Ztr. 61.-33. Jahrg. Bbonnemcn tS'-Bcdingungcn; BSuimemenlä- Breis tröronnctanboi Bierieljährl. 3,30 Mt., monafl. 1,10 M?„ »röchenllilS 35 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Sluinrner ö Pfg, Sonnrag i- nmnmer nti! illuslrierter Sonntags- Beilage„Tie Neue Weif 10 Pfg. Post- HBonnement: 1,10 Mark pro Monat. Eingetragen in die Post- Zeitungs- Preislisre. Unter Kreuzband für Deutslbland und Oesterreich< Ungarn 2.50 Mark, für das übrige Ausland i Mark pro Monat. Poslabonneinenls nehmen an: Belgien, Dänemark, Holland. Italien, Luxemburg, Portugal Siumänien, Schweden und die Schweis vlcheist tögstch. Berliner Volksblnkl. s s pksnnig) vie sniettisns-LMhi' betrügt für die sechsgospalleno Kolonel- ßeue oder deren Rttnm 60 Pfg., für politische und aewerlschastliche Pereins- und Persaminlungs- Anzeigen 30 Pfg.� «Klekne anrcfgcn", das fettgcbmÄe Bort 20 Pfg.(zuKssig 2 sottgedruckte. Worte), iedes weitere Wort 10 Pfg. Etellengesuche und Schlasstellenan- zeigen das erste Sott 10 Pfg.. jedes weitere Wort 5 Pfg. Worte über 15 Bind» Iiabeit zählen für zwei Worte. Inserate ür die uächjte Rumnier müsten bis > Uhr nachlniltags in der Expedition »bgegepen werden. Die ExpedlttoN'ijt dis 7 Uhr abends geoMei. ZlelegriutUii-Adresset �wlüräcffloürat Bcrlia". Zentralorgan der fczialdcmokratifchcn Partei Dcutfcblands. Keöaktion: EW. 68, Ltnüenstraße 3. Fernfvrecher: Am, Moritzpla«, Nr. löl SV— läl S7. Expeüttion: EW. 68, LtnSenstraße 3. Keruivrecher: Am« Moritzplatz. Nr. lol 30— 131 97. Arlillene-i Lust- und Ll-Voot-Kämpse. Ein /infang. Die Besprechung, die sich an die Verlesung der Dhron- rede im englischen Unterhause knüpfte, gab den Genossen Sn o w d e n und I o w e t t. den Liberalen Trevelyan, Ponsonhy.Outhwaite und dem Unionisten M a s o n Gelegenheit, vor den Gefahren eines Krieges bis ans Ende zu warnen und von der Regierung die Veröffentlichung der Kriegsziele zu fordern. Die bedeutendste Rede scheint die des Genossen Snowden gewesen zu sein, deren Inhalt sehr bald auch in Deutschland bekannt wurde. Sie verlangte unter An- knüpfung an frühere Worte Asguiths und Bonar Laws, daß das Gerede von der Zerschmetterung Deutschlands aufhören solle. Ein Friede, der begleitet sein sollte von neuen unbe- rechtigten uird unbefriedigten Ansprüchen, wobei die kleineren Rationen. noch weiteren Angriffen ausgesetzt und neue Rüstungen bevorstehen würden, könnte kein dauernder sein, sondern eine unheilvolle Verwirklichung der Prophezeiungen des russischen Finanzmannes Bloch in seinem Buche über das militärische �schachmatt eines europäischen Krieges. Man hoffe auf einen Sieg durch Erschöpfung, ohne zu bedenken, was dabei auch aus den Ententemächten werden würde. Der Gedanke an eine Verteilung der deutschen Handelsflotte unter die Entente, an eine Zerschmetterung Deutschlands und Enteignung der deutschen Handelsflotte sei Torheit. Rück- sichtslose Unterwerfung Deutschlands würde die schlimmste Vorbereitung für den Frieden sein, die Allianzen gegen Deutschland würden dabei auch zerbrechen und ein neuer Krieg nur eine Frage der Zeit sein. Das von Snowden mnd Trevelyan eingebrachte Amen» dem e n t zur Thronrede lautete folgendermaßen: „Und dieses Haus wünscht ferner ehrerbietig aicheimzu- stellen, daß Seiner Majestät Regierung, nach Besprechung mit unseren Alliierten, die allgemeinen Bedingungen bekanntgeben sollte: unter denen sie gewillt sein würde, in'Verhandlungen ein- zutreten mit der Absicht, einen gerechten und dauernden Friedens- vertrag zu sichern." Der liberale Abgeordnet« Ponsonby schlug ein ähn- liches Amendement vor: „Und dieses HauS wünsckjt ferner ehrerbietig anheimzu- stellen, daß, da die Fortsetzung des Krieges, die beispiellose Ver- luste, Leiden und Ruin in ganz Europa bedingt, nicht allein die Ziele, für die das Land kämpft, erreichen kann, die Regierung die Bedingungen bekanntgeben sollte, unter denen sie bereit sein würde, in Verhandlungen einzutreten mit der Absicht, die Feind- seligteiten zu beenden und einen gerechten und dauernden Ver- gleich zu sichern, der gegründet ist auf der Evakuierung des er- oberten Territoriums, dem Respekt vor dem Nationalitätsprin- ztp und auf Vorkehrungen für die Errichtung eines internatio- nalen Tribunals, dem in Zukunft diplomatische Streitigkeiten unterbreitet werden sollen." Das dritte Amendement des Genossen Jowett bewegte sich ungefähr in der Richtung des Antrages von Ponsonby: es forderte die Regierung noch besonders auf, die Bereitwillig- keit der Alliierten auszusprechen, die guten Dienste neutraler Nationen anzunehmen zum Zweck der Erzielung eines Uöber- einkommens zwischen den Kriegführenden. Der Premierminister A s q u i t h erwiderte sofort, und ferne Antwort ist typisch für die ganze Situation, die der Krieg geschaffen hat. Nachdem er die Behauptung aufgestellt hatte, daß Snowden und Trevelyan nicht für die demokratische öffentliche Meinung sprächen, ging er auf die Rede selbst ein. Sie gehe von der Voraussetzung aus, daß in Teutschland ein wahrhafter Wunsch nach Frieden vorhanden sei. Worauf stütze sie sich? Der Reichskanzler scheine gesagt zu haben, er sei durchaus gewillt, eine Annäherung von anderer Seite willkommen zu heißen. Jedermann würde bereit sein, Annäherungen von anderer Seite willkommen zu heißen, aber der Kanzler habe nicht angsdeutet, daß er bereit fei, die Initiative zu ergreifen. Auf die Frage Trevelyans, warum er nicht die englischen Friedensbedingungen bekannt- gebe, antwortete Asguich mit der Wiederholung der bekannten, am 9. November 1914 in Bristol aufgestellten Bedingungen: Wir werden niemals das Schwert, das wir nicht leicht ge- zogen haben, wieder in die Scheide stecken, bis Belgien(und ich lnich hinzufügen Serbien) in vollem Maße alles und mehr als alles, das sie geopfert haben, wieder erlangen, bis Frank- reich ausreichend gegen einen Angriff gesichert ist, bis die Rechte der kleineren Nationen Europas auf eine unangrerf- bare Grundlage gestellt sind, und bis d i e M i l i t ä r- Herrschaft Preußens gänzlich und endgültig vernichtet ist. Erst wenn ein Friede auf diesen Grund- lagen in Sicht und zu erreichen ist und nicht elper werden wir oder einer unserer tapferen Alliierten auch nur ein Jota da- von ablassen, diesen Krieg weiterzuführen. Wenn diese Worte einen Sinn haben, wenn sie nicht als Phrasen angeschen werden sollen, so bedeuten sie den Er- schöpfungs krieg, oder besser gesagt> den unendlichen WWW l>tS Meli SWWllW. Amtlich. Großes Hauptquartier, den 1. März 1916. ,W. T. B.) Westlicher!triegsschauplatz. Die Artillerietätigkeit war auch gesteru au vieleu Teilen der Front sehr rege, besouders auf feindlicher seste. An mehrere» Stelleu verfolgte der Geguer damit freilich uur Täuschungszwecke. Dagcgeu schien er im N s e r- G e b i e t, in der Champagne, sowie zwischen Maas und Mosel bestrebt zu sein, uns ernstlich zu schädigen. Er erreichte das Ziel nicht. Im Lnftkampf wurde ein englischer Doppeldecker bei Meniu bezwungen, die Insassen find gefangen. Zwei französische Doppeldecker holten die Abwehrgeschütze her- unter, den einen bei Bezaponin, nordwestlich von Soissons, Insassen gefangen, de« anderen dicht südwestlich von Soissons, Insasse wahrscheinlich tot. Ein von dem Leutnant der Reserve Kühl geführtes Flugzeug, Beobachter Leutnant der Reserve Haber, brachte einen militärischen Transportzug auf der Strecke Besaucon— Jnssey durch Bombenabwurf zum Halten und bekämpfte die ansgestiegeue Transportmannschaft erfolgreich mit seinem Maschinengewehr. Oestlicher und Balkan-Kriegsschauplatz. Nichts von besonderer Bedeutung. Ob erste Heeresleitung. » Deutsche V-Soots-Crfo!ge. Amtlich. Berlin, 1. März.(W. T. B.) Bon uusereu U-Booten wurden zwei französische Hilfskreuzer mit je vier Geschützen vor LeHavre und eiu bewaffueter englischer B e w a ch un g s d a mp fer iu der Themsemüu- duug versenkt. Im Mittelmeer wurde laut amtlicher Meldung a«S Paris der ftauzösische Hilfskreuzer„La Provence, der mit einem Truppentransport vou 1899 Mauu nach Saloniki unterwegs war, versenkt. Nur 696 Manu sollen gerettet sein. Das am 8. Februar au der Syrischen Küste versenkte frauzöfische Kriegsschiff war, wie die Meldung des zurück- gekehrten U-Bootes ergibt, nicht das Linienschiff„Suffreu", sonder» der Panzerkreuzer„Aömiral Charoer". Der Ches des Admiralstabes der Marine. ,• Jet öikmWW SeiMWMW. Wien, 1. März.911 Crom Steffensberg 1.70 1.60 I!11 Enkircber Eilergrob. 2.20 2.10 Rheinwein p.'�Fl bei 10 FL 1912 Dürkheimer... 72pu 70«. 1912 Klaikammerer. 90«. 85« 19)2 Qaubickelheimtr 1.05 1 m. 19 2 Eitviüer....... 1.35 1.30 ISll Gunletbloiner Götz.. 1.60 1.50 1911 Oppenhoim. GoSdberg 2.10 2 m. 1908 RlKi&sbeiin.En�neeg 2.40 2.30 Rotwein p.•/! Fl. bei 10 Fl. 1999 Castillonnais. 1.35 1.30 ISll Moulis Mödoc 1.50 1.45 !91l GtO la Fonlanelle.. 1.80 1.75 1911 Ml LeTourdeUons 2.40 2.30 Sudwein p.1 iF. bei 10F1. Feiner alter Tarragooa..2m. 1.95 Vinbö de Porlugal..... 2.40 2.30 Vermouth........ 1.90 1.85 LikSr „Erlenwein" «a*«/- a Pomeranzen 5.50 3 m 1.75 Cherry Brandy 6 m 3.25 1.90 Prunelle____ 6.50 3.75 2 m. Bier p. vi Fl. bei 10 Fl, Deutsch-Porter... 50« 43« Ale........... 42« 40« iniLFlasehe.üese wird mit 10«lurüctgcnonun. soweit Vorrat Lebensmittel soweit g Vorrat Ü Fische Gföoe Heringe.. Pfund 35 r SdiellWie prund 70 a 90 Pf. C3üliaulrKopnfFiS75pf. Getrocknet. KHppiisctie 65 Salzflsc!iepfund40 50 55 pr. Lebende Scnleie.. Pfand 1,50 Nur Leipziger StraDe: Lei) d. gekochte Hummern 5.20 Lebends Forellen Pfund 3.20 GeflOgei I Donnerstag und Sonnabend: g Fummeisctie Gänse Pfd. 2.50 1 Mastpilen.. p�d 2.40 2.60 j SüppeolWner... Pfand 2.20 1 Bratnöliner..... Pfand 2.30 1 PBffoöiuier...... stückÖM.| Miöbner....8� 2.50 1 ilken(Wild-Enfen-Arl) Stück 2 M. 1 Pommersche I Land-Eier Frischobst-Marmeiade . Pfund 90 Pf. i leicht gefärbt Verkaut am Buiterlager. Apfel. Pfund 45 Pf. Hiinaeer mit Aptei Pfund 55 Pk. Rhelnlsoiies Äpfelkraut 60 Pf. Gemisetite Filscbobst 45 Pf. Pliaumea m. Apfel Pfand 55 Pf. VierMt...... Pfund 45 pr. Orangen....... Pfand 75 pf. Mannlsbeer....... 45 pf. Ptirsicti....... Pfand 75 pf. Erdbeer mit Apfel pf� 55 pl Aprikosen...... Pfand 75 pf. Marmelade in Eimern von 25. so n. so Pfd.. Pfand feine Erdbeer feine Aprikosen..... 90 pf. Thöring. Pflaumenmus 75 pf. Kunstbonlg ohn. ous, p». 35 pf. 5 Pf. Ermäfligung. Fieisch soweit Vorrat KaldSkeUle im Ganzen, Pfd. KaibsrOckenaSJ.öO Kaibskamm.. Kalbsbrust... Kalosnulasoti. Kalbsfeaxen.. GebackLBiedfleiscti m 1.80 1.60 teTlt 1 65 Pfund 1.45 Pfund 1.45 Pfund 1.70 Pfund 1 M, Obst u. Gemüsa Geräecti. Sprottenchon beim dritten Arzt fand er Gehör. Ein zunächst aufgesuchter Arzt ihrer Krankenkasse war nicht zu Hause; bei einem anderen Arzt erklärte das Dienstmädchen, zu einem Kassenrniiglied könne der Herr Doktor nicht kommen; ein dritter aber wurde zu Haufe angetroffen und kam ohne weiteres mit. Die Kranke lag im Belr und wand sich in Schmerzen. Als der Arzt bei ihr eintrat, ftagte er:.Sind Sie in einer Kasse?" — Sie nannte ihm die Kasse, der fie angehört.—„Sind Sie der Mann?" wandle er sich an den knapp achtzehn- ädrigen Sobn. Für ihn aniwortete die Mutter:.Mein Mann ist seit dreizehn Monaten eingezogen."—„Sie müssen mir," sagte der Arzt.„10 M. zahlen." Er war also keiner der für ihre Krankenkasse tätigen Aerzte. Was sollte die Mutler tun? Sie wies den Sohn an:„Gteb dem Herrn Doktor die 10 Mark." Der Sohn holte aus dem Nebenzimmer das Geld und überreichte eS dem Arzt— und dann schritt dieser zur Hilfeleistung. Am folgenden Tage gab es übrigens bei der Krankenkafie eine Beanstandung, weit dem Kassenmiiglied auf das gezahlte Nachlbesuch- Honorar eigentlich nur vier Mark zurückerstattet werden sollten. Man war über die Höhe des Honorars verwunden und ließ erst mal bei dem Herrn Doktor anfragen, ob da nicht ein Irrtum vorliege. Doch der Lrzt antwortete kurz:.ES ist kein Irrtum'. DaS Mitglied erhielt zu nächst nur vier Mark zurückerstattet, nach einigen Wochen aber wurden auch die übrigen S M. zurückgezahlt. Ob inzwischen eine Ausetn- andersetzung mit dem Arzt erfolgt war, entzieht sich unserer Kenntnis. Anmeldung der Benzinvorräte. Der Oberbefehlshaber in den Marken erläßt folgende Bekannt- machung: Auf Grund des Paragraph Sb des Gesetzes über den Be- lagerungszustand vom 4. Juni 1851 bestimme ich hiermit für das Gebiet der Stadt Berlin und der Provinz Brandenburg, daß jeder, der Benzin aus dem Auslande und über die deutsche Grenze ge- bracht hat. die von ihm eingeführte Menge mit Angabe von Her- kunfl und Siedegrenzen sogleich der Inspektion des Krastfahrwesens mitteilt, ohne Rücksicht darauf, daß die eingeführten Mengen auch von den Grenzzollämtern angezeigl werden. Ein unaufgeklärter Sellstmord beschäftigt die Kriminalpolizei. In der Nacht zum Dienstag gegen IVg Uhr sprang vor dem Grund- stück Hallesches Ufer 2 ein Mädchen in die Spree, ging unter und ertrank. Rettungsversuche blieben erfolglos. Beim Absuchen des Gewässers fand man nun einen Samtmuff, der ein Taschentuch, mehrere Schlüssel und ein Notizbuch mit dem Name Heinze in Zittau enthielt. Die Kriminalpolizei hat jetzt festgestellt, daß die Ertrunkene eine 20 �ahre alte Martha Auguste Heinze war, die in Zittau in der Burgstr. 10 bei ihren Eltern wohnte und diese in der ver« gangenen Woche verlassen halte. Was sie dazu bewog und weshalb sie ins Wasser ging, ließ sich noch nicht aufklären. Einem Betriebsunfall zum Opfer gefallen ist die 20jährige Arbeiterin Martha Berg aus Königswusterhausen, die in der Maschinenfabrik Oberschöneweide beschäftigt war. Dort hotte sie vor einigen Togen einen Unfall erlitten, der anscheinend keine ernsteren Folgen hatte. Später verschlimmerte sich das Befinden des Mädchens, so daß sie nach dem Kreiskrankenhause zu Königs- Wusterhausen gebracht werden mutzte. Dort ist die B. nun an innerer Verblutung gestorben. Ein tödlicher Betriebsunfall hat sich in der chemischen Fabrik von Müller in der Gartenstraße in Weitzensee ereignet. Dort war seit dem 1. Februar der 18jährige Handlungsgehilfe Willi Marquart aus der Wörihstr. 7 als Arbeiter beschäftigt. M. sollte die TranS« miisionswelle im Trockenraum ölen, ging dabei aber vorschrifts- widrig zu Werke, indem er die Maschine nicht außer Betrieb setzte. Er beugte sich vielmehr über die im Gange befindliche Maschine und goß Oel auf die Lager. Dabei wurde seine Kleidung von der rotierenden Welle erfaßt, M. selbst hochgerisien und mehrere Male hcrumgeschleudert. Dabei wurde der Bedauernswerte zwischen die Welle und die Mauer des Raumes gepreßt und vollständig zer- malmt, sodaß der Tod auf der Stelle eintrat. Bei dem Unfall wurde die Schutzvorrichtung, die sich in vorgeschriebenem Zustande an der Maschine befand, heruntergerisien. Fremdes Verschulden liegt nicht vor. Auf dem Eise tödlich verunglückt sind gestern nachmittag die 11 und 12 Jahre alten Knaben Fritz Sziedat aus der Goltzstr. 21 zu Schöneberg und Fritz Grund aus der Zwinglistr. 21. Die Knaben brachen auf dem„Faulen Graben' in der Nähe der Löwen- brücke ein und ertranken. Ihre Leichen wurden gestern spät abends geborgen und nach dem Schauhause gebracht. Der Berkehr auf den märkischen Wasserstraßen soll jetzt größer sein, als in Friedenszeiten. Besonders die Talfahrten sind heute lohnend. Die Fahrzeuge können die Laderäume voll ausnützen, sie erhalten hohe Frachten und führen meisten? Metalle, Kohlen und Getreide. ES sind Frachten von 02 Pf. für 100 Kilo- g r a m m von Kosel bis Berlin sOsthafen) bezahlt worden. Der Königliche Botanische Garten in Dahlem ist am Sonntag, den ö. März, von 11 Uhr vormittag« bis 4 Uhr, das Botanische Museum von 11—2 nachmittags dem allgemeinen Besuch geöffnet.— Kinder unter zehn Jahren haben auch in Begleitung Erwachsener keinen Zutritt._ /ius öen Gemeinden. Aus der Neuköllner Schuldeputation. Die Schuldeputation hat entsprechend einem Antrage der Ge- sundheitskommission in ihrer letzten Sitzung beschloffen, für die Lebr- Personen in de» Gemeindeschulen kurz gefaßtes geeignetes Unterrichts- Material zu beschaffen, um an der Hand dieses in den oberen Klassen aufklärend über die Ansteckungsgefahr bestimmter Krankheilen zu wirken, �n der Angelegenheit betreffend die Verwahrlosung der Großstadstugend soll der Magistrat ersucht werden, brachliegende Ländereien der Stadtgemeinde unentgeltlich den Gemeindeschulen zur Verfügung zu stellen, damit diese'Ländereien unter der Aufsicht von Lehrkräften von den Schulkindern wirtschaftlich ausgenutzt werden können. Ferner soll vom königl. Amtsgericht Neukölln Aus- kunfl darüber erbeten werden, in welch-m Umfange gerichtliche Be- strafungen schulpflichtiger Kinder während der Kriegszeit stattgefunden haben._ Weihensee ohne Kartoffeln. Zum großen Bedauern mußte gestern festgestellt werden, daß in ganz Weißeniee bei den Händlern sowohl wie bei der Gemeinde keine Kartoffeln zu haben waren. Frauen und Kinder ziehen von einem Geschäft zum anderen, um Kartoffeln zu kaufen, aber überall erfolgt Abweisung. Was das für einen Jndustrieort zu bedeuten hat, kann man sich ausmalen. Sollte denn wirklich kein Mittel vor» handen sein, diesen Zustand zu beseitigen? Trotz der so oft ge- prieienen Ucberproduktion an Kartoffeln diese Knappheit. daS verstehe, wer will._ Gemeindevertrererwahl in Tegel. Das Interesse an der diesjährigen Wahl beschränkt sich auf den 2. Bezirk, in dem wiederum Genosse Karl Radunz aufgestellt worden ist. Außerdem gibt eS noch im 1. Bezirk eine Anzahl Wähler, die im 2. Bezirk ihr Wahlrecht auszuüben haben. Die Wahl findet auf Grund der vorjährigen Wählerliste statt, es ist deshalb jeder, der am 30. Januar ISIb 24 Jahre alt war und damals im 2. Bezirk wohnte, wahlberechtigt, auch wenn er inzwischen � verzogen ist. Voraussetzung iür die Teilnahme an der Wahl ist, daß er überhaupt in der Wählerliste steht. Die Wahl findet heute Donnerstag von 2 bis 7 Uhr im Restaurant von Hamukeck, Tegel, H a u v t- strotze, statt. Legitimation sSteuerkarte) ist mitzubringen. Jeder Parteigenosse muß sein Wahlrecht ausüben. Beschlutz des Wahlvereins Steglitz. Die Mitgliederversammlung des Wahlvereins beschäftigte sich mit der Stellungnahme der Reichsragsfraktwn und dem Beschluß der Vorsitzendenkoiiserenz des Kreises Teliow-Beeskow.— Gegen eine Stimme wurde der in Treptow angenommenen Resolution zuge- stimmt, die sich mit dem Vorgehen der 20 Abgeordneten der Minder- heit einverstanden erklärt, sich gegen die öffentliche Stellungnahme der Vorsitzendenkonferenz und die irreführende Berichterstattung darüber ausspricht und die Einberufung einer Kreisgeneralversammlung fordert._ Soziales. „Gewinnbeteiligung" der Arbeiter. Um tüchtige Arbeitskräfte an seinen Betrieb zn fesseln, hat Bäckermeister Müller, Inhaber der Großbäckerei„Nord- stern", vor einigen Jahren die Einrichtung getroffen, daß 5l) Proz. des Reingewinns den Arbeitern zugute kommen sollen. Diese Einrichtung wurde aus Anlaß einer Klage in den beiden letzten Sitzungen des Jnnungsschiedsgerichts be» leuchtet. Dabei ergab sich folgender Sachverhalt: Obgleich der Gewinnanteil ohne Zweifel als ein Teil deS Arbeitslohnes anzusehen ist, wird er den Arbeitern nicht ausge- zahlt, sondern am Jahresschluß— gutgeschrieben. Der Gewinnanteil steht also fein säuberlich im Buche. Ihn als bares Geld in die Hand zu bekommen, ist den Arbeitern ungeheuer schwer ge- macht. Dagegen ist es sehr leicht, den vollen Anteil zu verlieren. In dem Stawt der Gewinnbeteiligungseinrichtung wird unter anderem bestimmt, daß der Arbeiter seines Gewinnanteils verlustig geht, wenn er gewissenlos arbeitet, wenn er wegen Roheiten gegen seine Mitarbeiter oder Achtungsverletzung gegen den Betriebsleiter entlassen wird, wenn er sich an einem Streik beteiligt oder das Arbeitsverhältnis nicht ordnungsmäßig löst. Aber selbst nach einer ordnungsmäßigen Lösung des Arbeitsverhältnisses bekommt der Arbeiter seinen Gewinnanteil noch lange nicht, denn daS Geld ist für den Bau einer Bäckerei bestimmt. ES ist zu-diesem Zweck zinS- tragend angelegt, und der Arbeiter kann seinen Anteil nicht vor dem Jahre 1224 kündigen. Wie leicht man seinen Anteil verlieren kann, wenn es nur nach den Bestimmungen der Müllerschen Gewinnbeteiligung ginge, dafür ist der Fall deS Klägers ein sprechendes Beispiel. Der Kläger hat neun Jahre in der Müllerschen Bäckerei gearbeitet. Kürzlich bekam er Streit mit einem Mitarbeiter und gab deshalb die Arbeit auf. Da» war sein gutes Recht, denn eine Kündigung bestand im Betriebe nicht. Aber Bäckermeister Müller meint, der Kläger habe keinen Grund gehabt, aufzuhören. Also habe er das Arbeitsverhältnis nicht ordnungsmäßig gelöst und deshalb nach den Bestimmungen der Gewinn- beteiligung den Anspruch auf seinen Gewinnanteil verloren. Die Auszahlung des Anteils, der sich auf 800 M. beläuft, wurde denn auch verweigert, und der Arbeiter sah sich genötigt, beim JnnungS- schiödsgericht auf Zahlung zu klagen. Hier berief sich der Be- klagte auf sein Gewinnbeteiligungsstawt. Als ihm der Vor- sitzende zu bedenken gab, daß man so einseitige Verträge als gegen die guten Sitten verstoßend ansehen könnte, erwiderte der Beklagte in pathetischem Ton. diese Einrichtung sei hochsittlich, denn sie mache die Arbeiter zu Mitbesitzern des Geschäfts. Bon semen 30 Gesellen feien viele zum Militär einberufen, er babe nur unge- nügenden Ersatz für dieselben gefunden und von seinen alten Ge- sellen nur noch drei zuverlässige behalten Einer von diesen sei der Kläger. Der habe gegen die guten Sitten verstoßen, indem er diese Situation benutzte, um die Arbeit niederzulegen. Dadurch sei die Existenz des Geschäfts, welches 10 000 Menschen mit Brot versorge, gefährdet. Das Schiedsgericht stellte sich natürlich nicht auf den Standpunkt beä Beklagten. Nachdem dieser einen Ver- gleichsvorschlag, wonach er dem Kläger 150 M. zahlen sollte, ganz entschieden abgelehnt hatte, wnvde er zur Zahlung der vollen 300 M. an den Kläger verurteilt. Das Urteil wurde so begründet: Der Vertrag verstößt gegen diegutenSitten. Der Kläger war viele Jahre im Betriebe des Beklagten tätig. Daraus ergibt sich, daß er der Firma treu und redlich seine Dienste geleistet haben und ein zuverlässiger Arbeiter lern muß. Es ist demnach unbillig, den Kläger seines Gewinnanteils verlustig zu erklären. Gerichtszeitung. Vertagung des Prozesses Bock. Der Prozeß gegen den Rektor a. D. Bock mußte gestern auf unbestimmte Zeit vertagt werden. Der Angellagte war wegen Krankheit nicht erschienen. Aach Auskunft des mil der Untersuchung deS Angeklagten beauftragten beamteten ArzteS ist Rektor Bock herzleidend, unterernährt und vorgestern zweimal in Ohnmackt gefallen. Er ist deshalb ver- handlungsunfähig. Da es als unbestimmt hingestellt wurde, wann der Angeklagte wieder verhandlungsfähig sein wird und der Neben- klüger Kriminalkommissar Toussaint, der als OberleuMant zum Heer eingezogen ist, nach Ostpreußen zurückkehren mutz, zog daS Gericht vor, die ganze Sache zu vertagen. Zuchtlosigkeit. Eine gewiß recht eigenartige Methode, der Zuchtlosigkeit der Jugend entgegenzutreten, wandte der Gutsinspektor Joseph B e r g e r an, der auf dem schlesischen Rittergut Pecherm bei Priebus den im Felde stehenden Gutsverwalter vertritt. Waren da zwei Buben über den Zaun geklettert und hatten Obst vom Rittergut gepflückt, auch einiges, daS in der Schnelle ihr Magen nicht bewältigen konnte, in einen mitgebrachten Sack getan und fortgeschleppt. Das ward dem Inspektor gemeldet. Da ließ er zwei Knaben zu sich kommen, die er im Verdacht hatte. Beide be- stritten den Obstdiebstahl. Der Inspektor wollte aber ein Ge- ständnis haben. Um dies zu erzwingen, legte er dem einen Knaben eine Kette um den Hai» und schlug ihn. DieS Sichver- greifen an einem Kinde brachte dem Inspektor eine Anklage und eine Verurteilung wegen Nötigung durch die Strafkammer beim Amtsgericht Sagan ein. Auf 15 Mark lautete die Strafe. Trotz des der Art und Höhe nach niedrigen Strafmaßes legte der Verurteilte Revision ein. DaS ReichSgericht verwarf diese am Montag._ Bestrafte weibliche Neugierde. Unter der Anklage der Unterschlagung und der Verletzung deS Briefgeheimnisses stand ein Frl. Elly W. vor dem Schöffengericht Berlin-Schöneberg. Die Angeklagte war mit einem Frl. B. be- freundet. Diese hatte den Verdacht, daß ihr wiederholt Briefe ver- schwänden. Um nun festzustellen, wer von ihren Bekannten in Frage käme, ließ sich die V. von einem Bekannten einen Brief schreiben und legte diesen, ordnungsmäßig von der Post ab- gestempelten Brief auf ihrem Korridor aus. Eines Tages war Frl. Elly W, bei ihr zu Besuch i da nach ihrem Weggange der Brief ver- schwunden war, machte Frl. V, Anzeige bei der Kriminalpolizei. Es erfolgte eine Haussuchung und der Brief wurde beschlagnahmt gerade in dem Augenblick, als die Angeklagte im Begriffe war, das oorpu» ckslioti im Feuer des Ofens verschwinden zu lassen.— Die Folge der weiblichen Neugierde war die jetzige Anklage.— Die Angeklagte hob zu ihrer Entschuldigung hervor, sie hätte erfahren, daß ihre Freundin in zarlen Beziehungen zu einem Herrn stehe und dieses interessante Verhältnis hätte ihr keine Ruhe gelassen und infolge» dessen hätte sie den Brief geöffnet.— Das Gericht erkannte auf 50 M. G e l d st r a f e._ Ms aller Welt. Die fahrbare Stadtküche. Durch die Straßen Kölns bewegen sich seit kurzem mittags und abends fahrbare Stadtküchen, die der Volksmund„Städtische Gulasch- kanonen' neun:. Aus einem Wagen ist eine Feuerung mit einem großen Kessel angebracht, der 300 Portionen a 1 Liter„Eintopfgerichte' enthält. Jede Portion smeist mit gemahlenem Fleisch) wird zu 20 Pf. abgegeben. Der Zudrang zu diesen„Gulaschkanonen' ist außerordentlich stark, und die Stadtverwaltung kündigt baldige Vermehrung an, damit das ganze Stadigebiet berücksichtigt werden kann. Die Gerichte werden in eigenen Küchen der Stadt aus städtischen Lebensmiltelvorräten hergestellt. Die Bedürftigkeit der die Speisen Abholenden wird nicht geprüft. Meist sind die„Kunden' Kinder, die auf das Klingelzeichen einer herannahenden„fahrbaren Stadiküche' zu Dutzenden, mit Kannen und Töpfen bewaffnet, heranstürmen, um die dampfende kräftige Mahlzeit entgegenzunehmen, Auf diese Weise werden tausende Kinder gesättigt, die sonst nur mangelhaft ernährt wurden. Man hofft, binnen kurzem 10 000 Mahl- zeiten täglich abgeben zu können, und wird nötigenfalls noch messt „Gulaschkanonen' in Betrieb stellen. Lawinenkatastrophen in Tirol. Die Lawinengefahr im Alpewgebiet wächst stänidig und fordert neue Opfer. Nach einer Meldung der„Jnnsbrucker Nachrichten" aus Meran sind auf dem Stilfserjoch dreizehn Personen durch eine niedergegangene Schnee- lawine tödlich verunglückt. In Südosttirol wurden sechs Personen von Lawinen getötet, meh- rere schwer verletzt; einige werden noch vermißt. In Süd- w e st t i r o l wuriden 14 Personen getötet, mehrere vermißt und verletzt. Nähere Einzelheiten über diese neuen Lawinenkatastrophen liegen noch nicht vor. Schwere Bluttat eine» WirtschaftsinspektorS. Eine schwere Bluttat ereignete sich auf dem Gut Z ö p e l bei Maldeuten(Kreis Mohrungen). Dort hat der Wirtschaftsinspektor Wunderlich den taubstummen Schweinefütterer S ch e f f l e r durch Schrotschüsse au» seiner Jagdflinte erschossen. Der Täter, der als ein dem Llkoholgenuß ergebener Mann geschildert wird, ist verhaftet worden. Der Getötete hinterläßt seine Frau mit sechs zum Teil noch unversorgten Kindern. Zwei Knabe« ertrunken, �n Weinböhla bei Dresden sind zwei Knaben verunglückt, die mit anderen Kindern trotz Warnungen vi« dünne Eisdecke eines Teiches betreten hatten. Die sechs und sieben Jahre alten Knaben Hermann und Willi Käulig, oeren Vater sich zurzeit im Felde befindet, brachen ein und er- tranken. Nach 41 jähriger Zuchthausstrafe begnadigt. Der jetzt 70 Jahre alte frühere Waldarbeiter Ernst Peinemann aus Westerhof bei Echte war im Jahre 1874 wegen Mordes zum Tode ver- urteilt, später aber zu lebenslänglicher Zuchthaus- strafe begnadigt worden. Jetzt ist Peinemann nach Ver- büßung einer 41 jährigen Zuchthausstrafe vom Kaiser begnadigt worden,_ Verlustlisten. Die Verlustliste Nr. 408 der preußischen Armee enthält Verluste folgender Truppen: Etappen-Jnspektion der 1. Armee. Infanterie usw.: Garde: 1. und V. Garde-Regiment z. F.; 7. Gavoe-Jnfanterie-Regiment; 2. Gavde-Res.-Regiment; Garde- Grenadier-Regimenter Alexander, Franz(s. Reserve-Jnf.-Regt. Nr. 204), Elisabeth und Augusta; Gavde-Füsilier-Landwehr-Regi- ment(s. Res.-Jnf.-Regt. Nr. 204). Lehr-Jnfanterie-Bataillon(siehe Res.-Jnf.-Regt. Nr. 204). Grenadier-, Infanterie- oder Füsilier- Regimenter Nr. 11, 12, 13(s. auch Jnf.-Regt. Nr. 10), 14 bis ein- schließlich 17, 26(f. Etappen-Jnsp. der 1. Armee und Rekruten- Depot s-Abt.j bei 8. Armeekorps), 26, 27, 28(f. Rekruten-Depot s°Abt.j des 8. Armeekorps), 31. 33, 34, 88, 42, 44. 45(f. Jnf.-Rad- fahver-Komp. der 1. Kav.-Div.), 47, 50, 54, 56, 57(f. Jnf.-Regt. Nr. 10), 59, 60, 61, 63. 65. 66. 69. 70. 71, 78, 78 bis einschl. 82, 84 bis einschl. 88, 90, 91, 96 bis einschl. 99, 186(f. Etappen-Jnsp. der 1. Armee). 159 bis einschl. 160, 171, 172, 174, 175, 176, 184, 186, 190, 193, 830, 885, 836, 347, 862, 853, 854. Reserve-Infanterie- Regimenter Nr. 11. 12, 13, 16, 17. 2S, 26, 32, 86, 88, 51, 56, 59, 60, 61, 68, 69 bis einschl. 72, 74, 78 bi» einschl. 84, 86, 91, 92, 03, 98, 201, 202, 204, 206, 211, 218, 216, 217, 219, 220, 228, 225, 227, 228, 229, 234, 249 bis einschl. 252, 264 bis einschl. 258, 260, 268 bis einschl. 268. Lan-dw ehr*ß nfanter ie-Regimenter Nr. 10(s. auch Ins.- Regt. Nr. 854), 24. 25. 26, 84, 36, 46, 51, 52,'57, 61, 71, 72, 76(f. auch Res.-Jnf.-Regt. Nr. 69), 77, 80, 83, 85(s. Res.-Jnf.-Regt. Nr. 79), 93, 349, 350. Landwehr-Ersatz-Jnfanter:e-Regiment Nr. 4 ä. Landw.-Jnf.-Regt. Nr. 349). Landsturm-Jnfanterie-Regimenter r. 24 und 26. BesatzungS-Rogi-ment Nr. 1 der Brigade Doussin (s. Jnf.-Regt. Nr. 336). Brigade-Ersatz-Bataillon Nr. 23. Landw.» Brigade-Ersatz-Bataillon Nr. 30(s. Landw.-Jnf.-Regt. Nr. 349). La nd st.-Jnf.-Ba ta l80 Kalbshaxe>•..»» �»»». w—<\ Kammelflefsch.- vtmi 2 40 Hammelkeule«-»...?u»>a 230 Pökelzunge.-«»«l 1° Hammelfleisch s 1 60 Apelslnen..Datrad 85 Pf. I00 I20 Bosoop-Aepfel grosse, Ptend 40 PI, Kochäpfel. Pfund 25pf. Kochbirnen. Pfund 25 Pf, Mandarinen«-45«. Warstwarea Mettwurst»K* Btaoosedw. Art Plund 2� Jagdwurst.KanA 21C Feine Leberwurst.. rftarf 220 Landieber wurst n«« 2°° Sülzwurst»»»»»«»«»o» A». rnmÄ Kraftfleisch v«- 188 KSiicheramren :■ Marmeladen fMklBBt* Dekloratloa Gem. Marmelade.. 48 pt. Stachelbeer-Konfitöre pm 75 pt. GemMarmeladeÄ�ff?: 240 Pflaumenkonfitüre 3ts Kieler Bücklinge«-»..aact 10rr. Kiel. Sprottbücklinge«&wa. 45 Pf. Sprotten st» Mond 50 pt. Makrslbückfinge ewck 33» Fieckheringe 35 pl Bratheringe s-sner-cose 2 80 Bismarckheringe �,»'00eT l25 Hering in Gelee. i-pn-�-vo'--' 90 pt. Sardinen v«- 50, 78 Pk. Sardinen. Bon 75 pt l00 Rsche Lebende Schleie... Plana l50 Lebende Aale ttmi l50 240 Schellfisch Pfand 60, 75 Pf Kabeljau Uapuaemoline Kopf Pfund 63 Pf. Seelachs Uneaura,«dnoDwf Pfand 68 Pf, Merlan................Pfand 55 Pf. Grüne Heringe auunwns wand 40 k. Seemuscheln...... im stock 35 of. Klippfisch............Pfand 60 Pf. SalzfiSCh...... Pfund 40, 45, 50 Pf. Anchovis 85» Fettherlnse %. Einleg., m E 10 St. 45a. Pf. Im 4, Stock Oberlichtsaal Leipziger Str. Veraastaltuns dem �Berliner Hausfrauen» Oereins"(Lina Morgenstern) "Donnerstag nachmittag 4 Uhr: 'Vortrag des ßerrn Qartenbau-'Dir. Besser Doteat an der Humboldt-Akademie Freie Hodisdiute „Wo kann die Berlinerin Gemüse pflanzen" Cernttse Wirsingkohl....... Pfund 18 Pf. Kohlrüben reibe..... Pfand 6pl Schwarzwurzel.... Pfund 15 Pf. Schnittlauch In Töpfen, Topf 25 Pf. Rote ROben. pi». 12«t SozlaldemokratisetierWaMTerein Henkölln. Am 26. Februar»erstarb unser Parteigenosse Max Zerm Böhmisch« Str. 10. 11. Bezirk, Ehre seinem Andeukeuk Die Beerdigung findet am Freitag, den 3. März, nachmittags 3 Uhr, aus dem Neuköllner Ge> meinde« Friedhos, Mariendorjer statt. Um rege Beteiligung ersucht 230/16 Der Borstand. DsBtSElierWetallarlielter-YEllianil Verwaltungsstelle Berlin. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Kollege, der Schleiser Max Zerm Neukölln, Böhmische«trotze 10, am 26. Februar gestorben Ist. Ehre seinem Nndenlen! Die Beerdigung findet morgen Freitag, den 3. Mär,, nach. mittags 8 Uhr, von der Leichen- halle des Renlöllner Gemeinde. FriedhoseS, Martendorser Weg, aus statt. Um rege Beteiligung wird ersucht. Nachrat. Den Kollegen ferner zur Nach. richt, daß unser Kolleg«, der Schleiser Emil Horn Neukölln.Kaiser-Friedrtch.Str. 146, am 26. Februar gestorben ist. Ehre seinem Andenken: 112/13 Di» Ortsverwaltung. lZssangwein„Zukunft" Niederschontiausen. Am 28. Februar verstarb nach langem Leiden uns er treues Mit- glied 57/t3 Karl Gerhardt. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 2. d. Mts., nach. mittags 3'/, Uhr, aus dem Ge- meinde-Friedhos in Schönholz statt. Als Opfer des Krieges starb am 24. Februar im Lazarett in- solge Kopsschusses unser lieber Sohn und Bruder �ickarä Laalback im 21. Lebensjahre. A llle trauernden iiinierblledenen. Berlin-Schöneberg, Sedanstr. 62. Sozialdemokraßscber Wahlvereln Kreis üieileriianilE Bezirk Pankow. Am Dienstag, den 23. Februar, verstarb nach langem, schwerem Leiden unser langjähriges Mit- glied, der Schlosser tiermsiili Hörster im 41. Lebensjahre. Ehre seinem Andeukeuk Die Beerdigung findet am Freitag, den 3. Mörz, nachmittags 21l, Uhr, von der Halle des 3. Pankower Friedhofes, Schön- holzer Heide, aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 243/12_ Die Bezirksleitung Dentscher Transportarheiter- Kertant Bezirksverwaltung GroB-Berlln. Den MUgliedern zur Nachricht, datz unser Kollege, der Industrie- «better August Maler von der Firma Hasse u. Brede am 28. Februar un Atter von 56 Jahren verstorben ist. Ehr» setu»« Andeukeuk Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 2. d. MtS., nach. mittag« S1/. Uhr, von der Leichen. halle des Naz«eth-Friedhose» in Reinickendorf, Berliner Stratze, aus statt. 62/3 Ole Bezlrksverwaltang. Am 28. Februar abends 11'/, Uhr verschied nach turzem Leiden meine liebe, gute Frau, Mutter, Schwester und Schwagerin Ma Vogel geb. Giebel im 51. Lebensjahre. 122A Dies zeigen tiesbetrübt an Rclnkold Vogel u. Kinder, Lausitzer Stratze 32. Beerdigung Freitag, 3. März, nachmittags 3 Uhr, von der Ka- pelle des EmmauS-Kirchhoses, Neukölln. Hermannstr. 130i136. Danksagung. Für die viecen Beweise herzlicher Tellnahme und Kranzspenden bei der Einäscherung meines lieben Mannes Ferdinand Woihe sage ich hiermit allen Verwandten, Freunden und Bekannten sowie der Direltion, den Kollegen vom Gas- behätlerbau der Bamag, dem Deut- sehen Metallarbeiterverband, dem Sozialdemokratischen Wahlverein deS 6. Kreises, Bez. 689a, meinen herz. ttchsten Dank. l29A Die trauernde Witwe nebst Kindern. ReukersWerke ■ 3 Bände 4 Utort■ Gewerkschaftshaus Sonnabend, de» 4. März ISIS: Bunter Abend ÄK? Hinfoniekonzert von Marimilim» Fischer. Die ulkigen Hamburger Sänger nnd andere Vorträge. Zu diesem Fest find die Berbandsvereine freundlichst eingeladen. Sonntag, den 5. März 1916: Trühlingsjeier der Jngendsektion des Transportarbeiter-Verbandes. Mitwirkende: Miwuerchvr„Namenlos". Chormeister Herr Thilo. Rezitation. Herr Richards, Mitglied des Deutschen Theaters, Festvortrag. Herr Redakteur P. Müller. Mandolwenkonzert der musik. Abteilung, Dirig. Herr Borpahl. Eröffnung 5 Uhr. Um Mahaaamlaal ♦ Konzertsängerin Frl. Friedl. der Lachpillen. AM ZNllllttgollljllUi. Klaus und Teppl als Damenimitator. Sonntag mittag: Sp«gessuppe....... 0,20 Kraftbrühe mit Einlage... 0,20 Aanderfilet ln Weißwein... 1,00 Spinat mit Kalbsteat.... 0,80 ........ 1,00 Filetgulatch Bayrisch« Iii Bayrisch« Leberknbdel m. Kraut 0,70 Bierläuder Ente..... 1,00 Rostbees......... 1,00 Hamburger Kalbskeule,,, 1,00 Hammcllcule....... 1,00 Kourpott, Salat...... 0,20 Käse 0,40, Speise..... 0,80 Hente nnd Sonnabend ein sehr billiger Schnellverkanf DM" nicht unter 5 Pfund.' � - Psd. . 2.40 . 2.40 Ochsenflessch, schier... Hammelkeule und Rücken Kalbs leuie und Nierswck. Ein Posten Schinkenspeck 2,00 a Psd. ®r. Posten Salami. Teewurst, Cervelatwurst.... 2,50—2,80 Halberstädter Leberwurst... 2,00 Knoblauchwurst, GewerkschastS. Wurst......... 1 enkt an uns sendet Golem Meikum Golem Golö ßigareiien WiMommenfte Liebesgabe! Preia N2 3� 4 5*6 s iq ay» 4 5 o ö 10 Pfg.dSfck. 20 Stck. fei dposlmassig verpackt portofrei! 50 Stck. feldpostmässig verpackt 10 Pf Porto! Zum Ausschneiden! Buchhandlung Vorwärts ! ViJw'RTKTT'jri: lim einen Liter Magermilch herzu- :fin Gebrauch: bellen, nehme man bis zu 70 Qramra !..................: JVlilfix"-Pulver und verrühre dasselbe mit derselben Oewichtsmenge Wasser(Ungarweinglas). Hat man durch Zerdrücken und Rühren einen knollenfreien Brei erzielt, so gebe man unter Umrühren allmählich den noch fehlenden Rest Wasser hinzu.— Man kocht das„Milfix"- getränk unter Umrühren mit kleiner Flamme auf, Zweckmässig kann man beim Aufkochen einen Stich Butter zugeben. Das erkaltete„Milfix" verwende man an Stelle von Sahne zum Kaffee oder Tee.— „Milfix" darf man niemals wie Zucker zur Flüssigkeit geben, sondern man muß erst eine breiartige Lösung herstellen, die beliebig verdünnt werden kann.— 1 kg„Milfix" ergibt 15 Liter Magermilch. Zum Ausschneiden! Trust frei! Uestmonn's Traimagiizin Größte.inswakl. Billigst« Preise. I. MohrsnstrsOa 37a (Kolonnaden) IL Or. Frankfurter Str. 115 (nahe Andreasstr.) Astwahlstndungen tofert Amt Zentrum 7890. Soantaa 12— 2 Uhr„etltnOt. Haben Sie Stoff? Ich fertige daran Anzog od Paletot| noch Mass, schick, dauerh. Zutaten von 28 Mark an. Modi* Ifbaad, i Neue Promenade 8J/.( Stadtb.Börs.) j ________ iiei einer L.eibbinde? 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