Nr.105.- 32.Jahrg. Abonnements- Bedingungen: bonnements Breis pränumeranda: Bierteljährl. 3.30 9., monatl. 1,10 r., möchentlich 25 Big. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pig. Sonntags. nummer mit illustrierter Sonntags Beilage„ Die Neue Belt" 10 Big. Bost Sibonnement: 1,10 Mark pro Monat. Eingetragen in die Bost Zeitungs Preisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2,60 Mart, für das übrige Ausland 4 Maxi pro Monat. Postabonnements nehmen an: Belgien, Dänemarf, Holland, Italien, Lugemburg. Bortugal Rumänien, Schweden und die Schweiz Ericheint täglich. NO Vorwärts Berliner Volksblaff. 5 Pfennig Die Insertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonel, zeile oder dereit Raum Co Big.. for politische und gewerfichajiliche Bereins. und Bersammlungs- Anzeigen 30 Big. Kleine Anzeigen", das jeitgedruckte 2ort 20 Big.( zulässig 2 fettgedruckte Morte), jedes weitere Wort 10 Big. Stellengesuche und Schlafstellenanzeigen das erste Wort 10 Big., jedes weitere Wort 5 Pig. Worte über 15 Bitch flaben zählen für zwei Borte. Inserate für die nächste Summer müssen bis 5 1hr nachmittags in der Grpedition abgegeben werden. Die Ervedition ist bis 7 Uhr abends geöffnet. Telegram- Adresse: ,, Sozialdemokrat Berlin". Zentralorgan der fozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 68, Lindenstraße 3. Fernsprecher: Amt Morikplak, Nr. 151 90-151 97. Sounabend, den 17. April 1915. Expedition: SW. 68, Lindenstraße 3. Fernsprecher: Amt Morigplaş, Nr. 151 90-151 97. Angriffe deutscher Luftschiffe auf englische Küstenpläße. Die Meldung des Großen Hauptquartiers. Amtlich. Großes Hauptquartier, den 16. April 1915.( W. T. B.) Westlicher Kriegsschauplatz. Vor Ostende- Nieuport beteiligten sich gestern am Artilleriekampf einige feindliche Torpedoboote, deren Feuer schnell zum Schweigen gebracht wurde. Am Südrand von St. Eloi beschten wir nach Sprengung zwei Häuſer. Am Südhang der Loretto Höhe wird seit heute nacht wieder gekämpft. Zwischen Maas und Mosel fanden nur Artillerickämpfe statt. Die Verwendung von Bomben mit erstickend wirkender Gasentwicklung und von Infanterie- Explosivgeschossen seitens der Franzosen nimmt zu. Bei dem klaren sichtigen Wetter war die Fliegertätigkeit gestern wieder sehr rege. Feindliche Flieger bewarfen die Ortschaften hinter unseren Stellungen mit Bomben. Auch Freiburg wurde wieder heimgesucht, wo mehrere Zivilpersonen, hauptsächlich Kinder, getötet und verlegt wurden. Oestlicher Kriegsschauplatz. Im Osten ist die Lage unverändert. In den kleinen Gefechten bei Kalwarja wurden in den letzten Tagen von uns 1040 Russen gefangen genommen und 7 Maschinengewehre erbeutet. Oberste Heeresleitung. wurden Wo soll das hinaus? Der in unserer gestrigen Nummer veröffentlichte Wortlaut der Verordnung des Bundesrates über die Regelung des Verkehrs mit Kartoffeln läßt die Maßnahme nod) unzulänglicher erscheinen, als man auf Grund der amtlichen Auslassung vom Montag annehmen konnte. Vor allent geht aus dem Wortlaute hervor, daß auch nicht das geringste geschicht, um einer weiteren Verfütterung von Speisekartoffeln entgegenzuwirken. Der§ 5 der Verordnung lautet: Die Kommunalverbände, aus denen Kartoffeln abzugeben find, haben die Mengen, die sie nicht freihändig antaufen fönnen, ficherzustellen. Auch die Reichsstelle fann Startoffelmengen sicherstellen. Die Anordnung(§ 2, Abs. 1, Satz 2 des Höchstpreisgesetzes) ist bei Landwirten nicht auf die Vorräte zu erstreden, die zur Fortführung ihrer Wirtschaft erforder lich sind. Nun besteht ein Verbot der Verfütterung von Kartoffeln nicht. Ein Landwirt, der sich darauf berust, daß er die lagernden Vorräte braucht um seine Wirtschaft weiterzuführen, also etwa um sein Acker- und Milchvieh zu ernähren, fann zur Herausgabe dieser Kartoffeln nicht gezwungen werden. Den Nachweis zu führen, daß andere Futtermittel nicht vorhanden sind, die Startoffeln also tatsächlich zur Fortführung der Wirtschaft erforderlich sind", wird leicht sein, wenn der betreffende Landwirt es darauf anlegt. Troy aller Erfahrungen, die eindringlich das Gegenteil beweisen, hält der Bundesrat offenbar an der Ansicht fest, daß hohe Preise genügen, um die Verfütterung hintanzuhalten. Starr wird an der Schablone festgehalten, trog dem alle Fachleute darin einig sind, daß sie falsch ist und Der österreichische Generalstabsbericht.[ einem Stall wurden getötet. Ueber Southbold trokdem die tatsächlichen Vorgänge eine so beredte. Sprache sechs Bomben abgeworfen. Die Luftschiffe kehrten seewärts führen. Im Gegenteil, der Bundesrat scheint sein Experiment mit Mitteln fortsetzen zu wollen, die alles bisherige noch übersteigen. Wien, 16. April.( W. T. B.) Amtlich wird ver- zurück. lautbart: 16. April 1915, mittags: * * In Polen wurde ein russischer Angriff bei Blogie, London, 16. April.( W. T. B.)( Meldung des Reuterschen östlich Piotrkom, abgewiesen. An der unteren Nida Bureaus.) Ein deutsches Flugzeug warf heute mittag über schoß unsere Artilleric ein russisches Munitionsdepot in Sittingbourne und Faversham in Kent Bomben ab. Brand. Mehrere Schüßengräben der Russen, die in unserem mirkungsvollsten Geschüßfeuer lagen, wurden vom Gegner unter großen Verlusten fluchtartig verlassen. Der Zeppelinangriff am Tyne. Die Verordnung vom 15. April geht nämlich dahin, dag zu den Höchstpreisen, deren Erhöhung in Februar einen Sturm des Unwillens erzeugte, weitere Zuschläge gemacht werden, wenn die Startoffeln an die zur Beschlag nahme berechtigten Stellen abgegeben werden. Zuschläge von schier unverständlicher Höhe. Amsterdam, 15. April.( W. T. B.) Ein hiesiges Blatt meldet Nun sind die Höchstpreise bereits enorm hoch, denn nachdem In den Karpathen kam es nur im Waldgebirge zu aus London: Ein deutsches Luftschiff erschien gestern Abend unter der Bundesrat am 23. November für die Produktionsbezirke vereinzelten Kämpfen. Vorgehende russische Infanterie dem Schuße der Dunkelheit über der Nordostküste Englands. An- cinen Höchstpreis von 2,75 M. für den Zentner angejezt wurde, wie immer, unter bedeutenden Verlusten abgewiesen; scheinend sollten Bourben über Newcastle abgeworfen werden. Aber hatte, erhöhte er ihn am 15. Februar auf 4,50 M. Zu diesem wurde, wie immer, unter bedeutenden Verlusten abgewiesen; vierhundertfünfzig Gefangene; partielle Kämpfe im Stryj- das Luftschiff erschien nicht über diesem Ort. Es wurde zuerst Preise soll also der Zuschlag in der Zeit vom 20. bis 30. April zwischen 8 und 9 Uhr über Blyth bemerkt, das etwa 20 Meilen von 1 M. betragen, dann steigt er bis zu 4 M. im Juni. tale brachten weitere zweihundertachtundsechzig Gefangene. Newcastle liegt. Hier wurden einige Bomben abgeworfen. So- Außerdem werden noch 20 Pf. pro Zentner an" ommissionsDer Stellvertreter des Chefs des Generalstabes von Hoefer, Feldmarschalleutnant. Die deutsche Luftschiff- Aktion Amtlich. in England. " dann wurde es über Wallsend, Leaton, Burn und Cramlington ge- gebühr" bewilligt. Es stellt sich also der Preis auf 5,70 M. sehen. Bei seiner Rückkehr erschien das Luftschiff wieder über im April und 8,70 M. im Juni. Das sind wohlgemerkt Wallsend sehr nahe bei Newcastle. Als es signalisiert wurde, Produzentenpreise, d. h. soviel dürfen" die Verlöschte man alle Lichter und ergriff sogleich hier wie an andern waltungsstellen beim Ankauf von den Landwirten zahlen. Küstenplätzen, Maßregeln, um es zu erjagen. Nach den bisherigen Dieses dürfen" des Gesetzes bedeutet in der Praxis, daß Berichten scheinen Brandbomben geworfen worden zu sein. Der die Landwirte diese fabelhaft hohen Preise auch erhalten Schaden ist unbedeutend.(?) Das Luftschiff verschwand, secwärts. werden. London, 16. April.( W. T. B.) Wie die Blätter melden, Bei dieser sonderbaren Formulierung der Verordnung wurden zwei Häuser in den von dem deutschen Luft- ergibt sich aber noch ein weiteres: da den Produzenten beint Berlin, 16. April.( W. T. B.) In der schiff heimgesuchten Orten durch Bomben beschädigt. Verkauf an die amtlichen Stellen( vor allem die KommunalNacht vom 15. zum 16. April haben Marineluftschiffe in Wallsend ging eine Bombe durch das Dach eines verbände) ein so horrender Preis bewilligt wird, werden sie mehrere verteidigte Pläke an der südlichen auses, durchbrach die Decke und brachte der Bewohnerin, natürlich freihändig nichts verkaufen und die Versorgung durch einer alten Frau, leichte Verlegungen bei. Zu den Handel dürfte alsbald aufhören. englischen Ostküste erfolgreich mit Bomben beworfen. ganzen Tynedistrikte herrschte die größte Aufregung. Die Luftschiffe wurden vor und bei den Angriffen heftig beschossen. Sie sind unbeschädigt zurückgekehrt. Der stellvertretende Chef des Admiralstabes der Marine. Behudc. * London, 16. April.( W. T. B.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Heute früh 12 Uhr 10 Minuten erschienen zwei deutsche Luftschiffe über Maldon Essex und warfen vier Bomben ab, die keinen Sachschaden verursachten. Die Luftschiffe warfen ebenfalls Bomben auf Heybridge Besteen ab. Drei Kilometer weiter wurden einige Häuser in Brand gesteckt. Die Luftschiffe folgten dem Lauf des Flusses Blackwater. Gegen 1 Uhr 15 Minuten morgens erschien ein deutsches Luftschiff von der See her, überflog Lowestoft und warf drei oder vier Bomben in der Nachbarschaft ab. Dan sah in drei Kilometer Entfernung eine Feuersbrunst. Die Ausdehnung des Schadens ist noch nicht festgestellt. * Westlicher Kriegsschauplah. Französische Flieger in Baden. Basel, 16. April.( W. T. B.) Heute früh wurden auf dem neu angelegten Südbahnhof der benachbarten badischen Gemeinde altingen von französischen Fliegern Bomben abgeworfen und zwei Wagen zerstört. Auf dem Bahnhof entstand ein Brand. Hier war das Plagen der Schrapnells der Abwehrkanonen auf der Tüllinger Höhe am lichtblauen Frühlingshimmel deutlich zu beobachten. Der Flieger entfam jedoch ungetroffen. Feindliche Flieger über Rottweil. Stuttgart, 16. April.( W. T. B.) Das stellver= tretende Generalkommando gibi bekannt: Vormittags neun Uhr fünfzig fand ein Angriff eines französischen Doppeldeckers auf die Pulverfabrik in Rottweil statt. Der Nichtamtlich. London, 16. April.( W. T. B.) Meldung Flieger, der vpm. Abwehrkommando sofort mit Fener empfangen des Reuterschen Bureaus. Einzelheiten über den Luftread wurde, warf einige Bomben ab. Dadurch wurden zwei Zivil. nach Maldon fehlen noch. Die Einwohner von Lowestoft wurden perfonen getötet und eine schwer verwundet. Der um 1 Uhr früh von der Ankunft der Zeppeline unterrichtet. Materialschaden ist gering, der Betrieb der Fabrik nicht gestört. Man vernahm bald drei Explosionen und sah ein Holzlager Der Flieger, dessen Waschine durch einen Treffer Schaden erlitt, in Flammen. Eine Frau ist leicht verletzt. Drei Pferde in flog in füdwestlicher Richtung weiter. Zu welchem Preise wird nun das Publikum Kartoffeln erhalten? Die Kommunen sollen zwar Zuschüsse aus der Reichskasse erhalten, damit sie den Preis niedrig halten, aber es bleibt abzuwarten, wie sie diesen Verkauf organisieren werden, und bis dahin vergeht viel Zeit. Am 24. Februar richteten unser Parteivorstand und die Generalfommission der Gewerkschaften an dent Reichskanzler eine Eingabe, in der sie betonten, daß die CrEs höhung der Höchstpreise durch nichts gerechtfertigt sei. heißt dann weiter: das Im Hinblid auf andere Vorgänge, die mit dieser Frage in Zusammenhang stehen, können wir uns de Annahme nicht erwehren, daß für Reichsam t des Junern die Interessen der Produzenten ausschlaggebend gewesen sind, und zwar in einem Maße, daß dadurch die Boltsernährung schwer gefährdet worden ist. Die jetzige Durchbrechung der Verordnung über die Höchstpreise durch) Bewilligung von so horrenden Zuschlägen setzt diesem Vorgehen die Krone auf und bedeutet eine hipachtung der Interessen der Bevölkerung, die nicht widerspruchsTos hingenommen werden kann. Der Direktor des Statistischen Amis Schöneberg Dr. Kuczynsti fällt über die neuen Bundesratsmaßnahmen in der Kartoffelfrage ein vernichtendes Urteil; in der„ Boff. 3tg." schreibt er: ,, Bleibt es bei dieser Verordnung des Bundesrats, dam habent wir schon im Mai neben cinem Brotmangel cine Kartoffel Die Bewaffnung englischer Handelsdampfer not. Mußic das sein? Unsere Versorgung mit Roggen und angelegte Fernsprechnet die trefflichsten Dienste. Im Gefecht selbst tät des Unterfeeboots festzustellen. Das Blatt spricht Weizen war nach Hereinbringung der letzten Ernte so reichsteigert sich diese Fühlung zur idealsten Kriegskameradschaft. Da gibts das Vertrauen aus, daß die Regierung, der das Unterfeeboot gehört, Ausland lich, daß wir auch ohne Zufuhr vom dauernd keinen falschen Führerehrgeiz, sondern nur ein gemeinsames Ziel: sich nicht verstecken, sondern offen die Verpflichtung zur 350 Gramm Mehl auf den Stopf und den Tag hätten ver- den Erfolg des Ganzen durch Förderung des allgemeinen Stampf Bergütung des moralischen und materiellen Schadens anerkennen zehren können, wie in Friedenszeiten. Die maßlose Verfütterung von zieles. Dieser Geist der Selbstlosigkeit, der 1870/71 die Führer werde. Die Regierung werde zweifellos energisch für die Rechte der Brotgetreide in den ersten sechs Kriegsmonaten hat es dahin ge- dem Kanonendonner nachtrieb, beseelt noch heute unvermindert die Neutralen eintreten. bracht, daß wir uns jett mit 200 Gramm begnügen und dadurch deutschen Führer und Truppen. Er gebietet ihnen jene gegenseitige allein auf ein Siebentel unseres gesamten Nahrungsverbrauches innige Fühlung und stetige Verbindung und verpflichtet sie zu jener verzichten müssen. Der preußische Landwirtschafts- unbedingten Kampftreue, welche eine der größten sittlichen Kräfte minister erklärte allerdings in einem Rundschreiben vom des deutschen Heeres und einer der stärksten Hebel seiner Er29. März:„ Durch wirtschaftliche Verwendung des verfügbaren Ge- folge ist. treides ist es uns gelungen, die Brotversorgung bis zum Anfall der nächsten Ernte in vollkommen zufriedenstellender Weise zu regeln", das Volk aber denkt darüber ganz anders. Es ist bereit, schwere Opfer zu bringen, wenn diese unvermeidlich sind, aber es findet es nicht vollkommen zufriedenstellend", wenn es darüber hinaus Entbehrungen erdulden muß, die lediglich die Folge unzureichender Regierungsmaßnahmen sind. Und wie mit dem Brotmangel, so sieht es mit der drohen den Kartoffelnot. Unsere legte Startoffelernte betrug nach Abzug der Aussaat 39 Millionen Tonnen, d. h. etwa dreimal fo viel wie in Friedenszeiten von den Menschen verzehrt wurden. Heute haben wir davon nur mehr höchstens 6-7 Millionen Tonnen. Hätte der Bundesrat statt seiner halben Maßnahme eine allgemeine Beschlagnahme verfügt, dann wäre es wohl noch möglich gewesen, den üblichen Verzehr von reichlich ein Pfund auf den Kopf und den Tag sicherzustellen. Das ist nun leider versäumt, und mit jedem Tag der Verzögerung wächst die Gefahr. In vier Wochen ist vielleicht nur noch/ Pfund auf den Kopf und den Tag übrig und denselben Müttern, die heute schon taum wissen, wie sie ihre Kinder bei der knappen Brotration fättigen sollen, wird auch der Ausweg versperrt fein, mit Hilfe der Kartoffeln durchzuhalten. Bezeichnend für den Geist der neuen Verordnung ist dies: Die Kommunalverbände haben bei der Reichsstelle den Fehlbetrag an Kartoffeln für die Bevölkerung ihres Bezirks unter eingehender Be gründung anzumelden. Die Reichsstelle entscheidet dann, ob und intvieweit die Anmeldungen zu berücksichtigen sind und kann die Die Franzosen über den deutschen Soldaten. wird, wie der Marineberichterstatter der„ Morning Post" vom Wenn aber die meisten 9. April schreibt, immer wieder von vielen Seiten angeregt. Ein Artillerieoffizier meint, man solle die ausrangierten 12 und 13pfündigen Feldgeschüße, welche zu vielen Hunderten in den Arsenalen herumlägen, verwenden, wodurch eine Verzögerung in der Beschaffung Bon der schweizerischen Grenze, 16. April.( T. 11.) Nach neuer Geschütze vermieden würde. Ein intelligenter Schiffsoffizier Berichten von Offizieren, die deutsche Kriegsgefangene fönne die Handhabung in ein paar Tagen erlernen und dann eine zu berhören hatten, hat das Prejsebureau des französischen Geschüßbedienungsmannschaft ausbilden. Es muß aber noch ein anderer Punkt erwogen werden. Benn Kriegsministeriums eine Art Analyse über den Charakter der deutschen Soldaten ausgearbeitet und der Presse zur Verfügung ein deutsches U- Boot weiß, daß das anzugreifende Handelsschiff ungestellt. Sieht man von den zeitgemäßen entstellenden Beigaben bewaffnet ist, kommt es manchmal an die Oberfläche und gibt der ab, so bleibt folgender Gesamteindruck bestehen: Der deutsche Stols Mannschaft Gelegenheit zur Rettung. verleugnet sich noch nicht in diesen Soldaten. Im Geiste aller Handelsschiffe bewaffnet sind, würde der Feind es sich zur Regel machen, im untergetauchten Zustande anzugreifen, und ein Geschütz ist dieser Gefangenen bleibt Deutschland unbesiegbar. " Für Deutschland," sb sagen sie, genügt es, das Pfand im einem unsichtbaren Feinde gegenüber machtlos. Die Wahl sollte dem Kapitän des Handelsschiffes überBesitze zu behalten. Wir sind Sieger, weil wir auf französischem Boden sind und weil Ihr uns nicht zum Auswandern bringen lassen sein. Wenn Geschütze verfügbar sind, sollte man sie ihm tönnt." Diese Gefangenen rechnen alle noch immer mit einem auf Wunsch überlassen. Es ist bemerkenswert, daß alle Seenegativen Sieg. Es genügt für sie, daß Deutschland standhält, leute, einschließlich der Admirale, welche ihre Ansichten über die um einen ehrbaren Frieden zu erlangen. Deutschland erhebt sich Frage veröffentlicht haben, die Bewaffnung der Handelsschiffe befür sie über alles, nicht weil es Paris oder Warschau erobern fürworten. oder seine Feinde vernichten will, sondern weil es einer Welt von Feinden au widerstehen vermochte und den Krieg von seinen Grenzen hat fernhalten können. Die Schriftsteller des französischen Kriegsministeriums stellen diese einmütige Ueberzeugung der deutschen Kriegsgefangenen als einen Ausfluß der kritiklofen Disziplin hin, der sich der Geist der Soldaten angepaßt habe. in, anderen Bezirken überschüffigen Kartoffeln enteignen. Die Ente Westminster- Gazette" über die Kämpfe bei Neuve Chapelle. Gefangennahme deutscher Wehrmänner. London, 16. April.( W. T. B.) In Edinburg sind aus stirtwall acht deutsche Kriegsgefangene eingebracht worden, die in einer norwegischen Bart festgenommen wurden, welche sie von Südamerika nach Hamburg bringen follte.. eignung darf aber nicht auf die Vorräte der Landwirte erstreckt Eine letzte Begegnung mit Weddigen. Der Kapitän des englischen Dampfers, Andalusien" erwerden, die zur Fortführung ihrer Wirtschaft erforderlich sind." Also London, 16. April.( W. T. B.) Westminster- Gazette" zählte nach einem im Dagblad" vom 18. April weitergegebenen wiederum erst das Bieh und dann die Menschen! Sicherlich findet bespricht den Bericht des Feldmarschalls French über die Bericht der„ Daily News" über seine Begegnung mit U 29 folgendes: der preußische Landwirtschaftsminister auch diese Regelung voll- kämpfe bei Neuve Chapelle und St. Eloi und sagt: fommen zufriedenstellend". „ Ich verließ als letzter das Schiff und wurde beim Einschiffen Ein Teil der schweren Verluste war bei zweckmäßiger Zeitung zu in das Boot durch einen Stoß verlegt, dann auf das deutsche vermeiden. Wir haben kein Recht, über die Männer, die für die Unterseeboot gebracht und in der Kapitänskabine verbunden. Die Reichsstelle für Kartoffelversorgung. Fehler verantwortlich sind, den Stab zu brechen, aber wir dürfen Es wird bekannt gegeben: Nachdem nunmehr vom Reichsfangler erwarten, daß fünftig schwierige Unternehmen Führern anvertraut ( Reichsamt des Innern) auch die Mitglieder des Beirats der Reichs- werden, die ihre Straft und Umsicht in früheren Striegstaten bewiesen. ſtelle für Kartoffelversorgung ernannt sind, setzt sich die neue Be- Das Lob, das French dem General Douglas Haig spendete, wird ein Echo in England finden, aber um es voll würdigen zu können, Reichskommissar und Vorsigender: Kaiserlicher müssen wir sicher sein, daß es nicht von Beförderungen und AusPräsident, Wirklicher Geheimer Oberregierungsrat Dr. Kautz, Reichszeichnungen und Lobsprüchen für Männer begleitet wird, von denen amt des Innern. bekannt ist, daß sie sich nicht auszeichneten. Ständige Mitglieder: Dekonomierat Burkhardt und Bankdirektor Hartmann von Heeresverpflegung, Berlin. Sentirettor partner der Zentralſtelle zur Beschaffung der Amerikanische Pferdelieferungen für die Mitglieder des Beirats: Dr. Röside, M. d. R. und M. d. H. d. A., Berlin. v. Naehrich, Buschkowa, Schlesien. Freiherr v. Thüngen auf Thüngen in Bayern. Landesökonomierat Rose, Lichteinen, Kreis Osterode, Ostpreußen. Wirklicher Geheimer Rat Gxzellenz Dr. Mehnert, zurzeit Baden- Baden. Graf v. Bassetvis, Majoratsbefizer, Burgschlis bei Hohendenzin, Mecklenburg- Schwerin. Erzellenz Wermuth, Wirklicher Geheimer Hat, Oberbürgermeister von Berlin. Bürgermeister Gugelmeier in Lörrach, Baden. Badt, Bor figender des Vereins Berliner Getreide- und Produktenhändler, Berlin. Bierhaus, Leiter der Konsumanstalt Strupp, Essen. Adolf Geiffert, Hamburg, Großeinkaufsgesellschaft deutscher Konsumvereine m. 5. H. Oberbürgermeister Göbel, Heilbronn. Acht Todesopfer der Fliegerbomben in Freiburg. Verbündeten. eddigen bot Bigarren und Portwein an und äußerte sich über seine Arbeit: wir tun unsere Pflicht, bemühen uns aber, Zivilpersonen nicht zu töten. Schiffe, nicht Menschen wollen wir verpersonen nicht zu töten. Schiffe, nicht Menschen wollen wir vernichten." Auf meine Frage, ob er früher auf U 9 gewesen sei und die drei englischen Kreuzer versenkt habe, antwortete er mit ja. Wir unterhielten uns über eine Stunde. leber den Krieg sprach er sein Bedauern aus:„ Der Krieg ist liche Hoffnung ist, daß er bald schließen möge. England und Deutschland dürften keine Feinde, ein fürchterliches Greignis", fagte er tiefbewegt, und meine perſon„ Maasbode" vom 13. April teilt mit, daß in Kansas Cith ſeit müßten Werbündete werben. Man bente sich nur Großdem 1. September 1914: 72 316 Pferde und Maultiere auf den britanniens Seemacht und die deutsche Armee in einer Hand. Sic Markt gebracht worden sind, von denen die englische Regierung könnten die Welt beherrschen." 60 000 zum Preise von ca. 12 Millionen Dollars übernommen hat. Die franzöfifche Regierung machte auf dem gleichen Markt einen in Booten versammelts Das Unterfeeboot schleppte sie. Dann wurden Abschluß auf 26 000 Artillerie- und Kavalleriepferde zum Preise von die Bodenventile des Andalusien" geöffnet. Die Deutschen nahmen 5-6 Millionen Dollars. vorher von dem Schiff alles für sie Brauchbare mit. Sie benahmen sich alle sehr höflich und einer bat den Steuermann des„ Andalusien", eine Depesche an seinen. Freund in einem englischen Stonzentrations lagen mitzunehmen. Der Seekrieg. Vom U- Bootskrieg. Beim Abschied, und als die Mannschaft auf eine französische Bart übergeführt wurde, grüßten die Offiziere und einer rief: Grüßen Sie herzlich Mr. Winston Churchill!" 28 Der türkische Krieg. Die London, 16. April.( W. T. B.) Der Dampfer City of Cambridge" der Ellerman- Linie, der von Alexandria nach Liverpool unterwegs war, ist am 28. März bei Bishop Rock auf Freiburg i. Br., 16. April.( W. T. B.) Von den bei den 250 yards Entfernung von einem Unterfeeboot angegestrigen Bombenwürfen eines feindlichen Flie- griffen worden. Das Unterseeboot, das auf Steuerbordseite sers schwer Berlekten find inzwischen zwei weitere Personen auftauchte, feuerte. Der Dampfer veränderte den Kurs, gab Voll- Die Meldung des türkischen Hauptquartiers. gestorben, so daß sich die Zahl der Todes opfer auf acht dampf und vermochte, obwohl er nur 13 Knoten fuhr, bis zum Konstantinopel, 16. April.( W. T. B.) Aus dem Haupterhöht. Schwer verlegt liegen noch weitere acht Per- Einbruch der Dunkelheit der Torpedierung auszuweichen. Acht jonen danieder, leicht verlegt sechs. Kanonenschüsse trafen das Schiff und richteten beträchtlichen quartier wird mitgeteilt: Gestern mittag beschoß ein feindtrafen das Schiff und richteten beträchtlichen licher Panzerfreuzer in größeren Zeitabständen und ohne Er Schaden an. Sie beeinträchtigten aber nicht die Seetüchtigkeit folg die Befestigungen der Dardanellen von der Einfahrt aus. Der französische Tagesbericht. des Schiffes. Als die Dunkelheit einsetzte, gab das Unterseeboat die Bier Granaten aus unseren Batterien trafen den Paris, 15. April.( W. T. B.) Amtlicher Bericht Jagd auf. Der Dampfer Karanja", von Glasgow nach Panzerkreuzer, auf dem ein Brand entstand. Das von heute nachmittag: Bei 2a Boisselle zerstörte e abre unterwegs, wurde ebenfalls von einem Interfeeboot Schiff fuhr sofort in der Richtung auf Tenedos ab. unsere schwere Artillerie vollkommen die Schüßengräben und angegriffen. Der Dampfer ſchützte sich gegen die Absendung russische Flotte beschoß gestern Eregli und 3 unUnterstände des Feindes in Ovillers. In den Argonnen eines Torpedos, indem er dem Unterseeboot immer das Hinterteil bei Fontaine- aux- Charmes spielte sich eine rein örtliche Attion zuwandte. Die„ Karanja", die sich in der Nähe von Longships guldak und dampste hierauf in nördlicher Richtung ab. Ihr von Schüßengraben zu Schüßengraben zu unserem Vorteil ab. befand, als sie angegriffen wurde, flüchtete geradenwegs nach der ganzer Erfolg war die Versenkung einiger Segelschiffe. Bir finden die zeitweilige zwed- und erfolglose Beschießung von Unser llebergewicht über den Feind bestätigt sich mehr und Küste, wo sich mehrere Fischdampfer befanden, die das Unterseeboot Ortschaften durch Schiffe, die beständig an der shrischen Küste mehr in diesem Abschnitt. Jn. Eparges beschoß der Feind offenbar für ein englisches Patrouillenboot hielten, weil es die Ver- freuzen, nicht wert, als Kriegsereignis verzeichnet zu werden. unsere Stellungen, griff aber nicht an. Im Walde von folgung aufgab. Vor den Dardanellen. Ailly brachten uns unsere letzten Fortschritte in den Besitz eines Teils des deutschen Hauptschüßengrabens und nördlich Konstantinopel, 16. April.( W. T. B.) Wie aus den Darda dieses Grabens eines Geländestreifens von vierhundert Metern Amsterdam, 15. April. Aus Hoek van Holland wird ge- nellen berichtet wird, versuchten in der Nacht zum 15. einige feindLänge und hundert Metern Tiefe. Bei der Straße Essay meldet: Der niederländische Dampfer katwyt", liche Torpedoboote, fich unter dem Schuge der Dunkelheit dem EinFlirey( im Walde vom Mort- Mare) ist der von uns er von Baltimore nach Rotterdam mit einer Ladung für die gange in die Meerenge zu nähern. Sie entfernten sich jedoch, sooberte Schüßengraben immer noch in unserem Besiz. Bei niederländische Regierung fonsignierten Getreides ,, wurde auf bald die türkischen Batterien das Feuer eröffneten. Fen en Haye Beschießung ohne Infanterieangriff. Im mder der Höhe des Leuchtschiffs Noordhinder torpediert. Die Priesterwalde behaupteten wir gestern, nachdem wir am d Ein holländischer Dampfer torpediert. Dardanellen. 13. April einen Teil der feindlichen Linie erobert hatten, Mannschaft ist gerettet, befindet sich an Bord des Leuchtschiffes Türkische Truppenverstärkungen für die unsere Gewinne und brachten einen Gegenangriff zum und wird von Marineschaluppen abgeholt. Stehen. Im Elsaß, nördlich von Lauch, rückten wir um Notiz des W. Z. B.: Die von der deutschen Refünfzehnhundert Meter in der Richtung des Schnepfenrieth- gierung eingeleitete Untersuchung wird bald topfes füdwestlich Mezeral vor. Anerkennung der deutschen Heeresleistungen. Selarheit über den Fall schaffen. den Fall ja * Die Kämpfe im Kaukasus. London, 15. April.( W. T. B.) Der Star" meldet: Täglich kommen große türkische Truppenmassen auf der Gallipolihalbinsel an, besonders in KilidBahr. Alle schweren Stanonen aus den Festungswerten StonAmsterdam, 16. April.( W. T. B.) Die Blätter veröffent- stantinopels wurden nach den Dardanellen übergeführt. Auch lichen den amtlichen Bericht über den Untergang des eine große Anzahl deutscher Flugzeuge ist eingetroffen und Basel, 16. April.( W. T. B.) Oberst Müller berichtet über Dampfers, Katwyt". Das Schiff kam von der englischen einen Aufenthalt an der deutschen Front in den französischen Vo Küste und hatte den Rat erhalten, nur bei Tage zu fahren. Es beschießt die Transportflotte der Alliierten. Der Schaden, den gesen, wobei sich ihm insbesondere drei Beobachtungen scharf ein warf daher um 7 1hr 30 Minuten abends Anfer, sieben Meilen sie anrichteten, ist unbekannt. Die Kriegsschiffe der Alliierten prägten. Erstens zeigte sich diese behelfsmäßig schnell geschaffene westlich des Leuchtschiffes Noordhinder. Das Schiff war durch die bombardieren täglich die türkischen Stellungen. neuausgerüstete Truppe den Anforderungen des Gebirgskrieges voll an den Rumpf aufgemalten holländischen Farben, auf gewachsen. Sie machte den Gindruck einer gut ausgebilden Namen des Schiffes und des Heimathafens, Petersburg, 16. April.( W. T. B.) Der Stab der Kaukasusdeten Gebirgstruppe; man sieht es den Leuten an, daß sowie durch die Flagge tenntlich. Plöglich gab es einen den ihnen früher ungewohnten beschwerlichen Gebirgs- heftigen Stoß; ein großes 2ed war geschlagen. Man ließ armee teilt mit: Am 18. April im Küstengebiet Geschütz- und dienst mit großem Gifer versehen und daß jedermann mit die Boote herab. Plötzlich sah man dicht bei dem Schiff ein Untersee- Gewehrfeuer. In der Gegend von Artwin wurde ein Versuch der Leib und Seele dabei ist. Zweitens ist die großartige Ar boot aus dem Wasser emporsteigen, Nummer und Namen waren Türken zur Offensive abgewiesen. Am 14. April in der Richtung beitsleistung der deutschen Pioniere und Infanteristen sehr an- nicht erkennbar. Man rief das Unterseeboot an, das 15 Meter Ab- von Olti Gewehrfeuer zwischen unseren und türkischen Aufklärungserfennenswert, sowie die Raschheit, sorgfältige Ausführung und stand hatte, erhielt aber feine Antwort, auch nicht auf die Auf- truppen. Auf der übrigen Front keine Veränderung. Stärke, womit die Befestigungen hergestellt werden. Die deutschen forderung, die Boote nach Noordhinder zu schleppen. Ratwyt" Gefechte in Mesopotamien. Fäuste errichteten ein Wert, welches ihnen Ehre macht. Den tiefften fant in zwanzig Minuten. Der. ,, Rotterdamfche Courant" sagt: Das Versenken Einbrud aber machte mir die stetige Verbindung und Fühlung London, 16. April.( W. T. B.) Der Staatssekretär für Indien zipischen den verschiedenen Kampfgruppen der Deutschen. Diefe, der Sattvyt" geschah gegen die Seekriegsgebräuche teilt über die jngsten kämpfe in Mesopotamien mit: fowie die fortwährende gegenseitige Unterstützung fann ich mir voll- und gegen die Regeln des Völkerrechts. Die nieder Nach Eintreffen beträchtlicher Verstärkungen nahmen die türkischen tommener gar nicht vorstellen. Hierbei leistet das ausgedehnte, groß ländische Regierung wird nichts unversucht lassen, die Nationali- ruppen die Offensive gegen die britischen fie E " Schwedens Interessen. Kristiania, 16. April.( W. T. B.) Morgenbladet" 0 andere DesStellungen bei Kurna, Ahwaz und Shaiba aufjdes parlamentarischen Abschnittes bis zum] Der Angriff auf Kurna begann am 11. April nachmittags und Ende des Krieges. Ein dritter Ausweg wäre, die beschränkte sich auf Artilleriefeuer aus weiter Entfernung, Wahlen trok des Krieges in normaler Weise das wirkungslos blieb, weil die Geschosse die Laufgräben abzuhalten. Dieser Ausweg findet jedoch wenig An- veröffentlicht eine Unterredung mit dem schwedischen nicht erreichten. Die Beschießung wurde am April hänger, auch eine formelle Wahl unter dem Schuße eines Professor jaerne, einemt Freund und Parteigenossen mit ebensowenig Erfolg wieder aufgenommen. Der einzige zwischen den Parteien geschlossenen Waffenstillstandes würde Sven Hedins, über die Haltung Schwedens und Schaden, der angerichtet wurde, war die Zerstörung eines auf Schwierigkeiten stoßen, da einige Gruppen der Wähler- Norwegens und ihre Interessen im Weltkrieg. Hjaerne Teiles der Brücke über den Tigris, die von einer treibenden Mine schaft sich weigern, die Abmachungen der Parteien einzuhalten. gibt ohne Vorbehalt seiner Sympathie für Deutschland Es kam zu feinem Infanterieangriff, aber eine Asquith enthielt sich bisher jeder Andeutung darüber, welchen Ausdruck. getroffen wurde. Schwedens allergrößtes auswär große Anzahl türkischer Soldaten in Eingeborenenkähnen wurde von Weg er einzuschlagen gedenke. tiges Interesse sei, daß Rußland geschwächt das Atlantische Meer unseren Truppen beobachtet und von den Küstenbatterien und den ( Wiederholt, weil nur in einem Teil der gestrigen Auflage.) werde, dessen Bestrebungen, Kanonen des Kriegsschiffes Ddin" beschossen. Der Angriff auf zu erreichen, nicht von Handelsbedürfnissen, sondern Ahwaz beschränkte sich ebenfalls auf Artilleriefeuer, das am 12. April Die Auffassung der Unternehmer. ausschließlich von dem Drange nach Ausdehnung eingegeben den ganzen Tag andauerte. Im Norden, Westen und Süden der britischen Stellung tauchten beträchtliche Stavallerie- Artikel der amerikanischen Fachzeitschrift Iron Age" wieder, Schweden und Norwegen gerichtet, nicht nur Haag, 16. April.( W. T. B.)„ Nieuwe Courant" gibt einen seien. Viele Schweden meinten wie er, RußLands Eroberungsgelüfte seien auf ganz abteilungen auf, die jedoch nicht in Schuzweite kamen. der die Haltung der englischen Regierung gegenüber den Gewert- Schweden Ernstere Formen nahmi die Aktion bei Shaiba an. schaften fritifiert. Die Ueberschrift des Artikels lautet:„ England auf die nördlichsten Provinzen. Er befürchte auch Am 12. April früh griff der Feind unter dem Schutze seiner kniet vor den Gewerkschaften." Der Artikel tabelt, daß nicht eine größere wirtschaftliche Abhängigkeit, falls Deutschland Artillerie die britischen Stellungen von Süden, Südwesten und Westen Lloyd George mit den Gewerkschaften unterhandelte, damit sie sich siege. Die wesentlichste Folge eines deutschen Sieges werde ant, erneuerte sechs Stunden lang seine Angriffe und verschanzte sich den nationalen Interessen gemäß verhielten. Diese Haltung einer Deutschlands wirtschaftliche Herrschaft über Rußland fein. dann in Laufgräben. Der Angriff von Süden her wurde am Nach großen Regierung sei nicht nur unwürdig, sondern auch feigherzig. Der russische Absatzmarkt werde durch Handelsverträge mittag wieder aufgenommen, von den Briten jedoch abgewiesen. In Die englische Regierung sei mehr und mehr unter die Gewalt der unter den Einfluß Deutschlands kommen, das dann bestimmen der Nacht vom 12. auf den 13. April fuhr der Feind fort, die Arbeiterführer gekommen. Jegt in dem kritischen Augenblick für das Nationen mit Rußland Handel treiben dürften. fönnte, unter welchen Bedingungen britischen Stellungen zu beschießen. Am 18. April früh stellte eine Leben der Nation sei die Regierung genötigt, die Arbeiterführer an halb seien die Erwartungen Schwedens und Norwegens, nach von unseren Truppen ausgesandte Kavalleriepatrouille fest, daß die zuflehen, anstatt zu fordern, daß alle Kräfte angespannt würden, um Türken einige Häuser und Erdwellen ungefähr eine Meile nördlich eine größere Menge notwendiger Produkte zu erzeugen. Das Blatt Schluß des Krieges Deutschland vom russischen Markt zu vervon den britischen Stellungen besetzt hatten. Die Briten griffen an fragt, was die englische Regierung wohl getan hätte, wenn die drängen, sicher illusorisch. Belgiens Schicksal sei für Schweden und vertrieben die Türken. Später wandte sich das Gefecht gegen Arbeitervertreter weniger entgegenkommend gewesen wären. vollständig gleichgültig. Ich erachte, so schließt Hjaerne, EngWesten, wo der Feind ebenfalls zum Weichen gebracht wurde. Die land nicht start genug, um irgend welchen Schutz für die Verfolgung wurde um 2½ Uhr nachmittags eingestellt. Armenierfragen im englischen Unterhause. nordischen Länder bieten zu können. Besonders während dieſes London, 16. April.( W. T. B.) Im Unterhause fragte Williams Strieges, wo es gemeinsame Interessen mit Rußland hat, kann ( Arbeiterpartei), ob die Regierung Schritte tun wolle, um nach dem es noch weniger tun, um uns gegen dieses Reich zu beschützen. Kriege für die Armenier eine Autonomie, ähnlich der von Wir sind vollständig ernüchtert mit Rücksicht auf die MöglichDie Humanité" berichtigt den Irrtum ihres Amsterdamer der russischen Regierung den Polen versprochenen, zu sichern. Neir feit einer englischen Hilfe gegen russische Uebergriffe. Storrespondenten, der behauptet hatte, der viel erörterte Friedens- Brimrose antwortete, die britische Regierung werde die Interessen aufruf sei von Liebknecht, Rühle, Luxemburg usw. ausgegangen des armenischen Volkes in der asiatischen Türkei im Auge behalten, und von diesen Genossen gezeichnet gewesen. Im Anschluß an diese es sei aber in der gegenwärtigen Phase des Krieges unmöglich, Berichtigung schreibt Compère Morel: „ Aber diesen Arbeitern, denen ich keineswegs den guten bestimmen, welcher Art die zukünftigen Maßnahmen sein werden. Glauben abspreche und sic keineswegs gleichstelle mit den Süde= Auf eine andere Anfrage, ob die Regierung die Liste der Pakete für österreichisch ungarische Heeresangehörige. fums und Heines..., haben wir eine einzige und einfache absoluten Konterbande auf Baumwollgarne ausAntwort zu geben. Der Friede, dieser Frieden, für den wir hier dehnen wolle, antwortete Primrose, daß die militärischen Vorteile, bei den deutschen Postanstalten bis auf weiteres wieder gewöhnliche Amtlich. Berlin, 16. April.( W. T. B.) Von jetzt ab können die energischste parlamentarische und außerparlamentarische Aktion die daraus erwachsen würden, einen solchen Schritt nicht recht- Batete bis 5 Kilogramm an Angehörige und zugeteilte Personen entfalten, wollen auch wir, und wir wünschen ihn. Aber unter fertigen würden. Auf eine Anfrage, ob er dem Hause nähere In der österreichisch- ungarischen Feldarmee gegen eine einheitliche Gebühr einer Bedingung: daß er aufgerichtet werde auf dem Grabe formationen über die Verschiebung der Reichskonferenz von 50 Pf. eingeliefert werden. Die in Deutschland erlassenen des preußischen Militarismus, niedergerungen durch geben könne, antwortete der Staatssekretär für die Kolonien Har- Ausfuhrverbote werden auf diese Pakete nicht angewandt; auch ist cuch oder besiegt durch uns, ganz wie ihr wollt. Solange ihr nicht court, er sei in lebereinstimmung mit den Premierministern der ihr Inhalt in Desterreich- Ungarn zollfrei. Die näheren Versendungs den Willen bekundet, ein Regime niederzuwerfen, das eine per- Dominions der Meinung, daß die normale Konferenz in diesem bedingungen usw. für die Pakete werden bei allen Postanſtalken manente Gefahr für die ganze Welt bedeutet, die durch die Gewalt Jahre während der Feindseligkeiten schwierig, wenn nicht unmöglich durch Aushang bekanntgegeben werden. beherrschen will, und dessen ganze Macht durch eure Unterordnung sein würde. Die Regierung beabsichtige jedoch, die Dominions, unter seinen Willen zustande gekommen ist, so lange keinen Frie- wenn die Zeit für eine Diskussion der Friedensbedingungen geden! So lange das sozialistische und proletarische Deutschland kommen sei, ins Vertrauen zu ziehen und sie um ihre Meinung zu und das seid ihr, die ihr das Manifest geschrieben habt befragen. lings den Worten der Generale a la Bissing folgt, Das Friedensmanifest. blindso lange zu es Staatsmännern folgt a la Bethmann Hollweg, die strupellos Englische Verhandlungen mit Bulgarien. und ohne moralisches Pflichtbewußtsein sind, keinen Frieden! So. Iange eure bewaffneten Kameraden willenlos ihren Vorgesetzten gehorchen, den belgischen Boden verwüsten, französisches Gebiet bc11 Kriegsbekanntmachungen. # Letzte Nachrichten. Die Wirkung der Fliegerbomben in Haltingen( Baden). Haltingen, 16. April.( W. T. B.) Der feindliche Flieger Das deutsche Flugzeug über England. Köln, 16. April.( W. T. B.) Der Storrespondent der London, 16. April.( W. T. B.) Die Bomben des deutKölnischen Zeitung" in Sofia meldet: An zuber- schen Flugzeuges richteten nach einer weiteren Reutermeldung sehen, ohne Rechtstitel, so lange keinen Frieden! Und wenn ihr läffiger Stelle heißt es, der in der vorigen Woche hier ein- feinen Schaden an. Das Flugzeug fuhr dann über Sheernes Broletarier unfähig seid, eine republikanische Freiheitsbewegung getroffene frühere erste Dragoman der englischen auf der Insel Sheppey, ohne Bomben zu werfen. Es wurde durchzuführen, die euer Taiserliches, militarisiertes und triegerisches Botschaft in Konstantinopel, Fizmaurice, sei beschossen, enttam aber und flog über die See, verfolgt von Deutschland allein in ein freies, demokratisches und friedliches beauftragt, hier zu versuchen, ob Bulgarien geneigt sei, bei Deutschland verwandeln könnte, weiterhin den revolutionären Geist der Eroberung Konstantinopels mitzuwirken einen britischen Flugzeug. des alten Liebknechts und des kämpfenden Bebels in oder wenigstens die russische Besetzungsarmee über einem Gewirr von Blutströmen, Feuerherden und Tränen, das Bulgarien vorrüden zu lassen gegen die Zufichehervorgerufen wurde durch eure Unterbrüder, untergehen läßt, rung des ganzen Landes, das Bulgarien am Anfang des hat insgesamt fünf Bomben abgeworfen. Vier davon richteten so wird es Aufgabe der Waffen der Alliierten sein, der Waffen, zweiten Balfantrieges besetzt hatte. Der Bosporus, die in den Dienst der gerechtesten, der größten und der vornehmsten Stonstantinopel, die Halbbinsel Gallipoli feinen Schaden an, während die fünfte 2 leerstehende D- 3ugGache der modernen Zeit gestellt sind, euch einen vollständigen und die Dardanellen sollten internationali.wagen zertrümmerte, die in Brand gerieten. Ein in der Nähe und dauernden Frieden aufzuzwingen!" siert werden. An maßgebender Stelle sei dem Storrefpon- befindlicher Angestellter einer Frankfurter Baufirma erlitt lebensgefährliche Verlegungen. Falls diese Uebersehung den Inhalt zutreffend wiedergibt, ist denten versichert worden, die betreffenden Eröffnungen würden die sehr scharfe Atritit der Berner Tagwacht" an Compère Morels allenthalben die kühlste Aufnahme finden. Bulgarien Artikel durchaus berechtigt: sei fest entschlossen, die Neutralität beizubehalten. Figmaurice sei vorderhand der Gesandtschaft in Sofia zugeteilt worden. Was hier Compère Morel so phrasenreich sagt, ist eine Rüpelei und frankt an einer Selbstüberhebung, die sich würdig an die Seite jener der von ihm glossierten eines und Südekums stellt. Wenn Compère Morel diesen gegenüber einen solchen Ton anschlägt, ist es am Ende begreiflich, den Arbeitern gegenüber ist eine solche Sprache eine nichtswürdige Beschimpfung und Beleidigung. Der Artikel Compère Morels zeigt, welche Verheerungen der Krieg auch in den Köpfen gewisser führender Sozialisten Frankreichs angerichtet hat und wie wenig sie vermögen, den Strieg seinem Wesen, seiner Ursachen und seiner Bedeutung nach zu würdigen. * Wir möchten unsererseits noch bemerken, daß jedes Volk und nicht zum letzten das französische mit dem eigenen Militarismus genug zu tun hat. Die französische Zensur. Es gibt also keine politische Zenfur, weil sie mit unter die Militärzenfur fällt. Wir haben demnach ein Regime völliger Freiheit, aber nur für die 3 ensurbehörde. Der französische Tagesbericht. Paris, 16. April.( W. T. B.) Amtlicher Bericht bon Donnerstag abend: Nördlich von Arras trugen wir einen glänzenden Erfolg davon, welcher denjenigen des letzten Monats vervollständigt. Die ganze SüdDie Grundsäke der französischen Zensurso sagt der ofthöhe von Notre- Dame- de- Lorette wurde im Bajonettangriff Figaro" vom 9. April gehen aus der Antwort des von unseren Truppen eingenommen, welche jetzt die ganzen Ministers des Innern auf eine Anfrage des Abgeordneten Südosthänge bis zum Rande Ablain- Saint Nazaire besetzt d'Aubigny hervor. Es gibt keine politische, sondern nur eine halten. Wir machten hundertfünfzig Gefangene, darunter militärische Zensur, die sich aber, außer auf militärische und mehrere Offiziere, und erbeuteten drei Minenwerfer und zwei diplomatische Fragen, auch auf Angriffe gegen Parlament und Maschinengewehre. In Thiepval und La Boisselle, im Gebiet Regierung erstreckt, die geeignet wären, die öffentliche Meinung von Albert versuchte der Feind zwei Angriffe, welche sofort im Hinblick auf die Landesverteidigung zu beunruhigen. Er angehalten wurden. In den Argonnen bei Bagatelle zer scheinen eines Artifels in einer Zeitung gibt nicht das Recht störte unsere Artillerie den deutschen Hauptschüßengraben. zum Abdruck in einer anderen ohne vorherige Prüfung der Weiter östlich am Meurissonsbache warfen wir einen Angriff örtlichen Kommission. zurück. In Eparges unternahm der Feind in der Nacht pom Mittwoch zum Donnerstag drei Gegenangriffe, um uns Der Friedensprophet Andrassy. den Ostvorsprung wieder abzunehmen. Er wurde zurückDer ehemalige ungarische Minister Graf Julius Andrassy geworfen und erlitt schwere Verluste. Uni die Mittagsstunde schildert im„ Mag. Hirlap" seine Reise durch Deutschland und beschoß er heftig die Stellung, griff aber nicht an. Im MortDesterreich- Ungarn. Er schreibt, überall habe er gesehen, daß man Salandra für ruhiges Abwarten. Mare- Walde warfen wir einen Gegenangriff zurück, verfolgmit großer Ruhe und voller Einsicht in die eigene Kraft sich darauf ten den Feind und dehnten das am 13. 4. gewonnene Geborbereitet habe, daß der Krieg noch lange währen wird. Trotzdem Rom, 16. April.( W. T. B.) Salandra empfing den lände aus. Der Bestand unserer Beute beläuft sich auf zwei glaube er, daß der Friede nunmehr nicht mehr lange radikalen Deputierten Agnelli, der im Namen vieler Revolverkanonen, zwei Minenwerfer, ein Maschinengewehr, auf sich warten lassen werde. Die Ereignisse auf den interventionistischen und mehrere Hundert Gewehre und Tausende von Patronen und Kriegsschauplägen folgen rascher als bisher und Desterreich- Ungarn Störperschaften um eine Audienz ersucht hatte, um Granaten. werde das Ziel, das es sich gesteckt hat, viel rascher erreichen, als dem Minister die Wünsche des Landes vorzutragen und zu Im Priesterwalde warfen wir einen Gegenangriff feine Feinde glauben. verlangen, daß sich Italien zur Beteiligung am Kriege ent- zurück und machten Gefangene. Ein deutsches Aviatifflugschließe. Salandra lehnte diese Aufforderung zeug warf Bomben auf das Hospital von Mourmelon. Als ab und bemerkte, was heute nötig sei, sei vor allem Ruhe, Vergeltungsmaßnahme für das Bombardement von Nancy Besonnenheit und Disziplin. Er erwarte, daß die durch einen Zeppelin warf eines unserer Flugzeuge fünf Vertreter der Meinung Agnellis im gegenwärtigen für Italien Bomben auf das deutsche Große Hauptquarschwerwiegenden Momente auch in dieser Richtung ihre Pflicht tier. Die Geschosse fielen alle auf die Gebäude in Mezieres tun würden. und Charleville, wo der kaiserliche Generalstab untergebracht ist. Wir bombardierten gleichfalls den Bahnhof Freiburg im Breisgau. Schließlich warf ein Geschivader von fünfzehn lugzeugen mit vollem Erfolg Bomben auf die deutschen Militärbauten in Ostende. Infere Flugzeuge wurden heftig beschossen, kehrten jedoch alle unversehrt heim. Die englische Arbeiterschaft gegen die geheime Diplomatie. „ Times" erklären, man könne unmöglich die Volksmeinung, die der Resolution des Kongresses der Unabhängigen Arbeiterpartei gegen die geheime Tätigkeit der Diplomatie zugrunde liegt, ignorieren. Obschon die Independent Labour Barty" nicht die ganze Arbeiterklasse darstelle, sollten doch die Anklagen, die in der Resolution vorgebracht werden, auch außerhalb der sozialistischen Kreise Beachtung finden. ( Wiederholt, weil nur in einem Teil der gestrigen Auflage.) Vertagung der englischen Wahlen? Gesellschaften Strenge Ausfuhrverbote in Italien. Notiz des W. T. B.: Zu dem in der vorstehenden Depesche erwähnten Fliegerangriff auf Charleville und Mezieres wird uns von zuständiger Stelle mitgeteilt, daß in beiden Orten nur geringer Sachschaden entstanden ist. Auflösung des belgischen Roten Kreuzes. In Italien wird seit Kriegsbeginn die Ausfuhr auf gemünztes Gold und Silber aufs strengste bestraft. Das Gepäd der Reisenden wird beim Uebergang an der Grenze aufs genaueste untersucht und die Reisenden, bei denen Gold oder Silber gefunden wird, werden in Haft genommen und wegen Kriegskonterbande vor Gericht gestellt. Ju letzter Woche wurden nach einer Meldung der„ Neuen Zürcher Zeitung" zwei Züricher Damen, die in Gold und Silber Manchester, 15. April.( W. T. B.) Der Londoner 600 bezw. 400 Fr. mit sich führten, in Chiasso von der italienischen Korrespondent des Manchester Guardian" schreibt: Man Zollbehörde verhaftet und vor Gericht gestellt. Die eine Dame erwartet für die allernächste Zeit eine Erklärung über den wurde zu zehn Monat, die andere zu einem Monat Gefängnis ver- Brüssel, 16. April.( W. T. B.) Das leitende Komitec des Zeitpunkt der nächsten Wahlen. Zwei Möglichkeiten werden urteilt. Nur der Geschicklichkeit ihres Berteidigers und dem Gerech- belgischen Roten Kreuzes weigerte sich, an der planmäßigen Lein Betracht gezogen. Die erste ist eine formelle Wahl, tigkeitssinn ihrer Richter haben sie es zu verdanken, daß sie unter kämpfung des gegenwärtigen Notstandes in Belgien teilzunehmen. die den bisherigen Befihstand nicht verändern zubilligung des bedingten Straferlaffes die Strafe nicht abfigen Es wurde deshalb auf Verordnung des Generalgouverneurs aufund der nach dem Striege eine richtige Parteiwahl folgen müssen. Ein deutscher Staufmann, der 1300 Fr. in Gold mit sich gelöst und Graf Hahfeld- Trachenberg mit der Verwaltung dec würde. Die zweite Möglichkeit wäre die Ausdehnung führte, wurde zu zehn Monat Gefängnis verurteilt, Bentralstelle betraut. JANDORF's 39% Woche 6Gasglühlichtzylinder 39 Pf. 1 Unterhemdchen für Damen, weiss mit Einsatz oder Banddurchzug 39 Pt. 2 Gemüseschüsseln gross, weiss od. bunt 33 Pf. 1 Kinder- Höschen zum Abknöpfen, gestrickt 39 Pt. 1 Milchtopf gross, Zwiebelmuster 39 Pf. 1 Blakerzünder 39 PL Spittelmarkt Belle- Alliancestr. Gr. Frankfurterstr. Brunnenstr. 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Verlag: Borwarts Buchdr. u. Verlagsanstalt Baul Singer& Co., Berlin SW. Sterzu 2 Beilagen u. Unterhaltungsbl Nr. 105. 32. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Politische Uebersicht. Krieg und Arbeiterklasse. deutschen Bürgertums nicht in ihrer Politik irre machen Jassen.) So lesen wir in der Kölnischen Zeitung" in cinem Artikel des Göttinger Professors Hatschef: " Warum sollte diese Wirkung nur in England eintreten? Burgfriedliches aus Hamburg. Aus der Partei. Der Kriegssozialist. Sonnabend, 17. April 1915. Gewerkschaftliches. An alle in den Metallbetrieben Groß- Berlins beschäftigten Arbeiter! Es ist merkwürdig: noch nie haben wir in der bürger- dedungen über die Verwirklichung des Sozialismus im Kriege in Genosse Dr. Lensch fürchtet offenbar sehr, daß seine Entlichen Presse so viel Verständnis für die politischen und wirt vergessenheit geraten könnten; daher sendet er uns wiederum schaftlichen Bestrebungen der Arbeiter in England! ge- cine Erklärung": In lezter Zeit ist es leider viel vorgekommen, daß funden wie gerade jetzt.( Wobei wir gleich bemerken wollen, Unter der Ueberschrift:„ Eine Lektion über Sozialismus" Arbeiter, die in den Betrieben der Metallindustrie Großdaß es ein Zeichen politischer Slugheit und des richtigen macht sich der„ Vorwärts" in seiner gestrigen Nummer die Aus- Berlins beschäftigt sind, den Antrag auf Erteilung eines Verständnisses der eigenen Interessen ist, wenn sich die führungen zu eigen, die der„ bekannte" bürgerliche Sozialpolitiker Ueberweisungsscheins an den Kriegsausschuß gestellt, aber die englischen Arbeiter trok alles Tadels der englischen Unter- Lederer zum Thema„ Kriegssozialismus" im Archiv für Sozial- Entscheidung des Kriegsausschusses nicht abgewartet, sondern nehmer und des Lobes auch dem Munde des wissenschaft und Sozialpolitik" von sich gegeben hat. Die seltsame den Betrieb schon vorher verlassen haben. Tatsache, daß der„ Vorwärts" es für notwendig hält, die Ansichten eines bürgerlichen Politikers über Sozialismus seinen Das ist nach den Bestimmungen des Kriegsausschusses nicht Lesern vorzusetzen, erklärt sich daraus, daß Herr Lederer mich als zulässig, es sei denn, daß grobe Beleidigungen des Arbeiters einen Mann hinstellt, der sich erst vom„ Vorwärts"" sagen lassen durch Vorgesetzte vorgekommen sind, bei denen man ein „ Wir in Deutschland haben allen Grund, dieser Ent- mußte, was Sozialismus ist. Ich stimme mit Herrn Lederer voll- Weiterarbeiten dem Arbeiter nicht zumuten kann. wicklung der Dinge( d. h. der Streitbewegung) in England kommen darin übercin, daß es ein schlimmes Zeichen wäre, wenn Liegt dergleichen nicht vor, dann darf das ArbeitsVorwärts"" man ruhig zuzusehen. Ein in den Händen der eng man sich, wie er wörtlich sagt,„ erst vom„ Bonus belebten verhältnis vor Entscheidung des Kriegsausschusses nicht gelöſt über Sozialismus lischen Arbeiterpartei ruhendes Staats- dente erst vom Vorwärts""! über Sozialismus wesen wird wenig Lust haben, aus Ston- lassen müßte. Glücklicherweise ist die Annahme laſſen des Herrn werden. Lederer unbegründet. Ich befinde mich vielmehr über den Begriff Es hat eine vorherige Lösung des Arbeitsverhältnisses furrenzneid Kriege anzuheben und sich mit des Kriegssozialismus in glücklichster Uebereinstimmung mit Ge- auch für den Arbeiter feinen Wert, denn ohne Ueberweisungsdem Erzfeinde aller Freiheit, mit Ruß- nossen, die in der Redaktion des„ Vorwärts" fizzen. Wenn ich schein darf ja doch ein Betrieb, der für die Heeresverwaltung land, zu verbünden." seinerzeit in meiner Erklärung an den Vorwärts" über den Drei- arbeitet, keinen Arbeiter cinstellen, der aus einem anderen treppen- und Viertreppensozialismus darauf hinwies, daß im Betrieb kommt, wo auch Arbeiten für die Heeresverwaltung ,, Witteilungsblatt" für die Parteifunktionäre Groß- Berlins zwei Monate früher dieselben Ansichten vertreten gewesen seien wie in hergestellt werden, so daß der Arbeiter bis zur Entscheidung meinem Artikel in der Frankfurter Volksstimme", und daß der des Kriegsausschusses ganz unnötigerweise arbeitslos ist. Ruhm, den„ Kriegssozialismus" gewissermaßen erfunden zu haben, Wir ersuchen dringend um Beachtung des Obigen, da nicht mir, sondern dem Verfasser des Artikels im Mitteilungs- sonst die Arbeiter Gefahr laufen, trotz vielleicht sonst triftiger blatt" zufomme, so hinderte damals wohl nur die Bescheidenheit Gründe keinen lleberweisungsschein zu erhalten. den in Frage kommenden politischen Vorwärts"-Redak= Wer in der Erregung oder sonstwie sein Arbeitsverhältnis teur, sich als Verfasser dieses Artikels zu bekennen und sich so löst und dann erst zu uns kommt mit seiner Beschwerde, wird seinen geschichtlichen Lorbeer zu sichern. Auch der in der Märznum- von uns angewiesen, sich zunächst bis zur Entscheidung des mer des Mitteilungsblattes" angetretene Rückzug, in dem alles auf das berühmte große Mißverständnis" zurüdgeführt wird, Kriegsausschusses seiner Firma wieder zur Arbeit zur Vermindert nicht das historische Berdienst des bescheidenen„ Borwärts"-fügung zu stellen. Lehnt dann die Firma die WeiterRedakteurs. Um so überraschter war ich, als der„ Vorwärts" ob beschäftigung ab, so darf dem Arbeiter der Schein nicht mehr meines anspruchslosen Artikels, der doch nur für die Provinzpresse verweigert werden. Es muß entweder der Arbeiter weiter das wiedergab, was der politische Redakteur des„ Vorwärts" zwei beschäftigt oder ihm sofort der Schein ausgestellt werden. Monate zuvor den Parteigenossen Groß- Berlins auseinandergesetzt Das letztere hielten wir auch für dringend nötig, bekannt. hatte, nun mit dieser Vehemenz über mich herfiel und mich als einen Trottel hinstellte, der von wahrem, echtem Sozialismus keine zugeben, damit die Arbeiter einerseits ihre Pflicht erfüllen, Ahnung habe. Und wenn der„ Borwärts" in der Nummer com auf der anderen Seite aber auch ihr Recht kennen und wahr3. März in der Antwort auf meine Erklärung bemerkte, ich hätte nehmen. eine Verwirklichung unserer spezifischen Ziele durch den Kriegsfozialismus vorgetäuscht, so war das natürlich nur eine fröhliche Phrase, von der das Gegenteil richtig war. Ausdrücklich hatte ich in meinem Artikel geschrieben: Sozialismus in unserem halb deren man berechtigt ist, von Kriegssozialismus zu reden. Ich Sinne ist es nicht, und genau hatte ich die Grenzen gezogen, innerwußte sehr wohl, welchen schwankenden Boden ich mit meinen Ausführungen betrat, und in solchen Fällen halte ich mich gern an eine überragende und allgemein anerkannte Autorität. Welche Autorität aber konnte für mich größer und gewaltiger sein als die eines politischen Redakteurs des Vorwärts"? Unser Hamburger Parteiblatt ist in der Lage, folgenden Mahnbrief des Hamburger Verbandes zur Bekämpfung der Sozialdemokratie veröffentlichen zu können: Hamburg, den 10. April 1915. Sehr geehrter Herr! Dem politischen Burgfrieden Rechnung tragend, hat unser Verband seit Ausbruch des Strieges die von ihm durch Wort und Schrift ausgeübte aufklärende Tätigkeit bis auf weiteres eingestellt und hofft, daß die Haltung der Sozialdemokratie auch nach dem Striege ihm keinen Anlaß geben wird, diese Tätigkeit wieder aufzunehmen. Das von ihm zur Förderung der wirtschaftlichen Arbeiter bewegung seinerzeit errichtete Hamburgische Arbeiterfekretariat für vaterländische Arbeiter und Berufsvereine" wird jedoch gleich den Sekretariaten zahlreicher anderer Organisationen nach wie vor seine Tätigkeit in vollem Umfange ausüben. Die Notwendigkeit feiner Aufrechterhaltung während dieser ernsten Zeit erhellt schon daraus, daß während der bisherigen acht Kriegsmonate Hunderte von Arbeitern lohnende und dauernde Beschäftigung nachgewiesen werden konnte. Wir gestatten uns deshalb, die höfliche Bitte an Sie zu richten, Ihren jetzt fälligen Jahresbeitrag an unseren in den nächsten Tagen bei Ihnen vorsprechenden Boten gegen Aushändigung der als Quittung dienenden Mitgliedskarte auszahlen zu lassen. Mit vorzüglicher Hochachtung Hamburgischer Verband zur Bekämpfung der Sozialdemokratic. L. S. Hamburgisches Arbeitersekretariat für vaterländische Arbeiterund Berufsvereine, Hamburg 5, Pulverteich 31." bemüht, mich in Sachen Kriegssozialismus vor den Berliner GeWenn also die Redaktion des Vorwärts" sich andauernd nossen lächerlich zu machen, so macht sie nur sich selber lächerlich, und jeder Stoß gegen mich trifft sie am eigenen Leibe. Es geht ihr so, wie es Heinrich Heine ging: Doch sonderbar. jedweden Puff, Den ich dem Burschen erkeile, Empfinde ich am cigenen Leib, Und ich schlage mir Beule auf Beule. Haussuchung im Düsseldorfer Parteiblatt. Donnerstagvormittag wurde in den Redaktionsräumen unseres Düsseldorfer Parteiblattes ohne nähere Angabe der Ursache durch zwei Beamte der politischen Polizei eine Haussuchung abgehalten und zu gleicher Zeit auch in der Privatwohnung des Redakteurs Man sollte annehmen, der" Bortvärts" bekommt jeht, wie er Genossen Gerlach. Anscheinend handelt es sich um die Ermittelung ia häufig genug seufzend bestätigt, schon von anderer Seite gedes Verfassers irgend eines Artikels, der von der Londouer„ Times" nügend Schläge. Muß er sich da auch noch selber verprügeln? Dr. Paul Lensch. aus der„ Volkszeitung" nachgedruckt worden sein soll. Letzteres geht wenigstens aus einer über die Durchsuchung ausgestellten Bescheinigung hervor. Das in Frage kommende Material wurde nicht vorgefunden", heißt es zum Schluß über die Erfolg losigkeit der Bemühungen. " Deutscher Metallarbeiter Verband. Verwaltungsstelle Berlin. ( Berlin und Umgegend. Folgen des Krieges für die Friseurgehilfen. In einem Vortrage, den Ekorn, der Vorsitzende des Verbandes der Friseurgehilfen, in einer Berliner Mitgliederversammlung hielt, führte er unter anderem aus: In England waren stets schr viel deutsche Friseurgehilfen beschäftigt, denn das Friseurgewerbe Englands war in der Hauptsache auf ausländische Arbeitskräfte ansteht, ihre Angehörigen das Friseurgewerbe erlernen zu lassen. Die gewiesen, weil in der englischen Arbeiterschaft keine Neigung bedurch den Krieg erzeugte Stimmung wird wahrscheinlich noch einige Jahre nachwirken, und unter dem Einfluß dieser Stimmung wird es den deutschen Friseurgehilfen in den nächsten Jahren nicht möglich sein, in England Arbeit zu finden. Das englische Friseurgewerbe wird seinen Bedarf an Arbeitskräften anderweitig zu decken suchen. Auch in Frankreich, wo deutsche Friseurgehilfen sonst in größerer Zahl Arbeit fanden, wird man in den nächsten Jahren die Deutschen nicht beschäftigen wollen. In Frankreich war man übrigens nicht, wie in England, auf deutsche Friseurgehilfen angewiesen. Diese gingen Hauptsächlich deshalb nach Frankreich, um sich in ihrem Beruf hinaus zu helfen, daß er behauptet, andere hätten vor ihm im mehr möglich sein. Genosse Lensch sitzt also im Eisen, und er glaubt sich damit zu vervollkommnen. Das wird also in nächster Zeit nicht Auch im neutralen Auslande wird die BeGisen gesessen. Ach nein, Genosse Lensch, so einfach ist die Sache schäftigung deutscher Friseurgehilfen zurückgehen. Von den in der nicht! Der erste Artikel im„ Mitteilungsblatt" sprach zwar davon, Schweiz arbeitenden Friseurgehilfen sind nur etwa 25 Prog. Schweizer, daß der Weg zu einer Sozialisierung der Volkswirtschaft schon die übrigen zum größten Teil Deutsche. In der Schweiz macht sich eine Bewegung geltend, welche dahin geht, daß durch Heranbildung beschritten worden sei", und schon damals( auch ohne die spätere von Friseurlehrlingen aus dem eigenen Bolle die Deutschen verbei gutem Willen eine Organisierung des Lebensmittelmarktes Friseurgehilfen Unterkommen fanden, will man von diesen schon seit Erläuterung im Mitteilungsblatt") Tag der Nachdruck darauf, daß drängt werden. In Amerika, wo in früheren Jahren viele deutsche möglich sei. Das hatte auch die„ Vorwärts"-Redaktion schon in längerer Zeit nichts mehr wissen. Man bevorzugt dort die Italiener, der ersten Kritik Ihres Artikels zugegeben. Aber was haben Sie weil sie hinsichtlich der Lohn- und Arbeitsverhältnisse genügsamer geschrieben, tapferer Meister im Umlernen?: find als die Deutschen. So wird also den deutschen Friseurgehilfen " In der Tat bedeutet die Einführung des Getreidemonopols die Arbeitsmöglichkeit im Auslande für die nächsten Jahre verden größten praktischen Triumph, den bisher der schlossen sein. Infolgedessen wird nach dem Kriege bon Angebot Sozialismus über den Kapitalismus errungen Friseurgehilfen in Deutschland steigen die Arbeitgeber werden diesen Umstand wohl benutzen, um Der Erste Zivilsenat des Kaiserlichen Oberlandes hat... Die tapitalistische Produktionsweise... ist zusammen- die Löhne drücken, die während des Krieges gerichts in Kolmar hat nach einem Schreiben des Ober- gebrochen..." Das angebliche sozialistische Kennzeichen der Mangel an Gehilfen etwas in die Höhe gegangen sind. Um dem zu landesgerichtspräsidenten an die Zweite Stammer folgende Ent Bundesratsverordnung sahen Sie darin, daß niemand, ob begegnen, ist es notwendig, für die Stärkung des Verbandes tätig fcheidung getroffen: Die gesetzlichen Voraussetzungen für die arm, ob reich, mehr bekommt wie der andere". zu sein. Eine kräftige Organisation der deutschen Friseurgehilfen Mitgliedschaft des Redakteurs Emil Wetterlé in der Zweiten Jetzt, wo die tatsächliche Entwickelung es jedem Kinde zeigt, bietet auch die Gewähr dafür, daß die durch den Krieg unterStammer des elsaß- lothringischen Landtages sind nicht vorhanden. daß die kapitalistische Produktionsweise mit allen Kräften aufrecht- brochenen internationalen Beziehungen der Friseurgehilfen nach dem Zur Begründung dieses Beschlusses wird auf die Flucht erhalten wird, wollen Sie nichts gesagt haben. Wissen Sie, wie Striege wieder aufgenommen und im Interesse der Kollegen ausgebaut Wetterlés nach Frankreich und besonders auf seinen bekannten Artikel man das in der Ihnen nicht unbekannten studentischen Sprache im„ Echo de Paris" vom 21. August verwiesen, ferner auf die Aus- nennt? fage der vom Senat als Zeugin eidlich vernommenen, in Kolmar gebürtigen achtzehnjährigen Selma Mandel. Diese war bei Kriegsausbruch Näherin in Paris und hat Wetterlé in Begleitung von zwei französischen Infanteristen in einem großen, mit vielen Gemälden ausgestatteten Saale, also offenbar in einem öffentlichen Gebäude, mit 20 bis 30 jungen Dienstmädchen, Elsässerinnen und Desterreicherinnen, in französischer Sprache, die die Beugin nicht verstand, verhandeln sehen. Einschränkung der Herstellung von Trinkbranntwein. Der Reichskanzler hat angeordnet, daß die Verwendung des zur Bersteuerung freigegebenen Branntweins zu anderen als Heilzwecken und zur Fabrikation von Parfümerien, insbesondere die Abgabe in unverarbeitetem Zustand, sowie die Herstellung von alkoholischen Getränken und von Liköressenzen verboten ist. Wetterlés Mandat. Wie häufig lernen Sie denn eigentlich um? 11 " " werden können. สน Deutsches Reich. das und aus Die Jahresabrechnung des Bauarbeiterverbandes schloß mit Anfang August gehörten Sie zu den cifrigsten Anhängern der Im Fraktions minderheit; inzwischen haben Sie sich zu dem wütend- cinem Mitgliederbestande von 152 622 Ende Dezember. sten Stämpen gegen diese eigene Vergangenheit" entwickelt. Im Jahresdurchschnitt betrug die Mitgliederzahl 235 929, das sind 90 702 oder 27,77 Prozent weniger als im Vorjahre. Der Verlust Februar d. J. schrieben Sie über den Zusammenbruch der kapita- ist im wesentlichen durch die Einberufungen sowie durch die Ablistischen Produktionsweise"; und heute lesen wir einen Artikel aus reise vieler Ausländer verursacht. Die verschiedenen Berufsgruppen Ihrer Feder( im„ Hamburger Echo"), der die Widerstandskraft des hatten im Jahresdurchschnitt folgende Mitgliederzahl: Maurer Sein Verhalten trägt, von anderen strafrechtlichen Gesichts- Kapitalismus in gleich übertriebener Weise verherrlicht. Sollen wir 138 572, Fliesenleger 1782, Puber 2942, Stuffateure 6550, Betonpunkten abgesehen, die Merkmale des Hochverrats im Jhnen sagen, woher das kommt? Sie treiben icht zu eifrige arbeiter 4831, Jolierer 1097, Hilfsarbeiter 73 041, Erdarbeiter Sinne des§ 81 3iffer 3 des Strafgesetzbuches. Der Senat des Studien. In Ihrem Buch über den„ Weltkrieg" fopierten und ver- 7114. Die Bilanz schließt mit einer Gesamteinnahme der HauptDberlandesgerichts tam deshalb zu folgendem Schluß: wässerten Sie den bürgerlichen Imperialisten Rohrbach, und in kasse von 4 655 281 M. und einer Ausgabe von 4 645 923 M. Unter Der Redakteur und Priester Wetterlé hat sich unter Bruch seiner Ihrem letzten Artikel Zum Kapitel vom Umlernen" machen Sie den Ausgaben ist ein Betrag von 1774 681 M. belegter Gelder entbeschworenen Gehoriamspflicht gegenüber dem Deutschen Reiche und fich die Angriffe der Bossischen Zeitung"( bom Mittwoch nisse recht günstig gestaltet hat. Die gesamte Verbandseinnahme halten, so daß sich die Finanzgebarung in Anbetracht der Verhältder beschworenen Treue zum Kaiser in dem Kriege gegen das Reich früh) gegen den„ Borwärts" in der Frage der Kriegsanleihe zu belief sich auf 8 027 565 M., die Verbandsausgabe auf 8 765 299 M. in den Dienst der feindlichen Interessen und des Feindes ſelbſt ge- eigen. Bloß, daß Ihre Anrempelung wegen angeblicher Herab- Für Streits und Bausperren wurden 352 576 M., für Reiseunterstellt, dessen ausgesprochenes Ziel die Lostrennung Elsaß- Lothringens vom Reich und die Vernichtung der staatlichen Verfassung Elsaßwürdigung deutscher Verhältnisse durch den Vorwärts" noch viel plumper stüßung 44 641 M.; für Arbeitslosenunterstützung bis August Lothringens innerhalb des Reiches ist. ausfällt als in dem bürgerlichen Blatt. Wer so wahllos feine 583 900 M., Krantenunterstüßung 999 893 M., Rechtsschutz, GemaßEs unterliegt feinem Zweifel, daß einem folchen Verhalten nach Lehrer ausiucht, der hat am wenigstens ein Recht sich zu beflagen, regelten- und Sterbeunterstübung 266 416 M., Notstandsunterder gemeinsamen Anschauung des deutschen Volkes öffentlich und daß man ihn auf das Studium eines ernsten, vorsichtigen, bürger- tüßung während der Kriegszeit 1880 455 M., Familienunterunwiderleglich der Stempel der Unehre aufgedrückt ist. Es fommt lichen Schriftstellers wie Lederer hinweist. stüßung( Kriegsteilnehmer) 1381 296 m. verausgabt. Für Unterstützungen aller Art verausgabte der Verband im Berichtsjahre rund aber weiter in Betracht: seine hochverräterischen Umtriebe hat Wer übrigens erst vor acht Tagen vom Genossen Kautsky 5½ Millionen Mark oder pro Kopf 23 M. Das gesamte VerbandsWetterlé unternommen als Abgeordneter zum elsa- lothringischen( in der Neuen Zeit") so verprügelt worden ist wie Sie, Ge- vermögen betrug am Jahresschluß 17 573 254 M. Die JugendLandtage. Nach Inhalt und Zweck der Elsaß- Lothringen vom Reiche abteilung des Verbandes hat durch den Krieg wenig gelitten, die gegebenen Berfassung fann es verfassungsmäßige Aufgabe eines elfaß- noise Lensch, der sollte lieber von Züchtigungen schweigen. Mitgliederzahl ging nur von 3502 auf 3262 oder um 240 zurüd. Dic Lothringischen Abgeordneten mur sein, das elsaß- lothringische Bolt und Einnahmen stiegen jedoch von 10 128 M. im Vorjahre auf 13 673 M. 2 473 429 M. Arbeitslosenunterstützung hat nach dem„ Ktorrespondent" der Buchdruckerverband in den sieben Kriegsmonaten August bis Februar aus seiner Hauptkasse gewährt. In welchem Maße sich die Aufwendungen in den einzelnen Monaten für die Arbeitslosen notwendig machten, zeigen die beiden Extreme September und Februar mit 633 824 und 90 283 M. Je mehr sich die Ausgaben für die Arbeitslosen verringern, um so größer wird der Aus" seine Interessen im Rahmen seiner staatlichen Gemeinschaft und im Die Preßtommission des„ Züricher Volksrecht" schlägt der demZusammenhang mit den gemeinsamen Interessen des Deutschen nächst zusammentretenden Generalversammlung der Preßunion Reiches zu vertreten und zu fördern. Indem der Staat dies für die Leitung des Blaites den österreichischen Genossen ausspricht und dem früheren Abgeordneten Wetterlé auf Grund seines Dr. Friedrich Adler, der früher schon einmal der Redaktion geschilderten Verhaltens die dermalige Zugehörigkeit zum elsaß dieses Blattes angehörte, und den Genossen E. Nobs, zurzeit an Lothringischen Landtage abspricht, stellt er sich nicht neben oder über der„ Volksstimme" in St. Gallen, vor. Außer dem Genoffen Hauth, das Gefezz, sondern er fällt seine Entscheidung im Geiste des Ver der vom„ Volksrecht" zur Schwäbischen Tagivacht" übergetreten fassungsgesetzes. ist, verläßt auch Nationalrat Sigg die Züricher Redaktion. Opferwilligkeit. zahlen. Ein Fabritarbeiter aus dem Plauenschen Grund schreibt an einen trauensärzten der Berufsgenossenschaften und der Versichen seiner Bernehmung hob er hervor, daß er aus der Gemeinde Kollegen: Werter Sollege! Seeben Deine Zeitung erhalten, besten Dank dafür. Anbei Tege 3 V. zur Unterstützung der Familien gefallener Kollegen bei. Viel Glück und Gesundheit wünschend, grüßt Dia) und alle Stollegen herzlich Euer Kollege D. St. Der Proletarier" veröffentlichte diese Zeilen, doch nicht in der Gewartung, daß dadurch andere Kollegen, die im Felde stehen, zur Abführung weiterer Beträge angeregt werden, sondern nur um den daheim gebliebenen Verbandsmitgliedern zu zeigen, wie opferbereit die draußen fämpfenden Brüder sind. Das sollten sich ins besondere biejenigen merfen, die sich jetzt weigern, einige Pfennige extra für die Organisation zu opfern, oder die gar ihren Beitrag am liebsten sparen" möchten. Ausland. Amerika den Amerikanern. " fall an Beiträgen durch die zunehmenden Einberufungen. Diese fälg geworden war. Der Gerichtsarst frug feit Bedenken, den stattefen Anzeige. Nach langer Untersuchung, in deren Ber Summe steht noch nicht fest, aber es dürfte sich um ein ganz utritt der Invalidität des. auf den Zeitpunkt der Antrag lauf der Beschuldigte in Saft genommen wurde, kam es zur respettables Objekt handeln. Stellt man die im vollen Jahre 1913 ftellung zurüdzudalieren. Denn die Natur des Leidens spreche da Anklageerhebung. Gestern hatte sich Keil vor den Landzut Auszahlung gelangte Arbeitslosenunterstügung( 1 513 828 M.) in für, daß es schon mit seinen verhängnisvollen Wirkungen bestanden gericht Berlin I( Straffammer 6 unter Vorsitz des LandBergleich zu der in den ersten sieben Striegsmonaten notwendig ge- haben müsse. Das Oberversicherungsamt hob daher den Borbescheid gerichtsdirektors Goebel) zu verantworten auf die Anklage wordenen, so ergibt sich eine Steigerung von schon 63,30 Proz vom 24. Oftober auf und verurteilte die Beklagte, der Witwe die bis zum Todestage fälligen Beträge der Invalidenrente nachzu- des Betruges in 32 Fällen und des Betrugsversuches in zwei Fällen. Der borstehende Fall sollte ebenso wie ähnliche den Ver- Keil ist erst 25 Jahre alt, hat aber schon manches durchgemacht. schule von Klasse I mit einer Brämie entlassen" worden sei. Er rungsanstalten die allergrößte, peinlichste Sorgsamkeit bei lernte zunächst Staufmann, ließ sich dann im Tanzfach ausbilden", ihren Untersuchungen zur Pflicht machen. Vor einer die nannte jich Ballettmeister und leitete eine Stinoschule". Dickes Objektivität schwer beeinträchtigenden Simulationsriecherei Unternehmen brachte ihm eine Verurteilung zu 6 Monaten Gesollten sie sich energisch hüten und den Arbeiter ohne jede fängnis wegen Anstellungsschwindels, doch ist das Urteil noch Boreingenommenheit prüfen. Das Ansehen der Aerzte kann nicht rechtsträftig. Wegen Sautionsjchwindels war er bereits in dadurch wahrlich nicht erhöht werden, daß die Sektion dem den Jahren 1910 und 1911, einmal zu 1½ Jahren Gefängnis Arzt unrecht gibt und zeigt, daß er die Krankheit und Inva- und einmal zu 2 Jahren Gefängnis, verurteilt worden. Dent Geschäft der Verpachtung von Garderoben, Toiletten, liditätsursache nicht zu erkennen vermocht hat. Blumen und Zigarren- Berkaufsständen usw. wandte Keil sich int Sabre 1913 zu, wobei er feinen Bühnennamen Gröbing" als Firma benuste. Sein Bureau hatte er anfangs Luisenufer 21, Mangel fehlender Schuhvorrichtungen. später in größeren Räumen Friedrichstr. 218. In Restaurants, Für Betriebsunfälle von Arbeitern, die dem Gewerbe- Cafés usw. nahm er Generalpacht auf die Garderoben, Toiletten unfallversicherungsgesez unterstehen, hat die zuständige Be usw., und er suchte dann durch Zeitungsinserate Personen, an die rufsgenossenschaft dem verunglückten Arbeiter bziv. er die einzelnen Bachtobjekte mit möglichst hohem Profit weiter dessen Hinterbliebenen Entschädigung zu leisten. Sie fann verpachten konnte. Bächter und Pächterinnen von Toiletten Ersaz dieser Aufwendungen von dem Unternehmer, mußten ihren Verdienst aus den Trinkgeldern herausholen, die sie von Gästen erhielten. in deffen Betrieb sich der Unfall ereignet hat, verlangen, wenn Am Panama- Kanal sind immer noch über 20 000 Arbeiter be- der Unfall durch eine Fahrlässigkeit des Unternehmers unter er pachilustige Frauen und Männer zur Hergabe hoher Bacht Die Auflage legi nun dem Generalpächter Keil zur Last, daß schäftigt. Die besseren Stellen haben meist Amerikaner inne, wäh- Außerachtlassung derjenigen Sorgfalt, zu der er vermöge beträge verleitet habe durch Vorspiegelung reichlichen Gewinnes, rend man als Hilfsarbeiter Eingeborene von den Philippinen sowie Angehörige aller möglichen Nationen verwendet. In dem Maße eines Berufes oder Gewerbes besonders verpflichtet ist, ver- während er habe wissen müssen, wie geringe Einnahmen zu er natürlich, wie die Arbeiten vollendet werden, schidt man entbehrlich urjacht worden ist(§ 136 des Gewerbennfallversicherungs- warten waren. Er soll auch, obwohl feine Unterpächter voraus werbende Arbeiter fort. Die dort beschäftigten amerikanischen Ar- gejebes). Mit der Neigung der Arbeiter, infolge täglicher bezahlen mußten, selber in einzelnen Fällen den Lokalinhabern beiter sind durchweg gut organisiert. Daher konnten sie Gewöhnung, trop Verbots und trok der Gefährlichkeit ge- Bacht schuldig geblieben sein, so daß sehr bald ihm samt Unterauch wiederholt beträchtliche Verbesserungen durchsetzen. Auch fahrvolle Arbeiten an Maschinen, wie z. B. das Delen von pächtern das Lofal gesperrt wurde. Beschuldigt wird er ferner jetzt stehen sie in einer Bewegung. der gleichzeitigen Doppelverpachtung eines und desselben BachtIhre Vertretung, das Stammirädern, während des Ganges der Maschine zu besorgen, objettes. Die Geschädigten wurden von ihm hingehalten mit allen Metallarbeiter- Startell, erfuhr erfuhr für seine letzten Forderungen muß ein erfahrener Betriebsunternehmer rechnen. Er ist des- möglichen Versprechungen und erhielten schließlich für den erwenig Gegenliebe bei Colonel Goethals, dem bekannten halb, wenn er diese drohende Gefahr nicht durch Anbringung littenen Schaden wenig oder nichts von ihrem Gelde zurüd. Keil Erbauer des Kanals. Durch Petitionen und Entsendung von Dele einer wirksamen Schukvorrichtung beseitigt, der Berufs- foll aus diesem Geschäft sehr bedeutende Einnahmen gehabt und nationen wandte es sich deshalb an das Parlament der Bereinigten genossenschaft eriatpflichtig. In diesem Sinne hat das Reichs- auf großem Fuß gelebt haben. Er selber sprach vor Gericht von Staaten selbst, dessen zuständiges Finanzkomitee" mehr EntgegenTommen zu zeigen scheint. Die Hauptbeschwerde der Arbeiter ist die gericht bereits zur Zeit der Herrschaft des Haftpflichtgefeßes 1500 Pachtverträgen. Beschäftigung von Ausländern. Der Angeklagte bestritt, sich strafbar gemacht zu haben. Wo Ju einer langen Darstellung in Klagen von Arbeitern gegen Arbeitgeber und auch auf die Bächter nichts verdient hätten, feien es Anfänger gewesen, die In werden sorgfältig alle Arbeitsstellen beschrieben, die mit Ausländern Klagen der Berufsgenossenschaften gegen Unternehmer ent- die Bächter nichts verdient hätten, seien es Anfänger geweſen, die nicht die Pachtung auszunüßen verstanden. Auf eine Frage des besetzt sind. Da die 375 Millionen Dollar Baukosten des Kanals schieden. Den gleichen Grundsat vertrat das Reichsgericht Borjizenden, wie sie denn das machen sollten, antwortete teil: nur von den Bürgern der Vereinigten Staaten aufgebracht werden in einem am Donnerstag vor ihm verhandelten Rechtsstreit. Zum Beispiel auch durch Verkauf von Gummiartifeln!" Mehrmüssen, sollten auch nur solche beschäftigt werden, ohne Rücksicht Zum Betrieb der Hennigsdorfer Dampfziegelei gehört einfach warf er den Pächtern vor, daß sie ihre Zeit nicht abgedient", darauf, ob man den Ausländern die gleichen Löhne zahlt oder Trodenbagger. Das Räderwerk dieses Baggers wollte der Arbeiter sondern vorzeitig die Pacht aufgegeben hätten. Daß er den nicht.... . am 18. Juni 1910 verbotswidrig während des Betriebes ölen. in ihren Erwartungen Getäuschten nicht sofort das Geld nach Dabei wurde er von den Kammrädern erfaßt und erlitt eine Wunsch zurückgezahlt habe, sei doch selbstverständlich. Er habe schwere Oberschenkelquetschung, sowie eine Quetschung zweier fie eben als Stunden behalten wollen und ihnen andere Bachtungen Finger. Die Ziegeleiberufsgenossenschaft in Charlottenburg ver- zu geben versucht. langte Erfaz ihrer wegen dieses Unfalles an d. gemachten Auf- Für die Berhandlung sind einige Tage in Aussicht genommen. wendungen von dem Ziegeleibejizer W. als Betriebsunternehmer, Geladen sind über 60 Zeugen, hauptsächlich Frauen und Männer, Die Einzahlungen auf die Kriegsanleihe. weil dieser fahrlässigerweise nicht für Anbringung einer Schuß- die sich durch ihn geschädigt fühlen. Manche haben ihre ErsparAmtlich. Berlin, 16. April.( W. T. B.) Kriegs- vorrichtung an den Räderwerk des Baggers gesorgt habe. nisse drangegeben und eingebüßt, in einzelnen Fällen bezifferie Während das Landgericht III zu Berlin die Klage abwies, hat sich der Berlust auf Hunderte von Mark. anleihe. Das Ergebnis der Einzahlungen zum ersten Eindas Kammergericht den Beklagten zum Ersage verurteilt. Seine In der Beweiserhebung wurden gestern Fälle aus mehreren zahlungstermin liegt jetzt vor. Nach den getroffenen Be- Entscheidung wurde jetzt von Reichsgericht bestätigt. Zur Be- Lokalen erörtert. Die Kammerlichtspiele" hatten an Kecil sechs stimmungen waren bis zu diesem Termin die kleinen Zeich gründung benterfie der erkennende Senat furz: Ohne Rechts- Toiletten für 1500 W. verpachtet, und bei der Weiterverpachtung nungen bis zu 1000. einschließlich voll und auf die irrium geht das Kammergericht davon aus, daß hier eine Schub- beging dann Keil das„ Berschen"( so erklärte er die Sache), eine größeren Zeichnungen 30 Proz., zusammen also rund 3860 vorrichtung erforderlich war, um die Arbeiter vor den Folgen ihrer Toilette an verschiedene Personen zu verpachten und doppelte BeMillionen Mark oder 37 Proz. der Gesamtsumme zu zahlen. eigenen Ünvorsichtigkeit zu schüßen. Die Notwendigkeit dieses zahlung dafür zu nehmen. In diesem Lokal prics er einem Bächter Tatsächlich sind gezahlt worden 6076 Millionen oder 67 Broz. Schutzes hätte der Beklagte als Betriebsunternehmer erkennen audi cine Toilette an mit dem Hinweis auf die vornehmen Herrder Gesamtsumme, also 2716 Millionen( 30 Proz.) mehr als müssen. Der Versuch, die Schuld auf seinen Betriebsleiter zu fchaften und fogar Pringen, die hier schon unter den Besuchern übertragen, geht fehl; denn es handelt sich hier um eine erforder- gewesen seien. Durch Bachtung einer Garderobe in der Olympia" fällig war. fiche Betriebseinrichtung, für eine solche Einrichtung ist der Be Rollschuhbahn büßte ein Mann sein Geld ein, weil Keil, der ihm triebsunternehmer verantwortlich und er hat zu haften, wenn sie die Bacht vorher abnahm, felber feine Bacht mehr bezahlte. Der fehlt.( Aftenzeichen: VI. 646/14.) Angeklagte behauptete, Pächter babe sein Bachtobjeft nur dess halb vorzeitig aufgeben müssen, weil das Lolal schon damals wegen schlechten Geschäftsganges geschlossen worden sei. Ja, für Sie wurde es geschlossen!" antwortete ihm der Beuge. In demselben Sofal pachtete ein Türke einen Zigaretten- Verkaufsstand, der ihm täglich 10-12 M." bringen follte. Er befundete, ein Geschäft jei nicht zu machen gewesen, weil Zigaretten auch am Büfett berfauft wurden. Auch aus„ Sanssouci“ und„ Café American“ wurde festgestellt, daß Seil seine Bacht nicht zahlte und daß dadurch die interpächter geschädigt wurden. Aus Industrie und Handel. und Die Mehreinzahlungen fallen also auf die großen Zeichner. Unseres Bissens haben insbesondere die Großbanken, die über viel flüssiges Geld verfügen, auch für ihre Stunden die gezeichneten Summen teilweise bereits gang eingezahlt, aud) wo die ZeichnungsBedingungen das nicht verlangten. Ebenso haben die großen Inter nehmen, die infolge ihrer Kriegslieferungen ihre Baufguthaben vers größern fonnten, mehr gezeichnet, als fällig war. Höchstpreise für Benzol. Berlin, 16. April.( W. T. B.) Wie wir aus zuverlässiger Luelle erfahren, sollen demnächst, um deut teilweise wucherischen Treiben im Benzolhandel zu steuern, Höchstpreise für Benzol festgesetzt werden. Da der geivissenhafte Handel mit Preisen zwischen 30 und 40 M. für 100 Kilogramm handelt, dürfte die festzusehende Höchstgrenze faum namhaft hierüber hinausgehen. Rüdgang der englischen Handelsschiffahrt. Der Gesamtbetrag der britischen und ausländischen, im Außenhandel beschäftigten Schiffahrt stellte sich nach der„ Morning Post" vont 10. April int März wie folgt: Mit Ladung eingelaufen: 2960 808 Zonnen, März 1914: 3 991 648 Tonnen. 5 517227 Tonnen. Mit Ladung ausgelaufen: 3 689 981 Tonnen, März 1914: Das bedeutet gegen 1914 einen Nüdgang von 24 Proz. bezto. 34 Prozent. Der Krieg und das neutrale Ausland. ie sehr der Krieg auch das neutrale Ausland wirtschaftlich schädigt, zeigt der folgende finanzielle Nachtveis für Holland in einer holländischen Zeitung: Im Monat Februar 1915 wurden bei der Niederländischen Reichspostiparbank mehr zurüd gezahlt als eingelegt 5045 527 Gulden. Auf das Staatsschuldbuch wurden 6000 Gulden weniger ein- als abgeschrieben. Der Staatsfassenbestand betrug am 20. März nur 45 780 000 Gulden. Der Ertrag der großen Anleihe schmols wie Schnee vor der Sonne. Benn der Krieg noch lange dauert, dann ist im Herbst eine neue holländische Staatsanleihe zu erwarten. Soziales. Die Verhandlung wird heute fortgescht. Kricgsschwindel. Der Kautionsvertrag des Minderjährigen. Ein Nachspiel zu den Schlieben- Prozessen gab vor der 5. Kammer des Berliner Staufmannsgerichts Beranlassung zu einer interessanten Entscheidung über die Rechtswirkung eines mit einem Minderjährigen geschlossenen Koutionsvertrages. Der Kläger Edmund B. erbat fich von seinem in Hamburg Iebenden Water im Jahre 1913 die Summe von 4000 M. zum Anfaufe eines Kinos. Der Vater schickte dem Sohne, der damals noch minderjährig war, auch das Geld, dieser kaufte sich aber kein Kino dafür, sendern er übernahm die Filiale einer Schliebenschen Weintube. Der junge B. mußte dafür die vom Vater erhaltenen 4000 M. in bar zahlen und außerdem für 2000 M. Wechsel ausstellen. Das In unglaublich dreister und erfolgreicher Weise hat der Berliner Kaufmannsgericht fah bekanntlich alle diese Einlagen" Reisende Bruno Sermerstigen. Baudig die riegsals Stautionen an und verurteilte die Stonkursmasse zur Heraus- 3 eit zu Schwindeleien ausgebeutet. Er stand gestern wegen zahlung dieser Beträge. Auf Grund des Anstellungsvertrages, der Betruges in etwa 20 Fällen und wegen Diebstahls in zwei noch bis Juni d. J. läuft, verlangt jest B. vermittels der Klage cine Fällen vor der 3. Straffammer des Landgerichts I. Gehaltsentschädigung von 2064 M. Der Kontursverwalter weigert Wie die Verhandlung ergab, hat der schon mehrfach vorbestrafic sich. eine Zahlungspflicht anzuerkennen, weil der Vertrag vom ge- Angeflagte einer großen Anzahl von Gewerbetreibenden, Kaufjeglichen Bertreter des minderjährigen Klägers, dent Bater, felber Teuten und Firmen unter der falschen Angabe, er sei beauftragt angefochten, mithin als rechtsungültig anzusehen sei. und bevollmächtigt, im Ramen großer Zeitungsinstituie, Behörden, Das Kaufmannsgericht verurteilte ben Konkursberwalter, dem Zazarette. Bohltätigkeitsunternehmungen, Warrenhäuser, Vereine läger aus der Stonfursmasse als Masseschuld die geforderten und dergleichen umfangreiche Bestellungen auf Lieferungen von 2064 M. zu zahlen. In der Begründung wird u. a. gejagt: Die Gefchaftsfähigkeit des Minderjährigen ist nach§ 118 Bürgerlichen Gesetzbuchs auch bei Zustimmung des gesetzlichen Bertreters beschränft, wenn es sich unt Verträge handelt, zu denen die Geneh migung des Vormundschaftsgerichts erforderlich ist. Da der Kläger Wechselverbindlichkeiten einging, so genügte nach§ 1829 Bürger lichen Gesetzbuchs nicht die Einwilligung des Waters, sondern auch das Vormundschaftsgericht hätte zustimmen müssen. Ein rechtswirksamer Vertrag ist demnach seinerzeit nicht zustande gekommen. Der damals minderjährige B. ist aber inzwischen unbeschränkt gefchäftsfähig geworden. Durch die Erhebung der Klage hat Kläger die mangelnde Genehmigung des Bertrages nachträglich bewirkt. Dadurch ergibt sich für den Stonkursverwalter die Verpflichtung, die Anstellung anzuerkennen. GeWaren der verschiedensten Art gemacht und es dann berstanden, einige Brobeitüde ohne Bezahlung mitzunehmen. Er hat dann diese Broben sofort veräußert. Auf Grund von Visitenkarten, die er fich hatte druden laffen, führte er sich beispielsweise bei verschiedenen großen Lederwarenhandlungen als Bertreter des Verlages Moffe oder Unstein oder Scherl ein und bestellte viele Dußende von Uftenmappen. In anderen Fällen trat er als„ Helmut Graf, föniglich preußischer Eisenbahnsekretär" auf und bestellte als solcher u. a. für die Heeresverwaltung in Tempelhof 500 Liter Num. Tegentlich verwandelte er sich wieder in einen„ Einkäufer für das Warenhaus Tick", als Beauftragter des Hauptmanns Winnig bestellte er mehrere hundert Flaschen Wein für Lazarette, als " Sefretär Stein" bei einer großen Konfektionsfirma im Aufirage der Verkehrstruppen" 1600 Stüd Trauermäntel für Ostpreußen, bei einer anderen Firma verhandelte er über Lieferung von 1500 Zentralisation der deutschen Arbeitsnachweise. Blusen, 1000 Röden und 2000 Mänteln für Ostpreußen. Das In der„ Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" lesen wir: Den Garnisonlazarett Tempelhof" hatte ihn angeblich beauftragt, die unausgesezten Bemühungen des Verbandes Deutscher Arbeitsnach- Lieferung von Wein in Betrage von 2000 M. zu vermitteln. In weise ist es nunmehr gelungen, das ganze Deutsche Reich mit einem einem Schneidergeschäft bestellte er für das Note Kreuz einen Reze van Arbeitsnachweisverbänden zu umziehen, die zur Grund- Bosten Damenmäntel, in einem anderen Geschäfte, gleichfalls für lage für den Ausbau der öffentlichen Arbeitsnachweise dienen. In das Rote Kreuz, Röde, von denen monatlich 500 Stück geliefert den letzten Monaten sind die Arbeitsnachweisverbände für die Pro- werden sollten, dann wieder als angeblich Beauftragter des Roten ving Westpreußen, die beiden Medienburg und die Sanjastädte gc- Srcuses Lazarettwäsche. In der Rolle eines Oberauffchers Zus Wie erste fich zum Schaden von Invalidenrentenberech gründet worden. In den Arbeitsnachweisverbänden sind alle inter- vom Auguste- Bittoria- Krantenhause" verlangte er Offerten für die tigten oft irren, haben wir oft darlegen müssen. Der Arzt essierten Behörden und Storporationen vertreten. Von besonderer Lieferung von Sügigteilen, wieder an anderer Stelle wollte er ben glaubt den Klagen des Erwerbsunfähigen nicht, einen„ objek- Bedeutung wird die Organisation für die großen Aufgaben sein, die Bedarf an Büchern für Verwundete in Lazaretten deden, in cinem tiven Befund" vermag er nicht zu ermitteln, und das Ende an die Arbeitsvermittelung nach Friedensschluß herantreten. Aut Falle hat er als" Amtsgerichtsrat" cine größere Bestellung gemacht. 24. April findet in Berlin eine Versammlung aller deutschen In allen Fällen der Auflage gelang es ihm, vermöge seines sicheren ist: der völlig Erwerbsunfähige wird erwerbsfähig gearbeitsnachweisverbände statt, in der eine Reorganisation des Ver- und gewandten Auftretiens und einer gehörigen Portion Frechheit, fchrieben. Einer solcher Fälle beschäftigte jekt das Bots. schrieben. Einer solcher Fälle beschäftigte jetzt das Pots bandes deutscher Arbeitsnachweise auf Grund neuer Statuten be- Proben der bestellten Waren ohne Bezahlung ausgeliefert zu be tommen. Er hat diese schleunigst zu Gelde gemacht und ein schönes damer Oberversicherungsamt. Erst der infolge der vom Arzt schlossen werden soll. Summchen dafür eingenommen. Außerdem hat er noch zwei Dichnicht ermittelten Strankheit eingetretene Tod und die darauf stähle veriibt: in einem Laden, wo er Kinderhüte für die Vertrie erfolgte Sektion gob dent Verstorbenen recht, dem Arzt unrecht. benen aus Ostpreußen" bestellte, benußte er die Gelegenheit, unbe Der Maurer Ernst Hagen in Malterhausen hatte über ein mertt gwei Hüte mitgehen zu lassen, und in dem zweiten Falle hat schweres Leiden zu flagen. Doch der Vertrauensarst ermittelte er sich ein Logis gemietet und sofort eine Uhrlette gestohlen. Der feinen„ objettiven Befund". Daher gelang es ihm auch nicht, ohne Staatsanwalt beantragte gegen ihn 1 Jahr 9 Monate Zuchthaus. Echwierigkeit die beantragte Rente zu erhalten. Noch ehe über Das Gericht ging weit über den Strafanirag hinaus in der GrGarderoben- und Toilettenverpächter Gröbing- Scil. feinen Antrag endgültig entschieden war, starb H., und zwar wurde wägung, daß der Angeklagte in schändlicher Weise die Kriegszeit zu als Todesursache ein trebsartiges Leiden attestiert, das sich rasch Das Treiben des Garderoben- und Toilettenberpächters Schwindeleien ausgenußt und auch den Namen des Roten Kreuzes verschlimmert hatte. Die erste Instanz hatte seinerzeit gegen den Juvalibenrenteuantrag des H. cinen ablehnenden Bescheid erteilt. Artur Keil, der die Firma Artur Gröbing u. Cv. führte, schnöde mißbraucht habe. Das Urteil lautete auf 4 Jahre 3 Monate Es richtete fich die Berufung der Witwe des H. gegen diesen Bor- vurde vor icht 114 Jahren im Vorwärts" beleuchtet. Ber- Suchthaus und 600 M. Geldstrafe, hilfsweise noch 40 Tage Buchtbescheid, der mit seinen Borausschungen infolge des Todes hin- sonen, die damals durch ihn geschädigt worden waren, er- haus. Der Tod gab ihm recht. Gerichtszeitung. Sozialdemokratischer Wahlverein f. d. 8. Berl. Reichstagswahlkreis. Männerchor Moabit. 20. Abt. Bez. 796a. Am Mittwoch, den 14. April, verstarb unser Genoffe, der Buchbinder Georg Ritter Adolfstr. 7. Ehre seinem Audenken! Die Einäscherung findet am Montag, den 19. April, nachmittags 4 Uhr, im Strematorium, Gerichtstraße 37-38, statt. Um rege Beteiligung ersucht 224/11 Der Vorstand. Deutscher Buchbinder- Verband. ( Zahlstelle Berlin.) Den Mitgliedern die traurige Nachricht, daß unser Mitglied, der Kollege Georg Ritter am 14. April nach jahrelangem Leiden gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Einäscherung findet am Montag, den 19. April, nach mittags 4 Uhr, im Krematorium, Gerichtstraße, statt. Bahlreiche Beteiligung erwartet 23/1 Die Ortsverwaltung. Deutscher Metallarheiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Bohrer Kaspar Weingardt am aut 14 d. Mts. gestorben ist. Die Beerdigung findet Sonnabend, den 17. April, nac mittags 2 Uhr, von der Leichenballe des Philippus Apostel- Kirchhofes in der Müllerstraße 44/45 aus statt. Den Stollegen ferner zur Nachricht, daß unser Mitglied, der erfumeister Max Lange am 14. d. Mis. an Darmleiden geftorben ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 18. April, nachmittags 31/, Uhr, von der Leichen halle des Ruifenstädtischen Stirchhofes in Neukölln, Hermannstraße, aus statt. Den Kollegen ferner zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Dreher Martin Herrmann geftorben ist. Die Beerdigung findet am Sonnabend, ben 17. April, nachmittags 5 br, von der Leichen Halle des Heilig- Streuz- Kirchhofes in Mariendorf, Eisenacher Straße, aus statt. Ehre ihrem Andenken! Rege Beteiligung erwartet 112/11 Dic Ortsverwaltung. Verband der Lithographen, Steindrucker u.verwandten Berufe ( Steindrucker.) Am 15. d. Mis. verstarb nach langer, johtuerer Krankheit an Lungenleiden unser Mitglied, der Kollege Hermann Barfoth. Ehre feinem Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, den 19. April, nachmittags 4 Uhr, von der Stapele des Philippus Apostel- Kirchhofs, Muerfir. 44/45, aus nach dem Gemeindefriedhof in der Sccftraße ftatt. Im rege Beteiligung ersucht 108/3 Die Verwaltung. Verband der Bureauangestellten Ortsgruppe Groß- Berlin Nachruf. Am 13. April verstarb unser Stollege Franz Falk ( Fabritangestellter) im Alter von 34 Jahren. Ehre seinem Andenken! Die Einäscherung findet Sunn tag, den 18. April, vorm. 11 1lbr' im städt. Krematorium, Gerichtitraße, statt. Bahlreiche Beteiligung ber Stollegen erbeten. 3m Felde fiel der Kollege Paul Mrose ( Versicherungsangestellter). Wir werden sein Andenken in Ehreu halten. 46/1 Die Ortsverwaltung. MSchulmeister Herren Knaben Kleidung Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser lieber Sangesbruder Otto Thiele amt 13. April cr. verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Sonntag, den 18. April, nach2 Uhr, auf dem Friedhofe der ant N Berliner Schweiz. Morgen u. folgende Sonntage: Extrafahrten bet Reederei Nobiling, brücke. Abfahrt: Bormittags um 9 Uhr, nachmittags um 2 Uhr. Bon Pfingsten ab finden die Fahrten täglich statt. 231/5 Konzerthaus Eiskeller| Kinder- Stoff- u. Wasch- Anzüge Friedrichshagen. Täglich: Künstler Unterhaltungs- Konzert. Anjang wochentags 7 Uhr, Sonntags 3% Uhr. Eintritt frei. Freireligiösen Gemeinde, Pappel- Allgemeine Ortskrankenkasse allee, statt. 58/5 Der Vorstand. Zentralverband der Lederarbeiter und-Arbeiterinnen Deutschlands. Filiale Berlin I. Am 14. April starb unser Stollege, der Weißgerber nad Leiden int Gottlieb Ratzel längerem 60. Jahre. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 17. April, nachmittags 3 Uhr, vom alten Bauls- Kirchhof, Seestraße, aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 133/5 Der Boritand. Deutscher Transportarbeiter- Verband. Bezirksverwaltung Groß- Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Droschkenführer Hermann Frömberg am 13. D. Mis. im Alter von 68. Jahren verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet ant Sonnabend, den 17. d. M., nach mittags 4 Uhr, von der Zeichenballe des Zions- Kirchhofes in Nordend aus statt. 63/1 Die Bezirksverwaltung. für Berlin- Lichterfelde. Am Sonnabend, den 24. April 1915, abends 8 Uhr, findet im großen Rathaus Saale, Berlin iterfelbe, Schillerstr. 32, eine Ordentliche Ausschuß- Sitzung statt, zu welcher die Mitglieder des Ausschusses hiermit eingeladen werden. Tagesordnung: 1. Bahl des zweiten Vorsitzenden. 2. Wahl des Schriftführes. 3. Abnahme der Rechnung bes Jahres 1914 266/20 a) Bericht des Borstandes, b) Bericht der Revisoren. außergewöhnlich billig. Kolonnen- Leihhaus, Kolonnenstr. 66[. Verkäufe. Extrapreise zum Umzug. Künstlergardinen 3,75, Bettdeden 2,50, Tischdecken, Steppdecken, Teppiche, weit unter Preis.„ Borwärts lefer noch fünf Brozent Extrarabatt. 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Abfahrt 2 Uhr. 59 Bf. jeben Sonntag nach Krampenburg Uhr Bis auf weiteres Während der Vorarbeiten des Tunnelbaues befindet sich unsere Abfahrtsstelle für die ersten Frühlings- Waisenbrücke. fahrten auf der anderen Seite der Zehn Prozent Rabatt Borwärts Teferit. Steppdecken, Similiseide, vor nehme Ausführung 3,75, 4,85, 5,75, 6,50, 7,85, 9,50, 12,50, 14,50 ujw. Große Frankfurterstraße 125, im Hause der Möbelfabrit. alts Möbel Gelegenheitsfäufe Bersteigerungen, Schränke, Bertilos, Antleideschränke, Bettstellen, Basch, toiletten, Schreibtische, Chaiselongues, Trumeaus, Büfette, Bücherschränke, Teppiche, ühren, Kronen usw. Enorm 43 große Auswahl kompletter Speise, Herren und Schlafzimmer, Salons, süchen billiger als überall. Hans Lennert, größtes Möbelhaus für Gelegenheitstäufe, Lothringer Str. 55, IV. Etage, Rosentaler Sor. Gardinenreste, Fenfter 1,55, 1,95, 2,45, 2,85, 3,50, 4,25, 5,50, 6,65 usw. E. 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Für die vielen Beweise herzlicher Zeilnahme und Strangipenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes sage ich allen Freunden und Be tannten, den Kollegen der Deutschen Atuftif- Gesellschaft, den Kolleginnen und Kollegen der Firma Ludwig Spik u. Co., den Mitgliedern des Metallarbeiterverbandes und den Ge noffen des Wahlkreises meinen herzlichen Dauf. 1. Abnahme der Jahresrechnung für 266/18 K. Gottesmann, Borfikender. Fr. Keese, Schriftführer. Bier, Gemüse- und Obstgartens von May Hesdörfer. Zweite vermehrte Auflage. Mit 137 Tertabbildungen. Breis 3,50 Mart. Expedition Bor wärts, Lindenstraße. enorm Teppiche mit fleinem Fehler, sehr billig. Gardinen, Portieren, Steppdeden, Tischdecken, Diwandecken, sehr Bortvärtslejer 5 Prozent billig. 415* Küche Sieg, Büfett, Anrichte, Tisch, Halter, Koblenlaften, 2 Stühle 80,-, Sofa, 2 Sejfel 20,-, Plüschgarnitur 50,-, Bettstellen, Umbauc, Sofas, Kleiderschränke, Sarderobenschrank 20,-. 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Montis Operetten- Theater Gastspiel Louis Treumann. 8 Uhr: Hoheit tanzt Walzer. Residenz- Theater 8 Uhr: Die Schöne vom Strand. Deutsches Opernhaus, Charlottenb. Rose- Theater 8 Uhr: La Traviata. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Gastspiel Hermine Bosetti: 8 Uhr: Die Entführung a. d. Serail. Gebr. Herrnfeld- Theater Familie Plaschek. 8 Uhr: Helbring contra Helbring. Kleines Theater Der politische Kannengießer. 8 Uhr: Vorher: Philotas. Komische Oper 8 Uhr: Die Förster- Christl Schiller- Theater 0. 8 Schiller- Th. Charlottenbg. Uhr: Alt- Heidelberg. 8 Uhr: Das Prinzip. Thalia- Theater 8 Uhr: Kam'rad Männe. Theater am Nollendorfpl. 8 Uhr: Immer feste druft! Sonnt. 3, U.: Graf von Luxemburg. Theater des Westens 8.100.: Gold gab ich für Eisen. 8 Uhr: Die Landstreicher. Komödienhaus 8 Uhr: Die fünf Frankfurter. Lessing- Theater 8 Uhr: Im weißen ROSS'l. Lustspielhaus 81, U.: Matthias Geilinger. Dreher a.G. Sonntag 3 Uhr: Die Orientreise. Metropol- Theater 8 Uhr: Woran wir denken! 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Aber wie klein oder groß auch die Zahl der an Die Verlustliste Nr. 200 der preußischen Armee ent- was in vielen Fällen mehr geschadet als genügt hat, sicher der Lohnstreitigkeit beteiligten Leute sein möge unbegreif hält Verluste folgender Truppen: nicht im Interesse der Hilfesuchenden lag, die erstens schnelle Hilfe lich ist, was da die Firma„ zwingt", die Unterstüßung der Frauen 1. und 5. Garde- Reg. zu Fuß; 2. Garde- Res.- Inf.- Reg.; Garde- brauchen und zweitens mit scharfem Blick an die richtige Hilfsstelle der daran völlig unbeteiligten im Felde stehenden Arbeiter aufGrenadier- Regimenter Franz und Elisabeth; Garde- Füsilier- Reg.; weitergewiesen werden müssen. Solche Leiterinnen wußten zuheben". Und auch das verstehen wir nicht, warum das den Grenadier- bzw. Infanterie- bzw. Füsilier- Regimenter Nr. 3, 7, 9, nicht mal, daß es ziemlich gute Nachschlagewerke über die Frauen so eilfertig angekündigt wird, che die Firma weiß, ob die 15, 19, 20, 21, 22, 25, 26, 27, 36, 37, 41, 43, 48, 51, 56, gesamte Groß- Berliner Wohlfahrtspflege gibt, aus denen sie beteiligten Arbeiter bei ihrem Austritt aus dem Betrieb verbleiben. 59, 65, 67, 71, 73, 77, 78, 79, 81, 82, 83, 84, 87, 88, 90, hätten lernen können. Gewiß wird niemand gerade in jeziger 95, 98, 99, 113, 114, 132, 135, 143, 144, 146, 147, 148, 149, Müllabtragende Frauen. 151, 153, 161, 162, 167, 169, 171, 172, 175; Ref.- Inf.- Regimenter Zeit, wenn auch ein Portiönchen weiblicher Eitelkeit dabei ist, Mr. 1, 2, 3, 8, 10, 11, 18, 20, 21, 24, 26, 28, 29, 30, 34, die ehrliche Absicht solcher leitenden Damen, wirklich helfen Seit einigen Tagen betätigen sich in Berlin beim Müllabtragen Die Wirtschafts37, 38, 46, 48, 51, 56, 59, 66, 68, 74, 76, 82, 83, 88, 92, 3u wollen, in Abrede stellen. Der gute Wille allein genügt auch Frauen; auch eine Folge des Krieges. 94, 98, 99, 111, 204, 208, 213, 219, 220, 223, 228, 231, 232, aber auf diesem nicht ganz leichten Arbeitsfelde feines genossenschaft Berliner Grundbesitzer hat in Ermangelung von 233, 237, 258, 266, 271; Ersaß- Inf.- Regimenter Bott, Königswegs. Neben tüchtigem Fachwissen ist ein genaues, möglichst männlichen Arbeitskräften weibliche angenommen. Zwar werden berg I, II und III; 2. Feld- Reg.; Landwehr- Inf.- Regimenter individuelles Verstehen der Wünsche der Hilfesuchenden die schweren Kästen von den Frauen nicht von den Höfen fortNr. 4, 13, 18, 22, 24, 26, 30, 38, 39, 51, 60, 76, 77, 81, 83; Land- unbedingt notwendig. Und gerade hier liegt der getragen, aber das Müll wird in Körben nach den auf der Straße chr- Erfaz- Regimenter Nr. 3 und 5; Besatzungs- Inf.- Regimenter Schwerpunkt, aber auch das unschwer erkennbare und durch stehenden Wagen geschafft. Die Frauen haben einen eigenartigen Nr. 1 der Brigade Doussin, Nr. 6 der Brigade Hoffmann; Brigade- die Praxis bestätigte Mißverhältnis. Die leitenden Damen Kopfputz gewählt. Sie haben ihre Haare mit einem Tuch fest umErsatz- Bataillone Nr. 9, 12, 13, 86; Landwehr- Brigade- ErsatzBataillone Nr. 10, 43; Landsturm- Bataillone Aschersleben, I und II haben vielleicht ein mitfühlendes Herz, möchten in ihrer Art bnnden, um die Verstaubung des Kopfes zu verhüten. Welcher Deutsch- Eylau, Düren, Gnesen, I Hagenau, I Hannover, I Inster- helfen, hauen aber oftmals gründlich nebenbei, weil sie für Lohn für diese Arbeit gezahlt wird, ist uns nicht bekannt. burg, III Königsberg, II Münster, I Neusalz; Jäger- Bataillone das, was den Bittstellern wirklich nottut, kaum das richtige Nr. 1, 5, 7, 11; Res- jäger- Bataillone Nr. 5, 11, 15, 20; Schneeschuh- Verständnis haben können. Sie sind mit einen Worte nic Bataillon Nr. 2; Festungs- Maschinengewehr- Abteilung Nr. 6. in die Seele des Hilfesuchenden eingedrungen. Auch hier kann nur wirklich Gutes geschaffen werden, wenn diese Mütterberatungsstellen gut und einheitlich geleitet und über Groß- Berlin planmäßig verteilt sind. Stürassiere Sr. 4, 5; Grenadiere zu Pferde Nr. 3; Dragoner Nr. 1, 18; lanen Nr. 4, 7, 8; Ref.- lllanen Nr. 1; Ersatz- Eskadron Kopfermann der Landwehr- Division Königsberg; 1. LandwehrEskadron des XX. Armeekorps. 4. Garde- Feldart.- Reg.; Feldart.- Regimenter Nr. 45, 52; Ref. Feldart.- Reg. Nr. 64; Landwehr- Feldart.- Abt. des I. Armeeforps; 1. Landwehr- Feldart.- Batterie des XIV. sowie des XX. Armeekorps. Fuzart.- Regimenter Nr. 8, 15; Res.- Fußart.- Reg. Nr. 16; Fuzart.- Bat. Nr. 56; Landwehr- Fußart.- Bat. Nr. 9; LandsturmFußart.- Bat. des III. Armeekorps; Dampfflugpark Nr. 3. Pionier- Regimenter Nr. 29, 31; Pionier- Bataillone: 1. Nr. 1, I. Nr. 3, I. Nr. 5, I. Nr. 8, I. und II. Nr. 27; Pionier- Ers.- Bat. Fernſprech- Abteilung des XL. Reservekorps; FeldluftschifferNr. 4. Abt. Des XXIII. Reserveforps. Armierungs- Bataillon Nr. 15. Polizei und Sprachreinigung. Reichlicher Familienzuwachs. Eine in der Luremburger Straße wohnende Frau T., deren Mann seit dem 4. August im Felde steht, hat am 14. April Drillinge geboren, zwei Mädchen und einen Knaben. Mutter und Kinder bcfinden sich wohl. Dieser Familienzuwachs ist etwas reichlich. ,, Notar Neumann" verhaftet. Der Schöneberger Kriminalpolizei ist es am gestrigen Freitag Jn letzter Zeit sind vom Polizeipräsidium Anweisungen ergangen, nach Möglichkeit für Beseitigung von Fremdwörtern gelungen, den Urkunden- und Hypothekenschwindler„ Notar Neuauf Firmenschildern zu wirken. Diese Anordnung hat in mann" in der Person des 46jährigen Kaufmanns May Lefkowsky weiten Streisen der Geschäftswelt Beunruhigung hervorgerufen, auf der Straße vor dem Haufe Wilhelmsaue 118 zu Bilmersdorf weil bei Befolgung derselben große Werte in Frage kommen festzunehmen. Der Verhaftete, der, wie wir bereits vor einigen Tagen und Geschäftsinhabern nicht unerhebliche Unkosten entstehen meldeten, in den letzten Wochen mehrere Damen der Gesellschaft erhebliche Summen zu prelien versuchte, hat bereits würden. Dieser Tage befaßte sich der Verein deutscher Re- um Flamefachleute mit der Angelegenheit, und es wurde der Be- gegen 15 Jahre hinter den Zuchthausmauern wegen zahl fürchtung Ausdruck verliehen, daß der Schußmann, der in Er hat sofort nach seiner Freilassung im Februar von reicher Urkunden- und Sanitäts- Komp. Nr. 22; Feldlazarett Nr. 10 des XIX. Armee Durchführung eventuell verloren gehenden Werte e rücksichtslove Aftenstück war gefälscht. torps; Pferde- Depot 1 des XIX. Armeekorps. Die württembergische Verlustliste Nr. 159 bringt VerLufte des Res.- Inf.- Reg. Nr. 119; Landwehr- Inf.- Reg. Nr. 120; Ref. Jnf.- Reg. Nr. 121; Landwehr- Juf.- Reg. Nr. 121; GrenadierRegiment Nr. 123; Inf.- Reg. Nr. 124; Landwehr- Juf.- Reg. Nr. 126; Juf.- Reg. Nr. 127; Res. Juf.- Reg. Nr. 247; 1. Ersatz- Abt. des Feldart.- Reg. Nr. 29; Feldart.- Reg. Nr. 49; Rej.- Feldart.- Reg. Nr. 54; Ballon- Abwehr- Kanonen- Zug Nr. 2; 2. Pionier- Bataillon Nr. 13; 3. Res.- Pionier- Komp.; 2. Landwehr- Pionier- Komp.; Feldlazarett Nr. 12. Der Name des Hypothekenschwindeleien zugebracht. Gr letter Linie das berufene Organ ist, die polizeipräsidiale Andieses Jahres sein altes Gewerbe wieder aufgenommen. ordnung auszuführen, doch nicht der rechte Mann dazu sei. Der Schluß der bayerischen Verlustliste Nr. 178 bringt Eine solche Aufgabe" liege" dem Schutzmann nicht recht. Der falsche Notar ist ein alter Bekannter der Schöneberger KriminalVerluste der Rej.- Inf.- Regimenter Nr. 17, 19, 20, 23; Landsturm- Einem Bericht in der„ Täglichen Rundschau" über die Ver- behörde, die ihn schon wiederholt wegen ähnlicher Schwindeleien berhaftet hatte. Am gestrigen Freitag faßte sie den Lefkowsky gcInf. Bataillone: Kaiserslautern, Kempten, München I; Landsturm- sammlung entnehmen wir: Hilfsdienst- Komp.; 1., 2., 5., 9. Feldart.- Reg.; Rej.- Feldart.- Reg. Anwesend waren auch ein Vertreter des Polizeipräsidiums und rade ab, als er seine Wohnung in der Wilhelmsaue verließ. Nr. 1; 1. und 3. Fuzart.- Reg.; Mobiles Erfaz- Bat.; Bionier- Reg.; vom Allgemeinen Deutschen Sprachverein" Herr Profeffor wurde nach dem kgl. Polizeipräsidium in Schöneberg gebracht und 1., 2. und 3. Pionier- Bat.; Res.- Pionier- Bataillone Nr. 2, 3, 4; Saure, der auch das Wort nahm zu einer längeren Erklärung, daß versuchte nun in der Gefängniszelle ein blaues Aftenstück verAls die Beamten ihn daran verhindern Rej. Pionier- Komp. Nr. 6; 2. Landwehr- Pionier- Komp. II. Armee- gerade von seinem Verein immer wieder Mäßigkeit" gepredigt schwinden zu lassen. forps; 1. Landwehr- Pionier- Komp. III. Armeekorps; 1. Munitions- werde, nur was sich gut übersetzen lasse, zu verdeutschen. Auch er wollten, tam es zu einem erbitterten Ringkampf, der schließlich Kolonnen- Abt. II. Armeekorps; Ref.- Munitions- Kolonnen- Abt. hielt den Schuhmann nicht für den richtigen Mann zur Ausführung mit der Ueberwältigung des 2. endete. Das Aftenstück lautet: Nr. 8; Schwere Proviant- Kolonne Nr. 5 I. Armeekorps; Gtappen- dieser Aufgabe. Und so bat denn auch der Schriftführer:„ Liebe „ Für das unter dem Protektorat ihrer Majestät stehende Hilfsbäckerei- Kolonne; Feld- Lazarett Nr. 6 III. Armeekorps. Polizei, gehe bloß recht vorsichtig vor" wegen der großen Werte der Hilfskomitee des Deutschen Difizierverbandes zur Errichtung eines Die sächsische Verlustliste Nr. 135 enthält Verluste der Inf. Schilder usw.; aber er sagte auch mit Nachdruck Liebe WerbefachRegimenter Nr. 100, 105, 107, 134, 139, 179, 181, 182; Ref.- Inf. leute, übt mehr Selbstzucht, sonst kommt die Polizei!" Erholungsheims invalider Offiziere und deren Angehörige geRegimenter Nr. 102, 244; Grjab- Infanterie- Regimenter Nr. 23, 24, Man nahm schließlich folgende Resolution" an: nehmige ich hiermit die Sammlung freiwilliger Beiträge. Die 32; Prigade- Ersatz- Bataillone Nr. 46, 48, 88; Ersatz- Bataillone,„ Der Verein deutscher Reklamefachleute billigt durchaus die einzelnen Spenden sind in zwei Tageszeitungen zu veröffentlichen Bestrebungen, Inf.- Regimenter Nr. 100, 107, 179, 181, 182; Garde- Reiter; Sa- dankenswerten die den Firmenschildern und ist gleichzeitig über den Betrag zu quittieren. rabinier- Reg.; Ulanen Nr. 17, 21; Husaren Nr. 19; Fußart.- Regi- fremdsprachlichen Bezeichnungen für deutsche Gewerbe- und Firmen( Stempel.) Der Polizeipräsident v. Jagow." menter Nr. 12, 19; Res.- Fußart.- Bataillone Nr. 19, 38; Fern- bezeichnungen und deutsche Erzeugnisse jeglicher Art zu beseitigen. sprech Abt. des XII. Armeekorps; Rej- Eisenbahn- Bautomp. Nr. 7; Der Verein bittet hierbei um möglichst große Berücksichtigung der 50 Mitgliedern der Gesellschaft gegen 1000 M. einzukajsieren. Das Lefkowsky war es bereits gelungen, in furzer Zeit von etwa Armierungs- Bat. Nr. 21; Ref. Sanitäts- Komp. Nr. 53; Landwehr- Interessen der deutschen Induſtrie und der durch Kaufmanns, der sich in einer Firmenbezeichnung verkörpert, darf Selbstmord eines Zehnjährigen. Durch einen Sprung aus dem durch die Verfügung nicht angetastet werden. Das Polizeipräsidium Fenster hat sich am Donnerstagnachmittag der 10 Jahre alte Stnabe möge sich in Streit- und Zweifelsfällen und vor einschneidenden Martin Engel aus der Seibelstraße 4, das einzige Kind der Arbeiter Maßnahmen mit der zuständigen Vertretung von Handel und GeDer Junge trieb sich, werbe, das heißt, dem bei den Aeltesten der Kaufmannschaft be- Engelschen Eheleute, das Leben genommen. während beide Eltern sich auf ihrer Arbeitsstelle befanden, gern stehenden Reklameausschuß ins Benehmen zu setzen. umher und war dafür auch in der Nachbarschaft bekannt. Die Schule schwänzte er sehr häufig. Seit dem dritten Osterfeiertage Erweiterung des Brotkartenbezirks Groß- Berlin. war er wieder verschwunden. Einen Schlüssel zur Wohnung hatte Aus dem Rathause wird bericht: Der Magistrat von Berlin hat er mitgenommen. Daß ihm eine strenge Strafe bevorstand, wußte beschlossen, der Erweiterung des Brotfartenbezirks Groß- Berlin durch er wohl aus Erfahrung und vielleicht auch aus Aeußerungen anderer einige mit dem bisherigen Bezirk in nahem, städtischem Zusammen Kinder, zu deren Eltern der Vater von seinem Herumtreiben gehang stehende Ortschaften zuzustimmen, dagegen die Bestrebungen, sprochen hatte. Am Donnerstagnachmittag erschien er plötzlich welche auf eine grundfäßliche Aenderung des Gebiets der Brotkarten- wieder im Hause und begab sich in die elterliche Wohnung. Unt gemeinschaft und auf eine Schwächung ihrer straffen Regeln abzielen, 5 Uhr sprang er dann, nachdem er die ganze Zeit über allein Seit Kriegsbeginn haben sich die sogenannten Mütter- mit aller Kraft abzuwehren. Er ist sich bewußt, damit dem wahren gewesen war, aus dem Küchenfenster der im vierten Stod gelegenen beratungsstellen, sowohl amtlicher als privater Natur, erheblich Sinne der Einrichtungen zu entsprechen, welche für das haushälterische Wohnung auf den asphaltierten Hof hinab. Er wurde, da er noch vermehrt. Es bedarf im allgemeinen keiner Frage, daß solche Umgehen mit den deutschen Getreidebeständen während des Krieges Lebenszeichen von sich gab, nach der Hilfswache in der Seibelstraße Beratungsstellen in der Großstadt, wo für Frauen und getroffen sind. Diese Einrichtungen legen dem Verbraucher gebracht. Hier konnte aber der Arzt nur noch den Tod feststellen. Mädchen, für Mütter und deren Kinder Tausende von Inter- mannigfache, für den Unbemittelten häufig recht fühlbare Entbehrungen essen durcheinanderlaufen, notwendig sind und bei entsprechender auf. Demgegenüber wäre es geradezu ungerecht, wollte man jede Leitung großen Nugen stiften fönnen. Mit dem Strieg ergab fleine Unbequemlichkeit berücksichtigen, welche das Gastwirtsgewerbe Einen Kriegsschwindel eigener Art betrieb ein falscher Intersich die Notwendigkeit sachkundiger Beratung für Frauen, deren in der Umgebung Berlins, welche der Ausflügler usw. in den Kauf offizier, der jetzt ergriffen und entlarvt wurde. Ein Mann in der Männer ins Feld gezogen sind, und besonders auch für Mädchen, nehmen mug, Unbequemlichkeiten, welche den Presseberichten zufolge feldgrauen Uniform eines Unteroffiziers der Infanterie schädigte denen die schwere Sorge für ein uneheliches Kind obliegt, auch von Rednern des Niederbarnimer Sereistages als entscheidend schon seit längerer Zeit in verschiedenen Stadtteilen Geschäftsleute in verstärktem Maße. Es kommt ja da nicht nur die Tatsache in den Vordergrund gestellt worden sind. Eben dieſe fleinen aller Art. Er erzählte ihnen, daß er beurlaubt sei und die Geder Einziehung der Männer, also der Väter ehelicher und un- Einschränkungen und Entbehrungen sind die wesentlichen legenheit benuge, durch Beförderung von fleineren Möbelstücken und ehelicher Kinder, zum Kriegsdienst in Betracht, vielmehr wurden Bestandteile, aus denen sich das Sparsystem Kartoffeln etwas für seine Familie zu verdienen. Zu diesem Zwede die vielen Tausende solcher alleinstehenden Frauen auch durch zusammenießt. Will man mit täglich wachsender Behaglichkeit brauche er aber auf furze Zeit einen Handwagen. Die Leute überdie allgemeine verschlechterte Wirtschaftslage, besonders durch jedem einzelnen Wunsche nachgeben, so bringt das ganze Spar- ließen dem vermeintlichen Krieger gern ihre Wagen und fahen fie die ungeheure Lebensmittelverteuerung und ihre Folgen für wesen nur formale Belästigungen, aber keinen sachlichen Vorteil mit niemals wieder.„ Der Unteroffizier" fuhr schleunigst zu dem nächsten kleine Verhältnisse, der Beratung und des Schutzes start be- sich. Wenn im Laufe der nächsten Monate eine Aenderung nötig ist, Schmiede- oder Stellmachermeister und schwindelte ihnen vor, dürftig. Unter diesen Umständen war es gewiß anerkennens- so fann sie sich nur in der Richtung noch größerer under müsse ausrücken und wolle seinen Handwagen berkaufen, wert, daß neben den schon vor dem Kriege bestandenen noch opferwilligerer Einschränkung bewegen. Daß um nicht bis zur Heimkehr das teure Standgeld zahlen zu Beratungsstellen solcher Art sich neue bildeten. Wie wir im Striege wirtschaftlich durchhalten, ist der einzige Gesichts- müssen. Unter diesen Umständen fand er überall willige Abnehmer, aber auf fast dem gesamten Wohlfahrtsgebiete, so war auch punkt, welcher dem Magistrat der Stadt Berlin maßgebend er die ihm gern gute Preise zahlten. Die Kriminalpolizei warnte auf bald auf diesem Spezialgebiete eine Zersplitterung der Kräfte scheint. Grund der Anzeigen, die sich bald stark häuften, alle Schmiedes, Stellmacher und Tischlermeister, und so gelang es gestern, den Gauner abzufassen. Ein Schmiedemeister im Norden der Stadt, Aus Groß- Berlin. Mütterberatungsstellen. zu bemerken, wobei wir hauptsächlich die rein privaten Ausfunftsstellen im Auge haben. Unverständlich! melden. Der falsche Unteroffizier. Die Häufigkeit solcher Stellen ist in Groß- Berlin mit Nach Ausbruch des Krieges entschlossen sich viele Arbeitgeber, dem er einen Wagen anbot, hielt ihn bin, rief heimlich die Polizei seinen über vier Millionen Einwohnern durchaus nicht vom den Familien ihrer zu den Fahnen einberufenen Arbeiter eine und ließ ihn festnehmen. Auf der Wache ergab sich, daß der„ FeldUebel. Je besser und gleichmäßiger sie über das gewaltige regelmäßige Unterſtügung zu zahlen. Zu denen, die so in an- graue" unecht war. Er ist ein gewiffer May Kussin, ein schon oft Gebiet Groß- Berlins verteilt sind, desto leichter fällt den Hilfe- erkennenswerter Weise für die Kriegerfrauen ihres Betriebes sorgten, bestrafter Mensch. Wahrscheinlich hat er noch weit mehr Geschäftssuchenden die Bemühung. Auch wird dann eine Ueberfüllung gehört auch die Firma Bernhard Joseph( Gas-, Waffer- und Dampf- leute geprellt, als bisher bekannt ist. Die Geschädigten, die noch einzelner Beratungsstellen in den Sprechstunden und das lange armaturen, Ritterstr. 26). Leider droht aber jetzt diese Firma, Barten der Frauen und Mädchen, die gewöhnlich wenig ihre Unterstügung aufzuheben", und zwar aus einem Grunde, der eine Anzeige gemacht haben, können sich bei der Kriminalpolizei Zeit haben, vermieden. Aber es fehlt auf diesem Gebiete der völlig unverständlich ist. Vor einigen Tagen wurden Frauen, die Beratungsfürsorge für Angehörige der Arbeiterklasse bis heute von Bernhard Joseph bisher unterstützt worden sind, mit folgendem ganz und gar an einer zielbewußten Organisation, und so Schreiben überrascht: kam es, daß die verschiedenen Vereinigungen, die während des Strieges Mutterberatungsstellen und ähnliche Auskunftsplätze einrichteten, durchweg jede für sich ihren eigenen Weg gegangen sind und ein Teil sogar die gleichartige Tätigkeit anderer Vereine in kleinlicher Eifersüchtelei als unangenehme Konkurrenz empfunden haben und noch empfinden. Mangel jeder geschlossenen Organisation zeitigte auch schnell andere bedauerliche Mängel. So steht fest, daß manche Leiterinnen der privaten Mütterberatungsstellen beispielsweise von dem Vorhandensein eines städtischen Vormundschaftsamtes Geschäftsstatistik der Arbeitslosenfürsorge der Stadt Berlinfür die Woche vom 29. März bis 4. April 1915. Mein guter Wille, allen Frauen nebst Kindern der bei mir 1. Bei den 23 städtischen Geschäftsstellen sind 248 Gesuche beschäftigt gewefenen Arbeiter, die in den Krieg gezogen, bis zum eingegangen; es wurden abgelehnt 106, an die Landes. Eintritt des Friedens Unterstützungen zu gewähren, ist leider da- versicherungsanstalt Berlin verwiesen 40, bewilligt 247. Musdurch gestört worden, daß ein größerer Teil der in meinem Bedurch gestört worden, daß ein größerer Teil der in meinem Betriebe noch verbliebenen Leute vorgestern infolge unberechtigter geschieden aus der Unterstügung( überwiegend wegen Wiedereintritts in Arbeit oder Eriverb) sind 353 Personen. Lohnforderungen die Arbeit niedergelegt hat. Dieser Umstand zwingt mich nun, die Ihnen bisher gewährte Unterstützung auf 725 männliche und 5405 weibliche Personen bezogen Unterzuheben, es sei denn, daß die beteiligten Leute ihre Arbeit ftüßung im Gesamtbetrage von 25 455 M., davon je 4 M. wieder aufnehmen. Hochachtend Berhard Joseph, i. V. Naumann." 5195 Personen, je 5 M. 935 Personen. Uns wird hierzu mitgeteilt, daß eine Anzahl Arbeiter eine Lohn- 2. Von der Stadt wurden an 1471 Mitglieder von erhöhung forderten und wegen Verweigerung freiwillig aus dem 15 Arbeiter- und Angestelltenorganisationen, auf die selbst sakungsgemäße Unterstützung gewähren, Zuschläge bungen sind daher völlig zwedlos. Gemüsepflanzen vergibt nach I Brik. Sonntag, bett 25. April, bei Westfahl( früher Dommnid), im Gesamtbetrage von 5056,85 M. gezahlt. Hiervon trafen Bedarf billigst die Gemeindegärtnerei, Große Seestraße." Winter- Rudower Str. 66/67: Familienabend. Anjang 6 Uhr. Eintritts die freien Gewerkschaften 1366 Mitglieder mit faatkartoffeln, soweit der Vorrat reicht, werden noch einmal heute breis 10 Pf. Das Brogramm wird von Jugendlichen ausgeführt. Die Ar beiterschaft ist eingeladen. 4618,70 M.( und zwar Metallarbeiter 720,95 W., Holzarbeiter Sonnabend ausgegeben. Die Gutscheine erhalten die Inhaber der 965,65 M. usw.). rot numerierten Karten vormittags im Wohlfahrtsamt. Das Pfund fosfet 7 Pf. Teuerungszulagen in Pankow. 3. Die Landesversicherungsanstalt Berlin hat von 21 130 bei ihr überhaupt bis 3. April 1915 eingegangenen, teils von den städtischen Unterstützungsfommissionen Die letzte Gemeindevertretersizung beschloß, den Angestellten und ihr überwiesenen, teils von den Organisierten ihr eingereichten Arbeitern der Gemeinde, deren Einkommen 2000 m. nicht übersteigt, Gesuchen 15 036 genehmigt. Gegenüber der Vorwoche sind während des Krieges eine vom 1. April ab zahlbare monatliche fieben Personen hinzugekommen. In der Berichtswoche sind Teuerungszulage von 10 M. zu gewähren. Diese Zulagen kommen 3354 M. an 500 Personen gezahlt worden. 110 Personen zugute. In derselben Sigung wurde Stadtrat Stawig zum Kreistagsabgeordneten gewählt. Märchenvorlesung. Anna Charlotte Wusky liest am Sonntag, den 18. April, in der Lesehalle der Gesellschaft für ethische Kultur, Rungestr. 25, um 14 Uhr, Märchen von Viktor Blüthgen vor. Der Eintritt ist auch zu dieser letzten Vorlesung für Kinder und Erwachsene frei. Gesperrt. Die östliche Hälfte der Waisenbrüde ist von heute ab bis auf weiteres für jeden Berkehr gesperrt. Aus den Gemeinden. Gemeindevertreterfihung in Nowawes. -Die Freie Turnerschaft Neukölln- Brit eröffnet am Sonntag, den 18. April, ihre diesjährigen Sommerspiele durch ein volkstümliches Wertungsturnen( Vierkampf) sämtlicher Abteilungen. Um 4 Uhr findet ein Fußballwettspiel mit einer tombinierten Fichtemannschaft statt. Der Abmarsch mit Musik erfolgt mittags 1 Uhr vom Karlsgarten aus. Nach dem Turnen findet in demselben Lokal ein geselliges Beisammensein statt. Freunde und Gönner des Vereins sind zu dieser Veranstaltung herzlichst eingeladen. Aus aller Welt. Freireligiöse Gemeinde. Am Sonntag, den- 18. April, vormittags 9 Uhr, Pappel- Ace 15-17; Neukölln,„ Idealpassage"; Tegel, Bahnhofstraße 15, und Ober- Schöneweide, Klarastr. 2: Freireligiöse Vorlesung. Bormittags 11 1hr, Kleine Frantjurter Str. 6: Vortrag des Herrn Damen und Herren als Gäste Dr. H. Hasje:„ Gebet dem Kaiser..." willkommen. Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter ( B. a. G.) Hamburg. Filiale Berlin 5. Sonnabend ,. den 17. April, abends 8% Uhr Mitgliederversammlung bei Thiel, Rückerstr. 7. Filiale Berlin 6. Sonntag, den 18. April, vormittags 10 Uhr: Mitgliederversammlung bei Mertens, Bernauer Str. 82. Briefkasten der Redaktion. Die juristische Sprechstunde findet für Abonnenten Lindenstr. 3, IV. Sof Sprechstunde vor. nicht beantworten. Zivilersatiommission. werden. Kleine Nachrichten. Drei aufgefundene Kinderleichen beschäftigen die Kriminalpolizei von Groß- Berlin. An der Kaijerin- Augusta- Alee auf Charlottenburger Gebiet wurde vor dem Grundstück Nr. 113 die In der letzten Sizung, zu der die neugewählten GemeindeLeiche eines neugeborenen Knaben aus der Spree gelandet. Sie verordneten wegen der noch nicht erfolgten Gültigkeitserklärung der rechts, parterre, am Montag bis Freitag von 4 bis 7 Uhr, am Sonnabend war in Zeitungspapier eingewickelt. Das mit Bindfaden verschnürte wahlen noch nicht geladen waren, gab der Vorfizende Bürgermeister von 5 bis 6 Uhr statt. Jeder für den Briefkasten bestimmten Anfrage Paket hat vielleicht drei bis vier Tage im Wasser gelegen. In winkelmann bekannt, daß der Schöffe und Syndikus Golisch ist ein Buchstabe und eine Zahl als Merkzeichen beizufügen. Briefliche braunes Backpapier eingebüüt bar die Leiche eines neugeborenen von der Gemeinde Tempelhof zum Syndikus gewählt worden sei. Antwort wird nicht erteilt. Anfragen, denen keine Abonnementsquittung Knaben, die man im Kleistpark fand, in graues Backpapier die Leiche Da die Neuwahl eines Schöffen zurzeit nicht gut möglich beigefügt ist, werden nicht beantwortet. Eilige Fragen trage man in der eines neugeborenen Mädchens, die in dem Hause Martin- Luther- ist, erklärte der Bürgermeister, sich vorläufig mit einem Verträge, Schriftstücke und dergleichen bringe man in die straße 19 auf dem Treppenflur lag. Ein schwerer Straßenunfall juristischen Hilfsarbeiter behelfen zu wollen. Für den zehnten Sprechstunde mit. hat sich am Donnerstagnachmittag in Neukölln ereignet. Vor dem Armenbezirk wurde an Stelle des zurückgetretenen Armen- F. C. 63. Da aus Ihrer Anfrage nicht hervorgeht, aus welchent Hause Hermannstraße 202 wollte der Arbeiter Otto Drubert kurz pflegers Karuz der Rentier Tismer, Großbeerenstr. 7, gewählt. Grunde die Wohnung gewaltsam geöffnet wurde, können wir die Frage vor einem in der Richtung nach Berlin fahrenden Straßenbahn- Herr Direktor Röhren hat der Gemeinde aus dem ihm infolge witwenrente beim Bezirkskommando stellen. 5. R. 44. 1. Ja. Sie müssen Antrag auf Kriegs2. E. 4. Die Sache fann wagen der Linie 94 das Gleis überschreiten, lief dabei gegen die Auflösung des Walderholungsstättenvereins zurückgezahlten Kapitals nur durch gerichtliche Erbauseinandersehung geregelt werden, zumal für Vorderplattform des Wagens und wurde umgestoßen. D. erlitt 10 000 m. für wohltätige Zwecke überwiesen, eine gleich hohe den geisteskranken Bruder ein gesetzlicher Pfleger hestellt werden muß bei dem Sturz auf das Straßenpflaster eine schwere Kopfverlegung. Summe hat Herr Fabrikbefizer Levy anläßlich des 25jährigen 23. 2. 1876. 1. Ohne nähere Kenntnis der Sache, können wir diese Auf der nächsten Unfallstation erhielt der Verunglückte einen Not Jubiläums der Firma Adolf Bitsch für dieselben Zwecke gespendet. Frage nicht beantworten. 2. Es würde sich empfehlen, sich an die zu verband und wurde dann nach dem Krankenhaus Buckow geschafft. Der Bürgermeister erbat sich die Genehmigung zur Annahme der fändige Gewerkschaftsorganisation zu wenden. 3. Un den Vorſizenden der Die im März vor= Für Arbeitereltern, insbesondere für die Eltern der schul- beiden Spenden von insgesamt 20 000 m. 2. P. 18. Die Unterstügung darf nicht gekürzt A. D. 100. Wann Sie eingezogen werden können, wissen wir entlaffenen Jugend findet morgen, Sonntag, abends 7 Uhr, in genommenen Ergänzungs- bezw. Ersazwahlen zur Gemeindevertretung nicht. C. M. 39. Wenn der Arbeitgeber Sie nicht zur Stranfen fasse angemeldet hat, kann er doch auch fein Strankengeld von den Industrie- Festsälen, Beuthstr. 19/20, ein Vortrag statt über das wurden für gültig erfiärt. Ihnen verlangen. M. W. 7. Kommen Sie in unsere Sprech Thema: Elternforgen. Referent: Reichstagsabgeordneter stunde. 1. 11. 49. Röhler. Er braucht sich nicht zu melden. Heinrich Schulz. Alle Eltern sind freundlichst eingeladen. 5. G. 150. Sie brauchen sich nicht zu melden. V. 1885. uns zweifelhaft; Erscheint Sie werden sich melden müssen. K. M. 58. Blücherstr. 61. 5. B. 8. Bersuchen Sie es bei der D. 3. 300. Auskunftsstelle für Auswanderer, Berlin, Karlsbad 9-10. 1. Ja. 2. und 3. Unbekannt. 4. Nein. 5. Wenn nicht ehrlose Gesinnung zugrunde liegt. E. B. 100. Bird sich nicht so leicht machen lassen. Jedenfalls tun Sie gut, sowohl in der Charité als auch bei der Waisen verwaltung selbst persönlich vorzusprechen. H. W. 29. Eine solche ist nicht speziell verzeichnet. Vielleicht ist dies Fach aber angeschlossen an die Fachschule für Bekleidungsindustrie, Am Warschauer Play. B. 2. 25. Wenden Sie sich an die Zentralstelle für Nachlaßfachen" beim Striegs. ministerium. G. Kr. 37. Fragen Sie an bei der Stiftungsdeputation des Magistrats, Poststr. 16. F. M. 66. Wohnt Blumenstr. 6. Db Genoffin, ist uns nicht bekannt. 2. T. 77. 1. und 2. Ja. 3. Nein. G. 6. 92. Nein. J. 2. 35. Sie sind nicht vom Kontraft entbunden. Auch Ihre Frau kann nicht zieben. Sie hasten dem Wirt für die Miete, so lange der Kontrakt läuft. Neukölln 7. Nein. E. 103. Die Krankenversicherung der Hausgewerbetreibenden ist bereits in Straft getreten. Invalidenmarken müssen geklebt werden. Die Staffe muß Sie als Pflichtmitglied aufnehmen. Wenden Sie sich an den Vorstand, danach evenil. an das Versicherungsamt. Regina 91. 1. Die Raten müssen weiter gezahlt werden. 2. Die staatliche Unterstützung beträgt für die Frou w. 12, für jedes Kind M. 6,- monatlich. Ob die dortige Gemeinde kommunale Buschläge zahlt, wissen wir nicht. Tempelhof. Ist unwahr. D. 2. Sie müssen die Bezüge beim Unterstützungsgesuch angeben. Die vom Verband erhaltene Unterstügung darf nicht in Anrechnung gebracht werden. Sie können natürlich um Mietsunterſtügung einkommen. .. 58. Sie brauchen sich zur Kontrollversammlung nicht zu melden. T. J. 5455. Wegen algemeiner Körperschwäche dienstunfähig. Jare Ginberufung ist nicht wahrscheinlich. M. K. 100. Sie haben Anspruch auf Entbindungsgeld und Wochengeld und können schon zwei Wochen vor Müller. Nein. der Entbindung die Unterstützung beziehen. B. zieht W. W. 38. Sie können noch gemustert werden. Wann Sie eingezogen B. D. 60. Sie sind jezt zur Kontroll weiben könnten, wissen wir nicht. bersammlung nicht verpflichtet. Sie können durch öffentliche Aufforderung zur B. 6. Sie bis aber die 18. g. 32. te hatten für die mites des Reichstars bedarf es nicht. Mietsschuld von der fehigen Inhaberin eintlagen; wenn der Mann im Felde steht, ist die slage allerdings aussichtslos. Sie müßten bis nach Be F. B. 41. Sie brauchen sich nicht zu endigung des Krieges warten. 2. 44, Neukölln. Die Mietsunterstügung fann Ihnen in melden. R. R. 41. Nein. R. Sch. 30. diesem Fall verweigert werden. 3war fann der Birt zum Mietsnachlaß nicht gezwungen werden. Auf feine unreelle Handlungsweise dürfen Sie sich aber nicht einlassen. Benn Sie städtischen Mietszuschuß bekommen, muß er verpflichtet werden zum Wietsnachlaß. K. B. 21. Gicher fommt er in die Front. 5.6. 71. Entscheidet der Militärarzt. 2. 15. Nein. M. M. 25. Ihr Schreiben ist nicht recht verständlich; wahrscheinlich aber muß Ihr Mann sich melden. . K. 82. Ihr Fall erschein zweifelhaft. Besser ist, Sie melden sich Wetteraussichten für das mittlere Norddeutschland bis Sonntagmittag. Ziemlich mild, zunächst überwiegend bewölkt and im Stüftengebiete zahlreiche, im Binnenlande mehr vereinzelte, meist geringe Stegenfälle, nachher wieder Aufheiterung. Kreistag Niederbarnim. Am Donnerstag wurde der Etat beraten. Nach den einleitenden Worten des Landrats ist bei der Aufstellung desselben analog dem Borgehen anderer Lieferungsverbände verfahren worden. Im allgemeinen sind die Zahlen des Vorjahres eingestellt. Nur dort, wo mit Sicherheit eine Erhöhung oder Minderung der Einnahmen und Ausgaben zu erwarten war, ist geändert worden. Mit Rücksicht darauf, daß eine Anzahl Gemeinden bereits recht erhebliche Steuererhöhungen beschlossen haben, ist von der Erhöhung der Kreissteuer Abstand genommen worden. Feuerschaden. Zur pfälzischen Köpenickiade. Herr Dr. Bütterich, Oberarzt der Heil- und Pflegeanstalt Homburg( Pfalz) schreibt der N. Bad. Landeszeitung" in Mannheim: Aus der hiesigen Heil- und Pflegeanstalt, deren Oberarzt ich bin, wurde vor zirka vier Wochen ein franthaft veranlagter Schwindler und Hochstapler entlassen, der sich gegenwärtig Mannheim zum Feld seiner Tätigkeit ausgesucht hat. So hat er Dort verübt er Betrügereien meist auf meinen Namen. in Ludwigshafen Geld entlichen auf meinen Namen. Hauptsächlich in Militärlazaretten gibt er sich für meine Person aus und sucht dabei Aerzten und Verwaltungsbeamten gegenüber seine Schwindeleien und Gaunereien, wobei er es meist auf Geld abgesehen hat, an den Mann zu bringen. Der Schwindler heißt Friedrich Wilhelm In der Generaldebatte erfuhr das Verhalten des Berliner Beder. Psychiatrisch interessant an der Sache ist der Umstand, Magistrats in der Frage der Brotkartengemeinschaft eine daß Becker in der Pfalz auf Grund unserer Gutachten( Klingenherbe Kritif. Die in den weiter entfernt liegenden Orten des Kreises münster und Homburg) für seine Straftaten vor Gericht verant zur Ausgabe gelangenden Brotmarken haben in Berlin teine Gültig wortlich gemacht wird, während er in Baden auf Grund feit und werden nicht anerkannt. Dadurch entstehen Schwierig- der Heidelberger Gutachten straffrei ausgeht. feiten, die sich von Tag zu Tag steigern. Insbesondere aber wurden infolgedessen die praktische Konsequenz und begibt sich zu feinen die ablehnenden Gründe des Magistrats, die dieser durch das Hochstapeleien nach Baden, dies tut er nun schon seit vielen Jahren; Nachrichtenbureau der Stadt Berlin verbreiten ließ, als nicht ſlich alle Delitte geſchehen auf badischem Gebiet, während er die Pfalz haltig bezeichnet. Nach diesen Auslassungen soll erstens fein wirt- meidet. Wir in der Pfalz haben jedoch die Ehre, ihn, wenn er nach schaftlicher Zusammenhang zwischen Berlin und dem Kreiſe ſeinen Straftaten der Frrenanstalt überwiesen wird, auf das forgbestehen, zweitens sollen die Landgemeinden Leider kam die Warnung zu spät. Becker nicht in fältigste zu verpflegen. Der Lage sein, fich den von der Stadt geschaffenen hatte, wie bereits berichtet, inzwischen als„ Oberregierungsrat Mandel Einrichtungen anzupassen und brittens werde durch die getroffenen aus Speyer" in Ludwigshafen und Frankenthal schon erfolgreich Maßnahmen Brot und Mehl gespart. Bon verschiedenen Rednern gearbeitet". tourde betont, daß sich der wirtschaftliche Zusammenhang schon mit Rücksicht auf die in Berlin arbeitenden Bewohner der Vororte gar nicht bestreiten lasse. Weiter wurde gefagt, daß Berlin überhaupt Wie die Neue badische Landeszeitung" aus Mannheim meldet, nicht in der Lage sei, seinen Bedarf an Brot innerhalb seiner eigenen ist die Futtermittelhalle auf dem Lanzschen Fabrikgelände am Grenzen zu beschaffen. Es sei festgestellt worden, daß die Bäder Donnerstag niedergebrannt. Der Schaden wird auf 400 000. von Mahlsdorf und Biesdorf jeden Tag große Mengen Brot geschätzt. Die Entstehungsurfache wird auf Kurzschluß zurüdgeführt. nach der Hauptstadt bringen und daß ihnen Ersatz für das verbrauchte Mehl zugesichert habe. Im übrigen wären die Gemeindevorstände während der Dauer des Krieges schon mit viel schwierigeren Problemen beschäftigt gewesen, als mit der Anpassung an das Brotkartensystem der Stadt Berlin. Der Kreisausschuß wurde schließlich ersucht, nochmals mit dem Magistrat wegen der Freizügigkeit der Brotkarten in Verbindung zu treten. Auch das Verhältnis der Kriegsgetreidegesellschaft zu den Mühlenbesizern wurde besprochen. Dabei fonnte Genosse Miel- mangel unmöglich. brodt aus seiner Gemeinde Rosenthal recht kennzeichnende Dinge berichten. Bei der Aufnahme der Getreidevorräte ergab sich, daß Aus Carpano( Jitrien) wird gemeldet: In der hiesigen Kohlender Bedarf der Einwohner von Rosenthal gedeckt, und sogar noch ein fleiner Ueberschuß vorhanden war. Die Gemeindeverwaltung grube ereignete sich Donnerstagnachmittag eine durch elektrisch entließ das Korn in der Humboldtmühle zu Berlin ausmahlen und konnte zündete Schüsse verursachte Kohlenstauberplosion. Neun Mann das gewonnene Mehl den Bäckern zu 31--32 M. pro Doppelzentner zur wurden getötet, drei schwer verlegt. Verfügung stellen. Nachdem die Beschlagnahme des Getreides durch die Kriegsgetreidegesellschaft erfolgt war, und die weitere Verarbeitung wegen des Brandes der Humboldtmühle in der Oranienburger Dampfmühle erfolgen mußte, kam der Doppelzentner nicht unter 46 M. zu stehen. Eine Anfrage, wie diese Differenz zu erflären sei, fonnte nicht in ausreichender Weise beantwortet werden. Nach einer Aeußerung des Landrats ist es jetzt gelungen, den Grundpreis für Niederbarnim auf 36 m. pro Doppelzentner festzusetzen, wozu noch 1,25 M. Fracht für freie Lieferung bis zum Bestellungsort fommen. man Von einer Feuersbrunft heimgesucht. Nach einer Meldung aus Innsbrud ist die etwa 60 Häuser zählende Gemeinde Piscine im Cembratale in Tirol durch eine Feuersbrunst völlig zerstört worden. Die Ursache des Brandes ist unbekannt; der angerichtete Schaben sehr bedeutend. Löschungsarbeiten waren wegen starten Stürmes und WasserKohlenstaubexplosion. Parteiveranstaltungen. Vierter Wahlkreis, Abteilung 34. Sonntag, dent 18. April, vormittags 9 Uhr, findet im 2ptal von Relow, Rigaer Str. 54, die Fortsetzung ber Diskussion über den Vortrag des Genossen Klingler Der Strieg und die Sozialdemokratie" statt. Die Bersammlung wird pünktlich eröffnet. Mitgliedsbuch legitimiert. Kopfläuse mit Brut vernichtet radikal Goldgelst. W. Z. 75 198. Farbu. geruch los. Reinigt d. Kopfhaut v. Schuppen u. Schinnen, beförd. d. Haarwuchs, verhütet Krankheit d. Kopfhaut, Haarausfall u. Zuzug neuer Parasiten. Wichtig f.Schulkinder. Tausende v. Anerkennung. Echt nur in Kartons à 1.00 u. 0.50 M., niemals offen ausgewogen. In Apotheken u. Drogerien. Man weise Nachahmungen zurück, die z. Zwecke der Täuschung vielfach ähnlich klingende Namen tragen, und achte genau auf die Firma d. alleinig. Fabrik. Rademacher& Co., Siegburg, und d. Namen Goldgeist! Gartenbesitzer erhöhen die Fruchterträge durch Anwendung unseres Gartendünger ,, Erfolg" 5,-Obstbaudünger K. 1. 3,50 pro 50Kilo gegen Nachnahme ab hier Otto Claus G. m. b. H., Balbed( Kr. Gardelegen). 21. April, abends 8, Uhr, finden die Bersammlungen der jugendlichen Sechster Wahlkreis. Jugendabteilung. Am Mittwoch, den Mitglieder in nachfolgenden Lokalen statt: Strad, Schönhauser Alee 134a, Bei der Besprechung der Kartoffelnot konnte man Worte wie Sterfin, Pantstr. 60, Nietschmann, Gerichtstr. 74, und Schröder, Stromstr. 36. Wucherpreise“ und„ skandalöse Ausbeutung" vernehmen. Das dürfte Referenten sind die Genossen E. Neumann, E. Döring, W. Bied und Der Vorstand. wohl in diesem Hause doch nicht vorgekommen sein. Der Etat selbst E. Eichhorn. muide darauf en bloc angenommen. Neukölln. Der Bildungsausschuß veranstaltet am Sonntag, den* Bei der Auslosung der mit Ablauf des Jahres 1915 gemäß 18. April, eine Besichtigung der Treptow- Sternwarte mit anschließendem Richtbildervortrag über: Scotts Reise nach dem Südpol und ein Blick ins §. 107 der Kreisordnung ausscheidenden Hälfte der Abgeordneten Weltall". Beginn pünktlich 2 Uhr. Billetts a 60 Pf. find bis Sonntag, traf das Los qauch unsere drei Vertreter. Die Genossen Mielbrodt, mittags 12 Uhr, im Restaurant Richter, Brinz- Handferystraße 4, und nachSchlemminger und Schwarzburger scheiden somit am Jahresschluß mittags vor der Sternwarte zu haben. Garderobe ist frei. aus. Ob bei den im November stattfindenden Neuwahlen ihre Tempelhof Mariendorf. Jugendsettion. Montag, den Kaiserkrone, Rosen, Juli etc., Wiederwahl erfolgt ist fraglich. Als Provinzialabgeordneter wurde 19. d. M.. abends pünktlich 8%, Uhr, im Jugendheim, Tempelhof, StaiserSonntag, den 18. D. M.: anerkannte Sorten zur Sant. der Landrat Dr. Busch an Stelle des gefallenen Bürgermeisters Wilhelm- Str. 76: Vortrag des Gen. Ewald. Als Kreisausschußmitglied wurde Beteiligung an der Jugendpartic. Nähere Angaben unter Jugend- Rosensträucher billigst. Stuhr- Bankow gewählt. veranstaltungen". Neukölln, Bergstr. 29. Fabrikbesitzer v. Borsig- Tegel mit 29 Stimmen gegen den Bürger- Reinickendorf- Oft. Heute abend 8 1hr in den Hubertusfälen: meister Wilte- Reinickendorf gewählt, der 23 Stimmen auf sich ver- ichtbilbervortrag: Eine Reise durch die Ballanstaaten.( 137 zum Haben Sie Stoff? einigte. Teil farbige Bilder, Zert vom Gen offen Karl Legien.) Billetts am Eingang zum Saale. der Verkauf von Dauerfleischwaren in Weißensee. Ende April 1915 wird die Gemeinde Speck und Konservengulasch verkaufen. Der geräucherte Speck, bestehend aus dem Rückenspeck mit aufliegendem Karbonadenfleisch ohne Wirbelknochen und dem Bauchfleisch mit Rippen, wird nur in ganzen Seiten von etwva 20-23 Pfund Gewicht zum Preise von 1,35 M. pro Pfund abgegeben. Gulasch wird in-Kilo- Dosen, und zwar Rindsgulasch zum Preise von 1,28 M. und Schweinsgulasch zum Preise von 1,43 m. verkauft werden. Die Preife gelten nur für den Monat April. Bestellungen nimmt der Verwaltungssekretär Thiel( Zimmer 15 des Rathauses) entgegen. Saatkartoffelverkauf in Weißensee. Das unentgeltliche Aderland auf. dem Gelände der Georgenfriedhofs- Gemeinde ist nunmehr vollständig vergeben. Mel Jugendveranstaltungen. Arbeiterjugend Berlin. Für die Teilnehmer an den Mandolinens und Gitarre Uebungsabenden findet morgen Sonntag eine Wanderung Treffpunkt morgens 7 1hr am nach Friedrichshagen- Störikjee statt. Schlesischen Bahnhof( Madaistraße). Fahrgeld 60 Bi. Arbeiterjugend Verliu Süd und Südost. Morgen Sonntag, nachmittags 2 Uhr: Beginn der Sommerspiele im Treptower Part ( Spielwiese VII). Pankow. Sonntag, den 18. April, findet eine Tagespartie nach Bernau Liepnisfee- Basdorf- Schönwalde- Buchholz statt. Treffpunkt 6 Uhr am Bahnhof Bankow- Schönhausen( in der Floraſtraße). Abfahrt des Suges 6 Uhr 48 Min. Fahrgeld 40 Pf. Reinickendorf West. Sonntag, den 18. April, abends 6 Uhr, findet im Jugendheim, Wachholderstr. 44, ein Unterhaltungsabend statt. Vortrag, Mujit, Rezitation. Frühkartoffeln Ich fertige davon Anzug od Paletot nach Mass, schick. dauerh. 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