t = 7, t & = It t. e er ent it er t. er in er ar 21 rt Ce ng on 啡 ts ett Sas eff, ier 17) ter ten bie Nr. 233.- 31. Jahrg. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Vierteljährl. 3,30 M., monatl. 1,10 m., möchentlich 25 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags. nummer mit illustrierter Sonntags, Beilage Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in die Post ZeitungsBreisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2,50 Mart, für das übrige Ausland 4 Mart pro Monat. Postabonnements nehmen an: Belgien, Dänemark, Holland, Italien, Luxemburg, Portugal, Rumänien, Schweden und die Schweiz. Ericheint täglich. Vorwärts Berliner Volksblaff. 5 Pfennig Die Infertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonel zeile oder deren Raum 60 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinss und Bersammlungs- Anzeigen 30 Big. ,, Kleine Anzeigen", das fettgedruckte Wort 20 Pig.( zulässig 2 fettgedruckte Worte), jedes weitere Wort 10 Pig. Stellengesuche und Schlafstellenan zeigen das erste Wort 10 Pfg., jedes meitere Wort 5 Pfg. Worte über- Buch staben zählen für zwei Worte. nserate für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist bis 7 Uhr abends geöffnet. Zelegramm Adresse: ,, Sozialdemokrat Berlin". Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt Moritplak, Nr. 1983. Donnerstag, den 27. August 1914. Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt Morikplatz, Nr. 1984. Erfolge in Belgien, Lothringen, Polen. Neue Erfolge der deutschen Truppen. Berlin, 26. August.( W. T. B.) Bei Namur sind sämtliche Forts gefallen, ebenso ist Longwy nach tapferer Gegenwehr genommen. Gegen den linken Flügel der Armee des deutschen Kronprinzen gingen aus Verdun und öftlich starke Kräfte vor, die zurückgeschlagen find. Das Oberelsaß ist bis auf unbedeutende Abteilungen westlich Colmar von den Franzosen geräumt. An der Ostgrenze. wie 1870/71 gefchehen, die Generalſtabs- und Ordonnanaoffisiere Der Kriegsschauplatz im Südeines Armeeoberkommandos oder eines Generalfommandos zu Pferde die Verbindung mit den unterstellten bztv. benachbarten Truppenverbänden aufrechterhalten könnten. Hier tritt der Kraftwagen in Wirksamkeit, der die Kilometer im Fluge nur so frißt und es den leitenden Offizieren ermöglicht, in persönlicher Aussprache in kürzester Zeit Aufklärung über Ansichten und Absichten zu vermitteln, wozu sonst feitenlange schriftliche Berichte gehören würden, und der mündliche Weg hat noch den weiteren großen Vorteil, daß Zweifelsfragen und Meinungsverschiedenheiten sofort erledigt werden können. westen Rußlands. Der Kriegsschauplatz in Russisch- Polen¹) ist schon deshalb von besonderer Bedeutung, weil, erst wenn dieses Gebiet von der russischen Armee geräumt wird, der Weg für weiter. ausschauende Operationen frei ist. Aber man darf nicht vergessen, daß Oesterreich nicht nur in Russisch- Polen mit dem Barenreiche grenzt, sondern auch weiter östlich in Wolynien und Podolien und schließlich auf einer kleinen Strecke in der Bukowina mit dem russischen Bessarabien. Staate, haben aber ruthenische Bevölkerung, und nur die Städte haben starken polnischen Einschlag. Bessarabien hat Die beiden ersten Gebiete gehörten einst zum polnischen Großgrundbesizer gehören dem polnischen Adel an, und die Wenn das Feuer nicht brennt, kann der Schornstein nicht rauchen, und wenn der Soldat nichts zu essen hat, kann er auf die Dauer nicht marschieren und nicht fechten. Deshalb ist die Sicher stellung der Verpflegung so wichtig, und es ist ein weiteres gutes Vorzeichen für unseren endlichen Erfolg, daß bisher auch in dieser Beziehung alles trefflich geklappt hat und feine Alage von der marschierenden Truppe gekommen ist. Generalstab und Intenbantur arbeiten wie eine gut eingespielte Kapelle nach den Binken des umsichtigen Generalstabschefs; es steckt eine Unmenge geistiger eine vorwiegend ruthenische, aber stark mit moldawanischen Arbeit in dem tadellosen Funktionieren dieser Maschine, deren Rumänen durchsetzte Bevölkerung, wozu noch außer den Juden glatter Gang durch die nach unseren Begriffen ziemlich schmalen viele Tataren und Griechen kommen. hiesigen Wege erschwert wird, die mit marschierenden Truppen, Wolynien und Podoljen) gehören der südrussiunitions, Proviant- und Bagagekolonnen angefüllt find. Daß schen Ebene an, deren Flußläufe dem Schwarzen Meere zutrozdem keine Stockungen und Reibungen vorkommen, das sollen uns unsere Feinde erst mal nachmachen. Bei den Ruffen liegt das Ver- streben. Po doljen hat in seinem östlichen Teile bereits pflegungswesen sehr im argen; Hunderte von russischen Deserteuren ausgesprochenen Steppencharakter. Im Süden wird es vom stellen sich, wie mir erzählt wurde, bei unseren Vorposten ein und Dnjestr gegen Bessarabien abgegrenzt und wird von vielen bitten flehentlich uni Nahrung, da die ihnen gelieferten Ronferben- Neinen Nebenflüssen durchzogen, die von Norden her in diesen büchsen nichts Genießbares, sondern Sand enthielten! Den Fluß fallen. Auch Wolynien hat zum Teil Steppencharaf Preis für den angeblichen Inhalt an Verpflegung haben die Herren ter, aber in seinem nördlichen Teil beginnen bereits die dann noch großspurig, sie sei erzbereit!... Vom Einbruch der Russen in Ostpreußen. Borgesetzten in die Tasche geſtedt. Und dieſe Sippschaft erklärt Gümpfe Polviens, einem Gebiete, das in der Richtung Unser Genosse Landtagsabgeordneter Hofer schreibt uns aus Königsberg vom 21. August, daß auch er sein Gut Pleinlaufen bei Stairsgirren fluchtartig habe verlassen müssen, er habe gerade sein nacktes Leben gerettet. Um ihn herum hätten die Granaten alles in Brand gesetzt. Die Ernte sei gerade glücklich beendet gewesen, aber nun existiert Pleinlaufen nicht mehr. Vom österreichisch- ruischen Kriegsschauplah. von Ost nach West vom Prißiet, einem Nebenfluß des. Dnjestr, durchquert wird. Es ist das eine Sumpfregion von ein paar hundert Kilometern Länge und beträchtlicher Breite. Nur zum Teil besteht ostwärts des Bug eine natürliche Grenze zwischen den beiden Staaten. Sie wird nämlich von brutsch, einem Nebenflusse des Dniestr, ge. bildet, während weiterhin von der Stadt Podwolotichi Südlich des Dniestr grenzt dann die österreichische Bukowina auf geringer Ausdehnung gegen Bess. arabien und noch weiter südlich schiebt sich die rumänische Moldau als breiter Keil zwischen Rußland und Desterreich. Wie unserem Genossen wird es noch manchem Guts. Die Russen bei Krasnik völlig geschlagen. if a nordwestwärts pie Grenze fünſtlich ist. befizer und Bauern. ergangen sein. Hegen wir die feste Zu- Wien, 26. August.( W. T. B.) Das Kriegsquartier bersicht, daß die Tage der russischen Invasion in Ostpreußen meldet amtlich: Die dreitägige Schlacht bei Krasnik endete gezählt sind. gestern mit einem völligen Sieg unserer Truppen. Die Russen wurden aus der ganzen etwa 70 Kilometer breiten Front geBeim Generalkommando eines mobilen worfen und haben fluchtartig den Rückzug gegen Lublin angetreten. Armeekorps. Vom österreichisch- montenegrinischen Kriegsschauplatz. Podolien und Wolynien sind noch viel unwegsamer als Russisch- Polen. Die Bahnlinien sind spär lich, die Kunststraßen sehr schlecht, weil es an haltbaren Steinen fehlt. Im Herbst und Frühjahr sind die Wege für größere Truppenförper überhaupt nicht zu passieren. An Festungen kommen auf russischer Seite in Betracht: strich vorgelagert sind. Dann kamieniek, Podolski ut am Styr und Rowro, die beide annähernd auf einer Entfernung von 150 Kilometern dem erwähnten Sumpfam Smotritsch im südlichen Podolien und Chatin auf der bessarabischen Seite des Dniestr. Das erste 20, das zweite 5 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt. Wien, 25. August.( W. T. B.) Aus dem KriegspresseEinen für die Beurteilung der militärischen Organisation quartier wird amtlich gemeldet: Nach den letzten Nachrichten interessanten Beitrag bringt die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" haben unsere Truppen in den Rämpfen um Krasnit nach dem Berichte eines Kriegsteilnehmers: das Generalfommando eines mobilen Armeekorps, das etwa 40 000 schüße und 7 bespannte Maschinengewehre erbeutet. Gefangen Ihr könnt Euch wohl kaum vorstellen, welche Arbeitsleistung über 3000 Gefangene gemacht und 3 Fahnen, 20 GeMann umfaßt, täglich zu volbringen hat. Die Leitung der Ge- genommene russische Offiziere, die den Feldzug gegen Japan schäfte hat der Chef des Stabes, im allgemeinen ein Oberst mitgemacht haben, sagten übereinstimmend aus, daß die Anleutnant oder Oberst, auf dessen Schultern die Verantwortung sohohl für die operativen wie für die Personal- und Verpflegungs- griffe unserer Streitkräfte viel stürmischer seien, als diejenigen angelegenheit ruht. Die Generalstabsoffiziere werden mit I be- der Japaner. Auf österreichischer Seite hat der größte Teil des Grenzzeichnet: la hat die Marsch- and Operationsangelegenheiten zu gebietes, das östliche Galizien, ebenfalls Steppencharakter, bearbeiten, Ib die Unterbringung, Sicherung der rüdwärtigen ähnlich wie Podoljen. Aber der gewaltige Unterschied Berbindungen, Verpflegung usw., Ic das Nachrichtenwesen( einist, daß dieses Land weit höher in der Kultur steht, das Eisenschließlich Fliegerabteilung, Telegraphie, Fernsprecher usw.); bahnnetz relativ engmaschiger ist und auch die Kunststraßen Id arbeitet mit la zusammen. Die Adjutantur wird mit II bein leidlichem Zustande sich befinden. Außerdem besteht der zeichnet: IIa ist der erste, Ilb der zweite, IIc der dritte Vorteil, daß weiter südlich die Ausläufer des KarpathenAdjutant beim Generalfommando. Als Sektion III wird das Oberkriegsgericht bezeichnet. Sektion IV zerfällt in drei Abgebirges sich hinziehen, so daß eine österreichische Armee, die teilungen: als IVa wird die Korpsintendantur, als IVb bas an der Grenze geschlagen würde, im Gebirge dem verfolgenKorpssanitätsamt, als IVC der Korpsstabsveterinär bezeichnet. den Feind leicht die Stirne bieten kann. Auch die Bukowina Dazu kommen: die Ordonnanzoffiziere( Hauptleute oder Oberist gebirgig. leutnants, meist frühere Kriegsakademiker), der VerpflegungsoffiEs scheint nicht wahrscheinlich, daß die russische Armee Bier( ein sehr wichtiger, aber ebenso schwieriger wie undankbarer Bosten), die Kommandeure der Feldgendarmerie, der Pioniere, der französische Detachement vor Stutari sei gleich den übrigen Detache- in diesen Gebieten ernsthafte Angriffe gegen Desterreich verDetache- fucht. Eine Armee, die von den Festungen Lukk und Munitoinstolonnen und der Trains mit ihren Adjutanten, die ments abgezogen und habe sich nach Montenegro begeben. Rowro aus etwa einen Vorstoß unternimmt, müßte ihrer Automobiloffiziere, der Kommandant des Korpshauptquartiers, der Die„ Reichspost" bemerkt hierzu: Wenn die Franzosen dort Sache schon sehr sicher sein. Wird sie geschlagen, dann droht für die Ordnung des Ganzen Sorge zu tragen und damit ein ge- vielleicht an der Seite der Montenegriner zu kämpfen sich ent- ihr die Gefahr in nördlicher Richtung zurückgedrängt und rüttelt Maß von Arbeit hat, der Kommandeur der Kavallerieſtabswache, der Feldpostmeister( eine sehr gesuchte Persönlichkeit, der schließen, wie das dentsche Detachement mit unseren Truppen bei in den Sümpfen Polje sjens ersäuft zu werden. aber bisher nur Sendungen in Empfang nimmt, doch leider noch Bardiste, so wäre die Entwicklung des deutsch- französischen Krieges Linie des brutsch zu forcieren, dürfte den Russen über-immer nichts an Briefen und Beitungen ausgeben darf) und der auf einem originellen neuen Kriegsschauplatz nicht ganz unmöglich. aus schwer fallen und ein Eindringen in die Bukowina erst Feldzahlmeister, in dessen Bureaus es wie in einem Taubenschlage augeht. Angesichts dessen ist es begreiflich, daß der Stab des Generalfommandos des mobilen Armeekorps 68 Offiziere, Sanitäts- und Veterinäroffiziere und obere Beamte, 77 Unteroffiziere, 179 Mann und 257 Pferde zählt, wovon auf den engeren Stab 14 Offiziere pp., 13 Unteroffiziere, 41 Mann und 51 Pferde entfallen. Das französische Skutari- Detachement in Montenegro. Wien, 26. Auguft.( W. T. B.) Mehrere Blätter melden, das Der Seekrieg. Deutsche Fischerboote von Engländern vernichtet. Da der Feind uns nicht den Gefallen tut, nur am Tage zu marschieren und zu operieren, gibt es auch in der Nacht keine Ruhe, und während Ihr in Morpheus Armen ruht, haben die Herren des Berlin, 26. Auguft.( W. T. B.) Zu der von uns wieder engeren Stabes angestrengt zu tun, um die eingehenden Meldungen gegebenen Nachricht aus der Gazette de Hollande" vom 21. August, zu sichten und zu bearbeiten, oder sausen im Automobil zu benach wonach vier niederländische Fischerboote in den Grund gebohrt und barten Kommandobehörden. Wir haben uns oft genug über die zwei getapert sein sollten, teilt das holländische Generalkonsulat in " Benzinkutschen" geärgert, die die Luft mit Staub und Stant erfüllen, jetzt aber habe ich eingesehen, welche hohe Bedeutung das Hamburg dem„ Hamburger Fremdenblatt" mit, es handle sich nicht Auto für den großen Krieg hat. Bei den großen Frontaus- um holländische, sondern um deutsche Fischerlogger, die zum Teil behnungen der heutigen Massenheere ist es ganz undenkbar, daß, holländische, zum Teil deutsche Besatzung an Bord hatten. Die recht. Zwar hieß es, daß die Russen zuerst an der österreichischen Grenze mobilisierten, aber gerade der Charakter dieses Grenzgebietes würde eine sehr umfangreiche Vorarbeit für eine Offensive erfordern, denn es gilt hier eben gewaltige Strecken zurückzulegen, um große Armeen zusammenzuziehen. Dabei stehen aber für einen Aufmarsch an diesem Teil der österreichischen Grenze nur drei weit voneinander entfernte Eisenbahnlinien zur Verfügung: von Row no über Dubno nach dem galizischen Brody, die Linie Kijew- Podwo I a tichy ska und in Bessarabien die Linie von Mogilem nach Nowolesiza im österreichiſch- rumänisch1) Siehe„ Vorwärts" Nr. 220. 2) Wir geben die slawischen Namen in einer Schreibweise, bie dem deutschen Leser die Aussprache möglichst erleichtert. Die Feldpost. Eine Verfügung über die Kriegsfreiwilligen. russischen Grenzwinkel. Daß die russische Heeresleitung mit 13 Mann als tot, 1 Offizier und 5 Mann als ver- 1 der diebischen Intendantur und ihrer furchtbaren Unordnung wundet und 1 Offizier und 2 Mann als vermißt. es fertig bringen sollte, die Riesenaufgabe eines solchen Aufmarsches zu bewältigen, scheint wenig glaubhaft. Wo immer die Russen angreifen würden, würden sie auf überlegene Berlin, 26. Auguft.( W.T.B.) Leute, die gemustert worben österreichische Kräfte stoßen. Berlin, 26. August.( W. T. B.) Dem Generalstab gehen zahl- und im Besige eines Urlaubspasses oder Gestellungsbefehles find, Berlin, 26. August.( W. T. B.) Dem Generalstab gehen zahl- haben Wie aber steht es um einen österreichischen Vorstoß? reiche Zuschriften zu, deren Berfasser sich über die verspätete zu haben bestimmungsgemäß ihre Einberufung abzuwarten und dürfen Sier fällt ins Gewicht, daß ein großes Ziel, das den Ein- ftellung der Feldpoftfendungen an ihre im Feldé stehenden An- Meldung folcher Leute bei der Auskunftsstelle des Kriegsministeriums nicht als Kriegsfreiwillige eingestellt werden. Die ſatz lohnt, kaum zu erreichen ist. Ein Vorstoß gegen Norden gehörigen oder von diesen nach der Heimat beklagen. Der Grund Meldung solcher Leute bei der Auskunftsstelle des Kriegsministeriums führt in das erwähnte Sumpfgebiet und ist deshalb zwecklos. für diese verspätete Zusendung bestand in einschränkenden Maßnahmen ist daher zwecklos. Ostwärts führt der Weg nach Kijew, aber das sind in der der obersten Heeresleitung, die im Interesse der Verschleierung Puftlinie über 300 kilometer und, folgt man der Eisenbahn, unferer Abfichten unbedingt geboten waren. Das fiegreiche Borgehen Die russische Sozialdemokratie über 450. Dabei müßte ein solcher Vormarsch in sehr breiter auf unserer ganzen Front hat jetzt die Möglichkeit geschaffen, alle Frant erfolgen und die ganze Marschlinie wäre gegen An- Beschränkungen fallen zu laffen. Die Feld post wird von nun an griffe von Norden wie von Süden her zu decken. Südost- mit der gleichen Regelmäßigkeit und Schnelligkeit arbeiten, die in wärts führt der Weg nach dem Schwarzen Meere, auf Odessa. früheren Feldzügen die allgemeine Anerkennung gefunden haben. Die Entfernung ist noch größer, über 500 Kilometer in der Luftlinie, und die Sicherung der Marschlinie würde gewaltige S Kräfte erfordern, obwohl hier der Duje str als Deckung nach Norden dienen kann. Der Generalquartiermeister ( gez.) von Stein. Keine Ueberführung von Leichen Gefallener. Es scheint uns daher nicht gerade wahrscheinlich, daß solche ausgedehnten Operationen geplant sind, um so mehr, als weder die Einnahme von Kijew noch von Odessa ein Schlag Berlin, 26. August.( W. T. B.) Es laufen bei der wäre, der die zarische Regierung zum Frieden zwingen kann, Heeresverwaltung von Zeit zu Zeit Anträge auf Erlaubnis und daher die Opfer und das Risiko nicht lohnen wiirden. zur Ueberführung von Leichen gefallener Strieger in Sicher ist wohl, daß die Russen in die Defensive gedrängt die Heimat ein. Diese Erlaubnis kann leider zurzeit werden, daß aber die österreichischen Truppen genötigt sein nicht erteilt werden. Es liegt in der Natur der werden, die genannten vier Festungen zu belagern und zu Kriegsverhältnisse, daß die Bahnen in jetziger Zeit gerade im bestürmen, daß sie eine Reihe Städte im Grenzgebiet besetzen, möglichst günstige Positionen wählen und stehen bleiben. Das große Rätsel bleibt, ob die russische Regierung den Krieg lange genug hinziehen kann, um auf diesen KriegsSchauplatz schließlich so gewaltige Heere aus dent Innern Rußlands zu werfen, daß sie die Desterreicher wieder aus dem Vande drängen fönnen. Sie braucht dazu sicher viele Monate. Deshalb dürfte die Entscheidung nicht hier, sondern im Nordwesten des Zarenreiches fallen. Sicher ist aber, daß ein sehr beträchtlicher Teil der österreichischen Streitkräfte auf diesem Kriegsschauplaze auf marschieren muß. Kriegsbekanntmachungen. Die zehnte Verlustliste. Die zehnte Verlustliste registriert 5 Offiziere und 45 Mann an Toten 8 166 # " 4 190 " 17 " N Verwundeten " Vermißten 17 Offiziere und 401 Mannschaften insgesamt also ein Verlust von 418 Mann. Nach den bisher beröffentlichten zehn Verlustlisten giffert sich demnach der Gesamtverlust auf 4762 Mann. Operationsgebiet voll durch Verwundeten, Gefangenen usw. Transporte in Anspruch genommen sind. Die Angehörigen gefallener Krieger werden in patriotischem Empfinden die Maßnahme verstehen, auch wenn ihr Wunsch unerfüllbar ist. Gegen die Angst vor Wasservergiftung. Berlin, 26. Auguft.( W. T. B.) Die Besorgnisse wegen angeblicher Vergiftungen oder Verseuchungen von Flüssen, Wafferleitungen, Brunnen, über die feit Beginn des Kriegszustandes aus den verschiedensten Teilen des Landes unverbürgte, aber die Deffentlichkeit start beunruhigende Gerüchte in die Presse gelangt waren, haben sich bei näherer Nachforschung durchweg als unbegründet herausgestellt. So hat zum Beispiel ein Fischsterben in der Weichsel bet Thorn, das den Verdacht einer Vergiftung des Wassers hervorrief, seine Ursache in der Ableitung von Abwässern einer russischen Bellstoffabrik in die Weichsel gehabt, einem Vorgange, der auch in Friedenszeiten häufig eintritt. Ebensowenig haben sich die behaupteten absichtlichen Infektionen von Wasserleitungen mit frankheitserregenden Bakterien( z. B. Cholerateimen) und auch die befürchteten Vergiftungen von Wasserwerksbehältern gegen den Krieg. Erst jetzt erhalten wir auf dem Umwege über Kopenhagen einige Mitteilungen über die Haltung der russischen Sozialdemokratie in der Dumafizung vom 8. August, in der überdie Kriegskredite verhandelt wurde. Der Bericht ist der liberalen Petersburger Retsch" entnommen. Als Wortführer der sozialdemokratischen Fraktion erklärte Genosse Chaustoff: „ Ein schreckliches und noch nie dagewesenes Unglück hat sich auf alle Völker herabgesenkt. Millionen von Arbeitern sind aus der Arbeit gerissen, werden in das Blutbad geworfen und müssen zugrunde gehen; Millionen von Familien find zum Hunger ver urteilt.. Der Krieg ist ausgebrochen, Als bie europäischen Regierungen sich zum Kriege vorbereitet hatten, protestierte das europäische Proletariat mit dem deutschen an der Spige gegen den Krieg, den die herrschenden Schichten führen wollten. Die russischen Arbeiter wurden durch verschiedene, allen befannte Verhältnisse verhindert, offen gegen den Krieg zu pro testieren; doch schlagen die Herzen des russischen zusammen mit den Herzen des europäischen Proletariats. Der Krieg ist die Folge der imperialistischen Politik der Herrschenden Klassen; die Verantwortung müssen die Regierungen aller Länder, die jest den Krieg führen, tragen. Das Proletariatder ständige Verteidiger der Freiheit und der Volksinteressen wird immer die Kultur vor jedem Angriff berteidigen. Das flaſſenbewußte Prof flassenbewußte Proletariat der Länder, die jetzt den Strieg führen, konnte leider den Krieg nicht verhindern. Wir sind aber tief überzeugt, in der internationalen Solidarität aller Arbeiter werden wir die Mittel finden, um dem Strieg und dem Greuel ein baldiges Ende zu setzen... Möge ber Friedensvertrag nicht von den Diplomaten, sondern von den Böllern abgeschlossent werden! Außerdem sind wir tief überzeugt, daß der Krieg den breiten Vollsmassen aller Länder endlich die Augen öffnen wird über die wirkliche Quelle der Herrschaft und Ausbeutung und daß der jetzige Ausbruch der Barbarei der legte sein wird." Nachdem mit Bhankalt und dergleichen bewahrheitet. Abgesehen davon, daß lesen worden die Erklärung von dem Genossen Chaustoff ver war, berließen die Abgeordneten solche Verseuchungen und Vergiftungen, wenn sie wirklich schädlich der sozialdemokratischen Dumafrattion und be- wirten sollen, biel schwieriger auszuführen sind, als man die der Trudowiki" den im allgemeinen anzunehmen pflegt, umständliche Vor Vertrauensresolution und die Kerbungssaal, so daß die in der AbDie Lage in Warschau. Ein polnischer Genosse, der am 15. von Warschau aufbrach, um mit den leitenden Parteikreisen im Ausland Strakau anzulangen, schildert in einem heute hier angekommenen Fühlung zu nehmen, und dem es gelungen ist, am 20. nach Briefe die Lage folgenderweise: Die zehnte Verlustliste bringt ferner einige Berichtigungen, bereitungen und besondere Borkenntnisse erfordern, ist auch wesenheit der Sozialdemokraten und der indem sie 1 Mann als tot und 1 Offizier und 10 Mann als burch Anordnungen der Behörden Sorge dafür getragen, daß" Trubowili" von der Duma angenommen wurden. Bermiste meldet. Da die Liste jedoch nicht mitteilt, unter die Wasserleitungen auf ihre gesundheitliche Beschaffenheit hin welcher Rubrik diese Personen früher gemeldet waren, läßt ständig beaufsichtigt und ihre Vorratsbehälter bauernd bewacht sich eine entsprechende Veränderung des Gesamtverluftes nicht werden. Wo aber auch nur der Verdacht einer Verseuchung einer vornehmen. Wasserleitung auftaucht, läßt sich bei dem heutigen Stande der Kennt Ferner veröffentlicht der„ Reichsanzeiger" nunmehr auch nisse jede Gefahr durch eine unverzüglich ausführbare Behandlung die beiden ersten sächsischen Verlustlisten, deren Gesamtziffer des Wassers mit kleinen, die Genießbarkeit nicht beeinträchtigenden von 303 Mann wir bereits gestern mitgeteilt hatten. Weiter Zufäßen von Chlorkalt beseitigen. Eine Veranlassung, sich der in eine bayerische Verlustliste, die 1 Offizier und 16 Mann als Friedenszeiten gewohnten Verwendung des Leitungswassers zu ent- Als ich am 15. Warschau verließ, waren die russi Verwundete und 5 Vermißte aufweist. Endlich halten, oder etwa durch Abtochen, Filtration oder dergleichen schen Truppen noch da. Aus dem regen Leben, das meldet eine württembergische Verlustliste 1 Offizier und vor seiner Benuzung etwas besonderes zu tun, liegt also nicht vor. zwischen Warschau, Nowo- Gieorgienst, Zegrze und Sierod dem Heranziehen des russischen Winters ruhig entgegen; auf die| bedeckt hatten. Diese Armen sind nun gänglich verarmt. Und die Eroberung Petersburgs bin ich eingerichtet. meisten Familien trauern um den Verlust eines oder mehrerer Da die Beföftigung durch die Militärbehörde erfolgt, genügt ihrer Angehörigen. Im Kriege wird nicht mit Konfetti geworfen... die Mitnahme eines kleinen eisernen Vorrats von Lebensmitteln. Sieger und Besiegte haben Tote und Verwundete vom Schlacht Ein guter Revolver dient zum Schuß gegen Kosaten und Frank- felde zu tragen. Züge mit Verwundeten fuhren an uns vorüber, tireurs. von ihren Insassen mußten manche auf Bahren transportiert Programmäßig traten wir unsere Reise an; eine Fahrt von werden, andere saßen vergnügt, rauchend, plaudernd und umherAus dem östlichen Feldlager. I. ...., den 23. August 14. Freitag, den 21. August, morgens 9 Uhr 30, Abfahrt vom Wilhelm Düwell, Kriegsberichterstatter. II. Fernbahnhof Charlottenburg; 7 Uhr Verladen des Gepäcks, der dreißig Stunden sollte uns nach.... bringen. An stillen, fried- blickend vor den geöffneten Wagentüren. Immerhin war die Wagen und Pferde auf dem Güterbahnhof! Das war die Weisung, lichen Landschaften, die nichts von dem Kriegstrubel an der Grenze Stimmung bei den Bleffierten im allgemeinen doch fröhlicher als Wagen und Pferde auf dem Güterbahnhof! Das war die Weisung, erkennen ließen, flogen" wir vorbei. Hin und wieder schauten bei den Flüchtlingen, unter denen viele weinende Frauen waren, die nach tagelangem Harren an die für den östlichen Kriegsschau Grntearbeiter vom Felde auf, sandten freundliche Grüße zu uns bie befürchteten, den Wann nicht wiederzusehen, andere waren platz zugelassenen Striegsberichterstatter erging. Es waren bier Serren von der bürgerlichen Preise und meine Wenigkeit als herüber und nahmen ruhig ihre Tätigkeit wieder auf. Außer den troftlos, weil ihnen im Trubel ein Kind abbanden gekommen war; Berichterstatter für sozialdemokratische Zeitungen; wir fünf hatten Uniformen und Bewaffneten auf der Eisenbahnstrecke gab zunächst alte Weütterchen jammerten wegen des Verlustes aller Habe. dem Ruf des Großen Generalstabs zu folgen. Durch die Zu Soldaten wurden Liebesgaben gereicht, auf den Stationen waren empfindlich geworden. Die Aufregung, Angst und Anstrengung der nichts Kunde vom Krieg. Allmählich wurde es anders. Den Manche von den Flüchtlingen allerdings waren schon völlig un fassung eines sozialdemokratischen Journalisten ins Hauptquartie: Berbandspläge eingerichtet, man fah viele Männer und Frauen letzten Woche und Tage hatte sie teilnahmslos gemacht- willenlos hat der Große Generalstab offiziell den Patriotismus der Sozial- mit dem Abzeichen vom Roten Kreuz, die Eisenbahndämme standen überlassen sie sich allem kommenden als dem Unabwendbaren, ihre demokratie anerkannt. In den Bestimmungen über die Zulassung unter schärferer militärischer Bewachung. In den Wartesälen ermatteten Sinne nehmen feine Eindrücke mehr auf. Diese von Kriegsberichterstattern wird nämlich verfügt:" Als Bericht hingen Tafeln mit dem Verbot, an Militärpersonen Alkohol zu ver- Nermiten sind noch am wohlsten daran, sie sind am wenigstent au crstatter sind nur Personen von anerkannt patriotischer Gesinnung, faufen und mit strenger Strafandrohung für Zivilpersonen, die den bebauern. die als Offiziere dem aktiven Heere oder dem Beurlaubtenstande Soldaten Alkohol zustecken. Auf dem Bahnhof in Kreuz durfte auch angehört haben oder sonst den leitenden Stellen als zuverlässig Wenn nur der erste Schrecken überwunden ist, dürfte die bekannt sind, vorzuschlagen." Ich war weber Offizier noch über- Bibilpersonen kein alkoholisches Getränk abgegeben werden. Mit Flucht aus den Grenzgebieten nach dem Innern des Landes aufhaupt aftiver Soldat. Dennoch ist mein Patriotismus über jeben ruhiger Gelassenheit versahen die Beamten ihren Dienst. Die um- hören. Ein alter Droschkentutscher, der gemächlich neben seinem Zweifel erhaben. Dafür unterstehe ich nun auch den Kriegsgesehen. fichtigen Maßnahmen des Großen Generalstabs verhinderten von Gaul stand, verriet mir mit pfiffigem Augenblinzeln ben strategiDie Kriegsberichterstatter sind weder Militärpersonen, noch er- bornherein störende Aufregung und Beunruhigung. schen Plan des Großen Generalstabs:„ Die Russen werden in die freuen sie sich der Bewegungsfreiheit von Zivilpersonen. Sic Falle gelodt und dann gründlich besiegt!" Die Stimmung dieses unterstehen dem Militärstrafgesetzbuch§ 155. Es ist ihnen verboten, Alten ist symptomatisch für das Verhalten des größten Teils der das Hauptquartier vor Beendigung des Krieges ohne ausdrückliche ..., den 24. August 14. Bevölkerung. Gestern sahen wir hier sogar einen kleinen WanderGenehmigung des Großen Generalstabes vorübergehend oder Nach einer leidlich gut verbrachten Nacht wurde auch uns in zirkus, der mit lebhaften Bildern und vielem Geräusch zum Besuch dauernd zu verlassen. Jede Zeile, die sie an die Zeitungen senden, Schneidemühl aus einer mächtigen Sanne mit dampfendem Staffee seiner unerreichten Leistungen einlud. Und auf den Weiden muß vorher die Zensur passieren. ein Liebestrank kredenzt. Hier in Schneidemüht sah man schon graften truppweise junge Pferde und sehr viele Rindvichherden. Einige Schwierigkeiten ergaben sich für mich aus der Frage, Frauen und Kinder, die Grenzorte, die sie in Gefahr wähnten, Ein Bild des Friedens, zu dem nur die vielen Uniformen und die welches Beförderungsmittel ich auf dem Kriegsschauplak benutzen verlassen hatten, um irgendwo im sichereren Binnenland die Züge von Flüchtlingen im Gegensatz standen. Leiterwagen und sollte. Die Berichterstatter dürfen entweder hoch zu Roß oder im Schreckenszeit vorübergehen zu lassen. Je weiter wir gegen Often sonstige Fahrzeuge, mit Stiften und Staften beladen, dazwischen Sweispänner futschierend ihre Beobachtungsreisen unternehmen. famen, um so zahlreicher wurden die Scharen derer aus den Kinder, Frauen, alte Männer und, auf den Gäulen reitend, junge Wagen und Pferde müssen die Berichterstatter auf eigene Kosten Grenzorten; manche hatten auf behördliche Anordnung die alte Burschen, bevölkern und beleben die Landstraßen. Zwischendurch beschaffen und zum Kriegsschauplab befördern lassen. Es ergab Heimat verlassen. Wer weiß, wann sie zurückkehren! Daß sie nur jagen Automobile, mit Ordonnanzen besetzt oder wohlhabende sich von selbst, daß je zivei der Kollegen zusammen einen Wagen Trümmerhaufen wiederfinden, das wissen viele von ihnen, sahen Flüchtlinge bergend. nahmen, ich aber als Fünfter hätte mir ein Reitpferd oder für sie doch ihr hab und Gut, die Frucht der Arbeit von Generationen, Heute auf dem Bahnhofe bat mich ein altes Mütterchen un mich allein einen zweispännigen Wagen beschaffen müssen aber in Flammen aufgehen: Opfer auf dem graufigen Altar des Kriegs- ein wenig Brot. Nicht als ob für die Ankommenden zu schlecht ge es fand sich ein Ausweg. Unser Führer und Zensor gestattete mir teufels! sorgt würde, Nahrungsmittel sind reichlich vorhanden, aber die Abfreundlichst, mein Stahlroß mitzunehmen; auf diesem werde ich Ein Teil der Flüchtlinge tam aus Orten, deren Räumung zur fertigung der vielen Sungrigen dauert etwas lange. Das ver nun Zeuge weltgeschichtlicher Ereignisse sein. Sicherung der Landesverteidigung befohlen worden war. Man hat schüchterte Mütterchen gehört nicht zu den Naturen, die sich vor Der Sorge um mein wenig umfangreiches Gepäck enthob mich Dämme durchstochen, um Niederungen unter Wasser zu sehen, die drängen. Nun aber ist sie gierig nach Brot. Hastig ist sie die ihr das liebenswürdige Angebot der anderen Herren; sie wollen meine vielleicht als Durchbruchsstellen russischer Truppen in Aussicht ge- gereichten Butterbrote. Dann erzählt sie schluchsend und würgend: Siebensachen, wenn es nötig wird, auf ihren Wagen verstauen nommen sein mochten. Solche Vorsicht ist sehr lobenswert; hoffent- 3wei Söhne und fünf Enkel im serieg, zwei schon tot, eine laffen. lich erweist sie sich durch den weiteren Verlauf des Krieges als Schwiegertochter von Rosaken gemordet, zwei Entellinder ver Bei unserer Ausrüstung hatten wir Destlichen" die besonde- nicht notwendig. schwunden und der Hof des einen Sohnes, bei dem sie haufte, einren Schönheiten des Schauplatzes eines Krieges gegen Rußland Die meisten der Flüchtlinge hatten kaum mehr mitgenommen, geäschert Die arme alte Frau läßt das Brot zu Boden fallen, zu berücksichtigen: Kosaken, schmale Küche, späterhin große Stälte als sie am Leibe trugen, einige nur brachten Bettzeug und etwas die Hände zusammenfaltend, sinkt sie auf eine alte Stifte nieder... und vielleicht schon sehr bald unerbetene kleine Gäste. Zum Kampf Hausgerät mit. Trotzdem waren die sozialen Unterschiebe nicht Das ist der Anfang, ein winziges Teilchen des unermeßlichen gegen solche unangenehme und unangemeldete Einquartierung ganz geschwunden. Durch das Gefchid zwar in einen Güterwagen Elends, das Tücke, Habgier und Barbarei über die Menschheit ge wählte ich Fenchelöl. Mit einem Schlafsack, einer ledernen Weste, zusammengeworfen, sah man nebeneinnander Damen fast in Belz- bracht haben. wollenen Unterzeugen und tüchtigen Mänteln bewaffnet, fehe ich wert versteckt und Frauen wie auch Kinder, die kaum die Blöße Wilhelm Düwell, Kriegsberichterstatter. Nr. 233. 31. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Jonuerstag, 27. Auguf 1914. Abrechnung mit Rußland. Ein Vermächtnis unserer Vorfämpfer. Von Ed. Bernstein. II. zu welchem Zweck? beri. Karl Wolf, Hermann -W Daß der Kongreß Rußlands Gelüfte etwas zügelte, daß hof, leichtverw. Paul Frost, Stottwig, leichtverw. Tambour Bismarck, so sehr ihm und Wilhelm I. die Erhaltung der Heinrich Haack, Gr.- Laasch, leichtverw. Heinrich Bruhn, Rostock, Freundschaft mit Rußland Dogma war, die Unterstüßung leichtveriv. Karl Duwell, Redderstorf, leichtverw.- Karl HinzRußlands nicht soweit trieb, Deutschland mit Desterreich zu peter, entschow, schwerveriv. Wilhelm Jörß, Jvenad, schwerHermann Möller II, Plau, leichtverw. verfeinden, wird von Rußland als schnöder Verrat erklärt. Friedrich RadDie offiziöse russische Presse führt eine Hezsprache gegen beriv.- Rej. Paul Köpfe, Rizerow, leichtverw. Res. Joseph loff, Voltshagen, leichtverw. Friedrich Wulsten, Dargim, leicht Deutschland, und im Sommer 1879 droht der Friedenszar" Winczewsti, Ribienz, leichtverw. Res. Franz Käfer, Malchin, Alexander II. in einem Brief an Wilhelm I. unverhüllt mit leichtverw. Paul Kowalski, Krojanke, verm. Stanislaus " Nur solche Kriege können ihr der zarischen Krieg, wenn Deutschland nicht vollends, wie Marr es be- Wrzeszcz, Buschkowo, verm. Diplomatiepassen, wo die Alliierten Rußlands die zeichnet hatte, als Knecht Rußlands handle, und ordnet 3. Kompagnie. Unteroff. Frih Uthnehmer, Tollendorf, tot. Hauptlast zu tragen, ihr Gebiet der Verwüstung preis- die Mobilisierung der russischen Truppen an. Wilhelm I. Unteroff. d. Res. Berthold Bunge, Rostod, tot.- Wilhelm zugeben, die große Masse der Kämpfer zu stellen haben, sucht den Zar in Alexandrowo auf, beschwört ihn Gloede, Güstrow, tot. Paul Schwager, Benzin, tot. Friedrich und wo den russischen Truppen die Rolle der Reserven unter Tränen es nicht fommen zu zum äußersten Rutowski, Warnemünde, tot. Einj. Gefr. Ernst Heydtmann, zufällt.... Nur gegen entschieden Schwächere, wie lassen, der Zar läßt sich Karl Menz, Altona, veriv. Hornist Schweden, die Türkei, Persien, führt das Zarentum Heze der Panslawisten dauert aber fort, und die Umschmeich- Mar Kazburg. Rostock, verw. scheinbar erweichen, die Mönchhagen, leichtverw. Hermann Kiel, Poggelow, veriv. Arieg auf eigene Faust." Mathias Bittner, Molzow, verw. lung Frankreichs wird mit Hochdruck weiter betrieben, bis sie verw. Friedrich Engels, 1890. Wilhelm Schütt, Karenzin, Hans Wulf II, Lübeck, veriv.- Friedrich Moltmann, in den achtziger Jahren unter Alexander III. zum offiziellen Wöbbelin, veriv. Der Ausspruch, den wir diesem zweiten Artikel voraus Bündnis wird. Wilhelm Voß, Bikendorf, verwv. Der Reaktions- Zar, der in Rußland ein Krakow, verw. Friedrich Wendt, Rostock, verw. schicken, ist dem schon erwähnten Aufsatz über die auswärtige brutaleres Gewaltregiment führt, als es seit Menschenaltern Eichhoff, Gr.- Giewiß, verw. Christian Felten, offebade, verw. Politik des russischen Zarentums entnommen, den der geniale dort bestanden, fraternisiert mit den Leitern der sich demo- Johannes Nehls, Gr.- Wockern, verw. Arbeitsgenosse von Karl Marr als Fortsetzer von dessen Bloß fratisierenden Republik Heinrich Wollert, Cleverhof, veriv. Hermann Krause, Demzin, verw. Einzig Gini. legung der zarischen Politik im Jahre 1890 veröffentlicht hat. und allein um Deutschland in einen poli- Sturt Meyer, Berlin, verw. Wie sehr der Satz die Wahrheit trifft, erleben wir jetzt wieder. tischen Schraub stod zu spannen. 4. Kompagnie. Leutn. und stellvertr. Bataillonsadjutant Karl Und ebenso erfährt das deutsche Volt jetzt die Wahrheit einer anderen Bemerkung aus jenem Aufsatz, aus dem die deutsche Parteien in Deutschland, die nicht müde werden, über die so- dorf, tot. Oberleutn. Stephan, schwerveri. Unteroff. Paul Es ist bezeichnend für die Sturzsichtigkeit der bürgerlichen Gords, Culm, tot. Paul Ried, Hausdorf, tot. Ludwig Ahrndt, tot. Hans Paap, Warnow, tot. Ernst Suhrbier, Krummen Diplomatie, die Rußland gegenüber so fläglich versagt hat, genannte Einkreisungspolitik Englands zu donnern, daß sie Seemann, Gr.- Roge, verw. Ginj. Werner Deiters, Berlin, verw. sehr viel hätte lernen können: Die auswärtige Politik ist dabei ganz außer Betracht lassen, wer denn den Grund zu Heinrich Jörend, Hof Sulter, schwerverw.- Einj. Willi Hegeunbedingt die Seite, wo das Zarentum stark, sehr dieser Einkreisung gelegt hat. Sie sehen überall in der Welt, mann, Hohen- Limburg, schwerverw. start ist". Franz Peter, Waren, wo Deutschland auf Widerstände stößt, nur die Hand Eng- schwerverio. Alfons Szymanski, Woklawd, schwerverw. Wil Nicht daß die russische Diplomatie eine besonders hoch- lands- die geübten Ränkespinner an der Newa und deren helm Steinhagen, Wismar, schwerverw. Friedrich Kurzhauer, stehende geistige Uebermacht darstellte. Wohl hat das Baren- skrupellose Agenten in den Hauptstädten des Auslandes scheinen Niederhagen, schiverberi. Paul Meher, Köstritz, leichtverv. tum, in diesen Dingen vorurteilslos, sich nicht darauf be- für sie nicht zu existieren. Baul Sprenger, Menthin, schwerverw. Johann Thiede, Großschränkt, seine Diplomaten einer heimischen Kaste zu entKrams, schwerveri. August Schlüter, Stavenhagen, schwerverw. nehmen, sondern oft geriebene Ausländer mit der Führung Maschinengewehrabteilung. Hauptmann Dimitri von Schulz, seiner auswärtigen Politik betraut. Aber die geographische Wismar, tot. Gefr. Karl Puls, Ribnih, tot. Gefr. Theodor Schäffer, Grevesmühlen, tot. Lage und die Landesbeschaffenheit Rußlands ermöglicht es Heinrich Möller, Groß- Klein, leichtbert. feiner Diplomatie, ihre Ziele schrittweise zu verwirklichen, ohne Hermann Müller I, Klinken, leichtverw.- Gerhard Lindner, Neusalz, schwerveriv. Otto Friel, Dömiz, Ludwigslust, Rußlands Kräfte übermäßig in Anspruch zu nehmen. Ihre Kein Arbeiter sollte versäumen klare Abmachungen über leichtverw. Heinrich Schneider, Goldenstädt, schwerverwv. Kunst besteht in der geschickten Ausnutzung der Konflikte der sein Arbeitsverhältnis zu treffen; unterläßt er das, dann ist Gefr. d. Res. Alfred Stolz, Ecren, schwerveri. andern Großstaaten, was ihr namentlich dadurch erleichtert das bei Lohnstreitigkeiten oft sein Nachteil. wird, daß sie warten kann und zu warten versteht. Außerdem kommt es der zarischen Diplomatie zugute, daß sie über politische Vorurteile erhaben ist und sich keinen Augenblick besinnt, mit der Revolution gemeinsame Sache zu machen, wenn es ihren Zwecken dient. Dasselbe Zarentum, das daheim ganze Nationen brutal unterdrückt, spielt sich draußen mit Vorliebe als Befreier von Nationalitäten und Vertreter der Humanität auf. Nur zeitweise hat der Doktrinaris mus des einen oder anderen Zaren man denke an die heilige Allianz und Nikolaus I. Rußland die Rolle des Hüters der europäischen Ordnung spielen lassen. Aber sobald es der auswärtigen Politik Rußlands diente, wurde diese Rolle leichten Herzens preisgegeben.„ Die russische Diplomatie bildet gewissermaßen einen modernen Jesuitenorden, mächtig genug, im Notfalle selbst zarische Launen zu überwinden heißt es bei Friedrich Engels. Soziales. Klarheit! Füsilierregiment Nr. 90, Wismar. Das mußte gestern ein Buchbinder erfahren, dessen Klage auf 5. Kompagnie. Richard Kätelhön, Warin, tot. vierzehntägige Lohnentschädigung für die Kündigungsfrist fich gegen mann, Bartenshagen, schwerverw. Karl Peters, Demmin, leicht. Paul Nies die Firma Dobrin u. Sohn richtete. Bei seinem Arbeitsantritt bert. Theodor Schaefer, Hamburg, leichtverw. Karl Köster, hatte er unterschrieben, daß er borerst" ohne jede Kündigung ein Domsühl, veriv.- Ernst Porath, Schadeland, veriv.- Heinrich gestellt werde. Er war zirka drei Monate bei der Firma tätig ge- hde, Mirow, verw. Gustav Facklam, Rambow, verm. Paul wesen und nahm nun an, nach Ablauf von vier Wochen würde die Baher, Mittelmoor, verm. vierzehntägige, übergegangen sein. Er berief sich dabei auf den Sternberger Burg, tot. vorläufige Kündigungsvereinbarung ohne weiteres in die gefeßliche, 6. Kompagnie. Willy Möller, Hagenow, tot. Heinrich Stoldt, Buchdrudertarif, worin ähnliche Gesichtspunkte festgelegt seien. 7. Kompagnie. Wilhelm Meyer, gen. Nedel, Prieschendorf, Landau, Loosen, verw. Johannes Rohde II, Krusenhagen, leichtverw. Wilhelm Paul Mahn, Schwerin, leichtverw. Einj. Friedrich Drägert, Wismar, schwerverw. Hans Karow, Dorf Mecklenburg, leichtverw. Karl Dahl, Jamel, verw. Einj. Ulrich Dannenberg, Hamburg, leichtverw. August Waschull, Schmachthagen, verw. Das Gericht war anderer Meinung. Veränderte Bedingungen müßten ausdrücklich vereinbart werden. Im Vertrag seien solche nur in Aussicht gestellt. Die Klage wurde abgewiesen. Verlustliste Nr. 10. Königlich Preußische Armee. Welches ist das Programm der auswärtigen Politik Um vielfachen Wünschen Rechnung zu tragen, werden wir Rußlands Deutschland gegenüber? Wir haben im ersten von jest ab in den Verlustliften auch die Geburtsorte Artikel gesehen, wie diese Politik bis 1860 fich gestaltete. Der einfügen, soweit die amtlichen Listen den Ort große Liebesdienst, den Bismard Rußland beim Polenaufstand enthalten. Zur Feststellung der Persönlichkeit ist aber, bon 1863 leistete und die geringe Kriegsbereitschaft Rußlands wie wir wiederholt betonten, durchaus notwendig, daß man ficherte Preußen 1864 beim dänischen Feldzug sowie 1866 Senntnis von Regiment und Kompagnie des Gesuchten hat. Rußlands wohlwollende" Neutralität. Auch beim Kriege von 1870 konnte Bismard sie sich noch durch Unterstützung von Rußlands Forderung auf Freigabe des Schwarzen Meeres für seine Kriegsschiffe erkaufen, zumal man in Petersburg auf einen langwierigen, beide sich betriegenden Nationen er- Leicht verwundet schöpfenden Krieg gerechnet hatte. Der rasche Sieg der preußi- Schwer verwundet schwerverw. schen Waffen enttäuschte diese Spekulation. Wie wenig erbaut Gefangen= gef. man in Rußland von ihm war und daß die Russen schon Hauptmann Vermißt berm. bor Sedan das Bedürfnis fühlten, den Franzosen gegen Oberleutnant= Oberleutn. Haupim. Deutschland zu helfen, geht aus einer Stelle im Briefe von Leutnant Leutn. Karl Marr an Friedrich Engels vom 2. September 1870 Feldwebel= Feldi. hervor. Marr, der die Preßberichte aus Rußland sehr aufmerksam verfolgte, schreibt da: " Ich glaube nicht, daß Rußland in diesem Krieg schon attiv interveniert. Ich glaube nicht, daß es dafür vorbereitet ist. Aber es ist ein diplomatisches Meisterstück, sich schon jest als Retter Frankreichs anzutündigen." Marr suchte diesem Meisterstreich der zarischen Diplomatie, für den man im sieges berauschten Deutschland blind war, da durch die Spize abzubrechen, daß er im Brief an den Ausschuß der deutschen Sozialdemokratie und in der zweiten Adresse des Generalrats der Internationale über den Krieg Deutschland vor der Annexionspolitik warnte, die Frankreich in die Arme Rußlands treiben werde. Schon wiederholen die Moskauer Blätter", schrieb er ,,, dieselbe Sprache, wie die bonapartistischen Zeitungen nach dem Kriege von 1866." Lasse sich Deutschland durch den Uebermut des Erfolges zur Annexion von Elsaß- Lothringen verleiten, so bleiben ihm nur zwei Wege offen: Entweder muß es, was auch immer daraus folgt, der offenkundige Knecht russischer Vergrößerung werden, oder aber es muß sich nach furzer Rast für einen neuen " defensiven" Krieg rüsten, nicht für einen jener neugebackenen lofalifierten" Ariege, sondern zu einem Rassentrieg gegen die verbündeten Slawen und Romanen." Erklärung der Abkürzungen. = leichtverw. = 1 = Bizefeldwebel Vfeldw. Sergeant Serg. Unteroffizier Unteroff. Befreiter Gefr. Einjähriger Einj. Reservist Ref. Landwehrmann Landsturmmann = 1 Landw. Landit. Landwehr- Infanterieregiment Nr. 7. 1. Kompagnie. Unteroff. Bruno Bader, veriv. Landw. Karl Karnatschke, verw. Landw. Artur Vogt, leichtverw. Landw. Emil Krumpt, leichtverw. Leutn. Georg Gollmer, verw. Landw. Oskar Nidelmann, verw. Landw. Julius Mai, verw. Landw. Bruno Scholz, verw. 2. Kompagnie. Landw. Oswald Zapfe, verw. Landw. Os wald Garbe, leichtverw. Landw. Alfred Lindner, leichtverw. Landw. August Kindler, leichtverw.- Offizierstellvertreter Otto Jones, verw. tot. --8. Kompagnie. Friedrich Waetfe, Tessin, schwerveriv. Joseph Flaszynski, Zwiniarz, schverberiv. Wilhelm Bartnid, Ruhm, Leichtberw. Hermann Schwark, Lübtheen, tot. Einj. Werne Gieschov, jdnverberiv.- Friedrich Busch, Buffelen, verm. Ellmenreich, Hamburg, leichtverw. Hermann Hünemörder, Gr. Bentn. und Adjutant Richard Siemers, schwerverw. Stabsarzt Schulze, verm. Infanterieregiment Nr. 142, Mülhausen i. Elf. 9. Kompagnie. Unteroff. Lorenz Broß, Grießheim, schwerverw. Heinrich Scherb, Mühlhausen( Elf.), verm. August Falkner, Mannheim, verm. Res. Eugen Haug, Dill- Weißenstein, verm. Ref. Johann Heitmann, Bremen, berm. berm. 10. Kompagnie. Otto Bauer, Grusgen, verm. Daniel Kaiser, Kirchheim, schwerveriv. Andreas Rauch, Diedolshausen, Karl Müller II, Schorborn, verm. Wilhelm Nietmann, Helbra, verm. Ref. Jakob Schäfer, Strümpfelbrunn, verm. Ref. Johann Schneider, Kaiserslautern, verw. 11. Kompagnie. Res. Gefr. Theodor Mack, Muggensturm, schwerverw. Res. Wilhelm Schindler, Trebnik, verm. Rej. Gefr. Wilhelm Lindenberger, Gochsen, verm. Karl Semmle, Helmsheim, verm. Xaver Bourgoin, Rosheim, verm. Johann Krieg, Wieblingen, verm. Unteroff. d. Res. Bernhard Hesler, Hürden, verm. Theophil Schmidt I, Bartenheim, verm. Ref. Wilhelm Ludwig, Neckarau, verm. 12. Rompagnie. Gefr. d. Res. Gustav Lacroix, Mannheim, verm. Leo Hufnagel, Sidingen, schverberm. Pius Herr I, Sandweier( Baden), verm. Franz Holzer, Mannheim, verm. Ambros Vogelbacher, Kirrlach, verm. Gefr. d. Res. Johann Nell, Hüttental, berm. Res. Franz Nold, Steinmauern, verm. Ref. Alois Schmidt, Untergüngbach, verm. Ref. Franz Müller, Zwies faltendorf, schwerverw. Infanterieregiment Nr. 144, Mek. Wilhelm Bartsch, verw. 4. Kompagnie. Landw. Robert Schneider verw. Landw. Paul Heyer, veriv. Landw. Robert Adler, verw. Landw. Landw. Landw. Heinrich Gerschwitz, verw. Paul Wiedermann, verw. 8. Kompagnie. Leutn. d. Res. Karl Hellwig, Wesel, schwerLandw. Reinhold Scholz, leichtverw. verw.- Unteroff. d. Ref. Karl Freudiger, Weißstein, schwerverw. Landw. Gustav Siebeneicher, verw. Landw. Karl. Abel, verw. Landw. Heinrich Beer, verw. Landw. Friedrich Schnabel, Ludwig Nimesfan, Zübeln, leichtverv. Gefr. d. Res. Johann Napiralla, Priment, schwerverw. Ref. berw. Göllner, verw. 8. Kompagnie. Landw. Hans Berton, verw. Ermlich, verw. Unteroff. Karl Beseler, verw. Infanterieregiment Nr. 171, Colmar i. Elf. 1. Kompagnie. Res. Johann Tuszynski, Lissie, verm. UnterAlbert 6. Kompagnie. Landw. Paul Nothing, verw. Landw. Hugo Weberbauer, leichtverw. Landw. Paul Melzer, leichtverw. Landw. Otto Tilgner, tot. Landw. Emil Hennig, leichtverm. Landw. Karl Pelzer, tot. off. d. Ref. Alfred Salzmann, Mülhausen i. Elf., tot. Großhemny, Regisheim, schwerverw. Res. Eugen Schuhl, Gschun, Landw. Paul schwerveriv. Johann Kühl, Riemke, leichtveriv. Paul Ernst Trainunteroff. Riede, Schweflinghausen, schwerverw. Res. Richard Otto Schmod, Aleren, schwerverw. Unteroff. Wilhelm Karl Kindling, Löderburg, schwerverw. Franz Seemann, Buer, leichtverw. Ref. Robert Gieselbrecht, Baldenheim, leichtverw. Golfe, Hagen, schwerveriv. Walt. Hugo leichtverw. -Infanterieregiment Nr. 17, Mörchingen. 10. Kompagnie. Serg. Josef Schoch, Molsheim, leichtverv. 11. Kompagnie. Res. Franz Decker, leichtvertv. Infanterieregiment Nr. 38. 12. Rompagnie. Hornist, Gefr. Greffes, tot. Landwehr- Infanterieregiment Nr. 55, Wesel. Die Warnung fand bei den Leitern der deutschen Politik taube Dhren und Deutschland hat beide von Marr angefündigte Folgewirkungen zu kosten bekommen. Schon als im Frühjahr 1875 Bismarck gegen bedrohliche militärische Maßnahmen der Franzosen den Krieg- in- Sicht- Artikel der" Post" losließ, trat Rußland dazwischen und spielte den Retter Frank 1876 stellt der Deutschland das 6. Kompagnie. Landw. Johann Lohmann, tot. sich für den Fall, daß Rußland wegen Edwin Wild, Oberstein, leichtverw. Landiv. Theodor Köfters, gewordenen Balkanfrage gegen Menzelen, tot.- Landw. Michael Deges, Acaath, tot. Füsilierregiment Nr. 90, Rostock. afut an Zar 1. Kompagnie. Major Lefèvre, Stralsund, tot. Landw. Leutn. und berm. Res..Gefr. Albert Meyer, Land, Bfeldw. Arthur Cully, Hattstadt, verm. Vfeldw. Wilhelm Ringwald, Weier i. Th., verm. Unteroff. d. Res. Justin Cade, Weier i. Th., verm. Unteroff. d. Res. Karl Reinhardt, Grafenstaden, verm. Ref. Gefr. Karl Burghardt, Hahnau, verm. reichs. Heinrich Giesemann, Watenstedt, verm. Johann Kerdels, Anfinnen, Ecamp, verm. Josef Koper, Domischin, verm. Laurenz LenJohann Milcarek, Schirdlowitz, verm. der inzwischen nefer, Gelsenkirchen, verm. Ref. Josef Birrel, Walf, verm. Desterreich Krieg führe, zur Neutralität zu verpflichten. Rej. Wilhelm Arzt, Hiesfeld, berm. Ref. Ludwig Gutleben, Wiedensolen, verm. Ref. Josef Als Bismard dies nicht tun zu fönnen erklärt, schließt RußHumbert, Neukirch, verm. Ref. Viranius Ulmer, Kaysersberg, Ref. Hirmanius Knoll, Kaysersberg, verm. Land hinter Deutschlands Rüden einen Geheimvertrag mit Adjutant Sans Chlers, Stellshagen, tot.- Gefr. Otto Schwarz II, 3ttel, Weier a. Land, verm. Res. Franz Xavier Kienzler, Benn Ref. Georg Desterreich, laut dem es diesem für Neutralität bei einem Benz, tot. Krieg Rußlands mit der Türkei dasselbe Bosnien mit der Vierstorf, tot. Ginj. Hans König, Lüneburg, tot. Ref. Prosper Klein I, Erlenbach, verm. Wilhelm Schulz, weier, berm. Hermann Schünemann, Klein- Schwaß, tot. Derzegowina zuerkennt, das heute im Namen der slawischen Albert Waad I, Alodenhagen, tot. 2. Kompagnie. Nikolaus Sinnwell, Hüttersdorf, tot. Willi Dobbertin, Teterow, Hagebälling, Frerde, schwervert. Gesamtsolidarität Desterreich abgenommen werden soll. Der Ver- tot. Johannes Bolwin, Osnabrück, Hermann Fell, Bodup, tot. Albert Griewaldt, Marniß, schwerverw. trag geht nach dem Friedensschluß von San Stefano in die tot.. Hellmuth Haase, Barchentin, tot.- Heinrich Roz, Bölchow, 3. Kompganie. Serg. Paul Chrobock, Sosnowice, verm. Brüche. Rußlands den Türken auferlegte Forderungen bringen reddert, Brandon Rojtod, tot.- Bfelow. Seinrich verm.- Emil Barth, Dornach, verm. Karl Beder II, EppentAlfred Rickert, Braunschweig, tot. Res. Wilhelm Kölzow, Eugen Andres, Hiepsheim, verm. Jakob Boeschlin, Sundhofen, es in die Gefahren eines Krieges mit England und Desterreich, Wilfen, Hinrichsdorf, leichtverw. Neuendorf, tot. Hermann Hoff, aus der es durch Bismard gerettet wird, der auf Wunsch Steinhorst, leichtverw. Gefr. d. Res. Karl Scheuer, Damgarten, Gefr. Ginj. Camill Zürcher, Colmar, verm. Unteroff. Paul Pieplow, Alt- hausen, verm. Gefr. d. Res. Alfons Barth, Belfort, verm. Außlands den Berliner Stongreß von 1878 zur Schlichtung leichtverv. Stanislaus Rotowski, Ferdinandshöhe, leichtberiv. Bingenheim, schwerveri. Josef Biehler, Sohwardt, verm. der Streitfragen zustande bringt. - Gustav Gebheim, Plau, leichtverw. Johann Thiemann, Neu- Karl Baumann, Colmar, verm, Franz Baumann, Rheinberg, tot. Emil Camill Berna, berm.— Kasimir Thlski, TaLenczewo, berm.— Christian Zimmer- � mann, Romansweiler, verm.— Eugen Brisach, Hüttenheim, verm. — Vfeldw. Karl Soldwisch, Amtsbrink, verw., verm.— Eugen Bogenmann, Jsenheim, verm.— Eins. Gefr. Albert Brandstetter, Colmar, verm.— Emil Bertsch, Mütterholz, verm.— Karl Budde, Meierberg, verm.— Adolf Ehrist. Dadischek, Schierstein, verm.— Ciefr. Josef Behrens, Rollhausen, verm.— Joh. Theod. Drafz, Wierschutzin, verm.— Eugen Estlinger, Obcrehnheim, verm.— Jos. Ehinger, Baßhofen, verm.— Otto Eichholz, Mülheim-Ruhr, verm. — Vfeldw. Otto Karl Prell, Aurich, schwerverw.— Unteroff. Paul Wilhelm Walther, Rheydt, leichtverw.— Vfeldw. Kaspar Weinrich, Bergen, schwerverw.— Ignatz Fritsch, Matzenheim, verm.— Eugen Freyd, Geispolsheim, verm.— Ludwig Grimm, Hülsen« beim, verm.— Wilhelm Henke, Klein-Lessen, verm.— Gefr. Eugen Huck, Urschenheim, schwervertv.—.Herrn. Emil Heil, Barmen, leichtverw.— Georg Husscr, Jebsheim, verm.— Gefr. Kurt' Hilde- brandt, Uphöfen, leichtverw. und verm.— Konrad Hartmann, Königsfelde, verm.— Josef Jagodzinski, Kvstschin. verm.— Gefr. Hermann Jürries, Erzhausen, verm.— SanitätSgefr. Friedrich Roack, Sorge, verm.— Wilhelm Klapproth, Hohegeiß, verm.— Friedrich Kleinfeld, Hamburg, verm.— Wilhelm Klipp, Stemplingsen, verm.— Josef Kittler, Urbach, verm.— Ludwig Kaik, Benice, verm.— Gefr. Paul Krebs, Vel» bert, berm.— Wilhelm Kuhn, Bochum, verm.— Unteroff. Heinrich Hagemann, Straßburg, verm.— Josef Landauer, Stettern, verm.— Bernhard Lampe II, Ahrbergen, verm.— Johann Lamaze, Diedolsbauscn, verm.— Peter Mühleis, Stcrlrade, verm.— Alfr. Meister, Weiler, berm.— Jakob Mangold, Bläsheim, verm.— Martin Meyer, Breitenbach, verm.— Franz Nowack II, Helmstedt, verm.— Leo Oster, Bcrgheim, verm.— Hermann Obermann, Wissentrupp, verm.— Renatus Pierre, Zell, verm.— Andreas Petitdemange, Schnierlach, verm.— Simon Pingel, Uden, verm. — Josef Paaßen, Sterkrade, verm.— Hermann Pillgrim, Gelsenkirchen, berm.— Hubert Putz, Schnorrenberg, verm.— Konrad Raether, Könitz, verm.— Unteroff. August Krieger, Scherlenheim, verm.— Martin, Ratajczak, Skoraczewo, verm.— Albert Rietsch, Eschau, verm.— Gefr. Emil Schwald, Winzenheim, verm.— Emil Schwartz, Blienschweiler, verm.— Karl Schweig, Scherweiler, Ssrm.— Ernst Schalk, Hülsenheim, verm.— Wilhelm Sicvers, Sargstedt, verm.— August Salber, Rödern, verm.— Bernhard Schmitz, Sterkrade, verm.— Boleslaus Schmidt II, Neumark, schwerverw. und verm.— Johann Scheerer, Hagen, verm.— -leo Sittler, Heitern, verm.— Johann Skudlapski, Benitz, verm. — Gefr. Ernst Saalberg, Speldorf, verm.— Karl Schuster, Straß- bürg, vevw. und berm.— Unteroff. Clemens Zellerhaff, Ober- Hausen, verm.— Anton Sonntag, Windhausen, verm.— Gefr. Ernst Vonderschcer, Blienschweiler, verm.— Anton Winkclmüller, Heiligkrouz, verm.— Gefr. Heinrich Christian August von Behren, --üdhemmern, verm.— Josef Weber, Krautgersheim, verm.— Josef Welti, Kogenhcim, verm.— Eduard Zoch, Reckendorf, verm. — Karl Becker II, Eppenhausen, verm. 4. Kompagnie. Unteroff. Jakob Schmidt, Burgsalms, tot.— August Fremder, Kirchditmold, tot.— Krankenträger Reinhold Reissenweber, schwerverw.— Gefr. d. Res. Josef Hammer, Heilig- kreuz, tot.— Leutn. d. Res. Schmaus, leichtverw.— Gefr. Friedrich Meyer V, Bevensen, leichtverw.— Gefr. d. Res. Peter Lus- sagnet, Markirch, schwerverw.— Res. Alfred Schwarz, Dambach, schwerverw.— Res. Heinrich Willimin, Markirch, schwerverw.— Friedrich Husermann, Mühlinghausen, leichtverw.— Res. Josef Reixel, Engenthal, schwerverw.— Res. Robert Rochelle, leichtverw. — Paul Skibicki, Dalschw, schwerverw.— Res. Michael Meyer, Weier i. Th., leichtverw.— Unteroff. Wilhelm Stuhlmüller, Karls- ruhe, schwerverw.— Res. August Schmidt. Ammerschweier, schwer- verw.— Gefr. d. Res. Domenz, schwerverw.— Hauptm. Gustav Baumann, leichtverw.— Vfeldw. Heinrich Mack, Pfalzburg, verm. — Leutn. Jäckel, verm.— Unteroff. Friedrich Haas, Reichenweier, verm.— Unteroff. August Petersen, Grennerup, tot.— Vfeldw. Wilhelm Reinherr, Frankfurt a. M., verm.— Unteroff d. Res. > Albert Werler, Straßburg. verm.— Unteroff. d. Res. Johann Mürer, Markirch, verm.— Gefr. Germain Cuenin, Altmünsterol, verm.-- Res. Jakob Hunzinger, Thannenkirch, verm.— Res. Eduard Jehel, Deutsch-Rumbach, verm.— Wilhelm Beiermeister, Kleinbottwar, verm.— Heinrich Conze, Neuwerk, verm.— Albert Enderlin, Mühlhausen, verm.— Kurt Friedrich, Postersheim, verm.— Serafin Fuchs, Bennweier, verm.— Friedrich Greuel, Dortmund, verm.— Ernst Henkel, Schwelm, verm.— Walter Heinser, Schwelm, verm.— Friedrich Herbold. Essen, verm.— Wilhelm Kratz, Bergedorf, verm.— Wilhelm Krüßmann, Spellen, verm.— Louis Lezgus, Münster i. W., verm.— Emil Schievel- busch, Gevelsberg, verm.— Karl Schröder, Röhrig, verm.— Karl Schulte, Schalke, verm,— Hermann Schutte, Neubörger, berm.— Walter Sieberg, Oelkinghausen, verm.— Res. Mathias Brüstle, Schiltach, berm.— Res. Ernst Chapcll, Leberau, verm.— Res. Klemens Conrad, verm.— Res, Josef Dochter, Kienzheim, verm, — Res. Gregor Dontenvill, Thannweiler, verm.— Res. Adolf Fleisch, TegerSheim, verm.— Ref. Karl Frommer, Beblenheim, verm.— Res. Viktor Jehel, St. Kreuz, verm.— Res. Gustav Keller, Colmar, verm.— Res. Ernst Kößler, Herbsheim, verm.— Res. Julius Mathieu, Urbach, verm.— Res. Leo Metz, Hogenheim, verm.— Res. Lorenz Metz, Erstein, verm.— Res. Josef Obrecht, Herzfeld, verm.— Res. Josef Reixel, Engenthal, verm.— Res. Josef Ritzenthaler, Bischweiler, verm.— Res. Alfons Ruff, Hilfen- heim, berm.— Res. Alfons Schillinger, Ammerschweier, verm.— Res. Alois Spielmann, St. Die lFrankreich), Aufenthaltsort: Er- stein, verm.— Res. Karl Wctzler, Barr, verm.— Res. Renatus Wörner, Metzeral, verm.— Res. Paul Zahner, Colmar, verm.— Res. Eugen Zabler, Kienzheim, verm.— Res. Ludwig Mazurek, Hacvoszew, verm.— Res. Mathias Messerschmidt, Mülheim CRuhr), verm.— Hubert Markus, Lohausen, verni.— Leutn. und Adjutant Hans Schwarz, verm. Landsturm-Jnfanteriebatnillon Nr. 2. Trier. X Landsturmkompagnic. Land st. Peter Hoffmann, tot. 2. Schlesischcs Jögcrbataillon Nr. K, OelS. t. Kompagnie. Gefr. d. Res. Kittner, verm.— Gefr. d. Res. Jeschor, verm.— Gefr. d. Res. Michner, verw.— Erbrich, verw. — Leutn. d. Res. Walter Lehmann, schwerverw.— Wilhelm Schmiranda T, leichtverw.— Vfeldw. Hillebrand, leichtverw.— Res. Hempe, leichtverw.— Alfred Schiller, leichtverw. 3. Kompagnie. Oberjäger d. Res. Grusa, schwerverw.— Josef Kokott, leichtverw.— Karl Stock, schwerverw. 6. Kompagnie. Walter Liedke, verm. Dragonerregiment Nr. 1, Tilsit. 4. Eskadron. Karl Bitter II, Rositten, schwerverw. 5. Eskadron. Karl Gallien, Cullmen-Kulten, tot.— Franz Balznweit, Gerskullen, verm.— Friedrich Ballandat, Lobellen, tot. — Gustav Wossilus, Herrn cmlehlen, verm. Dragonerregimcnt Nr. 7, Saarbrücken. 1. Eskadron. Einj. Unteroff. Hermann Gödecke, Barleben, tot. Emil Schott, Reichstett, schwerverw. 4. Eskadron. Arno Müller IV, Zwickau, schwerverw. 5. Eskadron. Leutn. Walter Schweder, Eöln, verm.— Einj. Unteroff. Werner Roth, Hagen, verm.— Wilhelm Hachenberg, Fludersheim, verm.— Max Thomas I, Heckerfeld, schwerverw. Fustartillerieregiment Nr. 1, Königsberg. 2. Batterie. Obergefr. d. Res. Grünheidt, verw. 4. Batterie. Serg. Zrusios, verw. Fustartillerieregiment Nr. 13, Breisach. Unterosf. Krämer, verw.— Unteroff. Schütierle, verw.— Kesr. Bühler, verw.—©bei, verw. * Berichtigungen früherer Verlustlisten. Ersatzbataillon � Infanterieregiment Nr. 60, Weißenburg i. Elf. Unteroff. d. Landw. Hermann Holderbaum— tot. Infanterieregiment Nr. 148, Braunsberg. 1l>. Kompagnie. Gefr. Oswald Eschholz, Breitenbach, bisher verm., verw. Infanterieregiment Nr. 131, Mörchingen. 1. Kompagnie. Unteroff. d. Res. Friedrich Allwicker, verw.— Heinrich Niederdrenk, verw.— Leutn. Walter Wolfart, verm 4. Kompagnie. Franz Jost, leichtverw.— Res. Theophil Pazer, leichtverw. 5. Kompagnie. Vfeldw. Otto Fork, verw. 6. Kompagnie. Res. Alfons Farat, verw. 7. Kompagnie. Vfeldw. Franz Ditsch, verw.— Wilhelm Müller, verw.— Heinrich schwindt, verw. ** * Königlich Bayerische Armee. Verlustliste Nr. 1. 4. Infanterieregiment. 2. Kompagnie. Vfeldw. Benedikt Schmid. Aichach, schwerverw. — Unteroff. Friedrich Tenzer, Bercherbach, schwerverw.— Joseph Hör mann, Haslach, leichtverw. 8. Jnfanteriegimcnt. S. Kompagnie. Gefr. b. Res. Franz Eberle, Kempten, leichtverw. 9. Kompagnie. Leutn. d. Res. Otto Werner. Weimar, leichtverw. — Unteroff. d. Res. Albert Foudre, Mülhausen i. E., schwerverw.— Gefr. d. Res. Joseph Schubladen, München, leichtverw.— Ref. Martin Hackenbucher, Straubing, leichtverw.— Res. Heinrich Diugler, Metz, verm. 12. Kompagnie. Joseph Gruber, Vogtareuih, leichtverw. 1. Chevaulegersrcgimcnt. 1. Eskadron. Unteroff. Georg Hagel, Staffelstein, leichtverw.— Einj. Unteroff. Wolfgang Wedel, Grafenthal, leichtverw.— Gefr. Johann Stöckelhuber, Nürnberg, leichtverw.— Gefr. Georg Buckel, Georgenhaag, leichtverw. Gefr. Friedrich Heid, Heroldsberg, leichtverw.— Christian Schmidt, Cadolzburg, leichtverw.— Johann Thomas Schmetzer, Bergel, leichtverw. 5. Eskadron. Res. Stefan Geovg Bachmeher, Schwarzenbruck, vermißt. 3. Chebanlegcrsregimcnt. 2. Eskadron. Karl Sontheim, Staufen, verm.— Josef Heckl, Massendorf, verm.— Georg Haack, Niederdorf, verm. 3. Eskadron. Unteroff. Marzellus Theis, Roncourt, verm. Fernsprechabteilung 1. Serg. Johannes Schulz, Ramstein, schwerverw. »» Königlich Sächsische Armee. Verlustliste Nr. 1. Infanterieregiment Nr. 106. 7. Kompagnie. Gefr. Max Paul Hermann, Mosel, tot. Gardereiterrrgiment. 4. Eskadron. Leutn. Graf v. Hohenthal und Bergen. Berlin, verm.— Gefr. Rudolf Reichel, Rübenau, verm.— Gefr. Karl Bartsch, Hohndorf. verm.— Karl Otto Reinhardt Schubert, Pisko» Witz. verm.— Hugo Martin bei Coude, Dresden, verm.— Max Gottwald Schatte, Reibersdorf, leichtverw. Verlustliste Nr. 2. 6. Infanterieregiment Nr. 105, Strastburg i. Elf. Stab. Oberst Paul Ludwig Allmer, Leipzig, tot. L Kompagnie. Oberleutn. b. Res. Johannes Paul Gaudlitz, Zwickau, leichtverw.— Leutn. d. Res. Rudolf Jaeger, Eiershagen, schwerverw.— Gest. Adolf Arno Paul, Copitz, leichtverw.— Walter Hugo Lux, Leipzig-Plagwitz, schwerverw.— Johann Eglossstein, Schweinau, leichtverw.— Kurt Willy Ackermann, Schedewitz, schwer- verwrnndet. 2. Kompagnie. Unteroff. Martin Hüttner, Thum, tot.— Alfred Maul, Gauernitz, tot.— Unteroff. Walter Peiser, Dresden, schwer- verw.— Unteroff. Johannes Teuchert, Gersdorf, leichtverw.— Heinr. Stickelmann, Büsbach, schwerverw.— Max Kutscher, Würzen, schwerverw.— Martin Lamm, Neunichtewitz, schwerverw.— Willy Strobel, Oelsnitz, schwerverw.— Hermann Tilger, Cunewalde, schwerverw.— Wilhelm Wpydandt, Landringshausen, schwerverw. — Res. Albert Dinger, Crimmitschau, schwerverw. 3. Kompagnie. Otto Karl Stöhr, Reichenbach, tot.— Emil Johannes Landgraf, Beutha, tot.— Max Richard Ruppert, Zwickau, tot.— Hauptm. Frhr. Ernst August von dem Bussche-Haddenhausen, Gmunden(Oberösterreich), schwerverw.— Feldw. Friedrich Otto Böhme, Clanzschwitz, schwerverw.— Emil Alfred Haueis, Leubetha, schwerverw.— Gefr. Gustav Albert Schumann, Thierbach, schwer- verw.— Res. Friedrich Ferdinand Keilberg, Werdau, schwerverw. — Res. Fritz Kurt Burckhardt, Oberplanitz, schwerverw.— Karl Friedrich August Grundmann, Polinschdors. schwerverw.— Res. Emil Alfred Lenk, Reichenbach, leichtverw.— Arno Gustav Schim- ming, Dresden, schwerverw.— Friedrich Otto Lippmann Lomnitz, leichtverw.— Gefr. Ewald Willy Schönfeld, Lauterbach, schwerverw. — Karl Erich Franz Neubauer, Ouisbernow, schwerverw.— Albin Hermann Winter, Niedercunnersdorf, leichtverw.— Res. Paul Ernst Pilz, Zwickau, leichtverw.— Paul Richard Hübner l, Wilkau, leichtverw.— Res. Richard Albert Barth I, Crimmitschau, leichtverw. — Res. Max Kurt Berger II, Leipzig-Lindenau, schwerverw.— Karl Waldemar Bruno Seidler, Oderhählich, leichtverw.— Res. Paul Erich lluger, Marienthal, leichtverw.— Res. Karl Gustav Mehlhorn, Johanngeorgenstadt, schwerverw.— Max Kurt Wagner I, Markneukirchen, leichtverw. 4. Kompagnie. Unteroff. d. Res. Arthur Willy Schumann, Zwickau, tot.— Michael Diebolt, Berstet t, tot.— Emil Arthur Korb, Lugau, tot.— Emil Ernst Mctzner, Oelsnitz. verm.— Max Richard P allmer, Lugau, schwerverw.— Friedrich August Georg Gropp, Oberwiesenthal, leichtverw.— Paul Felix Arthur Hirche, Rothwasser, schwerverw.— Max Alfred Klemm, Bunzlau, leicht- verw.— August Franz Krohn, Veronika, leichtverw.— Unteroff. Florus Paul Oehler, Zweitschen, verm. 5. Kompagnie. Unteroff. d. Res. Willy Schaum, Fraureuth, tot. — Gefr. d. Res. Emil Oeser, Cainsdorf, tot.— Martin Winkler, Ottendorf, tot.— Leutn. Andreas Bifsar, Deidesheim, leichtverw. — Unteroff. Otto Winkler, Oppach, leichtverw.— Unterosf. d. Res. Paul Forbriger. Zwickau, schwerverw.— Max Lange, Falkenstein, schwerverw.— Res. Max Friedrich, Vielau, schwerverw.— Res. Adolf Gareis, Zwickau, schwerverw. K. Kompagnie. Unteroff. Paul Richard Huhle, Dresden, tot. — Hauptm. Alsred Graß, Meiderich, schwerverw.— Unteroff. Karl Kurt Walther/ Mosel, schwerverw.— Gefr. Hornist Willy Künzel, Dresden, schwerverw.— Fritz Oskar Paul Grundmann. Alt- warthau, schwerverw.— Paul Heinrich Lange, Großschönau, schwer» verwundet. 8. Kompagnie. Gefr. Paul Joseph Mihatsch, Kostenthal, tot.— Maschinengewehrkompagnic. Alfred Kemmnitz, Markranstädt, tot.— Richard Endler, Petcrswald(Böhmen), tot.— Fritz Parnpel, Kunnersdorf, schwerverw.— Friedrich Partzsch, Freiberg i. S., leichtvew.— Vfeldw. Albert Schulz, leichtverw.— Wilhelm Andre, jowski, Lina, leichtverw.— Willy Lippmann, Chemnitz, leichtverw. 9. Kompagnie. Max Sickert, Neuseisersdors, tol.— Unteroff. Georg Schiefer, Scheibenberg, tot.— Gesr. Paul Golle, Leubnitz, berm.— Oberleutn. d. Res. Karl Friedrich Kubitz, Leipzig, denn. — Gesr. Alfred Jähnig, Chemnitz, verm.— Karl Herbert Bornmüller, Wilkau, verm.— Albin Kühn I, Carsdorf, leichtverw.— Hugo Schmidt I, Fuchshain, verm.— Willy Schmutzler, Schedewitz, verm.— Alfred Schmidt III, Niederhaßlau, verm.— Karl Pensold, Kleinhessen, verm.— Gefr. Otto Vetterlein, Werdau, verm. Paul Hermann II, Leitelshain, leichtverw.— Walter Müller VI, Wittgensdorf, schwerverw.— Gefr. Ewald Wendrock, Marienberg, schwerverw. 19. Kompagnie. Adolf Teege, Ritzleben, tot.— Unteroff. Franz Heinrich, Altenberg, tot.— Bernhard Sabotta, Lahnau, tot.— Arthur Hosmann, Bühlau, tot.— Unterosf. Georg Benad, Schweins- berg. verm.— Serg. Paul Hohle, Mutzschen, leichtverw.— Vfeldw. Max Künzel, Bobenneukirchen, schwerverw.— Vfeldw. Bruno Ditt- mann, Gompitz, schwerverw.— Arno Georgi, Schedewitz, schwer- verw.— Wcrlther Gruner, Lichtenstein, verm.— Gefr. Alfred Guder, Dresden, verm.— Paul Preißer, Priesen, leichtverw.-- Hornist Max Winkler, Mitiweida, verm.— Unteroff. Max Bcncdix. Hartha, verw.— Georg Ebersbach, Glauchau, leichtverw.— Willy Gatsche, Baum, verm.— Franz Klingebiel, Leipzig-Volkmarsdorf, verm.— Paul Kolstler, Saarburg, verm.— Kurt Müller, Penig, verm.— Otto Zweiniger, Marbach, verm.— Unteroff. Ernst Hupfer, Kleinhessen, verm.— Gest. Albert Reißig, Niedercunitz, verm.— Alfred Dittrich, Beiersdorf, verm.— Mfred Hammer, Blankenhain, schwerverw.— Alfred Micklich, Werd-au, verm. �7 Max Pfeifer, Dennheritz, verm.— Oswald Schmidt. Saupersdorf, verm.— Paul Silp, Falken, leichtverw.— Ern� Schuhmann, Schönfeld, verm.— Fähnrich Werner Zenker, Dresden, verm. 11. Kompagnie. Unteroff. Martin Weimert, Niederundersheim, tot.— Kurt Fritzsche, Gauern, tot.— Richard Scho'-iz II, Weißstein, tot.— Leon Wandelt, Schrimm, tot.— Unterosf. Kurt Rothloff, Plaue, leichtverw.— Unlerosf. Paul Gerischer. Oberplanitz, verm. — Unteroff. Arno Jllert, Niederplanitz, verm.— Max Nothast, Thumsenreuth, leichtverw.— Gefr. Rudolf Baldauf, Zelle-Aue, schwerverw.— Gefr. Tambour Walter Schmidt II, Geyer, verm. — Kurt Steps, Werdau, verm. 12. Kompagnie. Serg. JuliuS Gerz, Brandenburg, tot.— Unteroff. Richard Riedel, Gröditz, tot.— Gefr. Johann Tot dt, Ettlingen, tot.— Gefr. Jakob Heitz, Kork, tot.— Gefr. ,Otto Mühle. Reudiemannsdorf, tot.— Tambour Max Klemm, Golk, tot.— Willy Gläser, Großhartmannsdorf, tot.— Max Bogel I, Marksul, tot.— Joses Vieth, Brumath, tot.— Wilhelm Bude, Heinrichsfelde, tot.— Willy Rößler, Mülsen St. Micheln, tot.— Karl Schreiber, Großwaltersdors, tot.— Alsred Wächter. Rupperts- grün, tot.— Leutn. Hans v. Tettau, Bautzen, leichtverw.— Unteroff. Georg Gätz, Kuchenreuth, leichtverw.—. Gesr. Albert Albrecht, Kleintauschwitz, schwerverw.— Gefr. Walter Harbke, Leipzig, leichtverw.— Gefr. Willy Hempel, Werdau, leichtverw.� Gefr. Alfred Zahn, Annaberg, schwerverw.— Paul Auerbach, Wün- schendorf leichtverw.— Kurt Dreißig, Niederplanitz, schwerverw. Hugo Tunger, Wernesgrün, verm.— Emil Gerber II, Marienau, verm.— Paul Florschütz, Griesbach, leichtverw.— Artur Kästner, Rabenau, verm.— Max Thomas, Mügeln, leichtverw. 1.(Leib-) Grcttadierrcgiment Nr. 100. 3. Kompagnie. Tammenhain, tot. 11. Infanterieregiment Nr. 139. 9. Kompagnie. Walter Hermann, Königswalde, tot. 19. Kompagnie. Reinhold Funke, Hainichen, tot. Landwebr-Jnfanterieregiment Nr. 133. Stab, II. Bataillon. Leutn. d. Land«, u. Adj. Franz Willy Hommel, Leipzig, leichtvertv. 5. Kompagnie. Landw. Hermann Max Scherf, Dittmannsdorf, schwerverw.— Landw.-Spielm. Emil Richard Goldbach, Kriebethal, leichtverw.— Gefr. Karl Franz Ernst Krause, Rotzwein, leichtverw. — Feldw. Albert Dietzel, Weißen, leichtverw.— Gefr. Friedrich Wilhelm Schober, Großtblemig, leichtverw.— Gest. Paul Alfr«» Schönherr, Lauterbach, leichtverw.— Landw. Paul Walter Reicher Chemnitz, leichtverw.— Landw. Heinrich Louis Schindler, Erdmannsdorf, leichtverw.— Landw. Richard Otto Bogel, Chemnitz, verm.(vermutlich tot). k. Kompagnie. Unteroff. d. Landw. Alsred Linus Schlimpei' Chursdorf, leichtverw.— Landw. Friedrich Karl Schuster, Mauers- berg, verw.— Landw. Robert Fritz Ritzschel, Chemnitz, verw.— Gefr. Ernst Otto Sternkopf, Ehemnitz, verw.— Vfeldw. Off.-Stellv. Paul Friedrich Knobloch, Ebersbach, verw.— Landw. Franz Guido Zickmantel, Oederan, verw. 9. Kompagnie. Landw. Max Albert Schnerr, KrummhermS- darf, tot.— Landw. Max Emil Lange, Müchlau, schwerverw.— Landw. Hermann Bruno � Schubert, Cainsdorf, schwerverw.-r Landw. Martin Ebner, Metten, schwerverw.— Landw. Friedrich Hermann Reiß, Jakobstal, schwerverw.— Landw. Oswald Richard Schneider, Kleinbothen, schwerverw.— Landw. Karl Friedrich Kretzschmar, Zeukritz, schwerverw.— Landw. Karl Arno Fickst- Oberplanitz, schwerverw.— Landw. Karl Paul Auerswald, Mülsen St. Jakob, schwerverw.— Landw. Georg Ewald Heinze, Breslau, verw.— Landw. Friedrich Ernst Pfeil, Kaufungen, leichtverw.-7 Landw. Karl Max Opitz. Remse, leichtverw.— Landw. Franz Emu Schwurack, Burgberg, leichtverw.— Landw. Max Otto Voigt- Mühlau, leichtverw.— Gefr. Alfred Willy Reichelt, Ernstthal, schwerverw. 19. Kompagnie. Landw. Friedrich Wilhelm Schröder, Lunzenau, vermißt. 11. Kompagnie. Landw. Emil Richard Pöcker, KönigSwaldc, schwerverw.— Landw. Karl Richard Albrecht, Dögnitz, schwerverw- — Landw. Richard Max Hilbrig, Mülsen St. NiklaS, leichtverw. � Landw. Julius Paul Kalodius, Zwickau, schwerverw.— Landw. Max Gustav Möckel, Crimmitschau, schwerverw.— Landw. Franz Richard Ebersbach, Ernstthal, leichtverw.— Landw. Paul Oskcn Wagner, Wendischrottmansdorf, schwerverw.— Landw. Julius Woldemar Schaaf, Grubnitz, schwerverw.— Landw. Louis Ernst Höh, Cainsdorf, schwerverw.— Gefr. Otto Ernst Mosig, Hart- mannsdorf, schwerverw. 12. Kompagnie. Landw. Ernst Albin Beckert, FriedrichSgrün, »ot.— Landw. Alexander Arno Guido Haustein, Niederplanitz- schwerverw.— Landw. Heinrich Otto Lange, Lausa, schwerverw. � Landw. Friedrich Emil Schindler, Grimma, leichtverw..— Landw. Hermann Woldemar Süß, Rittersgrün, schwerverw. * Bemerkungen zur Verlustliste Nr. 1. Graf v. Hohenthal und Bergen, leichtverw.— bei Cond«, nicht bei Coude. » ♦ Königlich Württembergische Armee. Verlustliste Nr. 1. Illanenrrgiment Nr. 19. Oberarzt Dr. Max Stamer, NereSheim, gefallen, Kopfschuß durch Franktireurs. Ulanenregiment Nr. 20. 1. Eskadron. Otto Rais«, Schmiden, leichtverw. Eins- Unteroff. Oskar Sitzemnaher, Winterlingen, verm. Tragonerregiment Nr. 25. 1. Eskadron. Unteroff. Otto Maitzähn, Parchim, leichtverw. Jakob Finkbeiner, Schön egründ, schwerverw. 4. Eskadron. Friedrich Neuberger, Goldbach, schwerverw. 5. Eskadron. Res. Adolf Maier, Stuttgart, gefallen.— Leutn. d. Res. Eduard Jakob, Mettlach, leichtverw. 3. Eskadron. Georg Stoll, Hofstett, gefallen.— Paul Rüdc- nauer, Neuses, gefallen.— Wilhelm Schick IV, Steinbach, schwerverwundet... 1. Eskadron. Res. Wilhelm Nagel, Sulzdorf, verm., vermutlich verwundet und gestürzt. 3. Eskadron. Leutn.d. Res. Paul Pelzer, Münchcn-Gladbach- verm., vermutlich verwundet und gestürzt.__ � u BgwBfiMtffiää Betzglteux: Slired Wielen, LeuMg. Kür I» ünseratentsil verautw.: Th. Glocke Berlin. Druck u, Verlag; Vorwärts Buchdrucker«» u. Berlagsanstalt.Paul Singer&«0, Berlin SW,>> Nr. 233. 31. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Donnerstag, 27. Auguf 1914. 82. Berliner Nachrichten. heraus, um den neuen großen Sieg zu feiern. Die feierliche vor dem elterlichen Hause von einem Radfahrer umgestoßen. Durch Stimmung dauerte aber nicht lange, denn bald erschien die Polizei das Hinschlagen erlitt er eine Schädelberlegung, die jetzt feinen Tod und beſchlagnahmte alle Extrablätter", weil von W. T. B. eine herbeiführte. Beide Leichen wurden von der Polizei beschlagnahmt solche Meldung nicht verbreitet worden war, es mit dem Siege also und nach dem Schauhause gebracht. nicht ſeine Nichtigkeit hatte. " Zum Vorgehen gegen Mieter. Magistrat und Arbeitsgelegenheit. Viel wichtiger als die Gewährung von Unterstüßung ist Bürgerspeisehallen in Potsdam. Der Vaterländische Frauendie Beschaffung von Arbeitsgelegenheit. Die Berliner Arbeiterberein eröffnet am 1. September zwei Bürgerspeisehallen für Familien schaft wünscht keine Almosen, sie will vielmehr lieber arbeiten, In Nr. 230 haben wir einen Brief des Hausbesizers Aleg eine Speisehalle wird in den früheren Bankräumen Nauener Str. 27 und Einzelpersonen aus der weniger bemittelten Bevölkerung. Die um ihr Einkommen sich selbst zu verdienen. Am 1. August an der Herzfeld, Bankgeschäft für hypothefen untergebracht, die andere wird vorläufig im Eisenbahnhotel für die hatte der Magistrat in der ersten Bestürzung alle städtischen und Grundbesib, mitgeteilt. Sierbei hatten wir erklärt, daß Bewohner der Teltower Vorstadt eingerichtet. In beiden SpeiseArbeiten suspendiert und dadurch der Privatindustrie ein der Mieter, an den der Brief gerichtet war, seit acht Jahren im hallen soll für 25 Pf. ein nahrhaft und gut zubereitetes Effen verschlechtes Beispiel gegeben. An alle städtischen Verwaltungen einem Teile im Rückstand ist und die Einberufungsorder erwartet. oder auch nach Hause mitgenommen werden. In den nächsten Tagen Hause wohnt, für die Augustmiete einen Teil gezahlt hat, noch mit abfolgt werden. Das Mittagbrot kann an Ort und Stelle verzehrt war ein Runderlaß des Magistrats ergangen, alles nicht ganz Herr Alexander Herzfeld übersendet uns ein längeres Schreiben, wird der Verkauf der Speisemarken eröffnet. Dringliche sofort zurückzustellen. Später hat der Magistrat in dem er die Sache anders darstellt. Wir haben von dem von uns diese Ansicht geändert und Anweisung gegeben, die Arbeiten Veröffentlichten nur zu berichtigen, daß der Mieter, an den der Bauunfall. Vom Dache eines Neubaues in der Lennéstraße zu fortzusehen. von uns veröffentlichte Brief gerichtet war, nicht acht, sondern Botsdam stürzte vorgestern der 43jährige Bauarbeiter Karl Sichting, In der gestrigen Sigung der Tiefbaukommission wurde noch nicht ganz drei Jahre in dem Hause wohnte. Herr Herzfeld der in Nowawes wohnt. S. wurde in das städtische Krankenhaus mitgeteilt, daß der Magistrat beschlossen habe, zu der Be- erwähnt in dem Schreiben an uns, daß die Firma gegen andere gebracht. Trotz der großen Absturzhöhe kam er mit einem Armbruch fämpfung der Arbeitslosigkeit alle vorgesehenen Arbeiten un- Mietsparteien, deren Angehörige einberufen worden find, Schritte und unbedenklichen Verlegungen davon. vermindert fortzuführen, soweit nicht etwa Materialmangel auf ihren Wunsch sofort ein erheblicher Nachlaß auf ihre Mieten nicht unternommen hat, und daß einer großen Zahl von Mietern hinderlich ist. Für die Tiefbauverwaltung kommen namentlich gewährt sei. Feststellen konnten wir, daß Herr Herzfeld einem der Bau der Nord- Südbahn, der Bau des Westhafens und Mieter im Vorderhaus Mietsnachlaß in Höhe von 20 M. gePflasterarbeiten in Frage. Alle Arbeiten werden in erhöhtem Maße fortgeführt. Das Los IV an der Weidendammer Brücke kann infolge Fehlens von Eisen noch nicht ausgeführt werden. Die Arbeiten am Westhafen sind wieder im Gange. Die Pflasterarbeiten waren ganz eingestellt. Die Bauämter sind angewiesen, diese Arbeiten sofort in die Wege zu leiten. Nach dem Beschluß des Magistrats dürfen nur Berliner Arbeiter beschäftigt werden, die Arbeiten selbst sollen nur an Berliner Firmen vergeben werden. Hoffentlich werden die zu vergebenden Pflasterarbeiten umgehend ausgeschrieben, damit die vielen arbeitslosen Steinseger Arbeit finden. währt hat. des Hauses beim Aufstellen einer Fahnenstange der 18jährige Abgestürzt ist in der Petersburger Straße 27 von dem Dache Arbeiter Reinhold Michelsen aus Stralau- Rummelsburg, LudwigLehmann- Straße 16. Beim Aufstellen trat er aus Versehen auf das Dachgefims, das morsch war, und brach durch. Er stürzte herab und war sofort tot. Der wahre Jacob" konnte noch nicht zur Ausgabe gelangen, dürfte aber in Stürze erscheinen. " Parteiveranstaltungen. Wilmersdorf. Heute Donne rstag, abends 81%, Uhr, im fleinen Saale Hermann Reich, ein braver Parteigenosse, ist am Montag früh noch nicht 47 Jahre alt gestorben. Er stammte aus Thüringen und erlernte dort die Porzellanmalerei. Später wurde er Lagerhalter bei der Konsumgenossenschaft. Sein erster Wirkungsfreis in Groß- Berlin war Neukölln. Ein tückisches Nierenleiden beranlagte ihn aber bald, in dem ruhigeren Vorort Nieder- Schönhier wirkte er tros seines Leidens in Partei und Gewerkschaft Tagesordnung: Aussprache über unsere Aufgaben in der gegenwärtigen hausen eine Filiale der Genossenschaft zu übernehmen. Aber auch des Bittoriagarten", Wilhelm saue 114/115: Mitgliederversammlung. weiter. Annähernd zwei Jahre war er Mitglied der Bezirks- Lage. leitung. Seiner Anregung und Betätigung ist es zu danken, daß die Kinderferienspiele eine so erfreuliche Förderung erfahren haben. Wegen dieser Betätigung war der Verstorbene bei der Jugend ein gern gesehener Gast. Vor einigen Wochen suchte Reich noch Erholung in seiner bergigen Heimat; er fam leider tränker zurück und schon nach einer Woche im Familienheim erlöste ihn der Tod von seinem tüdischen Leiden. Die Arbeiterschaft wird dem Toten ein ehrendes Andenken bewahren! Die Beerdigung findet Freitag, nachmittags 4½ Uhr, von der Halle des neuen 4% Schönhauser Kirchhofes in Schönholz statt. Die Aufsichtsbehörde und der Berliner Verkehr. Wir haben kürzlich dargelegt, daß es nicht recht verstanden wird, wenn die Aufsichtsbehörden das Kleinbahngesetz für die Berliner Verkehrsinstitute außer Kraft setzen und die Beschäftigung von Frauen im Straßenbahnverkehr zu laffen tonnte, obwohl viele männliche Arbeitslose vorhanden sind. Diese Anordnung ist um so bitterer empfunden worden, als das Kleinbahngesetz für die Einstellung von Männern nach wie vor weiter besteht und die VerkehrsWarnung vor unvorsichtigen Aeußerungen. inſtitute nötigt, an das einzustellende Personal hinsichtlich ihres Personen, die im Osten mit der Herstellung von Arbeiten Gesundheitszustandes die vorgeschriebenen Anforderungen zu im militärischen Interesse beschäftigt waren und nach Berlin stellen. Im Gegensatz zu den Maßnahmen der Aufsichtsbehörde für zurückkehren, werden im eigenen Interesse gewarnt, über ihre das Berliner Verkehrswesen hat das Reichsamt des Innern im Tätigkeit zu berichten. Am Kneiptisch wird leicht ein unInteresse der arbeitslosen Männer den Versuch abgelehnt, bedachtes Wort gesprochen ohne jede böse Absicht. Das ist Frauen unter Tage im Bergwerksbetrieb zu beschäftigen und aber unzulässig. Die Militärbehörde ist fest entschlossen, gegen jezt teilt das B.I.B. folgendes mit:„ Der Staatssekretär Verbreiter von bestimmten Angaben mit aller Schärfe vordes Innern hat den Antrag des Vereins der deutschen Zucker- zugehen, weshalb wir diese Warnung nochmals besonders industrie abgelehnt, allgemeine Ausnahmen von den wiederholen wollen. Auch richtige Angaben können auf Vorschriften der Gewerbeordnung über die Beschäftigung von Grund des Spionagegesezes schwer bestraft werden. Also Arbeiterinnen und jugendlichen Arbeitern zu gewähren. Es nicht über militärische Dinge reden! find zurzeit noch zahlreiche arbeitslose Arbeitsfähige vorhanden, die zunächst Beschäftigung finden müssen. Die städtische Hilfskaffe Wilmersdorf Die öffentlichen Arbeitsnachweise, die Arbeitsnachweisverbände hat ihren Geschäftsbetrieb jegt eröffnet. Sie soll ihre Tätigkeit nach und letzten Endes die Reichszentrale der Arbeitsnachweise im faufmännischen Grundsägen führen, sie ist also keine UnterſtügungsReichsamt des Innern sind auf Erfordern in der Lage, den organisation, sondern sie soll der wirtschaftlich gefunden Existenzen Zuckerfabriken Arbeitskräfte nachzuweisen." helfen, die in vorübergehende Schwierigkeiten gekommen sind. Die Haltung des Reichsamts des Jnuern ist nur zu billigen. Die Aufsichtsbehörde für das Verkehrswesen in Groß- minderbemittelten Boltsschichten gute und billige Kost. Die GesellDie Bolts- Kaffee- und Speischallengesellschaft verabfolgt für die Berlin würde sich nichts vergeben, wenn sie den gleichen schaft ist auch von verschiedenen Stadtgemeinden und anderen, zur Standpunkt einnehmen würde. Alle Behörden müssen ihr Linderung der Not berufenen Organisationen herangezogen worden, Teil dazu beitragen, um die Arbeitslosigkeit mildern zu indem Speiſemarken in größerer Zahl zur Verteilung entnommen helfen. Die Not bleibt auch dann noch groß genug. wurden. Solche Marken werden auch an Privatleute abgegeben, die in Not geratene Familien unterstützen wollen. Diese Marten zum Breise von 20 Pf., für die ein fräftiges Mittagessen geliefert wird, find in der Halle Chauffeeſtr. 105 erhältlich. Eine außerordentliche Stadtverordnetensitung wird am heutigen Donnerstag, nachmittags 5 Uhr, über die Gewährung bon Arbeitslosenunterstützung Beschlüsse fassen. Warnung. Zur Nachahmung empfohlen. noffinnen veranstalten am Sonntag, den 30: August, einen NachmittagsJugendsektion, 2. Kreis. Die jugendlichen Genossen und Geausflug nach der Stönigsheide. Die älteren Genoffen mit ihren Angehörigen werden hierzu ganz besonders eingeladen. Treffpunkt mittags 1 1hr bor dem Görlizer Bahnhof. Für Nachzügler: Lokal Waldesgrund, Inh. Heinrich Lehmann. Situngstage der Stadt- und Gemeindevertretungen. Sizung, Antrag unserer Genossen über zu treffende Maßnahmen der Ge Adlershof. Heute Donnerstag, abends 6 Uhr: Außerordentliche meinde gegen die durch den Strieg hervorgerufene Arbeitslosigkeit. Mariendorf. Heute Donnerstag, nachmittags 5 Uhr, in der Aula des Realgymnasiums, Kaiserstraße 17/19. Bohnsdorf. Freitag, den 28. August, nachmittags 5 Uhr, im Rokal von Mag Schulze. Diefe Sitzungen find öffentlich. Jeber Gemeindeangehörige ist be rechtigt, ihnen als Zuhörer beiguwohnen. Arbeiter Samariterbund, Kolonne Groß- Berlin. Donnerstag, den 27. August, abends 8%, Uhr, fombinierte Vorstandsfisung im Restaurant Haberland, Neue Friedrichstraße. Sonnabend, den 29. Auguft, abends 8, Uhr, Mitgliederversammlung ebendaselbst. Gerichtszeitung. Die Unterschlagungen des Drewißer Gemeindevorstehers. Die VerAus der Untersuchungshaft wurde gestern der Potsdamer Paul Rother vorgeführt, um sich wegen Unterschlagung im Ferienftraffammer der frühere Gemeindevorsteher von Drewig Amte im Sinne des§ 350 zu verantworten. untreuungen des Gemeindevorstehers erregten seinerzeit großes Aufsehen und brachten die Gemeinde in finanzielle Verlegenvom Landratsamt des Kreifes Teltow festgestellt worden ist, heiten. Wie durch den Rechnungsrevisor Herrn Regenspurg belaufen sich die Defraudationen auf 16 354,06 M. Möglicherweise erhöht sich diese Summe noch um 2887 M. für die in ben Büchern fein Anhalt vorhanden ist und die nachweislich bereinnahmt wurde. Rother verwaltete einige Jahre die Gemeinde Drewig, er war bom Landratsamt empfohlen, da man früher mit ihm in der Kreiszentrale gute Erfahrungen gemacht hatte. R. ist am 12. August 1879 in Dresden geboren. Nach fünfjähriger Tätigfeit als Postgehilfe wurde er Sekretär der Berliner Die Mergenthaler Segmaschinenfabrit zahlt an Stadtmission. Diese Stellung diente ihm als die Angehörigen ihrer zu den Fahnen einberufenen Angestellten und Sprungbrett Arbeiter während der Dauer des Krieges das bolle Gehalt respektive Während drei Jahren beging R. Unterschlagungen. Er sicherte sich für feine Kommunallaufbahn. den vollen Lohn. Die Inhaber der Firma find Amerikaner. Ihr nur dadurch vor Entdeckung, daß er die Rechnungsentlastung durch Verhalten sticht vorteilhaft ab von dem wiederholt von uns triti- die Gemeindevertretung nicht bewirken ließ. Als man sie energisch fierten vieler" patriotischen" deutschen Firmen. von ihm im Frühjahr d. J. forderte, wich R. aus und entfloh. Damit waren seine Unterschlagungen entdeckt. wurde R. flüchtig und am 27. April stellte er sich der StaatsanwaltAm 28. Februar fchaft. beantragte gegen den Angeklagten zwei Jahre Gefängnis Der Angeklagte war jetzt geständig. Der Staatsanwalt und drei Jahre Ehrverlust. Die Straußfederfabrik von Joel u. Tobias, SO. Schäfer- ben Angeklagten wegen Unterschlagung amtlicher Gelder zu Das Gericht verurteilte straße 13/ 13a, welche ihren Betrieb wegen Arbeitsmangel einstellen 1 Jahren Gefängnis und rechnete die Haft mit drei muß, wird ihren über 250 Angestellten nach Ablauf der vierwöchent- Monaten als verbüßt an. Auch die Haftentlassung wurde ausges lichen Kündigungsfrist den fünften Teil ihres Monatsgehaltes als sprochen, um R. Gelegenheit zu geben, in der jegigen schweren Zeit Unterstützung zahlen. für seine Familie au forgen. Vor uns liegt eine Zuschrift vom„ Deutschen Anter". Pensionsund Lebensversicherungs- A.- G. Sie stellt ein Formular bar, nach der um Stundung der am 1. August fällig gewesenen Prämie er sucht wird und der Unterzeichnete sich verpflichten soll, außerdem noch 50 Pf. Stundungsgebühr zu zahlen. Das Schreiben geht an die zum Militär Gingezogenen oder deren Ehefrau mit der Jm Betriebe von UIIstein u. Co. wird an die Angehörigen Anmerkung:" Falls sich der Herr Versicherte bereits beim Militär der Einberufenen im Bedarfsfalle eine monatliche Unterstügung bis befinden sollte, so kann der Stundungsantrag auch von einem ber- au 25 M., in besonderen Fällen bis 30 M. gezahlt. Die Üntertretungsberechtigten Familienmitglied desselben unterschrieben stützung Nachsuchenden müssen sich in den Vormittagsstunden ab 10 Uhr werden." Wir warnen insbesondere alle Ehefrauen von Gin- im Warteraum, Vorderhaus 8 Treppen, Eingang Hauptportal, Kochberufenen, einen solchen Schein zu unterschreiben. Sie brauchen ftraße 28/24 einfinden. feine Angst wegen einer Klage des Deutschen Ankers" zu haben. Ein Urteil fann nicht ergehen. Sollte eine Klage von der Gesellfchaft eingeleitet werden, so ist dieselbe nach dem Gesek voni 4. August 1914 von Amts wegen zu unterbrechen. Ehefrauen aber, die den ihnen zugesandten Antrag unterschreiben, können möglicher weise davon Nachteil haben. Kriegsgerüchte. Briefkasten der Redaktion. Die Berliner Velvetfabrik M. Mengers u. Söhne zahlt an die Familien derjenigen ihrer Arbeiter, welche zur Fahne einberufen worden sind, Unterstützungen und zwar alleinstehenden Frauen Wilde Gerüchte durchschwirren jetzt Tag für Tag die Stadt. wöchentlich 3 M. und Familien mit Kindern eine solche bis 5 M. N. N., Sparrstraße 6. 1. Ja. 2. Db schon eingezogen, ist uns Woher sie kommen, wer der Verbreiter der Tatarennachrichten ist, scheidung von Fall zu Fall ebenfalls eine entsprechende Unterſtügung... 100. 1. und 2. Nein. An ihre beschäftigungslose Arbeiterschaft nach Erfordernis und Ent- nicht mitgeteilt. 3. Uns nicht bekannt. R. 2. 64. 1. Ja. 2. Nein. A. B. C. 100. Neukölln. Erforderlich fann mit Bestimmtheit niemals angegeben werden. Der eine fagt: Ein gutes Vorbild für die anderen Textilbetriebe. Die Weltfirma sind die Geburtsscheine und das mit Rechtskraft versehene Scheidungsurteil. Ein Schuhmann soll es verkündet haben, der andere: Ein Offizier. Spindler in Spindlersfeld bei Köpenick, die Millionen Vermögen Der Standesbeamte kann das Stammbuch gelten lassen. Eine Berichtigung soll es unter den Linden vorgelesen haben. Ein dritter wieder besitzt, hat auf Anfrage der Textilarbeiter, welche Unterstüßung fie ist nicht erforderlich. B. T. 10. Wiederholt ist im Vorwärts" dar hat gehört, daß es bei dieser oder jener Zeitung oder an der Post zu zahlen gewillt ist, bis jetzt noch nicht geantwortet. In Arbeiter gelegt, bak die feldpoft erst seit den letzten Tagen nach dem Felde beffer angeschlagen sein soll. Und so fort. Alles Meldungen, die nicht freifen wird daher angenommen, daß diese große Firma nicht ge- Sie zu, durch Einigung von dem Vertrag loszukommen. Geht der Wirt funktionieren fann. Th. W. 21. Leider nein. Erna 94. Sehen unwahr erscheinen, tatsächlich aber frei erfunden find. Und willt ist, zur Linderung der allgemeinen Not ihrer Arbeiterschaft ein nicht darauf ein, dann ziehen Sie ein. Ein Urteil auf Bahlung kann der wenn in der nächsten Zeitungsausgabe von dem großen Sieg" tein Scherflein zu opfern. Bermieter gegen Sie nicht erwirken; die Miete läuft dann den ganzen Wort steht, so glauben sie dennoch weiter daran und versicheren Krieg hindurch. Er wird wohl dann nach einigen Monaten froh sein, wenn Sie, ohne Miete gezahlt zu haben, ziehen. A. 5. 70. 1. Der Klage gegenüber müßten Sie beantragen, eine Zahlungsfrist zu geben und die mission aufzuschieben. 2. Die Sachen, mit Ausnahme der zum Ge3. Sie müßten sich an die Steuerbehörde wenden. brauch notwendigen, unterliegen dem Pfandrecht des Vermieters. 5. B. 53. Nein. J. R. 85. Wenn Sie nur die unentbehrlichen Gegenstände mit nehmen, nein. Waidmannsluft. Die Bahnverwaltung ist im Recht. Der Kriegsausschuß in Nieder- Schönhausen hat verschiedene Einanderen gegenüber, daß mit der Meldung absichtlich zurückgehalten richtungen für die Dauer des Krieges ins Leben gerufen. Zunächst wird. Wirken schon diese Siegesnachrichten, die sich nachher nicht wird Arbeitslosen Beschäftigung mit Näharbeiten gegen Entgelt anbestätigen oder aber später sich als verfrüht herausstellen, oft nieder- geboten. Meldungen Rathaus, Zimmer 25, von 8-11 Uhr. Eine schlagend auf die Menge, so rufen Meldungen über„ Erfolge" der Russen Auskunftsstelle nebst Arbeitsnachweis befindet sich Zimmer 31/32, ifte in Ostpreußen oft große Beunruhigung hervor. Gegen die Verbreiter ist geöffnet von 8 Uhr morgens bis 7 Uhr abends. Das Kinderunwahrer Nachrichten wird jezt scharf vorgegangen werden. Bitter heim, Marthastr. 12, geöffnet von 7 Uhr morgens bis 8 Uhr abends. spüren wird dies auch der Buchdrucker Gräbner aus der Bellermann- und Verpflegung auf. Die Eröffnung der Suppenküche in der Genimmt Säuglinge und Kinder bis zu 6 Jahren zur Beaufsichtigung straße 2-3. Der Mann, der mit einem Gesellen im Erdgeschoß meindeschule, Blankenburger Str. 5, erfolgt am 1. September; fie eine kleine Buchdruckerei betreibt, hatte Dienstagabend in der ist wochentags von 12-2 Uhr geöffnet. Anträge auf gefeßliche fiebenten Stunde„ Extrablätter" in großer Menge gebrudt, Kriegsunterstügung sind zu stellen: Zimmer 21; Anträge auf Unterdie das start verbreitete Gerücht von der schweren Nieder- stüßung aus den freiwilligen Sammlungen: Zimmer 10 von 8 bis lage einer englischen Division und die Gefangennahme des 1 Uhr. englischen Divisionsstabes als W. T. B. Meldung verkündete. Einen tödlichen Ausgang haben zwei Straßenunfälle genommen, Ungefähr ein Dugend Händler verkauften die„ Siegesnachricht" die zwei Kinder erlitten. In der Demminer Straße, Ede der für 5 Pf. das Stüd auf der Straße an das Publikum und fanden Brunnenstraße, wurde die 5 Jahre alte Tochter Hedwig des Straßen natürlich reißenden Absatz. Bald waren im Norden der Stadt die bahners Wunder aus der Demminer Straße von einem PrivatExtrablätter überall verbreitet. Die Folge war, daß sich Gruppen automobil überfahren und so schwer verletzt, daß sie im Kinderbildeten, die in Hoch! und Hurra l- Rufe einstimmten und vater- frankenhaus in der Reinickendorfer Straße jezt verstarb. ländische Lieder sangen, Viele Bürger stedten auch die Fahnen 7 Jahre alte Schüler Kurt Lunkwig aus der Admiralstr. 18 wurde Der werden. Neukölln 2017. Eine W. F. 62. Die Kündigungsfrist ist einzuhalten. 2. B. 44. In der das Mädchen sich mit der Aenderung einverstanden erklärt hat. Aus demRegel nein. 5. 39. Eine Klage würde leider feinen Erfolg haben, weil selben Grunde würde ein Recht auf Aufhebung des Vertrages ohne voraus. selage hätte Aussicht auf Erfolg. Sie müßte auf§ 323 B. 6.- 8. geſtüßt gegangene Kündigung nicht anerkannt werden. Falle dem Hauswirt zu. Anna 10. Das Zurüdbehaltungsrecht steht leider in diesem 2., Ebertyftraße. Ja. Ortswechsel. 1. Nein. 2. und 3. Ja. M. K. 56. 1. und 2. Ein Rechtsanspruch werden. 3. Die unentbehrlichen Möbel unterliegen dem Pfandrecht nicht. besteht nicht, indessen wird Ihnen auf Antrag jedenfalls Unterstübung R. G. 50. Laffen Sie es auf eine Stlage ankommen und benennen Sie den Defterreicher als Zeugen dafür, daß die Sachen sein Eigentum waren. Wetteraussichten für das mittlere Norddeutschland bis Freitagmittag: Im Westen etwa bis zur Dder hin überwiegend bewölkt, großenteils heiter und warm, nur strichweise Gewitter. an den meisten Drten Gewitterregen und Abfühlung, weiter östlich doch t 3 C, e ie It IT it e. It I, er 28 tg er er er er er el, er ge int te ie 87 bie 180 an en bie ng 182 fte en, en, in gen nd im am nig ren ger nts Das war der eftder tett ift, on a". ht aut och aß Das Pers and Sie entenn gt, δα Shen To die die gent och erDer 0111 die en. mis. and muf geperDas 011icht er. es, Ben ind herrscht, gewinnt man den Eindruck, daß die Russenjerzeugt oder berarbeitet werden, und alle, die aus Anlaß ihres| Ein Artikel des, eft fä I. Voltsblattes", der die Landa Warschau einstweilen zu verlassen nicht ge- Sandelsbetriebes oder sonst des Gewerbes wegen folche Gegenstände wirte ersucht, Roggen für die Schweinefütterung zurückzubehalten, denken. Dagegen ist sicher, daß sich die politischen in Gewahrsam haben, kaufen oder verkaufen, endlich Gemeinden und schließt: Möge der Bauer jetzt beweisen, daß er Verständnis öffentlich- rechtliche Körperschaften. Beregtigt, ausfunft zu für feinen eigenen Vorteil und für das Wohl des ganzen Gefangenen im zehnten Pavillon der verlangen, sind die von den Landeszentralbehörden bestimmten Landes hat." Diese Heraustehrung des eigenen Vorteils wirkt Warschauer Zitadelle nicht mehr be- Behörden; für Preußen sind die Landräte, in den Stadtkreisen die in dieser Zeit recht anziehend. finden. Ihren Familien wurde jede Erklärung Bolizeiverwaltungen als solche bestimmt worden. Ein Musterpatriot ist auch der Gutsbesitzer Schaible- Jagstdarüber, wo sie hingeschafft worden sind, verweigert. Die Der Zweck der Verordnung ist nach den an die Preise ge- gell in Württemberg, Führer des Bundes der Landwirte, der seinen Kriminalgefangenen sind jedoch in großen Massen freigelassen. gangenen Mitteilungen hauptsächlich, die Beschaffung des Heeres- Berufsgenossen im Schwäb. Merkur" u. a. die Ratschläge erteilt, Das bürgerliche Komitee, das sich vor zwei Wochen mit Er- bedarfs zu erleichtern. Nach dem Kriegsleistungsgefeße vom borerst noch keine Sternen, Kartoffeln, Heu und Dehmd an Händler laubnis des Generalgouverneurs gebildet und den bekannten 18. Juni 1873 ist es Aufgabe der Lieferungsverbände die in au berkaufen, bis unsere Truppen weitere Erfolge Aufruf zur Ruhe" erlassen hat, ersuchte den Generalgouverneur Preußen mit den Kreisen zusammenfallen die zum Unterhalte errungen haben, wodurch auch die Preise beffer um Erlaubnis, gegen das Gefindel bürgerliche Wachen zu or- des Heeres erforderlichen Lebens und Futtermittel zu liefern. werben," und" Schlachtvieh nur zu guten Preisen und Es erscheint aber nach den heutigen wirtschaftlichen Verhält nur gegen Barzahlung abzusehen." ganisieren. Das wurde aber verboten. nissen nicht zweckmäßig, die Lieferungsverbände in Anspruch In der Stadt herrscht unter den Boltsmaffen namen loses Elend. Die Fabriken stehen zum größten Teil. Sie haben schon am 1. August die Löhne nicht ausgezahlt. Die Lebensmittelpreise sind um die Hälfte gestiegen. " " Staatliche Arbeitslosenfürsorge in Gotha. Auch in Thüringen ist die Not der Arbeitslosen groß. Die Staatsregierung für das Herzogtum Gotha hat darauf mit dem Landtagsausschus beraten, wie die Notlage gemtildert werden fönne. Man hat aber schließlich nur beschlossen, daß einige Anfäße des Staatskassenetats um etwa 125 000 m. überschritten werden dürften, damit hierfür Wege- und Brüdenarbeiten ausgeführt werden fönnen. Mit den bewilligten 125 000 M. wird man nicht sehr weit tommen, zumal die damit auszuführenden Arbeiten doch nur einzelnen Arbeiterkategorien Beschäftigung bieten dürften. zu nehmen. Der gesamte Bedarf foll vielmehr einheitlich durch schläge an Ansehen gewinnt, fann füglich bezweifelt werden. Ob der Patriotismus des Agrariertums durch derartige RatVermittlung der in Berlin eingerichteten Bentralstelle zur Be schaffung der Heeresverpflegung" im Wege des freihändigen Ankaufs aufgebracht werden. Der Antauf soll in den preußischen Provinzen Die Stimmung in den Volksmassen ist dumpf, wie vor durch die Landwirtschaftskammern erfolgen. Zur Verteilung des einent Sturme. Ein sehr großer Teil der Refer- Bedarfs auf die einzelnen Bundesstaaten und Provinzen ist es not bisten hat dem Rufe zur Fahne nicht gefolgt. wendig, zu ermitteln, wo greifbare Vorräte vorhanden find. Hierzu Die Regierung versucht sie nicht mit Gewalt einzuziehen. war die Einführung der Auskunftspflicht erforderlich. Um den Preistreibereten, wie sie seit dem Beginn des Dasselbe wird von der Provinz gemeldet. Krieges an vielen Orten stattgefunden haben, entgegenzutreten, ist Von irgend welcher politischen Aktivität ist in bürger- es ferner, nötig, die amtliche Feststellung der Getreibe lichen Kreisen nichts zu verspüren. Sie figen wie die Maus preise auf die Hauptmarttorte zu beschränken, an denen tatsächlich unter dem Besen. Die Presse bekommt nur offizielle Sieges- ein Großhandelsverkehr stattfindet. Diesem Zwecke dient eine bulletins der Petersburger Telegraphenagentur. Brivate weitere, am Montag erlassene Verordnung des Bundesrats, bura Nachrichten kommen gar nicht an, so daß ich zum Bei die eine Vorschrift des Kriegsleistungsgefeges außer Straft gefeßt spiel erst auf galizischem Boden von der wirklichen Sachlage wird, die eine Preisfeststellung in zahlreichen fleinen Orten not erfuhr." wendig machte. Da die Lieferungsverbände nicht in Anspruch genommen werden sollen, ist diese Vorschrift für die Beschaffung des Heeresbedarfs bedeutungslos geworden. es zu Die Arbeit den Arbeitslosen! Ein eigenartiger Vorschlag. Ein Presseprozeß vor dem Kriegsgericht. Rußland wird die in den Händen deutscher Kapitalisten befind Dann folgen Privat- und Parteinachrichten. lichen Coupons russischer Anleihen natürlich jest nicht einlösen. Aus dem Leserkreise des„ Berliner Tageblatts" wird nun ein eigenartiger Vorschlag gemacht. Er besteht darin, daß die deutsche Res anstatt mit Nochmals die italienische Neutralität. gierung russische Coupons erwerben und damit ruifischen Noten ihre in russischem Gebiet notwendig werdenden Rom, 25. Auguft.( W.T.B.) Die„ Agenzia Stefani" Der Staatssekretär des Innern hat erfreulicherweise den Requifitionen bezahlen soll. beröffentlicht folgendes: Einige Blätter benußen die Gelegenheit des Antrag des Vereins der deutschen 8uder. Hoffentlich wird die Regierung diesem Vorschlag die verdiente onflabe, entweder um mit diesem Greignis die Absicht der industrie abgelehnt, allgemeine Ausnahmen von Nichtbeachtung schenken; denn schließlich kann man die Einwohner Regierung, neutral zu bleiben, in Zusammenhang zu bringen, den Vorschriften ber Gewerbeordnung über die ber befegten russischen Gebiete nicht mit zurzeit wertlosen Coupons oder um glauben zu machen, daß die Mobilmachung, die nach Beschäftigung von Arbeiterinnen und Jugendlichen Arbeitern bezahlen, nur damit die deutschen Kapitalisten zu ihrem Geld einem vollkommen phantastischen Gerücht nahe bevorstehen zu gewähren. Es feien zurzeit noch zahlreiche arbeitslose Ar- tommen. sollte, eben wegen des Stontlabe berzögert worden sei. Um beitsfähige vorhanden, die zunächst Beschäftigung finden müssen. diese Behauptungen widerlegen, genügt zu be- Die öffentlichen Arbeitsnachweise, die Arbeitsnachweisverbände denken, daß die Regierung ihre wohl berlegte und und legten Endes die Reichszentrale der Arbeitsnachweise im feste Entscheidung zugunsten einer wachiamen Reichsamt des Innern seien auf Erfordern in der Lage, den Reutralität traf, als nichts das nahe Ableben des Papstes Buckerfabriken Arbeitskräfte nachzuweisen. boraussehen ließ. Die Regierung tönnte niemals ihre die höchsten Ebenso erfreulich ist die folgende Meldung des Wolffschen Interessen der Nation betreffenden Entschlüsse Erwägungen unter- Telegraphenbureaus Zu den mancherlei falschen Gerlichten, orbnen, die gegenüber diesen höchsten Interessen zurücktreten, obwohl die gegenwärtig auffladern und unnötige Besorgnis verbreiten, behörben irreführten. Das Kriegsgericht stellte sich auf den Standsie an und für sich wichtig sind. Die Wahrheit ist, daß die gehört auch die merkwürdige Behauptung, daß Kriegs- punkt, daß nur grobet Unfug vorliege und verwies die Cache Regierung ihre von der überwiegenden Mehrheit des Landes ge- gefangene in Bergwerken verwendet werden sollten. an das Schöffengericht in Warendorf. Klostermann wurde aus der billigte aftung aufrecht erhält. Die flare und sichere Diese Absicht besteht nirgends. Im Gegenteil sind die Saft entlassen. Auffassung der wirklichen Interessent des Landes kann und darf Bentralbehörden im Reich und in Preußen und ebenso in den nicht getrübt werden durch irgendwelche Strömungen der öffent- meisten anderen Bundesstaaten der Auffassung, daß im alllichen Meinung, die mehr oder weniger fünstlich genährt werden. gemeinen Seriegsgefangene nicht eher zu Ar= beiten verwendet werben sollen, so lange für die fragliche Beschäftigung einheimische Arbeitsträfte zur Verfügung stehen. Die Deutschen in Tanger. Berlin, 26. August.( W. T. B.) Nach einer Mitteilung des Kaiserlichen Geschäftsträgers in Tanger waren Deutsche in Tanger bis zu seiner Abfahrt von den marokkanischen Behörden nicht bebelligt worden. Sie haben sich zum größten Teil nach Cadiz geflüchtet. Kriegsgefangene Reservisten. Amsterdam, 26. August.( W. T. B.) Die Blätter melden aus Falmouth: Der holländische Dampfer Pots. dam" traf hier von New Yort mit vierhundert deutschen Reservisten und einigen österreichischen Dienstpflichtigen an Bord ein. Die deutsche Post wurde beschlagnahmt, die Reservisten zu Kriegsgefangenen gemacht. Politische Uebersicht. Gegen die Beutepolitit. Der Gipfel des Patriotismus. Der Inhaber einer sehr einträglichen Fabrik in Bayreuth, Hoflieferant und Magistratsrat, entlteß unmittelbar nach der Mobilmachung seine sämtlichen faufmännischen und technischen Angestellten, darunter solche mit fast 15jähriger Dienstzeit und auch Angestellte weiblichen Geschlechts. Nachdem die Ent lassenen sich auf den Rechtsstandpunkt berufen hatten, schrieb ihnen der Herr: merischen 3weden dienen sollte, denn jetzt stehen Vor dem Kriegsgericht in Münster hatte sich der vor einiger Beit verhaftete Rebatteur und Verleger Josef Klostermann aus Warendorf, der die inzwischen verbotene unabhängig- katholische Westfälische Rundschau" herausgab, zu verantworten. Er sollte, wie es in der Anklage hieß, in seinem Blatte Artikel veröffentlicht haben, die das Publikum beunruhigten und die Militär- und ZivilNoch ein Arbeiterheim als Lazarett. Auch das Voltshaus der Halleschen Arbeiterschaft ist der Sanitätsbehörde für Lazarettzwede überlassen worden. Die ausgezeichnete ruhige Lage des Lotals inmitten eines großen Gartens geben Veranlassung zu der Bestimmung, daß der Boltspart in erster Linie belegt werden soll. Die Belöstigung ber Verwundeten ist der Verwaltung des Hauses übertragen worden. Für Restaurations und Versammlungs wede bleiben ausgedehnte Barterreräumlichkeiten frei. Ginigermaßen erstaunt ist man nur darüber, daß das Militar verbot gegen den Volkspart mert würdigerweise bis zur Stunde noch nicht aufgehoben worden ist. Nachahmenswerte Sozialpolitik. Der Magistrat von 2iegnis in Schlesien hat beschlossen, die Krantentafsenbeiträge für die in der Stadt tegnig eingezogenen Mannschaften aus städtischen Mitteln weiter zu bezahlen, um den Wehrleuten ihre Mitgliedschaft bei der Staffe zu erhalten. Die weitausschauende Maßnahme verdient allenthalben Nachahmung. Säumige Zahler. " Ihre Mitteilung habe ich erhalten, boch fann ich Ihnen leiber für die nächste Zeit teinen anderen Bescheid geben.... So wie ich es persönlich auch mache, so müssen es auch meine An gestellten, ich arbeite für das Vaterland mit feit 1. August und in aller Gile mache ich meine geschäftlichen Angelegenheiten zum Schluß. Sie haben ja Die Kölner Handelskammer sprach sich in einer außerordent gar feine Ahnung, wie notwendig jeder wie notwendig jeder einzelne Mannlichen Sigung gegen ein allgemeines Zahlungsmoratorium aus. In fürs Ganze ist. Nachdem Deutschland bier Gegnern einer weiteren Erklärung beißt es: Die scharffte Mißbilligung vergegenüber steht, wäre es doch unverantwortlich von dient die vielfach beobachtete Tatsache, daß angesehene, wohl mir, nur einen Mann festzuhalten, der krä habende Bürger mit ihren 3ahlungen nicht nur im höhere Interessen auf dem Spiele, und der, der glaubt, jezt die Rückstande bleiben, sondern es zum Teil unter Hinweis auf den Krieg rundweg ablehnen, ihre Hände in die Hosentaschen steden zu fönnen, um ein sonniges 3ahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Auf Grund Eldoradoleben zu führen, so lange unfere Brüder im Felde find, ber uns zugegangenen Mitteilungen müssen wir leider feststellen, der wäre nicht wert, den Friedensschluß zu erleben. Suche daß dieses Gebaren an Umfang erheblich zugenommen hat." fich ein jeder, foraich er nur tann, einen Bosten Die gleichen Beobachtungen dürfte man auch anderwärts gemacht zum Wohle des Staates. Sich jest an die Rodschöße haben. des Prinzip als zu hängen, ist eines Deutschen un würdig und ich erwarte von meinen Leuten, sich für das Gemeinwohl in den Dienst zu stellen. Stommt eine Zeit, wo ich meine Verhältnisse übersehen kann, so bin ich gewiß der legte, der nicht mit sich reden läßt, borläufig muß ich aber dringend bitten, mich von meinen vater ländischen Arbeiten nicht immer wieder burch tleinere Dinge abhalten zu wollen. Rafft euch auf! Es ist 1813!.. Die Deutschen in Belgien. Eine Entgegnung. Eine gewisse Presse beeilte sich schon seit Tagen, Europa neu zu verteilen. Man entwarf die kühnsten Pläne, was alles an eroberten Gebieten Deutschland einverleibt werden solle und müsse. Offenbar auf einen Wink hin wendet sich denn nun auch die Berliner Presse ziemlich einhellig gegen eine derartige voreilige Neugestaltung der europäischen Landkarte. Das hindert allerdings das Gros dieser Blätter nicht, durchblicken zu lassen, daß irgendwelche( wenn auch noch nicht Von dem aus Belgien geflohenen Mitarbeiter unserer Zeitung festumgrenzte) große Eroberungen fremden Gewar uns seinerzeit( vergl. Die Deutschen in Belgien" im Vorbietes für uns herausspringen, und daß die uns gegnewärts Nr. 218) auf Grund zuverlässiger Erklärungen gleichfalls rischen Staaten ganz oder teilweise aus der Welt geschafft flüchtiger Angestellter aus Antwerpen mitgeteilt worden, daß sich werden müßten. Selbst wenn die Vossische Zeitung" in die dortige Geschäftsleitung der Firma Leonhard Tiek( im Gegen einem Artikel zunächst ausdrücklich betont, daß eine Die ernste Zeit lehrt uns immer neue Arten von jazz zu der in Brüssel) ihren Angestellten gegenüber sehr rigoros Landerwerbung nie der Zweck des Krieges gewesen wäre, Patriotismus fennen. Der von diesem würdigen Bayreuther benommen habe. So sollte sie bei Striegsausbruch ohne Entschädi fann sie sich doch nicht enthalten, im gleichen Atemzuge die Fabrikanten betundete scheint uns der bedeutsamste. Er gung als über Stopf entlassen haben, um dann die Waren des Aufteilung Belgiens als etwas Selbstverständliches wird umso heller strahlen, wenn man hinzufügt, daß derfelbe Geschäfts der belgischen Regierung zur Verfügung zu stellen. Jezt geht uns von der Firma Leonhard Zick Aft.- Ges., Zen hinzustellen; sie fügt nur hinzu, daß wir nicht die Absicht Herr, der den zitierten Brief schrieb, noch zwei Tage trale Köln, ein Schreiben zut, in dem es u. a. heißt:„ Es ist auch hätten, irgendeine Nation, die für die Verteilung Belgiens vor der Mobilmachung, am 30. Juli aus Anlaß eines nicht ein einziger Angestellter entlassen worden, weder deutsche in Betracht kommen könnte, zu schädigen und dadurch zu ver- Besuches des bayerischen Königs in Bayreuth 30 000 M. noch belgische. Vielmehr mußten die Deutschen, wie vorstehend legen." stiftete, um den kommerzienratstitel zu erlangen. geschildert, zur Rettung ihrer eigenen Person das Land verlassen; Es ist durchaus nicht einzusehen, warum In der Verwirrung, die gleich darauf durch den Kriegs- ein größerer Teil auch schon deswegen, um sich in Deutschland überhaupt verteilt werden soll; am wenigsten ausbruch einfegte, mag man vergessen haben, ihm diesen Titel sofort zu den Fahnen zu stellen." Das scheint uns keine Wider bei Belgien; man mag Belgiens Widerstand bedauern, aber auch zu verleihen. Nachdem er jetzt eine neue, so überlegung, sondern ein Drumherum. Einen Schuh hat man man soll doch nicht übersehen daß Deutschlands Vorgehen gegen zeugende Offenbarung seines Patriotismus gegeben hat, wird den Angestellten auch nach der„ Richtigstellung" nicht angedeihen fassen, und daß man ihnen irgend eine Entschädigung ge Belgien tatsächlich- der Reichskanzler selbst hat es ja der kommerzienrätliche Rohn wohl nicht mehr lange auf sich währt, etwa noch das August- Gehalt ausgezahlt hätte, wird auchy erklärt eine Berlegung des Völkerrechts war, daß Belgien warten lassen. in der Gegenerklärung nicht behauptet. also immerhin einen formalen Grund hatte, sich zur Wehr zu fegen. Schlechter Rat. Ferner heißt es in der Zeitschrift:„ Es ist direkt unwahr, daß das Geschäft seine Waren der belgischen Regierung zur Verfügung Es ist gut und notwendig, wenn die Presse fortan auf- Gewisse Stellen sind unausgesetzt dabei, die Landwirtschaft mit gestellt habe. Es ist daran auch nicht ein wahres Wort. Soweit hört, all die Länder aufzuzählen, die Deutschland als Kriegs- guten Ratschlägen zu versorgen, die unter dieser oder jener Maste nachträglich nach Weggang aller deutschen Angestellten- an beute zufallen sollen. Aber es muß zugleich auch mit allem Produkte zurüdhalten, um später desto bessere aische Regierung einige Waren, insbesondere Lebensmittel, ferner darauf hinauslaufen, man möge mit dem Verkauf der uns gerüchtweise gelangte Mitteilungen richtig sind, hat die belNachdruck betont werden, daß dieser Krieg, der von Breise fordern zu können. Go veröffentlicht die Gespanne und Autos für Militärgwede requiriert. Diesem Verbornherein kein Beutekrieg sein sollte, es weitfälische Landwirtschaftstammer folgende Belangen mußte natürlich entsprochen werden, doch sollen dieje auch jetzt nicht werden darf, wo wir jiegreich Waren, wie dies analog in Deutschland geschieht, von der Rebordringen. Den Geknechteten und Unterdrückten soll gierung bezahlt worden sein." Es wird sich jetzt schwer feſt er die Freiheit bringen: Das ist ein hohes und schönes stellen lassen, wieweit hier ein Zwang vorlag. Ziel, das ihm voranleuchten soll. Nie und nimmer aber darf er neue Unterdrückung und Knechtung nach sich ziehen, wie sie die Folge gewaltsamer Annerionen sein würden. Auskunftspflicht über Vorräte. fanntmachung: Letzte Nachrichten. Es besteht kein Zweifel, daß der Absatz ausgemäfteter Schlachtschweine zu besseren Preisen sich sehr bald lebhafter gestalten wird, wenn die bei der Heeres- und Flottenber waltung vorhandenen ersten Vorräte aufgezehrt sein werden und auch die innere Volkswirtschaft wieder in geregelte Bahnen getommen ist. Außerdem wird besonders bemerit, daß ein vollständiger Mangel an Futtergerste zurzeit noch nicht vorliegt und Die belgischen Ausschreitungen. auch nicht zu befürchten ist; im Gegenteil besteht begründete HoffDer Bundesrat hat am Montag eine Verordnung erlassen, nung, daß eine Zufuhr von Futtergerste und Mais nach West: durch die die Auskunftspflicht über Vorräte an Ge falen, wenn auch in beschränktem Umfange, in allernächster Zeit genständen des täglichen Bedarfs, insbesondere an Nahrungs- und Futtermitteln aller Art sowie an rohen Während des Krieges wird sich die Hoffnung, daß die innere Naturerzeugniffen, Heiz und Leuchtstoffen eingeführt wird. Volkswirtschaft wieder in geregelte Bahnen kommt", wohl nicht landwirtschaftliche verwirklichen. Der Hinweis auf die besseren Preise deutet an, und gewerbliche Unternehmer, in deren Betrieben die Gegenstände| worauf gewartet wird. Bur Auskunft verpflichtet sind eintreten wird." Berlin, 26. August.( W. T. B.) Ats Reichskommissar zur Durchführung der durch den Aufruf vom 18. August 1914 eingeleiteten Erörterungen über belgische Gewalttätigkeiten gegen Deutsche ist der frühere Direktor im Reichsamt des Innern Just bestellt worden. Seine Geschäftsstelle befindet sich im Dienstgebäude des Reichsamts des Innern, Berlin W. 8. Wilhelmstraße 74. Nr. 167.- 1914. Unterhaltungsblatt des Vorwärts Bonerstag, 27. Auguft. Der Kampf um Sperrbefestigungen. sie als Ausgangspunkt einer höheren Erkenntnis der Menschheit als Kunst- und Gewerbestadt. Brüßen! " Was man jetzt alles erfährt. Herr Gottlieb Keidel, früherer Konservenfabrikant und Armee Namur als KunstBon gottgewollten Abhängigkeiteu" haben wir genug gehört in Schon manchem Erobar hat der al Bischofssitz die Tore früherer Tagen. Soll nach dieser großen Zeit, die heute jeder von uns durch Die Linie der Sperrbefestigungen, durch die sich Frankreich an öffnen müssen, aber das vergangene Jahrhundert hat ihm eine lange seiner Ostfront gegen den Durchbruch deutscher Truppen geschützt zu Friedenszeit gewährt, während deren Kunst und Handel hier eine lebt, dieser größten Zeit seit Gedenken des heute lebenden Menschen haben glaubt, wird in der nächsten Zeit eine wichtige Rolle im reiche Blüte entfalten konnten. Das architektonische Hauptdenkmal die alte Lauheit, Halbheit, Haß und Ueberhebung, Lüge, Hochmut Gange der kriegerischen Ereignisse spielen. Sperrbefestigungen sind von Namur ist die Kathedrale, dem hl. Albinus geweiht, ein statt- und Bedrückung wieder Besiz ergreifen von uns allen? Das soll nach allen Seiten verteidigungsfähige, selbständige Befestigungen, licher Bau mit stolzer Kuppel und einem von prächtigen korinthischen nicht geschehen. Das flingt alles recht schön und gut. Aber Holitscher vergist, die sich in Fern- und Nahkampfanlagen vereinigen. Sie bestehen Säulen getragenen Portal, ein Werk, in dem antife und RenaissanceDer Bau, der 1750 von Pizzoni daß es ein Ding gibt mit dem Namen Kapitalismus. Wenn es mit seiner Begeisterung aus einem oder mehreren Panzerwerken, oder sind in Form von elemente zusammenwirken. Panzergruppen angelegt. Mitunter stehen sie im taktischen Zu- errichtet und 1772 eingeweiht wurde, birgt einige farben- Holitscher- wie wir nicht zweifeln jammenhange mit benachbarten großen Festungen oder mit anderen prangende Bilder aus der Rubensschule, schöne Statuen des ernst ist, so wollen wir ihm wünschen, daß er dereinst keine Entfranzöfifchen Plastikers Delvaux und als historisches Monument das täuschung erlebt. Sperrbefestigungen. Der Angriff auf eine Sperrfortlinie gestaltet sich verschieden, Grabmal des Don Juan d'Austria, des Siegers von Lepanto. Jm je nach Anlage dieser Befestigungen, nach ihrer Stärke und nach reichsten Jesuitenstil, geschmückt mit blendendem Marmor und überdem schon erwähnten Zusammenhang solcher Anlagen. Wenn eine laden mit goldigen Ornamenten, erhebt sich die St. Lupus- Kirche, Sperrfortlinie nicht zugleich von Feldtruppen in den Zwischen das prunkvolle Zeugnis für die Kulturstätte, die sich die Gesellschaft lieferant, schreibt der„ Voji. Zeitung“:„ Während des russisch. räumen besetzt ist, so zerfällt der Gesamtangriff in Einzelangriffe Jesu in Namur errichtet hat. Noch heute beſteht hier das berühmte japanischen Krieges erhielt ich den Auftrag, in Petersburg von mehreren Werten. In solchen Fällen vermögen die angreifen- Jefuitenkolleg von Notre- Dame de la Paix, und ihm geſellt sich das meine Armeekonserven anzubieten. Auf der Reise dorthin traf ich den, nach vorwärts drängenden Truppen ihren Vormarsch durch Kloster der Schwestern von Notre- Dame, deſſen Schahz reich ist an mit einem Herrn zusammen, der zu den höchsten russischen Beamtenfreisen Verbindungen hatte. Durch Vermittlung dieses Herrn wurde ich die Zwischenräume fortzusehen, wenn die eigene Artillerie schon jo den kostbarsten alten Goldschmiedearbeiten. Einfluß auf das wissenschaftliche Leben der Stadt hat sofort am Tage meiner Ankunft zu dem Dezernenten der Intendantur, meit gewirft hat, daß dies überhaupt möglich ist. Wenn aber die die Archäologische Gesellschaft von Namur ausgeübt, die eine General v. Briesforn berufen. Auf dem Wege zum Empfangszimmer Zwischenräume schon besetzt sind, so ist wohl zu erwarten, daß sie des Generals passierte ich einen großen prunkhaften Saal, dessen Wände auch durch die schwere Artillerie des Gegners verstärkt wurden. stattliche Anzahl gelehrter Werke veröffentlicht hat und Gewöhnlich muß der Angriff auf eine Sperrfortlinie frontal geführt die Gründung des an prähistorischen und römischen Funden mit den schönsten und kostbarsten Gemälden geschmückt waren, wie reichen Museums von Namur zu danken ist. Eine reiche denn überhaupt die ganze Einrichtung auf einen folossalen Reichtum werden, und darin liegt vornehmlich seine Schwierigkeit. In diesem Quelle geschichtlicher Dokumente erschließt das Staatsarchiv von des Besizers schließen ließ. Bei den nun folgenden geschäftlichen Falle muß der Angreifer eine starke Ueberlegenheit befizen, ganz besonders an schwerer Artillerie. Die Eigentümlichkeit des An- Namur, dessen Urkunden bis weit ins Mittelalter zurückreichen. Auf Verhandlungen lautete die erste Frage des Generals: griffes auf eine Linie von Sperrforts liegt darin, daß es desto besser den weiten Plätzen, den schönen Boulevards und den blühenden bei dem Geschäft zu verdienen?" Ich erbat Vorschläge. Promenaden grüßen manche Denkmäler, so die Statue des großen für den weiteren Vormarsch der eigenen Armee ist, je mehr Sperr- nes der Stadt, des Geologen Dmalius. Die Stadt ist berühmt für sich selbst beanspruchte Se. Exzellenz 10 Broz., ferner für den Leiter des staatlichen Untersuchungsamtes, gleichfalls einen General, forts zugleich angegriffen werden können. Dadurch entgeht man der Zersplitterung der eigenen Kräfte, aber es wächst auch natur- durch die Arbeiten ihrer Messerschmiede; aber auch zahlreiche andere ebenfalls 10 Proz., und schließlich für den obersten Beamten der gemäß der Bedarf an Streitkräften zur Durchführung einer solchen Gewerbe sind hier heimisch, so Eisen- und Kupfergießereien, Seifen- Kanzlei auch noch 10 Proz. Ich hatte schriftlich eine Berechnung des siedereien, Gerbereien. Nagelschmiede und Seiler treiben hier im Preises auf den Kopf dem Herrn General bereits eingereicht, und Aufgabe. In dieser Lage bleibt jedenfalls die Ueberwältigung der feindlichen Feldtruppen in den Zwischenlinien das Wichtigste. Die großen Maßstab ihre Arbeit; es gibt Papier- und Tabakfabriken, er meinte, daß alle meine Hinweise zur rationellen Verpflegung in der Nähe Kohlen- und Bleigruben, und auf den Flüssen entfaltete angreifende Armee braucht zu derartigen Unternehmungen wesent- fich der lebhaftefte Handelsverkehr, der die Erzeugnisse des fleißigen großer Heere für ihn von größerem Intereſſe gewesen seien, und er liche Verstärkungen an Fußartillerie mit Munitionsfolonnen, an Namur in die weite Welt hinaustrug. Pionieren und auch an Luftschiffer- und Beleuchtungsverbänden. Ehe der Angriff auf die eigentliche Linie des Sperrforts angesetzt werden kann, wird es zumeist schon während des Vormarsches an den Gegner zu kämpfen gegen solche Stellungen kommen, die der Gegner vorgeschoben hat und die weggenommen werden müssen. Denn deren Besitz erst ermöglicht eine genaue Erfundigung, und erst, wenn man diese Stellungen in der Hand hat, verfügt man über das Gelände, das zum Schutz der Artillerie notwendig ist. Es kann auch erforderlich werden, schon auf größere Entfernungen schwere Batterien in den Kampf zu bringen, um dann die Hauptmasse der Artillerie auf den wirksamen Schußweiten und unter geringeren Verlusten zur vollen Wirkungsmöglichkeit zu bringen. Selbstverständlich muß auch hier der Anmarsch und die Entwicklung der Artillerie durch starke Truppen in dem Sinne geschützt werden, daß Gegenstöße des Feindes nicht eintreten können. Die Aufgabe der Fußartillerie, also jener Verbände, die die schweren Geschüße mit sich führen und bedienen, ist es, gemeinsam mit der Feldartillerie, die Artillerie, die innerhalb und außerhalb der feindlichen Werke sich befindet, niederzufämpfen. Dies muß geschehen, um das Vorgehen der eigenen Infanterie und den Einbruch in die feindliche Stellung zu ermöglichen. An den Stellen also, wo der Sturm beabsichtigt wird, wird man demgemäß die eigene Artillerie ansetzen. Bei allen diesen Kämpfen tritt ein großer Bedarf an Munition ein, denn die schwere Artillerie hat in diesen Gelegenheiten vielseitige Aufgaben zu erfüllen. Rechtzeitig müssen demnach die rückwärtigen Munitionsvorräte vorgeführt werden und hinter den Feuerstellungen bereitgestellt sein. Der eigentliche Angriff erfolgt so, daß die Infanterie unter dem Schutz des Artilleriefeuers an den Feind herangeht und schließlich mit den Pionieren zusammen die Zwischenlinien stürmt, während gleichzeitig die Sperrforts selbst durch das Feuer der Artillerie niedergehalten werden. Im Anschluß an diesen Durchbruch kann dann die Einschließung der einzelnen Forts durchgeführt werden. Sind die Umstände besonders günstig, so mag es gelingen, zugleich mit den Zwischenlinien auch schwächere Forts oder Nebenwerte einzelner Forts gleichzeitig in die Hände zu bekommen. Ein einheitlicher Sturm wird wohl zu den Ausnahmen gehören. Und in vielen Fällen wird der Entschluß zum Sturm auf die Zwischenlinien von der fämpfenden Truppe aus der Gefechtslage heraus selbst ausgehen. Aber dem Sturm auf die Zwischenlinien muß sich die Wegnahme eines Teils der Forts sobald als möglich anschließen, um die notwendigen Verbindungen für die nach vorwärts weiter marschierende Armee frei zu bekommen. Es sind dies Aufgaben besonders schwieriger Art. 87] Jus und Recht. Roman von Fred B. Hardt. Etwas Positives fann ich Ihnen auch nicht sagen, Herr Senfel," meinte Dr. Renfer, Dr. Werner ist anscheinend ruhig. Er bekommt jeden Abend eine Dofis Veronal, um schlafen zu können, aber wie es in ihm aussieht, weiß auch ich nicht, trotzdem ich ihn täglich sehe. Ich fürchte, da ist etwas zerbrochen, was sich nicht wieder fitten läßt." ,, Er war so elastisch, so vollsaftig," warf Karl Henkel ein. " Das weiß ich. Ich habe oftmals ihn wegen seiner vitalen Kraft beneidet. Doch dieser Schlag sigt, und schüttelte den Kopf, er wollte seine eigenen Gedanken nicht laut werden lassen. " er Nach einer Weile trüben Nachsinnens sagt Karl Henkel: „ Ist denn gar nichts gegen das Urteil zu machen? Kann man nicht Berufung einlegen?" Kleines Feuilleton. Die soziale Utopie. der H Was ist möchte mich sehr gern als Etappenkommandeur zur Durchführung der Kriegsverpflegung in Rußland behalten, doch hätte ich nur den Fehler zu großer Ehrlichkeit. Weiterhin sagte er: Sie schreiben in Jhrer Aufstellung 100 Gr. für eine Portion vor, das wären ja 12 Pf., in der Mandschurei fostet aber das ganze Pfund Fleisch nur ebensoviel, ich werde daher 100 Gramm für fünf Portionen umändern. Darauf erwiderte ich, daß dann die Leute nur gefärbtes Wasser bekommen würden. Antwort:„ Das lassen Sie nur meine Sorge Artur Holitscher schreibt im„ Berliner Tageblatt":„ Eines dürfen sein, wenn wir die Sachen erst in der Mandschuurei haben, da kann wir nie, nie wieder vergessen: daß wir uns in diesen Tagen mit meinetwegen ein Mann 40 Portionen essen!" Zum Schlusse verlangte Riesenschritten der sozialen Utopie genähert haben. Daß wir hierzu- die Erzellenz noch einen Backschisch von 50 000 Rubeln, damit er die lande heute schon einen Zustand der Verbrüderung erleben, Sicherheit habe, daß ich nichts verrate. Mein Vertreter in Petersdeffen Kommen und Eintritt vor Wochen noch der wildeste Phantast nicht burg erzählte mir später einen ähnlichen Fall. Er hatte für die hätte für möglich gehalten. Wer die Menschennatur durch alle benebelnden Intendantur im russischtürkischen Striege 360 Fuhren aus. Als er die Rechnung zum Inkasso vorlegte, sagte man Phrasen und durch das Gewölf des Augenblickes hindurch zu betrachten geführt. gewohnt ist, und heut noch zu betrachten vermag, wird die Ursache dieses ihm, er solle doch nicht immer mit solch' kleinen Rechnungen Zustandes, dieser Gesinnung in der gemeinsamen Not, Bedrängnis und kommen, man habe gerade sein Konto vor und er möge sofort die In Friedenszeiten fällt der eine über den richtige" Rechnung einreichen. In dieser neuen, richtigen" Rechnung andern her, weil in der Menschennatur der Trieb zur Herrschaft waren daraufhin Tausende von Fuhren angesetzt, die niemals ausüber den Nächsten, zum Niederstoßen des Nächsten, wenn auch nicht geführt worden waren." Wie ist denn das nun? Jst Herr Keidel auf diese famosen Geschäfte dominiert, so doch in beträchtlichem Quantum vorhanden ist. Diefen Trieb haben wir, die wir innerhalb unserer bedrängten Landes- eingegangen oder nicht? Daß sich russische Beamte kaufen lassen, grenzen leben, wie alle die anderen Nationen auch, jest in vollem ist nicht neu. Aber ob deutsche Lieferanten solche Dinge mitmachen, Maße nach außen projiziert; aus tausend Kanonenmündern schießt das wüßte die Welt gerne auch. dieser Trieb den feindlichen Mitmenschen jenseits der Grenze über den Haufen. Notizen. - Der Verein für Kinder Volksküchen und VolksKinderhorte Berlin veranstaltet am Sonnabend, den 29. August, in der Singakademie ein Konzert, dessen Reinertrag den Bestrebungen des Vereins zugute kommen soll. Einheitspreis 1 M. Billetts sind zu haben im Vereinsbureau, Schaperstr. 34, sowie bei A. Wertheim und Bote u. Bock. " Wer wird noch aufgeblasen und verrottet genug sein, eine höhnische Miene aufzusetzen, wenn ich vor ihn hintrete mit ausgestreckter Hand und zu ihm spreche: Bruder, mein Bruder!( Des gibt welche, ich weiß es, und gegen die wird meine Faust geballt und schlagbereit sein über den Krieg hinaus und solange ich Muskelkraft in meinem Arm habe, um die Faust zu ballen, Das Jubiläum der Stadt Altona wurde am das habe ich mir gelobt!) Wer wird so elend und verachtungswürdig sein, die Hand wegzuschlagen, die sich ihm, Hilfe und Sonntag, den 23. August, gefeiert. Vor 250 Jahren erhob König Nahrung heischend, in diesen Tagen entgegenstrect?( Reiner! Das Friedrich von Dänemark- Altona ist erst seit fünfzig Jahren preußisch das kleine Dorf All to( zu) nah" der Hamburger gebe Gott!) Grenze zur Stadt und gab ihr durch Privilegien günstigere Ent wicklungsmöglichkeiten, so daß sie sich von da an zur Not gegen das mächtige Hamburg behaupten fonnte. Die einzige Feierlichkeit war die Wiedereröffnung des städtischen Museums, das der Landeskultur Schleswig- Holsteins gewidmet ist. Alle weiteren Festlichkeiten, mit denen die Stadt ihr Jubiläum feiern wollte, find der Kriegswirren wegen abgesagt worden. Die früher dafür bewilligten Das, o Mitmensch, soll nicht geschehen! In fernen Jahren Gelder sind dem Roten Kreuz überwiesen worden. Der Kunstmaler Friedrich von Keller ist, wollen wir auf diese Tage der Bedrängnisse und der weisen Güte nicht mit gerührter Sentimentalität zurückblicken, sondern wir wollen 74 Jahre alt, in Stuttgart gestorben. Beweise nochmals erhoben und nachgeprüft werden und Dr.| Sohn hätte um Rat fragen fönnen, dieſem vor der Zession Werner wäre freigesprochen. Und die Ironie!" noch geschrieben hätte. Selbstverständlich sagte die Frau ja". Nun hatte der Vorsitzende den Rausalzusammenhang zurechtKarl Henkel sah ihn fragend an. Aber diese Tage der Prüfung, der Not und der Erhebung, diese Tage, in denen sich das Gewissen zu unerhörten, ungeahnten Höhen emporgeschwungen hat und die brütende kleinliche Last unseres Alltags tief, tief unten verschwunden ist, werden ein Ende haben. Soll dann alles vorüber sein? Der herrliche Augenblick, in dem wir alle Genossen und Brüder waren, soll er verflogen sein wie ein Rausch, den man ausgeschlafen hat? Dr. Werner hat wahrscheinlich Ihnen gelegentlich vom gedrechselt. Das war schon an sich gewaltsam, denn die Frau Landgerichtsdirektor Weinhart erzählt?" Karl Henkel nickte mit dem Kopf. Weinhart ist Dr. Werner sicherlich nicht besonders gewogen. Sie haben einige kleine Refontres mit einander gehabt. Vorgestern abend nun hatte Justizrat Fränkel mehrere Herren zu einem Diner gebeten, darunter auch Weinhart. Man hat natürlich über den Fall Werner gesprochen, und wissen Sie, was Weinhart gesagt hat? Er hätte Dr. Werner unbedingt freigesprochen, glatt freigesprochen. Da haben Sie ein anderes Fünf- Männer- Kolleg, eine andere Straffammer, die in demselben Fall auf Freispruch erkannt hätte, wo die Kranzsche Kammer verurteilt hat." hat niemals, weder bei ihren früheren Vernehmungen, noch in der Verhandlung auch nur einen Deut davon gesagt, daß fie vor der Bession ihren Sohn gern gefragt hätte. Das Tollste aber mun ist, daß, falls diese Bemerkung Dr. Werners Nicht wahr, Sie faufal für die Zeifion, gewesen sein sollte, sie objektiv und subjektiv durchaus richtig gewesen ist. staunen?" - ,, Allerdings, ich verstehe Sie nicht." Glaube ich Ihnen gerne, dafür muß man ein Juristenhirn haben. Vielleicht kann ich es Ihnen erklären: Wenn ihn also ungefähr so geschrieben hätte höre mal, da Frau Blinker vor der Ression bei ihrem Sohn angefragt, fommt ein Doftor Werner und will von mir den Schefferschen ,, Also das reine va banque- Spiel. Einsatz ein Menschen- Schuldtitel haben, wie denkst Du darüber, soll ich's tun?" leben. Jammervoll! Ich als Laie habe überhaupt nicht ver- Sie verstehen, so ungefähr würde sie geschrieben haben- so stehen können, wie es möglich war, daß man Dr. Werner ver- würde dieser Brief nie und nimmer ihrem Sohn in die Hände gekommen sein. Denn in diesem Briefe hätte die Dr. Renker lachte höhnisch auf:. Vielleicht nach zehn urteilt hat, so wie der ganze Fall lag." ,, Und die Einzelheiten, die juristische Konstruktion des Mutter den Gegenstand der Untersuchung berührt, die gegen Jahren! Wenn diese sogenannte Kommission für StrafrechtsDer Betrugsparagraph ihren Sohn schwebte, das Delift, weswegen er damals noch reform sich ausgeödet hat. O ja, die Berufung steht auch auf Urteils ist noch unbegreiflicher. dem Programmi. Aber heute ist nichts zu machen. Wenn lautet klipp und klar. Daß der Erwerb des Schefferschen verhaftet war, nämlich den strafbaren Erwerb der SchefferDr. Werner wegen einer Lappalie vom Schöffengericht ver- Schuldtitels, also im Sinne des Betrugsparagraphen der schen Hypothet für sie. Sobald nun in einem Briefe der urteilt wäre, ia dann, denn gegen Schöffengerichtsurteile Vermögensvorteil, überhaupt fein rechtswidriger war, ergab Gegenstand der Untersuchung berührt wird, wird er vom gibt es die Berufung, aber gegen Straffammerurteile nicht. sich aus zivilrechtlichen Gründen. Das hat aber die Straf- Untersuchungsrichter oder Staatsanwalt, wer gerade die Trotzdem vor der Straffammer Delikte abgeurteilt werben, fammer einfach nicht verstanden. Und die Konstruktion des Sache bearbeitet, zurüdbehalten und zu den Aften genommen. die viel schwerer sind als die, die zu der Kompetenz der Urteils! Das Ausflügeln der unwahren Behauptung, die ur- Der Untersuchungsgefangene erhält davon feine Kenntnis. Schöffengerichte gehören und dementsprechend die Strafen sächlich sein muß für die Vermögensbeschädigung des andern! Das ist erforderlich zu Durchführung der Untersuchung und empfindlicher sind und die Urteilsfindung schwieriger." Sie entfinnen sich, daß Dr. Werner nie in Abrede gestellt wird außerordentlich streng gehandhabt. Ich besine mich auf „ Das ist unlogisch. hat, zu Frau Blinker gesagt zu haben, sie werde jezt ihren manchen Fall, wo ich derartige Briefe und noch viel harm Unlogisch? Verlangen Sie auch noch Logik von unserem Sohn nicht sprechen können, Briefe würden ihn nicht er- loseren oder allgemeineren Inhalts in Untersuchungsakten geStrafrecht und all dem Krempel, was damit zusammenhängt? reichen. Das hat er gesagt, um die Frau zu beruhigen, fie funden habe, mit dem Vermerk„ nicht passiert". Nun ver Welcher Phantast Sie sind!" und grimmig fuhr er fort abzulenfen. abzulenken. Eine ganz unverbindliche Bemerkung am ersten stehen Sie auch das juristisch Unhaltbare des Urteils, das Wissen Sie auch, warum die Berufung gegen Straffammer- Tage der Unterredung. Die Behauptung in dieser Ange- Widersinnige: Erst wird der Kausalzusammenhang fon urteile nicht vorgesehen ist? Weil der Gesetzgeber sich einge- meinheit ist nicht richtig. Wenn die Frau ihrem Monsieur ftruiert, der nach der ganzen übrigen Beweisaufnahme nicht bildet hat, daß fünf Juristen nicht irre werden, daß ein filius z. B. Ansichtskarten geschickt hätte, belanglose Briefe gegeben war, und dann nimmt man diese harmlose Bemer Fünf- Männer- Kolleg von zünftigen Juristen die Wahrheit er mit Familientratschereien, diese Briefe hätte der Sohn fung und flickt sie in die Kette des Kausalzusammenhanges, gründen muß. Ja, wenn wir heute schon die Berufung unbedingt bekommen. Der Vorsitzende Kranz frug nun Frau ohne Berücksichtigung, daß sie eben durch dieses Einschweißen hätten, da wäre ich ganz außer Sorge. Vor dem Berufungs- Blinker, anscheinend ganz ohne Zusammenhang, so gelegent- in die Rette des Raujalzusammenhanges zu einer objektiv und ( Forts. folgt.) gericht würde der ganze Prozeß nochmals verhandelt, alle lich, gegen Schluß der Verhandlung, ob sie, falls fie ihren subjektiv wahren Tatsache wird." Berantwortlicher Redakteur: Alfred Wielepp, Neukölln. Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glode, Berlin. Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW " " Gewerkschaftliches. Kapitalistische Freibeuter. Dem anständigen Verhalten vieler Unternehmer und Unternehmerorganisationen, für die Aufrechterhaltung der Betriebe und für die Beschäftigung der Arbeiter zu sorgen, steht immer wieder die jetzt besonders niedrige Gewinnsucht anderer Unternehmer gegenüber, die selbst aus der jetzt durch den Krieg geschaffenen Notlage der Arbeiter Kapital pressen wollen. Wenn das in Industrien geschieht, die in der Kriegszeit eher mehr als weniger zu tun haben und die ihre Produkte noch höher verkaufen können als in Friedenszeiten, so ist ein solches Verhalten besonders schmutzig und verdient öffentlich angenagelt zu werden. Aus einigen Landesbezirken wurde schen gemeldet, daß die Landwirte den Arbeitern überhaupt keinen Lohn zahlen wollen, sondern glauben, daß sie Arbeitskräfte für oft recht dürftige Kost und schlechtes Logis bekommen. Ein Verlangen, das in Rücksicht darauf, daß landwirtschaftliche Produkte jett höher im Preise stehen als zu normalen Zeiten, als besonders raffgierig zu bezeichnen ist. Die infolge des Krieges geftiegenen Preise für Lebens-[ auf diese Weise der doppelten Anzahl von Arbeitern Beschäftigung bedürfnisse legen den Minderbemittelten ebenfalls schwere Basten zu geben. Es foll ferner nicht nur auf Staat und Gemeinden, auf. Unter diesen Umständen ist eine weitere Belastung des sondern auch auf Privatpersonen dahin eingewirkt werden, daß nicht Volkes zugunsten des Bergbaukapitals nicht berechtigt und auch nur die geplanten Arbeiten ausgeführt, sondern neue Arbeiten in nicht zu tragen. Der Arbeiterstand ist bis zur Grenze seiner Angriff genommen werden. In einer Eingabe an den Staatsfinanziellen Leistungsfähigkeit angespannt. Auch der Mittelstand minister soll freie Fahrt für alle durch die öffentlichen Arbeitswürde durch eine Lohnreduzierung im Bergbau indirekt schwer nachiveise vermittelten Personen verlangt werden. getroffen. Wir bitten deshalb die Leitung des Zechenverbandes, auf die angeschlossenen Zechenverwaltungen hinzuwirken, daß die angekündigten Lohnabzüge unterbleiben. Von dem im deutschen Bergbau angelegten Kapital kann in der jeßigen ernsten Zeit ebenfalls Opferwilligkeit erwartet werden. Das Kapital darf nicht die ihm durch den Krieg auferlegten Opfer auf die ohnehin stark belasteten Arbeiter abwälzen...." Berlin und Umgegend. Die Arbeitslosigkeit in Berlin. Deutsches Reich. Der Holzarbeiterverband und die Mobilmachung. Der Holzarbeiterverband hat bei seinen Zahlstellen eine Umfrage vorgenommen, um die Zahl der arbeitslosen, der zum Militär einberufenen und der noch in Arbeit stehenden Mitglieder nach dem Stande vom 8. August festzustellen. Eine Reihe von Zahlstellen, unter denen auch recht bedeutende sind, hat leider nicht rechtzeitig berichtet. Die Aufstellung umfaßt 145 688 Mitglieder, während der Verband am 1. März 191 535 Mitglieder zählte. Von den durch die Eine Konferenz von Vertretern der Berliner Arbeitsnachweise Statistik erfaßten 145 688 Mitgliedern find 48 341 oder 33 Proz. arder Unternehmer- und Arbeiterverbände und Vertretern des Handels beitelos, 25 497 oder 18 Proz. sind zum Heeresdienst eingezogen und 71 770 oder 49 Proz. sind noch in Arbeit. trat zu einer Beratung über die Lage des Arbeitsmarktes zusammen. Auf Grund dieser Verhältniszahlen läßt sich aber auch leicht Auch der Landwirtschaftsminister und das Oberkommando hatten der wirkliche Stand des Verbandes feſtſtellen. Man durfte bei Vertreter entsandt. Der Vorsitzende der Arbeitsnachweise, Dr. Freund, berichtete, daß in den letzten Tagen vom Zentralarbeitsnachweis Beginn des Krieges mit einem Mitgliederſtand von mindeſtens teilt ergibt: Arbeitslos 7000 Arbeiter nach außerhalb gesandt worden seien und daß in den 192 000 rechnen. Diese nach den ermittelten Prozentverhältnissen vernächsten Tagen weitere 2000 folgen würden. Nach den Angaben der Arbeitsnachweise sei die Zahl der Arbeitslosen auf 10 Proz. der Arbeiterbevölkerung zu schäzen. Obgleich Dr. Freund vor übertriebener Schwarzmalerei warnte, möchten wir doch diese Angaben Aber auch aus der Industrie wird solche Freibeuterei immer wieder bekannt. Die Kohlenbergwerke haben doch sicher unter den Folgen des Krieges noch nicht zu leiden, geschweige denn, daß sie die Preise für ihre Produkte herabsehen müßten. Würde wirklich ein Zurückgehen der Kohlenförderung nötig sein, so müßten die Grubendirektionen eine Verminderung der Arbeitszeit eintreten lassen, wie es in anderen Industriegruppen auch geschieht. Das Grubenkapital aber ist daran, die Notlage der Arbeiter zu seiner Bereicherung auszunuzen. Von verschiedenen Stellen des Oberbergamtsbezirk Dortmund wird gemeldet, daß die Zechenverwal- als etwas zu niedrig bezeichnen. tungen Lohnabzüge angekündigt haben, so die Zeche General Blumenthal 10 Proz. Die Leitung der christlichen Bergarbeiterorganisation hat deshalb an den Zechenverband im Ruhrgebiet eine Eingabe gerichtet, in der darauf hingewiesen wird, daß Lohnabzüge in der jezigen. Zeit nicht berechtigt sind und daß der Kohlenbergbau auch während des Krieges genügend Absatzmöglichkeiten hat. Weiter heißt es in der Eingabe: Schiller- Theater Deutscher Metallarheiter- Verhand Charlottenburg. Donnerstag, Freitag und Sonnabend abends 8 Uhr: Wilhelm Tell. URANIA Taubenstraße 48/49. 8 Uhr: Lüttich und das belgische Land. Rose- Theater Gartenbühne Gr. Franff. St. 132 Der Franzose in der Mausefalle. Kleine Helden. Mit Gott für König und Vaterland. Reichshallen- Theater. Stettiner Sänger! Glänzendes Programm. Anfang 8 Uhr. Sonntags7hr Für Militärpersonen und deren Angehörigen völlig freier Zutritt zu d. Stettiner Sängern und Theater. Todes- Anzeigen Sozialdemokratischer Wahlverein f. d. 6. Berl. Reichstagswahlkreis. 14. Abt. Bez. 695a. Am Dienstag, den 25. August, berftarb unser Genoffe, der Maschinenarbeiter Wilhelm Veßbach Turmstr. 56. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Freitag, den 28. 6. Mts., nachmittags 3 Uhr, von der Halle des Birkenstraße, aus auf dem neuen Johannis- Kirchhof in Plōgensee statt. Um rege Beteiligung ersucht Der Vorstand. Sozialdemokratischer Wahlverein Niederbarnim. Bezirk Nieder- Schönhausen. Nach langem, schwerem Leiden verstarb am Montag unser Genoffe, der Lagerhalter Hermann Reich im 47. Lebensjahre. am Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Freitag, den 28. d. M., nachmittags 4, Uhr, von der Halle des neuen Nieder- Schönhausener Gemeinde- Friedhofes in der Schönholzer Heide aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 241/13 Die Bezirksleitung. Sozialdemokratischer Wahlverein Köpenick. Am Sonntag, den 23. d. M., verstarb infolge eines Unfalles unser Genosse Ferdinand Lobitz. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute, Donnerstag, nachmittags 26 Uhr, von der Leichenhalle aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 205/6 Der Vorstand. Verwaltungsstelle Berlin. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Mechanifer Hermann Rudolph Schönhauser Allee 146a am 25. d. Mts. an Nervenleiden gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Freitag, den 28. August, nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des städtischen Friedhofes in Buch aus statt. Ferner starb unser Mitglied, der Schlosser 124/7 Ferdinand Sobitz Köpenick, Flemmingstr. 8 am 28. d. Mts. durch Unfall. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 27. August, nachmittags 5, Uhr, von der Leichenhalle des Gemeinde-- Kirch hofes in Köpenick aus statt. Rege Beteiligung erwartet Die Ortsverwaltung. Spezialarzt Dr. med. Wockenfuß, Friedrichstr. 125( Oranienb. Tor) für Syphilis, Harn- u. FrauenleidenEhrlich- Hata- Kur( Dauer 12 Tage). Blutuntersuchung. Schnelle, sichere schmerzlose Heilung ohne Berufsstörung. Teilzahlung. Spr. vorm. 9- Nm.8, Sonnt. 9-11 Einberufen 63 650 33 Proz. 33 850 18 Proz. 94 500 49 Proz. Zusammen 192 000-100 Broz. In Arbeit. Das ist ein Ergebnis, welches die schlimmsten Befürchtungen Die Konferenz fam nach eingehender Beratung zu Vorschlägen, übertrifft. Nicht einmal die Hälfte der Verbandsmitglieder ist um die Arbeitsvermittlung besser zu regeln und die Arbeitslosigkeit noch in Arbeit und von diesen dürfte noch ein erheblicher Teil mit zu vermindern. Es soll eine Zentralauskunftsstelle in Berlin ein- verkürzter Arbeitszeit arbeiten. Der Krieg hat schwere Not über gerichtet werden, welche den. Unternehmern diejenigen Nachweise be- den Verband und seine Mitglieder gebracht. Dabei sind die Blutzeichnen soll, die zur Erlangung der gewünschten Arbeitskräfte ge- opfer, die er fordert, so schwer sie auch sind, doch noch das minder eignet sind. Es soll darauf hingewirkt werden, daß in allen Be- große llebel, viel schwerer noch und nachhaltiger sind die wirtschafttrieben möglichst die Arbeitsschicht in zwei Teile zerlegt wird, um lichen Folgen des Krieges. Verband der Hut- und Filzwarenarbeiter u. Arbeiterinnen Deutschl. Ortsverwaltung Berlin. Allen Kollegen hierdurch zur Nachricht, daß unser Mitglied Franz Köppen verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Donnerstag, nachmittags 41, Uhr, vom Philippus Apostel Kirchhof, Ede Seestraße, aus statt. Um zahlreiche Beteiligung ersucht Die Ortsverwaltung. Kranken-, Sterbe- u.Zuschußkasse für männl. Personen aller Berufe Groß- Berlin. Am 23. August verstarb unser Mitglied, der Hutmacher Franz Köppen Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findel heute Donnerstag, den 27. August, nachmittags 4%, Uhr, von der Stapelle des Philippus Apoftel- Kirchhofes 288/2 aus ftatt. Der Vorstand. Verb, d. Schneider, Schneiderinnen u. Wäschearbeiter Deutschlands. Filiale Berlin. Unseren Mitgliedern hiermit zur Nachricht, daß der Herrenfonfektionsschneider, Kollege Hermann Puhlmann im Aliter bon 39 Jahren am 29. August verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am 29. August, nachmittags 3 Uhr, von der Halle des Kirchhofes in Mariendorf aus statt. Die Ortsverwaltung. Am Montag verstarb nach langem Leiden unser Mitarbeiter, der im 47. Lebensjahre stehende 106/8 Lagerhalter Hermann Reich. Wir verlieren in demselben einen braven, von treuen genossenschaftlichen Pflichten erfüllten Menschen. Sein Andenken ehrt *** Die Verwaltung der Konsum- Genossenschaft Berlin u. Umgegend. Die Beerdigung findet Freitag, nachmittags 4%, Uhr, von der Halle des neuen Nieder- Schönhausener Gemeindefriedhofes in der Schönholzer Heide aus statt. am Heines Werke Reuters Werke 3 Bände 4 Mart Buchhandlung Vorwärts Verband Lackierer, Bureau: Melchiorstraße 28, part. Fernsprecher Amt Mpl. Nr. 4787. Unsere Organisation hat ſtandsunterstützung zu zahlen. 3 Bände 4 Mart, Buchhandlung Vorwärts der Maler, Anstreicher Filiale Berlin. usw. Arbeitsnachweis: Gormannstraße 13 Fernsprecher: Amt Norden 3791-97 Die städtische Hilfskaffe Berlin- Wilmersdorf ist eine Einrichtung, die den Zwed hat, den an sich kreditwürdigen Personen und Gesellschaften in Berlin- Wilmersdorf, die durch den Kriegsausbruch in Schwierigkeiten gekommen sind, Kredit zu gewähren. Die Darlehen werden auf Grund von ausreichenden Bürgschaften oder sonstigen Sicherheiten gewährt. Die städtische Hilfstasse nimmt während des Krieges auch von jedermann Geldeinlagen entgegen. Die Geldeinlagen gegen Ver zinsung stehen unter Garantie der Stadtgemeinde Berlin- Wilmersdorf. Die Geschäftsräume befinden sich im Rathause Brandenburgische Straße 1, Zimmer 33. Geschäftszeit 9-12 hr. Städtische Hilfskaffe Berlin- Wilmersdorf. Spezialarzt f. Haut, Harn, Frauenleiden, nerv. Schwäche, Beinkranke jeder Art, Ehrlich Hata Kuren in u. 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