Nr. 328.- 31. Jahrg.s Abonnements- Bedingungen: abonnements. Breis pränumerando: Bierteljährl. 8,30 Mt., monatl. 1,10 m., wöchentlich 25 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Big. Sonntags. nummer mit illustrierter Sonntags. Beilage„ Die Neue Welt" 10 Pg. Post. elbonnement: 1,10 Mark pro Monat. Eingetragen in die Bost Zeitungs Breisliste. Unter Kreuzband fut Deutschland und Desterreich Ungarn 2.50 Mart, für das übrige Ausland 4 Mart pro Monat. Postabonnements nehmen an: Belgien, Dänemark, Holland, Italien, Luxemburg, Portugal, Rumänien, Schweden und die Schweiz. Cricheint täglich. 3 Vorwärts Berliner Volksblatt. 5 Pfennig Die Infertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonel zeile oder deren Raum 60 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereins. und Bersammlungs- Anzeigen 30 Pfg. ,, Kleine Hnzeigen", das fettgedruckte Wort 20 Pig.( zulässig 2 fettgedruckte Worte), jedes weitere Wort 10 Pfg. Stellengefuche und Schlafstellenan zeigen das erste Wort 10 Pfg., jedes meitere Wort 5 Big. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist bis 7 Uhr abends geöffnet. Telegramm- Adresse: ,, Sozialdemokrat Berlin", Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 68, Lindenstraße 3. Fernsprecher: Amt Moritplat, Nr. 151 90-151 97. Dienstag, den 1. Dezember 1914. Expedition: SW. 68, Lindenstraße 3. Fernsprecher: Amt Morikplatz, Nr. 151 90-151 97. Deutiche Erfolge in Ostpreuffen und in Polen Aus der sozialdemokratischen Die Meldung des Großen Hauptquartiers Reichstagsfraktion. Die sozialdemokratische Reichstagsfraktion beschloß nach eingehender Beratung, den geforderten Krediten zuzustimmen und ihren Beschluß mit einer motivierten Grtlärung zu be gründen. Kanzler und Reichstag. Amtlich. Großzes Großzes Hauptquartier, 30. November, vormittags.( W. T. B.) Der türkische Krieg. Meldung des türkischen Hauptquartiers. Konstantinopel, 30. November.( Amtlicher Bericht aus dem Von Westfront nichts zu melden. Hauptquartier.) Die Ruffen, die toir ant 22. November in der Umgegend bon Dutaf geschlagen und in nördlicher Richtung An ostpreußischer Grenze mißzglückte ein aurlidgeworfen hatten, habent, nachdem Verstärkungen bei ihnen einUeberfallsversuch stärkerer russischer Kräfte auf getroffen waren, gegenwärtig eine Stellung in der Nähe von tilitfhgeubegi besetzt. Unsere Truppen haben eine Stellung Der Reichskanzler hat Sonntag und Montag mit den Deutsche Befestigungen östlich Darkehmen unter vor ben feindlichen Linien eingenommen. Vorständen der einzelnen Fraktionen verhandelt. Die Ver- schweren Verlusten; der Die Verschweren Verlusten; der Rest der Angreifer, handlungen waren streng vertraulich. Der Berliner LokalDer Anzeiger" kann aber darüber berichten,„ daß die Mitteilungen einige Offiziere und 600 Mann, wurde von uns Immer noch die ausgestochenen Augen"! des leitenden Staatsmannes über die Gesamtlage durchaus gefangen genommen. zuversichtlich flangen, sowohl über die im Westen, wo es nach unseren gegenwärtigen Stellungen ausgeschlossen erscheint, daß Südlich der Weichsel führten die gestern Die Köln. Voltsgeitung" veröffentlicht nachstehende Zuschrift Aachen, 26. November 1914. Geehrte Redaktion! Es gehört zu den undankbarsten Aufgaben, gegenüber unwahren Gerüchten der Wahrheit zu ihrem Recht verhelfen zu wollen. ber Strieg von dorther je in unser Vaterland getragen werden mitgeteilten Gegenangriffe zu nennenswerten tönnte, als auch über die durchaus günstige Lage im Osten. Erfolgen. 18 Geschütze und mehr als 4500 Ge- In Nr. 852 bet„ Stöln. Boltszeitung" vom 30. September 1914 hatte Unter solchen Umständen besteht eine Uebereinstimmung zwischen der Regierung und den Volksvertretern darin, daß fangene waren unsere Beute. nur ein Friede geschlossen werden darf, der absolute Dauer perspricht, und der uns für alle dargebrachten Opfer an Gut und Blut entschädigt." Westlicher Kriegsschauplah. Die amtliche französische Meldung. Paris, 30. November.( W. T. B.) Amtlicher Kriegs. bericht vom 29. November, 11 Uhr abends. Auf der ganzen Front herrscht Ruhe, ausgenommen in den Argonnen, wo die deutschen Angriffe nicht erfolgreicher waren, als früher. Englische Vermutungen über deutsche Angriffspläne. ich Ihnen auf Grund amtlicher Auskunft mitgeteilt, daß in unsere 35 Aachener Lazarette kein einziger Fall von Ausstechen der Augen eingeliefert worden war. Wie Sie mir mitteilen, In Südpolen ist nichts Besonderes vorgefallen. Oberste Heeresleifung. Die österreichische Generalstabsmeldung.ählungent neuen Stoff zu liefern. Es handelt sich um den Artikel: Wien, 30. November.( W. T. B.) Amtlich wird ver. lautbart: Im Norden hat sich gestern an unserer Front nichts Wesentliches ereignet. Vom österreichisch- serbischen Kriegsschauplatz. wollen trogdem die Gerüchte nicht verftainmen und Sie fenden mic jum Beleg dafür einen Artikel der Kölnischen Beitung" vom Oktober d. J., Nr. 1192, der geeignet ist, den unwahren ErEin norwegischer Arzt in Kölner Lazaretten. Es wird darin der Bericht des Drontheimer Arztes Dr. Sät bre in Trondhjems Adresseavis, Eindrücke aus deutschen Lazaretten angezogen. Die Erzählungen des Arates werden im Verlauf des Artikels wörtlich überfegt. Es heißt da an einer Stelle nach der Köln. 8tg.":„ Was bie Graufamkeiten der Franftireurs angeht, so besteht kein Zweifel, daß solche begangen worden sind. Ich habe felbst, zwar nicht in Stöln, aber in Aachen, eine Note- Kreuz- Schwester gesehen, ber die Franktireurs die eine Brust abgeschnitten hatten, und weiter einen Rittmeister, dem man das eine Auge ausgestochen hatte, als er berwundet auf dem Schlachtfelde lag." Sie haben mich gebeten, mich zu dem Artikel der„ Kölnischen Amsterdam, 30. November.( W. T. B.)„ Handelsblad" Abermals 1254 Gefangene gemacht. Zeitung" zu äußern. Ich habe mich auch dieses Mal hoffentlich meldet aus London vom 29: Die, Times" lassen sich aus ist es zum letzten Male wieder an die amtlichen Stellen Boulogne berichten: Es scheint, daß die Deutschen ihren Wien, 30. November.( W. T. B.) Vom südlichen gewandt und um Auskunft gebeten, ob die von Dr. Säthre berichteten nächsten Angriff in der Umgebung von Arras unter Kriegsschauplay wird amtlich gemeldet: Auf dem Fäde fich wirklich in Aachener Lazaretten vorgefunden haben. Ich nehmen wollen; sie sollen dort 700 000 Mann zusammen füblichen Striegsschauplatz andauernde Kämpfe. Gestern wurde teile Ihnen gern das Resultat der nochmaligen Nachforschungen gezogen haben und wollen offenbar einen neuen starken Ver- der hartnäckig verteidigte Suvobor, Sattelpunkt der mit. Unter dem 25. November d. J. schreibt mir der als Augensuch machen, auf der Linie Arras- Lille die Küste zu erreichen. Straße Valjevo- Cacak, nach heftigen Stämpfen er stürmt. arzt weitbekannte Chefarzt des Referbelazarettes I wörtlich:" Die Einstellung neuer Truppen in Frankreich bas Regiment 16 und Landwehrregiment 23 haben fich in Areuz- Schwester gewesen, welcher eine Bruft von Franktireurs aba Bataillon 70 hat sich hierbei besonders ausgezeichnet. Auch oben erwähnten Schandtaten beruhen soweit Aachen in Be PP. Lyon, 29. November.( W. T. B.) Zur Beruhigung des in den letzten Tagen neuerdings hervorgetan. Gestern wurden Frankreich herrschenden Unwillens, daß eine große Anzahl insgesamt 1254 Mann gefangen und 14 Ma Mobilisierter nicht eingestellt fei, schreibt hon Répubublicain", es habe sich dabei um lleberzählige ge- hinengewehre erbeutet. In Uzice viele Waffen bandelt, welche in weitaus größerer Zahl einirafen als vorber- und Munition vorgefunden. gesehen. Es fehlte an Offizieren und ichien daher unnig, die Staatskosten zu erhöhen und größere Mannschaftsbestände als Französisches Sanitätsmaterial für Serbien. für die ersten Striegebedürfnisse notwendig, untätig in den Garnifonen liegen zu lassen. Die größten Verluste aller Waffengattungen. R. Telegr. Korreip.- Bureaus. Eine Abteilung des nor Saloniti, 30: November.( W. T. B.) Meldung des Wiener habe zweifellos die Infanterie erlitten. Man sei augenblicklich dabei, die überzähligen Infanteristen einzuberufen und angesichts egifchen Roten Kreuzes ist von hier nach Risch ab gegangen. Von Frankreich sind 50 Tonnen Medikamente der großen Infanterieverluste die überzähligen Soldaten anderer und Verbandseng für Serbien angefommen. Viele Waffengattungen der Infanterie einzuverleiben, um die Lüden aus- tausend Flüchtlinge aus Altierbien treffen in Neuferbien füllen zu können. Die Stimmung der serbischen Bevölkerung ist sehr gedrückt. Austausch der schwerverletzten deutschfranzösischen Gefangenen. Genf, 30. November.( T. 11.) Gustav Ador, der Präsident der Internationalen Gefangenenagentur des Noten Kreuzes in Genf regte an, daß bei den kriegführenden Mächten Schritte unternommen werden zum gegenseitigen Austausch derjenigen schwerverlegten Gefangenen, die unfähig sind, irgend welche Militärdienste nach ihrer Herstellung zu tun. Man hofft, daß die von Ador gemachte An regung durch die schweizerischen Bundesbehörden unterstügt werden wird. Deftlicher Kriegsschauplatz. Russische Verlufte. Der Kriegsberichterstatter des Mailänder Sera" teilt feinem Blatte mit, daß die Verluste der Russen in den ſeit Ende voriger nicht auf Wahrheit. Weber ist hier eine Note. geschnitten worden ist, noch auch ein Rittmeister, dem ein Auge aus geftochen worden ist." Wie der norwegtiche Arzt zu seiner Behauptung fommt, ist mir unerfindlich, jedenfalls stelle ich nochmals fest, daß bis zur Stunde in unseren Aachener Lazaretten tein Verwundeten die Augen ausgestochen waren. Auch in Aachen gesehen haben will, ist hier in den zuständigen ärztlichen von der anderen Tatsache der Rote- Kreuz- Schwester, die Dr. Säthre Kreiſen nichts bekannt. Mit vorzüglicher Hochachtung Stiftspropst Dr. Fr. Kaufmann. einziger att festgestellt worden ist, in dem einem ein. Zahlreiche ſerbiſche Familien haben fich nach Saloniki begeben. Zur Lage der deutschen Kriegsgefangenen Der Seekrieg. Falscher Verdacht. " in England. Ueber die Lage der deutschen Kriegsgefangenen im englischen Konzentrationslager Frimley Camp, Adlershot, das Ende Oktober von dem amerikanischen Borichafter in London besichtigt wurde, wird folgendes berichtet: legt werden. Das Lager, das ungefähr 4000 Deutsche( zur einen Hälfte Kristiania, 30. November.( W. T. B.) Der von einem engeinem hoch und gesund gelegenen Gelände, ähnlich wie das Militär, zur anderen Zivilgefangene) beherbergt, erhebt sich auf liichen Kriegsschiff bei leetwoed aufgebrachte nor Döberizer Lager. Wegen der ungünstigen Witterungsverhältnisse wegische Fisch dampfer Nestor", der beschuldigt wird, im Winter soll das Lager von Frimley Camp wahrscheinlich verunter neutraler Flagge nördlich von Jrland deutfche Minen ausgelegt zu haben, ist Eigentum einer nor wegischen Reederei, deren Kapital aber zum größen Teil in englischen Händen ist. Der Dampfer war von der Firma Frank Barret in Grimsby gechartert. Infolgedessen fann nicht die Rede davon sein, daß er Minen für Deutschland ausgelegt hat. Drei japanische Dampfer vernichtet. Woche andauernden Kämpfen in Polen nahezu 120 000 Mann an Aus der Schweiz, 29. November.( T. U.) Aus Tokio Toten, Verwundeten und Gefangenen betragen. Die finnländischen Regimenter, die in der Schlacht mittämpften, haben fast die Hälfte wird gemeldet: Nachträglich wird bekannt, daß die„ Emben" ihres gesamten Bestandes eingebüßt. Es fei zwedlos, zu leugnen, noch die japanischen Dampfer Sutvaruara" und titano duß 65 000 Mann Unverwundete dem Feinde in die Hände gefallen Maru" mit englischen Soldaten und Kawata Maru", also drei japanische Dampfer versentt hat. find. " Das Lager ist von einem Stacheldrahtzaun umgeben und wird streng bewacht. Die Gefangenen find zurzeit in Zelten unter gebracht, doch sind für die falte Jahreszeit regelrechte Armeebaraden aus Stein oder Holz in Aussicht genommen. Die Offiziere wohnen von ben Mannschaften getrennt und dürfen sich Bedienung halten. Die Küchen- und Kantineneinrichtungen lassen zu wünschen übrig, doch foll es hiermit in den Winterquartieren besser bestellt jein. Die Beleuchtung des Lagers ift elektrisch. Ein mit ordent lichen Betten ausgestattetes Hofpitalzelt ist vorhanden; zurzeit ist es mit 20 Mann belegt. Einem Operationszelt, das mit allem Zubehör ausgestattet ist, stehen deutsche Sanitätsoffiziere vor. Die Ausrüstung der Gefangnenen mit Kleidungsstücken usw. ist folgende: 1 Jackett und 1 Beinkleid, 2 Paar Unterbeinkleider, 2 Flanellhemben, 2 Baar Soden, 1 Mantel mit Kragen, 1 Halstuch, Neutralen spricht, wo es doch bekannt ist, daß z. B. sowohl in der Amerikanische Kriegslieferungen an den 1 Müze, 1 Kleiderjad, je 1 Kamm, 1 Haarbürfte, 1 Zahnbürste britischen J. 2. P. wie in der russischen Sozialdemokratie AnSeife, 2 Handtücher, je 1 Messer, 1 Gabel, 1 Löffel, 1 Teller und schauungen verbreitet sind, die sich dem Jargon der Dreiverbands 1 Becher. 1/ 72 politiker ebenso wenig fritiklos anpassen, wie die Mehrheit der Dreiverband. T. Das Essen besteht aus: 1% Pfund Brot, ½ Pfund Fleisch, deutschen Sozialdemokraten dem der deutschen Professoren. Wir sind München weilende amerikanische Botschafter in Ber München, 30. November.( W. Z. B.) Der augenblicklich in 1 Unze Tee, 1 Unze Salz, 2 Unzen Zucker, Unge Pfeffer, aber höflich und teilen deshalb, um den Schmerz Longuets zu belin, James W. Gerard hatte gestern eine Unterredung fänftigen, mit, daß er als Vorbedingung des Friedens die Zerschmetterung mit Herrn Eduard Seirer Disyen. Ueber diese Unterredung be des preußischen Militarismus" verlangt, zu der sich das deutsche Volt selbst bisher unfähig gezeigt habe. Und dazu brauchen wir sich die Lieferung von Kriegsmaterial an DeutschUnd dazu brauchen wir richten die Münchener Neuesten Nachrichten:„ Auf die Frage, wie bloß zu bemerken, daß die Aenderung innerer Einrichtungen unserer bloß zu bemerken, daß die Aenderung innerer Einrichtungen unserer Lands Gegner mit der Neutralitätserklärung des Auffassung nach Sache der inneren Politik und der einzelnen Bräsidenten Wilson zu Anfang des Weltkrieges vereinbare, ant Nationen selbst ist. 1/20 Pfund kondensierte Milch, 8 Unzen frisches Gemüse, 1 Unze Butter oder 2 Unzen Käse täglich. zur Unterhaltung der Gefangenen sind 20 000 deutsche Bücher verteilt worden; Sportspiele werden viel getrieben. Den Postdienst im Lager versehen Soldaten. Einer Belästigung der Gefangenen durch neugieriges Publikum ist nach Möglichkeit vorgebeugt. Im allgemeinen scheinen die englischen Militärbehörden in Anerkennung der vorzüglichen Einrichtungen im Döberizer Lager bemüht zu sein, auch die Lage der deutschen Gefangenen möglichst zu erleichtern." In Erwartung der Wiederaufnahme der Kammerarbeiten. " wortete der Botschafter, er persönlich wisse nichts von solchen Lieferungen; aber falls besonders die Nachricht über den Transport von Munition und Waffen aus der Union sich bestätigen sollte, so sei das nicht gegen das Völkerrecht. Die Sachen stammten ja von privaten Lieferanten, und diese würden dasselbe Die französischen Journalisten gegen die auf. Am ersten Tage wird die Sigung nach der Kommemoration Am 2. Dezember nimmt die Kammer ihre Arbeiten wieder nach Deutschland schicken, wenn es drüben Bestellungen aufauf. Am ersten Tage wird die Sizung nach der Kommemoration geben würde. Natürlich wäre der Transport dann schwieriger und das Risiko größer. Würden deutsche Kreuzer die Schiffe, der verstorbenen Abgeordneten Senatoren aufgehoben die mit Striegstonterbande für England beladen find, aufZensur. Aus Amst er dam schreibt man uns: Rom, den 25. November.( Eig. Ber.) und Wie es werden. Am 3. Dezember wird dann das neue Ministerium Nie und nimmer jeine Mitteilungen machen, über die man sich in den greifen, so würden sie diese kapern. Die bornierte Art, mit der die Zensur in Frankreich ihres atvei bevorstehenden Ministerräten einig werden wird. könne die Regierung der Vereinigten Staaten Amites waltet, hat schon wiederholt den Protest der freiheit heißt, wird das Finanzerpoié jest nicht gegeben werden, mit Berkauf von Landeserzeugnissen nicht unter ihre Kontrolle gestellt Ausfuhrverbote für solche Waren erlassen, da der fichen Zeitungen hervorgerufen. Jetzt hat sich sogar die Rücksicht auf die absolut unnormale internationale Lage, die werden könne. Als die Union in Merito während des legten AufStommission der französischen Presse zu einem feinen Voranschlag erlaubt. Zunächst wird die Regierung das ftandes Truppen landete, brachte der deutsche Dampfer Kronöffentlichen Protest veranlaßt gesehen, der in den Zeitungen Budgetprovisorium fordern, für den Zeitraum von drei oder sechs prinzessin Cecilie" für die Aufständischen Waffen nach dort. Derfelbe von Montag dem Publikum bekannt gegeben wurde. Die Monaten. Dann sind die durch königliches Dekret ausgeworfenen Dampfer werde heute in den Vereinigten Staaten vor englischen Erklärung gibt die derzeitige Notwendigkeit einer Zenfur zu, Militärausgaben in der Höhe von mehr als einer Milliarde von der Schiffen geschügt, da er sich dorthin zurückflüchten mußte, wie noch die die Verbreitung der militärischen und Kammer durch besondere Gesetze zu bestätigen; weiter sollen 200 erinnerlich sein dürfte. Zum Schluß ermächtigte mich Herr Gerard, diplomatischen Nachrichten fontrolliert, fordert aber, millionen für die Marine gefordert werden. Bis jetzt haben sich die Mahnung an die Preise und das Volk zu richten, nicht jetzt ſich daß die Zensur ihre Tätigkeit auf diese zwei schon über dreißig Abgeordnete zu den Mitteilungen der Regierung gegen Amerika zu wenden, da nun die Stimmung drüben zugunsten Gebiete einschränke, da die Freiheit der Meinungen aum Wort gemeldet. Unter ihnen befinden sich auch die Genossen von Deutschland und Desterreich- Ungarn umzufchlagen beginne, was Unter ihnen befinden sich auch die Genossen für eine Nation in Kriegszeiten nicht minder wichtig sei als in Turati und Pietro Chiesa, der freie Sozialist Lucci und já ein erfreuliches Zeichen sei. Durch eine gerechte Beurteilung der von Friedenszeiten. der Reformist De Felice. Lage werde die Stimmung auch weitere Fortschritte machen. Die Kommission hat ihren Beschluß einstimmig gefaßt. " 1 Amsterdam, 29. November.( Privattelegramm des „ Vorwärts".) Keir Hardie schreibt in Pioneer", daß Vorwärts".) Keir hardie schreibt in Pioneer", daß er sich nie mündlich oder schriftlich gegen freiwillige Dienstnahme erklärt habe. Er wisse zu gut, was auf dem Spiel stehe. 3 Daraus darf man allerdings nicht den Schluß ziehen, daß Eine Aeußerung Keir Hardies. alle Parteien in Frankreich grundsätzliche Verfechter der Preßfreiheit seien. Den Anstoß zu dem Beschluß gab nämlich, daß die Benjur alle feindseligen Bemerkungen, die in der reaktionären Presse an die Reise Caillaur und seiner Frau nach Brasilien geknüpft wurden, rücksichtslos strich. Man muß sich in der Tat fragen, ob Caillaur und Frau geheiligte Staatseinrichtungen sind, an die ohne Gefahr für die Nation nicht gerührt werden darf. Aber darum bleibt doch wahr, daß der Freiheitssinn der reaktionären Zeitungsleute erst dann übergeschäumt hat, als man ihnen verbot, Dreck zu werfen. Unnütze Aufregung. " " Die Anregung der südamerikanischen Staaten. Amsterdam, 21. November.( Privattelegramm des Vorwärts") Die" Times" melden aus Washington, daß es fraglich fei, ob Wilson die Anregung Argentiniens Chiles, Perus, Uruguays zu gemeinsamem Ersuchen an die Kriegführenden, ihre Kriegsschiffe aus den amerikanischen Territorialgewässern zurüdzuziehen, befolgen werde. Ein Zuſammenwirken der Union mit Südamerika werde eher eine Verbesserung des Handels zwischen Nord- und Südamerika betreffen. Die„ Times" fezen hinzu, daß alle Berichte überein stimmen, daß namentlich die Westküste Südamerikas, wo die deutsche Streuzeraktion den Britenhandel sozusagen stillsette, geschäftlich leidet, Es wäre lächerlich, blind zu bleiben vor der Tatsache, daß in Amerika unsere Ohnmacht, die Meere von den deutschen Schädigern unserer Kauffahrtei zu säubern, unser Prestige zu schädigen beMan könnte jetzt die französischen Sozialisten einteilen in solche, die sicherlich gegen ihren Willen das 2ob des Figaro" und feiner Geistesverwandten und solche, die ihren Tabel ernten. Sollte es am Ende Genossen Jean Longuet tein Mißvergnügen bereiten, zu den ersteren zu gehören? In der Humanité" vom 20. November fällt er den Vorwärts" mit einer bei einem sonst so charmanten Genossen befremdlichen Heftigkeit an. Vor einiger Zeit haben wir mitgeteilt, daß Genosse Longuet den von den amerila nischen Sozialisten vorgeschlagenen Friedenstongreß für verfrüht hält. Longuet spricht nun von einem verstümmelten Bitat" und davon, daß der Vorwärts" fortfahre, orgiam das deutsche Proletariat in ginnt. Unkenntnis der einstimmigen Meinung der Sozialisten Frankreichs Eine Persönlichkeit des Washingtoner Auswärtigen und der alliierten Länder sowie fast aller Neutralen zu halten" und Departements jagte zu einem Korrespondenten der„ Daily erklärt schließlich streng, daß der Vorwärts" sich schwer täusche, wenn News", die Unionsregierung würdige die gute Gefinnung gegen die er glaube, so den Jnteressen des deutschen Sozialismus und des Union, sie könne aber feine Verantwortung für die Friedens zu dienen. Und warum dieser Zorn? Weil wir Longuets Haltung der Südrepubliken übernehmen, sie werde diese Mitteilung nicht wörtlich wiedergegeben haben. Wären wir so grob, gegen englisch französische Maßregeln zur Erzwingung ihrer Neuwie es Genosse Longuet diesmal ist, könnten auch wir-tralität nicht verteidigen. Nur die Besetzung südamerikanischen Terriund zwar nicht nur von einer Verschleierung der Tatsachen sprechen toriums durch europäische Streitkräfte wäre eine Verlegung der und Genossen Longuet vorwerfen, daß er von einer Einstimmigkeit Monroedoktrin. Die Union könne zur Erwirkung ihrer Neutralität unter den Sozialisten der verbündeten Staaten und fast aller gute Dienste anbieten, weiter aber werde sie nicht gehen. Auf den Spuren der Kämpfe Kämpfe in der Matschwa. Von Hugo Schulz Wien. II. 23. November 1914, y Die Finanzen Südafrikas. Amsterdam, 29. November.( Privattelegramm des Vors wärts".) Die füdafrikanischen Finanzen sind durch den Aufstand desorganisiert. Smits hatte im September erklärt, mit einer PfundMillion bis April auszukommen. Londoner Blätter melden aber, daß die Million schon Ende November verbraucht sei. Infolge der Vermehrung des Unionsheeres sei ein Sinfen der Zolleinnahmen zu verzeichnen, ebenso sei die Diamantindustrie stillgelegt. Der Zensor strich in den Times" die Ziffer der afrikanischen Heeresvermehrung. " Politische Uebersicht. Unlauterer Wettbewerb? Die Berliner Handwerkskammer hat in Form eines Gutachtens an das Striegsministerium darauf hingewiesen, daß einzelne Unternehmer der Militärausrüstungsindustrie Löhne bezahlen, die über den Tarif hinausgehen. Das Kriegsministerium hat darauf folgenden Erlaß hinausgegeben: ,, 1. Es wollen einzelne Fabrikanten, entgegen den Abmachungen vom 20. August d. J., ihren Arbeitern höhere Löhne zahlen, als durch jene Abmachungen festgesetzt worden ist; 2. sollen einzelne Firmen sich nicht gescheut haben, Arbeiter anderer Betriebe der Branche durch Anbieten höherer Löhne diefen abspenstig zu machen und sogar Prämien für Zuführung solcher Arbeiter zu zahlen; 3. sollen einzelne Betriebe, um die Abmachung vom 20. August zu hintergehen, neben der Lohnzahlung ihren Arbeitern Extralöhne, Uebernahme der Krankenkassen- und Invalidenversicherungsleistungen, Mietezahlungen ufw. bewilligt haben. Durch solche, als unTauteren Wettbewerb sich fennzeichnende Maßnahmen werden die soliden Firmen, die sich an die Abmachungen gebunden halten, zum Nachteil der Heeresverwaltung in ihrer Leistungsfähigkeit herabgedrückt. Dies darf aber das Kriegsministerium unter feinen Umständen zulassen, und deshalb erklärt dasselbe hiermit aus Schrappnellguses, das sich wie ein kreisrundes Trommelfieb aus- Schaffellbunda äußerlich nicht im mindesten von seinen flawonischeit nimmt. An den Fensterscheiben haben viele Infanteriegeschosse Landsleuten. Der Wagen war nichts weniger als wohnlich eingeihre Fähigkeit, glatt durchzuschlagen, geübt die Glastafeln sind richtet und ich fror so jämmerlich in den Füßen, daß ich jede dabei nicht einmal gesprungen. In die stärkeren Haustorflügel, Gelegenheit, längere Strecken zu Fuß zurüdzulegen, trotz des die übrigens wie Kugelfänge aussehen und voll steden mit ver- flebrigen Kotes, der die Wege überzog, freudigst begrüßte. Es war schlagenen blauen Bohnen, sind Schießscharten eingeschnitten. An trüb und naßfalt, aber nicht allein die Novemberſtimmung war einem sah ich auch eine größere Längsscharte, die offenbar für ein es, die die Landschaft so unjäglich traurig erscheinen ließ. Eine ges Maschinengewehr bestimmt war. Vor den Gartenzäunen allent- fegnete Ebene breitete sich vor mir. Saftige Hutweiden, Obsthalben Schüßengräben und entlang einer Uferallee sogar ein pflanzungen, Mais- und Kürbisfelder, dazwischen allenthalben splittersicher eingedeckter und wohnlich eingerichteter Abteilungs- fleine Waldstreifen und Gebüsche, dann wieder Sümpfe, über denen Den Ausgangspunkt meiner Reise in die Matschwa bildete die graben. In den Häusern werden die Spuren des Kampfes noch gelb und verdorrt das Schilf wogte. Alles wie in einer füdslawonische Stadt Mitrowiza, deren serbo- kroatischer Charaf lange bleiben. Ihre Bewohner aber mögen sich ganz wohl und gut ungarischen Au, aber alles tot, erstarrt und wie vom Verwesungster äußerlich und innerlich deutsche Einschläge hat. Das ist nicht geborgen fühlen, wenn sie hinüberblicken auf das jenseitige Ufer hauch durchwittert. Hunderte von frächzenden Dohlen, die wie Heu nur auf die zahlreichen deutschen Ansiedler zurückzuführen, sondern der Save. Dort lag einst die Ortschaft Serbisch- Mitrowita, schrecken in dicken Schwärmen durch die Luft streichen, scheinen hier mindestens ebenso sehr darauf, daß hier die Ueberlieferungen des vor derem Zollhaus gar trobig die Flagge des feindlichen König- die einzigen Verkünder des Lebens zu sein, sonst weit und breit alten Militärgrenzertums fortleben. Serben und Kroaten fühlen reiches von dreifarbiger Stange wehte; die Ortschaft aber war weder Mensch noch Tier. In den Sümpfen aber zersehen sich die fich hier vor allem als Abkömmlinge der alten„ Granitscharen", dennoch ein Herz und eine Seele mit der Mutterstadt auf dem Zeichen gefallener Krieger, am Ufer eines Wassergerinnes ist ein die nach ihrer Verfassung und nach ihrem Verhältnis zum Gesamt- flawonischen Ufer. Gar mancher ſlawonische Bursche, der jetzt bei bereits bis auf das Skelett verwester Pferdekadaver zu sehen, auf staat etwas ähnliches waren, wie in Rußland die Kosaken. Es ist den Honveds steht( ungarische Landwehr), hatte dort drüben seine den Feldern faulen die Maiskolben, zu Tausenden liegen die charakteristisch, daß der Verteidiger von Mitrowiza gegen das An- Braut, und die ist weg. Weit weg in Nisch oder in Uesküb oder Kürbisköpfe herum und die beginnende Fäulnis gibt ihnen eine bringen der serbischen Timofdivision, die bei Ruma über die Save sonst wo im Süden mit all den ihrigen, mit dem Hausrat, mit dem feuchtende hektische Röte, so daß sie wie riesige Goldorangen aus. gefommen war, ein Stabsoffizier serbischer Herkunft gewesen ist, Webstuhl, mit den Schweinen und Hühnern. Das Häuschen aber sehen. und daß er mit einer Schneid ins Zeug ging, die von feinem Ge- ist ein Trümmerhaufen aus Ziegelschlacken und verkohlten Sparren. Wir fahren durch Notschaj. Ein langgestrecktes behäbiges Dorf. danken an irgendeine Gemeinschaft mit denen von drüben ange- Oder aber es steht noch und ist nur ein wenig ausgebrannt, aber das ebenso gut in der mährischen Slawatei stehen könnte. Nur fränkelt sein konnte. Er ist eben fein Serbe, noch sonst etwas, innen kahl und leer. Ich ging hinüber und jah mir das traurige einige buntbemalte Scheunen machen einen fremdartigen Eindrud. sondern einfach ein Granitschar. Bild an. Eine gewaltige Schiffbrücke, die unsere Pioniere aus Vielleicht auch die seltsamen gemauerten Bacöfen, die in manchen Die Stadt Mitrowiza, die nach den im Park aufgestellten Eisenpontons und mächtigen Platten zusammengefügt haben, ver- Gehöften stehen, und die aussehen wie die kleinen arabischen Römerfunden zu schließen, ihren Namen vom Mithrafult haben bindet die Ufer des Stromes, aber sie dient nicht dem Verkehr, Kuppelgräber, die man in ägyptischen und syrischen Städten allenta dürfte, macht einen wohlbehäbigen Eindruck. Sogar ein paat sondern bloß dem Kriege. Sie führt unmittelbar hinein in das halben findet als Ruhestätten besonders frommer Mekkapilger. stattliche Fabriken mit hochragenden Schloten gibt es hier. Geht Reich der Zerstörung, an dessen Eingang ein stattliches serbisches Leer sind die Häuser, leer die Hürden und die Ställe. Da und man durch die Straßen, so möchte man gar nicht glauben, daß die Zollamtsgebäude die Ehrenbezeugung leistet, indem es dem Be- dort bellt ein zurüdgelassener Köter, auch einige Schweine sah ich, Stadt vor einigen Wochen sehr lebhaft beschlossen worden ist, und sucher seine schrecklichen Wundmale zeigt. Eine Granate aus die herrenlos herumirrten und im Dred nach Nahrung wühlten, daß die Bevölkerung damals 11 Tage lang in den Kellern das schwerem Monitorgeschütz hat ihm das halbe Dach weggerissen, eine aber sonst kein Lebewesen im Bannkreise des gänzlich zerschossenen Leben von Höhlenmenschen führen mußte. Nirgends im Stadt- andere hat ihm das erste Stockwerk ausgeweidet und eine dritte an Dorffirchleins. Als wir aber den Ort verlassen hatten, tauchte innern sind Schäden wahrzunehmen, nur gerade im Mittelpunkt. anderer Stelle die Fassade durchlöchert. Vielen von den kleineren plötzlich ein Wagen auf, der mit armseligem Gerümpel beladen war. Dort steht das hervorragendste Gebäude der Stadt, die serbische Häusern links und rechts ist es ähnlich ergangen, die meisten aller- eine verhärmte Frau schritt neben dem Klepper und ganz oben Kirche. Und gerade auf diese mußten die Serben ihr Artillerie- dings nur leicht beschädigt. Man wandelt hier wie durch eine ver- auf dem Gerümpel saß in bunte Decken eingehüllt, ein kleines feuer konzentrieren, weil sie vermuteten, daß auf dem Turm ein schüttete und nach Jahrhunderten wieder ausgegrabene Stadt: ein Mägdlein mit fraushaarigem Blondkopf. Die erste in den Ort Beobachtungsposten steht. Ein Seitenstück zur Beschießung des fleines Pompeji! Ich trete in die Kafana Das Kaffeehaus. Ein zurückkehrende Flüchtlingsfamilie! Domes zu Reims und zugleich eine Erklärung für diese; denn daß Tisch ist noch dort, sonst ist alles leer und fahl. Nur Stroh ist über- Schon vor Notschaj war ich an Schüßengräben, Verhauen und tie Serben in einer ausgedehnten Stadt just die serbische Kirche all aufgeschüttet zum Lager für nächtigende Truppen. In den Stacheldrahtzäunen vorübergekommen, aber zwischen Notschaj und und das serbische Vereinshaus mit Granaten bearbeiteten, mag Höfen liegt allerlei Gerümpel, hier und da auch ein ganzer Schrank, Glutschi sah ich die erste jener kunstvollen Erdburgen, die, wenn wohl zur Genüge beweisen, wie sehr auch anderwärts die zwingen- den sein Besizer zurückgelassen hat. Sonst aber bloß Bretterwerk, sie zum Gedächtnis stehen blieben, den fernen Geschlechtern einer ven Notwendigkeiten des Krieges die heiligsten Rücksichten aus Baunlatten, ein zerbrochener Regenschirm, ein zerfeßtes Buch und endgültig zur Reife emporgediehenen Menschheit viel Kopfzerbrechen löschen. Kein Amtsgebäude von Mitrowiza bat Schaden gelitten, ein zerfranzter Teppich, eine Kaffeemühle ein Chaos von wert- machen würden. Es war ein österreichisches Erdwerk, ganz wanderaber die serbische Hochburg ist eine traurige Brandruine, und der losen Gegenständen mit Mist und Dünger gemengt. Eine zer voll aus weichen Lehmwürfeln gefügt, wie die Häuser eines ägypti Turm der serbischen Kirche ist in der Südflante völlig aufgerissen, brochene Säemaschine sah ich auch mit der Marke einer österreichischen Fellachendorfes, außen mit Maisblättern verkleidet, innen so daß die nackten Sparren sichtbar werden. In der Nacht schim- fchen Fabrikfirma. Auch sonst überall an den zertrümmerten mit allem versehen, was notwendig ist, um solche Höhlenunterkünfte mert dann aus der Türmerwohnung durch das blckgelegte Gerippe| Gegenständen Merkmale österreichischer Herkunft. Wie denn über- wohnlich zu machen und gegen die Pfiffe feindlicher Geschosse zu des Turmes das Lampenlicht, was einen seltsamen magischen Ein haupt alles, was Serbien an westliche Kultur angliederte, sowohl sichern. Die Unterſtände waren mit verstrebten Balfen gestützt, an die geistige als auch an die materielle" Made in Austria" mit Aesten, Türflügeln und sogar mit eisernen Trägern eingedect, Ganz anders als im Stadtinnern ficht es an der Häuserzeile oder" Made in Germany". Auch der serbische Nationalismus hätte hinter den Gingängen dieser Höhlenschluchtwinkel waren Erdhaufen aus, die sich dem Saveufer entlang zieht. Dort muß ein ganz ge- die Richtung auf diese Stammländer seines Kulturbesizes nehmen zu steilen Regeln aufgeschüttet, um Sicherung gegen Rückenfeuer waltige: Schrapnell und Geschoßhagel niedergegangen sein. Die können, wenn gewisse Dinge anders gemacht worden wären. zu schaffen. Einen Brunnen sah ich, dann kommen Wirtschafts Fassaden der zumeist niedrigen Häuser, die dort stehen, sind besät Am nächsten Tage fuhr ich in einem erbärmlichen Bauern- räume, Offizierszimmer mit verschließbaren Türen, Strohauf mit fleinen trichterförmigen Löchern und sehen aus, wie ein wagen, den ein„ requirierter" Kutscher lenkte, in die Matschwa. schüttungen als Lagerstätten, sogar die Ueberreste von serbischen Sternenhimmel. Eine Mauer zeigt das genaue Trefferbild eines Der Kutscher war ein Schwabe, unterschied sich aber in seiner Teppischen fand ich, die als Decken benutzt worden waren, und druck macht.. Wir können diesen Standpunkt nicht teilen. Daß Mindestlöhne festgesezt wurden, war eine Selbstverständlichkeit, aber man darf doch den Unternehmern nicht verbieten, ihren Arbeitern höhere Löhne zu bezahlen. Die Hauptsache ist, daß der Heeresverwaltung keine höheren Preise berechnet werden. drücklich, daß, sofern ihm in der Folge derartige Klagen bekannt, Sträften mitarbeiten müssen. In der Kölnischen Zeitung" vom Jauf Antrag eines deutschen Gesellschafters die Gesellschaft unter Zuwerden sollten, es univeigerlich den betreffenden Firmen die Auf- 25. November( Nr. 1281) weist der Präsident des Reichsversiche- stimmung der Landeszentralbehörde auflösen. träge entziehen und dieselben dauernd von Lieferungen für die rungsamts Dr. Kaufmann besonders auf die Notwendigkeit hin, Während der Dauer der Verwaltung ruhen die Befugnisse des Heeresverwaltung ausschließen wird." hierbei eine Zersplitterung der Kräfte zu vermeiden und möglichst. weite Kreise zur Mitwirkung heranzuziehen. Wie uns mitgeteilt Inhabers des Unternehmens sowie die Befugnisse anderer Personen wird, will sich das Rote Kreuz die Aufgabe stellen, eine weit zu Rechtshandlungen für das Unternehmen. Das gleiche gilt von reichende Organisation ins Leben zu rufen, die einmal die Ver- den Befugnissen aller Organe. mittelung zwischen den bereits bestehenden, mit der Invalidenfürsorge und mit der Arbeitsvermittelung befaßten Bereinen und sonstigen Körperschaften anstrebt, und die sich ferner zum Ziel setzt, diese Fürsorgetätigkeit mit eigenen Mitteln und Kräften noch zu ergänzen. Nachdem die Vorverhandlungen zum Abschluß gelangt und leitende Persönlichkeiten zur Mitarbeit gewonnen sind, wird der Plan dieses Unternehmens bereits in nächster Zeit der Deffentlichkeit unterbreitet werden. Folgen der Zersplitterung. Eine Zersplitterung in der Liebestätigkeit wird nie ganz zu bermeiden sein. Die Hilfesuchenden wenden sich nicht nur an die Organisationen und Behörden, sondern auch an Private, und je nachdem sie es treffen, wird ein Teil von ihnen überreichlich, der andere nur sehr knapp versorgt. Während des Krieges hat man versucht, alle Unterstüßungsorganisationen zusammen zu fassen, sie unter ein System zu bringen und die Gebiete abzugrenzen, aber es ist nicht gelungen. Neben dem Nationalen Frauendienst und dem Roten Kreuz gibt es noch unzählige Gruppen und Grüppchen, die alle das Beste wollen und zweifellos oft recht tüchtig arbeiten, die aber die ganze Hilfstätigkeit durch ihre Mannigfaltigkeit recht unübersicht lich gestalten. Doppelte und dreifache Unterstübungen lassen sich nicht vermeiden, weil es unmöglich ist, vor der Gewährung einer Hilfe bei allen in Betracht kommenden Gesellschaften anzufragen, ob die betreffende Familie schon in den Listen geführt wird. Sicher hat jeder das größte Mitleid mit den ostpreußischen Flüchtlingen, die oft schon zum zweiten und drittenmal die Heimat verlassen und die Hilfe Berlins und anderer Städte in Anspruch nehmen mußten. Aber da unter den Ostpreußen nicht nur Engel, sondern auch Menschen mit zum Teil recht großen menschlichen Schwächen sind, ist etwas Zurückhaltung doch geboten. Sie haben in Berlin mehrere Auskunft- und Hilfsstellen, aber sie wenden sich außerdem auch an das Rote Kreuz und den Nationalen Frauendienst, und sie erhalten meist von privater Seite noch reichliche Gaben. Da nun die verschiedenen Hilfsstellen für Ostpreußen nicht mit denen für die übrigen Bedürftigen Hand in Hand arbeiten, fommt es oft genug vor, daß von beiden Seiten gegeben wird. Ein Beispiel: Verurteilt Verurteilungen wegen Landesverrats. Straßburg, 30. November.( W. Z. B.) Das Kriegsgericht in Neubreisach hatte laut Straßburger Post" vom 24. November in einer in Mülhausen abgehaltenen Sizung wieder über zwei Fälle schweren Landesverrates zu befinden. tourde zunächst der Handelsvertreter Alphons Becheln aus Steinbach bei Mülhausen, dem nachgewiesen worden ist, daß er den Franzosen Um die Arbeitslosenunterstützung in Breslau, die deutschen Stellungen und Truppenbewegungen verraten hat, zu die bekanntlich vom Magistrat abgelehnt worden ist, entspann sich zwölf Jahren Zuchthaus. Zwei weitere Mitangeklagte mußten schon in der legten Stadtverordnetenfigung eine heftige Debatte, in wegen Mangels an ausreichenden Beweisen freigesprochen werden. welcher der Oberbürgermeister den Magistratsbeschluß zu verteidigen Ebenfalls zu zwölf Jahren Zuchthaus und zehn Jahren suchte. Redner aller Parteien der Versammlung traten ihm Ehrverlust wurde der Kellner Ebele aus Mülhausen verurteilt. Er entgegen, besonders scharf unser Genosse Löbe, der es als unhaltbar ist überführt worden, zwei Schußleute an die Franzosen verraten bezeichnete, wenn man den Arbeiter zwar als Erzeuger des Mehr- und ihre Verhaftung veranlaßt zu haben. wertes und als Verteidiger des Vaterlandes schäße, ihn aber bei unverschuldeter Arbeitslosigkeit auf das Betteln verweise. Die Debatte geht in nächster Sigung weiter. Kriegsfürsorge in Mannheim. Verzicht auf Politik. Das Prager Pravo Lidu", das Drgan der tschechoslawischen Sozialdemokratie, schreibt: Die Kreis- und Fachblätter machen wir auf diesem Wege aufmerksam, sich in den nächsten Zeiten des Kriegsder gea Die städtische Arbeitslosenunterstüßung in Mannheim wurde zu Beginn des Krieges erweitert. Unterstügungs- zustandes überhaupt jeder Parteipolemit zu ent anspruch haben neben den Arbeitern auch die Brivatangestellten und halten. Auch das" Pravo Lidu" hält es für angezeigt, von heute selbständigen Gewerbetreibenden. Die achttätige an mit Rüdsicht auf die außerordentlichen Verhältnisse dasselbe zu starenzzeit wurde aufgehoben und die Dauer der Unterstützungs- tun. Zu diesem eigenen Entschluß wie auch zu der Mahnung an gewährung von 60 auf 90 Tage erhöht. Im Juli wurden 622 M. die ganze übrige Arbeiterpreffe veranlassen uns wichtige, fachlich ausbezahlt, im August 3895 M. und im September 9530 M. mit dem heutigen Zustand zusammenhängende Gründe. Heute, Die Industriellen haben ihren Arbeitsnachweis zugunsten des wo wir uns alle ohne Unterschied in Wirklichkeit in einent städtischen Arbeitsamtes aufgehoben. 3 wangszustand befinden, der durch den Ansturm Die Kriegsunterstüßung belief sich für den November auf zirta elementar hereinbrechenden, unsere Kraft übersteigenden 400 000 M., wovon 220 000 M. das Reich und den Rest die Stadt Mannheim zu tragen hat. Getauft und eingelagert wurden fchichtlichen Ereignisse verursacht ist, würden wir es als feinlich Eine als bedürftig anerkannte Familie erhält für Mann, Frau 10 000 Sad Weizenmehl, 1000 Sad Salz und 20 000 Zentner Star- und unwürdig, zugleich aber auch als gefährlich ansehen, parteiund Sohn Kleidung und Speiſemarken. Da die Frau schwanger toffeln. Mit der Abgabe in kleinen Quantitäten dieser Ware wurde politische Streitigkeiten zu erledigen und Polemiken zu führen, ist, wird ihr bedeutet, daß sie nach einer Woche wiederkommen kann, bereits begonnen. Brach liegendes Gelände der Stadt wird aus denen, wenn auch gegen unsere Absichten, Gefühle politischer neue Speiſemarken holen. Sie kommt auch, und zufällig sieht die von Arbeitslosen mit Gemüse und Kartoffeln angebaut, wozu oder ständischer Voreingenommenheit entstehen könnten. Von der Leiterin der Hilfsstelle die Angaben einiger Vereine auf der Rüd- ein Kredit von 40 000 M. eröffnet wurde. Die von der Stadt or Möglichkeit der Anstiftung nationaler oder tonfeffioneller Bor ſeite der Polizeimeldekarte. Danach hatte die Familie an drei ver- ganifierte private Wohltätigkeit( Wöchnerinnen-, Kranten- und Kinder- eingenommenheit kann natürlich bei keinem unserer Blätter die Rede schiedenen Stellen Sachen geholt und auf diese Weise drei Anzüge fürsorge) brachte bereits eine Summe von 700 000 M. zusammen. sein. Infolge dieses Standpunktes fühlen wir uns verpflichtet, bis für den Sohn und drei Anzüge für den Mann erhalten. Ob auch zu dem 100prozentigen Zuschuß der Stadt zur Reichskriegsunternoch von Privatpersonen, etwa von den Familien im Hause, gegeben füßung werden aus diesen Geldern an bedürftige Familien weit re auf weiteres auch für die Zeit des Kriegszustandes Polemiken worden war, ließ sich natürlich nicht feststellen. Die Frau, der Vor- Zuschüsse in bar und in Naturalien gewährt. Progbem läßt sich gegen einzelne Attionen der Agrarier einzuhaltungen gemacht wurden, fand es ganz selbstverständlich, daß sie eine lleberschreitung des Voranschlags der Armenverwaltung nicht it ellen, mit denen wir uns bisher beschäftigt haben. Unfere versuchten, überall etwas zu bekommen, sie hatte gar nicht daran vermeiden. Den Beamten, die zum Kriegsdienst einberufen werden, Refer werden gewiß begreifen, daß wir ihnen diesen Entschluß gedacht, daß andere Arme darunter leiden könnten. Offenbar ist bekanntlich das Gehalt weiterzuzahlen, was auch für die zum nicht ohne die gewichtigsten Gründe mitteilen, von meinte fie, daß die Bekleidungsstellen über unbegrenzte Mittel ver- Militär einbernfenen städtischen Arbeiter gilt. Abzüglich deren fachlicher Bedeutung wir überzeugt sind. Wir verweisen nur fügen, und daß für jedes ausgegebene Kleidungsstüd ein neues ber Beträge der Kriegsunterstützung erhalten die Familien derfelben darauf, daß wir auf politische Angriffe in Zukunft während des Kriegs angeschafft werden kann. Tatsächlich schrumpft aber der Bestand an den vollen Lohn ausbezahlt. Alle im Felde stehenden Mannalten Kleidern, die noch brauchbar sind, sehr zuſammen, und Geld beimer erhalten zu Weihnachten Geſchenke von der Stadt im Werte für Stoffe oder neue Kleider ist nur sehr schwer aufzubringen. Es wird deshalb gut ſein, wenn die allgemeinen Hilfestellen Unterſtügung der armen Bevölkerung in Ostpreußen wurden 15 000 M., von ungefähr 3 M. Dafür wurden 40 000 m. flüffig gemacht. Für alle Spezialangelegenheiten zunächst an die betreffenden Kommissionen oder Vereine weisen und in jedem Fall einen Ausweis für die von Elsaß- Lothringen ebensoviel gezeichnet. darüber verlangen, ob und in welcher Weise die Familie unterstüt wurde. Nur so lassen sich die Unzuträglichkeiten, die die Zersplitte rung der Hilfstätigkeit mit sich bringt, vermeiden. Die Fürsorge für invalid gewordene Krieger. Wolffs Telegraphenbureau meldet: Zwangsweise Verwaltung französischer Unternehmungen. Der Bundesrat hat eine Verordnung erlassen, nach welcher durch die Landeszentralbehörden im Wege der Vergeltung folche Unternehmungen, deren Kapital ganz oder überwiegend französischen Staatsangehörigen zusteht, unter Zwangsverwaltung gestellt werden In der Tagespresse mehren sich die Stimmen, die die fofortige fönnen. Diese zwangsweise Verwaltung fann auch dann angewendet Einleitung einer einheitlichen und großzügigen werden, wenn zur Verdeckung der Beteiligung französischer StaatsFürsorge für verlegte und ertranfte Krieger angehöriger Angehörige anderer Staaten vorgeschoben werden. Der mit bleibenden Schäden verlangen. Es wird namentlich Verwalter hat sich in den Besitz des Unternehmens zu feßen. Er ist darauf hingewiesen, daß das Mannschaftsversorgungsgeseh all die großen Verpflichtungen, die das 2os der Kriegsinvaliden dem u allen Rechtshandlungen für das Unternehmen befugt. großen Verpflichtungen, die das dos der Kriegsinvaliden dem das Unternehmen ganz oder teilweise fortführen oder sich auf die ganzen deutschen Volfe auferlegt, nicht voll erfüllen kann. In der Tat handelt es sich hier um eine nationale Aufgabe, der das Reich Beendigung der laufenden Geschäfte beschränken. Er fann zustandes auch dann nicht werden antworten können, wenn den politischen Gegnern so viel Seriösität voraus, daß fie auch ihr wir etwa direkt angefallen werden sollten. Wir sehen auch bei Verhalten danach einrichten, wenn sie im voraus wissen, daß wir für die Zukunft die Parteipolemit auch in wirtschaftlichen Dingen aus unseren Spalten verbannen und daß wir uns auch nicht zu wehren beabsichtigen. Alle politischen und gewerkschaft lichen Parteiblätter mögen sich bestimmt nach dieser Beisung eins richten. Die Mahnung des Blattes, sich jeder Parteipolemit zu ente balten, bezieht sich nicht etwa auf Erörterungen innerhalb der Partei, sondern auf das allgemeinpolitische Gebiet. Mit dieſen Entschlüffen der tschechoslawischen Partei stimmt übrigens die Haltung aller tschechischen Blätter überein, die sich seit langem schon auf die bloße Mitteilung von Nachrichten beschränkt haben. Die Berliner Brotpreise mit seinen Mitteln allein wenigstens zurzeit nicht gewachsen ist, Nach Abwicklung der Geschäfte kann der Verwalter, wenn es bei deren Erfüllung vielmehr alle Schichten der Bevölkerung nach sich um eine Gesellschaft handelt, die im Inlande ihren Sig hat, hatten nach Ausbruch des Krieges eine plögliche und sehr fühlbare Steigerung. Der September brachte eine Abcine buntgestiďte Torba las ich auf, die ich zum Andenten mitnahm.| zimmer standen die Bänke unberührt, aber die Nebenräume, in schwächung, aber sie bedeutete nicht viel und setzte sich dann Auch im Hofraume dieſes improvisierten Forts war alles möglichst benen der Lehrer gewohnt haben möchte, boten ein frauriges Bild auch nicht fort. Schon im Oktober fam beim Weizenbrot der bequem hergerichtet, sogar Ruhebänte gab es und Feßen von Zei- chaotischer Verwüftung. Bücher, wissenschaftliche Zeitschriften, Preisrüdgang wieder zum Stillstand, und beim Roggenbrot tungen, gar nicht einmal so alten Datums, lagen herum. Sehr Kataloge und Stiche lagen zerrissen umher, mitten auf dem Fuß- trat sogar eine neue Erhöhung des Preises ein. In den interessant waren die von außen gut verkleideten und kaum sicht- boden fand ich das von der serbischen Schuljugend gewiß auch nicht ersten Tagen des November war, wie das jetzt bekannt baren Schießscharten, immer je zwei übereinander, und zwar so, wenig gefürchtete Klassenbuch, und das Bild des Königs war aus werdende Ergebnis der vom Berliner Statistischen Amt aus daß die eine geraden Ausschuß in der Frontrichtung gab, die andere dem Rahmen gerissen. Auf einer Schultafel aber stand fäuberlich geführten Ermittelungen zeigt, beim Roggenbrot der aber eine schiefe Führung hatte, die ein Feuern nach der Flanke mit Kreide geschrieben:" Zivio Franto Josip I" und weiter unten Durchschnittspreis fast wieder so hoch wie in den ersten des Gegners ermöglichte. Es fonnten bei solcher Anlage der Eljen a haze, eljen a Kiraly". Unsere Truppen haben hier Tagen des August. Aus dem durchschnittlichen GeSchießlöcher immer zwei Mann von einem Schießstand aus feuern. offenbar in etwas übermütiger und rauher Weise ihrer feindlichen der in 40 Bäckereien angekauften angekauften ortsüblichen Uebrigens war die wenig hundert Schritte gegenüberliegende Feld- Gesinnung Ausdrud gegeben, aber schließlich ist ein vernichtetes wicht der feftung ganz ähnlich eingerichtet und ein charakteristischer Unter- Klassenbuch, eine zerbrochene Wagenstange und eine zerfetzte Beit- Roggenbrote wurde als durchschnittlicher Preis pro Kiloerrechnet: Für 3. November 33,27 Bf., schied lag nur darin, daß die Serben auch reichlich Ziegel verwendet schrift doch nicht das schlimmste von alledent, was der Krieg über die gramm hatten, um die Unterstände einigermaßen bombensicher zu machen. Menschen an Ungemach verhängt. gegenüber 32,60 Pf. für 2. Oftober, 82,14 Pf. für 2. SepDie Traversen waren dort insgesamt mit Ziegeln verkleidet, und die Ueber Bogatic, wo sich General X. niedergelassen hat, um die tember, 33,47 Pf. für 5. August, aber 28,34 Pf. für 2. Juli. Schießlöcher waren ebenfalls mit Ziegeln ausgemauert, so daß sie Militärverwaltungen in den beseßten Gebieten zu organisieren, Der Durchschnittspreis aus dem ganzen Monat war für wie regelrechte kleine Fenster aussahen. gelangten wir nach Crnabara, das in den schweren Kämpfen den Ottober 32,82 Pf., gegenüber 32,19 Pf. für September, Unmittelbar vor dem österreichischen Erdwert, das auf der Hauptstüßpunkt des westlichen Flügels der Gerben gebildet hatte. 32,95 Pf. für August, aber 29,65 Pf. für Juli. Beim einen Seite durch einen Sumpf gedeckt ist, befinden sich einige In Crnabara nahmen wir Nachtquartier, und ich hatte nun Ge- Weizenbrot( Schrippen) wurde als durchschnittlicher Preis Reihen frischer Erdhügel mit einfachen aus Brettern gefügten legenheit, manches zu erkunden. Militär liegt dort, um den Kreuzen. Einige Kreuze sind mit Kränzen aus Seunstblumen ge- Giappendienst zu versehen, aber auch um der Bevölkerung, bie nun pro Kilogramm errechnet: für 3. November 38,19 Pf., gegen schmüdt und eines trägt die mit talligraphischer Sorgfalt gemalte allmählich zurüdfehrt, hilfreich zur Seite zu stehen. Schon find über 58,22 Pf. für 2. Ottober, 58,23 Pf. für 2. September, froatische Inschrift:„ Leßten Gruß den gefallenen Brüdern." Hier eiwa 150 Flüchtlinge wieder da, und die Zahl der reuig Wieber- 59,59 Pf. für 5. August, aber 54,57 Pf. für 2. Juli; ferner hat Warasdiner Landwehr gekämpft, und viele kroatische Männer kommenden nimmt von Stunde zu Stunde zu. Unsere Truppen für den ganzen Monat Oftober 57,56 Pf., gegenüber 57,55 Pf. haben ihr Leben gelassen. Hier und noch viel weiter landeinwärts, haben die Verödung der Matschwa recht unangenehm empfunden, für September, 59,23 Pf. für August, aber 55,06 Pf. denn die Gräber gefallener Warasdiner begleiten nun weithin un- und die Serben scheinen ihnen diese Unannehmlichkeit mit Absicht für Juli. Im Oktober wurde den Bäckern die Ver jere Fahrt. Schier alle hundert Schritt neben der Straße ein paar bereitet zu haben, indem sie die Bevölkerung mitunter sogar unter pflichtung auferlegt, Preis und Gewicht von Roggenbrot Erdhügel und Kreuze darauf. Auch sonstige Spuren des Todes Drohungen veranlaßten, ihre Wohnsize zu räumen. Diese Maß- und Weizengebäd durch Aushang bekannt zu und der Verwesung, herabgerissene Tornisterdedel, oft auch ein regel hat aber schließlich ihre Epiße gegen die Urheber gekehrt, ganzer Tornister, der sich schon ganz schwammig mit dem Sumpf- denn die Wagenfarawanen der flüchtenden Massen verstopften bei geben. Daß diese Maßregel eine bestimmte Wirkung wasser bollgesogen hat, und nur mehr eine formlose Masse bildet, Valjevo alle Straßen und brachten beim Rüdzuge der serbischen auf die Höhe der Brotpreise ausgeübt häte, läßt sich nicht dann Feßen von Mänteln, Kappen, von Geschossen durchlöcherten Armee den ganzen Train in Gefahr, unseren heftig nachrüdenden mit Sicherheit erkennen. Nur der Absta zwischen den durch Kochgeschirren und ähnliche Rüdstände des Massensterbens auf dem Truppen in die Hände zu fallen. So wurden denn die Wagen der die Verwiegungen ermittelten höchsten und niedrigsten Preisen Schlachtfelde. Flüchtlinge gewaltsam beiseite geschoben, und den armen Leuten scheint unter dem Einfluß des Zwanges zur Angabe des GeWir kommen nach Glusci, wo wir Mittagsrast halten. Einige bleibt nun nichts übrig, als hungernd, frierend und siech wieder in wichtes, die wohl den Wettbewerb fördert, sich ermäßigen Landsturmsoldaten hauſen in diesem großen, fast schon stadtartigen die Heimat zu ziehen. Die Zurückkehrenden bieten ein Jammer zu wollen. Der Dezember bringt nun die auf MehlDorf, sonst niemand. Nur ein barfüßiger frierender und halbver- bild, das selbst ein durch all das Kriegsungemach verhärtetes Gemütersparnis abzielenden Vorschriften über die Herstellung des hungerter Greis ist zurückgeblieben als die andern flohen, und tief aufwühlt. Es fehlt ihnen vor allem an Brot, Salz, Zündhölz- Gebädes, in besonderen über Zusak von Kartoffeln zum gerade im Hause dieses einzigen Bewohners von Glusci kehren wir chen und Mehl. So gut es möglich ist, helfen unsere Landsturmein. Das Haus ist aber leer und fahl, nur ein Tisch findet sich noch leute aus, aber mit der wachsenden Zahl der Rückwanderer wird das Roggenbrot. bor und eine Bant. Alles andere ist weggeschleppt, und was da immer schwerer. Ein Soldat, der im bürgerlichen Leben var, furz und klein geschlagen, zum großen Teil schon von serbi- Maschinenarbeiter ist, tam auf den glücklichen Einfall, eine ver schen Soldaten, die das Material für ihre Verhaue und Deckungs- lassene halbzerstörte Mühle wieder notdürftig zusammenzuleimen bauten nahmen, wo sie es nur fanden. Der Alte tritt mir und und in Betrieb zu sehen. Indessen hatten aber auch andere Landmeinen Gefährten zitternd und stammelnd entgegen. Er hält uns sturmleute über ihren militärischen Dienst hinaus gewaltig viel zu Die Kämpfe um Belfort. für irgendeine feindliche Kommission, die gekommen ist, ihm das tun. Sie mußten die zurüdgebliebenen Schweine zusammentreiben Zürich, 30. November. Der Züricher Tagesanzeiger" Hausrecht zu nehmen, von dem er sich, als sein Sohn und seine und hüten, die Getreideabspeicher absuchen und vorhandene VorEntelfinder fliehend in die Weite 30gen, nicht trennen konnte: räte feststellen, zusammen mit den Zurückgekehrten auf den Feldern meldet aus dem elsässischen Grenzgebiete: " Lagt mir das Haus, Gospodini, der Kaiser Franz Joseph hat liegende Maistolben einheimsen und der Bevölkerung behilflich In den letzten Tagen haben wieder größere Gefechte in unterschrieben, daß es mein Eigentum bleiben soll." Wir beruhigen fein, ihre Wohnung instand zu setzen. All das übernimmt das der Gegend Thann- Sennheim- Gewenheim stattgefunden. den Greis und bieten ihm etwas zu essen an, aber er will nichts Heer, ebenso das Getreide. Die Bevölkerung erhält das Not- Die Franzosen suchten sich eine tiefergelegene Zufuhrstraße nehmen und hungert weiter. Vielleicht hat er sich dann doch gierig wendigste zurüd, das übrige wird ihr zu Tagespreisen abge von Belfort her zu sichern, da die Vogesenpässe durch den auf die Refte der Mahlzeit gestürzt, die wir auf seinem Tisch zurüd- nommen. Die bereits anwesenden Familien werden verpflichtet, ließen. Che ich weiter wanderte, tat ich mich ein wenig, den auch die Vorräte der noch Fehlenden einzuheimjen. Hart empfinden Schneefall unpassterbar werden. Der französische Vorstoß ist Spuren der Verwüstungen nachgehend, in den Häusern um und es die Leute, daß ihnen der serbische Dinor nur mit 50 Hellern an allen Stellen zurückgeschlagen worden. Der Ring um geriet so auch in einen stattlichen villenartigen Bau, der, wie sich eingelöst werden soll. Die Offiziere bringen es aber nicht übers Belfort hat sich bis nach Süden scharf an die äußersten Vorjofort erkennen ließ, Schulzwecken gedient haben mußte. Im Lehr- Herz, das zu tun und pflegen 80 Heller für den Dinar zu zahlen. werke vorgeschoben. Letzte Nachrichten. " Dem Undenten unserer auf dem Kriegsschauplat 20418 gefallenen Genoffen! Bei den Stämpfen im Besten siel am 30. Oftober unser Mitglied Hugo Wölkerling. Sozialdemokr. Wahlvorein f. d. 1. Berliner Reichstagswahlkr. 5. Abt., Bez. 661. Bei den kämpfen im Bestent siel unser Mitglied, der Arbeiter Otto Steinicke Jiethenftr. 77. 19. Bezirk. 245/1 Sozialdemokratischer Wahlverein Neukölln. Bei den Stämpfent im Biteit fiel infer Mitglied Fritz Schwiebus. 196/5 Sozialdemokrat. Wahlverein Niederbarnim. Bez. Karlshorst. Deutscher Holzarbeiter- Verband Zahlstelle Berlin. Int Felde starben folgende Kollegen: Ernst Weiß, Klavierarbeiter, im Gefecht im Dstett. Otto Kuhlmey, Maschinenarbeiter, Im Gefecht in ranfreid). Paul Schwarze, Mechanifarbeiter, im Gefecht in Frankreich. Reinhold Höckendorf, tijoler, it Rußland. Paul Stoertzer, Tischler, in Frankreich. Julius Scheller, Modelltischler. Hermann Kraatz, Tischler, in Lazarett an Bauch- und Brustschuß. Richard Rönsch, Sischler, de bet Antverpen schwerverlegt, im Lazarett gestorben.l Ehre ihrem Andenken! 94/2 Verband der Gemeinde- u. Staatsarbeiter 59 Chir Filiale Groß- Berlin. Unser Mitgliedern zur Nachricht, daß der Kollege Max Ruden welcher in Betriebe des Röhrensystems beschäftigt war, verstorben ist. Die Bestattung findet am Mittwoch, den 2. Dezember, nachmittags 3 Uhr, von der Halle des Andreastirchhofes in Wilhelmsberg aus statt. Auf dem Schlachtfelde fielen die Kollegen: Johann Koralewski, Garlottenburg, Wafferwerk. Paul Hinze, Berlin, Gasanstalt Gitschiner Straße. Anton Rindsfüßer, Charlottenburg, Elektizitätswerk. Karl Preuß, Berlin, Gasanstalt Danziger Straße. Karl Moritz, Wasserwerk, Tempelhofer Berg. Wir werden ihnen ein ehrenbes Andenken bewahren. 56/5 Die Ortsverwaltung. Nach langen, schweren Leiden entschlief am 24. November d. J. unser allverehrter Chef Herr Albert Wolff. Der leider zu früh Verstorbene hat die Lage seiner Angestellten stetig zu verbessern gesucht und immer Verständnis für die Bestrebungen der Arbeiterschaft gezeigt. Sie wird ihm dauernd ein ehrendes Andenken bewahren! 140A Die Arbeiter und Arbeiterinnen der Firma Paul Pittius. Sozialdemokratischer Wahlverein Kreis Niederhanan. Bezirk Lichterberg. Den Genossen zur Nachricht, daß unser Mitglied Ludwig Wilke Wartenbergstr. 62 im Alter von 78 Jahren verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute nachmittag 31, Uhr von der Leichenhalle in Marzahn aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 10/7 Die Bezirksleitung. Am 30. Dktober fiel im Westen in Erfüllung seiner Pflicht mein lieber Mann und Vater, der Behrmann Hugo Wölkerling im Alter von 31 Jahren. Im Namen der Hinterbliebenen Klara Wölkerling und Sohn. Freie Vereinigung der TourenSegler Grünau E. V. Am 5. November fiel bei. den Kämpfen in Belgien unser braver Sportgenosse Artur Faustmann. Als langjähriges Mitglied und eifriger Beförderer des Sports wird er uns in dauernder Er innerung bleiben. 564b Der Vorstand. Deutscher Bauarbeiterverband. Zweigverein Berlin. Am 28. November starb unser Mitglied Adolf Klar vom Bezirk Mariendorf. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 2. Dezember, nachmittags 3 Uhr, auf dem evangelischen Kirchhofe, Friedenstraße, statt. Die örtliche Verwaltung. 145/3 Sozialdemokratischer Wahlverein Kreis Niederbarnim. Bezirk Reinickendorf- West. Aim Freitag, den 27. November, verstarb unser Genosse, der Arbeiter Karl Niemann Antonienstr. 65. Ghre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Dienstag, den 1. Dezember, nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Gemeinde- Friedhofes, Qumboldtstraße, aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 243/8 Der Vorstand. Ferit im Westen in Feindesland fiel in den Kämpfen am 29. Di tober unser lieber Freund und Genoffe, unser Bezirksführer Albert Pöllmann im Alter von 26 Jahren. 1244 Sein, edler Charatter sowie aufopfernde Tätigkeit werden ihn uns unvergeßlich machen. Die Genossen des Bezirks 693, 6. Kreis. Möge ihm die fremde Erde leicht werden! Am 26. Oftober fiel auf dem Schlachtfelde im Osten unser lieber Stollege 560b Adolf Grunwald. Er war uns stets ein treuer Sollege und Mitarbeiter; ein dauerndes, ehrendes Andenken wird ihnt bewahren Das Personal der Zentrale bee Konium Genossenschaft Berlin und Umgegend. Auzu früh und fern den Seinen starb am 31. Oftober auf dem Schlachtfelde im Westen mein lieber Sohn, unser guter Bruder, Schwager und Onkel, der Kriegsfreiwillige 3A Paul Tesch im Alter von 19 Jahren. Ruhe fanft in fremder Erde In tiefstem Schmerz Die trauernden Hinterbliebenen Spezialarzt Dr. med. Wockenfuß.. Friedrichstr. 125,( Oranienb. Tor). für Syphills, Harn- u. FrauenleidenEhrlich- Hata- Kur( Dauer 12 Tage) Blutuntersuchung. Schnelle, sichere schmerzlose Heilung ohne Berufsstörung. Teilzahlung. Spr. 11-2 u. 5-8, Sonnt. 9-10. Sozialdemokratischer Wahlverein Köpenick. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unsere Genossin Auguste Henke Guthke an den Folgen der Entbindung am Sonnabend, den 28. Novbr., im hiesigen Streiskrankenhause gestorben ist. Ehre ihrem Andenken! Deutscher Holzarbeiter- Verband Verwaltung Berlin. Vertrauensmänner Versammlungen Stellmacher. Mittwoch, den 2. Dezember, abends 81, Uhr, bei Hummel, Sophienſtr. 5. Die Beerbising findet morgen Modelltischler. 8 flor, bet Wald, Bflugitr. 5. Mittwoch, den 2. Dezember. nachmittags 3 Ubr, von der Leichen: halle des Friedhofes aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 196/4 Der Vorstand. Mittwoch, den 2. Dezember, Tagesordnung: Neuaufnahme des Beschäftigungsgrades. abends Uhr, Jede Werkstatt muß vertreten sein! Kisten- u. Koffermacher! Mittwoch, den 2. De ember, abends 8, Uhr, in den Andreas: Festsälen, Andreasstraße 21: Deutscher Metallarheiter- Verband Branchen- Versammlung. Verwaltungsstelle Berlin. Den Kollegen zur Nachricht daß unser Mitglied, der Schleifer Hermann Hartwig ( Borndorfer Str. 7) am 28. November an Wassersucht gestorben ist. Die Beerdigung findet beute Dienstag, nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Auferstehungs- Stirchhofes in Weißenjee aus statt. Ferner den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Mitglied, die Arbeiterin Frida Piede ( Reinickendorf, Auguste- ViktoriaAllee 38) am 28. November an Lungenleiden gestorben ist. Die Beerdigung findet heute Dienstag, den 1. Dezember, nachmittags 34, Uhr, von der Leichenhalle des Gemeinde Friedhofes in Reinidendorf, Humboldtstraße, aus statt. Ehre ihrem Andenken! Rege Beteiligung erivartet 128/13 Die Ortsverwaltung. Spezialarzt j. Haut, Harn, Frauenleiden, nerv. Schwäche, Beinkranke jeder Art, Ehrlich Hata Kuren in u. To. konz. 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Gegründet 1876 го Versand nach allen Plätzen Deutschlands Tagesordnung: 1. Die Gewerkschaftsorganisation währ nd des Krieges. Referent: Kollege R. Leopold. 2. Verbandsangelegenheiten. Achtung! Holzarbeiter! Donnerstag, den 3. Dezember, abends 8 Uhr: Mitglieder- Versammlungen in den Bezirken und Branchen. Tagesordnung: Die fernere Regelung der Arbeitslosenunterstützung. 94/3 Die Ortsverwaltung. Deutscher Metallarbeiter- Verband. Verwaltungsstelle Berlin. N 54, Linienstr. 83-85. Telephon: Amt Norden 1987, 1239, 9714, 185. Bureau geöffnet von 9-1 Uhr und bon 4-7 Uhr. Donnerstag, den 3. Dezember, abends 8 Uhr, in den Borussia- Sälen, Ackerstr. 6/7: Branchen- Versammlung der Former u. Berufsgenossen. Tagesordnung: 1. Die Vereinbarung der Former and Gießereiarbeiter während des Krieges. 2. Distusfion. 3. Berbandsangelegenheiten u. Verschiedenes. Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt. Bananschläger! Donnerstag, den 3. Dezember 1914, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engelufer 15, Saal 3: Branchen- Versammlung. Tagesordnung: 1. Verbandsangelegenheiten. 2. Verschiedenes. Da in diesen Versammlungen sehr wichtige Angelegenheiten erledigt werden müssen, fordern wir samtliche Kollegen auf, zu erscheinen. Metallarbeiter- Notizkalender 1915 Stück 60 Pf., sind im Bureau und bei den Bezirks. tassierern zu haben. 128/13 Die Ortsverwaltung. Verband der Brauerei- und Mühlenarbeiter und verwandter Berufsgenossen. Zahlstelle Berlin. Geschäftsstelle: C 54, Mulackstr. 10 1. Fernspr.: Amt Norden 4518. An unsere arbeitslosen Mitglieder! Alle im„ Paritätischen Arbeitsnachweis für das Braugewerbe" eingetragenen Mitglieder unseres Verbandes( einschl. der in Aushilfsarbeit stehenden Kollegen), welche die Weihnachtsunterstützung erhalten wollen, werden aufgefordert, sich unverzüglich in unserem Bureau, Mulackstr. 10, zu melden. Diese Meldung muß spätestens bis zum 12. Dezember 1914 erfolgt sein. Spätere Meldungen können nicht mehr berücksichtigt werden. Die Betriebsvertrauensmänner werden ersucht, die in den Brauereien beschäftigten Bize" auf diese Bekanntmachung aufmerksam zu machen. Die Ortsverwaltung. 44/16 Asthma wird in heilbaren, wenn auch veralteten Fällen behoben durch meine glänzend bewährten Asthmatropfen, Flasche 2.50 M. Bei starken Anfällen sofortige Hilfe durch Indische Asthmakräuter, Kart. 2.00 M. Garant, unschädlich! VorNachahm.jed. Art sei gewarnt! Otto Reichel, Berl.43, Eisenbahnst.4 Blumen- und Kranzbinderei von Robert Meyer, Juh.: P. Golletz Oskar Wollburg Trauer Magazin Berlin N., Brunnenstraße 56. Große Auswahl in schwarzer Konfektion; auch einz. Röcke, Blusen, Hüte etc. Anfertigung nach Maß in 12 Stunden. Aenderungen sofort. UlsterStoffe, Damentuche 3-4-5Mtr. M. Persianer imit 10.- 15.- 20.Plüsche Mtr. M. Tuchlager Koch& Seeland G. m. b.H. Mariannenstr. 3. Tel. Mpl. 346 Gertraudtenstr.20-21 gegenüb. der Petrikirche. Möbelfabrik Rob. 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Monat Seit Kriegsausbruch sind die Preise für sämtliche Ge Januar treidearten in die Höhe gegangen. Für diese enorme Preis- Februar steigerung des Getreides läßt sich auch unter modern- kapitalisti- März schen Verhältnissen ein Grund nur in dem Treiben der Speku- April lanten finden. Mai 7. August und vom 21. bis 22. September nicht notiert.) Sie laffen mit aller wünschenswerten Deutlichkeit erfennen, wie hoch die Höchstpreise" der Regierung geworden sind. Sie zeigen aber auch gleichzeitig, in welch weit größerem Maße die Regierung den Interessen der Vich züchtenden Landwirtschaft als denen des Volkes Rechnung getragen hat. Die Herabsetzung des Preises für Futtergerste ist dafür bezeichnend. Die Kurventafel II stellt die Preise für die beiden Futter187,06 155,47 142,37 151,10 172,42 158,50 147,11 mittel Hafer und Mais dar. Charakteristisch ist die Annäherung 188,56 152,9 144,06 151,50 170,75 156,79 146,35 Des Preises der beiden Hafersorten aneinander und das mäch190,46 154,15 144,94 152,56 171,40 155,96 148,11 tige Ansteigen des Maispreises.( Hafer mittel" blieb vom 189,76 157,98 146,82 155,67 169,98 155,93 149,27 11. bis 19. August und Mais vom 22. bis 31. Oktober ohne 203,59 171,12 151,40 163,02 175,64 164,76 152,64 209,-175,78 158,40 167,90 181,92 178,28 152,26 Notiz.) 204,09 173,91 159,74 168,59 184,44 176,48 150,41 223,71 193,56 199,68) 215,25 216,84 187,70 238,15 211,53 257,33 227,27 224,02 246.24 205, Amtl. Höchstpreis 260,- 220, Steigerung in Broz. zwischen und höchstem niedrigstem Mo Wäre erheblich weniger Getreide im Lande vorhanden, Juni als das deutsche Volf zur Ernährung notwendig hat, dann wäre Juli August es unter den heutigen Wirtschaftsverhältnissen begreiflich, daß September. die Getreide und Lieferungskontrakt- Befiber ihre Vorräte so Oftober teuer wie möglich zu verkaufen suchten. Das wäre mit der Moral der privatfapitalistischen Gesellschaft zu decken, welche fagt: wenn von einer Sache an der notwendigen Menge ein Viertel fehlt, dann darfst du deine Preise um ein Drittel steigern. Es wäre sogar denkbar, daß dann auch eine Regierung Höchst preise„ rechtfertigen" fönnte, die die Preise der Getreidebesitzer afzeptieren. Da aber die Getreideversorgung des Volkes gefichert sein soll, ist die Anerkennung der spekulativen Getreide preise durch die amtlichen Höchstpreise" um so eigentümlicher. Die nebenstehende Tabelle zeigt an Hand der aus den Notierungen der Berliner Produktenbörse errechneten Monatsdurchschnitte eine durchaus normale Preisentwicklung in den ersten sieben Monaten. Mit Kriegsausbruch schnellen dann die Preise scharf in die Höhe und erreichen im Oktober ihren Höhepunkt. $ 3 er es ent ig 5 ch 260 Hachtpreis für Weizen. 3155 g ill er in Fift ſo er ge en er es t ch ir er e iſt je, en r's er ent f. be 250 245 Ho 235 230 215 220 Hochstreis für Roggen. 215 210 205 201 195 190 185 480 175 170 465 160 r's rt ASS 43.- 18-20-2547.- 4. 3.-8.4. 77. 1. 8. 8. Woche 3. 7. 157 145 2440 235 230 te 145 220 US 200 205 200 195 190 ATS 180 175 170 165 160 155 157 445 Nola 13.- 19 20-25 17. 7.7.7. 7.17. I. 220,63 213,61 214,42 224,32 218,86 293,12 1 Aus der Partei. Die Kopenhagener Konferenz vertagt. Die von den skandinavischen Genossen in Aussicht genommene fozialistische Konferenz, welche, wie wir schon gemeldet, am 6. und 7. Dezember in Stopenhagen stattfinden sollte, ist auf den 15. und 16. Januar nächsten Jahres verschoben worden. Die natsburchschnitt 88,1% 48,6% 72,9% 62,9% 32% 40,4% 68,4% Urface dieser Berlegung liegt bei den amerikanischen Ges in Steigerung Broz. zwischen niedrigstem Monatsdurchschnitt und amtlichem Höchstpreis. 39,5% 43,9% 44% 35,7% notiert. 15-17.- 12-24.- 29. 31.5.7. 1. 8. 8. 8. 8. 8. 9. 9. II. 18.- 15.17.- 12. 24.- 29. 31.57. 8. 8. 8.8. 4.3. 8. 3. S. . noffen, welche zwar telegraphisch ihre Teilnahme an der Konferenz ankündigten, jedoch nur unter der Bedingung, daß sie auf obengenannte Tage verschoben würde. Mussolinis Ausschluß aus der Partei. Rom, 25. November 1914.( Eig. Ber.) Nach dem italienischen Seit Anfang August wird Gerste ohne Qualitätsunterschied bei den einzelnen Sektionen, wobei der Ausgeschlossene an den Organisationsstatut steht das Recht des Ausschlusses aus der Partei Hochstreis For Futtergerste. Weizen Roggen .... Ettergerste. 12. 14. 19. 1. 26. 28.3. 5. 40. 12. 1. f. 1.1. 9. 9. 4 4 4 12. 14. 9. bere untere 19.1.2.28-3. 9.1 7. 7. 9. 13. 19.- 24. 2.- 31. 40. 11. A. 4. Hafer, Fein Hafer mittel Mais 40. 10. S.- 10. 12.- 17.49.- 24.126.- 31. 41. 10. 10 10. 10.10. Noch schärfer lassen die vorstehenden beiden graphischen Roggen und Futtergerste vom 13. Suli bis 31. Oftober. Tabellen die Steigerung der Preise erkennen. Die Kurven der( Weizen ist vom 1. bis 3. August und vom 23. bis 26. SepTabelle I bezeichnen die täglichen Notierungen für Weizen, tember, Roggen vom 24. bis 26. Oktober und Gerste vom 1. bis Parteivorstand appellieren kann. Die Mailänder Parteisektion hat am Abend des 24. von ihrem Rechte Gebrauch gemacht und hat Mussolini, den früheren Chefredakteur des„ Avanti", durch Annahme der folgenden Tagesordnung aus der Partei ausgeschlossen: BP Gegenüber der offenkundigen Verlegung der Parteidisziplin, die Mussolini durch die Veröffentlichung der Tageszeitung Das Bolt Italiens" und durch andere den Parteibeschlüssen zuwiderlaufende Schriften begangen hat, erachtet die Mailänder Parteifettion jede Diskussion des Falles für überflüssig und befchließt den Ausschluß Mussolinis, dessen Anhänger sie ermahnt, fich der Parteidisziplin anzupassen." Damit findet die turze aber recht lärmende Tätigkeit Mussolinis in der italienischen Partei ihr Ende. In den wenigen Jahren, während derer Mussolini als Parteigenosse gewirkt hat, hat er immer die rücksichtsloseste Energie ait den Tag gelegt und hat durch Abbüßen einer längeren Gefängnisstrafe gezeigt, daß er stets bereit war, die Folgen seiner Handlungen auf sich zu nehmen. Wenn er aber den Mut der Ueberzeugung hatte, so gebrach es ihm an Gleichmäßigkeit des Temperaments und an einer Auffassung des Sozialismus, die sich mit der in den sozialistischen Barteien aller Länder vorherrschenden deďte. Er ist ein ultrierter Individualist, der sich heute stolz rühmt, die Kraft und die Wahrheit auf feirer Seite zu haben, weil... er allein steht. Seine Theorie bot ein Gemisch von Bergionschem Jdealismus und einer Blanquistischen Auffassung der revolutionären Entwidlung. Db er der Partei durch den Ausschluß der Freimaurer, der hauptsächlich sein Wert war, mehr genügt als gefchadet hat, wird die Zukunft zeigen. Daß die italienische Partei in ihm feine ausgeglichene und schöpferische Persönlichkeit sondern einen nervösen der Selbstbeherrschung baren Menschen verliert, geht aus den Era flärungen hervor, die Mussolini am 24. d. M. dem Redakteur des„ Giornale d'Italia" gemacht hat. Er hat darin gesagt, er werde für seine Ueberzeugung fämpfen, solange er eine Feder in der Hand und einen Revolver in der Tasche hätte. Schweigen würde er erst, wenn er eine Kugel ins Gehirn bekommen hätte. Einen Vorgefchmad von dem beabsichtigten Nichtschweigen gibt die legte Nummer des„ Popolo d'Italia", das die Partei und einzelne Parteigenoffen in unglaublicher Weise beschimpft. Unter dem vielen Un heil, das die legte Monate dem Sozialismus gebracht haben, muß man es als einen Vorteil begrüßen, daß Mussolinis Wesen durch die äußeren Umstände in feiner ganzen Unberechenbarkeit und Bandelbarkeit zu Tage getreten ist. Bei der Bergötterung, die man ihm als einem Manne der Tat" namentlich unter den jungen Barteigenoffen entgegenbrachte, hätte der Mensch sonst viel Schaden in unserer Bewegung anrichten können. Die Stadtverordnetenwahlen in Schleswig- Holstein. Die Stadtverordnetenwahlen in Schleswig- Holstein, die nach der schleswig- Holsteinischen Städteordnung alljährlich im Monat November stattfinden müssen, standen im allgemeinen unter dem Zeichen des sogenannten Burgfriedens. In den beiden Großstädten Kiel und Altona, in den mittleren Städten und in einer Auzahl fleiner Städte fam es zwischen der Sozialdemokratie und den bürgerlichen Gruppen zu einer für die Sozialdemokratic an nehmbaren Vereinbarung, die meistens auf die Erhaltung des beiderseitigen Besitzstandes hinauslief. So wurden wiedergewählt ausscheidende sozialdemokratische Stadtverordnete in Kiel 5, Altona 3, Wandsbet 2, Elmshorn 3, Edernförde 1, Pinneberg 1, Barmstedt 1, Barmstedt 1, Friedrichstadt 1. In Elmshorn schieden drei bürgerliche Vertreter aus. Im borigen Jahre waren aber drei Sozialdemokraten gewählt worden. Die Wahl dieser drei Sozialdemokraten war auf den Protest von bürgerlicher Seite von Bezirksausschuß in Schleswig für ungültig erklärt worden. Von sozialdemokratischer Seite war gegen diesen Beschluß des Bezirksausschusses das Oberverwaltungsgericht anges rufen worden. Die Wahlvereinbarung zwischen Sozialdemokratie und Bürgertum ging nun dahin, daß die Sozialdemokratie die Berufung gegen das Urteil des Bezirksausschusses zurüdzog und daß dann drei Bürgerliche und drei Sozialdemokraten gewählt wurden. In Kiel ist das eigenartige Verhältnis, daß Bürgerliche und Sozialdemokraten sich in der Stadtverordnetenversammlung mit je 24 gleich start gegenüberstehen. In einigen Orten ist es der Sozialdemokratie gelungen, auf Grund ihrer starken Stimmenzahl bei der vorjährigen Wahl durch die Vereinbarung einen Gewinn zu erzielen. In Oldesloe, wo wir jahrelang vergeblich um einen Sib gefämpft hatten, ge= standen uns die Bürgerlichen ein Mandat zu; in Neumünster. wo bier Bürgerliche, aber fein Sozialdemokrat ausschied, wurden nach der Vereinbarung ein Sozialdemokrat und drei Bürgerliche gewählt. Auch in behoe schieden nur vier Bürgerliche aus, trotzdem wurden uns von den zu beseßenden vier Sißen zwei zugestanden. In Flensburg, wo nur ein Sozialdemokrat mit ausschied, wurden uns bei der Wiederbejezung der freigewordenen Size zwei zugestanden. In Wedel, Glüdstadt und Rendsburg schied kein Sozialdemokrat aus; unsere Genossen berlangten aber mit Recht, daß ihnen von den freigewordenen Siben einer zugestanden wurde, einmal wegen der starten Stimmenzahl bei der vorjährigen Wahl und dann noch wegen befonderer örtlicher Verhältnisse; wo die Bürgerlichen das ablehnten, erfämpften sich unsere Genossen ihr Recht. So wurde in Wedel und Glüdstadt im Kampře je ein Mandat errungen, in Rendsburg fielen uns sogar beide Mandate zu. In einer Verlustlisten. Verfuste folgender Truppen: Bei den Köpenicker Stadtverordnetenwahlen in der dritten Abteilung wurden unsere Genossen Mar Galle, Peter Blum, Heinrich Stühmer, Karl Redzeh und Hermann Silberschmidt gewählt. Gegen fandidaten waren nicht aufgestellt. In der zweiten und ersten Abgrößeren Anzahl von ganz kleinen Städten, in denen die Sozial- fallen auf dem Felde der Ehre. Zur Halbwaife ist das junge weigerien, folche auszuführen. Redner wandte fich dagegen, daß die demokratie sich bisher an der Wahl beteiligt, es aber noch zu feiner Menschenfind geworden, ehe es zur Welt fam. Und was erit Borschläge unicres Vertreters auf die Tagesordnung gesezt würde. beachtenswerten Stimmenzahl gebracht hatte, sah sie in diesem die Sterberegister des Standesamts jetzt erzählen, sind ver. Damit fand dann die Debatte vorläufig ihr Ende. Jahre von einer Wahlbeteiligung ab. nichtete Menschenschicksale, von der Kriegsfurie zu Tausenden niedergemäht. Zu Tausenden kommen von den militärischen Stellen die amtlichen Todesmeldungen, die korrekt im großen Sterbebuch des Staates ihr lettes Ruhepläßchen erhalten. Die Verlustliste Nr. 89 der preußischen Armec meldet Eintönig huscht die Feder über das Papier. Wo sie den letzten teilung hatten wir keinen Kandidaten aufgestellt. Die Beteiligung vorgeschriebenen Schnörkel macht, ist ein Menschenleben end- war in allen Abteilungen sehr schwach. In der Spandauer Stadtverordnetenversammlung wurde zur 22. Garde- Reg.; Garde- Gren.- Reg. Franz; 4. Garde- Reg.; Rej.Inf. wird abgeschlossen, und noch immer will die Hochflut der Bereitstellung der Mittel, der durch den Krieg erforderlichen Aus2. und 3. Garde- Inf.- Brig., Stab; 69. Res.- Inf.- Brig., Stab; gültig erledigt. Seite auf Seite füllt sich, Band auf Band Regimenter Nr. 1, 2; Landw.- Inf.- Reg. Nr. 2; Gren.- Reg. Nr. 3; stillen Kämpfer, die ihre lette Meldung erstatten, nicht aufgaben der Aufnahme einer Kriegsanleihe in Höhe von 1 Million Landw. Inf. Reg. Nr. 4; Gren.- Regimenter Nr. 5, 6; Landw.- Jufhören. In Reih und Glied, wie im lebensprühenden Kriegs- Marf debattelos zugestimmt. Gleichzeitig wurde beschlossen, daß Reg. Nr. 8; Gren.- Reg. Nr. 9; Res.- Inf.- Regimenter Nr. 10, 11; heere, stehen sie aufmarschiert als wesenlose Schatten im Buche den im Kriege gefallenen und infolge des Arieges verstorbenen Landw.- Inf.- Reg. Nr. 12; Inf.- Reg. Nr. 13; Rej.- Inf.- Reg. Nr. 16; des Todes. Noch lange, wenn der Krieg schon beendet ist, städtischen. Beamten, Angestellten und Arbeitern auch dann, wenn Inf. Reg. Nr. 17; Landw.Inf. Regimenter Nr. 19, 21; Inf. Reg. haben die Sterberegister des Standesamts keine Ruhe. Grau jie noch nicht 10 Jahre im städtischen Dienst gewesen sind, das Nr. 22; Brig.- Ers.- Bat. Nr. 22; Inf.- und Res.- Inf.- Reg. Nr. 23; Inf. und Landw.- Inf.- Reg. Nr. 24; Rej.- und Landw.Inf.- Reg. sam und uneriättlich holt sich der Tod seine Nachleje. Viele statutenmäßige Witiven- und Waijengeid gewährt wird, sobald ihnen Nr. 25; Brig.- Ers.- Bataillone Nr. 25, 26; Inf.- Reg. Nr. 27; Rei der tapferen Streiter sind verschwunden, niemand weiß, wo die staatliche Unterstützung nach dem Gejez vom 26. 2. 1888 nicht mehr zusteht. Den Frauen der im Felde stehenden städtischen Inf. Reg. Nr. 28; Brig.- Ers.- Bat. Nr. 28; Inf.- Regimenter Nr. sie ein Ende nahmen... in fremder Erde von fremden Arbeiter sollen 50 bis 60 Proz. des Lohnes ihrer Männer nach einem 29, 30, 31; Rej- Juf.- Regimenter Nr. 31, 32; Landw.- Inf.- Reg. Menschen namenlos verscharrt. Erst das letzte große gericht Beschluß des Kriegsausschusses als. Interſtügung gezahlt werden. Nr. 32; Res.- Inf.- Reg. Nr. 34; Füf- und Res- Inf.- Reg. Nr. 35; liche Massenaufgebot, zusammengestellt aus den Armeelisten, Die Vorlage betr. Bewilligung von 135 000 M. für die Belegung Füs- Reg. Nr. 36; Rej.- Inf.- Reg. Nr. 37; Füj.- Reg. Nr. 38; Brig. macht die Vermißten, die nicht wiederzufinden und vermutlich der Heerstraße mit Kleinpflaster von der Börnider Lake bis zur Ers. Bat. Nr. 38; Füs- und Landw.- Inf.- Reg. Nr. 39; Füs. und zur großen Armee abmarschiert sind, reif für das amtliche Er Stadtgrenze wurde aus Sparsamkeitsrüdsichten abgelehnt und bis Ref. Inf. Reg. Nr. 40; Brig.- Erf.- Bat. Nr. 42; Inf.- Regimenter nach Beendigung des Krieges zurüdgestellt. Lebhafte Klage über Nr. 45, 46; Landw.- Inf.- Reg. Nr. 47; Ref.- Inf.- Reg. Nr. 48; Brig. löschen ihres dem Vaterlande geopferten Lebens. Erst der Frieden bringt neue Saat und eine andere Zeit. Mißstände bei der städtischen Gasanstalt wurden bei der BeschlußEri- Bat. Nr. 50; Juf.- Reg. Nr. 51; Landw.- Inf.- Reg. Nr. 53; Inf.fassung über Aufstellung eines zweiten Naphthalinwäschers gegen Reg. Nr. 56; Brig.- Ers.- Bat. Nr. 56; Res.- Inf.- Regimenter Nr. den Gasanstaltsdirektor erhoben. Bemängelt wurde insbesondere 60, 61; Inf.- Reg. Nr. 63; Rej.- Inf.- Reg. Nr. 65; Inf. Regimenter Gegen die schlechten Verkehrsverhältnisse. die schlechte und unzeitgemäße Gasbeleuchtung, die Retorten feien Nr. 66, 67; Res.- Jüf.- Regimenter Nr. 69, 71, 72; Füs.- Reg. Nr. 73; Die jetzigen unhaltbaren Verkehrsverhältnisse haben die undicht, wodurch eine Menge Gas entweiche, auch sei es feine Res- Inf. Reg. Nr. 74; Inf.- Regimenter Nr. 75, 76; Res.- und Landw.- Inf.- Reg. Nr. 76; Inf.- Regimenter Nr. 77, 78; Rej- Inf. 1ozialdemokratische Stadtverordnetenfraktion zu einem Antrage Seltenheit, daß am Tage die Straßenlaternen brennen. StadtReg. Nr. 78; Brig.- Ers.- Bat. Nr. 79; Füs.- und Res.- Inf.- Reg. an den Magistrat veranlaßt, bei den in Betracht kommenden In baurat Paul führte die Mängel bei der Gasbeleuchtung darauf Bied betonte, daß auf der Gasanstalt etwas faul jei. Schon Nr. 80; Rei. und Landw.- Inf.- Reg. Nr. 81; Brig.- Erf.- Bat stanzen auf Abhilfe zu dringen. Der Antrag steht auf der zurüd, daß der größte Teil der Arbeiter im Felde stehe. Genoffe Nr. 81; Ref.- Inf.- Regimenter. Nr. 82, 83; Inf. Regimenter Nr. 84, Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung am kommen- ant 13. Auguſt 1913 hätten sich die Feuerhausarbeiter mit 85; Füs.- und Res.Inf.- Reg. Nr. 86; Inf.- Reg. Nr. 87; Rei.- Inf. den Donnerstag. einem höflichen Schreiben an die Versammlung um. Einführung Reg. Nr 88; Gren.- Reg. Nr. 89; Füs.- Reg. Nr. 90; Res.- Inf.der 8stündigen Arbeitszeit gewandt, sie seien indessen feiner Regimenter Nr. 91, 94; Jnf.- Reg. Nr. 97; Ref.- Inf.- Reg. Nr. 98; Antwort gewürdigt worden. Die Feuerhausarbeiter müßten Rej- Inf.- Regimenter Nr. 109, 110; Jnf.- Regimenter Nr. 111, 112, 12 Stunden schwer arbeiten, bekämen aber nur 11 Stunden be114, 115, 116, 117, 118, 132, 135, 136, 140, 141, 143, 151, 152, 153. zahlt. Ein Arbeiter habe sich sogar seinerzeit wegen Heberarbeitung 154, 156, 157, 158, 162, 163, 169, 170, 171, 172, 173, 174, 176 in einem Anfalle von Schwermut das Leben genommen. Ganze Rej.Inf. Regimenter Nr. 201, 205, 206, 207, 213, 214, 223, 236; Oberbürgermeister Ref. Inf. Reg. Mezz; Landst.- Bataillone II. Hannover, Naumburg 3. Zulage hätten die Arbeiter erhalten. Roelse sprach von einer Störung des Burgfriedens" und bestritt an der Saale, Osnabrück, Osterode II, I. Prenzlau, 1. Schwerin, die Behauptung des Genossen Pied, daß sich ein Arbeiter wegen Weißenfels; Jäger- und Rej.- Jäger- Bataillone Nr. 6, 7; Rej. überangestrengter Arbeit das Leben genommen habe. Wenn Arbeiter am Ofen arbeiten, bekämen sie auch bedeutend mehr für ihre Jäger- Bataillone Nr. 15, 16. Arbeit wie die Hofarbeiter. 2. Garde- Ul.- Reg.; Schweres Res.- Reiter- Reg. Nr. 3; Kür.Regimenter. Nr. 7, 8; Gren.- Reg. zu Pferde Nr. 3; Drag.- Reg. Nr. 5; Res.- Hus.- Reg. Nr. 6; Sus.- Regimenter Nr. 12, 16. 3. Garde- Feldart.- Reg.; Res.- Felbart.- Reg. Nr. 6; Feldart.Reg. Nr. 11; Rei.- Feldart.- Reg. Nr. 15; Feldart.- Regimenter Nr. 25, 27, 20, 34; Rej.- Feldart.- Reg. Nr. 45; Feldart.- Regimenter Nr. 50, 63, 71, 82. Vor dem Paketschalter der Post. Der Andrang zu den Paketschaltern der Post war in diesen Tagen ein außerordentlich starker. Gestern, am letzten Tage, da Beihnachtspakete für unsere im Felde stehenden Krieger angenommen wurden, war der Andrang in den Arbeitervierteln besonders groß. Fast jeder, der einen Angehörigen im Feldheer hat, hatte sein Letztes auſammengerafft, um dem Krieger eine Weihnachtsfreude zu machen, Stundenlang mußten die einzelnen warten, ehe sie ihr Soldaten paket los wurden. Hoffen wir mit den Absendern, daß sich ihre Wünsche, die sie an die Patete knüpfen, erfüllen. Zannenschmuck für Lazarette. * Die Zahlung der Familienunterstüßung in Spandau für die crite Hälfte des Monats Dezember erfolgt in der Zeit vom 1. bis einschließlich 7. Dezember im Rathaus, Zimmer 135. Die Unfertüßung ist abzuheben von denjenigen Empfangsberechtigten, deren A& Ramen mit den Buchstaben bis beginnen, am Dienstag, den 1. Dezember;& bis I am Mittwoch, den 2. Dezember; A bis 2 am Donnerstag, den 3. Dezember; M bis am Freitag, den 4 Dezember ,; R biz am Sonnabend, den 5. Dezember; I bis 3 am Montag, den 7. Dezember. Vorstehende Auszahlungstage gelten auch für das Bureau Nonnendamm. O Die gute Sitte, in den Krankenhäusern die Krantenstuben mit Blumen und Blattpflanzen zu schmüden, ist auch in den Fußart- Regimenter Nr. 4, 8; Ref.- Fußart.- Reg. Nr. 9, Lazaretten schnell heimisch geworden. Die deutschen Gärtner Schwere Küsten- Mörser- Batterie Nr. 6. II. Garde- Pion.- Bat. fiehe Pion.- Reg. Nr. 31; I. Vion.- felbst, waren es, die den Anstoß dazu gaben und öffentlich auf Bataillone Nr. 4, 5, 6; II. Bion.- Bat. Nr. 7; Bion.- Bat. Nr. 9; forderten, alle entbehrlichen Blumen, die nicht übermäßig start 1. Bion.- Bat. Nr. 10; Bion.- Bat. Nr. 11; Pion.- Reg. Nr. 19; duften, an die Lazarette zu liefern, anstatt sie ungenügt ver II. Bion.- Bat. Nr. 21; Pion.- Reg. Nr. 24; Pion.- Bat. Nr. 27; blühen zu lassen. Tatsächlich wurden von Gärtnern und Pion. Bat. Nr. 28 fiche Pion.- Reg. Nr. 31; Pion.- Regimenter Gartenbesizern fortlaufend größere Mengen Blumen gestiftet. Nr. 29, 31; Res.- Pion.- Komp. Nr.. 45. Inzwischen ist aber Mangel an geeigneten Blumen einge- Städtischer Kartoffelverkauf in Oranienburg. treten. Von Drganen des Roten Kreuzes geht nunmehr die Infolge der fünftlichen Bretstreibereien hat auf Antrag unferer Anregung aus, die Lazarette reichlich mit Tannenzweigen zu Genoffen im Stadtparlament vor einigen Wochen der Magiftrat Sau.- Komp. Nr. 3 der 1. Garde- und 1. Garde- Ers.- Div.; schmücken, was nicht viel Unkosten bedeutet und den Vorteil 8000 3entner Kartoffeln angetauft, welche nun zum San. Komp. Nr. 3 des 8., Nr. 2 des 16., Nr. 3 des 18. Armeekorps des fräftigenden Tannendustes hat, auch sehr zeitgemäß ist. größten Teil angelangt und in den Kellereien der hiesigen 1. Gemeinde, Feldlazarett Nr. 6 des 4. Armeekorps; Res.- Laz. Nr. 1 Darmstadt. otra: Begleittruppe som Roten Streus. Giappen- Insp. des Man hofft, daß auch die staatlichen Forstverwaltungen sich schule am Quifenplag untergebracht find. Der Rest soll eingemietet 8. Armeeforps; Freim. San.- Kol. bom Roten Kreuz; Rotes Kreuz, durch reiche Spenden von Nadelhölzern beteiligen werden. Inf.- Munitionstol. Nr. 3 des Gardekorps; Art.- Munitionsfol. Nr. 6 und 8 des Gardekorps. Provinz- Verein Brandenburg a. H.; Freim. San.- Sol. Aachen. 4 Barfhat. der 26. Inf. Div.; Stappen- Fuhrpart- Kol. Nr. 23 des 3. Armeekorps; Fuhrpark- Kol. Nr. 4 des 7. Armeekorps; Magazin- Fuhrpart- Kol. des 7. Armeekorps; Magazin- Fuhrpark- Kol. Nr. 3 der 7. Etappen- Jusp.; Proviantamt des 10. Armectorps; Proviamtamt Rastatt. Kriegsbekleidungsämter des 1., 4. und 6. Armeekorps. * Die bayerischen Verlustlisten Nr. 77, 78, 79 und 80 enthalten Verluste des Res.- Inf.- Reg. Nr. 13; 2. Feldart.- Reg.; 18. Inf. Reg., Landau; 1. Jäger- Bat., Freising; 11. Feldart.- Reg.; Res. eldart.- Reg. Nr. 5. Diessä hiische Verlustliste Nr. 66 meidet Verluste der Brig Ers.- Bataillone Nr. 45, 46, 47, 63; Gren.- Landw.- Reg. Nr. 100; Landw.- Inf.- Reg. Nr. 101; 5. Juf.- Reg. Nr. 104, Chemniz; 7. Inf. Reg. Nr. 106, Leipzig; Res- Inf.- Reg. Nr. 107; 9. Inf.- Reg. Nr. 133, 3midau; 10. Inf. Reg. Nr. 134, Plauen; 11. Inf.- Reg. Nr. 139, Döbeln; 15. Inf.- Reg. Nr. 181, Chemniz; Rej.- Inf.- Reg. Nr. 242; 2. Jäger- Bat. Nr. 13, Dresden. Ref.- Fußart. Bat. Nr. 12; Schwere Rej.- Feldhaubigen- Bat. Nr. 27, Aus Groß- Berlin. Auf dem Standesamt. Eine Richtigstellung. werden. Der Verkauf der Kartoffeln findet bis auf weiteres werktäglich in den Nachmittagsstunden von 2-5 Uhr zum Preise von 3,10 m. pro Zentner im Notstandsbureau, Berliner Straße 72 I( Stadtbauamt) statt. Die Abgabe der Kartoffeln erfolgt in Mengen von 1-2 3entner an Personen, deren Einkommen 3000. nicht übersteigt. Die Ausgabe selbst geschieht auf den Hofe der 1. Gemeindeschule. Ju dem oben erwähnten Notstands. bureau, welches unter Aufsicht des Genossen Papke steht, sind auch Anträge auf Familien und Arbeitslosen Unterebenfalls in der Zeit von 2-5 Uhr nachmittags. In Nr. 315 des Vorwärts" war mitgeteilt worden, daß in ichtenberg ein Lichtbildervortrag über Ostpreußen vom Obertommando in den Marken verboten worden sei. Das entspricht nicht den Tatsachen. Ein Verbot des Oberkommandos für diesen Vortrag ist überhaupt nicht erfolgt. Das Bildermaterial hat nur der Presse- st üzungen fowie Miets beihilfen zu stellen und zwar abteilung des stellvertretenden Generalstabes vorgelegen. Diese hat einige der vorgelegten Bilder ausgeschieden, dafür aber aus ihrem eigenen Bestande andere Bilder zur Verfügung gestellt. Die Ver Handlungen mit der Presseabteilung des Generalstabes fielen gerade in die Zeit, in der der Vortrag in Lichtenberg gehalten werden follte. Da aber das Bildermaterial noch nicht zur Verfügung stand, mußte ein anderer Vortrag angesezt werden. Auskunft über deutsche Kriegsgefangene. Dem Zentralnachweisebureau, Berlin NW. 7, Dorotheen straße 48, ist es nicht möglich, briefliche Anfragen zu beantworten. Aufklärung wünschende Personen, auch diejenigen, die über deutsche Kriegsgefangene Auskunft haben möchten, werden ersucht, hierzu nur die auf jeder Postanstalt erhältlichen rosa Karten zu benuken. Weihnachtsspenden für bedürftige Kinder. Um den Kindern der Arbeitslosen und Kriegsteilnehmer von Briz eine bescheidene Weihnachtsfreude zu bereiten, hat jich am Ort eine Kommission von Genossinnen und Genoffen gebildet, welche Sammlungen auf Listen veranstaltet. Da viel bedürftige. Kinder vorhanden sind, so ist ein reicher Eingang von Spenden erwünscht. Geschenke aller Art und Geldbeträge nehmen die Genojjinnen Klara Bohm- Schuch. Hannemannstr. 32a I, und Helene Rapte, Pintsdhallec 38, part., gern entgegen. Von der gegenwärtigen Kriegszeit besonders in Mitleidenschaft gezogen ist ein großer Teil der erwerbstätigen Blinden. Bestrebt, nicht durch Almosen, sondern durch ihrer Hände Arbeit sich und ihre Familie zu ernähren, haben die erwerbenden Blinden in ruhigeren Zeiten mit Eifer und Freudigkeit ihres Leibes Nahrung und Notdurft erarbeitet. Der Krieg brachte ihnen einen gewaltigen Umschwung. Durch das Fehlen des fostbarsten Gutes, ihres Augenlichtes, außerstande, eine sich gerade bietende, ihren Berufe nicht entsprechende Arbeitsgelegenheit zu ergreifen, sind unsere erwerbenden Blinden der bittersten Not preisgegeben, Ermission einer Kriegerwitwe. Familien von Kriegsteilnehmern zu ermittieren, ist unzulässig. Solche Hochflut wie gleich nach der Mobilmachung hatten In Neuföln mußte vor kurzem eine Striegerfrau, weil ihr Ehemann die Groß- Berliner Standesämter lange nicht gesehen. Wochen- im Striege bereits gefallen war, diesen Schutz entbehren. Gegen die wenn nicht mitfühlende Herzen für Arbeit und somit für Brot lang waren die Amtsräume überschwemmt von denen/ welche Striegerwitwe konnte der Eigentümer des Hauses Steinmegstr. 98, in jorgen. Der Allgemeine Blindenverein, E. V. zu Berlin, mehr ernsten als heiteren Angesichts die Not- Eheschließung dem sie mit ihrem Manne eine Wohnung gehabt hatte, erfolgreich hat es übernommen, einen Arbeitsnachweis für bedrängte Blinde begehrten. Auch der kleine Schalk mit den gefährlichen vorgehen. Nachdem die Frau Miete für August und September schuldig zu errichten und wendet sich an die Bürger Groß- Berlins mit der Pfeilen im Köcher, der sonst unsichtbar über diesen würdevollen geblieben war, fündigte der Hauswirt ihr die Wohnung. Die Sache dringenden Bitte, bei Vergebung von Arbeitsaufträgen auch der Sallen schwebt und bei dem schönen Standesamt an der vereinfachte sich dadurch, daß der ins Feld gezogene Mieter zu dieser armen Blinden zu gedenken. Aufträge für Klavierstimmer, SalonZeit schon nicht mehr am Leben war. Die Kriegerwitwe räumte nicht mit und Unterhaltungsmusiker( Klavier, Geige, Blasinstrument), Fischerbrücke sogar sichtbar auf den Wandmalereien und an Ablauf des Vertrages die Wohnung, und so flagte der Wirt im Oktober Korb- und Stuhlflechter, Bürstenbinder. Bestellung von weiblichen der Hausfront prangt, schien sorgenvoll zu blicken. Welche gegen sie auf Räumung und auf Zahlung der Mietsschuld. Das Handarbeiten( besonders Stridereien), Aufträge für ein MännerMühjal macht es Tausenden, ehe sie glücklich so weit sind, Amtsgericht Neukölln bewilligte der Schuldnerin zur Abzahlung des quartett, das zu allen Gelegenheiten speziell Trauerfeierlich den Bund für das Leben schließen zu können. Wie wird eingeklagten Betrages von noch 25 M. eine Frist bis Januar. Zur feiten Gejänge ausführt, wolle man schriftlich oder telephonisch gerart und gespart, um das Nötigste zusammenzubringen! Räumung wurde ihr eine Frist von nur wenigen Tagen gefeßt. Ein an die Zentrale für Arbeitsnachiveis, Herrn Eugen Grob, Welche Kämpfe sind zu führen, welche Widerstände zu be- Mietsvertrag bestand nicht mehr, aber die Striegerwitwe schob ihren Berlin NW., Tile- Wardenberg- Straße 21, Fernsprecher: Moabit siegen! Und nun waren mit einent Male alle hemmenden Auszug immer noch hinaus. Schließlich rückte der Hauswirt mit 8176, richten. Schranken niedergerissen. einem Gerichtsvollzieher an, der dann durch drei Arbeiter die ganze Unentgeltliche zahnärztliche Behandlung von unbemittelten Wirtschaft aus der Wohnung schaffen ließ. Eine in demselben Hause Angehörigen von Kriegsteilnehmern. In Charlottenburg haben sich wohnende Familie nahm mitleidig die mit ihren zwei Kindern zahlreiche Zahnärzte bereit erklärt, die zahnärztliche Behandlung emittierte Striegerwitwe famt ihrer Wirtschaft zunächst bei sich auf, von unbemittelten Angehörigen von Kriegsteilnehmern ſomie von bis anderswo eine Wohnung gemietet werden konnte. unbemittelten Heimarbeitern zu übernehmen. Die städtischen Unterstüßungsfommissionen find angewiesen, bedürftige zahnkrante Frauen von Kriegsteilnehmern und Heimarbeiterinnen hierauf aufmerksam zu machen und ihnen im Bedarfsfalle einen Ausmeis mitzugeben, gegen dessen Vorzeigung kostenfreie Behandlung erfolgt. Aber die räuschende Freude sah man nicht, das helle Lachen Jungverbündeter verstumunte. Was die Liebenden in dieser ernſten Stunde zusammenfügte, war auch gleichzeitig der Abschied auf lange Zeit, und für gar viele ist es ein Abschied gewesen fir immer. Was sind Hoffnungen, was Entwürfe? So manche blutjunge Witwe trauert heute um den Gatten, den sie faum besaß,... der Krieg ist mitleidlos. Ungenügende Fürsorge in Tempelhof. In der letzten Gemeindevertretersizung brachte unter anderem Der Doppelplatz vor dem grünbehangenen Tisch des Genosse Franz Beschwerden über ungenügende Fürsorge gegen Arbeitslose vor. Er bemängelte, daß die Gewährung der UnterStandesbeamten, der mechanisch seine Zauberformel spricht, stügung davon abhängig gemacht werde, ob der Arbeitslose sich etwas ist leer und leerer geworden. Die geheimnisumwobenen Geld erfpart babe. Es sei auch nicht jeder Arbeiter in der Lage, Heiratsfästen am Berliner Roten Hause, wo sonst die Auf- schwere Erdarbeiten zu verrichten. Versucht werden müsse, passende gebote der Millionenstadt kaum Platz hatten, zeigen große Arbeitsgelegenheit zu beschaffen. Ferner wurde von unserem VerLücken. Im Feld vor dem Feind steht die männliche wehr- treter verlangt, daß die Gemeindevertretung sich erneut mit der fähige Jugend, die an die Liebste denkt, und was in der Arbeitslosenunterstützung befassen möge. Er wünicht weiter, daß auch den armen Kindern eine fleine Weihnachtsfreude bereitet werde. Heimat blieb, hat die Eheschließung meist auf günstigere om Schöffen Jung wurde entgegnet, daß die Gemeinde bei 3eiten verschoben. zu tun gibt es auf dem Standesamt trotzdem genug. Die großen Familien bait über die beſchloſſenen Unterſtüßungsfäße hinausgehe. Arbeitslosen wären nicht nur mit Erdarbeiten, sondern Geburten sind gegen sonst noch nicht zurückgegangen, das auch mit leichteren Arbeiten beschäftigt worden. Bürgermeister wird sich erst später deutlich bemerkbar machen. Nur geht es wiesener entgegnete noch, daß nur denjenigen Arbeitslojen die oft wie Wehmut durch das stille Amtszimmer, wenn die Unterstützung entzogen worden wäre, die auf Grund eines ärztlichen meldepflichtige Person berichtet: Der Vater ist tot..., ge- 13eugnisses in der Lage waren, Erdarbeiten zu verrichten, fich aber Kindervorstellungen in Neukölln. In dieser Woche finden folgende Veranstaltungen statt. Mittino, den 2. Dezember: Märchenvorlesurgen bei Bartsch, Hermannstr. 49. ugendheim I, Idealpaffage. Jugendheim II, Nogatitr. 15. Anfang 5 Uhi. Eintritt frei. Es wird gebeten, mir schulpflichtige Kinder zu schiden. Donnerstag, den 3. Dezember: Handarbeitsstunde für Mädchen und Freitag, ben 4. Dezember, für Knaben. Zusammenkünfte sind in jolgenden Lokalen: Bez. 1-4 bet Brandt, Pflüger Anjang 4 Uhr. Diese traße 19; Bez. 5-8 im Jugendheim, Idealpassage; Bez. 9-12 bei Boli, Stirchhofstr. 41; Bez. 13-17, Jugendheim, Rogatit. 10, 9-12 bei moli Bartsch, Hermannstr. 49; Bez. 22-24 im Karlsgarten. Der gelamie Rinovorstellung ist dent Spielausschuß überwiesen worden. Das Programm Ertrag der am Sonntag im Erelfior- Richtipielbans, Bergstraße, veranstaltetent war extra für die Kinder zusammengestellt worden ind bestand aus farbenprächtigen Naturaufnahmen, Märchen, dramatischen und humoristischen zenen. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Ein eigenartiger Vorgang. „ Auf den Schlachtfeldern in Ostpreußen", dieser Vortrag, der all- Ertrabeiträge leisten, tönnen die Opfer von der Gewerkschaft| Schwurgericht des Landgerichts I noch den ganzen gestrigen Verhandlungstag in Anspruch genommen. abendlich im Wissenschaftlichen Theater der Urania gehalten wird, immer schwerer aufgebracht werden. schildert in Wort und Bild das Schicksal der schwer heimgesuchten Der Vorstand hat sich durch Eingaben an die maßgebenden Durch die Zeugenvernehmung wurde dargetan, daß der AnProvinz mit seinen zerstörten und blühenden Ortschaften, Behörden um Beschaffung von Arbeitsgelegenheit gewandt; zu geklagte, der dem Mädchen aufrichtig zugetan war, von seiner von den traurigen Szenen, als die Flüchtlinge ihre Heimat verlassen allerletzt kommen aber die Bildhauer daran, selbst wenn das beste lebenslustigen und leicht veranlagten Verlobten vielfach durch deren mußten bis zu der gewaltigen Schlacht bei Tannenberg, in der die Bestreben vorhanden ist, die Bauten zu fördern. Da ist denn nicht Verhalten gegen andere Männer gereizt und sein polnisches Blit russischen Heeresmassen ihren Untergang in den masurischen Seen minder dringlich was übrigens auf alle Lurusgewerbe zutrifft in Wallung gebracht wurde. Das Mädchen hat ihm begründete die Hilfe des Reiches bzw. der einzelnen Bundesstaaten durch Veranlassung zur Eifersucht gegeben, aber trotzdem hatte er nicht fanden. Bereitstellung von Geldmitteln zur Unterstübung der Arbeits- die Kraft, sich von ihr endgültig zu trennen; es fam bielmehr nady Berloren wurde auf dem Wege von der Mariannenstraße über losen. Der Bildhauerverband jah sich daher gezwungen, dem heftigen Szenen und wiederholten Spielereien mit Mord- und die Kottbuser Brüde bis zum Treptower Park ein goldenes Medaillon Reichstage zu seiner bevorstehenden Tagung eine entsprechende Ein- Selbstmorddrohungen immer wieder zu einer Art Aussöhnung, bis mit Kette. Der ehrliche Finder wird gebeten, den Fund gegen Be- gabe zu unterbreiten, in der gefordert wird: die Gemeinden zu es am 11. Juni zur Katastrophe fam. Der leicht zum Jahzorn lohnung abzugeben bei Hornig, Mariannenstr. 14, born IV. veranlassen, nach dem Genter System Einrichtungen zu schaffen neigende Angeklagte, der seine ihn verschmähende Verlobte feinens und ihnen Geldmittel zuzuführen, bis eine allgemeine staatliche anderen Mane gönnte, hat dieser in seiner Wut im ganzen zehn Arbeitslosenversicherung zur Durchführung gelangt ist. Stiche beigebracht, zuerst mit einer Schere und dann mit einent Dolch. Drei Dolchstiche haben so tiefe Wunden verursacht, daß das Mädchen an innerer Verblutung geftorben ist. Medizinalrat Dr. Störmer gab sein Gutachten dahin ab, doß der Angeklagte, Der flotte Geschäftsgang, der zurzeit in der Tuchindustrie der der unmittelbar nach der Tat einen Selbstmordverjuch gemacht und Niederlaufiz herricht, hat eine Erscheinung gezeitigt, die seit Jahren dann im Krankenhause Friedrichshain versucht hat, sich aus dem Die Metalldrücker und Bolierer beschäftigten sich am Sonntag nicht zu verzeichnen war. Die Weber waren inapp, und trotzdem Fenster zu stürzen, ein schwerer Neurasthenifer ſei, den der fortin seiner Branchenversammlung mit ihrer Lage in der Kriegszeit. eine große Zahl von Personen in den letzten Wochen weben lernte, gefeßte Summer über das Verhalten seiner Braut und die quälende Nach den Berichten der Branchenkommission und der folgenden konnte die Nachfrage nicht befriedigt werden. Es sind in dieser Eifersucht zu seiner Tat getrieben habe, die er jetzt sehr bereue. Aussprache ergibt sich folgendes Bild: Die Konjunktur in der Not einige Fabrikanten auf den Gedanken gekommen, im Forster Es handle sich also um eine Tat, die im Affeft, in der Wut unid Branche ist infolge der Arbeiten für das Heer sehr gut. Während Tageblatt" nach Arbeitskräften, die ihnen fehlten, zu inserieren. Verzweiflung begangen sei und psychologisch begreiflich erscheine; in der legten Versammlung 37 Arbeitslose zu verzeichnen waren, Das hat die Leitung des Arbeitgeberverbandes schwer gekränkt, und es müsse aber verneint werden, daß der Täter zur Zeit der. Tat find eigentliche Arbeitslose zurzeit kaum vorhanden. Eine Reihe flugs setzte sich der Vorstand hin und hauchte die Sünder nach einer sich im Zustande der Bewußtlosigkeit oder frankhafter Störung der Firmen, die vordem nur andere Arbeiten machten, haben sich auf Mitteilung des„ Textilarbeiters" in einem Zirkular folgender- Geistestätigkeit im Sinne des§ 51 des Strafgesetzbuches be Heeresarbeiten eingerichtet. Die Branchenfommission ist eifrig funden habe. bemüht, auf eine einheitliche Preisregulierung hinzuwirken. maßen an: Es ist im allgemeinen gelungen, bestimmte Grundpreise durchzuführen. nicht, wie in cinem Einzelfalle festgestellt wurde, darunter wird, herabgegangen ist eine enge Verbindung der Arbeiter mit der Branchenfommission erforderlich. Aber ganz besonders ist darauf zu achten, wenn wieder neue Heeresartikel in der Branche eingeführt werden. Man möge sich dann mit der Kommilsion baldig st in Verbindung jezen. Da, wo in zwei Schichten gearbeitet wird, erscheint als die beste Regelung die, die in mehreren Betrieben besteht, nämlich von 6 Uhr früh bis 3 1hr nachmittas und von 3 Uhr nachmittags: bis 12 1hr abends, mit einer Stunde Pause für jede Schicht. Hierbei ist der Hauptwert darauf zu legen, daß die beiden Schichten in den Tag fallen, unter Ausschaltung der eigentlichen Nachtstunden. Damit Die Lage der Maschinenarbeiter und Arbeiterinnen. Bei Ausbruch des Krieges war die Lage dieser Branche un= günstig. Dies änderte sich im Laufe der Zeit, und die Arbeitslosigkeit nahm erheblich ab; immerhin sind bis jetzt noch 84 ArbeitsLoje, und zwar geübte, vorhanden. Ein Teil der Firmen sucht nun die Löhne zu drüden, insbesondere die Firma Israel, die die gelernten Maschinenarbeiter entläßt und ungeübte Leute einstellt. Dies führte dazu, daß in 7 Wochen 47 Unfälle, darunter schwere, sich ereignet haben. So verlor ein Mann, der erst furze Zeit an der Maschine stand, 3 Finger. Wenn ein Arbeiter anfängt, 10 stellen sich mehrere Angestellte des Betriebes dazu und beob achten ihn, so daß der Mann sein Augenmerf nicht auf die Maschine richten fann. Einhaltung der Tariflöhne und der neunitündigen Arbeitszeit sind Forderungen, die an diese Firma ge= stellt werden. Auch die Firma Grau in Friedrichshagen gibt Anlaß zu klagen, wo auch sehr niedrige Löhne gezahlt werden. Das gleiche trifft auf andere Betriebe zu. Da noch 84 Arbeitslose vorhanden sind, so wurde in einer Bersammlung der Maschinenarbeiter den Anwesenden dringend ans Herz gelegt, bei Bedarf nur diese zu berüdsichtigen. Gerügt wurde, daß manche Arbeiter nach dem Arbeitgebernachweis in der Wusterhausener Straße gehen, um Arbeit zu erhalten. Desgleichen tourde gefordert, die Ueberstunden einzudämmen, damit die Arbeitslosen eingestellt werden, fönnen. Erörtert wurde auch, daß jugendliche Arbeiter und Arbeitsmädchen unter 16 Jahren zu übermäßig langer Arbeitszeit angehalten werden. Bei der Firma pren& haben sich die Fräser geweigert, die Prozente von den Ueberstunden auf die Liste, zu zeichnen, deren Ertrag dazu bestimmt ist, die Ausgesteuerten zu unterstützen. Die Stellmacher find befanatlich mit der Herstellung von Striegsmaterial jtarf beschäftigt. Damit eine geregelte Arbeitszeit innegehalten werden könne, haben die organisierten Stellmacher von Anfang an gefordert, cs folle Schichtarbeit eingeführt und ein etwaiger Mangel an Stellmachern durch Einstellung von Tischlern ausgegleichen werden. Das ist jedoch wie am Sonntag in der Branchenversammlung der Stellmacher ausgeführt wurde, nur zunt Teil geschehen. Nur einzelne Betriebe haben Schichtwechsel ein12 Stunden täglich, manchmal auch noch weiter, ausgedehnt und häufig wird auch Sonntags gearbeitet. Es wurde darüber geflagt, daß, obgleich die Unternehmer die Militärarbeit gut bezahlt befommen, in manchen Betrieben versucht werde, die Akkordpreise Forst, den 2. November 1914. Die Geschivorenen bejahten die Schuldfrage nach Totschlag unter Anwendung des strafmildernden§ 213 des Strafgesetzbuches.. Das Urteil lautete auf 2% Jahre Gefängnis unter Anrechnung von 5 Monaten der erlittenen Untersuchungshaft.. Unzulässiger Konflift der Regierung. An unsere Mitglieder! Entgegen den Bestimmungen des Verbandes und den Beschlüssen der Generalversammlung ist in jegter Zeit wiederholt von einem Teile unserer Mitglieder nach Arbeitsfräften im hiesigen ,, Tageblatt" inferiert worden. Dieses eigenmächtige Vorgehen muß als Rüdsichtslosigkeit gegenüber den Mitgliedern bezeichnet werden, welche sich pflichtgemäß an unsere Bestimmungen halten. Wann ist eine Sache rechtskräftig entschieden" im Sinne Der eigentliche Zwed, dem Arbeitermangel abzuhelfen, wird da- des Konfliktsgescßes? Von der Entscheidung dieser Frage hing durch feineswegs erreicht. Im Gegenteil, es werden nur Lohn- des Ausgang eines Konflikts ab, den die Regierung zu Limetreibereien und Mighelligkeiten hervorgerufen, was auf unsere burg zugunsten eines Försters erhoben hatte. ganze Industrie schädigend wirken muß. Wir haben von Verbandswegen längst Schritte unternommen, von auswärts Leute heran zu bekommen, was uns auch in immer steigendem Maße gelingt. Der Landwirt Niebuhr zu Eddelsdorf batte gegen den Färster Muhme in Reisemoor beim Amtsgericht Medingen auf Schadenersatz in Höhe von 300 Marf geklagt, indem er geltend machte, der Förster habe in der. Forst unberechtigteripeise. zwei dem Kläger gehörige Hunde erschossen. Das Landgericht in Lüneburg als weite Instanz, und somit nach der Zivilprozeßordnung in diesem Rechtsdie Klage hinsichtlich des einen Hundes ab und erkannte bezüglich des zweiten Hundes dem Kläger dem Grunde nach die Berechtigung seines Schadenersatzanspruches zu. Insoweit wurde die Sache an das Amtsgericht zurüdverwiesen, damit dieses die Höhe des Schadens feitstelle Der Vorstand hat sich bereits mit dem eigenmächtigen Vorgehen der einzelnen Firmen beschäftigt und beschlossen, das Ver bot des eigenen Inserierens hiermit nochmals ausstreit als letzte Instanz, wies nach einer Gidesleistung des Försters drücklichst in Erinnerung zu bringen und von jezt ab jedes Mit glied, das sich einen Verstoß in dieser Beziehung zuschulden fommen läßt, streng zu bestrafen. Unsere Sagungen jeben in§ 14 eine Strafe bis zur Höhe von 50 Mart für jeden beschäftigten Arbeiter vor. Arbeitgeberverband der Textilindustrie zu Forst( Lausitz) E. V. Franz Apellis, Vorsitzender. Brülte, Geschäftsführer." Das Zirkular ist unter den jezigen Verhältnissen sehr bezeichnend für die Tertilfabrikanten. Die Militärverwaltung braucht die Tuche sehr nötig. Um dem Arbeitermangel abzuhelfen, inserieren einige Da aber schreitet der Unternehmer Unternehmer. ber band ein. Bis 50 M. Strafe pro beschäftigten Arbeiter droht der Unternehmerverband dem Unternehmer an, der sich bemüht, der Militärverwaltung zu helfen. Recht eigenartig! Man darf ge spannt sein, wie die Militärverwaltung sich zu dem Vorgehen des Unternehmerverbandes stellen wird. Aufhebung der Extrabeiträge im Tabakarbeiterverband. Als nun beim Amtsgericht das Verfahren auf Feststellung der Höhe des Schadens schwebte, erhob die Regierung zu Lüneburg zugunsten des Försters den Konflitt und verlangte gänzliche Ginstellung des Verfahrens. Der Förster hätte in Ausübung seines Amtes den Hund, um den es sich jetzt noch handelte, erschießen dürfen. Der Hund habe längere Zeit hindurch im Walde sich wildernd umhergetrieben und der Förster hätte in seiner Eigenschaft als Jagd- und Forstschußbeamter eingreifen dürfen. Das Oberverwaltungsgericht bermarf diefer Tage den Konflikt der Regierung zu Lüneburg als unzulässig und entschied, daß das noch schwebende Verfahren Fortgang zu nehmten habe. Begründend wurde aus. zu nehmen habe. Begrü geführt: Durch das landgerichtliche Urteil jei der Anspruch des Nach einer Bekanntmachung des Ausschusses des Verbands borstandes des Tabalarbeiterverbandes Tommt die Leistung der all Klägers hinsichtlich des noch in Betracht kommenden einen wöchentlichen Extrabeiträge von 25 Pf. mit Sonnabend, den 12. De- Hundes dem Grunde nach für gerechtfertigt erklärt worden, zember in Wegfall. Die restierenden Extrabeiträge vom 10. August und zwar in zweiter Instanz. Gegen die in zweiter Instanz bis zum angegebenen Datum sind noch an die Verbandskaffe zu ergangenen Urteile des Landgerichts sei in Zivilfachen ein entrichten. In der. Bekanntmachung wird darauf hingewiesen, daß Rechtsmittel, nicht gegeben. Somit sei die Frage des Schadendurch die vielfachen Proteste der Mitglieder sich die Verbandsleitung ersages an sich durch das landgerichtliche Urteil rechtsveranlagt fah, die Ausschreibung der Extrabeiträge aufzuheben. Die Mitglieder verwiesen in ihren Protesten darauf, daß der Verdienst fräftig entschieden gewesen. Nach dem Gesek vom 8. April infolge des vielfach gelieferten schlechten Materials sehr gering fei, 1847, das in der Beziehung auch für die Konflikte aus den daß andererseits die Preise für die Lebensmittel eine unerschwing- Gesetz vom 13. Februar 1854 maßgebend sei, finde ein Konflikt liche Höhe erreicht hätten und es somit unmöglich sei, neben den nicht mehr statt in Sachen, die von den Gerichten im festgesetzten Verbandsbeiträgen noch Extrabeiträge zu leisten. Dazu rechtsfräftig entschieden seien. Die Sache" i tommt noch, daß ein Teil der Mitglieder viele Wochen hindurch Sinne dieser Bestimmung fönne aber nichts anderes jein als der gänzlich arbeitslos war und deshalb von dem knappen Einkommen grundsäßliche Anspruch, der gegen den Beamten erhoben nicht noch Extrabeiträge leisten könnte. werde, nicht aber die Frage, wie hoch fich der berechtigte Anspruch belaufe. Der Gerichtshof für Kompetenzkonflikte habe schon so entschieden, und das Oberberwaltungsgericht sich Sache", der grundsägliche Anspruch auf Entschädigung, durch Kleine Nachrichten. Aus Industrie und Handel. ließei de man. Vorliegend jei auf jeden Fall die herabzujeßen. Besonders werde das solchen Arbeitern gegenüber Kleinhandelspreise für Petroleum. Der preußische Minister des das Landgericht rechtsfräftig entschieden worden. Es versucht, die auf Reklamation des Unternehmers vom Militär- Innern weist in einem Erlaß an die nachgeordneten Regierungs- müsse darum der Konflikt, der erst nach diesem landgerichtdienst befreit wurden. Es soll jogar wie ein Redner behauptete stellen darauf hin, daß die Großhandelspreise fürlichen Urteil, zur Zeit des Verfahrens auf bloße Feststellung der Inhaber einer großen Firma einem Arbeiter, der sich mit Petroleum bis jegt nicht erhöht worden sind. Trotzdem der Höhe des Schadens, erhoben wurde, als unzulässig der Lohnherabsetzung nicht einverstanden erklärte, gedroht haben, werden im Kleinhandel bis zu 40 Bf. pro Liter verlangt. Die verworfen werden. Die Reklamation werde zurückgezogen werden, wenn der Arbeiter Behörden, denen die Festsetzung von Kleinhandelspreifen übertragen fich nicht füge. Der Branchenobmann sagte hierzu, er müsse ist, werden darauf hingewiesen, daß sie auf der Grundlage diese Angabe ins Reich der Fabel verweisen. Es sei nicht anzu- des für ihren Bezirk geltenden Großhandelspreises, über den nehmen, daß der Inhaber einer großen Firma eine derartige Dro- fie unschwer bei einer der Einfuhrfirmen Auskunft erhalten einen Kleinhandels Verkaufspreis fest hung anwenden solle, ebenso sei es ausgeschlossen, daß die Militär- werden, fönnen, sobald sich ein Bedürfnis dafür geltend behörde einem solchen Anjinnen Rechnung trage. Möglich sei nur, feßen dah untere Betriebsbeamte solche Drohungen anwenden, um die macht. Dafür wird ein Preisaufschlag von 4 Pf. für das Arbeiter einzuschüchtern. Doch das seien leere Drohungen, durch Liter auch während des Krieges für den Kleinhandel im allgemeinen den Feldpostbrief: die sich niemand beeinflussen lassen solle. Wenn Lohnherabsetzungen ausreichend sein. Nach Lage der Sache wird es sich empfehlen, bersucht werden, möge man sich an die Organisation wenden. Es den Kleinhandelspreis überall so festzusetzen. daß er den Großjei Pflicht der Arbeiter, sich gegen Lohnkürzungen und auch gegen handelspreis des Bezirks nicht um mehr als 4 Pf. für das Liter das maßloje Ueberstundenwesen zu wehren. übersteigt, wobei darauf zu achten sein würde, daß von den Behörden der Kleinhandelspreis für Erdöl nirgends über 25 Bf. hinaus festgelegt festgesetzt wird. Der Erlaß mahnt schließlich zu größter Sparsamkeit im Verbrauch und empfiehlt, wo es irgend tunlich ist, die Verwendung von Elektrizität, Gas oder Spiritus. Deutsches Reich. und Die wirtschaftliche Lage in Belgien. Unser Amsterdamer Parteiblatt„ Het Volt" bringt Aeußerungen Der Sozialist im Felde. Unserem Nürnberger Parteiblatt entnehmen wir folgen .... 15. November, im Schüßengraben. Verehrter Genosse! Es wird Sie sicherlich interessieren, auch einmal von mir ein Lebenszeichen aus dem Felde zu erhalten. Wir haben zu Anjang des Krieges die Franzosen aus dem oberen Elsaß in blutigen Schlachten und Gefechten zurüdgeworfen bis auf St... und liegen jezt jeit 8 Wochen in befestigten Stellungen, den Franzosen oft nur wenige hundert Meier gegenüber, manchmal so nabe, daß man nachts die gegenseitige Unterhaltung hören kann. Während unfer Regiment im Anfang schwere Verluste hatte, sind diese in den letzten Wochen ganz minimal. Ich persönlich erfreue mich einer ausgezeichneten Gesundheit und habe alle Gefahren und " Große Arbeitslosigkeit im Bildhauergewerbe. Im Bildhauerberufe sind die Arbeitsverhältnisse seit Ausbruch des Krieges mit am schlechtesten, sie haben sich bis jetzt noch in feiner Weise gebessert. Alle Gruppen haben darunter zu leiden, venn Maße; Holz-, Stein-, gran auch nicht in gleichem Micimplajtifer. Die mit Striegsaus einiger belgischer Abgeordneter, die in Holland weiſten und sich schweren ertapazen alüdlich überstanden. Wein Regiment( beftast bruch liegen gebliebenen öffentlichen Bauten sind wohl zum größten dort über die wirtschaftMche Lage Belgiens aussprachen. Danach Teil wieder in Angriff genommen worden, und dadurch hat ein liegt die große Industrie in Belgien fait noch völlig still fajt aus lauter Landwehrieuten von Niederbayern und Oberpfalz. Teil der Steinbildhauer sofort wieder Beschäftigung erlangt; das Die Metallindustrie hat keine Erze, der Eisenbahnbetrieb hat ani- Die gelesenste Zeitung ist der Regensburger Anzeiger". Sehr ist aber ein so geringer Prozentiat, daß, die Gewerkschaftsorgani- gehört, für die Industrie zu arbeiten und wenn feine Rohmateria- vermisse ich den Umgang mit gleichgesinnten Kameraden. sation, der Zentralverein der Bildhauer Deutschlands, in seinen lien vorhanden sind, kann die Industrie auch nicht arbeiten. Von Es wird auch offenbar werden, daß auch im Striege, gleich wie im Unterſtüßungsausgaben nur sehr wenig entlastet wird. Die pri- der Glasindustrie gilt dasselbe. Der Mangel an geregeltem Eisen Frieden, die Sozialdemokraten nicht die schlechtesten Sol daten sind. vate Bautätigkeit liegt noch immer sehr danieder. An der im bahnverfehr legt auch den Handel lahm. Handel und Industric Unser Schlachtfeld st die Heimat der Schillerschen Fungfrout Holzgewerbe durch Aufträge für den Kriegsbedarf eingetretenen sind auf Post, Telegraph und Telephon angewiesen, und diese Verbon Orleans". Tas Bildnis von der Jobanne d'Arc findet men in Besserung sind die Holzbildhauer unbeteiligt. Lurusartikel sind fehrszweige ruhen genau jo wie die Eisenbahn. Der Kohlen jekt nicht begehrt und das ganze Kunstgewerbe liegt brach. transport ist nur mit ungeheuren Kosten möglich. Besser steht den meisten Ortschaften und Kirchen. Ihre Täler, ihre geliebten Zum Heere eingezogen wurden 25,5 Prozent der Mitglieder es in der Zuckerindustrie. Dort wird noch gearbeitet, wenn auch Triften sind die Schaupläße blutiger Kämpfe. Wunderschön ist die des Zentralvereins der Bildhauer. Die Mitgliederzahl fant, von weniger wie in normalen Zeiten. In Gent arbeiten die Tertil. Gegend und erfreut das Herz jedes Naturfreundes. Wenn wir aus unseren Gräben die Blicke über, die im Herbst3718 am Ende des 2. Quartals auf 2583 in der letzten Oftober- fabriken auf deutsche Bestellungen. In der Lurusindustrie herrichtlichen Sonnenglanze liegende Landschaft schweifen lassen, erscheint Woche. Ungefähr 20 Prozent der Mitglieder haben jede sich bietende völlige Arbeitslosigkeit. alles so frill und friedlich. Dem aufmerksamen Beobachter: fällt Arbeitsgelegenheit angenommen. Nach der Reichsarbeitslosennur auf, daß fein lebendes Wesen weit und breit zu sehen ist. statistit waren am 31. Oftober 44 Prozent arbeitslos Von 52 VerEin modernes Schlachtfeld. Plötzlich ein dumpfer bänden, die den Kaiserlichen Statistischen Amt berichteten, stehen, Knoll. Ein zweiter, Dritter, bierter folgt. Durch die Luft zicht die Bildhauer unter den freien Gewerkschaften an erster Stelle; es eigentümlich. Auf allen Seiten wird es lebendig. lleber den bor ihnen find nur noch die christlichen Keram- und Steinarbeiter Baldrande, wo man Infanterie vermutet, lösen sich fleine, blan mit 45,5 Prozent vertreten. Seit Ende August ist die Arbeitslosigweiße Wolfen, scheinbar ganz harmlos, aber trotzdem Tod und feit bei den Bildhauern gesunken von 55,2 auf 44 Prozent. In dem Totschlagsprozeß gegen den Tischler Verderben speiend auf die im Walde fich Befindenden. Das sind Wurden im ganzen Jahre 1913 54 440 Mark für Arbeitslose Hinter den Höhen erfolgen gewaltige Ervlosionen, berausgast, so in den ersten drei Kriegsmonaten allein 41 743 Mart, Josef Blischka, der seine Braut, die Arbeiterin Agnes Schrapnella. Es plazen Granaten, durch das trok der beschränkten Unterstützungsdauer. Obwohl alle übrigen Brisfe, am 11. Juni in ihrer Wohnung, Königsberger dort vermutet man Artillerie. Unterstübungen sistiert wurden und die vollarbeitenden Mitglieder Straße 26/27, er dolcht hat, hat die Beweisaufnahme vor dem Echo der Berge ein gewaltiges Donnern erzeugend. So geht es Gerichtszeitung. Eifersuchtsfolge. Der Krieg. Wirtschaftliches, Statistisches, Technisches. 2 M.-1 G. Müller, München. Karte zum Krieg im Orient. 1 M. Pläne der franzöfifchen Feftungen. 1 M. Karte von Frankreich und Südengland. 60 Pf. Berlag: H. Wagner u. E. Debes, Leipzig. Im Schütengraben. Wik und Humor von E. Beffer. 48 S. Geh. Pf." Maitha, Berlin N. 28. Aftan. Roman von E. Hinge. 1,75 M., geb. 2,50 M. Brüder Kriegsbüchlein für das deutsche Haus. 268 S. Geb. 2,85 M. 3. Heg' Berlag, Stuttgart. 35 eine Stunde oder zivei, dann ist alles wieder still, nichts regt sich. In den letzten Nachmittagsstunden geht der Tanz von neuem los. Ein anderes Bild. Es ist pechschwarze Nacht. Die Posten in den Schüßengräben sind verstärkt. Alle Nerven find angespannt. Einige Gewehrschüsse im Tal. Patrouillen sind aufeinandergestoßen. Das Feuer wird lebhafter und pflanzt sich von Graben zu Graben fort. Man sieht nichts, als pechschwarze Nacht. Unheimlich gischt es um die Köpfe. Plöglich erhellen Leuchttugeln und Scheinwerfer die Gegend. Lautlos sinkt einer im Schüßengraben zurüd. Da gibt es nur tödliche Kopfschüsse. Ab und zu schießt auch Artillerie, jedoch ohne jede Wirkung. Das ist ein Nachtgefecht. Wenn die Gewißheit vorliegt, daß ein Angriff von irgendeiner Seite nicht. erfolgt, tritt bald wieder Ruhe ein. Erfolgt jedoch ein nächtlicher Angriff, dann geht es granenhaft zu. Die hiesige Bevölkerung leidet fchiver unter dem Kriege. Die Dörfer sind zum großen Teil zerschossen, die Felder verwüstet, die Frucht fault auf dem Felde, niemand bringt sie ein. Hier wird viel Hilfe notwendig sein. Unser Verhältnis zu den Bewohnern ist ein durchaus gutes und freundschaft liches. Oft treffen wir, wenn wir aus den Schüßengräben ab und zu abgelöst werden, im Dorfe gemeinsam mit den Beuten und teilen unser Brot mit ihnen und strafen alle Berichte über die deutschen Barbaren Lügen. Die Frauen waschen zafere Wäsche und helfen uns in mancherlei Dingen, trotzdem ihre Männer, von denen sie keine Nachrichten haben, gegen uns fämpfen. Soffen wir, daß diefer gewaltige Krieg bald siegreich für uns beendet sein möge. Mögen auch alle Parteigenossen daheim ihre Schuldigfeit doppelt tun, damit das, was die Arbeiterschaft in den langen Jahren aufgebaut hat, erhalten bleibt, und wenn uns ein gütiges Geschick nach dem Kriege wieder heimwärts führt, wir alle wieder freudig in die Reihen unserer Arbeitsbrüder eintreten fönnen. Dies wünsche ich von Herzen und verbleibe mit vielen Grüßen an alle bekannten Parteigenossen hr getreuer Seine Meinung. C... Sch.... Was ein folider, handfester Burich aus Oberbayern ist, für den twäre die Kirchweih nur ein halbes gest, wenn nicht auch geraaft" würde. For Ruf, ihre Körperkraft, ihr Mut, ihre Gewandtheit, gerade dieje hervorragenden Eigenschaften find es in erster Linie, fo schreibt ein Offizier der Frankfurter Zeitung", die den Franzofen Angst, Furcht und Schreden einjagen. Parteiveranstaltungen. Amtlicher Marktbericht der städtischen Markthallen- Direktion über den Großhandel in den Zentral- Markthallen.( Ohne Verbindlichkeit.) Montag, den 30. November. Fleisch: Rindfleisch per 50 kg, Dahjen fleisch la 82-99, bo. Ila 78-81, bo. IIIa 69-77; Bullenfleisch la 82-87, bo. Ila 72-78; Stühe, fett 62-66, do. mager 45-49; Freffer 67-74, Bullen, Freffer, dänische, 50-56, dänische, 65-75; Stalbfleisch: Doppellender 120-130; Maftfälber Ia 88-100, bo. IIa 75-87. Hammel fleisch: Mastlämmer 80-90; Hammel la 74-79, do. Ila 69-73; Schafe 67-72. Schweinefleisch: Schweine fette 74-78, sonstige 62-73; Gemüse, inländisches: Kartoffeln, Dabersche 50 kg 3.75-4,25; weiße Staiserfronen Tat Bücher für Feldpoft. Heft 2. Deutsches Volkstum. 3.50-3,75; Magnum bonum 3,75-4,00; Moltmann 3,50-3,75; Borree, Heft 3. Deutscher Glaube. 60 Pf., geb. 1,20 M. Tat- Flugschriften. Schod 0,70-1,00; Sellerie, Scod 3,50-6,00; Spinat 50 kg 12,00-25,00; Vom Geist des Krieges und des deutschen Voltes Barbarei. Mohrrüben 2,50-3,00; Stohlrabi Schod 0,80-1,10; Birjingfohl Schoc bei Calais. Fünf Kriegslieder von Th. Meher- Steineg. Bon G. Misch. Brosch. 40 Pf. Kriegsflugblatt: 3/4. Ganz dichte 4,00-10,00; Wirsingtohl 50 kg 4,00-5,00; Weißtohl Schod 3,00-8,00, 5/6. Die Beißfohl 50 kg 2,75-3,50; Rottohl, Schod 4,00-10.00; Roifobl 50 kg 4,00 heilige Not. Kriegslieder von P. Natorp. 7/8. Trüben am Wiesen. bis 5,00; Grünkohl 50 kg 3,00-5,00; Kohlrüben Schod 3,50-5,00; Teltower rand. Drei Kriegslieder. 9/10. Seilig Vaterland. Fünf Kriegslieder Rüben 50 kg 12,00-16,00, Märkische Rüben 50 kg 3,00-10,00; Blumenvon Pb. Gretscher. 11/12. Soldatenlieder im Volkston von H. Löns. fohl, Erfurter, 100 St. 15,00-20,00, Rofentohl 50 kg 22,00-28,00, Meer13/14. Und wenn die Welt von Feinden starrt! Fünf Kriegs- rettich Schod 5,00-12,00, Petersilienwurzel Schodbund 1.00-3,00; Sämtlich für Singftimme und Klavier. Einzelflugblatt 60 Pf. Radieschen Schodbund 0,70-1,00; 3wiebeln 50 kg 7,00-7,50; Stürbis 50 kg 4,00-5,00. E. Diederichs, Jena. Sibirien. Von F. Nansen. Geb. 10 M. F. A. Brockhaus, Leipzig. lieder. Briefkasten der Redaktion. Berlin SO. 16. H.& P. Uder, Engel- afer 5 Die juristische Sprechstunde findet für Abonnenten Lindenstr. 3, IV. Soi Haupt- Niederlage der k. k. österr. Tabak- Regie. rechts, barterre, am Montag bis Freitag von 3 bis 6 Uhr, am Sonnabend von 5 bis 6 Uhr statt. Jeder für den Brief? aften be ftimmten Anfrage ist ein Buchstabe und eine Bahl als Mertzeichen beizufügen. Briefliche Antwort wird nicht erteilt. Anfragen, denen leine Fragen trage man in der Sprechstunde vor. Abonnementsquittung beigefügt ist, werden nicht beantwortet. Verträge, Schriftstücke und dergleichen bringe man in bie Sprechstunde mit. Eilige Zigarren Zigaretten Rauchtabake. Nur für Wiederverkäufer zu Originalpreisen, Alleinverkauf der Fabrikate der Firma F. J. Burrus St. Kreuz Größte deutsche Rauchtabakfabrikation. Jahresproduktion über 5 000 000 Pfd. Rauchtabake. Zigaretten- Spezialität: L'Algerienne. Arbeiter- Not'zKalender 1915 Der Inhalt des Kalenders ist zum wesentlichen Teil den durch den Weltkrieg aktuell gewordenen Fragen gewidmet. Wir nennen folgende Abhandlungen: Kriegsrechtliches. Der Krieg im Völkerrecht. Wortschatz der Kriegssprache.- Deutschfranzösischer Sprachwegweiser. Die Kriegsmaßnahmen d. Gewerkschaften. M. K. 8. Um zum Hebammenfurfus zugelassen zu werden, müssen Sie fich an das Polizeipräsidium wenden. Dort werden Sie vorgemerft. Der Kurfus findet in der Charité statt, dauert 6 Monate und foftet 200 M. Da viele Anmeldungen vorliegen und zum Hebammeneramen nur au gelaffen wird, wer noch nicht 30 Jahre alt ist, ist eine Meldung zwedlos, wenn man älter als 26 Jahre ist. R. H. 8. Stellen Sie einen Antrag auf Mietszuschuß bei der Steuertasje. B. 73. 1. Begen ver alteter Geschwüre an den Unterschenkeln find Sie für dienstuntauglich erflärt. 2. Die Mutter soll für das uneheliche Mind Antrag auf Unterftübung bei ber Steuerkaffe stellen. 6. R. 307. Stellen Sie einen An6. C. 33. Reichen Sie trag auf Unterstütung bei der Steuerfaffe. Beschwerde wegen der verweigerten Zahlung beim Innungsvorstand ein. 2. A. 8. Wegen asthmatischer Beschwerden geringeren Grades nur landsturmpflichtig. C.. 46. Reichen Sie in beiden Fällen die Anmeldung beim zuständigen Amtsgericht ein. D. 100. Teilen Sie der Berufsgenossenschaft ihren beränderten Bobnfig mit. Steht da türzlich ein großer, fräftiger, Breitschultriger, stämmiger, F. M. 168. Das wissen wir nicht. Warten Sie auf Gestellungs. leichtverwundeter Sohn der Alpen mit der blauweißen Kolarbe, im orber. W. W. 11. Boraussichtlich werden Sie nicht eingezogen. aweiten Knopfloch am Breußenband bas funkelnagelneue Eiferne R. 28. Wird Ihr Mann entlaffen, fällt die Unterstützung fort. .. 100. 1. Benden Sie fich an den Armenvorsteher Ihres Bezirks Streus. Noch eine Seltenheit! Das Publikum bewundert den Helden, in Schöneberg. 2. Wenn der Vertrag nicht gekündigt ist, muß für Dezember ein alter Herr vielleicht hat er 70 mitgemacht fast fich Mut die Miete gezahlt werden. A. R. 1914. Melden Sie sich auf jeden und fragt:„ Na, wofür?" Affurat von g'wegen dem a mlich, all beim Bezirtsfeldwebel, nicht bei der Polizei. Neukölln 22. Zur wo i 1913 in Xhaujen hab drei Monat figen müffen, Burudhaltung der Miete find Sie nicht berechtigt. Fordern Sie den Birt hab geraaft!" auf, innerhalb einer von Ihnen festzusehenden Frift die Wohnung in einen bewohnbaren Zustand sehen zu laffen. A.. 4. Nein. M. G. 100. Wegen chronischer Unterleibsleiden sind Sie nur landstu rmpflichtig. Erna 1. Ihre Nichte hat Anspruch auf Bezahlung des Bußtages. A. J. 9. Ja. Karlshorit. Heute, 1. Dezember, abends 8%, Uhr, Mitgliederversamm... 78. Wegen Herzfebler nur landsturmpflichtig. M. 2. 32. Un das Waisenhaus. Geben Sie diejenige Religion an, in Tung im Fürstenbad". der Sie erzogen find. A. M. 4. Die Zentrallemmiffion der Kranten laffen, Alexanderstr. 39/40, wird Ihnen darüber gern fachlundige 23. M. 8888. 1. Ja. 2. und 3. Nein. Auskunft geben. Militärarztes. 23. 3. 100. Ueber Ihre Dienstfähigkeit entscheidet das Gutachten des 3.. 75. Eine Einziehung ist möglich, aber unwahr scheinlich. 23. 14. 1. Rein, Sie müssen die Kosten von dem Mieter einfordern. 2. Für Bollftredungen ist das Gericht zuständig, in dessen Be air! Sie wohnen. Besten 7. 1. Sie erhalten bie gleiche Unterstügung weiter gezablt; melben Sie aber die Veränderung Jbres Wohnortes bei der jezigen Steuertaffe an. 2. Die Berpflichtung zur Unterstützung Ihrer 2.. 23. 1. 3hr Bräutigam fann wegen der Mutter besteht nicht. Kosten später gepfändet werden. Für Sie hat die Sache keine Bebeutung. 2. Rann als Scheidungsgrund angesehen werden. F. M. 23. Unseres Erachtens sind Sie zur Rüdzahlung nicht verpflichtet. Für den der Kaffe erwachsenen Schaden haftet der Beamte. F.B. 28. Wegen asthmatischer Beschwerden geringeren Grabes find Sie nur landsturmpflichtig. E. E. 2. Ja. Sie R. ch. 65. Das halten wir für ausgeschlossen. müssen bei Gericht den Einwand erheben, daß Ihre Frau prozeßunfähig ist. B. E. 17. Wegen doppelseitiger Unterleibsbrüche nur landfturm pflichtig. 6.2. 8. Wenn Sie den Bertrag unterschrieben haben, behält er Rechtsgültigkeit. G. 2. 100. Durch das Notgesez vom 4. Auguft find diese Leistungen der Krankenkasse aufgehoben. E. 2. 18. Thre Tochter macht fich feineswegs strafbar. Der Wechselinhaber fann Stlage er heben. Sollte eine Klage eingehen, Sprechen Sie mit derselben in der juristischen Sprechstunde vor. 7. 2. 108. Warten Sie auf Bescheid bom Bericht, ebentL hinterlegen Sie die Miete und machen dem Birt da von Mitteilung. 7. G. 52. Melden Sie sich auf jeden Fall zur Stellung. C. R. 10. Sie find zur Zahlung der Steuern verpflichtet. Beantragen Sie bei der Steuerbehörde Ratenzahlung. J. M. 15. Da Sie die Bezeichnung aus Ihrem Militärpaß nicht angegeben haben, tönnen wir Ihre Frage nicht beantworten. H. W. Mühlberg a. E. würzt und kräftigt alle Suppen, 1. Der Arbeitgeber ist dazu berechtigt. 2. Ja. A. 2. in K. Legen Sie Saucen und Gemüse in gleicher Broteft gegen bie Gültigkeit der Wahl ein; Sie können aber nicht als gewählt Weise, wie der englische Liebiggelten. Fleischextrakt. 1 Pfd.„ Ochsena hat den Gebrauchswert von zehn Pfund Rindfleisch. In den meisten Bezirk Pankow. Die zu beute abend festgesette Frauenversammlung fann besonderer Ilmstände halber nicht stattfinden; biefelbe ist zu rei tag, den 4. Dezember, bei Ebersbach einberufen. Auf der Tages. ordnung steht das Thema: er hilft den Frauen ber Krieger und Arbeitslosen?" Frauenveranstaltungen. Neuköln. Dienstag, ben 1. Dezember, abends 8%, Uhr, findet bei Bartsch, Hermannstr. 48/49, eine öffentliche Franenversammlung ftatt, in der Benoffin Luise Bieb über er hilft den Frauen der Krieger und der Arbeitslofen prechen wird. Sigungstage der Stadt- und Gemeindevertretungen. Adlershof. Donnerstag, den 8. Desember, abends 6 1hr, im Gemeindeamt, Bismardstr. 1. Auf der Tagesordnung stehen erneut die Anträge unserer Genossen auf Erhöhung der Arbeitslofenunterstigung sowie auf Beschaffung von Lebensmitteln und Brennmaterialien Durch die Gemeinde. Diele Sihungen find ffentlich. Jeber Gemeindeangehörige in be. rechtigt, ihnen als Zuhörer bruwohnen. Eingegangene Druckschriften. -Volksfürsorge- Kriegsfürsorge. Porträts der Genossen Frank und Jaurès in Kupfertiefdruck.- Außerdem enthält der Kalender unter vielem anderen: Kinderbeschränkung. Eine Abhandlung von Dr. 1. Zadek.Alle für Arbeiter wichtigen Adressen. Reichhaltiges statistisches Material über die Gewerkschaftsbewegung Deutschlands und der Internationale. Kalendarium. Portotaxe. Merktafeln. Notizbuch. Preis gebanden 50 Pfennig Buchhandlung Vorwärts Lindenstr. 3. Uebermorgen Ziehung: 3., 4., 5. Dezbr. WohlfahrtsGeld- Lotterie der Deutschen Kolonial- Gesellschaft 227 273 Lose. 7334 Geldgew. Mark: = 250000 75000 30000 20000 10000 Hauptgewinne Mark: usw. USW. 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Mittwochmittag: Ueberall ziemlich mild, im Südosten anfangs noo Der europäischt Krieg in attenmähiger Darstellung.( Deutsch. troden und vielfach heiter, in den übrigen Gegenden vorherrschend bewölft Mohr& Co., G.m.h.H., Altona- E und besonders im Nordwesten an den meisten Drten leichte Regenfälle. Gesch. Kal. 4. Lieferung.) Brosch. 1,20 M. Meiner, Leipzig. 3632 mi laize NEUKÖLLN , Pfund 65 Pf. käuflich. HJOSEPH- C ERÖFFNUNG Mass- Schne derel Rosenthaler Str.36 L. Etage. Münzen kauft Robert Ball, Münzenhandlung Wilhelmstr. 46/47 NEUKÖLLN -Gratis- DES ERWEITERUNGSBAUES Dienstag, Mittwoch Soweit Vorrat beim Einkauf von2Mk an unseren Kriegskalender IN TEEN GRETTER AM DIENSTAG DEN 1.DEZ. -GratisDienstag, Mittwoch Soweit Vorrat beim Einkauf von2Mkan unseren Kriegskalender die größßte, weil be kömmlichste Tisnüpft Goldfarbs„ Kownons 1"! Römmliffle Marks Berantwortlicher Rebatteur: Alfrey Wielepp, Reulöun. Für den Inferatenteil verantwo.: Th. Glode, Berlin. Drud u. Verlag: Borwärts Buchdruderei u. Berlagsanstalt Baul Singer& Co., Berlin SW.