Ur. 73. Abonnements- Bedingungen: bonnements Breis pränumerands: Bierteljährl 3,30 m, monail 1,10 SRL, möchentlich 25 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Bfg. Sonntags nummer mit illustrierter Sonntags Beilage„ Die Neue Belt" 10 g. Posts bonnement: 1,10 Mart pro Monat Eingetragen in die Bost Zeitungs Breisliste. Inter Kreuzband fübe Deutschland und Desterreich. Ungarn 2.50 Mart, für das übrige Ausland 4 Mari pro Monat. Postabonnements rehmen an: Belgien, Dänemark, Holland, Italien, Luxemburg. Bortugal Rumänien, Schweden und die Schweiz Ericheint täglich. Vorwärts Berliner Volksblatt. 32. Jahrgang. Die Infertions Gebühr Beträgt für die fechsgespaltene Solonel zeile aber. deren Raunt 60 Bjg., für belitische und gemerfichaftliche Bereinse und Bersammlungs- Anzeigen epig. Kleine Anzeigen", bas fettgebrufte, Bort 20 Pig.( gulofig fettgebundle Sorte), jebes weitere Bort to' g. Etellengesuche und Schiaffellenen, zeigen das erste Bort 10 Big.. iches meitere Wort 5 Big. Borte über 15 Bur flaben zählen für zwei Borte. Zniczate für die nächste Rummer mufen his Uhr nachmittags in der Gppetitem abgegeben merden. Die Erbebition ijt bis 7 Uhr abends geöffnet Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin", Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 68, Lindenstraße 3. Fernsprecher: Amt Moritplah, Nr. 151 90-151 97. Sonntag, den 14. März 1915. Expedition: SW. 68, Lindenstraße 3. Fernsprecher: Amt Morikplatz, Nr. 151 90-151 97. Zurfidweichen russischer Heeresabteilungen auf Grodno. Westlicher Kriegsschauplah. Die Meldung des Großen Hauptquartiers Der französische Tagesbericht. Paris, 18. März.( W. T. B.) Amtlicher Bericht hon gestern nachmittag: In Belgien rückten gluei Divisionen der belgischen Armee auf verschiedenen Stellen 400-500 Meter vor, besonders in Richtung Schooz batte, südöstlich Nieuport. Von der übrigen Front ist dem gestrigen Abendbericht nichts hinzuzufügen. Amtlich. Großes Hauptquartier, den 13. März 1915.( W. Z. B.) Graf Witte tot. 10. Ein Tofonisches Telegramm der Betersburger Telegraphenagentur meldet den Tod des früheren Ministerbron1denten und Finanzministers Graf Witte. Wit ihm ist einer der wenigen modernen Staatsmänner, die Rugland hervor. gebracht hat, aus der Reihe der Lebenden geschieden. Westlicher Kriegsschauplah. Südlich von Ypern wurden vereinzelte AnAus ffeinen Anfängen hat es Sergei Juljewitsch Sitte griffe der Engländer mühelos abgewiesen. bis zu den höchsten Beamtengraden im russischen Reiche pe Unser zur Wiedereinnahme des Dorfes bracht. Nad) 13jähriger Tätigkeit im Eisenbahnreffort wurde er 1892 zum Verkehrsminister ernannt ,. um 1893 an felle Neuve Chapelle angesetzter Angriff stieß nach wyschnegradskis an die Spike des Finanzministeriums zu Paris, 13. März.( W. T. B.) Der amtliche Bericht anfänglichen Erfolgen auf eine starke englische treten, das er ein ganzes Jahrzehnt, bis 1903, verwaltete. Die von gestern abend lautet: Weſtlich von Lombart Ueberlegenheit und wurde deshalb nicht durch- Scichidhichteit, mit der Witte die fcnvierigen Aufgaben, hie syde haben wir eine etwa hundert Meter vor unserer geführt. Die Engländer entwickelten in dieser brachten ihm den Ruf eines Finanzgenies" ein. Wirt in dieser Zeit an das Finanzreffort gestellt wurden, bewältigte, Schüßengrabenlinie gelegene deutsche Feldbefestigung erobert. Drei Stilometer östlich von Armentières haben englische Gegend eine rege Tätigkeit mit Fliegern, von lichkeit vollendete er um das Wert seines Borgängers, der die Truppen das Gehöjt Epinette besetzt.. Jm Abschnitte von denen vorgestern einer und gestern zwei her- Basis für eine Modernisierung des ruffischen Staatshaus Baltes vorbereitet hatte. Inter der Zeitung Wifes jaman Reuve Chapelle hat die englische Armee weitere Fort untergeschossen wurden. Die umfangreichen wirtschaftlichen Reformen der neunziger fchritte gemacht. Nachdem sie zwei starke Gegenangriffe In der Champagne flackerte an einzelnen abre: die Einführung der Goldwährung und der Anzurückgeworfen hatte, hat sie sich eines Teiles Der Stellen der Kampf wieder auf. Alle französischen fauf und Ausbau der größten Eisenbahnlinien stol, die dem ropiden kapitalistischen Aufschwung Rußlands, dic Namens gelegenen deutschen Linien bemächtigt und da Teilangriffe wurden mit starken Verlusten für 3ege ebnefen. In dieſen abren vollzog sich die anoth bei etwa 400 Manu, darunter fünf Offiziere, zu Gefangenen den Feind abgeschlagen, 200 Gefangene blieben ung Rußlands aus einem Agrarstaat in einen nduſtrichtout gemacht. In der Champagne haben wir am Donnerstag dabei in unserer Hand abend vor der Suppe nordöstlich von Le Mesnil mehrere Nebel und Schnee behinderten in dennochaft völlig agrarija), aber in den Gouvernements feindliche Schüßengräben eingenommen und einige Gefangene. Vogesen die Gefechtstätigkeit. barunter einige Offiziere, gemacht. Am Freitag find wir in demselben Gebiete nicht weiter vorgerückt. Weiter westlic), parallel zur Straße von Tahure, haben wir mehrere deutsche Schützengräben besetzt. Auf den Maashöhen wurde ein zwischen dem Gehöft Pietre und der Mühle dieses Etüd eines Schützengrabens, in dem es den Deutschen gestern gelungen war, Fuß zu fassen, heute morgen von uns zurück crobert. Am Reichsaderkopf haben wir einen Nachtangriff zurückgeworfen und find ungefähr 200 Meter vor gerückt. Bei der Besichtigung eines Schüßengrabens in der vordersten Linie, 30 Meter vom Feinde, wurden der Kommandeur einer unserer Armeen General Maunoury und der Kommandeur cines Armeekorps dieser Armee, General Villaret, durch ein Geschoß beilekt, als sie die deutschen Linien durch eine Schießscharte beobachteten. Die Aerzte konnten fich noch nicht über die Schwere ihrer Verlegungen aussprechen. General French über die Kämpfe bei La Bassée. Defflicher Kriegsschauplah. mit unheimlicher Schnelligkeit. Riesige Gebietsteile jut Zunern und im Often blieben allerdings wie auch heute be Westens( Petersburg, Oitfccprovingen, Bolen) und des Eü. dens, wie in zentralrussischen. Rayon blühte cine storfe Soiduftete auf, der das in den Sanden des Staates nereinigte Genbahnnes Abiazgebiete in allen Zeilen des Riefenreiches Bobrichlos. Dieses Eisenbahnnés tnüpfte auch das Band Die Russen wichen aus der Gegend von Augustowo und nordöstlich bis hinter den und unter die Geschüße von Grodno zurück. Am Orzyc nordöstlich von Prasznysz wurde ein russischer Angriff abgewiesen. Oberste Heeresleitung. zwischen dem Hauptpréduzenten, dein russischen derboier, und den Weltmarkt, der in steigendem Wase als Abnehmigr russischen Getreides auftrat. Die Geldwirtschaft drong in die entferntesten Teile des russischen Reiches cin, sie zerrich hie legten leberreste des patriarchalischen Dorifommunismus und der Naturalwirtschaft und machte den Bauern zum Sörigen des Staatskapitalismus, der auf unerhört breiter Bojis erstanden, in furzer Zeit gewaltige Dimensionen annahnt und Das ganze Wirtschaftsleben des Riefenreiches beherridite.S Der österreichische Generalstabsbericht. An der Spike dieses Staatsfapitalismus stand in der Wien, 13. März.( W. T. B.) Amtlich wird ver- Beriode seines Aufblühens der Finanzminister Witte, der von jeinem Arbeitszimmer aus den Mechanismus, des Stanis. lautbart: 13. März 1915, mittags: baushaltes und des gesamten Wirtschaftslebens beherridhte. In Russisch- Polen und West galizien keine Es war nicht etwa der überragende Einfluß seiner Berson, Veränderung, während des Tages Geschützkampf. Angriffe sondern in erster Linie die objektive Abhängigkeit des in einzelner feindlicher Abteilungen wurden durchweg unter Ver- einem intensiven Umwandlungsprozeß befindlichen Staatsluften abgewiesen. haushaltes und der Bolfswirtschaft vom Chef des FinanzDie Kämpfe an der Straße Gisna- Baligrod in refforts, die Witte einen solchen Einfluß auf die Regierung den Karpathcn dauern weiter an. Eine Höhe, um die seit und das Wirtschaftsleben verschaffte. Gr beherrschte die n London, 13. März.( W. T. B.) Ein Bericht des Feldmarschalls French befagt: Die Lage an unserer Front zwischen Tagen gekämpft wurde, gelangte gestern in unseren Besit. dustrie, die er mit seinen Zöllen und Eisenbahntorijen q Armentières und La Bassé hat sich durch die erfolgreiche Initiative Im Sappenangriff sprengten eigene Truppen Teile der churchen hielt, er kommandierte die Börse, der er durch die Goldwährung eine feste Basis scjuf, er regierte die Landunserer Truppen wesentlich geändert. Am 10. März bald nach feindlichen Stellung, warfen in folgendem Nahkampf den wirtschaft, die er zu intensiver Bodenbewirtschaftung antrich, 8 1hr früh griffen unsere Truppen die deutschen Laufgräben in Gegner zurück und nahmen über zwölfhundert um durch gesteigerte Getreideausfuhr eine günstigere Bab der Nachbarschaft von Neuve Chapelle an und nahmen sie ein. Mann und mehrere Offiziere gefangen. Noch lungsbilanz für das Reich zu schaffen, und er übte fast difinDas Zusammenivirfen der Artillerie jeder Art und der Infanterie Nachts wurden russische Gegenangriffe auf diese Höhen sowie torische Gewalt über die übrigen Ressorts aus, denen er die mar sehr gut und hatte das Ergebnis, daß die erlittenen Berluste im auf die Stellungen in den anschließenden Abschnitten unter Berhältnis zum Ergebnis nicht groß waren. Unsere schwere Ar- schweren Verlusten des Feindes zurückgeschlagen. tillerie war sehr wirksam. Außer den beobachteten Ergebnissen An der Gefechtsfrontin Südostgalizien und bestätigen Aussagen von Gefangenen die Genauigkeit des Feuers und den dadurch verursachten Schaden. Vormittag hatten wir das im Raume bei Czernowis herrscht im allgemeinen Ruh c. ganze Dorf Neuve Chapelle genommen. Unsere Infanterie ging Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes fofort dazu über, die erzielten örtlichen Vorteile zu sichern und auszudehnen. Abends war ein ganzes Labyrinth von Schützengräben vor unserer Front in ciner Länge von 4000 Yards in unseren Händen Wir standen chiva 1200 Yards jenseits der vorgeschobenen Schüßengräben des Feindes. Die Zahl der deutschen Kriegsgefangenen, die im Laufe des Tages in unser Hauptquartier dieser Blan bestand, haben die Franzosen ihn durch ihren Angriff gebracht wurden, betrug 750. Wahrscheinlich werden noch mehr unmöglich gemacht. Aber das zweite Ziel der Verbündeten, die Tomimen. Am 11. März machte der Feind wiederholte AnstrenEin Gefecht, das gungen, das verlorene Gelände wiederzugewinnen, doch wurden alle deutsche Linie zu durchbrechen, ist mißglüdt. Wir 14 Tage bis 3 Wochen dauert, in dem 60 000 Mann getötet oder feine Gegenangriffe mit schweren Verlusten abgeschlagen. machen ständig Fortschritte. Der Stampf wird heftig fortgesetzt. verwundet und Tausende gefangen genommen werden und das Die örtliche Initiative, die unsere Truppen täglich entfalten, ist schließlich die Gefechtslinie um 2½ Kilometer vor- oder zurückschiebt, heundernswert und spricht deutlich für den Geist, der die Armee ist zu teuer bezahIL" befcelt. von Hoefer, Feldmarschalleutnant. Mittel zu ihrer Eristenz verschaffte. Da der Quell der aus ländischen Anleihen mehr als einmal zu versiegen drohte. schuf Witte im Branntweinmonopol( das bei Beginn des Krieges abgeschafft wurde) cine Einnahmequelle, aus der das autokratische Rußland Milliarden über Milliarden zur Aufrechterhaltung seiner Eristenz schöpfte. Das Ende der Tätigkeit Wittes als Finanzminister fiel mit dem Zusammenbruch dieser ganzen Periode zusammen. Das schimmernde Gebäude des Staatsfapitalismus cimics fich auf Sand gebaut. Der Bauer mit feinem Bodenmongel, mit feiner ertensiven Bodenbebauung, mit seiner, Abhängig. feit vom Zatifundienbesizer, dem er Bucherpachten zahlte, konnte das Gebäude des Protektionismus und Fistalismus nicht mehr tragen. Einen Ausweg bot nur eine durchgreifende Agrarreform, die die Ueberreste des Feudalismus forl räumte und dem Bauern Rand verschaffte auf Roften des adligen Grundbesizes. Die letzten Jahre der Weinistertätigfeit Wittes fielen zusammen mit den Beratungen über die Sebung der bäuerlichen Landwirtschaft". Aber, ibre Crachnisse blieben gleich Null, denn das Problem der wirtschaftlichen Der„ Nieuwe Courant" schreibt: Der Annahme, daß Entwidelung Rußlands prallte zusammen mit dem po biti Ein neutrales Urteil über die Winterdie Operation auf dem westlichen Kriegsschauplatz die Aftion gegen fchen Problem der Befreiung Rußlands von der Berridhoft Rußland hinderte, wird durch die Tatsachen widersprochen. Es ist des Adels und der zarischen Autokratic, die diese Herrschaft schlacht in der Champagne. fronte. fraglich, ob die Verbündeten mit ihrer strategischen Defensive, mag Im Jahre 1903 wurde Witte, nachdem er das FinanzAmsterdam, 12. März.( Privattelegramm des Vor- fie fich auch taktisch offensiv äußern, auf gutem Wege find. Bor fie fich auch taktisch offensiv äußern, auf gutem Wege find. Eher ministerium verlassen hatte, zum Deinisterpräsiden. märts".) Das„ Handelsblad schreibt in einer Besprechung muß man annehmen, daß die Unmöglichkeit eines offensiven Auften ernannt. Diesen Posten befleidete er nur furze Zeit, des französischen Berichts über die Winterschlacht in der Champagne: tretens ihre Darstellung biftiert. Man fragt fich, ob auf 1905 wurde er als Bevollmächtigter Rußlands zur Führung Es ist nicht zu erkennen, ob Deutschland geplant hat, die jetzt im diese Weise je cin endgültiger Sieg zu crder Friedensunterhandlungen mit Japan nach Portsmouth gesandt. Nach feiner Rückfehr war die revolutionäre c Kampf festgehaltenen Truppen anderweit zu verwenden. Sofern langen ist." AT > wegung in vollem Gange. Dem um sein Schicksal bangenden größtenteils dem 7. Rahputs angehören. Als getötet verden ange- Der Kapitän des Schiffes erzählte: As Eitel Friedrich" von der Barenhofe schien es, daß nur Witte, dessen Einfluß auf das geben: 11 Offiziere, als verwundet: 14, als vermißt: 7. Die Verfolgung des anderen Schiffes zurückkam, ging ihm das UeberBürgertum ziemlich stark war, den Absolutismus retten Mannschaftsverluste gehen vom 13. bis zum 28. Februar. Besonders bord werfen der Getreideladung augenscheinlich nicht schnell könne. Diese Hoffnung erwies sich als trügerisch, denn als ins Auge fallen wieder die großen Verluste der Goldstream Guards, genug. Denn 50 Mann wurden herübergeschickt und das Ausladen die Wogen des Generalstreifs vom Oktober 1905 am Baren- die mit 15 Toten und 91 Vermißten aufgeführt werden. Auch die ging mehrere Stunden ohne Unterbrechung fort. Aber es ging noch schlosse emporbrandeten, sah sich Witte bewogen, in einer histo- Northumberlandfüfiliere, die Blackwatch und das Herzog- von- Corn- zu langsam, und am nächsten Morgen wurde mir gesagt, das Schiff müsse versenkt werden. Anfänglich war die Absicht des deutrischen Denkschrift, die die Unvermeidlichkeit einer politi- tall- Regiment find arg mitgenommen. Die am 10. März ausgegebene Verlustliste geht für die Offi- fchen Kapitäns, genug Ladung für Ballast in dem Schiffe zu lassen schen Reform nachwies, dem Zaren zu raten, dem Volke eine Verfassung zu geben. Darauf erschien das Manifest vom siere bis zum 6. März, für die Mannschaften vom 15. bis zum und das Getreide durch Salzwasser unbrauchbar zu machen. Eo17./30. Oftober 1905, das dem Volke politische Freiheiten und 28. Februar. Sie gibt die Namen von vier getöteten Offizieren, bald ich erfuhr, daß das Schiff versenkt werden solle, ging ich mit eine Verfassung verhieß. Die revolutionäre Welle verebbte von denen 2 in Kamerun gefallen sind, von 11 Verwundeten, von meiner Frau, meinen zwei Söhnen und der Mannschaft nach dem aber nicht, sondern suchte die Rgierung zu zwingen, ihre Ver- denen 2 gleichfalls in Kamerun gekämpft haben, und von einem deutschen Schiffe. Wir wurden auf der Reise mit aller Höflichkeit sprechungen in Taten umzusetzen. Hier entfaltete nun Witte Offizier an. Von den Mannschaften werden 156 als getötet, 333 als behandelt. eine Tätigkeit, die ihm für immer den Haß und die Ver- verwundet, 11 als bermißt angegeben. Ferner werden 119 Mann achtung der russischen Demokratie, vor allem der Arbeiter- verschiedener Regimenter als in deutsche Gefangenschaft geraten klasse eintrug. Während er den Vertretern der revolutionären aufgeführt. Die Hauptverluste haben wieder die Goldstreams Petersburger Arbeiter sanft zuredete, schmiedete er die Waffen Guards, die Eastshorkshire, die Bladivatch und die Gardegrenadiere für die Gegenrevolution und deckte mit seinem Namen diese erlitten. wie die Flut der Pogrome, die nach der Proklamierung des " Freiheitsmanifests" im ganzen Reiche organisiert wurden. 3u gleicher Zeit verhandelte Witte mit der internationalen Gestlicher Kriegsschauplah. Börse wegen einer Anleihe, die die Regierung auch gegenüber Ein österreichisches Urteil über die Lage der nur mit legalen Mitteln" arbeitenden bürgerlichen Opposition den Rüden stärken sollte. Das Gespenst der soziaIen Revolution, das er vor der westeuropäischen Bourgeoisie im Osten. Der türkische Krieg. fieben Minensucher unter dem Schutze eines Kreuzers und Die Lage an den Dardanellen. Konstantinopel, 12. März.( W. T. B.)( Verspätet eingetroffen.) Das Hauptquartier teilt mit: Seit drei Tagen hat der Feind keinen Versuch gegen die Dardanellen unternommen. In der Nacht des 11. März kamen einiger Torpedoboote an die Linie unserer Minen heran, aber Wien, 13. März.( W. T. B.) Der militärische Mit unsere leichten Batterien beschädigten das Panzerschiff und malte, machte diese seinen Wünschen gefügig. Der Zarismus arbeiter des„ Neuen Wiener Tageblatts" bespricht die brachten zwei Minensucher zum Sinken. Ein dritter Minenerhielt kurz vor der Einberufung der ersten Duma eine Milliarde, die von vornherein den„ legalen" Stampf der libe- lekten Kampfphasen an der östlichen deutschen Gefechtsfront und fucher stieß auf eine Mine und sank. Der Versuch des ralen Duma aussichtslos machte. Vor ihrem Zusammentritt kommt zu folgendem Schluß: Die Lage der Verbündeten im Feindes, unsere Minen zu entfernen, ist also vollständig geerhielt Witte seinen Abschied.„ Der Mohr hat seine Schuldig- nördlichen Ufergebiet der Weichsel darf in jeder Hin- scheitert. Von den anderen Kriegsschauplähen ist nichts von Belang ficht als zufriedenstellend erklärt werden. Niemandem feit getan, der Mohr kann gehen!" Während die Konterrevolution das Land verwüstete, stand fällt es jedoch auf Grund der Erfahrungen dieses Krieges e in, 3u melden. Zur Beschießung Smyrnas. Witte, ihr eigentlicher Taufpate, in Ungnade. Der Bar die russische Riesenarmee schon zu unterschätzen. konnte es ihm nicht verzeihen, daß er ihn im Oktober 1905 azt man aber das strategische und taktische Tun und Lassen der Konstantinopel, 13. März.( W. T. B.) Die Agence Gorki kein Kriegsfreiwilliger! zur Verleihung einer Verfassung geraten hatte. Die Echt- russischen Generale und Truppen innerhalb der jezigen vierwöchigen milli erfährt aus Smyrna vom 10. März: Heute haben die Drohung mit der Publikation unangenehmer Dokumente, als ob die moskowitische Wehrmacht zwischen Weichsel und Niemen feindliche Schiffe von neuem Furla beschossen. Ein Minendie Witte wohlweislich nach dem Ausland geschafft hatte, ver- trob ihrer anerkennenswerten Zähigkeit und immer wieder gezeigten sucher fant infolge Berührung mit einer Mine. Während der schaffte ihm wenigstens persönliche Unantastbarkeit. In den Widerstandskraft zu einer einheitlichen und auf einen großen Zwed Nacht überflog ein feindliches Flugzeug Furla zu Auflegten Jahren ließ Witte mehrfach von sich hören. Er war hinzielenden Offensive denn doch nicht mehr die Be- lärungszwecken. Konstantinopel, 13. März.( W. T. B.) Der Wali von es, dessen Feldzug den Finanzminister Kokom ze w zum Fall fähigung besikt. Smyrna veröffentlicht eine Proklamation, in der es heißt: Die brachte, er war immer dabei, wenn in den Kreisen der höchArmee wird Smyrna bis zum legten Blutstropfen sten Bureaukratie neue Verschiebungen inszeniert werden Ein noch heftigerer Widerstand als jetzt sollten. Viele sahen in ihm den kommenden Mann" Von zuverlässiger Seite erfahren wir, daß die berteidigen. wird in der Stadt geleistet werden, wenn irgendeine neue innere oder äußere rise aus- feit Striegsbeginn in der deutschen und ausländischen Presse durch die Forts selbst wenn sie mit Blut bedeckt werden sollte. In der brechen sollte. Er selbst scheint derselben Ansicht gewesen verbreiteten Nachrichten über den Eintritt Marim Gorkis zu sein. Jedenfalls weist seine Tätigkeit nach Ausbruch des in das russische Heer vollkommen unwahr sind. Gorki Proklamation wird der Zivilbevölkerung für den Fall, daß Smyrna Krieges darauf hin, daß er in den politischen Kreisen Peters- ist weder als Freiwilliger noch als Krankenpfleger in den Strieg burgs eine sehr aktive Rolle gespielt hat. Die Neujahrsrede gegangen. Er lebt zurzeit völlig zurückgezogen in Finnland des englischen Botschafters Sir George Buchanon in und ist von allen Vorgängen zu bedrückt, um schreiben zu Petersburg war direkt gegen Witte gerichtet und bezweckte die fönnen. Alle Mitteilungen über einen Wechsel seiner politischen öffentliche Desavouierung eines Mannes, der aus vorläufig und sozialen Anschauungen sind falsch. Gorki gehört nicht zu noch undurchsichtigen Gründen an der Spiße einer Gruppe denjenigen, die der Krieg zum„ Umlernen" veranlaßt hat. von Bureaukraten und Politikern der offiziellen Diplomatie Opposition machte. Inwieweit das Gerücht richtig ist, daß Witte für den Frieden eingetreten und sich in dieser Richtung betätigt haben soll, entzieht sich unserer Beurteilung. Englische Warnung vor Optimismus. Der Seekrieg. Der englische Hilfskreuzer Bayano" durch ein Torpedoboot versenkt. zum Stampfplatz werden sollte, empfohlen, sich ins Innere der Stadt zurückzuziehen, namentlich die Frauen und Kinder dorthin zu bringen, überschütten werden, während die militärischen Operationen sich dort damit sie durch die Kugeln keinen Schaden nehmen, die die Stadt überschütten werden, während die militärischen Operationen sich dort in einer Weise abspielen, wie sie des Ruhmes und der Geschichte der in einer Weise abspielen, wie sie des Ruhmes und der Geschichte der Türkei würdig ist. Der Krieg in den deutschen Schutzgebieten. lose lebergabe der Stadt. Diese wurde verweigert. Am. 193Das Kolonialamt gibt eine„ dritte Mitteilung" über die Lage in den deutschen Schutzgebieten heraus. Wir entnehmen der London, 13. März.( W. T. B.) Der Augenzeuge London, 13. März.( W. T. B.) Die Admiralität 56 Drudseiten starten Shrift folgende Einzelheiten: im englischen Hauptquartier schreibt in seinem teilt mit: Der Hilfskreuzer, Bayano" ist auf einer I. Die englische Niederlage in Deutsch- Ostafrika. legten Bericht: Obwohl der Feind im Westen jetzt nicht Erkundigungsfahrt untergegangen. Schiffstrümmer, die Die Kriegslage in Deutsch Ostafrika hat sich weiter günstig entannähernd über so viele Truppen verfügt wie früher, hält er am 11. März aufgefunden wurden, lassen darauf schließen, daß wickelt; die Versuche der Engländer, in Ostafrita einzudringen, find doch eine enorme Front besetzt, schlägt im Osten gewaltige die Bayano" torpediert worden ist. Acht Offiziere und bember ganz Ostafrika frei vom Feinde war und sogar noch Teile für sie mit schweren Verlusten gescheitert, so daß schon Ende NoSchlachten, und die Moral der deutschen Truppen 18 Matrosen sind gerettet worden, die übrige Mannschaft englischen Gebietes von den deutschen Truppen besett waren. Anzeigt bei alledem keine Verschlechterung. ist wahrscheinlich um gekommen. Der Dampfer, Castlereagh" scheinend haben die Engländer mit ihren farbigen Truppen Wenn wir uns an die Stelle der Deutschen versehen, so ist aus Belfast berichtet, daß er am Donnerstag morgen um 4 Uhr Schwierigkeiten gehabt. Schon in der ersten Mitteilung wurde cr wähnt, daß die englischen Wasuaheli- Askari, also eingeborene Solauch gar nicht einzusehen, warum eine außerordentlich Schiffstrümmer sichtete, daß er aber durch ein feindliches daten, wie sie auch den größten Teil der deutschen Schußtruppen tapfere, entschlossene und gutorganisierte Unterseebot, das ihn 20 Minuten lang verfolgte, verhindert bilden, sich weigerten, gegen die Deutschen zu kämpfen. Jest be Armee wie die ihrige sich entmutigt fühlen sollte. Sie wurde, eine Untersuchung anzustellen. richtet der Gouverneur, daß es in Mombassa, der Hafenstadt Britisch- Ostafrikas, zu einer Revolte indischer Truppen gekommen fämpfen in Feindesland und glauben, daß der Feind ersein soll, wobei zahlreiche Inder und Europäer gefallen seient. Es schöpft ist und die letzten verzweifelten Anstrengungen macht, London, 13. März.( W. T. B.)( Meldung des Reuterschen sei möglich, daß auch nach der oftafrikanischen Küste bereits Nachum die unausbleibliche Entscheidung hinauszuschieben. Man Bureaus.) Das auf der Fahrt von Belfast nach Air befindliche richten von der Verkündung des Heiligen Krieges" gelangt find, darf auch nicht die Disziplin vergessen, die ihnen von Kohlenboot„ Balmerine" hat die überlebende Besatzung des unter- die auf die mohammedanischen Wasuaheli und indischen Truppenfrühester Jugend an beigebracht wird und die es den Deutschen gegangenen englischen Hilfskreuzers„ Bayano", die sich auf einem teile eingewirkt haben. Der ereignisreichste Monat für Ostafrika war der November. ermöglicht, mit halbausgebildeten Truppen Erfolge zu er Floß befand, aufgenommen. Diese erzählte, daß der" Bahan" zielen. Für einen Briten ist es schwer zu begreifen, was ein morgens um 5 Uhr torpediert wurde. Die Erplosion habe die Die Ereignisse begannen mit der für die deutsche Schußtruppe so erfolgreichen Schlacht von Tanga, der sich das gleichzeitig stattVolkskrieg für ein kontinentales Volt bedeutet. Das Ver- Rettungsboote weggerissen. Der„ Bayano" sei binnen 3 Minuten gehabte zweite Gefecht am Longibo- Berg anschließt, und sie enden trauen der Bevölkerung und die Moral der Truppen können gesunken. Die Flöße, auf denen sich die Ueberlebenden retteten, mit der völkerrechtswidrigen Beschießung von Daressalam. Die Engländer erschienen am 2. November vor Tanga mit zwei Kriegsnur erschüttert werden, wenn sie das Bewußtsein einer waren besonders angefertigt und mit Rudern versehen. schiffen und 14 Transportdampfern und verlangten die bedingungsniederschmetternden Niederlage im Felde haben. nur erreicht werden, wenn auf sie während der nächsten Zur Zerstörung des amerikanischen Seglers bember begannen die Truppenlandungen: 8 Kompagnien des North Lancashire- Regiments, 8 indische Regimenter und MarinemannMonate durch riesige Zahlen von Soldaten" Frye" durch„ Prinz Eitel Friedrich". schaften; insgesamt etwa 8000 Mann, die außerdem noch durch die und Kanonen ein immer heftigerer Druck Rotterdam, 12. März.( W. T. B.) Der„ Rotterdamsche schwere Artillerie zweier Kriegsschiffe unterstützt wurden. Troß Courant" meldet aus London: Nach Depeschen aus Amerika dieser Uebermacht wurden die Engländer auf Ras Kazone östlich ausgeü wird. London, 13. März.( W. Z. B.) Die„ Morning Post" jagte Rapitän Kiehne von dem durch den Hilfskreuzer Tanga zurüdgeworfen und die in den Hafen eingelaufenen feindlichen Inüpft Betrachtungen an den Kommentar des Augen- Prinz Gitel Friedrich" versenkten amerikanischen Transportschiffe mußten sich zurüdziehen. Die Verluste der Eugen im englischen Hauptquartier über die deutsche Armee Segler William& rhe" aus, er sei am 27. Januar tem englisch- indischen Truppen waren beim Angriff und schreibt: Deutschland hofft, daß, ehe ein voller Druck" Sitel Friedrich" begegnet, welcher einen Schuß abgab. Kiehne auf Tanga sehr schwer. Der Feind hinterließ an Toten 150 Guropäer und über 600 Inder, sowie eine Menge Gefangene. und schreibt: Deutschland hofft, daß, ehe ein voller Druck ließ das Schiff anhalten. Ein Boot vom Kreuzer legte bei. Nach- Stellenweise lagen die Toten gehäuft. Auch eine Menge Kriegsvon seiten der Verbündeten ausgeübt werden kann, Frankreich dem die Schiffspapiere nachgesehen waren, erklärte der Deutsche, material mußte der Gegner zurüdlassen. Erbeutet wurden u. a. erschöpft sein und Rußland den Frieden willkommen heißen daß die Ladung Konterbande sei und über Bord ge- 8 Maschinengewehre, über 300 Gewehre, 300 000 Patronen und wird. Deshalb müssen wir jede Anstrengung machen, um den schüttet werden müsse. In diesem Augenblick wurde in der viele Ausrüstungsstücke. Die deutschen Verluste betrugen nach den Krieg zu Lande vorwärts zu bringen. Erst wenn die Ver- Ferne ein zweites Segelschiff gesichtet. Der deutsche Offizier, der Meldungen des Gouverneurs: 15 tote, 5 verwundete Deutsche. Die bündeten den Feind aus Frankreich, Flandern und Polen die Visitation an Bord des" Frye" leitete, wurde samt seinen Leuten Verluste an farbigen Mannschaften sind noch nicht bekannt geworden, vertrieben haben, können sie aufatmen. Der Optimis- durch Signal zurüdgerufen, aber bald tam wieder ein Boot mit Am 6. November verließen die englischen Kriegsschiffe die äußere 250 Europäer und 750 Askari gegen die englische Uebermacht. mus ist jetzt nicht am Blake, er ist gefährlich. Man deutschen Matrosen an Bord, die unter Leitung eines deutschen Reede von Tanga wieder. Auf deutscher Seite tämpften nur muß eingestehen, daß der Fortschritt langsam ist und daß Offiziers begannen, die Ladung über Bord zu schütten. Inzwischen Am 3. November entwickelte sich auch das Gefecht am Longidoberge fuhr„ Gitel Friedrich" mit Bolldampf, um das Schiff zu verfolgen,( nordwestlich am Kilimandscharo). Nach englischen Meldungen Frankreich und Belgien furchtbar leiden. Auch ihretwegen das er bald einholte. Es war das französische Schiff Pierre hatten die Engländer den„ bedeutenden Platz" Longido nach Zurüd dürfen wir nicht zögern, sondern müssen alle unsere goti" aus Nantes, von San Francisco mit Kornladung nach Eng- werfung der Deutschen besetzt, ihn aber wegen Wassermangels" Kräfte mit möglichster Beschleunigung in land unterwegs. Nachdem den„ Lotti" sein Schicksal ereilt hatte, wieder aufgegeben. Nach dem jezt vorliegenden Bericht des Gouden Kampf einsetzen. fehrte Eitel Friedrich" zur" Frye" zurück. Der Schluß des Be- verneurs wurden jedoch die englischen Angriffe, die von etwa 350 Reitern und anscheinend indischen Kompagnien( die nach englischen richts fehlt, er ist augenscheinlich vom Zensor gestrichen. London, 12. März.( W. T. B.) Die amerikani. Blättermeldungen im ganzen 1500 Mann betrugen) mit 8 Maschinengewehren und 6 Geschützen ausgeführt wurden, von den deutschen schen Korrespondenten der hiesigen Blätter melden, Truppen abgewiesen, so daß die Gegner nach 15% ftündigem un Paris, 13. März.( W. T. B.) Die Kammer hat das Ge- daß in Amerika große Entrüstung über die Zer- unterbrochenem Gefecht fluchtartig in der Richtung Erok zurückEiner gingen. fe über die Einberufung der Jahresklasse 1916 angenommen. störung des William Frye" herrsche. Am 28. November erschienen die englischen Kriegsschiffe Der Senat hat folgende Geseze angenommen: 1. das Gesez Meldung der„ Times" aus Washington zufolge werde die„ Goliath" und" For" mit zwei gefaperten, der Deutsch- Ostafrifaüber die Einberufung der Jahresklasse 1916, 2. das Gesetz über das amerikanische Regierung eine energische Haltung einnehmen, Linie gehörenden Schleppern auf der Außenreede von DaresAbsinthverbot, 3. das Gesez, durch welches die Regierung ermächtigt falls nicht mit Sicherheit nachgewiesen werden könnte, daß die salam. Nach vorhergegangenen Unterhandlungen wurde den wird, die Naturalisierung von Untertanen feindlicher Staaten in Ladung des Dampfers direkt für die britische Armee oder Engländern die Einfahrt einer Pinasse in den Hafen gestattet, damit sie sich überzeugen konnten, daß die Dampfer der Deutschen Frankreich für ungültig zu erklären. Flotte bestimmt war. Der Korrespondent des Blattes fügt Ostafrita- Linie nicht betriebsfähig seien. Die Engländer ließen hinzu, die Londoner Deklaration könne hier nicht gelten. Einberufung der französischen JahresFlaffe 1916. Die englische Verlustliste. " " jedoch eine weitere, mit Maschinengewehr bewaffnete Pinasse einfahren, legten an den deutschen Dampfern an, nahmen an den MaLondon, 18. März.( T. 11.) Die letzte Verlustliste enthält die Der Schluß des schinen Sprengungen vor und machten Teile der Dampferbesaßungen Namen bon 31 Offizieren und 669 Mann; sie reicht für die Offiziere Amsterdam, 13. März.( W. T. B.) zu Gefangenen. Als dann auch noch eine dritte armierte Pinasse bis zum 5. März und enthält u. a. auch die Namen der in den gestrigen Berichts des" Rotterdamschen Courant" über die in den Hafen einfuhr, wurde auf deutscher Seite mit einem Maenglischen Niederlagen am Persischen Golf gefallenen Offziere, die Versenkung des amerikanischen Schiffes William Frye" lautet: schinengewehr das Feuer eröffnet. Darauf begannen die englischen Zu den Lohnkämpfen in England. Kriegsschiffe die Befchießung. Am anderen Tage wurde Daressalam der Gegenpartei. Seine Bemerkungen hätten ganz allgemein werden. Die Entscheidung über Krieg und Frieden müsse wiederum beschossen. Der amtliche Bericht ſagt hierzu: Das englische der Neigung des Kriegsamtes gegolten, Amateur- den Händen der Autokratie und Geheimdiplomatie entrissen Vorgehen gegen Daressalam nach Mißbrauch der weißen Flagge und gröblichem Vertragsbruch, ebenso wie die durch nichts gerecht- offizieren hohe Stellungen zuzuerkennen, während Berufs- werden. fertigte Beschießung der offenen Stadt ist und bleibt ein Bruch des offiziere, die sich mit Ruhm bedeckt hätten, zurückstehen müßten. Völkerrechts. Long tadelte weiter, daß hohe Stellen unbesetzt blieben und Offiziere niederen Ranges zu höheren Kommandoſtellen heranGage zu erhalten. begann am 1. März. Den neutralen Schiffen wurde eine Frist bon gezogen würden, ohne den höheren Rang und die höhere riegszulage von 3 Schilling pro Woche. Zum Schluß wird noch die Blockade der Küste von Deutsch- Ostafrika erwähnt. Diese wurde am 28. Februar bekanntgegeben und vier Tagen bewilligt, um die blockierte Zone verlassen zu können. Abgesehen von lekterem Zusak handelte es sich lediglich um die amtliche Notifizierung eines schon seit längerer Zeit tatsächlich bestehenden Zustandes. II. Die Kämpfe in Kamerun. verbot. Amsterdam, 13. März.( Privattelegramm des„ Vorwärts".) Die Londoner Polizisten erhielten eine freiwillige 1000 organisierte Norfolker Landarbeiter zogen ihre Kündi= Amsterdam, 13. März.( Privattelegramm des„ Vor- gung zurüd, nachdem der Graf von Leicester auf einer Konferenz wärts".) Am Donnerstag stieß im englischen Unterhaus die der nicht an den Bächterverband Angeschlossenen eine Lohnerhöhung Opposition scharf mit der Regierugn zusammen. Der Unionist von 17 auf 18 Schilling durchsetzte. Leicester will beim BächterWalter Long kritisierte die Politik der Regierung in Kriegs- verband vermitteln. Hierdurch wurde die geplante Kündigung von Der vorliegende Bericht bezieht sich besonders auf die Vorgänge angelegenheiten. Er erklärte, die Regierung behandele das Land 4000-5000 weiteren Landarbeitern vermieden. bon Ende September bis Anfang Dezember. Es wird gesagt: Nach wie törichte Kinder. Warum sage sie nicht offen, wie sie die deutden Schlägen von Garua( 30. August) und Nssanakang bom 6. Sep- schen Kräfte einschätzt? Durch verkehrte Verwaltungsmaßnahmen Briand über das französische Handelstember wurden vom Gegner offenbar alle verfügbaren Kräfte an bricht sie den Mut der Soldaten im Felde und der heimgesandten der Küste Duala herangezogen, wo 5 Kriegsschiffe, je 5 große eng- Verwundeten. lische und französische Transportdampfer, zahlreiche, teils mit Unterstaatssekretär Tennant erwiderte gereizt, daß es Lyon, 13. März.( W. T. B.) Der Der Républicain" 9- Bentimeter- Geschüßen armierte Dampfer und außerdem etwa allerdings leichter sei, den Feind zu ermutigen, als Armee und meldet aus Paris: In der gestrigen Kammerfizung ergriff 2000 englische und französische farbige Truppen unter Befehl des Heer zu verwalten. Generalmajors Dobbel beisammen waren. Wesentliche UnterLong antwortete, daß solche Angriffe eines Regierungs- Justizminister Briand das Wort, um den Charakter des Gesetzes ſtükungen kamen durch zahlreiche Duala- Ueberläufer, mitgliedes unterbleiben sollten unter Umständen, unter denen man, betreffend das Handelsberbot mit Deutschen, Dester die dem Feind Fahrwege und zahlreiche, bislang ihm unbekannte wie Tennant wohl wisse, nicht antworten könne. reichern und Ungarn zu erläutern. Briand führte aus, daß Krieks zur Annäherung verrieten. Duala wurde am 27 Sep- In der Diskussion über den Entwurf der Farbstoff der Handel der Feinde Frankreichs auf jede Art behindert und in tember von der schwachen Besatzung geräumt, ausgenommen die gesellschaft hatte die Regierung noch einen schiveren Stand, Frankreich unmöglich gemacht werden müsse. Zu diesem Zwecke sei Europäerabteilung, die sich ergeben mußte. Ausführlich wird dann da sowohl die Liberalen als auch die Unionisten ihn kritisierten. zunächst alles feindliche Eigentum in Frankreich, im Bericht dargelegt, daß auf den verschiedensten Stationen Gefechte Der Liberale Handel Booth nannte das Projekt einen ungerecht toelches für Frankreich ein wirtschaftliches Pfand mit den Engländern stattgefunden haben. So wurde seit dem fertigten Freihandelsseitensprung der Regierung. Der Prospekt 11. Oktober kampo zweimal, Kribi dreimal, Klein- Batanga, Longji jei kein Handelsprospekt, sondern ein zeitweils dem Nebel ent- darstelle, beschlagnahmt worden. Um dieses Pfand und Plantation je einmal von englischen und französischen Kriegs- tauchendes Periskop. nicht zu schwächen, dürfe das feindliche Eigentum nicht liquidiert schiffen beschossen. Das Gebiet südlich des Sanaga außer Edea und Der Unionist Pinnefather erklärte die geplante Gesell- werden. Die Beschlagnahme bilde eine Ergänzung zum HandelsUtoko ist vom Feinde frei. Vom Feinde besetzt ist das Gebiet von schaft für finanziell lebensunfähig, besonders der deutschen Kon- verbot. Der französische Handel müsse sich jetzt organisieren, um den Duala bis Edea, Jabasse und Nordbahn bis State; außerdem noch furrenz gegenüber. Nach Kriegsschluß möge die Regierung den wirtschaftlichen Aufschwung Frankreichs zu vollenden. Handelsminister Rio del Rey. Die Duala, die Malimbaleute, die Eingeborenen Entwurf zurüdziehen und einen besseren vorlegen. Thomson erklärte, die Regierung bezwecke durch das Handelsvom Wuri und die Bamba halten zum Feind. Der liberale Vertreter von Lancashire, Cawley, sagte, daß verbot, daß die französischen Handeltreibenden sich von jeder pirt Im Nordwesten und Westen des Schutzgebietes ist Mitte No außerhalb des Handelsamtes kein Mensch den Entwurf lobt. Die vember 1914 die Lage unverändert gewesen. Der Feind ist durch Konsumenten, die keinen Beitrag zeichnen, werden bedroht, keine schaftlichen Abhängigkeit vom Auslandshandel lösen und endlich die vorausgegangenen schweren Mizerfolge bei Garua und Ware zu erhalten. Die Regierung ist nicht berechtigt, öffentliche Frankreichs wirtschaftliche Unabhängigkeit sichern sollten. Nfanatang so geschwächt worden, daß er an der nigerischen Grenze Gelder zu bewilligen, um das Volk zu einem von ihm mißbilligten Rammer nahm darauf den Gesetzantrag an, demzufolge angesichts eine fräftige entscheidende Offensive nicht mehr hat ergreifen können. Projekt zu zwingen. des Kriegszustandes im Interesse der Nationalverteidigung jeder Die weiteren Berichte des Kolonialamts über die Lage an der Der Liberale Markham erklärte, daß alles hineingestedte Hanbel mit Deutschen, Desterreichern und Ungarn oder mit in Nordwestfront stüßen sich auf englische Zeitungsmeldungen. Die Geld verloren sein wird. Deutschland und Desterreich- Ungarn ansässigen Personen direkt oder Erfolge der Engländer werden hauptsächlich auf die verräteri- Der Sekretär des Handelsamts, Robertson, bemühte durch Vermittler untersagt ist. Das Verbot gilt ab 4. August 1914 sche Unterstützung der Duala zurückgeführt. Immerhin sich, den Entwurf, der ein Ausnahmefall sei, zu verteidigen. Er für Deutschland und ab 13. August 1914 für Defterreich- Ungarn fei die 160 Kilometer lange Nordbahn 2% Monate lang gegen eine gab die Gewichtigkeit des Arguments zu, daz Berufschemiker an und befizt für die ganze Kriegsdauer bis zu einem etiva vierfache Uebermacht gehalten worden. Im ganzen operierten der Beitung des Unternehmens teilnehmen sollten. Aber, wenn in Kamerun 3 englische Kolonnen. Ein Teil des inneren auch manche Chemiker gute Geschäftsleute sind, so gibt es auch später festzusehenden Zeitpunkt Gültigkeit. Vor Grenzgebietes und die Küste ist in der Gewalt des Feindes und andere, die gute Geschäfte ruiniert haben. Es besteht die Gefahr, oben genannten Zeitpunkten abgeschlossene Verträge und Abteilweise von ihm überschritten, der andere Teil von ihm unmittel- daß dann einer die ganze Zeitung beherrschen wollte. machungen bleiben während der Dauer des Verbotes suspendiert bar bedroht. Dieses Resultat. konnte in Anbetracht der bisherigen und können durch Entscheidung der Zivilgerichte für nichtig erklärt Dauer des Krieges und bei der erdrückenden lebermacht des Feindes Das englische Unterhaus über Gefangenen Form von Warenlieferung und Zahlungsleistung begonnen war. an Menschenmaterial( schäzungsweise 10- bis 12 000 schwarze Soldaten) nicht ausbleiben. Trotzdem kann das bisherige Ergebnis der feindlichen Unternehmungen als bon entscheidender Bedeutung nicht angesehen werden. behandlung. " Die werden, falls vor Kriegsausbruch die Ausführung des Vertrages in Deutschland und die holländische Neutralität. Amsterdam, 12. März.( Privattelegramm des Köln, 13. März.( W. T. B.) Die, Kölnische Zeitung" III. Togo unter französischer und englischer Verwaltung. ,, Vorwärts".) Die am Mittwoch im englischen Unter- ineldet aus Berlin: Der Berliner Korrespondent des Am ste ra Die Verwaltung Logos ist unter den Engländern und Fran- haus erfolgte Debatte über die Behandlung der Ge- damer Telegraaf" hatte den als Vertreter des deutschen Gezosen räumlich geteilt. Der von den Engländern besette Teil Logos wird auf Kosten der englischen Goldfüstenkolonie verwaltet. fangenen in Deutschland zeichnete sich durch das sandten v. Müller im Haag ausersehenen deutschen Diplomaten als liche Deutschen aus den eroberten Stolonien als Striegs- Sprache aus. Gegenüber einer gehässigen Nede des Liberalen halte sich für verpflichtet, auf die Gefahren hinzuweisen, die in Nach den vorliegenden Meldungen ist der englische Befehl, jämt- Ueberwiegen einer vornehmen Denkweise und maßvoller eine sehr energische Persönlichkeit bezeichnet. Daran knüpft die Redaktion des Telegraaf" die Bemerkung, das Blatt gefangene nach England abzuschieben, auf Togo nicht angewendet worden. Dagegen wurde der Handel Dalziel, der die Mißhandlung englischer Verwundeter auf der Entsendung eines Diplomaten von der sogestart beschränkt. An dem Einkauf von Produkten beteiligten sich dem Schlachtfelde und die Unterernährung der Gefangenen in nannten energischen Art zu erbliden seien. Man die deutschen Firmen nicht, so daß die englischen Firmen diesen Deutschland als zweifellose Tatsachen erklärte, stellte der scheine in Deutschland mit der zu korrekten Neutralität Hollands nicht zufrieden zu sein. Der Telegraaf" ist, so schreibt die„ töldie deutsche Verwaltung vor dem Kriege den Firmen bewilligt hatte, Unionist Robert Cecil fest, daß im allgemeinen von nische Zeitung", befanntlich ein deutsch- feindliches Blatt. Ghat find in Höhe von 180 000 M. von der englischen Regierung ein- schlechter Behandlung der Verwundeten nicht gesprochen werden die wiedergegebene Bemerkung wohl nur gemacht, um in der hollängezogen worden. Die deutsche Missionstätigteit darf unter gewissen könne und daß die deutschen Aerzte gut be- dischen Oeffentlichkeit gegen den neuen deutschen Vertreter im frankenhaus wird weiterbetrieben. Die chinesisch- japanische Krise. Beschränkungen auch weiterhin ausgeübt werden. Das Regierungs handelten. Cecil wies jeden. Vergeltungs- Haag Mißtrauen hervorzurufen und ihm von vornherein die Tätig Weit unerquidlicher gestalteten sich die Verhältnisse in dem von gedanken zurück. Falls wirklich Mißhandlungen vor- Der Eindruck, die deutsche Diplomatie werde im Haag eine neue feit zu erschweren. Es genügt, die Absicht niedriger zu hängen. den Franzosen befeht gehaltenen Teil Togos. Es ist keinem Deutschen erlaubt, in das von den Franzosen besetzte Gebiet hin- kämen, müsse die Regierung nach siegreichem Kriegsende die scharfe Tonart anschlagen, ist selbstverständlich unbegründet. Tay überzugehen. Die Fattoreien der Deutschen sind geschlossen wor- wahren Schuldigen verantwortlich machen. Der Unterstaats- Holland unter schwierigen Verhältnissen die Neutralität ehrlich den. Nachrichten über Zerstörung deutscher Anlagen durch fran- sekretär des Auswärtigen Amts, Neil Primrose, sagte, es durchführt, wird gerade bei uns anerkannt. Von Deutschland zösische farbige Soldaten liegen vor. Pflanzungsbetriebe, die in dem von den Franzosen besetzten Teil liegen, werden, so gut es bestehe die Neigung, die Härte der Behandlung zu übertreiben.roht dieser Neutralität teine Gefahr; ob von an geht, durch schwarze Aufseher aufrechterhalten. Er sei der letzte, der behaupten wolle, daß die Behandlung berer Seite, überlassen wir ferner dem eigenen Urteil der Holländer. IV. Die Lage in Deutsch- Südwestafrika. angemessen sei, aber das Volk nehme gern solche zweifel- Auflösung der griechischen Kammer? Aus den wenigen, aus Windhuk neuerdings hier eingegange haften Berichte auf, die er schon wegen der dadurch hervor- Athen, 13. März.( W. T. B.) Meldung der Agence nen amtlichen Meldungen kann, so wird in dem Bericht des KoTonialamts gejagt, mit Sicherheit angenommen werden, daß die gerufenen Beunruhigung der Familien von Gefangenen be- d'Athène. Heute abend wird ein königliches Dekret vermilitärische Lage in Südwestafrika bis jetzt dauere. Bezüglich der Behandlung der Verwundeten stimme öffentlicht werden, durch das die Kammer um einen durchaus zufriedenstellend ist und daß es, abgesehen er mit Cecil überein. Poſtsendungen von Nahrungsmitteln Frist die Kammer aufgelöst und Neuwahlen ausMonat vertagt wird. Man glaubt, daß nach dieser von der Besetzung der Küstenplätze Lüderizbucht und Sound Geld an englische Gefangene werden allgemein ausgeschrieben werden würden. Morgen wird ein gesetzlicher topmund, den englisch- südafrikanischen Truppen selbst mit ihren starken Sträften nicht gelungen ist, im deutschen Gebiet gehändigt. Die englische Regierung habe vor fünf Wochen Erlaß veröffentlicht werden, durch den eine Anleihe von festen Fuß zu fassen. Die von Swakopmund aus eingeleiteten Operationen scheinen einen Vorschlag über Verteilung der Sendungen durch einen 40 Millionen Frant bei der griechischen Nationalbant unter persönlicher Leitung Bothas zu stehen. Der Versuch der amerikanischen Quartiermeister unter Aufsicht der ameri- genehmigt wird. Engländer, von Süden her in Südwestafrika einzudringen, ist auch fanischen Botschaft in Berlin unterbreitet. Deutschland habe als gescheitert anzusehen. Ueber die Unternehmungen der Eng Dann habe die englische Regieländer von Lüderizbucht aus ins Innere sei nicht viel zu berichten. darauf nicht geantwortet. London, 13. März.( W. T. B.) Die„ Times" melden aus Zunächst scheinen sie sich, nachdem sie die gesamte Bevölkerung als rung den Antrag dahin abgeändert, daß ein Inspektor Befing vom 10. d. Mts.: Der wachsende Druck, den Japan auf friegsgefangen abtransportiert hatten, in dem Ort häuslich ein vorgeschlagen wurde. Inzwischen habe England Grund zu China ausübt, ruft in den Kreifen der Ausländer Befürchtungen gerichtet und ihr Hauptaugenmerk auf die Diamantfelder gewandt zu haben. Aus alledem gehe aber hervor, daß bis jetzt die der Annahme bekommen, daß Deutschland die erste Vorschlags- hervor. Die Chinesen sind erbittert. Das Bestehen auf Annahme englisch- südafrikanischen Truppen trok ihrer angeblichen dortigen reform annimmt. Es wäre eine beklagenswerte Politik, die für die jetzige Regierung ernste Gestalt annehmen würde. Die sämtlicher japanischer Forderungen fönnte eine Krisis erzeugen, Stärke von mehreren 1000 Mann noch nicht über die nähere Um- wenn man den deutschen Gefangenen jede auswärtigen Mächte, einschließlich Japans, haben Juanschitai ſtets gebung von Lüderitzbucht hinausgedrungen sind. V. Die Befizungen in der Südsee. Mißhandlung der englischen Gefangenen unterstützt. Es wäre ein Unglück für alle, wenn die Autorität, die Auf diese Weise würde die er sich mühsam errungen hat, beeinträchtigt würde. Borweg wird bemerkt, daß der größte Teil der Beheimzahlen wolle. schlimmste an einigen japanischen Forderungen ist amten von Deutsch- Neuguinea über Amerika mit Ge- deutsche Regierung nicht zu beeinflussen sein, Milderung ein- ihre Un bestimmtheit. Die Chinesen wären vielleicht entgegenleitbriefen des australischen Ministers für auswärtige Angelegen treten zu lassen. Primrose schloß mit dem Aufruf, an den kommender, wenn Japan sich deutlicher faßte. Den Ausländern ist heiten in der Heimat eingetroffen ist. Siervon haben die edlen Traditionen festzuhalten, um derentwillen England in es vor allem darum zu tun, zu wissen, daß die Souveränitätsrechte meisten sich den Militärbehörden zur Verwendung im Kriege zur Verfügung gestellt, da die Beamten gemäß der Kapitulation teiner den Krieg eingetreten sei. Chinas und die Gleichberechtigung der Mächte nicht berührt werden. Neutralitätsverpflichtung unterliegen. Das Schutzgebiet Samoa Die„ Daily News" schreiben in einem Artikel, die wird seit dem 29. August vorigen Jahres von neuseeländischen Streitkräften besetzt gehalten. Von dem Schutzgebiet Verhandlung hätten eine befriedigende Lösung des schwierigen Deutsch- Neuguinea ist fast das ganze sogenannte alte und gefährlichen Problem gezeitigt. Gefährlich ist es wegen Schutzgebiet in den Händen der Australier. Das Infelgebiet der fortgesetzten Inumlaufsetzung oft start übertriebener und wird offenbar nach wie vor, troß der gegenteiligen Versicherungen englischer Zeitungsberichte, von den Japanern besetzt gehalten. manchmal zweifellos falscher Mißhandlungsgeschichten, die unnötige Verbitterung und Haß erzeugen. Noch keine Unterwerfung der deutschen Togokolonie. Zum Bergarbeiterkonflikt in Südwales. Basel, 13. März.( T. U.) Nach einer Londoner Drahtnachricht der Baseler Nachrichten" enthält ein an die Mitglieder des Amsterdam, 12. März.( Privattelegramm des Bor- Unterhauses verteilter Geheimbericht über die Operationen in den wärts".) Die Grubenbefizer von Südwales bieten eine Zulage deutschen Kolonien Afrikas die überraschende Angabe, daß die von 10 Proz. an. Die Entscheidung fällt auf einer am 18. März stattfindenden Konferenz des Bergarbeiterverbandes. Englische Parlamentskritik an militärischen Maßnahmen. „ Letzte Nachrichten. Das Der Zar an der Front. Petersburg, 13. März.( W. T. B.) Der Zar hat sich aus Barstojefselo zur Front begeben. deutsche Togokolonie nördlich von Bismarckburg sich bis jetzt noch nicht unerworfen habe. Die Eingeborenen leisten unter deutscher Führung den heftigsten Widerstand, verstärkt durch Flüchtlinge aus den unterworfenen Gebieten. London, 13. März.( W. T. B.) Im Unterhaus brachten Mitglieder der Opposition Uebelstände in der Armee zur Sprache, namentlich auf dem Gebiete der Beförderung und der Bezahlung der Offiziere. Long sagte, er Die Friedensfrage in England. habe bereits einmal die Frage der Beförderung von Amateursoldaten über die Köpfe von Berufssoldaten hinweg zu hohen Vorwärts".) Verurteilte französische Offiziere. Amsterdam, 13. März.( Privattelegramm des Auf dem Nationalkongreß der Freien verantwortlichen Posten aufgeworfen. Er bedauere, daß seine Kirche in Manchester besprach Dr. Scott Lidgett die Frie- aus der Mainzer Zitadelle geflüchtet und zwei Tage später in der Mainz, 13. März.( W. T. B.) Vom Kriegsgericht wurden gestern drei französische Offiziere berurteilt, die Anfang Februar Worte auf die Beförderung Seelys zum General bezogen und densbedingungen. Er sagte: die Schwierigkeit liege darin, Nähe von Worms wieder festgenommen wurden. Einer erhielt drei als Parteigehässigkeit ausgelegt worden seien. Er bedauere wie die Mitentscheidung der Demokratie gesichert werden muß. Monate und drei Tage, die beiden anderen erhielten je drei Monate ebenso die Kritik der Beförderung Lord Salisburys von seiten England will nie eine Nation der allgemeinen Wehrpflicht Gefängnis. A.Wertheim ExtraSchriftliche Bestellungen an die G. m. b. H. Leipziger Str.Königstr. Versand- Abteilung Berlin W.66 erbeten Rosenthaler Str. Moritzpl. Gardinen Gew. Tüll- Garnitur. 2 Schal, 1 Quer: 4.75 9.65 behang Fenster Spitzenstoff- Garn. 2.Schals, 1 Querbeg. 5.25 7.20 m. Votants.. Fenster lilik quartet 5.5 2 Schals, 1 Querbehg. 6.75 Farb.Etaminegarn. m Fransen. Fensler mit Volants.. Erbstüll. m Bandarbeit, ... Meter 17.5 Künstlergardinen Schals, 1 Querbehang 7.65 9.80 Gewebte Tüllgardinen wei.creme 48 Pl. 70 Pl. Gewebte Tüllgardinen web creme 2.90 5.40 Erbstüll- Ganzstores mit Bandarbeit 5 M. .. Fenster ... Stück 6.25 Erbstüll- Halbstores mit Bandarbeit und 4.50 6.50 Volants... Stück Tüll- Bettdecken gewebt, für 1 Bell... 1.70 3.35 4.85 8.50 für 2 Bellen.. 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Die gestrige Sihung der verstärkten Budgetkommission des Reichstags galt ebenso wie ein Teil der vorgestrigen der Ernährungsfrage unseres Voltes. Darüber, daß wir mit unseren Nahrungsmitteln durchkommen müssen und durchkommen werden, herrschte Einstimmigkeit. Im Vordergrunde der Debatte stand zunächst die Kartoffelfrage. Eine Kundgebung des Reichskanzlers. Der Geheime Justizrat Profeffor D. Dr. Kahl hat an den Reichskanzler ein Schreiben gerichtet, worin er die am 28. v. M. erfolgte Gründung der Freien vaterländischen Vereinigung anzeigt. Der Reichstanzler hat auf diese Mitteilung mit folgendem Schreiben geantwortet: 10 Für die Mitteilung, die Sie mir von der Gründung der Freien vaterländischen Vereinigung und ihrem Ziele machen, sage ich Ihnen aufrichtigen Dant. Sie wollen den Strom nationaler Gesinnung, den der Krieg gesammelt hat, in die Friedenszeit hinüberleiten. Die Bewahrung des großen Erlebnisses, daß dieser Krieg das deutsche Volt in allen Es wurde darauf hingewiesen, daß die hohen Preise für Kar- feinen Gliedern und Schichten geeint gezeigt hat, soll uns ein heiliges toffeln schlimmer wirkten als diejenigen für andere Nahrungs- Vermächtnis sein. Ich begrüße es daher mit Freude und Dant, mittel. Man solle daher die Brennereien noch mehr beschränken wenn führende Männer aller Richtungen sich in dem warmen Beals bisher, eine Maßnahme, die wegen des gewerblichen Spiritus= bedarfs als nicht annehmbar erklärt wurde. mühen einigen, dieses Vermächtnis zu sichern. Ueber die Art, in welcher Weise die Kartoffeln in gerechter Weise verteilt werden sollten, gingen die Ansichten auseinander. Man befürwortete auf der einen Seite die Beschlagnahme aller Kartoffelvorräte. Nach der Ansicht mehrerer Redner wird jedoch bon einer generellen und schematischen Beschlagnahme aus tech nischen und anderen Gründen Abstand zu nehmen sein. Man wird sich damit begnügen müssen, gewisse Reservevorräte und die BeDie verantwortlichen Stellen werden sich mit dieser Frage demnächst zu beschäftigen haben. Die statistischen Erhebungen über die Kartoffelvorräte sollen beschleunigt und die Ergebnisse der Kreise telegraphisch mitgeteilt werden. Von verschiedenen Seiten wurde angeregt, man solle die Trockenkartoffeln für spätere Monate aufbewahren und vorerst Frischkartoffeln, namentlich auch zum Backen, verwenden. Die Frage der Schweineabschlachtung tam erneut zur Erörterung. Zwangsweise Abschlächtung und Festfebung von niedrigen Höchstpreisen wurde unter Hinweis auf die Ersparnis an Speisekartoffeln und Magermilch und mit Rücksicht auf die Verbilligung der Fleischnahrung gefordert. Von anderer Seite wurde demgegenüber betont, daß die Verminderung des Schweinebestandes auch ohne Zwang, lediglich durch Erhöhung der Enteignungsrichtpreise, die in ihrer jebigen Bemessung die Futtertosten nicht deckten und zur Zurückhaltung der Schweine vom Markt führten, zu erreichen sein würde. Da ein klares Bild über die Notwendigkeit verschärfter Maßnahmen erst auf Grund der für den 15. März angeordneten Zählung des Schweinebestandes gewonnen werden könne, wurde die beschleunigte Sammlung der Zählungsergebnisse und ihre Mitteilung an den Reichstag vor der Verabschiedung des Etats gewünscht und soweit durchführbar zugesagt. Ebenso wurde eine Beteiligung des Reichs an dem den Gemeinden erwachsenden Risiko aus der Verarbeitung des frischen Schweinefleisches in Dauerware in Aussicht gestellt. In einem Augenblicke, da um das Kriegsziel, die Niederwerfung unserer Feinde, noch gerungen wird, und da die Deutschen draußen und zu Hause ein einziger Wille ganz beherrscht, der Wille zum Sieg, tönnen wir nicht schon im einzelnen alle die Fragen erörtern, die bei und nach den Friedensverhandlungen zu lösen sind. Möge der Tag bald kommen, da die Fesseln des freien Meinungstampfes gelöst sind. Denn es wird zugleich der Tag sein, an dem das blutige Ringen zu Ende geht. Einstweilen aber mögen wir den Geist vor bereiten, in dem unser Volf die Bedingungen seines zukünftigen Lebens mitzuschaffen haben wird. In den Leitsägen Ihrer Vereinigung glaube ich diesen Geist zu erkennen. Gewiß, auch der Parteien Streit wird wieder anheben. Aber wie sich alle Schichten des Volkes in der Stunde der Not so recht verstehen gelernt haben, so müssen auch die neuen innerpolitischen Kämpfe von einer gegenseitigen Achtung beherrscht sein, die alle Schichten des Volkes vom Fürsten bis zum Arbeiter umschließt. Sie haben zusammen geblutet, alle ihr Bestes gegeben und erfahren, wie Großes ein von heiliger Liebe zur Heimat beseeltes Bolt leisten kann, wenn es einig ist. Wenn uns alle die Liebe zu dem tüchtigen, schaffenden Volk und Achtung vor jeder ehrlichen Gesinnung leitet, sehe ich mit freudigem Vertrauen der Aufgabe entgegen, die der Friede uns stellen wird, der Aufgabe, ein nach außen stärkeres Deutschland innerlich im Geiste der Freiheit und gemeinsamer Baterlandsliebe weiter auszubauen." Nenorientierung. Zu unserer gestrigen Bemerkung: „ Aber darüber hinaus verdient natürlich das Geständnis der Kreuz- Zeitung" unterstrichen zu werden, daß die von ihr vertretene Partei eine Neuorientierung der inneren Politik auch nach dem Kriege für berderblich" hält " W Seitens des Staatssekretärs des Innern wurde auf die außer- bemerkt die Kreuz- Zeitung":" Ein solches Geständnis ordentliche Schwierigkeit hingewiesen, die Beziehungen zwischen haben wir nicht gemacht, wie der Borwärts" sehr wohl weiß. den einzelnen Erwerbsständen bei den durch den Krieg veranlaßten Denn er zitiert uns, bricht aber sein Zitat unmittelbar vor dem Maßnahmen abzugleichen. Man baue vielfach auf nicht sicherem Grunde. Bei Besprechung einiger mit der Kriegsgetreide- Gesell- Sage ab, der ihn widerlegt. Dieser Sag nämlich lautete bei uns: schaft und ihrer Geschäftsführung zusammenhängenden Fragen" Es ist von allen Seiten anerkannt, daß die große Erwurde bemängelt, daß noch keinem Kreise die ihm aus§ 26a der fahrung des jetzigen Krieges nicht ohne Einfluß auf unsere Bundesratsverordnung vom 25. Januar 1915 zustehende Selbst- politischen Erkenntnisse bleiben kann. Aber Maß und Art der berwaltung seiner Getreidevorräte übertragen sei. Der Staatssekretär des Innern erklärte den§ 26a als Grundpfeiler der ganzen Getreideverteilung und legte auch die Richtlinien, die neuerdings für seine Anwendung gegeben seien, an der Hand eines an die Bundesregierungen gerichteten Schreibens dar. Gegenüber dargelegten Bedenken, daß für einzelne Berufe die Menge von 200 Gramm Mehl täglich nicht ausreiche, wurde darauf hingewiesen, daß es sich bei dieser Ziffer nur um einen Durchschnittsjazz handele. Insbesondere erklärte der Staatssekretär des Innern, daß die Kommunen die Selbstbewirtschaftung der ihnen nach dieser Kopfziffer zugewiesenen Mehlmengen gerade deshalb erhalten hätten, um entsprechend den Bedürfnissen zu individualisieren. Gegenüber der Forderung auf Festsetzung von Höchstpreisen für Mehl und Brot durch den Bundesrat wurde geltend gemacht, daß die Kommunalverbände das Mehlhandelsmonopol und damit die Regulierung des Mehlpreises in der Hand haben, wobei allerdings die Preise, welche die Kriegsgetreide- Gesellschaft fordert, die unterste Grenze bilden. In dieser Hinsicht hat der Staatssekretär des Innern und der Neichskommissar für Brotversorgung zugejagt, auf einen möglichst niedrigen Mehlpreis hinzuwirken. In der Frage der praktischen Folgerungen daraus im einzelnen zu bestimmen, muß aus den oben angeführten Gründen der Friedenszeit vorbehalten bleiben." Unseres Erachtens ist das nicht mißverständlich." Wir wiederholen demgegenüber die folgenden entgegenstehenden Säge der Kreuz- Zeitung": Sonntag, 14. März 1915. " Dabei ist aber zugleich der Gindrud hervorgerufen worden, oder ich will vorsichtiger sagen, mußte der Schein des Verdachtes entstehen, daß von amtlichen Stellen aus, die eingeweiht und unterrichtet sein sollten, ohne es zu sein, denen geflissentlich und einseitig Wohlwollen und Förderung zuteil werden, auf deren Friedensprogramm die Losung steht: Nur moralische" Eroberung! Hierzu zählen u. a. Professoren- Politiker von der Art des Herrn Delbrück und Sozialdemokraten, die, ivie jene, je de Machterweiterung berwerfen und beim Friedensschluß nur mit Großmut und Ritterlichkeit, mit Bescheidenheit und Versöhnlichkeit arbeiten wollen. Wo sich aber seither starke Regungen hervorwagten, um entgegengesetzte Ansichten auszusprechen, da seßte unbarmherzig das Lotschweigegebot der Zenfur ein, und diese ließ wohl auch hier und da das Damoklesschwert selbst auf ganz schüchterne Versuche herniederfahren, wider den Stachel zu löcken. Hierin, in der Zwiespältigkeit der Behandlung der Friedensapostel, die nur für moralische Eroberung eintreten, und derer, die, man darf wohl sagen, den völkischen Kriegszielwillen, der auf Machterweiterung gerichtet ist, zum freien Ausspruch bringen möchten, liegt eine Hauptquelle schyverer Beunruhigungen, Besorgnisse und Befürchtungen." Diese Darstellung der„ Post" ist durchaus irrig. Im Gegen teil! Wir könnten der" Post" Beweise dafür liefern, wie eine Verschärfung des Verbots der Friedenserörterungen uns sogar zuweilen an der Erwiderung auf Angriffe anderer Organe in der Frage des Kriegsziels gehindert hat. Die Post" wird auch nicht leugnen können, daß unzählige Broschüren und Zeitschriftennummern, in denen für Annektionen Propaganda gemacht ivird, jederzeit käuflich erworben werden können und auch tatsächlich in großem Umfang verbreitet werden. Gerade, weil wir in der Begründung unseres Standpunktes gehindert werden, fordern wir in Ergänzung unserer grundsätzlich demokratischen Erwägungen die völlige Freigabe der Kriegszielerörterungen. Die erwähnte Zuschrift der" Post" fordert dann weiter: " Darauf fommt es an, daß endlich einmal eine zuverlässige Feststellung erfolgt, ob der Reichskanzlerwille und der Voltswille in der Kriegszielfrage übereinstimmt. Grundsäßlich Machterweiterung oder nicht! oder grundsätzlich Darauf kommt es an. Der Reichskanzler braucht ja nur die Führer der Parteien oder die Männer, die soeben im Namen der deutschen Nationalwirtschaft ihren Standpunkt festgelegt haben, zu sich zu laden und ihnen unzweideutig unter Aus= schluß natürlich des Eingehens auf jede bestimmte Gingelfriedensbedingung zu erklären, daß sein Wille sich mit dem ihrigen deckt. Geschieht das, dann wird sofort die Hauptquelle, woraus fort und fort Beunruhigung und Sorge strömen, versiegen." Die Tägliche Rundschau" schließlich schreibt über die Art der von allen Seiten gewünschten Friedenserörterungen: „ Niemand wird in diesem Augenblick breitspurige Kannegießereien über das Kriegsziel und gegenstandslose Zuschneiderarbeit an der europäischen Landkarte im Stile der entsprechenden französischen, englischen und russischen Aufteilungsarbeiten verrichten wollen. Aber so manches, was seit Monaten Gelehrte und Ungelehrte im Geiste bewegt, ohne daß sie bei dem Mangel an sachlicher Belehrung über die einschlägigen Dinge zu einer Klärung ihrer Gedanken gelangen könnten, gäbe reichlich Stoff zu nüblicher Erörterung. Nicht darum könnte es sich handeln, fertige Biele und Forderungen aufzustellen, sondern nur darum, durch sachliche Aussprache über so vieles, wonach jetzt allgemein die Frage geht, eine Grundlage für eine spätere, fachlich begründete Formulierung solcher Forderung zu schaffen. Der jebige Zustand verhindert eine solche flärende Vorbereitungsarbeit, nicht etwa bloß von Daheimgebliebenen, sondern recht im Gegensatz zur Meinung der Norddeutschen" - immer wieder auch von den Kämpfern draußen in den Schüßengräben, die da sie keine russischen Halbtiere sind ein elementares Bedürfnis haben nach Stoff und Anregung zum Nachdenken über das, was dieser Krieg von ihnen fordert und was sie von ihm fordern sollen." Die Tägliche Rundschau" erinnert zugleich daran, daß fie Würde die Regierung nun, wie die Frankf. 3tg." es wünscht, durch bindende Zusagen der späteren gesetzgeberischen Entscheidung vorgreifen, so wäre es nicht mehr angängig, daß diejenigen dazu schweigen sollten, die in dem eingeschlagenen Wege eine für bestimmte Interessen oder die allgemeine Entwickelung verderbliche Richtung sehen. Man wird zugeben, daß schon das allgemeine Versprechen der bei den bestehenden Zensurverhältnissen erst nach dem Vorgange politischen Neuorientierung auf bestimmten Gebieten eine gewisse des„ Berl. Tagebl." über die Eingabe der wirtschaftlichen Ver Sumutung an die Selbstbescheidung derjenigen stelle, die den bände berichten könne. gegenwärtigen Zustand für angemessen und zweckmäßig halten. Diese Sachlage erscheint uns so klar und vom Standpunkte der Gerechtigkeit so zweifelsfrei, daß man sich wirklich wundern muß, daß immer wieder Versuche unternommen werden, sich über sie hinwegzusetzen." Strenge Handhabung der Ausfuhrverbote. Die Nordd. Allg. 8tg." schreibt: Schweinegefrierfleisch. Der erste Beigeordnete der Stadt Köln, Adenauer, ver öffentlicht in Kölner Blättern unter der Ueberschrift ist das Gefrierverfahren für Schweine geeignet?" die Ergebnisse der darüber bon fachmännischer Seite angestellten Untersuchungen. Es handelte sich darum, ob auch Gefrierschweine nach dem Auftauen noch in derEinschränkung der Bierproduktion selben Weise wie frische Schweine zum Bökeln, Räuchern und zur wurde von einer Seite eine weitere Einschränkung der Produktion Nachdem die englische Regierung erklärt hat, die Einfuhr ge- Wurstfabrikation verwendet werden können. In Köln sind unter unter die vom Bundesrat angeordneten 60 Proz. herab sowie die wisser deutscher Waren, namentlich von Farbstoffen, die England fachmännischer Leitung an zwet Gefrierschweinen diese Versuche Gestattung eines Zusatzes von Surrogaten bei der Bierbereitung braucht, gestatten zu wollen, ist in einem Teil unserer Presse die angestellt worden. Nach einmonatigem Verweilen im Gefriergewünscht. Demgegenüber wurde darauf hingewiesen, daß man Befürchtung ausgesprochen worden, daß unsere Feinde durch eine raum sind Koteletten gebraten, Speck, Brat- und Fleischwurst hermit der Einschränkung der Bierproduktion nicht zu weit gehen Zufuhr deutscher Waren mit unentbehrlichen Gegenständen für die gestellt worden, die sich alle in Farbe, Aussehen und Geschmack dürfe und namentlich auf die Interessen der kleinen Brauereien, Fortführung des Krieges versehen werden fönnten. Demgegenüber gleich den aus frischem Schweinefleisch hergestellten Erzeugnissen was übrigens von einer Seite bestritten wurde einer zu starken Einschränkung schwerer leiden würden als die ist zu erklären, daß für die Waren, deren Einfuhr England nunmehr erwiesen haben. Der Verfasser bezeichnet diese Feststellung von großem Werte für die bevorstehende Abschlachtung des übergroßen, Rücksicht nehmen müsse. Es wurde betont, daß man jeden- gestatten will, schon seit längerer Zeit Ausfuhrverbote bei uns be- flüssigen Schweinebestandes und mißt ihr auch für die Zeit nach dem falls zunächst die Wirkung der vom Bundesrat angeordneten Ein- stehen, die mit aller Strenge gehandhabt werden. Kriege zur Beseitigung von Fleischnot große Bedeutung bei, schränkung der Produktion und das Ergebnis der eingeleiteten Gr= hebung über die Gerste- und Malzvorräte abwarten sollte. Dem Schulbücherverstaatlichung in Norwegen. Wunsch, eine Verwendung von Surrogaten zu gestatten, wurde Der Voss. 8tg." wird aus Kristiania gemeldet: Die Neentgegengehalten, daß als Surrogate nur Zucker und Reis in BeDie Kommissionen des Reichstages haben sich nunmehr kon tracht tommen würden, die beide nicht im Ueberfluß vorhanden sind stituiert. In den einzelnen Kommissionen sind unseren Partei- gierungsfreise befassen sich mit dem Plane der Verstaatlichung aller und deren Zulassung als Malzsurrogate nur eine Verschiebung, genofien folgende Aemter übertragen: Budgetkommission: Schulbücher, was von den Verlegern Norwegens erklärlicherweise feine Ersparnis von Nahrungsmitteln bewirken würde. Auch Dr. Südefum, stellvertretender Borsigender, Noste, Schriftführer; feineswegs freudig begrüßt wird. wurde darauf hingewiesen, daß für die Zulassung von Surrogaten Petitionskommission: Giebel, Schriftführer; Wahlprüfungskomdie nicht in einfacher Weise durchzuführen wäre. Politische Uebersicht. Die Aufnahme der Haaseschen Erklärung in bürgerlichen Kreisen. unter München, 13. März.( Privattelegramm des Vorwärts"). Aus den Reichstagskommissionen. B " eine Aenderung der Biersteuergesetzgebung nötig wäre, was nament- mission: Schmidt Meißen, Schriftführer; Geschäftsordnungs- Carranza rät den Ausländern zum Verlassen Mexikos. in den süddeutschen Staaten mit eigener Biersteuergesetzgebung fommission: Haase, Vorsitzender, Ebert, Schriftführer; Rechnungs New York, 13. März.( W. T. B.) Meldung des Reutertommission: Dr. Quard, Schriftführer; Kommission für Handel schen Bureaus. Nach einem Telegramm aus Veracruz hat und Gewerbe: Wurm, stellvertretender Vorsitzender, Landsberg, Carranza an Präsident Wilson eine Note gesandt, Schriftführer; Kommission für das Stickstoffhandelsmonopol: in der neuerdings betont wird, daß General Obregon nicht Dr. Cohn- Nordhausen, Vorsigender. für die Zustände in der Hauptstadt verantwortlich sei. Carranza erklärt ferner, daß er die Ausländer beschützen wolle, Die bürgerliche Presse über die Kriegszielerörterungen. es aber für das beste hielte, wenn nicht nur die Außer dem„ Berliner Tageblatt", der ossischen Amerikaner, sondern auch die anderen AusBeitung" und der„ Morgenpost", die der Unterbindung länder Merito verließen. der Friedenserörterungen wenigstens zurzeit zustimmen, übt die gesamte bürgerliche Presse an dem neuesten Artikel der Nordd. Allg. 3tg." sehr scharfe Kritik. Die Argumente sind die gleichen wie bei der Zurüdweisung der früheren Artikel des Kanzlerorgans. Nur der Ton der Kritik ist noch ein gut Stück Wir sind in der erfreulichen Lage, jeden Satz dieser Be- schärfer geworden. So schreibt die" Post" in ihrer gestrigen trachtung des„ Vorwärts" unterschreiben zu können und haben schriftliche Beweise in Fülle dafür erhalten, daß in der Tat bis weit in bürgerliche Streise hinein die ebenso wahrhaft patriotische wie männlich entschiedene Haltung der sozialistischen Reichstagsfraktion in hohem Maße befreiend und stärkend gewirkt hat". " Die Münchener Post" gibt den„ Vorwärts". Artikel über das Echo der sozialdemokratischen Erklärung im Reichstag wieder und bemerkt dazu: Diese hier in Anführungszeichen gefekten Sazzeilen find der Zuschrift einer in ganz Bayern angesehenen bürgerlichen Persönlichkeit entnommen. Morgenausgabe: " Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" ist wiederum so unheimlich ungeschickt, so unsagbar zerfahren und ziellos, milde ausgedrückt, daß sie gerade das bewirkt, was sie vorgeblich verhüten möchte: erneute vermehrte Beunruhigung. In der Abendausgabe gibt die" Post" einer Zuschrift" bon angesehener Seite" Raum, in der gegen die Auffassung der Sozialdemokratie in der Annektionsfrage lebhaft polemisiert wird: Aus der Partei. Genosse Heine veröffentlicht in einigen Parteiblättern eine auch uns zugegangene längere Erwiderung auf die Erklärung des Ge nossen a e de I. Wir beschränken uns darauf, aus der Zuschrift nur die tatsächlichen Feststellungen wiederzugeben, da wir sonst gegen den übrigen Teil der Heineschen Ausführungen, deren Tendenz unseren Lesern zur Genüge bekannt ist, polemisieren müßten. Hierzu halten wir die gegenwärtige Zeit nicht für geeignet. Genosse Heine schreibt: „ Sie drucken einen Artikel des Kollegen Jaeckel aus dem „ Sächsischen Volksblatt" ab. Darin findet sich die Ausführung, der Beinesche Ausruf:" Wir sind erst Deutsche, dann Sozialisten habe für die aus dem Arbeiterstand hervorgegangenen Fraktionsmitglieder feine Geltung." Nach dem Zusammenhang muß jeder Leser denken, daß ich mehr als das Bierfache. Borgeschlagen wird, die Dividende von ihm zur Sicherung zwei Reute beigegeben. Meine persönliche dies in meiner Stuttgarter Rede, von der Jaeckels Artikel handelt, 4 Broz. im Vorjahr auf 12 Broz. für 1914 zu erhöhen. Einem neu- Ueberzeugung ist, daß es Verstellung war. gesagt hätte. Da ich weder dort noch in sonst einer Rede das gebildeten Spezialreferbefonds werden 400 000 M. zugeführt. Wort gesprochen habe, fragte ich den Kollegen Jaeckel, wie er zu dieser Angabe gelangt wäre. Er glaubt, den Ausdruck in der scheinen. Die Reis- und Handels- Aktiengesellschaft in Bremen erhöhte Der Kaufmannsgerichtsvorsitzende. Zeuge Kaufmann Mag Baruth- Berlin: Ich hatte in Fraktion von mir gehört zu haben. Meines Erachtens hätte er im Jahre 1914 ihren Ueberschuß von 504415 m. im Bromberg einen Prozeß am Kaufmannsgericht, dessen Vorsitzender dies mitteilen und nicht den Anschein erwecken sollen, als ob es fich Jahre 1913 auf 1792 978 M. Die Dividende beträgt 10 Prvz., der Angeklagte war. Bei dem Prozeß war ich zu Unrecht verum ein von mir in Stuttgart aufgestelltes Programm"( Jaedel gegen 3 Proz. für 1913. Der Bericht sagt, daß das Geschäft Anfang urteilt worden, da die Sache meinen Vorgänger betraf. Der braucht diesen Ausdruck) handelte. des Jahres fich in rüdgängiger Konjunktur bewegte. Bei Ausbruch Angeklagte hate beleidigende Aeußerungen nach der Verhandlung Mir ist nicht bekannt, daß ich je einen solchen Zwischenruf des Krieges waren die Läger gut gefüllt. So waren wir in der über mich getan, die ich erfuhr. Ich beschiverte mich darüber und getan hätte; wahrscheinlich verwechselt Jaeckel mich mit einem Rage, fast unsere sämtlichen inländischen Kontrakte zu erfüllen und habe auch eine Beleidigungsklage eingereicht, die ich aber später andern Kollegen. Dagegen werde ich vielleicht gesagt haben, daß aus der infolge des Krieges einsehenden Steigerung weiteren Ruben zurücknahm. Der Angeklagte wandte fich nämlich im Café an die Interessen Deutschlands, das heißt des deut= Nußen schen Voltes, wichtiger seien als die der Partei. zu ziehen..." Die Preise für Reis sind seit Ausbruch des mich und sagte, er sei ein armer Mensch, der sich heraufgearbeitet habe durch Stundengeben usw. Er sei zum ersten Male Borsitzender Dies versteht sich so von selbst, daß ich weder ein Wort der Be- Krieges um 100 bis 150 Proz. gestiegen. gründung dafür zu machen brauche, noch mir im geringsten die gewesen und habe nicht gewußt, wie die Sache gemacht werde. Da mit Sie aber nicht denken, daß ich so schlecht bin, fuhr er fort, Urheberschaft an dieser Wahrheit beimessen will. Die Preistreiberci der Großmühlen. laben Sie mich doch einmalein. Der Angeklagte war dann Ueber meine Stuttgarter Rede will ich nicht mit Jaeckel streiten. Er nennt sich ein Programm", obgleich ich darin aus= Um nicht weniger als 15 Prozent haben die Kulmbacher öfter bei mir zum Abendessen. Eines Tages sagte er: wenn ich drücklich gesagt habe, daß meine Bemerkungen über die soge- Großmühlen in den lezten Tagen den Mahllohn erhöht. Der 700 M. hätte, würde ich die ganzen Schulden aus der Studentennannte Hofgängerei und die Budgetbewilligung fein Programm Stadtmagistrat in Bayreuth wendete sich an diese Mühlenbesitzer, zeit los fein. Ich habe ihm die Summe gegeben, er hat darstellen, sondern nur beweisen sollen, wie übertrieben und finn- um Offerten über den Preis des Ausmahlens des Brotgetreides zu mich dann noch mehrmals um Geld. Ich war gewissermaßen los die gerade in Stuttgart immer wieder angezettelten Partei- erhalten. Es wurde daraufhin mitgeteilt, daß die Großmühlen er sehr niedergeschlagen und sagte, er habe Bech gehabt mit einem sein Bankier. Kurz bevor er nach Köslin übersiedelte, war zänkereien angesichts der jetzigen politischen Erlebnisse er- einen Mahllohn, der bisher 1,20 M. pro Zentner betrug, von Mädchen, er solle noch eine große Abfindungssumme zahlen. Es 1,80 M. fordern. Zu gleicher Zeit lag dem Stadtmagistrat ein fei eine Verkäuferin aus Berlin. Der Vater, Eisenbahnbeamter, habe Unser Nürnberger Parteiblatt, die Fränkische Tagespost", Angebot von einer Landshuter Großmühle vor. Diese ist in der an seinen Schwiegervater, den Eisenbahnpräsidenten, geschrieben, knüpft an die Zuschrift Heines u. a. folgende Bemerkungen: Lage, den Zentner Brotgetreide für 1,10 M. auszumahlen. Der der ganz unglücklich sei. Er solle morgen mit dem Schwiegervater Wir wissen nicht, warum der alte Parteigenosse Heine seine Preisunterschied ist so erheblich, daß man einfach sprachlos ist über nach Berlin fahren. Ich habe ihm dann auch 600 oder 700 M. ge= Erklärung als„ Rechtsanwalt" unterzeichnet. Will er damit flarstellen, daß er die eigenartigen Methoden der Beeinflussung eines die Preistreiberei der Kulmbacher Mühlenbefizer. Die hohen geben. Als er zurücfam, sagte er, es sei eine sehr unangenehme Geschworenengerichtes sehr gut versteht, die Methoden, unan- Preise veranlaßten den Bayreuther Magistrat, an die Regierung Szene gewesen, der Vater des Mädchens sei ihm an die Gurgel gegenehme Anwürfe des Gegners unbeachtet zu lassen und anderes den Antrag auf Festlegung des Mahllohnes bei den Kulmbacher fahren, die Sache aber noch erledigt worden. Der Schwiegervater fehr breit zu treten, was zu erörtern sehr schwierig ist? AIIe Großmühlen zu stellen. jei jest beruhigt. Er sprach auch davon, daß er eine Hypothek beVorteile der Zensur und des Kriegsrechtes nüßt size, die er aber nicht verkaufen wolle, da sie ein Erbstück sei. Genosse Wolfgang Heine in dieser Erwiderung bis auf das PünktVors.: Wie hoch waren die Darlehen, die Sie ihm gegeben haben? chen über das" aus. Allen Respekt deshalb vor dem RechtsZeuge: Etwa 2500 M. Bors.: Haben Sie etwas zurückanwalt! bekommen? Zeuge: Nein, nichts. Vors.: Wenn Sie gewußt hätten, daß der Angeklagte nicht Dr. Eduard Alexander sei, sondern ein Schindler, der sich durch Unredlichkeit die Stelle als Magistratsbeamter verschafft hatte, würden Sie ihm auch das Geld gegeben haben? Zeuge: Nein, dann wäre das Geld ja verloren gewesen. Er hatte mir auch versprochen, daß er gleich nach der Hochzeit mich aus der Mitgift von 10 000 m. befriedigen würde. Vorf.: An geklagter, was fagen Sie dazu? Angell.: Ich gebe keine Ausfunft. Vors.: Haben Sie eine Mitgift von 10 000 m. bekommen? Angefl.: Ich gebe darüber keine Auskunft. Hoffentlich wird sich aber Wolfgang Heine als Parteigenoffe bald zu der Ueberzeugung durchringen, daß seine Erörterungen den Zusammenhalt der Partei nicht stärken, zum mindesten im gegen wärtigen Augenblide eher schädlich als nüßlich sind, und, wenn sie gepflogen werden sollten, am besten bis nach dem Friedensschluß vertagt werden. Soweit es an uns liegt, werden wir uns diese Zurückhaltung im Interesse der Partei auferlegen." Dem Preffebureau wird aus Gotha mitgeteilt, daß es sich bei dem dort unter dem Titel„ General- Anzeiger für das Herzogtum Gotha" erscheinende neue Blatt nicht um ein Parteiblatt handelt. Gewerkschaftliches. Betriebsstillegungen im Brauereigewerbe. Preissteigerung in England. Der„ Economist", London vom 6. März, gibt folgende statistische Tabellen: Setzt man den Preisdurchschnitt der Jahre 1901-05 für Brot und Fleisch= 500, Tee, Buder ust. 300, Tertilwaren- 500, so ergibt sich folgende Preissteigerung: Brot u. Fleisch 641 845 Tee, Zuder usw. Textil waren. 626 5521 August 1914 869 Februar 1915.. 411 Wird der Gesamtpreisfag 1901-05= 100 gefest, fo stellt er sich für Februar 1915= 142,3. Laut Telegraaf" vom 6. März betrug die Steigerung feit Juli in Prozent: Monat November Dezember Januar Februar Mehl Brot Vorsißender( zum Zeugen Baruth): Haben Sie in Gegens wart des Kriminalkommissars Herrmann zu dem Angeklagten auf dem Polizeipräsidium in Berlin gesagt: Wenn der Angeklagte sich an mich gewandt hätte, um die Meißner abzufinden, hätte ich ihm ia 2000 M. gegeben? 3euge: Jawohl, denn ich sagte mir, als in größeren auf dem in größeren auf dem Bürgermeister dürfte er deswegen doch nicht ins Städten Lande 10 13 Städten 12 Lande 8 13 17 14 10 18 23 18 33 37 29 14 24 Unglüd kommen, jeder andere hätte ihm auch das Geld gegeben. Borjizender: Wußten Sie schon damals, daß er nicht Alexander, sondern Thormann sei? 3euge: Nein, das fonnte ich mir auch gar nicht denken. Verteidiger Bahn: Sie fönnen sich doch aber gar nicht geschädigt gefühlt haben, denn Sie Mittlerer Brotpreis im ganzen Zande am 1. März etwa 40 Pf. haben ihm doch sogar einen Verteidiger beschaffen wollen. 0 Das Verbandsorgan des Verbandes der Brauerei- und Mühlenarbeiter weist auf einen seltsamen Handel hin, der das Kilogramm. feit der bundesrätlichen Einschränkung des Malzverbrauchs sich Zeichnungen des Auslandes auf die Kriegsanleihe. 3euge: Der Angeklagte weinte und war unglüdlich, ich hatte daher Mitleid und sagte: Soll ich Ihnen einen Rechtsanwalt beschaffen, Bahn oder Dr. Alsberg, und empfahl ihm auch meinen breit macht. Es wird da ein lebhafter Kauf- und Tausch. Die Magdeburgische Zeitung" meldet: Wie wir erfahren, find/ nwalt. Da sagte er mir, daß er sehr dankbar sei und ich Aus der Frauenbewegung. handel mit Brau- und Malzkontingenten betrieben. Einzelne Brauereien suchen Braurechte gegen Kasse oder Bierliefe- bei Berliner Banken aus dem neutralen Auslande bisher rund rungen zu kaufen, um ihren Betrieb voll ausnuten zu können, 120 000 000 Mark auf die neue deutsche Kriegsanleihe gezeichnet andere, die ihren Betrieb nicht ausnuten fönnen, suchen ihr worden. Neue Zeichnungen gehen täglich ein. Wie bereits amtlich Kontingent vorteilhaft zu verwerten, und ebenso werden bekanntgegeben, ist keine Zeichnungsaufforderung in das neutrale Malzvorräte angeboten und gesucht. Die Uebertragbarkeit Ausland verschickt worden. von Braufontingenten hat nach verschiedenen Seiten ihr Uebles. Sie entspricht nicht dem Geiste der Bundesratsverordnung, die durchaus nicht beabsichtigt hat, den höchſtzulässigen Malzverbrauch auf solche Weise zu einem Normalverbrauch zu machen und dürfte auch den Arbeitern der da- Der sozialdemokratische Frauentag in der Schweiz. durch stillgelegten Betriebe nicht gleichgültig sein. Es zeugt An fast 40 Orten haben am letzten Sonntag, den 7. März, recht wenig von sozialer Kriegsfürsorge der Brauereiunter- sozialdemokratische Frauenversammlungen stattgefunden, in deren nehmer, lediglich das Geschäft" in Sicherheit zu bringen und meisten je eine Genossin und ein Genosse referierten. Behandelt einen Teil der Arbeiter zu völliger Arbeitslosigkeit zu verwurden in allen Versammlungen„ Das Frauenstimmrecht" und urteilen. Der Verbandsvorstand will sich ein Eingreifen bei solchen gänzlichen Betriebsstillegungen vorbehalten. Berlin und Umgegend. Die Frauen und der Krieg". Nach den vorliegenden Berichten haben die Versammlungen bei gutem Besuch einen durchweg befriedigenden Verlauf genommen; es wurden viele Frauen und Mädchen als Mitglieder für die Arbeiterinnenvereine, also für die sozialdemokratische Partei, gewonnen. In allen Versammlungen wurde eine einheitliche Resolution angenommen, die für die rajche Beendigung des Krieges eintritt. Der falsche Bürgermeister. Röslin, 18. März. Landgerichtsrat Raiser bekundet, daß der Angeflagte, als er aus der Frrenanstalt Stralsund zurückkam, fich wie ein Blöder gebärdete, die Hände reibend im Zimmer unberging, brüllte und schrie: Kattowis, Kattowitz, Dreifaiserede, 450 000 20. Ihr seid Mörder!" Der Zeuge hatte den Eindruck, daß das Si mulation sei. Als dem Angeklagten die Anklage zugestellt worden tvar, wurde er wieder normal. Der Zeuge hat dann noch Nachforschungen angestellt nach dem Zeugen Faltenberg und nach dem Baruth aus Manila. Er erhielt vom dortigen Ronsulat dic Antwort, daß die beiden Personen dort nicht eriftieren. Der Zeuge Werner hatte bei seiner Vernehmung in Leipzig seine Geburts bezeichnet. Nach Auskunft des Berliner Polizeipräsidiums cristiert daten angegeben und als Wohnung Berlin, Greifswalder Str. 69, ein derartiger Werner mit diesem Geburtsdatum überhaupt nicht und das Grundstück Greifswalder Straße 68 ist ein Bauplak. Zeuge hielt das dem Angeklagten vor, er solle sich dazu äußern, da es doch auch in seinem Intereffe liege, daß Nachforschungen nach dem Zeugen angestellt werden. Der Angeklagte verweigerte aber dar über die Auskunft. Auf Antrag des Staatsantvalts werden dann zur Charakteris fierung des Angeklagten Biefe an Fräulein Meißner berlesen. Die Priefe fönnten förmlich als Sammlung für einen Briefsteller für Heiratsschwindler dienen. Es bietet sich hier das typische Bild eines Heiratsschwindlers; immer wieder macht er Anspielungen auf fünftiges Zusammenleben, über seine Notlage, daß er bald auf Anstellung hoffe und jetzt noch auf ihre Unter stützung angewiesen sei. 4 Die Maßschuhmacher Berlins nahmen am Freitag abend den Bericht von der lekten Sigung der Schlichtungskommission entgegen. Diese war zusammengetreten, weil die Gehilfen in verfchiedenen Werkstätten infolge der Teuerung einen Kriegsaufschlag bon 10 Proz. verlangt hatten. Einzelne Meister hatten sich bereit gezeigt, diesen Wünschen stattzugeben, wurden aber durch Beschluß des Vereins der Maßschuhmachermeister daran verhindert. Das hatte zur Folge, daß noch mehr Gehilfen aus dem Berufe flüchteten und anderweitig lohnendere Beschäftigung suchten. In letzter Zeit Der Angeklagte sagt: Ich möchte folgendes erklären: gingen jedoch die Aufträge wieder besser ein, wodurch Mangel an guten Arbeitskräften einzutreten droht. Heute wurde die Beweisaufnahme beendet. Am Montag soll Ohne je unfolide gewesen zu sein, war ich gezwungen, mir durch Der Meisterverein beraumte deshalb eine Sibung der Schlichtungskommission an, um follen die Plädoyers folgen. nur noch die Mutter des Angeklagten vernommen werden. Dann jedes Mittel, mag es gut oder schlecht sein, Geld zu verschaffen. Ich war daher auch genötigt, Fräulein Meißner anzupumpen. eine Aussprache herbeizuführen. Dieselbe brachte jedoch kein positives Ergebnis. Die Meister konnten zwar nicht umhin, anzu- aus Bromberg stellt an der Hand eines Kalenders aus dem Jahre Schlüsse ziehen auf meinen Charakter und folgern, daß er übelDer bereits als Zeuge vernommene Amtsrichter Dr. Lutterloh Mögen Sie soviel Briefe verlesen wie Sie wollen, mögen Sie erkennen, daß abnorme Verhältnisse eingetreten feien, wollten 1913 feit, daß der Angeflagte in der Woche vom 15. bis 22. Februar riechend ist, ich kann nichts dagegen tun, ich habe kein Interesse aber, weil auch sie unter den Verhältnissen zu leiden hätten, nur 1913( vährend twelcher geit in Steffin der angebliche Reisende an der weiteren Beweiserhebung. Mir selbst ist der Ausgang eine geringe Entschädigung für die gestiegenen Furniturenkosten Falkenberg aus Manila vernommen worden ist) unbedingt einige des Termins total egal. bewilligen. Das lehnten die Gehilfenvertreter als gänzlich un- Lage von Bromberg abwesend gewesen sein muß. Am 16.& c= Zeuge Baruth befundet noch auf Befragen, ob ihm im Be genügend ab. Die Meister wollen nun nochmals in einer Ver- bruar seien nämlich seine( des Zeugen) Eltern in Bromberg ge- nehmen Thormanns in Bromberg etwas aufgefallen sei: Auf dem sammlung zu dem geforderten Aufschlag von 10 Proz. Stellung wesen und hätten seine Berlobung feiern wollen. Diese Feier Gewerbegericht fuhr er mich einmal an und sagte: Hier haben Sie nehmen und die Gehilfenschaft von dem Ergebnis in Kenntnis sei aufgeschoben worden, weil„ Dr. Alexander" damals verreist war stramm zu stehen. feßen. In einer zu Dienstag abend bei Wille, Sebastianstr. 39, und bei der Verlobung mit anwesend sein sollte. Führungszeugnis. cinberufenen Versammlung werden die Gehilfen den endgültigen Eine Schwester des Angeklagten, Glla Thormann, macht Zeuge Erster Bürgermeister Busch- Röslin: Der Entscheid entgegennehmen. Es wird daher Pflicht jedes im Maß von ihrem Zeugnisverveigerungsrecht Gebrauch. Eine andere Angeklagte hat als 2. Bürgermeister seine sämtlichen Dezernate mit schuhmachergewerbe Beschäftigten sein, in dieser Versammlung zu Schwester, Martha Holz, sagt unbeeidigt u. a. aus: Meine großem Fleiß und Geschick und mit absoluter Zuverlässigkeit ererscheinen. Mutter ist sehr nervös und phantastisch veranlagt. Mein Bater ledigt. In einzelnen Fällen zeigte er eine Neigung zum UeberDeutsches Reich. hatte bom Seriege 1870 etwas zurüdbehalten und sich dem Trunt treiben, was ich aber seiner Jugend zugute hielt und dem Beergeben. Nach seinem Tode erhielt meine Mutter 7,50 M. monatlich streben, sich eine günstige Pofition zu verschaffen. Pension, davon sollte sie 6 Kinder ernähren. Meine Herren, Sie Mit- önnen glauben daß davon eine Frau nervös wird. Sie bildete sich ein daß die Minder schlecht seien und nicht genug verdienten. Auch jekt bildet fie fich ein, daß das Gericht ihren Sohn umbringen wolle. Sachverständiger Sanitätsrat Dr. Horstmann: Ist Ihre Mutter einmal in einer Anstalt gewesen?- 3eugin: Nein aber sie ist schon unterfucht und als nerbenschwach bezeichnet worden. Als der Kriminalfommissar bei ihr Haussuchung hielt, drohte sic, Auch der zweite midezinische Sachverständige, Medizinalwenn er noch einmal tomme oder ihrem Sohn etwas geschähe, sei rat Sagraned, kommt zu dem Schluß, daß der Angeklagte sie zu allem fähig. Einmal hatte sie die Sachen aus der Wohnung in dem Bestreben, eine Haftpsychose möglichst gut vorzutäuschen, herausgestellt und gejagt, die Kinder trachteten ihr nach dem Leben; etwas zu viel des Guten gemacht habe. Der Angeklagte fie ließ fich das auch nicht ausreden. Der Angeklagte hat zu Hause Thormann erklärt, daß Rechtsanwalt Benjamin, als er ihn immer sehr viel bis in die Nächte hinein gearbeitet und war auch einmal in der Haft besucht habe, gleich erklärt habe, daß er ihn einmal lungenfrant, die Galle war ihm übergelaufen. Er hatte nicht für geistesfrant halte. Sein jetziger Verteidiger Bahn habe immer hochanständig gehandelt und die Herren, die zu ihm tamen, ihm Mut zugesprochen. Wenn er trobem zusammengebrochen fei, machten einen sehr vornehmen Eindruck. Sie haben sich immer so müsse man bedenken, daß er eine vierjährige feelische Folter lebend über ihn ausgesprochen. Auf tveitere Fragen des Sachver durchgemacht habe( mit weinender Stimme fortfahrend): Ich be ständigen erklärt die Zeugin, daß der Bruder immer still und ruhig dauere, daß ich ein anderes Wesen an mich gelettet und das Schickwar, von Aufregungen weist sie nichts. fal einer Familie auf dem Gewissen habe. Ich stehe Tag und Nacht feelische Qualen und Foltern aus. Hätte ich gewußt, daß ich eine Simuliert? unglückliche Zukunft haben würde, ich hätte das nie getan. Ich habe aber fest darauf vertraut, daß ich durchkommen und Karriere machen würde. Ich bereue mein Verhalten aufs tiefste.-orSchlußwort, das können Sie später weiter ausführen. igender( unterbrechend): Angeklagter, Sie haben noch nicht das Der Fleischerverband hatte seit Beginn des Krieges bis zum Abschluß der Januarabrechnung 2777 Neuaufnahmen an Mitgliedern zu verzeichnen. Ausland. Die Streits in Rußland vor dem Kriege. Nach einer Veröffentlichung des russischen Handels- und Ge werbeministeriums gab es 1912 2032 Streits politischer und ökonomischer Natur mit 725 491 Streifern, 1913 schon 2404 Streits mit 880 096 Teilnehntern. In den ersten sieben Monaten des Jahres 1914 stieg die Zahl der Streits schon auf 4098, an denen 1 494 284 Arbeiter teilnahmen. Den Höhepunkt erreichte die 1914er Arbeiterbewegung im Juli mit den Petersburger Streits und Demonstrationen zur Zeit des Bejuchs Poincarés. Aus Industrie und Handel. Kriegsgewinne. Die Aktiengesellschaft Mix u. Genest, die vor nicht zu langer Zeit infolge schlechter Erträgnisse eine Zusammenlegung Der Gefängnisinspektor Bled gibt an, daß Thorihres Aftienkapitals vornehmen mußte, veröffentlicht ihren Gemann gleich nach Einlieferung den Anschein zu eriveden fuchte, ale schäftsbericht für 1914. Die Firma hat umfangreiche Lieferungen Ueberzeugung fimulierte er. Er griff auch die Wärter an und schäftsbericht für 1914. Die Firma hat umfangreiche Lieferungen ob er geisteskrank sei, und trieb allerlei Unfug. Nach allgemeiner von Telephon- und Telegraphenanlagen für den Heeresbedarf. Nach stieß einmal direkt mit dem Kopf in die Fensterscheibe. Da man reichlichen Abschreibungen ergibt sich ein Reingewinn von 1201 725 M., glaubte, er könne sich ein Leid antun, wurde er in die Sicherungsgegen 293 056 M. im Vorjahre. Der Gewinn erhöhte sich um zelle eingeschlossen, Dann kam er in den Krankenfaat, da wurden Gutachten über den Geisteszustand Thormanns. Sachverständiger Sanitätsrat Dr. Horstmann- Stralfund fommt auch auf Grund einer erneuten Untersuchung des Ange flagten wieder zu dem Ergebnis, daß der Angeklagte weder geiftes frant noch geistig minderwertig ist, vielmehr nachweislich zu simu lieren versucht habe. Bei der Stellung der Schuldfragen stellt Verteidiger Bahn den Antrag, bei Meineid die Frage aus§ 157 Nr. 1 und bei der schweren Urkundenfälschung die Frage nach mildernden Umständen zu stellen. Verband der Freien Volksbühnen Zirkus Albert Schumann Sonntag, 14. März, Nachmittags 2, Uhr: Deutsches Theater: Jedermann. Nachmittags 8 Uhr: Bolfsbühne, Theater am Bülowplak; Die Kreuzelschreiber. Schiller- Theater Charlottenburg: Uriel Acosta. Leffing- Theater: Jugendfreunde. Abends 8 Uhr: Boltsbühne, Theater am Bülomplag: Sonntag bis Freitag: Berg Eyvind und sein Weib. Sonnabend: Sönte Erichsen. Deutsches Theater Direktion: Max Reinhardt 72 Uhr: Rappelkopf( Alpenkönig und Menschenfeind). Montag 8 Uhr: Das Wintermärchen. Kammerspiele 8 Uhr: Die deutschen Kleinstädter. Sonntag, den 14. März: 2 Große Vorstellungen 2 nachm. 3, u. abds. 7, Uhr. Nachm. hat jeder Erwachsene auf allen Sitzplätzen 1 Kind unt. 12 Jahr. frei, jed. weitere Kind unt. 12 Jahren die Hälfte. In beid. Vorstellung. ungekürzt: Ost und West. In der Nachmittagsvorstellung wird in d. Schaustück nicht geschossen. In beid. Vorstellg.: Saxon- Trio mit ihrer lebenden Automobilbrücke. Herr Wally, das Wunder auf dem 9 Meter hohen Turm, sowie die übrigen neuen Kunstkräfte. Voigt- Theater. Badstr 58. Badstr. 58. Sonntag, den 14. März 1915: Die Blinde von Paris. Montag: Die deutschen Kleinstädter. Drama in 6 Aften von Albert Brig. Theater für Sonntag, 14. März: Berliner Theater 8 Thr: Extrablätter! Deutsches Künstler- Theater 7% U.: Peer Gynt. Montag, den 15. März 1915: Marie, die Tochter des Regiments. Kaffeneröffnung 7 Uhr. Anf. 8 Uhr. Viktoria- Theater ( früher Sanssouci) Rottbuser Straße 6/7. Täglich: 1288b Deutsches Opernhaus, Charlottenb. Gr. Varieté- Vorstellung 3 Uhr: Fra Diavolo. 8 Uhr: Oberon. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. 8 Uhr: Figaros Hochzeit. 8 Uhr: Die Fledermaus. der Intern. Artisten- Loge. Bolkstüml. Eintrittspreise. Dienstag, den 16. März: Vol Ist. neues Spezialität.- Progr. Gebr. Herrnfeld- Theater Reichshallen- Theater. 8 Uhr: Familie Plaschek. Helbring contra Helbring. Kleines Theater 8, Uhr: Jettchen Gebert. 8 Uhr: Lätare. Komische Oper 3 Uhr: Mis Lillan. 8.10U: Gold gab ich für Eisen Komödienhaus 8 Uhr: Kabale und Liebe. 8 Uhr: Bunter Abend. Lessing- Theater 8 Uhr: Jugendfreunde. 8 Uhr: Im weißen Röss'l. Lustspielhaus 3 Uhr: Die Kinder der Exzellenz. 8 Uhr: Die Orientreise. Metropol- Theater 7. U. Woran wir denken! Montis Operetten- Theater Stettiner Sänger. Zum Schluß: Weihnachtsabend im Schützengraben von Meyfel. Anfang 7, Uhr. Theater Folies Caprice 8% Possen- Theater Sprechstunde. Ein angenehmer Herr. Martin Kettner a. G. Casino- Theater. 8% Lothringer Straße 37. Täglich 8 1hr. 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( Nachdruck verboten) 440 94 604 83 1092 227 692 816 2133 712 980 3056 496 537 4459 708 824 33( 300) 910 40 52 5079 156 269 86 98 372 622 6161 492 506 859 64 907 7223 38 355( 300) 75 83 488 677( 500) 604 82 705 820 914 89 8229 676 800 934 9189 248 376 425 612 41 915 78 10029( 300) 66 191 202 399 693 850 11012 77 102 424 44 13036 155 623 895 997 12222 96 307 17 50 546 768 927 62 71 259 614 21 762 14027 388 596 15072 135 235 92 201 431 692 908 16026 583 934 17001 79 86 88 91 96 114 209 47 60 809 40 54 950 52 18091 667 621 883( 300) 19063 322 98 440 620 862 90 925 20160 331 627 720 94 937 21094( 300) 176 81 245 356 461 630 848( 300) 960 98 22026 325 420 60 537( 300) 655 837 76 969 23766 839 96 960 94 24367 438( 300) 629 48 729 803 945 25014 115 965 26202 622 958 27016 99 386 784 918 28351 430 687 909 29026 410 43 638 841( 300) 30083 247 394 516 86 745 53 56 31086 207 49 673 802 21 82376 33225 556 630 896 946 34225 96 841 908 35015 54 152 289 332( 400) 401 610 35 979 36001 39 60 124 207 62( 1000) 363 469 524 989 37101 249 479 91 711 60 862 934 38034 359 428 56 642 708 50 838 65( 300) 941 39092 95 129 81 560 682 903 40208 605 95 876 41059 96 220 73 80 458 605 755 42246 492 527 667 766 849 939 68 43203 21 372 675 878 915 36 ( 400) 44485 571 693 842 45003 311 702 823 46234 49 468 644 60 818 47106 298 333 57 418 42 47 785 860 48124 397 472 526 27 701 66 936 96 49123 46 206( 300) 553 707 36 50048 202 63 81 471 566 670 734 43 51104 652 671 781 873 52082 407 710 80 898 53043 70 130 39 202 89 412( 300) 814 54129 270 472 576 747 854 977 55032 34 79 149 237 403 685 978 56008 28 144 668 729 902 93 57009 638 68 770 852 57 58061 159 503 817 71 59170 84 281 394 437 652 65 761 60023 293 671 715 96 806 61214 18 433 49 557 700 7 62055 203 834 936 63083 126 64 500 901 64558 67 643 65460 562 617 20 753 66104 314 473 988 67259 525 58 765 69147 479 558 68073 146 284 320 419( 300) 803 965 676 78 812 933 64 70325 431 67 677 94 729( 300) 869 908( 300) 20 23 71079 121 72 259 565 763 913 72321 28 896( 400) 73052 125 333 690( 300) 870 988 74002 24 79 80 346 430 72 910( 300) 75051 115 659( 300) 704 47 75 871 966 94 76047 278 963 77168 274 614 21 97 777 973 78001 53 115 16 212 82( 300) 86 601 33 38 853 79090 220 61 88 91 442 538 806 80018 106 233 373 647 818 65 81101 202 698 661 703 82073 214 906 83414 671 668 69 84104 286 645 804 85072 130 61 200 26 37 54 336 77 876 86175 737 87098 99 238 326 642 787 824 88092 206 73 99 496 765 89042( 1000) 445 66 686 705 90290 833 474 614 6272 977 01180 220 357( 75 000) 639 92213 336 522( 600) 877 960 93101 389 413 552 84196 Größte Kulanz. 676 744 90 979 95077 94 670 96025 138 46 345 49 402 782 97015 493 632 736 880 985 89 98206 800 79 970 99195 ( 300) 275 325 73 84 460 630 736 42 851 100178 365 677 940 86 101079 437 907 33 89 102024 182 83 985 10 3630( 300) 730( 400) 96 959 104332 853 105107 378 106503( 300) 42( 300) 66 633 96 761 107212 741 99 853 108149 305 109244 578 785 110484 85 676 91 641 779 911 111145 346 63 668 607 841 67 112027 315 457 654 727 867 113660 871 114146 625 604 48 731 115390 478 557 987 116235 59 92 302 793 897 117118 429 39 635 903 113077( 500) 196 258 383 86 695 775 890 119271 642 120146 79 616 789 937 121009 53 168 222 53 96 122197 412 123183 212 386 847 949 124081 308 12 489 94 502 702 939 125169 643 680 126112 58 592 952 69 127490 664 971 128251 502 28 732 921 129022 919 130019( 400) 123 312 559 87 91 723 904 44 131132 45 46 344 681( 300) 738 132002 243 333 447 620 765 133703 897 134451 76( 3000) 901 89 135253 81 502 12 14 136029 278 428 810 187000 199 416 537 138023 277 438 62 97 595 890 957 139358 460 608 852 998 140220 692 141031 66 400 74 682 749 821 903 142024 180 608 818 143726 46 966 144035 244 335 97 465 600 886 145021 897 901 7 146070 169 92 300 97 471 501 829 147000 30 126 599 732 967 148034 310 39 895 149009 30 97 185 270 92 311 497 74 83 150102 13 251 57 304 690 956 151418 19 44 62 686 939 152413 676 153041 336 87 696 903 154252 342 71 775 82 882 155041 372 94 466 90 621 611 156192 345 158134 62 63 601 65 78 96( 300) 157121 277 368 494 674 381 458 629 742 895 902 48 159177 693 741 866 985 160101 202 368 161102 596 776 895 162097 626 163142 289 461 71 95 776 164182 363 647 165113 332 96 642 805 166109 48 309 491 651 65 167058( 300) 106 47 205( 3000) 387 446 56 656 746 89 168396( 300) 519 68 760 169145 97 236 87 313 558 636 170043 479 678 702 6 16 848 50 71 80 171080( 400) 146 266 536 172104 216 363 670 99 617 839 173170 417 174264 68 601 86 716 879 175058 253 406 72 545 840 69 176397 472 823 177068 261 737( 600) 178292 409( 300) 72 708 179039( 400) 356 731 897 180000 62 142 64 251 468 659 603 51 81 733 911 181062 74 193 374 482 580 631 983 18 2225 409 28 521 686 183048 101 68( 300) 473 570 646 769 805 134268 324 37 785 991 185234 358( 300) 420 651 959 186326 510( 300) 62 187018 22 415 714 24 866 963 188050 107 90 515 831 933 189 081 375 912 66 190321( 600) 491 611 839 191101 86 945 192051 193 346 661 783 966 86 193272 367 854 67 917 194369 195023 60 349 442 535 654 855 905 196357 68 420 505 965 197015 133 316( 400) 836 198110 35 627 870 199149 578 899 200089 102 4 217 621 801 201239 352 916 202237 58 425 34 65 604 719 68( 300) 870 79 203236 80( 300) 386 768 204017 692 900 73 205516 26 61 708 96 206693 945( 300) 96( 500) 207050 71 208042 101 19 202 316 679 84 713 848 209094 887 210254 85 956 211169 337 73 651 874 212029 277 428 535 655 60 830 919 57 213139( 500) 251 392 414 700 913 214110 20 521 739 85 851 909 19 215049 98 335 216070 74 173 622( 300) 98 756 846 91 217369 525 780 99 979 218 110 210 219825 458 511 641 91 722 220283 95 311 12 869 221391 810 222006 16( 300) 183 268 926 46 97 223041 428 92 Die Biebung der 4. Klaffe der 5. Breußisch- Süddeutschen( 231. Kgl. Breußischen) Klaffenlotterie findet am 13. und 14. April 1915 statt. Berantwortlicher Redakteur: Alfred Wielepp, Neukölln. Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glode, Berlin, Drud u. Berlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Berlagsanstalt Baul Singer& Co., Berlin SW. Nr. 73. 32. Jahrgang. 2. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt Verlustlisten. Die Verlust liste Nr. 173 der preußischen Armee enthält Verluste folgender Truppen: gestellt. Sonntag, 14. März 1915. Haferscheine. 2. Einen ähnlichen Antrag stellt der Schuhmann Wagner als tierischen Ernährung und zur Aussaat bestiminten Mengen Verwalter des Eigentümers Tauber, Wielandstr. 32. In diesem find anzugeben. Fall handelt es sich um einen seit dem 1. August ins Feld gerufenen Die Angabe hat in Zentnern zu erfolgen. Schlächter, der längere Zeit vor dem Kriege arbeitslos mar. Seine rau hat das von ihr betriebene fleine Zigarrengeschäft schließen müssen, weil es unrentabel war. Vermögen haben die Leute nicht. 3., 4. und 5. Garde- Regiment; 1. und 2. Garde- Reserve- Regi- Die Frau und ihr Kind sind auf die Kriegsunterstüßung ange- Gestern ist die Bekanntmachung des Magistrats über die ment; Grenadier- Regimenter Alexander, Franz und Elisabeth; piesen. Auch hier ist beantragt, dem Krieger einen Vertreter zu Regelung des Verfehrs mit Hafer an den Anschlagsäulen verGarde- Schußen- und Garde- Jäger- Batt.; Grenadier- bzw. ufan bestellen, um ihn und seine Familie egmittieren und den Hausrat öffentlicht. Hiermit tritt der vom Magistrat ausgegebene teries bzw. Fusilier- Regimenter Nr. 2, 3, 6, 10, 12, 13, 14, 16, einbehalten zu können! Haferschein in den öffentlichen Verkehr ein. Den vom Magi21, 28, 29, 37, 40, 41, 44, 46, 47, 49, 58, 59, 60, 62, 65, 68, 72, 74, Giner anderen Kriegsteilnehmerfrau ist das Asyl in Aussicht strat Berlin ausgestellten Haferscheinen werden die von den 75, 76, 79, 81, 85, 86, 87, 89, 90, 93, 94, 95, 99, 109, 110, 112, 113, 114, 116, 118, 128, 129( fiche auch Ers- Inf. Reg. Hoebel), 130, 135, So sieht in der Pragis die nicht beabsichtigte Wirkung der Stadtgemeinden Groß- Berlins ausgegebenen gleichstehen, so 136, 137, 141( siehe Ers- Inf. Reg. Hoebel), 142, 143, 145, 146, Bundesratsverordnung vom 14. Januar 1915 aus. Es ist höchste daß jeder Pferdehalter, der im Besize von Haferscheinen sich 147, 148, 151, 152, 156, 160, 163, 168, 171, 172, 173, 175, 176; Zeit, fie aufzuheben oder auf die Fälle zu beschränken, in denen befindet, zu jedem in einem der Groß- Berliner StadtReserve Inf.- Regimenter Nr.. 2, 5( siehe Ers.- Juf.- Reg. Keller), 9, es sich um in Wahrheit wirtschaftlich starke Kriegsteilnehmer" gemeinden wohnhaften Getreide- oder Fouragehändler gehen 10, 11, 12, 15, 17, 30, 31, 32, 35, 36, 37( siehe auch Ers- Inf. Reg. handelt. fann, um dort seinen Haferbedarf zu decken. Leimbach- Zerener), 38, 48, 55, 64, 67, 68, 71, 72, 75, 78, 80, 82, Der Reichstag sollte nicht auseinandergehen, ohne von unseren 83, 88, 93, 94, 111, 118, 130, 205, 206, 207, 208, 209, 215, 219, Kriegern die Sorge genommen zu haben, daß ihren Familien 992, 223, 232, 234, 237, 250, 252, 253, 271; Ersaß- Inf.- Regimenter Ermission, ihnen selbst wirtſchaftlicher Ruin droht. Was das Gesek Hoebel, Keller, Leimbach- Berener und Nr. 1 der Erfah- Brigode bom 4. August 1914 aussprach, war ein Schutz der Kriegsteilnehmer. Doussin; Landwehr- Inf. Regimenter Nr. 1, 2, 4, 5, 7, 9, 18( fiche Durch die Bundesratsverordnung ist dieser Schuß aufs ärgite geauch Landw.- Inf. Reg. Nr. 84), 22, 24, 27, 34, 38, 39, 46, 47, 72, fährdet. 74, 75, 77, 80, 81, 84, 85, 118; Feld- Bataillon Schwarz des Detachements Plantier( Korps Thorn); Brigade- Ersatz- Bataillone Nr. 5, 26, 44, 58; Landsturm- Bataillone: 2. Machen, 2. Cottbus, Flensburg. 1. Sagenau, Limburg a. 2., Neustadt, I Osterode; 1. ZandsturmErsaz- Bataillon des 21. Armeekorps: Jäger- Bataillone Nr. 1, 2, 11; Reserve Jäger- Batl. Nr. 3; Festungs- Maschinengewehr- Abt. Nr. 3( fiche Ers.- Inf- Reg. Goebel), Aus Groß- Berlin. Am Morgen. Es ist noch sehr früh am Morgen, noch feine halbe Schwere Reserve- Reiter Nr. 3; Kürassiere Nr. 7; Dragoner Stunde nach sechs, und es warten viele Menschen an der Nr. 8, 14, 18; Husaren Nr. 4, 15; Reserve- Qusaren Nr. 8; Reserve- Haltestelle der Elektrischen. Stehen der Richtung zugefehrt, fanen Nr. 1; Reserve- Kavallerie- Abteilungen Nr. 48, 51; 1. Land- aus der die Elektrische fommit oder kommen soll. Vor Tag, Sturm- Eskadron des 3. Armceforps. wenn man zur Arbeit muß, ist die Stunde unbarmherzig. Die Zeit schluckt die Minuten mit beinahe boshaft rasender Geschwindigkeit, und es wird niemals schneller spät", als am frühesten Morgen. 2. Garde- Feldart. Reg. und 1. Garde- Reserve- Feldart.- Reg.; Feldart.- Regimenter Nr. 9, 27, 30, 33, 34, 40, 41, 44, 55, 56, 63, 69. 71, 76, 80, 82, 83, 84; Reserve- Felbart.- Regimenter Nr. 3, 5. 10, 15, 16, 29, 46, 56, 58; 1. 2ondwehr- Batterie des 11. Armeeforps. Fußart.- Regimenter Nr. 5, 8, 9; Reserve- Fußart.- Regimenter Mr. 1, 4, 5, 6, 10, 16; Landwehr- Fußart.- Batl. Nr. 14( siehe ReserveFußart. Reg. Nr. 16). Pionier- Regimenter Nr. 19, 23, 29; Pian.- Bataillone: II. Nr. 2. I. Nr. 3, 11. Mr. 4, J. Nr. 7, 1. Nr. 17; Pion.- Erfah- Batl. Nr. 1; 48., 49. und 55. Reserve- Pion.- Komp.; 1. Landwehr- Pion. Komp. des 4. Armeekorps; Pionier- Abt. der 5. Kavalleric- Division; Flammenwerfer- Abt. des 6. Reserveforps. Eisenbahndirettion Königsberg i. Pr.; Telegraphen- Batl. Nr. 1; Feldluftschiffertruppe: Feldluftschiffer- Abt. des 28. Referveforps; Etappen Strafimagen- Park Nr. 2 der 2. Glappen- Inspektion. Reserve- Art. Munitionsfolonne Nr. 75 des 38. Reserveforps. Arbeiter- Batl. Nr. 2 Straßburg i. Elf.; Landsturm- Armierungs Ball. IV. Elsaß; Armierungs- Kolonne des Pion.- Ersatz- Batl. Nr. 2. Sanitäts- Komp. Nr. 3 des 8. Armeeforps; Feldlazarett Nr. 10 des 10. Armeeforps; Sriegslazarett des 7. Armeeforps. Fuhrparf- plonnen des 7. Armeekorps; Fuhrpark- Kolonne der P. Referpe- Division und Nr. 97; Landwehr- Fuhrpark- Kolonne Nr. 1 des 6. Landipehrkorps; Etappen- Fuhrpark- Kolonne Nr. 67 der 2. Armce; Reserve- Bäderei- Kolonne Nr. 1 des 6. Reserveforps. 9. " Mit Rücksicht auf die große Zahl der Pferdehalter in Groß- Berlin und die entsprechende Zahl der Fouragehändler wird es bei der ersten Berteilung vielleicht nicht möglich sein, daß sofort alle Händler und Pferdehalter ohne jede weiterung befriedigt werden. Der Magistrat rechnet aber auf den guten Willen aller Beteiligten und ist überzeugt, daß die Schwierig. feiten geringe und bald behoben sein werden. Trotz der mehrfach geschehenen Veröffentlichungen in den Tages. zeitungen und an den Anschlagsäulen sind nicht alle Pferdehalter, die feinen Safer mehr für die Zeit vont 15. bis 31. März besitzen und solchen zu erhalten wünschen, rechtzeitig zum Bezirfsvorsteher megen Ausstellung von Haferscheinen gegangen, ebenso scheinen noch nicht alle Fouragehändler, die Safer für ihre Kunden vom Magistrat zu er halten wünschen, ihre Anträge bei ihm eingereicht zu haben. Deswegen ergeht an die Pferdehalter wie an die Händler nochmals die Aufforderung, daß die ersteren sich wegen der Saferscheine unverzüglich an ihren Bezirksvorsteher, die Händler aber mit einer Ziste ihrer Stunden und deren PferdeNicht immer hat man Schwein" und bekommt sofort eine sahl ohne Verzug an den Magistrat( Kanalisationsbureau), Bahn. In der Regel ist einem eine gerade vor der Naje weg- Stadthaus, Zimmer 315, wenden mögen. gefahren, oder es fommt überhaupt feine. Es ist kalt, aber man steht doch wie auf glühenden Kohlen und dem Standpunkt, daß das Wartenmüssen eine Schweinerei sei, und daß Der Vorsitzende des Verbandes Groß- Berlin, Oberbürgermeister fich da überhaupt„ alles" aufhöre. Noch biegt keine Bahn um Wermuth, hat die Verbandsversammlung zu einer Sizung am die Ecke und es wächst die Angst, daß man es wieder einmal Montag, den 29. März, nach dem Berliner Rathause einberufen. nicht schaffen werde. Aber schließlich kommt sie doch, und außer einigen Wahlsachen und Verkehrsangelegenheiten steht unter man geht ihr entgegen, um aufzuspringen, bevor sie hält anderm zur Beschlußfassung die Vorlage über den Haushaltsplan und gestürmt wird. Wie immer ist sie knippeldickevoll, aber für 1915 und über die Feststellung des von den Verbandsgliedern auf der vordersten Plattform ist noch für einen Platz. aufzubringenden Umlagebedarfs. Tagung des Zweckverbandes. Die Laternen brennen nicht mehr, aber zwischen den Häusern liegt noch eine graue Dunkelheit. Es ist ein beinahe Verbot der Sonntagsarbeit in Bäckereien. romantischer Anblick. In den Bäckerläden brennt Licht. Und Der Zentralverband der Bäcker und Konditoren tritt dafür ein, in den Milchwirtschaften und in mancher Kneipe auch. Die Wienschen in der Elektrischen sind schweigsam. Jedem ist der daß die Sonntagsarbeit in den Bäckereien verboten werde. Er verund noch wie zugewachsen. Und der Wagenführer schimpft. weist darauf, daß ein solches Verbot im Herzogtum Oldenburg fo weil die Räder nicht geschmirgelt sind. Freilich," sagt er, wie in den Regierungsbezirken Wiesbaden und Merseburg bereits für 45 Pfennig die Stunde friegen sie jetzt feine Schlosser. bestehe, daß Berlin, überhaupt das ganze Reich, diesem Beispiel Die Frauen, die die Wagen reine machen, die werden fich folgen müsse, nicht nur um den Bäckereiarbeitern die Sonntagsruhe Die fächsische Verlustliste Rr. 118 enthält ausschließlich die schwer hüten und die Räder schmirgeln." 11nd er bat tat- 3u sichern, sondern hauptsächlich, um die Streckung der Getreides bereits am 2. März d. 3. veröffentlichte Sonder- Verlustliste des fächlich seine Not mit dem Wagen. Er hat ihn nicht in der vorräte wirksamer durchzuführen. Um diese Forderung zu propagieren Gewalt. Die Starre looft von alleene," sagt er. Man und eine dahingehende Petition an die zuständigen Behörden zu bes Deutschen Heeres( Unermittelte) Nr. 1. raten, veranstaltet der Zentralverband der Bäder und Konditoren Dic fächsische Verlustliste Nr. 119 meldet Verluste der fonnte die Blake friegen." Inf. Regimenter Mr. 101, 102, 104, 139, 179, 181, 182; ReserveEs ist vor Anbruch jedes Großstadttages die nämliche am Dienstag, den 16. März, abends 7%, Uhr, in Obiglos estfälen, Inf. Regimenter Nr. 242, 243; Landsturm- Inf.- Batl. Meißen: Land. Stimmung. Saft, Unruhe und Verdrossenheit. Ver- Roppenstr. 29, eine öffentliche Versammlung, zu der auch die Vermehr- Eriak- Batl. Nr. 5; Landwehr- Brigade- Erjak- Batt. Nr. 47; drossenheit? Aus einer Querstraße ertönt Gesang. Gesang treter der Bäckermeister eingeladen sind. Jäger- Batl. Nr. 12. Garde- Reiter; Karabinier- Reg.; Ulanen Nr. 18, 21; Susaren aus hundert Kehlen. Eine Kompagnie feldgraner junger Garde- Reiter; Karabinier- Reg.; Ulanen Nr. 18, 21; Susaren Soldaten kreuzt singend unsern Weg. Die Elektrische muß Nr. 18, 19, 20; Reserve- Husaren. Feldart. Regimenter Nr. 48, 64, 77, 78; Reserve- Feldart.- halten. Regimenter Nr. 23, 24, 54; Ersaß- Abt. Feldart.- Reg. Nr. 28. Fußart. Regimenter Nr. 12, 19; Reserve- Fußart.- Bataillone Nr. 12, 19; Erjag- Batl. Fußart.- Reg. Nr. 12. Bion.- Bataillone: 1. Nr. 12, 22, 11. Nr. 12, 22; Reserve- Pion.Komp. Nr. 53; Landwehr- Pion.- Komp. 19. Armceforps; 2. LandSturm- Pion. Stomp. 12. Armeeforps. Fernsprech- Abteilung 12. Armeeforps. Ariegslazarett- Abt. 12. Armeeforpe. Sanitäts- Komp. r. 1 19. Armeekorps. Heereslieferungen für die Marine. Der Oberkommandierende der Marken hat folgende Be Die Arbeiter und die Soldaten; sie müssen früh aus den ftimmung getroffen: Betten. Bald ist der Weg wieder frei, und die Elektrische Den zu Lieferungen für die Heeresverwaltung ber saust weiter. Noch gehört der Fahrdamm ihr allein. Immer pflichteten Fabrikanten wird auch die Befriedigung von heller wird es über den Dächern und die graue Dunkelheit Privataufträgen vor Aufträgen der Marine verwaltung zwischen den Häusern versinft. Es ist heller Tag, da man verboten. Die Aufträge der Marineverwaltung sind also genau aus dem Wagen steigt. Auf beiden Seiten der Straße eilen so zu behandeln wie die Aufträge der Heeresverwaltung. Arbeiter und Arbeiterinnen. Vom Turm der Jakobikirche Wer diesem Verbote zuwiderhandelt, wird mit Gefängnis, schlägt es sieben. Fabrikssirenen ertönen. Erst eine, dann bestraft. Nachrichten aus unvollständigen feindlichen Gefangenenliften. noch eine. Dann mehrere. Die Straße leert sich. Run tritt man selber schnellen Schrittes in einen dunklen Toriveg. Fünf Minuten später steht man auf seinem Arbeitsplatz und beginnt das Tagewerf. Exmision von Kriegsteilnehmern. Das Gesch vont 4. August 1914 zum Schuß der Rechte der Kriegsteilnehmer uerbietet die Verhandlung von Prozessen gegen Striegsteilnehmer und ordnet die Aussehung solcher Prozesse an. Auf Betreiben von Hausbesikern hat der Bundesrat unter dem 14. Januar eine Verordnung erlaffen, die im Gegensatz diesem Gesez den Richter. ermädtigt, zur Berhütung offenFarer lnbilligkeiten" den Kriegsteilnehmer einen Prozesvertreter zu bestellen. Nach Erlaß dieser Verordnung betonten wir, dag diese Verordnung abgesehen von der Frage ihrer Gültigkeit ohne es zu wollen, außerordentliche Unbilligkeiten gegen schutz bedürftige Kriegsteilnehmer nach sich ziehen, sie und ihre Familien aufs schwerste schädigen können. Der Senatspräsident Ring hoffte in einen Auffah in der Deutschen Juristenzeitung", die Berordnung werde nur den in Wahrheit wirtschaftlich starken Kriegsteilnehmer" treffen. Leider zeigt. die. Praxis, daß diese Soffitung illusorisch ist und unsere Befürchtung zur Wirklichkeit wird. Die Verordnung des Bundesrats wird in der Tat dazu angewandt, gegen schußbedürftige Kriegsteilnehmer die Ermissions flage durchzuführen und deren Familien entgegen dem Gesetz vom 4. August 1914 zu ermittieren. Hict einige solcher Versuche. Die falsche Brotkarte. Kürzlich erschien in Bostkartenformat eine Scherzkarte, die mit den auch auf der Brotfarte aufgedruckten Grammziffern bedruckt war. In der Mitte war täuschend ähnlich der Talon der Brotkarte nachgeahmt mit dem Aufdruck: Kein Ausweis für die Ent nahme von Brot oder Getreidemehl. An der Stelle, wo die Brot farte das Wort„ Gramm" enthält, waren einige Scherzworte gedruckt. Trotzdem ist mit dieser Brotfarte schon recht viel Unfug getrieben worden. Im Drange der Geschäfte sind diese Starten tatfächlich für echt gehalten worden und Verkäuferinnen haben Back. waren verabfolgt. Die Polizei hat den Vertrieb dieser Karten untersagt, um Mißbrauch zu verhüten, und wird nötigenfalls mit strengen Strafen gegen die Verkäufer dieser Karte und gegen dies jenigen vorgehen, die Mißbrauch treiben. Aufnahme der Kartoffelbestände. Wer Vorräte von Kartoffeln mit Beginn des 15. März 1915 in Gewahrsam hat, gleichviel, ob er der Eigentümer ist oder nicht, ist verpflichtet, die vorhandenen Vorräte der zuständigen Behörde anzuzeigen, in deren Bezirk die Vorräte lagern. Gegen Geldsammlungen usw. in Eisenbahnzügen. Zugunsten der Kriegswohlfahrtspflege, der Hinterbliebenen ge fallener Striegsteilnehmer, der Speisung armer Kinder und der gleichen, werden vielfach in den Eisenbahnzügen Ansichtskarten und ähnliche Erzeugnisse verkauft, auch Geldsammlungen veranstaltet. Eine eisenbahnamtliche Verfügung weist die Dienststellen darauf hin, daß diese Tätigkeit ebenso wie das gewöhnliche Hausieren, Verkaufen von Erfrischungen usw., sowie Veranstaltungen von artistischen und musikalischen Vorstellungen, Gaukeleien und ähnlichen Reisedarbietungen nicht statthaft sind. Personen, die sich damit befassen. find sofort zur Anzeige zu bringen. Auch die Betätigung dieser Striegshausiererei in den Wartesälen ist verboten. Taufe und Einsegnung im Schwurgerichtssaal. Im Schwurgerichtssaal in Moabit werden gewöhnlich nur schwere Vergehen und Verbrechen verhandelt und über das Leben so mancher Menschen ist hier schon der Stab gebrochen worden. Heute wird dieser Saal zu Zwecken benutzt werden, zu denen er nicht bestimmt ist; aber der Krieg wandelt so manche Auffassung. Bekanntlich sind im Kriminalgerichtsgebäude seit Kriegsausbruch eine Anzahl jener bedauernswerten Flüchtlinge untergebracht, die aus der Heimat vertrieben wurden und hier ein vorläufiges Unter kommen gefunden haben. Heute wird der Schwurgerichtssaal zu einer firchlichen Feier hergerichtet, acht junge Menschen sollent tonfirmiert werden und ein junger Weltenbürger, der hier das Licht der Welt erblidte, soll die Taufe erhalten. Zu diesem Zwed ist der Saal festlich hergerichtet. Tödlicher Eisenbahnbetriebsunfall. Auf schreckliche Weise hat der 20 jährige Weichensteller Artur Kerlow fein Leben eingebüßt. K., der auf dem Bahnhof Grunewald als Weichensteller angestellt war, trat Donnerstagnachmittag beim Rangieren zwischen givei zusammenfahrende Güterwaggons über die Gleise und geriet dabei zwischen die aufahrenden Puffer. Der Brustkasten wurde dem Bedauernswerten vollständig zermalmt,-10 daß der Tod auf der Stelle eintrat. Die Anzeige über Vorräte, die sich an dem Erhebungs1. In August 1914 rückte der Chauffeur St. aus Berlin instage auf dem Transport befinden, ist unverzüglich nach dem Feld. Die Auguftmiete mit 36 Mort hatte er gezahlt, die für die Empfange von dem Empfänger zu erstatten. Vorräte unter einem Zentner unterliegen der Anzeigefolgenden Monate fonnte er nicht zahlen, weil die Löhnung weder dazu ausreicht noch dazu bestimmt ist. Rücklagen pflicht nicht. Tatte er aus feinem Verdienst Die Durchführung der Erhebung liegt den Drtsnicht machen können. Seine Ehefrau erhält 24 Mart Unterstüßung als Kriegsteilnehmer behörden ob. frau. Von der Stadt erwirfte fic eine Mictunterstügung von 15 M. Gemäß Ziffer 3 der ministeriellen Anweisung vom für den Wirt. Den Mietvertrag hat sie nidyt unterschrieben. Der 5. März 1915 haben wir die Hausbesitzer oder deren Stell Chauffeur ist bei Dirmuiden verwundet, befand sich längere vertreter verpflichtet, die ihnen zugehenden Hauslisten bis Zeit im Lazarett und ist noch nicht wiederhergestellt. Er befindet spätestens zum 17. März 1915 ausfüllen zu lassen. fich außerhalb Berline. Hausbesizer oder deren Stellvertreter; welchen die HausJezt hat der Eigentümer Siegemund, Ebelingstr. 15, beim Gericht beantragt, dem im gelde stehenden Mann für den Mietprozeß liste bis einschließlich 14. März 1915 nicht zugestellt ist, haben Sur Aufklärung des Raubanfalles, der in der Berliner Straße einen Vertreter su bejtellen. Die Frau hat dein Antrag wider sie von Statistischen Amt der Stadt Berlin, Zimmer 76, abzu Banton auf die 75 Jahre alte Hausbefizerin Piersich verübt sprochen. Darauf ist sie für den Prozeß zum Prozeßvertreter ihres zuverlangen. wurde, hat die Kriminalpolizei eine Belohnung von 500 m. ausge Mannes auf Grund der Bundesratsverordnung bestellt. Mit an- Wer seine Anzeige bis spätestens zum 17. März 1915 schrieben. Der Räuber ist etwa 30 bis 38 Jahre alt, mittelgroß deren Worten auf Grund der Bundesratsverordnung wird dem nicht mittels der Hausliste erstattet hat, muß sie spätestens und schlank. Er hat einen dunklen, mittelstarten Schnurrbart und Mann, der im Felde steht und dessen Blut für das Vaterland geflossen ist, das ihut nach dem Gesetz vom 4. August zustehende Recht am folgenden Lage schriftlich und portofrei beim Statistischen ein frisches Gesicht und trug einen fdavargen steifen Gut und einen dunkelgrauen abgetragenen Winterüberzieher. auf Verschonung mit Slagen genommen und das, um seine mittel- Amt der Stadt Berlin, Poſtſtr. 16, einreichen. lose Ehefrau zu ermittieren und seinen mühsam zusammengeſpace Sämtliche der Anzeigepflicht unterliegenden Kartoffelten Hausrat ihm zu nehmen. vorräte einschließlich der zu gewerblichen Zwecken, zur Eine größere Störung im Straßenbahnverkehr trat in den Mittagsstunden am Freitag ein. Am Brandenburger Tor war die Unterleitungsweiche schadhaft geworden, fo daß das Gleis in der Richtung nach dem Potsdamer Platz unbefahrbar wurde. Während der Dauer der Störung von 12.20 bis 1.25 1hr mußten alle Wagen in der Richtung nach dem Potsdamer Platz abgeleitet werden. Kleine Nachrichten. Im Keller des elterlichen Hauses hat sich der 32 Jahre alte Arbeiter Willi Schemmel aus der Grünauer Straße erhängt. Die 87 Jahre alte Almosenempfängerin Witive Karoline K. aus der Wilhelm- Stolze- Straße erhängte sich an der Türangel, weil sie gebrechlich und lebensüberdrüssig war. Der 33 Jahre alte Arbeiter Wilhelm Schmidt brach vor dem Hause Stalizer Straße 108 plötzlich zusammen. Vorübergehende Leute nahmen sich seiner an, brachten ihn nach einer Schantwirtschaft in der Nähe, leisteten ihm Hilfe und holten einen Schuhmann, der ihn mit einer Droschke dem Krankenhaus Am Urban zuführen wollte. Auf dem Wege zum Krankenhause starb er aber bereits. Eine 65 Jahre alte Näherin Henriette George erkrankte Freitag plöblich im Friedrichshain. Ein Fuhrmann brachte die Kranke nach der Hilfswache in der Keibelstraße. Dort konnte der Arzt nur noch den inzwischen erfolgten Tod feststellen. An der Ede der Petersburger Straße und der Kochhannstraße versuchte Freitag nachmittag eine Frau Bertha Mettert unmittelbar vor einem nach Neukölln fahrenden Straßenbahnwagen der Linie 65 das Gleis zu überschreiten. Die Frau wurde von dem Wagen erfaßt und um= gestoßen. Sie erlitt eine schwere Kopfwunde und fand im Krankenhause Friedrichshain Aufnahme. waren. Ein Gesangskonzert Berliner Schulkinder fand gestern im Zirkus Earrasani statt, zu dem lediglich verwundete Krieger eingeladen Mit großem Interesse folgten die Verwundeten den gesanglichen Darbietungen der Schulkinder und sparten nicht mit ihrem Beifall. Der Direktor des Zirkus Stosch- Sarrafani hat das Gebäude für alle diese zum Besten der Kriegswohlfahrtspflege beranstalteten Aufführungen unentgeltlich zur Verfügung gestellt. " Arbeiterbildungsschule. Heute Sonntag, den 14. März, abends 7 Uhr, Vortag des Genossen Dr. Franz Diederich: Welt literatur der Renaissance". Hörsaal: Lindenstraße 3, IV. Hof rechts 3 Treppen. Eintritt 10 Bi. Karten find noch in den Verkaufsstellen und an der Abendkasse zu haben. Aus den Gemeinden. Briefkasten der Redaktion. Briefliche Antwort wird nicht erteilt. Anfragen, denen feine Abonnementsquittung ohne Inanspruchnahme borhandener Reserven, ohne künstliche Zurechtlegung erzielt worden. Potsdam ist infolge des Fehlens industrieller Betriebe von den wirtschaftlichen Folgen des Krieges Die turistische Sprechstunde findet für Abonnenten Lindenstr. 3, IV. Hot nicht so beeinflußt worden wie andere Städte. Die Stadt konnte rechts, parterre, am Montag bis Freitag von 4 bis 7 Uhr, am Sonnabend daher auf jegliche Einstellung oder Kürzung der Anleihetilgungen von 5 bis 6 Uhr statt. Jeder für den Brieftast en bestimmten Anfrage verzichten und alle ihre Reserven, insbesondere den Steueraus- ist ein Buchstabe und eine Zahl als Mertzeichen beizufügen. gleichsfonds, unberührt lassen. Die finanziellen Verhältnisse Pots- beigefügt ist, werden nicht beantwortet. Eilige Fragen trage man in der dams haben sich auch in der Kriegszeit als durchaus geordnet und Sprechstunde vor. Verträge, Schriftstücke und dergleichen bringe man in die widerstandsfähig gezeigt. Die Darlegungen des Magistratsleiters Sprechstunde mit. Schlußabstimmung mit 9 083 923 m. genehmigt. Die Gemeinde-.. 190. Sie sind nicht berechtigt, sich Ersatz für die Kanne durch Einbegegneten allgemeiner Zustimmung. Der Etat wurde in der Oesterreicher 500. Beim Polizeipräsidenten in Berlin. 150 M. einkommensteuer wurde mit 110 roz., die Grund= wertsteuer mit 3 pro Mille, die Gewerbesteuer mit Kleinigkeit doch eine Einigung möglich sein. a. 21. Wegen chronischer behaltung des Lohnes zu beschaffen. Ueberhaupt sollte wegen dieser 135 Pro 3. und die Betriebssteuer nach der staatlichen Ver- Heiserkeit nur landsturmpflichtig Mahrens 46. 1. Bis zum Lage des anlagung mit einem Zuschlag von 35 Proz. beschlossen. Unter Todes: 2. Beim Regiment, 3. Die Löhnung für einen Sergeanten im den indirekten Abgaben, die sich aus Biersteuer mit 50 000 m., mobilen Truppenförver beträgt 57 M. monatlich. 4. Lungenleidend. Hundesteuer mit 33 500 M., Umsatzsteuer mit 45 000 M., Lustbar- 5. Nein. 6. Können beide bestraft werden. 2. 1. 1915. Es besteht in feitssteuer mit 18 944 M. und Wertzuwachssteuer mit 19 000 m. beiden Versicherungen kein Anspruch auf Sterbegeld; auch ist die landes. zusammensetzen, befindet sich auch noch mit einem Ertrage von Das Testament ist in der Form rechtsgültig und kann in der von Jonen versicherungsanstalt nicht verpflichtet, den Arzt zu zahlen. A. M. 116. 6 M. die historisch gewordene Nachtigallensteuer vor. angegebenen Form aufbewahrt werden und beim Tode dem Gericht eingereicht werden. M. 28. Chronischer Gelenkrheumatismus dienstuntauglich; einer Musterungsorder muß aber Folge geleistet werden. U. 1. Mein. E. St. 145. Die Unterstüßung wird nicht gezahlt werden; die Ges meinde wird überhaupt gegen den Zuzug beziehungsweise Aufenthalt der A. S. 8. Wegen Lungenkrankheit dienstPerson Einspruch erheben. G. G. 16. Landsturm oone Waffe, Arbeitssoldat. Lungenleiden, landsturmpflichtig.. 205. Nem. F. B. 6064. Ueber feine Entlassung entscheidet der Militärarzt. Hat er dauernden Schaden an der Gesundheit erlitten, so hat er Anspruch auf Militärinvalidenrente. A. J. 19. Für das Jahr 1914 hätten Sie noch Stirchensteuer zu zahlen. N. H. 20. Nein, Sie sind verpflichtet, die volle Rate zu zahlen. 23. 22. Wegen größerer Narben landsturmpflichtig. O. m. 30. Herzfrant; zurückgestellt. B. B. 100. Der überlebende Ehegatte und das Kind sind erbberechtigt und haben auch Anspruch auf die Möbel und Geschenke, nicht die Eltern oder die Geschwister. Auch auf Grund nur des Versprechens fann die Schwester feine Rechte herleiten. Lichtbildervortrag der Stadtgemeinde Neukölln. Dienstag, den 16. März 1915, abends 8% Uhr, veranstaltet die Stadtgemeinde in der Aula der Realschule, Boddinstr. 34/41, mit Herrn Dr. Viktor Pohlmeyer einen Lichtbildervortrag über das Thema:„ Die geistige und volkswirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten Nordamerifas". Der Eintritt ist kostenfrei, Kindern, auch in Begleitung Erwachsener, aber nicht gestattet. Aus aller Welt. Verhaftung des Borkower Raubmörders. Schnelle Aufklärung hat die auf dem Besitztum Borkow verübte Mordtat gefunden. Wie wir bereits berichteten, wurde dort die Eigentümerin Mathilde Bornstein als Leiche auf dem Düngerhaufen aufgefunden. Um den Hals der Toten, die mit Stroh zugedeckt war, lag eine Schlinge, und außerdem wies der Leichnam mehrere schwere Wunden auf. Auch der Wachhund der B. war getötet worden. Wie die Ermittelungen der benachrichtigten Kriminalpolizei ergaben, ist Fräulein Bornstein im Hause überfallen und niedergeschossen und ihr Leichnam dann von dem Mörder nach Fürsorge für Kriegerfrauen in Charlottenburg. dem Düngerhaufen geschleift worden. Die Nachforschungen der Der Charlottenburger Magistrat hat die bisher schon durch die Polizei führten zur Verhaftung des Ackerknechts Edmund Knittel Unterstützungskommissionen geübte, aber einer einheitlichen Rege- aus Borkenwerder. Im Besiz, des N. fand man die geraubte lung entbehrende Fürsorge für diejenigen Kriegsunterſtüßungs- Geldbörse der Ermordeten. Außerdem war der Verhaftete im berechtigten Wöchnerinnen, die keinen Anspruch auf die Reichs- Besitz zweier Revolver, von denen der eine gar keine, der andere wochenhilfe nach der Bundesratsverordnung haben, folgendermaßen geregelt: Grundsatz ist, daß an den schon im Frieden bewährten nur wenige Kugeln enthielt. K., der bereits mit Zuchthaus vorFormen der Wöchnerinnenfürsorge festgehalten werden und lediglich bestraft ist, scheint das Verbrechen ganz planmäßig ausgeführt zu eine ergänzende Fürsorge im Sinne der Bundesratsverord- haben. Unter einem Vorwand hat er anscheinend den Knecht der nung hinzutreten soll. Demgemäß soll gewährt werden freie Heb- B. von dem Hof fortgelockt und dann die Tat an der Eigentümerin ammenhilfe, ferner an Stelle eines Teiles des in der Bundesrats- begangen. An der Kleidung des Verhafteten fand man starke verordnung festgesetzten Wochengeldes vor der Entbindung Verab- Blutspuren, die dem hiesigen Gerichtschemiker zur Untersuchung folgung von kräftiger Mittagskost für die übliche Dauer, jedoch übersandt wurden. mindestens für 2 Wochen vor der Entbindung, gelegentlich der Entbindung leihweise Verabfolgung von Wochenkörben und Gewährung von Kinderwäsche, schließlich nach der Entbindung ein Wochengeld aus städtischen Mitteln als außerordentliche Unterstüßung Auf dem östlichen Kriegsschauplaße ist fürzlich bei Beförde= in Höhe von je 15 M. für 3 Halbmonatsraten; ferner wird im rung mit einem Korbwagen ein Postbeutel durch Selbstentzündung Bedarfsfalle gewährt freie ärztliche Behandlung durch die Stadt- in Brand geraten. Zweifellos ist der Brand in einem Päckchen, ärzte und Stillunterstützung durch Gewährung von Milch durch die des Streichhölzer, Aether oder dergl. enthalten haben mag, entstädtischen Säuglingsfürsorgestellen in der Weise, daß stillenden Striegerfrauen auf Antrag der zuständigen Unterstüßungskom- standen, denn auffallenderveise brannte ein Pädchen so heftig, miffion die Stillbeihilfe unbedingt zu gewähren ist. Hiermit ist in daß das Feuer nicht zu löschen war, bis es die Sendung restlos Charlottenburg für sämtliche Wöchnerinneren, deren Ehemänner verzehrt hatte. Dank der Aufmerksamkeit der Postbegleiter ist ein sich im Kriege befinden, in gleichartiger Weise gesorgt. Außerdem größerer Schaden verhindert worden, es sind nur etwa 20 Briefe hat der Magistrat mit Rücksicht auf die in der letzten Zeit gestie- und einige Päckchen verbrannt. genen Preise für Lebensmittel usw. beschlossen, die für den Winter gewährten Unterstübungsfäße für alle Kriegerfamilien auch in den Sommermonaten beizubehalten. Steuererhebung in Charlottenburg. Die Staatseinkommensteuer ist bekanntlich nach dem Einkommensteuergesetz von Unteroffizieren und Mannschaften des Beurlaubtenstandes, die mit einem Einkommen von nicht mehr als 3000 m. veranlagt sind, solange sie fich im aktiven Dienst befinden, nicht zu erheben. Der Charlottenburger Magistrat hat beschlossen, auch für die Gemeindeeinkommensteuer in gleichem Umfange von der Erhebung abzusehen. Tempelhofs Bürgermeister zum Burgfrieden. In der Tempelhofer Gemeindevertretersizung vom Donnerstag wurde einer Polizeiverordnung zugestimmt, die Vorschriften enthält über die Reinigung der Bürgersteige bei eintretendem Schneefall; auch ein Verbot über das Musizieren in Schankwirtschaften und Privatwohnungen bei geöffneten Fenstern oder Türen fand die Bu stimmung der Versammlung. Ferner wurde einem Antrage des Etatsausschusses zugestimmt, wonach bei Einquartierungen zu den Staatlichen Serviss und Verpflegungssägen noch ein Zuschuß geleistet werden soll. Dieser Gemeindezuschuß soll bei Natural- und Servisverpflegung für Mannschaften und Unteroffiziere 80 Pf. und für Servisverpflegung allein 30 Pf. betragen. Für Einquartierung find bisher von der Gemeinde für den Staat 26 000 9. verausgabt worden. Genosse Burgemeister fragte bei diefer Gelegenheit an, ob dem Gemeindevorstand befannt fei, daß in einigen Fällen die Einquartierten eine ungenügende Verpflegung erhalten hätten und welche Schritte zur Abhilfe Brand einer Feldpostladung. Der Vorfall zeigt von neuem, daß die dringenden Mahnungen der Postverwaltung, von der Versendung feuergefährlicher, leicht entzündlicher Gegenstände Abstand zu nehmen, beim Publikum noch immer nicht, das nötige Verständnis gefunden haben. Es gehört gewissermaßen auch zum Gelingen des Ganzen, daß die Versendungsvorschriften der Post gewissenhaft beachtet werden, denn durch den Leichtsinn des einzelnen werden nicht nur Tausende von Privatbriefen und viele wertvolle Güter, sondern auch amtliche Sendungen, von deren richtigen Ueberkunft manches abhängt, in Gefahr gebracht. Parteiveranstaltungen. 1. Wahlkreis. Heute Sonntag in den Corona- Prachtsälen, Kommandantenstr. 72: Lichtbildervortrag Ein Besuch der Kriegsschaupläge in Ditpreußen". Eröffnung 6 Uhr, Anfang 7 Uhr. Eintritt 20 Pf. 6. Wahlkreis. Jugendabteilung. Am Mittwoch, den 17. März, aben ds 8 1hr, finden die Versammlungen der jugendlichen Mitglieder von Strad, Schönhauser 18-21 Jahren in nachfolgenden Lokalen ſtatt: Allee 134 a, Kerfin, Pantstr. 60, Nietschmann, Gerichtstr. 74, und Schröder, Referenten sind die Genossen E. Neumann, E. Döring, Stromstr. 36. W. Piet und E. Eichhorn. " untauglich. bis Wetteraussichten für das mittlere Norddeutschland Montagmittag: Ueberall ziemlich mild, zunächst noch trübe, nebelig und im Osten etwas stärkere, sonst meist geringere Niederschläge. Dann vorübergehende Ausheiterung und später im Westen beginnende neue Trübung. Salem Aleikum Salem Gold Zigaretten für unsere Krieger durch die Feldpost Preis: No 3½ 4 5 6 8 10 3½ 4 5 6 8 10 Pf.d.Stck 20 Stck.Salem Cigaretten Portofrei! 50 Stck. Salem Cigaretten 10Pf.Porto! Trustfrei! FABRIK ANSICHT Orient Tabak- u.Cigarettenfabrik Yenidze Dresden Inh. Hugo Zietz, Hoflieferant S.M.d. Königsv Sachsen dieſes llebelſtandes getan worden seien. Ihm wurde entgegnet, daß heater( Inhaber Ditto), Bortrag des Genoſſen Eichorn über: Der 3m- Konsum-, Produktiv- und Sparverein Zehlendorf und Umgegend. Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Zehlendorf, Wannseebahn. Bilanz am 31. August 1914. Mart Steglih- Friedenau. Dienstag, den 16. März, abends 8, Uhr, beginnt ein Vortragstursus des Genossen Hermann Dunder, Die jüngste These der kapitalistischen Entwicklung". 4 Borträge. Eintritt 10 Pf. pro Abend. Lotal: Jugendheim, Kniephofstraße 59. Der Bildungsausschuß ladet auch die Arbeiterschaft der benach barten Drte Lichterfelde, Lantwig, Mariendorf, Schöneberg, zum Besuch der Vorträge ein. Köpenick. Dienstag, den 16. März, abends 8%, Uhr, im StadtIm perialismus in England". Eintrittskarten 10 Pf.( berechtigten noch zu zwei der Gemeindevorstand in den einzelnen Fällen sofort die notwendigen weiteren Vorträgen). Schritte zur Behebung des Uebelstandes unternommen habe. In Eichwalde. Heute früh 9 Uhr von Witte aus Flugblattverbreitung den Gemeindewaisenrat wurde für den Nentier Frige der Rentier zu der am Dienstagabend ebendaselbst stattfindenden öffentlichen Ber Aktiva. Lossier gewählt. Unsere Genossen hatten den Lagerhalter, Genossen Beder, vorgeschlagen. Genosse Burgemeister sprach bei Lichterfelde. Dienstag, den 16. März cr., abends 8 Uhr, findet im Verfügbare Werte: Begründung dieses Vorschlages den Wunsch aus, auch in Tempelhof Wahrendorfschen Saale, Bätestr. 7, eine öffentliche Bersammlung Kassen- Konto statt. Genosse Simon Katenstein spricht über: Unsere Ernährung in größerem Maße pie bisher, sozialdemokratische Vertreter zur im Striege". Mitarbeit heranzuziehen. Der Bürgermeister beantwortete diesen Zeuthen- Miersdorf. Die Mitgliederversammlung des Wahlvereins Wunsch mit der Erklärung, man tenne im Tempelhofer findet heute, abends 7 Uhr, in Miersdorf bei Krüger statt. Ortsparlament teine Parteien mehr und brauche daher wünsche der Sozialdemokraten nicht extra zu berüdsichtigen. Lebensmittelfürsorge in Pankow. Etatsberatung in Potsdam. sammlung. 10 Pf. Jugendbewegung. Das Banteinlagen- Konto GEG Giro- Konto Bant- Sto., Dresdner Bank Wechselfassen- Konto Grundbesitz: Haus- Konto. • . • . • • Betriebsbestände: Baren- Konto Inventar- Konto Fuhrwerks- konto. Angelegte Werte: Beteiligungs- Konto GEG. Berlags gesellschaft Kohlen Eigene Betriebsmittel: 1026,48 Geschäftsguthaben- Konto 1447,18 Reservefonds- konto. 152,46 Baufonds- Konto 2000,- Aufgenommene Betriebs230, mittel: Spareinlagen Konto. 76178,50 Rautionen Grundschulden: 39660,90 ypotheken- Konto Passiva. Mark 10864,87 4366,30 1000, 18899,83 . . • 1000, 63950, 9850, 11950,89 49, Sparrabatt- Konto 9416,17 304,65 Notfonds. 85, Hausanteilzinsen- Konto 269,77 . 256,73 Konto: Noch zu zahlende . 246,67 Unfosten 650, 245,20 Gewinn- u. Berluft- Konto: 250, Reingewinn 1282,63 350, 5495,45 Sausanteil- Konto. 1720,- Sonstige Verbindlichkeiten: Lieferanten- Konto, 1663,70 Sparmarten- Konto Rüdvergütungs- Konto Debitoren- Konto Versicherungs- Konto. Kautionshinterlegungs- Konto 830, Einrichtungs- Konto Darlehns- Konto Lieferantenrabatt- Konto Pjerdeversicherungs- Konto Schöneberg. Sonntag, den 21. März, abends 6 Uhr, veranstalten Die Gemeindevertretung bewilligte für Nahrungsmittelbeschaffung die Jugendausschüsse der westlichen Vororte im großen Saale der Schloßweitere 100 000 m., da die bereits bewilligten 810 000 Mt. nur für brauerei Schöneberg, Hauptstr. 121, eine Frühlingsfeier. Fleisch vorräte verausgabt werden sollen. Ferner wurden die Programm besteht aus Gesangsvorträgen des Schöneberger Frauen- und Pflegefäße für Pflegekinder in Anbetracht der erheblich gesteigerten Männerchors, Festansprache: Schriftsteller E. Unger, Mufit- Trio, RezitaFür das tionen. Turnerische Aufführungen werden von den Abonnenten der Lebenshaltung fämtlich um 3 M. pro Monat erhöht. tommende Etatsjahr wurden die Kanalgebühren von 3 auf 21%, Proz." Abeiter- Jugend" dargebracht. Anfang 6 Uhr. Eintritt 10 Pf. Garderobe Berschiedene Guthaben: des Gebäudesteuernuzungswertes festgeseßt, der GemeindesteuerSchöneberg. Heute findet unter amtlicher Führung eine Besichtigung Treffpunkt zuschlag dagegen soll auf 135 roz. erhöht werden. des Verkehrs- und Bau- Museums, Invalidenstr. 50, statt. 10 Uhr am Kaiser- Wilhelm- Plaz oder pünktlich 11 Uhr vor dem Museum. Treptow. Dienstagabend 8 Uhr im Jugendheim, Graekstr. 64. Bortrag des Genossen W. Piek über:" Der deutsche Einheitsgedanke". Die Stadtverordneten Potsdams beschlossen am Donnerstag, Lanfwit. Heute Besuch des Museums für die Volkskunde, Klosterohne Abänderung dem vom Magistrat vorgelegten Gtat zuzu- straße, unter Führung des Herrn H. Farwig, Treffpunkt in Lankwiz: stimmen. Nach den Ausführungen des Bürgermeisters Rauscher 12% Uhr an der Haltestelle der Linie 99, Seydligstraße( Abfahrt 12.22). trägt der Etat den Stempel der Sparsamkeit. Der Oberrealschul- Für Nachzügler 1% Uhr in Berlin, Stönigstraße, Ede Klosterstraße. und Krankenhausneubau und einige andere Forderungen mußten zurückgestellt werden. Gegen das Vorjahr hat sich der Etat um 69 098,70 m. berbessert. Unter Berücksichtigung eines Steuerausfalles von 20 000 M. und anderer Mindererträge belaufen sich die Mehrausgaben und Mindereinnahmen auf 312 045,64 m., für die bis auf einen Rest von 84 285 M. Deckung geschaffen werden mußte, was mit Hilfe der in der Stadthauptkasse vorhandenen Barüberschüsse des Jahres 1913 möglich war, ohne an eine Steuererhöhung zu denken. Das Gleichgewicht des Potsdamer Etats ist Frauen- Leseabende. Montag, den 15. März, abends 8, Uhr: Friedrichshagen. Im Jugendheim, Friedrichstr. 60, 2. Hof part. links. Pankow. Nordbezirk bei Schröter, Floraftr. 5/6. Referentin Genoffin Arendsee. Südbezirk bei Heinze, Berliner, Ede Kaiser- Friedrich- Straße. Referent Genoffe Stubig. Steglik. Bei Thiel, Albrechtstr. 87. 674,70 301,84 600, 133634,46 Mitgliederbewegung. Ausgeschieden sind Eingetreten sind Bestand am 31. August 1914 133634,46 138 98 746 Die Geschäftsguthaben vermehrten sich um Die Haftsumme verminderte sich um 2308,56 M. 1200, Die Gesamthaftsumme beträgt am 31. August 1914 Zehlendorf, im März 1915. 22380, 102/11 Der Vorstand. Joh. Krefeler. Gustav Paarmann. Sozialdemokratischer Wahlverein für den 2. Berliner Reichstagswahlkreis. V. Kreis. Dienstag, den 16. März, abends 29 Uhr, in den Unionssälen, Greifswalder Str. 221/223: Morgen Montag, den 15. März 1915, abenb3 8%, Uhr, in den Kammerfälen, Mitglieder- Versammlung. Teltower Straße 1: Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: Fortsetzung der Diskussion über den Vortrag der Reichstagsabgeordneten Richard Fischer und Hugo Haase vom 2. Februar. Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt. Der Vorstand. Die Abrechnung vom Zahlabend erfolgt in den Abteilungen am Dienstag, den 16. d. M.( statt Montag, den 15. d. M.). Sozialdemokratischer Wahlverein Bortrag des Genossen H. Lüdemann über Technik. Eintritt nur gegen Vorzeigung des Mitgliedsbuches. Der Vorstand. 222/ 8* Deutscher Metallarbeiter- Verband 221/12 Verwaltungsstelle Berlin. N 54, Linienftr. 83-85. Telephon: Amt Norden 185, 1239, 1987, 9714. Bureau geöffnet von 9 bis 1 Uhr und von 4 bis 7 Uhr. Achtung! Achtung! für den 6. Berliner Reichstagswahlkreis. Metalldrücker und Polierer! Vier Dienstag, den 16. März, abends 812 Uhr: Mitglieder- Versammlungen in folgenden Lokalen: Mila- Säle, Schönhauser Allee 130. Pharus- Säle, Müllerstraße 142. Frankes Festfäle, Badstraße 19. Stadt- Theater, Alt- Moabit 47. 1. Tagesordnung: Hausfrauen und Lebensmittelpreise. 2. Diskussion. 268/ 5* Referentinnen: Mathilde Wurm, Klara Weyl. Käte Dunder und Toni Breitscheid. Unsere Frauen sind zu diesen Versammlungen besonders eingeladen. Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt. 20 Der Vorstand. Dienstag, den 16. März 1915, abends 8½ Uhr: KF Versammlung im Gewerkschaftshaus, Engelufer 14/15( Saal 4). Tagesordnung: sichtbildervortrag des Kollegen Gunther:„ Eine Reise durch die Balkanstaaten". Von Karl Legien.( 135 farbige Lichtbilder.) In Anbetracht des zeitgemäßen Themas werden die Kollegen ersucht, zahlreich mit ihren Frauen zu erscheinen. 110/12 Die Ortsverwaltung. Deutscher Holzarbeiter- Verband Verwaltung Berlin. Tel- Amt Morigplak 10623, 3578. Bureau: Rungestraße 30. Deutscher Transportarbeiter Verband. Lichtbilder- Vorträge. Bezirksverwaltung Groß- Berlin. Telephon: Amt Moritzplatz Nr. und 2382 4747. Delegierte zur örtlichen Generalversammlung: Ordentliche Generalversammlung Mittwoch, den 17. März, abends 8%, Uhr, im großen Saal des Gewerkschaftshauses, Engelufer 15: pro 4. Quartal 1914. Tagesordnung: 1. Mitteilungen. 2. Geschäfts, Kassen, Arbeitsnachweis- und Bibliotheksbericht pro 4. Duartal 1914 sowie Jahresbericht. 3. Neuwahl der Bezirksverwaltung und der Revisionskommission. 4. Neu wahl der Beschwerdekommission für den Arbeitsnachweis. 5. Erledigung etwa eingegangener Anträge. NB. Legitimationsfarte sowie Mitgliedsbuch find mitzubringen und zwecks Kontrolle resp. Abstempelung am Eingang zum Versammlungslokal vorzulegen. Ohne Karte und Mitgliedsbuch kein Zutritt. 61/19 Wer über acht Wochen mit seinen Beiträgen im Rückstande ist, hat ebenfalls feinen Zutritt. Die Bezirksverwaltung Groß- Berlin. J. A.: A. Werner. Sozialdemokratischer Wahlverein für den 3. Berliner Reichstagswahlkreis. Dienstag, den 16. März 1915, abends 8% Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 58/59: Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: 209/ 14* Vortrag der Reichstagsabgeordneten Wilh. Pfannkuch und Hugo Haase. He Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt. 102/12 Tel. Amt Norden 1591. 99 Der Vorstand. Hoffnung® Berliner Schneiderei- Genossenschaft( E.G.m.b.H.) gegründet von organisierten Schneidergehilfen Berlin N. Brunnenstr. 185( am Rosenthaler Tor). Großes Lager fertiger Anzüge und Sommer- Paletots, Sport- Anzüge, Loden- Pelerinen. Kinder- Anzüge in allen Größen. Elegante Maßanfertigung. Lieferant der Konsum- Genossenschaft Berlin und Umgegend. Sonntag von 12-2 Uhr geöffnet. Thema: Ein Besuch der Kriegsschaupläge in Ostpreußzen. doVortragender: Kollege Ahlemeyer. Bodenleger, Einſcher, Jaloufiearbeiter, Drechsler und Treppengeländerbranche Montag, den 15. März, abends 8%, Uhr, bei Boeker, Weberftr. 17. Tischler, Bezirk Süd- Ost 1 und 2 Dienstag, den 16. März, abends 82 Uhr, im Lokal Süd- Ost, Waldemarstr. 75. Sozialdemokratischer Wahlverein f. d. 4. Berl. Reichstagswahlkreis Stralauer Viertel. Bezirk 318 I. Nachruf. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Genosse, der Arbeiter Gustav Ellwanger ( Bofener Str. 7) verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung fand 13. März in Ahrensfelde statt. Der Vorstand. Ruderverein ,, Freiheit". Nachruf. am In Erfüllung seiner Pflicht fiel im November vor. Js. bei den Stämpfen in Belgien unser Sportsgenosse Waldemar Schulz, Wir verlieren in ihm ein eifriges Mitglied und werden ihm ein dauerndes Andenken bewahren. 1296b Der Vorstand. Allzu früh und sern von seinen Rieben fiel am 3. März auf französischem Boden unser ges liebter Sohn und Bruder, der Kriegsfreiwillige Fritz Westphal im blühenden Alter von 17% Jahren. ant Dies zeigen in tiefem Schmerz Hermann Westphal und Frau. Paul als Geschwister. Erna Eisenbahnstr. 10. 58A Allzu früh und fern von seinen Lieben fiel am 21. Februar auf russischem Boden mein geliebter Mann, unser Herzensguter Vater, Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, der VizeFeldwebel Fritz Hohm im blühenden Alter von 39 Jahren. Dies zeigen im tiefen Schmerz an Bezirk Neukölln, Bau- u. Möbeltischler Frau Ida Hohm und vier Söhne, Mittwoch, den 17. März, abends 82 Uhr, in den Passage- Festsälen, Bergstr. 151/52. Zu diesen Versammlungen sind die Frauen freundlichst miteingeladen. Maschinenarbeiter Montag, den 15. März, abends 8, Uhr, im Lokal Megander. straße 27 c( früher Englischer Hof): Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: 1. Stellungnahme zur Generalversammlung. 2. Die jeßigen Lohn- und Arbeitsbedingungen der Maschinenarbeiter. 3. Verbands und Branchenangelegenheiten. Die in Stellmachereis und Flugzeug- Betrieben beschäftigten Maschinenarbeiter sind besonders eingeladen. Die Generalversammlungs- Delegierten haben die Pflicht, vollzählig zu erscheinen. 98/2 Die Ortsverwaltung. Kranken- Unterstützungshund der Schneider Filiale Berlin. Mittwoch, den 17. März, abends 84 Ubr, im ,, Gewerkschaftshaus", Engelujer 15( Saal V): Mitgliederversammlung. Tagesordnung: 1. Abrechnung vom 4. Duartal 1914. 2. Verschiedene Kassenangelegen heiten. 3. Diskussion. Um zahlreichen Besuch ersucht 166/6 Die Ortsverwaltung. Todes- Anzeigen B Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei der Beerdigung meines lieben Mannes und guten Baters Freitagabend entriß uns der Tod unseren langjährigen treuen Oskar Thomas Mitarbeiter, ben Schriftseter sagen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten, besonders dem Genoffen Schleffler für seine trostreichen Worte, der Berwaltung der Baugenossenschaft Paradies und den Bewohnern der Baradieshäuser unseren herzlichsten Dant. 12935 Helene Thomas nebst Tochter. Bekanntmachung der Junungskrankenkasse der Schuhmacher zu Berlin ( Zwangsinnung). Bom 29. März 1915 ab befindet sich das Kaffenlokal Fischerstr. 25 II. ( Innungshaus) und ist geöffnet von 8-1 Uhr. 266/1 Jakob Ege, Borf., Roßstr. 31. Reuters Werke 3 Bände 4 Mart Buchhandlung Vorwärts Louis Stemwedel im 54. Lebensjahre. Sein ehrlicher und aufrichtiger Charakter sichert ihm ein dauern des Andenken in den Herzen feiner Mitarbeiter. Das Personal der Vorwärts- Buchdruckerei. Die Zeit der Beerdigung wird noch bekannt gegeben. Am Donnerstag starb nach furzem, schwerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater und Bruder, der Maler Konrad Förster. Die trauernden Hinterbliebenen Beerdigung Dienstag, nachmittags 3 Uhr, in Ahrensfelde. Abf. Schlesischer Bahnhof 2.34. Liegnizer Straße 27. Familie Heinrich Kunz. Du mußtest uns so früh verlassen Und von Deinen Lieben gehn, Ach wir können es immer noch nicht fassen, Daß wir uns nicht mehr wiedersehn. Lieber Papa ruh' in Frieden, Unsere Liebe deckt Dich zu. Ruhe janst! Allzu früh und fern von seinen Lieben starb den Heldentod fürs Baterland als Opfer des Weltfrieges, am 23. Februar, in Rußland, unser lieber Sohn, Bruder, 1285b Schwager und Dnkel Max Brauer im vollendeten 26. Lebensjahre. Dies zeigen im tiefsten Schmerz an Die trauernden Hinterbliebenen. Ruhe sanft in fremder Erde! Am Donnerstag verstarb unser lieber Bater, Schwieger-, Großund Urgroßvater, der Tischler Bernhard Tessmer im 87. Lebensjahre. 21A Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Montag, den 15. März, nachm. 4 Uhr, von der Leichenhalle der Gethfemane- Gemeinde, Nordend, aus statt. Nach 12jähriger Tätigkeit in unserem Betriebe starb am 12. März der Schriftseger Louis Stemwedei im Alter von 53 Jahren. Wir werden dem lieben Mitarbeiter ein freundliches Andenken bewahren. Vorwärts Buchdruckerei und Verlagsanstalt Paul Singer u. Co. Nach langem Leiden verstarb am Freitag, den 12. März, meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante 12996 Helene Zinnecker im 45. Lebensjahre. Im Namen aller Verwandten Richard Zinnecker, Elsholzstr. 16. Die Beerdigung findet am Dienstag auf dem Friedhof in Friedrichsfelde statt. Die genaue Zeit wird noch betannt gegeben. Scien Dem Andenten unserer auf dem Kriegsschauplak gefallenen Genossen! Am 8. Dezember 1914 ftarb infolge seiner schweren Verlegungen int Lazarett in Russisch- Polen der Genosse. Hermann Kroll Steinmetstr. 45. Bezirk 66. Am 20. Dezember 1914 fiel in Rußland der Genosse 221/17 220/9 Wilhelm Otto Wassertorstr. 5. Bezirk 209. Sozialdemokr. Wahlverein f. d. 2. Berliner Reichstagswahlkr. Am 22. Februar fiel in Rußland der Tischler Rudolf Adermann Reichenberger Str. 127. Bezirk 199 II. Am 21. Februar fiel in Rußland der Zimmerer Friedrich Hohm Licgnizer Str. 27. Bezirk 205 11. Am 8. Januar fiel in Frankreich der Metallschleifer Paul Bonkat Blumenstr. 55. Bezirk 264. Am 9. Januar fiel in Frankreich der Milchhändler Franz Jahn Lichtenberger Str. 10. Bezirf 271. Sozialdemokr. Wahlverein f. d. 4. Berliner Reichstagswahlkr. In den Kämpfent in Westen fiel der Bauarbeiter Georg Nötzel Putbuser Str. 4. 9. Abt., Bez. 593. 3n einem Gefecht in Rußland fiel unser Bezirksführer, der Fabrifarbeiter 263/4 250/7 236/5 Reinhold Burchert Dudenarder Str. 1. 20. Abt., Bez. 788. In den Kämpfen auf dem östlichen Kriegsschauplak ficl der Tischler Franz Meyer Franseckistr. 7. 3. Abt., Bez. 527. Sozialdemokr. Wahlverein f. d. 6. Berliner Reichstagswahlkr. Bei den Kämpfen im Osten gefallen ist der Arb citer Albert Kobs Knobelsdorffstr. 2. Sozialdemokr. Wahlverein Charlottenburg. Im Lazarett zu Königsberg gestorben der Sattler Karl Lehmann Nansenstr. 33. 3. Bezirk. In Rusland gefallen der Schnittarbeiter Rudolf Lehmann Schöneweider Str. 14. 3m Csten gefallen der Glaser 10. Bezivf. Paul Neufert Stirchhofstr. 49. 10. Bezirk. Sozialdemokratischer Wahlverein Neukölln. In den Kämpfen im Osten fiel ant 15. Dezember 1914 der Klempner, Zandsturmgefreiter Ewald Kallweit ( Strüllstr. 7, Bcz. 12) im 41. Lebensjahre. 191/1 261/6 Sozialdemokr. Wahlverein Treptow- Baumschulenweg. 3m November 1914 fiel im Osten unser Genosse Herbert Noack Schillingstr. 38. Sozialdemokrat. Wahlverein Niederbarnim. Bez. Reinickendorf- West. Verband der Maler, Lackierer etc. Filiale Berlin. Auf den Schlachtfeldern sind folgende Kollegen gefallen: 138/15 Artur Milenz ( Bezirk Ober- Schöneweide) in Frankreich. Emil Dorffeld ( Bezirk Charlottenburg) in Frankreich. Joseph Weidig ( Bezirk Westen) in Serbien. Ernst Berghof ( Bezirk Südost) in Rußland. Ehre ihrem Andenken! Die Ortsverwaltung. Deutscher Transportarbeiter- Verband 61/18 Bezirk Groß- Berlin. Folgende Kollegen sind im Felde gefallen: Otto Dräbelhoff, Wäschekutscher. Gustav Gierke, Arbeitskutscher. Gustav Jänsch, Geschäftsdiener. Paul Lehmann, Lagerarbeiter. Friedrich Marquardt, Privatchauffeur. Herbert Riedel, Geschäftsdiener. Hermann Riedel, Droschfenchauffeur. Johann Sulek, Lagerarbeiter. Ehre ihrem Audenken! Die Bezirksleitung. Deutsch.Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin. Es starben folgende Mitglieder im Felde: Johannes Rieber, Eloffer geb. 11. 8. 78 in Neu- Dowik. Paul Zehe, Galvaniseur geb. 17. 8. 86 in Berlin. Otto Burdack, Metallarbeiter geb. 29. 6. 93 in Neukölln. Paul Kempf, Dreher geb. 1. 6. 90 in Berlin. Alfred Hömke, Monteur geb. 7. 6. 86 in Reßberg. Erich Wachholz, Metallarbeiter geb. 9. 9. 86 in Strachmin. Max Bergemann, geb. 4. 6. 83 in Berlin. Dreher Wilh. Skowronski, Maschinenarbeiter geb. 4. 6. 83 in Leip. Karl Wedermann, Mechanifer 110/14 geb. 14. 3. 90 in Hannover. Ehre ihrem Andenken! Die Ortsverwaltung. Deutscher Holzarbeiter- Verband Zahlstelle Berlin. Im Felde gefallen sind folgende Mitglieder: Gustav Günther, Sigler, 27 Jahre alt, im Gefecht bei Kierzig am 17. februar. Paul Doberitz, Sischler, 38 Jahre alt, im Kampf gegen Rußland. August Stilch, zischler. 39 Jahre alt, im Gefecht bei Nowa- Wies. Paul Schude, zischler, 22 Jahre alt, im Stampf gegen Frankreich verwundet, gest. ant 26. februar. Martin Bachmann, Maschinenarbeiter, 98/3 im Rampf gegen Rußland. Ehre ihrem Andenken! 37 Jahre alt, Die Ortsverwaltung. Verband der Fabrikarbeiter Deutschlands 3/8 Berwaltung Groß- Berlin, Gefallen find folgende Mitglieder: Wilhelm Schrabback Bezirk Ertner. Wilhelm Karin Bezirt Schönhauser Vorstadt. Otto Engel Bezirk Ober- Schöneweide. Ehre ihrem Andenken! Die Ortsverwaltung, Verband der Gemeinde- u. Staatsarbeiter Filiale Groß- Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß folgende Kollegen auf dem Schlachtfelde gefallen sind:. 33/7 Bernhard Schulz, 2. Revier- Juspektion. Johann Kaczmarcyk, 26. Revier- Inspektion. Max Reichwald, Kohlenplay. Max Jerzy, Lichtenberg. Artur Fröhlke, Englische Gaswerke. Albert Kasulke, Nieder- Schöueweide. Wir werden ihnen ein ehrendes Andenken bewahren. Die Ortsverwaltung. Nachruf! Auf dem Felde der Ehre fiel am 15. Februar im Westen unser licber Freund, der Transportarbeiter Willi Lehmann im blühenden Alter von 26 Jahren. 12745 Derselbe war einer der besten Amateur- Athleten Berlins: er batte mehrere Meisterschaften im Heben und Ringen der ersten Klasse inne. In ihm verlieren wir einen guten Sports- und Arbeitskollegen. Wir betrauern feinen frühen Tod und werden ihm stets ein treues Andenken bewahren. Reinhold Hapke. Artur Els. Albert Ottow. Willi Borchert. Otto Pfab. Georg Rißmeyer. Rich. Pieper. Alfred Michaelis. Georg Altmann. Wilhelm Neumann. In der Blüte seiner Jahre Hat ihn eines Feindes Kugel In der Fülle seiner Kraft Von uns allen hingerafft. Ruhe fanft in fremder Erde! Sozialdemokratischer Wahlverein f. d. 6. Berl. Reichstagswahlkreis. 7. Abt. Bez. 580. Nachruf. Am Sonntag, den 7. März, verstarb unser Genosse, det Hutmacher Adolf Weber Gaudystr. 2. ant Ehre seinem Andenten! Die Beerdigung hat Freitag, den 12. März, in Buch bereits stattgefunden. 263/6 Der Vorstand. Sozialdemokratischer Wahlverein für Schöneberg. Bezirk 4. Nachruf! Hiermit zur Nachricht, daß unser Mitglied Jakob Golz infolge Eisenbahnunglüds 8. Februar verstorben ist. Ehre seinem Andenken! 16/10 Der Vorstand. am Sozialdemokratischer Wahlverein Neukölln. Nachruf. Am 21. Februar verstarb unsere Genoffin Marie Kellner Anefebedstr. 62, 14. Bezirk. Die Beerdigung hat stattgefunden. 236/6 Ehre ihrem Andenken: Alzu früh und sern von seinen Liebent starb am 22. Offober im Westen den Heldentod fürs Vaterland mein lieber Mann und trenjorgender Bater meiner Kinder, der Wehrmann Arno Hofmann im Alter von 36 Jahren. In tiefer Trauer 15 Bitme Auguste Hofmann und Kinder. Familie Borchardt. Delmenhorst, den 7. März 1915. Schanzenstraße 81. Ruhe fanft in fremder Erde! Nachruf! Auf dem westlichen Kriegsschauplatz siel unser lieber Kollege, der Werkzeugschlosser Rudolf Hoffmann im Alter von 25 Jahren. Sein ehrenwerter Charafter und feine Liebe fin Gerechtigkeit sichern ihm ein dauerndes, chrendes Andenken. 620 Seine Kollegen der A. E. G., Brunnenstraße. Abteilung Meister Brause. Alzu früh and fern von der Seimat und feinen Rieben starb den Heldentod fürs Vaterland am 3. März int Striegslagarett Courtrai unjer inniggeliebter Sohn, Bruder, Schwager und Bräutigam, der Gefr. d. Res. Paul Lehmann Ritter des Eisernen Streuzes) im blühenden Alter von 25 Jahren. Dies zeigen im tiefſten Schmerz an Wilhelm Lehmann und Frau als Eltern. Karl Lehmann als Bruder. Auguste Schulze geborene Lehmann als Schwester. Wilhelm Schulze a. Schwager Else Rach als Braut. Berlin, Antonftr. 5. Wie schwer war Dir das Scheiden Bon uns, geliebtes Herz. Weißt nicht, was wir jetzt leiden, In tiefem großen Schmerz. Wir baten alle Tage, ad fchre bald zurüd, Doch jezt nur eine Silage, vorbei ist unser Glüd. Kurz war unsere Freude, tief ist nun unser Schmerz Drum flummere sanft, Du treugeliebtes Herz. D, nimmer, nimmer werden wir Dein vergessen. Du warst so jung. Du starbst zu früh, Wer Dich gelammt, vergißt Dich stic. Ruhe faust in fremder Erde. Am Donnerstag, den 11. März, verschied nach schwerem Leiden, mein lieber Mann, unser guter Vater, der Schriftsekerinvalide Gustav Jaekel ani im Alter von 54 Jahren. Dies zeigt tiefbetrübt an Marie Jackel geb. Linke. Die Beerdigung findet Montag, den 15. März. nach mittags, von der Leichenhalle des Sentral- Friedhofes in Friedrichs felde aus ftatf. 12925 Biel zu früh und fern von feinen Lieben fiel auf dem Schlacht felde in Rußland am 4.- 6. e bruar mein lieber Mann, Vater, Sohn, Bruder, Onkel und Schwic gersohn, der Landsturmmann Georg Engelstadt ( Anschläger). Dies zeigt schmerzerfüllt an im Namen der trauernden Hinter bliebenent Neukölln, im März 1915. Wwe. Hedwig Engelstadt, geb. Gehrife. 28A Verband d.Gemeinde- u. Staatsarh. Filiale Groß- Berlin. Den Mitgliedern geben wir hiermit Nachricht vom Tode des Kollegen Gustav Schulz vom Gaswerk Mariendorf ( 3. C. G. A.). Ehre seinem Andenken: Beerdigung am Montag, den 15. März, nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des GemeindeFriedhofes in Laukwik, Lu.hers, Ede Mühlenstraße, aus. Um rege Beteiligung bei der Bestattung des Kollegen ersucht. 33/8 Die Ortsverwaltung. Verein der Instrumententräger Berlins und Umgegend. 1896. Nachruf. Den Kollegen und Bcfannten zur Kenntnis, daß der Kollege Rudolf Reinfand feinen Verwundungen in einem Reserve Lazarett in Ostpreußen erlegen ist. 1294b Ferner fiel der Stollege Wilhelm Weinreich durch Kopfschuß auf dem Schlacht felde in Rußland. Wir werden den Kollegen ein ehrendes Andenken bewahren! 3. A.: H. Dertz. Verband der Sattler und Portefeuiller. Ortsverwaltung Berlin. Den Kollegen hiermit zur Nachricht, daß unser Mitglied Hermann Katzki an der bei den Kämpfen im Dsten erhaltenen Verwundung verstorben ist. Ant 3. März verstarb im Feldlazarett 314 Königsberg der Kollege 158/12 Karl Lehmann. Ehre ihrem Audenken! Als Opfer des Beltfrieges starb den Heldentod am 6. März im Kriegslagarett Saint Charles in folge einer Blutvergiftung, unser unvergeßlicher Sohn, herzens guter Bruder und Neffe, der Gefreite Richard Gehrmann im blubenden Alter von nahezu 23 Jahren. 518 Dies zeigen in tiefer Betrübnis an Die untröstlichen Eltern. Geschwister Fritz u. Emmy. Onkel Dieckmann. Tante Koẞmeh!. Verwandte u. Bekannte, Ah, es ist ja taum zu fassent, Daß Du nie mehr fehrst zurüd, So jung mußt Du Dein Leben Lassen, Serstört ist unser ganzes Glud. Ein jeder, der Dich hat gelannt, Und auch Dein teures Herz, Der drückt uns nur noch stumm die Hand In diesem tiefen Schmerz. Du gutes Herz ruh still in Frieden, Ewig beweint von Deinen Lieben. Als Opfer des Weltkrieges auj dem Schlachtfelde im Often lieg am 6. März unser Kollege, der Gestellmacher Wilhelm Pratz im Alter von 36 Jahren ein 760 Leben. Wir werden seiner gedenken. Die Kollegen und Kolleginnen der Draht- Abt. der Firma Ackermann& Moths. Am Freitag früh entschlief sanft meine liebe Frau, unsere Mutter und Schwiegermutter, Frau Klara Kirschke. Dies zeigen tiefbetrübl an Berlin, Arndtstr. 11.[ 12956 Die trauernden Hinterbliebenen. Berantwortlicher Redakteur: Alfrey Wielepp, Neuföllu. Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glode, Berlin, Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdruderei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co, Berlin SW.