Ur. 320.- 32. Jahrg. fibonncments-Bcdlngungcn: Blonnememä• Breiz ptänumettmb»! BicttcliälirL 3�0 Ml. monaJL UO SRI, «öchenilich 2ö Crg. ftei mä Haut, Einzelne Rummet ö Biz, Sonntag»- nummct mil iDufhrieriet EonntagD- Beilage.Tie Reue Weif 10 Post» Abonnement' Ulll Mark pro Ä! o n a t, Einqelrageti in die Lost. Zeltung»- VreL-liile Unter Kreuzband für Deutilbland und Oesterreich- Ungar» L�o Marl lür das übrige Ausland « Mar! pro Monat Loitabonneinent» nehmen an: Belgien. Dänemark, Holland. Italien. Luxemburg. Boriugal, Rumämeti, Schweden und die schweif «tettn rZgNch. Verlinev Dolllsblcrkk. 5 Pfennig) Die TnfertionS'Gebüljr detriigt für die sechsgespaltene Kolonel- »eile oder deren Raum Sll Plg., siir politische und gewerlschastliche Vereins- Und Verscunrnlungs-Anzeigen dl) Pfg. Sirlein« Anreigen", das fettgedruclte Zort 20 Pfg. szulässig 2 settgedruSte Worte), jedes weitere Wort lll Pfg. Etellengefuche und Schlasstellenan» »eigen das erste Wort 10 Pfg., jedes weitere Wort ö Pfg. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Inserate für die nächste Rümmer innifen bis B Uhr nachmittags in der Expeditton abgegeben werden. Die Expedition ist biS 7 Uhr abends geöffnet. Telegramm- Adresse: „Snlaldemollm Kerl!»". NO Zentralorgan der rozialdemokratifchen parte! Deutfcblands. Reüaktion: EW. öS, Linüenstraße Z. ssernivrecher: Am, Morittvlan. Nr. ISI SV— läl ST. Sonnabend, den 20. November 1013. Expedition: SW. 08, Linöenftraße 5. Kernsprecher: Am» Moritzplatz, Nr. 131 90—151 97. Eingetrocknete Theoretik. Genosse Heinrich Cunow schreibt uns: Der von mir in der„Soz. Artikel-Korrespondenz" veröffentlichte, von einer Reihe Parteizeitungen Wiedergegebens Artikel„D i e neue I n t e r na t i o n a I e" hat allem Anschein nach im Kreise derer, die aus politischen Gründen glau- den, mcht mit dem Wiederaufbau der Internationale bis nach dem Ende des jetzigen Völkerkrieges warten zu können, arge Verstimmung hervorgerufen. Als berufenster theoretischer Streiter für die Konservierung überlebter politischer Organi- satipnsformen hat deshalb Genosse Karl Kautsky für die Breitscheidsche Korrespondenz einen Gcgenartikcl geschrieben, betitelt:„G e f ä h r l i ch e R e f o r m i st e n", in dein er meine Ausführungen nach seinem bekannten Argumentationsrezept zu widerlegen sucht. Natürlich hat der„Vorwärts" diesen Ar- tikel übernommen, obgleich er meinen Artikel über„Die neue Internationale", gegen den sich die aanze Kautskysche Polemik richtet, seinen Lesern in weiser Fürsorge um ihr geistiges Wohl vorenthalten hat.'') Das zwingt mich zu einer Erwiderung. Auf den Kernpunkt meiner Ausführungen, auf die Behandlung der Frage, inwieweit die 1889 auf dein Pariser Kongreß begründete zweite Internationale bereits vor dem Krieg durch die weltwirtschaftliche und weltpolitische Entwicke- lung der kavitalistiichsn Großstaaten überholt und zur Lösung der il)r_ gestellten Aufgaben unfähig war, läßt sich Kautsky wohlweislich nicht ein! er hakt bei einem Nebenpunkte ein, bei meinem Satz: die Internationale habe nicht nur versagt, sie sei völlig zusammengebrochen. Von einem Zusammen- bruch �jinne man, meint Kautsky, doch nicht reden; denn dann müsse man auch einen Zufammenbrucki der deutschen sozial- demokratischen Partei oder der Gewerkschaften zugeben.- , Den Beweis für diese These erbringt er durch folgende, seine Logik treffend kennzeichnende Argumentation:. „Wir erfahren nicht einmal, was Cunow als Zusammen- bruch der Internationale betrachtet. Taß ihre Organe während des Krieges nicht mehr funktionieren? Ja, funktioniert denn der ganze Organismus, z. B. der deutschen Sozialdemokratie »der der Gewerkschaften wie in Friedenszeiten? Haben wir nicht auf den Parteitag verzichtet, auf Wahlkämpfe, Streiks usw.? Um wieviel größer sind aber erst die Schwierigkeiten für die Internationale oder etwa in Belgien? Oder sieht Cunow den Zusammenbruch nicht darin, daß äußerliche Hindernisse das Funktionieren des Internationalen Bureaus bisher erschwerten, sondern in dem Wirken starker innerer Hindernisse, in dem Ueberwuchern des internationalen durch nationalistischen Geist? Dann aber stellt sich das Versagen'der Internationale als. ein Versagen ihrer Glieder heraus, dann müßte vor allem unter- sucht! oerden, inwieweit die Haltung der einzelnen Parteien und innerhalb der Parteien die einzelnen Elemente an dem bis- herigen� Versagen der Internationale schuld trägt. Dann hätte die Reformaobeit an ihr bei den einzelnen Parteien zu be- ginnen." Eine sonderbare Begriffsverwirrung! Folgen wir Kautskys Gedankengang. Die Organisation der Jnternatio- nale hat versagt, die einst zwischen den sozialistischen Parteien der kriegführenden Staaten bestehenden Verbindungen Und zerrissen, die Internationale funktioniert nicht mehr! Gilt das �auch von der deutschen Sozialdemokratie und ihrer Or- ganisation? Gilt das ferner auch von den deutschen GeWerk- schaften? Kein Mensch, der einen Einblick in deren Organi- sation hat, wird das behaupten wollen. Auch Kautsky be- hauptet das nicht: Lr gibt selbst zu, daß der Organismus der Partei und der Gewerkschaften funktioniert, nur nicht ga nz s o, wie in Friedenszeiten. Er funktioniert also anders, meinetwegen mehr oder weniger mangelhaft. Aber ist es denn dasselbe, ob etwas gar nicht funktioniert, oder ob es zeit- weilig mangelhaft funktioniert? Für Kautskys eigenartige Logik ist das dasselbe.� Wenn man daher nicht einen Zu- sammenbruch der deutschen Parteiorganisation zugibt, darf man nach seiner Meinung auch nicht von einem Zusammen- bruch der Internationale roden. Doch Kautsky bat noch ein anderes Argument. Er meint, ich hätte gar nicht die Frage erörtert, ob nicht das Versagen der Internationale auf das Versagen ihrer Glieder, speziell auf den nationalistischen Geist der einzelnen Landesparteien zurückzuführen sei. Auch hier zeigt sich wieder das Denken in unklaren Vorstellungen. Für die Berechtigung meiner Be- hauptung, die Internationale sei zusammengebrochen, ist es ganz gleich, aus welchen Gründen sie zusammengebrochen ist. ob daran mehr das Gefüge, die Verbindung und Verankerung *) Die Grundsätze, die uns bei der Fürsorge um das geistige Wohl unserer Leser leiten, stnd die gleichen, die Genosse Cunow Bit noch vor Jahresfrist Schulter an Schulter mit uns vertreten tat. Im übrigen brachte der Artikel des Genossen Kautsky eine sehr ausführliche Inhaltsangabe des Cunowschen Korrespondenz. «rrtikels. so daß wir mit gutem Gewissen auf dessen vollständigen Abdruck verzichten konnte». Die Aed. des»VorW.". MiiW des mn SWlWriiers. Amtlich. Großes Hauptquartier, IS. November ISIK.(W. T. B.) Westlicher Kriegsschauplatz. Artillerie- und Miuenkämpfe iu und bei deu Ar- gönne«, sowie in de» Vogeseu. Ein deutsches Flagzeuggeschwader griff englische Trnppenlager westlich von Popcriughe an. Oestlicher Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Balkankriegsschauplatz. Lei de« gestrigen erfolgreichen Verfolgungskälupfcu wurden rund 5999 Serben gefangen genommen. Ober st e Hceresleituug. * Erfolge eines öeutsthen v-Soots. Amtlich. Berlin, 19. November.M 12—2«eäffnett feardTen Sie von Kavalieren wenig oencia Im V6fSflt2 jjfffresene Jacüsett- und Hörle- anzUge, Paletots, Ulster. Lette f; 10-18 JL, Serie II: 20—3« iL, größtenteila auf Seide. 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Für Rückenkett ist dieser Preis auf 1,80 M. erhöht. Den Gemeinden ist weiter die Aufgabe überwiesen, für die Flcischsorten Preisabstufungen vorzu nehmen. Man dürste dabei wohl der Hoffnung sich hingeben, das; die Gemeinden sehr bald die Anordnung treffen, das; die minder wcrtigen Flcischsorten im Preise unter 1,40 M. herabgesetzt werden. Die Stadt Berlin mit den Nachbargemeinden hat nun von diesem Recht, das ihnen die Bundesratsverordnung gewährt hat, einen eigen artigen Gebrauch gemacht. Die Preise sind so geregelt, datz Schweine- bauch im Preis gleichgestellt wird mit Filet und Kamm und anderen bessereu Fleischsorteu. Die Bundesratsverordnung hatte doch wohl die Absicht, der ärmeren Bevölkerung minderwertiges Fleisch zu entsprechend mäßigeren Preisen zur Verfügung zu stellen. Es scheint, als ob die Städteverwaltungen von Groß- Berlin bei der Entscheidung, ob man den Klagen der ärmeren Bevölkerung nachgehen soll oder dem Begehren der Fleischermeister, für die Interessen der Fleischermcister sich entschieden haben. Besonders bemerkenswert ist die Preisfestsetzung für Pökelfleisch, Speck und Schmalz. Hier sind Preise zugunsten der Fleischermeister festgesetzt, die weit über das Verhältnis zu dem Preise für frisches Fleisch hinausgehen. Man hat den Preis für Schmalz mit 2,50, für Speck 2,30 M. für angemessen gehalten. Die Regierung ist sehr zurückhaltend in ihrer Höchstpreispolitik verfahren, die Gemeinde Verwaltung von Groß-Bcrlin aber ist schon drauf und dran, eine Erhöhung der Höchstpreise zu fordern. Man scheint die Mission erfüllen zu wollen, dafür zu sorgen daß auch den Fleischermeistern der rechte Kriegsgewinn gesichert wird. Daß man. nachdem die Bundesratsverordnung kaum in Kraft getreten ist, zu dem Verlangen kommt, die Prciie wieder zu erhöhen, ist geradezu ungeheuerlich. Würde man mit dem gleichen Eifer für die Interessen der Konsumenten eintreten, so hätten wir längst mäßige Preise für verschiedene Produkte und die Beseitigung mancher Uebelstände im Handel. Es lag um so weniger Anlaß vor, den Wünschen der Fleischer inmmg nachzukonimen, weil diese Herren, sobald die Verordnung erschien, ein Mittel in Vorschlag brachten, da? geeignet war, die Höchstpreise zu umgehen und der Verordnung ein Bein zu stellen. Man cnipfahl einfach den JnnnngSmitglicdern, nicht schieres Fleisch den Hausfrauen zu verkaufen, sondern durch reichliche Knochenbeilage und nünderwertige Fleischsorten künstlich die Preise zu erhöhen. Leute, die schon, ehe die Verordnung in Kraft trat, auf ihre Um- gehung bedacht sind, als Sachverständige zu hören, um dann nach ihren Wünschen zu verfahren, müßte eine städtische Verwalmng rundweg ablehnen. Wir möchten uns mit aller Entschiedenheit dagegen wenden, daß daS Beispiel der Berliner Gemeinden Nachahmung findet. Tie Spannung, die in der Bundesratsverordnung für die Preise von Vieh und Fleisch in Ansatz gebracht wurden, sind sicherlich nicht willkürlich ausgestellt, und eine stalistische Gegenüberstellung der Vieh preise zu den Fleischprcisen vor dem Kriege hat den Nachweis ge führt, daß der Aufschlag für den Handel und den Fleischer, der im Höchstpreis gewährt wird, höher bemessen ist als zu Friedenszeiten. Damit fällt jede berechtigte Grundlage für die Forderung der Groß Berliner Gemeinden, sie wäre nur geeignet, ein schlechtes Beispiel abzugeben. Wir erwarten deshalb, daß die Regie rung das Verlangen ablehnt. Die Angst der städtischen Verwallung, daß bei diesen Höchst- Preisen kein Schwcineauftrieb auf den Viehmarkt stattfinden wird, ist unbegründet. Gewiß ist der Auftrieb jetzt schwach; dieser Uebelstand wird erst bcsciligt, wenn den Landwirten die Aussicht auf böherc Preise genommen ist, dann wird man wieder zu einem größeren Angebot auf dem Markt kommen. Wenn aber die Städte etwas zur Linderung dieses Znstandcs unternehmen wollen, so mögen sie unter Ausschaltung der Viehhändler den Viehauskauf selbst übernehmen. Der Viehhandel hat so reichliche Gewinne eingeheimst, daß er jetzt mit dem geringeren Gewinn sich nicht zufriedengeben will und sich gerade nicht bemüht den Nachweis zu führen, daß die Höchstpreise notwendig waren. Es wäre überhaupt interessant zu erfahren, was denn bisher die städtische Prüfungsstelle für Lebensmittelpreise getan hat. D i e Oeffentlichkeit hat bisher nichts erfahren; sie führt ihr beschauliches Dasein in tiefer Verborgenheit, oder sind die Vor- schlüge der Preiserhöhung für Schweinefleisch etwa in diesem Winkel geboren, dann wird sich die Bevölkerung für diese Bemühungen bestens bedanken. Wir werden über die Verhandlungen in der Reichsprüfungsstelle, die im Reichsamt des Innern errichtet ist, unterrichtet, wenn es auch in viel zu knapper Form geschieht. WaS aber die Prüfungsstclle von Groß-Bcrlin unternommen hat, um Feststellungen über Zwischenhandclspreisc zu machen, was ausgeführt ist, um die Preistreiberei im Handel zu ermitteln, ist in tiefcS Dunkel gehüllt. Die städtische Bevölkerung wird sich damit nichl zufrieden geben können, daß man die Schuld an den Lebensmittelpreisen allein den Produzenten auferlegt; der Handel gehört durchaus nicht zu den Unschuldigen. Noch weniger werden wir unS darüber täuschen lassen, daß von städtischen Ver- tretern immer die Negierung zunr Handeln aufgefordert wird, wenn sie aber selbst auf dem Gebier Maßnahmen ergreifen sollen, aus Erwägungen und Rücksichtnahmen auf Handclsintcressen nicht herauSkonunen. Dieser Zustand erschwert narürlich die Durchführung von Höchst- preisen, besonders von solchen Höchstpreisen, die im Interesse der Konsumenten wirken sollen. Es wird Aufgabe der Arbeilerverlretung in den städtischen Körperschaften sein, dafür zu sorgen, daß die Bundesratsverordnung weder durch die Interessenten deS Handels noch durch die städtischen Verwaltungen durchkreuzt werden." WaS Genosse Schmidt über die sonderbare Preispolitik des Magistrats sagt, insbesondere über das Befremden weiter Kreise der Bevölkerung über das Verlangen nach noch höheren Preisen für besondere Flcischsorten, ist durchaus richtig. Mau fragt er- staunt, wer denn eigentlich den Magistrat so schlecht beraten hat. Schritte zu tun, die der bisherigen Praxis des Magistrats auf diesem Gebiete direkt zuwiderlaufen. Auf olle Fälle aber muß entschieden gegen diese neueste Phase der Höchstpreissestsetzung für Schweinefleisch in Groß-Bcrlin Protest eingelegt werden. Mus Groß-öerlm. Ein Menschenfreund. Daß die Unterstützung der Kriegerfrauen noch als Geschäfts- objekt gelten könnte, hat vielleicht niemand geglaubt. Es gibt aber doch betriebsame Menschen, die selbst aus der Notlage der Krieger- frauen noch Kapital zu schlagen verstehen. Ist da eine Kriegerfrau, die, während der Mann im Felde steht, das kleine Grünkramgeschäft weiterführen muß. Die familiären und geschäftlichen Sorgen beschäftigten sie vollauf und nehmen ihre Zeit durchaus in Anspruch. Vielleicht etwas unbeholfen in sonstigen geschäftlichen Dingen, hat sie nicht noch Zeit, die Gänge und Wege zur Erlangung der Unterstützung zu be- sorgen. Da naht sich ihr liebevoll ein Menschenfreund aus eiuer„Juristischen Kanzlei", der ihr diese Last abnehmen wird. Soweit ganz gut. Sie unterschreibt eine Vollmacht, wonach sie den Herrn Rechtsanwalt a. D. P. M. Große, Schöne- berg, Eisenacher Straße 103 wohnhaft, beauftragt, sie in Sachen der Kriegsunterstützung allenthalben zu vertreten, Er- klärungen jeder Art für sie abzugeben, Geld und Eeldcswert für sie in Empfang zu nehmen und darüber an ihrer Statt zu quittieren, auch endlich diese Vollmacht auf andere übertragen zu dürfen. Der Biedermann aber bringt diese Opfer nicht etwa für Gotteslohn dar, sondern erheischt für seine vielen Bemühungen angemessene Be- zahlung, wie aus nachfolgender, der Kriegerfrau zugestellter Rechnung ersichtlich ist: Juristische Kanzlei. Kostenrechnung in Sachen Mücke, Kricgsnnterstütmng n. a. Mark September 10. Auftragserteilung.......... 3,— 11. Unterredung mit Ihnen........ 2,— 13. do......... 2,— 14. Bemühung nach dem Rathause Schöneberg. 3.— Bemühung zu Ihnen........ 1.— Bemühung nach dem Rathause Schöneberg. 3,— 13. Bemühung zu Ihnen......... 2,— Unterredung mit Ihrem Sohne..... 1,— Bemühung zu Ihnen........ 2,— 16. Bemühung nach dem Rathause Schömberg. 2,— Bemühung zu Ihnen......... 1,— 18. Bemühung nach dem Rathause Schöneberg. 3,— 21. Bemühung zu Ihnen........ 1,— 23. Unterredung mit Ihnen....... 2,— Gesuch an die Unterstützungskommission.. 20,— Bemühung m. Ihnen n. d. Rath. Schönebg. 3,— 25. Bemühung zu Ihnen........ 1,— Gesuch an den Regimentskommandeur.. 20,— 24. Unterredung mit Ihnen........ 2,— 30. do......... 2,— Oktober 1. Bemühung zu Ihnen........ 1,— 2. Bemühung nach dem Rathause Schöneberg. 1,— 6. Unterredung mit Ihnen....... 2,— 7. do........ 3,— 10. do........ 3,— 15. do........ 2,- 18. Bemühung nach dem Rathause Schäneberg. P.— Bemühung zu Ihnen........" 1,— 18. Bemühung nach dem Rathause Schöneberg. 1,— 20. 60.' 3,— Bemühung zu Ihnen......... 1,— 21. Bemühung m. Ihnen n. d. Rath. Schönebg. 3,— 23. Bemühung nach dem Rathause Schömberg. 3,— Bemühung zu Ihnen......... 1,— 27. Bemühung nach dem Rathause Schöneberg. 3,— Bemühung zu Ihnen......... 1,— 30. Unterredung mit Ihnen....... 2,— Schreibgebühren und Porti...... 2 35 Summa 112,35 Zahlungen und Einnahmen: September 14. Von der Rathauskasse........ 29,40 15. Von Ihnen............ 10,— 18. Von der Rathauskasse........ 6,— 24. Von Ihnen............ 10,— Oktober 2. Von der Rathauskasse........ 12,— 18. do......... 9,— September 15. Meine Zahlung an Ihren Summa 76,40 lohn: 20 M... 56,40 Mein Nestguthaben 55,95 lgez.) Juristische Kauzlei: Große. Die Kosten für die Bemühungen des Herrn Große sind recht ansehnlich aufgelaufen. Die Erlangung von 56,40 M. Kriegsnnter- stützung erheischt also eine Gebühr für den Herr» Rechtsanwalt a. D. von 112,35 M. Wenn man die Rechnung näher prüft, findet man eingehend nachgewiesen, für welche Bemühungen der Herr Rechts- berater Kosten aufsetzt. Der Herr bemüht sich nach dem Rathause, er bemüht sich zu der Frau, er redet mit der Frau, er redet mit dem Sohn, alles gegen entsprechende Gebühren. Wir glauben, daß eine so geartete Tätigkeit der juristischen Kanzlei des Herrn Große wert wäre, von der Staatsanwaltschaft genauer beaugenscheinigt zu werden. Erhöhung der Kricgszulngcn an städtische Angestellte und Arbeiter. Der Magistrat beschäftigte sich in der gestrigen Sitzung mit der Frage der Erhöhung der Kriegsznlageu an städtische Beamte, An- gestellte und Arbeiter. Diese Zulagen sollen nach dem Magistrats- bcschluß beiragen vom 1. Dezember ab bei Ledigen mit einem Ein- kommen bis zu 2000 M. unter 18 Jahren 10 M., über 13 Jahre 12 M., bei Verheirateten mit einem Höchsteinkomnicn von 2500 M., wenn keine Kinder vorbanden sind, 15 M., bei ein und zwei Kindern unter 16 Jahren 20 M., bei mehr als zwei Kindern unter 16 Jahren 25 M. Die durch diese Höhe der Sätze erforderlichen Mehrausgaben werden auf monatlich 120 000 M. geschätzt. Der Stadtverordnetenversammlung wird alsbald eine ent- sprechende Vorlage zugehen. Kriegskindcrspcude. Seit langer Zeit begegnet nian in manchen Kreisen der Ansicht, als würde für jedes während des Krieges geborene Kind eine Prämie gezahlt. Worauf sich dieses Gerücht stützt, wissen wir nichr, soviel aber können wir mitteile», daß dieses Gerücht grundlos ist. Im Zusammenhange damit wollen wir mitteilen, daß am 20, September die Frau Kronprinzessin einen Aufruf erlassen hat zur Bildung eiuer Kriegskinderspende deutscher Frauen und Geldmittel an die Diskonto- gcsellschaft in Potsdam erbeten hat. Aus diesem Sammelfonds sollen solche KricgSmülter bedacht werden, die vom 20. September 1915 ab durch die Geburt eines Kindes gesegnet wurden, und deren Männer sich zur Zeit der Geburt im Heeresdienst befanden oder inzwischen gefallen bezw. im Dienst gestorben sind. Bei Einrerchung des klntersiützungsgesuches b e d ü r f t i g e r Kriegsmütler bedarf es der Einsendung eines kurzen Schreibens mit der Angabe, wann der Ehemann in den Heeresdienst eingestellt und da? Kind geboren ist. Amtliche Bescheinigungen sind nicht erforderlich. Die Aufschrift muß lauten: Kriegskinderspende Deutscher Frauen, Privatkanzlei der Frau Kronprinzessin, Potsdam. Bei der Unterschrift wird zum Zweck der schnelleren Erledigung gebeten, außer Wohnort und Straße auch Staat und Provinz anzugeben. Allen bedürftigen Kriegsmüttern. welche dem Aufrufe entsprechende Gesuchs einreichen, soll ein Bescheid zugehen..... Natürlich werden nicht alle Gesuche berücksichtigt werden können. Lediglich um Legendenbildungen vorzubeugen, haben wir von der Sachlage Kenntnis gegeben._ Vom Buttcrhandel. Uns wird geschrieben: In letzter Zeit werden Beschwerden darüber erhoben, daß bei viele» Kleinhändlern Naturbutter gar nicht oder nur in ganz bescheidenen Mengen zu haben ist. Zur Be- gründung geben diese Kleinhändler, znsbesondere die Milchgeschäste und kleineren Kaufleute an, es würde ihnen seit cm 14 Tagen von ihrem alten Lieferanten nur ein verschfwidend kleiner Teil ihres früheren Verbrauches geliefert, Versuchs von anderen Firmen, Butter zu erlangen, würden ihnen glattweg abgelehnt mit der Be- merkung:„Wir verkaufen nur an unsere a'Ue Kundschaft" und selbst diese kann nur zum Teil befriedigt werden, weil wir von der Reichsverteilungsstelle für Butter in ganz ungenügender Weise berücksichtigt werden, Eine Umfrage bei den hier in Frage kommenden Firmen be- stätigt diese Ausführungen. Es sind Schritte unternommen worden, um eine gerechtere Verteilung der Butter herbeizuführen. Tatsache ist. daß eine gewisse Anzahl Berliner Großdetaillisten und Grossisten trotz der allgemeinen Knappheit und des Verbots der selbständigen Butlereinfuhr aus dem Auslande nach wie vor in der Lage sind, ihre Kundschaft mit so viel Butter zu versorgen, als dieselbe nur kaufen kann. Uns interessiert allerdings noch die Tatsache, daß das kaufende Publikum in angemessener Weise mit dem vorhandenen Vorrat zu erschwinglichen Preisen versorgt wird. Körnerfutter für Geflügel. Der Magistrat von Berlin bittet uns, bekannt zu geben, daß er vorläufig noch nicht in der Lage ist, Körnerfutter für Geflügel zu verteilen, da ihm solches von dem Königlichen LandeSamt für Fnltermittcl noch nicht zugewiesen ist. Tie �täglich eingehenden außerordentlich zahlreichen Anfragen, wann dieses Körnerfuttcr zur Verteilung gelangt, können einzeln nicht beantwortet werden. So- bald jedoch die Verteilung beginnen kann, wird dies durch die Tageszeitungen und in anderer Weise bekannt gemacht werden, und es wird jeder, der seinen Bedarf bejin Magistrat angemeldet hat, auch Berücksichtigung nach Maßgabe der überwiesenen Vorräte finden. Das rätselhafte Verschwinde» eineS Geschwisterpaares und eines Soldaten beschäftigt gegenwärtig die Polizeibehörden von Schmargen- dorf und Ruhleben. Seit dem 10. dieses Monats sind der 16jährige Renöe und die 15 Jahre alte Jvanne Juvet aus Schmargen- dorf verschwunden, deren Eltern seit einigen Wochen in Schmargendorf wohnen. Die Mutter der beiden ist eine Frau« zösin, die nach dem Tode ihres ersten Manne? einen Deutscheu ge- heiratet hat. Die beiden Kinder haben am Mittwoch voriger Woche heimlich die elterliche Wohnung verlassen. Zugleich mit ihnen ist der 19jährige Soldat Granier verschwunden, der vor seiner Ein- berufung zum, Militär ebenfalls ü: Schmargendorf ivohnte. Offenbar besteht zwischen dem Solvaren und dem jungen Mädchen ein Liebes- Verhältnis, das anscheinend bei den Angehörigen auf Widerstand ge- stoßen ist. Alle polizeilichen und privaten Nachforschungen nach den drei jungen Leuten waren bis gestern vergeblich. Gestern wurde nun im Grunewald in der Nähe des Friedhofes in Schildhorn die Leiche des Nenöe Juvet aufgesunden. Nach den behördlichen Fest- stellungen erscheint ein Selbstmord des Knaben ausgeschlossen; eS wird vielmehr mit der Wahrscheinlichkeit gerechnet, daß Granier den Bruder seiner Geliebten erschossen hat. Vielleicht ist das Liebespaar angesichts der bevorstehenden Ausreise des G. ins Feld zu dem Entschlüsse gekommen, freiwillig aus dem Leben zu scheiden und die Schwester hat ihren Bruder überredet, ihr in den Tod zu folgen. Ob der junge Renes tatsächlich mit seinem Ein- Verständnis erschossen worden ist, bedarf allerdings noch der Fest- stellung. Da man mit der Möglichkeit rechnet, daß daS Liebespaar ebenfalls im Grunewald Selbstmord verübt hat oder dort umherirrt, so ist die Forst von Gendarmen und Polizeibeamten nach allen Richtungen hin sorgfältig durchsucht worden. Man hat aber bisher keine Spur von den Vermißten entdecken könneu. Festgenommen wurde der Straßenräuber, der auf der Landstraße zwischen Hennigsdorf und Tegel einen Raubanfall auf einen Kutscher verübt hat. Es ist ein 25 Jahre alter stellungsloser Kellner Otto Schmidt.— Ein Ticrgarienräubcr wurde gestern auf frischer Tai festgenommen. Als eine Lehrerin von der Königin-Augusta-Straße her' durch den Park ging, sprang plötzlich ein junger Mensch an sie heran und griff nach ihrer Handtasche. Die Ueberfallene hielt sie aber fest. Der Räuber kam dadurch ins Straucheln und mußte seinen Ranbplan aufgeben. Auf die Hilferufe der Lehrerin kamen andere Leute und ein Schutzmann herbeigelaufen und nahmen den Uebel- tätcr fest. Es ist ein 23 Jahre alier, bisher nicht bestrafter Schlosser Schmiedecke, der behauptet, daß er aus Not gehandelt habe, weil er aller Mittel bar sei und keine Arbeit bekommen könne. Berliner Mirsorgearbeit während des 5?riegeS. Der Lchrqang, den die„Zentrale für private F ü r f o r g e". Flottwellstr. 4, zur Fortbildung für die Helfer und Helferiunest in der sozialen Arbeit veransiallet. beginnt am 2 2. November, abends 8 Ilhr, mit einer Eröffnungsansprache von Dr. Albert Levy und einem Vortrag über„Ent- Wicklung und Ausbau der staatlichen Fürsorge" von Anirsgerichtsrat Dr, Friedeberg. Die Vorträge finden im Aulagebäude der llniver« sität, Erdgeschoß, Hörsaal 3, statt. Der Zutritt ist jedermann ge- stattet gegen Zahlung einer einmaligen Einschreibegebühr von 1,50 M. Die Anleilnahme an dem Lehrgang ist eine recht leb- haste, da bereits mehrere Hunderie Einlaßkarten von Angehörigen der verschiedensten Berufs- und Bevölkerungskreise gelöst worden sind. Die zweite Vorlesung findet am 24. November statt. Eie be- schäftigt sich mit dem Thema:„Maßnahmen und Verord- nungen der Gemeinde während d es Kr i e g eS über das Magistratsrat Liebrecht sprechen wird. Die weiteren Vorträge fiudeu am 27. und 30. November, und die Vorlesungen über die verschiedenen Woblfahrtseinrichtungen am 2., 7., 10. und 13. Dezember statt. Der Schlußvortrag von Pro- sessor Dr. Jastrow:„Die Stellung der Wohl- fahrts pflege im StaatSleben nach Beendigung des Krieges" ist für den 15. Dezember angesetzt. Eine Joseph- und- Rosa- Garbaty- Stiftung ist der Gemeinde Pankow von der dorligen Firma Garbaty gemacht worden. SSettcraussichtc» für das uiirtlere Norddeutschlaud bis Sonntag mittag. Ein wenig küllce. lvckllich der Oder zeitweise nebelig, sonst viclsach heiter; im Osten zunächst noch überwiegend bewölll; später langsam ausllarend; leine erhebliche« Niederschläge. Ms Ken Gemeinöen. Städtischer Kartoffelverkaus in Neukölln. Der Magistrat teilt mit: Der vo» der Stadt Neulöll» auf den tumiiche» EiSwerken Mittelbuschwea 26/27 eingerichiete tiarlostel» flrofeoetfaui wild nicht in dem Majj in Anspruch genommen, wie s)\ti m Anbetlacht der außerordentlich günstigen Einkaufdgclegcnheit zu erwarten war. Die Sladtgeineinde ist belannllich verpflichtet, die Versorgung der Bevoliening mil Kartoffeln während der lalle» Zahreö- �eu sicher zustellen. Au diesem Awecke ist der(SroßOcrfcmf in der Hauptsache eingerichtet worden. Die Lagerung in lleinen Mengen, die dem einzelnen Käufer zugemutet wird.' ist viel leichler durchzusühreu, als wie dies durch die Stodlgemeiilde in großen Mengen geschehen konnte. Wir inachen deshalb nochmals darauf aufmerksam, die stadtuche Großverkaufsstelle möglichst in Anspruch zu nehmen, da anderenfalls mit Rücksicht aus die entstehende» Koste» der Groß- verkauf eingestellt werden� muß. ES wird ausdrücklich darauf ver- Wielen, dag bei nicht genügender Inanspruchnahme dieser jetzt ein- gerichteten Verkaufsstelle nicht die Verantwortung iibernomme» werben kann, wenn bei Eintritt der Käiteperiode Schwierigkeiten in der Kartoffelversorgung eintreten sollten. Einführung von Milchkartcn in Wciftensee. Nach dem Beispiel anderer Vororte, werden auch jetzt in Weißeusee Milchkarten an solche Personen ausgegeben, die ein Ein» kommen unier 2ö00 M. versteuern. Die Milch soll zum Preise von 26 Pf. das Liter in der Berkaufsstelle. LanghanSktr. 103. in der Zeit von 8— 10 Uhr morgens abgeholt werden. In Frage kommen Kranke, welche Milch je nach der ärztlichen Verordnung entnehinen können. Stillende Mütter können pro Tag 1 Liter beziehen, für einen Säugling bis zu einem Jahr pro Tag i Liter, für Personen mit Kindern von 1— 10 Jahren, kann pro Kind und Tag'/z Liter be- zogen werden. Bei Milchknappheit kann die Ration um die Hälfte gekürzt werden. Die Milchkariett sind auf dem Rathause zu haben. Höchstpreise im Kreise Teltow. Der Landrat des Kreises Teltow hat jetzt den Höchstpreis für Milch auf 80 Pf. pro Liter und den Höchstpreis für Kartoffeln auf 4 Pf. pro Pfund für folgende Orte festgesetzt: Eöpenick, AdlerS- Hof, Britz. Friedenau. Grunewald, Johannisthal, Lankwitz, Lichter- felde, Mariendorf, Marienfelde, Niederschönewcide. Schmargen- dorf, Steglitz, Tempelhof, Treptow, Grünau, Lichtenrade, Nikolas- see, Wannsee, Zehlendorf, Dahlem, Heerstraße und Grunewald- Forst. Für die nichtaufgeführten Orte des Kreises beträgt der Kar- toffelhöchstpreis 3,62 M. pro Zentner. Soziales. Erstattungspflicht der Krankenkassen. Lehnt cinc Krankenkasse ohne gesetzlich zureichenden Grund die Gewährung ürztlicherBehandlung cinemKassenmitglted gegen- über ab, so hat es diesem nicht nur die Mindestsätze der ärztlichen Gebührenordnung, sondern das volle angemessene Honorar zu erstatten, das das erkrankte Mitglied einem Arzt gezahlt hat. Dieser Grundsatz ist vom Oberversicherungsamt Groß-Berlin in einer den Parteien jetzt zugegangenen Entscheidung aus- gesprochen. Wegen der Wichtigkeit, die für Kassenmitglicder und für Kassen die durchaus zu billigende Entscheidung hat, gehen wir auf den Sachverhalt des näheren ein. Ei» Kassenmitglied war von seiner Arbeitgeberin nickit zur Krankenkasse augemeldet. AbZ c« erkrankte, lehnte die A l l g e- meine OrtSlranken lasse für den StadtkreiSThar« lottenburg Gewährung ärztlicher Behandlung ab. Das Mit- glied mußte deshalb aus eigene Kosten sich ärztliche Hilse verschaffe». Es bezahlte für zwei Besuche zusammen S M. und ver- kaugle da»» die'Erstallung dieser Kosten von der Krankenkasse. Die Kasse bestritt zunächst überhaupt ihre Erstattungspflicht, auer- kannte dann aber, in Höhe des Mindestsatzes von je einer Mark für jeden Besuch verpflichtet zu sein, nicht aber zur Zahlung deS Nestes. Das Bersicherungs- amt Berlin verurteilte die Kasse, die volle geforderte Summe an die Klägerin zu zahlen. In den Gründen wird dar- gelegt, die Bestimmung der ärztlichen Gebührenordnung ktz 2). nach der die Acrzte Kasten gegenüber nur Anspruch auf die Mindestsätze habe», könne keine Anwendung finden, denn eS handelt sich be» dem Streit nicht um eine Forderung des Arztes, sondern um eine Er- slatlungssorderung der Klägerin an die Bellagte. Die geforderten Gebühren ballen sich im Rahmen der ärztlichen Gebührenordnung und sind augemessen. Nach der Gebührenordnung dürfen nur die Mindestsätze Paiienten gegenüber lediglich dann gefordert werden. wenn eö sich um.nachweislich vollständig Unbemittelte" bandelt. Nach Lage des Falls könne dies nicht angenommen werden, zumal die Klägerin daS vo» ihr geforderte Honorar bezahlt habe. Nach§ 182 Ziffer 1 der Reichsversicherungsordnung hat die Kasse ärztliche Behandlung zu gewähren. Wenn die Kasse aber nur zur Erstattung der Mindest- sätze verpflichiet wäre, wie die Beklagte behaupte, würden die Krauleukasseitmilglieder unter Umständen in die Lage kommen, eine sachgemäße ärztliche Hilfe zu entbehren oder die Kosten für die ihnen gesetzlich gewährleistete ärztliche Be» Handlung teilweise auS eigene» Mitteln bestreiten zu müssen. DaS würde aber dem Sinil und dem Zweck der Vorschrift deS§ 182 widersprechen. Unberührt bleibe natürlich daS Recht der Krankenkasse, im Wege deS ordentlichen Rechtsweges ihre Schadenersatzansprüche geltend zu machen. Die Kasse legte.wegen der grundsätzlichen Wichtigkeit der in Betracht kommenden Frage" Berufung ein. Nach Theorie und Praxis seien die Kassen nuf alle Fälle nur verpflichtet, Ersatz von Arzt« Honorar in den Grenzen der Mindesttaxe z» leisten. Das Ober» versichern ngöamt Groß-Berlin trat jedoch in allen Punkten der Ansicht des VersichcrungSamleS bei und verwarf die von der Kasse eingelegte Berufung. Die von dem OberversicherungSamt als letzter Instanz gebilligte Anschauung entspricht durchaus dem Gesetz, war aber bislang strittig. Hoffentlich findet sie jetzt auch auf die Fälle allgemeinen Einfluß, in denen Kassenmitglieder in Eil- fällen(Unglücksfällen, plötzlichen lebensgefährlichen Er- krankungen) sich unter Nichtbeachtung der Kasseninstanz sofort an einen Arzt ivenden mußten. Gerichtszeitung. Revision im Gesundbetcr-Prozesi. Gegen daS Urteil der 1. Strafkammer des Landgerichts Hl durch welches Frau Hü igen und Fräulein A h r e n S wegen fahr- lässiger Tötung zu je sechs Monaten Gefängnis verurteilt worden sind, ist seitens der Berteidiger Revision eingelegt worden. DaS Reichsgericht wird das Urteil demnach nachziivrilsen haben. Gegen Schülermisihandlung. Der Hauptlehrer König in Rheinberg(Regierungsbezirk Dussel- darf) hatte den Schüler M. wegen LügeuS mit einem Haselstock sechs Schläge auf das Gesäß perletzt, indem er ihn über die Bank legte und durch zwei andere Schüler halten ließ. Der Vorfall spielte am 30. Juni 1914. Die Mutter des Schülers ließ ihn am 2. Juli von einem Arzt untersuchen, der feststellte, daß das Gesäß blaurot und grün verfärbt war und zahlreich« rote blutunterlaufene Striemen zeigte. Die Stellen waren hart und sehr druckempfind- lich. Der Arzt meinte, der Junge hätte weder sitzen noch auf dem Stücken liegen können. Der Vater des Jungen stellte gegen den Hauptlehrer König Strafantrag. Die Behörde hörte noch den Kreisarzt. Dieser äußerte, es habe offenbar eine Mißhandlung Vorgelege», die geeignet gewesen sei, die Gesundheit des Kindes zu gefährden. Die Staatsanwaltschaft erhob darauf gegen den Hauptlehrer König Anklage wegen Körperverletzung. Die Strafkammer in Cleve eröffnete das Hauptvcrfahreu. Tic Regierung zu Tüsteldorf erhob nunmrhr zugunsten des Lehrers König den Konflikt und beantragte die Einstellung des Strafverfahrens. Zur Begründung des Konflikts wurde auSge- führt: ES könne nicht angenommen werden, daß die festgestellte Körperbeschaffenheit des Jungen auf die Schläge des Lehrers zurückzuführen wäre. Nach einem Gutachten des Medizinal- dirigenteu bei der Regierung müsse angenommen werden, daß zwischen den Schlägen des Lehrers vom 30. Juni und der ärztlich erst am 2. Juli festgestellten Erkrankung des Schülers ein bisher unbekannter Vorgang liege, für den der Lehrer nicht verantwortlich gemacht werden könne. Es wäre damit zu rechnen, daß auch der Vater den Jungen noch geschlagen habe. Der Vater sei jähzornig, und eS sei von ihm bekannt, daß er oft den Jungen schlage, wohin er ihn gerade treffe, zum Beispiel auch mit dem Spannriemen. Das Oberverwaltungsgericht hat jedoch jetzt den Konflikt als unbegründet erklärt. Es entschied damit, daß dem Strafverfahren gegen den Lehrer Fortgang zu geben sei. Das Gericht geht davon aus, daß der Konflikt nur dann für begründet erklärt werden könnte, wenn das Gericht die positive Ueberzeu�ung hätte erlangen können, daß dem Lehrer eine Ueberschreitung seiner Amtsbefugnisse nicht zur Last falle. Diese Ueberzeugung habe das Gericht nicht erlangt._ Mus aller Welt. Heiteres von der Zensur. Die Zensur, die in allen kriegsiibrenden Ländern mehr oder minder streng das Szepter scbivingt, ist nalürlich bei den Zeitnngs- ichrciber» wenig beliebt, und so maiuber, der sich ihrem Machtspruch fügen mußte, hatte seinen hellen Zorn darüber. Um so erfreulicher ist es, daß hin und wieder mal ei» Zensor dafür sorgt, daß die von ihm Geplagten auch eine heitere Seite an der von ihnen verwünschten Einrichlniig finden. Ein Wiener Blatt hat sich in drastischer Weise an einigen der eifrigen Zensoren gerächt, indem er einige erhei- lernde Zensurleistungen zusammenstellte, von denen zwei nach- stehend wiedergegeben seien: I. Anläßlich deS lebten Ministerwechsels auf dem Ballhausplatz üble ei» Wiener Blatt Kritik an dem verabschiedeten Minister Grafen Berchtold und stellte die Frage, wie es wohl im Kopf eines solchen Diplomaten aussehen mag. Der Zensor ließ die»achfolgenden Zeilen auS der bereits auSgegossencii Platte aussticheln, vergaß aber, die Frage zu streichen. Nun sah der Passus folgender- maßen auS: Wir find keine Berufsnörgler. Ein Kenner von Personen und Verhälinissen würde uns angesichts unserer heutigen Kritik sogar fragen: Wissen Sie, wie es im Kopf eines so viel- geplagte» Staatsmannes aussieht? Ich will es Ihnen schildern: (Hier folgt nun im Original der Spalle ein leerer Raum.) II. Das„Brüxer BolkSblatt" brachte jüngst einen Artikel über die Teuerung, Der Zensor strick alle„scharfen" Stellen, doch in seinem Uebereifer ließ er den Rolstiit auch über einen„harmlosen" Passus gleiten, der die von den Lebensmittelwuctierern allgemein betonte Behauptung in Abrede stellt, daß die Teuerung infolge riesigen Mangels an Nahrungsmitteln begründet ist. Der letzte Satz dieses Passus blieb jedoch sieben, wodurch der Anfang des Artikels sich folgendermaßen gestaltete: Tag für Tag wird die Lage drückender. Die Teuerung in unserer Stadt nimmt nie geahnte Dimensionen an. Die Bevölkerung sieht traurigen Zeiten entgegen. Mehl ist vorhanden. Die ärmere Klasse hat im wahren Sinne deS Wortes zu essen. Die Regierung kümmert sich um das Schicksal der Bevölkerung und auch die Behörden stehen auf der Höhe ihrer Aufgaben. Und gerade das Gegenteil ist wahr. Diese hübschen Leistungen müssen auch bei dem Zensor, der das Blatt zu bearbeiten hat, Verständnis für Humor ge- snnden haben, denn trotzdem dieses Blatt, wie all« österreichischen Zeitimgen, unter Vorzensur steht, wurde der Artikel zugelassen. Das spricht jedenfalls von einer Objektivität deS Zensors, die man bei ihm in allen Fällen voraussetzen müßte. Gattcnmord„auö Liebe". In Lieben bei Prag ermordete der 44 Jahre alte Färber Wenzel Zapatoring seine Frau auf bestialische Weise, indem er ihr mit einem Küchenmesier den Bauch aufschlitzte. Bei seiner gerichtlichen Vernehmung gab der Verhaftete an. er habe seine Frau au« Liebe ermordet. Er sei feit längerer Zeit ohne Beschäftigung gewesen und habe eS nicht mit ansehen lvintcn, daß seine ichwache Frau noch länger Not leide. In der Nackt sei in ihm der Entschluß gereift, seine Frau, die er sehr geliebt habe, nicht länger Not leiden zu lassen. Die GerichtSärzte sind der Meinung, daß der Mörder geisteskrank ist. Sechs Jahre schweren Kerker» für einen Milchfälscher. Der Grazer Milchgroßhändlee Heinrich N e d d e l m e Y e r ist wegen Milchfälschungen in eine exemplarische Strafe genommen worden. Er wurde wegen Lieferung verwässerter Milch an Militärhospitäler zu sechs Jahren schweren Kerkers verurteilt. Erdstöße in Mittelitalicn. In Avezzano fand ein überaus heftiger Erdstoß statt. Die Bevölkerung, von wilder Panik erfaßt. rctieie sich ins Freie. Es wurde jedoch kein Materialschoden ver- uriacht. Auch in F e r m o trat ein starker Erdstoß mit unterirdischem Donner auf._ Verlustlisten. Die Verlustliste Nr. 383 der preußischen Armee ent» hält Verluste folgender Truppen: Gouvernement Straßburg i. E. Infanterie usw.: 66. Jnf.-Brig., Swllenbau-Kommando siehe am Schluß der Infanterie. Gren.» bzw. Inf.» bzw. Füs.-Regi» menter Nr. 3, S, 7, 9, 11, 12, 14, 16, 18, 19, 22, 23, 26(f. Jns.-Reg. Nr. 130), 28, 31, 33. 34(s. Jnf.-Reg. Nr. 43). 37, 39. 42, 43(f. auch Nes.-Jnf.-Ncg. Nr. 203). 46. 49. S2. 63, 54(f. Res.-Jnf.-Neg. Nr. 208), 55, 56, 58, 69, 61, 62, 63, 65, 66, 67. 69, 70, 72. 73(s. Gren.-Reg. Nr. 3), 74, 77 bis einschl. 82. 84. 86. 88. 91, 92, 93, 94. 93. 97. 110 bis einschl. HE, 117(s. auch Jnf.-Reg. Nr. 113), 118, 128. 129, 130(s. auch Stollenbau-Kommaudo der 66. Jnf.-Brig.), 131, 132, 135, 136, 137, 138, 140, 142, 145, 147, 148, 153, 138, 161, 171 bis einschl. 176, 184, 185. 186, 188, 189, 190, 193, 332(s. Inf.- Reg. Nr. 333). 333. 321, 362, 363, 369, 374, 375, 376, 378. Res.- Jnf.-Regimenter Nr. 3 5, 7 bis einschl. 12, 12, 18, 19, 22, 24, 30, 32, 35, 36. öl, 52, 56. 61, 64 bis einschl. 69, 78. 80. 8l. 82, 81, 86(letztere beiden f. Res.-Jnf.-Rcg. Nr. 208), 88, 90, 03, 110, IIS, 130, 201, 208, 209, 213, 215, 217, 210, 222, 223, 229, 230, 231, 233. Ers.-Jnf.-Rcg. Nr. 29. Res.-Ers.-Jnf.-Reg. Nr. 3. Landw.- Jnf.-Rcgimenter Nr. 4, 7, 13(s. auch Landw.-Jnf.-Reg. Nr. 84), 21, 22. 24. 37. 38. 51, 56, 61, 72, 74. 75, 80. 82. 34, 110, 850. Landst.-Jnf.-Reg. Nr. 11. Brig.-Ers.-Bataillone Nr. 21(s. Landw.- Jnf.-Reg. Nr. 51), 82, 84(beide s. Ers.-Jnf.-Reg. Nr. 29). Laudst.- Jnf.-Bataillone: Bartenstein, 3. Frankfurt a. O., 1. Hagenau. 11. Landst.»Jnf.-Ers.-Bat. des 4. Armeekorps(Magdeburg). Mus- keten-Bat. Nr. 1. Jäger-Bataillone Nr. 4, 8, 7(f. Gren.-Reg. Nr. 3), 8. 9(s.Gouvernement Straßburg i. E.), 11, 14; Reserve- Bataillone Nr. 2, 18, 19 und 24. Gebirgs-Maschinengew.-Ab- teilungen Nr. 201 und 203; Feld-Maschiueugcw.-Züge Nr. 77(siehe Landw.-Jnf.-Reg. Nr. 56), 221, 274(s. Jäger-Bat. Nr. 6); Festuugs- Maschinengcw.-Abteilungeu Nr. 1, 3, 4, 6, 13 und Diedenhofe»! Res.-FcstungS-Maschineugew.-Abt. Nr. 2. Stollenbau-Kommaudo der 66. Jnf.-Brig. Kavallerie: Reg. der Garde du Corps. Garde-Kürassiere. Garde-Husaren. Kürassiere Nr. 6(s. auch Feldfliegertrupve) und 7; Schwere Nes.-Reiter Nr. 2; Grenadiere zu Pferde Nr. 3; Tra- goner Nr. 6, 14, 17, 23; Res.-Dagoner Nr. 3; Husaren Nr. 16; Res.-Husaren Nr. 1; Ulanen Nr. 3, 8, 9, 14, 16; Jäger zu Pferde Nr. 3, 4, 6; Nes.-Jäger zu Pferde Nr. 1. Ers.-Kav.-Reg. der 4. Landw.-Div.; Landm.-Kav.-Reg. Nr. 2; Res.-Ers.-Eskadron des 6. Armeekorps. Feldartillerie: 6. Gardc-Neg. Regimenter Nr. 3, 5, 8, 14, 16, 17, 21, 24. 26, 27, 86, 37. 40, 53, 54, 57, 62. 67, 74, 76, 237; Res.- Regimenter Nr. 7, 16. 20, 21. 51, 57, 58, 69, 239. 4. Fcld-Batt. Graudenz. Fußartillerie: Regimenter Nr. 2, 7, 15; Res.-Regimenter Nr. 7, 11, 17. Fuhart.-Batterien Nr. 190, 241, 249, 812. Mörser- Regiment Nr. 6. Pioniere: Regimenter Nr. 20, 23, 25, 29, 30, 31; Bataillone: II. Nr. 1, l. Nr. 2, l. Nr. 7, l. Nr. 9. I. und II. Nr. 10. I. Nr. 15. III. Nr. 16, I. Nr. 17, I. Nr. 28; Ers.-Bat. des Pionier-Bat. Nr. 17. Pionier-Kompagnien Nr. 112, 205, 225, 250, 251; Ncs.-Kompagnien Nr. 77 und 85. Landst.-Pionierpark-Komp. Nr. 8. Leichter Festungs-Scheinwerferzug Nr. 43. Minenwerfer-Komp. Nr. 190; Mittlere Mineuwerfer-Abteilungen Nr. 131 und 174. Verkehrstruppen: Fernspr.-Doppelzug der 3. Jnf.-Div. Feld- fliegertruppe. Armierungs-Bataillon Nr. 39. *« Die sächsische Verlustliste*)? r. 227 bringt Verluste der Inf.» Regimenter Nr. 103, 104, 133, 134. 139, 179, 183; Nes..Jnf..Re. gimenter Nr. 101, 106, 107, 241; Landw.-Jnf.-Negimenter Nr. 101, 103, 106; Fußart.-Negimenter Nr. 12, 19; Fußart.-Bat. Nr. 58; Fuhart.-Batterien Nr. 123, 298; Pionier-Bat. II Nr. 22; Pionier- Kompagnien Nr. 183, 245; Landw.-Pionicr-Komp. 12., 19. A.-K.: Div.-Brückentrain Nr. 58; Minenwerfer-Komp. Nr. 224; Schwere Minenwerfer-Abt. Nr. 79; Mittlere Minenwerfer-Abt. Nr. 161; Res.-Eisenbahn-Bau-Komp. Nr. 8. Die württembergische Verlustliste Nr. 303 enthält Ver- luste des Gren.-Reg. Nr. 119; Jnf.-Reg. Nr. 120; Füs.-Reg. Nr.422; Gren.-Reg. Nr. 123; Jnf.-Reg. Nr. 126, 126; Landw.-Jnf.-Reg. Nr. 126; Res.-Jnf.-Reg. Nr. 246; Feld-Maschinengew.-Zug Nr. 222, 223; Feldart.-Reg. Nr. 49; Berichtigung früherer Verlustlisten. Parteiveranstaltungen. Reinickendorf-Ost. Sonnabend, den 27. November, veranüallet der Bildungsauslchuß in den, H» b e r t» S I ä l e n" einen Geselligen Abend, bestehend a»S Musik, Gelang, Rezitationen, ioivie tbealralischen Aiistübrutigen. Der Reinertrag fließt unseren im Felde stehenden(Seiiosse» res», deren Familien zu. Billetts zu 20 Pi. bei den LezirtSsührern. in der .VorwZrts"-Spedition, sowie in den Verkaussslellen der Konsumgenossenschaft erhältlich._ Jugenüveranstaltungen. Neinlckcndorf-Ost. Sonntag, den 21. November, abends 6 Uhr: UnterhaltungSabend im Jugendheim, bestehend aus Gesang und Vorirägen von Gedichten.— Dienstag, 23. November:„Vom Handwerk zur Maschine."— Mittwoch, 24. November: Turnabend bei Ramlow.-> Donnerstag, 25. November: GesangSiibungen. MSrkiiche SPiel-Bercinigung. Bezirk Grost. Berlin. Am Sonntag, den 21. November, finden solgende Spiele stakt: Frisch Frei— Svarla I. R B. ll— Rummelsburg. Fichie Vll— Eiche, Köpenick. Ficht« IV— Velten. Weißeusee— Eiche. Tegel.— Jugend-Mann- fchafien: Jahn— Fichte in. Neukölln— Frisch Frei. AdlerShos— Fichte IX. Arbeiter-Samariterbund. Kolonne Groß-Berlin. Lehr- stunde haben nächste Woche abends 8'/, Uhr: Montag, den 22. November: 2. Abt.: Swinemiinder Straße 42. GescllschaslShaus.— Freitag, den 26. November: b. Abt.: Neukölln, Weichseistr. 8, Ideal-Passage.— Nach den Vcrbandsübungcn: Vortrag.— Mittwoch, den 24. November, abends S Uhr. Köpenicker Str. 62: Mitgiiedel Versammlung. Vortrag: Dr. Moses. „Was kann der Samariter jür die VolkSgesundung leisten." Kursusteil- nehmer haben Zutritt._„ JirirrttftttNc Grmctnde. Sonntag, den 21. November, vormittags 9 Uhr. Pappei-Allee lb/t?; Neukölln. Jdeal-Passage; Tegel, Badnbosslr. Iii, und Ober-Schönewcidc. Klarairr. 2: Freireiigiöie Borlesung.— Vor-mittag» tt Uhr. Kleine Franisurtcr Straße 6: Vortrag des Herrn Dr. Bruno Wille:.Todcsgedankcu."_ öriefkasten der Redaktion. ®lt surtfltsch« evrechluind» Nndet lllr«bonnenlen Lt»de»fte. s, iv. Hos teiö«, varierre. am Moniog bis greitag von t dis 7 Nor, am Sonnabenv von d»IS 0 Uhr stall. Jeder sdr den B r l e s t a st« n bestimmten Ansrage tsl«In Buaslabe und ein« Zahl al» Merkzeichen beizufügen. Brlefltch« Antwort wirb nicht erteilt. Antragen, denen lein« AbonnemenISauiIlung dcigesllgt ist, werden nicht beantwortet. Eilig« Fragen trage man in der Svrechswnde vor. Sertrögr, Schrlftsiücke und dergleichen bringe man in die Sprechftnndc mit. F. H. lök. Ueber Regeln beim Kartenspiel müssen wir ablehnen, Ent- schcidungen zu treffen.— tt. tt, 4(1. I. Wegen dieser Frage wenden Sie sich am zweckmäßigsien a» das Postamt.— lll. B. 25. Der Frank gilt rund gerechnet 80 Pf. und bat 100 Centimes Ein Dollar gilt etwas über 4 M. Hat ebenfalls 100 Cent. Daraus entsteht di« Differenz im Werte eines franzifischen Centimes und eines amerikanischen Cent.— O. P. 33. Gerberei ist ein regelrechtes Handwerk wie jedes andere, zu deren Aus- Übung iachtechnische Kennlnisse und Uebungen eriorderlich smd. Sie müssen Sich mit Ihrer Frage an einen Werber wenden.— Pillau 63. Wenn der Urlaud aus zwingenden Gründen wicderholl gewahrt wird, mu» auch dann Freifahrt gewährt werden.— A- W.<5. 100. 1. Ja. L. Standesamt 12d.«ilh-lmshavener Str. 2. 8. Anlraa aus In- validenrcnte kann beim Lerücheiungsamt, Kloslerstr. 67, gestellt werden. Die Höbe der Invalidenrente können wir ohne Prüfung der Invaliden- karten nicht angeben.— 8. B. 47. Nach dem Gesetz wird die Unter- siützung für Kinder nur bis zu Ibrem 15. Lebensjahre gezahlt. Auch die Mielunlerftützung kann Ihnen verweigert werden.—«.(9. 12. 1. Ja. 2. Durch besonderen Antrag an die StistungSdeputalwn deS Magistrats, Postllraße 16. kann das erreicht werden. 3. Ja.— I. W. Nein. 15 60 K. c ,.ko-MW'«e_••"";. 19 bis ROCkKoabfa-V«föe V0Ü 70 K- 6 K.»n M. Schulmeister Sä; a Berlin SO, DrejcIenerStr.4 Jun?'m?s-A"%e Sonntag gcöitnet 15-2 unr. Hochbahnstation Kottbuser Tor. Lonntas ii-Sllnet 12-2 vltr. vister 25-7$ M '**#S0 bh fiz t von i2 ,, s 63". 16 aa DeDtsefier HolzarheilerveFtianl Zahlstelle Berlin. Nachruf. Den Mitgliedern zur Nachricht, dab unser Kollege, der Maschinen- arbeiter Hugo Paul kSimon-Dach-Str. 1) im Alter von 64 Jahren ac- slorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung fand am Sonn- abend, den 30. Oktober, statt. Den Mitgliedern serner zur Nachricht, dag unser Kollege, der Polierer Wim Schwarz (Emser Str. 93) im Alter von 31 Jahren gestorben ist. Ehre seinem Andenken: Die Beerdigung sand am DienS- tag, den 16. November, statt. Den Mitgliedern ferner zur Nachricht, dag unser Kollege, der Emst Müller (Birkenstr. 8/9) im Aller von 68 Jahren ge> starben ist. Ehre seinem Andenken I Die Beerdigung fand am Don- nerStag, den 18. November, statt. 90/13 Die Ortdvcrwaltung. HentZtoiletoMeitei'-Vei'daiii! Verwaltungsstelle Berlin. Nachruf. Den Kollegen zur Nachricht, dag unser Mitglied, der Dreher Karl Dziuba Schönwalder Str. 30 am 13. d. M. an Bluloergistung gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung hat am Milt- woch, den 17. d. Mts., statt- gesunden. 22/14 Die Ortsverwaltung. � yErhai!ilii.ßucli-ii.StEinilFi!ckerei- HillsaFiieiiEF und ArliBitBrinnEn I DEiitsEliIands. Am 17. November verstarb im I 36. Lebensjahre unser Mitglied Franz Schwarz. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 21. November er., mittags 12 Uhr, von der Leichen- Halle des neuen Nazareth-Kirch- böses, Reinickendors, Berliner S trage, aus statt. 271/14 Die Ortsverwaltung. DEütSCtlEf TpaDsporlarliEitBr-?Erliand. Bezirksverwaltung GroB-Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, dag unser Kollege, der Industrie. arbeiter Oskar Borsekowski von der Firma A. E.-W. am 16. d. Mts. im Alter von 54 Jahren verstorben ist. Ehre seinem Audenkc»! Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 20. November, nachmittags 3 Uhr, von der Jeichenballe des Panis-KirchhoseS, Seestraße, aus statt. Den Mitgliedern serner zur Nachricht, dag unser Kollege, der Hausdiener Karl Schomann am 16. d. Mts. im Alter von 66 Jahren verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 20. November. nachmittag» 3'/, Uhr. von der Leichenhalle des Jerusalems- KirchhoscS. Hermannstrage, auS statt. Nachruf. Den Mitgliedern serner zur Nachricht, dag unser Kollege, der Droschiensührer >Vi!he!m Teichert am 13. d. MtS. im Alter von 64 Jahren verstorben ist. Ehre seinem Andenken! 68/17 Bis Bozlrksverwaltung. Allzu früh und sern von seinen I Lieben starb am 9. Oktober ans seiner schweren Verwundung, rechter Bruslschug, mein von I Herzen innigngeliebter Gatte, I seiner drei Kinder treusorgender! Vater, Sohn, Schwiegersohn, I Bruder, Schwager und Onkel, der! Wehrmnnn im Reserve-Jnj.-Reg. I Rr. 59 Franz Krause im blühenden Alter von noch nicht 36 Jahren. E'rau Anna Kransc geb. Squarr, und Kinder. Er ist dahin, den meine Seele liebte, Der treue Gatte und mein Glück. Er ist dahin, der nie mein Herz betrübte, Nun läßt er mich allein zurück. Wie war unserLeben vollHofinung und Glück, In der Zeit, da ich Dich noch besessen. Du hattest ein Herz, so edel und gut, Ich kann und werde Dich nie vergessen. 112A Lieber Vater, ruhe fanst, Unsre Liebe deckt Dich zu. Allgemeine Ortskrankenkasse für 272/18 Ktrliii-Tmptlliis. Einladung zu der am Montag, de» LS. No- vember er., abends Punkt« Uhr, im stiestaurant Schade, hier Berliner Str. ILl, stattfindenden Ansschttszsitznng der Vertreter der Arbeitgeber und der Versicherten. Tagesordnung: 1. Wahl des Vorsitzenden. 2. Festsetzung des Voranschlages sür das Rechnungsjahr 1916. 3. Wahl des Rechnungsausschusses zur Prüsung der JahreSrechnung für das Rechnungsjahr 1915. 4. VerschieeeneS. Beschwerden und Anfragen find spätestens bis Mittwoch, den 24. No- vember er., bei der Kassenoerwaltung schristiich einzureichen. Ter Vorstand der Allgemeinen Ortskrankenkasse für Berlin-Tempelhof. (gez.) Albert George, 1. Vorsitzender. Heplun-Sliefel für Herren und Damen in eloga>nter} solider Anslülimng Einheitspreise ■ in neuesten amerikanischen und deutschen Fassons, schwarz und farbig, in Schnür-, Schnallen-, Zug-, Knopf-, auch in Derby- Schnitt, mit und ohne Lackkappe, auch in ganz Lack. Trotz der iioüen ieüerpreise EinBllchlnunserSchoufenstersiistibneitnlles! Ein einziger Versuch macht Sie zum dauernden Kunden. Vsrbantl der Sattler and Porleleailler. Ortsverwaltung Berlin. Den Kollegen hiermit zur Nach- richt, dag unser Mitglied, der Militärsattler 158/17 Ludwig Luftschutz Werkstatt E. de la Eroix verstorben ist. 158/16 Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Sonnabend, den 20. November, nachm. 3 llhr, von der Leichen- Halle des Dankes- Kirchhofes, Berlin-Neinickendors, Blankeslr. 12. aus statt. 158/17 Tie Ortsverwaltung. Ulm 16. November starb an einem Magenleiden meine liebe Frau und gute Mutter KHariv Krüger| im 53. Lebensjahre. Alb. Krüger und Liottc,{ 2887b Britzer Str. 44. Die Beerdigung findet statt am! Sonntag, den 21. November, nachmittags 2'/, Uhr, auf dem I Friedhof der Freireligiösen Ge- meinde, Pappel-Allee 13/17. odlls AQsnahme! Sohuhliaus 51 Oranienstr. 29, Kottbuser Damm 8 Invalidenstr. 155 Turmstr. 78 Kleiststr. 22 Schönhauser Allee III gegenüber der Endstalion der Untergrundbahn Wilmersdorfer Str.128 Steglitz, am Rathanaplaic, Albrechtstr. 131, o�p-t««. Schoneberg/, Hauptstr.161. Friedenau, Rheinstr. 22, an der Kaisereiche. Neukölln, Berliner Str. 43, gegenüber dem Rathaus. Spandau, Potsdamer Str. 40. Stiefelsohlen, Paar 95 Pf. zum Selbsluntermachen. Komplett ausgemacht mit Gummiabsätzen: Herren»,95, Damen!t. 59, Pank- strafte 19. Schöneberg, Akazie». kir. 29. Nenkoll», Hermannstr.l?. Dankfagnttg. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und Kranzspende» bei der Beerdigung unseres lieben SohneS Willi fiuber sagen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten, auch der Firma Dammrich, unsmt herzlichsten Dank. Michael Hnber und Arn«,. Danksagung. Für die vielen Beweise der Teil- nähme und Kranzspenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes. deS Gastwirts 942! Otto Böhm, Llesenstr. 12, sage ich hiermit allen Freunden und Bekannten meinen herzlichsten Dank. Witwe Marie. Vöhm. o Habe» Sic empsehle nach Mag passend gearbeitete 8llltrslnlagsn sowie Bruchbandagen aller An, Leibbinden, Stützkorsetts usw., Artikel zur GesundheitS- u. Krankenpfiege.* Pollmann, SlindaM. Berlin N, Lothringer Str. 60, Lieferant tilr Krankonkassen Trauer- Magazin| gegründet 1896 Brunnenstr. 56-571 Auf Wunsch Auswahlsendung.| Tel. 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Herr Otto Bake. a) Largo....... Händel b) Wiegenlied.... I �, c) Träumerei..../ Schumann d) Bladrigal..... Simorctti ej Du bist die Ruh... Schubert k) Menuett...... Bocherini «»»'WMM Out einkaufen, heissfi Geld sparen f Orts-Krankenkasse der Sonntag mittag, den 21. November 1915: Heute Sonnabend: Ein scbr billiger Schnellvcrkauf, nicht unter 5 Pfund. a Pfund Ochsenfleisch, schier.... I.M Kalbskeulen u. Nirrstiicke» 1,30 Kamm«nd Brust.... 1,20 Hammelkeule und Nucken. 1,50 a Pfund Kr. Posten Holstein. Salami 2,20 Rngenwalder Teewurst., 2,20 Kothacr Cervelatwnrst.. 2,20 Brauuschw. u. Landleberw. 2,00 jeder Zlrt(eigenes Fsabrikat), ZllaskafuchSkragen, 18 M. an. Alaökafuchs, imitiert, 8 M. an, Pclzyiitc, 7,50 M. an. Reparaturen u. llmänderungen nach neue- slcn Modellen in eigener Werkstatt innerhalb 2 Tagen. JPotscIitop, Kottbuscrdamm 15, Laden.* Herreu- und Kurschen-Ulster D�- Grosie Posten werden an Private zu Engros- preisen verkauft.* E. Kobylinski& Co. Hoher Stoinweg l.cineTr. 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Anfragen mid Beschwerden, welche die Einsicht m die Allen der Kasse crsorderlich machen, sind spätestens bis zum 24. November 1915 im Kassenlokal schrisllich einzureichen. Die den Herren Vertretern zugc- stellte Einladung gilt ais Ausweis und ist am Saaicingang vorzu- zeigen. 272/15 SeWeWMlUrUö SMlelUslrsMeikm von Dr. Ernst Geberl, Spczialarzl sür haut-o.Getchlechtskrankheilen.verlin vierte verbesserte Auflage preis S0 Pfennig Ungekürzte Volksausgabe 20 Pf. Spezialarzt Dr. med. IVockcnfnß, Friedrichstr. 125(Oranienb. Tor), für Syphilis. Harn- u. Frauenleiden— Ehrlich-Hata-Kur(Dauer 12 Tage), Blutuntersuchung. Schnelle, sichere schmerzlose Heilung ohne Berufs- störung. Teilzahlung.* Sprechstunden: 11— 2 und 6— 8 C. prLnMch-Süddrntschr (232. König!. Kr-nß.) Klalsenlotterkr 5. Klasse II. Zichungstag 19. November 1915 Vormittag Auf jede nezogene Stummer sind zwel gleich hohe Kewum« gefalle», und zwar je einer auf die Lose gleicher Stummer in de» beiden Zlbteilunge» I». It. Nur die Gewinne über 240 M. sind in Klammern beigefügt. (Ohne Gewähr St. St.-A. f. Z.)(Nachdruck verboten) 65 103 71 273 365 95(1000) 577 98 613 850 1024 90(500) 142 43(10001 361 57 997 2100 12(1000) 355 96 404 17£9 34 652 963 3198 295 316 680 655 64 67 73 723 31 853 73 84 (3000) SB 003 67(500) 4032 74 362 411 12(1000 1 40 728 808 960 filTO 88 89 423 841 47 61 910 42 48 6118 270 352 692 701 997 7076 236(1000) 235(1000) 873 8073 310 488 840 63 8090 219 45 374 623 633(10001 45 76 762 837 10301 38 463 651 719 809 20(600) 934(500) 11119(600) 2:7 79(50(1) 472 603 870 902 91 12053 74 100 298 324 92 460 933 1 3170 761 805(30001 38(1000) 14048(600) 209 63 329 445 558 734 15060 90 192 614 600 793 848(600) 931 16281 315 408 63 668 738 92 823 1 7016 325 73 471 605 645 765 (3000) 811 909 18135(1000) 413 624 61 811 13 22 1 9113 49 202 8 62 86 424 623 28 20146 230 49 823 912 36 21181 276 818 751 849 2 2001 6(500) 40 261 653 899 975 2 3020 89 390 483 506 26 93 987 24152 214 300 1600) 695 610 2 5100 335 822' 600) 970 2 6095 170 237 482 577 658 766 845 941 2 7086 190 253 70 432 36 663 81 805(600) 91 922 28021 415 81€92 714 971 2 3010 122 743(3000) 866(1000) 3O'>01 21(300) 71 379 85 466 77(3000) 572 681 31116 83 203 41 340(500) 94 443 539 687 934 3 2053 125 27 6 498 519 34 56 614 786 3 3073 112 232 616 63 775 816 961 92 3 4 002 26 204 41(500)£93 428(500) 516(3000) 638 1 30001 3 6 089 146 98 248 95( 500) 3(8. 600) 41? 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PrsttMch-Snddrntsche (232. Königl. prcuß.) Klassenlotterke 6. Klasse II. Zichungstag 19. November ILIb Nachmittag »——»»» Zills jede gezogene Nummer sllld zwei gleich hohe Kcwiiiue getnUen, und zwar je eiucr auf die Lose gleicher Stummer iu de» beiden Abteiiliugeli t n. II. Nur die Gewinne über 210 M. sind in Klammem beigejügt. (Ohne Gewähr A. St.-A. f. Z.)(Nachdruck verboten) 80 86 101 47 211 327 57 617 819 32 778 873 977 1043 220 88 466 661 611 768(800) 2194 228 49 384 403 638 827(1000) 88 3 024 32 51 216 463 630 36 767 642 67(5000) 4038 113 654(10001 767(3000) 989 5021 63 336 837 77 Ol 0089 171 229 622 31 76 7012 57 61 233 378(3000) 414 83 678 827 934 35 (600) 8020 133 413(1000) 18 660 736 876 922(3000) 38 8024 121 72 89 249 86 310 61 473 807 939 64 10058 680 616 65 892 930 II 141 537(3000) 92 758(3000) 854 1 2063 217 763 77 861 80 925 23 94 1 3024 104 256 311 456 940 1 4013 94 98 146 70 498 621 723 824 68 72 813 15063 195 242 346 63 467 502 75 645 765(1000) 84 1 6150 421 537 1 7341 626 703 824 1 8127 87 491 515 40(3000) 98 605 961 78 1 3027 III 32 201 6 494 93(600) 618(600) 673 78 (30001 732 36 874 909 42 60 20033 71 180(500) 464 560 77 749 21217 317 477 629 613 43 65 702 25 924 28 83 2 2085 144 74 89 202 368 624 36 704 826 902(3000) 22(1000) 23010 68( 600) 124 202 19 81 (1000) 607 84 621 782 840 65 2 4043( 3000) 53 473(500) 99 612 14 741 53 68 69 868 2 5 070 667 774(3000) 887 2 6165 114 358 514(1000) 50 606 783 2 7 079 128(3000) 232 385 463 80 673 89 93 716 43 76 810 28 929 73 2 80C6 187 209(600) 68 97 329 65(600) 411(1000) 629 728(1000) 43 80>500) 888 28196 279 80 99 366 460 636 870 86(600) 3 0041 93(3000) 94 162 66 360 63(1000) 522 40 82 974 99 31104 80 302 95 403> 3000) 9 39( 500) 63 629 3 2 0« 217 32 308 19 436 559 729(10001 69 840 52 84(3000) 3 3028 63 189 248 418 527 619 66 767 69 829 30 40 3 4 227 623 843 919 63 35111(3000) 321 26 73 909 37 3 6 019 70 268(1000) 79 332 418 78 90 621 823 946 87, 600) 3 7 088 131 294(600) 301 605 622 52 85 745 832 45(1000) 46 82 938 3 S6S9 77 703 97 803 932(3000, 34(3000) 3 3305 4C0I4 28(3000) 41 391 97(600) 659 685 828(600) 64 963 41144 307 37 432 37 4 2 045 141 62 220 24(500) 87 423 574 (600) 612 718 4 3023(1000) 82 242 68 682(600) 649 856 66 984 4 4011 18 90 168 301 430 574 647 855 67(3000) 45151 267 654 725(500) 64 90 4 6 041 153 70 689 837(600) 68 999 4 7050 147 4 8380 403 17 64 643 716 68 849 4 9038 148 633 50060 291 330 32 422 34 48 614 70 884 908 32 65 51020 637 656 918(3000) 5 2478 696 619(600) 83 708 76 99(1000) 813 95 938 47 5 3006 66 63 83 103 91 335 70 698 765 818 5 4004 33 133 65 224(500, 358 438 90 660 669 776 866 984 (1000) 5 5090 395 681 788(600) 94 973 6 6094 190(1000) 232 434 98 694(600) 695(1000) 986 5 7169 338 420 80(600) 541 858 63 5 8 242 60 71 3)0 558 626 76 720 SO(3000) 927(600) 5 9081(600) 134 206 18 380 691 639 709 6 0012 75 487 94 531(500) 53 67( 600) 671 662(1000) 98 922 61080 83 87 154(1000) 87 469 696(3000) 713(1000) 994 96 0 2167 90 474 566(1000) 621 78 731 60 800 77 6 3212 16 414 60 529 680 82(600) 749 73 828 70 64084 1)6 351 86 688 735 48 75 836 81 937 6 5034 107(600) 201 693 834 6 6025 154 393 680 705 832(1000) 86 998 6 7111 266 480 603 693 8 8037 65 63 76 165 206 94 331 90(600) 452 513 95(600) 688 68162 422 66 611 63 809 34(3000) 7 0366 693(1000) 654 710 32(600) 965 71007 141 328 (600)«7 619 72 909 52 1600) 64 7 2 053 100 67 220 459 603 40 814 39 99 961 7 3000(600) 196 403 862 94 942(3000) 68 7 4003 31 62 57 102 223 690 823 7 5 064 104 433 638 647 66 869 940 7 3041 132 75 268 76 348(600) 82 484(1000) 562 71 (1000) 640 43 7 7 089 208 375 662 626 27 28 774 867 938 7 8484 534 628 60 80 925 97 7 8590(1000) 83 618 724 27 899(2000) 8O069 1 83 209 362 57 62 443 44(500) 49 91 626 823 81008 237 369 646 47 603 60 838 66 8 2 219(1000)348 406 44 552 94 660 846 65 60 900 17 8 3024 141 63 208 303 32 47 (1000) 640 83 668(500, 709 884 977 3 4075 211 44 85 315 31 418 19 85(10001 560 67 65 66 85099(3000) 132 34 324 61 607 7)3 933 8 S 058 297 669 600 4(600) 779(3000) 879( 500) 91 87160 290 474 521(5001 86 690(SOO) 705 8 8065 83(1000) 466 61 555 745 65 94 8 S054 69 356 78 510 21(600) 31 82 86(3000) 601 747 006 33 83 SO073(500) 249 601 672 90 824 64 921 91023 136 218 48 93 438(1000) 74 638(3000) 701 10 864 021)6 65 219 43 68 326 40 81 639 701 63 70 959 73(1000) B3106 224(3000) 699 616 86 863 96 965 9 4017 43 90 230 76 322 42 435 43 687 649 760 986 9 5046(1000) 621 746 949 9 6067 252 80 85 63 442 548(1000) 60 61 637 773 93 812 17 953 9 7 034 236 43 (500) 630 52(1000) 821 63 62 962 9 8098 238 315 41 416 726 634 9 9140 380 499(1000) 646 64 814 959 19 9000 174 355 616 84 822 23 63 97? 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Lür de» önferatenteU verantw.: Th. Glocke. Berlin. Druck u-Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. BerlagsanftaU Paul Singer& Co, Berlin SW, ilt. 320. zz. Zchg. Kjirks-Keilxge des Juraiiitls" fnt WM-Oßni. 20. November 1915. Eingegangene Druckschriften. Von der„Neuen Zeit« ist soeben das 8. Heft vom Band des 34. Jahrgangs erschienen. Aus dem Inhalt des Heftes heben wir hervor: Politisches Gewerbe oder weitgeschichtliche Bewegung. Von Friedrich Adler. — Der Krieg und der Sozialismus. Von Gustav Eckslein.— Brauchen wir eine andere Internationale? Von Ed. Bernstein.— Der Einfluß des Krieges aus die Entwicklung der Tarisverwäge im Hoizgcwerbe. Von A. Neumann.— Zur Literatur über Polen. Von Dr. Helene Gumplowicz, — Literarische Rundschau: Ernst Drahn, Friedrich Engels als Kriegs- Wissenschaftler. Von K. K.— Notizen: Die Volksanlcihc. Von a. h.— Anzeigen; Paul Ilmbrcit, Fünsundzwanzig Jahre deutscher GcwertschastS- bewcgung 1890 bis 191ö. Helmut Lehmann, Wochenhilsc— Familienhilse — Erziehungshilfe. Ocsterrcichischer Arbeiter-Notizkalender sür das Jahr 1916. Die.Neue Zeit" erscheint wöchentlich einmal und ist durch alle Buch- Handlungen, Postanstalten und Kolporteure zum Preise von 3,25 M. pro Ouartai zu bezichen; jedoch kann dieselbe bei der Post nur pro Quartal abonniert werden. Das einzelne Heft kostet 25 Psennig. Probcnummern stehen jederzeit zur Verjügung. Tie Glocke. Sozialistische Halbmonatsschrift, herausgegeben von Parvus. Hest 6. 25 Ps.— Verlag für Sozialwisfcnschaft, München. Teutschlands Verletzung der belgischen Neutralität eine sitt- liche Notwendigkeit. Von D. H. Kerler. 50 Pf.— Verlag H. Kerlcr, Ulm. Lebenssucher. Roman von Lily Braun. 5 M., geb. 0,50 M.— Die dritte Kugel. Roman von L. Pcrutz. 4 M., geb. 5 M.— A. Langen, München. Wiking-Bücher. Bd. 12: Der Schatz im Moor. Von W. Schaer. IM.— Im Lande der Lüge. Roman von A. Zapp. IM.— Verlag der Wiking-Bücher, Leipzig. Geschichte der Kunst aller Völker. Von Geh. Rat Pros. Dr. K. Woermann. 1. Bd.: Die Kunst der Urzeit, die alte Kunst Aegyptens, Westasicus und der Mittelmeerländer. 14 M.— Bibliographisches Institut, Leipzig. Gerd Wullenweber. Die Geschichte eines jungen Arbeiters. Von Jürgen Brand. Geb. IM.— Erinnerungen aus meinen Kindheits- und Mädchenjahren. Von Adelheid Popp. Geb. 1 M.— I. H. SS. Dich Nachs., Stuttgart. Von groflen und kleinen Spitibuben.(Krim.-Rom. Bd. 93.) Von C. Schüler. 1 M., geb. 1,80 M.— R. Lutz. Stuttgart. Süddeutsche Monatshefte. 13. Jahrg. Heft 2. 1,50 M. Selbstverlag, München. Der Weltkrieg und daS Schicksal der Juden. Von B. Segel. 1,50 M.— G. Stille, Berlin KW 7. Neues Leben. Monatsschrift für sozialistische Bildung. Herausgeber: R. Grimm u. I. Lorenz. Hest 10/11. 00 Rp.— UnionSdruckcrei, Bern. Das groflc Jahr 1314—15. Jahrbuch. 1 M. S- Fischer, Berlin, Bülowstr. 90. Schwedische Stimmen zum Weltkrieg. Ucbersctzt von Dr. F. Stieve. 2,10 M., geb. 3,40 M.— Die Baltischen Provinzen. Von B. Tornius.(Aus Rat. u. Geistesw. 542.) 1 M.. geb. 1,25 M. B. G. Teubner, Leipzig. Der Helfer seines Gottes. Roman von O. Enking. 327 S. B. Easfirer, Berlin. Plattdütsche Bolksböker. Rutgeben von'n Plattdütschen Landes- verband für Sle-wig-Holsteen. Hamborg un Lübeck. Heft 1—6. Einzelheit 20 Ps. H. Lühr u. Dircks, Garding(Schlesw.-Holst.). „Rauken", Bücher für die Jugend. Band 4: Die drei Diebe und andere Erzählungen von P. Hebel.— Band 8: Die Fahne weht. Gedichte und Erzählungen. Bündchen 30 Ps. Düsscl«V erlag, Düsseldorf. Der weitests ist lohnend! Günstige Kaufgelegenheit in Sehiihvaren! Ol (0 Rabatt laut Vorzeigung orMlt jeder Käufer auf alle Waren unserer Annoncen! äja&~ Einige Beispiele: WW Schwarze Damen-Schnürschuhe««« mit Lackkappe............. 05öU Schwarze Samen-Scbnürsliefel« ,r mit Lackkappe............. Ö,Tr3 Diverse Lackhalbschuhe 4,85-3,95 Mädchen- u. 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Geöffnet von 11— Iftz und von 4ftz— 7 Uhr. hieb i> ii buuser Vorstadt: Karl R! a r s, Greifcnhagener Str. 22. Geöffnet von 11—1'/, und von 4>/z— 7 Uhr. ■Ädtzer�bol: Karl S ch w a r z l o| e, Lismarckstr. 28. Geöffnet von 7 Uhr morgens bis 8 Uhr abends. A lt-G lieiiiel.e. l alkenberg: Wilhelm Dürre, Köpcnicker Str. 0. Ii auii seliuleim cg: H. Hornig, Marienthaler Str. 13, 1. Iternu», Itdiitgental/ Zepernick, Schönow, Schön brück und Buch: Heinrich B r o s e, Mühlcnstr. 5. Laden. Itohnsdort: Paul Genjch, BoHnsdorj, Genoffenschastshaus- „Paradies". � Ehnrlotlcnbnrg: Gustav Scharnberg, SejenHeimer Str. I. Ge- öffnet von II— l1/, und von 41;,— 7 Uhr. Elohwnlde, Schmöckwitz: Oskar Mahle, Bismarckstr. 4. Erkner, Xen-ZIttan: G u b e I a, Waldstr. 11. Eredersdorl-Eetershnxen, Egxorsdorl: Uffenwasser, Petershagen. Eriedenan. Wtexlltz, stickende, OroB- Elchterfelde, Eankwltz: H B e r n i e e, Alsenstr. 5 in Steglitz. Geöffnet von 11— Iftz und von 4'/,— 7 Uhr. Eriedrlchshagen, Eichten an, Rahnsdorf, Schönelchc« KJ.-Schönebeck: Ernst Wertmann, Friedrichshagen, Köpe" nicker Straffe 18. Grünau: Franz Klein, Friedrichstr. 10. •Johannisthal, Rudow: Max G o n i ch u r, Parkstr. 23 liarlshorst: Hermann B i l I i n g, Dönhoffstr. 28. Itönixs-� usterhausen, Wildau, Xicdcrlehme: Friedrich B a u in a n ii. Luckenwalder Straße 5. Köpenick: Emil W i ff l e r. Kietzerstr. 6, Laden. Geöffnet von morgens 7 Uhr bis abends 8 Uhr. Eichtenber«; 1, Eriedrichsfeide, Rohenschönhoiiscn: Cito Settel, Wartenbergstraffe 1(Laden). Geöffnet von 11— 14/, und von i'/z— 7 Uhr. Elchtenberg II, Knmmelsbnrjr. Stralau: 8t. Rosen- kränz, 8Ill-Boxhagen 50. Geöffnet von ll—l'l, und von i'1,—7 Uhr. Jlahlsdorf, Kaulsdort, Uiesdorl: P. Hepberg, Kauis- dors. Ferdinandstraffe 17. Jlarlendorf, llluricnfeidc: Llugust L e i p, Ebauffeestr. 29. �enenhagen, Iloppexarten: Gustav Bergmann, Königsallee Ecke Gartenslraffe. ZteuköIIn: M. Heinrich, Neckarstr. 2. im Laden. Geöffnet von 9— 2 und von 4— 7 lihr; Neukölln. Britz: Rohr, Siegjried straffe 23/29. Geöffnet von II— l'l, und von 41/,— 7 Uhr. Xiedcr-Schöncweidc: Wilhelm Unruh, Brückenstr. 10, II. > owawes: Karl Krähnberg, Friedrichlirchplatz 27. Ober-Schönewcide; Alfred Bader, Wilbelininenhofstr. 17, Laden Geöffnet von 7 Uhr morgens bis 8 Uhr abends. Eankow, X'iederHchönhansen, Wordend, Erz. Ruch holz, Rlankcnbiirg: R i ff m a n n, MüHlenstr. 30. Geöffnet von 11— l'/j und von 41/,— 7 Uhr. Reinickendorf- Ost, Wilheliusrah und Schönholz, P. G ii r j ch, Provinzslr. 56, Laden. Geöffnet v. 11— 14/, u. 4'/,— 7 Uhr Schenkcndort b.Königs-Wusterhausen: Chr. H a n t s ch k e, Dorfstr. 10 Schönebers: Wilhelm Bäumt er, Marlin Lutherstr. 09, im Laden Geöffnet von 11— l1/, und von 4'/,— 7 Uhr. Spandau,\onnendaniiu,'Staaken. Secgrofeld und Ealkenhagcn: Schumacher, Breitestr. 64. Geöffnet von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abendS. leget, Borsigwalde, Wittenau, Waidinannslnst, llcrnisdorf. Rohen• A'eucudorf, Itirkenwcrder, Ereie Scholle u. Reinickendorf West: Baut Kienait, Borsigwalde, Räujch straffe 10. Geöffnet von 11— i1/, u. von 41/,— 7 Uhr Teltow: A. Schutze, Lindenstr. 17. Tcinpeihof: JoH. Krohn, Borusstastr. 62. Treptow: Rod. Gramenz, Kiespolzstraffe 412, Laden. Geöffnet von 7 Uhr morgens bis 8 Uhr abends. Weibensec, Meinersdorf: Gust. R o ff k o P s, Berliner Allee 11. Wilmersdorf, Malensee, Schmargendorf: Paul Schubert, Wilhelinsaue 27. Zeuthen, Allersdorf: Wilh. Schulz, Zeuthen, Ziethenstr. 16. ILossen: Rönnebeck, Stubenrauchstr. 27. sämtliche Parteiliteratur sowie alle wiffenschastlichen Werke werden gelieser: Sonntags sind die Ausgabestellen geschlossen. Süll Angebote für i Liebesgaben Mil-Taschenmess. st. 48, 75 I68 MilitSr-Essbestecke... s». 38 1'» l95 Militär-Dolche...stnck 196295375 Taschenlampen�pVl80 2°° 280 3°° Zigarrentaschen si«>di>üi,-° 98?> Brieftaschen st 48, 98 I48 195 Kopierstifte st. 10, 1 5, 18, 25 pt. 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