Akte 
Manuskript "Leben und Arbeit"
Entstehung
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organisieren.- Es war für sie, die 1933 in die Emigration gehen musste,sicher die grösste Freude, bei ihrer Rückkehr aus Amerika zu sehen, wietrotz der grausamen Unterbrechung durch die nationalsozialistische Zeit inihrem Sinne weitergearbeitet worden war.X- So ist ihr Tod ein schwererSchlag für ihre Angehörigen und für die Arbeiterwohlfahrt. In ihrer letztenLebenszeit hat sie sich mit dem Buche' Sie kämpften für eine bessere Welt'selbst noch ein Denkmal gesetzt. Ohne aber zu ahnen, dass sie bald zu je-nen gehören würde, von denen wir Abschied nehmen mussten, hat ihr Freundund Kollege Fried rich Stampfer dem Buch eine Einleitung voraus geschickt,die Marie Juchacz in einer wundervollen Weise ehrt."

Aber auch Louise Schroeder und Friedrich Stampfer haben Marie Juchacz nichtlange überlebt. Inzwischen sind die Reihen der Alten noch lichter geworden,viele der Freunde und Mitarbeiter von Marie Juchacz sind ihr bald gefolgt,und noch weitere werden folgen, denn das Leben geht für jeden Menscheneinmal zu Ende. Nur wenigen ist es vergönnt, durch besondere Leistungenoder Werke ihr Leben zumindest in der Erinnerung der Nachwelt zu verlän-gern. Dieser Aufgabe soll das Buch über" Leben und Arbeit von Marie Juchacz " dienen.

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the dem immerwährenden Denkmal, Arbeiterwohlfahrt"-als Erganding 20-