wird, daß derselbe auch auf eine solche . LEITI 3924 Juris Made in Germany DEUTSCHER GEWERKSCHAFTSBUND DER BUNDESVORSTAND Frau Herta Gotthelf Sozialdemokratische Partei Deutschlands Bonn Rhein Friedrich Ebert- Allee 170 Ihr Zeichen Betrifft: Ihre Nachricht vom Unser Zeichen Fr- gM/ rB DGB 22a Düsseldorf, Stromstraße 8 Hans- Böckler- Haus Fernsprecher: Düsseldorf Nr. 8721 Drahtanschrift: Degebevorstand Düsseldorf Fernschreiber: 082-2851- degebe dssd Bankverbindungen: Bank f. Gemeinwirtschaft Nordrh.- Westf. AG., Düsseldorf, Konto Nr. 200 Städtische Sparkasse Düsseldorf, Zahlstelle 4, Konto Nr. 30511 Rheinische Girozentrale und Provinzialbank, Düsseldorf, Konto Nr. 31300 Landeszentralbank Düsseldorf, Konto 36/9513 Postscheckkonto Essen 695 41 Datum 30.Januar 1956 Liebe Herta Gotthelf! Zum Tode von Marie Juchacz sprechen die Frauen in der deutschen Gewerkschaftsbewegung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands ihre tiefempfundene Anteilnahme aus. Sie wissen, daß der Verlust dieser bis ins hohe Alter stets aktiv mitarbeitenden Vorkämpferin für alle sehr schmerzlich ist. Ihr Leben und ihr Weg sind ein Stück Geschichte im Kampf für das Wohlergehen der schaffenden Menschen. Auch die Hauptabteilung' Frauen' im Bundesvorstand des DGB hat in Gesprächen und Begegnungen mit Marie Juchacz aus ihrem reichen Erfahrungsschatz Ratschläge und neue Anregungen erhalten, die den berufstätigen Frauen zugute kamen. Die im Deutschen Gewerkschaftsbund organisierten Kolleginnen trauern um Marie Juchacz. Ihr arbeitsreiches Leben und ihre Persönlichkeit werden ihnen stets Vorbild sein. Deutscher Gewerkschaftsbund BUNDES VORSTAND Hauptabteilung' Frauen' i.A. Fungardtoring Gerband Miller ertrud Müller) Bitte im Antwortschreiben unser Zeichen nicht vergessen. Marie Juchacz Lieber Kurt Schumacher und lieber Fritz Heine, 26. Oktober 1947 Sun Ollenheime Heine Rückpracy To 3/4. Wh bitte entschuldigt diesen Brief. Ihr wart beide so freundlich, Emil und mir, die von uns erbetene Stunde in unserem Hause zu schenken. Wir waren und sind sehr dankbar dafuer. Das, und ausserdem die verschiedenen Veranstaltungen haetten uns vollkommen genuegt, um uns eine gute Erinnerung und einen neuen Auftrieb fuer unsere bescheidene Arbeit im Interesse unserer deutschen Gesinnungsfreunde zu geben. Es war nicht unsere Absicht in irgend welche organisatorischen Dinge hinein zu reden. Ich hielt es bestimmt nicht fuer richtig Euch mit Quisquilien zu behelligen, die wir besser hier allein austragen sollten. Es hat mir die ganze Zeit sehr leid getan, wie sehr Ihr beide, besonders aber Sie lieber Kurt ueber Gebuehr mit Dingen in Atem gehalten wurdet, die vielleicht im persoenlichen Interesse der verschiedenen Besucher lagen, aber mit einer vernuenftigen Verwendung Euerer physischen und psychischen Kraefte wenig zu tun hatten. Deshalb wird es mir sehr schwer, die dringende Bitte, die ich zu Dir lieber Fritz schon muendlich geaeussert habe, zu wiederholen. Ich hatte Dich gebeten, mir im Einverstaendnis mit Kurt Schumacher noch einmal eine ungestoerte Stunde zu geben. Ich will sie nur dazu benuetzen, um Euch ein Bild der hiesigen Zusammenhaenge zu zeichnen, wie ich es aus der Erfahrung kenne. Die sachliche Entscheidung liegt bei Euch. Nur damit Ihr dafuer alles wisst, was Ihr notwendig habt, um mit dieser Entscheidung das menschenmoeglich Beste zu treffen, bitte ich um eine Unterhaltung und stehe zur Verfuegung, wann und wo Ihr es wuenscht. Ich erwarte Euren Anruf und danke Euch. Herzlichen Gruss Eure Marie Juchacz Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands Hauptvorstand An den Parteivorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands Bonn Friedrich Ebert Allee 170 den 30. 1. 1956 EING 31. JAN. Erledigt: Liebe Genossen! Die Nachricht vom Tode unserer lieben Genossin Maria Juchacz haben wir mit tiefem Bedauern zur Kenntnis genommen. Zu diesem schweren Verlust, der unsere Partei, die Arbeiter- Wohlfahrt und damit die gesamte deutsche und internationale Arbeiterbewegung betroffen hat, übermitteln wir unser herzlichstes Beileid. Mit Maria Juchacz ist die Vorkämpferin der sozialistischen Wohlfahrtsarbeit dahingegangen, die sich mit ihrer unermüdlichen Arbeit unvergängliche Verdienste erworben hat. Seit frühester Jugend war ihre Arbeit Dienst für Sozialismus und Demokratie. Selbstlos stellte sie sich in guten und bösen Tagen unserer gemeinsamen grossen Sache zur Verfügung. Sie legte den Grundstein zu der heute so bedeutenden Arbeiter- Wohlfahrtsorganisation, und mit diesem Werk hat sie ein Denkmal geschaffen, das immer mit ihrem Namen verbunden sein wird. Wir alle, die wir Maria Juchacz kannten, werden ihr gütiges Wesen, ihre lautere Persönlichkeit nie vergessen. Wir sind gewiss, in ihrem Geiste zu handeln, wenn wir das von ihr begründete Werk ausbauen und damit die Arbeit in ihrem Sinne fortführen. Frankfurt am Main In Anteilnahme Ham Falen ง учіки V. 28218/55 . SOZIALISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS SEKRETARIAT DES FRAUEN- ZENTRALKOMITEES WIEN I, LOWELSTRASSE 18/ TELEPHON: U 21 6 20 An die Sozialdemokratische Partei Deutschlands Frauenbüro Bonn Friedrich Ebert Allee 17/ Liebe Genossinnen! Wien, den 2. Februar 1956 -6. FEB. 1956 Mit grosser Trauer haben wir die Nachricht von dem Hinscheiden unserer unvergesslichen lieben Genossin Marie Juchacz Ju cha c z erhalten. Der Internationale Sozialismus ist durch den Tod dieser Vorkämpferin um eine ihrer grossen Gestalten der Frauenbewegung ärmer geworden. Zur Stunde, da im Krematorium Köln die Trauerfeier um die von uns so geliebte und verehrte Freundin Marie Ju chacz stattfand, war das Frauen- Zentralkomitee versammelt und hat in einem Nachruf der teuren Toten gedacht. So waren wir in dem Schmerz und der Trauer um die Dahingeschiedene über die Grenzen hinaus in dieser Stunde vereint. Im Namen des Frauen- Zentralkomitees der Sozialistischen Partei Österreichs sprechen wir Euch unser innigstes Beileid aus, wir werden diese treue Genossin niemals vergessen! Durch ihre Werke, durch ihre Treue zur sozialistischen Idee auch während der Zeit des Faschismus hat sie sich selbst das schönste Denkmal gesetzt. Der Jugend aber wollen wir sagen wie diese vorbildliche Sozialistin dieser gütige Mensch gelebt hat, wie sie ein leuchtendes Beispiel allen die sie kannte, gegeben hat. Die Sekretärin: மெ Ton filumann Mit Freundschaftsgruss STISCHE PARY Frauenen Zentralkomites EICHS Die Vorsitzende: Fabricle Prost Leider erhielten wir die Parte erst am 1.Februar, sonst hätten wir eine Vertreterin des Frauen- Zentralkomitees zur Trauerfeier entsendet. Dieser Brief erging auch an die Arbeiterwohlfahrt, Bonn, Dottendorfer Strasse 168. DUU Jachack 1.Av.du XV corps Hyères- Var- France Liebste Herta, Erledigt: 7.- II- 1956. 14. FEB. 193 Hyeres 15.2. Wh Die Nachricht vom Tode der lieben und guten Genossin Jubhacz Marie hat mich tief berührt. Eben in dieser Zeit brauchen wir die Frauen der Grösse Maria debees Juchaczs. Die alten Kämpferinnen sterben und die jungen sind noch nicht genug strk, die Fahre zu übernehmen. Ich habe die Genossin Juchacz schon im Hamburg, 1922.kennen gelernt und ihrte grossen Eigenschaften bewundert. Wir haben uns fast jedes Jahr von damals an den internazionalen Konferenzen und Kongressen begegnet. Ich habe von ihr sehr viel gelernt und ich glaube eine je de Genossin die nit ihr in Berührung kam, nach der Begegnung mit ihr ist nach Hause bereichert gekommen. น Sie gehörte dieser schönen und tapferen Generation der soziali stischen Frauen an, die die Grundlage der internazionalen Frauen sozialistischen Bewegung gelegt hat. Im Namen der jugoslavischen Genossen und Genossinnen in der Emig ration, bitte ich Dich unseren tiefsten Beileid der deutschen sozialistischen Frauen sowie auch der Arbeiterwohlfahrt über mitteln zu wollen. Mit sozialistischen Grussen, Deine, листанищальня Militza Toapalovich, Expresidentin der jugoslavischen soziaistischen Erquer Frauen. Luise Ebert 1873-1955 Am 18. Januar starb Luise Ebert. Die Tatsache, Lebens getährt in dass sie die des ersten Reichspräsidenten gewesen ist, gibt uns Veranlassung sie be= sonders zu würdigen. Aber auch ohne diesen Grund wurden wir ihrer gedenken, als einer der vielen Frauen, die ein langes Leben hindurch aus Überzeuhat ganz und Treue zur Arbeiterbewegang gehörte und in allen Situationen zu ihr hielt. In dem internen Zirkeln der sozialistischen Frauen kritischer bewegung war es früher oft ein Gegenstand der Debatten dass manche Frauen, deren Männer im Vordergrund der Arbeiterbewegung standen, nicht – oder nicht eifrig genug – an dieser Bewegung teilnahmen. Das geschak oft, ohne dass die kritiker bedachten, dass dieses Teilnehmen aus einem inneren Bedürfnis kommen muss und dass die Beweggründe und Ziele einer "Bewegung" von ihren Trägern aus Überzengung bejaht werden müssen. Nicht jeder unserer Genossen hatte eine Befallertin die im gleichen Schritt neben ihm herging. diesem Allem innerlich teilnahme was ihn bewegte, innerlich teilnahme, auch nicht irre si e wurde, wenn die unvermeidlichen Zeiten wirtschaftlicher Not mit ihm teilen. musste. Eine Gefährtin, die mit ihm hinein- wuohs in die höheren Aufaaben der Bewegnne oder doch stets verständnisvoll mit ihm trae. Verschweigen wir nicht, dass Ssok mancher Ehe(dort wo dieses innige Verstehen fehlte) später ein unerfreuliches manchmal tragisches Geschick beschieden. war. Wir irren uns aber in der Annahme dass solche Erscheinungen ein besonderes Charakferistikum der Arbeiterbewegang gewesen sind. In den eigenen Reihen sieht man es nur deutlicher, wenn sich beim Heraufsteigen in eine höhere Verantwortlich. keit und in eine damit fast immer ver- bandene Repräsentationeine störende Pflicht Biskrepanz zeigt. Nicht dass wir es nun hier Frau Luise Ebert bescheinigen wollen, dass sie entscheidend im politischen Leben mitgewirkt hat. Nein, das worauf es uns ankommt, ist aufzuzeigen, was ihren lebenslange der Einfühlungs- vermögen nichts Gattin, als Freundin, Hausfrau und dess politisch st stark beanspruchten. Gedeutete a vd ebeln so und kampfenden Mannes, später Ihre so scho"ne, hausfrauliche Repräsentant an der Seite Friedrich Eberts. Diese Aufgaben hat sie deshalb so vollkommen gemeistert ganz weil sie- die bis dahin im Hintergrund gestanden hatte, so voller Anteilnahme an der Arbeid ihres Mannes war ihr Leben lang so voller Anteilnahme gewesen war. Die junge Tabakarbeiterin besuchte Versammlung lungen weil ihre ichre und ihrer Mitschwesterre Lage sie zum Nachdenken gebracht hatte. So kam sie auch in die Veranstaltungen, in Mit Ebers denen der junge Agitatorsprack. Erstand infolge seiner öffentlichen Tätigkeit- seit langem auf der schwarzen Liste. Arbeit in seinem Beruf fand er in ganz Deutschland nicht mehr, sokannte die Luise der Fritz schon längere Zeit, ohne dass er von ihr wusste. Dann trafen sie auf einer Weihnachts. teier für bedürftige Kinder zusammen. gewonnen. unter sich kennen und sich lieb weil sie sich verstanden. Es bot sich ihnen ersehnten keine Aussicht auf einen baldigen& Lebensbund, bis sich unerwartet die Möglichkeit auftat ein Restaurant zu übernehmen. Fritz Ebert wies dieser Gedanke weit von sich, er wolle kein Diener des Alkoholkapitals werden und eigne sich auch nicht zusam- Gastwirt. Anders die praktische Luise Rump, sie redete zu, es verlangte sil danach tuöktig zuzupacken. Sie drang mit ihrer Überredung durch, war auch bald — nun als Frau Ebert – die Seele des Geschäftes. Sie brauchte nun nicht mehr als Tabarkarbeiterin tätte sein und konnte ihre hausfraulicher Begabung entwickeln, wäh rend ihr Fritz nicht nur in seinen palitischen Debatten aufging, sondern- auf- grund seiner umfangreichen inharter Nachtarbeit erworbenen Kenntnisse – sehr Vor bald einem grossen Kreis gern aufgesuchter Ratgeber in allen Schwierigkeiten des Arbeiterlebens wurde. So kam es ganz von selbst, dass der gesetzeskundige, prak- tische und warnherzige Mann erste 1 Arbeitersekretär der Bremen Gewerkschaften wurde. Luise, inzwischen mehrfach glück= sondu ab liche Mutter geworden, konnte auch ganz far Haushalt und Familie da sein. So blieb es auch, als man 1905 nach Berlin übersiedelte, weil Fritz Ebert auf dem Parteitag in Jena zum Sekretär und Mit- glied des Vorstandes der Sozialdemorkratie Deutschlands gewählt worden war. Ihre warme Anteilnahme an der Tätigkeit und der Interessen ihres Mannes blieb unrevändert. Er erwiderte sie mit seiner stetiger Lilb. τäsereöse für die Frau und die heran- wachsenden fünf Kinder. Der Krieg 1914-18 nehm ihnen die beiden hoffnungsvollen söhne Georg und Heinrich. So tragen beide Menschencaz, eine grossem Leid, als mit dem Ende des Krieges die Umwendlung des Raiserreiches in die Republik der klugen und einfachen Mann an ihre Spitze The wohl stellte, zum ersten mal warderwandten von uns dass bewüsst, wie notwendig es sein kann, dass zwischen zwei Menschen, von denen der eine mit einer so grossen Verantwortung ins Scheinwerferlickt gestellt wurde, eine Altanschauliche, ethische und Kulturelle Übereinstimmung vorhanden ist.[Wie wurde die einfache, so zuvückhaltende Frau mit den unvermeidlichen, gesellschaftlichen pflichten fertig werden? Und siehe da es ging sehr gud. Es kann wirklich nicht nur auf Routine an, Aber – wo ikani her zu Luise Ebert nur dieser Takd Nr 9 Auswurf. d' Zur Repräsentation 6 Sie war eine geschlossene, sehr weibliche und reife Persönlichkeit, die aus inne- Befallt, vom Bedurfnis stets das Richtige tat. Wenn"Eberts", in einer Abendveranstaltung einladen, hiess es auf der einfachen gedruckten Karte. Der Reichspräsident und Frau Luise Ebert bitten nimm Luise Ebert Wenn Frau einem Tee geben musste, fühlte man sich in guter zwangloser Atmos: phare. Es traten allerhand Anforde= rungen an sie heran. Man bat sie 2. B. in dieser Notzeiten die verschiedensten Anfrage mit ihrem Namen zu zeichnen und mutete ihr dabei auch manchmal eine Ungeschicklichkeit oder Bchlimmeres zu; oft fählte sie sich bedränge und überfordert. Sie tat nichts ohne den Rat ihres Mannes oder- auf seiner Wunsch – den von Freunden einzuholen. Die verleumderische Meute, die ihrem dann den Lebensmut zerstorfe, machte auch vor der Frau nicht Hald, konnte man anoli) cricht öffentlich gegen sie angehen, so genügend. waren dachverdichtete Fabeln. als Flüsder propaganda im Umlauf. Von wohlmeinender Gästen des Hauses Ebert(nicka nur von Sozialdemokraten) wurde als welzt Gegen dazu, astentativ betand, wie angehen dies Frau mit ihrer schlichten Würde und ihrem feinen Takt als Gastgeberin empfunden wurde und wie dankbar man ihr dafür sei. Jede Poselag ihr fern. Sie erschien im einfachen schwarzen Kleid geschmackvoll und ohne jede Aufmachung Dabei waren ihr in dieser Zeit die wirtschaftlichen Sorgen u. oft fern Die Inflation stieg, der Haushalt ver- schlang grosse Summen. An ihrem Fa= milient, soh fanden sich an jedem Tag Gäsde ein sie kamer aus dem Ia= und 'Ausland. Sie mussde an jedem Tag für einige Personen mehr disponieren und wüssde dabei dass ihr Marx- der ihr diese Baste brachte – mit dem Hausmeister, dieser Kosten wegen manden unangenehmen Disput hatte Ihre unvermeidliche Garderobenfrage musste sie mit Klugheid und Geschich lösen- es war ja Iaflation. Einkleines Beispiel – sie erzählde es einmal laurie. Wie ein paar guter Strümpfe,+ für den Abend bestimmt, wie ein Angapfel geplegt und behütet werden mussten, nur ihr praktischer sinn, ihre geschulde Sparsamkeit und ihr grasse Bescheidenheit, machten es möglich in dieser Zeit allen Anforderungen gerecht zu wenden. Quise Ebert hat wohl niemals ganz das Befühl verloren, dass der frühe Tod des geliebten Mannes ein Opfer gewesen ist, Landwiztken dass er noch hätte weiterlebendkonnen wenn böse Verleumdungen ihm nicht die Lebenskraft zerstört hätte. Mitten in ihrem wildesten Schmerz um ihn kam die Forderung, die Wohnung schnellstens zu raumen, rückten die Handwerker an, die mit rücksichtslosen Hammerschlagen den Umbau begannen. Nach war des Leidens kein Ende. Eskam der Tod ihrer geliebten Tochter. Mally, die inzwischen Mutter zweier Kinder geworden war. Es kam die Hitler. zeit, in der sie um ihren Sohn Fritz Gangen musste, der die Behandlung durch die erdulden. Nazis im Konzentrationslager gen musste. Und der dann später als den Hitlerspuk endlick zu ende war eine ihr unbegreifliche politische Umstellung vollzog. Das Alles hat Luise Ebert in grossartiger mensch. licher Haldung getragen. Wir wollen Dienst ihrsdafür dankbar sein. Mie Jendracz der 9.II.55 Dusseldorf ¿Qué cómo? Meine Liebe Herfa! ich erinnere mich soeben wieder an den 16. II. Ich sehe eben, dass ich am 15.II vorm. zum Arzt muss(Nachuntersuchung Nachm. à 6. 3 Uhr stünde ich dann zur Abholung bereit, falls ich am 15, schon zweckmässig dort sein soll? Sonst aber wohl am 16. Hoffentlich brinzt Schmidt-Kuster das Manuskript und die Bilder mit. An dem ersteren liegt mir sehr. Das war es aber nicht, was mich viel veranlassde zu schreiben. Ich hatte Dir – als ich dort war – noch sagen wollen, dass ich sehr traurig darüber war, dass in der Paalskirche keine Frau gesprochen hat. Sind wir noch immer nur ein Mannerstaat? Und sind die- indirekt- beteiligten Orga= xisationen und Männerorganisationen. Und soll man in Fragen, die uns getzt alle aufwühlem wd es am Leben und Tod der Menschheit geht, wirklich Nur Männer hören? Ich nekme an, dass man bei den Vorbevatungen erwogen hat eine Frau sprechen zu lassen. Vielleicht war Helene Wessel aus irgend welchem Zweck mässigkeitsgränden nicht tragen bar? Ich weiss es nicht und will es auch nicht wissen dieser Name kam mir arade in den Sinn. Die Anregung Schreiben kam mir durch Dein Rundschrei ben Nr. 3.55, nebst Anlage. Gut und schön Ich freue mich immer über Deine persönliche Aktivitat. Aber sage doch bitte der Ge= nossen vom P.V. und sprich vor allem mal mit Erich in dem Sinn, dass es Aufgabe – geschicktliche Aufgaben der sozialdemokradie ist, die Frauem nicht nur aufzufer sondern sie in geschicht- lichen Augenblicken zum Mithandeln einzuladen. Wir haben einen Stab von Frauen mit dem man schon et was Positire und Sichtbares kann, wenn man mit ihnen spricht. Nix für ungut und herzliche Grüsse Deine Maria Marie Juchacz: Schlußworte Als ich aufgefordert wurde, die Konferenz zu eröffnen und dabei gesundheitlich noch nicht wieder ganz auf der Höhe war, bin ich doch gekommen und habe die kleinen Beschwerden überwunden. Auch jetzt stehe ich mit einem freudigen Gefühl vor Ihnen. Ich freue mich, daß meine geringe Kraft noch zu etwas nützlich war. Ich kann sagen: auch das Altwerden hat seine Schönheit, auch beim Altwerden hat man seine Freude. Als ich die Prüfungszeit durchleben mußte, sagte mein Arzt, es wäre ihm noch nicht vorgekommen, daß eine Frau meines Alters so über den Dingen stünde und so vorbehaltlos zu allen Dingen sich äußern könne. Es ist mir da erst so ganz bewußt geworden, wie stark sich doch der Mensch verändern kann mit dem Älterwerden, und besonders habe ich mich gefreut, dass es mir trotz dieses Alters immer wieder möglich ist, mich mit der Zukunft, mit der Entwicklung zu beschäftigen und ganz besonders habe ich die Muße ( Krankheit) dazu ausgenutzt, mich mit den Entwicklungsmöglichkeiten zu beschäftigen, die die AW in sich birgt. Ich sehe die AW vor mir als einer lebendigen, entwicklungsfähigen, aber heutenoch jungen Organismus. Auch die Temperamentsäußerungen des heutigen Tages haben mit der Jugend zu tun. Aber, wenn man auch etwas unmutig werden kann, ist es etwas Schönes, daran teilnehmen zu können. Täglich stehen neue Aufgaben vor uns, wir leben in einer bewegten Zeit, und, da wir nicht die inge, die uns die Zukunft vorbehalten hat, in ihrer konkreten Form sehen können, nur in schwachen Konturen und Linien, so weiß ich genau, daß in den nächsten Jahren sich der AW immer neue Aufgaben stellen werden. Für diese Aufgaber uns immer geistig zu rüsten und zu schulen, uns selber, unsere Mitarbeiter und an allen, die wir zu Mitarbeitern bekommen wollen, das ist die große Aufgabe, die uns bleibt, und da sehe ich mit Lotte Lemke zusamme die Ortsebene als das allerwichtigste Gebiet unserer Arbeit an. Bitte, nehmen Sie mir das nicht übel, ich kenne alle Ursachen, die zur Entwicklung der AW bis heute geführt, die uns innere Triebkraft gegeben haben und die äußere Umstände uns zur Verfügung gestellt haben. Aber, was das Schwerste ist, müssen wir selber schaffen aus uns heraus, müssen wir schaffen aus unserem Geist, unserer Gesinnung, und da bleibt uns gar nichts erspart, und das ist mir schon lange, seit ich zurück bin, durch den Kopf gegangen. Ich sehe, wie schwer in Deutschland die Entwicklung zu einer echten Demokratie ist, Wir haben in unserem Kreise in heißem Ringen sehr viel über Sozialpädagogik und sozialpädagogische Fragen gesprochen. Es geht mir aber immer noch nicht weit genug. Ich weiß, daß der AW die Aufgabe gestellt ist, in den reisen, die durch sie erreicht werden können, Menschen zu erziehen zur Demokratie. Der Gehalt der Der Gehalt der Demokratie besteht in erster Linie in der Bereitschaft der Menschen, dem Menschen, der ja im Mittelpunkt steht, zu helfen, denn der Mensch steht im Mittelpunkt aller Dinge, unsere Aufgabe ist es, für den Menschen zu arbeiten. Darüber hinaus ist es unsere Aufgabe, die Menschen zu schulen, damit sie am, Menschen Arbeiten können, Bereitschaft zu wecken, Bereitschaft zur gegenseitigen Hilfe, das ist die erste Vorbedingung allen demokratischen Fühlens und Denkens, und ich sage, daß in dieser Bereitschaft auch zugleich die Fundamente einer sozialistischen Zukunft umrissen sind, das ist die Quintessenz all unserer Arbeit und darum noch eine gute ehre, die ich Ihnen als Organisationsmensch und Pionier mit auf den Weg geben will: Üben Sie sich in der Tugend der gegenseitigen Toleranz, nehmen Sie Kritik als etwas Wohlwollendes hin, ganz besonders dann, wenn diese Kritik im Interesse einer gesunden Entwicklung gegeben wird. Wenn man sich bewußt zu dieser toleranten Haltung erzieht, so wird man merken, daß einem sehr viele Dinge leichter werden. Man kann in der Organisationsarbeit stehen mit dem ganzen Ernst und der ganzen Leidenschaftlichkeit, die die Sache erfordert, aberman hat es nicht nötig, die aggressive Form zu wählen, man kann die liebenswürdigere, die tolerante wählen. Pin kleiner Ratschlag: Das wichtigste ist, daß wir unsere Arbeit ausüben im Geiste des Sozialismus, zu dem wir erzogen sind und uns immer weiter erziehen wollen. Ein Werbender wird immer dankbar sein. / Bt 6 Dusseldorf- Oberkassel den 11.II.55 ¿Qué cómo? Alleine Liebe Herda, hoffentlich werde ich kein Schrecken tere Dich, weil ich Dir so oft schreibe. Der"Verwärts" in seiner neuen bestalé, beredtigt zu tioffnungen. Oder zurückhalterder gesagt; er weckt in mir Hoffnungen. Jedenfalls fängt er an mir zu gefallen. Er ist lebendiger gehaltreicher, aktueller. Gut gefällt mir, wie man den"Alten Mann" behandelt, der ja wirklich zu einem " Problem Child" geworden ist. Ich habe aber das Blatt auch nach an- deren Gesichtspunkten durchgesehen. Es der Vorwärds soll ja – wie verkündet wurde- auch die Frauen anreizen ihn zu lesen!!(Der Roman allein tut es richt.) Ich sah ihn durch und suchde nach einem lebendigen, frischen Beitrag einer un- serer bekannten Frauen. I doch fand wirkte Ich las den Artikel"Nationalisierung der Bürobetriebe. Man kann sich dabe. eine Vorstellung von der veroludierenen den Wirkung der Bürbtechnik vorher, die von Frauen bediente Schreibmaschine behand den Weg, bedeutet eine neue Epoche, die jetzt sogar den Keim des Absterbens in sich trägt durch die Erfindung der mechan, sehen Sekretärin"ser, Ich fand dann noch eine Notiz aus der Gegenwart. Sie war aufgebaut auf der Berufszählung aus USA.- Sowei. S d 7 U 4 Aber von einer Mitarbeit der deutschen Sozialdemokration sehe ich noch nichts. Ich könnte mir vorstellen dass jede Nummer etwas enthalten wurde. einer von einer Frau gezeichneten rechtlicher Beitrag zu einer politischen Kulta= rellen, sözialen oder sozialpolitischen oder sozialpadagogischen Frage die Behandlung eines Stoffes der oben oder skizzierten Art unter deutlicher Beto- nung der Frauenfrage. Diese Arbeiten brauchten nicht gezeichnet sein wenn nicht irgendwelcke bründe dafür vorSiegen. oder! irgendwelche charakteristischen Darstellungen aus dem Leben der Frau und Familie(Erwerbsleben der Frau gibt viel Stoff. der: man kann auch die Form einer Glosse nellen ein. Z.B. fand ich in der"Welt der Arbeit” vom 4. II einen Bericht der gradezu dazu anzeiʒt glossierd. zu werden. Da stand, wie ein Unternehmer der vornehmlich Frauen beschäftigt, i. dem Zimmer, das u.a. auch dem weibl. Betriebsrat für seine Beratungen diente, ein Mikrogon einbaren liess. Und fleissig abhörte... Wohlgemerkt: ich denke an keine Frauen beilage oder Frauenecke oder Verbannung ins Feuillez on. Jeder Beitrag dorth.’n woll'in er seiner Art nach gehört. Praktisch Ich denke es mirisch, dass Du eine summe est un à intéressiersé, l'vangne Anzahl Frauen, die schreiben können (es kann auch ruhig der eine oder andere Mann dabei sein, sofern er von Frauenfragen etwas versteht) Eine von ihnen übernimmt die regulierende Arbeit. Alle verpflichte sich; abwechselnd, jede Woche zu einem bestimmten Tag eine Arbeit auf den Redaktionstisch des Vorwärts zu legen. Die Beteiligten können sich herrlich im die Hände arbeiten. Läuft sich die Sache ein, kann man den Pressedienst ebenso versoͤrtigen: Wenn sich unsere Frauen, die schreibe konnen, aktiv und mit Interesse da= hinter setzen, müsste es doch mit dem Teufel zugeben, wenn sie nicht die Barriere der Presse überspringen oder wegraumer Die Parlamente von Bund und Ländern Kommunen ernsthafte Leidungen(Welt der Arbeit) auch Frauenzeidungen geben genaend Anregungen, um Ideen und Tatbestände(in eigener Art ver- arbeitet) bringen in können. Die Frauen müssen aus ihrer Zurückhaltung und Passivität heraus – Gleichbee rechtigung mass durch die Tat verdient werden. Herzliche Grusse. Deine Marie den 5.10.55 Alleine Liebe Herta, die Tagung interessiert mich so stark, dass ich dieser Stimmung auch Ausdrück geben muss. Ich hoffe, dass Du mich verstehst. Es tat mir sehr leich mialld dort sein zu können. Dir alles Gute Deine Marie Marie Juchick ein Ausfelder Gleichheit Frauenkenlereich edid . Liebe Genossinnen. es tat mir sehr leid, dass ich unserer Frauenkonfrenz diesmal fernbleiben musste Abgesehen davor, dass ich gerne jede Gelegenheit wahrnehme, die mich mit meinem früheren Arbeitsfeld und den Genossinnen zusammen führt stellte ich auch zu meiner Freude fest, dass diesmal ein interessantes specialproblem des heutigen Frauen= daseins beraten werden soll, das mit zu den brennendsten Fragen von heute gehört. Stellen doch die alleinstehenden Frauen; die Unverheirateten, die Wittwen, die Mutter der Halbfam, Lien einen starken Anteil an der Gesamt= bevölkerung von heute dar. Wir die Konferenz und die sozialdemokratie haben unseren Teil dazu beizutragen, dass die Frau erkaufvenz 2 Situation der Alleinstehenden von der Gesamtheit der Menschen und von der Institutionen des heutigen Staatswesens, sowohl in Ihrer Bedeutung, wie auch im ihrem sittlicher und sozialen Anspruch voll anerkannt wird. Das vorbereitende Gremium dieser Konferenz hat mit dem Ernst d. e dieser Frage gebührd mit Verständnis und Sachlichkeit diese – hoffentlich fruchtbar werden Debitte vorbereitet. Die Piankel [I a der Pionierzeit der Soz. aldemokratischen Frauenbewegen. bedeutete es schon eine unerhörte Kühnheit, nicht Interesse der erwerbstätigen Frauen Forderungen an Staat Gesetzgebung und Verwaltung ⁊u stellér, oder auch die Praxis manischer Arbeitgeber zu Kenntzeichnen. Die Forderung menschlicherer Arbeitsbedingungen, nach bescheidenen sozialen Einrichtungen nach dem gesetzlichen Kinderschutz und später nach seiner guten DurchXährung nach weiblicher Fabrik= inspektion wurden als Anmassung, als Übergriffe dieser Frauen. aufgefasst' und gekennzeichnt "Sie mussten" öffentliche Beschimpfungen und Verachtung der folgungen und oft Bestrafungen auf sich nehmen. Es ist vielleicht gut, heute vor Zeit zu Zeig darar za erinner”. Von dieser Zeit an bis heute had die gesellschaftliche Formung in den industriell entwickelten Landern einen Grad erreicht der uns die einzelner Phaser dieser Entwicklung kaum noch übersehen laͤsst. Aber die Technische und soziale Entwicklung hat auch seine neue Problematik des menschlicher und besonders weiblichen Eine Daseins herbeigeführt ¿Qué cómo? Frauenkonfr. Problematik, die von der heutigen Generation gelöst werden muss. Das ist keine leichte und eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Jede Zeit verlangt von dass wir ihre Zeichen erkennen und danach handeln. Tur wir das Unsvige, um ErKenntnis Verantwortung und Gewissen zu wecken. I n diesem Sinn grüsse ich unsere Frauenkonferenz und wünsche ihr. ebenso zu ihrer Beratung der organisatorischen Fragen einer vollen Erfolg, Ix einer breiten, geistig lebendigen. organisierten Bewegung liegt die Stärke für einen gesunden Sozialistischen Fortschritt Marie Juchacz den 9. März 59 10 Kr. vor Liebe Herta 10.3.Bn. es war eine schwere Arbeid und ich schreibe sie nicht mehr"ins Reine Sie ist ja leserlich.- Ich weiss sie, so zu lang. Aber durch den Inhalt der sich mehr auf die Entwicklung der Materie: Sozialhygiene" bezieht, ist die Lange vielleicht gerechtfertigt. Ich habe schon selbst viel gekurzd Es war mir mir nicht möglich das Ganze der Frau zu widmen, dazu war ihre Arbeit nicht bedeutend genug. Aber ich sak den alder Mann vor mir, der mich jammerd. Er bleibt, wie er mir schrieb, in der Wohnung Bidzen, Schrecklich. Ich habe noch eine Bitte. Du wirst das Material nicht aufheben. Gie es doch mich einem Gruss von mir an Lotte Lenke für das Archiv der A W. Ich halte den sonderabdruck aus der ärztlichen Wochenschrift wirklich für wertvoll genug, um im Archiv aufgehoben und für Arbeiten des Quellenmaterial verwendet zu werden. Deshalb bekalte ich mein Stück auch hier, als Gedächtni's stütze. Schicke doch an Dr. Telechy Teleky einige Belegecxplare. Herzlichse Deine Marie SOCIAL- DEMOCRATIC FEDERATION OF U.S.A. Karl Keinath 251 E, 77. Str new York City, 21 DEUTSCHE SPRACHGRUPPE 7 EAST 15TH STREET NEW YORK 3, NY. Liebe Genossin M. J u chacz! Soeben komme ich von der Fabrik nach Hause und finde Ihren Brief nebst$ 5.00( Fuenf Dollar) und Ihre Mitgliedskarte als weiteren Inhalt vor. Damit die Sache recht schnell geht, besorge ich das sofort. Genossin Juchazz, ich muss Ihnen aufrichtig sagen, dass mich Ihre Handfast lung tief berührt hat. Denn bis jetzt sind alle Mitglieder ohne richtige Abmeldung von hiergegangen. Wenn man als Parteifunktionär mehrere Male oder sogar oft derartiges erlebt, dann wird man kalt und abgestumpft. Man hat eben das Gefühl in sich, dass diejenigen Mitglieder, die so sang und klanglos verschwinden, keine richtige Mitarbeiter oder Genossen waren. Ich werde niemanden mahnen, was zu tun oder zu lassen ist. Das muss eine jede Person von selber wissen, was seine Pflicht ist. Doch nun leben Sie wohl, kommen Sie gut hinüber in die alte so bitter zu= gerichtete Heimat und wenn Sie nach Hannover kommen, bitte richten Sie doch an den Genossen Dr. Kurt Schumacher Dr. Kurt Schumacher, noch einen recht herzlichen von mir und schwer Gruss aus und ich wuensche ihm, dass er seine Leiden, die ja so gross sind, dennoch ueberwinden moege. Und zum Schlusse, bleiben Sie gesund recht vielen Erfolg für Ihre zu bewältignden Arbeiten in naechster Zukunft. 119 Ihr Karl Keinath Keane leinath Keinatth und N.Y. M.A.glieds Kaste TRANSFER RECORD Date Withdrawn.............. Local.............. Branch....... Secretary.. Date Admitted.... Local... Branch........... Secretary... Date Withdrawn.... Local... Branch....... Secretary... Date Admitted....... Local... Branch............ Secretary......... Social Democratic Federation U.S.A. SEMOCRATIC ATIC PROMPTION U. クー State NEW YORK S. Local... NEW YORK CITY GERMAN " Branch................ MEMBERSHIP CARD NameMarie Juchacz Address 339. 173rd St. New York 57, NY. Admitted. October 23, 19.46 August Claussons Signed........ 246 Secretary Monthly stamps YEAR 196 Jan. Feb. Mar. April May June July Aug. Sept. あ Off. Monthly stamps DEMOCRATIC DEMOCRATE CIAL SIDER DEMOCRATIC DEMOCRATIC FEDER 246 YEAR 1 DEMOCRATIC Monthly stamps DEMOCRATIC DEMOCRATIC OCIAL 246 DEMOCRATIC FEDERA DEMOCRATI 246 • FEDER 246 DEMOCRATIC OCIAL 246 DEMOCR FEDER DEMOCRATIC YEAR 198 DEMOCRATIC FEDER OCIAL wwwwwww 246 DEMOCRATIC OCIAL FEDER FEDER RATION 246 DEMOCRATIC EDERATIO 246 246 246 DEMOCRATIC NED DEMOCRATIC AFEC 246 36246 246 246 DEMOCRATIC MOCRATIC 246 FEDER SOCIAL 246 DEMOCRATIC DEMOCRATIC 246 FEQER FEDER OCIAL CIAL DEMOCRATIC DEMOCRATIC FEDER 246 246 246 FEDER 246 246 DEMOCRATIC DEMOCRATIC 246 4 FEDERA 246. FEDER FEDERA 246 SPECIAL STAMPS Generalm Marie Juchacz hat side ordnungs um P gemäss bei uns abgemeldet Nest York City 17. Wail Kotnath Meinlieber Paul ein Blick auf den Kalender. Es ist der 14.12. und: ich bin wieder einmal zu spat dran mit meinem herzlichsten Glück: wünschen. Aber ich weiss, Du nimmst mich wie ich bin – in Deiner Gäte. Wir טאאננהנאפעע התונוסכךט ה הובא כ הפיזיא אחנ לכו״ן waren ja alle einmal auf der Flucht nach Dasset Ägypten. So wirst Du mich auch." Dieser Karte nicht misster- stellen. Es grüsst Dich herzl.ch Deine to oder S Marie Juchacz H LÈH Marie Juchacz 339 East 173th Street New York 57( Bronx) Juni 1,1943 Lieber Genosse Leeb, in der Anlage finden Sie eine Erklaerung, die an die Juli- Konferenz der in Amerika lebenden Sozialdemokraten geht. Das soll nicht etwa eine Beeinflussung versuchen. Ich habe nur den Kreis der bekannten Parteigenossen, die sich etwa nach Emil oder mir umschauen koennten, im Auge.Denen wollte ich die Information ueber unsere Gruende nicht vorenthalten. Es ist lange nichts aus London gekommen? Haben Sie unsere neue Adresse oder habe ich etwa die Mitteilung versauemt? Dann waere es nur ein Versehen und sei hiermit nachgeholt. Ich lege Ihnen zwei Exemplare ein, bitte schicken Sie eins nach London. Freundlichen Gruss an Sie und Ihre Frau, auch von Emil Thre Marie Juchacz Juchacs Rheinfelden, den 5. Feb.1956. EING -8. FEB. 1956 Liebe Genossinnen, Liebe Herta, Zu dem schweren Verlust, den die deutsche Bruderpartei, insbesondre die Frauenbewegung, durch den Hinschied von Genossin Marie Juchacz erltten hat, entbiete ich Euch meine aufrichtige Teilnahme. Ichhabe Marie Juchacz wohl erst vor einigen Jahren persönlich kennen lernen, ich hatte auch nicht oft velegenheit sie zu sehen und zu hören, aber sie war mir ein Begriff sozialistischer Treue und Hingabefähigkeit.- Nach und nach gehen sie von uns, alle die Alten, die Ponierinnen, denen wir soviel zu verdanken haben. Ich bin sicher, dass Marie diesen aufrichtigen Dank noch erfa fahren durfte in den letzten Jahren ihres Lebens, die sie in Eurem Kreise verleben konnte. Mit herzlichen Freundschaftsgrüssen Eure M. KisselKissel- Brulseley Loiden scritz Addison Crescent W. 14 14 février 1956 Ma chère Bertà na mort de Marie Juchacz m'a fait beaucoup de peine. Voulez-vous être mon interprête aupres de Sa famille et des pénime Socialistes allemandes et leur transmettre mes euicères. condoléances. ouvenurs affectueux de Marthe Louis leur aus. 61* Deutsche Bundesnost 4361 BRUEXELLES 04550 14 1 1233 Aufgenommen Tag: Monat: Jahr: Zeit: 01|| 56 13 Übermittelt 13it: 22 0 15 FRAUNEBUERO S P D FRIEDRICH Tag: 56 EBERT ALLEE 170 BONN on: KinI Amt Bonn durch: Bereits zugeschrieben INNIGE ANTEILNAHME FREUNDSCHAFT ALICE PELS+ an: Ti 891 durch: 22 11 10 Für dienstliche Rückfragen 40000 1,56 170+ + C 187, DIN A5( KI. 29 a) ( VI, 2 Anl. 4) 01 II 56 13 28 . Judlia VERLAGSBUCHHANDLUNG J. H.W. DIETZ NACHF. Schmidt- Küster GmbH EINGES Frau - 8. FEB. 1956 Herta Gotthelf Bankkonto: Sozialdemokratische Partei Bonn Erledigt: Friedrich- Ebert- Allee 170 HANNOVER Georgstraße 52 Fernsprecher 270 01-08 Postscheckkonto: Gustav Schmidt- Küster Verlags- Sonderkonto Nr. 760 00 Postscheckamt Hannover Gustav Schmidt- Küster Verlags- Sonderkonto Nr. 83 22 bei der Bank für Wirtschaft und Arbeit AG., Hannover Ihre Zeichen Ihre Nachricht vom Unser Zeichen Tag - Ro./v.Gr. 3. Februar 1956 Liebe Genossin Gotthelf, das Radio brachte mir die Kunde vom Ableben unserer lieben Genossin Juchacz. Es tut uns allen aufrichtig leid, aber eine Freude hat sie ja noch gehabt: Sie erlebte, daß ihr Buch eine so gute Aufnahme und Beachtung fand. Ich hätte nun von Ihnen gern gehört, ob Sie die Erben von der Genossin Juchacz kennen, an die wir uns in Zukunft zu wenden haben. Mit bestem Gruß Ihr Risen enbach. 30 aus... Telegramm Deutsche Bundesnost 3432 DUESSELDORF TELEX 28/2630 1051 Aufgenommen Tag: Monat: Jahr: Zeit: von: 56 durch: AN DEN VORSTAND DER SOZIALDEMOKRATISCHEN PARTE! Amt Bonn BONN Tag: Übermittelt Zeit: an: durch: 10. JAN. 1953 2 kg. ZUM ABLEBEN VON MARIE JUCHACZ SPRECHEN WIR UNSER TIEFEMPFUNDENES BEILEID AUS= DEUTSCHER GEWERKSCHAFTSBUND DER BUNDESVORSTAND WALTER FREITAG GEORG REUTER+ Für dienstliche Rückfragen MARIE JUCHACZ+ 45 000 7.55 + C 187, DIN A 5( KI. 29 a) ( VI, 2 Anl. 4) 11 38 30 1 56 11 AbI . Anlässlich des Todes der genossin Fran Marie Juchacz spricht SUZANNE COLLETTE- KAHN AGRÉGÉE DE L'UNIVERSITÉ den deutschen S.P.D= morainen, sowie dem Porshand der Arbeiterwohlfahrt ihr liefes Beileid and Faris d. 5.2. 1955 aus. 99* 1. Deutsche Bundespost 3599 LONDON 65 30 1424 Aufgenommen Tag: Monat: Jahr: Zeit: 30 56 von: 16 26 durch: SOPADE BONN S= Sopade Bonn 30 Tag 56 Übermittelt, 16 Zeit 36 F 219: 1 durch: KIAF Amt Bonn 061 Bereits zugeschrieben Sozialdemokratische Partei Deutschlands, Parteivorstand, Bonn, Friedrich- Ebert- Allee 170 TW 890 Ng. Heine Bonn Tag und Nacht zugehen DIE SOZIALISTISCHE INTERNATIONALE BETRAUERT DEN TOD MARIE JUCHACZ DEREN LEBEN VON FRUEHESTER JUGEND AN BIS ZUM SPAETEN ALTER DER SACHE DES SOZIALISMUS GEWIDMET WAR. ALS ARGEORDNETE ZUM PARLAMENT DER WEIMARER REPUBLIK UND MITGLIED DES PARTE IVORSTANDES WAR SIE EINE DER GROSSEN FUEHRER DER DEUTSCHEN SOZIALISTISCHEN BEWEGUNG IHR ANDENKEN WIRD UNTER DEN SOZIALISTISCHEN FRAUEN VIELER LAENDER WEITERLEBEN MORGAN Für dienstliche Rückfragen PHILLIPS VORSITZENDER JULIUS BRAUNTHAL SEKRETAER+ 45 000 7.55 + C 187, DIN A 5( KI. 29 a) ( VI, 2 Anl. 4) 30| 56 16 44 AbI mappe INTERNATIONAL COUNCIL OF SOCIAL DEMOCRATIC WOMEN 8 MOTCOMB STREET LONDON S. W. 1 Telephone: SLOANE 0992 Telegrams: INTESOCON, LONDON Chairman: Nina Andersen Hon. President: Gabriele Proft Secretary: Mary Saran 2. Februar 1956 Frau Herta Gotthelf, EING Frauensekretärin der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, Friedrich Ebert Allee 170, Bonn/ Rhein. Ed . Liebe Herta, zum Tode von Marie Juchacz sprechen wir den deutschen Genossinnen im Namen des Internationalen Rates Sozialdemokratischer Frauen unser aufrichtiges Beileid aus. Marie Juchacz, deren Leben dem Sozialismus und insbesondere dem Kampf für soziale Reform und für die Rechte der arbeitenden Frauen gewidmet war, war weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Ihr Andenken und das ihrer Mitstreiterinnen, denen sie noch kurz vor ihrem Tode in ihrem Buch" Sie lebten für eine bessere Welt" ein würdiges Denkmal gesetzt hat, wird unter den sozialistischen Frauen aller Länder weiterleben. NINA ANDERSEN Vorsitzende MARY SARAN Sekretärin Marie Juchacz. Düsseldorf- Oberkassel, San Remostr.3 Lieber Genosse Rothe, 12. MRZ. 1953 10.2.53 tage einsehen: ich möchte gerne noch einmal folgende Partei1897- Hamburg, 1898- Stuttgart, 1899- Hannover, dazu das Protokoll des Internationalen Kongresses in Londom 1896. Ich bin am Donnerstag den 12. in Bonn, vormittag im Bundesratssaal, aber nachmittag in der Arbeiterwohlfahrt.-- Wenn Sie die Protokolle im Vorzimmer der Genossin Lemke abgeben lassen würden, bei dem Genossen, der dort sitzt? Ich wäre sehr dankbar dafür. Ich glaube er heisst Hahn. Dann könnte ich die Protokolle der Parteitage während der Sitzung einsehen und gleich wieder für Sie dort beim Genossen Hahn zurücklassen. Nur das Internationale Protokoll würde ich mir gerne für einige Tage mit nach Düsseldorf nehmen und Ihnen-zusammen mit dem Protokoll von Kiel, das ich noch hier habe, mit dem ich aber noch nicht ganz fertig bin, zusenden. Freundlichen Gruss und Dank Marie Juchacz Frau Marie Juchacz, Düsseldorf- Oberkassel, San Remostr.3 Lieber Genosse Rothe, 13.2/ 53 17. FEB. 1953 ich möchte gerne das Protokoll des Parteitags zu Kiel( 1927) zur Einsicht haben. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie es mir möglichst bald schicken würden. Sie versprachen mit seinerzeit die Protokolle der USPD, falls Ihre Verhandlungen mit den Erben Henke Erfolg hätten. Ich brauche sie im Moment nicht, aber ich wäre Ihnen für eine Mitteilung dankbar, damit ich weiss, ob ich im Bedarfsfalle mit einem Wunsch zu Ihnen kommen kann. - Freundlichen Gruss und Dank Ihre Marie Juchacz Frau Marie Juchacz, Düsseldorf- Oberkassel, San Remostr.3 Sozialdemokratische Partei Deutschlands ARCHIV Bonn, Friedrich Ebert Allee den 26.2.53 EINGEGANGEN 28. FEB. 1953 rledigt Lieber Genosse Rothe, ich danke herzlich für die prompte Zusendung des Kieler Protokolls. Sie werden es ziemlich schnell wieder zurück erhalten. Ich sehe, dass unter den Protokollen der USPD das Gründungsprotokoll von 1916 oder 1917 nicht aufgeführt ist. Das tut mit leid. Ob es wohl garnicht existiert? Heute habe ich noch einmal eine Bitte. Anfang Dezember 1912 starb Frau Minna Kautsky, Mutter von Karl Kautsky, bekannte Sozialistin und Romanschriftstellerin. Könnten Sie wohl einmal in der" Neuen Zeit" nachsehen, ob dort ein Nachruf für sie zu finden ist? Und könnte ich dann wohl davon eine Abschrift haben? Ich vermute darin ziemlich ausführliche bibliographische Angaben. Ich brauche das ziemlich eilig und kann nicht gut damit warten, bis ich wieder in Bonn bin. Ich wäre Ihnen wirklich von Herzen dankbar. Mit freundlichen Grüssen Ihre Marie Juchacz Marie Juchacz, Düsseldorf- Oberkassel, San Remostr.3. Herrn Rothe Archiv des SPD- Vorstandes EIN 3.3.53 - 6. MRZ. 1953 Bonn, Friedrich Ebertstr. Lieber Genosse Rothe, ich höre zu meiner Freude, dass Sie den" Vorwärts von vor 1933 dort haben. Ich habe eine grosse Bitte.Nämlich nachzusehen, ob es stimmt, dass im Dezember 1912 ein Nachruf für Minna Kautsky, Mutter von Karl Kautsky erschienen ist. Er soll alle für meine Arbeitnotwendigen biographischen Daten enthalten.- Könnten Sie mir diesen Artikel wohl abschreiben lassen? Ich hatte zuerst den Genossen Wilh. Sander gebeten, weil ich den" Vorwärts" eher in der Bundestagsbibliothek vermutete. Haben Sie wohl von Lipinski:" Arbeiterführer 1930" dort? Und zufällig auch:" Erinnerungen an Paul Levy" von: Luise Kautsky? Ich wäre Ihnen dankbar, wenn ich diese beiden geliehen bekommen könnte. Freundlichen Gruss und Dank Ihre Marie Juckad сг Marie Juchacz, Düsseldorf- Oberkassel, San Remostr.3 14.April 1953 Lieber Genosse Rothe, ich war Samstag den 11.April in Bonn, das ist ein Sitzungen. ungünstiger Tag, wenn man jemand sprechen will( ich meine den Samstag) aber er ist der Tag für Ich wollte Sie gerne sehen. Sie schienen aber nicht da zu sein. So habe ich Ihnen zu den drei Protokollen: L897/ 98/ 99 einen flüchtigen Zettel geschrieben. Ich hoffe die Bücher in Ihrem Besitz? Habe es der Bürohilfe von Genossin Lemke auf die Seele gebunden. Heute schicke ich Ihnen das Protokoll von Kiel 1927 Haben Sie das Jahrbuch auch, das für Kiel zum ersten mal erschien? Nun werden Sie ja bald wieder in Ordnung kommen, nach dem Neubau, dann wird es für Sie leichter und für die Reflektanten günstiger sein. Uebrigens schrieb mir der Genosse Dr Fritz Hoch aus Kassel den ich auch schon mal in Anspruch genommen habe, er würde- wenn er in Bonn istmal hereinschauen. Vielleicht könnte er mit dem einen oder anderen Ergänzungsstück helfen. Ich sage Ihnen das unverbindlich weiter. Das Protokoll der Internationale von 1896 wollten Sie mir zuschicken, wenn es aus Godesberg dort ist. Ich erlaube mit, bei dieser Gelegenheit diese kleine Erinnerung, Sie sind mir sicher nicht böse. Mit freundlichem Gruss Ihre Marie Juchacz Ich wollte nur noch sagen, dass ich im Augenblick nichts mehr von Ihnen in der Hand habe. In diesem Buch( Kiel 1927) liegt ein Deckblatt von 1899, auf das ich Sie aufmerksam mache. Frau Marie Juchacz Düsseldorf- Oberkassel San Remostr.3 Sozialdemokratische Partei Deutschlands. Archiv des Parteivorstandes Bonn.Friedrich Ebert Allee 13.9.53 16. SEP 1953 Lieber Genosse Rothe, Erledigt ich habe ein schlechtes Gewissen. Ich war insgesamt drei Monate verreist. In dieser Zeit lag anliegendes Protokoll des Eononer Kongresses unberührt. Ich kann es Ihnen erst heute zurück geben und hoffe nur, dass es inzwischen nicht gebraucht wurde. Ich danke Ihnen sehr und hoffe, dass Sie mir die Verzögerung nicht nachtragen. Mit freundlichen Grüssen Marie Juchal Juchacz Herrn Roth. Dusseldorf- Oberkassel. Ich haben ein Reise oder, 3° 1. St. W. den 15. Sept. 1953. — Dieber Genosse Rothe. ich brauche dringend das Protokoll des Parteitags zu Görlitz. Sie bekommen das Buch umgehend zuruok. Haben Sie schon das Protokoll des Gründungsparteitages der USPO von 1917? Sie sollrieben seinerzeit dass Sie mit der Familie Henke in Verhandlung standen. Ereundlichen Grüs und Dank Marie Juchacz ARBEITERWOHLFAHRT HAUPTAUSSCHUSS E. V. BONN, den DOTTENDORFER STRASSE 168„ RUE 23184–87 Akt.-Zch.: ——— Bitte bei Rückantwort anzugeben Lieber Genosse Ratke ich habe Sie(telephonisch) nicht auffinden können es hängte wohl mit Ihrem Umgang Das ist nicht mehr, wenn man sie nicht, Ick habe I haen die drei Protokolle mitgebracht. 189 SS 8/ 97 Das Protokoll . Kiel schicke: oh Ihnen in diesem Tagen per Post Freundl, grass u. Dank Marie Suokon Bank: v. Schulz, Tegtmeyer& Co., Bonn, Hofgartenstraße 9, Konto-Nr. 112 Postscheck: Köln, Konto-Nr. 13061 EUROPÄISCHE VERLAGSANSTALT GMBH Frau Marie J uchacz Düsseldorf- Oberkassel San Remostraße 3 FRANKFURT AM MAIN Goethestraße 29- Telefon 589-68 95 978 Postscheckkonto: Frankfurt a. M. Nr. 519 38 Bankkonten: Rhein- Main Bank Frankfurt a. M. Nr. 581536 Bank für Gemeinwirtschaft Frankfurt am Main Nr. 7558 Frankfurt a. M., den 23. Februar 1953 w/ h Sehr geehrte Frau Juchacz, nachdem uns die Redaktion von" Geist und Tat" heute nähere Angaben zu Ihrer Anfrage vom 13. Februar unterbreitete, sind wir in der Lage, Ihnen die Anschrift der Quelle für die Notiz im Februarheft: " Erhöhung des Durchschnittalters der berufstätigen Frau in USA" mitzuteilen. Die Veröffentlichung wurde den " Gewerkschaftlichen Auslandsnachrichten" entnommen, die von der HICOG in Mehlem bei Bad Godesberg herausgegeben werden. Wir hoffen, Ihnen hiermit gedient zu haben und bestätigen Ihnen noch, daß wir den uns übermittelten Brief an Herrn Benedikt Kautsky weitergeleitet haben. Mit freundlichen Grüßen! EUROPÄISCHE VERLAGSANSTALT GMBH سس 24.2.an Lotte geschrieben, um Vermittlung gebeten, weil ich vermute, dass sie mit einer Dame von HICOC Verbindung hat.Ader auch Emma Schulze AP Arbeiterwohlfahrt Hauptausschuss e. V. Bonna. Rh., Dottendorfer Straße 168 Fernsprecher 23184-87 EINGE · -6. MRZ. 1954 Bonn, den 4. März 1954 Le/ Kr. Erledigt Den Freunden von Marie Juchacz erlaube ich mir die Mitteilung zu machen, daß sie aller Voraussicht nach ihren 75. Geburtstag( 15. März) im Hause des Hauptausschusses der Arbeiterwohlfahrt in Bonn, Dottendorferstr. 168, verleben wird. Ich teile Ihnen dieses mit, weil ich annehme, daß Sie den Wunsch haben werden, ihr zu diesem Tage einen Gruß zu schicken. Mit freundlichen Grüßen how hareke P 26. I. 55 5.7.48 Meine Liebe Herta, 2 9. JM. wenn Du etwas streichen musst wegen der Lange, so nimm leitte da's, was ich vdt an- gestrichen habe Seite 1+2 Es ist allgemeiner Natur wenn es auch organisch hinein gehört. Ich danke Dir für alle Antworten. Herzlichen Grus: Deine Marie