Ar. 49. 1 � Vr C 5 Pfennig) MotttltgSltUSSltde( 5 Pfennig) flbonnemcnts-Bcdingungoi; MionnementS» Treis piLnulnercmdo: Licrtcljahü. 3,90 M'.«Bonafl. 130 SR-'., wöchentlui, 30 Pfg. frei WZ Hau». Sinjelm:. Summci B Big, Sonntag». nununet init ilttstrierler Sonntag», Vellage.Die Neue Welt- 10 Pfg. Poll. Alionneuient: ILO Marl pro Monat. Cinoetragen In die Post. Zeitung». T-reifüllc. Unter Kreuzband für Deusttf.iiuii und Oeslrrreich• Ungar» !L0 Marl, strr da- übrige Üiu-Iand Srngetrage »-«dlisle. Ddutschlanl ZiO Mari, für 4 Marl pro Monat. nehmen an Belgien.. DSnemurl, Holland. Italien. Luxemburg, Portugal, iSumänien, Schweden und die Schweiz. da» übrige Postabonnement» «»eilt täfiO«. 34. Jahrg» VI« InlervonS'Gebabr letrügl für die fech-oestxutene Kolonei. »olle oder deren Raum SO Pig, für palitilche wid oewerlichastliche Pcrelu»- uird Beriammlnungk-Sinzclgeu SO Pfg, ..Kleine Znreigen". das iettgedrinite Wort A Pfg. IzuISsfig 2 fettgedruckte Worte), ledeS wiitere Wort 10 Ptg. Etellenoefuche und Echlafstellenan. »eigen da» erste Wert 10 Pig,. sedeS wettere Wort S Big. Worte über ISBuch» staben zählen für zwei Borte. Inserate für die nächste Nummer müssen big 5 Uhr nachmittags in der Eppedition abgegeben iverden. Die Erpedition ijt bis 7 Uhr abends geöffnet, Pelegramm- Ndreile: »SaziiMcmclirat Berlin". Zcntralorgan der roziatdemokratifeben partei Deutschlands. Neüaktion: SV. 68, Linöenstroße z. Fernsprecher: Amt ÄNoriNPlaN. Rr. lZl gv— lSl S7. Montag, den 19. Februar 1917. Sxpeüition: SV. 68, �inüenftraße Z. Fernsprecher: Amt Moritzplalz. Nr.»»1 90— X51 97 Kämpfe an der Hncre. >Zcheiteru englischer Angriffe bei Lille— Heftige Kämpfe beiderseits der Ancre— Boulogne von einem Luftschiff bombardiert iW. T. B.) Amtlich. Großes Hanptqnartier. den 18. Fr- bruar 1917. Westlicher Nriegsschauplach. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. 9?ach lebhafter Feuervorbereitung versuchten starke englische srrfunimnqeabtcilu ngcn nördlich von Zlrmrntierrs und südwestlich von Lille, sowie nördlich des La Bassce-KonalS und bei Ran- sart m unsttr Gräben zu drjngen. Sic find teils in Rahlämpsen, bei denen Gefangene in unserer Hand blieben, teils durch Feuer abgewiesen worden. Räch dem Scheitern seines Zlngrifses südlich Von Miraumont am 16. 2. abends verstärkte der Feind die Rächt hindurch feine Artilleriewirkung und griff auf beiden Anrre-Ufern am Mvrgen erneut an. Fn dem tagsüber andauernden wechselvollcn Kampfe machtru wir 130 Gefangene, erbeuteten 5 Maschinengewehre und überließen dann dem Gegner unsere vorderru Trichterstrllungrn. Südlich von Phs wurde ein bestigcr englischer Angriff zn- rückgeschlagcn: alle Stellungen sind gehalten. An der Oste bei Trrslincourt brachte uns ein Borstoß 11(gt- fangene ein. Heeresgruppe S r«» p r i u z. In der Champagne lagen die neuen Stellungen südlich von Ripont, aus dem Westufrr der Mosel«nlcrr Gräben im Priester- Walde unter lebhaftem Artillerie- und Minenwerfer-Beschuß; An- griffe kamen in unserem Kernichtungsfcuer nicht zur Durch- führun«. Fn der Rächt zum 17. 2. bewarf eins unserer Luftschiffe Stadt und Hafen von Boulognc ausgiebig mit Bomben. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front beS Generalfeldmarschalls Prinz Leopold von Badern. An der Lawkesia, südwestlich von Tünaburg, brachen Stoß- trupps in dir rnfsischcn Linien und führten etwa öl) Gefangrne zurück. Front des Generaloberst Erzherzog Joseph. In den Berge» nördlich des Ojtoz-Talrs stellte der Russe drn Angriff ein, nachdem seine ersten Sturmwcllr» in unserem Ab- wrhrscuer zurückgeflutet waren. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen Nichts Neues. Mazedonische 3front. Nördlich des Tojron-Sees wurde eine englische Sompaguir, die gegen unferr Posten vorging, durch Artilleriefeuer vertrieben. Der Erste Grneralguarticrmristcr. Ludendorff. « flbenübericht. Amtlich. Berlin, 18. Februar 1917, abends. Besondere Errignisic sind nicht gemeldet worden. « der österreichische Sericht. Wien, 18. Februar. Amtlich wird vcrlautbart: westlicher Kriegsschauplatz. Tic gestern gemeldeten Kämpfe nördlich des Ljtoz-Tales flauten am Nachmittag ab. Der Feind wurde überall zurück- geschlagen. An der Front nördlich der Karpathen vielfach stärkere Bufklärungsarbrtt. Italienischer und südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. Der Stellvertreter des EhrsS des GeueralstabeS. v. H o e f e r» Feldmarfchalleutnant.. Der Krieg auf öen Meeren. Heute der U-Soote., L o» d» o. 17. Februar. Llohds meldet, daß die englischen Dampfer Marie Leonhardt(1166 Br.-Reg.-To.), M a- rion Dawson<2309 Br.-Reg.-Tv.) und Queenswood 12701 Br.-Reg.-Tv.) versenkt wurden. Tie Befabungen der Marion Tawfon und QueenSwvod wurden gerettet. Der Segler F r i e n d f h i p aus Brixham und das Bagzrrschiff Leven wurden versenkt. Paris» 17. Februar.(Agcnee HavaS.) Ter frauzöfischr Dampfer Hermine<3810 Br.-Reg.-Tv.) ist versenkt wordrn. Tic Besatzung ist gerettet. C h r i st i a n i a, 17. Februar. Die norwegische Gesandtschaft in Paris drahtet, daß der norwegische Dampfer Nordkap <322 Br.-Reg.-To.), von Bilbao nach Nantes mit einer Ladung Huf- eisen unterwegs, am 12. Februar ohne Warnung zwölf Mellen vom Laude entfernt verseutt wordcn ist. Bon der Besatzung von elf Mann sind vier Mann am 13. Februar in Talmont gelandet. Tab Schicksal der andere« ist unbetannt. Bern, 18. Februar. Mailänder Blätter melden auL Palma i» entgegenzutreten. Gegen den Grundsatz:.Jeder trage seine eigne Last' müsse, nicht zuletzt im Interesse des deutschen ArbeiterstandeS. entschieden Verwahrung eingelegt werden. denn er bedeute di« Vernichtung deutschen Wohlstandez. deutschen Erwerbslebens und deutscher Kulturbetätiguna für Menickenalter. Mit allen Mitteln sei dahin zu wirke», daß die am 1. Februar belchrittene Bahn b i S zum vollen Endsiege unentwegt weiter verfolgt werde. Dann werde ein Deutscher Friede mit Wabrung deutscher Macht in Ost und West und llebersee und mit größtmöglicher Abbürdung unseror Kriegslast auf die Feinde die schweren Opfer des Kriege» lohnen. Der„Unabhängige Ausschuß" will also jetzt mangels anderer realer Ziele seine Agitation in erster Linie gegen die Sozialdemokratie richten._ Dptlmift. und trotzdem... Der nationalliberale Reichstagsabgeordnete und Präsident de» Hansabunde», Geheimrat Dr. Rießer, hat in Geestemünde über die Finanzlage des Reiches einen Vortrag gehalten. Dabei hat er sich auch über die künstige Verzinsung der Kriegsanleihen und über die Schuldendeckung aus- gesprochen. Er teilt keineswegs die Befürchtungen, die von anderen seiner Parteifreunde ausgesprochen worden sind. So sagte er u. a.: .Ich fürchte nicht den Boykott, den die Feinde unseren Waren und unseren Unternehmungen angedeihen lassen wollen. Die Mackt der wirtschastlicken Gesetze ist viel zu groß, als daß ein solcher Boykott möglich sein werde. Der Mensch wird auch in Zukunft da sein« Ware entnehmen, wo er sie am besten und billigsten kaust. Diese Köchinnen» Weisheit hat sich stets als die mächtigste, erwiesen. Ich teile auch nickt die Sorge um die Zukunft wegen Verzinsung der Anleihen, die schon jetzt 47 Milliarden be» trogen. Pessimisten sagen zwar, daß wir die 6 bis 7 Milliarden Zinsen nicht werden aufbringen können. Solche Pessimisten hielten es stüher auch für unmöglich, daß Deutschland einmal eine Anleihe von ö Milliarden aufbringe. Wir tun gut, auch heute Vertrauen haben zu dürfen. Wenn Industrie� und Landwirtschaft so glänzend durchgekommen sind durch diese trübe Zeit, so wird es ihnen ein leichtes sein im Frieden, wenn sich ihnen die Weltstraßen wieder geöffnet haben. ihren Weg zu finden und die Lasten zu tragen und man soll sich hüten zu sagen, wir würden ein Drittel des Vermögens konfiszieren müssen. Man soll ilickt fragen, ob wir eine Kriegsentschädigung erhalten— ich denke, wir kriegen eine. Man soll heme nichts anderes tun, als das starke Vertrauen, welches wir haben, noch zu ver- stärken.' Daß Herr Professor Rießer die Frag? der Verteilung der Kriegslasten nicht einfach achselzuckend mit dem Hinweis auf eine zu erwartende Kriegsentschädigung umgeht, ist zu billigen. Aber wenn er so starken Optimismus in die Kraft der deutschen Volkswirtschaft setzt, warum dann diese Aengstlichkeit gegen» über einer kräftigen Vermögensabgabe, die doch sein Jraktions- kollege Stresemann als erster angekündigt hat?! Soziales. Die Lage des russischen Arbeitsmarttes. Stockholm.(J. K.) Die in Petersburg ericheinenden„Be- richte des ZentralindustrielomiteeS" enthalten über die Lage des russischen Arbeitsmarktes unter anderem da» Folgende:.In letzter Zeit ist der russische Arbeitsmarkt der Einwirkung stark ein» schneidender Veränderungen ausgesetzt gewesen. Besonders bei der qualifizierten Arbeit ist die Krise sehr fühlbar geworden. Fast in allen Gegenden des Landes, in den Ural- und KaukasuSgebieten wie auch in den Städten Petersburg, Moskau, Odessa, Jekaterinos» law und Cherson, in Sibirien und in den mittelasiatischen Distrik- ten herrscht ein großer unersetzlicher Mangel an qualifizierter Arbeitskraft. Während im Herbst des Jahres 1915 nur gewisse Zweige einiger Industrien, z. B. der Metallindustrie, solchen Mangel empfanden, liegen jetzt ganze Industrien, u. a. die Rauch- waren- und Konfektionsindustrßen, infolge Mangels an geschulter: Arbeitern vollkommen brach. Im Don- gebiet kann man zwar einige Abweichungen von der allgemeinen Lage feststellen, nachdem ein Teil Arbeiter von der Landwirtschast in die Bergwerke zurückgekehrt ist. Im Uralgebiet dagegen hat sich die drohende Lage seit dem vorigen Jahre nicht geändert. Die Uralindustrie ist zwar in der Lage, den Mangel an unqualifizierter Arbeitskraft zu einem gewissen Grade durch Kriegsgefangene und Chinesen zu ersetzen, aber an qualifizierter Arbeitskraft herrscht ein außergewöhnlich großer Mangel. Gleichzeitig sind auch auf dem Petersburger Markt große Veränderungen zu beobachten: Das Angebot an Arbeitskrast ist sehr gesunken. Dies mißliche Ver- hältniS tritt besonders scharf in der Metallindustrie hervor, wo die Zahl der Arbeitsuchenden um fast die'Hälfte zurückgegangen ist." Lette Nachrichten. Tie Kämpfe an der Ancrc. Englischer Heeresbericht vom 17. Februar. Erfolgreiche Ope- rationen wurden auf beiden Ufern der Ancre heute morgen von unseren Truppen unternommen. Es wurde ein sehr betrachtlicher weiterer Fortschritt gemacht. Südlich vom Flusse wurden die Siellungen des Feindes gegenüber den Dörfern Miraumont und Petit-Miraumont angegriffen und in einer Front von ungefähr anderthalb Meilen erobert. Wir drangen über tausend Faids in die feindlichen Verteidigungsstellungen vor und schoben unsere Linie bi» auf einige hundert Uards an das Dorf Petit.Miraumont heran. Nördlich von der Ancre wurde eine wichtige feindliche Stellung auf den oberen Hängen das Vorwerk nördlich von Gehöft Baillescourt in einer Front von etwa taufend Dards genommen. Feindliche Gegenangriffe wurden erfolgreich abgeschlagen. Dem Feinde wurden neue schwere Verluste zugefügt. Bis jetzt sind 2SK Gefangene, darunter sechs Offiziere, ol« Ergebnis dieser Opera- tionen durch die Sammelstellen durchgekommen. Heut« morgen haben wir zwei Angriffe durchgeführt, südlich von Neuve-Chapelle und nordöstlich von Ploegsteert, wo unsere Truppen die zweite feindliche Linie erreichten. Eine große Zahl von Deutschen wurde getötet, zahlreiche Unterstände und Maschinengewehre zerstört. Wir machten in beiden Fällen einige Gefangene. Ein seindlicher An- griff auf die Abschnitte westlich von Lens und östlich von Givenchy wurde unter Verlusten abgeschlagen. Wir ließen gestern abend zwei Minen westlich von La Bassee mit gutem Erfolge springen. Um Höhe 183. CW. T. B.) Berlin, 18. Februar. Die Franzosen zeigen sich durch die Wegnahme der wichtigen Höhe 185 beunruhrgt. Ihre wiederholten Versuche, die verloren gegangenen� Höhenftellungen wieder zu erobern, brachen blutig zusammen. Ein in der Ilacht vom Freitag zum Sonnabend vorgetragener Handgranatenangriff führte zu erbitterden Zlahtämpsen. die trotz der Zähigkeit, mit dm die Franzosen in die deutschen Stellungen einzudringen ver- suchten, zu keinem Ergebnis für den Angreifer führten. Am Sonnabend Vormittag begann der Franzose, sich mit schwerem Aa- ftber auf die neuen deutschen Stellungen einzuschießen. Zahlreiche französische Flugzeuge lenkten das Feuer. Am Nachmittag und besonders am Abend steigerte sich die französische Artillerietätigkeit, anscheinend durch rasch heimgeführte Batterien unterstützt, zu großer Heftigkeit. Die deutschen Geschütze legten indessen erne so heftige und wirksame Feuersperre auf die französt- scheu Stellungen, daß die Franzosen einen erneuten Angriff nicht wagten. Der französische Heeresbericht versucht, den schweren Ver- lust zu verschleiern, indem er lediglich andeutet, daß eS den Deut- scheu mit Hllfe mehrerer Alinensprengungen gelungen sei, in eilten vorspringenden Winkel wesflich von Man an de Champagne einzudringen. Der vorspringend« Winkel war indessen eine kunstvoll ausgebaute Hi>henbastiou, die weithin das Gelände beherrschte, und «inen Angelpunkt der französischen Thampagnesront bildete.— Bei dem Angriff eines deutschen Luftschisses auf surfen und � Festung Voulogne wurden Brände in militärischen Anlagen be- obachtrl und ebenso gut liegende Treffer in den Hafenanlag-en. Verständigung im Nürnberger Schneidergewerbe. Nürnberg, 18. Februar. Die unser Vorsitz eines Schieds- richterkollegiums geführten Lohnverhandlungen zwischen dem Ar- beitnehmerverband und dem Allgemeinen Teuffchen Arbeitgeber» verband für das Schneidergewerbe in Nürnberg ergäben eine Ver- jtändigung. Ms Groß-öerlin. Kriegsöelikatellen i Wem: du, lieber.,Vorwarts"lcscr, einmal die Delikatessen- abtcilung des Warenhauses besuchst, so wirst du die angesichts unserer Lebcnsmittcllnappheit erstaunliche Feststellung machen: Delikatessen gibt's in Hülle und Fülle, man möchte meinen: mehr als in Friedenszeiten. Und was für Sachen! Für den verwöhntesten Gaumen wie für den bescheidensten An- spruch. Man braucht dabei nicht gleich auf„geräucherte Gänsebrust" oder„Gänsckcule im eigenen Saft" erpicht zu seüi, bei denen man nicht nur den Duft in der Nase, sondern auch die Lücke im Geldbeutel verspürt; es gibt auch„billige" Ware. Wi? appetitanregend wirken z. B.„Geflügclpasten" oder„gebratene Perlhühner", welch legtere sich als zierliche Knöchelchen mft ebenso zierlicher FIcitchumhüllung für die Kleinigkeit von 4,73 M. dem Auge darbieten. Was offen und sichtbar vor dir liegt, ist schon des Guten übergenug, aber doch nichts im Vergleich zu den tausend Ge» Heimnissen, die sich diskret den neugierigen Blicken entziehen. Wer zählt die Büchsen, nennt die Namen! Schon beim Lesen der Aufschriften läuft das Wasser im Munde zusammen. „Jägersuppe mft Einlage",„Heringe in Tomaten".„Schell- fisch in Gelee".„Dänische Fischklötzc",„Aal mft Weinkraut", „Scholle mit Gemüse", Flußfisch auf polnische Art".„Leng- fisch m ungarischer Tunke",„Sülzmuschelfleisch".„Sardellen- grützwurst"— eine Büchse nach der anderen. Wo es die Aufschrift nicht tut, da deutet der Preis— 2 M. und mehr— auf etwas ganz Besonderes hin. Dieses Besondere, das un° ergründlich im Dunkeln ruht, entpuppt sich erst zu Hause in seiner ganzen Herrlichkeft, wenn du erwartungsvoll die Büchse öffnest----- Für 75 Pf. gibt's„KrebLextrakt", schon für 90 Pf. „Gulaschtunke mit reichlich Fettzufatz", für 2.75 M. sogar „Fleischpaste mit.Leberwurstgeschmack". Es fehlt nur noch die Ausschrist: besser als echte Lederwurst! Schließlich lehrt uns auch noch jemand die Kunst, vom bloßen Sehen, oder vom Geruch und Geschmack satt zu werden. Bedingung müßte dann allerdings sein, daß man nur mit den: Klang deS Geldes zu bezahlen brauchte. Vor den Ladentischen stehn die Menschen. Es finden sich auch Leckermäuler, denen es nach den geheimnisvollen Büchsen gelüstet und die die Mittel dazu haben. Die meisten aber prüfen die Auffckriften, schütteln den Kopf, gehen wefter und wundern sich, daß man so viel von der Lebensmittelknappheft redet...._ Tas Kriegswucheramt gegen die Zurückhaltung von Kohlen. Uns wird geschrieben: Das Kriegswuchcramt hat in der letzten Zeit zu wiederholten Malen Warnungen an die Kohlenhändler erlassen, weil Kohlenhändler den Berkauf ihrer Vorräte aar Kohlen v erwe i gc r n oder diese in der Hoffnung auf höhere Preise zu- rückhaltcn oder gar die festgesetzten Richtpreise über- schreiten. Aus der Tatsache, daß nicht überall gleich mit den schärfsten Zwangsmaßnahmen eingegriffen wurde, sind Zweifel an der Richtigkeit der amtlichen Bekanntmachungen hergeleitet worden. Demgegenüber teilt jetzt das Kriegsamt mit, daß die Groß�Berliuer Polizeireviere angewiesen sind, darauf zu ach- teil/ daß die Kohlenhändler, die üi allen Berliner- Zeitungen de- Zanntgegebenen Richtpreise des Verbandes der Berliner.Kyhlen- großhöudler nicht übe r i'ch, e i-t�» u n ö Ä»h l c n n ich t z u- rü ck h a I t e n. Der Vorrat an Kohle» dient nicht nur für söge- nauntc„alte Knuden", sondern soll jedermann in«leichmästiger Weise für den eingeschränkten täglichen Bedarf znr Verfügung stehe». Das Kriegswucherami wird daher in allen Fällen, in denen der Verkauf von Kohlen und anderen.Brenn- und Heizftoffen zu Unrecht verweigert wird, un noch sichtlich die Enteignung der verweigerten Gegenstände gemäß§ l der BundeSratsverordnung vpm 23. Juli 1915 vornehmen. Die Polizeireviere des-Landes- polizcibezirts Berlin sind angewiesen, fämlliche zu ihrer Kenntnis gelängenden Fälle der Verkaufsverweigerung dem Kriegswucherami umgehend zu melden. Das Publikum wolle daher etwaige Beschwerden über Jlbgabeverweigerung— mündlich oder schriftlich — auf dem zuständigen Polizeirevier anbringen. Werden die festgesetzten- Richtpreise überschritten, so erfolgt neben der Erstattung einer Strafanzeige wegen übermäßiger Preissteigerung die Beschlagnahme und der sofortige Verkauf der Vorräte,, und zwar in diesen Fällen zugunsten der Staatskasse. Außerdem läßt dag Kriegelvucheramt in solchen Fällen den Preis- ireiber grundsätzlich an Ort und Stelle festnehmen und fei das■ UntersuchungSgefäirgnis einliefern. Ueberdics wird die Schließung des Geschäftsbetriebes auf Grund der Bekanntmachung zur Jernhaltung unzuverlässiger Personen vom Handel vom 23. September 1912 angeordnet werden." Wir begrüßen diese Enffchlossenheit des Kriegswucheramts zu energischem Vorgehen, wenn sie auch u. E. schon weit früher am Platze gewesen wäre. JedeS Paket besondere Paketadreff«. Wie die Post nrifteilt. machen es die außergewöhnlich großen Schwierigleiten im Beför- dcrungsdicnst, wie in den Tage» vor Weihnachten, Ostern und Pfingsten, notwendig, die Befugnis, mehrere Pakete mit einer Pakerädresse zu versenden, vorübergehend auszuheben. V o m 19. Februar ab muß jedes gewöhnliche Paket von einer besonderen Pake tadrcsse begleitet sein. lvlassenbcstellungen auf Weißbrot. Tie Vorbestellungen auf Weißbrot haben in allen Stadtteilen Groß-Berlins einen so außerordentlich großen ilmsang angenommen, daß die Bäcker befürchten, ihnen in den ersten Tagen dieser Woche nicht entspreche» zu können. In einer Versammlung der Bäckermeister, die sich mit der Brotresorm beschäftigte-, wurde imtgcfcüt, daß der Berliner Magistrat jetzt zugegeben hqbe, daß seine Umrechnung der Brotkarte auf Mehl nicht zutreffend gewesen ist, er habe infolgedesscil jetzt 4 Proz. Berstäubung zugegeben und gäbe zukünftig auf 144 Gramm Brotmarken einen Sack Mehl ab.. Bei dem Weißbrot- verkauf fürchteil die Bäcker, nicht auf ihre Kosten zu kommen, well bei der Abgabe von 50 und 100 Grcunmstücken zu viel Krumbrot verloren gehen würde. Eharlottrnburgcr Städtifchc Volksbücherei. Mit Rücksicht auf den bcsted enden Kohlen manoel wird die Volksbücherei fortan wie folgt geöffnet fein: Hauptbücherei, WUmersdorser Str. 166/167: Lesesaal voll 9—2 Uhr vorm. und 4— 8 Uhr nachm., Ausleihe von 1-2—2 Uhr mittags und 4—6 Uhr nachm. Zweigstellen Ost und West. Wormser-Str. 6 und Danckelmannstr.-17: Ausleihe von 4— 8 Uhr nachm., Zweigstelle Nord ist bis auf weiteres geschlossen. Vaterländischer Hilfsdienst in Eharlottenburg. Als Hilfsdienst- Meldestelle für Eharlottenburg, bei der sich alle zu melden haben. die im Vaterländischen Hilfsdienst tätig sein wollen, ist seitens der Kriegsamtsstelle im Bezirk des Oberkommandos in den Marken der städtische Arbeitsnachweis Charlottenburg. Berliner Straße 6! bestimmt worden. Alle Meldungen Hilssdienstpflichtiger im Eemeindsbazlrk Charlottenburg für die zu vergebenden Stellen sind mündlich(werktäglich zwischen 6 und 3 Uhr) oder schriftlich dorthin zu richte». Müller, Schulze, Lebman». Aus sie Häuft gkdft gewisser ildamen baute eine.junge Schwindlerin, die feit einiger Zeit hiesige Geschäfte unsicher uiachte. Es ist eine Else Peper, die eine zeitlang in Hohen-Neueitdors und anderen Vororten als„Angestellte ei ms Buitergeschästes" gewerbsmäßig den Feftschwindel betrieb. Nach Berübung von 35 Schwiildeleien erwischt, wurde sie vom Jugendgericht zu einer Strafe von 6 Wochen verurteilt. Nach deren Ver- büßung machte sie sich den Schlvindel noch leichter. Sie ging in irgendein Geschäft hinein und sagte, sie sei beauftragt, für Frau Müller oder Frau Schulze oder Frau- Lehmann, wie ihr gerade einer dieser Samvielnamen einfiel, die bestellten Sachen abzu- holen. Ost genug halte sie auch das Glück, daß in der Tar eine Frau dieses Namens eine Bestellung aufgegeben hatte. Sie de- scheimgte dann den Empfang, empfahl sich und machte sich sofort aus den Weg, ihre Beute zu versilsteru.' Lag gerade keine Be- stellung aus den Namen vor. so entschuldigte sie sich vielmals mit dem Bemerken, daß sie sich im Geschäft geirrt haben müsse. Nach- dem die Geschäfte von der Kriminalpolizei gewarnt worden waren. wurde die Schwindlerin bei einem Versuche angehalten und fest- genommen. Ein raffinierter Brottartevschwüidler. In dem Eckhause Ztons- ktrch- und Choriner Straße wohnt im vierten Stock ein Schneider- Meister. Dieser Wundertc sich, daß seit einiger Zeit alle Augen- blicke jemand kam und anfragte, ob nicht ein Mann dagewesen sei, um etwas abzuholen. Diese Anfragen wurden so auffällig, daß der Meister und der Pförtner des Hauses endlich einmal nachsahen, was es damft auf sicki habe. Jetzt ergab sich, daß ein junger Mann mit großem- Erfolg Leute mft Brotkarten in die Eckhaus- falle lockte. Er sprach sie draußen oder wo er sie sonst traf an und schchmdelte ihnen vor, daß er ihnen Brotkarten für 1,60 M. das Stück verschaffen könne. Viele gingen auf dieses Angebot ein. Der junge Mann führte den Bewerber jedesmal nicht nur in das Eckhaus hinein, sondern auch noch ein Stück WegeS die Treppe hinmif. Im ersten oder zweiten Stock bat sie dann der Vertäuier, aus der Treppe zu warten und ihm das Geld zu geben. Er hole ihnen die.Karlen aus dem vierten Stock ab. Tie Käufer warteten aber vergeblich. Das Ende war jedesmal die Anfrage bei dem Schneidermeister, dem sie aber keinen reinen Wein einschenken wollten. Der junge Mann war unterdessen über den Boden hin- weg nach dem zweiten Ausgang an der anderen Straße gelangt und von dort aus verschwunden. Jetzt vaßten der Eckmeidermeistcr und der Pförtner aus und fingen den Schwindler in seiner eigenen Falle. Als wieder einmal ein Nlami auf der Treppe wartete, und ein anderer höher hinaufstieg, verschloß der Pförtner die Haustür an der ZionsHrchstraße und der Schneidermeister die an der Choriner Straße. So konnte der Schwindler nicht mehr ent- weichen. Er wurde gefaßt und als ein 23 Jahre alter Arbeiter Franz Langner der Polizei übergeben. Ob er wirklich so heißt, steht noch nicht fest. 30 909 M. unterschlagen. Wegen großer Unterschlagungen wurde ein Kauhncrun Wilhelm Walter verhaftet, der Filial- voriieher eines Geschästes in der Ehousseestratze war. Das Ge- ichäst wunderte sich, daß manche Äuirden die ihnen zugestellten Rechnungen ziirückschickten, weil sie längst be, zahlt haften. Man prüfte jetzt nach und fand, daß Walter einkommciidcs Geld nicht abgeführt und die beglichenen Forderungen offen stehen gelässen hafte., Er wußte endlich selbst nicht mehr, was bezahlt und was noch emzuforderi! war. Es ergab sich, daß nach und nach gegen 30 000 M. verschwunden sind. Der Verhaftete stand bisher in einem guten Rute. Soweft bekannt ist. trieb er durchaus keinen Auswand. Es ist deshalb noch ganz rätselhast, Ivo er das Geld gelassen hat. Er selbst will es auch nicht wissen. Ein falscher Kriegsinvalidc. Für 3000 M. Pelzsachen unterschlug ein Hausdiener, der von der Kriminalpolizei gesucht wird. Ein 29 Jahre alter gewerbsmäßiger Dieb namens Hugo Kriesch spiegelte einem Geschäftsmann in der Kroncnstraße vor,, daß er noch einem schweren Obcrschcnkelschvß M mftauglich aus dem Heeresdienst entlassen sei und Stellung suche. Der Geschäftsmann nahm ihn als Hausdiener an und übergab ihm für. 3000 M. Pelzkragen, Muffen und Umhange zum Abliefern Ter neue Haus- diener belohnte das Vertrauen damit, daß cr mit den Sachen verschwand. Wetteraussichtcn für das mittlere Norddeutschlaift» bis Tiens- tag mittag. Im Nordosten trocken und vielfach Hefter, nachts mäßiger Frost, um Mittag gelinder. In den anderen Gegenden vorwiegend trübe und zeitweise neblig mit geringen?licderschlägeti. Temperaturen um den Gefrierpunkt schwankend. flus See Partei. Leipzig für eine Soudergrüudung. Der Bezirksvorstand Leipzig erläßt eine lauge Erklärung. die sich namentlich gegen die Beschlüsse der sächsischen Landesversammlung wendet, die eine„private Zusammen» tunst in Dresden" genannt wird. Weiter stellt sich die Erklärung aus den Boden der Opposition und erklärt die Opposmonskonferenz vom 7. Januar als einen Akt der„Slotwehr". Der Schlußabsatz ermuntert zur Beihilfe an der Gründung einer neuen Partei: Da somit feststeht, daß dos freie Wort und die Demokratie keine Stätte mehr in der sozialdemokratischen Partei haben. fordern wir die Kreisorgauisationen aus, auch weiterhin auf dem Boden des Parteiprogramms und sozialistischer Kongreßbeschlüsse für die Interessen der sozialistischen Arbeiterschaft zu wirke, l und für eine im Mörz drcfcs Jahres zu berufende Kvu- fcren; der Opposition Delegierte nach Maßgabe des Organisa- tioassiatutS zu wählen. Die Erklärung wurde von den Bezrrksvertretern einstimmig angenommen, nachdem sich zwei Vertreter anderer Anschauung vor der Abstimmung entfernt hatten. Braunschweiger Aerger. Unsere Mitteilung über die Ehrung des Genossen Bios durch zahlreiche Braunschweiger Parteigenossen hat den Braunschweiger„Polkssreuud" schwer verdrossen. Er versucht, den Eindruck dieser Tatsache mit der Behauptung abzuschwächen, daß die Glückwunschidresse zum Teil von bürgerlichen Freunden des Reichstagsabgeordneten unterschrieben worden sei. Hierzu wird uns aus Braunschweig ausdrücksich mit- geteilt, daß die Listen der Glückwunschadresse in der Stadt Braun- schweig nur Parteimitgliedern zur Unterschrift vorgelegt wurden. Der Aerger des„BolksfreundeS" läßt sich allerdings ver- stehen, hatte cr doch vor einigen Wochen in einer Polemik gegen uns vehauplet, daß es in Braunschwelg nur„anderthalb Dützens' Mehrheitsanbänger gäbe. Die Zahl von 230 Unterzeichnern ist danach der Redaktion gehörig m die Glieder gefahren. Die schlechte Stimmung des Braunschweiger„Bolksfreundcs" gegen nns erklärt sich zum Teil wobl auch daraus, daß sein« großen Hoffnungen, den„Vorwärts" bei den Berliner Genossen zu verdränge», kläglich ins Wasser gefallen sind. Hierüber wurden in der letzten Preß'oinmissionssitzung in Braunschweig interessante Angaben gemacht. Danach ist es trotz der emsigsten Agitation nur gelungen, bis Dezember 1916 die Berliner Ausgabe des„BolksfreundeS" auf 2300 Eremvlare zu bringen. Aber im Januar 1917 ist schon wieder ein Rückgang auf 2202 eingetreten. Da in dieser Zahl aber auch die Abonnenten in Bremen mitgezählt sind, wo der„Volksfreund" sich ja inzwischen gleichfalls cinzu- drängen versucht hat. so ist der wirkliche R ü ck g a n g in Berlin noch e r h e b l i ch g r öß e r. Wahrscheinlich wird nach und nach die Zahl derer, die in Berlin ihre geistige Kost aus Braunschweig beziehen, itock weiter bedeutend abnehmen, bis sckiließlich der letzte unentwegte Berliner Spartatusmann den„Volksfreund" mit der „Morgcnpost" vertauscht hat. Breslau fest zur Partei! Der Sozialdeowkratische Verein Breslau, der in zwei gut besuchten Versaistnilnngen zur gegen- wärtigen Lage in der Partei Stellung nahm, faßte mit etwa 399 gegen 21 Stinlmrn einen Beschluß, in dem er dir Politik der sozialdemokratischen RcichstagSfrakuon in vollem Maße billigt. Ferner beißt es: „Die Versammlung fordert den Vereinsvorstand auf. Mit- gliederbeiträge von denjenigen Perjonen, die der„Arbeusgeincin- schast", der„ispartakusgruppc" oder der„Internationale" au- gehören oder diese stnterstützcn, nicht mehr entgegen- g u neh m e n, denn diese haben ihre Zugehörigkeit zur Gesamt- Partei gelöst." Eine Protestresolution hon Minderheitsanhaiigern wurde' vor der Alistimmung zurückgezogen. F-lugblattprozeü. Tie Eiraikammer in Bremen verhandelis gegen drei der linksradikalen Richtung der Opposilion angehörende Arbeiter wegen Verbreitung eines Flugblattes, das den Liebknecht» prozeß behandelte. Ein Angeklagter erhielt ein Jahr sechs Monate, der andere ein Jahr drei Monate Gefäng- n i s, der drftte wurde freigesprochen._ le) Vcrailtworllich jür Politik: Hermann Müller. Tempelhost für den übrigen Teil d. Blattes: Alfred Scholz, Neukölln: sür Inserate: Db. Glocke, Berlin Druck u. Verlag; Vorwärts Buchdrucker« u. BerlagSanftalt Paul Singer& Co Berlin SW. Ädmiralspalasl. SchliUsehuhlaufer- Ballen ' a. d, Oper ,.Der Prophet" und Trau Fantasie. Vorzügl. Küche. Anfang 7*/,. Spezial'Urzt l>r. med. Hasche, Friedrichslr. 90 eÄXf BehoitdI.»o» Syphilis. Bant. H arn Pran e n I e i d., f pcz djron. Fälle. Ehrlich-Hata-Kurcn, schmerz- lose, kürzeste Behandlung ohne Be- rujsstörung. Blutuntersuchuna. Mäsz. Preise. Teilzahlung. Sprechstunden 19—1 und ö— 8. vsoim». l l-?l. SS Lombard-Haas■ ff M. Graft. Leipzigerät. 75 II JP S Volle normale Beleihung= Diskretion, Reellltät. u Gelegenheitskäufe � Fhren'S Brillanten£ Schmucksachen? 110—50°,',, unter Ladenpreis.» Damen, welche pch dem Berjichermigssach, Außendienst, widmen wollen, werden nach kurzer Probezeck mit festem Ge» hack und Provisionen angestellt. Schon im Bersichelungsfach tätig gewesene Personen kommen eventuell zur so- sortigen Anstellung. Meldungen Montag, den 19. d. M., zwischen 1t u. 2 Uhr, bei Grünbaum, Eharlockenftr. 82. Transportarbeiter veftangt Panrer A G.. Badstr. 59, ZeBtralverbaDd derSebuliinaciier Deutscbiamis. Geschäftsstelle Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Zuschneider Viktor Kyck am 14. Februar cr. verstorben ist Ehre seinem Airde ukrn k Die Beerdigung findet am Mon- tag, den lS, d. M.. nachm 4 Uhr, aus dem Gcmcmdekirchhos Neukölln, Mariendorscr Weg, statt. Die Ortsverwaltung. Am Dienstag, den 13. d. Mts verichicd nach längerer Krankheit mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater mid Groß- vatcr, der Maurer Friedrich Kühnast Im Namen der Hinterbliebenen Witwe Minna KQhnast. Die Beerdigung erfolgte am Sonnabend, dem 17. Februar. Zioarelten iliretzt von der Fabrik Ongizuilproisen 100 Zig. Kloinverkauf t,0 Pfg. 1,60 100„„ 3, 2,30 100, r 3, 2,50 tOO„, 4.2. 3,20 100„„ 6,2, 4.60 Versand nur gegen Nachnahme von 100 Stück an. 7iltlPP0n prima Qualitäten, von Liyarrcu 100,— d.200.— m. p, dirus Goldenes Hans Zigarettenlahrik G. b. m. H.* Berlin. FrledrichwtraBcSO. Spezialarzt Dr. med. Karl Hein Hardt. Potsdamer Str. 117 t ÄnfVISronrip 18 Seiten starke Broschüre 50 PiL, nach AUlftlarCUUC außerhalb IM. in varichlossenem Kuvert f. Geschlechtskrankheiten. Harnleiden, Schwäche, Ehrlich-Hata-Kuren, Blut- und Harn-Untersuchungen Institute: Tüchtigen ISeHrenbaner verlangen sofort Ehrich& Graeizi Berlin SO., Elneaatrafie 90/94.