Nr.826. Abonnements- Bedingungen: • B Abonnements Preis pränumerands: Bierteljährl 3,30 ML monatl. 1,10 wöchentlich 25 Big, frei ins Saus. Einzelne Nummer 6 Big. Sonntags. nummer mit illufttetter Sonntags. Beilage Die Neue Bell 10 a Bost Abonnement: 1,10 Mart pro Monat Eingetragen in bie Bolt Seitungs Breisliste. Unter Areusband für Deutschland und Defterreich- Ungarn 2,50 Mart, für das übrige Ausland Mart pro Monat. Boftabonnements ehmen an: Belgien, Dänemart, Holland, Italien, Lugemburg, Bortugal Sumänien, Schweben und die Schweiz Ericheint tägli Vorwärts than Berliner Volksblaff. 31. Jahrgang. Die Infertions- Gebühr Geträgt für die fechsgespaltene Solonel zeile oder deren Raum 60 Pfg., für politische und gewerffchaftliche Bereins und Bersammlungs- Anzeigen 80 Bfg. Kleine Anzeigen", das fettgedrudie Wort 20 Pig.( zuläffig 2 fettgedrudte Borte), jedes weitere Bort 10 Bfg. Stellengesuche und Schlafftellenan geigen das erste Wort 10 Bfg, jedes weitere Bort 5 Pig. Worte fiber 15 Buchftaben zählen für zwei Worte. Inserate für die nächste Nummer intissen bis 5he nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist bis 7 Uhr abends geöffnet, Telegramm- Adreffe: Sozialdemokrat Berlin", Zentralorgan der fozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 68, Lindenstraße 3. Fernsprecher: Ami Morinplay, Mr. 151 90-151 97. Sonntag, den 29. November 1914. Expedition: SW. 68, Lindenstraße 3. Wernsprecher: Amt Moritzplatz, Nr. 151 90-151 97. Fortdauer der grossen Schlacht in Polen. Westlicher Kriegsschauplah. Die Meldung des Großen Hauptquartiers Die Gegensätze auf dem Balkan. Freiherr v. Biffing Generalgouverneur von Belgien. Amtlich. Großes Hauptquartier, 28. November, vormittags.( W. L. B.) Auf dem westlichen Kriegsschauplatz ist die Lage nicht verändert. Französische Vorstöße im Argonnenwalde wurden abgewiesen. Im Walde nordwestlich Apremont und in den Vogesen wurden den Franzosen trotz heftiger Gegenwehr einige Schüßengräben entrissen. Der Retsch" zufolge sollen die bei der bulgarischen Regierung aftreditierten Bertreter der Dreiberbandsmächte in Sofia die beftimmte Buficherung erhalten haben, Bulgarien würde, falls Numänien oder Griechenland am Kriege teilnehmen follten, teinerlei eindseligkeiten gegen diefe Staaten unters teiten in ben weg legen. nehmen und ihnen überhaupt teinerlei Schwierige Berlin, 28. November.( W. Z. B.) Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren, ist der Generalfeld. marschall von der Gols von seiner Stellung als Generalgouverneur von Belgien enthoben und für die Dauer des mobilen Verhältnisses der Person des Sultans and deffen Hauptquartier zugeteilt worden. Zu seinem Nachfolger als Generalgouverneur von In Ostpreußen fanden nur unbedeutende bracht. Bewahrheitet sich diese Entscheidung der bulgarischen ReBelgien wurde der General der Kavallerie Freiherr Kämpfe statt. Bissing ernannt. Der französische Kriegsbericht. Baris, 28. November.( W. Z. B.) Amtlicher Kriegsbericht vom 27. November, 3 Uhr nachmittags. m Verlaufe des 26. November verlangfamte sich überall die feindliche Kanonade. Zwei Jnfanterieangriffe auf die Brückentöpfe der von uns füdlich von Digmuiden auf das rechte Diefe Mitteilung wird von dem dem Ministerium des Aeußern nabestehenden Petersburger Blatte in fehr bestimmter Form ge gierung, die sich selber freilich noch nach feiner Bei Lowicz griffen unsere Truppen erneut Seite bindet, fo hätten Rumänien und Griechenland, wie die Retich zu gleicher Zeit bemerkt, die Aktionsfreiheit eran; der Kampf ist noch im Gange. Starke An- langt, die ihnen bisher in Anbetracht der drohenden Stellung BukNowogartens griffe der Russen in Gegend wefflich Nowo gariens gemangelt hat. Radomsk wurden abgeschlagen. In Südpolen ist im übrigen alles unverändert. Oberste Heeresleitung. Mit diefer Aktionsfreiheit hat es mm aber eine befondere Bewandnis. Es ist zweifellos richtig, daß die Furcht vor der Revanche Bulgariens, das die Bunden, die ihm Rumänien, Griechen land und Serbien im zweiten Ballantriege schlugen, nicht verschmerzt bat, auf die Stellung Rumäniens und Griechenlands im Weltkriege Jierufer geschlagenen Brüden wurden mit Leichtigkeit ab- In Südpolen Ruhe. In den Karpathen feibend eingewicht hat und wohl noch jetzt einwirft. So ift es gewiesen. Steinerlei Aftion an der übrigen Front, meder von Belgien bis zur Dise, noch von der Wisne bis zur ChamFortdauer der Kämpfe. 3. B. dharakteristisch, daß Rumänien der Neutralitätserklärung Bul pagne. Jedoch wurde Reims während des Besuches von Wien, 28. November. Amtlich wird verlautbar: 28. November gartens auch jezt nicht recht getraut hat und, wie die Nowoje Journalisten neutraler Länder ziemlich heftig befchoffen. In mittage. Die 2age hat sich nicht geändert. In Nussisch- remija meldet, von der ruffischen Regierung eine Garantie ben Argonnen führten einige Infanterieangriffe zu dem Bolen verlief auch der geftrige Tag im allgemeinen ruhig. Einzelne diefer Erklärung Bulgariens berlangt hat. Die ruffische Regierung Verluft und zur Wiedereinnahme einiger Schüßengräben. Die schwächliche Angriffe der Ruffen wurden abgewiefen. Die Kämpfe in beeilte sich, diefem Verlangen zu entsprechen, um die rumänische an diesen Kämpfen beteiligten Truppenteile erreichten nie- ben Karpathen dauern fort Regierung vor die Alternative zu stellen: mit oder gegen Der Stellvertreter des Chefs bes Generalfabs. ben Dreiber band? Eine folche Entscheidung widerspricht inals Bataillonsstärke, ber berlorene und wiederv. Hoefer, Generalmajor. bie aber der vorfichtig abwägenden rumänischen Bolitik, gewonnene Boden überstieg niemals fünfim schon undzwanzig Meter. Bon den Maashöhen und den zweiten Ballantrieg gezeigt hat, daß fte Bogesen nichts Neues. einen Einfaz nur bei einem Minimum von Rifito wagt, im übrigen felt und Ausdauer haben in bewunderungswürdiger Beife bem aber ihre Neutralität" so lange wie möglich aufrecht erhält. Als Gegner große Verluste beigebracht. Gegner große Berlufte beigebracht. Ueber 60 000 Gefangene, Band gefallen. 150 Gefchüße, gegen 200 Maschinengewehre find wiederum in unsere bemmendes Moment für eine Preisgabe seiner Neutralität Aber vernichtet ist der Feind noch nicht. Darum tommen nun für Rumänien auch die Zusicherungen des Grafent weiter vorwärts mit Gott für König und Waterland, bis der legte Tisaa über eine Reform des Wahlrechts und der Gleichberechtigung Stuffe befiegt am Boden liegt. Hurra! Protest gegen unwahre Ausstreuungen. Brüffel, 28. November.( W. Z. B.) Im Journal be Genève" vom 30. Oftober verbreitet der von deutschen Eltern stammende Mitbirettor ber Brüffeler Oper Maurice Stufferath allerlei ügen über die deutschen Befagungstruppen, benen energifch entgegengetreten werden muß. Vor allem muß seine Erzählung über eine im Schloß zu Laeken von deutschen Offizieren in Anwesenheit Hauptquartier Dst, 27. November 1914. Der Oberbefehlshaber. gea b. indenburg, Generalfeldmarschall. von Damen der Halbwelt veranstaltete Masterabe unter Be- Vom österreichisch- serbischen Kriegsschauplah. Abermalige Fortschritte in Serbien. der rumänischen Sprache in Transsylvanien( Siebenbürgen) in Bea tracht. Es ist laum anzunehmen, daß Rumänien die Bedeutung diefes Reformprogramms für Transsylvanien( in dem über drei Millionen Rumänen leben) gering veranschlagt und sich nun rüdhaltslos in ein friegerisches Abenteuer au stürzen gedenkt, bei bem es weniger gewinnen als verlieren tönnte. Es bat, wie die„ Netsch“ aus diplomatischen Kreisen mitteilt, sich grundsäglich für eine ftion gegen Defterreich Ungarn erflärt, aber die Angabe des geitpunktes dafür wegen der ungünstigen flimatifchen Bedingungen in Transsylvanien" vorläufig vertagt. In muzung von der töniglichen Garderobe angehörenden Kleidern als Verleumdung bezeichnet werden. Das Unrecht des Verbreiters dieser Lügen ergibt sich aus der angeführten Bemertung des fommandierenden Generals, der bie Masterade bamit habe entschulbigen wollen, daß er erklärte, die VerWien, 28. November.( W. Z. B.) Vom südlichen Petersburger diplomatischen Streisen glaubt man, daß die Entanstalter tönnten nicht zu den Elitetruppen gerechnet werden. Ariegsschauplas wird amtlich verlautbart: 28. No- fcheidung in den nächsten Wochen fallen würde. Inzwischen Der Deutsche Rufferath weiß ganz genau, daß eine der- vember. Auch gestern wurde auf dem südlichen Kriegsschau- wird also der diplomatische Kampf zwischen dem Dretverband artige Unterscheidung im deutschen Heere nicht gemacht plag fa ft auf allen Fronten gefämpft. Mehrere und den mitteleuropäischen Verbündeten in Bukarest fortgeführt wird, wie es ihm, dem ehemaligen Schüler deutscher Konser wichtige verschanzte Bofitionen wurden hierbei erftürmt, vor werden. batorien, dem Eingeschworenen von Bayreuth, schlecht ansteht, allem die dominierende Stellung am Siljot. Insgesamt Auch mit dem Bosschlagen" Griechenlands hat es vorüber die deutsche Stultur zu wigeln, die er in Büchern und wurden zirka 900 Gefangene gemacht und drei Geschütze er- läufig noch gute Weile. Zwar ist die„ bulgarische Gefahr auch für Artikeln gepriesen hat. beutet. Der vom serbischen Prefsebureau verlautbarte Sieg Griechenland befeitigt, es haben sich hier aber inzwischen andere Vom östlichen Kriegsschauplah. über eine österreichisch- ungarische Kolonne bei Rogacica ver- Schwierigkeiten ergeben. Griechenland verlangt für die Räumung wandelte fich gestern in den Einmarsch unferer Rolonne in der Gebietsteile Mazeboniens, die an Bulgarien abgetreten werden Ein Armeebefehl Hindenburgs. Ucice. Mit dem erbeuteten Train wurde der 16jährige Enfel follen, die Jufel Cypern; auch hat es nach der Besetzung des des Woiwoden Putnik gefangen. In anbetracht seines jugend- Epirus Anftalten getroffen, um Güidalbanien zu befeßen, was naturThorn, 28. November.( W. 2. B.) Nach der Presse ist in Thorn lichen Alters und seiner verwandtschaftlichen Beziehungen zum gemäß auf die Stellung Italiens zu den Balkanangelegenheiten folgender Armeebefehl befanntgegeben: In tagelangen schweren Stämpfen baben die mir unterstellten ferbischen Heerführer wurde Verfügung getroffen, den Ge- aurädwirten muß. Daß aber Jtalien als sehr wichtiger Faktor bei den Ballanfragen in Betracht kommt, geht schon daraus herbor, Armeen die Offensive des an Zahl überlegenen Gegners zum fangenen mit besonderer Rücksicht zu behandeln. daß die Diplomatie des Dreiberbandes fich für die Bildung eines Stehen gebracht. Seine Majestät der Kaiser und König unfer AllerBaltanbundes unter Führung Italiens sehr energisch höchster Kriegsberr hat diesen von mir gemeldeten Erfolg durch nach ins geug gelegt hat. Es hat in der italienischen Breffe auch eine stehendes Telegramm zu beantworten geruht: fehr lebhafte Grörterung dieser Frage begonnen, bei der sich eine Anzahl Organe dafür aussprachen, daß Serbien Dalmatien und Griechenland einige Inseln im Wegäischen Meer erhalten foli. Die offiziösen Organe haben jedoch diesen Blan abgelehnt, um nicht die Suprematie Jtaliens im Adriatischen Meer zu bedrohen. anfchneiden, so müssen sich die Dinge auf dem Balkan noch mehr zufpigen, wie das jezt der Fall ist. Der Seekrieg. Ein zweiter englischer Dampfer von einem Unterseeboot versenkt. London, 28. November.( WT. B.) Aus Fecamp wird telegraphisch gemeldet: Der englische Dampfer Brimo" wurde auf der An Generaloberst v. Hindenburg. Jhrer energiebollen, umfichtigen Führung und der unerschütterlichen, beharrlichen Tapferteit Jhrer Truppen ist wiederum ein schöner Erfolg beschieden geweten. In langem, icowetem, aber von Mut und treuer Pflichterfüllung vorwärts getragenen Ringen haben Jore Armeen die Pläne des an Babl überlegenen Gegners zum Scheitern gebracht. Höhe von Kap Antifer von einem deutschen Unterfee. Sollte Griechenland nun auch noch die' albanische Frage ernstlich Für diesen Schuß der Dftgrenze des Reiches gebührt Janen der 6001 in Grund gebohrt. Die Bemannung ist gerettet. volle Tank des Vaterlandes, Meiner höchsten Anerkennung und Meinem Kaiserlichen Dant, die Sie erneut mit Meinen Grüßen Ihren Truppen ausfprechen wollen, will ich dadurch Ausdrud geben, daß Jch Sie zum Generalfeldmarschall beförbere. Gott schente Ihnen und Ihren fieggewohnten Truppen weitere Erfolge. gea. Wilhelm I. R. Die Minengefahr. Truppenbewegungen in Thrazien. Bari, 28. November.( 2. Z. B.) Geftern mittag wurde fünf Kilometer von Bari vom Strande von Saint Gregoire eine treibende Mine in großer Nähe bemerkt. Bon vier Arbeitern, die fich dort Nom, 28. November.( T. U.) Militärische Bebefanden, fprang einer ins Meer, um, wie es scheint, die Mine au wegungen größerer Art find nach Meldungen aus Athen ergreifen. Die von starten Wellen hin und hergeworfene Mine in Bulgarien und in der thrazischen Türkei festauftellen. Die Eisenbahnlinien find ausschließlich für mili Ich bin stolz darauf, biefen böchften militärischen Dienstgrad an ber Spine folcher Truppen erreicht zu haben. Gure Stampfesfreudig- legplodierte; die vier Arbeiter wurden zerriffen, färische Zwecke zur Verfügung gestellt. Die Eisenbahn-| Jevstafi" bei dem letzten Seekampf im Schwarzen Meer so Hauptstadt Nordperfiens lud Hachmet die Behörden ein und kündigte verbindung Sofia- Konstantinopel ist bis auf weiteres ein- schwer beschädigt worden, daß seine Ausbesserung zwei bis gestellt. Rumänien ententefreundlich? drei Monate dauern wird. an, daß alle nach Persien marschierenden türkischen Truppen als Brüder zu behandeln seien. Die patriotische Ansprache Hachmets entfiammte die Berser sehr. Sie ergriffen die Waffen und leisteten Rücken hielten und den Kopf leicht nach vorwärts beugten, zum Südamerika verlangt die Zurückziehung den Treueid gemäß ihrem Kultus, wobei sie den Turban auf den Rom, 28. November. Der rumänische Politiker Tate. Jonescu fordert in einem Zelegramm an die Idea Nationale" aller Schiffe der Kriegsmächte. Zeichen, daß fie bereit sind, für die heilige Sache zu sterben. Wenige Italien auf, gemeinschaftlich mit Rumänien Washington, 28. November.( W. T. B.) Meldung des Minuten später begann der schonungslose Angriff auf In Partei für die Ententemächte zu ergreifen. In Rumänien Reuterschen Bureaus. Die Regierungen von Argenti. die Russen, bem fein einziger enttam. gäbe es feine Freunde Desterreichs, nicht einmal Anhänger der nien, Chile, Peru und Uruguay haben die Ver. mehreren anderen Ortschaften Aferbeidichans wurde in der gleichen Weise mit den Russen verfahreneinigten Staaten ersucht, sich ihnen anzuschließen, Schon der größte Teil Nordperfiens hat sich den Türken angeschlossenChurchill über Englands maritime Lage. fordern, ihre Kriegsschiffe aus den amerikani- zunehmende kritische Bewegung festzustellen. um gemeinsam die kriegführenden Mächte aufzu- In Südpersien, in der englischen Einflußzone ist eine mehr und mehr Neutralität.( Franks. 3tg.") Der nackte Flieger. London, 27. November.( W. T. B.) Im Unterhause gab Marine- schen territorialen Gewässern zurückzuminister Churchill eine Uebersicht über die maritime ziehen. Brasilien beabsichtigt dasselbe. Durch diese MaßLage und führte dabei folgendes aus: Die britische Flotte war nahme soll der Handel aller amerikanischen Länder geschützt hauptsächlich vier Gefahren ausgesetzt. Die erste bestand darin, daß und die Möglichkeiten von Reibungen zwischen den Kriegwir überfallen werden konnten, ehe wir bereit und in Stampfesstellung führenden und den amerikanischen Staaten vermindert werund die Möglichkeiten von Reibungen zwischen den KriegWir haben fürzlich mitgeteilt, daß die Franks. 8tgs" die Mitwaren. Das war die größte Gefahr. Sie ist jedoch vorüber. Die zweite Gefahr war, daß große deutsche Handelszerstörer auf die den. Es verlautet, daß England bereit ist, alle in den Häfen teilung in einem Feldpoftbrief entschieden dementiert hat, wonach offene See entlamen. Diese Gefahr ist jetzt überwunden und Mittel- und Südamerikas zum Kohlen liegenden Schiffe ein englischer Flieger einen deutschen Unteroffizier fplitternadt auf einem Erkundungsfluge mitgenommen hätte, obwohl die Admiralität einen Verlust der Handelsflotte von zurückzurufen, wenn die Vereinigten Staaten sich der Aktion um ihn dadurch und durch andere Mißhandlungen zu verräterischen 5 Prozent erwartete, betrug er tatsächlich nur 1,9 Prozent. Die dritte anschließen und die übrigen kriegführenden Staaten bereit Angaben zu zwingen. Die„ Leipz. Neuest. Nachr.", das bekannte Gefahr ist die Minengefahr, die durch die ergriffenen Maß sind, dasselbe zu tun. Einige Länder würden es vorziehen, Rimanblatt, veröffentlichten jedoch ein Interview mit dem„ nackten regeln eingeschränkt wurde. Die vierte besteht in den Untersee eine neutrale Zone von 100 bis 200 Meilen von der Küste Flieger, der unterdessen in ein Leipziger Lazarett gekommen war booten. Die Zahl der englischen Tauchboote ist viel größer als zu bezeichnen. das die Wahrheit der Erzählung zu bestätigen schien. Die Leip bei dem Feinde. Der einzige Grund, weshalb wir keine Erfolge ziger Volkszeitung" ging der Sache nach nnd teilt nunmehr größeren Maßstabes erreicht haben, bildet der Umstand, daß uns fo felten ein Angriffsziel gegeben wurde. Churchill betonte, daß die berhältnismäßige Stärke der Flotte beträchtlich größer fei, als bei Beginn des Krieges. Während Deutschland Ende 1915 seine Flotte nur um drei Dreadnoughts vermehrt haben könnte, fönne England London, 27. November.( W. Z. B.) Das Pressebureau feine Flotte um 15 der mächtigsten Schiffe vermehren, die je gebaut wurden. Es sei feine, Uebertreibung zu sagen, veröffentlicht folgende Mitteilung über die Rämpfe in einen Ueber- Kamerun: Die Vorbereitung für die ausgedehnten Ope daß England ein Jahr hindurch monatlich dreadnought verlieren könne, ohne daß der Feind Verluste er- rationen nördlich und nordwestlich von Duala waren am litte und doch dieselbe Ueberlegenheit auf See befäße, wie vor dem 13. November vollendet; nach einer Beschießung durch den Kriege. Es sei aller Grund vorhanden, der Macht der Flotte zu französischen Kreuzer Bruir" und die nigerische Regierungsvertrauen, selbst wenn England allein stände. Aber es habe oben jacht oh" nahm eine Abteilung Seesoldaten Viktoria drein mächtige Verbündete zur See, mit denen es in besten Be- ein. An demselben Tage rückte eine Rolonne von Susa entziehungen stehe. Der Krieg und die Kolonien. folgendes mit: Die Kämpfe in Kamerun. lang der Bonaberibahn vor und besette die Station Die rätselhafte Explosion des Linienschiffes Mujuka. Inzwischen rückten starke Marine- und Militär„ Bulwark". " London, 28. November.( W. T. B.) Die Zeitungen berichten folgendes über die Explosion des Bulwark". Das Unglüd gefchah am Donnerstag früh genau um 8 Uhr, während das Schiff bei Sheernes bor nter lag. Die Explosion war so heftig, daß das ganze Schiff in fleine Stücke zerrissen wurde. Augenzeugen auf abteilungen der Verbündeten von verschiedenen Punkten vor, um Buea zu nehmen. Die Besetzung erfolgte ant 15. November. Der Feind hat sich zurückgezogen. Der türkische Krieg. den Nachbarschiffen sahen nichts als eine Rauchfäule, in der das Schiff Meldung des türkischen Hauptquartiers. nach drei Minuten verschwunden war. Kohlenträger sagen aus, daß sie auf dem„ Bulwark" Matrosen sahen, die die Hand an den Kopf legten, einen Augenblid aufmerksam still standen und in der nächsten Gefunde in Stüde zerriffen wurden. Konstantinopel, 28. November.( W. T.B.) Bericht des Haupt quartiers. Unbedeutende Zusammenstöße haben an der kaukasischen Grenze zwischen Erkundungskolonnen beider Parteien stattgefunden. SP Hilfe war nicht möglich, es war nichts übrig geblieben, als Brad stüde, verstümmelte Zeichen und abge. Englische Gefangene auf Jaffa. riffene Gliedmaßen. Lord Charles Seresford, dessen Ronstantinopel, 28. November.( W. T. B.) Die Agence Flaggfchiff der Bulwart" gewesen war, vertritt die Ansicht, daß das Unglück nur durch eine Explosion im Bulvermagazin entstehen konnte, Ottomane" meldet aus Jaffa: Ein Offizier, ein Unteroffizier obwohl er für dieſe keine Erklärung geben fönne, da alle Vorsichts- und 27 englische Soldaten, die einen Teil der bei den Zusammenmaßregeln getroffen worden waren, um die Munition auf der rich- stößen an der ägyptischen Grenze von den türkischen Truppen getigen Zemperatur zu halten, und da es angesichts der Prüfungen, machten Gefangenen bilden, wurden nach Jaffa gebracht. Ihr Eindie regelmäßig stattgefunden hätten, als ausgeschloffen gelten mußte, treffen erregte große Freude unter der eingeborenen Bevölkerung. daß sich darunter Schießvorrat von schlechter Beschaffenheit be funden hätte. Zu den Vorgängen in Täbris. Konstantinopel, 28. November.( U. 2.) Zu den Ereignissen in Ein russisches Linienfchiff im Schwarzen der Provinz Aferbeidschan erfährt der korrespondent der„ Frankk. Meer schwer beschädigt. Konstantinopel, 28. November.( W. T. B.) Zuran" erfährt, ist das russische Linienschiff Zeitung" von persischer diplomatischer Seite, daß in dem Augenblid, als die türkischen Truppen nach Salmas tamen, der Emir Hachmet Wie der mit 400 Reitern nach Täbris aufbrach. Vor Tabris hatte sich die Swjatei- gabt der Freiwilligen beträchtlich vermehrt. Bei der Ankunft in der Eine Wanderung über die Schlachtfelder der Matschwa. 21. November 1914. Von Hugo Schulz- Wien. I. In einer Unterhaltung mit einem unierer Redaktionsmit glieder schildert der nackte" Flieger die Vorgänge folgendermaßen: Am Sonntag, den 25. Oktober, abends gegen 10 Uhr, befand ich mich mit einem Unteroffizier auf einem Patrouillengange In einem Walde zwischen Nachtigall und Merken wurden wir überfallen: der Unteroffizier wurde, niedergeichossen. Ich geriet in Gefangenschaft und wurde bis zum nächsten Morgen an einen Baum gebunden. Mantag früh wurde ich losgebunden und eittigen Offizieren vorgeführt, die mich nach den deutschen Stellungen ausfragten. Als ich mich weigerte, Austunft zu geben, wurde ich auf einen Wink des Offiziers von einem Soldaten mit der Hand ins Gesicht geschlagen. Darauf habe ich einige falsche Angaben gemacht, die aber anscheinend von den Feinden geglanht wurden. Ja wurde dann zu einem Platz geführt, auf dem vier Flugzeuge hielten. Als ich durch die Linien geführt wurde, mußte ich den Uniformrod ausziehen, wohl damit ich nicht erkannt werden sollte. Einer der Flieger teilte mir mit, daß ich mit ihm aufsteigen und nach der Rückkunft angeben müsse, welche Truppen in den unterwegs von ihm bezeichneten Drten lägen. Zur Orientierung wurden mir die Orte, die wir überflogen, der Reihe nach auf ein Blatt Papier geichrieben. Ferner wurde mir aufgegeben, im Augenblick, wo der Führer eine Schleife fahren würde, eine unter meinem Sige befestigte Bombe zu lösen. Das habe ich natürlich berteigert. Der Führer drohte, daß er mir eine Bombe ins Gesicht schleudern würde. Er warf dann selbst einige Handbomben in der Nähe von Nachtigall. überBei meiner Rückkehr wurde ich auf dem Flugplatz von Sol baten geschlagen, angeblich, weil ich keine Bomben geworfen habe. Es ist unwahr, daß ich von dem Flieger an Ort und Stelle", d. h. im Flugzeug, geschlagen worden bin. Ebenso unwahr ist, daß ich völlig entfleidet und nur mit Hemd und Hofe be fleidet gewefen bin. Ich habe nur den Uniformrod auss ziehen müssen( vermutlich, um nicht erkannt zu werden); außerdem wurde mir ein Geldbetrag von 45 M. abgenommen. Im übrigen war ich mit Unterzeug, einer wollenen Wefte, Hemd, Hose, Fußzeug und Müze bekleidet. Ich saß hinter dem Fübrersiz und hinter einer bis ungefähr zum Munde reichenden Hornplatte. Am dritten Tage, einem Mittwoch, flogen wir über den Kanal nach England und am Donnerstag wurde das Flugzeug bei einem neuen Erkundungsflug über den deutschen Stellungen abgefchoffen. J fam ins Lazarett; was mit dem Flieger geworden ist, weiß ich nicht. Da ich mich anscheinend bald wieder erholt hatte, machte ich den Sturm auf Dirmuiden mit, wo ich einen Schuß durch die Hand bekam. Die Erkrankung, die mich jetzt an das Bett feffekt, rührt aber nicht von dieser Werwundung, sondern von den Strapazen im Flugzeug her. Die Leipz. Voltsztg." bemerkt dazu unter anderem:„ Von Charakter eines belagerungsmäßigen Angriffes gewinnen mußte. bent Glanzstück des Falles, von der Schauererzählung, daß der Ge Man entschloß sich, ohne Ueberinirzung zu arbeiten und streng fangene splitternadt mit in die Luft genommen worden sei, bleibe methodisch vorzugehen. War es einmal gelungen, jenseits der Sabe so gut wie nichts mehr übrig, Der Versuch. Gefangeue mit mehr festen Fuß zu faffen, dann sollte durch immer neue Uebergänge oder minder deutlichen Drohungen zum Verrat an ihrem Vaterrechts und links des gewonnenen Raumes teils über die Save, lande zu betvegen, fei gewiß nicht edel, gehöre aber zum Bestand teils über die Drina die Front vergrößert und vorwärts geschoben der Striegsführung. Allerdings haben die Engländer das Maß werden, bis schließlich die Matscheva vom Feinde gesäubert wäre selbst bei weitherzigster Auslegung des Erlaubten Bevor es zu den entscheidenden Kämpfen fam, in denen die und unsere Hauptkraft in enger Versammlung auf der Linie schritten, wenn der Gefangene von ihnen geschlagen worden Losniha- Schabaz gegen Valjevo und den Kolubara- Fluß vorbisherige Zentralstellung der Serben bei Valjevo genommen ist, weil er feine Auskunft geben und weil er feine Bomber wurde, hat die österreichische Südarmee wochenlang um den Besitz stoßen könne. Dieses oder ähnliches schienen nun allerdings auch die Gerben auf seine Landsleute werfen wollte. Das fordert den entschiedensten der Matschwa geftritten, und nicht früher fonnte an einen Angriff in breit entwickelter, den Gegner womöglich überflügelnder Front zu erwarten und sie befestigten insbesondere den Save- Drina- Protest und scharfste Brandmarkung heraus. Wir müssen aber, oba gedacht werden, a's bis sich diese start befestigte Eckbastion des Winkel, die dahinter befindliche Ortschaft Crnabara und die ganze gleich der Verwundete auf unser Redaktionsmitglied einen guten Serbenlandes in eine klaffende Bresche verwandelt hatte, die ge- nach Mitrowiza führende Dammstraße mit bewunderungswürdiger und zuverlässigen Eindruck gemacht hat, vorläufig dahingestellt fein nügenden Raum zum Aufmarsch bot. Die Eroberung der Matschwa Kunst. Vor allem aber richteten sie ihr Augenmerk auf die soge laffen, ob, feine Darstellung in allen Fällen richtig ist. Sie enthält erwies sich als unbedingt notwendig nach den Erfahrungen, die die nannte Parasnitscha, eine gleich unterhalb der Drina- Mündung einiges, das uns schwer einleuchten will, so die Behauptung vom Führung unserer südlichen Streitkräfte im August gemacht hatte. durch einen Bogen des Save- Bettes gebildete Halbinsel, die wie Damals wurde ein konzentrischer Ginmarsch in völlig getrennten ein Ravelin hinausspringt und es bei gehöriger Befestigung er- Flug nach England. Wir müssen es vorläufig unseren Lesern überGruppen versucht mit dem Bestreben, fie nach betwährtem Muster möglichen machte, unsere gegen Save und Drina vordringenden lassen, sich selbst ein Urteil zu bilden, möchten aber hiermit eine auf dem Schlachtfelde im Gegner" zu vereinigen. Man wußte Truppen nach zwei Seiten hin flankierend unter Feuer zu nehmen. amtliche Untersuchung des Falles, insbesondere auch eine psychia wohl, daß die ferbische Armee dadurch den Vorteil der inneren Freilich mußte sich die Befagung der nur 1 Kilometer breiten trische Untersuchung befürworten. Der psychiatrische Laie kamm in Linie erhalte, aber man hielt sie für zu schwach und zu wenig an- Landzunge auch im Rücken gegen das Kreuzfeuer der österreichischen diesem Falle nicht entscheiden." griffsfähig, um daraus Nußen ziehen zu können. Der stürmische Batterien schüßen und es mußten daher Befestigungen errichtet Glan unserer Truppen, die an der Save bei Schabaz und Losnitscha werden, die fast den Charakter von permanenten, geschlossenen an der Drina in einem Zuge stark befestigte Höhenstellungen des Werken mit ausreichender Rückenwehr und möglichst bomben Gegners förmlich überrannten, verführte zu der Annahme, daß sicheren Eindeckungen trugen. Sie herzustellen gelang den Serben es möglich sein werde, in fließendem Tempo binnen höchstens zwei aber in kurzer Zeit und die Parasnitscha gleicht mit ihrem viel Tagen Valjevo zu erreichen und dort bie Vereinigung zu bewerk- fältigen, labyrinthisch verschlungenen, tief in die Erde gegrabenen Da die Möglichkeit gegeben ist, den Widerspruch aufzuklären stelligen, ehe der Feind daran denken könne, sich mit gesammelter Höhlenbauten, jenen merkwürdigen halbunterirdischen Städten der und das Tatsächliche festzustellen, da andererseits die Güte Kraft auf eine der heranrückenden Gruppen zu werfen, ohne zu- Indianer von Neu- Mexiko, die unter den Namen Pueblos den unserer eigenen Quelle für uns außer ZweifeI gieich die andere auf seinen Rücken oder auf seine Flanke zu Ethnologen wohlbekannt sind. So, tehrt im Kriege der Urstand der ist, fcheint es uns notwendig zu sein, daß die zuständige Stelle der ziehen. Diese in sich vollständig gerechtfertigten Erwägungen fan- Natur wieder und die unverständlichen Gewohnheiten aller BarDeffentlichkeit bekannt gebe, was an der Sache wahr ist und was den in der Durchführung alsbald eine Schranke in den un- barenvölfer gewinnen mit einemmal den Rang höchster technischer vielleicht aus psychologischen Gründen nicht als erwiesen geahnten Schwierigkeiten des Vormarsches und der Verpflegung in Weisheit. Auch auf unserer Seite, wie ich alsbald bei meiner oder auch nur wahrscheinlich angesehen werden kann. Diesen wegarmen Landstrichen, andererseits in der Tatsache, daß Streiffahrt durch die Matschwa wahrnehmen konnte. Die österreichischen Operationen gegen die Matschwa septen Wir hoffen, daß diefe Aufflärung um so schneller erfolgen werde, die Serben nicht nur jeder einzelnen operierenden Gruppe, fondern auch beiden zusammen erheblich an Streitkräften und Streit am 8. September ein. Am 10 September gelang es nach Heftigem da ein großer Teil der Presse der Darstellung der Leipz. N. Nachr." mitteln überlegen waren. Die Operation mündete daher in eine Kampfe unseren Truppen, bei Mavnje, jenseits der Sabe, fejten bie weiteste Berbreitung gegeben hat. unentschiedene Schlacht aus, die aber Klarheit über die Verhält- Fuß zu fassen. Und sie schufen sich nun auf dem Seftor des nisse beim Gegner schuf und mit blutiger Eindringlichkeit die Bogens, den die Save von Ravnje bis Mitrowiza beschreibt, eine Lehre gab, daß unter modernen Verhältnissen ein rasches Reifen Basis für weiteres Vordringen. Unter heftigen Kämpfen wurde der Angriffsentscheidungen nicht mehr zu erwarten sei. Die das füdlich gelegene Stück der Dammstraße erobert, dann aber Truppen und ihre Führer hatten sich hervorragend bewährt, indem gebot das Sumpfgelände, das sich mun vor der Front breitete, dem Es wurde nun die Eroberung von etwa fünf Divisionen wenigstens acht Divisionen des tapferen Vordringen nach Süden Einhalt. Nicht nur die Humanité" protestiert auf das schärfste und friegsgewohnten Gegners in ständigen Angriffen ganz mürbe der Parasnitscha und des Savewinkels bis Tschenabara in Angemacht und zeitweilig völlig in die Defensive gedrängt wurden. griff genommen, die endlich unter schweren Kämpfen, teilweisen gegen den haßerfüllten Spruch des französischen Kriegsgerichts Die Rücksicht auf die Verpflegung drängte dazu, die Truppen Rüdjchlägen, aber auch zeitweilig unter überraschenden Sturm- gegen die deutschen Militärärzte; auch Gustave Hervé zurüdzunehmen, um den Angriff auf einer anderen Basis zu er erfolgen gelang. Unhaltbar aber wurde die Matfchwa für die kritisiert in einem Leitartikel seines Blattes Guerre fociale" Die Gefahr, daß die Serben die notwendige Um- Serben erft, als die Gruppe des Feldmarschalleutnants X. gegen die Verurteilung von neun deutschen Militärärzten und gruppierung zu Einfällen nach Bosnien und Syrmien benußen alles Erwarten des Feindes, der bei Schabab ihren Angriff voraus- Sanitätsunteroffizieren, die wegen angeblichen Diebstahls von fönnten, durfte eine zielbewußte Führung nicht davon abbringen, fah, bei Sarat die Save überschritt, sich dann südwestlich wandte Wein, Likör und Champagner sowie wegen Entwendung einer nun das Hauptaugenmert auf den Save- Drina- Winkel und die und wenigstens den vorgeschobenen Teilen der ſerbischen Matschwa- Milchkuh und eines Fahrrades vom Pariser Kriegsgericht zu Matschtva zu richten, und das geschah denn auch. Da auch die Stellung die rechte Flanke abgewann. Erbitterte Stämpfe folgten neuern. Auch die Frantf. 8tg." schließt sich diesem Verlangen an. Sie betont nochmals, daß ihre Warnung vor der Glaubwürdigkeit der Erzählung fich auf Erkundigungen an maßgebender Stelle gestützt haben und bemerkt zur Darstellung der„ Leipziger Volkszeitung": Sozialistische Proteste gegen das französische Fehlurteil. Eerben die Wichtigkeit dieses Gebietes erkannt haben mußten, so nach, der Widerstand der Serben hatte aber nur die Wirkung, daß Gefängnisstrafen von sechs Monaten bis zu zwei Jahren mar bon bornherein auf einen äußerst mühsamen, Langwierigen sie den richtigen Zeitpunkt zum Bildzug auf Baljebo berpoßten berurteilt worden sind. Hervé hält die Erklärung der Angeflagten, daß die angeblid) gestohlenen Sachen in Wirklichkeit Bofitionstrieg zu rechnen, ber stellemvelse ben ausgesprochenen und mit völlig gebrochener Secast thre Stellangen verließen, für deutsche und französische Verwundete requiriert worden sind die Unteroffiziere der Jahrgänge 1875 bis 1881 zum waren, für durchaus glaubwürdig und schließt mit den Dienst einberufen worden. Worten:„ Soll ich meine Ansicht äußern, und zwar in einer so milden Form, daß die Zensur daran keinen Anstoß nimmt? Im Interesse von Frankreichs gutem Ruf hätte ich gewünscht, daß dieser Prozeß nicht stattgefunden hätte." Ansichten von Jules Guesde. Der italienische Syndikalist Aceste De Ambris hat den revolutionären Sozialisten und derzeitigen Minister Jules Guesde in Bordeaux interviewt. Die Unterredung drehte sich um die Haltung der italienischen Partei. Guesde sagte, es käme ihm nicht zu, den italienischen Genossen Vorschriften zu machen. Er beklagte es aber, daß sie glauben, den sozialistischen Lehren und Grundsäßen untreu zu werden, indem sie eine sich allen aufdrängende Tatsache anerkennen. Sie lebten in dem Wahne, ihre Pflicht zu erfüllen, indem sie von der Prüfung der Wirklichkeit absehen. Guesde hat dann die folgenden Gründe angeführt, die es nach feiner Ansicht der sozialistischen Partei in Italien zur Pflicht machen, für die Teilnahme Italiens an dem Kriege ein zutreten. Erstens würde durch Eingreifen Italiens der Krieg verfürzt werden, was eine ungeheure Ersparnis an Menschenleben bedeutet. Wenn sich die italienischen Genossen heute Gegner des Strieges nennen, so müßten sie durch Teilnahme an dem Striege das ihre tun, um die Mezelei abzukürzen. Tun sie das nicht, so gehorchen sie dadurch nicht irgend welchen Prinzipien, sondern der Sorge um die eigene Bequemlichkeit. Zweitens hält Guesde das Eingreifen Italiens deshalb für nötig, damit im Falle eines Sieges der Allianz nächte( welchen Sieg Guesde als sicher an nimmt) Italien den Einfluß der demokratischen Länder, nämlich Englands, Frankreichs und Belgiens, verstärken und dem russischen Einfluß das Gegengewicht halten könne. Allerdings hält Guesde dafür, daß Rußland nicht schlechthin als ein reaktionäres Element anzusehen sei. Durch den Krieg wird die russische Politik ganz von selbst modernen Einflüssen zugänglich gemacht.(?) Außerdem würde ein Sieg der Allianzmächte Rußland von der wirtschaftlichen Hörigkeit befreien, die ihm Deutschland auferlegt hat; fo würde ihm der Weg zu bürgerlicher Entwidelung freigegeben und die Bourgeoisie würde sich wie überall liberale Regierungsformen ergivingen. Ein Gegengewicht gegen Rußland wäre daher vor allem in der Nationalitätenfrage nötig, da man von den Russen die Anerkennung der Rechte Polens und der Rumänen fordern muß. Als De Ambris einwvarf, daß nach Ansicht der italienischen Sozialisten die Nationalitätenfrage belanglos sei oder doch nicht die Sozialisten anginge, erklärte Guesde dies für eine große Torheit. Vor einer Lösung der nationalen Probleme tönnte man nicht daran denken, feste Grundlagen für die Internationale zu erlangen. Schließlich hat De Ambris, noch von der Verwunderung einiger italienischer Sozialisten gesprochen über Guesdes Beteiligung am Ministerium, trob seiner marristischen und rebolutionären Ueberzeugung. Guesde erklärte darauf, man dürfe den Radikalismus nicht als Versteinerung auffassen. Heute, wo es sich um die Landesverteidigung handelte, hätte Guesde in vollſter Ueberzeugung seine Mitarbeit an der Regierung gewährt. Allerdings dauere der Klassenkampf auch während des Krieges fort, aber heute sei die Regierung mehr ein Komitee der nationalen Verteidigung als ein Mittel zum Schutze der Unternehmerintereffen. Wenn ein Proletarier im fünften Stode wohnt und der Hausbesiker im ersten, so würde der Proletarier doch nicht feine Mitwirkung verweigern, um das Haus vor einem Brande zu retten. Er würde aus einem spontanen Gefühl menschlicher Solidarität helfen und auch um die paar Möbel seiner Dachkammer zu retten. Er wird das um so lieber tun, wenn er überzeugt ist, daß das von ihm bewohnte Haus trotz aller Schäden besser oder doch ihm angemessener ist als alle anderen Häuser. Der Avanti" erhebt entschieden Einspruch gegen den unwürdigen Ton, mit dem die russischen Zeitungen seit einigen Tagen Italien beeinflussen wollen. Der Genter„ Vooruit" verboten. Wie unser Amsterdamer Mitarbeiter mitteilt, hat der deutsche Kommandant in Gent das Erscheinen des sozialdemofratischen Tageblattes Vooruit" bis auf weiteres verboten. Das Verbot wurde mit der aufreizenden Sprache" begründet, die das Blatt den Behörden gegenüber führe. Die Zivilgefangenen in England und Deutschland. tüung( 12 M. für bie Frau, 6 M. für jedes Kind) gewährt und gar noch die Unterstützung für das jüngste Kind abgelehnt. Diese Handhabung des Gesezes steht in flarem Widerspruch zu dem Gesez und auch zu der Ausführung des Ministers des Innern. In dieser heißt es ausdrücklich: " Die Unterstüßungen sind gemäß den§§ 5 und 6 des Gesetzes einheitliche Leistungen für die einzelnen Familien und könnent nicht wahlweise für die Ehefrauen oder die Kinder bewilligt sverden. Ist die Unterstüßungsbedürftigkeit einmal anerkannt, so müssen wenigstens die Mindestsätze sowohl den Ehefrauen als auch den Kindern gewährt werden." Bedauerlich, daß auf Zahlung der Faurilienunterstützungen von Kriegsteilnehmern geklagt werden muß. Dringend not wäre eine Umgestaltung des Gesetzes etiva nach Art des österreichischen, damit auch ohne Klage der Unterhalt der Familien der Kriegsa teilnehmer sichergestellt wird. Landflucht. London, 27. November.( W. Z. B.) Jm Oberhaus fragte Lord St. Davids, ob es wahr sei, daß die Deutschen Frauen und Kinder in Konzentrationslager brächten, weil sie glaubten, daß die Deutschen in England ähnlich behandelt würden. Wenn dies der Fall sei, sollte die Regierung flar machen, daß die Eine massenhafte Abwanderung aus dem Osten Deutschlands Deutschen in England feineswegs unfreundlich nach seinem Westen findet alljährlich statt. Die neueste Nummer behandelt behandelt würden. Die Regierung sollte allen des Reichs- Arbeitsblatt" gibt an der Hand der' Zusammenstellundeutschen Frauen, Kindern und Männern nichtdienstpflichtigen Alters gen der Ergebnisse über den Quittungskartenaustausch der deuts anbieten, fie tostenlos nach Deutschland zurückzuschen Landesversicherungsanstalten ein ungefähres Bild dieser fchi den. illet Binnenwanderung für das Jahr 1913. Der Lordgroßkanzler Haldane erklärte, für die Rücksendung Die Wanderung vom Osten nach dem Westen gleicht einer der Deutschen ließe sich viel fagen. Er wisse nicht, ob die Deutschen Völkerwanderung innerhalb Deutschlands. Aus den fünf Provinzen britische Frauen und Kinder in Konzentrationslager brächten. Er Ost- und Westpreußen, Bommern, Posen und Schlesien wanderten habe nur englische Zeitungsberichte gelesen. Lord Crewe erklärte, im Jahre 1913: 435 171 Personen nach anderen Teilen Deutschdie Anregung betreffend Rücksendung der deutschen Frauen, Kinder lands ab. Zieht man die Zahl derjenigen Arbeiter ab, die aus einer und Männer nichtdienstpflichtigen Alters würde erwogen werden, der genannten Provinzen in die andere zog, z. B. von Ost. nach aber er zweifle, ob diejenigen davon Gebrauch machen würden, die Westpreußen, so bleiben 411 565 Arbeiter, die in dem einen Jahre man am liebsten los werden möchte. 1913 aus den 5 ostelbischen Provinzen nach dem Westen zogen, um Nahrungsmöglichkeit und Arbeitsgelegenheit für sich und die ihrigen zu suchen. A As Ernste Lage in Marokko. forrespondenten. Nach hierher gelangten Meldungen aus zu Rom, 28. November.( W. T. B.) Von einem Privatverlässiger Quelle ist die age in Französisch Marokko ernst. Ueberall, auch an der Küste, finden schwere Kämpfe statt, die anscheinend durch die gewaltsame französische Rekrutierumg veranlaßt find. Kriegsbekanntmachungen. Auskunftsstelle über in der Provinz untergebrachte Verwundete. Wie stark dieser Strom ist, zeigt auch.cin Blick darauf, welche falen und der Rheinprovinz gezogen ist. In dem Jahre 1913 find gewaltige Menge aus den fünf genannten Provinzen nach Westaus diesen 5 ostpreußischen Gebieten fortgezogen und in Westfalen und der Rheinproving in Arbeit getreten: nach Westfalen: 12 624 9345 Aus Ostpreußen Westpreußen. Bommern Bojen Schlesien Insgesamt ·. 13 553 8286 1681 45 489 nach der Rheinproving: 11 823 11 181 13 683 10 384 2227 49 498 Sierbei sind nur diejenigen Arbeiter gezählt, die im Jahre 1913 direkt aus einer der fünf östlichen Provinzen nach Westfalen oder der Rheinprovinz gelangt sind, nicht diejenigen, die im Jahre 1912 eine Zwischenstation( etwa in Brandenburg oder Hannover) gemacht und 1913 dann weiter gewandert sind. Berlin, 28. November.( W. T. B.) Amtlich. Zur beschleunigten Vermittelung von Nachrichten über verwundete und frante Militärpersonen ist für die Provinz Posen im KönigVerwundete, die in Lazaretten der Provinz Posen lichen Oberpräsidium in Posen eine Auskunftsstelle über liegen, geschaffen worden. Diese Einrichtung soll es den An- Reichs, welche die meisten Arbeiter aus anderen Gebieten heranBrandenburg und Berlin sind die Gebiete des Deutschen gehörigen unserer verwundeten und erkrankten Krieger ermög lichen, den Aufenthaltsort ihrer Lieben, von denen sie wissen oder ziehen. An zweiter Stelle kommen Rheinland- Westfalen im Westen annehmen, daß sie verwundet oder erkrankt sind, zu ermitteln. und sodann die Hansastädte im Nordwesten als Gebiete mit den Anfragen sind zu richten an die Auskunftsstelle über Ber- nächstgrößten Wanderungsgewinnen in Betracht. In Süddeutsch wundete in der Provinz Posen, O, 1. Taubenstr. 1. land haben Oberbayern und Baden die stärksten Ueberschüsse an Es empfiehlt sich, zu den Anfragen Postkarten mit Rüdantwort zugewanderten im Vergleich zu den Abgewanderten. ( Doppelfarten) zu verwenden, wobei auf der Antwortkarte die genaue Adresse des Absenders vorzuschreiben ist. Internationales Bureau zur Rückbeförderung internierter Zivilpersonen. Andererseits kommen als Abwanderungsgebiete in erster Linie die sämtlichen Landesteile Ostdeutschlands in Betracht, sodann Sachsen- Anhalt, auch Thüringen( und Braunschweig) in Mitteldeut; hland, ferner im Süden Niederbayern und Oberpfalz und Württemberg. Durch Beschluß des schweizerischen Bundesrats ist ein Bureau für die Heimschaffung internierter givil Nach der Größe des Wanderungsgewinnes steht Brandenburg perfonen in Bern gefchaffen worden, das sich mit dem Rück- an erster Stelle mit 145976 3ugewanderten. Dann folgt Berlin transport der in den benachbarten Ländern zurückgehaltenen Privaten mit 139 338, die Rheinprobing mit 99 277, die Hansestädte mit ( Frauen, Kinder, Gebrechliche, nicht waffenfähige Leute) durch die 98 737, Westfalen mit 65 168, Heffen- Nassau mit 39 723, Oberbayern Das italienische Imperialistenblatt. Schweiz hindurch befaßt, sofern die Internierten den der Schweiz mit 27 827, das Königreich Sachsen mit 25 723, Baden mit 16 195, benachbarten Ländern angehören. Bis jetzt beanspruchen nur Hannover mit 12 377, Mittelfranken mit 10 090, Elsaß- Lothringen Der italienische Imperialismus ist zwar der jüngste Deutschland und Frankreich die Dienſte des Bureaus es mit 9969, Oldenburg mit 2988 und Schleswig- Holstein mit 2579. unter den verschiedenen Imperialismen; aber man fann ihm das fommen also nur Deutiche, die in Frankreich, und Franzosen, die in Zeugnis nicht versagen, daß er sich überraschend schnell auf die Höhe Deutschland interniert sind, für einen solchen Rüdtransport in wanderung sind unseren Lesern aus früheren Betrachtungen Die wirtschaftlichen und politischen Gründe dieser Binnens des gynismus zu schwingen verstanden hat. Bor uns liegt eine der letzten Nummern der römischen„ Idea Adreffenangabe an internierte Zivilpersonen gerichtet werden, weiter Das Bureau übernimmt es auch, offene Briefe, die mit bekannt Razionale". Das Blatt wurde vor 3 Jahren, zurzeit des zu leiten. Dagegen befaßt es sich nicht mit der Uebermittelung von libyschen Abenteuers, gegründet. Zu seinen Hintermännern gehören Geldsendungen an solche Personen. die mächtigen und einflußreichen Stahlfabrikanten. Ein neuer Beweis dafür, daß der Zusammenhang zwischen Schwerindustrie und imperialistischem Nationalismus eine in Wahrheit internationale Erscheinung ist. Seit Beginn des Weltkrieges macht die Idea Nazionale" in unberhülltester Weise Propaganda für das militärische Eingreifen Italiens. Aber im Gegensatz zu anderen auf dasselbe Ziel hinarbeitenden italienischen Breßorganen verschmäht das schwerindustrielle Nationalistenblatt jedwede ideologische Verbrämung. Die Idea Nazionale" predigt den Krieg gegen Desterreich und Deutschland nicht der europäischen Demokratie, nicht einem abstrakten Rationalitätenprinzip zuliebe, sondern.... Aber hören wir die Idea Nazionale" selbst. Frage. sizA bau temme Aban Nachrichten über Kriegsgefangene. Ueber den Aufenthalt ber in feindliche Kriegsgefangenihaft geratenen Angehörigen unseres Heeres tönnen auf Grund der Gefangenenliften, die, die friegführenden Staaten gegenseitig austauschen, folgende Stellen im Inland Ausfunft erteilen: daz Zentral- Nadweifebureau deg Kriegs ministeriums in Berlin, Dorotheen str. 48; das Zentralkomitee der deutschen Vereine vom Roten Kreuz, Abteilung Gefangenen fürforge, Reichstagsgebäude; das Auswärtige Amt. Vom Auslande find folgende Auskunftsstellen bekannt: Belgien: Frankreich: Das Rote Kreuz in Brüssel. Wir wollen den Krieg... ganz besonders für unsere Serrichaft in der Adria, für unser Wachstum im Mittelmeer, für unsere Ausdehnung in der Levante, um die Türkei und Deutschland in Kleinasien zu beerben. Wir wollen den Krieg, damit Italien an der Weltgeschichte teilnimmt, damit es sich das Recht erobert, in Zukunft an ihr teilzunehmen. Die( italienischen) Genf, rue de l'Athénée 8. Demokraten wollen den Krieg, um in Deutschland den Militarismus zu stürzen; wir wollen ihn, um Italien militärische Macht und triegerischen Geist zu Geist zu geben. Die Demokraten wollen den Krieg gegen den deutschen Imperialis des Roten Kreuzes, Genf. a) Agence des renseignements pour prisonniers de guerre, b) La croix rouge française, Commission de guerre, Bordeaux, Quai des Charons 56. c) Auskunft über deutsche Gefangene in Frankreich: Zentralstelle England: 10 mus für die universale Demokratie; wir wollen den Krieg gegen den deutschen, für den italienischen Jmperialismus"-149 Sentimentaler Abscheu gegen Blutvergießen liegt den italienifchen Jingos fern:„ Wir machen uns über den Krieg gegen Desterreich, den Strieg, den wir wollen, den Strieg, der notwendig ist, feine findischen Jllusionen. Wir wissen genau, daß Desterreich gegen uns die größten Anstrengungen machen wird, die ihm seine gegenwärtige Lage gestattet, daß der Krieg schwierig und hart sein wird, daß er Geld und Blut und Tränen tosten wird. Aber trotzdem oder bielmehr gerade darum wollen wir den Krieg. Wir wollen mit unfern Opfern unsere nationale Zukunft erobern." a) The Prisoners of war Information Bureau London Wellington Street, Strand. b) Briefe an deutiche Kriegsgefangene in Gibraltar: Adresse: Commandant Prisoners of war, Gibraltar. Rußland: Letzte Nachrichten. England und Belgien. Amsterdam, 28. November.( Privattelegramnt des Vorwärts".) Ein maßgebender englischer Beamber äußerte zu dem Londoner Korrespondenten des„ Nieuwen Courants", daß England sich nicht verpflichtet fühle, für Belgien mehr zu tun, als die Menschenfreundlichkeit erheische. Die Engländer hätten den Belgiern bei Mons mit 120 000 Mann geholfen und seien schrecklich dezimiert worden. Wenn Belgien schwerer getroffen ist, so sei das die Folge der Situation. Der Gewährsmann klagte auch darüber, daß tausende wehrhafte Belgier dem Heeresruf König Alberts nicht Folge leisteten. Ein Brief Burzews. Vorwärts".) Krapotkin veröffentlicht in der„ Times". Amsterdam, 28. November.( Privattelegramm des einen Brief, den ihm Burzew am 23. September schickte, um ihn im Verhaftungsfall bekanntzugeben. Burzew sagt darin, daß er bis 1907, wo er Rußland verließ, nicht gerichtlich verfolgt wurde, auch während seines folgenden Pariser Aufenthalts sei er underfolgt geblieben. Jetzt fehre er nach Rußland zurück, um seinent Waterlande zu dienen. Arapotkin setzt der Veröffentlichung hinzu, daß es ihm rätselhaft sei, wann Burzew eine Majestätsbeleidigung begangen haben könnte. Anschließend daran teilt Olga Novikow mit, daß sie Adressen politischer Sträflinge sammle, die in das. Auskunft über deutsche Gefangene in Rußland erteilt das Rote Seer eintreten wollen, um vom Zaren Begnadigung auszuwirken, Kreuz, Kopenhagen. Cholerafälle im Ulmer Kriegsgefangenenlager. Klagen auf Familienunterstützung. Stuttgart, 28. November.( W. T. B.) Nach einem von stellvertretenden Generalkommando des 13. Armeekorps geAuf Familienunterstützung der Kriegsteilnehmer wird von nehmigten Bericht des Süddeutschen Korrespondenzbureaus Die Proben genügen wohl. Es ist die Sprache der Zyniker, mehreren Frauen geklagt. So ist in Berlin ein Antrag auf Be- aus Ulm sind dort unter den mehrere Tausend Mann bedie fich an dem Anblid der Ströme von Blut begeistern, an willigung des Armenrechts zu einer Klage gegen den Magistrat tragenden russischen Gefangenen elf cholera. beren jenseitigem Ufer chimärische Eroberungsziele den betörten und den Stadtrat Vength von einer Frau eingereicht, bei der die verdächtige rantheitsfälle vorgekommen, denen Bölkern winken. Unterstützungsbedürftigkeit verneint ist. Die Frau ernährt sich bis jetzt vier Russen erlegen sind. Ein bakteriologischer Nachund ihren alten Vater. Sie verdient etwa 12 M. monatlich und weis für cholera asiatica liegt bisher nicht vor. Es sind hat mit der Miete feit 4 Monaten rüdständig bleiben müssen. Ein aber alle Vorsichtsmaßregeln getroffen worden. Sämtliche Zürich, 28. November.( T. U.) Italienischen Meldungen anderer Antrag auf Bewilligung des Armenrechts ist gegen den verdächtige Russen wurden in einem Seuchenbarackenlager zufolge werden die italienischen Rekruten des Jahr- Arcis Oberbarnim und dessen Landrat, Freiherrn eingeschlossen. Obgleich zunächst keine Gefahr eines Uebergangs 1915 schon im Januar eingereiht werden. Ein Erlaß v. Müffling, gerichtet. Der bedürftigen Frau eines Kriegs- greifens der Seuche auf die Stadt Ulm besteht, haben die berfügt die Einberufung einer Anzahl höherer Offiziere, teilnehmers, die sechs Kinder im Alter von 5 Monaten bis städtischen Kollegien beschlossen, die Wintermesse, die am. die bisher zur Verfügung gestellt waren. Von der Marine 11 Jahren hat, ist nur die reichsgesetzliche Mindestunter- 16. Dezember beginnen sollte, ausfallen zu lassen, Italienische Rekruteneinberufung. R Tetzt beim Eintritt der Halten Witterung, sollten Sie daran denken, dass Sie bei uns gute und mollige Wintermäntel zu beispiellos niedrigen Preisen bekommen können. Und da unsere ohnehin immense Auswahl gerade in den billigen Preis. lagen am grössten ist, so haben wir es nicht nötig, durch einzelne niedrige Annoncen- oder Fensterpreise den Schein der Billigkeit zu erwecken, um dann unseren Kunden teurere Sachen zu verkaufen. Wir können Sie in jeder von Ihnen gewünschten Preislage gleich reell und vorteilhaft bedienen, und in jedem Falle werden Sie tatsächlich etwas D aren Farbige Mäntel Kariert und einfarbig, braun and grün Farbige Mäntel sehr gute and mollige Stoffe, hübsche Schotten 650 975 1675 2.50 8.50, 10.75, 12.50 Я50 Kostüme Mane Eammgarnstoffe, meist auf Seide 11.50, 13.75, 11.75, 14,00, 18.75 Kostüme hochgeschlossene Formen, aus vorzüg Hcher Ware, in blau, grün und schwarz 16.00 2250 26.00, 28.75, 32.50 Sammet und Astrachan durchweg gete Ware, streng moderne lange Formen Krimmer- Paletots augenblicklich stark begehrt, gute Ware 19.75, 23.50, 27.50 24.50 26.50, 29.00, 32.00 Kinder Mäntel hübsche Karierte Stoffe in echt Kind. Hicher Aufmachung 4.75, 6.50, 8.25 190 Blusen und Röcke in allen modernen Schottenstoffen, ganz immense Auswahl 5.50, 2.25, 7.25 Um auch denen unserer Freunde etwas bieten zu können, die in jetziger Zeit nur ganz wenig ausgeben wollen, verkaufen wir einen Kleinen Posten schöner, praktischer Winter- Mäntel zu Königstrasse 33 am Bahnhof Alexanderplatz Chausseestrasse 113 beim Stettiner Bahnhof C& A BRENNINKMEYER.G.M.B.H. 375 Sonntag geschlossen An den drei Sonntagen vor Weihnachten bleiben unsere Geschäfte jedoch geöffnet! Spezial- Haus für Damen-, Backfisch- und Kinder- Kontektion. Bestimm. Reball: Alfreb Bielepy, Neuföln. Inferatenteil verantw. 26. Glode, Berlin. Drud u Berlag: Berwaris Bubt. Berlagsanstalt Baul Ginger& Co., Berlin SW. Sterzu Beilagen u. Unterhaltung 5 Nr. 326. 31. Jahrgang. 1. KtilW i»cs.Amilck" Kerlim WksM. Sonntag. 39. November 19l4. politische Uebersicht. Versammlungsverbot. Eine für Sonnabend geplante Versammlung in A l t o na, in der über die Lebensmittelversorgung während des Krieges gesprochen werden sollte, ist auf Anordnung des Stellvertretenden Generalkommandos des IX. Armeekorps verboten worden. Zwang zur Beteiligung a« der Jugendwehr. Trotz der Versicherung, daß die Beteiligung an der staat lichen Jugendwehr im freien Belieben jedes Jugendlichen stehen sollen, werden an manchen Orten indirekte Zwangsmittel angewendet. So sind in allen Orten, die zum Amtsgericht Oberstein gehören, an alle Vormünder von jungen Männern im Alter von 15 bis etwa 20 Jahren Karten mit folgendem gedruckten Inhalt versandt worden: Grotzherzogliches Amtsgericht zu Ober st ein im Oktober 1814. Es wird Ihnen dringend empfohlen. Ihre dazu geeigneten Mündels zum Eintritt in die jetzt ins Leben gerufene Jugendwehr auzuhatten, welche zur militärischen Vorbildung junger Männer vom vollendeten 16� Lebensjahre(bei guter Entwicklung auch schon vom 15) bis rum Eintritt in das Heer bestimmt ist Eine etwaige Unterlassung ist von Ihnen spätestens bis zum 18. November d. I. dem Amtsgericht anzuzeigen und zu begründen bei Brüche lein dort gebräuchlicher Ausdruck für Buhe. D. R.) bis zu 300 M. Soweit die Beteiligung an der Jugenvwehr stattfindet, bedarf es einer Anzeige nicht. Selbstverständlich entbehrt dieses Vorgehen einer gesetz- lichen Unterlage._ Schlimme Jolgen. Was von der Arbeiterpresse fortgesetzt betont worden ist. daß die amtlich festgesetzten Höchstpreise für Getreide, vor allem aber ihre Steigerung ab Januar, schlimme Gefahren für die Ernährung des deutschen Volkes bringen müßten, wird jetzt durch eine Meldung aus H a lle a. S. bestätigt. Tie dortigen Hildcbrandtschen Mühlen- werke, die mit 2400 Zentnern täglichem Kornverbrauch das größte Müllereiunternehmen der Provinz Sachsen sind, haben sich tele- graphisch an die Regierung und das Generalkommando des IV. Armeekorps in Magdeburg gewandt mit dem Ersuchen, Maß- nahmen zu treffen, daß die Mühlen genügende Mengen Korn zur Verarbeitung kaufen können. Das sei in den letzten Wochen nicht mehr möglich gewesen, da die Landwirte und Getreidcgroßhändler die Vorräte an Korn, namentlich an Roggen und Weizen, im Hin- blick auf die Steigerung der Höchstpreise ab 1. Januar zurück- hielten. Die Mühlenwerke müßten, so führen sie in der Eingabe weiter aus, beim Andauern dieses ZustandeS des VersagenS der Zufuhr zu einer Stillegung des Betriebes und zur Entlassung ihrer 120 Arbeiter schreiten. Unter diesem unhaltbaren Zustande leiden auch die übrigen Mühlen des Halleschen Bezirks und dadurch wird natürlich die Ver- sorgung der Bevölkerung mit Brot ernstlich gefährdet. Die Re- gierung wird deshalb nicht umhin können, einer Steigerung der Kornhöchstpreise energisch entgegenzutreten und den Verkaufszwang einzuführen, selbst wenn die spekulativen Landwirte und Groß- Händler dadurch eine Enttäuschung erleben. Wer in dieser ernsten und opferreichen Zeit es über sich bringt, dem Volke den reichen Erntesegen dieses Jahres vorzuenthalten, um elenden Gewinnes willen, und es zum Hungern und zur Arbeitslosigkeit verdammt. der verdient keinerlei Rücksichtnahme. halten sich ostpreußische Flüchtlinge auf. Durch Vermittlung der Behörden werden sie jetzt auf die einzelnen Provinzen verteilt. So sind in SchleSwig-Holstem und im Regierungsbezirk Lüneburg je 20 000 ostpreußische Flüchtlinge untergebracht. Auch der Regierungs> bezirk Stade soll mit einer gleichen Zahl Flüchtlinge belegt werden. Tausende von Flüchtlingen halten sich auch in Berlin auf, wo man aber bestrebt ist, sie nach Möglichkeit in andere Bezirke zu schicken._____ Militärisches Alkoholverbot. Der stellvertretende Kommandeur des 10. Armeekorps hat für den Küsten- und Grenzbezirk bestimmt: „Im Regierungsbezirk Aurich. den Kreisen Aschendorf. Hümm ling, Meppen, Lingcn, Bentheim und Soltau sowie im Grotzherzog� tum Oldenburg, in dem Amte Jever, soweit das Amt nicht mit dem Festungsbereich Wilhelmshaven zusammenfällt, wird der B r a n n t weinauSschank und der Kleinhandel mit Branntwein und Likören'verboten. Auf Grund schriftlicher ärztlicher Ver Ordnung darf der Tagesbedarf an einzelne Personen verkauft werden. Für die Insel Borkum und daS Festungsgebiet von Wilhelmshaven sind von den Kommandanten besondere Bestim mungen getroffen."_ Verurteilung wegen aufrührerischer Rufe. In Z a b e r n wurde, wie die„Straßburger Post" mitteilt, die 71 Jahre alte ledige Rentnerin Marie Sayer wegen A u S- st o ß e n s aufrührerischer Rufe und öffentlicher Aus- stellung eines aufrührerischen Zeichens zu drei Monaten Gefängnis, 100 Mark Geldstrafe und Tragung sämtlicher Kosten verurteilt. Die Angeklagte hatte am 13. August die ein- rückenden Franzosen mit dem Rufe: Vivent les frangais begrüßt und eine französische Fahne ausgehängt. Sie gibt an, daß sie den Franzosen habe einen guten Empfang bereiten und dadurch ihr HauS schützen wollen. Im übrigen habe sie ihre Sympathie für Frankreich nie verhehlt, zumal sie auch verschiedene Verwandte als Offiziere in der französischen Armee habe. Ostpreustische Flüchtlinge. Von dem KriegSelend ist die ostprcußische B-völlcrung am un- mittelbarsten betroffen worden. Fast in allen Gebieten deS ReickieS Arbeitslosenfürsorge. Die Versicherungskasse gegen Arbeitslosigkeit in Köln, eine der ersten rm Reiche, hat zu Beginn der Mobilmachung satzungsgemäß ihre Tätigkeit eingestellt. Als Ersatz ist nun von der Stadt eine sogenannte„Vorschutzkasse" gebildet worden, die Arbeitslosen einen„Vorschuß" gewährt. Diese Bezeichnung ist gewählt worden, weil die Beträge nicht als Armenunterstützung gelten sollen. Die Stadt behält sich das Recht vor, die jetzt an die Arbeitslosen ge- zahlten Unterstützungsbeiträge zurückzufordern» wenn die betreffen- den Arbeiter später in bessere Verhältnisse kommen sollten. Jedoch ließ sie durch den Mund des Oberbürgermeisters erklären, daß die Stadt keine hartherzige Gläubigern sein werde. Die Höhe der Unterstützungen beträgt für alleinstehende Ledige 4,20 M. wöchent» lich; für verheiratete Männer mit unterhaltungsbcdürftigen An- gehörigen 6,30 M. und für dergleichen Frauen 5,60 M., für Ehe- leute 8.10.M. wöchentlich; außerdem für Kinder bis zum voll- endeten zehnten Lebensjahr je 1,75 M.. für Kinder von elf bis vierzehn Jahren 2,10 M... für sonstige erwachsene Angehörige je 2,45 M. wöchentlich. Die gesamte städtische Unterstützung darf den Betrag von 15 M. wöchentlich bei drei, von 16 M. bei vier und von 17 M. wöchentlich bei fünf und mehr unterstützungsbedürftigen Familienangehörigen nicht übersteigen. Von Unterstützungen aus privaten Mitteln kommen Beträge bis zu 3 M. wöchentlich nicht in Anrechnung, höhere Beträge nur zur Hälfte. Von etwaigem Verdienst kommt ebenfalls nur die Hälfte zur Anrechnung, Unfall- renten und Pension bleiben voll angerechnet. Gewährt wird die Unterstützung vom achten Tage nach Beginn der Arbeitslosigkeit. Die Bezieher der Unterstützung haben sich täglich einmal zu melden. In eine zur Schlichtung von Streitigkeiten gewählte Kommission wurde auch ein Vertreter der freien Gewerkschaften zugezogen. Keine Maßnahmen gegen die Steigernng der Lebens- mittelpreise in Königsberg. Königsberg ist eine der Städte, die zurzeit die höchsten Lebens- mittelprcise haben. Als in Ostpreußen die Händler im Oktober für Schweine 30 bis 40 M. pro Zentner Lebendgewicht bezahlte», kostete in Königsberg das Pfund Schtveinefleisch 80 bis 85 Pf. und die Karbonade 1 M. bis 1,10 M. Jnr Großhandel waren die Fleischpreise Ende August zum Teil niedriger als im Juni; die Kleinhandelpreise aber waren 20 bis 30 Pf. pro Pfund höher. Satz kostet jetzt immer noch 15 Pf. pro Pfund. Köhlen sind sehr knapp und kosten 1,70 bis 1,80 M. pro Zentner. Schmalz kostet 1,20 M. pro Pfund. In der letzten Zeit stiegen andauernd die Lebensmittel- preise, und deshalb fragte die sozialdemokratische Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung den Diagistrat an, was er zu tun gedenke, um der fortgesetzten Steigerung der Lebensmittelpreise entgegenzutreten. Gefordert wurde von sozialdemokratischer Seite der Ankauf von Lebensmitteln durch die Stadt, da viele taufende Familien nur von der kärglich bemessenen Kriegsunterstützung leben und daher Not leiden. Oberbürgermeister Körte bestritt, daß ein wirklicher Notstand vorliegt. Er mußte aber zugeben, daß die Preissteigerungen noch nicht zum Abschluß gelangt und daß die Höchstpreise Normalpreise geworden seien. Den Konsumverein stellte der Oberbürgermeister als eine sehr schätzbare Einrichtung hin, der seine Kunden gut be- diene und eine mustergültige Bäckerei habe. An sich seien die Kon- sümvercinspreise billiger. Die Stadt selber könnte nicht einkaufen� da dann die Preise nur steigen würden. Die Vertreter des.Handels hielten es natürlich für selbstvcr- ständlich, daß die Stadt nicht Einkäufe mache. Sic verteidigien den Handel, obwohl der eine, Syndikus Simon, zugeben mußte, daß einzelne während des Krieges sehr schön verdient hätten, p.id ein anderer, Kaufmann Orlopp, ganz offen aussprach, es sei das gute Recht des Kaufmanns, die Konjunktur auszunutzen. Da- gegen hatten die Herren nicht das geringste einzuwenden. Als aber Genosse Merlins sagte, getvisse Kreise wollten sich am Kriege bereichern, nannte das der Oberbürgermeister eine gewissen- lose, ohne jeden Beweis in die Welt geworfene frivole Behauptung. Dabei hatte Genosse MertinS nur unterstrichen, was vor ihm Kauf- mann Orlopp gesagt hatte. Schließlich brachte die bürgerliche Mehrheit zum Ausdruck, das; sie sich mit den bisherigen Maßnahmen des Magistrats zur Linderung der Not der Ernährung einverstanden erkläre. Vorher war sie noch über eine Petition des Handlungsgehilfenverbandes, eine Kricgsarbeitslosenfürsorge einzurichten, zur Tagesordnung übe» gegangen._ Kommunale Kriegsfürsorge. Der Magistrat der schlcsischen Stadt Schweidnitz hat eine Vorlage in Vorbereitung, die während der Kriegs- zeit eine Unterstützung der Arbeitslosen aus Gemcindemitteln vorsieht. Nach dem Entwurf der Vorlage ist der Bezug dieser Unterstützung— über die Höhe ist noch nichts bekannt— an eine 14 lägige Arbeitslosigkeit und halbjährige Ansässigkeit am Orte ge- bunden. Unterstützt fallen auch solche Einwohner werden, die durch' den Krieg ihre ganze Existenz verloren haben, also nicht nur Arbeiter und Arbeiterinnen, sondern auch kleine Handwerker und G ewerbetreibcnde. Ausgeschlossen von einer Unter« stützung find Familienangehörige der Kriegsteilnehmer, soweit diesen bereit« auf Grund der Gesetze vom 28. Februar 1888 und 4. August 1814 zustehenden Unterstützungen gewährt werden. Der Stadtrat von Mannheim beschloß für die weitere Dauer deS Krieges die Arbeitslosenunterstützung zu erhöhen. Sie beträgt dann täglich 70 Pf. für den Arbeitslosen und 10 Pf. für edeS Kind deS Arbeitslosen unter 15 Jahren. Der Magistrat der Stadt Breslau hat dem Antrag der sozialdemokratischen Stadtverordnetcnsraktion auf Schaffung eines Mieteeinigungsamtes zugestimmt. Die Umorganisierung öer öeutschen?nöustrie. Ter Krieg hat eine Erschütterung des deutschen Wirtschafts- lebenS. mit sich gebracht, die unendlich viel schwerer ist als wir sie sonst auch bei härtesten wirtschaftlichen Krisen erlebt haben. Diese Erschütterung übertrifft auch bei weitem die infolge früherer Kriege aufgetretenen, denn seit dem letzten großen Kriege, den wir geführt haben, den von 1870/71, hat die Verknüpfung der Völker durch internationale Handelsbeziehungen und ihre dadurch bedingte Abhängigkeit vom Weltmarkte riesenhafte Fortschritte ge- macht. Es tritt dies vielleicht am deutlichsten in der Tatsache zu- tage, daß die neutralen Staaten, die in früheren Kriegen nur wenig in ihrem Wirtschaftsleben berührt wurden, diesmal fast ebenso schwer zu leiden haben wie die kriegführenden. Die Schärfe der wirtschaftlichen Schädigung läßt sich auch daraus ermessen. daß die vom Reichs-Arbeitsamt veröffentlichten Arbeitsloscnberichte der Gewerkschaften für Ende August einen durchschnittlichen Ar- beitsloscnsatz von 22,4 Prozent nachwiesen, und dies, obwohl zu jenem Zeitpunkt doch bereits mehrere Hunderttausende von Ar- heitern unter die Fahnen gerufen waren. Dagegen erreichte die höchste Arbeitslosenziffer, die seit Aufmachung jener Statistik im Frieden beobachtet wurde, nur den Satz von 4.8 Proz. Für unsere deutsche Industrie ergab sich aus diesen Verhält- nissen nach dem ersten schweren Anprall die Notwendigkeit einer möglichst raschen Umorganisierung. sollte nicht ein allgemeiner Zu- sammenbruch von unerhörter Schärfe Teutschland dem Wirtschaft- lichen Ruin überliefern, dessen unheilvolle Folgen sich natürlich auch bis zu den Schlachtfeldern erstreckt hätten. Welche Wege diese Umorganisierung eingeschlagen hat und welche Erfolge sie bis jetzt erzielt hat. darüber finden wir eine recht interessante Zu- sammcnstellung ans der Feder D r. O. S t i l l i ch s in der Zeit- schrift„Die Bank". Von der durch den Krieg geschaffenen Situation mußten neben den Luxusindustrien vor allem diejenigen Industriezweige ge- troffen werden, die entweder auf die Zufuhr ausländischen Roh- Materials oder auf den Absatz ihrer Produkte im Auslande an- gewiesen sind; zunächst und am schwersten zweifellos die letzteren. Tie wichtigsten dieser Industrien sind die Maschinenindustrie mit einer Ausfuhr von 680 Millionen Mark, die Eisenindustrie mit einer solchen von 724 Millionen Mark, die Steinkohlenindustrie mit 663 Millionen Mark, die Textilindustrie mit 264 Millionen Mark, die Zuckerindustrie mit 265 Millionen Mark, die Papier- industrie mit 263 Millionen Mark und die chemische Industrie mit 254 Millionen Mark Ausfuhr. Zum großen Teil haben diese Industriezweige nun eine Eni- schädigung für den Verlust ihrer auswärtigen Absatzgebiete gefun- den in den Lieferungen für die Armee, die ihnen übertragen wur- den. Mit einer außerordentlichen Anpassungsfähigkeit hat sich das Kapital in kürzester Zeit auf die Fabrikation derjenigen Artikel geworfen, die augenblicklich die größten Gewinne versprechen. Bei dieser Umorganisierung sind zwei Gruppen von Unternehmungen zu unterscheiden: solche, die im allgemeinen keine Aenderung ihrer Produktion, sondern nur eine Verschiebung ihres Absatzes vorge- nommcn haben und solche, die auch ihre Produktion selbst wesent- lich umgestaltet haben. Zu der ersten Gruppe gehören beispielsweise die Unter- nehmungen der Nahrungsmittclproduktion. Die Kon- scrvenfabriken, die Mühlen, die Großbäckereien, die Schokoladen- fabrikcn, die Betriebe zur Herstellung von Wurst und sonstigen Dauerwaren produzieren heute zum großen Teil für die Bedürf- nisse des Heeres. Dasselbe gilt für die ganze Textilindustrie. Tie Webereien haben mit der Herstellung von Militärtuchen, von Decken, von Zeltstoffen usw. zu tun, die Trikotagenfabriken mit der Herstellung von wollenem Unterzoug und Strümpfen. Die Strumpfwirkereicn sind so mit Aufträgen überladen, daß sie keine neuen LicfcrungSvcrträge für die nächsten Monate annehmen. Für den Lazarettdicnst werden ungeheure Mengen von Verbands- Material usw. verlangt. Spinnereien und Zwirnereien sind ent- sprechend stark beschäftigt. Außerordentlich groß ist die Nachfrage nach L c d e r, das, nachdem die meisten Staaten Ausfuhrverbote erlassen haben, stark im Preise gestiegen ist. Es werden daher auch schon Surrogat- fabrikate hergestellt. So fabriziert die Gubener Hntindustrie Militärhelme aus Filz, die auch feldgrau sind und mit Metall be- schlagen werden. Tic Pelz läger sind geräumt, die Preise ge- stiegen. Die Kartonnagen fabrikcn haben ihre Produktion jetzt hauptsächlich auf die Herstellung von Kartons zum Verschicken von Kriegssendungcn, Liebesgaben usw. zugeschnitten. Die Zigarren fabrikcn haben eine„Deutsche Zentrale für Kriegs- lieferungen von Tabakfabrikatcn" in Minden ins Leben gerufen, die alle Aufträge von der Heeresleitung annimmt und sie dann nach einem vereinbarten Verhältnis an die fünf deutschen Tabak- fabrikationsbezirke verteilt, um so eine gleichmäßige Arbeits- gelegenhcit zu schaffen. Die umfassendste derartige Organisation ist der vom Zentral- verband deutscher Industrieller und dem Bund der Industriellen, also den beiden großen Verbänden der Schwer- und der Leicht- industrie bald nach Beginn des Krieges errichtete„Kriegs- ausschuß der deutschen Industrie", dessen Ziel es ist, „die verfügbaren Kräfte in rationellster Weise zu sammeln und zu organisieren, damit vor allem Zersplitterung und Vergeudung wirtschaftlicher Machtmittel vermieden werde". Der Ausschuß sorgt vor allem für die schnellste Verbreitung der LicferungSauS- schreiben des Staates sowie für die Herausgabe fortlaufender Mit- tcilungen. Es ist ihm gelungen, in die ursprünglich ganz regellose Kriegsproduktion Ordnung zu bringen. Auch sonst haben sich kon- kurriercnde Gruppen von Privatbetrieben mehrfach zu Ovgani- sationen zusammengeschlossen, die die erhaltenen Aufträge ver- teilen. In Guben haben Sie Hut- und Tuchfabriken einen„Zweck- verband" gegründet, der die Kriegslieferungen empfängt und verteilt. Innerhalb wie außerhalb dieser Organisationen gibt cS nun eine ganze Reihe von Unternehmungen, die der zweiten der oben» erwähnten Gruppen angehören, die also seit Beginn des Krieges eine wesentliche Aenderung ihrer produktiven Tätigkeit vor- genommen haben. An der Spitze dieser Unternehmungen steht die Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft in Berlin, die A.E.G., die in einem ihrer Betriebe neben und statt Dynamos Granaten her- stellt. In anderen Betrieben stellt sie Metallknöpfe und sonstige militärische Utensilien her. Die Siemcns-Schuckertwerke bauen eifrig Telegraphen- und Telcphonanlagen für die Heeresleitung. Auch eine Reihe anderer Eisengießereien und Maschinenfabriken sind mit der Herstellung von Granate», Nähmaschincnfabrikcn mit der von Schrapnells beschäftigt. Schrcibmaschincnfabrikcn produ- zieren jetzt Fahrräder für das Heer, Halb- und Teilfabrikate für die Armeeausrüstungen. Eine Maschinenbauanstalt in Frankfurt a. O. hat sich auf die Anfertigung von Eßnäpfen, Trinkbechern und Kochgeschirren für unsere Soldaten geworfen. Eine Fabrik für photographische Artikel fabriziert jetzt Koppelschlösser, eine Fabrik für Gewächshausbau Werkzeugkasten, Fcldstühle usw. Zum Teil haben diese Fabriken infolge des Krieges jetzt mehr zu tun als vorher. Die Eisengießereien haben ihre Gußwarenpreise infolge- dessen um 10 Proz. erhohen können, während der Verband der deutschen Zinktvalzwerke den Preis für den Doppelzentner Zint- blech um 3 M. auf 57,20 M. erhöht hat. Also bei gesteigerter Tätigkeit erhöhte Preise: ein Beweis, wie angebracht die von sozialistischer Seite erhobene Forderung auf eine recht empfind- liche Besteuerung des durch den Krieg erfolgten Vermögens- Zuwachses ist. Endlich sei noch erwähnt, daß die chemische Industrie, nachdem die Fardstofferzeugung, außer der für das Färben von Militärstoffen bestimmten, ganz daniederliegt, dafür gut beschäftigt ist mit der Herstellung pharmazeutischer Artikel, Jmprägnierstoffc für Eisenbahnschwellen, von Jsolieranstrichfarben für Lazarette und Gefangenenlagern, von Kaffee» und Bouillonwürfeln, Essenzen usw. Mag diese ganze Produktion durch und für den Krieg letzten Endes doch unproduktiven Zwecken dienen und die hierauf ver- wendete Arbeit der eigentlichen Kulturarbeit entzogen werden, so dient sie innerhalb der kapitalistischen Gesellschaft doch dazu, das Wirtschaftsgetriebe wenigstens einigermaßen aufrechtzuerhalten und damit das Gespenst der Arbeitslosigkeit ein wenig zu bannen. Ihr ist es zu danken, daß die Arbeitslosenziffer der Gewerkschaften bis Ende September von 22,4 Proz. auf 16,0 Proz. zurückging und seither tisch weiter gesunken ist. Endlich bestätigt. Inf.- Regimenter Nr. 87, 88; Gren.- Reg. Nr. 89; Füs- Reg. Nr. 90; 1 meisterverband ihre Stellenlosenunterstügung unverändert Im vergangenen Jahre wurde der langjährige Vorsteher der Inf.- Regimenter Nr. 91, 92, 93; Ref.nf.- Reg. Nr. 93; Inf.- Regi weiter. Bei dem letzteren beträgt der Saz 2 M. täglich und Gemeinde Schildeiche bei Bielefeld nicht bestätigt. Er war der menter Nr. 98, 99; Ref.- Inf.- Reg. Nr. 99; Leib- Gren.- Reg. Nr. 109; die Verbandsleitung hat noch fürzlich erklärt, daß eine Ref.- Inf.- Regimenter Nr. 110, 111; Leibgarde- Inf.- Reg. Nr. 115; Unterstützung der Sozialdemokratie verdächtigt worden, deshalb Inf.- und Res- Inf.- Reg. Nr. 116; Inf.- Regimenter Nr. 117, 118, spätere Herabsetzung der Unterſtützungen nicht zu erwählten ihn die bürgerlichen Gemeindevertreter nicht wieder, wäh- 128, 129, 131, 132, 135, 137, 138, 140, 142, 144, 145, 153, 154, warten jei. rend er von unseren Genossen, die die Mehrheit im Gemeinde 155 156, 158, 159, 160, 161, 162, 163, 165, 166, 167, 168, 169, Fast alle Verbände haben Aufrufe erlassen, in denen sie parlament haben, gewählt wurde. Dreimal wurde er wiedergewählt 172, 173, 175; Ref.- Inf.- Regimenter Nr. 206, 209, 210, 217, 221, 3u freiwilligen Sammlungen auffordern, deren Ertrag den und dreimal nicht bestätigt. Der Amtmann wurde als kommissarischer 233, 238, 239; Landw.- Inf.- Reg. v. Rosen; Landit. Bat. Tilsit 2; notleidenden Familien der zum Kriegsdienst eingezogenen Borsteher eingesetzt. Da aber in einer Gemeinde von über 9000 Jäg.- Bataillone Nr. 3, 4, 6, 7; Res- Jäg.- Bat. Nr. 7; Jäg.- Berufskollegen zugute kommen soll. Daneben bemühen sich Einwohnern das Amt des Vorstehers nicht im Nebenamt verwaltet Bataillone Nr. 9, 10, 14; Reſ.- Jäg.- Bataillone Nr. 14, 18; Feftungs- die meisten Verbände, auch das übrige Verbandsleben, bewerden kann, beantragten unsere Bertreter eine Neuwahl. Der frühere maschinengewehrabteilung Königsberg i. Pr. 1. Garde- Drag.- Reg.; Garde- Rej.- Ulanen- Reg.; Hus.- Regisonders die Versammlungstätigkeit, im alten Umfange aufGemeindevorsteher wurde nun zum vierten Male wiedergewählt und menter Nr. 7, 8, 11, 13, 17; Ulanen- Regimenter Nr. 2, 7, 14; rechtzuerhalten.„ Es muß den Mitgliedern gezeigt werden, Jäg.- Regimerter zu Pferde Nr. 11, 12; Landw.- Kav.- Reg. Nr. 1 daß der Verband noch eristiert und gar nicht daran denkt, des 2. Armeekorps; 1. Landst.- Est. des 3. Armeekorps feine Tätigkeit während des Krieges zu unterbrechen."( Der 1. Garde- Res.- Feldart.- Reg.; 3. und 4. Garde- Feldart.- Reg.; Bureauangestellte.") Tatsächlich hat eine nicht geringe Zahl Feldart.- Regimenter Nr. 4, 5, 8, 10, 11; Res- Feldart.- Reg. Nr. 11; von Verbänden in dieser schwierigen Zeit neben ihren LeistunFeldart.- und Res.- Feldart.- Reg. Nr. 20; Feldart.- Regimenter gen auf dem Gebiete des Unterstüßungswesens manches unterNr. 25, 36, 38; Res.- Feldart.- Reg. Nr. 51; Feldart.- Regimenter nommen, was in seiner Wirkung auch später den zurückNr. 60, 61, 80, 84. Anhänglichkeit an ihre alten Organisationen beſtimmen wird. kehrenden Kriegsteilnehmern von Nußen sein und sie zu neuer Man wird deshalb damit rechnen können, daß auch dieser Teil der sozialen Bewegung die Nöte des Krieges überstehen und nach dem Friedensschluß zur Fortsetzung der jäh unterbrochenen Organisationsarbeit wohl imstande sein wird. ist jetzt auch bestätigt worden. Der Meininger Landtag nahm in feiner legten Sigung die von der Regierung vorgeschlagene mechanische Verlängerung des Etats für 1915 an. Unsere Fraktion stimmte ebenfalls für den Etat mit der Begründung, daß trotz aller Bedenken angesichts der gegen wärtigen Lage die Einigkeit und Geschlossenheit des deutschen Volkes gewahrt werden müsse. Aus der Partei. Die„ Gleichheit". Der Berlag der„ Gleichheit" teilt mit, daß das Hauptblatt der Nr. 5 des laufenden Jahrganges vom Württembergischen Generalfommando verboten worden ist, so daß diesmal nur die Beilagen der Gleichheit" ausgegeben werden können.tsg " Gemeindewahlen. Recht erfreuliche Erfolge bei den Gemeinderatswahlen wurden erreicht im Verbreitungsgebiet der Dortmunder Arbeiter zeitung". Hier gehen die Wahlen nicht ganz tampflos ab, die Beteiligung ist gut, zum Teil haben wir sogar noch Gewinn an Stimmen erhalten. In Brechten bei Dortmund siegten wir mit erheblicher Mehrheit in der zweiten Abteilung. Hier hatten mir vor sechs Jahren schon ein Mandat erobert. Bei den beiden folgeriden Wahlen vor vier und zwei Jahren unterlagen wir, jest haben wir es wieder erobert. In Altenbögge siegten wir über die Zechenpartei. Hier zieht nach 14 Jahren zum ersten Male mieder ein Sozialdemokrat in den Gemeinderat. In Heeren erhielten wir ein Mandat, ein weiteres steht in Stichwahl. In Gichholz- Lichtendorf siegten wir in der zweiten und britten Abteilung. Hier besaß die Sozialdemokratie schon immer die Mehrheit in der Gemeindevertretung. In der Gemeinde Hacheney- Brünninghausen erhielten wir in der dritten Abteilung fampflos ein neues Mandat. Einige Wahlen, die Erfolge versprechen, stehen noch aus. Bei den Stadtverordnetenwahlen in Herford i. Westf. wurden in der dritten Abteilung nur 385 Stimmen abgegeben. Gin Wahlkampf fand nicht statt, nach einem Abkommen blieb der Besthstand der Parteien gewahrt. Es haben sich jedoch sämtliche Gewählte verpflichtet, ihre Mandate in zwei Jahren niederzulegen. Inter gewöhnlichen Verhältnissen wäre uns die Eroberung der restlichen Mandate der dritten Abteilung sicher ge= wefen. Wir haben von zehn Mandaten sechs in unserem Besik. Parteiliteratur. Dokumente zum Weltkrieg. Unter diesem Titel wird im Verlage der Buchhandlung Vormarts Paul Singer G. m. b. H. Berlin S. 68, Lindenstraße 3, eine Broschürenserie erscheinen, über deren Inhalt und Zied der Herausgeber Genoffe Eduard Bernstein im Vorwort zum eriten eft folgendes schreibt: " Es besteht in weiten Kreiſen der Wunsch, die Denkschriften und Aftenstücke, welche von den am gegenwärtigen europäischasiatischen Kriege beteiligten Regierungen veröffentlicht worden find, in Broschürenform erhalten und sammeln zu können. Dem Wunsch zu entsprechen, ist der Zweck dieser Ausgabe. Sie soll fein Berjuch einer diplomatischen Geschichte dieses Strieges sein, sondern lediglich eine Sammlung von amtlichen Veröffentlichungen über diplomatische Vorgänge bilden, die auf ihn Bezug haben. Sie wird fich aus diesem Grunde streng auf die Wiedergabe der Urkunden beschränken, sich jeben Urteils und auch aller erklärenden Bufäße politischer Natur enthalten. Landw.- Fußart.- Brig. Nr. 1, Stab; 1. Garde- Ref.- Fußart.- Reg.; 2. Garde- Fußart.- Reg.; Res.- Fußart.- Reg. Nr. 2; Fußart. Regimenter Nr. 4, 5; Landw.- Fußart.- Bat. Nr. 7; Res.- Fußart.Regimenter Nr. 8, 16, 18. 1. Garde- Pion.- Bat.; 2. Pion.- Bat. Nr. 1; 1. Pion.- Bat. Nr. 7; Pion. Bat. Nr. 10. Felblazarett Nr. 3 des Gardekorps; Feldlazarett Nr. 5 des 7. Armeekorps; Feldlazarett Nr. 6 und 8 des 8. Armeekorps; Rej.Feldlazarett Nr. 39 des 18. Reservekorps; Feldlazarett Nr. 2 des 21. Armeekorps; Res- Fuhrpark- Kol. Nr. 24 des 8. Reserveforps; Ersatz- Pferde- Depot des Gardekorps. *** Die bayerischen Verlust listen Nr. 73, 74, 75 und 76 enthalten Verluste des Res.- Inf.- Reg. Nr. 7; 7. Inf.- Reg. Bayreuth; Brig. Grs.- Bat. Nr. 9; 11. Inf.- Reg. Regensburg; Res.- Feldart.Reg. Nr. 1. 2. Gren- Reg. Nr. 101, Dresden; Ers.- Bat. Gren.- Reg. 101; Ref.Die sächsische Verlust liste Nr. 65 bringt Verluste des Inf.- Reg. Nr. 101; 5. Inf.- Reg. Nr. 104, Chemniz; 7. Inf.- Reg. Nr. 106, Leipzig; Ref.- Inf.- Reg. Nr. 106; 8. Inf.- Reg. Nr. 107, Leipzig; 11. Jnf.- Reg. Nr. 139, Döbeln; 13. Inf- Reg. Nr. 178, Ramenz; 15. Inf.- Reg. Nr. 181, Chemnitz; Ref.- Inf.- Reg. Nr. 243; Res.- Inf.- Reg. Nr. 245; 2. Jäg.- Bat. Nr. 13, Dresden. 8. Kav.- Feld- Intendantur; 2. Sus.- Reg. Nr. 19, Grimma. Ref.- Feldart.- Reg. Nr. 23; Res.- Feldart.- Reg. Nr. 53; 6. Feldart.- Reg. Nr. 68, Riesa; 8. Felbart.- Reg. Nr. 78, Wurzen. 2. Pion.- Bat. Nr. 22, Riesa; II./2. Pion.- Bat. Nr. 22. A. S. Eisenbahnbau- Komp. Nr. 8. Rej. Sanitätskomp. Nr. 53. Die württembergische Verlustliste Nr. 67 meldet Verluste des Brig.- Ers.- Bat. Nr. 52; Gren.- Reg. Nr. 119; Landw. Inf.- Regimenter Nr. 123, 124, 125; Jnf.- Reg. Nr. 180; Drag.- Reg. Nr. 26; 26. Feldart.- Brig., Stab; Res.- Art.Munitionskol. Nr. 74. Gewerkschaftliches. Kriegsmaßnahmen der Angestelltenverbände. Berlin und Umgegend.. Achtung, Schuhmacher! Immer mehr Schuhfabriken befassen sich in lezter Zeit mit der Anfertigung von Militärstiefeln und besonders den sogenannten Militärwachistiefeln, welche aus didem Filz gea fertigt werden und als Ueberzugstiefel dienen. Die Arbeit ist schwer und die Arbeiterschaft hat daher alle Ursache, ausreichende Lohnfäße zu fordern, zumal die Unternehmer ja ebenfalls hierbei ein gutes die Arbeiterschaft in den Schusfabriken mit nicht entsprechenden Geschäft machen. Dennoch sucht man auch bei dieſer Gelegenheit erreichen. Von einzelnen Firmen wird in letzter Zeit der Versuch Löhnen abzufinden. In zwei Fabriken war es bereits möglich, namentlich für Zwider und Durchnäher, einige Verbefferungen zu gemacht, diese Arbeiten auch an Heimarbeiter und Heimarbeiterinnen au vergeben, offenbar in der Abficht, die Lohnſäge möglichst herabdrücken zu können. Es ist die Pflicht aller Kollegen und Kolleginnen, über die Lohnfäße, welche ihnen gezahlt werden, unserem Verbandsbureau der Lage find, die nötigen Maßnahmen gegen Lohndrückerei zu Engelufer 14 parterre, sofort Mitteilungen zu machen, damit wir in treffen. Wie notwendig dies ist, beweist die Tatsache, daß eine Firma den Zwickerinnen für diefelben schweren Stiefeln pro Duzend 50 Pfennig weniger zahlte, als den männlichen Arbeitern. Ganz schwierigen Artikel entlohnt zu werden. Leider hat in den Reihen besonders ungünstig scheinen auch die Stepperinnen für diese der Stepperinnen und der zahlreichen Zwischenmeister die Organi fation noch so wenig Wurzel gefaßt, daß der Unternehmerwillfür ihnen gegenüber feine irgendwelchen Schranken gesetzt sind, was sich an dem stetigen Sinken der Löhne für Stepparbeiten im allgemeinen fennzeichnet. Dennoch sollte auch von diesen Kollegen und Kolleginnen speziell für diese schweren Artikel ein angemessener Lohn gefordert werden. Weil Eine andere Beschwerde ging uns von der Arbeiterschaft der Firma Doeberlein u. Dulberg, Prenzlaner Allee 36, zu. Diese Firma befolgt eigenartige Methoden, um den Familien ihrer zum Heere eingezogenen Arbeiter eine Unterstügung zu geben. Der Es ist kein grundsätzlicher Unterschied zwischen der Kriegs- Fabrikant verlangte zunächst, daß die im Betriebe Beschäftigten sich zu diesem Zweck 10 Broz. von ihrem Lohn abziehen ließen. not in Angestellten- und Arbeiterkreisen. Die Arbeitslofig dies auf Widerstand stieß, läßt der Fabrikant nunmehr allwöchentlich feit trifft beide Arbeitnehmergruppen, wenn auch in verschie auf eine laufende Liste, an deren Spige er selbst mit dem einmaligen denem Grade. Ihre Bekämpfung ist daher seit der Mobil- Beitrag von 6 M. glänzt, die Arbeiterschaft ihren Obolus zeichnen. machung, da der Burgfrieden" an die Stelle der gewerk- Db und wie viel die Familien Unterstützungen erhalten, darüber beschaftlichen Kämpfe getreten ist, zur wichtigsten Aufgabe tommt die Arbeiterschaft keine Mitteilung. Sie hat einfach zu zahlen aller Verbände geworden, die nicht bloß gesellige oder chari- und das Uebrige geht sie nichts an. Arbeitern, welchen dies nicht in tative Zwecke im Auge haben, sondern sich ernsthaft für die den Sinn wollte, wurde angedeutet, daß sie ja ſehen würden, was sie davon hätten. Darauf führen einzelne Arbeiter ihre Entlassung soziale und wirtschaftliche Beſterſtellung der Berufsgenoffen zurüd. Das Berhalten der Firma ist umso unverständlicher, als einsehen wollen. Die gewerkschaftlichen Organisationen der nur wenige ihrer Arbeiter eingezogen find. Es find überhaupt nur Arbeiter haben demgemäß bei Ausbruch des Krieges auch wenige Schuhfabriken zu verzeichnen, wo die Familien der zum durchweg ihr Hauptaugenmerk darauf gerichtet, die Unter- Heere eingezogenen Arbeiter Unterstützungen von seiten der Unterstüßung ihrer arbeitslosen Mitglieder sicherzustellen. Die nehmer erhalten. großen und finanzkräftigen Verbände konnten dies, ohne an Zentralverband der Schuhmacher Deutschlands. den ftatutarischen Bestimmungen über ihre UnterstüßungseinDrtsverwaltung Berlin, Das erste Heft enthält das am 3. August d. J. zur Veröffent. richtungen irgend etwas zu ändern. Weniger leistungsfähige Deutsches Reich. lichung gelangte Weißbuch der deutschen Reichsregierung zum und solche, die ihre Mitglieder in den graphischen Gewerben, Striegsausbruch. Das zweite und dritte Seft geben die Denkschrift in Kunst- oder Lurusindustrien haben und daher mit einer Bom Burgfrieden. und die wichtigsten Aftenstüde des von der englischen Regierung ganz außerordentlichen Arbeitslosigkeit zu rechnen hatten,„ Der Arbeitgeber", Organ der Vereinigung der deutschen veröffentlichten Blaubuches über Großbritannien und die euro haben znächst die Auszahlung von Sterbegeldern oder Arbeitgeber verbände, hält es für angebracht, in feiner letzten päische Krisis. An diese beiden Sammlungen werden sich die Kranken-, Reise-, Umzugs- und ähnlichen zurzeit weniger Nummer über eine Privatklagefache zwischen dem Generalsekretär Orange, Grau- usw. Bücher der russischen, der belgischen und dringlichen Unterstützungen eingeschränkt, um nur alle irgend- des Vereins der Induſtriellen des Regierungsbezirks Köln, Dr. Steller, anderer Regierungen sowie Sammlungen von Attenstüden, die wie verfügbaren Mittel für die Arbeitslosenunterstüßung und der Rheinischen Zeitung" zu berichten, obgleich die Sache durch und der Rheinischen Zeitung" zu berichten, obgleich die Sache durch außerhalb der Weiß- usw. Bücher von den Regierungen bekanntVergleich erledigt wurde. Der Bericht schließt mit einer förmlich gegeben wurden, wie zum Beispiel die von der deutschen Reichs- muzbar zu machen. In einigen besonderen Fällen ist diese wohlgefällig behaglichen Wiedergabe der am 27. März d. J. im regierung beröffentlichten belgischen Schriftstüde und ähnliches ebenfalls herabgefekt worden, um sie den Mitgliedern desto preußischen Abgeordnetenhause gesprochenen Worte des Finanzlänger weiterzahlen zu können. ministers Dr. Lenge, daß nämlich die Sozialdemokratie in ihren Aehnlich liegen die Dinge bei den meisten Organisationen Gewerkschaften ihre Mitglieder drei oder viermal so scharf herander Privatbeamten. Namentlich die freigewerkschaftlichen holt wie der Staat". Herr Lenke wurde damals aufgefordert, auch Verbände haben von Anfang an ihre ganze Kraft daran ge- die Gegenleistungen zu vergleichen. Immerhin: während preußische segt, ihre finanziellen Mittel für die Bekämpfung der zu erminister das Berliner Gewerkschaftshaus besuchen, schlachtet das wartenden Arbeitslosennot sicherzustellen. Der Verband der Unternehmerblatt ein polemisches Ministerwort gegen die Gewert schaften aus- offenbar, weil es schon so glänzend gewirkt hat, als Bureauangestellten hat zu diesem Zwed die Auszahlung von es noch neu war!... Krankenunterſtügung eingestellt und gleichzeitig Ertrabeiträge in der Höhe eines Monatsbeitiges ausgeschrieben, zunächst auf die Dauer von vier Monaten. Auf diese Weise ist Die Verlust liste Nr. 88 der preußischen Arme e entes ihm möglich, die fazungsgemäße Stellenloſenunterstügung hält Verluste folgender Truppen: in der bisherigen Weise fortzuzahlen. Urkundenmaterial mehr, anreihen." Das erste Heft erscheint in einigen Tagen. Ein weiteres Heft wird ungefähr eine Woche später zur Ausgabe gelangen. Der Breis der einzelnen Hefte steht noch nicht feft; doch wird er in allen Fällen gering sein. Bestellungen nehmen schon jetzt alle Voltsbuchhandlungen entgegen. Verlustlisten. Generalfommando des Garde- und des 9. Referveforps, des S Aus Industrie und Handel. Kriegswucher. Der Zentralverband der Handlungsgehilsen hat die 15. Armeeforps und des 26. Reservekorps. Die„ Tag 1. Rundschau" veröffentlicht einen Artikel von 8. Inf.- Div., Stab; Garde- Gren.- Reg. Franz; 3. und 4. Garde. Stranken- und die Umzugsunterstützung aufgehoben und Reg.; Gren. und Ref.- Inf.- Reg. Nr. 1; Gren.- Reg. Nr. 4; Brig. im Hinblick auf die plößlich einfeßende umfangreiche Stellen. Dr. Diedmann über die" Mobilmachung der Ausbeuter". Er Ers. Bat. Nr. 5; Gren.- und Res.- Inf.- Reg. Nr. 6; Landw.- Inf. losigkeit-die Säße der Stellenlosigkeit nicht unerheblich schreibt darin: In strenger Befolgung des Grundfaßes: Ein Efel, der nicht Reg. Nr. 7; Leib- Gren.- Reg. Nr. 8; Ref.- und Landw.Inf.Reg. herabgefeßt. Eine sofort angestellte Erhebung ermittelte für an Striegslieferungen verdient", hat sich ein gewiffenloies Nr. 9; Brig.- Erf.- Bat. Nr. 9; Gren., Ref. und Landw.- Inf. Reg. Anfang September rund 4 Proz. der Mitglieder als arbeits- petulantentum an die Arbeit gemacht, die Preise für Nr. 10; Ref. und Landw.- Inf.- Reg. Nr. 11; Gren.- und Res- Inf- los.( Das gleiche gilt für die Bureauangestellten.) Die im nahezu alle Verbrauchsgegenstände, abgesehen etwa von den GenußReg. Nr. 12; Inf. und Res- Inf.- Reg. Nr. 13; Inf.- Regimenter Oktober mit dem Ablauf des nächsten großen Kündigungs- mitteln, maßlos in die Höhe zu treiben. In welchem Umfange Nr. 14, 16, 17; Landw.- Inf.- Reg. Nr. 18; Inf.- Regimenter Nr. 19, termins erwartete Steigerung ist jedoch nicht in dent be- fich eine zügellofe Spekulation des Warenhandels 20; Landw.- Inf.- Reg. Nr. 20; Inf.- und Landw.- Reg. Nr. 21; Inf.und wie fie es fertiggebracht hat, auch und Ref.- Inf. Regimenter Nr. 22, 23; Inf.- Reg. Nr. 24; Landw. fürchteten großen Umfange eingetreten; berichiedentlich ist bemächtigt Inf. Reg. Nr. 25; Inf.- Reg. Nr. 26; Rej.- Inf.- Regimenter 27, 30; auch durch das Eingreifen des Verbandes selbst größeren Ent- Waren des nicht alltäglichen und allgemeinen Verbrauchs in den Inf.- Regimenter Nr. 31, 32; Res.- Inf.- Reg. Nr. 32; Füs.- Reg. laffungen vorgebeugt worden. Infolgedessen hat die Ver- Bereich ihrer unerfättlichen Ausbeutungsgier zu ziehen, mögen folNr. 38; Ref.- und Landw.Inf. Reg. Nr. 34; Brig.- Fri.- Bat. Nr. 34; bandsleitung die Stellenlosenunterstügung gleich wieder be- gende brastische Beispiele beleuchten; es wurden bezahlt für den Doppelzentner: Fuj.- Regimenter Nr. 35, 36, 37; Ref.- Inf. Reg. Nr. 37; Füs- und deutend erhöht und auch die Dauer der Bezugsberechtigung Rej- In- Reg. Nr. 38; Landw.- Inf.Reg. Nr. 29; Füj.- Reg. Nr. 40; heraufgefekt. Aluminiumabfälle vor Kriegsausbruch 120-150, jetzt 54-56, Brig Eri. Bat. Nr. 41; Jnf.- Regimenter Nr. 42, 46; Landw.- Inf.Reg. Nr. 46; Inf.- Regimenter Nr. 47, 48; Ref.- Inf.- Reg. Nr. 48 Landw.- Inf. Reg. Nr. 49; Inf. Reg. Nr. 50; Res- Inf.Reg. Nr. 52 Inf und Rei- Inf. Reg. Nr. 53; Inf., Ref- und Landw.- Inf.- Reg. Kartoffelichnißel Nr. 55; Inf.- Regimenter Nr. 56, 57; Brig.- Fri.- Bat. Nr. 57; Ref. Inf. Reg. Nr. 61; Inf.- Regimenter Nr. 62, 63, 64; Ref.- Inf. Reg. Hierbei handelt es sich um Waren, die im Inlande über den Nr. 64; Inf. Reg. Nr. 65; Ref.- Inf.- Regimenter Nr. 66, 68; Inf heimischen Bedarf hinaus erzeugt zu werden pflegen; für den Regimenter Nr. 70, 71, 72; Res- Inf. Regimenter Nr. 72, 73; Bezug des Rohstoffes sind wir lediglich bei der Herstellung von Landw.- Inf.- Reg. Nr. 73; Inf.-, Res.- und Landw.- Inf.- Regimenter Aber auch bei Palmkernöl auf die tropischen Länder angewiefen. Der Bund der technisch- industriellen Beamten und der dieser Ware bezifferte fich die die Einfuhr übersteigende AusfuhrNr. 74, 75; Res- Inf. Reg. Nr. 76; Inf.- und Res. Inf.- Reg. Nr. 77; Deutsche Technikerverband haben übereinstimmend ihre Landw. Inf. Reg. Nr. 77, fiehe Landw.- Inf.- Reg. v. Rosen; Juf.- Reg: Stellenlofenunterstützung für die Dauer des Krieges aufge- 30 Millionen Mark. Die Herstellungskosten sind bei den angeführten menge dem Werte nach in den beiden letzten Jahren auf etwa Nr. 78; Landw.- Inf.- Neg. Nr. 78, fiche Landiv.- Inf.- Reg. v. Rosen; Inf- u. Res.- Inf. Reg. Nr. 79; Füf.- Reg. Nr. 80; Landm.- Juf.- Reg. hoben; besonders bedürftige Stellenloſe werden aus frei- Gegenständen nirgends in irgendwie belangreicher Weise gestiegen, Nr. 81; Res. Inf. Reg. Nr. 82; Landw.Inf.- Reg. Nr. 83; Infwilligen Sammlungen unterstügt. Dagegen zahlen der Ver- und trozdem find Breissteigerungen bis zu 200 Proz und Res- Inf.- Reg. Nr. 84; Inf. Reg. Nr. 85; Füf.- Reg. Nr. 86; band der technischen Schiffsoffiziere und der Deutsche Wert- lerzielt oder richtiger gefagterpret worden. Auch die älteren Handlungsgehilfenvereine scheinen diesmal in der Mehrzahl die Forderung des Tages erkannt und ihre ganze Kraft auf die Fürsorge für die arbeitslosen Berufskollegen konzentriert zu haben. Selbst der Kaufmännische Verband für weibliche Angestellte erklärt, daß er in diesem Bunkte durchhalten will und daß die Verwaltung überall pare, nur nicht am Stellenlosengeld". Leinöl Nüböl Teeröl Balmfernöl 450 M. 90 " " PP 62, " и 6, " P " bis 70, 100 14-15 100 " " " " M 16, 22 " " B Wir werden schon einig werden. Die Not und Silflosigkeit von Waisen beleuchtete eine Mietklage, die gestern vor dem Amtsgericht Berlin- Mitte verhandelt wurde. Man braucht mur einmal einen Blid in ben Anzeigenteil großer Inungsverfahlebenhelfen ber die gegenseitigen Ansprüche. Der Handelsblätter zu werfen, um zu erkennen, wie viele und welche Kläger forderte noch 66,95 M. rückständigen Lohn. Der Beklagte Elemente ihr Glüd in Kriegslieferungen suchen. Auf- dagegen behauptete, für Soft und Logis noch 60,55 W. erhalten zu fällig erscheint schon die große Zahl von Chiffre- Anzeigen, hinter müssen, im übrigen erkannte er die Höhe des flägerischen Andie sich oftmals Leute mit dem Angebot von Waren verbergen, deren spruchs an. Bei näherer Nachprüfung der Gegenrechnung ergab Es flagte der Hauseigentümer Otto Magnus, Königsberger Herstellung ihnen völlig fremd ist. So wird uns beispielsweise sich, daß in der Kost 18,50 M. für Schnaps in täglichen Beträgen Straße 26/27, gegen zwei Schwestern Borsac auf Räumung einer berichtet: Ein Agent, der für eine Pariser Firma beispielsweise Films von 90 Pf. bis zu 3,10 m. eingerechnet waren. Das Gericht verurteilte den Beklagten zur Zahlung von kleinen Wohnung und auf Zahlung von 49 M. Miete für die vertreibt und seinen ständigen Wohnsiz in Paris hat, habe sich nach Ausbruch des Krieges auf seine deutsche Reichsangehörigkeit besonnen, 24,90 M. Der Vorsitzende führte zur Begründung aus: Kost und Monate Oktober und November. Die beiden Mädchen hatten vor fei nach Berlin geeilt und beteilige sich jezt an den Lieferungen für Logis mußte fich der Kläger vereinbarungsgemäß auf den ver- zwei Jahren die Mutter verloren, im April dieses Jahres wurde Heer und Marine. Weiter: ein Hotelbefizer, der sieben Jahre hin- dienten Lohn in Anrechnung bringen lassen. Die vom Beklagten ihnen auch der Vater entrissen. Die ältere, kaum 21 Jahre alte durch mit Mißerfolgen und Verlusten gearbeitet, habe sich jetzt inner- aber für Schnaps verauslagten Beträge fönnen nicht als abzugs- Schwester sorgte, da ihre jüngere 17 Jahre alte Schwester trop halb weniger Monate an Kriegslieferungen so weit gefund ge- fähig angesehen werden. Es sei ein Unfug, wenn auf solche Art großer Bemühung Arbeit nicht erhalten hat, für sich und die macht", daß er jegt nach seinem eigenen Geständnis sorgen einer Schwäche des Klägers vom Arbeitgeber Vorschub geleistet Schweiter. Vermögen haben die Eltern, abgesehen von den wenigen Möbeln, nicht hinterlassen. Den Mietvertrag fannte vas junge frei in die Zukunft blicken fönne. Die Heeresverwaltung hat sich, würde. wie anerkannt werden muß, von Anfang an bemüht, den unnötigen Ob bei Berechnung von Kost und Logis die eingangs Mädchen nicht. Sie erfuhr vom Wirt, daß die Monatsmiete Zwischenhandel bei den Armeelieferungen auszuschalten. Sie wollte wiedergegebenen Vorschriften der Gewerbeordnung beachtet 24,50 M. betrage, bat ihn um Herabsehung der Miete auf 20 M. und um Aufhebung des Vertrags, da sie die Miete nicht zahlen den Grundsatz befolgen: Angemessener, mäßiger Verdienst dem find, ging aus der Verhandlung nicht hervor. Jedenfalls önne. Der Wirt äußerte nach der Darlegung des Mädchens: Der Lieferanten oder Hersteller der Waren. In Wirklichkeit hat fie viel gegen§ 115 verstoßend und daher strafbar war der Versuch, Vertrag läuft bis Oktober, bis dahin muß die alte Miete gezahlt fach Breise bezahlt, die zu den Herstellungskosten in startem Miß- für Sdmaps 90 f. bis 3,10 m. täglich aufzurechnen. Aller- werden; dann werden wir schon einig werden. Der Kläger bestritt verhältnis standen. Die Tatsachen, die Herr Dr. Diedmann bekannt gibt, find dings kann auch Branntwein als„ Lebensmittel" im Sinne unter Gidesannahme diese Aeußerungen. In ihrer Rechtsunkennt außerordentlich interessant und auch das Mittel, das er zur Be- des§ 115 nach der Rechtsprechung des Reichsgerichts betrachtet nis nahm die Beklagte an, vom 1. Oftober ab müsse ein neuer Verwerden. Aber nur dann, wenn nach der Lebens- und Er- trag geschlossen werden. Als sie dann die Oktobermiete mit 20 M. tämpfung des Uebels vorschlägt Einführung von Höchstpreisen ist empfehlenswert, vorausgesetzt, daß das Reich den Bertaufs- nährungsweise der betreffenden Arbeiterbevölkerung, den zahlen wollte, erklärte ihr der Wirt, er verlange 24,50 M.; da der Vertrag nicht gekündigt sei, laufe er bis zum 1. April 1915. 3 to ang statuiert und die vorhandenen Vorräte selbst übernimmt. Elimatischen Verhältnissen und der Art der Beschäftigung dies Dabei blieb er auch im Termin. Gegen den Vorschlag des Richters, Daß Höchstpreise an sich noch feine Hilfe gegen die planmäßige gerechtfertigt werden kann, und auch dann nur in einer nicht nur die Forderung für die beiden Monate zu ermäßigen, Zurückhaltung der Vorräte gewähren, haben die Erfahrungen, die Menge, die noch zweckmäßig zur Erhaltung und Ernährung fondern auch bei sofortiger Räumung alle übrigen Ansprüche fallen man mit den Getreidehöchstpreisen gemacht hat, hinreichend gezeigt. Des Körpers verwendet werden kann.( Entscheidung des zu lassen, machte er Einwendungen. Der Richter sprach dann einst en es Reichsgerichts vom 14. Mai 1889 und 10. Januar 1890.) Der veilen ein Teilurteil, wonach die Schwestern für Oktober und im vorliegenden Falle gelieferte Branntwein fann feinesfalls November zunächst 40 M. zahlen und spätestens am 1. Dezember als„ Lebensmittel" in Betracht kommen. Der Zivilprozeß ein neuer Termin anberaumt, doch legte der Richter dem Kläger die Wohnung räumen. Wegen der weiteren Forderungen wurde dürfte daher noch ein Nachspiel vor dem Strafrichter haben. bringend ans Herz, gegenüber den beiden Waisen auf ein Mehr zu verzichten. Auch dem Vormund der jüngeren, noch minderjährigen Schwester empfahl er, in diesem Sinne auf den Alager einzuwirken. 00.8 Die englischen Finanzen.bo ( W. T. B.) Unterhaus. Lloyd London, 28. November. George erörterte die Finanzmaßregeln der Regierung und sagte: In dem Kriege, der zwei Drittel der Welt ergriffen hat, war anfangs eine gewisse Verwirrung unvermeidlich. über die Schwierigkeit beſtand nicht in einem Mangel des Strebits Gerichtszeitung. Izbr Lloyd George schloß seine Rede: Wir retteten Englands Handel und Industrie vor der denkbar schlimmsten Satastrophe. England steht trotz des Krieges an der Spize des internationalen Handels. Der englische Geldmarkt ist in einer besseren Lage als der eines anderen Landes. Wir haben die größte Anleihe auf genommen, die es in der Geschichte gibt. Ihr Erfolg rechtfertigt die Haltung der Regierung. Die Art, wie das Land den großen Drud ausgehalten hat, beweist, daß der Kredit des Landes auf gesunder Grundlage ruht, die selbst kein unvorhergesehenes Ercignis erschüttern fann. Die englische Kriegsanleihe. Laut Mitteilungen, die der englische Schabkanzler Lloyd George im englischen Unterhause machte, ist die Striegsanleihe von 10 Milliarden Mark zweimal gezeichnet worden. Soziales. olorg Aberglaube und Eifersucht. Abas 129. Kleine Nachrichten. Austritt aus der Internationalen Preffevereinigung. Der Verein Berliner Journalisten hat seinen Austritt aus der Internationalen Breffevereinigung erklärt und diesen Beschluß dent Präsidenten Wilhelm Singer in Wien in folgendem Schreiben mitgeteilt:" In der Ueberzeugung, daß auf Jahrzehnte hinaus eine gemeinsame ersprießliche Arbeit mit den Vertretern der Lügenpresse des feindlichen Auslandes für unser deutsches Schrifttum nicht zu erwarten ist, erklärt der Verein Berliner Journalisten G. V. seinen Austritt aus der Internationalen Preffevereinigung." " Englands, sondern in dem Mangel an Zahlungen vom Mit dem Urteil ist den beiden Waisen wenig geholfen, Auslande. Die Regierungsmaßregeln bezweckten, den Handel weil der Wirt sein Zurückbehaltungsrecht an der armseligen und die Arbeit zu schützen. Die Regierung hat den Staatsfredit Die Bluttat in der Königsberger Straße, die am 11. Juni Sabe geltend macht, die die Eltern ihren Kindern hinterbenuzi, um den normalen Wechselkurs herzustellen, wovon der Handel und die Industrie des Landes abhängen. Dant von einem überspannten Menschen aus Eifersucht ausgeführt laffen haben. Aus der Verhandlung ergab sich, daß nur die diefer Maßregeln behielten die englischen Wertpapiere ihre höhere worden ist, fam gestern zur Verhandlung vor dem Schwur ältere Beklagte etwas verdient, und zwar durch Nähen und traditionelle Bewertung. Niemand kann sagen, daß er durch Pro- gericht des Landgerichts I unter Vorsiz des Landgerichts- Stiden wöchentlich etwa 12 M. Von dem Betrage sollen zwei teste in der Krisenzeit benachteiligt wurde. 120 Millionen Pfund direktors Lieber. Die gegen den 22 Jahre alten Tischler Joseph Menschen leben und davon noch 24,50 M. Miete abstoßen! Sterling Wertpapiere wurden diskontiert, was beweist, daß von Plischke gerichtete Anschuldigung lautete in der Vorunter Sätte die jugendliche Beklagte gewußt, daß fie infolge des den Effekten im Gesamtbetrage zwischen 300 und 500 Millionen suchung auf Mord, hat sich dann aber in Totschlag gemildert. Todes des Vaters berechtigt war, ausdrücklich den Vertrag der größte Teil wie sonst gehandelt wurde. Gesamtbetrag der Der unbestrafte Angeklagte stammt aus einer abergläubischen Effekten, auf welche die Bank von England Geld vorstreďte, war Gegend, aus Ezerst, Ar. Konik, wo er in dem Ruf eines dem zum 1. Oktober zu fündigen, so hätte der Wirt auch nach dent 60 386 000 Pfund Sterling. Bei Ende des Krieges werden 50 Mil- Teufel Verschriebenen stand. Er hat seinerzeit von einer 90jährigen formalſten Recht vom 1. Oktober ab feinen Anspruch mehr. lionen Pfund Sterling übrig bleiben, die den kriegführenden Ländern Frau in Tuchel, einer" Here", ein im Jahre 1700 gedrucktes Buch, In solchen Fällen sollte das Mieteinigungsamt eingreifen. gehören. Aber die Gesamtverluste aller dieser Operationen be- Bauberformeln enthaltend, für 20 M. erstanden und studiert, umt iragen weniger als die Kriegskosten einer Woche. Reichtümer zu gewinnen und Liebeskünfte auszuüben. In seiner Heimat hat er nachts den Kirchhof besucht und Beschwörungen voll bracht, um die Seelen der Abgeschiedenen zu erwecken. Auch trat er, mit geweihten Kerzen und einem Blutstein versehen, in einen Baubertreis und schrieb mit seinem Blut seinen Namen auf Bergament. Schließlich bezeichneten ihn die Dorfbewohner mit Rüdsicht auf sein Gebaren und insbesondere auch auf seine Produktionen als Entfesselungskünstler, Degenschlucker und Bauchredner als" Satan". Dieser sonderbare Mensch, der inzwischen feinen Hokuspokus an den Nagel gehängt und hier in Berlin als Tischlergeselle gearbeitet hat, weil er zu der Ueberzeugung gefommen ist, daß alle Angaben über geheime Künfte Schwindel feien, wohnte in dem Hause Königsberger Str. 26/27. In demselben Hauſe wohnte auch die Witwe Proske mit ihrer in einer Fabrik beschäftigten Tochter Agnes, die aus der Heimat des Angeklagten stammte. Zwischen ihm und dem Mädchen entwickelte sich ein Liebesverhältnis, das überaus reich an wechselbollen Stadien war, aber doch schließlich zur Verlobung führte. Nun war aber der Angetlagte unheimlich eifersüchtig und da seine Braut ihm auch mehr fach Gelegenheit zur Eifersucht gab, so fam es oftmals zu SturmSzenen, drohender Auflösung der Verlobung, zum Schlusse aber ftets zur Wiederversöhnung. Anfang Juni war es zu besonders § 115 der Gewerbeordnung verpflichtet die Arbeitgeber, heftigen Auseinandersetzungen gekommen und am 11. Juni ließ fich der Angeklagte sogar dazu hinreißen, feine Braut zu ohrfeigen. die Löhne ihrer Arbeiter bar auszuzahlen. Verboten ist Kredi is er am folgenden Tage wieder zu ihr kommen wollte, wollte tierung von Waren. Eine Anrechnung auf den Zohn sie nichts mehr von ihm wissen, sondern gab ihm den Ring mit den ist nur in den im§ 115 bestinunten Fällen gestattet. Es Worten mit solchem Strolch fann ich nicht leben" zurüd. Nun fönnen danach angerechnet werden: für den Betrag der An ergriff der Angeflagte in seiner Wut eine Schere und ging damit Die juristische Sprechstunde findet für Abonnenten Lindenstr. 3, IV. Hof schaffungskosten Lebensmittel, gegen die orts- auf die Angeklagte los, in der Absicht, ihr die Nasenspise abzuSonnabend von 5 bis 6 Uhr statt. Jeder für den Brieftaften be iblichen Miet- und Pachtpreise: Wohnung und Land- schneiden, um ihr die Schönheit und so die Aussicht auf einen rechts, parterre, am Montag bis Freitag von 3 bis 6 Uhr, am anderen Bräutigam zu rauben." Der zufällig hinzukommenden stimmten Anfrage ist ein Buchstabe und eine Zahl als Mertzeichen bei nußung, für den Betrag der durchschnittlichen Mutter Briske gelang es, dem Büterich die Schere zu entreißen. zufügen. Briefliche Antwort wird nicht erteilt. Anfragen, denen keine Selbstkosten: Feuerung, Beleuchtung, regelmäßige Dieser stürzte sich aber von neuem auf seine entfliehende Braut, Abonnements quittung beigefügt ist, werden nicht beantwortet. Beköstigung, Arzeneien und ärztliche Hilfe sowie Werk zog einen von ihm selbst geschliffenen Dolch aus der Tasche und Fragen trage man in der Sprechstunde vor. zeuge und Stoffe zu den den Arbeitern übertragenen Arbeiten, brachte ihr damit Stiche im Rücken und Brust bei. Das Mädchen und dergleichen bringe man in die Sprechstunde mit. W. A. 1. Wir haben Ihr Schreiben einer Stelle übermittelt, die endlich zu einem höheren Preise die Verabfolgung von hat 10 Dolchstiche, von denen drei den sofortigen Tod herbeigeführt Werkzeugen und Stoffen für Affordarbeiter, wenn der Preis haben, erhalten. Dann eilte der Angeklagte in seine Wohnung, wo vielleicht bilft. R. P. 79. Nach den neuesten Beröffentlichungen ist das möglich. St. 222. den ortsüblichen nicht übersteigt und im voraus vereinbart ist. er einen Selbstmordversuch beging: er frank eine Kleefalzlösung, Uebrigens erhalten Sie auch auf dem Bostamt Auskunft. 2. 3. 14. Die Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften dieses Para- hielt es aber doch für geratener, recht schnell Gegengist zu nehmen Darüber fönnen Sie sich auch bei der Post erfundigen. Briese müssen in geöffnetem Zustande der Post übergeben werden. graphen durch den Arbeitgeber sind mit Geldstrafe bis zu und am Leben zu bleiben. Dies der Tatbestand. Der Angeklagte ist auf Antrag seines Kremmen. 1. Um das Paletdepot feststellen zu können, müssen Sie 2000 m. bedroht. Verteidigers Harry Pincus vom Medizinalrat Dr. Störmer auf uns die Nummer des Armeekorps mitteilen. 2. Die Buchhandlung Bor Trok der Höhe der Strafe kommen Berstöße gegen diese seinen Geisteszustand untersucht worden. Das Gutachten erklärt wärts", Das Gutachten erklärt wärts", Berlin SW, Lindenstr. 3, liefert gegen Einsendung von 3,80 M. -St. D. 3. Wenden Sie sich an die Ihrer zugunsten der Arbeiter erlassene Schußbestimmung vor. Das ihn für einen erblich belasteten Degenerierten, ohne daß§ 51 An- eine englische F. R. 27. Gegenüber der vom Staatsanwalt Wohnung am nächsten gelegene Hilfskommission des Nationalen Frauen zeigte auch eine Verhandlung, die gestern vor dem hiesigen wendung finden könne. Gewerbegericht stattfand. E. 3. K. 9. Die Dr. Hagenau vertretenen Anklage behauptet der Angeklagte, daß dienstes". Jeder Steuerbezirk hat eine solche Stommiſſion. Sie müssen schon bei einer Sportzeitung anfragen. Der Kläger nähte für den Beklagten Kurth Patronentaschen er infolge der Aufregung, in welcher er sich befunden, gar nicht Geschäftsstelle für städtische Unterſtügung Arbeitsloser befindet sich in der Die Beweisaufnahme gestaltete fich 18. ilfsschule, Gothenburger Straße. Annahme von Anträgen 8-1 Uhr im Stücklohn. Vereinbart war, daß der Kläger gegen entsprechende wisse, was er getan habe. F. C. 100. An das Bureau der Berliner Hochbahn, Bezahlung Kost und Wohnung bei dem Arbeitgeber erhalten sollte. so umfangreich, daß sie gestern abgebrochen werden mußte, um am vormittags. Stöthener Str. 11/12. Persönlich. R. G. 174. An die Betriebsämter, Nach erfolgter Lösung des Arbeitsverhältnisses tam es zu Mei- Montag fortgesezt zu werden. 回味 Branntweinschulden. leadTaalledledbis So schreibt das Berliner Tageblatt". Da nun wohl die Journalisten des feindlichen Auslandes" aus ähnlichen Gründen wie der Verein Berliner Journalisten ihren Austritt aus dep Internationalen Breffepereinigung erklären werden, so scheint diese Bereinigung auch eine Internationale" zerschmettert he werden. Die Presse, der Journalismus und die Oeffentlichkeit werden dabei nichts verlieren, denn die sogenannten internationalen Pressefongreffe waren immer nur sehr gleichgültige Zusammens fünfte, auf denen die Vertreter der verschiedenen Staaten fich gegenseitig Schmeicheleien sagten und in der Hauptsache gut tafelten und sich amüsierten. Briefkasten der Redaktion. Leiser Stiefel 18 Gamafchen M 11 Eilige Verträge, Schriftstücke Friedrichstraße 179 Zauengienstraße 20 Rönigstraße 36 Leipziger Straße 65 Oranienftraße 47a Moabit, Turmstraße 50 Mullet fraße 3a Drantenẞtraße 34. Reutöfin, Bergstr. 7/8 Friedenau, Rheinstr. 14 für den Winterfeldzug A WERTHEIM Leipziger Strasse Königstrasse Rosenthaler Strasse G. m. b. H. Moritzplatz Preiswerte Weihnachts Geschenke Damen- Blusen Bluse aus mittelfarbig. dicken Velours- Barchent, offen und geschloss. zu tragen, m. Täschchen M. 3.90 Bluse aus gutem Wollstoff, verschiedene Fassons gestreift od.gemustert, m. einfarb. Garnierung M. 4.90 Bluse aus weisser Japan- Seide mit imitiert. Bernsteinknöpfen M. 6.90 Pelzwaren cm Kanin- Kraw. c. 120 M. 5.25 Mufflon- Stola ca. 180 M. 5.75 em 1g. M. 7.25 ca. 230 cm Mufflon- Stola At Krawatten a 165 Astr. ca em lg. M. 6.75 cm ca. 225 Kid- Krawatten M. 16.75 cm lg. Ausserordentlich billiger er Verkauf von Kostümröcke Kostümrock aus schottisch kariertem Stoff..... M 3.90 Kostümrock aus schottisch kariertem Woll Cheviot M. 5.50 Kostümrock Cheviot, mit langer Tunika, schwarz oder marine......... M. 7.Handschuhe Glacé Handschuhe für Damen, farbig, 2 Druckknöpfe... Glacé- Handschuhe 1.Damen, weiss, m.Breih.schwrz.Aufnaht 95 P PI. 95 PL. Militär- Handschuhe stark Trikot. Innen angeraubt...... 70 Pt. Militär- Handschuhe gestrickt, reine Wolle M. 1.65 Unterröcke Morgenröcke Unterrock aus Halbtuch, Ansatz plissiert ...... 2.50 Unterrock aus reinwoll Velours, verschiedene Formen, 3.90 Unterrock aus Moiré, Ansatz plissiert, reich in. Tresse bes. M. 4.25 Unterrock aus Gloria mit plissiertem Ansatz. M5.50 in Ein großer Posten SpachtelKragen für Blusen, Jacken und Mäntel Stück 45 PL. Morgenjackea.Flauschstoff, m gesteppt Satin- Garnit. M. 2.95 Morgenjacke a.Flauschstoff, mit Atlas besetzt.... M 3.75 Morgenrock a Flauschstoff, mod. Schnitt mit einfarbiger 3.90 bunter Blende..... Morgenrock aus Flauschstoff, m.gesteppt. Atlaskr. u. Manschett, M. 8.75 Hausschuhe für Damen KamelUmschlagschuhe haarst. 2.10 Melton- Mikadoor: 1.95 Melt.- Steppschuhe 2.20 Sat- Steppschuhe 1.60 Resten und Abschnitten m.Absatz M mit Filzsohle M. der in unserem Atelier angesammelten Kleiderstoffe für Sommer u. Winter Serie A: 85 Pf. Serie B: 1.10 Serie C: 1.35 Serie D: 1.60 Stickereien Spitzen Besatze * Die Preise sind ohne Rücksicht auf den früheren Preis ausserordentlich herabgesetzt Verkauf in den Kleiderstoff- Abteilungen Verband der Freien Volksbühnen Theater a. d.Weidendammerbrücke. Friedrich Wilhelmstädt. Theater. eute Sonntag: Rachmittags 2, Uhr: Deutsches Theater: Was ihr wollt Rachmittags 3 br: Reffing Theater: Der Erbförster. Schiller- Theater Charlottenburg: Beh dem der lügt. Deutsches Opernhaus: Martha. 3 Uhr: Hasemanns Töchter. . Sonntagnachmittag 3, Uhr: Schauspiel 8 Uhr 10: Die Schmetterlingsschlacht Schuldig. in 3 Akten. Theater des Westens. 8 Uhr: Polenblut. Theater in d. Königgrätzer Straße 8 Uhr: Sturmidyll. Volksbühne( Montis Operettenth.) Montis Operetten- Theater: Minna 3 Uhr: Minna von Barnhelm von Barnhelm. Abends 8 1br: 8 Uhr: Die vier Gewinner. Walhalla- Theater Montis Operetten Theater: Die bier 3 Uhr: Die relegierten Studenten. 8 Uhr: Die Waffen her! Gewinner. Pasteurstraße 44/46: Bolts Unter URANIA Taubenstr. haltungsabend. Abends 81, Uhr: Montis Operetten- Theater: Montag, Dienstag, Donnerstag und Som abend: Die vier Gewinner. Mittwoch und Freitag: Wenn der junge Wein blüht. Theater für Sonntag, den 29. Nov.: Berliner Theater 8 Uhr: Extrablätter! Deutsches Künstler- Th. 4 Uhr: Glaube und Heimat. 8 Uhr: Deatsches Opernhaus, Charlottenb. 3 Uhr: Martha. 8 Uhi: Fra Diavolo. Gebr. Herrnfeld- Theater 8 Uhr: So leben wir! Kleines Theater 4 Uhr: Jettchen Gebert. 8 Uhr: Das Fest der Handwerker. Komödienhaus 8 Uhr: Wie einst im Mai. Lessing- Theater 3 Uhr: Der Erbförster. 8 Uhr: Der Querulant. Lustspielhaus 3 Uhr: Graf Pepi. 8% Uhr: Wolkenreiter. Residenz- Theater 3 Uhr: Die Ehre. 48/49. Sonntag und Montag 8 Uhr: Auf den Schlachtfeldern Ostpreußens. Montag 4 Uhr: 8 Uhr: Unsere Feldgrauen! Zirkus Alb. Schumann Sonntag, den 29. November: 2 nachm. 3, 1. abends 71, U. große Vorstellungen 2 Beide Vorstellungen kleine Preise. Außerdem hat Nachm. jeder Erwachsene ein Kind unter 12 Jahren frei auf allen Sitzplätzen. Jedes weitere Kind halben Preis. In beiden Vorstellungen: Auftreten der Gebr. Ernst und Oskar Schumann mit ihren neuesten Schul- u. Freiheitsdress., u. a.: Bolero, span. Reitakt. 12 Rapphengste. Das Schulübrigen neuen Spezialitäten. Die Weichsel und die masur. Seen pferd Holste, Vollblüter, und die 3 Uhr! ( Halbe Preise.) 11 PARTEN Vorletzter Tag! 2 Vorstellungen 2 8 Uhr! Großes Programm! Kleine Preise! Nachm.: halbe Preise. ungekürztes Progr. Casino- Theater. Lothringer Straße 37. Täglich 8 Uhr. Nur noch wenige Aufführungen! Ueber 100 mal gegeben! Mein Leben dem Vaterland. Am 1. Weihnachtstag Erstaufführung Durch Dick und Dünn. Sonntag 4 Uhr: Die große Zeit. Reichshallen- Theater. Stettiner Sänger. Unser Oskar!" Zeitbild v. Meyfel. Anfang Sonntags 7½ Uhr. Voigt- Theater. Theater Folies- Caprice Badstr. 58. Badstr. 58. 8% Sonntag, den 29. November 1914: Possen- Theater Täglich: 8% 8 Uhr: Krümel vor Paris. Unsere feldgrauen Jungen! Blinkfeuer. Landwehrleute. Rose- Theater 8 Uhr: Die Räuber. 8 Uhr: Im wunderschönen Monat Mai. Schiller- Theater 0. 8 Uhr: Die glückliche Hand. Schiller- Th. Charlottenbg. lügt. 3 Uhr: Wel' dem, der lü 8 Uhr: Der Pfarrer von Kirchfeld. Thalia- Theater 3, Uhr: Nora. 8 Uhr: Kam'rad Männe. Theater am Nollendorfpl. 34 Uhr Immer feste druff! 8 Uhr: Fest steht und treu Bollsstück mit Gesang in 4 Atten von Leonhard Hastei, Martin Kettner a. G. 5. Müller und. Bach. Musik von Fr. Hofmann. Staffeneröffn. 7 Uhr. 8% Trianon- Theater Anjang 8 Uhr. Uhr. 814 Ab Montag, bent 30. November 1914: Alwin Neuß in Selbst gerichtet. Der Weg ius Verderben. Theater des Westens. Abends 8 Uhr: Polenblut. Breije 0.50, 1.00, 2.00, 2.50, Drchefter- Fauteuil 3 M. 3 Uhr dieselbe Borstell., halbe Preise. Charlottenburger Festsäle Charlottenburg, Kaiser- Friedrichstr. 24 Hente Gastspiel: 218/10 Konzert, Spezialitäten- und Theater Vorstellung. Anfang 6 Uhr. Eintritt 30 Pf. MOSLEM PROBLEM GREGOR Berantwortlicher Rebatteur: Alfrey Wielepp, Neutölln. Für den Inferatenteil berantto.: To. Glode, Berlin. Drnd D. Verlag: Bortodris Bubenderel& Berlagbanstalt Baul Ginger& 66 Berlin SW Lr. 326. 3i. Iahrgauy. 2. KkilM des Jormirtf Kerlm lolMlitt Sonntag. 29. November 1914. Ms Groß-Serlin. Im Warenhause. In den ersten Augustwochen, als der Schrecken des eben ausgeörochenen Weltkrieges mit dumpfein Truck auf dem Volke lastete und fast das ganze Geschäftsleben lähmte, herrfckste in den weiten Räumen der großen Warenhäuser eine beängstigende Oede. Der sonst unablässig ein- und aus- flutende Strom der Käufer und Schaulustigen war wie mit einen: Schlage ausgeblieben. Müßig stand das Personal hinter den Verkaufstischen.— Nach und nach schwand der lähmende Druck des ersten Schreckens und der Geschäftsverkehr setzte wieder ein. Jetzt ist die Zeit, wo in den Warenhäusern das Weih- nachtsgeschäft zu beginnen pflegt und Weihnachtsartikel aller Art vor den Augen des Publikums ausgebreitet werden. Doch das Aussehen der für das Weihnachtsgeschäft hergerichteten Verkaufshallen ist heut ein anderes als in normalen Zeiten. Mars regiert die Stunde. Wir gehen einem Weihnachten entgegen, wo der Kanonendonner den Klang der Weihnachts- glocken übertönt, wo die Weihnachtsbotschaft:„Friede auf Erden", im Lärm der Schlachtfelder ungehört verhallt und Kriegsgeschrei statt der Weihnachtslieder ertönt. Wohl häufen sich auch jetzt in den Verkaufsständen Berge von Pfefferkuchen und ihr würzigsüßer Duft erfüllt den Raum. Riesige Tannenbäume erstrahlen im Schimmer zahlloser Glühlänipchen. Doch ihr Licht ergießt sich nicht, wie sonst, über Spielzeug und bunten Tand, der bestimmt ist, Kinder- herzen am Weihnachtsabend zu erfreuen. Im Zeichen des Krieges steht diesmal auch das Weihnachtsgeschäft. Da sind in naiver Darstellung statt der Krippe zu Bethlehem Kriegsszenen aufgebaut und ganze Schlachtfelder mit kämpfenden Truppen, brennenden Dörfern, zerstörten Festungswerken stehen zur Schau. Ausgebreitet unter den Zweigen der Christbäume sieht man die verschiedenartigsten Waren: wär- mende Wollsachen, allerlei Nahrungs- und Genußmittel in kleineren und größeren Feldpostpaketen zusammengestellt. Eine ganze Jndusttie der Weihnachtsliebesgaben hat sich ent- wickelt und bietet ihre Produkte zum Kauf an. Die Geschäfts- leute, welche diesen Industriezweig kultivieren, haben sich nicht verrechnet. Wer es irgend kann, schickt seinen Angehörigen im Felde ein Weihnachtspaket. Auf die gewohnte Weihnachtsfeier werden ja diesmal viele Familien verzichten müssen. Wenn der Sohn, der Bruder oder gar der Vater, der Ernährer der Familie im Felde steht, dann kann zu Hause keine rechte Weihnachtsstim- nrung aufkommen. In vielen Fällen fehlen auch die Mittel, um den Kindern einen Gabentisch aufzubauen. Aber dem Angehörigen, der in Wind und Wetter, bedroht von feindlichen Geschossen, am Weihnachtsabend fern von seinen Lieben weilt, möchte selbst die ärmste Familie eine Weihnachtsgabe senden. Gern opfert man dafür den letzten Groschen und findet sich mit dem Gedanken ab, daß diesmal im eigenen Heim kein i,"ichterbaum strahlen, kein Jubel froher Kinderstimmen er- louen wird. Weihnachten kann in dieser schweren Zeit kein Fest der Freude sein. Die Spielwarenabteilungen der Warenhäuser haben auch jetzt, wie in früheren Jahren, ihre Schätze in reichem Maße ausgebreitet. Auch hier trägt man den Zeitereignissen Rech- nung durch feldgraue Zinnsoldaten, feldgraue Knabenuni- formen, militärische Ausrüstungsstücke der neuesten Form. Aber es sieht bis jetzt nicht danach aus,, als ob hier viel ge- kauft werden wird. Schaulustige, besonders Kinder, sieht man in großer Zahl, aber wenig Käufer. Artikel für weibliche Handarbeiten, insbesondere für Stickereien der verschiedensten Art spielten sonst immer eine große Rolle im Weihnachtsgeschäft. Jetzt herrscht Sttlle in diesem Geschäftszweig. Um so lebhafter ist der Verkauf von grauer Strickwolle. Damen, die sonst in den Wochen vor Weihnachten in heimlichem Fleiß Abend für Abend über Stickereien saßen, greifen wieder zur längst verpönten Strick- uadel, um derbe Wollstrümpfe und Pulswärmer für Ange- hörige im Felde anzusertigen. Wohin man sich wendet, die Vorbereitungen zum Weih- nachtsfest stehen im Zeichen des Krieges. �Millionen von Händen sind in treuer Liebestätigkeit bemüht, einen Schim- vier von Weihnachtsfreude unter den Kriegerscharen in Ost und West zu verbreiten. Hoffen wir, daß jedes Gabenpäckchen den, für den es best'mmt ist. erreicht und daß auch den Kämpfern, die keine Angehörigen haben, welche in sorgender Liebe an sie denken können, aus den Mitteln der Allgemeinheit eine Weihnachtsfreude bereitet werden möge. Aus der stadtischen Lebenemittelkommisston. Tie städtische Kommission zur Ueberwachung der Lebens- Mittelpreise beschäftigte sich in ihrer letzten Sitzung mit der Fest- sehung von Höchstpreisen für den Kleinhandel mit Kar- t o f f e l n. Bekanntlich hat der Bundesrat am 23. November Höchstpreise, zu welchem Produzenten Speisekartoffeln an Händler abzugeben haben, festgesetzt. Diese betragen für den Bezirk äst- lich der Elbe 2.7S M. pro Zentner für beste Speisekartoffeln— Daber, Imperator, Magnum bonum, llptedal— und 2,50 M. für die übrigen Sorten. Die Großhändler sind nun der Ansicht, daß für Unkosten und Verdienst usw. ein Zuschlag von 2,— M. pro Zentner erfolgen müsse, so daß der Preis im Kleinhandel für die besten Speise- kartofseln 4,75 M. und für die anderen Sorten 4,50 M. betragen würde. In der Kommission war man einstimmig der Ansicht, daß die Spannung zwischen Groß- und Kleinhandelspreis viel zu hoch sei und ein bedeutend niedriger Preis resp. Zuschlag in Betracht kommen könne. Dieser Preis wird für Groß-Berlin ein einheit- sicher sein müssen. Die Festsetzung der Höchstpreise erfolgt durch das Ober- i mmando in den Marken. In der Debatte wurde betont, daß der Bundesrat leider Unterlasten habe neben der Festsetzung der Höchst- preis» auch den Verkaufs- und Deklarationszwang auszusprechen. Beschlosten wurde, den Magistrat zu ersuchen: 1. beim Oberkommando die Festsetzung von niedrigen Höchstpreisen für den Kleinverkauf in Vorschlag zu bringen; 2. den Bundesrat zu ersuchen. die Verfügung vom 23. November zu erweitern, indem der Ver- kaufS. und Teklarationszwang ausgesprochen wird. Durch ein Schreiben eines Berliner Bürgers wurde aufmerk- Wm gemacht, daß eine Anzahl von Groß-Bäckereien Brot an Händler abgeben, die am nächsten Tage das nichtverkaufte Brot wieder zurückgäben. Die Kutscher versuchten zunächst, dieses Brot wieder an anderen Stellen unterzubringen, falls dieses nicht ge lingt, wandert das alte Brot an die Großbäckerei zurück, um von dort zentnerweise als Viehfutter verkauft zu werden. Abgesehen von dem unhygienischen Hin und Her bedeutet aber dieses Verfahren eine Verschwendung, die auf keinen Fall gut- geheißen werden kann. Beschlossen wird ein Verbot dieses Verfahrens zu erwirken, d. h. die Händler sollen nicht mehr berechtigt sein, Brot zurückzu- geben. Auch mit der Frage der Versorgung des Publikums mit Pe> troleum mußte sich die Kommission beschäftigen. ES wurde darauf hingewiesen, daß leider Tausende von Familien, einzelnstehenden Personen nicht in der Lage sind, von der Gasversorgung durch die Stadt Berlin Gebrauch zu machen. Unzählige Heimarbeiter und-arbeiterinnen müssen frühzeitig ihre Arbeiten nachmittags einstellen, weil es ihnen an der Beleuchtung fehlt. Es sei ein Jammer, an einzelnen Tagen an den Petroleumverkaufsstellen bis zu 100 Personen, stundenlang Wind und Wetter ausgesetzt, warten zu sehen. Der Magistrat wurde ersucht, für Heranschaffung von Pe- troleum besorgt zu sein und event. den Vertrieb durch die Stadt besorgen zu lassen. Tie Ausstellung empfehlenswerter Jugendschriften im Gewerkschaftshaus ist heute von 6 bis 9 Uhr geöffnet. Kinder haben nur in Begleitung von Erwachsenen Zutritt. Feststellung der Getreide« und Mehlvorräte. Nach einer Mitteilung des Berliner Magistrat» soll auf Ver- ocdnung des Bundesrats am 1. Dezember 1014 eine Ermitt- lung der Vorräte an Getreide- und Mehlarten vorgenommen wer- den, nachdem eine Aufnahme dieser Art bereits am 1. Juli d. I. stattgefunden hat. Da es sich um eine Aufgabe von großer Wichtig- keit handelt, so darf erwartet werden, daß alle Beteiligten mit voller Hingebung bei dieser Erhebung mitwirken werden. Die Anmelde» Pflichtigen haben in Berlin die Angaben über die in ihrem Gewahr- sam befindlichen Vorratsmengen in eine ihnen demnächst zugehende Zählkarte einzutragen und unverzüglich spätestens am 2. Dezember zurückzusenden. Eine Anweisung zur Ausfüllung der Karte ist ihr aufgedruckt. Ueber die erhaltenen Angaben wird das Amts- geheimnis gewahrt; sie werden nur für die amtliche Statistik ver- wendet, nicht aber für Steuerzwecke. Auch die Inhaber derjenigen gewerblichen, Handels- und Ver- kehrsbetriebe. welche Vorräte an Getreide» oder Mehlarten halten, eine Anfrage aber nicht erhalten haben, werden zur Lieferung der Angaben aufgefordert, sie wollen zu diesem Zwecke die Zählkarte vom Statistischen Amt der Stadt Berlin, Poststr. 10, umgehend an- fordern. Besonders wird darauf hingewiesen, daß derjenige, der die Fragen nicht in der gesetzte» Frist beantwortet oder wissentlich un- richtige Angaben macht, mit Geldstrafe bis zu 3000 M. oder im Unvcrmögensfalle mit Gefängnis bis zu 0 Monaten bestraft wird. Die Karten zur Reichstagssitzang am 2. Dezember sind, wie uns Genosse Ewald bittet mitzuteilen, vergriffen. Ge- suche um solche Karten seien vergebens. Uebergcwicht bei Feldpostbriefe«. Bei portopflichtigen Feldpostbriefen soll fortan über die Ueberschreitung der vorgeschriebenen Gewichtsgrenze bis zu 19 Proz: des Höchstgewichts hinweggesehen werden, so daß künstig, so lange das Meiftgewicht 250 Gramm beträgt, ein Uebergewicht von 25 Gramm und bei Zulassung von 599 Gramm Feldpostbriefen ein Uebergewicht von 59 Gramm ge- stattet ist. Briefe im Gewicht von 59 Gramm bis zu 275 Gramm kosten während der Zeit, wo auch 599-Gramm- Briefe zugelassen sind, 19 Pfennig. Feldpostbriefe bis zu 500 Gramm. Das Reichspostamt gibt bekannt: Feldpostbriefe nach dem Feldheer im Gewicht über 250 Gramm bis 500 Gramm sind vom 2. bis einschließlich 8. D e- z e m b e r von neuem zugelassen. Die Gebühr beträgt 20 Pf. Die Sendungen müssen dauerhaft verpackt sein. Nur sehr st a r k c P a p p k a st e n. festes Packpapier oder dauerhafte Leinwand sind zu verwenden. Für die Wahl des Ver- packungsstoffes ist die Natur des Inhalts maßgebend; zerbrechliche Gegenstände sind nach Umhüllung mit Papier oder Leinwand aus- schließlich in starken Schachteln oder Kasten zu verpacken. Die Päckchen, auch die mit Klammerverschluh versehenen, müssen a l l- gemein mit dauerhaftem Bindfaden fest ver- s chn ü r t werden, bei Sendungen von größerer Ausdehnung in mehrfacher Kreuzung. Die Aufschriften sind auf die Scndun- gen niederzuschreiben oder unbedingt haltbar auf ihnen zu befesti« gen und müssen deutlich und richtig sein. Auf die Versendung kleiner Bekleidungs- und Gebrauchsgegenstände braucht sich der Päckchenverkehr nicht zu beschränken. Es sind auch L e b e n s- und Genußmittel zulässig, aber nur soweit, als sie sich zur B e- förder ung mit der Feldpost eignen. Ausge- schlössen sind leicht verderbliche Waren, wie- frisches Obst, Butter, Fett, frische Wurst; ferner feuergefährliche Gegenstände, wie Patronen, Streichhölzer und Taschenfeucr- zeuge mit Benzinfüllung. Päckchen mit Flüssigkeit sind nur zugelassen, wenn die Flüssigkeit in einem starken, sicher verschlossenen Behälter enthalten und dieser in einen durchlochten Holzbloci oder in eine Hülle aus starker Pappe fest verpackt ist, sowie sämtliche Zwischenräume mit Baumwolle, Sägespänen oder einem schwammigen Stoffe so angefüllt sind, daß beim Schadhaftwerden ves Behälters die Flüssigkeit aufgesaugt wird. Sendungen, die den vorstehenden Bedingungen nicht ent- sprechen, werden von den Postanstalten unweigerlich zurück- gewiesen._ Der Gasbezug in Verlin. Von den Berliner städtischen Gaswerken sind bei dem jetzigen Petroleummangel die weitgehendsten Erleichterungen für den Bezug von Gas vorgesehen. In Häusern, welche noch keine GaSzuleitungen und Steigcstiänge haben, werden diese auf städtische Kosten her- gestellt, sobald»in hinlänglicher Gasverbrauch in Aussicht steht. Gasabnehmer, welche eine Sicherheit nicht hinterlegen können, er- halten an Stelle von gewöhnlichen Gasmessern MünzgaSmesser i sogenannte Automaicn) miets. und kostenfrei aufgestellt und das Gas zu einem Preise geliefert, welcher unier Zugrundelegung des gewöhnlichen Gaspreises berechnet wird. Es werden mittels dieser (neuen) Wünzgasmeffer für 10 Pf. 750 Liter Gas und, falls solche MünzgaSmesser zur ausschließlichen Entnahme von Gas für Heiz- zwecke, zum Moiorbetriebe oder zur zentralen Warmwasserversor- gung benutzt werden, sogar 875 Liter abgegeben. Wer nicht im Besitz der erforderlichen Beleuchtungskörper und Kochapparate ist, kann solche bei gleichzeitiger kostenfreier Aufstellung eines Münz- gasmesserS von den Gaswerken geliefert erhalten und bezieht für 10 Pf. 075 Liter Gas; in dem Gaspreise ist der Mietzins für samt liche vorgehaltenen Einrichtungsgegenstände einbegriffen,' s letztere Art von MünzgaSmesser» ist in Berlin bereits seit Jahren eingeführt. Auch Gasheizöfen stellen die Gaswerke mielsweise auf. Für den Bezug mittels gewöhnlicher Gasmesser verbleibt es bei dem bisherigen, je»mch der Höhe des Gasverbrauches oder der Ver- wendungSart festgesetzten Rabatt von 5— 20 Proz. In allen Stadt- teilen sind Gasinspektionen eingerichtet, in deren Bureaus Jntcr- essenten Auskunft erhalten, auch werden in dem Verkaufsgeschäft der Gaswerke Alexanderstraße 14b sowie in dem Mustersaal Müllerstraße 184�. die neuesten und zweckentsprechendsten Beleuch- tungskörper, Kochapparate und Gasheizöfen im Betriebe vorgeführt. Wege» eines gefährliche» Brandes wurde die Berliner Feuerwehr gestern nacht nach der Memelcr Straße 40 alarmiert. Unmittelbar neben der Feuerwache 7 stand die Zelluloidfabrik von Franz Sigwart in Flammen. Es brannte das Ouergcbäude und der linke Seitenflügel schon bei Ankunft der nahen Feuerwache. Als die Mannschaften die Bodenräume be- traten, gerieten sie durch die Stichflammen vom 4. Stock in große Gefahr und konnten sich nur durch eilige Flucht retten. Die Feuer« männer Schade, Anders und Mira» erliltoir dabei Brandwundeir an Händen und Armen. Schade mußte ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Brandinspektor Teubner, der vier Löschzüge zur Verfügung halte, ließ kräftig löschen. Gegen 4 Uhr konnte daS Gros der Feuerwehr wieder abrücken. Die Entstehung des FeuerS war nicht aufzuklären. Das 4. Stockwerk mit dem Dachstuhl ist ausgebrannt. Stadtverordnetenwahl in Lichtenberg. Heute Sonntag findet die Wahl der dritten Abteilung in der Zeit von 12 Uhr mittags bis 7 Uhr nachmittags statt. Ge- wählt wird im 3., 4., 8., 9., 14., 15. und 22. Bezirk. Parteigenossen! Sorgt für vollzählige Wahl« beteilig ung._ Neue Millionenanleihe in Neukölln. Der Magistrat von Neukölln hat beschlossen, daß, nachdem auf Grund einer vorgelegten Berechnung der bisher bewilligte Kriegs- kredit von 2 Millionen Mark für die Zwecke der gesamten Kriegs- ivohlfahrtspflege mit Ausnahme der Mietunterstützungen Anfang Januar aufgebraucht sein wird, für den gleichen Zweck ein Darlehen von weiteren 3 Millionen Mark aufzunehmen.— Aus dem für Weihnachtsgaben aus Anlaß des Krieges gebildeten Fonds sollen 2000 M. für Weihnachtsgaben an hiesige arme Kinder von Kriegs- teilnehmern bereitgestellt werden.— Von der jetzigen Benutzung des Stadtbades nach Wiedereröffnung, sämtlicher Abteilungen und den dabei erzielten Einnahmen sowie von der vom Magistrat ge» währten freien Benutzung des Stadtbades durch Militärpersonen wird Kenntnis gegeben.— Zum Vorsitzenden des Mietcinigungs- amtes für den Zeitpunkt des Ausscheidens des Magistratsassessors Dr. Scheffler aus seinem hiesigen Amt wird Herr Justizrat Abraham Hierselbst gewählt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wird Herr Magistratsassessor Dr. Kastner gewählt.— Die von der Polizei freigegebenen Plätze und Promenaden sollen auch in diesem Winter- Halbjahr den Kindern zur Ausübung von Wintersport überlassen werden.— Der Voranschlag der städtischen Sparkasse für das Jahr 1015 wird nach den Beschlüssen des Vorstandes der Sparkasse und nach dem vorgelegten Entwurf in Einnahme auf 4050 M. und in Ausgabe auf 100 500 M. festgesetzt. Die Wut der Charlottenburger Hausbesitzer über die ihnen aus oem Kriegszustand erwachsenen Schädigungen nimmt immer groteskere Formen an. Nach der letzten Stadtver- ordnetenversammlung haben die Herren sofort eine Zusammen. kunft einberufen, in der sie gegen den Magistrat, insbesondere gegen den Bürgermeister Dr. Maier, scharf Stellung nahmen und u. a. der Befürchtung Ausdruck gaben, daß die berechtigten Forde- rungen der Hausbesitzer in der städtischen Bertvalwng keine Wür- digung finden werden. Das Vorgehen der Hausbesitzer ist um so unverständlicher und unberechtigter, als es keine Gemeinde in Groß-Berlin gibt, die auch nur annähernd so viel für sie getan hat wie Charlottenburg. Ganz abgesehen von der städtischen Dar- lehnskasse, die in erster Linie den Hausbesitzern zugute kommt, und von der geplanten Mietsdarlehnskasse, erhalten die Hausbesitzer auch namhafte Unterstützungen in barem Gelde, die den Familien der Kriegsteilnehmer abgezogen werden. Eine Frau mit drei Kindern z. B. erhält in Charlottenburg nur 00 M., wovon 20 M. direkt an den.Hauswirt gehen. In Berlin würde dieselbe Frau au barem Gelde 00 M. und dazu noch eine Mietsunterstützung in Höhe von 7,50 M. bekommen. Außerdem ist in Berlin die unmittel- bare Zahlung eines Teiles des städtischen Zuschusses an den Ver- mieter auf 10 bis 20 M. monatlich begrenzt, in Charlottenburg da- gegen haben die Kommissionc» das Recht, den ganzen städtischen Zuschuß dem Vermieter auszuhändigen, auch wenn dieser keinen Pfennig Mietsnachlaß gewährt hat. Einzelne Vorsitzende machen von dieser Befugnis in überreichem Maße Gebrauch. Ja, es sind sogar Fälle vorgekommen, in denen auch der Reichszuschuß an den Hausbesitzer abgeführt worden ist. Es ist also ein starkes Stück, wenn die Hausbesitzer jetzt über mangelnde Wahrnehmung ihrer Interessen durch den Magistrat klagen. Wohin das Ziel geht, das zeigt die Annahme einer weiteren Resolution, wonach Hauseigen- tümern aus einer städtischen Darlehnskasse Darlehen bis zur Höhe ihrer Mietauszölle bewilligt werden sollen, die frühestens sechs Monate nach Friedensschluß, erforderlichenfalls in Raten, zurück- zuzablen sind und wonach bei Hauseigentümern, die ihre Steuern pünktlich bezahlt haben, sogar von der Stellung einer Sicherheit abgesehen werden soll. Tie Hausbesitzer verlangen also neue Sondervorteile, und der Magistrat würde sich gegen die Jntcr» essen der Gesamtheit schwer versündigen, wenn er sich von seinem bisherigen Standpunkt durch die hauSagrarische Agitation ab- drängen ließe._ ArbeiterbildungSschule. Heute, Sonntag, den 20. November, im Schullokal, Lindenstr. 3, 4. Hof rechts, 3 Tr.: Vortrag der Ge- nossin Käte Dunckcr:„Der Mensch und seine Stellung in der Natur." Mit Lichtbildern. Eintritt 10 Pf. Anfang 7 Uhr abends. Bolkskunstnbrnd in Lichtenberg. Zu dem heute Sonntag, den 20. November, abends 0 Uhr, in der Aula des Realgymnasiums in der Parkaue stattfindenden Runstabend ersuchen wir die Genossen, reckt pünkllich zu erscheinen. Billetts a 10 Pf. sind noch in den auf den Plakaten bezeichneten Ausgabestellen zu haben. Garderobezwana besteht nicht.__ Kammermusikabend der Stadt Neukölln. Am Freilag, den 4. Dezember d. I.. abends O'/i Uhr, findet in der Aula der Realschule Bvddinstr. 34—41 der zweite der von der Sladlgemeinde mit der Berliner Trio-Bereinigung lProf. Meyer- Mohr. Pros. Bernhard Dessau und Prof. Heinrich Grünfeld) ver- anstalteren Kammermusik., bende statt. Zur Auffübruirg gelangen Werke von Schumann, Back. Cbopin, Beelhoven, Bockarin, und Dessau. Enrliillskarten zum Preise von 50 Pf für Saalplätze und 30 Pf. für Balkonplätze sind>n den VorwärlSspedilionen N> ckar« strafte 2 und Siegsriedslraße 28/29 sowie an der Abendkasse er- hältlich. Festnahme eines gefährlichen Pcnsionsdiebes. Der Schöneberger Kriminalpolizei ist am gestrigen Sonnabend ein guter Fang geglückt. Der Behörde gelang es, den seit Anfang dieses Jahres von allen Polizeibehörden Teutschlands gesuchten Schwindler und Hochstapler Dr. Max Otto Schultz festzunehmen, Diese der in der Maske eines Arztes des Roten Kreuzes allein in Berlin über 150 Diebstähle ausgeführt hat. Bermiöt wird seit dem 31. Oktober der 80jährige Easpar Stein. Bei seinem Fortgange war er bekleidet mit dunkelgejtreister Hose, buntler Wefte, schwarzem Winterrod, Jchwarzer Stoffmüße, halben| Lackschuhen mit Metallschnalle. Der Vermißie ist 1,75 Meter groß, fräftig gebaut und barilos. Nachrichten über den Verbleib des alten Mannes erbittet Karl Dumfe, Berlin S. 59, Planufer 92. Volkskunstavende des Verbandes der Freien Volksbühnen. Montag, 30. November, Bochumer Str. 8; Dienstag, 1. Dezember, Dresdener Str. 113; Mittwoch, 2. Dezember, Weinmeisterstr. 15; Donnerstag, 3. Dezember, Pantstr. 19; Freitag, 4. Dezember, Klosterstr. 74; Sonnabend, 5. Dezember, Langestr. 31, in den Schulaulen, abends 8 Uhr. Das Programm enthält Werke von Händel, Beethoven, Schumann, Chopin und Volkslieder zur Laute. Eintritt 10 Pf. Karten sind stets an der Abendkasse zu haben. Arbeiter Samariterbund, Kolonne Groß- Berlin. Lehrabende haben in der nächsten Woche( Beginn 81%, Uhr): 2. Abt.: 30. November, Swinemünder Gesellschaftshaus, Swineinünder Straße 42. 4. Abt.: 3. Dezember, Lichtenberg, Echarmiveberstr. 60, bei Bidenhagen. 3. Abt. 4. Dezember, Schöneberg, Borbergstr. 9, bei Haendel. 5. Abt. 4. Dezember. Neukölln, Weichselstr. 8( Idealpassage). stöpenid: Nächste Lehrabende am 30. November und 14. Dezember. Dritter Wahlkreis. sammlung der jugendlichen Parteimitglieder im Alter von 18 bis Für den dritten Berliner Reichstagswahlkreis findet die Ver21 Jahren am Mittwoch, den 2. Dezember, abends 8, Uhr, im Gewerkschaftshause( Saal 5), Engelufer 15 statt. Die älteren Partei genossen werden ersucht, die jüngeren Mitglieder auf die Berfammlung aufmerksam zu machen. Zahlreiches Erscheinen wird erwartet. Sechster Wahlkreis. Lichterfelde. Heute Sonntag, den 29. November, nachmitto. 10 Pf. Kinder unter 10 Jahren haben keinen Zutritt. pünktlich 5 Uhr, findet bei Wahrendorf, Bäfeftr. 7, ein 2icht bilbe vortrag: Kriegsbilder aus Ostpreußen statt. Ginnitt Nächsten Sonntag, nachmittags 4 1hr, im gleichen Lokale: Martens vorlesungen. Eintritt 10 Pf. für die Erwachsenen, Kinder 1, ben freien Zutritt. Jugendveranstaltungen. Berlin- Südost. Für die Arbeiterjugend Berlin- Südost_findet Eute Die Versammlungen der jugendlichen Mitglieder finden am Sonntag, abends pünktlich 5 Uhr, in Graumanns Festsälen, Naunynstr., Mittwoch, den 2. Dezember, abends 8 Uhr, in folgenden Lokalen ein 11nterhaltungsabend statt. statt: Rietschmann, Gerichtstr. 74; Franke, Badstr. 19, und Schröder, Neukölln. Heute findet in Aders Festsälen, Hasenheide, Ede Jayn Stromstr. 36. Die Genossen der Schönhauser Vorstrate, der Bolksliederabend unter Mitwirkung des Herrn Dr. Guttmann. stadt beteiligen sich an der Versammlung bei der Sängerin E. Colmann und des Neuköllner Männerchors statt. Der rante, Badstr. 19. Referenten sind die Genossen E. Eichhorn, geringe Preis: Jugend 10 Pf., Erwachsene 20 P., Garderobe 10.. ermöglicht es jedermann, diese Veranstaltung zu besuchen. Billetts find E. Neumann und C. Döring. Der Vorstand. abends noch bei Aders zu haben. Saalöffnung 6 1hr, Beginn 7 Uhr. Neukölln. Jugendfektion. Die Jugendsektion beteiligt sich an dem beute abend stattfindenden Volksliederabend der Arbeiterjugend. Lotal: Aders Feitsäle, Hasenheide, Ecke Jahnstraße. Anjang 7 Uhr. Wir bitten um rege Beteiligung. Lichtenberg. Heute Sonntag vormittag: Verbreitung der Wahlausforderungen für die zweite Abteilung von den betannten Stellen aus. Jm Zoologischen Garten sind in diesem Jahre auch unter den Wasservögeln sehr schöne Zuchterfolge zu verzeichnen. Neben dem jungen Schwarzhalsschwan und den Magelhangänsen tummeln Für die Bezieher von Freiegemplaren des Vorwärts" sind außer Ausgabestellen eingerichtet fich zahlreiche Jungtiere der verschiedensten ausländischen Wild- den Speditionen folgende entenarten auf den Gewässern des Gartens. Das Merkwürdigste worden: Spedition Rosenkranz, Alt- Borbagen 56; Stralauer Viertel: sind drei ausgewachsene Mischlingsgänse, deren Vater eine der Grahl, Markgrafendamm 32; Borhagener Viertel: Alfred John, Wählischweißen hochmordischen, seltenen Schneegänse, und deren Muttertage 27: Spedition Seifel; Battenbergstr. 1; Neulichtenberger Biertel: Ridel, Nähmaschinengeschäft, Wilhelmstr. 14; Petersburger Viertel: Scheurel, felbst schon ein Mischling ist, nämlich zwischen der Höcker- oder Schreinerstr. 53. Schwanengans, einer chinesischen Hausgans, und der weißstirnigen, Tempelhof Mariendorf. Jugendsektion: Morgen Montag, Deshalb sogenannten Bleßgans, einer nordischen Wildgansart. Die abends 8%, Uhr, findet im Lokal von Hennig, Tenpelhof, FriedrichMischlinge beweisen durch ihr ganzes Aussehen das verschieden- Wilhelm- Straße 35, der zweite Vortrag des Genossen Bied über Ge- 8 artige in ihnen vereinigte Blut und bieten, wenn sie jetzt mit ihren schichte" statt. Eltern auf der dünnen Eisdecke stehen, ein höchst eigenartiges Bild. Parteiveranstaltungen. Zweiter Wahlkreis. Dienstag, den 1. Dezember, findet in den Stammeriälen, Teltower Str. 1-4, der dritte Vortrag des Genossen Dr. Herm. Dunder über" Die wirtschaftlichen Ursachen des Weltkrieges" statt. Auch werden die bestellten Bücher an diesem Abend ausgegeben Nr. 400 Woll- Bluse in apart gestr. Stoffen. Garnierung aus einfarbigem Rips 90 4° R. M. Nr. 400 Nr. 401 Seiden- Bluse In modernen Karomustern, hübsch garniert 4775 Nr. 401 " Bohnsdorf. Die Weihnachts- Jugendschrift en- Ausstellung findet vom 4. bis 7. Dezember, Privatstr. 14, statf. Geöffnet täglich von 12 Uhr mittags bis 9 Uhr abends für Erwachsene und Kinder. Da die Auswahl der Schristen eine vorzügliche ist, und die Preise billig sind, wird allseitiger Zuspruch erwartet. Lankwitz. Heute nachmittag 6 1hr, veranstaltet der Bildungsausschuß einen Elternabend bei Biegl( früher Dohn), Kaiser- Wilhelm- Str. 35( Ede Seydligstraße.) Eintritt frei. Das Programm besteht aus Rezitationen, Gesang, Liedern zur Laute, Aufführung eines Singspiels und lebender Bilder usw. Nr. 402 Nr. 402 Samt- Bluse Schöneberg. Heute Sonntag: Besichtigung des Museums für Miceresfunde unter fachkundiger Leitung. Treffpunkt 12 1hr nachmittags ant Kaiser- Wilhelm- Platz oder 12 Uhr vor dem Museum. Tempelhof Mariendorf. Heute nachmittag Spaziergang. Treffpum: fi: 2 Uhr Kanalbrüde. Abends: Besuch der Arbeiterjugend Lankwik. Mittwoch, den 2. Dezembe: Dienstag, den 1. Dezember: Reseabend. Vortrag des Schriftstellers Sepp Derter über:" Belgien, Land und Leute". Frauen- Leseabende. Köpenick. Dienstag, den 1. Dezember, abends 8 Uhr, bei Ried. Bortrag des Genoffen Meyer. Wilmersdorf. Mittwoch, den 2. Dezember, abends 8, 11hr, Fi Schilling, Lauenburger Straße 20. Vortrag der Genössin: Stähler. Niederschönhausen- Nordend. Dienstag, den 1. Dezember, abe 3 1hr, bei Rettig, Blankenburger Str. 4. Eingegangene Druckschriften. Bon der ,, Gleichheit", Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen, ist uns soeben die Nr. 5 des 25. Jahrganges zugegangen. Der Verlag der„ Gleichheit" teilt mit, daß das Hauptblatt vom Württembergischen Generalfommando verboten worden ist, so daß dies mal nur die Beilagen der„ Gleichheit" ausgegeben werden können. Vom Wahren Jacob ist soeben die 25. Nummer des 31. Jahrganges erschienen und bringt ein gutes Bild des verstorbenen Reichstagsabgeordneten Wilhelm Megger Hamburg. Billige praktische Geschenke aus unserem Weihnachts as geripptem Velvet to modernen Farben 90 M.69 verkauf. Beginn: Montag, den 39. November Winter- Paletot| Affrachan- Paletot| Seidenplüsch- Paletot aus praktischen, warmen Stotten, moderne Formen, mit tiefem Gürtel, lang 75 8M Winter- Palefot aus modernen, warmen Stof en, mit angeschnittenem Aermel offen u. geschloss. zu trag. 1450 Winter- Palefot vorzügl. verarb., aus modern Flauschstoffen, m angeschn. Aerm.. in guter Qualitát, lange, moderne Form, ganz ge- 2450 fattert Mohär Noppen- Paletot hübsche, mod KimonoForm, m.Sartgarnierung 26% Karierte Paletots aus molligen. aparten Stoffen, in vorzüglich. Verarbeitung. 24 offen u.geschlossen zutrag: 19. lange Form.. 50 in unserer bekannt guten Qualita, vorzügl.reinseidenem, auf vorzeige Form 95% Futter, ganz lange Einzelne Röcke passend zu Geschenken, aus_guten einfarbigen und gemusterten Stoften 590 750 1075 1250 M. Kinder- Plüsch- Garnit. in entzückender Aufmachung, Muffe und Stola zusammen 475 775 800 900 1050 M. Pelzwaren Pelz- Stolas Kanin- Krawatten 1450 16.- 19M. Feh- Rücken- Kraw. 1650 22.- 28M. Alaska- Fuchsstola 28.- 32.- 38M Seal- Bisam- Kraw. 22. 32. 38M. Felz- Muffen in allen modern. Pelzarten und Formen MAASSEN Spezialarzt Dr. med. Wockenfuß, Friedrichstr. 125,( Oranienb. Tor). für Syphilis. Harn- u Frauenleiden Ehrlich- Hata- Kur( Dauer 12 Tage) Blutuntersuchung. Schnelle, sichere schmerzlose Heilung ohne Berufsstörung. Teilzahlung. Spr. 11--2 u. 5-8, Sonnt. 9-10. KostümMtr. M. * Stoffe, Damentuche 3.4.-, 5.Persianer imit. 10.- 15.-, 20. Plüsche Mtr. M. Tuchlager Koch& Seeland G. m. b. H. Gertraudtenstr. 20-21, gegenüber der Petrikirche. WeihnachtsLiebesgaben- We Hesse Was der Soldat im Felde braucht in den Ausste lungshallen am Zoo Geöffnet vormittags -MILITAR- KONZERTE ausgeführt vom Musikkorps des Ersatz- Bataillons des Kaiser Franz- Garde- GrenadierRegiments Nr. 2. Leiter: Königl. Musik meister Herm. Männecke. Wir müssen siegen", gesingen vom Paul- Linke- Duett unter Mitwirkung namhafter Bühnenkünstler pers Leit. des Kompon, Opernsänger Georg Arndt. Kgl. Kammersinger Fritz Roberti. Erna Müller vom Geraer Hoftheater. Jan Geemann. Fritz Brand. Gerda Gerda. Lehmann- Kaufhold- Duo u. a, Durchweg nur erstklassige Darbi tungen. Eintritt 50 Pt., für Militär und Sanitätspersonal frel. Vorzugskarten in allen mit Plakaten belegten Geschäften. Lombard- Haus H. Graff, Leipziger Str. 75 Brillanten Pelzwaren Uhren Fabrik und Lager von Stolas, Krawatten, Militär- Pelzwesten, Pelzhüten, Pelzjacken, Muffen, Pelzen, Kindergarnit. usw. Nur reelle Ware, von der einfachsten bis zur elegantesten. Tausende Sachen auf Lager. Auch Einzelverkauf zu billigen Preisen. Sonntags geöffnet. F. Kalmann, Kürschnermeister, nur Kommandantenst.15 1. Etage, b. d. Beuthstraße. Tel.: Zentrum 3917. Gegr. 1894 Goldwaren 25-50% unter Ladenpreis. Außergewöhnlich billiger Wir verkaufen unsere Blusenverkauf Monats- Garderobe zu noch nie dagewesenen Preisen von 85 Pf. an. Schönhauser M. Schneider, Allee 137/139. Unentbehrlich für jeden Krieger ist: Pedol vernichtet im Feldedas lästigste Ungeziefer und schützt gegen dasselbe. Auch Vorbeugungsmittel. Völlig unschädlich für Wunden! In allen einschlägig. Geschäften zu haben. Für Grossisten Moabit 7365. jezt nur in unseren Geschäftsräumen Mohrenstr. 19, Hof 1 Tr. Anzüge und Paletots bon 10 M. an. J. Stock& Co. Rataloge gratis u. frenlo. G. M. B. Pelz- Mäntel Seal- Kanin. 85 cm lang, aut 135M reinseidenem Futter.... Seal- Kanin, 140 cm lang, auf 195M prima Seidenfutter la Seal- Bisam, 130 cm lang, 600M aut reinseidenem Futter. BERLIN Oranien- Platz H. Leipzigerstraße 42 Größtes Abonnementshaus IB feiner Herren- Moden. * Gardinenhaus Bernhard Schwartz empfiehlt zu Geschenken fehr geschmackvolle und preiswürdige Gardinen Stores Portieren Teppiche Läuter Decken Kissen Gobelins In allen Abteilungen zurückgesetzte Posten außergewöhnlich billig. Berlin C, Wallstraße 13 ( Spindlershof). Auswärts: Nachnahme. J. Baer Seal imit. Ecke Badstr.26 Prinz- Allee Herren- und KnabenModen, Berufskleidung. Elegante Paletots, Ulster, Joppen in Seide, Mohär Mtr. 10.-, 15.- 20. Damen- Kostüm- u. b.H. Ulsterstoffe Mtr. M. 3., 4., 5.in jeder Preislage. Tuchlager Koch& Seeland G. m. Gr.Stofflager z. eleg. Maßanfertigung. Gertraudtenstr. 20-21, Parkrahe. Billigste, feste Preise. Petrikirche. Sozialdemokratischer Wahlverein L. Bert Reichstagswahlkreis Verband der Bureauangestellten Deutschl. d. 6. 5. Abt. Bez. 557. ber Am Freitag, den 27. November, verstarb unser Genoffe, Meisende Otto Carow Wisbyer Str. 14. Ehre seinem Andenten! Die Beerdigung findet am Montag. den 30. November, nachmittags 4 Uhr, von der Leichenballe des Paul- Berbard. Kirchhofes in Nieder- Schönhausen, Nordend, aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 233/16 Der Vorstand. Deutscher Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin. Den Stollegen zur Nach richt, daß unser Mitglieb, der Mechaniker Richard Hanisch Neukölln, Hobrechtstraße 78 gestorben ist. Die Beerdigung findet am Montag, den 30. November, nachmittags 1 Uhr, von der Leichenballe des Reutöün r GemeindeFriedbofes, Mariendorfer Weg. aus statt. Ferner den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Mitglied, ber Schleifer 128/12 Otto Neugebauer Stafta: ienallee 28 am 27. b. M gestorben ist. Die Beerdigung findet am Montag, den 30. November, nach mittags 3 Uhr, von der Leichen. balle des flädtischen Friedhofes in der Müllerftrage de See ftraße aus statt. Ferner starb unser Mitglied. der Werkzeugmacher Jakob Schwalbach Neuföln, Emferstr. 49 am 25. d. Mts. an Lungeuleiden. Die Beerdigung findet am Montag, den 30. November, nach mit age 4 Uhr, von der Leichen balle des Gemeindefirchbojes in Neukölln, Mariendorfer Weg, aus ſtatt. Ehre ihrem Andenken. Rege Beteiligung erwartet Die Ortsverwaltung. Sozialdemokratischer Wahlverein Neukölln. Am 27. November berftarb unier Barteigenoffe Richard Hänisch Hobiechifft. 78, 2. Beşirt Ehre seinem Andenfen! Die Beerdigung findet am Montag, den 30. November, nach mittags 1, Ubr. von der Leichen. halle des Neutöllner Gemeindes Martendorfer Weg, friedbojes, aus ftati Um zahlreiche Beteiligung ersucht Der Vorstand. Verband der Sattler a.Portefeuiller Ortsverwaltung Berlin. Den Witg.iedern uieri gur Nachricht, daß bei den Stämpfen im Often der Sollege Otto Jahns gefallen ist. 157/16 Ehre seinem Andenken! Die Ortsverwaltung. ArbeiterRadfahrer- Bund Solidarität Mitgliedschaft Berlin. In Erfüllung der traurigen. Bflicht geben wir allen Witgliedern bekannt, daß unser treuer Bundesgenosse Friedrich Liepner 6. Abteilung, in den Kämpfen im Diten, am 19. November, im Alter von 38 Jabren gefallen ist. 12/7 Ehre feinem Andenken! Die Ortsverwaltung. Am 22. Oftober fand in treuer Bflid terfüllung den Heldentod in den Stampfen an der fer unser treuer Bereinsfollege, der Unter offizier der Landwehr 124A Artur Stein. Sein nie verfiegender tumor fomie feine treue Sollegialität werden thn uns unvergeglich machen. Ehre seinem Andeufen! In tiefer Trauer Athletenverein Germania 1887 Berlin.. Er. ging bon, uns mit Freuden Und hoffte auf ein Wiedersehn. Doch größer ist jetzt unser Leiden, Da dieses tann nicht mehr gefchehn. Er war so brav, er starb zu früh. Wer ibn gefannt. bergigt ibn nie. Ortsgruppe Groß- Berlin. Unfern Mitgliedern zur Nachricht, daß folgende Rollegen auf bem Schlachtfelde gefallen find: Walter Meißner, Krantenfaffenangestellter, + 14. Dftober 1914. Wilhelm Lüdecke, Fabritangestellter, +16. November 1914. Ernst Raake, Serbandstaffierer, +80. Dftober 1914. Arno Bär, Bersicherungsangestellter, 46/15 + 30. Oftober 1914. Ehre ihrem Andenken! do Die Ortsverwaltung. Verband der Fabrikarbeiter Deutschl. Verwaltung Groß- Berlin.. In den Kämpfen im Osten und Westen sind nachftehende Mitglieder gefallen: Reinhold Treue,( Begirt Adlershof.) Hermann Dupke,( Bez. Saboft n. Süden.) Hermann Kaiseries,( Bez. Röpenick.) Adolf Reimann, Bez. Charlottenburg.) Albert Redetzki,( Bezgirt Tegel.) Franz Lux,( Bezir! Tegel.) Erich Will,( Bezirk Tegel.) 57/17 Ehre ihrem Andenken! Den Heldentod fürs Bater. land starb mein treuer Stuts scher, rr Friedrich Liepner Ehre feinem Andenken! Mineralwasserfabrik Ferd. Kersting, Inh. S. Pelz. Choriner Str. 26. 128/1 Verband der Brauerei- u. Mühlenarbeiter u. verw. Berufsgenossen Zahlitelle Berlin. Den Mitgliedern diene zur Nachricht, daß unser Stollege, ber Flaschenfahrer Hermann Schutte ( Schloßbrauerei Schöneberg) verstorben ist. am Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Sonntag, den 29. November 1914, nachmittags 3 Ubr, auf dem Süo. west- Stirchhof in Stahnsdorf statt. Um rege Beteiligung wird er. Die Ortsverwaltung. lucht. 44/15 Verband der Hut- und Filzwarenarbeiter u. Arbeiterinnen Deutschl. Ortsverwaltung Berlin. Nachruf. Den Kollegen und Kolleginnen zur Nachricht, daß unser Kollege Otto Paul auf dem Schlachtfelde im Dsten gefallen ist. Wir werden diesem Kollegen ein ehrendes Undenten bewahren. 71/2 Die Crt verwaltung. Ihren auf dem östlichen Kriegs. Schauplaze erhaltenen Wunden erlagen unsere Stollegen, der Schleifer Fritz Malchwitz der Fräser Staaten, 124A Karl Babin Emdener Strage 52. Wir werden ihnen ein dauerndes Andenten bewahren. Die Kollegen der Firma Ludwig Löwe& Co. Abteilung Werkzeugbau. Allzu früh und fern von der Heimat starb am 5. November durch eine Granate im Westen mein lieber Mann, unser herzensguter Baler, lieber Sohn, Bruder, Schwager, Dntel, der Behrmann Karl Schunke зд im oullendeten 37. Jahre. Frau Schunkenebit Löchtern Eltern und Geschwistern. Er ging von uns mit Freuden Und hoffte auf ein Wiederseh'n, Doch gröger ist jetzt unier Leiden, Da dieses nicht mehr kann ge icheb'n. Die Ortsverwaltung. Den Heldentop fürs Vaterland ftarb am 28. Ottober im Westen mein innigftgeliebter Mann, der treuforgende, berzensgute Bater memer beiden Rinder, mein lieber Sohn, Schrotegerlohn, Bruder, Schwager und Dnfel, der Behr. mann Hermann Fust 3. Stomp., Reserve- Inf. Reg. Nr. 8 im 83. Lebensjahr. Dies getgen in tiefſtem Schmerz an Auguste Fuft geb. Ramleger nebn Angehörigen. Berlin, Essen R. Wer ihn gefannt, fühlt unsern Schmerz, Zapfer og er hinaus mut hoffen. dem Herz. Er war unsere Hoffnung und mein Glüd, Run lehrt er nimmer zu uns zurüd. Stube lantt jo jern von Detnen Lieben. 550b Anzufrüh und fern von der Heima: verstarb an seiner Ver. wundung im Lazarett zu Sens in franzöfifcher Gefangenschaft unser lieber Stollege Otto Habermann. Ein ebiendes Andenten für alle Seit bewahren ihm seine Kollegen vom Trommelbau der A E. G., Kabelwerk Oberschöneweide. 128A Ruhe sanft in fremder Erde! Am 27. Dttober fel auf bem Schlachtelbe im Often unfer Kollege Otto Villbrandt. Wir werden ihm ein bauerns bes Andenten bewahren. Taxameter A.-G., ubt. Schlofferet. 3n Erfüllung feiner Bflicht fiel fern von den Seiten in einem Gefecht im Dsten Witte November Herr 279/10 Heinrich Heinrich Brodkorb ( Gefreiter der 9. Kompagnie des III. Landsturm Infanterie. Ba taillons) im Alter von 38 Jahren. B Der Verstorbene gehörte dem Borstande unseres Innituts seit 8 Jahren an und bat durch seine Pflichttreue, Aufrichtigkeit und Ge wiffenbuftigfeit sich bei uns ein ebrendes Andenken gesichert. Wir verlieren in ihm einen treuen Freund und tüchtigen Ber taler. Der Vorstand und die Angestellten derAllgemeinenDrtstrantenlaffe Berlin- Weißenfee. Auf dem Felde der Ehre Starb am 17. d. Mts. infolge einer tüdischen Kranfheit im Lazarett, 15A der Pionier der. Reserve Willi Hagen Steglitz. Dies getgen tie betrübt an bie trauernden Hinterbliebenen Witwe Martha Hagen und Familie, Wilhelm Magen, für die Eltern. Er ging von uns mit Freuden Und hoffte auf ein Wiederseh'n; Doch größer ift jest unser Leiden, Da dieses lann nicht mehr ge. scheh'n. Er war so brav, er starb zu früh. Wer ihn gekannt, vergißt ihn nie. Allzu früh und fern von seinen Lieben fiel am 27. Oftober bet den Kämpfen im Beiten mein innigftgeliebter Mann, der treu forgende Bater meiner Sinder, Bruder, Schwager, Dnfel und 15A Neffe, der Behrmanu Robert Schmidt im blühenden Alter von 31 Jahren. Im tiefften Schmerz Frau Emma Schmidt nebit Kindern u. Geschwistern. Wir tönnen bich nicht mehr lieben, Wit nichts mehr dich erfreuen, Nicht eine Handvoll Blüten Auf deinen Hügel streuen. Geliebt, beweint und nie vergeffen Am Donnerstagabend 6 Uhr Derfchieb bet Ausübung seines Berufes ganz unerwartet und plöglich infolge eines Herzfchlages der in unserem Haufe tätig gewesene Einlaffierer Karl Bork im Alter von 48 Jabren Ehre seinem Andenken! Die Juhaber der Firma B. Feder, Brunnenstr. 1. Nachruf. Am 30. Oftober d. 3. verftarb im Ariegslagarett in Lille( Frant reich) unser lieber Rollege, ber Hauptlaffierer unseres Verbandes Ernst Raake im 34. Lebensjahre. Wir verlieren in dem Ber storbenen einen selten guten Menschen, der stets für das Interesse der Allgemeinbeit, ins. besondere aber für das Wohl feiner engeren Kolleginnen und Stollegen in der Verwaltung unferes Verbandes in wärmster Weise eingetreten ist. Seine Arbeitsfreudigkeit, sein liebevolles follegiales Wesen fichern ibm ein dauerndes Andenken in unserem. Herzen. 46/14 Die Kolleginnen und Kollegen der Haupts u. Ortsverwaltung Berlin des Verbandes der Deutscher Transportarbeiter- Verband. Bezirksverwaltung Groß- Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Kutscher Otto Michaelis von der Firma A. Schäfer, Wilmersdorf, am 26. November im Alter von 34 Jahren verstorben ist. Ehre feinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 29. November, nachmittags 3, Uhr, von der Leichenhalle des Gemeindefried. hofes Neutölln, Mariendorfer Weg aus statt. Rege Beteiligung erwartet 69/3 Die Bezirksverwaltung Allgemeine Bureauangestellten Deutschlands Orts- Krankenkasse Allzufrüh und fern der Heimat fiel am 4. November auf dem Schlachtfelde im Westen mein ieber guter Mann, der Maler Franz Nuszkowski im blühen.ben Alter von 33 Jahren. In tiefem Schmerz Frau A. Nuszkowski geb. Julich, Gleimftr. 17. Den Schmerz für den Ber. storbenen werden alle die empfinden, die ihn gekannt. Möge ihm die fremde Erde leicht sein. 131 A Yerband der Lithographen. Steindruckeru. verwandten Berufe ( Deutscher Senefelder- Bund). Nachruf. Den Mitgliedern zur Kenntnis, daß unser Kollege, der Steinbruder Adolf Voge am 6. November in Frankreich, 19 Jahre alt, gefallen ist. Sein Andenten wird uns in fteter Erinnerung bleiben. 108/1 Die Verwaltung. Alzu früb und jern von der Heimat fiel am 1. November auf dem westlichen Kriegsschauplat mein lieber Wann, ti euforgender Bater, Bruder und Schwager, der Gefreite der Landwehr Wilhelm Schmidt im Alter von 32 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen. Gar einfach mar Dein Leben, Du dachtest nie an Dich, Nur für die Deinen streben War Teine größte Pflicht. [ 82 Die mit bie traurige Nachricht, dag meine liebe Frau, unjere gute Mutter, Tochter u. Schwester Agnes Hölbing geb. Wuttig am 24. Nopember im 29. Lebens. jabre fanit entschlafen tit. 222/17 Um stilles Beileid bitten die Familien Hölbing und Wuttig. Dresden, Berlin u. Hamburg. Berlin- Friedenan, Rheinstr. 9. Einladung zur Ausschußsitzung am Mittwoch, den 9. Dezember dieses Jahres, abends 8 Uhr, im Raffenlokal Friedenau, Rhein. straße 9. Vorderhaus 1 Tr. Tagesordnung: 1. Ergänzungswahl des Ausschuß vorfizenden. 2. Wahl des Rechnungs Prüfungsausschusses für den Rechnungsabschluß 1914. 3. Festsetzung des Voranschlages für das Jahr 1915. 4. Bericht über die Lage des Ge nesungsheims. 5. Verschiedenes. 279/9 Der Vorsitzende: Bdu er. Herien- Moden fertig und nach Mase hochelegant, enorm billig Teilzahlung gestattet J. Kurzberg& Co. Mass- Sohne derel Rosenthaler Str.36 L. Etage. Mit besonderer Genehmigung überweise ich 5% Roten+ dem meiner Gesamteinnahme auf alle Artikel meines reichhaltigen Lagers: Teppiche. Gardinen, Steppdecken, Wolldecken( fürs Feld). Deutsches Teppichhaus Emil Lefevre Berlin S. Oranlenstr. 158 Spezialkatalog portofre kostenl.u. Verwendet, Kreuz- Pfennig" Marken auf Brief., Karten etc. Zeitungs- Ausgabestellen und Inseraten- Annahme. Zentrum: Albert a bntich, Alderftt. 174, am Roppenplas. Geöffnet Köpenick: Emil Bigler. Riegerstr. 6, Laden. bon 11-14, und von 4-7 Uhr. 2. Wahlkreis: S. und SW: Suftab Schmidt, Barmaldftr. 42, an der neiienaustraße. Geöffnet von 9-2 und von 4-7 Uhr. 8. Wahlkreis: 1. ris Prinzenstr. 31, Hoi rechts part. Geöffnet bon 11-1, und von 4-7 Uhr. 4. Wahlkreis: Cen Robert engels. Martusft. 86. Beöffnet Karl Melle, Belersburgerplag 4 bon 9-2 und von 4-7 Uhr. ( Laden) Geöffnet von 9-2 und von 4-7 Uhr. 4. Wahll reis. doften: Paul B6bm. Laufiperplaz 14/15. Geöffnet von 9-2 und von 4-7 Uhr. 5. Wahlkreis: Yeo 3u1. Immanuelftrahltr. 12( Qof). Beöffnet bon 11-12 und von 4-7 Uhr. 6. Wahlkreis Moabit): Salomon Jofeph. Wilhelmshavener Chaße 48. Geöffnet von 9-2 und von 4-7 Ubr. Wedding: 3. Hönich. Müllerstr. 34a Ede Utredter Str., Laden Geöffnet von 9-2 und von 4-7 Uhr. Rosenthaler unt Cranienburger Vorstadt:. Bolgaft Battstraße 9. Geöffnet von 9-2 und von 4-7 Uhr. Gesundbrunnen: iicher, Bastianstr. 6, Laden. Geöffnet von 9-2 und von 4-7 Uhr. Schönhauser Vorstadt: Karl Mars, Greifenbagener Str. 22. Geöffnet von 9-2 und von 4-7 Uhr. Adlershof: Sarl chwaraloje, Bismardstr. 28. Geöffnet von 7 Uhr morgens bis 8 Uhr abends. Alt- Glienicke: Wilbem Dürre, Köpemider Str. 6. Baumschulenweg:. Hornig. Marienthaler Str. 13, I. Bernau, Röntgental, Zepernick. Schönow, Schön brück und Buch: Senia 10le, Müblenitt. 5. Laden. Bohnsdorf, Falkenberg und Falkenhorst: Bau Genih. Botnsdor, Genossenschaftshaus Baradies". Charlottenburg: Guitar Earnberg, Sejenheimer Str. 1. Ge öffnet von 9-2 und von 4-7 Uhr. Eichwalde, Schmöckwitz: Ostar Mable, Bismarditr. 4. Erkner, Neu- Zittau: Emil Zwang, Scharnweberstr. 10. Fredersdorf- Petershagen, Eggersdorf: Ufjenwasser, Petersbag: n. Friedenau, Steglitz, Südende, Groß Lichterfelde, Lankwitz: beintee, Alenir. 3 in Steglis. Geöffnet von 11-1, und von 41,-7 Uhr. triedrichshagen, Fichtenau, Rahnsdort, Schönelche, kl.- Schönebeck: Grun Berimana, Friedrichshayen, Stope nider Straße 18. Grünau: Franz Klein, Friedrichstr. 10. Johannisthal, Rudow: Dag Gonich ur, Bartstr. 23 karlshorst: Michard St üter, Rödelstr. 9, II. morgens 7 Uhr bis abends 8 Uhr. Lichtenberg, Geöffnet von Friedrichsfelde, Hohenschönhausen: Otto Seitel, Bartenbergitrage 1( Laden). Geöffnet von 8-2 und bon 4-7 Uhr. Mahlsdorf, Kaulsdorf, Blesdori: B. Qehberg, Rauls dori, Ferdinandftrage 17. Marlendorf: Augui Leip. Cbaufjeeftr. 29. Marienfelde: Emil Beinert, Berliner Str. 114 IL Neuenhagen, Hoppegarten: Suitab Bergmann, Bolterftr. 8. Neukölln: Meinrich, Redaritr. 2, im Laden. Geöffnet von 9-2 und von 4-7 Uhr; Neuföln. Briz: Rohr, Siegfriedstraße 28/29. Geöffnet von 9-2 und von 7 Uhr. Nieder- Schöneweide: Wilhelm Unruh, Brüdenftr. 10, II. Nowawes: Wilhelm 3 apve, Lutheritr. 2. Ober- Schöneweide: Alfred Bader, Wilhelminenhofstr. 17, Laben. Beöffnet von 7 Uhr morgens bis 8 Uhr abends. Pankow, Niederschönhausen, Nordend, Frz.- Buchholz, Blankenburg: Rigmann, Wahlenstr. 30. Geöffnet Don 11-1, und von 4-7 Uhr. Reinickendorf Ost, Wilhelmsrah 0 und Schönholz: 3. Gurich. Provinzitr. 56, Laden. Geöffnet b. 11-1, 4-7 Uhr. Rummelsburg. Boxhagen, Stralau: A. Rosenfrans ult Borbagen so Beöffnet von 11-1, und von 4-7 Uhr. Schenkendort b. Sönigs- Bujterhausen: Chr. antich fe, Dorfftr. 10 Schöneberg: Bilbeim Baumrer, Martin Lutheritr. 69, im Laden. Geöffnet von 9-2 und von 4-7 Uhr. Spandau, Nonnendamm, Staaken, Seegefeld und Falkenhagen: Stoppen, Brettestr. 64. Geöffnet von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends. Tegel, Borsigwalde, Wittenau. Waidmannslust, hermsuori Hohen Neuendorf Birkenwerder, Freie Scholte u. Reinickendorf. West: Baul stiena it, Borngwalde, Räuschstraße 10. Geöffnet von 11-14, u bon 4-7 Uhr. Teltow: Wilhelm Bonow, Teltow, Beritner Str. 16. Tempelhof: 3oh. Strohn. Borussiaftr. 62. Treptow: Rob. ramens, Stiefhoigitraße 412, Raben. Geöffnet von 7 Uhr morgens bis 8 Uhr abends. Weltensee, Heinersdort: Rt. ubrmann, Sebanftr. 105, part. Geoffnet von 11-1%, uno von-7 Ubr. Wilmersdort, Halensee, Schmargendorf: Baul Schubert, wilgensaue 27. Zeuthen, Miersdorf: Erftitia Beuthen, Miersdorfer Str. 14. Zossen: Matuschet, Marktur. 5. Isonigs Wusterhausen, Wildan, Niederlehme: Friedrich Sämtliche Parteiliteratur sowie alle wissenschaftlichen Berfe werden geliefert Sonntags find die Ausgabestellen geschlossen. unan tabutoist. 2, Eingang Berstower Straße. Deutscher Arbeiter- Wanderbund „ Die Naturfreunde" Ortsgruppe Berlin. Heute Sonntag, den 29. November, im großen Saale des ,, Gewerkschaftshauses", Engelufer 15: Wanderer- Abend ,, Die 4 Jahreszeiten im norddeutschen Flachlande". Vortrag mit 120 Lichtbildern nach eigenen Aufnahmen des Vortragenden Genossen Georg Krämer. der musikalischen AbKlamphon- Konzert teilung unter Leitung thres Dirigenten Herrn Reinhold Vorpahl. Einlak 5%, Uhr. Anfang pünktl. 7 Uhr. Preis der Karte 20 Pf. Einlaßkarten find in der Geschäftsstelle Fritz Kruse, Mariannenstr. 11, Horsch, Engelufer 15, Heyse, Boyenstr. 19, und im Gewerkschaftshause sowie in den Zahlstellen zu haben. 1/ 17* Am Freitag, den 4. Dezember: Thoma- Abend im großen Saale des Gewerkschaftshauses". Rezitator: Herr Friz Richard. Eintritt frei. Anfang 8% Uhr. 3. 2.: Fritz Kruse. Moderne Ulster in albord unerreichter Auswahl Woll- Wäsche, Pelz- Kleidung für den Feldzug. BAER SOHN Chausseestraße 29-30 Berlin Brückenstraße 11 Große Frankfurter Str. 20 Gegründet 1891 Schöneberg, Hauptstr. 10 Sonntag nur von 12-2 geöffnet. Der Krieg! vermindert unsere Einnahmen. Um unsern Umsatz zu vergrößern, haben wir die Preise. herabzum Teil 50% gesetzt. sogar bis Es werden z. Verkauf gestellt: Ulster, Paletots, Anzüge, jetzt 14, 17, 19, 21, 23 M. u. höh. Winter- Joppen 6, Stoffhosen 3. Versäumen Sie nicht die günstige Kaufgelegenheit! A. Ringel, Schneidermeister 31 Chausseestr. 31. Beim Einkauf Fahrtvergütung. Gneisenaustraße 10, S. Grau, billigste u. beste Bezugsquelle für Möbeljeder Art. Kassa und Teilzahlung. Verkäufe. Zehn Prozent Rabatt Vorwärtslejern. Gardinenrefte, Fenster 1,55, 1,95, 2,45, 2,85, 3,50, 4,25, 5,50, 6,65 usw. und G. Weißenbergs Gardinen Frankfurter Teppichhaus, Große ftraße 125, im Hause der Möbelfabrik an der Stoppenstraße. Monatsanzüge, Winterpaletots, Uifter, Joppen, Gehrodanzüge, auch neue Garderobe spottbillig Rosenthalerstraße 48, eine Treppe. 121/11 Teppiche mit Webefehlern 7,50, Prestohlen, erstklassige, Riesen format von 3000 8,00, Staiserbriquetts 9,50, 11,50, 13,50, 16,50, 19,50, 22,50, 9,00, frei Steller. Stohlenkontor, 25,50, 29,50 usw. Teppichhaus, Große Nollendorf 8454. 238/10 Frantjurterstraße 125, im Hause der Möbelfabrit. pern, Monatsgarderoben Haus verRestbestände, 1-3 Fenster Tuchlauft spottbillig erstklassige, wenig getragene, fast neue Jackettanzüge, portieren, Plüschportieren, MadrasGehrodanzüge, Smokinganzüge, portieren, neueite Muster, Fenster Fradanzüge, fter, Baletots, Cu- 2,85, 3,50, 3,95, 4,85, 5,75, 6,50, 7,50, fawayanzüge, gestreifte Beintleider, 9,50, 11,50, 14,50, 18,50 usw. Portieren Bauchanzüge großes Lager. Hal- haus, Große Frankfurterstraße 125. Rosenthalerstraße 4. Stein Euchdecken, Leinendecken, PlüschLadencingang. Nur eine Treppe.* deden 1,35, 1,65, 1,95, 2,45, 2,95, Geld! Geld! sparen Sie, wenn 3,65, 4,25, 4,85, 5,50, 6,75, 8,50, 9,70 Sie im Leibhaus Rosenthaler Tor, bis 45 Mark. Linienstraße 203/4, Ede Rosenthalerfirage, faufen. Anzüge 9.-, Ulster, Paletots 5.-, filberne Uhren 3.-, gol dene Damenuhren 8.- Goldwaren. Brillanten. Fahrräder, alles enorm billige Striegspreise. Sonntags 12-2 geöffnet. 338* Ulster, schwarze Frauenmäntel, Astrachanpaletots, Stinderpaletots, Stostüme, schwarze Nöde, Blusen, direkt aus Arbeitsstuben, spottbillig. Blücher straße 13 I. Stein Raden. Sonntags 2871st geöffnet. Kein Laden. Monatsgarderobe staunendbillig, Aleinmann, Rofenthalerstraße 59. 124/10 Monatsanzüge und Winterulster von 5 Mart sowie Hosen von 1,50, Gehrodanzüge bon 12,00, Frads von 2,50, fomie für forpulente Figuren. Neue Garderobe zu staunend billigen Preisen, aus Pfandleihen verfallene Sachen fauft man am billigsten bei Naß, Muladstraße 14. Steppdecken, Similiseide, vor nehme Ausführung 3,75, 4,85, 5,75, 6,50, 7,85, 9,50, 12,50, 14,50 usto. Große Frankfurterstraße 125, im Hause der Möbelfabrik. 43 Betten, Inlette, Federn, eiserne Bettstellen und Matragen. Billigste Breise. Geradeüber Café Luxemburg Müllerstraße 25. +84 Teilzahlung, 0,50 wöchentlich. Herren, Damen, Kindergarderobe, Möbel, Gardinen, Portieren, Teppiche, Steppdeden, Tischdecken, Bilder, Gasfronen, Kinderwagen. Kredithaus Quisenstadt, Stöpenickerstraße 77/78, Ede Brüdenstraße. 2872 Geschäftsverkäufe. Lokal zu verkaufen wegen Krant. heit der Frau. Berlichingenstraße 4. Möbel. Bequeme Teilzahlung bei mäßiger Anzahlung, Möbelschaz, Brunnenftrage 160, Eingang Anflamerstraße Vollständige Wohnungseinrichtung 225, Rosenthalerstraße 57, vorn III bei Glas.( Gewerblich.) Händler verbeten. 126/ 2* Teitzahlung bei günstigsten Bedingungen. Möbelhaus Gabbert, Aderstraße 54. * Kaufgesuche. Dampfwäscherei Gustav Brauns Neue Königitraße 87, liefert tabellose Wäsche. Drei Handtücher 0,10, Rafen 0,10, Bezüge 0,15. Kein Bertauschen. Kupfer, Meffing, Zint, Zinn, Blei, Abholung täglich. Fernsprecher Königtanniolpapier, Goldsachen, Silberstadt 12925. Blatinabfälle, Duedfilber, Wer Stoff bat, fertige Anzug Bahngebifje. Metallschmelze" Cohn, oder Baletot, 16,00. Kaczynski, Lichten Brunnenstraße 25 und Neuköün, bergerstraße 9. 127/8 Berlinerstraße 76. sachen, B 105/ 1* Vermietungen. Zimmer. 138 am M. d. N. Bo wohnt man Junger Mann findet freundliche Schlafftelle Zimmerstraße 51, born IV. Möblierte Schlafstelle vermietet Killefit, Turinerftr. 5 vorn III.+84 Schlafftelle. Waldemarstraße 58, Schneiderfeller. bei Kozat, Fürstenbergerstraße 12, Schlafstelle, Herr oder Dame, born 4 Treppen. Möblierte Schlafftelle vermietet Listow, Manteuffelstr. 92, vorn II. Möblierte Schlafstelle, Mädchen oder Herrn, bermietet Knad, NeuSeiten tölln, Nansenstraße 34, flügel I. Zahngebiffe, Goldsachen, Silber lachen, Blatinabjälle, sämtliche Metalle höchstzahlend. Schmelzerei Christionat, Stopenideritrage 20 a( gegenüber Manteufelirraße). 108/ 1* Wohnungen. Platina, alte Goldsachen, Silber, Charlottenstraße 87, fleine BohMöblierte Schlafftelle vermietet Gebisse Goldwatten, Kehrgold, nungen sofort billig. 2325* Frau Schmidt, Rottbuserstr. 26 II+ Treffen, Quedjilber, photographische Große Einzimmer- Wohnung foRüdstände, sowie samtlime EdelSchlafstelle Manteuffelstraße 81, parterre, metallhaltigen Abfälle faust Brob, fort Georgenkirchstraße 63 I, Hochbahnhof Dranien Edelmetallschmelze, Berlin, 127/ 16* ftraße. Kove. Friedrichshain. midermaße 29. Telep hon Moriz Beffere Schlafftelle, Herrn, separat, 136/ 12* plaz 3476. Wagner, Reichenbergerstraße 163, Fahrradankauf Linienstraße 27. born II. t Moebel Boebel, Movizplaz 58. Alleinige Platinabfälle, Goldfachen, Silber- während der Reichstagssigungen? Schlafftelle, Herrn, Epezialität: Ein- und Zweizimmer einrichtungen. Billigste Preise! Stube lachen, Bahngebijje bis 50,00, Militär Sm Hotel Stadt Dresden, SW, bermietet billig Unger, Brangel 5195* ftraße 110, born I. T und Rüche 218,-, 346,-, 463,- bis treffen, Duedilber! Stanniolpapier! Sedemannstraße 5. Ridel! Kupfer! Sinn, Aluminium, Herr findet Schlafstelle bei allein Freundliches Zimmer, ein auch 1000, 2 Bimmer und Siche 408- Meffing, Bint, Blei höchzahlend. zwei Herren. Luisenstraße 51, Duer stehender Dame. Sorauerstraße 18 bis 2000, 582,656,-, 740, Edeimetall Eintaursbureau Beber gebäude III bei Mähl. 5486 born parterre rechts. Schlafzimmer 188,- ciche 345, straße 31. K7* 439, eichne Speisezimmer 329, Möblierte Schlafstelle Prostauer Möbliertes Zimmer, Herrn, 10,- Brinzenstraße 107, born IV, ftraße 8, II links. +91 Bettstelle mit Matraße 30,-, Trumeau 36, Berkauf Fabritgebäude. Muster winter. +42 Möblierte Schlafstelle Am Fried +55 buch gratis! Gonntags 12-2geöffnet. Möbliertes Bimmer Naunyn. richshain 11, Gartenhaus L ftraße 34, born IV links. +42 Witwe vermietet gut möblierte Möbliertes zweifenstriges Border Schlafstelle. Schwarze, Mendelssohn +55 zimmer Dieffenbachstraße 62, III ftrage 15, Seitenflügel IV. 542b Gute Schlafitelle vermietet Witwe rechts. Alleiniges möbliertes Zimmer| Sering, Mariannenstraße 21, auch 128/9 für Herrn. Raspe, Schönhauser Damen, +72 +46 Allee 107, 3. Portal born. III. Möblierte Schlafstelle Frankfurter Freundlich möbliertes Zimmer Allee 131, born 3 Treppen. Winkler. Alleinige, möblierte Schlafstelle, vermietet Reisemann, Dieffenbach 5516 Herrn, Rüdersdorferstraße 21, born ftraße 18, Duergebäude III. III. Förster. 127/13 Freundliches 8immer, awei Möblierte Schlafstelle für Herrn Herren, vermietbar. Behrend, Abalbertstraße 32, II. 5396 Buhle. Langestraße 40, born II. Möbliertes Hinterzimmer Dres Alleinige möblierte Schlafftelle denerstraße 111, born rechter Auf- Grüner Beg 129, rechter Seitenflügel. gang I lints. Kleines möbliertes Herren, 15 Mart. Schulz, Prinzen straße 65 III. 128/12 Pfandauktion erftandener Pela waren, echte Weißjuchsgarnitur, echte Bronzen, echtchinessche Hausaltar Moderne Arbeitermöbel in zeit leuchter, Bigarren, Feldstecher, Theatergemäßer Ausiührung, Eiche( alle bronzen, Baffen spottbillig! Höchste Auswahl, zu den allerbilligten Breifen, gläser, Standuhren. BeleuchtungsFarben) und Nußbaum, unerreichte ertsachenbeleihung, Begner Leihin solider Arbeit, dirett vom Tischler haus, Botsdamerstraße 47. meister Julius Apelt, Adalbertstraße 6, Bronzegastronen, Gaszuglampen, am Stottbufertor. 348 Baswandarme, Gaspendel, focher, Gelegenheitskäufe. Schröder, Hochstraße 43. = Bas 28* Zinkwaschfäffer, Bober, Sig wannen, Badewannen, Waschtöpfe, ejern 5 Prozent. Spezialiabril, Reichenbergerstraße 47, 450 Betten! Brachtvolle! 5,75, 7,50, 9,75, Brautbetten 12,75, 15,75. Daunenbetten! 19,50, 22,50. Neue Monatsanzüge, Paletots, großes Aussteuerwäsche spottbillig! Plüsch- Lager, jede Figur, fauft man am portieren, Leinenportieren, Stores. billigſten beim Fachmann; jede Gardinenauswahl! Prachtteppiche! Wenderung nach Wunsch in eigener Läuferstoffe, Belzstolas, Muffen, Werkstatt. 5 Prozent billiger für Baletots, Anzüge, Wanduhren, Vorwärtsleser. Fürstenzelt, Schneider Taschenuhren, Stetten, jest spott meister, Rosenthalerstraße 10. 98* billig! Pfandleihe Baul Krüger, Brunnenstraße 47. 328* Monatsanzüge, Binterpaletots, Ulster, Joppen, Gehrodanzüge( auch leibweise) verkauft spottbillig, Brinzen straße 64. Gde Annenstraße. 2866 Steppdecken! Jezt Ausnahmepreise! Prachtvolle Similifeidene 3,85, 4,85, 6,00. Elegante doppelseitige 7,50. Tüllbettdeden 1,85, 2,50. Wolfs Teppichhaus, Dresdenerstr. 8 ( Rottbuserior). Abonnenten 10 Brozent Rabatt. 268 28848* Gaszuglampen, Gastronen( zu rückgesette billigst). Teilzahlung. Betriebsleitung, Borhagenerstraße 32 ( stein Laden).. Teppiche, Gardinen, Steppdecken, Diwandeden, Fellvorlagen, Läufer reste, spottbillig. Potsdamerstraße 109. Fischer. 2865* Plüschfofa, Chaiselongue, englische Bettstellen, Trumeau, Ausziehtisch, Stühle, Kücheneinrichtung billigst. Tapezierer Walter, Stargarder straße 18. 398* Möbel! Für Brautleute günstigste Gelegenheit, fich Möbel anzuschaffen. Mit fleiner Anzahlung schon Stube und Küche. An jedem Stüd deutlicher Breis. Jebervorteilung ausgeschloffen. Bei Krankheitsfällen, Arbeitslosigkeit anerkannt Rüdficht. Möbelgeschäft Goldftaub, Boffenerstraße 38, Éde Gneifenaustraße. Sofort Kaffe für jeden Posten Möbel, neue, aud) gut erhaltene. M. Hirschomik, Stallperstraße 25. Goldschmelze tauft Platin, Silber Gebiffe, Duedsilber, alle Metalle. Nieper, Stopemiderstraße nur 157. Kaufe Kupfer, Messing. Zink, Blei, 2ötzinn, Zinn, Rotguß, Messing pane, alle Metalle höchstzahlend. Schermer, Langestraße 19. Kaufe Kupfer, Messing, Blei, Zinn, Hoffmann, Andreasstraße 41. 128/4 . Unterricht. 21978 ant Automobilfübrers, erittlaffige ftellungssichere Ausbildung, 100 Mart Abendkurse. Ratenzahlung. auch Stopeniderstraße 116. Unterricht in der englischen 2901 Sprache. Für Anfänger und Fort Unstreitbar billig und reell fauft geschrittene, einzeln oder im Birtel, man gediegene bürgerliche Wohnungs- wird englischer Unterricht erteilt. einrichtungen, wie auch Ergänzungs. Auch werden Uebersehungen G. Swienty Liebknecht, möbel, nußbaum, mahagoni, eiche; gefertigt. moderne Küchen, farbig und lasiert; Charlottenburg, Stuttgarterplay 9, Bolstermöbel eigener Fabrikation in Gartenhaus III. Berlins altrenommiertem Klavierkursus gratis. In drei lehre Baterlandlieder haus" M. Hirschowig, nur Südosten, Monaten 13* jedermann. Noten, Klavierüben frei. Stalizerstraße 25. Mufitatademie Dranienstraße 63, Morigplak. Möbel prachtvolle 127/17 Alleinige Schlafste Mühlenstr. 47a, Bimmer, Ede Fruchtstraße. Hedwiger. Kleines möbliertes Simmer ver mietet Pflüger, Cadinerstraße 19. Kleines möbliertes Zimmer ver mietet Nitschte, Borhagenerstraße 14/15. Kleines Zimmer als Schlafftelle 44 bermietet Späth, Hafenheide 56. zweiter Aufgang IV. Möbliertes Zimmer für zwei Herren. Frau Lott, Neue Königtraße 27, born IV( Rahe Alexander plat). +55 128/8 Verschiedenes. Arbeitsmarkt. Stellenangebote. 558B Sattler- und Tapeziergehilfen fo +58 fort gesucht Fruchtstraße 36 I, Fabril 128/5 gebäude. Schneider auf Ledermäntel sucht 3346 Schütte, Schüßenstraße 6. Kleines möbliertes Zimmer. Walbemarstraße 52, Seitenflügel IV rechts. Möbliertes Borderzimmer billig. Frau Scheller, Dranienstraße 4. Ein einfenftriges, möbliertes Bor derzimmer zu vermieten. Bolliner. straße 25, born III. Binetaplag. Möbliertes Borderzimmer ber mietet Frau Dtto, Jasmunderstraße 8, 3 Treppen. Leihhaus Moritplat 58a! faufen Sie spottbillig von Kavalieren wenig getragene sowie im Bersas geweiene Jadett-, Rodanzüge, Ulster, Baletots, Serie I: 10-18, Serie II: 20-30 Mart, größtenteils auf Seibe. Gelegenheitstäufe in neuer Mag garderobe, enorm billig. Riefenposten Kleider, Kostüme, Blüschmäntel, auf Geide, früher bis 150, jett 20-35 M. 20 Prozent Rabatt während Große Posten Belzstolas in Stunts, des Strieges auf fämtliche Möbel. Marder, Nerz, Füchsen, früher bis Biele gebrauchte Möbel billig. Sofa 200, jett 20-75 Mart. Große Aus- 36,-, Kleiderschrank 36,-, Tisch 15,-, heit in Damen-, Reije, Wagenpelzen. möbel. wahl in Herren- Gehpelzen, Gelegen Bettstelle 28, Moderne Arbeiter Ehrlich, Alte Schönhauser. Extra- Angebot in Lombard gewefener ftrage 32. 378* Gardinen, Teppiche, Bortieren, 300 Mart verkaufe nagelneue, Betten, Wäsche, Uhren, Brillanten, wunderbare Emil Unger, Amt Pfalzburg 1440 Nußbaum geschnitte( Nebenanschluß). 5436* Goldwaren enorm billig nur Moriz Wohnungseinrichtung, plat 5sa I. 88 Stüchenmöbel 65,- birelt Möbel Patentanwalt Müller, Gitschiner Teppich- Thomas, Dranienstr. 44 tischlerei Lehmert, Große Hamburger- ftraße 16. 5536 Sarginagazin Aug. Krüger be Sohlleder, Schäfte, Leisten. Rühl Gardinen. Vorwärtslejern 5 Prozent spottbillig farbfehlerhafte Teppiche, ftraße 4. findet sich jetzt Reichenbergerstraße 88. Entzückendes Schlafzimmer, eiche, Schöneberg ,, Bahnstraße 43. Extrarabatt. mahagoni, 10* innen Schlafstellen. Ankleideschrank Kunststopferei Große Frankfurter23998* 180, Bettumbau, Patentmatrugen, ftraße 67. Möblierte Schlafstelle, allein, Eilt gum fomplett 450,-. Seltenes Angebot. Hebamme Heß, Münzstraße 10, 12,-, Witwe Doepel, Rodenbergerbeten. Besichtigung Dsten, Andreasstr. 30. Möbelhaus Nähe Aleranderplak. Untersuchung straße 27, parterre. +72 538 2 Mart Norden 5287. Freundliche Schlafstelle, 10, Die Beleidigung, die ich gegen Rottbuserdamm 23, Duergebäude I, Frau Buchbach ausgesprochen habe, Roja. +89 Möblierte Schlafftelle Dranien Nußbaumpianino, wenig ge- nehme ich zurüd und erkläre sie für bamerstraße 31. braucht, 270,- Pianohaus, Pots- eine ehrenwerte Frau. Frau G. Bane, ftraße 14, born IV links, Heinrichs 222/16, Rosenthal I. Fontanestraße 28. play. Nußbaumpianino, umzugshalber, Spottpreis, Pianinofabrik, Greiss walderstraße 204. 128/ 6* Salongrammophon, trichterlos. Schallplatten. Hofmann, Memeler straße 77. 127/18 Pianinos, herrlicher Ton, ge brauchtes, billig. Stripfchinsti, Stopen128/7 hagenerstraße 5. Händler! Feuerzeuglunten, TaschenHermannplatz 6. lampen. Berjandhaus, Dänenstraße 6. Pfandleibhaus. Kriegswegen erfra Damenhemden mit geſtidter Baise billiger Bettenverkauf, Wäscheverlauf. 1,15, Herrenhemden 1,25, großer Bardinenverkauf, Teppichverkauf, Bettbezug 2,75, Kopftiffen 0,85, Bett- Belziachen, Belzgarnituren, Goldlafen 1,35, drei Handtücher 0,80, zehn fachen, Uhrenverfauf, Stettenverfauf, Meter Hembentuch 3,00. Feiner Wandbilder, Festgeschente, Riesens hochelegante Mustersachen, passend auswahl, Herrenanzüge, inter für Ausstattungen, bis zur Hälfte paletots, Herrenulster, Binterjoppen, des Wertes. Mittwoch: Stoffteste- Herrenhosen, Burschenfachen. Jeder verkauf. Herrenoberhemden, Normalmanns Einfaufsquelle, Hermannwäsche, Parchendhemden besonders platz 6. preiswert. Wäschefabrik Salomonsky, Dirdsenstraße 21, Alexanderplatz. Xemecef. Musikinstrumente. +82 5415 Tüchtige Schloffer für Blecharbeiten zus Militärfahrzengen Schmiede und Schlosser bei höchsten Löhnen fuchen[ 126/ 13* M. Ruhland& Co., Halensee, Katharinenstraße 19. Schirrmeister und Schmiede sofort bei hohem Lohn und dauernder Beschäftigung gesucht, Hammerwerk Niederschönhausen Buchholzer Str. 58. Vorarbeiter 221/2 auf Laternen sofort gesucht. 126/ 16* Weiß& Samek, Bilmersdorf, Babelsberger Str. 41. Klempner für Berkstatt auf Eisen- und Weißblecharbeiten sofort gesucht. 126/15 Weiß& Samek Wilmersdorf, Babelsberger Str. 41. Geldschrankschlosser, Dreher, selbständige, tüchtige Arbeiter, verlangt 5335* G. Lindener, Gollnowftr. 43. Sattler Pelzitolas! Fuchsgarnituren. Stuntsftolas. Spottbillig! Betten Kanarienhähne, Buchtmeibchen verlauf. Winterpaletots. Winter-, einzugshalber spottbillig. Lankwig- joppen. Herrenanzüge. Prachtteppiche. strage 14, Blätterei( Halleschestor). Gardinenauswahl. Plüschportieren. fter, gut erhalten, für Stnaben Steppdecken. Tischdecken. Aussteuer12-14, verkauft Hufelandstraße 1, wäsche. Uhrenverfauf. Schmucjachen. +55 Leibhaus Warschauerstraße 7. 28898* Zeichenbuch für Gartenfreunde. Pfandauktion. Erstandene Brillan Ein Ratgeber für die Pflege und ten, Ringe, Dhrringe, Ketten, Armauf dauernde Arbeit gesucht. Nur solche Schlosser, die an fachgemäße Bewirtschaftung des häus- bänder, Armbanduhren, Damenuhren, genaue Arbeit gewöhnt sind, werden eingestellt. Reisevergütung lichen Zier, Gemüse- und Obst- Herrenuhren, Nadeln, Broschen, gartens von Mar Hesdörfer. Zweite Silbertaschen, Silberbesteds, Silber Herrenfahrrad, Damenfahrrad, nach Vereinbarung. vermehrte Auflage. Mit 137 Tegt börsen spottbillig. Höchste Wertsachen Motorrad, alles( pottbillig, abbildungen. Breis 3,50 Mart. Erpe beleibung. Wegner- Leihhaus, Pots- Stämmereit, Große Frantjurter dition Borwärts, Lindenstraßes. damerstraße 47. straße 14, Hof. 128/3 Berantwortlicher Redakteur: Alfred Wielepp, Neukölln. Für den Inferatenteil verantw.: Tb. Glode, Berlin. Drud u.Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Baul Ginger& Co., Berlin SW. Pianino, erftflaffiges, 150, Bechneinpianino 225,-, Gelegenheit. Bianolager Alexanderstraße 14c. Fahrräder. auf Militär Tornister bei hohem Akkordlohn, zirka M. 100,- pro Woche, finden sofort dauernde Beschäftigung E. E. Lehmann, Wilhelmstr. 40a. Theodor Holb, Maschinenfabrik, Kattowitz 0.-S. 127/15 Damen- Taghemd Nr.755X. Hemdentuch, mit feinem StickereiEinsatz Damen- Beinkleid Nr. 22X. Hemdentuch, Knieform mit HohlGrünfeld' WeihnachtsWäsche als Geschenk geeignet für Familienangehörige, Angestellte, Wohltätigkeitszwecke. Verbürgt gute tadellose Ausführungen. Außerord. billige Preise 3.00 nähten und Stickereifalbel...... M. 260 Damen- Nachthemd Nr. 750X. Kimonoform, m. feinem StickereiEinsatz M. 550 P Fertige Bluse Nr. 582. Aus waschbarem mittel- oder hellgestreiftem Flanell, offen und geschlossen zu tragen. Gr. 42, 44, 46, 48 1050 Damen Taghemden Nr. 114. Hemdentich, mit rundem Ausschnitt und Bogerabschluß..... M. 235 Nr. 334x. Hemdenuch, m. viereck. Ausschnitt, Stick.- Einsatz u. Saumabschluß 260 Nr. 57. Hemdentuct, Passe mit eingearbeiteten Bogen M 260 Nr. 116. Hemdentum, Passe mit guter Spitze M. 220 Nr. 63. Hemdentuch, nit eingearbeiteten Bogen und Hohlsäuren....... M. 280 Damen- Beinkleider 230 Nr. 166 Hemdentuch,< nieform mit gebogter Madapolamfaibl M. Nr. 8. Hemdentuch, Kreform mit Hohlnähten, gebogter Falbel und gestickten Punkten ..M 250 Nr. 22X. Hemdentuch, Knieform mit Hohlnähten und Sticker- Falbel.. M. Damenwäsch- Garnitur Chiffon, fein verziert, mitbreitem StickereiAnsatz, Hohlnähten und estickten Punkten Nr. 222 Nr. 168 Nr. 238 260 Taghemd 3Beinkleid 3 Nachthemd 580 Prinzeßröcke( erröcke mit angarbeit.Leibcho) Nr. 4350. Chiffon, mit krer guter Stickereiverzierung M. 775 Nr. 4351. Chiffon, mit Stkerei- Einund Ansatz Untertaillen Nr. 3804. Chiffon, mit breiter, klarer 200 Stickereiverzierung. M. Nr. 3805. Chiffon, mit breitem, klarem 275 Stickerei- Ein- und Ansatz 225 M. Nr. 31. Chiffon, amerikanische Form, mit breiter Stickereiverzierung... M Damen- Nachthemden Nr. 196. Hemdentuch, mit viereckigem Aus60 schnitt, dreiviertellangen off. Aermeln und breitem Stickerei- Ansatz. Nr. 3. Hemdentuch, mit Umlegekragen, 485 Fältchen und Hohlnähten. Nr. 172 Hemdentuch, mit breitem Stickerei Ansatz und dreiviertellangen 540 Passenärmeln Morgenjacke Nr. 1072. Baumwollener Flanell, dunkel- u. mittelfarbig gemustert, mit kleinem spitzem Ausschnitt Nr. 434. Woll- Flauschilanell, grau, lila, marine oder schwarz, mit Sammetkragen, Tulpen und Taillenschnur.. Handarbeiten. Kleider- Gingham Besonders für Autwarte- u. Küchenkleider, auch für Schürzen ge ignet. Waschecht! Vorzüglich bewährt! Marke RK. Leinen- Ausrüstung, Bandstreifen in marineblau- weiß u. schwarz- weiß Breite 118 cm 75 Pf. Marke Ella. Vorzügliche Güte, große Musterwahl, 90 cm breit.. Meter 80 Pf. Marke Emma. Ganz besonders kräftige Güte in hel en u bedeckt. Streifenmustern, auch schwarz- weiß, 90cm breit, Met. 90 Pf. Farbige Unterröcke Nr. 3961. Moiré, besonders vortei haft und praktisch; in vielen dunklen Farben. 425 Falbel mit schwarzer Borde besetzt, M. Nr. 2273. Trikot- Rumpf, mit angesetzter Atlas- Falbel, in schwarz, marine, grau oder grün M. 600 500 975 Nr, 2274. Rumpf und Falbel aus Wolltrikot, sehr praktisch, in schwarz, marine oder grau. M. 675 1225 Sehr wirkungsvoll und beliebt. Neues reizend.Rosenmuster f.Kreuzstich. Nr. 1885. Weiß Etamine m. Aufzeichnung Tischdecke, rund, 165 cm,.... M. 9.75 Tischdecke, eckig, 135X165 cm M. 8.25 Tischdecke, eckig, 108X108 cm M. 4.25 Oberdecke, rund, 80 cm., M. 2.50 Kissen, eckig, 42 × 58 cm, M. 1.80 und viele andere Größen. Nr. 4352. Chiffon, mit glat eingearbeiteter Stickereiverzierung ul blusenartiger Taille M. 950 Nr. 4336. Chiffon, mit glatter breiter Stickereiverzierung. Weiße Unteröcke M. 950 u. weiße Farbige Waschblusen M. 500 Nr. 3858. Chiffon, mit getuptte Mullfaloel, Stickerei- Ein- und Ansat M 575 in Zephir und Batist; vorübergehend im Preise ganz bedeutend ermäßigt Nur 350 450 6⁰⁰ " Nr. 3142. Rumpf und Garnierung aus Seidentrikot, in vielen Farben vorrätig Schürzen ,, Felicia". Farbige Blusenschürze, aus gestreift Hausmacher- Schürzenzeug mit bedruckter Borde besetzt . M. 110 Ilona". Farbige Kleiderschürze, neue Form, ohne Aermel, aus gestreift Hausmacher Schürzenzeng mit Blendenverzierung, Länge v. der Achsel 140 cm 210 Handtücher. Nr. 907 weiß reinleinen JacquardHandtuch, Gr. 42 × 110 cm, Dtzd. 6.20 Nr. 2458 G Reinlein geklärt JacquardHandtuch, Gr. 46x120 cm, Dizd. 9.60 Gelegenheits- Angebote in allen Abteilungen für Einzelversendung und Warme Unterkleidung Liebesspenden für die Truppen Landeshuter Leineund Gebildweberi Größtes Spezialhaus dr Welt für Leinen u. Wäsch Verband der Sattler und Portefeuiller, Ortsverwaltung Berlin. Branchen- Versammlungen Mittwoch, den 2. Dezember, abends 8%, Uhr, 99 Mittwoch, den 2. Dezember, Militärbrandhe: in den Brachtfälen Alt- Berlin", Blumenjtr. 10. Linoleumleger u. Teppichnäher: abss. 8% uhr, bei„ WeihWagen-, Auto- u. Flugzeugbranche: Mittwoch, den 2. Dez., nacht", Grünftr. 21. 157/10 abends 8, hr, im ,, Gewerkschaftshaus", Engelufer 15. Zahlreichen Besuch dieser Versammlungen erwarten 137/15 Die Branchenleitungen. Kranken- Unterstützungshund der Schneider Filiale Berlin.= Mittwoch, den 2. Dezember, abends 8% Uhr: Mitglieder- Versammlung 165/2 im„ Gewerkschaftshaus", Engelufer 15, Saal I. Tagesordnung: 1. Abrechnung vom 3. Quartal 1914. 2. Bortrag des Stollegen Adolf Ritter über: Das in nächster Zeit in Kraft tretende Ortsstatut betr. Versicherungspflicht der Heimarbeiter". 3. Diskussion. 4. Wahl der Ortsverwaltung. 5. Verschiedene Rassenangelegenheiten. Um recht zahlreichen Besuch, besonders der Heimarbeiter, ersucht Die Ortsverwaltung. Die Zahlstelle Veteranenstr. 18 wird am Montag, den 30. Nov., nad Brunnenftr. 79, Restaurant Döhling, berlegt. F.V.Grünfeld Leipziger Straße 20-22. Puppen- Fabrik Gisstes Spielwaengeschäft der Welt Viele Nuheiten! 99* a.: CUST Kriegs- laukasten ( Jenaer austeine) Ostpr. Buernhof einzig ditehend! Schlachenpläne eigenes Fabrika ges. geschützt Städtische Sparkasse. Jahraus, jahrein 1 Schaufenster Am 1. Dezember 1914 wird in der Invalidenstr. 128, Ecke Borsigstraße, eine neue Sparkasse-L- der Stadt Berlin eröffnet werden. Sie wird für die Sparer werktäglich von 9-2 Uhr ge127/20 öffnet sein. Berlin, den 26. November 1914. Kuratorium der städtischen Sparkasse. Bernhart Keilich beim Hackeschen Markt. Gr. Hamburger Straße 21- Zak Eckhaus Oranienburger Str. 11, h. Knaben- u. Jünglings Ulster Blusen zu Kregspreisen und-Anzüge. Enorm große Posten eleganter und einfacher Sachen werden jetzt zu sehr billigen Preisen einzeln verkauft direkt in der Fabrik f. Knaben- Bekleidung Hoher Steinweg 15, Ecke Königstraße. Em Fabrikgebäude 3 Treppen. Verkaufszeit nur Wochentags von 9-7 Uhr. nur ans Privatpublikum zu sehr billigen Preisen. Geschäftszeit vormittags 9-11hr, nachmittags 3-7 Uhr. Wollblusen 425 475 575 675 750 Tüllblusen Seidenblusen 850 850 850 1050 1175 1250 750 875 950 12 1350 Oranienstraße 9, Hof I. Etage, Han der Jerusaher Kirche. KREDITHAUS ALLE TAGE ANDERS" Cahnh. Wedding, grösst. Haus direkt a. Nettelbeckpl. Jeder erhält Kredit Auf allerbequemste Tellzahlung! Ersatz f. Massarbeit. Anzüge und Uister Elegant und modern. Damen- Garderobe Ulster, Kostüme, Blusen Pelzwaren in grosser Auswahl. 1 Mark Möbel- und Polsterwaren 1 Mark Röcke, Kindergarderobe wöchentl. nur eigenes Fabrikat! wöchent!. Rabatt- Marken ., ALLE TAGE ANDERS" Grösst.Haus dir.a.Nettelbeckpl.ReinickendorferStr.16, Pank- u.Gerichtstr.- Ecke Part., I., II., III, IV. Etage. Bahnhof Weddin Unwiderruflich! Ruma4i6mй6 Rhnumatismus Ziehung: 3., 4., 5. Dezbr. WohlfahrtsGeld- Lotterie der Deutschen Kolanial- Gesellschaft 227 273 Lose. 7334 Geldgew. Mark: 250000 75000 30000 20000 10000 Hauptgewinne Mark: usw. usw. Wohlfahrts- Lose zu M. 3.30 Porto und Liste 30 Pig. extra zu haben bei den Kgl. Lotterie- Einnehmern und allen Loseverkaufsstellen Lud. Müller& Co. Berlin W., Markt 10 Werderscher Telegr.- Adr. Glückamüller FeldPackung M. 1.20 Gicht, Ischias, Nerben- u. Erkältungsschmerzen, Ge schwulst d. Beineze. Reichel's Elektricum in äußerlich schnell heisendes Naturproduft, von nicht nur oberflächlicher, sondern ( Porto 10) fräftig durchgreifender, wohltuend schmerz stillender Wirkung. www.cit fast 25 Jahren be währte Heilerfolge! Man nehme nur ,, Echt Elektricum" Fl. M. 1. u. M. 2. In den Drogerien und Apotheken erhältlich, wenn nicht, wende man sich an Otto Reichel, Berl. SO 43, Eisenbahnst.4 Spezialarzt 1. Hauts, Harns, Frauenleiden, nerv. Schwäche, Beinkranke jeder Art, Ehrlich Hata Kuren in u. Co. fonz. Raborat. f Bluts Dr. Homeyer untersuchung., Fäden 1. Havn usw. gegenüber Friedrichstr. 81, optikum Spr. 10-2, 5-9, Sonnt. 11-2. Honorar mäßig, auch Teilzahl. Separates Damenzimmer. Hermann Tietz LEIPZIGER- STRASSE ALEXANDER PLATZ FRANKFURTER- ALLEE Grosser Weihnachts Verkauf Kleiderstoffe Besonders preiswerte Artikel die sich schon jetzt zum Einkauf für das Wehnachtsfest eignen Blusenstoff elemischt m. tel. 95 Pt 125 Streifen. Mtr solide Ausfüh- 95 Pt. 190 Schottenstoffe rung Meter ca. Reinwollener Krepp 100 cm breit, große Farbenauswahi Mtr. 165 reine Wolle ca. 108 cm 185 290 Popeline breit......... Mtr. Rockstoffe Stellungen ca. 130 cm br. RöhrenDamen- Konfektion Kostümröcke 290 375 550 875 Damen- Mäntel 85° 13751975 2950 90 990 Unterröcke is gutem Trikot Velours- Barchentblusen 290 390 hell u. dkl gestreift, pr. Verarbeit. streifen und melierte 195 290 Wollblusen aus modernen Mtr. ca. 180 cm breit, 390 490 Mantelstoffe schwere Qual. Mtr. Seidenstoffe gestreift, Mtr. Blusense, de gestreift, einfarbig Mtr. 95 PL Messaline und Taffet helldunkel 145 Römische Streifen auf Messaline- 180 195 Grund Mtr Schotten reine Seide. neue Muster, Mtr. Paillette reine Seide, ca. 90 cm br., Mtr. 290 Blusen- Samt feine Streifen... Mtr. 165 Lindener, ca, 70 cm breit, 290 Köper- Velvet farbig und schwarz, Mir. Schürzen Hausschürzen auf gutem Gingham 95 PL. mit Borte besetzt. Hausschürzen orz Gingham, doppels. blau- weiss gep. Kretonne 135 a. gutem Gi gham u. 95 Pf. uwogam Blusenschürz. blau- weiss gep Kret Blusenschürz. aus vore Gingham 165 225 190 m.schönenGarider. aus gut Gingham mit Kleiderschürz. hübschen Garnierungen aus Gingham. Satin und 295 Kleiderschürz. blau- weiss gepkt Kret. Kinderschürz. Teeschürzen a. gut.Gingh. t. Glugh. mit Falten- 125 volant in vielen Grössen ans gutem Batist mit 95 Pf. schönen Stickereien Tee- u. Servierschürz. 145 Ein u Stickereien Bon Morgenröcke hübsche Berard. und aus guten Flaufdfloffen 450 8251150 la Tafelreis Pfund 35 P Nur warmen Schottenstoffen 490 695 Seidenblusen Taffet, Paillette, Schotten 975 mit plessiertem birette- Ansats. Unterröcke s gutem WollTrikot in elegaer Ausführung. Unterröcke gutem Taffet in modernen Fben 90 19º 290 675 875 525 900 13-11050 95P Jhr. 175 95 Pt. 145 Kinder Konfektion Kinder- Mäntel- 50 5-7 25 Bursch.Paletots 8-11 in verschied Ausiühr. Jahre Mädch.- Mäntel 8-11 Jahre 550 900-11075 Jabre verschled.usführ... Jahre Knab.inkleid. 3-8 9-14 verschiede Stoffe. Jahre Pl.. Jhr. Knab. Pyjacks 400 5-7 50 Kittel leidchen 45-55 cm warme Winterstoffe.Jahre 2-4 marine Chev.getütt.. Jahre Jahre 450 warme offe Damen Bäsche Damenhemden Achseischnitt eingearbelt Languette od. Sucker. 155 195 Damenhemden aus gutem Renforcé m. handgestickter Madeira- Passe Damenhemden Fassonschnitt mit Stickerei- Garnierung.. Damen- Beinkleider gut. lang Darn- Nachtjacken.. gut. a. Crot Barchent mit Stickerel. 95 Daen- Nachthemdengut. 195 145 195 Rercé mit Stickerel Przess- Unterröcke vorzücher Sitz und Stickerel.... Dnen- Unterröcke releb m. 195245 295 375 450 675 reich 375 550 prima Renforcé 290 Posten Hemden u. Beinklider mit la Stickerel.. Renforcé, Koieform mit Stickere 155 195 Ein Skerel garniert.... 590 Posten Nachthemden mit reler Stickerel verziert...... Posten Untertalllen aus grieziet 50 Pt., 95 Pt 195 Gin often Weiße Korsette Gin prima toffen, pa. Off, waschb. Einlen u after 295 375 550 875 en Farbige Korfette la 250 350 575 750 Montas HaushaltDiensta Schokolade Pfund 110 GARBÁTY CIGARETTEN ANTIT NT NEHR WEHR Tee Pfund 275 hochteine Mischung Nur Strumpfwaren gewebt, 230 Damenstrümpfe wolle schwarz 95 PL. 125 Damenstrümpfewo le.frb gering gewebt, reine 125145 od mit Zwickel Damenstrümpfe webt, betit 175 225 Herrensock. reine Wolle, gewebt. farbig od geringelt 75,95 PL. reine Wolle od • Herrensock. mit Zwiestickt 125 145 Kinderstrümpfe gestr. 45, 60, 75 P Wolle plattiert, schwarz 1X1 Gr.1-3 Gr 4-6 Gr.7-9 1X1geKinderstrümpfe trickt. 85Pt. 115 145 reine Wolle, schwarz. Wollwaren. Damen- Westengestr., schwarz.95 Pt 175 Blusenschoner Wolle, weiß für Damen reine 125 145 Untertaillen Wien, weiß, 95 Pt. 125 für Damen, Winterqual. f.Dam, mitan gewebt Futter Schlupfhöschen mitan 125 165 Reformbeinkleider winterqual für Damen. 245 290 für Kinder, Winterqual. Schlupfhöschen Winter: 75, 95 Pr. Kind, Winter75 Leibhöschen qual. Gr. 50-7095 PL, 100145 Liebesgaben. Militärhemden Winterqualität 290 375 Militärhosen Winterqualität 325 375 Futterhosen are Winter- 425 476 starke qualität gestrickt Militärsocken Winter starke 95 Pt. 165 Winterqualität Leibbinden zum Schnallen... 95 Pt. 195 Leibbinden reine Wolle, gestrickt 190 225 mellert Kopfschützer meer Welle, 125 165 Brust- u. Lungenschützer 190 225 Militärwesten gestrickt, mit 850 1025 Montag Diens at Stoffärmeln in Matinees Posten aten 195 375 475 aus guten Flauschstoffen PökelEisbein Dickbein Pfund 50 P Pt. ohne Liebesgaben 1921912 x 1920 bestehend aus wollenen Strümpfen, Puls- und Kniewärmern oder sonstigen Wollsachen wasche man, ehe sie den Kriegern in's Feld geschickt werden, zuvor mit PERSIL Das Gewebe wird dadurch weich, locker und gleichzeitig desinfiziert; also wohliges angenehmes Tragen und Vorbeugung von = Blutvergiftungen! HENKEL& Cie., DÜSSELDORF, auch Fabrikanten der bekannten Henkel's Bleich- Soda. 00 fűr Qualitätsraucher Berantwortlicher Redakteur: Alfred Wielepp, Neukölln. Für den Inferatenteil beranto.: Th. G, Berlin. Drud u. Verlag: Vorwärts Budbruderel a. Berlagsanstalt Baul Ginger& Co., Berlin SW.