Nr. 44.- 32. Jahrg. HbonnemcnfJ'BtdlnguiigtBs CBonnunentS- Dreis vrünuisaold«, Vierleljäbrl. 820 Ml« monalL 140 Ml, wöchentlich 25 Pfg. frei tni fj/iut, Einzelne Nummer 6 Pfz.©onmafl». rmmmet mü illustrierter Soimtaot- BeUage.Die Neue Welt' 10 P Zeitung«- Preisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Oesterreich> Ungar» 2.60 Marl, für das übrig« Ausland 4 Mark pro Monat. Postabonnements nehmen an: Belgien, Dänemark, Holland. Italien, Luxemburg, Portugal, Rumänien, Schweden und die Schweiz, CrtlMn, UgN«. Ble Tnlfrtlons- Gebühr Beträgt für die sechSgespallenc Kolonel- «eile oder deren Raum 60 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereins. und Bersammlungs-Anzeigen R> Pfg. „Alelne Mnrtigen", das fettgedruckte Wort 20 Pfg. lzulässig 2 fettgedruckte Worte), jedes weitere Wort 10 Pfg. Stellengesuche und Schlafstellenan. zeigen daS erste Wort 10 Pfg., jedes weitere Wort 6 Pfg. Worte über 15 Buch. fiden zählen für zwei Worte. Inserate r die nächste Nummer müssen bis Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Erpedition ist bis 7 Uhr abends geöffnet, Verlinev VolKsblskt. Delegramm- Adresse: „S»Uii«nokrat HcrllD". NO 5 1 Zentralorgan der fozialdeniokrattfchen Partei Deutfchlanda. Neüaktion: SV. öS, Linüenftraße Z. Fernsprecher: Amt Moritzplatz, Str. 1S1S0— ISIS?. Sonnabend, de« 13. Februar 1S13. Expedition: SW. 68, Andenstraße 5. Fernsprecher: Amt Moritzplatz, Nr. 151 90—151 97. N ZllsVWW der WM« Wslne in WM. Ein neuer deutscher Sieg in Ostpreußen. Die gestrige Meldung deS Großen Hauptquartiers dringt uns Kunde von einem schönen-Erfolge, den die deutschen Truppen an der ostpreußischen Front davongetragen haben. Schon seit einer Reihe von Tagen wurde gemeldet, daß eine lebhafte Angriffsbewegung der gegen Ostpreußen operierenden Russen im Gange war. Täglich wiederholten sich die Angriffe. Hauptsächlich schien eS auf die Gegend nördlich der Bahnlinie Königsberg- Gumbinnen abgesehen zu sein. Offenbar stand diese Angriffstätigkeit des äußersten rechten russischen Flügels im strategischen Zusammenhang mit der Gesamtoperation der Russen, über deren Zweck und Wesen natürlich vorläufig noch keine Klarheit besteht. Möglich ist. daß durch eine verstärkte Offensive gegen Ostpreußen die Vorwärtsbewegung der deutschen Heeresabteilung gegen daS russische Zentrum beeinträchtigt werden sollte., Wie dem aber auch sei, der Angriff der Russen hl.Ostpreußen ist wiederum vereitelt. Wieber ist e5 die Gegend der mqsuri- schen Seen, in der die Russen schon eine empfindliche Nieder- läge davongetragen haben. K» handelt sich offenbar'hei diesen Kämpfep picht um eine Schlacht in dem alten traditionellen Sinne, sondern-M. eiste ganze?ixihe vpn Operationen. die alle nach eiliem einheitlichen- Plane geleitet werden und zu der empfindlichen Niederlage der Russen geführt haben. Aus der Meldung' des Hauptquartiers geht hervor, daß die Kämpfe in Ostpreußen noch nicht abgeschlossen sind. ES handelt sich eben nur um Teilkämpfe, die im inneren Zu- sammenhange stehen mit. den großen Schlachtvorgängen auf der ganzen östlichen Front von Nordpolen bis an die Kar- pathen hin. Es leuchtet ohne weiteres ein, daß eine Schlappe der Russen auf ihrem rechten Flügel nicht ohne Rückwirkung sein wird auf die weiteren strategischen Maßnahmen ihrer ganzen Kampflinie. Die Zahl der Gefangenen, die in den ostpreußischen Kämpfen gemacht worden sind, bedeutet, daß wiederum annähernd ein ganzes russisches Armeekorps mit einem beträchtlichen Teile Artillerie- und Maschinengewehr- Material aus der Gefechtsfront ausgeschaltet worden ist. Daß diese Kämpfe, die unter all den erschwerenden- Umständen eines Winterfeldzuges vor sich gehen mußten, an den Ovfer- mut und die Ausdauer unserer Truppen die größten An- forderungen stellten, leuchtet ohne weiteres ein. Sie ver- dienen daher unsere vollste und dankbare Anerkennung, vor allen Dingen auch deshalb, weil Ostpreußen ja durch die russische Offensive wieder der Gefahr einer verheerenden In- Vasion ausgesetzt war; eine Gefahr, die jetzt glücklich und hoffentlich für immer beseitigt worden ist. Die Darstellung ües russischen Generalstabs. Heber die russischen Rieberlagen in Ostpreußen wird jetzt russischerseitS amtlich folgendes gemeldet: ES ist festgestellt, daß sich in Ostpreußen neue deutsche Armeekorps befinden. Hier- durch hat sich die Lage vollkommen verändert. DaS führt für uns die Notwendigkeit mit sich, zurückzugehen zwecks Umgrup- p i e r u n g und einer mehr konzentrierten Aufstellung unserer Truppen, waS am leichtesten in einem Terrain erreicht werden kann, das von unseren Festungen gedeckt wird. Man kann annehmen, daß wir'vvr langen, ausgedehnten Kämpfen stehen, die über die Lage in Ostpreußen endgültig entscheiden werden. Dieser Umstand erfordert notwendigerweise,-daß zukünftig Räch- richten über die dortigen Kämpfe etwas kurzgefaßt sein müssen, da der Kriegsplan aufs strengste geheimgehalten werden soll. � Damit gibt die russische Heeresleitung selbst zu, daß ihr Osfensivanschlag auf Ostpreußen zusammengebrochen ist und daß sie von den deutschen Truppen zum Aufsuchen ihrer jenseits der Grenze liegenden Vertcidigungspofition gc- zwungen wurde.' Die Melöung öes Großen Hauptquartiers. Amtlich. Großes Hauptquartier, den 12. Februar 1915.(W. T. B.) Westlicher Kriegsschauplatz. An der Küste erschienen nach länaerer Pause gestern wieder feindliche Schiffe, lieber Ostende wurden von Fliegern des Gegners Bomben abgeworfen, die militärischen Schaden nicht anrichteten. Auf der übrigen Front fanden e statt. Besonders viel Munition setzte der Feind gegen unsere Stellungen in der Champagne ein, einen nennenswerten Erfolg hat er hierdurch nirgends erzielt. Bei Souain wurde auch ein Znfankerieangriff versucht, der aber abgewiesen worden ist und bei dem 120 Gefangene in unseren Händen blieben. Die gestern gemeldete Zahl der Gefangenen in den Argonnen erhöbt sich um einen Offizier und 119 Mann. Norswestlich Berdun wurden mehrere feindliche Schützengräben von uns genommen: der dagegen " erseits unker Borankragen der Genfer Die' Festung liegern mit etwa 100 Bomben eutsch'en belegt. Am udelkopf in den Bogesen gelang es den Franzosen/ einen kleinen Borgraben vor unserer Stellung zu besetzen. Oestlicher Kriegsschauplatz. Seine Majestät der Kaiser ist auf dem Kampffelde an der ostpreußischen Grenze ein- Die dortigen Operationen haben die ussen zum schleunigen Aufgeben ihrer Stellung en östlich der Masurischen Seen gezwungen. aetroffen. Russen zum schleunigen Aufgeben ihrer Stellun / W fort. Bisher sind etwa 26 606 Gefangene ge aen An einzelnen Stellen dauern die Kämpfe noch macht, mehr als zwanzig Geschütze und dreißig Maschinengewehre erobert worden. Die Menge des erbeuteten Kriegsmaterials läßt sich aber noch nicht annähernd übersehen. In Polen rechts der Weichsel haben die deutschen Truppen die gestern gemeldete Offene sive fortgesetzt, die Stadt Sierpc genommen und wiederum einige hundert Gefangene gemacht. Auf dem polnischen Kriegsschauplatz links der Weichsel keine Veränderung. Oberste Heeresleitung.' Der österreichische Generalstabsbericht. W i e v, 12. Februar. fW. T. B.) Amtlich wird ver- lautbart: 12. Februar, mittag»: Die Situation in Ruß- l a n d, Polen und Westgalizien, ist unverändert. . ,Die Kämpfe an der Karpathen f r o n t dauern über- all an. Im' Angriff'tier' BerVunhete« wirh'hwH. exhittepteN feindlichen Widerstandes und Einsetzen von russische« Wer- stärkungen,- die aus allen Richtungen zusammengezogen werden, Schritt um Schritt Raum gewonnen. Die Operationen in der Bukowina schreite» günstig fort. Unter täglichen Gefechten erkämpfen sich unsere durch die Gebirgstäler vordringenden Kolonnen den heimatlichen Boden.-. Tie S e r e t h l i» i e ist erreicht. Ter Stellvertreter des Chefs des Generalstabes. von Hoefer, Feldmarschalleutnant. Kürte derltfzfcn biege über die teen Schüßt uns vor Wucherpreisen! # Westlicher Kriegsschauplah. Der französische Tagesbericht. Im weiteren Verlaufe hob ein Mitglied hervor, daß zu fei hierzu nicht imjfande. Das Ser Kriegsgetreidegesellschaft übertragene Geschäft jei das größte Getreidehandels- und Mehlgeschäft Anfang des Krieges große Verschwendung von Lebensmitteln in der Welt. Es sollen drei bis vier Millionen Tonnen, also für allen Kreisen der Bevölkerung getrieben worden sei, ohne daß die 700 bis 800 Millionen Mart, Getreide in kurzer Frist gekauft Regierung Veranlassung genommen habe, ihrerseits zu warnen. werden. Es sei mit 5 Millionen Landwirten zu verhandeln, es Die jetzigen Maßregeln der Regierung hätten schon bald nach Aus So überschrieb gestern der Berliner 2ofal- Anzeiger" eine müffe eine Qualitätsabnahme stattfinden, das Getreide gelagert, bruch des Strieges getroffen werden sollen. Die Höchstpreise seien lombardiert, bezahlt, vermahlen und an die Bedarfsstellen ge- im Prinzip richtig, aber er müſſe ſich dagegen erklären, daß die Zuschrift über die fortgesetzte Steigerung der wichtigsten bracht werden. Das sei ohne erste technische Sträfte und ein großes Startoffelpreise erhöht würden. Alles fomme darauf an, die nächste Lebensmittelpreise. Daß selbst Blätter, die mehr die Inter- Personal von Staufleuten, Buchhaltern, Kassierern, Spediteuren usw. Ernte zu sichern; es gebe keine größere Pflicht für die im Watereffen der Produzenten vertreten, derartig scharf formulierten nicht möglich. Die Striegsgetreidegesellschaft habe 2000 bis 3000 land zurüdgebliebene Bevölkerung, als die, ohne Unterschied der Beschwerden Raum geben, ist ein Beweis mehr dafür, wie Kommissionäre, die Reichsdahrlehustasse, die das Lombardgeschäft Bartei dafür zu sorgen, daß die Ernährung der Bevölkerung sicheres auf dem Lebensmittelmarft aussieht. besorge, habe 1100 Pfandhalter in Pflicht genommen; die Gefell- gestellt werde. Es habe keinen Zweck, in dem jezigen Augenblick zu Die Sorge um das tägliche Brot ist jetzt allenthalben fchaft habe 500 Angestellte. Die Edierigteiten, die zurzeit be- diskutieren, ob die bisherige Wirtschaftspolitit sich bewährt habe. groß. Während erfreulicherweise die Zufuhr von Mehl so ständen, hätten zwei Gründe. In den dichtbevölkerten Gegenden Die Regierung müsse fortfahren auf dem bisherigen Wege, die Be geregelt ist, daß bisher kein Mangel an Brot eintrat, fommen des Weſtens trete zurzeit ein lebhafter Mangel an Roggenmehl völkerung aufzuklären. auf, während Beizenmehl ausreichend vorhanden zu sein scheine. Nächste Sigung Sonnabend 10 Uhr. Sagegen fortgesezt klagen über die Höhe der Brotpreise. Dies fomme daher, weil die Bundesratsbestimmungen das Ver Das Plenum für Montag fällt aus, weil die Noms Bekanntlich hat das Oberkommando in diesen Tagen die mahlen von Roggenmehl im Weizenmehl forderten und weil sodann missionssisungen bis dahin noch nicht erledigt sein werden. Mehlpreise für den Detailhandel erhöht. Uns ist nicht be- fich in weiten Areisen die Auffassung gebildet habe, daß man fannt, mit welcher Begründung sich das Oberkommando zu zurzeit feine Gebäde aus Weizenmehl essen dürfe. Andererseits dieser Maßnahme entschlossen hat. Vielleicht war die Erhöhung ftode infolge der Beschlagnahme die Zufuhr des Roggens vom nötig geworden, weil die Großhandelspreise, die die Bäder Osten nach dem Westen in legier Zeit immer mehr. Einzelne zahlen müssen, weiter gestiegen sind. In diesem Fall zeigte sich öftliche Kommunalverbände beriefen sich auf den§ 26 der Bundesraisverordnung und hielten die ganzen Bestände zurüd. So fei wieder, wie schädlich die Versäumnis wirft, den Mühlen und die Gefahr der vorübergehenden, aber schweren UnBaris, 12. Februar.( W. T. B.) Amtlicher BeMüllern Höchstpreise vorzuschreiben, um die Spannung stimmigkeit zwischen Zufuhr und Bedarf vorhanden, und es fönne richt vom 11. Februar, 3 11 hr nachmittags. Auf der zwischen den Getreidehöchstpreisen und den hochgetriebenen nur so geholfen werden, daß die Ueberschuß- Länder und-Brovinzen ganzen Front bis zur Champagne Artillerietämpfe. Mehlpreisen zu verringern. Jetzt wird sich an den hohen durch obrigkeitliche Anordnungen angehalten würden, abzuliefern, Auf dem nördlichen Striegsschauplatz wurden auf beiden Seiten Mehlpreisen wenig ändern lassen, da selbst die Städte nach was nötig sei, auch wenn dabei nicht immer das an sich berechtigte mehrere Flüge unternommen. Die von feindlichen Flugzeugen der bekannten Bundesrats Verordnung gezwungen Interesse der kleinen Mühlen und der Kleieinteressenten berüd: auf unsere Linien geworfenen Wurfgeschosse hatten keine fichtigt werden könne. Auch ungemahlenes Getreide müsse auf auf unsere Linien geworfenen Wurfgeschosse hatten keine werden, für Mehl die letzten hohen Marktpreise zu zahlen. Berlangen geliefert werden. Die kleie fönne doch den Produzenten Wirkung. In der Champagne wurde ein deutscher Angriff Um so notwendiger wird es aber nun, die Brotpreise in wesentlichen wieder zukommen, insofern, als die Müller ver- auf die Gehölze, deren wir uns fürzlich nördlich von Zemesnilfestzulegen. Schon die Tatsache, daß in Berlin die Preise pflichtet werden sollen, die Kleie der„ Bezugsvereinigung deutscher les- Hurlus bemächtigt hatten, zurückgeworfen. In den Argonnen ganz erheblich schwanken, ist ein Beweis dafür, daß un Landwirte" zuzuführen, die sie dann vorzugsweise an die Ver- war der Kampf um das Schanz werf Marie Thérèse begründete 11e berborteilungen durch einzelne Bäder fäufer von Roggen abzuführen habe. Die Verteilung der Vorräte sehr heftig. Die deutschen Kräfte umfaßten ungefähr eine vorliegen. Roch größer sind die Unterschiede zwischen den sei zunächst Sache des Reichsfanglers bzir. der Landeszentral Brigade. Wir behaupteten alle unsere Stellungen. Die Brotpreisen in einzelnen Städten. Das ist um jo un behörden und später der Reichsverteilungsstelle beim Bundesrat. Berluste des Feindes find beträchtlich, auch die unsrigen begreiflicher, als ja die Zusammensetzung des die Zuſammenſegung des Brot- Die Kriegsgetreidegesellschaft werde aber mit ihrer Organisation teiges jest wesentlich gleichartig ist. Während ein 4- Pfund bei der Verteilung mitwirken und nur so sei die Frage, die fast Brot in Berlin schon mit einer Mart bezahlt werden unüberwindliche Schwierigkeiten biete, zu lösen. Bon einem Mitgliede der Kommission wurde betont, muß, foftet das gleiche Quantum in weiten Teilen Mittel- daß die Darlegungen des Unterstaatssekretärs über die Schwierig beutschlands 65 bis 70 Pf. Auch die Kommunen scheinen feiten der Aufgabe der Kriegsgetreidegesellschaft eine Anerkennung nicht überall ihre Pflicht zur Begrenzung der Brofpreise der Notwendigkeit des Handels und seiner weitverzweigten Organi richtig aufzufaffen. So hat der Senat in Bremen den fation enthielten. Eine engere Verbindung der in der Kriegszeit Breis für Schwarzbrot plöglich derartig erhöht, daß selbst die geschaffenen Organisationen mit der Voltsvertretung sei erwünscht. Paris. 12. Februar.( W. T. B.) Amtlicher Bericht Nordd. Allgem. Zeitung" einer Zuschrift Raum gibt, in der Wichtige und notwendige Maßnahmen seien vielfach zu spät gees sarkastisch heißt: Unter diesen Umständen ist es fein fommen. Das gelte insbesondere von der Festsetzung der Höchst vom 11. Februar 11 1hr abends. Der Feind beschoß Wunder, daß die Versammlung der Bäder Bremens ein- preise für Getreide und von der Beschlagnahme des Getreides. Eine Nieuport und das serufer, verursachte aber nur stimmig ihre volle Zustimmung zu den behördlichen Maßnahmen Die Beschlagnahme sei eine Maßnahme von der größten Trag den Argonnen im Gebiete von Bagatelle wurde nach Revision der Bestimmungen über die Höchstpreise sei angezeigt. einigen Sachschaden. Unsere Artillerie erwiderte wirksam. Fir befundete." Die sozialdemokratische Fraktion der Bremer weite, die Ausführung werde auf mannigfache Schwierigkeiten heftigem Rampf mit Minenwerfern, welcher den ganzen VorBürgerschaft hat denn auch sofort einen Antrag auf Herab- stoßen, aber dies Vorgehen sei notwendig geworden, um die Volts mittag andauerte, ein deutscher Angriff 1 Uhr mittags gegent segung der Brotpreise eingebracht. ernährung unter allen Umständen sicherzustellen. Wirtschafts- das Schanzwerk Marie Thérèse gerichtet. Der Angriff, Einigkeit auch darüber herrschen, daß die Landwirtschaft als natio nales Gut im Interesse des Gemeinwohls nach Kräften zu stüßen ausgeführt war, wurde durch das Feuer unserer Artillerie und dent wendigkeiten des Krieges nicht genügend eingestellt. Größere Spar- Gelände. In den Vogesen südlich des Schloſſes Luffe( füdund zu fördern sei. Die Bevölkerung sei vielfach auf die Not- Infanterie gebrochen. Der Feind ließ sehr vicle Tote auf dem famkeit an Lebensmittelverbrauch, insbesondere auch in Lazaretten lich vom St. Marie- Paß) nahmen wir durch einen Handstreich und Kasernen, sei geboten. Der Futtermittelfrage müsse die einen feindlichen Schüßengraben fort. An mehreren Teilen der ernſtejte Aufmerksamkeit zugewendet werden. Die Haferration Front sehr lebhafter Artilleriekampf. für die Pferde, nicht bloß in der Landwirtschaft, sondern auch in industriellen Betrieben und in städtischen Unternehmungen müſſe verstärkt werden. Im Abschlachten von Vich sei Maß zu halten. Sorgfamste Vorbereitung erfordere die Frühjahrsbestellung. Die London, 12. Februar.( T. 11.) Daily Mail" meldet von der Bestimmungen über die Heranziehung von Gefangenen zu land- Nordfront: Die Kämpfe an der Küste haben wieder begonnen. wirtschaftlichen Arbeiten bedürften einer Revision, besonders im Die Flugzeuge beider Gegner zeichnen sich durch große Tätigkeit Interesse der kleineren und mittleren Betriebe. Die Industrie aus. Die Zivilbevölkerung von Middelkerke, zwischen Ostende und habe sich durch ihre Leistungen und die Anpassungsfähigkeit an die Nieuport, hat die Stadt bis auf den legten Mann verlassen und fich durch den Krieg veränderten Verhältnisse ein großes Verdienst um fast vollständig nach Ostende geflüchtet. bereit- fast Man erwartet jeden die Erstarkung des Wirtschaftslebens erworben; auch die bereit. Augenblick den Beginn einer großen Schlacht in dieser Gegend. tillige Mitwirkung der Arbeiterschaft sei anzuerfennen. Den Zeistungen der Reichsbaut und der Eisenbahnverwaltung sei vollſte Anerkennung zu zollen. Alle Schichten der Bevölkerung müßten zusammengehen, um den Forderungen der Stunde gerecht zu werden. starfer Schneefall. Der gestern gemeldete Infanterieangriff find ernst. In den Vogesen herrscht dichter Nebel und bei Fontenelle und Ban- de- Sapt wurde in sehr dunkler Nacht eingeleitet. Die Deutschen setzten mindestens zwei Bataillone an. Nachdem unsere Truppen zuerst gewichen waren, er oberten sie durch eine Reihe von Gegenangriffen im Verlaufe des 10. Februar fast das ganze Gelände zurück. Die Kämpfe an der Küste. Alle Kommunen sollten schleunigst zur Festsekung von politische Meinungsverschiedenheiten müßten zurücktreten, es müsse der in Linienkolonnen zu je vier Mann auf 500 Meter Front natürlich niedrigen Brothöchstpreisen übergehen. Es liegt fein Grund vor, daß man den Bädern die Preisfest fehung, d. h. die Ausnutzung der Konsumenten überläßt. Wenn schon die Müller und Händler sich bereichert haben, so dürfen die Bäcker nicht auch noch auf Kosten der Konsumenten zur Verteuerung des Brotes beitragen. Wir erkennen an, daß bereinzelt die Bäder durch die hohen Mehlpreise und die jetzige Einschränkung der Broterzeugung in eine un angenehme Situation fommen fönnen. Aber was die Ne. gierung versäumt und verschuldet hat, das darf nicht den Bäckern zuliebe den Verbrauchern fühlbar gemacht werden. Die ausreichende Ernährung der breiten Massen ist in jeder Sinsicht notwendiger, als daß die Bäder den gleichen Verdienst mie in Friedenszeiten erhalten. In Berlin muß es jedenfalls den Bäckern noch recht gut gehen, denn sonst würden icht nicht nach einem Berliner Blatt die in der Nähe der Reichshauptstadt gelegenen Bäckereien ihre Erzeugnisse zu billigeren Preisen nach Berlin senden! In Erwiderung hierauf erklärte der Handelsminister, daß Verhandlungen über Maßnahmen im Gange feien, durch die das von den Brauereien zu vermälgende Quantum erheblich eingeschränkt werde. Flieger über Belfort. Belfort, 12. Februar.( Meldung der„ Agence Havas.) Gestern vormittag versuchten zwei Tauben Belfort zu überfliegen. Sie wurden von heftigem Geichüßfeuer empfangen. Eine Taube fehrte fofort um, die andere warf zwei Bomben ab, deren eine auf ein unbewohntes Haus fiel. Der Schaden ist unbedeutend. Bon einem französischen Flugzeug verfolgt, entfloh die Taube. Einsicht. Paris, 12. Februar.( W. T. B.)" Temps" glaubt, daß die Angabe im russischen Tagesbericht, die deutsche Infanterie verwende Explosivgeschosse, nicht richtig ist. Das Gewehrgeschoß sei zu flein, um darin Sprengstoff und Zündvorrichtung unterzubringen. Die Geschosse, welche eine Explosivwirkung bei den russischen Soldaten erzielten, seien wahrscheinlich zuvor auf einen harten Gegenstand aufgeprallt. Groß ist auch die Kartoffelnot. Das trok alles Schweigens der Regierung unbegründete Erwarten, Auf Anfrage des Berichterstatters ecividerte der Unter die Regierung werde die Kartoffelhöchstpreise hinauffeßen, ita a tsjefretär bes Finanzministeriums, daß sich veranlagt seit einiger Zeit die Landwirte und Händler, ihre Breußen und einige Bundesstaaten und Städte finanziell an der Vorräte zurückzuhalten. Schon seit langem werden die Kar- Kriegsgetreidegesellschaft beteiligt hätten. Zudem hätten Preußen und das Reich geivisse Garantien übernommen, um bei unvorher toffelhöchstpreise überschritten. Einzelne Händler verkaufen gesehenen Fällen die Kriegsgetreidegesellschaft vor Verlusten zu ihre Bestände nur als angebliche Samen- oder Saatkartoffeln, schüßen. An Dividende würden 5 Proz. ausgeschüttet; die darüber für die eine Ausnahme in der Preisbemessung zugelassen ist. eingehenden Beträge würden gemeinnüßigen Zweden zugeführt. Andere Händler bieten schlechte, unsortierte Kartoffeln als die Der folgende Redner aus der Kommission hob hervor, daß die besten Marken an. Das bedeutet nicht nur eine Ausnutzung Höchstpreise gerade aus landwirtschaftlichen Kreisen gewünscht worder Konsumenten, sondern durchkreuzt auch alle übrigen Maß- feien. Die Abänderung der Höchstpreise sei zu erwägen, insnahmen der Regierung zur Sicherung der Volksernährung besondere eine Erhöhung der Haferpreise. Redner hob weiter her nahmen der Regierung zur Sicherung der Volksernährung vor, ob nicht der Gersteverbrauch in den Brauereien eingeschränkt und Viehaufzucht. Kartoffeln, die als Viehfutter geeigneter werden könne. wären, gelangen in private Haushalte und werden als untauglich zur Nahrung vernichtet, entgehen also jo der Land so wirtschaft. Kartoffeln aber, die für die menschliche ErnähDer Austausch von Aerzten. rung durchaus brauchbar wären, wandern in den Viehtrog, Der nächste Redner aus der Kommission erörterte zunächst die Baris, 11. februar.( W. T. B.) Temps" meldet: Der weil die Landwirte an sorgsamem Sortieren fein Interesse Frage der Fleischnahrung und hob hervor, daß ein etwaiger Rüd- interministerielle Ausschuß für Striegsgefangene Wenn von den Interessenten behauptet wird, die Kar- gang der Fleischnahrung feine Bedenken habe mit Rüdjicht darauf, teilt mit, daß vielfach ein Austausch der in Deutschland zurüd daß der Fleischkonsum in den letzten Jahren in Deutschland erhebtoffelpreise seien so niedrig, daß die Verivendung der Karlich gestiegen sei. Nach seiner Meinung hätte man bereits im Des gehaltenen französischen Aerzte gegen deutsche Aerzte toffeln als Viehfutter lezten Endes für die Landwirte zember darauf Bedacht nehmen sollen ,, daß das Wich sich bis zum gefordert worden sei, daß jedoch der Genfer Konvention zufolge fein rentabler märe, so spricht das durchaus noch nicht für eine Weidegang durchhungern müsse. Er bekämpfte den Gedanken, um Austausch erfolgen, sondern gefangenes Sanitätspersonal ohne Erhöhung der Kartoffelhöchstpreise. Vielmehr müßte eine fangreiche Schlachtungen vorzunehmen, betonte aber, daß man forg weiteres ausgeliefert werden müsse. Die französische Regierung, Beschränkung der Vichpreise gefordert werden, fam Bedacht nehmen müsse auf die Ausmergung untanglichen Viches welche wiederholt die genaue Beobachtung dieser Vorschrift gefordert um diese Rentabilität zu hindern. Bei den gegenwärtigen für die Schlachtung. Er schloß seine Ausführungen mit Darlegung habe, habe bereits die Auslieferung zahlreicher Aerzte bewirkt und unbegrenzten Viehpreisen müßten die Kartoffelpreise aber von Bedenken gegen eine gewiffe, jetzt zutage tretende Ueber- fei um Auslieferung aller noch in Deutschland zurüdgehaltenen Aerzte haftung in der Wloorfultur. mindestens um das Dreifache erhöht werden, um die In Peantwortung verschiedener Anfragen aus der Mitte der mit allen Mitteln bemüht. Vergeudung der Kartoffeln als Viehfutter auszuschließen. Kommission führte der Minister für Landwirtschaft usw. Aber niemand, der nicht die Unterernährung der aus, daß die Bezugsbereinigung deutscher Landbreiten Massen systematisch herbeiführen will, wird zu einer virte nicht eine Neugründung aus Anlaß des Krieges sei, sondern haben. eine derartige Maßregel auch nur vorübergehend wirken. Die licher Vereinigungen zusammensete, in denen der Sina T. " Vom österreichisch- russischen ſolchen Radifalfur die Hand bieten wollen. Uebrigens würde ichon vorher bestanden habe und fich aus einer Reihe landwirtschaftKriegsschauplatz. vorherrsche. Die Frage der Kultur der Moor- und OedSteigerung der Bichpreiſe würde immer wieder einen Anländereien behe im Zusammenhange mit der Frage der Beschäfti. Der öfterreichische Vormarsch reiz zum Verbrauch von Speisekartoffeln im Viehtrog bieten. gung von Arbeitslosen und Kriegsgefangenen. Mit Arbeitslosen Als Ausweg bleibt daher nur eine planmäßige, aber um habe man in den Mooren besonders günstige Erfahrungen nicht in der Bukowina. fassende Abschlachtung der Viehbestände, die mit einer e ft gemacht. Die Zahl der bei der Landesmelioration beschäftigten Wien, 12. Februar.( W. Z. B.) Wie die Blätter melden, febung von Höchstpreisen für Fleisch und Striegsgefangenen toerde sich auf etwa 70 000 Belaufen. Bieh berbunden sein muß. Dann erreicht man beides: hohe, zuweisen sei in dieser Verbindung auf die königliche Ver- haben österreichisch- ungarische Truppen Suczawa, Rabaus und aber noch relativ erträgliche Kartoffel- und Fleischpreise. ordnung vom 7. November 1914, durch die die schnelle Schaffung Sereth in der Bukowina befest. Ungarische Blätter berichten, von neuem Kulturland gefördert werden solle. Diese Verordnung daß die österreichisch- ungarische Artillerie nunmehr auch im Duklajei bereits an den Landtag gelangt und werde demnächst das passe das lebergewicht über die russische gewonnen habe. Plenum des Abgeordnetenhauses beschäftigen. Das Entgegen Russen sollen außerordentlich große Berlufte haben. Tommen des Kriegsministers bei der Beurlaubung von landwirtschaftlichen Beantten und Vorarbeitern fönne er nur dankbar anerfennen. Er hoffe, daß es sich im Benehmen mit der Heeresbertvaltung ermöglichen lassen werde, unbedingt nötige Besizer und Beamte zur Frühjahrsbestellung auf kurze Zeit aus dem Heeresdienst zu beurlauben. Die Budgetkommission des Abgeordnetenhauses. Der Seekrieg. Eine englische Drohung. Die Berlin, den 12. Februar 1915.( W. T. B.) Nach Eröffnung der heutigen Sigung der Serstärkten London, 12. Februar.( W. T. B.) Jm Unterhause Budgettommiffion des Abgeordnetenhauses gab Auf die Ausführungen eines Kommissionsmitgliedes, zunächst der Interstaatsjefretärim Finansministe- bag in Russisch- Polen große Not herrsche und daß die dortigen Be- trilte Asquith mit, die Regierung erwäge den Plan, anrium, der Vorsitzender des Aufsichtsrats der Kriegsge- fiber ihr Getreide und ihr Vich zu Anfang des Krieges zu ver- gesichts der flagranten Verletzung der Kriegsgebräuche durch treibegeielli aft ist, eine eingehende Darlegung ihrer hältnismäßig geringen Preisen hingegeben hätten, erividerte der den Feind strengere Maßregeln gegen den Tätigkeit. Eine Organisation wie die Kriegsgetreidegesellschaft jei Landwirtschaftsminister, daß zu den ortsüblichen unbedingt erforderlich, um die allgemeine Beschlagnahme der Ge- Preisen Anfäufe erfolgt feien, und zwar unter Berücksichtigung deutschen Handel zu ergreifen. Er hoffe, bald mitteilen zu können, worin jene Maßregeln bestehen werden. treidevorräte durchzuführen. Eine rein amtliche Organisation der Bedürfnisse der Bevölkerung und der Bichhaltung. Schuhmaßnahmen der Neutralen. Amsterdam, 12. Februar.( W. T. B.) Laut Blättermeldung werden die Postdampfer der Dampfschiffahrtsgesellschaft 8eel and ihren Namen in großen Buchstaben auf der Seitenwand tragen; die Schornsteine werden oben in den holländischen Farben rot- weiß- blau gestrichen werden. Der verfolgte Laertes". Amfterdam, 12. Februar.( W. T. B.) Die amtliche Untersuchung über die Erlebnisse des englischen Dampfers 2a ertes" wird durch eine von dem Kommandanten der Marinedirektion eingesetzte Kommission geführt. Der Krieg und die Kolonien. bekannt zu geben, auf welcher Grundlage England und feine Ber: Die holländischen Sozialisten für unbedingte Neutralität. bündeten willens wären, Friedensbedingungen zu erörtern. Staatsfetretär des Aeußern Sir Edward Grey erwiderte, die jüngsten Amsterdam, 12. Februar.( Privatfelegramm des öffentlichen Aeußerungen Deutschlands gäben keinen Grund, anzunehmen, daß der Zweck, den Jowett im Sinn habe, durch die An- Vorwärts".) Het Bo It" weist in einem Leitartikel nahme seines Vorschlages gefördert werden würde. über Kundgebungen wie die Vliegens und van Kols Premierminister Asquith stellte fest, daß etwa 60 Broz. der auf die doppelte Schädlichkeit solchen Tuns sowohl für die britischen Verwundeten gesund und für den Kriegsdienst innere als auch für die internationale Politik hin. Die bürgerliche Presse beschuldigt diese Sozialisten, dadurch die wieder hergestellt würden. Jut Verlauf einer Debatte über die Warenpreise erklärte Wahrung der Neutralität zit erschweren. Solche Kundder Premierminister, die Regierung lehne es ab, öchstpreise gebungen erschweren die Vermittlungsaufgabe der sozialistifestzusetzen, oder Weizenvorräte zu laufen. Die Vorräte an schen Parteien der neutralen Länder. Die Parteigenossent Weizen würden sich demnächst vermehren, und der Preis desselben müssen darum persönliche Sympathien im Umgang mit den sozialistischen Parteien der kriegführenden Länder zurückstellen. Der Ausdruck der Hoffnung auf den Sieg eines 11 des finken, ebenso wie der des Zuders. Eine falsche Reutermeldung. Gewerkschaften und Regierung in England. bestimmten Landes stimmt nicht mit dem überein, was die Amtlich. Berlin, 12. Februar.( W. T. B.) Aus Süd- des Borwärts".) Die„ Daily News" veröffentlichen Bolt, sondern den Sieg aller Völker. Amsterdam, 12. Februar 1915.( Privattelegramm Wehrzahl von uns will. Wir wollen kein überwundenes west afrita wird amtlich berichtet: Major Ritter hat einen Artikel Arnold Bennetts, in dem dieser die Rumänien und Bulgarien. Anfang Februar die am Nordufer des Oranjeflusses bei Arbeiterfrage speziell bezüglich der Aufhebung der gewerk. Statamas in der Napkolonie verschanzten Engländer an- schaftlichen Bestimmungen in den für die Regierung liefern- Borwärts".) Dem Korrespondenten der" Times" in BuAmsterdam, 12. Februar.( Privattelegramm gegriffen, über den Orange geworfen, und sämtliche Fahr- den Industrien behandelt. Zurzeit käme diese Aufhebung tar e st. gegenüber äußerte ein Staatsmann, daß die Beziehungen zeuge zum Uebersehen über den Fluß zerstört. der Gewerkschaftsbestimmungen in der Metallindustrie für Danach sind die von Reuter über dieses Gefecht in den 25 000-30 000 Arbeiter in mehr als nötiger Weise in An- nisse an Bulgarien werde leicht geregelt werden können, hänge aber Bulgarien sehr befriedigend seien. Die Frage der Zugeſtändletzten Tagen verbreiteten Nachrichten, insbesondere die über wendung. Die Unternehmer forderten von den Gewerkschaften cinen abgeschlagenen Angriff" der Deutschen und ihren Rück- den Verzicht auf ihre Bestinumungen betreffend die Ein- bon dem Einvernehmen zwischen Bulgarien und Serbien ab. Wenn zug unter schwersten Verlusten" unwahr." schränkung von Ueberstunden, das Prämiensystem, die Frauen- dieses Einvernehmen zustande kommt, wird auch Rumänien ein arbeit, die Verwendung von arbeiterersparenden Maschinen gleiches Entgegenkommen zeigen, so daß ein Zusammenwirken Ein Angriff auf Lüderitzbucht. und die Verwendung ungelernter und außerhalb des be- dieser drei Staaten erzielt werden würde. London, 12. Februar.( B. T. B.) Das Reuterſche Bureau ten diesen Berzicht auf ihre historischen Errungenschaften ab. tun wird, che nicht Bulgariens Politik klar zutage trift. Diese Erklärung zeigt, daß Rumänien nichts Entscheidendes treffenden Fachs stehender Arbeiter. Die Gewerkschaften lehnmeldet aus Lüderizbucht: Eine berittene Patrouille Diese Situation sei sinnlos. Das Parlament solle die Arbeiterrüdte bis nach Pomona und Bogenfels, fünfzig beztv.schaft auffordern, in dieser Zeit auch Opfer zu bringen. Es siebzig englische Meilen südlich von Lüderitzbucht, vor, ver- folle ein Schiedsgericht geschaffen werden, das diese Streit brannte beide Pläge und erbeutete die dortigen Vorräte; fragen bis zum Ende des Krieges schlichtet. man hatte angenommen, daß die Deutschen dort große Borräte aufgespeichert hätten. Dies ist das erste Mal, daß britische Truppen in dieser Richtung soweit vordrangen. Die Hauptabteilung blieb in Pomona, während eine kleinere Abteilung nach Bogenfels rückte. Dieses stand, als wir gleichdem liberalen Bürgertum und der Arbeiterschaft. Dieser Artikel fennzeichnet die erweiterte luft zwischen Die englische Wirtschaftskrise. Amsterdam, 12. Februar.( Privattelegramm des Vertagung der Duma. ist durch faiserlichen Utas bis spätestens Witte Dezember vertagt. Petersburg, 12. Februar.( W. T. V.) Die Dumasession Vor Schluß der Sizung nahm die Duma die folgenden Ent schließungen ant: 1. Die Regierung möge ehestens Maßregeln treffent, um den Provinzen, die durch die Kriegführung gelitten haben, Hilfe zu bringen. 2. Die Regierung möge einen ergänzenden Gesezentwurf über die Ruhegehälter und Unterstützungen für Kinder von Witwen, die mit ihren Müttern leben, sowie über die Erhöhung der zeitig mit dem eiligen Rückzuge des Feindes dort antament, oripärts".) Das parlamentarische Komitee der Ruhegehälter für bater- und mutterlofe Waisen, der auf den Schlacht in Flammen. Unsere Truppen famen beim Vorrücken in feldern des jezigen Krieges gefallenen Kämpfern ausarbeiten. 3. Die feindliches Gewehrfeuer, segten aber das vom Feinde be- englischen Arbeiterpartei fordert eine Stonferenz über Militärreservisten, die Polizeidienst machen, mögen unter die Fahnen gonnene Vernichtungswert fort, nachdem sie möglichst viel von alle mit dem Krieg im Zusammenhang stehenden Wirtschaftsfragen. berufen und durch Soldaten, die den Heeresdienst verlassen haben, den Vorräten in Sicherheit gebracht hatten. Dasselbe geschah Die Daily News" schreiben hierüber in einem Artikel, daß die aber zum Polizeidienste tauglich find, ersetzt werden. 4. Es möge in Pomona. Konferenz höchstens die dringendsten, keinen Aufschub vertragen- bie über die Verlegung des Völkerrechtes sowie der Regeln und Geeine Stommission beim Ministerium des Aeußern eingesetzt werden, den Fragen behandeln solle. Wohl ist in Leeds und in Westyork- bräuche im Striege durch Deutsche, Desterreicher, Ungarn und Türken, shire der Streif vermieden worden, aber die Preissteigerung und ferner über die Schäden, die der Staat, öffentliche Einrichtungen, mit ihr die Lohnbewegung wächst. Die jetzige Lage ist unhaltbar. Gesellschaften und Privatpersonen dadurch erleiden, eine Untersuchung Wohl war die Haltung der Arbeiterschaft tadellos, aber diese anstellen soll. Teuerung muß notwendig Zohnbewegungen hervorbringen. Bei der städtischen Arbeiterschaft setzt sich eine Lohnerhöhung immerhin automatisch durch, aber die Lage der Landarbeiter, die schon vor Kriegsausbruch ein nationaler Skandal bedeutete, droht ickt zu einer nationalen Tragödie zu werden. Der türkische Krieg. " Der Sultan an die Aegypter. Konstantinopel, 12. Februar.( Meldung der Agence Milli.) Der Sultan hat an die Aegypter folgende Kundgebung gerichtet: An meine ägyptischen Söhne. Ihr wißt, wie Eng I and in Aegypten hineingekommen ist und mit welcher Treulosigkeit es die Verwaltung des Landes in Beschlag genommen hat. Es war mein ständiger Schmerz, Euch unter der englischen Tyrannei leiden zu schen und ich wartete auf den günstigen Augenblick, um ihr ein Ende zu machen. Ich danke dem Allmächtigen, daß er mir die glückliche Gelegenheit gegeben hat, eine meiner kaiserlichen Armeen Churchill in Beantwortung mehrerer Anfragen, daß fich 37 beLondon, 12. Februar.( W. Z. B.) Im Unterhaufe erklärte zu entsenden, um Euer schönes Land, das muselmanisches Erbaut fchlagnahmte und 73 zurüdgehaltene feindliche Schiffe in den ist, zu befreien. Ich bin gewiß, daß es mit göttlicher Hilfe Säfen Erklärungen Churchills. Die amerikanischen Schiffskäufe. London, 12. Februar.( W. T. B.) Reuter meldet aus Washington: Es wurde beschlossen, die Schiffsantaufs. bitt zurückzuziehen und dafür eine private Bill einzubringen, die die Eigentümerschaft der Regierung auf zwei Jahre nach der Wiederherstellung des Friedens beschränkt und den Ankauf internierter Schiffe verbietet. Zürich, 11. Februar.( W. Z. B.) Nach der„ Neuen Zürcher fluß und fremder Einmischung ledig zu machen und Euch Eure feetüchtigen bereinigten Königreichs befänden. Davon würden alle deutsche Gefangenenlager zurückgekehrt. Französische Gewerkschafter mationen vor. für das phyfifche wie das psychische Wohlbefinden der Gefangenen seien die verschiedensten Maßnahmen getroffen worden. Der Justizmord von Casablanca. Die deutschen Gefangenenlager. Beitung" ist der Nationalrat Artur Eugster von seiner Reise durch für oder den Mit Selbstherrschaft und Eure Freiheiten zurüdzugeben. Ich bin über- berwendet werden. Beim Ausbruch des Krieges habe Deutschland teilungen ist die Aufnahme der Gefangenen in Deutic zeugt, daß meine ägyptischen Söhne durch ihre Vaterlandsliebe bazu teile betvilligt, eins fei für Norwegen, eins für Defterreich- Ungarn nationalen Abmachungen. 28 fertige Tauchboote gehabt, 16 weitere feien teils im Bau and eine recht gute. Die Unterkunft, Verpflegung und Be handlung entsprechen allen gerechten Ansprüchen und den interveranlagt werden, mit allem Eifer, dessen sie fähig sind, an diesem im Bau gewesen. Ueber den jetzigen Bestand lägen feine InforDie Organisation sei vorbildlich, sowohl Befreiungskriege teilzunehmen. Neil Primrose fagte, er glaube, daß von den englischen Patienten in Nauheim diejenigen, welche auf Grund der Bestehenden Vereinbarung dazu berechtigt waren, Deutschland ver- Der Stellvertreter des Staatssekretärs des Auswärtigen laffen durften. Benfionierte Offiziere der Flotte und des Heeres Amtes, Dr. Zimmermann, hat der Witwe des in Casablanca würden als Kriegsgefangene betrachtet. Er könne unmöglich sagen, ansässig gewesenen Deutschen Gründler die Hinrichtung ihres wieviele Nauheimer Patienten sich in Rubleben befinden, ba teine Mannes wegen angeblicher Spionage nunmehr amtlich bestätigt. vollständigen Liften zu haben wären. Viele, die nach Hause zurüid. Das im Graudenzer Geselligen" veröffentlichte Schreiben lautet: gefehrt seien, hätten sich nicht beim Auswärtigen Amte gemeldet. ,, Guer Hohwohlgeboren muß ich zu meinem schmerzlichen BeErst fürzlich seien einige hundert britische Untertanen aus Ruhleben dauern mitteilen, daß die Befürchtung, der ich bereits in meinem entlassen worden, ihre Namen seien jedoch noch nicht bekannt. Die heutigen Telegramm Ausdruck gab, leider weitere Bestätigung ge= Regierung fete die Bemühungen fort, die Invaliden und die pensio- funden hat. Entgegen der den Amerikanern abgegebenen Er nierten Offiziere frei zu bekommen. Der Botschafter der Vereinigten Härung, daß die Urteile nicht vollstreckt werden würden, haben die Staaten sei ersucht worden, der englischen Regierung eine Liste der Franzosen nach einwandfreien Nachrichten die Herren Fide und Engländer, die sich auf freiem Fuß befinden, zuzusenden. Gründler am 28. v. W., früh 7 Uhr, in Casablanca erschießen lassen, wenn auch eine offizielle Bestätigung hierfür noch nicht vorliegt. für den Frieden. Der Borstand des Gewerkschaftstartells des Rhonebepartements, neben der Seineföderation die stärkste Bezirksorganisation, veröffentlicht als Flugblatt eine Erklärung, die in einer Sigung vom 13. Januar einstimmig angenommen wurde. Die Erklärung lautet: Ueber die Schrecken des Krieges hinweg glaubt das Startell der Gewerkschaften des Rhonedepartements von neuem dem Standpunkt der Gewerkschaften gegenüber denblutigen Stämpfen... bestätigen zu sollen, zumal es der Standpunkt iſt, den alle früheren Gewerkschaftskongresse Die englisch- französisch- belgische eingenommen haben. Ohne in den diplomatischen Intrigen, die sich insgeheim während der letzten Jahre abspielten, nach den Ursachen " Ich bitte Sie, versichert zu sein, daß die kaiserliche Regierung Sozialistenkonferenz. an Ihrer tiefen Trauer den wärmsten Anteil nimmt. Möchte Ihr Auf der ant nächsten Sonntag in London stattfindenden Kon- Schmerz Linderung finden in dem Gedanken, daß diese beiden des gegenwärtigen Konflikts zu suchen, erinnert das Gewerkschafts- ferenz der englischen, französischen und belgischen Sozialisten wird Pioniere deutscher Kultur in Marokko ebenso wie der Soldat an der fartell bes Rhonedepartements daran, daß zwar das internationale Frankreich durch zehn Delegierte vertreten sein. Den II- Front bis zum letzten Augenblic ausgeharrt und ihre Lebensarbeit Proletariat unter dem Kriege leidet, daß es aber nie und gemeinen Arbeiterbund( C. G. T.) werden vier Dele- mit dem Tode besiegelt haben. Das Vaterland wird dankbar dieser nimmer eine Verantwortung dafür übernehmen gierte vertreten: Molinier, Sekretär der Hafenarbeiter- Gewerf- feiner Söhne gedenken, und bei allen späteren deutschen Kulturfann, denn alle ſeine Anstrengungen waren immer gegen den schaft, Zuquet und Merrheim von der Metallarbeitergewerkschaft erfolgen in Marokko wird ihr Name genannt werden. bewaffneten Kampf unter den Völkern gerichtet. und Generalsekretär Jouhaug. Unter den sechs Vertretern der Die Arbeiterschaft erleidet und trägt bis jetzt in Ruhe die sozialistischen Partei befinden sich die Minister Sembat und Guesde und der Senior der Partei, Vaillant. An der Konfurchtbare Katastrophe, die seit sechs Monaten auf Europa laftet und ferenz als Vertreter der belgischen Sozialisten wird auch der deren ökonomische Wirkungen sich auf der ganzen Welt geltend Minister Bandervelde teilnehmen. machen, aber der heiße Wunsch der organisierten Arbeiter und ihrer Familien ist auf einen raschen, wohltuenden Frieden gerichtet... Das Gewerkschaftskartell des Rhonedepartements, indem es über Gewerkschaftskartell des Rhonedepartements. Zu dieser Erklärung haben ihre Zustimmung gegeben: das Die, französische Sozialdemokratie und der Krieg. Die Frage der Sühne für diese furchtbare Tat tann erst später ihre Erledigung finden. Zunächst werden wir durch die amerikanische Regierung die Vorlegung der Urteile fordern. Eine Mitteilung weiterer Einzelheiten des traurigen Vorgangs darf ich mir vorbehalten. gez. Zimmermann." Lezte Nachrichten. Unterbrechung des Telegraphenverkehrs mit Italien. Verbindungen mit Italien sind unterbrochen. Telegramme Berlin, 12. Februar.( W. T. B.) Alle telegraphischen werden von Frankfurt a. Main, München und Basel aus mit der Post befördert. Wien, 12. Februar.( W. T. B.) Infolge von katastrophalen Schneefällen in Kärnten, Südtirol und Oberitalien sind alle telegraphischen Verbindungen mit Italien unterbrochen. Die amerikanische Note an England und Deutschland. die Erwägungen sekundärer Natur das allgemein menschliche Intereſſe öffentlicht den Sitzungsbericht der Nationalton Paris, 11. Februar.( W. T. B.) Humanité" berstellt, bekennt sich laut zu den alten Grundsägen. die immer in der ferenz der französischen Sozialistenpartei Arbeiterinternationalen fortleben, und erklärt, sich jeder am 7. Februar, in welcher die Vertreter der französischen Soaufrichtigen Aktion anzuschließen, die darauf zialisten die Haltung der sozialistischen Partei seit dem Kriegsausgeht, in furzer Frist einen ehrlichen und de ausbruch billigten. Der Minister Jules Guesde führte in finitiven Frieden herbeizuführen. einer Rede aus, Frankreich bekämpfe nicht das Es lebe die Arbeiterinternationale! deutsche Volk, sondern nur den Militarismus, und sei bereit, dem deutschen Volte die Hand zu bieten, sobald es ich vom Militarismus lossage. Gustav Hervé bestätigte, der Frieden sei den Sozialisten nur annehmbar, wenn der London, 12. Februar.( W. T. B.) Das Reutersche Bureau 500 000 der Unferigen starben, wollen wir, daß das Opfer zu öffentlicht werden. Es heißt, daß die Note an England sich preußische Militarismus vernichtet sei, und erklärte: Jetzt, wo meldet: Man erwartet, daß die Noten der Vereinigten Staaten an England und Deutschland morgen bers etwas nüße ist und zur Befreiung der Völker und nicht auf den Vorgang mit der Bufitania" stütze, sondern auf die zum Triumphe des Nationalitätsprinzips bei- Erklärung des englischen Auswärtigen Amts, die den Gebrauch trägt. Sem bat erklärte, die französischen Sozialisten hätten der neutralen Flaggen durch englische Schiffe rechtfertige. ihre Pflicht als Patrioten getan und wollten jetzt einen Die Note an Deutschland ist in freundschaftlichem Tone Frieden, der die allgemeine Abrüstung, die gehalten. Das Staatsdepartement glaubt, daß der Fall des internationale Kontrolle über die Waffen- Dampfers Wilhelmina" vor ein Prisengericht gebracht werden London, 11. Februar.( W. Z. B.) In der heutigen Sigung fabrikation und die obligatorische Einführung von müsse, da der Beschluß der Deutschen Regierung über die Beschlagdes Unterhauses fragte Jowett( Arbeiterpartei), ob nicht die Schiedsgerichten in allen Stonflitten festsege. nahme der Kornvorräte die Anhaltung des Schiffes rechtfertigc. Die Die Eigentümer der Ladung werden bei der Verhandlung durch britische Regierung in der Absicht, den schredlichen Verlusten dieses Nationalfonferenz beschloß endlich, vier Vertreter zum einen Anwalt vertreten sein. Der Botschafter der Vereinigten Krieges an Menschenleben ein Ende zu machen, dazu bereit wäre, Londoner Sozialistentongreß zu entsenden. Staaten soll den Prozeß verfolgen, 8entralfomitee des Lebensmittelarbeiterber bandes mit sig in Paris sowie der Föderativberband der Parteisettion im Departement in. Die englische Arbeiterpartei für den Frieden. " JANDORF 39% Woche 39 1 Stub kissenbezug mit Fransen, garniert und vorgezeichnet 39PL 1 Kissenpolster ca. 25 × 40 cm, mit Pflanzendannenfüllung 39 PL 1 Paar Hosenträger für Herren 39 Pt. 1 Selbstbinder gestrickt, einfarbig oder gemustert 39 PL 1 Reibeisen Emaille 39 Pt. 1 Essenträger Emaille 39 PL. 6 Wassergläser mit poliertem Boden 39PL. 2 Blumenvasen hübsch dekoriert 39 PL. 1 Käseglocke modernes Pressmuster 39 PL 1 Aschbecher Diamantmuster od. mit eisernem Kreuz 39 PL. 1 Bierkrug 39 Pf ca. 2 Liter Inhalt 3 Gewürztönnchen reich dekoriert 39 Pt. 1 Waschgarniturkanne gross, dekoriert 39Pt Spittelmarkt Belle- Alliancestr. Gr. Frankfurterstr. 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Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Sierzu 3 Beilagen u. Unterhaltungsbl Nr. 44. 32. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Souabrad, 13. Februar 1915. in Schlägen erholt, treten neue Möglichkeiten für einen Auf- 1zu denen die Mehrheit Mehrheit des Organisationskomitees schwung Niederlage dieser oder jener Soalition in Obwohl die Sozialdemokratie Rußlands fich bei Beginn diesem Striege Fortschritte der demokratides Krieges in einer sehr schweren Lage befand und in den schen und sozialistischen Bewegung bringen crsten Kriegsmonaten nicht attiv hervortreten konnte, darf könne; sie sind vielmehr der Meinung, daß Rußlands Bericht des Organisationsfomitees an die man doch sagen, daß sie im großen und ganzen der Fahne des Sieg über Deutschland eine Verstärkung der Kopenhagener Friedenstonferenz. internationalen Sozialismus und ihren demokratischen Auf- Reaffion in Rußland und damit eine BeDas Organisationskomitee der sozialdemokratischen gaben treu geblieben ist. Das erste öffentliche Auftreten der drohung der europäischen demokratischen Arbeiterpartei Rußlands, das zurzeit die kaukasische, Sozialdemokratie nach der Kriegserklärung war die Dekla- Bewegung mit sich bringen könne. Man muß ukrainische, jüdische und einen Teil der russiration der sozialdemokratischen Dumafrat noch darauf hinweisen, daß es eine kleine Minderheit von ichen Sozialdemokratie vertritt und mit den vereinigten tion. Man muß die Verhältnisse, unter welchen unsere Fraf- Sozialdemokraten gibt, die von diesem Standpunkt aus, im fozialdemokratischen Organisationen Bolens und Litauens in tion ihre Deklaration verlejen mußte, kennen, um die Be- Interesse des Fortschritts, einen Sieg Deutschlands über organisatorischen Beziehungen steht, hat an die kürzlich in deutung dieses Auftretens und der Verweigerung der Kriegs- Rußland wünschen. Kopenhagen stattgefundene internationale fozialistische frebite zu würdigen. Dieser Schritt unserer Fraktion ver Diese Meinungsverschiedenheiten hindern aber die russiKonferenz einen Bericht gesandt, der den Stand der sozial- eitelte den Plan, ein Schauspiel der Berbrüderung der Duma demokratischen Bewegung in Rußland und die Stellung unse- mit der Regierung zu inszenieren und schwächte die demo- schen Sozialdemokraten nicht, in der Frage über die innerrer russischen Genossen zum Krieg in präziser, übersichtlicher ralisierende Wirkung des Krieges auf die demokratischen und politischen Aufgaben der russischen SozialWeise schildert. Da über diese Frage in der Parteipresse noch besonders auf die proletarischen Massen ab. Dem Präsidium demokratie einig zu sein. Mit Ausnahme einiger fein authentischer, erschöpfender Bericht erschienen ist, lassen der Duma gelang es nur, die Bedeutung dieses Auftretens weniger Stimmen, die sich dahin äußern, die russischen wir den Bericht des Organisationskomitees folgen: durch das Verbot der Drucklegung und Beröffentlichung des Sozialdemokraten sollten im Interesse der Niederlage des Die allgemeine Mobilisierung und der unmittelbar Wortlauts der Deklaration und durch ihre Entstellung in den deutschen Militarismus ihre demokratischen Aufgaben in Kampf gegen die Regierung zurückstellen und für die Kredite darauf ausbrechende Krieg haben die russische Sozialdemo- veröffentlichten Berichten abzuschwächen. fratie völlig überrascht. Man muß hierbei die Petersburger Man muß die Lage, in welcher die Sozialdemokraten stimmen, glaubt die überwiegende Mehrheit, Ereignisse vor dem Kriege im Auge haben. Der allgemeine namentlich jetzt in Rußland leben und wirken, kennen, um zu die russischen Sozialdemokraten müßten im Streik in Petersburg zu Anfang Juli, der einen unorgani- verstehen, wie schwer es ist, über die Stellung der Interesse des russischen und des internatio fierten Charakter trug und von einer Reihe Zusammenstößen ganzen Partei zu den neuen durch den Krieg aufge- nalen Proletariats mit aller Aktivität und mit der Polizei und dem Militär begleitet wurde, gab der rollten Fragen zu urteilen. Deshalb find wir gezwungen, Entschiedenheit in erster Linie die DemoRegierung den Anlaß, massenhafte Verhaftungen vorzu- mehr von den Stimmungen und Meinungen einzelner Or Fratisierung der Staatsverfassung fordern und die Heuchelei der proklamierten Einheit zwischen Regienehmen und die Arbeiterpresse zu unterdrüden. Als dann ganisationen und Gruppen zu sprechen. Die Sozialdemokratie Rußlands g der sozialdemokratischen Bewegung gehört, es für möglim, daß der Sieg oder die und der Krieg. Indem wir also als eine unmittelbar vor uns stehende Aufgabe der inneren Politik die demokratischen Losungen in den Vordergrund rücken, müssen wir russischen Sozialdemofraten einen Kampf gegen den von allen bürgerlichen Barteien propagierten Chauvinismus und den spezifischen Deutschenhaß führen. Zum Glüd kann man konstatieren, daß die russische Arbeiterklasse, besonders ihre klassenbewußte Schicht, diesem Hurrapatriotismus fremd geblieben ist.. der erste Donnet des Zusammenstoßes Desterreichs mit Ser- Erstens fann mit Bestimmtheit behauptet werden, daß rung und Volk bloßstellen, die dazu benutzt werde, unter dem bien, der das kommende Gewitter den europäischen Krieg die Sozialdemokratie Rußlands in ihrer überwiegenden Wehr- Schuße des Kriegszustandes ohne Widerstand der Gesellschaft ankündigte, über die Welt hinrollte, stand die russische heit gegenüber der durch den Krieg geschaffenen internatio- das vorkonstitutionelle Regime wieder herzustellen, die FreiSozialdemokratie in gewisser Weise desorganisiert da und nalen Lage der Meinung ist, daß nur die Wiederherheit der Rede, der Versammlungen, der Presse usiv. zu unterwar außerstande, eine Protestbewegung gegen die kommenden stellung der Internationale und die Bemühungen drüden und jede soziale Initiative, namentlich in Bezug auf Ereignisse vorzubereiten. des internationalen organisierten Proletariats alle durch den das Proletariat zu vernichten. Dazu verstärke dic Regierung Gleichzeitig mit der Mobilisierung und der Erklärung Krieg aufgerollten Fragen im Interesse des Proletariats und die Judenverfolgungen und organisiere und unterstüge des Kriegszustandes in Petersburg schloß die Regierung der Demokratie zu lösen vermögen. Deshalb findet die Ein- jüdische Bogrome. Die Stärkung der demokratifämtliche Arbeiterorganisationen( Gewerkschaften und berufung einer sozialdemokratischen Konferenz( bezog sich schen Bewegung in Rußland sei besonders Bildungsvereine). Die Gefängnisse füllten sich mit Arbeiter auf die Kopenhagener Konferenz. D. Red. d.„ V.") als criter ett notwendig, wo die Sabgier der herr führern, und das Petersburger Proletariat, das eine so Schritt auf diesem Wege, die wärmste Sympathie in den schenden lassen sich in eine Politit der erführende Rolle in der russischen Arbeiterbewegung spielt, blieb Reihen der Sozialdemokratie Rußlands. Und nur die politi- oberung fremder Gebietsteile äußere und ohne jede Organisation, ohne Zeitungen, verblutend und ge- fchen Verhältnisse Rußlands gestatten es der russischen Sozial- die Regierung bestrebt fici, in den otfupierschwächt durch die Repressionen. Außer den Verfolgungen der demokratie nicht, in dem Maße, wie es ihr erwünscht wäre, ten Gegenden ihre reaktionäre Politit Regierung wurde die Lage der russischen Sozialdemokratie an dieser Konferenz teilzunehmen. durchzuführen. eine auch durch die Stimmung der breiten Massen der Bevölkerung Die überwiegende Mehrheit der russischen Sozialdemo starf erschwert. In allen Städten wurden patriotische Mani- fraten ist der Meinung, daß der Krieg so schnell wie möglich festationen veranstaltet. Obwohl die Initiative zu diesen beendet und der Friede geschlossen werden soll. Ueber die Manifestationen, wie zu Beginn des japanischen Krieges, pon Frage, welche Forderungen das Proletariat bei der Liquider Regierung und den konservativen Elementen der Gesell- dation des Krieges aufstellen und unterstützen soll, haben sich, schaft ausging, die in diesen Manifestationen die größte Rolle soweit man beurteilen kann, zwei Richtungen heraus spielten, unterliegt es doch keinem Zweifel, daß zwischen gebildet. Die eine gibt die Parole aus, daß die Friedens diesen und jenen Demonstrationen ein großer Unterschied be- bedingungen durch demokratisch gewählte Bolksvertretungen steht. Der jezige Krieg unterscheidet sich wesentlich von dem steht. Der jegige Krieg unterscheidet sich wesentlich von dem ausgearbeitet werden sollen, und zwar auf der Basis der AbBunt Schluß halten wir den Hinweis für notwendig, daß japanischen; er wurde in der Bevölkerung populär und konnte sich auf die Bourgeoisie stügen. Der Kampf gegen den deut- rüstung und der Schiedsgerichte ohne gewaltsame Aneignung die russische Arbeiterbewegung trotz der furchtbaren Berfchen Militarismus, gegen das preußische Junkertum, gegen fremder Gebiete und mit der Bestimmung der staatlichen Zu folgungen feineswegs erlofchen ist. Auch in dieser Hinsicht Die Gewaltherrschaft des deutschen Kapitals, die Befreiung gehörigkeit einzelner Gebiete durch das Plebiszit. Die andere hat die Provinz weniger gelitten als Petersburg. In cin der unterdrückten Nationalitäten, die Teilnahme des demo- Richtung unterstübt dieselbe Parole, fordert aber außerdem, seinen Orten haben sich legale Arbeiterorganisationen erfratischen Frankreichs und Englands am Striege- alle dieje daß die Internationale selbst über das Schicksal der strittigen halten; die Arbeit in den Krankentassen wird fortgeführt; es Sojungen, die die wahren Ursachen des Krieges und die Gebiete und die Verfassung einzelner Staaten... ent wird versucht, Arbeiterzeitungen herauszugeben; auch geheime Arbeiterorganisationen werden gegründet. In Rigo, Motive der Urheber desselben vertuschen mußten und sollten, scheiden soll. wurden in die Massen geschleudert und schufen diese Popula Viel mehr Meinungsverschiedenheiten bestehen über die Ro stow, Samara und im Westgebiet werden Arrität. Dazu kam die Losung der Einigfeit aller Barteien Ursachen des Krieges und über die Bedeutung seiner mög- beiterorganisationen ins Leben gerufen, die sich die Unteruntereinander und mit der Regierung, der Einigkeit aller lichen Folgen. Während die einen die allgemeinen Urstützung der Familien der Kriegsteilnehmer und die ArbeiterNationen Rußlands im Kampfe gegen den äußeren Feind. sachen die kapitalistische Konkurrenz der einzelnen fürjorge zur Aufgabe stellen. Alle diese Organisationen jeAn diesem Ausbruch des Patriotismus und Chauvinismus Staaten hervorheben und der Schuld der Staaten, die den doch werden von der Regierung verfolgt, die feinen Augen nahm die russische Sozialdemokratie feinen Anteil. Sie hatte Strieg erklärt haben, keine besondere Bedeutung beimessen, blid daran zweifelt, daß ein aktives Auftreten der Arbeiteraber auch nicht die Kraft, ihre Propaganda und Agitation meinen die anderen, die die allgemeinen Ursachen nicht ver- Elasse in einer nicht mehr fernen Zukunft bevorsteht. dieser Bewegung und Stimmung aktiv entgegenzusetzen. Nur neinen, man müsse die spezifischen Seiten des deutschen Wir erwarten von der internationalen Konferenz, daß es in dem Maße, wie der patriotische Rausch in den Massen all Militarismus.... hervorheben und diese als die ihr gelingen möge, die durch den europäischen Krieg gemählich nachlägt und die Ernüchterung beginnt, nur in dem Haupturheber des Krieges betrachten.... Im Gegen- schaffene Entfremdung und das Mißtrauen zwischen den einMaße, wie die Sozialdemokratie sich von den erhaltenen fab hierzu halten die Anhänger der ersten Meinung, lzelnen sozialistischen Parteien zu beseitigen was es zu bedeuten hat, wenn solche Herren wie Sie kommen. Da um ein kaukasisches das nach Norden strebte, in der offen geht die Schießerei wieder los." Das ließ sich die Alte abfolut nicht ausreden, und als einer der Offiziere gar über die an der Fensterwand des ärmlichen Zimmers gelehnte Hobelbank eine entfaltete Generalstabsfarte breitete, war alles Beschwichtigen verlorene Liebesmüh. Die Eindringlinge, die wahrhaftig nichts Schlimmes im Schilde führten, hatten wohl ein gewisses Recht, die Sache tomisch zu finden, aber sie fanden fie eher peinlich, und das Lachen verging ihnen, wenn sie bloß durch die Fenster auf die traurigen Ruinen blickten, die allenthalben zwischen zersplitterten und zerschälten Bäumen aufragten in den schneewoltigen Simmel hineingezeichnet, als verrückte Berrbilder, als ein verworrenes Stilleben von grotesten Ueberbleibseln zweckvollen Menschenwertes. Das Treffen bei Belchatow. Bon Hugo Schulz Wien. Auf dem Ringplak von Belchatow, den das Wetter in einen Schlammh verwandelt hat, halten unter schrillem Motorges fnatter vier österreichische Militärautos, denen einige Generalstabsoffiziere und einige sonderbar friegerisch vermummte Zivilisten entsteigen. Wie ein Bauffeuer verbreitet sich die Kunde davon durch das Städtchen, und um die fotbesprengten Kraftwagen schart fich alsbald eine aufgeregte Menge. Polnische und jiddische" Worte wirbeln durcheinander, auf manchen Gesichtern zeigen fich besorgte Mienen. Was ist da los? Haben die Leute noch kein Auto gefehen? Halten sie die prasselnden Motoren für Höllenmaschinen? Ach nein so weltfremd find die guten Belchatower nicht, sie find im Gegenteil sehr gewißigt geworden und wissen sogar aus den Pfadrichtungen von Autos allerhand herauszudeuten, genau so wie die alten Auguren aus dem Vogelflug. Deshalb sind sie auch so aufgeregt, denn Autos, die mit Stabsoffizieren und sonder bar bermummten Zivilisten beladen aus dem Osten kommen, bedeuten nichts Gutes. Sie find Vorboten eines Rüdzuges, also einer neuerlichen leberflutung des hartgeprüften polnischen WestLandes durch Truppenmassen, neuerlicher Stämpfe, neuerlicher 3er störungen in all den unglücklichen Ortschaften, über die der Sturm hinwegraft. Schweres Unheil für die Dorfbewohner knüpft sich an diese Ruinen, aber auch die Erinnerung an gewaltiges heroisches Geschehen, und auf den Spuren dieses Geschehens zu wandeln, das blutige Drama der Kämpfe bei Belchatow in feiner ganzen Szenenfolge fennen zu lernen, war die Absicht der Gesellschaft, die sich hier in Grochelice zusammengefunden hatte. kundigen Absicht, den bei Lodz von den Deutschen hart bedrängten russischen Korps Entlastung zu bringen. Weitere Erkundungen bestätigten diese Meldungen und stellten fest, daß es sich um das 3. Raufafische Korps noch verstärkt um ein vollkommenes Kavalle rieforps handle. Es war nun die flar vorgezeichnete Aufgabe des Verbündeten, sich diesem russischen Korps quer vorzulegen und seinen Durchbruch nach Norden unter allen Umständen zu verhin dern. So klar nun diese Aufgabe war, so schwer wurde es, sie zu lösen, denn die Kräfte, die dafür zur Verfügung standen, waren schwach; da auch die auf Petritau zurückgegangenen russischen Abteilungen noch in Schach gehalten werden mußten, konnte General . südlich von Belchatow zur Abwehr des 3. Kaukasischen Korps nur die Gruppe Feldmarschalleutnant 2., ferner eine deutsche Brigade und das Kavallerietorps. bereitstellen. Die russische Uebermacht war aber noch viel größer, als sich in dem Verhältnis der Truppeneinheiten ausdrüdt. Das 3. Kaukasische Korps war nämlich crit fürzlich herangezogen worden und hatte daher volle Stände mit Kompagnien von 250 Mann, während die Verbündeten damals jene Nachschübe, die für Anfang Dezember in Aussicht gestellt waren, noch nicht erhalten hatten. Ich war auch dabei und lauschte den Ausführungen des Generalstabsoffiziers, der uns diese Szenenfolge mit nüchterner Sach- Es standen somit südlich und südöstlich von Belchatow auf lichkeit und trotzdem recht anschaulich darlegte, mit Spannung, denn unserer Seite höchstens 16 000 Mann, die den Kampf mit fost ich erkannte sofort, daß diese Stämpfe in der Geschichte des Krieges 40 000 aufzunehmen hatten. Das Treffen begann am 4. Dezember eine besondere Bedeutung gewinnen werden, nicht nur wegen ihres mit Retognoszierungsgefechten und schneidigen Angriffen der Einflusses auf den Ausgang der Schlacht bei Rodz, sondern vor Desterreicher, die aber bald eingestellt wurden, weil die Russen inallem als vorbildliches Beispiel für die Art des Zusammenwirtens zwischen ihr ganzes Korps in breiter Front entwickelt hatten. Die Doch die Angst vor der Erregung legt sich bald, die besorgten deutscher und österreichisch- ungarischer Truppen in einem einheit Berbündeten festen sich auf den Höhen von Masury fest, die BriMienen hellen sich wieder auf und befreit atmet die beklommene lichen Verbande. Es war am 1. Desember, als die dem Kommando gade F. in der Linic Bernatow- Bogdanow. Am 5. Dezember Brust des Bürgers von Belchatow auf. Das ist doch kein Rückzug, des Generals v. 2. unterstellte aus österreichischen und deutschen wurde der Kampf überaus lebhaft und feste auch in der Nacht nicht denn die Autos stellen ja die Motoren ab, die fremden Männer Truppenführern bestehende Kraftgruppe den Befehl erhielt, auf Be- aus. Ein glänzender Nachtangriff brachte 600 Gefangene ein, steigen aus und lassen von Trainsoldaten ein paar Bauernpagen trifau vorzurüden. Die Gruppe hatte nur geringe Fühlung mit fonnte aber die Russen nicht hindern, am nächsten Tage ihre ganze heranbringen, auf denen sie Blah nehmen um in südlicher Rich- der deutschen Armee M., die den Hauptstoß auf Lodz- Pabianice iebermacht in die Wagschale zu werfen. Schritt um Schritt dent tung weiterzufahren. Belchatow beruhigt sich und ist auch nicht bereits angefekt hatte, und taum bessere mit den Divisionen Bs., Drucke sich entgegenstellend, mußte die Gruppe L. alle ihre Rejer. weiter neugierig, obgleich es ganz interessant wäre, zu sehen, wie die weiter südlich zum Angriff auf die Bahnlinie Noworadomstven verausgaben, und dann dennoch die Linie Massuch preisgeben. mühselig sich die landesüblichen Fuhrwerke" auf dem Feldwege Betrifau vorrüdten. Sie war als Verbindungsglied in die klaf- Auch die Stellungen um Grocholice, das schwere russische Artillerie, nach Grocholice ihre Gleise bahnen und wie sie mehrfach nur mit fende Lüde zwischen den beiden Armeen eingeschoben worden, so die auf dem Borawaberge eine flankierende Stellung eingenommen Inapper Not der Gefahr entrinnen, in abgrundtiefe Bersentungen ziemlich auf sich selbst gestellt. Anfangs schien es, als würde sie ihre hatte, in Brand geschossen hatte, waren gefährdet. Indeffen scheizu verschwinden. Aufgabe ohne allzu große Schwierigkeiten bewältigen können, denn terten alle Angriffe auf das Fuß kämpfende Stavallerieforps H., Borbei an verlassenen Schüßengräben, in denen das Wasser die Russen standen vor Petrifau nur mit schwachen Kräften, die sich das nur einen Schüßengraben räumen mußte, weil das darin aufnoch steht, geht es hinein in die schrecklich zerschossene Ortschaft, die im wesentlichen bloß aus der 7. russischen Infanteriedivision und geschichtete Stroh in Brand geriet. Dennoch mußte unter dem voll ist von rauchgeschwärzten Trümmerstätten und angebranntem einem Kavallerietorps zusammensetzten. Diesen Kräften fühlten sich Drucke der feindlichen Uebermacht, die mit ihren 140 Geschüßen Ziegelschutt. Die Wagen halten, und ihre Insaffen treten in eines die Verbündeten überlegen und es gelang ihnen auch im flotten gegen unfere 84 auch eine sehr starke artilleristische Ueberlegenheit der wenigen unverschrt gebliebenen Häuser, dessen Mauerwerk nur Angriff, wobei die Brigade F. die Russen vom Süden her um zur Wirkung bringen konnte, unsere ganze Linie um etwa 500 cin paar harmlose Bauten und Löcher als Andenken an grauen- faßte, bis nahe an Petrikau vorzubringen. Da ereignete sich am Schritte nach rüdwärts verlegt werden. Das geschah am 6. Dezem velle Stunden bewahren. Die Gesellschaft will sich zuerst erwär- 3. Dezember etwas, das den General T. veranlaßte, von der Ver- ber und der 7. gestaltete fich womöglich noch fritischer, um so mehr, men und begibt sich an den häuslichen Herd, in dem ein lustiges folgung des zurüdgehenden Feindes vorläufig abzulassen und mit als alle Reserven bereits aufgebraucht waren. So konnte sich Seuer praffelt. Ein verhuseltes altes Frauchen fikt da und be- dem größeren Teil feiner Streitkräfte Front nach Süden zu nehmen. einem starken Angriff der Ruffen auf die Höhen von Maholice nur ginnt, sowie es der eindringenden fremden Männer ansichtig wird, Flieger brachten nämlich die Meldung, daß sich von Süden her sehr noch eine Stabsfompagnie entgegenwerfen, der es allerdings gebitterlich zu weinen. Man sucht die Alte zu beruhigen. Ob fie starte russische Kräfte in zwei Solonnen nähern und bereits die lang, den Feind wieder hinunterzujagen. benn etwa glaube, daß man etwas Böses im Schilde führe? Ach Höhe von Kaminst erreicht haben. Es handelte sich offenbar um ucin," fchluchst die Frau, das glaube ich nicht, aber ich weiß schon, ein ganzes Armeekorps nach den weißen Mügen zu schließen, Da feine Rejerben vorhanden maren, fo fonnte der am schwersten bedrohte rechte Flügel nur durch eine gefchidte m Um Die Masse im Krieg. In einem Aufsatz in der„ Hilfe" entwickelt Naumann Gedanken über die notwendigen Folgen der Tatsache, daß dieser Krieg von den Massen geführt wird. Wir möchten ein paar Sätze daraus hervorheben: „ Es liegt jetzt im Kriege viel Last auf dieser Masse des Volkes, denn alle Kriegesorgen vermehren sich selbstverständlich für diejenigen, die feine oder nur geringe Spargelder bejizen. Trotz aller Kriegszahlungen gibt es Familien genug, die ihren Anschluß an die gesteigerten Heimatlöhne nicht finden. Die Todesnachricht vom Felde wirft zahlreiche Arbeiterfrauen aus ihrer sozialen Schicht heraus. Dasselbe ist es bei den Angestellten, fleinen Beamten, Handwerkern, fleinen Kaufleuten. Die Männer im Felde wissen das, und trotzdem halten sie gut aus, beruhigen brieflich ihre Frauen und vertrauen auf den Staat, den sie verteidigen... Wie wird es der Masse gehen, wenn der Krieg zu Ende sein wird? Natürlich ist es nicht angebracht, jetzt über politische Forderungen zu sprechen. Das muß unterbleiben, bis die Vorbedingungen des Friedens unterzeichnet werden. Aber von der Gesinnung können wir sprechen, die aus den Kriegserfahrungen hervorgehen soll... denen, die ihm nach dem Leben trachten, wenigstens solange| Hauptmann von Teplik hat er seinerzeit die erste Aufführung vort sicherlich nicht, als er ihrer nicht völlig Herr geworden ist, als sie Hauptmanns Webern" in Oesterreich gestattet; er stand auch der nicht ohnmächtig am Boden liegen und um Gnade Arbeiter- und namentlich der Bergarbeiterbewegung mit mehr als winseln." gewöhnlichem Interesse gegenüber. Nach dem Sturz des WahlSolche Säße sind nur geeignet, im Ausland keimende reformministers v. Beck wurde Hohenlohe im Frühjahr 1906 Friedensbestrebungen zu ersticken. Ministerpräsident, förderte die Wahlreform aus Leibeskräften, fiel aber schon Ende April. Man hielt die Wahlreform für schwer bedroht und Hohenlohes Sturz prägte der Maifeier einen scharfen Kampfcharakter auf. Ob er als Statthalter von Triest Dem preußischen Abgeordnetenhause ist eine Verordnung über etwa schließlich für zu liberal galt, weiß man nicht. In diesem die Erleichterung der wirtschaftlichen Zusammenlegung von Moor, Zusammenhang sei erwähnt, daß der Führer der italienischen Heide- und ähnlichen Ländereien in der Provinz Brandenburg, Sozialdemokratie in Oesterreich, Abgeordneter und Gemeinderat ferner eine Verordnung über die Bildung von Genossenschaften Bittoni- Triest letthin wegen angeblicher Beleidigung des Pozur Bodenverbesserung von Moor-, Heide- und ähnlichen Lände- lizeipräsidenten unter Ablehnung aller Anträge der Verteidigung reien zugegangen. zu 6 Wochen Arrest verurteilt wurde. Kultivierung von Moor- und Heideländereien. Nahrung für Wild oder Menschen? Desterreichische Steuerprojekte. In dem„ Memeler Dampfboot" vom 4. d. M. findet sich folgende Das offiziöse Wiener Fremdenblatt" fündigt einige neue Anzeige: Steuern an, so auf Zündhölzchen( Ertrag 15 Millionen), neue Bei dem hohen Schneefall wird die Fütterung des Erbschafts- und Schenkungssteuern( 10 Millionen). GebührenWildes, insbesondere der Hafen und Rebhühner, den Bewohnern erhöhung für Versicherungsverträge( 3 Millionen), Verteuerung der des Kreises Memel dringend ans Herz gelegt. Es wird empfohlen, Eisenbahnpersonentarife und der Frachtbriefe. All das soll die Verdie Roggensaaten auf einzelnen Stellen von Schnee zinsung der Kriegsanleihen erleichtern, die nach der bisherigen Höhe freizu machen. Denjenigen, welche nachweislich zur Erhaltung des Wildes beigetragen haben, fann eine Belohnung gewährt 132,4 Millionen jährlich erfordern würde. Die neuen Steuern, die werden. Auslagen für verwendetes Futter werden nicht erstattet. übrigens samt einer Erhöhung der Biersteuer nur 40 Millionen Der Vorstand des Memeler Jagdschutz Vereins. bringen sollen, dürften ohne Parlament eingeführt werden. Ed. Gerlach. Ein Freund unseres Blattes, der uns die Anzeige übermittelte, zutreffend dazu: Das Bürgerrecht aller Volfs- und Staatsgenossen muß un verlöschlich in die Herzen aller Deutschen eingeschrieben sein. Wenn der Krieg nicht so schließt, dann schließt er mit einem MißIlang. Jetzt geben Hunderttausende ihr Leben oder ihre Geschreibt sundheit hin fürs Vaterland. Gedenket, was diese Hundert tausende für ein Jdeal von deutscher Zukunft in ihren Seelen haben! Sicherlich ist das fein ganz gleichartiges Ideal und ist oft nicht staatsrechtlich durchgedacht und überhaupt faum formuliert, aber der Gedanke, daß der Staat tein Klassenstaat sein dürfte, daß er kein Rassenstaat zu sein habe, daß er kein Gebildetenstaat sei, sondern ein deutscher Voltsstaat, ist das Jdeal der Menge. Der Arbeiter will anerkannt sein, wie der Bürger und Bauer anerkannt ist. Er verlangt nicht nur Sozialpolitif, sondern Menschenrechte im Staat, Möglichkeit freieren Aufstieges, Freiheitsluft, Glaube an das Gute im Menschen." Vielem davon können auch wir zustimmen. Aber das Echo, das die Erklärung unserer Genossen im Landtag selbst in der liberalen Presse gefunden hat, scheint uns zu beweisen, ganz glatt vollziehen wird. Konflikt zwischen Mexiko und Spanien. London, 12. Februar. Reuter meldet aus Washington vom Während man fast überall von den Landwirten den Ruf 11. Februar: Das Staatsdepartement erhielt den folgenden amtnach Abwendung der überhandnehmenden Wildschäden vernimmt, wird hier angeraten, die Wintersaaten dem Wilde preislichen Bericht: Carranza befahl dem spanischen Gezugeben. Im ganzen Reiche werden jezt die allergrößten An- fandten in Mexiko, das Land in längstens 24 Stunden nach strengungen gemacht, um die Ernährung des Volkes bis zum Ein- Mitternacht des 10. Februar zu verlassen. Der Gesandte reiste tritt der nächsten Ernte sicherzustellen und überall hofft man auf sofort nach Veracruz ab. einen günstigen Ausfall derselben. Alle Faktoren, und dazu gehört auch die Abwendung der Wildschäden, werden herangezogen, um diesen sehnlichst erhofften günstigen Ausfall zu gewährleisten; da mutet es einen wirklich sehr sonderbar an, um feinen stärferen Ausdruck zu gebrauchen, wenn man solche Zumutungen an die Landwirte zu Gesicht bekommt. Aber vielleicht ist das auch nur hier oben, in diesem verlorenen Erdenwinkel möglich." Einschränkung der Bierbrauerei. daß die Verwirklichung der Naumannschen Wünſche sich nicht Biererzeugung bestimmen. Der„ Berliner Lokalanzeiger" erfährt Politische Uebersicht. Unnüße Kraftworte. Aus der Partei. Gegen die Quertreiber. Ueber die vom Genossen Heine unter obigem Titel herausgegebene Broschüre bringt die Leipziger Volkszeitung" folgende. Notiz: Der Bundesrat wird demnächst eine Kontingentierung der dazu:„ Der Malzverbrauch der deutschen Brauereien wird vom 15. Februar bis Ende des Monats auf 50 Proz. des seitherigen Malzverbrauchs festgesetzt. Vom 1. März bis auf weiteres soll der Malzverbrauch nur 40 Proz. des bisherigen Verbrauchs betragen. Als Norm des Verbrauchs wird der Durchschnitt des betreffenden Monats der letzten drei Jahre angenommen. Die gegen die wohlbekannte Clique", gegen die Quertreiber" führt, Staatsbehörde stellt die Malzmengen für jede Brauerei fest. Wenn eine Brauerei in einem Monat die kontingentierte Maizmenge nicht gebraucht, so kann sie diese in den folgenden drei Monaten noch für sich nuzbar machen." Die Post" bezeichnet es als unnüße Fragen", schon jekt an Versöhnung und Freundschaft mit unseren Gegnern nach dem Kriege auch nur zu denken. Sie vergißt dabei, daß die Friedenszeiten die normalen Zeiten sind und daß es also selbstverständlich ist, schon während des Krieges dem Ziel friedlicher Beziehungen vorzuarbeiten. Selbst ein Bismarck hat den Krieg nur als Mittel der Politik, nie als Nach einer offiziösen Korrespondenz ist bei dem Wehrbeitrag Selbstzweck angesehen. Es scheint uns daher völlig unangebracht, wenn die" Post" eine verschiedenartige Bewertung mit einem Minus von 200 Millionen Mark gegenüber der der Gegner Deutschlands mit Rücksicht auf spätere politische ursprünglichen Veranlagung zu rechnen. Beziehungen verwirft. Sie schreibt dagegen: Minderergebnis des Wehrbeitrages. Unter dem Titel„ Gegen die Quertreiber" hat Genoffe Wolfgang eine im Verlage des Volksblatts für Anhalt zu Dessau eine Broschüre erscheinen lassen, die die Bewilligung der Kriegskredite durch die Sozialdemokratie und die Haltung der Mehrheit der sozialdemokratischen Fraktion und Presse verteidigt. Seine Ausführungen sind eine ausführliche Darlegung des Standpunkts der Mehrheit und als solche von Bedeutung. Zu bedauern ist nur, daß Heine in seiner Arbeit stellenweise eine Sprache daß man den Eindrud erhält, seine Ausführungen sollen weniger der Klärung, als der Vorbereitung zum hinausschmiß der Genossen dienen, die mit der Haltung der Fraktion nicht einverstanden sind. Wir glauben zwar nicht, daß diese Absicht Aussicht auf Erfolg hat, da die große Mehrheit der Genossen unbeschadet aller Meinungsverschiedenheiten über den Krieg die Notwendigkeit, die Parteieinheit zu wahren, erkennen wird. Aber Arbeiten wie die Broschüre Heines werden leider dazu beitragen, die kommenden Auseinandersetzungen, die nicht zu umgehen sind, zu verbittern H. B. und zu vergiften. „ Es gilt nach wie vor nur die eine Stampfeslofung: In Ausdehnung des Besitzbefestigungsgesetzes auf ganz in einem Neutralitätsfabfen" überschriebenen Artikel Staub mit allen! Ohne Unterschied! Nieder mit den Russen, den Franzosen und den Engländern! In der Tücke ihrer Absichten, in der Wahl ihrer Kampfesmittel, in dem Willen, uns, wenn es nur ginge, die Gleichberechtigung mit ihnen für immer zu nehmen: darin gleichen sie sich. Nicht einer ist besser als der andere. Feinde find Feinde. Wer von Räubern und Mördern überfallen wird, wehrt sich rücksichtslos und mit dem äußersten Aufgebot seiner Kräfte seiner Haut und unterscheidet nicht unter gruppierung verstärkt werden, die auf Kosten des weniger hart angegriffenen linken Flügels vorgenommen wurde und den Russen verborgen blieb. Noch am 7. Dezember erfolgte der Umschwung durch einen verwegenen Angriff deutscher Bataillone, denen sich ungarische Infanterie und Husaren anschlossen. Im Sturm wurde der Ort Augustinom samt der Höhe von Massuch wieder erobert, dann ging es noch in der Nacht vorwärts gegen den Wald südlich von Augustinow, aus dem schließlich 1500 Mann in erbittertem Kampfe eine ganze russische Brigade hinauswarfen. Am 8. De zember machten die Russen verzweifelte Versuche, Augustinow wiederzugewinnen und zugleich unseren durch die Umgruppierung geschwächten Flügel einzudrüden. Dieser wich dem Stoße aus, indem er um einige 100 Schritte in eine das Vorfeld beffer beherrschende Stellung zurüdging, dagegen gelang es den Russen, abermals in Augustinow einzudringen, freilich nur für ganz kurze Zeit, denn in der Nacht eroberten die Unserigen, voran die deutschen Truppen, den heiß umstrittenen Ort wieder, wobei 4 Maschinengewehre und mehr als 400 unverwundete Russen in ihren Händen blieben. Fast noch schlechter erging es dem Feinde am felben Tage mit einem Angriff auf die Schüßengräben der Reiterei. Wohl gelang es ihm, in die Gräben einzudringen, aber im Nahkampf brach er unter den wuchtigen Kolben- und Säbelhieben unserer Wiener Sachsen- Dragoner, die keinen Zollbreit ihrer Stellung preisgeben wollten, völlig zusammen. Am nächsten Tage waren die Russen beinahe ganz in die Defensive gedrängt, und es gelang sogar einem österreichischen Bataillon, gemein im mit einem deutschen Bataillon, durch Erstürmung des Ortes Szonjiawa die Uebergänge über die Widowka wieder in die wand zu bekommen. Ostpreußen? Gütermarktes eintreten und In der Chemnißer Boltsstimme" zicht Genosse Emil Kloth gegen den Vorwärts" und den„ Stettiner Boltsboten" zu Felde. Wir hatten bekanntlich in einer Notiz über die am 27. Januar In der Kriegshilfskommission für Ostpreußen ist ein stattgefundene Versammlung der Berliner Gewerkschaftsfunktionäre, Beschluß gefaßt worden, der in der heutigen Zeit des" Burg in der Genosse Legien das Thema:„ Warum müssen sich die friedens" besondere Beachtung verdient. Regierungsrat a. D. Gewerkschaftsfunktionäre mehr am inneren Parteileben beteiligen" Gramsch, Generaldirektor der Ostpreußischen Landschaft, hat behandelte, der Meinung Ausdrud gegeben, daß der größte Teil erklärt, es sei zu befürchten, daß nach dem Kriege eine der Ausführungen Legiens vor das Forum der Partei gehört starte Beunruhigung des der hätte. Gegen diese Auffassung polemisiert Kloth. Der„ Stettiner Güterhandel einen recht bedrohlichen Umfang annehmen werde. Des- Volksbote" gegen den Kloth in seinem Artikel besonders vont halb wäre die Ausdehnung des Besitzbefestigungsgesetzes auf die Reder zieht, bringt in seiner Nummer vom Donnerstag folgende ganze Provinz wünschenswert. Von der Kriegshilfskommission, die Entgegnung: in Königsberg unter dem Vorsitz des Oberpräsidenten getagt hat, ist in einem Antrag zum Ausdruck gebracht worden, sie sei der Ansicht, daß die Ausdehnung des Befißbefestigungsverfahrens auf die ganze Provinz oder mindestens auf die vom Kriege erheblich geschädigten Teile zu erwägen sei, wenn das Werk der wirtschaftlichen Wieder herstellung dauernd Erfolg haben soll. Die Abteilung für Kreditwesen werde mit weiteren Vorschlägen beauftragt. Auch ein Quertreiber. Mit einem ungeheuren Aufwand von Kraft polemisiert der Genosse Kloth vom Buchbindervorstand in der„ Chemnizer Boltsstimme" gegen den„ Vorwärts" und den Stettiner Voltsboten", weil beide Blätter die bekannte Versammlung der Berliner Ge wertschaftsvorstände nicht gutgeheißen haben. Unser Blatt hat es dem Genossen Kloth ganz besonders angetan. Das macht aber Das Besitzbefestigungsgesetz wurde vor einigen Jahren als Aus- ivohl weniger unser letter Artikel, als vielmehr eine Notiz, die vor über drei Jahren in unseren Spalten erschienen ist. In der befluß der Ostmarkenpolitik geschaffen; es sollte dem weiteren Verlust treffenden Notiz, die die allerdings deplazierte Ueberschrift„ Gedeutschen ländlichen Besizes in Westpreußen, Posen und in werkschaftliche Neutralitätsfapfen" trug, nahmen wir die Stettiner einigen schleswigschen Kreisen entgegengetreten werden. Der Gewerkschaftsvorstände und ihren Beschluß: jedem Mitglied an zu befestigende" Besitz sollte von Gesellschaften für den Staat an- heimzugeben, es möge, wenn es will( Sloth verschweigt das. gekauft werden, und der Staat sollte nach Regelung der Ver- D. Red.) 50 Pf. zu den Kosten der Reichstagsivahlen opfern, in schuldung den Besitz entweder dem bisherigen Besitzer oder einem Schutz gegen eine rüdständige Ansicht der Buchbinderzeitung". neuen Käufer übertragen. Dieser kommt in ein Abhängigkeitsverhält- Diese Notiz und nebenbei unsere Antwort müssen jetzt dem Ge nis zum Staat. Er darf an teinen Polen oder Dänen verkaufen, da sonst der Staat von seinem Verkaufsrecht Gebrauch macht, das er mit dem Beſizer, der von ihm Hypotheken erhalten hat, tontraftlich vereinbart hat. Das Werk der Wiederherstellung Ostpreußens würde u. E. beeinträchtigt werden, wenn das Besitzbefestigungsgesetz auf die Provinz ausgedehnt werden sollte, denn viele Besizer werden sich scheuen, in ein derartiges Abhängigkeitsverhältnis zum Staat zu treten. Bereicherung auf Kosten unserer Soldaten. " nossen Kloth den Stoff für seinen Erguß liefern. Anscheinend kanntlich blind. Und Genosse Kloth muß, wenn ihm nicht schlechtere regt sich bei Kloth der alte Haß gegen uns. Aber Haß macht beAbsichten zu dem Angriff auf uns geleitet haben, blind gewesen sein, als er unseren Artikel vor hatte. Wir haben es den Gewertschaftsfunktionären nicht zum Vorwurf gemacht, daß sie sich am Parteileben beteiligen, sondern haben das gerade Gegenteil von dem geschrieben. Kloth behauptet, wir hätten einen Widerspruch gegen die Versammlung erhoben, " „ der darauf hinausläuft: Ihr Gewerkschaften habt euch um die Die Absicht des 3. faufafischen Korps, nach Lodz durchzubrechen, Quertreibereien einiger Parteigenossen gegen die Parteimehrheit war somit völlig vereitelt, und schon am 10. März machte sich bei und die berufenen Parteivertretungen nicht zu kümmern, sonst macht ihr euch eines gewaltsamen Verstoßes gegen die Partei den Russen die Erschlaffung deutlich bemerkbar. Ihre endgültige Im Bereich des ersten Armeekorps find Offiziere und Niederlage stand um so weniger in Frage, als an diesem Tage die Soldaten bei dem Einkauf von Kleidern, Ausrüstungsgegenständen und einer schweren Schädigung der Parteieinheit schuldig!" Verbündeten durch Abgabe einer auf Petrikau vorrückenden Truppe und Lebensmitteln von Geschäftsleuten derart übervorteilt worden, Chemnizer Boltsstimme" nicht die Möglichkeit, diese Unwahrheit Diese Behauptung ist unwahr. Leider haben ja die Leser der reichliche Verstärkungen erhielten. Zu ihren 1½ Divisionen gesellte sich nun noch die deutsche Brigade und ein deutsches Regiment. daß der stellvertretende kommandierende General Graf zu Eulen- an der Hand unseres Artikels selbst festzustellen, denn unser ChemDamit war bei den schwächeren Ständen auf seiten der Verbündeten burg und der Gouverneur von Königsberg in einer Bekanntmachung nißer Parteiblatt hat ihn nicht abgedruckt. Es verbreitet jetzt nur Um es noch einmal zu wiederholen: noch fein numerisches Uebergewicht hergestellt, aber die Russen verkünden, daß Fälle offenbarer Uebervorteilung zu melden seien. die Angriffe gegen uns. waren bereits dermaßen zermürbt, daß sie einen starken Angriff Sei die Anzeige begründet, so sei sie weiterzugeben. Die zuständige Wir haben es als selbstverständliche Pflicht aller Gewerkschaftsder Verbündeten kaum noch ausgehalten hätten. Dieser Angriff Kommandobehörde werde in geeigneten Fällen den Namen des Ge- mitglieder hingestellt, daß sie am Parteileben regsten Anteil nehmen, soweit wie wir schrieben es ihre anderweitige Tätigkeit in schien ihnen indessen überflüssig, da inzwischen bei Lodz die Ent- schäftsmannes veröffentlichen und, falls dieser hierdurch zu einer Abscheidung fiel, deren Rückwirkung auf das 3. kaukasische Korps sichstellung seines verwerflichen Verhaltens nicht veranlaßt werde, nach meinten wir weiter, sei nicht neu, sondern bestehe schon immer der Arbeiterbewegung nur irgendwie erlaubt. Diese Pflicht, so ohnedies bald fühlbar machen mußte. So vergingen denn die Tage bis zum 14. mit Artilleriekämpfen. In der Nacht auf den vorheriger Androhung das Geschäft zeitweilig oder und ist, wie wir jetzt noch hinzufügen wollen, auch von sehr vielen Gewerkschaftsfunktionären durchaus erfüllt worden. Wogegen wir 15. traten die Rufsen den Rückzug über die Pilita an, und die dauernd polizeilich schließen lassen. uns wandten, war, daß jezt mit einem Male ein großer Apparat Verbündeten vermuteten, daß sie sich jenseits des Flusses festsetzen aufgeboten wurde, um den Gewerkschaftsfunktionären noch nachwürden. Der verwogene Angriff eines österreichischen Infanteriedrücklichst einzuschärfen, daß sie sich um das innere Parteileben bataillons auf Przedborzg brachte den Pilihaübergang wieder in unsere Hände und gab unseren nachsetzenden Truppen die Möglich- An Stelle des Prinzen Hohenlohe, der zum Präsidenten mehr fümmern müßten. Wäre der Genosse Kloth von dem alten feit, früher, als es den Russen lieb sein konnte, festzustellen, daß es des Obersten Rechnungshofes ernannt wurde, ist der Landes- Haß gegen den„ Volksboten" nicht gänzlich blind gemacht worden, jenseits des Flusses kein Hindernis für unser Vorrücken gebe und präsident von Kärnten und frühere Chef der politischen Abteilung dann hätte er das aus unseren Ausführungen herausgelesen. Dann daß die Piligafront vom Gegner geräumt sei. des Ministeriums des Innern, Dr. v. Fries, zum Statthalter wäre allerdings auch das, was er in der„ Chemnizer Volksstimmte" In den 14 Tage währenden Kämpfen bei Belchatow verloren die Russen, abgesehen von wenigstens 3000 Toten und Verwundeten, von Triest ernannt worden. Die Gründe für diesen Wechsel auf gegen uns geschrieben hat, überflüssig gewesen, genau so übergeflossen ist. nicht weniger als 2200 unverwundete Gefangene und 10 Maschinen- einem so wichtigen Poften sind unbekannt; ein Versuch, sie zu be- flüssig wie manches andere, was in letzter Zeit aus seiner Feder Wir machen uns die Klothsche Methode nicht zu eigen. Wer gewehre. Die Verbündeten hatten den Verlust von etwas über 1000 sprechen, wurde der Wiener Arbeiterzeitung unmöglich gemacht. Toten und Verwundeten zu beklagen. Prinz Hohenlohe ist eine eigenartige Erscheinung. Bezirks- Idas aber tut, den bezeichnen wir als Quertreiber. Statthalterwechsel in Trieft. Unserem Kollegen Heinrich Reininghaus zu seinem 25jährigen Ver. bandsjubiläum die herzlichsten Glüdwünsche. 2021 Die im Transportarbeiterverband organisiert. Kollegen der Schultheiß- Brauerei. Abteilung I. Theater für Sonnabend, 13. Februar: Berliner Theater 31 Uhr: Peterchens Mondfahrt. 8 Uhr: Extrablätter!" 99 Deutsches Künstler- Theater 7%, U.: Peer Gynt. Zirkus Alb. Schumann Sonnabend, 13. Febr., Anf. 74, Uhr: Gr. Gala- Vorstellung. Das Saxon- Trio die stärksten Männer der Welt mit ihrer lebenden AutomobilBrücke. Der fallende Mensch sowie die übrig. neuen Spezial. Um 9 Uhr: Um 9 Uhr: Ost und West. Sonntag, den 14. Februar: Große Vorstellungen 2 rachm. 3%, u. abds. 7, Uhr. 2 In beiden Vorstellungen Ost und West. Theater Folies Caprice 8% 8% Possen- Theater Deutsches Opernhaus, Charlottenb. Moritz wird energisch. 7 Uhr: Siegfried. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. 8 Uhr: Figaros Hochzeit. Sonntag 3 Uhr: Gasparone. Gebr. Herrnfeld- Theater Das Leutnantsfenster. Landwehrleute. Martin Kettner a. G. Deutscher Transportarbeiter- Verband. Bezirk Groß- Berlin. Achtung! Sektion 5, Industriearbeiter. Achtung! Sonntag 12-2 geöffnet. Speziatität: Wer will einen Weite Größen. eleganten oder gediegenen Kollegen der Sektion 5, Industriearbeiter! Plüschmantel Pelzmantel Sonntag, den 14. Februar 1915, vormittags 9½ Uhr, im Lokal von Franke, Badstraße 19: Sektions- Mitglieder- Versammlung Tagesordnung: 1. Bericht der Sektionsleitung über die Tätigkeit vom 2. Halbjahr 1914. 2. Kassenbericht über den Agitationsfonds. 3. Anträge und Verschiedenes. Mitgliedsbuch ist mitzubringen. Wer länger als 8 Wochen mit seinen Beiträgen im Rückstande ist, erhält keinen Zutritt. 61/1 Die Sektionsleitung. Mobelfabrik„ Fortuna" Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Generalversammlung am Sonntag, den 28. Februar 1915, vormittags 9, Uhr, in den Geschäftsräumen, Heidelberger Str. 75/76. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes und des Aufsichtsrates. 2. Wahlen des Vor: standes und des Aufsichtsrates. 8 Uhr: Familie Plaschek. Voigt- Theater. 3. Anträge. 4. Verſchiedenes. Helbring contra Helbring. Kleines Theater 8 Uhr: Der kategorische Imperativ Komische Oper( a. d.Weidendammerbrücke) 8.10 U.: Gold gab ich für Eisen. Komödienhaus 8 Uhi: Biedermeier. Lessing- Theater 8 Uhr: Ein Volksfeind. Lustspielhaus 8 U.: Die Orientreise. Sonnt. 3 U.: Das Leutnantsmündel. Metropol- Theater 8 Uhr: Woran wir denken! Montis Operetten- Theater 8 Uhr: Der liebe Pepi. Residenz- Theater 8 Uhr: Die Schöne vom Strand. Rose- Theater 4 Uhr: Robinson Crusoe. 8 Uhr: Else vom Erlenhof. Schiller- Theater 0. 8 Uhr: Des Meeres u. d.Liebe Wellen Schiller- Th. Charlottenbg. 3 Uhr: Wallensteins Lager. 8 Uhr: Nora. Thalia- Theater 8 Uhr: Kam'rad Männe. Theater am Nollendorfpl. 8 U.: Immer feste druff! Sonnt. 3%, U. Der Graf v. Luxemburg. Theater des Westens 8 Uhr: Rund um die Liebe Sonnt. 3 Uhr: Faust. I. Teil, Theater in der Königgrätzer Straße 7 U. Herodes und Mariamne. Trianon- Theater 8 U.: Das Liebesnest. Sonnt. 3, U.: Die Waise aus Lowood. Volksbühne. Theater am Bülowplatz 8. U. Die Kreuzelschreiber. Walhalla- Theater 8 Uhr: Krümel vor Paris, URANIA Taubenstr. 48/49. Abends 8 Uhr: Die Vogesen und ihre Kampfstätten. Hörsaal 8 Uhr: Prof. Dr. B. Donath: Nachrichtenübermittelung durch Wellen und Strahlen. 10 Badstr. 58. Badstr. 58. Morgen Sonntag, den 14. Februar: Der Fall Clemenceau Schauspiel in 5 Auszügen. Borberkauf: Sonnabends 6-9 Uhr 107/20 Der Vorstand. Allgemeine Ortskrankenkasse der Stadt abends, Sonntags 10-7 Uhr abends. Berlin- Schöneberg. Staffeneröffnung 7 Uhr. Anf. 8 Uhr. Casino- Theater. den 25. d. M.: Lothringer Straße 37. Täglich 8 Uhr. Nur noch bis Donnerstag Durch dick und dünn. Freitag, 26. Februar: Erstausführung des neuen Lustspielschlagers. Sonnt. 4 Uhr: Durch Klippen u. Wellen Neue Berliner Genossenschafts- Bäckerei ( Eingeschriebene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht) Reinickendorf: Ost, Wilkestr. 62. Sonnabend, den 27. Februar 1915, abe ns 9 Uhr, im Versammlungszimmer der Bäckerei: Generalversammlung. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes und Auffightsrates. 2. Borlegung der Bilans und Beschlußfassung über dieselbe. 3. Bericht über die stattgefundene gerichtliche Revision. 4. Neuwahl des Borstandes und des Aufsichtsrates. 5. Statutenänderungen und Anträge. 6. Verschiedenes. Die durch die städtischen Körperschaften beschlossene Satzung für die Die Bilanz liegt im Kontor Wilkehausgewerbliche Krankenver: ficherung im Gemeindebezirk Berlin- Straße 62 für die Genossen zur Einsicht aus. Schöneberg vom 27. Januar 1915 hat die behördliche Genehmigung er halten. Dieselbe tritt vom 1. Februar 1915 ab in Straft. Es werden hierdurch versicherungspflichtig alle im Der Vorstand. Engel. Marschel. 5. 102/1 billig kaufen? Echte Sealplüschmäntel, Ich verkaufe: Saisonpreis bis 175.-. 80.für Reinseid. Plüschmäntel auf Ia Damassee ge69.füttert, Saisonpreis 69.bis 165.für Feine Schliffastrachanmäntel, ganz lang, Saisonpreis bis 98.-, für Prakt. 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Klaffenlotterie fowie in der Bestimmung des Bun desrats vom 28. Januar 1915 genannten Personen. Auf das von AM ZOO alast- Theater uns herausgegebene Wertblatt, Täglich 8 Uhr: Muttchen hat's Wort! von Otto Reutter u. M. Reichardt mit Karl Geßner, Paul Otto, Steffi Margreiter etc. Sonntag, 14. Februar, 34, Uhr: Flachsmann als Erzieher zu kleinen Preisen. Bekanntmachung. 1. Sazungsänderung. § 24 der Satzung fällt fort. § 39 Abs. 1 soll lauten: Die ärztliche Behandlung wird von den approbierten Aerzten geleistet, die sie durch Vertrag mit der Stasse übernommen haben; die Kasse bestimmt danach, an welche Aerzte fich die einzelnen Erkrankten zu menden haben. Die Bezahlung anderer Aerzte kann, von dringenden Fällen abgesehen, abgelehnt werden. Dies gilt entsprechend auch für Zahnärzte. 280/10 Die Bezahlung von Arzneien oder Heilmitteln, die nicht aus Apotheken entnommen werden, deren Besitzer mit der Kasse Vorzugsbedingungen vereinbart haben, fann, von dringen den Fällen abgesehen, ebenfalls abgelehnt werden. Beschlossen in der Sizung des Vorstandes vom 3. Dezember 1914 in der Sigung des Ausschusses vom 11. Dezember 1914. Berlin, den 15. Dezember 1914. Allgemeine Ortskrankenkasse der Stadt Berlin. gez. Simon, gez. Bublik, Borsigender. Schriftführer. Genehmigt: Charlottenburg, den 22. Jan. 1915. Königl. Oberversicherungsamt Groß- Berlin. gez. v. Gostkowsky. Diese Sabungsänderung ist am 22. Januar 1915 in Straft getreten. Berlin, den 4. Februar 1915. Allgemeine Ortskrankenkaffe der Stadt Berlin. gez. G. Bauer, gez. R. Nürnberg, Vorsitzender. Schriftführer. WINTER CARTEN Seines Werke Johanna Terwin vom DeutschenTheater, Berlin, Jakob Tiedtke Landwehrmann und Pikarde von Otto Reutter. Serene Nord mit ihren Wassernymphen, Rosa Felsegg mit ihrem Aeroplan, Else Berna Operettensängerin sowie der neue Februar- Spielplan. De Kleine Preise. Sonntag, den 14. Februar: Nachmittag 3 Uhr- Vorstellung Kinder nachm. halbe Preise.. 4 Buchhandlung Vorwärts welches unentgeltlich im Kassen. lokal abgegeben wird, nehmen wir Bezug. Wir fordern alle unmittelbaren Arbeitgeber der im Gemeindebezirk Berlin- Schöneberg wohnenden Hausgewerbetreibenden auf, die von ihnen Beschäftigten bei uns anzumelden. Für die Meldung find besondere Formulare zu wenden. Diese Formulare werden unentgeltlich im Kassenlokal, Grunewaldstr. 30, in der Geschäftszeit von 8-1 Uhr abgegeben. bers 2. Klaffe 1. 8iehungstag 12. Februar 1915 Vormittag Auf jede gezogene Nummer find zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I u. II. Nur die Gewinne über 96 M. find in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr A. St.-A. f. 8.)( Nachdruck verboten) 218 27 64 383 569 988 1012 50 108 571 613 2185 256 338 426( 200) 562 3033 38( 200) 60 72 106 355 83 567 714 951 4311 449 78 685 86 884 5006 20 206( 300) 392 648 76 616 22 6197( 200) 304 13 936 7253 309 41 45 433( 200) 654 953 8010 33 68 198 371 71 773 897 931 43 9312 849 10129 641 851 11080 261 319( 200) 431 86 836 12410 19 41( 200) 65 537 98 13168 86 482 836 42 14003 215 426 91 612 80 88 757 850 999 15142 211 380 429 738 16270 318 17098 426( 200) 532 85 673 858 930 18149 261 483 545 83 681( 500) 92 19016 200 18 84 737 Diejenigen Hausgewerbetreibenden, welche gleichzeitig eine Werkstatt unterhalten, haben die in dieser Werkstatt beschäftigten Bersonen in der bisherigen Weise als gewerbliche Arbeiter an und abzumelden. Für die Meldung dieser gewerblichen Arbeiter find die Kartenformulare zu 905 53 323049 235 700441514 6 verwenden. Lettere werden ebenfalls unentgeltlich im Kassenlokal abgegeben. 280/11 20177 211 713 893 968 70 21714 818( 300) 938 22053 244 462 590 605 11 760 23130 257( 200) 445 83 620 821 24170 464( 200) 555 25102 40 211 779 977 26134 273 660 68 810 935 27093 149 70 651 627 758( 300) 28186 267 307 19 34 449 52 703 12 25 47 872 29083 92 386 442 786( 200) 30194 615 871 31563 32061 253 419 38 586 859 38120 264 669 829 901 16 34067( 200) 86 284 361 789 35600 36019 87 199 324 461 609 37013 142 89 470 698 877( 200) 38338 6 42217 32 52 82 558 43064 293 516 54 681 700 44277 327 420( 200) 764 89 45192 226 906( 200) 47 46117 264 552 71 613 761 861 945 47126 239 72 396 594 768 882 944 48081 495 689 50074( 200) 164 353 858 51615 25 761 52077 103 S. Uhlmann, Arthur Schulbt, 748 70 805 12 36 49598 605( 20 Komm. Vorfißender. Schriftführer. Spezialarzt Dr. med. Wockenfuß, Friedrichstr. 125,( Oranienb. Tor). für Syphilis, Harn- u. FrauenleidenEhrlich- Hata- Kur( Dauer 12 Tage) Blutuntersuchung. Schnelle, sichere schmerzlose Heilung ohne Berufsstörung. Teilzahlung. Spr. 11-2 u. 5-8, Sonnt. 9-10 DRUCK ARBEITEN in guter Ausführung 15( 200) 89-886 600 45 81 327 448 56 513 23 53328 437 76 83 971 54073 298 99 353 68 687 905 52 55081 99 286 470 803 15( 200) 932 44 56038 98 129 95 321 463 619 23 890 57212 882 941 58016 46 283 367 683 781 978 85 59154 417 786 874 78 928 60121 227 304 78 423( 300) 94 521 96 61662 735 873 75 986 62030 186 451 536 914 63504 946 99 64137 87 714 922 62 65390 475 726 90 836 944 84 66261 64 395 510 67493 504 953 68447 72 77 936 69103 324 443 49( 300) 759 978 70070( 400) 195 232 73 92 416 756 96 814 904 30 71147 59 566 740 92 819 71 72053 723 913 44 73182 265 800 74280 422 836 75364 464 522 71 647 56 715 851 98 76428 609 925 77006 87 335 564 703 947 78059 230 363 98 638 91 756 836 916 90 79011( 200) 208 391 546 877 80723 843( 200) 70 81178 611 892 82326 406 954 83248 378 451 96 581 906 84240 87 411 944 85501 684 700 33 914 46 86071 87176 279 445 663 88 844 88333 553 659( 200) 66 718 89038( 200) 198 214 485 514 21 34 672 97 896 971 90042 99 134 248 407 23 759 87 804 901 91351 556 655 946 92002 60 93024 81 268 360 97 471 660 889 942 94030 292( 300) 97 349 75 489 521 760 65 811 95312 353 544 999 96227 370 798 960 97083 181 630 697 770 844 933 98194 835 99189 342 970 5. Preußisch- Süddeutsche VORWÄRTS( 231. Königl. Vren.) Klaffenlotterie Buchdruckerei und Verlag SW.68 Lindenstraße 3 Arbeiter Gesundheits- Bibliothek Jedes Heft 20 Prg. Gewerkschaftshaus. Größtes und vornehmstes Etablissement von Berlin. Sonntag, den 14. Februar: Wanderverein Berlin. Projektionsvortrag. Zum erstenmal: Aus der Glanzzeit unserer mittelalterlichen Burgen. AltHildesheim, die Perle der deutschen Holzkunst, und der 1000jährige Rosenstod. 125 farbenprächtige Kunstlichtbilder. Sonnabend, den 13. Februar:| Sonntag, den 14. Februar 1915: Letzter Bockbieranstich Es ist uns wiederum gelungen, einen großen Poften Gänse, Vierländer Enten, Rehe, Hasen, Rothirsche, Brüsseler Poularden, Böhmische Fasanen, Braunschweiger Kälber, Mecklenburger Schweine, Sonnabendabend und Sonntag a Portion 80 Pf. auf die Karte Reichshallen- Theater. Steierische Puten anzulaufen, die Stettiner Sänger. Zum Schluß: Weihnachtsabend im Schützengraben Anfang 8 Uhr. Militärpersonen und deren Angehörigen vollfommen freier Zutritt zu den Stett. Sängern. tommen. In der Säulenhalle 4 Uhr: Kaffee- u. PromenadenKonzert. Sonntag- Mittaggeded a 1 M. Hühnersuppe Straftbrühe mit Einlage. Majonaise von Lachs Hecht grün mit Klößchen Glasierte Spannrippe Stalbsfleat mit Blumenkohl Hamburger Gans Sauerbraten Spießerbraten Spießerfeule Kalbsnierenbraten Kompott oder Salat Speise oder Käse Bon heute ab bringen wir für unsere Gäste rohe Gänsekleine a 1,10 m., Ochsenfleisch ohne Knochen, Kalbsnierenbraten und Keule, Schweinerücken und Schinken ohne Bein von 5 Pfd. an für 1 M. pro Bfund zum Verkauf. Ochsenfleisch mit Knochen und Kalbskamm 80 Bf. pro Pfund, HausmacherLeberwurst 1,10 M. und Schlackwurst, bervorragend im Geschmack und leicht über den Gaumen gehend, 1,20 M. pro Pf und. 2. Klasse 1. Biehungstag 12. Februar 1915 Nachmittag Auf jede gezogene Nummer find zwei gleich hobe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I u. II., Nur die Gewinne über 96 M. find in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr A. St.-A. f. 8.)( Nachdruck verboten) 1162 279 612 776 88 832 99 909 2301 3018 55 148 232 384 755( 200) 855 965 5015 189( 200) 214 64 655 60 728 93 847 6061 182 364 408 566 77( 10 000) 789 914 60 7071 226 474 91( 200) 506 672 715 49 874 923 8037 257( 200) 87 309 17 9005( 200) 65 164 482 598 777 907 23 346 564 795 973 490 94 547 723( 200) 4092 174 438 622 68 10305 61 400 709 834 84 994 11381 642 844 12152 306 86 531 67 662 13473 783 14437 84 15162 225 404 649 632 16060 79 276 368 619 713 68 17004 78 427 527 18085 106 731 75 806 19509 950 61 20370 583 608 986 21162 74 98 387 679 870 22082 1941 557 719 818 23317 636 47 851 24523 912 95 25182 276 ( 200) 301 416 52 549 627 952 26035 348 673( 300) 27446 96 719 28546 901 28329 787 938( 200) 30066 200 448 642 773 31304 91 450 669 616 730 850( 200) 32023 240 424 99 801 99( 600) 33277 303 424 917 34160 238 770 905 35034 183 510 90 956 88119 214 341 46 684 840 50 37523 47 995 38050 258 318 453 749 39056 74 169 292 360 607 38 899 40025 425 49 583 41002 55 67 287 675 625 728 40 48 831 42189 285 98 313 580 98 946 43428 605 723 890 44218 70 354 466( 400) 45038 397 402 89 600 998 46152 699( 200) 701( 300) 828 993 47311 26 60 699 909 48017 255 323 72 437 49008 90 213 332 71 611 737 45 864 50159 274 684 976 79 51177 201 31 64 532 96 608 767 52870 941 53014 16 210 373 819 909 56 54272 398 476 87 603 832 55371 421 511 99 913 56236 55 67 89 443 851 93( 200) 992 94 57055 308 38 495( 200) 568 728( 200) 31 819 58027 69 108 418 59 699 617 844 59106 728 78 881 934 73 60384 634 857 61093 337 517 904 62352 423 872 909 63317 47 924 64040 284 318 493 527 698 765 79 989 65026 111 320 87 831 953 66210 81 629 929 67037 514 92 816 906 68 68144 250 355( 200) 448 519 42 932 68023 76 94 101 23 39 315 25 427( 400) 583 89 685 70041 353 455 865 71194 452 72219 24 353 557 72.91 96 822 73011 63( 300) 238 507 85 946 69 74063 273 493 661 702 19 845 68( 200) 94 75023 88 393 411 689 780 76225 351 64 432 48 72 648 728 840 41 77026 213 523 60 630 78156 201 21 316 24 28 64 553 755 877 79045 66 169 201 651 832 38 918 57 80315 705 808 81138 40 573 697 818 67 82014 83 124 83180 92 336 77 503 16 84100 490 85881 927 86184 443 863 932 57 88049 205 435 61 573 936 89163 98 273( 200) 471 540 69 616 728 31 906 48 80 86 87011 93 452 64 655 791 369 443 81 90076 659 902 29 91061 289 532 637 49 823 31 60 66 92052 91 756 73 922 93436 631 83 802 912 28 94005 149 204 412 67 639 719 50 95329 87 871 96.000 133 91.394 414 561( 200) 795 97347 56 444 58 923 8448 524 690 789 09000 2 31 44 392 807 977( 1000) Westmann II. Gr. Frankfurter Str. 115 ( nahe Andreasstraße). 100143 492 520 45 49 79 802 945 101028 152 325 537 42 103070 66 749 832 38 68 102011 115( 200) 400 625 73 760 235 835 72 917 104067( 400) 489 94 533 626 776 943 105189 482 87 657 772 106125 297 435 107134 87( 200) 656 704 93 840 108232 709 65 866 916 109105 42 684 750( 200) 82 97 885 110040 449 628 74( 300) 111013 251 377 409 37 112512 809 66 67 928 113049 158 205 641 977 114015 634 59 115310 929( 300) 71 116203 399 699 117112 227 860 65 118220 461 616 867 119009 245 366 441 68 91 587 88 665 757 970 82 120291 588 766 121188( 200) 98 334 633 765 956 122059 192 307 87 652 123008 228 58 519 627 959 124001 19 59 141 301 539 689( 200) 961 125026 35 119 607 730 126178 303 5 99 439 600 763 127539 43 94 679 829 90 944 128015 167( 300) 320 456 582 87 649 776 129239 811 82 130009 196 333 34 59 472 131264 378 450 516 85 633 44 789 838 936 132346 56 695( 200) 841 73 89 133274 337 488 727 134092 135 360 71 644 783 955 135178 395 434 45 65 79 ( 200) 506 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Der unmittelbare Arbeitgeber ist zur Meldung der Hausgewerbe- treibenden verpflichtet und zwar hat in allen Fällen diese Meldung bei der Allgemeinen Ortskrankenkasse zu erfolgen. Dadurch fällt, im Gegensatz zu früher, für die Heimarbeiter und Arbeiterinnen die Ver- pflichtung fort, sich selbst in die Listen der Hausgewerbetreibenden der Krankenkasse eintragen zu lassen. Auch diejenigen Hausgewerbetreibenden, die für Rechnung des Reichs, eines Bundesstaates oder einer Gemeinde, anderer öffent- licher Körperschaften sowie von Wohltätigkeitsanstalten (Rotes Kreuz, Vaterländischer Frauenverein usw.) beschäftigt werden, sind versicherungspflichtig. Die Mitgliedschaft bei der Krankenkasse beginnt nicht erst mit der Anmeldung, sondern bereits mit der Uebernahme der Arbeit und ist mit aufgeben derselben beendigt. Will sich ein bisher als Heimarbeiter tättgeS Mitglied der Kasse beim Aufgeben seiner Arbeit— ohne daß er andere Arbeit über- nimmt— seine Rechte sichern, muß er sich freiwillig weiter der- sichern(Selbstzahler). Dieses Recht entsteht aber erst dann— wie bei den übrigen Versicherten— wenn er vordem sechs Wochen der Kasse als Mitglied ununterbrochen angehört hat oder aber während der letzten zwölf Monate während sechs Monaten Mitglied von Kranken- lassen gewesen ist. Die Heimarbeiter haben Anspruch auf die Regelleistungen der Kasse(Krankenhilfe, Wochengeld und Sterbegeld). Unter Regel- leistung der Kasse ist Arzt und Medizin, Unterstützung im Falle der Erwerbsunfähigkeit auf die Dauer von 26 Wocken, Wochengeld auf die Dauer von acht Wochen in Höhe der Krankenunterstützung. Sterbegeld im 20sachen Betrage des Grundlohnes, zu verstehen. Alle Heimarbeiter und Arbeiterinnen tun gut, sich zu der- gewissern, ob sie mit dem 1. Februar zur zuständigen Ortskranken- lasse gemeldet worden sind, viel Zeit und Aerger wird später da- durch erspart._ Mchlvorräie dürfen nicht mehr gekaust werden. Der Magistrat teilt mit: Es wird berichtet, daß vielfach von einzelnen Haushaltungen noch der Versuch gemacht wird, sich größere Mengen Mehls auf Vorrat zu sichern. Dem- gegenüber muß darauf aufmerksam gemacht werden, daß ein solches �erfahren unzulässig und strafbar ist. Nach der Vcr- ordnung des Magistrats Berlin vom 30. Januar 1915 darf Mehl und Brot zusammen nur im Hoch st betrage von 2 Kilogramm für Person und Woche ausgegeben werden. Wer mehr entnimmt, setzt sich einer Gefängnis- strafe bis zu sechs Monaten oder einer(Äeld- strafe bis zu 1500 M. aus. Mehlhändler, welche solche Umgehung der Verordnung unterstützen, haben ausie�r der Strafe die sofortige Schließung ihres Ladens zu gewärtigen._ Polizeistunde bis spätestens 1 Uhr. Auf Anordnung des Oberkommandos in den Marken werden im Landespolizeibczirk Berlin alle Polizeistunden- Vergünstigungen auf 1 Uhr nachts herabgesetzt. Die Polizei- reviere sind angewiesen worden, den Wirten sofort hiervon Kenntnis zu geben und den rechtzeitigen Schluß der Lokale zu kontrollieren._ 25 Jahre Stadtverordneter. Vor 23 Jahren, am 13. Februar 1896. wurde unser Genosse Fritz Z u b e i l in die Berliner Stadtverordnetenversammlung ein- geführt. Zubeil war bei den am 19. November 1889 vorgenommenen Ergänzungswahlen in die Stichwahl gekommen und mußte mit dem Kandidaten der konservativ-antisemitiscben Bürperpartei, dem Ober- lehrer Dr. Jrmer, um das Mandat kämpfen. In der Stichwahl siegte Zubeil. Aber die Besiegten wollten sich mit ihrer Niederlage nicht zufrieden geben und erhoben gegen Zubeil einen Wahlprotest, der von der Stadtverordnetenversammlung als vollkommen un- begründet zurückgewiesen wurde. Das war aber der Grund, warum Genosse Zubeil niäit schon mit den übrigen Gewählten anfangs Januar eingeführt wurde, sondern erst am 13. Februar. Die Arbeit Zubeils in der Stadtverordnetenversammlung haben wir schon kürzlich im Zusammenhang mit dem Jubiläum Stadt- Hagens gewürdigt. Genosse Zubeil hat mit großer Liebe und Aus- opferung seine kommunalpolitische Tätigkeit ausgeübt und in dieser 25 jährigen Arbeit im Dienste des Gemeinwohls seine Befriedigung gefunden trotz Ausübung seines Reichstagsmandats. Die Genossen Berlins danken ihn: da- und anerkennen die rastlose Arbeit unseres Parteiveteranen im vollsten Maße. Wir vereinigen uns mit den Berliner Genossen in dem Wunsche: Möchte eS unterm Freund Zubeil vergönnt sein, noch recht lange die Interessen der erwerbstätigen Bevölkerung und damit das Allgemeinwohl in der tapferen Weise vertreten zu können, wie das unser Jubilar in den 25 Jahren seines Wirkens getan hat. Auch die Stadtverordnetenversammlung hat beschlossen, dem Jubilar in Anerkennung seiner der Stadt geleisteten Dienste eine Glückwunschadresse zu überreichen. Drei Kinder ertrunken. Ein schreckliches Unglück hat sich am Mittwoch in Zossen er- eignet. Die beiden Kinder des Schneidermeisters Seiffert, der 16 jährige Otto und die 5 Jahre alte Gertrud, waren mit dem 9 jährigen Franz Kitzler nachmittags nach dem nahen Teich gegangen, mft dort Schlittschuh zu laufen. Am Tage vorher hatte man auf dem Gewässer Eis gehauen, und die dabei entstandenen Oeffnungen waren nur mit einer dünnen Eiskruste überdeckt. Beim Schlittschuh» laufen gerieten die Geschwister Seiffert in eines dieser ziemlich großen Löcher, brachen ein und gingen sofort unter. Kitzler wollte den Verunglückten � helfen und wagte sich so dicht an die Oeffnung, daß er selbst einbrach. Auf seine Hilferufe eilten Arbeiter vom Gute Zossen herbei, kamen aber leider zu spät. Inzwischen war auch der mutige Retter unter das Eis geraten. Die Arbeiter machten sich sofort daran, die Eisdecke aufzubrechen, könnten aber nur das Mädchen und den kleinen K. als Leiche bergen. Die Leiche des S. wurde erst abends aufgefunden. Ter Verlust ihrer beiden Kinder trifft die Familie Seiffert besonders schwer. Der Vater, der zu den Fahnen einberufen ist, liegt schwer erkrankt in einem Lazarett in Ostpreußen; die ebenfalls leidende Mutter ist unter der Ein- Wirkung des furchtbaren Schicksalsschlages schwer erkrankt. Fünf Arbeiterinnen verbrannt. � Der Brand eines Arbeitsschuppens in Alt-Drewitz hat fünf Menschenleben gesordert. Bei Ausbruch des Brandes flüchteten die in dem Arbeitsraum beschäftigten Arbeiterinnen in wildem Durch- einander nach den Ausgängen zu, um ihr Leben in Sicherheit zu bringen. Vier von ihnen erreichten den rettenden Ausgang aber nicht mehr; die Bedauernswerten fanden einen qualvollen Tod in den Flammen und wurden später von den Löschmannschaften als halb verkohlte Leichen aufgefunden. Fünf andere junge Mädchen erlitten bei dem Feuer teils leichtere, teils schwerere Brandwunden. Eine dieser Arbeiterinnen war so schrecklich zugerichtet worden, daß sie in der folgenden Nacht im Krankenhause starb. Der durch das Feuer hervorgerufene Materialschaden ist nur unbedeutend, so daß der Betrieb nur kurze Unterbrechung erfahren wird. Polizei und Strasienhändler. Unter der Ueberschrift:.Der verfolgte Straßenhändler' schilder- ten wir am 7. Februar den Verlauf einer Gerichtsverhandlung an- läßlich der Einsprüche von Straßenhändlern gegen polizeiliche Straf- Mandate wegen Einnehmen eines sogenannten festen Standes. In dieser Notiz sind die Bemerkungen enthalten, daß das Gericht keinen Zweifel gelassen habe,.daß solche Bagatellsachen in der jetzigen Zeit besser unterblieben', und ferner wurde gesagt:.Auch den Gerichten scheinen diese kleinen Sachen unerwünscht'. Wir werden darauf hin- gewiesen, daß das Gericht das nicht zu erkennen gegeben habe. Dazu möchten wir bemerken, daß der das Urteil der- kündende Richter allerdings das nicht ausgesprochen hat, daß aber aus dem Urteil, das für zwei Delikte zu je 1,56 M. — zusammen 3 M.— für genügend hielt und aus dem Hinweis des Vorsitzenden Richters auf die Schwere der Zeit zu entnehmen war. daß auch das Gericht den Standpunkt teilt, in jetziger Zeit in kleineren Sachen möglichst milde zu verfahren. Gegen die Polizei sollte damit nichts gesagt werden, da auch an Gerichtsstelle bekannt ist, daß auch im allgemeinen die Polizei in kleinen Sachen nach- sichtiger ist wie früher und die Polizeiübertretungssachen, die sich auf Straßcnhändler beziehen, auf ein geringeres Maß zurückgeführt worden sind._ Genosse Liebknecht ist infolge seines Militärverhälinisses nicht in der Lage, die an ihn gerichteten Wünsche auf Abhaltung von Versammlungen erfüllen zu können. Anftagen in dieser Richtung sind deshalb zwecklos. Mieterhilfe. Die Mieter, die Wohnungen mit über 566 M. Miete innehaben, sind noch immer in größter Notlage, da für sie bisher nicht im geringsten gesorgt ist. Nun hat der Verein Berliner Wohnungsmieter in den verschiedenen Berliner Stadtteilen Ver- trauensmänner bestellt, die die Mieter aufzuklären und mit den Hausbesitzern zu vermitteln suchen. Man erfährt diese durch Anruf bei der Geschäftsstelle, Amt Lützow 5788. Auch hat der Verein auf Montag, den 16. d. M., abends Khr, in der Neuen Philharmonie, Köpenicker Str. 96, eine große Kundgebung einberufen, in der not- wendige und erreichbare Forderungen der Mieter formuliert werden sollen._ Verpachtung von Ackerland in Niederschönhause». Der Gemeindevorstand gibt bekannt, daß die.Genossenschaft zur landwirtschaftlichen Verwertung von Baugelände'. das zweimalige Pflügen, die Düngung einschließlich Lieferung der Dungmittel und die Lieferung der Saatkartoffeln übernommen bat. Interessenten haben für je 466 Quadratmeter Land 25 M. Pacht in Raten zu zahlen. Diejenigen Ortsangehörigen, die von diesem Angebot Gebrauch machen wollen, müssen sich schriftlich oder mündlich im Nalhause, Zimmer 23, melden. Gleichzeitig werden alle Besitzer brachliegenden Geländes ersucht, ihr Land sofort dem Gemeinde- vorstand zur Verfügung zu stellen. Bei einem Rettungswerk ertrunken. Donnerstagnachmittag hatten die beiden Jäger Bosse und Villwock von einem Reserve-Jäger- balaillon, die in Schlachtensee als Verwundete in einem Lazarett liegen, bei einem Spaziergang die Eisfläche des Sees betreten. Plötzlich gerieten sie an eine brüchige Stelle und brachen ein. Der Arbeiter Albert Wildenhöst aus Groß- Lichterfelde machte sich sofort an die Rettung der Verunglückten. Er brach aber gleichfalls ein, geriet unter die Eisfläche und ertrank. Die beiden Soldaten wurden dann von anderen Personen gerettet. Unvorsichtigkeit mit der Schußwaffe. Einen plötzlichen Tod fand am Donnerstag der Gardejäger Kriegsfreiwilliger Neumann. Er hatte sich mit dem Kriegsfreiwllligen Hecht eine Wohnung im Hause Kreuzstr. 12 zu Potsdam gemietet. Dieser zeigte seinem Kameraden eine Schußwaffe, deren Sicherung sich löst«. Die Kngel drang dem N. ins Herz. Seine Leiche wurde ins Garnisonlazarett gebracht. Ein gewerbsmäßiger Schlafstellenschwindler. Ueber 46 Schlafstellendiebstähle hat ein Schwindler auf dem Kerbholz, der seit längerer Zeit sein Unwesen trieb, bis er gestern in Neukölln auf frischer Tat ertappt und festgenommen wurde. Es ist ein 24 Jahre alter früherer Schneider Joseph Marinek, der zuletzt von dieser Diebesspezialilät lebte. Marzinek trat immer sehr fein auf, trug die besten Kleider und Lackstiefel, wechselte ständig seinen Namen und gab bald diesen, bald jenen Berus an, zu dem sein Aeußeres wohl paßte. Um die Ver- mieter sicher zu machen, leistete er jedesmal auch eine Anzahlung. Dafür hielt er sich aber bei seinen Diebstählen wieder schadlos, indem er an Geld und Geldeswert mitnahm, was er nur erreichen konnte. Er beschränkle sich auch nicht auf Berlin und seine Vororte, sondern besuchte auch Kottbus, Fürstenwalde und andere Ortschaften. Von den mehr als 46 Diebstählen, die ihm zur Last fallen, mußte er schon 25 einräumen. Die Neuköllner Kriminalpolizei führte den Verhafteten dem Untersuchungsrichter vor. Weil er sich der Melde- pflickt entzogen hatte, wurde er auch von der Militärbehörde schon gesucht._ Die verschwundene« Rinder. Schwer geschädigt worden ist der Viehhändler K. aus Kölzig bei Grünberg, der mir einem Transport Rinder nach dem Magerviehhof in Lichtenberg-Friedrichstelde ge- kommen war. K. hatte die Tiere in einem Gasthof in der Möllen- dorfstraße untergebracht, wo auch er selbst wohnte. In Abwesenheit des Händlers erschien in dem Gasthof ein Mann, der sich als Be- auftragter des Viehhändlers ausgab und sich so unterrichtet zeigte, daß ein Verdacht nickt aufkommen konnte. Der Fremde trieb die neun Rinder, drei Bullen, drei Kühe und drei Färsen, aus dem Stalle und schlug die Richtung nach dem Weitzenseer Weg ein. Am Abend des 9. Februar wurde der Transport in der Charlottenburger Straße in Weißensee gesehen, seitdem fehlt jede Spur von den ge- stohlenen Tieren, die einen Gesamtwert von 1756 M. haben. Kleine Nachrichten. Ein 42 Jahre alter Reisender wurde am Donnerstag in ein einem Stadtbahnzuge tot aufgefunden. Ein Arzt stellte als mutmaßliche Todesursache Herzschlag fest.— In einem schweren Astmaanfall stürzte sich der 66jährige Arbeiter Gottft. Zander, Landwehrftr. 26, aus dem Fenster seiner im vierten Stockwerk gelegenen Wohnung und war sofort tot.— Zu einem Zusammenstoß eines Geschästslvagens und eines Straßenbahn- Wagens kam es am Donnerstag in Charlottenburg. An der Ecke Berliner und Wallstraße bog ein Arbeitswagen kurz vor einem in der Richtung nach Berlin fahrenden Bahnwagen der Linie R auf das Gleis und wurde angefahren. Der Anprall war so heftig, daß das Fuhrwerk umstürzte. Kutscher und Mitfahrer wurden auf den Straßendamm geschleudert, kamen aber mit leichten Verletzungen davon. Erhöhung der Bierpreise. Wie wir hören, beabsichtigen die im Verein der Brauereien Berlins und Umgegend organisierten Brauereien eine Erhöhung des Bierpreises um 2 Pfennig pro Liter. Die Erhöhung wird mit der andauernden Steigerung der Preise für alle Rohmaterialien, im besonderen aber mit der Knappheit und Verteuerung der Gerste und des Malzes begründet. Verteilung des FernfprechverzeichnisseS. Da? Verzeichnis der Teilnehmer an den Fernsprechnetzen in Berlin und Umgegend vom Januar 1915 ist jetzt von der kaiserlichen Oberpostdirektion her- gestellt und seine Verteilung auf den 26. Februar festgesetzt worden, da beim Fernsprechaint 7 am 21. Februar Aenderungen eintreten. Ein roter Zettel an dem Buche teilt darüber folgendes mit: Im Bereiche des Fernsprechamts 7, M) 18, Palisadenstr. 96, erhalten am 21. Februar eine größere Anzahl Anschlüsse, die bisher nach der Vermittlungsstelle Königstadt geführt waren, andere Nummern. Zum Teil werden sie nach der Vermittlungsstelle Alexander umgeschaltet. Von den Teilnehmern der Vermittlungsstellen Königstadt und Alexander ist bei der Anmeldung der Gesprächsverbindungen nach anderen Aemtern das Orts-, Nachbarorts- oder Vorortsverkehrs ihrer Vermiillungsstelle nicht nur das gewünschte Amt, sondern sogleich auch die Nummer des gewünschten Anschlusses anzugeben. Zu ver- gleichen ist die Anweisung der Benutzung der Fernsprechanschlüsic im Teilnehmerverzeichnis auf Seite 5. Dieses Verfahren haben bis jetzt schon bekanntlich die Vermittlungsanftalten Hansa, Kurfürst, Lützow, Nollendorf, Pfalzburg, Uhland und Wilhelm. In den Vor- bemerkungen erscheint jetzt das Fernsprechamt 1 als ausschließlich bestimmt zur Leitung und Beaufsichtigung des Fernverkehrs, während die anderen Berliner Fernsprechämter nur noch für den Orts-, Nachbarorts- und Vorortsverkehr zuständig sind. Vermißt wird seit Mittwoch abend die 56 Jahre alte nerven- kranke Frau des Tapezierers Naatz. Selbige ist zuletzt in der Lindenhalls gewesen, um einzukaufen, und von dort nicht mehr zurückgekehrt. Bekleidet war die Frau mit schwarz-weiß karierter Bluse, grau gestreiftem Nock, schwarzer Krimmcrpelerine, Hausschuhen und war ohne Kopfbedeckung. Angaben erbittet G. Naatz, Berlin, Neuenburger Str. la, oder Teleph. Moritzpl. 2866. Arbeiterbildungsschule. Heute Sonnabend, den 18. Februar, findet der zweite Vortrag des Kursus„Die internationale Politik der letzten fünfzig Jahre' statt. Vortragender: Genosse Emil Eichhorn. Hörer werden noch aufgenommen. Die Anmeldung erfolgt im Schullokal, Lindenstr. 3, IV. Hof rechts, 3 Treppen, zu Beginn des Vortrages um 8l/, Ubr abends. Die Bibliothek ist von Ve8 bis Uhr geöffnet. Jeder Kursusteilnehmer ist berechtigt, sie zu'benutzen. Märchcnvorlcsung. Sonntag, den 14. Februar, nachmittags Vz4 Uhr. liest Friede! H i n tz e in der Lesehalle der Gesellschaft für Ethische Kultur, Rungeftr. 25, Märchen vor. Eintritt frei, auch für Erwachsene.__ Gewerkschaftliches. Deutsches Reich. Lehrlingssuche im Flcischcrgewcrbe. Die Tatsache, daß ein erheblich hoher Prozentsatz(etwa 66 Proz.) Fleischergesellen zum Kriegsdienst eingezogen ist, wird von den Fleischerinnungen als neues Zugmittel benutzt, um dem Fleischer- Handwerk recht viele Lehrlinge zuzuführen. Zu der bevorstehenden Schulentlassung wird jetzt von den Schulbehördcn ein Rundschreiben herausgegeben, in dem für die jungen Leute die Zukunft im Fleischergewerbe als recht rosig dargestellt wird. Es heißt in dem Rundschreiben: „Die Lehrzeit dauert im Durchschnitt drei Jahre, während welcher Zeit der Lehrling beim Lehrmeister Wohnung und Kost erhält, so daß— abgesehen von der Bekleidung— der Lehrling den Eltern keinerlei Unkosten mehr bereiter. Nach abgelegter Lehr- zeit erhält der junge Mann sofort einen angemessenen Wochen- lohn. Zum Selbständigwerden sind bescheidene Mittel genügend, so daß ein einigermaßen sparsamer Geselle sich im Fleischer- oder Wurstmacherhandwerk im reiferen Alier als Meister niederlassen kann, was ihm auch durch Anschluß an eine der genosienschaft- lichen Handwcrksorganisationen noch wesentlich erleichtert wird. Gegenwärtig sind zirka 76 Proz.(!) der Fleischergesellen zu den Fahnen einberufen, von denen durch Tod, Verwundung oder Krankheit leider ein großer Teil dem Handwerk entzogen werden, so daß für die nächsten Jahre sicher mit einer Steigerung der Lobnverhältnisse im Beruf zu rechnen sei.' Gegen diese rosige Zukunftsmalerei ist manche? einzuwenden. Lehrlinge im Fleischergewerbe erhalten keinen Barlohn, und da gerade an Bekleidung(diverse Anzüge. Wäsche, Schürzen, Blusen, Strümpfe, Schuhwerk usw.) überaus viel gebraucht wird, so erscheint die Lehre schon weniger verlockend; wozu noch kommt, daß auch nicht unbeträchtliche Ausgaben für Handwerkszeug entstehen. Bei der überaus schweren Arbeit und ungeregelten langen Arbeitszeit ohne bestimmte Pausen können nur besonders kräftige Jungen in Frage kommen. Von alljährlich auslernenden ca. 7666 Fleischern werden und bleiben nur verhältnismäßig wenig selbständig, die allermeisten sind bereits vor ihrem 36. Jahr gezwungen, den Berns aufzugeben, weil sie den Fleischermeistern und Wurstfabrikanten zu alt sind. Nur hervorragend tüchtige Spezialarbeiter verdienen angemessene Löhne, doch haben diese nicht selten monatelang mit Arbeltslosigkeit zu kämpfen, weil solche Arbeitskräfte weniger gesucht sind.— Die Zahl der durch die Folgen des Krieges dem Berufe entzogenen Fleischer- gesellen wird nicht sehr erheblich sein. Sehr viele kommen gar nicht in die Front, sie loerden in den Fcldschlächtereien, Garnison- und Feldküchen verwandt. Nach Beendigung des Krieges wird die Ar- beikslosigkeit infolge des eingetretenen Viehmangels und der Fleisch- teuerung sogar sehr groß sein, und infolgedessen ist nicht mit einer Steigerung der Lohnberhältnisse, sondern leider mit großem Rück- gang derselben zu rechnen, woraus heute schon in Jnnungskreisen gar kein Hehl gemacht wird. Wenn sich dennoch Eltern entschließen sollten, ihre Söhne dem Fleischerhandwerk zuzuführen, fo dürfen sie sich nicht von den Gründen des Rundschreibens leiten lassen. Gewerkschaftler im Felde. Nicht bloß im Schützengraben leisten die deutschen Gewerk- schaftler in ungeheuren Massen Dienst, sondern der erlernte Beruf hält sie vielfach auch im Felde fest, sei eS tätig, sei es lernend. Be- kannt ist, daß im Laufe der Zeit eine ganze Anzahl von Kriegs- zeitungen entstanden sind, die von im Felde stehenden Buchdruckern hergestellt werden. Daneben werden die fremden Buchdruckereieu aud in ben Dienst ber militärischen unb ber provisorischen Zivil-| For Weihnachten zum Heeresdienst einberufen wurde. Es würde munition lagerten, vorgestern nachmittag infolge einer Explosion verwaltungen gestellt. Da man für die Herstellung von Proklas sehr unbillig sein und einer schifandsen Versagung gleichkommen, in die Luft geflogen. Im Augenblide der Statastrophe schlug eine mationen an die Bevölkerung der Landessprache fundige Arbeiter wenn man dem Kläger, der ohne sein Verschulden seine geschäft mächtige Feuersäule zum Himmel empor. Von den elf braucht und auch, um ihnen Lohn und Brot zu geben, werden neben liche Tätigkeit aufgeben muß, den Anspruch darum absprechen Personen, die sich in dem zerstörten Gebäude befanden, wurden sieben den feldgrauen auch einheimische Arbeitskräfte in den von der Koms wollte, weil formalerweise noch neun Tage an der Fälligkeit fehlen. getötet und zwei schwer verletzt. Zwei kamen mit ganz unbedeutenmandantur übernommenen Buchdruckereien beschäftigt. So wird dem Es wäre dies ganz besonders schikanös und unbillig, weil der Klä- den Verlegungen davon. Sorrespondent der Buchdrucker" aus Lille geschrieben: ger auch schon während dieser neun Tage einer öffentlichen Pflicht im Dienste des Vaterlandes nachkam. Die Vergütung wäre anteilig zu zahlen, da aber nur neun Tage Differenz in Frage kommen, hat das Gericht dem Kläger die volle Summe zugebilligt. " Neben zehn deutschen Buchdruckersoldaten sind noch zwölf französische Arbeiter beschäftigt. In der ersten Zeit war das Verhältnis zwischen den beiden Gruppen ziemlich gespannt; aber im Laufe der Zeit haben auch die französischen Arbeiter eingesehen, daß sie besser wegkommen, wenn sie weniger Trug und mehr Einsicht in die Macht der Verhältnisse zu erkennen geben. Und jetzt ist das Arbeitsverhältnis zwischen den deutschen und französischen Kollegen ziemlich normal." Was der Gewerkschaftler offenen Auges auch im Felde lernen Tann, zeigt folgender Brief im Steinarbeiter": " Aus Industrie und Handel. Der Kurs der Kriegsanleihen. Unterschlagungen eines Polizeiwachtmeisters. Nach einer Meldung aus Goslar ist dort der langjährige Polizeiwachtmeister Hartung wegen Unterschlagung vom Amte suspendiert und in Untersuchungshaft genommen. Von einem Jrrfinnigen überfallen. Einer Meldung aus Neustadt( Haardt) zufolge ist vorgestern In der jüngsten Zeit hat der Kurs der Kriegsanleihen an der mittag der Vorstand des städtischen Krankenhauses, Hofrat Stoelich, W...( Frankreich), den 12. Januar 1915. Berliner Börse eine Abschwächung erfahren. Der Grund ist darin zu berger aus Hambach, im Verlaufe eines Streites überfallen und von einem Insassen des Krankenhauses, dem Bader Anton Scharfen Habe heute die Steinmegen beim gten Regiment wieder besuchen, daß einzelne Anleihegläubiger ihren Besiz abzustoßen suchen, mit einer Schere in der Schläfengegend schwer verletzt worden. sucht. Leider wird die Gruppe immer fleiner. Wir haben uns um sich an der für den nächsten Monat angekündigten neuen Gestern abend ist Hofrat Stoelich, ohne das Bewußtsein wiedererlangt ein bißchen besprochen, sozusagen haben wir„ Budenrecht" gemacht. Kriegsanleihe wie sie glauben zu günstigeren BeDie Laune war gut, weil wir uns freuen, daß, wie aus den dingungen beteiligen zu können. Dagegen nimmt nun eine zu haben, gestorben. Der Täter soll früher schon in einem JrrenBerichten des Steinarbeiter" zu ersehen ist, der Verband febr offiziöse Mahnung an die Besizer der alten Anleihe entschieden hause untergebracht gewesen sein. gut dasteht. Auch besuchte ich den hiesigen Friedhof, und obwohl 3. bloß ein kleines Städtchen ist, wird in der Friedhofskunst Hervorragendes geleistet. Ich sage ohne jede Einschränkung, in dieser Beziehung können wir von den Franzosen noch viel lernen. Ich habe einfach staunen müssen, mit welcher Sorgfalt und mit welchem fünstlerischen Geschmack hier Denkmäler errichtet werden. Viele Grüße an die Verbandsleitung. Georg Lederer aus der Zahlstelle Wünschelburg. Ausland. Die Arbeitslosigkeit in der Amsterdamer Diamantindustrie. Aus Amsterdam wird uns gemeldet: Mit dem Ausbruch des Strieges wurde die Amsterdamer Diamantindustrie vollends lahm gelegt. Jezt beginnen wieder ein paar Schleifereien zu arbeiten aber was bedeuten 1000 Arbeitende gegenüber etwa 8000 Arbeitslosen? Im Januar zählte man 760 Beschäftigte, Mitte Januar waren es 856 und Ende Januar 1154 Beschäftigte. In der letzten Januarwoche sant die Zahl der Arbeitslosen von 7868 auf 7688. Solidarität. Aus Nohon, einem der vorgeschobensten Punkte der deutschen Rampflinie in Frankreich, schreiben einige bei der Bädereitolonne stehende Mitglieder des Bäckerverbandes an die Ortsleitung Hams burg diefer Organisation: Am heutigen Tage find 27,50 m. für die Hinterbliebenen der gefallenen Kollegen abgegangen. Sollten in der Bahlstelle Hamburg feine Hilfsbedürftigen sein, so bitte ich, es an die Hauptverwaltung weiterzugeben. Es haben sich aus gewissen Gründen nur die lebigen Kollegen daran beteiligt; denn die verheirateten haben ja mit ihrer Familie vollkommen zu tun. Von uns haben fich folgende Kollegen daran beteiligt:( Folgen sieben Unter fchriften.)" Jeder diefer im Felde stehenden Bäder hat sich also bon seinen befcheidenen Bezügen vier Mart, die Löhnung von ungefähr einer Woche, abgespart, um damit hilfsbedürftigen Kollegen zu helfen. Welch schönes Beispiel der Solidarität und Opferwilligkeit! Wie müssen sich vor solchen Menschen die Drüdeberger und Fahnenflüchtlinge schämen, die jetzt ihren Organisationen den Rüden fehren, weil ein paar Pfennige Extrabeiträge gezahlt werden sollen oder manche Unterstützungen herabgesetzt werden mußten! Soziales. Die Weihnachtsvergütung des Vaterlandsverteidigers. Die Rechte seines im Schüßengraben liegenden Sohnes mußte der Kaufmann T. gegen den Delikateßwarenhändler Reo Schulze vor der 5. Kammer des Berliner Kaufmannsgerichts wahrnehmen. Der junge T. war fünf Jahre beim Beklagten in Stellung gewesen und hatte stets treu seine Pflicht erfüllt. Bei einem Monatsgehalt von 15 M. und freier Station befam er alle Jahre eine Weihnachtsvergütung, im Jahre 1913 erhielt er 50 M. Im vergangenen Jahre wurde er acht Tage vor Weihnachten zum Heeresdienst einberufen. Diese Tatsache nahm der Prinzipal zum Anlaß, seinem jungen Manne die Vergütung zu verweigern. Der Kläger hätte überhaupt feinen rechtlichen Anspruch auf die Weihnachtsvergütung, am allerwenigsten, wenn er zu Weihnachten nicht mehr in Stellung sei. Das Kaufmannsgericht verurteilte den Beklagten mit Recht zur Zahlung einer Weihnachtsvergütung von 50 M. mit folgender Begründung. Die Vergütung stehe dem Kläger zu, da sie mehrere Jahre hintereinander gezahlt worden sei. Von dieser Verpflich= fung komme der Beklagte nicht dadurch los, daß Kläger neun Tage Sozialdemokratischer Wahlverein 1. d. 6. Berl. Reichstagswahlkreis. 5. Abt. Bez. 554. Am Mittwoch, den 10. Februar, verstarb unser Genoffe, der Etuiarbeiter Emil Schenek Greifenhagener Str. 53. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Sonnabend, den 13. Februar, nachmittags 3, Uhr, von der Zeichenballe des Gethsemane- Kirchhofes in Nieder- Schönhausen, Nordend, aus statt. Rege Beteiligung wird erwartet. 17. Abt. Bez. 798a. Nachruf. Am Dienstag, den 9. Február, berſtarb unser Genosse, der Händler Rudolf Schreiber Rösliner Str. 9. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung fand gestern Freitag, den 12. d. M., statt. 262/9 Der Vorstand. Sozialdemokratischer Wahlverein Neukölln. Am 9. Februar verstarb unsere Parteigenoffin Anna Rummel Steinmesstraße 49.( 21. Bezirk.) Ehre ihrem Andenken! am Die Beerdigung findet Sonntag, den 14. februar, nachmittags 4 1hr, von der Leichenhalle des neuen Jakobi- Kirchhofes, Hermannstraße 99, aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 246/15 Der Vorstand. Deutscher Buchbinder- Verband. ( Zahlstelle Berlin.) Am 9. Februar ftarb nach langem Leiden unser Kollege Richard Noack, Etuisarbeiter. Die Beerdigung findet Sonnabend, nachmittags 3 Uhr, auf dem Elisabeth- Kirchhof, Nordend, ſtatt. Am 10. Februar starb plöglich infolge eines Schlaganfalls unser langjähriges Mitglied Emil Schenk, Etuisarbeiter. Die Beerdigung findet Sonn abend, nachmittags 8, Uhr, auf dem Gethsemane- Kirchhof, Nord. end, statt. Bahlreiche Beteiligung wird ers wartet. Am 31. Januar fiel bei ben Stämpfen in Rußland unser Mitglied Erich Niedergesåß, Buchbinder. Ehre ihrem Andenken! 20/10 Die Ortsverwaltung. In Erfüllung seiner schweren Pflicht fiel am 21. November auf dem westlichen Striegsschauplat mein inniggeliebter Mann, treuforgende Vater meines Stindes, der Reservist Karl Naubereit 4A Nitter des Eisernen Kreuzes im blühenden Alter von 29 Jahren. Dies zeigen im tiefsten Schmerz an Anna Naubereit geb. Sturmuş nebst Kind Ella. Rube sanst in fremder Erde. Stellung: Parteiveranstaltungen. Vierter Wahlkreis, 36. Abteilung. Sonntag, den 14. Februar, abends 5 11hr, findet bei Engelmann, Landsberger Hilfee 155, eine Ber weltfrieges" sprechen wird. fammlung statt, in der Genosse Farwig über Die Völker des " Kriegsanleihe an dem freien, inoffiziellen Markte der BerWenn gleichwohl in der jüngsten Zeit ein Kursdrud auf die liner Börse ausgeübt worden ist, so muß man sich vergegenwärtigen, daß in diesem, einer Regelung entbehrenden Börsenverkehr schon bewegung vortäuschen kann. In der Tat sind denn auch in ein ganz geringes Angebot eine rückläufige Preiswegung gefekt worden, sondern ganz fleine Beträge von der furter Allee 48, ein großer Lichtbildervortrag statt über: den letzten Tagen nicht irgend welche größeren Summen in Be- Heute abend 8%, Uhr, findet in den Prachtsälen des Dftens, Franf Die Kunst Kriegsanleihe wurden zum Verkaufe gebracht. Eine kleine Schar häge in Belgien und Nordfrankreich." Vortragender: schäft machen zu können, wenn sie jetzt Berkäufe in der Kriegs- 17. Februar, abends 8 Uhr, finden die Versammlungen der jugendlichen [ pekulativ veranlagter Leute ist es, die da glaubt, ein gutes Ge- Genoffe A. Zeuner. Sechster Wahlkreis. Jugendabteilung. Am Mittwoch, den anleihe des Jahres 1914 vornimmt, um dafür die neue Anleihe, die Mitglieder von 18-21 Jahren in nachfolgenden Lokalen statt: Strad, im März emittiert werden soll, hereinzunehmen. Die Rechnung Schönhauser Allee 134b, Stersin, Banfstr. 60, Nietschmann, Gerichtstr. 74 der Spekulation ist sehr einfach; sie glaubt, daß der Emissions- und Schröder, Stromstr. 36. furs der neuen Anleihe sicher unter dem sogenannten Börsenpreise. Schulz, Döring und Neumann. Referenten find die Genossen Reuter, der älteren Anleihe liegen werde. Aber die Reichsregierung denft gar nicht daran, ihrer Erwägung über die Höhe des Emissionspreises der neuen Anleihe die willkürliche Kursbewegung des freien Marktes der Börse zugrunde zu legen. Für die Reichsregierung ist bei der Bestimmung des Ausgabepreises der neuen Anleihe die außerordentlich günstige Blacierung der älteren Anleihe maßgebend, und wenn jemand glaubt, daß in jedem Falle der Emissionspreis sich unter dem sogenannten Börsenturs halten müsse, so kann er eine herbe Enttäuschung erleiden. Eine solche würde besonders für fleine Rapitalisten, die vielleicht von Wintelbantiers in der erwähnten Richtung beraten worden sind, außerordentlich bedauerlich sein. Die Brotversorgung Desterreichs. Wien, 12. Februar.( W. T. B.) Wie die Blätter melden, haben die Budapester Konferenzen zwischen den österreichischen und den ungarischen Ministern ergeben, daß die Inlandsvorräte beider Staaten an Brotgetreide und Mehl für die Ernährung der Bevölkerung beider Reichshälften bis zur Verbrauchsfähigkeit der neuen Grnte vollständig genügen werden. Auch bezüglich der leberlassung des Ueberschusses der entbehrlichen Vorräte feitens Ungarns an Oesterreich haben die Verhandlungen zu einem durchaus befriedigenden Ergebnis geführt. Die preußischen Staatseisenbahnen. Dem preußischen Abgeordnetenhaus ist eine Uebersicht über die Ergebnisse der preußischen Staatsbahnen zugegangen. Aus diesem Bericht ist ersichtlich: Jugendveranstaltungen. Lichtenberg. Sonntag, den 14. Februar, abends 6 Ubr, veranstaltet Gruppe III( Neu- Lichtenberg) bei Berner, Jrenen, Ede Friedrichstraße, einen Unterhaltungsabend, bestehend aus Vortrag, Rezitation und Gesang. 3u dieser Veranstaltung sind auch die Eltern freundlichst eingeladen. Pankow Niederschönhausen. Heute Besuch des Meereskundemuseums. Treffpunkt 4,1 Uhr im Jugendheim, Marimilianstr. 43a. Abends Diskussionsabend. Sonnabend 9 Uhr: Mitgliederversammlung im JugendUnterhaltungsspiele im Jugendheim. Montags: Musitabend. Freitag: heim. Bortrag über Aegypten, Land und Leute". Reinickendorf- Oft. Die Jugendlichen treffen fich am Sonntag, früh 127 Uhr, zu einer Tagespartie am Rathaus, Hauptstr. 38/40. Briefkasten der Redaktion. rechts, parterre, am Montag bis Freitag von 4 bis 7 Uhr, am Sonnabend von 5 bis 6 Uhr statt. Jeder für den Brieftast en bestimmten Anfrage ist ein Buchstabe und eine Zahl als Mertzeichen betzufügen. Briefliche beigefügt ist, werden nicht beantwortet. Eilige Fragen frage man in der Die juristische Sprechstunde findet für Abonnenten Lindenstr. 3, IV. Sof Antwort wird nicht erteilt. Anfragen, denen feine Abonnements quittung Sprechstunde vor. Verträge, Schriftstücke und dergleichen bringe man in bie Sprechstunde mit. 2. D. 999. Wenn schon aufgebrochen, dann ist unbedingt der Arzt zu fragen. Im anderen Falle erhalten Sie beim Drogisten oder in den Apotheken geeignete Mittel. Grete 87. Jit nicht anzunehmen. Er fundigen Sie sich auf dem Poftamt, bei dem Sie seinerzeit die Sendung aufgegeben haben. U. 9. Ihre Ansicht ist zutreffend. Unter anderem finden Sie dies auch in der neuesten Ausgabe der Neuen Welt" vom Die preußisch- hessischen vollspurigen Staatseisenbahnen hatten vorigen Sonntag bestätigt. R. M. 1887. Benden Sie sich an die Ende März 1914 eine Länge von über 39 000 Kilometer. Das Zentralausfunftsstelle für Auswanderer in Berlin, Am Karlsbad 8/10. durchschnittliche Anlagefapital betrug 1918 12,6 milliarden Mart.. 55. 1. u. 2. In die Geheimnisse des Haartünstlers find wir leider noch nicht eingeweiht. Wenden Sie sich an einen solchen. 3. Diese Firmen An Lokomotiven waren vorhanden über 22 000, an Personenwagen finden Sie berzeichnet im 2. Band des Berliner. Adreßbuchs, Teil IV, R. P. fast 45 000, an Gebädwagen über 13 600 und an Güterwagen rund Seite 218. Solches Verfahren ist uns nicht bekannt. 490 000. Die Gesamteinnahmen beliefen sich auf 2557 Millionen R. 6. 17. 1. Sie müssen die Versicherung zahlen, so lange der Ver Mart, die Gesamtausgaben auf 1770 Millionen Mart, so daß eintrag lä: Die Versicherung ist zur Zahlung berpflichtet, 2. Dem Bater. Genosse Wilmersdorf. Wegen Herzfrankheit dienstuntauglich.- 3. 54. eberschuß von rund 787 Millionen Mark verblieb. Das durch Zurückgestellt wegen Strankheiten der Harnorgane. B. 24. Wegen 2. 999. Landsturm ſchnittliche Anlagefapital verzinste sich mit 6,39 Broz, gegen 7,17 Proz. geringer Formfehler an den Beinen zurüdgestellt. Landsturm 87. Geringe Herzfehler. im Jahre 1912. Die Fahrkartensteuer erbrachte einen Ertrag von Rupprecht. Ihre Angst erscheint uns in jeder Beziehung unbegründet. 16 500 000 m. 2. 3. 3. Sie sind noch nicht aus jedem Militärverhältnis ausgeschieden, fönnen also noch eingezogen werden. Kriegsinvalide. Bis zur Zahlung der Kente erhält 3hre Frau die Unterstügung. Das Mädchen muß natürlich den höheren Rohn berlangen. fann ohne irgend welchen Grund fristgerecht tündigen. M. A. 26. 1. Beantragen Sie Mietszuschuß. 2. Ja. sich schriftlich an das Kultusministerim, Unter den Linden 4. Eine Berechtigung zur Deffnung des Pakets scheint uns night 2. P. 30. Die Hälfte. vorzuliegen. Kleine Nachrichten. Ein militärisches Laboratorium in die Luft geflogen. Einer Meldung aus Stockholm zufolge ist das militärische Laboratorium in Djursgarden, wo große Mengen Geschütz * Den Heldentod fürs Vaterland fand am 22. November 1914 in Russ.- Polen Emil Krusemark Wehrmann im Reserve.- Inf.- Reg. Nr. 59, 5. Kompagnie, tiefbetrauert von den Seinen. Berlin- Hamburg, den 11. Februar 1915. 270/8 Verband d.Buch- u.SteindruckereiHilfsarbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands. Ortsverwaltung Berlin. Am 11. d. m. verstarb nach langem, fhmerem Krantenlager unser Mitglied Karl Taufmann im Alter von 54 Jahren. am Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Montag, den 15. Februar, nach mittags 3 Uhr, auf dem Südwest- Friedhof in Stahnsdorf statt. 28/20 Die Ortsverwaltung. Am 30. Januar berstarb im Lazarett zu Lowitsch infolge Kopfschusses unser unvergeßlicher Neffe und Cousin Erich Sander im Alter von 22 Jahren. Rube sanft in fremder Erde. Familie Paul Schmidt, Bankow. A Zentral- Kranken- u. Sterbekasse der deutschen Wagenbauer. Berlin IV. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Tischler Karl Almoneit im 43. Lebensjahre nach langem Leiden verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Sonnabend, ben 13. Februar, nachmittags 8 Uhr, von der Halle des Dantes- Kirchhofes, Reinidendorf- West, Blanfeftraße, aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 258/19 Der Vorstand. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und zahlreichen Kranzspenden bei der Beerdigung meines lieben, unvergeßlichen Mannes Robert Specht fage ich allen Verwandten, Freunden und Bekannten, insbesondere den der Firma Lieb pflichtig; lungentrant. Deutscher Transportarbeiter- Verband. Bezirksverwaltung Groß- Berlin. Den Mitgliedern zur Nach richt, daß unser Rollege, der Beschäftsdiener Oswald Greulich von der Firma H. Brandt, Dres dener Str. 50/51, am 11. d. M. im Alter von 59 Jahren verstorben ist. Ehre seinem Anbenken! 9 Die Beerdigung findet am Sonntag, den 14. d. Mts., nachmittags 31, Uhr, von der Leichen halle des Simeon Friedhofes, Mariendorf Brig, Mariendorfer Weg, aus statt. 70/20 Die Bezirksverwaltung. Den Heldentod für's Vaterland starb am 15. November 1914 in Rußland mein inniggeliebter Mann, unser treusorgender Vater, Bruder, Schwager und Onkel, der Behrmann Rudolf Dornberg Ref.- Inf. Reg. Nr. 1, 6. Stomp., im Alter von 32 Jahren. Jm tiefsten Schmerz Frau Anna Dornberg geb. Richter und Kinder. Bergebens ist nun alles Hoffen Auf eine frohe Wiederkehr, Weil Du den Heldentod erlitten, Ist diese Hoffnung nun nicht mehr. Nun rube sanft in fremder Erde Von diesem schweren Kampfe aus, Uns ist nun nimmermehr be 1083b schieden Ein freudig Wiederfehn zu Haus. Ruhe sanft in Feindesland. B. H. 48. Die Herrschaft Bankow 44. Benden Sie A. B. 10. A. J. 99. Ja. Deutscher Holzarbeiterverband. Zahlstelle Berlin. Den Mitgliedern zur Nach richt, daß unser Kollege, der Tischler Gottlieb Gerwien Müncheberger Str. 5 im Alter von 70 Jahren ber storben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Sonnabend, den 13. Februar, nachmittags 3, Uhr, bon der Leichenhalle des Kirchhofes der Andreasgemeinde in Wilhelmsberg aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 96/18 Die Ortsverwaltung. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und Kranzspenden bei der Beerdigung meines unvergeßlichen Mannes, unseres guten Vaters, des Schaniwirts Emil Günther fagen wir allen Beteiligten, insbesondere dem Wahlverein, dem Verband der Gast- und Schantwirte, dem Transport arbeiterverband unseren besten Dant. Witwe Marie Günther nebst Kindern, Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und zahlreichen Kranzspenden bei der Beerdigung meiner lieben unvergeßlichen Frau und Mutter A Anna Grahl sage ich allen Verwandten, Freunden, Kollegen und Bekannten sowie dem Wahlverein Bezirk Pantow, dem Radfahrerverein Bankow, insbesondere dem Genossen Shring für die trost blichenen meinen aufrichtigen Dank. Oskar Grahl und Sohn, Bankow. Belt u. Zhiefeli meinen fiefgefuji Reuters Werke in ore and are ber her hei Dant. A Anna Specht geb. Adler, Pankow. 3 Bände 4 Mart Buchhandlung Vorwärts Nr. 44. 32. Jahrg noni Bezirks- Beilage des„ Vorwärts" für Süden- Wellen. Verlustlisten. Die Verlustlifte Nr. 148 der preußischen Armec enthält Verluste folgender Truppen: Stab der 10. Inf.- Div. beteiligte 13. februar 1915. efterreich- Ungarns vom 22. Oftober 1914( Reichs- Jülustrierte Geschichte des Weltkrieges 1914/15. Allgemeine Union Deutsche BerlagsGesezbl. S. 430) wird hierdurch bekannt gemacht, daß durch ge- Striegszeitung. Heft 16-20. Einzelh. 25 Pf. schliche Verordnungen der Regierungen Oesterreich- Ungarns die gesellschaft, Stuttgart, Berlin. Germanisches Heldentum.( Talb. f. Feldpost Heft 7.) 60 Bi., gcGegenseitigkeit im Sinne jener Vorschrift verbürgt ist. Danach ist also in Deutschland auch gegen einen öfter- bunden 1.20. E. Diederichs, Jena. Postbuch für den Feld: und Kriegs. Boft- und Telegramm: reichischen und in Desterreich gegen einen deutschen Kriegs- vertehr. Ein Ratgeber, bearbeitet von C. Jaap. 60 Pf. E. Hehmann, 3. und 5. Garde- Reg.; 2. Garde- Ref.- Reg.; Gren.- Regimenter teilnehmer ein Prozeß bis zur Beendigung des Kriegszu- Berlin W. 8. Elisabeth und Nr. b; Garde- Füs.- Reg. ftandes auszusehen. Lehr- Inf. Reg. Gren bzw. Inf.- bzw. Füs.- Regimenter Nr. 2, 9, 12, 13, 14, 15, 23, 25, 26, 27, 28, 30, 31, 32, 34, 35, 39, 40, 41, 42, 43, 600 Mark für das Note Kreuz". Eine erbitterte Fehde, die von Apotheker- und Aerztefreisen mit Interesse verfolgt wurde, hat gestern angesichts der jegigen ernsten Zeit in friedlicher Weise ihre Erledigung gefunden. Amtlicher Marktbericht der städtischen Markthallen- Direktion über den Großhandel in den Zentral- Martthallen.( Ohne Berbindlichkeit.) Freitag, den 12. Februar. Fleisch: Rindfleisch per 50 kg, Dchfent. fleisch. Ia 83-93, bo. IIa 74-82, bo. IIIa 70-73; Bullenfleisch la 76-81, 44, 45, 46, 47, 48, 51, 58, 62, 63, 65, 66, 67, 72, 74, 78, 80, 81, 5o. Ha 68-76; seühe, fett 62-68, do. mager 51-58, bo. dänische 97. 99, 109, 112, 113, 114, 128, 131, 135, 136, 141, 142, 143, 144, 48-60; Fresser 60-75, Frejser, dänische, 50-65, Bullen, dänische, 55-70; Kalbfleisch. Doppellender 125-135; Mastfälber Ia 85-100, do. IIa 63-81; 150, 156( siehe Inf.- Reg. Nr. 144 Berichtigung), 157, 159( fiche Kälber ger. gen. 45-55. Hammelfleisch: Saftlämmer 92-102; gammel Inf. Reg. Nr. 150 Berichtigung), 161, 162, 163, 164, 169, 171, Wegen Vergehens gegen das Warenzeichengesez und unlaute la 83-92, bo. Ila 78-82; chaje 80-90. Schweinefleisch: Schweine, fetic 172; Komb. Inf. Reg. v. Weber; Eri.- Reg. Königsberg II; Ref.- ten Wettbewerbs war der Apothekenbefizer S. aus Charlotten- 96-105, sonstige 82-96, dän. Sauen 75-78, dän. Schweine 88-93. Inf. Regimenter Nr. 9, 10, 13, 19, 22, 23, 25, 26, 28, 29, 35, burg angeklagt. Als Nebenfläger trat die Firma Dr. R. Reiß Gemüse, inländisches: Startoffein, Daberiche 50 kg 0,00; veiße Staiserkronen Magnum bonum 0,00; Woltmann 0,00-0,00; Borree, 38, 40, 46, 48, 60, 65, 70, 71, 72, 77, 79, 81, 84, 86, 87, 91, Rheumajan- und Lenizetfabriken Berlin- Charlottenburg", vertreten 0.00; Schoo 0,70-1,50; Scleric. Schock 5,00-8,00; Spinat 50 kg 110, 116, 202, 204, 209, 214, 216, 218, 219, 226, 230, 233, 234, durch R.-A. Lippschiß auf. Von der als Nebenklägerin auftreten15,00-28,00; Mohrrüben 5,00-6,00; Birsingkohl Schud 8,00-11,00; 239; Res. Gri.- Regimenter Nr. 1, 3, 4; Landw.- Inf.- Regimenter den Firma werden seit Jahren die auch von der Heeresverwaltung Birjinglobl 50 kg 9,00-10,00; 2eisfob! God 8.00-14.00, Weißloni Nr. 4, 5, 12, 18, 24, 26, 37, 39, 40, 47, 48, 75, 76, 81, 83, 99, eingeführten Zenizetfabritate vertrieben. Vor einiger Zeit erfuhr 50 kg 9,00-10,00; Rotfohl, Schod 8,00-15,00; Rottohl 50 kg 9,00 bis 109, 110; Landw.- Inf.- Bat. Breslau; Ueberplanmäßiges Landw. die Firma, daß der jetzige Angeklagte S. unter dem Namen„ Leni- 10,00; Grünkohl 50 kg 10,00-14,00; Stobirüben 50 kg 5,00-6,00; citower Juf. Bat. Nr. 4 des 4. Armeekorps; Brig.- Ers.- Bataillone Nr. 15, get- Salbe" usw. ein von ihm selbst gemischtes Präparat insbeson- Rüben 50 kg 12,00-16,00, Martische Rüben 50 kg 4,00-12,00; 50 kg 20,00-30,00, Meerrettich Schod 6,00--14,00; 36( fiche Res.- Ers.- Reg. Nr. 4), 39, 49, 50; 2andst.- Bataillone II dere an die Strankenkassen abgab, welches erheblich weniger Zenizet Rosenfohl Allenstein, Barmen, Briesen, IV Darmstadt, 2. Deutz, I Görlig; enthielt und nach dem Gutachten des Geheimrats Prof. Dr. Heffter Beterfilienwurzel Schodband 4,00-6,00; 3wiebeln 50 kg 14,00-15,50, Rhabarber, Hamburger, 100 Bd. 12-15. Apfelsinen: italienijoje 50 kg Jager- Bataillone Nr. 5, 6, 9, 10, 14; Res.- Jäger- Bataillone Nr. 2, von der hiesigen Universität nur ganz geringe Wirksamkeit hatte. 8,00-11,00, bito 200 Stud 8,00-9,00. 300 St. 9,00-10,00, Murcia 15, 19, 21, 24; 2. immobile Ers.- Maschinengew.- Komp. des Diese Feststellung führte zu einer erbitterten Fehde und einer 200 t. 8,00-18,00, dito 300 Güd 8,00-14,00, Mejina 160 Ct. 1. Armeekorps; Feld- Maschinengew- 3üge Nr. 32, 40, 86( fiche Reihe von Prozessen, die nun gestern endlich vor der 1. Straffam- 10,00-12,00, 200 t. 7,00-9.00, 300 1. 8,00-10,00. Messina Bluta tomb. Inf.- Neg. v. Weber); Ers.- Maschinengew.- Zug des 15. Armee- mer des Landgerichts III ihre Erledigung fanden. Auf Anregung 80 t. 8,50-9.00, bo. 100 t. 7,00-8,75, bo. 150 t. 7,00-10,00. des Vorsitzenden, Landgerichtsdirektors Klusemann, schlossen die Spanische 420 t. 15,00-20,00, bo. 714 G1. 18,00-25,00, do. 1061 St. 3. Garde- Ullanen; Dragoner Nr. 5, 11; Ref.- Ulanen Nr. 2, Parteien einen Vergleich, nach welchem fich der Angeklagte S. ver- 21,00-30,00, do. 420 St. large 28,00-30,00. 3, 4; Jäger zu Pferde Nr. 13. pflichtete, als Buße die Summe von 600 Mark an das Rote Kreuz zu zahlen. Außerdem übernahm er sämtliche Kosten des Berfahrens. Torps. Feldart. Regimenter Nr. 16, 24, 25, 26( fiche Res.- Feldart.Reg. Nr. 51), 35, 38, 42, 51, 57, 66, 69, 70, 76; Hes.- Feldart.- Regimenter Nr. 7, 16, 51. 1. Garde- Res.- Fußart.- Reg.; Fußart.- Regimenter Nr. 5, 9, 18. 20; Ref- Fußart.- Regimenter Nr. 10, 16; 2andw.- Fußart.Bat. Nr. 4. Bion.- Regimenter Nr. 19, 24( siehe auch Reg. Nr. 19), 25, 29; Bion.- Bataillone: I. Nr. 1. I. Nr. 6, I. r. 7, I. unb II, Nr. 9, 1. Nr. 10, II. Nr. 11, I. Nr. 14, I. r. 15. III. Nr. 16( Weber), I. r. 28; 1. Landw.- Pion.- Komp. des 13. Armeekorps; FestungsEcheinwerfer- Komp. Borkum. Eisenbahn- Bartomp. Nr. 17( fiche Straftwagenpart Nr. 2); Seraftwagenpart Nr. 2; Telegraphen- Bat. Nr. 4; Fernsprech- Abt. des Morps v. Zastrow. Ref.- Inf. Munitions- Rol. Nr. 11 des 4. Rescrockorps; Inf. Munitions- Kol. Nr. 3 des 7. und Nr. 2 des 17. Armeekorps; Rej.Art.- Munitions- Kol. Nr. 35. Wetterausfichten für das mittlere Norddeutschland bis Sonntagmittag: Anfangs noch vorwiegend trübe und nebelig bei wenig beränderten Zemperaturen, namentlich im Südwesten an vielen Stellen Später zeittveilige Aufheiterung und etwas 95geringe Niederschläge. Tegel, Bahnhoftühlung. Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 14. februar, norm. 9 1hr, Neuföln, Bappellee 15-17; Idealpaisage"; straße 15, und Ober- Schöneweide, Alaraftr. 2: Freireligiöse Borlesung. Bormittags 11 Uhr, Kleine Frantjurter St. 6 Bortrag von Derrn E. Daumig: Die religiösen Strömungen in der großen englischen Revolution". Damen und Herren als Gäste willfommen. Striegslazarett- Abt. Nr. 122 der 4. Armee. Kriegsbekleidungsämter des Gardekorps, des 1., 14. und sterkern. 17. Armeekorps. Die bayerische Verlustliste Nr. 152 meldet Verluste des Inf.- Leib- Reg. München; 1., 2., 3., 4., 6., 7., 9., 10., 12., 13., 15, 16., 17., 19., 20., 22., 23. Inf.- Reg.; Res.- Inf.- Regimenter Nr. 1, 5, 6, 10, 14, 17, 21; Sandw.- Inf.- Reg. Nr. 2; Ers.- Jnf.- Rcgimenter Nr. 1, 2, 3, 4; Brig.- Grs.- Bat. Nr. 2; 2. Schweres ReiterReg. Landshut; 2. Ulanen- Reg. Ansbach; Ref.- Kav.- Reg. Nr. 1; 5. und 6. Feldart.- Reg.; 1., 2., 3. Pion.- Bat.; Fernsprechabt. Nr. 3; Fuhrpart- Kol. Nr. 7, 2. Armeekorps. Die fächsische Verlustliste Nr. 107 enthält Verluste der Inf. Regimenter Nr. 102, 103, 105, 108, 133, 178; Ref.- Jnf.- Regimenter Nr. 101, 106, 241, 243, 244. Dic württembergische Verluftliste Nr. 114 veröffentlicht Berluste des Landw.Inf. Reg. Nr. 120; Ref.- Inf.- Reg. Nr. 247; Schneeschuh- Kompagnic. Gerichtszeitung. Shut Kriegsbeteiligter. Der Reichskanzler veröffentlicht im gestern abend erschie nenen Reichsanzeiger" folgende Bekanntmachung vom 4. d. Monats: Eingegangene Druckschriften. „ Der Kampf." Sozialbemokratische Monatsschrift. Bien, 7. Jabrg. Seft 2. Karl Renner: Der Krieg und die Internationale. Friedrich Adler: Die Sozialdemokratie in Frankreich und der Krieg. Paul Buchwurm: Der Gegenjak zwischen Desterreich und Rußland bis zur französischen Revolution. Edmund Burian( Brünn): Internationales aus der tschechischen Literatur. Emmy Freundlich: Die Goldflut steigt! N. Gorelow: In zarischen Gegen die Suertreiber. Von B. Heine. Brosch. 40 Pf. Berlag: " Bollsblatt für Anhalt", Dessau. Bolen. Wochenschrift für polnische Interessen. Profeffor Dr. 2. 2. Ritter v. Jarowski. 50 Pf. gasse 2. 1911. Gin Tagebuch von Eduard Engel. 1. Band. Bom Ausbruch des Strieges bis zur Einnahme von Antwerpen. Geb. 5,50 M.-G. Wester mann, Braunschweig. Karte der franzöfifchen Gefangenenlager und hauptsächlichsten ofpitäler sowie Bestimmungen über den Bostverkehr mit in Frankreich vom Roten Kreuz. 60 Pi.. Friederichsen u. Co., Hamburg. befindlichen Gefangenen. Herausgegeben vom Hamburgischen Landesverein Herausgegeben von Berlag in Bien, Burg Es werde Licht! Blätter für Humanität, Freiheit und Fortschritt. Herausg. G. Belfer. Jährt. 12 Hejte, 4,25 M. D. Tb. Scholl, München. Der Krieg 1914/15 in Wort und Bild. Heft 12/13. Böchentlich ein Seft. 30 f Bong u. Co., Bien, Stuttgart. Worte von Stein. Januarheft. Amtliche Berichte aus dem großen Sauptquartier. 50 Bi. Berlag Bege und Ziele", Deffau. Eine Bombe unter unsere Kochbücher! Anleitung von St. Gaja. Brosch. 1,50 M. Wie verschafft man fich gefundes Blut? Ratgeber von R. Gasch. Brosch. 1,50 M. M. Spohr, Leipzig. Jungvolf 1915) Ein Almanach für die arbeitende Jugend, herausgegeben von der Zentralstelle für die **** arbeitende Jugend Deutschlands**** 160 Geiten, mit vielen Bildern Kaifer Wilhelm II. als Deutscher. Boltsstudie von Dr. S. Zimmer. Jungvolf hat den Kreis seiner Freunde seit seinem 1 M. Concordia, Deutsche Verlagsanstalt, Berlin SW. 11. Krieg und Kultur. Sozialpsychologische Dokumente und Beob achtungen vom Weltkrieg 1914. Bon G. F. Steffen. 4 M., gebunden 5 M. E. Diederichs, Jena. Der Deutsche Krieg. Heft 28. Die chemische Industrie und der Krieg. Bon Prof. Dr. A. Binz. Seit 29. Dieser Krieg und das Christentum. Bon M. Rade. Einzelheft 50 Bf. Deutsche Berlagsanstalt, Stuttgart, Berlin. Auf Grund des§ 2 der Verordnung des Bundesrat über Der Deutsche Reichstag und der Weltkrieg 1914/15. Berhand. die Ausdehnung des Gesetzes, betreffend den Schuß der infolge lungsniederschriften der historisch denkwürdigen Reichstagssigungen vom des Krieges an Wahrnehmung ihrer Rechte behinderten Ber- 4. August und 2. Dezember 1914. Dentschrift für das deutsche Boll. fonen, vom 4. August 1914( Reichs- Gefchbl. S. 328) auf Kriegs- 60 B. Verlag Stern u. Birner, Frankfurt a. M. Gold gehört in die Reichsbank Um dieses zu unterstützen, geben wir von Sonnabend, den 13., bis inkl. Sonnabend, 20. d. M., für jedes Goldstück, welches in dieser Zeit bei uns in Zahlung gegeben wird, schon bei einem Einkauf von 3 M. an Gratis einen Gutschein Über Kark Warenhaus 150 Arthur Behrendt Hauptstr. 11 Schöneberg Ecke Vorbergstr. Rabattmarken werden trotzdem gegeben. Erscheinen jährlich erheblich vergrößert. 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Wedding: 3 öuiich, Müllerstr. 34a Ede Utrechter Str., Laden Geöffnet von 9-2 und von 4-7 Uhr. Rosenthaler und Oranienburger Vorstadt:. Bolgaft attstraße 9. Geöffnet von 9-2 und von 4-7 Uhr. Gesundbrunnen: Sticher, Bastianstr. 6, Laden. Geöffnet von 9-2 und von 4-7 Uhr. Sehönhauser Vorstadt: Karl Mars, Greifenhagener Str. 22. Geöffnet von 9-2 und von 4-7 11hr. Adlershof: Karl Schwarzloje, Bismardstr. 28. Geöffnet von 7 1hr morgens bis 8 Uhr abends. Alt- Glienicke: Bilhelm Dürre, Köpenider Str, 6. Baumschulenweg:. arnig, Marienthaler Str. 13, L Bernau, Röntgental, Zepernick, Schönow, Schön. brück und Buch: Heinrich Broie, Mühlenstr. 5, Laden. Bohnsdorf, Falkenberg und Falkenhorst: Paul Gensch, Bobusdori, Genossenschaftshaus Paradies". Charlottenburg: Gustav Scharnberg, Sefenheimer Str. 1. Gc öffnet von 9-2 und von 4-7 Uhr. Petershagen. Eichwalde, Schmöckwitz: star Mahle, Bismardstr. 4. Erkner, Neu- Zittau: Emil Jwang, Scharnweberstr. 10. Fredersdorf- Petershagen, Eggersdorf: Uffenwasser, Friedenau, Steglitz, Südende, Groß- Lichterfelde, Lankwitz: 5. Bernice, Aljenstr. 5 in Stegliz. Geöffnet von 11--1 und von 4-7 11. Friedrichshagen, Fichtenau, Rahnsdorf, Schöneiche, Kl.- Schönebeck: Ernst Wertmann, Friedrichshagen, Stope nider Straße 18. Köpenick: Emil 23 isler. Stickerstr. 6, Raden. Geöffnet von morgens 7 Uhr bis abends 8 Uhr. Lichtenberg I. Friedrichsfelde, Hohenschönhausen: Otto Seifel, Bartenbergstraße 1( Laden). Geöffnet von 84-2 und bon 4-7 Uhr. Lichtenberg II, Rummelsburg. Stralau:. Nosen. franz, All- Borhagen 56. Geöffnet von 11-1, und von 4-7 Uhr. Mahlsdorf, Kaulsdorf, Biesdort: P. eßberg, Kauis. dorf, Ferdinandstraße 17. Mariendorf: August 2eip. Chauffeeftr. 29. Marienfelde: Einil einert, Berliner Str. 114 II. Neuenhagen, Hoppegarten: Gustav Bergmann, Königsallee Ede Gartenstraße. Neukölln:.einrich. Nedaustr. 2, im Laden. Geöffnet non 9-2 und von 4-7 Uhr; Neukölln. Bris: Rohr, Siegfriedstraße 28/29. Geöffnet von 9-2 und von 4-7 Uhr. Nieder- Schöneweide: Wilhelm Unruh. Brüdenftr. 10, II. Nowawes: Start Strohnberg, Friedrichkirchplaz 27. Ober- Schöneweide: Alfred Bader, Wilhelminenhofftr. 17, Laden. Geöffnet von 7 Uhr morgens bis 8 Uhr abends. Pankow, Niederschönhausen, Nordend, Frz.- Buchholz, Blankenburg: igmann, Mühlenftr. 30. Geöffnet pon 11-1, und von 4-7 115r. Reinickendorf- Ost," Wilhelmsruh und Schönholz: P. Gurich, Provinzstr. 56, Laben. Geöffnet v. 11-1, 4-7 1hr Schenkendort b. Sönigs Wusterhausen: Chr. antichte, Dorfstr. 10 Schöneberg: Bilhelm Baumier, Martin Lutherstr. 69, im Laden. Geöffnet von 9-2 und von 4-7 Ubr. Spandau, Nonnendamm, Staaken, Seegefeld und Falkenhagen: Soppen, Breitestr. 64. Geöffnet von 8 11b morgens bis 8 1hr abends. Tegel, Borsigwalde, Wittenau, Waldmannslust, Hermsdorf, Hohen Neuendorf, Birkenwerder, Freie Scholle u. Reinickendorf- West: Baul Stienai, Borsigwalde, Näuschstraße 10. Geöffnet von 11-1%, u. von 4-7 Uhr. Teltow: A. 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