Ur. 242.-31. Jahrg. RbonncmentS'Bedlngungent fcbonncmcntä• VreiS pränumerando! Liertcljährl. Z�o Mk., monatl. 1.10 Mk.. wöchentlich 2ö Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer K Pfg. Sonntag-- wummer mit illultriertcr Sonntags. Beilage..Die Neue Well" 10 P'-r Poft- tibonnement: 1,10 Mark pro Monat. Eingetragen in die Post- Zeitungs. Preisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Oesterreich> Ungarn 2.60 Marl, für das übrige Ausland t Mark pro Monat. Poslabonnements nehmen an: Nelgien, Dänemark, olland. Italien, Luxemburg, Portugal. wnänien. Schweden und die Schweiz. VIchiint»glich. Nevltnev DolltSblnkk. [ 5 Pfennig) Die Insertion;-Lebilhi' Betrügt für die sechsgespaltene Kolonel» zeile oder deren Raum 60 Pfg.. für politische und gewerkschaftliche Vereins- und Versnminlungs.Anzeigen 30 Pfg. „Kleine Mnieigen", das settgedruckte Wort 20 Pfg. i zulässig 2 fettgedruckte Worte), jedes weitere Wort 10 Pfg. 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Sis jetzt hat nur öie firmee öes General- obersten von Sülow genauere Angaben ge- meldet, öis Enüe August hat ste 6 Jahnen, 2ZZ schwere Geschütze, 116 Jelügeschütze, 79 Maschinengewehre, 166 Jahrzeuge erbeutet unö 12 934 Gefangene gemacht. Im Gsten melöet Generaloberst v. Hinöen- bürg üen Abtransport von mehr als 96 606 unverwunöeten Gefangenen. Das be- öeutet Vernichtung einer ganzen felnö- lichen /Irmee. Der Generalquartiermeister von Stein. Mniens in deutschen �änöen. Der holländische Korrespondent des„Verl. Lokal-Anz." telegraphiert seinem Blatte: Der Berichterstatter der„Dirne«* meldet über die letzten Operationen in Rordsrankreich: Da« Somme-Tal wurde auf- gegeben und A m i e n s ist in deutschen Händen. Nachdem ein blutiger Kampf geliefert und die Engländer au« La Fere zurückgezogen worden waren, wurde diese« Fort von den Deutschen genommen. Der dreitägige Kampf bei Amiens erreichte seinen Höhepunkt in einem blutigen Treffen bei M 0 r e u i l, wo der Erfolg wieder auf deutscher Seite war. Die Verbündeten zogen fich in guter Ordnung zurück.„Daily Chronicle* meldet, da? deutsche Truppen fich schon bei Ereil zeigten und sogar bei S e n l i s, so dotz der Kanonendonner bereit« in Pari« zu der- nehmen sein dürfte. Die beiden letzten Meldungen aus dem Großen Haupt- quartier zeigen an, daß die Franzosen weder die erste noch die zweite Linie ihrer nordöstlichen Grenzbefestigungen zu halten gewillt sind. Ein kleiner Teil ist durch eine erfolg- reiche Beschießung von den deutschen Truppen genommen worden, ein anderer Teil wird von den Franzosen ohne ernsteren Kampf den ungestüm vordringenden Gegnern über- lassen worden sein. Auch das verhältnismäßig starke Reims mit seinen 16 vorgeschobenen Forts und Batterien, das nach der Donnerstagmeldung des Großen Hauptquartiers ange- griffen werden sollte, ist von den Franzosen aufgegeben worden. Aus der großen Zahl der in chrem Werte so häufig überschätzten französischen Befestigungen an der Ostgrenze bleiben jetzt nur noch die Festungen V e r d u n mit 16 großen Forts, 21 Zwischenwerken und 47 Batterien, das stark- befestigte B e l f 0 r t als einigermaßen beachtenswerte Punkte. Aber die Kriegsereignisse haben gezeigt, daß Festungen den Verlauf des modernen Krieges nicht beeinflussen und auf- halten können, dazu ist die Ueberlegenheit der Belagerungs- artillerie zu groß. Aus dieser Erkenntnis heraus werden die Franzosen auch die Festungsbesatzungen mit den Feldtruppen vereinigen wollen, um mehr Kräfte für die Verteidigung zur Verfügung zu haben, eine Verteidigung, die allerdings von Tag zu Tag immer zersplitterter und verzweifelter wird. Ueber die Art und den Umfang der Verteidigung von Paris läßt sich heute noch nicht viel sagen. Paris ist in den letzten Jahrzehnten zu einer riesigen Lagersestung gemacht worden; es ist von einer großen Zahl moderner, bis zu 14 Kilometer vorgeschobener Forts umgeben. Im Innen- räum dieser Forts können ganze Armeen Unterkunft finden. Die Verteidigung eines so gewaltigen Platzes erfordert aber rund 266 006 Mann, während der Belagerer wohl eine halbe Million Streiter brauchen müßte, um einen eisernen Ring um das„Herz Frankreichs" zu legen. Der weitere Verlauf des Krieges im Westen wird sich aber nicht allein auf die Belagerung von Paris beschränken. Der Aufruf der französischen Regierung und auch das Mani- fest der französischen Sozialisten beweisen, daß man sich bis zum äußersten verteidigen will. Es wird also neben den Kämpfen vor und um Paris auch noch mit langwierigen und opferreichen Kämpfen im Innern Frankreichs zu rechnen sein, bei denen sich vielleicht nicht mehr, wie in der ersten Periode des Krieges, ganze Armeeverbände gegenüberstehen, sondern einzelne Armeen oder Armeekorps auf verschiedenen Schau- Plätzen niiteinander ringen werden. So wie es jetzt schon in dem gebirgigen Gelände des Ober-Elsaß der Fall ist. Ein solcher Kampf bis zum Weißbluten wäre aber um des deutschen und des französischen Volkes willen zu beklagen. die Sorge um Paris. L 0 n ö 0 n, 4. September. jMelüung ües Reuterfchen öureaus.j Nach einem Telegramm aus Paris gründete stch der Defchluß, die Re- gierung nach Sordeaux zu verlegen, aus- schließlich auf militärische Erwägungen, da Paris der Mittelpunkt der Operationen beider Armeen wird. Man glaubt, daß Paris nicht notwendigerweise ein unmittelbares /Ingrisss- ziel fein wird. Paris soll mit äußerster Hartnäckigkeit verteidigt werden, da ein Angriff natürlich mögllch ist. Die letzten Ereignisse ließen ihn in naher Zukunft unwahrjcheinlich er- scheinen, aber Hie Verlegung der Regierung wurde für nötig erachtet, um die notwendige Sewegungs- freiheit im Lande zu bewahren. Der Aufruf öes Gouverneurs. Paris, 4. September. Bordeaux, 3. September.(W. T. B.) Die Minister traten unter dem Vorsitz V i v i a n i s im Rathause zu einer Sitzung zusammen, in welcher der Kriegsminister zunächst über die militärische Lage Bericht erstattete. Dann wurden verschiedene Fragen beraten, besonders die Frage der Vcr- provianttcrung. Der Schutz öer Ausländer. Amsterdam, 4. September.„Telegraaf* meldet au« London: Der amerikanische Botschafter bleibt in P a r i s, um für die Staatsangehörigen der kriegführenden Parteien zu sorgen. As Müe Hingen kei MW. Oer zähere Ieinö. Aus dem österreichischen Kriegspressequartier schreibt uns Genosse Hugo Schulz vom 29. August: Tag für Tag verrinnt im gräßlichen Ringen und Abend für Abend rötet sich der Sonnenball, während ein frostiger Hauch die brütende Hitze verscheucht, wie wenn er all die Blut- bäche, die über die galizische Erde rieseln, in sich gesogen hätte. Furchtbar sind die Eindrücke der Schlacht auf die ge- spannten Nerven der Kämpfer aber qualvoll ist auch die bange Erwartung, die ohnmächtige, tatenlose Erwartung, die wie ein Alb auf der Seele lastet. Entlastung bringt nur das Ver- trauen in den Geist, den Opfermut, die strategische und tak- tische Gelenkigkeit unserer Truppen und ihrer Führung. Täuschen wir uns aber nicht! Der Sieg gegen ruf- fische Millionenheere ist schwer zu erringen, viel schwerer als gegen französische. Gegen die Franzosen lassen stch vernichtende Schläge führen, russische Heere lassen sich nur mühselig aus dem F�lde drängen.(Die Kämpfe de-.' General- oberst von Hindenburg bei Tannenberg usw. haben allerdings das Gegenteil bewiesen. D. Red. d. V.) Es ist bisher nie ihre Sache gewesen, im großen Stile zu siegen, aber dafür haben Hs auch immer Niederlagen großen Stiles zu vermeiden ge- wüßt. Wie schwer es sei russische Armeen völlig niederzu- werfen und durch einen entscheidenden Sieg außer Rechnung zu bringen, hat schon Napoleon erfahren müssen und von seinen Siegen haben die bei Eylau, Friedland, Smo- I e n s k und Moskwa die allergeringste Durchschlagskraft gehabt. Tie Tatsache, daß russische Heere einen so außer- ordentlich zähen Gegner abgeben, liegt tief begründet im rus- fischen Wesen und in der russischen Denkart. Der Russe ist im Kriege das wahre Gegenbild des Franzosen, dessen pathe- tisch-ritterliche Auffassung des Krieges ihm völlig abgehen. Der russische Muschik ist vom Hause aus passiv, friedliebend und wenig tatfreudig. Die Merkmale, die jahrhunderte alte Unterdrückung und Erstarrung seinem Charakter aufgeprägt haben, bestimmen auch seine militärische Physiognoirne. Er versteht nicht so gut wie der Franzose ein draufgängerischer Held zu sein, dafür versteht er es als Märtyrer des stumpfen Gehorsams in stoischer Ergebung zu sterben. Beim französischen Militär schlägt der heiße Tatendrang sofort in Panik um, wenn die Verluste eine gewisses Maß überschreiten. Sowie der Gegner die Feuerüberlegenheit er- langt hat, ist der Wille des französischen Soldaten gebrochen und zurückflutende französische Truppen sind ausgebrannte Schlacken, mit denen man nichts mehr tun kann als sie weg- werfen, Sie verlieren alles. Vertrauen an stch und in die Führung, schreien, daß sie verraten und verkauft sind und es vergehen Wochen, ehe sie aus den Tiefen ihrer Demorali- sation wieder den Weg in die Höhe finden. Ganz anders der russische Muschik, bei dem sich die krie- gerischen Hochgefühle nicht bis zur Siedehitze steigern, der aber dafür eine ganz außerordentliche, vielleicht aus der Ein- tönigkeit seines Knechtsdaseins erwachsende Fähigkeit hat, sich an die gräßlichen Eindrücke der Schlacht anzupassen und Verluste zu ertragen, die das norinale Maß weit überschreiten. Die Feuerüberlegenheit, die ihn zum Verlassen seiner Po- sitioik zwingt, nmtz schon eine bedeutende sein und meist muß sich zu ihr noch die Drohimg mit dem Bajonett gesellen. Sind russische Truppen zlim Rückzug gezwungen, so hat man sich darauf gefaßt zu machen, daß sie nur wenige Kilometer weiter hinten in längst vorbereiteten, befestigten Aufnahmsstellun- gen erneuten Widerstand leisten werden. Der etappenweise Rückzug unter Benutzung hintereinanderliegender„Vor-", „Haupt-" und„Aufnahmsstellungen" ist geradezu charakte- ristisch für geschlagene russische Armeen und wenn es bisher auch noch nie einem russischen Heerfiihrer gelungen ist, wirk- liches Feldherrentum zu bewähren, so hat doch mancher rus- fische General als Rückzugskünstler Namhaftigkeit zn gq- Winnen vermocht. Dein russischen Führer fehlt im allge- meinen jede Neigung zu kühner, weit ausgreifender Aktivs jedes SSertcaueii zum selbstverständlichen Können seiner Unter- führer und vor allem die innere Ueberzeugung, daß seine Truppen auch ohne erdrückende numerische Ueberlegenheit im Angriff etwas ausrichten könnten. Daher ist für alle russischen Führer typisch die ängstliche Bedachtnahme auf die rückwärtigen Verbindungen, die stete Befürchtung umfaßt zu werden, überhaupt alles, was in den Bereich der Sorge um den Rückweg gehört. Seine.Reserven gibt der russische Heerführer niemals vollständig aus und wird eher die Möglichkeit, die Sache doch noch im letzten Moment zu seinen Gunsten zu entscheiden, fallen lassen, als die Sicher- heit, den Rückzug decken zu können. Deshalb ist es furchtbar schwer, russische Armeen mit einer einzigen Schlachtenent- scheidung abzutun, und so heiß die Wünsche im Verein mit dem unverbrüchlichen Willen unserer Truppen zum Siege auch dahinstreben, muß man sich doch auf ein außerordentlich langes Ringen gefaßt machen. Auch die Japaner haben das erfahren müssen, als sich die geschlagenen Russen nach jeder Niederlage nur wenige Kilometer vom Schlachtfelde wieder festsetzten, nach der zwölftägigen Schlacht am Schaho sogar in unmittelbarer Sicht der Sieger sich niederlassen konnten und selbst nach der Niederlage von Mukden, die doch stellenweise ein katastrophales Gepräge gehabt hatte, nur um etwa siebzig Kilometer zurückgingen, um bei Tielin in überraschend kurzer Zeit ihre zerrüttete Armee wieder aufzubauen. Der österreichische Generalstab über öie Kriegslage. Wien, 3. September.-(W. T. B.) Die Schlachten, die sich auf dem russischen Kriegsschauplatze aus unserer Offensive entWickel- ten, haben eine Entscheidung des Feldzuges noch nicht gebracht. Am westlichen Flügel tief in feindliches Gebiet vor- dringend, in Ostgalizien den vaterländischen Boden gegen den überlegenen Feind Schritt für Schritt verteidigend, haben unsere Truppen allenthalben den alten Ruf ihrer Tapferkeit gerecht- fertigt und sehen den noch bevorstehenden ernsten Kämpfen mit Zuversicht entgegen. Eine Schilderung der mehr- fachen Schlachten der vergangenen Woche muß der Geschichte vor« behalten bleiben. Gegenwärtig läßt sich der Lauf der Ereignisie nur in großen Zügen wiedergeben. Oestlich bei Krasnik, nach dreitägiger Schlacht der sieg. reichen Armee des Generals Dankl, begann am 25. August die zwischen dem Huczwa und dem Wieprz dirigierte Armee A u f f e n- berg den Angriff auf die aus dem Räume von Cholm gegen Süden vorgerückten feindlichen Kräfte. Hieraus entwickelte sich die Schlacht von Z a m o S k und K o m a r o w. Am 28. August wurde das Eingreifen der über Belz und Uhnow herabefohlenen Gruppe des Erzherzogs Josef Ferdinand fühlbar. Da an der Chaussee Zamocz— KraSnostaw verhältnismäßig nur schwächere Kräfte gegenüberstanden, konnten«hebliche Armeeteile am 29. August aus dem Räume von ZamoSk gegen Osten ein- schwenken und bis C z e S n i k i vordringen. Demgegenüber richtete der überall mit größter Tapferkeit und Hartnäckigkeit kämpfende Feind seine heftigsten Anstrengungen gegen den Raum von K o- marow, Wohl in der Absicht, hier durchzustoßen. Abends stand unsere Armee in der Linie Przewodo w— G rode k— C z e s- n i k i— SB ielacza, wobei Grodek und CzeSniki etwa die Brech» punkte der Front bildeten. Auf russischer Seite hatten neue, von Krhlow und Grubieszow herangeführte Kräfte eingegriffen. Am folgenden Tag setzte die Armee Auffenberg die angebahnte Umfassung, der Feind seine Durchbruchsversuche fort, die schließ- lich die eigene Front bis Labunie— Tarnawatka zurückbogen. In- dessen vermochte sich die Gruppe de? Erzherzogs im allgemeinen bis an den Fahrweg Teletyn— Rachanie vorzuarbeiten. Am 31. August schritt die Einkreisung des Feindes unter heftigsten Kämpfen fort, indem auch von Norden her gegen Komarow einge- schwenkt wurde. Bei Komarow bereits äußerst gefährdet, be- gannen die Russen den Rückzug gegen Krhlow und DrubieSzow, erwehrten sich jedoch durch Offensivstöße nach allen Richtungen, namentlich gegen die Gruppe des Erzherzogs, der drohenden Um- klammerung. Endlich, in den Nachmittagsstunden deS 1. Septem- ber, wurde sicher, daß die Armee Auffenberg, in welcher auch Wiener Truppen und eine vom General der Infanterie Boroevic geführte Gruppe mit außerordentlicher Zähigkeit und Bravour kämpften, endgültig gesiegt habe. Komarow und die Höhen süd- lich von Thszowce wurden genommen. Der Erzherzog drang gegen Sparoje Siele vor. Scharen von Gefangenen und zahlloses Kriegsmaterial, darunter 299 Geschütze und viele Maschinen- gewehre, fielen in unsere Hände. Während dieser Kämpfe der Armee von Auffenberg hatte«die Armee Dankl am 27. eine zweite Schlacht bei Niedrzwica D u z a geschlagen und weiterhin Teile unserer bisher am West- lichen Weichselufer vorgegangenen Kräfte über diesen Fluß heran- gezogen. Diese ganze Heeresgruppe drang in den folgenden Tagen umfassend bis nahe an Lublin heran. Gleichzeitig mit diesen zitierten Ereignissen wurde auch in Ostgalizien schwer gekämpft. Am 27. August stießen die zur Abwehr des dortigen weitaus überlegenen feindlichen Einbruchs bestimmten Kräfte in der Linie Dunajow— Busk auf den Gegner. Trotz des Erfolges, der von Dunajow her die Höhen westlich Po- morzany gewinnenden Kolonnen konnten die beiderseits der Zloczo- wer Chaussee vorgehenden Armeeteile gegen den namentlich auch an Artillerie weit überlegenen Feind nicht durchdringen. Am 23. setzten die Russen den Angriff auch auf die östlich Lembergs kämpfenden Armeeteile fort. Am Nachmittag war ein Zurück- nehmen hinter Guila Lipa und in den engiren Raum östlich und nördlich von Lemberg nicht mehr zu umgehen, zumal auch unsere südliche Flanke aus Richtung Brzezany bedroht wurde. Die rückgängige Bewegung vollzog sich in voller Ordnung, ohne daß der offenbar gleichfalls sehr hervor« genommene Feind wesentlich nachdrängte. Am 29. griffen die Russen an der ganzen Front erneut an und verschoben ihre Kräfte aus dem Raum nordöstlich Lemberg gegen Süden. Tags darauf steigerte sich dieser Angriff zu größter Heftigkeit. Insbesondere von Przemyslany und Firlejow her vermochte der Feind immer neue Kräfte einzusetzen, denen gegenüber unsere Truppen nach vergeblichen Versuchen, sich durch Offensivstöße neuer im Raum westlich Rohatyn versammelter Armeeteile zu entlasten, gegen Lemberg und MjkMos kvM«, Mlßtkg. In Ms diesen Kämpfen erlitten unsere braven Truppen hauptsächlich durch die an Zahl weit überlegene und auch aus modernen schweren Geschützen feuernde feindliche Artillerie große Verluste. Zusammen- fassend kann gesagt werden, daß wir bisher gegen etwa 49 ruf si- sche Infanterie- und 11 Äavallerie-Truppen- Divisionen gekämpft und zumindest die Hälfte dieser feind- lichen Kräfte unter großen Verlusten zurückgeworfen haben. Auf dem Balkan-Kriegsschauplatze herrscht im all- gemeinen Ruhe. Von den Höhen nordöstlich>Bilek wurden die Montenegriner abermals geworfen. Am 1. September morgens erschien das Gros der f r a n z ö- fischen Mittelmeerflotte, bestehend aus 16 großen Ein- heiten, vor der Einfahrt der Boche di Cattaro und beschoß aus den schwersten Kalibern Punta dOstro. Die Wirkung war kläglich, drei Festungsartilleristen wurden leicht verwundet, ein LusthauS in der Nähe der Forts wurde zerstört. Nach der Kano» nade dampften die feindlichen Schiffe wieder ab. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs von Hoefer, Generalmajor. die Erfolge öer Armeen Auffenberg unü dankl. Wien, 3. September, abends.(W. T. B.) Aus dem Bereiche der Armeen Dankl und von Auffenberg wurden bisher 11 600 Kriegsgefangene abgeschoben. Etwa 7000 sind vorerst noch angekündigt. In der Schlacht an der Huczwa wurden, soweit bisher bekannt, 200 Geschütze, sehr viel Kriegsmaterial, zahlreicher Train, 4 Automobile und die Feldkanzleien des russischen 19. Armeekorps mit wichtigen Ge- Heimakten erbeutet. Der Feind ist in vollem Rückzüge, unsere Armee verfolgt ihn mit ganzer Kraft. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs von Hoefer, Generalmajor. Au den Kämpfen in Ostgalizien. Noch immer ist das furchtbare Ringen zwischen der österreichischen und der russischen Armee im östlichen Galizien nicht entschieden. Völlige Klarheit ist aus den knappen Be- ricbten, die das Oberkommando veröffentlicht, nicht zu er- zielen. Nur in ganz allgemeinen Strichen läßt sich folgendes skizzieren: Die österreichischen Truppen sind zwischen Weichsel und Bug nordwärts in Russisch-Polen eingedrungen, in das Lubliner Land. Sie haben die Russen bei Krasnik ge- schlagen und sind auf dem Vormarsch auf die Stadt Lublin. Inzwischen drangen vom Osten her, vermutlich von der Festung L u b c z k über das galizische S o k a l erheb- liche russische Streitkräfte im östlichen Galizien ein, also auf österreichisches Gebiet und es kam zu einer Schlacht auf der Linie der Städte Rawa-Ruska— Zolffew, in der die Russen geschlagen wurden. Aber sie erhielten offenbar gewaltige Verstärkung von einer weiteren Armee, die von der russischen Festung D u b n o über die galizische Stadt B r o d y auf das Städtchen Kamionka-Stromilawa in der Richtung auf Lemberg vordrang. Nun schwenkte ein Teil der nordwärts auf Lublin marschierenden österreichischen Truppen in süd- östlicher Richtung ab, auf C h e l m(russisch Cholm) und Hrubeschow(russisch Grubeschow), um die Russen in der nördlichen Flanke zu fassen. So entspann sich eine Riesen- 'chlacht, die sich über ein gewaltiges Gebiet erstreckt und nun schon seit zehn Tagen tobt. Am 2. Sep- tember wurde gemeldet, daß dieser Teil der öfter- reichischen Armee bei Z a m o s c(auf den Karten findet man gewöhnlich die russische Bezeichnung Zamoskje) und T y s ch o w k e einen vollständigen Sieg davon- getragen habe. Gleichzeitig erhielt aber das Telegrannn die unzweideutig schlimme Wendung:„In Ostgalizien ist Lemberg noch in unserem Besitz. Gleichwohl ist dort die Lage gegen- über dem starken und überlegenen russischen Vorstoß sehr chwierig." Das legt also die Befürchtung nahe, baß Lem- berg in die Hände der Russen fallen kann. Es wäre töricht, sich verheimlichen zu wolle«, daß der V e r l u st von Lemberg(polnisch L w u w, ruthenisch L w i w) einen schweren Schlag für Oesterreich bedeuten würde. Die Stadt, die an 170000 Einwohner zählt, ist die Hauptstadt Galiziens und gleichzeitig ein wichtiger Handels- platz; der Feind würde hier große Hilfsmittel finden. Aller- dings hat die österreichische Armee eine gute Rückzuglinie, denn westlich von Lemberg liegt in einer Entfernung von 80 Kilometer die starke Festung P r z e m y s l, außerdem beginnt westlich und südlich von Lemberg bergiges Gelände, das gute Verteidigungspositionen bietet. So besteht die Hoffnung, daß nach Herbeiziehung weiterer österreichischer Truppen die russische Armee wieder aus Lemberg verdrängt werden oder bei weiterem Vordringen westwärts gründlich geschlagen werden kann. Die Einnahme der Stadt durch die Russen würde aber — und das ist sehr wesentlich— von großem moralischen Eindruck auf die ruthenische Bevölkerung sein. In den letzten Telegrammen wird von österreichischer Seite gemeldet, daß die ruthenische Bevölkerung Verrat übe, die eindringenden Russen unterstütze, durch Signale die Stellung der österreichischen Truppen verrate. Das ist ein sehr böses Zeichen. Zum Verständnis der Lage muß man wissen, daß in dem Gebiete um Lemberg(man nennt es das galizische P o d o I j e n) nicht nur der Nationalitätenkampf sondern besonders auch der oziale Kampf heftig tobt. Die Bevölkerung des flachen Landes ist hier, wie in dem benachbarten russischen P o d o l j e n und W o l y n i e n ruthenisch; über die ruthenische Bauernschaft aber herrscht der polnische Adel. Diesseits wie jenseits der Grenze befinden sich die ungeheuren Latifundien der polnischen Aristokratie, der Potocki, Lubomirski, tamojski, Badem usw. Die Bauernschaft lechzt nach Land. ie wird gezwungen, auf den Gütern der Großgrundbesitzer gegen einen Hundelohn zu tagelöhnern und es werden ihr hohe Pachtschillinge für das Land erpreßt, das sie von den Gutsherren pachtet. Gerade im galizischen Teile herrscht unter der Bauernschaft ein unheimliches Elend. In den letzten Jahr- Zehnten hat unter dieser ruthenische» Bauernschaft das Nationalbewußtsein sich stark gehoben. Der polnische Adel und die österreichische Regierung sahen sich gezwungen, Kon- Zessionen zu machen und die Ruthenen haben tatsächlich erreicht, daß in den Volksschulen ruthenisch gelehrt wird, daß die ruthenische Sprache mit der polnischen gleichberechtigt ist. Die Kämpfe sind besonders deshalb so schwer, weil in den meisten Städten die polnische Bevölkerung überwiegt. Jenseits der Grenze werden die Ruthenen von der zarischen Regierung noch viel schlimmer unterdrückt. Dort sucht man sie durch barbarische Mittel zu russifizieren; eS gibt keine ruthenische» Schulen, es dürfen keine Zeitungen in ruthenischer Sprache erscheinen. Vom nationalen Standpunkte also sind für die Ruthenen die Verhältnisse in Oesterreich ganz un- vergleichlich günstiger als jn Rußland. Es besteht hier eben die Verfassung, die den Ruthenen ermöglicht, ihre Rechte zur Geltung zu bringen, während dort die barbarische Unter- drückung herrscht. Aber es sind die sozialen Verhältnisse, die den Ausschlag gaben. Den Haß der ruthenischen Bauernschaft gegen die Herrschaft des polnischen Adels kann man nur bezähmen durch eine Agrarreform, deren Ziel sein muß: das ruthenische Land dem ruthenischen Bauern. Zu einer solchen Reform konnte sich aber Oesterreich nicht aufschwingen, vor der Aristokratie kapituliert die Wiener Regierung in Galizien sowohl, wie in anderen Ländern der Monarchie. Jn den Gebieten unter russischer Herrschast geht es dem ruthenischen Bauern nicht besser, vielfach noch viel schlechter, denn hier bedient sich der Großgrundbesitzer, gleichviel ob polnischer oder ru'"schcr Na- tionalität, des russischen Tschinownik, um den Bauern zu knechten und auszusaugen bis aufs Blut. Das hindert aber nicht, daß der ruthenische Bauer Galiziens in seiner unHeim- lichen Unwissenheit und Roheit den Demagogen Gehör leiht, die ihm einreden, der russische Zar würde den polnischen Adel vertilgen und das Land den ruthenischen Bauern schenken- Diese demagogische Propaganda wird von der russischen Re- gierung seit vielen Jahren in allen von Ruthenen bewohnten Ländern Oesterreichs getrieben. Das letzte Beispiel hatten wir vor einigen Monaten, als in Marmaros-Schiget eine Anzahl solcher russischen Agenten Wegen Hochverrats abgeurteilt wurden.— Freilich besteht auch eine„Ukrainische Bewegung", die den Zarismus auf das schärfste bekämpft und die Befreiung des ruthenischen Volkes von der Zarenherrschaft auf ihr Panier schreibt. Sie hat viele Anhänger, sowohl im russischen Gebiet als in Ga- lizien. Leider aber zeugen die Schlachtenberichte, daß jene verlogene zarische Demagogie Früchte getragen hat, daß we- nigstens der Teil der ruthenischen Bauernschaft in Galizien bereit ist, die zarische Invasion zu begrüßen. �, So rächt sich die blutige Schuld. Weil Oesterreich deck gepeinigten Bauern nicht zu helfen vermochte, schlagen sie sich auf die Seite des Zarismus. Es ist unlogisch und töricht von ihnen, aber offenbar glauben sie in ihrem dumpfeck Drange nach Besserung ihrer Lage, daß jede Aenderung schlimmeres nicht mehr bringen kann. Diese Lage der Dinge muß aber von Einfluß auf die militärischen Operationen sein. Finden die russischen Trup- Pen die Unterstützung der ruthenischen Bevölkerung, dann ist es selbstverständlich ungleich schwerer sie aus dem Lande zu drängen und österreichische Truppen, die sonst für den Vor- stoß in Russisch-Polen verfügbar wären, wo sie mit deck deutschen zusammenwirken würden, bleiben in Ostgalizien ge-. bunden._ Westlicher Kriegsschauplatz. Deutsthe venvunöete von französischen Soldaten beraubt. Aus dem Hilfslazarett im Hotel Sommer ,n Baden. Weiler werden der„Frankfurter Zeitung" zwei Protokolle zur Verfügung gestellt, di« dort durch den als Lazarettinspektor amtierenden Professor Dr. Jessen von der Universität Straßburg im iveifein des Direktors Gustav Krautinger(Genua und Buenos Aires) mit deutschen Verwundeten aufgenommen worden sind. Wir bringen beide Protokolle, deren Inhalt für sich selbst spricht, nachstehend zum Wdruck: „Reserveirrfanterist Gottfried Bosch aus Gutach wurde am 28. August aus dem französischen Feldlazarett in Altkirch�durch die dahin vorgedrungene Sanitätskolonne, nach Wzug der Franzosen, per Auto in das hiesige Lazarett übergeführt. Verwundung: Artilleriegeschoß, rechtes Bein. Ort und Zeit der Verwundung: Im Wald bei Tagsdorf, in der Rahe von Ältkirch, am 19. August zwischen 2 und 3 Uhr Nachmittags. Der Verwundet« sagt aus: Meine Kameraden mutzten mich liegen lassen, und ich blieb 24 Stunden an derselben Stelle liegen, an welcher ich verwundet wurde. Gegen 5 Uhr abends fanden mich etwa 8 bis 19 französische Soldaten des 153. Infanterieregiments, bedrohten mich mit blanker Waffe und beraubten mich meiner Bar» schaft von zirka zehn Mark und meiner silbernen Uhr. 24 Stunden nach meiner Verwundung fanden mich sodann ftanzösische Sanitäter, welche mich nach Altkirch brachten, wo ich am 21. August durch einen französischen Arzt amputiert worden bin. Die Behandlung durch di« französischen Sanitäter und Aerzte war den Umständen ent- sprechend gut und human. Die iöerpflegung war indessen ungenügend, weil nichts vorhanden war, denn auch die französischen Verwundeten konnten nicht besser verpflegt werden als die deutschen. Für die wahrheitsgetreue Aufnahme obiger Aussage leisten Gewähr: Professor Dr. Jessen und Gustav Krautingen. Landwehrmann Wam Fath aus Oberflockenbach bei Weinheim wurde am 28. August durch die hiesige Sanitätskolonne per Auto aus Altkirch hierhergebracht. Verwundet: 1. durch Artilleriegeschoß am rechten Arm. 2. Ge- wehrgeschotz am Mund. Ort und Zeit der Verwundung: Tagsdorf bei Altkirch zwischen 2 und 3 Uhr nachmittags des 19. Zlugust 1914. Der Verwundete sagt: Meine zurückgehenden Kameraden maßten mich zurücklassen, versuchten zwar später mich zurückzu- holen, aber erfolglos. Kurz darauf kam eine Anzahl französischer Infanteristen, welche mich in eine nahe Scheune schleppten, woselbst sie mir die Uniform herunterrissen und die Unterkleider mit Messern aufschnitten. Sodann beraubten sie mich meines Brustbeutels(In- halt 29 M.) und meines Taschengeldbeutels(Inhalt 3 M.). Eine Uhr hatte ich nicht bei mir. Jn dieselbe Scheune schleppten die- selben und andere dazu gekommene französische Infanteristen eine große Anzahl deutscher Verwundeter während der ganzen Nacht, und alle diese Verwundeten wurden ebenso wie ich ausgeplündert und bedroht. Vorgegangene deuffche Rotekreuzträger wurden von den Franzosen gefangen genommen und verhindert, uns zu vev> binden. Erst am nächsten Morgen 19 Uhr fanden uns ftanzösische Krankenträger, welche uns mit Wasser erfrischten und nach Altkirch brachten, wo ich erst abends 7 Uhr verbunden resp. amputiert war- den bin.— Die Behandlungen durch die französischen Sanitäter und Aerzte war human und gut. Die Verpflegung aber schlecht resp. ungenügend. Sie bestand aus Wasser und etwa? Brot. Die Frau- zosen hatten auch für ihre eigenen Leute nichts anderes. Für die wahrheitsgetreue Aufnahme der Angaben haften: Pro- fessor Dr. Jessen, Direktor Gustav Krautinger." Eine üeutfch-amtliche darftellung üer Vorgänge in �löwen. (Amtlich.) Berlin, 4. September.(W.T.B.) Belgien verbreitet amtlich eine falsche Darstellung der Borgcinge, denen die Stadt Löwen zum Opfer fiel. Deuffche Truppen feien durch einen Ausfall aus Antwerpen zurückgeworfen und von der beuffchrn Besatzung Löwens irrtümlich befeuert worden. Dadurch sei der Kampf in Löwen entstanden.— Die Ereignisse beweise« einwand- kwt dajj di4 Deutsche« fc« belgijHxn Ausfall M.stckgeMiese» tyftgs Während dieses Kampfes vor Antwerpen erfolgte in Loewen an »ielen Stellen ein zweifellos organisierter Ueberfall auf deutsche Zurückgebliebene, nachdem bereits über 24 Stunden scheinbar freundlicher Berkehr zwischen den deutschen Truppen und den Stadt- bewohnern sich angebahnt hatte. Der Neberfall traf zunächst Haupt sächlich ein Landsturmbataillon, also ältere, ruhige Leute, selbst Familienväter, ferner zurückgebliebene Teile des Stabes eines Generalkommandos, sowie Kolonnen. Die Deutschen hatten zahl reiche Bcrwundetx und Tote, gewannen indes die Ueberhand durch neue mit der Bahn eintreffende Truppen, die bei der Einfahrt und auf dem Bahnhofsplatz mit Feuer empfangen wurden. Eine Untersuchung über die Einzelheiten ist im Gange, ihr Ergebnis wird veröffentlicht werden.— Die Wahrheit des vorstehend Mitgr teilten ist über jeden Zweifel erhaben. Das RathauS ist vor der Feuersbrunst gerettet, weitere Versuche zu löschen, blieben erfolglose f(Genaue Zahlen liegen noch nicht vor.) Einige Trupps entkamen über Neidenburg. Nun ist das Loch verstopft. Ein großer Teil der russischen Armee steckt noch in den Wäldern und Sümpfen, die die zwischen Allenstein, Rosenstein, Neidenburg, Willenberg und OrtelSburg gelegenen Seen umgeben. Das Schicksal der vollstän» dig umzingelten Russen ist entschieden: Gefangenschaft oder Tod.— In der ihnen noch gegebenen Lebensfrist werden sie nicht liebevoll an den Zaren denken. Als wir zurückfuhren, weideten zwischen den Toten schon etliche der wieder angetriebenen Kühe. Vernichtung und Leben! Wilhelm Düwell, Kriegsberichterstatter. Berliu, 4. September. Die„Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt zu den Vorgängen in Löwen: Gegen über verleumderischen Darstellungen der Vorgänge in Löwen waren die diplomatischen Vertreter des Reiches bei den neutralen Staaten mit Material»ur Widerlegung der gegen die deutsche Kriegsfühkung erhobenen Anklagen verschen worden. Ter Kaiserliche Gesandte im Haag war überdies beauftragt wor- den, die niederländische Regierung zu bitten, sie möge im Interesse der Menschlichkeit der belgischen Regierung dringend nahe legen, daß sie die Zivilbevölkerung von gänzlich auSsichts losem Widerstande zurückhalte. Der Königlich nieder ländifche Minister deS Aeußern hat daraufhin dem belgischen Gel sandten im Haag eine entsprechende Mitteilung gemacht, die dieser an seine Regierung weiterzugeben versprochen hat. die Verlufte üer Engländer. Die„Times" bezeichnen die Verluste der Engländer als sehr ansehnliche. Viele Regimenter sind vernichtet, der größte Teil der Offiziere verloren. London, L September.(23. T. L.) Das Pressebureau gibt eine weitere vom britische« Hauptquartier übermittelt« Berlustliste bekannt, in der 18 Offiziere und 62 Unter- osfizirrr und Mannschaften als tot, 78 Offiziere und312 Unteroffiziere und Mannschaften alS verwundet und 86 Offiziere und 4672 Unteroffiziere und Mannschaften als»ermißt aufgeführt werden. Zrankreich und England. Mailand, 4. September. Die„Perseveranza" bemerkt: Der Artikel der„TimeS", der die Franzosen zum Wider stand bis zum Aeußersten in der Aussicht auf rusfische Hilfe auffordert, enthüllt mehr das Interesse Englands an einer Verlängerung des Krieges, als den Eifer für Frankreich selbst. DaS Ziel Englands ist in der Tat dieZerstörung des Seehandels Deutschlands und die Eroberung seinerbe st enKolonien. TS ist daher natürlich, daß solange dieses Ziel nicht erreicht ist, England nicht wünscht, daß Frankreich zum Frieden neige, selbst wenn es erschöpft ist. Die Franzosen jedoch sollten sich ftagen, ob es für sie nützlich ist. unbegrenzt enorme Opfer an Blut auf sich zu nehmen und die Friedens« be dingungen zu erschweren, damit Großbritannien schließlich seine Vorteile finde. Frankreich würde dann für seine Verbündeten be zahlen müssen. In öer Gstgrenze. IX. ftuf üem Schlachtfelüe. Hohenstein, 86. August 1914. In der Frühe des Sonntags nach der bedeutungsvollen Schlacht zwischen Allenstein und Hohenstein fuhren wir hinau» auf daS Schlachtfeld. Auf der Chaussee dorthin ist es schon sehr lebendig. MilitärautoS fahren hin und her, Soldaten kommen vom Schlacht- feld zurück. Flüchtlinge, mit Sack und Pack, mit lebendem und totem Inventar, streben wieder dem verlassenen Heim zu; viele Schaulustige find ebenfalls au�dem Wege zum Schlachtfelde. Un- ausgesetzt wirbeln Staubvolken auf; die ganze Gegend ist wie mit einem Tuch von Staub überzogen. Jedesmal, wenn ein Auto oder eine Kavalkade von Reite«? vorbeirast, glaubt man heiße Dampf- Wolken zu schauen, die eine mächtig arbeitende Lokomotive cm& pufft. Schon 15 Kilometer von Hohenstein entfernt stoßt man au? die ersten Zeichen der Verwüstung und des Grauens. Zunächst sind eS verlassene und ausgeraubte Anwesen. Bald folgt ein niedergebrannte» Hau?. Noch glimmen darin Reste von Balken. Tann stoßen wir auf ein erschossene» Pferd, das den Kopf aufwärts gereckt hat. Auf der anderen Seite der Chaussee ist ein augenscheinlich in wilder Hast verlassenes Lager der Russen. Taufende von Konservenbüchsen, Haufen von Zucker, Kaffee, Tee, Hefe und sonstigen Lebensmitteln liegen umher. Schon sieht man Menschen, die dort nach noch Brauchbarem herumstöbern.... In wenigen Augenblicken wird daS Bild grausiger: ein toter Russe liegt da, etwas weiter wieder einer, dann werden eS mehr, immer mehr, schließlich sehen wir sie übereinandergeschichtct liegen. Ganze Berge sind eS. Und auch das Feld auf beiden Seiten der Chaussee ist mit Toten bedeckt. Auf den Aeckern links von Hohenstein liegen auch noch tote deutsche Soldaten. Sie sind meistens mit einem Tuch oder Stroh bedeckt, während man bei den Russen noch die von wahnsinnigem Schmerz verzerrten Gesichter sieht, soweit Blut und Schmutz die Züge noch erkennen lassen.... Wir wandern in da» Städtchen Hohenstein hinein— ein Trümmerhaufen I Leergebrannt ist die Stätte, wilder Stürme rauhes Bette. Fast kein Hau« ist vom Feuer verschont geblieben. Von ganzen Reihen ehemaliger Wohnstättcn stehen nur noch die Umfassungsmauern. Junkengarben und Rauchwolken steigen auf und bilden mit den aufgewirbelten Staubwolken ein atem- beklemmendes Gemisch.- Zwischen den glühenden Trümmer- Haufen und auf der Straße liegen tote, halbvcrkohlte russtsche Sol- daten. Sie fanden hier ein fürchterliche» Grab.... An emem Hausrest hängt noch unversehrt ein Schild: Franz Brauer, Hotel- �'�Für Fremde ist Hohenstein unwohnlich geworden. Aber von de« geflüchteten Einwohnern kehren schon einige zurück. � Wenn nicht äußerste Vorsicht bei dem Gebrauch des sicher verbuchten Wassers angewandt wird, dann können die Hohensteiner noch von einem bösen Sterben heimgesucht werden! Vom militärischen Standpunkt aus betrachtet, war die ge- wonnene Schlacht ein Glanzstück. Tüchtige Arbeit leistete u. a. eine gemischte Landwehrbrigade. Sie hielt den Fe«nd zurück, der nach Nordwest durchbrechen wollte. Als vom Süden und Norden Unter- stützung eingriff, wurde der vielfach überlegene Feind m die F uch geschlagen. Viele Russen fanden den Tod in den östlich von Hohenstein gelegenen Seen. Viele Tausende von jhnen wurden ge- fangen Lenpmmsi, S�recklich groH ig dßi ß# gefallenen. vom österreichisch-montenegrinischen Kriegsschauplatz. Ein Erenzgefecht bei öilek. Wie«, 3. September.(W. T. B.) Auf dem Kriegsschau- platz am Balkan brach die von Generalmajor von Pongracz befehligte dritte Gebirgsbrigade, die schon einmal einen kühnen Vorstoß in das rauhe kriegerische Montenegro erfolgreich durchgeführt hatte, vor wenigen Tagen von neuem gegen die auf den Grenzhöhen bei B i l e k stehenden Montenegriner vor, warf die an Zahl überlegenen feindlichen Kräfte in mehr- tägigen heftigen Angriffen zurück, nahm ihnen dabei auch ein schweres Geschütz ab und degagierte durch die kühne Tat, d i e v o n d e n M on tene gri n ern bedrängte Grenz- b e f e st i g u n g. Der Stellvertreter deS Chefs des Generalstabs von Hoefer, Generalmajor. der Seekrieg. Die Minengefahr in öer Nordsee. Amsterdam, 4. September.(W. T. B.) Nach hier vor- liegenden Meldungen berichten englische Blätter, daß ver- schiedene Schiffe in der Nordsee auf Minen gestoßen sind. Ein schwedischer und ein dänischer Dampfer seien einige Meilen vor der Mündung des Tyne gesunken Sin Manifest öer französischen Sozialdemokratie. Die sozialistische Partei hat den Eintritt von Marcel Sembat und JuleS GueSde in das Kabinett Viviani in einem Manifest begründet, in dem eS heißt: .DaS Oberhaupt der Regierung war der Ansicht, daß für die Or ganisativn eine» Kampfe», der mit größter Hartnäckigkeit geführt werden muh, die Zusammenarbeit aller notwendig sei, und vor allem auch die Mitwirkung jener, die zur EntWickelung des Proletariat» die Unterdrückung de» Despotismus für notwendig halten. Der Präsident wußte, daß zu allen Zeiten in schwerer Stunde, 1793 wie 1879, gerade jene Menschen, gerade jene Sozialiften, gerade jene Revolutionäre eS waren, in die die Nation ihr Vertrauen setzte. Ohne erst eine Kundgebung de» Volkswillens abzuwarten, hat sich der Chef der Regierung an unsere Partei gewandt, und unsere Partei hat geantwortet:„Wir sind bereit!" In diesem Sinne sind unsere Freunde in die Regierung eingetreten. Sie sind sich deS gewaltigen Werke» bewußt, da» sie durchzuführen haben, und sie werden vor allem er. reichen, daß dem Lande die Wahrheit gesagt wird Sie werden den Mut und den Willen de» Lande» zum Siege auf. rechterhalten und entwickeln, indem sie ihm volles Vertrauen in die Aufrichtigkeit der Regierung geben. Wir werden die Er- Hebung derMaffe ins Werk setzen, wir werden Sorge tragen, daß keine Kraft, kein guter Wille ungenutzt bleibe. Wir werden die Quellen überprüfen, aus denen unsere Bewaffnung, aus denen unsere Versorgung kommt, und uns bemühen, sie zu vermehren. Von Tag zu Tag soll die Zusammenarbeit aller verfügbaren Kräfte, soll auch die Erzeugung von Munition und Waffen intensiver wer- den. Nur ein Wille, frei von Vorurteilen, einzig und allein geführt von der Rücksicht auf das Heil deö Landes, nur eine ungeheuere Anspannung der Organisation kann die nationalen Energien zum höchsten Grad ihrer Nutzbarkeit führen. Da ist die Anwesenheit unserer Freunde im Schöße unserer Regierung für alle eine Gc- währ, daß die republikanische Demokratie bereit ist, bis zum letzten Blutstropfen zu kämpfen. Das Manifest schließt: Die ersten Prüfungen und der Enthu- siasmuZ der Mobilisierungstage geben uns die Gewißheit, daß wir nicht nur für den Bestand de» Vaterlandes, nicht nur für die Größe Frankreichs, sondern für die Freiheit, für die Republik, für die Zivilisation kämpfen. Wir kämpfen, damit die Welt, befreit von der erstickenden Umarmung des Imperialismus und allen Kriegsgreueln, endlich den Frieden in der Achtung vor den Rechten aller genieße. Diese Ueberzeugnng werden die sozialistischen Minister der ganzen Regie- rung einflößen. Sie werden so die Arbeit des Kabinetts beleben, sie werden diese Ueberzeugung aber auch der heroischen Armee mit- teilen, in der heute die Blüte der Nation kämpft. Und durch ihre Ausdauer, durch ihren Schwung der Begeisterung werden sie zugleich das Heil des Vaterlandes, den Fortschritt der Menschheit sichern," politische Üebersicht. Gegen die Gleichberechtigung! Herr Landrat a. D. v. Dewitz, Mitglied des Abgeord- netenhauses und fruchtbarer Journalist zur Versorgung von Kreisblättern, stellt im roten„Tag" tiefgründige Betrach- tungen an über die Zukunft der Sozialdemokratie. Wir gönnen ihm dieses harmlose Vergnügen. Nur einen Satz inüssen wir herausheben. Herr v. Dewitz will„keinen Zweifel darüber aufkommen lassen, daß selbst d i e prompte, gemeinsam mitdenübrigenVolks- genossen betätigte Erfüllung der schwer st en taatsbürgerlichcn Pflicht gegenüber dem äußeren Feind die Sozialdemokratie den bürgerlichen Parteien für den Innen st aat nicht gleichwertig macht, solange sie nicht ihr kom- munistisches Programm begräbt". Wir sind einigermaßen erstaunt, solche Aeußerungen zu hören, denn sie könnten geeignet fem, der Begeisterung für bie Verteidigung des Vaterlandes zu schaden. Die Arbeiter- schaff erwartet selbstverständlich, daß eS nach dem Kriege keine deutschen Staatsbürger minderen NechtS mehr gsbsv vLrjj,.. Ausländische Enten. Die„Vossische Zeitung" wußte dieser Tage zu berichten, daß die Abgg. Südekum, Haase und Ledebour eine Konferenz mit der Leitung der italienischen Sozialdemokratie gebabt hätten und dort schroff zurückgewiesen worden seien. Diese Meldung muß unrichtig sein, da die Genossen Haase und Ledebour, mit denen wir in Ver- bindung treten konnten, seit dem Kriegsausbruch keinen Tag Berlin verlassen haben. In der ausländischen Presse ist ein anonymes Manifest er« schienen, das den Anschein erwecken soll, daß der deutsche sozialistische Leseklub in Paris„nach der allgemeinen Mobilisation" Stellung gegen Deutschland genommen habe. Es mutz festgestellt werden, daß sofort nach der Mobilmachung der Vorstand und die meisten Mitglieder des Leseklubs in die Heimat zurückgekehrt sind und keinerlei Manifest hinterlassen haben. Rückkehr der ostpreuhischen Flüchtlinge. Durch daS Wolfffche Telegraphenbureau wird bekannt gegeben? Unter den ostpreutzifchen Flüchtlingen, die jetzt in großer Zahl in Berlin und in den Provinzen Brandenburg und Pommern sich aufhalten, mpcht sich dieser Tage, vermutlich veranlaßt durch den Sieg bei Tannenberg und durch öffentliche Aufforderungen ein» zelner Bürgermeister, an manchen Orten ein starke» Drängen zur schleunigen Rückkehr nach ihrer Heimat bemerkbar. Demgegenüber muß davor gewarnt werden, die Rückreise ohne jede Er- kundigung an unterrichteter Stell« anzutreten; denn so erfreulich die Fortschritte unserer Waffen sind, so gibt eS doch Teile der Provinz Ostpreußen, in denen eine geregelte beruf» liche Tätigkeit wegen der Kriegsoperationen zurzeit noch nicht mög- lich ist. Wir möchten daher dringend empfehlen, vor Antritt der Rückreise zunächst durch Anfrage bei dem Ministerium des Innern in Berlin sich darüber zu unterrichten, ob. soweit die Behörde daS zu beurteilen vermag, die Rückkehr an den betreffenden Orten un- bedenklich ist. Die mannigfachen Organisationen, die sich, vornehm- lich in Berlin, mit der Jlüchtlingsfürsorge befassen, werden sicher gern bereit sein, auf Wunsch für einzelne Flüchtlinge auch diese Anftage zu übernehmen. Ostpreutzische Flüchtlinge, die nicht über Westpreußen hinausgegangen, ihren Heimatsbehörden also näher ge- blieben sind, werden gut tun, die Anfrage nicht hierher nach Berlin, sondern an da» Oberpräfidium in Königsberg zu richten. Anfragen dieser Art an Militärbehörden können nicht auf Berücksichtigung rechnen._ Die Staatsbeamten in Ostpreußen. Die„Nordd. Allg. Ztg." verkündet: „Einige Zeitungen haben versucht, da» pflichttreue und aus- harrende Verhalten einzelner oftpreutzifcher Staatsbeamter beim Einfall der Russen in Frage zu stellen. Auf Grund der amt« lichen Ermittelungen wird hiermit erklärt, daß alle derartigen Mitteilungen unwahr find. Die Tatsache, daß mehrere ostpreutzische Landräte in russische Gefangenschast geraten sind, spricht deutlicher als alle» andere für die Treue und die Pflichterfüllung unserer Beamten. Gegen die Verbreiter der unwahren Gerüchte wird nnnachficht- lich vorgegangen werden." Eigenartig mutz es berühren, daß man Mitteilungen der hier gekennzeichneten Art auch in den Berichten bürgerlicher Kriegsbericht- erstatter lesen konnte, die doch unseres Wissens einer scharfen Zensur unterliegen. Die sächsische Regierung und die KriegSuvt. In einer Sitzung des sächsischen Mmsteriums wurde beschlossen, daß zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und zur Gewährung von Zuschüssen an die Familienangehörigen der im Felde stehenden Krieger an leistungsschwache Gemeinden Darlehen aus der Staatskasse gewährt Werder� dürften. Hierfür sollen Mittel bis zur Höhe von 30 Millionen Mark zur Verfügung gestellt werden. Die Wünsche auf Einberufung des Landtags wurden nach der Meldung des amtlichen„Dresdner Journals"„hierdurch für erledigt erachtet". Aus dem Bundesrat. In der DonnerStag-Sitzung des Bundesrats wurde dem Eni- wurf einer Bekanntmachung, betreffend die Wahlen nach der Reichsversicherungsordnung, und dem Entwurf einer Bekannt- machung, betreffend Feststellung der Ortslöhne, die Zustimmung erteilt.__ Hefterreich und Manien. Wien, 3. September.(W. T. B.) Die„Politische Korrespondenz� meldet: Wie uns von matzgebender Seile mitgeteilt wird, hält die Regierung ungeschadet des gegenwärtigen Krieges alle auf Albanien bezüglichen Bestimmungen der Londoner Botschafter- Reunion aufrecht. Die Regierung ist insbesondere gesonnen, an der Neutralität Albaniens festzuhalten. Etwaige widerrechtliche Eingriffe der benachbarten Balkanstaaten in das durch Beschlüsse Europas Albanien zugewiesene Territorium könnten daher unter keinen Umständen eine dauernde Besitzergreifung darstellen. Die Regierung befindet sich auch diesbezüglich erfreulicherweise in vollster Ueberein st immung mit den Absichten der italienischen Regierung. Sozialisten in der Stadtverwaltung. Amsterdam, 1. September.(Eig. Ber.) Heute ist Genosse V l i e g e n zum Wethouder(Schöffen) der Stadt Amsterdam gewählt worden. Von den fünf Schöffen, die mit dem von der Regierung ernannten Bürgermeister die Gemeinde ver- walten, sind nunmehr zwei Parteigenossen. Der andere ist Genosse W i b a u t._ Der neue Staatssekretär. Rom, 4. September. Ter Papst hat den Kardinal Domemico Ferrata zum Staatssekretär er- nannt. Das erste Konsistorium wird vom Papste am 8. Sep- tember abgehalten werden._ Letzte Nachrichten. Eisenbahnunglück in Wien. Wien, 4. September.(W. T. B.) Bei der Einfahrt eine» Zuge» in den Südbahnhof versagte die Vacuumbremse. D e r Z u g fuhr gegen den Prellblock. Die Maschine entgleiste. Die ersten beiden Gepäckwagen und die ersten beiden Personenwagen sind völlig zertrümmert; neunzehn Personen wurden zum Teil schwer verletzt._ Ter Wahlkampf in Schweden. Stockholm, 4. Septembe'..(W. T. B.) Der Wahl« kämpf wird augenblicklich mit großem Eifer betrieben, da die Zweite Kammer binnen kurzem neugewählt wird. In den Versammlungen wurde auch die auswärtige Politik berührt. Sämtliche Parteiführer sprachen ihre Genugtuung über die Politikder voll st ä nbigen Neutralität aus, die die Regierung bei Beginn des Krieges zu wahren beschloß und deren streng« Beobachtung die Regierung nochmals ver« lichett. � 1$. Verlustliste. Generalkommando des 9. Armee!.: verw. 1 Unteroff., 1 Mann.— B. Jnf.-Div.: verm. 1 Unteroff.— 25. Jnf.-Brig.: verw. 1 Off.— 1. Garde-Rcs.-Rrg.: tot 1 Unteroff., 7 Mann; verw. 3 Unteroff., 35 Mann; verm. 2 Mann.— 2. Garde-Res.-Rcg.: tot 1 Mann; verw. 1.Off., 2 Mann; verm. 2 Mann.— Gren.-Rcg. Nr. 5: verw. 1 Off., 4 Unteroff., 38 Mann.— Ers.-Bat. Rcs.-Jnf.-Neg. Nr. 29: tot 1 Mann.— Jnf.-Reg. Nr. 21: verw. 4 Unteroff., 24 Mann.— Jnf.- Reg. Nr. 23.: verw. 3 Mann.— Jnf.-Reg. Nr. 24; verw. 5 Mann.— Landw.-Jnk�Reg. Nr. 24: verw. 2 Mann.— Jnf.-Reg. Nr. 32: tot 8 Unteroff., 6 Mann; verw. 4 Off., K Unteroff., 67 Mann.— Füs.- Reg. Nr. 37: verw. 1 Mann.— Jnf.-Reg. Nr. 45: verw. 1 Unteroff. Jnf.-Reg. 66: tot 1 Mann; verw. 1 Off., 1 Unteroff., 1 Mann.— Jnf.-Reg. Nr. 71: tot 1 Unteroff., 4 Mann; verw. 2 Off., 1 Unteroff., 12 Mann.— Jnf.-Reg. 82: tot 2 Off., 2 Unteroff., 9 Mann; verw. 1 Off., 2 Unteroff., 19 Mann; verm. 1 Unteroff., 19 Mann.— Jnf.-Reg. 83: tot 14 Off., 8 Unteroff., 58 Mann; verw. 11 Off., 12 Unteroff., 86 Mann; verm. 2 Unteroff, 62 Mann. Jnf.-Reg. Nr. 84: tot 1 Mann; verw. 1 Unteroff., 16 Mann.— Jnf.-Reg. Nr. 88: tot 7 Unteroff., 15 Mann; verw. 2 Off., 5 Unteroff., 51 Mann; verm. 12 Mann.— Jnf.-Reg. Nr. 95: tot 1 Off., 3 Mann; verw. 2 Off., 2 Unteroff., 12 Mann; verm. 7 Mann.— Ersatz-Bat. Lanbwehr-Jnf.-Reg. 116: verw. 1 Mann.— Jnf.-Reg. 113; tot 3 Off., 1 Unteroff., 5 Mann; verw. 2 Off., 2 Unteroff., 9 Mann.— Leibgarde-Jnf.-Reg. Nr. 115: verw. 1 Unteroff., 1 Mann.— Jnf.- Reg. Nr. 138: tot 3 Mann.— Jnf.-Reg. Nr. 143: tot 1 Off., 2 Mann; verw. 2 Off., 1 Unteroff., 46 Mann.— Jnf.-Reg. Nr. 145: verw. 14 Mann.— Jnf.-Reg. Nr. 146: verw. 1 Mann.— Jnf.-Reg. Nr. 150: verw. 2 Mann.— Jnf.-Reg. Nr. 165: verw. 1 Unteroff., 3 Mann; verm. 3 Mann.— Jnf.-Reg. Nr. 174: tot 1 Off. Jägerbat. Nr. 1, R a d f ah r e r k o m p.: verw. 2 Mann; verm. 1 Mann.— Jägcrbat. Nr. 4; verw. 1 Off., 1 Unteroff., 8 Mann.— Jägerbat. Nr. 7: verw. 1 Off., 4 Unteroff., 32 Mann.— Jägerbat. Nr. 9: verw. 3 Off., 1 Unteroff., 20 Mann.— Masch.-Gcw.-Abt. Nr. 5; verw. 1 Mann.— Fcstungs-Masi?.-Gew.-Abt. Nr. 12: verw. 1 Mann. Kür.-Rcg. Nr. 2: verw. 1 Off., 13 Mann.— Kür.-Neg. Nr. 3: verw. 4 Mann.— Kür.-Rcg Nr 5: verw. 1 Mann. Kür.-Reg. Nr. 6: tot 1 Unteroff.; verw. 1 Unteroff., 4 Mann.— Trag.-Reg. Nr. 15: tot 1 Unteroff.; verw. 4 Unteroff., 4 Mann; verm. 5 Mann.— Hus.- Rcg. Nr. 9; tot 2 Mann; verw. 1 Off., 1 Unteroff., 5 Mann; verm. 3 Off., 3 Unteroff., 15 Mann.— Hus.-Reg. Nr. 12: verw. 1 Unter- off., 1 Mann.— Ulanen-Reg. Nr. 5: tot 1 Mann.— Ulanen-Reg. Nr. 7: verw. 1 Off., 2 Unteroff., 8 Mann; verm. 3 Mann.— Ulanen- Reg. Nr. 11: tot 1 Unteroff., 8 Mann; verw. 1 Off., 2 Mann; verm. 1 Off., 2 Unteroff., 8 Mann.— Ulanen-Reg. Nr. 15: tot 1 Mann, verw. 1 Off., 3 Mann, verm. 3 Mann.— Inge: Reg. z. Pf. Nr. 5i tot 2 Unteroff., 3 Mann; verw. 3 Unteroff., II Mann.— Jäger» Reg. z. Pf. Nr. 8: verw. 1 Unteroff. 5. Garde-Fcld-Art.-Rcg.: verw. 1 Mann.— 1. Gardc-Ncs.-Feld- Art.-Reg.: tot 1 Mann; verw. 1 Off., 1 Unteroff., 12 Mann.— 3. Garde-Res.-Feld-Art.-Rcg.: tot 2 Mann; verw. 1 Unteroff., 15 Mann; verm. 2 Mann.— Feld-Art.-Reg. Nr. 3: verw. 1 Mann.— Feld-Art.-Rcg. Nr. 5: verw. 2 Off., 3 Unteroff., 20 Mann.— Jeld- Art.-Reg. Nr. 14: tot 3 Mann; verw. 3 Off., 7 Unteroff, 23 Mann; verm. 1 Mann.— Feld-Art.-Rcg. Nr. 15: verw. 3 Mann.— Feld- Art.-Rcg. 19: verw. 1 Mann.— Feld-Art.-Reg. Nr. 59: verw. 1 Mann.— Feld-Art.-Rcg. Nr. 76: tot 6 Mann, verw. 5 Mann.— Feld-Art.-Reg, Nr. 54: verw. 7 Manv.— Futzart.-Rez. Nr. 9: verw. 1 Mann. Pionier-Bat. Nr. 2: verw. 1 Off., 1 Mann.— Pionicr-Bat. Nr. 4, 3. Pionicr-Fcldkomp.: tot 1 Unteroff. 3 Mann; verw. 1 Unter- off.— Pionicrbat. Nr. 7: verw. 1 Unteroff.— Pionicrbat. Nr. 8; verw. 1 Mann.— Pionierbat. Nr. 14; verw. 1 Unteroff., 1 Mann.— Pionierbat. Nr. 16: verw. 1 Mann.— Pionicrbat. Nr. 24: verw. 1 Unteroff., 3 Mann.— Pionierbat. Nr. 27, 1. Fcldkomp.: tot 7 Mann; verw. 3 Off., 10 Unteroff., 60 Mann; verm. 4 Mann.— Bezirkskommando: verw. 1 Mann.— Gardc-Res.-Kosps, Sanitätskomp. 3: verw. 1 Mann. G » G4 Spittelmarkt Belle- Alliancestr. Gr.Frankfnrterslr. BruDnenstr. Koitbnser Damm Wümersdorferstr. Neu eröffnet: Charlottenburs, Wilmersdorferstraße 118-119 I Kartoffeln I 38 »"!!!!»"!!!!""V Mm Ä IS Pfund 4# � Pf. Teewurst........... Grobe Mettwurst pfundl.is Mettwurst(.BMh.8r."n.MM l.io Landleberwnrst Pfand 85 Rot- oder Zwiebelworst Pfand 55"• Schinkenspeck p/und 1,20 Schinkenecken �95». Nusschinken.. Speck, mager. Speck, fett....... I Bratenschmalz I ö TPR H -) Pfund g Pf. h Pfand H.35 Pfund 1.10 Pfund 95 Pf. 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Stettiner Säugern und Theater. H.& P. Uder, lÄV*; Tabak-ft 15,75 M. beträgt. Krankenzuschuß wird m Munft nur an MU- glieder, die mehr als 250 Beitrage geleistet �ben. pro Tag l M. gezahlt. Bei halben Tagesschichten oder be. dreit-Mg-r Beschaft- gung in der Woche sowie bei wechseffeitigem Aussetzen von ie einer Woche wird innerhalb 14 Tagen für Arbe tStage Unter- stützung gewährt und% ein gewöhnlicher Beitrag zu le f• Verständlich werden diese Maßnahmen, wenn man B«ucks,ch. tigt, daß nach einer am 15. August ailfgenommenen Etat,, e sick. über 59 000 Mitglieder erstreckt. 20 Proz. Zum Heere angezogen. 3 Proz. krank, 25 Proz. arbeitslos waren und 12 Proz�auSse�m, so daß aus 40 Proz. zahlende Mitglieder vorhanden wareg, Seit- dem hat sich aber die Arbeitslosigkeit in Berlin noch bedentend gesteigert. In der letzten Juliwoche wurden vom Verband an 688 Mitglieder 7799,— M., vom Berliner Verein an 731 Mitglieder 3416,50 M., zusammen 11215,50 M. Arbeitslosenunterstützung ge- zablt. In der zwditen Augustwoche erhielten vom Verband 2505 Mitglieder 30 793,25 M., vom Berliner Verein 2717 Mitglieder 13 333,25 M., zusammen 44 126,50 M. Arbeitslosenunterstützung. In der letzten Augustwoche betrug diese Unterstützung aus der Verbandskasse an 3810 Mitglieder 48 404,75 M., aus der Berliner Vereinskasse an 4060 Mitglieder 20 757,25 M., zusammen 69 162,— Mark. Es stiegen also die Ausgaben für Arbeitslose in Berlin nach Ausbruch des Krieges von rund II 000 M. auf über 69 000 M. wöchentlich, während die Einnahmen an Beiträgen von über 22 000 Mark auf rund 10 000 M. wöchentlich gesiknken sind. Dem Auf- ruf des Tarifamtcs, die Personale nach Möglichkeit weiter zu be- schäftigen und durch Aussetzen und verkürzte Arbeitszeit einen Ausgleich zu schaffen, ist von den Berliner Buchdruckcreibesitzern nur in ganz beschränkter Weise entsprochen worden. In sehr vielen Fällen wurde das Personal ans das mindeste beschränkt. In einer Reihe von Betbieben wurde das Personal sogar ohne Jnnehaltung der tariflichen Kündigungssrist sofort entlassen. Vielfach wurde von den Unternehmern die Notlage der Gehilfenschaft dazu benutzt, die Löhne zu drücken und wesentliche Verschlechterungen der Ar- beitsverhältnisse einzusühre». Jedenfalls kein Zeichen von be- soliderem sozialen Verständnis in dieser schweren Zeit. Um die Berliner Vereinskasse in den Stand zu setzen, den großen Ansprüchen gerecht zu werden, wurde vom Vorstande vor- geschlagen und von der Versammlung akzeptiert, daß den Jnva» l'.den, die aus der Verbands- und aus der Gaukasse Invaliden- geld erhalten, der Berliner Zuschuß von wöchentlich 7 M. auf 3,50 Mark gekürzt wird. Den ausgesteuerten und nichtbezugsberechtig- ten Mitgliedern(etwa 400), die von der Stadt Berlin keine Unter- stützung erhalten, soll bis auf Widerruf aus der Gaukaffe eine Extraunterstützung in Höhe der städtischen Unterstützung aus der Vereinskasse gezahlt werden. �Den Frauen der ins Feld gerückten Mitglieder soll, soweit es möglich ist, aus der Matineckasse eine kleine monatliche Unterstützung gewährt werden. In der lebhaften Diskussion wurde von allen Rednern den Maßnahmen der Gauvorsteherkonferenz sowie den Vorschlägen des Gauvorstandes zugestimmt. Es wurde dabei auch bedauert, daß der städtische Zuschuß bei über 12 M. Gewerkschaftsunterstützung nicht mehr gewährt wird und dadurch der größte Teil unserer Mitglieder keinen städtischen Zuschuß erhält. Die Buchdrucker werden also dafür bestraft, daß sie von jeher durch große Opfer- Willigkeit und Zahlen hoher Beiträge versucht haben, Not und Elend von ibren Mitgliedern fernzuhalten und die Kommunen zu entlasten. Ein Vorschlag, den Deutschen Buchdrucker-Verein (Prinzipalsverein) zu ersuchen, aus seinem„Fonds für besondere Zwecke" Mittel zur Unterstützung arbeitsloser Gehilfen zur Ver- fügung zu stellen, wurde abgelehnt, weil nach den bisherigen Erfahrungen mit dem Deutschen Buchdrucker-Verein in dieser Be- ziehung nichts zu erwarten ist. Einmütig wurde zum Ausdruck gebracht, daß die Buchdrucker zu jedem Opfer bereit sind, um die Organisation auch in dieser schweren Zeit leistungsfähig zu er- halten._ Arbeiterwünsche in Staatswerkstätten. Man schreibt uns: In der königlichen Munitionsfabrik zu Spandau sind in letzter Zsit piel? Krauen eillllezogener Reservisten oder Landwehrleute, nach. dem sie zum Teil schon einige Wochen beschäftigt waren, Plötz li � entlasten worden, nachdem sie vom Arzt gründlich untersucht wurde:. ES handelt sich bei manchen Frauen nur um geringe Erkrankung? wie z. B. Herzfehler, Nervenschwäche usw.. bei denen sie ihrer A'- ficht nach sehr gut ihre Arbeit verrichten können, da sie zum T." schon längere Jahre in der Privatindustrie gearbeitet und ihre Pfliv: dort auch erfüllt haben. Die Betroffenen empfinden diese Mas nähme als eine Härte, um so mehr, als sie teilweise mehrere Kind.. zu ernähren haben. Andererseits muß bei der großen Arbeitslosigkett, die in Gros Berlin herrscht, auch gerügt werden, daß gleick nach Ausbruch de Krieges viele Frauen, deren Männer zum Teil schon seit Jahre in den Staatsbetrieben arbeiten und die nicht zur Fahr gerufen werden— jetzt auch in die Staatsfabriken nach Arbc lausen, wodurch ganz unbemittelten Mädchen, die zum groß.� Teil ihre Stellungen verloren haben, die Arbeitsgelegenheit g nommen wird. Es ist kaum zu glauben, welch große Anzahl von Frauen, b. vor dem Kriege sich mit etwas Heimarbeit bezw. mit einer Hau. reinigung begnügten oder auch ganz ohne Mitarbeit waren, je! plötzlich eine richtige Arbeitswut erhalten haben und täglich c Stunden und jeden zweiten Sonntag bis abends arbeiten. Manri von ihnen können sich noch kaum auf den Beinen halten. Wäre r da nicht angebracht, nach dem Rechten zu sehen und in erster Li:: nur die Ernährer ihrer Familien einzustellen und fi: die Gesamibetricbe den Dreischichtwechsel einzuführen, damit reu viele„Bedürftige" ihr Brot finden könnten? Diejenigen aber, deren Ernährer nicht eingezogen sind und nr deswegen arbeiten gehen, weil bei der langen Arbeitszeit recht vi. verdient wird, verstoßen mit dieser Handlungsweife gegen de moralische Empfinden weiter Volkslreise I Möchten diese Zeilen da: beitragen, daß nur die wirklich Bedürftigen beschäftigt werden ui. nicht ganze Familien einzelner, während andere hungernd umhc: irren. ES will doch ein jeder leben. Notstandsmastnahmen des Malerverbandes. Gleich anderen Gewerffchaftcn hat auch der Verband d? Maler, Lackierer, Anstreicher usw. besondere Maßnahmen getroffer um die Arbeitslosen, deren Zahl infolge des Krieges ungeheu: gewachsen ist, möglichst lange unterstützen zu können. In ein? am Donnerstag abgehaltenen SektionSversammlung der Lackier? trug Klotz die vom Verbandsvorstand und Beirat beschlossen. Notstandsmaßnahmen vor. Tie Kranken-, Reise- und Maßretr lnugsunterstützung werden aufgehoben, eS wird nur noch eine eir heitliche Arbeitslosenunterstützung gezahlt. Demgemäß fallen au. die höheren Beitragsklassen fort. Alle Mitglieder, mit Ausnahm derjenigen, welche der Vorklasse angehören, zahlen den Beitrag d? ersten Klaffe, der für Berlin 80 Pf. beträgt. Wer weniger all 3 Mk. täglich verdient, zahlt den Beitrag der Vorklasse(50 Pf. Untcrstützungsberechtigt ist, wer dem Verband 14 Monate angehör und seit dem 1. April 1913 60 Wochenbeiträge bezahlt hat. T Unterstützung wird vom siebenten Tage der Arbeitslosigkeit o auf die Dauer von 4 Wochen gewährt und beträgt für Verheiratet 85 Pf., für Ledige 70 Pf. pro Tag. In der Vorklaffe erhalten Ver heiratete 60 Pf., Ledige 50 Pf. täglich. Das Sterbegeld betrag 15 M. nach einjähriger Mitgliedschaft und steigt auf 60 M. nah zehnjähriger Mitgliedschaft. Beim Sterbefall eines verheirateter zur Fahne einberufenen Mitgliedes wird der Witwe eine Unter stützung von 15 M. gewährt. Tiefe Maßnahmen find getroffer im Hinblick auf die allgemeine Notlage durch die durch die vor jährigen schweren Kämpfe des Verbandes ungünstig beeinflußter Kaffenverhältnisse. Der Vorstand erwartet, daß die Kollegen dies im Interesse der Allgemeinheit beschlossenen Mahnahmen anerkenn? und der Organisation auch in der schweren Zeit treu bleiben. Die Versammlung hatte gegen» die Beschlüsse der Verbands� leitung nichts einzuwenden. /In die /lrbeiterschast. Trotz unserer unermüdlichen Friedensarbeit ist der Weltkrieg entbrannt. Alle seine Begleiterscheinungen machen sich den Völker, fühlbar. Auf den Schlachtfeldern liegen die Leichen der Gefallenen dringen die Schmerzensrufe der Verwundeten zum Himmel. Lände. und Städte sind verwüstet und zerstört. All die Güter, die friedlich-. Kullurarbcit in jahrzehntelangem Fleiß geschaffen hat, scheinen gc fährdet. Da? arbeitende Volk hat den größten Teil der Streiter stellen müssen, die jetzt draußen ihre Pflicht tun. Die daheim Gebliebenen aber lernen jetzt an ihrem Leibe die Wirkungen des Kriegs kennen: Arbeitslosigkeit, Not und Elend gesellen sich zur Sorge um die draußen vor dem Feinde Stehenden. Schwer zu leiden haben in diesen ernsten Tagen auch die Organisationen, die sich die Arbeiterklasse aus eigener Kraft geschaffen hat, und deren»Arbeit zur Erhaltung unserer VolkSkraft heute nötiger ist als je. Diese durch den Krieg erzeugten Erscheinungen legen allen denen, die es ernst mir der Sache der Arbeiterbewegung nehmen, die Pflicht auf, auch mitten im Schlachtendonner und Siegesjubel daran zu denken, daß der Krieg nicht um des Krieges willen geführt. daß unsere nationale Kultur und die Kultur der ganzen Menschheit nicht durch Blut und Rauch erstickt werden darf. Der Bezirks-Bildungsausschuß Groß-Berlin begrüßt es daher mit Freuden, daß der Verband der Freien Volksbühnen in diesen von Kriegslärm erfüllten Tagen sich der Kulturaufgabeu der Arbeiterklasse bewußt bleibt und durch Veranstaltung von Volkskun st- Abenden der Kunst und dem Volke zugleich dienen will. In der Not, der Unrast und den tausendfachen Sorgen dieser eisenschweren Zeit soll der arbeitenden Bevölkerung an diesen Abenden Gelegenheit geboten werden, beim Anhören echter, edler Kunst Erhebung, Trost und seelische Ruhe zu finden. Au den kommenden trüben Herbstabenden soll eine Stätte vorhanden sein, an der die Stimme edler Menschlichkeit vernommen werden kann. Wir erwarten daher von der Arbeiterschaft, daß sie recht zahlreich diese Bolkskunstabende besuchen und für den Besuch unter ihren Freunden und Bekannten eifrig werben. Der geringe Eintrittspreis(10 Pf.) ermöglicht wohl einem jeden, sich einige Stunden der Erhebung und des Trostes zu gönnen. Es ist selbstverständlich, daß in diesen schweren Zeilen, in denen Rot, Sorgen und Entbehrungen in vielen Arbeiterwohnungen ständige Gäste sind, nicht Wert auf ein festtägliches Gewand gelegt werden kann. Komme jeder, wie es ihm möglich ist, aber komme er mit empfänglichem Herzen. Sorgen wir dafür, daß diese Volkskunstabende nicht allein jedem Einzelnen Erquickung und seelischen Gewinn bringen, daß durch sie vielmehr auch die Kunst, die Kultur und die großen kulturellen Aufgaben der Arbeiterbewegung gefördert werden. Ter Bezirts-BUdungsausschuß der Groß-Bcrlincr Arbcitrischaft. * Tie erste Reihe der Volkskunstabende beginnt am Sonntag, den 6. September, mit einem Konzert im BÜFg?rsaal des Rathauses. Arn 7., 9, 11., 14, 16. und Id. SeptemKer folgen weitere Abende in den Aulen folgender Schulen: Albrecht st rahe 27; FriedrichS-Gymnasium, Bochumer Straße 3; Friedrich-Werdersches Gymnasium, Pynkstraße 19; Lessing-Gymnasium, K o p p e n st r. 75; Andreas-Realgymnasium, Dresdener Straße 112; Luisenstädtische Oberrealschule, Steglitzer Straße 8a; Körner Realschule, König- st raße 15/13; Bllrgersaal des Rathauses. Eintrittspreis 10 Pfennig. Im Rathause keine Abendkasse. Rauchen der- boten. Kein Ausschank. Anfang überall 8 Uhr abends. Eintrittskarten sind an folgenden Stellen zu haben: Nordwest: Gotzkowskystraße 10 bei Becker.— Oldenburger Straße 10, Restauration von Pärsch.— Lübecker Straße 29, Konsum- genossenschaft.— Dorotheenstr. 79, Geschäftsstelle der akademischen Unterrichtskurse, wochentäglich von 5—8 Uhr. Norden: Togostr. 4, Konsumgenossenschaft.— Malplaquet- strahe 14, Buhk.— Gerichtstr. 19, Nestauration Friedrich.— Koloniestr. 139, Konsumgenossenschaft.— Hussitenstr. 53, Konsum- genossenschaft.— Schlegelstr. 9, Restauration Dams.— Brunnen- straße 150, Restauration Diescler.— Veteranenstr. 0, Fischer.— Schivelbeiner Str. 9, Konsunigenossenschaft.— Lychener Str. 19, Konsumgenossenschaft.— Weißenburger Str. 60. Hasel.— Linien- straße 227, Geschäftsstelle des Verbandes der Volksbühnen.— Linienstr. 83/85, Deutscher Metallarbeiterverband(Zimmer 2—3), von 9-1 und 4-7 Uhr. Zentrum: Alexanderplatz, Kaufhaus Hermann Tietz, Theaterkasse. Nordost: Landwehrstr. 3, Schrolle.— Hufelandstr. 30, Zigarrengeschäft Schneider. O st e n: Grüner Weg 15, Konsumgenossenschaft.— Stralauer Platz 10/11, Bureau des Wahlvereins(9—1 und 5—7 Uhr).— Frankfurter Allee 109/112, Kaufhaus Hermann Tietz.— PeterS- bürg er Platz 4, Spedition dcS B„orwärtS".— Kopernikusstr. 3, Konsumgenossenschaft. Südost: Rungesir. 80, Zigarrengeschäft Baumann.— Köpenicker Str. 68, Volksbühnenbuchhandlung.— Engelufer 15, Zigarrengeschäft Horsch.— Admiralstr. 40a, Zigarrengeschäft Schulz.— Forster Str. 3, Konsumgenossenschaft.— Wrangelstr. 65, Konsum- genossenschaft. Süden: Kommandantenstr. 62, Bobsien.— Ritterstr. 15, Zi« garrengeschäft Börner.— Gräfestr. 65 a, Konsumgenossenschaft. S ü d w e st e n: Leipziger Straße(am Dönhoffplatz) Kaufhaus Hermann Tietz. Reiseburean— Kochstr. 62, Konsumgenossenschaft.— Lindenstr. 2, Zigarrengeschäft Klabunde.— Arndtstr. 29. Konsum- genossenschaft.— Hagelbergerstr. 53/54, Zigarrengeschäfi Schröder. W e st e n: Potsdamer Str. 42, Zigarrengeschäfi Martienzen.— Französische Str. 67/58, Verein der Bankbeamten. Mus Hroß-öerlin. der Ä'nüentunnel. Für die Herstellung des diergleisigen Lindentunnels unter dem Kaiser-Franz-Joseph-Platz und für die Rampe zum nördlichen Eingang des Tunnels wird eine 2619 Quadratmeter große Fläche gebraucht, die der Uni- v e r s i t ä t gehört. Ein Teil dieser Fläche wird bereits seit 29 Jahren von Gleisen der„Großen Berliner Straßenbahn' benutzt. Die Stadt will jetzt die ganze Fläche zu Eigentum erwerben, nachdem sich die Universität hat bereit finden lassen, den seit 1899 schwebenden Rechtsstreit, ob das Gelände als Bau- oder als Wegeland zu bewerten sei, im Wege des Vergleichs zu begraben. Der Kaufpreis ist auf 1 698 666,91 M. festgesetzt. Der beschleunigte Ausbau deS Krematoriums in der Ge- richtstraße ist von der Stadtverordnetenversammlung ge- nehnugt worden. Die Entnahme der noch nicht bewilligten 221 599 M.(Gesamtkostenaufwand 336 599 M.) erfolgt aus dem Vorschußkonto der Stadthauptkasse. Bei den Vor- beratungen dieses Projekts in einem Ausschusse spielte der Magistratsvertreter Stadtrat Rast eine sonderbare Rolle. Er erzählte, daß e r für den Bau nur eines Flügels sei, der einstweilen genüge, daß aber der Magistrat ihn überstimmt und beschlossen habe, den Bau gleich ganz auszuführen. Es klang so heraus, als hoffe der Stadrat Rast, der Ausschuh würde sich auf seinen Standpunkt, entgegen dem des Ma- gistrats stellen. DaS tat der Ausschuß aber nicht und stimmte dem Magistratsvorschlage einstimmig zu. Von eineni sozial- demokratischen Mitgliede wurde daS sonderbare Auftreten des MagtstratSvertreters festgenagelt. * Verschiebung der Wahlen zum Gewerbegericht. Die auf den 13. und 15. November d. I. festgesetzten Neuwahlen von Beisitzern zun: Gewerbe- gericht sollen unterbleiben und bis nach Beendigung deS Krieges hinausgeschoben werden. Die«euen Tarleheuskaffensch�ne zu 1 und S M. Die Darlehnskassenscheine zu 1 M sind 9,5 Zentimeter breit und 6 Zentimeter hoch. Sie bestehen aus einem kräftigen Hadern- Papier, das ein die ganze Fläche bedeckende», sich wiederholendes natürliches Wasserzeichen in Form eines Vierpasses von etwa acht Millimetern Durchmesser enthält. Die Vorderseite zeigt einen zwei- farbigen Untergrund in rotvioletter und grünlicher Farbe, der in vielfach verschlungenen Linienzügen und mit unregelmäßiger Be- grenzung, breit gelagert, das Mittelfeld ausfüllt. Rechts und links befinden sich aufrechtstehende Ovale, innerhalb deren auf rot- hiolettem Grunde in grüner Farbe die Zahl 1 in kräftiger Form Und darunter das Wort Mark stehen. Die Vorderseite hat in schwarzer Farbe und in dentscher Schrift, zum Teil mit reich der- »Hrten großen Anfangsbuchstaben, folgenden Aufdruck: DarlehnSkass enschein. Eine Mark. verlin, den 12. August 1914. Reichsschuldenverwaltung. " tz. Bischoffshausen Warnecke Vieregge Müller Noell« Dickhuth Springer Darunter steht auf einem mit einem feinen Muster ausgefüllten grünlichen Felde der Strafsatz. In der rechten oberen Ecke befindet sich auf einem sein gemusterten rotvioletten Felde die rote Nummer des Scheines, welche aus einer Reihennummer und einer Stück- nummer besteht. Beide Zahlen sind durch einen Punkt getrennt. Unten rechts ist' in roter Farbe und in annähernd runder Form der Stempel der Reichsschuldenverwaltung aufgedxuckt. Er zeigt den von der Inschrift Reichsschuldenverwaltung umgebenen Reichs- adler, rot auf weißem Grunde, sowie unten eine rote 1 auf weißem Grunde und zu beiden Seiten je eine weiße 1 aus rotem Grunde. Die untere linke Ecke der Vorderseite trägt einen runden Prägestempel, der innerhalb eines Perlrandes den Reichsadler mit der Umschrift Reichsschuldenverwaltung enthält. Die Rückseite ist in grüner Farbe gedruckt. Die vier Ecken der Rückseite tragen aus weißem Grunde je eine kräftige 1. Zwischen diesen Zahlen befindet sich auf den beiden kurzen Serien des Scheines in der Mite das Wort Mark in deutscher Schrift. Ueber dem Mittelstück steht in ge- bogener Linie und in deutscher Schrift das Wort Darlehenskassen- schein und darunter ebenso die Zeile Eine Mark. Die Darlehenskassenschcine zu 2 Mark unterscheiden sich von denjenigen zu 1'Mark durch die Zahl und ferner durch folgende Merkmale: Das Feld, auf dem der Strassatz steht, ist rötlich. Die rote Rummer des Scheine» befindet sich m der rechten oberen Ecke auf grauem Felde. Der Reichsadler ist hell auf rotem Grunde ge« prägt. Die Rückseite ist in rötlicher Farbe gedruckt. Lichtenbergs Mahnahmen gegen die Kriegsnot. In der Lichtenbcrger Stadtverordnetenversammlung am Ton- nerstag kam es teilweise zu heftigem Meinungsaustausch über die Frage der A r b e i t S l o s e n f ü r s o r g e. Unsere Fraktion hatte beantragt, die für Kriegsunterstühungen bereitzustellenden Mittel von 500 000 auf 800 000 Mk. zu bemessen und u. a. auch die Für- sorge für die Arbeitslosen mit in den Aufgabenkrcis der eingesetzten Notstandskommission einzubeziehen. Diese Kommission hatte sich nun über Richtlinien geeinigt, nach denen die Unterstützung an Arbeitslose gewährt werden soll. Die Unterstützungssätze sind in einem Tarif festgelegt; sie sollen betragen a) für Einzelpersonen 7 Mk.; b) bei Eheleuten für den zweiten Ehegatten wöchentlich 3 Mk., so daß ein kinderloses Ehepaar eine Unterstützung von 10 Mk. wöchentlich, also etwa 45 Mk. monatlich erhalten würde; c) für jedes Kind wöchentlich 1,76 Mk., so daß für eine Familie mit einem Kinde eine monatliche Unterstützung von etwa 52 Mk., für eine Familie mit 2 Kindern etwa 60 Mk., für eine Familie mit 3 Kindern etwa 68 Mk., für eine Familie mit 4 Kindern etwa 75 Mk. gezahlt werden würden; cl) der Höchstbetrag, der an eine Familie zu zahlenden Unterstützung soll wöchentlich 18 Mk., monatlich 80 Mk. nicht übersteigen; e) auf die Beträge dieses Tarifs sind die gc- währten Lebensmittel und Speisemarken ihrem Werte nach anzu- rechnen. Der gewährte bare Geldbetrag soll in der Regel ein Drittel der gesamten Unterstützung ausmachen. Gegen diese Vorschläge richteten sich eine Reihe von Anträgen des Stadtv. Schachtel. Auf Anfrage teilte Oberbürgermeister Ziethen mit, daß an die Familien der zu den Fahnen Ein- berufenen bisher— September teilweise mit einbegriffen— 94 000 Mk. gezahlt worden seien. Erforderlich würden sein, falls der Landsturm in größerem Umfange eingezogen werde, monatlich etwa 126 000 Mk. Der Mietszuschutz, der auch gewährt werden müsss, dürfte auf zirka 102 000 Mk. zu bemessen sein. In Summa kämen also 228 000 Mk. pro Monat in Betracht. Für die Arbeits- losen seien bisher 19 000 Mk. verausgabt worden. Die Sätze der Kommission zugrunde gelegt und die Zahl der Beschäftigungslosen auf 4600 geschätzt, sei mit 270 000 Mk. Unterstützung und 76 500 Mark Mietszuschuß im Monat zu rechnen. Die Gesamtaufwen- düngen würden sich demnach auf rund 550 000 Mk. im Monats- durchschnitt belaufen. Stadtv. Schachtel benutzte nun diese Mit- teilungen, um gegen die„weit über alles Matz hinausgehenden' Unterstützungssätze der Kommission Sturm zu laufen. Seine An- träge bezweckten nicht nur eine beträchtliche Herabsetzung der an die Arbeitslosen zu gewährleistenden Beträge, sondern sie suchten auch noch durch allerhand Schikanen den Bedrängten die Iwan- spruchnahme der Unterstützung zu verleiden. Unter anderem wollte er eine schriftliche Erklärung von jedem fordern, ob er oder seine Familienangehörigen irgendwelche Ersparnisse haben; wer eine un- richtige Angabe hierüber mache, sei de? Betrugs schuldig. Gegen solche Zumutungen wendeten sich die Redner unserer Fraktion mit aller Schärfe. Die Schachtelschen Anträge wurden darauf von der Mehrheit verworfen, bis auf einen, dem auch unsere Vertreter zustimmten, nämlich, daß die Unterstützung nicht weitergezahlt wird, wenn eine angebotene Arbeitsgelegenheit ausgeschlagen wird. Der Magistrat nahm eine weit verständnisvollere Haltung ein, als die Gruppe der Haus- und Grundbesitzer. Ganz richtig betonte der Oberbürgermeister, daß die Unterstützung doch nicht nur so hoch sein müsse, um die'Leute vor dem Verhungern zu bewahren. Und Stadtrat Dr. Maretzky betonte, eS dürfe nicht gleichgültig sein, ob die Arbeiterschaft in ihrer Leistungsfähigkeit wenigstens an- nähernd auf ihrem bisherigen Punkt erhalten bleibt oder nicht. Lichtenberg als einer der größten Arbeitervororte habe die Ver- pflichtung, vorbildlich vorzugehen. Wirtschaftlich kämen die höheren Unterstützungen auch denen zugute, über deren Notlage gerade von der Schachtelgrupe vielfach geklagt werde, den Handwerkern, Ge- werbetreibenden usw. Dennoch fanden diese Vertreter den Mut, mit wenigen Ausnahmen gegen die Kommissionsbeschlüsse zu stim- men, die aber trotzalledem erfreulicherweise eine Mehrheit fanden. » Von den vielen anderen Vorlagen sei noch die über die Er- richtung de» Spiel- und Sportplatzes in der Herzbergstraße um deswillen erwähnt, weil hier der Magistrat eine Stellung gegenüber den Arbeiterturn- und Sportvereinen offenbarte, die schwer zu be- greifen ist. Auf eine Anfrage unserer Genossen erklärte der Ober- bügermeister, der Platz solle allen Vereinen zur Vefügung gestellt werden, die keine parteipolitischenTendenzen verfolgen. Damit vertrat daS Oberhaupt eine Auffassung, die es früher nicht einnehmen wollte; der Oberbürgermeister trägt somit erst recht Zwiespalt in weite Kreise der Bevölkerung. Bei den vorzunehmen- den Wahlen wurde an Stelle des Genossen John Stadtv. Dannc- berg zum Stadtverordnelenvorsteher für die Dauer der gleich- zeitigen Behinderung des Direktors Plonz und des Genossen Grauer gewählt. Und bei der StädtratSwähl konnten sich die Bürgerlichen nicht entschließen, uns einen Sitz zuzugestehen, obwohl unser An- spruch daraus nur zu gut begründet ist. Zur Linderung der Arbeitslosennot in Wilmersdorf wird»nS geschrieben: Bisher war in„der reichsten Stadt Preußens', als die man sich immer gern bezeichnete, keine Rede davon, der Linderung der Not näher zu treten. Noch am Donnerstag voriger Woche, als Vertreter der Unterkommission der Ge« werkschaften dem Dezernenten des Magistrats, Herrn Stadtrat Steinborn, die inzwischen m Berlin zum Beschluß erhobene Vorlage zur Unterstützung der Arbeitslosen und Kleingewerbetreibenden unter- breiteten und um Einführung einer solchen Unterstützung auch für Wilmersdorf baten, war vom Magistrat nur eine Be- fchäftigung von Frauen und Mädchen geplant. Den Herren Stadtverordneten ist gestern die Vorlage ebenfalls zu- gesandt worden. Wie nun aus dem gestern veröffentlichten Aufruf des Magistrats ersichtlich ist, will dieser durch eine Zählung der Erwerbslosen zunächst eine Uebersicht über die Zahl derselben ge- Winnen. Hoffentlich ist diese Zählung in kürzester Zeit erledigt und veranlaßt den Magistrat zu durchgreifenden Maßregeln. Um die Herren von ihrer irrtümlichen Meinung, in Wilmersdorf sei die Not gar nicht so groß, endlich abzubringen, versäume niemand, der unter die Bestimmungen des Aufrufes fällt, sich rechtzeitig, daS heißt bis spätestens Dienstag, den 8. dieses Monats, zu melden. » Neue Volksspeisehallen. Die Stadt Wilmersdorf hat neben den im Hause Pfalzburger Straße 39, Ecke Lauenburger Straße, bereits bestehenden„Berlin- Wilmersdorfer Speiseballen(unter städtischer Aussicht)" am 3. Sep- tember zwei weitere Volksspeisehallen eröffnet, und zwar eine für den Orlsteil Halensee, auf dem Grundstück Henrieltenplatz, Ecke Georg-Wilhelm-Straße 1, die zweite, für die Beioohner des Kaiser- Platzvierteis, auf dem Grundstück Kaiserallee 61/62(Stadtpark). Die Versorgung mit einfacher, nahrhafter MittagSkost zum Preise von 20—30 Pf. ist wiederum der Volks-Kaffee- und Speisehallengesell- schast in Berlin übertragen. Die Gemeindevertretung von Rieder-Schönhausen beschloß, den zum Heere»inberusenen Gemeindeangestellten folgende Bezüge zu ge- wähfen: Die Beamten erhalten das bisherige Gehalt weiter gezah lt den ständig Angestellten, wozu auch die Gemeindearbeiter gehören. werden 50 Proz. ihres Gehaltes gewährt, für Kinder noch 5 Proz. extra. Die Eltern und Geschwister der zuletzt genannten erhalten im Vedürfnisfalle bis zu 50 Proz. des Gehalts, wenn sie bisher von den Kriegsteilnehmern unterstützt wurden. Den Eheftauen der Schul« diencr wird das volle Gehalt weiter gezahlt, wenn sie die den Männern obliegenden Arbeiten verrichten. Gegen schnell fahrende Autos. Das Polizeipräsidium teilt mit: Mit der Mobilmachung hat ein überschnelles Fahren vieler Kraftfahrzeuge im Landes- polizeibezirk Berlin eingesetzt. Das Interesse der Straßen- sicherheit mußte zurücktreten, weil viele militärische Zwecke größere Beschleunigung auch für von Zivilfahrern geführte Kraftwagen erforderten. Da aber nunmehr Veranlassung zu übermäßiger Schnelligkeit nicht mehr vorliegt, muß die Be- achtung aller für den Kraftfahrzeugverkehr geltenden Polizei- lichen Vorschriften im Interesse der Straßensicherheit wieder verlangt werden. Gegen Zivilführer von Kraftfahrzeugen, die übermäßig schnell fahren, vorschriftswidrige Signalinstrumente benutzen, oder andere Verkehrsvorschriften unbeachtet lassen, wird deshalb in Zukunft wieder energisch vorgegangen werden. Kinderspiele in Charlottenburg. Die von den Helferinnen der KriegS-Hilssaktion veranstalteten Spiele weisen eine fortwährend steigende Beteiligung auf, so daß jetzt schon 143 Kinder daran teilnehmen. Auf den Spielplätzen schließen sich noch mehrere Hundert an. Der erste AuSflug findet morgen Sonntag, nach den Schießständen am Spandauer Bock statt. Treffpunkt: Luisenplotz, Denkmal. Abmarsch �/,2 Uhr. Kosten entstehen nicht. Freiwillrge Beiträge für die Kinderspiele werden in der Auskunftsstelle entgegengenommen. » Die Aushilfsstelle der KriegS-Hilssaktion befindet sich im Neubau des Volkshauses. Rosinenstr. 3, und ist an den Wochentagen nachmittags von 3—7 Uhr geöffnet. » Leistung von Nmzugshilfe. Um bedürstigen Familien den Oktoberumzug zu erleichtern, wird beabsichtigt, die Beförderung der Möbel unentgeltlich vor- zunehmen. Diejenigen Genossen, welche dabei mitwirken wollen. werden ersucht, sich zwischen 4—6 Uhr in der oben bezeichneten Aus- kunftsstell« zu melden. Auch die Anträge auf Gewährung der Um- zugshilfe werden dort entgegengenommen. Den Tod auf den Schienen suchte und fand ein unbekannter Mann von etwa 40 bis 45 Jahren. Seine Leiche wurde gestern auf dem Bahnkörper in der Nähe der Station Jungfernheide ge- funden. Nach seinem Aeußeren gehörte der Tote dem Arbeiter- stände an. Er hat dunkelblondes Haar und ebensolchen Schnurr- und Spitzbart und trug einen dunklen Jackettanzug, einen dunkel- braunen Filzhut und schwarze Schnürschuhe. Parteiveranstaltungen. «dlerShof. Die Bibliothek ist wieder regelmäßig geöffnet und zwar sür Erwachsene Montag, abends Uhr, für Kinder Sonnabend, abends st,6— 7 Ahr._ Gerichtszeitung. Ein Polizeikommissar als Zuhälter. Ueber die Verurteilung des Polizeikommissars Schmidt in Frankfurt a. M. hatten wir bereits telegraphisch berichtet. Heute geht uns ein Bericht über die Verhandlung zu. Schmidt wurde wegen Bestechung zu 2 Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust verurteilt. Auch wurden 2000 M. und ein goldenes Armband im Werte von 400 M., die eine Bordellbesitzerin dem verurteilten Polizeikommissar geschenkt hatte, für dem Staat» versallen erklärt. Die Verhandlungen fanden unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt. Die Urteilsgründe führten aus: Schon früher hat der Angeklagte, der früher in Kiel war und später nach Frank- furt versetzt wurde, Geld von einem Vordellbefiyer genommen. Er hat sich in Kiel 900 M. von solchem Manne geliehen und nur 400 M. zurückgezahlt. Eine» anderen Bordellinhaber hatte dort er in Kenntnis gesetzt, wenn er revidiert werden sollte. DieS Treiben hat der Angeklagte Schmidt in Frankfurt in erhöhtem Maße fortgesetzt. Von einer Bordellinhaberin erhielt er nach und nach 1000 Mark und eine Pelzgarnitur im Werte von 400 M. Diese Fälle stehen jedoch nicht zur Anklage, sondern nur die, welche die Mitangeklagte Bordellinhabcrin Bohnert betreffen. Hier steht nun fest: mit dieser hatte er geschlechtlich verkehrt und hat seit Sommer 1913 2000 M. bar, Zigarren und ein Armband mit Brillanten erhalten. Dia Geschenke sind ihm gegeben, damit er ein Auge zudrücke und den Bordellbetrieb fördere. DaS Bestehen des Bordells widerspricht dem Gesetz. Die Ausbeutung der Dirnen hat der Angeklagte nicht gehindert, indes ist auch das nicht zum Gegenstand des Urteils ge- macht. Anders liegt es mit positiven Handlungen, die der Ange- klagte zur Förderung des Bordellbetriebes sich hat zuschulden kommen lassen. So hat er den Mietzins eines Mädchen» brigetrieben, mehr Mädchen dort wohnen lassen, als zulässig war, eine Anzeige über die nächtlichen Vorgänge, die von einem Schutzmann erstattet war, vernichtet. Damit Mädchen für die Bordellmutter die Miete auf- bringen konnten, hat er ihnen Erlaubnisscheine zum Strichen bis 5 Uhr morgens erteilt. Mildernde Umstände konnten dem Ange- klagten nicht bewilligt werden, denn er hat nicht in Not gehandelt, trat zu den Bordellinhaberinnen in geschlechtliche Beziehungen und ließ von ihnen seiner Frau Geschenke machen. Ter nun endlich verurteilte Polizeikommissar kann von Glück sagen, daß er nicht auch wegen Zuhälterei sowohl in Frankfurt wie in Kiel angeklagt wurde. Als das Treiben des Angeklagten in der soialdemokratffchen Presse zuerst be- leuchtet wurde, erfolgt» eine Dementierung durch die Polizei. Erst geraume Zeit sjmter wurde der Polizeikommissar ver- haftet und angeklagt._ Ein netter„Arbeitswilliger". Vor der Strafkammer zu Frankfurt a. M. stand der 40 Jahre alte, wegen Betrugs, Diebstahls, Urkundenfälschung usw. mehrfach und schwer vorbestrafte angebliche Küfer Georg Bernhardt, der zwar nach seinem eigenen Geständnis bisher noch keine 5 Jahre lang gearbeitet hat, aber doch hier und da bei Lohnftreitigkeiten anderer Arbeiter den Beruf in sich fühlte, diesen in den Rücken zu falle» und hierbei den Schutzherrn anderer Streikbrecher zu spielen. Während seines längeren unfreiwilligen Aufenthalts in einem Arbcitshaufe hatte er auch die Bürstenmmherei„erlernt" und suchte und fand nun während eines Streiks in einer Frank- surter Bürstenmachcrei Beschäftigung. Seine Leistungen waren allerdings mehr als ungenügend, aber seinen Hauptzweck erreichte er damit doch, nämlich die Erschwerung der Lohnbewegung der übrigen Arbeiter der Bürstensabrik. Die Erlangung von Ver- dienstgelegenheit war für ihn mehr oder weniger Nebensache. Er glaubte seinen Unterhalt auf eine für ihn etwas mühelosere Weis« erwerben zu können, indem er seine eigene Frau zwang, sich auf der Straße Verdienst zu suchen. Die FolHe davon war eine An« zeige seitens der Frau und eine Anklage wegen Zuhälterei. Das Gericht erkannte gegen Bernhardt unter Einrechnung einer noch zu verbüßenden Gefängnisstrafe von 15 Monaten, die er sich wegen Hehlerei zugezogen hat, auf eine GcsängniSstrafe vo» einem Jahr »cht Monaten. t Ilgemeln-Uerfciiledenet Truftreie CisareneniaDrin. Quälii&t Erscheint 2 mal wöchentfich. Bezugsquellen-Verzelchniss Untenstehende Geschäfte empfehlen eich b. Einkauf. Ciocmstta Manoli-Zigaretten DandyJPf ■iiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiliiiiiriiiiiiiiiiiniiiiiiii Jetzt auch mit und ohne Hundstück E%3GH6r- ü. Cüüäiloreien �(rtruA. ! Frilj Eidiler, Bastianstr. 18. V/. Ernst, Pücklerstr. 42. Carl Feist, Frledenstr. 101. 1 Emannel Flögel, Mirbachstr. 26. 1 Paul Freitag, Stuttgarterstr. 13. E. Freyer, BlHmenfitr. 72. E-Markasitr. Br. 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Todes-Anzeigen SozljjdeniDkratischer VaUierein !. d. 4. Berl. RelEhstaBswaWkrels Stralauer Viertel. Bezirk 304. Den Mitgliedern juc Nachricht, dag unsere Genossin ?m iupsle Nieter FitedrichSselder Straße 84, gestorben ist. Ehre ihrem Andenke«: Die Beerdigung findet am Sonntag, den 6. September, nachmittags 4 Uhr, von der Halle des AndreaS-Kirch boseS in Wil- helmSberg au« statt. Um rege Beteiligung ersticht Der Toratand. SoziaidemokratlscberWalilverelD Ld.6Jerl.lleicbstagswiitiikreis. 20. Abt. Be,. 795. Am Mittwoch, den 2. Sep- tember, verstarb unser Genosse, der Lackierer ködert Grosch Plantagenstr. 18. Ehr« seinem Andenken l Di« Beerdigung findet am Sonnabend, den b. d. MtS., nach- mittags 5 Uhr, von der Leichen- Halle des Nazareth-Kirchhoses in Reinickendors-West aus statt. Um rege Beteiligung ersucht D«r Toratand. Verwaltungsstelle Berlin. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Lackierer Rodert Grosdi Gtargarder Str. 13 am 2. September an Herzleiden gestorben ist. Die Beerdigung findet am Sonnabend, den b.«eptember, nachmittags S Uhr, von der Leichen- Halle des Nazareth. Kirchhofs in Reinickendors-West aus statt. Ferner starb unser Mitglied, der Former Otto Gabbert Nollendorsstr. 5 am 2. September an Nierenleiden. Die Beerdigung findet heute Sonnabend, den 5. September, nachmittags 3 Uhr, von der Leichen- balle des Friedens- Kirchhofes in Niederschönhausen- Nordend aus statt. Ehre ihrem Andenken! Rege Beteiligung erwartet 124/16 0ie Ortsverwaltung. SozlaldemokratisElierWalilverein HieWarnini. Bezirk Friedrichshagen. Den Mitgliedern zur Nach- richt, daß unser langjähriger Ge- nosse, der Tischler Paul Puklmann verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Friedrichshagener Friedhoses aus statt. Um rege Beteiligung ersticht 241/14 Die Bezirksleitung. Spezialarzt Dr. med. WockenfnB, Frledrichstr. 125,(Oranienb. Tor) für Syphilis. Harn- u. 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Fischer;„1 eher die Seelenfähigkeit"— Gedächtnis— Phantasie— Sprache. Harmonium: Lied ohne Worte(Mendelssohn-Bartboldy). gUT" Achtung! Da die Lokale für unsere Jugendweihen in Lazarette umgewandelt sind, werden unsere am 20. und 27. September stattfindenden Jugendweihen in der Festhalle des Berliner Stadthauses, Kiosterstraße, abgehalten. v;.''* ' k,'< �.» i". 7 7••*'.-Mt.' vr-'•'ij A' 4' A'. le, 1..-*'''*•.•**• v■-* v 7"<7 :-•_....•. J-. T..'' l Geschäftszeit 9— 6 Peek& Cloppenburg BERLIN C, Eertraudtenstr. 25-26-27 Konfirmanden-Anzüge |Sonntag�8--!0j�Kj: M Kleine Anzeigen. Verkäufe. In Freie» Stunden. Wochen- schrist für das arbeitende Volk. Romane und Erzäblnngcn. Abonnements wöchentlich 10 Ps. nehmen alle Aus- gabestellen des.Vorwärts" entgegen- Probeheste gratis. ivionaisauzuge und Sommer. Ulster von ö Mari iowie Hosen von 1,50, Gebrockanzüge von 12.00, Fracks von 2,50, sowie für torvulenle Figuren. 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Tie Engländer dürfen keine Geschäfte mit Deutschen machen, keine Gelder an deutsche Unternehmungen auszahlen und keine Schecks einlösen, die Unterschriften deutscher Firmen tragen. Da der Ueberseehandel zum großen Teil iiber London geht, so werden diese Maßnahmen zunächst eine starke �tö- rung im deutschen Ueberseehandel hervorrufe». Andererseits aber kann, wenn der Krieg lange dauert, New Jork all- mählich die Stellung Londons einnehmen, indem es sich zum � internationalen Zahlungs- und Handelsplatz erhebt. Tie deutschen Unternehmungen werden jetzt mit den amerikani- scheic Geschäften engere Verbindungen anknüpfen, sich in der ganzen weiten Welt Tollarwechsel und Schecks ausstellen lassen, und mit diesen auch zahlen, die doch während des Krieges gewiß besser als selbst englische Pfund-Wechsel über- all genommen werden. Gleiche Wirkung wird die Unterbindung der deutschen Schiffahrt haben. Die deutsche Handelsflotte darf sich nicht ins Meer wagen. Zeitungsnachrichten zufolge hat die amerikanische Regierung beschlossen, 10 Millionen Dollar zum Ankauf von Handelsschiffen bereitzustellen. Tie deutsche Hau- delsflotte besteht aus 4850 Schiffen mit 3,15 Millionen Netto- kons: die österreichische Handelsflotte umfaßt 0,4 Millionen Nettotons. Einen großen Teil des durch diese Flotten rer- mittelten Verkehrs wird wohl Amerika an sich reißen, be- sonders, so weit es»ach Südamerika geht. Aber auch andere Staaten, wie Italien, Holland, Schweden, Norwegen und Dänemark werden daraus profitieren. So wird gemeldet, daß aus Rotterdam eine neue Schiffahrtslinie nach New Aork eingerichtet ist. Ter neutrale Handel, in erster Linie der der Vereinigten Staaten, wird aus diesem Handelskrieg ge- stärkt hervorgehen. Da sämtliche europäischen Länder mo- bilisiert und dadurch ihre wirtschaftlichen und finanziellen Kräfte gebunden haben, so vermögen, die Vereinigten Staaten ihre ganze Macht für wirtschaftliche Eroberungen einzusetzen. Die Eröffnung des Panamakanals wird noch dazu beitragen, ihre Vermittelungsstelleu im Verkehr zwischen Europa und den anderen Weltteilen zu befestigen. An welchem Maße wird aber der Handel Deutschlands geschädigt? Noch ist es ungewiß, ob es England versuchen wird, die deutschen Häfen zu blockieren, und ob ihn: dies auch gelingen wird. In den deutschen Häfen liefen im Jahre 1012 25 490 Schiffe ein, von denen 12 530 Schiffe fremden Nationen gehörten.' Wenn keine Blockade der deutschen Häfen stattfindet, so dürfen diese fremden Schiffe Deutschland wiederum besuchen. Sie werden aber sich wohl nicht der Ge- fahr aussehen wollen,..di�kt�ach Deutschland zu fahren. Man darf daher wohl annehmen, daß der Verkehr Deutsch- lands mit deu Ueberfeeländeru in der Hauptsache durch neu- trale Häfetf fortgeführt werden wird. In diesem Falle komnien die internationalen Bestim- mungen über Kriegskonterbande in Betracht. Kriegsmate- rialien und Gegenstände, die im Kriege benutzt werden können, dürfen selbst auf Schiffen neutraler Länder an neu- trale Häfen, aber für kriegführende Staaten, nicht geführt werden. Lebensmittel, Futtermittel, Kleidungsartikel, Vcr- kehrsmittel, Feuerungsmaterial, Werkzeuge, Geld usw. gelten als Konterbande, wenn sie für einen kriegführenden Staat bestimmt sind. Sie dürfen aber zunächst nach einem neutralen Staate gebracht werden, um dann weiter transportiert zu werden. Dagegen dürfen folgende Waren überhaupt nicht beschlagnahmt werden: Rohstoffe der Tertilindustrie, Garne, Kautschuk, Gummi, Lack, Harz, rohe Felle, Knochen, Hörner, Tün'ger, Erze. Erde, Ton, Kalk, Kreide, Steine, Papier und seine Rohstoffe, Porzellan und Glaswaren, Seife, Soda, Haare. Borsten, Maschinen für die Landwirtschaft usw. Die deutsche Industrie darf sich also in gewissem Umfange mit Rohstoffen versorgen, wenn auch die Zufuhr von diesen init höheren Kosten verbunden ist. Umgekehrt erfährt die deutsche Ausfuhr von Fabrikaten nach neutralen Ländern keine weitere Störung als nur die- senige, die mit den Verkehrsschwierigkciten zusammenhängt. Tarunter leidet aber auch die englische Industrie. Viel bedeutender ist schon der Schaden, den der deutsche Handel infolge des Krieges mit einer ganzen Reihe von Stgaten erfährt. Die Beziehungen Teutschlands zu den kämpfenden Ländern stellten sich 1913 wie folgt: Einfilür Ausfuhr Insgesamt belief sich im Jahre 1913 die deutsche Ein- fuhr aus diesen Ländern auf mehr als 4,77 Milliarden Mark, die Ausfuhr nach diesen Gebieten betrug 4,37 Milliarden Mark. Rund 44 Pröz. des Handels Mit dem Auslande ent- fallen somit auf die gegnerischen Länder. Dabei ist folgendes zu beachten: Nach Belgien, Frank- reich, England und Japan führt Deutschland mehr aus als e? von ihnen bekommt. Deutschland wird also hier der leid- tragende Teil sein. Tagegen ist Rußland auf die Ausfuhr nach Teutschland angewiesen, die um 540 Millionen die Ein- fubr aus Teutschland übertrifft. Ebenso werden die englischen Kolonien stark unter dem Kriege leiden. Sie. die an dein Kriege schon absolut kein Interesse haben, müssen es dulden, daß ein großer Teil ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit vernichtet und lahmgelegt wird.-Insbesondere wird die Unterbindung der Ausfuhr nach Teutschland in Aegypten und in Indien böses Blut machen. Eine Ausfuhr von mehr als einer halben Milliarde Mark ist für Indien keine Kleinigkeit. Teutschland bezieht aus den gegnerischen Staaten und deren Kolonien in der Hauptsache Rohstoffe und verkauft dorthin Fabrikate. Tie Einfuhr von Rohstoffen betrug 1912 4703,7 Millio- nen, und von Halbfabrikaten 1290,8 Millionen: aus den gegnerischen Ländern kamen also rirnd 44 Proz. des Rohstoffes und 51 Proz. der Halbfabrikate. Die Gesamtausfuhr von Halbfabrikaten betrug 1027,4 und von Fabrikaten 5788,4 Millionen Mark, wovon nach den erwähnten Länder» etwas weniger als die Hälfte ging. Natiirlich wird der Handel nnt einigen anderen Ländern ebenfalls gestört. So wird man selbst mit den deutschen Ko- lonien kaum Handel führen können. Ebenso ist der Handel mit Persien, China usw. verlegt. Vielleicht wird sich aber der Handel mit diesen Ländern durch Vermittelung von neu- tralen Ländern aufrechterhalten lassen, wenigstens für den Bezug von Rohstoffen. Daß man deutsche Fabrikate nach den gegen Teutschland kämpfenden Ländern noch während des Krieges wird ausführen können, ist zweiselhast. Es ist aber irotwendig, schon jetzt diese Zahlen vor Augen zu behalten, der Bedeutung des Handels eingedenk zu sein, in» den Bogen nicht zu überspannen und den zukünstigen Verkehr mit den gegnerischen Ländern n i ch t z u störe n. Bus Znöustne unö Kandel. Eine französische Anleihe in New shork. Nock der„N. Fr. Pr." schloß die französische Negierung mit der Firma Morgan in New Dort eine Anleihe von 100 Million Dollar ab. Der Erlös soll in Amerika bleiben und nur zum Ankauf von Getreide verwandt werden. Morgan habe in Washingion an- gefragt, ob die Regierung gegen die Anleihe eine Einwendung er« hebe: Wilson und Bryan hätten es abgelehnt, eine Entscheidung zu fällen._., Erhöhung der Walzdrahtpreise. Der Walzdrabtverband hat einem Telegramm aus Köln zufolge den Preis für neue Ab» schlüsse um 20 Mark für die Tonne erhöht. Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 6. September, vorm 9 Uhr, Pappelallec lo— 17; Neukölln,„Jdcalpassagc"; Tegel, Bähnhosstr. 15, und Ober-Schöncweidc, Ularaslr. 2: Freireligiöse Porlesung.— Vormittag» 11 Uhr, Kleine Frankfurter Str. 6: Vortrag von Herrn Dr. M. Barge t Tie neue Erziehung."— Damen und Herren als Gäste willkommen. Sriefkaften üer Redaktion. Die juristische Sprechstunde sindct L i n d e n st r a s> e 69, vorn bin Treppen— Fahrstuhl—, wochentäglich von 5 bis 7 Uhr abend», statt. Jeder für den Briefkasten bestimmten Anfrage ist«in Buchstabe und eiue Zahl als Merkzeichen beizufügen. Briefliche Antwort wird nicht erteilt. Anfragen, denen keine Abonnementsquittung beigefügt ist, werde» nicht beantwortet. Eilige Fragen trage man in der Sprechstunde vor. G. G. t». Stcucrhinterziehuiig der Junker usw. ein sehr weite» Ge- biet. Zu mündlicher Auskunft bereit. Zwischen 11 und 3 Uhr in der Rc- gistratur.— E. H. 70. Ihr Schreiben haben wir dem Verband der Schneider zur weiteren Beachtung übermittelt.— Fi I. 100. Wette» entscheiden wir nicht. Zug...... Eingegangene Druckschriften. See- und Landkricgstarte. 1. Blatt Nördlicher Kriegsschauplatz. Zusamiucngeslelll von Oberstleutnant a. D. Rothamel. IM.— I. F. Lehmanns Verlag, München. Wcttcraussichtrn für daS mittlere Norddeutschland bis Sountagmittag: Ziemlich kühl Im Weiten mittags etwa« wärmer, vielfach heiter, aber veränderlich, ohne erhebliche Niederschläge. Im Osten noch überwiegend bewölkt. An den meisten Orten etwas Regen. MiMlung Vorwärts Lindenstraße 69. Deutsch- Tranzösiseh- Russische Kriegskarte Maßstab 1: 2 000 000. Format 88 X U cm. Preis 1 fflk. Karte der Deutsch-französischen grenzlande 'Maßstab 1: l OOOÖOO. c Format-75.X 53.cnv Preis 80 Pf. Karte der Dentsch-Bussisehen Grenzlande' Maßstab 1: 2 000 000. Format 55 X W cm. Preis 1 Uli. Karte von 8uropa Maßstab 1: 9 350 000, Format 88 X 11 cm. Preis l,öO Mk. Feidbrief- Mappe 5 vorschriftsmäßig bedruckte Feldpost-Briefumschläge nebst Briefbogen sowie 5 Feld-Postkarten 10 Ff. Oswald Naefe Färberei u. Chemische Wäscherei Fabrik: Britz RudOWCr Str. 34 Tel.: Nk. 208 Ffirben und Relnisren von Garderoben, Innendekorationen, PolstermUbeln usw. Gardinen-Wäscherei, Mechan. Teppich-Schüttelwerk. Kul. Bedienung. 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IIa 76—80, bo. lila 61—73; Biillenfteisch la 78—84, bo. IIa 70— 76; Kuhe, jett 54— 66, do. mager 48— 54, Fresser 75—-80, Bullen, dän, 68—75. Kalbfleisch: Doppellcnder 100— NZ: Mastkälber la 95—105, do. IIa 7S—S0i Kälber gcr. fic». 60—70. Hammelfleisch; Mastlämmer 95—100; Hammel la 83— 94, do. IIa 80— 90; Schäjc 85— 98. Schweinefleisch 65—70.— Gemüse, inländisches: Porree, Schock 0,60—0,80; Sellerie, Schock 3—7,50; Spinat 50 kg 6,00—9,00; Mohrrüben 2,00—2,50; Bohnen 50 kg 5,00—12,00; Wachsbohnen50kg8,00— 15,00; Kohlrabi schock 0,60— 0,90; Wirsingkohl Schock 3,00— 7,00; Weißkohl Schock 2,50—7,00, Rotkohl, Schock 3,50—9; Kohlrüben Schock 3—4,50; Blumenkohl, Ersuricr, 100 St. 6,00—16,00, Meerrettich Schock 7,00—12,00, do, 50 kg 00,00; Petersilienwnrzel Schockbund 1,00 bis 3,00; Radieschen Schockbund 0,70—1,00; Saint Schock 1,50—2,50; Zwiebeln, 50 kg 3,00—4,50; Tomaten 50 kg 10,00—13,00; Psesserlinge 50 kg 20,00— 30,00; Steinpilze 50 kg 00,00—00,00; Gurken Schock 2,50- 5,00. Sensgurken Schock 6,00— 16,00 M. Kürbis 50 kg 2,50—3,50. Krone- Briketts Sen/fetifier�PF Krone- yftS Heizkräftig Billig Gut Bülter, Eier, KBse 12 eigene . Detail- Q�V geschälte Bnttergroßhandlung Bezugsquellen-Verzeichnis Oerllo-SiicSersL Erscheint wöchentlich :: einmal:: Untensteheiide Geschäfte empfehlen sich hei Einkäufen E8Mü!zeu.1?cherstraBo[ Dentist Bärwaldstr. j i Ctssrren una la&gHe 1 1 Phn Pahfl Wiener Strasse 48.| blü, C'l UB Tel. Moritzpl. 14770 i llMnerrri7. t Fr. drofflsf linliniiil'-äringerst.JTXtllii. .•iuücill Tel.-Aml Xeuliöll« 788. I Eisen-, staüiu?,,«teilen i pür |l{n Kaiser Friedrichstr. 6 . Hill ■ A.Deparade, Waldcinarst.61 1 4 Schokolade, Kakao, Bonbons. Hürz-.weifl.BJoüwarenS �l�nussopfatz 5 Mariendorferat.lS '<111 lllllll I IIIIIIIKtllllllDIII llitl iillli Hl' S- Badeanstalt. Llndenbad, Lindonstr. 109 j 8ooIq»eI!e. Kriednchst.s. Lief.t.Kass. f lOBBener Bad, Zossen. St. 84 E L Liefr.sämtl.Krankenkass L loser-». ßoRditorelfl! Bicherei Bordälsraf Inh. Gust. 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