Ar. 346.- 31. Jahrg. flbonncmentS'Bedlngungen: Ebomicmcnt»• PretS Ctänumeronboi Lierleljährl. 3,30 Ml. monalL 1,10 Mk, wöchenllich 25 Pfg, frei ins Hau». Einzelne Nummer 5 Pfg, Sonntag»« Nummer mit illustrierter Sonntag?« Beilage.Die Neue Well' 10 Post« Ztbonnemcnt: 1.10 Marl pro Monat, Eingetragen in die Post. Zeiluna». Ppeislistc, Unter Kreuzband für Deutschland und Oesterreich. Ungarn LA) Marl, Illr das übrige Ausland t Marl pro Monat. Postabonnemcnt» nehmen an: Belgien, Dänemarl, Holland, Italien. Luxemburg, Portugal Kuuiiinien. Schweden und die Schwei», Vlchtldl llglich. �»» Verl inen Vollisblnlk. ( 5 Pfennig) Die InfertionS' Gebühr betrügt für die sechsgeipaltenc Koloiicl« »eile oder deren Raum 60 Pfg,, für politische und gewerlschasuiche Verein«. Und Bersamniiungs-Änzeige» A Pfg, „Kleine Hnztigtn", das feugedrurlte Wort 20 Pfg. izuläsfig 2 fettgedruckte Worte), jedes weitere Wort 10 Pig. Stellengesuche und Schlnfstcllcno». »eigen das erltc Wort 10 Pfg,, icdeS weitere Wart 5 Pfg, Worte übcr ld Buch, ftabcn zählen für zwei Worte, Inserate für die nächste Nummer müssen bis o Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Erpedilipn ist bis 7 Uhr abends geöffnci. Telegramm. Adresse: „SMialdclnokrat Rcrli»". Zentralorgan der roztaldemokratifchen partei Deutfcblands. Redaktion: EW. 6$, Linöenstraße 3. Fernsprecher: A«» Morivplan. Rr. löl SO— lisl S7. Sonnabend, den 19. Dezember 1914. Expedition: EW. 68, Andenstraße 3. Fernsprecher: Amt MoriNplap. Rr. IZlSv— ISIS?. l. Geltlicker Kriegsschauplatz.> die Meldung des Großen Hauptquartiers d'e C/ostgrünIe äeo Temp-'.!-«• �».«-.ier, den Paris, 18. Dezember,(T. U,> Noch bevor der Zusammenbruch der russischen Front in Polen bekannt war,, schrieb der„Tetnps" in einer Kritik der Kampflage des Ostens: Man kann die Situation in der die Deutschen kämpfen, nicht mit derjenigen der Russen ver gleichen. Ein Zurückgehen selbst um mehrere Hunderl Kilomeler bedeulet für den russischen Oberbefehlshaber einen geringen Eni- schlug, da ihm ein unbegrenztes Kampfscld zur Verfügung steht, Nie aber kann Herr v. Hindenburg verantworten, seine Armee auch nur 150 Kilometer zurückgehen zu lassen. Der Krieg würde dann auf deutsches Gebiet hinübergetragen weiden, und man loeiß, welche nroralische Wirkung dies auf die deutsche Bevölkerung haben würde Die deutschen Truppen ringen daher notgedrungen mit ganz anderer Hartnäckigkeit um jeden Meter Bodens als die Russen, Selbst wenn also die Offensive Hindenburgs die russische Armee zu momentanem Zurückgehen zwingt, so ist dies absolut kein Grund zur Beunruhigung, wie etwa wenn wir gezwungen wären, unsere Positionen in Flandern zu räumen. der Seekrieg. Der Cinüruck ües Dombarüements. Amsterdam, 17. Dezember.< Privattelegramm d e s ,„V o r w ä r t S Londoner Berichte schildern den Ein druck des gestrigen Angriffs, obgleich sie sich in einigen Einzel- heiten widersprachen. Nach einer Darstellung verbrannte die ganze Hartlepooler Gasfabrik, jedoch wurde kein Arbeiter derletzt. Nach einer Meldung der„Times" dagegen sollen zwei Gasbehälter durch Granaten getroffen und entzündet lvorden sein. Der Brand wurde gelöscht. Der niateriellc Schaden soll groß sein, besonders in Hartlcpool, wo in dem vornehmen Viertel und in dem von Arbeitern bewohnten Westen der Stadt viele Häuser abbrannten. In Scarborough wurde der Leuchtturm getroffen und die meisten Strandhäuser beschädigt. Tie Fischerboote auf der See sahen sich von einem Minenfeld umringt und flüchteten. Ein Scarboroughcr Augenzeuge bezeugt die ungewöhnliche Kaltblütigkeit der deutschen Kriegsschiffe, die hier näher heran- kantest, ais jemals ein Kriegsschiff. Einer der ältesten Fischer lugte, daß kein Lotse derartiges wagen dürfte. Tie Berichte über die militärische Gegenaktion sind von auffallender Unklarheit. Der Kriegsministcr berichtet, daß eine Granate in die Genie- abtcilung und mehrere ins 18. Bataillon der Durham-Jnfanterie eingeschlagen wären. Die Garnisonkanonen und Tcrritorials hätten das Tchiffsfeuer beantwortet. Die feindliche Flotte bestand aus zwei Schlachtschiffen und einem Panzerkreuzer. Das Bom- bardcment begann um 8 Uhr. Tic Küstenbattericn nieldeten um b'/i Uhr. daß sie die feindlichen Schiffe beschädigt hätten. Diese zogen nm 8 Uhr 50 Minuten ab. Es soll keine englische Kanone beschädigt sein. Wenn diese Zeitangaben beweisen sollen, daß die Beschädigung der deutschen Schiffe nicht groß sein kann, so ist das Schweigen über die Gegenaktion de; englischen Marine noch auffälliger. Darüber liegt nur die Erzählung eines verwundeten Matrosen vor, welche besagt) „Sofort nach der Signalisierung des Feindes machten wir uns zum Gefecht bereit. Aber das Feuer der deutschen Schiffe begann. bevor wir den Hafen. ver- lassen hatten. Unsere Küstenbattericn� erwiderten das Feuer kräftig. Ter erste feindliche«chuß traf uns gerade, als wir den Hafen verließen, bei � der Kommando- brücke, richtete aber ivenig Schaden an.-�ch nicht, daß' unsere Kugeln den Feind erreichten, wurde unser Schiff dreimal getroffen. Wir suchten schütz un Deen, wo wir um 10'/? Uhr eintrafen. Ein � anderer, West-Hartlepool kommender Kreuzer blieb unbeschädigt. Die englische Prösse erklärt bei Besprechung die, er -« l— i.„ fit» 18. Dezember 1914, vormittags.(W. T. B.) Der Kampf bei Nieuport sieht günstig, ist aber noch nicht beendet. Angriffe der Franzosen zwischen La Bassee und Arras sowie beiderseits der Somme scheiter- ken unker schweren Verlusten für den Gegner. Allein an der Somme verloren die Franzosen 1200 Gefangene und mindestens 1800 Tote. Unsere eigenen Verluste beziffern sich dort auf noch nicht 200 Mann. In den Argonnen trugen uns eigene gut gelungene Angriffe etwa 750 Gefangene und einiges Kriegsgerät ein. Von dem übrigen Teil der Westfront sind keine besonderen Ereignisse zu melden. An der oft- und westpreußischen Grenze ist die Lage unverändert. In Polen folgen wir weiter dem weichenden Feinde.' Oberste Heeresleitung. Der österreichische Generalstabsbericht. Wien, 18. Dezember.(W. T. B.) Amtlich wird verlautbart: 18. Dezember, mittags: Die geschlagenen russischen Hauptkräfte werden aus der ganzen über vierhundert Kilometer breiten Schlachtfront von Ärosuo bis zur Bzuramünduug verfolgt. Gestern wurde der Feind auch aus seinen Stellungen im nördlichen Karpathen-Borlandc zwischen Krosno und Zakliczyn geworfen. Am unteren Tunajec stehen die verbündeten Truppen im Kampfe mit gegnerischen Nachhuten. In Südpolen vollzog sich die Borrückung bisher ohne größere Kämpfe. P i o t r k o w wnrdc vorgestern vom k. und k. Infanterieregiment Wilhelm I., Deutscher Kaiser und König von Preußen, Nr. 34, P r z e d b o r z gestern von Abteilungen des Nagyszebener Infanterieregiments Nr. 31 erstürmt. Die heldenmütige Besatzung von Przemysl setzte ihre Kämpfe im weiteren Vorfelde der Festung erfolgreich fort. Die Lage in den Karpathen hat sich noch nicht wesentlich geändert. Ter Stellvertreter des Chefs des Generalstabes. v.. Höfer, Generalmajor. England und der Suezkanal. glaube aber Im ganzen Schul aus Be- «riiyu|u,i...._______ siebcnhcit, daß sich die Deutschen irrten, ivenn sie die englische Admiralität dadurch zur Aenderuug ihrer Strategie und zur Entfernung von Kriegsschiffen von ihrer Bans»um Schutze "" Die einzige Wirkung sei die. jeden Mann, jede der Ostküste zwingen wollten Sngländ in seinem Beschluß zu bestärken, Kauen.' und jedes Gewehr»ach dem Festland zu senden. Einige Blätter, die offenbar durch eine ausgegebene Pa oie beeii.stußt sind, behaupten, daß die Bevölkerung dem Bombardement gleichgültig zugesehen hätte. Dieser Dar- stelkuiig widersprechen aber einzelne Berichte, die von panischer Flucht reden und kritische Atußerungen enthalten, Ivelche be- dauern, daß die Behörden dix Küstenbewohner über ihr Ver- halten in solchen Fällen nicht instruiert hätten. Die Menschenverluste in tzartlepool. London, 18. Dezember. sW. T. B.) Meldung des Reuterschcn Bureaus. Amtlich wird mitgeteilt, daß bei der Beschießung von Hartlepool zweiundachtzig Personen getötet und zweihundertundfünfzigverwnndet worden sind. Bon den auf der Höhe von Hartlepool befind- lichen englischen Schiffen, dem Kleinen Kreuzer„ P a t r o l" und dem Torpedobootszcrstöror„ D o o n", sind fünf Matrosen getötet nnd fünfzehn verwundet worden. » London, 17. Dezember.(W. T, B.)', D a i l y M a i l' schreibt zu der Beschießung von Hartlepool: Der erste Beweg- grund der Deutschen war, ihrem Haß gegen England Ausdruck zu geben, der zweite, Rache für die Vernichtung des Geschwaders dcS AdmiralS Grafen v. Spee zu nehmen, der dritte, es den Neutralen deutlich zu macben, daß deutsche Schiffe in der Nordsee er- s-deinen köüncn.der v i e r t e, die etile Hoffnung, eine Panik zu erwecken. damit die Ti Uppen in England blieben, die sonst nach dem Fest- land aeiansr werden würden, der sünsl« und nachhaltigste war, die Admiralität zu zwingen, eine größere Sireitmacht als bisher in bestimmten Teilen der Noidsee zusammen, n halten, wo sie dann fortwähreif er Bedrohung durch Minen und Unterseeboote ausgesetzt iväre. Weder die Admiralität noch das engliiche Publikum werden darauf hereinfallen. Es entstand keine Panik und es wird keine entstehen: vielmehr herrscht ein Getst der Beruhigung und Genug- tuung, daß das Ergebnis schließlich allgemein klar machte, daß sich die Ration im Kriege befindet und daß die Nation berett ist. I. Schon vor drei Wochen wurde aus Kousiautinopel ge- meldet, daß eine von Gaza über. El Arisch vorgedrungene türkische Truppenmacht El Karttara am Sirezkanal erreicht habe und nun ein Angriff auf die am westlichen Kaualuser verschanzten englischen und indischen Truppen zu erwarten sei. Bisher fehlen jedoch alle Nachrichten iibe� die angc- kündigten Kämpfe, und aus einer jüngst von einem Pester Blatt veröffentlichten Unterredung seines Korrespondenten mit dem Oberbefehlshaber der türkischen Armee, dem General Liman von Sanders, geht denn auch hervor, daß bisher nur kleine türkische Streifkorps den Suezkanal erreicht haben. Dennoch ist mit Sicherheit auf hartnäckige Kämpfe am Suez- kanal zu rechnen! denn da die Türkei sich zunächst dieses die Sinaihalbinsel von Unterägypten trennenden Wasserweges bemächtigen muß, um die englische Herrschaft in Aegypten bekämpfen zu können, andererseits aber für England der Be- sitz des Kanals als der Zugangsstraße vom Mittelländischen Meer nach Britisch-Jndien und der ozeanischen Inselwelt von höchstem Werte ist, so ist ganz unzweiselhast, daß sich um den Kanal ein hcjßes Ringen der beiden Mächte entspinnen wird. Tie Zeiten haben sich eben auch in dieser Hinsicht geändert. Während England einst dem Kanal nur geringe maritime Bedeutung beimaß und gegen seinen Bau in jeder Weise intrigrerte. hat es längst eingesehen, welche Bedeutung der Tuczkanal nicht nur für seine Machtstellung in dem bon ihm besetzten Aegypten und im ganzen Orient hat, sondern auch für seine Herrschaft über Indien und den Indischen Ozean. Tatsächlich wäre es einer der schwersten Schläge, die den englischen Imperialismus treffen könnten, wenn es dem Ösinanifchen Reich gelänge, die Engländer ans Aegypten und damit von den Ufern des Suezkanals zu vertreiben. Als der französische Generalkonsul Ferdinand von Lcsseps den Plan der Erbauung des Snezkanals faßte und im November 1854 die Zustimmung des damaligen Lize- königs vpn Aegypten Mohammed Said Pascha fand, stieß der Plan einer Verbindung des Mittelländischen Meeres mit dem Roten Meer nirgends auf so energischen Widerstand als in England, das auch die Türkei zur Erhebung eines Ein- spruchs zu bewegen wußte. Kaum hatte der Vizekönig, der, da Aegypten nur ein Vasallenstaat der Türkei ist, nicht eigen- mächtig vorgehen konnte und wollte, das Projekt der Pforte zur Genehmigung eingereicht, als auch schon die englische Diplomatie, im besonderen der englische Gesandte in Kon- stantinovel, die Ausführung des Planes zu hintertreiben de- gann. Einer der Gründe, die England zum Widerspruch be- stimmten, lag darin, daß eine britische Gesellschaft von dem früheren Vizekönig Abbas Pascha die.Konzession einer Eisen- bahn von Alexandrien nach Kairo erhalten hatte, dereit Fort- setzung bis Suez an der Nordwestecke des Noten Meeres ge- plant war. Durch den Kanalbau würde, so fürchtete man in englischen Kapitalistenkreisen, diese Balm in ihrer Ren- tabilität stark beeinträchtigt werden. Das Hauptmotiv aber log in der Furcht, daß England durch eilten von Franzosen erbauten und beaufsichtigten Kanal eine Beeinträchtigung seiner Machtstellung im östlichen Mittelmeer und in Aegypten zugunsten Frankreichs erleiden könnte, wie denn anck Lord Palmerston noch 1838 im englischen Unterhaus offen erklärte: „Es liegt nicht in unserem Interesse, daß zwischen dem Mittelmeer und dem Indisch e n Ozean eine maritime Durchfahrt e x i st i e r t, die unter der Gewalt anderer M ächte als unserer eigenen st c h t." In einem Bericht des damaligen euglisckjen Botschafters in Paris, Lord Eowly, an das Auswärtige Amt wird denn auch betont, daß der geplante Kanal leicht dazu dienen könnte, nm Aegypten von der Türkei loszulösen und den bequemsten Verbindungsweg zwischen England nnd Indien(nämlich die geplante britische Eisenbahnverbindung von Alexandrien über Kairo nach Suez) zu stören, ferner, daß von französischer Seite beim Kanaleingang an der Mittelmeerküste Fortifika- tionen beabsichtigt seien, die einem Flottenangrifs aus Aegypten sehr hinderlich werden dürften. Ueberdies aber würde der Kanalbau wahrscheinlich zur Eirtstehung vpn Fremdenkolonien(gemeint sind natürlich französische Nieder- lassungen) am Isthmus führen usw. England fürchtete also eine Stärkung des französischen Einflusses im Orient, und es hatte deshalb an dem Zustande- kommen des geplanten großen Kulturwerks nickt das geringste Interesse. Wie immer in solchen Fällen sprach die Tivlrmiatie nur in ihren vertrauten Berichten offen ihre wirklichen Gründe ans: die von Lord Stratford in Konstantinopel erhobenen Einwendungen lauteten natürlich wesentlich anders. Sie > zeugen zum Teil von einer geradezu rützrenden Bciorguis Englands um die Wohlfahrt der Türkeis Da hieß es, der ttanalbau loäre kaum durchführbar, die Ausgaben wären zu hoch,.eine Rentabilität ganz nnwahrscheinlich, dre vorteile für den Handel schr gering, die französische Kanalgesellschast verfolge mit dem 5tanalbau lediglich politische Zwecke, der Äanal könne vielleicht in Kriegszeiten französischen Kriegs- schiffen als Zuflucht dienen, die Aötretung von Ländereien an die Känalgesellschaft könne zu gefährlichen Verwickelungen führen usw. Obgleich der Plan von der französischen Regierung und dem ägyptischen Vizekönig energisch unterstützt wurde, zögerten sich die Verhandlungen bis zuni Herbst 1858 hin. Lcsseps und die hinter ihm stehende französische Regierung beschlossen daher, nachdem schon am 5. Januar 1856 der Khedive die Kon- Zessionsurkunde unterschrieben hatte, die hin- und her- schwankende Türkei vor eine vollendete Tatsache zu stellen. Lesseps forderte zu Zeichnungen auf das zur Durchführung des Kanalbaues veranschlagte Kapital von 266 Millionen Frank auf 466 666 Aktien zu 566 Frank. 314 494' Aktien wurden gezeichnet, davon 267 III von französischen Kapi- talisten, 96 517 von der Türkei und Aegypten. 4646 von Spanien, 2615 von den Niederlanden. Tie übrigen 85 566 Aktien reservierte Lesseps für England, die Vereinigten Staaten von Amerika und Rußland. Da die Kapitalisten dieser' Länder aber von dem„unrentablen. Projekt" nichts wissen wollten und die Beutel zuhielten, übernahm schließlich der ägyptische Vizekönig,, der schon vorher einen großen Posten Aksien gezeichnet hatte, auch noch diesen Anteil, so daß er insgesamt 177 662 Aktien erhielt. Am 26. Dezember konstituierte sich definitiv die Suezkanalgesellschaft, die „Eompa�vie iimverkelle du canal maritime de Suez", am 25. April 1859 erfolgte der erste Spatenstich bei Port Said, und nach Ueberwindnng allerlei weiterer politischer Hemmnisse konnte endlich äm 16. November 1869 die Er- öffnung des 166 Kilometer langen und zunächst nur 8 Meter tiefen Kanals erfolgen.',' . Durch den Kanal wird der Zugang nicht nur vom Mittel- ländischen Meer, sondern selbst von den Häfen Westeuropas nach der Ostküste Afrikas, Indien, China und fast der ganzen Inselwelt der Südsee beträchtlich erleichtert und verkürzt. Ter Seeweg von London um Afrika herum beträgt zum Bei- spiel nach Bombay 11 188, nach Singapore 12 143, nach Hongkong 13 451 Seemeilen, durch den Suezkanal hingegen nur 6367, 8292 und 9678 Seemeilen, ll Seemeile— 1,85 Kilometer.) Von Hamburg beträgt der Seeweg um das Kap der Guten Hoffnung nach Hongkong ungefähr 15 666, nach Nokohanm 16 566 Seemeilen, durch den Snezkanal aber fast 5666 Seemeilen weniger. Trotz dieser Abkürzungen schien es zunächst, als ob sich die englische Voraussage, der Kanal werde sich nicht rentieren, bewahrheiten solle. Tie Baukosten betrugen nichr als das Doppelte des Voranschlages, und auch die Unterhaltungs- koston stellten sich höher, während die Benützung hinter den Erwartungen zurückblieb. Die- Einnahmen deckten die Be- triebskosten nicht. Es wurden Hobe Aufschläge auf die Kanal- gebühren gelegt. Dagegen protestierten aber die Mächte, und eine im Oktober 1873 nach Konstantinopel einberufene inter- nationale Konferenz setzte diese Aufschläge beträchtlich herab. Dsch allinählich hob sich der. Schiffsverkehr und damit auch dje. prekäre Finanzlage. Obgleich die mehrmaligen Vertiefungeit und Verbreiterungen der anfangs nur 22 Meter breiten Kanalsohle, die mit der Zunahme der Raumgröße und des Tresganges der. großen. Dampfer sich als nötig erwies, yroße Kosten verursachten, konnten die Kaktalgebühren ermäßigt werden—.und doch stiegen die Einnahmen und der Profit. Während 1876 erst 486 Schiffe mit einem Gehalt von 654 915 Bruttotonnen den Kanal benutzten, passierten ihn 1896 schon 8141 Schiffe mit 13 699 238 Bruttotonnen und im vorigen Das Gefangenenlager Gelle 3s!e en Mer . In einer Persammlung Angehöriger von Kriegsgefangenen, die der Ausschuß für deutsche Kriegsgefangene des Hamburgischen Landesvereins vom Roten Kreuz veranstaltet hat, wurde über das Lager Belle Jsle cn Mer auf Grund des Materials eines dieser Tage aus genanntem Lager zurückgekehrten Hamburger Arztes genaue Angaben ge- macht. Tie„Hamburger Nachrichten" berichten darüber: Belle Jsle cn Mer ist eine dem in der Bretagne gelegenen Tepartemeut Morbihan vorgelagerte Insel. Ter Hauptort der Insel heißt L e Palais. Tas Klima ist verhältnismäßig mild. Auf der Insel sind nur Militärgefangene untergebracht, von denen ein großer Teil Verwundete sind. Für die Aufnahme Verwundeter bestehen aus der Insel drei Hospitäler: das französische Z:tilitärhospital, das Kasernemcnt Villaumez und das Hospital Rouzic. Als die ersten Verwundeten letwa 200) am 13. September aus der Insel eintrafen, wurden sie in dem schnell hergerichteten alten Kaserncment Villaumez untergebracht. Tie Unterkunst und Verpflegung ließ, da man hier nicht mit einer so großen Anzahl Verwundeter gerechnet hatte, anfangs sehr zu wünschen übrig. Zum Beispiel bekamen nur die schwerverwundeten Betten, während die anderen auf stroh liegen mußten. Erfreulicherweise ließen die französischen Aerzte ihre deurichen Kollegen ganz selbständig arbeiten, sodaß diese mit Hilfe der ausgezeichnet vorgebildeten deutschen Sanitäts-Mannschaften einen den Um- ständen nach recht guten Sanitätsdienst einrichten konnten.— Verwundete, bei denen größere Operationen ersordcr- lich waren, kamen ins Militärbospital, wo sie sich allerdings sehr über die Nachlässigkeit der amtierenden franzö- fischen Aerzte unddie Unliebens Würdigkeit oer französischen Schwestern zu beklagen hatten, die ihre Fürsorge fast ausschließlich den französischen Verwundeten wid- meten. Am J. Ortober kam ein französischer Chirurg nach der Insel und nun wurde die ärztliche Behandlung auch in diesem- Hospital besser. Außerdem wurde das- Hospital Rouzic in einem großen Lagcrbause eingerichtet und ausschließlich mit deutschen Verwimdeten belegt.— Rouzic stand längere. Zeit unter der Leitung des obenerwähnten Hamburger--Arztes. Ta die£iii- richtung leidlich war.— jeder Kranke hakte sein Bett mit stroh-. sack,. Matratze und zwei Tecken mit Leinenhezug— wären die dort Untergebrachten gut aufgehoben. Auch das Essen war gut. Ein zum Hospital gehöriger großer Garten bedeutete für die Ge- nesendcn eine- große Annehmlichkeit. Tie anfangs recht mangelhafte Bekleidung der Gefangenen fand durcb die von den gutmütigen Betvohnern der Insel ge- lieferten alten Wäschestücke ihre Ergänzung. Tie u n v e rtv-u n de te n und geheilten Gesänge- n c n sind auf der alten Festung der Insel interniert, zum Teil in den Kasernemcnts der Zitadelle, zum Teil in einer Sardinen- fabrik, und etwa 1000 in einem Feldlager. Tie letzten haben naturgemäß am meisten auszusteben, da sie sehr den Unbilden der Witterung ausgesetzt sind. Bei heftigen Stürmen kommt es' nicht selten vor, daß die Leute sich nachts ihr umgewehtes Zelt wieder aufbauen müssen. Die Unterbringung in Zelten ist ungenügend. Zum Teil werden die Gefangenen mit Wege- bau beschäftigt und müssen sie zu dem Zweck Steine auf de» Feldern sammeln. Bis Anfang Dezember sind von Belle Jsle drei Transporte von je 300 Mann nach Marokko befördert, Jahre(1913) gar 5685 Schiffe mit 27 737 186 Bruttotonnen- siehaft. Und während die Nettoeinstahmen 1871 nur 2,6, 1872 2,1 und 1873 2,5(im Jahre 1875 gar nur 1,6) Millionen Mark betrugen� stellten sie sich 1966 schon- auf, rund 51 und 19 69 wuf 78 Millionen Mark, Interessant ist, in' welchem Maße der Verkehr deutscher Schiffe durch den Kanal zuaenonimen hat. Als 1882 die Registrierung der Schiffe nach ihrer Nationalität eingeführt wurde, war an dem Gesamttonnengehalt' England mit 81,3, Deutschland mit 2,5 Proz: beteiligt, ini letzten Jahre betrug der Anteil Englands nur noch 66, der Anteil Teutschlands beinahe 17 Prozent. Deutlich kommt diese günstigere Gestaltimg der Finanz- läge in den mittleren Jäh' eskursen der Äuezkanalaktien zum Ausdruck- 1876 stellte sich nämlich der Kurs nur auf 273, 1886 schon auf 1676, 1896 auf 2Z48, 1966 auf 3568, 1965 auf 4461 Fkank.._' Ein englischer Marinefachmann über üie Möglichkeit weiterer Küftenangriffe. Amsterdam, 18. Dezember 1914. sPrivaltelegromm des „Vorwärts".) Der Marines achmann der„Times" schreibt zur Beruhigung des Publikums, daß der Angriff dieses kleinen schnellen Geschwaders nicht bedeute, daß ein größeres die gleichen Aussichten hätte. Die Länge der Ostküste von 600 Meilen schließt die Möglichkeit aus, überall eine überlegene Macht bereit- zuhalten. Auch wä.en solche Operationen in einer anderen Jahres- zeit unmöglich. Die Entfernung zwischen Helgoland und Harllepool beträgt kaum 300 Meilen, zwischen Borkum und Hartlepool sei sie noch geringer. Schiffe von 20 Knoten Geschwindigkeit können die Strecke in 15 Stunden zurücklegen, sie müßten also um 5 Uhr nach- mittags, wo es jetzt schon dunkel ist, abfahren, um beim Morgen- anbruch anzugreisen. Kapitän v. Müller wirü nach Lonüon gebracht. Bo» der holländischen Grenze, 18. Dezember. iT. U.) Der Londoner Berichterstatter des„Allgemeen Handclsblad" erfährt, daß demnächst der Kommandant der.Emden", Kapitän v. Müller, und der Prinz von Hohenzollern, der sich als Offizier an Bord der „Emden" defand, aus Australien nach London gebracht werden sollen. Wie es heißt, werden sie alsdann in der Kriegsgefangenichafl soviel Freiheit genießen, wie es den Umständen nach möglich ist. Steigen öer Versicherungsraten für Geschießungsschäöen. London. 18. Dezember.enile der Allgemeinheit zu wirken, werde den Hausangestellien den starken Willen und die nötige Kraft geben. Sonst sei in der O-ffenilichkeit von den Hausangestellten nicht viel die Rede, jetzt aber zeige eS sich, daß sie nicht«ur für den Ein.relhaushalt' sondern für die Allgemeinheit von großer Bedeutung seien. Durch die heutige Versammlung sei das auch öffentlich anerkannt. �.• Hoffentlich werde man sich nach Beendigung deS Kriege- m diesem hohen Hause erinnern, daß rechiigte Forderungen und Wünsche Pflicht der Gesetzgebung ist. Ein Pißerordentlich starker Beifall folgte den Au-mhrungen unserer Genossin und am Ausgang streckten ,,ch ihr viele Hände ent- gegen, um ihr zu danken..7.„„_____ Der Avvell an das Selbstbewutztiem der Hausangestellten wird sicherlich die stärkste treibende Kraft zur Erfüllung lozialer Schamhaft verschweigen„Deutsche TageSztg.' und„Kreuz-Ztg. diese Darlegungen.___ ainiS" Äuch�iabr",?daS Jahr 1S0S � fv ölt, M. fnb füt baJ Jahr ISVS auf 29 7S2 M. festgesetzt wordem Dw«teuer wurde dabei nach einem Wertobjclt von � 4 bekümmert um den Kriegszustand, zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben gemacht werden, und die zweifellos zur Belebung des WirtschafiSmnrlteS in solchem Mafie beigetragen haben, daß auch die Privatwirtschaft in Deutschland langsam wieder in daS gewohnte Gleis einzulenken versucht. Der„Verein Berliner Buchdruckerei- befitzer hat sich deswegen mit einem Aufruf an die Auftraggeber des Buchdruckgewcrbes gewandt, in dem rS heißt: .Alle Anzeichen sind vorhanden, daß eine Neubelebung des Geschäftsganges zu erwarten ist: es ist nun die Pflicht aller Kreis« Deutschlands, dafür zu sorgen, daß der Ausschwung in Handel und Gewe»be nach Möglichkeit gefördert wird. Wir glauben, daß auch das Buchdruckgewerbe den Anspruch erheben darf, seine Lebensbedingungen geltend zu machen und an diesem Aus- schwung teilzunehmen. Durch die Ueberweisung zurück- gestellter oder neuer Austräge wird nicht nur ein blühender !j>veig unseres Erwerbslebens vor schweren Schädigungen dewahrt, sondern auch die im Buchdruckgewerbe ganz besonders stark hervorgetretene Arbeitslosigkeit vermindert und dadurch weitere Beeinlrächtigungen unseres Wirtschaftslebens, die Ber- Minderung der Kaufkraft der Arbeitnehmerichaft und die Rot in deren ftamilien vermieden. Abgesehen hiervon liegt eS aber im Interesse der Auftraggeber selbst, ihre Kundschaft auf de» Weiter gang des normalen GeschäftSleben» aufmerksam zu machen. Da durch ist nicht nur dem einzelnen Geschäftszweig, sondern ber Ge samtheit gedient, und in dieser Wechselwirkung liegt der Erfolg für unsere Volkswirtschaft. Wir halten es für unsere Pflicht, auf die Notwendigkeit der ungehinderte» aeschäftlichen Beiätignng hinzuweisen und glauben, daß e» nur dieses AufiufeS bedarf, um alle Bedenken geaen die weitere Beschäftigung deS Druckgewcrbes, dem Deutschland zum großen Teil die Segnungen der Kultur verdankt, zu beheben." deutsche» Reich. In der Holberstädier Würstchenfabrik von Eh. Förster, In- Haber A. Waldeyer, schwebten noch immer Differenzen, die jetzt be- hoben sind. Es ist zum Abschluß einer Vereinbarung gekommen, worin die tägliche Arbeitszeit auf lO Stunden festgelegt wurde und der Mindestlohn für Gesellen ans W M., für Abhacker aus 15 M. In der ersten Vereinbarung betrug der Mindestlohn für Gesellen W M. und die Arbeitszeit Iii'/, Stunden. Hoffentlich lernt der kleine Rest der in der Fabrik Beschäftigten, die heute noch nicht organisiert sind, daraus erkennen, daß sie auch in die Organisation hineingehören, um sich eine starke Interessenvertretung zu sichern. Allzuleicht ist eZ auch diesmal nicht gewesen, die Vereinbarung abzu- schließen. Herr Waldeyer wird hoffentlich nun für die Zukunft den gegenwärtigen Zeitfragen und der Organisation mehr Verständnis als bisher entgegenbringen. Soziales. Lehrvertrag und Krieg. Die Kammer 5 des Gewerbegerichtü hatte sich gestern lviederum mit einer Lehrlingsklage zu beschäftigen, in der als Haupteiuwand Bctriebseinschränkung infolge des Krieges geltend gemacht wurde. Verklagt war die OtiS-Elevatoren-Fabrik von einem Maschinenbaulehrling aus Fortsetzung deS LehrverhaltniffcS und Weiterzahlung des Kostgeldes für die Zeit der Unterbrechung. Der Lehrvertrag läuft noch bis 30. September 1917. Am 10. August wurde der Kläger mit der Begründung entlasten, daß die Abteilung, in welcher er ausgebildet wurde, völlig geschlossen werde. Die Firma mußte zugeben, daß sie noch ra. 10 Arbeiter beschäftigt; zum über- wiegenden Teil Metallarbeiter. Sie machte geltend: da in der Zahl der jetzt noch Beschäftigten schon sieben Lehrlinge einbegriffen seien, werde ihr aus H 128 der Gewerbeordnung die Hinzunahme eines weiteren Lehrlings unmöglich. DaS Gericht vermochte dem Gesetz entsprechend die vor- getragenen Einwände nicht als stichhaltig anzuerkennen und der- urteilte die Finna dem Klageantrag entsprechend. Erwerbsunfähigkeil. Um die Arage. ob ein Syphilitiker als erwerbsnnfähig zu betrachten ist. drehte sich eine.ffilagc aus Invalidenrente. In mediziniicheir Berichten herrsctfi über diese Hirage Mci- nungsverschiedcicheit. Nicht alle Acrzte kommen zu einer doch in den meisten Fällen zu bejahenden Antwort. Tas Ober- versichennigsaint in Potsdam, vor dem solcher Fall am Mitt- woch verhandelt wurde, beschloß Vertagung. Die Frau M. Pr. in Hamburg beantragte die Invalidenrente. Sie gründete ihr Srsnchni auf die Tatsache, daß sie durch ihren Ehemann infiziert worden sei und daher nichts verdienen könne. obwohl sie seit der Einberufung ihres Mannes auf Ertverb angc- Wiesen sei. Zur Zeit der Antragstellung halte die Klägerin zwar das schwerste Stadium der Krankheit überstanden, sie litt aber noch unter dem bösen Gefolge der Krankheit und fübfte sich vollkomme» hinfällig. Der als Vertrauensarzt au Rate gezogene Dr. M. er- achtete keine ausreichende ErwerbSbeschränIung vorliegend und auch das Versicherungsamt tvar der Meinung, daß es der Frau die de- anlragte Rente nicht zubilligen könne. Ter Gerichtsarzt des Ober- versichrrungsamts dagegen vertrat den Srandpunkt. daß eine mit dieser Krankheit behaftete Frau nicht als erwerbsfähig gelten tiinnc und Anspruch darauf habe, als invalide angesehen zu wer. den. Selbst daiiu ici sie für erwerbsunfähig anzusehen, wenn sie voir einem Rückfall der Syphilis betroffen worden sei. Maßgebend seien für diese Annahme nicht nur Gründe des Befundes, rondern auch die Vorsicht, die solche Personen im Umgang mit anderen anzuwenden hätten. Der Umstand, daß übcrcinitimmend vom Kreisarzt und vom VerstcherungSarnt die Dringlichkeit eines Heil- Verfahrens anerkannt wurde, bewege, daß die Frau von ihrem Leiden sehr mitgenommen sei. Ter Gerichtsarzt trug daher starke Bedenken, sich der Ansicht der Porinstanz anzuschließen. Das Ober- versicherungsamt beschloß, um alle.Pveifel zu beseitigen, die Frau zur Untersuchung persönlich zu laden. Gerichtszeitung. Erpressungsversuch eines PfarrrrS. Das Reichsgericht verwarf am Donnerstag die von dem Pfarrer Heinrich Geiler in Mühlhausen gegen seine Verurteilung zu acht Tagen Gefängnis wegen versuchter Erpressung eingelegte Revision. . DaS Landgericht Heidelberg hatte an? 21. Juli den katholischen Pfarrer Geiler in Mühlhauscn, Amt WieSloch, zu 8 Tagen Gefängnis auf Grund folgenden Tatbestandes verurteilt. Tie Gemeinde Wiesloch wollte eine neue Kirche bauen und hatte zu diesem Zweck« einen „Heiligen- Fonds" gegründet. Das erforderliche Grundstück war bereit» an diqen Fond» abgetreten worden, ös fehlten nur noch zwei Land« streifen, die den direkten Zugang zu der neuen Kirche vermittelten. Beide Grundstücksparzellen gehörten zu dem Anwesen des Einwohner» H., der sie jedoch nicht hergeben wollte. MS H. im Sommer vorigen Jahres erkrankte, erhielt er vom Angeklagten die Sterbesakramente. Dabei soll H., wie der Angeklagte behauptet, versprochen haben, die beiden Parzellen abzutreten. Bald darauf starb H. Der Angeklagte wandte sich nun an die Witwe und verlangte die Erfüllung des Per- iprechenS. Frau H. erklärte, sie wisse von einem solchen Versprechen nichts, war aber bereit, der Kirche das ganze Anwesen für 12 000 M. zu überlassen. Die Verhandlungen wurden weitergeführt, kamen aber zu keinem Ergebnis, da die Kirche nur die beiden schmalen Landstreifen brauchte. Der Angeklagte schrieb dann am 28. März 1911 einen Brief an die Witwe, in welchem er nochmals die Erfüllung des von ihrem verstorbenen Ehemann gegebenen Versprechens forderte. Er stellte eS als eine religiöse Pflicht hm, den letzten Dillen des Verstorbenen zu er- füllen. Eine Weigerung der Witwe H. und ihrer Kinder sei in diesem Falle, wo es sich um ein Vermächtnis des heiligen Gottes handele, eine nicht zu rechtfertigende HandlungSlveise, eine Sünde,� die ihnen nicht einmal der Papst abnehmen könne und auch Gott selbst nicht. Zum Schlüsse drehte er. die Mitglieder der Familie H. nach der Beichte nicht loszusprechen und sie zur Beichte überhaupt nicht zuzulassen. Ter Angeklagte hat hiermit, wie das Landgericht festgestellt hat. der Fa- milie H. etwas angedroht, was von gutgläubigen Katholiken als Hebel aufgefaßt wird. Durch diese Drohung hat der Angeklagte der Kirche einen PermögenSvorteil verschaffen wollen, aus den sie keinen reckt- licken Anspruch hatte. DaS Reichsgericht erkannte in Ilebereinstim- niung mit der Ansicht des Ebrreichsanwalt» auf Verwerfung der vom Pfarrer eingelegten Revision.____ Zusammenstoß zwischen Straßenbahn und Auto. Am 22. Januar 1911 unternahm ein Kaufmann in Berlin mit mehreren Bekannte», darunter auch den Eheleuten Kaufmann� S.. in seinem von seinem Ehauffeur gelenkten Auto eine Fahrt nach Fürsten- waldc. Aus der neuen Ärugallee, außerhalb de» Weichbildes von Berlin, fuhr vor dem Auto ein Straßenbahnwagen, von dem der Chauffeur glaubte, daß er geradeaus weiter fahren werde. Der Straßenbahnwagen bog aber rechts ab in die nach dem Baumschulen weg rührende Weiche. Dabei stieß das sehr schnell fahrende Auw mit dem Straßenbahnwagen zusammen. Die Insassen de» Auw» wurden herausgeschleudert; der Kaufmann S. erlitt so schivere Verletzungen, daß er am nächsten Tage starb, und auch Frau S. wurde erheblich verletzt. Die letztere verlangt nun wegen ihrer eigenen Verletzung und wegen des ihr durch den Tod ihre» Mannes entstandenen Schadens auf Grund des Haftpslichlaesetzes Ersatz von der Betriebsunternehmerin der Straßenbahn, der Gesellschaft für den Bau von Nntergrundbahnen in Berlin. Während das Landgericht I zu Berlin die Klage abwies, hat das Kammerzericht die Straßenbahn de« Grunde nach»um Schadenersaß verurteilt. Es führt hierzu aus: Zusammenstöße von Straßenbahn- wagen mit anderen Fuhrwerken kommen mit einer gewissen Häufigkeit vor; mit ihnen muß der Betriebsuntcrncbmer der Bahn rechnen. Es kann auch nicht gesagt werden, daß höhere Gewalt deshalb vorliege, weil das Auw mit ungewöhnlich großer Schnelligkeit herangefahren gekommen ist. Höhere Gewalt würde vielleicht anzunehmen sein, wenn der Chauffeur völlig die Herrschast über das Auto verloren hätte. Da» ist ober, wie die Beweisaufnahme ergeben hat, nicht der Fall gewesen. Selbst wenn man annimmt, daß der Zusammenstoß hauptsächlich durch das zu schnelle Fahren des Ehauffeur» verursacht morden ist. so schließt das noch nicht die Enatzpflich: der Straßenbahn nach dem Reichshast- pflichtgesetz aus. Ein nach ß 251 des Bürgerlichen Gesetzbuches zu berücksichtigendes eigenes Verschulden der Klägerin oder ihres Ehe- mannes ist nicht dargetan. Es ist nicht erwiesen, daß dieser oder die Klägerin selbst die zu große Fahrgeschwindigkeit erkannt haben oder erkennen mußten, da das für die Insassen eine« Auto« erfahrimg«. Smäß sehr schwer ist. Der Umstand, daß die Klägerin au» demselben nfall einen Schadrnanspruch gegen G. als Eigentümer des Arnos erhoben hat und daß dieser Anbruch ihr auch zuerkannt worden ist. steht der gegenwärtigen Klage nicht entgegen, da die Straßenbahn al» Gesamtschuldnerin mit G. hastet. Dak Reichszerich» hat am Donnerstag die Revision ber Strvßrn- bahn zurückgewiesen. iAktenzeichen: Vl. 111/11.) Meine Nachrichten. Freude» de« Krieger«. Ein Genosse schreibt uns vom westlichen Kriegsschauplatz: Eine außerordentlich freudige Urberraschung hat jetzt das Kommando eines im Westen stehenden Armeekorps seinen Rann- schaften bereitet, eine Freitde, die höher war al» über Liebesgaben — es sei denn über da« fast allgemein schwer vermißte Schmalz zum soldatischen„Königskuchen", das in den vorderen Linien kaum zu haben ist. Kaum zwanzig Kilometer von der Schlachtfront entfernt liegt das Städtchen X., das vom Kriege noch glimpflich behandelt ist, wenn auch eine Anzahl Dchußlöcher und einig« ausgebrannte Häuser noch von der überstände»«» dreistündigen Beschießung erzählen. Jetzt dringt der Kanoneitdonner nur noch zeitweise bis hierher. Und hier zeigt stck den durchziehenden Truppen an ein- zelnen Straßenecken ein Holzschild, dessen Ansicht allein dem Feld- soldaten freudigste Gcfiihle auslösen kann: Armeebrausebad des.... Armeekorps. ..... strahc Rr..... MK-> Was das bedeutet, kann nur beurteilen, wer stch einmal seit zwei Monaten oder länger nicht ganz entkleidet und nicht ganz oder auch gar nicht mehr gebadet hat. Wer dazu noch seit Wochen im aufgeweichten Schützengraben lebte, ah und schlief, dem geht kaum ein Wunsch über: elnmal no, richtig säubern zu können. Und solch ein Genuß winkt einem in X. Dort ist binnen loenigen Tagen von den Handwerkern der Truppe>n einer brachliegenden Bierbrauerei eine Brausebad- anlagc für etwa 50 Köpfe und ein« einzelne Wannen- abteilung für unsere Offizier« eingerichtet worden. Die Tischler und Ztinmerieute bauten Bänke und Kleiderablagen. Klempner und Installateure legten Röhren und befestigten die Brausetrichter. Das nötige warme Wasser wird in der vorhandenen Kesselanlage der Brauerei erzeugt. Tag für Tag rücken nun abgelöste Truppen oder solch« au» den benachbarten Standquartieren an, um hier die heiß ersehnte Generalreinigung vornehmen zu können. Die Leute erhalten Handtuch, Seife und«in Stückchen Sackleinen als Seifen- läppen geliefert. Unter der wohltuenden Wärme de» strahlenden Wasser» entwickelt sich unter den Männern, die wochenlang Rot. Gefahr und Entbehrung miteinander teilten, eine fast ausgelassene Fröhlichkeit, wie wir st« vom paddelnden Kind« kennen. Ein Arzt »st stets zur Stell«. Leute, die etwa mit Hautkrankheiten oder gar mit fremden„Mitbewohnern" behaftet sind, werden abgesonoecl behandelt und steht ihnen am Orte u. a. ein Desinfektionsapparat zur Verfügung. Wer dann fein säuberlich gewaschen und abgetrocknet herab- tteigt aus den himmlischen Höhen» findet ein anberes, da« feine Menschenwerduna noch zu vervollkommnen vermag:«ine im pro» visierte Rasier st übe mit Stühlen, Spiegel und sonstigen „Lur>t»gegenständen" ausgerüstet, und mit Scheren und Messern, die t» den Händen mehrerer sachkundiger Kriegsleute ihrer Opfer harren. Man kann also diese geheiligten Hallen vollständig geläutert und verjüngt wieder verlassen. Die Mannschaften sind denn auch de» Lobe« voll über diese Fürsorge der tzygieniker der Armee, die zweifellos wesentlich dazu beitragt, den Gesundheitszustand der Truppen auf der Höhe zu erhalten. Menschlichkeit in» Kriege. Sin Dresdener Ratssekretär empfing aus Frankreich ein Schreiben, aus dessen Umschlag lnatürlich in französischer Sprache, »u lesen stand: R a ch g e l a ss en e B rie fe eines deutschen Soldaten ohne militärische Wichtigkeit, seinen Eltern ubersandt durch einen, der ihn bestattet hat." Da« Schreiben lautet. dem„Dresdner Anzeiger" zufolge, in der Uebersetzung folgender- maßen:__, Den 29, November 1911. Mein Herr! Sie werden ohne Zweifel überrascht sein, einen französisch geschriebenen Brief zu erhalten. Unvollständige Kenntnis der deutschen Sprache erlaubt mir aber nicht, anders zu schreiben. Ach. mein Herr, so schmerzlich eS mir ist. kann ich Ihnen do», weil mir das Gewissen die Pflicht auferlegt, diese Vriefc, d,e un« sranzöstschen Soldaten ebenso wie Ihnen als großem Freund de« Herrn Han« heilig, zurückschicken, und ich hoffe, daß Sie sie dem Berechtigten wohl übermitteln werden. Herr Han« ist, durch«ine Kugel in den Kopf getroffrn, auf dem Feld« der Ehre ani 8. Rovmber. 1 Uhr morgens, 6« Berry au Bac gefallen, bei einem Angriffe auf dieie» Dorf. Als e» wieder ruhig geworden war, sind wir den Verwundeten als ehrliche, menschliche Feinde zu Hilfe geeilt. WaS inich be- trifft, mein Herr, so kann ich Ihnen versichern, daß Herr HanS «in Begräbnis erhalten hat, da« seiner nnd seiner wobl so liebevollen Familie würdig war. Die beigefügten Briefe waren in seiner linken Brusttaick«. Sie können eS glauben, daß wir au« Pietät unsere Rachsorichunaen nicht fortgesetzt baben. Meine Kameraden und ich bitten Sie. unserem austichtigen Beileid zu glauben; haben wir doch auch Brüder und Sldwestern und wissen, was Liebe in der Familie ist. Herrn M., den Fräulein Frieda und Käthe, deren Briefe so zärtlich sind. und besonder? der armen Frau M. bezeigen wir noch einmal unser Beileid, da? uns angesichts dieses Tode« bewegt, der so schmerzlich für Sie. so schön für jeden Soldaten ist. Ich gebe Ihnen mein« bürgerliche Adresse, um die Sicherheit zu erhalten. daß Sie diesen Nachlaß von Erinnerungen der Liebe und Freund» schaft empfangen haben. E.»ehret, 10 Bd. de la Gare, Paris 13s. AreireltgUf« Sonntag, den LO. Dezember, vorm. S Uhr, Pappel-Allee 15-17; Neukölln..Mealpasiagc": Tegel. Bahnhos-- ftiase 15 und Lber-Schöneweide. Klara itt. 2: Freireligiöse Vorlesung. — Bormittag« 11 Uhr, Kleine Franflurter®ti 6: Vortrag vo» Herrn Dr. M. Brie:.ilhnftltche oder Moralphllojophic." Damen und Herren als Gäste willkommen. Srieftasten der Neüaktion. SIC tutilliftfc Ivrechlttind« findet filt klbonnenteu Li»d«»ii». 3, IV. Hof rechlS. paet-rre. am Montag b!S Freitag von 3 tis 6 Uhr, am Sonnabend von 5 bis« Uhr Natt. Jeder fiir ven»pieft-sten bestimmten Anfrage Ist«I« BuOstah, un» eine Zahl als Mertzelchen fieuuiagen. Briefliche tintivorl wird nicht erteilt, ttnfragen. denen leine AbonnementSquitwng beigefügt ist, werden nicht beantwortet. Eilig« Fragen trag« man in der Zdrechstunde vor. LenrSge, Schrifistsife und desgleichen»ringe«an in die E»rech«un»e«Ii. O- K. 7. Darüber Baff zurzeit nicht« mitgeteilt werden.— B. M. 4i. Im.itotal- Anzeiger", Zimmeffiratze, düfften Sie dt« Ädretz- bOchrr nach'chlagen rönnen. Vlufterdem käme das Simoohner-Meldeamt im Polizeipräsidium, Alezanderptatz. In Frage.— Ä. B. 1. Erkundigen Sie sich m«wem Zeijengffchäst.— ES. H. 5. Diente bt» in da« 18. Jahr- himdert al« Jagdschloß und beherbergt jetzt«in Lehreffemwar, Vor bereilungStchnl«, PschemS'l.— P. H. 10. Davon ist mi» nicht« bekannt. Im Gegenteil haben wir schon wiederholt in unsere« Blatte solche Briese oeröitentlichl.— W. R. 770. 1. und 2. Ja. — A. 14. Segen Plattfuß nur landsturnwstichtig.— K. ES. 1077. Die Zeichen haben keine Bedeutung.— ES. Treptow. Der Vertrag ist giUtia, rr muß abrr gestempelt werden.— A. Z. 33. Bei der Ein- keruiung zum Kriegsdienst tritt die Entlassung nicht ohne weiteres«in. der Prinzipal muh sie ausdrücklich aussprechen, sonst müßt« er daS Gehalt weiterzahlen, jedoch nicht über die Dauer von sechs Wochen hinaus: tn Ihrem Fall« nicht Über vier Wochen.— G. ES.. Lichrrnderg. Sie iind als lleberzähliger zurückgestellt.— Pfaus. Die Frage ist strittig. Wir stehen aus dem Standpunkt, daß der Mann für dl« Gerichtskosten der nicht gepsändet werden kann.— R. L. 37. Ist zulässig. Der muß ein Test de« Gehalt« zum standesgemäßen Unterhalt sicher- gestellt fem. Di« Höhe bestimmt«»«ntl. da? Gericht.— L. Ja. — H. ES. 11. KnegStrauungen können noch stattfinden. Ihre Frau er- hält Unterstützung vom Tag« der(ilnbeviisiing in Neukölln.— El. G. 100. Zurückgestellt wegen Herzkrankheit— L. 10. Ja.— W. Z. 13. Wegen Nervenleiden nur landsturmpfiichtig.— El. M. 100. Ja.— W. Z. 89. Bester ist es. Sie melden stch.— P. K. 73. Wegen Hautkrankheit nur landstunnpilichtig.—«. B. 13. Mcldm Sie sich.— Vf. 10. SU hasten für den Mtetsvertrag in'vollem Umfange Der>25 M. monatlich über- steigend« Lohn und entbehrliche Möbel können gepfändet werden. Die For« dening kann zunächst auch durch Zahlungsbesehl geltend gemacht werden. A. 2. 18. Wegen asthmatischer Beschwerden geringeren Grade» nur land- slurmpilichtig. Sie können noch estigezogen werden.— ES. D. 8. Nein. Gewerkschaftshaus. Perband der Kupferschmiede hält am«onntag, den 20. D«,r«b«r. zwischen 3 u. 0 Uhr nachm. seine Weihuachtsbefcheruttg für die Kinder der im Feld« stehenden Männer ab. Während dieser Zeit konzertiert Direktor Plau mit seiner Kapelle. Zwischen 0 und 7 Uhr findet eine GrattSverlosnng ebenfalls für die Kinder statt. Die vier Gewinne find: eine Gans, ein Hase, eine Gnu und ein Fasan. Von 7 Uhr ab deginnt die»idelttas. Es gelangt zur Austührung:.Die lustigen «npferschmies«-. Mitwirlende folgende: Der mufitalisch««upseffchmied: Herr Kühn«, Kupfeffchmieds Tochter: Frl. Saupe. Gesang: Herr Bischofs al» Zilbervirtuofe, Gefchwifter Hrcht im GeiangSduett. eintritt««gen Gntnahme«ine» Programms für 10 Pf. Hierzu wird freimdlichst eingeladen. Gsnnaben».»en 19. De»««s«r: Wttallarbtittr-Jugkud— Lichtbildrroorfllhrllvgtu, u. a.: Die Entdeckung de»«einstock» von HIldeShelm im Jahr« lsl3 und Kunfifchatz, von füddeuNchen Städten.- Mufikalstche Vorträge und Rezi. tationen, vorgetragen von der Jugend. Ginlaß 7 Uhr. vrgtn» der vorsührungen 8 Uhr. 8ofinadeii«Iad«iilI den 19. Dezember: Sonntag, den 20, Do» Gedeck a 1 M. Hühners uppe Kraftbrühe mlt Einlage Lochs mit Butter Kalbsracken mit Rosenkohl Wildschweinsbrust Böhmischer Fasan Hamburger Kalbskeule Rchbraten Kompott oder Salat Speis» oder Käs«. SonntaKabencl: Große Posten Rehe. Pate». Irin»? Scah und Damwild mit Grün-, m ladt a Portion 80 Vs KJettteo im_ »roß« Zufuhren von«iertänder wertschafttz har "TÄüf.tasrssf■ Koimrt der „vrSbele« Kefertohrr". Ein groß« Posten Böhmischer Faiane a Portion 70 Ps. Meser Masthubn m. Virnenkompott a Ponton 70 Pf. virrlönder Gnte mit Rotkohl a Portion 70 Ps. Jeder Mann muß?!? dei . Wendel.< Mit einem Porträt in Vierfarbendruck. DieseS j Gedenkbuch gehört auf ieden Weihnachts- tisch.— Preis 1 Mk., Vereinsausgabe 50 Pf. modelliert vom Berliner j V CP Cl S848 bis zum Erlaß des Eozialistengesehes im Jahre(878 dem Sozialtstengeseh in den Zahren 13/8 bis 1890.— Dritter Band: Die Zeit von 1890 bis zur Gründung des Zentralverbandes von Groß-Berlin 1906.— Jeder Band ist einzeln zu beziehen. Preis pro Band in Leinen 0,50 Mk., in Halbfranz 7,50 Mk. «tMlan /»«ff Das Werk der besten sozialen Dichtungen. Gesammelt und >»iiuiiJiunuiuiiiUMiiiiiiiiiu(iN]inuiuiiu»iiiiii>iuiiuii»iiiiiuiinuuuiuitiuie !mM. A. I«.: (lonlHSeöW;; ainiwmmnuMHWwmnmuiiuwnuunmitHimnimMiinwiMmnnwimwuiniHi�iwq? � ♦««»»»».*»»»*»*»** Wurstwaren Holsteiner Dauerwurst 1,50 Bauernmettwurst......... pfmd 1,40 Teewurst..................... 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Pfand 85 p»' Pfand 85 P»- Suppenfleisch... Kaibskamm oder�Büg Hammeldünnung pfd 75 pt Scbweinekotelettes.... wand 90 w. Ohren und Schnauzen Eisbeine............ Pfund Pfund 35 pt 45» PfonzeRMer-Horsarlne Pfund 75, 85, 1.00 (Nicht in der Zelle- Alliance- Strasse) Pf. Leb. Karpfen. 80, 90 Weine* Punsche Wiid und Geflügel Kognak-Verschnitt Fuscue 95 Fi�hel.85 Rum-Verschnitt.. 95?i�he1.85 Punsche....... �-95»�1.85 Tarragona................ wasche 1.10 Suppenhühner stuck 2.00, 2.85 Brathühner..... stuck 1.85, 2.00 Kaninchen �sLk 1.10, 1.25 Hasen gestrem.„stock 3.85, 4.25 Baumschmuck Hnlode x: l.zs Oelsordinen 1 95 | Spieiwaren- Aussteilung Konserven Spinat......................... dosc 45 p» Junge Schoten.............-!,i>°«50p> Junge Schoten mmeuein,'/,do* 79p» Gemischtes Gemüse.„.»i. Dose 80 p». Gem. Gemüse mittelfeiu.....-/, Dose 85p'- Bruchspargel ohne Nopf...»I, Dose 95 p>- Stangenspargei..........'/.vo-«1.45 Stachelbeeren............. Do-- 80? Saure Kirschen.............■/. Doee 75� Pflaumen.....................-/.Dose 58?»- P Obst und Gemüse Apfelsinen Dut«>nd 35, 45, 55?> Mandarinen.................. Pfund 30? Tafeiäpfel....................?»«"» 20? Kochäpfei................... Pfund 18?» Kochbirnen.................. Pfund 18 Blumenkohl........... Kop. 15, 20 Rotkohl wd. 7 Pf. Weisskohi pm. 4?»' Märkische Rübehen.... 2 pfu°d 15?»- Mohrrüben................. 5 Pfund 20 «-«-»-I PfeHerKmhen| tv Kij» lv A w 3 w Hf W w M 3 !v ~yy \!> G >9> Verkäufe. Steppdecke»! Jetzt iüisnafime« preise I Prachtbolle Simifiseidene 3.8s, d..8Z, 6, DO. Elegante dobpelseitige TjtO. Tüllbettdecken 1,85, 2,50. 2öolss TeppichHaud, Dresdenerstr. 8 (Kotlbuserlor). Abonnenten 10 Pro. )cnt Rabatt. 2t>Ä* Monatsanzüge, nur wenig ge- iragen. Pafetols, Ulster, Hosen, Ge- s ellschastsanzüge werden spottbillig nerlaust. Die elegantesten Anzüge lind leihweise billig zu haben. Alt- iefannte Firma. 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Dezember. reiche Dokumente, die offenbar zu dem Zwecke ausgewählt und zurechtgemacht worden sind, um Rutzland von dem Vorwurf, datz «s den Krieg herausbeschworen hat, rein zu waschen und Deulschland die Veramworiung zuzuschieben. ES mutz vorbehalten bleiben, au die Einzelheiten der Veröffentlichung nach ihrer genauen Durch ficht zurückzukommen. Schon jetzt aber kann gesagt werden. datz der dem ftanzöstschen Kriegsminister im März 1913 zu gegangene angebliche amtliche deutsche Geheimbericht über die verstärlung der deutschen Armee, der auch teilweise schon die unverdiente Aujmerkiamkeii der neutralen Piesse gefunden hat, nichrs weiter al»«ine plumpe Erfindung ist. Welches die »sichere Quelle' ist, au« der das Aktenstück stanimt. wissen wir nicht; eine amtliche Stelle in Deutichland ist jedenfalls mil ihm nie be iatzt gewesen. Anscheinend rühr« der Geheimbericht von einem französischen Agenten her. und die Veröffentlichung im Gelbbuche ist nur zu dem Zwecke erfolgt, um Mitzstimmung zwischen Deutschland und seinen Bundesgenossen hervorzurufen und die Neuiralen, namentlich Holland und, Dänemark, gegen Deulschland aust zuHetzen. Tie ganze Unwahrheit dtei'eS Machwerks wird dadurch gekenn zeichnet, datz darin als Ziel der deutichen Politik hingestellt wird, die Herrschast des Deutschtums über die gan,e Welt auszubreiten, die kleinen Völker zu unterdrücken und alte Gebiete, die vor Jahr- tausenden einmal zum Deutschen Reich gehört haben, wie Burgund und das Baltikum, für Deiiiswlaitd zurückzuerobern. Kein ernster �'ann in Teutschland hat jemals solche Phantasien gehegt. ebenso lächerlich sind andere im ersten Kapitel des Gelbbuche« enthaltene Versuche durch amtliche Belichte französischer Vertreier in Deutschland eine deutsche Ge'ahr für den Weltfrieden glaubhast zu-machen. Unterztebt man die Dokumente, durch die eine angeblich seit Jadren vorhandene KriegSlnst Deutschlands bewiesen werden soll, einer Näheren Prüfung, so findet man, datz es sich Nt erster Linie um Berichte der Militär- und Martneattaches handelt, die offenbar ans Mitteilungen sehr fragwürdiger Agenten beruhen. Wälde, die deutsche Regierung ebenso vetfahren. so lietze sich allein mit tokchen Scht ist» ticken ein dickes Buch zusammenstellen. könnten> B eine» Bericht des MilttärattochSs der Katicrlichen ©oiichaft m St. Petersburg vom 10. August 1910 ansühren in oem auf da« Zunehmen der aus einen Angriffskrieg mit Deiitickland hin- zielenden Bestrebungen im russischen Heere hingewiesen wird,».er Militärattache war zu feinem Berichte durch einen«rttkel tm amtlichen russischen Militärorgan„Der Invalide" veronlatzt worden. der.Gcdanle» zum bOojährigeit Jubiläunt oes allilnwüchen siege» über die Teutonen" entivickelle. Der allslawnche Steg m einem Angriffskrieg«, von dem der Artikel bandelte und dessen Wiedertehr der Verfasser. Oberst im russischen Gencratstabe Eitschanmow, hoffte, ivar die Schlacht bei Tannenberg am IS. Jult 1110. er- Nujsische Kriegführung. Ten deutschen Behörden liegen, wie die„Zlordd. Allg. Ztg.* schreibt, ninfangreiche Rachweisungen von Gegenständen vor, die bei russischen Gefangenen in den Gefangenenlagern entdeckt und offenbar von den Russen auf deutschem Gebiet geraubt worden sind. Die Verzeichnisse dieser'Gegenstände, unter denen.sich in grotzer Zahl Wertsachen befinden, geben einen Beleg dafür, wie die russischen Truppen zum Teil auf deutschem Boden gebaust haben. Dabei stellen die vorgefundenen Stücke zweifellos den bei weitem geringsten Teil des im ganzen entwendeten Gutes dar. der Aufruhr im Gefangenenlager. London, 18. Dezember. sW.. T. B.) DaS Militärgericht m Douglas auf der Insel Man verurteilte den früheren Steward der Hamburg-Amerika-Linie Kurt Bausch wegen Anstiftung zum Aufruhr im Gesangencnlagcr am 10. November. Ter Urteilsspruch wird nach seiner Bestätigung bekannt gemacht werden Entflohen. London, 18. Dezember.(Sä. T. B.) Lord Leven and Melville, ein Offizier der Royal Scots, Grcys Regiment, ist aus deutscher Kriegsgcfangenschast über die belgisch holländische Grenze entkommen. die englifchen Konfervativen unü öer Krieg Basel, 18. Dezember.(W. T. B) Nach einem Londoner Telegramm der„Baseler Nachrichten" hat die Bekanntgabe eines Telegramme«, welches B o n a r L a w am 2. August an den Premierminister richtete, großes Aufsehen erregt. Die Unionisten haben darin erklärt, es wäre fatal für Grotzbritan nien, wenn es zögern würde, Frankreich und Rutzlan gegenwärtig zu unterstützen. Von Belgien sei darin nicht d i Rede gewesen. kriegsbekanntmachungen. Keine feuergefährlichen Sendungen mit der Feldpost. Berlin, 18. Dezember.(W. T. B.) Verbot der Ver s e n d u n g von Zündhölzern mit der Feldpost. Im Publikum ist vielsach die Meinung vertreten, datz e§ zu- läisig fei, an die Truppen im Felde mit der Feldpost auch Zündhölzer zu versenden. wenn diese in feste. gegen Druck widerstandsfähige Behältnisse(Blechkästen oder dergl.i vcipackt werden. Diese Änsicht ist unzutreffend und geeignet. dem Absender u. U. eine schwere Verantwortlichkeit aufzubürden. Von amtlicher Seite ist mit Rücksicht auf die wiederholt vorgekommenen Selbstentzündungen von Postfendungen und die dadurch hervor gerufenen umfangreichen Brände vor der Versendung seuergcfähr- licher Gegenstände durch die Feldpost dringend gewarnt worden Erst vor kurzem ist wieder ein Postkrastwagen auf der Etappen strotze wahrscheinlich infolge von Selbstentzündung von Post sendnngen in Brand geraten und hat zwei Drittel seiner Ladung durch Feuer eingebüßt. Zu den f e u e r g e f ä h r licheu Gegenständen gehören auch Reib- ode Slrcichzünder»nd Zündhölzchen jeder Art einschließlich der im Geschäftsverkehr als„Wnchskerzchen* bezeich nete» W a ch s st r e i ch z ü ii d e r; sie d ü r s e U unter keinen Umständen, mag die Verpackung nach Ansicht- de«- Er zengerS. oder Absenders auch. noch so danerhast und sichernd eingerichtet, sein, mit der Post, auch nicht als Beipack zu F e I d p o st b r i e f e n uiiv. versandt >v e r d e ii. Wer diesem Verbot zuwiderbandelt, kann nicht nur die Allgemeinheit empfindlich schädigen, sondern bat auch mit seiner Pelson — vorbehaltlich der Bestrafung nach den Gesetzen— für jeden ent stehenden Schaden zu haften. politische Uebersicht. Gegen die Nusschaltung des Reichstags. In verschiedenen Blättern wird immer wieder der Wunsch geäußert, daß die„Freie Kommission" des Reichstags auch weiterhin bestehen und von Zeit zu Zeit zusammentreten möge. Gegen die in diesem Vorschlag liegende Ausschaltung des Reichstags wendet sich nunmehr auch die„Deutsche Tages zeitung", indem sie schreibt: ..... Aber selbst wenn man über alle geschäftsmäßigen Bedenken hinwegkommen könnte, so würde doch die gewünschte Tätigkeit des Freien Ausschusses in einer Zeil, wo der Reichstag iethst ntcht tagt, wenig zweckmätztg sein. Die einzelnen Mitglieder des Ausschusses hätten keine Gelegenheit, sich mit ihren Parteien zu verständigen; sie könnten also nur für ihre Person sprechen, und die Regierung würde über die Stimmung und Meinung des Reichstages selbst nicht unterrichtet werden. Sie würde nur ersehen können, wie die Auffassung der einzelnen Mitglieder des Ausschusses sei. Das würde für ihre Entschlietzunge» keine genügende Grundlage abgeben. Der AnSschtitz aber selbst könnte keine Beschlüsse fassen und könnte seine Wünsche in irgend einer Form den Verbündelen Regierungen nicht unterbreiten. Schon während seiner letzten Tagung Hai der Aitsschntz� darauf verzichtet. Anträge anzunehmen oder Entichltetzungen zu fassen. Wenn man das alle« erwägt, wird man der Meinung sein müssen, datz es weder nötig, noch unbedenklich, noch zweckmäßig sei, den Freien Ausschutz ohne besonderen Auftrag und ohne neue Vereinbarung wieder zusammentreten zu lassen." Dasselbe gilt übrigens auch preußischen Abgeordnetenhauses. für die nächste Tagung des Verhaftung wehrpflichtiger Franzosen. In Leipzig sind sämtlich dort aufhältlich gewesenen im wehrpflichtigen Alter stehende Franzosen verhaftet war den. Sie werden als Kriegsgefangene in ein gemeinsames Lager übergeführt. Ein aufgehobenes Zeitungsverbot. Das Verbot der Einführung von., H e t Volk", unseres holländischen Parteiblattes, in Deutschland durch die Reichs- post ist vom Generalkommando des 7. Armeekorps aufgehoben worden. Deutsche Fürsten im englischen Oberhaus. London, l8. Dezember.(T. II.) Tie neu herausgegebene Liste der Mitglieder des Oberhauses eythält u. a. auch die Name» des H- r z o g s von Sachsen»Ko bürg. der als Herzog von Albany angegeben wird 11116 de? Herzog« von Cumberland, des Baters des Herzogs Ernst August pon Brgunschweig. Zur Preisregulierung auf dem Lebensinittelmarkt. In Düsseldorf tagte eine ZusammeiAunft der Oberbürgermeister und der.Landrüte des Regierungsbezirks, in der über die Preis- regulierung aus dem Lebensmiitclmarkt, namentlich über die Kar- losfelpreise, beraten wurde. Tie Teilnehmer waren sich größtenteils darin einig, datz die Festsetzung von Höchstpreisen eine verfehlte Matzregel sei; der Getreidehandel sei dadurch ausgeschaltet worden und den Mühlen fehle es an Marerral. In der Frage der Kartoffelhöchstpreise einigte man sich mit den Vertretern des Handels dahin, datz sich die Gemeinden verpflichten, zunächst k e i n e Höchstpreise für den K a r t 0 s s e l i 1 e i n h a n d e t festzusetzen und ielbst als Ankäufer von Kartoffeln nicht aufzutreten, so lange der Großhandel die Preise nicht überspanne. Der Kartoffelgrotzhändlerverband soll jetzt einer Kommission die Grotzhandelspreise ansagen, damit die Preisbildung bis zum Kleinhandel überwacht werden kann. Man verspricht sich davon eine Zunahme der Zufuhren aus Holland. Verlreter der Konsumenten wurde» zu dieser Besprechung merk- würdigerweise nicht eingeladen und das merkt man diesen Beschlüssen auch au.__ Brennspiritus statt Petroleum. Das stellvertretende Kommando des neunten Armeekorps richtet die Mahnung an die Bevölkerung, statt de« Perroieums Breun- spiritus zu verwenden. Begründet wird diele Mahnung damit, daß einem Mangel an Peiroleum rechlzeitig vorgebeugt werden müsse. Wir würden es für angezeigt hallen, wenn der Bundesrat einmal den Vorrat an Petroleum feststellen ließe.- Das ist gar nicht schwer, denn der gapze Grotzhandel in Peiroleum liegt in wenigen Händen. Dieser Tage erst ist in kausmännischen Kreisen Berlins wieder behauptet worden, daß ein Mangel an Petroleum auf mindestens zwei Jahre hinaus nicht zu befürchten sei und datz die jetzige Peiroleumknappheit absichtlich herbeigeführt wurde. Die Verwen- duug von BrennipinluS statt des Petroleums zu Belcuchtungs- zwecken stößt atst Schwierigkeiten, denn die Masse der Vevolkeruiig ist gar nicht lasien. in der Lage, die Lampen enrsprechcird umarbeiten zu Strenges Alkoholvcrbot. Der stellvertrerende loinmondiereiide General des 17. Armee- korps in Danzig hat den Ausschank von Trinkbranntwein vom 21. Dezember mittags 12 Uhr bis zum 23. Dezember vormittags 8 Uhr und vom 31. Dezember mittags 12 Uhr bis 1. Januar vor- mittags 8 Uhr verboten, Ebenso hat er den Ausschank alkoho- lischer Getränke irgendwelcher Art an verwundete Unteroffisierc und Maniiichasten grundsätzlich verbalen, unter Androhung von G e- f ä n g n i s st r a f e n bis zu einem Jahr und Schließung des bc- treffenden Lokals._ Kein Brotgetreide für Futtermittel. Berlin, 18. Dezember. Amtlich.en«rstr.l. E. Elbingeril. roloDiaimaren C.Bösc. Provinzst. 1 09, RginieknA-Ost Fritz Hübner, Schliemannstr. 11. Franz Möws, Muskauerstr. 34 O. Pötzsch, Schwedenstr. 18. FranzRichter.Malplaquet8tr.25/26 Runge, Otto, Xklln, Hermannst 55. A.SllkinatMUchhdIg.FgciiifkBd.S;.m Erich Thiel, Weißs., Langhusstr. 189. Ang. Würke. Müllerstr 165. rurz-, weiß-, uioinuaren i Trihoiagan_ M. tiardels lieusEel8t"B8 71 Tauroggenerst. 10 Hoppe, E, Scharnweberstr. 52. Carl Klein, Höchstestr.lö, N O. 18. Hermann Meyer, SckiflbeiBirSi.: l�ehUiandlun� Bcthkc, Georg, fÄ Seikälli, Blksitr. JJ, K«iier-Frl,4r.- Slr. 64, Weierstr. 15», Friedelitt. i>. 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Schiller-Theater O. 8 Uhr: Die Xenvermählten. Ainphltryon. Schlller-Th. Charlottcnbg. 3';. U.: Wilhelm Teil. 8 Uhr: Waliensteins Tod. Thalia-Theater 4 Uhr: Hänsel n. Gretel. 8 Uhr: Kain'rad tlttnnc. Theater am Xollendorfpl. ::'i4 U.: Asehenbrädcl. 81/, U.; Immer feiste drnll! Thealer a.d.Weidendammerbriicke. S 10 Uhr: Das Glück im Winkel. Sonat. 3'lt Uhr: Vater zieht ins Feld. Theater des Westens. 8 Uhr: Waldmeister. Theater in d. KSniggrätzcr Straße. 8 Uhl Rausch. Volksbühne(MontisOperettenth.) s'/g u.: Die vier Gewinner. Walhalla-Theater 8 Ulir: Die Förster-Chrisfl. URANIA Taubenstraße 48 49. Abends 8 Uhr: Aul den Schlacht' leidern Ostpreußens. Heute abend 7'/, Uhr: CroBefeala- Vorstellung Kleine Preise,"ms Gebr. Ernst u. Oskar Schumann m. ihr. verschiodenartig.Schul- und Freiheitsdrcssuren. Besonders heiA'orzuheoen; Der Achterzug Braun«.— Das Schulpferd„Holste".— Domino, der vieriüßige Hotelgast, und d. übrig, neuen 18 Sportnummern. 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Welche Anschauung der Autor vertritt, geht schon aus den folgenden Bemerkungen im Vorwort hervor: ..Tie Zertrümmerung der zweiten Internationale ist eine tragische Tatsache, und es wäre Blindheit oder Feigheit, davor die Augen zu schließen. Tie Stellungnahme des französischen und des größten Teils des englischen Sozialismus ist ebenso ein Teil dieses Zusammenbruchs wie auch die Haltung der deutschen und österreichischen Sozialdemokratie. Und wenn diese Broschüre in ibrem kritischen Teil überwiegend der deutschen Sozialdemo- kralie gewidmet ist, so ausschließlich darum, weil letztere das stärkste, einslußreichste und prinzipiellste?J!itglied der sozialistischen Weltgemeinde war— in ihrer historischen Kapitulation .■.sichüen sich am klarsten die Ursachen des Zusammenbruchs der zweiten Internationale ab." Wie können augenblicklich auf den Inhalt der mit großer polemischer Schärfe geschriebenen Broschüre, in der häufig auch ein Ton bittersten Sarkasmus durchdringt, nicht eintreten und beschränken uns darauf, zu benierken, daß sie in folgende Kapitel zerfällt: Tie Balkanfrage, Oesterreich-Ungarn, Ter Kampf gegen den Zarismus, Ter Krieg gegen den Westen, Ter Vertcidigungs- trieg, Ter Zusammenbruch der Internationale, Tie revolutionäre Epoche. Tie Broschüre ist zum Preise von 60 Centimes bei Genosse F. Platten, Zürich. Neumarkt ö, zu beziehen. In der„H u m a n i t i" vom 13. Dezember polemisiert Genosse C o m p c r e- M o r e l in einem..Pour l'Avenir"(Für die Zukunft) überschriebenen Artikel gegen die in den bürgerlichen Blättern . Temps" und.Journal des Tcbats" ver fochten c Meinung, die sozialistische Internationale sei gewesen, die sozialdemokratischen Parteien jedes Landes würden in Zukunft nur noch als nationale Parteien obne internationalen Zusammenhang weiterexistieren. Gegenüber dieser* vom bürgerlichen Standpunkt sicher sehr ivünschendwcrten Auffassung bemerkt Genosse Compäre-Mörel unter anderem:„Lhnc den Propheten spielen zu wollen, können wir den Herren von den beiden Blättern versichern, daß sie sich in ibrcr Erwartung schiver täuschen. Ter schreckliche 5iricg hat die sozialistische Internationale allerdings vor die schwerste Aufgabe gestellt. Aber verschiedene Symptome in der deutschen Partei zeigen, daß noch nichts verloren ist und daß wir uns in der Internationale finden werden, daß namentlich die Gegner des Imperialismus in der Arbeiterklasse für die Zu- sammenarbcit in der Internationale auch künftig Gewähr bieten. In Zukunft haben wir alles zu hoffen und nichts zu beklagen." Ein sozialdemokratischer Dumaabgcordnetcr in Gefangenschaft. Das Pariser Organ der russischen Sozialisten„GoloZ" erhielt ein Telegrainin, daß der Warschauer Dumaabgcordnete Genosse Iagiello, der als Reservist der russischen Armee angehört, in o st erreicht s che Gefangenschaft geraten ist. Tic Mächte des Weltkrieges. In der unter diesem Titel von unserem Berliner Parteiverlage herausgegebenen Broschürcnserie ist soeben das zweite Heft zur AuS- gäbe gelangt. Es führt den Titel. Die Türkei und Aegypten" und ist von Heinrich C u n o w verfaßt. Der Inhalt gliedert sich wie folgt: Land und Leute; Aegypten: Islam und jungislamitischs Bewegung; Staat und Gesellschaft: Tie Balkanwirren und die auswärtige türkische Politik; Die türkische Kriegsmacht.— Das Heft enthält außerdem eine gute Uebersichtskarte. Ter Preis für das Heft ist 73 Pf., die BereinSausgabe kostet 30 Pf. Mus Industrie unö hanöel. Weitere Besserung des Arbeitsmarktes. Tie„Arbeitsmarkt-Korrespondenz" schreibt: Tie Belebung der gewerblichen Betätigung durch die Kciegslieferungen lind die Wer- sorgung der im Felde stehenden und der" verwundeten Soldaten hat auf die Gestaltung der Lage des. Arbeitsmarktes so nachhaltig und kräftig eingewirkt, daß der regelmäßige Verlauf von Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt eine völlige Unterbrechung erfahren hat. Man könnte annehmen wollen, daß einzig und allein durch die überaus starke Entziehung von männlichen Arbeitskräften, die gegenwärtig im Felde stehen, die günstige B e r s chi e b u n g am gewerblichen A r b e i l s m a r k t e eingetreten fei, aber diele Annahme träfe nicht zu. Tenn es zeigt sich merkwürdiger- weise, daß an den nämlichen Arbeitsnachweisen gegen 1013 nicht nur die Zabl der osfenen Stellen, sondern auch die der Arbeit- suchenden und zwar sowohl der männlichermals auch der weiblichen sehr stark gestiegen ist. Es betrug nämlich im November 1013 unö im November 101-1 bei den Arbeitsnachweisen, die an die Zeitschrift „Ter Arbeitsnachweis" vergleichbar berichtet haben, die Zahl der offenen Stellen und die Zahl der Arbeitsuchenden: November Offene Stellen Arbeitsuchende 1013 80 7.74 163 316 1011 137 930 218523■ Zweifellos ist die Zahl der Arbeitsuchenden weniger stark in die Höhe gegangen wie die Zähl der offenen Stellen, immerhin ist auch sie über Erwarten gestiegen. Auf 1000 offene Stellen kamen im Borjahr 170,81 Arbeitsuchende, im November 1011 aber nur 133,78 Arbeitsuchende. Ter Arbeitsmarkt batw also im November dieses Jahres ein ä u ß e r st g ü n st i g e s G e p r ä g c. Wir müssen schon bis zum Jahre 1005 uud dann wieder bis zum Jahre 1800 zurückgehen, um noch etwas niedrigere Novemberziffern zu erhalten. Auch iiu Vergleich mit den vorhergehenden Monaten des laufenden K r i e g s j a h r e s hat die Entlastung des Arbeitsmarktes im November noch Fortschritte gemacht. Tenn es betrug der Andrang in den Monaten: Juli August September Oktober Nobembcr 118.5 225,7 158.2.130,6 133.8 In anderen Jahren hat der November stets und ständig eine starke Vermehrung des Andrangs gebracht. Besonders günstig war natürlich die Lage am Ar b e i t s m a r k t für Männliche, wo der Nobember noch in keinem Jahre einen so niedrigen Andrang gebracht hat. Er stellte sich nämlich auf 125,2. Der bisher niedrigste Andrang im November fiel in das Jahr 1800 und betrug 111,5, während der bisher höchste Andrang mit 292,8 im November 1002 verzeichnet wurde. In keinem Monat des laufenden Jahres war der Andrang so niedrig. Ganz im Gegensatz zu dieser Gestaltung des Andrangs am männlichen Arbeitsmarkt entwickelte sich das Verhältnis von Nach- frage und Angebot am weiblichen A r b e i t s in a r k t e. Gegen Oktober dieses Jahres trat zwar auch hier eine Entlastung von 150,2 auf 156,3 ein, aber durch einen Andrang von 156,3 wird der weibliche Arbeitsmarkt noch als ungemein ungünstig charak- terisiert. Meist steht der Andrang unter 160, und es war bisher schon eine seltene Ausnahme, wenn am weiblichen Arbeitsmarkt der Andrang über 100 hinausging. Im laufenden Jahre setzte er mit 101,0 im Januar ein, blieb von Februar bis Juli unter 100, aber über 00, und gestaltete sich dann wie folgt: Juli August September Oktober November 01,0 231.6 110.0 150,2 156,3 Voraussichtlich wird die Entlastung im November während de» Monats Tezeinber weikUe Fortschritte machen. Rußlands Handelskrieg gegen Deutschland. Petersburg, 17. Dezember.(T. II.) Schon jetzt bereitet Ruß« land einen Handelskrieg gegen Deuischland vor. Die Regierung ist entschlossen, bei der gleich nach dem Abschluß des Krieges fälligen Erneuerung des Handelsvertrages mit Deutschland d i e E i ii s u h r z ö l l e für deutsche I n d u st r i e e r z e u g- nifse zu erhöben. Zum Ausgleich will die Regierung die Einfuhr aus England und Schweden begünstigen und zu diesem Zweck werden soeben in fieberhafter'Eile Anschlüsse zwischen schwedischen und russischen Bahnen hergestellt. In ihrer Wirtschaft- lichen Bcrgeltungsaktion gegen Deutschland wird die russische Rc« gierung von den einbeiinii-ben Industriellen tatkräftig unterstützt. So rickuele der Kongreß für Handel und Industrie ein Telegramm an den Zaren, in dem er wünscht, daß JÄnßlmid vom deutschen wirtschaftlichen Joch befreit werde. Der Schutzzoll gegen Deutsch- land, geg.m den einzig die Vertreter der Landwirtschaft protestieren, würde in der nationalistischen Duma und dem reaktionär-naliona- lisrischen Rcichsrat keinen entschiedenen Widerspruch finden. Die deutsche Eiusuhr au Jndustrieerzeugnisscrr bezifferte sich durchschllllt- lich aus 700 Millionen Mark. In der heurigen Haiiptvcrsaminliing des RoheisenvcrbandcS wurde Freitag über die Marlilage berichtet. Der R o h e i s e rr a b s a tz hat sich gegenüber dem Vormonat weiter geboben. Die Abrufe sind wesentlich stärker geworden, da die Roheiscnverbraucher zum großen Teil auch weiterhin für H e e r e S z w e ck e sehr stark beschäftigt sind und iusolgcdenen zuiiehinendeii Bedarf an Roheisen haben. Der Versand im Monat November beziffert sich auf 51,11 Proz. der Beteiligung gegen 10,00 Proz. im Bormonal. Nach den vorliegenden Abrufen dürfic für den Monat Dezember mit ungefähr dem gleichen Versand zu rechnen sein wie im Vormonat. Der Verkauf für dal erste Quartal des nächsten Jahres ist inzwischen aufgenommen worden und gestallct siw recht lebhaft. Eine Reibe von Gießereien bat bereits ihren Bedarf für diesen Zeitraum abgeschlossen, und auch die Rachfrage aus dem neutralen Auslände ist gegenüber dem Vor- monat stärker geworden.. V«r«renilet„Kmir-PterniiV-Marlcen auf Briefen, Karten usw. Mitteilung. Sonntag ton 8-10 u. 12-8 ülu geöffnet. Dem verehriiehen Publikum Groß-Berlins, insbesondere unserer werten Kundschaft, machen wir die ergebene Mitteilung, daß wir Gelegenheit hatten, große Posten hocheleganter Konfektion billig anzukaufen. Es befinden sich darunter viele Waren, die für den Export bestimmt waren und infolge des Krieges und der Grenzsperren nicht zum Verkauf gelangen konnten.— Die Posten bestehen aus: Kostümen, Paletots, Ulster, Seal-Pliiscii-, Velour du Nord- und Backtiscli-Mäntelii, kurze unii lange Formen neuesler Saisonmode usw. usw. und wird hierdurch jedem Käufer Gelegenheit geboten, sehr billig zu kaufen. Sielmano& Rosenberg Kommandanfenstraße, Ecke Lindenstr. »Ä Ko hänfenster.-« U Unser vom DOnhoflplate. Sonntag bis 8 Uhr geäffne». y.um Fest, auch als Feldpostbriefe, empfiehlt Punsch, Rum etc. Wein-Großhandlung und Likor-Fabnk Jgnatz Sello. In meinen tu cnzt»spre!,°n� lebten Sie bitte genau auf meine Firm � ReukersVerke Heines Werke . 3 Sännt 4 IRflrt Buchhandlung vorwäris Buchhandlung Vonvarl» Monats-Gardsrobe! 1-500 getragene Anzüge f..rderren: Smoking, Frack- n. Gehrock-An- zügc iauch z. nerleihen), Winter- paletots und Ulster sowie von Kavalieren getragene, iast neue Sachen(a.Seide), f. jcd. Figur paff. in gröSter Auswahl z. imüberlross. billigen Preisen. ITr., deshalb billiger wie i. Laden. MtlMaitm. stS�ar. Carmen Sylva- Cigarett@ii sW Traetlrei:-TUC Orts- Krankenkasse -- der Meclianikar, Optiker und verwandten Gewerbe zn Berlin. Ans Beschluß des VersichermrgS- aintes der Stadt Berlin sind die Beiträge von Ist, Proz. wieder aus 1 Proz. drs Grundlohnes herabgesetzt worden. Die c Ermäßigung tritt am 28. Dezember 1911 in Kraft. Von diesem Tage an sind für die Kalenderwoche zu erheben: Für die Stufe A 0,18 M ,,„ I 0,27. ... II 0,57. ,,.III 0,84, ...IV 1,11. „..1 1,11. ...... VI 1,68. Berlin, den 16. Dezember 1911. Iber Vorstand. A.?!■: Max(»lutsche. Borsitzender. ...--------... •* Während% « des Krieges» ® ganz bedeut. berabges. Preise J » Illsäer nach Mass® • yod 40 Mark au « AnZÜge nach Mass• • ron 40 Mark an• « Fertige Anzüge und Ulster• • ron t8 Mark an � Auf Wudscü bequ. Zahluugsw. J • JuliusFabian* Schnc&dcrxneister"A 0 Cr. Frankfurter Strasse 37 � O Turmstrasse 18 G Kottbuser Str. 14• •......... Sem Meslen Wlsrer au! dein MMm« gWeiieii EwKii! Ruf dem östlichen ÄriegSschaieplatze siel am 17. November unsei Genosse li-ZSS'N�SNN lg. Aimlimg. Bezirk 428. Am 20. November fiel aus dem ösUichen KUcgSschauplatze unlei � Genosse 222)2\ KarS Sassen la. Zlbteilung. Bezirk 4171. Sozialdemokr. Wahleeroin f. d. 5. Berüncr Relchstagswahlkr. mtammmBEammsm 1.15. Beri. RelelistagSialilkfels. 2 Abteilung. Den Mitgliedern zier Nachricht' dast unser Genosse, der Äaui. mann Robert Kuba Linienstr. 247 ! gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung finde! morgei. Zonning, den rv. Dezember, vor j initlags Ii Ubi, von der neuen ■önue des jüdischen Kiichboscs in I Äeificnsce, 1!ol. ringen stratze, aus i statt. Um rege Beteiligung ersucht | 222/1 Ter Porstand. oua Lieferwagen, Leiterwagen und Räder, Palisaden Iraste 101. 132 4 mein Nachruf. Am 15. er. verschied «tellermeister, Herr Paul KäeÄel. Nach langjährigem Zuiammen- ärheilen verliere ich in ihm einen treuen und gcwisjcnbasten?Nit- arbeiter. Rch werde dem Per- storbencn ein ehrendes Andenken bewahren. 141» Robert Koch Inhaber Walter Lieist, Grost-Dcstillation, O 17, Lange strafie 104. il' ?lm 16. De ewbcr verstarb im Lazarett zu Lille unser lieber 'Genosse und Zahlabendwirt R-iedrich Barduna im 28. LebcnSjabre. Dies zeigt mit innigster Teil- nähme au Bezirk 39« Teil I des IV. Kreises.~ Sit werden ihn in dauerndem Andenken behalten. 3A Fern von der lieben Heimat starb- am 26. August in Belgien in treuer- Pflichtersüllung mein lieber, btaver jäohn, unser guter -Zrnder und Schwager Paul Bloack . Reservist im Gren.-R g. Nr. 12 j«. frühen Aster von 27 Jahren. -Tiesbetrauert. von den Seinen! Schmerzlich betiisttS die Mutter H-uiie V«aelt. L-Iobetn\<>;i o!. als Tochter Otto ptiitener, zurzest im Felde, und Frau, geb. Noack, Wiesenitr. 7. DiL können wir nichts mehr bieten, Mit nichts Dich mebr erfreuen, Nicht mal eine Handvoll Blüten Aui Dein frühes Grab Dir streuen. Ruhe tanir in ireinder Erde, Am 16. Dezember starb infolge seiner auf dcitr Schlachtfelde er- littenen Krankheit im Lazareit Blanche de Casstlle mein innig- geliebter Mann, unser Sohn, Bruder, Schwiegersohn und Schwager 3A Friedrich Bardana. Dies zeigt im licsslen Schmerze an 6mm/ Barduna geb. Zirumann. Ich habe Dich, ach. nur so kurze Zeit dciessen, Ich werde Dich nie, nimmermehr vergessen. In Deiner Jugcndkrast Hat Dich der Tod hinweggerassi. Ruhe sanft in kühler Erde. Du geliebter, teurer Mann. 'Nur zu früh deckt Dich die Erde In des Feindesland. 'Nach kurzem Leiden cntschlies iansl um 15. Dezember mein lieber Sohn und Schwiegersohn, unser guter Vater, Bruder und Schwager 141 Ä Raul Riedel im Aster von 36 Jahren. Dies zeigen tiesbetrübt an Bis trauernden stintvrbliebensn. Die Beerdigung findet heute Sonnabend, nachmittags 2'/, Ndr. von der Leichenhalle des Michael- Äirchhojes in Neukölln, Marien- dotier Weg. aus statt. Am 30.- Ost ober siel im Westen unser Kollege Ferdinand Stiemer. Sem ausrichtiger Charakter, sein sreundliches Wesen sichern ihm ein ehrendes Andenken: Die Kollegen und Kolleginnen des Konsumvereins der Firma Mit) dl Gen ist. Vertoni! der Tapezierer Filiale Berlin. Ans dem Schlachtielde im Weste» fiel am 12. Dezember unser Mitglied 178/19 Willi Neumann r Ehre seinem Andenken! Tie Lrtsverwaltung. 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Sonntag 8— 10, 12—8 geöffn. AbÄg Trauermagazin. HohrenttraBe 37a GroBe Frankfurter Strafie IIS (Kolonnaden).(nahe AndreasstraBe). Westmann Ortskraniienkasse für dtll Stadtbemü Köpenick. Gemäh z 98 Absatz 1 Ziffer 1 der Krankeniatzung laden wir hiermit die Vertreter des Ausschusses zu der am Montag, den 28. Tczenidcrklilf. abends 8'/, Uhr, in, Eafv Sorge, Schloststrasic IS, stattfindenden Ordentlichen Ausschuß- Sitzung ein. Tagesordnung: t. Bericht über die Verhandlungen der Konferenz der Krantenlaiien der Provinz Brandenburg und die der Jahresversamnilung deSHaupt- Verbandes. 2. Festsetzung des Voranschlages für >915. 3. Wahl deS RechnungSauSschuffeS sür die Prüfung der Rechnung deS lausenden Jahres. 4. Geschäsiliches. 279/14 Die AuSschusjmilglieder resp. deren Sstelloertreler erhasten noch besondere Einladungen. Köpenick, de» 17. Dezember 1914. Ter Vorstand. Otto Nickel. Borsitzender. VT" (StAw ..— ist mein diesjähriger großer Sehuhwaren Woiiinachtsverkauf. Aus aüen Gegenden des Berliner Ostens und Nordens ist die geehrte Einwohnerschaft herbeigeeilt, um sich bei mir ihre Schuhwaren als praktische Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Um es fernerhin jedem zu ermöglichen, zu kommen, vergüae ich jedem Käufer sein Fahrgeld von 80 Pf. Danisn imiiiert Chevreau, Dsrby-Schnürschuhs*05 Lackkappe, nur............... Danisn imitiert Chevreau, Derby- SciinQrstiefel 585 Lackkappe................. Damen- Leder- Sctinallenstiefel warm gefüttert 540 Herren-Spalt-, Schnallen- und Schnürstiefels95 Herren-Schnürstiefel, Derby mit Lackkappe.. 665 Knaben-Spalt-Schnürstiefel Größe 86/39, gepbmt 575 Damen-Filzschnallenstiefel gefüttert..... 3 5 200 Paar Filz-Schnallenstiefel für Mädchen und Knaben ringsherum Lederbesatz 31/36 395 27/30 3�5 Aufsehen erregend! 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Füs.-Regimenter Nr. 1. 2, 6, 11, 16, 30, 39, 40, 48, 67, 73, 75, 84, 95, 96, 97, 98, 99, 117, 136, 138, 141, 144, 147, [ 149, 154, 156, 170; Res.-Jnf.-Regimenter Nr. 2, 11, 19, 27, 32, 39, [ 40, 64, 76, 77, 79, 80, 88, 94, 233; Landw.-Jnf.-Regimenter Nr. 2, 5, 6, 7, 10, 24, 32. 35. 47. 72, 75. 77, 78. 82; Jäger- und Res.-Jäger- Bat. Nr. 10; Radfahrer-Komp. Festung Marienburg: Festung»- ! Maschinengew.- Ab:. I. Thorn. Kürassiere Nr. 1; Schwere Res.-Reiter Nr. 2; Dragoner Nr. 4, 5? 24; Res.-Tragoner Nr. 8; Husaren Nr. 10, 17; Jäger zu | Pferde Nr. 2; Res.-Kav.-Abt. Nr. 45; 3. Landw.-Esk. des Garde- fcjrps. I Feldart.-Regimcnter Nr. 39, 41, 43, 45, 61, 62; Rcs.-Fcldart.- Reg. Nr. 44. Res.-Futzart.-Regimenter Nr. 2, 20. .Pion.-Regimenter Nr. 23, 25, 29; PZion.-Bataillone: I. Nr. 26, I. Nr. 27. I. Nr. 28. Fernsprech-Abt. des 1. Reservekorps. Fortifikarion Metz-Lst. San.-Komp. Nr. 1 des 16. und des 18. Armeekorps. Die bayerische Verlustliste Nr. 123 melden Verluste des 3-, 7., 8., 9. Jnf.-Reg.; Res.-Jnf.-Regimenter Nr. 7, 17; 1. Pion.- Bataillon. Tie sächsischen Verlustlisten Nr. 77 und 78 veröffentlichen Verluste des Res.-Jnf.-Reg. Nr. 245; Landst.-Jnf.-Bat. Pirna. Stab; 2. Jäg.-Bat. Nr. 13, Dresden; Res.-Jäg.-Bataillone Nr, 13, -5; Garde-Reiter-Rcg. Dresden; 1. Hus.-Reg. Nr. 18, Großen- Hain; 3. Feldart.-Rcg. Nr. 32, Pirna; 1. Fußart.-Reg. Nr. 12, Metz; 1. Pion.-Bat. Nr. 12, Pirna; 2. Pion.-Bat. Nr. 12, Pirna; 4- Pion.-Bat. Nr. 22, Riesa; Lustschifser-Truppcn; Munitions-Kol.- Abt., 12. Armeekorps; San.-Komp. 3, 12. Armeekorps; san.- Komp. 2, 19. Armeekorps. Brig.-Ers.-Bataillonc Nr. 88, 89; Leib-Gren.-Reg. Nr. 100, Dresden; Grcn.-Landw.-Reg. Nr. 100; Res.- und Landw.-Jnf.-Rcg. Nr�lOl; 3 Jnf.-Reg. Nr. 102, Zittau; Res.-Jnf.-Reg. Nr. 104; I- Jnf.-Reg. Nr. 106. Leipzig. Tie württembergische Verlustliste Nr. 81 meldet Ver- luste des Res.-Jnf.-Reg. Nr. 119; Inf.-, Res.- und Landw.-Jnf.- Neg. Nr. 120; Füs.-Reg. Nr. 122; Gren.- und Landw.-Jnf.-Reg. Nr. 123; Jnf.-Regimenter Nr. 124, 125, 127; Res.-Trag.-Reg.; Nes.-Feldari.-Reg.?tr. 26; Feldart.-Reg. Nr. 65; 1. Res.-Pion.- Kompagnie. parteiveranstaltungen. Jugend,'ektion Reukölln. Die Iugendieltion beteiligt sich an der «»nnenwend-Feier de: Arbeiterjugend in den Gosencr Bergen. Tresspunlt: Zovntagmorgcn 7 Uhr Bahnhos Neukölln. Nachzügler: mittags 1 Uhr Bahnhof Rciikölln. Es wird um rege Beteiligung gebeten. fnitfun). Der Wahlverem veranstaltet am Sonnlag. 20. Dezember, 'wchmittago 7, Uhr, bei Ebersbach.Zum Slitrsürsieir eine W e t h n a ch t s. > e i c r. Aach Beendigung der Feier, die in Gesang und Deklamationen �stehen wird, crsolgt Bescherung der Kinder. Die Mittel hidrzu sind vom � ab Iv crem im Äcgc freiwilliger Sammlungen unter seinen Mitgliedern ausgebracht. Entrec wird nicht erhoben. Tegel. A« sonntag. den 20. Dezember, nachmittag? 5 Ubr, findet im Strandschwtz eine Weihnachtsfeier für die Kinder und Frauen der im Felde stehenden Mitglieder statt Es wird erwartet, daß sich sämtliche Parteigenossinnen und Genossen daran beteiligen. Jugenüveran staltungen. Stegliv'Friedenau. Sonntag, den 20. Dezember, Schratzelpartie nach dem Grunewald. Treffpunkt im Jugendheim srüh um 8 Uhr. Sonnabend, den 26. Dezember szweiler Feiertag) Weibnachtsscier im.Jugendheim", Kniephos- Ecke Jeverstraße/ bestehend aus Eborgesang, Rezitation, Lieder zur Gitarre, Mandoiinenvorträgen und gemütlichem Bei- sammensem. Anfang S Uhr. Köpenick. Heule Sonnabend, abends 8 Uhr, findet im Lokal Louis Scheer,„Wilbelmsgarten", eine Weibnachtsscier der Arbeiterjugend statt, bestehend in Konzert. Theater, Vorträgen. Festrede und anderen Veran« slaltungen. Rege Beteiligung von Jugendlichen und Erwachsenen ist er- wünscht._ Kinüerveranstaltungen. Neukölln. Heute Sonn abend findet in Bartsch' Festsälen, Her- mannswaße 49, die zweite Aufführung des Weihnachtsmärchen» „Die Zwergenpost" statt.' Eröffnung 4l/j Uhr. Anfang S'/j Uhr. Eintritt Kinder ö Pf., Envachienc 20 Ps. Billetts sind zu haben bei Bartsch, Hcrmannstr. 49, im Bureau des Wahlvercins, Neckarstr. 3, Bor- loärtsspcdition, Siegfricostratze, Gärtner, Wissinannstr. 14, Pusch, Böhmische- stratze 13, Brandt, Pflügerstr. 19. Sonntag, den 20. Dezember, nachmittags 4— 6 Uhr, wird im Re- staurant Bartsch, Hermannstr. 49, eine Ansstellung der in den Kinder- keimen bis jetzt angesertigten Handarbeiten veranstaltet. Der Eintritt ist stei. Am 2. Weihnachtsfeier tag, nachmittags 4 Uhr, jindet in Bartsch' Feftsälen eine Weihnachtsfeier statt, bestehend aus Konzert, Festrede und Aufführung. Der Eintritt ist stei und nur gegen Karten ge- stattet, die durch die Leiterinnen der Kinderheime ausgegeben werden. Adlershof. Am Sonnlag, den 20. Dezember, nachmittags 2 Uhr, findet im Lokal von Züge, Bismarckstr. 29, eine Märchenvor- st e l l u n g mit Lichtbildern statt. Eintritt sllr Erwachsene 10 Pf.. für Kinder 5 Pf. Kinder, die nichts zahlen tönnen, haben freien Zutritt. Rcinickcndorf-Ost. Morgen Sonntag, den 20. Dezember, nach- mittags 4 Uhr, sstldet in den Hubertus�älen, Prooinzstr. 77/78, eine Kinder- Märchenvor st cllung statt. Eintritt für Kinder 10 Ps., für Erwachsene 20 Ps.__ Eingegangene Druckschriften. Von der„Gleichheit�, Zeitschrift sür die Interessen der Arbeiterinnen ist uns soeben die Nr. 7 des 2S. Jahrganges zugegangen. Aus dem Inhalt dieser Nummer heben wir hervor: Friede aus Erden und allen Menschen ein Wohlgesallen!— Wie es zu Kriegen kommt. Von l. cd.— Die Frauen der österreichischen Arbeiterklasse während des Krieges. Bon Adelheid Popp.— Die Zigarrenarbeiterin. Von M. Trott.— Gc- wcrkichastliche Rundschau.—'ArbeitSIoscnzählung im Deutschen Textil- arbeiterverband. Bon sk.. Mit den Beilagen: Für unsere Mütter und Hausfrauen und Für u n i c r e K i n d c r. Die.Gleichheit" erscheint alle 14 Tage einmal. Preis der Nummer 10 Pf. Deutschlands Erhebung 1914. Von H. Schumann. Geh. 2 M.— Schuster n. Loefflsr, Berlin IV 57. Ter mittelalterliche Stadtgrundritz im nördliche» Deutschland in seiner Entwicklung zur Regelmäßigkeit aus der Grundlage der Markt- gestaltung von Dr. F. Mcurer. 5 M.— P. Franke, Berlin IV 9. Zwischen Krieg und Frieden. Nr. 6, Rustland als Gegner Deutschlands. Bon O. Hoetzsch. 80 Pf.— Nr. 8. England und wir. Von I. Richer. 1 M.— Nr. ll.�DaS deutsche Elend in London. Von G. Peters. 80 Ps.— S. Hirzcl. Leipzig. Das Heilandsleben in deutscher Bilderkunit. Herausgegeben vom In mehreren Farben ausgeführt Du mein Masurc». Von F. Skowronnek. IM.— O. Zanke Berlin 8XV 11. England und die Nordsee. 50 Ps. F A. Brockhaus, Leipzig. Das deutsche Soldateilbuch. Herausgegeben vom schutzverband Deutscher Schriftsteller. 1 M. Deutsche Bibliothek, Berlin IV 66. Aus einem Tagebuch 1914. Von A. Hengeler. Mappe 1 und 2 mit je 6 Bildern. Einzelmappc 4. E. Schnell, München. Unsere Feinde, wie sie einander lieben. Herausgegeben von Dr. W. Klette. 3 M., geb. 4 M. Delphin-Verlag, München. Der 79 er Krieg in Schilderungen der Mitkämpfer. Heraus- gegeben von Oberst I. Hoppenstedt. 1,90 M.— Der gelbe Verlag, Dachau bei München. Reliefkarte von Flandern. Calais-Ostende-Ipern-Lillc. 25 Pf.— Franckh, Stuttgart. Nachtrag zu de» KriegsgeseUen vom 4. August 1914. Heransgebert Geh. Justizrat Dr. K. Garcis. 40 Ps.— E. Roth, Gießen. Tie konsiimgenossenschaftliche Gütervermittelung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung. Bon R. Schlösser. /Mannheim, Hoch- schul-Stud. Bd. 2.) 4,80 M.— I. Bensheimer. Mannheim. Richard Wagner an Mathilde Wesendonk. Tagebuchblätter und Briese ls53— 1871 Herausgegeben von W. Golthcr. Geb. 2 Ä.— Breit- lops u. Härtel, Leipzig. Tie Kriegsuotgescvc. Von Landrichter Burgmeier.(Bücher d.Wiff. 163.) 50 Ps.— H. Hillger, Berlin IV 9. Zwischen Krieg und Frieden. Nr. 9.— Chilla und Japan. Bon M. v. Brandt. Geh. 80 Ps.— Nr. 10. WeihnachtSgedanken in der Kriegszeit. Von E. Dryander. Ged. 60 Ps.— S. Hirzel, Leipzig. Lrplidliucher: Bd. 12. Nene Kricgslieder.— Bö. 13. Taten und Kränze. Lieder zum Kriege 1914 von K. Münzer.— Bd. 14. Kaserne und Schüncngrabe». Kriegslieder' A. Juncker, Charioltenburg. Ter deutschen Jugend HandwerkSbuch. L. Pallat. Geb. 5 M. B. G. Teubner, Leipzig. Kriegsjalirbuch deS BundeS Deutscher M. 2. Bd. Einzelb. 1 Herausgegeben von Prof. Franenvereine 1915 erausgegeben von Dr. Elisabeth Altmann- Gotthetner. Geb. 3 M.— B. G. Teubner, Leipzig. Gegen Lug und Trug. Towmenie zum Weltkrieg, gesammelt und herausgegeben von C. Langscld. 60 Ps.— H. A. L. Degener, Leipzig. 199 Briese aus dem Felde! Was die Soldaten über den Krieg erzählen. l,2Ü M.— Fränkische Vcrlagsanstalt und Buchdruckerei, Nürnberg. Philanthropie und Weltkrieg. Eine Zcitbetrachtung von L. Merbeck- Svärdflröm.(Jahrbuch des Hamburger Brockenhauses.) 64 S. � Selbstverlag, Hamburg, 15,—. Kriegs Chronik, Hest 2. Monats-Rückblicke nnd Berichte sür daS arbeitende Volk. 20 Ps."— Gcrisch u. Co., Dortmund. Tie Weltmisfion Teutschlands im gegenwärtigeit europäischen Krieg. Von Dr. B. Haag. Geh. 1,50 M.— M. Steinebach, München. Gedenkbuch für die auf dem Felde der Ehre Gefallenen. 2 M' Verlag der.Wilmersdorser Zeitung", Wilmersdorf. Amtlicher Marktbericht der städtischen Markthallen-Twettion über den Großhandel in den Zenlral-Marlthallen.(Ohne Verbindlichkeit.) Freitag, den 18. Dezember. Fleisch: Rindfleisch per 50 kg, Ochsen- fleisch la 88—97, dv. IIa 82—87, do. lila 75—79; Bnllenfleisch la 84—89, do. IIa 74—81; Kühe, fett 64—68, do. mager 46—50; Fresser 64—72, Fresser, dänische, 00—00, Bullen, dänische, 60— 70; Kalbfleisch: Doppellcnder 125.-135; Mastkälber la 90—100, do. IIa 73—89. Hammelfleisch: Mastlämmer 76—88; Hammel la 70—75, do. IIa 65—69"; Schafe 65— 72. Schweinefleisch: Schweine fette 78—83, sonstige 70— 76; Gemüse. inländisches: Kartoffeln, Dabersche 50 kg 3,75; weiße Kaiserkronett 3.50; Magaum bonurn 3,75; Wöstmann 3,50—3,75; Porree, Schock 0,70—1,00; Sellerie, Schock 3,50—6,00; Spinat 50 kg 10,00—18,00; Mohrrüben 2,00—3,00; Kohlrabi Schock 0,00: Wirsingkohl Schock weg Christi. 2 M.— Heft 5. Tod und Berklärung Christi. 2,25 M — G, D. W, Eallwev, München, Tic Eiche. 2, Jahrg. Nr, 4, Das englische Weißbuch in deutscher Ucbcrsctzung,— F. Zilleffen, Berlin C 19. 3 Monate kriegSgefange». Von Gertrud Köbner. IM,— Kronen- Verlag, Berlin 81V 68, Rüben 50 kg 12,00— 16/00, Märkische Rüben 50 kg 3,00—10,00; Btumen- kohl, Erfurter, 100 St, 00,00-00,00, Rosenlohl 50 kg 20,00—25,00, Meerrettich Schock 5,00—12,00, Pctersilienwurzcl. 10,00—11,00._ e WetterauSsichten sür das mittlere Rorddeutschlaud biS Sonntagmittag: Im Südosten zunächst zeitwellige Aufheiterung und Abkühlung. Im Westen und im Küstengebiete, später auch im Südosten etwas wärmer. 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Eine luftige öeschichte von Emil Ungcr(mit Illustration)— Der Panama- hanai. Von Hermann Wendel(mit lllu- flrationen)— Hüf dich, Sklave! Sedicht von Adoit Mätze— DieTtuitur der llrdeit und Ihre Stätten. Von Hugo Hillig(mit NW- (frationen)— Der alte Landstreicher. Erzählung von P. Eitel(mit Illustrationen)— Es keimt die Saat! Sedichl von F. Droop— Fliegende Blätter- Die Stiefel von Nr.IZ — Voikskalcnber- Prophezeiungen. Von Sbolf eiajJbrenner— Für unsere Rötjclldscr Hierzu vier Bilder: Holländische Wohnstube— Fischerboote— Kühc'auf der Weibe— Winter— außerdem: Ein Kunstblatt(Bildnis Bebels)— Ein 1*....... Wandkalender rrrm— Preis 40 Pfennig «««•••••••••••••••••••••••••••• Unser Weihnachfsfest kann nur dann würdig verlaufen, wenn wir derer gedenken, die für uns kariip en und bluten.— Von dieser Erkenntnis ausgehend, haben wir von den sonst üblichen Weihnachtsgeschenken Absland genommen, hnd verteilen an unsere Kunden, deren Angehörige im Felde sind, Liebesgaben-Pahete enthaltend I Li!!renEcliötz£r i Llööinrlc i Kopfscliö z�r Unsere Kunden erhallen bei ihren EinkSulen von Mk. 7.50(aber für jeden Kunden nur einmali eine Anweisung tür das Liebesgaben-Paket PK WeIl\ii£&clits�Uel»e$g£kb en für unsere lapiereo K-i'leoer Im Felöe narad ILaxarellesi, .«Zst Große Ausstellungen in SoleSwaren 7�. FieilerkaAen' � *Vte iüil' iil fliiilii % % 0 Warenhaus Hrthur Behrendt 0 Xiauplsiraße 11 SCilÖNESERÖ Ecüie Voibergsir. %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%% Ulster- Stoffe, DamentucheQ/ C Mtr. M. 0 ,3- Persianer imit. 1(1 IC. QH PtUscbe Mtr. M. 13. ,13. ,sü." 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