( 5 Pfennig MoMkgKtMSAlt�e C Pfennia) Ar 233. Abonncmcnts-nccnngungen; Cfiormcmcntä- Preis pränumeranda» Vierteljährl. S�o MI� monatl. 1.10 Mk> wöchemlich 25 Psg. frei ins Haus. Einzeln« Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit illustrierter Sonntags- Beilage„Die Neue Welt" 10 Pfg Post« klionnement: 1.10 Marl pro Monat. Eingetragen in die Post- Zeitungs- Preisliste. Ilmer Kreuzband für Deutschland und Oesterreich» Ungarn 2,50 Marl, für das übrige Ausland « Marl pro Monat. Postabonnements nehmen an: Belgien. Dänemari, tiolland. Italien. Luxemburg, Portugal, kumÄueit, Schweden und die Schweis «ideliit tZgllch. 32. Jahrg. vie Inlerllonz-LedM beträgt für die sechsgespaltene Kolonel- zeile oder deren Raum 60 Big., sür politische und gewerkschaftliche Bcrcins- und Versammlnungs-Anzeigen 50 Psg. „Nteine Snrcigen". das settgedrurite Wort 20 Psg.(zulässig 2 setigedruilte Wortes, jedes wcitere Wott 10 Psg. Stellengesuche und Schlafsiellenan- geigen das erste Wort 10 Psg.. jedes weitere Wort 5 Psg. Worte über 15 Buch» staben zählen für zwei Worte. Inserate für die nächste Nummer müssen bis S Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Exvodiiion ijt bis 7 Uhr abends geöffnet. Telegramm< Adresse: „SozialdcmoHrat RerllB", Schwere Kämpfe bei Tamopol. Mim des Wen SWWllim. Amtlich. Großes Hauptquartier, den 12. Septem- ber 1915.(W. T. B.) Westlicher Kriegsschauplatz. Auf einem großen Teile der Front rege Artillerie- tätigkeit. Erfolgreiche Sprengungen in der Champagne und in den Argonncn verursachten Beschädigungen der französischen Gräben. Feindliche Flieger warfen gestern früh Bomben auf O st e n d e. Schaden ist nicht entftauden, Personen sind nicht verletzt. Während der Nacht wurden dieDocksvonLon- d o u und deren Umgebung mit sichtbarem Erfolge bc- worfcn. Oestlicher Kriegsschauplatz. ßeeeekgruppe ckez Leneesllelllmsrlchsll! v. fjindenburg. Auf der Front zwischen Dünaund Merecz(am Njemeu) haben die Kämpfe an einzelnen Stellen einen größeren Umfang angenommen. Es sind erneut 1899 Gefangene gemacht und 5 Maschineugcwehre erbeutet worden. Zwischen I e z i o r h und dem Njemeu dauerten die hartnäckigen Kämpfe den ganzen Tag über an; erst heute früh gab der Feind weiteren Widerstand auf; er wird verfolgt. An der Z e l w i a n k a find die feindlichen Linien an mehreren Stellen durchbrochen; der Gegner verlor 17 Offiziere und 1946 Mann an Gefangenen und 7 Ma- schinengcwehre. Ter rsfsische Bericht vom 19. 9. spricht von Gefechten der russischen Garde im Norden von Abeli(42 Kilometer westlich von Dünaburg); deutsche Truppen waren hieran nicht beteiligt; hingegen wurde die russische Garde gestern nordwestlich von W i l n a festgestellt, angegriffen und ge- worfcn. Uever den in demselben russischen Bericht er- wähnten Sieg von zwei russischen Soldaten über sechs deutsche an der Zelwianka-Mündung ist der deutschen Heeresleitung kein Bericht zugegangen. Heeresgruppe de! Gencralfcldmarldjalls Prinz Leopold von Bayern. Im engen Zusammenwirken mit dem rechten Flügel der Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls v. Hindcn- bürg wurden die feindlichen Stellungen östlich von Zelwa genommen, auch bei Koszele ist die Zelwianka überschritten. Beiderseits der Sttaße Bereza-KartuSka— Koffow— Slonim ist der Feind geworfen; die Heeresgruppe machte 2759 Gefangene und nahm 11 Maschinen- gewehre. heerezgruppe des Generaikeldmarlcha»! v. llladienlen. Unsere Truppen sind im Angriff beiderseits der Bahn von P i n s k. Einige Vorstellungen wurden heute nacht durch Ueberfall genommen. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Deutsche Verbände wiesen weitere Angriffe unter schweren Verlusten des Feindes ab. Ober st e Heeresleitung. ver französische Tagesbericht. Paris, 11. September.(W. T. B.) A m t l i ch e r B e- richt von heute nachmittag. In den AbMitten von Neuville und Roclincourt, ebenso südlich Arras während der Nacht ununterbrochenes Geschützfeuer. Zwischen Somme und Qise andauernd lebhafter Minenkampf in der Umgebung von Faye. Unsere Artillerie beschoß die feindlichen Schützen- graben und Schanzarbeiten. In den Argonnen meldet man nur Kämpfe init Bomben und Petarden in Saint Hubert und Courtechauss�. Der Artilleriekamvf«ar besonders heftig östlich von Les Eparges sowie auf der Front in Lothringen nordlich von Arracourt, im Wolde von Parroy und südlich von Lemtrey. Paris, 12. �September. deutschen Arbeiter- und So- zmlistenführern für den Frieden ist von Rob. William?, dem Generalsekretär der Transportarbeitervereinigung, ausgearbeitet und von vielen bedeutenden Führern der britischen Gewerkschaften und Sozialisten gezeichnet.� Diese Antwort besagt u. a.: Das britische Volk ist überzeugt, daß es einen Verteidigungs- krieg fichrt. Durch die Millionen, die zu den Waffen geeilt sind, sowie durch die Lpferinütigieit der Zivilbevölkerung hat cS be- wiesen, daß Leiden und selbst Tod der nationalen Schande vor- zuziehen sind. Tausende hoben ihr Leben gegeben, und noch mehr sind verwundet, um britisches Wesen zu erhalten und zu beschützen. Das Volk halt keine Opfer für zu groß, um die Unterwerfung unier feindliche und aggressive Regierungen zu verhindern. Der französische �rbeiterbunü gegen Grep. Die„Vossis che Zeitung" schreibt: „Am 15. August hat in Paris der Allgemeine Arbeiterbund ge> tagt und mit 87 gegen 21 Stimmen ein Referat„Der Allgemeine Arbeiterbund und'dcr Krieg" auf ssine Tagesordnung gesetzt. Da sowohl die„Hunianite" als die„Bataille syndicaliste" sich über die Beschlüsse, die hier gefaßt worden sind, vollständig ausgeschwiegen haben, wurde Nicht bekannt, was sich auf dieser Konferenz ereignet hatte. Aus der„B e r n e r Tagwacht" erfährt man nun, daß auf dem Kongreß, auf dem 42 Arbeitskammern, 34 DevartementS. Unionen und 38 Verbände, also insgesamt 114 Organisationen, darunter die stärksten und einflußreichsten Gewerkschaften, ver- treten waren, eine Rosolution gefaßt worden ist, die— von dem Lecner Blatt wörtlich wiedergegeben— in ihren das alte Klassen- kampfprogramm rekapitulierenden und den Wiederaufbau der zerbrochenen Internationale fordernden Teilen zwar nicht inter- c ssier!, darin aber sehr bemerkenswert ist, daß sie Sir Edward Grey mit der Verantwortung für den Ausbruch des Wellkrieges belastet. „Oberflächlich betrachtet"— so sagt die Resolution—„scheint es, als ob Oesterreich und Teutschland die unmittelbaren Angreifer gewesen seien." In Wirklichkeit aber habe jeder Staat einen Teil der drückenden Verontwortung für die zunehmeude Verschlechterung der europäischen Situation mitzutragen. Frankreich habe Konflikt. stoff geschaffen,„indem es sich in das marokkanische Abenteuer stürzte; Italien, indem es aus die Eroberung von Tripolitanien ausging; Oesterreich-Ungarn, weil es sich aus den Weg nach dem Balkan begab; Rußland, indem es beständig seinen Lieblingstraum, Konstaniinopel zu erobern, hegte; Deutschland und England durch ihre bestand ßgkn industriellen und kommerziellen Gegensätze." Immer zweifelhaft und unergründlich sei die Lage infolgedessen gewesen. Im übrigen habe Grey„erstalseszuspätwar" jenes berübmte. vom 30. Juli 1314 datierte Schreiben an den G«- sandten s i r E.® o s ch e n gerichtet, worin er erklärte, daß er, wenn die gegenwartige.Krise noch einmal sollte beigelegt werden können, alle seine Kraft daran setzen werde,„ein Arrangement zu ftnden, an wgicheln Deutschland mitwirken kann und das ihm die Garantie gibt, daß keine feindliche und aggressive Politik gegenüber ihm und seinen Verbündeten betrieben wird, sei eS von feiten Frankreichs, Rußlands oder von uns selbst, vereinzelt oder gemeinsam."„Die Konferenz," fährt die Resolution wörtlich fort, „in Würdigung dieser Worte Sir Eduard GreyS, kommt zu der Schlußfolgerung, daß, wenn man ehrlicherweise eine Verständigung zwischen den jetzigen kriegführenden Staaten ge- wollt hätte, dies möglich und der Krieg zu verhindern gewesen wäre." Vermutlich dürfte dieser Passus die Ursache gewesen sein, daß nicht einmal die syndikalistische Presse Frankreichs die Resolution des Aftbeitevbundes veröffentlicht hat.'Denn auf wen jich das dunkle„man" zu beziehen habe, ist ja sehr klar im Zusammen- hang mit der Versicherung, daß die Konferenz„in Würdigung dieser Worte Sir Eduard Greys" zu ihrer Schlußfolgerung ge- kommen sei." Angriffe gegen die russische Regierung. Stockholm, 12. Septembe.r(T. U.) Während der Debatte in der Reichsduma über die Einkommensteuer machte der Sozialist Skobelew Angriffe aus die Regierung, die er nach dem„Rjetsch" beschuldigte, das Land während des Krieges desorganisiert zu haben. Die Regierung habe keinen Kredit mehr, weder zu Hause noch im Auslände. Die ganze Weisheit des Finanzminisreriums bestehe im Druck von Banknoten. Solch eine Politik sei Falschmünzerei. Man spreche von Reformen— ja, in Polen seien Reformen eingeführt worden, nachdem ganz Polen vom Feinde besetzt worden sei. Polen? Selbständigkeit sei proklamiert, nachdem nur die polnischen Mit- glieder der Duma und des Reichsrats von der polnischen Bevölke- rung unter dem Zepter des Zaren übriggeblieben seien. Die Juden hätten Bewegungsfreiheit erhalten, aber erst nachdem sie in großen Scharen aus dem Lande flüchteten. In Fortsetzung seiner Rede sprach Skobelew von Desorganisatorcn, Dieben und Verrätern. Zu. letzt wurde ihm das Wort entzogen. Zur Daumwolisrage. Berlin, 12. September.(W. T. B.) Ein Teil der Ber- liner Presse druckt ein Telegramm der„Köln. Ztg." aus Washington vom 11. September ab, nach welchem Ame- rika, gegenüber der Erklärung der Baumwolle als Bannware durch den Vierverband, die Lieferung von Baum- wolle nach deutschen Häfen durchgesetzt habe. Darüber, ob diese Meldung zutrifft oder nicht, liegen, wie wir erfahren, der zuständigen Stelle bisher noch keiner» lei Nachrichten vor. Zur Wiedererrichtung der chinesischen Monarchie. Hgm. Petersburg, 12. September.(Indirekt.) Einer Meldung der„Nswoje Wremj«" aus Peking zufolge organisiert der Friedens- verein in aller OeffeMlichkeit einen Kongreß der Vertreter der Provinzialorganisationen, in dem die Frage der Wiederherstellung der Monarchie erörtert werden soll. Ein Zensor, der einen gegen die Monarchie gerichteten Artikel passieren ließ, wurde verhaftet. Die Regierung bereitet in aller Eile die Einberufung des Parka- ments vor, um das Gesetz zur Wiederherstellung der Monarchie bald durchführen zu können. Wie die„Birschewija Wjedomosti" aus Tokio melden, läßt der japanische Premierminister in der Press« die Frage der Möglich- keit der Wiederherstellung der chinesischen Monarchie mit Jüan- schikai als Kaiser behandeln. Die Blätter erklären, Japan werde bei einem Wechsel des chinesischen Staatsshstems passiver Zuschauer bleiben. Dies könne jedoch nur so lange der Fall sein, als die Interessen Japans durch eine Staatsumwälzung in China nicht be- rührt werden. Die Unruhen in Persien. Konstantinopel, 10. September.(W. T. B.)(Verspätet ein- getroffen.) Aus Bagdad wird gemeldet: Der russische und der englische Konsul in K e r m a n s ch a h, die nach Hamadan geflohen waren, wurden aus ihrer Rückreise nach Kermanschah auf der Straße nach Kergaver von den dortigen Stämmen« n g e- griffen. Im Verlaufe des Kampfes wurde eine Anzahl von Mitgliedern der Karawane getötet. Die Konsuln entkamen.— In der Umgebung von Abdan ist es zu Kämpfen zwischen den Engländern und den dortigen Stämmen ge- kommen. Die Engländer sollen zweitausend Tote gehabt haben. Die in Aserbeidschan befindlichen russischen Streit- kräfte sind in der Richtung auf CThoi geflohen; die Feindselig- keit gegen Russen und Engländer nimmt in ganz Persien an Aus- dehnung und Heftigkeit zu. politische Uebersicht. Schreibtisch-Strirtogie. In der nationakliberalen„Magdeburssischen Zeitimg" bespricht Dr. P. Rohrbach einen von ihm heraus- gesebenen Kolonrallalender. Staatssekretär S o l f stiftet« auch einen Beitrag für diesen Kalender und sagt darin: „Deutschlands politische und wirtschaftliche Lage läßt es als dringend notwendig erscheinen, daß nach Beendigung des Krieges Unser Kolonialbesitz, unbeschadet etwaigen Land- besitzes in Europa und einer Neuregelung in den Be» Ziehungen der europäischen� Staaten zueinander, schalten und vergrößert werde.... Möglichst zusainmenhängende und ver« teidigungSsähige, die eigene Volitzwirtscha st ergänzende Kolonial- reiche wird voraussichtlich die kolonialvolitische Losung nach dem Kriege lauten. Dabei wird auf die Eigenart unserer Volkswirt- schaft noch besonders Rücksicht zu nehmen sein... Dr. Rohrbach knüpft an diese Warle diesen strategischen Kriegsplan: ,... Unser einzig starker Gegner auf kolonialem Gebiet ist England, und wie das zukünftige Deutschland über See aussehen wird, das entscheidet sich durch den Ausgang unseres Kampfes mtt England. Im Augenblick, wo wir die Verbindung mit den Meerengen und mit Konstanttnopel hergestellt haben, und die eng- lisch-französischen Landungstruppen auf Gallipoli samt den Jta- lienern, die vielleicht noch hinzukommen, ins Meer geworfen sind, wird sich alles weitere wie ein vorbereitetes Stück abspielen.� Tie türkische Armee wird durch Kleinasien vorrücken, sie wird über den Taurus gehen, sie wird sich in Damaskus zum Vormarsch sammeln, und mit jedem weiteren Armeekorps, das durch die cilicischen Tore oder durch die Stadt Saladins zieht, wird der Alpdruck in London ärger weren... Wenn die engkiscbe Streitmacht am Nil, all die Australier, Kanadier. Inder und die wirklichen indischen Regi- menter, vor den Türken kapitulieren, oder in Alexandrien auf die Schisse steigen müssen, dann dröhnt ein Schlag von Gibraltar bis Singapore, unter dem das ganze Weltherrschaftsgewölbe dem ausgebrochenen Schlußstein in die Tiefe nachstürzt— und was sich nachher wieder«mfbapien läßt, darüber wird England nicht meyr«Wft ztt oefrnoen haben... Anarchie im LebenSmittelhandel. In der westfälischen Industriestadt Gelsenkirchen (etwa 200 000 Einwohner) hat der Kriegsausschuß für Kon- sumenteninteressen eine umfangreiche Untersuchung über Güte und Preise der zum Verkauf gelangenden Lebensmittel veranstaltet. Die zu prüfenden Waren wurden in 303 privaten Geschäften ohne Vorwissen der Verkäufer entnommen und einer Sachverständigenkommission(Obermeister der Metzger- innung, Borsteher des Nahrungsmitteluntersuchungsamts usw.) vorgelegt. Das Ergebnis offenbarte eine völlige Will- kür bei der Festsetzung der Preise und bei Be- Zeichnung der Qualitäten, dazu skrupellose Versäl- schung und schwindelhafte Reklame, kurz: die Anarchie im Lebensmittelhandel. Das mögen einige Auszüge aus dem Bericht dartun. In der Abteilung Wur st waren sind geradezu skandalöse Zustände entdeckt worden.„Fast nur Schund und hohe Preise!" sprach sich zusammenfassend ein Sachverständiger aus. Die Waren waren meistens derart mit Wasser verfälsckit, daß sie innerhalb zwölf Stunden Gewichtsverluste von 8 bis 18 Proz. auf- wiesen. Bei der Butter waren zwei Proben pure Margarine mit Stärkemehlzusatz, eine Probe enthielt 28 Proz. Wasser. Bei Margarine enthielt eine Probe 33,16 Proz., also ein Drittel Wasser. Von 20 Proben Schmalz waren nur fünf einwandfrei, alle übrigen in hohem Prozentsatz mit Pflanzenöl, Talg usw. verfälscht. Bei den Eiern waren, nach dem Gewicht beurteilt,„die billigsten immer die ieuersten"; eS sei zu fordern, daß die Eier nur nach Gewicht verkauft werden dürfen. Bei Zucker nicht die Qualität, „sondern die Gewinnsucht, die hohen Preise".„Ein Geschäft be- nutzte billigen Zucker als Lockmittel; eine dort gekaufte Flasckc „Tafelöl" kostete 3,50 M., enthielt aber nur fünf Achtel Liter, so daß das Liter 5,60 M. kostete; überdies stellte der Chemiker fest: Erdnußöl, verunreinigt mit Laumwollsamöl und Scsamöl." Bei Salz wird berichtet, daß„die höchsten Preise und dabei die schlechtesten Qualitäten in den Arbeitervierteln zu finden waren". Bei der Qualitätsbezeichnung aller Warenarten herrschte kein System. Es kam wiederholt vor, daß gerade die teuersten Sachen die schlechtesten waren. Oester waren die zu den billigsten Sätzen� ausgezeichneten Qualitäten gar nicht vor- rätig.— Tie Stadtverwaltung von Gelsenkirchen hat„die schärfsten Maßnahmen" gegen die aufgedeckten Zustände und betrügerischen Mißbräuche angekündigt. Ein ähnliches Vor- gehen wie in Gelsenkirchen wäre in allen Qrten des Reichs- gebiets geboten. Leider haben nur wenige Städte Nahrnngs- mittcluntersuchungsämter, die zur systematischen Heber- wachung des Lebensmittelvertriebs unbedingt erforderlich sind. Die sächsische Regierung über die Verordnungen gegen den Lcbensmittelwucher. Die sächsischen Bezirksausschüsse des Kriegsausschusses für Konsumenteninteressen hatten das sächsische Ministerium des Innern ersucht, eine Feststellung darüber zu treffen, welche Gegen- stände gemäß den erlassenen Verordnungen als solche des täglichen Bedarfs anzusehen seien, und im übrigen gebeten, an die Kom- munalverwaltungen eine allgemeine Anweisung zu richten, daß Untersuchungen über die Angelegenheit eines Preises auch auf An- tr«g von Konsumentenvereinigungen eingeleitet werden müßten. Darauf hat das Ministerium des Innern geantwortet, daß es Be- denken trage,„die Gegenstände des täglichen Bedarfes" in einer Liste festzulegen, zumal ja die in der Verordnung über den Preis- aushang angeführten Waren nur als Beispiele dafür zu betrachten seien, was unbedingt dem Preisaushang unterworfen werden muß. Tie Ortspolizeibchörden könnten ohne westeres über dieses Mindest- maß hinausgehen. Des weiteren hat das Ministerium des Innern erklärt, daß eS zur Einleitung von Untersuchungen, Ueberwachungen, Preisforderungen auf Antrag von Verbrauchervereinigungen keiner besonderen Anweisungen an die Polizeibehörden bedarf. Das Ministerium erklärt vielmehr ausdrücklich, daß eS eine lebhafte Unterstützung seiner Bestrebungen aus solchen Vereinigungen heraus nur begrüßen würde, denn alle Ntatzregeln der Reichsleitung und der Landesregierung könnten nur dann ihre volle Wirksamkeit ent- falten, wenn die zuständigen Behörden durch die beteiligte Oeffent- lichkeit in die Lage versetzt werden, einzugreifen.— Heber den vom Kriegsausschuß gestellten Antr«g auf Anschlag der Ladenpreise soll noch besondere Entschließung seitens des Ministeriums getroffen werden. Der ministerielle Bescheid spricht dann zum Schlüsse aus, daß bei Feststellung unangemessen hoher Preise e» völlig belanglos sei, ob der Grund dafür beim Kleinhandelszwischenhändler oder Erzeuger liege. Der Antrag auf Einleitung einer Untersuchung brauche keine Anschuldigung einer bestimmten Person enthalten. Die Erörterungen der Behörden würden den Tatbestand ja ergeben. — Endlich sagt da» Ministerium noch wörtlich:„Die Tätigkeit des Kriegsausschusses für Konsumenteninteressen möchte indessen gleich- zeitig von dem Bersteben begleitet sein, irrige Vorstellungen mancher Verbraucher, die in oft recht törichter Weise jede Preis- steigerung auf irgendwelchen Kriegswucher zurückführen wollen, und vor ollem unbegründeten Verallgemeinerungen, die für die Ausschreitungen einzelner den Stand im ganzen verantwortlich machen, entgegenzutreten."_ Sachkundige Berichterstattung. Die von A. Baumeister als Ergänzung der„I. K." heraus- gegebene„Deutsche AuSlands-Korrespondenz", die die Arbeiterpresse des Auslandes informieren will, meldet: „Die besonder? im Auslände vielbesprochene Eingabe von sechs großen Wirti'chaftSverbänden in Deutschland an die Regierung, worin für Annexionen Stimmung gemacht wurde, ist, wie der „Vorwärts" mitteilt, nicht von der Mitgliederversammlung de? Bundes der Landwirte, sondern nur im ganz kleinen Kreise, von einer Ausschußsitzung, beschlossen worden. Die Mitglieder sind von der Sache nicht einmal informiert worden. Von den Gelehrten, die sich dieser Eingabe angeschlossen haben sollen, erklären jetzt die bekannten Professoren Dr. Herm. Oncken und Dr. Friedr. Meinecke, daß sie ihre Unterschrift dazu nicht gegeben haben. Die Bedeutung der Eingabe wird also immer geringer......* Merkwürdig, daß eS der„AuSlandS-Korrespondenz" nicht be- kannt ist, daß die Professoren Dr. Oncken und Dr. Meinecks über- Haupt nichts mit der Eingabe der sechs Wirtschaftsverbände zu tun haben. Ihr Dementi bezog sich auf die Meldung, sie hätten die Eingabe einer Anzahl Professoren mit unterzeichnet. Da diesen Dingen im neutralen Auslände eine große Bedeutung beigemessen wird, sollte die Berichterstattung mit einer solchen Sorgfalt geübt werden, daß jedem Verdacht, als sei irgend ein Organ der deutschen Arbeiterpresse besttebt, die Bedeutung der erwähnten Eingaben ab- zujchwächen, der Boden entzogen wäre. Genosse Troelstra ist zur weiteren Herstellung seiner Gesundheit in die Schweiz ge- reist, wo er ein halbes Jahr in Vevey am Genfer See zu wohnen gedenkt. Sein Zustand hatte sich schon vor der Abreise beträchtlich gebessert. fim Grsß-Zerlin. Musterung der Dienstuntauglichen. Die unterzeichnete Ersatzkommission für �en Aushebung�- bezirk Berlin hat jetzt die nach dem Reichstayöbeschlutz erforder- liche Nachmusterung der als dauernd dienstuntauglich befundenen ungedienten Mannschaften angeordnet. Die Bekannt- machung lautet: Sämtliche ini wehrpflichtigen Alter befindlichen Personen, die am 8. September 1870 und später geboren, auf Grund Z IS R.-M.-G. von jeder weiteren Gestellung vor den Ersatzbehörden im Frieden befreit sind, d. s., die den gelben Schein besitzen sowie sämtliche unausgebildeten Landsturmpflichtigen l. und II. Aufgebots, soweit sie nicht zurückgestellt sind oder bei einer früheren Musterung nicht die Entscheidung tauglich zum Dienst mit der Waffe, ohne Waffe (kriegs-, garnisonsverwendungsfähig) oder zu Arbeitszwecken iL. o. W. A.) erhalten haben, werden aufgefordert, sich während der Stunden von vormittags 8 Uhr bis nachmittags 7 Uhr im Ge- schäftsraume des für ihre Wohnung zuständigen Polizeireviers persönlich unter Vorlegung ihrer Militärpapiere zu melden, und zwar: die in den Jahren 1835— 1887 geborenen Mannschaften am 14. September, die in den Jahren 1886— 1878 geborenen Mannschaften am 15. September, die in den Jahren 1877— 1870 geborenen Mannschaften und die Lanisturmpflichtigen, welche nach dem 3. Dezember 1869 ge- boren sind, am 16. September. Die aufgerufenen Mannschaften sind den für die Landwehr sSeewehr) geltenden Vorschriften, insbesondere den Militärstraf- gesetzen und der Disziplinarstrafordnung unterworfen. Wer die vorgeschriebene Meldung unterläßt, hat seine Be- strafung im Sinne der gedachten Borschriften zu gewärtigen. Landsturmpflichtige, welche das militärpflichtige Alter noch nicht erreicht haben, 1836 und später Geborene, werden von dieser Be- kanntmachung nicht betroffen. Berlin, 16. September 1315. Königliche Ersatzkommissionen des AushebungZbezirks Berlin. Steinpilzen. Man hätte nun meinen sollen, daß sich das auch in den Preisen äußern würde. Aber ganz im Gegenteil. In den läud lichen Pilzgegenden werden von den Händlern zwar für den Zentner guter Steinpilze nur 10 bis 12 Mark höchstens einmal 15 Mark gezahlt, und, obwohl die Fracht bei den nicht zu großen Entfernungen verhältnismäßig gering ist, kostet in Berlin das Pfund Steinpilze 50 Pfennige, 60 Pfennige und vielfach 70 Pfennige und mehr. Zur Beachtung bei Nachfragen nach Vermißten. In den Anfragen an das Rote Kreuz usw. im Auslande über Kriegsgefangene und Vermißte sind die höheren Verbände zur näheren Bezeichnung der Gesuchten fortzulassen; es genügen die Angaben über Regiment und Kompagnie. Gemüseüberflust und hohe Preise. Ein lehrreiches Beispiel für das Zustandekommen hoher Gemüse- preise gibt C. Weigelt(Erfurt) in den Marktberichten des Deut- schen PomologenvercinS in Eiienach: Die Erfurter Blumenkohlzüchter haben in der Woche vom 23. bis zum 28. August für ausgesucht schönen Erfurter Blumenkohl 6 M. für 66 Stück, also für einen Kopf 16 Pfennig nach Abzug ihrer Unkosten für Fracht und Anfuhr nach Berliner Markthallen erhalten. Wenn man hierauf 33'/« Prozent aufschlägt— und das ist sehr viel, denn es wird von Erfurt nach Berlin nur Waggon- weise geliefert—, dann kostet dem Händler in Berlin der Kopf Blumenkohl rund 15 Pfennig. Nach dem Berliner Markt- bericht vom 26. August kosteten in Berlin 166 Stück Er- surter Blumenkohl 26 bis 35 M. Das ist durchnitllich 27'/z Pfennig für den Kopf. Der Züchter bekommt 16 Pfennig, der Händler verdient 12'/» Pfennig am Kops. Im Kleinhandel kostet der Kops Blumenkohl in Berlin 56 und 66 Pfennig. In diesem Jahre haben wir infolge der nasien Witterung einen ganz außergewöhnlich großen Pilzreichtum, besonders in Wir suchen gegen hohen Lohn für unsere AlrfklllHIS Drehern eine größere Anzahl Eisendreher, welche an sauberes, präzises Arbeiten gewöhnt sind. Benz& Cle. Rheitlische Automobil- uud Motorenfabrik A.-GL Mannheim. sis/u Zur Bcrkenbrücker Mordangelegeuheit. Ter Verdacht gegen den mutmaßlichen Mörder Otto Göttschau verdichtat sich immer mehr. Neuerdings hat die Kriminalpolizei in der Wohnung seiner Mutter in Landsberg a. W. ein Paket Bohrwerkzeuge gefunden, die die Mutter des Ermordeten sofort als das Eigentum ihres Sohnes wiedererkannte. Den Revolver kaufte Göttschau bei einem Büchsenmacher in Landsberg. Das Kaliber der Waffe paßt genau zu den im Kopf des Ermordeten befindlichen vier Wundkanälen. Gottschau leugnet nach wie vor die Tat. Tödlicher Gsenbahn-Betriebsunsall. Im Dienste todlich verunglückt ist in der Nacht zum Freitag der Äreckenwärtsr Albert Grühner aus der Dorfstraße in Schön- eiche, der auf dem Bahnhof Rahnsdorf angestellt war. Grühner ging gegen Mitternacht die Strecke nach Erkner zu ab. Am nächsten Morgen fand man rhn zwischen Wikhelmshagen und Erkner seit- wärts der Gleise tot ain dem Bahnkörper liegen. Nach dem Be- funde wollte der Unglückliche einem Vorortzuge nach Rahnsdorf ausweichen und wurde dabei von einem von Berlin kommenden v-Zug augefahren und auf die Seite geschleudert. Ein Bruch der Wirbelsäule, den er sich außer einem Beinbruch zugezogen, hatte auf der Stelle den Tod herbeigeführt. Der Kampf gegen die Tuberkulose. lieber die Vorsorge und Verhütung der Schwindsucht unter- richtet die Bewohner Charlotrenburgs das dortige städüsckie Fürsorgeamt für Lungenkranke im Verein mit dem Vaterländischen Frauenverein vom Roten Kreuz. Jeder kann sich unentgeltlich unsersuchen lassen. Eine ärziliche Bebandluug findet jedoch im Füriorgeamr nicht statt; beretts in ärztlicher Behandlung stehende Kranke werden nur im Einverständnis mit dem behandelnden Arzt untersucht. Alle Tuberkulösen und alle Familien, in denen ein Fall von Tuberkulose vorkommt, sollten sich daher an das Fürsorgeomt für Lungenkranke in Charlottenbnrg, Cecilienhans, Berliner Str. 137, wenden. Dort finden täglich von 16Vz— 1 Uhr Sprechstunden statt, für Männer Montags und Donnerstags, für Frauen Dienstags und Freitags, für Kinder Mittwochs und Sonnabends._ Mcifterschafts-Radrcnnen in Treptow. Die gestrigen Radrennen im Sportpark Treptow standen im Zeichen der Austragung der Meisterschaft der Neutralen— einem Dauerrennen über 56 Kilometer— mit der Besetzung: Ryser und Suter(Schweiz) und Kjeldfen(Dänemark). Das Rennen selbst nahm einen sehr zahmen Verlauf und wurde von Ryser vor Suter und Kjeldfen gewonnen. Zwei der Meisterschaft voraufgegangene Dauerrennen über 16 und 15 Kilometer �mit derselben Besetzung sahen beidemal Ryser vor Kjeldfen und«uter siegreich. Das Rennen um die Fliegermeisterschaft von Treptow endete mit einer großen Ueberraschung. Im Endlauf des Rennens gelang es Abraham durch einen aus letzter Position heftig ausgeführten Vorstoß seinem Konkurrenten auf und davon zu gehen. Er gewann dadurch solch großen Vorsprung, daß es selbst dem Favoriten Lewa- now nicht gelang, diesen einzuholen. Abraham wurde Erster, Lewanow Zweiter. Hoffmann Tritter und Koch Viertsr. Ein Prämienfahren über 16 Runden wurde von Hoffmann vor Naujokat, Abraham und Tahnke gewonnen.— Einen Wettkampf zwischen dem neuen Meister Abraham und Stabe entschied der letz- tere zu seinen Gunsten. Kleine Nachrichten. Ein falscher Flieger.leutnant wurde nach vielen Schwindeleien auf offener Straße verhaftet. Er führte sich überall als Bekannter der im Felde stehenden Angehörigen ein und pumpte oder stahl was er bekommen konnte. Sonnabend traf ein Geschädigter den Schwindler auf der Straße und ließ ihn festnehmen.— Das 3'/hjährige Töchterchen des Hauptmanns Hirschfeld aus der Bregenzer Straße 15 in Charlottenburg geriet Sonnabend bei dem Gedränge auf ds«n Königsplatze unter einen Milchwagen und wurde überfahren. Es erlitt einen Oberschenkel- bruch und Bauchguetschungen und liegt jetzt in der Charite lebens- gefährlich danieder.— Beim Baden ertrunken ist Sonnabend mittag im Teufelsseekanal der 18 Jahre alte Arbeiter B. ans der Brüderstraße, der auf dem Kreiskräftwerk bei Spandau beschäftigt war. Nach der Mittagsmahlzeit nahm er ein Bad und schwamm an das andere Ufer des Kanals. Als er zurückkehrte, versank er plötzlich hilferufend in der Mitte des Kanals. Er wurde nach etwa 15 Mi- nuten herausgezogen. Wiederbelebungsversuche blieben jedoch er- folglos._ Zus alier Welt. Aus dem heiligen Köln. Auch die Kölner Straßeubahnverwaltung hat sich zur Anstellung von Schaffnerinnen gezwungen gesehen. Bei der in Köln stark grgssierenden.Sittlichkeit" ist es nun ängstlichen Gemütern auf- gefallen, daß in den Hirzen Pausen an den Endstationen Schaffner und Schaffnerinnen in einem Wagen zu einem kurzen Plausche Platz nehmen. Die Stadtverwaltung der Halbmill!-Nienstädt konnte diese schwere Bedrohung der Sittlichkeit ihres Straßenbahnpcrsonals nicht länger mitansehen und hat folgende spaßige Verfügung er« lassen: Aufenthalt in den Wagen in den Dien st pausen. Dem männlichen und weiblichen Fahrpersonal ist das Zu- sammenfitzen in einem Wagen verboten. Halten weibliche Be- dienstete sich in einem Wagen auf und wollen männliche Be- diensteie sich in denselben Wagen setzen, so haben die weiblichen Bediensteten diese auf das Verbot auimerlsam zu machen, und wenn dies ohne Erfolg bleibt, den Wagen zu verlassen und die Betreffenden zur Anzeige zu bringen. Ebenso haben die männlichen Bediensteten zu verfahren, wenn eine Bedienstete vorstehendes Verbot übertritt. Uebertretungen werden gegebenenfalls mit Entlassung bestraft. Diese Verfügung, die dem Magfftrat von Krähwinkel Ehre machen würde, hat freilich auch eine sehr ernste Seite. Zeigt sie doch, was sich eine Behörde gegen ihre Angestellten herauszunehmen erlaubt. Wetteraussichten für daS mittlere Norddcutfchland bis DienStag mittag: Ueberall vorwiegend heiter und trocken und am Tage warm; später im Küstengebiet langsame Zunahme der Bewölkung. in der Nacht zu Dienstag im Süden sehr kühl. Dtlttschcr Arbeiter-Wiliiiicrlmiid „Die Naturfreunde" Obarspreewaldfahrt. Nächste Gesellschaftsfahrt am Sonntag, den 19. September 1915. Bahnfahrt nach Lübbenau, dann nur Kähnsahrt(keine Fußwanderung) ) Ledde, dem„Spree-Venedig", Leipe, Post WoischofSla usw. »lenzichänke, Kannomühle, nach Ledde/ dem„Sprce-Venedig" Während der Kahnfahrt votei'l!SIluug5Wll8jjc liurel! Mandolmenspiel. Absahtt 6.35 Uhr früh(Vorzug), Görlitzer Bahnhos. Fahrkarien beim Führer an der Bahnsteigsperre. Teilnehmerkarte» a 5,75 M. für Bahn- und Kahnfahrt, auch für Nichtmitglirdrr, bei tte�ss, Boycnstr. 19; Slrsn-It, Schivelbeincr Str. 46; tioreed, Engelufer 15; Neukölln: XeSmae, Wejerstr. St; Liumo, Jansa- straße, Ecke Kaiser-Fricdrich-Straße; Stegliu: Wesenack, Ahornstr. 26, bis Freitagabend. Bis Sonnabendmittag 12 Uhr in der Geschäftsstelle feite Xeuso, Mariannenstraße 11. Bei Kruse eventuell Auskunft durch Fernruf Moritzplatz 1575. SV Tie Tour 127: Groß-Besten der Ortsgruppe Berlin am Sonntag, den IS. September, fällt aus._ n.& P. Uder, Tabak-Großliandlnng und Tabaklabrik. Spezialität: Nordhäuser Kautabak von C|. A. Kanewacker, Qnmm Triepel. ■ Stets frisch zu den äußersten Engrospreisen.===== Amt Koi'itzpl. 3014 HEIEREI C. BOLLE I Aktien-Qesellscbaft BERLIN NW 21 Alt-Moabit 98-103 Fernsprecher; Amt Moabit Nr. 7912, 7913, 7914 Aeltester und größter milchwirtschaltlicher Großbetrieb 290 Verkaufswagen 2500 Angestellte Eigenes Laboratorium für Milclvuntersuchungen. Meinem auf dem Felde allzust üh gctalleneu lieben, herzensguten, imoergeßlichen Mann, meinem lie- den Vaier, Sohn, Bruder, Schwa- g-r, Schwiegersohn, dem Schlosser Franz Kröger gewidmet zum 36. 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