Nr. 318.- 31. Jahrg. Abonnements- Bedingungen: bonnements. Breis pränumerandos Bierteljährl. 3,30 M. monatt. 1.10 M., wöchentlich 25 Bfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Big. Sonntags. nummer mit illustrierter Sonntags. Beilage„ Die Neue Welt" 10 Big. Bost Abonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in die oft Beitungs. Breisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2,50 Mart, für das übrige Ausland 4 Mark pro Monat. Postabonnements nehmen an: Belgien, Dänemart, Holland, Italien, Luxemburg, Portugal, Rumänien, Schweden und die Schweiz Ericheint täglich. NOSW • Vorwärts Berliner Volksblaff. 5 Pfennig Die Infertions- Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Kolonel geile oder deren Raum 60 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Bereins und Bersammlungs- Anzeigen 30 Bfg. ,, Kleine Hnzeigen", das fettgedruckte Wort 20 Big.( auläffig 2 fettgedruckte Worte), jedes weitere Wort 10 Big. 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Jm„ Corriere della Sera" schreibt der Militärkritiker Angelo Gati: Frant reich besitzt heute nur noch Defensivkraft( forza di resistenza). Hier eingetroffene Nachrichten, die vertrauenswürdig Die Meldung des russischen Generalstabes vom 17. November Flankenstoß bereitet hat. Das Telegramm ist in die Verkennung der Lage, in der sich der russische Generalstab befunden hat, indem er sich in der Hoffnung wiegte, die Deutschen Amtlich. Großes Hauptquartier, 20. No- bieser Hinsicht geradezu ein Dokument, denn es offenbart sich darin der ihn auch kleinere Erfolge gern in hellstem Lichte erblicken läßt. tober, sondern auch in dem besonderen Siegestelegramm des GroßSie glaubten wirklich, die Verbündeten schwer geschlagen zu haben und hielten sie nicht mehr für voll operationsfähig, während es scheidung ausgewichen waren, und auf eine Defensivlinie London, 20. November.( W. T. B.) Evening Dember, vormittags.( W. T. B.) News" meldet aus Rotterdam: Vom Dienstag bis In Westflandern und in Nordfrankreich bei Warschau und Jwangorod vollständig geschlagen zu haben. Der zum Mittwoch war der Eisenbahnverkehr in Belgien eingeſtellt. Dies ist ein Zeichen, daß ein neuer Angriff in keine wesentlichen Aenderungen. Der aufge- ruffische Volkscharakter ist von großem Sanguinismus getragen, Flandern und ein Vorstoß nach Calais mit verdoppelter weichte, halb gefrorene Boden und Schnee- wir glauben daher an eine Selbsttäuschung der Ruffen, die sich Kraft bevorsteht. sturm bereiteten unseren Bewegungen Schwie- nicht nur in ihren militärischen Meldungen vom 17. bis 30. Of rigkeiten. Ein französischer Angriff bei Com- fürften Nikolai Nikolajewitsch nach London und Vorbeaug funégab. bres südöstlich Verdun wurde abgewiesen. An der Grenze Ostpreußens ist die Lage selbst aus der Ferne ersichtlich war, daß die Verbündeten der Entfind, besagen, daß das französische Heer sehr erschüttert ist, wenn unverändert. Destlich der Seenplatte bemäch zurückgingen, die möglichst nahe und günstig zu den eigenen rüdes sich auch nicht in fritischer Lage befindet. Die französische tigten sich die Russen eines unbesetzten Feld- wärtigen Verbindungen lag. Die Ruffen bestätigen heute, wie Kampfweise, die aus taktischen Gründen ausgesprochen defensiv ist, hat einen Vorteil, nämlich den, daß die französischen Offizier werkes und der darin stehenden alten, unbeweg- benn die Deutschen nahmen sich Zeit, die Verbindungen in Polen langsam und ungestört dieser strategische Rückzug vor sich ging, berluste nicht so groß find wie die deutschen, und daß also die lichen Geschütze. Die über Mlawa und Lipno auch gründlich zu zerstören, so daß die Ruſſen jetzt, wo ſie ſelbſt französischen Truppen sich heute, was die Führung anbetrifft, in wieder an den Rüdaug denten müssen, in die peinlichste, ja gerades befferer Lage befinden. Die Reihen der Franzosen sind zurückgegangenen Teile Feindes setzten su fritischste Lage tommen könnten. Daß die Deutschen dann die nicht so sehr durch Verluste an Toten und Verwundeten gelichtet ihren Rückzug fort. Südlich Plozk schritt unser Thorn benutten, macht die russische Meldung ebenfalls post schlesischen Bahnen zur Konzentration eines Offensivflügels bei worden wie durch Grantheiten, und diese Verluste sind sehr beträchtlich gewesen. Die Staballerie scheint schon zum großen Angriff fort. In den Kämpfen um Lodz und öft- festum flat. Aus alledem geht hervor, wie schwer und überraschend Hindenburgs Flankenstoß die russische Armee getroffen hat. lich Czenstochau ist noch keine Entscheidung gean Bespannung zu befinden, wenn auch bei ihr der Mangel nicht fallen. Oberste Heeresleitung. in demselben Maße zutage tritt wie bei der Kavallerie. Um die Süden bei den Truppen auszufüllen, sind Männer im Alter von Teil infolge starker Sterblichkeit der Pferde zu Fuß zu kämpfen. In ähnlicher Lage scheint sich die Artillerie infolge ihrer Verluste Die russische Bureaukratie über 47 Jahren zum Eintritt aufgefordert worden, wobei ihnen Offiziere bei ihrer Internierung ihr Ehrenwort gaben, könnten sie und die Autonomie Polens. Het Bolt" meldet ferner, daß auch mehrere deutiche Soldaten In der russischen Presse findet zurzeit ein lebhafter Meinungsgeflüchtet sind, aber in der Nähe der Grenze verhaftet wurden, die Erleichterung gewährf wurde, sich ihren Dienstort zu wählen. in Deutschland vor den Ehrenrat kommen. Für die, welche der Aufforderung nicht Folge leisten, ist ein Massenaufgebot angekündigt, das keinerlei Vergünstigungen gewähren soll. Auch England, schließt der Verfasser seine Ausführungen, besigt unter dem heutigen Gesichtspunkt nur Defensivkraft gegenüber der lebendigen Kraft der Deutschen, und England wird diese Defensivkraft nicht in lebendige Kraft umwandeln fönnen, wenigstens nicht vor Ablauf einiger Monate, 80 000 Mann englische Verluste. London, 18 November.( W. T. B.) Lord Newton sprach heute in einer Werbeversammlung in Salford und sagte darin, daß er die Verluste der englischen Truppen, die nach Asquith bis zum 31. Oftober 57000 Mann betragen hätten, jest auf 80 000 Mann schäzte. Einige Bataillone hätten ihre sämtlichen Offiziere verloren. Ein Bataillon Elitetruppen habe unlängst unter dem Befehl eines Feldwebels gestanden. Zwei Divisionen, die zusammen etwa 37000 Mann gezählt hätten, feien auf 5300 zusammengeschmolzen. Englische Rufe nach Verstärkungen. Gestlicher Kriegsschauplatz. Kämpfe in Polen und vor Przemysl. Wien, 20. November.( W. T. B.) Amtlich wird verlautbart: 20. November mittags. Auch gestern hatten die Verbündeten in Russisch- Polen überall Erfolge. Die Ent= scheidung ist noch nicht gefallen. Die Zahl der gefangenen Russen nimmt zu. Bor Przemy 31 erlitt der Feind bei einem sofort abgeschlagenen Versuche, stärkere Sicherungstruppen näher an die Südfront der Festung heranzubringen, schwere Verlufte. Der Stellvertretende Chef des Generalstabs: v. Hoefer, Generalmajor. austausch über die Gestaltung der fünftigen Beziehungen Rußlands zu Polen statt. Der Ton dieser Aeußerungen ist sogar in der bisher polenfeindlichen reaktionären Presse auf Berbrüderung" mit den Polen gestimmt, bei dem in der liberalen Presse nur noch der Unterton mitklingt, die Nationalpolen mögen bei der künftigen Selbstverwaltung Polens auch die Interessen der zahlreichen jüdischen Bevölkerung berücksichtigen, die unter der antisemitischen Agitation der polnischen Chauvinisten jogar jezt noch schwer Lande, die Petersburger Pureaukratie, sich zu dieser zu leiden hat. Es ist nun interessant, wie die eigentliche Herrin im Frage stellt. Einer ihrer einflußreichsten Vertreter, das Mitglied der konservativen Gruppe im Reichsrate P. Kobylinski, hat sich über die Grenzen der künftigen Selbstverwaltung Polens in den Russfija Wedomosti" folgendermaßen geäußert: Die Differenz in der Sprachenfrage, bemerkte er, würde kein Hindernis sein für die Einführung der städtischen. und der Landschaftsreform. Freiheit der Sprache und in Polen. „ Man spricht davon, daß die Einberufung eines Landtags für das Königreich Polen erwünscht sei. Im äußersten alla London, 20. November.( W. T. B.) Die„ Time&" veröffent- Petersburg, 20. November. Ein Bericht des Großen tönnte man auch darin einwilligen. Wichtig ist bls. lichen Briefe englischer Offiziere aus der Front. Ein Major des Generalstabes besagt: Auf dem linken Ufer der daß die Kompetenz des polnischen andtages nicht größ sein soli Hochländer- Regiments schreibt: England sei noch immer nicht zum Weichsel entwickelte sich in diesen lezten Tagen auf zwei als die des finnländischen- allerdings in der Auslegung, daß das vollen Bewußtsein der Anforderungen des Krieges gekommen, und Schaupläßen, auf der Front zwischen Weichsel Gejes über die Reichsgejekgebung im Jahre 1910 und nicht die tabelt die englischen Zeitungen, die Artikel veröffentlichen, in denen und Warthe und auf der Linie Czenst o cha u- eigene Auslegung des finnischen Landtags der finnischen Verfassung gesagt wird, die Deutschen könnten nicht schießen und liefen davon, Strata u cine Aktion. Diese Kämpfe nahmen einen äußerst gilt. Ich stelle mir den polnischen Landtag als eine große Gou. die deutschen Heere seien jetzt aus alten Männern und Knaben bernements landschaftsversammlung vor, allerdings zusammengesetzt. Der Major schreibt: Diese Dinge sind unwahr, erbitterten Charakter und zeigten allgemein einen unaufhör- mit einem etwas größeren Kreis der Kompetenz und Pflichten, als Russische Meldung über die große Schlacht der konfeffion besize Polen schon heute(?) in vollem Umfange. oder wenn sie wahr sind, dann kämpfen die alten Männer und lichen Wechsel von Offensive und Defensive. ihn die gewöhnliche Landschaftsverwaltung bejißt." Knaben wunderbar gut. Man sagte von Derwischen in der Schlacht In Ostpreußen greifen unsere Truppen stark aus- Nach dieser Konstruktion der polnischen Selbstverwaltung nach von Atbara, daß ihre Tapferkeit jegliche Tapferkeit zivilisierter gebaute Stellungen an. Destlich von Angerburg sind die dem Muster der seit 1910 in einen Schatten verwandelten SelbstBöffer übertreffe. Die Deutschen sind schwerer aus den Schüßen- deutschen Laufgräben mit dreifachen Drahtverhauen, Wasser- verwaltung Finnlands stellt aber Kobylinski an Polen folgende gräben zu vertreiben, als die Derwische es waren. Wenn die gräben und ganzen Stacheldrahtneßen befestigt. Wir be- Alternative: Wenn es zu einer Einberufung des polnischen Landgegenwärtige Spannung noch ein bis drei Monate andauert, wird mächtigten uns eines Teiles dieser Stellungen, die 7 Werft tages fommt, müssen unbedingt auch andere Reformen eingeführt es zum Bruch der Schlachtlinie kommen, wenn nicht bedeutende Ver- östlich von Angerburg entfernt waren, sowie des Durchganges werden: so eine 3ollgrenze zwischen Polen und den Ein Brigadegeneral schreibt: Die deutschen Gewehrkugeln sind zwischen den Seen bei Bauwvelno(?) und Tyrkla(?). Dort innerrussischen Gouvernements. Dies ist unbernteid lich. Eine Zollgrenze trennt uns auch von Finnland und die besonders töblich, ba sie von ausgesuchten Schüßen abgefeuert nahmen wir 19 Geſchüge und Maschinengewehre dem Feinde Finnländer opponieren gar nicht dagegen. Allerdings spürt Finnwürden, die nur darauf warten, daß sich in unseren Laufgräben weg und machten mehrere Hundert Gefangene. In Westland mit seiner geringen Ausfuhr diese Zollschranken kaum. Gine ein Kopf zeigt. Auch die deutsche Artillerie ist außerordentlich gut. galizien dauert unsere Dffensive an. stärkungen geschickt werden. da Ich bin über die Berichte der Blätter über die Minderwertigkeit deutscher Soldaten empört. Ihr Mut, ihre Tüchtigkeit, ihre Organisation und ihre Ausdauer, ihre Führung sind ausgezeichnet. Ich bin voll von Bewunderung für sie, und so denten alle, die sie kennen gelernt haben. Flucht aus dem holländischen Internierungslager. Amfterdam, 10. November.( Privattelegramm besl Boswärts".) Aus dem Internierungslager in Bergen sind ein beutscher Landwehrleutnant und ein Marinefähnrich, die feinerzeit mit einem Flugzeug niedergingen, entflohen. Das Handelsblad" meint, Holland fönne nicht die Auslieferung fordern. Aber da die flüchtigen Die russischen Verluste. London, 19. November.( T. U.) Den Times" wird aus Kopenhagen gemeldet, daß die russischen Verluste in den letzten Kämpfen in Polen auf 40 000 bis 50 000 Mann geschätzt werden. Der Militärkritiker des Berner Bund" zur Kriegslage. Von der schweizerischen Grenze, 19. November.( T. U.) In einer Besprechung der Kriegslage beurteilt der Militärkritiker des Berner Bund" die Sachlage auf dem östlichen Kriegsschauplaz wie folgt: andere Bedeutung würden sie aber für Polen haben, dessen Industrie nur infolge der ungehinderten Einfuhr der polnischen Erzeugnisse nach den russischen Märkten so prächtig aufgeblüht ist. Die Polen, die einen Landtag fordern, dürfen von Rechtswegen nicht gegen eine Zollgrenze opponieren. Man könnte ihnen die freie Auswahl lassen: entweder sie geben den Landtag preis oder sie stimmen der Gin. führung einer 3ollgrenze zu." In dieser Fragestellung tritt der Charakter der russischen Bu reautratie mit aller Deutlichkeit zutage. Selbst dann, wenn sie sich unter dem Drud der Verhältnisse gezwungen steht, dieser oder jener demokratischen Forderung Rechnung zu tragen, appelliert sie an die engen materiellen Interessen einzelner Schichten, um der politischen Entwidelung den Weg zu versperren. Die russische Bureaukratie weiß, daß es der polnischen Bourgeoisie vor allem Sarunt, zu tun ist, den reichen russischen Markt zu erhalten; fie 1 " Nicht weniger als fieben fleine Aftionen fanden auf britischem Die Kaiserliche Regierung weist die böswilligen Absichten, die weiß, daß viele der nationalpolnischen Patrioten bereit sind, Gebiet mit wechselndem Resultat statt. Die Operationen waren ihr in den von Sir Roger Casement angeführten Darlegungen den„ nationalen Idealen" um des Profits willen Valet zu sagen, mit beträchtlichen Verlusten verbunden. In einem Falle wurde ein untergeschoben werden, auf das entschiedenste zurück, und benut und deshalb verknüpft sie die Frage der politischen Autonomie Angriff auf eine wichtige tom Feind mit einer Anzahl Leuten und diese Gelegenheit, um die kategorische Versicherung abzugeben, daß Bolens mit der Drohung einer polnischen Zollgrenze, die den po- Maschinengewehren gehaltene Stellung gemacht, wobei unsere Deutschland nur Wünsche für die Wohlfahrt des irischen litischen Forderungen der polnischen. Bourgeoisie einen starken Truppen schwere Berluste erlitten, ohne ihr Ziel zu erreichen. Die Boltes, seines Landes und seiner Einrichtungen hegt. Dämpfer aufsehen soll. Gesamtverluste in Ostafrika betrugen in zwei Die Kaiserliche Regierung erklärt in aller Form, daß DeutschMonaten etwa 900 Mann. Obwohl das Schicksal der deut- land niemals mit der Absicht einer Eroberung oder der schen Kolonien von dem Endergebnis des Krieges abhängt, ist es Vernichtung irgendwelcher Einrichtungen in Irland einfallen doch notwendig, die britische Stellung als Vormacht in Süd- und würde. Zentralafrifa au erhalten und in Ostafrifa ist es notwendig, die Sollte im Verlaufe diefes Krieges, den Deutschland nicht ge deutschen Angriffe mit allen verfügbaren Mitteln abzuweisen und sucht hat. das Waffenglück jemals deutsche Truppen an die Küften bei günstiger Gelegenheit zu erwidern. Irlands führen, so würden sie dort landen nicht als eine Armee von Eindringlingen, die kommen, um zu rauben und zu zerstören, sondern als Streitkräfte einer Regierung, die von gutem Willen gegen ein Land und gegen ein Volk beseelt ist, dem Deutschland nur nationale Wohlfahrt und nationale Freiheit wünscht. Gs wird noch heftige innere Stämpfe fosten, ehe die infolge des Krieges vorläufig noch selbstbewußter gewordene russische Bureaufratie zu einer anderen Auffassung der inneren Probleme Rußlands befehrt werden wird. Vom österreichisch- serbischen Kriegsschauplah. Neue österreichische Erfolge. Der türkische Krieg. Folgen des türkischen Vordringens in Aegypten. 110 Russische Arbeit in den Balkanstaaten. Wien, 20. November.( W. T. B.) Vom südlichen Kriegs- Der nächste Mitarbeiter des ruffifchen Ministers des Aeußeren Was man in Irland schreiben darf! schauplay wird amtlich gemeldet: 20. November. Partielle und bisheriger Chef der orientalischen Abteilung des Ministeriums Unser Londoner Korrespondent schreibt uns aus Stämpfe auf der ganzen Front. Angriff auf die befestigte Stellung des Aeußeren, Fürst G. N. Trubezfoi ist am 18 8 M. aus Amsterdam: Die englische reaktionäre Presse, die„ Times" von Lazarovac macht günstige Fortschritte. Gestern wurden Petersburg nach Rich abgereift, um den Posten eines Gesandten an der Spize, haben eine Heze veranstaltet, um die Preßfieben Offiziere und, 660 Mann gefangen. Un am serbischen Hof anzutreten. In Petersburger diplomatischen freiheit in Irland zu vernichten. Vielleicht gelingt es den günſtige Witterung:# 18 660 Mann gefangen. günstige Witterung; auf den Höhen ein Meter Schnee, die Streisen mißt man diefer Reife eine große Bedeutung bei und hofft Herren, Noch ist die Homerule, und mit ihr eine demokraNiederungen überschwemmt. daß es dem Fürsten Trubeyfoi gelingen würde, die Differenzen tische Verfassung, in Irland nicht Tatsache, noch wird das zwischen Serbien und Bulgarien zu beseitigen und dadurch die Land auch nicht direkt von der englischen Regierung, sondern Wiederherstellung des Balkanbundes zu ermöglichen. von der verhaßten unverantwortlichen Bureaukratie von Dublin Castle regiert, das in bezug auf Volksunterdrückung und Gewaltregiment auch dem Zarismus nicht viel vorzuwerfen hat. Aber leicht dürfte es doch nicht werden, die unversöhnlichen Sektionen der irischen Nationalisten mundtot zu machen. Begreiflich ist es allerdings, daß die englischen Imperialisten wie besessen nach dem Zensor schreien; denn diese irischen Patrioten nehmen sich kein Blatt vor den Mund. Und was sie ihren jungen Leuten zu sagen haben, ist schlecht dazu angetan, die Refrutenwerbung in Irland zu fördern. Hier ein Auszug aus dem in Süderland weitverbreiteten Wochenblatte The Irish Volunteer" vom 7. November: Wir wissen jest, selbst der Blindeste unter uns, daß der britische Löwe sich nicht geändert hat daß England, der Raufbold der Meere( The bully of the seas), derselbe rücksichtslose Friedensstörer ist wie zur Zeit, als die dänische Flotte vor KopenHagen zerstört wurde, als Aegyptens Verfassungskampf durch die Bombardierung Alexandriens erdrückt wurde. Wir sehen klar, daß das Reich in seinem Wesen bleibt, was es immer gewesen ist- eine unerträgliche Drohung für den Frieden und den Fortschritt der Welt. Wir wissen, solange wir innerhalb des britischen Reiches oder auch nur durch die zartesten Bande mit ihm verknüpft bleiben, so lange werden wir der wenn auch noch so unwilligen- Beteiligung an dem Piratentum, auf dem das Reich begründet, ist, nicht entrinnen fönnen, jo lange werden wir, halb, Opfer, halb Geschäftsteilhaber, an den Dichagannathwagen des Imperialismus gespannt, mitgeschleppt werden. Unsere einzige Sicherheit, die einzige Hoffnung für unsere nationale Entwidelung und unsere nationale Ehre liegt darin, daß wir uns von dem letzten Land freischneiden, das uns an den englischen Imperialismus bindet. Der einzige Weg zu dem glorreichen und glücklichen Irland unserer Wünsche führt durch den Untergang des britischen Weltreiches. Von dem Gelingen diefer Mission hängt es nach Ansicht der russischen Diplomatie ab, ob Bulgarien attiv gegen die Türkei vorgeht oder bei seiner bisherigen Neutralität bleibt. Wie die Nowoje Bremja balbamtlich mitteilt, soll die bulgarische Regierung den Konstantinopel, 19. November.( 2 T. B.), Aus zuverlässiger offiziellen Vertretern der Petersburger, Pariser und Londoner Kabinette Duelle erfährt der Privatforrespondent von Wolffs Telegraphischem erflärt haben, ihr Anschluß an den Dreiverband hänge davon ab, ob Bureau, daß infolge des Vordringens der Beduinen und Bulgarien Mazedonien erhalte oder nicht. Eine indirekte Be Araber der Siz der Zivilbehörden von Suez, Port stätigung findet dieser Umschwung in Sofia in einem Artikel des Said und Ismailich eilig nach Zagazig verlegt Ronstantinopeler„ Jfdam", in dem die Pforte aufgefordert wird, der worden ist. Die Verwaltung des Suezkanals hat das Militär über- Saltung Bulgariens ernste Aufmerksamkeit zu schenken. Bulgarien, nommen. Die Regierungsschulen in Zagazig find geschloffen, die heißt es in diefem Artikel, hat an unserer Grenze eine hundert Schüler entlassen und die Gebäude in Militärhofpitäler umgewandelt tausendköpfige Armee angefammelt und beruft fortgefeßt seine Ne worden. Ein englischer Versuch, eine Spaltung unter den ägyp ferven ein. Es fann daher vielleicht seine Stellung ändern und tischen Notabeln und der Familie des Vizekönigs herbeizuführen, ist seine Regimenter gegen uns marschieren lassen. mißlungen. Hussein Kamel ist von dem Polizeikommandanten Was die Haltung der anderen Ballanstaaten anbetrifft, hat die Mamura nach Kairo gebeten worden, wo ihm der Zivil, ouverneur griechische Regierung, der„ Nowoje Wremja" zufolge, der Cheetham den höchsten Posten anbot. Der Bring lehnte ruffifchen Regierung erflärt, sie werde in dem Augenblick, wo Bul indessen a b. Diefe Ablehnung ruft in ganz Aegypten große Genug garien gegen die Türkei losicolage, gleichfalls gegen die Türkei vortuung hervor. Es bestätigt sich, daß die männlichen Mitglieder gehen. Aehnlich soll die rumänise Regierung ihr Vorgehen der deutschen und der österreichischen Kolonie in der zweiten gegen Desterreich von dem Losschlagen Bulgariens abhängig gemacht Novemberwoche rücksichtslos in die Eisenbahnen gepfercht, nach haben. In diesen Erflärungen, vorausgefeßt, daß sie vollkommen Alexandria geschafft und dann nach Malta verschifft wurden. Indische Truppen gegen Türken und Perser. den Tatsachen entsprechen, fommt das Widerstreben der Ballanstaaten gegen ein Aufgeben ihrer Neutra lität deutlich zum Ausdrud. Eo hieß es noch in der vorigen Woche, Griechenland würde losschlagen, sobald es nur gegen einen Angriff Bulgariens gesichert fei. Nun wird sein Anschluß an den DreiDie Frankfurter Zeitung" meldet aus Ron- verband schon von dem 208 schlagen Bulgariens in Abhängigftantinopel: Die Engländer haben in Soweit 4000 teit gefeßt. Aehnlich ergeht es auch Bulgarien und Rumänien, die Mann, auf den Bahrein Inseln im Persischen Golf awar genau so wie Griechenland darauf brennen, diese oder jene 6000 und in Bender und Buschir an der Süd küste Stompensation" zu ergattern, deren Hauptaugenmerk aber darauf Persiens 5000 Mann indischer Truppen gelandet. Die gerichtet ist, diese Kompenfationen" auf friedlichem" Wege, ohne Türken charterten zur Sperrung des Schatt- el- Arab( Bassorah) direkte Beteiligung am Striege herauszuholen. Der auf sie von den dort liegenden Dampfer der Hamburg- Amerika Linie allen Seiten ausgeübte diplomatische Druck fann fie aber eines Ekbatana", den sie dann bersentten. Außerdem sorgt eine dönen Tages zwingen, in den Trubel des Weltfrieges hineinzuspringen. gute Minensperre für die Sicherung des Schatt- el- Arab gegen englische Angriffe. Die Türkei versichert sich der Ausländer. Italiens Orientinteressen. Rom, 19. November.( T. U.) Das Giornale d'Italia" fchreibt, es sei nicht ausgeschlossen, daß Italien ein AbLondon, 20. November.( W. T. B.) Die Times" melden tommen mit den Orientſtaaten treffe, aber es sei müßig, aus Stairo vom 17. November: Den britischen, franzö eine so delikate Frage nach einem Schema oder nach einem sischen und russischen Untertanen in Syrien ist verboten ausgeflügelten Bündnissystem lösen zu wollen, während man worden, das Land zu verlassen. Bisher wurden nur wenige von der Kenntnis der tatsächlichen politischen und diplomatischen gefangen gesetzt. Grundlagen noch weit entfernt sei. Der Seekrieg. Dies heißt, bemerkt dazu die Frants. 8tg.", daß sowohl Italien als gewisse Balkanstaaten mit ihren Entschlüssen warten, bis die Ereignisse, wie man dies vor allem nach dem Eintritt der Türkei in den Krieg erwarten kann, eine neue Drientierung der Politik nahelegen. Die Ueberlebenden vom Kreuzer„ Emden". London, 20. November.( W. Z. B.) Nach einem über Singapore eingetroffenen Telegramm befinden sich 150 Ueber- Die amerikanische Vermittelung. lebende vom Kreuzer Emden" in Kriegsgefangenschaft. 17 Und wo Dewet wieder für seine alte Sache in Waffen steht, wo deutsche Kanonen die engen Meere beherrschen, wo deutsche Unterseeboote sich ihre Opfer aussuchen, wo die religiösen Zentren des indischen und ägyptischen Mohammedanismus von dem Schrei des Heiligen Krieges gegen den Unterdrüder widerhallen, wo Konstantinopel sicher entweder in die Hände der Deutschen oder der Russen fallen( was beides gleich unverdaulich für Eng land ist), wo Belgien, von der Desertion Englands in steigendem Maße angeefelt wird, wo Frankreich durch das deutsche Anerbieten, Französisch- Lothringen aurüdauerstatten, in die Höhe gehoben wird, da mag der Untergang des Piratenreiches nicht so fern sein, als Pessimisten annehmen. Seien wir bereit, um unsere Rolle zu spielen." Kann man sich wundern, daß solche Stimmen im eigenen Lande nicht angenehm in den Ohren der Imperialisten fin. gen? Aber fragen wir uns Hand aufs Herz- ob der artige Breßäußerungen in einem anderen kriegführenden Staate auch nur einen einzigen Tag geduldet würden. Widerstand gegen die allgemeine Wehrpflicht. Unser Londoner Korrespondent schreibt uns: Un Die New Yorker Associated Preß" veröffentlicht eine offiziäfe Mitteilung über die Auffassung des Prä- gesichts der Kampagne der englischen Militaristen, in England die fidenten Wilson von seiner Stellung als eventueller allgemeine Wehrpflicht einzuführen, ist unter den englischen Soziaum den pafsiven und Friedensvermittler. Die Vereinigten Staaten wollen liften eine Bewegung entstanden, Die Verluste der englischen Flotte. London, 18, November.( W. T. B.) Unterhaus. Danach nicht eher ihre Vermittelung anbieten, als die Krieg- attiven Widerstand zu organiiieren, falls bie StegieAuf eine Anfrage Lord Charles Beresfords erwiderte Ma- führenden gezeigt haben, daß fie gewillt, find, ein rung Neigung zeigen follte, jetzt oder später vor der militaristischen rineminister Churchill, die Gesamtverluste der Flotte derartiges Angebot entgegenzunehmen. Nachdem die Ver- Sezze zu kapitulieren. Der Labour Leader", das Organ der unabseit Beginn des Krieges hätten 222 Offiziere tot, 37 bereinigten Staaten ihre Geneigtheit, eventuell die Rolle hängigen Arbeiterpartei( 3. 2. B.), bat sich an die Spitze dieser Bewundet und 5 vermißt betragen; die der Mannschaften 3455 eines Vermittlers zu übernehmen, schon zu erkennen gegeben wegung gestellt. Der Redakteur unferes Bruderblattes richtet in der tot, 428 verwundet und 1 vermißt. Diese Zahlen enthielten haben, würde es nur Schaden anrichten können, wenn die legten Nummer einen Aufruf an alle Männer zwischen 18 und 38 nicht die Vermißten von der See brigade, noch die von Vereinigten Staaten mehr im jezigen Zeitpunkt unternehmen Jahren, die unter allen Umständen und ohne Rücksicht auf irgendvürden. Präsident Wilson deutet an, daß er mit Ver- welche angedrohte Strafe entschlossen sind, die Teilnahme am der Besagung der„ Good Hope". In beiden leyteren gnügen bereit sei, mit den Regierungen anderer Kriege als Rombattanten an verweigern, ihm Fällen seien die Zahlen noch unvollständig. Schäßungsweise neutraler Namen und Adresse zuzuschiden. Auf diese Weise wird die Wider Staaten zusammenzuarbeiten; betrage die Zahl der Vermißten der See brigade 1000 aber ein derartiges 8nsammenarbeiten könne nicht eher be standsbewegung imftande sein, ihre eigene Straft richtig einzuschätzen und die der Vermißten der Good Hope" 875. Auch die ginnen, als die Striegführenden erklärt haben, daß und die nötigen Vorbereitungen zu treffen. Inzwischen erhält der in Holland internierten Offiziere und Mannschaften der See- fie die Vermittelungen einer Gruppe neutraler Nationen Labour Leader" fortgesetzt zahlreiche Zuſchriften von seinen Lesern, in denen diese erklären, es unter feinen erdenklichen Umständen mit brigade seien in den Angaben nicht enthalten. Auf eine wünschen. ihren sozialistischen Ueberzeugungen vereinbaren zu können, die Arweitere Anfrage erklärte im Namen der Regierung Tennant, beiter anderer Länder zu töten. Sie werden sich unter feinen daß keine russischen Truppen durch England auf den westeuropäischen Kriegsschauplas befördert worden Umständen dazu zwingen lassen. feien. Der Krieg " Deutschland und Irland. Englische Rekrutierung. Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Der bekannte irische Rationalist Sir Roger Cases ment, der fürzlich aus den Bereinigten Staaten von Amerika nach Berlin gekommen ist, wurde im Auswärtigen Ami Rotterdam, 20. November.( W. T. B.) Der„ Nieuwve: Rotterund die Kolonien. empfangen. Sir Roger Gajement wies darauf hin, daß in Irland damiche Courant" melbet: Die englische Fußballvereinianscheinend von der britischen Regierung autorisierte Darlegungen gung befchloß. unter den Sportsleuten Propaganda für die Die Lage in Ostafrika. des Inhalts veröffentlicht würden, ein deutscher Sieg, werde bem Rekrutenanwerbung zu machen. Ursprünglich wurde erLondon, 20. November.( T. 11.) Im Oberhaus gab stätten, seine Stirchen und seine Priester auf Gnade und Ungnade fich an die Militärbehörden mit der Anfrage, ob dies gewünscht irischen Volke großen Schaden zufügen, da sein Land, seine Wohn- wogen, die Wettkämpfe einzustellen, und man wandte Lord Cleve zu, daß die englische Lage in Ostafrika bisher einem Heere von Eindringlingen preisgegeben sein würden, die werde. Die Antwort lautete, daß man es der Vereinigung übersehr ungünstig ist. Die englischen Verluste belaufen sich nur Raub und Eroberungssucht leitete. Neuerliche. Aeußerungen lasse. Diese beschloß darauf, die Wettipiele fort aufezen, aber in den dort jetzt bereits auf 900 Mann. Man hofft, durch die Mr. Redmonds gelegentlich seiner Refrutierungsreise durch Zwischenpaufen furze Ansprachen halten zu lassen, um zum Einbaldige Entsendung von Verstärkungen die Srland sowie mannigfache Auslassungen der britischen Presse in tritt in das beer anzuspornen, und die sich Meldenden durch Situation verbessern zu können. Irland über diesen Gegenstand hätten, jo betonte Sir Roger, weite Mufifforps zur nächstgelegenen Werbestation begleiten zu lassen. und Schwere englische Verluste in Ostafrika. Berborgerufen bezüglich, de unter den Iren natürlich Befürchtungen Die ängstlichen Lords. Haltung Deutschland gegen Irland London, 20. November,( W. T. B.) Oberhaus. Im Ober. im Falle eines deutschen Sieges. Sir Roger bat um Abgabe einer Loudon, 18. November.( W. T. B.) Oberhaus. Lord hause sprach Lord Crewe am 18. b. M. auch über die Kämpfe überzeugenden Erklärung über Deutschlands. Absichten Irland Halsburg erwähnte verschiedene angebliche hoverrätein Ostafrita. Er sagte: Es war zu Anfang des Krieges deutlich, gegenüber, die seine Landsleute in der ganzen Welt und besonders rische Handlungen, die in England begangen wurden, und daß die britische Stellung bort nicht völlig sicher in Jrland und Amerika angesichts der beunruhigenden, von ver fragte, ob die Regierung die Fälle unterfuchte, weshalb teine Strafe war und daß es frühzeitig notwendig war, Verstärkungen zu antwortlicher britischer Seite stammenden Darlegungen wieder zu verfolgungen wegen Hochverrats stattfanden und warum Verbrechen senden. Der Kampf begann im Westen und dauerte an verschie- beruhigen vermöchte. mit einer Geldbuße von 5 Pfund Sterling oder sechs Monaten Senen Punkten mit wechselnden Ergebnis an. Als man Genaueres Der stellvertretende Staatssekretär des Auswär- Gefängnis bestraft wurden. über die deutschen Borbereitungen wußte, wurde es notwendig, Vertigen Amts hat darauf im Auftrage des Reichskanzlers fol. Der Lordkanaler erwiderte, die betreffenden Gerüchte feien stärkungen aus Indien zu senden. gende amtliche Erklärung abgegeben: ihm bekannt. Alle Fälle würden untersucht. Vielfach sei das Nr. 318. 31. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Die Stadt Schöneberg und die Arbeitslosenunterstützung. Bekanntlich haben die Gewerkschaften aller Richtungen es ab gelehnt, auf der Grundlage des vor einiger Zeit gefaßten Beſchluſſes der Schöneberger Stadtverordnetenversammlung mit der Stadt Schöneberg zusammen zu arbeiten. Nunmehr ist von der Stadtverordnetenversammlung ein neuer Beschluß gefaßt und den Gewerkschaften die Bedingungen des neuen Beschlusses mit folgendem Begleitschreiben zugestellt worden: " Anliegend übersenden wir ergebenst einen Abdruck des Gemeindebeſchluſſes vom 9./12. Oktober 1914 über die Gewährung einer Arbeitslosenunterstüßung nebst Nachtrag vom 30. Ottober und 9. November 1914 mit dem Ersuchen, uns die Höhe der von Ihrer Vereinigung zurzeit gewährten wöchentlichen oder monatlichen Unterstützung mitzuteilen. Etwaige Henderungen der jezigen Säße würden uns rechtzeitig anzuzeigen sein. Wir stellen anheim, diejenigen Ihrer seit dem 1. Juni 1914 in Schöneberg oder in der Provinz Brandenburg wohnenden Mitglieder, die die Voraussetzungen des Gemeindebeschlusses erfüllen und sich um die Zuwendung einer städtischen Unterstübung be werben wollen, mit einer Meldekarte, in welcher außer Zu- und Vorname, Stand oder Beruf und Wohnung auch die Höhe der von der Vereinigung gezahlten Unterstübung enthalten sein muß, nach unserem Bureau U, Zimmer 56, im Rathause zu schicken, woselbst das weitere veranlaßt werden wird. Wir werden Ihnen von der Bewilligung eines städtischen Zuschusses Kenntnis geben, woran sich dann das im Gemeindebeschluß angegebene, von Ihnen auszuführende Verfahren anschließen würde. Es ist erforderlich, daß uns allmonatlich bis zum 5. des nächsten Monats eine Nachweisung eingereicht wird, enthaltend Namen und Wohnung des Empfängers sowie Höhe des von der Vereinigung und in einer besonderen Spalte des für die Stadt berauslagten Betrages. Die Ordnung über die Förderung der Versicherung gegen Arbeitslosigkeit ist vom 12. Oktober 1914 ab für die Dauer des Krieges aufgehoben. Der Gemeindebeschluß hat Geltung vom 9. November 1914 ab. Berlin- Schöneberg, den 13. November 1914. Deputation für die Unterstüßung Kriegshilfsbedürftiger. gez. Harder. Den grundlegenden Beschluß für die Gewährung der Unterftübung haben wir am 16. Oftober abgedruckt. Darin fommt zum Ausdruck, daß den durch den Krieg erwerbslosen und hilfsbedürftigen Einwohnern unter bestimmten Voraussetzungen und Bedingungen Unterstüßung gewährt werden kann, die nach dem Grade der Bedürftigkeit zu bemessen ist. Die Höchstsäße der Unterstützung betragen für einen alleinstehenden Mann 7 M., für eine alleinstehende Frau 5,50 M., für ein finderloses Ehepaar 8 M. und für jede weitere zu unterstüßende Person 1,50 M. bis zum Höchst betrage von 17 M. pro Woche. Die besonderen Bedingungen für die Gewährung der Unterstüßung bestehen darin, daß jeder Grwerblose ihm vom Arbeitsamt der Stadt Schöneberg nachgewiesene paffende Arbeit annehmen und sich dort jeden zweiten Tag zur Stontrolle melden muß. Ferner sollten diejenigen Erwerbslosen, die von einer Berufsvereinigung Unterstützung beziehen, die städtische Hilfe nur als Zuschlag erhalten. Die Kassen der Gewerf schaften sollten die Beträge auslegen und in bestimmten Zeiträumen mit der Stadt abrechnen. Die früher bestehende ArbeitsTosenversicherung der Stadt Schöneberg wurde durch diesen Beschluß aufgehoben. Nachdem in den Kreisen der organisierten Arbeiterschaft sich eine heftige Opposition gegen die oben stizzierten Beschlüsse bemerkbar gemacht hatte, nahm die Stadtverordnetenversammlung am 9. November folgenden Ergänzungsantrag an: " Soweit Angestellte und Arbeiter von ihrer Berufsvereinigung Arbeitslosenunterstüßung erhalten, wird diese zur Hälfte auf die städtische Unterstüßung angerechnet. Die Kassen der Berufsvereinigung berauslagen den Betrag des städtischen Zu schusses und reichen in jeden Monat der Deputation die Berech nung ihrer Auslagen nebst den dazu gehörigen Unterlagen für die Zeit vom ersten bis zum legten des vorangegangenen Monats ein. Der Zuschuß wird innerhalb dreier Wochen nach Einreichung an die einzelnen Kassen abgeführt." Sehen wir uns die Bestimmungen einmal etwas näher an, dann finden wir, daß auch jezt noch ein Zusammenarbeiten mit der Stadt Schöneberg wohl als ausgeschlossen bezeichnet werden tann. Sonnabend, 21. November 1914. werkschaften Gefahr, daß die Errungenschaften, die in bezug auf werden. Empörung hat es unter den Notleidenden erregt, wie die Lohn- und Arbeitsbedingungen und unter Opferung von Millionen Unterſtügung verteilt wird; insbesondere werden lebhafte Klagen in den letzten Jahren erreicht worden sind, einfach über den Haufen geführt darüber, daß die mit der Verteilung der Unterstützungsgelder geworfen werden. Daß es paritätische Arbeitsnachweise gibt, die Betrauten aud) selber Unterstützung beziehen, und zwar im Verunter allen Umständen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern be feiner alten Aufwärterin wieder zurückzukehren, weil er überall abnußt werden müssen und daß es Tarifbestimmungen gibt, die es gleich zu der, die Frauen und Kindern, gewährt wird, in ereinem Arbeiter untersagen, unter den Tariflöhnen zu arbeiten, heblich höherem Maße. So haben einzelne zwanzig Mark in fümmert das Arbeitsamt Schöneberg jetzt ebensowenig wie früher. einer Woche bekommen, die obendrein weniger bedürftig seien. Ferner erhalten die Bestimmungen des Schöneberger Ma- Unter den Perionen, die die Unterstüßung verteilten, befände fich gistrats das größte Mißtrauen gegenüber allen anderen Arbeits- nur ein Mann, der feine Unterstützung beziehe. Und dieser nachweisen. Während in allen übrigen Orten, die Arbeitslosen- Mann sei besonders gerecht. Die Beschwerdeführer sind der Ansicht, unterstüßung zahlen, die Kontrolle in den Gewerkschaftsarbeits- daß den Leitern der Gesellschaft ostpreußischer Flüchtlinge diese Zu nachweisen für ausreichend gehalten wird, will Schöneberg neben stände nicht bekannt sein können, sonst würde sicher Aenderung erdieser Kontrolle auch noch in seinem eigenen städtischen Arbeits- folgen. Ein in den fünfziger Jahren stehender Mann aus Neidennachweis ein Kontrollrecht ausüben. Wird das nicht voll erfüllt von den Arbeitslosen, dann gilt die gesamte Kontrolle der Gewerk burg erklärte uns tränenden Auges, er habe sich entschlossen, mit schaften nicht und den Arbeitslosen wird die städtische Unterſtüßung gewiesen werde, obwohl er nicht wisse, was ihm bevorstehe.„ Uns entzogen. Wenn nun schließlich alle Bestimmungen der Stadt Schöneberg will doch niemand." Und deshalb ist umfassende Hilfe für die Flücht erfüllt find, dann dürfen die Gewerkschaften die Unterstützungs- linge dringend erforderlich. gelder verauslagen, die sämtlichen Verwaltungskosten tragen und fönnen am Monatsschluß ihre Liquidation auf einem ziemlich Postpakete für Kriegsgefangene in Frankreich. umständlichen Formular einreichen. Die Stadt Schöneberg ist nach drei Wochen so freundlich, die verauslagten Gelder, nachdem alles läßt Frankreich Postpakete mit Wertangabe von Kriegs. Nach einer Mitteilung der schweizerischen Postverwaltung gehörig geprüft ist, an die Gewerkschaften zurückzuzahlen. Es dürfen also nur schließlich auch auf die Kosten nicht ankommen, wenn nur irgendein Postpakete ohne Nun würde es ja den Gewerkschaften auf die Arbeit und gefangenen und für solche nicht zu. Wertangabe und ohne Nachnahme anVorteil für die Arbeitslosen dabei herausfäme. Dies ist aber nicht genommen werden. der Fall, so daß gar keine Veranlassung vorliegt, auf die Vorschläge Einen würdigen Verlauf der Stadt Schöneberg einzugehen. Die Gewerkschaften müssen daher das Angebot der Stadt Schöneberg, wie es in den Zuschriften nahm die am 17. November abgehaltene außerordentliche vom 13. November zum Ausdrud kommt, rundweg ablehnen. Mitgliederversammlung des Charlottenburger Wahlvereine. Eigentümlich ist es auch, daß die Stadt Schöneberg sich mit Sie war der Erinnerung an die vor 25 Jabren erfolgte ihrer Zuſchrift nicht an die richtige Adresse wendet, nämlich an die Gründung des Vereins gewidmet und daher besonders von Berliner Gewerkschaftsfommission, Engelufer 15, statt deffen sind älteren Genossen zahlreich besucht. Nachdem die Charlotten die Zuſchriften an die einzelnen Gewerkschaften gerichtet. Es ent: burger„ Liedertafel" ein Begrüßungslied zum Vortrag ge steht die Frage, ob dies Zufall oder Absicht ist. Doch mag dem bracht hatte, sprach Genosse Simon Rabenstein einen sehr sein, wie ihm wolle, auch die einzelnen Gewerkschaften werden erDarauf nahm Reichstagsabgeordneter fennen, wie wertlos, ja geradezu nachteilig ein Zusammenarbeiten wirkungsvollen Prolog. der Gewerkschaften mit der Stadt Schöneberg auf der von der Eduard Bernstein das Wort, um in großen Zügen nicht nur der sozialistischen Arbeit zu gedenken, die in den verflossenen Deputation der Stadt Schöneberg errichteten Grundlage ist. 25 Jahren geleistet worden ist, sondern auch die gewaltigen Ereignisse der Gegenwart und ihre Wirkungen auf das Kulturleben der Völker wahrer sozialistischer Auffassung gu Aus Groß- Berlin. Am Bahnhof. beleuchten. Und es un alter mit den hervorragendsten Vertretern des internationalen Sozialismus in Berührung geftanden, über die Notwendigkeit ferneren Zusammenarbeitens der Stulturnationen fagte, zündete in den Herzen der Zuhörer. Die Ausführungen des Genossen Berns stein wurden mit lebhaftem Beifall aufgenommen. Kontroll- Versammlungen. Seit Monaten haben die Bahnsteige der großen Berliner Fernbahnhöfe ihre Friedenssignatur verloren. Nach den auf regenden Tagen der Mobilmachung hat sich auch das mit Kreide bemalten Waggons, patriotischen Gesängen und abschied Nach einem weiteren Gesangsvortrag würdigte Genosse Katzenehenden Tüchern erfüllte Bahnhofsbild längst wieder gestein noch die Fortschritte, die unsere Genossen auf fommunalem ändert. Heute schwebt über fast jedem größeren Bahnhof die Gebiete zu verzeichnen haben. Und den Vertretern, die von 2 im schwüle Atmosphäre des Roten Kreuzes. Eigens erbaute Well- Jahre 1895 auf jegt 14 gestiegen sind, zollte er für ihre erfolgreiche blechhäuschen zeigen im Fenster Abzeichen ihrer Bestimmung Tätigkeit Worte der Anerkennung. Auch des Birkens des Genossen als Erfrischungs- oder Verbandsstelle, zahlreiche Männer in gubeil, als dem Vertreter des Kreises im Reichstage gedachte der Tracht der offiziellen Krankenträger und Krankenpfleger stagenstein in warmen Worten. Von ihm verlas der Redner ein halten Tag und Nacht in regelmäßigen Ablösungen die Bahn- Glückwunschtelegramım. Die Versammlung beschloß. Zubeil durch steige besetzt, Rote Kreuz- Schwestern und Helferinnen bereiten ein Antworttelegramm zu danken. Mit dem gemeinsamen Singen alles vor zum Empfang der Hunderte und Tausende Ver- des Sozialistenmarsches fand die denkwürdige Versammlung ihren wundeter. Wenn ein Verwundetentransport bald einfahren Abschluß. soll, macht sich eine gewisse Nervosität bemerkbar, obwohl jeder auf seinem Posten steht. Man ist schon gewöhnt an den tommenden Anblick, an das erwartete Elend, und fühlt doch In der Zeit vom 26. November bis 7. Dezember d. J. immer wieder das Herz pochen. finden auf dem Hofe der Bezirkskommandos in Berlin- Schöneberg. Teile der Bahnsteige werden abgesperrt, die Kolonnen General- Bapeſtraße, Kontroll- Bersammlungen für die noch nicht zum der Krankenträger fommen im Eilschritt an, Dugende von Waffendienst einberufenen, oder aus irgend einem Grunde wieder Stranfentransportwagen aller Art sind vor den Bahnhofs- entlassenen Mannschaften der Reserve, Landwehr I. und portalen aufgefahren. Und dann rollt langsam der lange II. Aufgebots, einschl. Offizier- Aspiranten und Offizier- StellBug ein, mit dreihundert oder noch mehr verwundeten Menschen vertreter und der Eriagreierve statt. leibern. Gehfähige werden in die Erfrischungsräume geführt, Die näheren Bestimmungen sind aus den öffentlichen Bekannts Liegende bedenkt man noch in den Wagen, bis sie ab machungen ersichtlich, welche am 22., 24., 26. und 29. November d. J. Wo es nötig ist, wird sofort an den Litfagiäulen angeschlagen werden. Außerdem und die Betransportiert werden können. ein Verbandswechsel vorgenommen. Kreuz- Schwestern ver- tanntmachungen auf allen Bahnhöfen und in den Polizeirevieren teilen Postkarten, 1int die Angehörigen von der An angebracht. Es wird besonders darauf hingewiefen, daß diesmal funft zu benachrichtigen. Zuweilen verzögert sich der auch die Mannschaften der Landwehr zweiten Anfgebots bei den Abtransport. Gewöhnlich langen die Züge gegen Kontroll- Bersammlungen erscheinen müssen. Abend an. Wenn gleichzeitig oder furz hinter Die Mannschaften des Land sturms und die in Lazaretten Nach dem neuen Antrage will der Magistrat die Unterstützun- einander zwei Transportzüge eintreffen, muß der zweite befindlichen verwundeten Manni& aften find zum Ergen der Gewerkschaften nur zur Hälfte anrechnen. Das wäre zu ertragen, wenn nicht die von der Stadt zu gewährenden Unter- Bug ungeleert bis zum nächsten Morgen stehen bleiben, da scheinen bei den Kontroll- Bersammlungen nicht verpflichtet. Stübungen als Höchstjäße bezeichnet würden. Der Deputation des es aus ärztlichen Gründen vermieden wird, für den AbtransMagistrats bleibt es alsdann überlassen, nach freiem Ermessen auf port die späten Abendstunden zu benutzen. Schnell hat sich Der amerikanische Generalfonsul in Berlin wendet sich an die Grund der Bedürftigkeit zu bestimmen. Bewilligt die Kommission die Ankunft des Trauerzuges herumgesprochen. Unten auf| Gasthaus und Pensionsbefizer Deutschlands mit dem höflichen Erbann weniger als die Höchstfäße betragen, jo tritt schließlich doch der Straße sammeln sich Hunderte an. Der Anblick so vieler iuchen, eine Aufstellung alles sich in ihren Gasthäusern und Bensioncu ein, daß die Gewerkschaftsunterstüßung voll angerechnet wird. Gaffer ist den Verwundeten nur peinlich. Bahre auf Bahre befindlichen, amerikanischen Bürgern gehörigen Gepads fobald als Bei dem Ton, der aus dem ganzen Schriftstück ſpricht, haben wird vorbeigetragen, Wagen auf Wagen rollt davon, um bald möglich an das Amerikanische Generalfonfulat, Berlin W 8. die Gewerkschaften allen Anlaß zur Vorsicht gegenüber dieser wiederzukommen und im fahlen Schein des Abendlichts neue Friedrichstr. 61, Gepäckabteilung, einsenden zu wollen. Notwendig fautschufartigen Bestimmung. Last zu holen. Und so gehts auf jedem Fernbahnhof, in jeder it die Angabe der Bezeichnungen und dreffen auf den Stoffern, sowie vorhandener Bellebezettel, erwünscht Mitteilung etwa darauf Woche, fast alle Tage.... Das ist der Krieg! lastender Kosten. Es werden dann Schritte zur Einlösung und Zustellung des Gepäcks an die betreffenden Eigentümer in den Ber einigten Staaten unternommen werden. Daß wir uns nicht täuschen, geht auch aus dem nachstehenden Schreiben, das der Magistrat einem Arbeitslosen zugesandt, unzweideutig hervor: Der Magistrat. Berlin- Schöneberg, den 11. November 1914. Kontrolle. Auf Ihrem Antrag ist Ihnen eine Arbeitslosenunterstübung von 1 M. pro Woche für die Wochen vom 21. November 1914 ab bewilligt worden. Der Betrag fann an jedem Sonnabend in unserer Sparkassenzweigstelle II, Bahnhofstraße 3, gegen Vorzeigung der beiliegenden Kontrollfarte erhoben werden. Krankenversicherung der Hausgewerbetreibenden. Der Magistrat der Stadt Berlin hat beschlossen, die nach dem Gesetz vom 4. August d. J. zulässige Krankenversicherung der Hausgewerbetreibenden für den Gemeindebezirk Berlin wieder einzuführen und stimmte dem vorgelegten Statut mit der Maßgabe zu, daß vor der Vorlage an die Stadt verordnetenversammlung Interessentenkreise, und zwar auch möglichst aus den Vororten, gehört werden sollen. Der Schwindler mit den wertissen Paketen. = In Groß Perlin treibt seit einiger Zeit wieder einer jener Der Betrüger Gauner sein Unwesen, die unter der Waste von Boten arbeiten. 3m vorliegenden Falle handelt es sich um einen etwa 80 jährigen Burschen, der angibt, er sei bestellt werden, um vom Wohnungsinhaber angeblich getaufte Gegenstände abzuliefern. jucht sich natürlich solche Zeiten aus, in denen er seine Besuche nacht. zu denen er die Wohnungsinhaber außerhalb weiß. Er verlangt Zahlung für das Paket und erhält sie auch meist. Hinterber stefft sich dann stets heraus, daß das Palet gang wertlofen Aram enthält Vor dem dreisten Gamer fei und die Bestellung fingiert war. dringend gewarnt. Die Auszahlung des Unterstützungsbetrages ist davon ab hängig, daß Sie sich ernstlich um Arbeit bemühen und angebotene, Ihren förperlichen Kräften entsprechende Arbeit auch annehmen. Die Unterstüßung der oftpreußischen Flüchtlinge. Sie haben sich deshalb unter allen Umständen in dem auf der Kontrollfarte verzeichneten Arbeitsnachweis um Arbeit zu In Berlin befinden sich über 10 000 Flüchtlinge aus Ostpreußen, bewerben und dort die Karte mindestens jeden zweiten Tag zu denen noch neue hinzufommen. Viele haben alles im Stiche während der auf der Karte näher angegebenen Zeit zur Ab- lassen müssen und sind mittellos nach Berlin gekommen, andere stempelung vorzulegen. Auch die Invalidenkarte ist vorzuzeigen. wieder haben bei Bekannten und Verwandten einstweilige Aufnahme Die Stadtverordnetenvorsteherwahl in Lichtenberg. Etwaige Erhöhungen der Einnahmen sind sofort in unserem gefunden, aber ihre Erwerbsmöglichkeit ist vollständig unterbunden. Bureau U, Rathaus, Zimmer 58, anzuzeigen. Diejenigen Ver- Für alle diefe Leute muß Hilfe geschaffen werden, die heute aber Infolge des Ablebens des Genossen Grauer und der miss sonen, welche diese Forderungen nicht erfüllen, verlieren jeden Anspruch auf Unterstützung und setzen sich außerdem einer straf- recht unvollkommen und unzulänglich ist. Das liegt leider an den niederlegung des Stadtverordnetenvorstehers Plonz mußten in der Lichtenberger Stadtverordnetenfigung die erforderlichen Bahlen unzureichenden Mitteln, die zur Verfügung stehen und es ist dringend rechtlichen Verfolgung aus. vorgenommen werden. Aus ihr gingen hervor Stab: verorbncter Eine Wohnungsänderung ist gleichfalls sofort bekanntzu- erforderlich, für die aus ihrer Heimat und aus ihrem Erwerb Danneberg als Vorsteher und Genosse John als Steli gerissenen Menschen großzügig und ausreichend au sorgen. Das ist vertreter. Ferner waren zu wählen die Beisiker und deren Stell Deputation für Unterstüßung Kriegshilfsbedürftiger. Sache des Reiches und Staates. Nach einem kürzlich erschienenen vertreter für die Stadtverordnetenergänzungswahlen. Genosse gez. Harder. Aufruf zur Sammlung von Unterstügungsmitteln besteht auch wohl Rössel bemängelte, daß genau wie in früherer Zeit die Vertreter Auch die Bestimmung, die von der Entziehung der Unter die Möglichkeit, daß das geschieht, da die im Landtag bewilligten der Mehrheit der Bevölkerung vollständig übergangen worden sind. stüßung spricht, wenn das Arbeitsamt Schöneberg passende Arbeit Mittel für Ostpreußen nur in Ostpreußen verwendet werden. Bis Der Magistrat führte das darauf zurück, daß nur solche Bezirke nachgewiesen hat, die nicht angenommen wurde, ist für ein dahin, bis Staats- und Reichsmittel flüssig gemacht sind, muß die ausgelöst worden seien, die auch früher von bürgerlichen Herren besezt wurden. Dennoch war Rössels Einwand vollkommen beZusammenarbeiten mit der Stadt Schöneberg ein Hindernis, das Unterſtügung aus Sammelmitteln erfolgen. Diese Unterstügung rechtigt, denn auch früher ist die Verteilung absolut keine gerechte von den Gewerkschaften nicht akzeptiert werden kann. Wohl fann getpesen. man sich damit einverstanden erklären, daß derjenige, der passende erfolgt durch die Gesellschaft der Freunde ostpreußischer FlüchtDie Migte- Gruppe unternahm den hoffungslosen Versuch, durch und ausreichend bezahlte Arbeit nicht annimmt, feine Unterstützung linge in der Universitätsstr. 6. erhält. Aber die Entscheidung darüber dem Arbeitsamt zu überlassen, über die Kleinen Beträge, die ihnen gegeben werden können. ihren Führer ihre Beamtenfreundlichkeit aufpolieren zu laſſen. Sie das ist nach den recht trüben Erfahrungen, die die Gewerkschaften Unterstützungen von 5 M., von 8 M. an Frauen mit drei Kindern hatte nämlich in der vorigen Sißung, wie die übrigen Fraktionen, damit gemacht haben, ausgeschlossen. Denn dann laufen die Ge- für acht Tage find nichts Seltenes. Hier muß bessernd eingegriffen gegen eine Erhöhung der Beamtengehälter gestimmt. In dieser geben. Die armen Leute flagen Schachwettkampf. # Sibung zeterte Herr Aigie über die Ungerechtigkeit, die den Bestandsfonds ergaben den Betrag von 19 400 M., wovon bis jetzt amten geschehen sei. Mit Recht wies Genosse John darauf hin, daß es von der Allgemeinheit kaum gebilligt werde, wenn angesichts Bußtage im Gewerkschaftshause war von ungefähr 200 Personen Der öffentliche Wettkampf bes Berliner Arbeiter- Schachklubs am etwa 11 000 m. an die Frauen eingezogener Mitglieder und 3000 Mark an notleidende Kollegen gezahlt wurden. der herrschenden Not einem ohnehin günstig gestellten Teil der besucht. Gespielt wurde an 85 Brettern" Rot" gegen Schwarz" schweren Zeiten den Kollegen einen starken Rückhalt bietet und daß Aus alledem ergibt sich, daß der Verband auch in diesen Einwohner eine besondere Zuwendung gemacht würde. Rot" gewann nach 21stündigem Stampfe mit 46% gegen 381. Größere Bedeutung kam einer anderen Magistratsvorlage zu. Darauf folgte am Wandbrett ein humoristischer Vortrag, in dem es im eigenen Interesse der Mitglieder liegt, dem Verbande die Durch diese wurde beantragt, die Schuldentilgung für Bartien aus dem Leben der Schachfortier und-pager vorgeführt Treue zu bewahren. Die in den Brauereien beschäftigten Mitdas wurde in der Versammlung stark das Rechnungsjahr 1915 auszufeben. Begründet wird wurden, was große Heiterkeit entfesselte. Der Leiter der Beranstaltung glieder haben das leider diese Maßnahme mit den überaus hohen Aufwendungen zur Lin- wies zum Schluß noch darauf hin, daß jeben Sonntag von 10 betont nicht eingesehen, sondern sie haben den Verband zum derung der Kriegsnot, denen auf der anderen Seite große Ausfälle bis 1 hr für jedermann im Kleinen Gewerkschaftshaus", Stralauer großen Teil verlassen, nachdem ihre Löhne durch die letzte Tarifan direkten und indirekten Gemeindeabgaben sowie an Einnahmen Brüde 3. ein freier Schachverkehr eingerichtet ist. Dort wird un- bewegung für längere Zeit sichergestellt worden sind. aus den städtischen Werken gegenüberstehen werden. Auf eine entgeltlich Unterricht im Schachspiel erteilt. borangegangene Anfrage an den Regierungspräsidenten in Potsdom erhielt der Magistrat den Bescheid, daß einem derartigen Be- Deutscher Arbeiter- Sängerbund, Gau Berlin. In der letzten ſchluſſe feine prinzipiellen Bedenken entgegenstünden. Die Erspar Ausschußsibung ehrten die Anwesenden zunächst das Andenten der nisie würden betragen: bei den Darlehnsschulden 270 000 M. und im Felde gefallenen Sangesbrüder. Ferner gab der zweit: Staf bei den Obligationsschulden 619 000 M. Die Stadtverordneten fierer die Abrechnung vom letzten Sängerfest. Die vom ersten versammlung war auch grundsäßlich mit der Vorlage einverstanden Staffierer vorgelegte Statistik ergab, daß viele kleine Vereine in und lediglich zur näheren Ausarbeitung einzelner Deteils ist eine der Proving ihre Uebungen einstellen mußten, da der größte Teil Kommission eingesetzt worden. Diese soll gleichzeitig die Bildung ihrer Mitglieder einberufen oder arbeitslos vurde. Die nächste einer ständigen Finanzdeputation vorbereiten. Aus Uebungsstunde findet am 29. dieses Monats in Obiglos Festsälen der Reihe der Straßenregulierungsarbeiten sei besonders noch statt. Dort findet auch ein Kunstabenb als diesjähriges Stiftungshervorgehoben die Anlage eines Spielplates am Bahnhof fest des Gaues statt. Die Vereine werden ersucht, AdressenändeKietz- Rummelsburg, an der Stelle, wo bisher, angrenzend an die höhere Mädchenschule, ein überaus unschöner Lagerplatz bestand. rungen umgehend dem Vorsitzenden mitzuteilen. Im Winter soll der Spielplatz in eine Eisbahn ungewandelt werden. Zentralverband der Handlungsgehilfen. In der am Donnerstag abgehaltenen Generalversammlung erstattete Rogon den Geschäftsbericht und Schmidt den Kassenbericht. Aus beiden Berichten ergibt sich, daß die Entwicklung des Verbandes trob des Strieges eine günstige ist. Der Mitgliederbestand ist ziemlich stabil geblieben, daran hat auch die große Arbeitslosigkeit nichts geändert. Die Kassenverhältnisse fönnen als befriedigend gelten. Mußten die Unterstübungssäge zu Anfang des Krieges auch auf die Hälfte herabgesetzt werden, so ist die erfreuliche Tatsache zu verzeichnen, daß die Möglichkeit bestand, diese Maßregel bereits wieder abzuändern und auf drei Viertel heraufauseßen. Anguerkennen ist auch die Opferwilligkeit der Mitglieder, die es ermöglichte, außer den statutarischen Säßen an in Not geratene Mitglieder ErtraunterArbeiterbildungsschule. Sonntag, 22. November, abends 7 Uhr, tübungen zu zahlen. Aus diesen Sammlungen fließen auch den Kollegen im Felde Liebesgaben zu, die von den Beschenkten mit findet des nächste Lidibildervortrag der Genoffin Dunder statt. Heute: Die 25 stammungslehre und ibre Bemeise. Schul: herzlichem Dank quittiert werden. Aus dem von Bublis erTotal: Lindenstr. 3, IV. of rechts, 3 Treppen. Gintrittspreis 10 p. statteten Bericht ist zu entnehmen, in welch umfangreicher Weise die Die Ergänzungswahlen zum Neufölner Stadtparlament nahmen Kleine Nachrichten. Die Leiche eines neugeborenen Stnaben Unternehmer zu Gehaltskürzungen geschritten sind, ohne daß eine Die Leiche eines neugeborenent Senaben zwingende Veranlassung hierzu vorlag. Dem Eingreifen des VerDonnerstag mit den Wahlen zur zweiten Abteilung ihre Fort- wurde auf dem Aufmarichgelände in der Nähe des Sportplages in bandes ist es in vielen Fällen gelungen, diese Aürzungen rückgängig Auf einem im Humboldthafen fegung. Die Beteiligung war sehr gering. Es wurden gewählt: einem Reifigbaufen gefunden. im ersten Bezirk der bisherige Bertreter Stadtverordneter liegenden Schifferfahn erbrachen in Abwesenheit des Schiffseigners machen und dafür zu sorgen, daß den Angestellten wieder ihr bolles Gehalt ausgezahlt wurde. Die Wirkung des Eingreifens Mehle( kommunalfortschrittlich), im zweiten Bezirk die bis- Diebe die Kajüte und Stahlen Kleidungsstücke und Nahrungsmittel war, daß die Mitgliederzahl des Verbandes eine erhebliche Zuherigen Mandatsinhaber Tischlermeister Emmeluth und Justizrat aller Art. nahme zu verzeichnen hatte, was allerdings erst im Bericht des Jacobsohn( beide fommunalfortschrittlich), im dritten Bezirk Um 100 Mark geprellt wurde ein Mädchen, das als Verkäuferin 4. Quartals zum Ausdruck kommen wird. Der Zentralverband der bisherige Vertreter Stadtverordneter Bögelfe( altbürgerlich), im in einem Uhrengeschäft in der Hufelandstraße befchäftigt ist. Das der Handlungsgehilfen wird jedenfalls zu den Gewerkschaften vierten Bezirk die bisherigen Mandatsinhaber, die Sozial- Mädchen gab dem 24 Jahre alten Hausdiener Julius Lichtenstein, zählen, die den Krieg gut übersiehen werden. demokraten Spediteur Nohr und Eigentümer Vogel, im fünften gulegt Raiserstr. 35 wohnhaft, einen Hundertmarfichein zum Wechseln, Bezirk in der Ergänzungswahl der bisherige Vertreter Apotheker er ließ sich jedoch damit nicht mehr sehen. Da L. schon wieder Vincent und neu der Standidat der altbürgerlichen Fraktion Volt holt Betrügereien begangen hat, sei vor ihn gewarnt. anstatt des bisherigen Vertreters Schlächtermeister Seltmanu. In der Ersatzwahl wurbe an Stelle des infolge Berzuges ausgeschiedenen Stadtverordneten Dr. Fürst( Soz.) der sozialdemokratische Kandidat Simmermeister Friedrich Fleischer gewählt. Stadtverordnetenwahlen in Neukölln. Beschlußunfähig. Aus Industrie und Handel. Der Kohlenabsatz im Oktober. Aus dem der Zechenbefizerversammlung des Rheinischestfälischen Kohlen Recht eigenartige Maßnahmen wendet die Adlershofer Gemeinde- synditats erstatteien Bericht ist folgendes zu entnehmen: Der vertretung an, um die Erhöhung der Arbeitslosenunterstützung zu rechnungsmäßige Kohlenabsatz betrug im Oktober 1914 bei 27 verhindern. Dem fortwährenden Drängen unserer Vertreter auf( im gleichen Monat des Vorjahres 27) Arbeitstagen 4 667 084 Erhöhung der Unterstüßungen, fonnte sich auch der Kriegsausschuh( Vorjahr 6 658 494) Tonnen, ober arbeitstäglich 172 855( Vorjahr nicht entziehen und er beschloß einstimmig, der Gemeindevertretung 246 611) Tonnen. Von der Beteiligung, die sich auf 7 926 935 eine Erhöhung der Säge zu empfehlen. Sogar die Dringlichkeit( Vorjahr 7 909 529) Tonnen bezifferte, sind demnach 58,88( Vordes Antrages wurde in der letzten Gemeindevertreterfigung aner jahr 84,18) Broz. abgesetzt worden. Der Versand einschließlich tannt, aber in der Distuffion famen den Bürgerlichen wieder aller- Landdebit, Deputat und Lieferungen der Hüttengechen an die eigehand Bedenken über die Annahme des Antrages. Sie ließen zu nen Hüttenwerfe betrug an Sohlen 3941 510( Vorjahr 5 402 337) nächst eine Pause eintreten, um in diefer Zeit zu verschwinden. Bei Tonnen; an ofs 1039 198( Vorjahr 1 696 512) Tonnen; an Wiedereröffnung war außer unseren Vertretern nur noch ein bürger Brifetts 328 617( Vorjahr 394 961) Tonnen. Die Förde licher Vertreter vorhanden, so daß die Sigung wegen Beschlußrung stellte sich insgesamt auf 6041 509( Borjahr 8 662 818) unfähigkeit geschlossen werden mußte. Die Erhöhung der Unter- Tonnen und im September 1914 auf 5 509 528 Tonnen. stügung ist daher wieder hinausgeschoben. Weiter heißt es in dem Bericht: Die Absazverhältnisse weisen im Berichtsmonat eine günstigere Entwidelung als in den beiden Vormonaten auf. In einzelnen Sorten sind aber die abgefekten Mengen noch hinter den von den Bechen zur Verfügung gestellten erheblich zurüdgeblieben trotz der Einbuße, welche Höchst unangenehm scheint es aber dem Gemeindevorstand zu die Erzeugung infolge der eingetretenen starken Verminderung sein, daß diese Einrichtung auch Geld fosten soll. Um nun die der Belegschaften erlitten hat. Die Lagerbestände haben daher Soften auf das geringste zu beschränken, ist der Gemeindevorstand eine weitere Steigerung erfahren. auf den besonders geistreichen Gedanken gekommen, Anschreiben mit nachfolgendem Wortlaut druden zu lassen: Hilfe bei Arbeitslosigkeit." Auch die Gemeinde Ober- Schöneweide hat sich eine Arbeits lofenfürsorge geleistet. An die Arbeitslosen! Höchstpreise für Petroleum. Als eine der ersten Städte hat Mühlhausen in Thüringen auf sozialdemokratische Anregung hin für Petroleum einen Höchstpreis bon 22 Pf. per 2iter fest= Preisaufschlag gemacht hatten, obwohl die Großlieferanten es nach wie vor beim alten Preis beließen. Die Gemeinde ist bereit, Ihnen während Ihrer Arbeitslosig gefeßt. Die Ursache dazu gaben die Händler, die einen erheblichen feit zu helfen. Dafür haben Sie Pflichten. Sie haben sich unermüdlich nach Arbeitsgelegenheit umzus fehen, täglich alle Hilfsmittel, wie Arbeitsnachweise usw., in Anspruch zu nehmen, überhaupt mit allen Mitteln danach zu streben, Arbeit zu finden. Nur unter dieser Voraussetzung fann die Gemeinde die Unterfügung gewähren. Es ist jede Arbeit, die sich bietet, wenn sie den förperlichen Kräften entspridit, anzunehmen, selbst wenn die Bezahlung nicht nach tarifmäßigen Sägen erfolgt. Die schwere Zeit des Krieges erfordert, daß jeder Opfer bringt, d. H. arbeitet, auch wenn die Bezahlung der in normalen Beiten nicht entspricht. Berlin Dber- Schöneweide, im November 1914. Der Gemeindevorstand. Das Vorgeben der Gemeinde berührt recht eigenartig. Während überall die Reichs- und Militärbehörden dahin wirken, daß Lohn türzungen nicht stattfinden sollen, fordert indirekt die Gemeinde zu Lohnbrückereien auf. Denn die Arbeitgeber werden nach Kenntnis nahme dieser Bettel versuchen, den neu einzustellenden Arbeitern geringere Arbeitslöhne zu bieten. Unsere Vertreter werden in der nächsten Gemeindevertretersizung Auskunft darüber verlangen, wer denn diese famosen Zettel hat an fertigen lassen. Die Friedenauer Kriegshilfsstelle. Krise der englischen Weißblechindustrie. Die amtliche Aufhebung der Ausfuhr von 8innplatten nach Holland, Dänemark und Schweden, um den Weitertransport nach Deutschland zu verhindern, ist, englischen Blättern zufolge, ein schwerer Schlag für die 8innplatteninoustrie in Wales, woher Deutschland große Quantitäten dieses Artikels bezog. Gestern wurden bereits mehrere Werke in Swansea geschlossen, 300 Mann wurden arbeitslos. Wie verlautet, haben die Behörden es auf sich genommen, darauf zu achten, daß nicht neutrale Länder die Wallifer Zinnplatten vom Markte verdrängen. Versammlungen. Parteiveranstaltungen. Sechster Wahlkreis. Dienstag, den 24. November, abends 81, Uhr, finden in den Pharus- Sälen, Müller. 142 und den Mila- Sälen, Schönbauser- lee 130, awei Mitgliederversammlungen statt. Die Tagesordnung lautet: Unjere Aufgaben in schwerer Zeit. Referenten sind die Genossen, Reichstagsabgeordneten Hugo Haase und Georg Ledebour. " Brit- Buckow. Einen Lichtbildervortrag Die Stunftschäße Belgiens und Nordfrankreichs" veranstaltet der Bezirksausschuß am heutigen Sonnabend, abends 8 Ubr, bei Becker, Chauffeeſtr. 97. Eintrittskarten a 10 Bf. find im Konsumladen in der Werderstraße und im Zigarrenladen Freudenreich, Hermannstraße( Idealbauten) zu haben. Garderobe frei. Die Bibliotbet des Wahlvereins befindet sich jetzt Pintsch- Allee 35, 2. Etage. Bücherausgabe jeden Dienstag, Donnerstag und Sonnabend von 4-9 Uhr. Das Mitgliedsbuch ist mitzubringen. Röntgental- Zepernick- Buch. Heute abend 81, Uhr, findet im Lokal von August Lange, Röntgental, Siemensstr. 8, der gemeinsame Zahlabend statt. Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 22. November, vorm. 9 Uhr, finden Pappel- Allee 15-17; Neukölln, Idealpaffage"; Tegel, Bahnhoftraße 15 und Ober- Schöneweide, Klarastr. 2: Freireligiöse Borlesungen statt. Bormittags 11 Uhr, kleine Frankfurter St. 6: Vortrag von Herrn Dr. B. Wille:„ Unsere Toten." Nachmittags 4 Uhr, PappelAllee 15-17: Vortrag des Herrn W. Manasse:" Die.Toten an die Lebenden".- Damen und Herren als Gäste willkommen. Verwendet, Kreuz- Pfennig"-Marken auf Briefen, Karten usw. Mitteilung. Dem verehrlichen Publikum Groß- Berlins, insbesondere unserer werten Kundschaft, machen wir die ergebene Mitteilung, daß wir Gelegenheit hatten, große Posten hocheleganter Konfektion billig anzukaufen. Es befinden sich darunter viele Waren, die für den Export bestimmt waren und infolge des Krieges und der Grenzsperren nicht zum Verkauf gelangen konnten. Die Posten bestehen aus: Kostümen, Paletots, Ulster, Seal- Plüsch-, Velour du Nord- und Backfisch- Mänteln, kurze und lange Formen neuester Saisonmode usw. usw. und wird hierdurch jedem Käufer Gelegenheit geboten, billig zu kaufen. Sielmann& Rosenberg Der Transportarbeiterverband im britten Quartal. Der Geschäftsbericht der Bezirksverwaltung Groß- Berlin, den Werner am Donnerstag in der Generalversammlung erstattete, veranschaulichte die Wirkung des Krieges auf die Lage der Organisation. Die Unterbrechung des Eisenbahngüterverkehrs in den beiden ersten Kriegswochen wirkte ungünstig auf die Arbeitsgelegenheit desjenigen Teils der Transportarbeiter ein, der im Speditionsgewerbe beschäftigt ist. Die Aushebung von Pferden und Automobilen für Militärzwede brachte erhebliche Arbeitslosigkeit im Fahrgewerbe mit sich, denn die Unternehmer fonnten nicht sogleich Ersatz schaffen für das abgegebene Pferde- und Wagenmaterial. Dieser Mangel Wie wir bereits berichteten, trat bei Ausbruch des Krieges ein macht sich auch jezt noch bemerkbar, infolgedessen herrscht gegenaus den Vertretern der verschiedenen kommunalen Vereine be- wärtig eine starte Arbeitslosigkeit unter den Transportarbeitern, stehendes Komitee für Striegshilfe zusammen. Diesem Ausschuß, der wenn es auch einem Teil der Arbeitslosen möglich war, in anderen fich als„ Zentrale für vaterländische Hilfe" bezeichnete, trat auch die Berufszweigen Beschäftigung zu finden. Ende August waren 5175 Gemeinde offiziell bei. Der von der Zentrale eingerichtete Mitglieder, das sind 15 Proz. der Gesamtzahl, arbeitslos. Dann Unterstüßungsausschuß wird hauptsächlich von Vertretern hat jich die Lage nach und nach etwas gebessert, zum Teil dadurch, der Gemeinde gebildet. Diese Vertreter gaben dem Bürgermeister daß die Unternehmer von den Behörden ersucht wurden, von Be Walger das Versprechen, daß bei Bearbeitung der Unter- triebseinschränkungen nach Möglichkeit Abstand zu nehmen. Lis stügungsanträge möglichst großzügig verfahren werden solle. Ende Oktober war die Zahl der Arbeitslosen auf 2744 zurüdDie Unterstüßungen sollten auch nicht den Charakter der Armen- gegangen, auch im November ist wieder ein fleiner Rüdgang der unterstügung erhalten. Deshalb sollten die Recherchen nicht von Arbeitslosigkeit eingetreten, aber es find immer noch mehr als den Armenpflegern ausgeführt werden. Im übrigen wurde den 2000 Mitglieber oder 6 Broz. arbeitslos, während im vorigen Jahre einzelnen Ausschüssen eine große Bewegungsfreiheit gelassen. Der unter der Herrschaft der wirtschaftlichen Krise nur 4 Proz. der Mitamilienfürsorgeausschuß, der von den Vertretern des glieder arbeitslos waren. Unter diesen Verhältnissen fonnte trob Nationalen Frauendienstes und den Gewerkschaften befeßt war, ent- der regen Agitation die Mitgliederzahl nicht auf ihrem alten Bestand faltete fogleich eine intensive Tätigkeit, die in der Vermittelung von erhalten werden. Während die Bezirksverwaltung am 1. Juli Freitischen für Unbemittelte und Kinder bestand. In der Bürger- 51 737 Mitglieder zählte, waren am 1. Oktober nur noch 36 846 Mitpeifehalle sollten Bedürftige für 10 Pf. eventuell umsonst warmes glieder zu verzeichnen. Rund 12 500 Mitglieder, darunter 8120 Mittagessen erhalten. Die Recherchen hierzu wurden in den ersten Verheiratete, sind zum Militär eingezogen. Die Zahl der Einso daß womit die Vertreter der Gemeinde nicht einverstanden waren. Die jest etwa 13 000 Mitglieder im Heere stehen. 51 Mitglieder sind, Infolge des großen Andranges nach Rinderknochenfleisch, welches von den Mitgliedern des Familienfürsorge- Ausschusses ausgeführten soweit bis jetzt bekannt ist, im Felde gefallen. Außer dem MitRecherchen wanderten ungeprüft in den Papierkorb und der Unter- gliederrüdgang, der auf die Einberufungen zurückzuführen ist, hat wir täglich frifd, aus Militär- Konferven Fabriken geliefert erhalten, stüzungsausschuß beauftragte, wie in allen anderen Fällen, die der Verband noch rund 1800 Mitglieder verloren. Es wird aber eröffnen wir zur Bequemlichkeit des Publikums enienpfleger mit den Recherchen. Infolge des daraufhin aus erwartet, daß viele von denen, die infolge der schlechten wirtschaftTagen von den Beauftragten des Familienfürsorgeausschusses gemacht, berufenen hat sich nach Schluß des Quartals noch vermehrt, jo ba 1869 1869 Gegründet Kommandantenstraße, Ecke Lindenstr. Gegründet 22 Schaufenster. 2 Häuser vom Dönhoffplatz. Sonntags von 12-2 Uhr geöffnet. Konsum- Fleischerei! Hauptgeschäft: Am Alexanderplatz Zentral- Markthalle I Reihe 10, Stände 33, 50, 60, 61, 62. gebrochenen Ronfittes hat der Rationale Frauenbienſt bereits feinen lichen Verhältniffe mit ihren Beiträgen im Mächſtande blieben, nad von heute Sonnabend früh, d. 21. November, ab der Zentrale vollzogen. Organisation werden. Bewegungen Schritt borläufig noch nicht getan. zur Verbesserung der Lohn- und Arbeitsverhältnisse konnten unter Gewährung der Unterstügungen ist faum noch zu überbieten, und sich der Verband mit Erfolg bemüht, Verschlechterungen, die in unfere Vertreter werden es sich reiflich überlegen, ob sie bei Fort verschiedenen Betrieben beabsichtigt wurden, zu verhindern. Die Engherzigkeit ber bürgerlichen Gemeindevertreter bei ber bauer ber bisherigen Bragis noch länger bie Verantwortung mit folgende weitere Verkaufsstellen: biefen Umständen natürlich nicht ins Werk geſetzt werden, doch hat. In der Markthalle am Weddingplatz, Stände& u. 9. Der II. 3n der Markthalle Invalidenstraße, Stände 57, 58, 59. burch den Mitgliederrädgang bbinate for an wie der Verband III. In der Markthalle Andreasstraße, Stände 15 u. 16. übernehmen können. Die bort bewiesene Engherzigfeit dürfte auch Kaffenverhältnisse ungünstig beeinflußt, jedoch konnte faum im Sinne der Spender liegen, denn die Gelder, die bisher seinen Unterstübungsverpflichtungen in vollem Umfange nachberausgabt wurden, sind durch private Sammlungen eingekommen. kommen. Im Laufe des Quartals wurden insgesamt 347 250 M. Der von der Gemeinde bereitgestellte Zuschuß von 5000 m. wurde für Unterstüßungszwede ausgegeben, davon fast 1500 M. an 5790 Arbeitsloje. Die freiwilligen Sammlungen für den Notbisher noch nicht in Anspruch genommen. Die Preise sind wie bisher: 238/6 1 Pfd. 20 PL., 2 Pid. 35 Pf., 3 Pfd. 50 Pf. Zur schnelleren Abfertigung wird gebeten, das Staufgeld abgezählt zu halten. Sozialdemokratischer Wahlverein f. d. 4. Berl. Reichstagswahlkreis Stralauer Viertel. Bezirk 305 II. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unsere Genossin, Frau Klara Trenner Fruchtstr. 17 gestorben ist. Ehre ihrem Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, den 23. November, nachmittags 3 Uhr, von der Halle des Zentral- Friedhofes in Fried richsfelde aus statt. Um rege Beteiligung wird er= fugt. Köpenicker Viertel. Bezirk 190. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Genosse, der Händler Wilhelm Seidel Taborstr. 5, gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute, Sonnabend, nachmittags 3 Uhr, von der Halle des alten Thomas Kirchhofes in Neukölln, Hermann straße, aus statt. Stralauer Viertel. Bezirk 314. Nachruf. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Genosse, der Fräser Gustav Stein Königsberger Str. 31, gestorben ist. Ehre seinem Andenken! 217/11 Der Vorstand. Deutscher Transportarbeiter- Verband. Bezirksverwaltung Groß- Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Bader Max Alex von der Firma Lampson u. Oppdenhof am 15. November an den aui dem Schlachtfelde erlittenen Wun den im Alter von 27 Jahren im Krankenhause Neukölln verstorben 68/19 ift. am Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Sonnabend, den 21. November, nachmittags 3, Uhr, von der Leichenhalle des Gemeindefriedhojes Neutölln, Mariendorfer Weg aus statt. Rege Beteiligung erwartet Die Bezirksverwaltung. Sängerchor Vorwärts- Süd- Ost". Am Montagabend 7 Uhr ver starb nach langem schweren Leiden unser Mitglied, der Schneider meister Otto Sternberg Wilmersdorf, Pariser Str. 2. Die Beerdigung findet am Sonnabend, nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Wilmers dorfer Friedhofes, Berliner Straße, aus statt. Rege Beteiligung erwartet 53/3 Der Vorstand. Deutscher Metallarheiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin. Nachruf. Den Kollegen zur Nach richt, daß unser Mitglied, der Klempner Paul Schumke am 7. b. Mis. den Tod durch Ertrinfen jand. Ehre seinem Andenken. 128/2 Die Ortsverwaltung. Deutscher Händler- Verband. Zahlstelle Berlin. Den Mitgliedern zur Kenntnis, daß unser Kollege Wilhelm Seidel Taborstraße 5, Bezirk 4 verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Sonnabend, den 21. November, nachmittags 3 Uhr, von der Halle des Thomas Kirchhofes, Neukölln, Hermannstraße, aus statt.[ 4975 Um rege Beteiligung ersucht Die Ortsverwaltung. Hiermit die Trauernachricht, day nach längeren Leiden meine innigftgeliebte Gattin und Mutter, unfere tebe Tochter, Schwester, Schwäs gerin und Schwiegertochter Martha Welsch Reutölln, Stuttgarter Straße 59, fanft entschlafen ist. 4926 Um stilles Beileid bitten die trauernden Hinterbliebenen Oskar Welsch u. Sohn, Sonneberg, Familie Kuchta, Ralzig, Familie Sommer. Die Beerdigung findet Montag, ben 23. November, nachmittags 3 Uhr, von der Halle des neuen Neufölner Gemeinde- Friedhofes, Mariendorfer Weg, aus ftatt. Deutscher Tabakarbeiter- Verband Zahlstelle Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß der Kollege Julius Buchmüller am 10. November im Reserve: lazarett zu Bartenstein gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Ortsverwaltung. 187/6 Verband der Buch- und Steindruckerei- Hilfsarbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands. Ortsverwaltung Berlin. Am Donnerstag, den 19. d. M., verstarb nach schwerem Stranfen lager unser Mitglied Klara Trenner im Alter von 34 Jahren. Ehre ihrem Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, den 23. November, nachmittags 3 Uhr, auf dem Zentrat Friedhofe in Friedrichsfelde statt. 28/8 Die Ortsverwaltung. Arheiter- Turnverein Schöneberg. Fern von der Heimat verstarb am 14. November im Striegslazarett in Frankreich infolge schwerer Verwundung unser lieber Tingenosse Otto Kuhlmey II. im 22. Lebensjahre. 186/18 Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Der Vorstand. Nachruf! Am 23. Oftober fiel im Westen unser lieber Stollege 102 Julius Jankowsky. Die Kollegen der Firma Weber& Co. Leicht sei ihm die frembe Erde! In Rußland auf dem Gefechts. felbe fiel am 7. November mein lieber Mann, der treworgende Bater meines Kindes, der Behr 11A mann Paul Gumpert im Alter von 34 Jahren. Dies zeigt tiefbetrübt an Berta Gumpert geb. Sperber. Du schieb'st von uns in Deines Lebens Kraft, Der Du treusorgend stets für uns geschafft. Am 20. November starb unser lieber Stollege und langjähriger Mitarbeiter, der Schriftseger Paul Förste 3025 im 56. Lebensjahre. Ein ehrendes Andenken be wahrt ihm Das Personal der Buchdruckerei Gebr. Ernst. Beerdigung Montag nachmittag 4 Uhr auf dem Heilands- Kirchhof in Blögensee. An den Folgen seiner Bunden aus einem Gefedt im Westen, starb am 19. November im Lazarett Au Charlottenburg unser lieber Freund Paul Salewski. Wir werden ihm ein dauerndes Andenken bewahren. Seine Freunde. Um 4. November fiel in Frant reich unser Mitarbeiter, der Buch brudereihilfsarbeiter Adolf Köppen. Sein follegiales Wesen und seine stete Hilfsbereitschaft sichern ihm bei uns ein bleibendes Andenken. 5035 Das Personal der Buchdruckerei A. Seydel& Cie., G. m. b. H, Allen Berwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unsere liebe Mutter und Großmutter Karoline Zumm nach furzem Leiden verstorben ist. Dies zeigen mit der Bitte um stille Teilnahme an am Geschwister Zumm. Familie Hanel. Familie Bergemann. Die Beerdigung findet Sonntagnachmittag 2, Uhr vom Moabiter Krantenhause aus auf dem Johannis- Kirchhof in Plöhen 5005 fee ftatt. Am 19. d. M. verstarb nac langen, schweren Leiden meine liebe Frau und gute Mutter Klara Trenner geb. Höhne im 34. Lebensjahre. Um stille Teilnahme bitten Max Trenner und Sohn, Fruchtstr. 17. Die Beerdigung findet am Montag, den 23. November, nach mittags 3 Uhr, von der Halle des Zentral- Friedhofs, Friedrichs498b felbe, aus ftatt. Scied Dem Undenten unserer auf dem Kriegsschauplak gefallenen Genoffen! Am 22. Oktober fiel im Besten der Kutscher Hermann Saẞ Holzmarktstraße 40, Bezirk 288. Bei den Kämpfen im Osten fiel der Arbeiter Max Kindermann Falckensteinstraße 17, Bezirk 193 I. Am 16. November verstarb im Lazarett infolge einer Verwundung der Schriftseter Johannes Kubick 217/10 Goßlerstraße 10/11, Bezirk 300. Sozialdemokr. Wahlverein f. d. 4. Berliner Reichstagswahlkr. 3m Dsten gefallen der Schleifer Franz Bading Steinmeßstraße 16, 19. Bezirk. Im Westen gefallen der Arbeiter Valentin Schimmelpfennig Johann- Huß- Straße 8, 11. Bezirk. Im Felde verivundet und im Lazarett verstorben der Arbeiter Paul Salewski Weserstraße 25, 4. Bezirk. Die Beerdigung findet heute nachmittag 3 Uhr auf dem GarnisonFriedhof in der Hasenheide statt. 239/15 Sozialdemokratischer Wahlverein Neukölln. Auf dem Schlachtfelde im Westen fiel unser Genosse Max Thiele Rathausstraße 94, Bezirk 6. Sozialdemokratischer Wahlverein Mariendorf. 197/17 Durch den Tod ist unserem Verein sein erster Vorsitzender, der Stadtverordnete Herr Julius Riemer entrissen. Die väterliche Sorge, die er in persönlichem Verkehr unseren Schützlingen, den blinden Kindern, angedeihen ließ, läßt ihn diesen und uns als vollkommen unersetzlich erscheinen. Dasselbe gilt von seinem unermüdlichen und erfolgreichen Walten für unser Personal und das Vermögen des Vereins. Wir werden ihm ein dauerndes ehrendes Andenken bewahren. Der Vorstand des Vereins zur Förderung der Interessen der Blinden zu Berlin. Hiermit zur Nachricht, daß un fere Kollegin Frau Elisabeth König am 17. November verstorben ist. Ehre ihrem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonnabend, nachmittags 3.05 Uhr, von der Leichenhalle in Ahrenss felde aus statt. = I. Mohrenstraße 37a ( Kolonnaden) II. Gr. Frankf. Str. 115 ( nahe Andreasstr.) Bekannteste Bezugsquelle für starke Figuren. 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WohlfahrtsGeld- Lotterie der Deutschen Kolonial- Gesellschaft 227 273 Lose. 7334 Geldgew. Mark: Ausschuß- Sitzung. 250000 Tagesordnung: 1. Festsetzung des Voransa lages für das Geschäftsjahr 1915. der 2. Wahl einer Rechnungsprüfungsfommission zur Prüfung Jahresrechnung pro 1914. 3. Berschiedenes. Beschwerden und Anfragen sind spätestens bis Mittwoch, den 25. November, bei der Kaffenverwaltung schriftlich einzureichen. 279/2 Der Vorstand der Allgem. Orts Krankenkasse für Berlin- Tempelhof. Albert George, 1. Borsigender. Orts- Krankenkasse Spezialarzt der Mechaniker, Optiker und verwandten Gewerbe. Dr. med. Wockenfuß, Friedrichstr. 125,( Oranienb. Tor). für Syphilis. Harn- u. Frauenleiden Ehrlich- Hata- Kur( Dauer 12 Tage) Blutuntersuchung. Schnelle, sichere schmerzlose Heilung ohne Berufsstörung. Tellzahlung. Die Herren Ausschußmitglieder werden zu der am Montag, den 30. November 1914, abends 81%, Uhr, im Musiker Vereinshause, KaiserWilhelm Straße 31, stattfindenden Spr. 11-2 u. 5-8, Sonnt. 9-10 9 9 Abfahrt vom Bahnhof Lichten ordentl. Sitzung des Ausschusses berg Friedrichsfelde 2.40 Uhr. Die Botenfrauen der Vorwärtsspedition Seifel, Lichtenberg. Danksagung. Statt Karten. Für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei er Beerdigung meiner undergeßlichen Frau, unserer herzens guten Mutter und Tochter, Frau Martha Klein geb. Seibt sagen wir unsern innigsten Dank. eingeladen. Tagesordnung: 278,15 1. Wahl des Rechnungsausschusses für die Prüfung der Rechnung für 1914 2. Festsetzung des Boranschlages für 1915. 8. Berschiedenes. Berlin, den 20. November 1914. Der Vorstand. M. Gutsche, Borfizender. F. Hemann, Schriftführer. Die den Herren Bertretern zu gesandte Einladung dient als Ausweis. Jnnungskrankenkaffe Die trauernden Hinterbliebenen. der Juweliere, Gold- und Konsum-, Produktiv- u. Sparverein Zehlendorf und Umg. Eingetragene Genossenschaft m. b.. Zehlendorf, Wannseebahn. Einladung zur ordentlichen General- Versammlung am Sonntag, den 29. November 1914, nachmittags 3, Uhr. im Saale des Herrn W. Miek in Zehlen dorf, Karlstr. 12. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes. 2. Bericht des Aufsichtsrates. 3. Entlastungserteilung für den Borſtand. 4. Beschlufassung über Verteilung des Reingewinnes. 5. Wahl zum Vorstand. 6. Vereinsangelegenheiten. Bei Stellung von Anträgen verweisen wir auf§ 29 des Statuts. Martenblatt legitimiert. Der Aufsichtsrat. Otto Jäkel. W. Jakob. 107/2 Monats- Garderobe! 4-500 getragene Anzüge f. Herren: Smoking, Frad- u. Gehrock- An züge( auch 3. verleihen), Winter. paletots und Ulster jomie bon Ravalieren getragene, fast neue Sachen( a.Seide), f. jed. Figur pass Silberschmiede wangs. zu Berlin. innung) Sonnabend, den 28. November, abends 8 Uhr, im Schultheih, Neue Jakobstraße 24/25, Gartenjaal: Ordentliche Ausschuß- Sitzung. Tagesordnung: 1. Berlesung des Protokolls Sigung vom 11. Mai. der 2. Genehmigung des Voranschlags für 1915. 3. Genehmigung zum Beitritt zur Bentraltommiffion und der freien Bereinigung der Strankenkassen der Provinz Brandenburg. 4. Geneumigung der Dienstordnung. 5. Wahl von drei Revisoren zur Prüfung der Jahresrechnung 1914. 6. Verschiedenes. Max Rost, Vorsitzender. 278/16 H. Hertz, Schriftführer. Herien- Moden fertig und nach Mass hochelegant, enorm billig Teilzahlung gestattet J. Kurzberg& Co. Mass- Schne derei Rosenthaler Str.36 I. Etage. in größter Auswahl 3. unübertroff Kanarienvögel billigen Preisen. 12r., deshalb billiger wie i. Laden. WassertorHirsch Kieferbaum, straße 12/13 I. sehr flotte Roller, Stüd 5, 6, 8, 10 R. Weibchen von 1 M. an. Preisliste frei. Preisliste über Waldvogel frei. Ad. Janson, Barbis, Harz. Arbeiter Gesundheits- Bibliothek Jedes Heft 20 Rg. 75000 30000 20000 10000 usw. usw. Wohlfahrts- Lose zu M. 3.30 Porto und Liste 30 Pig, extra zu haben bei den Kgl. 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Beweismaterial zu unzureichend getvefen, um einzuschreiten. Es Dr. Braband, der auch seit 1904 Mitglied der Sambur- bate um die gleiche Zeit zu verlängern. Das Infrafttreten des fei nicht zu befürchten, daß ernste Fälle der Aufmerksamkeit der gischen Bürgerschaft war, hat nur ein Alter von 44 Jahren neuen Gemeinde steuergesetes soll ebenfalls um ein Jahr Behörden entgingen. Es lägen nicht viele Fälle von Hochverrat vor. erreicht. Dem Reichstag gehörte er erst seit 1912 an, wo er hinausgeschoben werden. Diese Maßregel ist bedauerlich und Lord Mayo sagte, er hatte es für ungweifelhaft, daß deutsche den Wahlkreis Elmshorn- Pinneberg, der uns 1907 bei den unseres Grachtens auch nicht nötig. Denn der neue Zustand bringt Seeminen an der irischen Küfte aus irischen Fischerbooten aus. Blodwahlen verlorengegangen war, in der Stichwahl für die doch einige wesentliche Verbesserungen im Vergleich mit dent gelegt wurden. Lord Curzon fagte, alles das weise auf ein aus Fortschrittspartei behauptete. Bei der Hauptwahl des Jahres jezigen. Zwei Mandate der zweiten Kammer bleiben vorläufig gebreitetes Spionagesystem bin. Er warf dem Lordkanaler 1912 wurden 22 636 Stimmen für Genossen v. Elm abgegeben, unbejezt. Unser Genosse teimling schieb aus, weil er nach vor, daß er das Behagen und die Bequemlichkeit der Untertanen Braband vereinigte 13 752 Stimmen auf sich, ein national- Berlin verzog; ein nationalliberales Mandat wurde durch Befördefeindlicher Staaten über die Sicherheit des Reiches stellte. Gr liberaler Kandidat 8496 und ein Reichsparteiler 2629 Stim- rung des Inhabers erledigt. wünschte die Errichtung von Zentralrefforts für Spionageangelegen- men. In der Stichwahl unterlag Genosse v. Elm mit 23 396 heiten. Stimmen gegen 25 072 Stimmen, die Braband erhielt. Dr. Braband war, wie die meisten jüngeren Mitglieder der Fort- Der Kölner Oberbürgermeister hat an den Staatsschrittspartei, durchaus imperialistisch gesinnt und vertrat sekretär des Innern eine Anfrage wegen Einführung von feine Partei vor allem in Kolonialfragen. Höchstpreisen für Kartoffeln gerichtet. Nach der Köln. VolksAls Politiker war Dr. Braband zuerst weiten Kreisen zeitung" ist folgende Antwort eingegangen:„ Vorlage über bekannt geworden, als er in einer Stichwahl zur Hamburger Festsetzung von Höchstpreisen für Kartoffeln ist dem Bürgerschaft die Parole für die Sozialdemokratie Bundesrate zugegangen. ausgegeben hatte und deshalb seinen Abschied als Land- nern. In Vertretung: Richter." wehroffisier nehmen mußte. Lord Crewe sagte, es sei ihm neu, daß das Legen deutscher Seeminen an der irischen Küste mit aufrührerischer Gesinnung in Irland Irland zusammenhänge. Er wiffe, daß eine Erregung im Lande herriche, weil die Regierung angeblich nicht drastisch genug gegen die Spionage eingeschritten fei, aber die edlen Lords, die von Hochberrat sprächen, sollten nicht vergeisen, daß auch bei dem herrschenden Kriegsrecht ein volles Beweismaterial, welches die Jury überzeuge, beigebracht werden müsse, um Leute verurteilen, insbesondere zum Tode ver urteilen zu fönnen. Einige Kritiker der Regierung fchienen au glauben, daß es in einer Zeit großer Gefahr nicht soviel auf Beweise antame und daß man es nicht zu genau nehmen müffe, wenn zwei oder drei Leute, gegen die eigentlich nichts erwiefen fei, gehängt oder crichoffen würden. Die Regierung fönne fich nicht zu diefem Standpunkt bekennen. Lord Halsbury fragte, ob nicht ein sehr sinnreiches Korrespondenzsystem aufgedeckt worden fet. Der orblanzler erwiderte, eine genaue Untersuchung habe ergeben, daß nichts daran war. Unterstützung der Angehörigen von Zivilgefangenen. London, 29. November.( W. T. B.) Die britische Regierung beschloß, den in England geborenen Frauen und Kindern deutscher Interuierter ein Pfund Sterling( 20 M.) töchentlich auszuzahlen, was den Zahlungen entspricht, die der amerikanische Ronful an in Deutschland geborene Frauen und Kinder Intermierter leistet. Der Schaden der Beschimpfungen. London, 20. November.( W. T. B.) Die„ Times" melden aus 28afbington: Tas Lob der patriotischen Tapferfeit ber deutschen Truppen in einem der jüngsten Berichte des offiziellen Londoner Pressebureaus machte tiefen Eindruck auf die amerikanischen Beobachter. Die, World" zitiert die anerkennenden Worte des„ Lokalanzeiger" für Lord Roberts und sagt: Diese Worte enthalten eine wertvolle Moral für unsere neutralen Fanatiker sowohl für die Deutsch- Amerikaner wie für die Freunde der Verbündeten, und beweisen, daß große Nationen, die in einem tödlichen Rampfe begriffen sind, dennoch gegeneinander gerecht und generös fein lönnen. Der Korrespondent der„ Times" fügt hinzu, der Kommentar der, World" verdiene die Aufmerksamkeit und Beachtung jener, denen es unt die gute Meinung der Vereinigten Staaten zu tun sei. In der Presse und im privaten Leben fehle es nicht an Anzeichen, daß die mahlloie Beschimpfung und herabjegung der Seutfchen Tapferkeit und militärischen Züchtigkeit von seiten gewiffer britischer journalistischer und sogar offizieller Areise gefährlich sei, weil sie das Prestige, das der Krieg den Engländern gebracht habe. beeinträchtigten. Keine ,, Kriegebente" Privater! Mit denen, für die der Krieg ein Geschäft ist, beschäftigt fich jetzt auch der konservativ gerichtete Türmer". Auch er ist mit uns der Ueberzeugung, daß der im Kriege erworbene Vermögenszuwachs an die Allgemeinheit zurückzuerstatten sei; er will es aber der Großmut der Kapitalisten selbst überlassen, dementsprechend zu handeln. Der„ Türmer" schreibt: Höchstpreise für Kartoffeln. Staatssekretär des InRückkehr Deutscher aus Rußland. In den letzten beiden Tagen sind auf 6 Dampfern 865 den nächsten Tagen werden dort weitere Scharen von DeutDeutiche aus Rußland nach Stockholm gebracht worden. In ichen erwartet. Mehrere sonst zwischen Stockholm und Lübeck verkehrende Dampfer sind zur Bewältigung der Maffentransberkehrende Dampfer sind zur Bewältigung der Massentransporte von Raumbe nach Stockholm herangezogen worden. „ Die Geschichte der am Kriege reich geworbenen ArmeeTieferanten aus dem Jahre 1870 ist bekannt. So mancher unter ihnen war bor dem Kriege Kaufmann und Fabrikant in beschei. denen Verhältnissen und nach dem Kriege Großunternehmer mit Millionenvermögen. Nicht viel anders wird's wohl auch 1914 wieder gehen. Aber mancher Armeelieferant, ber jetzt Millionenbestellungen durchführt, lebte auch schon vor dem Kriege in glänzenden Verhältnissen, und es bedarf vielleicht nur eines Sin weises, um ihn seinen besonderen Mehrgeminit an dem Kriege, der hunderttausende jeiner Bandsleute dahinrafft oder dauernd dem Siechtum überantwortet, gründlich zu berefeln. Was hat es zu bedeuten, wenn jemand, dem der Krieg Tausende und aber Tausende von Mark zu verdienen gibt, mit einer bierstelligen Zahl in der Roten- Kreuz- Sammelliste erscheint? Wenn et gerade an Lieferungen von Verbandsstoffen und dergleichen für das Rote Kreuz zehnmal mehr verdient, als er dafür stiftet? Wir haben von Beamten gehört, die ihr Diensteinkommen teilweise für das allgemeine Wohl hingegeben haben, sonst durch hobe Honorare verwöhnte Künstler verzichten im Dienst der Wohltätigkeit auf jedes flingende Entgelt für ihre Darbietungen und Werke, von allen Seiten drängen fich freiwillige unbezahlte Silfskräfte; wo aber ist der hochherzige und wahrhaft großzügige Kaufmann, der seinen Namen nicht nur in öffentlichen Samm lungen für wohltätige Zwede mit einer schönen runden Summe glänzen sehen will, sondern der rundweg erklärt: Was mir Das stellvertretende Generalfommando des 8. Armeekorps ers der Krieg an Mehrgeminit eingebracht hat, mir, läßt, wie aus hamburg telegraphiert wird, folgende Bekannt ber ich geschüßt in der Sicherheit lebe, die mir meine tapferen machung: Unter Bezugnahme auf meine wiederholten Erlasse, eine Landsleute im Feuer erkämpfen, das soll ganz unbunge. Besprechung und Verbreitung unverbürgter Gerüchte fürat nicht mir, sondern der Allgemeinheit gezu unterlaffen, wird hierdurch mitgeteilt, daß in Flensburg ein Musfetier mit Arrest bestraft worden ist, weil er ein unhören!" verbürgtes Gerücht öffentlich verbreitet hat. Stellvertretendes Generalfommando des 9. Armeekorps. b. Roehl. General der Artillerie. Ausweisung der Fremden and Hamburg. Die Polizeibehörde, die Landherrenschaften der Geest- und Marichlande, sowie die Landherrenschaft Bergedorf erließen eine Betanntmachung betreffend die Entfernung der Angehörigen der feindlichen Staaten aus dem Hamburgiiaen Staatsgebiet, der zufolge laut einer im Einvernehmen mit dem Königlich Breußischen Kriegsministerium getroffenen Anordnung des stellvertretenden Generalstabes der Armee alle Angehörigen der feindlichen Staaten ohne Rücksicht auf Alter und Geschlecht bis zum 29. November d. J. das Gebiet der Stadt hamburg, sowie das Gebiet der Laudherrenschaften der Geest- und Mariahlande und der Landherrenschaft Bergedorf mit Ausnahme dreier Gemeinden zu verlassen haben. Daß auf diesem Wege nichts auszurichten ist, ist klar. Wir haben aber durch das Wehrbeitragsgesez eine Feststellung Das gleiche, das hier von den Beschimpfungen Deutscher durch der am 1. Januar 1914 in Deutschland vorhanden gewesenen Engländer gesagt wird, gilt natürlich auch umgekehrt. Arbeiterschutzkonferenz in Belgien. Japanisch- chinesische Konferenz. Die japanischen Operationen im fernen Often, die zu der Erſtürmung Tsingtaus, der Besetzung der ganzen deutschen Kolonie Kiautichou, der Befibergreifung der deutschen Schantungbahn, der Besetzung der chinesischen Stadt fi- nan- fou und anderer Punkte der als neutral erklärten Zone geführt haben, haben die Notwendigkeit ergeben, die durch diese Operationen heraufbeschworenen Fragen im Verein mit der chinesischen Regierung zu regeln. Vermögen, und das Vermögenszuwachssteuergesetz schreibt eine neue Erhebung nach drei Jahren vor. Die gesetzlichen Handhaben zur Wegsteuerung der Kriegsprofite find also gegeben, man muß sie nur ergreifen. Deflamationen helfen in dieser Beit gar nichts, es gilt nur die Tat. Der sächsische Landtag Bon diefer Anordnung werden grundsäglich auch die aus den feindlichen Kolonien stammenden Berfonen getroffen. Zuwiderhandelnde haben die sofortige Festnahme zu gewärtigen. Die Wahl des neuen Aufenthaltsortes im Bezirk des neunten Armeeforps ist mit gewissen Beschränkungen freigestellt. Verboten ist it. a. der Zuzug nach Kiel oder Ortschaften am Nordostseekanal, Neumünster, nach Ortschaften an der Nord- und Oftfeefüfte einschließlich Fehmarn, nach Alfen und den nordfriesischen Inseln, nach dem Elbund Befergebiet einschließlich Hamburg und Bremen sowie nach Rosted und Bübed. Gegen Verbreitung falscher Gerüchte. Ein Spionageprozek. Vor dem zweiten Straffenat des Reichsgerichte begann Freitagvormittag der Spionageprozeß gegen den Kaufmann Kurt Kaul aus Berlin- Schöneberg wegen versuchten und vollendeten Berrats militärischer Geheimnisse. Den Vorsiß führt Senatspräfident Dr. Menge. Zur Verhandlung sind sieben Zeugen erschienen, darunter der ehemalige Vizefeldwebel Pohl aus Thorn, der vom Kriegsgericht wegen Spionage zugunsten Rußlands zu 15 Jahren Buchthaus verurteilt worden ist. Dem Angeklagten Kaul wird zur Laft gelegt, daß er im Jahre 1914 den Verfuch gemacht hat, geheim zu haltende Gegenstände an das russische Nachrichtenbureau auszuliefern, ferner in Gemeinschaft mit dem genannten Bohl Beichnungen, deren Geheimhaltung geboten war, an das ruffische Nachrichtenbureau ausgeliefert zu haben. Der Angeklagte, der ein bewegtes Leben hinter sich hat, hielt fich vor zwei Jahren in Serbien und Bulgarien auf und früpfte von dort aus seine Beziehungen zu Rußland an. Die Deffentlichfeit ist ausgefchloffen. Das Reichsgericht verurteilte den Angeklagten zu fünf Jahren sechs Ehrenrechtsverlust und Monaten 8uchthaus, zehn Jahren Stellung unter Polizeiaufficht. Zwei Monate der Untersuchungshaft wurden dem Angeflagten angerechnet. Das Reichsgericht hat in der Tat des Angeklagten zwet selbständige Handlungen angenommen, Bob L. Bei der Tat des Angeklagten habe es sich zwar nicht um die legte zusammen begangen mit dem ehemaligen Bizefeldwebel geheim zu haltenbe Dinge gehandelt, doch habe der Angeklagte dies angenommen. Erschwerend fiel ins Gewicht die gewinnsüchtige Abficht des Angeklagten. Die Kriegsanleihe in Holland. Aus Amsterdam wird uns geschrieben: Unser holländisches Parteiblatt Het Bolt" hat von einigen belgischen sozialistischen Abgeordneten, die in Holland waren, Mitteilungen über die jetzige Lage in Brüffel erhalten. Sie teilten u. a. mit, daß in der vergangenen Woche zwischen zwei Vertretern des Berliner Reichsamts des Innern und tritt, wie bereits furz gemeldet, nächste Woche zu einer furgen einigen Vorstandsmitgliedern der belgischen Gewerkschafts- Tagung zusammen. Am 25. November werden wahrscheinlich Rezentrale( Wandersmissen, Delporte, Mertens gierung und Vertreter der Fraktionen in einer freien Kommission und Huysmans) eine Konferenz stattgefunden habe die von der Regierung eingebrachten Vorlagen durchberaten, und zur Beratung der Einführung einer neuen Arbeiter am Nachmittag desselben Tages soll dann die entscheidende und schußgefeßgebung in Belgien. Die Gewerfichafts- einzige öffentliche Plenarsisung abgehalten werden. Die Mögbertreter hätten sich jedoch auf den Standpunkt gestellt, lichkeit weiterer öffentlicher Erörterungen über die gegenwärtige daß die Gewerkschaftszentrale sich schwerlich mit einem folchen Sage, wie sie in der fächsischen Parteipreffe gewünscht wurde, ist Gejeg befassen könne, da in Be'gien jetzt faft gar keine ge- nicht vorgesehen. Wie wir erfahren, wird die Regierung die Aufverbliche Arbeit verrichtet wird, und da die Gewerkschaftsnahme einer außerordentlichen Staatsanleihe im Betrage von zentrale auch keine ottronierte Regelung wünscht. 200 millionen Mart vorschlagen. Da von einer früheren Nach diesen Erklärungen scheiterte die Konferenz. Anleihe noch 60 Millionen Mark zur Verfügung stehen, würde dann ein Betrag von 260 Millionen Mark für die vom Staate noch zu ergreifenden Maßnahmen gegen die Kriegsnot vorhanden sein. Da die unmittelbare Aufbringung der neuen Anleihe Schwierigkeiten machen dürfte, wird die Regierung den Weg der Ausgabe von hasanweisungen beschreiten. Zur Milderung der Arbeitslosigkeit sind umfangreiche Bauten und Arbeiten im Berkehrswesen( Straßen, Eisenbahnen) vorgeschen. Einen Nach. tragsetat einzubringen wie es eigentlich erforderlich wäre ist bei der Unübersehbarkeit der Verhältnisse nicht möglich. Die Regierung hofft bestimmt, daß ihr der Landtag in dieser Beziehung entsprechende Vollmachten geben wird. Der Etat wird durch die Der Burgfriede", der auch in Holland jest herricht, tft ernstlich Zu diesem Zweck wird num, wie die ostasiatische Prejse Striegsverhältnisse natürlich auch in unvorhergesehener Weise be- bedroht durch die von der Regierung eingereichte Finanzvorlage zur mitteilt, nach Befing eine japanisch- chinefifche einflußt. Die Einnahmen werden gegen den Voranschlag start Gulden( 460 Millionen Mart) für das fleme Land eine unDeckung der Kriegskosten. Die Regierung verlangt 275 Millionen Konferenz einberufen, die alle Streitfragen zwischen zurückgehen, die Ausgaben sich vermehren. Er soll aber trobem gebeure Summe. Davon sind 185 Millionen für die Mobilisation, China und zapan schlichten soll. Die chinesische Regierung aufrechterhalten werben. Zum Ausgleich wird man eventuell 60 Millionen für soziale Magnahmen( Unterſtügungen, Lebensmittelbeabsichtigt, auf dieser Konferenz dafür einzutreten, daß Mittel der Anleihe in Anspruch nehmen. Die Regierung will sich verforgung usw.). 5 Milionen für die belgischen Flüchtlinge und Japan sein bei Anfang des Krieges gegebenes Versprechen auch bereit erflären, zur Unteringung der Arbeitslosen im 75 millionen für die Dedung des Steuerausfalls vorgefeher. hält und Siautichou wie die Schantungbahn an China Notfalle Batmittel im größeren Umfange zur Verfügung zu Die Regierung will diefe Stoften beden durch eine fünfprozentige Jurüdgibt und si- nan- fou wie die ganze neutrale Bone itellen. Für die armen Gemeinden, die die Mittel zur freiwillige Anleihe und, soweit diese nicht voll gezeichnet räumt. Ob aber China mit seinen durchaus berechtigten Interitüsung an die Familien der im Felde Stehenden nicht auf- wird, das Fehlende durch eine vierprozentige 8 wangsanleihe Forderungen Erfolg hat, ist sehr zweifelhaft. bringen fönnen, find gleich zu Beginn des Krieges 30 Millionen zufammenbringen. Es follen in leyterem Falle die Vermögen über Als Bertreter Japans werden der foreanische General Staatsgelder zur Verfügung gestellt worden. Die Pflicht der 75 000 Gulden in der Höhe von einem bis sieben Prozent herangezogen werden. Nach drei Jahren soll die ganze Anleihe schon gouverneur Graf Ler antichi und der frühere Gesandte Rückzahlung bringt für arme und wenig steuerkräftige Gemeinden verwandelbar sein; das Parlament fann fie eventuell auch in eine Terautscht ist Führer der japanischen Kriegspartei, der für deshalb, diese Staatsgelder in Anspruch zu nehmen, und die Folge lönnen die Zinien für diese Anleihe und die Tilgungskosten aus den eine„ aftive" Politik Japans in China eintritt. Als Vertreter davon ist, daß die Kriegerfamilien äußerst unzureichend unterstüßt Einnahmen, die durch die zehn bis zwanzigprozentige Erhöhung Chinas auf der Konferenz ist der frühere Gesandte in Peters werden. In der sächsischen Parteipresse ist wiederholt auf diesen sämtlicher direkten und indirekten Steuern, Zöße und Afzifen erzielt burg, 2utschenfian, ernannt, von dem anzunehmen ist, wißstand hingewiesen worden, und eine Anzahl Gemeinderäte werden. babe beftrebt ſein wird, ein irgendwie annehmbares haben auf sozialdemokratische Anregung hin entsprechende Cin. Ehrfurcht für den Burgfrieden; ste läßt das Steuersystem prinzipiell Die Regierung erklärt, sie habe diese Dedungsweise gewählt aus Stompromik" mit Japan zu schließen. Bei der ſtarken miligaben an die Regierung beschlossen, in denen überhaupt Staat 3- mangetaftet und will dadurch einen Barteikampf vermeiben. In Wirltärijchen lebermacht Javans ist nicht zu zweifeln, daß China, hilfe in größerem Umfange, besonders auch für die lichkeit aber macht bie Regierung hiermit nur ben allertoniervativsten trok ber biplomatischen Unterstützung der Vereinigten Staaten Arbeitslosen, gewünscht wird. Die Regierung will nun den armen Elementen in den bürgerlichen Parteien, die diese Dedungsart geAmeritas, sich unter das Joch Japans wird beugen müssen. Gemeinden insofern entgegenkommen, als sie dem Landesausschuß fordert haben, Konzeifionen, während die fortschrittlichen und für Kriegshilfe monatlich 300 000. zur freien Verfügung stellt. einfichtigen Elemente aller Parteien, darin von der sozialistischen Davon sollen den notleidenden Gemeinden Mittel ohne eine Pflicht Breffe fräftig unterstügt, fordern, daß jest ichon eine einmalige ber Rüdzahlung überwiesen werden. Der Betrag dürfte allerdings apitals abgabe beschlossen wird, damit nicht viele Jahre zur Beseitigung des Mißstandes faum genügen. lang die Staatsfinanzen zerrüttet sind und jede Reformpolitit aus. Außer dieser Vorlage sind noch einige weniger wichtige zu er- geichloffen fein wird. Erfreulicherweise haben schon viele majReichstagsabgeordneter Braband gestorben. in dieser Richtung ausgesprochen. Um fo sonderbarer mutet cs Braband, der fortschrittliche Vertreter des 6. schleswig- Holstei- bie noch in diesem Jahre fälligen Gemeindewahlen um ein an, daß die Regierung nur der fleinen Gruppe der Konservativen Wie aus Samburg telegraphiert wird, ist dort Dr. warten. So soll den Gemeinden die Möglichkeit gegeben werden, gebende und schwerreiche Leute, Fabrilanten, Großhändler uit. Jahr zu verschieben und alle in Betracht kommenden Man- gerecht wird. Politische Uebersicht. nischen Wahlkreises, nach kurzer Krankheit gestorben. 68 1 Gaskocher 68PL 2 Kleiderbügel mit Hosenstrecker 68 PL. 1 Fussbank hell oder dunkel 68 PL 3 Taschentücher für Militär, tarbig 68 PL. 1 Fleischtopf Emaille ca. 20 cm 63 PL 1 Spiegel mit weissem Rahmen, ca. 27 × 40 cm 68 PL. 1 Haussegen imit. Brandmalerel, unter Glas, ca. 25x50 cm 68 Pf. 5 imit. Ledertücher 68Pf. 2 HandtuchAbschnitte weiss Drell 68 PL. 2 Paar Fusslappen für Militär 68 1 Rissenpolster ca. 40X50 cm, mit guter Pflanzendaunenfüllung 68 Pt. 1 Meter Häkelkante Handarbeit 68Pt. 1 Blusenkragen schwarz Tall, mit Kunstseide gestickt 68 JANDORF's Woche Spittelmarkt Belle- Alliancestr. Gr. Frankfurterstr. Brunnenstr. Kottbuser Damm Wilmersdorferstr. Neu eröffnet: Charlottenburg, Wilmersdorferstraße 118-119 Verlangen Sie bei Ginkäufen Rabattmarken. 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Rebatt.: Alfred Wielepp, Neukölln. Inseratenteil verantw. Th. Glode, Berlin. Drud u. Berlag: Borwärts Buchdr. u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 3 Beilagen u. Unterhaltungsb Hr. 318. 31. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Aus der Partei. Sonnabend, 21. November 1914. ist dieser Zwed noch klarer gestellt. Es sollte die erste Pflicht des zum 2. Dezember einberufenen Reichstags sein, den ungeheuerlichen feineswegs nur in West- und Ostpreußen anzutreffenden Verkümmerungen der Rechte der Familien der Kriegsteilnehmer entgegenzutreten. Ein direkter oder indirekter Zwang zur Arbeit ist unzulässig. Die Unterstützungen sind übrigens so gering, daß gern jede Frau durch angemessen bezahlte Arbeit etwas zuverdient, wenn Gerichtszeitung. Werden im Schneiderberuf die tariflichen Bestimmungen eingehalten? ZuLaut Beschluß der Arbeitgeberorganisation find den 3u Der Handstreich des württembergischen Landesvorstandes. schneidern vom 19. Oktober ab wieder die tariflichen Löhne zu Der durch die Einſegung des Genossen Keil als Chefredakteur zahlen. Dies wird aber, wie in einer vom Verband der Schneider der„ Schwäbischen Tagwacht" herausbeschworene Konflikt bat mit einberufenen Versammlung der Zuschneider festgestellt wurde, vielfach einem borläufigen„ Siege" des württembergischen Landesvorstandes nicht befolgt. Eine ganze Reihe von Firmen umgeht die Bestimmungen, zum Teil sind auch Abzüge vorgenommen worden. Wie sie arbeitsfähig ist. geendet. Die Prepkommission der Zagwacht" hatte beim deutschen der Borsigende erklärte, wird der Verband alles tun, um den Tarifen Parteivorstande wegen der Angelegenheit Beschwerde erhoben. In überall dort Geltung zu verschaffen, wo dies nicht geschieht. Selbst der Anwesenheit von zwei Mitgliedern des Parteivorstandes fand eine erste Borsigende des Arbeitgeberberbandes hält sich nicht an die gemeinsame Sigung des Landesvorstandes, der Presfommission und Tarife. Die Forderung ist um so berechtigter, als man damit rechnen der drei Redakteure Crispien, Hörnle und Walcher statt. Ueber das muß, daß über kurz oder lang wieder ein Stilstand im Gewerbe eintritt und die Arbeitszeit erheblich verkürzt wird. Der Tarif ist Ergebnis berichtet der Landesvorstand: auch deshalb einzuhalten, weil eine Aufhebung oder Abänderung des Tarifs nicht beantragt und auch nicht beschlossen ist. Auch gegen die Einstellung von Lehrlingen zu nicht tariflichen Preisen wurde protestiert und auch hier wird der Verband energisch eingreifen. dem Reichsgebiet geflohen. Vor allem ist es aber nötig, daß die Arbeiter selbst zusammenhalten und treu und geschloffen zur Organisation stehen, nur so ist diesen Mißständen wirksam entgegenzutreten. Hinein in den Verband der Der Landesvorstand beschloß, an seiner Auffassung festzuhalten, daß es dringend notwendig ist, bis auf weiteres einen leitenden Redakteur einzulegen. Die Vertreter des Parteivorstandes empfahlen, von einem Beschluß in diesem Sinne abzusehen. Die Breßlommission lehnte den Beitritt zu dem Beschluß des Landesvorstandes ab. Darauf hatte nach dem Landesstatut der Landes ausschuß mitzuwirken. Dieser trat dem Beschluß des Landesvorstandes bei. Daß der Landesausschuß dem Beschlusse des Landesvorstandes beitreten würde, war nach dem bisherigen Verhalten des ersteren während des Redaktionskonfliktes vorauszusehen. Nach wie vor müssen wir bedauern, daß in der jetzigen Zeit ein Vorstoß nach Art des Stuttgarter Falles vorgenommen worden ist. Schneider! Deutsches Reich. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit wird durch einige Einzeldarstellungen wiederum bewiesen. Bei Ausbruch des Krieges stieg die Arbeitslosigkeit in der Tabatindustrie auf über 30 Proz. Jetzt ist nach Mitteilung des Tabalarbeiterverbandes durch den gesteigerten Kriegsbedarf und die regulärer Beit zu verzeichnenden Prozentsaz herabgedrückt. Der Senter„ Vooruit" über die Verlegung des Internationalen Liebesgabenspende an die Truppen die Arbeitslosigkeit auf den in Sozialistischen Burcaus. Aus Amsterdam schreibt man uns: Der„ Vooruit" gibt in seiner Nummer vom 13. d. M. die Bemerkungen der Wiener Arbeiterzeitung" über die Frage der Verlegung des Bureaus nach dem Haag und über den angesichts des Widerstandes der französischen Sozialisten gemachten Vermittelungsvorschlag wieder und fügt seinerseits hinzu: Ein gleiches Bild bietet das Metallgewerbe. Nach den Angaben der Organisation ist in der 13. Kriegswoche die Arbeitslofigkeit auf 7,9 Proz. herabgesunken; in der Vorwoche betrug fie noch 9,1 Proz., kurz nach Ausbruch des Krieges 19,7 Prog. Im Holagewerbe ist dagegen die Arbeitslosigkeit immer noch eine sehr hohe, immerhin sant sie auf 16,8 Proz. in der 14. Kriegswoche von 43 Proz. bei Striegsausbruch. " Es gibt uns Genugtuung zu sehen, daß der Gedanke des Exekutivkomitees von unserem Bruderorgan auf diese Weise aufgenommen wird. Und nicht zumindest wegen der Art, wie die Empfehlung geschieht, mit der Absicht, seine und unsere franzöfischen Freunde zu befriedigen. Immer mußiegt in erster Reihe getrachtet werden, alles zu vermeiden, was zwischen den internationalen Abteilungen Unterliegt der Vertrieb von Zigarren in einem Restaurant 3 wist erweden könnte." Die Wirkungen des Krieges auf die Parteiorganisationen. Im Bezirk Destliches Westfalen wurden über 26 Pro 3. der sozialdemokratischen Parteimitglieder zum Heere eingezogen. Eine Aufstellung in den neun Kreisen des Bezirks ergibt folgendes Resultat: Es waren am 1. April vorhanden und davon bis zum 1. Oftober eingezogen in den Wahlkreisen: Minden- Lübbede 1476 Mitglieder, eingezogen 322, Herford- Halle 1933( 453), BielefeldWiedenbrüd 8087( 2223), Paderborn- Büren 15( 4), Warburg Hörter 14( 6), Lippstadt- Brilon 48( 12), Lingen- Meppen 47( 10), chaumburg- Lippe 861( 129), Lippe 1099( 276). Es stehen also insgesamt von 13 085 Mitgliedern 3435 im Felde. Redaktionswechsel in Braunschweig. Die politische Redaktion des" Volksfreund" in Braunschweig hat an Stelle des aus der Redaktion ausgeschiedenen Genossen Richard Wagner Genosse Dr. Thalheimer aus CannstattStuttgart übernommen. Gewerkschaftliches. Soziales. dem Achtuhrladenschluß? Betrügerische Ausnußung der Wohltätigkeit. Unier der Anklage der Urkundenfälschung und des Betruges stand gestern der Kellner Alfred Dörpe vor der 2. Etraftammer des Landgerichts I. Der Angeklagte war als deutscher Kellner in Lüttich beschäftigt gewesen und bei Ausbruch des Krieges von dort nach Er ist dann nach Berlin gekommen und hat sich hier arbeitslos aufgehalten. Er schnorrte unter Vorpersonen und Wohltätigkeitsinstitutionen an. Das Gericht verzeigung einer gefälschten Bescheinigung teilweise mit Erfolg Privaturteilte den Brandschazer zu fünf Monaten Gefängnis. Kleine Nachrichten. Die Schuldigen. Nun wissen wir, wer den Krieg verschuldet hat. Und zwar aus Teterow im Lande Mecklenburg kommt die Weisheit. Während es im deutschen Blätterwalde jezt andauernd davon rauscht, daßz England oder Rußland oder Frankreich die Schuld an diesem Weltfriege hätten, schreibt die„ Teterower Zeitung" jest zum Bußtag": ,, Dder ist es nicht richtig, daß vor dem Ausbruch des Krieges die wahrhaft deutschen Männer seltener geworden waren? Deutsche Männlichkeit war aus der Mode gekommen. Zerrbilder von Männern, die ihren Stolz nur in lächerlichen Aeußerlichkeiten sahen, waren zuletzt nicht mehr bloß auf den Straßen großer Städte, sondern auch anderswo zu finden.... Was Wunder, wenn auch das Christentum ins Wanten gekommen war! Nicht um das Christentum, das im fruchtlosen Parteikampf sich aufreibt, handelt es sich dabei. Die Stellung des einzelnen zu seinem Gott, das ist gemeint. Sie war nicht mehr so, wie sie sein sollte. Das fonnte nicht so weiter gehen. Darum mußte der furchtbare Krieg kommen. Und daß er unvermeidlich war, das ist unsere Schuld. Heut wollen wir sie eingestehen und uns in Demut beugen vor unserem Gewissen und vor unserem Gott." Merkwürdig, was manchmal so dabei heraus kommt, wenn in Ueber diese Frage hatte am Montag das Kammergericht zu befinden. Mit der Gesellschaft„ Großköln" in Köln, die einen Vergnügungspalast betreibt, hatte der Zigarrenhändler Seelfen einen Vertrag, wonach er in den Restaurationsräumen Zigarren und Zigaretten feilhalten durfte. Er hatte dort einen Stand, wo die Gäste oder Kellner Bigarren und 3iga- die Politit hineingepredigt wird. retten holen fonnten, auch wurden seine Zigarren im Umhergehen im Restaurant angeboten. Heelfen wurde wegen Uebertretung der für offene Verkaufsstellen erlassenen Vorschriften über den Ladenschluß am Abend und an den Sonntagen angeklagt. Ebenso wurde der Geschäftsführer Nordlinger von der Gesellschaft Großkölln dafür strafrechtlich verantwortlich gemacht. Das Landgericht in Köln sprach jedoch beide Angeklagten frei, weil es sich bei dem Zigarrenvertrieb um einen Teil des von der Gesellschaft betriebenen Gast- und Schankwirtschaftsbetriebes han bele, auf den die Vorschriften über den Ladenschluß an den Abenden und an den Sonn- und Feiertagen keine Anwendung fänden. Das Kammergericht verwarf die von der Staatsanwaltschaft eingelegte Revision mit folgender Regründung: Es handle sich hier um die Frage, ob ein Gewerbebetrieb in einer Schankwirtschaft, der an sich nicht ohne weiteres Schankwirtschaft sei, wie der Handel mit Zigarren, Blumen, Ansichtskarten, jich als einen Bestandteil des Militärbehörden für den Tariflohn. Schankbetriebes darstelle und nur den für diesen geltenden Vor. schriften unterfalle. Bei Entscheidung dieser Frage komme es nicht Unsere Gewerkschaften müssen ständig ein sehr wachsames auf das zivilrechtliche Verhältnis zwischen dem Inhaber der SchantAuge auf jene Unternehmer haben, die die jetzige Zeit zu un- wirtschaft und dem Händler an, sondern darauf, ob nach der Berberechtigten wirtschaftlichen Vorteilen auszunuzen suchen. fehrsanschauung ein derartiger Betrieb als Ausfluß der SchankTrotzdem gelingt es vielen Unternehmern in der Kriegs- wirtschaft anzusehen sei. Und die Verkehrsanschauung gehe im allindustrie, die dort bestehende Hochkonjunktur allein für ihren gemeinen dahin, daß der Bertrieb von Zigarren, Ansichtskarten, Geldbeutel auszunußen. Sie fordern bei der folossalen Nach- Blumen im Restaurant dann als Ausfluß der Schandwirtschaft anfrage der Militärbehörden nach Militäreffekten hohe Preise zusehen sei, wenn der Verbrauch der betreffenden Gegenstände in für ihre Produkte, drücken aber, die Notlage der Arbeitslosen der Schankwirtschaft stattfinde und sie nur in einer Menge entnommen würden, wie sie nach billigem Ermessen in der Schankwirt ausnugend, den Arbeitern die Löhne. Die Gewerkschafts- schaft verbraucht werde. Dier sei aber vom Landgericht festgestellt vorstände wenden sich in solchen Fällen, wenn ein persönliches worden, daß nicht mehr Zigarren in dem Lokal von Heelten verkauft Vorstelligwerden beim Unternehmer nichts nügt, beschwerde- wurden, als dort nach billigem Ermessen verbraucht werden konnten. führend an das Kriegsministerium, von dem in vielen uns Somit rechtfertige sich die Freisprechung, weil es sich um einen Ausbefannten Fällen dann auch Abhilfe geschaffen worden ist. fluß der Schantivirtschaft handelte. Eine solche Anweisung, die durch ihre Deutlichkeit besonders erfreut, ist fürzlich einem Korbmachermeister von der Militärbehörde zugesandt worden; ihm wurde folgendes mitgeteilt: Artillerietvertstätte Spandau. An die Firma. Es ist in Erfahrung gebracht, daß Sie an Ihre Arbeiter zu Sie haben sich an den vom Deutschen niedrige Löhne zahlen. Sollten neue Holzarbeiterverband aufgestellten Tarif zu halten. Beschwerden gegen Sie auftreten, werden Ihnen Aufträge nicht mehr erteilt werden. J. A.: Lanz." Diese Mitteilung läßt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Hoffentlich nehmen sie sich die in Betracht kommenden Unternehmer zur Notiz und geben nicht weiter Anlaß zu Beschwerden über Lohndrückerei. Berlin und Umgegend. Achtung, Metallarbeiter! Von verschiedenen Kollegen wird uns folgender Vorgang aus dem Arbeitsnachweis des Verbandes Berliner Metallindustrieller gemeldet: Wenn die vom Arbeitsnachweis des Deutschen Metallarbeiterverbandes an die verschiedensten Firmen vermittelten Arbeitslosen von diesen Firmen, nachdem sie eingestellt sind, veranlaßt werden, nach dem Arbeitsnachweis der Metallindustriellen zu gehen, um sich dort ihren Schein unterstempeln zu lassen, wird auf dem Arbeitsnachweis der Metallindustriellen versucht, unsere arbeitslosen Kollegen, die doch bereits von anderen Firmen eingestellt sind, zu veranlassen, die ihnen vermittelten Stellen nicht anzunehmen, sondern bei der Firma Siemens u. Halske in Arbeit zu treten. haben. Auf dieses Verfahren ist es zweifellos zum großen Teil zurüd zuführen, wenn sich Betriebe darüber beflagen, daß die von uns bermittelten Arbeitslosen ihre Stellung nicht angetreten Wir ersuchen alle diejenigen Kollegen, denen das oben Gefchilderte oder ähnliches passiert ist, sich umgehend bei uns zu melden und ihre Adresse anzugeben, da wir beabsichtigen, dagegen Maßnahmen zu treffen. Deutscher Metallarbeiterband. Ortsverwaltung Berlin. Den Kriegsteilnehmerfamilien Arbeitsgwang statt Unterstügung? Wie notwendig eine klare und zweifelsfreie Gestaltung des Gesetzes über die Unterstützung der Familien von Kriegsteilnehmern ist, zeigt ein aufseheneregender Erlaß des Oberpräsiden ten in Westpreußen. Nach diesem Erlaß hat es den Anschein, als folle den Frauen und Kindern der Kriegsteilnehmer, die fich weigern, bei den Gutsbefizern zu arbeiten, die Kriegsunterstüßung entzogen werden. Der Oberpräsident von Westpreußen hat in einem Grlaß an die Landräte diese ersucht, die bereits bewilligten Familienunterstügungen und die noch eingehenden Anträge auf Bewilligung solcher daraufhin zu prüfen, ob bei den Empfängern tatsächlich Bedürftigkeit vorliegt. Eine solche werde grundsäßlich dann nicht anzunehmen sein, wenn ungeachtet hinreichender und angemessener Arbeitsgelegenheit kein Gebrauch davon gemacht wird. Der Oberpräsident sagt in seinem Erlaß, es sei ihm mitgeteilt worden, daß in verschiedenen Teilen der Provinz sich Frauen und Familien von Instleuten und anderen Arbeitern, die im Felde stehen, der in anderen Jahren von ihnen verrichteten Arbeit entziehen, weil sie infolge der Weitergewährung von Deputat oder son= ftigen Zuwendungen, sowie durch den Bezug der Familienunterstüßung in die Lage verfekt wären, auf Arbeitsverdienst zu verzichten. Es gewinne den Anschein, daß da, wo diese Erscheinungen hervorgetreten seien, bei Bemessung der Familienunterstützungen dem im§ 1 des Reichsgesetzes vom 28. Februar 1888 vorgesehenen Moment der Bedürftigkeit nicht eine hinreichende Bedeutung beigemessen worden sei. Doppelmord in Bayern. Wie ein Telegramm aus Hof meldet, wurden in dem benachbarten Orte Jo diz am Freitag früh die Ehefrau des Grundbefizers Dies und deren Mutter, eine Frau Heller, mit durchschnittenen Rehlen im Bette liegend tot aufgefunden. Auf einem Tische lag ein blutiges Messer, mit dem augenscheinlich der Mord ausgeführt worden ist. Als Täter kommt der früher dort im Dienst gewesene Knecht Steger in Betracht, von dem jede Spur fehlt. Der Ehemann der ermordeten Frau steht zurzeit im Felde. Schwerer Jagdunfall. Ein schweres Jagdunglück ereignete sich Donnerstagfrüh in der Nähe des Vorwerkes Neuforge bei Gradiz. Auf dem Anstand wurde der bei dem königlichen Hauptgestüt Gradiz angestellte Förster Ia wensty von dem mit ihm auf Anstand befindlichen Fahrradhändler Fischer aus Torgau infolge eines fehlgegangenen Schusses in den Unterleib getroffen. Hlawensty, der sich von seinem Plage begeben haben soll, erlag alsbald seinen schweren Verlegungen. Ein Banknotenfälscher. Für etwa 200 000 M. deutsche Reichsbanknoten zu je hundert Mart hat ein am 18. November in München festgenommener Kaufmann und ehemaliger Chemigraph im Laufe der beiden letzten Jahre angefertigt. Die Banknoten find äußerst gefchickt gefälscht. Selbst Banken wurden gelegentlich getäuscht. Nach den bisherigen Ermittelungen scheinen nicht mehr als etwa 50 bis 60 Stüd in den Verkehr gelangt zu sein. In der Wohnung des Täters wurden noch für 197600 Mart faliche Banknoten und alle zu ihrer Herstellung benützten Maschinen gefunden. Der Verhaftete hat die Roten allein angefertigt und teils hier, teils auswärts in den Ber fehr gesetzt. Er ist in vollem Umfang geständig. Gegen anonyme Denunzianten. Gegen die Anonymen erläßt das stellvertretende General fommando des 7. Armeekorps( General v. Bissing) folgende Bea kanntmachung: " " Eingaben und Anzeigen, die keine Unterschrift tragen, haben auf Beachtung nicht zu rechnen. Man sollte meinen, diese paar Worte, die vor Wochen in einer Bekanntmachung von hier gestanden, feien so selbstverständlich, daß sie eigentlich nicht gefagt zu werden brauchten. Wer das glaubt, fennt unsere Anonymen nicht. Sie suchen nach wie vor das Generalfommando mit ihren Episteln heim, zeigen mit Fingern auf diesen und jenen, beschweren sich über Militär- und Zivilbehörden, erteilen Rat, wie man's bessern soll, wissen alles und noch einiges mehr. Es ist wirklich und wahrhaftig so: alle Behörden leben von Bestechung, und Recht und Gerechtigkeit gehen betteln auf der Straße! Junge Leute fommen frei, während andere, die Frau und Kinder haben, fort müssen ins Feld; dieses kann doch nur durch blaue Lappen mög lich sein!" Du giftiger, nichtswürdiger Schreiber! An die Front mit Dir, wo die Kugeln Dir ein anderes Lied singen!" Die Arbeit der Feldpoft. Etwa fünf bis sechs Millionen Feldpostbriefe werden jetzt nach amtlicher Mitteilung täglich in der Heimat aufgeliefert. Da wir feit Der Erlaß fann sehr leicht dahin ausgelegt werden, als folle 110 Tagen Krieg haben, so ergibt dies mindestens eine halbe den Frauen und Kindern von Kriegsteilnehmern ihr Recht auf Milliarde Feldpost briefe, die bis jetzt etwa aufgeliefert unterstützung für den Fall entzogen werden, daß sie es ablehnen, sein mögen. War in den ersten Wochen auch die Feldpost noch nicht eine ihnen nicht zusagende Arbeit zu verrichten. Ein solcher Erlaß im Gange und die Auflieferung auch später noch vielleicht nicht so umfangreich wie jetzt, so dürfte dies durch die steigende Vermehrung widerspräche dem Reichsgeset. Es wird dringend erforderlich, daß der Reichstag, der am längst ausgeglichen sein. Bei dieser Menge ist es begreiflich, went 2. Dezember zusammentriti, solchen Verkürzungen der Rechte der nicht alle Sendungen ihr Ziel erreichen. Ein erheblicher Teil der familien der Kriegsteilnehmer durch eine Aenderung des Gefeßes- Briefe kommt nicht einmal über die Boſtſammelstellen hindelber bes Reichsgesetzes liegt stets da vor, wo der Unterhalt im wesent- padt, daß fie auseinandergefallen ist. Man hat erst versucht, alle tetes art entgegentrist, Gin Recht auf Unterstützung im Sinne weder ist die Adreſſe unzureichend oder die Sendung so schlecht verlichen von dem aus der Arbeit des ins Feld Gerufenen erzielten beschädigten Sendungen in Stand zu setzen, ist aber mehr und mehr Einkommen abhängig war. In all diesen Fällen ist der Lieferungs- davon abgekommen, so daß der Absender wohl nach kurzer Zeit von verband verpflichtet, die Unterstützungen zu leisten, gleichviel ob die den Mängeln unterrichtet werden konnte. Den Anforderungen der Frau oder gar die Kinder arbeiten. Dies ist der aus der Ent- Beförderung im Felde sind die Sendungen dann doch nicht gestehungsgeschichte, dem Wortlaut und Text flar hervorgehende wachsen. Ein anderer Teil der Sendungen ist den Gefahren und Sinn unseres deutschen Reichsgesetzes. Im österreichischen Gesetz Zufällen ausgesetzt, die nun einmal der Krieg mit sich bringt Theater für Sonnabend, 21. Nov.: Berliner Theater 8 Uhr: Extrablätter! Deutsches Künstler- Th. 4 Uhr: Der große u. d. kleine Klaus. 8 Deutsches Opernhaus, Charlottenb. 8 Uhr: Der Waffenschmied. Gebr. Herrnfeld- Theater 8 Uhr: So leben wir! Kleines Theater 8 Uhr: Das Fest der Handwerker Komödienhaus 8 Uhr: Wie einst im Mai. Lessing- Theater 7 Uhr: Zum 1. Male: Der Querulant. Lustspielhaus 8, Uhr: Wolkenreiter. Sonntag 8 U.: Dorf u. Stadt. Residenz- Theater 8 Uhr: Krümel vor Paris. Rose- Theater 4 Uhr: Schneewittchen. 8 Uhr: Die Räuber. Schiller- Theater. 0. 8 Uhr: An der Spree und am Rhein. Schiller- Th. Charlottenbg. 8 Uhr: Die glückliche Hand. Thalia- Theater 4 Uhr: Hänsel und Gretel. 8 Uhr: Kam'rad Männe. Theater am Nollendorfpl. 8 Uhr: Immer feste druff! Sonntag, nachmittags u.. abends: Der Müller und sein Kind. Theater a. d.Weidendammerbrücke. 4 Uhr: Vater zieht ins Feld. 8 U. 10: Hasemanns Töchter Theater des Westens. 8 Uhr: Don Cesar. Theater in d. Königgrätzer Straße. 8 Uhr: Rausch. Volksbühne( MontisOperettenth.) 8 U. Minna von Barnhelm. Walhalla- Theater 8U. Die Waffen her! Friedrich Wilhelmstädt. Theater. Täglich 8, Uhr: Unsere Feldgrauen! Der größte Erfolg der Saison. Sonnt. 8 U.: Der Pfarrer von Kirchfeld. Theater Folies Caprice 844 Possen- Theater Säglich: 8% Blinkfener. Landwehrleute. Fest steht und treu Leonhard Hasfel, Martin Kettner a. G. Theater des Westens Wiederbeginn der Operetten- Spielzeit. Heute, Sonnabend, den 21. Nov.: Don Cesar. Breise 0.50, 1.00, 2.00, 2,50, Orchester- Fauteuil 3 M. URANIA Taubenstr. 48/49. Sonnabend 4 Uhr( halbe Preise): Die Weichsel und die masur. Seen. 8 Uhr: Auf den Schlachtfeldern Ostpreußens. Hörsaal 8 Uhr: Dr. W. Berndt: Die Grenzen des organischen Lebens. 11 12 1 Grosses Programm Kleine Preise Sonnabend, den 21. November: Das Große Programm bei Kleinen Preisen! Casino- Theater. Lothringer Straße 37. Täglich 8 Uhr. Lichtbilder v. Kriege! Meßter- Woche! Hierauf erstklassige Spezialitäten. Zum Schluß das dreiaktige Volksstück, feit Sept. mit groß. Erfolg aufgeführt Mein Leben dem Vaterland. Totensonntag geschlossen. Reichshallen- Theater. Stettiner Sänger. Neu: Unser Oskar!" Anfang 8 Uhr, Sonnt. 7, U. Militärpers. und deren Angehörige haben freien Eintritt den gu Stett. Sängern. Zirkus Alb. Schumann Sonnabend, den 21. November: 2 große Extra- Vorstellungen 2 nachm. 3, u. abends 74, U. Beide Vorstellungen kleine Preise. Nachm. hat jeder Erwachsene ein Kind unter 12 Jahren auf allen Sitzplätzen frei. Jedes weitere Kind halben Preis. In der Nachmittags- Vorstellung finden ausschließlich Tier- u. Pferde dressuren statt sowie Clown- Nummern mit ihren Witzen und Späßen usw. usw. Abends großes Sportprogramm. Morgen Sonntag geschlossen. Gewerkschaftshaus Engelufer 15. Totensonntag: Turnverein ,, Fichte"( 7. Männer- Abteilung): Sinfonie- Konzert ( Dirigent Hollfelder) Ginlaß 5 Uhr. Anfang 6 Uhr. Sonntag, den 22. November 1914: Gedeck a 1 M. Tomatensuppe Kraftbrühe mit Mart. Karpfen in Bier. Böfelfamm mit Grünkohl. Czegediner Goulasch. LIEBESGABEN Hafenbraten. Stalbanierenbraten. Lammfeile. Kompott oder Salat Torte oder Käse. Abends: Grosse KonfektionsWoche! 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Nr. 10; Gren.. und Landwehr- Inf.- Reg. Nr. 11; Brig.- Eri- Bat. Nr. 11; Inf.- Reg. Nr. 14; Brig. Eri. Bat. Nr. 15; Inf.Reg. Nr. 17, 20, 21; Ref.- Inf. Reg. Mr. 21, 23; 3nf.- und Landw.- Inf.- Reg. Nr. 24; Rej.- und Landw. Inf. Reg. Nr. 25; Inf.- Reg. Nr. 26, 27; Landw.- Inf.Reg. Nr. 29; Inf. Reg. Nr. 30, 31; Füf.- Reg. Nr. 34; Res.- Inf.- Reg. Nr. 35; Füj. Reg. Rr. 37, 38, 40; Landw.- Inf.- Reg. Nr. 40; Inf.- Reg. Nr. 43, 48; Landm.- Inf.- Reg. Nr. 48; Inf.- Reg. Nr. 49, 50, 52; Res.Inf. Reg. Nr. 52; Brig.- Ers.- Bat. Rr. 52; Inf.- Reg. Nr. 54, 58; Landw..Inf.- Reg. Nr. 60; Inf. Reg. Nr. 62, 64, 66, 67, 72; Landw. Inf.- Reg. Nr. 75; Rej. Inf. Reg. Nr. 80; Landw.- Inf.- Reg. Nr. 81; Inf. Reg. Nr. 87, 88; Gren. Reg. Rr. 88, 109; Res.- Inf.Reg. Nr. 109, 110; Inf. Reg. Nr. 111, 112, 113, 116; Res.- und Landw.- Inf. Reg. Nr. 118; Jnf.- Reg. Nr. 129, 135, 138, 140, 141, 144, 147, 148, 149, 153, 154, 159, 160, 163, 164, 165, 168, 160, 171; Rei..Jnf. Reg. Nr. 209. Landit. Bat. Brieg, III. Frankfurt a. O., Friedberg, Stargard; Jäger- und Rei.- Jäger- Bat. Nr. 2; Jäger- Bat. Nr. 6; Res.- JägerBat. Nr. 9, 11; Jäger- und Res.- Jäger- Pat. Nr. 14; Res. Jäger- Bat. -am 21. November 1914. Des Vaterlandes Hochgesang. Eine Auslese deutscher und öfter. reichischer Kriegs und Siegeslieder. Herausgegeben von R. Duenzel, Leip zig. Besse u. Beder Berlag. 1,50 m., geb. 2 M. Reliefkarte des Relieffarte des Nordwestbalkans. 25 Bf. 25 Pf. Kanals von Cherbourg bis zur Scheldemündung. Franch'sche Verlagshandlung, Stuttgart Die Wesen des menschlichen Geisteslebens und das Problem der Strafe. Van Dr. Lobedant.( Jur. psych. Grenzfr. 10. Bd. Heft 1/2) 2,10 M. C. Marbold, Halle a S. Wachtfeuer Nr. 6. Künstlerblätter zum Krieg 1914. Herausgegeben vom wirtschaftl. Verband bildender Künstler. 20 Pf. Der Zirkel", Berlin W 66. Schwarzwald- Kalender 1915.( Tiefdrud.) 40 Pf. H. M. Poppen u. Sohn, Freiburg i Br. Kriegspoftfarten des Kunstwarts. Pro Serie 50 Pf., Einzelpreis 10 Bf. Ein deutsches Kampfbild. Von Röhm. 2,50 M. G. D. B. Callwen, München. Ariegsfarte von Acgypten, Palästina und Arabien. 85 Pf. Freitag u. Berndt, Wien. Die Verordnungen des Bundesrats vom 28. Oktober, 4. No. vember 1914. Von G. Heim. 41 S. G. 3. Manz. München- Regensburg. Die Friedenswarte für zwischenstaatliche Organisation. 10. Seft. Herausgeber: A. H. Frieb. Erscheint Mitte jeden Monats. Jährlich 6 M. Paz u. Garieb, Berlin W. 57. Zeitschrift für Wahrheitsforschung. 1. Jahrgang. Heit 2. Herans. gegeben von D. Lang. Eischeint monatlich. Viertelfährlich 3,40 M. Ber laj: Wien, Köstlergasse 1. Sie sind zur Zahlung für das Jahr 1914 verpflichtet. Ber im Jahre 1913 aus der Kirche ausgetreten ist, ist noch für das Stalenderjahr 1914 zur Zahlung der Kirchenfteuer verpflichtet, aber nicht darüber hinaus. Gali 20. Wenn der Betreffende als Refrut eingezogen ist, also seine aftive Die Verlust liste Nr. 81 der preußischen Armee Dienstzeit abbient, so steht der Frau eine Kriegsunterstützung auf Grund enthält Verluste folgender Truppen: des Gesezes von 1888 nicht zu; fie fann natürlich troßdem von der Ge meinde Unterstützung erhalten. 8. 6. 1894. Begen Herzleidens zurückgestellt. 2. 6. Dem Betreffenden steht das Recht der Deffnung zu N. H. S. Solchen Antrag lönnen Sie stellen. H. W. 4. 1. Für bie Hälfte baften Sie, weil sie den Vergleich abgeschlossen haben. 2. Nein, Ihr Mann haftet nicht. 3. Wenn wegen einer Schuld Ihres Mannes gepfändet werden sollte, so würde der eigentliche Eigentümer mit Aussicht auf Erfolg intervenieren können... 100. 1. Anmeldung muß erfolgen, Steuerpflichtigkeit besteht nicht, weil der Betrieb nur ein ganz feiner. 2. Eine Geldstrafe. 3. Sie als Vormund baben nichts zu zahlen. A. 5. 55. Formell werden die Kosten Ihrem Mündel auferlegt. 1. Rein. Sie würden nur dem Birt gegenüber auf Einräumung des Ihnen gebührenden Bodens flagen fönnen. 2. Das Gewerbegericht ist zuständig. Das Gericht fann nach freiem Ermessen einen Beweis für geführt oder nicht geführt erachten... 1. Begen Rehlkopfleidens zurüdgestellt. 2. 23. Feldwebel Leutnants gibt es im Frieden nicht. Im Kriege werden nicht mehr dienstpflichtige erfahrene Unteroffiziere als FeldwebelLeutnants zur Beferung von Leutnantsstellen bei Erjahtruppen, Landwehrund Garnisonbataillonen, sowie bei Landsturmformationen vorgesehen. Der F.-L. bat den Rang hinter dem Leutnant. Die F.-L. tragen die Uniform der Feldwebel oder Wadimeiſter ibres Truppentells. Anstede der Schulter flappen trägt der FL. die Achselftude des Leutnants und die Offizier- topfbebedung mit dem Abzeichen für Landwehr- Offiziere.- Offizier Stellvertreter Der neue Merkur. 1. Jahrgang. Heft 7. Monatsschrift für geistiges werden ebenfalls nur im Mobilmachungsfalle aus gedienten Unteroffizieren Leben. Pro Jahr 15 M. G. Müller, München. crnannt. Sie tragen Seitengewehr und Portepee der Difiziere und Der Völkerfricg. Heft 8-10. Eine Chronik der Ereignisse seit als Abzeichen eine Einfassung der Soulterflappen Waffenrod 1. Juli 1914. Einzelbeit 30 f. J. Hoffmann, Stuttgart. oder filberner Treffe. Ueber Gehalts- Der Deutsche Krieg im Deutschen Gedicht. Heft 2. Zwischen und Kantel von goldener H. R. Nein. den Schlachten". 50 Bi.- Bon den Einnahmen gelangen 20 Proz. an bezüge uim. fönnen wir feine nåberen Angaben machen. T. 2. 30. 1. Vorübergehend untauglich; zur Erfahreserve förperlich eine Invalidenstiftung. Morawe u. Scheffelt. Berlin W. 50. Bon geeignet. 2. Die Möglichkeit liegt vor, ist aber sehr gering. Landsturm Die Abberhalbeniche Cerobiagnostik in der Psychiatrie. mann J. 33 bis 45 Pt. Die Löhnung schwankt außero dentii, je nach Oberarzt Dr. Bresler. Brosch. 2,40 D. T. Marhold, Halle a. 5. den verschiedenen Bestimmungen der Löhnungsordnung, die eine großze Ariegsauffäge von Houston Stewart Chamberlain. 1 M. F. Brud Anzahl von Unter chieden vorausficht. Es ist unmöglich, dieselben im ein mann, München. zeinen anzugeben. Auf Grund offizieller Mitteilungen baben wir die Berliner Gemeinberecht. Herausgegeben vom Magistrat. Bd. 4. Turnwesen, Archiv, Magistratsbibliothet, Löbnungsbeträge wiederholt angegeben. B.. 17. 1. Das Gesez gibt Schulverwaltung, nicht an, wie hoch eine Abfindungssumme ist. Die Höhe derselben hängt Etabtbibliothek, Nachrichtenamt usw. 3,80 M. BD. 8. Tiefban von der Bereinbarung der Parteien ab, im vorliegenden Falle also von der verwaltung. 8,80 M. J. Springer, Berlin W. 9. Runft und Rünstler im Kriege. Heft 1. Vereinbarung zwischen dem Vater, dem Vormund und der Genehmigung 25 Pf. B. Cafffrer, des Bormundschaftsgerichts. 2. Ja... 103. 1. Der Bochenlohn Berlin W. 35. ist voll zu sablen; daher kann ein in die Bohe fallender Feiertag feinesfalls abarzogen werden. Anders steht es, menn täglicher Lohn bereinbart ift. 2. Der Unternehmer muß ein Drittel zur Strantentasse beitragen. A. J. Geringe Beinvertürzung: landsturmpflichtig. 7. 6. 30. Krankheiten der Unterleibsorgane: landiturmpflichtig... 30. Begen chronischer Krantbetten der größeren Gelenke untauglich. R. B. 1890. Cbne Einsicht in das Teftament oder die Testaments abschrift und ohne Darlegung der Familienverhältniffe ist die Frage nicht zu beantworten, ob ein Testament angefochten werden tann. Die Anfechtung würde sich gegen die andern Erben oder gegen den Testamentsbolstreder richten. B. B. 16. Liegt eine gefundheitsgefährdende Beschaffenheit der Wohnung vor, so fönnen Sie den Vertrag auf eben. Das übrige, was Sie anführen, ist leider fein Grund, 3hrerseits den Bertrag aufzubeben. C. R. 21. Die Berwendung ohne Beschräntung fann eintreten; wahrscheinlich ist nur die Verwendung für den Garni ondienst. R. 2. 7. Bann Sie eingezogen werden, fann niemand voraussagen. Vielleicht fann Ihnen das Bezirkskommando Mitteilung machen.- 3. 84. 2. 46. Bahrscheinlich wird er in Berlin überhaupt nicht eingezogen. Wenden Sie sich an den österreichischen Konsul oder an die österreichische Botschaft. Dort erhalten Sie Auskunft. 2. G. 13. Allgemeine Körperschwäche. Willy 1. Leider steht Ihnen ein Anspruch nicht zu. Rr. 15. 6. Kav.- Div., Stab; Reg. der Garde du Corps; 2. Garde- Drag.Reg.; Garde- Res. Drag.- Reg.; 1. und 3. Garde- Ulanen.Reg.; Schweres Rej.- Reiter- Reg. Nr. 3; Kür.- Reg. Nr. 4; Drag.- und Ref..Drag. Reg. Nr. 2; Drag.- Reg. Nr. 9, 22; Husaren- Reg. Nr. 3, 9; Ref.- lanen- Reg. Nr. 4, 6; Ulanen- Reg. Nr. 9, 15; JägerReg. zu Pferde Nr. 4; 3. Landst.- Eskadr. des 2. Armeekorps. 3. Garde- Feldart.- Reg.; Res.- Feldart..Reg. Nr. 7; Felbart.- Reg. Nr. 17, 21, 27, 56; Felbart.- Kanonen- Abt.- der Div. Bredow, siehe die Ers.- Abt. der Feldart.- Reg. Nr. 17, 56. Fußart. Reg. Nr. 6; Res.- Fußart.- Reg. Nr. 8. 1. Bion.- Bat. Nr. 8. Feldfliegertruppe. San. Komp. Nr. 8; Ref.- San.- Komp. Nr. 8, 12; Felblazarett Nr. 11 des 16. Armeekorps. Train- Abt. Nr. 6; Fuhrpart- kolonne Nr. 1 des 5. Armeekorps; Ref.- Fuhrpart- Kolonnen Nr. 3, 25. Feldposterpedition der 14. Inf..Div. * * $ Die bayerischen Verlustlisten Nr. 55, 56 enthalten Verluste des 2. Ref.- Inf.- Reg.; Landw.- Inf.- Reg. Nr. 2; 3. Fußart. Reg.; 1. und 4. Jnf.- Div.; Ers.- Div. München; 5. Res..Div.; 2. Feldart.- Brig.; Fußart.- Brig. Kommando Nr. 1; 5. Erf.- Brig.; 1. Gem. Ers.- Brig.; 9. Gem. überzählige Ers.- Inf.- Brig.; 3., 5. und 6. Inf.. Brig.; Gem. 9, Landw.- Inf.- Brig.; 8. Felbart.- Reg.; Landw.- Jnf.Reg. Nr. 8; Div. Brüdentrain Nr. 5 und 6. Die fächsische Verlustliste Nr. 58 enthält Verluste des Generalfommandos 27, Rej.- Korps; des Brig.- Res.- Pat. Nr. 89; Gren.- Reg. Nr. 101; Inf.- Reg. Nr. 104, 106; Landw.- Inf.- Reg. Nr. 107; Schüßen( Füs.) Reg. Nr. 108; Inf.- Reg. Nr. 134, 182; Rej.- Jäger- Bat. Nr. 13; Felbart.- Reg. Nr. 12, 68, 78; Res- Fußart. Reg. Nr. 19; 2. Pion. Bat. Nr. 22; Ref.- Pion.- Komp. Nr. 54 und der San. Komp. des 19. Armeekorps. Die württembergische Verlustliste Nr. 61 bringt Verlufte der Inf.- Reg. Nr. 121 und 127. Jugendveranstaltungen. Eingegangene Druckschriften. Infel- Verlag. Leipzig. 138. Geschäftliche Mitteilungen. Das Warenhaus A. Jandorfu. Co. veranstaltet in seinen jämte lichen Geschäften eine 68 fennig och e. Das Warenhaus Wilhelm Stein, Chauffeeftr. 70/71, hat preis werte Angebote auf Trifotagen, Bolle, Spielwaren, sowie Borzugspreise auf ebensmittel Amtlicher Marktbericht der städtischen Marktballen- Direktion über den Großhandel in den Zentral- Diaritballen.( Dune Berbindlichkeit.) Freitag, den 20. Rovember. Fleisch: Rindfleisch per 50 kg, Ochien do. IIa 74-78, do. IIIa 65-73; Bullenfleisch fleisch Ia 79-90, la 78-83, bo. IIa 68-75; Stübe, fett 58-60, do. mager 45-50, do. dan. 48-55, Bullen, ban. 65-75. Stalbfleisch: 63-70, Heppellender 110-120; Mafitälber la 85-97, bo. IIa 72-85. Hammel fleisch: Maftlämmer 78-86; gammel la 72-77, do. Ila 67-72; Schafe 67-72. Schweinefleilch: Someine Ia fett 76-80, IIa 66-75; Gemüse, inländisches: Kartoffeln, Dabersche 50 kg 3.75-4,25; weiße Raiser fronen 3,50-3,75; Magnum bonum 3,75-4,00; Woltmann 3,60-3,75; Borree, Schod 0,70-1,00; Sellerie, Sod 3,50-6,00; Spinat 50 kg 9,00-15,00; Mohrrüben 2,00-2,50; Stohlrabi Scod 0,80-1,10; 28irfingfobl Schod 4,00-10,00; Birfingfohl 50 kg 3,50-4,00; Beißtobl Echod 3,00-8,00, Beißlohl 50 kg 2, 0-2,50; Rotfobi, od 4,00-1000; Roifobl 30 kg 3,00 bis 4,00; Grünkohl 50 kg 3,00-4,00; Robh üben 50 kg 3,00-5,00; Teitower Rüben 60 kg 12,00-16,00, Marfische Rüben 50 kg 4,00-10,00; Blumen fohl Grurter, 100 St. 15,00-22.00, Rofentobi 50 kg 20.00-25,00, Meerrettich Echod 5,00-12.00, Beterfilienwurzel Soodbund 1,00-3.00; Radieschen Schodbund 0,70-1,00; Salat Schod 2,00 4,00; 8wiebeln 50 kg 7,50-8,00; Tomaten 50 kg 7,00-10,00; Grünlinge 50 kg 3,00-6,00; Kürbis 50 kg 3,00-5,00. Feldbrief- Mappe enthaltend 5 vorschriftsmäßig bedruckte Feldpost- Briefumschläge nebst Briefbogen, 5 vorschriftsmäßig bedruckte Postkarten Bande. Geb. 4. in Halbleder 5 M. Die schönsten Geschichten aus 1001 Nacht. Auswahl in einem Der Krieg und be Uni verätät. Rebe bei Antritt des Rektorats, gehalten von. Stöfter. 28. Durch Not und Zod. Schilderungen aus dem Weltkrieg 1914. Bearbeitet von. Frobenius. 1. Band. 1 M. F. Tempsty u. G. Freytag, Bien 4. Deutsch- polnischer Soldaten Sprachführer. Bon S. Th. Haasmann. 20 Bf. Deutsch- englischer Soldaten- Sprachführer, von Wetteraussichten für das mittlere Norddeutschland bi& demselben. 20 Pf.- Verlag: Hachmeister u. Thal, Leipzig. Infel- Bücherei: Nr. 133. Dali und sein wethes Weib u. a. von Sonntagmittag: Zeitweise nebelig, fonit vielfach helter, aber veränder Renkölln. Morgen Sonntag, veranstaltet die gesamte Neufölner B. Seidel. Sm Diten - 184. Eiferne Sonette. Der Nyland- Werke 1. Bd. 135. lich. Um mittag ziemlid) mild, abends und nachts aber falt. Arbeiterjugend eine Bartie nach Müggelheim.( Fahrgeld 40 und 45 Bf.) 136. Luzern u. a. von und Süden nom wiederho.te, jedoch meist geringe Schneefälle. Treffpunkte find für das I. Biertel: Reuterplay 7 Uor, II. Viertel: Babne Gedichte in Profa. Von Ch. Baudelaire. N. 2. Tolstoi. 187. Datterich. Lotalposse von E. Niebergall. hof Reutölln 7 Uhr, III. Viertel: Hermannstraße Bahnbof. IV. Biertel: 139. Gedichte Reuterplag 7, Ubr. Nachzügler treffen fich Punkt 12 Uhr Bahnhof Neu- Ueber Lesen und Bücher. Bon A. Schopenhauer. von Annette v. Droste- Hülshoff. 140. Serbische Volkslieder. töln. Abmarsch pünktlich. 142. Mufi Rege Beteiligung wird auch zu folgenden Beranstaltungen erwartet: 141. Die Prarie am Jacinto. Von Ch. Sealsfield. 143. Die Am Sonntag, den 29., findet in Alders Feftiälen, Hasenheide, ein Bolts.talische Rovellen und Auffäße von E. 2. A. Hoffmann. 144. Geiftliche lieberabend ftatt. Ihre freundliche Mitwirkung haben zugefagt: die Rückkehr des verlorenen Sohnes von A Gibe. 145. Unier Lieben Frauen Wunder. Sängerin Frl. Mate Kollmann, Herr Dr. Guttmann und der Neufölner Lieber Martin Luthers. Altiranzösische Marienlegenden. 146. Aus der Erfenntnis des Cftens. Männerchor. Billetts find in den Jugendheimen Fuldaftr. 55/56 und RogatBon P. Claudel 147. Du follit den Werktag heiligen von K. Straße 15, fowie in den Borwärtsspeditionen Nedarstr. 2 und Siegfried Scheffler.-148. Pippa geht vorüber. Von R. Browning. 149. Der straße 28/29 erhältlich. Der geringe Breis Jugendliche 10 Pj., Erwachsene Eropinquisitor. Bon Dostojewski. 150. Tagebuch der Nieder20 Bf., Garderobe 10 Pf. ermöglicht es jedem, fich diesen genußreicher ländischen Reise von A. Dürer. 151. Sippokrates. Grundsäge Abend zu verfchaffen. Saalöffnung 6 Uhr, Beginn 7 Uhr. 152. Das Buch Ruth. Mit Treptows Baumschulenweg. Sonntag, den 22. November: Besuch feiner Schriftensammlung von E. Ebstein. einem Holzschnitt. 153. Dentiche Kriegslieber. 154. Deutsche des Märlischen Museums nur für den Drtsteil Treptow. Führer: Herr Vaterlandslieder. 155. Deutiche Chorale. 156. Die Her Mag Bottichar. 157. Ratechismus für den mannsschlacht. Drama von v. Sleist. deutschen Kriegs- und Wehrmann. Bon E. M. Arndt. Einzelnummer gebunden 50 Pf. Inselverlag, Leipzig. Zwischen Frost und Frühling. Gedichte von H. F. Christians. 2 M. Das Ichmerzliche Wunder. Ein Buch Berse von Ilse Reide. 2 M. Gedichte. Bon Jna Seidel. 2 M. Der gefeffelte Strom. Roman von H. Stegemann. 4 M. Ilfe. Aus dem französischen von G. Freih. v. Dmpteba. 1.. Das Spiel mit dem Fener. Roman von Klara Die juristische Sprechstunde findet für Abonnenten Lindenstr. 3, IV. hoi hofer. 3,50 DR. Die Frau ohne Alltag. Roman von H. v. Bobeltig. Geimat. Novellen von Klara Biebig. 3 M. Ber.ag E. Fleischel rechts, parterre, am Montag bis Freitag bon 3 bis 6 1hr, am I. Connabend von 8 bis 6 nr hatt. Jebe: für den Brieffasten be- u. To., Berlin, Vinkitr. 16. Geweihte Stätten. Bon R. Presber.( Sammlung: Leuchtenbe A. S. Grün, str. 17 Schneidermeister stimmten Anfrage ist ein Buchstabe und eine Zahl als Merfzeichen beizufügen. Briefliche Antwort wird nicht erteilt. Anfragen, denen feine Stunden.) 1,75 W., geb. 2,80 m. Bita, Deutsches Berlagshaus, CharEilige lottenburg, Hardenbergstr. 14. Abonnementsquittung beigefügt ist, werden nicht beantwortet. Kleines Kriegslegifon. Auskunftsbuch. 50 Pf. Kriegspatronen Fragen trage man in der Sprechstunde vor. Berträge, Schriftstücke und Dum Dum Geschosse. Von C. Weber. 25 Pi. J. E. G. Wegner, und dergleichen bringe man in die Sprechstunde mit. 5. 100. 1. Die Stuttgart. 8. 73. Auskunftszentrale, Perlin, Karlsbad 9/10. Zeitschrift für Kommunalwissenschaft. 1. Jahrg. Heft 6/7. Heraus Flede figen nicht nur außen, sondern im Material und verschwinden 2. Ift bandwerksgegeben von Diplomingenieur. Berlowig. Monatlich i heft. Jährlich 20 M. Wer Stoff kat 20 M. günstigenfalls von selbst. Mittel bagegen gibts nicht. Deutsche Berlagsanstalt, Stuttgart. Nicht abgeh. Paletots, Ulster und e. 2. 26. Austunst erhalten Sie beim Betband 15 M. mäßig zu behandeln. R. F. 100. Nein, aber beide zu Sie Allah! Das Erwachen des Jolam. Von Dr. G. Dierds. 1,50. Anzüge werden jetzt v. 25 M. an der Schneider, Sebastianstr. 37/38. verkauft. 8. R. 3. und M. 3. 19. R. Cintius, Berlin W 35. gleich. R. 36. Burzeit zweifelhaft. Am Sonntag, den 29. November: Besuch des Museums für Meeresfuude für den Ortsteil Baumschulenweg. Führer: Herr A. Thomas. Treffpunti an beiden Sonntagen 10 Uhr vormittags vor dem Museum. Briefkasten der Redaktion. -Preis 10 Pf. Buchhandlung Vorwärts Lindenstr. 8. . Der Spezialist■ Fernspr. Nolldrf. 8481. Anzug nach Maß Paletot Ulster 50M 99 319 Heines Werke 3 Bände 4 Mart. Buchhandlung Vorwärts 50M In Freien Stunden Die Wochenschrift für Arbeiterfamilien Wöchentlich 1 Heft für 10 Pf. 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Heiligste Pflicht der Arbeiter in diesen ernsten Zeiten ist es, den von ihnen selbst geschaffenen Organisationen die Treue zu bewahren. Ein jeder organisierte Arbeiter fülle in den Organisationen die durch den Krieg gerissenen Lücken aus; werbe nach besten Kräften für die Arbeiterorganisationen! Haltet Treue, tretet ein in die sozialdemokratischen Wahlvereine, werdet Abonnenten des Vorwärts". Beitrittserklärungen zu den Wahlvereinen werden entgegengenommen im Berliner Verbandsbureau, Berlin SW 68, Lindenstraße 3, 3. Hof, Aufg. IV, 3 Tr. Bestellungen auf den„ Vorwärts" nehmen die Hauptexpedition, Berlin SW 68, Lindenstraße 3, sowie alle Filialexpeditionen entgegen. Arbeils- u. Berufskldg. Inh.: D. Kramer Roter Laden Schöneb., Hptair. 108 Bäcker- u. Konditoreien Moabit Albert Dickow Jagow- Str. 20 Akazienstr. Eisen-, Stahlwaren Waffen G. Fiedler Knobelsdorfstr. 5. Ecke Nohringstr.) Otto Hempell, Huttenstr. 25. P. Moabit E. Frieben instr. 29. Ipendahl Walkerstr. 46 Tel. 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