Nr. 247. Bezugspreis: Biertehjährl 8,90 DL, monati. 1,30 WEL möchentlich 80 Bfg. frei ins Haus, borauszahlbar. Einzelne Bochentags nummern 5 Bfg. Sonntagsnummer mit illustrierter Beilage Die Neue Welt" 10 Pfg. Postbezug: Monatlich 1,30 m. Unter Streusband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2.50 Mt., für das übrige Ausland 4 M. monatlich. Bostbestellungen nehmen an Dänemart, Holland, Luxemburg, Schweden u. die Schweiz. Eingetragen in die Post- Zeitungs- Preisliste. Erscheint täglich. Telegramm Adresse: .Sozialdemokrat Berlin". Vorwärts Berliner Volksblaff. 34. Jahrg. Der Anzeigenpreis beträgt f. die fiebengespaltene Kolonel. zeile 60 Bfg. Kleine Anzeigen", bas fettgedrudte Wort 20 Pig.( zu lässig 2 fettgedruckte Worte), jedes weitere Wort 10 Pfg. Stellengesuche und Schlafftellenanzeigen das erste Wort 10 Pfg., jedes weitere Wort 5 Bfg. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Teuerungszuschlag 20% Familien Anzeigen 50 Pfg., politische u. gewerkschaftliche Vereins Anzeigen 40 Pfg. die Zeile. Anzeigen für die nächste Nummer müssen bis 5 1hr nachmitt. im Hauptgeschäft, Berlin W. 68, Lindenstraße 3, aba gegeben werden. Geöffnet von 8 11hr früh bis 7 Uhr abends. Zentralorgan der fozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Sw. 68, Lindenstraße 3. Fernsprecher: Amt Moritplas, Nr. 151 90-151 97. Sonntag, den 9. September 1917. Expedition: SW. 68, Lindenstraße 3. Fernsprecher: Amt Morisplak, Nr. 151 90-151 97. Franzöfifche Offenfive bei Verdun gefcheitert Die französische Offensive bei Verdun gescheitert Neue Infanteriekämpfe Weitere Preisgabe der Dünalinie durch Bei Riga 316 Geschüße Schweres Geschützfeuer auf den Monte San Gabriele. die Russen erbeutet Amtlich. Großes Hauptquartier, 8. September 1917.( 2. Z. B.) Westlicher Kriegsschauplak. Heeresgruppe, Kronprinz Rupprecht. Starker Nebel schränkte die Kampftätigkeit im Nordteil der flandrischen Front ein. Vom Houthoulster Walde bis zum Kanal Comines- Ypern steigerte sich das Feuer zeitweilig zu größter Heftigkeit. Mehrfach stießen Engländer zu Erkundungen vor; fie find überall abgewiesen worden. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Die Artillerieschlacht vor Verdun ging gestern weiter. Auf dem Ostufer der Maas verstärkte sich die Artilleriewirkung mehrmals zum Trommelfeuer. n Kurz vor Dunkelheit brach ein französischer Angriff zwischen Samogneux und der Straße Beaumont- Vachevauville( 32 kilometer) vor. Dank der zähen Ausdauer und Stoßkraft unserer Infanterie und im Abwehrfeuer der Artillerie blieb dem Feinde ein Erfolg versagt. Seine Sturmwellen, denen dichtauf starte Reserven folgten, wurden abgewiesen; wo sie eindrangen, warfen sich unsere Kampftruppen ihnen entgegen und drängten sie zurüd. Einige französische Kompagnien sind aufgericben worden; auch sonst sind die feindlichen Verluste schwer. Während der Nacht blieb das Feuer unvermindert stark und schwoll heute früh von Beaumont bis Bezenvaux wieder zu heftigstem Trommelfeuer an. Seit 6 Uhr vormittags sind dort neue Infanteriekämpfe im Gange. Scheidemann zur Wilson- Note. Von dem Berliner Vertreter der„ United Pres of Amerika" über seine Auffassung der Wilson- Note befragt, äußerte Genosse Scheidemann folgendes: Der gereizte Ton, den die amerikanische Note anschlägt, ist zunächst von dem größten Teil der deutschen Presse in der gleichen Weise beantwortet worden. Wer aber im öffentlichen Leben steht, foll es mit dem englischen Sprichwort halten:" Worte brechen feine Beine" und über allem Lärm die Sache selbst nicht aus den Augen verlieren. Ich finde, daß die amerikanische Regierung ihre Kriegsziele in einer Weise umschreibt, die so aussieht, als habe ihr das Friedensprogramm des Reichstags Deftlicher Kriegsschauplak. Front Prinz Leopol b. Zwischen Ostsee und Düna hatte unsere Kavallerie westlich von Wenden, bei Bending, Nitan und Neu- Heidenhof Gefechtsfühlung mit dem Feinde, der in dieser Linie eifrig schanzt. Vorgeschobene russische Abteilungen wurden an mehreren Stellen durch Kampf zurückgedrückt. An der Düna hat der Gegner seine Stellungen bis westlich von Kokenhausen geräumt. Die Zahl der auf dem Schlachtfeld von Riga erbeuteten Geschüße ist auf 316 gestiegen. Front Erzherzog Joseph. Zwischen Pruth und Moldawa sowie an der Gyimes- und Ojtoz- Straße lebhafte Geschäftstätigkeit. Mazedonische Front. Westlich des Prespa- Sees wiesen osmanische Truppen in färglich gewonnenen Stellungen russische Vorstöße ab. Der Erste Generalquartiermeister. Ludendorff. Abendbericht. Berlin, 8. September 1917, abends. Amtlich. In Flandern wechselnd starkes Feuer. An der Nordostfront von Verdun ist der französische Angriff am Foffeewald und nordwestlich von Begonvaux gescheitert am Chaumewald, wo der Feind Boden gewonnen hat, wird noch gekämpft. Im Osten nichts Wesentliches. Der österreichische Bericht. ⠀⠀ Wien, den 8. September 1917.( W. T. B.) Amtlich wird verlautbart: Der Monte San Gabriele lag unter schwerem Geschützfeuer. Ein nächtlicher Jufantericangriff der Italiener wurde abgeschlagenBei Bezecca, in Südtirol, bemächtigten sich unsere Truppen eines feindlichen Stükpunktes durch Ueberfall. Es wurden Gefangene eingebracht und Maschinengewehre erbeutet. An der Ostfront feine besonderen Ereignisse. Der Chef des Generalstabes. in allen Ländern rapide Fortschritte machen und dann wird es möglich sein, die Sicherungen des Weltfriedens- Vertrages noch stärker zu festigen und auszubauen. Ich glaube also, daß dieser Strieg tatsächlich der leste ist, der zwischen den großen zivilifierten Wölfern geführt wird. Zur Erreichung dieses Zieles ist alles weitere Blutvergießen so unterschätzt man die Macht des Deutschen Der Kaiser und die Konservativen Wer die Taktik der konservativen Presse fennt, wundert sich nicht, daß sie auch diesmal wieder, wie noch immer in entscheidenden Augenblicken, den Thron gleichsam als Tant gegen die demokratischen Gräben vorzuschieben versucht. Hinter ihm nehmen die konservativen Sturmtrupps gegen den Reichstag vorsichtig Deckung. Entrüstet weisen sie den Anspruch der Volksvertretung, die Politik des Reiches entscheidend zu bestimmen, zurück. Die taiserliche Gewalt, sagen fic, dürfe nicht zugunsten der Parlamentsmacht eingeschränkt werden. Dieses Manöver zwingt uns die Frage aufzuwerfen und wir bitten die konservative Presse sie klipp und klar zu beantworten: Wann haben die Konservativen und die ihnen verbündeten AIIdeutschen den Willen des Kaisers respektiert? Wann haben sie mit der Politik, die als die kaiserliche gelten mußte, übereingestimmt? Wir haben bisher im Reiche nur Kaiserkanzler, nie Parlamentsfanzler gehabt. Die Reichskanzler waren vom Kaiser ernannt und konnten von ihm jederzeit entlassen werden, wenn er mit ihrer Politik nicht einverstanden war. Die Politik des Kanzlers war die Politik, des Kaisers. Die Konservativen haben aber diese kaiserliche Politit. immer bekämpft unter Caprivi, unter Hohenlohe, inter Bülow, unter Bethmann. Sie haben Caprivi zu stürzen versucht, Bülow in offener Parlamentssigung gestürzt, Bethmann stürzen geholfen. Aber sprechen wir zunächst nur von der Zeit des Krieges! Der Kaiser hat, wie dokumentarisch festgestellt ist, an der Vermeidung des Krieges zu einer Zeit gearbeitet, in der die konservativ- alldeutsche Presse zum Kriege trieb. Der Kaiser hat den Ausbruch des Krieges als ein Unglück angesehen. Die alldeutschen Blätter schrieben: Diese Stunde haben wir immer ersehnt. Nun ist sie da die heilige Stunde! Das deutsche Volk jubelt." Der Kaiser hat die Mobilma chung nach alldeutscher Meinung zu spät angeordnet. Der Kaiser hat drei Jahre lang Bethmann aus eigenem Willen im Amte gehalten und ihm sein Vertrauen geschenkt, während Bethmann von den Konservativen beschimpft, besudelt und heruntergerissen wurde. Der Kaiser hat das Wort gesprochen:" Uns treibt nicht. Eroberungsluft". Der Kaiser hat Bethmann nicht entlassen, als er vom Der Kaiser hat Bethmann nicht entlassen, als er die fonservativer Meinung von Michaelis mit Schimpf und Schande Verdienste dieses Reichstags der jetzt nach davongejagt werden soll- um die deutsche Landesverteidigung in begeisterter Dankbarkeit feierte. pollständig überflüssig. Wenn man das in Amerifa nicht glaubt, unrecht an Belgien sprach. Reichstages und und die Stärke der deutschen Bewegung, lichen Lebens drängt. Die Demokratisierung schreitet in Deutschdie unaufhaltsam zur Demokratisierung des ganzen öffentand fort, obwohl, wie man auch in Amerika weiß, der Krieg die schlechteste Gelegenheit zur weiteren Entfaltung demokratischer Einals Unterlage gedient. Der Reichstag fordert in diesem Programm tratie; es wird auf ihm auch weiter fortschreiten, wenn der Krieg richtungen ist. Deutschland ist jetzt schon auf dem Wege zur Demobekanntlich den Frieden der Verständigung und der dauernden Ver- noch länger dauert, es wird aber desto rascher vorwärts kommen, föhnung der Völker. Er erklärt, daß mit einem solchen Friedenie schneller die Hindernisse des Kriegszustandes aus dem Wege geerzwungene Gebietserwerbungen und politische, wirtschaftliche oder räumt werden. Der Friedensschluß bedeutet schon morgen Demofinanzielle Vergewaltigungen unvereinbar sind. Er weist alle fratie und gesicherten Frieden für die ganze Welt. Pläne, die auf wirtschaftliche Absperrung und Verfeindung der Völker nach dem Kriege ausgehen, zurück. Er erklärt, daß er die Schaffung internationaler Rechtsorganisationen tatkräftig fördern wird.| Staunings Urteil. Der Kaiser hat die Polen politik Bethmanns gegefunden hat. billigt, die gerade im konservativen Lager die schärfsten Kritiker Der Kaiser hat sich zum deutschen Friedens angebot bom 12. Dezember 1916, derentwegen Bethmann von den Konservativen fast gesteinigt worden wäre, als zu seinem geistigen Eigentum befannt. Kurz, der Kaiser, und nicht die Reichstagsmehrheit, hat die ganze Bethmannsche Politik gedeckt, von der die alldeutsch- konservative Presse sagte, sie arbeite, als ob sie in Englands Sold stünde, und sie führe das deutsche Volk in den Abgrund. Mit alledem ist die amerikanische Regierung einverstanden. Die j Unser dänischer Genosse, Minister Stauning, Mitglied des Frage entsteht: Warum führt sie dann gegen uns Krieg? Sie holländisch- standinavischen Komitees, hat sich gegenüber dem Kopenbeantwortet diese Frage damit, daß ihr die gegenwärtige deutsche hagener Korrespondenten der„ Associated Preß" sehr an= Der Kaiser hat dann persönlich und in seinem eigenen Regierung nicht geeignet erscheint, als Garant für den kommenden erkennend über die Wilson- Note ausgesprochen. Er erklärte, daß Namen die Osterbotschaft und die folgende preußiFrieden einzutreten. Dazu bemerke ich, daß der Reichstag, die er sich besonders freue, dazu Gelegenheit zu haben, weil er sche Wahlrechtsbotschaft erlassen. Finden nun, wo der auf Grund des allgemeinen, gleichen, direkten und geheimen erfahren hätte, daß seine Gefühle gegenüber Amerika in der jüngsten Kaiser sogar persönlich hervortritt, die Stonservativen, daß Wahlrechts gewählte Vertretung des deutschen Volkes, bereit ist, die Zeit misverstanden worden seien. Die Antwort des Präsidenten sein Wille entscheidend sein soll? In der konservativen Garantien für den kommenden Frieden mit zu übernehmen. Der Ge- sei freudig zu begrüßen. Denn es gehe aus ihr hervor, daß Wählerversammlung in Anklam hat der konservative Parteidanke, daß dieser Frieden, um Dauer zu versprechen, nicht nur von Wilson den Krieg nicht fortfeßen wolle, bis es Sieger und Besiegte führer und Präsident des Hauses der Abgeordneten Graf den Regierungen, sondern von den Wölfern felbst garan- gäbe. Er habe vom Präsidenten des freien Amerika trotz des Schwerin- Löwik diesem ausgesprochenen kaiserlichen tiert werden soll, ist vollkommen richtig, wenn er auch von Wandels der internationalen Verhältnisse auch nichts anderes Willen den Kampf bis aufs Messer angesagt. der amerikanischen Regierung in eine Form gefleidet wurde, die für erwartet, als ihn noch immer mit Friedensbestrebungen beschäftigt Wie es ja schon 1908 war, als cs hieß:„ Es ist mein die deutsche Regierung verlegend ist. Formen für diese Garantie, die zu sehen. Die Worte des Präsidenten, die sich gegen Kränkung Wille..." Und es wurde doch nichts aus der preußischen nach meiner Meinung gar nicht tief genug in den Völkern der Volkssouveränität, Kriegsentschädigung, Zerstückelung von Wahlreform! Und 1899:„ Gebaut wird er doch!" Und er verankert werden kann, müssen in den fünftigen Friedensverhand- Reichen und Wirtschaftsfrieg richteten, würden bei allen wurde doch nicht gebaut, der Mittellandkanal! lungen gefunden werden. Zustimmung finden, die einen für die Menschheit dauernden Das alles stellen wir fest, ohne zu fragen, wer recht hatte etwa dem eigenen? Praktisch sieht m. E. die Sache so aus: Nach diesem entseg und glücklichen Frieden wünschten. Er wünsche, daß die klugen und wer unrecht. Aber wir fragen: Woher nehmen dieje lichen Aderlaß wird jedes Volk mindestens für ein Menschenalter Worte Wilsons überall zum Nachdenken anregten, und hoffe, daß Leute den ungeheuerlichen Mut, dem Volke zu erzählen, sie außerstande sein, einen neuen Krieg zu führen, es wäre sie in anderen friegführenden Ländern Widerhall weckten. Die wollten dem Willen des Kaisers Geltung verschaffen und nicht denn, daß es durch den Friedensschluß in eine ganz verzweifelte Wünsche des Präsidenten, den Frieden und die Friedensgarantien Lage versezt würde, aus der es, toste es was es wolle, einen Aus- durch die Völker zu erhalten, deckten sich vollkommen mit seinen gang suchen müßte. Ein solcher Friedensschluß wird aber weder eigenen Wünschen; er hoffe daher, daß die demokratischen Parteien vom amerikanischen noch vom deutschen Volke gewünscht. Der in Europa die von den Völkern erwünschte Demokratifierung fra ft Frieden nach dem Kriege wird also durch das automatisch wirkende boll fortfehen möchten. Gesez der Erschöpfung für sehr lange Zeit gesichert Zum Schluß drüdte Stauning die Hoffnung aus, daß die sein. In dieser Zeit wird die Sache der Demokratie und des Sozialismus Friedensbemühungen bald zum Ziele führen möchten. Michaelis ist vom Kaiser ernannt, Michaelis ist der Vertrauensmann des Kaisers. Michaelis regiert nach des Kaisers Willen. Also, Reichstag, verneige dich und schweige! Noch in ihrem gestrigen Geburtstagsartikel feiern die Berliner Neuesten Nachrichten" Herrn Michaelis als den Vertrauensmann des Kaisers. $ Die Konservativen erwarten nämlich, daß Michaelis nach| pflichten sich, keine Bündnisse gegeneinander zu schließen und 120 Schuß auf ihn ab. Der Transporter, Ser nur 3,7-3entimeterdem Willen des Kaisers in einer Richtung regieren wird, die eine Wehrmacht nur in dem Umfang zu unterhalten, in dem jener schnurstracks entgegengesezt ist, in der Beth- sie zur Aufrechterhaltung der inneren Ordnung nötig ist." mann drei Jahre lang nach dem Willen des Kaisers regiert hat. Woher die Zuversicht zu solchem Umschwung? Warum soll Michaelis tabu sein, während Bethmann vogelfrei war? Warum soll Michaelis nicht eines Tages auf ähnliche Weise verschwinden können wie Bethmann? Belgien einseitig solche Verpflichtungen aufzuerlegen, ist unmöglich, und wenn man es tun will, darf man nicht sagen, daß man Belgiens Selbständigkeit wiederherstellen wolle, ohne sich dem verdienten Vorwurf der Unaufrichtigkeit auszusetzen. Stockholm. Geschüße hatte, nahm den Kampf auf und zwang das Unterseeboot zu tauchen und die Flucht zu ergreifen. Zipei Mann der Besabung des Transporters wurden verlegt. Unsere KanonenDünamünde und fuhren ab, indem sie Schiffe und alles schwimboote und Torpedoboote blieben bis zum legten Augenblick in mende Material der Festung und des Hafens Riga davonführten. Außer mehreren Unterseebooten wurde im Golf von Riga kein feindliches Schiff entdeckt. Unsere Seestreitkräfte schützen den Golf und sind bereit, gegen den Feind zu kämpfen. Lenin in Rußland? Bethmann war acht Jahre lang Kanzler. Als er ins Banken geriet, beauftragte der Kaiser den Kronprinzen zu ergründen, ob Bethmann noch in vollem Maße das Vertrauen Henderson gibt Stockholm nicht auf. Dem Ukrainischen Bureau wird berichtet: Entgegen den phan des Reichstags befize. Der Kronprinz bat die Fraktastischen Gerüchten der letzten Tage, denen zufolge Lenin sich augentionsführer zu sich, und es stellte sich heraus, daß nur Herr Amsterdam, 7. September. Wie das„ Algemeen Handels- blicklich in der Schweiz aufhalten soll, steht es nunmehr unwei v. Payer, der Vertreter der Volkspartei, das Bleiben des blad" aus London berichtet, fagte Henderson auf dem Ge- gerlich fest, daß sich der Führer der Marimalisten noch immer Kanzlers entschieden wünschte. Darauf wurde das Abschieds- werkschaftskongreß noch, daß diejenigen, die glaubten, Stock- in Rußland befindet. Er steht in enger und beständiger Bergesuch genehmigt. Es war ein halbparlamentarischer Regie- holm sei tot, vielleicht in einigen Stunden erfahren bindung mit der Redaktion des Marimalistenblattes„ Pravda", in rungssturz, an dem aus entgegengesetzten Gründen natür- würden, daß die parlamentarische Kommission und die Leitung dem er noch soeben, unter dem Pseudonym„ Iljin", einen Artikel lich die konservative Partei mit der sozialdemokrati- der Arbeiterpartei einen ernsten Schritt getan zum Abdruck bringen ließ. schen erfolgreich zusammenwirkte. Bethmann, an dessen Sturz die Konservativen mit allen Mitteln arbeiteten nicht nur mit parlamentarischen, sondern auch mit perfiden, stand jahrelang zum Kaifer in einem engen Vertrauensverhältnis. Daß der Kaiser im gleichen Verhältnis auch zu dem jezigen Kanzler steht, fann die konservative Presse kaum behaupten. Sie weiß gewiß so gut wie wir, daß aus Gründen, die hier nicht wiedererzählt zu werden brauchen bei der Neubesetzung des Kanzlerpostens Schwierigkeiten entstanden und daß der Kaiser, drei Stunder, bevor er die Ernennung vollzog, an Herrn Dr. Michaelis überhaupt noch gar nicht gedacht hatte. Wie kann da die konservative Presse dem Volk einreden wollen, der Reichstag würde sich gegen den Willen des Kaisers auflehnen ,. falls er sich erlauben sollte, die Politik des Kanzlers zu mißbilligen? Möglicherweise wer kann es heute wissen? würde der Kaiser über diese Mißbilligung außerordentlich erfreut jein und sie mit Vergnügen dazu benußen, einen erkannten Irrtum zu korrigieren!? Als die Fraktionsvertreter zum Kronprinzen berufen wurden, hatten sie wohl das Recht zu sagen, ob ihnen Herr v. Bethmann passe oder nicht. Die Konservativen haben dieses Recht nicht nur anerkannt, sondern sogar von ihm mit Wollust Gebrauch gemacht. Wo steht geschrieben, daß die Fraktionen mit der Wiederholung eines solchen Urteils bis zu einer neuen Berufung zum Kronprinzen warten müssen, und daß es ihnen verboten sei, sie in einer Sigung des Reichstag& zu vollziehen, was doch an sich das Gegebene und Natürlichste ist? Wenn aber dieser Fall eintritt, warum soll wieder im entscheidenden Augenblick irgend ein Herr v. Müller Berater des Kaisers sein müssen und nicht der Präsident des Reichstags? Das wollen wir euch sagen, liebe Freunde! Einzig und allein darum, weil die Konservativen in der Um gebung des Kaisers sehr zahlreich sind, während sie im Reichstag eine verschwindende Minderheit bilden, weil also nach dem bisherigen" System eine gewisse Aussicht besteht, einen Konservativen als Reichskanzler zu bekommen, nach dem parlamentarischen aber gar keine!! = Alle Deklamationen der Konservativen stehen zu allbefannten Tatsachen und vor allem zu ihren eigenen Laten in schreiendem Widerspruch. Sind die Herren so verbohrt, daß sie diesen Widerspruch selber nicht benterfen? Spefufieren sie auf ein gläubiges Publikum, das keine Ahnung von dem hat, was in der Welt vorgeht? Gibt es das überhaupt noch in Deutschland?. Stellen wir jest: Was der Kaiser will, ist den Konser vativen gleichgültig. Was sie selber wollen, ist ihnen dagegen höchst wichtig. Sie wollen den Kanzler Dr. Michaelis für ihre Bolitif einspannen und haben zu ihm das ihn sehr ehrende Bertrauen, daß er dazu hervorragend geeignet sei. Regiert Michaelis nach ihrem Willen, dann ist jede Opposition gegen ihn Auflehnung gegen die faiserliche Gewalt. Und wenn sich dann die Mißstimmung über das herrschende Regiment auf den Träger der Krone konzentriert, der innerlich viel leicht damit gar nichts zu tun hat, dann triumphiert die konservative Parteitaftif. Aber auch die Monarchie? Die französische Kabinettskrise. Die Sozialisten für Beteiligung an der Regierung. Paris, 7. September.( Meldung der Agence Savas.) Die Sammergruppe der Vereinigten Sozialisten hat eine Ent Ichließung gegen die Teilnahme von Sozialisten an der Kabinetts= bildung verworfen und eine Entschließung Renaudel für die Teilnahme an einer Regierung der natio melen Verteidigung" im Sinne träftiger Fortfü h= rung des Krieges und einer den Interessen der Arbeiter Ceffen angepakten republikanischen Politik angenommen. Belgien. Der Berliner Korrespondent des Amsterdamer katholischen Blattes Tyd" gibt seinem Blatt folgende Meldung, für deren Richtigkeit er sich verbürgt: = Ich fann mitteilen. daß die Kommission aus Bundesrat und hätten, um es wieder zu belebent. Diese Erflärung Hendersons bestätigt die Auffassung, daß neue Entwicklungen zu erwarten sind. Es wurde eine Versammlung der Leitung des allgemeinen Gewerkschaftsverbandes ein berufen. Nach weiteren Berichten aus Holland hat Henderson in feiner Rede u. a. auch noch folgendes gesagt: „ Da Deutschland in anderen Ländern Demokratie und Fortschritt verhindert hat, bin ich nicht mit dem Ausspruch einverstanden, daß die deutsche Regierungsform nach dem Kriege aus schließlich Sache des deutschen Volkes fei. Ich bedauere demzufolge die Uneinigkeit unter den englischen Arbeitern, die sie verhindert, den deutschen Sozialisten zu sagen, daß der Krieg nicht entschieden wird, solange die deutschen Sozialisten nicht gänzlich mit den Personen abgerechnet haben, welche die Berantwortung für den Krieg tragen." Henderson erzählte dann weiter von angeblichen Plänen des deutschen Kaisers, einen Bund der Könige zu gründen, der die vorwärtsstrebende Monarchie in allen Ländern gleichmäßig bekämpfen sollte. Lloyd George über Rußland. head, worin er ut. a. jagte: Es ift nuglos barüber zu streiten, bag London, 7. September. Lloyd George hielt eine Rede in Birken die Berichte aus Rußland entmutigend find. Ich habe es immer für richtig gehalten, die Wahrheit und die ganze Wahr heit zu sagen. Ich habe stets angenommen, daß, wenn es zur Revolution käme, fie zur Folge haben würde, den Krieg zu verlängern. Die unvermeidliche Folge einer Revolution ist eine große Desorganisation. Ich hatte eine schnelle Wiederherstellung erwartet, aber wir müssen Geduld üben. Die russischen Führer sind sehr fähige und patriotische Männer und sehr loyal gegenüber den Verbündeten. auf dem Spiele steht, wenn Rußland unter der Führung Ich weiß sehr gut, was der rebolutionären Regierung geschlagen wirb. Das russische Gebiet würde ebenso wie Belgien unter die Füße getreten werden. Die Deutichen bezeichnen bereits Riga, Zu Hendersons Bedingung, daß die deutsche Sozialdemo- ein paar Stunden, nachdem sie es befest hatten, als eine fratie erst das gegenwärtige Regiment stürzen müsse, che von deutsche Stadt, und ich bin überzeugt, daß die russischen Frieden die Rede sein könne, ist kurz folgendes zu sagen: Es führer wissen, daß die demokratische Regierung in Rußland ist gewiß richtig, daß Rückständigkeiten in einem Land Fort- und anderwärts bedroht ist. Kein Bolt wird es einem Regierungs. schritte im andern erschweren und daß insofern ein wechsel- fyftem verzeihen, wenn es das Heimatland nicht gegen einen Anfeitiges Interesse der Völker am Fortschritt besteht. Das gilt griff verteidigen kann. Es ist kein geringer Teil der Glorie der übrigens nicht nur von politischer Rückständigkeit. Viel deut franzöfifchen Revolution, daß ihre Söhne bei schlechter Auslicher läßt sich z. B. nachweisen, wie sozialpolitische rüstung, halb verhungert und zerlumpt, die Heere der Feinde Rückständigkeit eines Landes die Sozialreform im andern zurüdwarfen. Die Russen wissen sehr gut, daß, wenn die Arlähnit. Mit vollem Recht haben Recht haben deshalb deshalb die Ge- mee des Kaisers Petersburg nimmt, sie nicht dahin werkschaften aller Länder verlangt, daß der Länder verlangt, daß der Friedens- tommt, um eine freiheitliche Regierung zu be vertrag Bestimmungen enthalten solle, durch die alle Länder gründen. Die französischen revolutionären Führer wußten auf ein sozialpolitisches Mindestprogramm zum Schuße der es achtzehnten Jahrhundert, als der Kaiser bont Arbeiter verpflichtet werden. Aber unseres Wissens ist es nie Desterreich und der König von Preußen, einem deutschen Arbeiter eingefallen, zu verlangen, daß der fratischen Bundesgenossen von heute, in Frankreich einfielen, und Krieg so lange fortgeführt werden müsse, bis sie wußten ebenso gut, daß es nicht genügte, die Freiheit in FrankFrankreich), Italien oder Rußland sich verpflichten, ihre reich zu proklamieren, sondern daß sie verteidigt werden mußte. Sozialpolitik auf den Stand der deutschen zu bringen. Gerade Ich bin nicht allein in Sorge über den Einfluß, den die russischen die wirklichen und überzeugten Demokraten der Entente sollten Zustände auf die Kriegführung ausüben, sondern ich bin in Sorge, endlich gelernt haben, daß sie mit dem Bemühen, von außen daß ein Mißlingen in Rußland der Sache der Demokratie her einen Druck auf die innere deutsche Politik auszuüben, in der ganzen Welt enormen Schaben zufügen würde. den Reaktionären in Deutschland billige Argumente für eine demagogische Here gegen die Demokratisierung in die Hände spielen. Die Beute von Riga. = im dieselben autoEins ist eine große Ermutigung für mich: Deutschlands Bestreben, 3 wietracht unter den Verbündeten im Westen und Often zu fäen, it mildt. festhalten zu wollen. Der ganze Versuch Deutschlands, in Rußfesthalten zu wollen. Der ganze Versuch Deutschlands, in Rußvon englischen Machenschaften war, ist erfolglos geland den Eindruck zu erwecken, daß der Krieg bie Folge blieben. Sie wissen selbst, daß es eine Verleumdung und eine deutliche Univahrheit ist. Der Krieg begann im Osten, nicht im Warum füidte Deutschland nicht bor Monaten in Rußland ein? Tafachlich tat es das wohl, aber nicht mit Armeen, sondern mit Agenten. Bataillone, von ihnen verbreiteten sich über des großen Erfolges von Riga. In den weiten Wäldern und und daß gegen die Bundesgenoffen zu säen, und wenn jese Berlin, 8. September. Immer mehr steigert sich die Beute bas Land. Warum? uum in ganz Rußland Mißtrauen, Argwohn Sümpfen steden noch russische Truppen, denen die Rüdmarsch ab- Deutschland mit Kanonen in Rußland einrücht, so geschieht das, geschnitten wurde. Aber wenn auch die Gefangenenzahl gemessen weil es weiß, daß seine anderen Methoden mißglüdi an dem strategischen Gewinn verhältnismäßig gering find. bleiben sollte, so erkauften die Russen dies doch nur, indem sie den Parteien tein Unterschied in der Entschlossen. Auf der großen Konferenz in Moskau bestand bei alles liegen ließen und durch völlige Auflösung der geschla- heit, womit die Männer aller Richtungen erklärtent, an der genen Armee. Die Rüdzugsstraßen, vor allem die große Landstraße Sache der Verbündeten und den Vertragspflichten Rußlands treu Riga- Wenden, ist geradezu überfät mit Unmengen umgeworfener und steckengebliebener Fahrzeuge, Panzerautos und Bagagen. Tote Pferde, Waffen und Ausrüstungsstücke aller Art liegen massen haft auf den Straßen und Sumpfpfaden. Die Wälder stecken noch voll Material. Verpflegungstolonnen und 3üge, De pots, Magazine und Pionierparts fielen in deutsche Hand. Munition, die nicht mehr gesprengt werden konnte, Westen. Rußland wurde hineingezogen, weil es sich zum Vorblieb massenhaft zurück. Weiterhin tausenderlei, Kriegsgerät aller kämpfer der Sache Serbiens machte, Frankreich wurde hineingeArt, u. a. auch zahllose Feldküchen. In Riga wurde u. a. 3ogen, weil es durch einen bindenden Vertrag verpflichtet war, ein völlig erhaltener Pionierpark erbeutet. Auch die Belgien kam dazu, weil es auf dem geraden Weg nach Frankreich Geschübeute ist wesentlich größer als zuerst ange- lag und England nahan an dem Kriege teil, weil es sein Wort gegeben hatte, Belgien zu schüßen. Rußland war der erste it Rampf und nicht der lezte, und die Führer der russischen Demsfratie wußten, daß, wenn Rußland im Jahre 1914 eine Demofratie gewesen wäre, es ebensowenig zugegeben haben würde, daß ein kleines Land durch eine Kombination militärischer Autokratien zertreten wurde. nommen. In Dünamünde wurden von einem Regiment 40 größtenteils schwere Geschütze ge nommen und zwar neun 7,5-3entimeter-, neun 10-3entimeter-, zehn 15-3entimeter, zwei 20-3entimeter-, zwei, 21- Zentimeter-, vier 30,5-3entimeter-, vier 32-3entimeter- Geschüße. In Riga herrscht bereits wieder das gewohnte Leben, nur daß die Stadt noch immer wie trunken vom Jubel über den Einzug der Gleichviel, die Tatsache ist, daß die Maschinerie in Rußland Deutschen ist. In der gleichen Stimmung ist die Truppe, die vom zusammengebrochen ist, und Kerenski und feine Kollegen stehen Führer bis zum letzten Mann einhellig bis ins Innerste von dem vor der furchtbaren Aufgabe, die Mißwirtschaft von Jahrhunderten Gefühl der Ueberlegenheit über die Russen erfüllt ist. Der mora- wieder gut zu machen, und das unter dem Feuer der deutschen Tische Gewinn der Eroberung von Riga ist fast noch größer Kanonen. Ich glaube, daß die russischen Minister ihrer Aufgabe als der strategische und materielle. gewachsen sind. Was England tum kann, um Rußland zu helfen, feine Kraft wieder zu beleben, werden wir alle gern tun. Reichstag, welche die Antwort auf die päpstliche Note vorbereitet, Russische Darstellung der Kriegslage in Riga. Lloyd George fuhr fort: Wenn dunkle Wolken über Rußland hängen, so liegt Sonnenschein auf den Fahnen der einen Vorschlag besprochen hat, Belgien in seiner vollkomme= Angebliche Beherrschung des Meerbusens. Verbündeten auf den anderen Kriegsschaupläßen. Lloyd George nen Selbständigkeit wieder herzustellen, und daß eine Kopenhagen, 7. September. Ein Petersburger Telegramm feierte dann die angeblichen Triumphe der Italiener, den WiderEmigung darüber erzielt wurde. In der Antwortnote soll im besagt, der Regierungskommissar bei dem Nordheere stand den Rumänen und die Siege" der Alliierten an der WestAnschluß an frühere Erklärungen festgestellt werden, daß Deutsch Weitinsky berichtet, daß die russischen Truppen trot schwerer front. Zum Schluß wies Lloyd George auf die bevorstehende land aus der Art des Verteidigungskriegs, den es führt, Verluste gu'ten Mutes und nur darum zurückgegangen feien, ilfe Amerikas hin, das noch niemals besiegt worden sei feinen Grundsaß macht, die Hand dauernd auf Belgien weil ihne Artillerie von der deutschen vollständig aum und bat seine Zuhörer, guten Muts zu sein und durchzuhalten. zu legen, falls von der anderen Seite garantiert wird, daß Belgien fein Sonderabkommen über seine Schweigen gebracht worden wäre. Es sind Maßregeln geSelbständigkeit mit einer oder mehreren Ententemächten troffen, den Durchbruch durch die Front zu lokalisieren ichließt. Weiterhin soll Belgien nur eine Wehrmacht gelassen und Stellungen auf einer neuen sicheren Linic einzunehmen, die werden, die zur Aufrechterhaltung seiner inneren Ordnung nötig ist, sich wahrscheinlich von Friedrichstadt nach einem Punkte am rigaund es soll ihm das Recht der Selbstbestimmung zuerkannt werden, ischen Meerbusen zwischen Riga und Wenden erstrecken würde. wenn auch bezüglich der sprachlichen Trennung das bereits durch Die Ereignisse bei Riga hätten das russische Oberkommando nicht geführte Prinzip aufrechterhalten bleiben muß. Ein anderer Sab iberrascht, daher seien vorher alle Vorbereitungen für die des Entwurfs drückt die Erwartung aus, daß Deutschland nicht Räumung des Rigaer Gebietes getroffen worden. abgeneigt wäre, finanzielle Unterstüßung bei einer Regelung zu gewähren, welche Belgiens wirtschaftliche Wohlfahrt wieder herstellen würde, eine Wohlfahrt, an der auch Deutschland als handeltreibender Nachbar ein Interesse hat. Russischer Bericht vom 7. September. Westfront: In der Richtung Riga in der Gegend von Segewald Kämpfe unserer Nach huten und der Vorhuten der feindlichen Kavallerie. Von all nur Gewehrfeuer. der übrigen Front ist nichts Bedeutsames zu melden, sonst überSerbische Dokumente. beständen des serbischen Ministeriums des Aeußern werden einige Aus den bei der Befeßung Eerbiens aufgefundenen Archiv Schriftstücke veröffentlicht, die, wenn sie auch feine wesentliche Bedeutung haben, doch ganz interessante Streiflichter werfen. So berichtet der serbische Gesandte in Petersburg, der bei der Regierung gut angeschriebene General Taube habe ihm 1909 gesagt, Rußland müsse seine Armee erst neu organisieren, bis es eine seinen Traditionen entsprechende Politik treiben könne. Serbien Wir haben Grund, diese Meldung für unrichtig zu halten. müsse dem Rechnung tragen und eine günstigere Zeit abwarten. In einem streng vertraulichen Bericht des serbischen Gesandten Denn ein vollkommen selbständiger Staat schließt Bündnisse Ostsee: Vom 29. August bis zum 5. September war der in Cetinje wird das Ersuchen des montenegrinischen Ministerpräsi mit wem er will, und richtet seine Wehrmacht ein, wie es Feind in den Gewässern des Rigaer Golfes sehr lebhaft. Feind- denten nach Explosivstoffen, namentlich nach Handbomben, weiter ihm past. Ein Staat, der das nicht darf, ist nicht liche 3eppeline erschienen füdlich von Bernau und warfen gegeben. In einem Refervatbericht aus London vom 19. Oktober selbständig, es wäre denn, daß die Einschränkungen, die ihm bei Heinasch erfolglos cinige Bomben ab. Am 3. September er 1911 berichtet der serbische Gefandte Grufic von umfassenden Vorder Friedensvertrag auferlegt, allen Vertragsteilnehmern umb beidhofsen während der Nacht drei Punkte der Küste zwischen ferbische Ministerpräsident Basitic instruiert 1912 den ferbischen schienen feindliche Unterseeboote im Golf von Riga bereitungen für die Mobilisierung der englischen Flotte. Der auferlegt werden. Will man also, daß das selbständige Riga und Bernau, wobei sie etwa vierzig Geschosse verfeuerten. Gesandten in London, auf Grey einzuwirken, daß er den Hafen Selgien feine Sonderabkommen schließt und kein stehendes Sie töteten bei dem Dorfe Kabdoti cine Frau und ein Mädchen von Durazzo für Serbien sichere. Der serbische Gesandte in Peters Deer unterhält, so muß man in den Friedensvertrag folgenden und verwundeten, eine Frau. Am Nachmittage griff ein deutsches burg teilt eine Aeußerung Saionows mit, wonach ein engerer Zu Saffus aufnehmen: Die vertragschließenden Staaten ver- Unterfecboot einen Transporter an und feuerte mehr als| ammenschluß der Ententemächte geplant sei. und Wilson und die reaktionäre Tendenz des Krieges. Wilson hat an Gompers ein Schreiben gerichtet, in dem er u. a. sagt:„ Von ganzem Herzen wünsche ich, daß die Arbeiterführer von ihren Grundfäßen nicht abgehen sollen und daß sie, wenn sie jetzt der Sache Amerikas dienen, ihrer eigenen Sache ebenso treu wie vorher dienen möchten. Ich selber habe Getreidemonopol in Norwegen. Dr. Michaelis' innere Politik. Kopenhagen, 7. September. ,, Nationaltiden be" melbet aus Von dem innerpolitischen Programm des neuen ReichsKristiania, daß ein Getreide monopol in Norwegen bebor fangler3 sind bisher nur Bruchstücke bekannt geworden. Sich ein tebe. Die Regierung, der Ernährungsminister und die Mehrheit Gesamtbild seiner innerpolitischen Auffassung zu machen, ist noch des parlamentarischen Lebensmittelausschusses nicht leicht. Deshalb sind einige Aussprüche des Reichskanzlers hätten sich dafür ausgesprochen. nicht ohne Intereffe, die er während seines Aufenthalts in Stuttgart gegenüber Vertretern der dortigen Presse getan hat. In einer Unterredung, die der Reichskanzler drei Redakteuren StuttStaaten hegen; denn der Krieg enthält eine Tendenz zur Reqktion, und allzu oft hat die militärische Notwendig- gebiet im Monat August 1917. des Partikularismus. Nach dem Bericht hob der Reichsfeit als Entschuldigung für die Niederreißung der Fortschritte fanzler hervor, wie berechtigt jest in einem geBerlin, 8. September. Im Monat August hat der Gegner 9 dienen müssen, die mühsam genug auf industriellen und sozialem( im Juli ebenfalls 9) Luftangriffe auf das deutsche Heimatsgebiet wissen Grade ein Partitularismus sein könne, Gebiet gemacht worden waren. Glücklicherweise sind indessen diese unternommen. Es wurden etiva 180( im Vormonat 650) Bomben wenn die Interessen des Reichsganzen nicht Not darunter listen. Besorgnisse jett unbegründet. Mit seiner schnellen Auf- abgeworfen. 5 Angriffe galten dem lothringisch- luremburgischen Dementsprechend ist der Reichskanzler auch kein Anhänger fassungsgabe und seinem scharfen Blick für die Gefahr der Unter- Industriegebiet, 4 Angriffe offenen Städten, und zwar der Vereinheitlichung der deutschen Eisendrückung hat unser Volt nicht nur jeden Zoll des in jahrelangem wurden Frankfurt a. M. und Freiburg i. Br. je 2 mal an- bahnen. Er meint, daß diese Frage heute in den HinterKampfe gewonnenen Bodens behauptet, sondern darüber hinaus gegriffen. Die Ergebnisse der Angriffe auf das gesamte Industrie- grund getreten sei. zum Fortschritt der Menschheit beigetragen. Niemand, der nicht gebiet waren völlig bedeutungslos. Die geschüßten An- Von besonderer Wichtigkeit sind die Erklärungen des Kanglers Blind ist, kann sich der Einsicht verschließen, daß die Kampflinie während die Angriffe auf das Industriegebiet feine Opfer forderten, Wahlrechtsvorlage eingebracht werden würde. Der Reichskanzler lagen wurden überhaupt nicht ernstlich getroffen auf die Frage, ob und in welcher Form und wann die preußische der Demokratie für Amerika heute auf die Schlachtfelder Flanderns wurden bei den Bombenwürfen auf offene Städte 4 Personen ge- erklärte, zu Beginn der nächsten Tagung des preußischen Landtags. zeigt." tötet und 15. meist ganz leicht, verlegt. Drei der an diesen AnWir wirklichen Amerikaner, schließt das Schreiben, haben uns griffen beteiligten feindlichen Flugzeuge wurden durch Jagdflieger Ueber den Inhalt der Vorlage äußerte er sich nicht. Gr fagte die Freiheit der Welt zum Ziel gestedt und beschlossen, der Blut- unseres Heimatschutzes abgeschossen. nur, sie werde beherrscht sein von dem Geiste des und Eisenpolitik eine Grenze zu setzen, damit statt ihrer die Ge= Reichstagswahlrechts. rechtigkeit, die den Kernpunkt der Demokratie bildet herrschen Verständnis für die Besorgnisse, welche die Arbeiter der Vereinigten Fliegerangriffe auf das deutsche Heimats- garber Blätter gewährte, äußerte er sich u. a: auch über die Frage soll. Die Worte Wilsons über die reaktionäre Tendenz, die der Krieg als solcher nun einmal in sich trägt, sind nur gar zu berechtigt. Dafür liefern den besten Beweis die Vereinigten Staaten selber. Das zeigen die folgenden Meldungen: Amsterdam, 7. September. Ein hiesiges Blatt meldet aus Londen, daß die amerikanische Regierung gegen die Industrial Workers of the World und andere sozialistische Organisationen der äußersten Linken vorgegangen ist. In mehr als 50 Städten wurden in den Bureaus dieser Organisationen Haussuchungen vorgenommen und Bücher, Mitgliederlisten sowie andere Dokumente be schlagnahmt. Bisher haben wenige Verhaftungen stattgefunden. Die Behörden glauben aber, daß nach Untersuchung der beschlagnahmten Dokumente Hunderte von Personen verhaftet werden würden. Inzwischen werden alle Verdächtigen überwacht und dürfen ihren Aufenthaltsort nicht verlassen. " Daily Chronicle" meldet demselben Blatt zufolge aus New York, daß die Mitglieder der Vereinigung Industrial Workers of the World beschuldigt werden, Phosphorkugeln aus Eisenbahnzügen auf Weizenfelder geworfen zu haben, um sie in Brand zu stecken. Der Voriibende der Vereinigung wurde verhaftet. Das Auftreten der Regierung ist auf die Entdeckung eines weitverzweig ten Komplotts zurückzuführen, das sich zum Ziel gesetzt hatte, die Ernte im Westen zu schädigen und die Industrie zu desorganisieren. Sämtliche Haussuchungen wurden auf eine telegraphisches Signal aus Washington hin gleichzeitig unternommen. London, 8. Eeptember.( Reutermeldung.)„ Daily Mail" erfährt aus New York, daß gestern in Chicago die Polizei in bie Räume sozialistischer deutscher Zeitungen und in einen sozialistischen Buchladen eingedrungen ist und Schriftstücke beschlagnahmt hat. Der Krieg auf den Meeren. Berlin, 7. September. Jm Sperrgebiet um England wurden durch unsere U- Boote neuerdings versenkt. 23 000 Brutto- Register- Tonnen Unter den vernichteten Schiffen befanden sich der englische be waffnete Dampfer Rosario mit 3500 Tonnen Erz nach Glasgow, fowie drei größere Dampfer, die Kohlen geladen hatten. Der Chef des Admiralstabes der Marine. Ein U- Boot versenkt 53500 Tonnen. Der Chef des Admiralstabes der Marine. Kämpfe in Ostafrika. Auch über Elsaß- Lothringen ließ sich Dr. Michaelis aus: Elsaß- Lothringen sei augenblicklich der Gegenstand lebhafter Arbeit. Dabei sei es noch nicht entschieden, ob eine Teilung des Landes oder eine Umbildung zu einem feibständigen Bundesstaat das Ergebnis sein werde. Am Schluß des Gesprächs kam die Rede auch auf die Frage der Monopole und Steuern. Ich bin an und für sich," sagte der Kanzler, kein Freund von Monopolen, weil sie teuer arbeiten und die Qualität der Waren beeinträchtigen. Aber man wird genötigt sein, sich darüber hinwegzusetzen. Nur muß man sich fragen, ob sie ohne zu große Schwierigkeiten durch. geführt werden können und ob sie ergiebig sind. Auch in der Steuerfrage werden künftig unter dem 3wang der Umstände andere Wege beschritten werden müssen. Indes bedürfen die Steuerquellen der Einzelstaaten der Schonung." " Berlin, 8. September. Amtlich. Eines unserer U- Boote, Man erhält nach diesem Gespräch von dem Reichskanzler den Kommandant Kapitänleutnant Meusel, hat neunzehn Schiffe Eindruck eines Mannes, der sehr stark am Alten hängt und die mit 53 500 Brutto- Registertonnen, darunter sechs bewaffnete Frage des Neuen nur vorsichtig und behutsam prüft. Seine Worte Dampfer und drei bewaffnete Segelschiffe, verfenkt. Unter der über die Berechtigung des Partikularismus passen sehr versenken Ladung befanden sich 18 650 Tonnen Kohlen, 15 800 schlecht in eine Zeit hinein, in der das ganze Deutsche Tonnen Lebensmittel, 11 890 Tonnen Eisenerz, 2500 Tonnen Reich einheitlich und geschlossen um seine Existenz kämpft. Weizen, 2500 Tonnen Stüdgüter, 2760 Tonnen Farbholz, 208 Ton- Gbenso dürfte der Reichstanzler aus noch gar nicht so lange zn. nen Farbholzertraft, 1400 Tonnen Schwefel, 3000 Tonnen Stachel- rückliegenden Reichstagsdebatten wissen, daß die Frage der Reichsdraht, 13 Lokomotiven und die Paketpoft für das kanadische Haupt- eisenbahn durchaus nicht in den Hintergrund ge quartier in Frankreich. Sechs Geschütze wurden erbeutet. treten ist, sondern sehr start im Vordergrunde steht. Wie sich der Geist des Reichstagswahlrechts" in der neuen Wahlrechtsvorlage Ausdruck verschaffen wird, wollen wir abwarten. Immerhin ist hier der Reichskanzler durch die Oster- und Pfingstbotschaft in so starkem Maße gebunden, daß Abweichungen nach der reaktionären Seite ihn in Widerspruch zu seiner Erklärung setzen würde, nach der er auf dem Boden dieser Botschaften steht. Manchem wird bielleicht der Programmpunkt des gleichen Wahlrechts als ein etwas fremdes Gewächs auf dem Beet der sonstigen poli= tischen Anschauungen des Reichskanzlers erscheinen. Wie es dort hineinkommt, darüber mag man seine eigenen Gedanken haben. Sehr bedenklich ist auf alle Fälle, daß in der elsaß- lothringischen Frage der Reichskanzler zwischen zwei Entscheidungen schwankt, deren eine der genaue Gegenpol der andern ist. Einem Mann mit einer Ueberzeugung sollten eigentlich nicht zwei so verschieden geartete Lösungen gleichzeitig als möglich erscheinen. Hält es übrigens der Herr Reichskanzler für flug, durch die Andeutung, die Reichslande fönnten ohne Befragung ihrer eigenen Bevölkerung zerstückt und verteilt werden, neue Unruhe ins elsaßLothringische Volf zu tragen? Englischer Bericht über die Operationen in Ostafrika. Im Lindigebiet find unsere Streifabteilungen tätig. Viele NahrungsGompers einstimmig wiedergewählt. mittellager des Feindes wurden zerstört. Am 29. August bewerfstelligte die englich- belgische Abteilung von Jringa ihre BereiniAmsterdam, 8. September. Aus Minneapolis wird gemeldet: gung mit der belgischen Abteilung von Kilossa bei Fatiras, 97 MeiGompers ist ein stimmig zum Vorsitzenden des amerilen südwestlich von Kilossa. Am 30. August fügte die Abteilung Arbeiterbundes gewählt worden. Es wird er- von Zupembe einer deutschen Streitmacht, die sich gegen Mahenge martet, daß jeder Staat der Union innerhalb 14 Tagen eine oder zurüdzog, ernstliche Verluste zu. Drei Europäer und 92 Asfiras mehrere Lokalabteilungen erhält. Weiter wurde eine Erklärung wurden getötet oder gefangen genommen außer zahlreichen Verangenommen, welche die Arbeiter beschwört, die Regierung bei der wundeten, die entfamen. Ueber 400 Mann feindliche Truppen Unterdrückung der deutschfeindlichen Propaganda zu unterstüßen. ergaben sich im Südgebiet, wo wir uns in Tundura festgesezt Energisch protestiert wird gegen die Spekulation in Lebensmittel- haben. preisen. Zum Schluß wurde noch eine Resolution angenommen, morin die amerikanischen Arbeiter ermutigt werden, die junge rusfische Republik zu unterstüßen. Die Polen nud die Moskauer Nationalkonferenz. Die neue Partei! Ein Mummenschanz der Alldeutschen. Kein Lohengrin! Die auswärtige Politik und das System. Wer erinnert sich nicht vom Theater her, wie ein geschickter Wir haben gestern und vorgestern aus Anlaß der VerRegisseur, um den Eindruck vorbeiziehender Massen zu erzielen, dasselbe Häuflein Statisten ein Dugendmal hinterein öffentlichung des Berlin- Petersburger DepeschenStocholm, 7. September. Bolonia, das neue polnische Informa- ander über die Bühne marschieren läßt? Naiven Gemütern wechsels festgestellt, daß die auswärtige Politit tionsbureau in Stockholm, teilt mit: Die in Moskau im Auguſt fällt es gar nicht auf, daß es immer wieder dieselben sind. des Reiches feit Bismarcks Abgang bersagt hat und daß abgehaltene Konferenz war ausschließlich von Rational- Dieser Weiningerei, wie fie nach ihren Erfindern genannt schon deshalb ein Systemwechsel nötig sei. Wir haben an demokraten und abhängigen Organisationen zu= sammenberufen, die den Provisorischen Staatsrat als Faftor der wird, bedienen sich mit Geschick die AlIdeutschen. Sie die deutsche Presse ausdrücklich die Aufforderung gerichtet, entstehenden polnischen Staatlichkeit bekämpfen. Das polnische sind ja in der peinlichen Lage, mit einer Handvoll Professoren, unsere Feststellung zu bestreiten, falls sie dazu imftande sei. Demokratische Romitee, der Nationale Arbeiter Oberlehrern, Schyverindustrieller, Großagrarier und Gene. Es hat sich niemand gerührt: Zu dieser Elsa meldet sich berein, der Bolksverein, die christlich- soziale Par- rälen a. D. die große Mehrheit des deutschen Volkes" reprä- fein Lohengrin! tei, die Sozialdemokraten und die Konservativen sentieren zu müssen. In ständig neuer Kostümierung wird nahmen nicht feil. Der neue politische Block wird am 27. September deshalb das Häufsein ihrer Anhänger auf die Bühne getrieeinen Kongreß in Petersburg abhalten. Irrtümlich ist der Auslandspresse gemeldet worden, daß eine Konferenz in Stockholm ab- ben. Bald erscheinen sie als„ Aldeutscher Verband", bald als gehalten worden sei. " Unabhängiger Ausschuß", bald als Ausschuß zur raschen Niederfämpfung Englands", bald als" Patriotischer Männerverein"," Deutsch- nationaler Verband" usf. Ministerkrise in Italien. Bern, 8. September. Laut Corriere della Sera" haben die Vorstandsmitglieder der rabifalen, der reform. jozialistischen, der nationalistischen, der repu blikanischen sowie einiger Gruppen der demokratiichen und liberalen Parteien in der gestrigen Versammfung in Rom eine Tagesordnung beschlossen, in der die innere Politik Orlandos verurteilt und ver langt wird, daß ein anderer sein Amt überneb me. Bern, 8. September. Tribuna" meldet: Der gestrige Ministerrat dauerte 4 Stunden. Orlando war abwesend. Es wurde beschlossen, das Lebensmittelfommissariat dem Ministerium des Innern anzugliedern und die Ausführung seiner Beschlüsse den Präfeften zu übertragen. Ein Ministerausschuß, bestehend aus Bianchi, Raineri, Sonnino, Ballolio, Denava und Orlando wird jeweils die Anfäufe zu begutachten haben. Die Präfekten sollen in Fragen des Verbrauchs burch beratende Ausschüsse unterstützt werden. " " " der Zu„ klaren Verhältnissen" aber, die wir ebenso innig wie der Vorwärts" herbeiwünschen. tommen wir nur dann, wenn bei alledem der Satz des Reichskanzlers:„ Ich werde mir die Führung nicht aus der Hand nehmen lassen", volle Geltung bebält. Nur die Post" geht auf unsere Ausführungen ein, um fofort auzu geben, daß die Erfahrungen in deutschen Außenpolitik der lezten Jahrzehnte allerdings nicht sehr erfreulich" sind. Sie ist nicht im mindesten entrüstet, ja sie gesteht sogar zu, daß sich unsere Beweisführung ..leidlich anhören" ließe, abgesehen davon, daß die Jezt ist eine neue Kostümierung im Entstehen. Nach deutschen Parteien eben feine englischen Parteien dem man im Gewande verschiedener Ausschüsse und Vereine seien. Diese hätten in der Schule der Jahrhunderte das Redem Publikum schon allzu bekannt geworden ist, versucht man gieren gelernt, und ihre ganze Sinnesart kenne feinen anderen es nunmehr als Partei. Aus Königsberg wird gemeldet: Inbegriff als Macht und Wohl des eigenen Staates. Also Am Sedantage ist hier eine neue Partei, die Deutsche eine Hymne auf das englische Parlament auf Kosten der Vaterlandspartei, gegründet worden. In ihrem Pro- deutschen Volksvertretung. Zur Verteidigung der deutschent gramm erklärt fie, teine Partei neben den bestehenden Bar- auswärtigen Politit, in den letzten Jahrzehnten" kein Wort! teien zu bilden, sondern alle Deutschen, unbeschadet ihrer son- Die" Post", die eine Gegnerin des parlamentarischen ftigen Parteizugehörigkeit, zusammenfassen zu wollen, die mit ihr Systems ist und sich auch durch die stärksten Gründe nicht das eine große Ziel haben: den Sieg und den Ertrag des umwerfen lassen will, hilft sich), indem sie zum Schlusse Sieges zu sichern. Zu Vorsitzenden sind herzog Joerklärt: hann Albrecht von Medlenburg, Großadmiral v. Tirpis und Generallandschaftsdirektor a. D. Kapp gewählt worden. einer neuen Verwandlungsform der Audeutschen zu tun haben. Ein Blick genügt, um zu erkennen, daß wir es hier mit Dafür bürgen allein die Namen der Häupter. Tirpitz war ja von jeher der erkorene Mann der Alldeutschen und der Generallandschaftsdirektor Kapp hat sich bei ihnen durch jene Schmähschrift einen Namen gemacht, die der Vorgänger des jezigen Reichskanzlers im Sommer 1916 derartig vor dem Reichstag festnagelte, daß ein großes allgemeines Abrüden von dem Gezeichneten entstand. Das Gelungenste an der Bern, 6. September. Aus Rom wird gemeldet, daß die italie neuen Partei ist, daß sie sich selbst als Partei bezeichnet und nifde Weizenernte auf 17,5 Millionen Quarter gegen 22 Millionen doch wohl aus zarter Rücksichtnahme auf Ronservative und im Vorjahre geschäßt wird( 1 Quarter Nationalliberale leugnet, eine zu sein. Wir lehnen es ab, 217,7 Kilogramm). Lugano, 6. September. Im gestrigen Ministerrat in Rom ent- hieran herumzudeuteln, denn ein vollkommener Widerspruch standen heftige Meinungsverschiedenheiten über bleibt gleich geheimnisvoll für Weise wie für Toren". Große die Lösung des Ernährungsproblems in Italien. Bedeutung ist der neuen Partei nicht beizulegen. Es ist halt Dieses Problem ist unlöslich mit den Fragen der auswärtigen nur eine neue Kostümierung bekannter Männer, die nach dem Politik verknüpft. Die Minister beschlossen daher, die schwierige Rezept Karl Moors und seiner 80 Räuber handeln:„ Zugleich Aufgabe nicht einseitig zu behandeln, sondern die Rationie soll jeder sein Pfeifchen tönen lassen, damit unsere Zahl um rung des Verbrauchs je nach den Lebensbedingungen der reriducdenen Distrikte zu ändern. Es steht noch nicht fest, ob Singelkarten oder Familienfarten eingeführt werden sollen. Wegen seiner besonders erregten Bevölkerung wird die Stadt Turin als erste vom 1. Oktober abdic Brot tarte cinführen. Schlechte italienische Ernte. = - o furchtbarer erscheine". Als jüngst aus England die Gründung mehrerer neuer Parteien gemeldet wurde, bezeichneten das olldeutsche Blätter als Reichen wachsender Nervosität. Jetzt sind die Alldeutschen selber von der englischen Krankheit befallen. Diesem Reichskanzler aber, der uns vor einigen Wochen ohne Zutun des Parlaments beschert worden ist, hat erst bor gestern die Deutsche Tageszeitung" das Zeugnis ausgestellt, daß er bis knapp vor seinem 60. Geburtstag der auswärtigen Politit amtlich ferne gestanden hat. des Der Chor singt:„ Ein Wunder! Ein Wunder!" Letzte Nachrichten. Russische Proteste gegen die Stockholmer Sabotage. Stocholm, 8. September. Das Stockholmer Nachrichtenbureau Petersburger Arbeiter- und Soldatencats teilt mit, daß es im Laufe der letzten acht Tage zahlreiche Telegramme erhalten hat, die von Entschließungen vieler Arbeiter, Bauern und Soidatenräte in den verschiedensten Teilen Rußlands betreffend den Beschluß der englischen und französischen Parteien zur Stodbolmer Konferenz berichten und Proteste gegen die Baßverweigerung enthalten. Eines dieser Telegramme nennt die Baßverweigerung ein Mittel des Jmperialismus, der den freien Völtern fremde Bestrebungen aufdrängen wolle. Gewerkschaftsbewegung Berlin und Umgegend. Lehrlinge und Munitionsarbeit. Seit einiger Zeit mehren sich die Fälle, wo Lehrlinge die Lehre unterbrechen, weil sie in der Munition" wesentlich mehr verdienen fönnen. Jüngst hat das Gewerkschaftskartell in Frankfurt a. M. hierzu Stellung genommen und sich dahin erklärt, daß die Gewerkschaften an der Vermehrung des Heeres der ungelernten Arbeiter Tein Interesse haben. Nach dem Kriege werde gerade an ungelernten Arbeitern ein großes Weberangebot vorhanden sein. Insofern handeln also die Lehrlinge, die nicht aus zwingender Not die Lehre aufgeben, im Hinblick auf ihre Zukunft untlig. Es Tommt aber vielfach zum Bruch des Lehrverhältnisses nur Deshalb, tveil die Unternehmer den Lehrlingen über ihre Pflicht nicht erfüllen. Unter den jezigen Verhältnissen kann man den jungen Leuten nicht zumuten, für Stundenvergütungen von 4 bis 5 Pfennigen oder für Wochenvergütungen von 4 bis 5 Mart zu arbeiten. Allgemeine Erhöhungen dieser Sätze sind um so mehr angebracht, als so gut wie überall die Lehrlinge jetzt Gesellenarbeiten verrichten müssen. gegen= anbaltischen Reglemming gegen ble Bahlrechtsforderung der Sosialdemokratie und Boltspartei scharf geißelte, fand er auch bei den zahlreich erschienenen bürgerlichen Teilnehmern lebhafte 3u ftinimung. Die Unabhängigen und die Gewerkschaften. Partei Leipzigs erläßt eine Erklärung, wonach sie nur dann mit Die Bezirksleitung der Unabhängigen Sozialdemokratischen Dem Gewerkschaftskartell zusammenarbeitet, wenn es die von der unabhängigen Sozialdemokratischen Partei ausgestellten Organisationsgrundsäte afzeptiert. Preßerfolg. Auch die Kleineren sozialdemokratischen Provinzzeitungen können erheblichen Abonnentengewinn verzeichnen. So teilt die Mecklenburgische Volkszeitung" mit, daß sich im Juli und August 500 neue Abonenten gemeldet haben. " Industrie und Handel. Die Zukunft des Brauereigewerbes. Eine sehr einseitige Richtung gegen die Lehrlinge schlägt eine Brauindustrie wurde amtlich mitgeteilt, daß den Brauereien vom Auf einer Versammlung des Zentralausschusses der deutschen Verordnung des kommandierenden Generals in Koblenz ein, in der 15. September ab nur 50 Proz. der bisherigen Kohlenmenge ge11. a. heißt: Gewerbliche Lehrlinge beiderlei Geschlechts im Alter unter 17" Jahren dürfen ihre Lehre nur mit Er- liefert werden können. Es müssen also Zusammenlegungen stattTaubnis der zuständigen Ortspolizeibehörde verlassen, es sei finden. Zu diesem Zwecke hat neulich eine Vertrauensmänner denn, daß ihr bisheriger Lehrherr ihnen einen Entlassungs- wurde beschlossen, folgende sechs Zusammenlegungsbezirke in der versammlung der Brauindustrie in Berlin stattgefunden. Es schein erteilt hat oder daß fie dung erwirkt haben, wonach fie berechtigt find, die Lehre näheren Umgebung Berlins zu bilden: Berlin, Potsdam, Bands zu verlassen. Sie dürfen von andern Arbeitgebern nur nach Vor- berg, Ruppin, Kottbus, Prenzlau. Die rheinisch- westfälischen lace einer Bescheinigung der Ortspolizeibehörde über die ordnungs- Brauereien wünschen dagegen, von diesen einschneidenden Bemäßige Aufhebung ihres Lehrvertrages oder gegen Vorlage eines Stimmungen befreit zu werden, da sie sich selbst die Kohlen mittels Entlassungsscheines ihres bisherigen Lehrherrn oder nach Vorlage Fuhrwerks von den Zechen abholen, und behaupten, daß auf den einer gerichtlichen Entscheidung, durch die das bisherige Lehrverhält Bechen mehr Kohlen liegen, als abtransportiert werden können. nis für beendigt erklärt wird, in Dienst nehmen. Folgen die üblichen Strafbestimmungen, und zwar Gefängnis bis zu einem Jahre, in milderen Fällen Haft oder Geldstrafe bis zu 1500 Mart. Strafbar macht sich auch, wer zu Zuwiderhandlungen auffordert oder anreizt. Auch der Versuch ist strafbar. So einseitige Verordnungen find recht bedenklich. Die vorstehende liefert den Lehrlingen stark der Willkür des Unternehmers aus. Maßnahmen gegen Ausbeutungsgelüfte der Unternehmer sind dringend notwendig. Dann wird das unkluge Davonlaufen, das Aufgeben der Lehre, das sicherlich nicht im Interesse der jungen Leute liegt, auch aufhören. Ausland. Forderung der Bäcker zum Friedensvertrag. Die Konferenz der Gewerkschaft der alliierten Länder in Leeds und das internationale Gewerkschaftssekretariat haben bekanntlich Entwürfe angefertigt über Vorschriften zum internationalen Arbeiterschutz, die in den Friedensvertrag aufgenommen werden sollen. Vorstand und Ausschuß des Deutschen Bäckerverbandes haben nun ergänzend dazu besondere Forderungen für diesen Beruf aufgestellt, die ebenfalls durch internationalen Vertrag Verwirklichung finden follen. Sie fordern insbesondere Verbot der Nachtarbeit in allen Bäckereien und Konditoreien von 10 Uhr abends bis 6 Uhr morgens, Beschränkung der täglichen Arbeitszeit auf 10 Stunden, für Arbeiterinnen auf 8 Stunden und 44 Stunden wöchentlich, vollständige Sonntagsruhe, Beseitigung des Kost- und Rogierzwanges und gründliche Regelung des Lehrlingswesens, insbesondere Beschränkung der Höchstzahl der Lehrlinge, Regelung ihres Fortbildungsunterrichts und Festießung einer Mindestentschädigung. Endlich sollen die Bäckereibetriebe in alle Arbeiterschutzbestimmungen einbezogen und einer besonderen hygienischen Kontrolle unterworfen sie werden s " Die Gewerkschaftsbewegung in Rußland hat nach der Revolution einen bedeutenden Aufschwung genommen. Bis zum 1. Juni batten sich in Petersburg, wie der dort erfcheinende Gewerkschaftsbote" mitteilt, allein etwa 60 Fachbereine gebildet. Der Metallarbeiterverband soll schon 80 000, der Textilarbeiterverband und der Lederarbeiterverband je 15 000, die Bauarbeiter 4000, Holzarbeiter 7000 Mitglieder zählen. In Moskau bestehen 45, in Chartow 43 Fachbereine uff. Ob hier schon mit ficheren dauernden Beständen, regelmäßiger Beitragsleistung usw. gerechnet werden kann, ist freilich zweifelhaft. Parteinachrichten. Für Frieden und Freiheit. Wesentliche Erweiterung der Rheinischen Stahlwerke. Die Rheinischen Stahlwerfe haben die ausgebotene französische Beteiligung an dem Steinkohlenbergwerk Friedrich Heinrich übernommen. Der Kauf ist für die Rheinischen Stahlwerke deshalb von großer Bedeutung, weil ihre linksrheinischen Kohlenfelder an die des Steinkohlenbergwerks Friedrich Heinrich grenzen und durch Querschläge von den Friedrich- Heinrich- Schächten aus aufgeschlossen werden können, wodurch der teuere Bau eines eigenen Schachtes erspart wird. Das Steinkohlenbergwerk Friedrich Heinrich hat Gas-, Fett- und Magerkohlen in großen Mengen in mäßiger Tiefe und bei vorzüglicher Lagerung und verfügt im Kohlensyndikat über eine Beteiligung von 1 250 000 Tonnen Kohle und 450 000 Tonnen Kots. Es wird glänzend weiterverdient. Die Menden und Schwerte- A.- G. hat ihren Reingewinn von 890 254 auf 1604 167 M. und ihre Dividende von 10 auf 12 Proz. gesteigert. Das Meggener Walzwerk konnte seinen Reingewinn um 423 290 auf 713 594 Mt. steigern. Soziales. Zahlung von Anliegerbeiträgen in Raten. Bei der Frage der Bauerleichterungen, besonders für Kleinwohnungsbauten, spielen die Anliegerbeiträge zu den Straßenbaufosten keine unerhebliche Rolle. Bürgermeister Dr. Behrens in Schleswig behandelt deshalb die Frage in einem Auffah in der Stabbezeifung giemlich eingehend. Er ist der Anjicht, das eine sehr wesentliche Erleichterung für den Bauherrn dadurch herbei geführt würde, daß man ihm gestatte, diese Kosten in bequemen Raten abzutragen. Da jedoch die Vorschriften über Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung einem derartigen Zugeständnis hindernd im Wege stehen, so schlägt er vor, in die Ortsjakungen folgende Bestimmung aufzunehmen: " Die Anliegerbeiträge werden fällig in vierteljährlichen Teilzahlungen während einer Zeit von zehn Jahren, und zwar werden die Teilzahlungen in der Weise berechnet, daß zum Ausgleich des 3insverlustes der Stadtgemeinde für je eine Mark Beitrag jährlich 12,33 Pf. zu bezahlen sind. Die Teilzahlungen sind nach erfolgter Veranlagung vierteljährlich mit den Steuern zu entrichten. Dem Grundstücksbesiber steht es frei, den Betrag in größeren Teilzahlun= gen oder in einer Summe zu zahlen. In diesem Falle wird ihm der bei Berechnung der Teilzahlungen zugrunde gelegte Zinszuschlag von 4 Pf. jährlich entsprechend vergütet." Die Notwendigkeit, gerade in der allernächsten Zeit in vielen Lohn bei Krankheit. lohnes im Erfrantungsfalle hat das Kriegsamt neuerdings Be Ueber die Fortzahlung der Vertragsvergütung oder des Tagestimmung getroffen. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch besteht bei Krankheit Anspruch auf Fortzahlung der Vergütung unter Anrechnung des Krankengeldes. Als verhältnismäßig nicht erhebliche vergütung vertraglich beschäftigten Personen eine Zeit von 14 Tagen Zeit" hat im allgemeinen bei den gegen Monats- oder Wochenzu gelten. Das gleiche gilt während der Dauer des Krieges für die bei den technischen Justituten beschäftigten Personen, die ber Arbeitsordnung unterstehen und für deren Berufsgattung Annahmebedingungen vorgesehen sind. Bei längerer Krankheit findet eine Weiterzahlung der Vergütung oder des Lohnes über den Zeitraum von 14 Tagen hinaus nicht statt. Ob in diesen Fällen von dem vereinbarten Kündigungsrecht Gebrauch zu machen ist oder auf Grund von Arbeitsordnungen gegen Tagelohn Beschäftigten hat nicht, bleibt der beschäftigenden Dienststelle überlassen. Bei allen eine Weiterzahlung des Lohnes bei Krankheiten mit Erwerbsunfähigkeit nicht stattzufinden. Alte Zöpfe in deutschen Kleinstaaten. Der Weltkrieg hat bisher noch keine alte 3öpfe in der inneren Justiz richten, so muß man die vorschriftsmäßige Gebühr von Beispiel im Hessenlande eine Eingabe an den Herrn Minister der Verwaltung unserer Bundesstaaten abgeschnitten. Will man zum 1,50 M. als Stempelfoſten erst entrichten, wenn auch das Objekt nur 3 M. beträgt. Was ist der Zwed? Jedenfalls Einnahme für die arme Stadtkasse und„ Abwehr" gegen viele Beschwerden, die Teufel trotzdem den Herrn Minister angehen, so kann man ja durch den hohen Herrn lästig fallen könnten. Will man nun als armer Einholen einer Bescheinigung der Ortsbehörde, daß man ganz auszukommen. Aber auch im Musterländle Baden wackeln die arm ist, dem Versuch machen, auch ohne die famose Stempelmarfe alten 3öpfe noch lustig, wie beigefügte Bemerkung ergibt, die mon heute noch auf allen Antwortschreiben der Steuerbehörden vorfindet. Ein armes Mädchen war z. B. Geschäftsführerin in einem Betriebe in Baden, dessen Besitzer zum Heeresdienste eingezogen war. Sie trat dann aus dem Geschäft aus und wurden ihr Steuern für den Betrieb abgefordert. Auf ihre Eingabe an die Steuerbehörde, daß sie doch gar nicht Inhaberin des Betriebes sei, wurde ihr erwidert, daß sie sich bei der Zoll- und Steuerdirektion be= schweren könne. Auf dem Schreiben der Steuerbehörde findet sich aber nachstehende Schlußbemerkung vor: „ Bemerkung 1: Für das durch die Beschwerde an die Zollund Steuerdirektion veranlaßte Verfahren und die hierauf ergehende Entschließung werden Sporteln angesetzt.( Gesetz vom 4. Juni 1888 und 15. Juni 1894, die Gebühren in Verwaltungsund verwaltungsgerichtlichen Sachen betr. Ges.- u. B.-Bl. von 1895 S. 399). Die Sportel beträgt in der Regel: a) wenn die Beschwerde als unbegründet erklärt wird, 14 M.; b) wenn die Beschwerde als unzulässig verworfen wird, 7 M.; c) wenn die Beschwerde mir als teilweise begründet erklärt wird, einen entsprechenden Teil des unter a) bezeichneten Betrages. Außerdem sind die durch das Verfahren veranlaßten Kosten und Auslagen zu ersetzen.(§ 29 obigen Gesetzes.) Bemerkung 2: Zu den Eingaben ist Papier im vorgeschriebenen Kanzleiformat zu verwenden. Zuwiderhandlungen gegen diese Bestimmung werden mit Ordnungsstrafen von 50 Pf. beTegt.(§ 30 Ses in Bemerkung 1 erwähntem Gesetzes und§ 82 der Verwaltungsgebührenordnung vom 30. November 1895.)" Großes Bedenken muß dem armen Beschwerdeführer doch aufsteigen, wenn er liest, daß er bei unbegründeter Beschwerde ganze 14 M. blechen muß, wenn es sich auch nur um ein Objekt von 3 M. handelt. Hat er aber Glück, daß seine Beschwerde nur als unzulässig erklärt wird, daun braucht er nur 7 M. zu zahlen, wid il ple Beſchwerde mir teippeite begründet jo, laßt Glenter behörde mit sich reden und nimmt nur einen entsprechenden Teil Roften ab. So kann man also im badischen Lande ungehindert sein Recht suchen, wenn man sich nicht von der Schlußnote der Verfügung abschrecken läßt. Aber auch der amtlich anerkannte Papiermangel hindert nicht, die Bemerkung 2 weiter stehen zu lassen, daß die Eingaben„ im vorgeschriebenen Kanzleiformat" zu machen sind. Ob nun jeder Beschwerdeführer auch immer weiß, was man unter dem vorgeschriebenen Kangleiformat versteht? 50 Reichepfennige zahlen, wenn er sich Aufklärung erst verJedenfalls muß er die schaffen will. Bahl- und Aufnahmetag von 3-6 Uhr im Restaurant Gerichtstr. 12/13. Allgemeine Familiensterbekasse. Sonntag, den 9. September: am Sonnabend, den 22. September, in Bildau( Wildauer Hof) von 4 bis 52 Uhr. übrigen In den anhaltischen Städten Koswig, 3erbst und Jez- Gemeinden neue Straßenanlagen zu schaffen und das Bauen zu Berantwortlich für Politit: Erich Kuttner, Berlin; für den nit fanden in den letzten Tagen glänzend besuchte Volksver- begünstigen, lasse es als dringend geboten erscheinen, daß mindestens Teil des Blattes: Alfred Scholz, Neuköln; für Inferate: Th. Glocke, Berlin. sammlungen statt, in denen Abg. Schöpflin über" Frieden und in den Gemeinden mit einer zu erwartenden größeren Bautätigkeit drud u. Berlag: Vorwärts Buchbruceret u. Berlagsanstalt Paul Einger& Co., Demokratie" sprach. Als der Redner die ablehnende Stellung der solche Bestimmungen getroffen werden. Berlin SW. Hierzu 3 Beilagen. A.WERTHEIM Seidenstoffe Einfarb. Seidenstoffe etwa 45 cm breit... Kleider- u. Kostümstoffe Damenkleider Gestr. Blusenstoff 4.50 Mtr. Gemust. Seidenstoffe für Blusen und Besätze. Mtr. 5.00 Japonseide 60 cm breit Mtr. Deutsch. Fabrikat 6.00 Chinakrepp einfarbig und bedruckt 10.50b.25.00 Schleierstoffe Druckm., 100 cm, Mtr. einfarb. u. mit neuen 6.00 bis 24.00 Bastseide gebliche 26.00 färbt, 100 cm, Mtr. Schwarze Seidenstoffe in vielen Breiten und Preislagen Neuheit! in verschied. Farbenstellungen Mtr. 3.90 Gestr. Blusenstoff mit kunstseidenem Durchzug Mtr. kunstseidenen Streifen, 70 cm breit.... Mtr. Blusenstoff Blusenstoff mit modernen Blusenflanell hell meliert, Farben. 5.50 6.50 in praktischen 7.00 Blusenstoff wollähnl. Seidenbreit, in großer Muster- Ausw. Mtr. 8.50 gewebe, 70 cm Blusen a. Bluse gestreift. Satin- Barchent halsfreie Form, mit Seiden- 7.50 knöpfen garniert Batik u. handbemalte Seidenstoffe Bluse aus Perlseide, neue halsauf Chinakrepp und Schleierstoff Nur Leipzigerstraße DAMENHÜTE Auslage der neuesten Modelle aus Perlseide, halsfreie Bluse aus 19.75 aparte Form, in ver- 29.00 schiedenen Farben Bluse aus schottisch gemust. 38.00 Bluse Seide aus Crepe de chine, mit Stickerei garniert 41.00 im Kostümstoff etwa 130 cm breit, in dunkl. Mtr. Streifen . 9.00 Blaugrüne Schotten etwa 110 cm lang, wollähnliches 11.50 Eolienne 95 cm br. Gewebe in mod. Farbenst. Mtr. schied. Farben. Mtr. in ver- 9.75 bis 19.75 Kostümstoffe etwa 130cm grün kariert Mtr. breit, blau- 13.50 Kostümstoff etwa 130 cm Mantelkleid a. guter Perlseide m. groBem weißseidenen Kragen und 89.00 Ärmelbesätzen in vielen Farben Seidenkleid a. guter Perlseide m. hübschem Kragen aus farb. Seide, 98.00 neuem Glockenrock. Taffetkleid gute Ware mit hübscher Stepperei und Glockenrock, 125.00 in vielen Farben br, einf., Mtr. 18.50 Seidentrikotkleid Herbst- Neuheit Unterröcke vorzügliche Ware mit modern gerafftem Rock, in vielen Farb. 148.00 mit Säum- 11.00 Besondere Abteilung chen- Garn. halbseidener Rock a. schwarzer halbaustem Melton- Rock Serge mit angekraustem 21.00 Ansatz u. Säumchen- Garnierung für Rock aus schottischen kunsts. 24.00 eleg. Maß- Anfertigung Bänd. m. angekr. Ansatz in mod. Seiden- Röcke TonnenFormen, versch. Ausführ. von Taffet- Rock Taffet- Rock in moderner 51.00 an in moderner 80.00 Träger- Form PELZWAREN Eingang vieler Neuheiten Nr. 247 34. Jahrgang Groß- Berlin 1. Beilage des Vorwärts Gegen den Plan weiterer Verkehrsbeschränkungen ist auf den 3 wedverband Groß- Berlin verwiesen worden, den man zur Abwehr auffordern müsse. Die Verbandsleitung hat Die Verbandsleitung hat durch den Verkehrskontrolleur des Verbandes sich an der Prüfung der Frage beteiligt, ob weitere Beschränkungen noch möglich sind. Sie ist der Ansicht, daß, wenn kleine Beschränkungen überhaupt noch durchführbar sind, diese nur da durchgeführt werden dürfen, wo Ersatz und Ausgleich durch andere Linien gegeben ist. Im übrigen betont sie, daß der Groß- Berliner Verkehr ein unentbehrliches Hilfsmittel ist, dessen Bedürfnis und Stärke doch erst durch andere Umstände bestimmt wird, durch das Geschäftsleben und die Vergnügungsstätten. Weit geeigneter als eine erneute Verkehrseinschränkung feien zur Erzielung von Kohlenersparnis in Groß- Berlin die Vers türzung der Geschäftszeit in den offenen Ladengeschäften und die Verkürzung der Arbeitszeit in den Vergnügungsstätten. Ganz von selbst werde dann eine weitere Einschränkung des Verkehrs sich ergeben. Was die Bevölkerung Groß- Berlins zu erwarten hat, wenn es tatsächlich zu den geplanten neuen Maßregeln gegen den Verkehr tommen sollte, das kann sich jeder ausmalen, der die Verkehrsnot der Kriegszeit täglich am eigenen Leibe kennen lernt. Erst vor einem Vierteljahr haben über die im Winter borge nommenen einschneidenden Verkehrsbeschränkungen hinaus die beteiligten Verkehrsgesellschaften eine weitere Beschränkung durch geführt. So hat z. B. die Hochbahngesellschaft ihren Verkehr um 8 Proz. vermindert, und die Straßenbahngesellschaften haben Einseglinien ausfallen lassen und Beiwagen zurückgezogen, Auf der an deren Seite sind aber in letzter Zeit durch die Anforderungen der Rüstungsindustrie und im Heeresinteresse neue Straßenbahnverbinbungen nötig geworden, wie z. B. die durchgehende Verbindung nach Spandau und die neue Urlauberlinie 101. Eine Verlängerung der„ Sommerzeit" soll beabsichtigt sein. Für dieses Jahr war festgesetzt, daß fie bis zum 17. September morgens gelten sollte. Wegen der Gasverbrauchseinschränkung wird erwogen, ob es fich nicht empfiehlt, das Ende der Sommerzeit" noch um ein paar Wochen hinauszuschieben. Dabei wäre aber auch das zu ertvägen, ob bei allzuweit gehender Verlängerung der Sommerzeit" wirklich noch Gas gespart wird. in vielen Gewerbebetrieben In vielen Gewerbebetrieben und selbst in vielen Haushaltungen, wo Familienmitglieder am frühen Morgen zur Arbeit aufbrechen müssen wird, was in den Abendsturden an Gas gespart werden fann, in den Morgenstunden zugesetzt. Bringt Ketten und Ringe der Goldankaufsstelle! Der volle Goldwert wird vergütet Berliner Lebensmittel. Sonntag, 9. September 1917 Mitwirkung gewonnen. Wir geben hier die Vortragsordnung wieder: Andante cantabile a. d. Streichquartett( Tschaikowsky). Meditation( Bach- Gounod). Musik: Harmonium, Violine, Cello. Engelterzett a. Elias", Hebe deine Augen auf( MendelsohnBartholdy) Gesang des Damenterzetts. Weiherede( Herr Rudolf Wissell). Heimatstimmen( Altdeutsche Volksweisen). Sandmännchen( Niederdeutsche Volksweise) Gesang d. Damenterzetts. Largo( Mendelsohn- Bartholdy). Träumerei a. d. Kinderszenen( Schumann). Musik: Harmonium, Violine, Cello. Der Eintritt kostet pro Person 50 Pf. Wir hoffen, daß diese Feier, die in dem Saale des Berliner Lehrervereinshauses stattfindet, auch bei unserer Berliner Arbeiterschaft die verständnisvollste Unterstügung finden wird. Karten find sowohl in den bekannten Vorwärts"-Speditionen, als auch in dem Sekretariat der Sozialdemokratischen Partei, Theodor Fischer, Berlin SW 68, Lindenstr. 3, zu haben; außerdem am Mittwoch in den Parteiveranstaltungen und Mitgliederversammlungen. = Wer vom 1. Oktober ab 3uder von einem anderen Kleinhändler beziehen will, ist verpflichtet, den KontrollDie Regelung der Zentralheizung und Warmwasser- diesem zurückzufordern und ihn bis zum 21. d. Mts. an denjenigen abschnitt, welchen er seinerzeit dem Kleinhändler abgegeben hat, bon versorgung Kleinhändler abzugeben, von dem er für die Folge den Zucker beDer Zweckverband Groß- Berlin sucht einen Direktor. Zum 2. Oktober ist die Verbandsversammlung zu einer Sigung zusammenberufen. Auf der Tagesordnung steht: Wahl eines Verbands direktors." Direktor Steinige rs Mandat läuft mit April 1918 ab. ,,= Boote neuer gegen England" ist ein Film der ein Ei a 39 Pf. entnommen werden. Nach einer weiteren Ver- lands Flotte einen magischen Gürtel" gezogen hat. Der Film Auf Abschnitt 30 der Eierkarte kann vom 10. bis 23. September Tauenhien- Lichtspiele. Als Propagandafilm soll er die Wirksamkeit des verschärften U- Boot- Krieges zeigen, der um Engordnung ist der Preis für ein von der Zentraleinkaufsgesellschaft ge- bietet amtlich- militärische Aufnahmen, die vom U- Boot aus auf der liefertes ausländisches und vom Magistrat in den Verkehr gebrachtes Fahrt gegen den Feind gemacht wurden und meist sehr gut geinländisches Ei in Berlin im Kleinhandel auf 39 Pf. festgefeßt. tarte 5 Pfund Kartoffeln, auf Abschnitt 110 der Berliner LebensIn der folgenden Woche werden wiederum auf die Kartoffel- lungen sind. Von der Ausfahrt aus schüßendem Hafen begleiten wir ein U- Boot auf seinen erfolgreichen Streifzügen mittelfarte einmalig 2 Pfund Kartoffeln verabfolgt. bis zur glücklichen Heimkehr. Wir werden Zeugen einer langen Reihe bon Versenkungen großer und fleiner arbeit, die manchen stolzen Dampfer zum Meeresgrunde hinabschickt. Schiffe. Ein traurig fesselndes Bild ist diese Vernichtungsfam, neigt sich auf die Seite, taucht mit dem Heck in die spülende Der von der Mannschaft verlassene Koloß sentt sich zunächst langFlut, sinkt dann schneller und schneller zur Tiefe, hebt wie hilfewurde am Sonnabend in Berlin in einer vom Wirtschaftsverziehen will. band der Deutschen Haus- und Grundbesizer einsuchend den Bug in die Höhe und verschwindet in dem sich berufenen Versammlung erörtert. Prof. Dr. van der Borght, Kriegspreise und dabei keine Haltbarkeitsgewähr! fann uns davon nur zeigen, was sich auf Dec abspielt schließenden Wellengrab. Das Leben auf dem U- Boot- der Film der Direktor des Wirtschaftsbundes, tadelte, daß sehr viele Mieter ist beauf voller Erfüllung des Mietsvertrages bestehen und mehrere GeDer Zentralverband Deutscher Schuhwarenhändler greiflicherweise ziemlich eintönig. Einige Abwechslung hat der Film richte diese Forderung unterſtüßen. Einstimmig wurde eine Er- empfiehlt seinen Mitgliedern, folgende Kundmachung auszuhängen: durch heitere Beigaben erhalten, z. B. durch Aufnahmen eines lärung angenommen, die für die Dauer der behördlichen Ein- Mangel an guten Rohstoffen und Arbeitskräften nicht mehr wie Aufnahmen der bewegten See wirken so naturwahr, daß empfindDie in jeziger Zeit in den Handel kommenden Waren fönnen aus Schildkrötenfanges und eines Badebergnügens der Mannschaft. Die schränkung der Kohlen- und Kokszufuhr fordert: 1. Es ist un- früher hergestellt werden. Wir machen darauf aufmerksam, daß für liche Betrachter bei dem Anblick seekrank werden könnten. verzüglich seitens des Reiches und unter Hinzuziehung der städti- diese Kriegserzeugnisse keine Gewähr für gute Haltbarkeit sowohl schen Behörden und des städtischen Haus- und Grundbesitzes der verwendeten Stoffe als auch der Arbeitsausführung geleistet bieb vor dem eine allgemeine Anordnung zu erlassen, in welcher Weise der werden kann. Der Käufer macht darum seinen Einkauf auf eigene Hausbefizer die ihm zur Lieferung angewiefenen verminderten Gefahr, weil der Händler gezwungen ist, in Zukunft jebe Beanstandung Koksmengen zu verwenden hat. Die Durchführung dieser Anordnung in den einzelnen Bezirken muß geregelt werden durch behördliche Verfügung unter Hinzuziehung der Vertreter der Gemeinden und des organisierten Haus- und Grundbesizes. Alle entgegenstehenden Vereinbarungen zwischen Mieter und Vermieter hierüber sollen ausgeschlossen sein. 2. Durch Bundesratsverordnung find die Vorschriften des B.G.B. über die Ansprüche der Mieter auf außerordentliche Kündigung und Räumung Räumung sowie auf Minderung der Miete und auf Schadenersaz wegen beschränkter Lieferung von Heizung und Warmwasser für die tufolge der unter 1 erwähnten Anordnung eintretenden Minderleistung auszuschließen. 3. Durch Bundesratsverordnung ist klarzustellen, daß die behördliche Beschränkung der Lieferung von Zentralheizung und Warmwasser als Unmöglichkeit der Erfüllung anzusehen ist. Daß fie trotz Minderleistung sogar Mieteminderung und Schadenersaz ablehnen, sieht den Hausbefizern ähnlich. Der Brennholzmangel! Eine Holzverordnung ist nötig geworden, damit nicht wertvolle Nutzhölzer als Brennholz„ verwertet" werden. Der Oberbefehlshaber in den Marken macht bekannt: Waldbesizer, Gruben und Händler dürfen Hölzer, die zu Gruben-, Schneide- und Papierbolz geeignet sind, nicht zu Brennholz aufarbeiten lasjen. Diefe Beſtimmung bezieht sich nicht auf Bereitung von Brennholz für den eigenen Haushalt und Betrieb. Zuwider handlungen werden mit Gefängnis bis ein Jahr oder Geldstrafe bis 1500 M. bedroht. Die Verordnung tritt am 10. September in Straft. 50] Anders Hjarmsted. Von Jakob Knudsen. abzulehnen. Daß das Kriegsschuhwerk nichts taugt, wissen die Käufer längst. Gegen die Transportschwierigkeiten. Betriebe = zur Vorsicht! Taschendiebe! Einen guten Griff" machte ein Taschen. Union Theater am Morigplaz. In der Ansammlung vor der Kaffe stahl er einem Herrn eine Brieftasche mit 6000 m., die auch noch die Militär- und mehrere Geschäfts. papiere des Bestohlenen enthielt. Taschendieben, die die Samariter spielten, fiel ein alter Herr am Rosenthaler Tor in die Hände. Er fam beim Absteigen von einer Straßenbahn zu Fall. Drei Männer halfen ihm eifrig auf, stäubten ihm die Kleider ab, setzten ihn auf die Bordschwelle und gingen dann weg. Erst nachher merfte er, daß ihm die„ Samariter" die goldene Uhr von der Kette weg und die Brieftasche mit 600 M. und für ihn wertvolle Papiere aus der Tasche gestohlen hatten. Auf die Ergreifung der Diebe und die Wiederbeschaffung ihrer Beute sind Belohnungen ausgesetzt worden. Die gestohlene Uhr ist eine doppelfapflige Herrenremontoiruhr mit der Nummer 18 411.site Eine Kriegswirtschaftliche Vereinigung Groß Berliner Speditions- und Fuhrbetriebe der Fuhrherren- Innung zu Berlin G. m. 5. H. ist aus denjenigen Mitgliedern der Innung hervorgegangen, die sich im letzten Winter auf Ver anlaffung der Transportzentrale des Oberfommandos in den Marken und der Eisenbahndirektion Berlin zur 8wangsabfuhr von der Eisen bahn verpflichtet hatten. Sie wird durch noch einige Speditionsund Fuhrbetriebe vermehrt, ständig weitere Bewältigung ihrer Aufgaben heranziehen, andererseits aber im 11, Berliner Brotkommission in der Lüßowstraße 109/100 ein und Wieder Brotkartendiebstähle. Diebe drangen in die Räume der Benehmen mit den vorgenannten und anderen Amtsstellen friegs- stahlen über 2000 Brotfarten der 133. bis 136. Woche. Auch in wirtschaftliche Leistungen aller Art übernehmen. Zu diesem Zwecke Karlshorst haben Brotkartendiebe bei einem nächtlichen Einbruch hat sie im Hause Schöneberger Ufer 16, wo sich auch die Transport in die Räume des Einwohner- Meldeamts reiche Beute gemacht. Sie zentrale des Oberkommandos in den Marken befindet, eine Vermittlungsstelle errichtet( Fernsprecher Nollendorf 4615), deren Betriebstahlen 8000 Brotkarten, die auf einen Zeitraum von vier Wochen am 1. September eröffnet wurde. lauten, und 4000 Reisebrotfarten, die allerdings inzwischen wertlos geworden sind. Ferner nahmen die Spizbuben eine Anzahl Spirituskarten mit, die demnächst ausgegeben werden sollten. Leben. 3 " Zur Jugendweihe der Arbeiterschaft Groß- Berlins. Wieder treten zahlreiche Kinder mit der Schulentlassung ins Einem Schlachtefeft" im Plänterwald hat die Treptower Polizei Mit Recht sind wir bestrebt, diesen Tag, der wohl den ein unangenehmes Ende bereitet. Dort war man mit dem Schlachten wichtigsten Wendepunkt im Leben der Jugendlichen bedeutet, teſtlich zweier Borſtentiere beschäftigt, als die Schußleute erschienen und zu begehen. entlassenen ihren Festtag zu einer wirklich schönen Feier auszuDer Jugendausschuß hat sich bemüht, den Schul- die Beteiligten festnahmen. gestalten. Er hat, anknüpfend an die bewährten Bildungsbestrebungen vom 19. Mai 1917, doch dürfen nicht mehr als drei Arbeiter beAufstellung von Grabmälern fällt nicht unter das Bauberbot der Arbeiterschaft, die so häufig die neidlose Anerkennung vorurteile- schäftigt, Zement, Eisen oder sonstiges friegswirtschaftlich wichtiges loser bürgerlicher Kreise fanden, die besten künstlerischen Sträfte zur Material weder für die Fundamente noch für den Aufbau verist auf solche Künste verfallen, wie: Kresten das Pflügen| zeugung hatte, daß seine Frau diese Sache trotzdem durchim Pajmoor zu verbieten, und es geschieht nicht ein- feßen werde. Aber jedenfalls hatte er nicht selber seine mal aus Geiz oder neidischer Necksucht, wie bei Erik Tochter gezwungen. Gjatrid gegenüber war er ja auch lange Stindtoft,- es geschieht auf Grund von etwas anderm, Es war mehr als ein Summer für Madam Faurholt, fie fühlt es instinktiv, das sie nicht kennt, und das sie gehalten, so lange er konnte. Zeit hindurch milde gewesen und hatte an Anders feftUnd was Anders selbst was ihr widerfahren war, als ihre Tochter Cecilie Gjatrid doch bis zur Wut erregen fann, wenn sie daran denkt, etwas, betraf, ja, da mochte Kristen Faurholt nun niemals auf in Gegenwart der Mutter aufforderte, ihre Verlobung mit dem wodurch er sich besser machen will, als die andern Leute andre so zornig werden, daß es ihm selbst weh tat;„ das Adjunkten zu lösen, und ihre eigene Ehe als das größte Unglück der Gegend es sind. Wie Wahnsinn dünft es sie; so oft verdienen sie nie und nimmermehr", pflegte er zu sagen. bezeichnete, das sie je betroffen habe. Es war mehr als sie diese Dinge betrachtet, schwebt ihr das Schimpfwort„ heilig" Außerdem aber besänftigten sich seine Gefühle Anders gegenein Kummer, denn sie empfand es als Störung ihrer Welt, für Anders vor, obwohl er selber nie Anlaß dazu gegeben über infolge seiner guten Aussichten darauf, sich an ihm ihres Lebens. Und es kam ihr so überraschend; sie glaubte hat; und sie grübelt über das, was man sich von seines rächen zu können. Die Art, wie Anders die Erneuerung des gerade, mit Cecilie einen großen und sichern Sieg in der Sache Vaters Träumen und sonstiger Eigenheit erzählt. Gleich Aufschubs am 20. Januar aufgenommen hatte, wie auch der gewonnen zu haben, die ihr Ein und Alles war: in der Ausdeh- zeitig quält das Gefühl sie, daß sie selbst herabgesetzt wird, Umstand, daß er wegen des Kirchendachs nicht zum nung, Befestigung und Bewahrung des Heimes auf Stavn. daß diese beständige Gereiztheit Anders Hjarmsted gegenüber Bischof ging, hatte Kristen Faurholt überzeugt, daß es Cecilie hatte sie am meisten von allen ihren Kindern geliebt, sie schlecht macht. Aber er läßt einen ja niemals in Ruhe. wirklich des Anders Ernst sei, nicht appellieren und und ihr hatte immer vor dem Augenblick gegraut, wo die Tochter Erst das mit dem Pajmoor. Und dann die Politik! sich überhaupt nicht an die höhern Behörden wenden von der Heimat losgerissen werden würde. Nun hatte sie den Dies Letzte zeigt ja, daß er die Faurholts ausdrücklich kränken zu wollen; indem dieser Umstand Kirsten Faurholt gleichsichren Glauben gehabt, über diesen schwierigen Punkt weg- und verhöhnen will, auch wenn er selber gar keinen Vorteil zeitig manch herzliches Gelächter abnötigte, beschloß er, res gekommen zu sein. Cecilie hatte sich so verheiratet, daß ihr davon haben kann. Und noch mehr: seine Beschwerde beim sich bis zum äußersten zunuze zu machen. Er wollte jetzt das Heim auf Stavn gleich unentbehrlich geworden war, Probst über das Kirchendach. Daß so einer sich an der Kirche im April den Aufschub wieder erneuern und da stellt es sich auf einmal heraus, daß ihre Tochter in zu bergreifen wagt, die immer zu Stavn gehört hat, und und fernerhin desgleichen, solange das Spiel auf die Weise Tassen Wirklichkeit auf Stavn ebenso wenig zu Hause ist wie auf die doch wohl weder ihn, noch irgend einen andern etwas überhaupt zu betreiben war. Dann wollte er zum Frühjahr Destergaard; daß sie ihre Tochter nicht nur verloren, sondern angeht. Vielleicht ist das auch Heiligkeit!- Neulich, furze in weit größerem Umfange in Pajmoor pflügen als bisher, auch unglücklich gemacht hat. Dieses Erlebnis mit Cecilie Zeit vor Weihnachten, hatte der Propst bei einer Versamm- und vielleicht könnte er noch durch mancherlei anderes des hatte sie sehr tief erschüttert, so heftig, daß ihr Zorn dem- lung beim Amtmann in Schulangelegenheiten mit Keren Anders Hjarmsted Widerspenstigkeit bezähmen und die eigene gegenüber gar nicht auffommen konnte. Mit Gjatrid war es Faurholt wegen des Kirchendaches gesprochen. Selbstver- Macht befestigen. Selbstver- Macht befestigen.- Es ärgerte ihn, daß eine ganze Anzahl etwas anders: teils war Gjatrids Schicksal ja noch nicht ständlich hatte er nicht von Kresten verlangt, daß er das Dach der Kirchspielbewohner im geheimen Neigung gezeigt hatten, entschieden, teils erschien ihr diese Liebe zu Anders so ein- instand sehen müsse, aber er hatte diese Angelegenheit benußt, für Sören Andersen als Reichstagskandidaten zu stimmen; aber fältig, und sie trotte stets ihrer Mutter. Zwar hatte Gjatrid um sich auf seine niederträchtige, behagliche Art über Stren jetzt wurde für diesmal doch nichts daraus; und er verhehlte nicht erklärt, daß fie Anders haben wolle; doch die Zu- Faurholt luftig zu machen gegenüber den beiden feinen" nicht, daß, wenn es Sonntag auf Sonntag durch das neue sammenkunft an jenem Novemberabend im Pfarrhof war kein Proprietären und dem Baron und dem Amtmann; um ihn Kirchendach auf die Gemeinde niederzuregnen fortfuhr, man es Geheimnis geblieben, Madam Balling hatte es ausgerichtet, merken zu lassen, daß sie ihn und die übrige alte Familie" gut als Strafe betrachten könnte, weil man sich, jedenfalls um eine Wiederholung zu verhindern, und Gjatrid hatte doch nur für Bauern anfähen. in Gedanken, gegen den Besitzer der Kirche versündigt hatte. auf die Anfrage mit Schweigen geantwortet. Gjatrid gegen- Sie fühlt sich davon überzeugt, daß dieses Unbegreifliche über hegte sie flammenden Zorn, nnd sie litt selber so sehr bei Anders, diese Heiligkeit, oder was es nun sein mag, Während darum Madam Faurholt blaß wurde und unter ihrer Erbitterung; diesen ganzen Winter über gewissermaßen im Schatten einman konnte es ihr ansehen, sie etwas Abscheuliches, Verfluchtes sein muß; denn das ist es herging, trug ihr Mann beständig sein sonnenhelles, liftiges wurde gelb und mager im Gesicht. Um die Weihnachts- doch, so meint sie, was so oder so all die Pein und Unnatur Lächeln zur Schau, das geradezu an einen alten Reineke erzeit war sie gar nicht wohl.- Und dann dieser Anders bewirkt oder veranlaßt hat, daran sie jetzt schleppen muß. innerte, der sich vor dem Fuchsbau im Sonnenschein gütHjarmsted selber: Nichts als Wichtigkeit! Dummheit!- Sie Kristen Faurholt fühlte sich wohl auch oft von diesen lich tat. hatte sich, wenn auch sehr ungern, im letzten Sommer unter Verhältnissen bedrückt. Doch er fonnte sich einigermaßen Ende März ordnete er auf Adjunkt Fischers Rat etwas, den Wunsch ihres Mannes gebeugt und in eine mögliche Ver- entschuldigen, was Cecilie betraf; denn er hatte eine Beit- das gewiß ohne jede Bedeutung bleiben konnte, wovon er sich Iobung zwischen ihm und Gjatrid eingewilligt. Und da kann lang dafür gefämpft, daß sie nicht den Leutnant Fischer aber doch manches versprach. der junge Rarr obwohl er bis über beide Dhren verliebt betäme, vielleicht teilweise deshalb, weil er die UeberForts. folgt) wendet, Wehrpflichtige und hilfsdienstpflichtige Arbeitnehmer für die Aufstellung nicht reklamiert werden. Bei Nichteinhaltung dieser Bedingungen wäre die vorgeschriebene Genehmigung erforderlich, ihre Erteilung wäre aber so gut wie ausgeschlossen. Neukölln. Lebensmittel. Für die nächste Woche gelangen auf die zehn Abschnitte der Kartoffelfarten 7 Pfund Kartoffeln zur Verteilung. Außerdem werden in den Speisefettgeschäften auf Abschnitt 53 125 Gramm ausländischer Weichkäse für 0,65 M. abgegeben. Auf Abschnitt 52 können 175 Gramm Spetsesirup für 0,12 M. in den Geschäften entnommen werden, wo die Käufer zum Bezuge von Kolonialwaren eingetragen sind. Wilmersdorf. Lebensmittel. Bis einschließlich Sonnabend, den 15. September, gelangen gegen Bezugstarte für Einzelpersonen zum Verkauf: Auf übschnitt H: 200 Grimm Auslandsmarmelade für 0,80 M., Abschnitt J: 125 Gramm Speisesirup für 0,12 M., Abschnitt K: 125 Gramm Nährmittel, auf Abschnitt L: 100 Gramm Teigwaren zum Preise von 0,11 M. den Gemeindevorstand von Friedrichsfelde gerichteten Anfrage, worin| Bankow- Niederschönhausen- Buchholz. Mittwoch, den 12. SepLichtenberg sich bereit erklärt, die Gemeinde Friedrichsfelde zu den tember, abends 8 Uhr, bei Setteforn, Niederschön gleichen Rechten und Pflichten, die den Lichtenberger Einwohnern hausen, Lindenstr. 1, 3 ahlabend. zustehen, einzuverleiben, haben bereits Besprechungen zwischen den hierfür eingesetzten Ausschüssen beider Gemeinden stattgefunden, die Ende d. M. fortgesetzt werden sollen. " Reinickendorf- West. Mittwoch, den 12. September, abends 8 Uhr: Mitgliederversammlung beim Genossen Schiller, Antonienstr. 10. Genossen, die auf dem Boden der Parteieinheit stehen, sowie alle Vorwärts"-Leser sind eingeladen. Steglitz. Die Zusammenlegung der örtlichen Bäckereien auf 25 Betriebe war von der Gemeindeverwaltung aus Kohlenersparnis gründen geplant. Der Bäckerinnung ist es jedoch gelungen, die Zahl Karlshorst. Versammlung Dienstag, den 11. September, abends der Betriebe auf 50 zu erhöhen. Die restlichen Bädereien fönnen 8 Uhr, bei Herrn Poser, Dönhoffstraße. Vortrag. Geschäftliches. ben Brotverkauf übernehmen, auch ist ihren Besitzern die Möglichkeit gegeben, in den vergrößerten Betrieben als Gesellen bei einem Lichterfelde. Dienstag, den 11. September, abends 8%, Uhr, Tagesverdienst von 9 M. tätig zu sein, so daß sie sich, wie in einer bei Draeger, Hindenburgdamm 45, MitgliederversammInnungsversammlung ausgeführt wurde, nicht schlechter stehen als kuna. Tagesordnung: Rückblid auf die jüngsten politischen Erbisher. Hoffentlich sorgt nunmehr die Gemeindeverwaltung auch eignisse. Aussprache. Wahl eines Revisors und Vereinsangelegen dafür, daß die Qualität des Brotes, die bisher leider zu oft alles heiten. zu wünschen übrig ließ, eine bessere wird. Weißensee. Lebensmittel. In der nächsten Woche werden wiederumt vorerst fünf Pfund Kartoffeln abgegeben. In den GeSpandau. Erweiterung des Mietseinigungsamtes. Dem unter meindeverkaufestellen Pistoriusstr. 24 und Langhansstr. 108 werden dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Stoelge gebildeten Mieteinigungs auf jede Reichsfleischbollfarte 100 Gramm Käse verabfolgt. Außer amt ist die widerrufliche Ermächtigung erteilt worden, auf Anruf Käse wird in beliebigen Mengen Brotaufstrich. Fischpudding, Miteines Mieters über die Wirksamkeit einer nach dem 1. Juni er- tagsfiich, Hering in Brühe und Muschelfleisch in Gallert abgegeben. folgten Kündigung des Vermieters, über die Fortsetzung des ge= Infolge ungenügender Viehanlieferungen ist es nicht möglich, alle fündigten Mietverhältnisses und ihre Dauer sowie eine Erhöhung Fleischkarteninhaber in der verflossenen Woche mit Fleisch zu verdes Mietzinses im Falle der Fortseßung zu bestimmen; sowie ferner forgen. Die Fleischkarteninhaber, die kein Fleisch erhielten, find beauf Anrufen eines Vermieters einen mit einem neuen Wieter ab- rechtigt, noch bis Mittwoch das fehlende Fleisch zu entnehmen. Im geschlossenen Mietvertrag, dessen Erfüllung von einer Entscheidung Laufe diefes Monats werden neue Fleischkundenverzeichnisse auf gemäß Nummer 1 betroffen wird, mit rückwirkender Straft aufzugelegt. Eine vorherige Annahme und Eintragung von Kunden heben. Gerichtszeitung. Doppelter Butterbezug eines Lebensmittelmarkenverteilers. Unstimmigkeiten in der Lebensmittelmartenverteilung der Gemeinde Dre wis kamen vor dem Potsdamer Schöffengericht ans Tageslicht. Wegen Unterschlagung und unrechtmäßiger Entnahme von Butter mußte sich der ehrenamtlich als Lebensmittelmarienberteiler tätige Schloffer Paul Engel aus Drewiß verantworten. Dem E. wird zur Last gelegt, vom August v. J. bis Januar für seinen Haushalt, der aus vier Perfonen besteht, statt viermal Butter wöchentlich die doppelte Menge bezogen zu haben. Er bewerkdurch die Fleischer ist verboten, und bereits vorgenommene Ein- stelligte das dadurch, daß er sich bei zwei Kaufmannstragungen find für ungültig erklärt. Diejenigen Personen, denen frauen au gleider Seit eintragen ließ. Göpenid. Stadtverordnetenversammlung. In der ersten Sizung Ladenschlächter bereits die Anmeldeabschnitte von der neuen Fleisch- Manöver des Marfenverteilers wurde Gesprächsstoff in Drewiß und nach den Ferien standen im Vordergrunde die Tarifveränbe- farte abgetrennt haben, werden aufgefordert, diese Fleischkarten bis fam am 17. Januar zu Dhren des Gemeindevertreters Otto aie. rungen in den städtischen Werken. In der letzten Junisigung hatte der Magistrat den Stadtverordneten eine Erhöhung zum 12. d. Mets. im Lebensmittelamt, Pistoriusstr. 24, Bimmer 31, Loff. Als er die Bestätigung von beiden Kaufmannsfrauen erhielt, des Gas-, Wasser- und Strompreises vorgeschlagen. Diese Vorlage umzutauschen. Spätere Anträge werden nicht mehr berücksichtigt. wandte er sich sofort an den Gemeindevorsteher Riebe mit dem Crsuchen, die Angelegenheit umgehend in der Gemeindevertretung wurde einer gemischten Kommission überwiesen. Den Bericht über diese Verhandlungen erstattete Genosse Blum. Er führte aus, Donnerstag beschloß die Erhöhung der Teuerungsmittelmarken abzunehmen. Tempelhof. Die Gemeindevertreter Sigung am zur Sprache zu bringen und dem M. die Verteilung der LebensDer Gemeindevorsteher verschwieg daß sämtliche Werke mit Unterbilang arbeiten und erhebliche Zubent anderen Gemeindebertretern diese Sache und H. schüsse erfordern. Das Elekrizitätswert hatte im Jahre 1916 einlagen für Beamte, Angestellte und Arbeiter. Die Beamten- aber zulage lehnt sich an die staatlichen Säge an. Den Arbeitern soll blieb weiter nichts übrig, als fie der Staatsanwaltschaft zu Defizit von 43 000 m., das Gaswerk zurzeit einen Fehlbetrag von die bisher gewährte Zulage von 50 Pf. pro Tag auf 1 m. erhöht übergeben. Vor Gericht bekundete der Gemeindevorsteher unter 285 000 M., wovon 154 000 m. noch durch den lezten etatmäßigen werden. Genoffe Ewald gab namens der sozialdemokratischen seinem Eid, daß er von den Vorgängen wohl gehört, aber dem E. Ueberschuß und durch die bereits seit Ottober 1916 erhöhten GasVertreter seiner Enttäuschung darüber Ausdruck, daß die folche Sachen nicht zugetraut habe, da er doch ein streng preise gedeckt werden. Bei dieser Gelegenheit wurde die städtische Finanzlage aufgerollt und entwickelte der Bürgermeister Dr. Arbeiter, mittleren und fleinen Beamten angesichts der enormen patriotischer Mann und der Gemeindevertreter Hafeloff ein Langerhans davon kein günstiges Bild. Insgesamt wurden Teuerung mit so unzureichenden Zulagen bedacht wurden, während Sozialdemokrat fei. Der Vorsigende bemerkte, daß die Gebis jest 3 440 000 M. an Vorschüssen aufgenommen, wovon zirka bei den besser bezahlten höheren Beamten diese Zurückhaltung nicht meindevertreter durch den Gemeindevorsteher ein Vertrauensvotum 3 Millionen ungedeckt sind. Das Gemeindesteuersoll steigt nicht in geübt wurde. Er beantragte, Arbeitern sowie Beamten die Zulage an das Gericht gesandt hätten. In diesem Augenblick riefen aus dem erhofften Maße. Verschiedene Steuerquellen versagen durch rückwirkend vom 1. April ab zu gewähren. Dieser Antrag wurde dem Zuhörerraum einige dort anwesende Gemeindevertreter:„ Das abgelehnt, die Vorlage angenommen. Ewald sprach die Ec- von wissen wir nichts, has hat der Gemeindevorsteher allein getan, die Kriegswirtschaft ganz und gar. Die Bemühungen, Anleihen zu beschaffen, sind bisher noch nicht von Erfolg gewesen. Als Resultat Wartung aus, daß der Gemeindevertretung recht bald eine um den Engel zu schützen!" Der Amtsanwalt beantragte gegen E. Vorlage gemacht werde, in der die mittleren und unteren 100 m., gegen seine mitangeklagte Ehefrau 50 M. Geldstrafe. der allgemeinen Debatte darf bezeichnet werden, daß der Magistrat Beamten und Arbeiter entsprechend der Teuerung bedacht werden. Trotzdem die Sache schon einmal vertagt war, tam man wieder zu bemüht ist, sich mit der finanziellen Zukunft eingehend zu befassen Bei der Bewilligung von Mitteln zur Verteilung von Spenden einer Vertagung, da die Ladung des Dienstmädchens für nötig und daß ferner der große Waldbesitz der Stadt Cöpenick ohne an Schulkinder anläßlich der 400jährigen Wiederkehr des Re- gehalten wurde. eine dirette Veräußerung finanziell berwertet werden soll. Es sind bereits Projekte ausgearbeitet, wonach debatte. Vom Gemeindevorstand wurde beantragt, zu diesem Zweck formationsfestes fam es zu einer sehr erregten Geschäftsordnungsdie Dammforst der Bebauung erschlossen werden soll, wo auch 1100 m. zu bewilligen, damit die Kinder von der 5. bis zur 1. Klaffe namentlich Kriegsbeschädigte ein Heim finden sollen. Die Tarif- bedacht werden könnten. Dr. Richter verlangte 1800 W., um auch änderungen sollen zunächst nur die Fehlbeträge becken. Ab 1. Sep- den Kindern der unteren Klassen die Spende zugänglich zu machen. tember, für das Wasser vom 1. Oktober, sollen die Strompreise Nachdem Gen. Franz den ablehnenden Standpunkt unserer Geum 25 Proz., die Gaspreise pro Kubikmeter um 5 Pf., d. H. von 18 auf 23 Pf. bzw. für Automatengas 24 Pf. und das Wassergeld noiſen dargelegt hatte, erfolgte die Abstimmung, die die Ablehnung bon 18 auf 20 Pf. für Wirtschaftswasser und von 16 auf 18 Pf. Nach vielem Hin und Her wurde nochmals eine Abstimmung für Gewerbewasser erhöht werden. In der Debatte erklärte Genosse Woid, daß es bedauerlich vorgenommen, gegen die Gen. Ewald energiích protestierte. sei, daß die Gaspreise schon wieder erhöht werden müssen, weil auch diese Abstimmung ergab die Ablehnung der Anträge. Nachdem die Ausgaben nicht durch die Einnahmen gebedt werden. Seine beschäftigte sich die Gemeindevertretung noch mit zwei dringlichen Freunde wünschen aber, daß, sobald die Möglichkeit gegeben ist, Anfragen. Die eine bezieht sich auf die geplante Verschlechte die Gaspreise wieder heruntergesezt werden. Der Magistrate- rung der Verkehrsverhältnisse nach Tempelhof, vertreter gab eine dementsprechende zufriedenstellende Erklärung um eine Stromeriparnis zu erzielen. Der Bürgermeister wurde ab. Die Tariffäße wurden hierauf in der vorgeschlagenen Form beauftragt, mit allen zu Gebote stehenden Mitteln gegen eine der Die Versammlung trat hierauf in eine Beratung altige Verschlechterung anzufämpfen. Die zweite Anfrage bezog sich über die Gewährung von Freistellen in der Körner- und Dorotheen- auf den Stand der Verhandlungen über den Ankauf der eng schule ein und sollen auch befähigte Volksschüler auf Vorschlag der bracht, daß der Vertreter Tempelhofs darauf sehen möge, daß rischen Gasanstalten. Hierbei wurde zum Ausdrud geSchulleiter zugelassen werden. Die Bestimmungen für die Wahlen zu den Arbeiterausschüssen Tempelhof bei den weiteren Verhandlungen nicht ausgeschaltet mußten infolge der vielen weiblichen Hilfskräfte geändert werden. werde. In der nichtöffentlichen Sizung wurde beschlossen, ein Die Vorlage gab auch den Arbeiterinnen das Wahlrecht, jedoch Darlehen von 500 000 M. von der Stoniumgen offen nicht die Wählbarkeit. Auf Einspruch unseres Genossen Woid shaft Berlins und Umgegend zu 5 Proz. aufzunehmen. und nach einer zustimmenden Erklärung des Magistrats können jezt auch Frauen in die Ausschüsse gewählt werden. Infolge des Kriegszustandes soll für die Gemeindewahlen 1917 von einer Neuregelung der Bürgerliste Abstand genommen werden. Die Stern gesellschaft erbietet sich, wöchentlich mehreremale Frachtgüter von Copenid nach Berlin zu befördern, und zwar zum Preise von 50 Pf. für die ersten 25 Kilogramm. Jede weiteren 25 Kilogramm foften weitere 50 Pf. angenommen. beider Anträge ergab. Brit. Lebensmittel. In der nächsten Woche gelangen in der Verkaufsstelle der Gemeinde zur Abgabe: auf Abschnitt 13 lofe Suppen( Pfund je Person), Abschnitt 14 Nudeln(% Pfund je Person), Abschnitt 15 Brotaufstrich( in der Verkaufsstelle und bei den Kleinhändlern). Abschnitt 16 Bouillonwürfel( 2 Stüd je Person), Abschnitt 17 Sirup( 4 Pfund je Perion, nur bei den Kleinhändlern), Abschnitt 18 Nährhefe, Wiandal- Fleischertraft, Würztunke usw. und auf Abschnitt 19 Sonderzuteilung. nannte ein Kaufmann Abraham Davidsohn ein Präparat, das ,, Solo statt Del als Salatzusag" in Reklamen als vorzügliches Bindemittel zum Kuchenbaden und als Zufag zu Salat u. dgl. angepriesen wurde. Es war vollständig wertlos, hatte gar keinen Nährwert und enthielt weder Del noch sonstigen Fettbestand. Da die Art der Neklame die Käufer bei nicht genauer Leftüre in den Irrtum versezen konnte, daß es sich um einen Del- Eriaß handelte, wurde Davidjohn wegen unlauteren Wett bewerbs und Preisüberhebung angetlaat. Der Amtsanwalt beantragte 1000 Mart Geldstrafe. Das Schöffengericht berüdfichtigte, daß der Umfag des Angeklagten fein besonders großer war, und verurteilte ihn wegen beider Vergehen zu 370 Mart Geld strafe event. 37 Tagen Gefängnis. Ein Einbruch in cine Brotkommission führte den Arbeiter Ambrofius Bege It, den Schneider Theodor Chmielewsfi, ben Schloffer Theodor Gajewski und den Arbeiter Franz Kobus Aleeblatt war in die Räume der 35. Brotkommission eines Nachts vor die 6. Ferienstraffammer des Landgerichts I. Das bierblättrige mittels Dietrichs eingedrungen und hatte eine große Anzahl von Brot und anderen Lebensmittelfarten gestohlen. Das Gericht verurteilte Begelt als den Schwerstvorbestraften zu fechs Jahren 3uchthaus und zehn Jahren Ehrbet luft, Chmielewski und Gajewski erhielten je zwei Jahre 8uchthaus, während Kobus mit einem Jahre sechs Monaten Gefängnis davonkam. Der große Pelzwarendiebstahl, det in der Nacht zum 13. März in der Wallstraße 77/79 ausgeführt worden ist und den Einbrechern eine Beute im Werte von 37627 Mark eingebracht hatte, beschäftigte das Landgericht I. Die auf schweren Diebstahl beztv. Beihilfe und Hehlerei lautende Anklage richtete fich gegen acht Personen, den Schuhmacher Mar Ganzel, den Schlosser Kurt v. d. Heyden, den Schlächter Stanislaus Disztinski, den Schlächter Alfred Thiele, den Portier Karl Koletichke, den Kellner Franz Veselsky, den Kellner Hermann Leste, den Maler Alfred Barow 8 fy. Das Gericht verurteilte Gangel zu fünf Jahren 3uchthaus und zehn Jahren Ehrverlust, v. b. Heyden zu fünf Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust, Thiele zu ein Jahr Kreis Teltow. Gegen die unberechtigte Ausfuhr von Lebensmitteln. Nach der Verordnung des Oberkommandos in den Marken dürfen Lebensmittel, die der öffentlichen Bewirtschaftung unterliegen, vom Erzeuger an nicht ortsangehörige Personen nur abgegeben Groß- Berliner Parteinachrichten. werden, wenn diese eine schriftliche Zulassungsbescheinigung für Parteiveranstaltungen in Groß- Berlin: Mitt den Bereich des Kreises Teltow vom Landrat erhalten haben. Bei unentgeltlicher Abgabe geringer Mengen folcher Lebens- woch, den 12. September, abends 8 Uhr. mittel fann die Zulassungsbescheinigung durch eine schriftliche Genehmigung der für den Erzeugungsort zuständigen Ortsbehörde er Charlottenburg. Mittwoch, 12. September, abends 8 Uhr, im sechs Monaten Zuchthaus und drei Jahren Ehrverlust, fezt werden. Zur Behebung von Zweifeln hat der Landrat jetzt Voltshaus", Rosinenstr. 4, kleiner Saal: Mitglieder- Ber- Befelsin zu ein Jahr Gefängnis. Die gleiche Strafe angeordnet, daß solche nur auf Ausnahmefälle und auf bestimmte Landtagsabgeordneter Genosse Otto Braun wurden freigesprochen. traf Beste. Die Angeklagten Soletschte und Barowsky Zeit zu beschränkende schriftliche Genehmigungen der Ortsbehörden fammlung. nur für unentgeltlich abgegebene Lebensmittel auszufertigen spricht über: Unsere Ernährungspolitit". Alle, die auf find, die nach Art und Menge genau bezeichnet werden müssen. dem Boden der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands stehen, Den Inhabern solcher Bescheinigungen dürfen die ausgeführteu insbesondere alle Leser des Vorwärts" find zu dieser Versammlung Lebensmittel nicht beschlagnahmt werden. eingeladen und haben als Gäste Zutritt. Kreis Niederbarnim. Der neue Landrat. Der bisherige Landrat von Sorau v. Bredow ist an Stelle des zum Unterstaatssekretär im Reichsamt des Innern ernannten Landrats Dr. Busch zum kommissarischen Landrat von Niederbarnim ernannt worden. Schöneberg. Mittwoch, den 12. September, abends 81%, Uhr: Wahlvereinsversammlung in den Neuen Rathausjälen ( Tunnel). Referent: Reichstagsabgeordneter Herm. Molten bubr. Diskussion. Verschiedenes. Die Vorwärts"-Abonnenten sind eingeladen. Eingemeindungsverhandlungen zwischen Lichtenberg und Friedrichs felde. Gegenwärtig schweben zwischen den Gemeindekörperschaften Lichtenberg. Dienstag, den 11. September, abends 8 Uhr, im von Lichtenberg und Friedrichsfelde Eingemeindungsverhandlungen. Logen- Kasino", Knorrpromenade 2, Zahlversammlung. Wichtige In Verfolg einer Ende August d. J. vom Lichtenberger Magistrat an Tagesordnung.„ Vorwärts" leser und Gäste sind eingeladen. Spezial- Angebot unseres Schmierwaschmittels Germania" Probevorzügl. Qualität, außerordentlich sparsam im Gebrauch. Lieferbar in Waggonladungen. kübel von 36-60 kg zum Konsumentenpreis.( Gegen Nachnahme pro Pfund 60 Pf. festgesetzt.) Vertreter unter günstigen Bedingungen gesucht. ,, Germania" Eabrik kosmetischer und technischer Präparate Berlin W 57, Bülowstr. 66.- Tel. Lützow 8249. Zähne schlechtsitzender Gebisse. mit u. ohne Platte, mit echtem Friedenskautschuk, Goldkronen, Brücken. Plomben. Umarbeitung Reparaturen sofort. Zahnziehen in örtlicher Betäubung. Billige Preise, auch Teilzahlung. Teleph. Amt Nord. 10438. Persönl amPlatz v.9-7 D.A.Löser Perch.nur Rosenthalerstr. 69 Sonnt, 10-12. zu Künstl. Zähne mit echtem Friedenskautschuk, Goldkronen, Brücken, Plomben, Zähne ohne Platte, Zahnzieh. mit Betäubg., Umarbeitg., Reparat. sofort. Bill. Preise, auch Teilz. Zahn- Praxis M. Löser nur Jugendveranstaltungen. Charlottenburg. Arbeiter- Jugendbeim. Dienstag, den 11. September, abends 8 Uhr, wird Herr Hamburger einen Vortrag über das Thema: Ein Weltkrieg vor 2000 Jahren halten. Jugendliche und Eltern sind eingeladen. Weikensee. Arbeiter Jugend. Dienstag, den 11. September. fiudet im Heim, Charlottenburger, Ede Tassostraße, eine Heimbesucher Versammlung statt. Wetteraussichten für das mittlere Norddeutschland bts Montag mittag. Ziemlich warm, langfame Zunahme der Bewölfung und später an der Küste leichte Regenfälle, strichweise Gewitter. Hals- u. Lungenkranke Asthmatiker. Herzleidende, Blutarme, Bleichsüchtige finden kostenfrei Rat und Hilfe durch belehrende Broschüre über anerkannte bewährte Kombiniertes Verfahren; viele Anerkennungen von Aerzten und Geheilten. Brunnenstraße 185. und ausprobierte Heilmethode ohne Berufsstörung. nahe Invalidenstr. Persönl.zu sprech. 10-7, Sonnt. 10-12. Tel.Nd. 11503 Keine Wanze mehr für Mk. 1,50 Versandhaus ,, Saneco", Berlin N. 4, Invalidenstr. 5 Reichels Magentopfen J. Baer Badstr. 26 Eck. Prinz.- Allee Herren- u.Knab, Kostüme wasserdichte Mäntel, Röcke, Wintermäntel, neueste Formen, beste Stoffe, gibt an Private Damenmäutelfabrik Bilski, Krausenstr. 30, Dönhoffpiak. Kartoffeln 348* in Parzellen abzugeben. Robert Vogel, Britwalf. Forderungen an bösw.Schuld des In- u. Ausl. kaufe u. übern. z.kostenfreien energ. Beitreib. Ia Referenz. Einsen Anzüge Dr.Grothe, Ber.. Charlottenb.4. Nur mit Kammerjäger Bergs ,, Nicodal I und II" zu erzielen! Ges. gesch. Erfolg verblüffend. Kinderleicht anzuwenden. Doppelpackung Mk. 1,50. Ausreichend f. 1-3 Zimmer und Seit 25 Jahren erfolgreich erBetten. Zu haben in den früher in diesem Blatte genannten probt und berühmt durch ihre sämtlichen Verkaufsstellen. Bei Einsend. von Mk. 1,90 große Wirkung bei allen MagenFranko- Zus. n. Ausw. d. den Gen.- Vertr. H. A. Groesel, beschwerden. Versand d. Nachn. Joppen. Gr. StoffBerlin SW. 11, Königgrätzer Str. 49. Tel. Kurfürst 4741. Echt nur mit Marte ,, Medico". lager, eleg. Maß. Bo nicht erhältlich. burch Otto anfertig. Billigste, feste Preise. Reichel, Berlin 43, Eisenbahnstr.4 Krätze Wilmersdorf.St.67 entsetzl. Bett- Haatjacken geh. 1.2 Tag. 6.Berufsstör. 100000 f.bew.Mopati.h. 100 Heilb, Vers.. ausw.Personenz. ang. Salus, Bochum 66, Kartanstr. 131 Deutscher Metallarbeiterverband Deutscher Bauarbeiter- Berband Ortsverwaltung Berlin. Dem Andenken unserer im Felde gefallenen und verstorbenen Kollegen gewidmet. Ambos, Gustav, Schloffer, geb. 24. Dezember 1877 in Retschin. Becker, Richard, Buser, geb. 11. August 1880 in Berlin. Beetz, Georg, Schloffer, geb. 24. Mai 1895 in Berlin. Bethke, Rudolf, weißer, geb. 20. Oftober 1894 in Berlin. Billig, Bruno, Schloffer, geb. 28. September 1893 in Berlin. Dunow, Gustav, Bohrer, geb. 12. Dezember 1886 in Faltenberg. Ernst, Max, Dreher, geb. 7. Juli 1890 in Berlin. Felix, Paul, Schweißer, geb. 5. März 1894 in Berlin. Gehrke, Max, Arbeiter, geb. 9. April 1896 in Reinidendorf. Heintze, Max, Arbeiter, geb.& Dezember 1893 in Berlin. Hintze, Otto, Klempner, geb. 14. Rovember 1879 in Bommels.Witte. Hirsch, Reinhold, Sloffer, geb. 30. Dezember 1897 in Berlin. Kahl, Erich, Dreher, geb. 9. März 1891 in Berlin. Knappe, Willi, Former, geb. 11. Dezember 1892 in Botsbam. Leichnitz, Ernst, Former, geb. 1. Dttober 1877 in Stopanie. Lutter, Artur, Mechaniker, geb. 4. Oktober 1892 in Berlin. Matschke, Karl, Fraser, geb. 9. Februar 1893 in Halle. Neugebauer, Alfred, Schleifer, geb. 15. Juli 1897 in Riffi. Otto, Erich, Schleifer, geb. 22. Juli 1896 in Stettin. Stange, Franz, Schweißer, geb. 8. Juni 1892 in Lichtenberg. Thäter Johann, Drider, geb. 24. Dezember 1880 in Nürnberg. Thiele, Gustav, Schloffer, geb. 6. April 1890 in Stlausdorf. Tscheu, Erich, Somicb, geb. 1. Juli 1897 in Berlin. Uting, Walter, Arbeiter, geb. 8. Februar 1897 in Berlin. Vogel, Franz, Arbeiter, geb. 28. Juli 1872 in Grifenfelde. Weber, Ernst, Selfer, 181/13 geb. 16. Januar 1885 in Berlin. Ehre ihrem Andenken! Verband der Sattler und Portefeuiller. Ortsverwaltung Berlin. Den Mitgliedern hiermit zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Militärsattler Otto Paege Werkstatt F. Coban, berstorbert ist. Ehre seinen Andenken! Die Einäscherung findet am Montag, den 10. September, nachmittags 3 Uhr, im Krematorium Gerichtstraße ſtatt. 16C/ 7 Die Ortsverwaltung. Die Ortsverwaltung. Verband der freien Gaftund Schankwirte Deutschl. Zahlstelle Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß der Kollege Heinrich Aldag Chauffecftr. 11, Bezirk 2 verstorben ist. 50/10 Ehre seinem Andenken! Die Einäscherung findet am Montag, den 10. Septbr., nachmittags 5 Uhr, im Stre matorium Gerichtstraße statt. Um rege Beteiligung ersucht Die Ortsverwaltung. Berbandd.Gemeinde- u.Steatsarbeiter Filiale Groß- Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß folgende Kollegen auf dem Schlachtfelde gefallen find: Leo Klose, Gasanstalt Tegel. Wilhelm Köppen, Gasanstalt Gitschiner Str. Michael Banaszak, Gasanstalt Danziger Str. Otto Woldt, Charlottenburg. Franz Libowski, Gasanstalt Danziger Str. Otto Uschkurat, " " Reinhold Sehramm, Englische Gaswerke. Helmut Mau, 12. Revier- Inspektion. Paul Schulze, 11. " " Gustav Opitz, 21. 11 " " Wir werden ihnen ein ehrendes Andenken bewahren. 188/15 Die Ortsverwaltung. Zweigverein Berlin. Rabiz- Bezirk Im Felde sind folgende Kollegen gefallen: Beuster, Eugen, tuffateur, Bezirk Nordoften. Fleischmann, Herm., puser, Gesundbrunnen. Förster, Karl, Maurer, Grapke, Paul, Maurer, Bezirk Norden II. Bezirk Nordosten. Gröbe, Paul, Ginicha ler, Bezirk Wedding. Bezirk Bezirk Wedding. Kliem, Karl, abritublarbeiter, Charlottenburg. Rieck, Paul, Ginichaler, Riedel, Bernhard, maurer, Bezirk Nordoften. Rostalski, Georg, Staker, Schmidt, Julius, rbeiter, Bezirk Wilmersdorf. Voß, Wilhelm, Bauarbeiter, Fahrstuhl Bezirk Tempelhof. Berband der Schneider, Schneiderinnen und Wäschearbeiter Deutschlands. Filiale Berlin. Dem Andenken unserer auf dem Kriegsschauplat gefallenen Kollegen! Am 10. August 1917 starb im Reservelazarett in Kottbus der Damenkonfettionsschneider, Kollege Paul Reitzig geb. 15. 8. 1880. Am 21. April 1915 starb im( Gefangenenlager in Stras nojad in Rußland der Herrenkonfektionsschneider, Kollege Gustav Bretschneider geb. 12. 5. 1887. Am 25. August 1917 starb im Lazarett in Stottbus der Herrenkonfektionsschneider, Kollege Gustav Quackatz geb. 18. 3. 1870. Am 22. Juli 1917 fiel im Dsten der Herrenmaßschneider, Kollege Bezirk Dsten II. 166/2 Wengels, Wilhelm, Sturtateur, Bez. Lichtenberg. Wickert, Robert, Maurer, Bezirk Charlottenburg. Ehre ihrem Andenken! 146/17 Die örtliche Verwaltung. Deutscher Metallarbeiter- Verband. Verwaltungsstelle Berlin. Den Mitgliedern zur Nach richt, daß unser Sollege, der Schlosser Michael Koslatowicz Dolziger Straße 35, am 5.September gestorben ist. Die Beerdigung findet am Montag, den 10. September, nachmittags 4, Uhr, von der Leichenhalle des St. Pius Kirchhofes in Wilhelmsberg aus statt. Den Mitgliedern ferner zur Nachricht, daß unser Kollege, der Werkzeugdreher Wilhelm Kernchen Nostizstraße 5, am 5.Septembergestorben ist. Die Beerdigung findet am Montag, den 10. September, nachmittags 43, Uhr, von der Leichenhalle des KreuzKirchhofes in Mariendorf, Eisenacher Straße, aus stati. Den Mitgliedern ferner zur Nachricht, bag unser Kollege, der Dreher Hermann Schneider Neukölln, Jonasstr. 2, am 7. September gestorben ist. Die Beerdigung findet am Montag, den 10. September, nachmittags 2, Uhr, bon ber Leichenballe des GemeindeFriedhofes in Stahnsdorf aus statt. Rege Beteiligung wird erwartet. Nachrufe. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Bohrer Friz Ehlert Prinz Eugen- Straße 8, am 30. August gestorben ist. Den Mitgliedern ferner Aur Nachricht, daß unser Kollege, der Arbeiter Alfred Eisenberg Forster Straße 46, am 1.September gestorben ist. Den Mitgliedern ferner zur Nachricht, daß unsere Kollegin, die Metallarbeiterin Else Mattheus am 18. Juli gestorben ist. Ehre ihrem Andenken! Die Ortsverwaltung. Nachruf. Auf dem Felde der Ehre starb an seinem Silberhochzeitstage, am 19. August 1917, den Heldentod fürs Baterland mein lieber, guter Mann, Landsturmmann Franz Kohlhoff der im 47. Lebensjahre. Dies zeigt im tiefsten Schmerze an Witwe Hedwig Kohlhoff geb. Walter nebst Kindern. Es gibt ein Web, Das teine Worte lindert, Und einen Schmerz, Den auch die Zeit nicht heilt. Leicht sei Dir die fremde Erde, Unfre Liebe deckt Dich zu. Fern von seinen Lieben fiel am 31. August nach 30 Monate schwerenkämpfen, innigstges Karl Sommer geb. 10. 1. 1876. Die Ortsverwaltung. Allen Freunden und Be kannten, besonders dem Gesangverein Morgengraun" herzlichen Dant für die anläßlich, des Hinscheidens meiner innigitgeliebten, treuforgenden Mutter, Schwieger und Großmutter Ida Lewin geb. Müller fundgegebene Teilnahme. Ludwig Walteru. Frau nebit Sohn Berlin O, Krautstr. 40. Danksagung. Für die vielen Beweise aufria Ager Teilnahme bei dem scheiden meines lieben Mannes und guten Vaters, des Tischlers Otto Donner fagen wir allen Beteiligten, besonders seinen werten Kollegen der Daimler- Werke, die ihm in seiner legten Stunde hilfreich zur Seite standen, auch dem Berliner Volkschor, der ihn zur letzten Ruhe geleitete, unferen herzlichsten Dank. Im Namen der Hinters bliebenen Die trauernde Witwe Elisabeth Donner geb. Bommel und Sohn Erwin. Treptow, Graeßftr. 58.[ 3705 Denticher Metallarbeiter- Betband. Spezialarzt Verwaltungsstelle Berlin. N 54, Linienstraße 83-85. Geschäftszeit von 9-1 Uhr und von 4-7 Uhr. Telephon: Amt Norden 185, 1289, 1987, 9714. Montag, den 10. September 1917, abends 8 Uhr: Branchen- Berlammlung Urlaub, unfermenter der Werkzeugmacher, Werkzeugschleifer, Einrichter fowie fämtlicher als zigarettenmaschinenführer liebter, herzensguter Sohn, der Musketier Karl Matschke im Alter von 24 Jahren. Dem Auge fern, dem Herzen ewig nah'! Dies zeigen in tiefstem Schmerze an seine Eltern Karl Matschke und Frau Anna geb. Matschke. Niederschönhausen, Blücher straße 13. 385b Tag der Beerdigung wird nach erfolgter Ueberführung befannt gegeben. Sozialdemokrat. Verein Miederbarnim Bez. Niederschönhausen. Den Mitgliedern zur Kennt nis, daß am 31. aug. unfer Mitglied, der Musketter Karl Matschke im Alter von 24 Jahren bet den legten Stämpfen ges fallen ist. 246/15 Ehre seinem Anbenken! Der Tag der Beerdigung wird noch bekanntgegeben. Die Bezirksleitung. Nachruf. Als Opfer des Weltkrieges fiel unser Jugendgenosse Karl Matschke Niederschönhausen im blühenden Alter von 24 Jahren. 293/20 Er war bis zu seiner Einberujung unermüdlich für die Groß- Berliner Jugendbewegung tätig. Wir werden ihm allezeit ein ehrendes Andenken be wahren! Der Bezirks Jugendausschuß Groß- Berlin. VolksFeuerbestattungsVerein Groß- Berlin 1913 Die Einäscherung unseres berstorbenen Mitgliedes, Herrn Wilhelm Neumann Schöneberg, Grunewaldst.34, findet morgen Montag, den 10. September, nachmittags 6 Uhr, im Krematorium Berlin, Gerichtstr. 37, statt. Ehre seinem Andenken! beschäftigten Kollegen Dr. med. Wockenfuß. Friedrichst 125( Oranienb. T., f. Syphilis, Harn- u. Frauenleiden Ehrlich- Hata- Kur( Dauer10T.) Blutuntersuch. Schnelle, sicher.. schmerzl. Heilung ohne Berufse störung. Teilzahlung. 221/ 90Sprechstund.: 11-1 u. 6Spezial- Arzt Dr. med. Hasche, in den Musiker- Festfälen, Kaiser Wilhelm- Str. 31( gr. Saal). Friedrichstr. 90 fam Tagesordnung: 1. Vortrag über den Kriegsausschuß. 2. Neu- und Eisazwahlen der Agitationskommission. 3. Branchenangelegenheiten. Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt! Das pünktliche Erscheinen aller Kollegen ist notwendig. 185/14 Die Ortsverwaltung. Textilarbeiter! Am Mittwoch, den 12. September 1917, abends 8 Uhr, in Andreas Festsäle, Andreasstr. 21( Nähe Schles. Bahnh.): Allgemeine Versammlung für die Stadtbahnh. Behandl. von Syphilis, Haut, Harn, Franenleiden, ipez. chron. Fälle. Ehrlich- Hata- Kuren, schmerzlose, türzeste Bebandlung ohne Berufsstörung. Blutuntersuchung. Maß. Preise. Teilzahlung. Sprechstunden 10 bis 1 mb 5-8, Sonnt. 11-1. Spezialarzt Dr. med. Colemann f.Geschlechtskrankh., Haut-, Harn-, Frauenleiden, nervös. Schwäche, Beinkranke,* Groß- Berliner Tertilarbeiterschaft folgender Gruppen: Ehrlich- Hata Kuren Papierspinnerei u. Weberei, Färberei u. Chem. Reinigung, Strickerei, Wirkerei und Haspelei, Hand, Rahmens, Kurbels und Singerstickerei, Posamentiererei, Woll und Jutespinn und -Weberei, Appretur, Bleicherei und Seilerei. Tagesordnung: Vortrag des Gauleiters Kollegen Franz Kotke: Rechte und Pflichten der Arbeiterausschüsse nach§ 11 des Vaterländischen Hilfsdienstgesetes.. Freie Aussprache. Es labet ein 190/14 Der Vorstand. 3. A.: Max Gruhl, O 27, Andreasstr. 17. NB. Der zuständige Facharbeitsnachweis für sämtliche Textil gruppen befindet sich Berlin O 27, Andreasstr. 17, Fernruf Stgft. 1873. Geöffnet von 8-1 Uhr und 5-7 Uhr, Mittwoch nachmittag geschloffen. Berlin C Wallstr. 13 Gardinen Spezialfirma: Gardinenhaus Bernhard Schwartz Nerven- und Stoffwechselleiden insbesondere Nervenschwäche, uderverfaltung, Sicht u. Rheumatismus, gudertrantheit, Magen- und Darmleiden, Herz-, Leber u. Nierenkrankheit., Blutarmut, Frauenleid., Schwäche zustände, Hautleiden werden mit vorzüglich. Erfolge nach besond. Berfahren ohne jede Berufsstörung beband. Sanitätsrat Dr. Weise's Ambulatorium, Sprechft. 9-10, 3-4, Sonntag 10-11. Prospett frei. Berlin 117, Wilhelmstr. 94-96. Strahlendorffs Handelsakademie Berlin, Beuthstraße 11, am Spittelmarkt, Zentrum 1750. 4. Oktober beginnen Viertel-, Halbjahres- u. Jahreskurse, vormittags 9-2 Uhr oder nachmittags 8-8 Uhr, zur Ausbildung für das Kontor. Herren und Damen getrennt, Kurse für Damen mit Töchterschul- oder Lyzeumsbildung. Ausführliche Lehrpläne kostenlos. ( Dauer 12Tage). Behandl. schnell, sicher u.schmerzlos ohne Berufsstörung in Dr. Homeyer& Co. konz.Labor. f.Blutunters., Fäden im Harn usw. Panoptik. EckeNeue Friedrichstr. 81. gegenüb. Königstr.34-36. Friedrich Spr. 10-1 u. 5-8, Sonnt. 10-1. Honorar mäßig, a. Teilzahl. Separates Damenzimmer. Trumpf- As Likör( herb) M. 9,50 p. Lt. Ia. Glühpunsch- Extrakt 1. Qual. M. 3,90 p. Liter 2. 3. Marke 2, 9> 1,60 9 Schelm Likör M.4,50p.L. Nach auswärts nicht unter 5Liter, für Berliner Abnehmer auch kleinere Quantitäten Verkaufsstelle: Berlin, Marsilius- Straße 21. * Hermann Führer, Berlin 0. Tel. Königstadt 2949. Moderne Kostüme, Mäntel, eleg. Kleider, Röcke aus la Stoffen, neueste Formen! 2180* Ulster, Plüsch- u.Tuchmäntel Kostüme Kleider " Mäntel Jacketts Blusen! Regenmäntel! Gr. Auswahl- alle Größen! Fabriklager Verkauf an SammetPrivate. MICHAELIS auerstr. 80, 1 Treppe neben Konzerthaus. Spezial- Arzt Gründliche Behandlung Resterhandlung Dr. med. Haedicke Harn-, Haut-, Geschlechtsld.. Syphil.( Behandlungsd.12 T.). von Nerven-, Nieren-, Frauenleiden( Unterleibsleiden), Lungenleiden, Tuberkulose, Magen- und Darmleiden, Epilepsie, Schlaflosigkeit, Schwächezuständen, Ischias, Rheumatismus. Gicht, Flechten, Hautleiden USW. Elsasser Str. 42 I, direkt a. d. Friedrichstr. Becker, Seydelstr. 1, Spittelm. Billig viele Reste Herren-, Damen- u. Futterstoffe, Seide, Sammet, Plüsch. Krimmer u. Astrachan Maßanftg. Arbeits4-6 M., Jack en u. M.. Anzüg. 30 M. Tadellos. Sitz sonst kein Blutunters. Ehrlich- Hata Dir. Hermanns, Sprechst. tägl. 10-1 u. 5-8, Sonnt. 10-1 Uhr. John: Röcke ( Salvarsan-) K.Mod., schmerzloseBehandl. o. Berufstörung. -Mäßige Preise.Teilzahlung Friedrichst.187-188a.d.Mohrenst. Berlin C, Mäntel 10-12 Das Orthopädische Zentral- Institut, titeritr. 70, Hosen 7 M. ( Untergrdb.)( System Langel u. Geh. Med.- Nat Prof. Dr. Bardenbeuter) garantiert, empfiehlt sich allen an Blatt- und Hohlfügen, Bein- und Rückgraf. Abnahmezwang. berfrümmung u. dergl. Leidenden. Orthop. Turnunterricht 11-1, 3-7, Sonntags 11-1. ür Feldfoldaten! Deutfch- Polnisch. 15 Pf. Deutsch- Franzöfifch15 Pf. Münze Buchhandlung Borwärts, Berlin kauft Ball, Münzenhdlg.. Berlin, Wilhelmstr. 46/47. nach besonderer Methode. Syftem feit Jahren glänzend be währt, empfohlen durch Krankenkassen und Spezialärste. 390b Berlin C. Orthopädisches Zentral- Institut, setoftertrake 70. Sprechzeit: werktäglich 9-5 Uhr. Halteft. d.Untergt.- Bahn. Fette Hühner 53L* Pjund 4,95 M. ad, Fleischige Kaninchen. Tasche Nachf. A. Schmidt, Berlin, Planuser 21. Blusenkragen Glasbatist, reich bestickt A.Jandorf& C Belle- Alliance- Strasse Gr. Frankfurter Strasse Brunnen- Strasse Rottbuser Damm Wilmersdorfer Strasse 1.75 Mod. Rollkragen 3.45 Glasbatist, reich bestickt Mod. Rollkragen Glasbatist, bestickt, mit Motiven garniert... 3.95 Mod. eckiger Kragen Glasbatist, reich bestickt, Seidenstoffe Gewebe... Seide einfarbig, weiches, fliessendes Schotten blau- grün- rot....... Meter 5.95, 8.95 Blusenstreifen....... Meter 6.50, 9.50 Eolienne moderne Farben.... Meter 14.75, 22.50 Taffet schwarz, 95-100 cm... Meter 14.75, 19.50 Taffet mod. Farben, 95-100 cm, Meter 17.50, 24.50 mit Motiven und Spitzen 4.50 Moderne Kappe aus 16.75 garniert Plüsch, mit Bandgarnitur Kleiderstoffe 130 cm... Meter Meter 6.75, 7.95 Kostümstoffe meliert.... Meter 8.75, 11.45 Kostümstoffe mit Noppen Meter 12.75 Kostümstoffe barber 14.50, 21.50 Blusenstoffe Streifen. Meter 5.95, 8.50 Kinderschotten Mr. 7.50, 11.95 Kunstseide aparte Streifen, Meter 8.90, 11.75 Eleg. Rundhut aus Plüsch, handgearbeitet, mit gestecktem Kopf und Bandgarnitur 23.50 Streifen..... Meter hübsche Muster, Weisswaren Glasbatist, reich Blusenkragen bestickt od. mit imitierten Filetspitzen garniert...... ( Matrosenform) Blusenkragen Glasbatist, reich bestickt, mit Motiven u. Spitzen garniert Fichus aus Tüll oder schönen Spitzen. ( mod. grosse Jackenkragen Rollform) Glasbatist, reich bestickt mit imitierten Filetspitzen garniert... 95 1.45 1.95 2.95 3.45 4.95 4.955.95 Gardinen, Möbelstoffe, Jugendl. Mützenform 18.75 Teppiche, Umzugs- Artikel aus Plüsch, hübsch garniert Direktion: Max Reinhardt.| Verband der Fr. Volksbühnen Theater für Sonntag, 9. September. Deutsches Theater. 7 U.: Ein Sommernachtstraum. Montag 7 Uhr: Faust I. Kammerspiele. 8U: Gespenstersonate. Montag 72 Uhr: Fasching. Volksbühne. Theater am Bülowplatz. Untergrundb. Schönh. Tor. 73 Lumpengesindel. Nachm. 9 Uhr( ermäßigte Preise): Hedda Gabler. Montag: Lumpengesindel. Lessing- Theater. Nachm. 3 Uhr: Das Kind. 7% Uhr: Madame Legros. Montag 7 Uhr: Peer Gynt. Deutsches Künstler- Theater. Allabendlich Clubleute. 73 Uhr: Theater i. d. Königgrätzerstr. 734 Uhr: Erdgeist. Nachm. 3 Uhr: Kameraden. Komödienhaus. 73 U.: Die verlorene Tochter. 3 Uhr: Die verlorene Tochter. Berliner Theater. 72U.: Die tolle Komte B. Nachm. 3 Uhr: Filmzauber. 12 WINTER CARTEN Heute 2 Vorstellungen 2 Nachm. 3, Uhr kl. Preise, Kinder die Hälfte, abends 7, Uhr. Der erfolgreiche Spielplan. Dazu: 9 Uhr abends Venezianische Nacht Pantomime in 12 Bildern von Karl Vollmoeller Sonntag, den 9. September, nachmittags 3 Uhr: Boltsbühne: Hedda Gabler. Schiller- Th. Charlottenburg: Novella d'Andrea. Schiller- Th. O: Hinter Mauern. Künstler- Th.: Rejjing- 3h.: Das Stir Senator. Stind. Abends 7, Uhr: Boltsbübne: Montag, Diens tag: Lumpengesindel. MittFreitag: Deutsches Opernhaus Neues Operettenhaus 7 Uhr: Carmen. Friedrich- Wilhelmst. Theater 11. Arbeiter- Vorstellung. 3 Uhr: Der Waffenschmied. Schiffbd. 4a. Kassent. Nd. 281 UT 7, Uhr: Der Soldat der Marie. Residenz- Theater The Uhr: Das Dreimäderhaus. Die Warschauer Zitadelle Gebr. Herrnfeld- Th. Operetten- Gastspiel 7, Uhr: Die ledige Ehefrau. wpoch: Elga. Donnerstag Kleines Theater 8 Uhr: Im Bahnwärterhaus. Lumpengesindel. Hedda Gabler. URANIA Sonntag 4 Uhr( halbe Preise): Tirol einst und jetzt.. Sonntag 8 Uhr: Das Oberengadin und der Splügen. Montag 8 Uhr: Komische Oper 31, Uhr: Liebelei. Uhr 3 Uhr: Die Steiner- Mädels. Schiller- Theater O 7%, Uhr: Alt- Heidelberg. 3 Uhr: Hinter Mauern. Schiller- Th. Charl. 7, Uhr: Vom andern Ufer. 3 Jhr: Novella d'Andrea. Thalia- Theater 714 28 U.: Schwarzwaldmädel. Egon und seine Frauen. 3, Uhr: Die Dose Sr. Majestät. 3 Uhr: Charleys Tante. Theater am Nollendorfplatz Lustspielhaus 7 Uhr: Die blonden Mädels 7, Uhr: Die Gulaselikanone. vom Lindenhof. 31, Uhr: Immer feste druff! 3 U.: Herrsch. Diener gesucht. Theater des Westens Die Befreiung Ostgaliziens Metropol- Theater Uhr: Der verliebte Herzog und der Bukowina. Mozartsaal Nollendorfpl. 5 Henny Zirkus A. Schumann Porten Bahnhof Friedrichstraße. Rauchen gestattet. 2 Vorstellungen. 32 u. 8 Uhr. Nachm. 1 Kind freiunt. 12 J. u. Gratis- PonyReiten f. Kinder v. Logenb. Mittelbalk.- Besuchern. Der Zirkus- Varieté- Spielgroße plan u. a.: Die rotierende Leiter, 3 Turmkünstler 3 Der urkom. Fangkünstler. Nur noch kurze Zeit: ParforceHalali. Schnitzeljagd. Casino- Theater Lothringer Straße 37. Täglich 8 lihr: Birtlicher Humor! Gr. Erfolg! Die Schlagerpofse Heiraten mußte! Borher der neue bunte Teil. Sonnt. 4 Uhr: Guste, die Perle. in dem Drama Gefangene Seele. Regie: Rudolf Biebrach. Paul Heidemann in dem Lustspiel: Teddy geht zum Theater. Beginn: 3 Uhr. Admiralspalast. 2 Vorstell., 4 u. 7% Uhr. Nachm. kleine Preise. Abrakadabra. Gr. phantastisch, Ballett auf dem Eise. Abends Einlaß 7 Uhr. Vorzügliche Küche. mit Guido Thielscher. 7%, Uhr: Die Czardasfürstin. 3, U. Der Raub d. Sabinerinnen. NATIONAL- THEATER 48 Cöpenicker Straße 68. 18 Stürmischer Erfolg! Das ist die Liebe...! Oper. in 3 Akt. v. H. Döblin. Musik von Walter Bromme. 1. Bild: Baron Fliegenleims Pleite. 2. Bild: Auf der Rennb. Karlshorst. 3.Bild: Gerichtssaal in Kiekemal. Vorvk.v.10 U.ununterbr. Karl Wessel, Egon Brosig, Saal, Grimm- Einödshofer, Mia Elis, Edith Poska. Circus Busch Fernsprecher Norden 840. Sonnabend, 15. Sept. 1917 Eröffnung! abends 7 Uhr. Vorverkauf ab Dienstag Circuskasse, Wertheim und Invaliden dank. Lichtspiele Neue Bhilharmonie Köpenicker Straße 96-97. Vom 7.- 10. September: Sturmflut.( Ihr Sohn.) Mit Zelnik. 15 Mark Geldstrafe oder drei Tage Haft. Entzückendes Lustspiel. Vilya Filmlied. Rurfürstendamm, Nollendorfplatz, Unter den Linden: Walhalla- Theater. 712 UT Zigeuner. Trianon- Theater Gartenbühne: Vorstellung. Eine Autofahrt durch Jahrhunderte Don Bernhard v. Hindenburg. Erika Gläßner im Suftiptel: Onkelchens Liebling. Regie: Danny Kaden. Alexanderplat, Morißplaz, Hasenheide; FERN ANDRA in Des Leben: ungemischte Freude. Lotte Neumann in Die Rache des Avenarius. Schbg.: Autofahrt durch Jahrhunderte. Reinickendorferstr.: FERN ANDRA, 300 Heute: a. Bhf. Friedrichstr. Tel. Zt. 4927 Der Anf. 8 Anf. 8 reizende Adrian Sonntag nachm. 34 Uhr bei ermäßigten Preisen: Johannisfeuer von Sudermann. Voigt- Theater. Badstr. 58. Badstr. 58. Sonntag, den 9. September, nachmittags 4 Uhr:. Der Walzerkönig. Borher: Erstklassiges Spezialitäten- Programm. 17. Sept. Beg. d. Winterspielzeit. Berliner Prater- Theater. Kastanienallee 7-9. Heute: Aha- famos! Militär- Konzert. Br. Ausstattungs- Operettenpoffe Zoo die Hälfte. Zoo ab 6 Uhr 50 bzw. 25 Pf. Aqua je 60 Pf. Kinder Aquarium. in 3 aften mit Gesang u. Tanz. Borher d. gr. Varietéprogramm. Anjang 4, Uhr. Beschlagnahmfreie Mengen gebrauchter Philander Palast Seft- 25 in 2 Der tanzende Tor. Auf allgem. Verlangen nochmals auf dem Spielplan des U.T Friedrichstr. 180 U.T Weinbergsweg. In den Vorführungen um 6 u. 8 Uhr mit Gefangs Vortrag! Heute Am Z.00 Vorstellungen 2 312 712 1 Kind frei. In beiden Vorstellungen: Wilhelm Hartstein WeinStud bis Korke Pf. und alle anderen Sorten sowie in dem Soldatenschwank: Zelluloid- FilmDer Stolz der 3. Kompagnie." Ferner: Senta Söneland, Maxstadt, Isabella u.Ruth Schwarzkopf, 4 Sylphiden, Merkel usw. Rose- Theater. UTR Germania- Prachtsäle Chausseestr. 110. C. Richter. Jed. Sonntag Paul Mantheys lustige Sänger u.Konzert Anfang des Konzerts 6 Uhr, Vorstellung 7 Uhr. Militär und Kinder 35 Pf. Jeden Sonntag Paul Mantheys lustige Sänger und Konzert. 72 Uhr: Zum lezten Male: Die Stunde des Vertrauens. Gartenbühne: Zum legten Male: Seemannsliebchen. Reichshallen- Theater Heute nachmittag 3 Uhr und abends 71, Uhr HartgummiWachswalzenSchallplatten- Le fauft Ordower G. m. b. S. Berlin, Georgenkirchstr. 50 beim Alexanderplatz, 9-12, 3-6 Uhr. Wie ein Wunder beseitigt[ 18082* San- Rat Hausfalbe Dr. Strahls jed.Hautausschlag, Flechten, Hautjucken, bes. Beinschäden, Krampfadern der Frauen u. dergl. Bujendg, erfolgt per NachStettiner name in Dosen a 2,20, Sänger. Nachmitt. ermäßigte Preise! Logen 1 M, Parkett 75 Pf., Eintritt 39 Pf. Herrl. Progr.! 3,85, 6,60. Elefanten- Apotheke, Berlin, Leipziger Str. 74 ( am Donhoffplatz). Nr. 247 34. Jahrgang Briefkasten der Redaktion. 2. Beilage des Vorwärts Sonntag, 9. September 1917 hin faum möglich ist. Ihre Tochter hat keine Aussicht. Jahnke 381. 23in 38. 1. Ja. Für das uneheliche Sind konnte doch KriegsIst der Junge in der Anstalt, fönnen Sie auch nicht die Unterstüßung für unterstützung beantragt werden. Eventuell noch nachträglich. 2. Nein. ihn bezieben. Sind Ste frant, so tönnen Sie einen Antrag auf Ertra- 3. Sie mürden faum einen Richter finden, der dies annimmt. unterstützung stellen. J. 45. 2. M. 100, Lichtenberg. Kommen Sie in die Laffen Sie die Seide erst einmal von einem Fachmann untersuchen. Sprechstunde. F. E. 111. Jährlich einmal mindestens dienstlichen Verhältnisse gestatten. Gilt für Heer und Marine. wenn es die M. A. 65. Die Steuerbehörde hat recht. Sie sind mit über 3000. 22. Beantragen Sie beim Truppenteil Ersatz. J. K. veranlagt, deshalb kommt die Steuer auch während der Einberufung weiter 100. 1. Mit voll zur Erhebung. Der Bescheid ist in dem Juristendeutsch für viele Leute un endetem 60. Jahre hört die Hilfsdienstpflicht auf. 2. 90 Proz. der voi verständlich, aber richtig. St. 100. 1. Sa. 2. Mug eventuell öffentlich 2. S. 1. Der Antrag, die verheirateten Mannschaften, zur Abholung aufgefordert werden. Beim Amtsgericht erfahren Sie dann besonders solche mit großer Kinderzahl, der älteren Jahrgänge, soweit es näheres. 2. G. M. 100. Handelt es sich um eine Allgemeine Orts aus militärischen Gründen angängig erscheint, für längere Zeit in die frankenkasse? Ist dieselbe zur Algemeinen Ortsfrankenkasse umgestaltet, Heimat zu beurlauben, wurde im Oktober 1916 vom Reichstag angenommen oder am 1. Januar 1914 neu begründet? Oder handelt es sich um und dementsprechend auch verfügt. 2. Bedingt ja. 3. An das Kommando. I eine besondere Ortsfrankenkasse. Erbitten Antwort. Die juristische Sprechstunde findet für Abonnenten Lindenstr. 3, 1. Sot Bnts, parterre, am Montag bis Freitag bon 4 bis 7 Uhr, am Sonnabend bon 5 bis 6 Uhr statt. Jeder für den Brieftast en bestimmten Anfrage ist ein Buchstabe und eine Sahl als Merkzeichen beizufügen. Briefliche Ant mort wird nicht erteilt. Anfragen, denen feine Abonnementsquittung beigefügt ist, werden nicht beantwortet. Gilige Fragen trage man in der Eprech- jährigen Zeit. stunde vor. Verträge, Schriftstücke und dergleichen bringe man in die Sprech. 5. B. 1. Gewiß wird auch noch Arbeitslosenunterstübung gezablt, jedoch nur, wenn eine andere Beschäftigung, wie bei alten Reuten, schlechtstunde mit -M. M. 1. Nein. HIL Serbſt Wenn die erften Blätter fallen, wenn das Laub sich bräunt, dann ist die rechte Zeit, die notwendige Ergänzung oder Erneuerung 3hrer Garderobe vorzunehmen. Frühzeitig faufen, unter frischen, unausgesuchten Vorräten wählen zu fönnen, ist von besonderem Wert in der heutigen Zeit, da es heißt: Wenig faufen, aber das Wenige richtig!" の C& A Rönigftr. 33 Um Bahnhof Alleganderplat Sonntags gefchloffen! Chausseestr. 113 Beim Steffiner Zombof _ Verkäufe * 4K Möbel ak Fahrräder 81/3 Blatinabfälle per Gramm bis Damm 66. 36K* Unterricht 10K* * Stunts Stolas, Stunts- Schönhauserallee 115( Rings, muffen, Alaskafüchse, Jltis, Hochbahnhof) Platinankauf, Gramm bis Pfandleihhaus! Belzgarnituren! Riesenaus- Marder, Opossum usw. werden Spottbilligste 7,80 Mart, Stetten, Ringe, 7,60( ebenfalls Ankauf alter Einkaufsquelle! Moebel- Boebel, Moritzplatz 58, Herrenfahrrad, Damenfahr- Schmucksachen, Bestecke, Uhren, Bahngebisse, Bestecken, Ringe, mahl! Allerbilligste Preise! in der Sommerzeit von Mark Pelzganituren, Alaskafüchse, Fabrikgebäude. Spezialität: rad, Freilaufrad, Holzfelgen- Tafelauffäße, Tressen, Film Schmucksachen, Ketten, Glüh Stuntsfragen, Stuntsmuffen, 15-250 verkauft.-Aus Teue- solange Vorrat, 55,-! Taschen Ein- und Zweizinimter- Ein- renner, Cyklonette- Motorzwei- und Zelluloidabfälle, photogra- ftrumpfasche 811 gesetzlichen Alaskafüchse, Rotfüchse, Iltis- rungsgründen und Warenknapp- uhren, Wanduhren, Garderoben- richtungen. Größte Auswahl, rad, alles spottbillig. Kämme- phische Rüdstände, Papiere, Breisen. Metalfontor John, garnituren, Kaningarnituren, heit empfiehlt es sich jetzt schon, lager, Silbertaschen! Staunen- niedrigste Preise. Besichtigung reit, Große Frankfurterstr. 14, Glühstrumpfafche, alte Bahn- gegründet 1903, nur Mte JaNeue Herrengarderobe! Uhren- feinen Bedarf zu decken. Pintus erregende Goldwarenpreise! 8-7. 257* Quergebäude. gebisse, sowie sämtliche Abfälle, fobstraße 138 und Rottbuserverkauf, Schinudsachen, Silber Belzvertrieb, Charlottenburg, [ 8K* Metalbetten, Klappwagen, deren Rückstände und Geträge straße 1. Rottbusertor). Moritztaschen, Wandbilder! Leihhaus, Leibnizstraße 69, Etagenge Einbeinige, Fußkrante kaufen auch gebrauchte. Babybazar, usw. fauft Platin- und Silber play 12858. Firma genau beWarschauerstraße 7. 169 fchäft, gegründet 1910. [ 3K neue Kaufgesuche einzelne Stiefel und Tauenzienstraße 7b, Wilmersschmelzerei Broh, Berlin, Kö- achten. Gebrauchte Schnellnäher, Ga- Schuhe bei Garkisch, Peters- dorferstr. 53-54, Chaussee Teppich- Thomas, Möbeleinkauf! Telephon penickerstraße 29. OranienKleider Kleiderschrant, Wäscheschrank, rantie, neue, 1,50 wöchentlich. burgerstraße 37. 296* ftraße 76, Prinzenstraße 45.* Morizplat 3476. Straße 44, spottbillig, farbfehler- Ralisti, schränke, Vertitos, Plüschsofas, Eigene Sofa, Küchensachen fauft FinChausseestraße 76, hafte Teppiche, Gardinen. Jakettanzug, hochmodern, Vornehmes elegantes Her- Trumeaus, Bettstellen, Wasch Schmelze, direkte Verwertung: gerhuth, Admiralstraße 21.[ 8K* Brinzenstraße 45, Wilmers schwarz- weißkaro, schwarzer renzimmer, beste Tischlerarbeit, toiletten, Vertreterbesuch. 171* [ 259 dorferstr. 53-54, Tauenbien- Winterpaletot, große Figur, mit sehr reicher Schnitzerei und ganze Wirtschaften und NachKücheneinrichtung, Briefmarken, alte, einzelne, Schnellauf Spiralbohrer, auch Sammlungen, tauft Fischer, Lieferwagen, Klappsport straße 7b. Reparaturwerkstatt. neu. Binkwaschkessel, Kilo Kristallverglasung billig abzu- lässe kauft höchstzahlend Höfer, Stahl, Werkzeuge tauft MetallSchillstraße 15. magen, Holzräder, alle Repara50822* Glanzkremſtärke. Lohse, Ka- geben. Altrenommiertes Möbel- Brinzenstraße 71.( Moripplag einkauf Herrmann, Kottbuser turen an Kinderwagen, Korb- Belzwaren, neue, sowie Aen- stanienallee 22, Parterrewoh- haus SO. M. Hirschowis, nur 1078.) 291* Anzug, gut erhalten, 811 macher Weidlich, Brunnen- derungen und Neuanfertigung nung. 10K Stalizerstr. 25. taufen gesucht. Zeifert, StromLeinölfirnis, Terpentinersaz, Spiralbohrer! Stahl! Schnellstraße 24 III. Straße 96. 280 sehr preiswert. Besichtigung +87 Belzgarnituren kauft man ant Speisezimmer, schwereichen, Fußbodenlad, Emaillclad, Ko- laufbohrer! Werkzeuge! fauft Gastrouen, Zuglampen, Am- ohne Kaufzwang. Große Frant allerbesten im weltberühmten moderne Form, Büfett mit pal, Kolophonium, Borag, Ba- ständig Metall- Einkaufszentrale peln, spottbillig. Alte nehmen furterstraße 99 I, am Strauß- Belzleibhaus nur Grunewald- reicher Schnißerei und Kristall- raffin, Bienenwachs, Ceresin, Beuffelstraße 3. in Zahlung. berger Blaz. Kronenspeicher ftraße 72, Eisenacherede.[ 6K* berglasung, reizende Kredenz Ringpinsel, Kluppenpinsel und Abgespielte Schallplatten oder Grüner Weg 2., 65+* Abessinier, Sprizpumpen, Er- Belzwaren aller Art werden mit obalem Kristallspiegel, fom- ähnliches fauft zu guten Prei- Bruch werden gegen neue einſazteile Röchlin, Alte Jakob- zu Engrospreisen verkauft. Um- plett mit Tisch und Stühlen sen, Wolter, Thaerstraße 6. getauscht oder in bar Kilo Kaninchen, alte und junge, straße 20/22. 1720,-. Möbelhaus Often, sämtliche Rassen, Decstation arbeitungen sauber und preis191K mit Mark 1,75 bezahlt. Auf 168K* nur Andreasstraße 30. Kürschnerei Weinreb, Grünerweg 79, Obstladen, Nähe. Sektkorken bis 25, WeinTelephonanruf Königstadt 49 Andreasstraße. Alte Schönhauserstraße 41 I. abgeholt. Möbel aller Art: Speise- forten 4, sowie alle andere Phonographen- Kaz, 65+* 250/ 13* immer mit Standuhr und und neue, jeden Bosten, Schall- Weranderplatz und Filialen. Leihhaus Rosenthaler Tor, 267/ 11* Belzgarnituren, Stuntsftolas, Schlafzimmer, Messingbettstelle, brochene, fauft Matthäus, Alte Lederstühlen, Herrenzimmer, platten, Walzen, auch zerLinienstraße 203/4, Ede RosenStuntsmuffen, Fuchsgarnituren, Leinölfirnis, Paraffin, Harze, thalerstraße, verkauft neue HerKaningarnituren, viele andere nußbaum Schränke, Vertikos, Leipzigerstraße 21. 123* Dellade, Borar, ähnliches kauft rengarderoben, Belzftolas, Muf- Pfandleihhaus Hermann Belzarten, wirklich preiswerte Küchen, Ruhebetten, verkauft Drogerie, Liebigstraße 34. fen. Goldene, silberne Herren- plaz 6. Riesenauswahl! Pelz- Angebote. Kriegerfrauen 5 Proz. billig, bar und Teilzahlung, Leinölfirnis, Standöl bis 79/10 uhren, Damenuhren, Ketten, fragen, Belzmuffen! Neue Her- Rabatt. Charlottenburg, WilNeugebauer, Charlottenburg, 20,-, alle Dellade bis 12,50 Schmuchachen, Brillanten, Sil- renanzüge, Herrenpaletots, Her- mersdorferstraße 113/114, HochMetallschmelze Cohn kauft Wilmersdorferstraße 128.[ 130K fauft Borowski, Gneisenauauch Glüh= straße 5.( Nollendorf 2379.)* bertaschen. Auf Uhren drei- renhosen, Bettenverkauf! Tep- parterre. 381b Bettstelle 25,-. Muskauerstrumpfasche! Bahngebisse! jährigen Garantieschein. Eigene pichverkauf, Gardinenverkauf, Platinabfälle! Gramm bis Schmucksachen! Bestecke! Ringe! Werkstatt. +141 Laube, 28 Ruten, verkauft straße 5 II rechts. 1818 Uhrenverkauf! Schmudsachen. 7,70! Bahngebisse! Schmuck- usw. höchstzahlend! 101K Baumschulenweg, Baumschulenstraße 94, 3igarrengeschäft. Musikinstrumente sachen! Ketten! Ringe! Mi Vorzugspreise. Brunnenstr. 25 Englischen Unterricht für litärtreffen! Glühstrumpfasche! und Neukölln, Berlinerstraße 76. Anfänger und Fortgeschrittene, Bianinos, billigste Gelegen ilmabfälle! höchstzahlend, 82/2 fowie deutsche und französische Gute Milchziegen verkauft heiten, 350,- aufwärts, Schmelzerei, Metall- Einkaufs Fahrradankauf Linienstraße 19. Stunden erteilt G. Smienty, erdentlichen Belzarten. Große garnitur! ltisgarnituren! Torge, Ramlerstraße 21. Händ- Schwechtenpianos, Jbachpia- bureau, Weberstraße 31. Tele80/ 4* Charlottenburg, StuttgarterAuswahl. Besondere Gelegen- Taschenuhren! Brillanten! Sil- ler verbeten. +23 nos, Schiedmayerflügel. Krüger, phon Alexander 4243. 261* beiten. Sommerpreise. Vorteil- bertaschen Riesenauswahl. LeihNeue Königstraße 31( AlerLeinölfirnis, Standöl, Del- play 9, Gartenhaus IV. anderplatz). hafteste Bezugsquelle für jeden haus Potsdamerstr. 86b.[ 6K* Schallplatten von 95 Pf. an, lade, Terpentin( Ersaß), Firnis- Klavierkursus, Erwachsenen abgespielte, sowie zerbrochene, Erjas, Bleiweiß, Leim, Schel- Schnellmethode, Geschmad. Monatspreis Echte Felle zum Belzfragen, Belzmuffen verTrichterlose Grammophone fauft und tauscht jedes Quan Tad fauft Malerei 3öls, Neuen 3, labierüben frei. MusifAussuchen von 3 M. an. Fauft Pfandleihe Petersburger verkauft billigst Drews, Schlies tum, Musikhaus, Große Frank burgerstr. 16. Morigplay 5861. afademie, Sonntags geöffnet. 3K* straße 37. Oranienstraße 68 296* mannstraße 19. 80/20 furter Straße 101. 242* 265/ 6*( Morigplaz). 81/ 6* Zum Umzug, Gas- und elet- mert. trische Kronen und Beleuchtungsartikel zu Friedenspreisen haben noch abzugebn Norddeutsche Elektr. Gef., O. 17, Große Frankfurterstr. 137.[ 5K* Pelzleihhaus Wegner, Potsdamerstraße 47, bietet die größ- Belzgarnituren! Prachtegemten Vorteile. Ueber 1000 Stüd plare! Alastafüchse! Alaskaneue echte Pelzwaren in allen muffen! Blaufüchse! Stunts362b Geschäftsverkäufe Molkerei sofort wegen Todes fall zu verkaufen. Haberichter, Goßferstraße 28. +141 235/ 11* Militärtressen! Kons Maschinenbau, Elektrotechnik, Eisenkonstruktion, Ausbildung Werkmeister- Techniker, strukteur. Prospekte frei. Anfang Oktober. Polytechnisches Gewerbe- Institutt, Inhaber 2, Barth, Ingenieur, Chausseestraße 1. Damen Ausbildung als technische Zeichnerinnen, sehr guter, lohnender Beruf, Tages-, Abendunterricht. Prospekte. Anfang Oktober. Polytechnisches Gewerbe- Institut, Inhaber 2. Barth, Ingenieur, ChausseeStraße 1. Händler ** Handelsschule, Reinidendorferstraße 110( Moabit 3959), gegründet 1887, gewährleistet gründliche fachmännische Ausbildung: Buchführung, Stenographie, Maschinenschreiben usw. Thiemanns Handelsschule, Inhaber Senft, Bücherrevisor. 19K Rosners Sandelslehranstalt, Damenfrifieren interrichtet Neue Promenade 3( Börsenbahn- schnell und gewissenhaft rihof) und Berliner Handelsschule, fierkursus", Passauerstraße 38. Sendelstraße 1. Anfang Of tober Beginn neuer Kurse. Ausbildung zu wirklich per fekten Buchhaltern, Buchhalterinnen, Kontoristen, Stenothpiften, Bureaubeamtinnen, Halbjahrsturse, Jahresturse. Sonorar 20-25,00, Abendkurse 15,00. Einzelfächer, Steno graphic, Schreibmaschine, Buchführung 15,00, Nichtigsprechen, Richtigschreiben, Schönschreiben, Wechsellehre, Rechnen, Korrespondenz, Englisch, Französisch, monatlich 6,00. Aelteren Ber fonen und Nichtkaufleuten Einzelunterricht. Abgangszeugnis fostenlos, Gratisprospekt. 2/ 9* Schinkelakademie. Regierungsbaumeister Dr. Werner, Juhaber. Berlin, Neanderstr. 3. Technischer Unterricht: Maschinenbau, Elektrotechnik, Soch bau, Tiefbau. 78/ 15* Technische Lehranstalt für Herren und Damen. Dr. Wer [ 78/ 16* ner, Berlin, Neanderstraße Musitschüler stellt jederzeit ein Sub. Schumacher, städtischer Musikdirektor, Rathenow.[ 349b* Stellenangebote 273* Beleuchter, tüchtiger, sofort gesucht. Weldungen im Mafchinenhause A. Jandorf u. Co., Bellalliancestraße 1/2. 104K* 235/17 102K* * Beschlagschmied Ferlangt Lehrmädchen. Junge Mäd- Baderinnen, tüchtige, zum Seitungsqusträgerinnen ter Hartstein, Wilmersdorf, Wilchen aus achtbaren Familien, Einpacken und Kontrollieren den sofort eingestellt brSchlosser auf Militärarbeit helmsaue 29. +138 im Alter von 14-15 Jahren, der Waren an unseren Kassen märts"-Spedition, Marfus 85/5 verlangt Ed. Puls, Tempelhof. welche mindestens die erste sofort gesucht. Meldungen von straße 36. Frifiermodelle, auch Kinder, Klaffe einer Gemeindeschule be- nur solchen Damen, welche befucht täglich Müller, Alexander- fucht haben, zur Erlernung des reits in lebhaften Detailge- wärts"-Ausgabestelle Zeitungsbetin verlangt ,, Borstraße 37a. Berlin Verkaufs fofort gesucht. Wel- fchäften als Baderinnen tätig Niederschöneweide, Brüden Hausreinigung, Oftober, ver- dungen in unserer Versonal- waren, in der Zeit von 1-2 ftraße 10 11 I., Unruh. gibt Safter, Am Schlesischen verwaltung im 3. Stock. Stauf- Uhr mittags oder 6-7 Uhr Bahnhof 5. 384b* haus des Westens G. m. b. H., abends. A. Jandorf u. Co., Beitungsträgerin sofort verKürschnerlehrling verlangt Berlin W. 50, Tauenzien Bellealliancestraße 1/2. Langt Spedition Lichtenberg, Arbeiterinnen auf leicht zu [ 104K Erich Stochmar, Kürschner erlernende Maschinenarbeit ver- straße 21/24. Kontoriftinnen, tüchtige, nicht Wartenbergstraße 1, Laden. meister, Spandauerstraße 19 II. langt Reinhardt, Schützen Handnäherinnen und Steppe- unter 18 Jahren, mit guter Beitungsansträgerin verlangt 285/15 straße 60/62. * 2936 rin auf Feldblusen verlangt Handschrift, sofort gesucht. Mel- Vorwärts"-Spedition Schöne Lehrling verlangt Fahron, Lehrbamen sofort gesucht. Suli, Prinzenstraße 109, vorn. dungen 1-2 Uhr mittags oder berg, Meiningerstraße 9. Hand- und Presvergolde- An- Danten- Konfektionshaus Ge+38 6-7 Uhr abends. A. Jandorf Zeitungsausträgerin fofort 1. Co., Bellealliancefiraße 1/2. gesucht. B. Gurich, Reiniden stalt, Mauerstraße 80, Buch- brüder Neumann, Turmstr. 33. Junge Arbeiterin verlangt 104K dorf- st, Kamefestraße 12 II. händlerhof. 368b Fahron, Mauerstraße 80, Buchhändlerhof. Verkäuferinnen, auch Krieger- Botenfrau, Tour Tegel und frauen, auch aushilfweise so- Reinickendorf- Weft, ftellt ein fort verlangt Rosenthalerstr. 36, Kienast, Borsigwalde, Räufch Busgeschäft. 373b traße 10, Borwärts"-Spebition. Verschiedenes Kunststopferei Große Frank furterstraße 67. 688* Gefunden und verloren Sausbiener, fräftiger, tunger Bursche, für Holzgeschäft gefucht. Braun u. Rosenblum, Copeniderstraße 108. 364b 100 Mark Belohnung. Terrier, weiß, rechte Seite und Rücken schwarze Flecke, eine Gesichtsbälfte jerz, namens Piech, Steuernummer 17 728, Schwung Laufbursche für nachmittags gestust, schwarz, am 4. Septem- von 2-5 sucht Buchbinderci ber abhanden gekommen. Ab- Trepplin, Mathieustraße 14. zugeben Grunow, Brunnen-| Meldung Montag 23. 363b ftraße 128. 375b Saubere, zuverlässige Leute, empfänger, für Haus Oudenarderstraße als Portierlente gefucht. 3 Aufgänge ohne Decken. Näheres zu erfragen Altmoabit 73 bei Uhlig. Vermietungen an Invalide oder Renten65** Wohnungen Hofwohnungen mit Stallung für Kleinvieh 18,50. PalisadenMaschinen- Unterrichtsanstalt straße 22( Strausbergerstraße). H. Göze, Inhaber: Diplomingenieur Schocler, AugustStraße 31, nahe Börse, Werfmeister, mittlere, höhere Mschinenbauschule, Gratisprogramme, Semesteranfang Of tober. 250/ 12* Bureaubeamtin, Privatsekretärin, Buchhalterin, StenoMietgesuche Möbliertes Zimmer, allein, Nordringnähe, sum 15. bon älterem Mann gesucht. Preisofferten an Ausgabestelle Greifenhagenerstraße 22.+132 Arbeitsmarkt topistin. Sudividuelle, pret tische Ausbildung von Damen für bessere, gut bezahlte StelStellengesucheta Iungen. Tagesunterricht.Whendunterricht. Honorar Waschfrau sucht Wäsche im mäßig! Näheres Klir' Schreib- Haufe, billig. Oranienstraße 3, und Handelsschule. Chauffee Seitenflügel, parterre, Mani. straße 1( Friedrichstraße).[ 11K* Meh rere 11K Lehrlinge stellt ein Ed. Puls, Eisenkonstruktions- und Kunstschmiedewerkstatt, Berlin- Tem pelhof. 273K* die bereits anderweitig gelernt Schloßferlehrlinge, auch solche, haben, berlangt zur gründlichen Ausbildung R. Schulz, Schlossermeister, R. 65, Transvaalftraße 21. +108 Radfahrer mit eigenem Nad für abends 54-8 Uhr zum Ausfahren von Zeitungen an Straßenhändler gesucht. Deut scher Kurier, Vertriebsabtei† 141 lung, Friedrichstr. 240. 176b* Laufburthen Tüchtige Maurer aclacht. Declafilm. 2012 Friedrichstr. 22 11. für außerhalb zu sofort gesucht. Meldungen im Bureau, der Korbmacher für Drilling- Gestelle sucht Kühne, Cöpenicker@ tr.98b Zusammensetzer fucht G. Schwechten, Frankfurter Allee 32. 80/ 14* Bezieher sucht tageweise G. Schwechten, Pianofabrit, Frankfurter Allee 32. Heizungsmonteure, mehrere, en Degen& Goebel, Modernftr. 38. mit Hausreinigung, Verwaltung 2 uig, 31.10. Lichtenberg, Wilhelmstr. 78. Portierleute gelucht zum 1. 10. Neue Bahnhofft.25, Lichtenberg. 80/19 Vergolder, tüchtige farbigmacher u. Bronzebolierer werden gesucht. Neumann, Hennig n. Co., Beughofitr. 21a. Töpfergehilfen sofort verlangt. Bülowstr. 36. 81/10 Lichtwerf, 3615 Tiegeldruck- Maschinenmstr. per fofort oder später gesucht. Buchdruckerei Barschall, 81/2 Alte Jakobftr. 11/12. Einrichter für Revolverbänke und Fräsmaschinen sowie einen Werkzeugschmied felt sofort ein 200L Titania- Werk, Schöneberg, Geneftstr. 5. Lehrling Aur Eilernung des Klempners Handwerts gesucht. 204L F.& M. Lautenschläger, Chauffeeftr. 92. Schlosserlehrlinge berlangt Wilhelm Frese, 80/16 Luxemburger Str. 31. Lehrlinge für Serbst stellt ein 1952* F. Osenberg, Maschinens fabrik u. Eisenkonstruktion, Lichtenberg, Herzbergstr. 24/25. Lehrling fucht zum 1. Ottober 1917. Allgem. Ortstrantenkaffe für Berlin- Tempelhof, Theodorstr. 5a. 279/ 10* Botenjungen pher Laufmädchen fucht sofort 51/19 Der Reichskommiffar für die Kohlenverteilung, Berlin W 62, Wichmannstraße. Meldungen Zimmer 202. Gesucht wird eine tüchtige Kontoristin 279/ 9* zun fofortigen Antritt. Schriftliche Bewerbungen mit Gehaltsansprüchen sind zu richten an die Allgem. Ortstrantenfasse für Berlin- Tempelhof, Theodorstr. 5a. Held& Francke Aktiengesellschaft, ( 3556*] Berlin SO 16, Am Köllnischen Barf 1. Tüchtige Böttcher stellt sofort ein Konservenfabrik W. Zinnert, Potsdam, Holzmarktstr. 2. Sattler und Läschner auf Militäréffetten stellt jofort ein Berliner Maschinens Treibriemen- Fabrit Adolph Schwartz& Co. Filialfabrik Fürstenwalde- Ketschendorf Anzahl 2072 Größere Schmiede auf Heeresarbeiten( Sufschmilede 2972 anyu. andere), Schirrmeister für einfache Arbeiten verlangt. 871* Seinplätterin, Rollwäsch platterin jucht Blätterei, Gerbinusstraße 14, Bahnhof Charlottenburg. 354b Mädchenkleider- Handarbeiterin Stepperin, elektrisch, Stechert, Brunnenstraße 24. 382b* Laufmädchen verlangt Etich Stochmar, Spandauerstr. 19 II. 367b Nod und Blusenarbeiterin, im, außerm. Linsener, Niederbarnimstraße 27 III. 369b Verkäuferinnen, tüchtige, für verschiedene Abteilungen sofort gesucht. Meldungen 1-2 Uhr mittags oder 6-7 Uhr abends. A. Jandorf u. Co., Bellealli235/16 ancestraße 1/2. Kleine Anzeigen im ,, Vorwärts" sind billig und erfolgreich! 104K Znarkeiterinnen, Daperstel Tung, sofort verlangt, Lindeft, Rosenthalerstraße 36 und Bayrischerplatz 7. 372b* Hollerbaum u. Schmidt, ReiBaderingen stellen sofort ein nidendorferstraße 98.+108 Arbeiterinnen für meine Flaschenabteilung zum Flaschen spülen, Etikettieren werden sofort eingestellt. Carl Stühne, Königlicher Hoflieferant, Warschauerstraße 39/40. Botenfeu en verlangt rr märts"-Spedition Baerwaldstraße 42, Laden. Von 11-1½ und 4-7 Uhr. Beitungsansträgerinnen fönnen fich melden.„ Borroärts" Ausgabestelle, Laufigerplay14/ 15. verlangt Klein, Grünau, Frie Frau zum Zeitungsaustragen drichstraße 10. Botenfrauen verlangt„ Bor+ 23* wärts"-Spedition, Wattstr. 9, Laden. Von 11-1% und 4% Botenfrau stellt ein Vorbis 7 Uhr. märts" Spedition Uedermann, Tempelhof, Kaiser- Wilhelm Botenfrau stellt ein erfstraße 74, Ede Werderstr./ mann, Friedrichshagen, CöpeBotenfrauen verlangt sofort niderstraße 18. Ausgabestelle GreifenhagenerStraße 22. * Zeitungsansträgerin jpfprt einzustellen. Vorwärtsspedition Beitungsfrau verlangt Vor- Moabit, Wilhelmshavenerftrage wärts" Spedition Neukölln, 48, von 11-1½ und 41-7 Siegfriedstraße 28/29. * Uhr. Seitungsausträgerin verlangt Bernice, Steglig, Mommien ftr. 59. Botenfrauen werden eingeftellt Vorwärts", Charlotten burg, Sesenheimerstr. 1. Gelerntes und ungelerntes weibliches Personal für dauernde Arbeit sucht in allen Abteilungen Zigarettenfabrik Garbáty, Berlin- Pankow, Berliner Str. 123-125. Meldungen im Betriebs- Bureau, Eingang Hadlichstraße, wochentags von 8-5 Uhr, Sonntags von 10-12 Uhr. Berbindungen: Straßenbahn Nr. 45, 47, 49, 51, 57, Siemens- Bahn, inic Treptow- Buchholz, Auto- Dmnibus Nr. 4. Vorort- Verkehr: Stettiner Bahnhof- Bernau, Stettiner Bahnhof- Dranienburg. Zimmerleute an der Spree.[ 1872 Alex. Herman G. m. b. H., für Siegsbauten werden sofort eingeftelt. Klempner und Autogenschweißer stellen ein 2022 Wolf Netter& Jacobi, Adlershof. Tischlermeister gesucht, der einfache oder bessere Möbel zu machen übernimmt, wenn ich den Zuschnitt und Leim liefere. Dittmar, Möbelfabrik, Berlin N. 20, Pankstr. 29 und Berlin- Tempelhof, Kaiser- Wilhelm- Straße 10/11. Fahrpersonal. Kräftige, des Fahrens fundige Leute werden eingestellt. 79/ 12* Meldungen im Kontor der Schultheiss' Brauerei A.-G., Lichterfelder Str. 11-17. Wir suchen zum sofortigen Antritt einen auj Nähmaschinen erfahrenen 80/ 17* Betriebs- Mechaniker zur Instandhaltung unseres Betriebes. Angenehme jelbständige Stellung. KriegsMoltenmarkt 6. 81/8 beschädigter nicht ausgeschlossen. Bereinigte Sack- und Zutes warenfabriken G. m. b. S., Berlin NO 55, Greifswalder Straße 80. Fertigmacher stellen sofort ein 81/4 Lideritz& Bauer, Großbuchbinderei, Berlin SW 48, Wilhelmftr. 118. 3565 Held& Francke Aktiengesellschaft, Berlin SO 16, Am Köllnischen Part 1. Spizendreher, geübte, möglichst militärfrei, auch friegsbeschädigt, such t 3005* Köpenicker Stock Motorpflug, er. 48/49. Frauen zum Seitungsaus tragen sucht Borwärts" Aus gabestelle Alt- Boghagen 55, Laden. Botenfrau verlangt Heßberg, Raulsdorf, Ferdinandstr. 17. Auf ileinem Gate findet Kriegerwitwe oder Kriegerfrau mit größeren Kindern sofort oder später gute Wohnung, Verpflegung und dauternde auskömmliche Existenz bei Betätigung in Haus, hot und Garten.( Kostenfreier Umzug.) Angebote an Krause, Bauerort bei Bajewalk. Frauen, träftig. verlangt Sandelsgesellschaft Deutsch. Apotheker, Dortmunderstr. 12. Hausdienerin, " Rok“, die auch paden fann. Bromsilber Vertr. Gesell. schaft in. b. H., Alexandrinenstraße 110. Lichtiger Schachtmeilter mit girla 20-25 Erdarbeitern, sowie 363b* 3immerleute und 3ementarbelter für ausmärtige Baustellen gesucht. Zu melden zwischen 12-1 oder 6-7 abends im Bureau der Firma Windschild& Langelott, Bülowstraße 79 Y. 2082 Mechaniker, Klempnergesellen Werkzeugmacher und auf bakteriologische Apparate gelucht F.& M. Lautenschläger, Chausseestr. 92. Mehrere Lehrdamen für Konfektion, Kleiderstoff, " " Patz, Kurzwaren und alle übrigen Abteilungen gesucht. 2032 87A Leder- Manschetten- Kaufhaus Gebr. Preuß, Beussel-, Ecke Huttenstraße. Breffer Hausdiener berlangt finden dauernde Beschäftigung. Chausseestr. 8. Gahl. 366b Berliner Maschinen Treibriemen Fabrit Arbeiter verlangt Adolph Schwartz& Co. Filialfabrik Handelsgesellschaft Deutsch. Fürstenwalde- Ketschendorf Apotheker, Dortmunderstr. 12. an ber@pree.[ 1882* Motorenschlosser Automobilschlosser Dreher, Hilfsarbeiter per sofort verlangt. Benz& Cie.. 2762* Charlottenburg, Salzufer 2/3. Fensterputzer u. Hausdiener 2093 sucht Hermann Tietz, Hausinspektion, Krausenstr. 51. Kellerarbeiter der bereits in Weinfellereien tätig. gewesen ist, engagiert Hermann Tietz, Hausinspektion, Krausenstr. 51. 2092 Verkäuferinnen H für die Abteilungen Schreibwaren Seife Parfümerien jofort gefucht. Meldungen: 12-2 Uhr oder 5-7 Uhr A.Jandorf& Co. Grosse Frankfurter Str. 113. ZeitungsStraßenhändler verlangt Expedition des ,, Vorwärts", Lindenstraße 3. Arbeiterinnen aber 16 Jahre verlangt sofort 1700* Munitionsfabrik F. Gaebert, Berlin- Lankwis, Charlottenstr. 31. Tüchtige Spikendreher werden sofort eingestellt. 83112* Loeb& Co., G. m. b. H., Mutomobil und Flugmotorenfabrik, Berlin- Charlottenburg, Fritschestraße 27/28. Tüchtige Maschinenschlosser ftellt sofort ein 53103* Loeb& Co. G. m. b. H., Automobil und Flugmotorenfabrik, Berlin- Hohenschönhausen, Goedeftrahe 3 geübte 230/ 3* Werkstattschreiberinnen and 1 Kontoristin verlangt Munitionsfabrik F. Gaebert, Berlin- Lankwitz, Charlottenstr. 31. Zwei energische Frauen werden verlangt zur Bedienung in Fabrit- Kantine. W. Peritz& Co. Kommanditgesellschaft, 85/12 Berlin- Tempelhof, Industriestraße 1-5. Tüchtige Näherinnen Ballonhüllen- Ges. m. b. H. Tempelhof, Friedrich- Wilhelm- Straße 54. per sofort gesucht. 81/9