Ar. 307.-3Ä. Jahrg. HbonnementS'ßedlnpngn: Abonnements•'Stets ptänumeranb«! BieneliäbrL 330 Ml. monaü. UO Mb, wöchentlich 25 l'ftf. frei ins Haus. Einzelne Nummer ö Sitz Sonntags- nummet niil iDuftnertet Sonntag S- Beilage.Die Neue Well' 10 P'a Post- Abonnemente UO Marl tro Monat. Eingetragen in die Post< Zeitungs- Vteisliilc. Unter Kreuzband für Deutichland und Oesterreich. Ungarn 230 SPlatl für das übrige Ausland i Marl vro Dtonar Poslabonnements nehmen an: Belgien. Dänemarl, Holland. Italien. Luxemburg. Portugal, Uuotäiiien. Schweden und die Schweis Vlchklvl tZgfll». Nevlinev VolksblAkk. s Pfennig) Die Insertion!-Lehllh? lekiigt für die fechsgesvaltene ftolonel- »eile oder deren Raum Ll> Pfg, für polilische und gewerlichastliche Vereins- Und Versannulungs-Anzeigen M Pfg. „Ateine Zelnreigen", das fettgedruclte Wort 20 Pfg.(zulässig 2 fettgedruckte Worte), jedes weitere Wort lll Psg. Stellengesuche und Echlafstelleiiiin. »eigen das erste Wort 10 Pfg.. jedes weitere Wort 5 Psg. Worte über 15 Buch- stoben zählen für zwei Worte. Anserme fflr die nächste Nummer mfissen bis d> Uhr nachmittag» in der Expedition abgegeben werden. Die Exvedition ist bis 7 Uhr abends geöfsnet, Delegranun- Adresse: „Sozlaideniolirat Rfrlin". 05 w Zentralorgan der fozlaldeniokratlfcben Partei Deutschlands. RedoPtion: SM. 68, Linöenstraße Z. f¥eritit)rc(fier: Ami iUtorinvlati, Nr. lSl 30— IZI S7. Sonnabend, den 0. November 1913. Expeöttion: SW. 68, �inüenstraße Z. isernsprccher: Amt Moritiplat». Nr. 1S1 SV— 131 S7. NelllWs des men SWlMlim. Amtlich. G r o s; e s Hauptquartier, de« 5. November 1915. sW. T. B.) Westlicher Kriegsschauplatz. Der von den Franzosen noch besetzte kleine Graben nordöstlich von L e M e ö u i l chgl. Tagesbericht vom 26. lO.) wurde heute nacht gesäubert. Ei» Gegenangriff gegen den von unseren Truppe» gestürmten Graben nörd- lich von Massiges wurde blutig abgewiesen; am Lstcude des Grabens wird noch mit Handgranaten gekämpft. Tic Zahl der Gefangenen ist auf drei Offiziere 96 Mann ge- stiegen, 8 Maschinengewehre, 12 kleine Mineuwerfer wurde» erbeutet. Der englische Oberbefehlshaber, Fcldmarschall Freuch, hat iu einen amtliche» Telegramm behauptet:„Ans den Verlustlisten von 7 deutschen Bataillonen, die an den Kämpfen bei LooS teilgenommen haben, geht hervor, daß ihre Verluste ungefähr 86 Prozent ihrer Stärke betnlgen." Diese Angabc ist glatt erfunden. Ocftlicher Kriegsschauplatz. heerugruppe des Generalfeldmarlchalls v. Bindenburg. Ohne Rücksicht auf ihre ganz außergewöhnlich hohe» Verluste haben die Russen ihre vergeblichen Angriffe zwischen Sweuten- und Jlsen-Sce, sowie bei Gateni fortgesetzt. Bei Gateui brachen wiederum vier starke Angriffe vor unseren Stellungen zusammen. ßeeresgruppe des Generalleldmarichalls Prinz Leopold von Bayern. Es hat sich nichts von Bedeutung ereignet. Heeresgruppe des Generals v. Liniingen. Nordwestlich von CzartorySk wurden die Russe«»ach ciuem kurzen Lorstoß über KoSciuchnowka auf Wolczeck wieder in ihre Stellungen zurückgeworfen. Oestlich von Budka machte unser Angriff Fortschritte. Mehrfache russische Gegenstöße nördlich von Komarow wurden ab- geschlagen._ Bei den Truppen des Generals Grafen von Bothmer führte unser Angriff gegen die noch einen Teil von Siemi- kowce haltenden Russen zum Erfolge. Abermals fielen über 2666 Gefangene iu unsere Hand. Balkankriegsschauplatz. Im Moravica-Tal wurden die Höhen bei Arilje iu Besitz genommen. Südlich von Eacak ist der Kamm der Jelica Planina überschritten. Beiderseits des Äotlrnik- BerglandeS haben unsere Truppen den Feind geworfen und in der Verfolgung das Nordufer der westlichen sGolijska-s Morava beiderseits von Kraljevo erreicht. Sie «ahme« 1266 Serben gesangen. Oestlich der Gruzoa hat die Armee des Generals von Gallwitz den Feind über die Linie Godacico— Santa- rovac zurückgeworfen, hat die Höhen südlich des Lugomir gestürmt und im Morava-Tal die Orte Cuprija, TreSuje- vira und Paracin genommen. 1566 Gefangene wurde» eingebracht. Oberste Heeresleitung. ♦* Zer öslemiMe GmrMMerM. Wien, 5. November.(W. T. B.) Amtlich wird ver- lautbar«: 5. November 1915. Russischer Kriegsschauplatz. Die Kampfe um Siemikowce dauerten auch gester» den ganzen Tag über fort. Sie endeten mit der völligen Bertreibung der Ruffru aus dem Ort und von dem westlichen Ttrypa-Ufcr. Der Feind ließ neuerlich zweitausend Gefangene in unserer Hand. Die ficbenbürgische Honveddivision, die durch vier Tage und vier Nächte ununterbrochen im Kampfe stand, hat an der Wieder- gewinnuilg aller unserer Stellungen hervorragendsten Anteil. Nördlich von Komarow am unteren Styr wurden einige russische Gräben genommen. Westlich von Rafalowla brach der Feind in unsere Stellunge« ein. ein Gegenangriff warf ihn zurück. Die Kämpfe find noch nicht abgeschlossen. Sonst im Nordosten an zahlreichen Teilen der Front erhöhte russische Artillerictätrgkcit. Italienischer Kriegsschauplatz. Der gestrige Tag verlief auch im Görzischen ruhiger. Nach- mittags stauben einzelne Abschnitte des Brückenkopfes von Görz und der Nordteil der Hochfläche von Doberdo unter heftigem Geschüiiscucr. Vereinzelte Borstöße der Italiener brachen in unserem Feuer zusammen. Nachts wurden sechs feindliche Angriffe aus Zagora abgeschlagen. Ein italienisches Lenkluftschiff warf wieder über Miramar Bomben ab. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unsere im Orjriigediet kämpfenden Truppen erstürmten gestern im umfassenden Angriff de» westlich von Grahowe auf- ragenden Berg Miei Motika, zersprengten die uioutenegrinische Besatzung und machten eine» großen Teil derselben zu Gefaugenen. Auch westlich von Trebinje wurden mehrere Grenzhöhcn ge- uommcn. Südlich von Actevac räumten vorgeschobene Abteilungen vor überlegenem Gegner einige auf feindlichem Boden befindliche Stellungen. Die Armee des Generals v. Köveß drängt die Serben bei Arilje und südlich von Caenk ins Gebirge zurück, Die deutschen Truppen dieser Armee nähern sich K r a l j e w o. Die über die Höhen östlich des Gruza-Tales vorgehenden öfter- reichisch-ungarischen Kräfte warfen feindliche Nachhuten. Die Armee des Generals v. Gallwitz ist in Paraein ein- gerückt. Auch das Bordringen der bulgarischen erste» Armee macht Fortschritte. Der Stellvertreter des Chefs deS GencralstabeS: v. H o c f e r, Feldmarfchalleutnant. Der bulgarische Kriegsbericht. Sofia, 3. November.(W. T. B.) Amtlicher Bericht über die Operationen vom 3. November. Fortgesetzte Offensive auf der ganzen Front. In Richtung Belcvac— Paracin eroberten wir das Defilee Krivivirski— Timok bei dem Dorfe Lukeve. Wir erbeuteten sechs Kanonen und machten 566 Gefangene. An der Umgegend von Nisch stehen unsere Truppen schon vor derFort- linie der Festungslinie. Im Tal der bulgarischen Morava be- setzten wir Ccmernik Planina. Pana Planina und Erna Trava. Südlich Strumitza wurden die Bulgaren durch beträchtliche fran- zösischc Streitkräfte angegriffen, die aber zurückgeschlagen wurden. Die fiktion ües englisch-franzö'sischen tzilfskorps für Serbien. London, 5. November.(SB. T. B.) Das Rentersche Bureau meldet aus Saloniki unter dem 3. November: Ein heftiger Kamps zwischen Serben und Bulgaren am Babuna- patz, der den Weg nach Prilep und Aionastir schützt, ist im Gange. Da» Artillerioduell zwischen den Franzosen und den Bulgaren bei Balanbovo und in der Gegend von S t r u m i c a hat fast den ganzen Tag gedauert. Nähere öinzelheiten sind noch nicht bekannt. Wie verlautet, ziehen sich die Serben vor der llebermacht der Feinde in guter Ordnung von Tetovo zurück. Vom 4. November meldet das Rentersche Bureau aus Saloniki: Am 30. Oktober haben erhebliche englische Verstärkungen den französischen Abschnitt erreicht und die zweite franzosische Linie desetzt. Sic werden später einen eigenen englischen Abschnitt bilden, der südlich von der französischen Linie gelegen ist und die Franzosen instand setzen wird, vorzurücken. Dadurch wird der Flügel der Alliierten in die vorgesehene Stellung gebracht werden. Ein bulgarisches Dementi. Sofia, 3. November.(W. T. B.) Die Bulgarische Tele- graphen-Agentur meldet: Die vom„Secolo" gebrachte und von einem Teil der auswärtigen Presse wiedergegebene Nach- richt von einer Verhaftung der oppositionellen Führer Maliuow, Theodorow und D a n e lv ist in allen Punkten falsch. Ebenso die weitere Meldung, daß drei bulgarische Schiffsoffiziere wegen H o ch v e r- rats in Warna erschossen worden wären. Die ge- nannten Führer der Opposition bewegen sich frei in Sofia und stehen in den besten Beziehungen zur Regierung, die nie- mals daran gedacht hat, sie verhaften zu lassen. Was die an- geblichc Affäre in Warna betrifft, so genügt die Feststellung, daß kein Todesurteil vollstreckt ist. Internierte rnflische Kriegsschiffe. Budapest, 4. November.(2B.?. 23.) Ter„Pestcr Lloyd" ver- öffcntlicht eine Bnkarestcr Meldung, nach der die russischen Kriegs- schiffe, die in dein rumänischen Donauhafen Kruja Zuflucht suchten, nach der Besetzung von Kladovo entwaffnet worden sind. Die Matrosen, deren Zahl 86V Mann betrögt, sind größtenteils nach Koifftanza übergeführt worden. Bukarest, 4. November.(W. T. B.) Meldung des Wiener K. K. Telegraphischen-korrespondenz-BureauS. Halbomilich wird gemeldet: Infolge der Besetzung des serbischen Douauufers durch deutsche und österreichische Trupven haben die rumänischen Behörden die notwendigen Matzregeln ergriffen, um die mit Waffen und Munition für Serbien beladenen, unter russischer Flagge fahrenden Schiffe in rumänische Hafen z u bringen und zu entwaffnen, wenn sie sich in rumänische Gewässer der Donau geflüchtet haben. Höchstpreise für Schweine unö Schweinefleisch. Nachdem sich die meisten Parteien, in erster Reihe die sozialdemokratische, für energische Maßnahmen gegen das Hochtreiben der Vieh- und Fleischpreise ausgesprochen hatten und im ganzen Deutschen Reich immer mehr eine deutliche Entrüstung über die zunehmende Fleischtenerung zutage trat, hat die Reichsregieruug endlich dem steigenden Druck nachgegeben und Höchstpreise für Schweine und Schweinefleisch festgesetzt. In seiner letzten Donnerstagsitzung_ hat der Bundesrat sich erneut mit der Preisregelung für Milch. Schweine und Schweinefleisch beschäftigt und schließlich zwei neue wichtige Verordnungen erlassen, von denen die Ver- ordming über den Milchverbrauch sofort, die andere über die Schweineflcischpreisc am 1 2. N o v e m b c r in Kraft tritt. Während die erstcre die Festsetzung der Höchstpreise für Milch den Gemeindeverwaltungen überläßt, jedoch init der Be- stimntting, daß alle Gemeinden mit mehr als 16 666 Ein- wohnern Kleinhandelspreise für Milch festsetzen müssen und außerdem besondere Maßregeln zur Sicherstcllnng der nötigen Bedarfsmcngen für Kranke, Kinder und stillende Mütter zu treffen haben, setzt die zweite Verordnung sowohl Schweine- preise als Kleinhandelspreise(Verbrauchspreise) für Schweinefleisch fest und räumt zugleich den größeren Gemeinden, die öffentliche Schlachtbäuser besitzen, das wichtige Recht ein, über die Zulasstmg der Käufer zu den Schlachtviehmärkten und die Verteilung der aufgetriebenen Schtvcine au diese Käufer be- sondere Verfügungen zu erlassen sowie ferner die an den Markttagen unverkauft gebliebenen Schweine zi� einem bestimmten unter der Marrtnotierung stehenden Preis übernehmen zu können. Nach der Verordnung werden a ch t Preiszonen gebildet, für die acht verschiedene Preisabstufungen festgesetzt werden. Die niedrigsten Vieh- und Fleischpreise hat der Osten, die Provinzen Ost- und Wcsipreußen nebst Posen: die ziveit- niedrigste Preisklasse umfaßt den nördlichen Teil Schlesiens sowie Pommern, Mecklenburg, Holstein, Hamburg: die höchste Preisklasse gilt für den Südwesten: für Elsoß-Lothringeu und das südliche Baden. Berlin und Brandenburg sowiedieProviuzSachsensindder mittleren Preisklasse zugeteilt. Es beträgt demnach der künftige Höchstpreis in Groß-Berliu und Brandenburg für Schweine im Lebendgewicht(die Preisberechnung nach Schlachtgewicht ist nicht mehr gestattet) von 86— 166 Kilo- g r a m m 166 M. pro 36 Kilogramm, von 66— 86 Kilogramm 85 M. pro 36 K i l o g r a m m v o n weniger als 66 Kilogramm 76 M. pro 36 Kilogramm, für Sauen 93 M. pro 50 K i l o g r a m m. Für Schweine, die über 166 Kilogramm schwer sind, erhöht sich der Preis um 16 Proz., für Schweine über 126 Mlv- gramm um 26 Proz. ES dürfen also künftig(vom 12. November ab) in Berlin für vollfleischige Schweine im Gewicht von beispielsweise 235 Pfund nicht mehr als 116 M., für Schweine im Gewicht von 211 bis 366 Pfund nicht mehr als 126 M. pro Zentner Lebendgewicht bezahlt werden. Für die übrigen deutschen ReichSteilc sind folgende Höchstpreise(in kleineren Ortschaften richtet sich der Preis nach dem nächstgelegeneu größeren Ort) vom Bundesrat fest- gesetzt worden: für Schweine im Lebendgewicht von: Über über unier in 80— Ivo kg 6V— 86 kg 66 kg Sauen M. M." M. M. Königsberg... 90 75 60 83 Danzig..... 90 75 60 85 Bromberg.... 90 75 60 85 Posen..... 00 75 60 85 Breslau.... 95■ 80 65 90 Gleiwitz..., 160 83 70 95 l Stettin..... 95 80 65 90 Magdeburg... 100 85 70 95 Kiel...... 95 80 65 90 Hamburg.... 95 80 65 90 Hannover.... 100 85 70 95 Bremen.... 100 85 70 95 Dortmund..., 102 87 72 97 Essen 105 90 73 1.00 .Köln...... 103 90 75 100 Krefeld..».. 105 90 73 100 Düsseldorf.... 105 90 75 100 Aacken...., 107 92 77 102 Kassel..... 105 90 75 100 Frankfurt a. M.. 108 93 78 103 Wiesbaden... 108 93 78 103 Mainz..... 108 93 78 103 Leipzig..... 105 90 75 100 Dresden.... 105 90 7ö 100 Zwickau... Chemnitz,.. Vlaucn.... München... Nürnberg... Würzbürg... Sruttgcrrt... KarkSrühe... Nauheim... �reibnrg i. Br.. Strasburg i. Eis. Metz..... Tas sind im Bergleich zu den Preisen, die durchweg im Oktober an den größeren deutschen Schlachtviehmärkten ver- langt und bezahlt worden sind, immerhin ansehnliche Preisherabsetzungen. Man muß anerkennen, daß wenigstens in diesem Fall die Regierung etwas energischer zugegriffen hat, als bei den früheren Preisfestsetzungen für Getreide und Kartoffeln. Vergleicht man die jetzigen Höchstpreise mit den Preisnotierungen an den hauptsächlichsten deutschen Schlacht- uiehmärkten, so ergibt sich eine d u r ch s ch n i t t l i cy e Preisrcduktion um 30 b i s 33 Proz., also um ein Dtittel. In Berlin kosteten z. B. pro Zentner Lebendgewicht: am d. Okt. am 13. Okt. am 27. Okt. Schweine M. M. M. im Gewicht von 100— 120 Kg 145—150 140—153 136—145 . 80—100„ 135—145 185—150 123—140 .»» weniger als 80 kg.. 115-135 120—138 105—125 Sauen........ 133—140 185—140 120—135 Nach den neuen Preisfestsetzungen stellen sich da- gegen die betreffenden Preise für Berlin aus 110, 100, 85 und 95 M. Freilich kommt dabei, wie schon die obige Preisnoticrung vom 27. Oktober zeigt, in B'e- tracht, daß die Schweinepreise im Fallen begriffen sind und ohne jedes Eingreifen der Regierung voraussichtlich demnächst gesunken wären. Man kann sogar der Ansicht sein, daß, wenn die Regierung keine Höchstpreise verordnet, sondern statt dessen die F l e i s ch k a r t e eingeführt und durch diese den Fleisch- verbrauch des einzelnen auf ein bestimmtes, nicht zu hohes Maß festgesetzt hätte, dadurch unter den jetzigen Marftver- Hältnissen höchstwahrscheinlich der Schweinepreis noch tiefer herabgedriickt worden wäre, als es durch die neue Bundes- ratsverordnung geschieht. Bis zum 12. November, dem Be- ginn der netten Preisnotierung, wäre allerdings die Preis- senkilttg nicht erfolgt: sie hätte zweifellos mehrere Wochen in Anspruch genommen, und selbst dann wären zunächst kaum auch die Kleinhandelspreise in den Schlächterläden im gleichen Verhältnis gefallen, denn es ist eine altbekannte Tatsache, die nicht nur durch frühere Erfahrungen, sondern auch aufs neue durch die Preisgestaltungen während der Kriegszeit bestätigt wird, daß keineswegs zugleich mit den Viehpreisen auch die Großhandels- und die Kleinhandelspreise für Fleisch sinken. Vielniehr suchen, wenn die Viehpreise an den Schlachtvieh- Märkten fallen. Groß- und Kleinschlächter ihre bisherigen Preise noch möglichst lange hochzuhalten, wenigstens aber passen sie ihre Preise nicht.sofort, den neuen Piehpreisen an. Es ist deshalb durchaus angebracht/ daß die Bundesrats- Verordnung neben den. Schweinepreisen zugleich auch Klein- Handelspreise festgesetzt hat. Für frisches(rohes) Schweine- fleisch darf der Preis nicht um 40 Proz. höher sein, als der örtliche Diehpreis für Schweine zwischen 80 bis 100 Kilo- graMm beträgt, für frisches Fett nicht um 80 Proz. höher. In Berlin dürfen also vom 12. November ab Bauchschweinefleisch. frischer Schinken, Kamm, Schuft usw. nicht mehr als 1.10 M. pro Pf u n d, Rllckenfett, Liesen n i ch t m e h r n l s 1,80 M. pro Pfund k o st e n. Bisher kostete in Berlin Bauchschweinefleisch durchweg 1.75 bis 1,90 M., frischer Schinken 1,80 bis 1.90 M.. Rückensett 2,60 bis 2,80 Mark pro Pfund. Im Vergleich znin Oktober/November vorigen Jahres ist der jetzige Höchstpreis allerdings noch immer enorm hoch, denn damals kosteie Bauchschweinefleijch 70 bis 80 Pf., frischer Schinken 80 bis 90 Pf. pro Pfund. Immerhin besteht zwischen den Preisen, wie die Haus- frau sie bisher auf den Märkten und in den Schlächterläden bezahlen mußte, und den jetzigen Höchstpreisen ein wesent- licher Uttterschied. Es ist für die ärmeren Volksschichten keineswegs einerlei, ob sie für Bauchschweincfleisch 1,90 M. oder 1,40 3)1., für Rückenfeit 2,80 M. oder 1,80 M. zahlen müssen. Zudein aber sollen die neuen Höchstpreise für Fleisch nicht unterschiedslos als Normalpreis betrachtet werden. Die einzelnen Geineinden erhalten das Recht, je nach den be- sanoeren örtlichen Verhältnissen etwas niedrigere Preise fest- zusetzen, also z. B. für Rückenfett 1,40 M. oder 1,60 M., tt u r d ü r f e n i n k e i n e m F a l l d i e s e b e s o n d e r e n O r t s- preise übet die vom Bundesrat für die eist- zelnen Preiszonen festgesetzten Maximal» preise hinausgehen. Em weiteres wichtiges Recht wird den größeren Ge» meinden dadurch eingeräumt, daß ihnen gestattet wird, die- jenigen aufgetriebenen Schweine, die auf ihren Schlachtvieh- markten imvcrkauft bleiben, einfach für den städtischen Bedarf mit Beschlag 311 belegen und in den städtischen Schlachthäusern auf Gemeindekosten abschlachten zu lassen, und zwar brauchen die Gemeinden in solchem Fall nicht die vollen Höchstpreise für die requirierten Schweine zu zahlen, sondern können 5 M. pro Zentner vom Betrag abziehen. Nicht für alle, aber doch für manche großen Stadtgemeinden ein nicht unwichtiges Recht, das, ohne schwächliche Rücksichtnahme angewandt, die städtische Fleischversorgung wesentlich zu erleichtern vermag, denn vielfach bleiben auf den Schlachtvichniärkten große un» verkaufte Rückstände übrig. Es könnte nur vorteilhaft für die ärmere Bevölkerung sein, wenn die Stadtverwaltungen unter Ausschaltung des großen und kleinen Zwischenhandels viel mehr als bisher dazu übergehen würden, selbst die Ver- iorgung der ärmeren Einwohnerschaft mit gutem, billigem Fleisch zu übernehmen. Eine Halbheit ist es, daß die neue Verordnung nicht zu- gleich Höchstpreise für Rindvieh und Rindfleisch festsetzt: denn während unzweifelhaft die Schweinepreise auch ohne Höchst- vreisfcstsetzungcn in nächster Zeit gefallen wären, steigen die Rindvieypreise, sa daß wir für Februar, März, April auch auf dem Rindermarkt mit ganz außergewöhnlich hohen Preisen rechnen können. Noch wäre es Zeit für Preismaßnahinen, die uns diese drohende neue Teuerung ersparen könnten. Muß denn immer der Preistreiberei so lange Bewegungsfrei- h-stt gewährt werden, bis das Messer an der Kehle sitzt? H. 0. Die Entente-Truppen in Serbien. Saloniki, 5. November.(W. T. B.) Meldung der Agence HavaS. Die Aranzosen haben sich auf den Höhen der gebirgigen From R a b r o w o— Äradok— Demirkapu stark eingerichtet Won wo aus sie die Bulgaren im Scbach halten). Die Verbindung der Franzosen in Kriwolak mit den Serben in Beles ist noch nicht vollzogen. DffS erste englische Kontingent traf gestern in G e w g h e l i ein. Die Engländer werden unabbängig von den Franzosen, aber in taktischem Zusammenhange mit ihnen vorgehen. Griechische Mimfterkrise. Athen, 4. November.(Meldung der Agence Havas.) Zaimis begab sich mittags zum König, um das Entlassungs- gesuch des Ministeriums zu überreichen. Die vcnizelosfeindlichen Zeitunger? betrachten die Auf- l ö s u n g der Kammer als gewiß. Das„Allgemeen Handelsblad" berichtet aus Athen: Die Kammer wurde bis zur Bildung eines neuen Kabinetts ver- tagt. Der König hat die D c m i s s i o n des Kabinetts a n- genommen. „Times' meldet, einer Drahtmeldung der„Voss. Ztg.' zufolge, auS Athen über die Entstehung der K r i s e: In der Debatte über die KriegSkredrie krilistsrie der bonizelistische Abgeordnete Vlachos einen der Posten, wobei er den Kriegsminister angriff, der wütend das Haus verließ, worauf großer Tumult entstand. Vlachows entschuldigte sich, ober die Sitzung wurde aufgehoben. Als sie wieder eröffnet war, erschien nicht der KriogSmimster, sondern ein Vertreter von ihm auf seinem Platze. Venizelos verlangle, daß auch der Kriegsminister sich entschuldige, weil er respektlos das Haus ver- lasten habe. Zaimis verlangte hieraus ein Vertrauensvotum. Venizelos antworte mit einem Angriff auf die auswärtige Politik der Regierung und bedauerte, daß Griechenland dem Erbfeind Bulgarien gestatte. Serbien zu vernichten, da später Griechenland an die Reihe kommen werde. Ein Abgeordneter warf Venizelos vor, er habe die Vaterlandsliebe des Königs be- zweifelt. Venizelos antwortete, in einem konstitutionellen Staat könne keine königliche Politik gemacht werden, es wäre besser, Neuwahlen auszuschreiben, als die Ver- rassung während des Krieges aufzuheben, damit deutlich gezeigt werde, wo die Verantwortlichkeit sei. In der darauf folgenden langen Debatte verfocht Minister G u n a r i s das Recht des Königs, anderer Meinung als die Re- gierung zu fein. Die Rede Venizelos' in der griechischen Kammer be- leuchtet die politischen Hintergründe der so plötzlich ausge- brochenen griechischen Ministerkrise. Zum dritten Male tritt Venizelos, der in breiten Kreisen seines Volkes als der eigent- liche Schöpfer Nengriechenlands betrachtet wird, in einen Kampf mit dem König Konstantin. Da er über die Mehrheit in der Kammer verfügte, war es für ihn nicht schwer, das Kabinett Zaimis aus einem beliebigen nebensächlichen Anlaß zu stürzen. Daß er diesen Augenblick jetzt gewählt hat, geht ans seinen Angriffen gegen die a n s>v ä r t i g e Politik der Regierung und dem Hinweis hervor, es wäre besser, Neuwahlen auszuschreiben, als die Ver- fassung während des Krieges aufzuheben, da- mit deutlich gezeigt werde, wo die Verantwortlichkeit sei. Diese Rede bedeutet eine offene Kampfansage an den König Konstantin, dessen Politik Venizelos bekämpft, weil er die Nichteinmischung in den Klieg an der Seite Serbiens und der Entente al� eine, Gefahr für die, Zukunft Griechenlands be- trachtet. Indessen geht aus der Tatsache, daß Venizelos die V e r a n t w o r t l i ch k e i t S f r a g e jetzt besonders unterstreicht. deutlich hervor, daß er unter den obwaltenden Ver- hältnisscn kaum au einen sofortigen Uebergang Griechen- lands in das Lager der Entente denkt. Die Entente hat zwar Griechenland wettgehende territoriale Zugeständ- nisse am Balkan, in Kleinasten und im östlichen Mittelmeer gemacht, aber wie die militärische Lage sich zurzeit entwickelt, dürfte selbst Venizelos kaum für die so- fortige Annahme der Ententevorschläge sein. Was er offenbar bezweckte— und zum Teil erreichte— ist die Verantwortung für die jetzige Haltung Griechenlands auf die persönliche Politik des Königs abzuwälzen und den Boden zu bereiten für eine eventuelle Schwenkung der griechischen Politik— falls die militärische Lage sich für sie günstiger als jetzt erweisen sollte. Der französische Tagesbericht. Paris. 5. November.(W. T. B) A m t l i ch e r B e r i ch t d o n Donnerstag nachmittag. In der Nacht wurden lebhafte Handgranatenkämpfe in den Schützengräben an der Straße nach Lille südöstlich von Neuville und St. Vaast geliefert, während in demselben Gebiete ein heftiger Artillerielamps durchgeführt wurde. In der Champagne i»r Gebiete der Chausion Farm gestattete uns ein sofortiger energischer Gegenangriff schon gestern abend den größten Teil der Stücke der vorgeschobenen Schützengräben wieder zu besetzen, in die deutsche Abteilungen hatten eindringe» können. Diese wurden daraus vertrieben trotz des erbitterten Widerstandes, der durch Bespritzung mit brennenden Flüssigkeiten unterstützt wurde. Orientarmee. Die Landung französischer Truppen in Saloniki dauert ohne Zwischenfall fort. Von der französischen Front zwischen Kriwolak und Rabrowo ist nichts zu melden. Paris, 5. November.(W. T. B.) Amtlicher Bericht von g e st e r n a b e n d. In Belgien beschoß unsere Artillerie lange Zeit die feindlichen Stellungen in der Gegend von Lombaertzyde und bclämpfle wirksam die feindlichen Batterien, welche als Antwort auf unsere Schützengräben schoß. Im Artois, im Abschnitt des Waldes von Givenchy und südlich der Somme, in der Gegend von Berwraignes und Ceisisreö fanden gleichfalls heftige Artillerie- kämpfe statt In der Champagne dauerte der Kampf den ganzen Tag mit der größten Tätigkeit in der Gegend der garin von Chausion, zwischen Höhe 199 und den Maisons de Champagne an. Wir vertrieben zunächst den Feind Völlig aus den letzten Stücken unseres letzten vor- geschobenen Schützengrabens, den er noch seit gestern abend hielt, wo ihm ein äußerst erbitterter Angriff gestattet hatte, an einigen Stellen auf einer sehr beschränkten Front ohne Tiefe Fuß zu fasien. Ein anderer Angriff gegeir unseren Abschnitt von La Courtinc wurde völlig zurückgeschlagen. I» den Vogesen setzte der Artilleriekampf in der Gegend von Violuz wieder ei», während gleichzeitig ein lebhafter Kampf mit Schützengrabenkampfwerkzeugen durchgeführt wurde. Belgischer Bericht. Die Nacht und der Vormittag waren ruhig. Am Nackmittag zeigten die feindlichen Batterien und Flug- zeuge eine gewisie Tätigkeit, besonders im Abschnitt zwischen Rieuport und Dixmuiden. Hombenattentat in Antwerpen. Berlin, 5. November.v i r d. sind solche Worte unangebracht und peinlich.(Anhaltender Beifall und Bravorufe bei der Mehrheit, Zischen auf der äußersten Linken.) Im weiteren Verlauf der Debatte verlas Daniel Vincent eine Erklärung der Radikalen, in der diese unter gewissen Bedingungen, die die Kontrolle anlangen, der Regierung ibr Vertrauen gewährten. Die Partei fordert ferner Steuern auf Kriegsverdienste und eine Erörterung aller durch den Krieg auigeworfenen wirtschaftliche» Probleme.?l n d r i e u namens der Linksradikalen und P i o u namens der liberalen Aktion sprachen ihr Verhauen zur Regierung aus. Das HauS nahm sodann, wie bereits gemeldet, mit alle» gegen eine Stimme eine VertrauenStagesordnung an, die lautet: Die Kammer, die die Regierungserklärungen billigt und der Regierung vertraut, geht zur Tagesordnung über. Höchftpreis-Zestsetzungen in Frankreich. Lyon, 5. November.(W. T. B.)„Progres" meldet aus Paris: Der Minister des Innern hat gestern in der Kammer einen Geseßantrag zur Preisfestsetzung siir Lebensmittel ein- gebracht. Andelc Maßnahmen zur Verhinderung der Lebens- nlittcltcuerung werden unverzüglich ergriffen werden. der Prozeß gegen den Mörder Iaures' abermals vertagt. Raoul Villain, der Mörder dc° Geoffen Jauräs, hat, wie der Pariser„Temps" meldet, gegen seine Versetzung in den An- klagezustand Beschwerde beim Kassationshof er« hoben. Als Grund seiner Beschwerde gab er bei der Vernehmung. folgende bezeichnende Erklärung ab:»Aus patriotischen Motiven Habs ich den Wunsch, nicht vor Beendigung der Feindseligkeiten vor den Geschworenen zu erscheinen." Durch die Be« schwerde Villaiiis, der Folge gegeben wurde, wird der Beginn d« Verhandlung, die noch' in diesem Monat stattfinden sollte, um weitere zwei Monate hinausgeschoben. Kein Minifterwechsel in Rußlands Kopenhagen, 6. November.(SB. T. 83.) In Skandinavien ist keine Bestätigung der Neuternachricht über russische Ministerveränderungen eingetroffen. Reuter gab die Nachricht nach Paris und Rom weiter, jedoch nicht nach Kopenhagen oder Stockholm. Aus Anlaß der Meldung erkundigte sich„Berlingsle Tidende" an hiesiger zuständiger Stelle, wo erklärt wurde, daß nicht bekannt sei, was das Gerücht veranlaßt habe, auch nicht, daß Ver« änderungen im russischen Ministerium in Vorbereitung seien. Man habe überhaupt nichts gehört, was andeuten könnte, daß eine derartige Veränderung der Regierung bevorstehe. Von anderer Seite erfährt„BerlingSke Tidende". die Gerüchte seien anscheinend darauf begründet, daß Ssasonow nicht mehr die Gunst des Zaren genieße. Dies wird daraus geschlossen, daß er keine Einladung erhalten habe, den garen an der Front zu besuche». Nach Stockholmer Gerüchten soll Goremykin nach der letzten Reise beim Zaren ein Abschiedsgesuch Ssaionow- veranlaßt, jeden- falls aber erhalten haben. Die Presse scheint jedoch an die Nichtig« kett der Reutermeldung zu glauben.„Nationaltidende" begründet diese Vermutung mit der Tatsache, daß die Nachricht unmittelbar nach der Nücklehr des Zaren von der Front nach Zarslojeselo verbreitet wurde.„Berlingsle" bemerkt: Es herrscht unzweifelhaft in der inneren russischen Politik eine Gärung, die Ucberraschungen her- vorrufen kann. politische Ueberflcht. Der letzte Krieg? In einer Besprechung des Buches von Friedrich N a u- mann über„Mitteleuropa" schreibt die„Tägliche Rund- schau": „Mehr denn je wird es nach dem Kriege, der e n d- gültige Lösungen der Weltmachtsfragen schtvcrlich bringt, darauf ankommen, die Kräfte der im Wettkampf bleibenden großen Staaten inS Allerstärkstc zu- sammenzufässen und wachten zu lassen, die politische. Ivirt- schaftliche und vornehmlich militärische Macht für weitere Entscheidungen zu erhöhen. Den nötigen Machtzuwachs nach dem Kriege bloß durch Bündnis- Politik zu beschaffen, bleibt— gemeinsam hat eS der Bankrott der Dreibundbürgschaft erwiesen— eine allzu unsichere Sache.... Dem breiten Raum aber, den Naumann den Wirtschaftsfragen widmet, entspricht allzu wenig die dürftige Behandlung der mitteleuropäischen HcercsperbandSfrage. Ihm scheint die Unzulänglichkeit nicht zu entgehen: er vermerkt ausdrücklich, daß er NichtMilitär ist. Auch solchen« hätten sich kritische Bemerkungen über daS Mißverhältnis der Heeres- stärken Dentschlan'ds und Oesterreich-Ungarns beim Kriegs- auSbruch aufdrängen und Anlaß bieten können, als G rund- forderung der Zukunft die militärische LeistungSgleichheit zu betonen." Kriegshilfe und Gemeinden. Berlin, 4. November.(W. T. B.) Um der fortdauernden Steigerung der Ausgaben der Kommunalverbände für Zwecke der Kriegsivohlsahrtspflege Rechnung zu tragen, haben Reichs- und Staatsfinanzvertvaltuitg in Aussicht genommen, erhöhte Mittel zur Verfügung zu stellen, um den Komnumalverbänden in größerem Umfange diese Ausgaben erstatten zu können. Die Bedeutung dieser verstärkten Hilfsaktion liegt darin, daß einerseits die vielfach bedrängte finanzielle Lage der Kommunalverbände eine Besserung erfährt und daher andererseits diese Verbände instandgesetzt tverden, mit dem beginnenden Winter der KriegsivohlfahrtSpflege ihre besondere Aufmerksamkeit zuzutvenden. Es ist zu hoffen, daß es so den Gemeinden gelingen wird, von den Familien der Ltriegsteilnehmer und darüber hinaus von den durch die all- gemeine Preissteigerung getroffenen minderbemittelten Kreisen der Bevölkerung drückende lltot fernzuhalten. Dabei wird als eine besonders geeignete Maßregel in Betracht kommen, daß die Gemeinden in noch höherem Maße, als dies schon jetzt vielfach geschehen ist, fitr die Versorgung der weniger kauf- kräftigen Kreise der Bevölkerung Lebensmittel und onstige notwendige HauShaltungsbedürfnisse in natura bereitstellen. Bundesratsverordnungen. Berlin, 4. November.(W. T. B.) In der heutigen Sitzung des Bundesrats gelangten noch zur Annahme eine Neufassung des Abschnitts II. iVersorgungsregelung) der Verordnung vom 25. September 1015, die Borlage betreffend Vorschriften über die Altersrente, die Borlage betreffend Einschränkung der Arbeitszeit in Spinnereien, Webereien usiv., der Entwurf einer Verordnung betreffend Ausnahmen von dem Verbote des Handels mit in England abgestempelten Wertpapieren und der Entwurf einer Verordnung über die LeSte Nachrichten. Bier französische Flieger verunglückt. Lr Bourgct, ö. November.(Meldung der Slgence HavaS.) Zwei Militärflugzeuge stießen bei einer Landung zusammen. Tie vier Flioger, die sich darin befanden, wurden getötet. Gewerkschaftliches. Vertragsfragen in öer holzinüustrie. Mil der Frage der Kündigung der Tarifverträge hat sich kürzlich eine vom Vorstand des Deutschen Holzarbeiter« Verbandes einberufene Konferenz beschäftigt, an welcher Vertreter aus etwa 7» Vertrogsorten teilnahmen. Wenn auch während der Kr>egsdauer und zumal angesichts der Lage im Holz- gewerbe an umfangreiche Vertragsverbandlungen im allgemeinen nicht gedacht werden kann, so war diese Konferenz doch notwendig nach den Ergebnissen der Sitzung der Vorstände der Unternehmer- und Arbeiterorganisationen, die am 12. Oktober in Berlin stattfand. Diese Sitzung halte sich außer mil der Fürsorge für die Kriegs- beschädigten und der Gewährung von Teuerungszulagen, worüber wir berichtet haben, mit Tarifvertragsfragen beschäftigt und in diesen ist eine volle Verständigung zwischen den Parteien nicht erzielt worden. In der Holzindustrie lagen, seitdem das Tarifvertragswesen größere Bedeutung erlangt hat, die Dinge so. daß alljährlich zum IS. Februar in einer Anzahl von Städten die Verträge abliefen und über ihre Erneuerung Verhandlungen geführt wurden, die oft sehr umfangreich waren. Das Streben des Arbeitgeber- Schutzverbandes war von jeher darauf gerichtet gewesen, alle Verträge gleichzeitig zum Ablauf zu bringen. Da- für war jedoch nicht die Absicht maßgebend, die Verbandlungen zu erleichtern, sondern der Wunsch, eine schärfere Waffe in der Hand zu haben. Könnte doch bei gleichzeitigem Ablauf der Per- träge mit der Aussperrung auf der ganzen Linie gedroht werden, während bei dem Vorhandensein mehrerer Gruppen von Vertragsstädten nur immer die eine in den Kampf gezogen werden kann. Da es sich überdies in der Holzindustrie nicht um einen einheitlichen Vertrag handelt, sondern um Einzelverträge, die in ihrem Inhalt zum Teil wesentlich von einander abweichen, be- deutet die gleichzeitige Verhandlung über alle Verträge sogar eine erhebliche Erschwerung der Arbeit der Zentralvorstände, die in der Regel in hervorragendem Maße bei den Verhandlungen mit- wirken. Die letzten umfangreichen Verhandlungen wurden im Frühjahr 1913 geführt. Damals handelte es sich um die Erneuerung der Verträge für Berlin und eine Anzahl anderer Städte. Die Ver- Handlungen waren schon gescheitert und der Kampf schien unmittel- bar bevorzustehen, als durch das Eingreifen des F r h. V. B e r l e p s ch schließlich doch noch eine Verständigung erzielt wurde. Nach sehr gründlichen Beratungen wurden Vereinbarungen getroffen, die in dem am 8. Februar 1913 verkündeten Schiedsspruch ihren Ausdruck fanden. Dieser Schiedsspruch behandelt auch den hier nicht weiter interessierenden materiellen Inhalt der Verträge. Bezüglich der Vertragsdauer bestimmt er, daß die jetzt neu ab- geschlossenen Verträge vier Jahre, also bis zum 15. Februar 1917 laufen. Weiter bestimmt er, daß die drei anderen Gruppen, also die Verträge, die bis zum Jahre 1911, 1915 und 1916 abgeschlossen waren, zu einer Gruppe zusammengelegt werden. Ueber die Er- Neuerung dieser Verträge sollte gemeinsam im Jahre 1915 ver- handelt und die Verträge bis zum Jahre 1919 abgeschlossen werden. Ausdrücklich heißt es in dem Schiedsspruch:„Die so geichoffene Zweiteilung der Vertragsgruppen mit je vierjähriger Vertragsdauer wird als rechtmäßiger Zustand beiderseits anerkannt." Infolge des Krieges haben sich die Dinge anders gestaltet, als vorauszusehen war. Im Jahre 1915 konnte von Vertragsverhand» lungen leine Rede sein. Die Verträge wurden also bis 1916 ver« längert. Nunmehr stellt sich die Noiwendigkeit heraus, diese Ver- träge noch um ein weiteres Jahr, also bis 1917, zu verlängern. Da aber die im Jahre 1913 abgeschlossenen Verträge ebenfalls am 15. Februar 1917 ablaufen, wären an diesem Tage beide Gruppen vereinigt und eine wichtige Bestimmung der Ver- einbarung von 1913, die ihrem ganzen Inhalt nach für eine längere Geltungsdauer gedacht war, außer Kraft gesetzt, noch ehe sie in Wirkung getreten war. Diese Frage nun war Gegenstand einer Aussprache zwischen den Zentralvorständen. Die Arbeitervertreter schlugen vor, eine gemein- fame Erklärung des Inhalts abzugeben, daß der Schiedsspruch noch als zu Reckt bestehend anerkannt werde. In dem Fall könnte in Aussicht genommen werden, im Jahre 1917 über alle Verträge zu verhandeln, den Verträgen aber eine verschiedene Geltungsdauer zu geben, um aus diese Weise die Zweiteilung der Ber- tragsgruppen ausrecht zu erhalten. Dann könnte auch die Zeit ausgenutzt werden, um einer anderen Bestimmung des Schiedsspruches gerecht zu werden, die besagt, daß jede der beiden Vertragsgruppen bezüglich der Arbeilerzahl möglichst gleich stark bleiben, aber die zusammengehörigen Wirtschaftsgebiete in der gleichen Gruppe vereinigt werden sollen. Das ist eine recht schwierige Arbeit, deren Erledigung einige Zeit in Anspruch nehmen würde. Schon in der im vorigen Jahr abgehaltenen Sitzung der Zentralvorstände hatten die Vertreter des Arbeitgeber-Schutz- Verbandes deutlich zu erkennen gegeben, daß eS ihnen darum zutun ist, die Abmachung über die Zweiteilung der Vertragsgruppen außer Kraft zu setzen und ihr Verhalten in der letzten Sitzung bestätigte diese Auffassung. Der Vorstand des Arbeitgeber- Schutzverbandes glaubte zwar aussprechen zu können, daß er sich für alle seine Mitglieder an die getroffenen vertraglichen Ab- machungen gebunden erachte, ohne Rücksicht auf die Kriegs- und Berlragsdauer, zur Abgabe einer präziien Erklärung in dem angedeuteten Sinne war er jedoch nicht zu bewegen. Aus den Aeußerungen der Arbeitgeber war aber deutlich zu entnehmen, daß sie sich mit dem Plane tragen, zur gegebenen Zeit die durch den Krieg geschaffene Situation auszunutzen, um die Zusammen- legung aller Verträge zu erzwingen. Welche Bedeutung man im Holzarbeilerverbande diesem Gegenstand beilegt, kann man daraus ermessen, daß der Vorstand den Anlaß für wichtig genug hielt, um eine Städtekonferenz einzuberufen. Diese fand am 25. Oktober in Berlin statt. Sie beschloß, von der Kündigung der am 15. Februar 1916 ablaufenden Verträge abzusehen. Bezüglich der Zweiteilung der Vertrags- gr Uppen stellte sich die Konferenz auf den Standpunkt, daß diese Bestimmung des Schiedsspruches vom Jahre 1913 unbedingt aufrecht erhalten werden müsse. Der Verbandsvorstand wurde beauftragt, bei den weiteren Verhandlungen darauf zu be- harren, daß der Schiedsspruch durchgeführt werde. Die Stellungnahme des Vorstandes bei den seitherigen Verhandlungen wurde allseitig gebilligt und der Verlauf der Konferenz bestätigte, daß im allgemeinen zwischen dem Borstand und den Mir- gliedern des Holzarbeiterverbandes volle Ein- mütigkeit herrscht. Die angedeutete Meinungsverschiedenheit zwischen dem Arbeit geber-Schutzverband und dem Holzarbeiterverband hat vorerst nur die Bedeutung eines Wetterleuchtens. Augenblicklich herrscht noch der .Burgfriede"; ob er aber den Weltkrieg lange überdauern wird, darf man billig bezweifeln. Die vom Holzarbeiterverband abgehaltene Konferenz hatte also über die unmittelbar zur Erörterung stehende Angelegenheit hinaus die Bedeutung, die Mitglieder auf die Situation hinzuweisen, die sich nach dem Kriege ergeben wird. Sie war eine Mahnung, trotz des„Burgfriedens" an dem Ausbau der Organisation zu arbeiten, damit sie jederzeit imstande ist, ihre Schlagkraft zu beweisen. Verlin und Umgegend. Teuerungszulage und Tarifvertrag bei den Zimmerer«. Der Arbeitgeberverband im Baugewerbe sowie der Verband der Baugeschäfle Berlins stehen auf dem Standpunkt, daß den Arbeitern keine Teuerungszulagen zu gewähren seien. Trotzdem hat eine Reihe von Bauunternehmern in Berlin den Zimmerern Zulagen ge- währt, wozu allerdings auch der Umstand beigetragen hat, daß die Konjunktur für die Zimmerer gegenwärtig recht günstig ist. Neuerdings hat die Frage der Teuerungs- zulagen wieder zu einem Meinungsstreit zwischen dem Vorstand des Verbandes der Baugeschäfte und der Berliner Zahl- stelle des Zimmererverbandes geführt. Hierüber gab der Vorsitzende Witt in der am Donnerstag abgehaltenen Zahlstellenversammlung eine ausführliche Darstellung. Die bei der Firma Boswau u. Knauer in Wittenau beschäftigten Zimmerer forderten eine Teuerungszulage. Die Begründung dieser Forderung der Firma gegenüber übernahm eine Deputation der Zimmerer, die den Zahlstellenvorsitzenden Witt hinzuzog. Die Be- preckmng mit der Firma fand statt. Die Teilnahme Witts an der- selben bezeichnete der Vorstand des Verbandes der Baugeschäfle in einem Telephongeipräch mit Witt als Verstoß gegen den Tarifvertrag und stellte weitere Schritte in Ansstcht. Hierauf fand eine zweite Ver- Handlung der Zimmererdeputation mit dem Direktor der Firma Boswau u. Knauer statt, woran Witt sich wieder beteiligte. Diese Verhandlung hatte kein Ergebnis. Der Direktor lehnte mit den- selben Gründen wie der Verband der Baugeschäfte die Gewährung einer Zulage ab. erbot sich aber, eine Sitzung des Ausschusses seines Verbandes zu veranlassen, die eine Aussprache zwischen den beider- seiligen Vorständen wegen der allgemeinen Gewährung einer Teuerungszulage zur Folge haben sollte. Diese Folge ist jedoch nicht eingetreten. Aber die Zimmerer bei Boswau u. Änauer haben unabhängig von den gepflogenen Verhandlungen später eine Zulage erhalten. Nachdem sich diese Angelegenheit abgespielt Jjatte, richtete der Vorstand des Verbandes der Baugeschäfte ein Schreiben an Witt, worin er diesen in aller Form des Verstoßes gegen den Tarifvertrag beschuldigte, weil er die Forderung der Zimmerei, ihnen erne Lohn- zulage zu gewähren, vertreten hatte. Weiter teilte der Vor stand mit, daß er gegen Witt die Tarifinstanzen anrufen werde. Das ist denn auch geschehen. Der Vorstand des Verbandes der Baugeschäfle hat die Angelegenheit vor die Schlichtungskommiision gebracht. Hier erklärten die Arbeitervertreter, nachdem die Unter- nehmerorganisation die Gewährung von Teuerungszulagen ab- gelehnt hatte, sei den Zimmerern nichts übrig geblieben, als die Zulage von den einzelnen Unternehmern zu fordern. Das geschehe nickt nur im Interesse der Zimmerer, sondern auch im Interesse der Unternehmer, denn an anderen Orten würden nicht nur selten höhere Löhne gezahlt, als in Berlin, und wenn die Berliner Unternehmer sich an die Weisung ihres Verbandes hielten, dann würden sich die Zimmerer mehr und mehr den auswärtigen Arbeiten zuwenden und in Berlin würde ein den Unternehmern sehr fühlbarer Mangel an Arbeitern eintreten. Im vorliegenden Falle habe übrigens eine Arbeitsnieder- legung der Zimmerer gedroht, die nur durch Gewährung einer Zu- läge abgewendet werden konnte. Wsit habe sich an den Verhand« lungen beteiligt, um der drohenden Arbeitsniederlegung vorzubeugen. Er habe damit nicht gegen den Tarif verstoßen, sondern gerade im Sinne des Tariss gewirkt.— Die Arbeilgeberverlreter in der Schlichtungskommission erklärten dagegen, Witts Verhalten verstoße gegen den Tarifvertrag. Die Unternehmer hatten eine zweite Sitzung der Schlichtungskommiision für den 25. Oktober angekündigt. Die- selbe bat nicht staltgesunden; es scheint danach, daß man die An- gelegenheit Witt als erledigt betrachel. Zum Ablauf des Tarifvertrages im nächsten Frühjahr teilte Witt mit, daß Anträge für die neuen Tarifverhandlungen vier Mo« nate vor dem Ablaufstermin der Gegenpartei eingereicht werden müssen. Mit Rücksicht darauf bat der Vorstand des Verbandes der Baugescbäfte dem Zablstellenvorstand mitgeteilt, daß er Taritaniräge entgegenzunehmen bereit i'ei. Der Zahlstellenvorstand hat darauf geantwortet, daß er bereit sei, über die Verlängerung des Tarif« Vertrages zu verbandeln und werde seine Anträge, wenn sie in der Zahlstelle beraten seien, übermitteln. Wenn das geschehen sei, dann stehe den gemeinsamen Verhandlungen nichts entgegen. Im Hinblick auf diese Verbandlungen nahm die Versammlung einige Ergänzungswablen zur Schlichtungskommission vor. Dann wurde beschlossen, den Winterbeitrag wieder auf 56 Pfennig fest- znietzen. Bezüglich der Kriegsunterstützung aus der Lokalkasse stimmte die Versammlung folgendem, den Wünschen aus Mitgliederkreisen Rechnung tragenden Antrage des Vorstandes zu: Die Höhe der Unterstützung beträgt in jedem Fall 5 M. Sie wird den Frauen der Einbermenen sowie den Frauen der ge» fallenen Mitglieder gewährt. Verausietzung für diese Unterstützung ist die Leistung von 69 Wochenbeilrägen im Verbände sowie die Zugehörigkeit zu der Zahlstelle Berlin und Umgegend. Etwaige restierende Beiträge werden von der Unterstützung in Abzug ge- bracht.— Die gleiche Unterstützung wird unter denselben Voraussetzungen auch den Eltern der einberufenen und gefallenen ledigen Mitglieder gewährt, wenn festsieht, daß sie vor ihrer Einberufung den Unterhalt derselben bestrillen haben.— Dieser Beschluß findet auch Anwendung aus die Familienangehörigen der- jenigen Mitglieder, die bis zum 1. Januar 1916 noch zum Militär- dienst einberufen werden. Ferner spricht die Versammlung den Wunsch aus, daß der Zentralvorstand und der Verbandsausschuß gleichfalls vor Weih- nachten wieder eine Unterstützung aus der Zentralkaffe beschließen und sofern dieses der Fall ist, werden beide Unterstützungen an die Empfänger zusammen ausgezahlt. Ferner wurde beschloffen, daß ledige Mitglieder, die keine An« gehörigen zu versorgen haben, die Unterstützung erhalten, wenn sie aus Urlaub kommen.— Abgesehen von dieser Unterstützung soll Mitgliedern, die auf Urlaub sind und das Verbandsbureau besuchen, ein kleines Ortsgeschenk gewährt werden. Aus dem Geschäftsbericht für das dritte Quartal geht hervor. daß die Zahlstelle in finanzieller und organisatorislber Hinsicht günstig steht. Am Schluß des Quartals betrug die Mitgliederzahl 1365. Wenn man dieser Zahl die der eingezogenen Mitglieder hinzu- rechnet, hat die Zahlstelle während des Krieges 495 neue Mitglieder gewonnen._ Deutsches Reich. Armeelieferanten und Arbeiterlöhne. Die Bekleidungsämter haben Bestimmungen getroffen, nach denen bei Militärliei'erungen angemessene Löhne gezahlt werden müssen. Obwohl die Unternehmer an diesen Lieferungen unzweifelhaft einen reichen Gewinn machen und sich viel besser stehen als in Friedens- zeiien, wird immer wieder festgestellt, daß sie darüber hinaus sich durch Uebervorteilungen der Arbeiter noch weiter zu be- reichern suchen. Die Akten der Gewerbegerichte enthalten bereits ein ansehnliches Material über dieses Treiben. In Köln hat dieser Tage der Gauleiter des Schneiderverbandes FulfS in einer Versammlung Mitteilungen gemacht, wonach von einer Anzahl Firmen nicht erne einzige die vorgeschriebenen Löhne für das Nähen von Sandjäcken gezahlt hat. Es mußten für hundert Säcke je nach der Art 5 bezw. 8 M. als Lohn gezahlt werden; nach den Feststellungen aber wurden bei nach Köln vergebenen drei Millionen Säcken mindestens 69 999 Mark, und da die Arbeiterinnen vorschriftswidrig das Garn selbst zahlen mußten, insgesamt mindestens 75 999 Mark Lohn zu wenig gezahlt.— Bei der Herstellung von Drelljacken zahlte eine Firma lRosenwald) statt der von dem BekleidungSaint vorgeschriebenen 9 9 Pf. nur 33 Pf. Eine Arbeiterin erhielt dadurch statt 2579 M. Lohn nur 945 M., wurde mithin um 1633 M., also um nahezu zwei Drittel ihres Lohnes benachteiligt. Diese Firma beschäftigt noch eine ganze Anzahl anderer Arbeiterinnen. Neben diesen Armeelieferanten gibt es, wie Genosse Fulfs ausführte, noch viele, die nicht den amtlich vorgeschriebenen Lohn zahlten. Die Versammlung beschloß, daß die Unternehmer aufgefordert werden sollen, die Löhne nachzuzahlen. Ueber Maß und moralische Berechtigung der Kriegsgewinne ist schon viel gesprochen und geschrieben worden. Darüber aber, daß die Löhne der Handarbeiter und-arbeiterinnen wahrlich ver- dient werden, ist ein Zweifel noch nicht laut geworden. Dennoch wagen eS einzelne Unternehmer, sich an dem Lohne, der vielfach unter Mithilfe aller Familienangehörigen, auch der Kinder, und unter Verzicht auf Erholungspausen und Nachtruhe erworben wird, zu bereichern._ Freireligiöse Gemeinde. Sonntag. den 7. November, vorrnittagS 9 Uhr, PavPcl�Allee 15/17; Neukölln, Jdcal-Passage; Tegel, Badnhosstr. 15, und Ober-Schöneweidc, Klaraitr. 2: Freireligiöse Vorlesung.— Vormittag« 11 Uhr, Kleine Frankfurter Straße 6: Vortrag des Herrn Dr. M. Brie: „Ludwig Anzengruber, ein echter Vollsdichter." Tuoiier Piltto* Oskar Wollburg Berlin N, Brnnnenstr. 56 n. 57. Eonfektlonsbans f. Damen- n. Hädcben-Bekleidnng Bedeutende PreM W 1/ la>U.a Farben, mH laoter SeheSJaeke, Kostüme'"sr 2i> s«.-«.»»?,- fl I 1 1 la aeeebmaekTolletar TerarbeUaaf mit Paletots?sbsä8>i«.»28.»3i.- Pidt-, Malta-, BieiMatiz- JaHei o. Tora ohmer ßchnitl, erprobte Qnsfit&ieu 26.75 37.« 49- 66.- Kluger- xl BAokfleoh- Kiel tos» Rortftm*, Metel«iw. sIehI gleickfoHa Im Preise bedeutend hembgetetii | Grosse Abteilung ttlr Tfauer-Bekleldunfl.| Prabwuter Aitraeban- Uaot.l 387». IcuischrMOrn Icutschc Stosfr Irutschc Arbrit Winter« Lllsier Winter. Ueberzieher Winter. Ioppen für Herren» Jünglinge» Knaben Niedrige preise! BaerSoh ShausZeestra«« 29—30 _ Cemrina»im 13—3 ,e5Aoet1__ 'Verantw.Redakieui! Alfred Scholz, Neukölln. Jnseratenteilverantw.'Tb.Gwckt.BerlüÜDruckii.LerlaaiBvrwSrtKVuchdr.u.WerlagsanstaU Maul Singer 1° Co.. Berlin LW. Hierzu Z Beilagen u.Unterhaltuagsbh' it. so?. 82. i. KeillM des Imillts" Kerlintt Pölksdllltt. s....d..d k. Gegen Sie Tie Lebensmittelteuerung ist unerträglich geworden. Die Preise aller wichtigen Nahrungsmittel und der sonstigen Artikel des täglichen Bedarfs, wie Brennmaterial, Kleidung, Schuhzeug usw., haben eine unerschwingliche Höhe erreicht. Mit bangen Sorgen sieht man in Arbeiterkreisen und bis weit in die Kreise des Mittelstandes hinein dem heran- nahenden Winter entgegen. Schon jetzt herrscht in vielen Familien bittere Not. Muß dem so sein? Mutz im ungezügelten freien Spiel der Kräfte selbst- süchtige Gewinnsucht und kapitalistische Profitgier zum Schaden des Volksganzen sich austoben? Müssen Millionen entbehren, damit jene schamlosen Pro- duzcnten und Händler, die die Kriegskonjunktur kaltrechnend ausnutzen, auf Kosten des Volkes sich bereichern können? Stein, das mutz nicht so sein. Die zur Verfügung stehen- den Nahrungsmittel reichen zur Ernährung unseres Volkes aus. Sie müssen nur richtig verteilt werden. Es darf nicht länger geduldet werden, datz unsere Vorräte Gegenstand ge- wissenloser Spekulation sind. Bereits in der zweiten Kriegswoche haben wir gemeinsam mit den Vertretern der Gewerkschaften und der Regierung wirtschaftliche Matznahmen zur Förderung der Produktion und Regelung der Volksernährnng gefordert. Leider hat die Re- gierung unsere Forderungen nicht genügend berücksichtigt. So energisch sie in daS aus dem Privateigentum resultierende Verfügungsrecht eingreift, wo es sich darum handelt, die Ver- sorgung der Armee mit Lebensmitteln und Kriegsmaterial sicherzustellen, so zögernd ist sie in der Sicherung der Volks- crnährung zu Werke gegangen. Erst wenn durch verwerfliche Preistreibereien die Zustände unhaltbar geworden, wenn es nieist zu spät war, griff die Regierung ein und lietz es auch dann noch oft bei halben Maßnahmen bewenden. Trotz aller ungünstigen Erfahrungen hat das Wohl der Allgemeinheit immer wieder hinter den Interessen des Privateigentums und deS kapitalistischen Profits zurückstehen müssen. Wie wenig sind die bitteren Lehren des ersten Kriegs- jahres beherzigt worden! Einzig die Brotversorgnng des Volkes ist zweckmätzig geregelt, wenngleich auch hier noch die Preissteigerung das durch die Erhöhung der Produktionskosten gerechtfertigte Matz weit überschreitet. Tie für die neue Ernte ans landwirtschaftlichen Kreisen angestrebte Erhöhung der Preise für Brotgetreide konnte durch den entschiedenen Protest der Arbeiterorganisationen und anderer Konsumenten- kreise verhindert werden. Doch hat die Regierung durch die Festsetzung der Preise für Futtergetrcide und andere Futter- v ll, die fast doppelt so hoch wie die Preise im Frieden n.-niert sind, die Getreide verkaufenden Großgrundbesitzer schadlos gehalten. Durch die Halbheit der Regierungsmatznahmen wurde zudem noch auf dem Futtermittelmarkt die wildeste Spekulation entfesselt, zu der selbst noch landwirtschaftliche Organisationen anstachelten. Riet doch der Deutsche Landwirtschaftsrat den Landwirten, ihre nicht beschlagnahnitc Gerste zurückzuhalten, und das Organ des Bundes der Landwirte, die„Deutsche Tageszeitung" unterstützte diesen Rat und empfahl, nicht unter 100 Mark pro Tonne zu verkaufen. Dieser Preis ist vierfach so hoch wie der im Frieden gezahlte und kann doch wahrlich nicht mit den erhöhten Produktionskosten begründet werden. Angesichts solcher Preistreiberei klingt es wie blutiger Hohn, wenn der Vorstand des Bundes der Landwirte in dem neuesten Aufruf an seine Mitglieder den Opferfiuu der Landwirte lobpreist. Diese wüsten Preistreibereien auf dem Futtermittelmarkt haben überaus ungünstig auf die Versorgung des Volkes mit Fleisch, Fetten, Milch, Butter, Käse und Eiern gewirkt, geradezu sprunghafte Preissteigerungen herbeigeführt, die die größte Entrüstung und Erbitterung in den weitesten Volkskreisen auslösen mutzten. Der Preis für Schweinefleisch stieg weiter über 100 Proz. über den im Frieden gezahlten Preis und die Fettpreise erfuhren Steigerungen bis zu 200 Proz. und darüber, und dennoch waren zu diesen hohen Preisen Fettwaren kaum zu haben. Auf deni Buttermarkt überstürzten sich die Preis- erhöhungen. Erst als die Verhältnisse auf die Spitze getrieben waren, als die politischen und gewerkschaftlichen Vertreter der Arbeiterklasse erneut dringend Abhilfe fordernd die Re- gierung bestürmten, erst da griff sie— wieder viel zu spät— ein und regelte durch eine Verordnung die Preisgestaltung auf dem Buttermarkt. Sie setzte die Preise fest, die viel zu hoch sind und deren baldige Herabsetzung dringend gefordert werden mutz. Auch die erst ganz unzulängliche Verordnung zur Regelung des 5lartoffclmarkts wurde nunmehr ergänzt, so datz bei fach- gemäßer Ausführung durch die staatlichen und genieindlichen Behörden die Versorgung der Bevölkerung mit Kartoffeln sichergestellt sein dürfte. Eine weitere Herabsetzung der Preise Ü, dieses wichtige Volksernährungsmittel ist im Interesse der ärmeren Bevölkerung geboten. Auch müßten Preise für den Grotzhandel festgesetzt werden. Leider hat die Rcichsregierung sich noch immer nicht entschließen können, auch nur die Maßnahmen zur Sicherung der Volkscrnährung vollstäudig durchzuführen, die der Vertreter des Reichskanzlers am 21. August dieses Jahres im Reichs- tage in Aussicht stellte. Um den Fleischkonsum einzuschränken, sind durch Ver- ordnung für Gastwirtschaften und den Handel zwei fleischlose Tage in der Woche eingeführt, zwei weitere Tage in der Woche soll in Gastwirtschaften nicht mit Fett gebraten werden. Mittlerweile hat die Regierung wohl selbst einge- Berlin, den 3. November 1915. Oer Vorstand und Ausschuß der Sozi Teuerung! sehen, datz damit ein wirksamer Druck auf die Preise nicht auszuüben ist, und neue Verordnungen erlassen. Die darin festgesetzten Preise für Schlachtschweine, Schweinefleisch und Schweinespeck sind zu hoch. Sie sind immer noch um die Hälfte höher als die Preise im Oktober vorigen Jahres. Vor allem fehlt die dringend notwendige Regelung der Ver- teilung in gleichen Rationen für alle. Nur so ist die Fleisch- Versorgung der Minderbemittelten sicherzustellen. Unverzüglich müssen außerdem Höchstpreise für alle anderen Fleischsorten festgesetzt werden, wenn eine weitere Steigerung dieser Preise unterbunden werden soll. Bei der neuen Preis- und Verbrauchsregelnng für Milch ist nur die Verbrauchsregclung für kinderstillende Mütter und Kranke vorgesehen. Auch hier fehlt die allgemeine Verbrauchs- regelung für alle Konsumenten nach dem Muster der Brot- Versorgung. Es muß viel systematischer bei der Regelung der Preis- gestaltung auf dem Lebensmittclmarkt vorgegangen werden. Es gilt die Bolksgcsnndheit vor nachhaltiger dauernder Schädi- gung zu bewahren. Mit dem bequemen Grundsatz, datz durch hohe Preise die Lebensmittelvorräte am wirksamsten gestreckt werden können, mutz radikal gebrochen werden. Alle Hindernisse, die sich einer sachgemäßen Regelung der Lebensmittelsrage in den Weg stellen, auch alle Einwände, die in Vertretung der landwirtschaftlichen Produzenteninteressen voni preußischen Landwirtschaftsministerium erhoben wurden, müssen rücksichtslos beiseite geschoben werden. Wie die Ver- pflegung des Heeres, so ist auch die Versorgung des gesamten Volkes mit Lebensmitteln unter allen Umständen sicherzustellen. Um das zu ermöglichen, verlangen wir, datz die Forderungen, die wir wiederholt erhoben haben, endlich vollständig ver- wirklicht werden. Für alle wichtige» Lebensmittel müssen Höchstpreise fest- gesetzt werden, die so zu bemessen sind, datz jeder Kriegs- konjunkturgewinn beim Produzenten, wie im Groß- und Kleinhandel ausgeschlossen ist und auch die Aermsten in die Lage versetzt werden, die zu ihrer Ernährung notwendigen Lebensmittel sich zu beschaffen. Durch allgemeine Beschlagnahme und Verkaufszwang mutz das spekulative Fernhalten der Waren vom Markt ver- eitelt werden. Um eine Bevorzugung der Reichen und Zahlungsfähigen zu vermeiden, müssen die vorhandenen Lebensmittel gleich der Brotverteilung auf alle Einwohner des Reiches in gleichen Rationen verteilt werden. Den Familien der Kriegsteilnehmer, die bedürftig sind, muffen für die Wintermonate, einer von uns bereits früher erhobenen Forderung entsprechend, ohne Anrechnung aus ihre der Erhöhung dringend bedürftige Unterstützung Kartoffeln und Brennmaterial auf Kosten des Reiches unentgeltlich geliefert werden. Die Strafbestimmungen der Verordnung gegen den Lebcnsmittelwucher müßten die schärfste Anwendung finden. Jede Ueberschreitung der Höchstpreise, jede Zurückhaltung von Waren zwecks wucherischer Preistreiberei mutz den Behörden zwecks Verfolgung zur Anzeige gebracht werden. Werden in Geschäften und auf Märkten Preise gefordert, die zu den Produktionskosten in argem Mißverhältnis stehen. dann nehme man in jedem Falle die Hilfe der Polizei gegen solche Uebervorteilung in Anspruch. Die Parteiorganisationen sollten gemeinsam mit den Gewerkschaften allerorts Kom- Missionen einsetzen oder sonstige Matznahmen treffen, um diese Kontrolle lvirksam zu gestalten, denn es gilt hier, das Volk vor jenen schamlosen Lebensmittelwucherern zu schützen, deren Treiben selbst der Vertreter des Reichskanzlers im Reichstage als niederträchtig und verächtlich bezeichnete. Nur durch rücksichtsloses Vorgehen der Behörden und Konsunrenten können die schlimmsten Auswüchse aus dem Lebensmittelmarkt, die der unselige Krieg gezeitigt hat, wirksam bekämpft werden. Alle Behörden des Reiches, des Staates und der Ge- meinden müssen aufgerufen werden zur restlosen Erfüllung ihrer Pflichten auf dem Gebiete der Volksernährung. Be- sonders müssen die Arbeitervertreter in den kommunalen Körperschaften mit allem Nachdruck dahin wirken, datz die Gemeindebehörden von den ihnen in den Verordnungen ein- geräumten Rechten den weitgehendsten Gebrauch machen, um die Bevölkerung mit billigen Lebensmitteln in ausreichendem Matze zu versorgen. Genug der Worte, genug der Beratungen und lieber- legungen. Heraus aus den Erwägungen, fort mit allen Halbheiten! Das Volk will Taten sehen. Es fordert gebieterisch durchgreifende Matznahmen zur Sicherung seiner Ernährung. Es hat es satt, noch länger Spielball gewiffenloser Speku- lationen und rücksichtsloser Gewinnsucht zu sei«. Unsere Volksgenossen im Waffenrock, die draußen im blutigen Kampfe unermeßliche Opfer an Gut und Blut bringen, können verlangen, datz ihre Familien, die um sie bangen und sorgen, wenigstens vor Not und Elend bewahrt, vor der Ausbeutung durch jene Schamlosen geschützt werden, die den Krieg zur eigenen Bereicherung skrupellos ausnutzen. Ist es uns gelungen, den Aushungerungsplan unserer äußeren Feinde zuschanden zu machen, mutz es uns auch ge- lingen, den Lebensmittelwucher, diesen tückischen inneren Feind, zu Boden zu schlagen. Ihm sagen wir erneut unerbittlichen Kampf an, zu dem wir alle aufrufen, die mit uns stellen die Volksgesundheit, das Volkswohl über daS kapitalistische Profitinteresse einzelner! aldemokratischen Partei Deutschlands. Das tägliche örot. Noch immer Kartoffelnot. Auf dem Mittwoch-Hauptmarkt in Köln waren Kartoffeln über» Haupt nicht angefahren. In ganzen Bezirken der Stadt sind Kar- toffeln im Kleinhandel nicht zu haben. Auch die Vorräte der Stadt- Verwaltung reichen nur noch für wenige Tage. Obwohl die Stadt« Verwaltung schon Bezugsscheine von der Reichskartoffelstelle in Händen hat, kann sie Kartoffeln nicht erlangen. Insbesondere »rächt der Landrat von Mayen gegen die Ausfuhr von Kartoffeln nach Köln Schwierigkeiten, weshalb sich die Kölner Stadtverwaltung über den Landrat beirn Ministerium des Innern beschwerte. Die Bestimmung, daß bis 20 Prozent der Ernte beschlagnahmt werden können, erweist sich als g a n z ungenügend, weil der Zwang zur Anlieferung fehlt. Die Landwirte.weigern" sich nicht etwa, die Kartoffeln herauszugeben, sondern sie machen allerlei Ausreden, wie: es fehle an Fuhrwerk, sie hätten jetzt gerade keine Zeit, der Knecht sei einberufen u. a. m. Da allein in den Verkaufsstellen der Stadt Köln täglich 1S7V Zentner Kartoffeln ge- braucht werden, ist die Stadtverwaltung im Augenblick ratlos, wie sie die Mengen heranschaffen soll. Auch die Lieferung an die Krieger- frauen mußte eingestellt werden. Nach der BundeSratsverordmmg über Kartoffeln brauchen die Landwirte keineswegs 20 Proz. ihrer Kartoffelernte zur Verfügung zu halten. Es köimen 20 Proz. enteignet werden, falls sie noch vorhanden find. Verkäufe nach dem 1v. Oktober sind außerdem auf diese Menge noch anzurechnen. Aber über 90 Proz. der Emte kann von den Kartoffelbaueni frei verfügt werden. Einträgliche Landwirtschaft. In Nordschleswig wird eine sogenannte Steckrübe, eine Art Kohlrabi, gebaut, die in Fricdenszeilen als Viehfmter dient. Jetzt aber, wo, die Nahrungsmittel knapp sind, wird auch diese Steckrübe für die menschliche Nahrung verwandt. Hauptsächlich werden große Posten von den Gefangenenlagern ausgekauft. Die Bauern machen dabei ein autzerordentlich gutes Geschäft. In Friedenszeilen koste» 100 Kilo 1,00 bis 1,20 Mark, in knappen Fulterjahren höchstens 1,10 Mark. Heute erhallen die Bauern für 100 Kilo 5,00 bis 6,00 Mark. Das ist eine Preissteigerung von 100 Proz. Da die Rübe in diesem Jahre einen sehr guten Ertrag liefert, wächst der Profit ins Riesenhafte. Der Hektar Land liefert durchschnittlich 750 Zentner. Bei einein Preise von 2,50 M. sind das 1875 M. Ein Bauer erhielt für seine Rüben, die er auf 2stz Hektar Fläche angebaut hatte, 5000 M. Der Hektar Land kostet 1200 bis 1600 M. Bei solchen Preisen ist das Land in einem Jahre mehr wie bezahlt. Natürlich entsteht durch den Verkauf der Rüben Futtermangel, der dann dazu herhalten muß, die hohen Vieh-, Bulter- und Mtlchpreise zu begründen._ Zur Erleichterung der Lebenshaltung der weniger bemittelten Kreise hat die b a d i s ch e Regierung in einem Erlaß an die Bezirksämter verfügt, daß die Gemeinden Bedarfsgegenstände des täglichen Lebens entweder auf eigene Rechnung zu den Selbstkosten verkaufen und sie unter Umständen nur der ärmeren Bevölkerung überlassen, oder sie dem Kleinhandel unter der Bedingung eines mäßigen Zuschlags übergeben. Auch sollen AusweiSsäicinc zum Bezug von H e 1z m a„t e r i a l auSgegebeit werden.. Ferner ist die Gewährung von M i e tz i n S u n t c r ft ll tz u n g in Erwägung zu ziehen: diese Beihilfen dürfen aber nicht als Armenunterstützung gellen. Ueber- baupt seien die Angehörigen der zum Heeresdienst einberufenen Mannschaften ausreichend zu unterstützen, denn— so meint der Erlaß— nicht genügende Hilfe könnte ernste Folgen haben. Schließlich wird noch bemerkt, die Gemeinden sollten behufs aus- reichender Unterstützung der Minderbemittelten vor der Ausnahme von Anleihen nicht zurückschrecken. Beschlagnahmte Butter. Auf eine Anzeige hin hat die Barmer Stadtverwaltung die in Barmen befindlichen Kühlhäuser revidiert und die darin befindliche Butter, soweit sie dem Publikum vorenthalten wurde, beschlagnahmt. Es wurden etwa 201 Zentner Butler zur Beschlagnahme notiert, die meist Elberfelder Händlern gehörte. In allen Fällen ist der Ein- kaufspreis festgestellt worden und Maßnahmen getroffen, daß die Butter zu dem festgesetzten Höchstpreis zum Verkauf gebracht wird. Soweit Elberfelder Händler in Frage kommen, ist das Material der Elbersclder Stadtverwaltung überwiesen worden. Mit der Einführung von Flcischkarten wird sich der bayerische Städtelag befassen. In der Münchener«Stadtverwaltung erklärte der Bürgermeister Dr. v. Borsch, die Einsührnng von fleischlosen Tagen hätte nur dann einen Sinn, wenn auch Fleischkarten eingeführt würden und damit eine Kontrolle ermöglicht würde. Der Magistrat erklärte sich mit diesen Ausführungen einverstanden. Rcismarken werden in München bei der neuesten Ausgabe von Brotkarten zur Ausgabe gelangen. Frachtfreie Beförderung der„Gcmeiude"-Kartoffcln. Die Stadt- Verwaltung von Paderborn hat bei der Regierung beantragt, dahin zu wirken, daß die von de» Gemeinden im Monat November von auswärts bezogenen Kartoffeln frachtfrei befördert werden. Es solle das Reich die Kosten ersetzen. fiiis öer Partei. Sozialdemokratischer Ärcistagsabgeordneter. Die städtischen Kollegien in Itzehoe haben zwei Kreistags- abgeordnete zu wählen. Neben einem Bürgerlichen wurde auch der sozialdemokrattsche Stadlverordnete L o h s e gewählt. Als vor einigen Jahren in der holsteinischen Gemeinde Lochstedt unser Partei- genösse Jacobsen zum Kreisiagsabgeordnelen gewählt worden war, versagte die Aufsichtsbehörde die Bestätigung. ES wird abzuwarten sein, wie sie cS in der Aera des Burgfriedens halten wird. Der ZcntralbildungsauSschuß versendet soeben sein neuiiles Miileilungsblatt. Es enthält An« regungen für die Bildungsarbeit im zweiten Kricgswinter. Besonders werden dafür wieder wie im vorigen Winler Lichtbilderver- a>i st a l t u n g e n in Frage kommen. Die Lichlbilderzentrale deS ZeiitralbildungsauSschusieS hat eine Reihe»euer und zeitgemäßer Serie» zusammengestellt, durch die den Zuschauen! und Hörern geo- graphische und kulturgeschichtliche Kenntnisse über die vom Krieg be- lroffenen Länder vermittelt werden sollen. Hierzu gehören die Serien: Eine Reise durch die Balkanstaaten lbearbeitel von C. Legten), Indien, ein Stützpunkt der englischen Wellvolitik(C. Döring), Die Geographie Europas im Weltkriege0 M. für den Zentner Kartoffeln frei Haus angemessen sei. ES wurde mitgeteilt, daß zwar in de» ersten Tagen nach Inkrafttreten der neuen Bestimmungen über die Kartoffelhöchstpreise Ab« wetchungen von dieser PreiSfestsestung vorgekommen seien; die Großhändler hätten Abschlüsse zu weit höheren Preisen getätigt, als sie nach den neuen gesetzlichen Bestimmungen zulässig seien, und stäuben infolgedessen vor erheblichem Kapitalsverlust; daraus sei es zu erklären, daß versucht sei, möglichst viel von dem Ausfall zu retten. Inzwischen haben sich aber die Verhältnisse geordnet und eS konnte übereinstimmend konstatiert werden, daß der reelle Groß« Handel in Berlin jetzt keinen höheren Preis als 3,S0 M. von dem Kleinhandel verlangt. Uebereinstimmend wurde von den Vertretern des Groß« und Kleinhandels der Wunsch geäußert, daß etwaige Ueberschreitungcn in der PreiSforderung von einzelnen Großhändlern der städtischen Preisprüfungsstelle zur weiteren Verfolgung gemeldet werden möchten. Tie AuSgaSe der Milchkartc in Berlin. Die Stadtverordnetenversammlung hat beschlossen, Maßnahmen zur Sicherung der Milch für Kinder bis zu 9 Jahren und für Krank« zu treffen. Bis zu einer bestimmten Stunde muß den Karten- inhabern die Möglichkeit gesichert bleiben. Milch zu erhallen. Der Inhaber der Milchkarte ist berechtigt, einem Betriebe, in dem Milch im Kleinhandel gewerbsmäßig abgegeben wird, bis zum Ablauf des Freitag einer Woche seinen Tagesbedarf an Milch nach Maßgabe der Mtlchkarte vom Montag der nächsten Woche ab bis zu einer Höchstdauer von drei Wochen anzumelden. Der Inhaber des Betriebes ist zur Abweisung der Anmeldung nur befugt, tnsoweit er zur Lieferung der angeforderten Menge nicht imstande ist. Der Betriebsinhaber hat dem Anmeldend«» auf Verlangen ein« Bescheinigung über di« Anmeldung zu erteilen. Der Belriebstnhabcr ist, sofern Barzahlung erfolgt, verpflichtet, di« angemeldet« Milch an den Karteninhaber abzugeben.«S sei denn, daß er die Anmeldung zu Recht abgelehnt hat. Die Abgabe der Milch erfolgt gegen Vor- zeigung der Karte und Abtrennung deS dem Adgabetag entsprechenden Abschnitts. Die Abgabepflicht deS BetriebsinhaberS für den einzelnen Tag erlischt, wenn die Entnahme der Milch nicht erfolgt. »> von Milchwirtschaften für morgens«rmolken, Milch dt» S Uhr vormittags für mittags ermolkens Milch bis 2 Uhr mittags, für nachmittags ermolkene Milch bis 7 Uhr nachmittags; b) im übrigen bis 10 Uhr vormittags. Verordnung über Anzeigen. Amtlich. Berlin, 5. November. DaS Oberkommando in den Marke» erläßt folgende Bekanntmachung! I. Unter Aufhebung meiner Verordnung vom IS. Fob mar 1315. betreffend Veröffentlichung von Anzeigen in Zeitungen und Zeit- fchriften bestimme ich hiermit auf Grund des§ 4 des Gesetzes vom 4. Juni 1851 folgendes: II. a) Verboten sind: 1. Anzeigen, deren Text ganz oder teilweise chiffriert ist; 2. Anzeigen unter Chiffre, die mittelbar irgendein Gebiet de» Heeresbedarfs betreffen können; DL NnzsWn, die ru� nf die üicfeninj bau im Inlands ke- schlagnahmten KrizgSrohstoffe« aus dem neutralen Auslande beziehen; 4. Anzeigen, in denen der C-.ndriiil erweckt wird, als ob durch persönliche Beziehungen oSer dergleichen Heereöaufiräge vermittelt werden könnten, oder die sonst geeignet stnd, das Ansehen der HeereSberw Illing zu schädigen. b) Zensurpflichtig sind: U Anzeigen, die sich auf die Bearbeitung und Lieferung von Artilleric-Munition oder auf die Lieferung von Maschinen und Geräten zu deren Herstellung beziehen; 2. Anzeigen, die sich auf Lieferungen aus dem neutralen Auslande beziehen, soweit sie nicht nach Ziffer II» 3 de» boten sind; 8. Anzeigen, in denen die Dienste gewerblicher oder landwirt- schaftlicher Arbeiter und Angestellter im Inlands oder AuS- lande gesucht oder angeboten werden. III. Ueberttoetungen der Bestimmungen zu II a) und b) werden für fcden Einzelfall mit Geldstrafe bis zu IVO M., eventuell mit Haft bestraft. Berlin, den 5. November 1915. Der ObcrbefeblShaber in den Marken. gez. v. Kessel, Generaloberst. Ein schwerer Straßcnunfall hat sich am Freitag gegen"/«S Uhr vormittags im Osten ereignet. An der Ecke der Frankfurter Allee und der Skandinavischen Sirahe fuhr der Postbote Richard Witte mit seinem Zweirad kurz vor einem in der Richtung nach dem Westen verkehrenden Strastenbahnwogen der Linie 92 auf das Gleis und wurde umgestoßen. Bei dem Sturz vom Rade erlitt Witte einen Schädelbruch. Der verunglückte fand im Lichtenberger Krankenhause Ausnahme._ Einstellung einer PferdconmibuSlinie. Eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen Neuköllns, die PferdeomnibuSlinie 26, die vom vlücherplatz nach dem Neuköllner Ringbahnhof ging und über die beiden Hauptstraßen, die Berliner und Bergstraße führte, ist gestern eingestellt wordeu. Die Einstellung erfolgte wegen betriebstechnischer Schwierigkeiten. Gefunden am Potsdamer Platz: Ein Band Geschichte der Ber> liner Arbeiterbewegung. III Teil(fchroami Leinenband). Abzuholen Neukölln, Neckarstr. 2(.Vorwärts*). k' 23, 38, 89(f. Lanbw..Fnf.-Neg. Nr. 7), 53, 56(letztere beiden stehe Res.-Inf.-Reg. Nr. 256), 57(f. auch Rcs.-Jnf.-Rcg. Nr. 256). 62. 64. 65. 66, 70, 79. 81. 86. 87, 88. 89, 9l, 92. 93. 94(f. Landlv.-Jnf.- Reg. Rr. 7). 95. 98, 199, III, 113. IIS. 117, 128. 131, 135(siehe Rps.-Snf.-Rcg. Nr. 256). 136, 137, 138, 140, 141, 142, 144, 146, 147(siehe auch Landw.-Inf.-Rcg. Nr. 7). 159, 151, 152, 154(siehe auch Landtv.-Inf.-Reg. Nr. 7),' 155, 156, 159(siehe Res.-Jnf.- Rcg. Nr. 256). 165. 171 bis einschl. 175, 188. 199, 193. Rcs.-Jnf.- Regimenter Nr. Ms den Gemeinden. Stadtverordnetenversammlung in Lichtenberg. Der Sitzung der Stadtverordneten am Donnerstag lag u. a. ein Antrag des Magistrats auf Erhöhung der Teuerungszulage für die städtischen Arbeiter und Beamten vor. Bisher wurde den Ar- beitern und Angestellte» mit einem Einkommen bis zu 2999 M. fol- gende Teuerungszulage gewährt: für Ledige und verheiratete ohne Kind 5 M. monatlich , verheiratete mit 1—2 Kindern 19„, . 3 u. mehr Kindern 15.» Noch der neuen Borlage sollen Teuerungszulagen erhalten: Ledige mit einem Einkommen bis zu 2000 M. und verheiratete mit einem Einkommen bis zu 3909 M. ES werden gezahlt: für Ledige und Verheiratete ohne Kind 19 M. monatlich , verheiratete mit 1—2 Kindern 15,, »»» 3—4„ 20,„ .»„ 5 it. mehr Kindern 25.. Hierzu wurde durch den Stadtv. Rott(B. B.) beantragt, auch den städtischen vennonären die gleichen Zuwendungen zu machen. Der sozialdemolratische Redner Genosse Witzle beantragte, die erhöhten Zulagen mit rückwirkender Kraft voin 1. Oktober 1915 ab »u zahlen. Gleichfalls forderte er den Magistrat auf. die Beamten für die geleisteten Ueberstunden, die oft täglich S bis 4 Stunde» betragen, u entschädigen. Weiter wie» der Redner daraus hin, daß nun er Magistrat auch i» derselben großherzigen Weis» gegen die Frauen und Kinder der Kriegsteilnehmer verfahren solle. Nach der in der letzten Versammlung angenommenen Vorlage sollen die erhöhten Unterstützungssätze nur solchen Famtlten gewähr» werden, die Mietszuschuß erhalten, d. h. die Familien, die bisher keinen Mietszuschuß erhalten haben, bekommen nur die alten TStze von 12 M. für die Frau und 6M. für jedes Kind weiter. DteS fei eine »roße Ungerechtigkeit. Wolle der Magistrat die hierdurch ent- stehende Unzufriedenheit unter den grauen verhindern, so müsse diese Borlage bald abgeändert werden, oder aber, es müßten die nun wieder eingehenden Gesuche auf Ge- Währung von MietSzuschuß mit einem größeren Wohlwollen behandelt werden als bisher. Auch sollten die Arbeit- geber-Zuwendungen, wenn sie im geringen Maße«folgen, nicht mehr als Nebencinkünfte angerechnet werden. Nachdem Oberbürger- meister Ziethen zugesagt, bei Unzuträglichkellen evenr. die vor- läge auf Familienunterstützung abzuändern und Gesuche um MietS- zuicküsse mit dem größten Wohlwollen zu behandeln, wurde die Teuerungsvorlage mit den beiden gestellten Zusatzanträgen an- genommen. KriegSbeschädigtenfÜrforge in Neukölln. Die Sladtgemeinde Neukölln Hot nunmehr dt» örtliche Kriegs beschädigtensüriorge übernommen. Die Fürsorge erstreckt sich auf diejenige» in Neukölln oder in städtischen Anstalten befindlichen KriegSbeichädigten, die von den Militärbehörden, den Lazaretten und Truppemeiten oder anderen Fürsoraestellen namhaft gemacht werden »der sich freiwillig melden. Die Fürsorge umiaßt soziale und örzl tichs Beratung, ärztliche Behandlung, ArbettSvormittluna und Mil »ilfe bei BerukSauSwahl und Berufswechsel sowie verintttlung onstiger von anderen Fürlorgestellen zu leistender Für- vrgcmaßnahmen. Die Fürsorge wird ausgeübt Von der Deputation ür die KrieaSbeschädiglenfünorge und von der Fürsorgestelle ür Kriegsbeschädigte. Die Deputation setzt sich zusammen aus B Magtslralsmltgllcdern, 9 Stadtverordneten, 6 Bürgerdeputierten, 1 der Stadtverordnetenversammlung aiigebärige» Aerzten. 3 ver- trauenSmännern von Arbettnehmer-Organllattonen, dem Gewerbe- inipektor, dem Direktor der städtischen Fortbildungsschule und dem Direktor der köutgllchen Bougewerksichule. Zum Magistrats- kommistar!ür die Kriegsbeschävigtenlürlorg« und zum Leiter der Fürsorgestelle ist der Magistratsassessor Lange bestellt. Das Bureau der Fürsorgestelle befindet sich im Rathause, Zimmer 125, woselbst die Sprechstunden täglich vormittags von 9—12 Uhr statt« finden._ Speckverkauf in Schöncbcrg. Das Verkaussverbot von Fleisch am Dienstag und Freitag jeder Woche macht eine Verlegung der Speckverkausölage nötig. Der Speckverkauf wird daher für die Zukunft stallfinden: Feurig- straße 4 am Mittwoch und Sonnabend, Hauptstr. 84 am Montag und Donnerstag, von»9 bis 1 Uhr vormittags und 4 bis 7 Uhr uachmiltagS. Der Verkauf findet nur gegen Vorlegung der Speckkarte statt. Verlustlisten. Die Verlustliste Nr. 372 der preußischen Armee enthält Verluste folgender Truppen: Infanterie usw.: Garde: 4. Garde-Reg. z. F.(s. Res.-Jnf.- Reg. Nr. 93); Gorde-JSger-Bat. Gren.» bzw. Inf.» bzw. Füs.- Regimenter Rr. 7(s. Landw.-Jnf.-Rcgtmenter Nr. 7 und 19 und Önst-ttcfl. Nr. 154), 14, 15(s. auch Jnst-Reg. Nr. 67), 16, 17, 22, 13, 16, 17, 10, 22, 24, 66(f. Jnf.-Rcg. Nr. 57 64, 64, 65, 66, 78, 81, 88(f. auch Jnf.-Reg. Nr. 14), 93. 91 119, 116. 292. 293. 298, 211. 212, 213. 216 bis einschl. 220, 223, 225, 227, 239, 284, 237, 232. 254, 256. 265. Laitdw.-Anf.-Regimcxter Nr. 7. 15, 17, 18, 19. 21, 22, 24, 33, 38(s. Landw.-Jnf.-Reg. Nr. 7). 66. 74. 73. 83. 84, 99. 118. Landst.-Fnf.-Bataillone: 2. Bochum, 2. Cottbus, 2. Cüstrin, Erbach, Forbuch, Friedberg i. Hess., 1. Glogau, Gruppe, Gumbinnen, 1. Hagenau, 1. Jnsterburg, Kattowitz. I. Landst.-Inf.-Ers.-Bat. Allenstein. Landst.-Jttf.-Auöl'ildungS- Bat. München-Gladbach. Etappen-Sammel-Komp. Nr. 9. Res.- 'äger-Bat. Nr. 24. Fcld-Maschinengew.-Zug Nr. 169(s. Ncs.-Jns.- leg. Rr. 234). Kavallerie: Kürassiere Nr. 6 und 7; Dragoner Nr. 2, 14, 16(f. Res.-Kav.-Rcg. Nr. 49), 19; Husaren Nr. 1; Ulanen Nr. 6, 7. 9, 13, 16; Jäger zu Pferde Nr. 6; Kav.-3ieg. Nr. 88: Res.- .Kav.-Rcg. Nr. 49; Res.-Kav.-AbteUungen Nr. 48. 49(s. Rcs.-Kav.- Reg. Nr. 49). 2. mobile Ers.-Eskadr. des 17.. 3. deS 20. und Res.» Ers.-ESkadr. des 14. Armeekorps. Feldartillerie: 4. Gardc-Sieg.; Regimenter Nr. 1, 2, 5, 6, 7, 9. 15. 16, 18. 21. 24. 25. 40, 41, 53. 54. 58. 70. 89, 81. 99. III; Res.-Regimenter Nr. 7, 9, 15, 33, 48, 69, 68. Feldart.-Abt. Nr. 102. Ballon-Abwehrkanonen-Zug Rr. 4(st Res.-Feldart.-Reg. Nr. 33). Fußarlillerie: 1. Garde-Reg.; 1. und 2. Gardc-Landw.-Bat. Regimenter Rr. 2, 4, 6, 9, 14. 13. 17. 29; Res.-Regimenter Rr. 7, 8, 9, 14. 18; Fußatt.-Bataillone Nr. 27, 36, 58; Ers.-Bat. Nr. 26. Fußart.-Batterien Nr. 238, 249, 262, 263. 363. 888. Pioniere: Regtirtentcr Nr. 18, 23, 25, 29; Bataillone: I. und II. Nr. 4. I. Nr. 5. II. Nr. 7. I. Nr. 9, II. Nr. II. I. und II. Nr. 14. l. Nr. 13. l. und II. Nr. 17, l. und II. Nr. 21(letzteres siehe auch KorpS-Brückentrain Nr. 18), I. Nr. 26, III. Nr. 28; Kompagnien Nr. 229, 247, 307; Rest-Komp. Nr. 46. Minentvcrfer-Komp. Nr. 213; Schwere Minemverfer-Abt. Nr. 4. BerkehrStruppen: Etappctt-Tclcgr.-Dirrktwn Nr. 9. Etappen- Fernspr.-Ncbcndepot der 12. Armee. Feldflicgcrtruppc. Train: KorpS-Brückentrain Nr. 18 des 41. ReservckorpS. Pro- viantkolonne Nr. 6 der 3. Garde-Inf.-Div.. Nr. 6 des 10, Armeekorps und Nr. 2(ohne Angabc der Zugehörigkeit). Fuhrparkkolonne Nr. 46 der 84. Jnf.-Div.: Rest-Fuhrparkkolonne Rr. 199 deS 41. Rc- servekorpS; Magazin-Fuhrparkkolottitc Nr. 7 der 7. Armee und Nr. 8 des 1. Armeekorps; Etappen-Fuhrparkkolonne Nr. 29 der Njcmcn- Armee, Nr. 22 des 1.. Nr. 3 des 4., Nr. 2 des 6. und Nr. 11 des 29. Armeekorps. Feldbäckereikolonne Nr. 1 des 3. Armeekorps und Nr. 119 der 119. Jnf.-Div.; Res.-Bäckereikolonne Nr. 23 des 22. Reservekorps und Nr. 35 der 75. Äest-Div. Pserdedepot Nr. 35 des 41. Reservekorps; Etappen-Pferdedepots der 11. und der Bug- armer. MunitionSkolonnen: Rest-Jnst-Munitionskolonne Rr. 39 deS 3. ReservekorvS und Nr. 27 der 5. Rcst-Div. Art.-MunitionSkolonire Nr. 2,(F) Nr. 4 und Nr. 7 des 1. Armeekorps sowie Nr. 2 der 119. Jnf.-Div.; Res.-Art.-(F) Mmiittonskolonnen Nr. 97 und 102 des 41. Reservekorps. Nest-Fttßart.-Mtinttionskolonne Rr. 112 der 83. Jnf.-Div. Munitionskolonne Nr. 9 des 16. Armeekorps. SanitätS-Formationen: SanitätS-Komp. Rr. 1 des 2., Nr. 2 deS 7. Armeekorps und Nr. 105 der 105. Jnf.-Div.; Rest-SanitätS- Komp. Nr. 62 der 82. Rest-Div. Feldlazarett Rr. 8 des Gardekorps. Nr. 1 der 197. und Nr. 165 der 83. Jnf.-Div.: Res.-Feldlazarctt Nr. 14 der 3. Rest-Div.; Festungslazarctt Nr. 1 Warschau. Kranken» transport-Abt. der Armee-Abt. Woyrsch. ArmierungS- und Straßenbau-Formationcn: ArmierungS- Batillone Nr. 12. 19. 27, 31. 47. 58. 61, 79. III. Straßenbau- Bast der Armee-Abst Wöhrsch; Straßenbau-Kämp. Nr. 49. Haupt-Kadettenanstalt Lichterfelde(st Landw.-Jnf.-Reg. Nr. 7). »» * Die sächsischen Verlustlisten Nr. 220 und 221 melden Ver- lustc der Jns.-Jiegiincntcr Nr. 179, 183, 192; Landw.-Jits.-Neg. Nr. 133. Ncs.-Jäger-Bat. Nr. 13; Rest-Hnsaren; Rest-Feldart.- Regimenter Nr. 24, 32; Res.-Futzart.-Bat. Nr. 19; Piomer-Kom- pagnien Nr. 115. 183, 192, 245, 264; gies.-Pionier-Kompagmen Rr. 53. 54; 1. Erst-Komp.. 1. Bat. Nr. 12. Jnf.-Regimentcr?lr. 191, 103. 195, 108, 134, 139, 178, 181, 345; Res.-Jnf.-Reg. Nr. 107; Landiv.-Jnf.-Reg. Nr. 100; Pionier-Bataillone: I. Nr. 12, 22; II. Nr. 12. 28; Landw.-Pionicr-Kompagmen 12. Armeekorps; 19. Armeekorps; 3. Landst.-Komp., 19. Armeekorps; Landst.-Park- Komp. Rr. 14; Scbeinwcrfer-Zt'ige: 2. Bat. Nr. 22; Nr. 2R>: Minenwcrfer-Koinp. Rr. 253: Mittlere Minenwerfcr-Komp. Nr. 224; Mittlere Mtnenwerfer-Abteilungen Rr. 143 und 182; Schwere Minentverser-Äbteilung Rr. 54. parteiveranftaltungen. Riederschönbansen. Sonntag uachmittag 4 Uhr findet im Lokal von Rctlig. Biankcnburgcr Sw. 4. ein Märchen- und HandarbettSabcnd statt, verdunden mit gemüllichem Betsammensein. �ugenöveranftaltungen. Reinicke»dorf-Lst. Jugendheim Hopvcstr. 32. Sonntag, den 7. No- vember, Mouatsbesprcchung der„Rrbeiter-.iugettd'-Abonnenteu.— Dienstag, den 9. November, Vortrag;„Der Lehr ling im Mit! e 1 a I t e r". — Mittwoch, de» 19. November: Tmitübuitgen im Schönholzer„Kastanien- wäidchcttt.— Donnerstag, den 11. November: GesangSübimgen. Arbeiter-Tamariterbtind. Kolomte Grost-Berlin. Lehrstunde haben nächste Woche: L. Abt. i Swinemünder Str. 42. GesellschastShauS, Monlag. den 8. November. 5. Abt.: Reukülltt. Wcichselstr. 8, Jveal-Passage, Frei- tag, den 12. November. Abends 8'/, Uhr titach dem Bortrag: Belbands- Übungen.,, Der Tiirnvcrrtn sichte-(»7. Abt.) veranstaltet beute abend, 8'/, bis 19 Uhr, em öffentliches Turnen der Männer- und Lugend- Mitglieder.____ Sriefkaften der Reöaktion. gewährt werden._____ «ÄetteranSsichten für da» Mittlore Norddcntschlnnd biS Tonntag mittag. Ziemlich kühl, vorwiegend irübe Und nebelig mit öfter wiederholten, meist geringe», nur im östlichen zrüstengebict etwas stärkeren Niederschlägeu. Daztvischen zeitweise arisklarend. «»WWW Uüiikedlü'IlletMIieitei'-Vei'iisiill Vsneslwngsslelle Serliii. Dt» Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Schlosser �nxust Karastork Siberfelder Straße 10/lt am 3. November gestorben ist. Ehr« seinem«»denken'. Die Beerdigung findet heut« Sonnabend, den 6. November, nachmittags 3 Uhr, vom Trauer- Hause auS nach dem Heilands- Kirchhose in Plötzenses statt. Rege Beteiligung erwartet 121/19 Die OrtSverwaltuug. Zffltnl-Erankeo- n Sterliekasse der deutschen Wsgenhauep, (B. a.(9.) Ortsverwaltung Berlin 13. Arn 3. November verstarb unser langjähriges Mitglied Xuxust Karastork Siberfelder Straß«»0/11. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Sonnabend, de««. November, nachmittags 3 Uhr, von der Wohnung au» nach dem Heiland»- Kirchhose tu Ptötzense« statt. lim rege Betelllgung bittet L5S/7 Die Ortsverwaltung. Männerchor „Ftehte-Georglnla 1878". kl» den geigen seiner schweren Verwundung starb am 28. Ottober im KriegSlazarett unser lieber Sangesbruder NVilhelm Römisch. Während seiner mehrjährigen Mllglledschast, die er in treuer Hingebung et füllte, bat er sich die Achtung aller Mitglieder erworben. GHre feinem Andenken! 60/20 Der vorstand. Allen Verwandten und Betann- ten die traurige Nachricht, daß mein inniggeltedler Mann widert ReiLaer nach langem, schwerem, mit©cbttld ertragenem Leiden am 3. November ianst entschlafen ist. Um stilles Beileid bittet 2797» Anna Nelssner. Di« Beerdigung findet Heute Sonnabend, nachmittags 21/. Uhr, von der Halle de» ftäd JrtedhoieS, Müllerstraße, Ecke Seestraße, aus statt. der Üiuiiierleule l-rvL-SeMs. Am Mittwoch, den 3. November, nachmittags 7»/, Uhr, verschied nach kurzer Krankheit im Alter von 66 Jahren unser langjähriges Mitglied und Kamerad Mtanl Jensch Falkenberger Str. 165. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 7. November, nach. mittags 3>/, Uhr, von der Leichen- halle des asten Weißenseer Fried- hoics, Falkenberger Straße, auS statt. 2733b Der Vorstand. Ärheiter-Athlfilenhund Deutschl. 4. Kreis. Nachruf. Im November starb«mser Sportkolleg« Max Gulzat vom Krast« und Arttstenllub .Birke'. Ehre seinem Andenke«! 286/ l0 Der vorstand. Kttpenickr! Der Krieg entriß UNS am 28. Oktober 19111 iiteiiten lieben, herzensguten, unvergeßlichen Mann, seines einzigen SöHttchen» lreusorzenden Väter> unseren lieben Sobn. Schwiegersohn. Bruder, Schwager und Onkel, den Krankenträger AM Langhanky im 35. Lebensjahre. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen KOTeiuecte OaiiffUunk.v ged Wendler 10KA nebst Sohn Erich. ReukersWerke . 3 Sind- 4 mact. Buchhandlung Vorwärts Herren- Mlnittl Ulster, Palelals.. inzllge verkaukt große Hsrren-Kleidsr-Fabrik jetzt auch an Private. Stralauer Str. 42;48,iTr. j SoBnlaiis 12—2 mir gedltaet. j Tohlleoer, Schälte, Leisten, Nühl Schöncbcrg, Bahnstraße 43. j' � Knochen"MZ detail& Pfund 20 Pfennig. Qontardstraße, Stadtbahnbogen 16-17. Croßrerkant von 8- -9 ITlir vormlttft�s, 12— 1 Uhr miltaga umi 7—8 Uhr abemls.* R a baUmarjtei�oMConsimiBenomnsoh�� Hoch für iAuswahlua «»cd anlierhatb asRra kleine Anuhlmia. ÜtBi.ateti«tt.ttei lange SeacplÜschmlntel Pifiiobmodelie 85.— 105.— 1»0.- M lf»o.n»cha£tun( 106.— 132.— 136— taat*!««llt» Pelnwautel. Modell*!« Si.lMitm, Herl. BreitBcUwciDS, Zobelfell #75— 650,- det KMUnohaffoof 600,— TOS.- 875— — usa- QianlaSntel»oek LodenmäBt»!. II— LodeukoilllBe, 27— 36.- "MÄST*1 Ülsfer i«,- it».- 4«.- 26.- Oä— 60,- Modeile' bei K euanichefl, Msdollrtfcke»oob II.— Oirsierl. Kleider. I4.~ Peligamiinren too 21—»» lanffaMohair-AttrMbanmttntil.Hodalid in woliplS�ch, Krimmer, äßidaoplüfch 08.-�- ÖS*-** b. Neaaniohaflung 62.— 86.— 106.— Starke ri�nreo finden Pasten dea| in allen Abteilungen Bonnlagss 13—2 gaOflnei 42.- «uffall. schöne Samlkostüme, Modelle iTt.Pel2bes.,a.i.Kammß:.,9r.eiteQIockon- löcke 63*—?k.— 1Ö0.— b. KeuÄüachiifiüua: 75.— IQh4 130.— L VokrtMltr. S7« (Kolotjna�eai Weatmann ■Bei Str*««e 116 (nlHt A.dreisitr). DAN DORF Belle-Alliancestr. Gr. Frankfnrterstr. Bronnenstr. Kotlboser Damm ffilmersdorferstr. |l Büstenhalter ■weiss Batist 95 rt 4 Militär- Itaschentücher 95?£. 6 Kintter- Itaschentücher mit Bachstsben 95 Ft. Jl Stuartkragen aus Glasbatibt, reich bestickt 95 Ft Ii Knpoo: 4 JO Meter SSctiWEiief Stickerei viele neue Muster 95 Ft. l Meter j Rockstickerei B40 cm breit, mit Ein- |satz und Säumchen 95 Ft. 11 tdr das Jabr 1916, | Eisen* o.Holzgesicil 95 Ft |-100 Bogen fettdicht. Butterbrodpapier 95 Fi. 1»MMe- baiiitQCii Torgezeichnet 95 pt IHisseDlüiiDng 1 40X50 cm, mit guter Pflanzeiidauneii- lUIning 95 pt 1 Wandspiegel I in weissem Sahmen, 84X51 cm 95 Ft 12 Gläseruntersetzer | mitvernickeit. Rand 95Ft 2 Wickelbänder 95 pt Verkauf nicht an Wiedenerkäufer Emaille Verlangen Sie bei öinMujen(Rabattmarken 2 Maschinentöple qr mit Aasgass, 13, 16 cm...... UuFl. 1 Brotkorb oval, OK dekoriert ÖUP1. 1 Milchtopf dekoriert, 95pf. 1 Milchkanne 2'/« Liter OK Inhalt..... VUP1 1 Kaffeekanne ilcm;e.rt: 95pf. Handschuhe für Damen Trikot- Od. S€hW6dGBl-Nachabmung9 farbig, mit Plüschtutter,'2 Druck knöple............................. Schweden"?Drackta"pfe®\..<�.1f:..!I?.w!�..?!!!!� TriltOl iarblc, mit farbiger Einfassung, 2 Draekknöpte... Strickhandschuhe(arbig........................ für Herren TrikOt farbig, mit Dmotknopf............................ Schweden-Nachahmung, farbig, mit Druckknopt... Soldatenhandschuhe wilmtm fnue�A..... Zum Aussuchen Jedes Paar Pfennig Verkauf nicht an Wiederverkä uter Galanlekle I Kleiderriegei 3Ä qn Haken, 72 cm an?........... 1 Handtuchhalter mitqBl:eU' nassbaumartig, 49 cm lang..•»«PL 4 Bilderrahmen �arten' 1 Damen-Handtasche 95 1 Markttasche rÄÄ 1 Rasiergarnitnr..... 95 pt Nähkasten mit Füiiuug 95 pt Glos 4 Maschinentöpfe Qr 8. 9, U. 12 cm............. UüPf. 2 Kasserollen i6,i8cm95pt. 1 Kasserolle mit Rand, QR; 20cm.... ISalz-od. Mehlmeste oDpi. dekoriert. 3 Kasserollen cm 95pt 1 Kaffeekrug mitPatentverschlus«, CR i 1 Liter Inhalt...... f** 1 Schmortopf qc 22 cm............ IDnrchschlag 20 cm, weiss QC oder neoblau ö JPf. 1 Wassermass SkÄ50.1: 95 2 Schmor- töpfe 16, 18 cm 0� 1 Waschbecken qr mit Seifnapf, dekoriert,...... uuPf. MMe 1 Kompottschüssel gross' Füsasfhen 1 Paar Damenstrümpfe schwarz, besonders lang, m. Wollsohle 2 Paar Damenstriimpfe schwarz oder lederlarbig....... 1 Paar Damenstrümpfe schwarz oder lederfarbig, Qlä besonders haltbare Qualität' 1 Paar Damenstrümpfe schwarz, besonders lang, QRpi Flor Musselin mit Doppelrand*»Uri. 1 Paar Damenstrümpfe schwarz, besonders lang, Seide qR mit Musseline-Ode rteil u. Sohle 2 Paar Herren- Socken g5 graumeliert, Fuss ohne Naht 1 Paar Herren-Socken graumeliert, starke Qualität... 95 2 Paar Kinderstrümpfe q. schwarz, bes. lang, bis Grösse 8 GKompottsohtisseln klein zus. 1 Käseglocke 1 Butterglooke 95 mod. Pressmaster zusammen 95pf. 1 Biersatz Krugm.BGläsern 1 Bierkmg Porzellan 1 Waschschüssel) zusammen 1 Wasserkanne j 95 PL Seifen 4 StöckToileite-Fettseife 95?, 1 Flasche Mundwasser 95 1 Flasche Bay-Rnm 95pf. 1 Flasche Franzbranntwein 95?!. 10 Pakete Seif enpnlver 95 3 Pakete Streichhölzer 95 (DelSMinren 1 moderne Halsrüsche"'Äs0 iührungen, mit Bandgarnitur QK weiss oder weiss-schwarz...«*»rl. 1 elegante Nackenrüsche Xkf'r Glasbatistspitze, in neuen Mustern 1 Nackenrüsche�8aÄi.mit ten Aulsohlägcn und Hohlsaum«"Pf. 1 Nackenrüsche au"qKeh" Seidenband u Schleifengarnitur««'5' IFaltenkragen'�tru�n 95 lBlusengarDiturb�heenndu"nd Manschetten, aus Wasohrips qR Stickerei oder Spachtel.....««Pf. 1 Jackenkragen a3-ehaÄ'; 1 Tiillnacoo weiss od- schwarz, in qK 1 I UllPudüv neuen Auslührungen«« 1 Kindergarnitur bÄ�.a- � »chetten, aus gutem Stickereistoff«« 1 K0mp0ttSChÜSS6l gross! dekor.rus. ßKompottschüsselnkieiu) 95 pi. SKaReetaisen mit Untertassen, Golddekor 6 Speiseteller weiss od. dekoriert 6 Mittelteller 12 Kempct eiler 1 Kaffeekanne mwnÄSSpf. 6 Kaffeebecher ��0«» 95 4 Milchtöpfe gros. mit reichem qR Golddekor..«« PL 1 Suppen- od. 1 Kartoffelschüssel mit Deckel l Kaffeegeschirr m!&t95 2 Vorratstonnen m. Uelft- Dekor 1 Tunkenschüssel|..33.° 1 Bratenplatte..... j 95pi zusammen 1 Butterdose....... 1 lKuchente!lerdekori.rtj 95 pl zusammen 1 Aufschnittplatte 38 lBeiUgeplattei8em...| 95p(. 1 Essigflasche] Demdeko, i Oelilasche... j-ammen95pL 2 Obstkörbe durchtr�ndöSpi 6Müchtllpfe?�r.95p� Besonflers Ullis[Qr unsere Soldaten . w»-.«»»a x Pulswärmer gx». Kopf Schützer*1�. Schals leldgran.................................... Brust- u. Rückenwärmer Trikot, mit warmem Futter.............................. Leibbinden Trikot, mit warmem Futter.... Kniewärmer grau Jedes Stock I Paar iDaineii-tactiiiliel in veischiedenen Anafüh rangen 95 Ft. 1 Arm- blattweste 95 Ft 1 Paar Pantoffel t Damen od. Herren, in verschiedenen Ausfüh rangen 95 pl M 1 Paar Damen- stnunpfhalter kräftig. Gummiband 95 Ff. 1 Wassersatz 3Äett 95pl 1 Tafelaufsatz mit Vase 95pl ovaleForm qC Satz«« 4 Schüsseln Stein- schliff- mustcr, viereckig oder rund, Satz 05 1 Yasengamitnr 8 teilig 95PI. 6 Kompott- oder Knchenteller mit Aetzung 1 Saltflasche£�.0. 1 Likörsatz] 1 nasch. 6 Gläser, 1 Tablett....... laHIPL Herren-flrtlliel 1 Herren Sport-Mütze"Ä** 1 Herren Yachtklub-MützeAb°L. 1 Knaben Sport-Mütze 1 Soldaten-Mütze mlrel�en 1 Schweden-Mütze 1 Kragen daxu passend... 95pL 1 Sport-Vorhemd Kr�ltt, 1 Garnitur, Vorhemd mit Manschetten larbig.. 95pl 1 Paar Hosenträger Lu,ndq� wechselbaren Gummiteilen..... 2 Krawatten 10 Stück Ersatz-Rasier-I klingen 95 Ft. 10 Bierbecher| mit Bordflre 95 pt 2 Blumen- VBS6Q modernes Pressmuster 95 pt 1 Rüchenlampe mit Blende 95 Ft 12 Gaszylinder| doppelt ▼erschmolzen 95pt 1 Nachtlampe| dekoriert 95 pt 3 Gasglnh- lichtstrümple 1 -t Steh- o. Hängeilchtl ' 95 F. IFruchtschale auf Fuss m. reichem| Obstdekor 95 Ft 1 Salatschüssel gross, Oilvenachllff I 95 Ft 1 Borstonbesen 95 Ft 1 üntertallle 95 pt 4 Unterlagen 95 Ft 3 Erstlingshemden 95 Ft 3 Rinder» strick- Jäckchen 95 Ft. "Verantwortlicher Redakteur: Alkred Scholz, Neukölln. Kür den JnseratatteU verrmtw.: TH. Glocke. Berlin. Druck iLBerUig:«orwSrtD Luchdruckerei u. NetthnSimstaU Paul Stvgei& SA, ß&IW SW. Nr. 307. 32. Jadryavg. 2. Ktilm des Jomätls" fnlinn AllisdlM. Sonnabend, 6. Novembn 1915. Ueb erficht über die Kommnnalwahlbezirke der 3. Abteilung» i« denen am Sonntag, den T'. November, Ergänznngswahlen stattfinden. 4. Kommunal-Wahlbezirk. Gehört zu dem ReichStags-WahIkreiS II, umfaßt die Stadtbezirke 43 bis 49. Kandidat der Sozialdemokratie: Stadwerordneter Hugo Woldersky. Brückenalle« 4. Erster Teil. Stadtbezirke 43,44.45: An der Apostellirche; Blumenthalstr. 1— 19; Bülowstr. 26— 43, 60—83; Dennewitzplatz; Dennewitz« straßc 10—32; Frobenftr. 1— 4,23— 31; ffiurfürftenftr. 29—46; 139—152; Potsdamer Str. 49—56, 97— 103a: Steinmetzstr. 1—17, 62—79; Zieten- straße 25— 28. Wahllokal: Steinmetzstr. 79, Schnltnrnhalle. Zweiter Teil. Stadtbezirke 46, 47 A, 47 B: MvenSleben- straße 1, 26, 26a; Bmowstr. 8— 25, 84—100; Elßholzstratze; Frobenftr. 5 bis 22; Gieditschslr. 22—53; Göbcnstr. 31; Grunewaldstr. 1—11; Pallasstr. 1 bis 17, 24—35; Potsdamer Str. 57— 96b; Schwcrinftr. 1—19; Winter- scldtplatz östliche Seite; Winlerseldtstr. 1—17, 22-37; Zietenstr. 17-24. Wahllokal; Winterfeldtstr. 16, Schulturnhalle. Dritter Teil: Stadtbezirke 48�., 48B: AldenSlebenstr. 2 bis 12, 14—25; Göbenstr. 1— 10a, 19—30; Großgörschenftr. 35— 42; Kirchbachstraße; Steinmetzstr. 18— 61. Wahllokal: Pallasstr. 16, Schulturnhalle. V i e r t e r Teil, Stadtbezirk 49: AlvenSlebenstr. 12a und 13; Bülowstr. 44—59; Culmstraße; Göbenstr. 11—18; Großgörschenstr. 30—34; Mansteinstraße; Aorlstr. 43— 48. Wahllokal: Cnlmstr. 16, Schnltnrnhalle. V. Kommunal-Wahlbezirk. Gehört zu dem ReichstagS-WahlkreiS II, umsaßt die Stadtbezirke 64, 63-66, 67-69. Kandidat der Sozialdemokratie: Stadtverordneter Ferdinand Ewald, Schönletnstr. 6. E r st e r Teil, Stadtbezirke 64. 69: Baruther Str. 12— 21 und Nordseite; Belle-Alliancc«Str. 1—12, 91—107; Blücherplatz 1 und 2;; Fürbringerstr. 1—6, 31—36; Gneisenaustr. 11—21, 93—102; Lankwitzstraße Solmsstr. 1—16, 41—62; Teitower Str. 1— 11, 63—65; Tempelhoser User l— 6a; Zossener Str. 6. Wahllokal; Tempelhoser Ufer 2, Schnltnrnhalle. Zweiter Teil, Stadtbezirke«3. 6441.: Bclle-Alliance-Str. 53 bis 90; Fidicinstr. 1—24, 26—45; Fricsenslr. 13 und 14; Gneisenaustr. 1; Klödenstr. 2— 7; Kopischftr. 1—9; Schwiebuser Straße; Am Tempelhoser Berg Westseite. Wahllokal: Belle-Allianee-Str. 8V, Schnltnrnhalle. Dritter Teil. Stadtbezirke 64 B. 65; Arndtstr. 8—35; Bcramannstr. 1—21, 88—112; Am Chaniissoplatz; Klödenstr. 1 und 8; Koptjchstr. 10; Nostizstr. 26—36; Schenkcndorsstraße; Solmsstr. r8— 29; Am Tempelhoser Berg Ostseite; Willibald-Alexis-Str. 8—35; Zoflencr Straße 20. 21. 27. Wahllokal: Bergmannstr. 28/29, Schnlturnhalle. Vierter Teil: Stadtbezirke 67, 68: Baruther Str. 1— IIa; Gneisenaustr. 2—10, 103—115; Mariendorser Straße; Nostizstr. 1—25, 37—63; Solmsstr. 17—27, 30—40. Wahllokal: Gneisenaustr. 7- Schnlturnhalle. 40. Kommunal-Wahlbezirk. Gehört zu dem Neichstags-Wahlkreis IV, umsaßt die Stadtbezirke 93-96, 119— 1 13 B. Kandidat der Sozialdemokratie: Landtagsabgcordneter Paul Hoffmann, Gubener Str. 5. Erster Teil: Stadtbezirke 93. 94. 96,96: Cottbuler User 29— 30; Lausitzer Platz 1— 6, 14— 18; Lausitzer Straße; Manteusselftr. 32 bis 43, 84— 100; Naunynstr. 1 und 91; Oranienslr. 1; Pücklerstr. 27; Reichenberger Str. 63—54, 137— 138; Slalitzer Str. 86— 46a, 96—107; Waldemarstr. 2— 9, 71—78; Wiener Str. 1— 15, 63—69. Wahllokal: Waldemarstr. 77, Schuttnrnhalle. ZweiterTeil. Stadtbezirke 119. III: Cottbuser User 18—28; Glogauer Str. 1 und 34; Görlitzcr Bahnhos; Görlitzer Str. 1—28; Gör. litzcr User 4—6; Grünauer Strage; Liegnitzer Str. 43; Rattborstr. 1 u. 21; Reichenberger Str. 55—63, 127—136; Slalltzer St:. 46b; Spreewaldplatz; Wcndcnsttaße; Wiener Str. 16— 33, 33b— 39, 41— 62. Wahllokal: Reichenberger Str. 131/132, Schnlturnhalle. Dritter Teil. Stadtbezirke 1124:, 112 B: Cottbuier User 12 bis 17a; Forster Straße; Liegnitzer Str. 12— 14; Reichenberger Str. 64—76, 111—126; Wiener Str. 33a. Wahllokal: Reichenberger Str. 67/79, Schnlturnhalle. Vierter Teil, Stadtbezirke 113.4., 113 B: Cottbuser User 1 bis 11; Glogauer Str. 2—33; Görlitzer User 7—11; Liegnitzer Str. 1—11, 15—42; Ratidorstr. 2— 20; Reichenberger Str. 77— 110; Wiener Str. 40. Wahllokal: Glogauer Str. 12/16, Schnlturnhalle. It. Kommunal-Wahlbezirk. Gehört zu dem ReichSlagS-WahltreiS IV, umsaßt die Stadtbezirke 196-199. Kandidat der Sozialdemokratie: Stadwerordneter Artnr Stadthagen, Schöneberger User 13. Erster Teil. Stadlbezirk 196: Falckensteinsw. 1—11, 35-49; Gröbenuser 6—9; Obeibaunistr. 1—6, 8-12; Oppelner Str. 1— 9, 38 bis 49; Hochbahnbos.Schlcstsches Tor'; Schlesische Str. 1— 9, 39—46; Slalitzer Str. 03—72; Srirauer Str. 1 und 31; Wrangelstr. 40—64, 81— 96. Wahllokal: Schlesische Str. 9, bei Pohl. Zweiter Teil, Stadtbezirk 197 4: Cuvrystr. 17— 41; Görlitzer Str. 31—44; Görlitze: User 1—3; Heckmannuscr 10; Platz H; Taborstr. 7 bis 17; Wrangelstr. 55-80. Wahllokal: Görliher Ufer 2, Schnlturnhalle. Dritter Teil, Stadtbezirk 197 B: Cuorhstr. 1—16, 42—52; Cumyuser; Hcckmannuser I— 9; Lohmühlenstr. 1—6; Schlesische Str. 10 bis 38; Vor dem Schlcsischen Tor; Schleusenuser; Sorauer Str. 1— 6; 18-24. Wahllokal: Schlesi che Str. 28, bei Battz. Vierter Teil, Stadtbezirke 1984., 198 B: Falckenftein» straße 12—34; Görlitzer Str. 45— 61, Oppelner Str. 10—37; Sorauer Str. 2—30 Wahllokal: Görliher Str. 61, Schnlturnhalle. Fünfter Teil: Stadtbezirk 109: Görlitzer Str. 62— 75; Lübbener Strage; Slalitzer Str. 47—62; Wrangelstr. 39. Wahllokal: Skaliher Str. 69v, bei Aiix. 12. Kommunal-Wahlbezirk. Gebort zu den Reichstags-Wahlkreisen lll und IV, umsaßt die Stadt- bezirke 82. 83. 97-196. Kandidat der Sozialdemokratie: Stadlverordnelcr Wilhelm Man», Wilhelm-Slolze-Str. 4 E r st- r T c i l. Stadtbezirke 82. 83. 97:«salbertstr. 18—23, 67 bis 85; Belhanicnuser; Eliiabelhuser 37—59; Mariannenplatz 1— 17; Marianncnstr. 1, 51—53; Mustauer Str. 30; Naunynstr. 2— 15, 32— 60; Waldemarstr. 10—70. � Wahllokal: Maria», leustr. 47. Schulturnhalle. ZweiterTeil. Stadtbezirke 98. 192. 193: Eiscnbahnsw. 1 bis 23, 26— 48; Lausitzcr Platz 12—13; Ranlcufselftr. 20— 31. 101—111, MuSIaucr Sir. 9—28, 31—49; Pücklerstr. 16—26, 28—37; Waldemarstr. 1; Wrangelstr. 19—24, 111—120 Wahllokal: Wrangelstr. 137, Schuttnrnhalle. Dritter Teil, Stadtbezirke 99.>99, 191: Brommhstraße Westseite von Eöpenickcr Straße bis Spree; Cöpcnicker Str. 16—29, 143 bis 172; Eisenbahnstr. 24 und 25: Manleuffelstr. 1— 19, 112— 130;! Mariannenplatz 18—28; Mariannenufer; Muskauer Str. 29; Pücklerstr. 1' bis 15, 38—51; Wrangelstr. 1—18, 121—137. Wahllokal: Mariannenufer 1», Schnlturnhalle. Vierter Teil, Stadtbezirke 191, 196: Bevernstrahe, Brommy- straße Ostseite von Cöpcnicker Straße bis Spree; Cöpenicker Str. 1—15, 173—195; Gröbenuser 1—5; Lausitzer Platz 7— 11; Muskauer Str. 1—8, 50— 55; Oberbaumstr. 7; Psuelstraße; Slalitzer Str. 73— 95a; Wrangelstraße 25—38, 97—110; Zeughosstratze. Mahllokal: Lausitzer Platz 9, Schnlturnhalle. 17. Kommunal-Wahlbezirk. Gehört zu dem Reichstags-WahlkreiS IV, umsaßt die Stadtbezirke 1674.— B, 177 B, E, F. Kandidat der Sozialdemokratie: Stadtverordneter Paul Schneider, Revaler Str. 17. Erster Teil, Stadtbezirke 1674, 177E: Bcymestraße; Eaprivi« straße 12—25; Ehrenbergstraße; Hohenlobestraße Westseite von Ringbahn bis Revaler Streße; Libauer Str. 2— 22; Mühlenstr. 1; Naglerstraße; Am Oberbaum; Revaler Str. 6—13 und ihre Südseite von Hohenlohestratze bis Warschauer Straße; Rotherstraße; Rudolsstraße; Stralauer Allee 34 bis Ende; Am Warschauer Platz; Warschauer Str. 34—63; Stadlbahnbos .Warichauer Straße'; Hochbahnhos.Werschauer Brücke'; Bahngelände der Schlesischen und der Oslbabn von Warschauer Brücke bis Rudolsplatz, ein- schließlich Werkstätten der Oslbahn. Wahllokal: Naglerstr. 3, Schnltnrnhalle. Zweiter Teil, Stadtbezirke 167 B, 167 B k Bosiestr. 6— 11; Caprwistr. 1—11; Goßleistr. 1—11 und ihre Nordseite von Hohenlohestraße bis Bossestraße; Hohenlohcstraße von Stralauer Allee bis Ringbahn; L-Skerslraße von Hohenlohestraße bis Bossestraße; Persiusstr. 7 und 8; Rochowstraße; Am"Rudolsplatz; Schmückertstraße von Hohenlohefwaße bis Roehowsttaße; Stralauer Allee 1—16, 22 a— 33. Wahllokal: Gotzlerftr. 61, Schulturnhalle. Dritter Teil. Stadtbezirke 167 O. 167 E: Bödikerstraße; Bosiestr. 1—5; Koßlerstr. 12—24 und 25 bis Bossestraße; Lasterswaße von Bossestraße bis Marlgrasendamm; Markgrasendamm 24— 36; PersiuS« straße 1—6, 9—15; Stralauer Allee 17—22; Bahngelände der Schlesischen und der Ostbahn von Hohenlohestraße bis Weichbildgrenze; Ringbahnhos .Stralau-Rummelsburg'. Wahllokal: Markgrafendamm 31 bei Helle. Vierter Teil, Stadtbezirke 177 B, 177 F: Dirschauer Straße; Döringstraße; Haasestraße; Helmcrdingstraße; Hohenlohestraße von Wcichbildgrenze bis Revaler Straße und Ostseite der Hohenlohestraße von Revaler Straße bis Ringbahn; Kopcrnikusstr. 7—30; Konitzer Swaße; Libauer Str. 1 und 23; Matkowskistraße; Niemannslraße; Platz K; Revaler Swaße von Nr. 14 bis Ringbahn und Revaler Straße Südseite von Ringbahn bis Hohenlobestraße; Simon-Dach-Sw. 3— 34; Simplow straße 29— 45; Straße 25; Warschauer Str. 64—72. Wahllokal: Simon-Dach-Str. 33 bei Krüger. 18. Kommunal-Wahlbezirk. Gehört zu dem ReichstagS-WahIkrcis IV, umsaßt die Stadtbezirke 176B— 1774, C,», 1784-1». Kandidat der Sozialdemokratie t Stadtverordneter Wilhelm Börner, Ritterstraße 15. Erster Teil, Stadtbezirke 176B, 176: Am Comeniusplatz 6; Graudenzer Str. 1; Gubener Str. 2— 17, 53—62; Königsberger Str. 15 bis 24; Memcler Str. 16—37, 56—65; Poscner Swaße; RüderSdorscr Swaße 52 und 53. Wahllokal: Mcmeler Str. 31/35, Schulturnhalle. Zweiter Teil, Stadtbezirke 1774, 1771»: Am Comenws platz 1—5; Gubener Sw. 18—51; Helsingsorscr Platz ohne 1 und 2; Kopcrnikussw. 1—6, 31—37; Memcler Sw. 1—6; Revaler Straße von Memeler Straße bis Warschauer Straße; Romintcner Sw. 1 und 15; Torellstr. 2—7; Warschauer Sw. 16—33. Wahllokal: Gubener Str. 63, Schulturnhalle. Dritter Teil, Stadtbezirk 177 V: Bromberger Swaße; Heising« sorier Platz 1 und 2; Memeler Sw. 7—15,66—85; Pillauer Swaße; Rüdersdorfer Slr. 54—71; Torellstr. 1. Wahllokal: Bromberger Str. 13/11, Schnltnrnhalle. Vierler Teil, Stadtbezirke 1784, 178 C: Boxhagener Swaße 1—11, 37—47; Cadiner Swaße; Graudenzer Str. 2—16; Gubener Straße 52; Litthauer Str. 3— 27; Rominlencr Str. 2—14, 43—54. Wahllokal: Litthauer Str. 18, Schnlturnhalle. Fünfter Teil, Stadtbezirke 178 B, 178 D: Boxhagener Swaße 12—24, 25—36(ohne 24a, 24b, 24o); Romintener Sw. 16—26, 31— 42; Warschauer Str. 2— 15, 73—87. Wahllokal: Warschauer Str. 9, bei Nitz. IS. Kommunal-Wahlbezirk. Gehört zu dem Rcichstaas-WahlweiS Niede:barnim lmit einigen Grund- stücken zu Berlin IV), umfaßt die Stadtbezirke 181 4. O— II. Kandidat der Sozialdemokratie: Stadtverordneter Bernhard BrunS, Görlitzer Sw. 75. Erster Teil, Stadtbezirke 1814, 181 B: Frankfurter Allee 32—47, 299—323; GabeiSbergerftr. t— 8, 10—16; Proslauer Str. 1—10, 29— 40; Rigacr Str. 13— 24, 31, 84—95; Samariwrstr. 40; Zellesw. 1 und 16. Wahllokal: Frankfurter Allee 37, Schnltnrnhalle. Zweiter Teil, Stadtbezirk 181 E: Frankfurter Allee 269 bis 288 und Beamtcnhaus; Ningbalmhos.Franlsurtcr Allee'; Pettenloser« swaße 1— 9, 44—46; Rigacr Sw. 44— 66 und ihre Verlängerung von Pettenkoserswaße bis Ringbahn; Schleidenplatz, Schreinerstr. 24—32; Wal- deyerstratze. Wahllokal: Samarttcrstr. 19/39, Schnlturnhalle. Dritter Teil. Stadtbezirke 1811», 181 F: Doizigcr Sw. 2 bis 15, 39—50; Forckenbeckplatz; Mirbach sw. 2—29, 57—74; ProSkauer Str. 11 bis 19, 21—28; Samarile: platz; Samariterstr. 14—20, 23—29; Schreiner- straße 1. 63-64; Zellesw. 2-15. Wahllokal: Zellestr. 13. Schnlturnhalle. Vierter Teil, Stadtbezirke 18 IE, 181.1: Franksurier Allee 289 bis 298; GabeiSbergerftr. 9; Rigaer Sw. 25—30, 32—43. 67— 83; Samariterstr. 1—13, 30—39; Schreinerfw. 2—23, 42—62; Voigtsw. 1—10, 34 bi« 44. Wahllokal: Rigaer Str. 81/83, Schnlturnhalle. F ünster Teil, Stadtbezirke 1816-, 1811!: Doizigcr Sw.»0 bis 38; Mwbachstr. 30-56; Petlenloseriw. 10— 28, 30— 43; Schreinerstr. 33 bis 41; Voigtsw. 11—20, 22-33. Wahllokal: Pettenkoferstr. 30/31, Schnltnrnhalle. 20. Kommunal Wahlbezirk. Gehört zu den Reichstags-Wablkreisen Berlin IV und Nicderbarnim, umsaßt die Stadtbezirke 1794—(3. 180 A— D, 189C. Kandidat der Sozialdemokratie: Stadtverordneter Leo Zucht. Jmmanuclkirchstr. 13. Erster Teil, Stadtbezirke 1794, 179t,': Frankfurter Allee 1 bis 18. 336—365; Friedenst:. 76; Gubener Str. 1; Jnsterburger Str. 1—11, 13—20; Komturciplatz; Litthauer Sw. l— 2; Mögliner swage; Tilfitcr Swaße 1—6, 85—91; Weidcnweg 1—15, 25, 81—83; Zorndorser slr. 1—6, 59—62. Wahllokal; Tilfitcr Str. 1/6. Schulturnhalle. Zweiter Teil, Stadtbezirk 179B: Locwcstr. 1— 15, 18— 30; Tilfitcr Str. 7— 18, 77— 84; Weidenweg 16—24, 73— 80; Zorndorser Sw. 7 bis 14. 53—58. Wahllokal: Ectertstr. 19, Schulturnhalle. Dritter Teil, Stadtbezirke 1894. 1891»: Baltenplatz, Eckert- swaße 1— 10, 13—18; Hübnerstr. 1—6, 9—15; Liebigstr. 27; PelerS- burger slr. 11—18, 72a—«1; Thaerstr. 14— 25, 37— 61; Weidenweg 26—48, 50—72; Zorndorser Str. 31 und 32 Wahllokal: Rigacr Srr. 8, Schulturnhalle. VierterTeil, Stadtbezirke 189«. 189«: Eldenaer Sw. 12; Franlsurler Allee 19—31, 324— 335; Liebigstr. 1—26, 28—47; Mirbachstraße 1; Pc!ersbur,er Str. 1— 10, 82—91; Rigacr Str. 1—12, 96—107; Thaersw. 1— 13, 52—61; Warschauer Str. 1 und 88; Weidenweg 49. Wahllokal: Petersburger Str. 1, Schulturnhalle. Fünfter Teil, Stadtbezirk 189O: Ebelingstr. 1; Eckerlstr. 11 und 12; Matternstr. 1 und 20; Petersburger Platz; Petersburger Sw. 19 bis 34, 62—72; Pintlchslr. 1 und 23; Richlhoscnsw. 13: Straßmannstr. 1— 9, 36—43; Tilsilcr Str. 19—29. 69—76; WUHelm-Stolze-sw. 22 und 23; Zorndorser Str. 15—24, 42—52. Wahllokal: Petersburger Platz Z, Schnlturnhalle. 34. Kommunal-Wahlbezirk. Gehört zu dem Reichstags-Wablweis VI, umfaßt die Stadtbezirke 251-253, 351 B, 258-390, 365-267. Kandidat der Sozialdemokratie: Stadtverordneter Johann Barthelmanu, Kiautschoufw. 14. Erster Teil, Stadtbezirke 361, 363: Bernaucr Sw. 25, 27— 49, 51—83; Brunncnstr. 50 und 138; Demminer Str. 16; Ruppiner Sw. 11 bis 23, 26- 31, 34—39; Swincmünder Sw. 24—34, 96— 106; Binctaplatz; Wolgaster Sw. 5—7; Wolliner Str. 22—37, 39-46. Wahllokal: EberSwalder Str. 19, Schulturnhalle. Zweiter Teil, Stadtbezirke 363. 399: Brunncnstr. 51—65, 123—137; Hussitensw. 13 und 14; Jasmunder Sw. 1 und 22; Ruppiner Sw. 32—33; Swalsunder Swaße; Strelitzer Sw. 37— 38; Wattsw. 1 u. 25; Wolgaster Str. 1— 4, 8—13. Wahllokal: Stralsunder Str. 61, Schulturnhalle. Dritter Teil, Stadtbezirk 361 B: Demminer Str. 1—15. 17—36; Graunslr. 1 und 43; Lortzingstr. 7—12, 32—37; Putbus er Str. 1 bis 6, 52—56; Ruppiner Str. 24 und 25; Swinemünderstr. 35—40, 88—95; Wolliner Sw. 88. Wahllokal; Demminer Str. 27, Schulturnhalle. Vierter Teil, Stadtbezirke 368, 369: Bernauer Sw. 1—24, 84—109; Hussitensw. 1—12, 64—79; Rheinsberger Sw. 1; Strelitzer Sw. 9 bis 36, 39—67. Wahllokal: Strelitzer Str. 11», Schulturnhalle. Fünfter Teil: Stadtbezirke 396. 399, 397: Ackerstr. 37—70, 117— 142 und ihre Südwestseite von Jnvalidenswaße bis Bernauer Swaße; Bergsw. 29— 64; Bernauer Sw. l 10— 121 sowie Südostseit« der Bernauer Straße von Ackerswaße bis Bergswatze und beide Seiten der Bernauer Swaße von Bergstraße bis Gartenstraße; Feldstr. 1—9; Gartenstr. 33—54. Wahllokal: Ackerstr. 97, Schulturnhalle. Z0. Kommunal-Wahlbezirk. Gehört zu dem Reichstags-Wablweis VI, umsaßt die Stadtbezirke 366-367, 368-273. 371 A, B. Kandidat der Sozialdemokratie: Stadtverordneter Adolf Ritter, Engelufer 15. Erster Teil. Stadtbezirke 366, 269. 367: Ackerstr. 2—36, 143-171; Anklamer Sw. 1-9, 49-60; Bergsw. 1—23, 66-81; Elisabeth. kirchswaße; Elsasser Str. 11—15; Jnvalidensw. 2— 5, 148— 163; Pappelplatz; Schrödersir. 8; Strelitzer Sw. 1—8, 68— 74. Wahllokal: Elisabcthkirchstr. 19/39, Schnltnrnhalle. Zweiter Teil, Stadtbezirke 398, 399,373: Bergsw. 65; Ehausseestr. 16-32, 100—122; Eichendorffslr. 7—15; Elsasier Sw. 16—30; Gartensw. 1— 32, 84—115; Heringsdorser Straße, südlicher Teil; Invaliden- straße 6— 37, 111—147; Schrödersw. 1—7, 9—15; Zinnowttzer Swaße. Wahllokal: Jnvalidenstr. 11, Schulturnsaal. Dritter Teil, Stadtbezirke 279, 371: Borsigswatze; Chausiec- swaße 1-15, 123—131; Eichcndorsistc. l-6a. 16-22; Elsasser Str. 31—40; Hannoversche Sw. 1—8; NovaliSswaße; Schlegelswaße; Tleckstraße. Wahllokal: Gartenstr. 197, Schulturnhalle. Vierter Teil. Stadtbezirke 371 A, 371 B: Chausieesw. 33 bis 62, 88-99; Heringsdorser Straße nördlicher Teil; Kesselstraße; Pflug» swaße; Schwartzlopfsstraße; Wöhlertslraßc. Wahllokal: Wöhlcrtstr. 1,»Zum alten Storchnest". 30. Kommunal-Wahlbezirk. Gebört zu dem Reichstags-Wahlweis VI, umsaßt die Stadtbezirke 388 A— 390 C, 391 A, B. Kandidat der Sozialdemokratie: Stadtverordneter Dr. OSear Cohn, Leoetzowstr. ISa. Erster Teil. 388 A. 388 B: Alt-Moabit 80-106; Bochumer Straße; Bundesratsufer 1— 12; Crescldcr Straße; Dortmunder Swaße; Elberselder Sw. 1— 20, 24—40; Essener Swaße; Ottostr. 17; Swom- swaße 1— 10a, 63— 70; Kleiner Tiergarten(mit ThuSneldaallee). Wahllokal: Bochumer Str. 8, Schulturuballc. ZweiterTeil, Stadtbezirke 389. 399 B: Agricotaftratze; Alt-Moabit 35—79; Beusselstr. 1; Bundesraisufer 13; Elberselder Str. 21 bis 23; Parzelle 846/103 am linken Spreeuser hinter Englische Sw. 21; Eyke-von-Reptow-Platz; Gotzlowskystr. 18—23; Hansauser; Jagowstraße; Levctzowswaße; Ottostr. 11; Solinger Swaße; Tile-Wardenberg-Swaße; Wilingeruser; Wullenwcberstraße; Zinzendorfstraße; Zwinglistr. 30. Wahllokal: Alt-Moabit 17/18..Stadtthcatcr". D r i t t e r T e i l, Stadtbezirke 399 A. 290C: Beusselstr. 2—14; Gotzlowstysw. 2—17. 24—37; Ottostr. 4—10, 18—19; Turmftr. 38—54, 61, 66—80; Zwinglistr. 1—29, 31-41. Wahllokal: Alt-Moabit 77. bei Hagedorn. Vierter Teil. Stadtbezirke 391 A. 391 B: Emden« Sw. 1 bis 17, 45-59; Oldenburger Str. 1—14, 38—49; Ottostr. 1—3, 20; Waldenserstr. 2—10, 20—34. Wahllokal: Bremer Str. 18/39, Schnltnrnhalle. 40. Kommunal-Wahlbezirk. Gehört zu dem ReichstaaS-WahlweiS VI, umsaßt die Stadtbezirke 391 A— C, 393 A— D, 393A. Ü. Kandidat der Sozialdemokratie: GewersichastSbcamicr Karl Hetzschold, Bethanienuser 5. Erster Teil, Stadtbezirke 391A. 3920: Beusselstr. 16-33, 55a— 76; Huttensw. 1—6; Rostocker Str. 1—19, 36—52. Wahllokal: Zwinglistr. 67, Schnltnrnhalle. ZweiterTeil. Stadtbezirke 39IB. 3Ö1C: Berltchlngenswaße; Huttensw. 7—16 und von 17—20 der innerbalb der Wcichbildgrenze liegende Teil; Roslocker Sw. 20—35; Slckingenstr. 1— 26. 62—79; Will- stocker Str. 2—26. Wahllokal: Rostockcr Str. 33, Schnltnrnhalle. Dri-t-rT-il. Stadtbezirke 393A. 393B, 3931» i Beusicl- straße 15, 34—55(ohne 44k, 441, 44m und ohne nördlichen TeU von 44 n); Bahnhof.Beusielstraße'; Gotzlowskystr. 1; Norduser 16— 21; Seestraße 4—16, 124—132; Sickingensw. 80; Sicmensstr 1—10, 43—50; Turmstr. 55-60, 62—65; Waldswaße; Waldenserstr. 18—19; WIclcs. straße 27—43; WIttstocker Sw. 1 und 27; das eingemeindete Gelände bei Plötzensce. Wahllokal: Waldstr. 29. bei Müller. VierterTeil. Stadtbezirke 30» A, 293 C i Emden« Sw. 18 bis 44; Oldenburger Str. 15— 37; Sicmensstr. 11—42; Swaye 30, ohne ihren südöstlichen Teil; Unionplatz; Unionswaße; Wieiesstr. 8—26, 44— 62. Wahllokal: Bremer Str. 90/79, Schulturnhalle. 43. Kommunal-Wahlbezirk. Gehört zu dem Reichstags- Wahlkreis VI, umfaßt die Stadt- bezirke 399, 318-339 A, 330 C, 335 B. Kandidat der Sozialdemokratie: Stadtverordneter Emil Kcrfiu, Pankstr.60. E r st e r T e i l. Stadtbezirk 309: Fennstr. 1—4; Gerichtstr. 58; Kunkelsw. 5 bis Ende; Ltndowcr Swaße; Müllerstr. 1— 4, 6— 11; Nettelbeckplatz; Ravenöswaße; Reinickendorfer Str. 1—15, III— 122; Schönwald« Swaße 9—26; Schulzendors« sw. 1—8, 20—27; Weddingplatz, Bahnhof „Wedding'. Wahllokal: Ravenöstr. 13, Schulturnhalle. Zweiter Teil. Stadtbezirk 318: Cöslin« Sit. 1—9, 12—24; Gerichtstr. 17—28, 60-70; Kunkelsw. 1—4; Panksw. 1—14, 83—92; Weddingsw. 1—2, 7-9 Wahllokal: Panistr. 17, Schulturnhalle. Dritter Teil, Stadtbezirk 319: Solberg« Straße; Hochsw. 1 bis 4, 37-46; Panksw. 15-22, 76-82; Wiesenstr. 1-18, 21-27, 43a-66 sowie BahnwärterhauS. Wahllokal: Pankstr. 39/33, Schulturnhalle. Vierter Teil. Stadtbezirke 339A.»39«: Badstr. 52—67; Bastianstraße; Böltgerstraße: Brunnenplatz; Hochsw. 21— 36; Orthstraßc; Pankstr. 23—52, 63— 75; Schönstcdtswaße; Wiesenstr. 19—20. Wahllokal; Pankstr. 17, Schnlturnhalle. Fünfter Teil. Stadtbezirk 335B: Bornemannswaßc, Gottsched» straße 1— lO, 33—42; Martin-Opitz»Str. 1—7, 16 bis Ende; Userstr. 12—21. Wahllokal: Böttgerstr. 16, Schnltnrnhalle. 45. Komvm«al»Wahlbezirk. Dehört zu dem Reichstags- Wahlkreis VI, umfaßt die Ttadt- bezirke 318, 3S5�. 3SS�-D. Kandidat der Sozialdemokratie: Stadtverordneter Dr. Kurt Rosenfeld, Holsteiner User 20. Erster Teil. Stadtbezirke 313. 323�.: Christianiastr. 43—84; Exerzierstrage; Gottschedstr. 11—32; Martin-Opitz-Str. 8—15; Nauener Platz: Lskarplatz? Reinickendorfer Str. 55—89, 71—73: Schulstr. 40a— 102: Seestr.75— 78; Schwedenstr. 19; Uferstr. 1—11: Zumptstraße. Wahllokal: Reinickendorfer Str. 56, Schulturnhalle. Zweiter Teil, Stadtbezirke 326�, 326C: Kolonieslr. 15 bis 142; Provinzstr. 1—3: Soldmer Str. 35—76: Stockholmer Str. 19 bis 41: Straßen 69a, 69ck, 801z, 80c, 80d, 80s, 801, 80g; Zechliner Straße. Wahllokal: Zechliner Str. 4, Schulwrnhalle. D r i t t- r T e i I, Stadtbezirke 32« B, 326 D: Christianiastr. 23 bis 42, 85—102; Drontheimer Straße; Koloniestr. 1—14, 143—153; Schwedenstr. 1— 18s; Stockholmer Str. 42. Wahllokal: Christianiastr. 36,39, Schultnrnhalle. 47. Kommunal- Wahlbezirk. Gehört zu dem Reichstags-Wahlkreis VI, umsaßt die Stadtbezirke 399—31613. Kandidat der Sozialdemokratie: Stadtverordneter Heinrich Metzle, Eberswaider Str. 19. Erster Teil: Stadtbezirk 399: Amrumer Straße; Augusten- burger Platz; Buchstraße; Eckernsörder Platz; Fehmarnstraße; Föhrer Straße; Norduser von Seestratze bis Torsftraße; Seestr. 1—3; Sylter Straße; Torfstr. 17— 29. Wahllokal: Lütticher Str. 8, Schulturnhalle. Zweiter Teil: Stadtbezirke 319.4., 319 C: Amsterdamer Stratze 1—10, 17—27; Brüsseler Str. 1 und 54; Luxemburger Str. 1; U, 6dL. s—'41-. X- XV, vw V vw Wahllokal: Amsterdamer Str. 19, Schultnrnhalle. Dritter Teil, Stadtbezirke 319B. 319B, 310E: Antwer. pener Str. 3— 23, 29—50; Brüsseler Str. 2—53; Konter Str. 3—27, 39 bis 65; Limburger Straße; Lütticher Str. 3— 49; Luxemburger Str. 2—34; Ostender Str. 2—48; Zeppelinplatz. Wahllokal: Lütticher Str. 47/48, Schultnrnhalle. 48. Kommunal-Wahlbezirk. Gehört zu dem Reichstags-Wahlkreis VI, umsaßt die Stadtbezirke 3114-312. Hier ist kein Kandidat der Sozialdemokratie ausgestellt. demokratischen Wähler enthalte» sich hier der Wahl. Die sozial- .. lh bfe bl M. iakko-J-fmW_••■■" 29 bis 19 R0CkilL\MÜge von 9 M Knaben- Konsumgenossenschaft „Hoffnung" für Potsdam und Umgegend. E.«. b. H. Am Sonntag, de« 14. November 191S, nachmittags 2 Uhr, findet im Restaurant Hoffmanu, Kaiser- Wllhelm-Straße 38, die =-�-- Ordentliche. General-Yersammlang statt. 106/2 Tagesordnung: 1. Geschäftsbericht. 2. Bericht des AussichtSrateS. 3. Beschlußfassung über die Gewinnverteilung. 4. Eni- lastung deS Vorstandes. 5. Ersatz- wähl zum AussichtSrat. 8. Eventuelle Anträge. 7. Genossenschaslliche An- gelegenhesten. Der Auffichtsrat der Konsumgenossenschaft »Hoffnung" für Potsdam und Umgegend. E. G. m b. H. llmlolk Uebsnow, Vorsitzender. Sonntag geöffnet 12—2 Uhr. M. Schulmeister Berlin SO, Dresdener Str. 4 Hochbahnstation Kottbuser Tor. Sonntag geöffnet 12—2 Uhr J�rbst-(/n[/ �'»■Pahtol er-Ülster 25-7,- JUnglinrre 4'-. 27 5 0 f.* 1 Mark vOohentlieb« Tellzahlaag liefert elegante Heppen' Moden tarda and neeh Mau. Garen tl. fllr tadallas*« Sitz. Jonas Kurzberg Oranlenstr.160 1 zwlaohen Moritz- s. Oranienplatz. Jm �9 Bitte genau auf Strasse u. Hausnummer zu achten � Pelzwaren jeder Art(eigenes Fabrikat), Sllaskafuchskragen, 18 Wt. an. Alaskafuchs, imitiert, 8 M. an, Pelzhüte, 7,S9 M. an. Repara- iure» u. Umäuderunge» nach neue- ften Modellen in eigener Werkstatt innerhalb 2 Tagen. IV>t»chtcr. Kottbnserdamm 15, Laden.* Qewerkschafishaus Sonnabendabend, den 6. Novbr. 1915, im grohen Saale» Anfang 7 Uhr: ei» einmaliges Gastspiel der Kapelle des 4. Garderepnents in Uniform, zirka 40 Mann »nter persönlicher Leitung ihres Dirigenten. großer Zspfsnstrsivl» nnter Mitwirkung des ganzen Tambourkorps. Bengalische Beleuchtung. • Programm 0,39 Mark.——— Der Ueberschnß ist bestimmt zum Beste» der Weihaachts- beschernug für KriegSkinder.* „Eile zu Welle" Pelzonren- Speziolhous »erlin SligfÄiS« 119 Grosse Auswahl Skunks, Härder, Nerz, Opossum, ecbtnn and imitierten Jüchsen, modern gearbeitet, Nur prima Felle Stolas, Mutten, Kragen. Damen-Felz-Hüte Wirklich billige Preise peaaa auf die Finna„Eile zu Weile" Dresdener Strasse und die Nr. 119 zu achten. Jedermann erhalt sofort die ausgestellten Waren für den bezeichneten Preis. Eigene KOrschnerei. Reparaturen �dmig.� Sonntag« 12— 2 geöffnet. ist der schönste Ausflugsort? � Immer noch Pichelswerder, 0ÄX" beim Att-n Freund. 4 ÄlkohoHr. eoirlnlto d Franz Abraham Eut.Uesilna-B.RÖmertnnk-KelL C.iSBsilelitr.ts, Fernsp. Kest.11708 4 Bade-Nnatalten» Arkoaa-Bad, Anklam«r-8tr. U. Iintral-Bad An�Ä.». Diana-Bad Är-BVder. National-Bad, Brunnenstr. S. Passage- Bad Eeform-Bad, Wiener Str. SS. 4 Badrer- n. Konditerelen P Br. Friedrich, Eisenbahnstr. Ii. A.GroSklnsky, Boihsgenerst.ZT. Oskar OaDke't BrottMerei 7a aesctiHfta in allen Stadtteilen Berlins sowie in NeukSUn u. Treptow aaBrOndat 1392. F. KleseveUer, SeUTelbeiinsti. IS. Felix Eynast, ulnenstr. t. terJr.,LiebenwalderstJt Samsriterstr. 8. Fr.PrlbTL Osnsbrflckerstr, lichte erk, Otto Wotlf, Treptow, Krflllst. IS FrlhRl. Emil Werl vratw W VUl« AXUllBBe Zachau, Gr.-Lichtert.lCl»i»iMit85» Paul Zaslrow, Stromstr. 33. 4 BandaBen. Bummlw. d R. Bänke, Stralauer Str. 66. E. Kraus, Ktmxsiisgtiutr. IS. A, E. Longe, Brunnenstr. 166 4 Flache. Canearven p P.Staehr.Pischhdlg.Räucherwsr. Weidenweg 19 Fil Ftaitfsn. IUhüI/II || Bezugsquellen-Verzeichnin.| UBtsDtteheede Geschäfts empfehleasloh b.Eleklof. 4 Butter. Eier, Klee» \ Wilhelm Göbel 1 25 eigene Filialen. I ugust Holtzl�S: Heim;Kniierti_Culrastr;�� iCebflgr Hanns j 48 eigene»eUilgMchsfte L Xosmalla, E., 4��». Schröter, RJ � 43 Pcrkauleetclltn« MW Uhly&Wolfram 4 ClnarpentaBrlken P JUHL 250 GESCHÄFTE TG. Werl Kapbun \Verkaufsstellea in allen StaiUtiltn. 3. Neumann 200 NiederlagSü 4Blerbr«aereL,Biefhdandlsi.� BrauereiBSizo empfiahlt llualliasbiere 41 ersten Ranges, Osw. Berliner Ür-Berliner, hell und dunkel 1 res.j Cacao, Schokolade, Confitürca■ SAROTTl Kakao and Schokolade preiswert beliebt In jedem Hanahalt. finnl KöDigstadt feinste Qualitätsbiere. J.Habels Brauerei hell— Habelbriln— dunkel. MDnchener Brauhaus Berlin und Oranienburg Brauerei Ptenemeni. Trinm Wanninger Bieri I Weissbier, C. Breithaopt, Pali8adenstr.97 Tsl.Kgst. 2081,2081 4 Elsen, Stahlw.WaffensWcrkz. ► G. Brucklacher, Ä« Carl Jung, Stromstr 31. RülilBaan,P.AIllUerst.40b,Uea(t Schoerr.Berau, wilmend.-ätTM. Vester,E,DK.� Kalfee-Röaterel~d nahmaechinen"V Bellmsnn, IL, ,!$poge�TnTRrBen_> erder-Ureterle, Britt.gadcwstärf« _iJE88l£f«briken�_' Tlmner'Essig ■beraH aphllttlohl imzsirsrvnzTzr Vi. fteck Inh.i Harm. Sarbsoh Chsrloltenburjr, Berlinerst. 68-69 Fleisch- und wurstwsrenfsbrik ) WillyGcri_____ Badstr. 26. Ecke . J»»ei Prinzea-AIIee. Eihif rk t f fl Rosenthalentr. 2. mm u lüe Eckhaus Linienstr Laake* Slupeckl, Setiik-AUn 7« e isirkiinl rir'.eilljfl« Beugigaelle Kaffee. Taa, Kakao and Sohokolada etc. Himluirger Kiffei-Inportgesciäfl Emil Tengelmann pran«ltidit6r,Malplaqa6tstr. 26/26 4 Kuri-,Weiit-.Wollw.,rflkoi«);r Herrn nun Meyer. sairsIMuttlL K 4 Mnhlhawdlunoan> IBethke, Georfl, Irak«! Ii, Bkeslr.ll, KsUn-trlsir. igti. 64, W««ntr. 131, Fried(Jitr, II j Ireptew, Qrilt-81ra>. 44. Nähmaschinen Llden fas allen StadtteUea.l 4 Ootlbar. Wachaniker d QroB, Panl, Waraebauerstr. SS. Schubert, Carl NUln.Bercatr.U 4 Wulae.Llk»f«,Frw 5.45 WM" Aufsehen erregend!"Wjf FilzsebnQrstiefehür mnder, 18-22.... 1.95 Verkauf,«oweit Vorrat n. Größe Torhandcn. Beschrankungen in Abgabe von Quantitäten vorbehalten! SehnhhausMze! nur Gr. Frankfurter Str. 83, Eeke IHiusstraße, Achtung! Um es jedem zu ermöglichen, zu kommen.»eroBte ich trotz meiner billigen Preise jedem Käufer 20 Pfennig Fahrgeld. �oiniIa�n>n�wii�2�S�lk�HSskk�� flnnalfmcltcllcn für„Kleine Anzeigen" Kerlin C. A. Hahnisch, Ackerslr. 174. t». Karl Melle. Petersburger Platz 4. R. Wenzels, Markusstraße 36. >'<1. 8. Zucht. Jmuioiiiielkirchstr. 12. X. A. Wolgast. Wattsiraße S. H. Fischer. BaManstraße 6. Karl Mars. Greisenhagcner Str. 22. I. Hönisch, Müllerstr, 34a. Bogel, Lortzingstr. 37. KW. Solomon Joseph, Wilhclmshavener Str. 48. «IV. G. Schmidt. Bärwaldllr 42. St. Friu, Prinzeni'tr. 3l. H. Lehmann. Kottbuser Damm S. 8v. Paul Böliin. Lanfitzer Platz 14/15. P. Harsch, Engeluser 15. Adlcrshof. Karl Schwarzloje. Bismarckstr. 28. llanniWcltuIcaa og. H. Hornig, Marienthaler Str. 13, L liorsigwalde. Paul Kicnast, Räuschstr. 16. Cliarlotteuburg. Gustav Scharuberg, Sescnbeimer Str. 1. Friedrichshajeren. Ernst Werkmann, Köpenicker Str. 18. <»rtinaa. Franz Klein, Friedrichslr. 10. dvliannlntlial. Max Gonschur, Parkstr. 23 liarlsborst. Hermann Billtng, Dönhoffstr. 28. Köpenick. Emil Wistler. Kietzeritr. 6, Laden. Llclitcabcrs I. Otto Seilet, Wartenbergstr. 1. l-lcl>t«»b«rg II. A. Rosenkranz, All-Boxhagen 56. Neukölln. M. Heinrich, N-ckarftr. 2. E. Rohr, Siegfried- straße 28/23. »iledvr.tüollöasvSlde. Wilh. Unruh, Brückenstr. 10. Aiava«««. Karl Krähnberg, Friedrichkirchplatz 27. «kt-r-Slcliiiae� vldv. Alfred Bader, Wilhelminenhosstr. 17, Laden. Pankow. Otto Riisinan«. Mühlenstr. 30. lielalokeadorl. P. Gursch, Provinzstr. 56, Laben. hicIlUaebcrx. Wilhelm Bäumler. Martin-Luther-Slr. 69 im Laben. bipandaa. Schuhmacher. Lreitestr. 64. blrrglltz. H. Bernsee, Alsenflr. 5. Veuipolkot. Joh. Kroh», Bonifsiastr. 62. Vrcptotv. Robert Gramenz, Kiefbolzftr. 412, Labe». VVellleanr.e. Gustav Rosjkopf, Berliner tzlllee 11. �4'lliaer«dork. Paul Schubert, Wilhelmsaue 27. LpeÄslsrst f. Geschlechtskrankheiten, Harnleiden, Schwäche, Ehrlich-Hata-Kuren, Blut- _ und Harn-Untersuchungen. DrT med. Karl Koinbardt. Institute: Dfin-ronclf k»! zwischen Dresdener und AnnenstraBe. r I lUDCllair» Ut Sprechst. 5—7, Sonntags 10—11. Pftfcrisimpr'str I 17 a- d' Lützowstr., Sprechst.>,',11-2 roisaanier Oll. 1 1/ u. i;t8->/,10 U. abds, Sonnt. 11-1. X ilflrlaponrip 43 Seiten starke Broschüre gratis und post- AUlAldl Clillv frei in verschlossenem Kuvert. i Warenhaus BliUt- Pslswärraer Paar 68 pf.. Ünabeii- Schürze mit groBer Spteltasoho 68 pi. SarBlnM. weiai■. eramc, Meter____ Wirf Kengremteff.Mtr. 68 Pf TOItQuerbebeng mV...Mir««Pf. TUl-Llaler, Stack«SPt a. Stfick MPt TOII-Declie, Schelbenechleler Paar. MPt Chausseestr. 70-71 ♦ BERLIN N ♦ Chausseestr. 70-71 pr;.watÄ«pf. mit BacKwand, ▼onreeeicbn. Ott Pf. Stnbenbcndiucb 68 Pt 2 Teblettd ecken, roreeielchnet 68 Pf ITepfiapp.-Tuebe«. I Topf- leppen sus.68 Pf 3 Naebltleohdeck. 68 Pf. 1 Sluhlkiuen mltFrense, Toreoneiehnet 68 Pf. 3 Quadrate, B2/32. 68 Pf. Kinder- a stock 68 pf.. Gummi- Strumpfhalt.I Paar 68 pf. Velour- I iarc�end\ gute Qualltat Meter 63 P' 1 Karierte Stoffe1 Hübache Maat. Mtr. 68 P', Wirtfdiaft I Kopf- od. 1 Kleiderbfirste 68 n. 1 Blank-, LSÄ'' 68«. 1 Mflllschanfei 0.1 Handfeg. 68«. 1 Besteckkasten»eiu«.... 68 rt 1 Handtuchhalter...... 68 rt 2 kleischbretter........ 68 rt 1 Heisehbrett o. 1 Fleischh. 68 rt ] Putz- u. 1 Wichskasten. 68 rt I Wichskasten Bankob... 68 rt 1 Kleiderleiste mit o Hake«.. 68 rt 1 Quirlgarnitur......... 68 rt 1 Eierschrank.......... 68 rt 1 Fussbank—....... 68 rt 1 Gewürzschrank....... 68 rt I Wäscheleine o. 60 Klamm. 68 n. 9 Pack Blitzblank....... 68 n 1 Königskuchenform..... 68 rt 1 Petrolenmkanne i uiar.. 68 rt I MfiIlschauf.u.lKohlenlöff. 68 rt I Brotkorb m. Majeltkaelslac« 68 rt 1 Horn-Salatbesteck..... 68 r» 10 Rasierklingen..... 68 rt 1 Rasierspiegel 7a« pwÄ 68 pt Bürstentaschen......... 68 rt Glas I Satz Glasnäpfe» stock.. 68 pt I Käse- u. I Butterglockc 68 pi. 6 Weingläser.......... 68 pt 3 Weingläser«miert..... 68 pf 3 Weinrömer.......... 68 pf Porzellan Goldrand Pars-. I Kaffeegeschirr«rG2 1 Teegeschirr I Satz Milchtöpfe 3 Speiseteller 7."° 2»«� 4 Mittelteller»u' 8der blau Band 6 Speiseteller 8 Mittelteller wat». 1 □ Salatnapf..... I Bratenplatte......... 6 Paar Tassen wei»..... 4 Paar Tassen 7«» b»iir"a I Kaffeekanne mit sei«»»« 1 Milchtopf SSfÄr.8! 68 pt 68 pt 68 pl 68 pf 68 pf. 68 pt 68 pf 68 pl 68 pt. 68 pf 68 pt 68 pt 68 pt Kurzwaren Comtt.Ai Gummfgörtetm.heUonn. üflulinCl" dunkl. Schllessen 8t. Lackgürtel 7elÄh,2r8&S Lackled.-Gfirt luer„cKh,nFdrebr£ StrumpfbändÄcc\?Ä Schnürsenkel Haarnetze'u'. TT* 8«S Militär-Nähzeug........ lf1nnnAl.5l,H"""■ El.»«», Iralt.. IvlUppCl weiss u.graa Sma. 4m Seidenband lr Kindel 4.5« 8 Stack Haarschleifen Jür Kln<,er 68 pt 68 pt 68 pt 68 pf. 68 pf. 68 pt 68 pf. 68 pt 68 pt 68 pf. !•••«••••• 68 pt. 68 pt Konsole.. Kleiderriegel m»« Hak«. Handschuhe Dam.-Trik.-t"77°hw"p«; 68 pl 68 pt 68 pt 68 pt 68 pt Dam.-Handsch.�rgiib Damen-Handschuhe »chwam and weiss..... Paar Kinder-Handschuhe rnkot mit DrnckTerschlass... Paar Kinder-Handschuhe JTricitKpi Militär-Handschuhe mit- geraubtem Futter...... Paar Pt Unsere Wadistocb- Wandschooer| Stack 68 pf Emaille I Schmortopf m. 68 pt I Gastopf............. 68 pt 1 Kasserolle«n 68 Pf. 1 KonSOl für Raa«, Balte, Beda 68 Pt I Mülischanfel.... 68 pi. Gastrickta Herren-Senrtt.| 68 pi I Topflappenbehälter.... 68 pl 1 grosse Schflssel....... 68 pt 1 Waggon Emaiilo mit kl.luea Fehler««am£0 Aeaiuchee..... t Pf«»« WO" Spiegel> Kammkästen ■oWaMe« 68 Pt . 68 Pt Steingut II 1 Satz Salatnäpfe« mw 68«. 2 große Näpfe.......... 68 pt 12 Speiseteller........ 68 pt 4 Speiseteller m» sei«»««. 68»t 5 Mittelteiler»» o»t«r«i>«. 68 pt 6 Gewürztonnen»u sei«.. 68 pt I grosse Bratenplatte.... 68 pt Lampen Ii 1 1 I Kflehenlampe i 3 Glühstrümpfe 2 Glühstrümpfe 9 Gaszylinder, 68 pi. 68 pt 68 pi. 68 pt Parfflmerie und Seifen 5 Stück Blumenseife zZon 5 Stück Lanolinseife K�on 5 Stück Lilienmilchseife im Karton 5 Stück Amikaseife K�on 3 Stück Händewaschseife. 2 Scheuertficheru. 2 Metall- Topfreiniger........... 9 Pakete Blitzblank..... 68 w. 68 pi. 68 pi. 68 pi. 68 pt 68 pl 68 pt Kinder. MkjMto | 3 Stck. 68 Pf. KonfltOren 1 Pfd. Konfekt-Mischnng.. 68 pi. I Pfd. Pf efferm. Fondant.. 68 pf. I Pfd. Frnchtbonbon..... 68 pt 1 Pfd. Honigbonbon..... 68 pt I Pfd. Kacfaonbonbon.... 68 pl 1 Pfd. Brnstkaramellen.. 68 pi ijPfd. Kakes........... 68 pt Herren-Artikel Herren-Krawatten«""swek 68 pf. Herren-Krawatten �"«�k 68 pi. Herren-Krawatten"ck 68 pt Weiße Herr.-Serviteurswdeh 68 pt Auto-Schals....... siaek 68 pi. Herren- Hosenträger. p-r 68 pf- Kinder- Ftt-wiM' sst. 68 pf Damen- I MMMW| 68 pt n'eiBe KinderlätzcheM 8 StUek 68 pt Baumwollwaren Hemdentuefa»«»» s»»>.. m«« Lonisianatuch RenforCä tot« Ouantlt, Meter Zflchen««M W«N... Main Stickerei-Kupon.. v Meter Fusslappen......, p». Kfiehen-Handtfieh. Stnb.-Handtücher" > Ig.Sick. _am«at. u vrell.Bluk Wischtücher karten, v«i>m. Staubtücher..... Poliertfichcr...... v. du«. Servietten � Scheuertücher—> stock 68 pt 68 pt 68 pt 68 pt 61 pt 68 pt 68 pt 68« 68 pl 68 pt 68 pt 68 pt 68 pt Schreibwaren 50/50 Bogen u. Kuverts 68 Karton Briefpapier...... 68« Postkarten-Albnm..... 68 pt 2 Postkarten-Alben...... 68 pl Notes..... 68 pt Brieftasche............ 68 pt Poesie-Album.......... 68 pf Alben f. Kriegs Erinnerung. 68 pt Kriegs-Jugendschriften.. 68 pt Haussegen............ 68 pt Taschenlttcher Linon-Tücher �77�1 68 p«. Militär-Tücher �"""«Sk 68 pt Herren-Batist- Tücher butt- ÄÄ kantig.......... 4 Bfflafc üö Pt Damen- Batist- Tflcher�'; AR ma.Bohli«naa««.LaDgctt. t Stück 00 PL Linon-Tücher g«biMeb«t«rtig*« extra groM....... t Btflek wO Pt. Lederwaren Markttaschen.......... 68 pl CoIIegmappen.......... 68 pl Damen-Frfihstückstaschen 68 pl Damen Handtaschen..... 68 pl Kasten f.Kriegs- Erinnerung. 68 pl Pf.-Tage Schuhwaren 1 Paar Dant-Cord-Pantoffel mit UBoIaam.ohla....... 1 Paar Kind,-Cord-Pantoffel In»ebenen Farbm......... 3 Paarrnnde Gummiabsätze 68"• 2 P. Gummiabsätze"�r". 68" 3 Dosen Lederfett....... 68"• I gr. Dose Schuhcrem I gr. Dose Lederfett I Anftragebflrste Bilouterie Wachsperl.- Kette Simili-Kette 7"«S?h".enf" Patriotische Kette-• pM,OT"1 Broschen...... Haargarnitur it-iiig..... Haarpfeile �l.?aer. Nackenspangen rÄstac" Seitenkämme Bro.ob. Stock 68 pt 68 pf. 68 pt 68 pt 68 pt 68 pl 68 pl 68 pl tOr nilltftr ...68 Walsswaren PaltenkragenS.K�:� Damen-Westen •dar Btekkragan........ QamiturenlÄ�Ä SpituB oder Botalsanm Tenlcn Tflllrflschen3f�Ä7Ä Mit Moira«.der Samtband Nackcnrflschen Ünterzieh-Passcn"mV,'�7. gemnitertem oder glattem T0I1 Pikeekragen Sft" I, Elmata», SHckaral, . Buhlnum. 6alantirl>- Wippe» Kabinett-Qriseldis- Rahmen 68 n Postkarten-Rahmen...... 68 p, 2 Postkarten-Rahmen.... 68 Pf. Spiegel............... 68 pr Diamant-Vasen......... 68 pt Glas-Vasen Ätn�r: 68 pl II Herren- Socken L«tark, gertrlckl| Paar68pf j AalgeWhrte Artikel sind nor ein kleiner Anszog von den zum Verkanl kommenden Waren In dieser Preislage[ II gtit bot Önfezataueil DenmMo.: TS. stocke.»eriin. Druck a.Seri«uteoc»dstt v«h»en