenkampf
Verlag der Gewerkschaftskommission derGewerkschaften Deutschlands , Hamburg .
Paul Barthel : Handbuch der deutschen Gewerkschaftskongresse,Verlag Kaden& Co., Dresden
Paul Umbreit : 25 Jahre Deutscher Gewerkschaftsbewegung,Verlag der Generalkommission deutscher Gewerkschaften, Berlin 1915
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