Nr.295.- 31. Jahrg. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Breis pränumerando: Vierteljährl. 3,30 m, monatl. 1,10 wöchentlich 25 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags. nummer mit illustrierter Sonntags. Beilage„ Die Neue Welt" 10 Pa. Post Abonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in die Bost Zeitungs. Preisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2,50 Mart, für das übrige Ausland 4 Mart pro Monat. Postabonnements nehmen an: Belgien, Dänemart, Holland, Italien, Luxemburg, Portugal, Rumänien, Schweden und die Schweiz Ericheint täglich. 6 atau5 Pfennig Vorwärts Berliner Volksblatt. Die Infertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Rolonel gelle oder deren Raum 60 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereins. und Bersammlungs- Anzeigen 80 Bfg. ,, Kleine Hnzeigen", das fettgebrudte Bort 20 Bfg.( aulaffig 2 fettgedruckte Worte), jedes weitere Wort 10 fg. Stellengesuche und Schlafftellenan zeigen das erste Wort 10 Pfg., jedes weitere Wort 5 fg. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist bis 7 Uhr abends geöffnet. Telegramm Adresse: ,, Sozialdemokrat Berlin", Zentralorgan der fozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 68, Lindenstraße 3. Fernsprecher: Amt Morigplak, Nr. 151 90-151 97. Mittwoch, den 28. Oktober 1914. Expedition: SW. 68, Lindenstraße 3. Fernsprecher: Amt Moritzplatz, Mr. 151 90-151 97. Das Ringen um den Befiß des Bier- pres- Kanals. Meldung des Großen Hauptquartiers. Vom österreichisch- russischen Amtlich. Großes Hauptquartier, 27. Oktober, vormittags. Mitteilung der Obersten Kriegsschauplah. __Valona. Die italienische Regierung gibt nunmehr selbst befannt, daß fie Kriegsschiffe nach dem Hafen von Valona geschickt hat. Italien übernimmt damit den Schutz Albaniens, hindert ist, sich um seinen Schußstaat zu kümmern. Heeresleitung.( W. T. B.) Die Kämpfe am Die Oesterreicher machten bei Iwangorod während der andere Protettor, Defterreich, burch ben Krieg ber8000 Gefangene. Wien, 26. Oktober, mittags.( W. T. B.) Amtlich wird Nächst Jarosla u mußten sich ein russischer Oberst und 200 Mann Abschnitt des Vser- Ypres- Kanals, bei Ypres und südwestlich Lille werden mit gleicher Hart- verlautbart: In den Kämpfen vor I wangorod machten wir bis näckigkeit fortgesetzt. Die deutschen Truppen her 8000 Ruffen zu Gefangenen und erbeuteten 19 Maschinengewehre. haben auch gestern Fortschritte gemacht. Auf ergeben. Bei Zalucze( südwestlich Sniatyn) und bei Bafienicza dem übrigen Teil der Kampffront im Westen füdwestlich Nadworna) wurde der Feind zurückgeworfen. Die Lage haben sich wesentliche Ereignisse nicht zugetragen.dia im großen ist unverändert. 181 Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes v. Hoefer, Generalmajor. Streitkräfte. In der italienischen Bresse war die Entsendung eines Geschwaders nach Balona in der letzten Beit Gegenstand einer higigen Diskussion. Ein Teil wehrte fich energisch dagegen, daß italienische Kräfte in Albanien engagiert würden zu einer Zeit, wo ein Eingreifen an anderer Stelle nötig werden könnte. Die Regierung hat auf diese Opposition nicht geachtet und sie scheint auch die Aktion sorgfältig diplomatisch vorbereitet zu haben. Sie braucht nicht bloß von Desterreich im gegenwärtigen Moment keinen Einspruch zu erwarten; es heißt auch, daß sie mit Griechenland, das auf Epirus nach wie vor Anspruch erhebt, eine Uebereinkunft abWestlich Augustow ist der Angriff der Deut- Im Kampfe gegen überlegene russische geschloffen hat. schen in langsamem Fortschreiten. Südwestlich Warschau sind alle Angriffe starker russischer Kräfte von unseren Truppen zurückgewiesen ist unverändert. worden. Nördlich Jwangorod haben neue russische Armeekorps die Weichsel überschritten. Die französische Darstellung der Lage der Schlacht. Baris, 26. Ottober.(.. B.) Amtliche Mitteilung vom 26. Oftober, 11 Uhr abends. In Belgien ist Nieuport heftig Wien, 27. Oktober.( W. T. B.) Amtlich wird verlautbart: 27. Oftober mittags. Die Situation in Mittelgalizien ist unverändert. Südwestlich Jwangorod stehen unsere mit unübertrefflicher Bravour fechtenden Korps, von denen überlegene Kräfte. eines allein 10 000 Gefangene machte, im Kampfe gegen Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes. v. Hoefer, Generalmajor. Vom österreichisch- serbischen Kriegsschauplatz. Die italienische Regierung erklärt, nur die Neutralität Albaniens aufrecht erhalten zu wollen. Immerhin bedeutet das Erscheinen der italienischen Streitkräfte in Valona eine gewisse Machtverschiebung in der Abria. Man erinnert sich, daß während des Türkisch Italienischen Krieges Desterreich in der schärfsten Weise gegen jedes Eingreisen Jtaliens an der damals noch türkischen, albanischen Küfte auftrat und daß Italien sich damals fügen mußte. Ebenso wurde nach dem Balkantriege das selbständige Albanien nur deshalb geschaffen, um einen Streit zwischen Italien und Desterreich um den Besitz der albanischen Küfte zu verhindern. Jetzt scheint Italien kampfIos zu erreichen, was Denn es fo lange angestrebt hat. Balona ist der wichtigste Hafen für die Beherrschung des Adriatischen Meeres, weil es in deffen Ausgang die Straße von Diranto beherrscht. Das alte italienische Jdeal: das Adriatische Meer zum mare nostro", au einem italienischen Binnensee zu Wien, 27. Dftober.( W. T. B.) Amtlich wird gemeldet: machen, nähert sich infolge des europäischen Krieges, wie es scheint, Die auf der Romanja Planina geschlagenen serbisch- montenegrinischen seiner Verwirklichung. Die Frage, die früher die Beziehung zwischen Kräfte wurden nach viertägiger unausgefegter Verfolgung bei Bife Defterreich und Italien so oft zu stören drohte, scheint sich jetzt zugrab und Gorazde über die Drina zurüdgedrängt. Unsere Truppen erbeuteten hierbei in der Schule bei Hanst Jenica gunsten Italiens entscheiden zu wollen. Und was früher in Desterviel Infanterie- und Artilleriemunition und eroberten in den Nach reich als eine„ Lebensfrage" galt, die einen Krieg wert wäre, wird hutkämpfen auf Velito- Brdo- Bracevica Maschinengewehre und iegt mit großer Ruhe aufgenommen. bom Gegner gesäubert. beschossen worden. Der Versuch der Deutschen, auf Erfolge gegen Serben und Montenegriner. der Front Nieuport- Digmuiden vorzustoßen, hat fortgedauert, ohne daß er nach den lezten Nachrichten zu irgend einem Er gebnis geführt zu haben scheint. Die ganze Front zwischen La Baffee und der Somme war ebenfalls Gegenstand hef tiger Ratangriffe, bie alle zurüd geschlagen wurden. Bom Rest der Front ist nichts zu melden. Der Kanonendonner bei Ostende verstummt. " Gebirgsgeschige. Dst bosnien ist hiermit bis an die Drina Die Italiener vor Valona. Rotterdam, 26. Dttober.( W. T. B.) Nieuwve Rotter- Am selben Tage, an welchem die Serben und Montenegriner Nom, 27. Oktober.( T. 11.) Das italienische Geschwader vor damsche Courant" berichtet aus Dostburg von heute: Die über die Drina zurüdgedrängt wurden, haben auch unsere in Balona wird von Konterabmiral atris befehligt. Der Schritt heftige Kanonade aus der Richtung von Ostende ist seit Serbien stehenden Truppen einen namhaften Erfolg Italiens richtet sich sowohl gegen die Epiroten unb Griechen, gestern nachmittag nicht mehr gehört worben. errungen. Zwei feindliche Stellungen bei Ravnja in der Macba wie auch gegen die türkischen Versuche, Albanien wiederwurden im Sturm genommen, hierbei 4 Maschinengewehre, 600 Ge- zugewinnen. Obwohl offiziell behauptet wird, Italien verfolge wehre und Bomben erbeutet und viele Gefangene gemacht. mit seiner Aftion sanitäre 8wede, so ift man boch allgemein der Ansicht, daß Italien vorläufig Valona nicht räumen werde, das einft lange Jahre sich im Besize Venedigs befunden hat. An Bord der Flotte befinden sich Bandungsbrüden. Zur Lage in Antwerpen. Mannheim, 27. Oktober.( W.. B.) Nach einem bei der Rhenania, Speditionsgesellschaft, von ihrem Antwerpener Haufe eingegangenen Telegramm find die im Antwerpener Hafen bersentten Schiffe soweit gehoben, daß die Flußschiffahrt wieder möglich ist. Die Abtransportierung von Waren ist aber nach der neuen Badischen Landeszeitung" noch untersagt, bis die Aufnahme der Bestände durch eine Kommission erfolgt ist, was Ende der Woche der Fall sein dürfte. Die Lage in Ant werpen ist ruhig. Botioret, Feldzeugmeister. Es ist nicht ohne Interesse, baß ein Teil der antideutschen Blätter die italienische Aftion in Valona damit begründet, daß die Mächte der Tripelentente fich über den lebhaften Waffenschmuggel an der albanischen Küste zur Bewaffnung der Albanier gegen die Gerben beklagt hätten. Die Unruhe in der islamitischen Welt. Der Seekrieg. Belästigung neutraler Schiffe. Kopenhagen, 26. DOktober.( W. T. B.) Der dänische Baffagier dampfer„ Ostar II." auf der Reise von New York nach Kopenhagen ist am Sonnabend von einem englischen Kriegsschiff angehalten und nach Stornoway gebracht worden. Rotterdam, 26. Oktober.( W. T. B.) Frankfurt a. M., 26. Dttober.( W. T. 8.) Die Frankfurter Der„ Nieuwe Rotter- Beitung" meldet aus Konstantinopel: Ein einflußreiches damsche Courant" meldet: Der Kapitän des gestern hier von dem Mitglied bes jungtürlischen Komitees für Einigkeit Wie der„ Vossischen Zeitung" aus einem Truppenteil, Tyne" eingetroffenen holländischen Dampfer„ Nikolaus" be- und Fortschritt, das zu Beginn des Ausbruchs des europäischen der wiederholt englischen Granaten ausgesetzt war, mitgeteilt wird, richtet, daß er mitten in der Nordsee dreimal bon englischen Krieges mit besonderem Auftrage nach Afghanistan entsandt verwenden die englischen Truppen bei Angriffen auf unsere Schützen- Kriegsschiffen angehalten wurde; er sah zwei große gräben mit Bitriol gefüllte Handgranaten, die schwere Betäubung, Flottillen englischer Torpedo boote und einige Unterfeeder Nähe der explodierenden Granaten aushalten müssen. wenn nicht gefährliche Vergiftung der Truppen verursachen, die in boote unbekannter Nationalität. Die Flottillen fuhren nord ost wärts, bie Unterseeboote südwestwärts. Neue Kampfmittel der Engländer. " Die neuen französischen Felduniformen. wurde, ist dort glüdlich angelangt. Es wurde von dem Emir empfangen, der wiederum einen seiner treuesten Räte, ben Emir Ali Afghan hierher schickte, voraussichtlich zu dem 8wed, sich über die Vorschläge des türkischen Vertrauensmannes an Ort und Stelle zu vergewissern, dann auch, um sich über die allgemeine Lage am Khalifatsiz au unterrichten. Der Emir Ali Afghan mußte als Diener einer hohen persischen Persönlichkeit verkleidet Er hatte in der kurzen Zeit seines Hierſeins zurücklegen. mehrfach wichtige Besprechungen mit den leitenden türkischen Männern. Eine Sonderkommission mit einem eigenhändigen Schreiben des Sultan- Khalifen an den Emir ist unterwegs. Der Abschluß eines Bertrages zwischen Afghanistan und der Türkei wird als vollzogen angenommen. Zum Untergang des russischen Kreuzers die beschwerliche und gefahrbolle Reise nach Konstantinopel „ Pallada". Der Schab bon Persien hat durch Vermittelung des seit London, 27. Oftober.( W. T. B.) Einer der Kriegsberichterstatter der„ Times" teilt mit, daß junge Leute, welche zu dem Prof. Sikorsky in Kiem hat folgende kurze Mitteilung über Jahrgang 1915 gehören, nach den verschiedenen Zentren abreifen, wo sich die Conseils de Revision befinden. Er meldet weiter, daß den Untergang des Kreuzers" Pallada" erhalten. Im Augenblid es jezt nur noch eine Frage der Zeit fei, bis die französische Armee der Explosion des gegen den Kreuzer abgefeuerten Torpedos in Uniformen einer neuen Farbe gekleidet sein wird. Die Wahl stürmte die Mannschaft auf ein abgegebenes Signal auf das Verdieser Farbe ist nicht durch den Krieg entschieden worden, sondern bed. Das Torpedo hatte den Mittelteil des Streuzers getroffen, voriger Woche hier weilenden Brinzen Mirza Riza Khan, der früher war schon Monate vorher beschlossen, doch mußte erst das alte der in zwei Teile auseinanderbrach. Die Explosion war den Bosten eines persischen Botschafters in Stambul belleidete, um Material aufgebraucht werden. In Zukunft werden wir den fran- so start, daß sämtliche Teile des Echiffes von dem entstandenen die Entfendung türkischer Instruktionsoffiziere zösischen Soldaten in einer blaugrünen Uniform sehen, aus blauem Strudel in die Tiefe gezogen wurden. Nach einigen Minuten gebeten. Dem Wunsche wurde von der Pforte durch die vorläufige Stoff bestehend, mit weißen und roten Fäden durchwebt. Bon der deutete nichts auf dem Meere darauf hin, daß Hunderte von Entsendung von sieben Offizieren nach Teheran willfahrt. In gut unterrichteten Kreisen wird versichert, daß zwischen der neuen Uniform wird gesagt, daß sie noch unsichtbarer sei als die Menschenleben und ein gut ausgerüftetes Kriegsschiff in den Fluten Türkei und Bersien ein Bündnisvertrag abgeenglische Khati- Uniform. fchloffen worden sei. Iberschwunden waren, der defreiungsversuch persiens. Zu dem bereit» erwähnten Vertrag zwischen der Türkei und Persien macht die Petersburger„Retsch" nähere Mittei» lungen. Danach ist die Befugnis der englischen und russi- scheu Delegierten zur„Schlichtung" de? zwischen der Türkei und Pcrsicn schwebenden Grenzstreites aufgehoben. Persien hat sich prinzipiell bereit erklärt, einen Teil der Provinz U r m i a und Chol an die Türkei abzutreten. Als Gegenleistung entsendet die Türkei Offiziere und Unteroffiziere zur Reorganisa- tion der persischen Armee und stellt der persischen Regierung eine Anzahl Geschütze und Gewehre zur Verfügung. Dieser Schritt der persischen Regierung stellt eine bemerkens- werte Etappe auf dem Wege der Befreiung Persiens von der englisch-russischen Abhängigkeit dar. Nachdem die Forderung der persischen Regierung, die russischen Truppen aus Nordpersien zurückzuziehen, damit Persien bei einem Krieg zwischen Ruhland und der Türkei seine Neutralität wahren kann, von der russischen Regierung abschlägig bcschieden wurde» hat die persische Regierung den gordischen Knoten ihrer vielfachen Abhängigkeiten einfach in der Weise durchhauen, daß sie sich offen unter den Schutz der Türkei begeben hat. Denn dah der obenerwähnte Vertrag mit der Türkei diesen Zweck verfolgt» geht auö der ganzen Situation an der türkisch-persisch-russischen Grenze hervor. Die russische Regierung hat, nachdem sie in Nordpersien auch militärisch festen Fuh faßte, angeblich in„Wahrung der persischen Interessen" daS türkisch-persische Grenzgebiet am Urmia-See okkupiert, um einer- seits den leichter zugänglichen östlichen Teil des transkaukasischen Grenzgebietes zu schützen und andererseits den strategischen Schlüssel zu einem eventuellen Einmarsch in Türkisch-Armenien in die Hand zu bekommen. Ter nun zustande gekommene türkisch- persische Vertrag trägt in Anbetracht dieser Dachlage den Keim ernstester Konflikte zwischen der Türkei und Ruß- land in sich. Rußland ist als der am meisten interessierte Teil- nchmer des 1807 mit England eingeleiteten Teilungsgeschäfts, bei dem Persien das Beuteobjekt darstellte, durch den jetzt zustande gekommenen persisch-türkischen Vertrag in seiner Vorzugsstellung in Persien bedroht. Bon allen Reibungsflächen mit der Türkei ist diese zunächst für Rußland die wichtigste,, weil sie am unmittel- barsten empfunden wird. Nun würde ja Rußland dem Vorgehen der Türkei zu anderer Zeit kaum eine besondere Bedeutung bei- messen. Jetzt aber spürt eS hinter diesem Schritt einen von Deutsch. land unterstützten Schlag gegen seine Stellung in V o r d e r a s i e n. Als solcher gewinnt er für Rußland schon eine ernstere Bedeutung, weil er größere Kräfte nach der kaukasischen und turkestanischen Grenze ablenken muß. die Russen in persien. Kenfiantinopel» 2ö. Oktober.ine Preissteigerung brauchte wahrlich nicht noch dazu zu �mmen! . Man sollte wirklich erwarten, der Bundesrat würde ooch noch den bisherigen Nachrichten entgegen davon a b- J* h e n, mit seiner Höchstpreisfestsetzung der Landwirtschaft �"lliardengeschenke zu machen und dadurch die Massen des Volkes schwer zu enttäuschen. Es liegt doch auch schließlich otcht nur im Interesse der Konsumenten, daß die Preis- Metzimg keine so hohe ist. Die Festlegung der angekündigten �keise müßte im A u s l a n d e den Eindruck erwecken, als Uinde sich Deutschland in einer großen Notlage. Ein Eindruck, der jedenfalls wenig nützlich wäre! Das Jnter- e auch des Krieges verlangt� daß die Höchstpreise so niedrig wie möglich be- dessen werden._ Roggenbrotzusatz. _ Die von uns wiedergegebene und kritisierte Meldung de».Berk. �"kaian�jg«� ivonnch durch Bundesratsbeschluh verordnet werden 0°. daß allem Brot 20 Proz. Kartoffelmehlzusatz beizumengen sei, Atint sich in dieser Form erfreulicherweise nicht zu bewahrheiten. Die.Nordd. Allg. Ztg.' schreibt: .TS gilt als wahrscheinlich, daß ein mäßiger Zusatz, etwa von V Proz., allgemein vorgeschrieben wird. Da das Nahrungsmittelgesetz bei allen derartigen Zusätzen eine Dekla« rationspflicht vorschreibt, müssen Bestimmungen erlassen werden über eine Bezeichnung des unter Zusatz von Kartoffelmehl hergestellten BroteS. Nach den eingehenden Versuchen des Reichs- gesundheitSamtes hat Roggenbrot mit einem Zusatz bis zu 20 Proz. Kartoffelmehl den gleichen Nährwert wie reines Roggenbrot. Bis zu diesem Prozentsatz dürste also wohl eine allgemeine Bezeichnung für dieses Brot ausreichen. Ueber einen Zusatz von 2v Proz. hinaus dürfte aber jedenfalls volle Deklarationspflicht vorgeschrieben werden/ Danach würde der Zwang aus Beimischung sich also nur auf ö Proz. beziehen. Aber gerade dann scheint eS uns angebracht, daß die genaue Angabe des Prozentsatzes nicht erst bei 20 Proz. Zusatz beginnt, sondern bereits dann, tvenn das Minimum von S Proz. überschritten wird, damit keine Uebervorteilung der Käufer stattfindet._ Das teuere Brot. DaS Generalkommando in München hat angeordnet, daß in den Gastwirtschaften. Weißbrot nicht mehr auf den Tischen bereitgestellt, sondern nur noch auf Verlangen verabreicht werden darf. Der Vollzug dieser Anordnung wird streng überwacht. In Breslau sah fich der M a g i st r a t veranlaßt, mit Rück- ficht aus die ständig steigenden Getreidepreise, die festgesetzten Höchst- preise für Mehl, Brot und Semmeln zu erhöhen. Der Preis für ein Pfund Roggemnehl wurde von 18 auf 20 Pf., für Weizenmehl von 20 auf 22 Pf., für Brot von 1b auf 17 Pf. heraufgesetzt und das Teiggewicht der vorgeschriebenen Normalsemmel von 12b auf 110 Gramm vermindert._ Die Zucker-Borsorge der Regierung. lieber die Durchführung deS neuen Regierungsbeschlusses, entgegen der bisherigen Absicht unsere Zuckerernte im wesent- lichen dem Jnlandskonsum zu erhalten, erfährt die .Bossische Zeitung", daß an die neutralen Nachbarstaaten die Ausfuhr von Zuckermengen etwa im Umfange des Vorjahres ge- stattet bleiben solle. Da der Zuckerindustrie auf diese Weise die Exportmöglichkeit fast ganz genommen sei, wolle ihr die Regierung auf der andern Seite dadurch entgegenkommen und sie lebensfähig erhalten, daß sie die von der Ausfuhr ausgeschlossenen Bestände zu angemessenen Preisen bei den DarlehnS- lassen lombardieren lasse. Die Darlehnskassen würden angewiesen, die Zuckerbestände bis zur Höchstgrenze von 60 v. H. zu beleihen, und man hoffe zuversichtlich, daß es auf diese Weise den Zuckerindustriellen möglich sein werde, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Die Regierung soll ferner in Aussicht genommen haben, dem steuerpflichtigen Jnlandskonsum die gleichen Zuckermengen wie im Vorjahre zuzuführen und den übrigen Zucker in Zollager, die unter Regierungsaufsicht stehen, einzusperren. Bei diesen ein- gesperrten Mengen würde eS sich um ein Quantum von 12 bis 13 Millionen Doppelzentner handeln, daS ursprünglich für den AuSlandSexport freigegeben werden sollte. Aus diesen Sperrzucker- lägern würden dann die eingangs erwähnten Mengen an die neu- tralen Nachbarstaaten auszuführen sein, wobei an ein Quantum von etwa vier bis fünf Millionen Doppelzentner gedacht werde. Im übrigen soll e» den Zuckerindustriellen freistehen, je nach Be- darf aus den Sperrlägern Quantitäten zur Beleihung bei der Darlehnskasse herauszufordern. Durch diese neuen Maßnahmen der Regierung soll Deutsch. land für fast zwei Jahre mit genügend Zucker für die Volks- ernährung und für die Viehfütterung versorgt werden. Die Re- gierung wird ferner darauf hinwirken, daß die Preisfestsetzung sowohl für den Rohzucker als auch für Raffinaden eine derartige ist, daß eine Verteuerung des JnlandSkonfumS nie» mals eintreten wird. Nötig wäre freilich, daß die Regierung darauf hinwirkte, daß die hohen Zuckerpreise hinuntergehen. DaS dürfte durch ihre Maßnahmen nicht bewirkt werden. Zu den bayerischen Gemeindewahlen. Bekanntlich hat die bayerische Regierung es ebenso wie die preußische abgelehnt, die Gemeindewahlen bis nach dem Kriege zu verschieben, obgleich da» in Bayern noch dringlicher gewesen wäre als in Preußen, weil dort in allen größeren Städten auf Grund eines Proportionalrechts gewählt wird, das keine verbundenen Listen kennt und Abmachungen kaum durchführen läßt. Daraufhin hat nun der Landesvorstand der sozialdemokratischen Partei Bayern» einen Aufruf erlassen, mit dem er den W a h l! a m p f einleitet. Der Aufruf protestiert noch einmal gegen die Abhaltung der Wahlen in der KriegSzeit, wenn sie auch formal zulässig sei; dem Sinne der Gemeindeordnung würde damit nicht entsprochen; denn Ge- meindewahlen zu einer Zeit, in der Abertausende von Gemeinde- Wählern zur Verteidigung des Vaterlandes im Felde stehen, be- deuteten eine völlige Entrechtung dieser Kämpfer für das Vaterlano und ermöglichten keinen richtigen Aus- druck de? Gemeindewählerwillens. Von der Entrechtung würden die sozialdemokratischen Gemeindewähler, die verhält- nismäßig die größte Zahl zu den HeereSpfiichtigen stellen, am st ä r k st e n betroffen. Besonders schwierig gestalteten sich die Ver- Hältnisse in der Rh ein Pfalz, wo in allen Gemeinden die ge- samte Vertretung für fünf Jahre gewählt werde. Wahlen, unter solchen Umständen vollzogen, seien nicht der Ausdruck der Volks- stimmung, sie bedeuteten eine gewaltsame Fälschung des Volkswillens. Die Bestrebungen, noch in letzter Stunde eine Verschiebung der Wahlen im Verordnungswege oder durch Ein- berufung des Landtags zu erreichen, mußten angesichts des von der Zentrumspartei ausgeübten Druckes vergeblich erscheinen. Deshalb müsse unverzüglich in allen Orten, für die die Wahlen angesetzt worden sind, an die Arbeit gegangen werden. Kompromisse, die bei der Wahl nach dem Proporz schon technisch unmöglich sind, werden von unserer Partei überall abgelehnt.„Wir werden den Wahlkampf selbständig mit ge- bührender Vertretung unserer Grundsätze in Uebereinstimnmng mit unserem Kommunalprogramm so sachlich, aber auch energisch wie möglich führen/ Ob in Gemeinden, die nach dem Mehr- heitSshstem wählen, sich Vereinbarungen mit den übrigen Parteien ermöglichen oder ob solche zweckmäßig erscheinen, sei von Fall zu Fall zu entscheiden; solche Wahlvereinbarungen dürften nur mit Zustimmung der Gauleitungen abgeschlossen werden.— Der Aufruf schließt:„Eher denn je ist jetzt eine starke Vertretung der sozialdemokratischen Partei in allen Gemeinden notwendig, um die so wichtigen sozialen Aufgaben zu erfüllen, die während des Krieges und nach ihm an die Gemeinden herantreten." In scharfen Worten hat auch der Vorstand der liberalen Arbeitsgemeinschaft, also aller vereinigten Liberalen, in einer Resolution seine Entrüstung darüber auegesprochen, daß die königliche StaatSregierung der Forderung einer Verschiebung der Gemeindewahlen nicht entsprochen habe. Ter Kriegszustand hebe die verfassungsmäßigen Garantien und damit die Freiheit der Wahl und ihrer Vorbereitung auf. Eine im gegenwärtigen Zeit- punkt vorgenommene Wahl bedeute die politische Entrech» t-ung gerade für diejenigen Bürger, die im Felde stehen und ihr Leben für das Vaterland einsetzen. Der Wahlkampf müsse zudem die von allen anderen Bundesstaaten sorgsam bewahrte Einig» Zeit des Volke» auf da» empfindlichste stören. Die Verantwortung hierfür trage die Staatsregierung. Der Ruf nach„Vergeltungspolitik".' Die Stimmen, die nach scharfen Maßnahmen gegen die in Deutschlaihd befindlichen Angehörigen der gegnerischen Staaten verlangen, mehren sich. Neben anderen Blättern bringen jetzt wieder die„Berliner Neuesten Nach- richten" einen Artikel, der ein«„Vergeltungspolitik" fordert. Darin heißt es zum Schluß: „Unsere Regierung mutz nach dem englisch-französisch-russi- schen Beispiel die Ausländer ebenso wie die Reichsange- hörigen ausländischer Geburt unverzüglich aus den Geschäften und Fabriken, Hotels und Erholung s- statten usw. herauSverhasten und in geeigneten Festungen, Truppenübungsplätzen usw. dergestalt ein- schließen lassen, daß sie bei knappester, aber ausreichender Er- nährung und gesundheitlicher Versorgung„fern von Madrid" Gelegenheit haben über die sittliche Verrohung ihrer Heimat- länder nachzudenken; bis zum Ende deS Krieges oder bis England nebst Konsorten un» unsere nicht waffenfähigen Lands- leute herausgibt. Außerdem müssen diese Ausländer für die Dauer des Krieges derienigen Rechte entkleidet werden, deren die feindlichen Mächte unsere Landsleute beraubt haben oder be- rauben wollen. Das ist daS mindeste. So kann es nicht weiter- gehen. Die Regierung darf dem tief begründeten Unmut unseres zu allen sonstigen, nur nicht zu diesen Opfern bereiten Volkes nicht weiterhin Nahrung geben. Wir verstehen ihre Zu- rückHaltung nicht. Wir hoffen, daß sie die Gründe für ihr bis- herigeS Verfahren alsbald bekannt gibt; zugleich mit der Er- klärung. daß sie nach allen diesen Erfahrungen und Feststellun- gen unseren begreiflichen Wunsch«füllen werde: Landgraf, werde hart!" Wir haben betont, daß auch wir durchaus verurteilen, wenn unseren Landsleuten im Auslände Unrecht geschieht und eine un- würdige Behandlung zuteil wird. Wir haben freilich auch wieder- holt darauf hingewiesen, daß man sich dabei vor U e b e r t r e i b u n- gen und Verallgemeinerungen hüten muß, daß doch auch Meldungen genug vorliegen, die von einer angemessenen Behandlung der Deutschen im Auslande berichten. Wo fest- ge st e l l t ist, daß diese fehlt, wünschen auch wir, daß die Regie- rung Schritte unternimmt,— indem sie nämlich mit Hilfe der neu- tralen Staaten Protest erhebt und Abhilfe fordert. Aber wir müssen Vergeltungsmaßnahmen ablehnen, wie sie einige Blätter jetzt mit so viel Nachdruck verlangen. Sie würden unsere Kultur entwürdigen, unserem Ansehen in der Welt schweren Schaden zufügen und— die Lage unserer Landsleute im Auslande noch schwieriger ge st alten. Schon ihnen gegenüber sind wir eS schuldig, daß wir jenen Aufforderungen, wie sie kürzlich die„Naffonal-Zeitung" brachte und wie sie jetzt wieder die„Neuesten Nachrichten" enthalten, keine Folge leisten. Freilassung jüdischer Kriegsgefangener. Verschiedene Zeitungen hatten mitgeteilt, daß auf Anordnung de» Kaiser« 2000 russische jüdische Kriegsgefangene freigelassen und in ihre von den deutschen Truppen besetzte Heimat geschickt wurden. Der in Frankfurt erscheinende„Israelit" hat sich daraufhin an maß- gebender Stelle erkundigt und die telegraphische Antwort erhalten: .Notiz richtig, Anzahl übertrieben'. Kommunale Kriegsfürsorge. Die städtischen Behörden in Görlitz haben den gemeindlichen Zuschuß zu den Reichsunterstützungen für die Familien ver Kriegs» teilnehmer von 50 auf 100 Prozent erhöht; es bleibt aber dabei, daß die Auszahlung dieses Zuschusses von der richtigen Zahlung der Miete abhängig gemacht wird; gegebenenfalls ist die Miete vorerst davon abzuziehen. Den Familien der im Kriege be» findlichen städtischen Arbeiter und der Angestellten von dem Schutzmann Lehmann beobachtet, wie er sich an den vor dem Schloß aufgestellten russischen Geschützen zu schaffen machte und dabei heimlich den Verschlutzdeckel des Rohrrücklaufs in seiner Tasche verschwinden ließ. Er mußte das„Andenken" sofort wieder herausrücken nud hatie nun seine Sammelwut mit einer Anklage wegen Diebstahls zu büßen. Das Gericht erkannte, da der Angeklagte, der sich aus jenem Verschlutzstück einen Aschbecher hatte anfertigen wollen, offenbar aus falschem Patriotismus und einer vielfach verbreiteten Kriegs andenkensammelwut gehandelt habe, auf die niedrigste gesetzl'w zulässige Strafe von 1 Tag Gefängnis. Bei guter Führung w'r° der Angeklagte voraussichtlich begnadigt werden. Ein Amtsrichter als Angeklagter. Dr. jnr. Haßfeld, amtierender Richter am Amtsgericht Salzungen i. Th.. wurde von der Strafkammer des Land- gerichts Meiningen wegen schwerer Körperverletzung mittel. gefährlicher Werkzeuge, begangen an einem schwächlichen 12jährigen Schulknaben, und wegen fahrlässiger Körperver- letzung, begangen an einer alten Mjährigen Frau, zu 1-'' Mark Geldstrafe verurteilt. Von der Anklage deS Hausfriedensbruchs wurde er freigesprochen. Eine kleine Balgerei auf dem Schulweg zwischen dem Sohn des Amtsrichters und einem anderen Jungen war die Veranlassung. Der Amtsrichter bewaffnete sich mit einem.eichenen Gebstoa> stürmte in das Haus der Mutter des Jungen und ohne irgend welche Aufklärung zu geben oder zu fordern, mißbandelte er den schwächlichen Knaben in der furchtbarsten Weise. Erst gab's Ohr- feigen, dann bearbeitete er daS Kind mit der Faust und zu wieder- holten Malen mit dem eichenen Gebstock. Auch eine» Zahn schlug er dem Kinde aus. Der Körper des Kindes war nach dem Gut- achten des Amtsarztes über und über mit blauen und blutunter- laufenen Stellen bedeckt. Als die Großmutter des Kleinen diesen aus dem Zimmer führen wollte, führte der Amtsrichter noch zwj» wuchtige Schläge mit dem Stock nach dem Kind; er traf aber die alte Frau auf den Arm, so daß dieser mit fingerdicken, blutunter- laufenen Striemen bedeckt war. Dem Amtsrichter wurden von seinen Richterkollegen mildernde Umstände zugebilligt, weil er in dem Glauben gewesen, zur tigung berechtigt zu sein. Der Reichstag und die Regierung haben im Jahre 1912 Gefängnis nicht unter zwei Monaten als Mindest- strafe für angebracht auch dann gehalten, wenn ein wehrloses Kind nicht mit einem Eichenstock bearbettet wird- Allerdings ist für den Fall mildernder Umstände Geldstrast bis 1000 M. zugelassen. Mus Inöuftrie unü hanüel. Die Kaliindustrie während des Krieges. Nach dem in der Gesellschaftsversammlung des Kalisyndi- k a t s erstatteten Geschäftsbericht wurden in der Zeit vom 1 August 1913 bis 15. Oktober 1613 zusammen 12 404 000 Twppelzentner Kallsalze abgesetzt. In der gleichen Zeit dieses Jahres betrug der Absatz 4 004 000 Doppelzentner, so daß also gegen das Vorjahr infolge deS Krieges ein Absatzrückgang von 8 400 000 Doppelzentiicr» entstanden ist. Dieser Rückgang ist besonders im August wegen. Wagenmangels eingetreten. Der Monat September hat bereite wieder 43 Pro z. des Septemberabsatzes 1913 gebracht, und f»' den Monat Oktober werden etwa 50 Proz. des gleichen Monat-- 1913 erwartet. Dem Werte nach beträgt der Absatzrückgang in den ersten 9 Monaten dieses Jahres 16 900 000 M. Es ist zu hoffen, daß die deuffche Landwirffchaft und diejenige der benachbarten neutralen Länder in den Monaten November und Dezember die Düngung derjenigen Aecker nachholen wird, welche bisher wegen des Wagenmangels nicht gedüngt werden konnten. Nach den feindlichen Staaten werden Kalisalze weder direkt«och indirekt geliefert. Das Ueberfeegeschäft, welches in der ersten Zell nach AuSbrulb des Krieges fast vollständig unterbrochen war, hat sich in letzter Zeit erfreulicherweise wieder belebt. Gegen auslän Gegen ausländische Firmen in Deutschland. eless so minore outsit, tet sem ytter shah rah Turist Ste mefettin baſjentage Gebiet mit, matines Gile aumit Seireten ausgebracht hat. Genosse Davidsohn, der den Führer verfaßt hat, spricht hier toefentlich dasjenige Gebiet mit, welches Sie zunächst betreten 2. 7. 34. Befeuchten mit Weinessig und bestreuen mit HolzDer fommandierende General in Frankfurt a. M., wird den Vielen einen großen Dienst leisten, die über den bloßen wollen. Wortbesitz hinaus zu einem freieren Schalten mit ihrem Gedächt- afche. Nachdem auswaschen mit Seifenlauge. Das beste jedoch ist chemisch Freiherr von Gall, erläßt folgende Bekanntmachung: reinigen lassen. 2. M. 19. Mütterberatungsstelle des Zellerhauses, Er teilt die Sprachregeln im Quizotoftr. 121. Zwei Streitende 180. 1. Am 16. Oktober 1906. Sämtliche Vereine und Gesellschaften, insbesondere auch Attien- nisschah gelangen wollen. R. B. 966. Nein. gesellschaften und Gesellschaften m. b. H., denen Angehörige feind- Grundriß einfach und übersichtlich mit und gibt dann in vier- 2. Gine solche Stelle ist uns nicht befannt. zehn Gruppen eine Fülle von Worten und Säßen, G. 33. Die Forderung ist mit dem Tode Ihres Vaters erloschen. licher Staaten als Vorstandsmitglieder, Mitglieder des Aufsichts- die fich der Lebensweise des Krieges auf französischem Boden anrats oder Geschäftsführer bestellt sind, haben, soweit sie im Korps- schließen und immer in Schreibart und Aussprache bequem vor bezirk des 18. Armeekorps ihren Siz haben oder ihr Geschäft be- Augen gebracht sind. Der Sprachführer kostet nur 15 Pf.; er treiben, binnen einer Woche nach Bekanntgabe dieser Verfügung wird von den Angehörigen der Krieger eifrig ins Feld gesandt dem Stellvertretenden Generalfommando des 18. Armeekorps in Frankfurt a. M., Untermaintai 19, ein Verzeichnis dieser Mitglieder beam. Geschäftsführer einzureichen. Die Nichtbefolgung dieser Anordnung unterliegt der Strafvorschrift des§ 9 Biffer b des Gesetzes über den Belagerungszustand vom 4. Juni 1851. Breiserhöhung und Lebensmittelwucher in Rußland. Nach amtlichen Angaben macht sich in Petersburg eine durch nichts erklärbare" Erhöhung der Preise für verschiedene Lebensmittel bemerkbar. So sind die Preise für Butter und Eier enorm gestiegen, obwohl die Ausfuhr nach dem Auslande stockt und die Preise an Ort und Stelle sehr gesunten sind. Gestiegen sind auch die Breise für Graupen, Salz, Heringe und andere Massentonſumartikel. werden. Verbesserungen im Eisenbahnverkehr. Mit dem 2. November soll unter Zustimmung der militärischen Stellen ein Fahrplan in Kraft treten, der in der Hauptsache dem letten Winterfahrplan entspricht. Wenn militärische Interessen es erforderlich machen, kommen einzelne Züge in Wegfall. Das Erdbeben in Norditalien. Das Erdbeben in Norditalien, über das wir schon berichteten, ist scheinbar noch nicht zur Ruhe gekommen. Aus Florenz, Pistoja, Livorno, Pisa, Lucca und Massa kommen Meldungen über ein Erdbeben, das am Dienstag um 10 Uhr 20. Min. vormittags AufBesonders stark sind aber die Fleischpreise in die Höhe regung unter der Bevölkerung hervorgerufen habe, aber einen gegangen. So sind die Preise für Salzfleisch und tscherkassisches Schaden verursachte; nur aus Lucca und Massa wurden Fleisch gegen Juli um 50 roz. geftiegen( von 4 Rubel auf einige leichtere Beschädigungen gemeldet. Man verspürte den Grd6 Rubel pro Pud). Auch Wild und Geflügel find enorm im Preise stoß auch auf der Insel Elba, sowie in Bologna, Venedig, Turin, gestiegen, und zwar werden in den großen Städten, beispielsweise für Gänse, deren Ausfuhr eingestellt ist, Preise genommen, die das Genua, Mailand, Ancona, Forli, Cesena, Faenza und Berona. Vier- und Fünffache der Einkaufspreise darstellen. Dies Irgendein Schaden wurde jedoch auch in diesen Orten nicht an alles deutet auf einen groß angelegten 2ebensmittel- gerichtet.. wucher in Rußland hin. Der russische Seeweg. Es soll versucht werden, die Schifffahrt nach Archangel länger als gewöhnlich offen zu halten. Der norwegische Minister des Aeußeren habe von der Gesandtschaft in Petersburg eine Mitteilung erhalten, wonach Rußland einen Gisbrecher mit 6000 Pferdefräften von Kanada angekauft und in Archangel bereits in Dienst gestellt habe. Zwei andere Eisbrecher seien schon von früher vorhanden, ein von privater Seite gekaufter Eisbrecher mit 1300 Pferdekräften sei von Kanada unterwegs. Ausfuhrverbot von Baumwolle für Auftralien. Die Aus. fuhr von Baumwolle ist für ganz Australien verboten; Ausnahmen können nur mit Genehmigung des Zollminifters gemacht werden. " Parteiveranstaltungen. Charlottenburg. Die Jugendsettion trifft sich am Mittwoch, abends 8%, Uhr, vor dem Deutschen Opernhause, Ede Krumme Straße, zu einem Spaziergang. Neukölln. Heute abend 81%, Uhr bei Bartsch, Hermannstr. 49, Versammlung der Jugendsektion. Zweiter Vortrag des Genossen Pied über: Allgemeine Geschichtsbegriffe". Ober- Schöneweide. Die für Donnerstag angesezte Mitglieder bersammlung findet infolge polizeilichen Verbotes nicht statt. Tempelhof- Mariendorf. Die Verein Arbeiterjugendheim. Generalversammlung findet am Donnerstag, den 29. Oktober, abends 8 Uhr, im Restaurant Beder, Tempelhof, Berliner Str. 86, statt. Mitgliebstarte legitimiert. Frauen- Leseabende. Belgische Schadenersahansprüche an England. Aus Antwerpen wird berichtet: Einige fünfzig große Antwerpener Borsigwalde Wittenau. Freitag, den 30. Oftober, abends 8 Uhr, Handelshäuser haben wegen der Vernichtung ihrer in den Borsigwalder Festfälen, Spandauer Straße. Vortrag des Genossen Warenvorräte durch die Engländer vor deren Abzug Derter:" Belgien, Land und Leute". aus Antwerpen, dem amerikanischen Gesandten im Haag Entschädigungsansprüche gegen die englische Regierung in Höhe von 230 Mill. Franken angezeigt, da die Vernichtung der Werte nicht während der Verteidigung der Stadt, sondern erst nach der Räumung durch das abziehende englische Korps mutwilliger weise erfolgt sei. In Ermangelung einer Verbindung mit dem Konsularforps in Havre wurde die Angelegenheit dem amerikani- rechtigt, ihnen als Zuhörer beizuwohnen. schen Gesandten im Haag zur vorläufigen Erledigung unterbreitet. Kleine Nachrichten. Für unsere Krieger in Frankreich und Belgien. Der Krieg hat zahlreiche deutsche Arbeiter plöblich gezwungen, sich einen Schazz fremdsprachiger Worte und Wendungen anzueignen. Bloße Wortsammlungen genügen nur dem, der die Regeln einer fremden Sprache schon fennt. Wer sie nicht fennt, der braucht einen Sprachführer, der sie ihm in furzer, verständlicher Form vorzutragen weiß. Das will das Sprachbüchlein für Feldfoldaten", das der Verlag der Buchhandlung Borwärts soeben unter dem Titel" Deutsch- Französisch" herGEGEN 199999 Unserem Parteigenoffen Julius Golembiewsky und seiner Gattin zur Silberhochzeit die herzlichsten Glückwünsche. 134 Die Genossen des Bez. 3661. 9966666666 Deutscher Transportarbeiter- Verband. Bezirksverwaltung Groß- Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Bierfahrer Emil Steinbrink bon der Firma Brauerei Bözow am 25. Dftober im Alter von 51 Jahren verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Mittwoch, den 28. Oftober, nach mittags 4 Uhr, von der Leichen halle des Auferstehungs- Kirchhofes, Weißensee, aus statt. 68/8 Die Bezirksverwaltung. Verband der Lithographen, Steindrucker u. verwandten Berufe ( Deutscher Senefelder- Bund). Chemigraphen. Nachruf. Den Mitgliedern zur Kenntnis, daß unser Kollege, der Aeger Hermann Matzke im 29. Lebensjahre bei den Kämpfen in Frankreich durch Stopfschuß gefallen ist. Wir verlieren in ihm einen guten Kollegen und werden sein Andenken stets in Ehren halten. 109/15 Die Verwaltung. Am Sonntag verstarb plöglich und unerwartet unser Stollege Paul Kaulfürst. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 29. Oktober, nachmittags 3, Uhr, in Nei nidendorf- West auf dem Hedwigs firchhof, Berliner Str. 26, statt. Um rege Beteiligung wird er fucht. realgymnafiums, Raiserfitt. 17/19. A. St. 4. Ihre Mutter erbt nach märkischem Recht. Danach hat sie ihr Vermögen mit dem des Baters zusammenzuwerfen und erbt von der zu fammengeworfenen Maffe die Hälfte. Die andere Hälfte erben die Kinder. 3hre Mutter kann aber nach ihrer freien Wahl erklären, daß fie nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch erben will. Tut sie das, dann behält sie ihr eigenes Bermögen für sich. Es wird dann nur das, was der Bater hinterlassen hat( dazu gehören natürlich auch die Schulden) als Nachlaßmasse betrachtet. Es erhält dann Ihre Mutter und die Seinder 14 dieser Nachlaßmasse. G. K. 18. Machen Sie den Anspruch auf Ersaz bei der Reichspostverwaltung geltend. Mit Sicherheit läßt sich leider nicht sagen, daß Sie 2. 19. Nein. A. 2. 36. Ja. Es genügt ein durchbringen werden. eigenhändig ge und unterschriebenes Testament, das mit Datum und Drtsangabe versehen sein muß. 8. B. folgenden Inhalts: Berlin, den 30. Oktober 1914. Hierdurch sehe ich meine Coufine( Name:..) zu meinem alleinigen Erben ein." Dann folgt die Unterschrift. Die Unterschrift muß unter das ganze Schriftstück kommen und F. J. 2. Nein. darf nicht neben der legten Beile stehen. E. A. Die Frau hat Anspruch auf volle Unterstüßung. B. F. 1. Die Unterstügung ist zu zahlen, die Entlassung erfolgt mit 2. 48. Crfundigen Sie sich bei dem Beendigung des Krieges. Gewerbegericht mündlich oder schriftlich, ob Termin anberaumt ist und evtl. M. S. 17. Begen Harnfrankheit zurüdgestellt. 5. 100. Nein. S. 87. 1. Jm Januar 1915. 2. Wegen Herzleiden zurückgestellt. 8. Ja. 4. Die Höhe der Rente richtet sich nach den einzelnen Klassen und der Zahl der geklebten Marken. G. Usedomſtraße. Unterleibsleiben, landsturmpflichtig. weshalb nicht. Leider ist nur die Armendirektion die zuständige Stelle. M. H. 100. . 13. 1. u. 2. Nein. 3. Die Ueber tragung ist zulässig. Einen Erfolg hat sie soweit nicht, als die Abficht be fteht, einen vorhandenen Gläubiger zu benachteiligen. 4. Wer eine ErbM. K. 20. schaft ohne Borbehalt antritt, haftet auch für die Schulden.. Die§§ 622 und 623 B. G.-B. find maßgebend; banach würde eine 14tägige Kündigungsfrist berechtigt sein. M. R. 80. 1. Stlagen Sie auf Her ftellung der Gebrauchsfähigkeit des Simmers und auf Schadensersatz. 2. Die Bahlungspflicht geht weiter. 3. Ein Grund zur Ehescheidung würde vom A. E. Nein, aber Gericht schwerlich für vorliegend erachtet werden. nach allerdings schwankender Pragis tönnten Sie zu Schadensersak herangezogen werden, wenn infolge des Nichtklebens der Renteanspruch abgeM. N. 126. 1. u. 2. Nein. 3. Dem Wirt steht das lehnt wird. Sretentionsrecht an dem Brunnen wegen der Forderungen, bic er M. W. 2. Nein. gegen den Parzellenpächter hat, zu. 4. Nein. Eingegangene Druckschriften. Die rufüfche Propaganda und ihre polnischen Gönner in Galizien. Von Dr. M. Lozynskyj. 50 Pf.- C. Stroll, Berlin S 14. Amtlicher Marktbericht der städtischen Markthallen- Direktion über den Großhandel in den Zentral- Markthallen.( Ohne Berbindlichkeit.) Dienstag, den 27. Dtober. Fleisch: Rindfleisch per 50 kg, Dchsenfleisch Ia 74-85, bo. Ila 69-73, bo. IIIa 60-68; Bullenfleisch Ia 71-78, bo. IIa 61-70; Stübe, fett 55-60, bo. mager 50-55, Freffer 60-66, do. Holl. 45-50, do. ban. 87-45, Bullen, dän. Sigungstage der Stadt und Gemeindevertretungen. 54-60. Kalbfleisch: Doppellender 100-110; Mafttälber Ia 75-80, Mariendorf. Donnerstag, den 29. Oktober, in der Aula des Reform- do. Ila 60-74. Sammelfleisch; Maftlämmer 76-82; Hammel Ia 70-75, bo. IIa 65-70; Schafe 65-70. Schweinefleisch: Schweine Ia fett Gemüse, inSauten, däntsche 48-54. 74-78, IIa 64-73; Diese Situngen find öffentlich. Jeder Gemeindeangehörige ist be ländisches: Startoffeln, Dabersche 50 kg 3,75-4,00; weiße Kaiserkronen 3,50 4,00; Magnum bonum 3,75-4,00; Woltmann 8,50-3,75; Borree, Schod 0,70-1,00; Sellerie, Sjod 3,00-6,00; Spinnt 50 kg 8,00-11,00; Mohrrüben 2,00-2,50; Stohlrabi Schod 0,70-1,10; Wirsingtohl Schock 4,00-10,00; Birfinglohl 50 kg 3,50-4,00; Beißlohl Schod 3,00-8,00, 28eißkohl 50 kg 2,00-2,50; Stotfohl, Schod 4,00-10,00; ottobl 50 kg 3,00 Die juristische Sprechstunde findet für Abonnenten Lindenstr. 3, IV. of bis 4,00; Grünkohl 50 kg 4,00-5,00; Stoblrüben 50 kg 3,00-5,00; Teltower rechts, parterre, am Montag bis Freitag von 3 bis 6 Uhr, am Rüben 50 kg 12,00-16,00, Märkische Rüben 50 kg 4,00-10,00; BlumenSonnabend von 5 bis 6 Uhr statt. Jeder für den Brieftast en be- fohl, Erfurter, 100 St. 15,00-22,00, Rofentohl 50 kg 22,00-25,00, Meerstimmten Anfrage ist ein Buchstabe und eine Zahl als Mertzeichen beizufügen. Briefliche Antwort wird nicht erteilt. Anfragen, denen teine rettich Schod 5,00-10,00, Beterfilienwurzel Schodbund 1,00-3,00; 50 kg 8,00-9,00; Tomaten 50 kg 7,00-10,00; Pfefferlinge 50 kg Abonnementsquittung beigefügt ist, werben nicht beantwortet. Gilige Radieschen Schockbund 0,70-1,00; Salat God 3,00-5,00; Zwiebeln, Verträge, Schriftstücke 15,00-25,00; Steinpilze 50 kg 15,00-25,00; Brünlinge 50 kg 4,00-6,00 Fragen trage man in der Sprechstunde vor. Champignons 50 kg 10,00-25,00; Kürbis 50 kg 2,00-4,00. Briefkasten der Redaktion. und dergleichen bringe man in die Sprechstunde mit. A. 2. 1. Wir tönnen nur immer wieder betonen, solchen Gerüchten feinen Glauben zu schenken. 2. Je nach Zielvorrichtung und Geschwindigkeit wird eingestellt. Da verschiedene physikalische Momente babet mitwirken, ist eine Darleg ung im Brieffaften nicht angängig. M. M. 50. Be mühen Sie sich nach der Boltsbibliothet, Adalbertstr. 41. Tragen bort 3hr Anliegen vor, Sie werden dann die erforderliche Aufklärung erhalten. Es Frieds 168 Dem Andenten unserer auf dem Kriegsschauplat gefallenen Genoffen! Am 17. August fiel bei den Kämpfen im Dsten der Arbeiter Eduard Mellenthin Am Sonnabend, den 24. d. M., verstarb nach langem, schwerem Leiden unfer Kollege, ber Revolverdreher Paul Köhler. Seine aufopfernde, langjährige Tätigkeit als Mitglied des Arbeiter ausschusses und der Subkommission der Arbeiterausschüsse des Kabelwerks Dberspree wird ihm bet allen Kollegen ein dauerndes Andenken bewahren. Die Beerdigung findet heute Mittwoch, den 28. Dktober, nach mittags 4 Uhr, vom Trauerhause 48, aus statt. Strausberger Str. 41( Bezirk 274) reiter Briebrichshagen, Ahorn- Alce 18; Am 15. Dftober fiel bei en stämpfen im Dilen der Fritz Schulz Weidenweg 40( Bezirk 345). Bei den Kämpfen im Westen der Kaufmann Robert Lewtowitz Große Frankfurter Str. 49( Bezirk 267). Sozialdemokr. Wahlverein f. d. 4. Berliner Reichstagswahlkr. Am 9. September fiel auf dem Schlachtfelde in Frankreich der Genosse 197/3 Alfred Winkler Hoffmannstraße 16. Sozialdemokratischer Wahl verein Adlershof. Zentralverband der Glasarbeiter und-Arbeiterinnen Deutschlands. Zahlstelle Berlin. Am Sonnabend, 24. Ditober, verstarb unser Mitglied, der Glasschleifer Robert Seidel. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 28. Oktober, nachmittags 5 Uhr, auf dem MichaelStirchhof, Mariendorfer Weg, statt. Um rege Beteiligung ersucht Der Vorstand. 3. A.: H. Lentel 3315 Fern von der Heimat auf dem Schlachtfelde in Frankreich fiel unser lieber Sohn, Bruder und Bräutigam, der Reservist Artur Schmok vom 1. Brandenburg. DragonerRegiment Schwedt a. D. 3306 A Die Kollegen der Allg. Orts. frankenkaffe d. Stadt Berlin. Er ruhe sanft in fremder Erde! Dies zeigen in tiefer Trauer an Familie Hermann Schmot und Klitschmüller. Reinidendorf, Hansastr. 5. Tischlerverein zu Berlin. E. V. a. G. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Tischler Hermann Albrecht Hagelberger Straße 35 am 23. Dttober im Alter von 69 Jahren verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Mittwoch, den 28. Ottober, nachmittags 4 Uhr, von der Halle der Chriftus- Gemeinde in Mariendorf, Chauffeeſtr. 230, aus statt. Der Vorstand. Am 24. d. Mts. verstarb nach langem, schwerem Leiden der Re volverdreher 121 Paul Köhler. Sein aufrichtiger Charakter und jein tollegiales Handeln sichern ihm ein dauerndes Andenken. Die Kolleginnen und Kollegen des Preß und Stanzwerkes der K.-W. D. 1219 Die Subkommission der Arbeiterausschüsse der A. E. G. u. K. W. O. Deutscher Holzarbeiterverband. 13 Zahlstelle Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Stellmacher Johann Neh im Alter von 23 Jahren am 9. September auf dem Schlachtfelde im Dsten gefallen ist. Ehre seinem Andenken! Den Mitgliedern ferner zur Nachricht, daß unser Sollege, der Möbelpolierer Hermann Franke Ebertystr. 22, im Alter bon 50 Jahren geftorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 29. Dftober, nachmittags 33 Uhr, von der Leichenballe des AuferstehungsKirchhofes in Weißensee aus statt, Um rege Beteiligung ersucht 93/2 Die Ortsverwaltung. Verband der Tapezierer Filiale Berlin. Am 23. Auguft fiel auf dem russischen Kriegsschauplaze unfer langjähriges Mitglied Paul Schenker. Ehre feinem Andenken! 178/13 Die Verbandsleitung. Wetteraussichten für das mittlere Norddeutschland bis Donnerstagmittag: Ein wenig fühler, zeitweise aufflarend, jedoch vorwiegend trübe; zunächst im Westen, später auch östlich der Oder an den meisten Drten wieder leichte Regenfälle. Am 27. September fiel im Diten unser ehemaliges Mitglied, der Droschtenchauffeur Erich Springer. Wir alle, die den Verstorbenen gekannt haben, werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Die Mitglieder 127A des Statklubs" Letzte Runde". Allen Berwandten und Befannten die traurige Nachricht, daß mein guter Mann und Bater, der Klaviermacher Gustav Stange nach langem, schwerem Leiden im Alter von 65 Jahren sanft ent fchlafen ist. Magdalena Stange nebst Kindern. Die Beerdigung findet am Freitag, den 80. d. Mts., nach mittags 8 Uhr, von der Leichenhalle des Emmaus- Kirchhofes aus statt. Danksagung. Für die zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme und die vielen Kranzspenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes und guten Vaters, sagen wir allen Freunden und Befannten, dem Wahlverein sowie dem Metallarbeiterverband, insbesondere den Kollegen der Firma Goerz 994 unseren aufrichtigen Dant. Wiiwe Erner nebst Kindern, Pankow, Amalienpart 3. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei der Beerdigung meines unbergeßlichen Mannes, unferes lieben Baters, Schwieger- und Großvaters Johann Rank ( agen wir allen Beteiligten unseren 4 herzlichsten Dant. Frau Rank und Kinder. ReutersWerte 3 Bände 4 Mart Buchhandlung Borwärts Selten günstige Einkaufsgelegenheit! Westmann 1. Mohrenstraße 37a II. Gr. Frankfurter Str. 115 ( Kolonnaden). ( nahe Andreasstr). Vorzugs= Angebot, ohne Rücksicht auf Kalkulation, bis Ende dieses Monats!!! Die herrlichsten Ulster lang und halblang, aus besten Stoffen, regulär bis 55.M. 18. M. 12.Ein großer Posten Abendmäntel dar. Modelle bis 94.-, 76.-, 55.M. 25. M. 18.Prachtvolle Plüschmäntel Sealplüsch, eleganteste Modelle, regulär 190.-, 140.-, 125.M. 85. Feine Pelzmäntel lang u. halblang, das Neueste regulär bis 295.M. 125. M. 75.M. 36. Entzückende Kostüme aparte Modelle regulär bis 180,-, 52.M. 55. M. 21.Trauermagazin. Sonntag 12-2 Uhr geöffnet. Konsumgenossenschaft Berlin und Umgegend Deutscher Holzarbeiter- Verband Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Kontor und Zentrallager: Lichtenberg, Rittergutstr. 16-26. Grundst.- Konto I RittergutM. 1913/14 1912/13 M. Aktiva Bilanz. Passiva 1913/14 M. 1912/13 M. Geschäftsanteile der Mits glieder: M. Geschäftsanteil- Konto. 1913/14 M. 1061 823,38 809 853,99 Reserven: Produktionsfonds- Konto. Bersonalversicherungs- Konto Referbefonds- Konto Dispositionsfonds- Konto. 254 860,27 1913/14 Grundbefit und Gebäude: straße 19/26 3 001 667,16 Grundst.- Konto III Adlershof 172 140,35 Grundst.- Konto IV Rittergutstraße 16/18 Grundst. Konto V Tempelhof 232 994,20 Grundft.- Konto VI Tegel Grundft.- Konto VII Bornikstraße. Grundst.- Kont. VIII Straße 32 Bau- Konto III. Inventar und sonstige Einrichtungen: Automobil- Konto Wäsche- Konto Heizungs- u. Lichtanl.- Konto 204 224,78 147 448,47 147 832,14 66 695,96 158 139,30 4 181 777,85 3 185 487,83 150 765,98 • 2 623,90 . 23 613,64 . 148 270,84 Uhren- u. Telephonant.- Konto 46 288,08 7 499,45 945,54 24 950,46 921 920,74 Gleisanlage- Konto Badojen- Konto Aufzug- Konto Werkzeug- Konto. Einrichtungs- Konto Inventar- Konto. Bereifungs- Konto 8 126,44 Maschinen- Konto 220 728,63 1 759 958,48 1 512 083,85 Bestände an Waren und 1 666,51 19 860,58 15 525,10 Material: Tischlerei- Konto Automobiluntoften- Sonto Handlungsuntoften- Konto Baren- Konto. * 401,35 24 797,68 1 832 335,66 1 158 495,08 153 160,05 124 321 10 Fastagen- Konto Schlosserei- Konto Beteiligung an anderen ge noffensch. Unternehm.: Beteiligungs- Konto Zinsbar angelegte Gelder und Außenstände: Bantdepot- Konto Hypotheken- Konto Rautionshinterlegungs- Konto Bant- Konto Debitoren- Konto Kohlen- Konto( Außenstände) 1 270 084,44 4 000, 100 000, 422 757,68 ani 14 921,52 880 835,43 555 590,17 6 080,92 Banteinlage- Konto G.E.G.. 1 795 587,73 Bestand an barem Gelde: annages 112 mag Effetten- Konto Raffa- Konto . • . •• Summa Spezial- Referbefonds- Konto 31 543,31 Noch zu zahlende Zinsen Kreditoren- Konto 37 937,56 8 650,50 97 907,57 11 774,07 187 813,01 176 733,40 und Unkosten: Hausanteilzinsen- Konto 59 823,27 • Rüdvergütungs- Konto Personalversicherungs- Konto 12 680,43 5 920,47 78 424,17 63 993,74 Betriebsschulden: 17 519,89 Frachten- Konto 7 899,87 Sparfonds- Konto II 738 423,59 Bau- Konto 132 979,71 330 846,20 1 227 669,26 885 006,10 998 000, 40 326,59 47 317,30 50 445,67 . • 5 383 836,80 1475 135, 7 995 061,36 6 261 702,30 177 096,91 15 547,51 Lieferanten- Konto Aufgenommene Gelder: Hypotheken- Konto Konto reservierter Spareinlagen II. Sparmarken- Konto. Sparfonds- Konto I Kautions- Konto Hausanteil- Konto Reingewinn: · • · Gewinn- und Berluft- Stonto 證 Verwaltung Berlin. Stellmacher. Donnerstag, den 29. Oktober, abends 8½ Uhr, im Rosenthaler Hof, Rosenthaler Str. 11/12: Branchen- Versammlung. Tagesordnung: 1. Unsere Arbeitsverhältnisse während des Krieges und unsere Arbeitsvermittelung. 2. Verbands- und Branchenangelegenheiten. 93/1 Die Kollegen von Schebera, Lange& Gutzeit, Leuschner und Wienicke in Pankow sind besonders ein: geladen. Die Ortsverwaltung. Deutsch. Transportarbeiterverband Sektion I( Handelsarbeiter). Hausdiener, Packer, Radfahrer, Portiers, Schaffner, Fahrstuhlführer, Einkafßerer, Kaffenboten usw. aller Branchen der Sektion I. Donnerstag, den 29. Oktober 1914, abends 81, Uhr: Versammlung in der„ Neuen Philharmonie", Köpenicker Str. 96/97. Tagesordnung: Wirtschaftliche u. soziale Aufgaben während des Krieges. Referent: Reichstagsabgeordneter Oswald Schumann. Diskussion. Bei der großen Bedeutung dieses Vortrags für das gesamte Handelsgewerbe ist es Pflicht eines jeden Handelsangestellten, in dieser Bersammlung zu erscheinen. Maffenbesuch erwartet 68/7 Die Sektionsleitung. J..: Fritz Wappler. 10 727 888,098 212 887,04 Annahmeitellen für ,, Kleine Anzeigen" Berlin C. A. Hahnisch, Aderstr. 174. 8 279 778,40 20 882,65 10 727 888,09 2 209 481,64 23 017,54 8 212 837,04 Summa . • Mitgliederbewegung. 0. 77 155 Die Summe der Geschäftsguthaben erhöhte sich im Laufe des Geschäftsjahres um 251 969,39. NO. N. Die Haftsumme erhöhte sich im Laufe des Geschäftsjahres um Die Haftsumme betrug am 30. Juni 1914. 280 770 M. Mitgliederbestand am 30. Juni 1913. Neu eingetreten find Ausgeschieden find durch Uebertragung Freiwillig ausgeschieden Ausgeschlossen wurden. 18 108 95 263 Mitglieder 163 Tod 193 8 636 4757 8749 Bestand am 30. Juni 1914. 86 514 ritglieder • Karl Melle, Petersburger Plaz 4. Gustav Bogel, Koppenftrage 82. N. Wengels, Markusstr 36. 2. Zucht, Immanuelfirchstr. 12. J. Renl, Barnimitr. 42. A. Wolgaft, Wattstraße 9. H. Fischer, Bastianstraße 6. Karl Mars, Greifenhagener Str. 22. J. Hönisch, Müllerstr. 318. 5. Vogel, Lorgingstr. 37. A. Ties, Invalidenstr. 124. 2 595 420 M. NW. Salomon Joseph, Wilhelmshavener Str. 48. SW. G. Schmidt, Bärwaldstr 42. Taehn, Hagelberger Str. 27. S. St. Friz, Prinzenstr. 31. H. Lehmann, Kottbuser Damm 8. SO. Paul Böhm, Laufizer Blaz 14/15. V. Horich, Engelujer 15. Adlershof. Karl Schwarzlose, Bismardstr. 28. Konsumgenossenschaft Berlin und Umgegend. Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Der Aufsichtsrat. J. A.: F. Güttler. Obligationen der Der Vorstand. R. Junger. O. Schultze. W. Lamm. A. Mirus. P. Müller. 106/18 Baumschulenweg. H. Hornig, Marienthaler Str. 13, I. Borsigwalde. Paul Kienast, Räuschstr. 10. Charlottenburg. Gustav Scharnberg, Sesenheimer Str. 1. Friedrichshagen. Ernst Werkmann, Köpenider Str. 18. Grünau. Franz Klein, Friedrichstr. 10. Russischen Süd- Ost Eisenbahn- Gesellschaft Bekanntmachung! Einlösung von Coupons und verlosten Stücken. Ma Infolge des Krieges sind uns von der Süd- Ost Eisenbahn- Gesellschaft Mittel zur Einlösung der am 1. November d. J. fälligen Coupons und verlosten Stücke nicht zugegangen. Mit dem noch in unseren Händen befindlichen Guthaben der Gesellschaft( das nur einen Bruchteil der Beträge erreicht, welche für die Einlösung der Novemberfälligkeiten und der Rückstände aus früheren Terminen erforderlich sind) verfahren wir im Interesse einer gerechten Verteilung wie folgt: Die Inhaber von bei uns zahlbaren, nicht später als am 1. November d. J. fälligen Coupons und verlosten Stücken von Obligationen der Süd- Ost Eisenbahn- Gesellschaft, welche in der Lage sind, die Erklärung abzugeben. bei Coupons: daß die Stücke, zu welchen die Coupons gehören, sich in Deutschland befinden und deutsch gestempelt sind, und daß der Eigentümer kein Angehöriger eines feindlichen Staates ist, bei verlosten Stücken: daß der Eigentümer kein Angehöriger eines feindlichen Staates ist, werden aufgefordert, die Coupons bezw. die Stücke mit der entsprechenden schriftlichen Erklärung und mit einer genauen Spezifikation spätestens bis zum 16. November d. J. gegen Quittung bei uns einzureichen. Am 16. November nach Schluß der Couponskassen werden wir die Gesamtsumme aller eingereichten Coupons und Stücke einschließlich derjenigen aus unseren Depots und eigenen Beständen feststellen; aus dem Verhältnis dieser Summe zu dem in unseren Händen befindlichen Guthaben der Gesellschaft wird sich ergeben, welcher Prozentsatz zur Auszahlung gelangen kann. Dieser Prozentsatz wird von uns öffentlich bekannt gegeben werden. Milo Milo Johannisthal. Mar Gonschur, Partstr. 23. Karlshorst. Richard Küter, Rödelstr. 9, II. Schnupftabat heißt von heute ab Köpenick. Emil Wißler, Riegerstr. 6, Laden. Lichtenberg. Ctto Seifel, Wartenbergstr. 1. Deutscher Gesundheitstabak berselbe wird in Berlin dreimal die Woche frisch hergestellt und ist in Bädchen und Dosen durch den Zigarrenhandel a 10 Pf. zu beziehen. Milo ist das beste Mittel gegen Schnupfen, wirkt frischend und belebend. er Nieder- Schöneweide. Wilh. Unruh, Brüdenstr. 10. Nowawes. Wilhelm Jappe, Lutherstr. 2. Ober- Schöne weide. Alfred Bader, Wilhelminenhofstr. 17, Laden. Pankow. Otto Rißmann, Mühlenstr. 30. Reinickendorf. P. Gurich, Provinzstr. 56, Laden. Neukölln. M. Seinrich, Nedarstr. 2. Courad, Hermannstr. 50. C. Rohr, Siegfriedstr. 28/29. Rummelsburg. A. Rosenkranz, Alt- Borhagen 56. Schöneberg. Wilhelm Bäumler, Martin- Luther- Str. 69 im Ladent. Spandau. Röppen, Breitestr. 64. Steglitz. S. Bernjee, Alsenstr. 5. Tempelhof. Joh. Krohn, Borussiaftr. 62. Treptow. Robert Gramenz, Stiefbolzstr. 412, Laden. Weißensee. Fuhrmann, Sedanstr. 105. Schillert, Berliner Allee 253. Wilmersdorf. Paul Schubert, Wilhelmsaue 27. nidtnghe Obligationen der Moskau- Kasan Eisenbahn- Gesellschaft. Die Leistung einer Teilzahlung auf den einzelnen Coupon oder das einzelne Stück ist nicht angängig, weil dabei eine Abstempelung der Coupons und Stücke( x%, bezahlt) erfolgen müßte. Eine solche Abstempelung aber dürfen wir da wir dazu keinen Auftrag haben nicht vornehmen, damit nicht durch eine derartige Veränderung des Coupons- bezw. Infolge des Krieges sind uns von der Moskau- Kasan Eisenbahn- Gesellschaft keine Mittel Stücketextes die Zahlungsverpflichtung der Eisenbahn- Gesellschaft zur Einlösung der am 1. November d. J. fälligen Coupons und verlosten Stücke und des Garanten der Obligationen, d. i. der Russischen Regierung, der 4% Anleihe v. J. 1911 zugegangen. Diese Coupons und Stücke können daher für die Beträge von Coupons und Stücken, welche jetzt nicht be- vorläufig nicht eingelöst werden. zahlt werden können, irgendwie in Frage gestellt wird. Aus diesem Grunde werden wir diejenige Summe, welche auf den Gesamtbetrag der Coupons oder Stücke des einzelnen Einreichers entfällt, dazu verwenden, einen entsprechenden Teil seiner Coupons oder Stücke voll einzulösen; die übrigen Coupons oder Stücke werden wir dem Einreicher zurückgeben. Die in Coupons oder Stücken nicht darstellbaren Reste der auf die einzelnen Einreicher entfallenden Barbeträge werden wir auf Wunsch zur Auszahlung bringen, wir werden dann aber einen Coupon oder ein Stück zurückbehalten müssen und dem Einreicher bescheinigen, daß er mit der Summe, um welche der Betrag des zurückbehaltenen Coupons oder Stückes den ihm darauf ausgezahlten Barbetrag übersteigt, an einem Bestande von unbezahlten Coupons oder verlosten Stücken von Anleihen der Gesellschaft beteiligt ist. Wir behalten uns vor, die unbezahlt bleibenden Coupons und Stücke in beliebigen Nummern und Appoints zurückzuliefern, da es aus technischen Gründen undurchführbar ist, eine Trennung der aufrecht zu erhalten. 261/10 Hingegen können die bereits früher fällig gewesenen Coupons und verlosten Stücke von Anleihen der Gesellschaft nach Maßgabe der noch in unseren Händen befindlichen Mittel zunächst noch von uns bezahlt werden; die Einlösung kann jedoch nur erfolgen, wenn uns von den Einreichern eine schriftliche Erklärung abgegeben wird: bei Einreichung von Coupons: daß die Stücke, zu welchen die Coupons gehören, sich in Deutschland befinden und deutsch gestempelt sind und daß der Eigentümer kein Angehöriger eines feindlichen Staates ist, bel Einreichung von verlosten Stücken: daß der Eigentümer kein Angehöriger eines feindlichen Staates ist. Berlin, Frankfurt a. M., im Oktober 1914. Mendelssohn& Co. S. Bleichröder. eingereichten Coupons und Stücke nach den einzelnen Einreichern Direction der Disconto- Gesellschaft. Berliner Handels- Gesellschaft. Die für die Einreichung erforderlichen Formulare sind an unseren Couponskassen erhältlich. Berlin, Frankfurt a. M., den 27. Oktober 1914. Mendelssohn& Co. Direction der Disconto- Gesellschaft. 261/12 Obligationen der S. Bleichröder. Moskau- Kiew- Woronesch Eisenbahn- Gesellschaft. Berliner Handels- Gesellschaft. Feldbrief- Mappe enthaltend 5 vorschriftsmäßig bedruckte Feldpost- Briefumschläge nebst Briefbogen, 5 vorschriftsmäßig bedruckte Postkarten Preis 10 Pf. Buchhandlung Vorwärts Lindenstr. 3. Spezialarzt Dr. med. Wockenfuß, Friedrichstr. 125,( Oranienb. Tor). für Syphilis, Harn- u. Frauenleiden Ehrlich- Hata- Kur( Dauer 12 Tage) Blutuntersuchung, Schnelle, sichere schmerzlose Heilung ohne Berufsstörung. Teilzahlung. Spr. 11-2 u. 5-8, Sonnt. 9-11. In Freien Stunden Die Wochenschrift für Arbeiterfamilien Obligationen der Wladikawkas Eisenbahn- Gesellschaft. Einlösung von Coupons und verlosten Stücken. Von den auf Grund unserer Bekanntmachung vom 28. September d. J. bei uns eingereichten Coupons und verlosten Stücken können nach dem Verhältnis der Gesamtbeträge der Einreichungen zu den in unseren Händen befindlichen Guthaben der beiden Gesellschaften 42% der eingereichten Coupons und verlosten Stücke von Anleihen der Moskau- Kiew. Woronesch Eisenbahn- Gesellschaft 24%% der eingereichten Coupons und verlosten Stücke von Anleihen der Wladikawkas Eisenbahn- Gesellschaft eingelöst werden. Die Entgegennahme der Barbeträge und der unbezahlt bleibenden Coupons kann gegen Rückgabe der von uns ausgestellten Bestätigungen von jetzt ab in der Zeit von 9-12 Uhr vormittags erfolgen. Berlin, Frankfurt a. M., den 27. Oktober 1914. Mendelssohn& Co. S. Bleichröder. 261/11 Wöchentlich 1 Heft für 10 pf. Direction der Disconto- Gesellschaft. Berliner Handels- Gesellschaft. Berantwortlicher Redakteur: Alfrey Wielepp, Neukölln. Für den Inseratenteil berantw.: Th. Glode, Berlin, Drud u.Berlag: Borwärts Buchdruckerei u. Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW.