Ar. 336.-31. Jahrg. HbonnementS'Bedlngungens Bionncmentä- Vret» pränumerando» vierleljährl. 3A> Mk. monoil 1.10 MI, »vöchentlich 25 Pfg. frei inj Hau«. Einzelne Nummer 5 Pig. Sonntag»- Nummer mit illuitrierter Somitag»- Vellage„Die Neue Well' 10 P°-I. Post« Abonnement: 1.10 Mark pro Monat. Eingetragen in die Post- Zeitung«- Lreististe. Unter Kreuzband für Deutschland und Oesterreich» Ungarn 2L0 Marl, für das übrige AuZland « Marl pro Monat. Postabonncmcnt» nebnien an: Belgien, Dänemail, Holland. Italien. Luxemburg. Portugal, Rumänien, Schweden und die Schwei». Glchclnl lilgllch. Berliner Bolllsblnkk. ( 5 Pfennig) Die TnferttonS'Gebüljr beträgt für die scchsgespaltene Kolonel- geile oder deren Raum so Pfg., für politische und aowcrlschastliche Verein.«. und Bersamnilungs-Anzeigeu SO Pia „Kleine Mnrrigen", das seltgedriulic Wort 20 Vfg.«zulässig 2 seltgedruckt- Worte), jedes weitere Wort 10 Psg. Stellengesuche und Schlasslcllenan. »eigen das erste Wort 10 Pfg., jede» weitere Wort 5 Pfg. 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Mackensen angegriffen und unter Verlust von 25 WX) Ge sangenen in der Richtung auf Lodz zurückgeworfen. Da die Deut. schen energisch nachdrängten, vermochte die russische II. Armee den anscheinend beabsichtigten Weitermarjch in östlicher Richtung nicht fortzusetzen, war vielmehr genötigt, sich nördlich von Lodz, in der Linie Strykow— Alexandrowo— Kazimierz mit Front nach Nordwesten zur Schlacht zu stellen. Schon am 1?. November abends wurde der in dieser Linie am Durchschnittopuiikr der SU-".,. bis Lodz liegende Ort Zgierz von unseren Truppen genommen, am 18. der feindliche rechte Flügel bis gegen die Strohe Lodz— Bizezinh Zurückgeworfen. Am 19. ging der Kampf unentschieden Weiler, dorn' traf im Laufe dieses Tages der größte Teil der von Süden heran- gezogenen russischen V. Armee hinler der II. ein. Auch gegen die nun- mehr vereinigten beiden feindlichen Armeen setzte der General v. Mackensen den Angriff in den nachfolgenden Tage» mit dem Er- folge fort, daß sie am 22. November in dem Raum um Lodz von Westen, Norden und Osten eng eingeschlossen waren, im Osten durch den umfassend bis in die Linie Brzeziny— Tuczin(18 Kilometer südlich Lodz) vorgedrungenen linken Flügel der Deutschen. Ehe es jedoch gelang, gegen die in dieser Weise hart bedrängten beiden russischen Armeen den letzten, entscheidenden Schlag zu führen. kam diesen von außen Hilfe durch beträchtliche Streitkräfte, die von Osten und Westen zu ihrem Entsatz in solcher Stärke anrückten, daß es unvermeidlich wurde, die weit nach Süden vorgeschobenen Truppen des deutschen linken Flügels nordwärts zurückzunehmen, um sie zu offensiver oder dcsensiver Abwehr der neuen Gegner bereitzu- stellen.... In der neuen Stellung boten die deutschen Truppen trotz äußerster Erschöpfung ihrer Kräfte dem nachdringenden Feinde die Spitze. Der mit großer Tapferkeit gegen die Stellung geführte Angriff der Russen brach unmittelbar vor ihr unter schwersten Verlusten zu- sammen. Während dieser Vorgänge auf dem deutschen linken Flügel hatten die Kämpfe nördlich und westlich von�Lodz ihren Fortgang genommen, ohne eine Entscheidung herbeizuführen. Die russischen Streitkräfte, die in der geschilderten Weise überraschend� in den Kamps bei Lodz eingegriffen halten, waren Teile einer Ersatzarmec, deren Hauptmaste in der Gegend von Lowicz in der Versammlung begriffen war. Ihren Kern bildeten die Truppen Rennenkampfs (I. Armee), von denen die bisher auf dem rechten Weichselufer tätig Gewesenen mit der Eisenbahn über Warschau herangeführt worden waren, während die bereits auf dem linken Uker befindlichen, zuletzt auS der Gegend von Plack zurückgetriebenen Teile derselben Armee den Anschluß durch Fußmarsch erreichten. Aber eS sind zweifellos auch noch andere Truppen, unbekannt woher, dazu heran- gezogen worden, so daß man die Gesamtstärke der nach und nach »n der Gegend von Lodz und Lowicz versammelten Russen keinen- falls überschätzt, wenn man annimmt, daß sie der von 13 bis 29 deutschen Armeekorps mit zahlreicher Kavallerie gleich war. Zwischen dieser Macht und den an Zahl erheblich schwächeren deutschen Kräften, die sich ihnen entgegengeworfen hatten, tobte nun in den letzten Tagen de« Monats Siovembcr und den ersten des De- zembcr ein überaus heftiger Kampf weiter, der zwar, in dieser Zeit rein frontal verlausend, noch zu keiner Entscheidung führte, sich aber doch mehr und mehr für uns günstig gestaltete, wie schon daraus hervorgeht, daß die Zahl der von unseren Truppen seil Beginn ihres Vormarsches gefangen genommenen Russen bis zum 1. Dezember auf 80 090 stieg. Unsere österreichisch- ungarischen BundeSgenosten aber haben während dieser ganze» Zeil iu treuer Waffenbrüderschaft die deutsche Offensive in wirksamster Weise unterstützt, indem sie gleichzeitig mit un-Z zum Angriff gegen die im südlichen Polen ihnen gegenüber- stehenden, sehr beträchtlichen russischen Streitkräfte schritten und der feindlichen Offensive im westlichen Galizien sowie in den Karpathen Halt geboten. Auch in ihrer Front entwickelten sich lang dauernde. blutige Kämpfe, i» denen unsere Bundesgenossen, besonders bei Czeiisiochau, bei Rowo-RadomSk und südöstlich von Krakau glänzende Einzelerfolge erzielten.... In Ostpreußen»nachten die Rusteir noch vereinzelte Versuche. unsere GrenzvertcidigungSlinie in der Gegend der mafurischen Seen zu durchbrechen, die aber von unseren dortigen Truppen energisch abgewiesen wurden. I Die Meldung des Großen Hauptquartiers Amtlich. Großes Hauptquartier, den 8. Dezember 1914, vormittags.(W. T. B.) An der flanderischen Front bereiten die durch die letzten Aegengüsse verschlechterten Bodenverhältnisse den Truppenbewegungen große Schwierigkeiten. Nördlich Arras haben wir einige kleinere Fortschritte gemacht. Das Kriegslazarett in Lille ist gestern ab gebrannt. Wahrscheinlich liegt Brandstiftung vor, Verluste an Menschenleben sind aber nicht zu beklagen. Die Behauplung der Franzosen über ein Vorwärlskommen im Argonnerwald entspricht nicht den Tatsachen; seil längerer Zeil ist dort überhaupt kein französischer Angriff mehr erfolgt, dagegen gewinnen wir fortgesetzt langsam Boden. Bei Malancourt östlich Barennes wurde vorgestern ein französischer Stützpunkt ge nommen. Dabei ist der größere Teil der Be- satzung gefallen, der Nest— einige Offiziere und etwa 150 Mann— wurde gefangen. Ein französischer Angriff gegen unsere Stellungen nördlich Nancy wurde gestern abgewiesen. Zm Osten liegen von der Ostpreußischen Grenze keine besonderen Nachrichten vor. In Nord-Polen folgen die deutschen Truppen dem östlich und südöstlich Lodz schnell zurückweichenden Feind unmittelbar. Außer den gestern schon gemeldeten ungewöhnlich starken blutigen Verlusten haben die Russen bisher etwa fünftausend Gefangene und sechzehn Geschütze mit Muui- tionswagen verloren. 3n Süd-Polen hat sich nichts Besonderes ereignet. Oberste Heeresleitung. Vorstoß öer Oesterreicher in Vestgalizien. Wien, 5. Dezember, sw. T. S.) /lwillch wird verlautbart: 5. Dezember mittags: Die kämpfe in weftgalizien nahmen an Heftig- keit zu. Nunmehr auch vom Westen her an- greifend, verjagten unsere Truppen den J e i n d aus feiner Stellung vobczpfe-wieliczka. Der eigene fingtiff dauert an. Die Zahl der Gefangenen läßt sich noch nicht übersehen. Die- her wurden über 5000, darunter Z7 Offiziere ab- gesthoben. ?n polen wurden erneuerte der Nüssen im Räume südwestlich piotr- kow von unseren und deutschen Truppen überall abgewiesen. ?n den Karpathen hat stch nichts von Seüeutung ereignet. Der Stellvertreter des Chefs des Seneralstabs: von Hoefer, Generalmajor. die Wirtschaftslage in öelgien. Aus Amsterdam schreibt man uns: In der deutschen Presse hat man in den letzten Wochen verschiedene Berichte. über die ökonomische Lage in Belgien gelesen und was im besonderen die Ernährungsfrage betrifft, haben die offiziellen Mitteilungen in der„Norddeutschen Allgemeinen" die Gesichtspunkte und daS Verfahren der deutschen Regierung dargelegt. Indes läßt sich die Ernährungsfrage selbstverständlich nicht auf die Frage der Brotversorgung reduzieren und fordert eine Behandlung im Zusammenhang mit dem allgemeinen ivirtschaftlichen Zustand. Wir haben dieser Tage Gelegenheit gehabt, von einigen über die wirtschaftliche Lage des Landes infolge ihrer Stellung und Tätigkeit gut unterrichteten Belgiern eine Reihe von Mitteilungen zu erhalten, die zusammengefaßt wohl als ein Ex- poss gelten können, das vielleicht stellenweise die Spuren der Gesinnungen unserer Gewährsmänner tragen mag, aber die llnterbreitung vor der deutschen Oeffentlichkeit um so dringender fordert, als die Zustände, wenn die«Schilderung jiudi im einzelnen Zusähe oder Vorbvhalle fordeim--sollte. mU«krisis hinzutreiben scheinen, die unausdenkbare Gefahren im Gefolge haben könnten. Allen anders lautenden Berichten zum Trotz kann von einem ivirtschaftlichen Aufleben im besetzten Belgien keine Rede sein. Die Hauptgründe sind die folgenden: Zunächst die geradezu unmöglichen Vcrkchrsver- Hältnisse.(Wir sprechen hier nicht von der häufigen völligen Stillsetzung jeglichen Verkehrs auf bestimmten Gebieten oder im ganzen Land, die aus militärischen Gründen verfügt wird. A. d. Ber.) Der Eisenbahnverkehr ist auch auf den Haupt- strecken von einer schwer vorstellbaren Langsamkeit. Für eine Reise von Brüssel nach Lüttich, hin und zurück, muß mau t— 8 Tage rechnen! Bon Brüssel nach Gent zu fahren, ist überhaupt unmöglich. Es werden dahin keine Pässe aus- gegeben. Von einer Wiederherstellung des Postverkchrs kann man trotz der dazu gemachten Ansätze nicht sprechen. An Möns, wo sonst 56 Postbedienstete arbeiten, sind jetzt 17 beschäftigt. Die Einnahmen sind lächerlich gering. In L ü t t i ch gibt es ü b e r h a u p t k e i n e P o st. In Brüssel, wo es bisher keine Briefbestellung gibt, wollte die deutsche Verwaltung den Postdienst mit dem belgischen Personal aufnehmen, aber die Verhandlung scheiterte daran, daß nur 150 Bedienstete verlangt wurden, ivährcnd in gewöhnlicher Zeit 825 Be- dienstcte und 250 Hilfsbcdienstete beschäftigt sind. Die An- gestellten stellten aber die Forderung, sämtlich ein- gestellt zu werden und unter ihren belgischen Beamten, wenn auch unter deutscher Kontrolle, zu ar- beiten.— Ter Telegraph und das lokale und interurbane Telephon sind stillgesetzt. Wenn der Personenverkehr auf den Eisenbahnen unter der Langsamkeit und der vollkommenen Unregelmäßigkeit leidet, so der Frachtenverkehr unter dem ungeheuerlich hohen Tarif. Für eine Tonne Kohle z. B. wurde 1 Frank für den Kilometer berechnet. Derart kostete Jndustriekohle aus dem Hcnnegau, die dort mit 18 Frank bezahlt ivurde, 35 Frank in Gent! Kleinbahnen bekommen leichter die Belvilligung zu geregeltem Betrieb, was der Zucker- fabrikation zugute kam. Im September begannen die Verhandlungen mit der Behörde wegen des Kohlentransports. Manche Zuckerfabriken konnten am 10. Oktober den Betrieb beginnen, anderswo dauerte es bis zum 20. November. Die Bauern mußten unterdos die Rüben in Silos bringen. Das geschäftliche Leben leidet auch darunter, daß kein Auto m obilver kehr gestattet ist, z. B. zwischen Lüttich und Brüssel, Ivo er in den Beziehungen der Industriellen eine bedeutende Nolle gespielt hat. Weiter haben die Behörden die Aufnahme des P o st a n w e i s u n g s- und P o st- scheckverkehrs abgelehnt. Der großindustriclle Betrieb ist unter diesen Umständest fast unmöglich. ES gibt keine Rohstoffe. Dagegen haben die Kohlenbergwerkwerke übergroße Vorräte und können infolge der mangelnden Abfuhr nur zwei bis drei Tage wöchentlich arbeiten. In der Glasindustrie sind alle Betriebe eingestellt. Die Metallindustrie steht still, außer bei Eoquerill und in vereinzelten Betrieben in Seraing, wo die Arbeiter aber nur mit dem Reinigen der Werkstätten für einen Tagclohn von 2 Fr. beschäftigt werden. Und das geht auch nur so lange. als die Banken Kredit geben. Das einzige Geschäft, da-5 seinen Mann nährt, ist der N a h r u n g s m i t t c l h a n d e l. und man sieht alle möglichen Leute auf Karren alle möglichen Genußmittel feilhalten. Die Ausfuhr ist unmöglich. Eine Ausnahme bildet Gent. Die dortige Textilindustrie arbeitete bis 13. Oktober frei für Kunden, jetzt zum Teil für Deutschland, und erhält Nohstoff— wenn auch nur für 21 Arbeitsstunden— wöchent- lich. Tic Preise werden durch ein deutsches Komitee festgesetzt. Die Steinbrüche— eine in Belgien sehr wichtige Industrie— können nicht arbeiten, weil sie keine Erlaubnis zur Verwendung von Dynamit erhalten. Die B a u a r b e i t stockt vollständig. Schon darum, weil die Bevölkerung noch immer mit einer Erneuerung der Kämpfe im Land und mit einer Zerstörung der Gebäude rechnet. Aber es fehlt auch an Ziegeln und Bauholz. Die Pferde sind requiriert oder dienen dem Personentransport. Die Möbeltischlerei steht still. Es erscheinen fast gar keine Zeitungen. Kein einziger Lithograph arbeitet. Der Antwerpener Hafen ist tot. lind es gibt kcin� Gcldzirknlation. Die Zahl der Arbeitslosen in der Industrie kann auf OOProz. veranschlagt werden. Viele arbeiten seit August nicht mehr, andere glücklichere sind seit Mitte Oktober arbeitslos geworden. Sie leben von den Genieindemüer- stützungcn, manche zehren den Rest ihrer Ersparnisse auf. Die Genossenschaften mutzten die Unterstützungen einstellen, die Gewerkschaften sind erschöpft. Manche von ihnen konnten auch ihren Effektenbesitz nicht realisieren, da es keinen Kurs gibt. In einem Falle gelang eine private Anleihe. Eine andere Beschäftigung zu finden, glückte nur wenigen,«so arbeiten Pflasterer in Zuckerfabriken, die jetzt mit doppelter Arbeiter- zahl arbeiten, aber nur den halben Lohn bezahlen. Grotz ist auch die Not bei den öffentlichen Bc- a m t e n. Die Mehrzahl erhält keine Bezahlung. Es ist ihnen auch von der belgischen Regierung verboten, unter der deutschen Militärbehörde zu arbeiten. So fallen ungeheuere Mengen der öffentlichen Unter- stützung anheim. Diese wird teils durch Koniitees, teils auch durch die Gemeinden besorgt— nämlich diejenigen, wo noch etwas Geld vorhanden ist. In Belgien haben die großen Ge- ineinden direkte Einnahmen aus Taxen und Akzisen, die kleinen erhalten voni Staat Summen aus dem sogenannten fcmcl commun zugewiesen. Da aber der Staat jetzt nichts erhält, so auch die Kommune nichts. Man bedenke nun, daß zum Beispiel das S ch u l w e s c n eine Sache der Gemeinden ist. Bisher haben die Gemeinden ihre Bedürfnisse aus eigenen Mitteln bestritten, sie haben ferner dem Staat die Unter- stützungen der Familien der Eingereihten kreditiert. Sie haben aber auch einen großen Ausfall in den Einnahmen der kommunalen Regie(Gas, Elektrizität). In Brüssel bringt diese jetzt nur ein Viertel der gelvöhn- lichen Erträge ein. Die öffentliche Unterstützung hat einen kaum vorstellbaren Umfang angenommen. In der«stadt Brüssel— ohne die Vorstädte— gehen von 170 000 Einwohnern über 50 000 täglich ihre Suppe holen. Ausgeteilt wird weiter Kaffee, Zichorie, Kartoffeln und Brot. Auch die Austeilung kleiner Mengen Kohle ist fiir die kommende Zeit vorgesehen. Infolge eines Deichbruches am Kanal von Eharleroi war der Kohlen- transport auf diesem Wege vor drei Wochen unmöglich gc- worden. Wie lange dieses Hindernis noch dauern wird, ist schwer vorauszusagen. Vielleicht dauert es noch einen Monat. — Die Unterstützungsbedürftigen rekrutieren sich aus allen möglichen sozialen Gruppen. Neben Proletariern sieht man „Intellektuelle" und manchen ehedem gutsituierten Geschäftsmann bei der Suppenausteilung.__ �) jfc Andere Gemeinden haben Geld geben wollen— 4 Francs für 11 Tage— aber sie werden dieses System bald einstellen müssen. Denn Requisitionen und Kriegsfchatzungen fordern alle nur irgendwie aufbringbaren Geldmittel. Wie drückend diese Abgaben sind, geht daraus hervor, daß z. B. ein uns bekanntes Städtchen von 1000 Einwohnern schon vor drei Wochen für Requisitionen 380 000 Francs ausgegeben hatte. Zu den Ursachen der Finanznot der Gemeinden gehört auch die M i e t z i n s k r i s e. Viele Hausherren, die keinen Zins erhalten hatten, sind außerstande. Gemeindesteuern zu zahlen. Dabei ergibt sich noch eine Komplikation aus der in Belgien üblichen Art der Vermietung des ganzen Hauses an einen Hauptmicter, der die von ihm nicht bewohnten Etagen weiter vermietet. Es ergibt sich nun oft der Fall, daß der Hauptmietcr den Zins, den ihm die Aftennieter bezahlt haben, nicht abgibt und dieser so von Exmittierung bedroht ist. Was den wirtschaftlichen Zustand des Landes besonders schlimm gestaltet, sind die durch den Krieg herbeigeführten Zerstörungen. In den Zeitungen hat man im allge- meinen nur von den größeren Städten gesprochen. Aber im Süden der Provinz Luxemburg sind 10 Gemeinden wenigstens zur Hälfte zerstört. Stellenweise gibt es überhaupt keine agrarische Bevölkerung mehr- denn es ist nichts da, weder Behausungen, noch Kleider, noch sonst etwas. In der Provinz Lüttich ist besonders die Hochfläche von H e r v e hergenommen. In Brabant ist zwischen Tirle- mont und Löwen a l l e s z e r st ö r t. Zwischen Mecheln und Antwerpen die Hälfte der Häuser— dies auch zu inilitärischen Zwecken und zum Teil auch durch die Belgier. In Dinant blieben von 1100 Häufern 200 stehen. Und dann die Menschenverluste— die Geflüchteten, die Getöteten und Gefangenen.... Die Not äußert sich in verschiedenen Orten in seltsamen Erscheinungen und Einrichtungein In Mecheln z. B. ist die Bettelei geradezu zu einem Massenbetrieb geworden und es wird dort auch eine Taxe von Durchreisenden ge- fordert. Was die Preise beUifft, die sich unter diesen Uniständen ergeben, so steht das Schlimmste erst in Aussicht. Doch ist z. B. der Brotpreis in Brüssel schon von 30 bis 32 Centimes auf 10 gestiegen. Nur Fleisch ist billiger geworden, weil die Bauern das Vieh aus Mangel an Futter auf den Markt bringen, was natürlich eine Verheerung des Viehbestands des Landes zur Folge haben wird. vom westlichen Kriegsschauplatz. Amtliche französische Melöungen. Paris, 7. Tczcmber.(W. T. B.) 3 II h r nachmittag«. Amtlich wird gemeldet: Im Mergebiet setzen wir die Angriffe auf einige Schützengräben fort, die der Feind auf dem linke» Kanal- «fer»och innehält. Aus dem Gebiet von Armentieres, A r r a S, von der Oise und Aisne und aus den Argonncn ist nichts zu melden. Außer der allgemeinen Ueberlcgcnhcit unserer Offensive in der Champagne errang unsere schwere Artillerie ein sehr ausgesprochenes Ucbcrgewicht über die fcind- liche Artillerie. Bon der Ostfront, wo unsere Stellungen der vorangegangenen Tage behauptet werden, ist nichts Neues zu melden. Paris, 7. Dezember.(W. T. B.) Amtliche Meldung von 1 1 ll h r abends. In Belgien beschossen die Deutsche» O st- Dünkirchen, vier Kilometer westlich Nicuport. Zwischen Bethune und Lens eroberten wir das Dorf Lermelles und die Stellung R u t o i r c, in welcher wir längs der Eisenbahnlinie stehen. Merk- lichcs Vorrücken unserer Truppen ist im Gebiet von R o u v r o y, Parvillers, Quesnoy und Ouesnoy-cn-Santerrr festzustellen. Weiter ist nichts zu melden. Tagesbefehl ües Königs Georg. London, 8. Dezember.(W. T. B.) Meldung des Reuter- schen Bureaus. Hnig Georg erließ, bevor er auS Frankreich zurückkehrte, folgenden' Tagesbefehl Es ist für mich eine Freude, meine Armee im Felde zu sehen und eine Vorstellung von dem Leben erhalten zu können, das Ihr führt. Ihr habt durch Disziplin, Mut und Ausdauer die lleberlieferungen der britischen Armee hochgehalten und ihrer Geschichte neuen Ruhm hinzugefügt. Ich kann an Euren Kämpfen, Gefahren und Er- folgen nicht teilnehmen, aber ich kann Euch die Versicherung des Stolzes, des Vertrauens und der Dankbarkeit geben, die ich und Eure Landsleute empfinden. Wir verfolgen stets in Gedanken Euren sicheren Weg zum Siege. Erinnerungen an Tutzowitsch. Das blutige Geschick, das jetzt auf den Schlachtfeldern über Millionen entscheidet, hat mit dem Genossen Tutzowitsch einen der Besten aus den Reihen der internationalen Arbeiterbewegung ge- strichen. Wenn die serbischen Genossen nach diesem Kriege ihre Reihen mustern, werden sie den Mann am schmerzlichsten vermissen, der als agitatorischer Redner ebenso seinen Mann stellte wie hinter dem wissenschaftlichen Arbeitstisch, der dem Belgrader Parteiblatt ein ebenso unersetzlicher Mitarbeiter war, wie er mit der Zeitschrift Aorba(Kampf) eine hochragende Standarte des Balkausozialisnms schuf, und der als der Denker, der sozialistische Theoretiker der serbischen Arbeiterbewegung galt. Sein Leben war das eines poli- tischen Kämpfers, der auf barbarischerem, steinigerem Boden ackert als wir im„kultivierten Europa" gewohnt sind. Darum seien die Milieubilder einiger persönlicher Erinnerungen festgehalten, in denen er mir lebendig ist: Wie er uns im schlichten Redaktions- zimmcr des Belgrader sozialistischen Parteiblattes begrüßte, nach Landessittc mit Äaftec a la Turquic bewirtete und seine Bewunde- ruiig der deutschen Arbeiterbewegung zum Ausdruck brachte. Oder wie er in Ilestüb, unter orientalisch-blauem Himmel, in einer bunt- gemischten Versammlung mazedonischer Proletarier sprach: alle uni Haupteslänge überragend, ein Dreißiger mit klugen Augen und einer feinen, energischen Menschlichkeit. Ter heiße Sommer von 1910 brütete über Mazedonien, mein Freund und ich wollten etwas vom Pulver des albanischen Auf- standcs riechen und Genosse Tutzowitsch hatte sich unserer Fahrt in Belgrad angeschlossen. Für un» war'S ein Fcrienabenteuer, für ihn. den Führer der Balkansozialisten, wurde es eine Agitations- reise. Die Uesküber Sozialisten holten uns vom Bahnhos ab. Tann säßen wir im Garten des primitiven Klublokals, um uns etwa hundert sozialistische Proletarier, und über dem Gemisch von roten Türkenfesen, weißen Albanierkappen, Turbanen und europäischen Hüten ein südlich-blaucr Abcndhimmel. Zu dieser bulgarisch- serbisch türkisch-griechischen Menge sprach Genosse Dcinetricw Tutzowitsch. Erst langsam und wie im Plaudertouc vom madezoni- scheu VAkerwirrwarr, dann feurig-energisch vom friedlichen Natioualitätenprogramm des Balkansozialismus. Dann begann der bulgarische Genosse Zokoff mit einer leidenschaftgetränkten Heber- fetzung. Im Mondlicht glitzerten kleine leuchtende Rosetten. Sie saßen aus den Rockaufschlägeu der Zuhörer und zeigten in weißer Schrift auf rotem Grunde die wuchtige Marxsche Losung au die Proletarier aller Länder. Zwei Tage später machten wir uns auf den Weg nach Weste», ins albanische Bcrgland hinein, nach Prizren zu, wo die analolischen Truppen des Sultans mit den rebellierenden Albaniern um die Höhenzüge der wilden Ljuma kämpften. Genosse Tutzowitsch ging mit landkundigeu Genossen nach Nordwesten, in das albanische Nest Mitrowitza— um dort zu versuchen� eine sozialistische Orts- gruppe zu gründen, während fünf Kilometer davon die Kanonen donnerten. In Prizren stieß er wieder zu uns; er hatte eine zehn- stündige Ratterfahrt auf nach europäischen Begriffen unpassierbaren albanischen Straßen m den Gliedern, aber seine Augen strahlten— er hatte dem albanischen Neste einen Sozialistischen Verein ge- schaffen! Ein Zug lächelnder, froher Befriedigung lag auf seinem Gesicht und blieb. Es trübte sich nur auf der Heimreise, als wir von Uesküb wieder nach Belgrad zurück sollten und in einem serbi- scheu Umsteigeneste auf einen zum Platzen gefüllten Zuge gerieten, der die Teilnehmer eines Panslawistenkongresses nach Hause schleppte. Die Coupes tönten von den hohlen Schlagworten der entzündeten allslawischen Delegierten und auf dem Bahnsteige drängte sich erhitztes Großserbentum. Plötzlich tauchte auch Musik auf, stimnite eine slawische Hymne an— und ehe wir die Köpfe aus den Fenstern brachten, tobte sich draußen eine panslatvistischc Menge berauscht in ihren Nalioualtänzcn aus. Mädchen. Frauen, Bauern, Studenten, Offiziere, alte würdige Herren mit Professor- bärten— alles hatte sich bei den Händen und stampfte im Takte der chauvinistischen Hymne. Uns zwei aus Deutschland entlockte das komisch-ncckisch wirbelnde Volk gebändigte Heiterkeit, aber Freund Tutzowitsch bekam eine betrübt lächelnde Miene und sagte wie zur Erläuterung des fanatischen Treibens:„Das arme serbische'Volk. Es ist ein wackeres Volk, aber es wird von großserbischen Schreiern verrückt gemacht und am lltarrenstrick geführt; cö erhofft alle Zu- kunft von der russischen Hilfe. Die großserbische Propaganda wirb uns noch in einen Krieg mit Oesterreich stürzen." Und während draußen das Gedröhn der Blechmusik um einige Takte fanatischer und das Wirbeln um einige Grade hitziger wurde, erzählte er uns mit leiser eindringlicher Schwermut, wie sehr ihn das Schicksal seines Volkes schmerze. Tie wirtschaftliche Entwicklung Serbiens sei unlerounden; die Handelsstraße nach Europa werde vom mächtigen Nachbar versperrt; es ersticke in landwirtschaftlichem Reichtum und breche unter militärischen Rüstungen zusammen. Der einzige Ausweg sei der Balkanstaatcnbund, die großserbische Pro- paganda dagegen führe in den Abgrund. Er hat recht behalten: wenn Serbien heute in den letzten Zuckungen eines Verzweiflungs- kämpfe» liegt, so dankt es das zu einem starken Teile großserbischen Exzessen. Es ist seit 1912 der dritte Krieg, in dem sich das kleine Volk verblutet— Tutzowitsch hat mit seinen pessimistischen Prophc- zeiuugen nicht zu schwarz gesehen. Diese politische Scharfäugigkeit verlieb ihm die unermüdliche Ausdauer und Schwungkraft, mit denen er gegen die kriegerische Lösung der Balkanproblemc und für die friedliche Vereinigung aller Balkanvölker eintrat. Aber die auf blutige Entscheidung hindrängen- den Kräfte erwiesen sich als stärker. Es ist die Tragik dieses Hervldcs de? Friedens, daß er innerhalb dreier Jahre als Ofsizicr auf den Sckilachtfeldern dreier Kriege um die Existenz seines Volkes fechten mußte. Jetzt deckt auch ihn ein Kriegergrab, ihn, der in manchem Ansturm panslawijtischer Kriegshetzer unerschrocken für den Frieden stritt und der in seiner feinen, tapferen Menschlichkeit auf' den Kon- das englifch-belgische Nilitärabkommen gegen deutschlanö. Bon der Schweizer Grenze, 8. Dezember, sT. Uj Die„Ageuee Havas" meldet: Die belgische Geiandlschafl veröffentlicht eine Note, in welcher die Behaupiung der deulschen Presse über ein englisch- belgische» Mililärabkommen gegen Deuischland dementiert wird. Da» Dokument über die Besprechung zwischen dem General Ducarn und dem Obersten Barnadiston beweise talsächlich, daß Barnardiston sich darauf beschränkte zu fragen, ob Belgien imstande sei,»eine Neuiralilät zu schützen. Der General antwortele, die belgische Armee und die Festungen würden Belgien gestalten, seine Neutralität ebensogut gegen En.lland und Frankreich wie gegen Deuiichland zu verteidigen. Da die Frage der Neutralilätsverletzung in» Äuge gefaßt war, sandte General Ducarn einen Bcrichi an den belgiichen Kriegsminister, der feststellte, daß die Jntcrventivn Englands bedingt sei durch die vorhergegangene Verletzung der Neutralität durch eine andere Macht, besonder» Deutichland, dessen Absichten keineswegs unbekannt waren. Andererseils gehe aus den Gesprächen vom Jahre 1912 zwischen dem Obersten Briggs und dem General Jung« bluth klar hervor, daß die Besprechungen einen poliiischen Charakicr Hollen und daß die Möglichkeit der Landung der Engländer in Belgien nur mit Zustimmung Belgiens in» Auge gefaßt war. Die tanaöischen Rüstungen. Londo», 8. Dezember. sW. T. B.)„Daily Telegraph" meldet aus Toronto: Premtermini st er Borden b>elr eine An« spräche im Empire and Canadian Club. Er sagte: Ich sandte am 1. August ein geheimes Telegramm an die britische Regierung, in dem ich den Wunsch Kanadas aussprach, ein Expeditions« korps zu schicken, falls Krieg ausbräche. Da» Anerbieten wurde erst am 6. August angenommen. Die Rekrutierung batte unterdessen begonnen. Binnen sechs Wochen waren 35(>99 Mann zur Einschiffung bereit. Tarsus wurden Vorkebrungen getrosten, weitere 35 999 aufzustellen, die vor kurzem auf 59 999 vermcbrt wurden. Sobald ein Kontingent ausgeschickt ist, wird an besten Stelle eine gleiche Zahl von Leuten rekrutiert. Die Presse hat die unter Waffen befindlichen Kanadier mit 199 999 Mann angegeben. Ich ziehe jedoch vor, keine Zahlen zu nennen. Wenn die Erhaltung des Reiche» doppell und dreimal soviel erforderte, werden sie ge- funden werden. vom österreichisch-rWschen Kriegsschauplatz. Die Kämpfe in öen Karpathen. Budapest, 8. Dezember.«K/bM Filialen in allen I uroan StadtteUcn. iDilwig Walter, UBtelaoilstr. 37. E. Weber, Prorimst.öt, Reiniciiesl.-O. KarIWelnbolz, Kameruners tr.S7 Erall Werk, Samaritcrstr. 8. Otto Wtnklcr. tiannynatr. 73. Fr. Wlttle, dTordhausenerstr. 23. Otto Wolff, Treptow, Krtillst. 16 Zachau.Gr.-Lichtorf�ChaisoeitSS» Paul Zaatrow, Stromstr. 33. JjZlndler�achwgjJBohrmgati� E Haucht ßerbstoli Cigartttcn A 1 Franz Abraham Ducti. Moaaina-u.Rämertrank-Kell. C.25 BaiHlilr. 8», Fernap. KarBt.13708 4 Beleuchtungagtgtmtindt d Bandagen, eunüTiimarsn R. Bauke, Stralaucr Str. 56. J. Kabelldi, Rosenthalerstr. 25. E. Kraus, Komnandantenstr. 55. A.£. Lange, Brunnenstr. 166 Liepe, Scboneberg, Granewaldatr.SO. H. Neusch, Breitest. 24, Spandau. Nicolai Nf. Linienetr. 127. totial-IW Aaao�Ä.«. Oiana-Bafl&Äer. Natloncl-Bad, Brunnenstr. S. Natnrhellbnd, Stephanatr. 40 Bad Ostend M Passage- Bad Reform-Bad, Wiener Str. 65. i�ciiiüer-Bao. iiÄB 3lleSia s' lelischeStr.31. gMeFTBSS- Asmus, WUh- Caelirolibralr. 11. E. BShme, Oderbergeratr. 43. F. Breitkopf, Exerzieratr. 19a. Waldemar Brose, Driesenorst. 3 Hermann BaB, GrOnauerstr. 12. S. Borghardt, Waldemarstr. 76 BTldsLABdbrot.Kiiileridi)rt«r8tr.:3 ytliMdt»»».■) 4.Walaiaaa-, E.EliobolkH. tri« Eldiler, Bactianatr. 18. Etuanuel Flöge), Mirbacbatr. 26. Hr. Friedrich, Eisenbahnstr. 31. Rob. Geblar, Wildenbruchstr.SS. O.GBrfc,Wifieciir.3l,bra,,rioe Bbm. ' E. Großherndt, Wittatockerstr.t. A.GroCkinskr. Doihagener«t.27. R. Hände, Lynuatr. 4. Gust. Helntsche), HaTtlbtrüenlT. i» Otte HeH� Chorinentr. 13. 7a ooMcicatt« in allen Stadtteilen Berlina sowie in Neukölln u. Treptow Beflrantin. 1892. TTenJreyko, Oüinitr. 9. Fr. Jung. Elbestr. 6 Neukölln F. Kleaewetter, Seklrelbtlcmtr. II. it. Klinke, Weiilona., Lehderat.120. R. Kleiner, Sehulstr. 102 Max Kühl, Triftstr.« Felix Kyuast, Dlnenstr. I. Carl Llndenberg, Lytkei-ntr. 4. W. Megow, Licbtenbg., Sirtitnt 6 O. Meier, Grüner weg 27. E. Muhle, Uanteuffelstr. 87 P. Mailer. Willlbild AItiiuinh 41. G.Mduch,«!»«! e•dorf.rrorintjlr II 1 Carl Nenendortf, Sickingeratr. 78 Gustav Nieleon, Lindowentr. t P. Nltadike, Cadinerstr. 4. I.II. 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Nr. 9; Brig.-Ers.-Bat. Nr. 9; Res.-Jnf.-Reg. Nr. 10; Brig.-Ers..Bat. Nr. 10; Res..Jnf..Reg. Nr. 13; Inf., und Res.-Jnf.-Regimenter Nr. IS, 16; Landw.-Jnf.-Regi menter Nr. 18, 19; Inf.» und Nes.-Jnf.-Reg, Nr. 20; Res.» und Landw.�nf..Reg. Nr. 22; Inf., und Res..Jnf..Reg. Nr. 23; Inf.., Ref.- und Landw.» Jnf..Reg. Nr. 24; Brig.�rs..Bat. Nr. 26; Res.-Jnf.-Regimenter Nr. 30, 31; Füf.-Regimenter Nr. 33, 34. 3S; Res.-Jnf.-Reg. Nr. 3S; Brig..Ers..Bat. Nr. 36; Füs.., Res.- und Landw.-Jnf.-Reg. Nr. 36; Füs.-Regimenter Nr. 37, 33; Res.-Jnf.-Reg. Nr. 33; Brig.-Ers.» Bat. Nr. 39; Res.-Jnf.-Reg. Nr. 40; Jnf.-Regimenter Nr. 41, 42; Brig.-Ers.-Bataillone Nr. 43, 44; Jnf.-Regimenter Nr. 45, 46; Landw.-Jnf.-Reg. Nr. 47; Res.-Jnf:.Reg. Nr. 48; Inf.» und Res.- tnf.-Reg. Nr. 49; Brig.-Ers.-Bat. Nr. 50; Inf.» und Res.-Jnf.-Reg. r. 51; Ref.- und Landw.-Jnf.-Reg. Nr. 52; Jnf.-Reg. Nr. 55; Brig.-Ers.-Bat. Nr. 56; Inf.- und Res.-Jnf.-Reg. Nr. 57; Inf.» Regimenter Nr. 58. 62. 64; Res.-Jnf.-Regimenter Nr. 64, 65; Inf.» Regimenter Nr. 66, 67, 68; Landw.-Jnf.-Reg. Nr. 68; Jnf.-Regi- menter Nr. 69, 70, 72; Landw.-Jnf.-Negimenter Nr. 73, 75; Res.. Jnf.-Reg. Nr. 76; Inf.- und Res.-Jnf.-Reg. Nr. 77; Res.- und Landw.-Jnf.-Reg. Nr. 80; Brig.-Ers.-Bat. Nr. 80; Jnf.-Regimenter Nr. 81. 32; Res.-Jnf.-Reg. Nr. 82; Inf.- und Res.-Jnf.-Regimenter Nr. 83, 87; Jnf.-Reg. Nr. 88; Gren.-Reg. Nr. 89; Inf.» und Res.« Jnf.-Regimenter Nr. 92, 93; Jnf.-Regimenter Nr. III, 113, 129; Res.-Jnf.-Reg. Nr. 130; Jnf.-Regimenter Nr. 131, 136, 137, 140, 149, 161. 163, 168, 169; Res.-Jnf.-Regimenter Nr. 201, 203. 204, 221, 233, 236, 239; Landst.-Bataillone Allenstein II und III, Fried. berg i. Hess., Gnesen, Görlitz II, Katwwitz II, Neustrelitz. Mobiles Ers..Bat. Reuter der Landw.-Div. Königsberg i. Pr.; Res.-Jäger- Bataillon Nr. 4; Jäger-Bat. Nr. 7; Res.-Jäger-Bataillone Nr. 7. 9; Res.-Fe>stungs-Maschneng«wehr-Abt. Nr. 3. 1. Garde.Dragoner- und 1. Garde-Ulanen-Reg.; Dragoner Regiment Nr 2; Grem-Reg. zu Pferde Nr. 3; Dragoner-Regimentei Nr. 12, 14. IS, 18(siehe Res.-Hus.-Reg. Nr. 6); Res.-Hus.-Regimenter Nr. 6, 9; Hus.-Reg. Nr. 13; Resi-Manen-Reg. Nr. 4; Ulaneu-Reg. Nr. 12; Jäger-Reg. zu Pferde Nr. 10; 1. Landst.-ESkadron des l. und III. Armeekorps. Feldart..Reg. Nr. 6; Res.-Feldart.-Regimenter Nr. 9. 17; Feld- artillerie-Negimenter Np. 18, 19. 22, 23, 40, 54, 57, 58, 82. 1. Garde.Futzart.-Reg.: 2. Garde.Res..Futzart..Neg.. siehe Leichte Hallb.MunitionSkolonne Schroth des 20. Armeekorps; Futzart» und Res.-Futzart.-Reg. Nr. 1: Futzart.. Reg. Nr. 5, siehe leichte Halb- MunitionSkolonn« Schroth des 20. Armeekorps; Res.-Fuhart.-Reg. Nr. 5; Futzart.-Reg. Nr. 10; Res.-Futzart.-Reg. Nr. is; Uuhavt.- Regiment Nr. 20. �- I. Pion.-Bat. Nr. 2. 9. 14; II. Pwn.-Bat. Ar. 14; I. Pion..Bat. Nr. 15; Pion.-<5rs.-®at. Nr. 17; Pion.Äiegimenter Nr. 23, 24. 25. 29; Res.-Pion.-Kompagaien«r. 43. 52.» R«.�isenbahn-Baukomp. Nr. 18; Fernsprech-Abt. de« 9. Re- servekorps; Etappen-Krafwagenkolonne Nr. 25 und Etappen.Kraft. folonne Nr. 69 des 26. ReserveiorpS; Etappen.MunitwnSkolonne 9?r 34 -- 1 Etappen-Jnsp. Berlw; Feld. KriegSlazarett-Abt. Nr. 47 der Etappen-Jnsp. Berltn: Feld- lazarett Nr. 2 der Garde- und 8. Ers.-Div.; FestungS-Hauptlazarett Königsberg i. Pr,; FestungSlazarett Pillau., n. Res.-Drv.-Brückentrain Nr. 43; Res.-��rpark-Kolonn« Nr. 3 de» 4 ReseroekorpS; Feldböckerei-Kolonne Nr. 2 des II. Armee. korps; Landw.-Feldbäckerei-Kolonn« Nr. 2 des 6. Armeekorps; Res.» Läckerei-Kolonne Rr. 15 deS 18. Reservekorps. Die b a Y Verluste des 3---------- leaers-Rea. Straubing; 2. Pion.-Bat. Spher, Elsenbahnbetrrebs� Komv Nr 1 2, 3; Eisenbahnbau-Korp-! Eiienbahn-Magazin- arbeit'er-Komp! Nr. 2; Germersheim; Res.-Jnf.-Reg Nr. 13. k. �lbar� Reg> 8. Feld- artillerie-Reg. Nürnberg: 1. Sam-Kom». 1-«rmeaorps, 2. San.- Komp. I. Armeekorps; 1. San..Komp'I� Armeekorps 2 San- Komp. III. Armeekorps; 2. San.-Kwp- II. 1. Res.- ■~~'.-San.-Komp.; 5.Jirf.-Reg. Bamberg, 23. Jnf.> veröffentlicht die Ver- lustebet 32.Dw. DreSta; 3. Jnf.-Reg. Nr. 102 Zittau; �ntr m.nß'3?T lO«- 5 Jn-Keg. Nr. 104 Chemnitz; 7. Jnf.- Reg. Nr. 106 Leipzig; O.�nf.-RI- 133 Zwickau; l4 Jnf.-Reg. Wurden, 182 Arellierg und Truppenübungsplatz Könisorück; Res.-Jnf.-Reg. Nr. 241; Res.- Jnf.-Reg. Nr. 244 «-«K*'■ 72-»'«»»«■ luste der Res.-Jnf.-Regime�r Nr. 246,.47. Gemeinöv und Kriegshilfe. Für die autzerbal des Wirkungskreises der Berliner Gewerk- schaslskommission gxleucn Orte der Kreise Ni.derbarnim und T e l t o w- B e k o w tagte am Sonnlag. den 6. Dezember. eine"von Partei■* Gewerkschaft gemeinschaftlich einberufene FunklionaRonsireirz��ung der sehr zahlreich besuchten Konferenz stand a�S �rÜer�P ArbeitSlofenfürsorge". Hierzu fiieö'vo« Rcfetr der Gauleiter Genosse Z e r n i ck e. In dem sebr tinacbenden R'�'"'es derselbe nach. daß. unbeschadet unserer v-i.'. Wü llen-derung auf S-baffung einer Reichs. Arbeitslosen- v-rsiReruna doch zurzeit die druigendste Pflicht jedes Arbeiler- derlrclers Ü den einzelnen Slädten und Gemeinden aus Ein- iübruna er kommunalen Arbeitslosenversicherung hinzuwirken. vl» beiond erstrebenswert sei das Genier System zu empfehlen. 10,6 Proz.) fast vollständig. DaS zeigt in auffälliger Weise die wirtschaftlichen Wirkungen des englischen SysiemS des frei- willigen Kriegsdienstes: daS Heer saugt die Arbeitslosen in sich auf, was ganz naturgemäß auch dazu führt, daß bei nor- wendig gewordener Belriebseinschränlung zunächst erst solche Arbeiter entlassen werden, die für daS Heer brauchbar sind. Naturgemäß war die ArbeitSlosigkeir unter den Frauen eine viel größere. Der Beschäftigungsrückgang nahm ab von 8,4 Proz. im Seplember auf 6,2 Proz. im Oktober. Daneben blieb aber die «bort tims erschreckend groß; sie stellte sich im September auf nicht weniger als 36 Proz. und blieb auch noch im Oftober 26 Proz. Der größte Teil davon entfiel auf die besonders schwer in Mit« leidenschaft gezogene(und statistisch gut erfaßte) T e x t i l« i n d u st r i e. Neben der Textilindustrie erliften noch die folgenden Gewerbe besonders empfindliche Brutto-Beschäftigungsrückgänge(also Arbeiter«, entlassungen einschließlich der für da« Heer angeworbenen Leute»: zi Fahrrad-, Auto- und Wagenindustrie 17,8 Proz.. Ziegel. Steine usw. 15,7 Proz., Baugewerbe 14 Proz.. Maschinenbau 12 Proz,, Blech-l| vIuMm. ii,t Proz., Papier und Druckerei 11.7 Proz,. Glas, Por- zellan usw. 11,5 Proz., Bekleidungsindustrie 11,2 Proz,, Messer« schleif««, Drähte usw, 10,3 Proz. Die allgemeine Wirtschaftslage ist also keineswegs ehre rosige, trotzdem die Zahl der arbeitsuchenden Männer weniger als normal ist. Eine weienrliche allgemeine Besserung des ArbeitsmarfteS stellt der Bericht nicht in Aussicht, was für die Industrie und die Arbeiter- schast zwar traurig sein mag. aber— Lord K i t ch e n e r gerade recht sein dürfte. KrirgSprofit. Die KönigSbergcr W a I z m ü h l e. ei» großes lndustrielles Unternehmen, konnte in den beiden letzte» Jabren den Aktionären keine Dividende zahlen. Für dieses Ge- ichäftSjahr, das am 31. Dezember abläuft, kann sie eine D i v i« dende von 10 Proz. in Aussicht stellen. Sicherlich ist der Hauptprofit in den Äriegsmonaten erzielt worden. Milchteuerung. In K ö l n ist der Preis für da« Liter Milch im Kleinhandel seit de: Mobilmachung von 22 Pf. auf 24 und 25 Pf. gestiegen. Da die Zandwirle zum großen Teil ab 1. Januar von den Händlern 26 Ps, für das Liter verlangen, wird der Preis im Kleinhandel in einigen Wochen auf 30 Pf. gestiegen sein, wenn nicht Einhalt geboten wird. Roch vor drei Jahren kostete die Milch in Köln 1« um 20 Pf. Der Preis für ein Pfund Butter ist seit dem Kriegsausbrüche von l.46 M. aus 1,75 M. gestiegen. ES ist in wenigen Woche» sin Preis von 2 M. zu erwarte». DaS billigste Ei kostet 12 chf,, fgr ganz stische Eier werden 20 Pf. bezahlt. Soziales. Hoher Bcrdiett in schwerer Kriegszeit. Einen bemcrkcnswertn Beitrag zur Frage der Brotver« teueruilg lieferte eine Behandlung vor dem Kaufmanns- � gericht Hannover, in der 6, Handlungsgehilfe gegen einen Vertreter einer großen Br�xx Mühle auf Zahlung einer» Gehaltsdifferenz klagte, die gpurch entstanden war, daß der Beklagte. Kaufmann Georg i, jhm bei der wöchentlich er- folgten Gehaltsauszahlung diexonntage in Mzug brachte. In der Verhandlung wurdepon dem Kläger nebenbei er-) wähnt, daß der Beklagte in derixtzjg� Kriegszeit ein bilanz« mäßig ermitteltes Einkommen von ,ehr als 10 000 M. im Monat hat und fast an jedem Sack Mehl I.M. verdient. Etwas geringer i stellte sich der Verdienst des Klägers�« beim Besuche der Stadt-' kundschaft neben einem..Tagelohn vi, Mark" für jeden ver- kauften Sack Mehl 10 Pf. Provision 1,),.� Immerhin bezog der Kläger in einem knappen Viertelsayr 1, M Provision, was einem Verkauf von 1280 Sack entspricht, an 0«, der Beklagte die Aeinig. seit von mehr als 15 000 M. verdient«�,. ge{te)I diesen Mann gerichtete Prozeß, der bereits zwei Tc�c erlebte, wird noch einen dritten sehen müssen.__ Sind die Zeitungsoerkimfer H>»Sttgs«echilfe»? Mit der Frage, ob die Zeitungsverkä.� Handlungsgehilfen sind und als solche der Rechtsprechung des unter. stehen, beschäftigte sich in der Sitzung vom j,. M das Kauf- mannsgericht Hannover, dessen Zuständigkeit girnia igegi« u. Co. in ein« gegen diese von einem Zeitung.��� � einem früheren Artisten, gerichteten Klage angezweifel�te. Das Kauf- mannsgericht Hannover hat, wie bereits früher i�nlichen Fällen, seine Zuständigkeit ausgesprochen und den Kläg>� kaufmänni- schen Gehilfen anerkannt, weil er als SetoNierkäuser kaufmännische Dienste zu leisten hatte. Diese Stei,����. � sich mit der der meisten übrigen KaufmannSgerich, Damit steht auch keineswegs, wie die Beklagte meinte, die Ans � Reichs- versicherilngsamts in Widerspruch. daS, wie der Sk-.{et der beklagten Firma behauptete, die Zeitungsverkäufer Privat, deamtc anficht und sie deshalb nicht als versiche,���� anerkennt. Eutschädigung für verlorene Zeugniffr. Ilm verloren gegangene Originalzeugnisse Handeitc es ftdi tu cincnt Streitfall, der gestern vor der<5. Kammer des Ge» werbegerickits zum Austxag kam. Ein Platzanweiser hatte bei seiner Einstellung der Eines Akt.- Ges. eine Anzahl Originalzeugnisse übergeben, die sich zum Teil auf sehr langjährige Stellungen bei auswärtigen Gesandschaften bezogen. Die Eines A.-G. ging in die Palasttheater-Ges. und in die Deutsche Cines-Ges. auf. Der Platzanweiser wurde von der letzteren übernommen und blieb noch zirka 2 Jahre dort in Be- schäftigung. Bei seinem Austritt fanden sich die Zeugnisse nicht vor. ES lieh sich nichts über ihren Aerbleib ermitteln. Leider sind die Aussteller der Zeugnisse jetzt, während der Äriegslvirren, nicht zu erreichen, so dag der Geschädigte auch keine Duplikate erhalten kann. Er behauptet, auf das blotze Zeugnis der..Eines" bin sei es ihm unmöglich, eine passende Stellung. als Kammer- diener zu finden. Er beantragte, die Firma zu verurteilen, ihin bis zur Herbeischaffung der Zeugnisse eine Entschädigung von M. pro Tag zu zahlen. Tie Firma dagegen beantragte Abweisung. Es sei nicht nachgewiesen, daß sie die Zeugnisse bekomme»» habe. Wahrscheinlich seien sie bei der geschäftlichen Trans- aktion verloren gegangen. Für die Papiere aber, die einer anderen Gesellschaft übergeben wurden, dürfe ibr unmöglich eine Haftung aufgebürdet iverden. Das Gericht nahm einen anderen Standpunkt ein. Wenn daS Personal übernommen werde, müsse auch für deren Papiere gesorgt werden. Es könne einem gewerblichen Angestellten nicht zugemutet werden, sich um die oft»»»cht klar erkennbaren geschäftlichen Umwandlungen zu kümmern. Daraufhin willigte die Beklagte in die vergleichsweise Zahlung von 1 M. Gerichtszeitung. Gesetzwidriges Urteil. Bereits am 4. Dezember teilten wir mit, daß der von uns t»nd anderen Zeitungen, z. B. der..Kreuzzeitung", wieder- gegebene Gerichtsbericht unzutreffend ist, nach dem ein Ar- beiter Winzerling wegen Majestätsbeleidigung nicht nur zu 3 Jcchren Gefängnis, sondern auch zu 3 Jahren Ehrverlust verurteilt sei. Unsere Richtigstellung bestätigt die nachstehende vom Ersten Staatsanwalt Ehrzesinski uns übermittelte Bc richtigung: „Tie in dem Artikel„Ein gesetzwidriges Urteil" voin 3. d. M. enthaltene Angabc: Tüs Gericht habe in dem Verfahren gegen den Arbeiter Louis Winzerling wegen Majestätsbeleidigung dem An- trage des Staatsanwalts entsprechend auf 5 Jahre Ehr Verlust erkannt, ist unzutreffend. Ter Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte ist gegen den Arbeiter Louis Winzerling weder vom Staats anwalt beantragt noch vom Gericht erkannt. Berlin, 7. Tezember 1914. Ter Erste Staatsanwalt bei dem Königlichen Landgericht I. Ehrzesinski,£ bcrstaatsanwolt. 22 Zentner Schmutzliteratur. 22 Zentner unzüchtiger Schriften schlimmster Art, die seinerzeit beschlagnahmt worden waren, bildeten di- Grunh. läge einer Anklage, welche gestern die 1. Strafkammer des Landgerichts III unter Vorsitz des Landgerichtsdirektors Kluseina nn beschäftigte. Angeklagt wegen Verbreiching unzüchtiger Schriften bezw. Beihilfe Wattn der Buchvrllck�rei- besitzcr Emil Grüner aus Bernau und der Sotzmeister G e n s ch ebenda. Jin Sominer d. I. erhielt die Kriminolpolizei Kenntnis davon, daß von einem gewisse,» Steinbach in Amsterdam fast ganz Europa mit unzüchtigen Schriftei» meist sadistischer und masochistiscker Art überschwemmt werde, und zwar sollten verschiedene Umstände darauf hindeuten, daß der Vertrieb von Berti»» ciis stattfinde. Es wurden nim durch ein kleines Heer von Kriminalbeamten sämtliche Spediteure beobachtet, ferner wurde Umfrage bei den Postämtern gehalten. Auf diese Weise wurde festgestellt, daß von dem Postamt »n Bernau eine Unmenge Bücherpakete in alle Welt hinausgingen. Als Absender wurde der jetzige Angeklagte Grüner ermittelt, der in Bernau eine kleine Buchdruckern detreibt. Eine Haussuchung bei G. hatte ein überraschendes Resultat. In einem grheimcn Keller wurden ganze Berge Schmutzliteratur schlimmster Art vor- g»fundeii, die gewogen, über 22 Zentner Gewicht hatten. Es er- gab sich, daß Grüner im Auftrage des Stcinbach diese schmutze reien gedruckt und dann hauptsächlich nach Turin, Budapest, Barcc lona, Frankfurt a. M. und Wien versandt hatte. Das Gericht erkannte gegen Grüner auf K Monate Gefängnis und 1000 M. Geldstrafe, gegen Gensch auf 20 M. Geldstrafe. Tienstmädchenqual. Ouäleiide Gewissensbisse haben das 18jährige Tieirst- manchen Auguste S ch a r i» i tz k e. welches gestern als Ange- klagte vor dem S ch w u r g e r i ch t des Landgerichts I unter Vorsitz des Laudgerichtsdirektors B e ck c r sich zu verantworten hatte, zu der Selbstbeschutdigung des Meineide s getrie- bei». Sie ist das£pfer ihres Tienstherrn, des Kaufmannes Bronislaw F e n g l e r geworden, gegen den ein Verfahren wegen Verleitung zum Meineide zurzeit iiicht möglich ist, da er sich vor Kriegsausbruch zu seiner Erholung nach E irg- l a n d begeben hat und jetzt dort als Gefangener fest- gehalten wird. � Das Mädchen war seit seine»» neunten Jahre in der Familie ihres Dienstherr»» und ist schließlich den Nachstellungen des letztere»» erlegen. Fenglcr hatte gegen seine Ehefrau die EhescheidungS- klage erhoben. Diese erhob Widerklage mit der Begründung, daß ihr. Ehemann mit dem Dienstmädchen Ehebruch getrieben hape. In diesen» Verfahren wurde letztere als Zeugin über ihte Be> ziehungen zu ihre»»» Dienstherrn vernommen und bestritt unter ihrem Eide, daß dieser sträfliche Beziehungen zu ihr unterhalte,» habe. Dieser Eid ist. wie die Angeklagte in ihrer Gewissensnot ihren» Bräutigam zugestanden hat, falsch gewesen. Sie hat den» Bräutigam niitgeteilr, daß sie unter einem Zwange des Fcl»glcr gehar»dclt habe. Dieser habe fortwährend aus sie eingeredet, den Eid zu leiste», auch Drohungen mit körperlichem Zwäng ausge- stoßen, so daß sie in dem Avhängigkeitsgesühl von ihrem Dienst- Herrn gar nicht anders gekonnt habe, als seinen Weisungen zu folgen, zumal dieser bei der Eidesleistung neben ihr gestanden und kurz vorher ,n ihrer Gegenwart jeden Verkehr mit ihr abgeleugnet hatte.— Ter Bräutigam des Mädchens hatte von dieser Beichte seiner Mutter Mitteilung gemacht und von dieser erfuhr es durch Zufall Frau Fengler. die in dem Ehescheidungsprozeß mit ihrer Widerklage abgewiesen und als allein schuldiger Teil erklärt worden war. Sie erstattete die Strafanzeige.— Die Angeklagte gab gestern unumwunden zu, einen Meineid unter den geschilderten Begleit- umstände,» geleistet zu haben. Staatsanwalt Lanzenbcrger be- antragle dos schuldig, wäbrend Rechtsanwalt Dr. Ballin die Frei- sprechung beantragte'/das zur Zeit der Eidesleistung knapp 18 Jahre alt gewesene Mädchen sei gegenüber den» Einfluß. und der Suggestion durch ihren Dienstherrn in einer Silage gewesen, so daß die§§ 2! und 52 des«trasgesetzducheS anwendbar seien. Tie Geschworene« gaben ihren Spruch auf Richtschnldig ab, s« daß die Freisprechung erfolgen mußte. /tos öer Zrauebewegung. die Kriegshilfsaktion ö Wiener Zrmien. Aus Wien wird uns geschriebe» Sofort nach Kriegsausbruch ha die verschiedenen bürgerlichen Franenorganisation deschlossenme Kriegshilssaktion in die Wege zu leiten, die von der Wier Gemeindevertretung über- nommen worde»» und auf alle Fraivrganisationen Wiens ausgedehnt worden ist. Alle großen F�norganisationen haben vom Bürgermeister die Auftorderung evten. in daö Zeirtraldaincn- komitee zu delegieren. Auch die sozSemokratischen Frauen habc»» drei Delegierte in dieses Äomiteentsendet. Dieses Zentral- komitee ist der Beirat der Geineinder die Hilfsaktion der Frauen. In jedem Wiener Bezirke arbeitet n Frauenarbeitskomitec, dos seinen Sitz im Bezirksamt hat, m ei größerei» Bezirken wu�en zwei solcher Äouiitccs statuticrt. daß insgesamt 23 Frauenkomitees tätig sind. Durch das Eireifen der Gemeindevertretung ist die Hilfsaktion ein Teil der öntlichei, Hilfsaktion geloorden und die amtierenden Frauen sindsfentliche Funktionärinnen gc- worden. Jede Mitarbeiterin, au, die der Komitees, wird vom Bürgermeister nach Vorschlag der rganisaftvnen berufen und beeidet. Die Leiterinnen der Be/ksko,nitces sind Kriegsarmen- rärinnen und genießen alle Rechtser Armenräte. Die Ausgaben der Komitees:ilen sich in folgende Ressorts: Arbeitsvermittelung, AuSspeisun und Naturalienunterstützung. Säuglingsfürsorge und Erteil, ingon Auskünften. Außerdem kann das Komitee der Fürsorgezentralin» Rathaus für einmalige oder dauernde Unterstützungen Petent, vorschlagen und ihr Ansuchen empfehlen. Direkte Geldunterstütz,gcn gewährt das Komitee nicht. Tie Arbeitsvermit t er n a übernimmt offene stellen, für die weibliche Arbeiter gcsnchwerden, und übernimmt die An- metdungen der Stellungsuchende Sehr bald aber mutzte sich dem Komitee zeigen, daß es nicht uit genügt, wenn die vorhandenen Stellen besetzt werden können, weil nun eine ganze Reihe von Frauen verdienen müssen, die iiFricdenszeiten nie verdient haben und die für sehr viele geloerblia Arbeiten nicht in Frage kommen können. Es mußte deshalb einiArbeitsmöglichkeit geboten werden, die auch von der ungelernten Aiciteri,» schnell erlernt werden kann. Dazu boten die großen Aussäge des Kriegsministeriums für Strickarbeiten eine Möglichkeit. rs sollten für alle Soldaten Schnce- Hauben, Wadcnstntzen und ädere Ausrüstuiigsgegcnstände der- gestellt und mit der Hand gestickt werden, damit die Wolle nichts von ihrer Dichte verliert und die Gegenstände gut warm Izattei». Tie Gemeinde Wien hat wieirholt große Wollvorräte angeschafft, die dann von den Frauenabeitskomitees an die Frauen ausgegeben wurden. Die Strickrbeit wurde zum größten Teil als Heimarbeit geleistet, währeid zur Anlernling von Näherinnen eigene Nähstuben errichtet wede» sind. Es werden heute von den Komitees 2072 Näherinnen»bd 2450 Strickerinnen beschäftigt, die in einer Woche fast 9000 Stritarheiten und 70 000 Wäschestücke her- stellen können. Die Arbeite» werden nach den von dem Zentral- komitee vereinbarten Lohntarsci» gezahlt. In den Nähstuben wer- den nun auch verschiedene andere Arbeiten eingeführt, so das Kalten der Papiere für die Herstellung von Papicrdcckcn, die Erzeugung von Gewehrrollen und andere Arbeiten, die gewiß bald iioch einer größeren Anzahl»cn Frauen und Mädchen Arbeit geben werden. In jedcin Komitee besteht eine A u s k u n f t s st c l l e�. für Mutter- und Säug.ingsschutz. Jede dieser stellen arbeitet in beständiger Verbindung mit der Berufsvorlnuiidschaft, der der Säuglingsschutz der Gemeinde Wien unterstellt ist- Eine berufliche SäuglingSpflegerin steht der Auskunstsftelle zur Verfügung und beratet die Frauen, soweit ärztliche Borschriften zu be- iolgen sind. Tie Frauen, die die Auskunstsstclle leiten, versorge»» die Frauen emwcvr.« in einem Spital oder einein Wöchnerinnen- heim und bringen die Kinde,,.oayrenv v« Abwesenheit der Mutter in einen, Kinderasyl unter oder sie besorgen Hau»pjl�jcsi«»en»nd Hebammenhilsc für Lie im Haufe entbindenden Frauen. S,e melden das Neugeborene der Eingerückten sofort an, damit das Kind von» Tage der Geburt die staatlichen UnterhaltungSbeiträge erhält, sie versorgen die stillc>»de Frau mit Milch und Speisemarken, vermitteln den stillenden Frauen Geldunterstützungc». wo es notwendig ist. und versuchen den Müttern alles zu vermitteln, was nur gemeindliche oder private Hilfe zu vermitteln vermag. Auch die große Ausspeisungsaktion der Gemeinde, die für die Zeiten der größten Not eine tägliche Ausspeisung von 100 000 Menschen vorsieht, liegt in den Händen der Frauenarbeits- koniitees. Alle, Männer, Frauen und Kinder, die an der Aus- speijung teilnehmen wollen, müssen sich bei dem Arbcitskomitee melden und erhalten hier nach der durchgeführten Recherche die Speisekarte für einen Monat ausgestellt. Die Frauen müsse» auch die Verteilung in den Speisestellen überwachen, die Güte des Essens und die Größe der Portionen kontrollieren, alle Beschwerden entgegennehmen und weiter leiten und bor allem entscheiden, wer ausgespeist werden soll und wer nicht. Ebenso wichtig ist es, daß alle Frauen in das Amtslokal kommen und sich dort R a t h o l c n können. Die Frauen, die heule allein zurückgeblieben sind, wissen sehr oft in den einfachsten Dingen nicht, was sie unternehmen sollen. Wenn sie nun tosten- löse und ausreichende Auskünfte haben können, so ist auch das gewiß wertvoll. Eine große Arbeit für die Komitees war es selbstverständlich, bis all diese neuen Organisation geschaffen und durchgeführt worden waren. Es wäre gewiß leichter gewesen, wem, man sich ö»ehr an die bestehenden Organisationen angeschlossen hätte, aber es ist immerhin ein Beweis der weiblichen Fähigkeiten, wenn es möglich war. in der kurzen Zeit neue Organisationen zu schaffen. die den Anforderungen gerecht werden können, die an sie gestellt werden müssen. Und es ist des weiteren gewiß ein Erfolg, wenn eine so große Aktion ausschließlich in den Händen der Frauen ruht. Dam,» liegt wohl auch der bleibende Wert für die Zukunft. Wenn man die Frauen nun in den Zeiten der Not in so intensiver Weise zur Gemeindearbcit heranzieht, so wird man auch in den kommeichen Friedenszeiten gewiß ihre Hilfe nicht abweisen können und aus dem Hilfsdiellst im Kriege muß das»v ei bliche Recht der beständigen Niitarbeit und Dlitberatung fließen. Darm,» werden alle Kraueiwrgauisation, die nun gemein- san» arbeiten, in» Frieden kämpfen müssen und gewiß auch lämpfci». Wenn auch nicht alles, was die Hilfsaktion gebracht hat, unseren sozialdemokratischen Forderungen entspricht— wir natürlich eine ArbeitSlosenunterstiitzung nach Genier System jeder Ausspeise- aktion vorgezogen hätten— so arbeiten die sozialdemokratischen Frauen doch so viel als möglich für die Ausgestaltung und Durchführung der Aktion, und sie stellen, wie jeder anerkennt, überall ihren Man». Je mehr wir nun im Kriege leisten tönnen, um so schwerer wird man uns die volle politische Gleichberechtigung im Frieden weigern könne,,. Es ist deshalb vor allem zu begrüßen, daß die Hilfsaktion der Wiener Frauen keine private Sache, sondern eine Aktion der Wiener Gemeinde ist. denn dadurch bat sie den Eharatter einer amtlichen und öffentlichen Arbeit erlangt, was für die Frauen von großer Wichtigkeit und Bedeutung ist. E. E. Kleine Nachrichten. wahrenü üer Schlacht bei Loöz. Die Moskauer„Rußkoje Slowo" bringt einige Einzelheiten über hie Lage in Lodz während der Zeit von, 18. bis 20. November, qls in der unmittelbaren Nähe der jetzt von den deutschen Truppen besetzten Stadt das gewaltige Ringen der kämpfenden Armeen am russischen rechten Flügel einsetzte.„Der Kampf bei Lodz— berichtet das Blatt— begann an: 18. November. Das Donnern der Ge» schütze, da? früher von der Ferne hinüberdiang. kam nun mit einem Male näher. Es Bebten die Häuser, es klirrten h.e Fsnsrericheibcu. Die Einwohner liefen au? ihren Behausungen auf die Straße hinaus. Am Abend trafen schon Züge von Verwunde»?,» und Flüchtlingen aus den umgebenden Dörfern ein. Am 19. November war die Kanonade in Lodz sehr deutlich vernehnlbar. Die russische Artillerie stand etwa 2 Werst von der Stadl entfernt und die Schüsse ertönten vom Westen. Norden und Osten. Lodz war buchstäblich von einein Feuerring umgeben. Die Stadt war in Rauch gehüllt, ivährend der Horizont in Flammen stand— ringsum brannte,» die anliegenden Dörfer. Die Straßen der Stadt boten daS Bild eines Militärlagers. Auf den Plätzen waren Zelte aufgeschlagen, standen die Fuhren der Trainkolonneu. Durch die Straßen marschierten endlose Züge der Infanterie, unterbrochen von den Artillerietransporlcn: an den Straßenecken standen Milizionäre, die die Ordnung aufrecht erhielte,». Im Zentrum der Stadt herrschte ein»», glaubliches Gc- dränge. Hierher strömten die Bauern aus den niedergebrannten Dörfern und die Einwohner aus den Vororten zusammen, die durch die dorthin verirrten Bomben fortgescheucht ivorden waren." Ein russischer Soldatcnbrief. Der„Leipziger BäLszestung" wird �ein Brief in Uebcrsetzung zur Versiigung gestellt, den ein russischer Soldat kurz vor seinen» Tode in Ostpreußen geschrieben hat. Die Schrift des Briefes ist schlcchr, die Rechtschreibung mangelhaft; um so starker hebt sich der Inhalt ap. Im Jahre 1914, an» 20. August. Ich schreibe diesen Brief meinen lieben Eltern. Bleiben Sie gesund, mein lieber Vater! Ich sende Ihnen meine Sohncs-Ehrfurcht und in Liebe verbeuge ich mich tief vor Ihnen und wünsche Ihnen, daß Gott, der Herr. Ihnen gute Gesundheit gibt und guten Erfolg Von Ihrem Sohn Boris Danilowitfch. Lieber Vater! Ich bin vorläufig an» Leben und Gott sei Donk noch gesund und grüße Euch Lieben alle. Meinem Bruder Michej Danilowitsch sende ich„»eine brüderliche Ehrerbietung und mit Liebe verbeuge ich mich vor Ihnen»»nd wünsche, daß Gott, der Herr, Ihnen gute Gesundheit gibt und guten glücklichen Erfolg. Bon Ihrem Bruder Boris Danilowitsch. Lieber Bruder! Schreiben Sie mir bitte über Ihr Ergehen, ob man Sie auch zum Kriege bestimmt oder nicht. Tann schreiben Sic mir schnell eine Antwort, lieber Bruder. Ich bin sehr über Sie im Zweifel, ob mau Sie nicht auch zun» Kriege nehmen wird. Lieber Bruder! E» i st s c h r s ch w c r. i m K r i e g c zn s e ist. Ich war schon sehr oft in der Schlacht. Die Geschütze schlagen furchtbar schwer ein und die Kugeln fliegen„m einen herum, wie Bienen, so daß sehr viel von uns getötet sind,»nd ich jede Minute auf den Tod warte und große A n g st habe. Sehr oft kommen wir in die Attacke mit Bajonett kämpf. Lieber Vater! Bitte» Sic für mich den lieben Gott, daß ich an» Leben und gesund bleibe. Liepe Eltern! Daß ich von Hause so gar nichts von Euch bis zn mir höre. Ter Teiltsche ist scbr stark, schlau und durch seine Schlaubeit bat er uns nicht wenig von uiiserm Heere weggenommen. Sebr gut bauen sie die schützengräbe», so daß man gar nicht an sie heran kommen kann. Und dann auf Wiedersehen, meine lieben Eltern! Bleibt gesund, und ich iviinschc Euch, daß Gott, der Herr, Euch gute Gesundheit gibt„nd schnellen guten Erfolg. Lieber Bruder! Ich bin sehr ungern in den Krieg gegangen. Lieber Vater! Verzeihen Sic mir, wenn ich Ihnen vielleicht großen Kummer bereitet habe. Bitte, verzeibc» Sic mir um Jesus Ehristus willen, und Sie mich, mein lieber Bruder, verzeihen Sie mir um Jesus Christus willen. Lieber Bruder! Lebt wohl! und lieber Vater, verzeihe mir, und nun auf Wiedersehen, der Euch bekannte Sohn Boris Danilowitsch Tjurin. Unter großer Müde haften wir 70 Werst feindlicher Erde durchschritten. Drei Städte haben wir ihnen wcggenooimci», in denen schon Feuersbrunst war. Und dann begrüße»et, noch meinen lieben Onkel. Ich sende den» liehe u-Onkel Daniel Petrowitsch meinen ehrerbietigsten Gruß »roie mH Liebe verlieugc ich mich tief vor Ihnen und wünsche Ihnen von Gott, dem Heirn. gute Gesundheit. Und ich grüße auch den lieben Onkel Awdef Wasstljewitsch und sende Ihnen meinen ehr- erbietigsten Gruß zind mit Liebe verbeuge ich mich tief vor Ihnen. Ich sende auch Grüße meinen lieben Brüdern Eonstantn» Dani. lowitsch und Andreas Andretvitsih. Und auch viele Grüße den lieben Freunden. Jsot Smoeljewitsch und Iwan Jsotowitsch und Wassilis Saweljetvitsch. und darauf auf Wiedersehen. Ich habe große Sehnsucht nach Euch allen. Euer Bruder Boris.— Ein Meteor. Eine große Feuerkugel ging am Sonntag über Hamburg dahin. Der Meteor erschien am südöstlichen Himmel, erhellte die ganze Gegend für einen Augenblick blitzartig mit grünlichem Licht und Verichlvond unter Erplosion mit bedeutendem Funkensprübeii. Dein Augenschein nach laß» sich berechnen, daß die Feuerkugel über Verden herabgckommen und in relativ geringer Höhe über dein Erdboden plötzlich explodiert sein muß. parteiveranstaltungen. Zeiter«ahltreis(FriedrichNadt). III. Abteilung. Za hinkend: Mittwoch, dcn 9. Dezember, bei Ratbai min, Wilhelms,». IIS.— Zahl- nacht: Mittwoch, den 9. Dezembc,'. bei Witwe Augustin.— Zahl« morgen: Donnerstag, dcn 1V. Dezember; be! Wttwc Augustin, E lanicn- straße 103. ftsilmersdorf. Diesmal finde,» die Zahlabende i,t den bekannten Lokalen statt. Nur der«. und 7. Bezirk lagen gemeinschaftlich bei Schilling. Lauenburger Str. 29. Alt-Glienicke. Heute Mittwoch, abends 8 Uhr, im Jugendheim, Rudowcr Str. 54: Gemeinsamer Zahlabend. Adlcrshof. Der Zab labend fällt beute aus. Am Montag, den 14. Dezember, siudel eine außerordentliche tLeneralvcrsamuiwng statt. Alles Nähcrc wird durch Handzettel bekanntgegeben. Köpenick. Der diesmalige Zahlabend findet für alle Bezirke gemein» sam im Stadttheater. Friedrichitr. 9. statt. Bohnsdorf. Heute Mittwoch in„Villa Kahl": Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: 1. Wethnachtsbescherunz für Kinder betreffend. L. Eestieindeverlrelerbericht. 3. Vereinsangelegenheiten. Kaulsdorf. Unser Zahlabend jindet nicht heute, sondern morgen Domierstag, abends 8'/, Ubr, bei Boden am Bahnhos statt. Tagesordnung: Besprechung über die Weihnachtsbeicheermig der Kinder der im Felde stehenden Genossen und der Arbeitslosen Fredcrsdors-PcterSliage». Heute: Gemeinsamer Zahlabend bei Kirchner am Bahnhof. Besprechung betr. Weihnachtübescherimg. Zeuthcii-Micrödors..Heute Mittwoch in Zeuthen bei Barnack: Äitgliederveriammtung deS Wahloere.inS. Nieder-schölieweidc. Der tomdiiüerte Zahlabend aller Bezirke findet in der nächsten Woche an, Mittwoch, den 1ö. Dezember, statt. Einladungen erfolgen durch die Bezirlssührer. Jugenöveranftaltungen. Reinickcndorf-West. Heute Mittwoch, den 9. Dezember, abends 8 Uhr. findet im Jugendheim, Wachholderstr. 44. ein Vortrag des Genossen schonlank über:„Deutschlands Jugend" statt. Eingegangene Druckschriften. Hör« du nicht den Gisenschritt. Zeitgedichto von H. Claudius, Geb. 1 M. A. Janssen. Hamburg. Reliefkarte der Oftice von Danzig bis Petersburg de« Schwarzen Vtecres einschließlich der Dardanellen und des Kaukasus- des Argoiuien-Vgaldes und der Gegend von Berdum Jede einzelne Karte llö Pf. Franckh, Stuttgart. Wetterausstchteu kiir dos mittlere Rorddeutschland b>S Doiiiierstagmittag: Mild und vielsach heiter, ober sehr unbeständig.' später>m Nordwesten wieder stärkere Bewölkung und vereinzelt etwas Regen. Briefkasten der Reüaktion. Sie juristische Sprechstunde findet fiir Abonnenten Lindenstr. 3, IV. ßos rechts, parterre, am Montag bis Freitag von S bis« Ubr. am Sonnabend von 5 bis 6 Ubr statt. Jeder für den B r i e f k a st e n be. stimmten An rage ist em Buchstabe und eine Zahl alz Merkzeichen bei. zufügen. Briefliche Antwort wird nicht erteflt. Anfragen, denen keine .Ibonnemenlsquitiung beigefügt ist, werden nicht beantwortet. Glige tfrngcn trage man in der Sprechstunde vor. Verträge. Tchriitfruckc und dergleichen bringe man in die Sprechstunde mit. E. F. Kiel. Uns ist ein derartiges Gerücht bekannt. Auf Anfrage an zustandiger Stelle wurde erklärt, datz iiichlS daran sei.— W.«. Nein — Stralsund. Die Invalidenrente wird nicht erhöht wegen»röfierer Arbeilzuusahigkeit.- R. 18. Bringen Sie Ihren Wunsch bei der Mugerung vor.— O. F. 128. Da Sie verschiedene Ansprüche haben. sprechen Sie bitte in der lurinischen Sprechstunde vor.— K. ä. 62. Jfu. ruckgestellt wegen Lungenkrankheit.— L. 1. 19. Herzkrank, noch landftumi- pflichtig.— K. V. 8. Die Zeichen baden keine Bedeutung.— A. H. 162 Lhr Sozius hastet mit.- R. R. Der alte Bertrag gilt; Sie haben Anspruch auf«elhnachtSgreation.— Kurt 888. 1. Nein. 2. Ja. 3. Das Erziehungsrecht stehihnen zu. i. Als Ehemann bestimmen Sie den Wohnfitz.— C. Ö. 23. a, der Schein ist aber rechtsgültig. Er ver- iahrt in zwei Jahren.— Mysg 69. 1. Die Sachen gehören den Erben. 2. Nein. 3. Ja.— H. S.s. 1. Ja. 2. Ja. 3. Kommt aus die Be. stimmung de» Vertrages an. gl. M. gg. Der Staat leistet Schaden. ersah.— W. L. S2. Sie i�n die Kosten zahlen, können eoentl. ge- pfändet werden.— Landsturz. Bekommt die Unterstützung in Lichten- ISO'/i. Das möglich, aber unwahrscheinlich.— W. U. 100. Das Datum der mllndln AusrrittSerklärung vor dem Amtsgericht gilt. Ist diese erst im Jahre Z ersolgt, dann haben Sie noch für 19U Kirchensteuern zu zahlen.— 7z. Die Frau hat als Erbin Anrecht auf die Sachen.— K. M. ÜKehlkopsleiden.—«. W. Nicht zuläsfig. Amtlicher Vkarktberich.er städtischen Marktballen.Direktion übe, den Grogbandel in den ZwI-Marttballen.(Ohne Verbindlichkeit.) Dienstag, den 8. Dezember. F i f di: Rindfleisch per 50 tg, Ochsen- fleisch 1» 82—94, do. Oa IS-Spo. lila 69-77; Bullenfleilch la 82—87, do. IIa 72—78; Kühe, fett 626, do. mager 45-49; Fresser 67—74, Freffer. dänische. 4S-56. Bullen, dänische. 65—75; Kalbfleisch: Doppellender 120—130; Maslkälber la 88-100, do. IIa 75—87. Hammel- fleisch: MaMmmer 77—87; Hammel la 71—76. do. IIa 66-70;«chafe 6S— 70 Schweinefleisch: Schweine fette 76—83, sonstige 65—75; Gemüse. inländisches: Kartosseln. Dabersche 50 kg 3,75—4,23; weiße Kaiserkroncu 3 60— 3 75- Maffnum bonum 3,75—4,00; Wöstmann 3,50—3,75; Porree, Schock 0,70-1,00; Sellerie, Schock 3,50—6,00; Spinat 50 Kx 10,00—20,00; Mohrrüben 2,00-8,00; Kohlrabi Schock 0,80—1,10; Wirsingkohl Schock 4 00— 10,00; Wirsingkohl 50 kg 3,50—4,50; Weißlobl Schock 3,00— 8, CO, Weißkohl 50 kg 2,50—3,00; Rotkohl, Schock 4,00—10,00; Roilohl 50 kg 3,50 bis 4 00; Grünkohl 50 kg 3,00-5 00; Kohlrüben Schock 3,50—5,00; Teltower Rüben 50 kg 12,00—16,00. Märkische Rüben 50 kg 3,00—10,00; Btunien- iobl Erfurter, 100 St. 00,00—00,00, Rosenkohl 50 kg 15,00—22,00, Meerrettich Schock 5,00—12,00, Petersilienwurzel Schockbund 1,00—3,00; Radieschen Schockbund 0,80—1,00; Zwiebeln 50 kg 7,00—8,00; Kürbis 50 ke 3 00—7,00.— Apfelsinen: italienische 50 kg 10,00— 11,00, dito 200 stüd 9,00—11,00, 300 St. 10,00—11,00. Murcia 200 St. 15,00—18,00, bito 300 St. 15,00—18,00, Mesfina 160 St. 11,00—12,00, 200 st. 10,00 bis 11,00, 300 St. 10,00—11,00. ÄI» Meileo onfetet As dem In den Kämpfen im Westen fiel der Former Hvnmsiin Gebauer GotzkowSkystr. 25. 13. Abt. Bezirk 687. In dm Kämpfen im Osten fiel der Böttcher Wilhelm Kaiser Wolliner Str. 64. 2. Abt. Bezirk 504. 2tm 3. Dezember fiel in den Gefechim in Frankreich der Tischler Karl kelscher Togostr. 77. 22. Abt. Bezirk 770.[234/3 Sozlaldemekr. Wahlverein 1. d. 6. Berliner Refehetagewahlkr. Am 16. November fiel im Osten der Kellner Keinrich Bernhardt Mehnerftr. 14. Bezirk 876. Am 5. November im Westen der Arbeiter Karl Graffenberger Manteuffetstr. 21. Bezirk 167. Am 28. Oktober hn Westen der Schubmachermeister Bnman Lisinski Zorndorfer Str. 28. Bezirk 406. 218/1J Sozlaldemokr. Wahlverein 1. d. 4. Berliner Relebstagewahlkr Bei den Kämpfen in Wefiflandern fiel in den letzten Tagm des Oktober unser für die Interessen der Arbeiterschaft besonders tätig gewesener Genosse, der Maurer l-en Sander 28 Jahr« alt. Graetzstr. 5 196/9 Bezlaldernekr. Wahlverein Treplow-Baunteohulanweg, Bezirk 12. Am 7. d. MtS. starb nach fa! 6jSbrigem, schwerem Leiden mei! lieber Mann und guter Vater der Klempner Koknert im Alter von 56 Jahren. 639b Die» zeigen tiefbetrübt an Frau M. Kohucrt und Kinder Beerdigung Donnerstag, nach. mittags 3 Uhr, neuer St. Michael- Kirchhof, Mariendorfer Weg. SozialdeniokratlseliefWaliiferelD I.16.Beri.ileielistagswalilkr8is. Nachruf. Am Dienstag, den 17. No- vember, oerstarb unser Genosse, der Mont.-Helser Lu5ls? VeiLbsed Kameruner Str. 6. Ehre feinem«»denteu! Die Beerdigung hat am 21. No- vember bereits stattgesunden. 234/2 ver Voratand. Dm Heldentod für» Vaterland 'iarb am 9. November mein berzinnigeliebter Mann, der Wehr- mann Leiorieli Sloriedseo iStcllinacher) Ref.-Jnf.-Reg. Nr. 48, 11. Komp. im blühenden Alter von 31 Jahren. Die» zeigt tiesbetrübt an Idee Hinrlchaen geb. Relchow. SIsmstraße 82. USA Ich kann Dir nichts mehr biete», Mit nichts mehr Dich erfreuen. Nicht eine Hand voll Blütm Einmal aufs Grab Dir streuen. Ruhe sanft in fremder Erde! Versiarnl der LiUiogFaphen, Steiiiilruckera.v8rwa&dteDB8riiIe (CheinigpaphenJ. Am 6. Dezember verstarb nach 11 Monate langer 5krankbeit unser Mitglied, der Phoiograph �uäolk öiedke. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 10. Dezember, nachmittags 3 Ubr, in MahlSdors lOslbahn) von der Leichenhalle in der Köpenicker Straß« aus statt. Um rege Beteiligung bittet 108/3»ie Berwaltnug. SozialdeinokratiscIierVBlilverelD leiikSiin. Am 6. Dezember verstarb un- sere Parteigenossw Anna Schmidt Reulerstr. 22. 23. Bez. Ehre ihrem Andenken! Die Beerdigung findet am Donnerstag, dm 10. Dezember, nachmittags 81/, Uhr, von der Leichenhalle des Neuköllner Ge- meinde-Friedhose», Marimdorfer Weg, au» statt. Um rege Beteiligung ersucht 245/6 Oer Vorstand. DeQiseberNetaliarheiter-Verhaiid Verwaltungattelle Berlin. Den Kollegen zur Nachricht daß unser Mitglied, der Klempner /Vtarian Kohnert am 7. d. MtS. an Herzlähmung gestorbm ist. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 10. Dezember, nachmittags 3 Uhr, von der Leichen- balle de» St. Michaet-Kilchhofcs in Neukölln, Mariendorfer Weg. aus statt. Ferner den Kollegen zur Nach- richt, daß unser Mitglied, der Metallarbeiter Hermann Lohrenz am 6. d. M. gestorbm ist. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 9. Dezember, nach. mittag« 1 Uhr, von Röntgental. SiemenSstr. 6, auf dem Kirchhof in Zev ernick aus statt. Ehre ihre« Andenke«! Rege vetelliguiig erwartet 128/19 Die Ortsverwaltung. Allzu früh und fern von der Heimat starb am 1. Dezember bei einem Eisenbahnunglück in Belgien me 11 innigstgeliebter. un- vergeßlicher Mann, meiner Kinder trcusorgender Vater, lieber Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel und Nesse, der Wehrman» Arno Kaufmann im Aller von 32 Jahren. 1A In tiefer Trauer, im Namen aller Hinterbliebenen Rosa Kanlniann und Kinder Gar einsach war dein Leben, Du dachtest nie• n Dich, Nur für die Drin in strebm, War deine höchste Pflicht. Ruhe sanft I Datiksaxunx. Für die vieien Beweise herzlicher Teilnahme und Kranzspenden bei der Beerdigung meines lieben Manne» sage ich den Genossen und Bekannten meinen herzlichen Dank. 636b »Uwe Berta Pürschel. Slnmtll- lind KralnbilldtM m Roberl Meyer,' Ind.: P. Gollet» Mariaunenstr. 3. Tel. Hpl. 346 Nachruf. Hm 11. November fiel Im Kampfe itl Nieuport unser VercinSkollege ind lieber Freund Karl Oergolla. Möge ihm die fremde Erde IchtfeinI Sein Andenken werden Nr stet« in Ehren halten. s290/lg Ulerievereio GesundbriiDneo I. SINGER NAHMASCHINEN ' für Hausgebrauch und für den Erwerb die praktischsten und zeitgemäßesten ffeihnachtsgesehenke! Erleichterte Zahlungsbedingungen. Singer Co. Nähmaschinen Act. Ges. Berlin W. 8., Lelpaigcr StraUe 08. Filialen in ollen Stadtteilen. Oeotseher TraDsportarbeiier-Verband. Bezirksverwaltuno*•«m-Berlln Den Mitgliedern zur Nach- richt. dag unser Kollege, der Industriearbeiter Hermann Jurgait am 5. Dezember im Alter von 46 Jahren verttorben ist. Ehre seinem Andenke»! Die Beerdigung findet am Mfllwoch, den 9. Dezember, nach- mittags 4 Uhr, von der Leichen- ball« de» neuen Sovhien-Kirchhos», Freienwalder Straße, aus stall. Um rege Beteiligung ersucht 69/7 Die Bezirksverwaltung Arbeiter- Radtahrer „Solidarität", Mitgliedschaft Berlin. In Erfüllung der traurigen Pflicht geben wir hierdurch allen Mitgliedern bekannt, dass unser Bundesgenosse KaHl Heners 6 Abteilung im Lazarett zu Malmedh an den Folgen mehrerer Schutzoerletzun- gen verstorben Ist. 12/10 Ehre seinem Andenken! vle Ortsverwaltung. 'erband der Ireien Gast- und Schankwirte Deutschlands. Ortsverwaltung N�ukSlln. Im Sonntag, den 6. Dezember oeilarb nach längerem Leiden die Frar unsere» langjährigen KasiererS Albert Schmidt, Reuter- straze 22 Anna Schmidt IM Aller von 53 Jahren. Ehre thre« Andenken! Die Beerdigung findet heule Donnerstag, den 10. Dezember, strichen Fri�- hos» Neukölln, Mariendorfer Leg, au» statt. Um reg« veieINgung ersucht 45/5 Ole Ortsverwattung. Mitteilung! | lei pSe Posten noderoef Uerren-ner-Dlster 1 welche kür mein Engros-Ge schüft angefertigt waren und ' infolge des Kriegen nicht zur Ablieferung gelangen ! konnten, werden Mittwoch. Donnerstag;, Freitag 1 von 10 Uhr vormittags bis 8 Uhr, Sonnabend bis 9 Uhr, 1 Sonntag von 12—6 Uhr abends zu enorm billigen 1 Preisen in meinem Engros-Geschüft verkauft: ! Serie I 26,«o Mark ! M II.... 30,o«„ „ III.... 36,««„ i IMsse*• KdnlgntraUe 40. III. Etage NU]* f mUr! im Hause von Belmonte. 1"RUI* 0 Am Sonntag, den 6. Dezember, nachmittags 4 Uhr, enlschiief nach 'chwerem Leiden meine liebe Frau Anna a«*. Wolf im 58. Lebensjahre. Der trauernde Gatte Alberl Schmidt, Reulerstr. 22. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 10. Dezember, nachmittag« 3>/. Uhr, von der §alle des Neuköllner Gemeinde« riedhose» au» statt. 118A Zu Spottpreisen Entzückende Seidenpitiseh-, Seal- p.iisch-, Nohair-, Woll- pllisch-, FedenillisEh-, Astraehan-IHIiDtel (in Gröllen auch für st&rkste Figuren) in unbegrenzt Äusw. jetzt 28,- 88,- 88.- 118,- sonst 62,— bis 250,—. Danksagung. Für die vielen Beweise herzliche! Teilnahme bei der Beerdigung meine» lieben Manne» Franz Karow sage ich allen Freunden und Be. kannten vielen Dank. 17A Oalae Karow. Böcke-d Blusen sehr billig! Echte aus besten Fellen jetotlßO,-200,- bis 888,- sonst 200,— bis 1200,-. Sonntag, den 18/1». 12 8 geöffnet. eifÄ Ulster! aus besten Stoffen jetzt 103|4 16- 28- sonst 22,— bis 60,—. Ein großer Posten ap�; Kostüme| (passend. Weihnachtsgeschenke) jet« 12,- 28,- 90- sonst 25,— bis 240,—, Stolen°nd]iCu||et! sehr preiswert! T rauer magazin l. MohrenslraBe 37« (Kolonnaden) II. OraSe Frankfurier StraSe US 1 (nahe Andreasstraße) Heines Werke I W 0Stm3nn . 3 Binde 4 Mark• Buchhandlung vorwärt» Das Weihnachtsbuch der Arbeiterfamilie! Von dem Grundsatz ausgehend, daß ein gutes, belehrendes Buch auch In diesem«lahre das beste Geschenk für jung und ait Ist, hat unser Berliner Parteiveriag eine Weihnachtsprämie für alle Leser der Partei- presse geschaffen, die sicher sehr willkommene Aufnahme finden wird.::: Das Werk führt den Titel: Der Deutsch-Französische Krieg 1870-71 (Sonderdruck aus: Die Welt in Waffen), hat einen Umfang von 320 Seiten groOes Geschenkformat und Ist mit 245 Bildern und Dokumenten ausgestattet. Enthalt auch viele ganzseitige Illustrationen und wird In einem schmucken Einband geliefert.— Eine wahrheitsgetreue, von einem Sozialdemokraten gegebene Schilderung des Deutsch-Französischen Krieges muß zur Zeit des gewaltigen Weltkrieges besonderes Interesse erwecken,— Verfasser dieses Werkes ist Hugo Schulz, gegenwärtig Kriegsberichterstatter im österreichisch-ungarischen Hauptpressequartier BmäSw Z-i rvS-M f- miiw*2 Bulawl# Wir bitten gm reoht rege Benutzung die»«» Sonderangebote«.— Bestellungen LrCl f rCIS DCtl flge TsUl«W 1*1 OlK nehmen all« ZeitungstrMger sowie die unterzeichnete Buchhandlung entgegen Buchhandlung Vorwärts, Berlin SW. 68, Lindenstr. 3 »» •• Rehakteur:»lfreh Wietepp, Reukölln, gür de» Jnieratenteil verantw.: Th.vl»lte. Berlin. Druck».Verlag: Vorwärt» Buchbrnckere, u. VertagSanjlatt Paul Singer u. Co.. Berlin!