Ar Ä28. 34. Jahrg. Bezugspreis: Vierteljährl. 3.90 Ml., monatl. 1,30 Ml. wöchenuich 30 Vfg. frei ins Haus. dorquszahlbar. Einzelne Wochentags- nummern S Pfg. Sonntagsnummer mit illustrierter Beilage.Tie Neue Welt" 10 Psg. Postbezug: Monatlich 1,30 Mi, Unter Kreuzband für Deutschland und Oesterreich- Ungarn L.SV Ml., sllr das übrige Ausland 4 Mi. monatlich. Postbestellungen nehmen an Dänemarl, Holland, Luxemburg, Schweden u. die Schweiz. Eingetragen in die Post-Zeitungs-Preisliste. Erscheint täglich. Telegramm- Adresse: «Sojtnldemokrat Berlin». Verlinev DolkSblnkk. � 5 Pfennig) Der Anzeigenpreis beträgt s. die sicbengeipastene Kolonel- »eile 60 Psg,„ftlcinc Anzeigen". das fettgedruckte Wort 20 Psg, Psg., stolitische u. gewerkschaftliche Vereins- Anzeigen 40 Psg die Zeile, Anzeigen für die nächste Nummer müssen bis 6 Uhr nach min. im Haudtgeschäst, Berlin EW. 63, Lindenstraste 3, abgegeben werden. Geöffnet von 8 Uhr früh bis 7 Uhr abends. Zcntralorgan der fozialdemoltrattrcbeii Partei Deutfcblande. Neöaktion: EW. 6$, Linöenstraße 3. Fernsprecher: Amt Moritzplast, Rr. ISI Sv— 151 S7. -." An allen übrigen Stelleu der breiten Schlachtfront ist der Kampf in vollem Gange. 16 feindliche Flugzeuge und vier Fesselballone sind gestern zu« Absturz gebracht worden. Leutnant Gontermann schoß drei Feffetdallone und ei» Flugzeug ab und erhöhte damit die Zahl seiner Luftfiege auf 34; Offizicrstellvertretcr Biztfeldwcbel Müller blieb zum 23. und 24. Mal Sieger im Luftkampf. , Oestlicher Kriegsschauplatz. Front de? G e n e r als e l d m a r s ch a l l s " Prinz Leopold von Bayern Nichts NeueS. Front des Generaloberst Erzherzog Joseph Deutsche und österreich-ungarische Truppen warfen in kraft- vollem Ansturm beiderseits des Ojtoz-Tales die zähen Wider- stand leistenden Rumänen gegen das Trotus-Tal zurück. Ei» württemdergischcs Gebirgsbataillon zeichnete sich besonders ans. Mehr als 1500 Gefangene und 30 Maschinengewehre sind einbracht worden. Heeresgruppe beS Generalfeldmarschalls von Mackensen. Auf dem westlichen Sereth-Ufcr entspannen sich am Bahn- hos Marasesti heftige Kämpfe, bei denen mehr als 2200 Ge- fangene in unserer Hand blieben. Südlich der Rimnic-Mündung scheiterten starke russische Angriffe vor unseren Stellungen. Mazedonische Front. Die Lage ist unverändert. Der Erste Generalqnartiermeister. Ludeildorff. Abendbericht. Amtlich. Berlin. 20. August 1917. abends. Die Schlacht vor Berdun steht für uns günstig. Auf dem westlichen Maas-Ufcr drang der Feind nur am Avocourt-Walde und am T o t e u Mann iu unsere Abwchrzone ein. sonst wurden seine wiederholten Stürme überall abgeschlagen.. O e st l i ch der Maas ist der Gegner vor unserer Kampfstellung durchweg abgewiesen oder im Gegenstoß zurückgeworfen worden. Rücksichtsloser Masseneinsatz der Infanterie auf mehr als 20 Kilometer Front gegen unsere kampfkräftige Ab- wehr kostete die Franzofen schwerste Verluste. Sonst im Westen und Osten keine großen Kampf- Handlungen.__ Ter österreichische Bericht. Wien, 20. August 1917. von Kirche und Staat. Das ist kein Witz, fondern das orthodoxe Organ redet völlig im Ernst in feiner kirchlichen DierteljahrSrundschau einer„Neuorientierung der Kirche" das Wort, die auf die Trennung vom Staat hinausläuft. Die Ankündigung des gleichen Wahlrechts für Preußen hat diesen Um- schwung hervorgebracht. Mit Jammern sieht der kirchliche Rundschauer der„Kreuzzeitung" voraus, daß die schöne Per- hätschelung der positiv-orthodoxen Kirchenrichtung durch das konservative Treiklassenparlament mit der Einführung des gleichen Wahlrechts ein jähes Ende finden werde. Kirche und Schule würden getrennt werden, und dann„ist das Interesse der Kirche am Zusammenhang mit dem religionslosen Staat ein geringes". Selbst auf die finanzielle Unterstützung der Kirche will die„Kreuzzeitung" verzichten, denn„Freiheit und Selbständigkeit der Kirche, Unabhängig- keitvomStaatundseinerwechselndenPoli- tikistmehrzubewertenalsGel d". Und so kommt der Artikel zu dem Schluß: Wer angesichts der bevorstehenden Neuorientierung oder besser gesagt Demokratisierung de» Preußischen Staates sagen wir aus vollster Ueberzeugung: Es ist besser, daß die Kirche von diesem Staat völlig frei wird und selbständig dasteht, als daß sie an die religionslose, kirchenseindliche Mehrheit bei preußischen Abgeordnetenhauses gebunden bleibt. Wir haben oft betont, daß gerade auch vom kirchlichen Standpunkt aus ein Unbefangener die Trennung der Kirche vom Staat befürworten müsse. Auffällig ist nur, daß die'e Erkenntnis den orthodoxen Kreisen erst kommt, sobald der Staat nicht mehr das gefügige Werkzeug ihrer konservativen Gesinnungsgenossen ist. Immerhin werden wir uns auf das Zeugnis der„Kreuzzeitung", daß die Kirche Selbständigkeit vom Staat und seiner wechselndon Politik braucht, noch oft berufen. Im übrigen enthält der Artikel der„Kreuzzeitung" noch manches Interessante. Der Generalsuperintendent Dr. L a h u s e n bekommt eins ausgewischt, weil er auf der Ber- lincr Stadtsynodalversammlung eine Art Gleichberechtigung des kirchlichen Liberalismus mit der kirchlichen Orthodoxie anerkannt hat, um eine Forderung von 6000 M. durchzusetzen. In rechtgläubiger Ueberheblichkeit schnaubt die»Kreuz- zeitung" übe? diesen Prinzipienverrat: Um 6000 Mark zu gewinnen, würbe hierdurch der Evan- gcliscke Oberkirchcnrat nicht nur in seinen Entschließungen g«. Kunden, sondern es wurden ou zweifekhast; wegen Zugehörigkeit zur Organisation dürfe überhaupt kein. Mitarbeiter angehalten und angesprochen werden; von Organi- fation zu Organisation würde nicht verbandelt. -.. Dazu kommen, noch andere unverständliche Maßnahmen...So Verlangt das in. Breslau stationierte Stell ver- t r e t e n d e G e n e r a l k o m m a n d o, daß selbst die Be- sprechuugen der einzelnen. A r b e i t e r a u s s ch ü i s e mit i h r e n Chefs in den Kontoren acht bis zehn Tage vorher, gleich wie politische Versammlungen, a n z u- melden seien. E i n i g u n g s v e r b a n d I u n g e n, die zwischen Unternehmern und Arbeitern stattfin- den, unterliegen gleichfalls der Anmeldepflicht. Es braucht nicht erst dargestellt zu werden, wie diese Tatsachen auf die Arbeiter wirken. In Landcshut reichten die Arbeiter die Kündigung ein. Die Sache wurde schließlich beigelegt, aber die Löhne sind noch immer nicht erhöht; Im sch lesischen Eulen- gebirge droht ein Riesenkamp f. aus zubrechen. Die Unternehmer bekommen zwar schon seit längerer Zeit erhöhte Preise, um höhere Löhne zahlen zu können, gezahlt werden aber noch immer die alten Beträge. Die Textilarbeiter werden ihren Kampf um Mindestlöhne fortsetzen. » Der Vorstand des Textilarbeiterverbandes hat gegen General Gröners Ansicht wegen Festlegung von Mindest- löhnen einen P r o t e st beim K r i e g s a m t eingereicht. Er er- wartet, daß die verantwortlichen Stellen bei Vergebung von Militäraufträgen an Textilindustrielle dafür sorgen, daß endlich die Hungerlöhne für Textilarbeiter beseitigt und angemessene Löhne gezahlt werden. verlkn unö UmsegenS. Die Einkassicrcr der„Jduna-BcrsicherungSgcscllschast" zu Berlin haben am Montag nach gemeinsamer Kündigung ibre Arbeit ein- gestellt. Der Grund dafür ist ungenügend« Bezahlung. Die von der Organisation eingeleiteten' Verhandlungen haben bisher zu keinem Ergebnis geführt. RuslanS. Kongrest der schwedischen Gewerkschaften. Stockholm, 20. August.(Gig. Drahtber. des„Vorwärts".) Heute beginnt der schwedische Gewerkschaftskongreß, auf dem 169000 Arbeiter sgegen 82 999 im Jahre 1912) durch 40 Delegierte vertreten sind. Deutschland ist vertreten durch Bauer und Janssen. Die Hauptfrage des Kongresses ist der Syndikalismus. Die Eisenbahnerbewegung in England. London, 20. August. lReutermeldung.) Der Präsident des Handelsamtes empfing heute die Vertreter der Vereinigung der Lokomotivführer, die in den Ausstand zu treten drohen. Der Minister sagte, die Leute könnten ihre Forderung einer Verkürzung der Arbeitszeit nach Beendigung der Feindseligkeiten wiederholen. Dann würde sie die Regierung wohlwollend in Erwägung ziehen. Mch der Unterredung im Handelsamt äußerte sich der S e k r e- tär der Lokomotivführervereinigung, die Lage sei unverändert. Er glaube, daß der Aus st and sicher sei. Andererseits glaubt der Abgeordnete Thomas zuversichtlich, daß der nationale Eisenbahnerverband es ab- lehnen werde, den Ausstand zu unterstützen. Soziales. Angestclltcnversichcrung. ,.Jn seiner Sitzung vom 16. August bat der Bundesrat be- stimmt,, Dgf sNSchKwcffchMlMMtÄt'M Augestellte die erst. Tri-rkige-vetsicheriingstechnische Bilanz- nicht für"den 31. Dezember 1919, sondern für den Schluß desjemgivr KälensierjWresi anf�ü- stellen hat, �.'das als. viertes dem Jahre,.folgt, in welchem der gegenwärtige Krieg beendet ist. Nach Z 173 des Angestelltenversicherungsgesetzes sollte die erste vevsicherungstcckmische Bilanz für den 31. Dezember 1919 aufge- stellt werden. Dazu sind unter Zugrundelegung der Erfahrungen der Reichsversicherungsanstalt die wahrscheinlichen Werte der zu? künftigen Leistungen und der zu ihrer Deckung zur Verfügung stehenden Mittel(Vermögen und künftige Beitragseinnahmcn) darzustellen. Die großen Veränderungen, die der gegenwärtige Krieg in der Zusammensetzung des Versichertenbestandes bei der Reichsversicherungsanstalt mit sich gebracht hat, insbesondere die starke Ver- mehrung der Angestellten weiblichen Geschlechts, sowie der. Ueber- tritt vieler früher selbständig gewesener Personen in ein vcrsiche- rungspflichtiges Angestelltenverhältnis, erfordern eine neue Fest- stellung der Zahl der bei der Reichsversichevungsanstalt Versicherten, ihrer Verteilung nach Geschlecht und Alter sowie ihrer Gehalts- und Familienverhältnisse. Die statistische Neuaufnahme wird jedoch erst erfolgen können,. wenn wieder geordnete ständige Be- schästigungsverhältnisse eingetreten sind. Es wird dies erst nach einer Reihe von Jahren nach dem Friedensschluß der. Fall sein. Da außerdem die Bearbeitung der Statistik selbst nicht unerhebliche Zeit erfordert, ist als Termin für die Aufstellung der Bilanz der Schluß des vierten nach dem Friedensschluß folgenden Jahres fest- gesetzt worden."_ Diese amtliche Meldung ist eine Illustration der Forderung auf Vereinheitlichung der Versicberungszweige, denn es kann doch im Grund kein Mensch behaupten wollen, daß es ein gereckter Zu- stand sgi,.daß.�all den vielen, die der Krieg vorübergehend-der An- geitelltenversickerung unterstellt bat, das Geld jahrelang in Form von reckt ansehnlichen Beiträgen aus der Tascke genommen worden ist. ohne daß sie jemals eine Gegenleistung erhalten. Der größte Teil derjenigen; die setzt in solckcn Massen vorhanden sind, daß sie die Aufstellung der Bilanz unmöglich machen, wird später wieder aus den Reihen der Angestellten verschwinden. Sie haben dann lediglich zugunsten der Sondervcrsicherung schwere Opfer bringen müssen. Eine bemerkenswerte Maßnahme der Mutter- und Säuglings- sürsorge, die nicht bloß allseitige Anerkennung, sondern auch viel- sacke Nackahmung verdient, hat—'wie Professor Dr. Alois Epstein in den„Mitteilungen der Deutschen Landeskommission für Kinder- schütz und Jugendfürsorge in Böhmen" berichtet— die Textilfirma Anton Klinger u. Komp. in Nixdori getroffen. Veranlaßt durch die Wanderausstellung für Säuglingssürsorge und Mutterschutz, haben die Firmainhaber ihren Arbeilerinnen nackstehenden Beschluß bekanntgeben lassen.„Es wird der Durcksckniltslohn jeder Arbeiterin während der letzten Monate jestgeslellt werden, und der Betrieb wird in Zukunft jeder Mutter, die selbst ihr Kind stillt, bis zur Dauer von acht Monaien zu dem gesetzlichen Krankengeld so viel hinzuzahlen, daß die Arbeilerin das gleiche Einkommen behält, wie, wenn sie in der Fabrik ihre gewohnte Arbeit verrichten würde. Nach erfolgtem Abstillen wird der Betrieb daraus bedacht sein, der Muller den alten Arbeitsplatz wiederzugeben. Ledige Mütter genießen die gleichen Rechte wie verehelichte. Hebammen, die Mütter zum Stillen veranlaffen, zahlt der Betrieb für jeden einzelnen Fall eine Prämie von 10 Kronen." Es kann der Familie gewiß nur zum Vorteil gereichen, wenn eS der Mutter ermöglicht wird, sich monatelang insbesondere der Pflege des Kindes zu widmen, ohne daß davon eine Schmälerung des Familicneinkommcns beiürchtet werden müßte. Einer der Firma- inhaber, Herr Joseph Vetter, hat sich bemüht, den im eigenen Be- trieb verwirllichien Gedanken auch bei anderen Unternehmern Ein- gang zu verschaffen und halte in der Tat den Erfolg, daß die Firma Josef Sckorich, Bandsabrik in Groß-Sckönau, sich bereit erklärte, ihren Arbeiterinnen die gleichen Begünstigungen zu gewähren. Läßt sich auch nicht verkennen, daß durch derartige vereinzelte Maßnahmen etwas sozial denkender Unternehmer die Not der ge- bärenden Mütter und das Säuglingselend keineswegs vollkommen behoben werden, so verdient nichtsdestoweniger diese Maßnahme an- erkannt zu werden. Möge sie viele Nachahmer finden. Industrie und Handel. Tic kommenden Wcinpr.eise. Der„Frankfurter Ztg." wird geschrieben; Auf die kürzliche Ein- gäbe verschiedener Reichstagsabgeordneter hat das Kriegsernährungs- amt erklärt, daß eine Festsetzung von Wcinhöchstpreisen von Reichs wegen"nicht in Aussicht genommen sei, dagegen Erwägungen wegen B'e sch r ä n k u n g der Weinverstcigcrungcn auf die Weine eigenen Wachstums schweben. Außerdem-ist aber auch' die Einführung der Verpflichtung zur Ausstellung einer Be scheint- gung über die Veräußerung von Weinen an Händler sowie In- babcr von Gast-, Schant- und Speisewirtschaften beabsichtigt. Schließlich hat das Kriegsernährungsamt in einem Rundschreiben an die Bundesregierungen mit Rücksicht darauf, daß Wein als Lebens- mittel im Sinne der sogenannten Kettenhandels- und Lebensmittel- Handelsverordnung anzusehen ist und daher der Handel damit nur von Personen betrieben werden darf, welche die Erlaubnis dazu erhalten haben, die wegen Bedenken volkswirtschasrlichet Art, aus persönlichen und sonstigen Gründen oder weil der Antragsteller vor dem 1. August 1914 mit Wein nicht gehandelt hat, versagt werden darf, dieselben darauf aufmerksam gemacht, daß die Ein- schiebung unnützer Handelsglieder in den Weg der Ware vom, Her- steller zum Verbraucher auch_im.. Weiühaüdel strafbaren Kettenhandel bedeutet, lvie. muh das Erscheinen einep und desselben Weines auf mebrdtesi; Vtwsieigerungsn als" Kbtteichändel'anzusehen ist. ' Schließlich-würden dte'Bundespegierüngölt darauf hingewiesen, die P'r e i s p r ü fu n g s st el l e n und Kriegswucherä.inter bei ihrem Vorgehen gegen übermäßige Preissteigerungen beim Wein zu unter- stützen und durch Veröffentlichungen vor dem Kettenhandel mit Wein zu warnen._ Einschränkung des Koksverbranchs. Der Reichskommissar für Kohlenverteilurg ordnete eine Ein- schränkung des ÄoksverbrauchS der Hochoienwerke um 10 Prozent an. Die Einschränkung berechnet sich nach dem zurzeit geltenden Schlüssel, im übrigen nach dem arbeitstäglichen Durchschnitt der Monate April bis Juli 1917. Der Reickskommisiar für die Kohlen- Verteilung hat, wie ferner gemeldet wird, verfügt, daß Kokereien ohne Nebenerzeugnisgewinnung nicht betrieben werden dürfen. Im Gegensatz zu dieser Ausschaltung der nicht aus der Höhe stehenden Kokereien steht die verordnete Abgabe von Rohstabl von gemischten an kleine Werke, wodurch die erstereil, die ihre Walzstrecken mit Hochofengas betreiben, aus Materialmangel Be- triebsschwierigkeiien haben, während die reinen Werke für den Be« trieb ibrer Walzstrecken Kohle verfeuern müssen. ZZeraMwortl. f. Politik! Dr. Franz Diederich, Berlin-Friedenau: fiiv,d. Lbriacn Teil des BlatteZ: Alfred Eaiolz. Neukölln: für Inserate: TI>. Glockr, Berlin. Druck u. Verlag: Vorwärts Buildrutferei u. VcrlagSanitalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 1 Beilage und Unterdaltunssilakt. .LdeoZeialre« TNearei'. Heute und folg. Tage 8 Uhr: Max Pallenberg in Der kleine Xapoleon. Kaninierspiele. Heute u. folg. Tage 7*/, Uhr: Hans WaBrnann in Goldfische(Lustspiel) Volksbühne. Theater am Bülowplatz. Untergrundb. Schönh. Tor. Heute u. folg. Tage 7'/, Uhr: Fahrende Musikanten Musik von BobertSchurnann. I-essInc-Theator. Heute und folgende Tage VI, Uhr: Henry Bender in Die Königin der T.uft. (Gesangsposse.)_ Theater i. d. Königgrätzerstr. 8 Uhr: Künstlerische Tänze. Frage an das Schicksal. Abschiedssouper. Komödienhaus 8: Wie fessle ich meinen Mann? Berliner Theater 7I°ü.: Die tolle Komteß. TriaSTheater a. Bhf. Friedrichstr. Tel. Zt. 4927 8 Uhr Der 8 Uhr reizende Adrian. Walhalla-Theater. ni\ Zigeuner. Sartenbühne: Boxstellung. Theater für Dienstag, 21. August. Metropol-Theater 7',.uhr: Die Czarflastiirstlii. Deutsches Opernhaus 7V, uhr: Carmen. Friedrich-Wilhelmsf. Theater Das DreimäilerHiaiis. Gebr. Herrnfeld-Th. Operetten-Gastspiel 7-/, Uhr: Bretten-Gas tsTuel - Die ledige Ehefrau. Kleines Theater s uhr: Die Hausdame. Komische Oper u'hf: Die Dose Sr. Majestät Lustspielhaus „„„ Die blonden Mädels 7'/. Uhr: ¥om Ljndenhof. Kesidenz-Theater s uhr: Die Verliüllle. Neues Operettentiaus Sohiffbd. �a. Hassent. Nd. 281 Tv.ubr:0er Soldat der Marie. Schiller-Theater O 7'/, Uhr: DIB JÜdiü. SchiUer-Th. Charl. 7'/, Uhr: Thalia-Theater Heute geschl. Sonnab., d. 25., TV.z.l.M.: Egon u. seine Frauen. Theater am Nollendorfplatz 7'/, uhr: Die Culasehkanone, Theater des Westens 7'/. Uhr: SlOlZB 11168. Tägl. VI, Sonnt. 3'/, u. VI, Nur noch bis 31. August I ä. Steidl, A. Müller-Linoke in „Der Herr ohne Wohnung". „Afra44. Perziua— Haatk Anf. T'/jU. Reichshallen-Garten u. Saal: Blüthgen-Konzert. A4t 8 Uhr, Sonnt. 6 Uhr. URANIA Dienstag, d. 21. Aug., 8 Uhr: Die Befreiung Ostgaliziens und der Bukowina. MM«»« Bahnhof Friedrichstraße. Anfang 8 Uhr. Rauchengest. Kühl. Aufenth. neue n. a. AM- Gebr. Classon neuer akroh. equilibr. Akt Mp- 3 Meinicket"VS halsbrecher." Leiter- Akt. DM— Luit u. Sohn."VS Mar n. die unerreichten Moritz, radfahrend. Allen. HfllflH Parforce- lldlall Schnitzeljagd. Berliner Prater-Theater, Kastamenallee 7—9. Zum 81. Male: AHa— famos! Gr. Ausstatlun gs.-Op crettenp osse in 3 Alten mit Gesang u. Tanz. Vorher d. gr. Variettprogramm. Ansang 41/, Uhr. Rose-Theater. VI, Uhr: Tie Stunde des Beriraueus. G artend.: Seemaantlieheheu. Der = Variete= Eröffnungs-Spielplan Dazu: Venezianische Nacht Pantomime in 12 Bildern von Karl Vollmoeller Musik v. Friedrieh Bermann Ausstattung: Ernst Stern. 80 Mitwirkende 80 Abrakadabra gr. phantastisches Ballett auf dem.Else. Angenehm, kühl. Aufenthalt. 7'!, U. Vorzügl. Küche. Voranzeige. Sonnabend. 25.Augu»t, zugunsten der Ehren- beihilfa für die Marine, angegliedert der Reichsmarine-Stiftung. Der Fliegende Rittmeister. Operette in 1 Akt. Bunter Teil Abrakadabra. 200 Mitwirkende Vorverkauf b. Wertheim, Bote& Bock, Luvaliden- dank u. Kasse d. Eisarena Voigt-Theater. Sadstr. 5S. Täglich: Badstr. 58. Gr. Extra-Vorstellung. Was junge Mädchen träumen! Vorher: ErftklaifigeS Tpezialitäten-Programm. Ans. wochent. 4*1,, Sonnt. 4 Uhr. Casino-Theater Lothringer Straße 37. Daglich*l,H Uhr: Wirklicher Humor! Wr. Erfolg! Die"Schlagerposse Heiraten mutzte Vorher der neue bunte Teil. Sonnt. 4 Uhr: Guste, die Perle. — Zieh. 7. u. 8. Sept. 1917 Jungdeutschland- Geldlotterie 5S18 Geldgew. ohne Abzug. 150000 1 60 000 1 30000 L/Ose zip 71k. 3.30, Porto u. Liste 3öPf. mehr, versend, auchunt. Ifachn. S. D. Gttttermann, Hamburg 36, Stephansplatz Mk. Mk. Mk. Ungeahnte Erwerbs- Nöglicbheiten bietet die nächste Zukunlt. Eine«et- »reifende Änderung unseres gesamten Wirtschaftslebens, ein gewaltiger Aufschwung unserer Industrie u. des Kandels steht bevor, und es werden überall geschulte Krähe gesucht eis. Angehörige technischer Berufst t. Handwerker solien niCm versP.urnen, hre Kenntnisse und Fertigkeiten der kommenden Zeit anzupassen, um teilzunehmen an den wirtschaftlichen Erfolgen, die naturgemäß das Ergebnil des gewaltigen Ringens sein müssen. Das beste Mittel, rasch und gründlich, ohne Lehrer, durch einfachen Selbstunterricht eine gründliche Ausbildung In technischen Wissenschaften zu erwerben, sind die technischen Selbst- jnterrichtswerke„Syst-Karnack. 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Warum kann nicht auch im Zentrum und im„vornehmen" Westen — nicht bloß in Arbeitervierteln— die Straßenbeleuchtung eingeschränkt werden? Warum müssen die Kirchen geheizt und be- leuchtet sein? Warum müssen die Luxusrestaurants und die so- genannten„vornehmen" Cafos bis in die Nacht hinein so verschwen- derisch beleuchtet sein? Kann nicht auch die Kriegsindustrie etwa? dezentralisiert und dadurch die Nachtarbeit teilweise vermieden Wersen? Warum müssen die Zeitungen nachts her- gestellt werden? Jetzt schon erscheinen so und soviele abends. Warum können nicht alle Zeitungen am Tage hergestellt werden? Alles Wichtige vom Kriegsschau- platze enthalten die Abendblätter heute schon. Wieviel Licht und Heizung könnte da gespart werden! Zugleich wäre das für die Tausende von Zeitungsfrauen eine soziale Er- leichterung, wenn sie nicht im Winter am frühen Morgen auf un- gebahnten Wegen durch Regen und Schnee waten müßten. Wie vielen Tausenden von Arbeitern im Zeitungswesen wäre mit einem Schlage die Nachtruhe und in der jetzigen Zeit ungenügender Er- nährung das Familienleben zu geben! So gäbe es vielleickt noch manchen Betrieb, bei dem die Nacht- arbeit eingeschränkt werden könnte. Warum muß gerade an dem bißchen Licht und Verbrauchsgas der kleinen Familien so rücksichtslos vorgegangen werden? Die Gasvcrordnung wird die Charlottenburger Stadt- berordnetenversamntlung in einer außerordentlichen Sitzung be- ichäitigen. Eine von allen Fraktionen unterstützte Erklärung erhebt Einspruch gegen die schemalische Regelung und fordert sofort die Aufhebung der Verordnung./_ Einmütiger Protest der Grost Berliner Gemeinden. Am Montag haben die Vertreter der Groß- Berliner Gemeinden unter Vorsitz des Oberbürgermeisters von Berlin die Frage der Gasverbrauchseinschränkung beraten und sind zu einmütigen Entschlüssen gelangt. Ucberein- stimmung herrschte darin, daß die ohne die gebotene Mitwirkung der Gemeinden erlassene Verordnung der„Vertrauensmänner" nicht aufrecht erhalten werden kann. Sollte eine allgemeine Herabsetzung des Gasverbrauchs unabwend- dar sein, so müsse die Einschränkung, um den Verhält- nissen der einzelnen Verbraucher gerecht zu werden, an den bisherigen Verbrauch anknüpfen, so daß die Größe des Gasmessers als Maß st ab ausgeschaltet wird. Dabei müsse jedoch eine gewisse Mindestmenge unter allen Umständen jedem einzelnen Verbraucher zugestanden werden und der Münzgasmesser freibleiben. Diese Beschlüsse sollen von den Groß-Berliner Gemeinden in der bevorstehenden Konferenz mit dem ReichIkommissar einhellig vertreten werden. Die Einschränkung der Zentralheizuug. In der vom Kriegöamt einberufenen Versammlung deutscher Heiztechniker in Wiesbaden, die über die Ein- schränkung der Zentralheizung zu beraten hatte, erklärte der die Verhandlungen leitende Reickskommissar Prof. K ü b l e r, daß die angeordnete Brennstoffersparnis unter allen Umständen durchgeführt werden müsse. Direktor D i e l e r i ck von der Heizbetriebsabieilung des Kricgsamts betonte die Notwendigkeit, sich mit der Hälfte des trüberen Verbrauches zu behelfen. Erleichtert werden soll das, wie Obcrbaurat Uber ausführte, durch Aenderung der Zentralheizungsanlagen, durch Dichten der Fenster und Türen, durck Einschränkung deS Lüftens. Diplomingenieur Rccknagel empfahl, die Warmwasserabgabe auf bestimmte Tage oder 0 Stunden zu beschränken. In der Besprechung versicherte Reichskommissar Prof. Ä ü b l e r, daß eine Regelung wie beim Gas bei der Heizung nicht beabsichtigt sei. An- genommen wurde ein Antrag, daß der Reichskommissar sick mit den Gemeinden wegen Einrichtung von Heizungs- beratungs stellen in Verbindung setzen soll. Diese würden die Durchführung der angeordneten Maßregeln zu überwachen haben. Gegen das Verbot der Kirchenherzung erklärte sich der Ver- treler des Oberkommandos; er empfahl Belieferung der Kirchen mit der Hälfte des früheren Verbrauchsguantums. Bezüglich der Wakmbäder einigte sich die Versammlung dahin, daß sie nur an zwei Tagen in jeder Woche gestattet sein sollen. Auch soll jedes Familienmitglied wöchentlich nur ein Bad nehmen dürfen. Der Betrieb der Warmwasserleitung wäre aus die Zeit von 1—9 Uhr nachmittags zu beschränken. Die Lebensmittelbelieferung der Urlauber. Nach einer Mitteilung des Kriegsministeriums wir� künftig auf den Urlaubspässen der Unterossiziere einschl. Osfizierstellvertreter und Beamtenstellverireter sowie der Mannschaften, die am Standort innerhalb ver Reichsgrenzen auf Selbstbeköstigung angewiesen find, und die Brot- und Lebensmittelkarten wie Zivilpersonen durch die Kommunalverbände erhalten, durch den Truppenteil vermerkt, auf wie lange, und zwar über den Urlaubsbeginn hinaus, sie am Stand- ort mit Lebensmittelkarten abgefunden sind. Dieser Ausweis ist be- stimmt, Doppelbezüge zu verhindern und die Gemeindebehörden des UrlaubSortes in den Stand zu setzen, die Zuständigkeit zu prüfen und die Brot- und Lebensmittelkarten dementsprechend ausfertigen zu können. Unteroffizieren und Mannschasten, die aus dienstlicher oder anderer Veranlassung vorübergehend ihren Standort verlassen. ohne.einen Urlaubspaß zu erhallen, ist über die Versorgung mit Lebensmittelkarten durch den Truppenteil eine besondere Bescheini- gnng auszustellen. Bei Urlaubern, die am Standort nicht Selbst« beköstiger gewesen sind, hat die Versorgung mit Eintreffen am Urlaubsorte einzusetzen._ Berliner Lebensmittel. Auf Abschnitt 193 der Berliner Lebensmittelkarte können im Laufe dieser Woche noch zwei Pfund Kartoffeln entnommen werden. Die von der Sommerreise zurückkehrenden Einwohner können ohne weitere« wieder Eier bei ihrem Händler beziehen, wenn sie bei der letzten Neuanmeldung vom 27. bis 39. April ordnungS» mäßig in die Kundenliste eingetragen'worden sind. Nur für Per« sonen. die noch nicht eingetragen sind,' bedarf' es einer Neu- anmeldung._ Die Wiederkehr der Schrippe— in Adlershof. Seit dem gestrigen Montag hat die Schrippe ihren Wieder- einzug in die Gemeinde Adlershof gehalten. Bedingung ist nur, daß auf jede Brotkarte höchstens acht Stück abgegeben und ent- nommen werden. Der Preis für das Weizengebäck von 29 Gramm beträgt 2�/z Pf.— Die Gemeinde Adlershoi gehört allerdings nickt zur Brotkartsngemeinschafl Groß-Berlin; nachdem aber ringsum die zur Broikarlengemeinschaft gehörenden Gemeinden fast überall Weizengebäck von 69 Gramm hergestellt wird, dürste die Wieder- einführung der beliebten Schrippe auch im eigentlichen Groß-Berlin keine Unmöglichkeil darstellen, zumal auch in den zur Berliner Brot- kartengemeinsckast gehörenden Bezirken nach wie vor große Neigung für ihre Einführung vorhanden ist. Nur in Berliner Kreisen scheint man nock nicht zu wollen. Jedoch die minimale Obsternte und der daraus folgende Mangel an Brotaufstrichmitteln wird auch diesen Widerstand schon beseitigen._ Die Vernichtung von Brotkartenresten. Der Siebenerausschuß hat beschlossen, eine Rundfrage an samt- liche zur Brotkartengeineinschaft gehörigen Gemeinden zu richten, um festzustellen, wie die Vernichtung der verwandten Brotkarten- abschnitte und der Brolkartenrefte in den einzelnen Gemeinden erfolgt und welche Sicherheitsmaßnahmen gegen Veruntreuungen ge- troffen sind. Die Stadt Berlin hat eine Einstampfmaschine auf- gestellt, die die Unbrauchbarmachung der Lebensmitlelkartenreste be- sorgt, ohne die weitere Verwendung des Materials zu beeinträch- tigcn. In einigen großen Berliner Gemeinden wird die vom Siebenerausschuß angeschnittene Frage schon seit längerer Zeit er- örtert. Die Auslieferung der Lebensmittelkartenreste an Papier- Ost-e»- fabriken möchte man aus verständlichen Gründen nach Möglichkeit vermeiden. Andererseits ist man auck nicht geneigt, durch Ver- brennung der Reste wertvolles Material zu vernickten. Es wird der Gedanke der Beschaffung einer Einstampfmaschine nach dem Muster Berlins erwogen werden, die vielleicht gleichzeitig für mehrere Gemeinden tälig sein könnte. Die Berliner Maschine soll, wie wir hören, die Einstampfarbeit für andere Gemeinden nicht übernehmen können, weil ihre Leistungsfähigkeit ohnehin schon stark genug in Anspruch genommen ist. Meldepflicht der Ausländer. Das Oberkommando in den Mar- ken erläßt folgende Bekanntmachung: Auf Grund der§§ 4 und 9 des Gesetzes über den Belagerungszustand bestimme ich hier- mit für das. Gebiet der Stadt Berlin und der Provinz Branden- bürg: In meiner Bekanntmachung vom 21. November 1916— O. Nr. 133211— über die Meldepflicht dcr Ausländer tritt an die Stelle des Z 19 folgende Vorschrift: § 19. Als Ausländer im Sinne der vorstechenden Bestimmuir- gen gelten auch solche Personen, die keine Staatsangehörigkeit Haber» oder deren Staatsangehörigkeit nicht fest zu- stelle» ist.__ Ter Hraueumord in Spandau. Die Persönlichkeit der Frau, deren Lerche in Spandau aus der Havel gezogen wurde und— wie wir meldeten— eins tödliche Brustwunde auswies, ist jetzt festgestellt. In der Leiche wurde eine Arbeiterin Martha Pettke aus der Mitlelstraße in Spandau er- kannt, ein LlsSHriges Mädchen, das zuletzt unter sittenpolizeilicher Kontrolle stand. Auf der Suche nach den Männern, von denen das Mädchen lotgeschlagen oder ermorder worden ist, hat die Polizei be- teils mehrere Peilionen festgenominen. Dle Ermiltlun� der Täter ist aber noch nicht gelungen. �_____ Zur Kupfer- und Mcssingbcschlngnahmc teilt der Magistrat mit: Die auf Grund der Verordnung des KriegSministeriums beschlagnahmten Gegenstände, die zur Einrichtung von Häusern, Wohnungen, Geschäftsräumen. Bahnwagen, Kraftwagen, Schiffen uiw. gehören, können vom 13. August ab. werktäglich von 9—1 Uhr, in den Sammelstellen lim Stadthaus, Stralauer Str. 16/22, und in sämt- lichen Markthallen, mit Ausnahme der Zentralmarklhalle) freiwillig abgeliefert werden. Die Uebernahmepreise für 1 Kilogramm bewegen sich je nach der Zugehörigkeit zu den in der Be- kanntmachung unterschiedenen drei Gruppen zwischen 5 M. und 6,69 M. bei Kupfer, 4 M. und 5,69' M. bei Kupfer- legierungen. Hierzu wird ein Zuschlag von 1 M. für jedes Kilogramm gewährt. wenn die freiwillige Ablieferung bis zum 39. September 1917 erfolgt. Nach Ablauf der für die freiwillige Ablieferung vorgesehenen Frist werden die beschlagnahmten Gegenstände enteignet, und nötigen- falls auf Kosten der Besitzer zwangsweise abgeholt werden. Für enteignete Gegenstände kommt der Zuschlag von 1 M. für jedes Kilo selbstverständlich in Fortfall. Um eine geregelte Abfertigung der Abliefernden zu erreichen, störende Ansammlungen und unnötige Verzögerungen bei den Sammelstellen zu vermeiden, wird dringend ersucht, dem Bureau der Metallabteilung, Berlin, Stadthaus, K l o st er st r a ß e. Zimmer 39/49, auf Bor- drucken, die bei den Steuerkassen und GaS-Revier-Jn- spektionen erhältlich sind, und außerdem den einzelnen Haus- Haltungen und Geschäften durch die Hauseigentümer oder deren Stellvertreter bei der demnächstigen Lebensmittelkartenverteilung zu- gehen werden, von der Bereitwilligkeit zur Ablieferung Kenntnis zu geben. Ablieferungszeit und-Ort wird alsdann jedem bekannt- gegeben werden. Derartige Ablieferer werden an diesem Tage in den Sammelstellen zuerst abgefertigt. Auskunft wird im Bureau der Metall-Abteilung, Berlin, Klosterstr., Stadthaus, Zimmer 39/49, und in den Sammelstellen, die zugleich Beratungs- stellen sind, erteilt. Es wird besonders daraus hingewiesen, daß die Sammelstellen auch solche Einrichtungsgegenstände annehmen, die nicht in der Bekanntmachung namentlich aufgeführt find, ferner die durch die Verordnung des Kriegsministeriums vom 1. 3. 1917 be- schlagnahmten und noch nicht abgelieferten Gegenstände aus Alu- minium sowie schließlich Altmaterial ans Kupfer. Messing, Tombak, Bronze, Rotguß und Aluminium zu den jeweils in den betreffenden Verordnungen festgesetzten Preisen. Dagegen werden nur im Stadlhaus, Stralauer Str. 15/22, Einsohrt l. die durch-die Verordnung des KriegSministeriums beschlagnahmten Gegenstände sowie Gegenstände aus Reinnickel und, Zinn(alt und neu) an- genommen. früherer Schlnft der Schuhgeschäfte im Winter. Wegen der Knappheit an Schuhwaren und der Notwendigkeit, Licht und Heizung zu sparen, wollen Vertreter des Berliner Schuh- Warenhandels vom 18. September ab. für die Winterszeit eine ein- heitliche Geschäftszeit von werktags 19 Uhr bis 5 Uhr(am Sonnabend 19 Uhr bis 7 Uhr) herbeiführen. Der Verband deutscher Schuhwarenhändler hat die weitere Verfolgung der Angelegenheit übernommen.__ Ein großer Dachstuhldraud brach gestern abend in der neunten Stunde in Wilmersdorf �auf dem Grundstück S chap er stzr. 36 auZ. Der Wilmersdorfer Feuerwehr gelang es, das Feuer auf das Vorder« baus zu besckränken. Der Dachstuhl war aber nicht mehr zu retten und brannte vollständig nieder. Auch der den Mietern entstandene Schaden durch Verlust der in den Bodenkammern verbrannten Gegenstände soll groß sein. Ueber die Entstehung. des.Feuer§. konnte noch nichts ermittelt werden. Beim Spielen tödlich verunglückt ist der fünf Jahre alte Knabe Fritz B o r ch e r d t aus der Schönhauser Allee 72o. Der Kleine lief vor dem Hause Nr. 121 im Eifer blindlings auf den Straßendamm und vor einen Wagen der Linie 671). Er wurde überfahren und aus der Stelle getölet. Selbstmord auf den Schienen. Ein aufregender Vorfall spielte sich am Sonnabend auf dem Bahnhof Jungfernhetde ab. Als ein Vollringzug einfuhr, stürzte sich eine elwa 36jährige Frau, die sich schon längere Zeit auf dem Bahnsteig aufgehalten und ein aufge- regtes Wesen zur Schau getragen hatte, unmittelbar vor der Loko- motive ans die Gleise. Die Frau wurde von den Rädern der Maschine erfaßt, überfahren und auf der Stelle getötet. In der Lebensmüden wurde eine Frau Nestpretal aus Siemensstadt festgestellt, deren Mann im Felde steht. Ein anscheinend tollwütiger Hund, der dem Händler B e r m a ck in Kleinbeeren gehört, hat diesen sowie dessen Frau und drei Kinder durch Bisse verletzt. Alle fünf Personen wurden schleunigst nach der Tollwulstation Berlin gebracht. Der Hund wurde er- schössen.' Der Eisenbahn-Winterfahrplan sollie in gewohnter Weise am 1. Oktober in Kraft treten. Nachträglich ist zwischen den beteiligten Eisenbahnverwaltungen vereinbart worden, den Fahrplan erst am 1. November zur Einführung zu bringen. Neukölln. Uebernahme neuer Unternehmen durch die Stadt. Der Magistrat hat der am Donnerstag tagenden Stadtverordneten- Versammlung eine Vorlage unterbreitet, wonach sie sich mit der Uebernahme der Müllabsuhr in städtische Regie ein- verstanden erklären und für diese Zwecke 299 999 M. bereitstellen soll. Der Ankauf vorhandener Müllkasten, Wagen und Geschirre ist bereits mit einem größeren Unternehmer getätigt. Schon in früheren Jahren halte der Magistrat die Absicht, die Müllabiuhr in eigene Regie zu übernehmen, ist jedoch vor dem energischen Wider- stand. der Grundbesitzer immer wieder zurückgeschreckt. Jetzt sind die Zustände so unhaltbar geworden, daß eine Gefahr für die öffent« liche Gesundheitspflege befürchtet werden muß. Auch der geheimen Sitzung ist noch eine Vorlage wegen Ueber« nähme eines industriellen Unternehmens unterbreitet. — Lebensmittel. In dieser Woche dürfen auf die sechs schraffierten Abschnitte 69s. bis 6go 6 Pfund Kartoffeln entnommen werden. Die Abgabe von Gebäck auf die Kartoffelkartenabschnitte 69» bis 69o sowie auf die Abschnitte ck der Zusatzkartoffelkarte ist nicht gestattet. Bei weilerer reichlicherer Zufuhr wird über die Be- lieferung auf Grund der weißen Abschnitte 69ck und 69ö noch be« sondere Bekanntmachung erlassen. Lichtenberg. Lebensmittel. In dieser Woche gelangen auf die zehn Abschnitte der Rartoffelkarte 5 Pfund Kartoffeln zur Ausgabe, und zwar werden zunächst sämtliche Einwohner mit 3 Pfund beliefert und sodann erst die restlichen 2 Pfund ab- gegeben. Auf die Licklenberger Lebensmittelkarten darf entnommen werden: Ohne Abtrennung von Marlen Frühgcmüse und Obst zu Tagespreisen. Auf Abschnitt 52G, J, K, S je 159 Gramm Nudeln lAuszugsware) zum Preise von 9,22 M., auf Abschnitt 76 E nach wie vor 1 Kastenkuchen zum Preise von 1,36 M. in der städtischen Verkaufshalle. Mehl wird auf den Abschnitt der Brotkarle infolge der neueingeführten Voranmeldung nicht verausgabt; dafür werden auf Abschnitt 83 199 Gramm Mehl verabfolgt. Auf Abschnitt 84 große Norweger Matjesheringe zum Preise von 9,79 pro Stück, Ende der Woche eingehend. Auf Abschnitt 86 Räucherwaren. Ohne Marken werden abgegeben frische Fluß- und Seefische. Für den Kauf von Fischen und'Fischwaren erfolgt eine Voranmeldung in den Geschäften nicht... Alle übrigen Waren sind in den durch Aushang kenntlich ge« Machten Geschäften zu haben. Die Bezugsabschnilte sind in den Kleinhandelsgeschäften bis Mittwoch, abends 7 Uhr, abzugeben. Kreis Niederbaruim. Die Hundesperre aufgchobeil. Mit dem Ablauf des 29. August hat die aus Anlaß eines Tollwulfalls m Niederschönhausen angeordnete Hundesperre ihr Ende erreicht. Oberschöneweide. Lebensmittel. Bis Mttwoch, den 22. d. M.. einschließlich find zu verlausen: 3 Pfund Kartoffeln gegen Abtren- nung der sechs Abschnitte S9s, 69b und 69c der Kartoffelkarte. An Schwerarbeiter außerdem 2 Pfund Kartoffeln auf die 4 Abschnitte 69. Die Wochenmenge an Butter und Margarine beträgt vom 19. August ab 69 Gramm Butler. 39 Gramm Margarine. Diejenigen Ein- wohner, welche besonderer Umstände wegen behindert waren, sich rechtzeitig zum Bezug von Einmachczucker anzumelden, können dies bis zum 25. August einschließlich bei der Ortsbehörde nachholen. Ausgeschlossen davon sind diejenigen Einwohner, welche in einem anderen Ort des Kreises Niederbarnim oder in emem sonstigen Äommunalverband Einmachezucker schon erhalten haben. Reinickendorf. Lebensmittel. In dieser Woche gelangen zur Verteilung: K a r t o f f e ln auf Abschnitt 69s— s 6 Pfund, Butter 59 Gramm, Margarine 39 Grainm. Diejenigen Haushalle, die noch keinen Einmachezucker er« halten haben, können ihren Bedarf bis zum 26. August anmelden. Friedenau. Eine noble Gemeindeverwaltung. In ihrer letzten geheimen Sitzung hat die Gemeindevertretung beschlossen, dem Gemeindevorsteher Bürgermeister Walger eine Ehrengabe in Höhe von 19999 M. dafür zu bewilligen, daß er den langjährigen Prozeß gegen die Englische Gasgesellschast mit Erfolg durchgeführt hat. Durch diesen Prozeß wurde der Gemeinde vom Reichsgericht eine einmalige Entschädigung von 869 999 M. und außerdem eine be- trächtliche Erhöhung der von der Gasgesellschaft an die Gemeinde zu zahlenden laufenden Abgabe zugesprochen. — Gcmeinbc-Obstverkauf. In dieser Woche wird durch die Ge- meinde Obst verkaust. Vorläufig handelt es sich um kleinere Posten; die Gemeindeverwaltung ist aber bemüht, noch mehr heran- zuschaffen. Der Berkauf erfolgt in der Gemeindeverkaufsstelle Rheingaustratze, neben dem Stromwerk, gegen Vorzeigung der Frie- denauer Ausweiskartc und Abstempelung der auf der Rückseite be« findlichen Nummer 5. Aus den Kops der Bevölkerung wird zunächst 1 Psund Aepfel oder Birnen abgegeben. Der Berkauf beginnt vor« aussichtlich am heutigen Tage. Groß-öerliner Partemachrichten. Johannisthal. Mittwoch, den 22. August, abends 8>/2 Uhr, bei G o b i n, Roonstr. 2: Mitgliederversammlung. Vortrag deS Genossen Schneider, Charlottenburg, über:„Die Sozial« demokratie im Kampfe für Freiheit und Frieden". Alle auf dem Boden der Gesamtpartei stehenden Gesinnungsfreunde und„Vorwärts"« lefer find-eingeladen._ c Gerichtszeitung. Schadenersatz für gestohlene Kleidungsstücke. Aus der Garderobe einer in der Liebenwalder Straße bettle- benen Filiale der Deutschen Waffen- und MunitionS- f a b r i k war einer Arbeiterin ein Mantel, einer anderen Arbeiterin ein. Kostüm gestohlen worden. Bor dem Gewerbegericht forderten sie von der Firma einen Schadenersatz von 129 M. für den Mantel und 200 M. für das Kosiüiir Das Gericht verurteilte die Firma, den Klägerinnen diese B-lräge zu zahlen, weil es die Firma an der genügenden Sorgfalt bei Aufbeivahrung der Garderobe habe fehlen lassen. Es wurde nämlich festgestellt, das; der Garderobcnraum während der Arbeitszeit zwar verschlossen und der Schlüssel in der Meisterstube ausbewahrt war, aber jede Arbeiterin die Möglichkeit hatte den Schlüssel auch wäh- rend der Arbeitszeit zu bekommen und sich ohne Kontrolle in der Garderobe auszuhalten, wodurch nach Ansicht des Gerichts die Mög- lichkeit zu Diebstählen gegeben ist. Der leidige Bezugschei«. Arn für ihr kleines Kind ein Kleidchen sich zu verschaffen, Hai die Arbeiterin L., die gestern vor dem Schöffengericht Berlin-Miite stand, einen törichten Streich begangen. Die Angeklagt« hatte fite sich einen Bezugschein auf zwei Schürzen erwirkt und unbefugt den Zusatz darunter geschrieben:„und ein Kleid für die zweijährige Tochter". Sic hat sich dadurch eine Anklage wegen Urkunden- f ä l s ch u n g zugezogen. Das Schöffengericht verurteilt« die An- geklagte zu der niedrigsten Strafe von ein ein Tag Gefäng- nis, beschloß aber, sie der Begnadigung zu empfehlen. Vom privaten Schleichhandel. Einen Schleichhandel mit bayerischen Schinken und anderen schönen nnd leckeren Dingen hatte die Frau Johanna Lewinsohn betrieben, die sich zusammen mit dem Kaufmann Lo-denberg wegen Handels ohne Erlaubnis bezw. Vergehens gegen die Ilcischkarlenvrdmmg vor dem Schöffengericht Berlin- Mitte verantworten mubte. Frau Lewinsohn hat in Bayern eine Verwandt«, durch deren Vermitilung sie von einem dortigen Liefe- ranten häufig Ware in Poslpaketen bezog, um sie mit Hzlfe de» zweiten Angeklagten hier abzusetzen. MS Krkegerfrau wollte sie durch diesen Handel ihre finanziellen Verhältnisse aufbessern. Das Gericht erkannte aufvOO bezw. 300 Mark Geldstrafe. Mus aller Welt. Gisenbahnzusammenstotz bei Wie«. Wien, 20. August. In der Nacht zum Montag syhr bei R e k a- Winkel ein Lokalzug in den vom Wiener Westbahnhof abge- gangenen Münchener Personenzug, wobei drei Personen ge- tötet, zwanzig schwer und eine größere Anzahl leicht verletzt wurden. Tchtveres Strahenbahnunglück. Aus London wird gemeldet: Ein Wage» der elektrischen Straßenbahn entgleiste, als er einen Hügel in der Nabe von Dover hinunterfuhr, und überschlug sich. Neun Personen wurden getötet, mehrere sehr schwer verletzt. Srlefkaften der Redaftion. KrtcgSgescllfchaften. Zuschrift: UNS nicht unter Namensnennung Jbrij Warum haben Sie denn nicht die.Courage", mit Ihrem Namen zu unterzetchnen. Und warum teilen Sle er Namensnennung die?! b n e n bekannten Mißstände mit, von denen Sle wünschen, daß wlr sie besprechen?— L. H. Li! Beim Metallacbtilerverband sÄruppe der Elcllromonteure), C 54, Linlenslr. 83/83, erhalten Sie die gewünschte Auskunst.—(8. B. 17. Fragen auch Sie beim Mctallaibeiterverband an.— L. M. 14. Im Berliner Adreßbuch 2. Band, Teil 1 1, Seite 196 slNden Sie ein Verzeichnis von HausbaltungS- schulen.— E. R. 88. Wenn Sie selbst Jnvalidenmarkcn'geklebt haben, haben Sie Anspruch aus Witwengeld, sonst haben Sic aus Grund der ge- klebten Marken Ihres Ehemannes nur Anspruch aus Witwenrente, wenn Sle Invalid find. Außerdem fleht Ihnen für ble Kinder bis zu 15 Jahre« eine Waisenrente zu. Antrag ist an das Verficherungsamt, Klosterstraße, zu stellen. Von der Krankenkasse stehen Ihnen keinerlei Ansprüche zu. An- trag aus Rückerstattung der Beiträge aus der Angestelltenoersicherung ist an den Rentenausschuß in Wilmersdorf, Nikolsburger Platz, zu stellen. — Johann Lg. Nach halbjährigem Frontdienst wird Ihr Ehemann aus der vordersten Linie zurückgezogen. !t8ä. T. H. Eine Beschwerde hat keinen Erfolg; Sie sind zur Steuer- zablung verpflichtet.— C. H. 13, t. Sie werden keinen Anspruch daraus haben, erlundigcn Sie sich aber im Bureau der GewerkschasiSkommission, Engeluser 15. 2. Ja. 3. Erledigt sich durch 1.—®. 108. Der Betreffende hatte kein absolutes Anrechl aus Beförderung i eine Beschwerde ist desbalb aussichtslos,— St. B. 56. 1. Ja. 2. Wenn der Befehl erteilt wird, ja,— H. B. 80. Ein solcher Armeebefehl ist uns nicht bekannt. —- O. T. 66. Antrag aus Befreiung von der zehnmonatigen Wartezeit ist unter Einretchung einer ärztliche» oder hebammlichen Bescheinigung an da» zuständige Amtsgericht zu stellen.— M. 71. Di« Buchilaben bedeuten: Kommandantur des Gefangenenlagers: die anderen Zeichen sind uns nicht bekannt.— Erwin 888. Wenn der Lehrherr nicht in die Lösung de« Lcbrvertragcs unter diesen Umständen eingeht, müssen Sie Klage aus Lösung de« Vertrages einreichen. Der Lehrher ist verpflichlct, den Lehrling zum Besuch der Fortbildungsschule anzuhalten.— M. Britz. Ja. 80.<8. 87. Sie können keinen Abzug von der Miele machen; Sie müssen sich mit dem Hauswirt darüber verständigen.— S. 1. III. Der zweite Urlaub kann Ihnen angerechnet werden. Sie müssen ein Urlaubs- gesuch einreichen; ein absoluter Anspruch aus Urlaub besteht aber nicht.— G. C. 83. Wenn nach der Trauung in Ihren Einkommensverhältnisien keine Aenderung eintritt, kann Ihnen, da die Bedürftigkeit nicht als vor- liegend erachtet wird, die Unterstützung verweigert werden.— 8. 1. A. 85. Allgemein« Körpcrschwächc, Herabsetzung der Sebschärse: dienslsähig.— Htasl drei. 1. Ja, wenn der Betreffende die Ehclichkeit des Kindes nicht anfechtet. L, Nein,__ WetterauSftchten fnc da» mittlere Norddeiittchlan» bis Mittwoch mittaq. Warm, vorwiegend wollig und im allgemeinen ge- ringe, östlich der Oder etwas stärkere Regensälle, strichweise Gewitter, ?lugen-5chmer)en Macligkett, Kopfweh, Nervosität. Leiden Siz daran? Wenn Ei« schon vieles dag gab erkauft „Ratschläge eine« Fachmanne«' auch Sie, wie das so häufig ist. mit Erstaunen erkennen, daß Ihr Leiden von Ihren Augen aus- geht. Sind'« die Augen, so können Sie versichert ictn, daß wir Ihnen leicht und sicher helfen können. 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Den Mitgliedern ferner zur Nachricht, daß unser Kollege, der Schlosser Waller Radloff Schönhauser Allee 118 am 15. August gestorben ist. Ehre ihrem Andente»! Tic OrtSvcrwaitung. Verband der Schneider, Schneiderinnen u. VSlche- arbeiter Deutschlands. fiillale Berlin, Sebastian- atraBe 37-38. Unseren Mitgliedern hiermit zur Nachricht, daß die Kollegin(Branche Damen- tonscltion) Minna Werlitz geb. 30. März 1853 am 17. August 1917 verstorben ist. Ehre ihrem Nndenken! Die Beerdigung findet am Dienstag, nachmittags 21lj Uhr, auf dem Neu- löllncr Gemeindesrieohos, Mariendorser Weg, statt. Iö5/19 Die Ortsverwaltung. Am 11. August starb unser geliebter Sohn und Bruder, der Kanonier 113A Karl Lippert In einem Feldlazarett. Dies zeigen tiejbetrllbt an Lliöln ii. Ksseii vlstgs. Deutscher cransportarbeiterverband. Bezlrksverwalt. Graß-Berlin Den Mitgliedern zur Nach- richt, daß unser Kollege, der Kohlcnarbelter Wildelm Spark am 17. August im Alter von 76 Jahren verstorben ist. Die Beerdigung findet heute Dienstag, den 21. August, nachmittag« 4 Uhr, von der Leichenhalle de» neuen twölsapostel-KirchhoseS in chöneberg, Tempelhofer Weg, aus statt, 7/7 Den Mitgltedern ferner zur Nachricht, daß unser Kollege, der Droschtcnsührer Heinrich Grosser am 16. August im Alter von 75 Jahren verstorben ist. Die Beerdigung findet heute Dienstag, 21. August, nachmittags 2'/, Uhr, von der Leichenhalle de» Lazarus- Kirchhofes in Ahrensfelde aus statt. Ehre ihrem Slndenr««! Di« Bariricaverwaltung. Am Sonnabend, 18. August, abend« 10 Uhr. ist plötzlich und unerwartet a» den Folgen eine« Schlagansalle« mein lieber Mann, unser guier Bruder, Schwager und Ontel 23tb im Alter von 40 Jahren verstorben. In tiefer Trauer Paula Angsreteln, gb Hellweg Familie A. ttsnlg-Harnburg. Familie Angerateln-SicUfclb Familie Ratemeyer-Sielcjclb Familie Hallweg-Sielefrib Familie Frlcke-Samarong auf Java. Die Beerdigung findet In Bielefeld statt. Bon Beileids- besuchen bitten wir Abstand z» nehmen. Etwaige Kranz- spenden nach Bielcseid, Harn- merschmidlstr. 2, erbeten. liMii- Mtl Minilerei eon Roberl Meyer, Jnh.: P. Colletz• Koriannenstr. 3. Tel. Mpl. 10303 l&urniuaf Zur Aasicheldunff aller«cbarfeD und kranken feiofloaus Rlut und Lütten, ffepren liiutrerdlokungr, Hlutandran«, rotes Geslebr. HautunrciuiKkeiten ist mein IKIntrelnlguagapolver Sa ItarSa seit Uber 25 Jahren wirksam erprobt. Sobaobtel M. 1.50. OHo Reichel, Berlin 13, Eisenbahnstrasse 4. DeutfAtr Budiblnder-Verbanl (Zahlstelle Berlin.) Unser» Mitgliedern zur traurigen Nachricht, daß unser Mitglied, der Gold- schnittmacher Karl Meißner verstorben ist. 26/19 Ehre seinem Andenten i Die Beerdigung findet heute Dienstag, den 21. August, nachrntttaaS 4 Ubr, aus dem Gemcindcsriedhof, Lichten- berg, Lückstratze, statt. Um zahlreiche Beteiligung ersucht DI« Drieverwaltung. Freie Tnrnersehalt Heukölln-Brltz. (M. d. A.-T.-B.) Am 16. August verstarb Im Lazarett unser lieber Turnacnosse und Mitglied des MufiktorpS Erich Weis. Ehre feinem Andenken: Die Beerdigung hat am Montag, den 20. August, nachmittag« 2 Uhr, aus dem Garnison-Friedhos, Hasen- Heide, statlgesunden. 186/10»er Borftaud. lsreie Mengen gebrauchter ff, Sekt-�SS« Wein«« Äorke� und alle anderen Sorten sowie Zelluloid- Film- Hartgummi- Wachswalzen- Schallplatten- � kaust Ordower G. m. b. K. Berlin, Georgenkirchstr. 50 beim Alexauderplatz, 9-12, 3-6 Uhr.' Forel, Pros. A., Die sexuelle Frage. Volksausgabe 2,80 M. Buchhandlung Vorwärts, Lin- dyistroße 3. löivduvz: 23. u. 24. August. J. Gesamtw. d. Gewinne: Mark 100 000 Hauptgewinne: 50000 10 000 Lose z. amtl. Preise v. 3 m. Postgb. n.List. 35Pf. außerd 10 Lose Lf.Banknotent 30M. Postgebühr n-Iiste einschl. Ziehung: 29 August. M> Olympia ueld-Lolterie Gesamtbetr. d. Gew.; Hark 90 000 Hauptgewinne: 50 000 10 000 Lose zn 3,30 M. Postgb.U. ListSSPf. außerd. 10 Lose i.f. Banknotent SSM. Postgebühro-Liste einsohl. 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Gehäkelte oder gestrickt« Hacken lasten sich auch sehr gut in einen schadhaften Strumpf im ganzen einsetzen; dünne Stellen an Hacken und Zehen sollen fein übermascht, solche an der Sohle mit dem Trikotstoff eine? anderen Strumpfe« übernäht werden. Aus alten Beinlingen lasten sich ganze Füßlinge herstellen, welche einen: noch tadellosen Beinling anzufügen sind. Fängt die Sohle«ine« sonst noch guten Strumpfes an, dünn zu werden, so kann man sie auch kehren, indem man den Fuß da abmascht, wo das Ab- nehmen über dem Hacken aushört und ihn so wieder anmascht, daß die Sohle nach oben kommt. Will man gewebte Strümpfe an- stricken, so schlägt man sie am abgeschnittenen Rande um und über- häkelt diesen. Die Hükelmaschen kann man dann aufnehmen und daran weiterstricken. Eingelaufene Strümpfe verlängert man nach Bedarf, indem man die Spitze abschneidet, ein Stück anstrickt und die Spitze wieder anfügt, die man bei dieser Gelegenheit gleich wendet. Der durch Strumpfhalter verursachten Beschädigung der Strümpfe kann man dadurch vorbeugen, daß man sie mit weißen Leinenknöpfen versieht, dir von unten durch Band gesichert sind. und an diesen die Halter befestigt. Zerrisseue Knie von Kinder- strümpfen, bei denen da« Einstrickeu nicht mehr lohnt, kann man nach hinten ummaschen, indem man den Fuß über dem Hacken ab- schneidet und ihn so wieder anmascht, daß die vordere Seite nach hinten kommt. Die gestopfte Stelle wird alsdann unter dem Knie verschwinden._ Notizen. — Eine A u! st e l l u n g d« s D« u t s ch e n W e.rkbu n- d e S wurde in B c r n auf die Tauer von sechs Wvchvn unter rejier Anbei lnahm« des�ublikums eröffnet. — AuSkuwstS stelle für Speisepilze, lim die Be- kanntschaft mit den in unseren Wäldern so zahlreichen Speisepilzen zu verallgemeinern, ist auch in diesen, Jahre in K ö n i g« b e r g i. Pr. eine städtische P i l z b e st i mm una? stelle in Tätigkeit. Jeder Königsberger kann dort Pilze kostenlos bestiimnen lassen. Auch Auswärtige können Pilze zur Bestimmung einsenden(Anschrift: Stöbt. Pilz-Beiiimmungsstelle), haben jedoch für jede Pilzart eine Gebühr von 50 Pf. beizulegen. — Geier in N o r t> d>e u t s ch l a n d. In Poinmorn und Mecklenburg sind in den letzten Wochen, wie der„Frankf. Ztg." be- richtet wird, über Waldungen streifende yroße Raubvögel beobachte,. in Pommern auch zwei erlegt worden, die man für Adler hielt. Es handelt sich aber nicht um Adler, sondern um Mönchs- und Gänse- geier, die nach Westen ziehen und in letzter Zeit mich in Schleswig- Holstein und im Hamburger Gebiet geselhen ivorden sind. Seit vielen Jahrzehnten sind Raubvögel dieser Art in Deutschland nicht beoibachtet worden. Die Geier müssen durch das Kriegsgeiöse nach Deutschland verschlagen worden fein; man nimmt mit ziemlicher Sicherheit an, daß ihr Weg sie aus den südlichen Balkanländern etwa über SicbenbÜMN»der Ungarn nach Norden geführt hat. — E in Patriarch unter den Bäumen. Mexiko rühmt sich, den ältesten Baum der Welt zu besitzen. Es ist da« eine Zypresse in dem kleinen Städtchen Santa Maria de Tula, da« zwischen Mexiko und Oueretaro liegt. Zum ersten Male geschieht deS Baumes durch Alexander v. Humboldt Erwähnung, der ihn im Jahre 1803 sah und seinen Durchmesser auf 36 Meter angibi. Es ist schwer. daS Alter des Baume« festzustellen. Die Schätzung schwankt zwischen 4000 und 6000 Jahren. Aber die Jahre baden der Zypresse nicht« anhaben können. Sie zeigt nicht da« geringste Zeichen des Niederganges. Vielleicht ist diese Zypresse jener Baum, von dem Ferdinand Cortez in seinen Memoiren spricht, und unter dem der Eroberer nebst seiner europäischen Armee eine« TageS Platz fand, wobei man freilich nicht vergessen darf, daß diese.Armee" nur eine Handvoll Menschen zählte. 3Zj /lnöers hjarmfteü. Von Jakob Knudsen. „Na-- ich denke, eS ist daher gekommen, daß Ihr Vater mit so vielen Prozesse hatte", hörte er Proprietär Faurholt zu Airstine sagen.„Ja, aber dann ist es ja gut. daß Sie herübergekommen sind, denn hier können Sie doch nun Freundinnen bekommen, wenn Sie bloß wollen,—* hier sind Gjatrid und Sara und die Mädchen des Schullehrers und viele noch;— und Freunde können Sie meiner See! auch mit Leichtigkeit finden,— die beiden Jungens hier— Niels wird Sie gewiß auch nicht hassen--" Es entstand eine kleine Sttlle nach diesen Worten, die vielleicht ein bißchen verlegen, aber doch gar nicht drückend war,— trotzdem war eS für Auders, wie wenn ihn die augenblickliche Situation dazu brächte, zu sagen:„Ich wollte Sie. doch freundlichst fragen, Faurholt, wie das kommen kann, daß Sie Gerste im Pajmoor gesät haben, denn— äh — eS ist doch gemeinsamer Besitz von ganz Harreby— und— äh—"• .Und was noch?" fragte Faurholt. „Nein,— das ist wohl genug." sagte AnderS. „DaS geschieht darum, weil ich nun mal mein Anteils- recht auf die Art am liebsten verwerten will." „Ja, aber daS ist ja die einzige Art, wie Sie es nicht verwerten dürfen," antwortete Anders und hatte das Gefühl, etwas zu sagen, das' gleichsam über sein Atter hinausging. „Wenn daS Pajmoor ausgeteilt würde, fo könnte Stavn ja viel mehr zufallen, als ich gepflügt habe." „Was dann sein könnte, weiß ich nicht. Aber nun ist es doch nicht ausgeteilt." „Ja,— aber daS Anteilsrecht kann auf so viele Arten verwertet werden. Und es gibt etwas, das Verjährung heißt." „Gewiß,— aber Sie müssen eS 20 Jahre unterm' Pfluge gehabt haben, um ein Vcrjährungsrecht darauf zu be- kommen."— „Ich glaube, Ihr Bruder will eS so einrichten, daß Sie auch hier keine Freundinnen gewinnen, liebe Äirstinc," sagte der Proprietär zu dieser gewendet und lachte.„Ja, ja, � ich begreife ja, daß der alte Jerrik Sie vorgenommen und Ihnen eine ganze Menge eingetrichtert hat; aber was von dieser Seite kommt, soll man.nicht so hinnehmen--". „Gewiß, ich habe gedacht,. eS ebenso zu machen wie er und meine Rinder inS Korn zu laffen, damit Sie nicht zuletzt ein Verjährungsrecht über den Boden bekommen." „Ja. ja, so was läßt sich ja ganz schön sagen, aber tun sollten Sie eS nicht. Den Rat will ich Ihnen geben.-- Hör mal, Jens, hol mir doch meine Pfeife; ich glaube, ich habe sie drüben in die Ecke gestellt." Nun fing der Proprietär an, von ganz andern Dingen zu reden, und da es Anders ganz unmöglich war, in dieser Komödie mitzuspielen, so wurde er schweigsam und verfiel in Schwermut. Jetzt hatte er sich diesem seltsamen Trieb gefügt, den er selber nicht verstand. Und jetzt kam nun alles das in ihm auf. was ihn dafür tadeln wollte. Bald danach sagten er und Kirstine Gutenacht und gingen. Niemand von den jungen Leuten von Stavn ge- leitete sie; und obwohl alle gewiß im klaren über den Grund dazu waren, und man auch nicht an der gegenseitigen Lllst zur Begleitung zweifelte,— so sagte doch keiner ein Wort darüber. Auch die beiden Geschwister sprachen auf dem Heimweg nicht zusammen. Aber Kirsttne hatte eine seltsame Empfindung Anders gegenüber: als könnte er ihr eigener Vater sein. Auf Stavn diente ein Häusler, der für gewöhnlich Mads Horsens genannt wurde,— freilich nicht, wenn man mit ihm selber sprach. Den Beinamen hatte er wegen seines fünf- jährigen Aufenthalts im Zuchthause von HorscnS bekommen. — Er war ein uneheliches Kind, im Kirchspiel auferzogen, und hatte in der Trunkenheit einen Hausierer erschlagen.— Er nahm bei Kristen Faurholt eine rechte Vertrauensstellung ein, denn er war enger als irgend einer von den anderen Knechten an den Hof und seinen Herrn geknüpft, da eS sehr zweifelhast war, ob er anderswo Dienst bekommen konnte. Außerdem hatte er seinen Herrn auf eine Art gern, weil dieser klug genug war, Mads nicht als wesentlich verschieden von den meisten andern anzusehen, die keine Leute erschlagen hatten oder nicht im Zuchthause gewesen waren.— Und dann meinte Kristen Faurholt wohl, das Gewissen dieses Mannes zu sein. was sich bequem ordnen ließ, da Mads von Natur keins besaß. Niels beobachtete, daß Mads sich in der folgenden Zeit nach dem Besuch der beiden Geschwister auf Stavn mehrmals ein weites Stück einwärts auf dem Wiesenweg nach dem Bjerrehof hin aufhielt, wo er keine gewöhnliche Arbeit zu verrichten haben konnte. Weil eS gleichfalls ausgeschlossen war, daß Mads Horsens spazieren ging, so konnte es nur geschehen, um den Zustand des Pajmoors auszukundschaften, das sich gerade von der Stelle aus, wo Mads umkehrte, sehr wohl beobachten ließ. Niels war auch ein paarmal an dem gleichen Ausgucks- punkte drüben, aber eS war kein Vieh auf dem Gerstcnstück zu sehen. Trotzdem vermochte es Niels von Tag zu Tag nicht dem Vater oder der Mutter zu melden, daß er und Gjatrid zum Bjerrehof hinübcrwollten, um den Besuch zu er« Widern und ohne etwas zu sagen, dennoch zu gehen, würde ganz unmöglich sein nach Sitte und Ordnung auf Stavn.— Aber an einem Sonntagnachmitag mitten im Juli sagte Kristen Faurholt selbst zu Niels, daß er meine, die Beiden, Gjatrid und Niels, sollten jetzt hinüber gehen, ehe die Ernte richtig begönne. Niels sagte bloß, daß sie das gewiß gerne tun würden. doch vermutlich hat er zugleich seinen Vater etwas verwundert angesehen, denn dieser fuhr fort: „Ach ja. er ist ja ein bißchen albern mit seinem Bellen, aber er ist eben auch noch recht jung. Wenn er das Beißen sein lassen kann, so macht es nichts. Und eS steht doch so aus, als ginge es ganz gut damit."-- Dann waren Niels und Gjatrid am Sonntag nachmittags und abends auf dem Bjerrehof. Die beiden jungen Mädchen schloffen Duzfreundschaft miteinander und die beiden jungen Männer gleichfalls. Weiter kam man freilich nicht. Geschwatzt wurde sonst ungeheuer viel; und alles, was sie sagten, ging so selbstverständlich wie einen grünen Abhang hinunter, es ging so leicht und hatte doch eine merkwürdige Schwere, hatte Gewicht, war so wertvoll für sie; alles, was sie sagten und taten.-- Anders und Kirstine begleiteten ihre Gäste im herrlichsten Sommerwetter über die Wiesen nach Hause.!— daS heißt: sie gingen mit ihnen auf dem Wege hin und her, bis es sehr spät geworden war. Als sie vom Bjerrehof fort- gingen, senkte sich gerade die Sonne drüben hinterm Walde auf den Höhen unter den Horizont. Und sie sahen � den sommerbleichen Fjord und gerade vor dem Lande eine Scha- luppe, einen Holländer mit langem Achtersteven, der ganz stillstand, und dessen Großsegel schlaff von der Rahe herab- hing.— Landeinwärts nach Stavn zu, landeinwärts unter den Hügeln lag-die meilenwcitc Wicsenfläche, goldgrün,-— wie eine große, flache Schale mit ganz niedrigen Rändern.'— Es war vollkommen still: die Frösche hatten für dieses Jähr aufgehört, und die Seevögel waren alle verstummt,— und von Menschen konnte man gar nichts hören. Es war auch für sie, als gäbe es keine Menschen.--- Ehe sie sich trennten, trafen Niels und Anders die Ver- abredung. daß die zwei am nächsten Sonntag hinauswollten, um zusammen aus dem Fjord Flunderit zu stechen.--- ........... i(Forts, folgt.) Spandau. Touoerstag. den 23. August, abends 8 Ubr, findet tot Lotale des Herrn üttelnmvt», Bismarckstr. 8, eine wichtige Wgtudervttlammllmg d. Mahlvelkins(SDP.) statt. Tagesordnung: Ausnahme neuer Mitglieder und Zablung der Beiträge. Bericht von der Kreisgcneralocrsammlung. Die städtische Lebens- mitteloersorgung und Wahl zweier' Wilglieder in die Lebens- mittewerteiltmgskonunilfion. Um zahlreichen nnd pünktlichen. Besuch bittet- 199/17 Der Vorstand.. I. A.: W. Jahnke. Lungen- und Haiskranke! Verlangen Sie kostenfrei belehrende' Broschüre üb. Heilverfahr. ohneBerufsstürung. Sanitätsrat l>r. Weihe's Ambulat. Berlin 117, Wiihelmstr. 96.* IMer MalliirKM-VervM. Verwaltungsstelle Berlin. Zl 3t. Linicnftrastc 83—83. Geschäftszeit von 9— 1 Uhr und von 4—7 Uhr. Telephon: Amt Norden- 185, 1L39, 1987, 9714. und Helfer. Donnerstag, den 23. August 1917, abends 8 Uhr: �llgemeive BFancben-Versammlnng im»Gewerkschaftöhaus", Engeluser 15, Saal 1. Tagesordnung: 1. Aussprache über oie Teuerungszulage. 2. Diskussion.. 3.' Verschiedenes. In Anbetracht der austerordentlich wichtigen Tagesordnung ist es dringende Vslicht aller Kollegen, pünktlich zu erscheinen. Die Versammlung beginnt Punkt 8 Uhr. Iii« Orts-vertvaltiiiis. Wichtig für Invaliden und Rentenempfänger! Die Versorgungsabteilungen der Bezirkskommados I bis VI Berlin werden am 1.«eptember d. I. nach Berlin, Bülowsir. 88, verlegt. Mündliche Verhandlungen in Versorgungsangclegenheiten finden daher vom 3. September ab dort stall, schriftliche Meldungen und Anträge sind dagegen nach wie vor.an den Herrn Bezirksseldwebel beim Bezirkskommando...... Berlin" nach' Berlin-Schöncberg, General-Pape-Slrage, zu richten 16L Keine Wanze mehr für Mk. 1,50 Nur mit Kammerjäger Bergs„Nicodal I und II-' zu erzielen! Ges. gesch. Erfolg verblüffend. Kinderleicht anzuwenden. Doppelpackung Mk. 1,50. Ausreichend f. 1— 3 Zimmer und Betten. Zu haben in den früher in diesem Blatte genannten sämtlichen Verkaufsstellen. Bei Einsend, von Mk. 1,90 Franko-Zus. n. Ausw. d. den Gen.-Vertr. H. A. Groesel, Berlin SW. 11, Königgrätzer Str. 49. Tel. Kurfürst 4741. Trauer-Magazin gegründet 1896 Brunnenstr. 56/57. 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Ringe, Schmucksachen, Bestecke, Uhren, Tafelaufsötzc, Tressen, Film- und Zelluloidabsälle, photogra- Plüsche Rückstände, Papiere, Glübstrumpsasche, alte Zabn- gebisse, sowie sämtliche Abfälle, deren Rückstände und Gekrätze usw. kauft Platin- und Silber- schmelzerei Broh. Berkin, Kö- penickerstraste 29. Telephon Moritzplatz 3476. Eigene Schmelze, direkte Verwertung. Bertreterbesuch. 171* Schallplatten von 95 Ps. an, abgespielte, sowie zerbrochene, kauft und tauscht jedes Ouan- mm, Mnstkhcms. Große Frank- füttcr Skraste 101.__ 242#* Schnellauf» Spiralbohrcr, Stahl, Werkzeuge kauft Metall- einkaus Herrmann, Kottbuscr Tamm 66. 291K* Hobelbank, gebrauchte, kauft Klose, Düsseldorserstrastc 9. 230b Brillanten, möglichst großer Stein, auch Pfandschein, Sdircibmaschine mit Sicht- schrist kaust Ernst, Oranien- strastc 166, III. 275K* Piano und Harmonium kaust Ernst, Oranienstraste 166, III. (Preisangabc.) 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H. 234/18 Munitions-, Zieh- und PreBwerk, Berlin XO. 43, Barnlmstr. 13 Hrnisdiciicr, Tag- und Ninhtplirtitr, Fcilsitrvuhcr sucht 209E Hermann Tietz, HauSluspektion. Krausenstr. 51. Sattler für Munitionsfabrik, der an Transmissionen Bescheid weist, sofort gesucht. �ax Bernhardt& Co., 6. m. b. H., 234/19 Munitions-, Zieh- und PreBwerk, Berlin IVO. 43, Barnimstr. 13. Schraubendreherinnen nur geübte, stellt sofort ein Manioohe Werkstatte n(ur Flugzeugindustrie 35/9 G« b H. Berlw-Lichte«berg- Frankfurter Allee Zum baldigen Antritt gesucht junge Mädchen-is BureaubotinneD. Persönliche Vorstellung vormittags 8—10 beim tzausinspektor. Kriegsleder-Aktiengesellschast, 262,15 Personalabteilung, Bellcvuestr. Ä. 30 jugendliche Arbeiterinnen bis 16 Jahren verlangt sür leichte Arbeit 75/7 Loewenthal, Cöpenickerstr. 74. Ketzer für Hoch- und Niederdruckkessel verlangt. 75/8 EhemischcWerkeLubszvnski u. Co.-Aktiengesellschaf», Berlin-Lichtenbcrg, Rittergut- strage 27/30. 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