Ur. 25. 5 Pfennig Abonnements- Bedingungen: Abonnements. Breis pränumerando: Bierteljährl 3,30 m monatl 1,10 2, möchentlich 25 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Bfg. Sonntags. nummer mit illustrierter Sonntags Beilage Die Neue Welt 10 Bja. Bost bonnement: 1,10 Mart pro Monat Eingetragen in die Post Zeitungs. Breisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2,50 Mart, für das übrige Ausland 4 Mart pro Monat. Postabonnements nehmen an: Belgien, Dänemark, Holland, Italien, Luxemburg, Portugal Rumänien, Schweden und die Schweiz Erichcint täglich. Montagsausgabe Vorwärts 5 Pfennig タ+ 32.Jahrg. Die Infertions- Gebühr beträgt für die fechsgefbaltene Kolonel zeile oder deren Raum 60 Bfg., für politische und gewerkschaftliche Vereins. und Berfamminungs- Anzeigen 30 Big. Kleine Anzeigen", das fettgedrudie Wort 20 Bfg.( zulässig 2 fettgedruisie Worte), jedes waitere Wort 10 Big. Stellengesuche und Schlafftellenan zeigen das erste Wort 10 Pig. jedes weitere Wort 5 Bfg. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Inserate fitt die nächste Nummer müssen bis 5 1hr nachmittags in der Grpedition abgegeben werden. Die Erbedifiox ist bis 7 1hr abends geöffnet. Telegramm Abreffe: Sozialdemokrat Berlin". Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 68, Lindenstraße 3. Ferusprecher: Amt Moritzplatz, Nr. 15190-15197. Montag, den 25. Januar 1915. Expedition: SW. 68, Lindenstraße 3. Fernsprecher: Amt Morisplat, Nr. 151 90-151 97. Eine Seeschlacht in der Nordsee. Westlicher Kriegsschauplah. Der französische Tagesbericht. hatten an mehreren Stellen Vorteil. Berry- au- Bac wurde von Seeschlacht bei Helgoland. Das deutsche Volk der Zukunft. " den ständigen Mitarbeitern dieser Zeitschrift, die mehr als in Amtlich. Berlin, 24. Januar 1915.( W. Wie sich in reichs- und freikonservativen" Köpfen die Zukunft des deutschen Volkes nach dem Kriege malt, lehrt ein Paris, 24. Januar.( W. T. B.) Amtlicher Bericht Z. B.) Bei einem Vorstoßz S. M. Panzer- uffag von Dr. Grabowsky, dem Serausgeber der Zeitvon gestern 3 Uhr nachmittags: Die Tätigkeit unserer kreuzer« Sendlih»,« Derfflinger",« Moltke" schrift Moltke" schrift„ Das Neue Deutschland". Die Abgeordneten Infanterie war am 22. Januar auf beinahe der ganzen Front Dr. Arendt, von Dewig, von Zedlig, der frühere Abgeordnete der Ausbesserung der durch das sehr schlechte Wetter der Vor- und« Blücher" in Begleitung von vier kleinen von Liebert, eine Reihe von imperialistischen Theoretikern tage an unseren Schanzarbeiten angerichteten Schäden ge- Kreuzern und zwei Torpedobooksflottillen in die und Praktikern( wie Dr. Karl Peters) gehören bekanntlich zu widmet. Im Gebiet von Hobaertzyde rüdten wir etwa 100 Meter bor. In den Abschnitten Ypern, Arras, Nordsee kam es heute vormittag zu einem Ge- Friedenszeiten ein Spiegelbild derjenigen Auffassungen Albert, Roye und Soissons Artillerietämpfe. Wir fecht mit englischen Streitkräften, in der Stärke bringt, die fich während des Krieges in breiteren Kreijen durchsetzen und nach dem Kriege zu noch größerem Einflußz den Deutschen heftig beschossen. Nordwestlich Beau Séjour von fünf Schlachtkreuzern, mehreren kleinen gelangen werden. Gerade der Einschlag von„ Kulturkonserunternahm der Feind einen Angriff, welcher abgewiesen wurde. Kreuzern und sechsundzwanzig Torpedoboots- batismus", den Grabowsky vertritt, wird seinen AnschauIn den Argonnen in Fontaine Madame mißlangen die ungen in den Kreisen der politisch Lauen und Ungefestigten, deutschen Angriffe, wie gestern abend gemeldet wurde, völlig. 3erfförern. Der Gegner brach nach drei Stun- die durch den gegenwärtigen Krieg au politischer Orientierung Ein feindlicher Angriff bei Saint Hubert gab Anlaß zu einem den siebenzig Seemeilen westnordwest von Helgo- gezwungen werden, den Boden bereiten. Grabowsky geht davon aus, daß im deutschen Volk ,, eine Ma a 3 zwang unser Artilleriefeuer den Feind, ein Wuni- land das Gefecht ab und zog sich zurück. Nach Siegesgewißheit, ein Wille zum Glück des Vaterlandes lebt, tionslager zu räumen, und beschädigte seine Laufbrüden bisheriger Meldung ist auf englischer Seite weit machtisillen bezeichnet haben, furz ein Zug der der genau das ist, was wir deutschen Imperialisten stets als fanteriekampf um den Hartmannsweilertopf fort. Im Wald ein Schlachtkreuzer, von unseren Schiffen der festen Entschloffenheit zum Größerwerden". ist man hart aneinander, die Aktion dauert ununterbrochen. Panzerkreuzer Blücher" gesunken. Alle übri- der fämpfenden Heere dabei nicht ganz richtig. Was die unWir glauben allerdings, Grabowsky beurteilt die Stimmung Bei Sennheim wurde die Höhe 425 vout Feinde erfolglos angegriffen. Weiter füdlich rückten wir in der Richtung Klein- gen deutschen Streitkräfte sind in die Häfen leugbare Striegsbegeisterung zu Beginn des Krieges auslöjte, kahlberg nördlich der Aspachbrücke vor. zurückgekehrt. Infanteriekampf, welcher noch nicht beendet ist. An der schwer. Vor St. Mihiel und im Elsaß dauert der InParis, 24. Januar.( W. T. B.) Amtlicher Bericht bom 23. Januar abends: In den Argonnen dauerte der Kampf in Fontaine Madame und St. Hubert die ganze Nacht hindurch an.. Alle Angriffsversuche des Feindes wur den abgewiesen. Heute früh begann der Kampf von neuem. Ueber die heutigen Operationen an dieser Stelle liegen noch Der Stellvertretende Chef des Admiralstabes. gez.: Behnke. war das Gefühl, die Grenzen des Vaterlandes gegen die Invasion von Feinden verteidigen zu müssen. Aber wie dent auch sei das deutsche Volk hat nun einmal in dem von den Massen nicht gewollten Striege ungeheure Opfer gebracht. Als Kompensation dafür denkt es weniger an äußere Machterweiterung, als an größere inner politische Betätigungsmöglichkeiten. Grabowsky faßt das Problem durchaus richtig, wenn er es so definiert: Und nun erhebt sich die große Frage, die Frage aller feine Rachrichten vor, ebensowenig über den heute fortge Die Meldung des Großen Hauptquartiers. Fragen: Wie ist bies Wolf nach dem Striege zu behandeln, wiesekten Kampf am Hartmannsweilerfopf. Oestlicher Kriegsschauplah. Der Bericht des russischen Generalstabes. Amtlich. Großes Hauptquartier, den 24. Januar 1915.( W. Z. B.) Weftlicher Kriegsschauplah. Der 23. Januar verlief im allgemeinen ohne besondere Ereignisse. Angriffe mühelos zurückgewiesen. Im Argonnerwalde wurden zwei französische viel muß man ihm unter allen Umständen politisch bieten?" Grabowsky benrteilt meiter die Sturmma durchaus z11treffend, wenn er meint, die Mehrzahl des Volfes erwarte eine demokratische Politik. Aber gerade dieses nächstliegendste Ziel glaubt Grabowsky als ein irriges bekämpfen zu müſſen: Der Demokrat ist schnell fertig mit der Antwort. Er erwidert: Alles." Alle Rechte, jagt er mit Nachdruck, find Petersburg, 24. Januar.( W. T. B.) ( W. T. B.) Der gestrige Bericht des russischen Generalstabes lautet: Am rechten Ufer der unteren Weichsel hatten unsere Einheiten, in Fühlung mit dem Feinde, stellenweise kleine Schar. mügel zu bestehen. In den anderen Abschnitten herrschte am 22. verhältnismäßige Ruhe, nur in einigen Gegenden In den Vogesen am Hartmannsweilerkopf fuche einer Teiloffensive wurden von unserem Feuer leicht schritte und nahmen 50 französische Jäger dauerten Geschütz- und Gewehrfeuer fort. Deutsche Ver- und nordöstlich Steinbach machten wir Forf- ſtande bringen tann, daß unser Bolt zu Göttern betet, die ihm unterdrüdt. Deftlicher Kriegsschauplatz. diesem Volf zu gewähren, die überhaupt ausdenkbar sind. Die Demokratie in schärfstem Umfange. Hier aber liegt gerade der große Trugschluß, der entscheidende Irrtum, der es 31fremd sind und ewig fremd bleiben, und daß es deshalb von seiner Größe herabsintt.". Um zu beweisen, daß die demokratische Auffassung Fehler begeht, erläutert Grabowsky ihre Forderungen in bezug auf In Ostpreußen und im nördlichen Polen das preußische Wahlrecht: keine Veränderung. In der Bukowina wird die Konzentration bedeuten- gefangen. der österreichisch- ungarischer Streitkräfte an den Bässen immer stärker. Am 21. Januar griffen feindliche Truppen etwa in Stärke einer Infanteriedivision mit Artillerie unsere Front in der Gegend von Kirlibaba an, wurden aber zurüd geschlagen. Am Morgen des 22. behaupteten unsere Truppen ihre Stellungen noch. Wir machten in diesem Kampfe 200 GCfangene. In den Sarpathenpäisen herrscht heftiger Schneesturm. Der Seekrieg. Unser Angriff gegen den Sucha- Abschnitt bei Borzymow war erfolgreich; feindliche Gegenangriffe wurden unter schweren Verlusten für die Russen abgeschlagen. Russische Angriffe in Gegend nordwestlich Opozno scheiterten. Oberste Heeresleitung. Der österreichische Generalstabsbericht. Wien, 24. Januar.( W. T. B.) Amtlich wird verlautVölkerrechtswidriges Vorgehen Englands gegen deutsche Handelsschiffe. Bremen, 23. Januar.( W. Z. B.) Nach einem beim Norddeutschen Lloyd eingegangenen Telegrammt aus Iegandrien sind die Dampfer 2üow" und Derfflinger" vom dortigen Prisengericht kondemniert worden mit der Hauptbegründung, daß der Suezkanal und die Suez- bart: 24. Januar 1915, mittags: fanalhäfen nur für Durchgangsschiffe neutral seien, und daß An der galizisch- polnischen Front keine Verdie genannten Schiffe mit Einrichtungen für Hilfskreuzeränderung. bersehen seien. Gegen diese Entscheidung ist vom Nord- Plänkeleien. Durch unser Artilleriefeuer gezwungen, räumte In einigen Abschnitten Geschützkampf und deutschen Lloyd Berufung beim Oberpriſengericht eingelegt der Feind südlich Tarnow abermals einige Schäßengräben. Es dürfte erinnerlich sein, daß die Dampfer„ Lützow" Auch in den Karpathen ist die Situation im allgeund Derfflinger" seinerzeit von den Engländern gewaltsam meinen unverändert. Aus mehreren südlich der Paßzhöhen aus Port Said und Suez entfernt und gezwungen wurden, vorgeschobenen Stellungen wurden die Russen zurückgedrängt. aus dem Suezkanal herauszufahren, von wo sie nach erfolgter In der Bukowina herrscht nach den letzten unsererRaperung nach Alexandrien gebracht wurden. Diese Maß- seits erfolgreichen Kämpfen Ruhe. nahme steht in striktem Widerspruch zu den völkerrechtlichen Bereinbarungen. Im übrigen sind die beiden genannten Dampfer noch nicht als Hilfskreuzer eingerichtet oder verwendet worden. worden. Am südlichen Kriegsschauplah keine Ereignisse. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: bon Hoefer, Feldmarschalleutnant. „ Gehen wir zu dem konkreten Fall Breußen, der uns und Der Demokratie am nächsten liegt, so müste erst einmal bewiesen werden, daß Preußen wirklich durch die Einführung elpa des demokratischen Reichstagswahlrechts höher geführt würde, day es also seinen Platz in Deutschland und in der Welt besser ausfüllen würde als es ihn heute ausfüllt. Diesen Beweis aber fönnen die radikalen Doktrinäre nicht führen." im feine anderen 3iele für die Entwidehung denten Grabowsky muß zu dieser Ablehnung fonuien, weil er fann als den bestehenden Zustand. Das ergibt sich dentlich aus seiner Robpreisung des jezigen Aufbaus des preußischen Staates: " Für Preußen im besonderen, das groß geworden ist durch feinen bis ins einzelne gegliederten Organismus, also daß die Großen führer waren in großen Dingen, die Kleinen in fleinen Dingen, und daß sich jeder dort unterordnete, wo er schwächer ipar für Preußen ergibt sich aus seiner Geschichte ein gerader Gegensatz zum demokratischen Ideal der Gleichwertung alles Ungleichen. Dieser funstvolle Organismus, der Preußen heißt, dieser Kunstvollste staatliche Organisumus der Welt aber ist es, der intuer wieder den E& pfeiler des Reiches bildet. Den Süddeutschen möge ihre Eigenart durchaus belvahrt bleiben, sie mögen aber auch Preußen durchaus seine Eigenart lassen. Wozu hier etwas niederreißen wollen, das sich bewährt hat, das sich und dies ist der Hauptpunkt gerade bewährt hat in diefem Kriege?" Diese Bewährung" faßt Grabowsky so weit, daß er glaubt, auch die bisherigen Kritiker scien völlig und aus grundsäblichen Erwägungen heraus verftummt: " Ja, gelernt haben sie a IIc, alle die Herren von links, die Freihändler und Individualisten, für die der Staat bisher nur ein notwendiges Uebel war. Und weil hierin sine so volls Tommene Einigkeit Herrscht, deshalb ist auch die ausdrückliche Türkische Anklagen gegen die ruffiſche Feststellung dieser Dinge teine Störung, sondern eine Bekräftigung des Burgfriedens. Der Staat über dem Einzelnen to ozu dann aber etwas vom preußischen Staat verlangen, was diesen Staat in seiner eigentlichen Größe vernichten tönnte?" bürgens und die verlodenden Anerbietungen Rußlands erschweren ungeheuer die Stellung der Parteien, die wie die und englische Flotte. rumänische Sozialdemokratie für die strikte Einhaltung wird gemeldet: Russische Torpedoboote dringen, Konstantinopel, 24. Januar.( W. Z. B.) Amtlich der Neutralität Rumäniens eintreten. Daß übrigens auch die russische Diplomatie nicht ganz wenn fie die Gelegenheit finden, in offene und unverteidigte an einen Erfolg der militärischen Demonstration Rußlands Troßdem fühlt es Grabowsky heraus, daß doch nicht Säfen des Schwarzen Meeres ein, bombardieren Privatgebäude an der Grenze Rumäniens glaubt, geht aus nachstehendem alle Streise auch in Zukunft dieſe uneingeschränkte Zu- und bohren Fischerbarten in den Grund. Solchem ungesetz- Bericht des diplomatischen Mitarbeiters der Petersburger friedenheit vertreten werden und er wirft von neuem die lichen Tun haben sie am 20. Januar eine neue Heldentat e tsch" hervor, der auch auf die Erwartungen der russiFrage auf: Was könne man dem Volfe bieten? Die Erweite hinzugefügt, indem sie in der Nähe von Atina am Schwarzen schen Diplomatie hinsichtlich Italiens und Griechenrung des Wirkungskreises sieht er aber zunächst nicht in der Mecer eine Fischerbarke aufbrachten und zwei junge Fischer, lands grelle Streiflichter wirft. Gewährung politischer Rechte, sondern in der Erwartung die sich darauf befanden, fortführten. über deren Tatsächlichkeit wir heute nicht diskutieren größere wirtschaftliche Vorteile bringen wird: engNach einer weiteren amtlichen Mitteilung haben die en gmollen, daß der Imperialismus den breiten Volksmaisen Iischen Kriegsschiffe entgegen dem Bölferrecht und den Regeln der Menschlichkeit begonnen, gegen den KüstenZunächst wird ein Deutschland, das Weltmacht geworden ist. strich von Sedschas vorzugehen. Am 12. Januar versuchte ein jedem einzelnen seiner Staatsbürger erhöhte Wirkungsmöglich Kreuzer auf Schaluppen im Hafen von Sabia(?) in der Nähe feiten bieten. Das Argument, mit dem wir deutschen Imperia- von Dichidda Truppen auszuschiffen; als die Süftenwache listen anfangs von der Sozialdemokratie bekämpft wurden, daß Widerstand leistete, bombardierte er diesen Hafen und entnämlich der Imperialismus auf eine bergrößerte Ausfernte sich dann in der Richtung auf Dahtian(?). beutung der ärmeren Voltsschichten hinaustaufe, ist ja längst in seiner Brüchigkeit erfannt worden. Man hat eingesehen, daß gerade der deutsche Arbeiter von territorialer und wirtschaftlicher Erpansion Deutschlands die größten Vorteile hat, da wir dann nicht mehr auf fremden Märkten von der Gnade des Auslands abhängig sind. Insofern ist bei einem entscheidenden Siege Deutschlands, ja auch nur bei einem Vorwärtsschreiten des Reiches hin zur Weltmachtstellung, dem Arbeiter erhöhte Bedeutung gesichert." „ Es entspricht so heißt es in diesem Bericht- wohl den Tatsachen, daß Italien und Rumänien Vorbereitungen treffen. Aber in unseren unterrichteten diplomatischen reifen mißt man allen diesen Vorbereitungen keine ernste Bedeutung bei. Unsere Diplomaten lauben nicht an ein nabe bevorstehendes wie jenes Band haben offenbar beschlossen, den Augenblick Eingreifen Italiens und Rumäniens. Dieses der Ummodelung der Karte Europas abzuwarten, um dann mit ihren Ansprüchen hervorzutreten. Jedenfalls find bisher feine fonkreten Angaben vorhanden, die den Nachweis erbrächten, daß Italien, Rumänien in den Wettkampf der Völker Europas aktiv einzugreifen." der und Griechenland in der Tat den festen Beschluß gefaßt haben, Die russische Offensive in der Bukowina. Seit einiger Zeit macht sich eine verstärkte Offenfibbewegung der Russen im südlichen Teil der Bukowina, in Die erwartete bejjere ökonomische Stellung werde dann dem Winkel zwischen der ungarischen und der rumänischen von selbst größeren politischen Einfluß bedingen: Grenze bemerkbar. Laut Meldungen aus Budapest war Weltmachtsstreben und Weltmachtsgeltung von den russischen Truppen eine Gruppe bis Kirli. verlangen, daß alle Kräfte eines Boltes entfesselt werden. Welt- baba vorgedrungen und suchte offenbar durch den machtsstreben und Beltmachtsgeltung sind nichts anderes als er Radnaerpaß vorzubringen, der den Weg nach Siebenhöhtes, lebendigeres Leben eines Volkes. Wird Deutschland Weltbürgen eröffnet. Raut russischen Meldungen soll auch eine macht, jo ebbt das erhöhte Leben, das dieser Krieg uns gebracht Reihe von Ortschaften längs der österreichisch- rumänischen hat, nicht ab, sondern dauert an, ja verstärkt sich. Um aber dies Grenze von den russischen Truppen besetzt sein. zu erreichen, muß jeder an den Platz gestellt werden, der ihm gebührt. Deit anderen Worten: die Voraussetzung von allem unb jebem bilbet bie richtige Ausleje. Daran aber hat es bisher in beklagenswertem Maße bei uns gefehlt." Das Prinzip der Auslese, auf das Wahlrecht angewandt, bedeute für Preußen eine Differenzierung der Stimmenfura ein mehr als dreiklassiges Bluralwahlrecht. Bedurfte es wirklich erst des Weltfrieges und seiner ungeheuren Opferfo fragen wir, um diese Lösung zu erzielen? Pluralmahlrechte gibt es bereits mehrfach in deutschen Bundesstaaten, aber wir wissen nichts dabon, daß in jenen Gebieten der Wunsch nach einer Neuorientierung der gesamten politischen Verhältnisse weniger dringlich wäre als in Preußen. Ein russisch- italienischer Zwischenfall. Lyon, 23. Januar.( W. Z. B.) Eine Meldung des Progres" aus Paris besagt: Der russische Kreuzer skold" hatte in der Nähe von Kalurun(?) bei Tripolis eine Echaluppe zur Einholung von Lebensmitteln an Land geschickt. Die Schaluppe tenterte. Die Ortsgendarmerie verhaftete die russischen Matrosen. Der Kommandant des Askold" berlangte die Auslieferung der Matrosen und drohte die Rüfte zu beschießen, falls sie binnen einer bestimmten Frist nicht ausgeliefert feien. Nach Ablauf der Frist murde die Stüste beschossen und eine Matrosenabteilung gelandet, der es gelang, die Matrosen zurückzubringen. Der türkische Krieg. Russischer Bericht über die Kämpfe im Kaukasus. Petersburg, 24. Januar.( W. T. B.) Mitteilung aus dem Stabe der Rautafusarmee: In der Gegend jenseits des Tschorokh jeben unsere Truppen ihren erbitterten Rampf gegen die Türken fort, die in gut verstärkten Stellungen stehen. Auf den anderen Fronten keine erheb. lichen Zusammenstöße, nur das übliche Feuergefecht. Eine Fahrt mit Hindernissen. Inzwischen konnte der österreichische Generalstab berichten, daß die ersten Offensivvorstöße der Russen auf Kirlibaba gescheitert sind. Ob die Russen nach Sammlung ihrer zurüdgeworfenen Truppen erneut Borstöße machen werden, bleibt abzuwarten. Gegen die amerikanischen Waffenlieferungen. Ueber den Charakter dieser Operation läßt die russische Wir erhalten eine Zuschrift, der wir folgendes entnehmen: Preffe feinen Zweifel mehr bestehen. Das Erscheinen der russischen Truppen in der südlichen Bukowina," schreibt die schen Bundessenats aus der Mitte der demokratischen Partei herAin 7. Dezember 1914 ist in der ersten Sihung des amerikaniRetsch", und ihr Vormarsch in der Richtung des nörd aus von dem Senator Gilbert M. Hitchood von Nebraska dem Oberlichen Transsylvaniens lägt eigentlich den Ruhaus eine Resolution zusammen mit einer Vorlage eingereicht mänen feine Wah L Die Rumänen haben fortwährend worden, welche den Bertauf und Export von Waffen, die verschiedensten Vorwände benutt, um ihr aftives Ein- munition und Kriegsmaterial au Kriegsaweden greifen hinauszuschieben. Zuerst waren es die Traditionen gegen eine den Vereinigten Staaten befreundete Macht für under föniglichen Familie, dann die Furcht vor Bulgarien, end- gefeßlich zu erklären und strafbar zu machen begivedt. lich die nicht vollendeten militärischen Vorbereitungen. Da Senator Hitchood seine Bill ohne vorherige Besprechung ezt werden die Kriegsvorbereitungen mit fieberhafter Gile weder mit dem Präsidenten Wilson noch dem Staatssekretär Bryan vollendet, und solche Demonstrationen wie die Rede( des einbrachte, prophezeite man in Regierungstreifen der Gesetzes rumänischen Abgeordneten) Dyamanch bei dem Empfang der vorlage eine sanfte, aber nadbrüdliche Ablehnung. Inzwischen rumänischen Deputation in Paris zeigen, daß die Rumä hat jedoch von seiten der 38 Millionen Deutsch- Amerikaner und nenselbst die Unmöglichkeit eines Rückzuges Frisch- Amerikaner und einer großen Anzahl der von aufrichtigem eingesehen haben.... Unser diplomatisches Ressort Neutralitätsgefühl beseelten Politiker und Männer des öffentlichen berharrt allerdings bei seiner ffeptischen Saltung gegenüber Bebens eine große Propaganda eingesetzt, die auf einen erbitterten allen diesen Symptomen, und sein Steptizismus hat sich Ru- Kampf um die bedeutsame Bill schließen läßt. mänien gegenüber noch immer gerechtfertigt. A beriest Fest überzeugt von der Tatsache, daß diese dauernd forthat sich die Rage wefentlich berändert. Die gesetzten Lieferungen von Kriegsmaterial amerikanischer Firmen legte russische Operation macht es notwendig, das aktive diesen schrecklichsten aller Striege um Monate verlängern werden, Eingreifen( Stumäniens) zu beschleunigen, das für den hat sich Anfang Dezember in Europa ein Zentralfomitee Februar oder Mära festgefekt war." Morin diefe Not( American Protest Committee) gebildet, das es sich zum Ziel gewendigkeit" besteht, macht dasselbe Blatt an einer anderen feht hat, in allen Ländern Europas Unterschriften von Amerikanern Stelle Rumänien mit dürren Worten Flar:„ Die Bewegung zu sammeln unter einem unferer Truppen längs der rumänischen Grenze nach Trans sylvanien, diesem heißersehnten Traum Rumäniens. muß Diefen Staat zwingen, unverzüglich das Dilemmia zu lösen, ob es jetzt noch seine abwartende Stellung beibehält und unseren Truppen gestattet, Transsylvanien zu besetzen, natürlich nicht wegen der schönen Augen der Rumänen, oder ob es sich amerikanische Firmen an Europa während des gegenwärtigen Krieges.) unverzüglich den Dreiverbandsmächten anschließt und mit Hilfe unserer Armee Transsylvanien für Ru- In Holland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Spanien, mänien besetzt." Italien, Defterreich- Ungarn und in der Schweiz werben seit geProtest against the delivery of arms ammunition, and other munitions of war by american firms to Europe during the present war. ( rotest gegen die Lieferung von Waffen, Munition usw. durch Wir haben diese Ausführungen so eingehend wiederge- raumer Zeit durch besondere Ausschüsse solche Unterschriften gegeben, um den politischen Hintergrund der neuesten russi- sammelt. schen Offensive in der Bukowina flarzustellen. Bemerkens- Eine große Anzahl der unterschriebenen Protefte ist bereits wert ist hierbei die Freigebigkeit" in bezug auf Transsyl- an den Bräsidenten der Vereinigten Staaten mit einem Anvanien noch bevor die dorthin führenden Bässe genommen schreiben gelangt, aus dem hervorgeht, daß in den Herzen der hier und das in Frage kommende Gebiet erobert worden ist. Ru- in Europa mitten im Kriegsgetümmel lebenden Amerikaner der mänien ist allerdings durch den Aufmarsch der russischen eine Wunsch lebendig ist, daß diese ungeheuren amerikaniſchen Truppen an feiner Grenze in eine böse 3wickmühle geraten, Bieferungen von Mordwerkzeugen unbedingt aufhören sollten. denn die fortwährende Drohung mit der Beseßung Sieben. Um dem Protest eine möglichst intensive Wirkung zu sichern, ist Kaffee( halb und halb), einfaches dunkles Brot, Butter und selbst| Bimmer, aber wir durften uns an dem aus der Küche herausgezogenen Honig, den die Russen hier merkwürdigerweise zurüd- steigenden Duft gebadener Fische erquiden. gelaffen hatten. Die alte Gutsbesizerin setzte sich später zu uns Bei der Fahrt nach MIawa am Sonntagmorgen machte ich an den Tisch, um Bicht zu sparen. Sie nähte Därme aus Bauchfell, eine Vorbereitung für die Wurstmacherei, man hatte gerade ein Schwein geschlachtet. Das ganze Familienleben war überaus einfach und ungezwungen. Die Geschehnisse des Krieges bildeten den Unterhaltungsstoff. Die alte Dame empörte sich darüber, daß so viele Menschen in dieser Zeit nur an ihr materielles Leben bächten. Die Sozialdemokratic betrachtet sie, wie ihre Bemerkun gen bekundeten, als Quelle der Verderbnis. Als ich mich dann als Sozialdemokrat vorstellte, war sie sichtlich erstaunt. Sie glaubte wohl, ein Sozialdemokrat könne sich nicht in guter Gesellschaft bewegen. Nun freute sie sich, einen Sozialdemokraten tennen gelernt zu haben, dessen Urteil sie in der Unterhaltung mehrmals augestimmt hatte. Russen den Wasserturm von Angerburg beschossen. Um ihnen das Ziel zu nehmen, sprengten deutsche Pioniere den Turm. Gin an ganz geschütter Stelle angelegtes Bumpwert, ebenfalls ein Werk unserer Pioniere, versorgt die Stadt nun mit Wasser. Außer Scherzen" zwischen den Patrouillen gibt es kaum Infanteriegefechte. Vormarsch?" Niemand konnte fagen, was fommen werde. Bielleicht".-" Frieden?"-a, baldigen glüdlichen Frieden!" Solche Hoffnung beherrscht zweifellos die Stimmung." Frank reich follte sich mit uns verständigen," meinte ein alter Landwehrmann, dann wäre die Geschichte zu Ende." dieselbe Beobachtung wie an verschiedenen Stellen der oftpreußischen Grenze. Auf deutscher Seite sieht man viel Zerstörung, auf der anderen Seite dagegen ist fast gar nichts verwüstet. Und während sich die Spuren der Kultur auf deutschem Boden bis unmittelbar an die Grenze des Barenreiches verfolgen lassen, hat man mit dem Ueberschreiten der Grenze das Bild der Unwirtlichkeit und Rückständigkeit trag vor Augen. Schlechte Bodenkultur, erbärmliche Behausungen jagen uns auch ohne die Grenzpfähle, daß wir in Russisch- Polen sind. Ein junges Mädchen, dessen nadte Beine in groben Schuhen steckten, war das erste Menschenkind, das ich auf russischem Gebiet erblickte. Bald begegneten uns besser acfleidete Frauen und Mädchen, im Sonntagsstaat begaben sie sich zur Kirche. MIawa, ben 18. Januar 1915. Bon Insterburg fuhren wir im Wagen einen Teil der Front ab. In Angerburg follte uns ein Auto aufnehmen, damit wir von dort aus schnell Melawa erreichen könnten. Allerhand tüdische Kleinigkeiten verzögerten die Abfahrt schon um viele Stunden. In der Stadt war von einer Schlittenbahn kaum noch etwas zu spüren, aber weiter hinaus fausten noch die Schlitten über die Chauffee und unser Wagen tam nur schwer von der Stelle. Darum entlichen wir auf einem Gutshof einen mehr praktischen als schönen Schlitten und ließen den Wagen zurüd. Eben hatte das Fahrzeug den Hof verlassen, da scheuten die Pferde. Die Deichsel war nicht in Ordnung, ein Pferd schlug mit dem Suf gegen ein Ortscheid, es Als wir abfuhren, standen die Damen mit dem Kleinen am In Mlawa herrschte großer Verkehr und flottes Geschäftsleben. raste los und riß das andere Zier mit. Nun flopfte auch diesem Fenster und winkten freundlich zum Abschied. In Torfehmen war Auf den Straßen und vor den Haustüren standen alte und junge das Orisscheid auf die puje. Dann gabs fein Halten mehr. In Ruhe an der Front, bei Angerburg wurde die Ruhe nur durch die Juden. In den Läden sind meistens Frauen und Mädchen als Vertollem wilden Galopp gings dahin, fast 3 Stilometer weit. Einmal Tätigkeit unserer Artillerie gestört. Einige Tage lang hatten die täuferinnen tätig, sehr viele haben auch draußen auf der Straße, stürzte das eine Pferd, aber blizschnell sprang es wieder auf, und in Torbögen und Hauseingängen, Verkaufsstände eingerichtet. Badwilder noch rissen die Gäule den Schlitten über die Chauffee. Bei waren, Zigaretten, auch Obst bieten sie feil, dazu auch überall Tee der Haz verlor das eine Tier drei Hufeisen, die uns an den Köpfen ( Tai, sagt der Jude hier) aus dem Samowar, das Glas für 10 Pf. vorbeiflogen. Aber die tolle Fahrt endete schließlich ohne Unfall; Auf anderen Tischen liegen Sped, Fleisch, Wurst zum Verkauf wir brachten die wilden Tiere endlich zum Stehen. Es dauerte aus. Alles in der hier üblichen Zwanglosigkeit und nach der mindestens noch eine Viertelstunde, che sie sich beruhigt hatten. Landesfitte, die gegen Schmus völlig unempfindlich zu sein scheint. Der Rutscher war unterwegs abgesprungen und fam jest mit Borbeisaufende Autos und Wagen werfen Dredspriser auf die cinem anderen Schlitten nach. Zunächst gedachten wir, den Bagen Waren. Das stört teinen. Dort auf den Tisch liegt ein junger zu holen, in diesem etwas weiter zu fahren, wir entschlossen uns Bursche mit seinem schunukigen Stod halblässig auf frischgeschlachtetem Fleisch, das Käufer heranloden soll, bier tommt eine jeboch. im nahen Dorf das eine Pferd neu beschlagen und die Am Sonnabend, den 16. Januar, berührten wir auf der Fahrt alte Jüdin und padt aus ihrem am Saum hochgehobenen Kleid Deichsel in Ordnung bringen zu lassen. Darüber toar es duntel geworden und wir hörten, daß nach wenigen Kilometern die nach Mlama Sorquitten, die Herrschaft des bekannten Grafen Gebäd auf den Verkaufstisch. Das Bedürfnis nach Sauberteit ist Schlittenbahn überhaupt aufhöre. Wahl oder übel mußten wir nach v. Mirbach. Das herrliche, vor fajt 100 Jahren erbaute, später diesen Menschen noch fremd, der Begriff der Reinlichkeit stört sic zurüd; ein Tag war verloren. Um anderen Morgen gings im erweiterte Schloß im englischen Willenstil aus Ziegelsteinen haben nicht. Allerdings, hier fann der einzelne gar nicht richtig sauber Wagen zunächst nach St.; leider tomten wir das hier erwartete die Russen vollständig zerstört. Sier war fein Stampf, robe 3er fein, die Umgebung und die ganzen Verhältnisse erlauben das nicht Ereignis nicht erleben. Zwischen A. und 2., auf dem Gute Ernst störungemut ließ einen Trümmerhaufen zurüd. Das langgejtredie, Schmußig find die Straßen, schmuzig die Säuser, von Schmut walde, fanden wir Nachtquartier. Die junge Frau des Besizers in der Front etwa 60 Meter einnehmende Schloß ist gänzlich aus starren die Wohnungen und die Menschen. Nur wenige Häufer und dessen Mutter nahmen uns liebenswürdig auf. Das nicht gebrannt, nur noch table geborftene Umfaffungsmauern zeugen und Menschen heben sich aus diesem Gesamtbilde heraus. Der weit entfernt gelegene Gut der Mutter ist von den Russen voll von ehemaliger Bracht. Einen Teil der Ausstattung haben gierige größte Teil der Häuser, die mit einem modernen Wohnhaus jedoch ständig zerstört. Ernstwalde selbst hat wenig gelitten, aber faft Sände geraubt, manches wurde zertrümmert zum Fenster hin nur eine entfernte Aehnlichkeit haben und nach unseren Begriffen der ganze Viehbestand, über 100 Rinder, gingen auf der Flucht ausgeworfen, den Reft verzehrten die Flammen. Im Garten fand eher Viehställen als menschlichen Wohnungen gleichen, ist 1 oder verloren. Nun wirtschaftet man hier mit dem geretteten Vieh vom der Verwalter später noch ein Säckchen mit Zelluloidstangen. Die 1% Stodwerte hoch. Die unteren, manchmal zu ebener Erde, zuGute der Mutter. Der Befiser des ungefähr 900 Morgen großen Wirtschaftsgebäude finb unbeschädigt geblieben. Bis Neibenweilen höher liegenden Barterreräume, zu denen oft halbverfaulte Gutes E. steht im Felde. Vier Söhne fah die Mutter in den burg, dem arg zerstörten Grenzstädtchen, tamen mir an diesem schmußige Holztreppen hinaufführen, werden von jüdischen HandStrieg zichen, einer ist bereits gefallen. Ich war erstaunt über das Tage noch. Der Quartierzettel wies uns in das Haus des ab- wertern und Händlern bewohnt. Händler hausen auch in den einfache Leben auf dem doch immerhin ziemlich großen Gut. Wir wesenden Superintendenten. 3vei Pastoren wirtschafteten hier Hofwohnungen, deren es hier recht viele gibt. Düwell, Kriegsberichterstatter. fonnten gleich am Raffeetisch Plaz nehmen; es gab Gesundheits- mit ihrem Dienstperfonal. Bu dreien bezogen wir ein taltes " er an über 7000 Personen und Gesellschaften in den Vereinigten Staaten gesandt worden, zuerst an Präsident Wilson, an StaatsMaßregelung russischer Zeitungen. sekretär des Auswärtigen Bryan, an alle Mitglieder des Senats Sofia, 24. Januar.( W. T. B.) Die Petersburger Teleund des Abgeordnetenhauses, alle Gouverneure, Bischöfe, Geistliche, graphenagentur meldet: Die Moskauer Zeitung ameje Utro" ist Universitätsprofefforen usw., an über 2000 wahrhaft neutrale für den Artikel Unter der Drohung eines schimpflichen Friedens" Zeitungen, alle Frauenvereine, Friedensgesellschaften, Rogen, Gea in Nr. 289 auf Befehl des Oberbefehlshabers geschlossen heimgesellschaften, Handelskammern u. a. Nicht nur in Europa, worden.„ Rußkja Wjedomosti" find für den Leitartikel vom sondern auch in den Vereinigten Staaten sammelt das American 16. Dezember mit 500 Rubel bestraft worden. Protest Committee Unterschriften von gleichgesinnten Landsleuten Die Dacia- Angelegenheit. Lyndon, 23. Januar.( W. T. B.) Daily News" meldet aus Washington: Die Eigentümer der Dacia haben es durch Vermittlung der Deutschen erreicht, daß ihr Schiff versichert wurde. Ste beschlossen, daß die Dacia Kohlen einnehmen und von Norfolk nach Rotterdam abreisen soll. Die Unruhen in Marokko. nach Beendigung des Strieges möglich sein. Im Ordinartum der Ausgabenfäße fann eine Beschränkung nur insoweit erfolgen, als es sich um nicht unbedingt notwendige und bringliche Aufwendungen handelt. Bon erheblicher Wichtigkeit ist das Extraordinarium des Stats, das bekanntlich die sogenannten produktiven Ausgaben, die Bauten und Lieferungen usw. enthält. Wie zuverlässig verlautet, wird trop der obwaltenden Umstände das Extraordinarium auch diesmal, foiveit als möglich, reichlich ausgestattet werden. Abgesehen von der Bereitstellung der weiteren Raten für bereits in Angriff genommene und bewilligte Ausführungen, soll es auch an Neuanforderungen nicht fehlen. Städtischer Lebensmittelverkauf. Paris, 23. Januar.( W. T. B.) Der Temps" meldet aus Rabat: Angesichts der fortdauernden Unruhen unter den Brancsleuten und den Riatta. Nachdem die Stadt Köln feit mehreren Wochen unter starkem Ieuten in der Umgebung von Taza hat General Henrys Andrang Kartoffeln verkauft, ist sie nun zum Verkauf von Norweger eine starte Kolonne unter dem Befehl des Obersten Bulleux Bollheringen, zehn Stüd zu 70 Pf., übergegangen. Auch dieser gebildet und am 18. Januar in Laza konzentriert, um allen Verkauf findet starken Anklang. Demnächst wird auch Sauerkraut Angriffen der feindlichen Stämme zuvorzukommen. Die Ko- durch die Stadt verkauft werden. Es sind noch für mehrere Tonne besteht aus viereinhalb Bataillonen, zweieinhalb millionen Mart sonstiger Lebensmittel durch die Stadt angekauft Schwadronen, vier Maschinengewehrabteilungen, drei Ge- worden. Der Verkauf dieser Nabrungsmittel soll aber, so weit es London, 24. Januar.( W. T. B.) Das Reutersche Bureau birgsbatterien und einer berittenen Batterie. Der Temps" fich um haltbare Ware handelt, erst bann erfolgen, wenn jede meldet aus Washington vom 22. d. M.: Jm Senat sprach Senator fügt hinzu, die Unruhen seien hauptsächlich auf Machenschaften Möglichkeit einer feindlichen Invasion geschwunden ist. Stöln ist be Lodge gegen die Bill über den Ankauf fremder Schiffe für die Ver- der Feinde Frankreichs zurückzuführen, welche notorisch falsche tamutlich eine starke Feftung. einigten Staaten; er äußerte die Meinung, daß sie hierdurch in die Nachrichten über die Ereignisse in Europa verbreiteten. Alle Gefahr eines Krieges nicht nur mit England, sondern auch mit Frant- Maßnahmen seien getroffen, um der Kolonne Bulleur ein reich, Rußland und Japan kommen könnten. Gin Ankauf internierter deutscher Schiffe würde ein Geschent von 30 bis 40 schnelles Vorgehen zu sichern. Millionen Dollar und eine Unterstüßung für eine der kriegführenden Parteien bedeuten, die mit der Neutralität unvereinbar wäre und leicht als feindliche Handlung aufgefaßt werden könnte. Beseitigung des Ferrer- Denkmals in Brüssel. Die Haltung Hollands. Die Behandlung Vorgehen gegen einen Landwirt. der kriegsgefangenen Deutschen in Hinterbes gerichtlichen Strafverfahrens gegen ihn veranlaßt und außer indien und auf Madagaskar. Brüssel, 24. Januar.( W. T. B.) In der gestrigen Nacht ist Leipzig, 24. Januar.( W. Z. B.) Jin Leipziger Missionshause das zum Andenken an den spanischen Anarchisten Ferrer in ist eine unterwegs aufgehaltene Rachricht von Penang vom Brüssel errichtete Denkmal in häßlicher Weise besudelt worden. Bei 22. Auguft eingetroffen, die über das Ergehen der Deutschen in der Bevölkerung hat, dieses Vorkommnis Erregung hervorgerufen, Sinterindien während der ersten Wochen nach Striegsausbruch die sich in Menschenansammlungen kundgab. Schon als vor einigen Die hiesigen militärpflichtigen Deutschen Jahren das Denkmal errichtet wurde, traten bekanntlich die Bartei- folgendes meldet: gegensäge in schärfiter Weise hervor. Es stand zu befürchten, daß wurden ins Gefängnis gebracht, aber nur für einige Stunden, und der Anjhlag zu Unruhen führen könnte. Der General Dann nach der Unterzeichnung eines Schriftstückes wieder freigegouverneur wies daher die Stadtverwaltung an, lassen. Natürlich darf keiner Penang verlassen. Da ich militärdas Denkmal zu entfernen. frei bin, werde ich in keiner Weise behelligt und darf überall hinreisen. Unser hiesiger deutscher Konsul im Nebenamt ist ausgewiesen worden und nach Sumatra gegangen. Der deutsche Konful von Singapore, Feindel, ist schon vor etiva einer Woche nach Schanghai gegangen, die Konsulatsgeschäfte werden vom ameri tanischen Konsul wahrgenommen. Die Geschäfte stocken. In den ersten Tagen war eine Panit, und die Lebensmittelpreise stiegen ins Ungeheuerliche. Jekt ist es aber ziemlich normal. Die Regierung hat eingegriffen und tauft das Zinn auf, damit die Chinesen Arbeit und Brot haben. Auch den Pflanzern wird von der Regierung geholfen, damit es nicht zu Aufständen kommt. Die eingehenden Nachrichten über den Verlauf des Strieges find natürlich einseitig. Es wird längst nicht alles veröffentlicht, um der Gingeborenen willen. Haag, 23. Januar.( W. T. B.) Salbamtlich. Die Regierung hat in einer Mitteilung an die 3 weite Rammer zu dem Gesetzentivurf über eine Verlängerung der Dauer des Dienstes in der Zer ritorialarmee erklärt, daß die Lage der Niederlande noch wie in August eine sofortige Verfügung über die gesamten militärischen Streitkräfte erheische. Die Regierung befize Material hierüber, von dem das Publikum teine Kenntnis habe, betrachte es indes als dem Intereffe des Landes entgegen, selbst im Allgemeinen Ausschuß Mit teilungen darüber zu machen. Majunga( Nordwestküste von Madagaskar) internierten Ham Hamburg, 23. Januar.( W. T. B.) Die Eltern eines in burgers haben nach Mitteilung des Hamburgischen Israelitischen Familienblatts in diesen Tagen den ersten diretten Brief von den Ges Der Landrat des Kreises Osnabrüd erläßt folgende Befanntmachung: Der Halberbe Wilhelm Kemten zu Atter ist am 5. d. M. beim Hädselschneiden von ungedroschenen Roggengarben zu Viehfutter betroffen worden. Ich habe die Einleitung dem zur Sicherstellung der zu erwartenden Reichslieferung die sv= fortige Beschlagnahme seines Kornes bis zur Höhe feiner voraussichtlichen Leistung mit einem Zuschlag von 10 Prozent für etwaige Ausfälle in der Gemeinde angeordnet. Bei Wiederholung gleicher Vorfälle werde ich in gleicher Weise verfahren und ebenso solche vaterlandsfeindliche Handlungen zur öffentlichen Kenntnis bringen." Zum Verbot der Königsberger Volkszeitung". wird uns aus Königsberg noch geschrieben: wird uns aus Stönigsberg noch geschrieben: Unser Parteiblatt, die önigsberger Voltszeitung". erhielt am 23. Januar eine Verfügung des Gouvernements zu Sönigsberg, in der es unter anderem heißt: „ Das Erscheinen der Königsberger Boltszeitung" wird für. die Zeit vom 24. Januar bis 2. Februar b. 3. einschließlich verboten. Dies Verbot erfolgt auf Grund des§ 9b des Gesetzes vom 4. Juni 1851, weil die Zeitung troh mehrfacher Verwarnungen Veröffentlichungen, insbesondere jeit dem 14 d. M., gebracht hat, die geeignet sind, die Einigkeit des deutschen Voltes zu stören und sogar Mißstimmung in die im Felde stehende Armee zu bringen." Am 13. Januar lehnte die Stadtverordnetenversammlung dict sozialdemokratischen Anträge ab, die eine beffere Unterftüßung der Kriegerfamilien bezweckten. In den Tagen darauf wandte sich die Boltszeitung" in mehreren Artikeln gegen die Haltung der Stadtverwaltung. Eine Berichtigung. Berlin, 24. Januar.( W. T. B.) Jn der Wiedergabe der In dem Bericht der Abteilungen der Ersten Kammer über das Budget des Ministeriums des Acußern wird zwar der Amisführung des Ministers Anerkennung gezollt, aber bebauert, daß dem Barlament so wenig Mitteilungen über die auswärtige Lage gemacht wurden. Der Einrichtung einer Mission beim Vatikan, besonders für den Abschluß des Friedens, wurde zugestimmt. Das Interesse HolLands bringe es mit sich, daß es bei Friedensverhandlungen eventuel fangenen erlaubt habe, durch Vermittlung des Roten, Streuzes in Unterredung des Generals bon altenhahn mit dem in Rom vertreten sei. Einige Mitglieder bezweifelten, ob om als Genf mit Europa zu forrespondieren, und daß es ihm wohl ergehe. Heberießungsfehler vorgekommen. Der General von Faltenhahn Sitz der Verhandlungen geeignet jei, andere empfahlen die Bildung Eine zweite Mitteilung ging den Eltern von dem deutschen Stammhat als Einstellungstermin des Rekrutenjahrganges 1915 ben einer interparlamentarischen Vereinigung mit offiziellem Charakter, um die Mittel zur Erreichung des Friedens zu beraten. Mehrere haus in Berlin zu, dessen Jntereffen in Majunga ihr Sohn vertritt. malen Termin Ottober 1915 genannt und nicht 1014, wie irrtümlich Mitglieder machten auf die noch immer übelwollende Art aufmert. Diese besagt, daß nach einer Depesche des amerikanischen Konfuls gedrudt wurde. in Majunga alle Deutschen wohlauf sind. In Majunga sind mindestens fünfzig Deutsche interniert. fam, mit der die französische Presse sich über Holland auslasse und sprachen die Ansicht aus, daß der holländische Gesandte in Paris nicht prompt genug gegen falsche und übelwollende Mitteilungen eine geschritten sei, dic Hollands Vorgehen in ungünstigem Lichte darstellten. Ausweisung deutscher Staatsangehöriger aus Petersburg. Petersburg, 24. Januar.( W. T. B.) Nach dent Rietsch" vom 16. Januar wird die Zahl der deutschen und österreichischen Staatsangehörigen, die auf Befehl des Großfürsten Nikolai Petersburg zum 28. Januar verlassen unüssen, auf 5000 gefchäßt. Der Petersburger Stadthauptmann macht bekannt, daß bei feindlichen Ausländern nicht slavischer Nationalität feine Ausnahmen gemacht werden Russische Chausseen". | Politische Uebersicht. Der preußische Kriegsetat 1915. Aus parlamentarischen Kreisen wird dem Deutschen Sturier" geschrieben: Der preußische Staatshaushaltetat für 1915 wird sich im wesentlichen nicht viel von dem laufenden Etat unterscheiden können. Die Steuererträge und die Ueberschüsse der preußischen StaatseisenFür die Bilansierung fonimen hauptsächlich als Einnahmequellen bahnen in Betracht. Diese Einnahmen lassen sich aber für das tommende Statsjahr nur schiver übersehen und abschäßen und man bleibt also für den Ansatz im Etat auf eine sehr formelle Summe angewiesen. Gin Ausgleich der Schwankungen des Etats wird erit Der Schuß in den Herzbeutel. Letzte Nachrichten. Ein französischer Offizier aus der Kriegsgefangenschaft eniflohen. München, 24. Januar.( W. T. B.) Wie die Kommandantur Ingolstadt mitteilt, ist am Samstagabend von einem Fort bei Ingolstadt ein französischer Hauptmann entwichen. Er trägt Uniform, von der Auszeichnung und Stnöpfe abgetrennt sind, ist klein, bat blondes Haar und schivarzen Schnurrbart und spricht etwas deutsch. Wetteraussichten für das mittlere Norddeutschland bis Dienstag mittag. Vorwiegend tribe und nebelig mit weitverbreiteten, im allgemeinen geringen Nieberschlägen, hauptsächlich Schnee. Temperatur in der Nähe des Gefrierpunktes. Daß erfreuliche Anzeichen hierfür vorhanden sind, lehrte nun die Aufführung der Kreuzelschreiber". Freilich nicht viel mehr. Unserem Gedächtnis ist jene denkwürdige Aufführung des genannten Dramas vor Jahren( im Metropoltheater), in der Giampietro seinen Steinklopferhans den Meisterleistungen eines Martinelli und Bangtammer als völlig ebenbürtig hinzufügte, unauslöschlich eingegraben. die anderen schnell den Wagen abluden. Dann ein fräftiger Rud,| noch erhöhterem Maße geschehen. Man würde daher die Wiederund auch der Wagen stand glüdlich oben, die Ladung wurde wieder aufnahme der Streuzelschreiber" in den gemeinsamen Spielplan eingepact und weiter ging's. Noch ein aipeiter Wagen wohl als Auftakt zu einer nach und nach zu vervollständigenden Unter welch schwierigen Verhältnissen der deutsche Vormarsch mußte aus einem Zoch herausgeholt werden. Ale ayrischen Aufführung Anzengrubers anzusehen haben. Natürin Russisch- Polen erfolgt, zeigt die nachfolgende Schilderung eines wir nach all diefen Mühfalen endlich in Ezenstochau eintrafen, lich müßte solchen Falles auf Erreichung eines denkbar höchsten bei der Munitionstolonne stehenden Sandwehrmannes: schlug die Uhr die zweite Morgenstunde. Wir nächtigten in einer Nach einigen Wochen verhältnismäßiger Ruhe, die durch die verlassenen Kaferne. Stroh ist teins da, die leeren Stuben gähnten Bieles mittels ertra erlesener Darsteller und sorgfamster Eins Neugruppierung der Heeresmassen auf dem östlichen Kriegsichauplag uns entgegen, aber das ist uns egal. Totmüde legten wir uns auf studierung hinzuarbeiten sein. bedingt waren, ging es Mitte Dezember von unserem Stand die barten Dielen und schliefen im Nu ein. Niemand nahm sich Zeit, quartier in Oberschlesien aus wieder nach Bolen hinein. lleber nach besserer Schlafgelegenheit zu suchen, denn: um 5 Uhr soll der Czenstochau nach Petrikau und Tomaichom ging unfer Marsch weiter gehen. Marsch. Infolge der energischen 11mfassungsbewegung Hindenburg eingeleitet hatte, wurden an die Kolonne icharfe Anforderungen gestellt; vom frühen Morgen bis spät in die Nacht hinein währten die Märsche auf den berüchtigten russischen Wegen. Ein Hamburger Behrmann war in Frankreich beim Vorstürmen Hier zeigte fich fo recht, was deutiche Truppen unter umfichtiger in borgebeugter Saltung durch eine franzöfifche Gewehr fugel in den Leitung zu leisten imftande find. Anfangs ging es noch leiblich, aweiten linken Zwischenrippenraum kampfunfähig gemacht worden. Er Es geht nicht an, die Darbietung des Herrn Hermann Pflanz die Wege waren inzwischen etwas berbefiert worden. hatte mehrere Tage blutigen Auswurf und fühlte sich anfangs schwer mit jener Grimmerung zu vermischen. Er bestrebt sich nicht, wirtSobald wir jedoch von der Haupt- auf eine Rebenchauffee ab- frant. Später wurde er in einer mitteldeutschen Garnison weiter Iich der aufgeklärt heitere Lebensphilosoph vom Steinbruch zu bogen, war es vorbei mit der Gemütlichkeit. Turch tiefen Sand behandelt. Bei der Durchleuchtung im städtischen Krankenbaufe in fein, sondern er sucht uns mit auffälliger Jugendlichkeit und oder unergründlichen Stot mußten die Gäule die schweren Altona zeigte sich das Geschoß scheinbar unterhalb des Zwerchfells burschifosem Spiel abzufinden. Sein von feigenden Grimassen Wagen schleppen. Langfam ging es voran. So lange das Tages liegend. Im Oktober wurde von Prof. Jeckel die Operation vorlicht anhält, fonnten wir uns noch die besten Stellen zum Fahren genommen, indem zunächst ein etwa 4 cm langes Stüd vom Rippen- begleitetes Sprechen wird als überlaut und rauh empfunden. Mit aussuchen, mit Einbruch der Dunkelheit war auch das vorbei. inorpel der fünften Rippe entfernt wurde. Dann wurde der Herzbeutel bergleichen für eine Posse hinreichenden Behelfen ist der WesensZwar haben wir Laternen, aber die sind nur ein notbürftiges eröffnet, wobei sich eine große Menge blutiger Flüffigteit entleerte. tiefe des Steinklopfers absolut nicht beizukommen. Hilfsmittel. Unsere Laternen wollten nicht recht brennen. Mein Beim Aufrichten des Oberförpers fiel das Geschoß plöglich von oben Rameau drang über Weinerlichkeit bei Brenninger nicht hinans; Kamerad, der sie trug, stieß einen fräftigen Fluch aus, denn aber herab, es hatte auf dem rechten Vorhof gelegen und wurde entfernt. dessen Lebenstragödie blieb er uns vollends schuldig. Entschieden mals war unier Licht erloichen. Im Dunkeln tappten wir einige Der Herzbeutel wurde mit Stochialzlösung ausgespült und die Wunde die beste Leistung gab Hans Felir. Sein„ Gelber- Hof"-Bauer Echritte weiter. Blöglich flappert die Laterne. Ich wußte nicht, im Herzbeutel durch Nähte gefchloffen. Der Patient konnte sofort war teine Pfeudotype, sondern ein wurzelständiger Niederösterwas los ist und ging vorsichtig weiter. Mit einmal lag ich in nach der Operation vom Operationstisch herabspringen, sich die einem etwa anderthalb Meter tiefen Boch, bas Kleider anziehen und den Weg in fein im ersten Stod gelegenes reicher: echt in jedem Wort, in jeder Gebärde und Bewegung. dicht am Wege gähnte. Ich fiel nicht bart, aber mein Kamerad, Bimmer ohne Mühe zurüdlegen. Der Weiterverlauf war günstig. Elfe Bad als Josepha sekundierte ihm recht gut; schon weil ihr auf den ich fiel, trug einige tüchtige Schrammen davon. Guter die Wunde heilte glatt. Allerdings blieb zunächst ein Herzfehler weibliche Gestalten aus dem Boffe„ liegen" und weil sie auch dem Humor half über den fleinen Unfall hinweg; die Baterne wurde nun zurüd, jedoch wurde der Patient im Dezember als garnisondienst füddeutschen Dialekt gerecht wird. Darin haperte es nämlich bei aber gründlich in Stand gesetzt. Eine Weile ging alles gut. Wir fähig entlassen. fubren bicht an einem tiefen Graben entlang. Salt!" tŏnt's bloglich hinter uns. Der nächste Wagen stand mit einem interrad im Graben, jeden Augenblid drohte er umzulippen, und bor dem Wagen gähnte ein Loch, in dem sich etwas Weißes bewegte. Ein unter der Straße durchführender stanal war an Theater. den meisten Darstellern bedenklich genug. Bieber spreche man dann hochdeutsch, als ein unnatürlich flingendes Sauberwelsch hervorzubringen. Die Wirtshausrauferei obwohl wir sie schon meit gelungener gesehen haben fonnte gelten. Die ihr vorausAngengrubers reugelschreiber" im Bolts- gehende Frozzelei mit Spotg'sangin pflegt sich freilich anders abeiner Seite eingebrochen und drinnen lag das Stangen- Handpferd heater am Bülowplay. Grit fürzlich wurde an dieser zuspinnen. Mit der dekorativen Ausstattung ausgenommen den des Wagens, ein Schimmel. Nun hieß es zufaffen. Nach einer Ludwig Anzengrubers unbestreitbare Bedeutung impressionistisch" angefaßten, in Wahrheit in thüringischer Holzhalben Stunde heißer Arbeit haben wir das Pferd wieder auf den als Boltsdichter aus seinem Wert und Wesen hervorgehoben. In famißermanier zurechtgemachten Nadelwald Beinen. Aber auch der Wagen mußte herausgebracht werden. Um dieser Erkenntnis hat der Verband der Freien Volksbühnen sich seit frieden sein. Das Nachtbild hätte noch eindringlicher gewirkt, wenn cin lmtippen zu verhüten, wurde ein startes Zau über den Wagen jeher die Bevorzugung Anzengruberscher Dramen angelegen sein ber sternleuchtende Horizont höher geschienen und seine Färbung statt gespannt und von einer Anzahl Kameraden gehalten, während laffen. Von jest an, im eigenen Hause, könnte und follte das in violett ein jatteres Blau bekommen hätte, Stelle www fann man 311= ek. Abonnementseinladung. Eine Zeitung gehört zum Leben eines Kulturmenschen Statistik der Arbeitslosenfürsorge der Stadt Berlin für die Woche vom 4. bis 10. Januar 1915. werden, erregt immer wieder die Bertwunderung derjenigen, die darunter zu leiden haben. Eine Arbeiterfrau, die zum Lebensunter halt ihrer Familie dadurch beitrug, daß sie an den für Militärpferde zu liefernden Hufeisen- Stroheinlagen die Näharbeit 1. Bei den 23 städtischen Geschäftsstellen find 1299 Gewie das Brot zur täglichen Nahrung. Das politische und suche eingegangen; es wurden abgelehnt 245, an die Landes- machte, war jetzt im Januar genötigt, sich anderswo nach gleicher wirtschaftliche Leben ist so weitschichtig, so vielgestaltig, die versicherungsanstalt Berlin verwiesen 120, bewilligt 588. Arbeit umzusehen. Sie geriet an eine Firma Schmidt u. Co., die Kenntnis aller Vorgänge in der Oeffentlichkeit so erforder- Wiedereintritts in Arbeit oder Erwerb) sind 856 Personen. 21% Bf. pro Stüd bezahlt werden solle. Da fie bisher für dieſelbe Ausgeschieden aus der Unterstützung( überwiegend wegen in Berlin im Hause Neue Schönhauser Str. 20 ihr Gefchäft betreibt, nnd erfuhr hier, daß ihr die Näharbeit an den Stroheinlagen mit lich, daß ohne eine Zeitung nicht auszukommen ist. Gerade 13 851 Perfonen bezogen Unterstügung im Gesamtbetrage Leistung einen Zohn von 4 Pf. pro Stüd erhalten hatte und es auch die ichige Zeit mit ihren großen wirtschaftlichen und politi- von 57 564 M., davon je 4 M. 11 691 Personen, ie 5 M. so nur zu einem Verdienst von 2 M. pro Tag gebracht hatte, so verzichtete schen Umwälzungen, mit den gewaltigen Kämpfen auf den 2160 Personen. sie dankend auf das Angebot der Firma Schmidt u. Co. Die Frau Kriegsschauplätzen macht das Halten einer Zeitung zu einem unabweisbaren Bedürfnis. Nicht jede Zeitung ist für jeden Leser geeignet. Nicht jede Zeitung hat die gleichen Bedürfnisse zu erfüllen, und jede Zeitung hat ein anderes Lesepublikum. Der " Vorwärts" ist von jeher das Blatt der Berliner Arbeiter schaft gewesen. Er bemüht sich, die Wünsche der erwerbs. tätigen Bevölkerung zu berücksichtigen, soweit das in der gegenwärtigen Zeit überhaupt möglich ist, aber er kennt die Leiden und er kennt die Lage der breiten Massen. Der Vorwärts" ist eifrig bestrebt, auf dem Gebiete der Berichterstattung sich die größte Objektivität aufzuerlegen. Gerade dadurch glaubt er, auch der Allgemeinheit am wirksamsten zu dienen und am besten zu nügen. Der Borwärts" erscheint täglich und kostet pro Monat 1,10 M. Der Borwärts" fann auch im Wochenabonnement bezogen werden und kostet pro Woche 25 Pf. Bestellungen können bei jeder Botenfran, bei unseren Zeitungsspeditionen und auch in der Hauptexpedition unseres Blattes, Lindenstraße 3, aufgegeben werden. 2. Von der Stadt wurden an 5834 Mitglieder von hatte die mit 4 Pf. pro Stück bezahlte Arbeit sich aus der Berliner 15 Arbeiter und Angestelltenorganisa- Arbeiterkolonie( Reinickendorfer Straße) geholt, die wohl außer einem tionen, die selbst sagungsgemäß Unterſtügung gewähren, Betrag für eigene Unkosten keinen Gewinnanteil abzieht. Der Unterschied Zuschläge im Gesamtbetrage von 18 815,09 m. gezahlt. Hier- pischen 4 Bf. und 2½ Pf. pro Stück, also zwischen 2 M. und 1,25 M. von trafen auf die freien Gewerkschaften 5460 Mitglieder bei einer Leistung von 50 Stück pro Tag, ist so groß, daß er auffallen muß. Die Flechtarbeit an den Strohjeilen für die Einlagen mit 17 365,30 M.( und zwar Metallarbeiter 1996,20 M., Holz- wird besonders entlohnt und meist auch von besonderen Arbeitearbeiter 5679,25 M. usw.). rinnen geliefert. Ueber die Arbeiterkolonie erfahren wir, daß sie 3. Die Landesversicherungsanstalt Berlin für diese Flechtarbeit 5 Pfennig pro Stüd gezahlt habe; wieviel hat von 19 941 bei ihr eingegangenen, teils von den städti- die Firma Schmidt 1. Co. dafür zahlt, wiffen wir nicht. Für die schen Unterstützungskommissionen ihr überwiesenen, teils von Näharbeit nur 2½ Pfennig statt 4 Pfennig joll man der Frau noch den Organisierten ihr eingereichten Gesuche 14 517 genehmigt. an zwei anderen Stellen, wo sie nach Beschäftigung dieser Art Gegenüber der Vorwoche sind hinzugekommen 181 Personen. fragte, geboten haben. Wir geben wohl nicht fehl, wenn wir an Insgesamt sind 27 545 M. an 3755 Personen gezahlt worden. beiten für Heeresbedarf handelte. Mas mag, fragen wir, privaten nehmen, daß es sich überall und auch bei Schmidt u. Co. um Ar( Da die Organisierten hier nicht besonders angeführt Unternehmern das Geschäft einbringen? Daß die Militärverwaltung werden, ist zu bemerken, daß eine Anzahl Organisierter unter nicht schlecht zahlt, haben wir oft genug gejagt. 2 und 3 doppelt gerechnet wird.) Trauerfeier für den Stadtverordneten Louis Sachs. In den Proteft gegen den englischen Aushungerungsplan. neuen Synagoge in der Oranienburger Straße fand gestern mittag Unter diesem Thema hatte der Kriegsausschuß für Konsumenten- die Trauerfeier für den plößlich verstorbenen Stadtverordneten interessen zu Sonntag mittag nach dem Zirkus Busch eine Massen- Louis Sachs statt. An der Feier beteiligten sich die Spitzen der versammlung einberufen, um gegen den englischen Aushungerungs- städtischen Behörden und zahlreiche Korporationen und Vereine. plan Stellung zu nehmen. Die Versammlung war ziemlich zahlreich Wermuth und Bürgermeister Dr. Heide erschienen, die einen Bom Magistrat der Stadt Berlin waren Oberbürgermeister besucht. Vom Landwirtschaftsministerium war Geh. Regierungsrat Lorbeertranz am Sarge niederlegten. Für die Aeltesten der BerStrenzlin erschienen. Außerdem bemerkte man mehrere Vertreter liner Kaufmannschaft war Reichstagspräsident Dr. Kaempf an Beim Ausbleiben oder bei verspäteter Bic- städtischer Körperschaften Groß- Berlins und Abgeordnete verschiedener wesend. Die Stadterordnetenversammlung Berlins war durch Dieser teilte mit, daß der 3ived der Versammlung sei, mit Energie treteit. Parteien. Den Vorsiz führte Genosse Abg. Robert Schmidt. die beiden Vorsteher Michelet und Geheimer Justizrat Cassel derFerner nahmen noch verschiedene Magistratsmitglieder den englischen Aushungerungsplan zuschanden zu machen. Deshalb und Stadtverordnete an der Trauerfeier teil. sei diese Bersammlung berufen worden, um zu beraten, welche Maßnahmen getroffen werden müssen, um den Krieg auch wirtschaftlich = ferung einer Nummer wollen sich die Postbezieher ftets nur an den Briefträger oder die zu ständige Bestell- Bostanstalt wenden. Erst wenn Nachlieferung und Aufklärung nicht in angemessener Frist erfolgen, wende man sich unter Angabe der bereits unternommenen Schritte an unseren Verlag. Feldpost- Abonnements. Wir weisen unsere Leser darauf hin, daß unsere sämtlichen Filialspeditionen wie die Hauptexpedition Feldpost- Abonnements auf den Vorwärts" zum Preise von 1,10 Mark monatlich entgegennehmen. Die Zeitung wird den im Felde Stehenden von unserer Hauptexpedition als Feldpostbrief täglich nach gesandt. Bei Bestellung des Abonnements ist genau anzugeben, welchem Armeekorps, Division, Brigade, Regiment, Bataillon, Kompagnie usw. der Empfänger angehört. Aus Groß- Berlin. Für die Konfektions- Notarbeit. zu überdauern. Weitere Einberufung des ungedienten Landsſturms. An den Anschlagsäulen mehrerer Berliner Vororte und in den Professor Dr. Waldemar Zimmermann führte in reisblättern des Kreises Teltow find heute Bekanntmachungen erlängerer Rede aus, die Engländer fähen angesichts der erlittenen schienen, nach denen sich die Jahrgänge 1888, 1887 und 1886 des un Niederlagen ein, daß lediglich mit Waffen Deutschland nicht zu begedienten Landsturms zur Musterung zu melden haben. Das Mufte zivingen sei. Deshalb haben sie beschlossen, Deutschland auszu- rungsgeschäft dauert vom 28. Januar bis 12. Februar. Wir ersuchen, Hungern. Deutschland beziehe ein Viertel seiner Bedürfnisse an die örtlichen Bekanntmachungen zu beachten. Bebens-, Futtermitteln und Dungstoffen aus dem Auslande. In EngTand jei bereits ebenfalls Mangel an Weizen eingetreten. In Kanada Eine Kriegsschwindlerin, die mit der Verluftliste in mehr als und Australien feien Mizernten eingetreten. Es beherrsche also ledig- 60 Fällen mit Erfolg„ arbeitete", wurde jest unschädlich gemacht. lich Nordamerika und Argentinien den Weizenmarkt. Troßdem brauche Die schon wiederholt vorbestrafte 45 Jahre alte Witive Nemmert Deutschland nicht zu verzagen. Es habe noch genug Lebensmittel, kundschaftete die Wohnungen von Gefallenen, die sie aus den Futtermittel und Dungstoffe, wenn in richtiger Weise hausgehalten Verlustlisten ersah, aus, besuchte dann in Trauerkleidung die Hinterbliebenen, wenn sie ihr für ihre Absichten geeignet erschienen werde, und wenn ganz besonders die Statsbehörden dafür sorgen, und erzählte ihnen, daß ihr Cohn sie beauftragt habe, die letzten verwendet werden. Wenn in allen Haushaltungen gespart und neue Gefallenen in derselben Kompagnie gestanden, sei in dem gleichen daß Kartoffeln und Getreide nicht zu Branntwein und zu Viehfutter Grüße des Gefallenen zu überbringen. Ihr Sohn habe mit dem Anpflanzungen geschaffen werden, dann wird der Plan der Feinde Gefecht schiver verwundet worden und jetzt nachträglich im Lazarett überibunden werden. gestorben. Die beiden Kameraden hätten Freundschaft geschlossen In ähnlicher Weise äußerte sich Fräulein Dr. Bäumer und sich gelobt, daß, wenn der eine falle, der andere durch seine Msdann gelangte eine längere Resolution zur Annahme, in der Angehörigen den Hinterbliebenen Nachricht geben werde. Ihr Sohn gefordert wird eine Regelung der Vieh- und Fleischverwertung durch habe ihr in seinem letzten Briefe geschrieben, daß der Kamerad, städtische und genossenschaftliche Markt- und Speichermaßnahmen, durch von einer tödlichen Kugel getroffen, niedergesunken und sofort fofortiges planmäßiges Eingreifen der öffentlichen Organisationen. Schmerzlos verschieden sei. Jest sei fie auf dem Wege, um die Beiche thres Sohnes vom Lazarett nach der Heimat, Wittenberg Sur dadurch kann die Brot- und Fleischversorgung gegenüber den oder was fie fonit für einen Ort angab, zu bringen. Die Witwe Aushungerungsandrohungen Englands in Deutschland so geregelt fand natürlich viel Dant und Teilnahme, und gern halfen ihr die werden, daß die wirtschaftliche Kraft der unbemittelten Volfsgenossen Beute aus, wenn sie flagte, daß ihr an den Reise- und UeberNeber 1 Million Mark Löhne an Heimarbeiterinnen hat felbft die längste Kriegsdauer zu überstehen vermag. Ablehnend ver- führungskosten etivas fehle. Je nach den Vermögensverhältnissen bisher bereits der aus Anlaß des Krieges und der dadurch hielt sich die Versammlung zu der von anderer Stelle geforderten der Aufgesuchten 10, 20, 30 M. und mehr. Die Schwindlerin, gegen die ein Haftbefehl erlassen war, wurde jetzt endlich ermittelt. unter den Konfektionsarbeiterinnen Groß- Berlins hervor. Beseitigung oder Herauffehung der Getreidehöchstpreise. gerufenen Arbeitslosigkeit begründete Ausschuß für KonfektionsKammermusik abend in Neukölln. Am Donnerstag, den 4, ge Notarbeit gezahlt. Diese Summe erhält ihre volle Bedeutung bruar, abends 81% Uhr, veranstaltet die Stadtgemeinde Reuföln mit der Berliner Triovereinigung, Prof. Mayer- Mahr. Prof. Grünfeld erst, wenn man erwägt, daß der Ausschuß sagungsgemäß nur Eine Schredensszene, wobei mehrere Kinder in der größten und Prof. Dessau, den dritten und legten diesjährigen Kammersolche arbeitslos gewordenen Arbeiterinnen beschäftigt, die auf Lebensgefahr schwebten, hat sich Sonnabend auf dem Zeuthener See mufitabend in der Aula der Realschule, Boddinſtr. 34/41. Es ge den Ertrag ihrer Arbeit zum Lebensunterhalt angewiesen sind abgespielt. An den Uferstellen des Sees hat sich bereits eine ausge- langen Werte von Schubert, Beethoven, Wagner, Haydn u. a. zur und die nicht schon infolge Einberufung des Mannes zur dehnte Eisfläche gebildet, auf der sich eine Anzahl Kinder vergnügten. Aufführung. Eintrittskarten zum Preise von 50 Pf. für Saalpläge Fahne Kriegsunterſtüßung beziehen. Der Ausschuß, der zur- Plötzlich gab die Eisfläche nach und die Kinder, zwei Knaben und und 30 Pf. für Ballonpläge find erhältlich in den" Vorwärtszeit mehr als 3600 Arbeiterinnen und daneben noch eine zwei Mädchen, stürzten in den See. Mehrere Männer machten sich expeditionen, Redarftr. 3 und Siegfriedftr. 28/29, ſowie an große Zahl infolge des Krieges stellungslos gewordener kauf- sofort an die Rettung der Kleinen. Unter großen Schwierigkeiten männischer und gewerblicher Angestellter regelmäßig be- gelang es, alle bier ans Ufer zu bringen. Die Kleinen hatten inschäftigt, dürfte das größte gemeinnügige Unternehmen der Art zwischen bereits die Besinmmg verloren, konnten jedoch alle wieder in Berlin sein. Die geschäftliche Leitung liegt in den Händen ins Leben zurüdgerufen werden. der Herren Bernhard Kaß, Handelsrichter Albert Kirschstein, Geheimrat Siefart vom Reichsamt des Innern und des Geschäftsführers, Wirklichen Geheimen Oberregierungsrats Neumann vom Ministerium für Handel und Gewerbe. Arbeiter Gesundheits- Bibliothek Jides Heft 20° Rg. Spezialarzt Dr. med. Wockenfuß, Friedrichstr. 125,( Oranienb. Tor). für Syphilis, Harn- u. Frauenleiden Ehrlich- Hata- Kur( Dauer 12 Tage) Blutuntersuchung. Schnelle, sichere schmerzlose Heilung ohne Berufsstörung. Teilzahlung. Spr. 11-2 u. 5-8, Sonnt. 9-10 2 Sprachbüchlein für Feldsoldaten DeutschPolnisch und DeutschFranzösisch Preis jedes Büchleins 15 Pf. Buchhandlung Vorwärts Berlin SW 68, Lindenstr. 3. < Bier Kinder im Eise eingebrochen. Was mag das Geschäft einbringen? Daß bei Arbeiten für Seeresbedarf manchmal den Arbeitern tros Gleichheit der Leistung sehr ungleiche Löhne gezahlt Jungvolt 1915 Ein Almanach für die arbeitende Jugend, herausgegeben von der Zentralstelle für die **** arbeitende Jugend Deutschlands**** 160 Geiten, mit vielen Bildern Jungvolf hat den Kreis seiner Freunde seit seinem Erscheinen jährlich erheblich vergrößert. Inhalt und Ausstattung bürgen dafür, daß auch der Jahrgang 1915 überall freudig aufgenommen werden wird Preis 50 Pfennig Buchhandlung Vorwärts, Lindenstraße 3 der Abendkasse. Frauen- Leseabende. Mariendorf. Heute, abends 8% Uhr, bei Bensched, Chauffeestraße 27. Vortrag des Genossen Dunter. Neinidendorf. Heute, abends 8 Uhr, im Jugendheim, Hoppe straße 32. Vortrag des Genossen Schütte über Alexander II. von Rußland und der Nihilismus." ? Was ist der Stolz der Frau? Die blendend weiße Wäsche, die durch Minlos'sches Waschpulver erzielt wird. Das 1 Pid. Paket kostet nur 30 Pfg. Berlin SO. 16, H.& P. Uder, Engel- afer 5. 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