Nr.83. flbennemtnU-Bfdingangen: ttbcimfatm»• Sietä cctonrmrrmbo Siettsliäbcl ISO SPH. nuntosl U30 SKi. «ZchsMüiS 30 Bfj trei urä gaijttee Sunnnft ö tfg. 6omwi;-i. nmnmei mu ijuitnmci Samuoai- PSeUoee.Tie Neue fitlf 10 Uta Soft» HSonnemcnl: ILO Marl dro Mono� MnzclrllAen IN die Soli.Zemo,�;. Sre!-!i!:s. Unter kirenzdailb lür TeutlchlonS iint, Oeiierreitd Ungar» ZLO Marl, für da» ädrige Ausland t Marl tro Monat SoflafcomictneriJ nebnte» an Selgien. Xänein&i!, Holland. Italien. Luxerndarg. Portugal. «unäniett SSwcdcn and die äaZioe.» erlchiittl tdgilck. Vevlinev Vol�sblÄkk. Zcntratorgan der fdzialdeinokratifchen Parte» Deutfchlanda. 34» Jahrgang» Sie TnTertionS'Gebübr tetrig! tör die lechSgefballene flotonel» (d!f oder deren Raum so Li», r�l eoliiiiihe and gewcrllilia'tiiche i5erejni- giid Vcrsamu-.IiingS-Anzeia.en.30 Slid »kiletnc Znreizrn". dos fettzedruilu» von 20 Big.-zaiüssij 2!.uigcdrü-lte koriei. fedeS weitere ILori 10 Pf'. kteüeilgeiuche and Schlaffierkenan- «eigen das«nie Wort 10 Stc. jedes weitere WortöPig. Wort' ädc: lö Auv- stallen j übler, für zwei Worte. Znlerat« für die nuchfie Rutnuier mllfien bis » Ilde naciiiiiittiigS in der Exvediliiai «dgegeden werden. Tie Erdcdition q» bis 7 Uhr abends geoiinet. relegraüNN-Adrsüe: .SsrisiiliMdd.'l» Kiflii". lteüakttvn: Ew. HS» Linüenstcaße Z. Zser«ivrech«r:«mi MariAPla». Rr. IM 90—131 97. Sonntag, den 25» März 1917» Expedition: Slv. v8. Linöenstrahe Z. aersivreetier:«m» MoriApla«. Rr. lä» SV— 1S1 97. Die Zehntageschlacht bei Monastir— Räumungsgescchte im Westen— Rassische Stellungen südlich des Trotusultales ge- nommen— Kamps nördlich Magyaros. Amtlich. Großes Hauptquartier» den 24. Marz 1317.«W. T. 8.) Westlicher Kriegsschauplatz. Beiderseits von Souime und Ctjc spiele» sich täglich Gefechte unserer Sicherungen mit Bortruppen der Gegner ab, die nach de« häufige« verlustreichen Zusammenstößen uur zögernd vorfühlen. vielfach schanze» und in ihrer Bewegongdfreihrit durch dir von und getroffenen Maßnahmen stark bebindert find. Gester« griffen die Franzose« unsere Posten westlich La Fe«, längs der Ailettr-Nirderung und bei Neuville und Morgival an: sie find überall zurückgewiesen worden. In der Chamvague gelang es unseren ErkundungStrupvS, au mrhrcrro Stelle« der Fr»« Gefangene aus dru srauzöfischeu Linien zu holen. westlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeld Marschalls Prinz Leopold von Bayer». Niich Feurrvorbereitung bei Tmorgo», Barauowitschi und am Stochod vordringende BufkläruugSabtnilnngra der Nüssen wurde» vertrieben. Südwestlich von Dünabmg ist ein feindliches Flug- zeug, am Tryewjath-Ste ein Fesselballon von unseren Flieger« «idgetckmsse« warde». u»»» wo.-°.F. j« ft, Front de»(v eneralvverst Erzherzog Aofev h Wirksames Feuer von Artillerie und Minenwerferu leitete Angriffe ein, bei denen iwsere Truppen südlich des Trotusultales die russischen Stellungen auf dem Grenzkamm zwischen Solyomtar und CzobaiioStal i« Sturm nahmen und ZOO Gefangene ein» brachten. Bald darauf eiitfetzeudc Vorstöße der Russen nördlich deS Magyaros find gescheitert. Heeresgruppe des G e n e r a l f c ld m a r s ch a l l s p o n Mackensen. Nichts NeueS. Mazedonische Front. Tie Lage ist unverändert. Tie Sämpfe zwischen Obrida- und Presva-Ter uud bei Monastir scheinen riuru vorläufigen Abschluß gesunde» zu haben. Bom 12. bis zum 2l. 3. wiederholten sich täglich die Au-» griffe der Franzosru. die dazu beträchtlich« Teile ihrer 76., 1öS. und 57. Division sowie mehrere Solouialregimrnter cingesebt habe». Am 15. und 18. 3. vom Feinde errungener Gelände- Sie Seesperre im Eismeer. Berlin, 24. März. Amtlich. Ten fremden Regie- rungen lit mitgeteilt worden, dost k u n f t i q in dem Gebiet des N o r d l l che»Eismeers östlich des Ä. Grad östlicher »7allgc und indlich des 7a. Grad nördlicher Breite m i t A u s- »ahme �d er norwegischen Hoheitsgewäsicr «cevcrkehr ohne weiteres mit allen Jt e 5 1 ,It.* 8€ 6 1 Bfi e t r 1 1 e n werben wird. Neutrale Schiffe, die dieses Gebiet befahren, tun dies auf eigene fahr; l cd och ist Vorsorge getroffen, daß neutrale Schiffe, die schon auf der ,rahrt nach Häfen dieses Sperrgebiets find oder solche Hafen verlassen wollen, bis zum ä. April nicht oijne besondere Warnung angegriffen werden. der Rat öer Arbeiter und Soldaten. Verhandlungen mit der Regierung. Amsterdam, 24'. März. Der Korrespondent der „Times" meldet ans Petersburg vom Mittwoch: Seit gestrru bat sich die Lage in Petersburg beträchtlich gebessert. Der Korrespondent besuchte im Laufe des Nachmittags Gutsch. kow im KriegSministerium. Aus seinen Worten war zu entnehmen, daß die Verhandlungen zwischen der Regierung und dem Komitee von Arbeiter- und Soldatenabgrordncten gute Fortschritte machen. Es ist eine schwierige und vrront- wortungsvollc Aufgabe, zu einem Vergleich zu kommen, durch den sowohl die O r d u u ii g i n d e r S t a d t wiederhergestellt als auch die Disziplin unter den Truppen bewahrt wird. Der Vertreter der Duma General P o t a p o w hat sich das Vertrauen des Komitees der Arbeiter- und Soldaten- abgeordneten zu erwerben gewußt. Seinem Einfluß ist es zu danken, daß das Komitee schließlich darin willigte, einen AufrufandicArmeenaa drrFrontzu erlassen, in dem Offiziere uodMannsch asten aufgefor- d e r t werden, Schulter an Schulter dem gemeinsamen Feinde Widerstand zu leisten. ♦♦ gewinn wurde durch unsere Gcgcnongriffe am 2l). uud 21. 2. wettgemacht; die beberrjchenden.Höhen im Berggelände westlich und nördlich deS Beckens von Monastir, die das Ziel der Fran- zosen waren, find fest in unserer Hand. Di« verbündeten Truvpen haben in zähem Ausharren in schwerem Feuer uub in lrastvollcm Angriff sich vortrefflich be- währt. DaS Zusammenwirken von Infanterie, Artillerie und Hilfswaffru war nach klarem Wollen sicherer Führung vorbildlich. ES hat dem Feinde sehr schwere Bcrlustr beigebracht, durch welche die augenblickliche giuhe dedingt zu sein scheint. Di« Truppe sieht weiteren Känipfeu voll Srrtraur» auf ihr Können entgegen. Der Erste Generalquartiermeistrr. Ludendorff. Meaöbericht. Amtlich. Berlin, 24. März. Abends. Keine wesentlichen Ereignisse.» ch* » der österreichische Sericht. Wie», 24. März 1317.'(W. T. 8.) Amtlich wird vcrlautbart: festlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe deS Generalfeldmarschall» vonRackenscn Nichts Neues. H r»-»< C-.'spur■««et Ai t'i H Et h er zog Joseph. lluser« Truppen standen gestern beiderseits des CsobanyoS- Tales in heftige» Kampfe. Nördlich des Tales erstürmten sie in zwei Kilometer Breite und eineinhalb Kilometer Tiefe die frindlichrn Gräben auf dem Solyomtar.. Ein bald darauf südlich deö Takes riuscycrrder russischer Gegenstoß gegen unsere MagyaroS-Stellung brach im Sperrfever zusammen; der Feind flüchtete in seine Gräben zurück. Die Zahl der ein- gebrachten Gefangenen beträgt SV3. Unsere Verluste sind sehr gering.— Südöstlich von D o r» a W a t r a stieße» unsere Auf- »lärullgSadtrilnugru bis zur vierten russische» Linie vor. Heeressrout de» Generalfeldmarschall? Prinz Leopold von Bayern. Nicht? zu meldrn. Italienischer und südöstlicher Kriegsschauplatz. Keine trlondereu Ereiguisse. Ter Stellvertreter deS Ehef» des Geuerolstobe» von Hoefer, Feldmarschallrutruint. Der Vollzugsausschuß dieser Zlbgeordneten, der die Pro- klamation zunäaist mit Gutschkow aussetzte, teilte den Armeen an der Front zugleich mit, daß die Befehle Nr. 1 und 2 über die Disziplin und Organisation der Truppen nur auf die Petersburger Garnison Bezug hätten. Kommissare der Duma sind zu den verschiedenen Armern an der Front abgereist. Man kauu erwarten, daß mit ihrer Hilfe dir bewaffnete Macht Rußlands vor Schwäche bewahrt werden wird. Nach dem„Algewecn Handelsblad" meldet der Korrc- spondeut des„Daily Ehronicle", Harald William, ans Peters- bürg vom Freitag: Tos Kriegsministerium ist mit einem Entwurf eines freieren Systems von Disziplin beschäftigt, das Aehnlichkeit mit dem in der französischen Armee herrschenden haben wird. Mau hofft, durch diese neue Bestimmung dem Einfluß der extremistischen Agitatoren zu begegnen. « Stockholm. 24. März. Nack privaten Petersburger Mel- düngen ist die Stellung der Truppen trotz der Tätigkeit Gutschkows. der am 16. März alle Kasernen besuckte und strenge Maßnahmen für die Aufreckterhaltung der Mannesznckt anordnete, noch keineswegs geklärt. Die von den aufständischen Truppen in den ersten Togen gewählten B a t a i l l o n s a u s s ck ü s s e erklärten unter Teilnahme der Arbeiter die sofortige Durchführung deS Rechtes der Soldaten, ihre Offiziere selbst zu wählen. Kriegsverweigerer an üer ruMschen Norüfront. Amsterdam, 2-1. März. Der Petersburger Korrespondent der„Times" meldet: Ter Ministerpräsident Fürst Lkvow teilte russischen Journalisten znit, daß mit Ausnahme einiger Exzesse an der nördlichen Front ssch alle Armeen loyal Verhalten hätten und fester als je e n t s ch l o i e n seien, den Deutschen einen ent- scheidenden Ichlog zu ver'etzsn. Der Korrespondent wohnte gesiern abend einer Versammlung von Matrosen im Marineminisieriiim bei. Es waren auch zahlreiche Offiziere anwesend. Aus den Re>en. die gehalten wurden, sprach Bc- geisterung und Treue gegenüber der neuen Regierung. Lismeer. Rußland und wir. Im Lause- eines halben Jahrhunderts hat deutsche Waffengewalt der bürgerlichen Freiheit in West und Ost Bahn gebrochen. Was.>870 in Frankreich ge'choh, wiederholt sich 1917 in Rußland. Und wie die deutsche Sozial d e m o k r a t i e vor 47 Jahren mitten ini Krieg die junge französische Republik freudig begrüßte, so jubelt sie heute über den Sturz des Zaren. Ein Kriegsziel der beut- scheu Sozialdemokratie ist damit erreicht. ■ Da s Rußland, gegen das wir jetzt noch zu kämpfest haben, ist ein anderes als senes, mit dem der Krieg begann. Jetzt steht uns im Osten nicht mehr der Zarismus, jetzt steht uns— heute noch als Gegner, später vielleicht als Freund und Bundesgenosse einer friedlichen Zukunft— ein großes Volk gegenüber, das wir nie gehaßt haben. Kein Regiment war uns verhaßter als das des Zaren, kein Volk stand aber unserem Herzen näher als das russische, da es sich gegen den Zaren erhob.„Dun ras NKitni-!"„Um deine eigene Sache geht's!" sagte einst ein preußischer Justiz- minister, als er vor dem preußischen Landtag den Königs- berger Hochverratsprozeß gegen die deutschen Helfer der russischen Revolution zu rechtfertigen suchte. Und so waren auch wir gewohnt,', zu den russischen Sozialdemokraten zu sagen: Eure. Sach? ist auch unsere Sache, und eure Leiden und Opfer sind nicht uiir'für Rußland, sondern für die ganze Welt gebracht. Heute aber, da das Ungeheure geschehen ist. und Ruß- länd.von der Las:«üies- wiflal'.'Äen WgmientS luf.Rr atniti, heute, stehen'sich Runen und Deutsche mit blinkender Ääfse als Feinde gegenüber, als Feinde, aber ohne Haß. Ter zwangsläufige Mechanismus des Krieges übt sein Per- nicktungswerk' weiter, als oh sich Verhältnisse. Denken stnd Fühlen nickt gänzlich geändert hätten, und hüllenlos ossea- bnrt sich vor uns nicht der S i n n des Krieges,.aber seni direktes Gegenteil. Wie lange noch? Russische Äugeln treffen deutsche Soldatenleiber gleich schmerzlich, ob sie mit einer Zareirkrone oder eine Jakobiner- nrütze gezeichnet stirb; wo geschossei' wird, wird auch zurückgeschossen. das ist eine brutale Sklbstverständlichkeit. Aber in dem Augenblick, da in Rußland bürgerliche Eroberungs- lust und proletarischer Friedeyswille um die Herrschaft ringen, darf man sich auf die Feststellung dieser Selbswerstäirdlicksteit nicht beschränken.. Eine S ch i ck s a l s st u u d e ist gekommen für die deutsche auswärtige und für die- deutsche innere Politik. Heute hat Rußland ein Recht darauf zu erfahren, ob es einem Deutschland gegenübersteht, das erobern will, oder einem Teutschland, das bereit ist, Frieden zu schließen, indem es fremde Rechte achtet. Jetzt muß daran eriyncrt werden, daß es sthrm erklärenden Note zum deutschei: Friedensangebot an<12. Janum�aeheißen hatte: Deutschland und seine Bundesgenossen halicii einen ehrlichen Versuch gemacht, den Krieg z» beendigen und eine Vcrstäiidigum- der Kämpsciiden anzubahnen. Die Kaiserliche Regierung stellt fes.. daß es lediglich von dein Entschluß ihrer Gegner abblug. ob der Weg zum Frieden betreten toerden sollte oder nicht. Tic feindlichen Regierungen haben es'abgelehnt, diesen Weg zu gehen, auf sie fällt die dolle Vcraiitlvortuiiz für den Fortgang deS Blutvergießens. Tie vier verbündeten Machte aber werden den Kampf in ruhiger Zu- verficht und im Vertrauen auf ihr gutes Recht weiterführen bis ein Friede, erstritten ist, der ihren eigenen Völkern Eber, Dasei» und Entwicklungssteiheit verbürgt, allen Staaten des curopöiilhcn Kontinents aber die Wohltat schenkt, in gegeniritigrr Slckitvng iiirt Gleichberechtigung gemeinsam au der Lösung der grostcn Kultur Probleme zu arbeiten. Jetzt muß auch daran erinnert werden, daß der ungarische Ministerpräsident Graf T i s z a in der letzten Zeit d r e i- m a l im ungarischen Abgeordnekenhaus erklärte, Oesterreich Ungarn werde diesen Krieg nur so lange weiterführen, als dies zu seiner Verteidigung notwendig sei, keineMinnte l-ä n g e r. Und hieß es nicht schon zu Beginn des Krieges:„Uns treibt nicht Eroberungslust"? Heute muß ganz klar gesagt werden, ob das alles gilt oder nicht? Schweigen ist in der großen Politik zu Zeiten Klugheit, zu Zeiten— Verhängnis! -Sagen wir dem russischen Volk, daß es den Frieden haben kann, wenn es ih» haben will und daß wir uns nicht gegenseitig zur Weitcrführuug des Krieges zwingen sollen durch Forderungen, die gegen Ehre. Dasein und Entwick- lungsfreiheit eines der beiden Völker verstoße». Unsere gegenwärtige Haltung entscheidet über unser Ver- hältnis zu Rußland nicht nur für die Dauer dieses Krieges. sondern für Jahrzehnte über sie hinaus! Wenn das j4t) Millionenvolk des Ostens nicht bald aufhört, unser Feind zu fein, bleibt es unser Feind für Menschenalter. Sollen wir unsere Nachkommen mit dieser Erbschaft belasten, ohne. zu wissen, was wir ihnen als sichere Gegenleistung dafür zu bieten haben? Nein, wir dürfen nicht für höchst zweiselhafw Werte, Me in Set Zukunft ruhen, die Möglichkeiten des Augenblicks versäumen. Jetzt mutz gesprochen werden, und zwar in einer Sprache, die jede Zweideutigkeit ausschließtl Dauert der Krieg noch lange sort, dann stehen wir vor einem veränderten Bild. Wir kämpfen dann nicht mehr „gegen den Zarismus und seine Verbündeten", sondern gegen eine Allianz der demokratisch regierten Völker der Welt, die. behauptet, in Deutschland dos letzte Bollwerk der Reaktion niederreißen zu wollen. Es ist überflüssig zu sagen, daß k e in Teil des deutschen Volkes eine Befreiung durch diese Allianz will, und daß jeder Nüchterne die Schwäche des konstruierten Gegensatzes erkennt. Aber kein Staatsmann sollte sich dar- über täuschen, daß in dieser Gegenüberstellung eine suggestive Kraft steckt. Es wird klarer denn je, daß in den Zuständen, die wir Sozialdemokraten bekämpfen, nicht, wie ihre Vertei» djger sagen, eine Stärke, sondern daß in ihnen eine Schwache liegt. Wer diese Schwäche erhalten will, mag iich so national" dünken wie er will, er hat keinen Blick für wirkliche nationale Notwendigkeiten. Einer bestimmten Richtung in der deutschen Politik genügt es aber nicht einmal, den leitenden Staatsmann durch schreckhafte Andeutungen„innerer Kämpfe" von der Er- üillung nationaler Notwendigkeiten abzuhalten, geht so- aar daraus aus, die russische Revolutionen entgegen- a e setz t e n Wi r kirn gen in Deutschlands? fruktifizreren. Anders läßt sich der Versuch gar nicht deutWaus der Stell iungnahme der deutschen Sozialdemokratie Drohungen herauszulesen, die nienianch ausgesprochen hat, und an deren Verwirklichung kein Mensch glaubt. Deutschland ist nicht Rutzland, ans hundert Gründeil nicht, vor allem schon nicht aus deni einen, daß es um so viel kleiner ist. Rutzland ist groß, und die Front ist weit. Wir aber in unserem engen ükauni stehen sozusagen alle vor dem Feind, und niemand in Teutschland denkt daran, ihm sein Werk zu erleichtern. Dennoch soll der russische Revolutionsschreck dazu her- halten, den deutschen Staatswagen, vor den einstweilen doch nur Versprechungen gespannt sind, zurückzuschieben. Und Ig(lisch, wie die Leute nun einmal sind, rufen sie nach deutschen Stürmern und Protopopows/' Sie meinen damit, ihrem Lande zu dienen, leider sehen sie, wenn sie vom Lande w rechen, nur sich selbst, und außerdem dienen sie ihren eigenen Interessen mit so zweckwidrigen Mitteln, daß man sie am besten unter politische Kuratel stellte. Es ist eine Schicksalsstunde auch für die deutsche i n u e r e Volttikl Es gibt kein Stillstehen, sondern nur ein Vorwärts oder ein Rückwärts. Versäumnisse von heute mögen nicht im Augenblick ihre schweren Folgen zeigen, sie werden sich aber desto gewisser später aufs bitterste rächen. Die Welt geht vorwärts. Deutschland muß mitl„Eine iimere und äußere Politik der Stärke können wir nur führen. !»cnil die pokitischen Rechte der Gesamtheit des Volkes in allen seinen Schichten, auch in seinen breiten Massen, vollberechtigte und freudige Mitwirkung an der staatlichen Arbeit ermöglichen."„Wehe dem Staatsmann, der die Zeichen der Zeit nicht e r k e>i n t." � So Herr v. Bethmann am 14. März im preußischen Ab- eovdnetenhäus. And tvährend er sprach, entstand das freie R ntz! a Ii d l- v-;' Hmsrika gegen Kriegserklärung? Kern, 24. März.(W. 1. B.i Räch Rew I orker Mel. dungeir smb Wilsou und das Kabinett gegen eine Kriegs. erklär itng un Deutschland. Der Kongreß der Bereinigten Staaten wird norauSsichtlich de« Kriegszustand als bestehend anerkennen. Der Eintritt in den Krieg in weitestgehendem Sinn wird indes von weiteren feindlichen Handlungen Deutfch- lauds abhängen. New Aork, 24. März. Die„Evening Post" meldet, W i lson erlangte die Mehrheit im Kongreß in der Ange- lcgenheit der Maßnahme« zum Schutz der Handelsschiffahrt. aber er st ö ß t„ n f st a r k e Opposition bei den Fragen der Entsendüng von Truppe« nach Europa und des militäri- schcn Zwangsdienstes. Wa sh i n g t o u, 23, März. Associated Preß erfährt, daß die Regierung für den Fall, daß der Kongreß erklärt, daß cin Kriegszustand besteht, eine sofortige kräftige Aktion vor- bereitet. Einer der erste« Schritte, der geplant wird, ist die Versorgung der Entente mit Geld. Auch für die Beschleunigung der MunitionSerzengung werden Vorbereitungen getroffen. Dir Regierung beschloh, die Schritte zu unternehmen, die die Lage erfordert, darunter die L o r b e r e i t u n g einer wirksamen aggressiven K r i e g s f ü h r u n g und Maßregeln zum Schutze der Schiff- fahrt. Es verlautet, daß»och unentschieden ist, ob die Eut- ieudmlg einer militärischen Streitmacht nach Europa vor- .zeschlagen werden wird, aber die A r m e e die Flotte und die i n d u st r i e l l c n H i l s S q u e l l e n der Ratio» sind auf alle Anforderungen vorbereitet. * Erste Kriegshandluug der Vereinigten Staaten. Der Kongreß soll erklären, daß sich die Vereinigten Stäaten mit Deutschland bereit? im Kriegszustände befinden, und soll selbst die erste Attacke gegen den neuen Feind reiten. Zwar wird den würdigen Senatoren und Repräsentanten des Volkes nicht zugemutet, selbst aufs hohe Roß zu steigen, sie sollen nur den Verbündeten eine Milliarde Dollar als Kredit bewilligen. Dieser Kredit kann entweder die Form einer kurzfristigen Anheihe haben, die nur billiger und größer ist, als die bisher erlangten, weil sie unter Bürgschaft der Vereinigten Staaten steht; oder der Kredit kann in der Gewährung eines zinsen- und provisionSfreien. aber rückzahlpflichtigen Vorschusses be° stehen: oder der Kredit ist überhaupt kein Kredit, sondern ein ireigcoiges Geschenk. Der..World" verlangt ausdrücklich. daß die Vereinigten Staaten mit goldgefülltcr Hand ihren Beitritt zunr Weltbunde zu Deutschlands Vernichtung vollziehen. Angesichts der ungeheuren Kosten an Gut und Blut scheint auch ein so riesenhaftes Geschenk wie eine Milliarde Dollars eine lächerliche Kleinigkeit. Mit Unrecht: die Aankees werden nicht aufhören, die Alliierten auszubeuten, auch wenn sie jetzt in der Nolle des Gebelustigen, aus dem Vollen schöpfenden Erbonkels erscheinen. Aber ebenso sicher ist, daß, nachdem sich Anmal die nordamerikanische Regierung mit dem Zehnverband identifiziert hat. sie alles versuchen wird, um den Zehnverband auch siegen zu lassen. Die Vereinigten Staaten machen zwar Geschenke, aber sie verschenken nichts. Die Kredite, die sie den Alliierten eröffnen, die geschenkten Gelder, die sie ihnen zur Verfügung stellen. befruchten nicht die englische oder sranzösischc Volkswirtschaft— mag auch der Kurs von Sterling und Frank aus ifrnen Nutzen ziehen—, sondern dienen zu Einkäufen in den Vereinigten Staaten. Der amerikanische Staat nimmt Verpflichtungen zugunsten der Alliierten auf sich; aber die aus diesen Verpflich- lungen fließenden Gelder bleiben der amerikanischen Volks- Wirtschaft erhalten. Tie großen Gewinner sind die amerika- nischen Banken und Industriellen, die einen sicheren Bürgen— den eigenen Staat— für ihre riesigen Guthaben in allen Verbandsländern gewinnen und von der lähmenden Furcht um die Einlösbarkeit der fremden Schatzwechsel mit einem Ruck befreit sind. * Ei» Vorschlag Mexikos zur Kriegsverhindernng. Rew Jork, tS. März. �Funkspruch des Vertreters von W. T. 93., verspätet eingetroffen.) Associated Preß meldet aus Mexiko: D>e mexikanische Regierung bot an die Vereinigten Staaten folgende neue Note gerichtet: Mit Bewg auf die Antwort der Vereinigten Staaten auf die Note, die General C a r r a n e a an die Regie- rungen der neutralen Staaten im Interesse des Friedens gerichtet hat. schlägt die mexikanische Regierung em Zusammenarbeiten vor, um zu verhindern, daß Länder unseres Erdteiles an dem euro- päischen Kriege teilnehmen und sie wird ihre Anstren- gungen zur Herbeiführung des Friedens in Euro pa fortsetzen. -> New Aork, 20. März.(Funkspruch vom Vertreter des SB. T. 53., verspätet eingetroffen.) Associated Preß meldet aus Washington: DaS Staatsdeparlement veröffentlicht die Rote an Carranza, in der der Vorschlag abgelehnt wird, daß die Neutralen durch Ausfuhrverbot von Material an die Kriegführenden Eurvpa zum Frieden zwingen sollten..' Die Weigerung wird damit begründet, daß gegenwärtig offen- bar keine Hoffnung auf Frieden bestehe, was durch das Mißlingen der Anstrengungen Wilsons und durch Deutschlands Versuche bewiesen sei, Mexiko und Japan mit Amerika in einen Krieg zu verwickeln. Außerdem sei man der Ansicht, daß jede Einschränkung des Handeis mit den Kriegführenden unneutral wäre. * Die Note beruft sich zu diesem Punkte, wie üblich, auf die„gesunden Prinzipien des Völkerrechts" und den„her- gebrachten Brauch der Nationen". Ob besagte Prinzipien auch� bei einseitiger Anwendung„gesund" bleiben, auf solche spitzfindige Fragen hat der Präsident sich in dieser Sache nie eingelassen. Der Waffenlieferant hält sie zw<.,ellos auch dann für gesund, und das genügt. Der kapitalistische Profit hat unbegrenzte Möglichkeiten, gesund zu sein.. die�ussthaltungöerGroßfiirsten Der„Times"-Korrespondent meldet vom Mittwoch: M an erwartet, daß alle Großfürsten ihre mili- tärischcn Aemter niederlegen werden, da sie die Regierung nicht in Schwierigkeiten stürzen wolle«. Großfürst Kyrill ist berests mit gutem Beispiel vorangegangen. Die Geiieraliuspektoren der Artillerie,�.statu» llcri« und d»ö Flieger- diensteS werden ohne Zweifel seinem Beispiele folgen. Groß. fürst Nikolai Niköliil e wit sch kommt binnen kurzem nach Petersburg zu dem gleichen Zweck. General Alexejew wird wahrscheinlich Generalissimus werden. Kopenhagen, LS. März. LuS Petersburg wird gemeldet: Großsürst Nikolaus verabschiedete Nch feierlich von den Truppen und der Zivilbevölkerung im KaukawS. Er b>elt eine Ansprache,- in der er an alle die Aufforderung richtete, einig zu- sammenzusteben in der Arbeit sür den Sieg über den Feind und sür die Befestigung der Freiheit deS Landes. Die Ankunft des Großiürsten in Petersburg wird für die nächste Zeit erwartet. Bern, 23. März. Nach einer Meldung des„Expreß de Lyon" aus Petersburg hat Großfürst Kyrill das Kommando der Marinegarde niedergelegt. Es ist wohl anzunehmen, daß der Amtsabgabe des Großfürsten Nikolaus die Verhaftung folgen wird. Republikanische Offiziere üer ruffifchen �lrmee. Bern, 24. März.„Petst Parisicn" meldet aus Peters- bürg, daß sich ein Verband der republikanischen Offiziere ge- bildet habe. Die /inerkennung öer vorläufigen Regierung. Petersburg, 22. März. sMeldnng der Petersburger Telegraphen Agentur.) Tie Botschafter Euglauds, Frankreichs, der Bereinigten Staaten und Italiens übermittelten heute dem Minister des Aenßern gemeinsam die a m t l i ch e Anerkennung der provisorischen russischen Regierung durch ihre Regierungen und baten um Festsetzuug eines Tages, an dem sie die Mitteilung der Auer- kennung feierlich wiederhole« könnten. Bern, 23. März. Der Petersburger Berichterstatter des „Temps" meldet, der Vorsitzende des Progressistenblocks im Reichsrate, Zakomelsky, habe den Miniperpräsidenten Fürsten L w o f f davon benachrichtigt, daß alle Mitglieder des Pro- gressistenblocks sich der neuen Regierung zur Verfügung stellen. Die Neidhardtgruppe habe eine entsprechende Erklärung ab- gegeben. Man frage sich in Petersburg, ob das Ober- Haus nach dem Sturze des alten Regimes beibehalten werden solle.. Zinnlanö will Autonomie. Stockholm, 24. März. Sämtliche Parteien Finnlands verlange» die Aufschiebung der Neuordnung der Wehrpflicht ans die Zeit nach Beendigung des Krieges. Die finnische Sozialdemokratie, welcher früher die Teilnahme au einer Äoalitionsregiernng grundsätzlich ablehnte, scheine bereit, dem Zustandekommen eines aus Bertreteru aller Parteien zufammeuge setzten Senats neue Schwierigkeiten zu bernten. Der stellvertretende Senat hob die Verordnung über de» Gebrauch des Russischen als Amtssprache auf. Der Gedanke � der Forderung internationaler Bürgschaften für die st a a t l i ch e Zukunft Finnlands findet bereits allgemeinen Anhang/ In Tornea verlief der Kommandowechsel und die Vereidigung der rusftschen Grenz- trnppe« ohne Zwischenfall. Nach der Revolution von IsiW stand Finnland ebenfalls im glänzenden Zeichen der�Freiheit. Das finnische Volk hatte, mit den Arbeitern an der«spitze, sich der russischen Revolution angeschlossen und erkämpfte eine Verfassung, die zu der steiesten der Welt gehörte: Einkammersystem mit allgemeinem. gleichem und geheimem Wahlrecht, auch für Frauen. Der erste hiernach gewählte Landtag trat am 15. März 1907 zusammen. Er kam aber nie dazu, das Finnland versprochene freie Recht auszuüben. Der Zar brach den Eid, ivomit er die Ver- fassung beschworen hatte und löste in„Ungnade" den Landtag auf, sobald er die Interessen des Volkes zn wahren versuchte. Und dann wurde das Band der Unterdrückung um das freiheitskämpfende finnische Volk vom Zaren und seinen Mit- Helfern immer härter zugezogen. Im Jahre 1308 nahm die Duma auf Stolypins Ver- anlassung einen Autrag an, demzufolge der finnische Landtag sich nur noch mit kleineren Fragen rein lokalen Interesses be- schäftigen durfte, und seitdem hat Finnland in einem stän- digen Konflikt mit dem russischen Regime gestanden. Dieser Konflikt, der unter der achtsährigen Herrschaft des nunmehr verhafteten Generalgouverneurs Seyn gewaltig verschärft wurde, führte zu großen Massenarrestierungen finnischer Richter und anderer Beamten, darunter des Präsidenten des Land- tags. Svinhufvöd. Wird die neue russische Regierung alle ihre Versprechungen auf Wiedereinsetzung des Landes in alle seine, vom Zaris- mus gewaltsam beseitigten Recht? halten können? Werden sie eingehalten, so könnte Finnland, dessen Landtag be- reits eine sozialdemokratische Mehrheit besitzt. das erste Land der Welt mit eurer sozialdemokratischen Regierung werden. Wie üer Zar abdanken mußte. Ueber die letzten Zarenstunden Nikolaus IL erzählt laut „B. T." der General Russki in der„Russkaja Wolja": Der Zur lorn in Pikow am 14., abends 8 Uhr. an. Der von den Ereignissen bereits»nterr.ckilete Zar schien sehr auigeregt. Um 2 Uhr nachts rief er Russli und sagte ihm:„Ich bin'entichlosien. Zugeständnisse zu machen und eine veraiiiwoitliche Regierung ,a geben. Was ballen Sie davon?" Bereits lag auch am dem Tiitve des Zaren ein schon gezeichneter Erlaß, der eine Vera n t- w o r t l i ch e R e g i e r u n g e i n i e tz t e. Runki. der wohl wußte, daß die Nachgiebigkeit m spät kam, schlug vor.rnit dem Dumapräsideiuen Rodsjanko in Verbindung treten. Eine telegraphisckie Uuteriedung begann, die bis S Uhr morgens dauert«. Rodijanto erklärte, die Abdankung sei der einzige Ausweg. Um 10 Ubr moraens erschien Rusiki mit seinem Generalstabschef Danilo beim Zaren. Ein paar Minuten vorher halte er Telegramme der Generale Bruisilow und Evert erhalte» die gleichfalls auf Abdankung bestanden. N kolaus hörte den Bericht Rusikis leichenblaß an. Dann erklärte er ruhig, er sei bereit, auf. den Thron zu verzichten, wünsche aber, daß dies in Gegenwart Rodijantos geschehe. Um 3 Uhr nach-i mittags überreichte der Zar Rusiki ein Telegramm, worin er den Verzicht zugunsten seines Sohnes mitteilte. Abends um 10 Uhr kamen in Pikow G u t s ch k o w und S ch u l g i n als Vertreter des Exekutivkomitees der Duma an. Der Zar erwarwte sie ungeduldig. Gulschkow unterrichiete ihn sofort von den Ercignisien. Besonders tiefen Eindruck machte auf den Zaren, daß auch ferne Leibgarde zu den Rebellen übergegangen war. Rusikis Brief in der..Russkaja Wolja" schließt: �„So unterzeichnete Zar,. Ntk.pl,au,-s im. Verlauf van-, 24 Stun'd>n drsel A0e- HächN um 2 Asir den erstcn Akt7 der eiue derantwMlich« Regierung sgä�,um 8 Uhr nach-7 mittags den Abdankungsakt zugunsten seines Sohnes, um 10 Uhr abends die Abdankung zugunsten feines Binders Michael. Den ganzen Tag hindurch sprach der Zar kein Wort. Er war wie geistesabwesend, Die tinenvaitete Re- Volution hatte ihn geradezu vernichtet. Ganz allein ging er in Erwartung der Dumaabgesandten auf dem Bahnsteig auf und ab, und kein Mensch, weder Soldaten noch Volk. nahm von ihm Notiz. Denn man wußte bereits, h-" er den Thron verloren hatte." « Bern, 23 März. Die französische Presie erfährt au? PeierS- bürg, daß General Iwan o ff als einziger verlachte, das alte Regime zu retten. Er befahl der Garnison von ZarSkoje Sielo gegen die Revolutionäre zu marschieren. Die bereilS zur Revolution übergetretene Garnison ernannie drei Delegierte, um mit I w a n o i f zu verhandeln; dieier ließ sie ohne weiteres verhaften, worauf die Garnison ihn benachrichtigte, daß der Palast in ZarSkoje Sielo, wo die Zanu mit den Kindern weilte, zusommengeswosien werden würde,»alls die Delegierten nicht unverzüglich sreigelasien werden würden. Jwanoff, der seine Sacke verloren sah, ergnff die Flucht. Cm rufiischer(dberkriegsrat. Amsterdam. 24. März. Der Korrespondent der„Times" meldet aus Petersburg: Durch die Wdankung des Zaren ist das Binde- glied zwischen der Front und dem Lande ausgefallen. Nur ein ein- flußreicher Schiedsrichter wird unstandc sein, in schwierigen Fragen zwischen den beiden zu vermitteln. Vermutlich wird ein Komi- tee der nationalen Verteidigung unter dem Vorsitz des Kriegsministers diese Aufgabe übernehmen. Es wird wahrscheinlich aus Ministern, die direkt mit Armee, Flotte und Ver« proviantierung zu tun haben, und aus Mitgliedern. der beiden Häuser deS Parlaments zusammengesetzt sein. Das wäre dann eine Angliederung an die KriegsratSorgani- sationen, die in den westlichen Ententeländern versucht worden sind. Auf diese Weise hofft man vermutlich, es mit Einschluß Rußlands endlich zu einer Form der Kriegsführung zu bringen, die unter dem Namen der Einheitsaktion seit langem erträumt wird. Protopopow. Petersburg, 23. März. Reutermeldung. Es stellt sich immer deutlicher heraus, wie falsch Protopopow den Zaren und seine Ministerkollegen über die Lage berichtet hat.. In den Sitzungen des Ministerrates stellte er den Ernst der Bewegung stets in Abrede. Er sagte, sie habe nichts zu be» deuten und außerdem sei die Polizei bis zu den Zähnen be- waffnet. General Kabalow versicherte dem Zaren, daß mehr als 30000 Mann mit geschützten und Panzerautomobilen borest stünden, jeden Aufruhr zu unterdrücken. Fürst Golitzin und die anderen sahen offenbar erst, als die Kosaken und Garden zu meutern begannen, ein, daß die Versicherungen Protopopows falsch waren. Sie schlössen ihn aus dem Mini st errat aus. aber es war bereits zu spät. Der frühere Polizeipräfekt von Petersburg er- klärte, daß er niemals Befehl dazu gegeben habe, aus Maschinengewehren von den Dächern zu feuern. Jtr den Gefaugniffen wurde die Prügelstrafo und die Kettenstrafe abgeschafft. Dcr Petersburger Adel hat sich. der neuen Bewegung angeschlossen. Es wird eine Freiheitsanleihc von drei Milliarden Rubel zu fünf Prozent vorbereitet, Hr. 83 31. lahrcÄMg. 2. Keilagk des JotBirls" Sttliurt WIKsdlÄ Söimtön 25 Mt\ 1917. Reichstag. 01. Sitzuxg. Sonnabend, den 24. März. vormittags 11 Ubr. SIm Bundes ratZtiich: v. Stein, Tr. Li-?co. Dem Antrage der GeschänSordnnng-5kom-.nissioil, di:«Kenekm:- .nmg zur Fortsetzung einer Widerklage gegen den Mg.«SeSrcnS nicht sä erteilen, wird entgegen dem Wunsch de' i'idg. Behrens debattelos zugestimmt. Es folgt die erste Beratung de-Z Gesetzontivurfs. betreuend Herabsetzung vim Mindeststrafen des Militär- TtrafgcfettbuchcS. Kriegsmirnsler v. Stein: Die meisten HierichtSberren beben es drauyou est schwer mpfunden. da? sie an die M in d e stft r a sc n g ebu n v eri waren. Herabsetzung der Mindesistrasen noch die Gewähr, daß die unbedingt notwendige Disziplin anfrechterhalren werden kann. Dag Bedürsnis zu diesem Entwurf ist daher in erster Linie hervorgegangen aus den Erfahrungen des ÄrrsaeS selbst. Daß der Entwurs noch während des Krieges Gesetz wird. daraus müßten wir bestehen, und ich bitte Sie. den Entwurf bald in Plrast lrelcu zu lassen. Abg. Fehrrndach(Z.�t Wir wünschen, daß die Herabsetzung der Mindeststrasen mir möglichster Beschleuni zung in Kraft rritt. Trotzdem ist eine Kommission-5 beratung notwendig; mein« Freunde beantragen, den Entwurf an eine Konrimsfion von 14 Mitgliedern zu verweisen. Abg. Davidsohu(Soz.): Die Darlegungen de! KriegSmimsters sind de: beste Aewei-Z dafür, daß die Anregungen aus dem Haufe aus Herabsetzung der Mindeststrasen»»n seinem Kerxnnger längst hätte» beriwüchti-tt »erden können. sSehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Tie Vorlage ist wichtig genug, um in einer Kommission von 21 Mit-* gliedern beraten zu werden. Neben erfreulichen Ver- besserungen sind auch unerfreuliche Kon so r vre- rungen vorgesehen, in Ziffer 1t scheint sogar eine Vcrschlechtc- rung enthalten,' vielleicht ohne Absicht, nur durch eine unglückliche Fassung. Die Begründung des Entwurfs läßt dem Seelen- und Nervenzusiande des SchützengrabenlriegerS Gerechtigkeit widerfahren. Aber die Novelle selbst operiert rmniZr noch mir der Todes- strafe, mit der man in Rußland setzt aufräumen will, und mit der lebenslänglichen Zuchthaus st rase. Den Be- griff dar Notwehr kennt der Entwurf nicht. Die Kommiiston findet also reiche Ärbest auch für 21 Mitglieder. Abg. Nehbel(t) erklärt die Zustimmung zur KommisfionS- beraum z/» Abg. Haas lBp.): Wir wünschen in der Kommission eine Er- weirerung der Borlage dahin, daß in einem ge'etzlrch geordnete'.! Verfahren die bisherigen Verurteilungen, die nach dem Entwurs milder zu ahnden gewesen wären, nachgeprüft werden. Abg. van Eal'ier(natl.) erklär: sich mit der Ueberweisung an eine Äommi'fion von 2! Mitgliedern einverstanden. Abg. Stadthage«(Soz. Arbz.): Die Vorlage geh: in verschiedenen Punkten nicht weit genug. Nachdem man eingesehen hat, daß in einer großen Reihe von Fällen geradezu barbarische S' rasen ausgesprochen und. darr man diese Fälle von der Wohlrat deS GeietzeS n i ch t aus- i ch l r e ß e n. indem man dem Ge'cy die rückwirkende Krart nicht gibt-. die rückwirkende Kraft muß die Kommisston unbedingt dem Gesetz beilegen. Weiter isr dringend zu fordern, daß vor Er- Hebung einer Anklage der Angeschuldigre im Felde, für den stet-Z Die Vermlnung der nervösen Ueberreiziing vorliegt, einer gründlichen ärztlichen Üntermchimg unterzogen wird.(Beifall bei der Sozial- demokraiiichen ArbeitSgenieinschoft.) Der Entwurf wird einer Kommisston von 21 Ritgliedern über- Wielen. Hierauf wird die zweite Beratung de? Etats für das Rc.chsjunizamt fortgesetzt. Abg. Bei(Z.>: Mit den Resolutionen gegen den KrregSwucher sind wir einverstanden. Gründlich muß man Dre Wucherer vor allem an ibrem Porremonnaie strafen.— Das Völkerrecht ist von England in diesem Kriege roial mir Füßen g e r r e r e n, England lllhrl einen Krieg auch gegen die Perronen und das Eigen» rnm der einzelnen Bürger deS feindlichen Auslandes, die Rechlsverrolgung ist dem feindlichen Ausländer in England und in andere» Enrentestaalen geradezu unmöglich gemacht. Wie ander? ist die RechlSverfolgung in Deutsdhland. Das Reichsgericht hält an deni Grundsatz fest, daß auch der Angehörige der feind- lichen Nation den Schutz seiner Rechte innerhalb der Gesetze in Deutschland genießt. Es wird dies ein dauernder Ruh ist«Z- r i l e l für die deutsche Rechtsprechung sein. Au dem Wieder- ausbau des Völkerrechts nach dem Kriege werden wir gern mitarbeiten. lBeifall i Abg. Landsberg(Soz.)t In dem gestern vom Abg. Stadlbagen erwähnten Fall wurden die beiden Mädchen länger als drei Monate iu Schutzhaft gehalren unter Beglcstumstäitdcil. die die Schutzhaft zur schwersten S l r a s b a' r machten. Wie seinerzeit hier schon erörtert wurde, mußten sie sie zum Teil i» Gesellschaft gemeiner Dirnen zubringen. Nach Beendigung der Schutzhaft wurden sie vor daS Schöffengericht gestellt wegen Lerbreituiig eines Flugblattes mit straflosem Inhalt, lediglich weil der Drucker und Verleger� aui dem Flugblalt nichl angegeben war. und das Schöffengericht verurteilte sie zu sechs Wochen Gefängnis(Lebhailes Hort! hört! links) und rechnete nicht einmal die Schutzhaft auf die Srrafe an.(Erneutes Hör:! hörl!) In dem ganzen Ber- sahrzn deS SchöffengerichrS kam eine Ssreingenvmmenheit um, Ausdruck, die sich mit dem Rlchteramt nicht verträgt. DaZ Uricil des Schöffengerichts wurde von der Dtraskammer bestätigt. tErneuleS Hörl! hörr l bei den Sostaldemotralen> Sladihagcn hm auch das Vcrbatien des ObeireichsanwallS gerügt, der zwei An- geklagte. die das Reichsgericht entließ, aus Befehl de-? Oberkommandierenden in den Marlen in Schutzhaft abführen ließ. Daß ein solches Verhalten nicht würdig ist. hätte sich der Oberreich?- auwalt auch sagen könncir. Der StaatSselretär meinte, der Ober- «ichSanwalt Höne die selbstverständliche P-lichr zu seinem Verhaften gehabt. Aber eine Verpflichrung.zur Rechtshilfe besteht bei Behörden ,iur. ioweir es sich um eine Tätigkeit innerhalb de-5 Rahmens der belreffcnden Behörde bandelt, hier aber bandelre es sich um eine rein polizeiliche Maßnahme und der ObcrreichS- amoalt hätte sehr wohl dem Oberkommandierenden sagen können, daß er lein Schuhmann sei.(Lebhaftes Zehr richtig! bei den Sozia!- demokeate». Mii Geniigluiing habe ich gekört, saß»er BuidcSral eine Ver- aronuna erlassen hat. wonach auch das Ruhegehalt zu dem be- schlagnahmeftelen ArbeilSeinkommen gehört. Aber dringend notwendig wäre es. die Höhe des psändungSsreien Einkommens auf 2övl) M. zu erhöhe«; dieser Betrag ist heute noch nicht ent- sernr so vic». als IZOOM. vor dem Kriege.(Sehr wahr! bei den Soz) Schon vor einem Jahre fragte ich den Staats- sekretär nach seinem Programm für die Zeit nach dem Kriege. Leider blieb ich ohne Antwort. Hoffentlich wird er heute amworren. Auch auf dem Geöie! der Rechtspflege besindel sich, um ci« Wort des Reichskanzlers zu gebrauchen. recht viel Schutt und Bieder. und ich hoffe, daß der. Staatssekretär den Besen bereits bereitgelegt bat. um diesen Schutt und Moder zu entfernen. Ter Entwurs zur Vereinfachung der Rechtspflege hat doch hoffentlich da-? Reichsjustizamr nicht völlig in Anspruch genommen. Dem Wunsch nach dem Ausbau des K o a l l i o n s r e ch i s. den der Abg. Iunck gestern auSgesdrocheu hat. schließe ich mich au. Viel Arbeit würde dem ReichSsusiizamt dadurch nicht erwachfeu. Man Srancht nur den stichenden, die von verschiedenen Gerichten wegen Inkompetenz ab- gewiesen werden, die Möglichkeit der Rechtsverfolgung gegeben > wird. Anlaß gab un? ein Fall, in dem ein Versicherter einen � Schadenersatzanspruch gegen die Krankenkasse geltend machte und natürlich vor dem Amisgericht. Seltsamerweise wicS ihn dies ab und ebenso das Landgericht, weil die Sache vors Berstcherungö- anst gebore. Das VerficherungSam: aber sowie Oberversichernng?- amt iluo Neichsvkrsicherungscmlt wiesen ihn auch ab, weil die Sache vors Amtsgericht gehöre, und tatsächlich kann der Mann seinen Anspruch nicht verfolgen. Derartige Fälle sind doch unleidlich. Den übrigen Resolutionen stimmen wir zu.(Beifall bei den Sozial- Demokraten.) Staatssekretär des Reichsjusnzamis Dr. Liecv: Abhilfe sür die Fälle der letztgenannten Art wird im Reichs- justizamt erwogen, doch find die'e Fälle nicht so häusig. daß man nilln bis zur Reform der Zivilprozeßordnung warren lönnlc. Im Reichsjustizamt wird sehr viel gearbeilct. wenn wir jetzt auch nickt gerade große Iustizgesetze bearbeiten können; wir müssen bei allen Verordnungen der anderen Aemter mitwirken. Für die Zu- xunft steht obenan die Reform de? Srraftirvzeisr? und de? Zivlltinizeffe?. in erster Lesung zu erledigen. Er ist unter dem Gesichtswinkel der Kriegsmaßnahmen zu betrachten. 21 000 Juristen haben wir bereits ins Feld geschickt, wir haben aber noch 2000 Kriegsverwendungs- säbige. die jedoch nur bis zum ZI. März reklamiert sind. Eile ist also Rot.— Gegenüber dem Abg. Land-Zberg bemerke ich. daß der Obcrreichsanwalt die beiden Angeklagten lediglich zur Ber- sügung der iNilitärbehörde gehalten bat.(Zuruf bei den Sozialdemokraten: Pfui! Auf Grund welche»? Gesetze-??) Abg. Dr. Arendt(Deutsche Fraktion) befürwortet die von allen Parteien unterstützte Resolution aus Erhöhung der miindelsicheren BeleibungSgrenze von Grundstücken. DaS sei"angesichts der Rotlage de? Grundbesitzes dringend notwendig. Abg. Dr. Müller-Meiningen(Bp.) kritisiert den Entwurf zur Vereinfachung der Recht-Spflege, der für da? rechtsuchende Publikum sehr gesäbrlich sei. Al>g. Griiber(Z.) schließt sich dem Verredner an. I« Falle Eichhorn hätte sich der ReichSanwalr zu hoch dünke» solle», um die Aufgabe eine? Polizeidieners zu übernehmen.(Beifall links.) Hierauf vertagt das HauS die Weilerberatung auf Montag 1 Uhr. Schluß-K/z. Uhr." Steuerftagen ürt Hauptausfchust des Reichstages. Am Sonnabend trat der Ausschuß in die zweite Losung deS Kriegssteuergesetzes ein.. Zu dem Gefetz über den Zuschlag zur Krirgsstruer hotten die Sozialdemokraten wiederhalt beantragt, den Zuschlag von AI aus Pr»«. zu erhöhen. Der Antrag wurde aber gegen die Stimmen der Sozialdemokraten und des Abg. Mumm wieder abgelehnt. Außerdem harte Fror. v. G a m p beantragt, den Zuschlag abzustufen.— Frist, v. Gamp war nicht anwesend. Tor Vorsitzends. Abg. Spahn, teilte mit, daß der Antrag zurückge- zogen sei, ein Zrrrum. den Zrbr. v. Gamv später berichtigte. Die Snzialdemokraien nahmen den Antrag aus, soweit er eine Erhobung-des Zuschlags bezweckte. Staatssekretär». Nvedcrn bezeichnete den Antrag als technisch undurchführbar und hat auch velkswirtschaftlicke Bedenken, da selbst wenig Leistungsfähige unter llmständcn getroffen werden könnten. Der Antrag wurde gegen die Stimmen der Sozialdemokraten und des?lbg. Mumm abgelehnt. Hierauf sollte in die Beratung eines Antrages eingetreten werden, der die Besteuerung vou Luxuswaren bezweckte und als Artikel l l dem Entwurf über den Kriegsneuer- Zuschlag angefügt ,st. Räch diesem Entwurf solleil der Luxus- waren(teuer folgende Waren unterstellt werden: 1. Waren au? edlen Metallen, soweit sie nicht für technische Zweck: bestimmt sind. Zu diesen gehören auch Uhren mit Gehäusen aus edlen Metallen; 2. Perlen. Edelsteine und Halbedelsteine sowie Waren in Verbin- dung mit Perlen, Edelsteinen und Halbedelsteinen. Ausgenommen sind die zu technischen Zwecken gefaßten Sieinc: st..Kunstwerke der Plastik und der Malerei: l. Antiquitäten, einschließlich alter Drucke: ö. Tspoiche; 6. Klaviere und Harmonien: 7. mechanische Spiel- werke, Grammophone usw.: 8. photographische Handapparate. Der Steuer i-nterliegen die Waren nur. wen» das Entgelt sür ibre Lieferung beträgt: bei den Waren zu 1(Edelmetalle), zu 2(Perlen). zu 7(mechanische Spielwerke) und zu 8(photographische Apparate): 20 M.: hei den Waren zu Nr. 3 �Kunstwerke), 1('Antiquitäten) und S(Teppiche): 100 M: bei den Waren zu Nr. 6(Klaviers): 900 M. Die Steuer soll 20 Proz. des Preises betragen. Ter Antrag ist unterschrieben von den Abgg. Erzberger(Z.), tMüller-Fulda(Z.). v. Gamp(Di. Partei), Schiele i'k.). Schiffer und Sirescm.mn(natl.). Gotbein(Vp.). alfo von allen bürgerlichen Parteien.— Tie Sozialdemokraten erhoben dagegen Einspruch, daß jetzt diese Vorlage be- raren werde. Die Vorlage sei ihnen erst u n m i i t e l ba r v o r- her mitgeteilr worden, so daß es ihnen unmöglich sei, sich mit dem Inhal! vertraut zu machen. Uebcrdics könnten die sozial- demolraiischcn Ritglieder des Ausschusses nicht obne Einverständnis mit der Fraktion zu einem solchen Entwurs Stellung nehmen. Ter Entwurf enthalte geradezu ungeheuerliche Vor- schlage. Kleine Schmucksachen nn Werte von 21 M.. die zur Konfirmation oder bei anderen Gelegenheiten gekauft würden, sollten einer KriegÄteuer upierworfr» werden. Das ist ei» so unsinniger Gada nie. daß er nicht so leielner Hand ange- uommen werden könne.— An der weiteren Erörterung hierüber wurde die Frage ausgetuorfeu» ob es überhaupt angängig sei. die Üuxut>w-arensteuer mir der Kriegssteuer in einem Gesetz zu ver- einigen. Die beiden Steuern seien ihrem Wesen nach so verschieden, daß sie nickst zu einem Gesetz vereinigt werden könnten.— Die Sozialdemokraten die Votsspartei und die Kon- servativen waren dafür, daß der Antrag als ein besonberer Jniria- rivanrrag zunächst der Vollversammlung des Reichstages vorgelegt werde. Der Staatssekretär des Reichsschatzamts erklärte, daß er auf die Zorm der Erledigung des Antrages aus Besteuerung von Luxus- waren keinen Wert lege: er bitte aber, dcß nicht etwa die Er- lcdignnz des Antrages auf mehrere Wochen hinausgeschoben weröe. — Schließlich verständigte sich der Ausschuß dahin, daß d« Antrag bis M i r r wo ck zurückge st e ll t wrrd. Inzwischen sollen die Fraktionen zum Antrage Stellung nehmen und dann soll erst darüber beschlosten werden, ob der Antrag in da? Gesetz eingefügt werden oder als besonderer Initiativantrag der Vür- gerlichen Parteien erst an da» Plenum gehen soll. Beim Entwurf über die BerkehrMeurr wurde eingehend darüber g-spxochüri, ob der Verkehr aus den Land- maßen,„amentticn durch folckie?lu!»buste. die in sehr schwach bevölkerten gebirgigen Gegenden nur mit Zuschüssen aus der Gemeinde- und der SiaSslaise erhalten werden lönneo, auch der Besteuerung uuterworfen worden soll. D'« Sozial- demokraien und ein Teil de» Zentrums traten dafür ein. daß unter allen Umständen hier die B e sieucru« a unterbleibe. Di: Mehrheit nahm jedoch die Besteuerung auch für diese Zölle am Ebenso entstand eine sebr r ingehend: Erörterung darüber,. ob. die Straßronbahr! durch die Steuer belastet werden soll. Die Sozialdemokraten legten von neuem heu Antrag vor. daß Fahrkarten käs zum Preise»0» W! Pf. und Zest- taric», sosern der Preis der einzelnen Karls bis sil) Pf. bsn.ögr, von der Steuer frridleibe« fallen.— Abg. Ntüller-Reichimbach(Soz.) trat entschieden für den Antrag ein. Er wies darauf hin, daß. Was doch niemals vorgeiommmi isr. zwei Alwitfi liste des Reichstogrs, der für W o b ri u n g» s r a g e u und der sür Bevölkeruttgs- a ngel e gen hei t en einstivimig heschlostev habe», deir Hovvt- ausschusi um die Ablehnung der Steuer auf S tra neu botzn sah etar t en zu bitten. Äuch zwei frühere Staatssekretäre, Wer- muih und D-ernburg. hZtte» sich in einer Eingabe gegen die beabsichtigte Besteuerung der Straßenbahpcn gewendet. Die Gründe, die von den Sozialdemskraten in der ersten Lesung gegen die Be- steucrung der Straßenbahus, geltend gemacht worden seien, seien hier bestätigt worden. Abg. Mumm iDeirifche Fr.) beantragt für den Fall,�d>iß�d:r Antrag der Sozialdemokraten abgelehnt werden sollte, daß min- destens die Fahrkarten vis zu 33 Ps. von der Steuer sreibleiben sollen. Zedoch wurde sowohl der Aiürag�der Sozial- denrokraien als auch der Antrag Brumm gegen die Stimmen der Antragsteller abgelehnt. Bei der .ßlohlenstcuer verlangten die Sozialdemokraten Abstimmung über den ersten. Pw> ragraphen, der di: grundsätzliche Entschc.idung sür diese Staus« be- deutet. Der K 1 wurde gegen die Stimmen der Sozial- demokraien angenommen. Beim§ 6 war in der ersten Lesung auf Antrag des Zentrums die Bestimmung eingefügt lverden, daß die Steuer fich aus 13 v.$>. für fdlche Kohlen ermäßigt, welche die Werke für Hausbrandzwecke auf Verlangen an Gemeinden und Ge- mrmdcverbände nach näheren Bestimmwrgen de? Bundesrats zum ersten Verkaufspreis zu liefern verpflichtet find. Inzwischen aber ist das Zentrum umgefallen und hat zusammen mit den anderen Parteien folgende Verschlechterung des ursprünglichen An- träges eingebracht: Sofern Gemeinden oder Gemetndeverbände noch vom Bundesrat auszustellenden Gnmdsötzen Einrichtunar« treffen, die den Inhabern von Älemwohnungen den Bezug von Hausbrand- tohle verbilligen, so werdei, die sür diese Zwecke bezogenen SoHIck von der Steuer zur Hälfte befreit. Die Sozialdemokraten wen- deren sich entschieden gegen den neuen Kompromißvor- schlag der bürgerlichen Parteien, der so gut wie gar nichts be- deute; denn vor ollen Dingen seble hier 1. die Be r vsl ich t u n z der Geme i1> e n, tu dieser Weise sür die mmoerbemiiielten Leute zu sorgen, und 2. ist auch die V e r p f l i ch t u n g der Grüsen gestrichen, an die Gemeinden unmittelbar zu liefern. Den Sogiawemokraten war der in der ersten Lesung angenommene An- trag des Zentrums nicht weit genug gegangen, und sie beantragten :. r r.____ L.. o",___. rr________. t. �>�.1 � h»»»» AmY«!«! der Zustimmung des Reichskanzlers.— Die Werke find ver- pflichtet, an Gemenchen und Gemeindeverbände Kohle direkt zum ersten Berkaufspreis zu liefern; soweit diese Kohle � von� Ge- meinden und Gemeindeverbändeu an Minderbemitielre für Haus- brondzwrckr abgegeben wird, ist sie steuerfrei.— Die Gemeinden sind Gemetndeverbände sind verpflichter. Einrichtungen zu treffen, die der murderbemiitelten Bevölkerung den Bezug von Kohle nie Hausbrandzwecke zu Höchstpreisen ermöglichen, die die_ ortsüblichen Preise vom 15. Februar 1917 nicht übersteigen.— Minderbemittelte im Sinne dieser Bestimmung sind Beroraucherfamili e, r in Gemeinden der Orisklaffe\ bei einen' steuerbaren Jahresein- kommen bis zu 1000 St., der Orrsklaste L bei einem steuerbaren Jahreseinkommen bis zu 3500 M., der Ortsklasse C bei einem steuerbaren Jahreseiirkommen bis zu 3000 R.« der Ortsklasse 13 und ll. bei einem steuerbaren Jahreseinkommen bis zu 2500 M. .- i S Von den Sozioldeinotraten wiesen die Äbgeordneieir Dr. D a- vid und Hoch nach, daß der.Kompromißantrag der bürgerlichen Parteien gerade die Bestimmung des früheren Beschlusses nicht enthält, die von ausfäflaggebender Bedeutung war. Der ganze An- trag habe keinen Wert, wenn nicht den Gemeinden die 25 e r- pflichtung auferlegt werde, die nötigen Maßnahmen zum Be- zage der Kohlen zu treffen, und wenn nicht außerdem die Gruben- besitz« verpflichtet werden, den Gemeinden die Kohle zu den ersten Preisen zu liefern. Demnach kann kein Zweifel l?>rrüber bestehen, daß der jetzt vorliegende Antrag gar keine praktisän' Br- deutuiig habe, daß er dem Pocke nur leere Worte biete: und de?- halb nichts als ein Schaugericht sei. Es sei unerhört, daß die bürgerlichen'Parteien jetzt umfallen, nachdem das Grubrntnxttal und die Großhändler Sturm gelaufen nud gegen den Beschluß der ersten Lesung. Diese Kreise lassen sich alle von der Rücksicht aus ihre eigenen Porteile leiten. Der Reichstag aber müsse auch die Lage der großen Masse des atb rieatDcn'Volkes in Betracht ziehen. Von dem Zentrum gab Abg. Müller(Fulda) zu, daß der Begriff Kleinwohnungen ganz unbesiimmt sei. Ferner wollre cr für den vorliegenden Antrag dadurch Srimmung machen, daß cr den Wunsch an den Staatssekretär aussvroch. der Bundesrat möge sich in der Ausführung der Bestimmung wesentlich nach dem In- halt des sozialdemokratischen Antrages richten. In der Tat scheine der sozialdemokratische Antrag im wesentlichen das Richtige zu treffen. Die Wgg. Erzberger(Z.> und ebenso Gotheiir (Fr. 25p.), Stove(natl.), Gras v. Westarp(!.) und W i Id- grübe(k.) sprachen die Hoffnung aus, daß die Städter auf Grund deo Kompromißantrages den Minderbemittelten billigere Kohlen liesern würde».' Der Staatss-ekrerä r des Reichs- l ch a tz a m t ö erklärte, die vom Bundesrat ausziistelleuden Grund- fätze könnten im einzelnen noch nicht angegeben iverdeu. Er würde aber dem Wunsche Folge geben, daß bei der Bestiwunuug dessen, was als Kleinwohnung anzusehen ist, nicht ertglierztg vorgegmigeu wird. Das Reichoschatzamt werde in dieser Beziehung durchaus dem Wunsche der Städter entsprechen. Hierauf wurde der Antrag der Sozialdemokrateir gegen die Stimmen der Sozialdemokraten, der Abgg. L i e s ch i n g sFr. Vp.) und Mumm abgelehnt, und dann wurde der K o m p r o m i ß v o r> ch l a � der bürgerlichen Pgr- teien angenommen. Die übrigen Bestrmmungen deS Kohlen- steuergesetzes wurden ohne nennenswerte Veränderungen nach dem Beschlüsse der ersten Lesung angenommen. Damit sind die Verhandlungen über die Steuervorlage be- ende:. Tie nächste?lusschußsitzung beginnt Montag morgen um> 0 Uhr. Die Forlsetzung der Beratung über die Vorgänge in Elsaß-Lothringen steht auf der Tagesordnung. leipziger C.ra&c Alexanderptatz Irantfurter Äl!ee Für den Umzug! (llllifliliHIIlBlBHiraBKlinimmniwilffiniinnimnmiwiiTmi'BiiiHiiiiirimiiiiwwisraiaiiiiilroBimtiiiiriaiinimnin Preiswerte Angebote und reichhaltige Auswahl in den betreffenden Abteilungen «= Taft Geschirr„München" K ff.'egefch!rr„Nofenmust'r' Speiseteller.............. 45 Pr. Bbendbrottellee.......... 35�f- Kompottellee............. 30 W Terr...................... 52* Kartoffelschüfleln........... 3" Tmtkeufchllssel»............ ls0 Bratenplatten......... l2*»b S7* Kaffeekannen...... I25 l6ä»b335 Teekanne»........... 18S 243 Milchgießer....... 60, TOS 1" Zuckerdosen........... 95vf.l25 Tassen...................... I10 Abendbrottellee......... LI Pf- Kuchenteller................ I50 Tafelgeschirre Moderne Forme» nnd Muster «Steilig................... 4350 SS teilig................... 6250 77 teilig................... 85°° Kaffsefervlee g teilig............. 598 72ä ISteilig............. 11« 15« Besonders preisweri Obstteller w«-. Tasse» r-vlb..... Tassen«»lb»«.,, Satz Töpfe �• ..... 28 Pf . T« Iß Pf. ..... 35 Pf «Stick 1«S Butterzlocke............. 95 Pf Schokoladenkannen»«»«»-' 1� Teekanne»-�............. 95 Pf Z M ■ | Weingläser gia«....... 25 Pf Likör»Glüser......... 18 Pf Satz Salats bum........... 27S j Toiletten»Eimer mit D-ck-l 475 rrs fS SSlSJ*„Diamant" Vrekg7asgarn'tur /Oliven" TonlochaefchirrLeuerfest" Kompotts" ale«.. 15, 22«. 75Pf- Kompotteller.............. 14Pf- Schiffchen........... 50, LOPf- Honig. ose».............. 45Pf. Kompottschalen 12,20Pf«»l08 Kompotteller............. 14Pf Käseglocken............. I15 Butterglocke»........... 90 Pf Kochtöpfe........ lco 130m.400 Milchtöpfe....... 45. 75Pf»b225 Kochtöpfe»**..... I25 l40«» 380 Auflaufforme»... I05 l30«• 218 Wasch aarniiuren «Max--"-»>«............ 410 «Golf- L-ili,............ 623 «Stuttgart--wm»............ L 8 .Goldlinie-................ 10ä0 II � Oe�enstände Emaille Kochtöpfe..........85?f 1M1M Easserolle»........ 65. 75, 95 Pf Kuchenformen...... 95 Pf 12S 1B0 Durchschläge......... I38 2'° 2" Kaffeeflasche»............ 1» 1»» Schlafzimmereimer.......... 3CÖ . Eiserne St elpfanne»....... 228 S ab, Seife» Sodab«hLtt.m Kons. 3°8 Mülleimer................. 528 Elektrische mit f /.»*.>-> für Ga» mit echt. Osramdirne Krädlnbrenner Grätzinbrenner Bärsten 12°° 13°° Ampel» 14"° 18°° 25°° 32°° Zuglampen 29°° 32°° 45°° 72°° Atrrmfimmtrtr»r« 45°° 63°° Slektr. Tischlampen Sla» 298Pf. Elektr. Schnurpendel l«-... 68° Elektr. Zugpendel......... 829 Gaspendel»•"'»wt.......... 10° Glühstrümpfe s-hlick,........ 38Pf. Herdanzllnder............ 48 Pf Roßhaarbsfen— Noßhaarhandfeger Borstenbesen...... Borstenhandfeger. Straußwedel...... Stahlspähne...... Möbelbürsten.... Kleiderbürste«... Haarbürste»...... 2« 400 5- .110 178 2« ...... l80 278 ...... in» 1» ...... 1« I«o ....tb* 25 Pf 1» 1«» 75 Pf- 18° 2°° ... 75Pi l38 s°° i Stahl- und Nickelwaren Eßbestecke>-««bv«�....r«,95Pf. Dessertbestecke<*««-»„nn. 85 Pi- Tifchm-sser«"... e«» 45 Pf. Kinderlössel.............. 18 Pf Hackemesser............. 225 245 Wiegemesser.............. 19S Küchrnmesser..... 20, 25, 30 Pf- Teeglashalter........ 85 Pf. 1 10 Zuckerstreuer............ 50 Pf Teppichkehrmaschi». 12°° 16°| B k t i I | Waschkessel verzinkt. 12°° 15°° Verzwdte Mannen— 3� 4Qb{ Gmaillew�nnen -- W Wandkasseemühlen-... 3°° 775 Reibemaschinen..... 250 38° 5°° Sl-ischmaschine».. 950 13°° 146° Brotschneidemas 4 ine«...... 928 Gasplätten 5 eqi»«...... 7°° Kohlenplätten...........•.4°° LeibwLrmer................. I85 Feldflaschen............. 75 Pf- Springformen....... I78 2°° 225 Kuchenbleche...... 70, 85 Pf. l10 KrUbof<»«*«. brat«»hiu SJtit)....... 250 Seifendose«........... 15, 25 Pf Servierbretter...... l» l» 228 Marktnetze......... 226 278 32B Wäscheleinen«*ra725«tn 825to*n 925 Wäscheklammern..... 22 Pf- Topslappenbehälter........ I28 Leitungsschoner............. 228 Stor ose»............. 328 528 Borratsdose«.... 45 Pf. I80 2°° Bersanddose««ms 3 8 Pf. 5 5 Pf. Blc ch'B erfand flascheu 20?f. Glasflaschen Bi«»h«ii-22Pf-> scr. SOPf* Wandervogelkocher,••■ 285 325 I Milttär-Essenträaer. 90 Pf Einzelne Ofentüren— 28 Pf| Eimer......... I85 dekoriert 32*| Sämtliche Eisenwaren JlÜKiiltillllllftlOlülim Verband der Sehneider, Schneiderinnen nnd Wäschearbeiter Deutsehlands. Siltale«erlin. Sebafti«uftr. 87 3$. Mbüi! Kuster-Konfektion! müh: Montag, den 26. März» nachmittags 5 Uhr» bei PoweleU, Joftystr. 7.«m Prenzlauer tot> Vcrfamtiiluiig für die Jfiusterbranshe der Oamenkonfektiott. Tagesordnung: 1. Das gegenwärtige Tarifoerhäitnis in der Musterbrauche. 2. ffierlfiatlängflcgeiiöcütn und SetldjicbtnfS, 165/3 <«« liegt im Interelie der«ollege» und Nollegiune«. in dieser «ersammtuna zu erscheinen.__ tie Lrtsverwaltnng. Verband der Sehneider, Sehneiderinnen und Wäschearbeiter Deutschlands. Filiale Berit». Sebaftianstr. 37/88. w»«»! KerrcH'Xaßsehneider. Mittwoch, den 28. März, abends 7 Uhr» im Gewertschaftshaufe, Sugelufer 15: Versammlung der Bcrren~ft&aßfchmtder. Tagesordnung: DaS Ergebnis der Lohobewegaug und die Stellung der ltttorganifierten Arbeitgeber hierzu. Referent: College Ii»»,«. i66U BV* Da wegen der Anertennung der mit dem Arbeiiaeberverband geironenen Bereinbarung auch mit den außerhmd des Aibeitgeoervcrbiliidrb stehenden Ahmen Berbandlungen gejührt wurden,«o soll hierüber Berich: «stattet werden und ei ist unbedingte PfUchi der Kollegen, zu dieser Der» jammlnng zahlreich zu erscheinen, Die Kommission. I» > Ii iitrlvaliltvltsÜrLt ZZrrltv. � 54, lmirnkr. 83�85 Geschäftszeit von»�1 Uhr und von 4—7 Uhr. Telepdon: Ann worden lSö, ILM. 1387, 3711. dlvklung l Achtung! Erwerbslose(Kranke)! Wegen QuartalSschloh bleibt daS Bureau der Kranlenabteilung om nontaje. den L. April, den ganzen Tag Di« kranken Mitglieder werden ersucht, ihre Unterstützung bis Sonnabend. de» St. März, zu«heben. Diejenigen kranken Mitglieder, deren Zahltag am Montag, den 2. April ist, geben Buch und Karte spätestens bis 30. Mäiz ab und erhallen am St. März ihr Geld. BorswzendeS findet lerne Anwendung bei solchen Ritgliedern, welche sich m Ärantenhäuscrn oder Heilstätten befinden und die Unterstützung«st nach Beendigung der Krankheit abheben. tSS/ia nie OrtaTenraltonc. init.iiii.n.iiii..iiiiimiiiiiiinniii...iiniiiiiiiiii!iiiiiij..iiiiiHiiiw. MMMGoWmik Ski! GOMMM! ...................... Me n Vaaraussalt hat vollkommen aufgehört KciiI�tzrr(.rr s. ll ml disl \ i, Ur.b&a' w.-n-ze.'ho CT u>,r. er;, 1 SO.; Cr hsr!« ick Bo> 3brem h acr- i 5 flrofip sse-, u- nach hirje.n Scbrrvch I 1 zeigte fick rlu-e(tt I I rmj:«n de« Wa ideedrre! /"rri», 1 ItB r«ck»-- Zt:.ch«l'«Sia-Kr ji. l I w ffu?!.?.— M Ldeziaibr. schüre I '.OleeaS'reaeSarrB'i-z�kteiiftei.' Ott-Zteich«. Zwt>> 4»� seatchoste.« Lpvaüsl-tzrÄ Vr. med. Nnneke. flistisilllists. 38 stabaA Behanet. von d.yphllic>. Hnat>. linl lr-.d, nn->nl,>id..!pez.chron stzälle. Ehrlich»Hala-Kuren', schnierz. tose, lürzesl« Bebandiung ohne Be- ritiSiiörung. Blutuntcrsuchuna. Mäg. Preise. Teilzahlung. Sprechstunden 10—1 und 5—8, Sonnt. 11—1. MOSEL in orsttla-sig-erAnsführnng ?.u allerbilligston Preisen liefert unmittelbar ab Fabrikgebäude an Private 110b«l-Ost zu brin- gen. Tie erste Sendung erfolgt« im Februar 1916 durch einen von Oberleutnant z. S. Christiansen befehligten Dampfer, der glücklich sein Ziel erreichte. Er wurde in der Montsa-Bucht von den Engländern beschossen, in Flachwasser zum Sinken gebracht, konnte aber dennoch seine Ladung bergen. Das gleiche Stück gelang Anfang 1916 dem von Leutnant z. S. Sörenien befehligten Dampfer Marie. Auf der Rückfahrt geriet das Schiff zweimal in einen Hagel englischer Granaten, doch wurde es ausgebessert und entkam glücklich nach Hollän- disch-Judien.__ Das Ruhegeld der Prwatangestellte« pfändungsfrei. Nach einer soeben erlassenen BundeSraiSverorbnung ist das Ruhegeld der im Privatdienst angestellten Personen der Pfändung nur insoweit untennorfen. als der Gesamtbetrag die Summe von zweitaufend Mark für das Jadr übersteigt. Gefetzlicke Vozsschrifie», die über die Pfändung von Ruhegeld abweichende Bestimmungen treffen, bleiben unberührt. Die Verordnung tritt am 2ß. Marz 1917 in Kraft. Den Zeitpunkt deS Außerkrafttretens bestimmt der Reichskanzler.__ BundcSratsarbeit. Der Bundesrat hat«ine Verordnung be- treffend einige, die Kriegövsrordnungen ergänzende Norfchrlften über Einziehung und über Veräußerung beschlagnahmter Gegenstände erlassen. In einer weiteren, in der gleichen Sitzung erlassenen Verordnung über die Aenderung des Ge- setze? betreffend Höchstpreise, hat der Bundesrat den Reichskanzler und die von diesem bestimtnken Behörde« ermächtigt. Höchstpreise festzusetzen; außerdem sind die Ä-trafbestimmun- gen des Höchstpreisgefetzes durch Zulassung' der Einziehung der Gegenstände, auf die sich die strafbare Handlung bezieht, ver- schärft worden. Der Arlieitsplan des Reichstags. Der Seniorenkonvent des Reichstags befaßte sich am Tonnabend mit dem Arbeitsplan für die nächsten Tage. Am Montag wird die Beratung der vorliege:?- den E i n z e I e l a: s forlgefetzt. Dienstag beginnen die Verband- hingen über die neuen Steuern, die vor Ostern fertiggestellt werden sollen. Tie Absicht, auch die Ernährungsfragen und die Frage der S ck> u tz h a f t noch vor den Osterferien zu erörtern, kann nicht verwirklicht werden, weil beide Materien sich noch in der Kommission befinden. Am Donnerstag beginnt die Behandlung der Etats des Reichskanzlers und des Auswärtigen AmiS; zwischendurch wird der Not etat verabschiedet, da es sich als unmöglich erwiesen Hai. den Etat rechtzeitig� fertigzustellen. Am Freitag vertagt sich daS HauS bis zum 34. April. Der. Haupt- ausfchuß nimmt seine Arbeiten bereits am 17. April wieder auf. Aus der sozialdemokratischen Rrichstagskraktion. Die Fraktion bestimmte zu Rednern für den Etat des Reichskanzlers und den Etat des Auswärtigen Amts die Abgeordneten R o s k e und Dr. David.____ Letzte Nachrichten. Die Kadetten für Republik. Petersburg, 24. März.(Reuicrmeldimg.') Ter Zentralausschuß und die parlamentarische Fraktion der k o n- stitutionellen demokratischen Partei entschied sich in einer Beratung über die einzuführende Regierungs- form für die demokratische Republik. In der all- gemeinen Versammlung des Parteitages in Petersburg am <. April wird ein in diesem Sinne abgefaßter Bericht vor- gelegt werden._ Appell an die russische Armee. Amsterdam. 24. Mörz...Algemcen Hondclsblad" meldet aus Petersburg vom 23. März: Die provisorische Regierung bat an das Boll, die Armee und die Flotte avvelliert und auf die drin- geudc Gefahr, die von feite» Deutschlands droh«, das sich i anschicke, die inneren Schwierigkeiten in Rußland auszunutzen, bin- ' gewiesen. Es wird in dem Aufruf gesagt, daß dies für die kau« errungene Freiheit vernichtend wäre. Tre freien ! Bürger würde« Sklaven Deutschlands werden. Es müßten alle Kräfte zusammenholten, um diese Gefahr abzuwenden. I» der Armee müsse Einigkeit und Disziplin herrschen und Ehrerbre- tung vor den Offizieren, aber auch die Offiziere«üß- ten Ehrerbietung vor dem Soldaten haben» die dem Offizier Gehorsam schuldeten. Der Kriegsminister hat einen ähn- lichen Armeebefehl an die bewaffnete Macht ausgegeben. Reuter meldet aus Petersburg vom 23. März, daß im Manifest des Kabinetts gesagt wird, der Feind wird versuchen, von jeder Schwäche der großen Armeen au der russischen Front Nutzen zu ziehen. Bei Anbruch des Frühjahrs wird feine Flotte wieder frei werden und unsere Hauptstadt wird dann wieder bedroht fein. Ein Sieg des Feindes würde die Niederwerfung der Freiheit Ruß- lands bedeuten. Ter preußische Sergeant werde ine Russen aller Freiheiten berauben und die Herr- jchaft des Zaren über dem geknechteten Boll wiederherstellen. Ter Prozeß gegen die Reaktionsminlster. Basel, 24. Marz.' Die„Basler Ratio rialzeitung" läßt sich vom 24. aus Petersburg melden: Die in der Peter- Paul-Festung gefangenen Staatsmänner des alten Negimes werden nicht wegen rhrer versassungZwidrigen Hat» tung, sondern wegen Amtsmißbrauch in Anklagozu- stand versetzt werden._ Französische Sozialisten nach Petersburg. Bern, 24. März. Die französische sozialistische Kammer- gruppe hat die Abgeordneten Lafont und Mvutet nach Petersburg abgesandt._ Kriegssuror in Amerika. Amsterdam. 24. März. Aus New Dork wird gemeldet, daß gestern abend eine Massenversammlung auf dem M a- drson-Squar« unter dem Protektorat von mehr als 49 vatne» tischen und Bürgervereinen stattfand. Root führte den Vorsitz. Die Anwesenden, mehr als 13 900 Personen, gaben die Erklärung ab, Wilson unterstützen zu wollen. Fairchild, der frühere Sekretär des Schatzamtes, äußerte sich:„Wir müssen helfen. Was für«in Augenblick würde das sein, wenn eine mächtige Division begeisterter Soldaten der Bereinigten Staaten nach der langen Frontlinie in Frankreich rückt, vorm: das Sternenbanner und an- geführt von dem früheren Präsidenten, dessen Namen sie so gut kennen." Schließlich gelangte eine Resolution zur Annahme, durch die der Kongreß ersucht wird, sofort bei Eröffnung der Sitzung die Erklärung abzugeben, daß jetzt bereits Kriegszustand herrsche. Amerikas Zusammenarbeiten mit der Enteute. V a j e l, 24. März. Hoves metdet aus New?)ork vom 23.: Die Blätter teilen mit, daß der Plan eines festen ZufammenarbeitenS zur See zwischen den Bereinigten Staaten und der Entente zur Bekämpfung der Nnterfeebootc berrtts festgestellt ist. Kein Mitglied des Kabinetts empfiehlt de» Beitritt der Bereinigten Staaten zum Londoner Abkommen. Die Aktion der Bereinigten Staaten wird also theoretisch ge- trennt vor sich gehen» dagegen wird eine ausgedehnte Zu- fammenarbcit mit der englischen und frauzösi- schen Admiralität das erste Ergebnis der Anerkennung des Kriegszustandes durch den Kongreß fein. Anklage« gegen Thomas. Bern, 24. März. Die Finanzkommission de? Senats er- hebt in ihrem Bericht über das Arsenal von Roanne An- schuldigungen gegen den Minister Thomas. Dieser habe beschlossen. das Arsenal anzulegen ohne vorherige Prüfung des Plans durch die technischen Dienste und ohne Befragung des Kriegs, und des Finanzministeriums. Ter Beschluß der Kammern wurde nur mündlich gefaßt für ein Unternehmen, dessen Kosten sich auf bald 130 Millionen Frank belaufen. Der Plan wurde mit solcher Leichtfertigkeit auf- gestellt, daß von vier vorgesehenen� Fabrikationszwcigen be- reits zwei, dos Stahlwerk und die Känonenfabrik, wieder aufgegeben werden mußten. Tis Fabrikation wllte im April 1917 beginnen, das Werk nächsten Oktober in vollem Betrieh sein. Bisher aber sind die meisten Gebäude noch im Entstehen, k e i n s ist unter Dach, niemand kann vor- aussehen, wann der Betrieb eröffnet werden kann. Für die Organisation des erforderlichen großen Verwaltungsapparats war nichts geschehen, hingegen wurden e i g�e n a r t i g e Schiebungen gemacht, um das Gehalt des künftigen Di- rektors festzustellen. Ein Vorteil für die Munitionsherstel- lung sei von dem Arsenal nicht zu erwarten, vielmehr leihe die nationale Verteidigung seit Monaten infolge der unge- heueren Beanspruchung von Arbeitskräften, Material, Ma- schinen, Transportmitteln und Geld durch den Arsenaloau. Sewerkschsstlichss. Serlin und Umgegend. Achtuus, Buchbinder und Buchbindcrciarbeitcrurneu?' Tic in der Tc.'egicrtensitzung im Februar der Vranckcnlcitung und T-rts- vcrwaitung untLrbreirctcn Unstimmigkeit c« in der. Berechnung der cm 11. Dezember 1016 vereinbarten Teuerungszulagen, haben in der am 22. März 1917 abgehaltenen gemeinfamen Sitzung de-z Bor- stände- des Verbandes Berliner BulWindcrcivesiher und der Zahl- stelle Berlin des Buchbindcrverbandcs ihre Erledigung durch fol- gcnde Vereinbarung gefunden: „Unter Ausrechterhaliung der hiinzipiellcm Vereinbarungen dam 11. Dezember 1016 ist betUe zwischen dem Vorstand des Bcr„ bandes Berliner Buchbiudereibesitzer und dem Vorstand der Zahl- stelle Berlin des Deutschen Buchbindcrverb>tndes folgendes verein- hart: Die vom 14. Dezember 1016 ab bewilligte Teuerungszulage in Hohe von 10 P roz.. zahlbar bei einem Verdienst unter 25,— bzw. 4ä— M. wird mit Kültigkeit vom 20. März 1017 ab(erste Lohn- Zahlung am ä April 1017) unbeschadet der Höhe des verdienten Lohnes sowie AKord lohves aur alle Löhne gezahlt. Der Antrag, die Position OOS fallen zu lassen, wird abgelebni. da die- eine Äcnderung de? bestehende!? Tarifs bedeuten wurde, wozu der Verband Berliner Buchbindere, besitzer nicht berechtigt ist. Hervorgehoben wtrd, da st bet Zahlung der 10 Proz. Teuerungszulage auch die Mordsätzc uni 10 Proz. erhöht werden." Mit dieser Vereinbarung tst eine Erweiterung in der Anwen- dung der Teuerungszulage herbeigeführt worden. Die Werkstatt- rertrauenspersonen sind verpflichtet, bis Sonnabend, den 7. April, der Ortsverwaltung Bericht über etwaige Unstimaiigfeiten bei der Zahlung der Teuerungszulage zu erstatten. Die Lrtsverwaltung. Zum Tarikabschluß im I.kt.-Bcrlag erhalten wir jetzt noch folgende.Zuschrin vom Handlungsgehilsenverband: ..Unter der Ueberschrift„Zum Tarifabschluß im I. hl.-Verlag" geben Sie einer Zuschrift des Genossen Arüger vom Burcananye- stelltenverbaude Raunt, in welcher unrichtige Darstellung des Sach- Verhalts enthalten tst. Wir erlauben uns demgegenüber festzustellen, daß uns Gl- nasse Baumeister im Lause unserer Verhandlungen bis zum 27. September v. F. wiederholt die Erklärung /abgegeben hat, daß Verhandlungen über eimm Tartfabschlust rati dem, Verbände der Bureauangestellten nicht stattgcftandcn hätten. Durch uns waren aber am selben Tage.>i.ls die erste Notiz über..Hungerlöhne im I.il.-Verlag" im„Vorwärts" erschien, a'.'o bereits am 7. September, Verhandlungen auf Grund eure- vorgelegten Tarifeutwurfs mit dem Genossen.Baumeister angeknüpft worden. Diese Vcr- Handlungen standen am 27. September vor dem Abschluß. Genosse Baumeister hatte sich mir noch aus geschäftlichen Rücksichten Auf- schub bis zum 1. Oktober erbeten. Da erst erschien.'der Verband der Bureauangestellten in der. Person des Genossen Krüger aus den? Plan und es erfolgte der Abschluß eines Tarife-, der in Nr. 21 des..Bureauangestellten" vom 1. November abgedruckt ist und der unsere Gebaltsrorderung unterboten hatte. Darin lag allerdings das eigenartige Benehmen des Verbandes der Burcauangestellten. .Es ist auch nicht wahr, daß die Angestellten des I.ID-Berlages ausnahmslos dem Barbande der Bureauangestellten augs- borten, denn ein Teil derselben war unorganisiert, ein anderer Teil gehörte unserer Organisation an. lieber die Art und Wesse, wie aber dann am 27. September und nachher diese Unorganistertcn Mitglieder des Verbandes der Bureauangestellten wurden, wollen wir die Tatsachen lieber nicht öffentlich mitteile». Wir bitten Sie, zur Steuerung der Wahrheit, diese Zeile» auszuvehmen." Anm. der Red. Wie schon im Bericht des Handlung-- gehilfenvmchmches selbst beinerkt wurde, ha»-die G.encralkommijsion aus die vom Handlungsgehilsenverbäud--eingelegte Beschwerde- sich dafür' entschieden. Laß der Verband der Bureauangestellten als Or- ganisatürn für. den. l.X.-Berlag zuständig ist. Werteren Zuschriften in dieser GrenzstreitigkeitSfrage gewähren wir deshalb keinen Ra:rm mehr. Soziales. Aufgehobeuc ZwangSetatistcrung. Die Bestimmungen über die Unierstützimgen von Familien der in den Heeresdienst ein.retretenen Mannstbasteri kamen bei einer Zwangsetatisierung des LiescnmaSvcrbandes Lariban durch den Re- gierrmgsprär'idevten in Liegnig in Betracht. Die Familie des ein- gezogenen LandsturmnranneS?c. ist vom Licrerirngsverbande Kreis Louban zu unterstützen. Eschcssndet sich nun eine Tochter N,'s in AnstaltSvfleoe des LandarmenverbandeS der Provinz Schlesien. Von den aus 860 M. berechneten Kosten der Anstaltspfleae waren 522 M. erstattet. Der Landarmenvcröand verlangte nun vom Lieiernngs- verbände Lairban E'stortung der weiteren 307 M. mit der Be- ariindune, daß nach Einziebuna N.'S znin Heere auch die gs- ichlonene Anstaltspflsge der Tochter in Kriegsfürsorge über- zuleiten sei. Der Liestriiuosverband weigerte ssch. Daraus schritt der Re- ftierurrgsprässdent zu Lieanitz z?»r Zwangsetatisierung. Er erklärte den Liefcninasverband Kreis Lauban zunächst für vervstichtet. den rraglichen Betrag zu erstatten, und ordnete dann an. daß der .Kreis den Betrag als derartige Ausgabe in seinen Etat auizu- nehmen habe. Der Kreis LauLan focht die Zwangseiatifierang durch die Klage an. Der Kreis Kestriit die Verpflichtung und machte außerdem geltend, daß der Weg der Zwangsetatisierung hier überhaupt nicht gegeben sei. Das OberverwaltungSgericht, vor dem ein Kommissar des Ministers die Zwangsetatisierung für zulässig er- klärte, entschied auf die Klage des Kreiies dahin, daß die Zwangs- etotisierüng außer Kraft zu'etzen sei. ftn den UrteilSgründen wurde umer andern? misgessibr?: Der!- 7 der Verordnung de- BundeSratS vom 21. Januar 1016, betreffend die Unierstiitzunge!: von Faznilien in den Dienst eingelre?e??er Mannsckaste», könne tiir die Zulässigkeit der Zwangsetatisierung nicht verwertet werden. Er regele??ur die rechtlichen Beziehungen der Unterstützungs» verbände zu den Uniersl!itzu??asbcd?"irstigen. Er beziehe sich nicht o??? die Beziehungen-wischen Liererungsverbänden und Dritten. insbesondere ssnde er keine A>?lvenö?ing aus Forderungen, die ein Dritler(bicr der Landarmenverband) gegen einen LieterungSverband geltend mache. Tie geietzgeberiichen Gründe des tz 7 beschränkten sich aus den ÄreiS der Lie?'er?ingsverbändo?!nd der Unterst?'ltzu??gS- bedürftigen. DaS Interesse des in? Schützengraben' bess??dlick!e:? Heeresanaebörigen werde nicht dadurch berührt, ob einem Dritten eine Erstattungskorderung an den Liekerlingsverband zustehe, sondern nur dad»irch. daß ieine Angehörigen Unterstützung erhielte??. Der ErstarrungSan'prnch des LandarmenverbandeS der Provinz Schlesie?? a?l dcn Liesernnasverband gehöre in die Kategorie der bürgerlichen RcchtSstreiligkeitcn. weil lediglich bermögensrechrliche Ansprüche in Frage kämen i dieser Cbarakrer werde auch nickt beeinrrächligt da- durck. daß der An'pruck auf öffentlick-recktlicker Grundlage beruhe. Es sei für den Londarrrrenverband der ordeirtlicke Rechiswea ge- gebe??. Deshalb sei stir den Weg der Zwangsetatisierung kein Platz. Taraus ergebe sich Aufhebung der Zwangsetatisierung, l. A. 3. 17. Die Lhtrwaliunsen müsi. n sich daher en.ss'chlicßeu, Feit abzuzapfen und die glückliche»? Aktionäre erhalten große Geschenke, für die si� Gegengeschenke nichr zu machen brauche??. Nicht selten ist die Ge- wiiiiwersettung so stark, daß die Vertvaltun�en sich scheuen/etwa in Gestalt einer Dividendenerhöhung die Steigernrig zum Ausdruck zü bringen. Ein Be?spicl ist die Ausschüttung großer Beträge seitens der A?ier-Gc'ellschast, die auf reckt eigenartige Weife vorgenommen wird. Ferner sei auf das Anwachse?? der Tentieme?? aufmerksam ge- macht. Die Bank für Handel und Industrie verteilt diesmal an ihren AunicktAtat. nicht lvc??igLr als 256 000 M. Tantiemen gegen 112000 M. im Vorjahre. Es ist aar keine Frage, daß die Tan- tmmenwirtschäft au� dem Aktien gebiete de?? durch den Krieg eni- !?al:denen Verhältnissen nick» mehr entspricht. E- nrirsi ein besserer Ausgleich geschaffen werden. Das krifft auch auf die Gehälter der Drektore»? zu, die zusammen mit den Rebeneinnabmen aus Au?'- sschtsratSpofton usw. vielfach im Vergleich zu dcn übrigen Gehäl- tern ensschigden zu hoch sind. Die erschwerten Lebensbedingungen fordern e:ne gerechtere Verteilung der Einkü liste, zumal e- nicht???öglich ist, diese Bedingungen durch eigene Kraft zu verbessern. Denn der Massencharakter der???odcrnei? Volks- Wirtschaft gestattet dem Einzelnen nur lehr selten, au- einer schlecht bezahlten Stellung in eine besser bezahlte zu gelangen. Man wird pcherlich nicht um e:nc Revision der bestehenden Einkommensver- schitzdenheiten herumkommen. Das liegt im Zuge der Zeit, es ist eine Naturnotwendigkeit, der man sich nicht verschließen darf. Bc- grenzung nach ol�en mnß in Zükm?ft der Grundsatz sein, von dem die Einkommen Sentwickelnng beherrscht wird. Da- heißt natürlich nicht Begrenzung des volkswirsschaftlichen Gesamtgewinnes, dessen Steigerung unter einer besseren Verteilung keineswegs zu leide« 6rö??(fil_ Aber klebermäßigkeitcn in der Einkom in en§ zuteillieg müssen in Zuknnft verhindert werden, d. h. nur lnüssgn den Gc- danken der Kriegsgewillnsteuer??? den Frieden hinüberretteli. Neue.Äapitalsrrhöhnngco. Mus Znöustrie unö ßanöel. Ucbcrmäfligkeitcn. Die Jahresabschlüsse der Tkiiengesellschaften geben zu allerlei -Belr-zchtungv??/. Anlaß,.Man �sseht,.daß die I�wizzne. einer-Sheihs von Gesellschaften nicht mchsp D den KapichlSr>chmei?.hch�inpaise??. und 2,5 Millionen Mark Vorzllgsoktien erhöhen, von.denen die ersteren zu 150, die letzteren zu 100 Proz. ausgebotcn werden. An- laß ist der Ausschl?:sz der i?e?ien Grube Erika und die Volle??- dung der daz?lgchörigen? r i k e t t f a b r i k. Da der SteucrkllrS der alten Aktle????nt 525, festgesetzt worden ist, wird den Aktionäre?? ein u?? g e m e i n wer rv olles B e z u g S r c ch t getvährr Da ssch diese Gesellschaft in glänzender geldl'" und schr. ,U, DD D.. HHIHi entziehe» und der Kriegsanleihe Konkurrenz z?? machen. Ebenso soll die K r o n p r??? z- A k t i e n g e s e I l sch a t t für. Meta l l- Industrie in Ohligs, die ihre Dividende im Kriege von 16 auf 25 Proz. hat steigern können, an eine Kapnalserhöhung mit einem für die-Aktionäre besonders vorteilhaften Bezugsrochte denken. Frauen-Leseabenöe. Gbarlottenburg: Montag, ven 26. März, abend Z Punkt 8 Uhr, ün VolksöiluS. Roiinenflr. 4, vorn 1, im zZugendheiin. Zchonebcrg: Montag, dcn 26. März, abends 8 Ilbr. 6»? Leliinann, Sedgnstr. 53. Genosse Stadtverordneter Mobs spricht über„StadMud" aufs Land* Oberschöneweibe: Montag, den 26. März, abends 8 Ubr, bei Ladewig, Loufencr Str. ö. Hvgicnncher Bortrag. Ter Borstgnd. Bklgeweine JamUienfterbekone. Sonntag, den 25. März: Zahl- und Aufnadmetag von 3— 6 Uhr in den ReiiauranIS Gerichtftr. 12/13 und Buckower Str. 14. BerautworUich für Politik: Hermann Müller, Tempelhol; für den Übrigen Teil d. Blattes, Alfred Scholz, Neukölln; für Inserate: Sl>. Glocke, Berlin. Druck u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei VerlagSanstglt Paul Singer ch Eo Berlin SW.- Hierzu H Beilagen. /n dieser Woche A. WERTHEIM Im Lichthof Porzellan Glaswaren Billiges weissesPorzelian Speiseteller tief,«ach......... 28 Pf. Brotteller................ 22 Pf. Kompotteller............. 18 Pf. Kartotfelnäpfe mii Dectei..... 1.25 Turikeschaien.......... 48 75 pf Suppenschüsseln mit Deckoi... 1.95 Kompottschüsseln von 22 bis 85 pr Bratenschüssein ovai, von 38pf. bisl.15 Gemüseschüsseln nmd....... 33 pf. Katfeekannen..... von 33pf bisl.15 Teekannen........ 65 95 pf. 1 15 Milchtöpfe............ 6 bis 40 pl Tassen.............. 9 u. 15pf. Zuckerdosen.......... 8 u. 15pl Kuchenteüer.............. 18 pl Kaffeegeschirr oder teincs Randmustcr Kaffeekannen... 1.50 1.80 Teekannen............ 1.90 Milchtöpfe. von 33 pl bis 1.05 Zuckerdosen......... 75 pf Tassen......... 42pl 48pf. Kuc henteHer.... 55 w. 85 pl Brotkörbe............ 1.65 Brotteller...... 33 pf 38«. Waschgarnituren 3.9.? 4.90 SM grolle Formen, moderne Dekorationen 9.75 12.00 15.50 18.00 Tafelgeschirr für 6 Peis, 30 teil. tür 12 Pers. 60 teil. sie in bemalt für 12 Pers. 77 teil. 26.00 47.00 65.00 Tassen bunt bemalt.----.22 30 Pf. Satztöpfe bunt bemalt. 6 Stück 1.35 FeindekoriertesPorzelian v zu sehr billigen Preisen als: Obstschalen........... 15 pl Deckelschüsseln........ 1.75 Schüsseln ovai..... 60 75 85 pl Katteekannen mit Qoidr 45 Pf vis 1.55 Teekannen mit Goldrand 1.10 1.30 Milchtöpfe mit Goldrand..... 55 Pf TaSSen mit Go'drand........ 23 Pf. Kaffeegeschirr ,.Ädria" blaues Bandmuster Kaffeekannen... 1.40 1.55 2.40 pl Kannenuntersetzer......... 75 pl Kucheme.ler............ 1.40 pl Teekannen..... 1.40 1.70 2.45 pl Milchtöpfe....... von 45 bis 1.50 pl Tassen............... 65 85 pk. Zuckerdosen......... 95 1.29 pl MilchtÖpfe bunt bemalt... 15 bis 55 PL Butterdosen.............. 48 pl Salzgetäße............... 12 pi Sturzflaschen mit cias— 48 Pf Sturzfiaschen m.Gias. Bordüre 75 Pf. Bierseidel 8r£p£' 75 95 Pf 1.05 Kristal!-Stangenvasen giatt und geschliften.... von 65 Pf. bis 3.60 Bierbecher in verschiedenen Formen und QrSSen.................. 1 5 Pf. Schieifglas Bierbecher........... 40 45 Pf Wasserbecher........ 20 35 Pf Weingiäser.............. 35 pl Wasserflaschen.......... 1.20 Weinflaschen............ 1.35 Kristaü Rotweingläser.......... 30 pl Champagner-Kelche...... 38 Pf Wasserbecher.......... 43 pl Pressglasgarnilur„Rhein" Butterdosen........ 45 pl Käseglocken.............. 1.25 Fruchtschalen............. 1.43 Kuciienteder........ 50 65 85 pl KompOttSChÜSSeln rund, on 1 5 bis 80 Pf. dO. geschweift 3u Pf. bis 1.00 Kompotter er........... 16 18 Pk Blumenvasen......... 1.00 1.49 Zackerschalen____;....... 25 pf. Pressglasgarnitur„Nora" Kompottschüsseln., von 16 bis 95 pl Kompotteiler............. 16 pl Kuc.ienteller........ 59 83 95 Pf Käseglocken............. 95 pl Zuckerschalen.......... 25 33 pl Konservengläser„Globus" breit von 70 Pf. bis 1.00 schmal voti 45 Pf bis£ J Pf. Elnmachehafen vl5pfbi-1.70 Geleegläser..... 9 12 13 pf Honlggläse rdeS av�n 35l>.55 pl Honiggläser ohne Deckel.. 11 pl Einkoch-App.„Frankonia" 11.00 Schwarz Wald©?' Majolika Landschaft und Blumendekore, als; Vasen, Kannen, Tassen, Teller, Blumenschalen. Besonders preiswerte Figuren, Gruppen Meiseener Art, TbQringer PorzelUa. Durchbrochenes Steingutgeschirr zu ganz besonders billigen Pieisen, als Körbe, Schalen, Blumentöpfe, Teller•_ «rss�i M,m, i LeillM des„Bormirts" Kerlilltt WlltsblM flus Groß-öerlin. Ter tägliche Wucher. Die Wiüenschaktler und die FeuillewnUtcn haben sich um die Sikiic bemüht, dem Volke die überaus nalirbaiten, wohlschmeckenden, b Uligen.Muscheln" anzupreisen, Ilnd dabcr wurde immer wieder betont, dah sie geradezu unerschöpflich seien. Aber nebe da: beute find die Muscheln eine Seltenheit und kosten da§ Pfimd 90 Pf.(in früheren Zeiten 2 Pfund SS Pf.). Inzwischen wird in Erwägung gezogen, berorduet, in die Wege geleitet, Höchstpreise festgesetzt, womöglich eilte Muschelzentrale ge- gründet, die Verarbeitung zu fünffach teueren Äonserven uiw. der- böte»«. Aber Muscheln giblS nicht oder ste find unerschwinglich. Von einer Regelung. Verteilung. Preisbestimmung der See- si'che hört und liest man seit lanzern. Aber Seefische gibt eS nicht lauster in den Resiaitranl?). Gibt eS aber einmal welche auf dem Markte, so lverden sie zu unerhörten Wucherpreisen verhandelt. Die Stinte kosten jetzt 1,00—1,80 das Pfund. Sind das Wucherpreise oder nicht? Dasselbe gilt von den auch längst amtlich geregelten Sühwafser- fischen. Barse kosten 3 M. das Pfund. Berliner Lebensmittelnachrichten. In der Woche vom 26. März bis 1. April gibt es wieder drei Piund Kart offeln. Soweit ein kartoiselkarteninhaber seine drei -Pfund Kartoffeln nicht' zu erhalten vermag, kann er aus die sechs Abichnitlc der Kartofselkarte zusammen 600 Gramm Gebäck ent- nehmeir. Auf den Mehlobfchnitt der Brotkarte darf auch in der folgenden Woche wiederum nur Gebäck entnommen werden. An Kohlrüben dürfen wieder bis zu 3 Pfnnd auf den Abschnitt 33 der Lebensmittelkarte abgegeben werden. * Die bisherigen S u n d c n l i st e n für de» ssleischbezug verlieren mit Ablauf deS 15. April ihre Gültigkeit. Wer vom 16. April ab Fleisch oder Fett beziehen will, must vom 2. bis 7. April feine Eintragung in die neu aufgelegte Kundsnliste bewirken. Die hierzu erforderlichen Karten der Fksifchkartenperiode vom 16, April 13. Mai werden Ende der Woche ausgegeben, so dast die Be- völkerung in der Loge ist, rechtzeitig ibre Anmeldungen bewirken zu können. Auch wer bei dem bisherigen Fleischer weiter laufen will, must die R.e u e i n t r a g un g in der genannten Zeit veranlassen. Wer diese Frist ver- säumt, hat bis auf weiteres keine Möglichkeit. Fleisch oder Fett zu beziehen. Es wird ausdrücklich darauf bingelviesen, dast die in Berlin wohnenden Personen sich nur bei einem Berlmer Fleischer oder Fleiswverkäufer eintragen lassen können und nicht bei einem Fleischer der Aachborgemeinden. Umgekehrt dürren Fleischer und Fleisch- Verkäufer keine Eintragungen von Personen aus den Nachbar- gemeinden bei sich vornehmen. » Die Frist für die Anmeldung auf den Bezug städtischer Hübner und Kaninchen ist bis einichliestlich Donnerstag, den 29. März, verlängert worden. Die Anmeldungen find bekanntlich aus den Brolkommiifionen vorzunehmen. Die zum Verkauf ge- langenden Tiere dürien nicht gewaltsam aufgetaut werden. Am beste» ist eS. wenn die gefrorenen Tiere etwa eine Stunde lang in kaltes Wasier gelegt oder in einSm ungeheizten Räume aufbeioahrt werden, bis die Austauung erfolgt ist. Nach der Anstauung ist bal» digeS Zubereiten zu empfehlen. « Die Rcuan Meldung für dev Zuckerbezug must bis zum 26 März einschliestlich bewirkt sein. Die alten Kundenltsten verlieren mit dem Ablauf des 31. März ihre Gültigkeit. Herabsetzung der Mehlpreise. Der ArbeitsouSschust der Brotkariengemeinschaft Grost-Berlin wird sich in den nächsten Zogen mit der infolge der höheren Aus« mahlung des BrotmeblS notwendig werdenden Verbiliigung des Brotes beschäftigen. Seit dem 1. März d. I. werden, wie bekannt, Weizen uns Roggen nur noch zu mindestens 94 Proz. ausgemahlen. Bereits jetzt wird diese» hochausgemablene Med! neben dem alten, nur ,u etwa 84 bis 85 Proz. ausgemahlene Mehl den Kommunal- verbänden geliefert. Von Mitte April ist dagegen nur noch mit der Lieietung von 94prozenligem Mebl zu rechnen. Für dieses Mehl hat die ReichSgerrsidestelle die Preise wesentlich herabaeietzt. und zwar für Roggenmehl von 32,50 M. auf 28,90 M. und für Weizenmehl von 36,75 M. aus 81,90 M. für den Doppelzentner. Eigent- ltch miistie, da bereits jetzt teilweise 94prozentigeS Mebl verbacken si) Der Polizeimeister. Ein russischer Polizeiroman von Gabrnela Zapvlsk«. Aber Tagejcw trug jenen Schrei mit sich. Kein Fluch balf, mit dem er ihn betäuben oder niederdrücken wollte. Er gellte ungefchwächt in seinen Ohren und raubte ihm die GeisteHgegeiiwart. deren er bedurfte, um sich über seine Situation ganz klar zu werden.» Mit äußerster Willensanspannung gelangte Tagejew aber zu einem Entschluß, den ihm nur eme gewissermaßen ver- zweifelte Lage eingeben konnte. Nämlich... jener Aksakow, der sich auf der Grenze einfand, gerade als Klitzki sie passieren sollte, schien ihm verdächtig. Wer weiß. waS im Gouverne- ment beichlossen woiden war. Tagejew, der die Aufdeckung der polnisch �patriotischen Propaganda selbständig unternommen hatte, um auf diese Weise die Geüdarmerie zu blamieren, stand jetzt an einem Kreuzweg. Wurde Klitzki auf Tagcjcws Per- anlassung verhaftet, so konnte Tagefew zu Ansehen gelangen, aber zugleich würde die Gendarmerie aus Rache dafür, daß die Polizei in ihr Gebiet einschritt, ihr Vorgehen gegen Tagejew beschleunigen und an Klitzki einen gefährlichen Zeugen haben. In Tagejew tobte ein furchtbarer Kampf, als er so niif der in Dunkel gehüllten Bank saß. Er fürchtete, daß Klitzki mit der Gendarmerie in Berührung käme; andererseits wollte er aber nicht die Gelegenheit versäumen, von der frisch entdeckten polnisch.patriotischen Propaganda Anzeige zu machen. Kazjo war ihm schon ohnehin auf unbegreifliche Weise entwischt. Das hatte ihm MarkowSii in chiffrierter Depesche mitgeteilt und seine Meldung wiederholt, als der Zug. der Tagejcw nach der Grenze brachte, das Städtchen passierte. Tagejew kochte vor Wut, als er diese Nachricht ent- gczennahm. Wenn ihm nun noch Klitzli als Beute entging, dachte er, so blieb das im Gefängnis eingeschlossene Mädchen als einzige nicht sehr ansehnliche Beute zurück. Dabei hatte Tagejcw mit solcher Sicherheit einen außerordentlichen Fang verkündet. Tie Entdeckung der für die Schuljugend Hinuber- geschmuggelten Propagandaschristen konnte tatsächlich von großer •Bedeutung sein. Aber wie konnte er jetzt jener Broschüren habhast werden und sich selbst dadurch retten? wird, das Brot schon gegenwärtig etwas billig ej: teilt. Da es sich aber augenbltcklick um Ileberganasverbältnisie handelt, wird die Neurezelung der Brotpreiie erst zusammen mit der neuen Rationierung beschlossen und in Kraft gesetzt werden. Ter scgen der Bielstädterci. Man sollte nteinen, 250 Gramm Fleisch die Woche wäre nicht zu viel. Trotzdem bringt es die Gemeinde Wilmersdorf diese Woche wieder fertig, nur 200 Gramm zu liefern. Sie überläfi: aber huldvoll die anderen 50 Gramm den Untertanen, damit sie sich da- iür im Restaurant gütlicb tun tonnen(wo bekanntlich die Portion Fleisch von 50 Gramm 2—3 M. kostet und niemand gegen den Wucher einickreitel). Dieselbe Stadl Wilmersdorf weigert sich auch, für die zur Hälft« gelieferten verdorbenen Kartoffeln Ersatz zu liefern — weder in Geld noch in Ware. Vaterländischer Hilfsdicust. Hl!fsdienstpflick>tig« Kraftwagenfübrer nnt Führerschein 3b wollen sich sofort vei ihrer örtlichen Hilfsdienst- iiieldestelle zur Betätigung im HilfSdieitst melden. Bei der Mekhung ist anzugeben, ob Verwendung gewünscht wird: a) Im Etappen- und besetzten Gebiet, h) nur im Heimatsgebiet, c) nur an einem bestimmten Ort und deffelt nächster Umgebung. Gleichzeitig ist der Zeitpunkt anzugeben, an dem der Eintritt erfolgen kann. Aerzre, die zurzeit nicht ausreichend be- ichästigt srnd, wolleir sich unverzüglich beiin SanitätSamt de» III. Armeekorps. Berlin, Königin-Augusta-Str. 2l. oder, falls nur für Berlin Beschäftigung gewünscht wird, beim SanitätSamt deS Gardekorps. Himer dem Gicsthaus« 3, schriftlich mqlden unter gleich- zeitiger Bekanntgabe von Personalien, Militärverhältnis. Zeit und Art der letzten niililärischen Verwendung, Sondcrfach. Tätigkeit als beamteter Arzt, Art der Praxis, Termin der AimittSmögllchkeit, gewünschte Verwendung(Wohnort. Heimatsbezirk oder Etappe). Aeilderuitfl des Sparerlaffrs. Ter Sparerlaß de, Oberkommandos in den Marken hat durch eine am 2.?lpril in Kraft tretende Nachtragsverordnung Ab- ändernngen erfahren. Zunächst ist die abzugs freie Mindestgrenze mit Rücksicht auf die weiter gestiegenen Kosten des Lebensunier- Halts auf dreißig Mark für die Woche erhöht worden. Von diesem Betrage lverden nunmehr auch kleinere Anschaffungen in der RegK bestritten werden können, so daß es nicht jedesmal der Anrufung des GemeindevorstandcS bedarf. Ferner ist den jugendlichen das Recht gegeben worden, nach vollendetem 18. Ledensfahr' von der Sparkaffe eine einmalige, schriftliche Auskunft über die Höhe ihres Guthabens zu fordern. Endlich sind ilber?lZ Hebungen aus dem c-c-pargutbaben für Jugendliche, die zum Heeresdienst einberufen werden. i,eiic Bestimmungen getroffen. Gegen Vorzeigung des Ge- stelliiiigebefehls sind von der Sparkaffe ohne weiteres einmalig bis zu fünfzig Mark ouszitzahlen; hierzu bedarf es keiner Ge- nchmigung des Gemeindevorstandes(Vormilndschctstsami). Zu westcren Auszahlungen nach der Einstellung in das Heer ist die »christliche Znstimnrnng des Truppenteils erforderlich und genügend. Eine Bestandsaufnahme van Web, Wirk- und Strickware» findet am 26. März statt. Zu melden find Stoffe zu Kleidern und Wäsche, sowie Kleider und Wäschestücke aller Arr. Schlafröcke. Schürzen, Tücher, Decken, Korsetts, Strümpfe, Taschentücher, Handschuhe usw, Die bct der ersten Bestandsaufnahme bereits gemeldeten und am Beginn des 26. März noch auf Lager befindlichen Bestände sind mit- zumelden. Von der Meldepilicht ausgenommen sind alle durch be- hördliche Bekanntmachung beschlagnahmten Waren, sowie die im Gebrauch befindlichen Gegensläyde und die Vorräte, die sich in den Haushaltungen befinden und deren gewerbsmäßige Verwertung nicht in Aussicht genommen ist. Zur Meldung verpflichtet find alle natürlichen und juristischen Perionen, wirtschaftlichen Betriebe, Körper- schatten und verbände. Die Meldungen müffen auf amtlichen Meldescheinen erstattet werden, die beim Statistischen Amt der Stadt Berlin. Poststr. 16. abzuholen sind und blS spätestens bis zum 7. April ausgefüllt und unterschrieben dort wieder einzureichen sind. Ei» jugendlicher Antomatenplündem. Der 16 Fahre alte Walter D. nahm in den Schankwirtschaften Aushilfsarbeiten an. um Gelegenheit zum Stehlen zu bekommen. Schon nach kurzer Zeil er- brock er die Gasautomaten und leerte sie, besonders die größeren Automaten, die nur mit Markstücken ge'peist werden. So erbeutete er in der Friedrichstratz» auf einmal 150 M. Als er Freüag in der Friedrichstraße zum zweiten Male einen Versuch machte, wurde er ertappt und festgenommen. In seiner Wohnung fand die Kriminal- Polizei auf dem Hängeboden versteckt auch noch eine silbern« Hand- wiche und andere Sachen, die er ebenfalls entwendet hatte. Die Eltern wußten nichts von scinent Treiben. Der Bursche, der ge- In seiner fieberhaften Erregung faßte Tagejew den Ent- schlutz. sich mit Klitzki zu verständigen. In einer ruhigeren Vertaffung wäre ihm dieser Plan sicherlich als ver- fehlt erschienen, jetzt sah er in ihm den einzig möglichen AuSwcg. In der Ferne dröhnte es wie dumpfer Donner. Der Stationstelegraph summte dünn und hell. Hier und dort be- gönnen auf dem Perron die Laternen der Gendarmen auszu- tauchen. Ein Weichensteller kam von irgendwo herbeigeeilt und schwang seine Laterne, die feurige Bogen in der Luft beschrieb. r Der Zug kam heran. Tagejew drückte sich in die Ecke der Bank. Alles hing jetzt davon ab. ob eS ihm gelingen würde, Klitzki unbemerkt abzufassen und sich mit ihm vor der Revision zu verständigen. Tagejcw spähte aufmerksam, ob Aksakow oder Hordys nicht auf dciu Perron erschienen. Aber keiner von ihnen zeigte sich. Auf dem Perron wurde es lebhafter. Ratternd, psetsend und lärmend fuhr endlich der Zug ein. Wie eine plötzlich aufgerollte Schlange blieb er. die Räder in den Schienen eingebohrt, regungslos stehen. Einige Gendarmen in langen Unisormröcken bestiegen das Trittbrett und verschwanden hinter den Türen. Tagejcw suchte mit forschendem Äuge den Zng ab. Fn einem der Waggons bemerkte er schließlich Klitzki. Ohne darauf zu achten, was Uln ihn her geschah, ging er gerade auf ihn zu. Klitzki stieg gerade aus dem Abteil, eine Reisetasche in der Hand. Tagejew trat vor ihn hin. „Sind Sie Herr Klitzki?" Tor junge Mann sab ihn erstaunt und beunruhigt a». „Erlauben Sic für eincil Augenblick!" versetzte Tagejew. „Haben Sic mir etwas zu sagen?" „Za. unter vier Augen!" „Ist das unbedingt notwendig?" Tagejew nahm eine gebückte Haltung ein. „In Ihrem Interesse und im Interesse anderer." Klitzki sah ihn immer bestürzter und verlegener an. ..Vielleicht irren Sie?" sagte er schließlich und bemühte sich, mit sicherer Stimme zu sprechen. �„Nein beharrtc Tagejew.„ich warte auf Sie? Lassen Sic uns gehen!"---_ 1 ständig ist, hatte ihnen regelmäßig seinen.ArbeitSverdiensi" ab- gegeben. Ein Kind verbrannt. Die Feuerwehr wurde am Sonnabend- nackmiltag nacd Friedenstr. 52 alarmiert. Dort brannte im Erdgetwaß� die Wokrnung der Frau Leimstein, die ihren sünsjährigen Sohn allein im Schlafzimmer zurückgeloffen hatte, als sie einen nokwendigen Gang machen nrnßle. Ter Brand hatte bereits eine größere Ausdehnung erlangt und die Trepvcn lonuten nicht mehx benutzt werden. Die Feuerwehr drang deshalb von außen durch die Fenster ein. Die Mannschaften fanden den Knaben im Bett liegend schon tot vor. Vermutlich ist das Kind erst erstickt lmd dauu verbrannt. Mus öen Gemeinöen. Tie Lichtenberger Stadtverordneten zum Lastenausgleich. In dar letzten Stcrdtverordl'etenvcrsammlung begannen die Be» ratungen über den neuen Haushaltsplan, der ür Einnahme und Ausgabe mit rund 32lH Millionen Mark balanziert. JnwicUvut die Verhältnisse Korrekturen an diesen Zahlen vornehmen, iniijz ' abgewartet tverdsn. Mit Sicherheit kann jedoch heute schon fest- gestellt werden, daß der Haushaltsplan bei einem' rstcuerzuschlag von 160 Proz. zwar balanziert, daß aber mindestens 200 Proz. Zu- schlag notwendig wären, wenn eine einigermaßen sichere Grundlage geschaffen Wörden sollte. In der Beratung wurde dies auch von dem Redner der sozialdemokratischen Fraktion nachdrücklich hervorgc- hoben und besonders darauf Hingelviesen, daß die frühere Finanz- Volitik der Mehrheit der Stadtverordnetenversammlung namentlich bei den städtischen Wecken nunmehr anfängt, bittere Früchte zu tragen. In der Hauptsache wurde jedoch die Debatte beherrscht von der Frage: Eingemeindung oder Lastenausgleich für Groß-Aerlin? Der bürgerliche Stadtverordnete Instizrat Schachtel steht einer Eitv- gcmcinöung nicht unsvmpathiich gegenüber, will sie jedoch nicht um icdelt Preis, sondert ist der?1ussaffung. daß bestimmte Garantien für die östlichen Lororte gegeben lverden niüßlen. Er zieht jedoch einen Lastenausglcich vor und verlangt, daß alles versucht werden müsse, um durch die gesetzgebenden Körperschaften den Laste na iw- gleich herbeizuführen. Bei einer Eingemeindung um jeden Preis würden die östlichen Vororic wesentlich unier der Vernachlässigung- durch die Berliner Gemeinde leiden. Die Erfahrungen, die fricher eingemeindete Bezirke Berlins nach dieser Richtung gemacht hätten, wären nichi verlockend. Er ist aber auch der Auffassung, daß dieser Lastenausgleich nicht bewirkt werden kann durch den Zwcckverband, sondern nur durch eine Neuorganisation. � Von unserem FraktionSredner John wurde grundsätzlich die Einaemeütdung gefördert und nur, wenn � keinerlei Aussicht vorhanden sei. die Eingemeindung durchzuführen, würde der Lasten-, auSgleich anzustrebc» sein. Ter Siadtvcrordnek P l o u z redete ebenfalls in erster Linie der Eingemeindung das Wort. Von Magistraisseiic ergriff zu dieser Frage Oberbürgermeister Ziethen das Wort. Er gab Iobn darin recht, daß die Fwanz- Politik dauernd ntchl beizubehalten ist und daß die Euigcpneindung das radikalste Mittel zur Beseitigung dieser unliebsamen Verhält- nisse wäre. Die Einzelgemeindni in einem so großen Wirtschafte«- gebiet, wie Groh-Berlin es darstelle, könnten nicht in dein Maße ihre inneren Angelegenheiten regeln, wie daö bei alleinstehenden Gemeinden der Fall sei. Lichtenberg und iiberhaupt die östlichen Vororte hätten sich rasch entwickelt, seien stark von ÄrbeiterbevÄke- rung durchsetzt und mutzten, um einen finanziellen Ausgleich her- beizusührcn, einen Steuerzuschlay von 200 bis 250 Proz. erheben. Mir Rücksicht auf die nbxigen Vororte und nameittlich Vitt Rücksicht aus Berlin könne aber ein solcher Zuschlag nicht erhoben werden-- da mar. damit die BebSlkermtg und auch die Industrie von dem Ori abhaltett und dadurch seine EntWickelung bedeutend hemmen würdet Die Eingemeindung erfordere umfangreiche gesetzgeberische Maß- nahmen und er glaube nicht, daß Aussicht bestände, die Eingemein- dung zu verwirklichen. Dagegen sei die Petition der östlichen Vor- orte betr. Lastenauögleich in, Preußischen Abgeordnetenhaus der Regierung zur Berücksichtigung Werwiesen worden. Er hoffe, daß sich ein Ausweg finden ließe, um die östlichen Vororte von den be- deutenden Lasten, die sie als ein Teil Groß-BerlinS tragen müssen. zu entschädigen. Die allgemeine Stimmung darf wohl dahingehstid eingeschätzt lverden, daß man der Eingemeindung durchaus svinpa- thisch gegenübersteht, und nur bei der Unmöglichkeit, ein cinheitsiches Groß-Berlin zu schassen, den Lastenausgleich als das kleinere Hebel ül Kauf nehmen würde. Der Haushaltsplan wurde schließlich einem sünszchnglledm- gen Ausschuß überwiesen, dem u. a. die Genossen A. Becker, Güutber, John. Ludewig, MiruS und Witzle angehören. Vor der Etatsberatung wurde eiiier dringlichen Magistratsvor- läge einstimmig zugestimmt, wonach während der Sommermonate „Wohin f' .„Irgendwo, wo wir ungestört sind. JFch werde Sie nicht lange aufhalten. Ihre Sachen nehmen Sie mit. Haben Sic noch großes Gepäck?" '!" „Gut!... Dann folgen Sie mir, bitte!" Unwillkürlich folgte Klitzki dem Polizeimeister. Mit festem Griff hielt er die Handtasche, in deren Doppelboden die für Kazjo bestimmte Sendung verborgen war. „Jetzt fängtS an!" dachte er. auf alles vorbereitet. Fieber- haste Erregung erfaßte ihn, ober zugleich auch das Gefühl unsagbaren Glücks, daß er den Boden des ihm lieb gewordcncu Lande» betteten durfte. Tagejew hielt erst an, als sie sich auf freiem Felde be« fanden. „Nur zwei Worte/ begann er.„ick meine es mit Zhncu wttklich gut. Herr Klitzki, Sie müssen mich nur verstehen und auf meine Absichten eingehen." Klitzki stand vor ihm. die Tasche immer noch in der Hand, aber sie konnten ihre Gesichter im Dunkeln nicht sehen. „Ich höre!" erwiderte Klitzki. Nach kurzem Schweigen ertönte plötzlich Tagejcws Stimme. „Sie haben polnisch- patriotische Propagandaschnften bei sich!" Klitzki fuhr zurück, „Sind Sie von Sinnen?" „Nein I Ich bin bei vollem Verstand!" erwiderte Tagejew mit fester Stimme.„Ich könnte Ihnen manche Einzelheiten mitteilen. Aber ich will Ihnen nur das sagen: Ich bin nicht der einzige, der von Ihrer Sendung weiß. Für meine Pläne bedarf ich eines Benwises, Äe aber können aus dieser An- gelegcnhcit ganz gefahrlos freikommen. Geben Sie mir jeuo Dokumente und reisen Sie nack? Krakau zunück, aber mit Ihrem Ehrenwort, daß Sie nie wiederkommen." Er hielt einen Augenblick inne, als warte er auf KlitzkiS Antwort. Ais dieser schwieg, fuhr er fort: „Noch eins I Sie müffen gegen mich ebenso handeln, ivis ich gegen Sic... Sic dürien mir meinals schaden. DaS ist es, was ich von Ihnen wollte." (Forts, folgt.) SHulllndcr aufs Land geschickt werden sollen> Des weiteren wurde die Einrichtung eincS Kinderheims genchmiat, in dem die Kinder von Jahren aufwärts untergebracht werden folleie Bei dieser Vorlage wurde lebhaft bedauert, daß noeb keinerlei Vorarbeiten erledigt wurden, um auch für die kleineren Kinder Aufenthalts. räume zu schaffen. Von Magisiratsseite wurde erwidert, daß die Leinen Kinder zweckmäßiger in Privatpflegestellcn gegeben würden. Tie Abrechnung über den Neubau des Gaswerks, die schon wiederholte Anfragen und heftige Angriffe hervorgerufen hat, wurde in die geheime Sitzung oerwiesen. Verteilung von Brotaufstrich in Schöueierg. Der Magisirat der« teilt auf Abschnitt 90 der LcbenSmittetkarle dreivie rtel Piund Äixnfl Honig oder KriegsmuS. Die Anmeldung beim Klein- Händler findet vom Montag, den 26. März, bis Mittwoch, den 23. März, einschließlich statt. Spätere Anmeldungen körnten nicht Berürffiittiat werden. Lebensmittel für Kinder in Wilmersdorf. Für Kinder im Alter von über 6—16 Jabren kommen in Wilmersdorf demnächst je % Pfund Schokoladeiipulbcr und je I Dose kondensierte Milch bezw. 1 Beutel Milchpulver zur Abgabe, und zwar erhalten Kinder von 6—9 Jahren 1 Dose kondensierte Vollmilch, Kinder vo« 9—14 Jahren 1 Dose Magermilch, Kinder von 14—16 Jahren 1 Beutel Milchpulver. Die Abgabe der bezeichneten Waren erfolgt nur gegen vorangegangene Anmeldung. Die Bordrucke dazu werden den Hau«- balrungsvorsränden vom 26.-28. März durch die zuständigen Brot- kommiiiionen ausgehändigt. Die Berechtigung zum Empfang ist durch Vorlegung zweckentsprechender Urkunden nachtuweisen. Die Anmeldung beim Händler hat spätestens bis!J0. d. M. zu erfolgen. Grieß- und Graupenvertauf in Reinickendorf. Die Gemeinde berteilt durch die Kleinhändler inid die Konsumgenossenschaft vom 80. März ab je 12ö Gramm Weizen grieS und Graupen zum Preise von 7 und 11 Pf. Die Bestellung bat bis Montag, den 26. März, durch Abgabe der Wschmtte 80 und 40 der Lebensmittelkarte zu erfolgen. Eine Märchenvorlcsung veranstaltet der BildungSauSschuß Reinickendorf am Sonntagnachmittag um i Uhr im Restaurant Sadau. Residenzstraße 124. Geoß-Serlmec Partemachrichten. Steglitz. Bon Dienstag, den 27. März ab, befindet fich die Spedition des.Vorwärts" Moinmsenstraße öü. __ Tie Haupterpedilion. Mus alier Welt. Explosionen in französische« Militärbetrieben. Bern, 24. März.„Progtes de Lyon" meldet aus Toulon: In der pyrotechnischen Marineanstalt fanden zwei Ex« p l o s i o n e n statt. Mehrere Personen wurden schwer verleyt. Noch Unterschlagung von HZ 000 Mark ist aus Beierseld flüchtig der angebliche Diplomingenieur Rolf v. Hagen. 5. April 1836 itz Cöln geboren. Er bat am 14. März 1917 das Geld von dem Barmer Bankverein in Eöln für die Firma Franionia abgeholt und ist damit verschwunden. Yervaltüngsstelis Berlin. Llnienstr. 83-85. Geschäftszeit von 9—1 Uhr und von 4— 7 Uhr. Telephon: Amt Korden 185, 1239, 1987, 9714. Montag. de« 20. März 1917, abends 0 Uhr, im Gewerkschaftshanse, Engelufer 13: Versammlung oller in Metallgießereien beschäftigte« Former«nd Berufsgenoffen. Tagesordnung: 1. Wie sieht es in. unserer Branche auS? S. Verbands- und Branchenangelegenheiten. S. Verschiedenes. Die Aollsxen unserer Branche, die auf Zinkzünder und in anderen Berufen arbeiten, werden ersucht, ebenfalls zu erscheinen. Montag, de« 2«. März 1917, abends 8 Uhr, im Lokal von Tertz, Spandau, Knrstrafte 21: Versammlung sämtlicher Kolleginneu«nd Kollegen des Spandauer Bezirks Die Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gemacht. Zahlreiches und pünktliches Erscheinen wird erwartet. AM- Mitgliedsbuch tegUitaiert!"siDW Das Spandaner Zweigburea« befindet sich WSrther Platz 2 parterre, nnd ist während dcS Krieges jeden Werktag vor- mittags zwischen 7»/,-9'/, Uhr geöffnet.— Die Bibliothek tst außerdem jeden Montag. Donnerstag und Sonnabend abends»wischen 7 Uhr geöffnet. Dienstag, den 27. März 1917. abends 8 Uhr. km GewerkschastShavs, Engelnfer 18, Saal 1: Versammlung der Mechaniker, Uhrmacher, Optiker sowie der in mechanischen Ketrieben beschäftigten KoLegianen nnd Kulltgtv. Tagesordnung: t. Bortrag de« Genossen Uwvreit über„GruShrungsfragen«. 2. DlSkussion. 3. Verbands- und Branchemmgclegenhclten. Kolleginnen und Kollegen! Unter HinwuiS auf die äußerst interessante Tagesordnung ersuchen wir, für einen guten Besuch der Versammlung zu sorgen. Die Versammlung wird pünktlich eröffnet._ gy DaS Mitgliedsbuch ist unbedingt vorzuzeigen.-M> Achtung! Achtung! Dienstag, den 27. März 1917, abends« Uhr, im GewerkschastShavs, Engelufer 13, Saal 1: Versammlung der Metalldrücker Grotz-Berlins Tagesordnung: 1 HUfSdien». unser«rbeitSverdieust nutz unsere«rbeitsmöglichkeit. 2. Diskussion. 3. Branchenangelegenheiten und Verschiedenes. Das Erscheinen aller Kollegen ist unbedingte Pflicht. vi« Orta'vcrtrnitrmir. DeutscIi.Metaliarbeitef-Vsrbanil Ortsverwaltung: Berlin. Dem Andenken unserer im Felde gefallenen und verstorbenen Kollegen gewidmet. Efonsvll, Oskar. Dreher, geb. 14. 5. 78 in Burk. Blasse, Wilhelm, Schloff«., geb. 3. 11. 56 in Gellen. Eckert, Wilhelm, Mech-mk«-, geb. 17. Z. 05 in Berlin. Fookin, Max, Mechaniker, geb. 4. 9. 57 in verlin. Gramsdorf, Hugo, Galvaniseur, geb. 6. 6. 75 in Berlin. Griltzmacher, Bruno,$rMer, geb. 6. 12. 05 in Berlin. Kossak, Artur, Kl-mp««-. geb. 11. 6. 85 in Berlin. Krause, Emil, Schlosser. geb. S. 7. 85 In Or.« Schönebeck. Kutaner, Bernhard, Revowerdreher, geb. L 5, 63 in Berlin. Kühn, Erich, Schloff«, geb. 29. 5. 97 in Livehne. LaBe, Alfred, Dreher, geb. 20. 1. 83 in Berlin. Monquihert, Heinrich, Mo»t«.r. geb. r?. 1. 77 in Wittenberge. IKLiier, Aihert, Forme», geb. 27. 5. 78 in Müggenberg. Oraepmuski, Johann, Former, geb. 14. 9. 53 in Reuforteerf. Rockzeh, Raul, Werkzeugmacher, ge». 17. 2. 74 in Berlin. Schulz, Raul, Dreher, geb. 1, 11. 88 in Berlin. Straßer, Joseph,«rbciter, geb. 13. 6 78 in Weis(Oesterreich). Ehre ihrem Andenke« l 122/9 Di« OrtSverwaltuug. Am 15. März 1917 verstarb im Lazarett zu Magdeburg unter lieber Kollege und langjähriger Vertrauensmann, der Dreher Kurt Lcdsrlemsnn an seiner am 23. Oktober 1916 erlittenen Verwundung. Cin ebrendeS Andenken bewahren ihm 41A Die Kollegen der irirma Bereniaiui, Abteilung Echraukensabrit, Dronthelmer Straß«. i'omidsraokritlscberWalilTEPCln MS Opfer de« WcLkriegcS fiel am 10. März 1917 durch Brust- schütz unser Genosse, der jfolz. arbeitet Julius Hering Graetzstratze 7 im 39. Lebensjahre. «hre seinem Andenken: 199/5 Der Borstaud. BezirkSverwaltuna Grost-Berlio. Folgende Kollegen find im Felde gefalle«: Otto Arndt, Zndastnearbeiter. Josef CzienezoII, Geschiistskmsch«. Max I>ahse, GeschSftSdiener. Albert Fischer, GeschäM-tscher. August Oerth, Troschkcnchauffear. Karl Hacker, Lagerarbeiter. Benno Helpap, Arbeitskutsche?. Paul Hinz, Industriearbeiter. Wilhelm J äliscll, Industriearbeiter. Otto Küster, GeschSftsdieuer. Wilhelm I�orenz, Tr-schkench-nffenr Richard Ostwald, Fensterputzer. Karl Palm, Vierfahrer. Wilhelm Trethar, Rollkutscher. 72/19 hre ihrem Andenken: Die Beslrksleituiig. Die Einäscherung unseres ver- swrbenen Mitgliedes Frau Luise Friedrich Berlin, Fronkjurter JXBee 93 findet DienSlag. den 27. März, vormittags 11 Ubr, im Berliner Krematorium, Gerichtstratze 37. statt. 20011 Sbr« ihrem Andeuke« Detti' Bucbbinderrerbaiii (Zahlsiell« Berlin.) Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Ehw arbeiter Otto Henke v erstorben ist. »hre seinem«»denken: Die Beerdigung findet Dienstag, 27. März, nnchnnttags 3 Uhr, den von der Halle deS /sentral-Fried Hofes in Friedrichsfelde aus statt. Zahlreiche Beteiligung erwartet Tie LrtSverwaltung. ventzebek smZplii'lsi'deilef-Vkfbai!. BsrlrtzeeerunNnng 0re«-Ber0n. Den Mitgliedern zur Nachricht, datz unser K ollege, der Droschken, führer Frieäricli �ellmslla von der Firma Podehl, Berlin, Köpenicker Gttatze. am 22. März im Alter von 64 Jahren ocr- starben ist. Die Beerdigung findet am Montag, den 26. Marz, nachmittags 4Y, Uhr, von der Zeichen- ball« des Ein mau«- AirchhoscS, Neukölln, Hcrmannftr. 129, aus statt.__ Xnchraf. Den Mitgliedern ferner zur Nachricht, da, unser Kollege, der Neschästskulscher Joseph Teichert am 14. März im Alter von 61 Jahren verstorben ist. Vstre ihrem Andenken: vis Berirtzvearuzstang Al« Opfer diese««elttriege« starb am 17. Februar 1017 im Lazarett an seinen am 14. 2. 17 beim Postenifehen erlittenen schweren Verwundungen mein inniggeliebter Mann, unser ein- ziger guter wohn, der Laub, ftumimann Otto Pohl Inhaber des Eisernen KreuzcS nach ncunzebnmonatigen schweren Kämpsen im Aller von 36 Jahren. DieS zeigen an im tiefsten Schmerze Ann) Pohl geb. KUhnapfel, Sicklngenstr. 7, nebst Eitern, Wilhelm and Emilie Pohl, ftrefttbcv Str. 19, und Familie Boje. Berlin, den 24. März 1917. Wcrm Liebe könnte Wunder tun, Und Tete auferwccken. So würde Dich in Feindesland, Nicht die kühle Erde decken. Geliebt, beweint und unvergeßlich. Unvergctztich den Temen. 85b I« namenlosem Schmerz be- trauern wir den unS unerietzbaren Ver Urft unseres lieben Sohnes, des Musketiers >Vi'.lielm Eckert. Mit noch drei Kameraden hat ihn eine Granate jäh aus blühen- dem Lebe« gerissen. Mit ibm hat unS der Krieg daS Beste gc» nommen. unfern Stolz, unsere Hofinung. Sr mutzte sein Leben opfern, wo die Brust geschwellt war voller Jugendhofsnung im eben vollendeten 22. Lebensjahre. Die tiefgebeugten Eltern Aug. Eckert und Frau. Berlin-Tcmpelbos. den 25. März 1917. 2076b ftnirahErband der Steinarbeiter Denisehlands. Zahlstelle Berlin. Den Mitgliedern zur Nach- richt. daß unser Kollege, der Steinmetz Karl Hiisths am 21. Marz 1917 verstorben ist. Tie Beerdigung findet morgen Montag, den 2'i. März 1917, nochmittaqs 3 Uhr. von der Leichenballe des FriedhoieS, Rum- MelSburg, Lückstraxe, aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 171/19__ Die Orlaveneeltung SieiBdTBckeru.YerwaDdieD Berufe (Deutscher Senefelder-Bund). Nach ruf. Unseren Mitgliedern geben wir hierdurch bekannt, datz der Kellezc, Aetzer Karl Maraschek nach kurzem Krankenlager am 10. März an Ansluenza und LebcnSschwäche im«lltcr von 55 Jahren verstorden ist. Ein ehrendes Andenken ist ihm gesichert. 109/17 Die Orlmrnaltung. Allen Freunden. Bekannten und Kollegen die tiestraurige?!ach.- richt, datz mein herzensguter Man» und der treusorgende Barer seiner Kinder Rodert Kettner im Atter von 40 Jabren am 23. März, srüh S",, Ubr, den Folge» einer schweren Lungenentzündung erlegen ist. In tiesstem Schmerz um stille Teilnahme bittend Frau Ida Kettner und Kinder. Die Beerdigung findet am Montag, den Z6. März, mittags 12V, Uhr, von der Leichen' Halle des Zenlral-Friedhafcs in Friedrichssewe aul statt. 2078b ?lm 21. März 1017, nachmittags o'U Uhr, verschied sanst nach langen, schweren Leiden mein lieber Mann und guter Vater, der Steinmetz Karl Kliethe im 49. Lebensjahre. Dies zeigt ticsbelrübt an Lichtenberg, de» 24. März 1917. Fran Ida Miethe nebst Tochter Die Beerdigung findet am Montag den 26. d. 2#., naid> mittags 3 Uhr. von der Leichen. Halle des Gemeindcsriedhose», Lückstratze, aus statt. 14A Nachruf. Fern von seinen Lieben fiel am 9. Januar 1917 als Opscr des DelllriegeS mein lieber Mann. unserer Kinder treulorgcndcr Bater, der Vizeseldwebel Karl Strlstzsl Jnhab. d. Eisernen Kreuze» II. KI. Wenn Liebe köimte Sunder tun, Und Tränen Tote wecken. Dan» würde Dich, mein lieber Mann, Nicht küble Erde decken! In tiefem Eckimerz Anna Zttielict»ebst Kindern Btn.-Neulölln, Selchower Str. 27. Lieber Papa, schlas in Ruh', Unfre Liebe deckt Dich zu. Deine drei Lieblinge 2030b Karl, Anna, Else. Ärteiter- Radfahrer- „Solidarität". Mitgliedschaft Neukölln. Als zehntes Opfer dieses Selt- kricgcS fiel am 4. Februar 1917 unser treues Mitglied Raul Bsckzsh. Ehre seine« Andenken: S/19 Die SrtSverwoltung. HemesWerke z Bände S Rart• Buchhandlung vorwärts Danksagung. Hör die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und die reichen Kranz- spenden bei der ZZeerdipung meines inniegelicdien ManneS sage ich Vcr- »vandlen, freunden und Zelannien meinen tiesgejühllen Tank. Insbesondere danke ich Herrn Babn iür die erbebende Kedächlnisrcde am v-arge des Entichlaienen lowie dem Vorilano der Annungskrankenkasse der Juweliere, Verband der Bureau- cmgeslelllcn. dem Deutschen Metall- orbeltcrverbanö und dem Labwcrein. .�okunna.4!n,ead»iizpei', tkangenbeckflr 4. s2a72b einer.Leibbinde? Sämtiiclie Systeme am Lager resp. nach MaSanfartignng sowie Bruchbandagen � Artikel z. Gesundh,- u. Xraekenpliezs Pollmann, Bandagist Bilanz der Möbelfabrik„Osten" EmgetrageRe Genosseeschaf! mit beschräakler Haftpflicht vom 31. Dezember 1916. Aktiva. K also-Konto.. 2 921.46 M. Jank-Konw.. 660,»)„ Debitoren-Konto. 1 476.75„ Waren-Konto.. 12 226,65„ Maschmen-u. Werk. zeuz-Konto.. Zceo.l»„ �2» 224�6 M? paeaiva Kreditoren-Konto 2 460.56 M. 2!nteil-Konlo.. 213.56, Darlehn-Konto 15 221,56.. Reservesonds-Konto 350,66„ Gewinn- u. Berlust- Kvnto.... 1 979,36, TrauersMagazin gegründet 18WG {Brunnenstr. 56-57| Große.Answalil schwarzer Konfektion. I Zlus Wunsch MatzansertiglMa i in 8 Stunden. I lÄenderungcn sofort u. gratis. I ]?luSwahlsenSan.bkreittr>ill!zit I '"pcrwiPr. A. Norden 8546.1 Weil-, Sterte- D.Wiißkasse für männl. Personew oller Berufe Groß-Berlin. Am Moiilag. dim SS April 1917. abends 8 Ubr, Sopbieustr. 5 bei.«imminel: Wylreder-VrrsaAmlung. TagtsordiillNy: 296/16 1. Statutenänderung. 2. Mitteilungen. B Ilm zahlreichen Besuch der Mit- gliedcr ersucht Der VorZtand. kerlin H Lieferant Lothringer Sir 60. für Krankentassen. - 22 264, SOT Km Laus- des Geschästsjahres isl fein Genosse eingetreten, auch feiner ausgetreten. Es verbleiben mitbin am Schlüsse des Geschiiissabre» 7 Genossen. Ter Gesamlbelrag der Ha'tiumme aller Genossen beträgt 213,15 M. und bat sich nicht ver- mehrt und nicht vermindert. 105/S Franz Schultz. Falle Fallesen. Wesdnunn's teppvecken m Truaeimotazln Verkäufe deihbous Moriuulau 58a. Gelegcnheilsfäusc neuer Mag- garderobe svwie Paletols, Ulster in erstflaisiger Verarbeitung. Ferner Efunfsslolos, Muffen, Marder, Nerz. Alaska, Blau- und Weigsüchse, Pelz- inanlel. Wagenpelze. Plüsch, und 2!'>rochenmöntil, Kostüme, Ulster, 26—125 Mark. Ertra-Angebot in ' einbard gewesener Portieren. Betten. Uhren, Brillanten. Schmucksachen, enorm billig. 2eihhaus Moritz- vlap 56(1.• " Pölzgarnituren k Skünksslolas'! Fuchsgarnituren! LpossumilolaS I Muffen! Bcilenverkaui! neue Herren- garderobe! Uhrenverkaus! Schmuck- lachen! Waren aller Art! Allerbilligile Preise! Leihbaus Warschauerltr. 7, Herrrtianzüge. Burschenanzüge, Paletots, Ulster. Hosen verkaust Sand, Schucidermeistcr, llicinickendorfer- strage 118.___ , Tevvlcy-Dvvmnö, ürartitnjtr. 44 loottöillig jarbseblerbalte Tevviche, Gardinen. PortoänSiesern ö Prozent Sxirarabatr 64' Tascheubuch für Gartenfreunde. Ein Ratgeber>ür die Pflege und lach- oemäge Bewirtschasiung des häuslichen Zier-, Geninse- uud Lbslgartens von Mar Hetbbrscr. Dritte erweiterte Austage. Mit 126 Textabbildungen. Preis 4 Mar!. Expedition Vorwärts L'indenstrage S, traben, rMoliel. Teilzahlung, bar. gut, billig, reell, bequeine Ratenzahlung. keine Kassierer. Spezialität: Küchen, Polsterwaren. Berliebeil geweiene Möbel eventuell unter Preis. Neu- gebauer, Ebarloltenbura. Wilmers- dorferilraffe 128 L Ecke Schillerstrage. Psaudleihhaus Hermannplay 6. RiescnauSwagl verschiedener Pelz- lachen, neue Herrenanzüge, Herren. valeiSlt, Herrenhose«. Spotlbilllgcr Bcrtenverkous. Gardinenvertaus. Dtvpichverkam. Ubrenoerkaui. SefhhauS Roseutaler Tor. Binrensrratze 263/4. Ecke Roienthaler- firaxe, verlaust Anzüge. Paletors. Ulilcr, neue Maggorderobe, Pelz- stalas, Muffen, Skunks. Nerz, Alaska- iüchse. Goldene, silberne Herren- uhren, Tamenubren, Schmucksachen, Brillanten, brus Uhren dreijäbrigen Eiarantielchein. Eigene Werkstatt.. Sonntag 12—2. 12SK' Herrenanzüge, Burschenanzüge. Patetot», Ulfler. Jacketts. Hosen, elegante Kostüme, Regenmäntel, Tucdmäntkl. Seidenmäntel, Sport- sacken, Röcke, Blusen. Pelzsachen. Kwdergarderube. Neukölln, Berliner- straye 41 I._____ F t ühjafirof eftume. Sportjacken. schwarze iiraucmnantel, imprägnierte Seidenmäntel, Gummitinmäntel. Mantetkleider, Glockenröcke, direkt aus Arbeitsstuben. Meper, Blücher- s trage 13, 1. Kein Laden. Sonntags geöffnet.__ 76«' Kaninchen, tragend, 22, Möbelaugebot. Im Anbalie Babnipeicher, Einaang nur Möckern- ilrage 25. direkt Hochdahnttation Möckernbrücke, stehen' mebrere m«- bcrne Wohnzimmer, Speiseznnmer. Schlaszimmer, Kücheumbbel, Bürette. Bücherschränke. Schreibtische. Rübe- betten mit Decken. Säulentrunieaus mit Faeetteglas, Ausziehtische. Tüll- gardinen. Ilbren. Teppich-, Stand- uhren seder Preislage und sonstige auch gebrauchte Einzelmöbel zum billigen Berkaus. Otto Lideke« Möbel spelchcr. Möckernltraffe 25. Dringend wichtig für jeden Möbel- liichendcn ist die Besichtigung meiner Rieienlägcr inoderncr Sveijr-, Herren-, Schlaszimmec. Einige lom. plett« KodnunaSeiiirichtimgcii uo.h ganz deioiiderS billig. M. Hiricho. witz, verlin, nur Südosten, Ekaiitzer- Itratze 25.______ I54K' Sehenswerte! Herrenzimmer, Zweimeier- Bibliolbest Mnitleriiche Ausführung nach Zeichnung gesertigt, lehr günstig verkäuflich! Bcsichtiglmg lohnt! Lagermrq, Transport fm. M. Hirschowitz. Südosten, Skalitzer- sirasic 25. Hochbabn Koltbusirilraye. Infolge Ricienlager. Schwereichen moderne-- Speiseziinmer, Büsetl. 1,86 breit, mit reicher Schnitzerei und Kristallverglasung, komplett 855,—. Herrenzimmer, sehr gediegen. komplett 750,—. Schlaszunmer, echkeich n. 756.—.«lubseflel, Klub- lofa, prima Dassianleder, Gobelin billigst Möbelhaus Osten, nur An dreaSstraffe 36. lYiK- csiaudpstrasie 12. -. Krüger, Tlö Prima Kanariendähne, Zucht. Weibchen verkauft billig Zunk, Jung- siratze 31. ffp' T ragende und Frischmiich-Ziegen. Belgier Kaninchen, Legebübner, Zucht- bahn, Tauben, Kanarienvögel 1,56, Z elle, Sophie- Challottenstraße 163, vorn III. fflg Kaninchen. 366 soeben eingetroffen, gebe auch an Händler. Wetdemann, Neukölln, Hobrechtsltage 28. 21/19 Hübnrrfutter. Legehühner. Lei bemann. Neukölln, Hobrechtsiraffe 28. I �rühjahrsjacke. Mantel, Kostüm. schwarzes Kleid, Klopstockslraße 23, IV, Kutsche. 2674b tnv i,56; Haarfärbemittel, unübertroffen, chädlich. waschecht, Flasche 3,66. 6. Grietzler, Edarlottenslratze 5. lZea«b-»ftaver>«üufe Zigarre»-Glkgeschöft. guigehen- de». Ple/serslrasic 7, Ecke Sraetz- slrage sHouptve: kebrSstrasie zum Babnhos, Fabriken, Kasernen. Park) sortzugsbalber günstig zu verkauscn. Frileurgeschäft. gutgehend, 36 Jahre bestehend, wegen Einberulung zu verfaulen Lichtenberg, Türr- schmidtstratze 47. ff 66 Möbel Stuben« und Küchenetnrichkung sedr billig. Teilzahlung gestattet. Mibettchatz, Brunnenstraye lv6. Ein- gang Anflamerltraiie._ 258/12* 9) oebel-Boebel, Moritzplatz 58 Fabritgebäude. Spezialttä:: Ein« und Zweizimmer- Einrichtungen. Küchenmöbel. lSrötzte Auswahl, niedrtgile Presie. Befichtigung 8'/,— 7, Sonntag 12—2. Eventuell Zahlung»- erleichterung. La' tdöhnung»- Einrichwng billig Stallschreiberstrotze 57, Fabrik- gebäude. ffstä' MuviKinZiteumente 16 666 Schallplatten, darunter von Künstlern wie Heinrich Knote. Leo Slezak, Elisabeth Böhm von Endert. Hedwig Franoillo-Kaussmann. 1'/, Millionen Sprechmaichinen- Nadeln wie Grammophon, Burchardt, Herold, Fürsiennadeln, 226 Mando- linen, 166 Lauten. Gitarren, wirkliche Ton- und Edelklang-Justrumenle, 166 Biolinen. 256 Zlehharmonilas. erstklassige Hohner- und Koch. Instrumente, 266 Zithern zum Unter« legen der Noten(echte Renzen- dauer!), 6606 sehr ggt abgestimmte Mundhcrrmonikas, Marke And«. Koch, Hohncr. Reparaturwerkstatt, Einzel- teile, Trichter in Messing und anderen Metallen, alles zu billigen Preisen. In unseren Häusern kommt leinerlci Ziamschware zum Berkaus, wir führen nur reguläre, von ersten Fachleuten hergestellte Instrumente. Noten für Klavier, Laute, Gitarre, Manbosine, Vwlinc, Zither. Verlaus täglich von 8—7. Sonntags von 12—2. Schweizer Musikhaus, Schönhauser Allee 136. Babftr. 57, Weisiensee, Antonplatz. gr.ksttisw jehrpreisw.. dir. Fabrik WaUstraste TT. _ Bernhard Strohmandel, Vpittelmartt.(fctc Scydelstraste. JoachiiHHtlialer Str. 25 iL6. Ausarbeitung allerStcppdecken lohnend ReutersNerke > 3 Väade 5 3H«rf..... Vuchhandlung Vorwärts Sparmetalle! Kupfer! Messing! Antimon! Zinn! kaust sür Kriegs- lieserung der Kri-gsmetallges.: ausier- den, kauie Zabngebisse I Platin- absälle7L6. Silberscbmelze Thristionat. Köpenickerstrahe 26» /gegenüber Man- teusselstr.l � �__* Leinölfirnis, Emaillelack, jainf.' l-che Oellacke. Borax. Bienenwachs. Kopal. Kolophonium. Leim, Zeresin. Parastin, Terpentinersast kaust, böchske Prei!» zahlend, Wolter. Tbaer sirahe 6.______ 1729 st- Ejliibstrumvsllsctie käii st blüinel. ?lugu'tstrahe 69 I. 241/2* Zäcke, allerband, kauft höchst- '.ablend Rosner. Lothrwgerftrahe 6! iRorsen 16 7>!56___ 241/11* "Wthrtfcht Lillungsdrähte. Kabel, Litzen lauii böchstzablend Elektro- lechisik, Skalitzerstrahe 45, k. Moritz- pstitz 12555._* Kanfe alles."�ktznist Leim, Bicrienwackls. Parastin, Koval usw Zahle aucrkanm höchste Preise. Noack, «'roiie Franliurterstrasie 25._21M� Plätinankanf.(ämmm bis 7,60 ebenlalls Ankans aller Z/rhiigedissc, Bestecken, Ringe, Echmucktachen, Kelten. Glühstrnnivsa'che zu gcsep- lichen Pretjeü. 2>!ctalllonlor I-bn. gegründet 196". nur Alte Jakob- ihnse 138 und Kottbuserstrahe l (Kotibusertor). Morrtzplatz 12858, Finna genau beachten.__ Keilen. gebrauchte und neue Werkzeuge. Treibriemen. Spiral. Bohrer. Frä'er, Magnete kaust jeden Posten Metallankaus. B-uilelslrasie 52 Leinölfirnis. Standöl bis 13,—, Fusibudenlacke, Lcllack«. Kopatlacke. Weigiacke bis 6.---. kaufen—h* Gebr. Borowski. Gneis enaustrasie 5 sNollendors»379.) 241/16 Dblitartresfei,. Säcke, Pack- Gröfite»uvaU. Biüigste Prebe, l Mohr«n»tr»B» 37» OColonnadem II. er. Frankfurlsr Str. ttS (nahe Andreasstr.) aMlvahlatndiingen Mttrt Amt Zmmim 7890. (•■ntag 12—2 Uhr gtiRnet. Frühjalirs-Kostüine; Unrfallo in Nolle u.Seide, neust Form 85, 68, 166,56> FeseSe SackllseW.osiiiir.e li�I Srifcmr b wollene Mantalkleider ii. Mäntel nuS erst Modellhäuseni Seid. Regennräntei, Tadellos sitzende Kostiimräcke 23,56. 29,50, 35,— all». Entzück. Seidenkleider. Clusen in 1 apart. Machart. 18,50,23, 26,50 je j Nur Gelsgenheltskäufe![ M ICHAELISi aurrsutraBr SO. I.| neb. Konzerths. Sonntags 12— 2. Spezialarzt Casino* Theater Lothringer Str. 37 Täglich 7'/, Uhr. H p it i e Sonntag: die Schlagerpuffe Zwei keUeSerUner Vorher 7';, Uhr!«nutet Zeil. i'inarniüag» 4 Uhr: f>ie S««• h<« le Tappt. Geffflaiils-PrselitsiOe. Chaussee. str. 110. C Richter .1 e-l.Sonntg; H..Hantheys Lust. Singer U. Kenzert. _ I K e u-er Proff. Anf. ti1', Ohr. Kintritfc 50 Pf., 10 Steuer. Militär 30 Pf. Haben lieFrott? an HAnden.f'aKe« u.Ohrcn - FrastiSon-Balsam beseitigt. Frost» s« Ion. Ritte und Jucken. FL l.— Ur. ihimI. WackcnfaK, Friedrichstr. 125(Oranienb. Tor), für Srshiits. Harn- u. FrsuenleMen— Ehpllch-Hal*-Knr(Dauer 10 Taü-e), Blutuntersuehung. Schnalle, signere achmerzlese Hailueg ahne Bnruls- 213/10*] Störung. Teilrahiong.______— m------------------- Sur ech stur. 6 en: 11— 1 und 6— S. Oll« ReicnesTBerlirdO, Eisenbahnsl. 4. »-»be" FrostikoB-Salba s: aalgebroehene Froslschäden M. ll tzVirkoas»Charit u.silchor! est« Möbliertes Zimmer für Herren oder Damen. Gregor, Nariiivn- strotze 72 III. ff6 SrtitsksteHen M ödlrerir Schlasiiellc Mnntenffel- itratze 92. vorn 2 Treppen. Frau Reistnger. � ff 6* Möblierte Schlaistelle Mantcuffel stratze 92, Reisinger. Treppen, Frau ffv« Arbe'itsmarkl Stellenangepote Schloffer aus Militärarbcit verlang! Ed. Puls. Temvelbos. 9?K* Korbmacher ans k'Ser und DrillingSgestelle sucht Krause. Schillsiigltrasie 1?_ fH2* ztoebmacher aus 96er stellt ein Heinze, Neukölln, Kotibuseroamm 93. ' Tischlerlehrling sticht sosor-t öel freier Kost nach antzerdalb. Erich Bochr. Laruih(Mark), Tischleret mit Krajlbrtriob.___ 17742* Korbmacher ans MrimttoiiSkorve und Frauen zum Ausziehen iucht E. Schleswger u. V'o., Markus- stratze 18.___ ff62 Lrhrliiig sür Kunst- und"'Bau- schlosserei Rigaerstratze 98._ ff62* Setier stir� dauernde Beschästig ung verlangt Buchdruckern Beyer, Branden- burgstratze 72.__ 218/9 Munsttonssabrit sucht zuver- lässigen Kutscher. Sveck, Lützow- siratze 2.______ 22/1 Kutschet, älteren, zuverlässig, Pjerde- -.. psleger. sür Einspönuer, Krumrey, kmiken— kchwe-?echfrnberg.«tt-vorbagen 7. ffi4 Jungest Madchen für Kontor und lemen kauft Schei mer. Langestratze 19. Zindlec. U Santtartosseln Eourbierestratze J. fäüsk 2077b Gitarrezitbera mit 56 Unterleg- noten 12.56(Ladenpreis zirka 35,—), alieingespielte Geigen 20,—, Mando- linen, Aiiarren, Lauten billigst, EngroSIager Oranienstratze 166 III. HarmouiumS mit eingebautem Spielapparat dilligst, eventuell Raten> zahlmig, Oranienstratze 166 lll. K* Konzertlnute, alieingeivielte 45,—, einfachere 25,—, Wondergiiarre 12,—, erstklassige 2?,—. Mandollnen 18.—. italienische 36.—, Unterricht 6,— MonatSbonorar, Notenlagcr. einge- spiclte Orchestergelge 36.—. Solisten» Violine 56,—. Ernst, Ormtten- stratze 166. III. 158K Vtoline. Wert von 266 Mark, sür 160 Mari zu verkamen. Sonntags oder abends um st»? Ubr. Friedrichs- Hagen. Friedrichstratze 76, Zigarren- geschäst. 2060b Grammophone spottbillig, echtes, gekostet 115,06, für 35,00, Tetcke. Fürstenstratze 8 PI. 21/13 Kaufgesuche Vlatinabsällr! Gramm bis 7,70 l Zabngedisse I Schmucksachen I Ketten l Ringe! MUitärtreffen!«lühstrumps- aschel Filmabsälle! höchilzablend! Silbetschmelzeret, Meiall« EinkausS- bureau. Deberstratze 31. Telephon Alexanper 4243. SS* staunende Preiie sur �iiclilücke, ganze Einrichtungen. Warenlager. Pelziachen, Fedcrbrttcn. Teppiche und Rachläffe zahlt Goldmann. Danziger- stratze 49. Konigstadt 7631. Unterricht Zehnstündiger Kuisu« zur per- sekten?lusblldunz im Mandollnen- spiel. Gitarren-. Lnuieniviel. 6,— Monatshonornr. Piolinipiei in einigen Stunden neueste Schlager, Klavier unterrichtet schnellsördcrnd. Lehr- instriimcntc billigst. Ernst. Oranicn- sttatzc 166 III.____ ISeft" Gnglisthr» Unterricht für An- länger und Fortgeschrittene, sowie deutsche und sranzösische Stunden er- teilt<%. Swienth, Ehariotienburg. Eluttgaiterpla» 9. Garienbaut IV. Maschinenha«. Elektrotechnit Eisenkonstruktion, Ausbildung Werk- meister-Techniter, Konstrukteur. Pro- spekte srei. Polytechnisches Gewerbe- Institut, Inhaber L. Bailh.Jngenieur, Ebauffcestratze 1. 7 264/18' Damen Ausbildung>14 techni'a-e. Zeichnerinnen, sehr guter lohnender Berus, TageS-. Abendunterricht, Pro- spekte. Polytechnische» Gewerbe-Jnst!« tut, Inhaber L. Barth, Jiigenieur. Ehausseestratze 1. 266/3» Technische Gewerbeschule. In- Haber Diplomingenieur Stellmacher Maschinenbau, Elckirotechnik, Werk- meisterschule, Fachschul«, höhere Fach- WM M idkurse. Ui' cht er- Prospette schule. Abendkurse. Unterricht auch für Damen. Vorkenntnisse ni sordtrlich Laboratorium. frei. Friedrichstratze 118. �'Dr. BÜiese's Hanbeloschule. Reiibenbergeritr. l8l(Kotibusettor), begiiiin das Sommersemefter Ansang April. Ltnerkaiint vorzügliche Ausbildung in Jabreskursen, Halbjahres- kurlen, DreimonatSkurlen, Einzel- kursen. Kostenlose Lebrpläne. Per- sönliche Anskunstz__ 67>* Maschinenbau< Unlerrichtsanstalt H. Götze, Auauststratze 3l. Inhaber Ingenieur Schoelcr, Werkmeister— mittlere— höhere Maschinenbau- schule. Scmesterbeginn April. Gratis- Programm. 24Ut7 LiävierkursüS. Erwachsenen Schnell- mekdode, MonatspreiS 3,—, Klavier- üben frei. Muükakademie Orangen- stratz« 63(Roritzplatz). 21/20' Verschiedenes Itanstftopf erei ffirotze Krankchrter- krage 67. 68K' Vermietungen Zimmer Kleines möbiienca Borderzimmer zu oermieten, billig, Wrangel- stratze 9. IV. ffi Lager aejuisti. stratze 38. M artzonal, Fidirln« "75/15 Für mehrstündige Tausgänge wird ein noch schuttstlichtiger Lausburjche zum l. April verlangt. Weltkriegs- dücherei Berlin AV, PotSdmner- iiratzt 121._______ 216,10 Lehrfräniein aus achtbarer ga- mitie mit guter Schulbildung gebucht. KaushauS Gebr. Preutz, Senssel-, Ecke Hutten stratze._ 17 77g Plätterinnen aus Stehkragen und Kloppkragen. im und austerm Hanse. gesucht. Treppe, Schönhauser Aller Nr. 167a._____207öh Mufternäheriiincn.'perfekte, im Hause, sür elegante Wasch-, Seiden» biusen verlangt Max Müller sun.. Krausenstratze 35/36. 2067b Jungk Mädchen iiiT lÄchte dauernde Beschüsligiing sofort geisuchi, Zigarcltensabrfft Gaibalv, Pankow. Hadlichstratze.* Verkäuforinnen. tüchtig», sür Handschuhe, Weitzwaren. Putz. Emaille- waren, Wirischastsnttikel lcffmt ge- suckst. Meldungen von 1.— 2 Uär mittags oder 6—7 Uhr abends. Ji. Zand all u. ßo., Belle- Silliauoe- stratze 1,2._____________ 17P.K- Lehrinätzchon aus achlburcn Fa- milirn, iiu Alter von 14—16 Jahren, bei moimllscher Bergüttgunq iosori gesucht. Meidungen mit Schulno- gaitgszeugnis und in Begleitung der Ellen» oder des Pormiuidcs in unserer Personalverwaltung, 3. Estage. .Kaushau« des Westens, G. m. 1>. H.. Taucnplemlrage 21/24.__ läS.jtz* Lehrmädcheu im Silier von 14—16 Jahren aus achtbarer Familie gegen monaillcho Bergvtting fosort gesucht. Meidungen iu Begleitung der Eitern oder deS PärmundeS 16—2 Uhr vor- mtttagß oder 6—7 Uhr abends in der Personal»»erwaliung IV. Stock 11 Jandors u. CT«., Bellealliance- itratze 1/2. 15iK' Größe Berliner Straßenbähn. Handwerker und Arbeiter für den Gleisbau sofort gesucht. Meldungen werkiäzlich 8—5 Nflr bei den «ahnabteilünaeu Tegeler Stf. 9. Getmftratze, Ecke Schönhauser Allee. ZeitnngSiiusträgerin sofort ver- langt.»Po: wärts'-Spedtlion Markus- stratze 36._ Zeilnugsausträgerin sofort vei- langt..Borwärss'-Sveditiu!! Panlow Müblenslrag- 39.__* MitiiitgSonSträgerin verlangt ..BorwäriS'-Spedition Wilmersdols, Wilheliiisaue 27. Zritnngsiritgerinnrii»erlaugi „tzionräi Is�-Ausgobestelle Prinzen itratze 31. � � Zritiiugsaustriigeri» verläugi »Vorwärts-- Svediiion Weitzenice. Berliner Allee II.__' Bot eil krauen zum l. klpril»er- sangt„Porwäris-ansgaveslelle Lha, sottenbnrii, Sejenheimerstratze 1. ..................■■II IIIIIWiwBI Uiatenmacher such! Helnriuii Krauar. 20 l.'i* Alte Jalobstr. 01a. Monteure und Glaser auf kUtKsie MaSdächer sofort verlangt. VVmdeknecht& Co., _ÖcrJin XW 7. iSeoegenste. 47. Tüchtige Maurer für IJe-litenbt'rRHiiK.atrtcn- 1,1 ,1 bei üpnntlau für dauernde Zliveie oesucht. l/ngo X. Singer, PrüsnvSnde. psebiiaeb«, x. 1T532' Telesche: Geueststraüe Lützow 165>i- Prcnzlauer Allee 106. Alnmeuffelltr. 83. 1778L Pankow. Berliner Slr. 73. Lichtenberg. Möllendorjstr. 20,21. Schöneberp. Warlburgstr. 46. Ebarlottciibnrg. HuItcnslr.sStratzbhs.i. .Ardsiter und Urlauber für Altetsenplan werden verlangt. 17S4L Schweitzer& Oppler, Rlttergutstr, 108/109. Einrichter Einrichterinnen für steine Revolverbänke stellen ein 17782* Spezialkonstrukfionen Berlln-SteclItB, Birlduschstratze 37—89. §0 Schlosser... Schmiede sowie 1 Üörcnetcr o»f Kriegsarbeit sofort gesucht vo» 17692' BfaS& Hertslel, Berlm-Marieufclde. Kassenmädchen. •Tango Mädchen im Alter von 14 Jahren, trolch» die erste Klasse der Volksschule besucht haben, wollen sich melden. Hermann Tletz, 1251 L Markcrafenatr. SS, II. mit und verlangt tztzrün. __ Wcitzenfee. Sedanftr. 26. ffard Eadler. Friseur an dcoHaui-:- -ffadeuenanstalt Berim-Lichterseide. Stern str 2. �__ 2679v Kutscher n. Arbeiter traflia u. sieitzig. venaiigen f. dauernd T'ivvriiadrit Stichler u. Bcheriei, ____ Tchwedler Str 0.__ Shtttiler'Tär Lanatzostwagen vei langt Louis Treitel, Kiesholzftr. 79/85. Ächnchtmeister Arbeiterkolonne sür Wegebau Wa!dschlag aus dem Lande gesucht. 21/1 Ärchttekl 4.ael>«-e. Berlin W 15, Joachimslhaler Str. 15. SchSocser für Lokonwtiveeparaiur. Schmiede sür bringende KiiegsbaMen sosorl gesucht. Meldungen: 117762 �aItMU»se»e»-,7lell,au-»kt.-a»A. � Berlin, MÜllerftr�lvl». Schlosserlehrlingc verlangt liael Schöneverg. Bcimigsenstratzc 25.__ 22/2 Lehrling auf Intarsien, etngelegle Arbeit aus Holz, Metall verlangt n»t« .lunKskt-e. »ooooovi Palisaden sh Tüchtige Setzerinnen zum Anlernen in fester Stellung zum sofortigen Antritt gesucht. I. ig. Prenß, Königliche Hofbiiohdnickerei, 21/9 Berlin M. 14, Dpeadener Str. 43. Arbeiterinnen und Zigarettenpackermnen verlangt ManoIi-ftpsttönM. Werlitt SO, Rungeser. 23— 24, Manolihaus. 267/5* Verkauferinnen sn Sttschiküciie I Abteilungen» sofort gesucht. Meldungen 1-2 Uhr mlttog» 6-7 Uhr«bendS. A. Jandorf& Co. Cr.FrankfurlepSlr.llS ______»oooooo Bogettfangerin jfir Steinbruck 207t Jr sucht Lüdtr». Belle-Mianoe-Str. 82. 26 25 kräftige Krau« für HeereSarbehe» zu sofort gesuti S. I.«rnheim,»rötze Spez.-Fab, für Geldschränke und Tresorbau. X. 20. Badstr. 40/41.__ 21:17 Änlegerin für Steindruck fuajt 2069b X-ndtke, Bellc-NIsanceAstr. 82. . Dandorf&0 Belle-AUiance-Strasse Gr. Frankfurter Strasse Bnmnen-Strasse Kottbnser Damm Wilmersdorfer Strasse Damen- Strümpfe Damensifümpfe Mit doppiiier Ferse nnd SpHze......>»s, f Dameastrümpfe däuoes «• m LakI«, breitem Doppelrahd, schwarz. Gewebe, mit- rerrf irkter ferse nnJ Ä IJ__ Ä ..»>>rs, vamMstrilmpie ,ac,. 1 it*lb4nrokfer#cbeii, schwaft.......... I»«Vj l«�D»»"D Damenstrümpfe lang, sehr reines Gewebe mit breitem Doppelrand, ver- O._ �__ �__ stärkter Ferse nnd Sohle, achwarz... �.45. w.79. J.w J Damenstrümpfe n,,, aeidenartig,»ehr starkes Gewebe, mit tt a_ �-- doppelter Ferse and Sohle, sehwarz..£.95, w.ZS Damenstrümpfe.Te 3.45. 4.95 Damenstrümpfe lanx, Seide mit Flerrand und o■yc Sohle, schwarz...................................£.75 Ersatzftisse 85. 95.1.25 Herren-Socken r4a ra#!iert, Äc< i„ Fnas ohne Naht......................... Od. 1.10. 1.45 Herren-Socken Äb75ed.er. 65. 85,1.45 Grosser Breton Strohborde, knnstseidene ünterkrempe n. Beeren ranke -— A__ ans Stroh borde WG 1 2.75 Strokkappe h.r.�.abt L.75 Franenünt 7.90 Moderne Sehnte aus Borde, handgenäht mit Ag'affe 13.75 Gardinen-Möbelftoffc Künstler-Gardinen. 2 Flügel. 1 Querbehang.7,.... 1 0.75, 17.75, Z4.50 Tüllstores................ 12.75. 14.50, 16.75 ErbstüUstores........... 14.50. 19.75, 22.50 Halbstores............... 13.75, 17.50. 19.75 TüH-Bettdeckon....... 7.95, IO.75, 14.75 Tüll-Bettdecken ilS'.. 19.75, 2450. 29.50 Erbstttll-Bettdecken<........... mit ünsate.................. 1 0-75, 13.50. 1 0-75 Erbstüll-Bettifecken 0A 0Q über 2 Betten mit Ansatz..... fc�TiSO,«»7-75, d*P-3w Divandecken 9.75, 12.50, 15.75 Tischdecken 6.75. 9.50. 12.75 Filztnchtischdecken 5.95, 7. so. 10.75 Plflschtischdecken... 19.75. 24.50, 29.75 Im, SUDENrjfoSt�.. Kofibu�erg�täT� Damm%�vee 103_ ■550 r 1 «ow>SH // I jß:-■ 7 m '_ W KRONEN-BllCliiR -Ä.omar3.es arxcrA-a rxrxfcr*/ruzorcT5~. M. r m'7Loi**oc ewpfohU s«g«ii Isar«>■«< auf KracSIt ante.(Mistizstui Z,!lw.nr>»i»deaon««o Einzel-MSbel- Poleterwaren cotri« vollständige Wohnungs-Einriehtungen « Speisezimmer, HerrenzimÄier sa � Sehfafzlmmer, Salonssss Farbige Küche»ln�Veieel. Sehlafzlwwier� Dielen- und Korrldor-Ndbei 1 Fachgemäase Betfienong R Prompte Lteferaag Kiiiiilicht« Kunst Psd. ci,ü(j Abgozogiii....- Hm Zoll, ausgenommen «nsgeschlachteie Ziege» S.S0 __» Hallesch�S%*r, Tasehe, Kranzspenden sowie sämtliche ßlumenarrangements liefert schnell und SilNg?»»! U0oU0I'.lMttl!i!iN:!»l!l..!!UlI3MmllN!.'ttII>I'iMtllll!tMiP.»INIiliiIi>Ii1ttiilUiI..iUUUMil!iiUU3lliI! Strahlendorff HandelsaKademie •crlla. Beatlintrafle 11, u, Splttelmarkt. Zrntrnra 1780. Am 3. April beginnen Viertel-, Balbtahre». o Jahreakarsa,'Ur jüngere und Illere Damen und Herraa geireool. aar Aasbildung für da, Eontor, Be.ondere Eon« für Damen mit TOehlerachol. nnd Lyzcaniablldimii, AoaMkrllcbe l.ehrplAne Noslealoa.