( 5 Pfennig) Neüaktion: SV. öS, Linöenftraße Z. Fernsprecher: Amr Morttzplatz. Str. l.S1 30— 1SI S7. Sonnabend, den 9. Oktober 1915, (Expedition; SW. 68, Änöenstxaße Z, Fernsprecher: Amt Moripplay, Nr. 151 90—151 97. Nr.Ä79.-SÄ.Ichrs. Nerlinev VolKsblsK. cier fo�ialäemokratil'cken Partei Dcutfcblands. Ble Tnfertlons- Gebühr Behält für hie fechSgelvaltene Koloncl- jeüc oder beten Raum 60 Pfg., für politische und gewerischaftiche Vereins- tmh VersnmmlungS-Anzeigen Z0 V'g. „5letne An-eigen", haS fettgedruckte Wort 20 Pfg.(zulässig 2 fettgedruckte Wortes, jedes weitere Wort W Pfg. Etellengefuche und Echlasstellenan. zeigen dag erste Wort 10 Pfg, jedes wertere Wort ö Pfg. Worte über IK Buch- stoben zählen für zwei Worte. Fnierare für die nächste Nummer müsien bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden Die Exdedition ist bis 7 Uhr abends geöffnet. Xetegrann».«dreffe: .StziJititBhkrat Rtrllg", HbenoementS'BedlngnngfB; RlbonnementS• Preis pränumeranb«« Kierteljährl. SL0 Ml. monatl. U10 Ml. wechenilich 25 Pfg. frei ms Hans. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntag». nummet mit illustrierter Sonntag». E erläge.Die Neue Welt'>0 P'a. Post- »lbonnement: 1,10 Marl pro M o n a l Eingetragen in die Post. Zeitung». PreiSüfte. Unter Kreuzband für Teutschland und Oesterrerch< Ungarn 2,50 Marl, für da» übrige Ausland » Marl vro Monat. Postabonnement» nehmen an: Belgien, Dänemarl, Holland. Italien, Luxemburg. Portugal. »umänien, Schweden und die Schwei» «tdew, tilgst». �entraiorgan Heftige Kämpfe in Ostgalizien und Wchtznien. AelliMg des SriSm SmWMs. Amtlich. Großes Hauptquartier, deu 8. Oktober 1915. lW. T. 8.) Westlicher Kriegsschauplatz. Nach deu vergebliche» Durchbruchsversuche« der Frau- zoseu am 5. und 6. Oktober war der gestrige Tag iu der Champagne verhältnismäßig ruhig. Das Grabenstück östlich des Navarin-GehöfteS, das die Franzosen noch besetzt hielten, wurde vormittags durch Gegenangriff gesäubert, wobei einige Gefangene und zwei Maschinengewehre iu unsere Hand fielen. Gegen abend«ahm das feindliche Artilleriefeuer wieder zu, nachts kam es an einzelnen Stelleu zu Jufanterieangriffen, die sämtlich abgewiesen wnrdeu. Bei einem erfolgreichen Vorstoß auf eine vorgeschobene feind- liche Stellung südlich von Ste. Marie-ä-Py nahmen wir dem Feinde 6 Offiziere und 259 Manu Gefangene ab. Oestlich der A r g o u u e n bei Malaneonrt wurden mehrere feindliche Minenstolleu durch Sprengung zerstört. Oestlicher Kriegsschauplatz. ffeeretgruppe lies Generulkelckmsrlchslls v. filnckeuborg. Russische Augriffe nördlich von ftosjlMh«ud südlich deS Wiszuiew-SeeS find abgeschlagen. Heeresgruppe des GeoenllfeldmarlchsNs Prinz Leopold von Bayern. Die Lage ist unverändert. Heeresgruppe des Generals». Llnllngen. Bei Newel«ud Omyt(südwestlich von Piusk) find russische Postierunge» vo« uuS vertrieben. Uufer Angriff iu der Gegend nordwestlich vou Czar- toryfk macht Fortschritte. » Die deutscheu Truppe« der Armee deS Generals Gräfe»- Bothmer wiefeu mehrere russische Augriffe ab. Balkankriegsschauplatz. Der Uebergaug über die Driua, Save«ud Dona» nimmt eiuen günstige» Berlauf. Südwestlich von Belgrad find 4 Offiziere, 296 Manu zu Gefaugeueu gemacht nud 2 Maschinengewehre erbeutet. Gegenüber vou Ram fielen nach Kampf 3 Geschütze iu «ufere Haud. ObersteHeereSleituug. vom Salkan. Der Oberbefehlshaber üer bulgarischen slrmee. Sofia, 8. Oktober, 1 Uhr nachmittags. fW.T.B.) Meldung der bulgarischen Telegraphenagentur. Der König richtete an den Ministerrat ein Schreiben, in dem er ihn benachrichtigt. daß er in seiner Eigenschaft als Oberbefehlshaber sämtlicher Streitkräfte des Reiches den Kriegsminister General I e k o w mit dem Oberbefehl der Feldarmee beauftragt. Dulgarische Erklärungen an Griechenlanü. Budapest, 8. Oktober.(W. T. 9.) Aus Sofia meldet das Blatt „Vilag*: Radoslawow erklärte dem griechischen Gesandten Naum: Die Vorgänge tn Saloniki schienen nicht im Ein» klang mit den Erklärungen zu st eben, die die grie- chische Regierung durch ihren Gesandten in Sofia abgegeben hätte. Falls die griechische Regierung ihre Haltung nicht ändere, würde, das bulgarische Kabinett die griechenfreundliche Haltung der bulgarischen öffentlichen Meinung nicht für berechtigt halten und keine Verantwortung für einen Stimmungswechsel über- nehmen können. Der bulgarische Gesandte in Athen, Pasarow, wurde von Radoslawow angewiesen, ähnliche Erklärungen abzu« geben. Vertretung üer Entente-Interessen in Sulgarien durch die Niederlande. Sofia, 8. Oktober.ierDraiierei..Bierhdlg. Brauereifiöizoiu empfiehlt OiiallWilere ersten Ranges. 4 Bandagen, Glimm iwrV R. Bauke, Stralauer Str. 66. E. Kraus, Komnaadaauastr. SS. A. E. 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Der Steinsetzer-Jnnung ist es sehr unangenehm, daß ihre Praktiken a» das Tageslicht gezogen worden sind, und sie sucht sich so gut oder schlecht es geht durch Erklärungen auS der fatalen Situation zu ziehen. Sie versendet folgende Notiz: „Bei den im Berliner Steinsetzgewerbe getroffenen Berein- barungen handelt es sich in keinem Falle um Maßnahmen der Berliner Steinsetzer-Jnnung. Es ist nicht richtig, daß die Besprechung der zur Lbgabe von Preisen für die Arbeiten zur Wiederherstellung des StratzenpflasterS längs der Nordsüdbahn aufgeforderten sechs Firmen, in welcher eine Entschädigung von 24 000 M. vereinbart worden ist, von dem Syndikus der Steinsetzer-Jnnung geleitet worden ist, vielmehr haben die fraglichen sechs Firmen auf eigene Faust miteinander verhandelt. Im übrigen werden wir den Beweis durch Gutachten antreten, daß der von den sechs Firmen vereinbarte Preis„nur durchaus angemessen' ist. Wenn in der zweiten öffentlichen Ausschreibung ein Angebot von 80 000 M. statt 118 000 erzielt und von der Tiefbau« dcputation angenommen ist, so mutz dieses Angebot als„durchaus unangemessen' bezeichnet werden. Die Annahme dieses un« angemessenen Angebotes kennzeichnet das Verhalten der Tiefbau- dcputation der Stadt Berlin, die schon seit Jahren, trotz unserer Bemühungen, Hand in Hand mit ihr zur Hebung unseres Ge werbes zu arbeiten, unter Ablehnung aller unserer Bestrebungen, in fast allen Ausschreibungen skrupellos zu unangemeffenen Preisen, die teilweise weit unter den Selbstkosten bleiben, ihre Arbeiten vergibt. Gegen dieses Verfabren blieb den Steinsetzfirmen unter den durch den Krieg geschaffenen Arbeitsverhältnissen nichts anderes übrig als der Weg der Selbsthilfe durch Treffen von Vereinba- rungen, wie sie das Reichsgericht in vielfachen Entscheidungen als durchaus sittlich und moralisch anerkannt hat, falls die verabredeten Preise„angcmcsien" bleiben. Datz dies der Fall ist, ja datz die verabredeten Preise teilweise sogar noch unter der Grenze der Angemeffenheit bleiben, sind wir jederzeit zu beweisen bereit. Wir sehen deshalb den Schritten der Tiefbaudeputation der Stadt Berlin mit Ruhe entgegen. P. Otto, Dr. Gebauer, Obermeister Syndikus der Steinsetzer-ZwangSinnung zu Berlin. Soweit die Erklärung der Steinsetzer-Jnnung. Zunächst versucht sie zu bestreiten, datz es sich um Matznahmen der Innung handelt; auf eigene Faust seien die Unternehmer zusammen gekommen. Dem« gegenüber ist durch Aussagen der bewerbenden Unternehmer selbst festgestellt, datz sie auf Grund einer von der Innung eingeführten Meldepflicht dem Geschäftsbureau der Innung von ihrer Be- Werbung Mitteilung zu machen hatten, eS steht ferner fest, datz die Verhandlungen durch den Syndikus der Innung, Herrn Dr. Gebauer, geführt worden sind. Nicht zu erschüttern ist weiter die Tatsache, datz 24 000 M. in Akzepten hinter- legt werden mutzten und hinterlegt worden sind zu dem Zweck der Verteilung an die bei der Submission ausfallenden Firmen Demnach müsse diese Summen beim Angebot gleich mit in Betracht gezogen werden, um welche die Stadt geschröpft wird. Denn dieses Geld kommt doch nicht dem die Arbeit ausführenden Unter« nehmer zugute, sondern den übrigen Unternehmern, welche gar nichts leisten. Und das ist das Verwerfliche an dem Verfahren der JnnungS- meister. Der Hinweis darauf, datz die Tiefbaudeputation es abgelehnt habe, mit der Innung Hand in Hand zu gehen, ist charakteristisch. Die Innung wollte Preise festsetzen und die Arbeit an die Unter- nchmer allein vergeben, so datz die Stadt sich selber ausgeschaltet hätte. Ein solches„Hand in Hand gehen' ist mit Recht abgelehnt werden. Wir lassen dahingestellt, wie die Angelegenheit juristisch zu de- handeln ist, darüber wie sie m o r a Ii s ch zu bewerten ist, dürfte kaum ein Zweifel bestehen. Die Stadt wird die Pflasterarbeiten in eigene Regie nehmen müssen, wenn sie sich dieser Schröpfung entziehen will. Dabei kann sie sehr wohl auch die Bedingungen erfüllen, welche die Arbeiter- organisation des Gewerbes gestellt hat. Bekämpfung der Tiphtherie* Am Donnerstag abend trat der zur Vorberatung der Magistrats- Vorlage über Matzregeln zur Bekämpfung der Diphtherie eingesetzte Ausschutz zusammen. Einstimmig beschlotz er die Magistratsvorlage mit der Aenderung der Stadtverordnetenversammlung zur Annahme zu empfehlen, datz die Beschränkung der Matznahmen auf die Zeit dauer von zwei Monaten fortfällt. Ebenfalls einstimmig schlug der Aus schütz vor, die ärztliche Behandlung den Armen- und Schul- ärzten zu übertragen, jedoch sollen den Patienten auch die für Privat- und KasjenprariS eingerichteten Sprechstunden freistehen und ihnen freie Aerztewahl innerhalb des Bezirkes eines Armenamts zustehen. Der Versammlung ist ferner vorgeschlagen, von der vom Magistrat am 1. Oktober beschlossenen Verwendung von Fürsorge« schwestcrn zur Bekämpfung der Diphtherie mit Befriedigung Kenntnis zu nehmen und ihr Einverständnis mit dieser Matzregel zu erklären. Ein Anirag, den Magistrat zu veranlassen, in ähnlicher Weise wie es Charlotteuburg und Schöneberg kurz nach Ausbruch dcS Krieges getan haben, durch Aufruf die Aerzte aufzufordern, sich zur BeHand- lung aller oder wenigstens der ansteckenden Krankheiten in Krieger- familien bereit zu erklären, wurde gegen die Stimmen der sozial- demokratischen Ausschutzmitglieder und des Professors Landau abgelehnt. Bei der Beratung wurde allseitig anerkannt, datz schnelle ärztliche Hilfe dringend erforderlich ist, und betont, datz zur Inanspruchnahme von Armenärzten es eines Scheins des Bezirks- oder Armenkommissionsvorstehers für die Familien der Kriegs- teilnehmer n i ch l bedarf; eS genügt eine Legitimation, z. B. solche durch VorweiS der Unterstützungsbogen. Tie Mehlabschnitte der Brotkarte. Aus dem Rathause wird mitgeleilr: In der Presse ist in letzter Zeit darüber Klage geführt worden, datz es für das Publikum mehr- fach nicht möglich gewesen sei, in den Mehlgeschäften die durch die Grotz-Berliner Brotkarte neuerdings zugebilligte Mehlmenge von LbO Giamm zu erhalten. Es ist gleichzeitig die Vermutung auS« gesprochen worden, datz die MehlverteilungSstelle Grotz-Berlin den Gemeinden nichr genügend Mehl zur Verfügung stelle, um die beiden Mehlabschniite der Brotkarte einzulösen. Tatsächlich liegt nicht etwa ein Fehler in der Organisation, sondern offenbar ein Mitzverständnis auf seilen des Publikums vor. Allerdings ist der Mehlabschnitt der Brot- karte verdoppelt worden; aber nach wie vor berechtigt der Mehl- abschnitt nur zum Ankauf von Mehl, und nicht, wie nach den namentlich in westlichen Vororten gemachten Erfahrungen das Publikum anzunehmen scheint, zum Ankauf von ausschließlich Weizenmehl. Bielmehr mutz von der Verwaltung damit ge- rechnet werden, datz em erheblicher Bewag der Mehlabschnitte in Roggenmehl eingelöst wird. Di« MehlverteilungSstelle Groß- Berlin kann an die Gemeinden nur soviel Weizenmehl ab- geben, als ihr selbst zur Verfügung gestellt wird. Die ReichSverteilungsstelle aber ist wiederum bei den Zuweisungen des Weizenmehls von den vorhandenen Beständen abhängig. Wir müssen uns nun einmal— und darin liegt doch wirklich kein nennenswertes Opfer— damit abfinden, datz uns Weizenmehl nicht in ganz demselben Umfang zur Verfügung steht wie in Friedens- zeiten, können aber erfreulicherweise diese? nicht sehr erhebliche MinuS reichlich durch Roggenmehl ergänzen. Auch in der Küche kann das Roggenmehl viel stärker als bisher verwendet werden, wie denn auch von jeher Roggenmehl auf dem Land« in der Küche namentlich zur Bereitung von Suppen ergiebig gebraucht wird. Einbrecher haben in der Nacht zum Donnerstag dem Militär- effektenlager von Kern, Kläger u. Cie. einen Besuch abgestattet. Am Schornstein kletterten sie in die Höhe und gelangten durch die zer- brochenen Fenster in die Geschäftsräume. Vier Rindlederballen warfen sie auS dem Fenster auf einen Unrathaufen. Drei von diesen Ballen im Werte von 3500 M. haben sie dann auf einem ge- stohlenen Handwagen fortgeschafft, den vierten ließen sie liegen. Von den Tätern fehlt jede Spur._ Fahrradschwindler. Ein neuer Fahrradschwindler ist im Norden der Stadt auf- getreten. ES ist wieder ein falscher Feldgrauer, der unter den be- kannten Vorspiegelungen Kindern die Fahrräder abschwindelt. Der Gauner, dem gestern ein Schüler aus der Wichertstratze ins Garn ging, trägt Jnfanterieuniform mit den Gefreitenknöpfen. Er hat seine Brust mit Nachbildungen des Eisernen Kreuzes und sächsischer und türkischer Auszeichnungen geschmückt und erzählt, datz er elf Monate an den Dardanellen gekämpft habe. Er fällt durch eine künstliche Hand und Schnittwunden am Halse auf. 21 Tomrm Heringe hat ein Kriegsschwindler unterschlagen, der die Rolle eines Kutschers spielte. Bei dem Fuhrherrn Adolf Herr- mann in der LanghanSstratze 96 zu Weitzensee meldete sich vorgestern abend als Kutscher ein Mann in mittleren Jahren, der erzählte, datz er auS dem Felde beurlaubt fei und die Gelegenheit wahrnehmen möchte, für seine Familie etwas zu verdienen. Herrmann nahm ihn daraufhin an und beauftragte ihn gestern morgen, 27 Tonnen Heringe nach verschiedenen Markthallen und Geschäften abzufahren. Der Kutscher kam nicht wieder. Statt seiner brachte abends ein junger Mann das Fuhrwerk mit 6 Tonnen zurück. Ihm gegenüber hatte sich der Kutscher für den Sohn des Fuhrherrn ausgegeben und hatte ihn gebeten, das Fuhrwerk nach Hause zu bringen, weil er selbst noch etwa» zu besorgen habe. Der junge Mann hatte gesehen, datz der Kutscher viel Geld besaß. Er hatte also fast die ganze Ladung verkauft und das Geld für sich eingesteckt. Eine Tonne war ihm in Reinickendorf vom Wogen ge- fallen und geplatzt. Er hatte die Heringe auf der Straße liegen lasten. Wie der Ungetreue heißt, weiß man noch nicht. Er hatte seine Papiere gestern morgen mitbringen sollen, sich aber damit herausgeredet, datz er noch keine Zeit gehabt hatte, sie von seinem früheren Arbeitgeber zu holen. Der Verfolgte ist mittelgroß und unterfetzt, hat hellblondes Haar und Schnurrbart und trug auf seiner Fahrt einen rehbraunen Anzug mit blauer Bluse und Sackschvrze und einen grünlichen Hut. Er lispelt etwas. LegttimationSkarte« für Reisende und für Gewerbe- treibende. Da» Polizeipräsidium teilt mit: Diejenigen Gewerbetteibenden, welche in Berlin eine gewerb- liche Niederlastung besitzen und im Jahre 1916 persönlich oder durch in ihren Diensten stehende Reisende für die Zwecke ihres Gewerbe- betriebeS Waren aufkaufen oder Bestellungen auf Waren suchen wollen, werden in ihrem eigenen Jntereste aufgefordert, die hierzu gemätz 44, 44a der'Reichsgewerbeordnung erforderlichen Legitimationskarten für das Jahr 1916 baldigst zu beantragen. Der Antrag ist, wenn die gewerbliche Niederlassung im Bezirk der Polizeirevier« 1. 2. 3, 6. 6. 12. 13, 14. 15, 16. 19. 20. 2t. 22. 26, 27, 29, 37, 38, 40, 55 und 93 liegt, bei dem Polizeibezirksamt Berlin-Mitte, Am Molkenmarkt 1. sonst bei dem für die gewerbliche Niederlassung zuständigen Revier zu stellen. Andernfalls würde bei der grotzen Anzahl der eingehenden Anttäge die rechtzeitige Aus- stellung nicht gesichert sein. ES wird noch darauf aufmerksam gemacht, datz die für die Anttäge zu benutzenden Formulare, welche die zur Information der Gewerbetteibenden erforderlichen Bemerkungen enthalten, von den Gewerbetreibenden selbst zu beschaffen sind; sie können u. a. vom Formularverlag von Karl Kühn u. Söhne, Berlin C, Breite Str. 25, bezogen werden._ Die Rettungsgesellschaft der Wassersportvereine von Berlin und Umgegend gibt bekannt, datz die Rettungsstation am Müggelsee, sowie die damit verbundenen Warnung? st ationen Erkner— Dämeritzsee— Friedrichshagen, Köpenick und WolterSdorfer Schleuse von Sonntag, den 17. Oktober er. ab außer Betrieb ge- setzt werden. ES wird deshalb darauf hingewiesen, vor allem bei Befahren deS gefährlichen Müggelsees die größte Vorsicht zu be- obachten, da auf Hilfe der Rettungsgesellschaft nicht gerechnet werden darf._ Ms öen Gemeinöen. Aus der Spandauer Stadtverordnetenversammlung. Vor Eintritt in die Tagesordnung ersuchte der stellvertretende Stadwerordn�tenvorsteher, über die Beratungen in den geheimen Sitzungen StUlschweigen zu bewahren, da nach einem Schreiben des Magistrats die„Spandauer Zeitung' kürzlich aus einer geheimen Sitzung einen ausführlichen Bericht über den Gasanstaltsdirektor K i tz i n g gebracht yabe. Zur Linderung der Wohnungsnot wurde die Aufnahme einer Anleihe von 1 Million Mark für Gewährung einer Hypothek und Leistung eines Baukostenzuschusses für die Waldsiedlung A.-G. ge- nehmigt. Für da? Druckrohr nach dem städtischen Rieselgut Wansdorf wurden die Kosten in Höhe von 1 231 000 M. au» der aufzunehmen- den Rieselfeldanleihe bewilligt. Gleichfalls bewilligt wurden 84 500 M. für den weiteren AuS- bau der Straßen in der Waldsiedlung. Eine längere Debatte entwickelte sich über ein Gesuch eines Oberverwaltungsgerichtsschreibers auf Ermäßigung der Straßen- bahnmonatskarten. Nach diesem Gesuch soll neben den Werkstatt- schrcibern auch den im Anstellungsverhältnis stehenden Personen der königlichen Institute die Entnahme von Monatskarten zum Preise von 5,70 M. statt 6 M. gestattet werden. Die Genossen Pieck und Pieper vertraten den Standpunkt, datz eine Ermäßigung der hohen Stratzenbahntarife sehr angebracht sei, jedoch müsse diese Er- Mäßigung allen Spa»dauer Einwohnern mit einem Einkommen unter 2000 M. zugute kommen. Nachdem vom Magistrat erklärt wurde, daß während der Kriegszeit eine Aenderung der Tarife nicht angebracht sei, nach dem Kriege aber die ganze Frage der Arbeiterkarten und Monatskarten neu geregelt werden solle, wurde das Gesuch abgelehnt. Kohlenantauf in AdlcrShof. Schon vor längerer Zeit hatten unsere Vertreter im Kriegs- ausschutz beantragt, Brennmaterialien einzukaufen und an be- dürftige Familien der Kriegsteilnehmer abzugeben. Diesem An- trage ist nunmehr Rechnung getragen worden. Die Gemeindever- waltung hat mehrere Waggons Preßkohlen erworben, die in Mengen von 100— 600 Stück zum Selbstkostenpreise von 90 Pf. pro 100 Stück abgegeben werden. Frauen von Kriegsteilnehmern und sonstige Bedürfitge können sich von heute bis zum 15. Oktober werktäglich von 9 bis 1 Uhr im Gemeindeamt, Bismarckstt. 1, Zimmer 1, melden._ Soziales. Kriegsbeschädigte und Reichsversicherungsanstalt. Das Direktorium der Reichsversicherungsanstalt für Angestellte hat beschlösse», bei versicherten KriegSbesibädigten die Berufsberatung und Berufsmnlernung als Heilverfahren im Sinne des K 36 des Versicherungsgesetzes für Angestellte vom 20. Dezember 1911 anzu- sehen und die Kosten hierfür auf Vorlage der Belege zu über- nehmen, soweit sie nicht von dritter Seite übernommen werden. Mit den Landesversicherungsanstalten soll eventuell eine Vereinbarung hierüber getroffen werden. Die Reichsversicherungsanstalt übernimmt die Kosten der Berufsberatung und BerufSumlernung auch dann, wenn der bisher bei ihr versicherte Kriegsbeschädigte für einen Beruf ausgebildet wird, nach den er künftighin nicht mehr zu den nach dem Versicherungsgesetz für Angestellte versicherten Angestellten zu rechnen ist. Die Berufsberatung und Berufsumlernung soll durch die für die Kriegsbeschädigtenfürsorge gegründeten öffentlich-rechtlichen Organisationen erfolgen. Voraussetzung für die Kostenerstattung ist, datz der Reichsversicherungsanstalt Gelegenheit zur Entschließung über dieses besondere Heilverfahren vor dessen Einleitung in jedem Einzelfalle gegeben wird. In Dringlichkeitsfällen wird von diesem Erfordernis jedoch stillschweigend abgesehen werden. Innerhalb dieses Rahmens übernimmt die Reichsversicherungsanstalt mithin: 1. Die Kosten der Hin« und Rückreise nach dem Ausbildungsort in der dritten Wagenllaffe. Sofern den Kriegsbeschädigten als Militärpersonen nach den hierfür geltenden Bestimmungen als Versicherten der Reichsversicherungsanstalt bei Gesamt- einkommen unter 2500 M. nach 0. VIII zu§ 12 der Eiscnbahn- verkehrSordnung ein Anspruch auf Fahrpreisermäßigung zusteht, kann nur der hiernach zu berechnende Fahrpreis erstaltet werden. Ein Ausweis zur Erlangung der den Versicherten der ReichsverficherungS- anstalt zustehenden FahrpreiSermätzigung wird gegebenenfalls über- fandt; hierzu ist die Bescheinigung der vorgesetzten Behörde oder der Ortspolizeibehörde oder eine Steuerveranlagung(Steucrzettcl) über das jährliche Gesamteinkommen erforderlich. 2. Die Kosten des Unterrichts und der notwendigen Nnierrichts- mittel; 3. Die Kosten für Wohnung und Verpflegung am auswärtigen Aufenthaltsorte gegen besonderen Nachweis bis zu einem täglichen Verpflegungssatz von höchstens 6 M. Hat der Kriegsbeschädigte An- gehörige, deren Unterhalt er ganz oder überwiegend aus feinem Arbeitsverdienst bestritten hat, so wird nach Maßgabe des§ 38 des Versicherungsgesetzes für Angestellte diesen ein Hausgeld gewährt. Znhlmig»«gewöhnlich«iedriger Löhne ist ein Lerstoß gegen die guten Sitten. Die Kammern 1 und 2 des GewcrbegerichtS, die sich öfter ntit Streitigkeiten wegen Nichtzahlung der durch Tarif oder durch Anordnung von Militärbehörden festgesetzten Löhne für Militärarbeiten zu beschäftigen haben, stehen grundsätzlich auf dem Standpunkt, daß die Arbeitgeber rechtlich nicht verpflichtet sind, diese Lohnsätze zu zahlen, daß es ihnen unbenommen ist. andere Löhne mit oen Arbeitnehmern zu vereinbaren und daß, wenn eine solche Vereinbarung getroffen ist, nur diese, aber nicht der Tariflohn rechtliche Gültigkeit hat. Kürzlich hat sich die Kammer 2 auf den von einem Kläger vertretenen Standpunkt gestellt: Wenn die Differenz zwischen den im Einzelfall vereinbarten und den im Tarif festgesetzten Löhnen so erheblich ist, daß daraus die Ausbeutung einer Not- läge des Arbeiters folgt, dann verstößt der Arbeitsvertrag gegen die guten Sitten, er ist deshalb nichtig und dem Arbeiter sind angemessene Lohnsätze zu zahlen. Als solche sind die Tariflöhne anzusehen. Jetzt hat sich auch die Kammer 1, die am Frettag unter Vorsitz des Justizrats Jansen tagte, diesen Stand- Punkt zu eigen gemacht. Den Anlaß dazu gab die Klage einer Heimarbeiterin, welche für die F i r m a R o s e n d o r f Militärdrelljacken angeferttgt und dafür einen Lohn von M Pf. pro Stück erhalten hat, wobei sie 14—15 M. in der Woche verdiente. Nach Angabe des Vertreters der Klägerin ist der vom Bekleidungsamt vorgeschriebene Lohn für diese Jacken 1,17 M. pro Stück. Unter Berücksichtigung des Umstandes, daß einzelne kleine Nebenarbeiten von der Klägerin nicht gemacht worden sind, hält sie einen Stücklohn von 92 Pf. für angemessen und fordert deshalb 257 M. Nachzahlung mit der Begründung, daß der Arbeitsvertrag, welcher einen Stücklohn von 30 Pf. festsetzt, gegen die guten Sitten verstoße. Diesen Standpunkt erkannte die Kammer nach langer Beratung an. Sie verurteilte den Beklagten, an die Klägerin 115,20 Mark zu zahlen. Die Begründung des Urteils lautet im wesent- lichen: Daß der Tarif für die Verttäge der Arbeitnehmer des Bekleidungsamts mit ihren Arbeitnehmern irgendwie von Be- deuttmg sein kann, vernesiit die Kämmet. Der Tarif des Bekleidungsamts ist kein Gesetz, welches für jeden Vertrag- schließenden gilt, das Bekleidungsamt ist keine Behörde, welche gesetzgeberische Maßnahmen treffen kann. Es bleibt beim Abschluß von Arbeitsverträgen jedem überlassen, ob er sich an die vom Bekleidungsamt vorgeschriebenen Löhne halten wolle oder nicht. In allen Fällen, wo andere Löhne vereinbart sind, kommen nur diese in Betracht und der Tarif scheidet aus. Auf der anderen Seite kommt aber in Betracht, datz jeder Vertrag, der gegen die guten Sitten verstößt, nichtig ist. Die in solchem Vertrage verein- karten Löhne gelten nicht als vereinbart, es treten deshalb angemessene Löhne in Kraft. Der Tarif ist im vorliegenden Falle insofern unberücksichtigt geblieben, als er vielleicht nicht ohne weiteres für die hier in Frage kommenden Arbeiten voll in Anwendung kommen kann. Die Kammer hat sich aus eigener Sachkenntnis auf den Standpunkt ge- stellt, daß ein Lohn von 60 Pfennig pro Stück ange- messen ist. Die Spannung zwischen 60 und 30 Pf. ist eine unverhältnisniätzig große, der Lohn von 30 Pf. steht in keinem Berhältnis zur Leistung. Eine Näherin, die Arbeit für einen so unverhältnismäßig niedrigen Lohn anninimt, muß sich in einer Notlage befunden oder aus Unerfahrenheit oder Leichtsinnig- keit gehandelt haben. Es liegt also der Fall vor, daß durch Ausbeutung der Notlage, der Unerfahrenheit oder des Leicht- Imncs eines anderen ein Arbeitsdertrag zustande gekommen ist. Die Vereinbarung über Lohnhöhe ist hin s ä l I i g, an ihre Stelle tritt der Lohn, den das Gericht für angemessen hält. GerichtsZettung. Roheit. Ein auf der Straße nächtlicher Weile begangener Roh- heitsakt hatte für den Malcrgehilfen Ferdinand T r y b u h l gestern vor der t>. Strafkammer des Landgerichts 1 ein böses Nachspiel. Als der jlmismcmn Glodc eines Nachls mit seiner jcpigen Frau und einem Freunde aus einer Gesellschast kommend die Turmstrahe entlang ging, kam ihnen der Angeklagte entgegen und rempelte ab- sickülidj die drei Personen an, indem er sich durch ihre Mitte drängte und sie mit den Ellenbogen auSeiuandersties;. Herr Glade verbat sich diese Rüpelei, brachte sich aber damit in direkte Lebensgefahr. Der aus Dangig gebürtige Angeklagte rief ihm drohend nu;.Du wirst gleich sehen, was ein Tanziger kann/ zog ein Messer und ging damit auf G. los. Ein nach dem Unterleib gerichteter Stich verfing sich in dem lieber- zieher des G., ihm folgte ein zweiter Stich nach der Herzgegend, der gleichfalls nicht durch den Mantel drang, endlich ein dritter Stich, der Herrn G. im Gesicht eine blutige Wunde beibrachte. Ter Begleiter des letzteren stürzte sich auf den Rowdy, Ivarf ihn zur Erde und hielt ihn so lange fest, bis von Passanten ein Schutzmann herbeigeholt worden war. Als Tr. abgeführt werden.. sollte, hatte er noch die Frechheit, so zu tun, als ob er sich in der1 Notwehr befunden und man ihm einen Ring weggenommen habe. Seine Behauptung im gestrigen Termin, das; er betrunken gewesen sei, wurde von den Zeugen völlig widerlegt. Das Gericht ver- urteilte den Angeklagten, der schon mehrfach Gefängnisstrafen er- Kalten hat, zu zwei Jahren Gefängnis und verfügte feine sofortige B c r h a f t u n g. Ms aller Welt. Ein herzloses Weib. Neber das kaum glaubliche Verhalten einer Kriegerfrau wird aus B i s k u p i tz folgendes berichtet: Ein im Betriebe des Borsig« Werkes beschäftigter Arbeiter, der eingezogen war, hatte das Unglück, infolge eines Kopfschusses die Sehkraft beider Augen zu verlieren. Als er nach seiner Genesung in Begleitnng eines Unteroffiziers der Familie zugeführt wurde, ist ihm ein unerwarteter Empfang bereitet worden. Die Frau lehnte in barschem Tone die Auf- nähme des verunglückten Kriegers ab, obwohl ihr eine auskömmliche Unterstützung zugesichert war. Sie wies ihren Ehemann und Vater von zwei Kindern aus der Wohnung hinaus mit dem Bemerken, daß f i e mit ihm nicht mehr leben werde. Der Unglückliche ist bis auf weiteres noch im Reserve- lazarett der Donnersmarckhütte untergebracht. Der Frau ist die Kriegsunterstützung entzogen worden. Der Brückeneinsturz in Fürstenbcrg a. Oder. Zu dem Einsturz der Oderbrücke wird weiter gemeldet: Donnerstag abend gegen 6 Uhr fuhr ein Oderkahn, über den die Bedienungsmannschaft in- folge des Hochwassers die Gewalt verloren hatte, gegen das Gerüst des mittleren Pfeilers der im Bau befindlichen Oderbrücke, so daß dieser mit einem großen Teil der Eisenkonstruktion einstürzte. Von den auf dem Kahn befindlichen Personen wurde der Schiffs- eigner Josef Wurche aus Breslau gerettet, während feine Frau, feine Tochter und fein Sohn von den einstürzenden Eisenmassen getötet wurden. Auch ein beim Brückenbau beschäftigter Arbeiter wurde schwer verletzt. Wegen Milchpantscherei wurde der Landwirt Konrad Schild aus Hiddestorf vom Schöffengericht Hannover zu 200 M. Geldstrafe verurteilt. Der Vertreter der Anklage führte aus, trotz Erhöhung der Milchpreise mehrten sich die Strafsachen wegen Milchfälschung in bedauer- li ch er Weise. Es sei daher erforderlich, daß neben einer Geld« strafe auch eine Freiheitsstrafe verhängt werde. Das Gericht nahm aber in Rücksicht auf die bisherige Unbestraftheit des SOjährigen Angeklagten von der Erkennung einer Freiheitsstrafe Abstand. Hassent- iich erfüllt in diesem Falle die Geldstrafe ihren Zweck, wenn auch die LebenSmiltelwucherer im allgemeinen durch Geldstrafen fich nicht von weiteren Verfehlungen abhalten lassen. Der falsche Staatsanwalt. In einer Wirtschaft an der Straße nach Marl bei Recklinghausen erschien kürzlich ein Gast, der sich als »Staatsanwalt aus Münster" vorstellte, kurzerhand das Lokal schloß und das Haus nach. Spionen" durch- suchte. Zufällig kam ein Polizeibeamter des Weges und begehrte Einlaß, was den Schwindler veranlaßte, schleunigst das Weite zu suchen. Ein hinter ihm erlassener Steckbrief führte jetzt in Reckling- hausen zur Festnahme des Schwindlers, der sich als der 25 jährige, ivegen Einbruchs mit drei Jahren Zuchthaus vorbestrafte Montage- schlosser Otto Eata aus Kiel entpuppte. TodeSstürze französischer Flieger.„TempS" meldet aus Pau: Der Fliegerleutnant F o u r n i e r ist tödlich abgestürzt. Zwei Flugzeuge, in denen sich der Sohn des Automobilfabrikanten Peugeot und ein Fliegersoldat befanden, stießen in der Luft zu- sammen. Beide Flieger wurden getötet. Verlustlisten. Die Verlustliste Nr. 348 der preußischen Armee ent- hält Verluste folgender Truppen: Infanterie: Garde: Garde-Res.-Jäger-Bat.; Garde-Schützen- und Garde-Res.-Schützen-Bat.; Garde-Laudst.-Jnf.-Bat. Groß- beeren. Gren.- bzw. Ins.- bzw. Füs.-Regimc»tcr Nr. 2, 7, 10, II, 17, 19(f. auch Jnf.-Rcg. Nr. 332), 20(s. auch Res.-Jnf.-Rcg. Nr. 272>, 22, 26. 27(s. Jnf.-Neg. Nr. 32 und Fernspr.-Abt. Nr. 4 des 4. Armeekorps), 28, 32 bis einschl. 36, 88, 40, 41, 43, 45, 48, 40, 51. 55, 56. 63(s. auch Res.-Jnf.-Reg. Nr. 272). 67, 72(s. Fern- sprech-Abt. Nr. 4 des 4. Armeekorps), 76, 77, 79, 80, 83, 85, 87, 89, 03(f. Fernspr.-Abt. Nr. 4 des 4. Armeekorps), 95, 98, 99, 109, 113, 116, 128 ss. Res.-Jnf.-Reg. Nr. 218), 131, 135, 136, 142, 144, 145, 1 16, 150, 158, 159(s. auch Jnf.-Neg. Nr. 28), 160, 161, 162, 164, 166, 168, 169, 172, 173, 174, 330, 332, 334, 336, 352, 353, 358, 359, 361, 362, 364, 368, 369. Nes.-Jnf.-Regimenter Nr. 3, 8, 16, 18 ss. Ers.-Jnf.-Reg. Königsberg Rr. 1), 21, 23, 26, 27, 35, 37, 38, 59, 65. 76, 82, 84. 86, 37, 98, 110, III, 130, 204, 213, 214, 215, 217, 218, 219, 220, 223. 224, 227, 252. 254, 256, 258, 266, 268, 269, 270, 272. Ers.-Jnf.-Regimenter Nr. 28 und Königs- berg Nr. 1(letzteres s. auch Festungs-Masch!nengew.-Abt. Nr. 6 Königsberg). Landw.-Jnf.-Rcgimenter Nr. 7, 18, 21, 24, 25, 26, 28, 31, 38, 39, 51, 53, 55, 60, 72. 74, 81, 83. 99, 109. Landw.-Ers.- Jnf.-Reg. Nr. 1. Landst.-Jnf.-Reg. Nr. 10. Brig.-Ers.-Bataillone ?lr. 9(f. Jnf.-Reg. Nr. 35g) und 50(\. Jnf.-R-g. Nr. 368). Landw.- Brig.-Ers.-Bat. Nr. 25(f. Landw.-Ers.-Jnf.-Reg. Nr. 1). Landst.- Jnf.-Bataillone: I Braunsberg, Cosel, II Cottbus, III Flens- durq, I Marienwerder, I Osterode, II Potsdam, III Tilsit(siehe Landw.-Jnf.-Reg. Nr. 28), 2. 1 Trier. I. Landst.-Jnf.-Ers.-Bat. des 15. Armeekorps Siraßburg!. E. Jäger-Bat. Nr. 7; Res.- Bat. Nr. 6. 1. Radfahrer-Komp, der Landw.-Div. Königsberg. Res.-Maschinengetv.-Abteilungen Nr. 4 und 5; Feld-Maschinengew.- Züge Nr. 35(s. Res.-Jnf.-Reg. Nr. 213) und 205(s. Jnf.-Reg. Nr. 83); Festungs-Maschiiiengeio.-Abt. Nr. 6 Königsberg. Feldartillerie: 3., 6. und 7. Garde-Regimenk; 1. und 3. Garde- Res.-Reg.; Regimenter Nr. l, 6, 34, 40, 52, 58, 63, 66, 74, 75 (letztere beiden s. Fernspr.-Abt. Nr. 4 des 4. Armeekorps), 76, 86, 90, 237; Res.-Ncgimenter Nr. 5 ls. auch Feldfliegertruppe), 11, 12. 18, 20; Feldart.-Abt. Nr. 204; 2. Landw.-Batt. des II. und 1. Landst.-Batt. des 17. Armeekorps. Fußartillerie: Regimenter Nr. 6 und 9; Res.-Rcgimenter Nr. 2. 9, 14. 17, 20; Ers.-Bat. Nr. 26; Futzart.-Batt. Nr. 232, 258, 263, 286. Schwere Feldhaubitz-Batt. Nr. 225. Pioniere: Regimenter Nr. 18. 23, 31; Bataillone: I. Nr. 2, ,11. Nr. 3, l. Nr. 4. I. Nr. 5. II. Nr. 7. I. Nr. 8, I. Nr. 15; I. Landw.-Komp. des 18. Armeekorps. Schcinwerfcrzug des 7. Armeekorps. Leichte Minenwerfer-Abt. Nr. 255; Mittlere Minenwerfcr-Abt. Nr. 142. Verkehrstruppen: Ärmee-Telegr.-Abteilungen Nr. 4 Und 5. Fernspr.-Abt. Nr. 4 des 4. Armeekorps und Res.-Fernspr.-Abt. Nr. 7 des 7. Armeekorps; Fernspr.-Doppelzug der 117. Jnf.-Div. Feldfliegertruppe. Sanitäts-Formationen: Sanitäts-Komp. Nr. 3 des 2., Nr. 2 des 15. und Nr. 2 des 16. Armeekorps. Armierungs-Bataillonc. ** * Ter Schluß der sächsischen Verlustliste Nr. 203 wird der- öffentlicht, deren Inhalt wir bereits gestern mitteilten. Die württembergische Verlustliste Nr. 279 meldet Ver- lüfte des Landw.-Jnf.-Reg. Nr. 119; Ins.- und Res.-Jnf.-Reg. 120; Res.-Jnf.-Reg. Nr. 121; Füs.-Reg. Nr 122; Landw-Jnf.-Reg. Nr. 123; Landw.-Fetdart.-Reg. Nr. 1; Ballon-Abwehr-Kanonen- Zug Nr. 2; Landw.-Fuhrpark-Kolonne Nr. 1; Jnf.-Munitions- Kolonne Rr. 102; Berichtigungen früherer Verlustlisten. parteiveranstaltungen. Eine Fülirmig durch den Zoologischen Garte« unter persönlicher Leitung des Direktors Herrn Proscssors Dr. Heck findet am kommenden Sonntag aus Veranlassung des Charlottenburger BildungS- ailsschusseS statt. Die Eintrittskarte kostet 20 Pf. Sie wird gegen Vorweisung des Mitgliedsbuches am Eingangstor(gegenüber dem Stadt- b a h n h o s) ausgegeben. Sammlung pünktlich stzIO Uhr. Jugenöveranftaltungen. Wilmersdorf. Sonntag, den 10. Oktober, findet im Jugendheim. Mannheimer Str. 51, eine Schnlentlassungsseier statt, bestehend aus Festrede, künstlerisch-mufikalischen Vorträgen, Rezitationen und Man- dolincnlonzert. Freunde unserer Bewegung, insbesondere Jugendliche mit ihren Eitern, sind willkommen. Tempelhof- Mariendorf. Sonntag,.den 10. Oktober, nachmittags 5 Uhr, findet im Lokal von Benschck, M a r i.e n d o r s, Ehaussccsirahe 27, eine Feier für die schulentlaffene Jugend statt, wozu alle Jugendlichen und deren Angehörige srcnndlichst eingeladen, sind. Das Programm ver- spricht einen genußreichen Abend. Eintritt für' Jugendliche srci, Erwack'cnc 10 Ps,____ Freireligiös« Gemciudc. Sonntag. dau 10. Oktober, vormittags g Uhr, Pappel-rstllee 15/17: Neukölln, Jdeat-Pasfage; Tegel, Bahnhosslr. 15, und Ober-Schöucweide, Klarastr. 2: Freireligiöse, Vorlesung.— Vormithrgs 11 Uhr, Kleine Franksurter strafe 5: Vortrag des Herrn Dr. B. Wille: .Das ideale Leben in Goethes»Faust" I. Weiße und schwarze Magie". Arbelter-Taiiiariterbuttd. Kolonne Grog-Berlin. Lehrslunde haben nächste Woche abends 8'/, Uhr: 2. Abt. Swinemünder Str. 42(Gesellschastshaus): Montag, 11. Oktober. 5. Abt. Neukölln. Wcichsclstr. 8. Jdeal-Paisagc: Freitag. 15. Oktober. Vortrag über„Physiologie". Eäste haben freien Zutritt. Sriefkaften üer Redaktion. >l. 87. Sie können auch in irgendÄnem Betriebe zur Arbeit der- wendet werden, nicht nur als Armiernngsatibeiter.— M. B. I. 1. Die Mutter köilutc um eine Ertrauuterstützuiig schristlich bei der � teuerlasse einkommen, tonst bleibt ihr nur der Weg zum Armenvorsleher wegen Armenunterstützung übrig. 2. Den Bezirksvvrsteher geht das nichts an. — 85. W. H. Kündigung am 15. zum 1. ist in Ihrem Falle zulässig. Psändbarc Sachen können für die Mictsrückstände einbcbalten werden.— L. E 32. Für denselben Vertrag brauchen Sie nicht noch einmal Stempelsteuern zu zahlen. 2. Ja. 3. Wenn der Wirt sich nicht der Steuer- lasse gegenüber ocrpsljchtet hat, Ihnen Mietsnachlaß zu gewähren, oder wenn Sie die ZlbmachUng nicht schristlich haben, wird er jedensalls vor- geben, Ihnen den Rtstbclrag nur gestundet zu haben. Darm würde ein: Klage des Hauswirts Erfolg haben.— K. 3. 30. Die Bezeichnung ist doch sicher" gewählt, um Verwechselungen zu vermeiden. Aus diesem Grunde wird sich dagegen nichts tun lassen.— St. R. 80. Nein.— C. 27. Die Eltern hasten nicht für die Schuld.— M. M. 99. Nein. — 21. G. 78. 1. Ja. 2. Nein.— Wally Sch. 53. Sie köimcn die Wöchncrinnenunterstüvung schon zwei Wochen vor der Entbindung beziehen. Wenn Sie selbst nicht Kassenmitglied sind, können Sie den Antrag aus Wochenbeihilse bei der Kasse stellen, der Ihr Ehemann zuletzt als Mitglied angehörte.— M. 31. 1893. Der Magistrat ist allerdings zur Zahlung nicht verpflichtet: die Frau muß deshalb selbst den Arzt zablen. Der Arzt wird sich aber gedulden müssen, bis der Mann auS dem Feldzug zurückkehrt.— Gratifikation. Es kommt im wesentlichen daraus an. unter welchen Bedingungen die Gratifikation gewährt wird und ob Sic durch Lösung des Aibeitsoertrages nicht aus Grund der dafür geltenden Be- stimmungen Ihres Anrechtes verlustig gegangen sind. Immerhin würde fich eine Klage vor dem Kausmannsgericht wohl lobncu. Der dort zu leistende Kostenvorschuß ist gering.— Wilhelm W. Nein. WetterauSfichten für das mittlere Norddeutschlaud bis Sonntagmittag. Vorwiegend trübe oder nebelig, mit geringen Regen- sällcn. Temperaturen durchschnittlich wenig bcrändert. Zentral-Kranken- n. Sterliekasse der deutschen Wagenhauer. (B. a. G.) Berlin- Bezirk 0. Am Mittwoch, den 6. Oktober, starb unser Mitglied Emil Schilf im Alter von 41 Jahren. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Sonnabend, den 9. Oktober, nach- mittags 4>/,Nhr, von der Leichen- balle des Nazareth-Ktrchhoscs in Retnickendors, Krögclstraße, auS �latt. Um rege Beteiligung ersucht 253/4 Die OrtSvcrwaltung. deutscher Tranprtarheiter-Verhanfl. Bezlrksverwaltung GroS-Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Arbeiter Irauxott Afaxer am 6. Oktober im Alter von 43 Jahren verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 9. Oktober, nachmittags 8'/, Uhr, von der Leichenhalle des Anstalts-Fried- boseS in Tcupitz(Mark) aus statt. 67/14 vis Bezirksverwaltung. Verband der Fahrikarhelter Deutschlands. Zahlstelle Grotz-Berli». Am Mittwoch, den 6. Ottober, verstarb unser Mitglied Lmil Schilf Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 9. Oktober, nach- mittags i1!, Ahr, von der Halle des Nazarelh-Kirchhoscs.Reinickcn- dors-West, Kögelstraße, aus statt. Rege Beteiligung erwartet 56/3 Die Ortsverwaltuug. Verband der Uthngraphen. Steindruckeru. verwandten Bernte (Deutscher Senefelder-Bund). Unseren Mitgliedern die traurige Mitteilung, daß unser langjähriger Kollege, der«teindruckcr Paul Wilke am 6. Ottober im Alter von 46 Jabrcn an SpclseröhrenkrebS verstorben ist. Die Beerdigung findet morgen Sonntag, nachmittags 2si, Uhr, aus dem Neuköllner Gemeinde- Friedhos, Mariendorser Weg, statt. Recht rege Beteiligung erwartet 108/20 Ole Verwaltung. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei der Beerdigung meines lieben Sohnes IHckardi Ehrenfeld und unserer lieben Schwiegertochter Ell» ßeb. Vestpffsl, sagen wir allen Verwandten, den Kollegen und Lehrlingen der Firma Hänschle, Buchholz u. Comp., der «urtsvcrwaltung deS Metallarbeiter- Verbandes und insbesondere Herrn Schütte sür die sinnreichen Worte am Grabe der Dahingeschiedenen unseren herzlichsten Dank. 2597b Im Namen der Hinterbliebenen ll Elu-eiilelck nebst Frau und Familie. Frau als Mutter und Schwiegermutter. 'f'WR Oskar>Volldurx Trauer- Magazin Berlin N., Brunnenstrade 58. Grolle Auswahl in schwarzer Konfektion; auch einz. Röcke, Blusen, Hüte etc. Anfertigung nach MaB in 12 Stunden. Aenderungen sofort.* Für die Dielen Beweise berzlicher Teilnahme sowie die zahlreichen Kranzspenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes, Vaters, Schwicger- und Großvaters Willielm Meißner sagen wir allen Verwandten, Freun- den. Bekannten, dem Sozialdcmo- krattschen Wahlvereln, den Mitgliedern des 29a Bezirks Eharlottenburg, dem Verband der Freien Gast- und Schankwirte Deutschlands(OrlSvcr- Wallung Eharlottenburg). den Kollegen der D. W.- u. M.-Fabriken. Slot. Heinemann, an der Bahre des Dahingeschiedenen imsern herzlichen Dank. 109A Im Namen der Hinterbliebenen Ida MeiLner. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und die zahlreichen Kranz- spenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes, des Gastwirts Karl George sage ich allen Verwandten, Freunden und Bekannten, dem Wahlvcrcin, dem Verein der Freien Gast- und Schanl. Wirte, dem Gesangverein, dem Metall- arbeiterverband, der Krankenkasse der Wagenbauer, sowie Herrn Wieloch sür die trostreichen Worte meinen herzlichsten Dank. 86A Oberschöneweidc, Wilhelmincnhos- straße 44a, den 8. Oktober 1915. Wwe. Sfnrtlin Ocorge geb. Agtho. „Eile zu Weile" Pelzwaren- Spezialhans Berlin S, IIS Riesenhafte Auswahl modern gearbeiteter Fuchs-Colliers in Skunks, Marder, Nerz, Opossum, echten und imitierten AlaSkU-FÜChSOn- Muffen □ Stolas □ Kragen und Mützen. Elegante Damen- Pelz- flute. !! V n i prlina Felle, reell verarbeitet!! £ Wirklich billige Preise. � Bitte! Hr. IIS zu achten! 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Ulster, lang und halblang Gummimäntel Setaseidengummlnm&ntel Astraehanmäntel, lang u. halblang Wollplüsch-Mohair-Mäntel Kriramermäntel, kurz und lang Sealplüschmäntel, kurz u. lang nur gegen Steigerung: bis 40.— bis 65.— bis 70.— bis 95.— bis 135.— bis 140.— bis 160.— Am Sonntag früh verschied plötzlich nach kurzem Leiden mein lieber, guter�Mann, lreusorgender Vater und Schwiegervater «ildelm Baudaeh im 67. Lebensjahre. 2569b Im tiefen Schmerz Frau Panline Baudacb nebst Kindern. Bohnsdorf-Grünau, Parodie straße 11. Die Beerdigung findet Sonn- tag, den 10. Oktober, nachmittags 4 Uhr, vom Bohnsdorser Ge- meindesriedhos. aus statt._ (Starke Figuren finden Passendes in allen Abteilungen. Sonntag 12— 2 geöffnet Seidenplüschmänlel bis 105.— Tuchfrauenmäntel bis 75.— Reinwollene Kammgarn Kostüme bis 65.— Modellkost., Samt, Tuch, Qlockenform bis 210.— Echte Pelzmäntel bis 440.— Echte Sealbisam- u. Persianermänlel bis 969.— Modellröcko(Qlockenlorm) bis 50.— I. Mehrenstr. 37a(Kolonnaden). Ii. 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