de la Ces de la No 460 1030 hier Hyrn Halt's Manl- und arbeite”, Carlyle Vader Ranke, Weltgeschichte: 9 Theil. Vorwort pag XIV Die Verschiedenheit der Epochen beruhs darauf, dass aus dem Kampf der Gegensatze von Freiheit und Notwendigkeit andere Zeiten, andere Zustände hervorgehen. a.a.b. pag. XV. Die Universalgeschichte begreift das vergangene Leben des menschl. Geschlechts, und zwar nicht in einzelnen Beziehungen und Richtungen, sondern in seiner fülle und totalität. a.a.b. pag. HVI Meiner Ansicht nach müssen wir auf zwei Directiven ausgehen: Er forschung der wirksamen Romente der Begebenheiten, und Wahrnehmung ihres allgemeinen Zusammenhangs.... Die Beziehung auf ein Allgemeinhann der forschung keinen Eintrag thun: ohne jenes würde diese erhalten, ohne diese die Auffassung in ein Hirngespinnst äusarten. In der Tragodie giebte keine reinen Tone, die nur eine Stimmung ausdrücken, rie müssen gewischt sein, ein schwüler Hamk, ein düsteres Gefühl mein, wenn auch noch so unmerklich, wie eine stille Ahnung aufsteigen und auf das kommende bis malend lindenten. Die Stimmungen, die kommen sollen, sollte immer, gleichsam den keine, im Vorhergehenden verborgen sein, der Richter von Zalamie von Calderon(Aufführung in München Weltam 4 Mai 1894.) Das Schauspiel, so genial es auch gesteldet und sie mit feinem und gemütlichem Humor es durchwirkt ist, mutes was doch in dem Austrag des Confliktes fremdartig und wenig befriedigend an. Die Lösung durch die Miede des Königs ist keine Losung, wie wir sie in modernen Sinne verlangen, der die poetische Gerechtigkeit zwar nicht leugnet, diese aber doch nicht darin sicht, das sie von ausserter, dort edre zufällige Anwandlung von Milde und Gute in dem Herzen eines Königs und dazu noch eines spanischen König, wie der Spreut eines Polizeimenschen vollzogen wird. Das Halten der pret. gerechtigkeit haben wir einzig in dem Kampfe zu erblicken, in den ein Mensch, der gegen die sittl. Weltordnung gehabert, mit sich selbst gestägt wird. So wirkt sie in Richard III, so wirkt sie in Marbeth, so wirkt in allen tragischen Großen. Man war über Herrn Schneider= Leistung, die den Pedro Crespo gab, entzückt. Ich fand nichts besonderes da dem Künstler, im Gegenteil, weil dünkte, dass er seine Rolle gar zu oft in's Triviale und breit Humoristische zog und den von tragischem Weh durchgitterten Ton nur unvoll kommen traf. / Sardons,"Madame Saas gêne". Thypisch für unsere moderne Welt und Mennsenanschaug, die am gevialen Menschen nur seine intimen Allüren, wie er sich giebt, wenn er zu Hans ist, beiderndet, soll der Damen nicht das geniele ruponiers, der kamonische Geiet, sondern einzig seine Bewegungen u. d. w. also alles, was äuverlich./ Das Stück ist ein, Markwerk, litterarisch ganz belanglos – auf den Glanz der Toileken und schön gebanter Bauten kommen hier alles an, darin liegt sein Erfolg, seine Wirkung. Herr Possart, der der Napollon gab, oder besser: die satirisch gemeint, Carrikatur, dieses Helden, vor allzu comödiantenhaf und unnatürlich. Sein Spiel brachte mir, der ich von Postart das Höchste erwartete, eine arge Enttäuschung fräulein Heese als Radame sans gêne"war reizend und ganz für die Roke geschaffen. Sie hat etwas ungemein liebenswürdiger in ihrem Spiel. Die Ausstattung natürlich grossartig. Tatne: Die Entstehung des modernen Frankreich. II, 3, Bpag. 114 Logischen Aufbau eines vereinfachten rechtlichenêrz; möglichste Anpassung des lebendigen Indic. an diesen Appur; Einmischung der öffente gewals in alle Gebiete des Privatlebens; Ausübung eines Zwanges auf die Arbeis, auf den Tauschverkeh, anf den Besitz, auch die familie, auf die Erziehung, auf die Religion, aus die Seiten, auch die Gefühle; Aufgehen des Individuens in der Gesammtheit; Allmacht des Gesetzes; so fasst der Takob. das Staatswegen auf. Diese Anfassung ist die denkbar rückläufigete, denn sie will die moderne Menschkeit zu einer gesellschaftsform zurückfüren, mit der es seit 18 Fakkenderten vorbei ist. im Wasser ertrinkt, wer im Kinde rüdert: den Tötel alles, der totgeweiht Fáfaismøl) Die Nibelungen von Hebbel I. Der gehörte Siegfrid", das Vorspiel, leider zu sehr an epeicher Breite, um dramatisch wirken zu können; zwei Epählungen, die Volkers von Brynheld und die Siegfriede von seiner Druckentötung, der Gewinnung des Horts u. seines Besuchs bei Beynhild, sind zu viel in dem kleinen Spiel. Man hat in dem Vorspiel einen Teil der Exposition zu sehen, die uns— das ist entschieden ein fehle- erzählend übermittels wird, dann sind amt Motive navollkommen ausgeführt. So sagt f. A. Siegfid Denn Brynhold rührte, wie sie droben stand In aller ihrer Schönheit nicht mein Herz, Und wer da fühlt, dass er nicht werken kann, Der grüsst auch nicht. Hier wäre doch des genauern auszuführen, warum Siegfrid die weitberühmte Brijehild, die in ihrer Schönheit, vor allem aber die ihres Stärke, doch naturgemäte einen unwiderstehlichen Reiz auf Siegfr. ausüben sollte, auf Sigfid, den"Kuhren" in der Tarnkappe Recken, verschmäht. Übrigens ist der Besuch Siegler bei Bruynhild eine dichtwiede zuthet, in der deutschen Überlieferung fehlt der Besuch gang u. in der nordischen die nicht als quellenrein zu betrachten ist, fällt die Tarrkappe weg, ist von ihr gar keine Rede. Dass Siegfr. von diesem Besuch und zwar in dieser vom Dieben erfundenen Gestalt Gräthes geglaüte redes, hat wohl darin seinen Grund, um die Regetenerlichkeit der Walküre besonders hervorzuheten u. glaubwürdig zu machen, ob dies besonders geschickt und wirksam ist, ich zu bezweifeln. Früher war der Dichter ein schöner Tungling, das stolze Haups von hellen Locken umwalt, das Auge in holdene Nahnsinn vollend. Ein Blick aus schönen Angegoes da ihn dichterisches für, dass er Himmel und Erde zusammenwassen liess da glühender Begeisterung. Und hende? Meede und abgespannt schleibt immer Dicken durch dunkle Stieren, fürsteren Blick, den Kopf zur Erde geneigt und als Ausdruck seines prometheischen Trotzes: die Hände in den Horensenten. Kem Blick aus schönen Hagen mehr ausfacht sein dichtswieder Entzücken, ihm kommt die Masse nur da noch freundshagelich= hold entgegen, wo ein Truckere seiner stückigen Ahem ihm in's gesicht selagen lässt, ein Wahnsinniger an Rückwärkeleiden crepiert oder eine Hure nach auf dem Bede liegt. Früher der Castelssch Knek, heute ein. Pfuhl: Der Kampf unserer Jüngsten gegen die Klassische Form, gegeb die peetische fassung eines Kunstwerke entspringt nur so oft der Unfähigkeit, in diesem Sinne schaffen zu können. Ich kämpf ist der Ausdruck ihrer Impoteng, die ein dreister Sturm und Drang nur vertecken soll. Die Revolution, wie sie so jäh gegen den dero im Dräma aufgericht u. nächste Alltagsprosa in eitlem Dünkel fordert, hat zum guten Teil ihre Ursache darin, dass die Leuteten, die so gewaltig gegen das unnütze Ding, Poesie u. Vers genannt, anstürmen, eben nicht dichten können. Wir sehen auch hier: Kampf um das Existenzchen Concurvenzneid, voilà tout. Des Unterschied von der Kaufmannischen Concurrenz bestets nur darin, dass dieu sich ausstehlenlich gegen die Lebenden werdet als diese nur aus den Kampfesreihen zu drücken rückt, während— sagen wir— die ideale Wütel. Concureng sich selbst gegen die Toten noch wendet und diese von neuen immer wieder totschlagen wäre. Es hilft nicht, wenn jeden Tag so ein sturmisches Junglingschen im Café bei der Helungs und die Wiener Carrikaturen in der einen Hand, einen Schiller u oder Goette Kopf eo tortue vergehet, es hilft nicht, wie die Köpfe des HAydra, wachsen sie immer wieder hervor und verwirren die armen Litterättchen, die dann ferner und seiner wieder die Todeschängel des Haad nehmen müssen. Heinrich V von Shakeepeare, für die deutsche Bühne bearbeitet von Franz Dirgelstedt. Verfalls Shakespearckühne hat der vorntinierte Possart begraben. Man geht wohl nicht fest, wenn man den Grund dafür nicht gerade zu keinem Erwägungen sucht, vielmehr in einer allzumenklichen Eigenschaft, die gerade beim Schauspiek weist so sterk entwickelt ist und besonders bei diesen Schauspiele, dem sein Directoriat gar verwirrend in den Kopf gestiegen ist. Shakespeare in der Unform aufgeführt, wie dies die Shakespeare unter der vereinfachte Einrichtung u. Ausstattung zu erreichen suchte, schließt torenke Virzuosenstücke aus, da giebt es nur selten einen rhekorischen, vollklingenden Abgang, der wie ein Blitz in den Zunkanrauen fährt und die leicht zu bewegende Masse zu glühender Begeisterung entzündet. Shakespare, der unverfälzte Shakesperrs, so tief er amt da die Schauspielera geblicke hat, für Verwesendücklein hat er keinen Sinn, er liebt die Einfachter, die gewaltige Unfachheit das ungestwirkte wirkliche Sein. Diese Wesen dünkt dem pfiffigen HerPossart nicht Zeitgemäss unter, er liebt die Meiningerei und das schellende Vertuorentum, auf das er nur einmal nicht erpütten will. Then hat 1 die einfache Thekespearebühre keinen Zweck, der Einzelne kommt darin nicht mehr so recht zur Gültung, die Vertuosenkomben, die glänzenden verwitt Angänge sind verfahret – das vor Zeitgemann, darum zurück zu der allein seligmachenden Ausstellungstätel und zu den alten Beurteitungen, die dem Victuosentum seine Sprünge lassen. Die Dingelstedtsche Bearbeitung, so glücklich sie auch in einzelnen Kommenten ist, wirkt den ganzen unbefriedigend. Hrk. V. ist im strengen Sinne kein Dame, sollte nach Shakespaar Abrecht wohl auch keiner sein, es ist ein breis angelegtes Charaktetold, das von vorschweis fertig vor uns steht, das nicht in seiner Entwicklung uns gezeigt wird, sondern nur in verschiedenfasser Beleuchtung! Diegelstedt wollte eine dramatische Einheit hervorbringen, die Arbeis gelang ihm nicht, er hat das Stück da Stücke geschlagen und mit kalten Fiegen die feinen Contraste und Nuansen gestört, die uns der Stück so wert machen. Er hat selbstständige Einnhaltungen sich erlaubt, die nur als ein unberechtigter Eingriff in Shakespeare Geist queten können, u. anderes eits Auslassungen gemacht, die wir dringend gewünschs hätten. Der köstliche Hümer, der so gemütlich durch das Stück sich hinzieht, ist nur zu oft beschritten, ohne doch dann einen Knanklerste Zweck gedient zu haben. keh V, so, wie er ist, in seinem Quaten Nebereinander, kann u. darf nur auf der Bühne aufgeführt werden, für die er geschrieben ist, sonst kamerlich wirks er im halsten Grade undrametial, als ein unverhandene Zusammenfassen von Bildern, die einzeln für sich, die hohe Künstlerinde Bedeutung Charakos der Dramas, die in der feiner Gegränderstehung der franpor. u. engl. Theater liegt, ausschliessen M. G. Conrad: Ketzerblut pag. 233. Ich fürchte, dass die Europäer der nächsten Zukunft überhaupt ganz andere als literarische Sorgen haben werden. Und mögen in dieser Zeit der Umwälzung die herlichsten Wunderwerke der Poesie erblühen, kein Mensch wird Augen haben ihrer zu achten, bis die Drangsal vorüber" Wie verleugnet man am besten seinen Maste und schätzt sich vor den Rufe eines Nachahmers? Man Kritisiert ihn mitleidig lächelnd, behandelt ihn ironisch, schlimmte falls lästert man ihn. Wie verdeckt man seine Schwächen und Blössen? Man schimpft recht dort und kräftig auf sie so erscheint man als Held und Unfehlbarer, so fødre ungeschein der aufskratende Recht den individualität, wenn Du zittend die Augen niederschlage), trifft die ein strenge scherfer Blick. Schimpfe recht derb und kräftig auf sie, so erscheinet, du als Held und bist ein Liebling der Starken. Jocke, Wenn du fükler, dass du schwertet heit, das jedem, der streng u. scharf diese auslückt, zitternd und erwesend die Hügler niederschlaget, dann fordere negestenen her Recht der individualität und lache über all die, die, wie du, nicht wegen, aufrechten Gänger durch Sie Strasser zu gehen. Haltes"Ingen" sah ich gestern zum ersten Male im Gartnerplatzsteater (3. Juni 1894.) Es war das erste naturalistische Stück, das sich auf der Böhne sah und ich muss sagen, das Stück hat mich nur weiter auf dem Wege getreten, der ich eben abreits von der Moderae gebe. Da"Liebesdema" hat in Berlin über 100 Aufführungen gefunden- ein Erfolg, der sich hörteten nis dem von"Charles Tante" messen kann. Das ist eine Rekleine, der sich sobald kein Publikum entziehen kann. Ich glaube sagen zu dürfen, mildestens die Hälzte von dem rauscheiden Beifah, der guten Abend jeden aktschluss folgte und sich am Ende zur stürmischen Begeisterung steigerte kommt auf Rechug dieses, über 100 Auführungen". Ich constatiere dass mich die gestrige Aufführung dieses ganz im Geiste Ibsens u. Hauptmanns geschleffener Stücke vollends von der naturalistischen Dortin, die in Wort und That die nackte Wirklichkeit, die nüchternste Allwegsproze forders, abgebracht hat, dass ich mit nun an einem praktischen Beispiel überzeugt habe, dass diese entaltbar. Man krämte nur"Romes und Tulia" das wohl ja auch ein Lieberdrame, mit diesem"moderne" Liebesdrame zu vergleichen und man sieht sofort, sie absurd dieses Naturaliamus am Ende isten das auch nicht der griagst fortschik derselbe gebracht hat. Ich lass er mir nun nicht mehr abstreiten: wir wollen den Theater eine Verklärung der Wirklichen sehen, ein Erheten desselben in eine höhere Sphare Kurz wie wollen Knoss und keine rückten Wirklichkeit. Ich kann mir nicht helfen: Kölnen und Iulia in seinem Tambenton giebt mir immer noch Wahre das Wesen der Liebe wieder, laße mit dieser viel tiefer Fühlen, als die abgebrochenen Naturlaate und ungesprochenen Worte dieser Lündramer. Trotzdem sterkt in dem Stück Poesie, niemand wird dies in Abrede stellen können und ein Stimmungspäuter, der erwärmend wirkt. Amt, was die dramat. form anlangt, muss man zufrieden sein, wenn auch in Abrede gestellt werden kann, ob die treite Stungsmalerei eigentlich dramatischen Wert, hat ob nicht hier eine Vereischung und Krwechselung verhiedener Kunstgebiete vorliegt, von der es jüngst Hermann Bahs gesagt, sie sei ein Charakter der modernen"Verfalls poesie". Der letzte Akt wirkt entschieden am meisten, hier vibriers ein grosses dramat. Temperament, das noch auf grosses hoffen lässt. Dagegen lassen die zwei ersten Akte dieses nur ja oft müssen, auch hat man in dieser der Gefüre, als ob nicht alles so acht und vorm empfanden sei als ob verschiedene Rolive ungestaltet geblieben wären, wenn nicht Ibsen u. Hauptmann gelebt. Entstieder fein Kunstlerisch herausgearbeitet ist der Gegensatz Zwinden dem fanatischen Caplan, der am liebsten dem Frühling zu blücken verbieden möchte und dem jungen Liebespaar, in dem die Natur angezügelt wirkt, in den die Liebe erblick, wie drancken in dem werdenden Frükling der flieder. Summa ein sympathiales Stück, das aber trotz alledem nicht diese Begeisterung der dien, die den allentheben ausgegengebrecht wird in einer Weise, die auf die verthel. Bildung der Publ. erklärme Schluße fülst. Wie man gar diese dramat Idigke da ihrer Verfald als der erste Korgewas einer neuen Dichtung, als ein echsdeutetes, nationales Drama feier konnte, ist mir unbegreiftlich die solltes schreiben, wissen entweder nicht, was deutret ist oder sie schwetzen. Beides ist läherlich Leo Berg in seinem nagemein interessanten Buche, der Naturalismus, zur Gsgekologie der modernen Kunst", sieht in dem Naturalismus als ein Streten und Sehen nach Natur zurück eine Art neugeboren Romantik; eine feine Beobachtung. Ein schöner Wort von Berg, pag 17: Ihr(der Knuet) Reich ist eine Sphäre, die vielleicht erst nach Jahrhunderten von der Wissenschaft ausgemessen und von der Sultur angebaut wird. Leider gehört Leo Berg zu dem verhängnisvollen Jarathustraaffentum das sich in denkler Geheimnisthurei und gewichtiger Andenburg nicht genug thun kann und das in dem Streben, unbedingt originell und nentonend zu erscheinen, zu den abgeschmacktesten Bilder und Vergleiche verschuldet, so z. B. auf pag. 34 nennt steht der Komisch wirkende Satz: Jean Paul z. B. bedeutet das Nach mittags erkläschen, das die deutsche Litter. sich gönnte. Es ist etwas ganz naerträglicher bei den"Zurathustraaffen", hinter dem kleinsten und Unbedenkendsten ein gewaltiger Geheimer, eine schwerhaft grosse Idee zu sehen, sie betragen sich hierin wie ein Kind, das oft aus dem Kleinsten eine furchtbare Wichtigkeit bellegt. Börne: Briefe aus Paris, XIV 17. N. Diese Menschen(die Industriellen gf), die 15 Jahre lang gegen alle Aristokratie gekämpft— kaum haben vie gesiegt, noch haben sie ihren Schweiz nicht abgetecknet, und schon wollen sie für sich selbst eine neue Aristokreten bilden: eine Geld-Aristokratie, einen Glücksvitterstand Es ist ein erwärdiges Vergnügen, wenn man bei einem Kunstwerk sich um eine Frage beantworten will: StuentEs mit der Wirklichkeit überein oder nicht Der Kaufmann vor Venedig Der Theatergekel trägt die Bemerkung i für die Darstellung eingerichtet von Gast Possart, das heim auf gut denkeit: für mich eingerichtet von E.R. In der That, die ganze dramat. Thätigkeit, die Possart an die Bearbeitung des Kaufmann gewaadt, cistreikt sich darauf, den Skylock, den er cveiers möglichst effectvoll und zum Nachtheil der anderen Mitwirkenden heraus zuarbeiten. So hat es der große Possert meiderhaft verstanden, das Stück in der Weise zusammenzuschneiden, dass es ihn Akt das letzte Wort, wie der terminus tähnicers lautet eines aßertvollen Abgang hat. Es ist"widerlich dieser Rietungen". tenn, das der sich spielt, wie aber den Intensionen des Dichters gemäss. Geldes, Possert, het grossartige Momente in seinem Spiel, die ganz hinreissend waren, im Grauen u. ganzen aber war sein Spiel gefallmühtig übertreben und selten er im Einklang mit der Forderung des Dichters. Bei der Lascenierung meinte sich der Mangel der geseiteiligen Butae wiederum 1ch führte, ich Tage, ohne Shakespeaubuhre kein Shalespeard. Die Auslauung war natürlich forbenprächtig über alle Rassen. Mes wäre Shakespeare in seiner reinen Gestalt ohne dien zuerstatten und Jascenierung lieber gewesen.— Klau sollte meinen, Possert hätte, ad suam majorem gloriam abrichtlich minderwertige Dassteke gewählt, sie befriedigten kaum, von der zwischener Wogenhae muss man besseres verlangen. Viele was possensche übertreten, 1) der Göbbe des Herrn Traukös, vieks maniviers gegeben, wie die herliche Parzia der Frl. Blaud, die sich gar zu schmacht Coppier betrug und nirgends den hehr stolzen Ton, den die Liebe nur so schenigenden zu machen würde, traf. Vollends befriedigte er, die Tessica, der Frl. Schloss- ein herrlicher Rädchen, das wunderbar ihnig spielte. Schade, dass in dem Herrn Pindo(Lorecpo) ihr ein so schlechter Partner gegeben war. Belustigend wirke auf mich die Prüderie, die allenthalben zu Worte kam. So was natürlich vor Sie Rede dem"Bettgenossen", man sprach vor von„Hausgränen“— nun, das Bockfischehen wurde ja was gemeint war. Ein Schones Wars bei Buckle pag 280 II. Aber er(Voltaire) habe mit Leuten zu thun, die Keiner Beweisführung zugänglich waren, Leute, denen ihre angetragen Verbetrung für das Albertum vor zwei Gedanken im Kopfe übrig gelassen hätte, nämlich, dass alles Alte richtig und alles Neue unrichtig sei. W. H. Riehl: Cultusstudien aus drei Fahrhunderten:"Die Napolovisch "Kunstepoche" pag. 160. Der nation Ruhm ist ein hoher Ding, und das wird die Kunst zur Bukldirne erniedrigt, so man sie blos um des nationalen Rühmer willen betreibt. Die echte Kunst kann nur aus einem Grunde geübt werden, nämlich aus der reinen Freude und dem vollen Genügen an der Glisserfällter schönen Form, aus dem handeln Triebe, die Harmorie und Herrlichkeit von Gottes schöner Weltordung auch in dem Kleinen, in sich beschlossenen Gebälde der Meurhenhard wiederpuspiegeln. Vor Alters sagte man darum, die wahre Kunst schaffe im Gottes willen. So selbste Seb. Bach drei mystirte Burhst aber, gleich als eine Wappen und Künstlerzeichen, über die Handschrift seiner Pastituren: S. D. G.- Soli Deo Gloria Boöne, Briefe. 24. p. 136. vom 16. II. 31. man muss erstaunen über diesen gesunden NeussenverskandWahrlich, unsere Staatsmänner, die Herren Schastiani, Guizot, sogar Talleyrand, konnten bei ihm in die Schule gehen. Und dieses sag. so gescholtene Volk erachtet man überall; man verachtet die retepahl einer Nation, der weder der Richtum das Herz verdorben, noch das Wisser den Kopf! Man klagt dessen wilde Leidenschaften an, weil es zu edelwürdig ist, gleich den Vornehmen seinen lieu Hass in Kleine Sitte zu verschließen, die man dem sorglosen feinde mit Lacheln beibringer kam! Kaa verspoket seine Dnurher, weil es nicht immer so klug ist, seinen eignen Vorteil den Rechte vorzüglichen! Ich finde wehre menschlicke Bildung aus den Pöbel, und den wahren Vöbel nur in den Gebildeten R. S. in der 4. S. S. S. C. JÄWIS 4. L. de la Votre est