ON 1/HSBEEOOO09 ago(Sinzheime- Au Paula(Sinzheîmer geb.) Stettenheimer, rau MA Paula Stettenheimer Würzburg Weingartenstr. 2. Leerbachstraße 120 5. T. 13. Korliches! Mein Sie zu schreiben, hat’ ich heute nicht. Alles wesentlich sag’ ich Dir ja immerg Ked dann ist es ja nun wir uns sprechen. wir ich sie gedankig nicht wahr? Karten wie froh sie ich, wenn ich’ mal so dankbar gang ausstecken kann und es so ganz fühle: Fenig: hat' ich Dich und die Ruhl. Du bist mir die Rohne Liebste, müsst sie mir sein. Dass alles wirte statt nur frei wird. Wir freu ich mich auf die Stunden wo die Zeit stille stellt, nur uns alles gleichgürtig ist. Die sammels sich da die kraft, die wir kränken. so viel wir wollen nicht mehr qu samme darüber reden. Kärtchen nehmen wir alle Stuerln. um das zu Lekung war wir in guten reden. Verderben wir eie stets zuviel die Schneeras lichen Stunden. Rezen wir nicht geraltsam, auf feinen, leise Fussette komen muss— wie ex Meines wünschen, das plötzlich das warm Schmänz’sche an uns drückt. Kielen wir waren oft zu nagestum, zu heiss. Kärlehen, darin viel O Jahr! , was mir wie wir wieder. der wir wissen ja jetzt was hab’ ich mich heut geplackt, – mit tausend Kleinigkeiten. Kar sai gebt noch so, bis B u kommt. Heut' Aber nun ich ert Bückerordnunter M r Dann wird in so freu körperlich wird? in— bis der geraute an dit Hann Graf mit recht. Dann hab’ ich Dich neben mir und Ich sagt inne: Kerkten, Kerleter. Als ob ich nicht mehr ohne Dich sein konnte. Kühnen hab’ und sehr lieb, ich will Dir ja soviel geben er von Dir so viel haben? Aber jetzt muss ich Bücher ordnen, nur ert einmal bei Dir anrufen. Ses feines nach ein liebes Rundahlt rüberte. Frau Tanta Stekenheimer Würzberg Weingartenstr. 2. Sonntag Leerbachstraße 120 mein Kerkken! Ei, wie warst Du heut am Telephon in makt’ es ihre mich dann etwas über das Seelchen geglückte war. Ober war's Tauslang Du saßt Dich um mir nicht erstrecken laßen, wenn in einmal ein bisser übermütig bin. Wir verstehen uns ja vorh. Ich hat einen schönen Tag Liebste, klar und sein, trotz des Nebels. Ich hat kenn’ getraint von nassen zusammen laken. Was es vor sein. kent't bear fing it mit Am grossly Ordnung machen an. Ich habe viel zu ordnen damit mein kehr über nicht gequält ist wenn es hier einzicht. Ich wanche Ortig, inderes nur aussi. an beiden hilfst Du mir. zu er Nein? Darauf Giebst Du Antwort, Liebstag wenn im Dienstag bis Dir bin, worauf doch sehr freut your very affectionate 8 rte auch Dr. Taula Sinzheimer h. Mr. Frau C. Selig Würzburg Weingartenstr. 21 MAIN Dr. HUGO SINZHEIMER RECHTSANWAlT Frankfurt a. M., Tel. Hansa 41669. Goethestr. 26 20 16 IV Lebens Kritstag! Ist jetzt komme ich dazu, die zu schreiben. Ich bin in der HauselsohnFrase und hab mich sie bisschen zurück. zogen, samit ich erreiben kann. Dais Du Ditz in Vürzburg ad voll füllst, glaubt ich. Ich nett mit auf wir geführt ue den Seine Seiner einer Cankbar für all' die Liebe Garten freundschaft, die sie so überreich spendet. atme nur recht tief die gute Deimatluft ein uns freue Dir der innra Ruhl, Sie Sie Dir giebt. Sie zu Fruste ist ja lente schwer. t ich geb’ mir all stücke, sie zu haben. Aber es fällt schwer, wenn man ihr dient vor Demunheit gegenüber stets, die zur Krieg openbart. Das où so freissig für unsre Friedensideen verbst, freut mich. Hoffentlich Last Du Erfolg auch in Würzburg. Liebe Läsi ich mich immer rüste Linreissen grosse Diskupiren zu führen, in ärgen mich immer nächter mit nehme mir immer weise er) die Kunst Ro Inveigens zu üben. Wirk bin ich noch gar eine so er Sache gekommen, mich zu Hause geKönig auszurücken. Am Sonntag thut überNun werde R Leseleufel, geben seiner vor ich so müde, wir sie zu- Grot fing, und ein dem Chokolade zu trinken mir mich zu gerstenen, nur Leute A heur tin ist in der Andelsochnstr, vi heftri Kleß disKupinci enttrannt sind. Paul u Pauls sont aussi sa. tever was ses bliHerrin, sein die Adieu sagte. Es reist morgen würde ab. Grete sorgt hat für wort. Heute mittag gais Leberkünfel zu meiner frassen Überraschung. Gestern kitig vor Konrad Wiste sa uw vis apa Gisch. Curas prent ich sittig nach Würzburg komen zu können. Er bekreit am 3. K. Frien und konnte dann kamen. Wir wollen mir Samstag in Vürghung besprochen, wann er nach Sieglich können kann. Kütet soll die C. Mutter wir zu viel zu, wenn sie ihn kommen lässt? Mit Leewenstal habe die Leute geprochen. Es sagt mir morgen, ob er samstag mitsfevoll kann. Er war ganz pauert über die liebe Einladung. Einliegend ein Brief an Dich. Die Einlagen für Trautchen habe ich plötter abgevandt. Die Brotkarte statt Treti vot heute. Hoffentlich geht es zu lieben hintersten vater gut. Wie gern lätt’ die Trantchens Augen geschehen wä sie den Elefanten uir sei Kamel sah. Sie wir im Hohen nah sehr vieh karneh sehen. Ist frei mit diesen darauf, die ganze liebe Geschschaft bald reits zu sehen. Ich telephonive morgen raum ist komme. Die 1. Rücker soll nur keine besorgten erweitigen Treffen. Das schmote ist das der Café- Mittags und Kegen. Was Du, Lebens Kraten, praest mit Lir auch. Es ist merklich wahr. die einer Orsung’ traut’ ich und sie lebe Torge und die sanftr Rufe. Es ist alles ausgeglichenen, wenn zu sa bist. Rein willigt caféchii hat er Leute gezeckt. Ich habit hie in's Af's gegangen und daran gefadert ri eher es ist, wenn sie weit zu Hancé beisammen sind: Grüsse sei l. Mutter und Tuchtage Usa bezahlt. Sonnenangen het feste, sie an die Sonne glaubt und Anklauten weil ich nur exciret Mrt Küsseln H. Hohen Dr. HUGO SINZHEIMER Goethestraße 26. Bau Paula Stehenheimer 2 Aus nve Weingartenstr. 2 Leerbachstraße 120 Donnerstag du mein liebes kommt! sti, was was dem heute los? Nun hab’ ich ein drüher Briefkug gelesen um das erste war, dass ich – einen moralierten das in Würzburg Katr empfang. Nun sitzt im seiner Frauchen bereits so lieb nur so zu, er ist, als Mann, der pareits so reach, Sann sei Franchen bald deuten muss: Ei, der verziss mich ja ganz. kar da schreibe. er kam mich ja ja eine ergeunher so ist's, bemerkte. Ich kann Dich nicht erging bist ja doch immer bei mir, gelbst mit wir kaum, um ich spreche mit Dir, schon Dich an er frage, prüfe, freue mich, nur die schliertik ganz bein. Kerlesen heut’ natist Du Angst. Insicht's. Du ratist Angst vor meiner Angst, Sass ich mit unerlich werden wie denn ich vergleite aber dann es eine bei Dir hinhar ich sprang eben nach Hause, und hätte Sich so mit dändern greifen mögen, nur vor so arm, dann die neue so wärst. Nun sitz? in hier und warte, bis Du mich anlaufert. Denn du wolltest mich vork um 11 kurz anrufen. Der rill Dir lauter eine Dinge sagen, um freue Nicht wäre, kornte, zu Lieber, mich darauf ich erlange viel von der Liebe, und in bin gar kein Courmarw. Ich glauby es ist gar nicht so nicht, wie zu traten, mich haterhalten. Uns das Last Du heute geführt. Almes Kind, hast Du Dich gesorgt? Komm, in sag, die was: das sie sehr, dann in die hat, möchte niemehr schon Dich sein. Hört Du? Von ganz will ich sich haben, wenn Du gang nun gehört nur sein Du v rk empfieckt, in meinem Aufste liebe ist. Nur kein geliebet. Her mit Dir, verlehren, du sollt rathen in dier würde, sie alles von Dir und einer Betrücklich rik. Letzt Jetzt hab’ ich mit Dir gesprochen. wie ich wäre, wie sich Du sich. Aber, von Ihnen zu meiner ein Angst, die in Leben Sie wäre Freunden zu zeigen? Worte, verleben Sie werden sich alle heb gewinnen, weil in Dich lieb habe, nur weil du du bist, das Forfst Du nie vergennDie Hauptsache ist ja aber schliesslich: Wir beide: Nimm wer? Es in Frau wie auf eines so sehr, als mit Dir ehem zu um Nun schlöfst du kente gut er feilich bin. Du denkst an mich, wir ich an Dir dest. Hn nur Denken gar ja jetzt darauf, uns ganz u haben weisst Dù, aus Ninnen ganz zu habe, somit ich in Dir, Du in Juris lebert. Kal' sey – eine Sie in müde gerade Darum Sehlen. Der Tag war das davon. Er was nicht von Hoffnung. hat die Tagl wieder immer seiner, gelt? Das Kerlchen sel, zu essen und zu trinken wird sie genug finden; das stantino, und haben eine unsterbliche Seele! Und sey hat zu sehr mag sie ganz allein hausen, wenn es wirklich wahr ist, daß sie Die Alte war abgestiegen und band ihr Pferdchen an den I Dein Weib im Hause behalten, den ganzen Winter, wie eine bereut und als Nonne leben will: die Zeit wird dann für späte „Heimkehr“. Tochter. Anfangs ohne zu wissen, wer es sei. Eine Kreatu Eisenstab des Fensters. Costantino sah sie an, ein wenig verdottes— und damit basta! und dann erzählte mir me hindert zuerst, dann erst bemerkte er alle die Frauen, die c Von Grazia Deledda. Die Alte band den Schlüssel in ein Taschentuch, betrachtete, ihn, wer die Frau ist; eine die vom Hause entschlüpft wa= er rückte sie Haustüren neugierige Umschau hiel= Augenblick die Weinpflanzung, die im zarten Grün des wie ein Vogel vom Nest, so, weil... energisch die Mütze zurecht und erwiderte den Gruß der Fremebenischen vor 3. ages versteckt lag. unterhalb des Waldkranzes, der den Unglück verderbe sie! Fortgelaufen ist sie, weil den, indem er das kleine Tor des Hauses öffnete. Berg säumt— und setzte ihren Weg fort. Mannsleute sehen wollte, die über die Straße gin Als sie vom Hause fortging— und das geschah oft, denn das Herz vor Freude, weil ja die Base, sein gestorCostantino begleitete sie ein Weilchen: er war ganz heiter, Und alle drangen sie mit ihren Blicken in mein Haus ein! sie war eine fleißige Kirchgängerin— bat Manella Fadda die mund nicht zu Hause war. Für einen Augenblick schienen ihn die mutigen Zeiten zurückgekehrt zu sein, als Frauen ihrer Nachbarschaft, jeden, der inzwischen nach ihren solange sie meine Freundin war, ist sie gut und fügsam geben. die bösen— ben: als mein Weib aber ist sie meine Geistel gewesam geblie voller Hoffnungen und guter Vorsätze für die Zukunft.— etzt niemand da oben— aber die Barbara hat ja keine Signora Rughitta, noch lebte und in 5 Reffen Costantino fragen würde, zu sagen, daß er außer eine erste Fr. fürcht— und dann sind ganz in der Nähe meine Freunde Kirche ging— während er ganz allein zu Hause blieb— mit „Das tut nichts zur Sache. Jetzt ist sie reuig.“ halb sei. Hirten, die werden sie bewachen! Und dann— auch ich der kleinen Barbara— Nun wat es an diesem Morgen, einer schönen frischen mußt sie wiedernehmen: Du magst sie einschließen. Denn doch — das heißt, in den ersten Tagen lasse ich mich nicht sehen Morgenfrühe der Fastenzeit, daß eine der Nachbarinnen ein Die Alte fah sich rings um. Traurig war dies Haus, feuer= Nonne will sie nun führen, sagt sie Dir! Und siehst nicht wahr, das ist recht so, was meint und enge; ein einziger Sonnenstrahl spielte über dem Küche alte Frau vom Orte Manojada kommen sah— zwei Tüche shalb habe ich die Fahrt zu Dir gemacht; jetzt um den Kopf geschlungen und unter dem Kinn fest zusammen fenster, tief unten an der Mauer, im düsteren Grund; und „Ihr tut gut so, Costantino,"— sagte die Alte zustimmend Ostern wird mein Sohn heiraten, eine reiche, würdige FraFeuer, überdeckt von einem großen Aschenhaufen, ge= gelnüpft, hockte die Alte auf einem Pferdchen, das klein sie ihm zukommt— und sie wird in Zukunft bei uns wol Und er nahm Abschied von der Frau und ging hinauf ins Einigel eines Grabes. Die Alte setzte sich still hin, d wie ein Esel, hielt vor der geschlossenen Haustüre der F : und ich und mein Junge, der gütig ist, wie aber sein Weingut. Das Haus war jetzt wie eine gemauerte, fe über und gab Costantino ein Zeichen, zu bleiben. Fadda an— als ihr rasch die Frau, die das alles beobachte, würden Dein Weib wohl im Hause behalten- Hütte, in zwei Räume geteilt, der eine ganz mit Fässern u e sie da drinnen die Herrn te, entgegenlief und rief Braut will es nicht. Also, Costantino Fadda, bedenke es Körben angefüllt. Rasch machte er Ordnung, räumte drinne Du weißt wohl, daß Dein Weib bei mir ist, in meine „Da ist Keiner! Signora Manella ist zur Beichte gegebl. lege die Hand aufs Herz: In dem Augenblick, da Dein ad draußen alles zurecht, und tat ein paar Hände voll Hause— sie bittet Dich, ihr zu verzeihen— und möchte heim gangen und Costantino ist unterwegs, oder, wer weiß, an ###ib von meinem Hause scheidet, ist sie eine Verirrte, ein auf den Herd; das Brot, das er mitgebracht, legte er kehren Ende ist auch er in der Kirche. Aber wenn Ihr ab Heimatlose. Prüfe Dein Gewissen! tältig in den Korb, stellte ihn so auf, daß die Mäuse nicht „Der Teufel soll sie holen!"— fluchte der Mann; wollt, so kommt hier herein und wärmt Euch ein wenig Und der Mann griff sich nach dem Herzen; das zitter kommen konnten. Weil aber eine Frau nicht nur vom Br. taub: sie blickte nur ringsumbe aber rückte er sich zurecht, stützte den Ellbogen aufs Knie, Die fremde Alte st. Verlangen und Sehnsucht; aber er empfanben kann, ging er rasch hinab, machte ganz heimlich ei= die Faust und schien nachdenklich zu werden. Die Alte betrachtete, von Mitleid, von buchtenden Augen, sah wohl, da — mit ihren kleinen se= Manella. Sack mit allerlei guten Vorräten zurecht und brach am frühen, Furcht vor der„ sen war gleich einem Hause d still die kahlen Wärde, die Hände im Schoß gefaltet die Casa Fadda fest verst Laden der Und die Base sagte Nein! Ueberdies kam sie ja von de= geführt. den des nächsten Tages wieder an Trauer— sah die Weiber in den Türen stehen und neugier nicht er= "Zucker und te zurück und war unduldsamer unnachgiebiger als herüberblicken, die Eine einen Korb in der Hand, die Andere/ passe das Weib berei= auf den Gruß leib gibt. ###assee: die Frau hinter dem kleinen Ladentisch lachte:— " sagte sie zu ihrem Neffen,„hast das Recht zu triCostantino Fadda! Denke, daß Du ein erwachsener, ein Kind auf dem Schoße— sie aber blieb unbeweglich und „Ah, Cosiantino, Costantino, zum Geschenk für eine Si um auf ihrem Pferdchen sitzen. Mann warst, als Du sie verführtest; und in Deinem Haufe! was Dir gefällt. Schwelle jetzt, so werden ich und alle AbDeinen Herd hast Du befleckt! Wenn Deine Frau Rughitta/ wieder über Züllt. Wenn aber diese Missetäterin ihren nora, was für eine naschhafte Signora? Da unten, am Ende der abschüssigen Straße, sah man der wandten wie tot für Dich fein; und alle werden Dich womöge Dir alles nun auferlegt hat, woran Du trägst Er freute sich: er fühlte sich so froh, wie ein Jüngling, de### Wildbach blitzen, grün, zwischen den Erben, an denen sich die weshalb das geschah; das ist so Gottes Wille gewesen— Deine lich noch mehr verspotten, als sie es jetzt schon tun ten gelblichen Blätter scheu öffneten, in der Luft zitternd wi einen Streich begeht. Und er blieb den ganzen Tag im Wein hmetterlinge. Hier und da kamen einige Männer, jung Und solche Betrachtung hinderte den Mann, sich zu entgütchen— immer in Gedanken an jene Zeit, da seine erste Dein Kreuz.. hob die funkelnden Augen empor: Mann drü ließen. Die fremde Alte brach nach dem Mittag auf. Fra Leute mit feiertäglichen Sammet=Mützen über die Straße; Frau noch lebte, und er mit der Barbara hier gewesen war— „Und habe ich nicht mein Kreuz auf mich genommen sahen sich verwundert nach der Alten um— und verschwanManella hatte sie zum Mahle bei sich behalten, ihr aller zur Zeit der Olivenernte— was für Tage! Das Blut pochter. Gott hat mir meinen Sohn entrissen, mein Weib, und hat die wieder. Sie allein harrte unbeweglich.— Schließlich erklangte. Respekt und alle Rücksichten erwiesen, die die Gastfreundschaft ihm an die Schläfe, wie das Wasser des Wildbachs an die Unselige entfliehen lassen. Und ich— ich habe den Kopf geeine Frauenstimme aus einem der Häuschen:„Da ist Costan Steine pocht. So blieb er da, auf Barbara zu warten: abbeugt. Ist's nicht genug des Unheils? Ich hätte sie verfolgen zur Pflicht macht; doch im übrigen gab es nichts zu hoffen! "— und die Alte sah ihn nun heraufkommen, übe es dunkelte schon und sie kam nicht. Er ging zu den tino F Und das Pferdchen trabte mit der Alten davon, langsam können und sie erwürgen; aber alle stellten sich mir entgegen jchattigen Teil des Weges, einen gebückten Mann, de in den überdachten Hof, um dort zu übernachten; eine m. den Weg hinab, am Flusse entlang. Plötzlich ertönte Priester und Bettler. Verwandte, Freunde und Feinde, einem Blinden gleich vor sich hinging— immer hart an der klare Nacht war es, die Bäume und Büsche rauschten im Wind stimme, von ferne— dann näher— und das Tier blie hielten mich bei den Händen fest,— alle sagten: Du hast Mauer entlang, von Zeit zu Zeit stehen blieb, nachdenklich sie und der Mond, im letzten Viertel, ruhte auf einem Felsen de= stehen. Es war kein anderer als Costantino, der im Galop erstes Weib vor Kummer sterben lassen: das ist Deine Buße die Mütze zurechtrückte, in Gedanken verloren, als zwinge in konte Gudula, wie ein goldener Kelch auf einem Tische. erankam— auf seinem schönen, weißgefleckten Pferde, da ist Dein Kreuz;— und so bin ich nun geworden— gan= plötzlich etwas umzukehren. Und sie beobachtete ihn, von obPlötzlich schlugen die wachenden Hunde an; Costantini Hufe kaum zur Erde zu setzen schien; und die straffe Hal= ämmert und verstört; was wollt Ihr noch mehr her, scharf und schweigend... War denn dieser Mann von des Reiters, sein heiteres Gesicht machten ihn fast unkenntlich sprang jäh auf, wie vom Messer getroffen, und ging Doch die Alte hörte nur auf ihre eigenen Worte so traurigem Anblick der reiche Eigentümer Fadda, de nach allen Richtungen sich umzufehen: man sah niem „Hört. Frau,“ rief er,„ich hab's überlegt. Ihr hab Die Frau bereut— so wahr es eine reuige Frau gibt erstes Weib ein so großes Vermögen hinterlassen hatte. ber er blieb da und wartete, horchend. Sein Herz komt Du denn wie alles zuging? Mein Sohn, der Jäger. Recht— ich darf mein Weib nicht in der Welt umberiere der Bedingung, daß er aufhörte, in Todsünde zu leben mit seiner Stammendung?— Amt mit denen jünstigen Leben. Da wird von ihm schönen können, dennst er und heilen. Alois im Hause drucken ja für nicht, das wihr. ihm nicht länstlichenen zwei Verfüllen, und kleine und eine große, auf dem Abhange, gingen an der Mauer entlang, hielten vor dem Hause— traten ein. Costantino zitterte ein wenig, vor Freude. vor Erwartung— noch zwei bara genau gesehen, und der nd. Aber er hatte ja d .. Wenn der nu üger„hoch wie eine Kirin Frieden abzöge, nachdem er seinen Gast hierher beUnd wirklich— als bald darauf das kleine Fenster der Hüt das lustig flackernde Herdfeuer wiederspiegelte, trat der Mann ins Freie, sah sich nach dem Mauerdurchgang um, als ob er gehen wolle... Gott sei gelobt, jetzt ging er! Aber nein— er steigt nur auf das Mauerwerk, blickt umher— kehrt um, tritt wieder ein und schließt die Türe. Costantino stand hinter einem Busch— bleibt stehen. wie erstarrt. Er vermeinte das eckige Gesicht der Base ehen— auf einem Felsabhang des Berges, ganz deutlig — lachen wird man über dich, mehr noch als je bisher/ Aber er wartete da, ob am Ende der Jäger noch ein hinauskommt, um fortzugehen: und er muß daran denken einst sein erstes Weib hier heraufgestiegen war in die Wein pflanzungen, ihn mit der Barbara zu überraschen— zur Zeizureise war's— und sie sich verborgen hatte, just so wie er selbst heute verborgen lauerte— und wie seine Fraihm dann gestand, daß sie fortgeschlichen, ohne sich sehen zu — nur um keinen Lärm zu machen.. Und stunde um Stunde verrann. Der Jäger kam nicht Kostantino, zum Sterben müde, raffte sich auf und ging: über der unter seinen schl. und die dunklen Taxushecken, aufgescheucht von der hef= tigen Berührung, regten sich und seufzten. —.— Die Angst. Eine Schül=Ansprache.*) Von Ernst Lavisse. te Kinde te Erziehung in euch zu per en Familie und Schule vermachweil sie nur gt diesen. gehrzunehmen selten Geldes weil er sie nicht behelligt; denn der Furchtsame stört nicht die Ordnung, wie wie du vorache wieder Nouvion=en=Thierache, war e, bei Verteilung der Schulprei Primarschüler es der Ungehorsame tut und der Zerstreu st still un e Lehrer wissen die stillen Schüler se tmilie wieder, sie begeht allzuhäufig d Königsmittel gst als Gehorsam jenstigen " ruft sie den Feldhüter, den Schröjwarzen denn sie er gar des Tod es diesem Grunde ri aufzurichten kleinen Angsthasen in der Hoffnung beabsichtige nicht, ihr kleinen Angsthasen, euch beschämen Nicht eure Schu und die kleinellen werdet. Wil. Wie sie auf e Ichlein, ist ein Geheimnis. vogels Sch. sprengt ha einen hat, und eilt flink trippelnd un es noch kle die Flügel der Henne, während andere Ge= Er alle werden mit? gute noch ein Sie so viel Ur= Mensch ist ist ihre gütsbewegt. hat. N höch will ich jetzt ernsten Stoff nicht behan |leine Scha der erhalt kleinen Ang im Leben: ihr müßt aus eine es Wunder vollbracht werden heit in sich zu wecken es nicht, es zu ... sein, groß ist; daß im daß der Sieg res in der und Flucht hingegen nur Regeb. ten folgen, wollen wir zuerst die gewöhnlich? Vor der täuschen und Gestalten, dene Einsternis der Nacht begegnet; vor einem Hunde, den ihr der einer Kuh, die euch anglotzt, während ihr euch schon auß Wieviel Hu n Licht besehen wie re Hofe und das Geräusge en eines Einbrechers? Der Donner— wie 5t Blitzschläge, Diebstähle, Mor an zählt sie, man setzt sie in die 5 Wieder Me in. So o! auch mein Einrichts Einreisge nicht mein untoch der nyt. So aufgefürchtet hatte. in Ruhe!“ Und siehe, da seit Nun müßt ihr ein auch davon gen, daß Verteidigung Herr Sicherheit in d Descartes' bestätigt das Spricht :„Furo ahr nicht.“ Fügen wir hinzu, daß sie sogar selbst d; er geht h da er ja mit —, setzt st zu laufen. Leiging; gendes zu tun und wo Zeit wieder ein gehört zu weide Kuh;! ger da ist ein en; also so schaut sie, nach ihrer Art, irg auch, euch Ihr schreibt jenem Hund oder über der che Absichten zu. Und nehmt Reiß eine nur zulaße. und imstand denn nicht mit andere tun sehen. Un und jene Kuh wird erteidigen müßt. Leider ißt ihr nicht, wie Eines Tage könne aus der Auver er— spazierte ich H war in eurem Altes der mit Stöcken ###it einem jederlassen Schirmen handelte in Nouvion erzählte unter ist, denn er Ich liebte Die Geschichter Auvergna em rollenden Haften G wisse Er als der tigen Umstän. en. Wäh. schien. wesent zu par nich: verkt, das igt bin.“ Wie, du fürchte des" sagt er mir. Und macht die Bewegung, als heiKieselstein auf, und der Ritoux hen mußt, wenn ein (griff) auf dich lossprie im Erdb, entimete: der bis auf ein e und sobald ihm brüs den K in Lebe. — Hunk. of an dieser Stelle gesehen hatte, rannte eilend dann diese Geschleine ten müsse, roht sind. ten wirklich Erziehung zu aufgabe wäre, zu schütz= und Bestün Ueberraschu. ber keine Erziehe u. wenn ihr Hr. st gewi ab, arm Unterlaß, um die nheit in euch zu erwecken, wie 2 Ich sage euch im voraus daß ihr v. befreit so Lebtag nun sah, fühle ich dennel so allen ein dunk , Keller zu verkriech, Ausch d keine A eigenen verlangt, daß ihr nicht ihr sie bekämpf kann werdet ihr euren Lohn. erhalten, einen sehr für die Grüße in anseehr beneiden, im ich habe Mut selbst geschaffen; er ist von se, rt's Akademiker im Staatsdienst i. Süddeutschl., 29 J. alt, mit modern. Ansicht.. sehr musikal. u. kunstlieb. wünscht eine hübsche, junge Dame mit ähnl. Neig. u. entspr. Verm. zu veiraten. Ausf. Off., womögl. m. Phot., d. ret. w.. u C 32377 an die Expedition d. Bl. Fräulein, Waise, evg., mittl. Alters, aus guter Familie, tadl. Ruf, stattl. Erscheinung u. heiter Gemüts, wünscht mit gebild. charakterv. Herrn gesetzt. Alters (Witwer nicht ausgeschl.) Korresp. zu treten zwecks Hei= rat.„Ehrensache“.Anonym zweckl. Strengste Diskr. wird zugesich. u. verl. Nur aufrichtig gem. Anträge vertrauensv. zu richten unter „Weihnachtswunsch“ an Haasenstein& Vogler. A. G, Frankfurt a. M.[B8838] Welche ält. alleinst. reiche Dame würde mit jüng. Herrn zwecks Heirat in Briefwechsel treten? Anfr. unt. P 32370 an die Exp. d. Bl. Ihren Lebensgefährten ob. Ihre Lebensgefährtin können Sie finden, wenn Sie das Weihnachtsfest in Schierke, Schreiberhau St. Moritz, Semmering Meran oder Wiesbaden verleben wollen. Es bietet sich dort Gelegenheit zur persönlichen Bekanntschaft in gesellschaftlicher Form. Margarete Bornstein Ehevermittlung 15 Berlin W. Kurfürstendamm33. Fernsprecher. Gegr. 1898 876546 eirat Bin beauftr., mich f. d. Wiederverheir, einer schuldlos gesch. jung. Dameausl.Gesellsch. zu interess. Dies. ist v. tadellos. Ruf u. Char., feingeb. u. v. eleg. Auss. Vorhand.sof.Barverm. 400,000 Mk., spät. bed. mehr. Nur seriöse Bewerb. in angen. Posit. könn. sof. durch mich eingetührt werden. Hugo Pollak, Berlin- Friedenau. Lauterstr. 14/15 Ok 26329 Israel. Heirat mit Gelegenheit zur Beteiligung an solidem Geschäft(Engros oder Agentur bevorzugt) wünscht tücht. geb. Kaufmann der Textilbranche. Anf. 30, repräs. Erscheinung, aus anges. isr. Familie u. 15 Mille Vermög.; es wird nur auf häuslich erzog., sympath. Dame reflektiert. Strengste Diskretion. Gefl. Anerbieten unt. U 4157. an die Expedition d. Frl. Heirul. Für eine junge, hübsche. 23jähr. Dame, Blondine, aus erstklassigem Hause, gebildet. bescheiden u. anspruchslos, mit vorläufiger Barmitgift v. M 40, 000, wird passende Heirat. ohne Schadchen, gesucht. Reflektiert wird auf einen gebild.Herrn der selbständig ist und dessen Verhältn. den. der Dame annähernd entsprechen. Briefe unt. Z 8445 on Haasen stein& Vogler. A.-G., Frankfurt am Main. B8419 Und ihr werdet die Bekanntschaft machen mit einem Gefühle, das ich euch gönne, mit dem Stoltz, nicht dem Stolz der Eitlen, über den sich unsere Leute mit einem derben Worte lustig machen— ich führe es nicht an, denn es ziemt sich nicht sondern dem rechten Stolz der tüchtigen Knaben, die sicher sind, in schweren Augenblicken auf sich selbst rechnen zu können. Diese Sicherheit und diesen Stolz werdet ihr euer Lebtaglang behalten. Vielleicht hat das Leben Gefahren für euch. Vielleich werdet ihr Stunden kennen lernen, wo im Augenblick der Todesmöglichkeit euer Körper zittern, eure Zähne klappern werden; dann aber werdet ihr als Männer nicht eure kleine Eigenliebe zur Hilfe anrufen, sondern die hehrsten Gefühle der menschlichen Seele. Verzweifelt nie an curem Mute! Wißt ihr, daß Heinrich IV., der„tapfere König", sich im Moment, da er dem Feinde gegenüberstand, nicht wohl befand? Man sagt sogar, daß ihn mitunter die Kolik zwang, für einen Augenblick vom Pferde abzusteigen. Sobald er aber das Tier wieder bestieg wieviel Mut trug er bei IVry oder bei Fontaine Française unter dem weißen Federbusch! Was konnte seine Angst ausrichten? Sie peitschte seine Kühnheit in die Höhe. Turenne, der so viele Schlachten lieferte, zitterte im Feuer. Man hat euch wahrscheinlich die Worte erzählt, die er an seinen Körper richtete:„Du zitterst. Gerippe? Doch wüßtest du, wohin ich dich sofort führe, du würdest noch mehr zittern. Denkt über diese Worte nach; sie gehören zu den schönsten, die je gesprochen wurden. Das Gerippe, das ist unser niederes Ich, mit sich selbst beschäftigt, um seine Erhaltung besorgt, naturgemäß vor der Gefahr fliehend. Aber wir besitzen auch ein anderes Ich, ein höheres Ich; es ist von Selbstachtung erfüllt und vom Gefühle der Pflicht. In Turenne sieht dieses höhere Ich mit Verachtung auf das niedere hinab.„Du zitterst, Gerippe, das ist deine Sache; du zitterstr, weil du ein Gerippe bist; ich aber, ich bin Marschall von Frankreich und heiße Türenne!“ Ihr kleinen Angsthasen, ich hoffe euch jetzt in schöne Gesellschaft gebracht zu haben. Ich weiß wohl, ihr seid keine Turennnes, wahrscheinlich auch keine zukünftigen Marschälle von Frankreich. Aber was wir nun auch sein mögen, wie bescheiden auch unser Leben sein mag, es bieten sich uns Gelegenheiten, zwischen dem Weg der Ehre und einem anderen Weg zu wählen. Mißtrauen wir unserem Gerippe; es schlägt jenen anderen Weg, wenn wir uns ihm überlassen. Liebe Kinder, es ist also das Gefühl unserer persönlichen Würde, unserer Ehre und unserer Pflicht, das den Mut in unser aller Seelen schafft oder stärkt. Es ist dasselbe Gefühl, das, mit der Vaterlandsliebe vereint, den nationallen Heldenriut züchtet. 3. Frau Paula Stetten hermer Würzburg Weingartenstr. 2. Leerbachstraße 120 Ritwee Aber. Mein lieber, süsser, freies verlesen! Hent’ hatte wir mein Abend zusammen Wir sprachen zusamen mir wir dachten zusammen um wir waren uns ganz nahe, wie wir es immer vor, wenn wir miteinander Sprechen. Du, im rade durch Sich qui nur waren. Der theute konnte ich ist so sehr trancken. Denn ich war könte wir einmal jappelig, ungerütig, ich gespanter ter dann kam sein feiner Gertank, so von Deines türzsten Sinnes, den ich so liebe. Nur da hast Du mir gegläßt, heiter gemacht, nur die Stunden, in denn ich mir eins gepiel, weil ich so unruhig war, die Krappte zusammen, und ich sah die Welt wirkt Es Weibs nur ein bisschen von Dufs nur Sonne. dann ich so war, denn in einer feste halten Reue, Kang was das im Untergründe froh in mir ist. Hier Richthaus" ist mein Richtspruw; kk vill nicht Fäglich über, nicht ins Leere zu Fräumen. wo kein Buch keine Seelen ik es aufschlage sind’ in so schöne. Kerleten, was gewißt du mir Krütet wie hat' ist sich hat, wenn du so bist venn du mich so packst. Kerlesen, wie wird Du reis- in resens Geben! Kerlesen, nun wir ich bald, was Liebe ist. Wenn sei Seite sehen, nicht kommen, wenn gegen nur ausreichen nist verüber hinregträumen. Hans halten Aug in enge einen Kraps schreiben er wäre unter waren! Du, kamen, ich freue mich so an einen Sichst Das ist ja alles, was ich will, was all Vortre Näum, dem Sinne, Thatsrufig zu reifen, und was mir Gott gegeben, gestalten. Wir gehören ein Zusammen! Wir müssen nun zuräumen nur gestalte. Da leg’ ich Dir jetzt ein Indien uns bei, das mir zusteg aus der Zeitung. Siehst bedas fühl’ ich ds. kes Ihnen sein im vortr. tätig, wenn Du ganz wäre bei mir bist Karten, in will ruhig werde, damit in werk kräftig rekst. Du bist die Ruse, mein lirt, und Du wirst meine kraft. Haar Du ja gedacht, dann Du schütteres, stilles Kind so kräftig sein kannst, so stützen kennst. Du but ja viel Kräfiger, das Du weisst. Ich freue mich auf Samstag, als ob's da erste Tag wäre, an sei vor uns Wir haben uns wir heute zu sagen. wieder allen. den will spiele sein. Ich rück ging seyn. Wir rolle uns wir von einem haben. Gelt, konnte? Dieses Rat wollen wir, in versprek’ es Dir, wünftig gewesen. Ist bey Dir aus sieben Brief, weiln neues Siepfnis bis, weil er die Freude madrt. Jezt schliess' is, wenn aus d Brief Kurz ist. Es ist schon bald 12 Mtr. Er ist nicht balschwon eine Wafk. Sei geküsst, liebes Verlehlen. Hause. Ampl. einige ohne daß jedoch die Erörterung abreichender Meinungen über Standesfragen dadurch unterbunden werden soll. Die Abmachungen regeln auch das freundschaftliche Verhalten bei den standespolitischen Wahlen. Von der größten Bedeutung aber sind das beschlossene Zusammengehen der Verbände in sozialpolitischen Fragen, sowie Festsetzungen über die Verbindung der Stellennachweise der Verbände zur Befolgung gleicher Grundsätze und zu gegenseitiger Unterstützung, die hauptsächlich durch den Austausch der offenen Stellen bewirkt werden soll.(Die Tatsache und den Zweck der Verhandlungen, die mit der hier wiedergegebenen Vereinbarung ihren Abschluß gefunden haben, konnten wir bereits im Ersten Morgenblatt vom 3. Dezember mitteilen. D. Red.) Sächsische Eisenbahnpolitik. Dresden, 7. Dezbr., 6.30 N.(Priv.=Tel.) In einer Denkschrift an den Landtag teilt die Regierung mit, daß sie über die Elektrifizierung der sächsischen Staatsbahnen Erörterungen eingeleitet habe. Es sei schon vor einiger Zeit ein Plan zur Elektrifizierung der Linie Leipzig, Dresden- Bodenbach ausgearbeitet worden. Damals sei der wirtschaftliche Erfolg dieser Umgestaltung nicht genügend gesichert erschienen; heute habe man bei den technischen Anlagen so erhebliche Verbesserungen erzielt, daß es angebracht erscheine, zu prüfen, ob die Elektrifizierung der Bahnen wirtschaftliche Vorteile verspreche. Die Regierung ist überist auf dem Dampfer„ America“ unterwegs, um persönlich den ihm zugedachten Preis in Stockholm in Empfang nehmen zu können. [Auf und ab.] Im Dezemberheft der„Neuen Rundschau" veröffentlicht Hans Kyser folgende lyrische Seelenzeichnung: Auf und Ab. Es reißt mich fort nach oben, Gebunden folgst du mir Und zwingst, von mir erhoben, Mich sanft herab zu dir. Es treibt uns auseinander Ein gegensinnig Ziel, Und bleiben doch selbander Im alten Liebesspiel: Dies Finden und Verlieren Auf eng bezirkter Bahn, Dies sanftgeführte Führen Zu uns hinab, hinan: Es ist das Mann=Unbändige, Das strebend aufwärts flieht, Es ist das Weib=Beständige, Das liebend abwärts zieht. = I Fontane über Hauptmanns„Vor Sonnenaufgang“. Ein„Verband deutscher Autoren“ gibt jetzt ein offizielles Organ unter dem Titel„Das Sprungbrett" heraus. Dem einführenden Artikel zufolge soll es, wie schon sein Name andeutet, in erster Linie dem noch unbekannten Autor als„Sprungbrett" in die Oeffentlichkeit dienen. Die kleine Zeitschrift (deren Geschäftsstelle in Berlin, W. 35, Am Karlsbad 2 sich befindet) ist auf genossenschaftlicher Grundlage geschaffen; der erzielte Reingewinn fließt den Verbandsmitgliedern zu, und die Veröffentlichung der Beiträge erfolgt gegen Honorar und unter keinem anderen Gesichtspunkt als dem des künstlerischen Wertes. Außer den ordentlichen Mitgliedern nimmt der Verband außerordentliche Mitglieder aus allen Volkskreisen auf, die literarische Interessen haben; er rechnet auf eine Gestaltung des Unternehmens ähnlich wie bei der„Kosmos"=Gesellschaft, sodaß den jungen Autoren von vornherein ein Publikum zur Verfügung stünde.— Dem ersten Heft der Zeitschrift entnehmen wir eine Erinnerung aus der Sturm= und Drangperiode des Naturalismus der achtziger Jahre. Der Verfasser, der„Varus" zeichnet und dessen Bericht als„authentisch" bezeichnet wird, schreibt: Die Buchausgabe des Hauptmannschen Dramas „Vor Sonnenaufgang“ erschien in erster Auflage bei Conrads Buchhandlung(Ackermann u. Thamm), Berlin, Friedrichstraße. Auch dem alten Fontane war ein Rezensionsexemplar übermittelt worden; er hatte es auf das Fensterbrett seiner Arbeitssiube, die Abladestätte für so manches ins Haus fliegende Literaturerzeugnis,„zu dem übrigen gelegt. Da kam der eine der beiden Verleger auf den aenialen Einkall. Stärfer allein zustehende setzen antaste. Man nehme an, daß in Korfu der Kanzler vom Kaiser Anweisung erhalten haben dürfte, um diese peinliche Angelegenheit möglichst schnell aus der Welt zu schaffen. Es verlaute, daß zwischen der bayerischen und der Reichsregierung bereits Verhandlungen geführt werden, die die Meinungsverschiedenheiten bei der Handhabung des Jesuitengesetzes bald beheben würden. Zu irgendwelchen Krisen dürfte der Zwischenfall nicht fuhren.— Wie immer auch die Auffassungen bei der Reichsregierung bezw. bei Herrn v. Bethmann Hollweg sind, jedenfalls sind auch wir der Meinung, daß es zu einer ernsten Meinungsverschiedenheit zwischen den maßgebenden Regierungsinstänzen nicht kommen wird. Die große Aufregung wird sich wahrscheinlich durchaus innerhalb der professionellen Kulturkämpfer abspielen. Also damals stand es für das Zentrum fest, daß die Auslegung des Jesuitengesetzes eine Lappalie, die„zu irgendwelchen Krisen nicht führen werde", daß es,„wie immer auch die Auffassungen bei der Reichsregierung bezw. bei Herrn v. Bethmann Hollweg seien", zu„ernsten Meinungsverschiedenheiten nicht kommen werde", und daß„große Aufregung wahrscheinlich durchaus innerhalb der professionellen Kulturkämpfer sich abspielen werde“,— und heute schreit das Zentrum über einen neuen Kulturkampf ob eben jener Lappalie! Oder sollte die De la rève de la rue deux de la den„Alten" beim Lokalpatriotismus zu packen. Auch Herr Ackermann war ein geborener Neu=Ruppiner und in dieser, vielleicht seiner Haupteigenschaft, appellierte er an Theodor Fontane. „Da hat mir heute einer deiner Kollegen“, erzählte der alte Herr seinem jüngsten Sohne,„einen merkwürdigen Brief geschrieben— ich glaube übrigens, du hättest ihn besser stilisiert— und mich auf das Machwerk eines sogenannten neuen Talentes,— natürlich wieder ein Dramatiker!— aufmerksam gemacht. Da der Verleger nun Neu=Ruppiner ist, meint er ich als Ruppiner müßte es doch möglichst bald lesen und in der„Voß“ besprechen.„Na, ich habe— natürlich zu Mamas Aerger— ihm den Gefallen getan und bin gar nicht zum Arbeiten gekommen, so hat mich der Stoff gepackt. Natürlich Ibsenschule. Bis jetzt ist das Stück brillant. Wahrscheinlich wird es in der zweiten Hälfte stark abfallen.“ Am Abend wurde das Gespräch fortgesetzt. „Ich bin noch ganz von diesem fabelhaften Stück benom men, eine kolossale Leistung, sagte Fontane,„da, ist viel, viel besser als Ibsei. Alle seine Fehler sind vermieden. Das kann Ibsen einfach nicht! Natürlich kann kei Theater dieses Stück aufführen, aber ich habe gleich heute Nachmittag an Brahm und Mauthner geschrieben und sie auf diesen Hauptmann der schwarzen Realistenbande hingewiesen. Brahm wäre noch der einzige der es auf seiner„Freien Bühne“ wagen könnte. Aber ich werde ihm gleich sagen, daß man mir nicht den neuen„Dichter" in persona anschleppt. Ich kann ihn mir schon vorstellen, ein schmächtiger Jüngling, der mir nur den vorzüglichen Eindruck seines Werkes unangenehm beeinflussen würde. Weit vom Schuß ist für ihn und für mich besser. Aber gespannt bin ich doch, wie sich der noch entwickeln wird. Die Briefe des alten Herrn haben sich— ein sonderbarer Zufall— mit den Schreiben Brahms und Mauthners gekreuzt, die den Altmeister am selben Tage auf den neuen Stern Hauptmann aufmerksam machen wollten. Es ist bekannt, daß trotz Fontanes Abwehr eine persönliche Bekanntschaft zwischen dem Dichtergreis und dem Dchterjüngling vermittelt worden ist, und daß zwischen beiden— soweit es der große Altersunterschied zuließ— eine Art Freundschaftsbund geschlossen wurde. bs Der Preis der„Vie heureuse“. Aus Paris wird uns berichtet: Im Gegensatz zur Concourt=Akademie hat sich das Damen=Komitee der Zeitschrift„La vie heureuse" schon im zweiten Wahlgang über die Zuteilung seines Jahrespreises e nigen können. Und doch war ihnen die Sache schwer gemacht worden, denn ihr Lieblingskandidat schien eben jener Albert Savignon gewesen zu sein, dem von den fünf gemäßigteren Goncourt=Akademikern der Preis zuerkannt wurde. Eine„gemäßigte“, um nicht zu sagen reaktionäre Richtung unter den wählenden Damen hat auch dem Roman„Feuilles mortes“ von Frau Jacques Morel mit zehn von siebzehn Stimmen zum Sieg verholfen. Trotzdem kann man sich die Wahl gefallen lassen. Der Roman der Frau Morel ist nicht nur ein Buch voll guter Gesinnung, sondern verrät auch in Stil und Komposition ein Tasten nach Höberem. Er ist ein Bekenntnisbuch in Ich=Form, der Form, Frau Paula Stettenseuner Würzburg Weingartenstr. 2. Leerbachstraße 120 Mittwoch Kriven! Wie kommt's, daß ich Dir bis heute erst nicht gewiesen, Dir nicht gerankt habe für kein hiebei, seinen Briezlein? Li, mit die Zeit so rasch vorüberstich, dort ich 8 Kaum merkte, er weit wir um ja jeden Tag sprachen, und weil in gester Aber nicht weilen konnte, weil in 30 ab war. zu, in sie würde ganz frisch, um ich verh fürchte am Tag zu Tag. Das kommt von der Bekükigung, die Du mir gietst, er in wohl nun alles wäre mir werden. Wie freut in mit Verzug mit Dir in beim Nahl balt zusammen würde 1 ans jung zu vieres neu gestalten zu können. sein nur dort ganz reif zu sein. Er geht ja treten hier, auf diesem Weg zur Reife manches erworbe, was mir wir war, die unbängige Unbesonnenheit, das genüge Dränzlosleben. Da es ist sch was weitvolleres, was dann kommt: der entständere wollen, das Elternsitere Erlangen. Kind, die Lust zu Pläsen regt sich nicht unruhiger Franz, den ich aber jetzt im Zugee halte. Hans Freitworte der Kräfte mehr! wenn ich mir jetzt würdige, dann geschickt’s mit gesamiete Kraft. dente aber sich du im vorzug. Vereingütig, in der erste praestische Vertrag auf die gewirkt hat. Je namitteltarer beim Urteil dich, liebes ist, resto tietes ist es mir. Zweif Quai Natur ist zu flin war in zu einte! Mai wir, aus weitere, als dass Du dir um meint. riken im Interem aneignen musstest. Te meer Du die Stöd, Asto fester uns hehr halt’ in Dich in meiner Armen. Herrn Natur will ich, kund – denn das allem ist Frische. Ich hat die"Citrissen" nie beiden mögen. Dazu reden in die Frauen die er nach Büchern und mit gedruckten Frauen denken, aber nicht mit ihren Gefühlen worten nur mit ihren Veranken denken. hätten Kindern, krücken, anmera- wie freut mich Dein Lehnestrib nur Deine Energie in anpacken der Lesensaufgaben. Glück wir worteitet sein. Die stabe so wie die Frauen, aus deren Blick die Freude senditet aus den Lehen was zu machen. Da füll’ ich Vaktorwandunft. Wie frok bin in dann wir aus da einig sind. Wie lieb u. zart und für vor keine ganheute. Wie gar’ hab’ in das schöne, rote Band genommen, das 30 grazer Rußüssen Schatz umselungen hielt. So lieb in die Frauen, die Garten Eine Hände habe mir die Grazie haben, wenn die rau geben Tüchtigkeit und Schönheit— es Ihm ist Neu Taarung! Krücken – du liess das Buch v. J. Ehe. Nur Braus mit Deix Kritik. Aber seine Worte das sa dort gezwieten. Uns R Grundgerankenist so richtig, dass das Ehe kein Zeit vortreib von Lust und Hofsina ist sondern auch ein seelisches Arbeitsproluet. Nachsten Samstag bring in Dir das beste mit, was über die Ehe gestrichen, Leerbachstraße 120 Das klingt wie dann pass’ aber auf. 15t. rusik. Krücken überanstreige Dich nicht. Sonst kommt uns zufriedenheit. Wenn Dir z. B. das Stenographien zu viel ist, dann setz’ ei aus. Es ist ja gar einn so notwendig. Viel Rück ich aus an Deine Schubert Ausck! Da hast Du mir ein grau Freude gemacht nur siste Hoffnung gerükt. Da sitz in mir in meinem Zimmer nur hiero die Tonie, die Vater hier aufsteigen werden. Nur zu unerm getraut, zu uner kann. Ja, sie Heim soll's werln. hat das liebe Krithen nah viel Angst gehabt? Geht ich hat ein Trüpern tente es etwas trüsk quaest, die müsstest Du Dir abgerönen? Ist mein's ja gar nicht so. So was legt sich nicht ab, wie sie klew. das sigt in der Seele drin- die Bewester der lieben Fürsage, als dunkler Ton der Licht. Das weiss in, Kind! Ich wolle wir eine auch ertrauen dass aller zum Besten werden wird. Wärm Am immer Ausen, das Schlimmste kann. Es wird gemacht“ – das ist der eine Teil meiner Er wird schon gehen- das ist Wensweithut. de zweite Teil. Ja, Krühle- das letzt in mir wenn es aus, das weisst Du, gegen manche Mekte Stadt, den Rederen, zu Kampfen hat. Aber wir müsste uns im Heller über. Kind für kein dieses Semite zum, das die Vorfange ungritt, wenn der Sonnenstraße da ist. Da viel angst ist ein bischer Verweichlichung. Und in sein waren eine worte über Verreiktigung die ich so sehr hasse, weil- in sie innerso in mir fürkte. Nimmwahr, Kirchsen, du verwert mir ein zu sehr. Ich will eint so sehr schrötet sein. Es kann so schrach warten. Kar dann fühl ich mich so worte ler. dat’, in heut' nicht, wo ein Scholmeister gezerten? Wie ein alsrer„erfahren“ kann sie mein Acta, jüngen Neussenkir, das ihm, zu Nichts sonst, am Herzenliegt? Item er sein ganzes Zertrauen, sein Leben giebt? Du hast es Du weisst ist. v. Sie so frok, dass ich er gehen das das grosse rüksinn, kann – den sicher hier ja von Kennt. konnten— es ist schon bald 12 ver. letzt ist du vier zu dann. Sei trot, wie ine. Mit vielen Küssen I am Krschl van Een Fanta Stettenheimer Würzberg Weingartenstr. 2 et de Dr. HUGO SINZHEIMER RECHTSANWAlT Frankfurt a. M., Tel. I, 4669 Goethestr. 26 28. XI.12 Kerlichen, Freiherr, Lichts Kirchen! Das war heute früh im 30 liebe Umszarg, als ich nach Hause kam. Orli Briefe aus Würzberg! Ferst so von Liebe er Froksinn. Du es war so warm, so freudig, so ausgeglichen um mir. Es ist so über, zu meine, dann kennen eine lich haben; das Röst so oke Einsamkeit macht alles menstliche wir so sehr. Der bein rekner, stürmüsser Beiz. wie der bei mir ausmittag. Das kann ich Dir gar nicht sagen, wie es mich passte. Siehst Du so sodass ich mir die Liebe: Helfens nur gütig nur dort unendlich in voller Zartlichkeit, du lieber, saages, guter„brennzeger“, mütterliches gewissg. da wollen zusammengehen und nur mir so lieb stehalten, das wir uns einer kneinander frühe können, nur zulierenke gehen können, wenn wir uns was zu sagen haben was uns drückt. Es ist so sere, wie bis wirkt auch die kiele Uhrst, die Frage du löst die interessenen Harrkrankz, in dem in befangen vor; nun kenden, grüßte, Gerauken constructiones- so sah's in mir aus Wie du nun die Blumen in das alles hönen. häuterst! Uns da sollte ich Angst habe? Du künnte— das ist ja vorbei. Der, andre hat einen Feier gerittert, wohte mich dazu regelissen von Dir— nir nun ist er zurückt reiss, dann zu herrasst, höchste! Kerlehlen, wiese Du dann die eine grosu laergie hast, wenn du, dann Du mich richtig, parkt hast? Kan nun mich in den Siegen ein bischen parken, nur Du hast’ 5 im Griff mit einer hilen, Insque, tiefen worten, die so voll Duft sind. Kerlichen, Du bist voll (1) dessen Suft's für mich. Nicht war, wo sind uns jetzt immer ganz nah? Janu’chen wir jetzt irmisch; sagte heute, als in anklingelte, was eigentlich so viel zu besprechen sei. Ja, im Grunde sagen wir uns ja einer sämtl ete wir sagen's, weil wie es uns ja sagen machen. Kar das gefühl ist so schön im Vordreien Und das wollen nur nur das mehr uns einer wir sagen. In Berlin war's interessant wir tagte im Reichstag nur hielte eine sehr gelehrte Besprechung ab. Ich war als besonderer "Sachkenow" hinzugezogen, uns er freute mich, da wir alle ein bischen eitel zur- einbischen. zu sehen, dann ich da geschätzt bin, in dann ich was beitragen kann zu dem, was hier nur daß unere Zeit kandst. Ich lebe so gern in Beregungen, neben so gern Teil am gestalte so gern mit allgemeinen Leben, Aber offen gestanden, heute hier: Das wirklichste ist mir aber doch— das Kerlichen, seine hiebeer meine hiebe. kar 30 soll's sein. Es kommt ja alle jura viel früße vor Schuriger liches kier, wenn Du ganz bei mir bist Or aber mit Consine Paula war schön. Ein Flines, Zielichs, prökliches Redchen- voll innerer Ähnnt er Schußurzt. Man hat da wärts das Brürfnis, glücklich zu machen. Vielleicht kommt sie hörter. Es würt mir sehr freute Wir kamen alle zusannen prächtig aus sie will mit jetzt erkundigen, ob sie's hier waren kann, wie die Existenzberinungen für eine jünge Ärztin hier sind. Du das Arbeiten fällt mir eher unver; nur ich habe eigentlich keine redste Arbeitsfreude. Weisst du, was, das ist? Weil ich immer an Dich Ansen will, weil ich Sich haben will. Und vir haben uns betr. Kerleken, du tröst ein lieber, ferner der Zür's Lehen, für's ganze Leben. Darun Küsse ik Dich immer u. immer würk.— 10e en de Frau Paula Stettenheimer Würz Zturg Wein garten .2 Fr. 26. Vr. 12. Klehen. Eben Sie ich mit neun ganzen Stoss private Briefe(Glückwünnte antworten u. s. w.) fertig geweren. Hakoh! Jetzt muss in Dir enteinen Kuss geten, ehe ich zu Bett gehe. Du bist war dort nicht böse, dann is uns ein paar wäre Kritzle, ohroke in Dir sagte, sais ich Leute nicht mehr schreibe. Ich sollte? Mich, kur, wenn ist Dich vier habe, wenn wir zwar feine, entge Stuuren für uns haben. Mit Deinem Briefe heute hast Du mir wäre viel Freude gemacht. Wohast Es war Die Ann Sie schöne Blume gepresst so fein, wie die so schon zierlich oben tag. was Last du für liebe Gedanken. Ich muss mich fast schanien, denn ich gar nicht so lieber diesen kann. Liebes Kerlchen, in freu mich, wie wir uns haben. Mehr kann ich Dir jetzt nicht mehr sagen. Auf Wiedersprechen u. Wiederschen! Ihnen ste Deine dans le dernier . S. 27. Nov. M. Mein Kerkchen! Nun bin ich wieder bei Dir wenn ich auch den ganzen Tag und in Dir lebe am Abend, wenn ich schreibe, gehörst Du mir erst so richtig. besonders nach solch liebem Telephangeschräch. Du schwächst so vergnüge so gar nicht müde. Kerlchen die machst dir keinen Begaff wie ich mich täglich mit diesen Minuten, in denen ich dich höre, freue paula hast du sicher eine große Vremde gemacht, manche Menschen sind schon dankbar, wenn sie sehen, daß man nach ihnen blickt, sie gehört zu diesen. Heute mittag als ich auf dem Sofa lag u. an Dich dächter, wieder— oder immer von da kam Dein kleines Briefchen; ich lamich so gerne überraschen, ich war ganz überglücklich damit Kerlchen Du mußt Dich nicht schämen weil Dir keine so dummen Lieberideen kommen. Du weiset ja gao nicht was Du mir gibst wenn die mir-Keolg schreibst. Da weise ich doch schon, daß Du an mich gedacht hast. In 3 Stunden ist Donnerstag, ich habe dies Rechnen von dir gelevnt, aber es hilft nichts Diesmal ist die Koche doppelt so lange wie Sache. Mein Eckehen ist so einsam, ich mag gar nicht mehr dort sitzen, mir wenn ein Briege für von Dir kommt.— Du! Liebling hier ist wundervoller Vetter, sie lachen mich nur wenn ich den Frühling sehe. Weißt dä ich laufe der Sonne nach, u. schau hineinder nur die Augen trauen, ich kann soviel Sonne Vertragen. Heute morgen war ich bei Vater Stettensch. ev schließt sich ab u. will nichts von der Welt Hören, es hat mir ordentlich Weh getan als er heute die Vorhänge zuzog keit ein Samenstrahl ein Wenig wärmer lauchtete; das passte so zu seiner ganzen Art.- Weilchen ich kann Dir nicht die tausend Kleinigkeiten aufzählen, die meinen Tag füllen, der Gründten darin bist Du, und du! wenn Dich nur die Reise nicht zu müde, macht, heute kacht weiß ich sicher, daß ihm unruhig schlafe, das ist, weil ich mein Liebstes unterwegsweiß. Aber die Fährliche ja zu mir, ein ganzes Stück näher zu mir. Ich will jetzt Mannes Geburtstagst. noch decken, keilchen wenn ich erst Deiner mal decken darf; freut du dich? Ich dag s gar nicht dran denken, er ist kiel zu schön für mich, was ich da alles für uns beide er träume. Uhr will ich das Leben so schön machen, daß du ohne mich, Dir nichts mehr denen Kannst. Ferlchen einen mich nur Nieder fest in& Frauchen, ich hab so Sehrfug u. schon mir so hieß u. still in die Augen wie ich es liebe! Du mein Teolchen . S Kerlchen, ich muß den Brief noch mal aufmachen, ich muß dir noch ein ganz klein wenig schreiben, trotzdem ich nichts Richtigerer weiß als ich Dir immer schon in Variationenschaft Bubi, schon mal, siehst Du, wie müde ich bin. Ich habe ganz kleine, Aufgen, aber ich rede lieber mit Dir als daß ich schlafe, zanke nicht, hirst Du Meinen Kopf an Deine Schulter legen dürfen, das muß sieß sein, Kerlchenwenn ich dich mal habe, daß ich Dich nie u. nimmen jede Minute die ich mich heute nach Dir sehne, die muß ich schäter nachholen. The Männer könnt Euch doch gar nicht so sehnen wie vor Frauen, Ihr habt doch Euren Beruf. Kerlchen Du Du Die lieber, ich bin ja so unsagbar glücklich daß ich Dich habe. Ich glaube, heute schreiche ich zu vervon und, das kommt, weil Du so Weit fort von mir bist. Ich will ja so ruhig u. froh sein. Wenn Unmich hälthe, u. wenn ich dich halten darIch will dich dann wieder streicheln. u. bemüttern u. zudecken, so waren du meiner, u. deine Lippen fühlen, u. Deine Hände, u. Dich haben, ganz u. gar, mit Deinem lieben, kindlicher reifen, zarten Wesen. Hugo! Du! Ich will auch wieder denen Hämen nennen. Ich glaube kenn ich bei Dir mein Heim habe, kann ich nie so müde, werden wie heute, du wiechst mich in den Schlaf, u. ich muß dann auch nicht vor Sehnsucht möde sein. Gute Hacht! Du! Sei bei mir! Ich habe Dich lieb, Du! 2. to an 26 Paula Stellenheimer Würzburg Weingartenstr. 2 Frankpt my 25 Nov. 12 Listes Kerlehen! Nun hab’ ich grün dritten Mal Deinen Brief gelesen, er ich weiss nicht, wo ich anfangen solle Dir zu danken. Du rüst, lieber Kind, dann ganz in meinem Gefühlsleben manches ungeordniss wie ein Garten, der vieleicht grünster ist, aber nicht gepflegt ist. Das nun kommst Du, nur an Dein Thun im Denken sucht alles so fein zu glüken nur in Harmonie zu strengen. Immer sag ich's viele mein Kleiner Mükerler, dass Du mir hilfst nur dann ich Dir rausbar bin. als ich am Sonntag das unbereiblich glückliche Geführt hatte Dich zu haben, als Du mit beinen feinsten wesen so ganz in mir warst, da wusste ich, denn der Weg mit Dir in die Höte nur zur Ruhe führt. kar, ist es hier, vor das schönste ist. Du wirst, dann ich oft Strankte, ich meine in Am Bichren sofuhl, glücklich zu lüsten. Heisst Du, lester war, dann die Fläche immer ruhiger wird, dann ich die selme Stetigkeit gewäre, die ich bräucke? Ich lerne soviel von Dir. Zu war früher zu verzweifelt, wenn ich Sich nicht ganz hätte ich hatte Angst. Kar hier weiss ich, dann ich im Juristen so sicher bin nur dann die Kraß des Esfukums ihre Terieren hat, ihre Terioren hatte man, weil ja unser ganzes Sinn nicht immer die glaube neren und äuszeren Bedingungen hat. Die hast ganz Redst, lieber Kind: es ist gut so, dann wir zeit habe, uns zur roken Ruhe zu entwickeln, die wir hohen müssen wenn wir uns ganz gehören werden. Wir wären im verfläßlich lieber keer von einer nur zu Eierte neere kohste Sorge wäre. Ich gebe Dir in sein, was Du über die sitere Quartage eines freien, tünktigen Lehenssagst, vökig Redst. Ist braute die Ruhl nur Ordnung im Fünere, um wirklich freileben mir weiter zu können. Darum Trib es mich ja aus immer mit demensärer gewalt von allem ungesicherte abendenzahle weg, weil ich den Instrukt hatte, dabei untergehen zu müssen. ker wenn's mit mal wäre hic ich da packtig nisser hier, ist es im grüsse ein toer Drag in mir was in Dir ganz stik anvertraue, damit Du es auch heilss: der Drang, ein ganz besorges Leben zu führen, äusern wir die Andern etwas anzugewöhnliche zu leben, das nicht ist, wie das Aufre. er wenn ich dann sehr, wenn in einheben führen 3ckg das auswürden sein soll, wie das Lebe der Äußre dann schleicht von seinem Dage her der Ansere an mich heran er flüster wir zu: Schan, Schau, aus die hast beigegeben, haft erzichtet, hast mit ehem, was bekaglich weg Deinen Fröcken geschlossen, hast auf das grosse Lehen vergichtet. Sie höher kür, ich sein darin unseren Kost ganz klar jetzt in's Ange, sag sein, e es hiezu nur freie mich, an keinen vorsten te mir sagen, dann wir beide uns Treu breiben werden- ohne Abenteur, ganz im stillen Frieden, unwes Heims, in dem unsre freiele Lebensquelle immerdas springen so k. Siekst Du, hites kür, es ist alte Romantik, das Knadhafte in mir, zu übermerke, mit Dir, du licke Helferin zur Heillerin, die mich viele zureausrückt war= drückte ich das schöne Einheitskamstsein. Kerleben und dann greue ist mit wieder überbeim Sachenre Jugent. Du hast mich gestern ur Leute zugedeckt, so warm, als ich zu schlafen begann. Du warst so lieb vor mir, so gut, so sorgsam, kar ich sankte an das grösse glück, das mir aus allen Thea Deines Hesius mir entgegenöffent. Un hie nur da ladssi die mir an, ich sch’ Dich ganz reutlich vor mir, und möchte Dich greifen? Dann hat ich Schnsuss nach Dir. her dann kommt werden MüdigMit der Abgespanntheit in Am Hin. zur Hergezwort werden in den langen Stunden des Taget. Dann interwirkig Du wärt, bis Du wir in mir Sist. So, ließes Kind, leb’ ich mit Br.— Sne war liegen des Frankfurter Tage weiter hinter m. wie das alles so rasch vorheiflütet! Bal ist wieder Samstag, lieber Kur. Dann erzähl' ich Dir aus, wie Dich alle Zinschen hier Liebgekomen haben, aber weran meine Eltern. Sie trückte, wenn sie die Dir sprechen. Und ich selbst fühle, wie ich dann nähr komme, dass Dich. Deine gute verbindet. Heute Schplinste mein Vater: in sohe ein bischen zu ihm kommen sie hätten so Schmsucht nach mir. Sie wollen immer von Dir sprechen. Dann nehm is rasch ein Antomobil u. sause zu viele er die sprechenvor von Dir. Uns Ause Dir: Sannchen ist jetzt ganz freuwlich nur durch Dir zu leben vis sie zur Kann. Am meisten ist sie aber eingenommen von Deiner Mutter, die ihr imponiret, hat wie sie in ihrer Rähe alles übersch. So hat' is auch zu Hance wieder die Harmonie, die unter den gegebenen möglich ist. Nur das Zimmer ist oft ein Kalt, er ich glaube, sau ich mit meinem Hausherrn hat einen Prozessbekommen vom das so weiter geht. Nette Sorgen, nicht wahr? Kind, so wir schön! Daran wollen wir immer er immer wieder Anten. Ich wertte Dir noch viel früher uns freier schrecken, als ich ihm kann, wo es auf 12 Uhr geht. Es ist so dann denn in einer an mehrer Stücke muss, wenn ich am früherten wäre um nur an Dich zu RusenAls wir haben uns ja, liebes kein immer uns immer Norgen sprechen wir uns würde. Ich frlü mich meler. darauf, mehr eher erst, wenn wir wir im Erkühle sitzen, rühig nur glücklich. Komm’, Herlchen, jetzt Kuss’ ich Dich. Gate. Nacht, liebes Kind. H 59 P. Montag, 25. Nov. Mtr. Mein geliebtes, kleines, sußes Bubi! Wie häng ich an Dir, was bist du mir wie lebe ich für dich, weißt Du das, Du: heute war ein feiner Tag, voll Arbeit für Dich, woll des Denkens an Dich. Ich möchte immer vor mich hinlahen oder singen, so froh u. frei u. reich bin zu So leicht sind mir die Glieder, so klar seh ich die Dinge, u. so gelden leuchtet die Zukunft, Kerlchen wie bin ich durch Ach geworden, überall sah ich nur Schönheit überall Sonne. Jetzt reise ich erst durch dich, man muß nur same hineinlegen in alle grauen Dingen dann scheinen sie sonnig. Durch dich kann ich das wieder, und bin Dir dafür so unsagbar dankbar, daß ich keine Worte finde, dies warme herrlich Gefühl in mir, die zu beschreiben! Mit meinem ganzen Leben will ich Dir denken, daß du mich führen willse. Ganz in Dir aufgehe will ich, kon Deinen Augen Dir die Gedanken lesen, Dir zeigen, daß ich durch dich wachsen mann, u. daß ich meine ganze Haft zusammennehmen will, ein Kamerau Dir zu werden, damit, wenn's Hol türich mich auch vor dich stellen kann, oder Fremdem zu um Dich vor Dir schützen. Er mehr Du mein bist mich deiner Seele, um so lieber hab ich Dich und je lieber ich Dich habe, um so mehr fühl ich die Kraft in mir, dir das zu sein, was Du erwarteht. wie glücklich macht mich deine sammig Stimmung und doch mein Zeilchen Nach mich nicht aus Blutteachenschrift wieder.) man kann nicht immer anEhepunkten stehen, nicht kundern wenn die Saiten etwas leiser klingen nicht grübeln u. nicht höhepunkte suchen. Wie nicht an dran denken, leichter werden, wir haben ja die Liebe zu einander in ihrer ganzen Kraft gefühlt erlebt, wir waren nur der klaren Stunden voll bewüßt, klingt's also ab in Dir, Kerlchen, Dummes, Liebes, die schöne, große Liebe lebt ja doch, wie können sie mir nicht immer so findt weil wir uns vorher auf Höhepunkte verausgabt haben. Nun hab ich ganz ohne Grund gegrede aber weißt Du, Pubi, ich kann eben verstehen, wie eine Mutter Angst hat daß ihrem Kina Schmer en kommen. Kerlchen rieso muß ich Dich so ansinnig liebst haben. d Wenn ich mich hinsetze um Dir zu schreiben, so weiß ich noch nicht kur, ich Dir schreiben will, dann stell ich mir mein Kerlchen vor, wie es mich anschaut, wie es lieb ist und dann fliegt mir's in die Feder. So können der bunte Wirrwarr dann zustande, ich schreibe so gerner an Vieh, Lieblung Wenn ich noch so unruhig bin wenn um mich aller Kreuz um quer liegt, an meinem Schreibte itzend. kommt Ruhw über mich Und heute war so viel Kircheinander Heute morgen als ich beginnen sollte, da sagt' ich mir wie du: es wird gemacht:. u. es ist gegangen Kerlchen, lieber, Deine wundervolle Ruhe u. Sicherheit; wie kar Deine Stimme eben wieder voll u. waren, wie bist du lieb gewesen; ich Herrn Ich noch so leise melodisch lachen. Er länger wie getrennt sind, dessen sicherer wissen vor, daß wir nur gehören. Nun schreibst Du auch an mich! Kerlchen, gibt es etwas auf der Welt, das mehr Schönheit bringt als solche Liebe? Aller wird schön Ordnung alles wird leicht zu trachen. birger! Kennst Du das Wort noch? Ich empfing mir als eine Störung wenn mir der Tag etwas bringt das diese Harmonie zerreißen will aber ich werde davon mo etwas unruhig; über ärgern kann ich mich nicht, alles ist zu nichtig, gegen unser roßes, heiliger Empfinden. Wir wollen bewusst die schöne Zeit jetzt nehmen, die Erinnerung daran wird unser ganzes Leben erhellen können. Ich will damit nicht sagen, daß die Zuzunft abfällt,- aber wir werden wohl schäter lernen als selbstverständlich hinzunehmen, war uns heute vie ein Geschenz erscheint. Wie freu ich mich auf deinen Brief weißt Du kie reich ich bin? Herlchen hilf mir beten, für unser herrlicher Gerich! Wärst Du nur 5 Stimmen die Kerlchen, gute Hacht, sonst kommt noch ein Brogen, schlafesäß, Geliebtes Ich küsse Dich auf alles was mir geh Paula Henz Adresse von Panla Selig: Assist. an d. Klinitz Prof. Neum (Neumann.) Berlin O. Blumenstraße 97 Schreibe ihr bitte, wann Du sie schrechen kannst, ich schrieb ihr Mittwoch 8 Uhr Fürstensch.- Donnerstag Mannes Geburtstag Dienstag, 25. Nov. 19th. hiebster! Thun habe ich wieder ein Briefchen von Dir in Händen, u. wie ich all Deine Briefe lese allein um Erkchen mit Kuhe u. Genuß, so habe ich auch diesen Brief gelesen, u. vielerzwischen den zeilen. Ich bin in Dir, das wußtest du beim Schreiben, aber du warst müde, u. konnteht er mir nicht so frei mehr sagen, wie an letzten Samlag, davon ganz frisch u. ganz durchderingen von mir vorst; in minder Stimmung sollst Du schlafen. Herzlieb denn ich fühle doch die Tonart die gerade, auch dein Wesen klingt. Wer weiß vielleicht daß ich es nur nur unbildi, aber ja glaube. Die Proedigt die gestern"Mutterchen" lieb, ist heute bei Dir auf fruchtbaren Boden gefallen. Wir sollten nicht so viel an unsrer Liebe denken, sie ist ja doch da, u. in sehe ja auch nur deinen Zeilen, daß Du dem bösen Anderen ganz ohne Angst in die Augen siehst; Kerlchen ich messer mich mit ihm, er kriegt mich nicht unter er zischell wohl, aber er nimmt dir höchsten ich halte Dich zwar, aber ich gebe Dir mancher Ich kann ihn mir so gut vorstellen, diesen ändern, reißt Du das ist so ein starken robuster Kerl, mit diesen roten Händen die das Feinste betätzen u. mitkleinen gemien, giftigen Augen, die jedes Streicheln von mir verfolgen. Er ist nicht Dein Teim. er ist mein Feind, aber welchen ich lag He lauter er zischelt, desto zarter will ich ordnen, desto leiser will ich dich ziehen Die Gehörte mir 1/2 volchengehörse Du ganz u. gar mir, ich weiß es viel besser wie du Aber nun will ich wieder dein vernünftig Frauchen sein? Du willst ein andres Leben ein die Andern führen. Jeder Leben bringt kleine Dinge. Aeltäglichkeiten, es kommt doch nur drauf an, wie weil wir über diesen dingen stehen. Wir führen kein andrer Leben ein andre Menschen, und doch kann unser Leben ganz anders sein. Die Großer in unsrem Leben die kommt doch nicht von außen, die kann vom Innersten wir machen unser Leben doch nur deich wenn wir empfinden, daß wir fähig sein kann kin die zu werden, zu rachsen, Die großer Kraft in uns fühlen etwas zu leisten, wenn wir den ernsten Willen haben, in den kleinen Dingen nur den Weg zum Ziele zu sehen; und dann, vor mein Leben ein klein werden läßt, die schöne Gewißheit daß ich mit meinem ganzen Wesen in meiner großen Liebe aufgehen kann, Was ist das große Leben? Für meinen Begriff: großes Empfinden für irgend eine Sache; mit ganzer Kraft schaffen mit ganzer Kräfft lieben, kann ein Leben reicher sein? Andre die kein alltäglicher Dasein führen sind innerlich oft klein, gerade wie die, die sich durch eine langweilige Ehe mit hundert kleinen Torgen hemmen lassen, aber kei groß empfinde, wird nie klein u. nie verzichten mich M Kerlchen unser Leben wird auch, anders wie das der andern. Wir haben uns den Frieden unsrer Ehe erst erkämpfen mieschon Das Leben hat mir beide doch schon so geschickt daß wir dankbar sind meinander die Ruhe zu finden. Die Ruhe die nie zur Kleinheit führen kann, weil vor beide viel Zu Großes, Ernstes schon gesehen erlebten. Kerlchen ich will deine Helferin sein ich glauben, daß die reifsten Männer of die größten Kinder sind. Zanke nicht über meine gewagten BeHauptungen, ich kenne mich in Dir doch aus. Diesen Brief schreibe ich Dir nach Berlin ist das nicht dumm? In dem Berlin Das Dich für diese kurzen Stunden hatzen u. jagen kird, sollst du solch erochter Wrote lesen. T. schreibe Dir das alles neil ich es schreiben muß, er soll von der Seele herum Lier ihn nur erst wenn du wieder Ruhe Hast einen u. außen, denn Du darfst nicht müde sein, wenn Du mich verstehen sollst wenn ich stärker sein will ein der Andere Kerlchen ich bin heute sogar etwas unruhig Weil ich deine Stimme noch nicht hörte, ich varter den ganzen Nachmittag schon auf dein Klingeln. Viehse Du, wie Du mich verwöhnt hast. Das sollte man nie tun Kerlchen ich war heute auch am Standesam u. noch nicht alles fertig, ich sogar es Dir nachher am Telephon Säumchen macht mir Freude; aber Du hätte mir nichts liebes sagen können, als doch ich Dich Deinen Eltern nur noch näher bringe, das ist mir doch ein Zeichen, daß sie mit Dir (vor mich betrifft.) Zufrieden sind u. doch sie fühlen, daß ich sie lieb haben werde. das ist der einzige Dank den Kinder Eltern geben können. Ich bin begierig war du zu Kaula Selig sagte. Kerlchen, Kerlehen, bleib mir nur treu in dem großen Berlin, jetz' Dich nicht so ehr ab, du weißt doch, Du gehööst nur u. mußt zart mit Dir umgehn. Jetzt warte ich auf Dein Anrufen vorher mache ich nicht fluse! Adio Bubi, bis nachher Thun haben wir nur geschwochen, aber Du warst so keit, mein Kerlchen, daß ich gar mich so wie sonst zufrieden bin. Samstag, die Zeit geht so langsam, eben habe ich Sehnsucht daß ich keinen könnte. Lach mich aus, Du, u. küsse mich Tch unser doch noch mal an, sonst habe ich keine ruhige Hacht! Du lieber Du führer Du Meiner. Ich brauche Dich so nötig zum Leben. Timmer dem Fau Fanta Steckenheimer Würzberg Weingartenstr. 2 Fo Euy 24.11.12 Mein liebes, Fenes, Rütterchen! Hlut’ statt ich das Gepüte, das ich meine Kopf ruhig in denen Schoss legen dorf, und das ich aus keinen Augen nicht aus Liebe aus Hülfe empfange. Wie froh wo ich heute, als ich seinen Brief geleten hatte, Wie kann Du mir mit jerten worten wohl gethan, liebste. Ja, mein wird, nichts treues gutes, wenstlich süssen hier- das ist meine Forzog dann ich Dich ganz versteht, dann du mich ganz erstösst. Das immer wenn wir uns aussprechen— was ich spreche mich so gehen ein- da weib ist's immer von neuem, dass wir auch im wollen und causer nahe wird. Nicht immer stürmen. Ja, lieber Erlebung war hat mich das schon zu Boden gestrecht, im welche Sehnsucht nach Ruhr statt ich da unerderf. wenn's mich bring mir zur Früh. Im Rücke nur fürst in Dir bei Rücke. Die wirst mit Waren in Ruhl zu werden, zu wehren, in der Stille mit Sie nicht in Gr. wie will ich mit keine für alle Juni gute, die Du mir giebst, für ein Herz, das mir gelöst. Uns wie wir ich der ruhigen Stundte der seinen Freude mit Dir gewiesen, die uns wir zweitag wenn mit verste im Eck viel vor nur Kannin an die Thüse wetzt das es er und was etreten wollte von der Sonny die da handlut. Lehr' mich ruhig zu wehren, mit mit einer Frauhe würden. kun so werden, wie als hier, da aber uns vor, von Hoffnung im Swartung. Au wenn nicht, wie ich mich auf Dir freue, Du krit. tirte! Wie waren uns wäre viel zu eigen habe, und wir werden wäre viel erweichen können."Wilste" heit, saest Du. 4 und wir 15 sich, sau ich sich so liebe? von Deine worte über das glück im darin, hätt’ ich innarmen könne. Sie, das war so flin aus meinen klgen zuwarten. Die Menschen sollen nicht aber waren im scharien nassen stücken, sie sollen füllen, den wir hofte wollen da häte mir Freundlichkeit. Du hast Du was gesagt, was ich so gern im ppt gefühlt habe. Das keine- ein Ausstählen von Güte nur warum nur wenn es nun muss Hülfe. mir, offre sich, so tief zu kannet. und ich sich mit erlangene Augen vor Dir wir sanke Dir für alles was Du mir tührt Sonser Strahl Aus dann liesso bei mir in unser klun fahren Tensen wo das was zu wertst. Es so klingen mein lieb. Wirkl. wahr, wo verstehe die Schmheit, die Seite der Heims. Wir wolle hie anher wäre, als so zu Ausen. Was Du jetzt neben hier, versteht i.z. Aher ist ein köstlicher für müd. Nitz ist für mich selbst verhäuslich. Ich sie Dir rausberg wenn sie das Töpste mir zieben. Wer gerade das Tiefste will sie von Dir, den gern auf Am die Tiefe Beises Themerzes gerädste war. Das dann dort wir Deine liebe pigierliche, dass, warme Liebe, die mit so glücklich und hell macht. Wie freie in mich auf sie. Rad' nur alles wäre ner dähig, samit wir uns ganz haben Samstag 4 32 Sie die warte bei Dir, nur da spängt mir mein liebster jüspigen, Sas Kleine Kerlek. Wir sch’ ich schon die Augen Witzen. Vörter sprechen wir uns erkommt. Francken ist wir freundlicher gerechte. Das arme Kädchen vor Rprinnert. was Sie schriebst, ist richtig u in bin gar lieig mit Dir. Hans' eins, wie du nicht Sebentlulos den Johst, in Oliain Reich. Mie wir es am wenigsten kann, wenn du es kist wärst Hent’ tbar, was ich bei meiner Eltavor mir starr Oein Bild, nur die als in seinem Angesicht mit ergleichlichen Appetit. meine Uhr Lauchte wenn die Füllen, wie Müßlich ich bin. Sie Lepen herzlich grüssen diese nur in Deinen Nun werd’ ist müsse, i/h 1/2 nur in der Brief muss erst fort, sanis die Nachtiggruss nicht so lang auf ich warten 1chst. Ich küsse Dich lang mir fest: Hugo B A Paula Stettenheimer Würzter Weingartenstr. 2 in der 13 DEUTSCHES REICH Fr. 12 Nov. 12 Mein hätte, süßer Kerlchen. Jetzt ist die Stüsse gekommen, in der ich mit Dir plaatsen kann. Am Touzern ist ja aber zu conventionen um zu kalt, nicht wahr? So konnen wir uns näher sein, nur wir wollen uns doch ganz nahe sein. Mit einen kleine darauf man ich heute begrünen. Warum kast Du mir eint gesagt, dann Du so müde werst warum kann Du mich so wild sein laßen! Du muß mir das sagen, was ich hatte Dich nur um verzeitung zu siken, wenn ich es nicht unar füllte er Dich nicht mehr rekte ließ, als die rühle könnte. Du darfet mir nie sagen, du sicht nicht müssig wenn du dort würde bist. Dann seit wir ich Dich ausruhen lopen, so sanzt nur his wie Du hier in meinem Arwren ruhen kannst. Sie derßt nicht nur Rücksicht auf mich erkennen zu töglich erlangen— er ich thun es so gern. sau ich mit Rücksicht aus auf Dich nehme. Du haut ein paar sein neue Worte pragt in keinem unter Brief, den ich Leute Ihr Maarer nur ja am Körper Vrkäm. meister zu leiten, wenn Ihr Kinder seid wenn der mit einen großen starken Cänden vor kleinen Regen tilflos streu, da ist mir da würde ich helfen.« Du reisst ja, dann in so sie Taxerichte was sie, dass ich eine gerne Güte hatte über kleiner Dinge zu stitzern. Wi freu’ ich mit, wenn Du mir dann, am Ränder himmst, und mir zeigst, wie ich um den Papierstrafen kommischen Coll. Du, heut' häte' in Dich schon kamste können. Da liegt meine Haushaltin jetzt trank im Bett und harmt sich es mir ihre Unkauft Es thut wir so leid, strafe ich ihr ja nicht hefen kann. Sie empfernte die Wirtsprücke: mein grosses Glück mit ihre Sorge um die neue Stellung die wir, dass es so sein muss, der ich kann so nachfükke, wie schon man das empfinden, kann. Dann empfürte sie das ganze einer aller Abhängigen, in kaum wo kurz finden. Das ich sehne mich danach, dann ich wirken kann, statt zu helfen, soviel ist kann, damit dies mein glück ertragen kann. Ich möchte dann immer mehr Menschung wie ich jetzt in das Sonnenland zu mir kommen können. Nicht wahr, Kärtchen liebe, gute Seelein gestehrt daß. Und das klein Frage 25 In, sehr Ausfaltung- das ist das Notir meiner Lebens. Den ihre Wissen habe ich ihre viele künnten ertützt, die mir kindern wokte, die mir von meiner Linie abdrängen wollten. Mir selbst treu bleiben, dem„ Anderen“ wir den Anderen, keine Zugestand eine machendas schön mit die Hauptsack zu sein, so sehr ich auch off auf mein rege gefallen bin. Ich liebe die Luft der Freiheit, ist hiebe An freien künschen. Wenn wenn kurz kanau Klopft, dann würde ich, denn auch die anderen Herzen mitklopfe, an diesem Kansch der Freiherr mitempferken? Schau, darauf freue ich mich wenn du da mit jetzt, wenn Du mir Redt jetzt wenn du mich in denen gefall, wäre wältst wenn Du doch davon rücklangen wird, dass ich eits abgaben dorf von Am weg, der aufwärts fährt, nun aus mit Kampgen er Knaten. Ist fünst mich der der absolute Tunschlosigkeit, betes Kind, ich krännte die Kurate nur die Abentlur des Wirdlus vor Suchens. kas ich sie so pöt, saät die mir die Lust dazu flurig halten will8t. Ritswerste, Kies mitskruhen. Vaste vorliele, ich rik, wo Du erst geschloßen bist, Dich öffnen, alle was sich in Dir entwickeln sein, das wollen wir entrickeln u sichst leben, wo ein reicher Reussch letzt. Wenn's auch für u. da Schmerzen macht. Mit Aus„Effln“ war ich gar nicht so ganz einer Tante. Ich hab’ ganz jen die Stammder mit mir wächst,& nun ein mitradigen der Epten, lieber, süssen konnte, kann man gar nicht so recht umarmen, er ist zu reich. Mannst du nicht aus? Auch möchte der „starke kann“ sie aus ganz gehen sie wischte halte- dazu gieb ja nur nach: darin merkte ich mir nicht nur heute, wäre vorto zu sagen, hatt Einr. Beschäft mit Dir überlegte, mit von Dir trösten Capn wie Du es schon thekst- schon schwarzer Ingely das wollen wir die nicht ergessen. Am höhete ist mir kein Freter Blick, der das Dieser Seele kommt, die so schöne am schon gesehen, darinn si schweres verstehen kann. Ihr, bitte, verstatt mich nicht felset: Trässig die Stunden, in denen zu mich Küssen is dann in sich ganz dann is in einen Armen halte, nicht väter habe al Freude an dir die Süsse. Kostener de das vorzu ZeugMein eine warstes auf Dich. Haus Herr hat sie's so redet gespart, was ich haten wird, wenn Du da bist. Ich wannke liebe verstärkis oder worte, kann kam warte wolle ertragen, die immer anklage er unverfen. Kurz: Ich brauche eine grosse, schranklasse Liebe, ich krannte Dich mit allem, was in Dir gross, hit, zart, dass nur frei ist. Der was tief in Dir ist; wir daß in nahmen glück die Tufe eine ergeine, dann wir Mei auf Schmerzenigrer waren er waren, soken. Grün’ zur herzlich Deine Acte Mutter in so gut zu mir ist. Grün besonders auch die hüte Else, die in Anstehe war sie nicht einer viflaufen soll, im Wylik grüsse auch an Inst. Den säsusten Kuss Dir, An Kun v oder Hoffnung Dein des Schnuks Angos. Bau Paula Steckenheimer Würzburg Weingartenstr. 2. Frankzug g. 7. Nov. 1912 Lützte? Jetzt zurlich— nicht— könne ich dazu mit Dir zu planieren. so war um 30 zerhauener Tag heute drüher nur der einigerankean Dich nur die Freude an Deinem Brief zur die Nienten, in Anso ist mit dir sprach. 2 Uhr müsste ich tauser Sprungs man in allerhäng Angelegenheiten bis 3 kur verich in den geliebten Capi Kilani, wo Peter um mit Leitenstrick mit fragerten Blick, dann wäre ich bis 8 Uhr im Bureau festgehalten dann Familienaben, dann er eine Sitzung wo ich nicht fehlen dürfte. Begriffst Du, den ich etwas unruhig werde, mit ich dort getreten, wornte er wirklich mir die Zeit ich nicht einmal stellen konnte. Ihr das was Aufnahme heute. Ist sie auch gar nicht zufrieden, nur freue freue mir unsagter auf die Rücke mit Dir. bietste, die ja jetzt so nahe ist. Aas Schuste in allem ist, zu hicte, gute die eine Sichkeit, die wir genommen haben, di. Du täglich mit Wien lieben, ferner werden fester, fester madest. Du saget, ist bin in Dir. Ich sage: Wie Du in mir. Cum es 13t oft wurvere, wie die in mir angenstens nur mich so lieb uns ganze anlösicht. In mir tets erst wie jünger rein, da präckige Tag in Berlin, der immer schöner, wir, je mier in an der Rücke. Ich sie so schon, dann i heiß so ging in unser Liebe sein kannen? Die frag? ich mich, ob ich Dir annte geben kann, was Du mir zu bis in täglicer Ernenerg. kas ich habe keine Angst, Liebste. Ist weiss, wenn wir beide ein reiches innerlich frotte haben, ich meinander entwirkt, führen konnte. Im kann auch so nur leben. Nur keine länheit! Dann du so ganz Dir zwist, lisste, sau du alles von mir forderst, das ist das Schönsteda habe ich erträumt. ganz nun ist’, wie von wir zusammen mir, ganz zur wir sind. Am wir zusammen kaum an unseren Lebenswerk. Aus sagte ein Freier mit mir wie es woll vorbei. Ist es vor eine Freuer, ein guter Bekannter, es im das Schüler von mir. 8 meinte kämlich, jetzt ungö is wohl in amerkam antäglichküten, nekschaftlichen Verpflichtungen u.s.w. auf. ver so ruhig, als in den nur anläßeten. Ich bin so sehr mit Dir. Das madit, mit mir erste so meinänger gereten waren, dann wir beiert, eins wahr’, wirklich Farte bekennen musste. Vor Klassen uns eigentlich so kurz (2 konnte eine ganz) nur kennen uns dort. Ist das eine wunderbar? Wo frem nach auf Denn wäre, die habe grosse Sehnsuns aus Dir im wir wollen bür so frok sein, wenn wir in unserem Eckichln sitzen! Ich küsse Dir, Liebste, vieh tausendmet! A au Paula Steckenheimer Würghurg Weingartenstr. 2. 4. Nov. 1912. Frankfurt any Sanz spät erst kenne ich, Liebste, zum Bonfe au Dich, ich Leute sollm lange im Herzen getragen habe. Es war ein reiner voder Tag. Weisst Dū, wie ich Dir damit rau ich mich auf den reinen, frohen Tage sehne? Mir ist, als sei er gekommen. Ich bin noch großer Ruhe und Sickereit, und die Welt fängt an, sich wieder und mich zu ordnen. Ich gäuchze oft, wenn ich es fülk. Ked Dir, Liebste, dank’ ich das akes. Wärst Du, was Du damit giebst? Wir du alle Lehnsprende vier waren und wach Küssert? Wir unvergerstich ist und da gestrige Tag, an ihm des mich, ich Dich ganz geraus. Kir 40 heu nie die Erinnerung daran erblassen laßen. Und koken wir bei gezuht, dass wir uns haben und wir uns gegenseitig so viel sein können, immer noch steigern. Ich kam froh hier an, totzen es räusse ganz fast nur dieser war. Nichts mehr von Rükken Schatter, um Angst vor die Regst. Kühiges Sicherseitsgezült. Und dann in das keine, das uns beiden bald gehören, wird. Kir wirkt Du er erfüllen mit Deiner güte und Deinem Schönheitsgefürt. Mit der Arbeit ging es schlehlt. denn ich habe mich zu viel zu freuen. Es war mir ein Bedürfnis hinaus in die Sonne zu gehen, und Deiner zu gedenken. Die Welt wir wir rund nur ich freie mich nicht aber Renschen, die ich sehe. weisst Du jetzt, was mir gehabt, weirst Du jetzt, sau in Dir aus lankLes bar bin für akes, was die mir giebst, hiebste. Für mich geht ja eine neue Welt auf. Nun bist Du wirk in Deinem Henn. Das grosse Berlin liegt hinter Dir und Du ahmest auf. Bez’ dich, ließte, viel in dem Erkähre im Herrenzmer, von viel, sei lieb renk’ an mich, sag mir viel Gutes und Liebes. an sch' ja deine süssen Augen vor mir nur weiss, was Du jehen kannst. Schreib’ mir, ob sie Blumen sehen sehr, sie um Dich sind. Eine gärt soll Dirn grüssen und feiern. Die Nelke, die Du mir so lieb gebst, ist auch nicht erblichte. Säumchen in Haushalten, das daran sopor gemerkt, was das ist. Mit einer Nelke der Knopplau kam ich an: was hast du angerichtes! Hast Du Schwerin nach mir? Ist so so gros, wie sie meine noch Dir? Samstag vier der greite Freitag für uns. Der Sonntag vier ja ein wenig offi 35 M; wenn Elten wohin zu Euer raß Kürzburg kennen, um persönlich zu gratulieren. Sie schall sich vor aber nach Dir. Meinen Senkristen hier hat ich unter den Siegel des Ver„Anringenzeit“ das grosse Creignis gesagt. Sie freuen sich se. So ist lauter Sonne nur uns und in uns. Halten wir so fest, seien wir über wert. Ich bin froh und ruhig, kund. Ist das nicht eher wundersum? Viel’ zarte Küsse lieben, ließes KindH. Frankfurt of my 4 Nov. 1912 Meine liebe Schwiegermutter! Es fällt mir mit ein ganz klein bischen Ihrer, Sie 30 grossartig rest an. zureden— aber ich muss doch das Eistrechen um Ihnen zu sagen, wie ich mich freue, Sie so nennen zu rürfen. Ich habe mir ja den Weg zurück nach Würzburg ein wenig anders borgestellt, wenn ich hadete nicht, dass ich Ihnen plötzlich von Wannsee bei Berlin teleplonisch ein paar schwere, behaltsvöche Worte zurufen würde, die mein ganzes Lebensglück besagen Bohten. Ich hatte das Geführt, dass ich ist ein paar worte mit Ihnen sprechen musste, um Thun manches zu erklären. Nun ist es aber so gekommen, weil ich nicht mehr anders konnte. oft sind die Umrege die Wege, die am sichersten führen. Und schliesslich ist alles die es innbliches Geführt werden. Denn es stehe ich jetzt den grossen Glück gegenühr das ühr mich gekommen ist und das wir halten und nähren wären mit der ganzen Haft unserer Vereins. Lassen Sie mich Ihnen liche Frau, sagen, wenn ich Ihre Tachte mit ganzer Seele hiebe und das ich sie glücklich machen will, wie ich es nur kam und kit sie et Oertient! Ich beiss, dass ich ihr dieses sein muer, weil sie in ihrem Jungen Lehr schon viel an Liebe gehabt hätte. Ahr heute sicher vor ich, dass ich ihr das ches wat sie wiehnt, gehen kann. Nicht wahr, die liche Rückr, will Berähigung und Sichheit haben? Ich bitte uns der ganzes Vertrauen zu mir! Sie soll aus Ihren warmen, gütigen Händen in die meinen so he läutet übergehen, wir es einliches Geschöpf verdient. Ich kann Sie erst Samstag um Iren Segen bitten. Bis rahin muss ich noch hier gedulden. Wir haben dann uns vieles zu sagen. Die Liebe Paule vier Ihnen aller das wesentliche schon vorweg sagen, nun wir nur einig. Meine Eltern hätten Jhnen gern gleich geschrieben; aber sie wollen das Liebe prämlich der bald in Würzkung bald begrüssen. War et Ihnen redt, wenn meine Eltern Sie nächsten Sonntag in Würzburg besuchen? Sie freuen viele herzlich darauf, Sie alle kennen zu tamen. Kadem auf Wiverschen. Rorgenmittag ist unsere Liebe Panta bei Ihnen. Hoppenmeis hat sie die Reue gut überstanden Schliesslich auch die herzlichsten Grüsse an die Schwägerin Elsa u. zu Schwager best. Ich freut mich, die bahr wieder zu nehmen. des Serens Meine verzlichsten Grüsse an der Hugo Pzw stan Paula Stettenheimer Würzburg Weingartenstr. 2 Fol. 5. Nov. 12. Liebste! Nur ein paar warte heute. Wie hab' ich mich gefreut mit Deinen warten. Ja, so ist's auch mir, ich ticken. tin voll Dankes für alles Glück, das uns Unterst waren ist. Wir rekte u erdiesen er niemals verzweifeln! Wunderbar liegt alles heute mir: als ob aber ein weg zu Dir, mein Liebe, gerein wäre. Und ist es nicht fast nie ein Würder, dann wir uns so nach schon etwas sein wir bald zwei Blick verstellen? Wenn wir nicht dankbar sein selbst für alle Hemming, die ich letzte Aufstieg gewart hat? Wie freue ich mein, doch rückzusste, in sehe ich mich nach Dir, du mein tröster, was ich habe uns je gehabt habe! Ich bin so froh er— ich kann wehr springte. Keist du, was das Leist? Wir ging ich schossend sie ganze gte Zeit. Um jetzt kann es w. wir sprengen, 6 läßt ist's mir in allen Schnee war Nerven. So kommt sie alte, jünge Kraft würk! Der Tag leute war Vok des Deusens an Dich er von verschütter Verbeise, die wieder Musste. Dort die würde ich dir er die gespannt, wie Du darüber ausst. Du wasi mir in sie reichen Acten eingezubrt, hiebe du wird gar vieles Korn mir nehle, was kein gekommen habe bisher Dir nicht gezeigt habe Vagst Du die Fahrt, hast Du Angst? Ich reurs, denn Du seit mir gabst und schrängst das ist ja mein grosses geraus u Dir in diese Güte. So schält würde sie haben aus alles Fagen: da liebe es so, dies zusammenz neten. Das jetzt bin ich so sicher- vor mir. Heil Dir bei mir bist, immer nur einer keit ich jetzt Anker geworfe habe. Uns se heint es ja: Irgenswo mein R Nimmt auser geworden haben,“ kann in hatte ihn nicht geworden- bis ist Deine wenn, süssen Augen ganz verstanden haben wie nur ein Mensch die ersuchen kann auf der ganzen Erde. Letzt wohl u. gute wärst teilen hier. Ruhe gab. Rüke, sich nur Rech’ an mich Ihr sehnen uns ja nach Ruhr- kann wir wollen sie finden— nicht damit wir einschlagen, damit wie dieser sicherle uer fester neuen weg vorall geken. tre sie immer bei Dir. Tauseur Küsse. Ihr Grüsze Dich civeste! npt bij On l'aula(Sinzheimer geb. Stettenheimer) au Hugo(Sinzheime- Herrn Dr. Hugo Einsheimer Wartenkirchen. ension W. ttung Mittkog. 31. XII. 13 Mein Ueber Hugomann Heute hatte ich nur ein Kärtchen kon Dir, aber es hat mir so schön die ganze schöne Gegend gezeigt, daß ich ordentlich Reiseluß bekommen habe. Die weißt Ja kie gerne ich mit dir draußen bin, das ist nun für die nächste Zeitkorbei! Heute habe ich, in Betrachtung M über das vergangen angestellt. ein Bleibe Du mir nur gesund u. empfina Deine Jugeno u. deine Arbeitskraft, dann teill ich schon nichts mehr künschen daß du mich lieb befältst keiß ich, noch Ueber wenn ich Dir dar ein Kerlchen bringe leben soll um Leiferzubauen en das Wir alles legen können kas wir für uns gewünscht haben. Sonderbar ist es doch! seitdem ich ein Kind von Dir fragFr. gehörst Du mir kiel mehr, ist das Zusammengehörigkeitsgefühl kine Pärker geworden. Ist es Dir auch so? Wir wollen kiel vom kleinen schrechen kann. wir beisammen sind, wir haben es Zu wenig brachtet in der etzten Hetze. Geldmachs schrieb mir 1. fast hätte ich es vergessen, er tut aas er kann in der Wohnung, fertig wird er nicht, weil er nichts kaufen kann ohne nur? Es kird sich in karm verden nur keine angeHintrenne dich Michikon den und Wenn dich auf Dein Kerz Fendichen, en. Jahr, u. hatte dabei einen ganz glücklichen Tuchzer in der Kehle.- Wenn nur nur das kommende mich so eine frohe erfüllte Stunden bringt. fast du auch schon darAn gedach Für Vieh! ist es doch auch entgekehren. teidend. Heute Tlacht wenn die Glaken Bufen bin ich bei Dir: ich keiß daß du dann auch in Gedanken unsdem Kind sein bei mir u. Viehle Miss. Monag 1/2 3 Uhr. 30. Fez. 12. Mein Kerlchen! Was ist das heute für ein feiner, froher, freier Tag die Aussicht auf morgen, die schönen vergangenen Stunden, u. in mir das sichere Gefühl, daß ich Dich habe, u. daß Du heute auch froh bist, Du mußt ja froh sein, denn Du bist nicht müde, (hast ha bis 9 Uhr geschlafen) u. in frischer Stimmung ist der Gedanke an das, war wir uns sind, überwälligend. Ich habe keine Angst vor meiner Feindin,: Deiner Vergangenheit. Die musste von dich kommen, sonst wärst du an mir vorbei In laufen. Ich bin nach außen nicht so bezwingend wie heine Brauen, aber, was ich denke ist klar. u. einfach u. sicher, u. die brauchst wieder Mann selbstverständliche Ruhe ein fest u. ziel sicher zu werden. Ich fürchte mich auch nicht vor Deinen Vergleichen, denn am Hungrigsten an Dirche Deine Seele, Dein Herz, u. da kann keine Dir mehr geben wie ich. Orner kommst Du ja auch zu mir, derhalb bleibst du mir verfallen fier aber Verlehre, wir wollen Tapfer sein nicht nochmal solch im Stunde die mir alle macht die uns aufreibt; es ist doch zu begreiflich, daß wir in solchen Stunden schlaf werden, auch schlaff im Denken, u. daß dann aller, kovor wir nur fürchten, schon als Tatsache vor uns steht. Wir ergänzen mir, doch fast in Allem, wir sind beide jung.(Du auf, merk Dir v.) wir sehnen mir beide nach dem„bauen Kögel“, Kerlchen warum da noch grübeln. Wir werden ihn fangen u. halten, wir werden miteinander ruhig u. froh u. werden immer seltner böse Händen haben; laß nur erst mal in unsrem Heimsein Abends beim Plaudern, da wirst Du kräftig da Kose Du auch wieder Arbeitsfroh u. etwas leisten können Ich kann gut mit Dir gehen. Verlehren, ich bin nicht angesteckt von der sogenannten Gesellschaft ich weiß, daß man unvöllig seer wird, wenn man da mittut; Weißt Du man darf in dem Tichab sondern" auch nicht zu hart vorgehen. nicht Zu streng sein, alles Übertreiben ist nicht gut, sei auch nach der besten Seite hin, Ich will Tonne schaffen, er ist einemeiner rößten Tehnsicht? Wärme auszustreuen. nicht nur Dir, sondern Allen an zu mir kommen. Und ich weiß, daß das so kommen wird, denn ich hange mich nicht ankleinliche Sorgen, ich sehe das Thöre dankbar um mich u. will, daß er Andeauch sehen. Ich sehe die schönen Grundlinien in unserem Leben, u. will die nicht mit kleinen verwischen. Wir dürfen dankbar sein, daß es nur an uns liegt unser leben zu gestalten. andre Gehen an dem"kleinen" zu Grunde. Weil ich dankbar an, weil ich in Dir, durch Dich lebe werde ich wachsen u. Freude geben können. Ich weiß es, u. ich werde m Dich hineinsehen, u dem Untreopen sein. Au. Kerlchen, eben hab ich im"Traub" gelesen: wer voran will, muß fröhlich sein in seinem Herzen das müssen wir uns auch merken, wir haben ja so viel Grund zum Fröhlich-Sein, denn wir sind 2 grad gesunde, liebende, strebende u. hoffende Menschen. Morgen ist Heuhahr! Ich bin schon wieder ganz heilig gesammt, wir wollen uns festhalten wenn die Glochen es einlauten, ich hab dar neue Jahr schon in jeder Stimmung begrüßt w. immer jagt es mir Schauer durch's BleitMein lieber Kerlchen, sei Weiter so froh wie heut. Mittag, u. reise gut,- ich habe mich gestein abend für Dich gestreckt im Bettchen, u. hab Han, Deutlich demeckone um meinem Körper gefühWas man sich doch alles einbilden kann... komm übigen laß Dichküssen! v. PENSION WITTING PARTENKIRCHEN TELEFON 213 ste Sr. Hugo Sinzhenner 1 adr. paa k. Selig Würzburg Weingartenstr. 1 PENSION WITTING 28./ Partenkirchen, . 1913. PARTENKIRCHEN en TELEFON 213 II Mein unter Seelchen Gestre stecke ich Dir nicht geschrieben. Das mein Periener schlägt. Ich hatte nämlich eine feste Fürstär gemacht, was über Mittagausgeblieben, er war dann Abends faut. Es war unterstelllich statt. Ich sie hinaufgestiegte zum Ekbauer ca. 1300 rütr. Denk Dir im Winter. Heile Sonne, ringsum Hochgebirge, alles in klarstr, frischester Luft. So kam ich am wir als ich drinnen in der Namen Gaststuh sau, da sonste auf einmal sie Wiedstop kran, der alles schützliche u. zustellte. Das war der Föhn- eins Drei Stöm. Das dann würde es wieder ruhig.+ ob der Fohn kath sich am gemeldet, uns theurs Faute es wäre. Über das Hehr wird deren werde hieser. Deut hat' ich mich sie wenig ausgetükt aus— zum water hat- ein Mittag auführten gemacht. ohne Manse, ohne zugederkssein In armer Kort Kerleten, die Sist ein Scholmitten. Herum schreibet Du mir dem 40 falle Krüfe? Du weist rose, wie ich mir damit fräce? So ein gutes Briefchen in der Caad- ist ein wohlthuendes Gefühl. Du hast mir wird viel Frewe gemacht. Du hast Recht mit der Weihnadst einsamkeit. Die Cauptsache ist ja das Bewusstsein, das sonst Aufre mit weniger u. aus man selbst dünnen ist. 4 lb, weisst Du, was Weihnachten innerlich so schon maßt, ist das gepühl, etwas selig ausrühren zu können. Ganz erfüllt zu sein u. alles in Harmmie. Viehleiht ist es nur eine Einbildung, sein sar überall dort, wo Weitnärkte Geferert wird, so sei. Was Du mir sonst mehrst, hat mich alles intressiert. Justes David! Solchte Seist führt die Verfahrung der Neunstädt teilen Erzwein, was es verlautet, nur"get zu sein". Diese blosse"Gute" kann Menschen Caput warte. Darum freut es mich, dass Else so schönen Widerstaw leicht vor dem jetzt die Frage der seligen Mauer vorgültig verrigt ist. Ist sie dort! Wie es mit meiner Rückfaart sein wird, reissigkeiten nicht. Du begreifst, saas ich hier, solange wir möglich, bleiben wir. Das Anfeuthalt sekomnt mir körtlich. Es ist ein Ort nach meinem geschmack. Ich wann mit nicht jeden Tag rasischen zu lepen! Ich kann stens im Touristenanzug zum Eßen kommen. Ihr kann manbey was ich wie. Denn ich keine Niemand, das leist: kleute maßte ich me anseerst interessante Frauenbekanntshagt. Die Dame fiel mir schon langte Zeit auf. Denn sie war intressant, intelligent uns ging mit ihrem Sohn sehr vernünftig um. Ansiederum hat man sie nicht in den übrigen Kenschenansamstyln. kur seule Dir. Jetzt kommt's. Als ich sie ausprach, sagte sie- es ist nicht zu glauben!-:„Ei Herzöchen, wie gott's dann? Ihr hat ja noch das Bils von Ihnen, wir Sie ganz klein waren, wissen Sie"als Postikon". War das- gelt, jetzt fällt Dir ein Stern von Herzen?— eine alte Vormserin, im ruke war de beste Freundin meiner Rüker, Cie kannte wich als Küns, war eine Freuntin von Louise u. s. w. So vergalt die Zeit. der Junge ist ein 19 jähriges UnterNensch nur ganz jetzt unter TaugoWeisst Du, sais ich schon nicht mehr schnäufe! Mein Bruat ist wieder jegenstik foli. Weiset du 30, sau ich sie in den TurgelBaum sichtaglich könnte(aber ich komme nicht mehr ganz herum!)— Also so ist e s. sei reibt so lieb. wir hap Dir'mal um in Deiner unfeinen Sprache zu reden, einen Aufpappen. Immer Dlin Augrmann. R PARTENKIRCHEN(720M) dit ZUGSPITEE(2964 m) de PENSION WITTING PARTENKIRCHEN TELEFON 213 an N. Augo, Sinzkerius n ersprach K. Selig. Würzburg Weingartenstr. 1 Partenkirchen, Eitwts PENSION WITTING TELEFON 213 vand mein liebes KerIhen ist Lad. Knecken geistet? keine Nachricht von Dir. Die Büse treten Grüsse haben mir wohlgestraer mir geführt Hier erhol’ in wie sicher gut. Heut’ war der erste volle Erstungstag. Nach gut zurückschlagener Nacht sie is so gegen 9 wwt aufgestanden von keinem Abel und keinem Käuregetek gewerkt. Dann kam ein gemüttliches Frukstück im, Wintergarten wo mein Tisch’chen reserviert ist. Daran schroß sich ein bissten Körgenkommen, so im geführt Votter Ruhe, Natürlich warst Du auch drin, du Feues Seelchen, Ich sah sich im grünen Kleidchen mit weissem Schutz von Joganz als Heimseite, als Fra besorgtes Rückerschen. Das dann hinaus de Re prächtiger, sonnigen Winterseg. Akes klar, weiss mir blau. Partenk. liegt dem Tringebettet in weitens That in rung geformte Berge, gemischt mit zäckigen Hochtaushalten Sie Berge das ganz in France gekübt. Unter ist nur wenig dienen als genug, um röstete zu können und Skionaufen. Bis jetzt hat' ich erst kein Last,„Vinterspost“ zu Freitag, im Lanze Lüter Ist Sädste an neue verwahrne Roselten in Colerina! Weint Du erste zu 191. Ich tief 2 1/2 Stunden ausanwas, tolte tief Aten wir füllte mich voll. zu sah Rieser-See bei Garmich. Dort ist viel Letzte. Die Arte sus Winterporto. H 14 bis Neuschen! Dicke Berlieb mit ihren Entsprenzenstag frauen, zu sich nie seine wichtig warten. Im Sommer muss er hier herlich sein. Wir vielen seren denken, wenn wir im Sommer ein Plätzchen suchen. Auf dem Rückweg bin in eingefugelt was es dachte ansein Lanken, das Du angeschlagen häherst, wenn Du Deinen Dieben so auf den Boden gesehen hättest. Im kam natürlich zu spät einen Essen. Dann kam das feinste: Drauwen auf mein Terrasse nkt ein Liegestühl. Das da liegt ist mich mitten in der Sonne hinein Ich schlief ½ Stunde im Freie dansam prächtig. Das That woll. an ½ 3 Uhr schach ich wieder auf und tief erkennet fast 3 Knuren Kasimitionshöhe. Prachtgö. Wicke zurück auf Garnisch und die Berge hinein. Ganz aksam. Der Verweg war ein bis von wehu Tg. Neisst du, wenn die Sonne entgeld u. der Abend kommt: dazu weitnädsten ganz allein. Da füllt’ da mir immer gesondert u. es denke daran, wo schon eine abgemeine Geeinschäft 134, in der Jede mitflicht, was auch die Unserer für her dann kam sein Briefsten und da vor ich kurz mehr kein. das wer der Tag bis jetzt. Im vorige auf meinen Zimmer an gut geträgt zufelcke, den 16 Tag gut ausgeführt war u. dan ich einmal ruhen kann. Ich hoffe, von dem Zeilen erste mit ihr Aktensprit abgeten, samt Du nicht so lange zu warten brandst. Du bist keine Empfang war Zeiten in W. Kuh's Dort nur, mein ſiebes. Aus Du meint ruhig werden. Lass dort so bin u. verreissen dort. Schmick’ alle„ Verpflichtigen“ werden, wegen Rück der großen neue Veraprittung in Du jetzt hest, Grüsse aber keinen Geben Kanzomann süssen kann PENSION WITTING PARTENKIRCHEN TELEFON 213 wie 15 Hugo Angleicher præs. pas, K. Tilig. Würstes Reinparteurs 1 PENSION WITTING Partenkirchen, PARTENKIRCHEN TELEFON 213 Freitag ⊃ntⱥ- Mein liebes Tieschen Das war heute ein froter Patz für mich! dröchte vor mir steht im Wasser der Tausenzwelig u. redste um mir liegen die Äparren wir die„Gritungs-Aussteile". Das war recht ein treten, Juni gesamst er es las mich im Janu getroffen, weil es so lieb in Frau geweser ist. Zwei Landträglich Weiteerste preuse! Am vorste ist es immer, zu zahlen, wie Du an mich danket er sie sein du er immer einpartet. Da bist Du seiner erklärt, wie – mit den vermögte Ängsten; als sollte die sagenGilt, in his? will reparkt Nun stat’ ich änd 2 Beifite von Dir – eins, der Sie Pacht war, nur ein, das direct von Würstag kam. Das viellen Dank. Wort Du ist: jetzt angeschlafen? Gieb aus dem küssigkeit nach Sie vor 11 abstandlich, wenn ehr gepptigt bilden, sammt sie werk aus Dir kann kommt. Wir wissen Müde was froh u. prioch in Fr. antreten Was mich antaupt, so klapnt es sehr vorher Von Tag zu Tag gild-tüsse in die selve, einer Rückg- keit ist aus dem körple transsen. Cent' krässelte ich mit priska rezte Järz stets an weg hinauf, mite löneni in? gaturgi, in präsidentis Sonne, vor mir, werde vom Berge und ni wenig wäre, schriebende 1475! Korgen pack’ ich mir 191 e Wien konnten wir wo soll’ über M. Hoch kommen, wenn mir es Eikäpszeit ist es am wärmsten wo erwarte. Aus' Nach ihm wirk drannte auf der Terrain in der Sonne. H uns möchten in einen rätigen Masiergang an der Partias verlang im Wittsspärter Park bei erwieder Amtstimmung: du Sonne ging vosig uns hek unter mir faßte der Wasser nehre u. vor mir ret. Dazu sie verstorben. Da empfieren man stück, wo er Abend wird uns wir wir es ist, wenn nach dem Tage der rukige Oteur Kommt-Gearaus nur auch in Würzberg, wenn Dort von Ru Menschen nicht Letzen! Es sind ganz liebe Leute hier von Schil. Als ich innen wort nicht an weil ist Ruhe auch im Sprachen hatte wie. Am 30. v. kommt Louis hinter u. bleibt über Sylverter. der schon frage den er in der Sytvateramt nur ehem bin. Stegtres hat mir schon 2 mas anseppionirt u hat mir Alreath vor Bekannten aufgegeben. Er ist ist sampt unerstärt, bis zu wir. Neu mal an ihn Braten, wenn Du Zeit und hast hast(Leopowstr. 71) Da Reg ich dir ein fliees Gesinn’ten ein, dann es in Verstatt nicht ausgehe- zu Dein Tick meine Kaares, war wächst von der Klein? Oflige der jetzt er sehr Das wirkt kaum mir jetzt angeborenen Rathkühl! Gelt Nun grün’ noch die Rückr u Else u Ernst. Uw für dort eine Bismes wärmen Küss— mit Attzüter Wagman Und wer sich nicht an die Liebe hält. Von Max Dauthendey. Wunderbarer Stern in blauer Nacht, Hast Dich leuchtend heute aufgemacht! Wem hast helle Botschaft Du gebracht? Trittst verkündend aus der Ferne her, Deine hellen Blicke sind nicht leer, der. Und die Nacht wird Deinem Licht nicht Wunderbarer Stern, o. geh' nicht fort, Künde mir mit einem leisen Wort: ist die Lieb' ein Himmel hier wie dort? Und der Stern, er spricht durchs Fenster „Tausend Zeiten ich es inne bin: Nur die Liebe ist des Lebens Sinn. Keinen andern Himmel hat die Welt. Und wer sich nicht an die Liebe hält, källt.“ Ist ein Stern, der tot zum Abgrund verwis Grunde, Ebuard,„hunosgemeine AugenbicksSinnlichkeit war es, ganz ordinärer Kameradschafts=Diebstahl! Worauf Max, schmerzvoll lächelnd, erwiderte: „Das Uebermaß Deiner Selbstanklagen zeugt mehr für Dich als es die schlaueste Verteidigung getan hätte." Eduard brachte ihn in der Folge um sein halbes Vermögen. Eduard beging an ihm Niedertracht und Tücke jegen licher Art, Eduard verriet des Freundes Geheimnis, Eduaro gab ihn dem Gelächter preis. Eduard legte Fußangeln dort, wo Max schritt und benahm sich überhaupt meuchlerisch. Aber Max war zäh. Er sagte:„Der Schmerz, den ich bei Deinen Uebeltaten empfinde, ist nichts gegen den Schmerz, den Du bei ihrer Verübung empfinden mußt. Dein heiliger Reinheits=Franatismus will es erzwingen, daß ich Dich so schlecht und klein sehe, wie Du selbst in Deinem pathologischen Kleinheitswahn Dich siehst. Aber das Auge der Freundschaft blickt durch die Wand der Tatsachen hindurch, und das Ohr der Freundschaft hört den reinen Quell rauschen, dem der trüb### Strom Deines Tuns entspringt.“ Nun riß Eduard die Geduld und er gab Max eine schallende Ohrfeige. Max erwiderte den Schlag(Reflexbewegung), und sie prügelten sich eine Weile auf dem Fußboden herum. Du Lump,“ schrie Guard und ƒ 071 de Vous nous Monsieur le 97.12.13.11-12N. 27.12.13.1112N. 3e Herrn Dr. Tengo Tnizhenner Partenkirchen Pension Witting. Würzburg. Karolinchen Selig Weingartenstr. 2 Samstag Abend. Mein lieber Kerlchen! Deine liebe Mann-Karte von Donnerberg habe ich heute bekommen u. mußte wieder mal ordentlich über Dich Wochen aber hoffentlich stehst du doch nicht ganz so zegaust u. Kindschief da ohne mich. Heute in 8 Tagen habe ich Dich wieder ich habe richtige Tiefe Sehnsucht nach Deiner Hähe: fühlst du das Echte in dieser Zeile? Ich freue mich, daß die Sonne fast bei uns ist Sturm u. Regen Trostler. Morgen Freibe ich Dir Kinder mehr. Erhole Dichkeiter gut u. denke lieb an mich. Grüße konManna, Ehe u. Ernst. Einen süßen Kuß! Dein Kerly, sen Herrn D 3. dans le dernier 26.12.13.11-12N Stützheimer Partenkirchen Pension Witting Freitag Morgen Wezbg. 26. XII. 13 Mein Lieber, das war ein feines ausführliches Briefchen heute früh das zu mir in's Bettchen slog. Ich lag schon lange Pach u. Kartete darauf, dann hat ich er immer Kinder u. freitte mich Der lieben Worte aus denen die Ruhe klang die bei Dir einkehrt Ich bin so froh für Dich. Daß du sie so genießen kannst, u. daß Du ein hönes stiller Ferazchen dort gefunden fast; manchmal wünsche ich, ich wäre bei Dir, Du bist doch mein ganzes denken u. mir ist immer als mußte ich Dein Leben beschützen Sonderbar ist's doch. daß wir Frauen so zum"sorgen" geschaffen sind, u daß Ihr Männer gerade das am nötigsten kaucht, wenn Ihr es auch nicht immer so wißt. Parteick. Muß ja reizend liegen u. hier hörte ich erst heute wieder daß gerade Pension Wittag gemütig u. Prümungsvoll sei. Decie Dich nur gut zu denn du in der Tonne auf der Veranda schläfst. Damit Du dich nicht erkälten kannst daß Du von mir geträumt fast hat mir so gut getan? Bei jedem lieben Wort das zwischen den Zeilen miterlief, u. das nur Dein Wärme Seelchen zeigte, hat mein herzchen ganz unreifig geklopft, so freute ich mich. Du weißt ha, ich suche immer das Strahlen in deinen Augen das von einen kommt, u. nur die Gemeinsamkeit zeigt, u. weil ich Die jetzt nicht sehen kann, so suche ich halt nach den Lichtenchen die aus den Heilen leuchten u. mich wärmen. Weil Du nur dann nach bist Jetzt Weiß ich ganz genau wie es bei Dir aussieht, hoffentlich ist auch mein Weihnachtshaket nun bei Dir angekommen, u. hat Dir gezeigt. daß du nicht allein bist, trotz der einsamen Weihnachts-Nacht. Hächster Jahr wollen wir sie zusammen feiern u. unser Kriv kann dann schon nach den bünten Kugeln greifen. Ich wäre gerade diese Schwesternacht gerne bei Dir das neue Jahr bringt uns wieder so kiel da kann man gar nicht fest u. noch genug neben einander stehen um erzu erkarten? Aber kir sind ja doch beisammen keine die Glocken lauten das weiß ich. Trotz der Gesellschaft in der ich sein werde. Familie Reiß hat mir eingeladen, da müssen wir fin. Weißt Du. keelchen. Deine Worte über die Gemeinsamkeit am Weihnachtsabend habe ich zwar ganz verstanden, u. es müßte vose auch schon sein, wenn sie alle Votre miteinander feiern könnten. aber ich glaube, wenn das auch mehr sein kann, es ist in der Welt doch mehr Gemeinschaft wie Du auf den ersten Blick fin siehst; in jedem Menschen v. Mummern Dinge die groß sind, u. wenn sie sich auch verschieden äußern, es ist doch in ihnen ein gemeinsames Werkart Erfüllung: oder wollen nach Z Häubst Du nicht auch, daß das Feiern der Feste weniger Gemein als tauckeit bring das Bewusstsein unser Streben oder unsere Toele ein ihnen gemeinsam zu haben, Mein lieber treuer: Ich dann Dir daß du mich eben angerufen Last du Karst Kieder so ganz noch bei mir daß Weis Schwester bei Dir ist das freut mich sehr, aber ich glaube es ist doch richtiger kann ich nicht zu Dir komme. Licht nienetwegen sondern meiner Mutter kegen. Mutter verdienen, doch, daß man mirl 8 Tage bei ihnen ohne den Mann aushalten kann. Aber eine Bitte habe ich verklich. komme nicht gar so kurz hierher. gib noch einen Tag zu, es kraust merina, daß du so kurz für mir! hältst, u. ich kerstehe das. Tu'er mir zu liebe, aber sei nicht böse daß ich Dich darum bitte. N. nun gute Hacht, mein Bübchen ich freue mich auf Deine Zeilen die morgen kommen. sig Dein freuer Zeelchen à Votre Zsch. Monsieur les de la peine 25.12.13.1112 N 25.12.13.11-12N. B4 Herrn Dr. Iengo Sinzkennner Partenkirchen. Pension Witting 24.XII. 13 Mein lieber Kerlchen! Heute mittag war ich so froh als ich deine Stimme hörte. Du hast ja wieder so vergnügt gelacht, u. ich könnte Dich glänzend verstehen. Dar ist recht daß du viel schazieren gehst, da bist die bald Kinder frisch u. freust dich wie früher deines Lebens. In letzter Zeit fast Du ja davon gar nichts mehr gehabt, Du mußt nur Ruhe haben um zum Bekußtsein Deines Lebens zu kolten dann thienst Du Dich auch Kinder dessen schön geäropert, wenn Du Gustav Dakid's Worte hättest hören können. Er kie ihr immer einreden ersei nichts an ihm auszusetzen. u. als Ehe ihm sagte: innerlich seelisch, da meinte er: was ist dar, was verstehst du darunter Man konnte empört sein. Ha Die Geschichte ist ja jetzt erledigt u. ich kann Dir gar nicht sagen Wie froh ich darüber bin. Aber nun muß ich dir von Munne erzählen ich weiß doch daß Du über ihn Sachen kannst. Unser Malchen hat er sofort erkannt u. von beiden Seiten brach das reinste Tudianergeheul aus gar sie sich sahen. Im Haus kennt er nach Jeder Wochen besonders den Serviertischen Kohlenkasten u. Gen. Aber das beste ist wie er sich zu Elsens Dolly stellt, wie ein reifer Mann, der lich ein so junger Fundwolk nicht kummert, und selten stellt er sich in Positur; er warf nur sorwurfsvolle Augen zu als er Hier im Haus einen Nachfolger fand. Dann tut es mir auch gar nicht so seid, daß wir getrennt sind in 14 Jazum so es dafür um so schöner. Ich denke den ganzen Tag an dich, u. wir schrechen so kiel kön Dir. Oft bin ich ganz gerührt Wenn ich höre, wie sehe Dich als Vorbilo nimmt u. z. B. diesen Herrn Teling mann ständig mit Dir vergleicht. Hugo Tut das nie, Hugosagt da auch, u. so geht es bei ihr immer. Sie ist sich ganz klar, daß sie ihn nicht lieb hat, u. ihn nicht nimmt aber du hättest Dich gestern Abend Nun habe ich Dir aber genug von unsoem Hundekind erzählt. heute mittag war Berta, Rudolf u. frich hier, alle wie immer. Du glaubst gar nicht wie simmel. keit ich innerlich entfernt bin von der hiesigen Gesellschaft. Ich bin so froh, daß ich mich so frei fühle Heute habe ich ja noch nichts von Besuchen ausgemacht, ich bin noch unerkannt für heute Wieriel Dir das Leben gab. Vor meiner Abreise war ich noch mal bei Kotbarti sie ist so glücklich u so mütterlich geworden; öttelchen soll auch sehr Nervos u. angestrengt sein als nicht hörte Dienstag sei die kirchliche Feier sagte er: da habe ich keine Zeit, da kann ich nicht dabei sein. Nächst du es auch mal so? Kerlchen ich soll Dich daran erinnern daß Herr HeiStadt Geburtstag hatte; Mutter sagt Du sollst nachträglich gratulieren. thun hast du wieder ein langes Briefchen kann nur, weiße du auch eben fällt es nur ein, daß Siegfried am 3. Januarkommt? vergiß nicht am 29. XII. Tante Ricke zu depeschieren, also Montag ich muß dich doch erinnern, geliemein liebes Dummerse, auch Und nun möchte ich that wieder ganz dicht an Dich schwiegen. Du Dich auch On Kerlchen früh habe ich in den Tag hinein geschlafen u. pflege mich jetzt für unser kindchen. Heute als ich ausgeruhtes war hätte ich seit langem wieder dieser sichze BarmeGlückgefühl meines ganzen Reichtums als ich an Dich dachte und an das kleine Kerlchen das und bevorsteht. ich wünsche nur daß du auch wieder sopeit zu die selbst kommst, daß du fühlst Herrn Dr. Iengo Linzkenner Partenkircken Pension Witting Würzburg, 24. XII. 13. Mein liebes Treues! Wenn bin ich doch schon früher nach Lause gefahren als ich dachte aber wir könnten nichts weiter arbeiten in der Wohnung u. ich an so müde. so ab, daß ich nur ein Bedürfnis habe u. das feißl: schlafen Wenn ich hier richtig ausgeruht bin, dann macht das Einräumen auch wieder mehr Freude, du hast ganz recht mein Kerlchen. Wenn man zu müde ist soll man über nichts urteilen. ich hatte zuletzt an Allem auszusetzen, trotzdem es schon viel Kärmer bei uns geworden ihn als vor deiner Abreise Gelomacher war noch heute morgen bei mir u. behauptet fest, die würdest Dich wohl dort fühlen. er bleibt Weihnachten nun doch in Fokft. u. kill"setzte Land" anlegen Thun aber genug davon: feute bin ich gar nicht so vergnügt weil ich von dir keine Nachricht bekommen habe. Es ist bei mir eigentlich gar kein richtiger Weihnachtsabend. Als ich heute um 5 Uhr von zu Hause fort fuhr habe ich Auguste noch vorher ihr Tämmchen geschmiedet u. angezündet. Das arme ding hat sich auch sehr auf Ausschlafen gefreut; aber unsren Männe hättest du sehen sollen, er war auf der Reise furchtbar aufgeregt. vielleicht des Trubels wegen! u. dann hat er einen wilofremden Mann hussiert nur um Gottolade zu bekommen; aber gestern hat er getrauert u. nichts gefressen weil sein herochen fort ist. Bei mir in Frkft. Fiel heute der erste Schnee, echt Weihnachten Da weiß ich auch daß Du gutes Vortretter fast Paula Kör, Kinder sehr lieb u. sieht sogar mal nach unser Körnerwiese. Jetzt sage ich mich in mein Bettchen neben Mann, u. nehme mir Vie gestern"die Seele meiner Kinder" mit. Die Worte beruhigen mich so furchtbar; nachdem ich nicht im Armen liegen kann Will ich wenigstens was Wärmes lieber lesen, das bringt mich wieder zur Ruhe u. zum eigentlichen Kermpunkt meiner Lebens. daß Dich liebhalten u. küssen von Deinem Kerlchen Sei aber nur vorsichtig, liebling verschrif mir das redle nicht zu hoch, mach lieber viel Turen u schlafe Dich gesund. Du fast er so nötig gehabt Du armer. Ueber Mensch. Dem Kärtchen von gestern habe ich immer bei mir, heute hielt ich es im Muff auf der Reise, ganz dicht an mich u. unser"Kindchen" da hatte ich was von Euch beiden noch beisammen Sonderbar ist es doch, daß man so eins u. noch sich fühlt wenn man getrennt ist. Ich fühle dann immer so besonders deutlich daß ich zu dir gehöre u. Du zu mir. Geht Dir das auch so, keilchen? In Dir ist halt auch alles Vereinigt!! Laß dich nur wegen Deiner häärchen nicht necken, die sind schön dicht u. ich Zähle sie jeden Morgen, gellfast Du eigentlich meinen Brief gestern bekommen, ich schrieb ihn inshotel Marienbad, u. Deine Karte kam von Excelsior Mein Weihnachtspaketchen hat die hoffentlich Freude gemacht, u. Die Zigarren sind nicht zu schwer. thun will ich Schluß machen, morgen habe ich kiell nicht ein haar Zeilen von Dir, darauf Karte ich An Huber, Säumchen, Kärrad habe ich geschrieben wie Du es wolltest: bei Paula kar ich noch heute fach, u sah Fredog; der arme Junge sieht vor aus u. muß noch liegen. Garmisik fension. Witturg 221213.6 Herrn Dr. Hugo Finzheilen München Hotel Marienbad 22. XII. 13. Mein geliebter Kerlchen das erster Briefchen an meinem neuen Schreibtisch soll an Dich gerichtet sein. Das ist eine gute Vorbedeutung wenn man mit lieben Worten den Anfang macht Hoffentlich fast Du gut geschlafen u. hast dabei vom"Arnchen-Negen" geträumt, wenn diese Zeilen bei Dir ankommen. Ich denke mit Grüseln an die kalte Stelle heute Hacht, an der sonst dein lieber Wuschelkopf recht Hein fang' die Reise froh u. Michi an, denk' mir an Deine Erholung, u. daran, daß du dich mir u. dem Kündchen gesund erhalten mußt. dens mal gar nicht an Arbeit u. Wohnung u. alle die Bedrückenden Dinge: Auch ausführ. Deinen Wahlspruch: es wird gemacht. Ein Rußchen Dein Kerlchen Abs. Dr. Sinzkeimer. Körnerwiese 3 I Frankfurt a/M. 23. 12.12.1112 N Herrn Dr H. Leizkamer Frankfurt a Leerbadssstr. 120? Deinstag 1 Mein lieber, verzender Laurbub! Nun habe ich wieder einen neuen Namen für Dich, du, den hast Du Dir aber selbst zugelegt, Dein Briefchen heute war zwar kurz aber so so, so lieb u. Du warst so mein, welchen Du dar? ich bin zu glücklich mit Dir, sieht Aber ich will Dir keine großen Reden heute halten, sondern Dir nur gute Reise wünschen. Du geliebtes Freches! eben am Telephon verseDu ha zu nett, bei Dir muß ich wirklich energisch sein. Dank nur nicht daß ich eine v"Butter"- Natur habe nein. mein, den Andern" kriegen wir wiederunter, keinen Kirche, verlaß sich auf Mich. bei. Sie hab ich dich, fühlse Du's morgen. Ich freue mich glaube ich sie noch ein. Aber wtig sein. Die ich bin ennögisch Reise gut, sei lieb, laß Dir mehr gefallen vom Anderen. u. daß dich auf an füßen karmen. Heichen Uppen kirz selb 4.32 Ich Karte am letzten Wagen k Samtag Abend. 22. XII, 12. Mein treuer liebstes: Nun ist der ellenlange Sonntag ohne Dich auch vorbei, ich dachte gar nicht, daß das gehen wird und packtisch, wie ich einmal an, habe ich mir alle Arbeit für heute aufgehoben. Du, nun ist aber fast genommt bei mir, meine Hochzeitsreisewäsche liegt sogar schon mit gelben Schleifchen gebunden im Koffer. Und dann habe ich ein bisschen Musik gemacht immer dabei von Dir geträumt u. von über morgen. Heute mittag, als ich dich schach, versedu mir so nahe; ich habe es so gerne wenn ich in Deinen Alltag hineinschauen kann. où lieber, saißer Dampelz, das war recht von Dir daß Du so lange geschlafen fast, da war ja meine Moralpredigt ganz umsonst oder hat sie das erst bewirkt? Ich laf Dich mir gut aus, wenn Du Zeit dazu hast, ich will ein frisches, kräftiges Keolchen haben, fürst Du Ich habe Dein Anrufen gestern Abend sehr mitbehrt, Du, zank nicht, ich war könnlich ein bischen Traurig; ich hatte solche Sehnsuchte u. wollte heute für diesen einen Tag zur Dir fahren. Maria hatte es auch schon erlaubt ich war ganz außer mir vor Beude, da fielen ihr u. der plötzlich tausend Einwendungen ein, kurz u. Gut, dein Kerlchen, saß gesteiFränni Schlückend, enttäuscht bei Nels' u. trößete sich damit, daß er vielleicht doch noch von Frankst. laute. Aber heute bin ich wieder ganz vernünftig u. Fürzsam u. Freue mich, daß ich Dich so lange nicht gesehen habe, weil Du dadurch doch sicher auch doppelt Großer Sehnsucht haben wirst. Morgen habe ich wieder einen schönen Tag gefüllt mit Vorfreude u. Erwartung u. Zappel, ich mache schon Pläne für unsaausflüge, zu rost geht's nach Rothenburg gelt? Aber hab keine Angst. Revochen ich schon mir Zuge nach, die nach 16 Uhr verpfahren, Du weißt schon, wegen der FrühstündeoMit Deinem Bäder Siegfried sind wir in reyer Korrespondenz, er will mir morgen eine Zeichnung von Schmierhanmerpassend zu meinem selbstverbrochenen Nebes gedichtchen, senden. Das hast wohl Du angestellt, ausiehen, beichte nur mal ehrlich. u. ich habe im ganze Menge Dinge mit Dir zu reden, meine geliebten Verkandten Machen mich halb tot wegen der Trauung u. was das Scheministe ist sie scheinen. Mama zu beeinflußen; sie sagt er zwar nicht, aber ich fühle es. Bogen Kerle und nun werde ich Dich gleich wieder schrechen. Du weißt nicht. Wie deine Häume allein schon auf mich wirke, ich bin gleich ruhig u. froh, als Wärst Du da. Jetzt bin ich noch allein zu Hause, die Andern sino schazieren gegangen, rufe doch jetzt an ammerle, da kann ich viel Wärmer mit Dir sein, wenn ich allein bin. Ou u. nach etwas. Sprich am Telephon nicht von der Traung, ich könnte Dir. Wenn Manne da ist nicht gut antworten! Herrn Dr. Iengo Linztseiner Frankfurt apl Leerbachstraße 120 Sanctag. Kerligen lieber! Hicht enttäuscht sein, kann ich Dir heute mir ein Haar Zeilen schreibe, ich reiß nicht wo ich heute anfangen soll vor Arbeil. Kleinigkeiten für Dich für mir, aber sie nehmen meine Zeit: u. heute Abend will Berta nur wieder bei sich haben. Maria hat ihr schon zugesagt. Aber nachher mache ich mir eine Extra-Strenck u. schwecher mit meinem Kerlchen. Lübichen eigentlich machst Du mir Sorge. Du pflegst Dich zu wenig, ißt zu selten zu Mittag, jetzt dich ab, keobchen das geht nicht. Du hast vorige Woche ganz schmal ausgesche. Weißt Du, ich halte Sich gewiß von Arbeit nicht zurück, ich hab's doch selbst so gerne, wenn Du weiter willst aber du mußt auch ein bissel an Dich denken u. an Mich, ich seide darunter wenn Du Ur Zurziel zumutest. Mittelweger sind die bestätte Kerlchen, lieber fühlst Du Dich auch frisch Du hast jetzt Pflichten gegen Dich, weil du eine Frau hast! Da, ich denke heute schon den ganzen Tag davon, daß Du vielleicht schlecht versehen konnteht. Und ich verh immer vöter immer dicken vor diesem guten leben, wie wird das noch kann's noch schöner bei mir wird. Denk mal, was du für ein Nummerle hast veil heute Samstag ist, meine ich immer die Türe geht auf, u. mein Reolchen kommen herein, ich an schon ein paar man ganz erschreckt herumgefahren, als ich fernend kommen härte. Morigen ist ein länger Samstag, Du hast mich schon verwöhnt? Du, wie sehne ich mich nach Dir! Sag ich Dir das nicht bald zu oft? Ich kann nicht anders ich künsche Dich zu mir her oder Mich zu Dir, dabei sind es noch 2 1/2 Wochen. Gestern habe ich gelevm Fahrplan zu studieren es war eigentlich schwer, aber mit Gedulo kam ich doch einigermahren weiter. Mit Deinem neuen haben bin ich auch einverstanden. Ich kenne ja keine Winterlandschaft; die müßt mich halt noch man so warm halten, weil ich nicht føiere. Kerlchen. Du, wärst Du nur da, ich habe aus Deiner Stimme vorhin die Sehnsucht gefrieisi’s so? Aber Neinfang da wird's fein u. nächstes Jahr, da feiern wir Weihnachten bei mir Schlaf sieß Bubi, denke viel an mich, u. laß sich wüssen Kerlichen. II de Ja. Keolchen ich freue mich auf diese 8 Tage. ich kann Dir das gar nicht so sagen, in wir finde ich immer eine solch wohltuende Ruhe nach der ich mich mein Leben lang sehnte Mann macht mir auch Sorgen: Sie sieht sehr schlecht nur, sie ist eine Natur die sich immer um Kleinigkeiten u. wenn sie mir Röse heißen, aufreiben kann. Kerlchen zu nur muß malne gesunde luft dazwischen fahren, weißt Du, zuviel Verreichlichung ist auch nicht gut! Allein bring ich das Mühe fertig, da muß Du mir schon helfen; wie komme ich ohne Dich überhange aus. Eigentlich ist es nicht gut, kann man sein ganzer leben sein- Ganzer Ziel in einem Menschen sieht. Keolchen er ist beängstigend aber trotzdem, ich kann nicht anders, es ist halt meine Natur ohne Dich ist mir die Welt das Leben das Schone u. Westvolle, NichtsWerlchen, so geht Dir das doch nicht, oder? Aber ich weiß auch Nichts Schönerns als mit der ganzen Kraft seiner Wesens zu lieben, immer mehr dem Andern gehören zu wollen. Da ich Weißer Manchmal mit überwältigender Deut. lichkeit, daß dein leben und durch eine Frau, die Dich liebt, der Du ohnehörst, erfüllt werden kann, mit Arbeit allein, rauf du immer arm, u. ich weiß auch, g! I. S. deutlich, daß ich Dich reich mache, Du, ich will Dich nicht mehr loslassen, ich will täglich von Neuem um Dich werben. Kerlchen, ich bin keine bequeme Frau, ich will kein Phlegma in der Ehe, ich Will Frig sche. Freude, Zugreifen, offene Augen. Du. jetzt haben wir mir bald ich muß mir manchmal an die Stirne Fassen, u. mir sagen: dar bist Du erst oben dann unten, u. wieder oben die Zeit ging so kriechend u. doch in meinem kurzen leben flog Aller Schlag auf Schlag. Nun will ich ausruhn Keolchen, unser Gotteskraft soll Dir u. mir helfen. Kerlchen. Ich freue mich auch auf Dienstag weil Ein mich wieder in Könnchen nimmiges weil ich so gern deine lippen füfle. u. Deine Macht Ueb wohl, mein liebster, ich will nachher. kann alles schläft noch nach liegen u. Ganz still u. froh an dich denken das ist mir von jedem Tager das liebste. Auf Wiederschrechen u. Wiederseh Nun karst du so zerstörend aufgelegt beim u Sprechen, vor hast du mo, u. ich war doch wie sonHier nicht so harmlos, weil Maria u. Ilse zuhörten. verstehst Du Dämmerh? In mir scheingtr: viel zu viel nach Dr. ich diese noch viel an. Auverwöhnter Stück Monsieur S. R. BURG XVIII 20. 12.12.11.12N. 20. 12.12.1112N K.I.K. 2 Herrn Dr. Tengo Sinztsumier Krankfurt b/M. Leerbachstraße 12a I Freitag. 20. XII. 12. Dn. Meines, Du liebstes! Weisel du auch, daß Du mich ganz gepackt hast weißt du auch, daß ich die Bürgen schließen mußte, nach jedem Neben Satz, weil ich Dich bei mir führe: Du keolchen, was kannst Du schreiben, wie kann Du lieb u. zart sein, man muß ja an Dir bringen ich könnte ha in meinem ganzen leben nicht anders, als Dich zu lieben; welchen, denk doch nicht daß es schwer sei Dich zu halten, ich lebe in Dir ich kenne deine feinsten Schwierungen, u. will noch immer mehr mit Dir verwachsen, du hast Mich lieb Kerlchen kann's da noch schwer sein? Ich kann nichts gestehen. Du, ich hatte dakor sicher keine Angst; ich weiß, daß Du mich brauchst, u. daß Dubeim Wegrenden schon wieder nach mir greifen würdest. Knolchen Verträcken ist Die erste Bedingung für jede liebe, glaub mir, Kerlchen, ich habe Vertrauen, ganz u. gar: u. Wenn du zwischen tausend Feuern stündest die dich wollen ich hab zu Dir u. meinen Liebe das Vertrauen, daß wir siegen. Kerlchen, wie glücklich bin ich, wenn Du fühlst, daß ich bei Dir bin, Du bist der Inhalt Mauer lebens, u. Alles Andre scheine mir klein daneben; ich will auch ganz dem sein, ganz sollst Du mich nehmen, ich bin gern genommen, u. ganz will ich mich geben Was eine Strom mir geben kann, das sollst Du haben, denn so überströmend kann kein Weib empfinden, wenn sie durch Schmerzen der Einsamkeit nicht jede Sehnsucht durchleben müßte. du bist kein Courmacher schreibst du: mein Nummer mußt Du, das dann sein, ist unsre große, stille, einfache, natürliche siebe nicht frei von derartigende Ich will nicht die Law gemacht haben, ich will nur Deine Seele fühlen, deine Wärme, u. beider soll nur gehören. Weißt du jetzt, was ich von Dir will, Du: auch schreibfaul darfst du sein, ich habe dich ja doch wir sind her doch für, wenn ich's nur hien. Da mal von dir höre, bin ich zufrieden, Nun schach ich dich wieder, ich glaube, das war unser erstes scharsames Geschwäch, aber ich freu mich, Du kannst da noch 1 mal heutebend, u. eben sitzt Du wohl bei Herrn Ernst Kahn, der sicher sehr Neugierig auf mich ist u. denkst dabei an eine Zeit, in der ich Wirtin schicke in der Kö nur durch Blicke sprechen, wenn Andre dabei sind, Kerlchen ich soll dir liebe Worte sagen will sie Du. Kann ich Dir denn vor Nebener sagen, als ich daß ich auch freue, als daß ich mich sehne nach unsrer Zeit: Wir verden beide andre Menschen werden, freier, Nichten u. zuversichtlich; u. wenn die Zukunft noch so licht uns scheint, wo wollen in der Gegenwart leben, wir vollen unsa schönen, jungen lieberwache genießen, aber langsam genießen, nicht alles raffen wollen. sonst verlieren vor das Schönste; dies Sehnen nach dem Sich ganz erfassen,“ das führt und zu den erfüllten Nunden, zu unsren Höhepunkten, Kerlchen, wie bist du liebefählig, ver Kiel gibt der darf auch viel verlangen; erkärter Du nur alles von mir, ich werde ja immer reichen durch dein Forderne, u. kann Dir immer mehr gehören Ist es nicht ein Jammer, daß heute solch ein schöner Abend ist, und Besuch hast, u. ich allein bin: Und diese Woche zieht sich auch so lange; na vaste Kerlchen, bald bin ich bei Dir, da bist die nicht mehr arm wenn Du heimgestürmt kommt, daflieg ich Dir entgegen, u. wir erzählen mir vom Tage u. von unsrer liebe, u. wo werden ein leben voller Sonne führen, wir zwei zusammen in unserem Heftes den Ob es viel Höhepunkte geben wird, ich weiß es nicht er wird wohl weniger fallen u. veniger steigen aber eine hohe, freie Straßewerden vor ziehn vor nur die Sonne, um mir die Ruhe, in Dir, ich u in mir Du. Doch das ist unser Ueberleben, u. das wird um eintänig, keil das reale leben die Straße unter brechen wird, u. wir von Neuem immer wieder nur halten müssen; wir wollen umfreuen! Aber jetzt würde ich mich halt gar zu ihnen ein bissen lassen P. MARINE ET this S. F. J. M. 12.12.11.12 N 19,12.12.11-12 N. Herrn Dr. Ienige Sinzkenner Frankfurt a Leerbachstraße 12b. 19. Dez. Mein guter, treuer Kerlchen. da bin ich wieder am Schreibtischangelangt und will an dich denken. Heute bin ich sehr Müde geworden vom Tage, war aber auch fleißig, wie du mich gerne hast, sechs Besuche habe ich zwischen 5 u. 6h gemacht, klartier geübt, d. h. die Stunde, die Eher vergriß abzusagen habe ich für sie genommen; von meinem Standhänke aus: alles mitnehmen was in den Weg kommt. Mota sprach ich auch, sie ist fabelhaft Liebenswürdig zu mir sächl. Pankken, findet Fübsch. kurzem sie macht mir die Kur. nicht. dann habe ich Anna wieder lange Röse- Reden tehalten um sie fest zu machen gegen den Heim Nöse schlägt eine neue Taktik im. Sie macht Mama u. sonst auf der Straße durch Uebekober Hicken u. Zurufen die Kur u. schneidet mir mich, die Sünderin; ich ärgere mich jetzt doch über die dumme Geschichte, weil Marina nicht immer so auf meiner Seite steht u. sich oft bestechen wißt von ihr. Lübichen ich auf dich Zu Hilfe komm u. halte Du als Einziger wenigstens zu mir. Nun habe ich Dir aber bis jetzt ganz vernünftig geschrieben von lauter ernsten Dingen, u. Dir noch nicht mal gesagt, daß ich schon wieder Sehnsucht nach Dir habe. Du sprächst am Telephon aber auch zu lieb u. warm, da kann ich doch gar nicht anders. Heute Abend um 11te Kerlchen, da höre ich Dich noch mal, das ist der Lohn für den Tag. Anblichen sag mal ganz mir, bist Du mir böse wegen der vielen Briefe, 4 auf 1 Mal? ich dachte ja den ganzen Tag an Dich weil ich mein dankbares Hanselchen kenne, Mutter hat mir auch geschrieben, sehr besorgt um meine Gesundheit, wegen des Wetters. Vergis nicht mir den Brief von Tante Selma mitzubringen, ich bin neugierig. Verlehre darfst nicht denken, daß ich eifersichtig war auf jene Frau in Obercosel, ich habe wirklich, ich habe 3 Finger, keine Angst, ich kenne meinen Einfluß u. meinen Wert, bubi, Du königst noch eine Schanz eingebildete Frau, hör und vor sie da wieder gegasselt hat. Heute schreib ich Dir ein biachen bünt, gelt? aber ich habe einen kleinen Brunnenkopf habe heute Nacht so schlecht geschlafen u. bin dadurch etwas unruhig. Aber ich hätte doch heute Wieder so eine Kundervolle leuchtende freie, singende Stunde, als ich um die Anlagen bei sonnigstem Wetter ging; da fühlte ich Dich, da lachte ich ganz glücklich vor mich hin u. ging so schriebend; Keolchen warst Du nur dann bei mir wenn ich so überwältigt bin, Dir würden die Geschenster vergehen. Bis dienstag ist noch so lange hin, und doch doch noch nicht aus, heute schon habe ich No 3 bestellt, ich freue mich so auf dich. Du hältst mich so schön fest, nicht nur kärcheölig. Lubidie eben möchte ich wieder vor Dirknien u. mich streicheln lassen, ich bin müder vom Warten auf dich. du denk man, ich bin wieder so ein bisschen verzweifelt u. weise nicht warum, ich glaube Weil da auch so lange nicht holen kommst Gute Nacht, Keolchen, ich schreibe heute lieber weniger u. denke lieber noch ein bischen an Dich Laß dich sießkussen von Deinem Kerlichen. Herrn Dr. Hugo Sinzhenner Frankfurt abh Leerbachstraße 120. Würzburg, 18. Dez. 12. Kerlchen geliebter, guten Morgen; hast Du ausgeschlafen, hast Du von mir geträumt. Aber wir sind ja noch nicht so weil, hier bei mir ist's noch Abend, u. zwar ein sehr schöner dann Dein briefchen aus das ich gar kein Kirchen mehr gewartet habe ist noch gekommen. Ich bin ja so dankbar für deine lieben Wärmen Worte ich lese sie immer u. immer wieder. Hast heute weder einen anstrengenden Tag gehabt Du Armeß, höchst, u. noch dazu ohne Mittagessen, das ihr ein bisschen viel. und obendrem noch so arbeitsunlustig. Kerlchen das wird Dir doch keine Sorgen machen? Ich Weise ja genau woher das kommt: Du bist zu leben? nehmen gewöhnt aller ganz zu haben? Das Du tust oder besitzt, u. da die ein gewisses aufdringliches Zeelchen erst zur Hälfte hast. gefl Dir das beständig im Kopf herum u. einem Dir mincestens die Hälfte der Arbeitsfreude, das vergeht, adlichen ganz gewiß, das akorgeht du wirst, wenn ich bei Dir an doppelt gerne arbeiten, u. Dich noch besser konzentrieren können, denn im Untergründe einer W. sept ist keine Sehnsucht mehr, sondern Angefülltsein, Ist das Angst. Kerlchen die aus Dirklingt als du mir heute schriebst: bleibe das immersoKeolchen, glaub doch nicht, daß diese Tage so aufreibend bleiben, als die Kleinigkeiten die Du tun mußt, u. dabei noch träutigam sein, das muß Dich doch hetzen u. müde machen H. Unterbrechung Eben hast du mich wieder ganz schwachgemacht. Du nebster, ich konnte kaum mehr schrechen nur die Augen schließen u. auf dich hören. Jetzt wenn ich bei Dir wäre. Du würdest warm Frei von der dummen Angst Aber du bist ja schon frei davon. Du wärst doch eben wieder fröher mit jeder"teuren Minute". Soll ich dich zanken? Nein, das hilft nichts mein Kerlchen weiß, daß alles schön u. einfach ist, wenn man die Erinnerung an freie Stunden Erschält, u. wenn ich bei Dir bin u. Deinen Kopf an meine Brust lege u. die Angst reichstreichle u. Mutterchen an. Du kleiner lieber sührer Angstehause, war war denn das für ein Geschenst das Dich geplagt hat, hat sich's jetzt schon als Rod oder Hose entpuppt? Oder muß ich da erst helfen? Du ich keine Dich, last mich in Ruhe!“ Sag’s bubi, Paul u. energisch Ich habe keine Furcht vor deiner Angst, ich freie mich daß ich ihr gewachsen bin. Laß mir mal erst zusammen ein, ich glaube heute fühlte ich Deinen grauen Tag, ich war auch nicht so nicht, aber ganz ohne Grund, weißt du an mich trauen sich die Gespenster nicht so heran, ich lache zu laut über sie der Aufsatz über die Angst kam ja gerade recht zu Dir, mein Kerlchen, ich werde mir die Rede gut merken, denn für Mutter die Kinder erziehen werden, ist sie besonders schön! Kerlchen, ich war mit Deinem Briefchen Doch zufrieden, er klang doch manches tiefe Wort heraus, u. deine suchende, ängstlich Seele. Welchen die gehört Mir doch Mal, denn soll sie sich mir zeigen, er macht mich nicht traurig, wenn sie sich entfüllt in ihrer Schwäche Du bist ja so reich u. warm u. süß wie Du Dich auch gibst. Über Wohl, Du ich küsse Dich! Kerlichen. P. Herrn Dr. Hugo Sinzkeimer Transfurt abll. Goethestrasse Guten Tag, Kerlchen, schon wieder auf dem burv? Du, mein fleißiger Kerlchen! Hier noch ein paar Worte, weil du sehen sollst, wo Du bist, bin ich auch. Kerlchen, wohin am Telephon, ich fange noch mal davon an, warst du zu lieb, die volltest mich ja immer küssen, Nur einmal hast du mich falsch verstanden, als ich von jenen Menschen in Oberursel «Talmi“ sagte. Damit meinte ich doch mir ihr Glück das dich so beendet. Kerlchen, von den Menschen. Weil sie sich frei gemacht haben von Vielem, würde ich das doch nicht sagen, hältst Du auch für 1 leicht? Keolchen, seit ich Dich Nebe, verstehe ich alles Aber gehe nicht zu ihnen, solange ich noch hier bin, ich kenne mein schwacher kwolchen, mein Wicht zu bestehender u. seine Freude kam"Anderersein". vor ihrer Kritik, wenn Du mich Hast Du Angst mit zu ihnen einmahl? Keolchen, das glaubich Dir nicht. Äußerlich mag heim Frau berückend sein, aber mehr kann sie nicht geben. Wie ich, Du darweiß ich u. die brauchvor allen Dingen nun von einen glühende Frau, ich kenne die Kraft in mir die Dich hälich lieb dich zu intensiv zu heis. Du müßt a bei mir bleiben, die Kraft in mir die zwingt Dich treu zu bleiben, welchen kennst du mich eigentlich genau? ich glaube nicht, die Wärme in d nur Die kannst Du noch nicht so kennen wie sie brennt; ich bin Dir alles, ich werde Dir immer Mehr, denn Du kannst ohne liebe nicht leben Und zum Junggesell hast du kein biachen Talent. Du sehnst Dich ja krank nach dem "stillen Winkel". Die bist der geborene Pemann, du brauchst mir die rechte Frau Du, u. das bin ich; ganz sicher, man mich ganz ernsthaft mit Dir reden können um an Sie einen zufäernen Ehemann zu könig seit Kerlchen jetzt aber mache ich Schluß Such das Schöne in Deiner Arbeit dann mache sie Dir Freude. Auch an Andre denken tart, Deiner Glückers, u. deine Kobeit ist doch für Andre Hoch einen Kuß du Nebster ab Herrn Dr. Hugo Sinztsenner Frankfurt heerbachstraße 12a. Monleg. 16. Dez. 18. Mein gelebtes Buwle! Heinstekst du schon wieder mitten drin in seiner Arbeit, u. plagst doch für dein Fräuche du verschreuderisches Keolchen, wie lange Hast du und Kinder Adieu gesagt am Telephon, aber so schön nahe warst Du und Kinder ich habe die Wärme in Deinen Worten pibrieren hören; Du Geliebtes, Du tust mir ordentlich leid, daß du heute Nacht so schlecht geschlafen hast, u. ich bin schulo an Allem. Kerkchen ein ganz klein biechen freue ich mich hin darüber. Du sollst nach mir verlangte vielleicht Dr Selig's aus Worms hierher, die Du dabei kennen leonst. ich freue mich auf sie. Stürze Dich nicht in die Arbeit Bubt fang langsam an, pfleger Dich schon Piomich, daß Du wieder bisser aussieffiIch anke immerzu an Dich an keine Augen, an später, an alles kad zu Dir. gehört. Wie lieb bist du. Kann Du mich hauft, so ganz fest u. zwingend daß ich mich Dir unterwerfen muß. Die Näbster Zuß ist diese Gewalt, ich leuger mich so gerne Fühlst du mich, Kerlchen, ich kann nicht schreiben wie ich eben wieder ganz dem bin Verlchen. Verlehren wir wollen sie unser seben mit unserer liebefüllen, auch machen. Siehse Du kie glücklich ich bin? Du? Schäumig an. Siebling; ich drücke Dir, Kerlchen! nach mir Sich sehnen, ich sehne mich ja auch so mit ganzer Seele nach Dir. Ich ließ dich heute froher fort, wie sonst ich habe das Gefühl, als seiht du noch mehr mein, wie je, ich bin so ruhig darauf Kerlchen es wird schön werden unser ist als könnten wir unsageben, nur Seelen viel reiner fast sen. He mehr wird uns gehören dürfen. siebe ist immer schön, wie sie sich auch zeigt Hein liegt Du wieder auf dem Tofa in Deinem Zimmerchen u. willst schlafen u. denest dabei an mich, an all die schönen Stunden gestern; ich weiß daß Du Dich dabei immer mehr nach mir sefns. Keolchen lieber noch 3 Wochen dann Decke ich Dich täglich zu u. gehöre Dir. heute wirst Du müde sein. Ich bin es mich dabei war ich schon sehr energisch u. halb angefangen Ordnung zu machen in meinen"Siebensachen" für den"Anzug" habe schon Besuche gemacht, um edieu zu sagen für immer. Küse rührt sich noch nicht, Graffenstilestand oder die Ruhe vor dem Geritter se liegt zu Bett u. jammert ungedulang weil ich nicht immer danebensitz u. Tante Selma hat vor lauter Angst vor Steuen Aikel hare noch nichts Zesag, To stehen die Dinge Beolchen. Du fehlst nur schon wieder in allen Ecken. Welchen am 2. Weihnachtstag sudkirdoch bei Tante Selma zu Tisch, da kommen Jeder Weilchen hatte ich zwischen den liepchen Dienstag, 17. Dez. 12. he Herzlieb, süßestes, bester! Guten Morgen, fingst wohl eben auf dem Wege zum Gericht wieder mal mein briefchen ab. Da schlauer Reelchen Du! hast ganz allein gefrühstückt u. dabei gedacht, daß bar ein anderer frischer Wind am Frühsein tischchen wehl. Hoch viel schöner wie Du Dir das denkst, wird es werden, Welchen ich bin, seitdem ich Dich habe zu nichts mehr nutze, ich erledige alles schnellstens um noch ¼ Stündchen zum Träumen zu erzwingen; ich träume so gerne. und so lange, bis ich ganz hilflos und Frauig bin vor lauter Zehnen! Es ist Zeit. Du, daß wir uns haben dürfen Wir sind ja nur halb, kenn wir getrennt sind Du wirst wieder ganz Deine Kraft einsetzen für Deine Arbeit, und wirst mit Deinem besten doch mir gehören, wenn ich erst bei dir bin. Heute Abend schweche ich doch wieder, da will ich Dich wieder schmeicheln hören u. sehnend machen, ich fühl so gern Deine liebe, weil ich dann verdoppelt geben kann, die gemeinsamen Abende werden das Schönste in unsrer Ehe da bist Du ganz mein, u. ich ganz Dein Da soll versincken was nicht franonisch ist da wollen wir uns anemander Kräft sehn, kann kar von holen um fest zu außen kommt. Denn unsere liebe soll der Grundstein sein zu unserm leben von da soll aller ausgehn, was kirtundann bleiben wir immer kräftig und nichts wird mächtiger in mir als unser Sorgen für unser Glück Ich denke und das so schön der Ausgefülltsein das Großwerden, weil man weiß, einen Menschen zu haben, dem man alles gilt Du machst mich sicher u. fest durch Dein Vertrauen, aber auch in kleinen Dingen Du hast ja gar nicht so viel Zeit über all das so nachzudenken wie ich. Du hast mir Abends beim Schlafengehn solch ein paar siße Minuten, dann fallen Dir häpfon die Anlopelchen zu u. ich höbe- pst: daran muß ich mich auch noch gewöhnen Heute in 8 Tagen, Kerlchen, dann sollst Du dich erholen, aber wir wollen Ausflug machen 4 u. artig sein daß Du dich wirklich erholt. soll ich die Starke sein? Wer hast du mich liebe schwach. Du Nebster, du machst mich ja doch zu dem kas du willst, trotz aller ohnten VorsätTrolchen wie verstehe ich alle die Francen, die aus viele sündigen, wo solche verurteilt kann ja noch nie im leben die ganze Sühre der liebe empfunden haben. Du mein Kerlch Du, wie hast Du Besitz ergriffen von meinem ganzen, ganzen Wesen, was ist er, das mich zu Dir hinzwingt mit aller Gevalt; Hab ich auch solche Kraft in mir? Kann ein Mann so ganz sich schenken wie eine Frau: Du weißt ja nicht, daß ich darunter leide  nicht bei dir zu sein; besonders in Stunden wie gestern Abend, als ich Dich sprach. Um mich Ruhe, ich war allein zu Hause Else zu Bett, über mir höße, reiche Musik, daß ich immer lauschen Mußte u. doch nur deine Stimme hörte, nur dann Arme um mich fühlte. Da hab ich Die Augen schließen müssen um den Zauberganz zu fühlen, dann deine Stimme ein Telephon, Dein wärmer sachen Kerlchen, das ich hab Sich ha so ganz unsagbar lieb. Weißt Du was heißt? Du rieb, daß er in allen Herren bis in die Ingerschitzen prickelt u. daß das Herz dann ein paar schnelle, dunpfe Schläge tut, zum Etenanhalten seelchen, ich kann Dir meine Wärme zeigen Du solls sie fühlen, du sollst ganz mein sein mit deinem Sehnen, so will ich's haben. du, und nun geh zur Arbeit! man soll in aller Früher nicht so viel Süße hören, das nimmt die Klarheit, die Frische im Wesen für den Arbeitstag der vor, die siegt; wenn ich bei dir bin schadet es Dir wenig Aber weißt Du bei mir ist's Abend u. da bin ich immer etwas mit höherer Temperatur behaftet, so wird dann auch Das was ich schreibe fiebriger Ich will artig sein u. mal nicht mehr von Dir träumen heute Abend, lieber Zuger nachsehn-lernen u. Reisepläne machen, ha auch wieder für uns beide, zu was anderem tauge ich ha eben doch nicht Mehr. Ilse ist munter u. darf bald aufstehnSonst ist aber schrecklich erkältet, u. jetzt kommt war— Röse hat angeaufen.- Sie hörte von Elsens Krankheit erkundigte sich im Nebenskürdigsten harnlosesten Tone nach ihr. Manawar sehr tapfer u. hat sehr steif u. kurz geantwort. du hast Ehre mit ihr eingelegt! bübigen u. eine sei so gut, u. schreib mir mal im Ansichtspostkarte, daß ich wieder was von Dir mit mir herum, tragen kann, einen Brief verlange ich gar nicht von solchem geplagten Kerlchen / R Und nun komm mal her die Strid Du lieber laß Deinen Kopf schon in beide Hände nehmen, u. daß Dich küssen, so wie wir uns im Jächen küssen. So wie's Andre überhaupt nicht können. Du liebes, Sußer Meiner, hol mich u nimm mit Anvlegen 14. XII. 12. Herrn Rechtsanwalt Dr. Jenger, Sinzsteiner! Frager ergebenst an, ob Sie mir in einer Herzensangelegenheit Ihren juristischen Ral erteilen können. Ich habe einen Brautigam der mich zwar sehr lieb hat, der aber ein großes Frultierchen im Schreiben ist, dem möchte ich nun das gerne auf liebe vollstem Wege bei bringen, da er aber gegen Lieberbeweise vollkommen abgesämpft ist, kende ich mich an Sie u. erhebt Klage Ich bin überzeugt, daß Sie die Tache zu meinen Gunsten erledigen. Als Zeugen meiner richtigen Aussagen neue ich Herrn u. Frau Leop. Anzheimw. Am liebsten wäre es mir, kann Sie mit Ihrer berühmten Menschenkenntnis Die Angelegenheit auf friedlichem Wege erlegen würden. Vielleicht können Sie Samstag oder Weihnachten hierher kommen, ich scheue steine Gerichtskosten, dann konnten verdie Sache besprechen. Bestens grüßt! Praita St 12.12.8-9N Herrn Dr. Teugö Sinz Henner Frankfurt apli Leerbachstr. 120 13.12.19.9 Freitag, 13. XII. 17 Es ist erreicht! 1. Mein herziges, geliebtes, frokes Hanselcken Froh bist Du also, wirklich leicht u. froh! Wie fühl ich das doch gleich an Deiner Stimme; Heute habe ich ganz energisch an Dich gedacht u. mir trotz allem den Köchstim nicht nehmen lassen; es war sogar schwer Stand zu halten. bubi! wie nötig haben wir dich doch alle wie bist Du mir ein Halt, gegen diese bösen, bösen. Kleinlichkeiten die uns von den Menschen zugeschoben worden. Ich freue mich schon Dir die ganze UmmeGeschichte zu erzählen, damit Du Mama's Tränen trocknest u. mir hilfst, auf mir trampeln sie schrecklich herum, sie sagten zu Maria ich sei durch u. noch Egoistin u. könne keine liebe geben Kerlchen, kar tust Du mir leid mit einer solchen Frau leben zu müssen. Die ganze Sache schielte am Telephon u. ich kam nicht zum Vorschein, wenn ich will mir nicht die Saune verderben. auch egristisch gedacht, nicht wahr? ich glaube er bald selbst, daß ich schlecht bin dann kam Else: der arme Kerl 21 Schmerzen, sieht schlecht aus. u. Hämmert gerade vorgen liegen zu müssen: wenn wir Dich also nicht hätten, es ware wieder mal böse Zeit; aber so hab ich dich du u. morgen sogar deine ganze geliebte Person. Ich freue mich, mein lieb! Aber nicht nur auf dich morgen sondern auf unter Heim, auf die Ruhe darin: Die weißt ja gar nicht, wie sehr ich unter so Seenen leide. heute Frühling, ich war Draußen ist. schon wieder viel in der Sreine u. bin, Hoch daß ich nicht frieden muß. Sne Sonntag habe ich schon einen richtigen Schlachtplan entworfen. Wir kandern auf den Schwaubeog, hast sicher schon davon gehört dümmerle, gell 2 Über. aber, eines taules Reolchen morgen um ½ 1b Uhr heißt es im Zugsitzen u. eine Stunde fahren. Mittags um 4 Uhr wieder zu Hause sein. Ich führe ich schon nicht irre". Heute Abend wollen mir Herr haben. Berta ist zu lieb mit mir allen. Geliebtes, heute mir die Haar Zeilen freue dich auf mich, kie ich mich auf dich reue, wollen wo ganz vernünftig sein oder dürfen wir nur mal 16 Minuten mit den Händen u. den Nippen lieben. Ich überlege es mir schon die ganze Zeit. In mir kämpft Verstand gegen Gefühl; siegt also? Freiher’ lach nicht, ich kurz 12 Dich ha doch und zwo Begrüßung. Geliebtes. Meinerbehalte mich lieb, Hansi. MARIS 11. 12.12.8-9N. Herrn Dr. Tengo„Stuzheimer“ Franzfurt an des autres Aussch Leerbachstraße 120 Nach hemeinrichtig. b. Dez. Mtr. Krolichen böse bin ich Dir niemals, aber ich entbehre Deine Briefe doch furchtbar. Deine Stimme am Telephon wiegt ja aller wieder auf aber das verklingt so schnell, und geschriebene Worte von der kann ich immer und immer wieder lesen, heute schreibst Du mir ja sicher gestern Abend ist es sicher nett bei Dir geweseine die schrächst so vergnügt, aber weißt Du dimmerte, um den letzten müden Samstag mußt Du Dir keine Vorwürfe machen, das war doch so begreiflich, daß Du abgespannt war, de ses Ich konnte es doch sogar an und sehen, wie anstrengend der ganze Taibel war, ich war eine ganz kunme Frau, u. habt am Abend meinem armen, müden Knolp auch noch ein abgespannter Gesicht gezeigt diesmal wird es schöner, ganz sicher, Ich wußte doch, daß Du kommst. Daß wir nicht 14 Tage auseinander bleiben können, Aber du sollst, wenn du noch müde bis lieber zu Hause bleiben, nur nicht meinetwegen herkommen, ich habe Dich doch nur halb reine du nicht frisch bist. Doch ich setze den Falldu bist wieder hier dann machen wir beide, ganz allein einen Tagesausflug, wo wollen uns mal für uns haben um von unsam leben sprechen, so kie Du er gern hast; dann kommen wo uns immer nöher, welchen, u. Du wirst kör dem bösen Andern immer sicherer werden. Dann kirst Du erst ganz froh, wenn du dich nicht mit Grübelein mehr quölen, mußt; nur muß, Du mir immer alles sagen was dich danke nie denken, daß ich Dich nicht versteher was ausgesprochen ist. Wird dadurch allein schon leichter. Kerlchen u. wenn ich Dir in etwas nichts sein kann, so mußt die denken, daß ich darurch auch mich quäle dann darfst Du nicht enttäuscht sein,bube Ich werde Dich wohl manchmal nötig haben, u. bei Dir anruhe wollen. Hältst du mich dann? Oder magst du die Frauen nicht, die im Mann den starken suchen? Ich will dafür auch wieder fest stehn, wollen wenn Du mich brauchst; Du kannst mich nie enttauschen, ich weiß, daß ich Dich immer verstehen werde, u. daß ich Dich lieber habe, je mehr ich Dich kenne! War auch sei. Du, immer halte ich zu Dir immer fühl ich für Dich dasselbe. Du weißt ja nicht wie Frauen lieben können; aber ich will es Dir zeigen, du sollst drei glauben geliebt zu werden das nichts so schön ist als daß das erst Deinem Leben den rechten Inhalt gibt. Du brauchst ja so viel Ruhe, soviel Sonne, Du entfaltest Dich ja nur wenn armonie ist, Du mein Sammen um dich. kind mein liebes! Und ich kann ja mehr besser u. tu nichts lieber als Wärme verbreiten, ich sehne mich danach in deinem Heim zu wirken, u. ich will dafür nur 1. Deine leuchtenden Augen sehen. Wie sie sung sind, will merken kie da koaftkole kirst u. leichter. Davon wollen wo schwachen wenn Du diesen Sonntag mit mir kanderst. Wir haben und ja so viel zu sagen um kommen dann vor lauter-Ueben gar nicht dazu. Heute hast Du einen schönen Abend, ich Reise, daß Du mein auch ließ u. wieder Eins mit mir bist. Die traurigen Worte sollte Du und flüchtig lesen, wir wollen aus diesem Auf nur und das Woche u. das Sonnige suchen. Nicht alle Gedichte darin sind gut für Dich. Fleischlen schreibt als hätte er schon viel Enttäuschungen erlebt, aber er sucht doch die Sonne! daß dich von seinen Grübelein nicht anstecken. Heute mittag bin ich ganz allein zu Hause, das tür auch manchmal gut mir mein treuer Manne liegt neben. mir u. träumt ganz verschlafen, ich denke von Frankfl. Ich will heute noch fleißig sein u. anfangen die Bücher zu Hecken, das wird eine tagelange Arbeit. Jetzt sind es ja nur noch 4 Wochen, keißt du dar auch? Die Weihenachtswoche die rechne ich immer ab, weil ich dich hier habe Wenn ich durch die Straßen gehe. Denke ich immer dran, daß ich fortgehe, da sieht plötzlich alles viel schöner aus Ich glaube, ich werde immer gerne wieder nach Wzbg. kommen. Nur Anrma u. Else wird es einsam. Ernst entbehrt mich sicher weniger. Aubi, glaubst Du, daß ich Sehnsucht nach Hause habe? Wärst Du darüber böse? Ich hänger nämlich ganz schrecklich an den Meinen, u. war noch nie Einlänger von ihnen getrennt, aber nur keine Angst. ich komme ja so mit meinem ganzen Herzen zu Dir. Dubi lieber ich habe Dich so nötig, eben sehne ich mich wieder so furchtbar nach Dir, Du, Du Die Haft eben am Telephon auch wieder so schrecklich lieb gesprochen, daß ich immer mehr Sehnsucht habe. Welchen sag mal selbst gibt's überhange etwas Sprinerer als sich sieben Wolchen in mir jauchzt u. Pacht jeder Herr du Geliebtes du, wie lieb ich Dich, wir gan unsagbar. Ganz bin ich Dein Gescho aber du mußt mir gehören, mir allein mit Deiner ganzen lieben, reichen suchenden Seele. Thun leb wohl, Koolchen, ich küsse Dich auf die Augen, auf die lippen? Paula 10.12.12 10. 12.12.11.12 N. 1 Herrn Dr. Hugo Finztsenner Frankfurt Leerbachstraße 120. a/M Mein liebes Lübichen! Nur einen Morgengruß heute! ganz wenig weißt du, zurückbrechslung, du sollst nicht immer so lange Episteln lesen müssen! Ich habe heute einen richtigen Pechtag nicht ganz ausgeschlafen, dann tausend Beorgnügen die Alle verkehrt verlaufen. u. dann will die Sonne gar nicht kommen. Ich war schon viel im Beien, Dir zu liebe habe viel geforren. Habe dich schlecht am elechsen versanden. Kurzum aller seft verkehrt. aber dennoch, dennöch, ich bin vergnügt, u. denke an Dich freue mich, daß Morgen schon Mittwoch ist. Im Grunde genommen freue ich mich Die ganzen Tage aboch, nur auf Samlag Du verwöhnter Strick, dü Heute Abend unser Glaudern wird wieder fein, vom Peter aus verstehe ich Dich niehmer Ilse geht jetzt täglich auf's Eis! Ich wollte es auch, aber Mann zänkt u. sagt ich durch das nicht vor der Hochzeit. Sie hat Angst Unmüßtest mich mit zerbrochenen pliedern nehmen. Vater Stellenh. hat mit mir von Ludwig Arbeit gesprochen u. will sie mit mir heraus geben, also sich mit der Hälfte beteiligen, ich bin noch ganz erstaunt über seinen Wunsch. Morgen geher ich zu Prof. Lehmann bubi, dem Bild sieht ganz strafend zu weil ich Flüchtig schreibe, aber bitte, bitte, verzeih, ich habe so viel zu tun, daß ich nicht anders heute kann. Außerdem freue ich mich, weil VnMr. heute schreiben willst; dann antworte ich wieder ausführlich. Kerlichen ich bin balo eifersüchtig hier lieben Dich alle so sehr, daß ich gar nicht zu Worte komme. denke viel an mich, das macht dich frag ich weiß es. Du mußt meine gehobene fümmig doch fühlen. Gestern der Thee war schrecklich verschone mich unverkauft. Mit Hörer Bubichen laß dich schön küssen. Hanz ohne Eile fest u. suß. Keolchen Abend! Nun noch schnell einen Gutmachten der Rest des Tages verging doch befriedigend. Ich war in der Höhle der Söwen: Röse u. habe mit Energie über ihr böser Gesicht hinweggelacht, so verlief die Stueck friedlich Bubi ich bin so schrecklich glücklich heute ganz erhitzt von innerer Wärme u. Breude. Das kommt von Dir, Du! Keolchen mir ist, als hätte ich da Wochenlang entbehrt. Konin Klerlchen, festsaugen, heut bin ich gefährlich Herrn Dr. Tengo Sinzheimer Frankfurt heerbachstraße 126? he is Montag, 9. Dez. 1912. Und nun muß ich doch wieder an Dich schreiben: Kerlchen! trotzdem Du erst von mir gegangen, Noch ist es Vormittag, u. ich habe nichts getandie Haar Stunden als an Dich gedacht. Tid eufs so gerne ausklingen was Kingen will, u. ich bin so voll u. so schwer u. Nachflutet von Dir. Als ob ich dich erst jetzt so ganz hätte, nachdem Du fort, u. wir zur Ruhe gekommen. Der Morgen war schön, dieser eine Minute im Consi, als und der Gedanke kam. h sei schon für immer vin, da fühle ich diese schöne befreiend Ruhe die über mit kommen wird, wenn wir erst wie zwei gute treue Kameraden wandern. Kerlchen, wir sind ja so unvernünftig wir sagen nach dem Vollkommenen, u. vom moment, da wir uns sehen, suchen wir. Vor lauter angswollene Suchen nach nur, sehen wir nicht, die rasch vor Eins sein könnten, wenn wir nicht forschen wollten das vergeht! Wenn wo vereint sind, und das alltärzliche kommt erst heran, dann kömmt auch die Gewißheit, daß wo mir durch nur so treuag schaffen, das ist die Sicherheit die schöne die wir brauchen um unsre Liebe fest zu machen. ist gegen Anfechtungen vom Anderen! Nicht immer übeln! Leichtsinniger werden nicht nachgeben wollen. Das ist auch Schwäche Ich weiß daß du mich nieb hast, mein Wesen Du weißt es ja auch selbst, in klaam Stunden Die gar nichts mehr Du reißt auch, daß willst, für Dein ganzesleben. Als eine mitschringe mit nachsamte, Lebende, mütterliche Frau! Du weisst auch wenn erst die schönen Morgen stunden kommen u. ich bei Dir bin, u. ein länger, arbeitsreicher Tag vor Dir Nacht. u. du eine sorgende Hand in Deinem Heim weißt, daß Du dann überall binnen sichs u. daß die Blumen immer anders bliehen, immer neue Karben haben, so daß sie nie einförig wirken, in einem ganzen langen, vereinten leben. Die Gottes kraffe an die kir glauben mich sen, die soll uns helfen, die soll immer in uns sein nur immer mehr blumen finden la2. Ich habe Dich doch lieb mein Mann, die an fragst mich wieder u. wiederes Siehst Du das nicht? Ich lebe nur für Dich Oft pack's mich übermächtig, wie ich an Dir hänge, wie ich verknüpft bin mit denem leben, ein ich ohne Dich sonnenlos, haltlos wäre h brauche Dich kie man Sie huft zum klmen braucht; kann man seine ganze große lieber! kraft in Worte fassen. Da mußt er fühlen, daß ich dein bin, immer mehr dem sein will Hauchze ich, die, weil ich es so voll korn. empfinde; das ist mein Glück: Du gibst mir Kraft, die zu halten, Dich zu fassen wo du gefasst werden mußt. Ich habe das mendliche Vertrauen, daß Du glücklich diese Kraft in Dich stromon läßt, daß Du dankbar Klarwerden u. daß Du heute bist für jeder angswoll danach greifst um erzuhalten. Strisch u. frei mach ich Dich Kerlchen, vertraue Mr. M Fühle daß ich das kann. Denn im Grunde fehle Dir ja so wenig. Du übersie und nicht das, was die fehlt. Ruhe: Ruhe! zu allererst. Um frisch anzufangen. Heute beganst du jeder neuen Tag doch mit müden rugen. Kann das was werden? Ich anfangen. Kerlchen Augen aufmachen Du hast doch die Tonne u. die Krafft so gerne Freudige Arbeit ohne Hetze brauchst du u. keine Braut, die man nur stundenweise haben kann, sondern eine Frau die gerne Zurück tritt, wenn Pflichten rufen u. die sich ruhig, sicher in Uio behauptet Kerlchen ich werde auch energisch mit Dir sein. Dich nicht verzärteln, das bekommt er nicht, da wirst Du schwach: bin ich Dir: zu vernünftig, sag? Ich muß dir das alles schreiben, wo wollen mir doch kennen, ganz, mit allen Schwäschen, Ich habe Dich ja gerade ein deiner Scheäche willen. lieb, keil ich Dir hier etwas sein darf, was kein Andrer sein kann. Weil ich mich in dein Innerstes hinein versetze, kenne ich Dich, u. weil ich dich so lieb habe. verstehe ich Deine Art? Du brauchst mich ja auch, genau so wie ich Dich. Du brauchst mich schon, damit ich einfachs sieren in Dir schaffe. Hier keine Angst, versprich er mir! nur eine Angst. Wir werden keine Nachschnitt haben, wo verlangen zu viel voneinander Wir sind doch keine Durchschnittsmenschen. davon bin ich überzeugt. Ich kann zu intensiv im Andern aufgehen. Mehr kiedie Wachschnittsfrauen, u. m zeigst schon Auch deine Grubelnien, daß die andere biswie die Andern. Nach äusern wird unsre Ihn ruhig sein denn wo wollen unsren Reichtum stillfür uns haben, u. nicht davon schrechen. aber die Menschen die bei mir sind, die sollen Kühlen daß da vor Zarter-Heiliger von oir zu mir sich schnitt, verlehren solche ein Leben ist anders wie das der Anderen Wir wollen es selbst aufbauen, nie nach dem Glück von Anann sehen, es ist oft Talm u. seiner ist nicht für Alle. Kerlchen. Keokhen es gibt zu baum. Wir werden viel Freude, viel Frieden u. viel siebe erleben Ich freue mich auf Dich, au. nicht jauchzem denn er ist noch in unklarer Ferne u. ich komme in ein Fremderleben aber still vertradend mit leisem Glücksgefühl. Kolchen, werde frisch, das fehlt Dir noch sehr. In frischer Du bist, desto leichter leß ich mich liegen, desto schöner kann ich Dir meine siebe zeigen. Wir sind uns beide mehr, wenn wir nicht abgeschwürt sind, denn wir sind empfindlicher, empfänglicher. Jetzt habe ich wieder nur noch Dein bild aber die Trennung schmerzt nicht denn die Wochen vergehen ha alle, u. dann- dann Aber bis dahin die Stunden anpacken rausnützen! ich will auch viel spazieren gehen in der Kälte u. in der Sonne Komm Keechen u. ein streichelst Du mich ein wenig mit deinen Gedanken. Dein Kerlchen MARINE ET COLONIES 11.3. -6.12. 12.11.12N -6.12.12:11:12 N. 1 2. 2. Herrn Dr. Teugo Sinzheimer Prantzfurt ahn heerbachstraße 1701 Freitag. 6. Dez. 19/12. to Frecher, geliebter Haus! Du bist schon wieder auf der Reise nach Würzbige. mußt Du aber ein liebes Kerlchen haben, wenn man dar so oft besuchen muß. Heute war das wieder ein feiner Tag Œi voll Arbeit, voll"Schönmachen" für Dich, u. über allem der schöne Gedanke, daß du mich bald wieder in den können hätte, on. Freches Tubi, hast mich heute mit dem Peter geneckt, soll ich Dich strafen morgen: darte, warte, meine Kache wird süß sein. So wie ich kannst Du Dich gar nicht freuen auf Morgen, ich denke gar nichts anderer. welchen, zieh' Dich nur warm Unfür die Keise, wie warst doch erkältet, u. laß Dir die Zeit nicht lange werden bis ich dich holn. Schon gestern habe ich dein Zimmer bestellt er ist so schön, Vorbereitungen für Dich zu treffen. Mein Zimmerchen ist genau wie jede Woche, voll Wärme u. Erwartung Morgen um diese Zeit. Sübi, er ist eben 9x da wollen wir nur wieder in die Augen sehen, ich seh’ so gerne in Deine treuen lieben, warmen Flensterchen, Welchen ich darf gar nichts ausmalen. im Geiste, sonst habe ich gleich wieder ein Sehnen in mir nach Deinen Lippen nach Deinen Händen, u. nach deinem Packen halten. Manchmal komm ich nur vor vieein kleiner, schwacher Seelchen var sich ganz fest an Deiner Brust verkriechen möchte um ha recht warm zu liegen, Kerlchen. Kerlchen wie viel schöne lieber Grunden blühen uns noch,: eben bin ich wieder mal so aus innerstem Herzen Danzberg Heute muß ich Dich noch sprechen wenn Du nicht anrufst, verge ich es bis 189. Sannchen hat mir sehr nett gedankt man hat daraus ihre Freude gelesen, Paula habe ich gestern eine Meisenfigur u. Luise eine Bonize geschickt, er war schwer etwas für sie zu finden da sie so viel Schöner haben. "Knolchen" die Freude" habe ich auch gelesen. sehr schon u. sehr wahr, aber sehr schwer ich so zur Freude zu erziehen, wenn er trübe aussieht; am besten finde ich, Uhr er sagte, die kindichen sind die Freudigsten Molchen wir sind doch reif u. ausgekachsen Menschen, aber sind wir nicht H, wider gekaden seitdem wir nur heben? Richtige dumme Kinder: deshalb auch so unendlich freudig.— bubi, herzlieb, Dümmerle- ich kann schon Welchen stenographieren. Du wirst noch sehr Froh sein mit meiner Künst. Schlaf süß! Denke mir an mich, sei lieb u. freue Dich auf 4,32te ich holen Dich, halte Dich u. küsse Dich, bis Dir der Atem Regeht Du. oder lieber ganz zart u. weich? Überleg mak. du mein Keolchen. Wurzburg, 5. Dez. Mtr. Liebster! hab dank! vielen Dank für Deine Worte. Ich habe Dich ganz u. gar, wenn ich sie leser, ich fühle dann dem Wesen wie es hofft u. wächst ich ohne fast kie die Forschst, nach Dingen in mir ich lese immer u. immer wieder Deine Zeilen. Kerlchen, ich bin so froh über Deine Frische, die braucht ein Mann der etwas leisten will u. Dir könnte sie nur durch eine Frau gegeben werden denn Du hast Dich, trotz allein, müder gesehnt; vielleicht ist er Dir nie so klaro gewesen kad’ die fehlte bis zu dem Tag an dem Du mich zum rosten Mal ganz in Dir fühltest; mir ist, als hätte über keiner Kraft ein zärter Schleier gelegen, das war dem Wissen, daß dar eben irgenwo noch etwas Schönes beage, das Dir noch fehlt, dies Tugen, Tehnen hat die Kraft gehalten wie in einem Bann, den Du durchbrechen mußtest, Ihm wird es klar in Vio, an weißt, wo jene Schönheit liegt Du reisst, du nimmst vom Leben alles, was es geben kann, das macht Dich troh. Das macht Dich sicher. Das gibt Dir die Frische Dich zu entfalten, die Dio fehlte, das zeigt Dir, daß die jünger bist als durchgedacht. Jung, in dem was Du gibst, denn die Gibsikie ein Mensch der lang nicht geben dürfte, voll Sehnsucht sich ganz zu geben, bist du hung, in dem was Du schaffst. Du Nübster 7, will Ficherheit, voll Mutschaft voll Hoffnun Jung, erwartest Du, verlangt da; laß mir die Unbesonnenheit verloren gehen durch die Reise, die Dü Vio erworben, sie hat Vier doch oft weh getan, denn in dem drauflos stürmenden Fassenwollen ist dir schon Mancher entglitten hast du Dich manchmal gestoßen. keif, bewußt nehmen ist sicherer u. gibt mehr Freunde. Verlehren wir haben doch bis jetzt nicht ganz umsonst gelebt, gelitten. Wir haben doch davon geleont, vom Toleben, u. d chaft Dissen gepaart mit unsrer jungen Kraft die wir nur doppelt stark erhielten, weil sie so lange nicht zu fühlen war, sie sollen ein noch viele Tage Stunden halten helfen, sie sollen dir die Leichtigkeit erhalten, mit der zu an die Dinge herantrifft, die von außen kommen. Keolchen, deine Worte mit denen du mir von der Lust zu Plänen erzählst, die habe ich verschlungen, daraus schfach so viel Frische, soviel Schaffenraut u. so viel Kraft, das lieb ich an Or - Gestern war ich im Vortrag, Kerlchen verlang. keine Kritik, sie würde zu bien; mit brennenden Interesse bin ich der Diskussion gefolgt, hab manches verstanden u. vieler nicht hab, ein wäre den liberalen u. einbüre der Inzialo recht gegeben, bin aber, wie Dr. Romil. u Schaupte "rot" geworden. Kolchen doch mich nicht nur Solmann, Redakteur, Inz. hat aber auch direcht mitgerissen, überzeugt, u. mit beißender Tronie die Hiebe der liberalen harierl. Kerlchen, die mußt mir das Alles erklären, denn erinteressiert mich furchtbar; ich sage vor nicht nur so, du das würdest Du merken, für Dinge die mich nicht Backen, stell ich mich schrecklich dumm an. Ich war selbst ganz erhitzt gestern Abend, u. bin ausgelacht worden, er war ½ 1b als ich nach Hause kam Herrn Dr. Hugo Linzheimer Frankfurt heerbachstraße 1203 de de Wurzburg, 4. Dez. 1912. Kerkchen: Thun gehört ein Stündchen wieder ganz die allein; andre Leute halten jetzt ihr Mittagsschläfchen. u. ich, wenn Du auch zankst ich ruhe mich in Dir im Plaudern mit Dir, nur. Heute morgen bin ich mit dem Gedanken an Deinen Schmuhfen aufgewacht. Teelchen Dümmer, nicht Angst haben. Daß ich doch zu sehr verwöhne, wenn ich mir Angst um Dich habe. Mein Commer du hattest solch belegte Stimme, daß ich ganz aufgeregt wurde; dabei fürchte ich die sagst und gar nicht der Morgen brachte: Ich ging zum Kochen u. vier am liebsten wieder davangelaufen (weiset du, er gab nichts Güter.) Da wurde ich an Stelephon gerufen u. zwar von LieberBauer, aus Nürnberg. Sie ist nur einen Tag hier. u. wollte mich schrechen; da bin ich dann gangewissenlos gewesen u. vom Herd Fort zu ihr gegangen. Sie war lieb wie immer aber ruhig, u. zart; sie freut sich sehr auf Dich, Bubi u. erwartet natürlich, weil ich Dich genommen daß du was ganz besonderer heist. So, nun habe ich Dir das aller am Telephon schöerzählt, nun längereilt er Dich unBrief, aber macht nichts:— Hase Dich also gefreut Liebund mit meinem Paketchen, das wollte ich doch auch erreichen du; ich habe es doch zu gern wenn Du Dich über mich freust. Hier nicht renken. Daß ich mich zu sehr plager, ich teile mir die Zeit schon ein, daß ich nicht setzen muss Denk an das blühende” hast du eben gesagt Kerlchen ich denke daran ich will doch für Dich jung u. Frisch u. eingermaßen hübsch sein. Weißt du, wir Kracen werden eitel, wenn wir lieben; aber man sieht mir die Kocherei noch nicht an, meine Hand sind noch ganz weise sie müssen doch so bleiben, weil du sie so gerne Küsst. Bubi u. dann bei der Arbeit. da fliegen die Tage. Mitwach. Dar allein ist schon vert, daß man was tut aber mein Die Wahrheit, wo es weh tut. Aber als ich heute früh Dich hörte, war ich wieder ruhig, weil die nur frischen schwecht. Bist Du böse über meine Sorge? Du Wenn ich Dich nicht so lieb hätte würde ich mich nicht so um Dich sorgen! wenn ich mal immer bei Dir bin dann liegt mir nicht so viel an solch vom Schnupfen dann steck ich Dich in's Bettchen u. Pflege Dich ganz zart, ganz leis. u. bleibe immer Ganz still bei Dir sitzen, laß mich sogar zänken wenn Du bis gelannt bist, aber nicht extra krank werden, weil Dir das Pflegen so verlockend scheint, du wärst es wohhüßer, lieber welchen instande dümmert Kerlchen ich will Dir mal erzählen war, Alle Kerlchen, will doch auch haben, daß ich mir die Stunden fülle, ich soll daß isch bleiben. u. da muß ich in meinem Alter schon drauf sehen. Heute Abend werde ich nur wohl recht sen. dumm vorkommen, aber ich will doch gehen, einmal muß man doch anfangen, wenn man etwas leonen will; ich will Dir dann erzählen. was ich von dem ganzen Vortrag behalten habe. Politik u. Angst! 2 Dinge Kwolchen, die die an mir bearbeiten kannst habe nur Geduld mit und, ich gebe mir AnWir finden schon noch mehr mit der ZeilDa habe ich doch eigentlich eine viel schwere Aufgabe; ich will Dir die süße heilige Liebe Zeuge sept. Ich will dich lehren sie immer tiefer zu fassen, ich will dem Tuchenden in Dir, das Klade bringen; u. will die sagen, daß nichts so wahr ist, nichts so vollkommen fach macht als ein Tneinander Aufgehnzu, Krolchen mit Deiner Eröcknen Politik, Ich glaube es wird Stunden geben, in denen du Dich lieber ganz denen Küssen lauß. allerdings ich muß gestehen, ich glaube Du stellt zum lieben Dich viel besser an Sie ich mich zum Politisieren. Morgen habe ich ein Briefchen von Dir! Weil Du, ich will ja nicht, daß Du schreibst wenn Du viel zu tünx habe, aber ich freue mich doch heme, son auf morgen, weil ich liebe Worte unter. wegs zu und weiß.— Jetzt schläfst du. ich sehr Dich auf Deinemhofa liegen, die lieben Augen zu; lass zu Bubi, eben küsse ich sie. vielleicht später noch ein paar Worte setzt muß ich stenographieren! heb wohl Liebster Nun ist auch das vorbei Kerlchen schwer war’s aber es muß schon noch werden. Bald schreibe ich Dir stenographierte Ueberbriefe. Schreibe ich nicht viel zu sachlich für Näberbriefe, Du? Mir kommt das oft so vor. Gestern bei Thels vor es sehr gemütlich, wie haben auch Familienbilder angesehen. Werta schenkte mir die Eltern als sie jung u. markiert waren für unser Familienwalbung berla ist überhaupt furchtbar lieb zu mir. An Else hast Du ein guter Wertz getan, sie arbeitet fast zu viel u. sagt: Hugo ist mein gewissen! Kerlchen Du haht uns Allen gefehlt aber am aller allermeisten mir, weiß Du dar? Jetzt mache ich aber endgültig Schluß Tei lieb u. brav, sehne Dich nach mir, u. gib auf Dich acht, laß dich von Sammchen nicht rürger, u. schreib mir einen lieben lieben warmen Brief. Ich bin so fach u. glücklich. Du auch? es kann ja gar nicht andersam ich weiß ist, Nun nehme ich wieder Dein Bildchen 5 Minuten u. suche darin keine weichen Äppen u. deine treuen, guten braunen augen. Du mein liebster 3-12-1913 Herrn Dr. Hugo Linzheimer, Frantzfurt heerbachstrasse 126 Dienstag. 3. Dez. 1. Mein Bubi, mein lieber! Guten Morgen, Du ich bin schon wieder da, hast Du gut geschlafen? Haß Du von mir geträumt? bist Du fürsch bist du frohe u. hauptsächlich, bist du wieder gesind? Du Lieber, gib mir nur baar Antwort. Wenn ich mir sehen konnte von Du die Augen aufmächst, u. nach mir puchst: Kerlchen jeden Morgen bist Du mein erster Gedanke; dann faß ich nach Deinem Bild u. kann nicht aufstehen, weil ich mich nicht davon trennen kann; welchen die Ich freue mich sogar auf das Erwächen schäter mal, wenn man so selbstverständlich Hrof sich anläuhelt u. sich nicht sehnen muß weil man so ganz erfüllt. se So fach beginne ich alle meine Tage alles ist leicht durch dich geworden? u. schön Ich war heute wieder fleißig, und habe nur mein Plauderstündchen redlich abverdienen dann sitze ich immer doppelt ruhig am Ihreibtisch u. werde nicht durch tausend-Ding die zu erledigen sind von Dir abgelenkt, In Fühlst es ja doch, kann ich nicht ganz bei Dir bin, das liegt dann zwischen den Zeilen, u. ich selbst fühle mich bedrückt, keil ich so frei nicht schreiben kann, wie ich gern möchte; wir kennen uns schon sehr genau wir beide Nun habe ich unterbrechen müssen liebster u. eben komme ich vom Telephon. Die schrächst so lieb du u. am meisten gut hat mir getan, daß der meine Stimme verändert fandest, ich habe mich gerade 2 Minuten vorher ärgern müssen. richts Schlimmes du. schon wieder vergessen weil ich dich höhe te u. weil ich ja doch weis daß ich zu Dir gehöri, daß die Mein bist. Und daß ich alles Dir sagen darf u. weil ich sehr, wie Du mein Wesen fühgt. Du, wenn wir erst ganz beisammen sind dann mußt die Deinen Rehrucken nicht mehr allein esstet, dann mußt Du nicht ohne warm zugedeck zum Schläfen gehen. ich lebe nur für dich u. deinen Willen. Wir beide werden nur auch immer gut verstehen, u. nie werden wir nur schöne Stunden durch kleinliche Mißverständnis Ihr verderben; ich freue mich, Du.so gänzunsagbar, so, als hätte ich bis jetzt nur für das eine Ziel gelebt, Dir zu gehören. Keolchen, ist das nicht sonderbar, sobald was auf mir lastet u. ich plaudere mit Dir ist’s wieder leichter, atme ich ieder frei. Geht Dir das ebenso? Jetzt waren wir wirklich bald lang genug verlobt Wochen, u. die längste Zeit noch vor nur Ich kann fast nicht mehr ohne dich sein, kennst Du das Kind von Schumann zu bist die KüEr klingt so oft in mir, seit ich Dich habe! 51 Meine Unsitz: das klingt alles viel schöner weil ich für Dich mir schiebe; Un weißt hanicht, was Du mit einem Lob mir gibst. die vielen tauben Stunden, die ich übte, ich ehe mich noch, wie ich mich ganz verzweifelt auf eben dieses sind von Schubert stürzte das du so schon gefunden, wie machst die mich für all die Stunden dankbar, wenn Du mir sagst, daß Dir mein Spiel gefällt. Meinem Spiel fehlt ja so viel, ich reise das ja am besten aber er schafft mir Befärdig Jung weil ich das Feinste in den Tonen suche, u. wenn ich's auch nicht ganz so holen kann ich fühl es doch Heute Abend hört Du schöne Lieder. Ich weis, daß Du da viel an mich wirst denken, Da bin ich Dir dann wieder sehr sehr nahe, Wenn wir das erst mal zusammenhören können, die Seelen voll harmonien, wie werden da die schönen Melodien in uns wiederklingen, u. dann der Heimweg zusammen, durch die klare Abendluft die vielen stillen tiefen Worte die kurnur sagen, u. dann unser Heim, das doppel schön ist nach solchem Abend draufen. Kerlchen, Keolchen wird das nicht feinAber wir sind ja noch länge nicht soweit Du gehst allein zum Niederabend u. ich zu Febr. u. morgen erzählen vor nur, daß unsre Herzen ja doch beisammen waren. Kerlchen, ich habe es Dir schon oft gesagt, aber ich muß er wieder sagen: kie war ich arm, bettelarm ohne Dich. Wie könnte ich nur die Kleinlichkeit um mich erwägen, wie kann’s nur, daß ich mir diehnur forhen lebens mit bewahren könnte? „Er gibt kein Glück u. keine Terligkeit, die nicht dem seid abgerungen wurden. Im Buch der Ehe steht mancher Wahre, Über du lache mich nicht an. Wenn ich zu kortisieren wagen, Mancher hätte ich anders gesagt. Der Begriff u. ist halt für Feden verschieden, keit unsa Herzen nicht immer gleich laut verlangen. Bubi, weißt du auch daß unsre Seelen umge anschauchswoller werden, je mehr sie ineinander wachsen? Du mußt ganz mein sein, u. da mußt mich ganz verstehen; ü. doch nehme ich er an, wie ein Geschenk, war ich so selbstverständig hier verlang Möchst Du wir es dann auch so richtig deutlich wie reich wir beide sind, durch nur: an Meiner ich will noch keine Sehnsucht nach Dir haben ich will tapfer aushalten, Übe Über Deine Kügen sehen mich so gut an, u. Du bist so mündlich lieb zu mir, da sehne ich auch dann immer wieder trotz aller guten lieben? Tag. Vorsätze. Können alle Frauen sollte Ich taug ja zu gar nichts Anderem kann ich nicht so lieben darf: Du mein lieber bubi! wie freue ich mich mit jedem Tag der geNoch 3 Tage! Ich kurze gerne. Ich küsse Dich liebster S. R. 12.12.10-11N. 2 12 12 1011 N Herrn Dr. Imgo Sinzheimer Frankfurt a/M. Leerbachstrasse 1202 - Bürzburg, v. Dezenth 1/9 Mein liebes, gutes freues Kerlchen, Drn: Nun ist es also Abend geworden, der erste Trennungstag ist vorbei, u. zwar ist es bei mir geflagen, so viel hatte ich zu arbeiten. Dem Bilckhen schaut mir so lieb beim Schreiben Zu immer wieder muß ich hinsehen. Gestern Abend habe ich es mitgenommen als ich schlafen ging, und ganz indikon Hast Du mich beobachtet, die Böser. heute morgen war ich also trotz des "blauen Montag" beim Kochen, das hat auch seine Reize. Der Hinweg am Main entlang, bald morgens, u. heute hat noch auftiger, keißer Ihnen gelegenKerlichen de fühlt man so seine hienige Kraft wenn man allein erändert, um sich Frische, in sich Sonne, u. fort. 2 Stw. keit, solch lieben, einzigen Mann Aber dann Bubi, kam Kehbraten und Küchenluft, u. Unordnung u. mir ganz schnell mal zwischendurch ein Blitz wie: Hugo wie ein Schulmändet lauf ich dann wieder den Weg nach: Hause, durch die Sonne, u. hab nur wieder Dich und unsre Zukunft im Kopf. So war der Morgen, u. auch Mittagsgabe zu besorgen u.s.w. ich hab ja manchmal Diese Hetze gern, damit die Tage fliegen. jetzt sitzt auch Du in Deinem Zimmerchen wir beide Fühlen uns ha, trotzdem wir gebenen sind. Du könner bleib mir nur gesund gibt bühl auf Dich, vergiß den Zahnagt nicht, kennt auch jetzt nicht mehr weh tut, doch hingehen. Ich keine Dich doch Du Leichtsam. Waren das nicht schöne Stunden, welchen? Ich träume jede Einzelne im Geiste durch u. dann durchfliegt mich oft ein Fußer Schauer, weil ich deine Sähe fühle; Du Deine schönen, keichen Hände, wie können sie streicheln; fäll ich Dich auf so aus, liebster Ich reiß, daß du durch mich noch reicher u noch sicher riost, das macht mich so unsatzte stolz, u. ich will immer besser, kräftiger gnaden, damit ich Deinen Augen niemals klein eoscheine. Wir fürchten Nichts vom Leben vor haben Kraft wenn vorvereint sind, zu allem zu sagen: und dennoch Sie mutlos jeder Kampf macht mir ein Stützchen grüßen. Wir wissens beide doch schon aus Erfahrung, u. merken es uns ohne Aber die schöne Zeit jetzt vollen wir genießen: sogar die Lehnsuche nach Dir ist schön, u. unser Leeres Eckehen mit den vielen Klissen, es erzählich so schon, kann ich mir hinseh von Küstern u. lieben.— Ich bin heute müde, aber ich keale doch ganz seite noch ein Haar Worte lesen. im Buch der Ehe. Dann ist mein Tag schön u dich zu Ende gegangen u. morgen kommt Mozart zu seinem Recht, heute bin ich für ihn nicht mehr frisch genug, man soll doch nie halb tun. Knakhen nicht böse sein, etwas wenn ich heute kurz nur schreibe der Brief soll noch zur Bahn u. er ist spät geworden. Ich küsse Dich auf Deine Warnen, weichen Lippen u. bin ganz dem Kerlchen. Herrn nissein S. Sur Prau dans la Leerbachstr. des WÜRZBURG, Hotel Russischer Hof Besitzer: Ad. Strittmatter. Bubi, liebes! Deine Worte klingen mir nach in den Ehren, während Du habe freib u/ R. in denen Morgung Sei nicht so fleissig, welchen aber arbeite freudig. Ich muß um 8 Uhr wieder zum Kochen wir tun doch alles Einwemandt denke kiel an mich, kie ich an Dich denke Jede neue Trennung verwahrt bringe uns einsrem Ziele näher. Ich wünsche nur die tydem Zeit nicht herum tat Au ich von Dir getrennt hine mir schönen. o wivi d de Ich bin nimmer in Hotel Russischer Hof Besitzer: Ad. Strittmatter Würzburg Herrii Dr. Hugo Linzheimer, Frankfurt Leerbachstraße 120. 29. Nov. 1912. Kerechen, Kerlehen! Bis eben, also eine volle Stände saß ich im Eckehen u. las deinen Brief, wohl 1b mal; jetzt ein Haar Zeilen, dann die Augen zugemacht, geträumt, und wieder ein paar Zeilen. Das uwar mein Ruhestenachen. Und nun liegt dein trieffchen neben uno, u. ich sah grade die Worte: dümmerte Knolchen herüber blitzen. Wie danke ich Dir Du, daß Du mich so lieb hast, daß Du mich für wert hält in Deinem Lieben die größte Wolle zu schielen. wir wollen immer zusammengehen, Hand in Hand, froh, u. wenn's not tut, auch tapfen, denn es gibt ja auch mal ernste Stunden im Leben. Zusammen tragen ist halb so schwer, u. zusammen froh sein, doch helb sieß. Denn war in der klingt, das fällt in mir doch wieder Ja, Kerlchen u. energisch bin ich auch das hab ich auch nur meinem Schicksal werden; aber bei Dir zeig ich doch zu keine Energie, ich halte Dich, das ist wahr aber nicht mit meinem Willen, sondern mit meiner Liebe, kennst Du den UnterschiedMit Willen Dich zu halten wäre schwer, denn Dein Wille ist grüßer wie meiner, aber mit meiner liebe Dich halten ist KinderspielIch muß er wieder sagen wie schon so ofdu bist so schön, so leicht zu nehmen, halb. du"gibst" Dich mir doch Du lieber, großer, kindlicher Leelchen! Ich kann Dir heute gar nichts mehr sagen, es geht und Kiel zu langsam mit Schreib u. morgen können wir nur doch alles viel sicher erzählen! m Küße daß Du von Berlin befriedigt zurück bist das freut mich für Dich, denn, wenn man in seiner Tätigkeit zufolge sich dann ist man auch in seinem Kälchenfridu mußt mir auch davon erzählen, Liebdenn ich bin noch viel eitler auf Dich wie Du es selbst sein kannst, u. wenn ich Dir auch das Wichtigste bin, so will ich's ja auch haben,) die Freude an Deinem Beruf soll ganz dich neben und stehen, und Neben, das würde Dich müde machen, u. wir wollen doch immer jung, frisch in unsrer Liebe bleiben. Noch 7 Stunden wenn du den Brief ließ, dann dann, die Rose! der Tag heute ist herrlich so erwartungsvoll Minne sagt's auch. Du, adio, bis nachher um 3t d LCHM I.S.F. OIRII. (V.O.7.II.) MARINE ET COLONIES MARINE ET COLONIES 28 11 12 7-8 N 1 28 11 12 7-8 N. 2 Herrn Dr. Hug Guizheimer Frankfurt aß heerbachstrasse 1203 . Donnerstag, 28. Nov. Mtr. In mein geliebtes Kerlcken! wenn ich deine Stimme höre, bin ich wie verwandelt, da fällt aller was von außen kommt kann mir ab, da fühle ich mich so leicht u. so erhaben über aller Töser, kleine Heute haben wir unser Mittelchen gefeiert u. es hätte schön sein können, wenn die guten Freunde nicht gewesen wären. dem Brief war ja fast mehr für mich, als heimat, Du böser Bub, die für Manne bey Was hast Du lieber von meinen Augen erzählt: Ich glaube was du hineinleg, das schaut Dir wieder entgegen. Wir haben Mann fein beschenkt, Samptag sollst Du aller bewundern. Weißt Du zerlichen Nama ist Edachtbar dankbar, sie ließ Deinen brief wohl schon zum 16. male. Ganz frag war der Tag natürlich auch nicht, wir haben besondere Mann, Pacha doppelt vermißt. der gerade diesen Tag so sehr gefeient hat. fels waren auch die zum Gratulieden, das waren noch an, die sich wirklich ein nur freuten. Es wurde viel nach der gefragt, u. wurden viel saure Gesichter gemacht; Kerlchen ich bin Troh, wenn u. aus diesem kleinlichen Kreis heraur bin. Sind die Menschen in Frankf. ebenso? aber kann man sich von ihnen freimachen, leben trotzdem, sie können mir nichts tun seitdem ich auch habe. Du machst mich Größer, u. reicher, daß ich mir lachen kann wenn sie mir weh tun wollen. Röse! Kerlchen Du wirst Augen machen! Sie ist sehr schön!“ Du mich fährt, halte mich mein Zimmerchen, meine kleine Insel da darf niemand herein; seitdem ich hin an Viel schreibe, habe ich es noch lieber ich fühle hier so. Die Klave Ruhe, die ich brauche. Sind wir andere, wie die Andere Ich glaube der noch nie so richtig unglücklich war, wird im Glück oberflächlich, ich glaube weiß, daß Unglück den Menschen verfeinert 1. keil er dann, fast kann man sagen, mit den Herren, der kleinste Wort empfindet wird er in frohen Zeiten, in dem, was Andre unbeachtet lassen, die genuß reichsten Momente finden. Das Schöne ist, daß all die Leute hagar nicht wissen wie wir nur lieben Du ich bin nicht verliebt in Dich, hörst Du: ich noch dringe Dich mit meinem Wesen ich faße nach Deiner Art, ernst liebe ich Ach, ganz tief, u. ganz sorgsam, zu Dir ist eine Macht, die mich Dir hinzieh daß ich mich geben muß mit allem vor in mir klopft u. hocht u. lebt u. DanktVerliebthein, ist solch ein kleiner Wort für unsre schöne, große, heilige Liebe. Übermorgen fahre ich Dir entgegen als ich es gestern Fels ein erzählte, da meinte Bickel Erich,: bekommt Ihr dann dann ein loupeé für Euch allein Wie er für uns sorgt, ist doch nett, nicht kahr, Tante Stieke strahlt ordentlich: Verlesen wie bist du in Deiner Familie beliebt! Du habi, hör mal, ich will das schöne Bild von Dir haben, das bei den Eltern im Wohn ist die 2. auf sogar hängt Zimmer. 4 Kann ich das haben? Daß Dir meinrechter Gesicht besser gefälle ist sein, doch Du bekreiche am Samstag im Lehnstuhl dein"Müttechen" Wie Du mich gern hast, der Photograph sagte: Sie haben einen komischen Barutigam andre vollen lachende Bilder von der Traunu. sie sollen unbedingt einst aussehn! Mann Du! Kirche durch du komische festern, Liebster, war ich fast krank vor Tehnsucht nach Dir, deshalb ist mein Brief auch so ein wenig bunt u. traurig gewesen. Heute bin ich wieder ganz vernünftig, keil ich übermorgen wieder Feinctag. weiß ganz genau habe. Ich was zu eben tüst. Kerlchen, schäne Dich, wie kann man mir so schnärchen, es ist jetzt 3 Uhr: Und heutabend bist Du kieder in Familie, aber ein Briefchen schreibst Du heute doch noch u. das habe ich dann mit lichkeit morgen Deiner wundervollen Punkt mittag um 3 Uhr als Morgengruß! Au, demmeole die Sr viel Briefpapino habe ich in meinem Leben noch nicht verschieben; schade nur, meine Briefe sollten bei Dir nicht abende ankommen, morgen um 8 Uhr kamst Du doch gar nicht die Stimmung haben, in der meine Baufe gelesen werden sollten, denn ich schreibe Dir ja nur Stimmungsbrief wie ich eben im Maiem empfinde, u ich weiß dann gar nicht in welcher Weg Fa nung du diese Worte, die sicher nicht Morgenstimmung in sich tragen, liest Soll ich Dir später schreiben? Verlehren ich weise ja doch, daß Du das nicht erlaubst Bubi, weißt Du auch, daß ich mich schäme wenn ich Dir solch einen richtigen sehnsuchtigen Lieberbrief geschrieben habe? Ich habe dann manchmal Angst Du könnteht nicht verstehen, wie viel dümme sicher Worte ich immer zu dir sagen möchte. Aber es ist solch ein erleichteander Gefühl, wenn man all die Gefühle niederschreiben darf. Kerlchen Du, ich will Dich totküssen wenn ich Dich erst mal wieder habe; so was lieber wie Du bist, gibt es gar nicht mehr Augen zu, Lieblung, so ist gut, u. streicheln, lassen; wie zart bist du, ich fühl es wieder Dich Kerlchen, Ganz toll u. WiloIch küsse of Herrn Dr. Hugo Linzheimer Frankfurt a/M. heerbachsstraße 12b? Wurzburg, 24. Nov. 1415 Mein Kerlchen, guten Schwogen! Wenn Du die Bürgen aufmächst um in den neuen Tag zu blinzeln, will ich schon bei Dir sein; und weil Dich meine Arme nicht umschlingen können, damit Du erkennen daß ich da bin, sollen meine Worte Dich küssen.— Ich sehe Dich ganz deutlich vor mir, Kerlchen, wie Du noch so müde bis u. wie Du Dich zurechtfinden willst beim farachen; da schießt es Dir wohl durch an Kopf,- Montag-Kerlchen-Pfermeßiel Gerichl. Sammchen-Kerkchen. Ist so? Buch Aber ich kaum doch 2 mal, ich behaupte mich, u. dann kommt vielleicht noch eine Freude keil Du Dich leicht fühlst oder eine Schwere, weil Du die Leichtigkeit nicht suchen mußt. Warte imo. Liebstes, bis ich bei Dir bin, dann gibt's lauter ausgefüllte reiche Tage. Wenn uns auch diese Zeil in der Kö uns noch nicht gehören dürfte unnütz scheint, sie ist es nicht; so oft ich Ruhe um mich habe, träume ich von schäter, kann unsrem Lebenswerk und dann sehe ich, daß es immer mehr zu feilen u. zu ordnen gibt, daß es nicht gut wäre, kenn wir so mitten aus dem Ungeordneten um nur, hinein in diese Ehe laufen kualen; zur sollen ruhig werden, u. mit klarem Gefühl berußt erfassen, was dieses neue Leben uns beiden gibt, u. von uns beiden ForderUnd es ist auch gut, wenn wir getrennt sind, denn hiehst Du, wenn wir beisammen so müssen wir für jeder liebe Wort aus küssen, u. dabei werden die Worte immer kurzer, u. wir vom Lieben müde Wir sollten doch nur triß u. Foni von einander gehen, daß diese Klacheil nachwirkt, kann wir getrennt sind. Dies schöne Singergefühl aber können wir nur haben, wenn wir emchfinden, wie wir uns gegenseitig mit Worten, die noch waren sind von dem Gefühl das sie durchleuchtet, kann wir mit solchen Wornur erkennen u. uns reicher machen. Ich will in Dir suchen, bis ich dich ganz kenne, und wenn ich so allein in meinem Zimmer sitze um dir zu schreiben, so fühle ich, wie ohnt die rufigen Stunden für und sind; ich denke über jeden halben Blick kon Dir dann nach u. keige daß ich, wo ich Dich noch nicht kenne ich Dich erraten kann, u. ich werde immer fröher, je mehr dein Wesen sich und erschließt; er ist nicht schwer dich zu erkennen; wo die verbergen willst, da schrechen Deine Augen, mehr wie Du weißt, und ein Blick von Dir, der sich wegwendet, wenn ich ihn halten will der zeigt so deutlich, daß Du gepakt werden müßt, daß irgendro was Halber in Dir ist. hab keine Angst, mein Lieb, ich werde nicht werde nie fragen. lästig forschen, ich doch ich weiß es, daß Du kon selbst zu Deinem"Mutterchen" kommst, um wieder Ruhe zu finden. Wenn alles noch so schön und klar ist um uns, so irgend eine Wolle kann immer wiederkommen die die Sonne nicht durchlassen will. Das ist ja grade das Schöne, daß es dann rechnet, u. daß die Luft dann rein u. paubtrei wird, kann es sich ausgeregnet hat. Wann atme tief zerlehen dann faß mit Deinem ganzen Wesen diese kühle duftende Klarheit; dann kommt auch die Tonne Kinder, unsere Liebensame. Wir ist nicht banger um die Wollzen! denn ich fühle die Trüne in mir und kenne ihre unbesiegbare Kraft. auf fauernich auf den Billtag mit Dir. auf den Alltag. Der jeden konnus seine verschiedenen Wege treibt. Die doch nur wieder zu einem Ziele führen zu unt. Als wohl auch sicher arbeiten können, wenn Du„Acker“ geworfen“ hast; was auch geschehe solange Du drausen stehen, zu Hause hast du, Liebe, Ruhe, Verständnis da muß man doch freudig arbeiten können in solchem Bekustsein, in solchem Geborgensein. Du taugst nicht für Romantik! Es sieht sich zwar schön an, dies Suße, Leichte, u. Manchmal dies Gevorfenwerden, aber er macht Schmerzen die durch keinen Zauber aufgevogen werden können, weil sie immer wieder kommen, immer weiter bohren. u. alle Leichtigkeit nehmen. Du siehst die Thevere nur nicht. als Witter, als Zuschauer, Diese großer Romantitz hat viel kleinliche Gedanken, u. siehst du Dir die Sache bei Licht an. Keolchen, dann sind es Seifenblasen; ich glaube, jenem Paar an der ich dabei denke, wäre Dein Ensegebauter Leben, das Du durch Kämpfe stark gemacht hast, lieber als ihre Romantik u dann noch etwas. Liebstner Glaubst du, daß unser Leben mir nüchtern wird, weil es in vorgezogenen Bahnenläuftes liegt doch nur an uns in jeder Richtung größer zu werden, auch in unserer Liebe. Blaubst Du, daß man schöner lieben kann, wenn man ungebünden ist? Ich glaube nicht Gib mir Antwort darauf, Kerlchen, aber bedenter, daß Dich doch diese Sicherheit zu Hause nur draußen freier wirken läßt. Mein liebes, treuer, romantisch Kerlchen. Tch bring Dir Poesie in unser Heim. klingende, sieße, hebende, berauschend koesie.— Keine Ulster eher! Armeo Lacis So Seelchen nun ist das Ruhestundchen zu Ende, u. wenn ich Dir durch meinen Brief etwas gegeben habe, dann laße Dir vom Tag der da kommt, nur hänicht weh tun. Kerlchen ich muß noch viel lernen, was hab ich eben am Telephon getan Dir den II dummen, bösen Würzlacager klatscht erzählt: Ich könnte mich dafür ihrfeigen Daß Dir das Weg Ich hab sofort gefühlt. getan hat, Liebster, Du, Keolchen, hör nicht hin, laß dies nicht noch gehn, ich für fühler mich nur nach doch auch nicht, 11 den den schönen freien Frankfurter Tagen hier wie mit Eisenklammern gehalten, als ich die kleinlichen Stiche elegen hörte die mir mein Glück nicht lassen wollten. Jetzt ist's schon wieder gut Ich hätte es Dir nicht sagen sollen, Zeolchen, liebes, lach nicht, weil ich Dir so weil schreibe. Eben haben wir gegessen u. nun bin ich wieder allein in meinem Zimmerchen, deine Teilchen liegen in einer Thale Wasser neben nur, u. Dein kingelchen Blitzt und am Finger entgegen. Ein schönen Samlag, trotzdem Du nicht da bist, ich sehe wie mich ich geworden bin durch Dich, trüb u. grau waren die Nachmittage Fächer, u. heute voll Franz, voll Hoffnung, völl herrlicher Ruhe. Ich könnte hauchzen vor Glück Ich bin Dir so dankbar daß du mich Frei genug gemacht hast, dies aller so übermächtig zu empfinden. So ein King ist doch was Feiner. solch ein Zartes, schlichter Krand, was mit dem andern verbindet; wenn ich ihn ansehe wird mir's doppelt klag, wie froh ich sein darf, daß ich mein Leben, das ich Zeobrochen sah, neu Freund begingen darf. Klein Lebmit Dir. VE sie Dich alles so lieben hier. Mama, die Geschwister, das ist schön ihr sagte heute: 1 Stunde zugegibt mir für die ganze Woche Mut zerlichen nicht eitel werden kann ich Dir auch oft was lieber sach Jetzt geh auf Liebling, denke dran: Damerstag 28. Nov. hat Macur Geburtstag. Schreibe ihr ein paar liebe Worte. Vergiß nicht Bubi. Ich werde Dienstag Dich noch mal erinnere Jetzt leger ich mich mit Schokolade schlafen u. träume von dir! Für einen solch leisensüßen keichen Kuß, mein Kerlchen, gäbe ich doch setzt aller Schlafen der Welt her- Totz aller Vernunft Für den Brief brauchse Du einen freien Hachmittag, welchen ich schaune mich, müß ich das Dein Keolchen 1 Herrn Dr. Hugo Sinzheimer Frankfurt b. I. Leerbachstraße 12/ geschl. Bzbg. 15. Nov. 12. Mein Lieb! Wie danke ich Dir mein Kerlchen, Du hast so kann u. schon an mich geschrieben, Klutterchen hast Du gesagt, wie lieb von Dir Weiße Du denn, daß das der Grundton meines ganzen Wesens ist? Weißt Du denn Daß da mein Herz aufzude, wenn Du das zu mir sagst? Kerlchen Du, ich will Dir zeigen wie ich bin, die ich empfinde, wie sich Zeig ich Dir meine Liebe dabei ganz zart Dich streichelm möchte, wie eine Mutter, die ihr keidchen. hüten will vor Schmerzen, du nimmt ein achmer Mädet Dir zur Frau, oder verstehst Du mich? bin ich Dir so recht? Du. Liebster! Ich habe Dich ha morgen schon, u. dennoch sitze ich schon wieder die u. schreibe Dir, weil Deine Worte heute gar zu geldig waren. Es macht mich doch so glücklich, daß wir nur so verstehen, ich meine, Du gehörte mir dadurch immer mehr; denn erst wenn du mit Deiner Seele ganz mein sein kannst, erst dann kann diese Liebe vollkommen sein. Aber ich fühle es, wo sind nur täglich näher, und leben nur meinander. Klägen, Kerlchen! Mein Elichen Kartet u. Männe hat schon seine Schleife zurege gelegt bekommen, wir wollen wieder die Stunden genießen, ich will Dir zeigen, wie man sorglos ved sie man leicht u. frei fühlt, nimmt u. genießt, wenn etwas in mir schleunert, das mehr ist wie der Alltag, das uns erhebt, was auch da kommen möge; ich will Dich froh machen, ich will Dich erheben über Deine Sorgen, ich will das Große in Dir sein das Dich nie klein werden läßt. Ob alle Menschen die sich lieben, so lieben können! So rein u. tief u. ernst? Sie kommen mir alle so vom vor, neben meiner schönen großen Liebe Ernst lieb ich Dich, Kerlchen, ist das mich mehr ist das nicht heiliger? Du mein Lieb Klingt es recht wenig wenn ich Dir das sag Morgen will ich Dir's deutlicher sagen, auch mit den Lippen aber süßer, auch mit den Augen, aber löckender. Ich lebe wie auf Wolken weil ich reise du biss mir nähe. Welchen Du, lieber süßer, einziger Du wie lieb vor Deine Stimme. Du ich kann Dir ja nie Acten sagen so geliebt bist Du Worgen sorg ich Dir die Furchtbare Ganz unglaublich, sindhaft glücklich ich bin. Geliebtes Dü, jetzt tue ich noch was, wobei ich immer nur an Dich denke morgen hörst Du auch das. Zeig Deine Augen ou, die lieben, u. ZeugDeine Lichhen, ich hüsse sie so sich so früß, Dû! Kerlichen Johanna C Herrn Dr. Hugo Suizkeimer Frankfurt asch heerbachstraße 1205 Würzberg, 12. Nov. 12. Liebster, Du! Ich konnte noch nicht an Dich schreiben heut wenn ich zu Dir komme, dann will ich abgeklärt u. ruhig sein, und tausend Kleingkeiten bringen die Stunden, die auch ihr Khrren mich unruhig machen, e. die den schönen wollen Akkord in mir nicht tonen lassen wollen. Aber ich zwingen sie. 2 Stunde im Zchehen sitzen, 3 kleinten Deine Stimme hören, dann Auch flutet's mich so warm u. sonnig, daß ich dem Bildchen nehmen muß um es zu küssen, dann werde ich wieder ruhig u. kann so ist es nur heute ergangen schreiben, chir Heben meinem Bogen liege Dein Bilde Ich muß es immer ansehn; hübsch bist Du erlehren, weißt Du das? Schon habe ich wieder Sehnsucht nach Dir, u. die Woche geht doch erst an, der Sonntag muß noch lange Kläger Ich möchte immer wissen wo du gerade bist u. was Du tust; Dein tägliches Leben ist mir ja noch so fremd. Hier ins Kase Melaine u. in unser Heßchen kann ich mich deinversetzen, da sehe ich Dich dann. über Peter mußter ich herzlich lachen, wenn ich erst dort bin, dann werde ich auch dorthin mit Dir gehen, er hat doch damals schon ausgesehn, als wüßte er, was wir doch selbst noch nicht mal wissen konnten. ich Liebster, ich freue mich auf Deinen Brief, fühle jetzt schon, daß Du mir sehr lieb schreibst Deine Stimme klang so voll, als Du mir eben sagtest. Du wolltest schreiben, lach nur Dein Kerlchen aus, weil es in jedem Vibrieren etwas Süßer für sich wittent, ich lechze hönach lieben Worten von Dir, das ist der Boden auf dem meine Liebe weiterwächst alles Thöne was du mir sagst, leg ich in mein Herz, ganz tief hinein, immer mehr füllt sichs, immer reicher werde ich, und kann dann immer mehr u. mehr Dir ad 2 e wiedergeben. Wie füllst du mich an? BeLiebst Du mein Bild so wie ich das Deine: Kerlchen, Du mußt mich ja im Herzen haben ich schleiche mich bei dir ein in jeden Gedanken, in jeden Atemzug. Wenn Du mich nicht mehr lieben könnest, ich glaube, daß ich nicht lacker lassen würde. Kampfen würde ich mit allerkraft, um dich zu halten u. verstehen würde ich dich, war du auch tust, dann kein Kleusch auf der Welt kam so Dich erfassen wie ich, ich hätte Angst, ein andrer könnte Dir weh tun, zeigtest du dich ihm. Doch das ist alles dummer Zeug, was ich da schreibe, du gehört mir, ich gehre Dir, u. wir zwei beide haben mir so lieb, dase, das längster Lieben zu kurz wäre, um diese Liebe klein zu machen. Wenn ich Dich blöß 5 Schimuten da hätte, ich kann ja schon mein Leben ohne Dich mir nicht mehr denken. Heute Abend, wieder ein Lichtspunkt und Dann ist Stitte der Woche. Duftet meine Locke? Das äußerste Endchen habe ich Dir abgeschnitten. Welche Stelle in meinem Brief Die Wohl geküsst hast? Liebling was kann, du mit einfachen worten doch alles geben so kann ich doch nicht dichten wie Du, kläre Rosenf. kommt jetzt zu mir, heute ist mein Plauderstundchen kurzer gewesen, Hab mich lieb, so fest Du kannst, ich sehne mich im endlich nach Dir, fühlst Du darDein Kerleken. Herrn à 28 rue de la peine 14.11.12.6-7N. Klage Fürztseiner Frankfurt abh Heerbachstraße 12b Bürzburg, 14. Nov. 12. Kerkken, geliebtes! Jetzt ist es 3 Uhr mittags, eben war die Herst ar, u. ich natürlich, 2 Hufen auf einmal nehmend ihr entgegen; aber nichts da, ich stehe mit leeren Händen, nur ein ganz langweiliger Gratulationbrief ist gekommen. Aber du kannst mich nicht traurig machen ich lache mit den Augen u. mit dem Herzen ich hab ja mein Kerlchen, mir gehörter ja mir mir ganz allein, auch wenn es mal vor lauter Miss u. Arbeit nicht schreiben kann, aber im hintersten Winkel meiner Seele das flüstert's ganz deutlich: heute abene kommt wieder die Post: inn 6ts Heute bin ich, glaube ich, unvernünftig, Du ich kann gar nicht ernsthaft mit Dir reden, warum? Warum? Übermorgen! Liebling Diese Woche ist wirklich geflogen, ich habe auch ordentlich zu tun; hab keine Angst ich jetzt mich nicht ab, a. doch hat jede Stund ihre Bestimmung. Ich stehe vor meinem Wäscheschrank u zähle u. ordre, u. habe eine große Krechde, wenn ich dran denke, daß dies alles vom Winterschlaf erwachen soll; mein ganzer Haus. Frauenstolz wird wieder laut, u. ich kann wieder froh sein über all meine Schätze Jetzt sehe ich besonders deutlich wie vom die beiden letzen Jahre für mich kären denn eine Frau die keinen Halt, u. keine Liebe u. keinen Wirkungskrew mehr hat, die ist ganz furchtbar einsam.— Heute morgen war ich bei Feer, dort ist eitel Frohsinn wenn ich komme, warum die Menschen mich so lieben? Ich werde eitel, Liebdann ging mein Vormittag recht taub zu Ende, ich war bei Vater Stettrich, u. er vor sehr ruhig, sehr unfreundlich zu mir, aber ich laß mich in diesem Käfig von diesem Trübsinn nicht halten, ich will u. will nicht Du sollst doch alles wissen, Reolchen, gestern ist Ludwigs keißen direkt an mir vorbei gegangen, u. hat ganz kühl gegrüßt. Ich mache nur gar nichts daraus, glaub mir ich fühle mich noch nicht einmal bedrückt ich mußte sogar ein wenig konisch läthe, als ihr Kleiner Junge der dabei war, sich Mutter, die Tante kennen wir doch. Keelchen hole mich bald, ich will die bösen Liebster zungen nicht hören müssen. Ich habe schon zu viel davon geschrieben, weg dann denke viel an mich mein lieber, gutes einziger Lieb! Wenn ich mich schlafen legen küsse ich dein Bild, u. kann ich aufwäche, hol ich mir’s wieder vom Hals u. schönes an Kerlchen ich denke immer, mein großes Glück das sei Entschädigung für das viele Leid, u. die vielen Tränen, sonst wüsse ich gar nicht, wieso ich solch ein Lieben an Deiner Seite verdient hätte. Preuß du dich herzliebDank nur nicht, daß du mir die"Welt" zeigen mußt schäter, weil ich hung bin: Ich schaff nur meine Welt, die doch viel deicher, bünter, hüßer wird, dadarinnen bist du mein Hergott O, weh. Kerlchen, was schrieb ich da, Du hast ja so viel Fehler, u. Götter fehlen nie, Dein größtet Fehler daß Du mich zu lieb hast ich verdiens ha gar nicht liebes, ich bin bei dir sind.— Kerlchen Paula! . S Herrn Dr. Hugo Suizheimer, Drankfurt Heerbachstraße. 126. schll. Wurzburg 13. Nov. 1912. Mein liebes bestes Bubi. Jedes Wort hab ich in mich hineingetrunken ich will deine Seele kennen u. verstehen, u. in Deinen Briefen schiegelt sich ja doch dein ganzes Wesen; ganz lang u. langsam habe ich gelesen, u. um die eine Sehnsucht nur, daß ich die Arme um dich schlingen dürfte, und meine Augen in die Deinen tauchen könnte damit Du siehst, wie Du mich habst u. mitreißt, damit Du aus mir heraus leuchten siehst, wie ich mit meinem ganzen Können und meinen ganzen Willen mitwachsen mitschwingen will, ich fühle heute schon, wie du mich größer werden läßt. Ich will kein Ephen sein, mein Kerlchen Dein Kamerad muß kräftig aufrecht stehe Das weise ich wohl, denn mein Kerlchen lieb so sehr die Freiheit, daß es manchmal gut ist, wenn ein Thamm zum Halten da ist wenn ihm schwindlich wird. Denn ohne Kamp kein Sieg; du wiese noch manchmal stoherr müssen in Deinem Aufwärtsstreben, dann will ich nicht mit fallen müssen als, Echsen für was bin ich denn da? Glaubst du daß ich zufrieden wäre, wenn ich nur Spielzein bin? Nur Puppe für die Schuhe stunden? Hein, Liebster, nein, das denkst du nicht. Ich freu mich auf das Weiterwachsen. Ich denke diese Ehen, in denen man stehen bleibt, die müssen doch mit der Zeit ihre leuchtende Sonne verlieren verblassen denn dies"Zufriedensein" dies tatenlose Dahinleben nebeneinander hiermuß doch eine Leere bringen die unzufriedenmacht. Und Stehenbleiben ist gleich mit Rückwärts gehen das wollen wir nicht. Es wird mir auch keine Schmerzen machen, dies Streben, Wachsen denn Du hilfst mir, u. solange du nicht den Trut verliegt, mein Liebling, so lang will ich keine Dornen fühlen; du sollst nie denken, daß ich dich hemmen wollte; je froher Dich u. mich das Größerwerden macht umso ruhiger, sichrer kann mehr Liebe werden Thicht vielnschlos, Koolchen! Ich werde mir ufrieden genug mit mir sein. Für Dich u. Du, du kannst ja gar nicht leben, wenn du nicht Deine Ziele hast, die immer weiter draußen liegen. Aber in unsrer Liebe wollen wir vünschlos werden, wir wollen rissen, daß wir nicht mehr nur sein mir geben können; dann ist alles leicht, auf solchem Boden Sich selbst treubleiben! Das ist oft schwer, ich will dir helfen Diebster, nicht helfen, daß Du es dir bist, sondern daß Du er dir leichter sein kannst. Man kann sich auch selbst treu sein ohne Andre zu verletzen, ohne zu brechen, was sich vielleicht noch biegen ließe. Nicht allen Klopft das Herz so mit, wenn Du von dem erzählst was dein Blut in Wallung bringt, nicht jeder kann sich an seinen Been begeistern; es gibt doch viele die wollen die Ruhe, nur keine kämpfe am wenigsten neuer Kämpfe, denn das sind die schwersten. Die Blenschen, meinst Du mußt Du stehren; Du meinst das nicht mal Aber Du kannst nicht anders im Augenblick im Drange sich, dich, selbst nicht zu verliegen, nicht hängen zu bleiben an ihrer Kleinlichkeit. Ich will die helfen daß Dir das leicht, jann oftmals da ich glaube eine Kran wird vermitteln. Ich freu mich auf mein neues Leben, es soll mich werden, doch an Liebe u. reich an helfen dürfen. Dir u. Andern. Ich fühle immer wann die Andern leiden u. Helfe gar zu gern. Unser Tannenland! Nicht jeder kann er sehen Nicht jeder kann sein Leben zum Tonnenland machen. Ich kenne so viel Menschen, die sich gehören, die allen Grund wohl hätten zum sonnig sein, u. die es doch nicht sind. Sie hängen an kleinen Dingen, u. sehen vor lauter Strahlen den einen Punk nicht von dem sie alle ausgehen u. der doch am wärmsten leuchtel, Wir geniehren alles war wir fassen können, kennst von mein Talent, im Kleinstending nur Sonne zu sehen, wenn um mich Frühling ist- Kerlchen, lieber, Du meine Tonne; wie vill ich in allem mir Dich, nur immer dich sehe. Auser Heim soll warm sein, nicht nur für nur, für Alle die zu mir kommen; sie sollen tühlen, daß da Solenschen wohnen, die durch Thor Liebe leben, hötten, schaffen es gibt so viel traurige Menschen, die Dann noch ärmer fortgehn, wie sie kommen wenn sie das Heim von Joosen Kleuschen sehen,(ich war solch ein Mensch bis jetzt. diesen wollen wir nicht nur unser Glück nicht zeigen, damit sie sich noch mehr sehnen, sondern wir vollen ihnen helfen, daß sie Hoffnung haben auch irgendwo im Lieben mal ihren Platz zu finden.- Das sind nach keine kleinen Dinge! Sännchen? Schau aufl, Zeitungsküisern u. Handarbeitskörbge u. Blumen u. Thee; Wir beide dadrinnen o müde vom Tage, so suchend nach Wärmer u. Schönheit. Wie gefällt Dir dieser AbendAlles wird kommen, mein Zeolchen Wie kann ich Dich verstehen, Du kommst mir vor wie eine Blume, die ganz zavolgepflegt sein will u. die Somer, immer Sauer braucht, um wachsen, um ihre Karben Zeugen zu können. Ich will Dir so viel Somme zaubern wie die willso, denn ich weiß, ich kann's, durch meine Liebe. Hier Dangsam werden wollen, Kerlchen, nicht stürmen, nicht alles im Fluge nehmen, wollen; langsam kannst du doch viel siehrer werden, u. fällst nicht so viel hinAber ich fühle mit Dir das Rochen Deiner Blutes, das dich weiter treibt. Halle Dich fest, Liebster, an mir, wachse langsam Liebster, ich begreife, daß sie Dir leid tut, aber aber- Du darfst Dich nicht verlieren, Du reicher Mann! Du kannst zwar helfen, aber nicht sich opfern, sie ist doch die, die gehen will weil sie sich fügen müßte. Ich hätte gern Meine versucht, kann er vielleicht auch ist, ihr ganz ganz langsam die Führung zu nehmen. damit er ihr nicht weh tut, aber schau, das reißt du ha, im Hausfrau muß in ihrem Reich auch herrschen dürfen, verzeit Geschrieben klingen die Worte aller härten. Heim Uhr! Liebling! Ich mußte unterbrechen, u. habe inzwischen Zinal Deine Stimme hören dürfen. Du armer klann hast eben so wenig Ticht von außen; ich weiß wie sehr Unfreundlichkeit bedrücken kann. Wäre ich ließ dort, im an Ten wollt ich Dir alles freundlich machen, wärmes Zimmer, die Hängelämche, Zigarren, einen mich mit. Auf diesem Weg blücht doch so mancher, das übersehen, totgetreten wird, wenn man allein so stürmt; glaubst du nicht daß es auch ruhige Stunden geben müsglaubst du nicht, so nie dumme süße Liebesstunde dem Wachsen vorwärtshilft? Sie macht uns unserer sicher, wenn sie auch nie vor Heues bringt, sie gibt nur neue Kraft. Denn, wenn dies Freiheitsgefühl (weißt du was ich mein?) auch herrlich ist, der Weg zum Ziele hat doch tausend kleine Stiche, sei es vom"Andern" oder von den Anderen, oder an u. diese Stiche machen oft mutlos, wenn man nicht ungefüllt mit irgend etwas Großem, Schönem ist. Verlchen, ich will die Augen aufmachen für Dich u. mich, ich suche die Papierstreifen das hast Du allerliebst gesagt. – Was wir aller sagen müssen zwei nur doch ich könnte immer nur an Dich schreiben, dabei sieht's sicher kurt in meinem Briefe aus, ich sitze mit glühenden Wangen, u. schreibe wie mir die Gedanken fliegen, Kerlchen, Du darfst mich nicht zanken, so schrecklich müde war ich doch erst schäter an nächsten Tag; u. dann, jetzt mach die Augen zu, daß Du nicht siehst wie rot ich werde: ich liebe die Stunden der Ruhe in Deinen Armen, doch mein"vilder" Werlchen möchte ich nicht mahnen, weil Deine Liebe, wie sie sei, nur gut tut. Ich reiß, nun denkst Du auch an mich das ist so süß. halte mich Liebster, fest, fest u. küsse mich. dem Kerlchen. 3 Herrn Dr. Hugo Finzheimer Draukfurt a Vu heerbadsstraße 1205 Wzbg. 11. Nov. 12. des In mein Leben Nun bin ich wieder ganz allein! Wie lieb vor Dir, daß Du mich angerufen hast! Ich war gerade dabei mich schlafen zu legen, als Krankfl. rief, da war alle Müdigkeit verflogen. So schön war es wieder als ich Ach schrach. Dann bin ich folgsam wieder in unser Erlechen gegangen u. habe eundervoll gericht. Mir für die Kühe eben wirklich not; das hast Du mir her auch angesehn nicht wahr? Haß Du kor Eo schlaffung schon mal keinen können. So ist es mir heute gegangen, aber vielleicht war auch ein ganz klein wenig Abschiedsschmerz dabei. Aber das soll alles gut werden, diese Woche werde ich nichts tun als mir" leben, damit mein wilder Lieb kein schwacher Mädel findet. Gestern hab’ ich das erste Mal vergessen mein Kalenderblächtchen umzudrehn. u. so steht noch Samstag angeschrieben Tu nur ist ja auch Sonntag. Ich lebe jede Stunde mit Dir im Geister durch die wiegenossen haben. Und wenn ich mit geschlossene Augen, wie vorhin, auf dem Tosa liege, dann könnte ich fast glaubt Dies alles sei erst heute, denn um mich duftet’s noch so hüß u. so bestrickend wie gestern: alle welken Blünen hab ich entfernt. Um mich soll nur Leben ein, mehr Totes, mihr Verwelkter alles soll bleihen wie in mir alles blöß u. rächse u. reicher, reifer werden will. Was ist das Menschenherz doch manchenes damm. Da sag ich Dir mit taufend Worten, daß ich Dich liebe, u. kann es doch nicht so innig sagen wie ich er fühle; viel zu arbei sind die Laute die die Liebe für das halb will ich lieber schweigen. Das sagt Dir mehr denkst Du noch an die ruhigen Minuten von gestern? War'n sie nicht schöner als irgend etwas auf der Welt. Hoch fühl ich Deine Hähe, wenn ich dran renke, fühlst Du mich auch bin seitdem Du fort bist, nur immer bei Dir gewesen, da mein geliebtes großer kind.— Herlchen verstehst Du das Gefüg dar mich eben durchzukommt, wenn ich Dich einem großer Kind nenne? Ihr Männer seid ja am meisten zu lieben, wenn Ihr Kinder seid, wenn Ihr mit Züren Großen Parken Händen vor kleinen Dingen hilflos steht, da ist nur, als müsste ich helfen, als könnte ich rasch, u. zart u. leicht die Schatten lichten Ach das sag ich falsch. Sie halten sind 8. ja nicht es sind nur Dinge, die, weil sie das kleinlich alltägliche Leben zeigten Dich drucken, denn die Brauchse freie Entfallung, will ich Und dafür Dir sorgen Hichts soll dich hemmen, frei sollst Du Dich fühlen? ich will mir da sein kann Unruhen willst, u. unbewußt Dir selbst, will ich sich halten u. in der sein bei jedem kleinsten Schritt. Das soll Dich froh mache Und kann Du dann zu mir kommt u. müde der ernsten Schaffens bist Dann sollte Du größer, Uecker Klann mir lauter außer, nimmer körer Zeug erzählen, von Veiner Liebe! Und ich kiletonpfer sein u. lernen rachsen. Die brauchte Verständnis Diese will ich die Rügen aufmachen um immer kluger zu werden. denn ich reiß, daß Vieles mir neu sein wird u. ich mich anpassen muß. doch darinn sollst die keine Angsthaben, sein Vertrauen gibt mir die Sicherzu reifen. Und ich will mir doch die schönen Lieberworte auch erst verdienen; Du sollst sie nicht sagen, weil Du meine Teile liebst u. weil Du mich schon findest, du soll sie mir sagen, verich Dir etwas sein kann; denn dasweise 14 auch Männer die kling u. gereife sino, brauchen Hilfe, u. kann die Hilfe nur"mit denken", mitverstehen" heißt Wie ernst ich Dir wieder schreibe, in den vielen Stunden die kur uns gehörten, gar nicht alles sagen können hab ich die vie jetzt in diesem ruhigen Stündchen. Aber auch gestern lebte all das in mir mir ausschrechen kennt ich's nicht. Wenn ich dir von meiner Liebe erzählen will, dann schause so lieb u. zwingend du mich an, daß ich mir hilflos schweigen kann. Sr schreib ich Dir meine Gedanken, denn du mußt doch wissen, was sich Deine Frau von der Zukunft, von der Lieb. zusammentrennt. Deine Eltern habe ich lieb u. ich bin so sicher daß sie in mir das finden, was sie suchen, Lach nicht über meine Eitelkeit, häuselchen aber es macht mich noch froher, wenn Deine Eltern mich lieben können. Denn Mutter sagte am Zug: wenn Hugo sich nicht in Vich verliebt hatte, hätte ich mich in Dich verliebt Ist das nicht Kiel gesagt Grüße die Elmon von mir, ich schreibe ihnen sehr bald wieder. Ich will noch heute mit H. Rosental wegen der Pachied schrechen, u. noch an meine schwägerinnen schreiben. Hab ich nicht viel zu tun? Und dann kommt noch mal Deine liebe Stimme, mein Tag ist ausgefülle mieDir; so will ich es auch haben. Manna ist froh u. Else auch, sie sind glücklich an Dir einen Halt zu haben, einen klenschen der zu uns gehört, mit denen mit sorgt. Und ich selbst bin wieder Die unsagbar dankbar, daß Du ihnen das heute schon so deutlich zeigt, u. sie verstehst! wir haben alle Deine Wame nötig. Schlaf sieß mein Liebster, ich küsse dich ganz zart u. weich Paula. /:10/8 11.7.80 MARINE ET COLONIES —811.7-8N. .8.11.12.7-8 N. MARINE ET COLONIES Herrn Dr Hugo Sinztsenner Frankfurt, heerbachstraße 120f Bzbg. 8. Nov. Mein Liebstes! klein letzter Brief! Wenn Du ihn hast dann hast Du auch bald mich wieder? Ich glaube Du freust Dich gar nicht, Du? chen mir mal fest in die Augen u. dann sag, daß du dich nicht freust; das geht ha- gar nicht! Wir freuen nur ja so ganz furchtbar arg, daß wir bald wieder beisammen sind. Wir kommt es heigrausam vor, daß wir erst einen Tag uns haben durften, dabei ist's mir, als wärst Du immer in meinem Leben gewesen. Bin ich undankbar für Vergangener? Sag, Liebster, ist das Sünde daß ich das schreibe. Du mußt es versag halb wenn Du bei mir bist und mich in Deinen Armen hältst, dann glaub ich Dir alles Anfangs, als ich Dich lieben mußte, da kam mir's vor, wie hüße, lassende Sünde, daß ich mein Glück noch einmaugreifen könnte. Jetzt weiß ich, daß er nicht sündhaft ist, denn vor mir lange mein ganzes langes Leben, u. Ludwig wenn er sehen wäre mit mir froh könnte, wie sicher Du mich hältst, vie Du mich lieben willst, u. wie glücklich ich in Dir bin. Ich mußte Dir das schreiben, du weißt ja, daß ich schwerer Blut habe, u. kämpfen mußte, ehe ich dich lieben dürfte. vor mir. Aber nun so alles gut. Liebster, ich auf in Dir, ich sehr in allem nur diesen Weg zu Dir, denn, wie ich früher war, so hättest Du mich gar nicht brauchen können.— Die sollst morgen früh noch etwas von und haben, deshalb schreibe ich Dir nochmal aber ich will mich nicht besser machen wie ich bin, auch aus ganz egristischen Grunden ich will nicht um mein Plauderstündchen mit Dir kommen, danach sehne ich mich den ganzen Tag.— Ich ruhe wenig aber nicht zänken, doch Nacher da schlafe ich mehr besser, besonders heute bis mich Dein Briefchen geweckt hat; wie ein sie Wm Schlag fiel mir v auf Herz, daß ich Dich habe Krillt Dir das auch jeden Morgen so woll Seligkeit ein? Oder ist der bösere Druck noch immer nicht verflogen? Ehrlich sein Zielstw!! Ich fühlte aus deinen Zeilen, daß Du nicht ruhig warst, daß der ganz Tag für Dich nur eine große Hetze war. Dann drückt dich das Bewußthein noch schreiben zu müssen Du sollte das also gar nicht denken, das Gemmt Dich, u. macht Dich novor. Ich warte gar nicht auf dem Briefe, ich nehme jeden, wie ein schöner, geliebter Geschenk, u. lehr den alten Tausendman bis mir der nächster zufliegt. an hast ganz recht, wir wollen vielfür nus sein, schäter, du weißt ja, mein Glück ist in meinem Heim, in Dir, nicht drausren Und kann das alltägliche Leben VerPflichtungen fordert, wir wollen mir nie mitteißen nie entkurzeln lassen. Unser Heim u Dein Beruf soll unser Glück./. Ihm wollte ich Dir ganz kurz verschreiben u. dabei füllen sich schon wieder die Bogen klil Deinem Brief, bekam ich auch den Deiner Eltern. Mir kamen fast die Tränen Liebster, als ich die zittrige Schrift Deiner nun auch, meiner Mutter sah, u. ihre rührenden Worte gelesen. Wie lieb mich hab ich mir gelobt, sie Dich haben, siehst Du. Da heiß u. innig, daß ich diese Frau nie enttäuschen will, daß meine Liebe zu Dir immer schöner, tiefer, bewußter werden soll; es gibt für mich nichts heiligerer, als wenn ich die sorgende Stimme einen Mutter höre, wie sie sich um das Glück ihrer Kinder bange. denn ich kann das so gut verstehen. Wenn ich ihr nur heute schon deutlich machen, könnte wie das da innen im Herzen für sich hocht u. klopft, dann würde sie nicht sich sorgen. Aber an Dir soll sie es sehen, An sollst immer frischer immer froher werden durch mich. Hh glaube, ich schreibe heute ein wenig schabughaft, in mir singt's immer: morgen, morgen! u. alles andre wird damit totgesungen. kleinen Hunachen sag ich's, daß mein lebster kommt, u. er schaub mich aus seinen treuen Hunderungen so verstehend an u. wedell. Meinen Blumen sag ich damit sie weiter auften, u. in mein Eckchen setz ich mich u. träume, immer nur wieder dasselbe. Hast du ein dümmer Grauchen, Lieblich Ich sehr Deine Rügen schon ganz dich über mir, u. deine Lippen u. dann habe ich Sehnsucht u. zähle, daß er grad eben noch 23 Stunden sind, bis vor mir haben. 6 die Leutrer toch dry Letzt bin ich schon wissen, einmal hat's doch kommen müssen, u. so kann ich dich morgen mittaGekennst Du den holen, als deine Braut, Vorzug? Den Unterschied? Reise gut, mein Lieb, dank an mich, traume von mir. Ich könnte Dir ha immerzu so schreiben, aber Du hast keine Zeit, so lange Briefe zu lesen, oder doch? Und dann glauben ich, u. ich schaune mich dabei, daß ich der tärglich darselbe in andren Worten schreibe. Aber Du freuß Dich ha mit meinen Briefen, Du dummer, sühres einziger Geliebtes. Jetzt wird es Zeit, daß es keine Gedankenküsse mehr gibt, meine Lippe ein sind schon wieder ordentlich zu geheilt u. das gefälle mir nicht auf die Dauer. Auf frohes, gehender sicher Wiedersehen! Paula : S 11 Nov 1912 Herrn Dr. Tenga Sui Heiner Frankfurt a/M. heerbachstraße 120 Mein Liebstes! Ich denke an Dich, ich küsse Dich in Gedanken! Auf die Lippen, auf die Augen, u. auf die lieben zarten schmeichelnden Hände. Ich habe geadsiwie ein Kind ließ ich mich zudecken u. kar so einmalet. Jetzt erwarten ich Deine Eltern, u. dieser Gruß soll. im selben Zug wie sie, nach Krankh. fliegen, damit Du heute noch mal an mich erinnert wohl. Un bist so weit u. doch so nach, überw. list mir du. Du Liebstes, Bestes. Paule