et de 2.1.13.11-12 N. Herrn Dr. H. Sinzheimer Frankfurt a/M Heerbachstraße 126. Vamerstag, 2. 13 C Mein Kerbchen! Schon ist es Abend, ich war sehr fleißig heute damit ich mich vor meinem fleißigen Babi, nicht zu schämen brauche, ich habe aber fortzdem seiner Dein bild vor Augen gehabt, u. ich hab' mich mitten im Schaffen plötzlich bei fautem Träumen ertappt. Ansor letzter Trennung, keilchen, so kurz nur noch bis ich Dein bin, u. doch schleppen sich die Tage, wenn ich denke, daß heute wohl der föße ist. In meinem Zimmerchen sieht ich nur wie gestern 2 Kammen brennen rechts von mir"Pelikan" linker"Mutterchen" eben mir"Traub". Ich letz nur noch mit Deinen Gedanken, u. sehr die Well mit deinen bergen, aber keine Angst, ich bleibe doch"Ichich will mich nur in Uchversenken! Du, weißt Du auch: je mehr du mir gehörst, daß Wiedenschaftlicher Hänge ich mich an dich, wie ich mich in Deinen Armen vergraben, u. mich in Deine warme, weiche, süße Haut kuschleso bohre ich mich in reine Seele. Kerlchen, Du wirst mir noch danken, du Kirst noch ganz die Teeligkeit des Schastens schuren durch das erfüllte leben mit mir Du, das ist wohl viel gesagt, aber ich kann nicht andere, ich fühl' v, mit elementarer Macht wird über Dich wieder die Just die Kraft die Jugendfrische kommen, wenn Du in mir die Ruhe u. die Wärme findest, n. die findest Du! Wir wollen auch wirklich in einsame ruhiger Hotel, mein Kerlchen, denn ich recht daß nichts nur so viel Freude macht als einmal. Heute kann ich arbeiten"von deinen lippen". Wir werden feine Wochen haben im Schnee wenn Du mich warm halß muß ich ja nicht frieden, dann an ich schon zufrieden, aber gib Acht Du, ich habe schon angefangen das Khotograchieren zu teinen, daß ich Dich nicht knüpf wenn Du gerade vom Berg sanft, u. hurzelst Weißt Du, ich hab mir das Seinen vielleichrer gedacht, das ist gar nicht so einfach. où, meiner, kommt mal her, mit deinem Ohrchen, ich muß dich mal ganz wir wachfrage gehast du dich auch schon wieder? Ich kann Urg immer lieben, fast schäme ich mich drun. Aber du sagst ja, Mann u. Frau mußten sich nicht voreinander schämen. Wir sind es doch volv. An so ruhig u. sicher, so freurig im Herzen Weil ich bald Deine Frau bin. Rennst du auch dies erhebende Gefühl dem Andern zu eigen zu sein ist's Holz? ist's Geborgensein, ich weiß es nicht. Du mein Knotchen, ganz mein sollst Du sein ganz mein ich will dein Mutterchen sein Deine Helfrau Deine Geliebte, Deine Seele. Sie ich dir eben schreibe, so spreche ich in Gebanken mit Dir, wenn ich für mich bin, immer ein ich bei Dir. Heute las ich noch Mutterlichkeit? im Traub; wir müssen er zusammen wieder lesen, ff Kielen war nie ein Kind geschickt u. sie strahlten starkes mutterlich Empfinden aus, sie haben die Gabe, die Schwächen Grafrer u. Kleiner Hinder“ zu versehen.# Kerlichen bin ich so, weil du mich mutterchen neunsiDas wäre doch schon der Anfang zur Erfüllung meiner Frauen-Förder? Heute schwecher ich Dich wohl nicht mehr, dubiß beiden Jernon ich möchte im Kranchen bei Dir einschlafen, Du. Du Wohnst Du, wie ich auch an Dir freie, mich nach Dir sehne? Paula Kolchen Duhaft so warme ligigen. 3.1.13.1112 N. 3 3.1.13.11-12N. Herrn Dr. Iengo Finzheimer Frankfurt a/M. Leerbachstrasse 12b. Freitag. 3.I.13. bübichen! de Heute ist ein rüber Tag, wenn ich Dich nicht hätte und nicht an die Vorfände, mußte ich auch anstücken lassen von dem Grän da draußen, die Blumen neben mir sind auch ganz welk u. hangen die Köpfe, in meiner Steno-Stunde war ich ein Kirchen dumm, am Telephon als ich Dich eben schroch, waren 1 Utzd leute dabei, daß ich nichts sagen konnte, vom Kännen u. Facken bin ich müde Geworden zu Vater Stettenh. muß ich gleich gehen,(auch noch kurz, ich könnte mich schütteln so grau ist der Frage wenn ich nicht an heute Abend dächte, um ⅓ 11 Uhr ein rendez-vous am Schreibtisch hüben u.-drücken Du, wenn er so ein versimmtes Wetter ist, Da sehne ich mich immer am meisten nach Dir! Ich glaube, wenn ich bei dir bin kann kein Wetter der Welt mehr Gevalt über mich haben. Aber denke mir nicht, daß ich heute traurig sei ich möchte nur gar zu gern die Tage ein wenig hiebe, damit die Salo wieder raufen davon v/ u. möchte dich sehen, Dich nicht von mir lassen, u. die erzählen, was ich fühle. Was ich erlebe, jetzt wird es wirklich Zeit; hast du auch das Empfinde als dürfte es gar nicht mehr länger dauern! Wie können doch 8 Tage lang sein; ich kann das nicht mehr ordentlich rechnen vor lauter Warten. Ich habe Dich gar nicht gefragt wo Du heute Abend bist, da kann ich ohne nicht so schön mit denken. Tch wozu mich jetzt täglich bald schlafen, damit all d ich frisch bin u. damit der Tanz zu Ende ist; mach er auch so, Kerlchen, es ist ein feiner Mittel. Aber eigentlich ist es ja sindhaft was ich da schreibe, denn, wenn es einem so gut geht wie mir, dann soll man keine Zeit vorbewünschen sondern hübsch artig warten. Jetzt muß ich gehen. Anblichen, heute Abend wird Weiter gechlaudert.— 3 Stundenschütz Nun gehöre ich wieder meinem geliebten Einzigen Kerlchen, ich bin wieder sonnig, der Rest der Täger war so frisch, die Auft, so kalt, ich glaube die hatte mir gefehlt. Ich war bei Gedwig macher die mir sagte sie kenne keinen schönen Platz wieleberina mit dem Cresta Tabace-Hotel, ruhig u. habe wie man er will, von Silvaplana schreibt sich& so? hat sie mir ziemlich abgeraten. Überleg Dir's mal, frentiel läßt du dir auch wenn w Dir zusagt auch von dort ein krospekt kommen, mir ist beider recht da nur die Winterlandschaft ja überhaupt neu ist. Reolchen u. am Will ich mal alles geschäftliche mit dir besprechen: ein Mädchen Anna Limmer Stanfenstraße 39t dient in Stromffi. Will zu mir vielleicht kann Mutter sie sehen, oder sich nach ihr erkündigen, ihre Schwester diem hier u. sagte mir das Noch etwas unser Thrank ist 2, 15 breit, 2,76 hoch 0,60 tief. Um dem Techpich habe ich er mir auch Überlegt, aber keinen besseren Einfall, als kleine Peoser, einen von mir u. vielleicht einen neuen den man haschreiter doch gebrauchen würde. Mein siebes Bubchen, nun war ich aber lange genug, vernünftig, um muß ich Dir schnell noch sagen, daß ich froh bin, dass ich mich manchmal mit ganzlichem Kopf ertappe beim Ausmalen unsrer ersten Frühstücke; wir wollen die Zeit dann aber festhalten, nur und unsa Tugend genießen, Du weißt wie ich das genießen Minne? Sich still u. froh u. fest in die Augen schauen, sich freudig an den Händen halten, sich alle Glücksmomente klar zum Bewußtsein bringen. Das nenne ich Geniehung Du, mein Kerlchen, wie freu ich mich. Wie sehne ich mich, ich sage er wohl oft, in jedem Brief, aber ich kann nicht andere, er füllt mein Wesen, Mein Deuken, Und ich weiß daß es Dir auch so gehen muß, daß Du mich lieb haben klüsst, weil wir doch Eins sind. Kerlchen schreib mir mal ein Kärtchen, nur ein Haar Zeilen, mir: ich hab’ Dich lieb.“ Und morgen ist Sanistag!! Siehst du wie ich sitze u von Dir Fräume? Könne liebling laß Dichkussen! J Herrn Dr. Tengo Sinztseiner Frankfürst heerbachstraße Obl d. de Samstag. 4.I.13 Mein lieber, treuer Heben mir auf unserem Sohn liegt sehr u. Manne u. beide schlafen, Anna ruhl auch und ich halte Wache Heute war ich schon viel im Freien, ich bin ja so folgsam u. trainiere mich schon im Frieden". Am liebsten gehe ich ganz allein hinaus in die Luft, da kann ich am ungestirtesten in Dich denzen. setzt ist alles und noch ein einziger großes Vorbereiten in Mio, auf ein neuerfroher, hoffnungsreiches geben; seit heute habe ich auch das Gefühl als dürfte ich die Tage nicht mehr schieben, sondern als mußte ich jeden einzelnen nehmen. anschauen, und einen Roschnitt daraus machen; so vielegtete ich doch zu Hause um zum letzten Mal. Maria werde ich heute zum Setzten Mal aus ihrem Kranzchen Abholen, u. so tausend Kleinigkeiten die man fast übersieht u. die zum letzten Mal getan, ein andrer Aussehn bekommen. Aber es wird mir, glaube ich nicht schwer zuscheiden, ich gehöre Dir ganz, u. gehr so Freudig mit Dir. Petzt fängt er an ungemütlich bei uns zu werden, überall Kisten, Pakete, Seidenpächier Ihr sagte Gestern aus tiefstem Herzen: nun bleib aber in Deinem Land, u. nähre dich redlich? Sie hat Recht, ich brachte schon kiel MarHaus. in Gestern Abend warst Du zu lieb Kerlchen ich hörte ordentlich wie froh u. zufrieden Du wärst. Viehst Du. Wie Du das"Mitmachen" brauchst, er macht dich ja ganz anders. Ich dümmer Kerlchen hab gestern auch wir nicht, dran gedacht, daß dein Vortragsabens sei, da wäre ich doch ein wenig in hinkelnder Kurufe gewesen, wenn ich's Gerüßt hätte. Nächsten Freitag darf ich Dich doch hören? Zu gerne ging ich mit Dir, schreib es mir malwenn du so auf der Höhe bist, möchte ich bei Dir sein, wie mußt du da sieb sein können. wie kann ich Dir da doppel viel wiedergeben. Keolchen. ich habe Dir jetzt gar nichts mehr zu sagen. Du weiße ja, wie ich immer nur an Dich denke, ich male mir die Zukunft aus genieße die schönen Stunden die ich eben ich mit Dir fülle, u. ich sehne mich, Keolchen, ich sehner mich so stürmisch nach Dir, u. das ist das Schönste; ist das nicht fast so schön wie die Erfüllung? Du, aber das Meißt Du ja, das muß ich Dir nicht schreiben, u. Du weiß auch, daß wir uns lieb haben müssen, das ist nur ein Lebensbedürfnis; n. ich kann sieben glaubst du das? ich Glaube ich kann's täglich Höuer, tiefer, mütterlicher. Die hast Recht, Du in mir stellt eine Mutter-Natur. u. solche siebe macht mich am Reichsten, weil ich Gebenkon Mein Kerlchen ist ja oftmals solch ein lieber treues, großes Kind, da muß ich es streichelm und in's Armchen nehmen. Bübichen freut Du Dich auf unsre ruhigen Stunden? Wir haben ja so Furchtbar viel zum Trenen vor Ausliegen. Nur mit offnen erkennenden Augen nehmen. Lebwohl, Liebling! ich kütte dich innig, s Herrn Dr. Hugo Sinzheimer Franzfurt a/M heerbachstraße 121 5.1.13 Mein Geliebtes. Treues Lubichen! Du heute darvst du mir böse sein, hatte viel zu für, so viel Kleinigkeiten die den Tag zerteilten, daß ich nicht mal Zeit zum Briefchen für mein Kerlchen hätte. Bist Du böhr? ich verliener ich sitze hier am Schreibtisch von bei rechten neben mir die übrige Familie am Theetisch, plappernd von uns beiden u. ich wärter drauf, daß Du mich an rüfft. Anblichen ich freut mich so mag Da Dieser Sonntag vorbei ihr wir beide Gehören doch nun endlich zu sammen. Deine Stimme ist immer so lieb, so verme, daß ich am Nebsten u Dir fliegen möchte um dem zu sein Kerlchen alles liegt schon so schön bei sammen seit Dich, für die Reihe zu Dir alles hockt u. wuft; zu die muße Dir keine Sorgen um meinen machen das ihr nur die Unruhe Kopp das schlechter Schlafen. Beißt Dich das vergeht kann?— ich bei Dir bin ich weiß es sicher, ich leg. euch doch jetzt so icht für: ih. Du Kerbchen, jetzt zusetze fehlen mir Die Worte für Dich, ich muß mir manchmal an die Stion fassen u. ganz tief atmen vor Stunde vor Glück. Da, mir wird er immer deutlicher, immer klarer, wie schön die nächste Möche wird, u dann die auf der ihn bleiben. Denn wir leiben auf der Höhe, wir zwei mit unsren Sehnen, mit unsrer schönen, so 7 sen, reifen liebe, Ich rechne nur bis Donnerstag dann haben wir uns ja doch schon. Fetzt an ich noch fleißig habe meine Floten geordnet. Henographie Stunde gehabt, dann war ich mit Mann noch mal auf dem Friedhof Du 11. dankbar war ich dort. Dankbar daß mir unleben noch v viel Glück gehören soll. Liebling denke viel an mich küsse mich mal lieb in Gedanken in Fühl es doch. Zu lieber. Lieber zu mir straut eben alles über wie Wärme u Dein immer sul Herrn Rechtsanwalt Dr. Jengo Sinzhenner Franzfiat. verbachstrasse 11. Montag, 6.I.13 In mein Keolchen: Hier habe ich heute doch umsacht auf ein briefchen von Dir gewachtet, aber es macht nichts, da habe ich's morgen noch vor. Gestern war ich ganz müde vor Sehnsucht zu, ich hätte dich so nötig gehabt, dann Wollte ich auch deine Stimme noch mal hören. am Abend; aber man soll nicht einer seiner Wünschen nachgeben, ich war nicht so recht Zufrieden ent Dir, was war denn Kerlchenetwas hat Dich doch geärgert oder verstimmt oder war der„Andre“ doch wiedermal da um mich schlecht zu machen? Weißt Du manka nicht immer das Jubeln da innen so fühlen, das kommt u. Geht, aber man Weiß doch so sicher daß es immer wieder kommt. Also die Arbeit hat dich gedrückt, Du armes welchen daß mir doch was übrig, ich freute mich doch auf Arbeit in Unsrem Heim, mußt dich nicht so plagen.— Bist doch ein anspruchsvoller Aubggeworten, meine Briefe sind Dir schon nicht mehr genug, aber ich verstehe es ja, ich sag Dir ja eben so wenig mit ihnen, immer mir, daß ich Dich sieb habe, u. mich nach Dir sefne, das gibt Dir nichts mehr, Du mußt mich wieder bei Dir haben u. um nur schrechenkönnen, dann ich Dir tief innerlich nahe bin. Kerlichen, das kommt, wenn wir bede erst. mal im Zug sitzen u. tief Steinholen wenn wir alles hinter uns lassen u. unrechausleben, und verstehen wollen. Du nur keine knopf, ich bei jä bei Dir ich hab Dir doch in mancher Stunde schon vorgeben können, das wird doch einen mehr, ja mehr wir uns Gehören. Ich habe keine Angst, ich bin kurvon einer großen, stillen Freundigkeit erfüllt, die mich Manchmal springen läßt, u. manchmal G Mij Will, daß ich ganz sei u. ruhig dagegen damit sie nicht zerfließt. Nein, Angstgibt er nicht, ich fühl's, daß ich Dich froh machen werde, u. dein leben mit dem nach fülle, das ihm bis jetzt gefehlt, u. das die so nöthig brauchst, um die Krische zu holen. für Deinen Frau. Der Zuversicht, u. Nicht mehr grübeln, solange ich nicht neben Dir sitze, dann kommen die Grillen weniger, haß auf es ist doch nur natürlich, daß wir beide, in ganz verschiednen Kreisen groß geworden, nur in Allein nicht gleich sein können, das ist ja auch Gutso, wo helfen mir wo es fehlt, und unsre siebe wird er mir leicht machen, uns zu erganzen u. nicht aneinanderzustoßen. Wavini aber jetzt noch philosophieren? Wir haben und sieb und wollen verfreuen, AufWir und gehören dürfen. Dank man was wirckdu ohne mich wohl machen, heute? Wenn Du das Ausdrukst weißt vie, daß Du mich brauchstNach Silwäplana! Welchen, da will ich Dich fährig werden lassen, sachen, ganz sorglos sachen sollst Du, wie ein Kind, u. mich neben. Noch 2 Tage welchen, dann schrechen wir nur Schwerträume eben so viel Zeit! Dein Welchen, 9 olle de Herrn Dr. Hugo Suizkeimer Frankfurt a/M. 2. heerbachstraße? Dienstag. 7.I.13 Keolchen, lieber! Das waren wieder feine, schöne Worte, die Du und geschrieben hast; Du hast recht, wir wollen nicht mehr soviel über mir reden, wir wollen nur noch das leben, was wir in schönen Stunden Gesprochen haben. Keolchen, ich fühle Dein Sehnen aus deinen briefen, Deinen Rufen nach Rühe; u. es macht mich glücklich, so sicher zu wissen, daß die Erfüllung ja vor Dir steht, da muß mich mir nehmen, u. mußt auch auf dich wirken, Mr sen. Anigsam leib, die fast's so lieb gesorgt. das mit dem Kindchen u. dem warmen Theauzchen, du lieber, Du hast recht, wir haben mir nichts mehr zu sagen, wir warten nur noch aufeinander, bis einer den Andern am Hänth, nehmen darf zum Fuhren zum Halten. das ihr mein letzter Brief an Dich, Du Uebster. Dann kann ich selbst zu Dir! dann dürfst Du mich holen am Bahnhof. Ich nehme Abschied von zu Hause, u. dabei sehe ich, wie Weit das ganze leben hino schon Eintro unio nicht; wie nur das Fort Gehn von dem Hause in dem ich frohe u. böse Stunden hatte, auf mir laßet. An Maria u. die Kinder darf ich gar nicht denken, ich hänge furchtbar an ihnen u. weil ich weiß, daß sie so allein und u. oft sehr traurig fällt mir der Abschied schwer, Aber ich komme ja zu Dir, u. darf oft wieder zu ihnen Jahren u. Du bist lieb zu ihnen u. zeigstihnen, daß du auch zu mir gehörst, nicht nur, ich zu Euch Kerlchen. Du fast die dumme Frau, tzt wirklich da u. weint manchmal. Dabei läuft sie doch mir ihrem Glück entgegen. Verstehst mich schon, Bubachen, ofelt? Fällt Dir der Abschied vom Fundgesellenteben schwer? Den Junggesellen hast die doch ausgekostet, die schönen Erinnerungen nehmen wir feide mit. Ausleben hätte Dir doch nichts mehr gegeben.— Du warst so ernst am Telephon es ist doch sonderbar, daß jeder neue Abschnitt uns ernster stimmt, vielleicht weil noch ein Stück Angewißfeil mit Unterlaufe. Sei nicht mehr so fleißig bübchen, glade Dich nicht so sehr, Du sollst doch frisch sein"morgen" An Mutter schrieb u. telephonierte ich, sie wäre beide sehr vergnügt u. besorgt Tante Telma u. Ankel Karol kommen erst Vanptag Abend am 11 Uhr, sage es bitte den petern: ob Kurt kommt ist noch fraglich. seite Wohl, mein lieber, bald bin ich bei Dir. bald hältte Du mich wieder bald seh' ich deme warmen Augen u. Müsse deine weichen führen, sippen. Träume wieder von mir, das hab' ich so gerne. dein Reelchen o MANN S. RZB. 7.1.13.1112N Herrn Dr. Hugo Linzheimer Trausfurt apl Leerbachstr. 126" de lieber, treuer aübichen! So traurig warst du heute Abem Daß ich Dir noch mal schreiben muß, Nur der Erinnerungen wegen? Welchen, schon ich versteh ja, daß Dir Dies in Jännerungen kommen, weh tun, Aber es muß doch sein, u. ist es auch besser, einmal energisch Gröning zu machen, als ewig Lasten ein sich zu schleppen? Kolchen alles ist vergänglich, das ist der Lauf der Ainge. Alter muß fort um Neuem Platz zu Machen. Zu mir kommt Schönerer Im Vergehenden die Grundlage zum Jungen, Wachsenden sehen kannst die das michl 2) Kerlchen. Ich will dir nichts predigen, ich verstehe Dich sa auch darin aberschänrich meine, wenn man jung ist, u. Freude war sich sieht, soll man sich nicht verzärteln mit wehmütigen Gedanken sondern auch im Vergänglichen den nützlichen besseren Gedanken finden Teolchen, u. vor lauter Rundwärtssehn nicht die Gegenwart vergessen, Solche Tage kommen für Dich nicht wieder, wie Du sie eben hast, denn Schäter wirst du auch in dem, was heute auf Dich drückt mir deine Lebensbedürftige sehnsuchtige, strebende Tugendkraft sehen. Wir haben dasleben vor im Augen Auf, Du, zu mir schauen, nicht zurück. Bei mir nicht böse. Aubi, daß ich so ehrlich bin. Timmer dein treuer Leobchen, it Kerlchen, Du königst eine ganz ungebildete Frau aber ich schaune mich nicht bewegen. Ich weiß, daß Du mich lieb hast, u. reiß daß ich auf anderer Seite das Aller wieder gut machen kann, Ich muß mich geben dürfen, nie ich bin, mit all meinen Schrächen, denn wenn ich verbergen, sollte, wäre ich unfrei u. unnatürlich. Frolchen ich krale mir immer mit meinen Gedanken denken u. mit meinen Gefühlen, fuhlen denn ich denke u. fühle für dich u. kein Pat kann mir das Recht genug machen. Du lieber Schulmeister du. Heb keine Angstich bin alles weniger wie eine literarische Trau, sind deine Worte auf mich genützt? Tag schuell, kein. Sonst könnte es brennen: Keolchen Ich will von Dir lernen, derwegen wird mir doch nicht"meine Natur" geraubt, ich will meine Tage nicht ungemützt vergehen lassen. Heute fühle ich, daß ich kann kas ich will schäter ist es vielleicht zum Wollen nicht,- aber zum können, zu schäl. Wir werden mir gegen seitig immer reicher machen, u. unsre ihreichen verzeihen. Wer das Verzeiben steht auch ein, schönes Kapitel im Buch v. d. Ehe. Ich fühle das mit meinen Gefühlen: auf dein Buch freue ich mich, so was klingt bei mir an: Du kennst mich, keilchen, u. bringt mir stets das Rechte: Samstag, Du. lieb, wir wollen mir freuen, daß nach jeder Arbeitswoche solch ein Sohkommt, ich will es Dir wieder schon bei mir machen, aber ich nehme mir mal vor, Dich gar keinbischen zu verwöhnen. Kerlchen käre Dir das Recht? Wofür haben dann die Frauen ihre Weichheit, ihr Heinheit,(wie Du sagtet) kann sie nicht in der liebe verwöhnen sollten. Ich verpöhne Dich doch nicht in Allem. Lübi ich will Dich doch selbst nicht keicher haben. keit sonst die Einvogie verloren geht, die du brauchst u. die ich an Dir liebe; ich keiß schön. Keolchen, wo die Fest gepäcke sein Willf Du mußt nicht fürchten durch mich schwach zu werden. ich will Dich nur verhätscheln, wenn die krank bist, wenn Sie Dich schlafen legst, wenn Du müde bist, wann die Zeuginn Tüssen hast; welchen dämmer, ich sehr schon wieder deine Angst vor dem zu schönenteben. Nie Angst haben! Ich will den Spieß mal drehen. Es wird gemacht? u. es wird schon gehen? Das klingt so sicher, schon so halb Gewißheit. hat Dir der„Andre“ wieder einen Streich geschiell: Du hattest eine böse, müde Woche durch Deine Erkältung. Dank an die frohen Stunden, Du ich kenne ihre Kraft; sie geben dir mehr wie Dir der „Andre“ nehmen kann. Viehst Du, in diesem Künze Habe ich nie Angst, ich laß die Sonne herein, ich nehme dein schöner, reicher geliebter leben u. lieb u. pfleig u. halte es, so fest wie ich nur kann, Ich bin Dir so dankbar für dich, ich will auch keine Angst mehr vor schlimmen Möglichkeiten haben, u. die Tamentage ausdrücken bis zur Neige, und weil Du sagst: Angst ist Verreichlichung, sondern weil die schöne Zeit genossen werden soll. Welchen die sagteht es so schon, der dürke Ton der liebe- die knöpfe! sie ist auch vor wert, sie zeigt uns oft, wie reich wo sind, u. daß wir uns Dein Kerbchen allen, nur u. unsre liebe. halten. 1 28. p:13.4-5 Kerrn 28.1213.4 Dr. Flugo Finzweiner Partenkirchen Pension Witting 28.XII.13 Wzbg. Mein Ueber, treues Kerlchen, Erst heute erhielt ich deinen Brief von Freitag mit den Ueberversen Dr. Jast falt immer was Feiner für mich; daß du solch große Freude mit meinem Paket fattest, das ist recht, ich möchte Dir doch immer Irende machen: die Post scheint, eben sehr längereich zu sein. ich bekomme alle Hachrichten erst nach 2 Tagen, ist es auch dort so aber so fürchterar vergnügt kann. ich gar nicht sein. Häßlich kön mir. daß ich Dir das schreibe, gelt? Ich Keiß auch nicht woher das kommt Das Wetter ist trüb u. trostlos u. die Menschen sind mir so im. Glaublich fremo geworden, daß er mich oft schüttelt, wenn ich daran denke, daß es Zeiten gab in denen ich arm genug kar, mich fier fineinzufinden. Vielleicht sind sie setzt auch anders zu mir kein damals verbachtender, fremder, manchmal er klingt zwar häßlich.) Auserno Man ist auf der Welt halt doch auch verlassen kann man keinen ügnen, festen, selbstaufgebauten tamm hat an dem man sich fält aber so ist es Köhe überall u das sagt nur wieder, was in deinem lieben Gedichtchen steht das Du mir geschickt fast, der Grund, das Tiefste das sebens mich Die Nebesein: aller andre fügt sich daran, u. ein Zine Nächst am Andern, daß man nicht mehr Weiß Welches dort höchste ist—(bis die liebe fehlt.) Jetzt ist Sonntag mittag. Ruhe. stündchen. Maria schläft ein bisschen ich habe er auch noch vor, aber zuerst kommst Du Du liegst sicher wieder in der Sonne auf Deiner Terrasse u. Ahnst gar nicht ein schrecklich schlecht das Wetter fier ist. man kann gar nicht laufen Korinter ich sogar sehr leide ich habe mich zu sehr an viel Bewergung gewohnt; auch bei mir ist die große Müdigkeit fast ganz kei steht immer so sehr viel drin in deinen Briefen? ich lese lange bis ich ihn sie ganz in mich aufnehme. daß Wuns zu Dir kommt ist schöndabei ich ruhiger kann ich an die Stille der Schwesternacht denke u. an mein Kerlchen, das solche Stille oft ein nur zu williges Ohr Nicht. Du mußt Dir da neben Aus dann ganz Reichvorkommen, daß ein"Seelchen" wieder ganz sie selbst. Heute wurde in Deinem Zimmer der Teppig Gelegt-Trotz Sonntag, die Leute sind sehr ordentlich. Frl. Heuschäfer hat schon angefangen, sie sei sehr sieb u. jung, habe aber Augustens Kaffee abgelehnt mit den Worten in bin hier zum Arbeiten. Das Ordnen der Bücher mache ihr viel Freude, u. sie habe nach dem ersten Tag strahlend erzählt. von 4 Kisten auf dem Das in W. Boden geordnet habe; so schreibt sie das freut Dich doch auch, nicht wahrHast Du schon an die Dame geschieben mit deren Zeilen du solche Freude haltest? Ich kergass ihren Hammen Mache nur weiter schöne Turen fast du schon Sport getrieben? Ich geniese in Gedrüren mit Dir kann ich lese wie schön er bei Dir ist: ich habe sogar auch Sehnsicht nach klarer, sonniger Schneeluft Nun noch einen Neben, festen Kuß, aber kirklich abziehn. (Fingerchen") Dein Reelchen Vieber herrchen! Sie muten wir für zu ausDollch's Teller zu essen, ich für aber nicht. Wann. Män ganz Dir gehört u nur an Dich deicht. An Siegfried will ich schreiben, ich An auch so dankbar für solche kenne liebertäten; vergiß nicht an die Eltern zu schreiben, besonders Zu Heujahr, von mir haben sie heute einen Brief Fredoch geht es besser, ich rief 7 Kaula an u. sie freute sich so herzlich darüber.- Auguste hat mir heute auch geschrieben Herrn Dr Tengo Sinzkenner Partenkirchen Pension Witting Weg beg. 30. XII. 13. dien Rtang Mein gutes liebes treues Kerlchen! sehe Dich schon wieder wicheln. über das fette Briefchen das da eben zu Dir kommt. Denn wie ich mich nun kenne reiß ich schon am Anfang derselben daß er fett wird. Aber du keißt auch gar nicht was Du mir immer für eine Freude mächst mit denen ausführlichen lieben Briefen; jeden Morgen Urß ich sie nur in's Bett bringen, dar hüaufen" geht also auch beßt o: Über Deinen Auszellrung habe ich ordentlich Wochen müssen kommen die Beine nicht mehr ganz nun? Ich glauer es ist auch best zu bleibt fest auf dem Boden stehen. Sei nur vorsichtig, u. mach keine gefährlichen Turen; hat Dich der Fohn dann nicht erschreckt oder ihr das dort kas Alltägliche Ich bin froh über jeden schönen Tag den Du vor fast, u. Kill. auch gar nicht daß die früher deinen Aufenthalt abbrichst Aber über den Montag wäre ich sehr glücklich, kann von ihn dreingeben könnteht; ist da Ich turf ja zu kiel verlangt? Du kennst die nicht für mich Mutwen. ben kur Stefan da, er sieht tervorragend ohnt aus Fach nach Dir u. Wißl Dich grüßen. Über die schrach er gar nicht. Manna meint, an könntest vielleicht sans oder Siegfried nachdem du sie schrichst, fragen ob sie was für ihn in München küßte, ich kann nicht karten bis ich auf bin. Du küßt gar nicht kie viel Frische damit zu mir fereinwahl ich freue mich schon auf den sifer u. den Trotsinn mit dem wie in Fr. das neue Jahr beginnen Jetzt heißt u: festhalten, nicht so vap unterkriegen lassen, gelt du lieber kere du: mußt Dich also ganz allein Mittagszudecken niemand hilft Dir 11. Die Decke will wohl immer rutschen. ist denn das Alleinsein schön(oder nichts mehr auf die Dauer hier kann er sich nicht ernähren u. es wäre vielleicht die einzig Möglichkeit ihn von hier for zu ringen; schrieb' mal mitwürGelt 2. hier sind die Gemüter in diesem Punct etwas ruhiger gevorden. Onkel kare für mir sehr Mit, er sieht als nur dafür erzieht man seine Kinder doch nicht. Ich denke keine an unser Kleiner, wie das wohl mal wird, u. kann ich dann an Stefan erinnert mir feht nehme ich ken das Hichtratun Tut, denn außer Mufen, Häusern lesen tue ich nicht kiel einige Male habe ich Klavier de schielt, aber es ist für nur ein Klapperkasten u. das tut Krs. zu knf. hast Du heute be gelesen? von Paul Bekker Tif bewündre immer Kinder an ihm die Ticherheit mit der er über Unister worfer fällt der Mann muß fest stehen, sonst könnte er de innerlich Eut nur lein Mr das nicht Daß ich doch nicht genug Verstand nis habe um die abstrakte Art ganz zu kerstehen mit der er e 4 schreibt. Ich will unbeding wenn das Kinder ist – die Abend im Ausschuß besuchen an denen Opernmusik erklärt wird er kird einem dann doch Kieler keurer Denn habe ich langer unterbrochen. erzwischen Waren wir bei Tante Kiecke zur Feier u. ich habe ehrlich bedauert, daß du nicht dabei sein könntest. Es kar rührend: zu sehen kie ohnehrt. lich u heilig kor, es als mein höchstes Ziel zu sehen einen festen Menschen aus ihm zu machte i u. um ihn Harmome zu schaffen denn das ist halt doch die Grundlage für jeden Menschen: Kiekeit ich schon finärs Pläne mache sachst du? Dabei fängt unser Kleiner erst an sich zu regen. Heute darf ich die ganze kleine Balp ausstattung sehen, ich Freue mich auf all' die Sächelchen Wirklicher kommt alles Kirch ich fühle kie gut mir. de ses näher Die alte Frau fühlte u. wie Kindlich dankbar sie für Alles kor. Wir Kier waren oheladen, sonst nur noch die Thriegermutter von Wally aus Büngen. Kudolf sprach natürlich wollte ruhrselig sein aber es gelang mir halb, ich hätte übrigens das etwas zweifelhafte Vergnich ein ihn neben mir zu haben bei Tist er hatte nämlich einen schrecklichen Schnupfen. Zweiter Redner war Eugen Groß, das ist aber ein dich gedacht u. lassen Dich grüßen Eingfried hatte wieder eine sehr liebevoll anabgedachter Zeichnung mit Versen geschickt, die 80 jäh als Sicher von Worins; sie schrieben aus allen Richtungen u. es hat mir mit getan, daß ich Dich nicht an's Schreiben erinnert habe. Du fast dürfehlt aber daran hätte ich denken sollen, Ihm habe ich Dir aber genug eier erzählt, ich bin von der jetzt doch müde davon. Aber eben nicht sah ich all' die kleinen Sachen für unser Kleeiner u. bin ganz wortung: die Kirche sie auch sehen am Samstag. Dem Zug, Kerlchen geht in München um 9 Uhr ab, u. ist um 12 25 mittags für Rudolf sagte mir das. Ich freue by the eig Kinder zu mich furchtbar haben, jetzt wird die Zeit doch lang Über die Woriaser dame Wühle ich sehr aber eifersichtig bin ich nie? dich ja doch, du kaisse für selbst Ich hab? gar nicht kie fest, Du nimmes Das vor aber wieder ein fehtr Brieich Rußte es gleich, freut er dich Adieu liebes. Ein liebes Reißchen von Deinem Kerbchen. Gruß an Weis. hat über Herzensguter Mensch. seine eignen Worte geweint Wie Vater es oft macht wenn er Grucht; aber kas er sagte vor so erfüllt von Güter, daß es nur Balle ergriff. hat sich sogar auch hören 10 sten u. zwar kurz Kling u. vielkerschrechend für seine Zukunft. Aus dem wird vor dann aber schwach die alte gerührte Bemünde, zittrige Tante Ich ob für jeder kind. Ri die 11? Eukeltzino ein gelaer 2 Medrievn. Alle haben sie an mijnde en de