Marburg , 10. 7. 1897 Haspelstrawe 19 Liebe Mama! Mein erster Brief wieder aus der Fremde Gehört die ganz allein, dero morgen ist kein Ehrentag der dieses Mal besondere Bedeutung gewinnt, ist es das der letzte in der Heimetstadt: Also für diesen Tag meine herzlichsten Glückwärsche: Was ich alles darin ein schliene: da werde ich der nachher sagen;— zunäckt will ich die Hoffnung aussprechen, dass du, lebe hätte, nunmehr vier II in dem du so geduldig und Gedankenvoll lager Worens den Rückes Rehrte, verlesene Lait, dass der jugendlicher Behendigkeit die vielen Geschenke uns winde, die neue freunde die Kriegen, in Empfang kannst. Dann hoffe ich sicher, dass er der her Massage Kunst der liegen Papa gelangen er, die deinem Tuchen, das den Verdacht erregen konnte unwend kann sie nicht alles ganz rein und Sanker endgültig zu befreien, dass der als nicht preu tegenblick d ich Bretzen nimt, wenn paa Schönfeld morgen gemeure, tuseinandersetzungen macht. Waar der morgen vor dem Gedeckten Geburttagtische steten wird, um uns den Rheres Rücken sie geben keiner Lieben zu überschauen, kann weit du von mir nichts Euren. Das hat seine sijneholische Bedenung, die ick, die jetzt klar leger will, denn das dies einen Grund nicht in Zahlungs stadungen hat, das weisst du je. Ich meine nämlich, dass unseren Eltern wir uns nur hebst manen gehen können, dass die einzigen Ge-heuke, die Wort für sie haben können, nicht in Rortharen Brillanten oder in schmerkhaften Rochow liegen, sondern unsichther jeden Augenblick zu Hände kommen, in denen nur Wegen sich erschickt edler, bestimmte und reicher vor. Das was zieht sich in vieler stillen Kämpfer, in dieser Arbeit in manchen angen bli klichter Intragen. Den Siegu wo nur tann, wenn wir das stär keine Vermitwennen das dem viele, vor Ihr überreich uns we nicht ganz unwürdig war. Ich kann leger in Tag vergeht wo ich nur des nicht vorhalte, um nicht der Pflichten heraut verre die eine b geleitete und angestattete Erziehung ein auferlegt. had dreier Pflicht heraus keine spürte ich bewunder intenu als ich jüngst in des herzlichen Hallen unseren neuen Hane speziven ging. Da gelobte ich nie voll- und ich ben sicher, dass das Gelobers erfülle wir, denn ist fühle mich fätig dazu- da gelobte ich an, denn nie dreie hene Tracht verweichlichens und auf mich Wirken Tode, sondern wir immer ein bespro bilden soll für reillose Spreken. Dies Gelöbnis, das mein ganze Wien erfüllt, das nur keine Arbeit zu Leitmacht, sondern zu einem Knek des schönsten freude dies soll in diesem Briefe angesprochen sein und das soll mein Geschenk, das ist ja bevor Vater nach nicht nur uns merk, bilden. ankheit auf das Urteil betreff unsere neuen Häuser m. Es hat auch mit einer glänzungen Eindruck Den üppigen Luzne in der anderen Ausstattung nicht tadelnd bevor heben- aus Glaube ich, der wäim gewöhnen müssen. Das Haus wärts zurückt da de ob es bewo der dazu gekant sei, viele Gerebenhaften in den Vernehmung ist sich auffnehmen. Darum veinen Marwartreppen auf den vergleiten Lande darin das volle obelicht, das in des Treppenhaus to sary man voll Leger- herausbauit. Räumt man in der Ich wünsche Dir nur liebe käme, dass du prob quaet u Zukunft schaadt, die viel, viel schöner veran man baren, das ich nicht unter allen Monsieren, höher & hebbe- so prok quaat wie ich in jugenrlicher prendigkeit. Du bist ja trotz seines bald 50. Gebenste 1 als seien du bist im innerten Herzen eine „Esche“. Der villeu vor alle und des argat ihm breuade. Diek macht es aber plieb und einmal nach graang: Bau da trotz deren Grauen und gepaderten, vn haare noch lange, lange so praq und für nur ein so treue bleibet! verständnis volle, innigst geliebte Mutter- das ich für heute mein letzte Wunsch. Hier habe ich mich sofort vieder eingefunden und fühle uns ausserordentlich voll: Es wir eben prächtige Tage hier und ich gebe manche seine Stunde spazieren. Den Schirm habe ich per Post erhalten. Verzeihung für die Vergenslichkeit. Linie gab ich der Kannschleine, der ich mitgenommen hatte. Sie vor ihn die zugestellt haben. Von den Riesen, die so sich nur so Geldig an, wir die Louise genug ergehlen. Darum kann ich meinen Re einzelnen Zimmer, so findet man sehr sie allen Bedürfnissen entsprechen, die ein häuslicher, afte Sinn so stehen berechtigt ist. Über mein nach Speciek zu sprechen. Alles in allem: und bequem— so für i ich das Haar, der nur re neue heimahliche Theile bilden wie. Für heute hier genug. Du weit Obaldies viel zu haken und dann viel- zu schreiben haben. Ich vom nicht das begrügen wenn du mir in Gedrängli væze Vieles in jenein Brufe mitteilen vort Mit herzlicher Grünse 4 Hagt Berlin, 1896 Meine Lieben! fenächst eine geschaftliche Bemerkung: die Eiersind wohlbehalten am vorigen Sonntag hier eingetroffen, schmerken ausgezeichnet, sind sehr prioch und sind leider bald schon weder aufgezehrt. Dort möchte ich die liebe Mann bitten, wir vorerst keine weiter zu schicken, da die Hitze eben zu gros ist sodann erstens die Eier nicht frisch bleiben u. Zweitens man keine Leut hat, solche zu einen.- Fernerheit möchte ist der Löhne Papa nochmals dringend bitten, doch dafür zu tragen, dan einen Sommeranzug bald fertig vid. Ich konnte ihn wirklich nötig, Pfingsten sind ja prst heraus as Hauptgeschaft vorbeiAls letzter Brief hat mich gefreut, veil es mal wieder ausführliche Kunie vor Euch brachte 1) auch andererseits es sehr belauern munte den Anhirausstellung nun endgültig anrichtelos geIch hoffe, dass in der Redacteurausstellung dafür geschaffen wird. Allerdings kann ich meine n nicht unterdrücken, den Siegfelde Empfindlich. einer solchen Stellung nicht allzu uhr gesicont Nun er vor ja einen als es jetzt zu thun tenfalls wünsche ich ihm, den er erlich einmal der unter die Füre kriegt und eine wirkliche se feurt. – Von Louis Lebe ich weder einen Franzig seitiger Brief erhalten, wie 7ter Euch denken kommt voll vanderschöner Gedanken. Wir stehen nämlich jetzt in ständigem Briefverhal. Alle 14 Tage ist angemacht schlüßt Eine den Anderen einen„geschwollenen“ natürlich. Paul hat nur von Ortmund aus gestrieben. Es vor jetzt wohl viele in Vormi sein und dort bleiben, wenn Ihr nun ernstlich an die Ausführung Eure Sommerpläte denken kommt: Mit Eure Reise hierher wird Er Euch beilen, denn von Tag zu Tag nimmt die Kilze zu Und bei ist da für eine Berliner Hitze. Unter dieser Umständen freue ich mit uner darauf, wenn sich mich im August ein bisher anerpannen darf.— Gestern Abend war ich weder einmal in der Gewerbe ausstellen die jetzt schöner geworlet ist. Es ist nur immer das Jass man Unglück immer verflucht wenig vom eigentlichen ühl hebt, dagegen 11 viel von prächtigen Restauranten erischen Weinstuben und Cacnopavillen. t lege Euch heute einen Brief bei, den nur Quamth= Kuhne gesten Abend gestorcken hat 1, den er Emt Freude macht. Frau E. quamk. is die Fuhrerin der deutscher Frauenbewegung effentlichen Leben eine Grosse Rolle spielt, die Jahre auf einem Congren ein Rede gehalten begeistert lancere von Männen zugehalten. eine Frau, die die feierte Bildung vercharpärt dardabli von einer Einfachheit die einzig ist mit Euch blaken, wie ich mich darauf freue, Abend bei Ihr kein zu können? Ohne reichen geht man, der war ich von derer verändern. nicht weg. Dass sie mit Stärker auf be, das geniert mich weiter nicht. Ich habe im vorigen Semester Kennen gelernt aber erst Gemester etwas näher und schon zweimal mit dem Colleg, der wie gemeinigte besuchen, Restaurant zu Mittag gegenen. Glaubt nicht gend etwas extra vagantes in ihrem Weien und sie in das öffentliche Leben hinaus statt rusten Lebenserfahrungen, und, was Für das Ist nicht etwa das"émancipierte Frauen Zimmer" Cocret und uit der Ligerete im Mund viel verleugnet. Dieses wechsel und verhohnt vie jeder andere vernünftig ben keure. Was es Hochste precht für die Frau, das ist immer in der familie. Dass möglichst vieler ein trag einöglicht verse, dass aber auch der Frau e pamilie eine würdige, hohe Stellung zudas sind die einfacher Gedanken, für die sie wirkt, für die sie über Zeit und Kraft einan deren Sieg sie mit Wabheft religiörer tankte. Und ich glaube das und Gedanken, jede eintreten man Männer wie preuenglaube in diesem Sinne biet auch die, liebe Mama Anhängerin der Frau Quamth. Kühne Todenfalls wie ich auch anführlich darüber, beiden wä er bei 75 gewesen ist. Für heute herzliche Grücke Ene Hugo Berlin, Samstag Meine Lieben, Das Semester geht zu Ende, in drei Waren, ist voll Schluss und ich bin dann frob, der fürchtlichen Hütze und dem Staule zu erbinnen, die beide hin das Leben für unerträglich machen. Andererseit freue ich mich, dann die Sonne gar zu gutig ist, denn ich hoffe, dass Ehe in Engelberg schönen Wetter hebt, sodann der Lebe Papa täglich und regelmäng seinen„Zweistündigen Anfleg“ machen kann. Das soviele Wormer in Engelberg und, hat wirk sehr überreicht; so könnt Ihr Euch doch nicht, sehr in der Sommerpische nicht, von den guten Vormeeren Trennen et Sie nur alle die um Eins sind. Von der lieben Freche habe ich in der verWoche einen sehr lieben Brief erhalten, worin einlad, nach Herrsching zu kommen. Ihr Brief vergängt, wie ein freier Anfahren nach langer t. Mit Eurer Erlaubnis, die Herr und bereits ist, folge ich der Einladung und ich freue nichts darauf, nach dem Dirnem Lärm der Grönteck, e gräseliche Menschen in sich beregt, wedermen in die Priesche der Berge u. die Empachtet Wie beneide ich Emh, die Ihr am Fura Aigen Titlis, der so stolz auf die Kleinen wahrhand u. sie lehrt, die Winzig und furchtbar erwichtig u und in denen gegenen Weltganzen, die starke Luft, die von den Bergen herabrecht, einetümer konnt. Und ich hoffe nur, das Ehr ganz corgulos dienen Mal Euch Einen kommt und den kam düstere Grübelin Eure Erholung stort. Wenn ich nach Warens komme, hoffe ich constatiren zu können, den Papa Minestens 20 lb in Folge seines vagehalsigen Vergütigens verloren hat und den die Lühe Mann gemäs und Frisch wä eine Landpomeränge anwieht. Da wärt mir darin Ausdruck verzeihen, het käme, aber die Wahlit bleibt es dort, auch wenn du jetzt nach Frankheit ziehet, den du eine Lanze" beit. Das wird mir Papa bestätigen Kein noch so schöner Badezimmer, das da die in ankführt einrichten wirt, kann deren Fleck fortwiesen. Frankfurt! Wie oft werden die Gedanken da leben jesige um dieu Stadt Kreuen, wo oft wir sie mit es, wie die Leben kleinen Kinder um die herum2. Dann kommt vielleicht die Zes weder, wo die Mann jedes Mal nach dem Mittagenen in Kincenkonnt, jedem ein Bonkouchen in den hund steckt im Lüten u. drücken eine ihrer Enkel in die aimant, mit 10, die vor Zeiten, Paulssche u. Kugücher teile ihre Mutter lagen und diese Stunden zu den im Tage rahneten. Ich wäre es, nicht nur was liche Mama(weder neu aufleben, wenn sie in die Rinsvangen ihrer Enkel blickt, auch die letzteren vorlei es in ihrem späteren Alter als ein unermerilige Glück ansehen, dass eine solche Gegenmutter ihr erste Kirche bei einfluut hat. Was schreibt Louis? Er müre doch jetzt bald kommen, die hat er seit 3 Wochen nicht wieder geertreten u. ist hoffe daher von Euch etwa Nahre über ihn zu erfahren. Redacteur Siepfries wir preufellt sehr vergnügte Briefe schreiben. Wie ist er abereinigt immer noch einen Brief schuldig. Ich verzeihe es ihm, da ich annehme, dass er allzu sehr„überbürdet“ mit Arbeit est Erzahlt nie das etwas ausführlicher vom Engelberger Lehen. Ich interessere mich für v Kleinste, sogar für die susien Speisen, die Mittage auf die Tisch kommen. Kaß Ehr schon viele Barbekanntschaften geschlossen a la frau Hadra Mührem, Krummhaiser W. A. Was sagt Ihr übrigens ja der Lümmelkapigkeit der fawilie Boeken, da mich trotzdem ich im April einen langen Berner bei ihr gemacht habe, bis jetzt noch nicht eingeladen hat? Aus welchen Grunden, ist mir gänzlich unbekannt; wenfalls was ich nicht dazu geeignet, gerne Interessen zu befriedigen. Es sind eben Schlerier der sagt alles, niet voll Papa? Ich verjochte auch gerne auf die, da ich neulich wäre bei Frau namt. Ruhne eingeladen war. Es ist die edelste frau, die ich abgegeben von meiner Leben Anna je Kenner gelernt habe. Sie ist anveranterleut liebenswürdig gegen mich, und er ist rührens fast von ihr, die im öffentlichen Lehen als eine Berühmthes steht In hören, auf alle wäre sie verzichten auf Ruhen und ansere Ehre, wenn sie aus ein Kind hatte. Ich bin überzeugt, liebe Maria, das, wenn die die Frau kennen lernen würdert, das eine ganz neue Wels von echt weitlichen Gedanken und Gefühlen aufgehen würde. Aus gerückt mit der feinsten Bildung und dem schwarten Geesmack, der Hk. in ihren Jünnern Günscher zum Ausdruck kommt, erinnert sie einen an die höchstehende frau vor Stein, die bekanntlich auf Goeth einen so wächtiger Einflu giebt hat In vorge Worte war ich auch in der grouen Protestvereinung die hiesige Frauen abhielten, um gegen die Bestimmungen der neuen Gesetztenher in Bezug auf das ien u und Eherecht Einspruch zu erheten. Er war bis anzutehen u. anzuharen. Eine Frau führte der erteilte jeder u. jedem der Wort und klingelte wandt auf der Präsidenten glocke, wenn die Zeuten alle oder Miesfallens zu laut werden. Hinter ihr u Kampfstiaus aufgeschlängt ungefähr 50 Damm, te das Herz, denn jede vollte sprechen. Ich unter ihnen Frau Helene Rotherkele u Bagegen hörte ich frau Lina Morgenstern, das Ideal Dame Blbn die aber einen jänmerlichen und sehr ganze Eintruck machte, denn was sie sprach wernun, da überhaupt viel kaum von den werten, also in fertigen Damen gesprochen wurde, was natürlich nichts regt gegen die Berechtigung der Proteste, die dien franen erhoben u. die Hauptsächlich der Zwerk haben, die gew rechtliche Stellung der Frau in der Ehe zu sichern war in erster Linie dadurch, das das Princip der ennung gentzlich für ganz Beutschland anerkannt. sodan, alles, was die Frau in die Ehe als Vermittregt ihrer Verfügung unterstellt bleibt und lles, was die Frau in der Ehe selbstständigden Ingriffen der Männer entgegen wird. Ich alles für anversiedentlich berechtigt, wie auch tere for derung, dass wenn die Frau allem erwirkt en Wohnsitz zu bestimmer hat nicht der Fautenzeit Mann. Wer die Pflicht hat, hat auch der Recht! Was sagt die liebe Maria zu deren Forderungen? Wenn sie sich weiter dafür interewert, will ich ihr ganz auführlich den Gedankenkreis jener Damen, der sich meint auf curistische Fragen bezieht – natürlich, denn nur daRecht kann die Frauen an ihrer vermögen rechtlichen Abhängigkeit befreien – mitteilen. Dafür will ich mit den Worten, die jene Frauen in ihrer Verxammlung beweg im Munde zutreten, den die pau eine Sklavin eine Korge des Mannes u.w. nicht hantieren, Dank viel ich für heute schlieven Mit vielen Grauen Ene Huge 15. Mai 1896. Berlin W Mauerstrasse 51. T. Lieber Papa Hört Ihr s. wimmern hoch vom Turme, Strauen auf.."— der also mit Drohnender Stimme 30 oft diea Strophen deklamiert hat, wenn er der Abends etwas gar zu stille gevorle was im ruhigen Eiszimmer fliert morgen im Briefe seiner Lieben seiner Geburtstag und da darf natürlich der Glückwieck des Tüngsten nicht fehlen, den ich die, lieber Papa, aus vollem Herzen darbringe. Gerne wäre ich persönlich bei Euch an dem Festenen teilzu nehmen, das zu Ehren der er morgen stattfuren wird, und wobei da, hebe Loffentlich mehr als blom Schleimcuppe einen Voigt. denke nämlich, das die kleinen Magenbeichwerden ege der Selbstüberwiedung, die die stets in der Ausvall en herieren heit werde vollständig bereitigt und um ie nein weder, wenn die nächstens bei Heyl eingelat alles einen darfst eine Gedanken werden Gewie an deinem Geburtstage nen Buben weiter, die drannen in so weiter ung von die weilen und an derem Tage sicher ter ungefälichten Weine auf dem Wohl leeren Sie werden dabei daran denken, die unermeinlich die Güte ist, womit du sie von Kind auf behütet heit und die ganze der ganth sein muss, um nur einiger man dieselbe ergeben zu können. Und ich speciell dem heu ganze es wiedervolle Welt dort deine Liebe offen stekt, will es nie vergenen, den ich Dir und meiner lieben guten Mutter, die man ja wohl auch in Bei dem Geburtsagsbriefe erwähnen darf, ja alles ja danken late Und damit lassen Sie mich schlieuen, meiner verehrten Anreceuren, der Mann, der so kath der Bänner der mühevollen Arbet im schweren Kampf der Lebens gehalten hat, der er weiter tragen wir dahin, wo am Main seine Enkel Riarer Blühen und gedeiten, der Mann, den die Soane des Heylʼ ihm Quaet nicht strahlt, was ihm Civitäten Ehre gereicht als Jenten eines Bürgerstolzes einer Bürgerfreitet, der Mann, er lebe hat, nochmals d abermal hat! nun, meine Lieben laut mich nach deinem Trait hoehen angebracht habe, noch einige Worte ich in der Familienbrief gehören, hie „Henn der nicht so anführlich geschickt, so dan ich heute schon 20 Seiten an Lohns gebe, In meinem letzten Brief vergan ich In Weiter, den ich bei Frau Röhm bereits Besuch gemacht habe, den er anwesentlich ädig was uns das sich ihre Schwester Anna zu vollenreten Berliner Welsdame ausgewachsen hat. Herr Böhm ist noch in Karlebad, ich konnte ihn " nicht sprechen. Wunderschon war er am letzten 1 een stag. Ich war nämlich in Wannsee an denen Ich feure, dass die Berliner Umgegens, soverl. ich sie bis jetzt Kennen gelernt habe, ganz reizen ist. Wenn Paul hieher kommt, man er unbedingt aus Berlin heraus, um das alles zu sehen. Übrigens bitte Ich Paul mir doch umgeheer in tzutüber, wann es kommen will, dann ich für ihn seit ein Zimmer nehmen, kann. Die Leute reservieren kein fünner, wenn man ihnen nichts bestimmtes sagen kann. Tedenfalls soll es recht bald kommen. Henter Abend habe ich in einer grauen Volcht veranmlung weder Stöcker gehört. Es sprach fest zwei Stunden. Der Mann hat noch Keinerweg geendet, vie der Kain meint— im Gegenteil des Mann ist so frünk und Lampferfundig, wie kaum zu vor. Teine Rede was ein Meisterstück in Form und Inhalt. Herrn Rebbiner Dr. Stein ware etwas von der prächtiger Beredzamkeit zu Bünschen, über die dem seltsame Mann, der einflick nicht unterzu Krieger ist, erfugt. Auf Euren nächsten Brief, der Leppenheit etwas anführlicher ausfällt, freue ich mit sehr. Für heute laut wich schlieven Mit herzlichen Grundes rue Ehe Berlin Louiter Mauerstr. 51. I Meine Lieben Soeben habe ich an Siegfür nach München geschrieben, den ich zwischen dem 5. u. 10 August bei ihm resp. in Herrscheinig eintreffen wäre. Ich denke dann der ganzen Monat dort zu bleiben à Anfange Tepläuter in Worme einzutreffen. Parit meine Reineplané, tenen ich nur noch die leite Anfrage beizufügen. hätte, ob Ihr es voll erlauben würden, wenn ich mit einem freuwe über Wien u. Budapart nach München reise. Schreibt im darüber bitte. meine Lieber, meinen Bank für Euren. mich ganz fidel stunde, weil er er anerAls geschrieben ist, Bleibt wenn er Ende gefalls nur 11 lange vie möglich fort. Es en sicher gut u. er wäre es nicht die luft, die Ende esquirkte- der frobe Blich recht, u der Berichtung, den sich aus in lung alles so wohl gemacht hät – Tiesfrie! einen anverordentlich froher Brief quebenken schon ganz erfrücken u. Kräftigen. Wie in so genau Eine Leben in Engelberg vorstehen. "den Leben Papa vor in der mit einem Alpenrouw, den er ever tuell für 50 centime gehaupt hat, von Trasie zu seiner lesen, guten, braven à. s. w. Fanny zurückkehrt u. dann im Berner sein, eine grosse That gethan zu haben, müde auf dem rechten Sofaniederwirkt um ein kleine Schläfchen zu machen, während dem die liebe hema einen kleinen Spaziergang im Valde wacht, an der Schönbert der Natur sich lebend, voll getanben an das Frau Kfurt Leben, das kommen wir vieherkt an der Seite der schöner Fräulein Tager u. Robert Michaelis", der näherlich erstere pauvoort. Und dann Aheur, wenn der Vier heimgetrieben wir u. das Glockengeläute aus der Ferne so feierlich herüberkleist u. die Bauwerung langeam über die Berge kommt! Wie schou, die schön; die doppell schön, wenn man es sich 1. Kann inwissen der Hanermann Berlin, um die beiden Weegen, die natürlich quod aber in Engelberg ausfüwen werden u Robert , da sich wohl vor unter die Sache ausieht entlich die Fami die Schönfeld in Engelberg? Und Ehe von Horn, was spuhl man über Eurem Weg Von keine habe ich einer Brief erhalten, worin mit grönen Freude darüber angepricht, dann nun 1 in Erfüllung geht. Im übrigen kann es de Anna genügen, wenn ich ihr tagen, dass der sonstige des Briefes völlig ihren Intentionen entspricht. schon, da ich meine Frankfur häre ich gar nichts; als wenn nach einmal, ob Louisa fort ut u. was Bertram Paul wird doch jeden Falle auch Jurüstungen 2. Reise machen. Ich schlage ihm vor, nicht ein die Reise über Wien u. Budapest zu machen im nach Verrerking zu gehen, von wo aus ich " oberhängnscher Gebirge Puestouren machen können, keine Gewißert zur Erholung, denn nicht freit eß auf als das Leben in der Groeistert. chen und fragt ihn, die es sich zu dezem erhelt und bestimmt ihn, wenn der Vorschlag erst, ihn auszuführen; Aber Oskar Gerechnen Einlich unter keinen Neustawen ist. amt viel ich für heute schließen. Anweis Euch weiter recht gut u gewit vor alle Wormies. Mit Viele, quaes kur reçu Berlin, W., Sonntag Meine Lieben! Dein Brief, liebe Maria, het mich sehr erfreut, weil ich daraus ersah, den es Euch in dem schönen München, an das auch ich so oft mit Sehnsucht zurückdenke, so gut gefallen, hat. Ich hoffe, dann, wenn ich Weihnachten nach Hause komme, des Münchenes Aufenthalt ein ganz beconderes Gesprächsstoff beim Nachmittagscafé bilden Hier ist nur der Winter mit schneidiger Kälte nagen u. garten Fielen Eine ersten Male die Schnee" Das erinnert einen daran, das Weihnachten mehr allzu fern ick und dann der Tag bald da dem vor, in dem man weder in dem stille ergeht. Still scheint er eben sehr in Wohner , denn mit dem besten Willen kann ich einen Entge, die ich täglich ganz dachlese, noch entnehmen. Dexto stürmische Geht es bei tolen Berlin zu? Sie frage, die eben alle jungen Gännte mit fortscharen Leidenscheft be1. heftigt ist die: sollen Frauen noch in die Vorbungen zugebenen werden oder nicht? Die Proxecoren vollen sie zum Teil unter gewinnen Redingungen gelesen, zum anderen Teil wollen in diensten absolut auszukleuen. Wir Studenten natürlich stehen gantz auf dem Standpunkt der unbedingten Zulassung denn es ist doch einer schöner eine lübste Dame neben sich im Colleg selzer zu haben, als einen bäsbeingen jünger Mann. Die Frage hat ein vorläufige Lösung dadurch gefunden, den nur noch mit auf specieller Erlaubin des Cultur meintes men die heiligen Hallen des Universität betreten ten. Das uns Kämpfe, von dem H. Woll in er hiehte hört und doch ist er Colonel bege voll ob Frauen, die unbewittelt keine faerwegung fieren und höhere Streben in sich fühlen nem rohen Ausnahmerecht leben sollen, das die Möglichkeit benimmt, sich eine ihren ten entsprechene Stellung im Leben zu erben, brigen sieht man aber wie die Emancipation an Ausdehauf Gericht. Da was ich vor gecten in eine Studentenverammlung, wo ein Vortrag über Arbeitslosigkeit gehalten wurde. Mehr als 5 Damen waren erwesend, die ganz allein gekommen waren und eine von ihnen heil lager späte noch eine Grosse Rede die fast so schön war, als die Reden der Frau Helene Röthichild Übrigens bin ich jetzt von Louise beleitigt, denn auf meinen Brief, den ich ihr vor 14 Tagen schiet, habe ich bis jetzt noch keine Auswort shalten. Ich hoffe, dass dies nach quelchen war, weil vere ich in der Weihnachtsfrau unresteur einen Tag zu ihr nach Frankfurt ate les macht seine Paulchen? Ich warte jene f ein Brieflein von ihm, in den es mir dass er mit gefällter Geldtasche in In meinem Besuch antreffe wird. ten Abend war ich im Rentecken Theater de ein vnaderschöner Stück: Die Judie ledo; mit Kainz u. Sorme in den Haupt Hente im 12 Uhr viel ich in die Probe des Philharm. Orchester Geha u. darum nun Auch heute des Brief etwas Kirchen ausfallen. Ehe ich schließe, ehe auf eine Bitte. Ich habe dreiere Briefe eine kleine Rechey beigelegt, für Bisher, die ich unbedingt brauchte. Papa wir von jenen Turunter erfahren können, den Pandekten" das unentbehrlichste für den Juristen zur Vielleicht ist Pape es gut in schickt mit erweren den Betrag mit den gewöhnlichen Monatsgeld oder ihn dort an die betr. Buch Handlung Herzliche Grüße Eure Hugo. Berlin Sonntag. 1496. Meine Lieben: Der Anzug, den ich so scholichst erwartet habe ist sahen angekommen, ich habe mich sofort hineingevorfen u. ich kann das fengen anstellen, dan er ganz famor sitzt: Meinen besten Dank dafür, wie auch für die kleine Beigabe in Chokolase, die mir die Läte mama heimlich beigesterkt hat. Die Hilze hier ist eben furchtbar nirgens ein Kühle. Eidchen in Abens nie irgendeselche Abkühlung. Unter dann Neuständen habt Ihr allerige Recht, wenn ihr Eure keine hierher verschiehen wollt; ich glaube leibst, den H. jetzt Vergnügen "ausstehen" münter. Allerdings scheinen dies nicht alle Vormes enken, denn die schienen eben vie Pilze hier an der So sah ich neulich plötzlich Herrn u. Frau Landsberg Abeur gevährte ich Herrn Maarer u. Gattin u. gestern ahnungslos über die Linden schritt eils der welchen ganz gescheftig auf mich zu. Auch Herr soll hier sein, wie nur Salzer sagt. A propos, denn der Schwester des letzten? Paul hat mir — Unglück über dieselbe- aus begreiflichen Gründen. den sei. Salze verw. schönbar gar nichts davon u. an ich ihn absolut nichts werken. Ich habe letzte Zeit wenige gesprochen, da eben Hove SchönTochter hier ut mit denen Salzer pptes zusammen komt Schon ist heb quelkost. Abe, um auf Eure Reisepläne zurückzukommen. Ihr volls also nach Engelberg. Das ist ein sehr gesteiter Gedanke, der deswegen jedenfalls auch nicht von Herrn Dr. Goldbeck, dem Patent dumme Kopf, kommt. Engelberg ist vanderschön, etädigt aber heim. Ein Bedenken habe ich schick, das ist Eink nicht verschweigen darf. Der Titlis ist in allernächster Nase u. da liegt die Gefahr sehr nahe dann den liebe Tapa eines Tag die 8 stündige Gütigstour unternimmt Tedenfalls munt du, liebe Mama, des Touristen bei demnhaft der lesen Papa die allerherfsten Zügel anlegen. Wer geht den uit Euch? Viehleicht Babettehen u. Hermann? Wenn Ihr im August hingeten würdet, dann ginge ich jedenfalls mit, aber so lange sollt Ihr natürlich nicht warten. Nur so reich wie möglich von Worme weg und bleibt müglichst lange, in Engelberg. Meinerseits habe ich den Gedanken gefaut, be t, wenn das Temeiles zu tüx ist, mit Lieqfrieim oberbayrischen Gebürge zu machen. Ich will Tage schreiben, ob er damit einverständen ist Er wäre es wenn sich ins Louis gesen konnte e möglich is, wie ich ja nicht. 14 Tage habe angenommen, mehr nicht tete Paul wir inreuen wäre in Worme anün; jedenfalls, um auf einen Lorbeeren bis morgens zu ruhen. Viekeicht, den er einmal jes feuret e neuesten Neuigkeiten aus Worme zu zu machen. ten letzten Sonntag Abend war, die ich Ende schon genbieten habe bei Frau Quamk: Kuhne. Wie schön uns welche es da vor, lässt sich da gar nicht beschrieben. Ausser wie vor nur noch ein Bekannter von mir dort, da 3 Damen, die sie eingeladen hatte, leider abgeregt hatten. Sie wohnt im vornehmsten Viertel Berlin, Gegenüber von Professa Schwerke u. ich reizend eingerichtet. Sie selbst vervon iener, ganz begeisterns geistreich und liebene vür digVon dienä fran wäre ich Euch viel zu erzählern haben, wenn ich, ist Berliner Erinnerungen reicht bepackt, weder in Warus einziehen werde. Hoffentlich haben Siegfrau Kugelegenheiten sich günstig entwirkelt. Todenfalls bin ich sehr darauf gepannet, zu hören, wie sie Sache steht. Zu wünschen wäre es sehr, reine erlich einmal dem Sache zur Rahe kami. Das Treika wieder krank war that wir leid zu horen; wie ich hoffe, iet sie werden wohl- Was hört ihr vor Louis? Ich habe ihm vorgestern vesen einen 16 seitigen Brief geblieben, Was träbt Ihr sonst in Worme? Gebet Abends hie& da in den Festhausgarten. Ich hofe, dann für dann nicht in Scheffels zu Sitzen kommt Für Leute will ich schlieven. Seit vielmehr gegenüt voe Enreur Hugo sterra Leopold Sinzheimer Worms J. R. Kamer Wilhelm Straue (96) Berlin W. Pfangeten Meine Leben! Soeben komm ich von Panleter, der in der KaineWilhelmshallen verschwunden ist, um ein gläschen Piliener Bier hinter die Binde zu Greicen— und da blantze ich dann reich die Gelegenheit, um Euch meiner Pfingstgrüne zu teuren. Ich hoffe, dass Ihr die Pfingsten schon und frohlen verbrecht hebt, dass Ihr in der Bergstrat wernt und bei schönen Wetter über Anerbach ins Fürstenlager gewandert seis. Ihr könnt Euch gar nicht denken, wie gern ist bei Ende gewesen wäre, die gar ich die Efingstpreidie voriger Tuhr, bei Ende vorbarst habe, um einmal weder statt der stäntigen Gröntadtlicht die geäntliche Familienatmisptüre einJuetmer: Aber es ging nicht— denn tröste ich mich damit, dass H. im Juni sicher hierher kommt. In jedem Briefe will ich daran erinnern, den 7te Euren Entschlag aus virklich anführt. Ich hoffe, dass er Emb dabei nicht so geht, wie unseren lieben Paulchen, der mit seiner grönen Manl, das es in Vorme immer hat, bewandig müde ist. Paul hat mir übrigens viel ergehet von der Frankfurter Würstchen, die sich eben in Waren herumtreiben. Schade, dass nun bald werde die Rückzug nach Frankfurt angetreten werden, nun. Da werden werde von neuem die Gedanken an den Westpag von Worme aufsteigen, von dem nur übrigens Paul erpaset hat, dass es in Worme stadtbekannt geworden sei. Da wäre ich doch eingierig von den Leben Maina zu hören, viel vieleser diplomatischen kommt in diesem Gericht ausgezeugetreten ist. Dann ich mit dem lieben Paul über schöne Tage hier verlebe, besteht sich von selbst. Den ganzen Tag sammt es der Liedchen von sich hier: Berlin ist scheen, Berlin und prov. Wir waren meisten in der Gewerbeanntelle zusammen, die ich nur gründlich kennen gebet habe. Und da kann ich Ende dort nur sagen, den ich mit derer Anstellung sehr unzufrieden bin. Ich erinner mit der Annetelly in München, die ich ver vielen Jahren gesehen habe u. die was Tausend Mal schöner u. gemütlicher als die hiesige nun ist. Er fehlt vor allen die Gemütlichkeit- vol Murik, viel Klimburg und viel Reklame, aber kein Geschmack und keine wirkliche Fröhldchkeit. Die Berlins können nun einmal keine Feste feiern! Ich wäre gern über die Pfingstage etwas angeflogen aber ich wolle doch Paul nicht ohne Aufricht zurücklauen, darum verse ich vielleicht morgen, wenn er weg ist, auf 2 Tage in der Spreewald fahren und mich ein bisschen auslaufen und erholen von den wärren Trubel, der eben hier mehr dem ziemal herreicht Har giebt es in Wasser Neuer! Was hört fl vor Löne u. Siegfrau? Vielleicht giebt nur die Lübe Mama darauf einmal ausführlich Auswort. Mir meint Ihr verzeihen, wenn ich heute wäre etwas kurz bin, aber Paul verstet auf mich u. 7b recht ja, bei Paul war man purklik bew. Also für heute genug: Einer Huge 95 3 B Herrn Cespoed Sinzheumer Worms E.R.h Kaiser wiehelm Strasil Berlin W., 21. Juni 1896. keine Lieben. Ihr werdet mir hoffentlich nicht böse sein, denn sich dieser Mal mein Familienbry und einen Tag verspätet – indessen der Grund dafür habe ich Euch gestern auf einer Torikarte, damit Ehr nicht in Verlegenheit seit angegeben und ich hoffe, dass diese Karte rechtseitig in Eure Hause gelangt ist. Leider war er der Wessein Eheverwalde nicht günstig; äberliegt schadele das nicht viel da wie dort in einer Vaturheilanstalt einen Retaunter besuchten, der leiter sehr krank ist u. mit ihm den ganzen Tag auf einem Junii waren. alle bei ich frok, der der Himmel nun ehr in hat und mit dem stränenen Regen, den er über ngesen her, auch Rahte und Frische Luft brechte: in Worms eine Tropere hitze gespricht hat, als einzige Neuigkeit aus der„Wormer Zeikommen. Umso mehr bedauerte ich es daher, habe Mama unter solcher Neueläuren der Bett unterte Hoffentlich stehlt die wieder gesunder an der Spisze der Haushalte u. schweigst die grosse Schreibfeder die schon so manchen wollten. Das hiert mit anderen Worten: mich uhr darauf, weder einen einführlichen von Dir zu erhalten. An Sieppier habe ich am vorgen Sonntag geebühren; bie alle bis jetzt ohne Antwort geblieben, Ich habe ihm verschiedene Vorschläge gemacht à verschienen fragee an ihn gerichtet, sodann ich eigentlich erweiset hätte, den er uns sofort anwortet. Die stets es ist einen Angelegenheiten. Ich bin er darauf gespannt, nachdem ich solange nichts mehr davon geröst, zu erfahren, ob die Sache eine günstige Entwickelung genomen hat. Aal war weder sein schwerei Amt in Worm angetreten haben. Von Rolin rückte ich schon eben kann etwas Remerkensvesten zu schreiben, da Berlin chen, abgeuhen von dem Schriebel in der Gewerben gar nichts beworben biehet – hochstens dies e chinerische Vigekonig bereits seit gewonnen weilt. Mir scheint er mehr mit einem t Achuldchkeit zu haben, als mit dem Gott e) denen Sohn er sich bleibeiden neml. Tit. im fürstlichen Trunkregen mit meen ganzen cortiert von einer Abteilung Gerde ulanen, unter auffahren. steht es viel Euren Reiseplären? Hatt Hr. defectio aufgegeben. Es wäre doch zu über hierter kommen wollt. Ich will Euch ganz Berlin herumfahren, u. auch alle Schönheiten ick wurde ganz sicher eine Einladung zu l nicht ausschlagen. d Lomse nach Schwelkars gehen? Und was lein von London? Wenn man wie ich heute, an Stoff ist, der Emb. interlesieren konnte, dann ,, viele Fragen, um uns also nicht zu viel intworten zu gehen, wie ich heute schlieuen. Ihr viele Zwien hier It was 96 9 22 Herrn Sitzheimer Leopoes von Rh Kaiser v. Wilhelm& Strasse Berlin 8. Ost. Meine Lieben! Die Briefe der lieben Papa, sowie den Koffer, dessen Inhalt ich sehr nötig brauchte habe ich erhalten. Leider habe ich vor der l. Maria auf einer Brief verzichten muner, ich hoffe jedoch, dann ich noch den Wahe etwas schwarz auf wieder von ihr erhalte. In Berlin bin ich jetzt so fiemlich eingewohnt, u. wenn ich auch noch nicht mit der Weltmannischen Grazie u. dem Chieder lieben Paul über die Friedrichstrane geheso habe ich doch schon mancher in der Grosse Stadt geleernt und vieler gesehen. Es ist farrkthes viel los hie und wenn man der Margens von eine Lithfasskäule steht er da hat man immer einen waren Kampf mit sich zu Kampfen, wohin man der Abende die langen Reene tragen soll. Ihr Theater bin ich verlesen, noch nicht 20 oft gekomen, als ich wohl wünschte da ich Abends immer Lehr abgeplünt, bin von den 6 Stunden, die ich täglich ab für dazen habe, aber trotzdem habe ich einiges im Theater gesehen. So das berühmte neue Stück des blutjungen Hirchfeld"Die Mütterim gäntschen Theater— ein Stück der tiefen Eindruck macht. Es wir ganz angezlichelt, gespielt: Auch ein Centraltheater habe ich mech schon blicken lassen u. da eine„tolle "Necht" erlebt d.h. ich habe ein Stück gesehen, das deren Titel trägt. Ich habe mich da sehr gut amünst und viel gelacht. Am meisten Interesse hätte für mich eine Volksverammlung am vorigen Freitag, in der unter Freund, der Herr Stocker, Sprach, Ihr werdet von der Versammlung jedenfalls gelesen haben. Für mich war die Veräumlichvon ganz besonderen Bedeutung, denn ich habe ma in endgiltiger Urtel über Stärker anliquen können. Der Maar spricht glanzend- das man ihm sein feind lassen, es ist aber meine tasieht nach ein vollendeter Heuchler und Scheinheiliger der alles eher ist als ein guter Christ. In der Vereinlung ging er stellenweise sehr stürmich In u. oft hörte man den Ruf"Inden Wuns!” Ich hatte einer gehörigen Eckel vor all diese Dummheit u. Lieblosigkeit. Besuche habe ich bis jetzt noch nicht abgeschleift u. vor allem dem reiblichen Leben ein ganz neue Inhalt gegeben. Es ist ein herzuerwärmenste Anblick täglich eine junge Engländerin zu sehen, die blendend schon unter den jungen Männer steht und ungezwungen mit ihnen in der geistreichsten Weise debettiert. Und ein erhebender Anblick war auch dieser denn ich geiten hat, als ich hat, wie eine junge Frau die 4 Stunden lang den Vorbringen gefolgt war, unten ihn Kind auf den Arm nahm. Das beweit das man nicht notwendig Blaustrampf um mir wenn man sich für etwas höhre interessant. Ordentlich Lebenswürdig war, dan ich fast glaube, dass wie oft etwas Er hart in unierem Urteil über ihn waren! Ich habe ihm natürlich keine Grücie an auch aufgetragen, aber wenn Ihr volle, kommt 7 ter ihn sprechen, pilafalle werde es tich sehr darüber freuen. Auch das kleine Tekelchen, unsere geenheft in Nachbar traf ich mit etwas sonderbar vergleiten Augen im Café Bauer, an. So seht Ihr, dass man oft genug, daran erinnert was, den in Wärme die Wiegetant Jie socialpolit. Ferienkarte und wie ich Euch schon früher geschrieben, ausser ordentlich interessant. Immer mehr Damen lassen sich blicken u. ich sehe mit prendigem Stannen, wie aufmerksam das Hämen den oft sehr schwierigen Vorlesungen folgen. Ich Kann, Euch nicht andere sagen, als dann ich begeistert bin für die Idee, dan die frau eine dem Manne ebenkürtige Bildung rich anligene viel. Viele was klein an dem wecklicher Charakter ist was dadurch gemacht, will sie aber nächsten Sonntag machen, wenigstens will ich dann zu Herr Bohen gehen, der ich vor einigen Tagen zufällig traf. Seinen Neffen den Herrn Deutschhabe ich heute Morgen Kennen gelernt. Die Adresse der Herrn Schwabachen habe ich durch August Krämer den ich vorger Sonntag getroffen hätte erfahren u. sein vorigen Sonntag habe ich auch mit Herrn Backmann zu Mittag gegenen, der with in der Friedrich strame abfing. Ich hatte keinen Grund nicht mit ihm zu gehen, besonders da er in anne Nil meiner Wohnung bin ich äusserlich befilden und ihr kennt nach diesen 9 bin völlig beuhigt sein. es giebt es in Worme Neues? Schreibt zur recht ausführlich darüber, denn in dem großen Berlin, wo es gronVener einem begegnet hat man immer Lan für wormer Neuigkeiten, die nun einmal was ganz besonderer Gen. Also ich hoffe auf baldige Antwort Euer Gt Herrn Leopold Sinzheuver Worms 3 Rh Kaiser Wilhelm Strane, München 11. Hegnet 96. Meine Lieben Es ist ein alter Erfahrungiaiz, dass, wenn man am meisten faullenzt, die verigte Zeit für det, etwas zu thun. Dieur Salz het sich auch an mir bewährt, sonst hätte ich konnte schon früher gedankt für Euer bicher Brieflèm u. die 200 Mte die mit der Liebe Papa durch Siegfried hat zugehen lassen. Ich längere seit Samstag hier in München herum, füllenze nach allen Regeln der Knadt u. frem mich im allgemeinen des Lebens, das einem hier inwitten der Schaumenden Bierkruge, die mich gemahner an meine ersten studentischen gehoersuche, und wahrlich gar nicht schwerfakt. Morgen habe ich nach Herrsching, Woke u die liebe Treska am Montag bereits wedugekehrt ist u von dort aus will ich Eins genau angehen, wenn ich in Worms anwerde. Ich hoffe, dass der Caunische Weter nur in Herrnting gewogen ist sodan ein Himmt Frohlich sich in mir widerzugelekann: vor am stillen Ammerie will ich endgültig meinen u. Euren Wünschen betreffe. auch den Examens frage Rechnung tragen u. mich definitiv entscheidte. Ich glaube, umb sagen zu können, den ich mich Eurem Willen gemäss entscheiden will. weil ich einehe, den Eure Erwägungen viel Berechtigter habe. Wie ist mich darauf freue, anders einmal an einem so stillen Plätzchen, wie Herrnhing Landen zu können, nach so viel Stadtvultur prische Landluft einsanger zu können? Ich will es auch sanken, den Ihr nur dies ermöglicht. Ihr reut gar nicht, wie das Dankgefühl für Eure Gute in dem Mann steigt als man einsieht, wie viel Millionen er inniglich ist das Gleiche zu geniessen, Wie wie die vor dort Ein neue Glück nichts Können Es habe nur oft gedacht, die Liebe zu den Eltern, se ick dann am grössten, wenn die Kinder der Stütze am meisten bedürfen, wenn sie klein u. unbeholfen sind. Das ist aber nicht richtig Wass man in der Kindher inctiactiv that unbeurent sich auschünigt an die Eltern- das ergreift man in den späteren Jahren mit vollem BewunFsein. Aber ich will nicht weiter darüber philosophieren – aus dem gesagten kommt Ihr herauslesen, dass ich nicht recht wir nach Euch sehre, seien bedenkt: fast ein halbe Jahr haben wir uns nicht mehr geruhen. Der ist die längste Trennung seit bisjezt gewesen Ich hoffe Euch zu Hanck. vergnügt u. geländanzutreffen. Macht nur recht ruhig, alles ab was Eurec durch der Umzug an Arbeit wartet. Man hat doppelten Erfolg Sadneh u. reibt sich nicht so auf. Wenn ich nur unseren lieben Louis in Werner Leffen konnte. Von Herrsching aus will ich ihm schreiben. Meine Karte von Broeden werdet Øw. erhalten haben. Es war sehr schön dort. Sehr gutes Wetter hat viel Sache beigetragen. Ich Werde Ende mündlich von dem Aufenthals näheres erzählen. Siegfried u. Treske traf ich anerkannten vergnügt an Ersterer Lehr stolz auf seine Stellung die ihm viel Span macht. Er redet überhaupt nur noch von der„Tügens“. Ich war gesterd auf dem Bureau, wo er arbeitet. Ernt sehr intereuant sa obéé. Er ist anwerdenblich pünkelst bei der Gebärt, solcher ich ihn nur Mittag u Abende sprechen kann. Ich will für heute schließen mit dem Versprechen Euch von Herriching am einen ausführlicheren Brief zu schreiten. Wenn man so auf eine Sprange sitzt, wo ich eben Kann man nicht gut quäne Brasse schreiben Darinn reglirt, dann derer Brief so darstig Aurfalls Uit vielea herzlichen ¾ 1/4 stle Ence Hugo reicht um kals. 12. 8. 96. 112 V. des et je ne Herrn Sinzheiuer eopold Worms J Rhein Kaiser-Wilhelm-Strasse Berlin W., 17. XI. Meine Lieben, Ihr werres bei Ankunft derer Briefes Wohl wieder in Worme angelangt sein und Loffentlich mit Froken und freudigen Eintrücken reich beladen. Es waren seilnfalls schöne Tage, die Ehe in München verlegt habt, so schon, wie einstümals Er flik der Centenauferer wo die liebe Mama im Stermechritt hinter Klocipedisten herjagte und wo nah so viele er war. Ich freue mit auf nachsten Brief ich wohl ausführliche Eine, besondere über Reiseabentener, die Ihr doch sicher zu bestehen, Von dem Herrn Major habe ich saeken Brief erhalten, wollen es mir sein Commit machte für meine Eltern, die seine ganze Sympathie gewonnen hette- ein Compliment, da ich verständnig innig acceptiere. Und nun ja mir weil ich doch eben in meinen Briefen die Haupträche sein soll. Vom Theater kam ich Euch nicht viel erzahlen, weil ich wie der lezten Woche nur einmal bemüht habe und um ein unbedeutenden Stöck sah. Ich kam nämlich nicht jesen Abend hier mehr angehen, weil mein vierter Semester, das men in der Studentenspreche ein hoher schon Einneuen pflegt, sehr viel Arbeit verlangt, die ich meistens Abends nur verführen kann, da ich Tag, über auf der Universität beschäftigt bin, So kommt es dann ich nur an bestimmten Ahenreausgehe u. die anderen schon zu Hance bleibe, oft noch gemütlicher ist, als im Café der sonstere Überhaupt kommt man in all der Vergnügungen, die sich hier in es in der raffiniertesten Weine bieten, je erzeugung, dass das nachhaltigste K. der einer Ausfüllt u. innerlich verklärt ist die Arkeit ist. Ich bin in ücklichen Lage- und dass ich die Anttaken habe, weil ich nur zu gut – diese nicht als Last empfin die Er müne, von der das reinste Vergnügen, das er giebt. Und de blau ick morgens auf meinem Wege für Universität an der Genossenschaftshank vorüber gehe dann kommen nie die Gedanken immer Wieder und ich empfeure es doppelt, was er hemit, studieren zu dürfen. Vorgesten habe ich dort die Liebenswürdige Kreitung des Herrn Boehm den H. Hch. Braun kennen getret, der seiner Zeit die so überlau Günstige Kritik über Loine’ Buch geschrieben hat. Berselbe spiels hier in der socialistischen Bewegung eine groe Rolle und ist gelafell ein anverordentlich interessante Persönlichkeit. Es hat mich um die Adresse von Louis, die ich ihm heute treflich mit geteilt habe. der gestrige Abend war der intervanteste, " bis jetzt hier erlebt habe. Am letzten nämlich hätte mir Her Böter gestreten, mit mir das städteiche Kögl für Obund nach andere Arzte derselben Art beund gestern kam es zu diesen Bennchen allinschaft mit Herrn Böhm, meine Neffenu. vier Damen, unter denen auch viel tag. Schrift stellern was. Ja städtische Arzt liegt einem ganz drannte im Vorsten und ist ein mächtiges Bau, des über 4000 Personen Faut. Es waren als wie dort ankamen, bereits 600 Obdachlose die in dem Ayl eine Erflucht suchten untergebracht. Wir wurden in allen Salen und Gängen wenn geführt und das Bild des schrecklichen Elends, das sich da hat bleibt mir unvergündig. Am erschütterndsten war die Einsrücke, den man in dem Einmal für weibliche Obdachlose empfing- das Elend hie ist untertreiblich. Es ist gut, wenn man solche Blücke die Schekenerten des quellschaftlichen man denkt dann ernster über sich lebt nicht mehr leichtsinnig in den Tag. Gestrige Abend mit deren denachten + selve, so soll auch dieses Brief nicht theilieren. Wie waren nachher noch größer Gesellenhaft u. da lente ich interwante Leute kennen. Er war sehr ich von dem reiziaren Herr Röhm Sieht Abrückd nahm- ich glaube, der Liebe da sich so etwas in Worm nicht vorher. Mit herzlichen Grünk, Ein Hugo 10 96 e - 11 c. „ Herrn Leopold Sinzheimer Worms Rhein Kaiser-Wilhelm, Strasse München, Freitag, Meine Lieben! Ihr haft mir heute soviel Freude bereitet, sowohl durch Eure lieben Briefe als auch durch die Schmackhafte "Lebensversusung, dass ich es nicht unterlassen kann, wider das Programm, heute schon auch herzlicher zu danken für diese Liebe und Güte. Ich hoffe, das die liete mamabei Empfang dieses Briefes des Venus Anadyomene gleich dem Bette entsliegen ist und mir bald mit Frischgestahlter kraft schreiben wird. Wenn Ihr übermorgen nach Frankheit geht, daar grüsst mir bitte herzlicher die liebe Louise und, wenn Betram noch zu Hann ist, auch diesen, vor ein aber die kleine Brynhilde. Ihr werdet kaum all Homburg kommen bei diesem eheuslichen Wetter auch durch meinen Wunderschonen Reiseplan, den mada und mit viel freundlichkeit und Ausdauer entworfen. einen dicken Strich- wahrschenlich- gemacht hat. hat, Der Plan ging, wie ich Euch bereits mitgeteilt, dahin die prächtigen Königschlosses- Linderhof und Hoheschwanger zu besuchen, eine Reise, die 4 bis 5 Tage in Anspruch nimmt. Wenn das Wetter einigerwassen besser wird, dann gabe ich Sonntag noch weg. Die Zurüstungen habe ich vollends getr offen- sogar Hirschtalg hebe ich mir besorgt ner will ich mir heute noch einen Rucksack und einen kraftigen Stock kaufen und wahrscheinlich auch ein Tyrob Hütel, damit meine anderen Hute geschont bleiben Die Sachen sind hier sehr billig und ich kann mir Ein Kaufe wohl auf Grund der mir bewilligten Reise gestatten. Ich wurde von dem akadem. litterarit eingeladen, ihren Vereinsausflug nach dem Salzkammer gut mitzu machen, ich lehnte aber dankend ab, da mir die Herren, die meist Norddeutsche sind, doch noch nicht so nahe stehen milihnen um gemeinnhaftlich und in alle Freundschaft durch die Berge zu ziehen, auch wäre mir die Gesellschaft zu gross gewesen: Daher wähle ich lieber die Begleitung des Herrn Wilhelm Rothahild- Salen, in dessen Benehmen, bereits ein merklicher Unschlag eingetreten ist; er siebt denn doch, dass die Welt ihm nicht gehört und dass auch noch verschiedene andere Menschen, die mitunter ganz bedeutend sind, auf ihr herumwaadeln. Der Glaube, dass man nur von Frankfurt oder der Umgegend zu stammen habe, um alle Menschen anbetend auf die Kaie zu drücken, der Glaabe wird ihm gründlich verleider worden sein, denn die geschäftige Aussenwelt fragt nun einmal nicht nach der Herkunft und nach dem Stamme, sie ist so unbesteiden, wenn ihn lie Frankfurt ihr unangenehm und lastig falls, ruhig bei Seite zu lassen: Also, ich constatiere mit Freude, dass Willy auf dem besten Wege ist, ein anderer und angenehmer zu werden: Die Erziehung ist streng da aussen. Ich will heute meinem Wochenberichte nicht vorgreifen und alles Lageswerte auf später zurücklegen. Wenn ich doch fortgehe, daar kann ich Euch jedenfalls erst Donnerstag oder Freitag wieder schreiben, ich würde Euch daar jeden Tag, damit Euch jede Verlegenheit erspart bleibt, durch eine Postkarte ein lustiges Lebensglichen geben. ener Hugo. Herr Leopold Sinzheuer Corns& Rhen Kaiser— Wilhelm-Hasse Flüschen, Donnerstag Meine Lieben Mamas liebe Brief, aus dem mir seit 8 Tagen die voten HeimatsKlange wieder zukäme, her mit sehr gegränt, wenn mir auch die abgleiche Schilderung, die wie die liebe Mann von Euren Worende Stilleben entworrecht weil stimmte. Ich sah Eins vor mir, wie Ihr Abends ganz allem am Tische sitzt und wie Eine einzige Unterhaltung, wenn sie sich nicht gerade um die werden Wormsse Freunde dechs, die Crinaenig an uns bildet. Aber das ist einmal so, wenn die Kinder was werden sollen, " wenn Eltern Opfe bringen u Das den Opperge sind, das weitere wir alle und es Gott 1 es uns dieser Opfer uns würdig zu erweisen. spete freudig uns sagen konnt, dass die Oppenblicken waren. Te mehr ich mich hier vergnügen, Kann ich Eins nachfühlen wie viele Ihr hatigen Worms entbeten meiner dagegen gute nur ein Stücke: Auf nach Frankfurt! Ich is beim Eintreffen dieser Briefes in Worms, die a bei den Lieben in Frankfurt weilt und dort die hergege Lilly und das Lüte Erawischen Stadt ging bietet for das, was ihr in Vormikurze Aufenthalt hier in Knecker, was reut für mich an geäusser aller Art besonders viel besuchte das Theater. Von Hänsel und Greke, das ich am id letzten Sonntag gesehen, schrieb es auch schon, die letzten 3 Tage war al ebenfalls die Theater und das dort ein neues Stück von Martin Grey, Hans Sachs, Original: stucke von Hans Sachs ved gestern die"Reistersinge von Nürnberg – eine herrliche Anpütung, an die is noch lange denken werde. Tetzt werden ich mich etwas ausraten von den Theater vergnügen, um Samstag mit FriedenEmpfanglichkeit die Diese zu sehen, die hier in der Cameliendame und Cavallera rusticana auftritt. Biller heb ich schon, es kostet 4 Mk, trokdem der Plag verhältnis mässig recht schlecht ist. der ist eben prächtig und so kommt es, dass ich feit, die ich habe, meist zum SpazierenEnde. Wenn ich wieder ganz ein gewohnt erwachsen Sie mit dem rücken Leben, dann ad zu Hana eine geregelte Arbeir aufnehmen, agen in der Universität besuche ich fleissig. klit ein Hof genau, diese können reden zu oder den Professor Dr. vor Amvia, ein phano, die kann haulich, wie die Nacht aber e der Tag. Ich höre bei ihm sentirte Rechtsund er heil derer Thema dermaner, dass Begeisterung erweckt für die Jurisprudent na, dieer kann iet nicht nur ein Jurist ersten Ranges, sondern auch ein Philologe, der seine Gleicher sucht. Detei ist er Künstlerisch veranlagt und Korhaus Musikalisch gebildet. Man kann ihn nur anstaunen. Gegen ihr verblaar Breutano, der doch nicht so nae derselb getildet ist, wie jener. Sein Vortrag ist zwar auch ungemein anregend und belebend, besonders in praesorinter Beziehung geradezu bestrickend, die Tiefe der Gedanken und die Weite der Gerichtskrabe jedoch die den Prof. von Amira auszeichnet, besicht er das nicht. Übrigens ist sein Colleg Colossal besucht ein Zeicher, wie weil urbreitet das Interesse für Nationalae bonome ist- ob das neu Rlode, oder wirklich wissenschaftliches Interesse wir ich nicht nur, was ich gute über geregt; heute wiederhoben be Loms hier den günstigsten Boden finden bin überzeugt, dass er eine grosse Fuhörer tich räumeln wird, denn abgegeben vor "das der Gegenstand ao sich noch hat, wird tenag, mit der ei seine Wissenschaft umfasst of die Guhores wirken) denn rückt wirkt tudentes mehr als Registrung vom Ratheder diele Abrückweisung, vor der us recht wolle als interessiert, dort, wenn ich in einem u mich schreiben soll, so kann ich dere nicht stillschweigend übergehen, wie ich denn aus die leiblichen Genuen nicht verschweigen will, die ner am letzten Sonntag aus Siegfelde Knute geboten würde. Die Harentraten, der es da gab, wie es und auf Räge Zeit vergeben, daer ich fremde noch in mit aufnehme. Siegfrit und Treika sind also früh, wieder bei ihren Meeskräger sitzen zu können. Und mit der Ueber tradi spielen zu können, die eine vermeisliche Freude hatte mit all der schönen Sachen die man ihr uitbracht. Am der Her Major ist sehr befriedigt, das er wieder Sonntag Abend, weiss, bohen er ja gehen hat. Ich schließe jetzt, da wir die Oplicht in's Collas ruft, als herzlich gegrückt und schreibt habe, weder in ein Hage ORI des 9.11.94 8.9 N. * Herrn Leopold Sinzheimer Worms a/Kh Kaiser, Wilhelm, Strasse Meine LiebenEben bin ich mit dem Auspacken fertig geworden und sofort, nach vollbrachte Reinigung, setze ich mich hin und schreibe auch den gewies heisserschafen Brief. Ich erfülle damit nicht etwa eine Pflicht ein Versprechen das man unbedingt halten muss- nein, dass ich Euch schreibe entspringt dem treibenden Bedürfen, mich Euch nahe, recht nate zu denken. Ich muss gestehen, ich habe mir die Einfakt in München viel herrlicher und ausgelassenen, vorgestellt; is dachte mir, wenn du nur in München bist, dann brauchet du vor deren Jurs aus dem Coupizu setzen und schwups biet du in einem neuen Leben drei bei neuen Meunken und in anderen Verhältnissen. Ich kann Euch versichert, dem was nicht u. man macht sich nicht so bald frei vor Lieflassen, die vielen Zuversicht und einen frohen Zukunftsglauben angeheimen liess. Ick, welks es, de Weg, den ik nur einschlage, ist nicht leicht und waschaftig nicht nur von Bier begossen Heute gilt es den Einsatz der ganzen Kraft, des vollen konners, um einigermassen was zu sein zu können. Es sind leere Tramerem, phantastische Spiele, in denen man sich den Höchsten gegesells sieht- die Wirklichkeit läckt über dies Treiben und weit jedem den Platz anter ihm gebühr. Darum heisst die Losung einzig Maul und allem: Halt's Mal und arbeite. Doch hiervon nun vorderhand genug, sonst vergeen ich noch, dass ich in München bin in einem wunderschufreundlichen Zimmer, das zwar nicht prurkooll ausgestattet, doch alles hat, um einen nicht zu anspruchsvollen Menschen zu befriedigen. Die Strasse ist eine der feinsten von München. Mir gegenüber wohnt der berühmDefregger; ich klaas ihm ohne Mate in sein ganz einfacher Atelier hinein sehen. Auch felis Dahn hat In meiner Strasse eine Villa- und dieser Mann weise doch sicher, was er will. Die Aussicht ist so schön, daß die ganz gefährlich für nicht werden kann, denn sie lockt einer beständig ausfereter und aus Arbeiten ret bei solchen Umständen nicht zu denken. Was mein Zimmer in erster Linie für sich hat, das ist die Reinheit, die selbst der lieben Wärze, die Joch in dieser Beziehung ein sehr kritisches Augs hat, imponieren würde. Das Bett ist von tadellores gute: Eine Chaire- ConqueKünstlerisch sehr schon ausgestattet, bildet einen vornetmen Lümuck meines Zimmers, das vor Clamens Goldnhard und Herrn Nergbach, die soeben zu mir in's Zimmer eintracten, neidlos als eine prächtige Bude"Anerhaare" wird. Über Würgburg schreibe ich Euch im nächsten Brief ausführlich, heute muss dit mich, da ich zu müde. bin, kurz fahren. lieb waren, von Worten, die einem dunkel noch nachklingen und von- Blicken, die Bedeutsam auf einen Fällen und eine Mehnung und Warnung enthalten, tieferneter und heiliger als alle Worte vor der Welt. Ich will der Blick, den die liebe Maria beim Aussteigen in Goddelen, wie einen heiligen, feierlichen Segen mir sperdete, nie in meinem Leben vergessen und hie, nie will ich mich der Liebe unwürdig zeigen, die so tief und einer in diesem Blicke floss. Er soll mir ein Leitsten sein, der mich von Iergangen bewahrt. Was wird aus mir werden? Das ist die Frage die ich mir stellte, als wir beide- Siegfries und ich an dem hekren Ban der Universität vorbeiführen. Was wird aus mir werden? Das ist die frage, die mehr heute Nachs nicht schlafen liess und heute morgen noch qualend mich beschäftigte, bis drücken im Englischen garten auf einmal hell die Sonne aufging, die auch in mich lichte Reflexe warf und von neuem freudige Auch erlaubt mir, dass ich über meinen Besuch bei reska etwas rasch hinweggese. Sie hat, das versichere Euch all meinen Erwartungen entsprochen. Sie ist merkt man auf den ersten Blick, herzensgut und freute Kindisch mit den gescheiden, die ich für sie auskte. Die Elsabeth ist ein köstliches Drag, sie hat is mit mir innige freundschaft geschlossen. Heute Abend ich bei Siegfried, dessen Wohnung eben leider etwas Unordnung ist in Folge der Vorbereitungen zum Umzug. geford selbst sicht sehr gut aus, und was mir sofort Giel, es ihm mit seiner Sache fürchtbar erast. Ihr et über den Husgang des Examens völlig beruhigt sein. seinem kommen nach Worens im Mai spricht er von grössten Bestimmtheit. Es nahen sich meiner der liebenswürdigsten Weise an und zur Anerklang deren ich Treska heute Abend Blumen mitbringen had nur dispensiertimi Fortsetzung folgt Beste Grüsse Euer Hugu Lutpold 4 ½ Uhr: Meinen vergesse ich nicht. Ich bitte dies Couvert nicht in Votre de voir den Papierkorb zu befordern, sonderns 1 ien der Rame auszukommen. 12.4.94 10 Herrn Leopold Sinzheimer Warens E Rhem Kaiser=Wilhelm: Strasse, München, 4. VII. 1894. Meine Lieben! Ihr habt mit die vergangene Wocke in keinen geringen Verlegenheit gelassen durch Euer mir unerklärliches Schweigern, ich war nahe daran, als Depesche auch Worin zu senden, um die Gründe dieses auffälligen Schweigler zu erkunden, zum Glück kam gerade der Brief des lieben Papa an Siepfred nebes dem köstlichen Jukaes noch recht, um mich vor dieser Auslage, die einem am Ende der Monate recht hart selbe Rama noch ein anciplierter Frauen rden in ihren alten Tagen und in den Reihen deten als Auguste Betel“ oratorische Bomben Aber mag da werden, wie da will, ich war regt, als ich vor deinen neulatdeckten is, das dies nur mit einem Schlag über Helena erhoben, die gewitt giftige Kritik Worten geübt. Da ich annehmen müs, tas es deine Rede nicht verlegt, dass diese vielmehr ig aus Deinem freudeglühenden Herzen gefloren er natürlich auf edel schriftliches Mitteilung en Jungferarede verzichlen, ich hoffe aber, dan wenn ich Ende dieser Konats frohgemat nach Haus komme die Rede nochmals hören läst, ich bei setr gespannt darauf. Viel erlebt habe als in der vergangenen Wocke nicht das kam von der Hitze, die schanderhaft einen drückte u. die alle Unternehmungslust lakente. Seid unbesorgt ich werde alles nachholen. Gestern Abend war ich mit Siepfried u. Treska, denen sich auch der Herr Major beigesells hatte, auf dem franziskaren Keller wo viel getrunken, viel gegeben und viel geschräppt werde über die verrückte anarchistirite Norderbaute, die nächstens noch in das friedliche Worme eindringen wird Wenn das so weiter geht.— An Louis schrieb ich am letzten Samstag einen ausführlichen Brief " zu bewahren. Ich war durch diesen Brief rutagt, aber ich muss eins offen bekennen ter Eure Jaulheit sehr ungehalten bei und offe, dass die liete nama streu Verpflichtungen ede mit mehr Rücktlichkeit und Sorgfals Ich kann dieser Verlös der lieber Mann, nen, ist vielleicht der Grund für dein langer darin zu suchen, dass der grosse Ruhm oratorische Leistung die eingetracht, die lagen und schreiben liess? Ich war nicht kannt, als ich durch Papa u Brief von den hörte, die du dir liebe nama, im Rede errungen wungen. Wenn das so weiter geht, dann chen darin auf seinen Wunsch über den Stand ets Examensangelegenheit gestrieben, die, so diesen Monat erledigt wird. Siegfried sieht es Sieges Zuversicht in die Zukunft, nur Treska 1 Hangen und Baugen dem Tage entgegen, u nochmals, jedenfalls das letzte Kal, vor über erscheinen wird. Ich glaube sicher, dass Siegfried besteht und dass Eure Wünsche Erfüllung gehen. – Paul muss ich um bitten, dass ich ihm noch nicht geaber ich möchte erst noch in verschiedene geltangels gehen um ihm recht ausführlich schreiben zu können. Dass er vom Militar frei en ist, machte mir starr, ich gratuliere ihm u zu diesem Erfolg, der Eins glückes sehr als was, wenn es anderererseits auch nichts hätte, wenn Paul seine Glieder ein wenig „müssen?— Wenn Ihr die zu Frankförter vom Sonntag noch habt, es seht in der die das Bückerverzeichnis enthält nach un aus er ist dort kurz erwähnt! eute Schliesse ist; ich fasste mich so ich uns besser lassen will für Siere. , die hoffentliche keine Erbsunden sind Viele grüne zue huijs le grusse au Tante Rieck 81619 München, 25. Apr. 94. Meine Lieben. Soeben komme ich von der Universität, wo mir in alle feierlichkeit, nach zwei stündigen lang weiligen Warten das akademische Bürgerrecht verliehen worden ist. Damis ist das längerschate Ziel, auf das ich mich so lange schon im Geiete vorbereitet hatte, erreicht. Dieser Akt hat natürlich nur forwelle Bedeutungen: die Vorlesungen haben gestra schon begonnen. Der Docent der mich in die Hallen der Surisprudenz einführt, ist, soweit ich das heute beurteilen kann, sehr tüchtig und ein ausgezeichneter Lehrer. Sein Werau ist liebenswürdig, sehr einnehmend und seiren Vortrag weiss es durch manch schlechten Witz von Trockenheit zu bewahren. Übrigens glaube ich dem lieben unbeschreiblich ist. Enttäuscht war ich über das Keller: leben, das ich allerdings nur im Saale- im Garten sitzt man natürlich noch nicht- beobachten könnte. Ich kann mit dem besten Willen nichts gemütliches darin finden, sich stundenlang um einen Krug, Bier herumstreiten zu wären und eine Ewigkeit auf ein bisschen Essen zu warten, das denn schliesslich noch in einer gestalt ankommt, die auch unbenschreiblich. Aber trotzdem die fidele Stimmung, die dort berscht und die sich dank keinen Druck und Dienst beirren, lässt bleibt nicht öber Kiefer auf einen und ich muss sagen, der Abend den Lödenbrau Keller war einer der schönsten meines Aufenthalte in Künchen Mit dem Essen bin ich rete zufrieden. Ich muss das Unterstreichen, denn ich habe mich auf das schlechter gefasst gewärkt und fand das Beste. Die Speisen sind Einfach fübereitet, ohne pikante Fälschung, kräftig und viel. Ich habe mich bereits abonniert- im Gisela restaurant- und zwar für den lacherlichen Preis von 1 M(im Verhältnis zu dem Geboteren opottbillig) Abends schon habe ich für 30 d. gegessen und ich mitt sagen, es hat mir besser geschmerkt als bei Kohl im festhaus Wie geht i denn dem festhaus? Habe Ihr schon ren Garten gewesen mit familie Schönfeld und Baruch und den Fräul. Honig? Oh, welche himmlische Zeit. Das Theater wird wohl geschlossen sein, das ist das beste das sie mit dem Theate in Worens machen können Hier besuchte ich schon 2 Theater(Gärtnerplatz und Residenzthaten). Im ersteren sah ich Frau Frau von Sardou, ziemlich man gespiels, dagegen, was aber Die Aufführung von dem Komischen, Herrn Senator im Residenzthaats Eine Glanzleistung ohnegleichen. Die Darustadler, die doch gewiss über das Durchschaftsniveau hinausreichen Können sich auch nicht im entferntesten messen mit den Münchenern, deren einfacher, aber tief durchdachtes Spiel jede Affection von vornherein ausschließt Sapa nach meinem nunmete zweistendigen Studum in innigen fragen klice Rede steten zu können, denn was uns überliefert wird an juristischem Wissen, das ist alles"gräne Theorie" und hat mit der Praxis noch gar nichts zu schaffen, hoo das eine, dass es uns auf das was kommt in würdiger wircluschaftlicher Weise vorbereitet. Leider ist Brenhaus Krank und daher am lesen verhindert, heute hatte ich ihn gehört, nun muss ich mich wohl noch 8 Tage gedulden. bis dit ihn sehen und hören kann. Es hat das grösete Auditorium zu der Universität und ist der gern gehörterte Professor: Lotz dagegen höre ich Samstag; ich bin sehr neugierig auf ihn Was nun meine bierologische Studien betrifft, so könne Ihr ganz beruhigt sein, ich betreibe sie mit aller Energie und Consequenz. Hr hebt wohl meine Karten vom Löwen brau Keller und Hoftränhaus bekommen, wie gern hatte ich Euch auch etwas von dem Stoffe geschickt, der die Kühnschen Ansprüche und Träume übertrifft und den einfach so sympathisch, dass man sie unbedingt gern gewinnen muss. Wenn Siepfrid im Mai nach Worms kommt- und das dies geschieht, davon bin ich fest überzeugt- so werdes Sie mir diese Beobachtung sicher bestätigen. Der einnehmen dabe Zug An ihr ist zweifellos ihre Herzensgüte, ihrem Gutenütigkeit, die gar keine Grenzen kennt und die einem jedoch gleich den können bereiten möchte. Dass sie oft etwas schächtern und schon erscheint, das hängt eben mit den Verhältnissen zusammen Die Siepfried sicher ein Mai zu erköneren gestalten wird, sij Übrigens scheinen die Croffnungen, die ite vor einem viertel Tate von Papa so jah und überraschend gemacht werden sind, in ihrer herzlichen Euneigung zu Siepfrid nicht beirrt, zu haben, sie führen— das versichere ich Euch fest und etelich- das schönete familienleben, vielleicht ein schöneres noch, als das was, das wir leider in Worcus von den Frankfurte Gästen einmal vorgespielt bekamen. Diesen Samstag haben sie grosse Einweihungsfeierlichkeit, zu den ich bereits geladen bin. Ich freue mich sehr daraus, Siegfrid bemüht sich beständig in der Lieblas würdigsten Weice um mich. Seinem Betreiben werde ich es wohl zu danken haben, dass ich in den akademisch: litterarischen Verein", der die feinsten Herren zu seinen Mitgliedern zahlt Aufnahme finde. Sein Elsbethchen ist ein geldiges Kerlchen, Smmer, wenn ich zu Siegfried Nomme, has es zu thun, einmal in der Küche, einmal im Zimmer, wo es im Überleger alles Inscheinanderwirfs. Frägt man es, wie viel Bier so traken haar, so antwortet die gelassen als echter Münchener Kinder zwei Moass. Wena Ihr mich fragen wolltet, wenn von meinen beiden Nichten wohl der witzesprühenden Lilly oder der gemütlich behaglichen und schönen Elsabeth, der Preis gebütse, so käme ich einigermaßen in Verlegenheit, denn beide sind gleichlieb, gleich ganteit, beide eten Enkel der geborenen Fanny Meyer aus Meikammer – Was Treska anbelangt 10 dürft Ihr Euch in Bezug auf Schönkeit keine übertrieblichen Vorstellungen von ihr merken, obwohl ihr erscheinen reposant ist. Der ganze Undruck aber, der man von ihr erhält, ist dern bei Siegfried geht es nicht geistlos zu. Ich muss noch: einmal wiederholen, dass ich Legfrid zu grossem Danke verpflichtet bin, dass ich ihn nicht nur als Bruder liebe, sonders ihn wirklich veretre. Es ist mein liebster Umgang, heer- mehr kann ich nicht sagen, Da ich eben gerade vom Umgang spreche, so sei erwähnt dass ich ingen sehr gar habe und meistens mit ihm zusammen bin; wie essen auch gemein scheffelt, nebst gründen von ihm die reiht nette Menschen sind. Sedlenfalls— und das sei unter was gesagt – ist mir Engers derbe und Fründe und gesunde Natur weit lieber als die gekünfelte des Herrn W. A.y. Rathschild, der ganz auffallend der Überlegenen spiels, eine Rolle, in der ich ihn gerne belasse in Bevorstsein, dass mir seine Erziehung ja nicht abzuliegen hat. Ich kommt ihm selbst verständlich— Euch und Betrau zu Liebe- mit der grössten Liebenswürdigkeit entgegen die er ja auch schliesslich in gewissem Grade verdient, jedenfalls aber nur so lange als es noch der Umgang ungens nicht kostet, der ein rechts ungünstiges Urteil vorbe ihn hat und auf seinen Verkehr mit ihm nichts weniger als erpicht ist. Soweit diese Klatschrei, der ihr natürlich keine tiefere Bedeutung beilegen sollt. Soviel ich weiss kommt Bertram im Mai hierher, Wie bereiten uns bereits auf ein solences Mehl in den vier tatres zeiten vor dagegen werden wir alle erdenklirte Rüte auf, um einen Ganzes zu erfinden, der uns gegen die Wurfschow seiner Witzes sichern soll. So ich bin am Ende meiner Referat. Könnte ich Euch mit diesem Briefe nur ein bisschen Sonnenschein mitssticken den Euer Alleinen von dem ich uns ja gerne erlosen möchte, Aufhelle und Euch den Gedanken und den düsteren Reflexionen entreikte, die mir aus dem Briefe, den 7ten vorige Woche an Siepfind rechtes so melancholisch entgegen traten Ich hoffe mit dem Grükling, der nun in sein schonstes Studium tritt, ketet auch Euch die Prohnung zurück und der Glaube dass sich alles zum Besten werden wird. Euer Hued. München Mittwoch Königias trasse 33 Rthl Meine Lieben! Auf Euren letzten Brief scheint die düstere Witterung ein wenig von Einfluss gewesen zu sein, denn anders kann Ich mir das Klageede Moll, das wie ein Regenhimmt über dem Briefe lag, nicht erklären? Oder ist der Brief gar in Katerstimmung geschrieben werden, nachdem die Liebe Mama einmal wieder nicht den Champagner hatte vertragen können und bei Abfassen des Briefe von dem altbekannten Kopfweh geplagt war? Oder hat der Liebe Papa auf eine Insulte des Herrn Moses Walf oder des etwürdigen Hern Carl Honig keine richtige Antwort gegeben, sodass er einen Beweis hinnehmen müsste seitens der lieben Maina die"besser draufgeben" kann. The seht, ich gute mir die aufrichtigste Mühe, um den Grund zu erforschen, der den sonderbaren Ton, Eures Briefes verschulden könnte. Papa ist da steten Angst- mama hat genug der Schwärmerli, sie wurde keinen Spass verstehen; ich muss gestehen, diese Worte sind mir ein Ratsel, zu dessen Lösung mein schwacher Hira nicht ausreicht. Da ich Jurist und auf strenger Thatsächlichkeit zu dringen habe, so muss ich diese Stimmungen solange als leere Thantastereien und Einbildungen verwerfen, bis mir ein thatsächlicher Beweis für Eure Befürchtungen erbracht ist; kann kunt das nicht gelingen— und das wird Euch nicht getragen muss ich entschieden Eure Klagen als ungerechtfertigt Zurückweisen und Euch herglich bitten, die Euren Briefen einen Ton anzuschlagen, der freundlicher klingt und erquicke, licher- etwa wie ein Frludenschei der Frau Schonfeld Einigermann aufgewogen wurden Eure aitwermütigen Worte durch die Kostbare Beilage, die ich in dem Pacquet vorfand Ich danke Euch vielmals für diese gabe, die vor leider bald getilgt sein wird. Unnotig war dagegen der Winteranzug: Weisst du denn nicht, liebe Maria, dass ich einer sehr guten und schonen hier habe, der mir völlig genügen muss? Die wollenen Unterkleider Zog ich sofort an, um sie bin ich sehr froh. Wenn Ihr mir nun Auch die Überschule, die ich leicht von Frankfurt als Beutherzugebracht, schicken wolltet, die hier der ungepflaßen Strasen, wegen, sehr nötig sind, so hätet Ihr Eure diesbezügliche Mission vollends erfüllt. Da ich eben gerade beim Danken hin, so sei in alle vom angezeigt dass ich Ende voriger Woche M. 200- Lage: Zweihnaten Mark- schmunzeln eingestrichen habe. Nun habe ich noch auf eine Stelle Bezug zu nehmen, die ich zu meinem grossen Erstaunen in Ewem p. p. Brief verpand. Ihr bedauert, dass ich bei Herr Dr. Golther Stunden, die ich den Café hans oder sonstigen Häusern zubringen musste, vertrenge und dadurch einen Genues gewinne der gar nicht hat genug eingeschätzt werden kann. Tit. kann mir nicht denken, dass ich meine Zeit nützlicher anwenden kann, als durch den Besuch des Goltherschen Collegii barum an eine Schmälerung meiner iuristischen Arbeit zu denken, wäre doch lächerlich, da dien morgens da 2 Stunden erledigt ist und mir alle übrige Zeit zu freies Verfügung steht, wie ich gleich hinzusetzen will, stehen muss, denn, wie ich sapl schon in Worme zu verstehen gab, wird in Bagern gesetzlich verlangt dats man außer seinen innstischen Collegien minderten, 11 8 anderweite Collegien die anderen Fakultäten angehören, belegt. Indem ich also Herr Dr. Golther diesen reisenden Menschen höre, schlage ich zwei fliegen auf einen Schlag, denn einmal Fülle ich meine Zeit auf die denklar schonste Weise aus, andererseits komme ich einem gesetz nach, das ich erfüllen muss, wenn ich in Bäger mein Examen machen will. Es wäre mir lieb, wenn Papa für Bestätig des Geragten, irgend einen Herrn, der de Bogen sein Examen gemacht- etwa den gingen Hern Dosenheim— über deesen Punkt interpellieren. wollte. Aber ich bin noch nicht fertig. Die Liete Mama hebt auch Warnend die Hand, weil ich von einem Besuche, den ich, auf seine Anladung hin, bei Hern Major Reber machen wollte, in alles Einfalt setrieb. Die beste Widerlegung Eures Befürchtungen, die Ihr an den Umgang mit diesem Herr Käupfer, konnte dadurch geschehen, dass ich Euch diesen gefährlichen Herrn in utem Verwahrsau zuschickte, Ihr würdet einen Herrn ken, der mit rührend treuherzigen Augen in dieblickt, von Gefährlichem aber höchstens nur das hat, dass er nie einer vollen Maas krug sehen kann und Radi’s und Würsteln gegenüber kein Pardon KenntÜbrigens verlasset auf dort ein ganz klein wenig ich bitte Euch- auf mich schlechten Kerl, von dem Ihr woll glaubt das er jeder Verführung zugänglich ist und in sich auch keine Spur von Hals verspürt. glaubt Ihr denn, ich wollte intime freundschaft mit dem 60 jährigen übliessen und Arm in Arm mit ihm das Fatshundert in die Schranken fordern? Glaubt Ihr das wirklich? So, jetzt das meine sechsseitige Klageschrift zu lade und ich gehe nur zu dem gemütlichen Teil über. füret laut mich ein bisschen von meiner Wenigkeit erzählen Teinkeff mit der langer Rase war am Samstag in einem sehr feinen Verein, in dem akademich"litterarischen von dem ob Euch schon sprach. Es waren verschiedene Professoren 2 een Professor Dr. Muecker u. ein Prof. Dr. Lippt, die sehr schon sprachen. Entschuldigt war- Herr Friedrut und aus Worius der an den Freienabenden, wie ich mir igen lassen, meistens Teil nimmt. The konnt in diesen Angaben ungefahr vorstellen, welches der Brem angehört. Unter den jüegnen Mitbefindet sich auch ein Sohn Geffkäus, den Ihr von der Tagebuchgeschichte des verstorbenen Kaises Friedrich noch Kennt. Aber nicht nur fein und sehr auslandig geht in dem Tram zu, die Herrn können auch ungemütlich werden, was ich besonders empfand auf einem Ausflug nach Nymphentag, zu dem sie mich am Sonntag eingeladen haben: Hier war auch Herr Altmann, Siepfelde freund und Lehrer, dabei, der ebenfalls Mitglied ist. Heute Abend komme ich wieder mit ihnen zusammen: Ich werde Euch jedenfalls über den Verein noch näheres schreiben, auch über das Gottlieb reizende Nymphenburg, das nicht nur eine herrliche Natur bieter- der Park ist ja welttänheit- sondern auch gar vergnügliche Volksbelustigungen aller Art, die mit dem patriotischen Bewindel auf dem Sedanplatze wo der ganze Witz in Pfavenfedero steckt, die Kitzelad ihone Mädchenhande fuhren, gar nicht verglichen werden, können, so einzig in ihrer Art sind sie III Nun aber auf der 9. Seite eine Neuigkeit. Komme ich da am Samstag Abend, an nichts Cöses denkend, in's Bürgerbrän- und wenn ich? Ich tränke meinen Augen nicht! Herrn Nathen Wolff, gebürtig aus Worms, der Grade daran, war mit einem Herr, der eine krumme Nase und krummen Beine habe, ein graussartiger Geschäft abzuschliessen. So schien es wenigstens, denn der gute Mann liess mich sehr von oben herab an, als hätte er die Million schon im Sack, die kurze Unterhaltung, die wir führten, was natürlich ungemein geistelich, er fragte mich, ob ick schon lange in Müschen sei, ob ich schon einmal dageweten u.s.w., worauf ich ihn fragte, ob er von Worens sei, denn in Warns weiss man doch das alles ganz genau. Ich habe ihm Grüsse an Euch aufgetragen, ich glaube, das was bei dem diplomatischen dieser Weltburger unnötig, denn er wird doch jedenka gegenüber, seinem Herrn u Meister, nicht verkläals er hier in München gewesen, obwohl er sich u meer, dass ich ihn bei Euch denunciere. Wenn 1 gesehen, so was es ihm sichtlich unangenehm b ihn bemerkt und angesprochen. Das hinderte natürlich nicht dies Wormser Fralsexemplar aufihrte zu begrüssen. Leider konnte ich ihm keine Neuigkeiten entpressen, so sehe ich auch in ihn drang. Das war mein Haupterlebnis, das naturlich allerhand gedanken und Erinnerungen an mein liebes Worms waetrief, das von der fremde ausgesehen, wirklich gar nicht so übel aussieht und einen Lichtspunkt bildet; zu dem sich gerne die Sehnsucht lenkt, wenn man einsam beim Maasse Bier sitzt. Die Entfernung verbindet und erst dann kann man wahrhaft ein Gut Wan man es nicht nicht hat und nur in der rücktlickend es geniessen kann. Erst, wenn man tellingen, die man sich von der Herrlichkeiten der eigeschalen fremde und Freiheit bei Räte betrachten sten, sie prüfen und vergleichen kann, erst dann man zur richtigen Schäpung als einzig wahren da denn doch immer das Elterahans bleibt und stadt. Das ist meine Philosophie, die sich mit nachlich aufdrängt, jeinele die Thealbälder, die man den Hause 10 glühenden Herzens mitgenommen, zerrinnen nichts bleibt, als die nachte Wirklichkeit, die nicht mit sich spielen lässt. Also bedenkt Euch tausendmal et Ihr in Warens die Würgeln ausreicht und nach Frankf. trägt, wo es doch zweifelhaft, ob sie den richtigen Boden finden, auf dem Sie gedlichen Können Also ich Euer Tungete ruft Euch aus innerster Überzeugung dieser Mene Tekel zu. In, wenn i damit gethan wäre, dass man einfach seine sieben Sachen packt und sie in einem anderen Zimmer in aller Ordnung aufstelle, wie ich hier dann wäre es schon gut und man sollte sich keinen Augenblick bedenken; aber es giebe dort etwas, was sich nicht so verpacken lässt, auch nicht, wenn das grosse Tackgenie Johann all seine Künste aufwendet, das ist das Herz, der Gefühl, das immer wieder zurückdeutet in die Heimat, die einem trotz alledem u. alledew teuer war, und das sich von noch so flieen düften, die den Bütstlyschen Chokolade u. Cremetorten ensteigen mögen, nicht bethoren lässt. Dass die liebe Maria dieser Mal kein Leibweh von Frankfurt mit nach Hause gebracht, sondern nur 11 freudige Eindrücke, insbesondere von dem"goldigen Lilljcken" das freut mich herzlich die Zeit ist nun hoffentlich nicht met ferne, wo Ihr fröhlichen und freien Herzens Vergleiche, anstellen könnt zwischen dem Münchner Kindert und der Frankfurter Bratwurst. Da ich annehme, dass Ihr nicht unparteisch genug urteilen könnt, so muss eben ein kleiner Schiedsrichter herbei, der, ein Vertreter des eben so von der moderner Mutter mittachteten Männer: geschlechts, den unparteisches Urteil abzugeben hat. Louise hat Gelegenheit zu zeigen, in wieweit sie diese Culturaufgabe erfüllen will. Auf Betram der seine fahrt wohl schon angetreten, warten wir mit UngeduldAm zweckwässigsten ware es wenn er am Ende dieser Monats, wo die Kassen leer sind und der Hunger gross in den 4 Jahres zeiten erscheinen wurde. Willÿ und ich gehen jeder Tag doch die Strassen, um die schönsten Münchner Mädchen zu festjungfrauen auszuwahlen. Aber, halt, in meine Schreibseligkeit vergevie ich ja ganz meiner berühmten Bruder Paul von dem die Sage horst die, nur die Sage- geht, dass er alle Concarrenten bezwungen auf dem Felde der Sitneider und Tailleurs. Er hat doch sicher einen prun Kvollen Treimptzug in Worme gehalten, als er von seiner es reine heimkehrte und all die Wolffe und Gattmänner 7 sich ihm entgegengestellt, gefesselt als Gefangene Hause brachter Leid that es mir, dass er nicht al hier sein kann, er würde staunen, wie ein et Bruder Hugo ganz weltmannisch sauber und sein früers doch die Strassen Wandert und mit welcher Grace und Geschicklichkeit er die seidere Binde schliegen: kann. Man schreiter eben vorwärts. Und wenn er et im Café Luitpold sehen konnte, wo ich rette im linken Mundwinkel, die Beine nachlässig ander geschlagen, die Vorteigehenden prüfenden Blickes ad gar nicht mehr not werde, was ich der Kollaerin die natürlich nie mehr als 5 Pfennig als Trinkgeld - wenn es mich so sehen könnte, ich bis überzeugt nicht mehr verachtend auf meine engen Horen sen und auf den Kleinstädtisch grossen Überziehen Blicke werfen. er, waren die Theatervergnügungen in letzter zur spärlich da am Sonntag des Ablebens der Max Emanuel wegen die Theater auf anbeZeit geschlossen wurden. Das einzige Stück, seit meinem letzten Schreiben gesehen, war"Der Richt von Zalamea- ein tiefergreifendes Drama, das nahezu mustergültig gegeben wurde. Diese Woche hätte Clara Ziegler in"Sappho" auftreten sollen, doch musste genannten Umstande wegen ihr Gastspiel verschoben werden, Was ich sehr bedauerte. Was ich Pfingsten anfange, darüber bis ich noch nicht im Klaren. Wenn das Weter gut ist, so gehe ich jedenfalls von Samstag bis Donnerstag ungefähr auf die Königs schlösser und zu den benachbarten Seer. Mit Engen gete ich auf Keiner Fall, da mir seine Reise, die er machen will, für's erste Mal zu weit ist – er will bis naeb Verona vordringen-. Ich will mich mehr in den häyrischen Bergen halten, die den Anfängen nehr Glauss bieten. Ist das Wetter schlecht, was kaum zu erwarten ist, so bleibe ich eben in München bei den Biestöpfen des Hoftänhauses. Und damit punctum Herplichste grüsse Euer Hugo stünchen Rittwort Meine Liebe In witer Linie habe ich eine meinen Dank abzustaken für Euren herglichen und lieben Brief, der ik mit dem Wuerke, dass der liete Papa auf dem grosse Einweihungsfeste sich gut amüriert habe und nicht all zu spät nach Hause gekommen sei, gelesen habe. Dann aber auch meinen Dank für die Inwendung der nützlichen und angenehmen Sachen, die ich zum Teil wirklich vermiset habe. Wie aus denen Briefe, liebe Rame, hervorgeht Recem Gruad mehr, über Worms zu Klagen, man tenu mehr als WagnerMünck. können, dass Worme mit der Zeit eine ten Ranges wird und das Leute, die sich gewöhnlichen Kaastgenner verschafen wollen. exceo meesten. Es würde mich interess uren ala bli der Aufbührung des ÿldegenden Holländer 5 in Worme allerdings nicht recht denken ist gewesen sei und in welchem Sinne sich Kritike ausgestrocken haben die Dute diese Woche nicht hie gewesen in ware ick wirklich reedisch auf Erie. Ja, meine Lieben, ich habe die Durch genehen. Ick, wie es oft nicht glauben, dass dem wirklich so ist, daer sich sie leibhaflig vor mir gereten, das ich sie habe lachen, lachals, weinen lieben, künnen und sterben gesehen und ich will es nicht wär glauben, das alles kommt mir oft vor, wie ein Traum dass ich den Vergokert, die Kielgeliebte, die durch den vielen Rühm und das begeisterte Lob, das man ik geegendet, in ede waerhaft meijs linke welke gehüllt war, vor Augen gesehen habe. Ich nur sagen, dass ich von der Drie, als ich sie noch nicht konnte mehr entzückt was als jetzt, wo ich für vieles Geld Nachmittags zwischen? u. 5 uk sie gesehen habe. Meine Ansicht nach ganze Begeisterung für die ausländische Schauunter weier als einer Dasel des seinen erster Linie in dem verblüßend Neuen, hat en zu schon trägt und dem gegenüber hier habe seine wahre Überzeugung von enen auszusprechen. Rit der Düse ging mit einem Rodestink. Man bewundert es es schon ist, sonders weil es neu, weil ist und Frisch aus Paris. Das Uytere für den Beigah oft das entschiedende. Denn isters der Deutschen mehr als aus Landrecht der Landräche ranieren. Wie als läßt man in der Heimat erkennen und verwelken das fremde, nur weil es fremd ist, in den siebenten Himmel. Das ist eine Eigenheimlichkeit den Deutschen, da sich in ihrer ganzen Ge-Muhl fentet u. die der Düll gegenüber mit erneuerter Gewalt zum Durchbruch kam. Damit will ich nicht sagen, dann die denn keinen Reifel verbient, se ist auf jeden Fall eine groete und eigenartige Künstlerin, die in ihrem Wesen aber eng begrengt ist, der stets fest ins Bezweifl nie ob das Kunstbetum de Duce so groß ist, dass der Deutsche um schret willen sich 3 Stunden des Theate setzen soll fremder Stück zu um in italiener Spreche ein. hören. Ich frage gehen, wie in v Theater, um die Gestern einer Schauspielern zu bewunder oder in wir den Genuve des Theater besuchen nicht vieldarin ein Stück, der unserem Empfelnden nahe auf uns wirken zu lassen. Die SchauSchneid ist ein das Mittel, um denn Fweck en erfüllen, nicht aber Eod Zweck, dasjenige, was wir im Theate genommen wollen. Der Beifall, den man hier der Düse sperdete all, wenn ich mich recht auf die Taxierung d Beifalls verstehe, diese Stimmung aus: Es wohl kräftig, aber keiner wegs begeistert. Nicht den E viva Rügen, die man voriges Jahr von gehört haben soll nichts von Taschen tückerschwerken nem es war ein ganz gewöhnliche Beifah, ein Durchschritts beifat, dem von Deel nichts angewerben, war: Dabei war das Hans im Verhalten Inder Reklame, die man für die Dure gemacht, und im Verhalten zu den Ruhne, der dem Künstlerin Darau mag. Juni veranget, schwach besucht. guten Teil die ungewöhnliche Zeit Schuld haben in die die Aufführung fiel- es war, wie gesagt die Zeit Jldischen 2 u. 5 Uhr, wo man gewöhnlich est auf dem Tage ein Rittagsverdänt. u. dann auch die hoher Preice, für die die Frankfurter Mastburger eher gl. haben sind als das habiger Münchene Landvolk, das seine Aus" nas naer Krüger bereehaet. im konnte Eins 100 Secter streiben, über Eindrucke, die ich von dem Spiel der Dure gen— alle liege aber auf das eine hinaus des Grundlich weil enttärckt fühlte. Mir Die Dute Begeisterung einfach unbegreiflich. Nach Anricht ist es eine Laune des Publikums, die use so sehr auf den Schild gehoben und in als nigen der Schauspielkunst ausgerufen hat, eine wie man sie des öfteren findet in der Geschichte geschmaeter und die da am starksten auftritt wo das Publikum einer nervoren Überweisung anhervorgefallen ist. 11 Die Dure ist eine solche Geliebte der Lauze des Publikum, die stets und fällt mit ihr. Der meine Ansicht von der Dure, die, als ich sie noch nicht gekannt, für mich der Tübegriff allen Hohen und Schoren, in der Schauspielkunst war. Nun zu anderen Dingen. Was mir die liete Nama von Louis schrieb hat mich richtig gepreut. Er kann wirklich zufrieden sei mit dem Erfolg den sein Buch gehebt- und wie alle mit ihm. Und wenn auch Schmelle sein Buch nicht unbedingt gelobt, so ist es doch schon genug, wenn ein Schmolter nicht gerade in verwerfender Wein über ein Buch betreibt. Ich bitte die liebe Rama, mir angehen u wollen, in welcher Rückschrift die Kritik, Libenollers wet, damit ich dieselbe hier keben kann. Ich in sehr auf die Zeit, wo ist mich zu den meiner Bruder Louis rechnen kann, und weil u erfolgen erfreuen darf; die er sicher erregen 11. men wird es fül, wenn ich äml, dage, dass mit Siegfried eine Umänderin sich vollzogen, die meist, weil sie so raub erfolgt, wirklich in Veränderung setzt und die es Klar zu Tage treten lässt, dass der liebe Siesfrau nach Fond genug in sich hat, um etwas leisten und fruchtbares arbeiter zu können. Es ist der ganzen Tag über auf der Staatsköbliothek und ich glaube, es wird nicht lange teuern, so werden wie Früchte dieser Artürschen. Also er ist auf dem besten Wege zu einem dem lieben Papa entsprungenen Sohne zu werden. Dass der liebe Paul zu einem solchen auf Grund seiner Thaten als Reisender avanciert ist lässt sich denken, wer Paul's echs Singheimer scheTüchtigkeit kennt. Zum Dank für seine Erfolge sollte Papa durch den Einfluer, den er als Stadtverorstaten candidat hat, dem lieben Paul das Ehrenbürgerrecht von Worms erwiesen, der schonste Dank für den, der so begeistert an seiner Heimat hängt Nun noch ein paar nebensächliche Notizen antag Abend feierten wir immer Geburtstag , kelle bei eine vorzüglichen Flücke Pfelferven Eugen zum Besten gegeben. Zum Glücke erinnete in derit sein Einladung, die es am Sonntag an mich rechtete an die Bedeutung diese onst hatte ich zu telegraphieren vergaren. gefried telegraphierte, nachdem ich ihm rasch et, das Cousine Anna in den heiligen Ehete und so ihn vor dem Herr der Neustädter ewahrt habe. Herr Willy macht es mir ist, unseren Umgang auf das Oberglücklichste anken ich dabe und grecke ihn kann auch ik kein den Brief nicht schliessen, ehe ich noch eine erste Nahm an die liebe nama gerichtet 10 habe Sie schreibt mir, dass sie zu einem Cap ben Frau Langenbach eingeladen gewesen sei. Sie soll sich dort ja schonen und nicht zu viel mitmachen, Zt., da die Wintersachen Antrückt u. in Worens edenfalls fürchtbar vol los sein wird, war man die Kafte zusammenhalten Haben dick die roten Husaren gesehen, als Frau Langenhard Kamet Viele Grün Eurie huijs „ 1 2 Mittwoch, 2. Mai 1894. Meine Lieben! Die vergangene Woche hat mir München nicht von der schönsten Seite gezeigt: es hat Tag für Tag geregnet. Wenn's in Worius regnet oder in einer sonstigen Greifstadt so ist doch einigermassen dem Schmerz dadurch gesteuert, das die Strassen gepflaetert und die Trottoirs mit denenkräftigem Asphalt ausgestaket sind. Von dieser Cultur weiss das sonst so schöne München nichts man wartet eben geduldig ab, bis er dem lieben Gott gefällt, die liebe trockende Sonal wieder erscheinen zu lassen und flücktet sich unter dessen reigniert in v. Wirtshaus, um da vor allem Schmutz gesichert zu sein. Nur schade, dass unter diesen Umständen Papa's Kuertwerke nicht zur Geltung kommen können, ich habe bis jetzt nur einmal meinen grauen Sommerangug anziehen können. So hat sich denn die lirte Mama eine falsche Vorstellung in ihrem letzten Briefe von mir gemacht: ich habe weder meiner Jacquet angezogen, noch die weisse Halsbinde Kunstvoll um den blendendreinen Kragen geschwungen, sondern in eingleich bürger de vous Kleidung, wie er einem Menschen, der für den Monat Mai noch kein Geld bekommen hat, gezienet, bei ich zu Siezfrie gegangen und habe der lieben Treska keine Blumen gebracht. Du siehst, also liebe Mann dass du die eine ideale Vorstellung von meiner Wenigkeit gemacht hast. Bli Siegfried war ich alles, wie ich Euch bereits schrieb, am Samstag aber zum Essen. Den Glankpunkt des Ablads bildeten die Wortungs Spargeln, die in stummer Andacht liee und behalsam ergehet worden. Naturlich neten solch einer Kostbarkeit eine ganz recht ien, die von Treskas Mutter eigenhändig getraten er, das kann ich auch versichern, so laut ich ie ganz bei Siepfried lobte im Geiste dachte dass sie ein Machwerk nur gegenüber den Eindungen unserer Rebella. Aussez mir Her Reber da der ein grossartige Mensch sie will ich zu ihm gehen, um mit ihm einen ich München zu machen, ob wir über's Hofeben prächtiges Bockbier vergapft wird, hinausbezweifle ich: Als ich zu Siegfrid hinwas natürlich Elsbetschen sehr beschäftigt beständig in die Küche um nachzuschauen, ob dort alles in Ordnung vor sich gehe. Dann hatte es mit Aus Klopfer der Möbel u.s.w. zu thun", wobei die einen solchen fleies entwickelt, dass sie auf uns alle schliesslich in der Liebenswürdigsten Weise einhier und selbst ihren auf sie sehr stolgen Onkel mit der 90 Nots gar nicht verkleute. Als Belohnung dafür bekam sich auch von mir eine Schachtel"Gudi- ein Geschenk, das sie mit Kokeken Blicke quittierte. Da ich eben gelade von Koketten Blicken rede so will ich nicht unerwehnt lassen, dass ich gestern in dem grössten Jugstück der Saison in Sardou's"Madame" sans jene" war- ein Lustspiel, von dem ihr gewies gehört hatt. Dort wird nämlich mit solchen Blicken keine Sparsamkeit getrieben, wogegen in der Bekleidung die grösste Sparsawkeit entwickelt wird. Das Stück behandelt das aufsteigen eines hübschen Wäscherin Madame sans gêre-, die etwa das Manlwerk der Fräulein Türger hat, zur Herzogin und Marschallin da giebt u denn alle Land, komische Situationen, die Sich aus dem Gegensatz des früheren Beschäftigung ter Madame saar jene mit der gewonnenen Stellung einer Marschallen von Frankreich ergeben. Die Rolle wurde mit einem Talent durchgeführt, das staunenswert. Sehr enttäuscht hingegen war ich von dem weltberühmten Herrn Possart, der als der beste Napoleondarstellen gilt. Da hat herr Wagner einst in Woccus den Kapollen bester gegeben, natürlicher und glaubwürdiger Possarts Spiel war unangenehm Komodiantenhaft und allzu auffallend auf Effekt berechnet. Im ganzen genommen Lana das Stück kleinen Aaspruch auf eraste litterarische Bedeutung machen. Sein Wert oder besser: sein Unversliegt lediglich darin, das nicht nur glanzende Toiletten in einer Fülle geboten werden, die einfach das tage blenden, auch nicht in der einzig u präteigen Decoration, sondern in der Hauptsache in dem, was eine anständige Dame in ihnen 4 Wanden allin sich zeigt. Helene Rothschild würde deese Bekleidung jedenfalls nur in der requisiteten Gesellschaft wählen, wo man scrupellos den vierten Knopf lösen kann. Einen reinen Genues empfing ich von der Aufführung des fliegenden Holländer in der Namen wieGura und Ternina mitwirkten- ihr könnt Euch demnach angefahr denken, wie grossartig der Abladgewesen sein muss. Die verkaufte Braut, die sonderbarerweise von dem Laastverständige v Worensen Publikum abgelehnt wurde, sprach mich bei der hiesigen Darstellung und Ausstattung ungemein an. Es ist eine reizende Musik die gerade in ihrer volkstümlichten Einfachheit ihre Hauptwirkung hat. Aber nicht allein im Klater wirken mir geäusse ich finde sie auch in den varten Hallen der Universität die, von so vielen herrlichen und grossen Maniern schon betreten, wie von einem heiligen Haubt durchwehr ist. Hier kann man grosses erreichen— die Gelegenheit wahrlich geboten. Welche Weicheit doch hier täglich Münde dieser oft so unscheinbaren"Professoren" trorat, die nur allzudentlich den Stempel des Pantoffel ctums auf ihrer hohen Stirne tragen. Denselben lauschen, ist keine Arbeit, keine Last, eine Pflicht ist eine Lust, wie sie die einzig währe ist, lass der reinsten, erhabensten Sphäre. Wenn es auch nun fachstudium, in das ich nun ganz unmerkten ner tiefer hineingeleitet werde, nicht ganz entspricht be ich doch, auf eine Anregung Sichfrie hin bei Solther ein vierstundiger Colleg(also u Stunden Woche) belegt— und ich muss lagen: unter hohen uss. Dieses Her ist so anziehend und sympathisch 14. seinen Vortrag, lebt so begeistert in seinem spraden Stop, dass man voll Achtung das Haupt senkt vor diesem Kleinen Kerlehen, das ein so ermit interessante Gesicht hat. Enthanscht war ich, aber sehr entläuscht von Louis Collegen: Herrn Prof. Lotz. Der macht ein gar zu affectierten Eindruck. Es schauspielert auf dem Katheder herum, wie Einer, der sich für eine Heldenrolle einübt, und, was sehr abstossend wirkt, brückt sich beständig mit seinen Entdeckungen in einer Weise die einen seiner Wissenschaftlichkeit nicht erast nehmen laast. Bei alledem ist sein Vortrag vaklas, wir und ohne feste Disposition: Wie geregt: ich bin leider sehr erkäuscht, wenn auch sein Ausseres, das sehr freundlich und lickenswürdig ernteint, viel Sympathie auf den ersten Augenblick erregt. Beim Frühschoppen - Maas der Herr sehr lustig und fidel sein, auf dem Katheder hat man sicher nicht viel gelesen von ihm. Das ist mein ehrliches Rekenntnis, das Ihr natürlich Louis nicht gleich mitzuteilen braucht. vielleicht derstehe ich ja Herr Loh nicht jetzt, da ich die Feder aus der Raad legen sollte, erhielt ich deinen Brief, lieber Papa. Deinem Wünsche willfahre ist sofort. Es freut mich herglich, dass nun endlich die Examensgeschichte ihrem Ende zugeht. Wenn ich Euch auch noch viel erzählen konnte von Bies und Billard, das mich heidenmässig viel Geld kostet, von schönem Sonnenschein, der eben mild aus den Wolken hervortricht und einen Unwiderstehlich locks hinaus in's Freie, in das schöne München Linem, so will ich jetzt doch schliessen da ich jetzt, wie gesagt, zu Herrn Major Reber will mich wartet. Schlübt kald Vieles geweest Euer Hege Meere Lieben Die Nachrichten Siepfriede, die es mir in großes Fälle von Worms und Frankfurt gebracht, haben mit einigemassen darüber hinweg getröstet, das Ihr mich der ganze Wate über ohne jedes Lebenszeiten gelassen, Doch ich will auch Ewer Schweigen derer Mal verzeiten da ich wenn, das aus der Ernheinen des neuen Erden Bürger immer noch zu sehr in Erregung hält, um Zeit und Sammlung für einen Brief zu gewonnen. Siegfrid hat mir über die idyllischer Zustände, die Hanse Salin herschen, sehr ausführlich berichtes ein uns gar nicht lagen, wie mich der rions Kampf belustagt. Ich kann mir Helene Rokankold als Verfechten des Bekenntnisser nicht gut denken, es viel ist doch das Mauscheln und das Judiciela Frau Ring unter Christen nicht in Dass dort die Leute, die es gerade am hätten, nicht bei ihren Leisten bleiben wollen genug derlicher Weise gar nicht über sich hinaus önen. Alle Achtung vor Euch, liebe dass Ihr dem, was Ihr seid, treu bleibt Es aus Schröder geegkeit in ein Gewand schlüpf 2. nicht paset. Er thut mir leid, dass Aus die erhaltung Eures einzig richtigen Stand glückte falls und mit so viel Ungemach verbunden Als ob nicht die Hauptsache wäre, das eine u, achter heure wird, daer er die Egichung die gut ist, einerlei ob man in Christlich is neaat, ob ihm die Qualificatioi zum ter abgeschicken ist, oder nicht. Schliesslich ich doch die verchelicher Dämer und Herren werden die Frage vorlegen, ob sie denn überkaupt im Stande waren eine Erziehung tlich zu leiten; ich glaube, das kann weder Bestram, noch Frau Rottschild, denn beide stecken - o Tronie!- doch noch gar zu tief quade in dem, was sie in eine Weise, die Wahrlich nicht schon zu nennen ist, verleugnen wollen. Ich denke übrigens, dan diese unmaergeblichen Reflexionen zu späs kommen und dass bereits die geschehene Thatsache jede weitere Dir wieder überflüssig gemacht hat. Den kleine Elden ist ein Loffentlau einer von unseren Leitund kränkt sich dessen, wenn es nur recht wird, nicht zu erkämen. Ich hoffe dass sich bei dem gestegen feste, das die Streitigkeiten ein für allemal beigelegt hat, der Friedensengel Taufs über alle Familienmitglieder geneigt hat und nur ein Gefühl men liess, das der Freude über das glückliche In Kleiner will ich noch um Verzeihung den frei mut, den ich in dieser Sache und der hoffentlich nicht selbst aufgefasst 6 Amen. hat mir aus von Woren allerhand rengemeldet, so über den Orgien, die die grosse er. Schlemmer bei Weil feiern, und von den gagnofeten, deren Kosten der kleine Wüterich Albert Barins alle tragen muss. Wenn ich nun nächstens nach Wortes wieder könne, dann werde ich hoffentlich für würdig befunden, der Sonntags am Kröbeln teilzunehmen. Da ich eben gerade Nachhause kommen spreeke. Dasselbe wird zum Ende Fali, also ist die Näglichkeit en, das ich eventue mit uns in v Rad Siegfrie sagte mir, ihr habet die Absicht und aufzusuchen. Eine sehr vernunftige Idee. e sehr gen mit vor der Partie sein Louis habe us heute einen langer Bede uß werde ihn diese Wocke noch erwiderig Witzspätenden Brief Pauls, der nach un, hoffe ich noch diese Woche zu beantIhr seht also, dass ich diese Worte noch e vorhabe, davon Schlus für heute Ewer Huge Meine Lieben! Das ist immer eine groene Freude für mich, wenn ich vom Colleg heim kommen und die Kallographischen Meistergäge der Herrn Best auf einem Briefe erblicke. der leider Meietens etwas gar zu schwindrücktig aussicht Giebte denn in Worens kleine Neuigkeiten mehr? Das nun unmittelbar bevorstehende Wegzug der familie Wolff müs doch zu allerhand interessanten diplomatischen Wirrnissen führen von denen ich ganz glen hören mochte, da ick eben ja doch fast ganz von aller Politik abgeschlossen bin. – Die freudig bewegten Berichte, die der Liete Papa von seinem Ehrentage gab, haben mich sehr gefreut aber auch grüßt, wenn ich bedachte, dass Hr so ganz allein deesen Tag feiere müsstet; ein Glück nur, dass Euch ein leckerer Käsekuchen Gesellschaft leistete. Allerhand Erinnerungen an Worius fachte diese Woche eine Erscheinung in mir an, die in allen Bierhäusern zu sehen was: es war nämlich her Oertgemit seiner fräulein Tochter, die ihre Pfingsten in Münchenlen. Ick machte mich nichts sehen, da ich doch heute von Worens aus nicht persönlich kenne, auch nicht kennen möchte. Abends sassen sie zufällig im Theater Gang in meiner Nähe, was mir nicht gnade sehr angenehm war da Herr Oertge eine etwas gar Zu dempfe und schnacherde Begleitung der herrlichen Meisters ingestönen angedeihen liess und Fräulein Oertge beinate den Hals aus dem dichter Spitzengekranzel te, um schöne Männerblicke, die man ja hier im unschst in Menge haben kann, zu erhaschen. geführt wurden die"Meistersinger" von Nürnberg" ce herliche Vorstellung, die mir unergesslich sein Jetzt werde ich etwas spassamer mit meinen legänger werden, da ich mein Geld mehr auf Ausu.s.w. verwenden möchte und im Winter dann den er mehr kuldigen will. Von unserem verunglückten stensflug liets ick bereits eine leine Andeutung in v. letzten Brief einfliessen. Wir haben ganz polies Fech. Das kam so. Wir fahren am Samstag gnügteste Stimmung und bei einem Wetter ab, das da hoffen liess. Schon während der Jahrt verfünsterte der Himmel auf die bedenklichste Weise und als wie in Garnisch- das war untere Eadstatera anlangten, da regnete es in Bindfäder, leiden erlautter Es unsere Mittel nicht, rasch einen Rothschen Weger Zu mieten wir mussten uns mit einem gewöhnlichen Omnibus begnügen. Es war kalt und unfreundlich, als wir uns, auf besseres Weder heiss höffend, zu Bette legten: Als wie Morgens aufwachten- ein entrefliches täblick: von dem herrlichen Gebirg sub man fast gar nichts, alles was von dunkler Wolkenmassen dicht verhängt. Die Leute, deren wir unter Leid klagten konnten uns keine Hoffnung auf besseres Wette machen. Trokdem Wacken wir um 10 Jahr ungefähr, als der Regen etwas nach gelassen hatte, auf konnten aber nicht weiter als bis Schnolz, eine halber Stunde von garmisch entgernt kommen, denn der Regen hatte na te dessen so zugenommen und die Wege dermassen verdorten, dass an ein Weitergehen nicht zu denken was und was nichts anderes übrig blieb, als uns in ein schmutziger Wirtshaus zu flüchten, deren einziger Schmuck ein Bildnis König Ludwigs II bildete, den die Gebirgsbewohner nicht vergessen können. Hier sasser wie 2 Stunden müde, frierend, niedergentlagen. und zusammengeklappt, ein schänderhaftes Pfingsten. Wie waren eingeregnet, wie könnten weder vor noch rückwärts, da hiess es: was thus? Willy schimpfe auf Salin’ che Art, ich flückte auf Singheiner über Weise welcke Aktorde das gab, das Könne Ihr Euch wohl denken, Wie schalen wir uns in die roten Plüschmöbel eines Roth' schon Wagens! Wie waren der Verzweiflung nahe, als endlich ein Einspänner die Landstrain daher gefahren kam. Wie unterhandelten- 6 Mark an ein und in einer halben Stunde waren wie da, von wo wie ausgegangen. Wie schrumpften Kleinmut ordentlich ein, das Water würde immer des über und als uns die Gebirgs bewohner ganz derb tae Herschweif versicherten, dass das Wetter so re anderer könne, da pakten wir unsere sieben 7 ten, liessen unser Billet, das bis nach Füssen fahren und rufschten in 4 Stunden nach Münthen Zurück, wo ich mich im Capi Leitpoli an einem englirten Kostbraten mit Remoulade wieder aufrichtet Das war unsere Spirgstfahrt, die wir so statz unter nommen, für die wie allerhand Ein Hause gemacht, hundreise billets genommen, fressalien gekauft haben, Am anderen Morgen lachte fröhlich die Sonne vor entgegen und ein Weter, wie man es nicht schöner denken kann, traf was Herknirscht in München. Noch nie hat mich Geld ausgeben so geschmergt, wie in diesen Tagen, da ja alles neuig und wirklich zum Fenster hinausgeworfen war. Die Kosten betragen rund 40 Mk. Ich will sie Euch aufrechnen. Ein Gebirge hütl: 2. 1. 50 Eia Stork regendichte Toppe, die kein Tewiss entbeten darf: I. Eine Ein Rücksack: v. 50 Biller 9. Nun kommen die frewahlen 1 Wurss 2. 20 3. Semuel lagnae. 1. Das macht zusammen: M 29. 29. Nun kommen noch die Kosten dazu, die das Überw. Fahren u. Essen machen, also rund M 40. Ware schönes Wetter gewesen, dann waren diece M. 40 auf's beste angebracht gewesen, so waren sie - ick meer es leider sagen- völlig namens verausgabt, abgerechnet die M. 29., die sich auf Dinge beziehen, die einen bleibenden Wert haben und die ich mir unbedingt anschaffen müsste, wenn ich Ausflüge machen will. Ick kann er Papa nicht verübeln wenn er, liest es diese Angaben, in eine etwas üble Laune geät, aber es muss eben das tenflische Ungeschick bedenken, das auf unseres Reise rükte und des jedem passieren kann. Es wäre mir lieb, wenn mir sapp die Summe bald zurückerslaken wollte, da ich ohnehin in diesem Monat durch da das Sohlen dreier Stiefel(M 10.-) u. doch Wänke. lassen erhebliche Ausgaben hätte. Es waren mir III. für Pfingsten 100 Mk bewilligt, davon gehen nur die 40 Mk ab. Ich stelle es natürlich Papa anheim ob er mir die übrigen 60 Mk für verflügt noch geben will, die ich bei günstigem Wede jeden Samstag(den ik frei hab) u. Sonntag machen will. So will ick morgen nach Tegeratee und von danach Schlierke- ein wunderschöner Weg! Hier gleich davon Ich lege heute eine Photographie von mir bei die Euch, so hoffe ich, recht viele Erlage macht. Entschiedet, ob ich mich etwas veräuders habe, das Bild ist sehr gut getroffen. Gefertigt ist es draussen in Nympfenburg, wo ich diese Worte mit Siegfried u. Major Reber war. Haft keine Angst, des Her verführte mich nicht höchstens weckte er in träfliches Begehren nach Bralswüstel, deren Zubereitung er umständlich und mit grosser Genauigkeit haar klein auses nandersezte- und das in der herrlichsten Naturumgebung, linke mitten durch Wald und Gestrüpp ein Flüeschen ich sich schlangelte rechts hohe Tannen stolz eingereagten u Hintergrund in schwachen düftigen Umristen die begrifhinüberlockten zu ihrer wilden Schönheit. Gestern was ich mit Siegfried im Löwenbränkeller wo 1 war, das aber ganz übertönt wurde von dem gen Treiben und Masskänglärm unten im Garten Wir blieben über 2 Stunden da draussen in der besten und schönsten Unterhaltung. Treske wäre sehr gern mitgegangen, doch war sie von einer Cafégesellschaft, die die Mittags mitgemacht, zu müde und abgespannt. habe diese Worte schon zweimal bei ihnen zu Nacht u immer sehr gut. Das kleine Elsbestehen leistet eere die fröblichste Gesellschaft. Es ist immer geschaftig Wenn nicht mit den Händen so doch mit dem Kunde, der beständig geht; es ist überhaupt ein äusserst lebhaftes Kind und Scheinbar rechts gescheit, jedenfalls hat sich Lilligchen recht sehr anzustrengen, um der schönen Elsabeth die Stange halten zu können. Wie geht es denn der kleinen Lilly Sie muss doch jetzt recht gut sprechen. Louise schrieb ich gestern auf dem Löwen bränkeller eine Postharte, das weies ich nicht, ob ich sie abschicken soll, da sie etwas verfänglich ist. Siegfried hat sie zwar auch unterschrieben doch faudere ich noch, sie an ihre Adresse gelangen zu lassen. Auf der Karte ist nämlich ein Storch abgebilden der eine ganze Schaar Kinder den Schnabel hält mit dem Verschen: Werde mir demnächst erlauben, Neine Aufwartung zu machen Die weiblichen Mitglieder dieser Kinderschaar hete ich alle durchstrichen, sodass nur lachende Buben köpfe geblieben sind, hoffentlich nimmt sich Louise diese Mahnung zu Herzen Kommendes Montag steht mir ein hoher Glasse bevor: Her Golther hat mich durch Siegfried eingeladen, an einem Gesellschaftsabend des Wagnervereins teilzunehmen Das ist eine höhe Ehre, was man bedenkt, wer an diesem Abend erscheint u. a. wird Herr Siegfried Wagner, der Sohn Richard Wagners, erwartet, ferner Herr HofKapellmeister Fischer, der berühmte Gura, Fräulein Ternina, Dresler u. s. w. laute Klangvolle Namen 10 denen mein Name gar armselig sich ausnimmt. durch Schön wird jedenfalls auch da sein, Übrigens dieses Herr hier gar keine Rolle höchstens nur denjenigen Künstler, denen es Geld pumpt. Die nehmen ihn noch nicht einmal ernst, machen tig über ihn und aber seine Ansichten, die es es vortsagen soll ohne dass doch etwas hinter ihnen l ick hørte, kommt Betraw nächste Wocke Schön wäre es, wenn ich das auch einmal Sie hören könnte, Papa wollte ja doch mit mir, wil hierher kommen, nur kann er seine Absicht dem prächtigen Wetter ausführen. Er kannte dieses leichten Herzens hier her kommen, brauchte keine altausse Klaren u. Konate sich wirklich vor Herzen treuen, was er ja so sehr verdient. Und nun schliesse ich Euer Hugo Meine Lieben. Ich sollte Euch eigentlich recht höse sein denn, abgesehen von Geldbriegen, bekomme ich nun seit geräumen seit, besonders von der lieben Wama, die auf den Glüschpolsten des Rotschen Wagen etwas ukelbfaal geworden Zu sein scheins, nichts als hästig behitzelte Karten, auf denen auch nicht eine Neuigkeit steht. Det denn Worms eben so arm an interessanten Vorgangen? Das Kann doch nicht gut sein, da meiner Berechnung nach in dieser Zeit die Frage, ob Frau Wolg zu Ehren grosse Abstiedrechten gegeben werden sollen, actuell und trennend hilie muss. Nie ich hoffe, in dem nächsten riefe, den mir Papa und Rama übreiten werden, führliches über diese Verhältnisse zu finden. ergangene Wocke stand unter dem Zeichen "den wir am Dieustag Abend nur schweren lichen liessen, denn die üppigen Gastmalen, die 2 Schwager uns spendiert habe, waren gar zu den aen Lade des Monats. Wir haben uns übernisiert, es wird Euch gewies, Vieles erzählen, He ich auch nur die Hälfte vor dem zu glücken en und ganzen war es recht solie, er wachte Luitpold nicht all den schönen Kellnerdanen Doch ich wie nichts aus der Schule t ! Soantags waren wir mit ihm im wie der hier in vollständig neuer Ausstatung rd- deese kortet, retenbei gesagt, 30.000 Mk. tung, die an die Bayrenthen heranreichen soll, idios, dass selbes der verwöhnte Frankfurter als so bald etwas imponiers, überwältigt was Schönkeit und der herrlichen Rüsich, die man ad zu hören bekam. Ausser Lohengrin sah ich in noch Rheingold in der denkbar besten Die Ausstattung hat hier Wieder gewirkt seinen Augen nicht, wenn man all den sag siek, der das schier unmögliche zu it. Garten sah ich im Gartnerplatztheater ab modvae Jugstück: Die Tugend das seinen Sieges lauf eben über alle Bühnen macht mir unbegreiflich, denn bei all der Poerie, die im Stöcke stecht, der grosse Beigah ist mir unverständlich. Das Stück wurde nicht besonders gegeben, Paul hat es in Frankfurt jedenfalls in besserer Besetzung gesehen. Aber jetzt zu Stoffen, die auch mehr interlesieren. Vorgestern weitte ich das berühmte Künstlerfeil in Schwarelk, die sog. Haben schaden feier, mit. Leider wurde die Geschickte, die so schön geplant war, ganz sämmerlich verregnet, ein Glück nie, dass gerade, als der Ganzpunkt des festes, die Erstürrung der Burg durch altdeutsch gekleideten Künstler, stattfand, des Wekes, Ritlen habe und auf Kürze Zeit seine üble Laune ergass. Dem fess Wohnte des Prinzregens bei, den ich in nächster Nähe, von Kopf bis zu fün, sehen konnte. Mir that der alte Mann leid, der über eine Stunde lang auf dem nassen dochweichten Erdboden stehen musste und so thun muerte, als habe er noch Vergnügen daran. Er ist nicht beliebt, auch kein einziges Hocherklag, als er an einem Kiespänner einfuhr, man that nur ganz gleichgültig seinen Het ab. Auch ich grüsste ihn recht collegialisch, was mir einen freundlichen Dankesgruss eintrug. Trotz der schlechten Wetter bin ich froh, dass ich dem feste bligewohnt. Es war ergemein interessant. Soviel berühmte Menschen waren da, dass man sich nur in Acht nehmen müsste, auf keinen im Gedränge zu treten; sie sehen alle in der Nale betrachtes so Kreuzfidel und ungemütlich aus dass man, ihnen unmittelbar gegenüber, gar nicht den heiligen Schönes führt, den man vor deren v Bildern empfindet. Aber was gelten deese leiten neben den entpückenden Schönheiten, die und fülle sich vorhanden. Wenn ich eine on heiten so recht bewenden wollte, schwups, eine andre da, die mich noch ulte eodem ik vor lauter Catzücken zu gar un kam, es waren wirklich Damen da" waren, wie die Fräulein Hilda Joseph und 9- und das will doch viel heissen. Sie le— es waren meisten Malespanen und als mit ganz berücktigtem Namen- in in leichten Nixengewanden herum, bis sie sich amenthaten zu einer großen Schaar und ten Vorplatz der Burg malerisch gruppierten einzig- herlicher Anblick, der, trotz des Weters, das Augt blendete. Tit vergesse ihn er das Schöneke was ich bis jetzt gesehen ohne Frauen schonheiten, da oben standen mit lieben Stimmen einen weermütigen Nixensang bei dem man ordentlich der Meer rauschen hörte einen leichten gazestoff anmutig hin und ten sodan er aussah als schwetten sie ölken und Wagen. Ach, für mich schwetten, Wolken- ich sah sie nie wieder, nur örigia, die schönste sah ich noch einmal. lich griff ich an den Hut und grüsste sie "an mir vorbei schwebte, wie von der Nacht der Schönkeit ergriffen. Wenn einer seinen Qlanten an die Menschkeit verloren, dann soll es deese Schönheiten bewenden es wird curiert, ob versichere es ihm. Da habe ich einen langen Gedankenstich gewäckt. Der soll bedeuten, dass ich an dieser Stelle die Feder auf einige Augenblicke niedergelegt und noch einmal im geiste die gesehene Schönheit geacht Neben den Eindrucken, die ich auf derem Künstler gewonnen. feste sind schon längst die vielen anderen verblasser die vor 8 Tagen bei der Leichnamsprocesside und vor etwa 3 Tagen bei der glängenden Frühjahrsparade auf mit gewirkt hatten. Ihr seht, dass mein Münchenen Leben reich an Vergnügungen aller Art ich nichts versäume, um meiner werden Perkennen zu bereiten. So will ich morgen schon gesetzt, dass das Wetter gut ist, was leider warten ist auf ein ungarischer NationalGrünwald, einem wundernehmen Ausflagsort bis Nachts 2 Ktr. dauert, wenn möglich Coulissen noch länger. Ist ex Schlechter Weker so get ich in die berühmte Münchenes ich immer eine lustige Cumpenen antreffe, + jügelt, kann ich Euch gar nicht bei lich lustige Augenklicke wie ich sie dort hab’ ich ich noch nie erlebt. Meistens es bekätige Münchener Familien da mit 1 alten— nur keine Angst— , mit deren es 12 Uhr geschlagen hat, ein lustige beginnt. Zg, das ist das Münchener Leben, in höre ich aber auf zu schreiben, denn Dass ich schon in gewissten Betracht viel geschrieben, ich hoffe, Ihr werdet i nicht erstehen. frid nebrs familie geht, an einer wohl, könne heute, denk' ich, wieder hin. Der Abend, den wir mit Betram bei ihm vertracht, was sehr schon, zu einer genauen Beschleibung desselben reicht meine Zeit nicht nicht, da ich jetzt zur Universität muss um meinen lieben Herrn Prof. Brentano zu horen An Louis schrieb ich gestern einen 10 seitigen Brief. Viele Grüsse, Euer Herrn