<-- 4--
und baten um Auskünfte. Die Anregung zur Bildung gleicher Organisationen wwar von der" Generalkommission der Gewerkschaften11 an die Gewerkschafts-
ilder
kartelle gegeben worden.Helene Grünberg hatte an die Zentrale berichtet undhatte den Bericht mit der Anregung begleitet, eine allgemeine Agitation da-für einzuleiten. Dem war die Generalkommission nachgekommen, von dem Erfolgder Berichterstatterindes Versuchs wollte man abwarten, ehe man der weiteren Anregung, einen Zen-tralverband zu gründen, nachkam.
Wie war es gekommen? Vor Weihnacht kamen plötzlich mehrere Mädchen insArbeitersekretariat. Die" Gnädige" sei jetzt, vor dem Fest, besonders un-Cibeli olenegnädig. Es sei das Weihnachtsgeschenk- eigentlich ein Teil des
die Lanne verderbe
annon
Lohnes, das ihnen im Magen Miege.Man bittet um einen Artikel in der" Frän-kischen Tagespost"! Der Vorschlag einer Versammlung fand begeisterte Zustim-bei den Be&" offenerimung. Das Sekretariat ruft eine Versammlung ein, man denkt an eine kleine
Zusammenkunft, hat 100 Einladungen ausgegeben, es kommen erk.1000 Frauen/fanden
menes
5 Versammlungen dieser Art- Sonntagsnachmittags- finden statt, 200 Mitgliederwaren sofort eingetreten, der Verein wuchs. Auf den Teenachmittagen derruneaofHausfrauen stand ein Thema:" Die Revolution in der Küche".Es fehlte nichtan Versuchen, die Mädchen aus dem Verein zu locken." Lieber wollen wir einezeitlang aus der Stellung sein..." sagten viele.
( auch auf anderen,
bebiet
Das war zu Beginn des Jahres 1906. Inzwischen war Helene Grünberg aber wei-ter sehr aktiv. In einem Bericht heisst es:
38zialdemokratischen
" Die politische Frauenbewegung wurde am 18.Sept.1906 mit einerFrauenversammlung im Burgersaal eingeleitet, die als Delegiertezur Mannheimer Frauenkonferenz( 22.und 23.Sept.1906) die Arbeiter-sekretärin Helene Grünberg wählte.Als sie dann in einer späterenVersammlung Bericht erstattete, wurde sie als Vertrauensperson ge-wählt. Von der Gründung eines Vereins musste Abstand genommen wer-den( Vereinsgesetz) dafür aber wurde das System der freiwilligenParteibeiträge eingeführt. Die Bewegung machte bald gute Fortschrittedie Zahl der freiwilligen Beitragzahler stieg bald auf 500,"zu Mannheim 1906.Aber in der Amar Frauenkonferenz hatte Helene Grünberg Gelegenheit einen ausführlichen Bericht über ihre Dienstbotenbewegung zugeben. Es war eine sehr gute Ergänzung zu dem Referat von Louise Zietz überdie" Landarbeiterfrage".Beide Arbeiterkategorien standen noch unter drako-nischem Ausnahme recht. Das Referat von Louise Zietz war brilliant, ausgear-beitet, entwicklungsgeschichtlich, ökonomisch und sozial fundiert, flei-ssige Arbeit einer klugen Frau, die aus der Arbeiterklasse aufgestiegen war.
die