werden kann, sind weitere Themenkreisedieser Einrichtung.
Bei der Behandlung all dieser Fragen,selbst bei der Vermittlung ganz kon-kreter Fähigkeiten und Kenntnisse wirddarauf Wert gelegt, daß im Mittelpunktaller Bemühungen der einzelne Menschsteht, der sich in die Gemeinschaft derFamilie und darüber hinaus in die Ge-meinschaft unseres Volkes gestellt sieht.Seit Inbetriebnahme der Mütterschulehaben bereits 1500 Mädchen, Frauen,Mütter und Großmütter, Verlobte undVäter an den verschiedensten Kursenteilgenommen. Immer mehr setzt sichauch bei ihnen die Erkenntnis durch,daß die Familie als Hort engster mensch-licher Gemeinschaft nicht nur eine ge-schenkte Kostbarkeit des Lebens ist, son-dern auch Pflichten und Anforderungenstellt. Ihnen als Teilnehmer und Teil-nehmerinnen der Mütterschule ist dieseEinrichtung nicht nur eine Stätte derBildung, sondern auch eine Stätte derBegegnung geworden. So steht über demWirken der Mütterschule Minden derSatz:„ Glückliche Familien schaffenglückliche Menschen."
M. B.
Später wird man im eigenen Haushalt man-ches Familienfest mit hübsch verzierten klei-nen Leckereien verschönern, wie man es hierin der Mütterschule gelernt hat.
Dank an Care
In den vergangenen 14 Jahren ist derName CARE tief ins Bewußtsein derDeutschen eingedrungen. Am 5. Juni 1946begann die Tätigkeit dieser großen ame rikanischen Hilfsorganisation, die aus-schließlich aus Privatspenden erhaltenwird. ,, Hinter jedem Dollar steht die per-sönliche Hilfsbereitschaft eines Amerika-ners oder Kanadiers", dieser Satz ausdem Abschlußbericht sollte nie vergessenwerden.
CARE hat nun seine Tätigkeit inDeutschland beendet. In den vierzehnJahren sind Spenden im Werte von rund350 Millionen DM nach Deutschland ge-kommen. Mit einer CARE- STIFTUNG in
nun
Im Namen der Arbeitsgemeinschaft derFreien Wohlfahrtspflege dankte FrauLotte Lemke dem Care- PräsidentenHarald S. Miners und seinen Mitarbei-tern für die großzügige Hilfe und über-reichte eine Auswahl von Trachtenpup-pen aus allen Teilen Deutschlands alsäußeres Zeichen der Dankbarkeit, dienicht nur materiell zu bewerten ist, son-dern die auch dazu beigetragen hat, diepersönliche Freundschaft zwischen Deut schen und Amerikanern zu stärken.
Seit 1949 kommen durch Vermittlung desUniversalist Service Committee, Boston ( USA ), junge Menschen für etwa sechsWochen als freiwillige Helfer in die Ein-richtungen der Arbeiterwohlfahrt nachDeutschland . In diesem Sommer sind es25 amerikanische Studenten und Studen-tinnen, die in den Flüchtlingslagern Stu-kenbrock und Waldbröl im JugendwerkDruhwald sowie in der Ferienerholungfür Flüchtlingskinder auf der Schwäbi schen Alb und im Schwarzwald tätigsein werden.
Die Gruppe traf am 27. Juni in Hamburg ein und flog am nächsten Tag zunächstnach Berlin , um die Situation dieserStadt, die immer im Weltgespräch ist,aus eigener Anschauung kennenzulernen.Unser nebenstehendes Bild zeigt sie imFlüchtlingslager Berlin- Kladow, das ih-nen von der Vorsitzenden der AW derStadt Berlin , Frau Ida Wolff, gezeigtwurde.Foto: Telegraf, Berlin
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