Ar. 13.- 32. Jahrg. nbonncmcntS'Bedlngungeti: Sdonnements» Hrei- vränumerando: Eieneljcikirl. d'LO moniiü. UIV 2Ä, «öchemlich 25 Big. frei tnä Hcm§. Einzelne Summet 3 Pfz. SonniagS- miinmet mü ißuinrieact SonntagZ- sBeiiage.Die Neue Seit* 10 Post- klbonuement: I.lO Marl vrr Monat. Einarlragen w die Post- ZeillrngS- Preisliste. Unier Kreuzband fit Deutickstand und Oeiieaeich- Ungarn 2.50 Marl, für das übrige Ausland 4 Marl pro Monat. Postabonnenrentz ncbnixn an: Pelgien, Dänemarl, «olland. Jialien. Luxemburg, Posugal, ----- itiek, Schwede-------" Siumanii hweden und die Zchweij, d QWnt iZglicl,. Verlinev Dolksblatt. Die Infertions' Gebühr beträgt jüt die scchsgestiaUcne Kolonel. zeile oder deren Raum 50 P-g„ für politiicbe und gewerlschastliche LereinS- und PcrsamuuungS-Aiizeigcn 50 Pfg, „Alcrnc �lnocrgen", das iettgedruille Wo« 20 Ptg.-.zulässig 2 seUgedru-N- Wörter jedes weitere Wort 10 Pjg, Eicllengesuchc und Schlasswllcuan. zeigen das erste Wort 10 Pfg., jedes weitere Wortä Pjg. Worte über IL Bit». staden zälilen für zwei Worte. Inserate für die nächste Nummer müssen bis n Uhr nachmittags in der Exvedition abgegeben werden. Die Erpcduion ijt bis 7 Uhr abends geöffnet. Telegramm-Adresse: „Sozialdemokrat Berlin", Zcntralorgan der foztaldemokratifcbeii Parte» Deutfchlands. ras B RedaBtion: 6tD. 68, Änüenstraße Z. Fernsprecher: Ami Moritzplat», Nr. lä» 90—»l»» 97. Mitttvoch, den 13. Januar 191». Expedition: SA). 68, �indenstraße Z. Fernsprecher: Amt Morittpla«, Nr. II» 90— 1.31. 97. Deutsche erfolge in den laufenden StlMengraben- und Dttllleriegefechten. westlicher Kriegsschauplatz. Der französische Tagesbericht. Paris, 11. Januar.(W. T. L.) Amtlicher Bericht von 3 Uhr nachmittags. Zwilchen dem Meer und der Lys zeitweilig aussetzende, wenig heftige Kanonade. Im Gebiet von Upern er- widerte unsere Artillerie wirksam derjenigen drS Feindes: sie konnte ein gutgezicltes Feuer gegen die deutschen Schützengräben richten. Zwischen L y S und O i s e, im Gebiet von La Boisselle, nahmen wir nach Heftigem Kampf einen Schützengraben ein. Nord- ostlich SoiffonS, ans der Spitze der Höhe 132, schlugen wir gestern einen deutschen Angriff ad und griffen darauf an. Wir eroberten auf einer Front von ungefähr fünfhundert Meter zwei Linien feindlicher Schützengräben und verlängerten dadurch gegen Osten die am 3. Januar eroberten Schützengräben. Wir sicherten uns so de» ganze» Besitz der Spitzen der Höhe 132. An der A i S n e, in der Champagne bis Reims Artilleriekäinpfe. Zwischen Reims und A r g o n n e n beschossen wir die feindlichen Schützengräben erster Linie und die Unterstände der Reserven. Nord- lich Perthes rückten wir vor, nachdem wir gestern abend die ge meldeten Gegenangriffe abgewiesen hatten. Wir gewannen eine Linie von 200 Meter Schützengräben. Nördlich Beau Se'jour versteifte sich der Feind, die Feldbefestigung, welche er gestern verlor, wieder einzunehmen. Seine Gegenangriffe, alle mit je zwei Bataillone», der zweite m geschlossenen Formationen ausgeführt. wurden abgewiesen. Der Feind erlitt große Bcrlustc. In den Argonnen einige kleine Gefechte. Wir behaupteten unsere Stellungen Zwischen Maas und Mosel ruhiger Tag. In den Bogesen dichter Schneefall. Einige Granaten sielen auf Alt-Thann und Höhe i'Zö. Paris, 12. Januar.(SB. T. B.j Ein deutsches Flug- zeug wurde bei Amiens von einem französischen Flugzeug verfolgt und zur Landung gezwungen, wobei es in die französischen Linien fiel. Bon den Insassen des deutsche» Flugzeuges wurde ein Offizier getötet, ein anderer verletzt. Nüchterne Auffassung üec Kriegslage in Englanü. London, 12. Jan.(T. U.) Die„Daily Mail" hat von einem Karre- spondenten eine Reihe von Artikeln über den Zustand in Deutsch- kand veröffentlicht und faßt jetzt die Mitteilungen ihres Korrespon- deuten in einem Leitartikel zusammen, worin es u. a. heißt: Das Bild dieses großen Landes ist. daß es einig wie niemals vorher und auch voll Vertrauen ist auf Sieg, fest entschlossen und gut organisiert zum Stege, ein Land. das mit unerschöpflichen und unerhörten HilsS- mittel» an Kriegsmaterial versehen ist, das trotz der schweren Verluste ungebrochen ist, das durch ökonomischen Druck der britischen llebermacht zur See vis auf einzelne Ausnahmen noch nicht gebrochen ist. So muß man den Zustand in Deutschland auf fassen. Nichts weist darauf hin, daß Mangel an Lebensmitteln oder an Rohstoffen eingetreten ist. Der Krieg unö öie Kolonien. Englisihe Operationen an üer tValsisihbai. London, 12. Januar. i2S. T. 83.) Das Reutersche Bureau meldet aus Walfifchbai vom 8. Januar: Die Walfischfang- siation 20 Seemeilen nördlich von hier ist gleichzeitig mit der Walfischbai von den Engländern besetzt worden, ebenso das Kabelhaus und der Brunnen von Sandfonteni. Kämpfe im Kongogebiet. Paris, 11. Januar. fW. T. B.) Der„Temps" meldet: Dos stier eingetroffene„Amtsblatt vom Kongo" vom 13. November gibt einen Bericht über die militärischen Operationen im Sanghagebiet. In diesem Bericht heißt es: Anfang Oktober eroberte oie Kolonne, welche zuvor Bvnga und Uesso cinge- uommeu hatte, Djembe, fünfzig Kilometer nördlich von Uesso, und marschierte dann gegen Nola vor. Die Verbindung der .Kolonne mit dem Posten in Uesso wurde wenige Tage darauf vom Feinde abgeschnitten, welcher Ndziniu einnahm und be- feiligte. Nach dem Eintreffen der aus Brazzavillc erbetenen Hilfe wurde ani 26. Oktober Ndzimu angegriffen und nach zweitägigein erbitterten Kampf eingenommen. Andere Ko- lonnen hatten unterdessen Nota, Carnot und Bonia einge- nommen. I Die Meldung öes Großen Hauptquartiers Amtlich. Großes Hauptquartier, den 12. Zanuar 191Z.(W. T. B.) Westlicher Kriegsschauplatz. Südlich des Kanals von La Bassee finden geringfügige Kämpfe stall, die bisher ohne Er gebnis waren. Nördlich Crouy griffen die Franzosen gestern abend an, wurden aber unter schweren Berlusken zurückgeworfen. Heute früh lebten die Kämpfe hier wieder auf. Ein gestern nachmittag in Gegend östlich Perthes unternommener französischer Angriff brach in unserem Feuer zusammen. Der Feind hatte sehr schwere Verluste. Zn den Argonnen wurde an der Römer skraße ein französischer Stützpunkt erobert, zwei Offiziere und 140 Mann fielen dabei in unsere Hände. In den Kämpfen im östlichen Teil der Argonnen sind den Franzosen seit 8. Januar (einschlietzlich der gemeldeten) ein Major, drei Hauptleute, 13 Leutnants, 1600 Mann an Gefangenen abgenommen, so daß ihr Gesamwerlust einschließlich Toter und Verwundeter in diesem beschränkten Gefechtsraum aus 3500 Mann ge schätzt wird. Französische Angriffsversuche bei Ailly südlich St. Mihiel scheiterten. Oestlicher Kriegsschauplatz. In Ostpreußen nichts Neues. Russische Vorstöße im nördlichen Polen hakten keinen Erfolg. Unsere Angriffe im Gebiet westlich der Weichsel machten trotz des schlechten Wetters an einigen Stellen Fortschritte. Auf dem öst- M_ lichen Pilicaufer keine Veränderung. Oberste Heeresleitung. * ♦ « Der österreichische Heneralstabsbericht. W i e n, 12. Januar.(W. T. B.) A nt t l i ch wird ver- lautbart: 12. Januar 1915: Die Versuche des Feindes, die N i d a z u forcieren, wiederholten»ich anch gestern. Wahrend heftigen Geschüst- kampfes an der ganzen Front setzte vormittags im südlichen Abschnitt eine Ärafttruppc des Gegners erneut zum Angriff an, brach jedoch nach kürzester Zeit in unserem Ärtillericfeuer nieder; flutete zurück,.Hunderte von Toten und Verwundeten vor unserer LteUung zurücklassend. Gleichzeitig hielt auch südlich der Weichsel der Geschützkamps an, wobei es einer eigenen Batterie gelang, einen vom Feinde besetzten MeirrHvf derart unter Feuer zu nehmen, daß die dort seit den letzten Tagen eingenistctcn Russen gezwungen wurden, fluchtartig ihre Stellungen zu räumen. In den Karpathen erschweren die ungünstigen Witte- ruugsverhältnisse jede grösiere Aktion. Im oberen ll u g- t a l e hat sich der Gegner näher an den Uzsolpast zurückgezogen. Tic von den russischen Zeitungen verbreitete Nachricht, die Festung P r z e m Y s l hätte am 19. Dezember einen P a r- lamentär zum Feinde entsendet, ist natürlich voll» kommen erfunden und dürfte nur bezwecken, die gänz- lichc Machtlosigkeit gegenüber dieser Festimg zu verbergen. Ter Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: v o n H o e f e r, Feldmarschalleutnant. Der Seekrieg. Erklärung öes Kommandanten von Scarborough. Kopenhagen, 11. Januar.„Politiken" meldet aus London: Major Brockwell, der derzeitige Kommandant der Festung Scarborough, veröffentlicht in der„Morning Post" einen Artikel, in dem die deutsche Behauptung, daß die deutschen Schiffe von den Feldverschanzungen bei Scarborough beschossen worden sind, bestritten wird. Der Artikel behauptet, daß Scarborough keine Feldverschanzungen und keine Kanone gehabt habe. Die Kanonen, die früher auf den Festungshöhen gestanden hätten, seien vor mehreren Jahren fortgenommen worden: dagegen seien Baracken aufgeführt worden, die als Artillericdepots eingerichtet seien. Ter deutsche Bericht, der von Kanonen spricht, sei ein Lügengewebe. (Notiz des W. T. B.:- Wenn keine Kanonen da sind, ivozn richtet man dann Artilleriedepots ein ch der türkische Krieg. Die Kriegslüge im Kaukasus. Wien, 12. Januar.(T. II.) Tie..Korrespondenz-Rundschau" meldet aus Kopenhagen: Heber die Kriegslage im Kaukasus wird aus russischer Seite außerordentliche Reserve beobachtet. Man beschränkt sich aus die Festlegung, daß die Siegesnachttchten der Türken dem niomeiuaiien Stande der Tinge nicht cutsprechen, da die russischen Opc» ratioiien planmäßig verlausen. Daran-werden einige Einzelheiten geknüpft. Die Blätter berichten trotzdem anhaltend von der zunehmen- den Panik im Kaukasus und wenden sich gegen die Schwäche der dortigen Behörden und deren oberste Chefs. ' Die„Nowoje Wreinja" bringt mit Genugtuung die Tisliser Mel- dung, daß auf Befehl des kaukasischen Statthalters das gesamte Ba- tumer Gebiet einschließlich des Festungsrapons als neuen Komimm- dantcn mit erweiterten Vollmachten dem General Lijachon unterstellt worden sei, der sich als Chef der russischen Kosakenbrigadc in Persicn besonders ausgezeichnet habe. Die Türkei bestreitet öie russischen Sieges- Meldungen aus dem Kaukasus. Konstautinopcl, 10. Januar.(W. T. B.)(Verspätet eingetroffen.) Gegenüber den falschen Meldungen der russischen Presse über lür- kische Niederlagen veröffentlicht das Hauptquartier eine Depesche des Befehlshabers der kaukasischen Armee vom 9. Januar über die militärischen Operationen in den letzten zwei Wochen. Die Depesche berichtet: Auf der Hauplfront haben unsere Truppen dem Feinde jenseits unserer Grenze gelegene beherrschende Stellungen entrissen. Die Operationen bei O l t y und A r- d a g a n werden durch tiefen Schnee und heftigen Frost aus- gehalten. Unsere in A s e r b e i d s ch a n vorrückenden Abteilungen verfolgen trotz schlechten Wetters den Feind, der sich zurückzieht. nackidem loir R u m i sllrmia) und K o t u r besetzt haben. D i o Russen behaupten, die Divisionskommandeure eines Armeekorps gefangengenommen zu haben. Diese Meldung wird für falsch erklärt. In Wirklichkeit hat eine russische Abteilung in eurem russischen Dorfe enien Zug von Verwundeten angegriffen, unter denen sich ein schwerverletzter Brigadekommandeur befand. Dieser wurde gefangengeiiommeii und die anderen getöter. Im Irak versuchten gestern zwei Bataillone eng- lischer Infanterie mit zwei Gcbirgsschnellseuergeschützen, ein Lager unserer arabischen Paneigänger in der Umgebung von K u r n a zu überraschen: sie fielen aber in einen Hinterhalt und verloren 125 Tote und Verlvundete. Nach einein zweistündigen Kampfe verfolgten die Araber den Feind. Obwohl sie aus kurze Enffernung dem Feuer der Geschütze ausgesetzt waren, harren sie nur 15 Verwundete. vorwürfe gegen öie Russen. Koiistantiuopcl, 11. Januar.(W. T. B.) Durch Berichte des Sanitätsdienstes der Armee und des Roten Halbmondes, die von Photographien begleitet waren, ist festgestellt worden, daß die Russen Dum-Dum-Kugeln in den Kämpfen um Batum verwendet haben. Die oSmamsche Regierung hat bei den Bot- 'chaften der befreundeten Mächte gegen diese unmenschlichen der Peiersburger und Haager Konveittion widerstreitenden Mc protestiert und die italienische Botschaft, die die russischen Interessen venriti, gebeten, Rußland mitzuteilen, sie werde im Falle einer Wiederholung solcher Geschehnisse mtt Repressalien vorgehen. in welchen die französischen Soldaten hilflose deutsche Verwundete durch massenhaft« Bajonettstiche in Leib, Kopf und Augen, durch Kolbenschläge, Durchschneiden der Gurgel und andere Schandtaten grausam ums Leben gebracht haben. Einsperren von Verwundeten, Anbinden an Bäume und Pfähle. Erschießen Kampfunfähiger aus nächster Nähe, Ermordung hilfloser Sanitätsmannschaften aus dem Hinterhalt, Abschneiden der Geschlechtsteile, Aufschlitzen des Bauches, Ausstechen von Augen, Abschneiden von Ohren, Festspietzen Verwundeter auf dem Erdboden, zahlreiche Beraubungen von Ver- wundeten und Toten— alle diese Schandtaten sind nachgewiesen worden, wo französische Truppen gekämpft haben, und bilden ein beredtes Zeugnis dafür, auf welcher Seite die Schänder von Kultur und Sitte zu suchen pnd. Die sämtlichen vorstehend erwähnten schmachvollen Hand- lungen der französischen Truppen werden durch eidliches Zeugnis einwandfreier Persönlichkeiten bestätigt und werden seinerzeit der Oeffentlichkeit zur Kritik überantwortet werden. Aber auch außerhalb des Schlachtgetümmels haben Organe der französischen Regierung in verschwiegenen Gefangnisräumen sich des?Neuchelmordes schuldig gemacht: im Gefängnis von Moni- beliard wurden im August 1914 deutsche Kriegsgefangene von französischen Gendarmen roh mW grausam verstümmelt und nachher grundlos totgeschlagen. In einem anderen Falle überfielen räuberische Horden französischer Soldateska die Postagcntur in Niedersulzbach, nahmen die Mitglieder der Posthalterfamilic gc- fangen, schleppten sie fort, behandelten sie umvürdlg und grausam und warfen den gebrechlichen 68jährigen Posthalter die Treppe hinunter auf die Straße. Auch er wurde im Gefängnis in Belfort von seinem Wächter roh mißhandelt, mit Füßen getreten und derart gequält und geprügelt, daß er in der Nacht szum 17. August 1914) eines elenden Todes verstarb. Auch diese Fälle sind durch die eidlichen Bekundungen glaubhafter Augenzeugen erwiesen. Hält man hierzu die schmachvolle, jeder Gesittung hohnsprechende und alle völkerrechtlichen Vorschriften mißachtende Be- handlmig. welche das deutsche Sanitätspersonal, welches das Un- glück hatte, in französische Hände zu geraten, in Le Bourget, Fougores, St. Menehould, Vitry le Francois, St. Drieux, Peronne, Saleux, Vincennes, Lyon, Amiens, Bordeaux, Clermont-Ferrand und anderen Orten über sich ergehen lasten mußte—, berücksichtigt man ferner die grausame und erniedrigende Behandlung der Kriegsgefangenen in Perigueux, Granville, Puy de Dome, Mont- gazon, Fougeres, Castles, Mont Louis und anderen Gefangenen- lagern, bedenkt man ferner die Verwendung der gefährlichsten und schlimmsten Dum-Dum-Geschosse auf fast allen Teilen der französi- schen Schlachtlinie— gewollt und gebilligt durch die französische Heeresleitung—, so muß der französischen Regierung jede Berechtigung zu allgemeinen Beschuldi- gungen und Verdächtigungen der deutschen Kriegführung abgesprochen werden, Die Lage auf üem Dalkan. Köln, 12. Januar.(W. X. 33.) Tie„Kölnische Zeitung" meldet aus Sofia: Die Auffassung, die Ausdehnung des Krieges auf die Balkanländer stehe unmittel- bar bevor, teilt die hiesige leitende Stelle nicht. Alle Ent- schließungen sind nach wie vor von den Entscheidungen auf den großen Kriegsschauplätzen abhängig. Rumänien be- absichtigt, gegen Januarende den Truppen st and zu er- höhen. In Bulgarien sind noch keine Entschei- düngen über die Einberufung der Reserven getroffen. Eine rumänische Abordnung in Rom. Zürich, 12. Januar.Ve r" ► H. Geike, GDe.--0nerslr.l. B. Elbiugard. K oionlMrsn �erren- d. HnaDeiigsro. J.BaerS�,,� faliis[liM0.LThnatuh,aLrernsstT Le«k. t SInpecki, EcUik-illit 70 e ßtlo Malig C.Böse.Frovinzst.l09,E«inick6fld.-08l Fritz Höbner, Scbliemannstr. 11. Franz Mows, Muskauerstr. 34 O. Pötssdi, Scbwedenstr. 18. FranzRichter.Malplaquetstr.25/26 Runge, Otto, Nklln, Hermannst 55. A.SilkinatHilebhdlg.Heinlckod.St.lOK Erich Thiel, Weißs., La �.k�pggtr. 139. 4 Karz-,WeH-.Wollw.,Tnkotijg. ► Beusselstraüa TS . Tauroggenerst. 10 Hoppe, E., Scharnweberstr. 52. Carl Klein, Höchsteetr.lö, N.O.18. Hermann Meyer, SchiTelbcinerLSt 21. Wodrich, Putbusserstr. 35. 4 ftlostrichtabrik"fr iiagsw S MM TlllilllllltlllllfttllidllStliilllUIIKIIIIIIillT gyanmaicinnsfi Bellmann, E., Äm8�28 Littauer Näbmasch., Spandau 5 Jahre Garantie, Teilzahlung Nähm.-Spz.-Gesch.J'oWjdafflcrstr.lO. Naiimasciimen Lüden in allen Stadtteilen. 4�0pfikcr. Mechanikep� Groß, Paul, Warschauerstr. 66. Schobert, Carl. Nklln. Bergstr.14 4 Photogr- Apparate Mfllhfnrhf so* Kottbuserstr. 3. . Hiliitüill auch Gel egenheitskf. Photo-Jansen, Hauptstr. 23 4nPhotonpa?iSi. Ateliers � R. Maerz, Badstrasse 65. Rud.Obigt,N.KeinickendorfersL2 j 4 Pirncs �! R Uiorlinn ���u�orstr. 0 1 Iii 1 iOi lilly Kauf, Miete, Teiizablg. 4 RoBschlächtecelen E. Weidlich, Steglitz, lindec»tf.41. 4 Schreibwaren"> O. 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Frese, Ernst 5 Gea»hSÖ« Im SO. yeHjcneningen Deutschland'' Berlin Arbcitervcnichcrang— Schützen- Sterbekassenvenicherg. Straße S 1 L.Go«he,Schalstr.,Ecke Maxstr. A. Groll, Hennlngsdorferstr. 10. lackepelsr«Ä Die erste selöstspiel, öoppelgeipe PalzenSiofer ��o�enbcrger�no�eB�le� Gaege,Otto"Cr Ernst Wmm Ä�-t4- F. Pflngmacher. Colonnenatr.*8. Fj.pfE�;�. 4 Wcbalynaga-'l�a ► P.Bock, Klostersrr b U,.Spandau. Geppert, Paul, Zosäenerstr. 32. 4 Olist, Gemüse ► 1 Fritz Wolff, Naugarderstr. 45. Alexanderpl., Rieh. Sdiloßnles. Riebeck-AusnchaiiK Alexanderstr. 5o> Tägl. Konzert O.Rohloff/Tferfct.l.riraaereiKöaiggtsdt Oswaicl wtap 20 Filialen und Weinstuben Ii Brunnenstr. 16 und Filialen Einz.Yfrk.z. Ecgr.Pr. Underberg- Boonekamp Anerkannt bester Bitteriikör Sprit* und CiltorftpriK JUnrfre! t U). Müller 1 M. Buckowerstr. 78. ��nate�PT � W Best, 8kairi2er»ir.62'li.WraageUtr. 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Es handelt sich um eine Schimmelstute und einen braunen Wallach, zwei teure Tiere, die vor einen Planwagen ge- spannt waren. Dieser trägt den Namen des Besitzers: C. Bclgcr, Notzis. Voikskonzert des Philharmouische» Orchesters. TaS nächste Konzert de« Orchesters findet am 22. Januar, abends 8 Uhr, in den Konkordia-Festsälen, Andreassir. 64. statt. Billett« zum Preise von 30 Pf, sind hierzu bei der Gewerk'chaftSkommlssion, Sngeluser IS I, Zimmer 13. zu haben, ebenso im Zigarrenladen bei Horich, Engel- ufer 1ö. Der Verkauf in der Gewerkschastskommission findet vor- mittags von 9—12 Uhr und nachmittags von 4—7 Uhr, außer Sonnabendnachmittags, statt. Erschossen ha: sich im Jagen 138 der Potsdamer Forst der Kauf- mann, Hugo ftrey aus der Sebasiianstraße zu Berlin. Verloren. Sonnabend, den 2. Januar, ging auf dem Bahnhof Alexandervlatz ein Portemonnaie mit annähernd 60 M. und Legitimationen verloren. Da es sich um das monatliche Kostgeld und die Wohnungsmiete einer alleinstehenden Frau handelt, so wird der Finder ersucht, dasselbe abzugeben bei Raschck, Simon-Dach- Straße 16. DienStag, den 5. d. MtS., ist einer Krisgerfrau auf dem Wege von der Köpenicker Straße nach Dolzigsr Straße ein Paket un- fertiger Teile von Tuchfchuhsn verloren gegangen. Die Frau muß den Verlust von zirka 40 Mark ersetzen, schon am letzten Sonnabend ist ihr der ganze Wochenverdienst einbehalten worden. Nachrichten über den Verbleib der Teile sind an Frau Follert, Berlin 0, Dolziger Str. 26, part., zu richten. Mus öer Partei. Sozialdemokratische Bürgermeister. Die bayerische Regierung hat die in der Pfalz gewählten sozial- demokratischen Bürgermeister und Adjunkten(zweite Bürgermeister) bestätigt. Für die Bestätigung kommen in Betracht: Als Bürger- meister Genosse H o r l a ch e r in Rheingönheim und Genosse Neu in Lambrecht, Als erste Adjunkten die Genossen Binder- Ludwigs« Hafen, H o f f nr a n n- Kaiierslautern. Ullrich- Rheingönheim, Heinrich B l ü m b o t t- Oppau und S t u r m- Neuhofen. AIS zweite Adjunkten die Genoffen W e y l a ii d- Frankenthal, Graf- Speyer, Sch li ck- Lambsheim- Maxdorf, Siegm. W e i ß- Grünstadt, R. Eh- r i n g e r- Mutterstadt und Konr. Kratz« EImstein-Jggelbach. Internationales Jahrbuch für Politik und Arbeiterbewegung. Die Buchhandlung Vorwärts bittet uns. mitzuteilen, daß die Hefte 3 und 4 de? Jahrgangs 1914 vom Internationalen Jahrbuch zusammen als Sonderheft, betitelt„Der Weltkrieg". erscheinen. Den Abonnenten gebt das Heft im Rahmen des Abonne» mentS zu. Einzelbezieher können es zum Preise von 5 M, erhalten. Bestellungen nehmen jetzt schon alle Buchhandlungen entgegen. Gewerkschaftliches. der Krieg unü Sie Gewerkschaften. Tie letzte Nummer des„Correspondenzblatt" der General» kommission bringt abermals eine zusammenfassende Arbeit über die Einwirkungen ees Kriegszustandes auf die Gewerk- schaften. Leider kann jede solche Zusammenstellung nur lückenhaft sein, weil die Statistik der Arbeiterorganlsationen unter dem Drucke der Kriegsfolgen vielfach nicht in der wünschenswerten Weise durchgeführt werden konnte. Von den sieben über 100 000 Mitglieder zählenden Qr» ganisationen sind es nur die Verbände der Metallarbeiter. Fabrikarbeiter und Holzarbeiter, die seit Anfang des Krieges allwöchentlich Erhebungen veranstaltet und deren Ergebnisse im Verbandsorgan veröffentlicht baben. Beim Metallarbeiter- verband erstreckt sich die erste Erhebung auf zwei Wochen. NÄH diesen Berichten betrug-die Zahl der eingezogenen Krieger im: Trotzdem bei diesen Statistiken nicht alle Verwaltungs- stellen berichtet haben, so hat man doch ein übersichtliches Bild von der stetig steigenden Vermehrung der eingezogenen Krieger in den ersten 13 Kriegswochen. Tie Gesamtsteigerung vom IS. August an betrug beim Metallarbeiterverband 62 004, beim Fabrikarbeilerverband 12 3S8 und beim Holzarbeiter- verband 12 537. Prozentual ausgedrückt stieg die Zahl der zu den Waffen Gerufenen in dieser Zeit im: Motallarbeiterverband.. von 2l,8 Proz. auf 33,1 Proz. Fabrikarbeiterverband..„ 21,0,„ 28,3, Holzarbeiterverband...„ 21,0„„ 27,4. Hiernach stellt auch verhältnismäßig, und zwar schon ieit Ausbruch des Krieges der Metallarbeiterverband die meisten Krieger. Erst in weiterem Abstand folgen, wie die Tabelle zeigt, die beiden anderen Organisationen. Daß durch die fortgesetzten Einberufungen zum Heeres- dienst momentan die Mitgliederzahlen zurückgegangen sind und auch vorläufig noch weiter zurückgehen werden, braucht wohl nicht erst besonders hervorgehoben zu werden. Es wäre deshalb verfehlt, jetzt schon aus den dabei erfaßten Mitglieder- zahlen irgendwelche Mitgliedervcrliiste herauszurechnen. Ter wirkliche Mitgliederstand und Mitgliederverlnst wird sich erst nach Beendigung des Krieges und nach Einsicht sämtlicher Quartalsabrechnungen ermitteln lassen. Ter folgenden Tabelle sind die Ergebnisse der Fest- stellungen über die Arbeitslosigkeit der Verbanosmitglicder zu entnehmen. Danach betrug die Zahl der Arbeitslosen im: Diese Aufstellung veranschaulicht so recht deutlich die tief- einschneidende Wirkung des Krieges. Prozentual am meisten haben nach diesen Berichten die Mitglieder des Holzarbeiter- Verbandes niit Arbeitslosigkeit zu kämvfen und am günstigsten liegen die Verhältnisse bei den Fabrikarbeitern. Eine weitere Prüfung der Zahlen ergibt, daß der Höchststand der Arbeits- losigkeit bei allen drei Organisationen von Mitte bis Ende August festgestellt worden ist. Erst voni 5. Sevtember an trat dann eine merkliche Besserung ein, die fast gleichmäßig bis zum Schlüsse der 13. Kriegswoche angehalten hat. Tie erfreuliche Abnahme der Arbeitslosen ist wohl zum größten Teil aus die schon oben angeführten fortgesetzten Einbc- rufungen zurückzuführen. Aber auch die Wiederauflebung des Arbeitsmarktes hat wesentlich dazu beigetragen. Daß dem so ist. wird auch am deutlichsten durch die Angaben des Holz- arbeitervcrbandes bestätigt, denn in dieser Organisation stieg die Zahl der in Arbeit stehenden Mitglieder von 68 221 in der 2. Kriegswoche auf 81745 in der 13. Kriegswoche: die Arbeitsgelegenheit besserte sich demnach bei den Holzarbeitern von 56,7 Proz. auf 72,2 Proz. Die beiden anderen GeWerk- fchaften haben hierüber keine Angaben gemacht. Ueber die Ausgaben an Arbeitslosenunterstützung bat nur der Metallarbeiterverband fortlaufend berichtet. Nach diesen Feststellungen wurde die höchste Summe in der W�che vom 30, August bis 5. September in der Höhe von 483 808 M. ausbezahlt, während in der letzten Kriegswoche nur 179 876 M. für diese Zwecke ausgegeben wurden. Tie gesamte im ersten Kriegsviertelsahr verausgabte Summe für die Arbeitslosen betrug 4 060 839 M. Im Zabrikarbeiterverband belief sich Ü? � Kricgswochrn die aufgewendete Summe für die Arbeitslosen auf 820 000 M. und im Holzarbeiterverband m den ersten beiden Kricgsmonaten auf 1 259 987 M. Das sind gewiß außerordentlich hohe Summen, die man nicht genug umerer Reichsregierung zum Studium emvfchlen kann. Vei dem gegenwärtigen Kriege hat es sich wieder einmal gezeigt, was nir großen Wert gefüllte Gewerkschaftskasseii haben, xte Gewerkschaften waren dadurch in der Lage, die statutarischen �atze an die Arbeitslosen weiterzuzahlen, was für Hunoerttausende bei den teueren Ze''eli eine große Hilfe und vielfach, infolge Versagens unserer Regierungen und Gemeinden in der so wichtigen Frage der öffentlich-rechtlichen Arbeitsloscnfurwrge. die einzige Hilfe ist. Verlin und Umgegenü. Die Angestellten d» Privatttlrph»n- Begründend wurde unter anderm ausgeführt: In der heutigen Zeit seien nervöse Zustände derart verbreitet, daß es sich bei solchen um keine Ausnahmen mehr handelt. Daraus folge, daß aus polizeilichen Gründen auch dann schon eingeschritten werden könne, wenn auch nur nervöse Personen in ihrer Ge- sundheit durch Störung der Nachtruhe gefährdet würden. Das sei hier nach den Feststellungen zweifellos der Fall. Im Hinblick auf den Charakter des Ortes als eines Kurarte«, wo im Sommer ebensoviel Kurgäste weilten, wie die Bevölkerungszahl ausmache, rechtfertige es sich auch, wenn die Polizeivcrloaltung das Verbot des Zerschlagens der Knochen bis 8 Uhr vormittags ausdehnte. Grenzen der Wahrnehmung berechtigter Interessen. Ueber eine prinzipielle Frage, welche für Aerzte und In- haber von Heilanstalten usw. von größter Bedeutung ist, drehte es sich in einer Verhandlung, welche die 5. Straf- kammcr des Landgerichts ll unter Vorsitz des Geh. Jnstizrats von dem Hagen als Bcrusungsrichter beschäftigte. Die grundsätzlich wichtige Frage betraf die Grenzen des Schutzes berechtigter Interessen für einen Arzt. Sie kam indessen nicht zum vollen Austrag, weil ein Vergleich den Prozeß beendigte. Al« Klägerin stand die Krankenpflegerin Eva Streich, die extra aus einem Etappcnlazarett in Ltittich zu diesem Termin gekommen war, dem vraktischen Arzt und Inhaber einer Privat- klinik Dr. Alfred IchönstSdt gegenüber. Die Klägerin, die jetzt dem Roten Kreuz angehört, wurde vor längerer Zeit von ihrem Schwesternheim in die Klinik des Angeklagten Dr. S. geschickt, wo sie einen Patienten, der sie persönlich angenommen hatte, ver- pflegen sollte. Wie Dr. S. behauptet, soll sich die Klägerin wieder- holt gegen die in der Klinik bestehenden Bestimniungen vergangen haben; sie soll u. a. de« Nachts ohne den vorgeschriebenen Schlaf» rock herumgelaufen sein und sich außerdem in einer Werse e» nommen haben, die ihrem Bornamen„Eva" alle Ehre machte. Tie Klägerin, die diese Behauptungen auf da« entschiedenste bestreitet, wuroe seitens des Beklagten mit Worten, wie..gemeine» Frauen- zimmer",„verworfenes Geschöpf" belegt. Diese Sch'.mpfwort: bildeten den Gegenstand der jetzigen Privatklagc. Von dem Beklagten wurde der Schutz des§ 193 in Ansprtzch genommen, da er als Borgesetzter berechtigt gewesen sei, Rügen za erteilen und zwar auch dabei schroffe Ausdrucke zu gebrauchen, wenn nur durch diese Worte die Sacke ricktig getroffen werde. Das Schiiffengcricht billigte zwar dem Angeklagten an sich den Schutz des§ 193 St.G.L. zu, verurteilte ihn aber doch zu 75 M. Geldstrafe, da die gebrauchten Worte grob beleidigend seien und die Absicht der Beleidigung klar erkennen lassen. In der Bcrnfuugs- initanz kam ein Vergleich zustande: Dr. S. übernahm sämtliche Kosten des Verfahrens sowie einen Teil des Honorar» de« klage- rischen Anwalts, Klägerin trug dem Ernst der gegenwärtigen Zeit durch Zurücknahme der Klage Rechnung. /lus Industrie und Handel. Äriegswirkungen in Rußland. Der Moskauer Fabniantenvertin hat eine Statistik über die Zahlungseinstellung von Handelshäusern aufgestellt.--- Im November haben im Moskauer Rayon 248 Firmen bankrott gemacht. Für 192 Firmen liegen Daten über den Umfang der Zahlung«- verpflichiung vor. Die Paifiven dieser 162 bankrotten Firmen belaufen sich auf 23893000 Rubel. Die Verpflichtungen der übrige» SS Firmen werden auf 4,5 Millionen Rubel geschätzt. Der Gesamt- summe von 28,4 Millionen Rubel von Passiven für den Monat November stehen 28 Millionen Passiven im Oktober gegenüber.— .Rußkoje Elowo" behauptet, daß sich trotz dieser hoben Zahlen im Moskauer Rayon die Konkurse im Vergleich zum Vorjahre ver- mindert hätten, im November 1913 hätten die Konkurse 37 Millionen Rubel betragen. Dagegen habe sich die Zahl der Konkurse im Norden und im Ural vermehrt.— Die Hauptzahl der Konkurse betrifft die Textilindustrie.____ Die Einnahmen des PanaoiakanalS. Die Einnahmen deS Panamakanals beliefen sich am 1. De- zember 1914 auf eine Million Dollar. Ter Durchgangfzoll ist vom Mai 1914 erhoben worden. Bis Anfang August belief sich die ein- gegangene Summe nur auf zirka 50 000 Marl, im August ist die Einnabme bedeutend gestiegen und belies sich Ende des Monats auf 400 000 Mark. Im September übersteigt sie zwei Millionen Mark und Ende Dezember belauft sich die Gesamtsumme auf über vier Millionen Mark. Die niedrige Einnahnie zu Anfang der Eröffnung des Panamakanals erklärt sich durch die Tatsache, daß zunächst ein reiner Schleppdampferverkehr durch den Kanal organisiert werden mußte, um die ungeheuren Warenvorräte, die an beiden Seiten dcZ Kanals aufgestapelt waren, ihrem Bestimmungsorte zuzuführen. Im ganzen find bisher 257 Schiffe durch den Kanal hindurchgesührt worden; 227 davon waren mit Waren beladen, 30 mit Ballast. Tie Gesamttonnenzahl der Schiffe erreichte 1 277 484. Jugendbewegung. Arbeiter-Jugend. Die soeben erschienene Nr. 2 des siebenten Jahrgangs hat u. a. folgenden Inhalt: Eine zeitgemäße Mahnung. Von Gustav Hoch.— Der FreiheilSdichter Platen. Bon Franz Diederich.(Schluß.)— Franz. Ein Erlebnis au« der LehrlingSzeil. Von Karl Lowe, Pielc- seid.(Schluß.)— Die Kunst des Islams. Von Adolf Bruno.— Krieg und Völkerrecht. Bon E. Eichhorn. Im Lazarett der Ge« fangenen.— Ans der Jugendbewegung. Kleine Nachrichten. ßräulein Hausbesitzer. Ein recht wenig der jetzigen Zeit angepaßtes Verhalten legt eilt Fräulein Sperfeld, Hausbesitzerin in Brandenburg a. H., an den-Tag. Wie unser dortiges Parteiblatt mitteilt, mußte es sich schon früher einmal mit der Daine befassen, weil sie der Frau eines Kriegsteilnehmers die Räumung der Wohnung aufgegeben hatte, widrigenfalls sie„einfach r a u S g e f e tz r" werden sollte. Dies« hausherrliche Drohung scheiterte aber an den bundesrätlichen Be« sttnimungeii. Jetzt, nachdem am 13. Dezember der Ehemann der durch Raussetzung Bedrohten im Kriege gefallen ist, sieht Fräulein Sperfeld ihre Zeit gekommen. Arn 9. Januar schrieb sie an die Witwe des gefallenen Kriegers folgenden liebevollen Briefs Frau Bitterling hier. Da mit dem Tode ihres ManncS da« Mietsverhältniß gelöst, und rin mündlichen Vertrage monatlich pränumerando MietS- zahlung ausgemacht und eine Kündigungsfrist nicht vereinbart, s» tritt'die gesetzliche 14 iägige Kündigung in Kraft. Ich fordere Tie daher sich innerhalb 24 Stunden'zu erklären, ob Sie die Nestmiete zahlen wollen. Weigern Sic sich so muß eben der Nachlaß ihres Manne» best ehe nd aus Aiöbeln. von denen i ck be weise» kann, das er sie gekauft und bezahlt gericht- l i ch versteigert werden. Mit dem Tode ihre« Mannes sind auch die Vorrechte, das Sie während des Krieges wohnen bleiben mußten, beendet. Vielleicht erkundigen Sie sich mal danach, oder gehen Sie wieder mit de in Brief zu dem Hetzblatt, der Brandenburger Zeitung und lasse» den Brief vcröfientlichen. Ich will Ihnen in Zukunft wünschen, das Sie inimer den Hauswirt finden mögen, der sich das von Ihnen bieten läßt, was Sie mir, und meinen Bizewirt geboten haben. Sie bleiben einfach wohnen, zahlen keine Miete. tagen nicht was in Zukunft werden soll, das ist wohl ein ganze neue Recht? H. Sperfeld. Zur besseren Beurteilung de? Verhaltens der Hauswirtin wollen wir noch binzufiigen, daß Frau B. vier Kinder im Alter von 9. 0. 3 und Jahren zu versorgen und von der itjr zustehende» Krieg Zunlerstützung noch Teile der Miete an lue Sp. entrichtet hat, so daß ein nur verhältnismäßig kleiner Rück- stand verblieben ist. Im übrigen möchten wir Fräulein Sperfeld mir an ein Wort erinnern, das eine ihrer deutschen Mitschwestem. Marie v. Ebner-Eichenbach geprägt hat: Nächstenliebe lebt mit tausend Seelen, Egoismus mit einer einzigen, und die ist er« bärmlich I_ Lebendig verbrannt. Ein schreckliche« Unglück ereignete sich in RengerSdorf i. Schl- Der mit der 84 Jahre alten Witwe Rothe in einem Hause wohnende Schuhmacher Bergmann wurde durch qualvolle« Jammern in der Wohnung der Rothe veranlaßt, in die Behausung der alten Frau einzudringen. Dort fand er die Bedauernswerte fast voll- ständig verbrannt an der Ofentllce auf. Sie gab zwar noch Lebenszeichen von sich, starb aber bald darauf. Grostfeuer in KottbuS. In den Fabrikanlagen der Wollspinneret Wilhelm Müller in KottbuS kam, vermutlich durch Unvorsichtigkeit, ein Brand au». der sich sehr rasch über die ganzen Fabrilaebäude ausbreitete. In« folge der Zerstörung der maschinellen Anlagen werden auf Wochen hinaus über 200 Arbeiter brotlo». Der angerichtete Schaden dürfte 300 000 Mark übersteigen. Parteiveranstaltungen. Erster Wahlkreis. Der Zahlabend findet heute im Restaurant Stein. Stralauer Brücke 3 statt. Vortrag der Genossin Lkäte Duncker: „lieber Kindercrziehung". Zweiter Wahlkreis(Friedrichftadt). III. Abteilung. Z a b I a b c n d: Mittwoch, den 13. Januar, bei Ratbmann, Wilhelmstr. 11i>. Vortrag des (Senossen Kurt Laake;„Unsere Volksbühne". Z a h I n a ch t: Bis aus weiteres im Restaurant Krüger» I e r u« s a l e ni c r Straße öS. Zahl morgen: Donnerstag, den 14. Januar, bei Krüger, Jerusalcmcr Straße öS. Vortrag:„Jetzt und später". Rcsercnt Genosse Gust. G r o h nr a n Ii. Zu allen diesen Versammlungen rechnet aus die Anwesenheit sämtlicher Mitglieder Der Vorstand. Stcgliü. Heute finden nur Abteilungsversammlungen statt. In allen Abteilungen Vorträge. Biesdorf. Heute Zahlabend bei Hirte, Marzahner Straße 4. Vortrag des Genossen M iesdach« Karlsborst über„Krieg und Kunst". Kaulsdorf. Der Zahlabend findet heute pünktlich L'/, Uhr im Nestau- rant Bobcy(am Bahnhosi statt. Röntgcntal. Zepernick, Buch. Am Donnerstag, den 14. Januar, abends S'/a Uhr, im Lokal von August Lange, Rönlgenlal, Sicmensür. 10: Zahlabend.— Für Buch findet der Zahlabend am Sonnabend, den IL. Januar, in Buch, bei Piorrowskv. Bahnhösstr. ö statt. Lüdersdorf. Der Zahlabend sinket am Iii. Januar Lei Franz Schaale, Kursürstenstr. 1 statt. Zeuthen-Miersdorf. Der Zahlabend findet diesmal in Zeuthen, bei Oldenburg statt. Neucnliagcn(Ostbahn). Ter Zahlabend nndel heule abend S'l, Uhr im Lokale des Herrn Hätschcr, Dottistr. 12 statt. Die Frauen der Kriegs« tcilnehmer siild besonders eingeladen. Eingegangene Druckschristen. TieTarifverträge imTeutschen Reiche am Ende des JahreslKIZ. (10. Sonderhest zum ReichSarbcitSblatte.) 1,70 M. C. Heyniann, Berlin VV. 8. Tic siebente Großmacht. Roman von A. Schirokauer. 4 M. Oester- Held u. Co., Berlin VV. 15._ Der Kampf. F. Jahrgang. Heft 1. Sozlalbemokratische MonatS- schrist Oesterreichs. Jährlich K Kr. Verlag G. Emmerling, Wien 6. 1.—. Briefe über Hochdeutsch und Plattdeutsch von KlauS Eroth Leicht geb. 50 Pf. A. Janssen, Hamburg., Beamten- Jahrbuch. Kriegsnummer 1. Herausgegeben von Dr. H. Potthoff. Jahrgang I. Heft 3/4. Vierteljahrsschrift. Jährl. o M. — Arbeiterrecht. Jahrbuch für das gciamte Dienstrecht der Arbeiter, Angestellten und Beamten. Jahrgang 1. Hest 3/4. Vierteljahrshcste. Scrausgegrben von H. Polthoff u. Dr. H. Swzheitner. Einzelh. 3 M. erlog I. Heß. Stuttgart. Heilig" Vaterland. KriegSgedichte von R. 21. Schröder. 30 Pf, Jnsel-Be. lag, Leipzig. Ernährung in der Kriegszeit. Ein Ratgeber von Pros. Dr. P. Eitz- bacher u. a. 15 Ps. F. Vieweg u. Sohn, Braunschweig. Briefkasten üer Redaktion. Tie luristisch? Sprechstunde findet für Wonnenten Lindenstr. S, 17. Hof rechts, vartcrrc, am Montag bis Freitag von 4 bis 7 Uhr, am Sonnabend von 5 bis 0 Uhr statt. Jeder für den Briefkasten bestimmten Anfrage ist ein Buchstabe und eine Zahl als Merkzeichen beizufügen. Briefliche Antwort wird nicht erteilt. Anfragen, denen keine Abonnementsauitrung beigefügt ist, werden nicht beantwortet. Eilige Fragen trage man in der Sprechstunde vor. Lrrtriige, echriftstiickc und dergleichen bringe man in dir Sprcchstnndc mit. M. M. 47. Die näheren Einzelheiten erfahren Sie bei jedem Post- amt.— 31. H. 76. Ja.— C. H. 10. Die sehlenden Liften können Sie bei jedem Postamt bestellen.— E. G. 200. Mit diesen Utensilien haben wir imS noch nicht näher vertraut gemacht.— W. 3. 21. Dazu ist handwerksmüßige Fertigkeit und Kenntnis erforderlich, so daß Sie sich nur vom Fachmann beraten lassen können.— S. Z. 17. Zentral- AusknnstSftclle für'Auswanderer, Berlin, Karlsbad 9/10.— F. X. 7. Ja. — W. B. 20. Das halten wir für ausgeschlofien.— M. D. 6». Nein.— Riga 93. Ja, die Einziehung zum Militär ist jetzt möglich. — 100 Ich. Die Kündigung mußte Ihrem Mann rechtzeitig zugestellt werden. Sie sind sonst zur Räumung der Wohnung nicht verpfiichtet. Machen Sie davon aber dem Wirt schriftlich Mitteilung.— H. Jtz. 42. Wenn die Gefahr besteht, daß die Gemeinde Unterstützung zahlen müßte, kann sie den Ausenthalt verweigern.— Unterstützung Neukölln. Ja, wenn der Sohn zum Unterhalt beigetragen hat.— Otto 99. Nein. — L. 500. Wird in Oesterreich eingezogen.— M. 40. Wahrscheinlich fclddienstfähig.— H. R. 166. Ja Wenn Sie zu diesem Zwecke Urlaub bekominen. haben Sie auch sreie Fahrt.— P. B. 100. Soviel er will. — A. W. 3. Wegen übermaßiger Fettleibigkeit dienstuntauglich.— A. D. 50. Wenn der Vertrag nur mit Jhnen�geschlossen ist, können Sie aus Räumung verklagt werden, auch können die Sachen einbehalten werden. — Fr. H. 14. 1. Sie müssen 60 M. zablen. 2, Nach unicrer Meinung ist damit die ftstndigtmg zum 1. April ausgesprochen.— N. B. 40. 1. Tie Karte muß alle 2 Jahre zum Umtausch vorgelegt werden. 2. Kleben Sie die Jnvalidcnmarken, bewirten Sie die Versicherung bei der Kranken- lasse. 3. Zur Sluirechkerhaltung der Anwartschaft genügt, tvcnn in 2 Jahren 20 Marken geklebt lind.— H. M. 125. Sie können deswegen nicht aus- ziehen. Aber bestehen Sie daraus, daß Ihnen die Waschküche in bisher ge- wohnter Weise zur Verfügung steht.— Landstimnnianu G. 50. Er muß sich impsen lassen.— E. B. 21 und W. U. 132. 1. u. 2. Ja. — I. T. 1826. Möglich schon, aber nicht wahrscheinlich.— H. 27. Wenn Sie mit dem Verwalter nicht einwandfrei eine geringere Miete ver- embart haben, dann müssen sie die Miete nachzählen.—-)3i. 156. An die Landeszciitralbehörde.— K. W. 87. Der Bruder hat'Anspruch aus Rente.— C. W. 100. Sie müssen von dem Wirt'Abstellung des Mißstandes verlangen. Wenn er dem Verlangen nicht nachkommt, können Sie aus Löiung des Vertrages klagen.— M. N. D. 25. Nein.— Parteimitglied 36 184. 1. und 2. Hat keinen Anspruch aus Fahrpreisermäßigung. 3. Sie Jriirfcn nicht beiden Kassen angehören.— W. R. Regenthin. Wenn Sie Ihre Zustimmung zur Fällung des Baumes ausdrücklich ver« weigern, muß Ihr Nachbar erst Ihre Verurteilung dazu erwirken, die in dem Falle sicher nicht erfolgen wird;§ 923 B. G.-B. bezieht sich daraus. Amtlicher Marktbericht der städtischen Markthallen-Direktion über den Großhandel in den Zentral-Marktballen.(Obne Verbindlichkeit.) Dienstag, den 12. Januar. Fleisch: Rindfieisch per 50 ic�, Ochien- fieisch la 88—96, do. IIa 79—85, do. lila 74—78; Bullenfleiich la 84— 90, do. IIa 74—83; Kühe, seit 66— 70, do. mager 44— 58; Fresser 65— 76, Fresser, dänische, 53—57, Bullen, dänische, 58—70;' Kalbfleisch: Doppellender 135—145; Mastkäiber la 100—110, do. IIa 75— 85; Kälber ger. gen. 45—55. Hammelfieisch: Mastlämmer 93— 100; Hammel la 84— 92, do. IIa 78—83; Schafe 82— 88. Schweine- ileiich: Schweine feite 84—90, sonstige 75—83.— G e m ü t e, inländisches: Kartoffeln, Daberiche 50 kg 3,75; weiße Kaiserkronen 3,50; Magnnm bonnm. 3,75; Wollmann 3,50— 3,75; Porree, Schock 0,70—1,00; Sellerie. Schock 3,50—7,00; Spinat 50 kg 15,00—28,00; Mohrrüben 2,75— 4,00; Wirsingkohl Schuck 4,00—10,00; Wirsingkohl 50 kg 5,00—6,00; Weißkohl Schock 3,00—8,00, Weißkohl 50 kg 4,00— 5,00; Rotkohl, Schock 4,00—10,00; Roikohl 50 kg 3,00 bis 5.00; Grünkohl 50 kg 5,00— 6.; Kohlrüben 50 kg 3,50—6,00; Teitower Rüben 50 kg 12,00— 16,00, Märkische Rübe» 50 kg 3,00—10,00; Rosenkohl 50 kg 30,00— 33,00, Meerrettich Schock 6,00—14,00» Petersilienwurzel Schockbund 1.00—3,00; Zwiebeln 50 kg 11,00—13,00. Zlpselsinen: italienische 50 kg 10,00—12,00, dito 200 Stück 8,00— 11,00, 300 St. 9,00—11,00, Murcia 200 St. 8,00-13,00, dito 300 Stück 8,00—14,00, Mesfina 160 St. 11,00-12,00, 200 St. 9,00-11,00, 300 St. 8,50—11,00. Mesfina Blut- 80 St. 9,00, do. 100 St. 8,50- 9,50, do. 150 St. 10,00._ Wetteransfichten für das mittlere Norddeutschland MS Donnerstagmittag: Etwas kälter, zeitweise aufklarend, aber noch vor- ballend wolkig und besonders im Norden vcreinzel: geringe Niederschläge Im«mm Wserer ms in MMmM gesäten(teilen! Am 27. Dezember verstarb im Lazarett zu Lötzen der Schuh- ! machenncister Willi Borkenhagen Falkensteinstr. 40. Bezirk 1821. >M 4. November fiel im Westen der Arbeiter Bans Bienbach Grüner Weg 114. Bezirk 256. Am 12. Januar verstarb im Lazarett infolge einer Verwundung der Heizer Wilhelm Hahn Fruchtstr. 59. Die Beerdigung findet heute nachmittag 3 Uhr auf dem Garnison- Kirchhos, Hasenheide, statt. fiozmillemokl'. Wahlverein f. d. 4. Berliner Relchetagswahlkr. Am 22. Dezember 1914 siel im Osten unser Genosse, der Schlosser Hugo Schadow Dunckerftr. 71. 4. Abt. Bez. 540 In den Kämpfen im Osten der Metallschleiser Paul Kettmannshausen Sceftr. 119. 22. Abt. Bez. 775. 235/6 Sozialdemokr. Wahlverein f. d. 6. Berliner Relehstagewahlkr. Am 15. November fiel im Osten vor Warschau infolge Kopfschuß imser Genosse und Bezirkssührer, der Maurer AdeH König. 260/4 Sozialdem. Wahlverein Niederbarnim, Bez. Rüdersdorf. Im Westen siel durch Kopfschuß unser Genosse Willi Besa. Bei den Kämpfen im Osten siel der Genosse 10/17 Friedrich Mucks Wilhelmstr. 63 Sozialdemokrat. Kreis-Wahlverein Niederbarnim, Bez. Lichtenberg. SozialilemokfatiselierWaiilverelD f. ii.4.Berl.ReietistagswaMkreis Frankfurter Vierlei. Bezirk 267. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unsere Genossin Frau Anna Lange Waßmannstraße 32 gestorben ist. Ehre ihrem Andenke»: Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 14. Januar, nachmittags 3'/, Uhr. van der Halle des Freireligiöse» Fried- hoseS, Pappel-Allee, aus statt. Köpenieker Viertel. Bezirk 187 I. Nachruf. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Genosse, der Straßen- reiniger Friedrieh Johannes Cuvrhstraße 25 gestorben ist. Ehre seinem Andenken k 219/3 ver Vorstaiifl. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei der Beerdigung meines Mannes«»linr I4c4cl» sagen wir den Beamten und Arbeitern der A. E.-G. unseren herzlichsten Dank. Witwe Johanna Reich xg5b nebst Kindern. 8omIteMederMvereill I. d. IBerlJeiciistapaMkreis. 18. Abt. Bez. 817a. Am Montag, den 11. Januar, verstarb unser Genosse, der Lederarbeiter I�udoU Jäserick Biesenthaler Str. 21. Ehre seinem Andenken: Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 14. Januar, nach- mittags 2'/. Uhr. von der Leichen- Halle des St. Eiisabeth-Kirchhojes in der Wollanksttaße aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 235/7 ver Vorstand. VerbantHGeinEiniie-Q. Staatsarb. Filiale GroS-Berlin. Unseren Mitgliedern zur Nach. richt, daß der Kollege Wilhelm Hahn welcher im Betriebe der städtischen Kanalisation, Pumpstation 5, be- schästtgt war, infolge einer Der- wundung im Kriege, verstorben ist. Wir werden ihm»in ehrendes Andenken bewahren. Die Bestattung findet heute Mittwoch, den 13. Januar, nach- mittags 3 Uhr, auf dein Garnison- Kirchhos in der Haisenheide statt. 41/4 Die Ortsverwaltung. DeDtscherMetallarbeiter-lferbanil Verwaltungsstelle Berlin. Den Kollegen zur Nachricht. daß unser Mitglied, der Arbeiter Karl Kasetow am 8. d. Mts. on Darmleidcn gestorben ist. Die Beerdigung findet am Miitlvoch. den 13. Januar, nach- mittags 2 Uhr, von der Leichen- Halle des EmmauS-KirchhofeS in Neukölln aus statt. Den Kollegen serner zur Nach. richt, daß unser Mitglied, der Mechaniker Adolf Linke am 10. d. Mts. an Lungenleidcn gestorben ist. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 13. Januar, nach- mittags 3�/, Uhr. von der Leichen. Halle des neuen FriedrichSselder FriedoseS in Karlshorst aus statt. Ehre ihrem Andenken! Rege Beteiligung erwartet 130/6 Die Drtsverwallung. Verband der Tapezierer Filiale Berlin. Am Sonntag, den 10. Januar, verstarb unser Mitglied, Kollege Friedrich Lehnte. EHrc seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Mittwochnachmittag 3 Ubr aus dem neuen Marien- Kirchhos, Prenzlauer Allee 7, statt. 179/2 Tie Ortsverwaltnng. An den Folgen seiner schweren Verletzung bei den Kämpfen im Osten am 19. Dezember starb mein lieber, unvergeßlicher Mann. der Reservist 48A Friedrich Lehnte (11. Vionicv-Bataillon, 2. Komp.) im 27. Lebensjahre. Witwe Martha Schulz Leb. Kempin. Berlin- Stralau. Ich Hab' ein schönes, kurzes Glück besessen, Nun ruhet eS aus ewig unvergessen; Die Ttmnungsstunde schlug zu früh. Vergessen werde ich Dich nie. Geliebt beweint und nie vergessen. Allen Bekannten und Ver- wandten die traurige Nachricht daß unser lieber Sohn Kani Schmidt nach langem, schwerem Leiden sanjt ettischlajen ist. Dies zeigen tiesbetrübt an Julius Schmidt nebst Frau 863b Kiantschou Str. 5. Die Beerdigung findet Freitag, den 15. Januar, nachm. 3(ihr. aus dem städtischen Friedhof. Müllcrstraße, Ecke Seestraße, statt. Arbeiter-Timverein Adlersbol. Den Mitgliedern zur Kenntnis, daß unser Turngenosse ködert Heinrieh am 30. Oktober im Alter von 24 Jahren bei den Kämpfen im Osten gefallen ist. 185/9 Leicht sei ihm die fremde Erdek Den Tod ans dem Schlachtfeldc fand am 18. November im Osten unser lieber Sohn, Bruder und Bräutigam 124A Bruno Ricliter Unteroffizier d. R. Jns.-Reg. 148 im blühenden'Alter von 26 Jahren. In tiesstem Schmerz namens der Hinterbliebenen August Richter) m nebst Frau/ mtm' Erich Richter, j Max Richter, j ßI5 ��er, Martha Jezierski als Braut, Sickiiigenftr. 8. Ruhe saust in Feindes Land. Wir erfüllen hierdurch die trau- rige Pflicht, allen Bekannten den durch Unglücksfall erfolgten Tod unseres geliebten Sohnes und Bruders 25A Knill Müller im Alter von T'/j Jahren anzuzeigen. Die tiefgebeugten Eltern HVillicIm Müller und Frau Martha geb. Roste, Charlottcnbnrg, Englische Str. 24. Die Beerdigung findet morgen, Donnerstag, den 14. Januar, nachmittags S'/a Uhr, von der Halle des Luisen-KirchhoseS am Fürstenbrunner Weg aus statt. Fern von der Heimat siel aus dem Schlachlselde im Osten am 12. Dezeinder mein inniggeliebter Mann, lieber Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Schwieger- söhn, der Ers.-Nes. Frite Lehmann im blühenden Alter von 26 Jahren. Im tiessten Schmerz Frau.71»nie Liehnnsim geb. Birkholz. Witwe Kuhn» Lehmann, Mutler. Pnnl I.ehmann und Frau. Walter Ochmann u. Frau. Familie Ulrkholz. Panl Zimmermann. Du mußtest uns so schwer verlassen Und von den Deinen geh'n, Wir können cS immer noch nicht fassen, DaS wir mis nicht mehr wieder- seh'n. Nach langem Leiden verschied am Sonntag, 10. Januar, mein teurer Gatte, unser lieber Sohn. Bruder, Schwager und Onkel, der Klempner Albert Wendel im Alter von 33 Jahren. Im Namen der Hinterbliebenen Frau Hartha Wendel. Die Beerdigung findet am Donnerstag, de» 14. Januar, nach. mittags 3 Uhr. von der Leichen. halle des Friedhofes in StahnS. dors auS statt. 864b In Erfüllung der ttaurrgen Pflicht fiel in den Kämpfen in Rußland unser lieber Kollege Frite Lehmann. Wir verlieren in ihm einen unserer Besten und werden sein Andenken in Ehren halten. Tie Kollegen der Firma Märkische Werkzeugsabrik G. m. b. H. Neukölln. Mahlvwer Str. 24. Allen Verwandten, Freunden und Kollegen die traurige Nach- richt, daß unser lieber Vater, Schwiegcr- und Großvater GllZts? Pöckeimann nach langem Leiden sanft ent- schlafen ist. 137A Im Namen der Hinterbliebenen: Panl Pöetelmann. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 14. Januar, nach- mittags 1I34 Uhr, von der Leichen« halle des''Adiershojer Kirchhofs auS statt. £ Wirksame Hilfe bei Hnsten- anfhllen und starker Vcrschlelmnng durch Reichels Echte Asthmatropfen, berühmt durch ihre Wirkung! Zahlreiche Erfolgsberichte! Fl. 2,60. Otto Reichel» Berlin 43, Eisenbahnstr. 4. Den ehrenvollen Heldentod fürs Vaterland starb am 6. Januar 1915 im Lazarett zu Augs- bürg, Bayern. mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwie- gersohn, Schwager und Onkel, der Oberjäger (instav Hawlitzky Feldjäger-Bat. 14, 1. Komp., im Alter von LI Jadren. 34A Im tiefsten Schmerz Witwe Enlse Hawlitzky geb. Burgemeister uebsl Kindern u. allen Angehörigen. (klsben S o olottT- tdi fertige davon Anzag od. Pst letoi noch Mass, schick, deutrh. Zutaten : von 25 Mark an. Moritz Laband, Neue Promenade 8, H.(Stadlh Bdrs.) Zu Zreleu SluMu Die Wochenschrift für Arbeiterfamilien Wöchentlich 1 Heft für 10 Pf. Minlos*5 Waschpulver alleintätig, ohne Seife oder Soda zu verwenden das 1 Pfd. Paket kostet nur 30 Pfg. Spezialität; Weite GröBeo! Sonder izypilnet! j Angebot innerhalb des Inventur-Ausverkaufs j Soweit Vorrat. 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Senmtvortlicher Redakteur:«Ifitb Wielepp, Neukölln, güt den Inseratenteil verantto.: Th. Glocke. Berlin. Druck«.Verlag-Borwürt» Buchdruckerei u.«erlagsanstaU Paul Singer& S-, Berlw SW.