Dr. 41. 35« Jahrg. Bezugspreis: «i-rte:iShrl.«L0Ml. mon-U. l.SVM. frei ins Haus, t>orauszahlbar,EinzeIni Nummern 10 Pfg, Postbezug! Monat- lich 1£0 Ml. Unter Kreuzband für Deutlchtltnd und Oeslerreuh- Ungarn L,— Ml., tür das übrige Ausland 4,B0 Ml. monatlich. S erfand ins Feld bei direlter Bestellung monalt. l,S0 Ml. Postbesiellungen nehmen an Töne- mart, Holland. Luxemburg, Schweden und die Schweiz. Eingetragen in die Post-Zeitunqs-Preislistc. Erschein» täglich. Telegramm- Adresse: .Sojialdemokrat Berlin' Berliner Volkesblnkk. ( 10 Pfennig') Anzeigenpreis: Diesiebengesbaltenc Kolonelzeil« kostet so Psg.„liletne Anzeigen", das fettgedruckte Wort 20 Pfg.(zulässig I feUgedruckle Worte). ledes weitere Wort 10 Psg. Stellengesuche und Schlafstellenanzetgen das erste Wort 10 Psg.. irdes weitere Wort b Pfg. Worte über lb Buchstaben zählen für zwei Worte. Teuerungszuschlag 20°/» Familien- Anzeigen 5» Psg.. politische u. gewerlschastliche Vereins- Anzeigenn 1. Februar seien der Koinmandant und zehn Matrosen de« rumänischen Kreuzer« Elisabetha wegen Teilnahme an revolu« tionären Berschwörnngen verhaftet und zlrm Tode verurteilt worden.____ Raöet— für Lanüesverteiöiguug! Aus Stockholm wird gemeldet: In den, russischen Rc- gierungsorgan„Jswestija" schreibt Ratzel über die Frie- densverhandlungen in Brest folaendes: Die Friedenspolitik der russischen Revolution muß auf die Herbeiführung d«r europäischen Revolution gerichtet sein. Jeden» falls muß man mit«ü?cm Stillstand oder Abbrrlch der jetzigen Verhandlungen rechnen. Werden wir dann den Kampf aufnehmen kSnnen? Wir mache» uns keine Illusionen über den Zustand unserer Armee. Ihre Auflösung ist so groß, daß all« Versuche. sie in den SchützengräÄ» m» halten, oder zum Kampf zu zwingen. vergeblich wären. D?» ftisortiye Demobilisierung ist nötig. Man muß die alte Armee sofort miflösen, das Kriegsmaterial zurückführen und die lebensfähigen Teile des Heeres an rückwärtigen Punkten als Kader für die neue sozialistische Armer zurückhalten. Diese ist sofort»uS Arbeitslosen, auS Flüchtigen der besetzte« Gr- biete usw. zu bilden. Ein neuer deutscher Feldzug in da« Innere Rußlands ist infolge der politischen Zwecklosigkeit und der Gefahr, die er für den deutschen Imperialismus bringt, nach unserer festen Ueberzeugung unmöglich. Der Freischarrnkrieg revolutionärer Ab- trilvngen würde den Einsatz so erheblicher deutscher Kräfte erfor- den?, daß wir eine solche Absicht Deutschlands für sehr wenig wahr- scheinlich halten. Besetzung einiger strategischer Punkte ist uatür- lich möglich. Ein Kompromiß in der Friedensfrage wäre für die russische Revolution das Gefährlichste. Ihre Losung muß sein: War wagt, gewinnt. Jede Nachgiebigkeit schwächt die russische Revolution. Also auch Radek für LandeSvertetdiguirgl Spät aber doch! Was ist nun der Unterschied zwischen unserer sozial- demokratischen Politik und der bolschewistischen?� Doch nur der. daß wir mit der Landesverteidijguna schon anfangen, so- lange es noch Zeit ist, während die Bolschewiki erst anfangen, wenn man schon auf dem Hund ist. Das hollänüifch-ameritanifche hanüels- abkommen. Haag, 8. Februar. Das Ministerium für Auswärtige Ai?ge- legenheiten teilt dem Korrespo??del?zbureau über das neue Handels- abkommen zwischen Holland einerseits und den Bereinigt«>? Staaten und den mit ihnen verbündeten Regierunge?? andererseits folgende«?vit: Man kann sich die Grundlagen dieses Abkommen» in großen Umrissen so vorstellen, daß Holland dir Möglichkeit reöffnet wird. sich Zufuhren zu verschaffen, die aber Angesicht« de« in der ganzen Welt herrschende» Mangel» an Rohprodukten beschränkt bleiben. Für den Transport dieser Rohprodukte und den Transport niederländisch-indtscher Produkte werde« nieder- ländische Schiffe verwendet»verdea.«lrßerdem wich ein Der Friede mit der Ukraine— Kleinere Gefechte im Weste«. Amtlich. Große» Hauptquartier, 9. Februar 191».(W. T.».) Westlicher Kriegsschauplatz. Heere»zruvve Kronprinz Ruvvrecht. Nördlich von PaSfchcndacle und westlich von O p p y machten wir in kleineren Jnsanteriegefechten Gefangene. Das Lorfühlen einer schwachen Sicherungsabteilung bei Fontaine le« Croifelleö löste beim Feinde auf breiter Front heftige Fencrtätigkeit au«. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Am Osthange der CäteS Lorraiue hatte ein Hand- streich gegen die feindlichen Stellungen nördlich von R o n v a u x Erfolg. Tie franzöfifchr Artillerie war in einzelnen Abschnitte» zwischen Maas und Mosel tätig. Nördlich von k i v r a q wurden Amerikaner gefangen. Oestlicher Kriegsschauplatz. Der Friede mit der Ukraine ist heute 2 Uhr morgens unterzeichnet worden. Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Ter Erste Geueralquartirrmeister. _ Ludrndorff. Abendbericht. Berlin, 9. Februar 1918, abends. Amtlich. Bon de» Kriegsschauplätze» nichts Neues. Der österreichische Bericht. Wien, den 9. Februar 1918. Amtlich wird der- lautbart: Keine Kampfhandlunge» von Bedeutung.— Heute 2 Uhr uonnlttag« wurde in B r e st- L i t o«« k der Friede mit der nkrainifchen Republik adgcfchlosscn. Der Chef de« Generalstabes. Teil'ocs niederländischen Schiffsraums in den Dienst der belgi- chen Bevölkerung gestellt werden. Ter übrigbleibende Schiffs» rqum kann von den Alliierten für TranSportzivecke außerhalb der sogenannten gefährlichen Gebiete benutzt werden. An die Zufuhr nach Holland sind noch andere Bedingu??gzn geknüpft, die Hollands Verhältnis zu anderen Mächten berühre??, es ist aber unrichtig, zu behaupten, daß gefordert worden ist, daß Holland die Ausfuhr nach den Gebieten der Mittelmächte vollständig einstelle. Der ganze Fragenkomplex, der bei den VerHand» lungen in London zur Sprache kam, wird jetzt von der Regierung uniersucht und ausgearbeitet, um dann in der Form eines definitiven Abkommens den allnerten Regierungen vorgelegt zu werden. Aus verschiedenen Gründen erscheint es für die restliche Dauer der Unterha??dlungen nicht erwünscht, die Schiffe länger untätig liegen zu lassen, ulnsoweniger, als die alliierten Re- gierungen erklärt haben, daß sie nicht bereit seien, vor Abschluß eines Abko?nmens Vorräte nach Holland durchzulassen. Mit Rück- ich, auf die obigen Erwägungen tvurde den Reedern der Schiffe, die i?? a?i?erikanischen Häfen liegen, g e st a t- tct,?hre Schiffe für eine Rundreise zu ver- mieten, unter der Bedingung, daß diese Reise außerhalb d«L sogenannten gefährlichen Gebietes unter- nomlnen wird. Außerdem wurde die Dauer der Reise auf höchstens 90 Tage beschränkt und gleichzeitig ausbedungen, daß eine genügend? Anzahl von Schiffen so kurze Reise?? unternehmen soll, daß sie, äll« inzwischen ein Abkommen zustande kom?i?t. für Transporte nach Holland zur Verfügu??g stehen. Zwei Schiffe, die Zee- lau diu und die Samari nda werden sofort ihre Reise nach Holland forisetzen können. Zum Schlüsse wird erwähnt, daß die Rundreise, die den holländischen Schiffen gestattet ist, nichts mit den in den Blättern veröffentlichten Bedingungen zu tun hat, unter denen das amerikanische KriegShandelSamt gestattet hat. neutralen Schiff:» Bunkerkohlen und Schiffsproviant zu liefern. Diese Bedingungen konnten in ihrer jetzigen Form von den niederländischen Reedern nicht unterzeichnet werde??, und der niederländische Gesandte in Washing« wn wurde nach Rücksprache mit den Reedern beauftragt, dafür zu sorgen, daß die Bedingungen für die oben erivähnte Rundreise nicht in A??we??dung kommen und daß das K r! e g S> H a n d e l s- mt sich bereit erklärt, einige Abänderungen in Erwägungen zu ziehen, durch sie diese Bedingungen der eigen- artigen Lage, in der sich die niederländischen Reeder der Schiffe befinden, gerecht werden._ Die englisck-fchweüischen Schiffsraumverhanölungen. Berlin, v. Februar. Die Meldung des Reuterfchen Bureau« über den Abschluß der cngliich-schweMschen Verhandlungen. betreffend den schwedischen Frochtraum. ist. wie der- lautet, falsch. Der schwedische Unterhändler Reeder Earlson ist bereits aus England abgereist. Der polnische Staatsrat. Dieser Tage erschien zum erstenmal die polnische Staats- zeitung, genannt„Monitor Polski", welche einen amtlichen und einen nichtamtlichen Teil enthalten wird, zur Publikatron von Gesetzen dienen soll und auch die wichtigsten Nachrichten »ringt. In der ersten Num?ner wird das Gesetz über den Staatsrat des Königreichs Polen und die Wahlordnung dafür veröffentlicht. Diefer Staatsrat, der seinen Sitz in Warschau habe?? und eine nur Vorübergeheilde Erscheinung, ein Bau- gerüst sein wird, wird im ganzen aus 110 Mitgliedern bc> tehen: 12 Birilinitgliedern(9 oberste kirchliche Würdenträger nd drei Hochschulrektoren), KL gewählten und 48 vom Regentschaftsrat auf Antrag des Ministerpräsidenten er- nannten Mitgliedern. Di« gewählten Mitglieder des Staatsrates und ie ein Vertreter werden durch die Stadtver- ordnetenversammlungen derjenigen Städte,>v«lche von den Kreistagen unabhängige Selbstverwaltungskörper bilden, und durch die Kreistage gewählt(Warschau ö, Lodz 3, Dublin 1). Zum Mitglied des Staatsrates kann gewählt und er- ncmnt werden seder Bürger de» polnischen Staate», welcher männlichen Geschlechts ist, im Gebiet« des Generalgouver. nements Warschau oder Lublin wohnt, das 30. Lebensjahr vollendet hat und der polnischen Sprache in Wort und Schrift geläufig mächtig ist. Die Wahl ist geheim. Der Staatsrat geht also nicht hervor aus direkten Wahlen, die von der Bevölkerung ausgeübt werden. Nur eine Hälfte wird gewählt, und zwar indirekt durch die städti- schcn und ländlichen Vertreterschaften, u?td dieses Recht kann unter Umständen verloren gehen durch Umwandlung in ein Ernennungsprivilegium, das dem Regentschaftsrat zuge- wiesen ist. Falls nämlich die Wahl in der betreffen- den Stadtverordnetenversalnmlnna oder in den? betreffenden Wahlbezirk in der vorgeschrieben»» Zeit nicht zustande komint, so ernennt der Regentschaftsrat an Stelle der zu wählenden Staatsratsmitglieder diese Mitglieder aus den Einwohnern der betreffenden Stadt oder des betreffenden Bezirkes. Dieser Fall daß der Staatsrat so beschleunigt einberufen wird, weil die Wahlen nicht zustande kommen, wird durch diesen Passus des Gesetzes gewissermaßei? in Aussicht gestellt. Der zwölfte Artikel des Gesetzes gibt auch die Gründe ay, die der Regierl?na den Weg zu dieser Wahlordnung für den Staatsrat gewiesen haben. Sie hat an Anschauungen und Vorbilder angeknüpft, die als veraltet und überholt zu gelten haben und zu den Dingen gehören, die anderswo für den.Besen der Neuorientierung reif sind. Es heißt da näm- lich in besagtem Artikel: „Da die im Lande bestehenden politischen P a r t c?�e n nicht alle seine Bewohner umfassen und der über- .wiegende Teil der Bevölkerung außerhalb ihrer bleibt, waren wir der Ansicht, daß die Schaffung des Staatsrates auf l�er Grundlage von Parteivertretungen weder billig noch möglich wäre. Wir beschlossen daber. den Stadiräten und Kreistagen das Recht der Wahl von Mit- gliedern des Staatsrates anziwertrauen und behielten uns, in- dem wir u??s davon Rechenschaft geben, daß die Stadträte und Kreistage nicht alle Landesbewohner im gleichen Maß« vertreten, das Recht der Ernennung des übrigen Teiles der StaatSratsmiiglieder vor, um so die Vertretung aller Schichten deS Volke« zu vervollständigen und Leute zuzuziehen, deren Ansichten im Hinblick auf ihr Wissen und ihre Erfahrung gehört werden müssen." Also ein Aufbau des Staatsrats auf höchst indirektem Wege! Daß dieser Weg nicht ein Erzeugnis vermitteln kann, dem Volkstü?nlichkeit ohne allen Einwand und Zweifel sicher ist. weiß?nan überall in Europa seit langen Jahrzehnten. Glaubt der polnische Regentschaftsrat auf solche Art für seine noch ausstehenden Leistungen das Vertrauen in der Gesamt- heit der Bevölkerung Polens?nehren zu können? Seine nächste und wichtigste Arbeit ist das Landtagsgesetz, und dar- über heißt es, und zwar gleich in Fortsetzung der eben ange- führten Sätze des Artikels 12: „Ter Staatsrat wird zur nächsten� Aufgabe die Beschluß- fassung über das Landtags-gesetz u?tter treuer Be- Wahrung der demokratischen Prinzipien haben, worauf wir de?? polnischen Landtag gestützt sehen wollen." Ein Aufruf der Polnischen Regierung, der zugleich er- lassen wird, betont, daß„eine auf eine demokratische Grundlage gestützte nationale Vertretung" berufen werden soll. Der Entwurf, den sie bearbeitet, wird dem Staatsrat„zur Erörtc- rung" vorgelegt werden. Der Verfassungsentwurf und die Bildung von Senat und Landbotenkammer werden vermutlich die einzige Arbeit sein, die er z?? leisten hat. Eigens deshalb ist er geschaffen. Denn der Artikel 31 sagt:„Der Staats- rat hört auf zu bestehen mit dem Augenblick des Zu- sammentritts des ersten Landtages." Man möchte wünschen, es wäre kein Vorspuk dessen, was !)a kommen wird, aber die Form, die der Staatsrat erhalte» hat, und die Anschauungen, die km Staatsratsgesetz gebucht stehen, warnen vor optimistischen Hoffnungen. Die Zagt in Spanien. Einigung zwischen Prieto«nd Rdmanones. Schweizer Grenze, 9. Februar.(„Köln. Zeitung".) Nach einer Madrider Depesche ist zwischen den beiden Führern der beiden liberalen spa??ischen Parteien Minister- wäsident Garcia Prieto und Graf RomanoneS eine grund- ätzliche Anigung über das Zusammengehen beiden kommendenWahlen zustande gekommen. In politischen Kreisen wird diesem Ereignis große Bedeutung beigelegt. Die Petersburger Hamster in Not. London, 7. Februar.(Reutermeldung.) AuS Petersburg wird gelneldet: Die neuen Agenren der Bolköbewiki und der Roten Bord« werden mehr gefürchlet. ol« die Gendarmen und die Polizei der Autokratie. Alle leben in Furcht vor der Berhaftung und der Beschlagnahme der Papiere und der Konfiskation von Geld, Kost- barkeilen und Wertpapieren in Banksaie« und Geldschränken. Die Verhaftungen und Haussuchuoyr» nach Dokumenten und Lebens- Mitteln werden durch berittene bewaffnet« Jungen, Soldaten, Matrosen und Proletarier vorgenommen. Japaner in üer Nanöschurei. Stockholm, S. Februar. Der Korrespondent deS,„Osaka Mainiki" meldet, daß die Bahnlinien in der Mandschurei von japanischen Truppen besetzt sind. Die russischen Bahnbeamten werden von den Stationen entfernt. Japan beabsichtigt, seine Wirksamkeit In Sibirien auszudehnen, da es nicht sicher sei. wie weit die Bestrebungen der in OmSk und TomZk gegründeten autonomen sibirischen Regierung reichen. Japan will auf diese Weise im Falle-ine« Sonderfriedens mit Rußland, den Deutschen den Weg nach dem fernen Osten sperren. Oer Krieg auf den Meeren. ' Berlin, 9. Februar. Eine« unserer Unterseeboote, Kommandant Kopiiinleutnant Remy. ha, kürzlich im westlichen Teile deS Bermel- kanalS und an der französischen Westküste 8 Dampfer und 2 Segler mit rund 28 900 Br.-R.«To. versenkt. Bier Do?» pker wurden aus gesicherten Geleitzügen berauSgeichosien. darunter der englische Dampfer Arrino(4484 Br.-R.-To.) und«iu etwa v00v Br.-R.-To. großer Dampfer vom Typ der«ny.Lmie. , lv« i weiter« Dampfer wurden vor Eberbourg versenkt; beide tief beladen, mit Bestimmung uach Cherbourg. ollo HÄchstwahrschrin- lich KriegsmatrrialtranSporte. Zwei andere Dampfer, darunier der fanzösiiche Dampfer Union, hatten Kohlen für Frankreich an Bord. Bon den beiden Seglern hatte der eine 816 000 Liter Rum von Martinique nach Bordeaux geladen, der ander», eng- »scher Schuner Charles. Eisenerz nach Swansea. »er Chef de» Admiralstabe« der Marine. Der Untergang üee Tuscania. London, S. Februar. Räch einer neueren Meldung der Ad« miralilät über den Untergang der TuScania werden jetzt nur noch 186 Mann vermißt. Insgesamt sind 2235 gerettet, darunter 113 amerikanische Offiziere und 1917 Mannschaften, 16 Schiffsosfiziere, 1818 Mann der Besatzung, 6 Passagiere und 2 Marineangehörige. 148 Uebcrlebende wurden in Schottland gelandet, darunter 134 An« gehörige des amerikanischen Herres, unter denen sich 7 Offiziere be* finden, 10 Mann der Besatzung und 3 Passagiere. Zu der Erklärung des amerikanischen KriegöministerS Baker, daß die Versenkung der TuScania»ür Amerika einen ÄriegSverlust von denkbar unbarmherzigster Art bedeute und eine neue Herausforderung an die zivilisierte Welt sei, schreibt der Äristianer.Socialdemokioren":.Herr Baker scheint demnach zu der- langen, daß amerikanische Truppentransporte ungehindert passieren sollten. Er faßt die Torpedierung durch die Deutschen als Her« ausfarderung an die gesamte zivilisierte Welt aus, wenn aber Amerika mit Deutschland im Krieg ist, wird freilich die übrige zivilisierte Welt verstehen, dag auch die Amerikaner ihr Leben riskieren. WeS» halb führt man sonst Krieg?' Spanisck er Dampfer torpediert. Madrid, 8. Februar. IHavaS.) Amtlich wird mitgeteilt: Zwei Boote mit der vollständigen Besatzung deö spanischen Dampfer? Sebastian auö Bilbao sind in Santa Cruz de la Palma eingetroffen. Der Dampfer ist von einem beutscheu Nu» terseeboot torpediert worden. Die Sebastian war auf der Reise von T-rregrosa nachNewDork und hatte 3200 Tonne» Salz an Bord. TaS Unterseeboot hatte die Boote 40 Meilen geschleppt. Kleine Kriegsnachrichten. Ter Oberkriegsrat der Alliierten. Zur Teilnahme an bem AuS« schug des Obersten Interalliierten KnegSrats in Versailles ordnete der italienische Ministerrat den General Gaetano Giar« Hno, Trüberen Kriegsminister und jetzigen Unterchef des General- stabes des General Diaz, ab. Immer noch nicht genug Material gegen Caillaux..Journal de Genöve�.Beruer Tagwacht' und.Berner Tagblatl' melden, datz französische Polizeikommissare»n der Schweiz Erhebungen anstellen, um sich Material in der Caillaux-Affäre zu verichaffen. D'.eie Kommissare sind von Schweizer Polizeiorganen begleitet und durchforschen vor allem die Schweizer Hoiels. Jubel in Englanö! Ueber die Sbelluitgnrchme der englischen Presse zu den deutschen�StreikS berichtet die„N o r d d. A l l g e m. Zeitung" folgendes: Du die englische Originalpresse zum Teil noch nicht ganz voll- ständig, nur bis zum 1. Februar einschließlich vorliegt, läßt fich ein abschließendes Urteil über ihre Stellungnahme zu den Streiks in Teutschland nicht geben. Immerhin läßt sich auch nach den 'vorliegenden Blättern die von den englischen Zeitungen verfolgte Tendenz mit.hinreichender Deutlichkeit feststellen. Die konservative„M omina Post" erklärt in einem langen „Sine Mausefalle für die Arbeiter" überschriebenen Leiiartikel vom 31 Januar, daß die gesamten Streiknachrichterk aus Teutschland lediglich für de» Export bestimmt seien. Deutschland versuche mit allen Mittobn, russische Zustände tn England hervorzurufen. Man gebe sich all« erdenk- Ikche Mühe, auf die englifche Arbeiterschaft einzuwirken; man mache insbesoTchere die Schwierigkeiten, die in England durch das Verhalten der Maschinenarbeiter entstanden seien, zunutze. Ter gemäßigt konservative.Daily Telegraph" vom *!■ Zünuar erklärt, daß man die Streiknachrichten aus Deutsch- land mit der größten Borsicht aufnehmen müsse, da es möglich sei, �6 die deutsche Regierung sie erfunden oder entstellt habe, um au; die Arbeiter des feindlichen Auslandes zu wirken. Die Ratgeber des Kaisers hätten enic solche Taktik während des Krieges schon öfters eingeschlagen. Die„Daily Mail" vom 1. Februar nimmt die Erklärung des„Vorwärts ,. daß nunmehr die englischen und französischen Ar- beiter zeigen könnten, ob sie eL mit dem Frieden so ernst meinten als die deutschen, zum Ausgangspunkt einer Warnung an die englischen und französischen Arbeiter. Di« ganze deutsche Bevölkerumg stehe unter militärischer Kontrolle, und es wäre so gut wie sicher, daß während des Krieges kein Streik ausbrechen könne, von dem sich nicht die Regierung einen Vorteil, verspreche. Durch den von der Regierung kontrolliertenre Gesinnung in einer oerartigen Weise zu bekunden...."_ Verantwoniich jär Politik: Erich Kuliner, Berlin; für den übrigen Teil deS Blattes: Alfred Scholz, Neukölln; für Anzeigen: Theodor Glocke, Berlin. Verlag: Vorwärts-Vcrlag G. m. b. H., Berlin. Druck: VorwärtS-Buch- druckerei und Verlagsanstalt Paul Sinner u. Co. ln Berlin, Llndenstratze 3 Hierzu 3 Beilage». CJ. 1 PertBei/n r Strumpf-Reparaturen «us 3 Paar Strümpfen 2 Paar).. 7S p# aus 2 Paar Socken 1 Paar/ Reparaturpreis/ O Pf. Annahme nur gewaschen and geglättet am Strnmpflager Jrii Blusen Damenkleider Jackenkleider aus Kunstseide, in verschiedenen Far- A*) ben, halsfreie Form........ ............................ w w V"!• J aus gestreiltem Schleierstoti, elegant QC fkfk meid verarbeitet, mit großem Battistkragen OcJ.Vv/ Mantelkleid und seidenem Gürtel, Rock mit Taschen und f*0 Perlmutterknöpten garniert........ AJO-v v Mantelkleid p�,aKbidddin faitä 1 oc rtn gelegt, mit Seidenkragen, Lackgürtel. lOt/.vv Taffetkleid riÄÄSä ftn m. 3 breit Stufen, Taille m.w.|Jatistkragen 1 OD.V/vr Bluse 5°°°° 11.75 Kleid on Jackenkleid garniert................. Oid.v/V/ und Taschen, offen und geschlossen zu D|__Ä_ aus Mull, reich mit Einsätzen und•« O nft iri• 1 ans �«streittem Schleierstoö. eles-ani Or C\f\ tragen. 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Die Witwentracht machte sie noch schöner, und sie schien das zu wissen, ihr Blick glänzte, ihre Lippe lachte. Sie upterhielt sich lebhaft mit einem anderen Feldgrauen, einem noch jungen Offizier, der nur für sie Augen harte. Die würde nicht lange Witwe bleiben, das war ihr gleich klar geworden. Und an diese mußte sie jetzt wieder denken mit einer fast quälenden Beharrlichkeit. In ihren durch die schlaflose Nacht überreizten Gedanken verschob sich das Bild der ichönen jungen Witwe— das schwarze gewellte Haar wurde braun— nun war es Anneniaries strahlender Blick, ,hr volltönendes Lachen. ES wurde Morgen, ehe Hedwig die Augen schloß. Aver bald war sie wieder aus, die Unruhe, mit ihrem «vvhn zu sprechen, ihn von seiner Torheit zu überzeugen, tneo sie. .®e'.m Frühstück war Annemarie bleich und stiller als sonst; ue schien befangen. Rudolf verwandte keinen Blick ■Höchen, die Mutter begrüßte er gezwungen. Sein .trotz lctnen geichwunden, aber auch seine Heiterkeit; er war nievsrgeichlagen, und die Mutter merkte ihm an, wie es in ihm brannte, nochmals mit ihr zu sprechen. Nun tat es ihr leid: der arme, dumme Junge l„Komm dort) nachher ein- mal zu mir," sagte sie. Kaum war sie aufgestanden und im Wintergarten bei ihren Blumen, da war er auch schon hinter thr.„Du wünschest Seine Augen blickten unsicher. „Rudolf, ich ii'.öcljte noch cinmal mit dir sprechen. Es ist jetzt wirklich keine Zeit, in der sich die Nächsten böse sein sollten. Ich habe deinen Wunsch überlegt, die ganze Nacht— ich habe gn Vater geschrieben— eS ist uns unmöglich, ein zuwilligen, nimm doch Vernunft an! Du bist noch zu jung, um dich jetzt schon fürs Leben zu binde«." „Aber vielleicht für den Ted." Er blickte finster. Und dann fuhr er rasch fort:„Glaubst du vielleicht, daß ich nicht fallen könnte? Das ist sehr möglich, wahrscheinlich sogar. Wer soviel? Kameraden hat fallen sehn— rechtt.'lmks, vor, hinter— der weiß genau, wie nah ihm der Tod ist." Sic wollte etwas dagegen sagen, aber sie brachte nichts hcwanS. DaS Herz stand ihr still: ivenn er nun ivirklich fiele, nicht wiederkehrte Plötzlich war die Krüger, die arme Krüger vor ihr. WaS gäbe die jetzt dafür, könnte sie auslöschen, was zwischen ihr und ihrem Sohne stand! Hatte sie die nicht erst neulicls über dem Zaun gesehen und war erschrocken gewesen, wie sich die Frau verändert hatte? Die starke Gestalt zu- sammengesallen, das fleischige Gesicht gelb und ausgetrocknet wie das einer Mumie..Man soll einem, der in'den Krieg geht, die letzte Bitte nicht abschlagen,' sagte die Emilie. Hatte das einfache Mädchen nicht eine große Weisheit aus- gesprochen? Wenn sie daran dächte, Rudolf käme nicht wieder— �ncin, dann lieber 1— Sie Volte tief Luft, sie faßte nach des Sohnes Hand.„Warte doch wenigstens, wartet noch, bis der Krieg vorbei ist. Er kann nicht mehr lange dauern. Und ihr seid ja beide noch jung!" „Gerade weil 5irieg ist, darum will ich nicht warten." Ungeduldig riß er seine Hand ans der ihren.„Mit diesem ewigen Warten! Ich habe keine Zeit mehr dazu." Die Zorn- aber schwoll ihm, er wurde schon wieder heiß und rot, wie er gestern gewesen war. Sie strich besänftigend über seinen Uniformärmel.„Rudolf. mein Kind, ich liebe dich doch!" Er lachte kurz auf:„DaS merkt man!" Sein Hohn tat ihr weh, aber saust wiederholte sie:„Ich liebe dich, darum will ich dein Glück." „Ich verstehe dich nicht— du verstehst mich nicht." Er teilte mit der Hand die Luft, als sei da ein tiefer Schnitt. Mit kalten Augen maß er sie;„Wir haben verschiedene An- I stchten von Glück. Du stehst lk"— er wies in weite Ferne („ich hier". ES durchzuckte sie plötzlich: ja, sie verstanden sich nicht mehr. Em lähmender Schmerz befiel sie: das war thr Kind, ihr früherer Rudolf nichl mehr. Ein Fremder war cS, der da vor ihr siand mit trotziger Stirn, die Zähne so sest, aufeinander gesetzt, daß das Kinn tantig erschien, fast brutal. ES war nicht allein die Verliebtheit, die ihn so veränderte— der Krieg, der Krieg! Der hatte ihn gewandelt. DieS Ganz-auf-s!ch'selbcr-aestellt-scin, dies Nach-nichts-mehr-fragen im rücksichtslosen Drcmfgehen mit roher Kraft. Ach, so mußte eS ja wohl sein, sonst könnten nicht Siege erfochten werden. Sie durfte ihm daraus keinen Vonours machen. Er hatte sich zur Tür umgewandt, noch zögerte er; wollte sie vielleicht doch noch einlenken? Sie sah ihn an mit Augen der Liebe und des Schmerzes: da stand er, ein Knabe und ein Mann I All die Wünsche, die sie für ihn gehegt hatte, all die Hoffnungen, die sie auf ihn, gerade auf diesen Sohn gefetzt hatte, auf seine viclfartjm Begabungen, auf seine Studien, sah sie zunichte werden. Wie tönntö er etiuas erreichen, wenn er sich jetzt schon fesselte? Ach. Hoffnungen! Es ging ihr wie Tausenden und aber Tausenden von Müttern. Glücklich die, die noch nicht alle Hoffnungen begraben mußten! Da waren sie, ein ungezählter Chor klagender, trauernder, geschlagener Mütter. Sie rauston die Haare, sie schlugen die Brüste, ihr Wchgehcul stieg aus zum Himmel, gleich stark, gleich furchtbar wie zu Zeiten der Hekuba. Und allen voran die Krüger mit ihrem kleingewordenen, vergrämten Gesicht. Die hob ivic beschwörend die Hände gegen sie:„Dann ist eS am schlimmsten, wenn man böse von- einander gegangen ist." Nein, nein! Hedwig hätte laut aufschreien mögen: nur das nicht! Nie glaubte sie heißer ge'liept zu haben, gerade ihn uild gerade jetzt. Sie streckte� die Hände uach ihm auS, ihre Stimme zitterte:„Mein Sohn I Wir haben schon einmal miteinander gerungen— du wolltest in den Krieg, ich wollte dich nicht lassen— ich will nicht wieder mit dir ringen!" „ES würde dir auch nichts nützen, jetzt ebenso wenig wie damals. Und wenn du's auch wieder jv nennst, wie du es gestern genannt hast: Torheit. Kinderei— nenne es auch meinetwegen Wahnsinn— ich kann nicht sein ohne Annemarie. Ich muß, ich muß. Ich will mein Glück." (Forts, folgt) schnittSpreise noch höher als diese sogenannten„Höchstpreises Im Dezember z. B. galten als.Höchstpreise" für ein Schwarzbrot von 1950 Gramm 88 Pf., für ein Weißbrot von 1950 Gramm 95 Pf., so daß 1000 Gramm kosten durften beim Schwarz» brot etwas über iö1/« Pf., beim Weißbrot etwas über ■*8%o Pl- Das Statistische Amt ermittelte aber im De- zcmber als Durchschnittspreis für 1000 Gramm beim Schwarzbrot fast 46 Vi Pi-, beim Weißbrot 4LVu, Pf- lieber die zugelafseuen „Höchstpreise" für 1000 Gramm gingen die Durchschnittspreise hin- aus beim Schwarzbrot um reichlich'l Pf., beim Weißbrot um rund 1 Pf., dagegen die oben mitgeteilten tatsächlich höchsten Preise beim Schwarzbrot um reichlich 3 Pf-, beim Weißbrot gar um 5 Pf. Nach diesen Stichproben des Statistischen Amts darf man annehmen, daß in Berlin die„Höchstpreise" für Brot recht flott überschritten werden. Den Betrügern wird ihr Handwerk wobl nicht so leicht gelegt werden, wenn nicht die kaufende Be- völkerung bei ihrer Ermittelung hilft. Erleichterung für den Bezug kleiner Saatgutmeugen. Die Nachprüfung der Saatkarten durch die höhere Verwallungs- behörde, die vor einigen Wochen angeordnet worden ist, erschwert die Abwicklung des HülsenfruchtiaalverkehrS in kleinen Mengen außerordentlich. ES herrscht für die Kleingärten und Hausgttrten ein derartiger Bedarf an Bohnen- und Erbsensaatgut, daß durch die Rachprüfung die rechtzeitige Belieferung nahezu unmöglich gemacht wird. Wie wir hören, hat daher der Staatssekretär des Kriegs- arnährungSamteS genehmigt, daß bei Mengen bis zu S Kilogramm diese Nachprüfung der Saatkarten nicht stattzu- finden braucht._ Berliner Lebensmittel. In der folgenden Woche beträgt die Kartoffelration wieder 7 Pfund, von denen 1 Pfund aus der eis-ornen Ration zu entnehmen ist. Alle dejenigen, welche bisher im Besitze einer Süß- stoffkarte waren, können eine neu« Süßstoffiarte K gegen Abgabe bcS Mittelstücks der alten Süßstaffkart-e in den für den Ilmtausch zugelassenen Dcogenhandlunge» entnehmen. Diejenigen, welche bisher noch nicht im Besitz einer Süßstoffkarte waren, haben einen ntsprechenden Antrag an die ZuckerversorgungSstell«, Kommen. darrt enstraße 80—81, zu richten. Der Kleinhandelspreis für Siedesalz darf de« Betrag von 13 Pf., für Steinfalz von 16 Pf. je Pftmd nicht übersteigen. In Ausführung der Beschlüsse des Lebensmittelderbandes Groß-Berlin entfallen auf Abschnitt 4 der allgemeinen Lebens- mittellarte der Stadt Berlin 150 Gramm Graupen oder Grütze. Außerdem werden auf Abschnitt 3 der Lebensmittel- karte für Jugendliche ISO Gramm Granpen oder Grütze abgegeben. Die Abschnitte beider Karten find vom Montag bis Mittwoch in den durch besondere Verkaufs- schilder gekennzeichneten Kleinhandelsgeschäften gegen Empfangs- bescheinigung abzugeben. Di« War« wird nach Ablauf der üblichen Frist zur Verfügung stehen. Die angezeigte Sonderverteilung der Fettstekle Groß-Berlin erfolgt nicht in der Zeit vom 11. bis 20,, sondern in der Zeit vom 18. bis 24. Februar, und zwar noch Maßgabe der Aushäng« in de« betreffenden Geschäften. verlauf markenfreier Wurst genehmigungspfiichtig. Die immer stärker hervortretenden Mißstände bei dem Ver- kauf fteifchma rken kreier Wurst haben den Berliner Magistrat ge- zwungen, die Herstell uilg und den Verkauf dieser Wurst durch Wer» ordnung zu regeln. Hiernach ist in Berlin die gewerbliche Her- stellung und der Verkauf sowie auch der Verkauf außerhalb Berlins hergestellter und nach hier«ingeführter fleischmarkenfveier Wurst mit oder ohne Umhüllung nur mit Genehmigung des Magistrats gestattet. Die Anträge sind schriftlich an die Abteilung für Fleischversorgung, Stralauer«traße 3— 6, zu richten. Hierbei ist die Art und Menge der Wurst, deren Her- steller und Herstellungsort sowie der Groß- und Kleinhandelspreis genau anzugeben. Die Genehmigung mutz auch dann eingeholt werden, wenn bereits durch andere Vorschriften ein« polizeiliche oder sonstige Genehmigung angeordnet ist. Herstellung, Einftihr und Verkauf von Wurst, zu deren Herstellung das Fleisch von Tieren verschiedener Art verwendet worden ist, ist verboten. In der Verkaufsstelle ist ein bequem fichtbarer Anschlag anzubringen, daß der Verkauf der Wurst mit Genehmigung des Magistrats er- folgt. Die Preis« für dir einzelnen Wurstarten find deutlich lesbar anzuschlagen. Die Verordnung tritt mit dem Ib. Februar in Geltung._ Die Wild frucht G.«. t. H. Berlin, Karlsbad 6, ist dnrch Ver- fügnng der Reichsstelle für Geinüie und Obst mit der Sammlung und Verwertung sämtlicher wildwachsenden Pflanzen, Kräuter, Früchte, Beeren, Blätter, Sämereicir und sonstiger dem freien Zugriff unterliegender Naturerzeugnisse beauftragt worden.— Nach den Erfahrungen, die wir bisher init anderen Kriegsgekellschaften gemacht haben, können wir der Tätigkeit dieser Wildfrucht G. m. b. H. nur mit äußerster Skepsis entgegensehen. Wo bleibt der Gewinn? I« ein« Versammlung des Bundes der Landwirte in Verden an der Aller führte der Geschäftsführer BrockhauS, Hannover, fol- gendeS au«:„Die Schafhalter bekamen in Friedenszeiten für ein Pfund gut« Rückenwolle 3 M., die verarbeitende Industrie schlug 2 M. für ihre Arbeit auf. so daß das Pfund Wolle 5 M. kostete. Jetzt bekommt der Schafhalter für dieselbe Menge Rückenwolle 3.50 M. das Pfund Wollgarn kostet aber 45 M. und darüber." Die ungeheuren Preisansschläge in Manufakturwaren find schon seit langem ein Stein des Anstoßes. Hier wird nun dargelegt, daß nicht die Erzeuger der Rohprodukte die find, welche die enormen Gewinne einstreichen. Aber wer ist eS denn, in dessen Taschen die Summen fließen? Da die Wolle wie die meisten anderen Waren durch die vom Staate eingesetzten Gesell schatten Bewirtschaftet wird, so muß von der Regierung Aufklärung verlangt werden, wo die Gewinne bleiben. Ferner muß verlangt werden, daß der Preistreiberei und dem Wucher endlich ein Damm entgegen« ? fetzt wird. Die Not des Voltes verlangt geordnete Zu- ändel_ Die WahlrechtS-Kuudgebnuz des V o l k S b u n d« S für Frei« heit und Baterland, die infolge des Verbotes der Erörte- rmig öffentlicher Angelegenheiten am 30. Januar nicht bat statt- finden können, wird nunmehr am Freitag, den 1ö. Fe- b r u a r. abends 8 Uhr, in den Germania-Prachtsälen, Berlin N, Chausseestr. 110, stattfinden. Eintrittskarten find von der Geschäftsstelle des Volksbundes für Freiheil und Vaterland, Berlin W 62, Kleiststr. 86, zu beziehen. Die Jugendweihe der Groß-Berlin« Arbeiterschaft findet am Sonntag, den 24. März, vormittags 11 Uhr, im großen Saale des Lehrervereinshauses statt. All« Teilnehmer erhalten etwa 14 Tage vor der Veranstaltung noch eine besondere schriftliche Etnladung. An der Jugendweihe können nur solche Kinder teilnehmen, die vorher angemeldet find. Anmeldungen werden noch bis ö. März entgegengenommen w säintlichen„Vorwärts'-Sveditio- neu sowie im Bezirksfckretariat(Theodor Fischer). Berlin SM. 68, Lindenstr. 3. 2. Hof l. 3 Tr. Die Ferien der höheren Lehranstalten Berlins für das Schul- fahr 1918 find in folgender Weife festgesetzt: O st e r f e r i e n: Schluß des Unterrichts: Mittwoch, den 27. Mörz. Begmn: Donners- tag. den 11. April. P f in g st f e r i e n: Schluß des �Unterrichts: Freitag, den 17. Mai, Beginn: Freitag, den 24. Mai.« o rn m e r« serien: Schluß des Unterrichts: Freitag, den S. Jul,. Begmn: Dienstag, den 13. August. H e r b st f e r i e n: Echlußpes UuierrlchtS: Sonnabend, den Lö. September, Beginn: Mittwoch, den s. Oktob«. Weihnachtsferien: Schluß des Unterrichts: Sonnabend, den 21. Dezember, Beginn: Freitag, den 3. Januar 1919. Osterferien: Schluß des Unterrichts: Mittwoch, den 9. April 1919, Beginn: Donnerstag, den 24. April 1919. Eine Reichsstelle für Schuhholz ist dieser Tage gegründet worden. Die neue Reichsstelle hat den Zweck, Holz, das ihr von den einzelnen Bundesstaaten zur Verfügung gestellt wird, den beteiligten Industrien zur Herstellung von Gegenständen der Fußbekleidung zur Verfügung zu stellen. Die von ihr gefaßten Beschlüfie unterliegen der Ge- r.ehmigiiug der bundesstaatlichen Regierungen, des UeberwachungS- ausschusses'der Schuhindustrie und der Ersatzsohlengesellschaft. Um auch kleineren Betriebe» die Beteiligung an der Genossenschaft zu ermöglichen, ist der Geschäftsanteil auf 200 M.(die Haftsumme auf 2000 M.) festgesetzt. „Die Grächteteu". In der Neuen Philharmonie, Cöpenicker Straße 96, fand am Freitag die Uraufführung eines neuen Film- ivsrkeS„Die Geächteten" statt. Der sehr wirkungsvolle Film, der mit Unterstützung des„Bundes für Mutter- schütz" von der Deutschen Bioskop-Gesellschaft hergestellt wurde, zeigt das Schicksal einer ledigen Mutter, die zugrunde geht, und ihrer Tochter, die unter dem Fluch der Unehlichkei'i zur Dirne wird. Ei» anderes junges Mädchen, das in die gleiche Loge kommt, wird durch den Bund für Mutterschutz vor verzweifelten Schritten zurück- gsbalten und dem Lebeck wiedergegeben, und der Geliebte jener ersten macht an ihr, der Braut feine? gefallenen SohneS, wieder gut, was er an seiner Jugendliebe und ihrer Tochter versündigt hat.— Eine Glanzleistung ist die Verkörperung der Hauptrolle durch Carola Trolle; auch die übrigen Rollen liegen in guten Händen.' Zirkus Schumann. Die Pantomime„Mexiko" bildet den Schluß des Reigens, der zirka 25 Pantomimen umfaßt. Sie geht heul« und an allen folgenden Sonntagen sowohl nachmittags als auch abends in Szene. Zirkus Busch. Zu Rappos lustigein Landwehrmann ist mit Ernst Planet und seiner Partnerin eine weite« Kriegsnumm« gekommen. Planet läßt eine aus einem Geschütz scharf abge- schössen« 46 Pfund schwere Granate mrf sich abfeuern und fängt sie mit Brust und Händen auf. Ein Ikfähnger Lebemann wurde als ungetreuer Postaushelfer entlarvt und festgenommen. Em Erich Lehmann, der bei Verwandten wohnte und beköstigt wurde, fand mit großem Geschick wertvolle Pakete heraus, die ihm als AuShelfer anvertraut wurden, beraubte sie ihres Inhalts und brachte sie dann wieder in den Ver- kehr. Was er erbeutete, diente ihm dazu, den großen Mann zu ivieleu. In Moabit schaffte er sich eine„Freundin" an, die er in Theater und Kientopp führte. Stets hatte er Geld in der Tasche, und das Mädchen glaubte sein« Versicherung, daß er über ein großes Vermögen verfüge. Um feiner Geliebten nahe zu sein, zog er von den Verwandten weg nach Moabit. Hier vermied er«S aber, fich anmelden zu laffen. So wurde man erst recht auf ihn aufmerksam, und jetzt kamen seine Diebereien an den Tag. Zuletzt hatte er noch einem Briefe 1000 M. entnommen. Neukölln. LebeuSmtttel. und»reuustvssversorguug. In der nächsten Woche wird der Verkauf von Grieß und Graupen auf Ab- schnitt 3 und 4 der allgemeinen Lebensmittelkarte für Reukölln fort- gefetzt. Ende der Woche gelangt V» Pfund Kunsthonig auf einen weiteren Abschnitt der Lebensmittelkarte zur �Ausgabe. Nach Er- schöpfung des Heringsvorrats bei den Kleinhändlern, die auf Ab- schnitt 42 abgegeben'werden, findet der Verkauf der Heringe nur noch in den städtischen Fischhallen statt. Der Berkauf wird hier aber so lange fortgesetzt werden, bis sämtliche Karteninhaber beliefert find.— In den städtischen Fischhallen und den Ftsch- und Räucherwarengeschästen gelangt Klippfisch markenfrei zum Preise von 3 M. je Pfund zum B«kanf. Zur Förderung der Ersparnis an Brennstoff hat die Stadt- gemeinde eine Anzahl Kochkisten«worden, die zum Preis« von 16 M. in den städtischen Verkaufsstellen erhältlich find.— Ein städtischer Holzverkauf findet auf dem städtischen Holzplatz am Oberhctfen, Zugang durch die Lahnstraße, statt. ES gelang Kiefern- brennholz in Ballen und Kloben zum Preise von 46 M. für 1 Raummeter und geschnittenes Holz zum Preise von 6 M. für den Zentner zur Ausgabe. Der Kaufpreis ist beim«auf auf dem städtischen Holzplatz zu entrichten. Kaufberechtigt find auch die Ein- wohner der Gemeinde Berlin-Britz. Lichtenberg. Die Swdtvervrdnetenverfammlung vom Donners- tag stimmte zunächst der Borlage betreffend die Kosten für die Möbelbeschaffungsstell« bei. Es sollen 650 Einrichtungen beschafft werden, die zu möglichst günstigen Bedingungen-n die Käufer abzugeben find. Die Kommission hat fich schon mit der Auf- stellung dieser Bedingungen beschäftigt und soll demnächst endMtig Beschluß gefaßt werden. Die Vorlage einer an das MietSamt anzugliedernde Schiedsstelle für Sammelheizung usw. ge- langte ohne Debatte zur Annahme. Zur Beratung eines General- bebauungsplanes für Lichtenberg wurde eine Kommission gewählt. der die Genossen John, MiruSund Heckert angehören. Eine längere Debatte entstand anläßlich einer Petition der Hilfsarbeit» rinnen des KriegSunterftützungSbureauS. Diese wünschen die Be- zahlung der Stunden von 5 bis 7 Uhr nachmittags als lleberzett. weil ihnen durch Verfügung des Oberbürgermeisters nur für zwei Tage wöchentlich die Verpflichtung obliegt, in der erwähnten Zeit ohne besondere Entschädigung zu arbeiten. Der Petitionsausschuß hatte beantragt, die Bezahlung zu veranlassen, soweit der Arbeits- vertrag dem nicht entgegensteht. Justizrat Schachtel(bürgerlich) wandte sich gegen diesen An- trag. Er hielt das Ueberstundensyftem überhaupt für Unfug, weil seiner Meinung nach in der eigentlichen Beschäftigungszeit nicht voll gearbeitet wird, wenn Ueberstunden verfügt werden. Demgegen- über betont« Genosse MiruS, es sei Sache des Magistrats, durch geeignete Aufficht dafür zu sorgen, daß tatsächlich so wie erforderlich gearbeitet werde. Auch Genosse John trat unter Bezugnahme auf die Verfügung des Oberbürgermeisters für Bezahlung der Zeit von 5 bis 7 Uhr ein, indem er hervorhob, daß die verschiedenartige Be- zahlung in den einzelnen Bureaus zu Mißständen Anlaß gebe. Nach längerer Debatte wurde dem Antrag des PetitionSausschusseS zu- gestimmt. Zur Bestreitung der Kriegöausgaben wurden drei Mil- lionen Mark bewilligt, die durch Zwischen darlehn zu beschaffen find. Die vorliegenden SonderhauShalispläne wurden dem Etatsausschuß überwiesen._ Wilmersdorf. Lebensmittel. Auf die Abschnitte 35 und 36 der bisherigen, Eierkarte dürfen Eier nickt abgegeben werden. Dafür ist eine neue Eierkarte mit 8 Abschnitten zur Ausgabe gekommen. Bei Vorlegung der neuen Eierkarten find gleichzeitig die bisher gültigen Eierkarte mit den Abschnitten 36 und 36 an den Kleinhändler abzugeben. Für Kmder bis zu seckS Jahren(geboren am 1. Januar 1912 oder später) sowie für Kinder im 7. Lebensjahre(geboren zwifcken dem 1. Februar 1911 und dem 31. Januar 1912) wird demnäckst auf Grund besonderer Bezugscheine je eine Flasche sterilisierter Milch zum Preise von etwa 1 M. abgegeben. Die Aushändigung der Scheine an die empfangsberechtigten HauShaltungSvoistände erfolgt durch die Brotlommisfionen, und zwar für Kinder bis zu 6 Jahren am 11. und 12. Februar, für Kinder im 7. Lebens- fahre am 18. Februar in der Zeit von 9— 2 Uhr. Der Termin der Anmeldung und der Warenabgabe wird noch bekannt gegeben. Steglitz. Holzverkanf durch die Gemeinde. Auf dem früheren Sporlplatz an der Südende-. Ecke Ringstraße, bringt die Ge- memde Brennholz zum Verkauf, und zwar zum Preise dun 43 M. für den Festmeter(nngefchnitteneS). geschnittene« kostet 6,25 M. pro Zentner. Auch Zaunpfähle usw. find dort zum Preise von 50 M. pro Festmeter zu haben. LertaufSzeit V-ß—Vz* Uhr. Reiuickeudorf. Aus der Gemeindevertretung. Zur B e s ch a f- fung von Möbeln für die zurückkehrenden Kriegsteilnebmer bewilligte die Gemeindevertretung in ihrer letzten Sitzung 60 000 M. Mit der Beschaffung der Möbel wurde das Ernährungsamt beaus- tragt.— Den Beamten und Lehrern an den höheren Schulen wurde in Uebereinstimmung mit den Beamten des preußischen Staates eine einmalige Teuerungszulage von 200 M. bewilligt. Auch den während des Krieges eingestellten Hilfskrästen und Arbeitern diese Zulage zu gewähren, wie es die sozialdemokratische Fraktion forderte, wurde abgelehnt, lieber die für diese Gemeindeangestellten erforderlichen Lohn- und Gehaltszulagen soll der Gemeindeverir» hing in ihrer nächsten Sitzung eine besondere Vorlage zugehen.— Von den im Jahre 1914 bei der Vergrößerung der Gemeindever- tretung neugewählten Gemeindevertretern werden in diesem Jahre die Vertreter der 3. Abteilung(Selke und Göricke) ausscheiden.— Für daö am Orte bestehende Arbeiter-Jugendheim bemil- ligte die Gemeindevertretung nach Begründung eines dabingehen- den Antrages durch unsere Genoffen Schönberg und Gursch einen Zuschuß von 60 M. zur Beschaffung von Heizmaterial.— In eingehender Aussprache brachte die Gemeindevertretung ihren ein- mutigen Wunsch zum Ausdruck, daß der Vertreter Reinickendorfs im Zweckverband bei den bevorstehenden Tarifverhandlungen energffch die Rechte Reinickendorfs und die Interessen der durchweg den ac- bettenden Klassen angehörenden Bevölkerung wahrnehmen solle. Verlangt wurde, daß er keinesfalls einer über 12 Pf. hinausgehenden Tariferhöhung zustimmen möge. Der Bürgermeister Wilke, der die Gemeinde Reinickendorf im Zweckverband vertritt, erklärte feine Uebereinstimmung mit diesen Ausführungen. Reinickendorf. Verkauf von Strümpfen. Vom Montag ab ge- langen in den bekannten Gesckäften wiederum Strümpfe an hiesige Einwohner zum Verkauf. Die Preise stellen fich wie folgt: Kinder- strümpfe: Größe 1: 1.70, 2:1,80, 3: 2.00, 4: 2.26, 5: 2,40, 6: 2,60, 7: 2,85, 8: 3,00, 9: 3,25 W. Herrensocken 2,70 M. für ein Paar. Britz. Lebensmittel. In der Woche vom 11.— 17. Februar gelangen in der Verkaufsstelle der Gemeinde zur Abgab« auf Ab- schnitt 3 der Berliner Lebensmittelkarte 200 Gramm Teigwaren fe Person. Abschn. 39 Aal in Gelee(1 Dose je HauSh.), Abfchn. 40 Brolaufftrich(1 Dose je Haush.). Absch. 41 Marmelade('V Pkund je Pcrs., nur bei den Kleinhändlern), Absch. 42 Kümmel(50 Gramm für Haush. bis 4 Perf., 100 Gramm für Haush. über 4 Pen'.), Absch. 43 Streichhölzer(1 Paket je HanSh.), Abschn. 44 Tee <2 Pakete je HouSb.), Abschn. 45 Heringe(2 Stück je Perl, von Nr. 1801—2700), Abschn. 46 Nährhefe(100 Gramm je Haush.), Ab« schnitt 47 Gewürzwürfel(6 Stück je HauSh.), Abschn. 4S Sonder- Zuteilung. Auf Abschnitt 19 der Eierkarte kann ein Ei entnommen werden. Treptow. Eiervertnlung. In dieser Woche wird 1 Si(4S Pj auf Abschnitt 21 der Eierkarte verteilt. Niederschöueweide. Leine Schließung der Gasanstalt. Der Herr Reichskommissar hat doch noch in letzter Stund« ein Einsehen ge- habt. Auf seine Veranlassung sind der Gasanstalt zunächst geringe Mengen von Kohlen geliefert worden, und er hat zugleich mitteilen lassen, daß er dringende Anweisung zu schleunigster stärkerer Be- lieferung nochmals erteilt habe. Die Gasanstalt ist nun in der Lage, vorläufig für weitere fünf Tag« den Betrieb aufrecht zu erhalten. und eS besteht die Aussicht, daß genügend Kohlen inzwischeu herankommen werden, so daß die Gasbelieferung nicht weiter ein- geschränkt zu werden braucht._ FriedrichShage». Nährmittel« Sonderzulagen für Kinder und Jugendliche vom 8.— 17. Lebensjahre werden bis auf weiteres ge- währt. Die Ausgabe erfolgt auf besondere Lebensmittelkarten. welche durch die Brotkartenverteiler zur Ausgabe gelangen. ES wird für diesen Zweck in den Geschäften, in denen Nährmittel ver- kauft werden, eine neue Kundenliste für Kinder und Jugendlich« auf- gelegt. Die Anmeldung zu dieser hat bis Dienstag, de« 12. Fe- bruar zu erfolgen. Bei der Anmeldung ist der Snmeldeabschnitt abzutrennen. — Hausschlachtung. Diejenigen Einwohner, die noch Formulare betreffend Hausschlachtung in Hände» haben, müffen dieselbe« um- gehend im Fleischbureau Miefern. Groß-Serliner parteinachrichtem Sroß-Serlln. Mittwoch, de« 13. d. MtS., abends 8 Uhr, halteA die sozialdemokratische» Bereine Groß-Berlin« ihre Mitglieder- Versammlungen und Parteiveranstaltungen ab. Wir bitte», die Bekanntmachange« am Dienstag»nd Mittwoch gena» z» beachte»._ 34. LommunalwahlSezirk. Die Genossen werden ersucht, sich heute vormittags 9 Uhr bei Obiglo zur Wahlarbeit einzufinden. Zur Wahl i« Niederbarnim. In der neuesten Nummer dcS.Mitteilungsblatts" der- sucht sich Herr Dr. B r e i t s ch e i d zunächst gegen die Gegner aus dem eigenen Lager zu wehren, die die Kandidatur dieses Neuankömmlings mit unverhohlenem Mißtrauen betrachten. Um ihnen gegenüber seine radikale Forsche zu beweisen, geht er dann tapfer auf die„Regierungssozialisten" los. Herr Dr. Breitscheid glaubt uns über die„Grundsätze des inter- nationalen Sozialismus" belehren zu können, und wählt sich dann den ausgezeichneten Artikel des„Vorwärts" zum Ziel, in dem unser Kollege, Genosse W i s s e l l, die Forderung der Berliner Arbeiter nach Wiedereinführung des Frauen- und Kinderschutzes vertreten hat. Dazu macht Herr Dr. Breitscheid die deniagogisch unwahre Bemerkung, daß die G e w e r k- s ch a f t s f ü h r e r an der Zerstörung des ArbeiterschutzeS die Hauptschuld trügen!! Die Arbeiterwähler, die sich einreden lassen, Herr Dr. Breitscheid verstände von den Grundsätzen des internationalen Sozialismus mehr als so viele Männer, die diesen Grundsätzen seit einem Menschenalter dienen, und er wisse von konkreten Arbeiterinteressen mehr als Genosse Wissell. können uns nur leid tun. Aber Herr Dr. Breitscheid weiß nicht nur von den Grundsätzen des internationalen Sozialismus wenig und von konkreten Arbeiterinteressen gar nichts, er hat auch kein politisches Fingergefühl, sonst hätte er seine Kandidatur nie ausstellen lassen oder sie wenigstens in diesem Augenblick zurückgezogen. Nachdem sich deutlich genug gezeigt hat, was durch die verfluchte Uneinigkeit der Berliner Arbeiterbewegung erreicht worden ist, dürste ein Mann, der in der Arbeiterbewegung ein ziem- licher Neuling ist, nicht diese Uneinigkeit noch weiter schüren. Niemand hat ein Recht, die Arbeiterbewegung zu zerstören. am allerwenigsten aber ein Mann, der allen Anlaß hat, über seine bisherigen Verdienste an ihr recht bescheiden zu denken, und der sich mit seinem Gegner, unserem seit dreißig Jahren erprobten Genossen Wissell, in dieser Beziehung nicht messen kann. Jj1. L. Lichtersclde. Di- Mitgliederversammlung findet Dienstag. den 12. Februar, abends ö Uhr, b« Draegert. Hindenkurgdamm 4ö, statt. TageSordnunz: Vortrag der Genossin Rhneck:.TaS lehrt der Krieg die Frauen?' Aussprache. BereinSangelegenheiten. Gäste haben Zutritt. Kaulsdorf. Mitgliederversammlung. Mittwoch, den 13. Februar, abends 8>/, Uhr, bei Hampel, Hönower Str. S. Tagesordnung: Berichte. Die bevorstehenden Reichstags- und Gemeindewahlen. Verschiedenes.»Vorwärts'-Leser willkommen. Fredersdorf-Petershageu. Mittwoch, den 13. Februar, abends 8 Uhr: Bezirksabend bei Heuer iu Petershagen. Tagesordnung: 1. Bortrag. 2. Die Gemeindevertreterwahlen in Fredersdorf und PeterShagen. 3. Die Reichstagsersatzwahl. Alle Parteifreunde und »Borwärts'-Leser werden um ihr Erscheinen gebeten. Gerichlszeitung. Aus Scheu vor dem Arzt. Doh die Scheu, bei einem Leiden einen Arzt zu Rate zu ziehen, wirtschaftliche Nachteile im kaufmännischen Dienstverhältnis nach sich ziehen kann, zeigte sich in einem gestern vor der 3. Kammer de? Berliner KauimannSgerichts verhandelten Prozesse. Die Buchhalterin Eva K., die bei einer Filmgesellschaft beschäftigt war, fehlte mehrere Wochen angeblich wegen Magenerkrankung. Da sie der Aufforderung der Gesellschaft, ihr einen ärztlichen Ausweis über ihre Erkrankung zu verschaffen, nicht nachkam, so nahm die erstere Simulation an und verweigerte Gehaltszahlung für die Krankheits- tage. Die Klägerin mußte nun in der Verhandlung zugeben, daß sie aus Scheu keinen Arzt bei ihrer Erkrankung zugezogen' hatte, sie will aber trotzdem völlig arbeitsunfähig gewesen fein und berief sich zum Beweise dasür auf ihre Zimmervermieterin und ihre Schwester. Die erstere bekundete auch, daß die Klägerin in der fraglichen Zeit bett'- lägerig gewesen wäre. Die Schwester, die gleichfalls als Zeugin gehört wurde, hatte ihr auS ihrer entfernt liegenden Wohnung täg- tich Esten gebracht: auch diese bekundete, daß die Klägerin wachen- lang schwer am Magen zu leiden hatte. Das Kaufmannsgericht billigt« der Buchhalterin nur für drei Tage das Gehalt zu. den weitergehenden Anspruch hielt eS nicht für gerechtfertigt. Für die ersten drei Tage fei es noch zu' verstehen, wenn Klägerin es mit Hausmitteln versuchte, der Ertrankung Herr zu werden. Nack dieser Frist hätte sie jedoch Schritte tun müssen, um sich durch Konsulration eines Arztes den Beweis ihrer Arbeitsunfähigkeit gegenüber ihrem Arbeitgeber zu sichern. Mus aller Welt. Deutsche Brikett? i« Paris. Wir lesen in der.Niederschlefischen Zeitung': Ein Landsturmmann aus einer Ortschaft des Glogauer Kreises, der sich in ftanzöstscher Gefangenschaft befindet, teilte seinen Angehörigen mit, daß es ihm soweit gut gehe und daß er gegen- wältig bei einer französischen Speditionsfirma Hilfsarbeit verrichtet. Er bemerkte j,, seinem Briefe, es habe ihm eine sehr große Freude bereitet, als er beim Abladen von Brikett? wahrnahm, daß sie aus einem Orte der Grenze Schlesien?, nämlich aus einer Senften- berger Fabrik, stammten.(Auf welchem Umwege mögen die Briketts, an denen wir selbst Mangel leiden, nach Frankreich ge- kommen sein?)_ Jugenöveranskaltungen. Zlrbeiter Jugendheim Berlin, Lindenstr. 2. Heute Sonntag wird das Heim nachmittags 4 Uhr geöffnet.— Dienstag: Spiel- Reigenabend.— Freitag: Diskutierabend. und Snefkasten üer NeSaktion. Tie luristische Sprechstunde ttndel für Nbannenten Lindenstr. Z, 1. Hol liiitä, parterre, am Montag bis Freitag von« dl« 7 Uhr, am Sonnabend von b bis« Uhr statt. Jeder für den Brteflasten bestünmlen Anfrage ist ein Buchstabe und eine gabt als Merkzeichen beizufügen. Brieflich« Antwort wird nicht erteilt. Anfragen, denen leine AbonnementSauittung bei- gefügt ist, werden nicht beantwortet. Eilig« Fragen trage man in der Sprech- stunde vor. Lerträge, Schriftstücke«ab dergleichen»ringe man in die Sprech- stände mit L. H. 15. Anspruch aus Aufwandsentschädigung bestand für Sie. Der Anspruch hätte aber schon längst geltend gemacht werden müssen. Der Antrag ist bei der Polizeibehörde einzureichen.— A.©., Bernau. 1. Wenn Sie körperlich dazu unfähig sind, können Sie von der Berussgenosseiischast nicht angehalten werden. 2. ES bedarf dazu nicht der Klage, die Berufs- genosscns-bast muh Ihnen dafür Ersatz leisten. 3. Schmerzensgeld wird von der Berussgenossenlchasl nicht gezahlt. 4. Nein.— 21. St. 739 New.— Steuern 936, Osten. Die Strafe wird durch den Amnestie-Erlatz nicht gelöscht.— M. G. 31. Anspruch auf Famili-nunterstützung bestand nur bis Ende November.— H. L. 495. Die Strase ist nicht gelöscht.— Kr. S. 796. Der Mutter-nützte die Unterstützmrg gewährt werden, sie soll event. Beschwerde beim Landrat einreichen.— L. S. 199. 1. Zur Staatssteuer nicht, woht aber zur Gemeindcetnkommenfteuer könnte die Frau bei dem angegebenen Einkommen herangezogen werden. 2. und 3. Rein.— Atariendorf. Wenn die Wohnung vollständig geräumt ist wird kaut Mictsvertrag der Mieter den Schkülles abliefern müssen. — Feldpost 74 874. Unter der angegebenen Begründung kann die Unterstützung verweigert werden. Beschwerde wäre bei dem Regierung?' Präsidenten in Potsdam einzulegen.— O. S. 49. Für das beschlagnahmte Jeder werden Sie Entschädigung bekommen, stellen Sie einen solchen Antrag.— P. P- 359 Die Staatsmtterstützung beträgt sür die Frau 20 M für das Kind 10 3)1., wahrscheinlich wird in dem Orte, wo ffbre Frau ihren Wohnsitz bat, keine kommunale Unterstützung gezahlt.— M. W. A. Da Sie noch aktiv dienen, müssen Sie die Erlaubnis vom Regimentskommandeur haben. Unterstützung wird dann nicht gezahlt. wenn sich durch die Verheiratung in den Einkommcnsverhaltniffen nichts verändert.— M. W. 834. Unter Darlegung der tatsächlichen Ver- bältnisie könnte ein solches Gesuch an das Generalkommando gerichtet werde».— R. K.»4 888. Nein.— K. BS. 76 939. t. Nein. � 2 Ja. 3. Nein. 4. Einen weiteren Beschwerdeweg gibt es nicht, auch schient uns die Beschwerde zwecklos zu sein.— 91. A. Wenn das Testament eigen- bändig geschrieben und unterschrieben und Oris. und Datumsangaoe enthält, ist es gültig.— O. D. 1999. Entzieht sich unserer Kenntnio. — Kriegsinvalide 57. 1. Der Anspruch aus Krankenrente ist verjährt. auch hätten Sie nur sür einen Monat Rente erhaiteu. 2. Nein, Anspruch aus Jnvalidenrenie besteht nicht. 3. Nein.— Th. Th. 599. Auch dann würde der Tochter die Unterstiitzimg verweigert werden.— Untffz. Schweiz. Sie können dagegen keine Beschwerde jühren, wen» Ihnen Urlaub nach dem Ausland nicht gewährt wird.— F.W. Die Beschwerde wäre zu richten an das Militärbureau des Magistrats, Klosterstr. 63. Die Unter- stützung wird aber jesensallS verweigert-Verden, weil sich nach Eingehung der Ehe in den EinkommenSverhälmissen nichts geändert hat.— E. Sch. 7. Nach ö1/, jähriger Dienstzeit steht den Unterosfizicren die Sergeanteulöbnnng zu— S. P. 338. Eine bestimmt- Arbeitszeit exiitiert dafür nicht.-- Feldpost 358. Zu Ihrer Verurteilung genügt, wenn die Mutter des KindeS beeidet, datz Verkehr in der Empfängniszeit mit Ihnen stattgesnnden hat Nach Ihrer Entlassung vom Militär werden die Unterhaltgelder ein- gefordert, eventuell durch Lohnpfändung.— Pionier im Felde 199. Nur Unterofsiziere. nicht Gemeine haben Anspruch aus höhere Löhnung nach ö>/. jäbriger Dienstzeit.— Berliner. Lüneburg. Ihre Strase ist durch den Amiicltieerlatz aufgehalten.— E B. 84 und B. S. 79. Nein. — H. in H. Am besten zahlen Sie das Geld sür den KampssondS für Frieden und Freiheit, und zwar unter folgender Adresse: Otto Braun, Berlin SW, Lindenstr. 3, oder Postscheckkonto Nr. 79l8 Fr. Bartels, Fr. Ebert, O. Braun. Postscheckami Berlin.— W. 599. 1. Hohenzoller». 2. Ein- solche Echriit ist uns nicht bekannt.— E. F. 63. Wenden. St- ftch ntt den Arbe-tsauSschutz der Kriegswitwen, und Waisenfülsorge. Berlin V 30, Münchener Str. 49.— Pionier 198. II. 1.6 337 291. 2. 7 217 000. 3. 1795 Quadratkilometer.— Ditschuwett 83. Balkan. verlag, G. m. b. H., Motzstr. 8. WetterauSsichten tftr da? mittlere?Iordde«tfchla«» dt« Montag mittag. Ziemlich mild und zeitweise heiter, jedoch vorwiegend wolkig, mit leichten, im westlichen Küstengebiet etwas stärkeren R-gensällen 6» liegt auf fortan# daß gerade in der jetzigen Zeii der fiekig wachsendenden Schwierigkeiten nur ein wirklich leistungsfähiges, über große Hilfsmittel verfügen- des Spezialgeschäft- wie z.B. das unsere- für Oamenkteidung in der Lage ist, Ihren berechtigten Wünschen vollkommen gerecht zu werden. rz-V' Äl- Konigstr. 33 Chausseestr. 113 ita vcMrf SHwetnM.» Stla OleKar MnM Saostags geschlossen.' SkNWl ZWWMMelMM OroS-Berlln. Delegierte zur örtlich. Generalversammlung. Montag, de» 4. März 1918. abends 8'/, Uhr. i« Gewerkschaftshaus. Eugelufer IS. Saal 1: Ordentliche Generalversammlung. Tag-Sordnnng: 1. Mitteilungen. 2. Geschäfts-, Kasten, und Arbeitsnachweis bericht pro 4. Quartal 1917 und Jahresbericht sür 1917. 3. Neu- ipahl der Bezirksverwaltung und der Revifionskommisfion. 4. Antrag der letzten Generalversammlung(3. Quartal 1917) be< treffend:.Bericht der Bezirksoenoallung über die Gestaltung der Kassenoer Hältnisse nach E-nsübrung der erhöhten UuterstützungS- sätze in Krankbeils- und Stcrbesällen und die sich hieraus er gebende Erhöhung de» wöchentlichen Ortszuschlages', sowie Er iedigung etwa eingegangener anderer Anträge. 5. Geschästtiches. Mitgliedsbuch und Legitimattonskarte sind am Eingang de» Saale» zwecks Abstempelung vorzulegen. Ohne Buch und Karte kein Zutritt. Wer mit seinen Beiträgen über acht Wochen im Rückstand ist, hat ebensalls keinen Zuttitt. 17/4 vjS BczirksTerwaltniig. muft mau Bürgeriicho Woiinungs-Einrichtunp in ere-klasslger AusfOhrung ra soliden Preisen liefen oamittelbar ab Fabrikgebäude an Private Eölel-ürcsslaser BÄrTiictilor- Uapezlerenneisler Albert Gleiser G.iii.b.H.• BerlinC33, Al«*ander»tr.42 Aleaanderplatz Vir unterhalten noch eine reiche Auswahl In erstklassigen Möbeln bis zum Auserlesensten. Besichtigung äusserst lohnend und erwünscht. Drucksachen kostenlos. 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Nach der Bestimmung des Herrn Regierungspräsidenten von PoiSdam sollen die WSKlerlisten für die infolge Ab« lebenS des SÄriitstellerS A r t u r Stadrhagen in Berlin im Wahlkreise Nirdcrbarnim erforderliche Eriatzwabl eines Abgeordneten zum Reichstage vom 12. Februar d. I. ab gemäh K 3 des Wahlgesetzes vom 31. Mai 1869 öffent- lich ausgelegt werden. Der WahllreiS Niederbarnim umfatzt auch Teile Berlind, die, wie bereits oben angegeben, nach dem Jn> krafttreien der WahlkreiScinteilung von 1870 in den Stadt- bezirk Berlin eingemeindet worden sind. Nach der Ueberstcht der Wahlbezirke der Stadt Berlin für die Wahlen zuni Reichstag 1912 gehören diese Stadt- »eile zu den Wahlbezirken 346, 34«, 348 bis 350, 355 bis 378, 566 und 819, welche aus folgenden Stadtbesirken bezm StadtbezirkSieilen gebildet sind: ISO A, 181 C, v. 15, P, Q, H, J, K und aus Teilen von den Stadt- bezirlen 180 L und G, 181 A und B, 248 0 und 828 B. Die Straßen, Plätze und Häuser, welche die hier in Frage kommenden Wahlbezirke bilden, bringen wir nach- stehend zur öffentlichen Kenntnis mit dem Bemerken, daß die für diese Wahlbezirke aufgestellten Wählerlisten gemäß 28. Mai 1870 §8 2 und» des Wahlreglements vom �— gpnf'iods 8 Tage lang, und zwar in der Zeit vom IS. bis einschließlich 19. Februar d. I., an den Wochentagen von vormittags 9 bis nachmittags 2 Uhr, am Sonntag von vormittags 10 bis nachmittags 1 Uhr in unserem Wahl- bureau. Stralauer Strohe 44/45 I, Zimmer 10(Eingang erstes Quergebäude rechts) auSlieaen werden. Wir machen darauf aufmerksam, daß dir Wählerlisten nach dem Wohnungsstande Ende Jannar 1918 aufgestellt worden sind. Wer die Listen für unrichtig oder unvollständig hält, kann dieS binnen 8 Tagen nach dem Beginn ihrer Aus« legung. also bis spätestens am 19. Februar d. IS. bei uns schrüttich ober in der vorbezeichnelen AuSlegestrlle zu Protokoll erklären, muß aber die Beweismittel für sein? Behauptungen, soweit diese nicht auf allgemeiner Kenntnis beruben, beibringen. Zur Begründung der beantragten Nachtragnng in die Wählerliste ist— abgesehen von sonst etwa erforderlichen Urkunde»— entweder der MictSkontrakt, die letzte Steuer« quittung»der die polizeilich bescheinigte Anmeldung für die zur Eintragnng angegebene Wohnung vorznlegen. BcrzcichniS der Wahlbezirkseinteilung der für den Wahlkreis Nieder- barnim wählenden Berliner Stadtteile. Stadt- Dahl- Straßen. Plätze und Häuser, welch« bez. bez. die Wahlbezirke bilden. 189A 345. Baltcnplatz— östlicher Teil—, Thaerstr. 14 bis 25, Weldenweg 35—41 u. 56—62(2757). 346. Hübnerstr. 1—6 und 9—15, Liebigstr. 27, Weidenweg 42—48 und 50— 65(2808). 1S9B 348. Petersburger Str. 5— 10 und 82—85, Rigaer Str. 1—10 u. 98—107, Thaerstr. 8—13(3050), 1800 349. Eldenaer Str. 12, Liebipstr 11—26 und 28 bis 35, Mirbachstr. 1, Rigaer Str. 11—13 und 66— 97, Weidenweg 49(2156). 850 Frankfurter Allee 324-327. Liebigstr. 1—10 und 36—47, Petersburger Str. 1(2162). 1S1A 355. Frankfurter Allee 299—804, Gobelsberger- straße ausichl. Str. 9, Rigaer Str. 31, Sama- riteistr. 40(1997). 856. Frankfurter Allee 305—328, ProSkauer Str. 1 bis 2 und 40(2t2S). 181B 357 Dölzig er Str. 1 und 61,«Idenaer Str. 1—11 und 13— 38, Hübnerstr. 7 und 3, Pettenkofcr- straße 29, ProSkauer Str. 29, Samariter- straße 21 u. 22, Thaerstr. 26-28, Boigtstr. 21. HauSburgstr. 31 und Tbaerftr, 20—35, sowie Handsberger Allee— südliche Seit« von Hau»- bmgitraße bis Ringbahn(56—75) wählen für den Wahlkreis Berlin IV. Wahlbezirk 404, Eberthstr. 26 und Thaerstr, 36 für den Wahl- Iret» Berlin IV, Wahlbezirk 105. 1810 358 Frankfurter Allee 269-280 und Beamten. u. Teile haus, Pettenkoferstr. 1—14 und 44 bl» 46. von Rigaer Str. 58—56 und die Verlängerung 1S1X der Rigaer Straße, bis zur Eisenbahn, Schleedenplatz, Waldeyerstr. 1-4(2668). »59 Frankfurter Allee 281-288. Rigaer Str, 44 bis 52 und 57» bis 66, Waldeyerstr. 9—18 (2671). 860 Pettenkoferstr. 42—43, Rigaer Straße 57, Schreinerstr, 24—41. Waldeyerstr. 5—8(2638). ISN) 861. Foilkenbeckplatz, Mtrbachstraße 2—10, Zelle- straße 2-15(1968). 8V2. Mirbachstr. 11—14 und 74, ProSkauer Str. 11 biS 19 und 21—28, Schreinerstr. 1 und 63 bis 64(1962). 1811! 363. Gabelsbergerstraße 9, Rigaer Straße 25—80, 82—34 und 76— 88, Samaritirstr. 2—8 und 31—39(2914). 864. Samariterstr. 10—18 und 80, Schreinerstr. 2 bis 13 und 51-62(2849). 181P 365. Dolziger Straße 2—19 und 39—50, Mirbach. straße 60—62, Samariterstraße 15—20 und 33—28(3065). »66. Mirbachstabe 16-29, 57—69 und 63-73, Samariterplatz. Samariterstr. 14 und 29(31731. 1810 867. Dolziger Straße 20—29, 82—38, Peitenkofer- u. Teile straße 27—28 und 30, Voiglstr. 13—20 und von 22—31(2731). 1$lK 388, Dolziger Straße 30—31, Mirbachstr. 41—45. Pettenkoferstr. 16—26 und 81—41(2615). 869. Mirbachstr. 30—40 und 46—56, Boigtstr. 11 bis 12 und 82—38(2769). 370. ProStauer Straße 8—10 und 29 39, Rtgaer Straße 28—24 und 64— 86<21R)>. 871. Rigaer Straße 18-22 und 87-96, Zellestr. 1 und 16(2110). m. IStJ 372. Frankfurter Allee 289-208, Rtflaer Str. 3o bis 43 und 67—75, Samariterstr. 1 und 9, Boigtstr. 1—6 und 88— 44(2215). 373. Schreinerstr. 14-23 und 42-50, Boigtstr, 7 biS 10 und 34—37(248S>. 248C 556. Schonenichestr. 10—16(705). 823B 819. Wrirzener Straße 22—28(6). � Perlt«, den 2. Februar 1918.(J.«Nr. 56 Wahl 18.) HranMassederfersoneti' MnfuhraarkS'3nnutu} |w Derlm. Bekanntmachung. Am Montag, den 25. März 1318, abends 8 bis 3 Uhr, findet im Kassenlokal, Nene Friedrichstr. 33, die SkMllWlllÄl tffll 5 MkktM! m Bet- fifintra ü Nss« a. K CftfsWaara statt. Wir forbern unsere Kaffenmilglieder aus, innerhalb der nächsten 14 Tage Wabloorsibläge einzureichen. Nach dem W. Fe- bruar 1918 eingereichte Wahlvorichläge werden nicht berückbchtigt, Die Stimmabgabe Ist an die Wahlvorschläge gebunden. Di« zu- gelassenen Wahlvorschläa« sind am 2«. und 27. Februar 1918 tm Meswästszimmer der Krankenkasse von 11—1 Ubr vormittag» einzusehen. lRItaliederverzetchniss« lieaen dasewst täglich von 1l— t Uhr aus. Sinsprliche gegen die Ztichttgkeit b«S Mitglieder- Verzeichnisse» und der sich daran» ergebenden Wall- und Stimm« berecktigung sind bei Vermeidung de» Ausschlusses von der Wabl, unter Beisüguna von Beweismitteln, spätestens bis zum SS. Februar 1918 beim Vorstand« einzulegen, Der WablauSichuß iit berechtigt, die Wahl- und Stimm- berechtigimq jedes Wähler» bei der Wablbandlung zu prüsen, es empfiehlt fich daher, eine» Ausweis hierüber mitzubringen. Wahlvorschlag de» Vorstand??: 1..Hermann Helm, Memeler Str. 59, bei Albert Trbkl. 2. Franz VtsenblStter. Waldemarstr. 15, bei Gustav Degencr. 3, LQilh. Nowit», Fehmarnstr. 22. bei Wilb. Regäsel. 4. lFoh. Ziltmaiin, Wlcleii'tr. 29. bei Alb. Böbm. 5. Wilh. Seivli«,. Schinkestr. 11, bei Gustav Pazel. 6. T. Travenick/ Bülowstr. 9«. bei Job. Beitinger. 7. Franz Skützler, Gubener Str. 47, bei Wilb. Regäsel. 8.«arl Palm. Gotttchedstr. 2. bei B-rnh. Fis,. 9. Ttoachim Lange, Lmdower Sw. 17, bei Gustav Hardel. 10. August Hndrrlandt, Acker'tr. IÄ-. bei ül. Schunt«. 11. i�rievrirh Tac?, Carmen- Snlva-Str. 4, bei Gust. Hardel. 12. Aug. 99?«low, Vasewalkcr Sir. 5, bei Aug. Dobc. !>!. Otto Btousk«. Lehrter Str. 30. bei Job. Sireht. 14. Hrrnrich Purschel. Cuvrvstr. 37, bei(Susi. Pätzold. IS. Gwald Srske. Mcmcler Str. 25. bei Alb. Wieprecht. 16. Karl Zeidler. Kovprnstr. 18, bei Karl Müller. 17. Franz«terlaiv. Krantstr. 8. bei Wilb. Renälel. 18 Herm. SrZanotb, Gubener Str. 36. bei Wilb. Negätel. IS Wilh. Völle, FÜrstenwalder Str. 3. bei Alb. Erpel. 20. Feopor Brandt, Lichtba., FranksurtcrAllee198a,b.Alb. Trvel 21. Herm. Hörich. Dbilipvstr. 1. bei Aug. Zohmann. 22. Karl Bauer, Tieckstr. 26, bei Aug. Zoemann. 23. Julius Enqel, Schwedter Str. 237, bei Aug. Zotzmann. 24.«lustnv Wolfs, NovaliSltr. 7. bei Aug. Zohmann. 25. tsrnft Scobel» Gartenstr. 79, bei Aug. Dobe. Wilh. P.nilig.?l!l. Moabit S«. Ausg. v. bei M-w Pohkmmm. 27. Bernh. Böig». Hagenauer Str. 5, bei Aug. DoVe. 28. Paul ZtegelSdork, Antonftr. 3, bei Aug. Dobc. 29. Franz Düngell. Trtststr. 23, bei Aug. Dobe. 30. Pfriebrtch Dietrich, Schliemann str. 22, bei Aug. Zotzmann. 3t. Karl Hänel. KönigSberger Str. 28. bei Alb. Erpel. 32. Adolf Stnndt, Gcrichistr. 80, bei Aug. Zotzmann. 22. Heinrich Brüning, Relni-kendorscrSlr.77,b.At!g. Zotzmann. Berlin, den 10. Febrrlar 19t8. 300113 Der Vorstand. Friedrich Barth, Lndw. Strahl, Schriftführer. 2. Borsitzender. Bekanntmachung. Graiipen oder Griihr. «Semöß§ 5 der Verordnung über Lebensmittelkarten vom 18. Ottober 1916 wird für den Gememdebezirk der Stadt Berlin bestimmt: I. Ruf Abschnitt 4 der allgemeinen LebenZmittelkarte der Stadt Berlin entfallen 180 Gramm Granpen oder Grütze. 17. Aus Abschnitt 3 der Lebensmittelkarte der Stadt Berlin für Jugendliche entfallen ISO Gramm Graupen oder Grütze. III. Die zu 1 und 2 genannten Anmeldeabschnitte fitid in den durch ein Aushängeschild »Verlans von Röhrmitteln gegen Lebensmittelkarten de» Stadt Berlin-- gekennzeichneten Gcichc.Itcn gegen SmpfangSdescheint. gung aus den BezugSavschnittcn abzugeben, und zwar in der Zeit vom Montag, d,.» Ii., bis zum Mittwoch, deu IS. Februar lölt». Rachtrögliche Annahme findet nicht statt. IV. Die Kleinhandeltzgeichäfte haben die von ihnen an- genommenen Karlen abschnitte in der bisher vorgeschrie- denen Weise an ihren Großhändler abzuliesern. und zwar am DounerStag, den 14. Februar ISIS. V. Die Ware wird dann in der üblichen Frist bei den KleinbandelSgeschäslen gegen Rückgabe der Empfang«- beschcinigungen zur Verfügung stehen. Sie muß biS zum IS. März 191« abgenommen werden, da sonst der Anspruch aus Lieierung verfällt. VI. ES ist unzulässig, die Kartenabichnilte in Geschälten abzu- geben, w denen nicht da» vom Magistrat ausgegebene Aushängeschild sfiehe zu III) angebracht ist. Geschäften, die nicht im Besitze des'Aushängeschildes find, ist die Annahme der Kartenabjchntte untersagt. VII. Die unter Nr. VII unserer Bekanntmachung vom 1. Februar 1918 angezeigt« Soiidervertetlnug der Jettstcllr Grotz-Berttn erfolgt nicht tn der Zeit vom 11. bis 20., sondern in der Zeit vom 18. dt» 24. Februar 1918, und zwar nach Maßgabe der Aus- hänge in den betreffenden Geschäften. Berlin, den S. Februar 1913. Mligißrat der Köuig!. Haupt- und RkDktnßaM. Tgb. Nr. 2SS Nä. Abtrilung für Nährmittel. Grundlicbe Behandlung innert» a. Susterer Krankheiten nach erprobter, bewührtcu ßleltic- u. MHeiiMMe. Die nMeM. MMunte n. gillnj. vmghrte tflnill. WeWvnen-SeWDllW: Homöopathie sowie Psycho-, Magueto.u.MechauotheraPie. SV tt»ok»»!,d»r gute uvä Sauernöo Nelioetolg»>"WS Lungew, Herz-. Magen. Darm- und Leberletden, Nervenschwäche. nerv. Kopjschmerzen, Schloftosigkeit, JSchias, Gicht. Rheuma- tismuS, Arterienverkalkung, Beinleidcn, AuSichläge, Flechten, Wunden, Lähmungen. Kinderlähmung. 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Februar 1918 genehmigt bat. bringen wir ihn nachstehend zur Kenntnis unserer Mitglieder: Hl. Nachtrag zur Satzung der BetrtelStrankenkasse der Stadtgemewd« Berlin. Z 36 erhält folgende Fassung: IV. Beiträge. 36. I. Die Kaffenbeiträg« werden aus fünl Hundertstel deS im § 9(§ 386 Abi. 1 R.V.O.) jestgeietzien Grundlohns sestgesetzt und je für eine Woche berechnet. Sie betragen: bei 6 Arbeitstagen bei 7 Arbeitstagen für die I. Lohnstus« II.- IN.. 5 i vi.. wöchentlich 0,30 M. 0,60. 0,90. 1,20. 1,50. 1,80. wöchentlich 0,35 M. 0.70. 1,05. 1,40. 1,75. 2,10. ""ti, ein» Im§ 37 IN. Zeil- 2 wird hinter dem Wort.sällig- t:„ am ersten Arbeitstage der Woche zu zahlen'. " ie Ueberfchrist zu K LS fällt fort- Di« Nummern I und 17 erster Absatz dieses Paragraoden bis zum Wort.entrichten- sollen solgende Fassung erhallen: .Die Beiträge für die Versicherungspflichtigen haben die Ver- waltungen und Betriebe an die Kaste abzusühren, die Beiträge der VerstcherungSberechtigten dies« selber.- Diele Acnderungen treten mit dem auf den Tag der 2c- kanntmachung solgenoen Montag in Kraft. Berlin, den 17. Dezember 1917. Der Vorstand »er Vekriebskrankenkafse der Ttadtgemeinde Berlin. v. Schulz. Genehmigt. Sharlottenburg, den 4. Februar 1918. 300/11 Königliches Oberversicherungsamt Grast Berlin« v. Gostkowski. L. 8. 9i r. 1 1, B, K. 3 8/ 1 8. F.- Nr. 147 I. B. K. K.IIS, I» Amt!, gklkitete, mobrni tmgmchtktk» I H �rlianflölt f. nmbnlfltllr Jfijttnblang� Moderne», erprobtes Hellverfahren: Naturheilrerfahren, Elektro- und Licht-Heilmethode, die wissenschaftlich anerkannte und glänzend de- währte.,KönstllcheH5hensonnen"-Behandlung RBnlgen-Behandlung und-Untersuchung, V/asserheilvar- fahren, Ptlanzen- und Krauter-Kuren und Bäder, Sauer- stoffkuren, homöopathische und mechano-thernpeutisehe Behandlung.— Nachweisbar gut» und dauernde Heiterfolge bei simtllchen Krankheiten, inneren und äuSeren, speziell chronischen, z. B. Lungen-, Hals-, Herz-, Magen-, Darm-, Leberleiden: Nervenschwachs, nervösen Kopfsohmerzen. allgemeiner Nervosität, allgemeiner nervöser Abspannung. Ischias. Gicht, Rheumatismus; sämtlichen Ausschlagen, Flechten. Wunden: Lahmungen, sowie Kinderlahmung, Stoffwechselkrankheiten. Zuckerkrankheit usw.— Frei. willige, briefliche und miindtiche Anerkennung«« früher behandelter und geheilter Patienten, dte an. gaben, vor der Behandlung In unserer Anstalt ander- weitig ohne Grfolg bebandelt worden zu sein: 1. Frau M. Richter, Bertin-Moabit, Watdstr. 33. Lungen- leiden, Blutarmut. Nervenschwäche geheilt.— 2. Herr Georg Heinrich. Baumschulenweg. Baum- ichu>enftr. 29 lt. Lungculeide« geheilt.— 3. Frau hä. Blödorn, Cöpeuilt. Aug.-Bittoriastr. 24. Herz-. Leber- und Nierenleiden toiedcrbolt gebeffert.— 4. Herr K. Guc-le. Restaur..(kharlottcnburg, Hutten- strage 12. tehroniicher Mittelohrlatarrh geheilt.— 6. Frau Martha Aiiien. Kottdus, Grenzur. 4. Bon Herz-«. Magenleiden gehellt.— 6. Frau M. Zafke, Berlin, Rollendorsttc. 40 1" Rheumatismus und steife Schulter geheilt.— 7. Herr(f. Gdrhardt.«r.-Lichter. leide. Ringstr. 62».(».hroniiches Hüftgelenkleiden wiederholt erkolaretch dchandelt.— 8. grau G. Ho- dorsf, Berlin, Eolbergerstr. 28/29. Nerven- u. Knochen- Hautentzündung— vollitäudig gelähmt— geheilt.— 9. Herr F. Nayda, Berti». Prinzen-Allee 72/73. Von Kops- und Kreuzschmerzen,»rochener Brustfell. cntzündung nach Influenza geheilt.— 10 Frau (f. Herzwann, Schöneberg, Feurigitr. 6t. Eiternde Fistel nach Blinddarmoperatio» geheilt.— 11. Herr G. Ritter. Friedenau, Sponholzür. 56. Von Knie- gelentleiden gcveiit.— 12. Frau A. Rohrmoser, Berit», BreSIauerstr. 1, Alte» fünfzehnjähriges Herz- leiden geheilt.— 13. Herr M. Slustner, Rcintche«. dorf-Weft, Antonien str. 8 Kiefrrvereiterung geheilt.- 14. Frau H. Hagel, Sachsenhausen d. Oranienburg i. M. ttnterl.-Blutnngrn und Nervrnlrtden geheilt.— Ib. Frau Ww. Frttschler, Berlin, M-rienburg-rftr. 4«. Darmgeschwulft geheilt.— 17. Herr»rich Bock. Berlin, Havelbergerstraße 16. Bon Nieren- und Blasenleiden, Wasserlucht, allgemeiner großer Schwäche geheilt.— 18. Frdu Rtüaur. Hering, Berlin, Schönhauser Allee 87. Von Basedowscher Krantheit geheilt.— 19. Herr SH. Bros«. Blu.-Tempethof, Friedrich-Dilhelmstr. 14 Schweres Müchenmarkteise» int» Lähmung der Beine vollständig geheilt.— 20. Frau (?. Popp, Bln..Lichtenberg, SSitnerstr. 10. Von chro- ntschcr Herzschwäche und Verstopfung geheilt. - 21. Herr A. Schladitz, vtrlin. CaprivisN:. 24. Von Gefichtslupus geheilt? vorher mtt Radium erfolglos behand clt.— 22. Herr A. Hellwtg. Bin.-Borfigwalde. ErnstNr. 25. Von Magengrschwulft, Verstopsung und Nervenschwäche gehellt.— 28. Herr Milchhändler Eckert. Bcrlln.Greiseohagenerstr. 26. von gichtisch-rheumattschen Schmerzen in Bem und Futzgetenk aehetit.— L4 Herr «Gastwirt E. Michaelis, Charlotten durg, Wallstr. 87. Von chrouiichem Ledcrletde» und Geldsucht geheilt. — LS. Frau M. Rnorr. Bln.-Lichteaberg. Schorn. weberstr. 62. Von Herzschwäche, Ledcranicliwellung und Magentrevs gehellt.— 26. Sobn Paul des WellienstellcrZ Herrn Wilhelm Haffner, Bln.-Westend, Bcamtenhaus. Von schwerem Beinlciden geheilt. Bem sollte abgenommen werden. 249/16- imr Briefliche Orlginal-Anerkeenungen von uns ge- helller Patienten stehen im Wartezimmer der Anstalt aut Wunsch zur Einsicht ♦ Getrennle Behandlungsräume für Damen und Herren I ♦ Sprech- und Behandlungszeit: 2—1, 4— 71/,.— Sonntag und Feiertag:»— t. Hetlaustaltsbcsttzer Professor P. NSisieBsky approbiert im Ausland Berlin SO. 16, Brückenstr. lO1» am BahnUof JHnnowUibröclie. Lungen und Hatstraute. Verlangen Sie lostensrei belehrend« Broichüte über Heilmethode ohne BerufSftörung. SanitätSrat Dr. tzV«!»»«,'» Amdul., Berlin 11?, pot«lim>sr Str. I2Zb ll Nr. 41>35. Fahrgang 2. Beilage öes vorwärts Sonntag, Id. Jebruar 1H1S Inöustrie und Hanöel. Der Srotfrieüen mit öen Ukrainern. Eraf Czernin hat den Frieden mit den Ukrainern einen B r o t f r i e d e n genannt und in der Tat kann er es werden. Aber leider wird noch einige Zeit vergehen, bis die lachenden Hoffnungen auf allerlei gute Dinge erfüllt sind. Denn er- stens sind die politischen Grenzen des neuen Staates nicht bestimmt, so daß die Kompetenz seiner Regierungsgewalt mindestens in den Randgebieten bestritten ist: zweitens ist das Land nicht befriedet, selbst in Kiew ringt die Regierung noch mit den Bolschewisten, welcher Kampf freilich jetzt verniutlich schnell seinem Ende zugehen' wird, da sich die Regierung auf die Macht der befreundeten Mittelmächte stützen kann: und endlich sind gewaltige Transportschwierigkeiten sowohl in der Ukraine selbst— das Eisenbahn- und Sraßennetz ist weit- maschig— als auch von den ukrainischen Grenzen an un- günstig. Dieser letztgenannte Uebelstand wird erst behoben werden, wenn die Mittelmächte zu einer Verständigung mit den Rumänen gelangen, mit denen eben wichtige Ver- Handlungen schweben. Dann werden das Schwarze Meer und die Donau völlig frei passierbar. Bekanntlich ist der Schiffstransport für Massengüter sehr viel geeigneter und billiger als der Bahntransport, der allerdings über Galizien ebenfalls möglich ist und verfügbar bleibt, wenn sich die Ver- Handlungen mit den Rumänen wider Erhoffen zerschlagen sollten. Ueber die wirtschaftliche Struktur und Bedeutung der Ukraine lesen wir in den Mitteilungen des Deutsch-Russischen Wirtschaftsausschusses: Die ukrainischen Gouvernemenis werden oft die Äorm- kamt» er n Rußlands genannt. Außerdem befinden sich die wichtigsten Eisen- und Kohlenvorkommen Ruß- lands ebenfalls im ukrainischen Gebiotc. Die ukrainischen Goü- vernements gehören auch zu den am dichtesten bevölkerterten ganz Rußlands. Während der Durchschnitt der Bevölkerungs- dichte in den 50 Gouvernements des Europäischen Rußlands imit Ausnahme von Polen und Kaukasien) 29,3 Seelen betrug, wiesen die acbt ukrainischen Gouvernements entsprechend folgende Zählen auf:. Kiew 103,8, Wollhynien 64,1, Podolien 106,3, Cherson 37,9, Poltawa 85,5, Tschernigow 67,9, Jekaterinoslaw 58,7, Charkow 70,9. Die Bedeutung der Ukraine in landwirtschaftlicher Beziehung kennzeichnen folgende Zahlen. In den genannten acht Gouvernements, die allein wir der Einfachheit halber stets auch in der Folge im Auge haben, wurden im Jahre 1910 an Weizen 88 Proz. und 1911 sogar 53 Proz. der Gesamternte der 59 Gou- uernemcms des Europäischen Rußlands gesammelt. Für Roggen botrng dieses Verhältnis in den beiden genannten Jahren 20 und 21 Proz., für Gerste 46 udd 49 Proz., Hafer 16 und 24 Proz. In der larwwirtschastlichen Erzeugung für gewerbliche Zwecke nimmt die Ukraine eine erste Stellung ein. So stammten in den Jahren 1910 und 1911 von der Zuckerrüben ernte Rußlands 83 bzw. 82 Proz. aus der Ukraine. An Tabak wurden dort 28 Proz. im Jahre 1910 und 42 Proz. in 1911 erzeugt; dabei ist die Ernte in Taurien nicht einmal berücksichtigt. In bezug auf die Viehzucht weist die Ukraine den guten Durchschnitt für das -a-rnze Reich aus, wobei allerdings gesagt werden muß, daß die Viehzucht u»- Rußland, üverhaupr,-sowohl nach lvlenge»nie nach Güte, sehr viel zu wünschen übrig läßt. Dagegen fehlt es deni Lande vollkommen an Wäldern. Die Rohstofferzeugung in der Ukraine hat für Rußland die größte Bedeutung. Im Donez-Beckcn wurden gewonnen im Jahre 1905 785 Millionen Pud Kohlen, 1919 aber 1919 und 1911 so- gar 1218 Millionen Pud, sodann von Eisen'erz 189 bzw. 269 bzw. 396 Millionen'Pub. Der Anteil der Donez-Slohle machte im Verhältnis zur Gesamtgewinnung in ganz Rußland(unter Weg- läiiung des polnischen Gebietes) aus: im Jahre 1905: 85 Proz., 1919: 87 Proz. und 1911: 89 Proz. Der Anteil des Tonez-Eisens ist immer größer geworden; er betrug 1999: 63 Proz., 1919: 74 Proz. und 1911: 72 Proz. In der Kriegszeit sind, infolge der Abwanderung von Fabriken aus den bedrohten Gebieten, zahlreiche Firmen nach dem Süden übergesiedelt, wo es ihnen in diesen Jahren schon gelungen ist, festen Fuß zu fassen. Als Beispiel können die großartigen Fabriken der Allgemeinen Elektrizitätsge- sellschaft in Charkow genannt werden. Aber auch viele andere Firmen haben sich in der Nähe da.: Tonez-Gebietes niedergelassen. Die besondere wirtschaftliche Stellung der ukrainischen Gon- vernements erhellt im hohen Maße aus dem Stande der Boden- preise. Während der Durchschnitt der Bodenpreise für die Des- jotine in den 50 Gouvernements des Europäischen Rußlands in dem Jahrfünft nach 1908 138 Rubel und im Jahre 1912 139 Rubel betrug, war der Durchschnitt in allen acht genanirten ukrainischen Gouvernements weit höher, so in Podolien 331 Rubel, Poltawa 330 Rubel, Charkow 283 Rubel, Cherson 236 Rubel usw. Außer- halb der Ukraine hatten nur noch zwölf Gouvernements einen Preis über den Durchschnitt. In Deutschland und Oesterreich-Ungarn werden bereits die Vorbereitungen für den G e t r e i d e i m p o r t aus der Ukraine getroffen. Er soll in die Hände von Kausleuten gelegt werden, die zu Syndikaten zusammengeschlossen sind. Es ist die Bildung je eines Syndikats in Deutschland, Oester- reich und Ungarn geplant. Diese Syndikate geben Richtlinien für die Uebernahmsbedingungen und die Preise aus und stehen miteinander in einer engen Verbindung, die durch einen in Berlin' zur Oberleitung gebildeten gemeinsamen Handelsausschuß gesichert wird. Das Gebiet der Ukraine umsaßt die reichsten Gegenden Rußlands, reicht bis an die Wolga heran und eröffnet den Zutritt zu den altberühmten, zu neuer Wichtigkeit gelangen- den Handelsstraßen vom Schwarzen Meer nach dem Osten, nach Jnnerrußland. Persien, Kaukasien. Die Verbindung der Mittelmächte mit diesem Land kann reiche Früchte bis in eine ferne Zukunft tragest, wenn die privatkapitalistische Ge- winngier deutscher Kausleute und Unternehmer durch die von den berufenen Stellen nachdrücklich ins Bewußtsein gehobene Einsicht gezügell wird, daß die Ukrainer zu ihrem eigenen, nicht zu unserem Gewinn den Frieden geschlossen haben. Aus dem Berliner Wirtschaftslebeu. Das Aktienkapital der Universum-Film A.-G.(Ufa) ftt Höhe von 25 Mittönen Mark ist von den Gründern in folgender Weise übernommen worden: Geh. Kommerzienrat Frenke! i. F. Jacquier u. Secimus 6,6 Millionen Mark, Kommerzienrat v. Wassermann i. Fa. A. E. Wassermann 3,5 Millionen Mark, Bankier Jacob Gold- schnsidt i. Fa. Schwarz, Goldschniidt u. Co. 6,3 Millionen Niark, Carl Lindström A.-G. 600 000 M., Dr.-Jng. Bosch, Stuttgart, 2 Millionen Mark, Landrat a. D. Ernst Gerlach in Reüdeck in Oberschlesien als Vertreter der Fürst von Donnersmarckschcn Generaldirektion 6 Millionen Mark. Das Kapital ist zunächst mit 25 Proz. eingezahlt. Die Eröffnungsbilanz.zeigt ein Bankgut- haben von 6 250 990 M. und ein noch nicht eingezahltes Kapital von 18 759 009 M. Die Namen der Gründer gehören zmn großen Teil Privatbankiers an, die durchaus im JnteressenkreiS der Deutschen Bank stehen., Die Deutsche,: Linoleumwcrke Ripdorf haben, nach dem„Ber- liner Tageblatt" ihr Grundstück an die Maschinenfabrik Neukölln, die dem Warenhaus All Wertheim gehört, zu einem Preise von 2'A Millionen Mark verkauft. In dieser Summe soll eine Buch- gewinn von einer halben Million Mark enthalten sein. Auch soll die seit längerem bestehende Absicht, die in Neukölln und Ebers- Walde gelegenen Betriebe in Eberswalde zu vereinigen, unmittel- bar nach Friedensschluß zur Durchführung gelangen. Die Ver- waltung verspricht sich von der Vereinigung eine erhebliche Ver- billigung der Produktionskosten. Für das abgelaufene Jahr soll eine Dividende von 6 Proz.(i. V. 8 Proz.) in Vorschlag gebracht werden..•' Während sich— insbesondere durch eine hohe Abschreibung auf die Anteile der Berlin-Boxhagener Boden-Gesellschast m. h. H.— im Vorjahre der Verlustsaldo der Allgemeinen Häusecbau-Wt.-Ges. in Berlin von 173 973 M. auf 446959 M. erhöhte, stieg'der Saldo ' für das abgelaufene Jahr nur von 446 939 M. an' 463 769 M. Es > sind aus dem Konsortialbesitz Reinickendorf sowie von der Terrain- 1 gesellschast Berlin-Reinickendorf, Waldstraße, m. b. H. ungefähr 2390 j Quadratruteu verkaust worden. Nach der.National-Zeitung" find der Julius Piutsch Sll-G. ' zwei Erfindungen bedeutsamer Natur geglückt, von denen die eine !auf dem Gebiete des Beleuchtung s Wesens, die andere auf dem der Photographie liegt. In unterrichteten Kreisen sei man geneigt, den beiden Erfindungen eine sehr erhebliche Bedeutung beizumessen. - r Deutsch-österreichisches Kohlenabkommen. Bei den in der letzten Januarwoche zwischen dem Vorsitzenden des gemeinsamen Kohlenausschusses und Vertretern der österreichi- scheu und ungarischen Regierung mit dem Reichskommissar für Kohlenverteilung in Berlin über Kohlen- und Koksein- fuhr aus dem Deutschen Reiche nach Oesterreich- Ungarn und Kohlenausfuhr aus Oesterreich nach dem Deutschen Reiche geführten Verhandlungen wunde von dem Gesichtspunkte ausgegangen, daß von keinem der beteiligten Staaten eine Ausfuhr größerer Kohlen- mengen zugesagt werden solle, als mit Rücksicht auf die bestehenden Verhältnisse tatsächlich zur Auflieferung gelangen könnein Dem- gemäß wurde vereinbart, daß monatlich einzuführen sind nach Oesterreich 572 909 Tonnen, nach Ungarn 233999 Tonnen, zusammen nach Oe st er reich- Ungarn' 816 999 Tonnen. Dagegen sind nach dem Deuts che n Reiche monatlich auszuführen 233 990 Tonnen. Nach dem oben angeführten Leitgrund- satze für die Verhandlungen hat die seitens des Deutschen Reiches zugesagte Einfuhrmenge tatsächlich voll' aufgeliefert zu werden. Es bedeutet daher die neue, vorläufig aus. die beiden Monate Mörz und April geschlossene Vereinbarung eine tvesentliche Ver- besserung der bisherigen Abkommen, denen zufolge größere Kohlen- und Koksquantiiäten nach Oesterreich zur Einfuhr gelangen sollten, ohne daß diese Mengen tatsächlich geliefert werden konnten. Na- türlich mußte im Hinblick auf die Herabsetzung der zur Einführ bestimmten Kohle auch eine entsprechende Verminderung der zur Ausfuhr bestimmten Kohlenmenge Platz greifen, um nach Mög- lichkeit einen Ausgleich in der österreichischen Kohlenbilanz herbei- zuführen. Diese Schwankungen werden jetzt hoffeMich vermieden werden können._ Staatserngrisfe in die Urproduktion. Die b a d i s ch e Regierung behält die Gewinnung von Erdöl unö ölhaltigem Schiefer dem Staate vor. Zwischen der Ersten und Zweiten sächsischen Kammer sind bei der Beratung des Gesetzentwurfs über die Verstaatlichung des Kohlenbergbaues Vteinungsverschiedenheiten" entstanden. Der Sonderausschuß der ersten Kammer will das Z w i ck a u c r Kohlen gebiet ganz von der Wirkung des Gesetzes ausnehmen. Die Regierung hat sich hiergegen ausgesprochen. Ebenso will die Zweite Kammer keinesfalls in diese Ausnahmebesfinrmung ein- willigen.... Ferner hat der Ausschuß im Gegensatz zu Zweiten Kammer beschlossen, daß den Äohlenfeld- und Grubenoigentümeru die Förderabgabe dergestalt ausgezahlt werden soll, daß sw eine sogenannte Vorenischädigung in Höhe von 29 Proz. des Wertes des festgestellten Krhleuvorkommens erheben können. Es dürfte angesichts dieser Differenzen noch einige Zeit vergehen, bis der Entwurf von beiden Kammern verabschiedet iverden kann, und' es ist daher erforderlich, am 28. Februar ablaufende sogenannte Sperrgesetz für die Kohlenabbau abermals zu verlängern. Es wird glänzend weitervcrdicnt. Nach Abschreibungen von 676 999 M.(1916: 593 999) erzielten die Ver. Flanschen fa� briken und Stanz werke in- Negis bei einem Kapital von 2 Millionen Mark einen Reingewinn von 2112 999 M.(921 455), woraus eine Dividende von 39 Proz.(18) vorgeschlagen wird. Eingegangene Druckschriften. Erinnerungen a» Ferdinand Hodler. Von Fritz Widmann.— Goethe und �Lavater.—«Tchweizerdeutschc Sprichwörter.-- Jeremias«imdelf. Von®. Keller.- Lpriiches Bekennt«». Eine Sammlung Keitgedichtc.- F. Hodler. Von Hans Trog. �3. M M-- Militärische Erfi-nerungen. 1847—1893. Von Oberst Emil Rothpsttz. 4M— Gesundheitspolitik. Von Dr. Paul Cattani. 2,20 M.— Wirtschaftlicher Betrieb der Zcntralwarmwasserheizung. Vou F Hälg 2 M— Der wilde Mann. Von Andreas Latzlo. 6 M.— Huldreich Zwingli. Von Dr. Paul Burcchardt. 3 W. Verlag von Nascher u. Cic., Zürich. Die Bulgaren in ihren hrstori'chen. ethnographischen und politischen Grenzen. Vorwort von D. Rizoff. Atlas mit 49 Landkarten. Wilhelm Greve. Berlin.„, m,™ KriegögeseNe dcS Deutschen Reiches. Bon Kar! Pannier. 3*. 1,50. Verlag von Philipp R-clam, Leipzig.(Achtes Ergänzungshcst) � ____ Der Dag der Heimkehr. HermisgeaMmvom PoigtaMe der Gesellschast für Soziale Ziesorm. M. 2,—. Verlag von Guslav Fischer. Jena. Die Bedeutung der Monoginnie. Von Grete Meisel-Heg. M. 5—. Verlag von Eugen Diederichs. Jena... � Wie esse ich mich satt trat, der Kriegszeit nnd ohne Hamsterei r Von Dr. Bräuer M. 1,-. Jnduslrieverlag von Späth u. Linde. Berti». Die Heimat und Du. Bon Kurl Engctbrecht. Verlag von Richard Mühlmann(Max Grosse), Halle/Saale.. � Die Zukunft der deutfchen Kolonie«. Von Dr. Adolf ArabowSky und Dr. Paul Leutwein M. 3,-.- Verlag von F. ttt Perthes A.-K., Gotha. Wie spare ich den Brennstoff im Haushalt? Von de Grahl. M. 9.69. Verlag Dürer-Karl Mautzner. Berlln-Zchtendorf. Iii Elsast-Lothringeu als autonomer Bundesstaat denkbar- Von Pros. Lic. W. Kavp. M.— ,60. Verlag von Julius Springer. Berlin. Ein Wahlperfahrcu i-iit wirklicher Wahlrechlsgleichhett. Von Dr. Hugo RielcS. M. 2.75. Verlag von Otto Wiegand. Leipzig. Kola Montez. Von Adols Paul. M. 1.50. Verlag von Albert Langen, München.., Dtaatsaiischaiiinige«. Von Paul Rühlmann. M. 2,50. Verlag vou B. C. Teubner, Leipzig Und Berlin. m, Wert und Geld. Von Dr. Ludwig Stephinger. M. 9,90. Vertag von J. C. B. Mohr, Paul Siebcck, in Tübingen. „I,» Harel,« sur Trier,: e". Vom k. jl t. KriegspreflequarNer. M. 1,50. König Carol-Vcriag, Bukarest.._,~, Kriegswucherstrafrecht. Von Dr. Alsberg. M. 5»—. Verlag 23. Möser. Buchhandlung, Berlin S. 14.. Die Frau in der Post- und Delegraphenverwaltung. Vom Verband der deutschen Rcichepost- und Telegrapdenbeamlinnen. Berlin. Der Arbeitertag in Bern 13. Mai 1917. tSenossenschastsdruckere, Zürich. Tuchmi: Niel, Gelegenheit, rein« wollene M odcllneuheiten, wasserdichte Seidenmäntel, Winter- Mäntel, Modellkostüme. Kall- weit, Charlottenburg, Bismarck- straßc 59. 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Stück O.ÖO O.TÖ l.ÖO FQr Blusen und Kleider-, SpecHfel-Spißen u. Hinsetze weiß u. eltenbeln ....... 0.15 0.45 Meier. Für Blusen und Kleiden Tüll-Spitzen und Einsetze nÄÄ ....... 0.2� O.Ö5 Meier Direktion Max Reinhardt. Dentschca Theater. 7 Uhr: Don Carlos. Nachm. 21/, U.(halbcPreise): Hinna von Barnhelm. Montag: Macht der Finster nls Kummerspiele. 7'/, Uhr; Kinder der Freude. Nachm.'21/, Uhr:(halbe Pr.): Medda Gabler. Monteg; Die Koralle. Volksbühne. Theater am BSIowplaiz. Untergnxndb. Schönh. Tor. 7"/, Uhr: Die Hermannsschlacht Nachm.£'/, Uhr(ermäß. Pr.): Gespenster. Montag: Gespenster. VeM[ler FrJ&iMiieo Sonntag, den 10. Februar 1918, nach mittag s 2V, Uhr: Deutsches Opernh.: Di« Fleder- maus. Volksbühne: Tefvenster. Nachmittags 3 Uhr: Schiller-Th. Charlottenburg: Ncvella d'Älndrea. Sch!ller-Th 0: Hinter Mauern. Lessing-Tb.: Das Kind. Künsllcr-Th.: Der Herr Senator. Pose-Theater. 3 Uhr: Die Privatiekretitrin. 7*1, uhr: Eine Waise. Theater ffir Sonntag, 10. Februar. Frledrich-Wilhelmst. Theater 3 Uhr: Figaros Kochzeit. 7'/, Uhr: Das Dreimüderlhaus Central-Theader Kommandantenstraße 57. T'/r Die CsardaMftirstln 3 Uhr: Der Hüttenbesitzar. Deutsches Opernhaus uhrJoffinaRGsErzlunp. Kleines Theater S'/, Uhr: Henriette Jaeobi, Uhr: Haute. Kontlscho Oper 37, Uhr: Die KlnokSnigin. 71 2 u.: SeöwanwaitliiräilfiL Metropol-Theater Jl Uhr: Die Kaiserin. iÄ: Die Hose vcd Stanlml. Neues Operettenheus 8 Uhr: Oer Obersteiger. 77,uhr:öEPScli!atiepMariE. Besidonz- Theater 7?�: Der junge Zar. 3 Uhr: Dyckerpotts Erben. I.nstsplelhaus T'f, Uhr; Die blonden Mädels v. Lindenhof. 37« Uhr: Ein toller Einfall. �>rhiller-The>ster O 3 Uhr; Hinter Hanern. 77. uhr: Die«Mb Jagl fSchlller-Th. Charl. 3 Uhr: Wilhelm Teil. 71/, Uhr: Sctaeiösp HeL Thalia-Theater uhr-, Egon uüil seine Frauen. 3 Uhr: Cbarleys Tante. Theater am Nollendorfplntz 37, Uhr: Immer feste druff! 7 Uhr: Theater des Westens 3'/« Uhr: Ein Walzertraum. Tv.uhr�epvEPliEtite tat] mit Guido Thielscher. ---- Heute----- 2 Vopfctollunjren S Hcffeimann Truppe Luftakt Herbert Btihlln- d. lljähr. Klaviervirtnose Grete Clnss rheinische Hnmoristin sowie der relchJialtltre, neue Februar-Spielplan. Zirkus A. Sclm.j Nur noch kurze Zeit. 91| a jtr. vor- mi ü 21 Stellungen|l(2 Nehm. Kinder halbe Preise( unter 12 J. auf all. Sitzpl. Nachm. dass. reichhaltige| Sport-Progr. wie abends.[ u. a.® Ütadchura 9. exotischer Dressurakt,.[ SOT* Araber Mulay Sayd.| 10 dressierte Kamele und die übrigen neuen[ Spezialitäten. Mavilf fl G'"- Ausstatt.- 1 III CAIRU.� Pantomime. URANIA Sonntag und Montag 8 Uhr Der Siegeszug nach Venetien. Montag 8 Uhr: Professor Dr. A. Kellner: Elsen- und Metallgießerei Theater i. d. Kcniggräfzersfr. 77« U.; Der Katzensteg. Nachm. 3 Uhr: Kameraden. Kotnödionhans. 7": Der Unbestechliche. 3 Uhr: Die verlorene Tochter. Berliner Theater. 7 Uhr: Itlitzblaues Blut. Nachm. 3 Uhr: Filmzauher. ApoSBo I Friedrichstr. 218. 31 Sonntags 37iU. 93 ;2 j. Erw 1 Kind fr.' 4g Flieger von Tsingtau. Variefä- Attraktionen. | Theaterkasse ab 10U.| ununterbr. geöffnet. Sdim Kaier% Friedrichstr. 165. 8 Ecke Behrenstralle. Glaire Waldoft Willi Prager Werner Goidniann 12. das hervorragen de F ebmar-Pro gram in. — Hent�: Großes Konzert des Berliner Konzertihans-Orchestcrs, Letter: Komponist Franz von Dien, unter Mitwirkung von: Frau Vogt-Gauger, Gesang, u. Herrn KSiUbSCl)) Gesang. Anfang 4 Uhr. NATION AL=THEATER Cöpeuioker Str. 68. Täglich 77, Uhr: � Oie ist i*icBitigl Große Posse in 3 Akten von Dr. Artur Lippsohütz. Gesangstexte: Will. Steinberg. Musik: Walter Bramme........ Sonntag nachm. 37, U.: Studcntenliebehen. Operette in 3 Akten von Walter Bronune. tat} Vorverkauf: von 10 Uhr ununterbrochen. Wr Phantastisches ttben teuer in 5 Mkten An de» HainNroVe»! LilösTsnses, iisTT> l.Zkätke, Lönrs-I Veitk UHlOH'PMtKST üisrfürstendamm 26 ÄntoM�iettfH 8, i.3Ct 6.10 und 8.10 Ktzr Eintritt zu den Vo'-F'oflunoen Wtir x,, den na'4b�i Vorverkauf zu allen Vorstellungen 12-1 vhr mttwg» au der Thea terßa sie KurMriteu oaui»«f 28 öARRATY ««WWWWWWW Cljcatcr der iigl. ßochichulc für liiilSili, Fasanenstr. 1. Sount, 10. u. 17. Febr.. 7-/., U.: Gastspiel des Central-Theafers. Zum 500. Male: Hascn-Hnn» Töclit«,p. Kart, ab lo Uhr Theat.-Kastellan. Kleiderstoffe in Seiden», Kunsis.- u. Schlei cr- jtoffen weg.Gcschästsaujg.vr-iSw. Hermann Davidsohn. Kommandantenstr. 66, 11. Delektiv-istm»cm llsns, ksdsn und Rudiiii Strauss. U.l Llcranderplad U.T WeindergSweg U.T MortsvM» U.T fc,(enbe>Be: Sie noch Slöck nndliebeivchen. Alles fQr's Kind mit Petrl, Peukert PanlmOlier. außerdem v-vooie heraus'. u.l �nniclenoorferft. U.T Schonevcrp: Voigt-Theater. Sadstr. 58. Badslr. 5«. Heute nachmittag 3 Uhr Der Weiberfeind Abend« 7 Uhr: Marianne, ein Wrtti aus dem Volke. '�ybrAei ■ PhreratuTztma der — jJltcAen GejeJJschsJS für Sexuedur/rjttrxreAtJp exnter /ddiJu'J/e rtv* Dr. JvirAn jB Jochim N\ � 1' // C- Es<- r wer«le � - LicKt.: 2.2. v, '/ Teil vO i\ V tnar*, Aje/xored OrwaJA etneJ£. A�jDup onX f&titpfroJJttrx BrrncfAJetar. va Sjrayer. OOS. Trianon-Theater 7.8 am Bhf. Friedrichstr.'LS Tel.: Zentrum 4927 und 2391. Der Lebensschuler Komödie von Ludwig Fulda. Ida Wüst, Erich Kaiser-Titz, v.Möllendorff, Flink, Kettner. Stg. 4 U. kl. Pr.; Johannisfeuer. Casino-Theater Lothringer Str. 37. Tägl. 7,8 11. Wieder ein attucller Schlager. Wirklicher Hmnorl Gr. Ersolg! Hamsterfritze. Bert. Posie in 3 Nutz.— Dazu Hock, 2 Ewes, Carry Hartwell. Stg. 4 U.: Schipp, schipp, hurra! Mtmi-slspaisst. 2 Vorstell., 4 u. 7»/. Uhr. Deutsche Tänze von Schubert. Abrakadabra. Mmck, 2 Heute" Vorstellungen sS Öl"l Nachmittag» ITll Ojgj i Kind frei!|jM2 Weit. Kind, halbe Preise. In beiden Verstellungen: Des großartige Februar-Programm Zorn Schluß: Mondfahrt. 2 Heute n Vorstol laugen--* 311 Nehm. jed. Erw.>?1! |2 1 Kind frei.'>2 In beiden Vorstellungen (heute letzter Sonntag) W. Hartstein in seiner Posse: „Er oder Er" neue Berl. Reme-Bilder und das Fohruar-VarietS- Programm. Walhalla-Theater. 3 Uhr: Der ftbclc Bauer. 77. Uhr: im Golilenefl Bon Reiehsii&lien-T'iieaier Heute nachm. 3 Uhr ..Sein WeihnaelilsfriHinr Nachm. ermäßig. Pr.! Log IM Parke« 75 Pt., Eintritt 39 Pf Buchhandlung Vorwärts, Berlin SV. 6S. ZongvollMs Ein Almanach für die arbeitende Jugend .Herausgegeben von der Zentralstelle für die arbeitende Jugend Deutschlands Mit Abbildungen Preis Mk. 1,50. Porto 10 Pf. An« dem Inhalt:«arl Marx.—«I» prolelartsche Zugendbewegung tm dritten KrtegSjahr.— Da« englische Kolontal- reich.— Die deutschen Gewerkschaften im Weltkriege.— Schiller, der Kultur- inächlige.— Der MtttelpunN der alten Welt.— Im Landhetm.— Zahlreiche Gedichte u. a. von Karl Bröger. Die»Reue Zettt schreibt über Jungvolk: .Dem schmuclen, ansprechenden Büchlein, da« ficher- lich sich rasch in altgewohnter Weise Freunde werben wird, ist weiteste Verbreitung zu wünschen,»nd zwar nicht nur i» der Keimst, sondern auch im Felde, wo e« in den Schlloengräden gar manchem eine willkommene Gabe sein dürfte." Behandle schmerxios ahne BcrtilastÖnaaj wnreasl£tgen«mMiiiM vervliiill öJeiiieiüOe-n.Steßfsatücilei j Filiale tiroIS-Beriiu. ®ea Mitgliedern zur Nachricht, dah solgende Kollegen aus dem Schiachtseide gefallen sind: ööklsssssll! 15. Revicr.JnsPcttion. kefMllll»sllpsp. 17.. Wilhelm Filzner, 22. w 30.« t, Badeanstalten. GaZaustaU Tegel. „ Schmargendorf Heinrieh Babel, ilfred Locke, Karl Eole, Heinrich Jarke, Karl fialdln, Richard Hambach, Äagust Scholz, Wir werden Ihnen ein ehrendes Nndenlcn bewahren. IkS/lll IMe Optsverwaltnng. Zentral-Magazin. Wasserwerk Berlin. veulkchei' cizniportsrdeltei'vei'dantl. \ Sezirksverwalt. Grog-Berlin Den Mitgliedern zur Nach- I nicht, dah unser Kollege, der I»keUerarbeiter �. Mdr. MuMier am 7, Februar im Alter von 36 Jadrcn verstorben ist Di« Beerdigung findet am DienSlag. den 12. d. M., nachmittag» 4 Uhr, von der Leichenhalle des Lichten- berger FrtcdhoseS w Mar. zalin auS stall 17/18 Um rege Beteiligung wird ersucht. Deutldier Banarbclter-Oerband. Zwolgverein Berlin. Bezirk N I. Km 6. Februar starb unser Ritglied, der Putzer Paul Krug. Ehre feinem Anbeuten! Die Beerdigung findet am Montag, nachmittags 4 Uhr. aus dem$1 Elias- Ktrchhos in Nordend stall. Um regeBetciltgung ersucht 148/10 Der Borstnnd. I Hiermit die traurige Nach- rimt, daß mein lieber Mann, unser guter Schwiegersohn und Bruder, der Weinktiser Zemral-Krmideii- und Sterbekasse der denlschenWagenbaBer Neukölln I. Km 8. Februar starb unser Mitglied Kogo8l Bieler. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, den 11. Fe- bruar, nachm. 4 Uhr, aus dem Neutöllner Gemeinde- Frtedhos, Gottlieb- Dunlel. Straft«, stall 258/11 Die Ortsrerwaltung. am 7. Februar nach langen, ichwercn, im Felde erlittenen Leiden sanst cntichtasen ist. In tiefem Schmerz Prltla EiKenbiUtter geb. Hacke. bosch nebst Eltern und Ber- wandte». Die Beerdigung findet am Dienstag, den 12. Fe- bruar, nachmittags',,1 Uhr. vom Trauerhausc, Berlin- Lichtenberg, Gürtelstr. 25. aus statt. S8A Ferner starb nnserKollege, der Droschtcnsührer m\ m\. Neue Hochstr. 40, am 6. d. M. Die Beerdigung findet am Dienstag, den 12. d. M., nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Dankes- Kirchhofes, Blankestraße, aus statt, Hackral. Ferner starb unsereKollegin, die Botenfrau MMM bür am 5. d. M. im Alter von 61 Jahren. Ehre ihrem Andenken! vis Berlrkuenraltuag. Allen Kollegen und Kolleginnen sowie allen Freunden und Be- kannten sage ich sür erwiesene Teilnahme bei der Beerdigung meines lieben Mannes Fritz Kirsch meinen herzlichsten Dank. Olga Kirach. Witwe und Heinrich Kirach, als Bruder. l26A �iachruk. In einem Feldlazarett starb an Lungenenlzllndung unser lieber Kollege A Silliml. Ehre seinem Andenken! Die Kollegen deS Rudolf-Lirchow. Krankenhauses. 1S3A Hierdurch die traurige Nachricht, dah unsere liebe Schwester und Schwägerin Berta Heinlcke nach langem, schwerem Leiden ani 7. Februar in der Epi- Icptiker-AiistallBi eZdors der- storben lsl Um stille« Beileid bitten feanrlskR llSIl« geb. Heinlcke. Berlin, Eöpenlcker Str. St. Hartha kohl, geb. Heinlcke. Willi kohl, Weihensee, Strah- burgstr. 10. Die Beerdigung findet am Dienstag, den 12. Febr., nachmittags 2 Uhr, von der Halle des AnstaltSsrtedhvseS aus stall 15146 Ktychrt 12 N. M-xanderplatz. Spezialarzt Dr. med. I-aabs beh. schnell, grllndl, mäzl. schmerzlos u. ohne BerusSstvr. Lesohleoktskrankhsit., geheime Haut-, Harn-, Frauenleiden, Schwache. Erprobteste Methoden Ehrlich-Kata-kuren, Harn- u. Biutuntersuehung.* KOIlllStr. Uli Mqanderpl. Spr. 10— lu. 5—8, Sonnt. 10— 1. Tnntfagung. Für die mir erwiesene Teil- nähme bei derBeerdigung meines lieben Maünes sage ich hiermit allen Belannlen, insbesondere dem Herrn Ehe! und den An- gestellten der Firma Dr. Rokolnitz sowie auch dem Vorstand des Verbandes der Lithographen und Steindrucker meinen herz- lichiten Dank. 68A Wiwt Frida Kaacke nebst Sohn. Starlce Büste wird erlangt durch das ochte Bocatel• Busenwasser welches die Pormen zur höchsten Ent- faltung bringt u. einen gleioh- mälligen Halsansatz bewirkt. Durch natürliche änilerliohe Kräftigung wird die erschlaffte Brust gefestigt u. die unentwickelte kleine Büste vergrößei t. Zahlr. Anerkennungen. Wirkung u� übertroffen. Flasche 4 Mark- kosmet. Laborat H. Bocatiu*. Berlin 20. Sohönhaus.AJleo 13„ Spezial-irzl Dr. med. Hasch*, Friedrictistr. 90 il�LZb. Bebandl von Syphilis, Haut- Harn-, Frauenleiden, spez.: chron. Fälle. Ehriich-Hata-Ku- ren, schmerziole, lürzeste Be- Handlung obn« Beruisitörung. Blulnnlersuchung. Mäh. Preise. Teilzahlung. 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Alexanderplatz), Friedrichstraße4a Ecke Zlmmerftrage. 9-12-/� L-/.-6-,» IS/Iün�sn kauft Ball. Münzenhdlg� Berlin, Wilhelmstr. 46/47.• Sie Norddeutsche Gemüsebau- Genossenschaft vergrövert ihre Pflanzungen zum Frühjahr au! daS Doppelte, und nimmt jetzt wettere Mt- glreder als stille Teilnehmer mit Anteilen zu IV» M., zu 200 m.. zu SOG M. und bis zu IVVi) ivl. auj. gaiF" kriegsanleihe wird zum vollen 5!ennwerl in Zahwng genommen. DaS Gemüse wird in unseren Berteilungsstelle» an die Mit- glieder billig abgegeben, bri völli. ger Ausschaltung des Groß- und Klein-Zwischenhandels. Der Ge- winnöbersohuB wird als Dioiden. de an die Milgsteder vertritt. Gegenwärtig lieg! noch VGeist' tobl in der Vertetwnzsstelle Petersburger Strasse 4a. Solange der Vorrat leicht, er- hatten auch die neu beitreienden Mitglieder ein vierlet Ze. iner Leiskohl. Die alte» Mitglieder ftno mu U:nier!ohl reichlich versorgt worden. Aufnahme neuer Mitgliedei findet statt im Laden Peters- burger Str. 4a: Montags, Mittwochs, Freitags 9-t2 und 4— 7, augerdem Sonntag 11—1- Ferner im Laden»open- dagener Str. 4 i Dienstags. DomierstagS.Sonnabends 10— 4 und Sonntag 8—10. Ferner täglich im Lcrwal- tuugsbureau: Burgstr Str. 27 III. Zimmer Universnl-Vrlesfteller 3chv Mark, Buchhandlung Vorwärts, Lindenstraße 3 tLaden). igegenüber ZtrtuS 10—7. e it>ch), von 14/19* Mittags y.l-Jpehta. Eci Prar-, und* Deutscbe tsppicäc mit Einfassaiigsiiläscb, Gardinsn, Lauferstoffe, Tisch- d. Diwandecken. Linoleum empfieliit! lel-Spezi Emil Lefevre Berlin-Süd. Seit 1882 öürOranienstraßetSS. a�MelönffliEldaBsliat keinerlei fiezieliuiig ähnlich laut. Firma!