Nr. 218. Abonnements- Bedingungen: d Abonnements Preis pränumeranbo: Bierteljahrl. 8,30 m, monatl. 1,10 ML, wöchentlich 28 Bfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pig. Sonntags nummer mit illustrierter Sonntags. Beilage Die Neue Welt" 10 Bfg. Post, Abonnement: 1,10 Mart pro Monat bis Eingetragen in die Post- Zeitungs. Breisliste. Ur Areuzband für Deutschland und Desterreich. Ungarn 250 Mart, für das übrige Ausland 4 Mart pro Monat Bostabonnements nehmen an: Belgien, Dänemart, Holland, Italien, Luxemburg, Portugal, Rumänien, Schweden und die Schweiz. Ericheint täglich. Vorwärts shed and flsides f 85 tal? Estuar Berliner Volksblatt. 31. Jahrg Die Infertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonel. geile oder deren Raum 60 fg., für politische und gewerkschaftliche Vereins und Bersammlungs- Anzeigen. 30 Bfg. ,, Kleine Hnzeigen", das fettgedrudie Wort 20 Pfg.( zulässig 2 fettgedruckte Worte), jedes weitere Wort 10 Pig. Stellengesuche und Schlafstellenan zeigen das erste Wort 10 Pfg., jedes weitere Bort 5 Pfg. Worte über 15 Buchstaben zahlen für zwei Worte. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist bis 7 Uhr abends geöffnet. Telegramm- Abreffe: ,, Sozialdemokrat Berlin" Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Mmt Morisplas, Nr. 1983. Gerechtigkeit. Gibt es eine Gerechtigkeit? Die Geschichte lehrt, daß der Rechtsbegriff in steter Mittwoch, den 12. August 1914. Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt Moritzplatz, Nr. 1984. Die Kriegsereignisse. Wandlung ist: daß alles Recht herauswächst aus dem Kampf Vernichtung einer französischen Brigade. der Klassen um ihre Macht und bis zu einem gewissen Grade das Ergebnis dieses Kampfes spiegelt. Recht ist und als Gerechtigkeit gilt, was den Interessen der herrschenden Klassen entspricht. Das schließt freilich nicht aus, daß in den Unterdrückten ein tiefer Haß brennt gegen das gültige Recht, und Berlin, 11. Auguft.( W. T. daß sie sich auflehnen gegen jene Gerechtigkeit, die ihnen von Eine vorgeschobene gemischte Brigade oben gelehrt wird. In ihnen lebt, aus ihren Interessen herausgeboren, ein anderer Rechtsbegriff, ein anderes Ideal französischen 15. Armeekorps ist von der Gerechtigkeit. seren Sicherungstruppen bei Lagarde Lothringen angegriffen, führten in den Forts- Zwischenräumen Verschanzungen aus. Es fei kein Zweifel, daß die so ausgebaute Festung vollständig uneinnehm bar geworden sei. Zwischendurch ist die Rede von aufgeriebenen und versprengten deutschen Kavalleriedivisionen und auf freiem Felde gefangenen deutschen Regimentern. Auf belgischer Seite wird nur von heroischer Tapferkeit gesprochen, die von der französischen ReB.) des gierung durch Verleihung der Militärmedaille an den König der Belgier, der Ehrenlegion an die Festung Lüttich anerkannt sei. un- fteigen doch zwei Vorwürfe, die man gegen uns zu erheben wagt, das Maß des Erlaubten: in Der Gegner ist unter schweren Verlusten Man mag diese Reklameartikel sich auch gefallen lassen, so über. 1. Um Holland gegen uns einzunehmen, werden wir ver dächtigt, England als Preis für seine Neutralität in diesem Kriege die Teilung Hollands angeboten zu haben. 2. Unsere Truppen hätten in den Schüßengräben weiße ſtellt, here on heimtückisch geschossen. Wir überlassen das Urteil über solche Veröffentlichungen Mit wenigen Begriffen wird das Wort„ gerecht" so leicht verbunden, wie mit dem des Krieges. Und meist erlebt man es, daß hüben und drüben der Kampf, in den man zieht, gerecht geheißen wird. Was zeugt deutlicher als diese Tatsache, daß eine allgemein gültige, ewige Gerechtigkeit als in den Wald von Paroy nordöstlich Lune- Fahnen hochgehalten, und nachdem die Belgier das Feuer einge Maßstab nicht existiert?! Der Glaube an die Gerechtigkeit ville zurückgeworfen und hat in unseren eines Kampfes erwächst aus den Interessen der Parteien. Wenn ein Krieg der Abwehr eines feindlichen Händen eine Fahne, zwei Batterien, Ueberfalls dient, dem Schutz der Heimat, dann wird er dem ganzen Volke gerecht erscheinen; aber das schließt nicht aus, vier Maschinengewehre und etwa daß auf der anderen Seite wenigstens auch eine Klasse von der 700 Gefangene gelassen. Gerechtigkeit desselben Krieges durchdrungen ist, weil der Kampf dieser Klasse neue Macht, neuen Einfluß, neue Herrschafts" Ein französischer General ist geUnter einer gemischten Brigade versteht man eine unserm Volte und sind überzeugt, daß ihm unsere Veröffent lichungen besser gefallen.. Der Seekrieg. Die Aktion der deutschen Flotte. Berlin, den 11. Auguft.( W. T. B.) Ueber die Tätig. gebiete verspricht, sobald er siegreich durchgeführt wird. Natürlich fallen. fann es auch geschehen und das wird sogar das häufigste sein, daß hüben und drüben nur einzelne Klassen an der blutigen Auseinandersetzung ein Interesse haben und deshalb Infanterie brigade( zwei Regimenter Infanterie gleich 6000 nur einzelne Stlaffen an die Gerechtigkeit" ihrer Sache Mann), denen fleinere Artillerie- und Stavallerieabteilungen feit unserer Flotte im bisherigen Kriegsabschnitte ist be glauben, indes in anderen Teilen des Voltes dieser Glaube sowie Detachements von Spezialtruppen beigegeben sind. Ein kaum dauernd Wurzel schlagen tann. Dann tritt noch deut- Armeekorps hat bier Infanteriebrigaden. Frankreich dürfte Tafel in die Chjajetung, fute wenig es eine absolute, eine an seiner Ostgrenze rund zwanzig Armeekorps zur Verwendung " göttliche" Gerechtigkeit gibt, wie sehr die Meinungen über bringen, die Stärke der deutschen Streitkräfte wird aus das, was recht und gerecht ist, auseinandergehen. strategischen Gründen nicht bekanntgegeben. Aber es gibt noch eine andere Art von Gerechtigkeit, über die es feinen Streit geben sollte, Lagarde liegt auf deutsch- lothringischem Gebiet, uneine Art persönlicher Anständigkeit, die man von gefähr 2-3 Kilometer von der Grenze entfernt. Der Wald Arbeitern und Unternehmern, von Junkern und Bürgern von Paron zieht sich ungefähr 12 Kilometer von der Grenze fordern darf: Jene Rechtlichkeit des Urteils, die entfernt in Französisch- Lothringen hin. Die Brigade hat uns dabor bewahren sollte, dasselbe Ding offenbar die Aufgabe gehabt, den Aufmarsch der deutschen mit zweierlei Maß zu messen. Wir nehmen uns Streitkräfte zu erfunden. Die Hauptkraft der französischen ein Recht, das, was unseren Interessen entspricht, für eine Heeresmacht dürfte in der weiteren Umgebung von Nanch gute und gerechte Sache zu erklären. Warum sollen wir dem fonzentriert sein. In der Militärliteratur Frankreichs ist Gegner verwehren, daß auch er an eine gerechte Sache Gegend von Nancy stets als Stätte der Entscheidung anglaubt, wenn diese Sache seinen Interessen entgegengesehen worden. tommt? Oder auch: Warum sollen wir irgend eine Erscheinung, die wir bei uns beobachten, ohne uns sehr barüber zu entrüften, plöglich als verdammenswert und teuflisch hinstellen, sobald sie sich bei unseren Gegnern zeigt? 1 750 g Wie im Kriege berichtet wird. fannt geworden, daß auf den drei Kriegsschauplägen, in der Nordsee, in der Ostsee und im Mittelmeere, Zeile der Marine ihre Tätigkeit bis an die feindlichen Küsten vorgeschoben haben. Diese Unternehmungen zeigen den effensiv- militärischen Geift, wie er unfere ganze Flotte beseelt. Die Beschießung des Kriegshafens von Libau und seine Sperrung, wobei von unseren Streitkräften außer dem kleinen Kreuzer Augsburg" auch Magdeburg" beteiligt war, ist von Erfolg begleitet gewesen. Die dadurch hervorgerufene Bestürzung zeigte sich u. a. in der Sprengung der Hafenanlagen bei " Hangoe. " Nicht minder wirksam war das Erscheinen unserer im Mittelmeer befindlichen Schiffe an der Küste von Algier und die Beschießung der befestigten Pläge Philippeville und Bone, wodurch die französischen Truppentransporte in erheblichem Maße gestört wurden. Nach englischen Zeitungsnachrichten hat das heldenmütige Vor gehen der kleinen Königin Luise" unter Führung ihres unerschrockenen Kommandanten Korvettenkapitäns Biermann tiefen Eindruck auf ganz England gemacht und Besorgnis erregt. Trotz der schwierigen Lage, in der sich unsere oft einzeln stehennach englischen Nachrichten den Dampfer Mauretania" der den Auslandsschiffe den meistens überlegenen fremden Streits kräften gegenüber befinden, hat der kleine Kreuzer Dresden" Gunarblinie bis vor den Hafen von Halifag gejagt. ſtöße unternommen, ohne auf einen Gegner zu stoßen. Die Natur führen werden, unter Umständen erst nach geraumer Zeit zu er warten find. Dementierte Gerüchte über deutsche Kriegsschiffe. " Berlin, 11. Auguft.( W. T. B.) Als Zeichen dafür, mit welchen Hier bietet sich uns eine Möglichkeit, jeden Krieg sind nachstehend einige Auszüge Pariser Telegramme zusammen Mitteln die Franzosen die öffentliche Meinung zu bearbeiten suchen, mit Gerechtigkeit zu durchdringen, mit einer gestellt, die in der Welt verbreitet werden. Unsere schwache GrenzGerechtigkeit, die alle eint. Und auch in dem Weltenbrand, chu tabteilung Altfirch hatte die Weisung, vor überder jetzt seine Flammen emporschleudert, sollten alle diese legenem Gegner auszuweichen. Inzwischen sollten stärkere Sträfte In der Nordsee haben unsere Scestreitkräfte mehrfach Vors Gerechtigkeit üben. wir faum sagen, daß es in hinreichendem Maße geschieht. von den Franzosen folgendermaßen geschildert: Sehen wir aber um uns, so können zusammengezogen werden. Dieser unbedeutende Vorgang wird bes Seekrieges bringt es eben mit sich, daß auf diesem KriegsschauIn manchen Organen der öffentlichen Meinung zeigt sich von Unbeginn der Kämpfe an eine Stimmung, die alle Dinge starten Feldbefestigungen versehen( ein offenes Städtchen") und Eine französische Brigade erschien vor Altkirch, das mit sehr plats Zusammenstöße, die wahrscheinlich zur Entscheidungsschlacht völlig verschieden beurteilt, je nachdem, ob sie bei uns von einer beutſchen Brigade verteidigt war( gar nicht„ berteidigt", oder bei unseren Gegnern in die Erscheinung treten. Auf einige Kompagnien wichen aus). Die Franzosen gaben ein Bei mancherlei ließe sich da verweisen. spiel dafür, wie ein glänzender, ungestümer Sturm ausgeführt Aber nichts ist dafür wohl charakteristischer als die Be- wird. Ein Regiment machte einen besonders großartigen Angriff urteilung der Behandlung, die hier und da und nahm die deutschen Befestigungen. Die deutschen Truppen den Ausländern zuteil geworden ist. Wie es flohen sogar aus den in zweiter Linie befindlichen Werken." Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" scheint, sind Ausschreitungen überall- England ausgenommen auf der Verfolgung erlitten sie schwere Verluste und fonnten entnimmt den„ Kieler Neuesten Nachrichten" mit Erlaubnis - vorgekommen, sowohl in Belgien, als auch in Frankreich sich nur im Schuße der Nacht retten. Altkirch bereitete den Fran- des Reichsmarineamts folgendes: An einigen Kieler Geschäftsund Rußland. Aber auch in Deutschland find, nicht immer nur zosen einen begeisterten Empfang; Ehrenpforten wurden errichtet, häusern wurden von unberufener Seite dieser Tage Depeschen leichte, fleine Verstöße gegen die Höflichkeit paſſiert. Zu vielen die Grenzpfähle ausgerissen. Am frühen Morgen des nächsten angeschlagen, daß die Kriegsschiffe„ Magdeburg“ und„ Augshunderten sind die Ausländer- das ist ja auch in aller Tages wurde die Verfolgung wieder aufgenommen; die Deutschen burg" beschädigt seien. Von amtlicher Seite sind wir ermäch Deffentlichkeit selbst von amtlicher Seite zugegeben worden verhaftet und eingesperrt worden; das Publikum hat sie auf trafen die Franzosen in Mülhausen ein, mit frenetischem Jubel unversehrt sind.. fluteteten in vollständiger Deroute zurüd. Fünf Uhr nachmittags tigt worden, festzustellen, daß„ Magdeburg" und" Augsburg" den Straßen angehalten, beschimpft, mißhandelt. hat vor den Botschaftsgebäuden der feindlichen Staaten gewaltigen, begeisterten Widerhall. Man begrüßt. Die Eroberung Mülhausens findet im Elsaß einen ge= General Joffre erließ eine schrien und hat sie mit Steinen beworfen.... Und das Urteil? Broflamation, die der stolzen Begeisterung der französischen Sol. Allenfalls hat man hier und dort die ärgsten Ausschreitungen daten darüber Ausdrud gab, daß sie als erste Träger der Wiedermit einigen Worten bedauert; manche Blätter haben nicht vergeltung berufen waren, indem sie in den Falten ihrer Fahnen einmal das getan. Wie aber empört man sich und am die energischen Worte führten: Freiheit und Recht. Kriegsminister Sosnowice- Czenst och au ist wiederhergestellt. Hier lautesten jezt dort, wo man den Ausschreitungen in Deutsch- Messimy beglückwünschte telegraphisch den General Joffre zu seiner wurden zahlreiches rollendes Material und große Kohlenland gegenüber am zurückhaltendsten war über die Aus- glänzenden energischen Offensive. Sächsische Kriegsgefangene( bei vorräte erbeutet. brüche feindseliger Gesinnung, die sich gegen die Deutschen Alttirch- Mülhausen befanden sich gar keine sächsischen Truppen!) hergestellt. Auch die Brücke Granica wurde wiederim Auslande gerichtet haben. hätten betont, es sei ein Kummer für Sachsen, sich an diesem Kriege Zeigen wir also vor allem hier unseren Willen zur beteiligen zu müssen. Beschlagnahmtes Flugzeug. Gerechtigkeit! Das deutsche Volt hat es ja auch gar nicht Ueber 2üttich wird verbreitet, daß Festung und Forts heute Schneidemühl, 11. August.( 2. T. B.) Am Sonntag wurde nötig, hier ungerecht zu sein und damit einen schwarzen noch in der Hand der Belgier seien. Die Deutschen hätten mit auf dem hiesigen Güterbahnhof ein in mehreren Kiſten verpacktes Schatten auf seine Stämpfe zu werfen. Seien wir vorurteils- 120 000 Mann 40 000 Belgier angegriffen. Auf selber Seite habe französisches Flugzeug beschlagnahmt, das für Rußland bestimmt frei, wahren wir uns einen flaren, unbefangenen Blick! Je Artillerieunterſtüßung gefehlt. Das deutſche Artillerieſquer ſei ſchlecht war. Die beschlagnahmien Kisten wurden nach Bosen gebracht. gerechter unser Urteil, um so leichteren Herzens fönnen wir geleitet gewesen, während das Feuer der belgischen Artillerie fich als Amtliche Beruhigung wegen der Choleragefahr. in den Stampf ziehen, um so reiner und lauterer wird höchst eratt erwiesen habe. Die Deutschen hätten 5000 Tote, 8000 Berlin, 11. August.( W. T. B.) Gegenüber der Besorgnis, ob das Gefühl sein, das uns in allen drohenden Greueln des seien gefangengenommen, 24 Kanonen hätten die Belgier erbeutet. die zurzeit in Rußland angeblich herrschende Cholera auf DeutschWeltkrieges beherrscht! Seit zwei Tagen arbeiteten 53000 Arbeiter an den Werken. Sie land übergreifen wird, sei auf folgendes hingewiesen: An der Ostgrenze. Wiederhergestellte Bahnlinie in Russisch- Polen. Berlin, 11. Auguft. ( W. T. B.) Die Strede Rußland ist im letzten Jahrzehnt wiederholt von Cholera heimgesucht worden und hatte z. B. im Jahre 1905 eine schwere Choleraepidemie. Obgleicv aber die lange deutsch-russische Grenze dem Vordringen der Krankheit nach Deutschland keinerlei natür- liche Hindernisse bietet, im Gegenteil die Weichsel mit ihrem SchiffahrtSverkehr geradezu ein Einfalltor für sie darstellt, so ist die Seuche niemals über die Grenze hinaus vorgedrungen. Ein- zelne bei uns eingeschleppte Fälle sind dicht an der Grenze sogleich erkannt und durch die erforderlichen Vorsichtsmatzregeln alsbald unschädlich gemacht worden. Diesen Erfolg verdankt Deutschland seinem vorzüglich organisierten Seuchenschutz, llebeb das ganze Reich sind zahlreiche Medizinal-UntersuchungSäntter � sbakterio- logische Stationen) ausgebreitet, welche zur sofortigen Feststellung ansteckender Krankheiten dienen. Treten irgendwo solche Krank- heiten gehäuft auf, so können diese Aemter„fliegende Labora- torien" in die gefährdete Gegend senden, um an Ort und Stelle noch rascher und nachdrücklicher die Seuche zu unterdrücken. Durch Isolierungen und Desinfektion wird die Ansteckungsquelle unschäd- lich gemacht und die Ausbreitung der Krankheit dadurch verhin- dert. Auch bei unserem Heere befinden sich zahlreiche tragbare bakteriologische, nach den neuesten Anforderungen der hygienischen Wissenschaft eingerichtete Laboratorien, damit jeder Seuchenver- dacht sofort an Ort und Stelle geklärt werden kann. Hygienisch wohlgeschulte Sanitätsoffiziere begleiten die Truppen, je ein hy- gienisch-spezialistisch ausgebildeter Sanitätsoffizier befindet sich bei jedem KorpSarzt und schließlich bei jedem Armeearzt je ein„Be- ratender Hygieniker", die aus den ordentlichen Professoren der Hygiene an den Universitäten und Instituten ausgewählt sind. Sachverständiger Rat in gesundheitlichen Fragen steht hiernach auS- reichend zur Verfügung. Gegen Typhus und Cholera gibt es ferner eine zweckmäßige Schutzimpfung, welche das Kriegsmini- sterium natürlich längst in seinen Plan zur Bekämpfung dieser Seuchen einbezogen hat. Der Impfstoff steht zur Verfügung. Zum Abkochen des Wassers sind fahrbare Trinkwasserbereiter, zur Ausführung von Desinfektionen fahrbare DeSinfek- tionSapparate vorhanden. Ein solcher neuzeitlicher auf einem Kraftwagen montierter Desinfektionsapparat ist mit einer großen Feldwäschereianlage, gleichfalls auf Kraftwagen montiert, der- bunden. Gegen Pocken ist daS Heer durch die Impfung geschützt. Wir dürfen hiernach mit Sicherheit darauf vertrauen, daß wir auch für den Kampf mit Seuchen auf das beste gerüstet sind. vom österreichisch-serbijchen Kriegs- fchauplatz. Grenzkämpfe. Budapest, 11. August. sW. T. B. Meldung des Ungarischen Telegraphen-KorrespondenzbureauS.) Nachts setzten zwei Detache« mentS des 61. Jnfanterie-Regiments unter Führung von drei Leut- nants mit Kähnen über die Donau und warfen sich auf die dort befindlichen feindlichen Wachtposten. ES entspann sich ein harter Kampf, wobei die Serben, dreißig Tote und viele Verwundete zurückließen. Die Verluste auf unserer Seite betragen nur einen Toten und drei Verwundete. Nachdem die DetachemeittS, die sich durchweg auS Leuten zusammensetzten, die sich freiwillig gemeldet hatten, mehrere Telephon- anlagen deS Feindes zerstört und mit ziemlichem Erfolg Spren» güngen von Brücken und Stzegen vorgenommen hatten, kehrten sie in ihr Lager zurück.___ Der Krieg und öie Kolonien. der englische Einfall in Togo. Ueber die Besetzung der Hauptstadt Togo», Lome, durch die Engländer schreibt die.Norddeutsch« Allgemeine Zeitung*: Die Besetzung von Lome, der Hauptstadt unsere? Schutzgebietes Togo, durch eine auS der benachbarten Goldküste eingedrungene englische Truppmexpedition hat, wie wir hören, im Reichskolonial» amt nicht im geringsten überrascht. Bei der geographisch außer» ordentlich schwierigen Lage der langgestreckten, schmalen, zwischen französisches und englisches Gebiet eingekeilten Kolonie mußte mit einem derartigen Handstreich gerechnet werden. Wir müssen uns deshalb mit einer vorübergehenden englischen Verwaltung in unserer kleinen Musterkolonie abfinden, und find überzeugt, daß unsere zur Verteidigung aus natürlichen Gründen wirksamer vorbereiteten größeren afrikanischen Kolonien das Schicksal TogoS nicht so leicht teilen dürsten. Namentlich unsere wackeren Südwester. Militär- und Zivilbevölke- rung, werden sich ihrer Haut zu wehren wissen. Wie eS aber auch kommen mag, über da» Schicksal unseres deutschen Kolonialbesitzes wird nicht draußen, sondern auf den Schlachtfeldern und in den Gewässern Europa» endgültig entschieden werden. Diese Ent« scheidung können und wollen wir ruhigen Herzen» abwarten. kriegsbekanntmachnngen. Eine Warnung vor falschen Gerüchten. Berlin, 11. August.(W. T. B.) Es ist natürlich, daß unser Volk in diesen Tagen der Spannung auf jede» Gerücht achtet. Durch Weitertragung Pflegen sich Gerüchte zu der- größern, mag es sich um Erfolge oder Mißerfolge unserer Waffen handeln. So laufen Gerüchte um, daß ganze Regi- menter vernichtet seien, z. B. daS Regiment Gardedukorps. Dies wurde zu einer Zeit verbreitet, als das Regiment sich noch auf dem Transport befand und den Kriegsschauplatz noch gar nicht erreicht hatte. Auf der anderen Seite wurden unmögliche Erfolge verkündet, so die Einnahme von Bclfort. Es hieß sogar, kaiserliche Kraftwagen hätten die Ortschaften durchfahren und diese Nachricht kundgegeben. Solche Gerüchte können der Phantasie entsprungen sein, sie können aber auch von feindlicher Seite absichtlich verbreitet werden, um uns zu schaden. Denn auch ein vorgespiegelter Erfolg, wie der Fall von Belfort, kann Unheil anrichten, wenn sich die erweckte Hoffnung später als trügerisch erweist. Mit wie niedrigen Mitteln unsere Gegner arbeiten, mag die Nachricht beweisen, daß wir England eine Teilung der Niederlande zur beiderseitigen Vergrößerung angeboten hätten, um Englands Neutralität zu erkaufen. Ueber solche Gemein- heiten wird ein höherer Richter entscheiden. Alle diese Machen- schaften beweisen nur. daß wir eine gute, gerechte Sache ver- fechten, und unsere Gegner das Gegenteil. i Unser opferwilliges Volk wird immer wieder aufgefordert, nur solchen Nachrichten über Kriegsereigniffe Glauben zu schenken, die der Generalstab veröffentlicht. Die meisten kennen den Krieg nur aus Erzählungen und Büchern. Auch dort spielt dte Phantasie eine Rolle im guten wie im bösen Sinne. Die unendlichen Schwierigkeiten und Mühen, unter denen ein Erfolg in langer Zeit langsam heranreift und geerntet wird, kennen selbst nur wenige der Beteiligten. Wenn es Zeit ist, wird alles bekannt gegeben, aber nur so, daß wir dann nichts mehr znrückzunehmen, sondern nur noch manches erweiternd hinzuzufügen haben. Wir halten das Ver- sprechen, keinen Mißerfolg zu verschweigen und keinen Erfolg zu vergrößern. Auch einen etwaigen Mißerfolg, mit dem unter den schwankenden Verhältnissen des Krieges immer ge rechnet werden muß, wird unser starkes Volk ertragen, und ein Erfolg wird keine überschwenglichen Hoffnungen und keinen Uebermut erwecken, des sind wir gewiß. Der Generalquartiermeister von Stein. Soweit der Vertreter der Heeresleitung. Zu seinen Dar- legungen sei bemerkt, daß auch noch auf andere Weise falsche Ge rüchte entstehen können, ohne daß dabei Böswilligkeit und feindliche Machenschaften im Spiele sind. Montagabend hatten z. B. Berliner Schutzleute den Auftrag, den deutschen Erfolg bei Mülhausen möglichst schnell in der Stadt zu verbreiten. Berittene und Fußmannschaften eilten durch die Straßen und schrien die Nachricht aus. Sofort sammelten sich überall größere Menschenmassen an, die bei dem Lärm und der Auf regung den ganzen Wortlaut der Meldung, die von den ebenfalls erregten Schutzleuten nicht gerade mustergültig verkündet wurde, nicht verstehen konnten. Nur einige Worte drangen an die Ohren der sich drängenden und hinzulaufenden Menge. Die be sonders geläufigen und bekannten Worte wurden aufgegriffen, so in erster Linie das Wort B e I f o r t. Sofort wurde, bei de« meisten fast unbewußt, kombiniert:.Beifort genommen*, und dieser Ruf ging dann von Mund zu Mund und eilte als Gerücht durch die Straßen. Die Behörden könnten also auch manches tun, um falschen Gel rächten vorzubeugen, vor allem was die Verbreitungsart ihrer Nachl richten anbetrifft. Eine Verfügung über Extrablätter unü Zeitungsausgaben. Berlin, 11. August. Die Zeitungen werden gebeten, nachfolgende Bekanntmachung zu veröffentlichen: 1. Als„Extrablätter" dürfen lediglich solche Mitteilungen heraus gegeben werden, welche sich auf die wörtliche Wiedergabe der Depeschen des W. T. B. beschränken und die Ueberschrift„Extrablatt" trage» Andere Mitteilungen dürfen weder die Ueberschrift Extrablatt noch Extraausgabe oder ähnliche Bezeichnungen führe». 2. De« Zeitungen ist verboten, andere Ausgaben al» die in Friedenszeitcn erscheinenden herauszugeben, falls nicht allgemein oder im Einzelfalle von mir die Genehmigung erteilt wird. Die Heraus- gäbe einer Morgenausgabe am Montag ist allgemein gestattet. Berlin, den 11. August 1914. Der Oberbefehlshaber in den Marlen: gez.». Kessel, Generaloberst. presse unü Kriegsnachrichten. Berlin, 11. August. Personen, die sich in der �Hoffnung, einen Zug zu erreichen, in der Nacht zum Dienstag auf dem Bahnhof eingefunden hatten, wurden für 4 Stunden in Haft genommen. Sin Kellner mußt« Tage in Hast bleiben, weil man in seinem Koffer ein Dolchmesser gefunden hatte. Ein Deut- scher wurde von eine« Posten erschossen, weil er auf dreimali- gen Anruf:„Hände hoch!" nicht gehört hatte. Der arme Mensch verstand kein Wort Französisch und wußte deshalb gar nicht, was von ihm verlangt worden war. Allgemein erzählte man sich auch, daß Deutsche fälschlich al» Spione verhastet und erschossen worden wäre« Vielfach veogriff sich auch der Straßen pöbel an Deutschen; sie wurden angehalten, beschimpft und teilweise schwer mißhandelt. Da» Gerücht, daß ain deutscher Metzgermeister regelrecht massakriert worden sei, wurde von Leuten erzählt. die wenigstens erklärten, selber Lugenzeugen gewesen zu sein. Eine weitere Gewähr für seine Wahrheit konnte unser Gewährsmann nicht geben. WaS inzwischen manche deutsche Blätter über andere Greuel erzählt haben, ist wohl nicht voll aufrechtzuerhalten. Ein von einigen Organen als Opfer eine» feigen Mordes hingestellter Deutscher fuhr sogar mit unserem Gewährsmann im gleichen Zuge über die Grenze. Die Aufregungen riefen bei mehreren Frauen WahnfinnSanfälle hervor. ES darf übrigens nicht verschwiegen werden, daß man auf der deutschen Seite auch nicht ganz schuldlos war. In Ostende, von wo unser Mitarbeiter nach Brüssel kam, hatte der deutsche Konfulardienst eirngermaßen versagt, so daß d i e Abreise zu spät erfolgte. Als der Ausbruch der Feindseligkeiten vor der Tür stand, hielt e« ein Trupp deutscher Reservisten, der vom Brüsseler Bahnhof aus nach der Heimat befördert werden sollte, für angebracht, laut und herausfordernd die„Wacht am Rhein" und„Deutschland, Deutschland über alles" zu singen» auch Rufe auszustoßen wie:„In drei Tagen find wir wieder hier," ufw. Ein deutsche« Geschäft steckt in der erregten Zeit wie zum Hohn die deutsche Fahne heraus. Wenn Klagen laut wurden, daß Geschäftsinhaber ihre deutschen Angestellten so rigoros auf die Straße gesetzt hätten, so ist zu bemerken, daß auch die deutsche Firma Leonhard Tietz in Antwerpen ihre Ange- stellten ohne Entschädigung Hais über Kopf vor die Tür setzte, dann ihre Waren der belgischen Regierung zur Verfügung stellte und sich so ihre Weiterexistenz erkmifte. Endlich muß hervorgehoben werden, daß eS doch nur Aus. nahmefälle wäre«, in denen deutsche Staatsangehörige wirk- lich mißhandelt wurden. Und dem steht gegenüber, daß die Be- drohten doch auch vielfach bei den Belgiern Schutz und Ent- Unterkunft boten den Deutschen daS»Katbolische VereinShauS die„Deutsche Bank" und vor allem ein Gebäude gegenüber dem bereits geschlossenen deutschen Konsulat, das einer Bank gehörte in deren Direktorium auch ein Deutscher sah. Hier hatte der deutsche Botschaftssekretär Gläser im Verein mit einem Komitee zunächst eine leerstehende Etage zur Aufnahme der Deutschen belegt DaS HauS stand unter dem Schutze des amerikanischen Botschafters und wurde von den belgischen Behörden bewacht. Unter irgend ivelchen Ausschreitungen des Pöbels hatte eS nicht zu leiden.— Schon am Dienstag drängten sich nun in den 4 Zimmern jener Etage, auf den Treppen und im Hof an 6 Menschen; sie schliefen auf dem blanken, mit ZeitungSpapier belegten Boden; viele mußten stehen, da einfach kein Platz mehr zum Niederlegen war. Das wurde in den folgenden Nächten noch schlimmer, da immer neue Flüchtlinge ankamen, so daß schließlich ändert- halb tausend Menschen versammelt waren; eS half auch nicht viel, daß nun noch eine zweite, gerade leerstehende Etage ohne lange zu fragen dazu genommen wurde. ES war eine e n t- setzliche Lage— alles dicht gedrängt, nebeneinander viele Stunden lang Männer, Frauen und schreiende Kinder. Die Lust war zum Ersticken. Erst am Donnerstagabend schlug die Stunde der Erlösung. Unter Geleit der Bürgergarde wurden die Ver> sammelten in einzelnen Zügen zum„Tirgue Royal" gebracht, wo sich auch die Deutschen au» dem„Katholischen VereinShauS" und der»Deutschen Bank" eingefunden hatten, und um 3 Uhr yachtS fand der Transport zum Bahnhof statt, von wo v Uhr früh die Züge nach Holland abgingen. Di« innere Organisation der geschilderten Flüchtlingskolonie war das Werk von Deutschen, die dabei— besonders der schon ge- nannte Konsulatssekretär Gläser und der Kunstmaler Gärtner— außerordentliche Aufopferungikraft bewiesen. Wer belgische Behörden wie Privatleute zeigten sich doch dabei vielfach hilfreich und zuvorikonjmeud. Die Kutscher der öffentlichen Fuhrwerke stellten sich den verfolgten Deutschen jederzeit zu.r Verfügung. Kaum einer tat soviel für die versammelten Flüchtling«, wie ein Belgier namens Bander- weghe, der Portier in dem von dem Konsulatssekretär be- legten Haus«; er war unermüdlich, um Einkäufe zu machen und alle Wünsche der Flüchtigen zu erfüllen. Die das Hau» bewachenden Bürgergardisten verhielten sich durchaus an- gemessen. Als zwei höhere Polizeibeamte kamen, um die Räume zu inspizieren, waren sie wirklich ergriffen und beeilteu sich, die Uebersiedelung nach dem geräumigen„Cirque Royal" an- zuordnen. Die umfassend st en Mahnahmen wurden ge- troffen, damit diese Uebersiedelung ungestört stattfinden konnte, Alle Straßen waren abgesperrt, 100 Mann Bürgergarde geleiteten jeden Zug. In dem ZirkuSgxbäude, da» ein« Abteilung Ehasseur gardisten zur Unterkunft dient«, wurde von diesen in geradezu rührender Weise für. die erschöpften Frauen und Kinder gesorgt. Man holte ihnen Milch und teilte die Portionen mit ihnen. Auch auf dem Traneport nach dem Bahnhof in der Nacht hatten die Flüchtigen über nichts zu klagen. ES handelte sich eben doch nur um Ausschreitungen eine» gewissen Teile» der Brüsseler Bevölkerung, der über die vom Reichskanzler selbst ja offen zugegebenen Verletzung der Neutralität Belgiens durch Deutschland auf» höchste erregt war und dieser Erregung in häßlichster Weise Ausdruck gab. Di« Mehrzahl der Bevölkerung, gewiß auch aufs äußerst» er» bittert, hielt sich überdies doch zurück. Und der„P e u p l«", da» sozialistisch« Organ der belgischen Arbeit et, nahm auf» schärfste Stellung gegen die erfolgten Au» schiiei-imig««,-r- wie natürlich all« denkenden Arbeiter über die Vorgänge in Belgien entrüstet sein werden. die deutschen in England. Im Unterschied von anderen Völkern scheinen die Engländer den Ausländern gegenüber, die sich bei Beginn der Feindseligkeiten in ihrem Lande befanden, eine fast mustergültige Haltung eingenommen zu haben. In der»B. Z. am Miitag" berichtet Gustaf Kauder, eben aus England zurückgekehrt: „Den Deutschen ist nichts geschehen. Ein paap Kinder deutsch«! Eltern in Londoner Vororten wurden wohl von Gassenjungen mit Steinen beworfen, aber ich war selbst dabei, als auf einem Omnibusdach zwei Deutsche von einem Be- trunkenen angerempelt und beschimpft wurden: zwei eng- lisch« Herren mischten sich sogleich«in, wiesen den Trunkenbold in der schärfsten Weise zurück und entschuldigten sich bei den Deut- sch en!" Dabei müssen nach Berichten, die in den„Stettiner N. Nach- richten", der„Tägl. Rundschau" und in anderen Blättern wieder- gegeben werden, auch in England die Deutschen vielfach eine herausfordernde Haltung eingenommen haben. „Die Begeisterung," heißt es da z. B. bei der Schilderung einer Bahnfahrt,„lieh sich selbst im Herzen Londons nicht mehr eindämmen, al l e s rief„Hurra" od e r fang den er- staunten englischen Zuschauern brausend da» Schutz-� und Trutzlied„Deutschland, Deutsch- land über alle»" vor... Die Begeisterung der zahlreichen Reichsdeutschen erreichte ihren Siede- Punkt, al« endlich am 1. August, abends gegen 8 Uhr, auf dem Generalkonsulat die Nachricht„Krieg mobil" bekannt gegeben wurde. Eüva 500 deutsche Jünglinge waren nicht mehr zu halten. Sie entfalteten kleine deutsche Flaggen und zogen singend durch die Hauptstraßen. Kein Bob(Schutzmann) konnte etwas dagegen aus- richten. Der?uror teutonicu» hatte alle mitsamt gepackt, alle schauten geradeaus dem Kampf in, Angesicht. Und dieser schöne Geist setzte sich in Oueenborough, wo wir den holländischen Dampfer bestiegen, wfort in eine spontane Aeußerung des Patriotismus um. Wir Wehrpflichtigen versammelten uns im Vorderschiff und stimmten mit Begeisterung die „Wacht am Rhein und»Deutschland. Deutsch. land über alle» an, dem wir ein Hoch auf den Kaiser folgen liehen. Die Engländer ließen sich alle diese Kundgebungen gefallen, ohne irgendwie Gegenkundgebungen zu veranstalten oder gar tätlich zu werden. Ja, mehr noch: sie bekundeten einVerständniSfür nationale Begeisterung der abfahrenden Deut- >chen und eine Höflichkeit, die wohl in der Welt ihres- Sle ich en sucht. Tann in dem erwähnten Bericht heißt eS weiter: «»...Die Engländer am Kai konnten sich der �-urde der Stunde nicht verschließen, sie zogen « Dützen und winkten." Nirgends hat der Krieg so wenig einen Rausch der Bevölkerung gelöst wie in England. Ja, e» scheint, daß em recht erheblicher rJ-.. Engländer geradezu gegen den Krieg wirkt. Von ver- berichtet.� �blättern, die gegen den Krieg gerichtet waren, wurde . � Diese Stimmung breiter Volkskreise hat den Kampf mit Deutsch. Nicht verhindern können. Aber die deutschfteundlichen ��bungen lassen doch ein bißchen Hoffnung zu, daß es gerade hw: vielleicht msgiich sein wird, in nicht»Szuferner Zest Wied« zu na»nHHigmH 4« in-»». politische Ueberffcht. Ter Bedarf an Erntearbeitern ist gedeckt. Das Zentralbureau des Landwirtschastsministeriums gibt fol gendes bekannt:„Die seit dem Beginn des Krieges vielfach hervor getretene Befürchtung, es werde wegen der Einberufung eines großen Teiles der landwirtschaftlichen Bevölkerung zu den Fahnen nicht gelingen, die Ernte hereinzubringen, darf jetzt als unbegründet bezeichnet werden. Nach den aus preußischen Provinzen vorliegen- den Berichten ist der Bedarf an Erntearbeitern in den meisten Gebieten aus den beschäftigungslos gewordenen gewerblichen Ar- beitern der Umgegend gedeckt worden. Es fehlt jetzt nur noch in wenigen östlichen Bezirken— hauptsächlich Ostpreußen— an land wirtschaftlichen Arbeitern. Mit der Beförderung von Arbeitern nach dem Osten ist begonnen worden. Da Arbeitskräste reichlich zur Verfügung stehen, wird die Nachfrage in kurzer Zeit überall befriedigt werden können." Die„Kreuzzeitung" und die Erntehilfe der Gewerkt schaften. »Die Ernte ist in Gefahr! Helft alle, die Ihr helfen könnt, damit da? Korn herein kommt I" Als dieser Rnf erging, zögerte auch die organisierte Arbeiterschaft nicht, sich zur Verfügung zu stellen. Die freien G c w er ksch asten sandten ihre Sekretäre zu der Konferenz im ReichSamt des Innern und nahmen eS au sich, au« der Zahl der Industriearbeiter genügend Kräfte für die Bergung der Ernte herbeizuschaffen und die Vermittelung dieser Kräfte zu organisieren. Mit dem Erfolg, daß jetzt schon verkündet werden kann: Die Einbringung der Ernte scheint gesichert. In diesem Augenblicke hält ei die. K r e u z z e i t u n g" für angemessen, den Gewerkschaften in den Rücken zu fallen und ihr im besten Sinne nationales Verhalten in elelhafter Weise zu besudeln. Sie schreibt: Ein Montagsblatt hatte e« als besonderen Patriotismus ver- herrlicht, daß die sozialdemokratischen Gewerkschaften sich jetzt zur Uebernahme von Landarbeit bereit erklärt haben. Dazu erhalten wir folgende Zuschrift: »Die freien Gewerkschaften sammeln nicht— wie daS Blatt weiszumachen sucht— feurige Kohlen auf die Hchiptee der Agrarier. indem sie sich zu b e z a h l t e n Hilfen bei der Ernte anbieten. syndern sie bitten damit ietzt bei ihren verhaßten Gegnern um Brot, nachdem sie fahnenflüchtig vom Lande in die Großstadt zur Industrie desertiert waren und nun bei der Industrie kein Brot mehr finden. Durch das Mäntelchen, welche» da» Blatt dieser nicht von Reue diktierten Not- r ü ck k e h r umzuhängen sucht, läßt sich kein selbständig Denkender täuschen. Ob da» Blatt wshl den Mut hat, diese» Urteil ihren Lesern mitzuteilen? Lenz, Werkmeister.' ES hieß« diesem erbärmlichen Ausfall zu viel Ehre antun. wollte man sich darüber auf lange Diskussionen einlaffen. Wer wir möchten doch einmal die Gesichter deS Herrn Lenz und seiner.Kreuz zeitungS"«Freund« sehen, wenn die Gewerkschaften eS jetzt ablehnten, ihr« organisierten Arbeite«„bei den verhaßten Gegnern um Brot bitten" zu lassen oder wenn sie sich überhaupt geweigert hätten, die „von Reue diktierte Notrückkehr" zu organisieren. Au« der Ver> öffentlichuvg des Junkerblattes spricht nur, jedem.selbständig Denkenden" deutlich genug vernehmbar, die ganze Wut der Agrarier darüber, daß die Gewerkschaften der skrupellosen Ausbeutung der vermittelten Arbeitskräfte einen Riegel vorgeschoben haben. Die guten Patrioten vom Schlage der.Kreuzzeftung' hatten eS sich so schön gedacht: Zur Hälfte.ftei willige" Hilfskräfte, die keinen Heller kosten, und zur andern Hälfte Leute, die bereit gewesen wären, für ein Stück trocken Brot zu schuften und. sich obendrein noch schutzlos jegliche Mißhandlung gefallen zu lassen. Dann hätte man die Ernte billiger hereingebracht als zuvor,— um sie bei den.teuren Kriegszeiten" mit ganz un- geahntem Profit zu verkaufen. Dies« Spekulatton ist durch das tätig« Eingreifen der Gewerkschaften vereitelt worden— ein Beweis nebenbei, welcher Unsinn in den Redensarten von dem.Bitten um Brot", der.reuedittierten Rückkehr' usw. liegt. Deshalb nun die Wut der Lenz und Genossen,— besonders patriotisch und angemessen in einer Zeit, in der Kaiser Wilhelm seine Anhänger zur Einheit und Brüderlichkeit gemahnt hat. Kriegsfürsorge der Reichspostderwaltung. Die Familien der zum Heeresdienst einberufenen Arbeiter der ReichSpost- und Telegraphenverwaltung werden bis auf weiteres er- halten:») die Eheftau je nach Bedarf bis zu 26 Proz. deS Lohnes ihres ManneS; d) jedes Kind unter 1b Jahren bis zu 6 Proz. deS Lohnes. Im ganzen soll eine Familie aber nicht mehr als die Hälfte de» Lohnes beziehen._ Genosse Weist schwer erkrankt? Unser Genosse Dr. Georg Weist, der Vertreter von Metz im Reichstage, ist schwer erkrankt. Genosse Weist befand sich in den krittschen Tagen des Kriegsausbruchs in Paris und saß am selben Tische mit JauröS, als dieser ermordet wurde. Jetzt wird der„Kreuz-Zeitung" gemeldet, daß Genosse Weist in Trübsinn verfallen ist und in einer Pariser Nervenklinik Aufnahme gefunden hat. Wir hoffen, daß Genosse Weist die schwere Krankheit überwinden und baldige Genesung finden wird._ Kriegsgerichte. Auf Grund deS Gesetzes vom 4. Juni 18S1 über den B« lagerungSzustand können»n Kriegssalle eine Reihe von Straf achen, welche sonst der bürgerlichen Gerichtsbarkeit unterstehen, neugebildeten Kriegsgerichten zur Aburteilung über- wiesen werden. Won dieser Befugnis ist in Bezirken mit Festungen teilweise Gebrauch gemacht. Dort haben dann neben dem Vor- itzenden und zwei bürgerlichen Richtern auch zwei Offiziere mit das Urteil zu fällen. Einige Arbeiter wurden dieser Tage von dem Kriegsgericht in D ü s s e I d o r f abgeurteilt. Ihr Vergehen bestand darin, daß der eine in einer Wirtschaft der Stadt die Republik hatte hochleben lassen, während der zweite geäußert hatte, da« Boll werde als Kanonenfutter gebraucht, und der dritte abfällige Be- merkungen über seinen Arbeitgeber gemacht hatte. Ueber jeden der drei Angellggten wurde eine Gefängnis st rase von zwei Monaten verhängt._ Noch ei« Gewerkschaftshaus als Lazarett. Auch das Frankfurter Gewerkschaftshaus hat(wie schon da» Breslauer) der Intendantur des 18. Armeekorps seine sämtlichen verfügbaren Restaurations- und Schlafräume für Lazarettzwecke zur Verfügung gestellt. Das Gewcrkschaftshaus hat gegenwärtig 121 verfügbare Betten. In den übrigen Räumen lassen sich bequem noch 300 Betten aufstellen, so daß etwa 450 Verwundete unter- gebracht werden können. Sobald die Intendantur von dem An- erbieten Gebrauch macht, wird der WirtschaftSb« trieb verlegt werden._ Die„Rheinisch-WeMlische Zeitung" beschlagnahuck. Dem Organ der deutschen Panzerplattenfabrikanteu ist ein Malheur passiert. Nach einem Telegramm aus Essen wurde die SonntagSausgabe der»Rheinisch-Westfälischen Zeitung" wegen eines darin enthaltenen Artikels mit verbotenen Angaben über Truppen- bewegungen behördlich beschlagnahmt.— Wie hätte daS Scharf- macherblatt alle Register der Entrüstung gezogen, wenn daS gleiche Macheu« einem sozialdemokratischen Blatte passiert wäre, Der wahre Grund de? Kriege?. Der bauernbllndlerische Agitator und Abgeordneter Körner in Württemberg hat endlich den wahren Grund deS Krieges entdeck!. In den von ihm herausgegebenen»Grünen Heften" schreibt er: »Ein altes Sprichwort sagt:»Wer nicht hören will, muß fühlen." Dies gilt nicht nur für die einzelnen Menschen, nein, auch für ganze Völker und Nationen. Auch bei uns wollen Hunderttausende nicht mehr auf die Stimme Gottes hören, man vergöttert sich selbst und die Menschheit, hält sich für so klug, daß man nichts mehr von Gott wissen will und meint, mit großen Reden und Worten sei alles getan. Wenn dann die Schicksals- stunde koüilvk, wenn die Windsaat aufgeht, und die Sturmernle herannaht, dann ist es meistens zu spät." Also Deutschlands Feinde sind nach diesem Patrioten eigentlich die Aus erwählten Gottes, um unser Volk zu züchtigen. Das widerspricht ziemlich stark dem, was sonst die guten Patrioten in diesen Tagen haben verlauten lassen; aber Herr Körner wird eS vielleicht besser wissen.__■ /tue Industrie und tzanöel. Ausfuhrverbot für Schuhwerk. Das Verbot der Ausfuhr von Gegenständen deS Kriegs- bcdarfs ist dahin ergänzt worden, daß auch Schuhe und Stiefel allerArt im Gewicht von mehr als 600 Gramm das Paar, mit Ausnahme solcher für Frauen und Kinder, unter das Verbot fallen._ Preisrückgang für Getreide. Der starken Preiserhöhung für Getreide an der Berliner Börse ist ein scharfer Sturz gefolgt. Am Montag bereits wurde ziemlich reichlich Getreide angeboten, da die Erntearbeiten trotz der Mobil- machung flott von statten gehen. DaS Angebot war auch durch den Mangel an Transportmitteln vorübergehend vom Markte ferngehalten worden, kam aber jetzt desto stärker heraus, so daß die Getreide- Händler eS nicht aufnehmen konnten. Vielmehr trat am Montag ein Preissturz für Weizen, Roggen und Hafer um etwa 10 M. pro Tonne gegenüber den Preisen vom Sonnabend ein. Dieser bereits am-Frühmarkt beobachtete Preisrückgang nahm an der Mittagbörse noch einen größeren Umfang an, so daß der Preis für Weizen bis auf 21S M. fiel gegen 238—240 M. am Freitag. Roggen wurde schon für 180 M. angeboten gegen 203 M. Hafer fiel sogar bi» auf 200 M., also um 40—00 M. Am DienStag erfolgten weitrre Preisrückgänge. Weizen ist mit 210 M. notiert worden, Roggen mit 182 M., Hafer mit 136—100 M._ Goldausfuhr und Diskonterhöhung. Die plötzliche ZmSerhöhung der Bank von England von 4 Proz. auf 8 Proz. und von 8 Proz. auf 10 Proz. ist durch einen außer- gewöhnlichen scharfen Angriff des Auslandes auf ihre Goldbestände veranlaßt worden. In der letzten Juliwoche war in London über 20 Millionen Mar! Barrengold eingetroffen, wovon jedoch nur ein kleiner Teil in die Bank von England floß, während der größere Teil für Pariser Rechnung gekauft wurde. Außerdem flössen noch einigt größere Beträge Gold auS Südamerika und den Vereinigten Staaten in die Bank von England. Weit größer waren jedoch die Mengen, die in der letzten Woche der Bank entzogen worden sind. Allein 0,28 Millionen Pfund Sterling wurden für Indien gebraucht, 0,001 Millionen Pfund Sterling für Belgien, 0,465 Millionen Pfund Sterling für Aeghpt«i. Die größten Ansprüche stellen jedoch wiederum Frankreich an die Bank von England, der für Paris 0,402 Millionen Pfund Sterling entzogen wurden. Auch für den übrigen Kontinent wurden 0,275 Mit- lionen Pfund Sterling beansprucht. Diese starken Goldentnahmen aus der Bank von England überstiegen die Eingänge um 0,82 Millionen Pfund Sterling oder um etwa 16 Millionen Mark. Der Goldhunger des Kontinents konnte die Bank von England noch mehr beunruhigen, weil Frankreich auch aus den Bereinigten Staaten große Mengen Goldes an sich zog. Die Goldverschiffungen von New Aork nach Frankreich haben jetzt seit Jahresanfang die Höhe von 17 Millionen Pfund Sterling oder von 340 Millionen Mark erreicht. In den letzten Tagen soll der alarmierende Diskontsatz von 10 Prozent wieder verlassen und bis auf 5 Prozent ermäßigt worden sein, wofür jedoch keine Bestätigung vorliegt. Erhöhung der Kohlenpreise. Da« Kohlensyndikat teilt den Verbrauchern mit, daß eS für seine Abschlüsse die Kriegsklausel geltend mache; im Hinblick auf die Förderschwierigketten werden für neue Abschlüsse bereits höhere Preise gefordert.___ Letzte Nachrichten. Unterdrücktes Parteiblatt. Reichenbach, 11. August.(Privattelegramm des „Vorwärts".) Auf behördliche Veranlassung hat unser Parteiblatt in Reichenbach in Böhmen, der„Vorwärts", sein Erscheinen einstellen müssen. Kavallerieplänkrleien an der österreich-russischen Grenze. Wien, 11. August.(W. T. B.) Im S ü d e n ist nichts Besonderes vorgefallen, es kam nur zu unbedeutenden Grenz- charmützeln. Im Norden versuchten russische Kavallerie- Patrouillen östlich der Weichsel gegen den San vorzugehen, wurden aber überall zurückgewiesen. Gegen Brody versuchten -ue Russen mit drei Eskadronen und Maschinengewehren vor» zugehen: sie wurden über die Grenze zurückgeworfen. Abzug der Russen aus Warschau? Krakau, 11. August.„Nowa Reforma" veröffentlicht einen Artikel au? Warschau, in dem e» heißt: Wie eS heute in Warschau aussieht, kann sich niemand vorstellen; die Russen sind ort. Es klingt wie ein Traum. Noch vor einigen Tagen erhielt man, wenn jemand dies anzudeuten wagte, allgemein die Antwort: Wahnsinn! Phautasie! Und doch sind die Russen heute fort, einfach geflüchtet, nach solchen Mengen vergossenen BlutS, nach fünfzig Jahren chrecklichster Grausamkeiten. Noch in den letzten Tagen wurden Nacht für Nacht neu« oder mehr Unglückliche gehängt und die Haft- linge in den Zellen gefoltert. Bor etlichen Wochen noch hatten wir eine förmliche Jagd auf die Schuljugend» die akademische Jugend, die Pfadfinder und die Schützen. Heute ist dies alle« vorbei. Es gibt keine Beamten mehr, welche die Aufgabe haben, Banditen zu organisieren. Heute kann man endlich sich auf dir Straße hinauswagen. Jetzt können der einzelne und alle zusammen die Larve abwerfen und ein jeder kann zrigen, wer und WÄ« ig. Aufruf an die Arbeiterjugend. Die Arbeiter- Jugend", das Organ des jungen Broletariats, bringt in ihrer neuesten Nummer folgenden Aufruf: Jugendgenossen und-genossinnen! Eine furchtbare Zeit ist über das deutsche Volk und damit über die deutsche Arbeiterklasse hereingebrochen. Seit Jahrzehnten, seitdem die Sozialdemokratie die Volksmassen zur Herbeiführung einer Gesellschaft der Gesittung und der allgemeinen Wohlfahrt zu sammeln begann, hat sie als unumgängliche Voraussetzung aller Kultur und alles Fortschrittes den Völkerfrieden verkündigt. In unzähligen Reden und Schriften ist von unseren Wortführern insbesondere die ungeheure Gefahr bekämpft worden, die in der steigenden Kriegsrüstung der Regierung liegt. Vergeblich! folche gegen ihren Mann. Hat aber die Ehefrau gültig fich ats Mieterin mitverpflichtet, so ist an sich eine Klage auf Mietszahlung eventuell Ermission zulässig." Aus diesen Borten ist geschlossen, die Ehefrax tönnte eventuell ermittiert werden. Diese Schlußfolgerung ist irrig. Das Urteil fann nur auf 8 ahlung lauten. Denn die Ehefrau benutzt, auch wenn sie als Mieterin zu erachten ist, die Wohnung auch auf Grund des Rechts des Ehemanns. Sie hat als Ehefrau das Recht, die Wohung des Mannes zu teilen. Da gegen den Mann ein Urteil auf Räumung nicht ergehen darf, fann auch die Frau nicht ermittiert werden. Zur Zahlung ist sie freilich verpflichtet. Indes kann die im Vertrag eventuell angedrohte Ermission aus dem angeführten Grunde nicht durchgeführt werden. Gewerkschaftliches. Wirtschaftliche Folgen des Krieges. Soziales. Gegenmoratorium. Wie wir bereits am Sonntag mitteilten, hat der Bundesrat zu gelesen, daß allen Forderungen gegenüber Zahlungsfristen bis zu drei Monaten vom Gericht gewährt werden können. Außerdem hat er zwei Verordnungen erlassen, die mit Rücksicht auf die für einen großen Teil des Auslandes angeordnete Moratorien ein sogenanntes Gegenmoratorium ausländischen Forderungen gegenüber anordnen. Nach diesen Verordnungen können vom Auslange aus vermögensrechtliche Anspruche, die vor dem 31. Juli 1914 entstanden sind, bis zum 31. Oktober 1914 vor inländischen Gerichten nicht geltend gemacht werden. Ferner ist die Fälligkeit solcher im Inlande zahlbaren Wechsel, die im Auslande vor dem 31. Juli 1914 ausgestellt worden sind und die am 31. Juli 1914 nicht verfallen waren, um drei Monate hinausgeschoben. Statistik der Arbeiterversicherung. Jetzt ist es nicht an der Zeit, über den Krieg Worte zu machen. An die Stelle der Ermahnungen und Beschwörungen sind die harten Tatsachen getreten. Unsere junge Generation Die Arbeitslosigkeit, die vor dem Ausbruch des Krieges Nach einer im Reichsversicherungsamt gefertigten Zusammenerhält über das, was hier so oft in Wort und Bild verkündigt bereits etwas nachgelassen hatte, nimmt jezt einen großen stellung sind von den 31 Landesversicherungsanstalten und den 10 wurde, einen Anschauungsunterricht, dessen furchtbare Lehren Umfang an. Ganz besonders hat wieder die Holzindustrie vorhandenen Sonderanstalten bis einschließlich 80. Juni 1914 sich jedem Bewußtsein unvertilgbar einhämmern werden. unter diesem Uebel zu leiden. In der vorigen Woche war 2 311 449 Invalidenrenten, 156 452 Krantenrenten, 534 300 AltersJugendgenossen und-genossinnen! Auch von unseren schon davon die Rede, daß die Zahl der arbeitslosen Holz- renten, 17 342 Witwen- und Witwerrenten, 585 Witwentranteneigenen Kameraden, von den Anhängern unserer Jugend- arbeiter in Berlin auf 9000 angewachsen war. Inzwischen sind renten, 54 089 Waisenrenten( Rente an Waisenstamm), 19 Busapbewegung, den Lesern der Arbeiter- Jugend", von den Leitern noch mehr Arbeitskräfte brotlos geworden. Am legten Sonn- renten bewilligt worden. Davon sind in dem letzten Kalendervierteljahre 37 727 Invalidensenten, 2943 Krankenrenten, 2628 Altersunserer Bildungsveranstaltungen und Wanderungen sind abend wurden auf den beiden Arbeitsnachweisen für die renten, 2741 Witwen- und Witwerrenten, 86 WitwenkrankenTausende unter die Waffen gerufen worden. Holzarbeiter Berlins( dem paritätischen und dem des renten, 7369 Waisenrenten, 8 Zusatzrenten festgesezt worden. Infolge Verbandes) 12 000 Arbeitslose festgestellt. Bis jetzt dürfte Todes oder aus anderen Gründen sind bereits 1 295 137 Jnvalidendie Zahl der Arbeitslosen auf 14 000 gestiegen sein, und es renten, 139 487 Strantenrenten, 449 023 Altersrenten, 984 Witwenist nicht abzusehen, wieweit sie sich noch ferner ausdehnen und Witwerrenten, 163 Witwentrantenrenten, 3560 Waisen wird. Die Möbelindustrie liegt völlig danieder. Auch renten, 6 Zusatzrenten weggefallen, so daß am 1. Juli 1914 in den anderen Zweigen des Holzgewerbes schmilzt die noch 1016 312 Invalidententen, Minderung der Arbeitslosigkeit einstweilen nicht zu denken Danach hat sich im letzten ist. Selbst in der Stellmacherei, die gegenwärtig start be- Invalidenrenten um 11 515, an Strantenrenten um 4, an Witwenschäftigt ist, sind noch 240 Arbeitslose vorhanden. Von und Witwerrenten um 2511, ant Witwenfrantenrenten um 46, an den Berliner Mitgliedern des Holzarbeiterverbandes find Waisenrenten um 6656, an Zufagrenten um 6 erhöht und der Bestand rund 3000 zum Militär einberufen, 1500 bis 2000 find frank an Altersrenten um 1183 vermindert. gemeldet, es ist also nur noch der kleinere Teil der Verbandsmitglieder, der in Arbeit steht. Den Jugendgenossen als Soldaten gilt unser Gedenken! Daß sie wohlbehalten in unsere Mitte zurückkehren mögen, ist unser heißester Wunsch. Und wir hoffen zuversicht lich, daß sie im Feld die Erziehung zur Menschlichkeit und Menschenwürde, die ihnen unsere Jugendbewegung gegeben hat, nicht verleugnen werden. Unseren zurückbleibenden Kameraden aber und den Mädchen rufen wir zu: Seid hilfreich, furchtlos und treu! Haltet die Ideale, die Euch die proletarische Jugendbewegung vermittelt hat, fest in Eurem Sinn und in Eurem Herzen umschlossen! Ihr seid der Fels, Ihr die Hoffnung und die Zukunft der Arbeiterklasse. Die Botschaft der Menschenliebe und des Völkerglücks follt Ihr durch Not und Grauen in die Zukunft tragen, auf daß die Hochziele, die Eure Väter und Brüder in hartem Geisteskampf errungen haben, nicht verloren gehen, sondern als sicherer Besitz des jungen Arbeitergeschlechts in hellere Tage hinübergerettet werden. Saltet untereinander treue Kameradschaft und Solidarität, wie Ihr es in der freien Jugendbewegung gelernt habt! Nach wie vor werden Euch die Pforten unserer Jugendheime offen stehen, damit Ihr eine Stätte der kameradschaftlichen Sammlung habt. Wer von Euch arbeitslos und von anderen Verpflichtungen frei ist, soll sich unverzüglich bei den von den Gewerkschaften eingerichteten Stellen zur Einbringung der deutschen Ernte melden und sich zu Diensten der werktätigen Menschenliebe den Samariterabteilungen anschließen. Die Arbeiter- Jugend" wird weiter erscheinen und Euch auch fernerhin die Wege zur Erkenntnis und zu freiem, aufrechtem Menschtum führen. Und nun haltet den Kopf hoch und die Herzen tapfer, all Ihr Arbeiterjungen und Arbeitermädchen, bis daß der Tag kommt, an dem auch die proletarische Jugend wieder ihr Recht auf Frohsinn und Sonne beanspruchen fann. Die Zentralstelle für die arbeitende Jugend Deutschlands. Kranken- und Wöchnerinnenhilfe durch die Genossinnen. 16 965 Krantenrenten, 85277 422 WitwenZusagrenten liefen. Vierteljahre der Bestand an Arbeitsgelegenheit immer mehr zusammen, so daß an eine altersrenten, 16 358 Witiven und Witwerrenten, frankenrenten, 50 529 Waisenrenten, 13 lose Armenunterstüßung nachgesucht. Die zuständigen ArmenAngesichts der drückenden Notlage haben manche Arbeits. vorsteher verlangen in solchen Fällen eine Bescheinigung vom Arbeitsnachweis, daß der Betreffende keine Arbeit bekommen kann. Wir meinen, von dieser Formalität könnte wohl abgesehen werden, denn es kann wohl ohne weiteres angenommen werden, daß jemand, der jett arbeitslos ist, sobald feine Arbeit wieder bekommen tann. Bei dieser Gelegenheit muß erneut hingewiesen werden auf die moralische Pflicht des Staates und der Gemeinden, die Arbeitslosen zu unterstützen. Die Familien, deren Ernährer jetzt keine Arbeit finden können, weil die Geschäfte in folge des Krieges daniederlicgen, befinden sich ohne ihre Schuld in der gleichen Notlage, wie die Familien, deren Ernährer in den Strieg ziehen mußten. Die moralische Unterstügungspflicht von Staat und Gemeinde ist also in beiden Fällen gegeben und sollte nicht unerfüllt bleiben. Vielleicht ließe es fich auch machen, daß in den noch vollbeschäftigten Induſtriezweigen ein Teil der arbeitslosen Holzarbeiter eingestellt werden könnte. Unbedingt zu berurteilen ist, daß einige Unternehmer der Holzindustrie die jetzige Notlage insofern ausnuten, als sie die tarifmäßigen Löhne willkürlich herabsezen. Der ArbeitVerlangen des Holzarbeiterverbandes, die vertragsmäßigen geberverband unterstützt zwar in allen derartigen Fällen das Löhne zu zahlen, aber es gibt auffässige Unternehmer, die fich ihrer eigenen Organisation nicht fügen. So haben also auch die noch beschäftigten Arbeiter unter der Not der Zeit zu leiden. Bis einschließlich) 30. Juni 1914 ist Witwengeld in 16 944 Fällen ( davon entfallen 2451 auf das letzte Vierteljahr) und Waisenaussteuer in 965 Fällen( davon entfallen 218 auf das letzte Vierteljahr) bewilligt worden. Gerichtszeitung. Vorsicht bei Kautionen! Die häufigen Warnungen, bei Rautionsbestellungen die größte Vorsicht zu üben, bleiben zum Schaden der Betroffenen noch recht häufig unbeachtet. Gestern flagte ein bei Hingabe einer Raution von 1000 m. recht unvorsichtiger Tischler vor dem Gewerbegericht vergeblich auf Rückzahlung der Kaution gegen den Eisendreher Gehride. In der Wallite. 31 follte ein Schanflotal eröffnet werden. Gehride reichte das Konzessionsgefuch ein und suchte durch Inserat einen Büffetier, Um diese Stelle bewarb sich der Kläger. Er sollte 1000 m. Staution stellen. Als er sich vorstellte, bezeichnete sich ihm gegenüber ein gewiffer, vielfach vorbestrafter Uhl als Gehride. Der wirkliche Gehrice soll nach Behauptung des lägers dabeigewesen sein und stillschweigend die mißbräuchliche Benutzung seines Namens durch seinen Stiefsohn Uhl geduldet haben. Einige Tage später zahlte der Kläger unbedenklich an Uhl die verlangten 1000 m. Uhl quittierte mit dem Namen Gebride. Das Lokal wurde nicht eröffnet. Kläger hat von seinem Geld nichts Klage auf Rückzahlung der Kaution gegen Gehricke. Dieser bezurückerhalten. Uhl wurde wegen dieses Schwindels mit einem Monat Gefängnis bestraft. Der Kläger richtete nun seine hauptete von nichts zu wissen. Das Gericht mußte leider die lage abweisen. Es betonte ausdrücklich, daß der Verdacht, den auch die Polizei hatte, Gehride werde bei der Sache nicht ganz unbeteiligt gewesen sein, vorliege. Aber es fehle jeder Beweis, auf Grund dessen eine Berurteilung hätte erfolgen fönnen. Ein Kautionsprozeß. Bom Braueretarbeiterverband wird bekannt, daß in einigen Orten vier Fünftel seiner Mitglieder zum Die Kranken und Wöchnerinnenhilfe, die ein Arbeits- Kriegsdienst eingezogen wurden und in fleineren Orten fein gebiet in der proletarischen Hilfsaktion darstellt, ist gedacht gelernter Brauer mehr an der Arbeitsstelle verblieb. Um die als Pflege Kranker und Wöchnerinnen, als Hebammen- und mit dem Unternehmerverband verhandelt. Das Ergebnis gestern vor dem Gewerbegericht rückständigen Lohn, Prozente aus Arbeitsvermittlung zu regeln, hat der, Brauereiarbeiterverband Ein Bierfahrer beanspruchte von der Riebed Brauerei Arzthilfe( soweit die Kräfte der freiwilligen Helferinnen reichen), dieser Verhandlungen ist, daß der deutsche Brauerbund einen dem Bierverkauf und Entschädigung für die Kündigungszeit mit auals Leistung der notwendigsten Hausarbeit und als Bereitung Aufruf erläßt, in dem aufgefordert wird, zunächst Entlassungen fammen 281,09 M., außerdem 550 M. Kaution. der Krankenspeisen, soweit deren Lieferung nicht durch private so weit als irgend möglich zu vermeiden. Etwa frei werdende, mit Recht entlassen, deshalb sei sein Anspruch auf Lohn unberechtigt. Die beklagte Firma wendete ein, sie habe den Kläger vorzeitig oder kommunale Hilfe erfolgt. Auch werden die notwendigen hin geleitet werden, wo Mangel an Arbeitskräften herrscht. auf Kredit geliefert, in dem Kautionsrevers aber eingewilligt habe nicht militärpflichtige Brauereiarbeiter sollen dann sofort dort Die Kaution sei verfallen, weil der Kläger auf eigenes Risiko Bier Besorgungen gemacht, um für die Erkrankten die Ansprüche Der paritätische Arbeitsnachweis für das daß die Kaution haftet, wenn er Bier ohne ausdrüdliche Genehmi auf die gesetzlichen und die freiwilligen Unterstüßungen zu Braugewerbe in Berlin C., Rüderstraße 9, gung der Direktion treditiert. stellen und zu befürworten. tritt zu diesem Zwede als Zentralvermittelungsstelle Das Urteil sprach dem Kläger 286 M. zu. Die restierenden Alle Hilfesuchenden wollen sich melden in der Zeit von von Arbeitskräften an den einzelnen Orten sind nach dorthin Kündigungszeit ſtänden dem Kläger zu, da ein Entlassungsgrumb in Tätigkeit. Alle Mitteilungen über Bedarf oder Ueberfluß Provisions- und Lohnforderungen sowie Entschädigung für die 9 bis 7 Uhr bei: zu richten, soweit die Arbeitsvermittelung am Drt nicht ge- nicht vorliege. Die Staution dagegen hafte in Höhe von 545 M. Frau Luise Kähler, Engelufer 21 III regelt werden kann. Die notwendigen Vorbereitungen für für die vom Kläger unrechtmäßig gewährten Bierkredite, die sich als unbeitreibbar herausgestellt haben. Bureau der Hausangestellten( Teleph.: Amt Moritplay 298). schnellste Vermittelung werden schleunigst getroffen. Zu hoffen ist, daß die Unternehmer dem Aufruf des Bundesvosundes willig Folge leisten. Unfallversicherung und der Krieg. heben: Auch das Friseurgewerbe leidet an starter Beſchäftigungslosigkeit während der Striegszeit. Nur wenige ber Annahmestellen für ,, Kleine Anzeigen" Petersburger Blaz 4. Gustav Vogel, Roppenstraße 82. R. Wengels, Markusstr. 36. 2. Zucht, Immanueifirchstr. 12. J. Neul, Barnimitr. 42. meinberufenen Meister können ihren Betrieb aufrecht erhalten. Berlin C. A. Hahnisch, Aderftr. 174. Während früher jeder Barbier in der niederen Chirurgie 0. Das Reichsversicherungsamt hat mit den Vertretern der Berufs- bewandert war und in Kriegszeiten deshalb gute Verwendung NO. A. Wolgast, Wattstraße 9. H. Fischer, Bastianstraße 6. genossenschaften sich über eine Reihe durch die Kriegslage not- finden konnte, ist im Laufe der Zeit den Barbieren diese N. Karl Mars, Greifenhagener Str. 22. J. Hönisch, Müllerstr. 34a. wendigen Maßnahmen verständigt, von denen wir folgende hervor- Tätigkeit unterbunden worden. Nur in Bayern wird sie von den approbierten Badern noch ausgeübt. 6. Vogel, gorgingitr. 37. A. Ties, Invalidenstr. 124. NW. Salomon Joseph, Wilhelmshavener Str. 48. Die Herabsetzung und Aufhebung von Renten Arbeitskräften überfüllt. Da in ihm viele jugendliche und S Das Friseurgewerbe ist schon in normalen Zeiten von SW. G. Schmidt, Bärwaldfir 42. Daehn, Hagelberger Str. 27. St. Fris, Prinzenstr. 31. H. Lehmann, Kottbujer Damm 8. ift, abgesehen von besonderen Einzelfällen, auf die Dauer von zu felddienstuntaugliche Personen beschäftigt sind, ist die Arbeits. So. Baul Böhm, Laufizer Blaz 14/15. P. Horich, Engelufer 15. nächst drei Monaten zu unterlassen. EinspruchsAdlershof. Karl Schwarzlose, Bismardstr. 28. bescheide über die Gerabiehung oder Aufhebung losigkeit unter den Gehilfen jetzt außerordentlich groß. Am Baumschulenweg. 5. Hornig, Marienthaler Str. 18, L schlimmsten macht sie sich aber unter den organisierten Ge- Borsigwalde. Paul Kienaſt, Näuscht. 10. von Renten find mit der Erklärung zurüdzunehmen, daß die Genossenschaft sich vorbehält, ihre Rechte aus der bisher ein- hilfen bemerkbar. Selbst in den Fällen, wo noch Bedarf an Charlottenburg. Gustav Scharnberg, Sesenbeimer Str. 1. getretenen Veränderung der Verhältnisse zu geeigneter Beit geltend Aushilfskräften für Sonnabend und Sonntag vorhanden ist, Friedrichshagen. Ernst Werkmann, Köpenider Str. 18. Grünau. Franz Klein, Friedrichstr. 10. zu machen. Von Kapitalabfindungen an Werlegte ist wird der Arbeitsnachweis der Organisation übergangen, um Johannisthal. Max Gonschur, Barkstr. 28. bis auf weiteres abzusehen. Die Zahlung von Berlegten der tariflich vereinbarten Lohn- und Arbeitsbedingungen ent- Karlshorst. Richard Rüter, Rödelstr. 9, II. renten dec im Felde stehenden Rentenempfänger zu Händen der hoben zu sein. Die Benutzung von Winkelnachweisen Köpenick. Emil Wikler, Kiezerstr. 6, Laden. ist gegenwärtig total annük, da es den organisierten Nieder- Schöneweide. Wilh. Unruh, Brüdenstr. 10. Lichtenberg. Ctto Seitel, Bartenbergstr. 1. Angehörigen ist nach Möglichkeit zu erleichtern. Zu diesem Zwed it gegenwärtig total annük, da es den organisierten unter Gehilfen den obwaltenden werden fich die Genossenschaften mit einer möglichst vereinfachten Umständen flar Nowawes. Wilhelm Jappe, Lufserstr. 2. ift, daß fie fich jetzt nicht auf ihren Tarif Ober- Schöneweide. Alfred Bader, Wilhelininenhofstr. 17, Laden. Form der Lebensbescheinigung und Auszahlungsbevollmächtigung der Bojt gegenüber einverstanden erklären. bertrag versteifen können. Es tann sich für sie nur darum Pankow. Otto Rikmann, Mühlenstr. 30. Reinickendorf. P. Gursch, Provinzftr. 56, Laden. 12 handeln, Verdienst zu finden. Der Friseurgehilfenverband Neukölln. M. Heinrich, Nedarstr. 2. Conrad, Hermannstr. 50. appelliert daher an die Arbeitgeber, insbesondere an die bis- C. Rohr, Siegfriedstr. 28/29. Nochmals zum Mietsrecht. her mit ihm im Tarifverhältnis stehenden Meister, die Ar- Rummelsburg.. Rosenkranz, At- Borhagen 5 beitsnachweise des Verbandes in erster Linie Schöneberg. Wilhelm Bäumler, Martin- Luther- SF 69 im Laden. Spandau. 64. Die verzwickten Rechtsverhältnisse beim Mietsrecht der Ehefrau zu benußen. Eine Verständigung über die Arbeits- Steglitz. 3. Bernjce, Alſenſtr. 5. eines zum Heer Einberufenen laffen begreiflicherweise bei der großen bedingungen fann bei einigem guten Willen mit den organi- Tempelhof. Joh. Krohn, Boruſſiaſtr. 62. Notlage die Frager nicht zur Ruhe kommen. Wir gehen deshalb sierten Gehilfen ohne weiteres getroffen werden. Der Verband Treptow. Robert Gramenz, Riesbolzstr. 412, Laden. Weißensee. Fuhrmann, Sedanstr. 105. Schillert, Berliner Allee 253, auf einen Bunft noch einmal ein. Gestern hatten wir dargelegt: hat, wie andere Verbände, seine Erwerbslosenunterstüßung Wilmersdorf. Paul Schubert, Bilhelmsaue 27. Hat die Ehefrau den Mietsvertrag gar nicht unterschrieben oder nur auf das äußerste eingeschränkt, um die Familien seiner im als Bürge, so ist eine Klage gegen fie ebenso unzulässig wie eine Felde stehenden Mitglieder mit unterstüßen zu können. Verantw. Redakt.: Alfred Wielepp, Neukölln. Inseratenteil verantw. Th. Glode, Berlin. Drudu. Berlag: Borwärts Buchdr. u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 1 Beilage u. Unterhaltungsh Nr. 218, 31. Jahrgang. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Kriegsverluste einst und jetzt. Die Ansichten darüber, ob die Kriege blutiger oder unblutiger geworden sind, ob die Verluste bei den Heeren prozentual stärtete eter schwäche: sein werden als ehedem, gehen bekanntlich weit auseinander. In der Tat läßt sich auch durch einen Vergleich der KriegsverLuste aus den weiter zurückliegenden und den letzten Kriegen des 18. und 19. Jahrhunderts in keiner Weise mit Bestimmtheit vorher sagen, mit welchen Verlusten wir in dem gegenwärtigen Kriege zu rechnen haben werden. Das hängt alles nicht nur von unserer modernen Bewaffnung, von der gegenwärtigen Art der Kriegfüh= rung, von der Größe der auf den verschiedenen Seiten ins Feld geführten Armeen ab, sondern, wie wir noch zeigen werden, von einer ganzen Reihe von Umständen, die sich erst im VerTaufe des Krieges herausstellen werden. Immerhin dürfte es von Interesse sein, einiges über die Erfahrungen zu sagen, die uns die bisherigen Kriege geboten haben, um daraus einen gewissen Maßstab für die Beurteilung der jezigen Kriegslage zu gewinnen. Die Kriege noch des 18. Jahrhunderts unterschieden sich von der gegenwärtigen Kriegsführung dadurch, daß die Zahl der in den damaligen Armeen vereinigten Kombattanten im Vergleich zu der gegenwärtigen Heeresstärke nur eine geringe war. Im Verlaufe des siebenjährigen Krieges überstieg die Zahl der einzelnen Armeen nicht 60 000 bis 70 000 Mann. Von diesen Armeen nahm an den Schlachten im Durchschnitt ein sehr erheblicher Prozentjak teil, im Durchschnitt 40-60 Proz. Die Dauer der Schlachten schwankte bis zur französischen Revolution von 1½ bis 10 Stunden. Seitdem jedoch die französischen Revolutions heere zur zerstreuten Ordnung", zum aufgelöften Gefecht übergingen, und die entscheidenden Schläge gewöhnlich durch die Reserven geführt wurken, dauerten schon damals die Schlachten bis zu 36 Stunden. Da die Kriege vor der großen französischen Revolution und der napoleonischen Zeit durch Söldnerbeere geführt wurden, fonnte schon aus diesem Grunde deren Kopfstätte keine allzu große sein. Während der Revolutionskriege und unter Napoleon konnten durch die Konstription Soldaten in viel größerer Anzahl zu den Fahnen gerufen werden. Die Leichtigkeit der Ergänzung der Truppen und die Befreiung von dem bis dahin notwendigen Magazinsystem, das man durch Requiſitionen ersetzte, ermöglichte nicht nur die Heranziehung weit größerer Truppenmassen, sondern gab dem Heere auch viel größere Beweglichkeit. nädigem Widerstand desselben die Zahl der Opfer ins Ungeheure anschwellen lassen können! Die Erfahrungen der nächsten Wochen und Monate werden uns zeigen, welche Stärke und Kriegstüchtigkeit unseren Gegnern im Mittwoch, 12. Auguft 1914. Beim Tode eines Versicherten gewähren alle Krankenkassen ein Sterbegeld, das zur Deckung der Begräbniskosten bestimmt ist. Es hat als Regelleistung die Höhe des zwanzigfachen Grundlohnes. Der Leser sieht, daß die Regelleistungen nach vielfachen Often und Westen innewohnt. Jedenfalls aber ist es gut, wenn sich Richtungen hin niedriger als die fazungsmäßigen sind. Das das deutsche Volt schon heute die ganze Schwere der militärischen Sicherung der Stranfenfassen die Genehmigung mehr zu Oberversicherungsamt hat aber mit Rücksicht auf die finanzielle Operationen vor Augen führt, um gegen einen Umschlag leiften, als die vorstehend beschriebene Regelleistung den der Stimmung geschikt zu sein! Kassen noch nicht gewährt. Es hat also der Versicherte nur Anspruch auf die Regelleistung.. Je weniger Romantik sich in die Vorstellungen auch der breiten Masse des Volfes mischt, je klarer die Nation den wirk= lichen Verhältnissen ins Auge schaut, desto besser! Krankenkassen- Notgeseh. Die Mehrleistungen für die wirtschaftlich jetzt so schlecht gestellten Kassenmitglieder wären vielleicht für Groß- Berlin dadurch zu erzielen, daß die 5 Millionen Mark oder ein Teil derselben, die die Arbeitgeber und Arbeitnehmer des Vorstandes der Versicherungsanstalt Berlin nach einmütiger Kundgebung aus dem Vermögen dieser Anstalt bereit zu stellen Ueber den Inhalt des am 4. August für die Kriegszeit gewillt sind, für die Krankenkassen bereitgestellt Das Reichsversicherungsamt, die beschlossenen Gesetzes zur Sicherung der Leistungsfähigkeit würden. der Krankenkassen haben wir unmittelbar nach seiner In- Landesversicherungsanstalt und das Oberfraftsetung berichtet. Die für die Hausgewerbe- bersicherungsamt Berlin sollten schleunigstt darüber treibenden geschaffene Rechtslage haben wir am Sonntag in Beratung treten. Wäre statt der jetzigen Organisation ausführlich dargelegt. Bei der großen Wichtigkeit des Not- Ge- der Versicherungsgesetzgebung die von der Sozialdemokratie fetes und mit Rücksicht auf die vielen Anfragen geben wir den bereits 1883 vorgeschlagene in Geltung, so wäre das NotWortlaut der beiden auf alle Versicherten betreffenden gesetz überflüssig, das die Rechte der Versicherten erheblich Paragraphen nachstehend wieder: einschränkt. § 1. Für die Dauer des gegenwärtigen Krieges werden bei jämtlichen Orts-, Land-, Betriebs- und Innungsfranfenfassen die Leistungen auf die Regelleistungen und die Beiträge auf 4½ bom Hundert des Grundlohnes festgesetzt. Laufende Leistungen bleiben unberührt. Berliner Nachrichten. Die Bäckermeister und die Kriegsnot. Das Versicherungsamt( Beschlußausschuß) fann auf Antrag des Vorstandes einer Krankenkasse verfügen, daß niedrigere Bei- Das amtliche Innungsorgan„ Deutsche Bäder- und träge erhoben oder höhere Leistungen gewährt werden, wenn die Konditorzeitung" teilt mit, daß die Berliner Handelskammer Leiftungsfähigkeit dieser Kasse gesichert ist. Das Versicherungsamt in Gemeinschaft mit dem Zweckverband den Bäderinnungen hat auf solchen Antrag alsbald zu beschließen. Auf Beschwerde von Groß- Berlin Preise für das von der Stadt Berlin zu entscheidet das Oberversicherungsamt endgültig. § 2. Reicher bei einer Kasse diese Beiträge von 4% vom liefernde Mehl und das daraus hergestellte Brot festgesezt Hundert des Grundlohnes für die Regelleistungen und Verwal- hat. Hiernach soll das von der Stadt Berlin erworbene tungsfosten nicht aus, so hat bei Orts- und Landtrantentassen Roggenmehl zu 33 M., Weizenmehl zu 37 M. pro Sac der Gemeindeverband, bei Betriebskrankenkassen der(= 2 Zentner) an die Bäckermeister abgegeben werden. Das Arbeitgeber, bei Innungskrankenfassen die Innung die aus diesem Mehl hergestellte Brot soll zu folgenden Preisen erforderlichen Beihilfen aus eigenen Mitteln zu leisten. verkauft werden: das Kilo Roggenbrot 40 Pf., das Kilo Weizenbrot 45 Pf., doch soll das letztere nicht in Form von Schrippen oder Brötchen, sondern als lange oder runde Brote hergestellt werden. Solange dies bei einer Orts- oder Landfrankenkasse geschieht, kann der Gemeindeverband einem Vertreter das Amt des Kassenvorsißenden übertragen. Gemeindeverbände sind die von der obersten Verwaltungshierzu bestimmten Verbände. behörde auf Grund der Reichsversicherungsordnung§ 111 Biff. 2 Anschein, als ob die Bäckermeister glauben, sie hätten bei Der Bericht des genannten Innungsorgans erweckt den Danach haben die Kassenmitglieder nur auf Regelle ist un- dieser Preisfestsetzung mit Rücksicht auf die gegenwärtigen gen Anspruch. Was sind das? Das Gejek nennt Regellei- 3eitverhältnisse recht uneigennützig gehandelt. Doch das ist itungen diejenigen Leistungen, die jede Kaffe gewähren muß, durchaus nicht der Fall. Von Fachleuten, deren Urteil sich und Mehrleistungen diejenigen, die sie nach dem Gesetz durch auf langjährige Erfahrung und gewissenhafte Kalkulation Trotzdem die Bewaffnung der damaligen Armeen im Vergleich ihre Sagung darüber hinaus seitseben kann. Die meisten Kassen, ſtikt, wird uns versichert, daß bei den Mehlpreisen von 33 zu beute eine geradezu armselige war( auch die besten Schüßen insbesondere die in Groß- Berlin, haben Mehrleistungen. Das bzw. 37 M. das Roggenbrot zu 35 Pf., das Weizenbrot zu fonnten damals nicht mehr als 2 bis 3 Schüsse in der Minute ab- Kaffenmitglied ersieht aus der Sabung, was in Friedenszeiten ihm 40 Pf. verkauft werden kann, und die Bäckermeister bei dieſen geben, die Gewehre hatten nur eine geringe Tragweite, und auch zu leisten ist. Es steht aber natürlich nicht darin, was als Regel- Verfaufspreisen immer noch ein recht gutes Geschäft machen ihre Treffsicherheit war nur eine minimale), wuchsen die Verluste Leistung zu gewähren ist, weil das geringere Leistungen sind, würden. ihre Treffsicherheit war nur eine minimale), wuchsen die Verluste als die Mitglieder nach dem Statut zu beanspruchen haben. Da Es darf wohl erwartet werden, daß die städtischen Bedurch die größere Häufigkeit der Schlachten und den zusammen- nun durch das Notgesetz die Mehrleistungen für die Kriegszeit leider hörden die Preisfestsetzung der Bäckermeister von uninter fassenden Massenvorstoß im entscheidenden Momente ganz erheb- aufgehoben sind, und an deren Stelle die weniger umfassenden essierten Fachleuten nachprüfen lassen und darauf hinwirken, Lich. So foll, nach den allerdings nicht zuverlässigen Angaben, von Regelleistungen getreten sind, ist die Frage gerechtfertigt: daß der als Notstandsaktion gedachte Mehlverkauf durch die den 1380 000 Mann, die in Frankreich im Laufe des Jahres 1793 zu den Waffen gerufen wurden, und von denen ungefähr 1 200 000 auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen zur Verwendung famen, im Jahre 1798 nur noch ein Drittel übrig geblieben sein. Nach Thiers sollen die Kriege von 1800 bis 1815 2 Millionen Menschen das Leben gekostet haben. = Wie sehen denn die Regelleistungen aus? In Betracht kommt Krantenhilfe, Wochenhilfe bei Riederkunft und Sterbegeld. Stadt lediglich den Konsumenten zugute kommt und nicht Wir beantworten diese Frage nachstehend auf Grund des Gesetzes. fertigt hohe Gewinne in den Schoß wirft. etwa auf Kosten der letzteren den Bäckermeistern ungerechtDie Bäckermeister gehen wie wir aus ihrem Innungsorgan ersehen mit dem Gedanken um, an zuständiger Stelle zu beantragen, daß während der Kriegszeit das Kinderschutzgesetz außer Kraft gesetzt wird und die Lehrlinge vom Besuch der Fortbildungsschule entbunden werden. Hiernach soll dem nach Angabe der Bäckermeister vorhandenen Mangel an Arbeitskräften gesteuert werden. Die Regelleistungen bei Krankheit( Krankenhilfe) find Rrantenpflege und Krankengeld. Die Krankenpflege beginnt mit der Erkrankung. Sie umfaßt für alle Versicherten gleichmäßig die erforderliche Behandlung durch die von der Kasse bestimmten staatlich anerkannten Aerzte und Versorgung mit Arznei, Brillen, Bruchbändern und anderen fleineren Heilmitteln. Das Krankengeld wird regelmäßig erst vom vierten Krankheitstag an gezahlt. Es wird nur bei Arbeitsunfähigkeit und nur für Arbeitstage gewährt. Riesige Opfer kostete auch der Krimkrieg( 1854-1856), trotzdem die Entwickelung der Waffentechnik damals noch eine relativ bescheidene gewesen war. Von den 324 000 Russen wurden getötet 6,4 Proz., verwundet 28,4 Proz., im ganzen also 35 Proz., also Auch diese Forderung ist unbegründet. Allerdings hat teit über 100 000 Mann. Von den 428 000 Mann der Verbündeten die Mobilmachung viele Bäckergesellen ihrer Arbeit entzogen. wurden getötet 2,5 Proz., verwundet 13,6 Proz., im ganzen also In den ersten Tagen kann sich also ein Mangel an Arbeits16 Proz. zirka 68 000 Mann. Gewaltige Lüden wurden aber fräften bemerkbar gemacht haben. Jetzt aber herrscht kein auch bei den beiderseitigen Heeren durch die Seuchen und die Mangel mehr. Gelernte Bäder, die in ihrem Handwerk Krankheiten gerissen. Die Verbündeten verloren dadurch zirka Grundlohn, den die Satzung festsetzt. Die Sabung kann zur Be- dustriezweigen. Jezt, wo sie in der Bäckerei gebraucht werden, Die Höhe des Krankengeldes bemißt sich nach einem feine Beschäftigung finden konnten, arbeiten in allen In16 Proz., die Russen zirka 11 Proz. ihrer Heeresstärke. stimmung des Grundlohnes entweder die Versicherten in laffen bieten sie sich hier wieder an, um so mehr, da ja in vielen Enorm waren auch die Verluste im Türkisch- Russi- einteilen und als Grundlohn für die einzelnen Klassen ihren durch- Industriezweigen Arbeitsmangel herrscht. Infolgedessen verichen Kriege 1877-1878. Der Gesamtverlust der russischen schnittlichen Tagesentgelt bis zu 5 M. festsetzen, oder sie kann den fiigt das Bäckergewerbe jetzt über so viele militärfreie ArTruppen, deren Gesamtzahl 592 000 betrug, wird im Verlaufe von Grundlohn nach der Lohnhöhe der Versicherten bis zu 6 M. abstufen, beitskräfte, daß eine Ausdehnung der Lehrlings- und Kinderdrei Monaten auf 154 000 Mann, fast ein Viertel der gesamten oder schließlich den wirklichen Arbeitsverdienst der einzelnen Ver- arbeit feineswegs gerechtfertigt ist. Heeresstärke, angegeben. Namentlich die bei dem Sturm auf sicherten bis zu 6 M. als Grundlohn bestimmen. Das Krankengeld Plewna beteiligten Truppen hatten ungeheure Verluste. Der bat als Regelleistung nur die Höhe des halben Grundlohnes. Wir möchten dem Magistrat den Vorschlag unterbreiten, Prozentsatz der Verluste bei den verschiedenen Regimentern belief tann die Krankenkasse nach freiem Ermessen Kur- und Ver- das Brot zum Selbstkostenpreis an die Bevölkerung abzugeben. An Stelle der Krantenpflege und des Krankengeldes das vorhandene Mehl nach Möglichkeit selber zu verbaden und sich auf 22 bis 62 vom Hundert! pflegung in einem von ihr zu bestimmenden Krankenhause Die Stadt Berlin hat in Buch in der dortigen Zentrale eine gewähren. Hat der Krante einen eigenen Haushalt oder ist er Mit- eigene Bäckerei, in der Brot gebacken werden kann. Auch in glied des Haushaltes seiner Familie, so ist hierzu regelmäßig seine Stummelsburg wird das für die Korrigenden und für das 3uftimmung erforderlich. Neben der Krankenhauspflege erhalten städtische Asyl benötigte Brot hergestellt, das als sehr schmack Versicherte, die bisher Angehörige ganz oder überwiegend unter- haft gerühmt wird. Wäre es nicht möglich, diese Backhalten haben, ein Hausgeld, das dem halben Krankengelde gelegenheit zu erweitern und Brot für die Bevölkerung her. gleichkommt, aber durch die Sakung bis auf deffen vollen Betrag zustellen? Durch einen mäßigen Preis könnte die Stadt auf erhöht werden kann. Ist die Krankenhauspflege nicht durchführbar, die Preise einen gewissen Druck ausüben, zumal heute die pflegern, Krankenschwestern und anderen Pflegern unterstützen und sind, daß man auf den ersten Blick erkennt, in welcher Weise so kann die Kasse den Versicherten auch durch Stellung von Kranken- Backwaren, Weißbrot und Schwarzbrot, von einem Umfange dafür, wenn es die Sagung gestattet, bis zu ein Viertel des die breite Masse heute schon leidet. Krankengeldes abziehen. Demgegenüber waren die Verluste im Deutsch- Französischen Krieg 1870/71 berhältnismäßig gering. Der Gesamt verlust der Deutschen betrug nach den offiziellen Angaben 127 897 Mann. Geringer noch waren die Verluste im Preußisch- Oesterreichischen Kriege 1866. Von den 309 000 Preußen wurden 21 000 kampfunfähig, während die Verluste der 330 000 Oesterreicher 84 000 Mann betrugen. Diese relative Geringfügigkeit der Verluste beweist aber keineswegs, daß der gegenwärtige Krieg ebenso verhältnismäßig unblutig verlaufen würde. Kommt doch in Betracht, daß der PreuBisch- Desterreichische Krieg nur 6 Wochen dauerte und durch wenige Die Krankenhilfe dauert als Regelleistung ein halbes entscheidende Schläge zu Ende gebracht werden konnte. Auch der Jahr. Diese Frist beginnt aber erst mit dem Bezuge des KrankenDeutsch- Französische Krieg 1870/71 kann nicht unbedingt als Maß geldes. Außerdem werden Zeiten, in denen nur Krankenpflege gestab für die diesmal zu erwartenden Verluste auch nur auf währt wird, auf die Unterstützungsdauer bis zu 13 Wochen nicht dem westlichen Kriegsschauplaze angesehen werden. Denn im 13 Wochen ist nur für solche Versicherte zulässig, die binnen 12 Moangerechnet. Eine Herabjeßung der Unterstüßungsdauer bis auf Jahre 1870/71 fonnte die schlecht vorbereitete französische naten bereits für 26 Wochen Krankengeld bezogen haben und im Armee in wenigen Wochen niedergerungen werden. Wenn Laufe der nächsten 12 Monate an der gleichen nicht gehobenen trotzdem schon die ersten 1% ½ Monate des Deutsch- Französischen Krankheitsvrsache erkranten Krieges der deutschen Armee nicht weniger als 87 730 Mann an Außer der Krankenhilfe gewähren die Krankenkassen ihren weibVerlusten fosteren, so beweist das, wie gewaltig unter Umständen lichen Mitgliedern im Falle der Niederkunft Wochendie Menschenopfer sein können, die uns allein der Kampf gegen bilfe, und zwar als Regelleistung ein Wochen geld. Die Geunseren we st I ichen Nachbar verursachen kann. Zu der größeren währung dieser Leistung ist davon abhängig gemacht, daß die Wöch3 ahl der namentlich auch von feindlicher Seite uns gegenüber- nerin in dem letzten Jahre vor der Niederkunft mindestens sechs tretenden bewaffneten Macht kommt die vermutlich weit aus die Höhe des Krankengeldes und wird für 8 Wochen( bei LandMonate gegen Krankheit versichert war. Das Wochengeld hat bessere Organisation und Kriegsbereitschaft der tranfenfaffen aber nur für 4 bis 8 Wochen) gewährt, fällt aber französischen Heere und die weit größere Furchtbarkeit bei Bezug von Krankengeld weg. An Stelle des Wochengeldes fann ber heutigen Ariegswaffen, die zwar unter Umständen mit Zustimmung der Wöchnerin Kur und Verpflegung in einem burch Demoralisierung des Gegners im Verlaufe der Schlachten den Wöchnerinnenheim oder Hilfe und Wartung durch Hauspflegerinnen Krieg unblutiger machen, die aber andererseits bei hart- treten. Mahnung zur Einschränkung von Vergnügungen. Amtlich ergeht durch das Wolffsche Telegraphenbureau folgende Mahnung: Seit dem Bestehen des Kriegszustandes haben wohl die Vergnügungen leichter Art, die im Leben der Reichshauptstadt einen so breiten Raum einnehmen, hier und da eine gewisse Einschrän fung erfahren. Aufgehört haben sie aber feineswegs, und es drängt sich die Frage auf, ob es dem Ernst der Zeit, in der wir leben, entspricht, wenn Tanglokale und Tingeltangel der verschie densten Rangstufen ihre Pforten auch heute noch bis in die tiefe Nacht hinein in derselben Weise geöffnet halten, als läge das Vaterland nicht in dem größten Kriege, den es je geführt hat, als sähen nicht unzählige seiner Söhne draußen vor dem Feinde dem Tode entgegen. Die Frage aufwerfen, heißt sie verneinen, und ausgelassene Vergnügungen werden auf das öffentliche Empfinden sicherlich noch verlebender wirken, wenn sich erst, wie das in dem Riesenkampf ja gar nicht ausbleiben kann, die Trauer um liebe Angehörige auf so manche Familie herabgesenkt hat. Das bezieht sich auch auf diese und jene Theatervorstellung, die man jetzt noch angekündigt fieht; tolle Possen sind wenig am Blaze, wenn der ganze Ernst des Krieges spricht. Und auch das Geld, das für ein Uebermaß an Lustbarkeiten ausgegeben wird, kann für bedrängte Angehörige ins Feld gezogener Familienbäter, für Krante und Verwundete heute wahrlich besser angewendet werden. Die Umsteigefahrfcheine im Bereich der Berlin Charlotten- Schiller- Theater Charlottenpatriotische Gesinnung, die sich beim deutschen Volke jest in so erhebender Weise überall fundgibt, wird so darf wohl erwartet werden auch beim Veranstalten und Genießen öffentlicher Wer gnügungen das richtige Maßhalten lehren. Gewiß, es findet bei Diesen Veranstaltungen eine Anzahl von Menschen ihr Brot, auf deren Erwerbstätigkeit Rücksicht zu nehmen ist, und es wird Erholungsbedürftigen Gelegenheit, sich aufzufrischen, gern gegönnt werden; aber auch bei Luftbarkeiten kann dem Ernst der Zeit Rechnung getragen werden, und bei allseitigem guten Willen wird sich der rechte Weg dazu schon finden laffen." Soweit unser Leserkreis in Frage kommt, ist durchgängig auf jedes Vergnügen verzichtet worden, wie aus den Anfündigezzen in unserem Blatte zu entnehmen war. Für die breite Masse besteht jetzt überhaupt keine Möglichkeit, an Vergnügen zu denken, da mit jedem Tage die Sorge um den Lebensunterhalt sich immer mehr geltend macht. Der Polizeipräsident und die öffentlichen Bergnügungen. Der Polizeipräsident hat den Inhabern der Singspiel hallen und ähnlicher Vorstellungslokale sowie der Kino- Theater folgendes eröffnen lassen: Mit Rücksicht auf die gegenwärtigen Kriegszeiten muß erwartet werden, daß nur Aufführungen stattfinden, die dem Ernst der Zeit und dem patriotischen Empfinden der Bevölkerung entsprechen. Ferner sind Aufführungen zu vermeiden, die die Wirkung haben fönnten, das Publikum zu Gewalttätigkeiten gegen hier lebende wehrlose Ausländer auf zureizen. Unternehmer, die diese Anordnung nicht beachten und durch ihre Aufforderung Aergernis erregen oder Störungen der öffentlichen Ordnung veranlassen, haben damit zu rechnen, daß ihnen die etwa erteilte Verlängerung der Polizeistunde entzogen und daß die Schließung ihrer Vorstellungsräume in Erwägung genommen wird. Die Leiterinnen der Leseabende werden ersucht, so. fort die Listen der freiwilligen Helferinnen, deren Namen und Adressen sie im Leseabend notiert haben, an die Genossin Ziet, Lindenstr. 3, einzusenden. Kommunale Maßnahmen zur Linderung der Not. Die Gemeindevertretung in Reinickendorf beschloß zum Ankauf von Lebensmitteln 50 000 M. zur Verfügung zu stellen. In erster Linie sollen die Erträgnisse des eigenen Rieselgutes( Brotgetreide, Kartoffeln und eventuell Milch) für Notstandsaktionen reserviert werden. Den Familien der ins Feld Gerückten soll zu der staatlicherseits zu zahlenden Unterstützung eine Beihilfe in Höhe von 100 Broz. gewährt werden. Den Familien der Gemeindearbeiter und Bediensteten wird die Gemeinde als Arbeitgeberin einen weiteren Zuschuß von wöchentlich 6 M. für die Frau und 1 M. für jedes Kind bis zum Gesamtbetrage von 9 M. pro Woche zahlen. Die Schöneberger Stadtverordneten versammlung bewilligte in ihrer letzten Sigung bis auf weiteres den Familien der einberufenen Mannschaften aus Gemeindemitteln einen Zuschus bon 100 Prozent zur staatlichen Unterſtügung. Außerdem wurden noch 500 000 m. zur Beschaffung von billigen Lebensmitteln bereitgestellt. Zur Einstellung von Ersazkräften für die Feuerwehr find 10 000 m. vorgesehen. 1000 m. werden als Behrgeld für diejenigen Arbeitslosen zur Verfügung gestellt, welche fich an den Erntearbeiten beteiligen. tar Die Gemeinde Bohnsdorf gewährt nach einem von der dortigen. Gemeindevertretung gefaßten Beschluß den in Frage kommenden Familienangehörigen 100 Proz. Zuschuß. Einige Gemeindebertreter erklärten sich zur nnentgeltlichen Abgabe größerer Posten von Kartoffeln bereit. Außerdem sollen die hiesigen Landwirte ihre Erzeugniffe zu den billigsten Preisen liefern. Eine aus brei Gemeindevertretern und vier Frauen zusammengesetzte Kommission soll die Gesuche prüfen. Bei Bedarf von Arbeitsfräften sollen in erster Linie hiesige ArbeitsLose berücksichtigt werden. Die Stadtverordnetenversammlung in Trebbin beschloß ein stimmig auf Antrag unserer Genossen, 500 M. für bedürftige Angehörige der Striegsteilnehmer und Holzzettel zur Stadtforst au bewilligen. Ein weiterer Antrag unserer Genossen, neben der vorgeschlagenen Befreiung der Staatssteuern auch den Bedürftigen die Kommunalsteuer zu erlassen, wurde ebenfalls einstimmig angenommen. Betont wurde, daß diese Beihilfen nicht als Armen unterstügung angesehen werden dürfen. Unterstützungen an Frauen der Kriegsteilnehmer zahlen außer den bereits angeführten folgende Firmen: Der Verein der Brauereien Berlin und Umgegend hat befchloffen, den Frauen der in den Kriegsdienst Berufenen pro Woche 5 M. zu zahlen. Für jedes Kind bis zu 15 Jahren, bei Erwerbs unfähigkeit auch bis zu einem höheren Alter wird pro Woche 1 M. gezahlt. Darüber hinaus bleibt es den einzelnen Brauereien vorbehalten, was sie tun wollen. burger Straßenbahn. Prinz Friedrich von Homburg. Schauspiel in 5 Att. v. Heinrich v. Kleift. Anfang 8 Uhr. Ende 10 Uhr. Freitag und Sonnabend: Prinz Friedrich von Homburg. burg. Donnerstag, abends 8 Uhr: Die Direktion der Großen Berliner Straßenbahn teilt folgendes Eröffnungsvorstellung zum Besten des Roten Kreuzes: mit: Die Abfertigung des Umsteigebertehrs im Bereich der BerlinCharlottenburger Straßenbahn erfordert neben Gewandtheit und umsicht eine eingehende Linien- und Stredentenntnis, die den jetzt zur Bedienung von Beiwagen eingestellten Schaffnerinnen abgeht. Eine Schwierigkeit, die sich auch schon bei der städtischen Straßenbahn gezeigt, sobald Uebergangsfabricheine für die Hochbahn aus gegeben werden müssen. Um rrtümer und unerwünschte Verzöge rungen in der Abfertigung des Verkehrs zu vermeiden, werden daher vom 18. d. M. ab bei der Berlin- Charlottenburger Straßenbahn bis auf weiteres Umsteigefahrſcheine nur von den Schaffnern der Triebwagen ausgegeben und Perfonen, die Umsteigefahricheine verlangen, von den Schaffnerinnen nach dem Triebwagen verwiesen werden. Die Pfandleihen. Sonntag, abends 8 Uhr: Wilhelm Tell. Deutscher Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Mechanifer Karl Jost Freienwalder Str. 9 am 9. d. Mts. an Lungenleiden gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am DOSE THEATE DOSE THEATED Willwoch, den 12. Auguſt, nach. Sie sollten eigentlich, neben ihrem kapitalistischen Zweck, dazu dienen, armen Leuten in Zeiten der Not gegen Ver- Ein pfändung von Gegenständen einige Barmittel zur Verfügung zu stellen. In der jetzigen schweren Zeit hätten sie in dem angedeuteten Sinne lindernd wirken können. Aber jetzt zeigt sich etwas anderes. Die Pfandleihen werden jetzt so in Anspruch genommen, daß sie zurzeit andere Gegenstände als Schmucksachen nicht mehr in Pfand nehmen. Dadurch kommt ein großer Teil der Armen in die größte Verlegenheit. Während vom Staat Darlehnsfassen gegründet wurden, an denen Kaufmannswaren beliehen werden, ist der ärmeren Bevölkerung die einzige Möglichkeit genommen worden, sich Geld zu verschaffen. Wünschenswert wäre es, wenn vom Staat dafür gesorgt würde, daß auch kleineren Leuten gegen Leiſtung von Sicherheit dementsprechende Summen zinslos zur Verfügung gestellt würden. Es wäre ratsam, wenn andere Kommunen dem Beispiel Neuköllns folgen und eigene Pfandleihen einrichten würden, dann dürfte es nicht schwer werden Erleichterungen zu schaffen. Die ärztliche Behandlung in Groß- Berlin während des Krieges. Der Aerzteausschuß von Groß- Berlin teilt folgendes mit: Die Aerzte, die in Groß- Berlin zurückbleiben, werden voraussichtlich in der nächsten Zeit durch die Vertretung der ins Feld gerückten Aerzte sehr stark in Anspruch genommen sein. Es ergeht deshalb an das Publikum die dringende Bitte, Besuche möglichst in der Morgensprechstunde zu bestellen. Nur dann werden die Aerzte in der Lage fein, für ordnungsgemäße Behandlung zu bürgen. Die Bitte bezieht sich sowohl auf Privatpatienten wie auf Kassenmitglieder. Der Arztausschuß von Groß- Berlin bittet uns, folgendes mitauteilen: An den Litfaßsäulen usw. werden von einer Frau Elise Bock, die sich sonst mit Schönheitspflege befaßt, und einem Dr. med. Bitel Vorträge und Borbereitungsfurje über praktische Kriegspflege angekündigt. Diese Borträge haben nichts mit den Vorträgen zu tun, die von der Groß- Berliner Aerzteschaft unentgeltlich im Interesse der Verwundeten und anderen Stranten veranstaltet werden. Die Merateschaft legt Wert darauf, daß eine Verwechselung nicht stattfindet. Tempelhofer Kinderschuh. Die Mütter, welche während ihrer Beschäftigungszeit ihre Kinder im Jugendheim unterbringen wollen, werden gebeten sich abends nach 7 Uhr bei Frau Schmacht, Friedrich- Wilhelm- Str. 97, born III, zu melden. Das Freibad Müggelbab ist seit Sonntag geschloffen. Straßenbahn Warschauer Brücke- Lichtenberg" wieder in Betrieb. Die Hochbahngesellschaft hatte diese Anschlußlinie nach der Mobilmachung wegen Personalmangels einstellen müssen. Da die Omnibuslinien der Gesellschaft einstweilen außer Betrieb bleiben, wird das hierdurch freigewordene Personal teils für den Betrieb der Hoch- und Untergrundbahn, teils für die Anschluß- Straßenbahn nach Lichtenberg verwendet werden. Der Betrieb auf der genannten Straßenbahnlinie wird am Mittwoch, den 12. b. Mts. wieder aufgenommen. Kleine Nachrichten. Von einem Militärauto überfahren wurde Dietmann aus der Grunewaldstr. 82. Beim Ueberschreiten des Fahram Dienstagmorgen in Schöneberg die 50jährige Stüße Sophie dammes der Hauptstraße in der Nähe der Grunewaldstraße überhörte die Frau das Herannahen eines Militärkraftwagens, und wurde von dem Auto umgeriffen und überfahren. Die D. erlitt einen schweren Schädelbruch und anscheinend auch innere Verlegungen. Auf der nächsten Unfallstation erhielt die Verunglüdte die erste ärztliche Hilfe und fand dann im Schöneberger Gin tödlicher städtischen Krankenhause Aufnahme. Eisenbahnunfall hat sich auf der Lehrter Eisenbahnftrede ereignet. In der Nähe der Station Dallgow bet Döberitz fanden Bahnbeamie vorgestern den Leichnam eines jungen Mannes zwischen den Schienen auf, der schwere Verlegungen aufwies. Bweifellos ist der Mann von einem Eisenbahnzuge überfahren und getötet worden. Die Persönlichkeit des Verstorbenen fonnte noch nicht ermittelt werden, da der Tote teinerlei Papiere bei sich trug. Die Firma Steffens u. Nölle A.-G. zablt den einberufenen Be- Die Leiche wurde nach der Halle des Friedhofes in Dallgow amten ein volles Monatsgehalt und hat sich bereit erflärt, die Angebracht. gehörigen derfelben, sowie auch die Angehörigen der einberufenen Arbeiter bis auf weiteres zu unterstützen. Parteiveranstaltungen. Einen Fonds von 50 000 M. hat für ihre eingezogenen Angestellten Wilmersdorf, Heute Mittwoch, abends 8, Uhr: Sahlabend in den und Arbeiter sowie deren Familien die Rational- Registerkassen- Gesell- belannten Lotalen. schaft, Hallesches Ufer 12, gestiftet. Das Charlottenburger Arbeiter- Jugendheim, Rofinenftr. 8, ift Die Firma Richard Klinger, Tempelhof. Saalburgstraße, zahlt geöffnet Dienstags, Donnerstags und Sonnabends 7-10 Uhr bis auf weiteres wöchentlich 6 M. Familienunterstügung. abends. Jeden Sonntag, nachm. 2 Uhr: Spielpartie nach Bichels5 M. pro Woche und 1 M. pro find erhalten die Frauen der berge. Firma Mayer A. G., Lynarstr. 5-6. Sihungstage der Stadt und Gemeindevertretungen. Die Ausbildung von Frauen und Mädchen zum Samariterdienst Ablershof. Donnerstag, den 13. August, abends 8%, Uhr, im Sigungs wird jetzt von den verschiedensten Vereinen in umfangreichem Maße faal des Gemeindeamts, Bismardstr. 1. gefördert. Soweit hiermit ein edler 3wed verbunden ist, wird man Diefe Situngen find öffentlich. Jeder Gemeindeangehörige ist be folche Bestrebungen nur begrüßen fönnen. Uns gemachten Mit rechtigt, ihnen als Zuhörer beizuwohnen. teilungen aufolge scheinen indeffen bei einer großen Anzahl sich meldender Frauen durch die Art, wie oft zur Teilnahme an solchen Amtlicher Marktbericht der städtischen Markthallen- Direktion über Vorträgen und Samariterfurfen aufgefordert wird, ganz falsche Vor- den Großhandel in den Bentral- Martiballen.( Dhne Berbindlichkeit.) ftellungen erweckt zu werden. Vor uns liegt z. B. ein Plakat, Dienstag, ben 11. Auguft. Fleisch: Rindfleisch per 50 kg Mark: Ochsen. welches an die Liebestätigkeit deutscher Frauen im Wetteifer mit fleisch Ia 81-90, do. Ila 77-80, bo. IIIa 65-76; Bullenfleisch Ia 75-85, männlichem Opfermut" appelliert und zur tostenlosen Teilnahme do. Ila 68-74; Stübe, fett 55-68, bo. mager 45-55, Freffer 75-78, Kalbfleisch: Doppellender 105-130; Mafttälber Ia 95-105, 50. IIa 78-90; an drei Vorträgen und Vorbereitungskursen über praktische Kriegs- Kälber ger. gen. 50-65. Hammelfleisch: Mastlämmer 95-100; Sammel pflege auffordert. Es meldeten sich auch eine Anzahl Frauen, Ia 90-94, bo. IIa 80-90; Schafe 85-92. Schweinefleisch 67-73. die fich für den Liebesdienst zur Verfügung stellen wollten. Gemüse, inländisches: Kartoffeln, neue weiße Magdeburger 5-5,50, Porree Einige von ihnen teilen uns nun ganz erstaunt mit, daß blaue Magdeburger 5-5,50, weiße Staiſertronen 5-5,50; Schoten 50 Kilogramm 10,00-2000; ihnen zunächst für das Unterrichtsmaterial Geld ab- Schod 0,60-1,10; gefordert habe. Aber nicht genug damit sei ihnen auch erklärt 10,00-20,00; Mohrrüben 50 Stilogramm 2,50-3,50; Bohnen 50 Kilogramm worden, daß fie für die Ausbildung zum Samariterdienst 20 m. 8,00-15,00; Wachsbohnen 50 kg 15,00-20,00; Stohlrabi Schod 0,60-1,00; zu zahlen hätten. Von all dem ist auf dem betreffenden Plakat 4-9; Stohlrüben Schod 3-5; Meerrettich Schod 15,00-20,00, bo. 50 kg Wirsingtohl Schod 3,00-6,00; 2eißfohl Schod 8,00-6,00, Rotkohl, Schod nicht die Rede. Und doch sollte es Pflicht derjenigen Personen fein, 30,00; Beterfilienwurzel Schodbund 1,00-3,00; Rabieschen Schockbund die an die Liebestätigkeit deutscher Frauen im Wetteifer mit männ 0,70-1,00; Calat Echod 2,00 bis 3,00; 3wiebeln, 50 kg 11,00-12,00 lichem Opfermut appellieren, daß sie die sich meldenden Frauen über Tomaten 50 kg 10,00-15,00; Pfefferlinge 50 kg 30,00-35,00; Buffihre finanziellen Verpflichtungen nicht im Zweifel laffen. Das scheint bohnen 50 kg 5,00-8,00. Gurten Schod 6,00-6,50. Senfgurten Schod um so mehr angebracht zu sein, als der Andrang des weiblichen 20,00 2. Elements zu diesen Kursen ganz enorm ist, so daß Frauen mitunter schon gesagt worden ist, daß an ihre Verwendung vorläufig nicht zu benten fet Schon beshalb erscheint es angebracht, bet solchen privaten Bergnftaltungen bis nötige Borfight au üben. man Shinat Große Frankfurter Str. 132. Auf der Gartenbühne, Sei ungünstiger Witterung im Theater täglich: Das eiserne Kreuz. In Feindes Land. Die Wacht am Rhein. Teil des Ertrages ist für das Note Kreuz bestimmt. Reichshallen-Theater. Stettiner Sänger! Gr.patriotisches Progr. Anfang 8 Uhr. Sonntags7, Uhr Für Militär. personen und deren Angehörigen völlig freier Zutritt zu b. Stettiner Sängern und Theater. Sozialdemokratischer Wahlverein f. d. 6. Berl. Reichstagswahlkreis. Am Sonntag, den 9. August, verstarb unser Genosse, der Tischler Paul Jäckel ( Schönhauser Allee 52). Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet morgen Donnerstag, den 13. August, nach mittags 4 Ubr, von der Leichen halle des städtischen Friedhofes in Friedrichsfelde aus statt. Um rege Beteiligung bittet 230/11 Der Vorstand. Deutscher Holzarbeiterverband. Zahlstelle Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Tischler Paul Jäckel ( Schönhauser Allee 52) im Alter von 51 Jahren gestorben ist. Ehre seinent Andenken! Die Beerdigung findet morgen Donnerstag, den 18. August, nach mittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Zentral- Friedhofes in Friedrichsfelde aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 90/11 Die Ortsverwaltung. Statt besonderer Mitteilung. Am Montag, den 10. August 1914, nachmittags 4, Uhr, verschied nach furzem, aber schwerem Stranten lager mein lieber Mann, unser treuforgender Bater, der Gastwirt Ernst Wittchow in Berlin- Wittenau im 54. Lebens jahre. 28975 Um stille Teilnahme bitten die trauernden Hinterbliebenen Ida Wittchow geb. Halfpap Erna Wittehow Hans Wittchow. Die Beerdigung findet Freitag, den 14. Auguft, nachmittags 2 Uhr, von der Kapelle des Friedhofes an der Spandauer Straße in Berlin- Wittenau aus statt. Sozialdemokratischer Wahlverein Kreis Niederbarnim. Bezirk Borsigwalde- Wittenau. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Gemeindevertreter, der Genosse Gastwirt Ernst Wittchow Wittenau, Dranienburger Straße gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Freitag, nachmittags 2 Uhr, von der Leichenhalle aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 28985 Die Bezirksleitung. Arbeiter- Gesangverein Maibund Wittenau Mitglied des Arbeit. Sänger- Bd. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Sangesbruder Ernst Wittchow Dranienburger Str. 100 im Alter von 54 Jahren ge storben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Freitagnachmittag 2 Uhr von der Leichen halle aus statt. 28995 Der Vorstand. Danksagung. Für die herzliche Teilnahme bei ber Beerdigung unserer lieben Tochter Wetterausfichten für das mittlere Norddeutschland bis und Schwester Gertrud fagen Donnerstagmittag: Etwas fühler und zunächst oftwärts fortschreitende wir allen Teilnehmern unseren Bunahme der Bewöltung. Im Norden zahlreiche, im Süden vereinzelte innigften Dant Gewitter, fpäter wieder vielfach heiter. Familie Rudolf Diesing. 28965 mittags 6 Uhr, von der Leichen galle des Sophten GemeindeKirchhofes, Freienwalder Straße, aus statt. Rege Beteiligung wird erwartet. Nachruf. Den Kollegen ferner zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Dreher Gustav Ballewski gestorben ist. Ehre seinem Andenken! 123/13 Die Ortsverwaltung. Hiermit allen meinen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß am 10. August, nach schwerem hurzen Leiden, meine liebe Frau, unsere gute Mutter Agnes Schmidt geb.Tech an Herzschwäche verstorben ist. Um stille Teilnahme bitten Reinhold Schmidt nebst seinen drei Kindern. Die Beerdigung findet am Freitag, den 14. d. Mis., nachm. 5 Uhr, von der Halle des neuen St.- Pauls- Kirchhofes in der See126A straße, aus statt. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und Kranzspenden bei der Beerdigung unserer lieben Mutter Minna Strauß fagen wir allen Beteiligten, ganz be sonders dem Genossen Bielo für seine troftvollen Worte am Sarge der Entschlafenen, unseren herzlichsten Dank! Charlotte u. Oskar Strauß. ber Jnnungs- Krankenkasse Tischler- Innung zu Berlin. Durch Reichsgesetz vom 4. August dieses Jahres, Reichsgefeßblatt Nr. 53, Jahrgang 1914, find mit Gültigkeit vom 4. August 1914 ab folgende Borschriften weds Sicherung der Leistungsfähigkeit der Krankenfaffen erlaffen worden: 1a. Für die Dauer des gegenwärtigen Krieges werden bei famtlichen Drts-, Land-, Betriebs, und Innungs- Krankenkassen die Leistungen auf die Regelleistungen und die Beiträge auf 4%, vom Hundert des Grundlohnes festgelegt. Laufende Leistungen bleiben unberührt. Die Beiträge betragen 4. Auguft 1914 ab: Für die 1. Kleffe 0,38 m. " " 2. " 0,63 " 3. 0,96 " M " " 4. 1,26 " " " " 5. " B 1,59 " Der Vorstand bom 276/9 J. A.: Otto Gronau, Vorsitzender. Damenkonfektion Vorzugspreise! Berlin W. Mohrenstraße 37 a Westmann Berlin NO. Große Frankfurter Straße 115 ( nahe Andreasstraße.) Sonntag von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends geöffnet! Schwestern- Kleidung Trauer- Magazin. Buchhandlung Vorwärts Lindenstr. 69 Die erste Hilfe bei Unglücksfällen von Dr. med. Christeller Mit 9 Text- Illustrationen Preis 50 Pf. Ungekürzte Volksausgabe 20 Pf. llgemein- Verfchiedenes Truftreie Cigarettenfabrik. GARBÁTY CIGARETTEN Qualität Manoli- Zigaretten Dandy3Pf Jetzt auch mit und ohne Mundstück FREDY HARRY WALDEN Cigaretten :: Überall erhältlich Bosnia Cigaretten! H. Erscheint 2 mal wöchentlich. Phänomen Bezugsquellen- Verzeichnis. Bierbrauerel., Bierhdig. Bruno Freche 15 Detailgeschäfte MONA Die neue 33 Brauerei Bötzow Gebr. Gause. LISA Qualitäts Cigarette acker- u. 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Achtung! der Krankenkassen, ist die unterzeichnete Staffe gehalten, für die Dauer des gegenwärtigen Krieges bis auf weiteres die Beiträge auf 4 Proz. des Grundlohnes zu erhöhen. Es werden daher vom 10. August 1914 ab folgende Wochenbeiträge erhoben: a in Stufe V 1,89 m. IV 1,59 III 1,26 II 0,96 I 0,63 A 0,42 Gleichzeitig wird bekanntgegeben, daß zufolge desselben Gesezes die Morgen Donnerstag, den 13. Auguft, abends 29 Uhr: Leistungen der Kasse während der Dauer des Krieges auf die Regel leistungen( Mindestleistungen) festgesezt worden sind. Berlin, den 11. August 1914. General- Versammlung Der Arbeitsnachweis des Verbandes für Bodenleger, Bürstenmacher, Hutformentischler, Klavierarbeiter, Korbmacher, Kammacher, Perlmuttarbeiter, Rahmenvergolder, Schirmmacher und Jalousiearbeiter ist von heute ab bis weiteres von der Rungestr. 30, parterre, Zimmer 3, nach dem Lokal von Fejfaro, Melchiorstr. 15, verlegt worden. Lage. Der Arbeitsnachweis ist geöffnet von 9-12 Uhr. Die Auszahlung der Unterstügung an Arbeitslose und an die Frauen der zum Striegsdienst einberufenen Mitglieder erfolgt im Bureau, Rungestr. 30 sowie in folgenden Filialbureaus: 1. Charlottenburg, Kalkreuthstraße 16 2. Neukölln, Jägerstraße 66 3. Weißensee, Lehderstraße 122. Die außerhalb wohnenden Mitglieder der Zahlstelle Berlin können sich die Unterstügung auch in der ihrer Wohnung zunächstliegenden Vorortzahlstelle auszahlen lassen. im Gewerkschaftshaus, Engelufer 15, Saal 4. Tagesordnung: 271/8 Informationen über die augenblickliche gewerbliche Zu dieser Versammlung sind außer den Delegierten sämtliche Vertrauensleute und Druckereikassierer freundlich eingeladen. Der Gauvorstand. Albert Massini, Borsigender. Beutscher Metallarheiter- Verband. 29005 Der Vorstand. Kleine Anzeigen. Verkäufe. Monatsanzüge und Sommerulster von 5 Mart sowie hojen bon 1,50, Bebrodanzüge von 12.00, Frads von 2,50, sowie für torpulente Figuren. 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August in Voigts Theater findet nicht statt. 12 " " Ka- Kn Montags Ko- Kz um 9 Uhr U- V " 10% 2 W 10 " " " L 12 X- Z 12 " " " Die Auszahlung der Unterstützung nach vorstehender Einteilung beginnt am Freitag, den 14. Auguft. Soweit Billetts gegen Bezahlung von den Vertrauensleuten Donnerstags um 9 Uhr entnommen sind, können dieselben zurückgegeben und der Betrag von den Vertrauensleuten zurückerstattet werden. 123/14 Es wird dringend gebeten, sich streng nach dieser Einteilung zu richten, insbesondere nicht zu früh zu kommen, da sonst eine geordnete Erledigung der Geschäfte nicht möglich ist Am Sage vor der ersten Auszahlung der Unterstüßung müssen diejenigen Arbeitslosen, die am nächsten Tage nach der vorstehenden Einteilung bei der Auszahlung an der Reihe find, ihr Mitgliedsbuch nebst ArbeitsIosenkarte im Arbeitsnachweis oder in den Kontrollstellen abgeben. Wer fich die Unterstügung in den Filialbureaus auszahlen lassen will, muß sein Mitgliedsbuch und Arbeitslosenkarte dort abgeben. Unterstützungsberechtigt ist jedes Mitglied, das 52 Beitragsmarken geklebt hat ohne Rücksicht darauf, ob es ausgesteuert ist oder nicht. Es wird nochmals dringend ersucht, die Mitgliedsbücher derjenigen Mitglieder, die zum Kriegsdienst einberufen sind, umgehend im Bureau oder in den Filialbureaus abzugeben. Die Zahlstelle 34 wird verlegt von Romintener Str. 2 91/4 nach Posener Str. 10, bei Kühn. Die Ortsverwaltung. Berantwortlicher Redakteur: Alfren Bielepp, Reutölln. Für den Kuteke Haben Sie Stoff? bei Nay, Muladstraße 14. Taichenbuch für Gartenireunde Ein Ratgeber für die Pflege und fachgemäße Bewirtschaftung des haus. lichen Zier, Gemüse- und Obst. gartens von Mar Hesdörjer. Zweite bermehrte Auflage. Mit 137 Tertabbildungen. Preis 3,50 Mart. Expe. dition Vorwärts, Lindenstr. 69. Möbel. Möbelhandlung Mariannen Unterricht in der englischen geschrittene, einzeln oder im Zirkel, wird englischer Unterricht erteilt. Auch werden Ueberjezungen gefertigt. G. 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