Mr. 43. 35. Jahrg. Bezugspreis: Bierteljährt. 4,50 Met, monaff, 1,50 2. frei ins Haus, vorauszahlbar.Einzelne Summern 10 Bfg. Bostbezug: Monats lich 1,50 L Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 3,-, für das übrige Ausland 4,50 ML, monatlich. Bersand ins Feld bei birefter Bestellung monatl. 1,50 mt. Bostbestellungen nehmen an Däneinart, Holland. Buremburg, Schweden und die Schweiz. Eingetragen in die Post- Zeitungs- Preisliste. Erfcheint täglich. Telegramm Adreffe Sozialdemokrat Berlin". Vorwärts Berliner Volksblaff. 10 Pfennig Anzeigenpreis: Steftebengespaltene Kolonelzelle fofiet 60 Bfg. Kleine Anzeigen", bas fettgebrudte Wort 20 Pig.( zulässig 2 fettgedruckte Borte), jedes weitere Bort 10 Pfg. Stellengesuche und Schlafftellenanzeigen das erste Wort 10 Pfg., jedes weitere Wort 5 fg. Borte über 15 Buchstaben zählen für atvei Borte. Teuerungszuschlag 20% Familien Anzeigen 50 fg.. politische u. gewerkschaftliche VereinsAnzeigen 40 fg. die Zeile. Anzeigen für die nächste Summer müssen bis 5 Uhr nachmitt. im Hauptgeschäft. Berlin S. 68, Lindenstraße 3, abs gegeben werden. Geöffnet von 8 Uhr früh bis 7 Uhr abends. Zentralorgan der fozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 68, Lindenstraße 3. Fernfbrecher: Amt Moripias, Str..151 90-151 97. = Dienstag, den 12. Februar 1918. Expedition: SW. 68, Lindenstraße 3. Fernivrecher: Amt Morinplag, Nr. 151 90-151 97. Troßti erklärt den Kriegszustand für beendet. Brest Litoto st, 10. Februar. Die deutsch- englischen und der französischen Arbeiterklasse zu rechnen, die er feinen Ausweg sah und ein weiteres Hinziehen der Berösterreichisch- ungarische- russische Kommission für die für die unversehrtheit des deutschen Gebietes einträte. handlungen die Folge haben konnte, daß die Oeffentlichkeit Behandlung der politischen und territorialen Fragen Jene, die immer entschieden wollen, sie wissen nur nicht ihm die Schuld an ihrem Scheitern zuschieben würde, so wußte hielt gestern und heute Sigungen ab. In der heutigen was", hören wir ungeduldig fragen: Ihr wollt also nichts er nichts anderes zu tun, als die Waffen zu streden. Sigung teilte der Vorsitzende der russischen Delegation Entscheidendes tun?" Darauf antworten wir:" Wir Er handelt hierbei getreu seinem Lieblingsausdruck, dem mit, daß Rußland unter Verzicht auf die Unter- deutsche Politik von verhängnisvollen Bahnen fernzuhalten. Gegenpartei: Rußland ist machtlos und außerstande, die mit, daß Rusland unter Verzicht auf die Unter- wollen alles tum, was in unserer Macht liegt, um die Lassalleschen Aussprechen, was ist." Er erklärt der zeichnung eines formellen Friedensvertrages den Wir wollen alles, was in unserer Macht liegt, tun, damit Prinzipien unserer Revolution mit den Waffen in der Hand Kriegszustand mit Deutschland, Dester- mit ganz Rußland, wie mit der Ukraine, ein Frieden ohne durchzujeßen. Ihr habt wiederholt, zuletzt durch den Mund reich Ungarn, der Türkei und Bul- Annexionen und ohne Entschädigungen geschlossen wird, wie des österreichisch- ungarischen Ministers des Aeußern feierlich garien für beendet erklärt und gleichzeitig Be- er den Interessen des deutschen und des russischen Volkes erklärt, daß Ihr einem Frieden huldigt, der auf den Prinfehl zur völligen Demobilisierung der entspricht. Kämme ein solcher Frieden nicht zustande, so würden zipien der Annegions- und Kontributionslosigkeit sotpie des russischen Streitkräfte an allen Fron wir die Verantwortung dafür mit gutem Gewissen auf die Selbstbestimmungsrechts der Völker aufgebaut sein soll. Nun, wohlan. Wir überlassen es Euch, die Welt nach diesen Printen erteilt. Für die aus dieser Lage sich ergebenden Schultern derer legen, die ihn nicht gewollt haben. weiteren Besprechungen zwischen den Mächten des In diesem Sinn sagen wir noch einmal, daß dieser Welt- zipien zu ordnen, zeiget, wie Ihr sie zu verwirklichen trachtet! Ein Blick in die Abendzeitungen bestätigt, daß das MaBierbundes und Rußland über die Gestaltung der frieg nur dann zu einem heilsamen Ende gebracht werden wechselseitigen diplomatischen, konsularischen, recht kann, wenn die Mechanik der militärischen Wirkung durch növer zunächst seinen Zweck zu erreichen scheint. Der Schacheine weit vorausschauende Politik reguliert wird. Eine solche zug Tropfis geht offenbar dahin, die Gegenpartei zu einer lichen und wirtschaftlichen Beziehungen verwies Herr Politik fordert zum mindesten, daß die Entscheidung über die flaren Stellungnahme zu zwingen. Diese Klarheit ist inTropki auf den Weg unmittelbaren Ver: fernere Gestaltung der Dinge im Osten jetzt, nach der russi- dessen in den Aeußerungen der Presse nicht zu finden. Dakehrs zwischen den beteiligten Regierungen und auf schen Erklärung, so lange in Schwebe bleibt, bis ein end- gegen finden sich Andeutungen dahin, daß die Lage in den die bereits in Petersburg befindliche Kommission gültiger Friedensschluß ohne Annerionen und Entschädi- baltischen Provinzen hinter der russischen Front durch Ver. gungen möglich geworden ist, daß also diejenigen recht be- wüstungen der abziehenden Soldaten trostlos werben halten, die in der russischen Erklärung die Worte Beendi- dürfte, so daß die Notwendigkeit, für Aufrechterhaltung gung des Kriegszustande 3" mit Freude begrüßten oder Wiederherstellung der Ruhe dort zu sorgen, nicht aus und als nächste Folge den baldigen Abschluß eines auf sicheren der Welt geschafft wird. Fundamenten gegründeten Friedens sehnlich herbeiwünschen. des Vierbundes. Die Erklärung des russischen Volkskommissars rotfi, daß der Kriegszustand beendet sei, das russische Heer an allen Fronten völlig demobilisiert werde, hat gestern in den Straßen Berlins lebhaftere Freude gewect, als am Tage zuvor der Friedensschluß mit der Ukraine. Alsbald machten sich aber die Stimmen derer vernehmbar, die noch immer nicht begreifen fönnen, daß der Krieg irgendwo und irgendwann auch zu Ende gehen kann. Und es wurde uns verkündet: Trogkis Erklärung für die Beendigung des Kriegszustandes sei noch gar nicht das Ende. " In der Tat, durch die Demobilisierung entstehen für Rußland erst recht Schwierigkeiten, die ungeheuere Leiden für alle Beteiligten im Gefolge haben werden. Wie dies Unterwerfung auf Gnade und alles überwunden werden wird, ist nicht auszudenken. Dazu Ungnade. Bon A. Grigorjana Die Situation, vor welche sich die russischen Friedens unterhändler gestellt sahen, war die: kommt die insagbare Erbitterung aller bürgerlichen und auch weiter nicht bürgerlichen Kreise gegen die Bolschewiki und ihre Politik, das niederdrückende Gefühl der völligen Niederloge. Der Kredit der Revolution ist in den Volksmassen schwer erschüttert. Währenddessen steht auf dem Spiele, von innen und von außen bedroht, was so herrlich aufging und was wirklich Glück und Sonne der Arbeiterklasse und der Menschheit hätte bringen können. Entsprechende Abkommen mit Rußland sind auch von den gleichfalls in Petersburg anwesenden österreichisch- ungarischen, bulgarischen und türkischen Vertretern unterzeichnet worden. Bei den zurzeit in Rußland herrschenden Verkehrsverhält nissen wird man freilich mit nicht unerheblichen Ber zögerungen in der Ausführung des Trans. portes rechnen müssen, doch ist zu hoffen, daß es gelingen wird, die in dieser Richtung bestehenden Schwierigkeiten in verhältnismäßig furzer Zeit zu beheben. In der Tat bedeutet die russische Erklärung auch nur einen weiteren Abschnitt in der Entwicklung, die mit dem Waffenstillstand begonnnen hat und mit dem Friedensvertrag Die durch den revolutionären Aufstand der russischen Arenden muß. Trokki erklärt den Kriegszustand für beendet- beiterschaft und des russischen Volkes von den Fesseln des aber er erflärt sich nicht bereit, jetzt schon einen Friedensver- Barismus befreite Ukraina benutte den Augenblick der trag zu unterzeichmen. Er protestiert gegen die Friedens- größten Verlegenhett, um sich von dem Gesamtstaate_loszuvorschläge der Mittelmächte, die er wiederholt als an- reißen und um auf dem Wege internationer Abmachungen Die Petersburger Verhandlungen. negionistisch bezeichnet hat. Die Verhandlungen, die ihre Selbständigkeit zu behaupten. Zu gleicher Zeit befindet Heimsendung von Kriegsgefangenen. zum Abschluß dieses Vertrags führen, sollen indessen nach der sich das Rußland der Bolschewiki mit den Ukrainern im Beendigung des Kriegszustandes fortgesetzt werden. Kriegszustande. Auf seiten der Ukrainer befindet sich eine Berlin, 10. Februar. Wie wir hören, haben die in Der Bierbund hat gegenüber Rußland so ziemlich alles Reihe schwer wettzumachender Vorteile, so z. B. bessere Le- St. Petersburg zwischen Delegierten der deutschen und erreicht, was mit militätischen Mitteln zu erreichen bensmittelversorgung, Kohlenreichtum usw. Durch den Frie- russischen Regierung gepflogenen Beratungen über Gefangenenist. Er behält die besetzten Gebiete, soweit sie nicht zur denszustand mit den Mittelmächten würden dann, da der fragen nach längeren Verhandlungen zunächst zur Unterukraine gehören, in der Hand. Er kann, solange er sich nicht Friede zwischen den Mittelmächten und Rußland noch nicht zeichnung eines Abkommens geführt, wonach die durch einen Friedensvertrag in anderer Weise bindet, mit zustande gekommen war, die Grundsäße der Einheits beiderseitigen dienstuntauglichen Kriegsgefangenen möglichst ihnen machen, was er will. Würde er diese Gebiete einfach front zur Anwendung kommen. Die bolschetistischen bald in ihre Heimat überführt werden sollen. anneftieren, so wäre ein mit militärischen Mitteln unter- Streitkräfte würden auf die technisch ungleich vollkommenere stügter Widerstand nicht zu fürchten. Er fann ferner, da sich Organisation und Hilfsmittel ihres ukrainischen Gegners ihm fein Gegner stellt, das Belegungsgebiet noch weiter aus- stoßen. dehnen. Er kann schließlich auch den Versuch machen, durch Die Zerrüttung im an de hat den Höchstpunkt Fortsetzung des militärischen Druds die Bereitschaft der erreicht. Es ist einfach unmöglich, sich vorzustellen, wie das gegenwärtigen oder der künftigen Regierung Rußlands zur ganze Leben in Rußland aus allen Angeln gehoben worden Unterzeichnung des Friedensvertrags zu erzwingen. iit. Sunger und Kälte, fast kein Eisenbahn- und Postverkehr, In einem gewissen Teil der deutschen Presse macht sich furchtbare Willkür, Drangfalierungen und Peinigungen, das mit dem üblichen Ungestüm eine Strömung geltend, die das Aufhören jedes organisatorischen Elements im wirtschaftlichen Iette Verfahren als das einzig fachgemäße empfiehlt. Ob es und öffentlichen Kreislauf, diese unverhüllte Anardurchgeführt wird, hängt so nehmen wir wenigstens an- chie, die die engstirnigen Phantasten des verbohrten Bolschevon der berantwortlichen Stelle ab, die mit sich über wismus die Verwirklichung des Soziali mus nennen, macht die Aussichten eines solchen Verhaltens zu Rate gehen muß. die Striegführung zur Unmöglichkeit. Dazu, noch der Zustand Wie würde es auf das deutsche Volk wirken, wenn die Re- der Armee, der für niemanden ein Geheimnis mehr bildet. gierung, im Gegensatz zu. Tropfi, den Kriegszustand für noch Bezahlte Agenten, die böswilligsten Landesverräter fönnten nicht beendet erklären würde? Wie auf Deutschlands Ver- wüstere Zustände, könnten keine größere Desorganisation des bündete? Und läßt sich wirklich erwarten, daß Deutschland ganzen Staates verursachen, als diese Ideologen und Probet Fortsetzung des Kriegszustandes alsbald eine dem Frie- pheten des Bürgerkrieges. Die neue Lage im Osten, die durch das Brest- Litowsker densschluß geneigtere Ruffenregierung finden würde? Andererseits war es aller Welt bekannt, daß auf deutscher Wie die deutsche Sozialdemokratie über diese Frage Seite die Absicht bestand, die Brest- Litowsker Verhandlungen Ergebnis gekennzeichnet worden ist, mußte zuerst auf denkt, ist bekannt. Sie will die Beseitigung jedes unflaren abzubrechen. Die öffentliche Meinung, gespeist durch die Rumänien wirken. Bratianu, der seit 1914 die RegieBerhältnisses zwischen Deutschland und Rußland, und sie will Breffe, war der Ansicht, daß die russischen Friedensunterhänd- rung seines Landes leitete, endete mit einem vollen Fehldarum nicht nur die Beendigung des Kriegszustandes, son- ler die Verhandlungen verschleppen. Tropfi hat in einer der schlag seiner politischen Berechnungen. Der Zusammenbrud dern den wirklichen Frieden. Diesen will sie aber auf solcher legten Sigungen in Brest- Litowsk dagegen mit dem Hinweis der östlichen Turmstellung der Entente begräbt ihn und beGrundlage, daß seine Anerkennung durch das ruififche Volk protestiert, daß nichts eindeutiger und gradliniger sein könne fanntlich nicht nur seine Person unter den Trümmern. Die zu erwarten ist. Er soll ein Band sein, das die Völker mit als die russischen Forderungen. Die Diskussionen über ver- Aufgabe, die sein Nachfolger Averescu zur Zeit gegen die einander verbindet und nicht ein Joch, das wieder abgeschüttelt schiedene Definitionen und die Hervorkehrung von Streit- russischen Truppen in Bessarabien durchzuführen hat, deutet wird, wenn die Machtverhältnisse es gestatten. punkten feien nicht von den Russen veranlaßt. Die Tatsache an, welche Richtung der neue Kurs Rumäniens sucht. Die deutsche Sozialdemokratie ist von der Ueberzeugung bleibt aber bestehen, daß die deutsche Deffentlichkeit die Nut Die Entente hat sich bis zur legten Stunde angelegentlich durchdrungen, daß sie mit ihrer Friedenspolitik gerade die losigkeit der weiteren Verhandlungen anerkannte. Die Presse bemüht, Rumänien auf seiner Seite zu halten. Aber sie hat Intereffen des deutschen Volkes am allerbesten vertritt. Sie verlangte, daß der- wie der geläufige Ausdrud lautete sich, wie aus der französischen Presse zu ersehen ist, nicht mit ist darum bereit, jeden Einfluß. über den sie verfügt, einzu- Berfchleppungstaktik ein Ende bereit werde. Der übertriebenen Illusionen getragen. Das geht aus einer setzen, um diese Friedenspolitik zu verwirklichen. Abbruch der Friedensverhandlungen mußte unmittelbar die Genfer Drahtung des 2.-A." hervor. Während„ Temps" Srreführend ist jedoch die Vorstellung, daß die deutsche Erneuerung des Kriegszustandes mit den Mittelmächten nach am Sonnabend noch Hoffnung hegte, die Jasiyer Regierung Arbeiterklasse durch Gewalt die Macht an sich reißen könnte, fich ziehen. Strieg im Innern, Krieg an den Grenzen, völlige werde standhalten, erklärte der Matin", die Entente dürfe um Rußland beizuspringen. Ein solches Beginnen wäre Unterbrechung der Rebensmittelzufuhr, eine aufgelöste Armee, bezüglich der künftigen Haltung Rumäniens sich keiner Täunicht nur aussichtslos, sondern auch den demokratischen unendlicher Sammer allenthalben alles troftlos ohne jeg- fchung hingeben. Die Tapferkeit des rumänischen Heeres Grundsäßen widersprechend und im Hinblick auf den fort- lichen Ausweg. An eine weitere Kriegführung fonnte nicht werde für die Entente eine der schönsten Erinnerungen dauernden Kriegszustand im Westen gefährlich. Denn wir gedacht werden. bleiben. Das Ententekapitel der rumänischen Geschichte ist am legten Abschluß angelangt. hätten, wenn Deutschland in die Lage geriete, in der sich In dieser Situation entschloß sich Troßfi zu einem SchachStußland jetzt befindet, sicher nicht mit einer Erhebung der laug, der für alle Welt die größte Ueberraschung brachte. Da Ministerkrise in Rumänien. Bukarest, 10. Februar. Siesige Zeitungen melden amtlich: Das rumänische Ministerium hat demissioniert. Nach einer Havas Neldung aus Jassy hat der König General Averesen mit der Neubildung des Kabinetts beauftragt. Der Bürgerkrieg in Rußland. Die hungernden Verschärfter Kriegszustand. Gouvernements. Die Lage in Kiew.- Krylenko. wir Der deutsch- ukrainische Zusatz- Vertrag. Aus dem deutsch- ukrainischen Friedensvertrage, dessen beKopenhagen, 10. Februar. Nach einem Stockholmer Telegramm vorstehende Veröffentlichung wir gestern ankündigten, geben wird„ Aftonbladet" aus Petersburg gedrahtet: Der verschärfte Kriegs- die wichtigsten Bestimmungen wieder: austand ist über ganz Nußland verhängt worden. Best und Cholera Das erste Kapitel, Abschnitt 1 und 2, betrifft die breiten sich aus. Die Sterblichkeit ist auf eine schreckliche Höhe geAnfnahme der konsularischen Beziehungen stiegen. In Petersburg sterben täglich 600 Menschen. Neue Un- verspricht gegenseitigen Schadenersaz für völkerrechtswidrige ruhen finden stait, die Rote Garde schoß auf die Demonstranten. Schädigungen der Konsulate. Es folgt das Berlin, 10. Februar. Wolffs Bureau meldet: Der Rat der Boliskommissare in Petersburg hat durch seinen Vorfizenden Lenin folgenden Befehl an die Kreisstäbe und die Eisenbahnausschüsse erlassen: Maßund Zweite Kapitel. Wiederherstellung dee Staatsverträge. Artikel 3. Es find die entschiedensten revolutionären Die Verträge, Abkommen und Vereinbarungen, die zwischen nahmen dazu zu treffen, damit nicht ein einziger Deutschland und Rußland vor der Kriegserklärung in Straft gewefen Gefangener oder Flüchtling sich nach Petersburg find, treten zwischen den vertragichließenden Teilen vorbehaltlich oder das hungernde nördliche Gebiet wendet. Wir machen im Voraus abweichender Bestimmungen des Friedensvertrages und dieses Zu darauf aufmertiam, daß hier Kriegsgefangene oder Flüchtlinge fein fazvertrages bei der Ratifilation mit der Maßgabe wieder in Straft, Brot erhalten und zum Hungertode verurteilt sind. Sie sind daß, fotveit fie für eine bestimmte Zeit unkündbar sind, diese Zeit nur nach den mit Getreide bersehenen Gouvernements um die Kriegsdauer verlängert wird. zu leiten. Sept Euch unbarmherzig mit den Provokatoren Die Deutsche Regierung wird der Ufrainischen Regierung binnen auseinander, die danach trachten, die hungernden Gouber- vier Wochen nach der Ratifikation des Friedensvertrages die im nements mit überflüffigen Mäulern zu über- Abiat 1 bezeichneten Verträge, Abkommen und Vereinbarungen ihrem fluten, und darauf rechnen, die Revolution mit der Inochigen Wortlaut nach mitteilen. Hand des Hungers zu erstiden. Glaubt nicht ben versandten proArtikel 4. Die Bestimmung des Abfag 1 soll auf Konzeffionen, Privilegien und ähnliche Ansprüche keine Anwendung finden, soweit diese cut Grund einer für alle Landeseinwohner und für alle Rechte der gleichen Art geltenden Geiezgebung inzwischen abgefchafft oder ve Staaten oder von Gemeinden übernommen worden sind und deren Befizz verbleiben. Die Ausführung der in den Abfäßen 1, 8 aufgestellten Grants fäße bleibt besonderer Vereinbarung vorbehalten. Artikel 10. Die Fristen für die Verjährung von Rechten follen im Gebiete jebes vertragichließenden Teiles, falls fie zur Zeit des Kriegsan bruchs noch nicht abgelaufen waren, frühestens ein Jahr nach der Ratifilation des Friedensvertrages ablaufen. Das gleiche gilt von den Fristen zur Vorlegung von Zinsscheinen und Gewinnante: seinen sowie von ausgelosten oder sonst zahlbar gewordenen Berta papieren. Artifel 11. Die Tätigkeit der Stellen, die auf Grund von Kriegsgesehen mit der Beaufsichtigung, Verwahrung, Berwaltung oder Lights dation von Vermögensgegenständen oder der Annahme von Ban lungen befaßt worden sind, foll unbeschabet ber Bestimmungen des Artikels 12 nach Maßgabe der nachstehenden Grundsäge abgewiden werden. § 1. Die beaufsichtigten, verwahrten oder verwalteten Vermögen gegenstände sind auf Verlangen des Berechtigten unverzüglich fiet zugeben; bis zur Uebernahme durch den Berechtigten ist für eine Wahrung seiner Interessen zu sorgen. § 2. vokatorischen Telegrammen, die die Kriegsgefangenen nach Peters. Jeder vertragschließende Teil kann dem anderen Teile binnen Die Losung ist: Kein einziger Ueber- fechs Monaten nach der Unterzeichnung des Friedensvertrages die burg leiten. flüffiger foll in den hungernden Gouvernements Verträge, Ablommen oder Vereinbarungen oder deren Einzeljein. bestimmungen mitteilen, die nach seiner Auffaffung mit den während Ricw, 6. Februar. Ueber Tarnopol- Lemberg wird dem Utrai- des Krieges eingetretenen Veränderungen in Widerspruch stehen. nischen Pressebureau gemeldet: Wir bestätigen hiermit die Nachricht. Diese Bertragsbestimmungen sollen tunlichst bald durch neue Verder zufolge die Magimalisten aus dem Gouvernement Riew vertrieben träge erfezt werden, die den veränderten Anschauungen und Ver Die Bestimmungen des§ 1 sollen wohlerworbene Rechic fein sollen. Die ukrainische Flotte hat zur Unterstüßung der hältnissen entsprechen. Dritter nicht berühren. Zahlungen und sonstige Leistungen eines Zentralrada die Rautafustruppen von Trapezunt nachträge wird binnen sechs Monaten nach der Ratifitation des Stellen oder auf deren Veranlassung entgegengenommen worden Zur Ausarbeitung der in Absatz 1 vorgesehenen neuen Ber- Schuldners, die von den im Eingang diefes Artikels erwähnten Friedensvertrages eine aus Vertretern der beiden Teile bestehende find, sollen in den Gebieten der bertragschließenden Teile die Das Ministerium Binnitichentos wurde gestürzt, und Herr som mission an einem fpäter zu bestimmenden Ort zufammen gleiche Wirkung haben, wie wenn sie der Gläubiger selbst em Solubovitsch, früherer Handelsminister und Chef der Friedens treten. Soweit fich diese binnen brei Monaten nach ihrem Bu fangen hätte. belegation in Brest- Litowst, hat an dessen Stelle die Präsidentschaft fammentritt nicht einigt, steht es jedem Teile frei, von den Berdes Kabinetts übernommen. Folgendes ist der Bestand des tragsbestimmungen zurückzutreten, die er gemäß Abfas 1 Sat 1 dem Ministeriums: Präsident und Minister des Aeußern Holubovitfch, anderen Teile mitgeteilt hat; handelt es sich dabei um EinzelKriegsminister Nemolovsky, Minister des Innern Etatschenko, Justig bestimmungen, so steht dem anderen Teile der Rücktritt vom ganzen Christjut, Marine Antonovitsch, Finanzen Perepelytsia, Berkehr Vertrage fret. Siolovytsch, Aderbau Ternitschenko, Proviant Robolevsky. Das Theodosia befördert. Artikel 5. Cr Privatrechtliche Verfügungen, die von den bezeichneten Stellen oder auf deren Veranlassung oder ihnen gegenüber vorge nommen worden find, bleiben mit Wirkung für beide Zeile aufrec erhalten. § 8. Ueber die Tätigkeit der im Eingang dieses Artikels Ministerium besteht zum großen Zetle aus Sosial. Deutschland und Rußland britte Mächte beteiligt sind und in welche ist den Berechtigten auf Verlangen unverzüglich Austunft zu c Die Verträge, Abkommen und Vereinbarungen, an denen außer wähnten Stellen, insbesondere über die Einnahmen und Ausgaben. revolutionären. Herr Holubovitsch, der neue Minister bie Ulrainische Volksrepublit neben Rußland oder an deffen Stelle teilen. präsident ist Zivilingenieur und Nationalökonom. Er ist ein eintritt, treten zwischen den vertragschließenden Zeilen vorbehaltlich Vierziger, ein Mann von außergewöhnlicher Energie und bedeutender abweichender Bestimmungen des Friedensvertrages bei deffen politischer Begabung. Ratifitation oder, sofern der Eintritt später erfolgt, in diesem Wir sind autorisiert, die Nachricht von der Berhaftung Krylenkos Beitpunkt in Kraft. Auf die mit solchen Kollektivverträgen in Zu burch die polnischen Truppen zu dementieren. Die Magimalisten fammenhang stehenden Einzelverträge zwischen den beiden Teilen fapitulieren bereits in ganz Rußland, und ihr Fall ist nur mehr finden die Bestimmungen des Artikels 8 über die Verlängerung der Geltungsdauer und des Artikels 4 über den Rücktritt keine eine Frage von Tagen. Anwendung. Wegen der Kollektivverträge politifden Inhalts, an denen noch andere friegführende Mächte beteiligt find, behalten fich die beiden Teile ihre Stellungnahme bis nach Abschluß des allgemeinen Friedens vor. Drittes Kapitel. Dieser Krylento betreffenden Nachricht des Schweizerischen Brejsebureaus wäre entgegenzuhalten, daß die Betersburger Telegraphen- Agentur nicht unterlassen haben würde, die Meldung von der Berhaftung zu bestreiten, wenn sie wirklich nicht Tatsache wäre. Fälschungen des Petit Parisien". Der„ Petit Parifien" veröffentlicht eine Reihe von sogenannten Dokumenten, die beweisen sollen, daß die Bolsche wifi durch sozialdemokratische Vermittlung mit deutschem Geld bestochen sein sollen. Zwei dieser Telegramme, die jämtlich in Paris fabriziert sein dürften, lauten: 2. Dokument Berlin, den 25. August 1917. An„ Bormärts"-Korrespondenten Olberg: Wunsch, welchen Sie aussprechen, indem Sie auf Ihre Korrespondenz mit Marim Gorki basieren, entspricht durchaus Barteiintention. Uebereinstimmend mit Persönlichkeiten stellen wir Ihnen durch Niabanken Fürstenberg Betrag 150 000 M. zur Verfügung und bitten Sie,„ Borwärts" zu unterrichten, was Gorkis Beitung im Sinne Bewegung schreibt. Mit brüderlichem Gruß Scheidemann. 5. Dokument Berlin 14. Juli 1917 an Mor in Stockholm. Durch Vermittlung von S. Rouchberger richten wir an Ihre Adresse Betrag 180 000 M., von diesem Betrag wird Ingenieur Steinberg Lenin 140 000 M. übergeben, wenn er nach Finnland geht. Restbetrag bleibt zur Organisierung Propaganda gegen England und Frankreich zu Ihrer Verfügung. Wir mitteilen Ihnen, daß von Ihnen an uns gerichtete Briefe von Malignac und Stieflow bei uns einliefen und man über sie erörtern wird. Unterzeichnet Parbus. In Politiken" heißt es: Barons( Parvus?)". " Hierzu erklären uns die Genossen Scheidemann und Barbus, daß diese„ Dokumente" glatte Fälschun gen sind. Von uns aus können wir dazu bezeugen, daß es einen Vorwärts- Korrespondenten Olberg" nicht gibt, daß Genosse Olberg niemals einen Auftrag, wie er in dem erfundenen Telegramm erteilt wird, erhalten und ausgeführt hat. Schließlich ist bekannt, daß die deutsche Regierung mit den Bolschewiki seit längerer Zeit sehr unzufrieden ist. Sätten diese von der deutschen Regierung Geld erhalten, so hätten sie sich in Brest- Litowst wohl etwas weniger widerborstig gezeigt. Tod des Exsultans. Der ehemalige Sultan Abdul Hamid ist am Sonntag an Qungenentzündung gestorben. Seit 1876 hatte er die Regierung des. osmanischen Reiches in den Bahnen alter autokratischer Anschauungen zu führen versucht. Sein Regime mußte die Berfegung des Landes fördern. Die jungtürkische Revolution beseitigte ihn 1909, um das Reich auf fonstitutioneller Grundlage zu modernen Formen überzuleiten. Abdul Hamid ist in der gemilderten Gefangenschaft seiner Besieger gestorben. Carsons Nachfolger. London, 11. Februar.( Reuter.) Lord Beaverbroot wurde als Nachfolger Sir Edward Carsons zum Propaganda. minister ernannt. Der Krieg auf den Meeren. Berlin, 10. Februar. Neue U- Boots- Erfolge im Sperrgebiet um England: Fünf Dampfe, fieben Fisherfahrzeuge barunter der englische Dampfer Ferryhill und ein mittelgroßer Zankdampfer, der dicht unter der englischen Ostküste verjenkt wurde. Die Fischerfahrzeuge wurden im Wermeltanal vernichtet. Der Chef des Admiralstabes ber Marine. Wiederherstellung der Privatrechte. Artikel 6. Alle in dem Gebiete eines vertragschließenden Teiles bestehenden Bestimmungen, wonach mit Rüdficht auf den Kriegszustand die Ungehörigen des anderen Teiles in Ansehung ihrer Brivatrechte irgend welcher besonderen Regelung unterliegen( Striegsgefege), treten mit der Ratifilation des Friedensvertrages außer Anwendung. Als Angehörige eines vertragschließenden Zeiles gelten auch solche juristische Personen und Gesellschaften, die in seinem Gebiet ihren Siz haben. Ferner find den Angehörigen eines Teiles juristische Personen und Gesellschaften, die in feinem Gebiete nicht ihren Siz haben, insoweit gleichzustellen, als sie im Gebiete des anderen Tetles den für diese Angehörigen geltenden Bestimmungen unterworfen waren. Artikel 7. Ueber privatrechtliche Schuldverhältnisse, die burch Kriegsgefeße beeinträchtigt worden sind, wird nachstehendes vereinbart: § 1. Die Schuldverhältnisse werben tv ieberhergestellt, soweit ich nicht aus den Bestimmungen der Artikel 7 bis 11 ein anderes ergibt. § 2. Die Bestimmung des§ 1 hindert nicht, daß die Frage, welchen Einfluß die durch den Strieg gefchaffenen Zustände, insbesondere die durch Verkehrshindernisse oder Handelsverbote herbeigeführte Unmöglichkeit der Erfüllung, auf die Schuldverhältnisse ausüben, um für Gebiete jedes vertragschließenden Teiles nach den dort alle Landeseinwohner geltenden Gefeßen beurteilt wird. Dabei dürfen die Angehörigen des anderen Teiles, die durch Maßnahmen dieses Teiles behindert worden sind, nicht ungünstiger behandelt werden, als die Angehörigen des eigenen Staates, die durch dessen Maßnahmen behindert worden find. Auch soll derjenige, der durch den Krieg an der rechtzeitigen Bewirtung einer Leistung behindert war, nicht verpflichtet sein, den dadurch entstandenen Schaden zu erfegen. § 8. Grund von Striegsgelegen verweigert werden konnte, brauchen nicht Geldforderungen, deren Bezahlung im Laufe des Krieges auf vor Ablauf von brei Dionaten nach der Ratifilation des Friedens. vertrages bezahlt zu werden. Sie sind von der ursprünglichen Fälligkeit an für die Dauer des Krieges und der anschließenden drei Monate ohne Rüdsicht auf Moratorien mit fünf vom Hundert für das Jahr zu verzinsen; bis zur ursprünglichen Fälligkeit find gegebenenfalls die vertraglichen Zinsen zu zahlen. § 4. Für die Abwidlung der Außenstände und sonstigen privatrechtlichen Verbindlichkeiten sind die staatlich anerkannten Gläubigerichugverbände zur Verfolgung der Ansprüche der ihnen angeichloffenen natürlichen und juristischen Bersonen als deren Bevollmächtigte wechsel. feitig anzuerkennen und zuzulaffen. Artikel 8. Die bertragschließenden Teile find darüber einig, daß nach der Ratifitation des Friedensvertrags die Bezahlung der staatlichen Ber bindlichkeiten, insbesondere der öffentliche Schuldendienst, ben beider seitigen Angehörigen gegenüber aufgenommen werden soll. Artikel 12. Grundstücke oder Rechte an einem Grundstüd, Bergwerksgerechtsame sowie Rechte auf die Benutzung oder Ausbeutung von Grundstücken, Unternehmungen oder Beteiligungen an einem Unternehmen, insbesondere Attien, die infolge von Kriegsgesehen veräußert oder den Berechtigten sonst durch Biwang entzogen worden sind, sollen den früheren Berechtigten auf einen innerhalb eine Jahres nach der Ratifikation des Friedensvertrags zu stellenden Antrag gegen Rüdgewähr der ihm aus Anlaß der Veräußerung oder Entziehung etwa erwachsenen Vorteile frei von allen in zwischen begründeten Rechten Dritter wieder übertragen werden. Die Bestimmungen des Abfah 1 finden keine Anwendung, soweit die veräußerten Vermögensgegenstände auf Grund einer für alle Landeseinwohner und für alle Gegenstände der gleichen Att geltenden Gesetzgebung inzwischen vom Staate oder von Gemeinden übernommen worden sind und in deren Befize verbleiben; im Falle der Wiederaufhebung der Uebernahme fann der in Abfah i vorgesehene Antrag auf Rückgewähr innerhalb eines Jahres nao) der Wiederaufhebung gestellt werden. Biertes Rapitel Ersatz für Zivilschäden. Artikel 13. Die vertragschließenden Teile find darüber einig, daß den beiderseitigen Angehörigen die Schäden erfekt werden, die fie in folge von Kriegsgefeßen durch die zeitweilige oder dauernde Ent ziehung von Urheberrechten, gewerblichen Schutzrechten, Son zeffionen, Privilegien und ähnlichen Ansprüchen oder durch die Beaufsichtigung, Berwahrung, Verwaltung der Veräußerung von Vermögensgegenständen erlitten haben. Das Gleiche gilt für die Schäden, die den Zivilangehörigen jedes Teiles während des Strieges außerhalb der Kriegsgebiete von den staatlichen Organen oder der Bevölkerung des andern Teiles durch bölkerrechtswidrige Gewaltakte an Leben, Gesundheit oder Vermögen zugefügt worden find. Im Hinblick auf die von der Ukrainischen Volksrepublik in Aussicht genommene Vermögensauseinandersehung mit den übri gen Teilen des ehemaligen Russischen Kaiserreichs bleibt die Aus führung der im Absah 1 aufgeführten Grundsätze besonderer Vereinbarung vorbehalten. Fünftes Kapitel. Austausch der beiderseitigen Kriegsgefangenen und Zivilinternierten. Artikel 14. Ueber den im Artifel VI des Friedensvertrags vorgesehenen Austausch der Kriegsgefangenen werden die nachstehenden Bestim mungen getroffen. § 1. Der bereits im Gang befindliche Austausch dienstuntauglicher führt werden. Striegsgefangenen wird mit möglichster Beschleunigung durchge bald in bestimmten, noch näher zu vereinbarenden Zeiträumen. Der Austausch der übrigen Kriegsgefangenen erfolgt tunlichst § 2. Bei der Entlassung erhalten die Kriegsgefangenen das ihnen von den Behörden des Aufenthaltsstaats abgenommene Privat eigentum sowie den noch nicht ausbezahlten oder verrechneten Tei! ibres Arbeitsverdienstes; diese Verpflichtung bezieht sich nicht auf Schriftstüde militärischen Inhalts. § 3. Eine aus je vier Vertretern der beiden Teile zu bildende Kommission soll alsbald nach der Ratifikation des Friedensver trags in Brest- Litomat zusammentreten, um die im§ 1 Absatz 2 borgesehenen Zeiträume, sowie die sonstigen Einzelheiten des Wustausches, insbesondere die Art und Weise der Heimbeförderung feftaufehen und die Durchführung der geiroffenen Vereinbarungen zu überwachen. §4 Die nach bölferrechtlichen Grundsätzen zu erstattenden Aufwendungen für die beiderseitigen Kriegsgefangenen werden im Hinblick auf die Gefangenenzahlen gegeneinander aufgerechnet. leber die Artikel 15. Im Hinblick auf die von der Utrainischen Volksrepublik in Husficht genommene Vermögensauseinanderjezung mit den übrigen Zeilen bes ehemaligen ruffifchen Staiserreichs bleibt die Ausführung des im Abfaz 1 aufgestellten Grundsages besonderer Vereinbarung vorbehalten. Dabei wird die Utrainische Bolterepublit den deuts Heimkehr der beiderseitigen Zivilangehörigen schen Staatsangehörigen gegenüber jedenfalls die Berbindlichkeiten übernehmen, die für die in der Ukraine vorgenommenen öffentlichen werden die nachstehenden Bestimmungen getroffen. Arbeiten eingegangen oder durch dort befindliche Vermögensgegenstände fichergestellt sind. Artifel 9. $ 1. Die beiderseitigen internierten aber verschidten Zivilangehörigen werden tunlichst bald unentgeltlich heimbefördert werden, Die vertragschließenden Teile sind darüber einig, daß borbehalt soweit sie nicht mit Zustimmung des Aufenthaltsstaats in dessen lich der Bestimmungen des Artikels 11 Urheberrechte und gewerb Gebiet zu bleiben oder sich in ein anderes Land zu begeben liche Schußrechte, Stonzeffionen und Privilegien sowie ähnliche An- wünschen. Sprüche auf öffentlich- rechtlicher Grundlage, bie durch Striegsgefege Die im Artikel 14§ 3 erwähnte Stommiffion soll die Einzel. beeinträchtigt worden find, für das Gebiet der Utraine wiederherheiten der Heimbeförderung regeln und die Durchführung der gegeftellt werden. troffenen Bereinbarungen überwachen, § 2. Die Angehörigen eines Teiles, die bei Kriegsausbruch in dem Gebiete des anderen Teiles ihren Wohnjih oder eine gewerbliche oder Handelsniederlassung hatten und sich nicht in diesem Gebiete aufhalten, können dorthin zurüdkehren, sobald sich der andere Teil nicht mehr in Kriegszustand befindet. Die Müdtehr kann nur aus Gründen der inneren oder äußeren Sicherheit des Staates versagt werden. Als Ausweis genügt ein von den Behörden des Heimatstaates ausgestellter Baß, wonach der Inhaber zu den im Absatz 1 bezeich neten Personen gehört; ein Sichtvermerk auf dem Basse ist nicht erforderlich. Artikel 16. Die Angehörigen jedes vertragschließenden Teiles sollen im Gebiete des anderen Teiles für die Zeit, während deren dort ihr Gewerbe- oder Handelsbetrieb oder ihre sonstige Erwerbstätigkeit infolge des Krieges geruht hat, feinerlei Auflagen, Abgaben, Steuern oder Gebühren für den Gewerbe- oder Handelsbetrieb oder die sonstige Erwerbstätigkeit unterliegen. Beträge, die hiernach nicht geschuldet werden, aber bereits erhoben sind, sollen binnen sechs Monaten nach der Ratifitation des Friedensvertrages zurückerstattet werden. Auf Handels- und sonstige Griverbsgesellschaften, an denen Angehörige des einen Teiles als Gesellschafter, Aktionäre oder in Sonstiger Weise beteiligt sind und deren Betrieb im Gebiete des andern Teiles infolge des Krieges geruht hat, finden die Bestim mungen des Absages 1 entsprechende Anivendung. Artikel 17. Jeder vertragschließende Teil verpflichtet sich, die auf seinem Gebiete befindliche Grabftätten der Heeresangehörigen sowie der während der Internierung der Verschidung verstorbenen sonstigen Angehörigen des anderen Teiles zu achten und zu unterhalten; auch können Beauftragte dieses Teiles die Pflege und angemessene Ausschmüdung der Grabstätten im Einvernehmen mit den Landesbehörden besorgen. Die mit der Pflege der Grabstätten zusammenhängenden Einzelfragen bleiben weiterer Vereinbarung vorbe halten. Sediftes Kapitel. Fürsorge für Rückwanderer. Artikel 18. Den Angehörigen jedes vertragschließenden Teiles, die aus bem Gebiete des andern Zeiles ftammen, soll es während einer Frist von zehn Jahren nach der Ratifikation des Friedensvertrages freistehen, im Einvernehmen mit den Behörden dieses Teiles nach ihrem Stamamland zurüdzuwandern. Die zur Rückwanderung berechtigten Personen sollen auf Antrag die Entlassung aus ihrem bisherigen Staatsverband erhalten. Auch soll ihr schriftlicher oder mündlicher Verkehr mit den diplomatischen und fonfularischen Vertretern des Stammlandes in feiner Weise gehindert oder erschwert werden. Artikel 19. Die Rückwanderer sollen durch die Ausübung des Rüdtwandererrechts teinerlei vermögensrechtliche Nachteile erleiden. Sie sollen befugt sein, ihr Vermögen zu liquidieren und den Erlös und vorbehaltlich der Bestimmungen der allgemeinen Landesgesehe auch ihre sonstige bewegliche Habe mitzunehmen; ferner dürfen fie ihre Pachtverträge unter Einhaltung einer Frist von sechs Monaten fündigen, ohne daß der Verpächter wegen vorzeitiger AufTöfung des Pachtvertrages Schadenersatzansprüche geltend machen fann. Das siebente Kapitel, enthaltend die Artikel 20-22, trifft Bestimmungen über die beiderseits zu gewährende Amnestie für Kriegsgefangene und Amnestierte. Reiner der beiden Staaten fann leine Angehörigen für Arbeiten bestrafen, die sie als Striegsgefangene des andern Teils geleistet haben. Jeber Teil gewährt bolle Straffreiheit den Bewohnern seiner von dem anderen Teil befesten Gebiete für ihr politisches Verhalten während der Zeit der Befegung. Im adhten Kapitel( Art. 23-25) wird die Behandlung ber in bie Gewalt des Gegners gelangten folgendermaßen normiert: Rauffahrteischiffe Sauffabrteischiffe des einen vertragfchließenden Zeiles, bie bei Kriegsausbruch in den Häfen des anderen Zeiles lagen, tverben ebenso wie ihre Ladungen zurüdgegeben oder, soweit dies nicht möglich ist, in Geld ersetzt werden. Wegen der Vergütung für die Benutzung solcher Schiffe während des ferieges bleibt im Hinblic auf die von der Utrainischen Volksrepublik in Aussicht genommene Auseinanderlegung mit den übrigen Teilen des ehemaligen Ruffischen Raiserreichs eine besondere Vereinbarung vorbehalten. Die als Prifen aufgebrachten Stauffabrteischiffe der vertrag schließenden Teile ſollen, wenn sie vor der Ratifikation des Friedens bertrages durch rechtsfräftiges Urteil eines Brifengerichts fondemniert worden sind und nicht unter die Bestimmungen des Artikels 28 fallen, als endgültig eingezogen angefehen werden; im übrigen find sie zurückzugeben oder, soweit sie nicht mehr vorhanden find, in Geld zu ersetzen. Diese Bestimmungen finden auf die als Prisen aufgebrachten Schiffsladungen von Angehörigen der vertragschließenden Teile entsprechende Anwendung. Die Durchführung der in den Artikeln 23, 24 enthaltenen Bestimmungen, insbesonderie die Feftfezung der zu zahlenden Ent schädigungen erfolgt durch eine gemiichte Kommiffion, die aus je einem Vertreter der bertragschließenden Teile und einem neutralen Obmann bestehen und binnen drei Monaten nach Unterzeichnung des Friedensvertrages in Odessa oder an einem anderen geeigneten Orte zusammentreten wird; um die Bezeichnung des Dbmanns wird der Präsident des Schweizerischen Bundesrats gebeten werden. vorlage. Lebhafte englische Erkundungstätigkeit im Weften- Heftige Gefechte im Artois Deutsche Erkundungen in Lothringen. Amtlich. Großes heuptquartier, 11. Februar 1918.( 9.2. B.) Weftlicher Kriegsschaublah. Qeeresgruppe Kronprins Rupprecht. Erkundungsvorstöße der Engländer an vielen Stellen der Front in Flandern und im Artois führten namentlich bei Warneton und östlich von Armentières zu heftigen Kämpfen. Wir machten dabei Gefangene. Seeresgruppe Herzog Albrecht, An ber Iothringischen Front und in den mittleren Bogesen lebte die Gefechtstättgkeit am Nachmittage auf. Eigene Erkundungen füblich von Embermenil, bei Senones und am Buchentopf brachten uns Gefangene ein. Italienische Front. Auf der Hochfläche der Sieben Gemeinden Icbhafte Artillerietätigkeit. Bon den anderen Kriegsschauplägen nichts Nenes. Der Erste Generalquartiermeister. Ludendorff. Abendbericht. Berlin, 11. Februar 1918, abends. Amtlich. Bon den Kriegsschauplägen nichts Neues. Der österreichische Bericht. Wien, den 11. Februar 1918. Amtlich wirb berlantbart: Auf der Hochfläche der Sieben Gemeinben lebhafte Artillerietätigkeit. Der Chef des Generalstabes. Berlin, 11. Februar. Amtlich. Jm Monat Jannar hat der Gegner 31 2uftangriffe auf das deutsche Heimatgebiet unternommen. Davon galten 15 dem lothringisch- luxemburgischen Industriegebiet und 14 den offenen deutschee Stäbten Ludwigshafen, Freiburg( je 3 Angriffe), Trier( 2 Angriffe), Friedrichshafen, Rastatt, Offenburg, Mannheim, Karlsruhe und Seidelberg( je 1 Angriff). Wenngleich die Zahl der Angriffe gegenüber dem Vormonat( 13 Angriffe) infolge der günsti geren Wetterlage bedeutend stieg, so waren doch für uns Schäden und Verluste glücklicherweise geringer als im Vormonat. Die Opfer der Angriffe waren insgesamt 5 Tote und 9 Verlegte. Der Sachschaden war in allen Fällen unerheblich; die wenigen Bomben, die auf die Werke unserer Rüstungsindustrie fielen, haben feine nennenswerte Betriebsstörung zur Folge gehabt. Der Gegner büßte bei diesen Angriffen 4 Flugzeuge ein. [ aud Sozialdemokraten ins Serernhaus einfämen, fo beftebe die Gefahr, daß man gegen sie mit ähnlichen Maßnahmen borgehe, wie jetzt, wo man ja junge Leute, nur weil ihre Väter Sozialdemokraten feien, in& ürsorgeerziehung bringe. Der Bole schließt sich dem an, während ein Nationalliberaler Mißbrauch nicht befürchtet. Schließlich werden die Worte oder Verhaltens" gestrichen und die Bestimmung in dieser Form gegen die Stimmen des Zentrums, der fortschrittler, des Polen, des Sozialdemokraten und eines Nationalliberalen angenommen. Bei dem Vorschlagsrecht des alten Grundbesites wollte ein konserbatiber Antrag uneheliche und für ehelich erklärte Kinder bann nicht als zur Familie gehörig betrachtet wiffen, wenn es sich darum handelt, ob ein Befih fich 50 Jahre in einer und derselben Familie befindet. Der Ausschuß beschloß, daß nur an Kindesstatt angenommene Personen nicht zur Familie in diesem Sinne gehören sollen. Angenommen wurde ein 8entrumsantrag, wonach zur Bräsentation der Arbeitervertreter Präsentationsförper aus den Versicherungsvertretern bei den Versicherungsämtern gebildet werden und die näheren Be stimmungen dem Verordnungsweg überlassen bleiben. Endlich wurde bestimmt, daß das Herrenhaus beschlußfähig ist bei Anwesenheit der Hälfte seiner Mitglieder. Die weitere We ratung wurde vertagt. Ein Konservativer beantragt, nach Erledigung der Herrenhausvorlage die etatsrechtliche Borlage und dann erst die Wahlrechtsvorlage zu beraten. Ein Boltsparteiler warnt vor der Ver= mehrung der im Volfe vorhandenen großen Unaufrie. benheit durch einen solchen Beschluß. Bizeministerpräsident Dr. Friedberg empfiehlt dringend, die Beratung der Wahlrechtsvorlage nicht hinauszuschieben, da sonst ein unangenehmes Aufsehen hervorgerufen würde. Die Regierung hat nach wie vor den fest en willen, innerhalb des Rahmens der Vorlage zu einer Verständigung zu gelangen, aber auch nur innerhalb dieses Rahmens. Sie wird alle verfaffungsmäßigen Mittel anwenden, um die Vorlage in dem Sinne zu verabschieden wie fie eingebracht ist. Der Konservative erwidert, für den Wert, den man einem gesebgebenden Körper beimeffen wolle, müsse man feine Befugnisse tennen. Der So. zialdemokrat ersucht, fich diesmal lieber von den tatti. fchen Gründen leiten zu laffen. Wolle man die im Volte Herrschende Erregung steigern, so möge man den konservativen Antrag annehmen; wolle man diese Erregung besänftigen, so müsse man ihn ablehnen. Gin Nationalliberaler: Für den, der mit gutem Gewissen die Voranstellung der Herrenhausvorlage beantragt hat, gibt es gute Gründe, auch die Bevorzugung der weiteren Vorlage zu rechtfertigen. Nicht unser Gründe selbst, sondern wie darüber berichtet wurde, hat eine vielleicht gefährliche Stimmung hervorgerufen. Verantwortlich sind die Herren, die diese Berichterstattung berschuldet haben. Beschlossen wird, nach Erledigung der Herrenhausvorlage die Wahlrechtsvorlage zu beraten. Für den tonservativen Antrag stimmen nur die Konservativen, ein Freikonservativer und ein Nationalliberaler. Nationalliberale Kandidatur in Niederbarnim. Der nationalliberale Wahlberein für den Neichstagswahlfreis Niederbarnim hat den Stadtsyndikus von Berlin- Lichtenberg, Stadtrat Dr. Oskar Mareth, als nationalliberalen Kandidaten für die Reichstagserfahwahl aufgestellt. nächster Woche endlich die Beratung der Wahlrechtsvorlage beginnt. Allgemein fiel die Entschiedenheit auf, mit der Im Jahre 1912 wurden im Kreise 92 559 Stimmen für den Dr. Friedberg namens der Regierung nicht nur um fo- Sozialdemokraten abgegeben, für einen Reichsparteiler 20 078, füg fortige Inangriffnahme der Wahlrechtsvorlage bat, sondern einen Fortschrittler 13 501, schließlich für einen Zentrumsmann auch die Anwendung aller berfaffung 3-2394. Die nationalliberale Randidatur dürfte als bürgerliche mäßigen Mittel anfündigte, falls es nicht gelingen Gammelkandidatur gedacht sein. sollte, im Rahmen der Vorlage zu einer Verständigung zu( Siehe auch Groß- Berliner Parteinachrichten.) tommen. Es ist das erste Mal, daß ein Vertreter der Regierung in den langen Wochen der Verhandlungen eine so energische Sprache geführt hat. Der Berfassungsausschus des Abgeordnetenhauses bat am Montag gemäß den Anträgen des Unterausschusses beschlossen: 1. daß die provinzialen Vorschlagskörper für die Bertreter der kleineren Städte und der größeren Bandgemeinden aus den Bürgermeistern bzw. Gemeinbevorstehern dieser Gemeinden bestehen sollen und daß immer 8 mei Mitglieder vorzuschlagen sind, hinter benen sich je ein Vertreter einer treisfreien Stadt und einer freisangehörigen Sadt oder Landgemeinde befinden muß; 2. Die provinzialen Vorschlagsförper für die Bertreter der Ländlichen Selbstverwaltung sollen bestehen aus je awei vom Kreistag gewählten Vertretern sämtlicher Streife. An Der Wahl nehmen die städtischen Kreistagsabgeordneten nicht teil. Es find je zwei Mitglieder vorzuschlagen, und zwar n haber eines befoldeten oder Ehrenamtes in der Verwaltung der Kreise, Amtsbezirke, Landbürgermeister in Aemter, oder Band gemeinden, oder solche, die ein solches Amt mindestens 12 Jahre ausgeübt haben oder welche Mitglieder einer ländlichen Gemeindevertretung oder Kreistages sind oder mindestens 12 Jahre gewesen find. Die Konservative Wahlrechtsgegnerschaft. Mehrere rechtsftehende Blätter berichten bon einer Sigung ber tonservativen 2andtagsfraktion, die im Abgeord netenhaus ftattgefunden hat. Diese soll sich mit der Wahlrechtsvorlage beschäftigt und beschlossen haben, an dem im letzten Jahr bereinbartem kompromiß festzuhalten. Hierzu schreibt die Deutsche Tageszeitung": DR Diese Nachricht ist insoweit unrichtig, als nach unserer Kenntnis die Konservativen zunächst versuchen werben, eine Regelung des Wahlrechts auf beruflicher Grundlage zu verwirklichen. Die Konservativen halten immer noch an dem berufsständischen Wahlrecht fest, dessen Durchführung ein Hohn auf das Wahlrechtsversprechen der Regierung sein würde. Diese Herren tun bann noch immer sehr verwundert, wenn ihr provozierendes Verhalten größte Mißftimmung erregt. Fortgewährung der Rentenzulagen. Letzte Nachrichten. Die 8ulagen zu den Invaliden- und Un3. Als Vertreter der Provinzialverwaltung follen fallrenten, die zunächst für die Zeit bis zum 31. DePersonen vorgeschlagen werden können, welche in ber Berwaltung 3ember 1918 in Aussicht genommen worden sind, werden, toie der Bezirksverbände( Brovinzialverbände) ein befolbetes Amt oder wir erfahren, voraussichtlich auch später gewährt ein Ehrenamt ausüben oder mindestens 12 Jahre ausgeübt haben, werden, da die Teuerung, die der Anlaß für die Gewäh oder welche Mitglieder eines Brovingiallandtages( Kommunallandbages) find oder mindestens 12 Jahre gewesen sinb. rung dieser Zulagen ist, aller Voraussicht nach auch nach dem 31. Dezember 1918 nicht behoben Nach der Regierungsvorlage follen die Vertreter von San- fein dürfte. Es besteht demgemäß die Absicht, im Wege Industrie Handelstammern Die Ausschußberatung der Herrenhaus- lagen werben, i bon ben banber slammern borge der Gelebgebung eine weiterzahlung der Zulagen die Provinzen und die Stadt Berlin verteilt werden. Die Regie über den 31. Dezember 1918 hinaus herbeizuführen. rungsvorlage wird in Verbindung mit einem konservativen Antrag, Ein konservativer Borstoß abgewehrt. der dem Kleinhandel Bertreter sichert, angenommen. Die Vertreter des Handwerks sollen nach der Regierungsvorlage Den konservativen Mitgliedern des Verfassungsaus- von den Handwertstammern durch Wahlmänner vorge schusses genügt es nicht, daß wochenlang über die Zusammen- schlagen werden. Der Ausschuß beschließt, daß die Verteilung setzung des Herrenhauses geredet und, während das Volk durch königliche Berordnung erfolgen soll, daß aber auf jede ProKongreß der ungarischen Sozialdemokraten. darauf wartet, zu erfahren, wie es um sein. Wahlrecht bina mindestens ein Bertreter entfallen muß. Budapest, 11. Februar. Gestern abenb tagte der außerordentsteht, die kostbare Beit mit unfruchtbaren Debatten tot Bertreter der Hochschulen sollen nach der Regierungsvorlage von Tiche Kongreß der ungarischen sozialdemokratischen Partei. geschlagen wird, sondern sie möchten die Geduld des Volkes den andesuniversitäten und Technischen och waren 252 Delegierte erschienen. Jakob Weltner sprach über schulen borgeschlagen werden. Das Zentrum wünscht auch auf eine noch höhere Brobe stellen und die Er anderen Hochschulen diese Berechtigung zu erteilen, was aber die Veranlassung und den Verlauf des letzten aus standes, woregung der Massen bis zur Siedehike steigern. Anders nach der Meinung eines Regierungsvertreters den gleichen Anspruch bei er auch bie Ursache der Abbankung der Parteilei. ist ihr Antrag, nach Erledigung der Vorlage über die Bu- auch bei noch mehr Hochschulen aller Art hervorrufen würde. Darauf tung bekanntgab. Nach ihm übten mehrere Nebner scharfe Kritik sammensetzung des Herrenhauses erst die über die Be fug wird die Faffung der Regierungsvorlage angenommen. an den Amtshandlungen des Justisministers Bazsonyi. Auch nisse dieses Hauses zu beraten und erst dann mit Die Bertretung der evangelischen Kirche wird einem gegen die Bartetleitung wurden Angriffe gerichtet, weil der Der Wahlrechtsvorlage zu beginnen, nicht zu erklären, denn tonfervativen Antrag gemäß so geordnet, daß als Vorschlagsförper Streit ergebnislos berlaufen ist. Zum Schluß wurdie„ sachlichen" Gründe, die sie ins Feld führten, halten vor ein Ausschuß für die gemeinsamen Einrichtungen der evangelischen den Wahlen vorgenommen und mit 224 gültigen Stimmen sämtobjektiver Stritit nicht stand. Vergebens wiejen Fortschrittler anbestirchen gebildet wird. Gs find 10 Personen vorzuschlagen, Ii che Mitglieder der früheren Parteileitung wovon die Säffle Geiftliche. Die Beſtimmung der Vorlage, bakiche und Sozialdemokraten auf das Gefährliche eines solchen bie Bertretung der katholischen Kirche in der Zahl von 6 wiedergewählt Experiments hin, bergebens griff selber der Bizepräsi- von den preußischen katholischen Bischöfen vorgeschlagen werden, dent des Staatsministeriums Dr. Friedberg wird angenommen. in die Debatte ein, die Konservativen beharrten auf ihrem$ 29 ber Regierungsvorlage beftimmt, daß die Mitgliedschaft Amsterdam, 11. Februar. Gestern begann in den Vereinigten Standpunkt, und sie wurden darin noch von einem im Serrenhaus erlischt, wenn das Herrenhaus burch einen Staaten nach Meldungen aus Washington die sogenannte LoyaliNationalliberalen unterstützt, der nach bekanntem bom stönig bestätigten Beschluß einem Mitgliede das Anet- tätsrebe, beren 8wed es ist, ben festen Entschluß der amerikanischen Muster die Erregung nicht auf das Berhalten der Kom- fenntnis unverletter Ghrenhaftigkeit oder eines Arbeiter zur Fortiebung des Krieges aller Welt fundzugeben. Der mission, sondern auf die Berichte in der Preise zu- mandels oder Verhaltens versagt. Gegen diese Bestimmung tanische patriotische Genossenschaften arbeiten mit dem Verbande der würde des Hauses entsprechenden Lebens- amerikanische Arbeiterverband leitet die Feierlichkeiten. 20 amerirückführte. Erfreulicherweise waren. die anderen National- wenden sich die Fortschrittliche Volkspartei, das Zentrum und ein = Amerikanische Arbeiter für den Krieg. liberalen und sogar das Gros der Freikonservativen ver- Teil der Nationalliberalen. Der Sozialdemokrat bekämpft ausammen, um die Demonstrationen erfolgreich zu gestalten. In nünftiger, der konservative Antrag wurde abgelehnt, es be- die Bestimmung, die in politisch bewegten Zeiben dazu dienen mehr als 100 amerikanischen Städten haben gestern Massenbersteht also die Aussicht, daß Ende dieser oder Anfangl tönnte, unbequeme Gegner mundtot zu machen. Wenn in Zukunft fammlungen von Arbeitern stattgefunden. Gewerkschaftsbewegung Abrechnung über den Wiener Massenstreik. Der Berständigungsfrieben und feine Gegner."( für gelungen gehaltene Bernichtung des mineralischen Reich Alle Versammlungen wurden zu wuchtigen Waffenfundgebungen tums Rumäniens. So barock das klingt, es ist nicht ohne Vergegen die Treibereien der Vaterlandspartei. In Darmstadt war nunft; denn wäre die rumänische Erdölgewinnung auch nur Ueber Tarifverhandlungen im Malergewerbe bie große Turnhalle am Woogsplatz bereits eine halbe Stunde vor Versammlungsbeginn polizeilich abgesperrt, so daß Hunderte auf längere Zeit unterbrochen worden, so wären die Mittelberichtet W. X. B. folgendes: Am 7. und 8. Februar 1918 haben feinen Einlaß finden tonnien. Freie Diskussion war überall zu- mächte mit Benzin und Schmieröl arg ins Gedränge geim Reichswirtschaftsamt unter der Leitung des Geheimen Ober- gefagt. Aber nur in Gießen fuchte ein früherer Sozialdemokrat kommen und die Folgen hätten sich bald der Kriegführung in regierungsrats Siefart Verhandlungen zwischen dem Hauptver- bie Baterlandspartei als eine ganz harmlose Gesellschaft hinzu- der Luft und unter dem Wasser aufs unliebsamste bemerk band deutscher Arbeitgeberverbände im Malergewerbe und dem stellen, ohne damit Eindruck zu machen. In Gießen versuchte auch bar gemacht. Aber durch die Geschicklichkeit deutscher InBund deutscher Dekorationsmaler einerseits und dem Verband der ein Unabhängiger vergeblich die Friedensarbeit der Sozialdemo- genieure gelang es, der Hindernisse bald Herr zu werden, Maler, Lackierer, Anstreicher, Tüncher und Weißbinder Deutsch- kratie zu verdächtigen. Die Versammlungen zeigten, daß die teils die alten Sonden zu entnageln, teils neue zu erbohren Tands, dem Zentralverband christlicher Maler und verwandter Maffen volles Verständnis für die Haltung der Sozialdemokratie und die Produktion fast auf den Friedensstand zu heben. Berufsangehöriger Deutschlands und dem Gewerkverein der und für die letzten politischen Greignisse haben. Maler, Lackierer, Anstreicher und graphischen Berufe Deutschlands Die Kurie der Petroleumaktien stehen höher denn je, wobei ( Hirsch- Dunder) andererseits stattgefunden. Die Verhandlungen, die beiderseits in versöhnlichem Geiste und mit vollem Berständnis die Hoffnung auf ein Monopol, wie es bereits 1913 geplant für die gegenwärtige Lage der Verhältnisse geführt wurden, haben Auf dem niederösterreichischen Landesparteitag wurde zwei war, und auf die damit verbundene Sicherung eines kauffräftigen Marktes mitspricht. Es ist nicht unmöglich, daß zu einer vollen Verständigung geführt, die allerdings noch der Ge- Tage lang über den Massenstreit gesprochen. Es fehlte nicht an nehmigung der zuständigen Verbandsstellen bedarf. Nach der ge- Stritit gegenüber der Parteileitung, aber sie wurde nur von weni- fich die Deutsche Erdölgesellschaft bei dem nun perfeft getroffenen Bereinbarung werden der Reichstarifvertrag für das gen Rednern am Anfang der Debatte geübt, während andere fest- wordenen Kauf der holländischen Internationalen Malergewerbe und die übrigen Abkommen zwischen den genannten stellten, daß die Parteileitung fich mit Geschick und Tatkraft an Stumänischen Petroleumgesellschaft von der Verbänden unverändert bis zum 15. Februar 1919 verlängert. Die bie Spike der Bewegung gestellt und ihr zum Erfolg verholfen Absicht leiten ließ, ihre Stellung für den Fall eines Monopols Gehilfen erhalten vom 15. März 1918 an eine neue( dritte) Teuerungszulage, die in Städten von mehr als 100 000 Einwohnern habe. Es fehlte auch nicht an Hinweisen darauf, daß die trok der zu verstärken und sich Rechte zur gewinnbringenden Ab15 f., in übrigen 10 Pf. für die Arbeitsstunde beträgt. Huf Richtungsdifferenzen vorhandene Einigkeit und Geschlossenheit der lösung durch den Staat zu sichern. Weiter beruht aber die diese Zulage werden die seit dem 1. Oktober 1917 vereinbarten Partei im Gegensatz zu der Spaltung in Deutschland ihren An- erwähnte kräftige Kurssteigerung der Petroleumaktien auf Sonderzulagen angerechnet. Am 1. Juni 1918 tritt eine weitere teil an dem Erfolg habe. Klar trat hervor, daß die Forderung der Erwartung, daß der rumänische Staat die Gesellschaften allgemeine Erhöhung der Teuerungszulagen um 5 Pf. ein. Ver- nach Freilassung Friedrich Adlers eine große Rolle in für den angerichteten Schaden mit Petroleumfeldern handlungen zwischen den Gehilfenverbänden und dem Westdeutschen der Bewegung gespielt hat und daß es viel Mißstimmung hervor- entschädigen muß. Die Steaua Romana beziffert den erMalerverband stehen unmittelbar bevor und sollen gleichfalls im gerufen hat, als diese Forderung nicht unter die offiziellen Forde- littenen Schaden allein auf 80 Millionen Mark( 100 Mill. Reichswirtschaftsamt stattfinden. rungen aufgenommen wurde. Die Partei steht auf dem Stand- Bei), welche Summe ihrem Aktienkapital gleichkommt. punkt, daß er vor die Geschworenen zu bringen, nicht aber, daß er, Zur Orientierung sei mitgeteilt. daß die rumänische obtoohl das Urteil von einem Ausnahmsgericht gefällt wurde, ein- Erdölgewinnung im Jahr 1913 1 885 225 Tonnen im Werte fach freizulassen sei. von 132 000 000 Lei( 1 Rei= 80 Pf.) erreichte, welche Ausbeute sich auf folgende Hauptdistrikte verteilte: Morni- Gebiet mit 48,6 Proz., Bustanarigebiet mit 16,7 Proz., das Campinagebiet mit 16,3 Broz. Im ganzen waren Ende 1914 in der rumänischen Erdölindustrie etwa 400 Mill. Mark Kapital angelegt. An Kapitalkraft steht die sich ausschließlich auf Rumänien beschränkende, der Deutschen Bank nahestehende Steaua Romana( Rumänischer Stern) mit 100 Millionen Lei Aktienkapital an der Spize; die Erdölgewinnung betrug 1915 367 000 Tonnen. Dank des Anbohrens sehr ergiebiger Quellen hat die No mana Ameri. can a bei geringerem Aftienkapital eine Rohölproduktion von 376 000 Tonnen. An dritter Stelle steht die holländische Astra Romana mit 342 000 Tonnen. An vierter Stelle folgt die Gesellschaft Concordia mit 8000 Tonnen, deres Aftien sich ebenso wie die der fleineren Gesellschaften Vega und Credit Petrolifer im Besitz der der Diskontogesellschaft nahestehenden Deutschen Erdölgefellschaft befinden, die außerdem an der elsässischen, hannoveranischen und galizianischen Erdölgewinnung beteiligt ist und sich während des Krieges noch auf die Destillation von Braunkohle geworfen hat. Knopflochschmerzen. Uns wird ein Schreiben überreicht, deffen Inhalt auf große Sehnsucht eines Bergassessors nach dem Befiß einer entsprechenden Auszeichnung für hervorragende Verdienste schließen läßt. Allem Anschein nach handelt es sich im vorliegenden Falle um den Bergaffeffor Th. Vogel( Saarbrüden), der zugleich Redakteur des gelben Bergmannsfreundes" ist. Diefes Organ war längere Zeit unrühmlich bekannt infolge seiner Heze gegen Schwarze und Rote". Jest betreibt es diese Heze zivar nicht mehr so offen, dafür aber macht das Blatt rege Stimmung für Waterlandspartei und Annegionen! Wahrscheinlich diefer boben Verdienste wegen hat sich der Borftand der gelben Bergarbeiterorganisation an eine einflußreiche Berfon mit der Bitte gewendet, fich für Herrn Th. Vogel an geeigneter Stelle zu verwenden, damit derselbe für seine großen Verdienste um die Waterlandspartei auch eine entsprechende Auszeich nung erhält. Darauf läßt nämlich foendes Antwortschreiben schließen: Magdeburg, Domplat 7, den 1. februar 1918. Dem geehrten Vorftande erwidere ich auf das fehr gefällige Schreiben vom 31. v. M. ganz ergebenft, daß ich im Intereffe unferes trefflichen Kameraden Herrn Th. Vogel gern Veranlaffung nehmen werde, in Oldenburg für die Verleihung des Friedrich August- Kreuzes 1. Klaffe warm einzutreten. Da ich aber beftimmt glaube, daß diese Auszeichnung nur ein Preuße erhält, der bereits im Befiße des Eif. Kreuzes 1. Klaffe ist, so verspreche ich mir leider von diefer wiederholten Anregung wenig Erfolg. Während der Bewegung find zwölf Bersonen verhaftet worden, bei denen man revolutionäre Flugblätter fand; sie haben ihre Verhaftung vielleicht auch sich selbst und ihrer Unvorsichtigkeit zuzuschreiben. Es fehlte nicht an Spott darüber, daß sich die Freunde dieser Radikalsben um Hilfe an einen Abgeordneten gewendet haben, nebenbei bemerkt an einen Zionisten; banach scheinen es jüdische Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten des Nordostens gewesen 31 sein, die allerdings unter dem Krieg besonders zu leiden haben und inmitten des Kleinbürgerlichen Antisemitismus noch mehr gereizt werden mögen. Die Redner der Parteileitung, Dr. Ellenbogen, Dr. Renner, Seiz und Dr. Viktor Adler ließen feinen Zweifel darüber bestehen, daß ihnen die Einrichtung des Arbeiterrats zwar wünschenswert erscheine, um die Fühlung mit den Arbeitermassen zu behalten, daß aber im Arbeiterrat nicht etwa ein Tummelplay der Temperamentsausbrüche unorganisierter Leute werden soll und daß die Führung auch den die Verantwortung tragenden, also der Parteileitung, bleiben müsse. Industrie und Handel. Sollte ich eine Antwort erhalten, die in solchen Fällen feines Die deutsche Beteiligung an der rumänischen wegs immer erfolgt, so werde ich Sie sofort dem geehrten Vorflande mitteilen. Bis dahin verbleibe ich mit herzlichen kameradschaftlichem Gruße in treuester Gesinnung Ihr sehr Ergebener b. B., Reg.- Präsident a. D. Hoffentlich gelingt es noch, den Wunsch des Herrn Th. Bogel tejp. den des geebiten Vorstandes zu erfüllen. Dem Verdienste seine Strone. Erdölindustrie. Seit der Befegung Rumäniens hat Deutschland alle Gesellschaften nach dem Recht des Okkupanten seiner Kriegsrüstung dienstbar gemacht. In Zukunft wird Deutschland ganz gewiß Wert darauf legen, sich die rumänische ErdölDer in Aussicht gestellte Friedensschluß der Mittelmächte gewinnung für einen neuen Krieg zu sichern. Es ist aus mit Rumänien, das im Jahre 1916 eine so unglückliche poli- Siesem Grunde nicht ausgeschlossen, daß wieder Monopoltische Wahl getroffen hat, ist von ganz besonderer Bedeutung pläne auftauchen; sicher aber dürfte sein, daß nach dem für die deutsche Erdölindustrie, die im wesentlichen re- Striege für stärkeren Abfab rumänischen Petroleums in präsentiert wird von der Steaua Romana und der Deutschen Deutschland gesorgt wird, wo bis 1914 der amerikonische Erdölgesellschaft. Als die Truppen der Mittelmächte steg- Petroleumtrust dank einer sehr gut ausgebauten Abfak. reich über den Gebirgswall der siebenbürgischen Sarpathen organisation das Feld behauptet und das rumänische Pein das gesegnete rumänische Flachland niederstiegen, da zer- troleum mehr nach dem Orient und den Mittelmeerländern störten unter Führung des englischen Militärattachés Major abgedrängt hatte. Tompson die Rumänen selbst die Raffinerien und vernagelten Die Maffen gegen die Vaterlandspartei. fie die Sonden. Sie führten ihr Zerstörungswerk so gut Genosse Müller in Gießen, Darmstadt, Offenbach und Worms die Adelswürde und vom König Ferdinand einen hohen In der bergangenen Woche sprach der Neichstagsabgeordnete aus, daß ihr Führer Major Tompson vom englischen Könige in den größten zur Berfügung stehenden Sälen über das Thema: rumänischen Orden erhielt für die beabsichtigte oder doch I 41 Parteinachrichten. C& A 400 Spezialarzt Zigaretten Dr. med. Colemann f.Geschlechtskrankh., Haut-, Harn-, Frauenleiden, nervös. Schwäche, Beinkranke, Ehrlich Hata Kuren ( Dauer 12Tage). Behandl schnell, sicher u.schmerzlos ohne Berufsstörung in Dr. Homeyer& Co. konz.Labor. f.Blutunters., Fäden im Harn usw. Friedrichstr. 81. gegenüb. , Panoptik. gegenüber Rathaus. 1000 ID 1000 I E 61-62. 82-85. 1000 IF 120-150. Berantwortlich für Bolitik: Erich Stuttner, Berlin; für den übrigen Teil des Berlag: Vorwärts- Verlag G. m. b. 5., Berlin. druderei und Verlagsanstalt Paul Singer u. Co. in Berlin, Lindenstraße 3. Blattes: Alfred Scholz, Neukölln; für Anzeigen: Theodor Glode, Berlin. Drud: Borwärts- BuchSierzu 1 Beilage and Unterhaltungsblatt. Riesen- Erfolge Ungeahnte ErwerbsMöglichkelten Bigaretten find in groß. Boft.nr letet die nächste Zukunft. Eine tiel a.Beebraut. u.Reftaurt.abzuge greifende Änderung unseres gesamten 100 Zigarren Stud 35Wirtschaftslebens, ein gewaltiger Aufschwung unserer Industrie u. des Honart dels steht bevor, und es werden überall Beriand u. Berkauf nur fortiert. 500 Stüd an gegen Nachnahme oder Voreinfendung. 1453 Fredy Königstr. 56/ 57, gener Zigaretten- Vertrieb Norden Spr. 10-1 u. 5-8, Sonnt 10-1. Honorar mäßig, a Teilzahl. Separates Damenzimmer. affee- Erlak Berlin N, Brunnenstr. 17. Fernruf Amt Norden 2343, Geöffnet ununterbr. Wochentags von 9-7, Sonntags von 12-2 Uhr Prima Würstchen u. Wurst a. Kaninchen- u. Roßfleisch tägl. frisch, Pfd. 3,50M. Nachn. Bilp.- Vers. Versand v. 5 Pfd. ab. Roßschlächterei 33entner hat abzugeb. und Wurstfabrik Arthur Herm.Juhrt, Buftermart Schindler, Zwickau i. S i. S. 1+ 酥 麵 geschulte Kräfte gesucht technischer Handwerker sollen nicht versäumer hre Kenntnisse und Fertigkeiten de kommenden Zeit inzupassen, um teil, zunehmen an den wirtschaftlichen Er folgen, die naturgemäß das Ergebni: des gewaltigen Ringens sein müssen Das beste Mittel, rasch und gründlich line Lehrer, durch einfachen Selbst unterricht eine gründliche Ausbildung In technischen Wissenschaften zu er werben, sind die teclinischen Selbst unterrichtswerke ,, Syst. Karnack Hachfeld" 80 S. starke Bro schüre kostenlos. Bouness& Hachfeld, Potsdam Postfach 167 Warum das Weih am Hanne leidet n. d. Mann am Weibe. Inhalt: Seif zur Liebe u. Che Herrenrecht.- Eiferfucht- Untreue. Mannes fraft. Kinder egen. Dinge, die man nicht sagt 2c. Paftor Schmidt schreibt im Correspondent": Eins der ernsteiten Bücher, die ich gelefen. Die Bilder, die der Beriaffer entwirft, greiren an Herz und Gewiffen. Breis Mt 1,80. Mädchen, die man nicht heiraten soll. Beitgemäße Aufllärung. u. Warnungen m. 1720bb. Das wichtigste Buch für Männer. Breis 1,20 m. Beide Bücher juf geg. Voreinsend. portofret, Nachnahme 25 Pj. mehr Orania- Verl. Oranienburg 92. wie wir uns ihrer rühmen fönnen, werden nur durch Riefenanfirengungen erzielt. Das, fowie gründliche Sachfenuinis in Bezug auf Damenkleidung machen es uns möglich, Sie auch heute noch im Rahmen des Erlaubten zufrieden zu stellen. Rönigftr. 33 Na Bababof legendarplatz Ziehung 15. Februar 1918. SoldatenKinderheimLotterie. 3667 Gewinne, Markwert 100000 Hauptgewinne 50000 10000 Lose M. 3,-. Porto u. Liste 45 Pf. extra. H.C. Hahn's Wwe. Berlin S 14, 83/11 Alexandrinenstraße 70 u. Prinzenstr. 79, Laden. Chauffeefir. 113 Sonntags gefylo Tea! Asthma Beim Stctliner Batohet Verkehrsfreieu Kaffee- Erfah rübenfrei mit offerteren solange vorrätig Kaffeerösterei Rauer& Co., Hustenanfällen u. starker Verschlelmung findet wirksame Hilfe durch Reichels echte Asthmatropfen, berühmt durch ihre Wirkung. 25jährige glänzende Erfolge. M. 3.75 Otto Reichel, Berlin 43 SO, Eisenbahnstraße 4 Können Sie plaudern? Wollen Sie als gebildet u. gern gefeh. Geſellſchaft. eine Stolle picien u. überall beliebt werden, in der Gesellschaft bei Frauen, bei Ihren Bo: gefeglen, jo lejen Sic: Die Rimit zu plaubern Linas ein Gebildeter wiffen Berlin C 54, 21912* Neue Schönhauser Str. 3. Spezialarzt Dr. med. Laabs schmerzlos u ohne Berufsftör. Geschlechtskrankheit., geheime Haut-, Harn-, Frauenleiden, Schwäche. Erprobtajte Methoden Ehrlich- Hata- Kuren, Harabeb. schnell, gründi., mögl Blutuntersuchung. Bahnhof U. Königstr. 34 36, eleganderv!. muß von Dr. E. Machold. Breis 2- M. Nur zu bez. v. Spr. 10-1.5-8, Sonnt. 10-1. W. A. Schwarze's Verlag, Dresden N 6/434 14/14 Nr. 43 35.Jahrgang Groß- Berlin Die städtische Straßenreinigung Beilage des Vorwärts Dienstag, 12. Februar 1918 1918 der Futtermittelverteilungsstelle der Stadt Berlin( Häcksel-| Berliner Lebensmittelfarte; ferner 100 Gramm Graupen auf Abverteilung), Stadthaus, Jüdenstr. 32-34, anzuzeigen. Gegen den Alkoholmißbrauch. " Der schnitt 3 der Groß- Berliner Lebensmittelfarte für Jugendliche. Die Kinder im 1. Lebensjahr erhalten bei der allgemeinen KartenausErfassung der Herbstgemüseernte durch das Reich. gabe vom 12. bis 15. Februar eine dritte Zuckerzusagtarte, soday Die Reichsstelle für Gemüse und Obst hat, wie berichtet wird, Säuglingen nunmehr im ganzen monatlich 3 Bfund Buder gewährt wird. in einer Reihe von preußischen Landkreisen, u. a. in der ganzen An die Kinder im 3. und 4. Lebensjahr wird auf den hat in den letzten Wochen wieder völlig versagt. Die kürzlich Broving Bommern, in großen Teilen von Bofen und Brandenburg, Februar- Abschnitt der Nährmittelzusaglarte von Dienstag ab ein so reichlich niedergegangenen Schneemassen, die man an den die Erzeugung von Herbstgemüse für sich in Anspruch genommen, Paket Leibnizfets verteilt. Schöneberg. Aenderung der städtischen Bureauzeit. Rändern der Bürgersteige aufgestapelt hatte, sind durch die um die Mengen zur Gesamtversorgung von Heer und Marine usw. atmosphärische Wärme beseitigt worden, nachdem sie der sicher zu stellen. In diesen Bezirken dürfen daher Gemeinde- Magistrat hat die Dienststunden vom 16. Februar ab bis auf Jugend eine Zeitlang zur Befriedigung primitiver Alpensport- verbände und Großberbraucher Lieferungsverträge über Herbit- weiteres auf die Zeit von 8 Uhr vormittags bis 3 Uhr nachmittags nicht abschließen. Die dort erzeugten Herbstgemüsemengen festgesetzt. instinkte gedient hatten. Was seit mehr als zwei Wochen da müssen der Reichsstelle vorbehalten bleiben. Von dieser Anordnung lag, war purer Morast. Bequemer als diesmal konnte es werden in der Provinz Brandenburg betroffen die Kreise Lichtenberg. Lebensmittel. In dieser Woche gelangen 5 Bfund die Straßenreinigung mit der Beseitigung der Schnee- und Westhavelland, Ruppin, Niederbarnim, Teltow, Königs- Kartoffeln zur Verteilung, 2 Pfund sollen der eifernen Ration entDredberge gar nicht haben. Nun hat sie wochenlang Muße berg, Soldin und Arnswalde. nommen werden. Ferner werden verteilt: Auf Abschnitt 178 der Lichtenberger Lebensmittelfarte je 12 Pfund ausländische Zwiebeln, gehabt, ein übriges zu tun und die Straßen und Plätze in ( 0,50 M.) auf den Märkten und in den städtischen Verkaufshallen, einen Zustand zu bringen, der unter Beachtung der Der zweite der vom Berliner Magistrat zusammen mit der Abichnitt 179 je 1, Pfund Dörrgemüse( 1,50 M.), Abschnitt 179J gegenwärtigen anormalen Zeitumstände ganz bescheidenen Berliner Medizinischen Gesellschaft veranstalteten gemeinverständ- und K je 1 Dofe fondenfierte Magermilch( 0,90 m., 1,10 M. oder Ansprüchen gerecht wurde. Aber nein! All die Zeit hindurchlichen Vorträge über Gesundheitspflege war dem Kampf gegen den 1,25 M.), Abschnitt 179 G 60 Gramm Magermilchpulver( 0,35 D.). watet man, wenn man einen Fahrdamm überqueren oder Alkohol gewidmet. Professor Drth sprach über Nugen und In den städtischen Fischhallen und bei den hiesigen Fischhändlern vom Bürgersteig aus einen Straßenbahnwagen besteigen will, haben geistiger Getränke". Schon diese Faifung des und Räucherwarengeschäften werden abgegeben: Auf Abschnitt durch den dicken Schmutz am Gossenrand. Infolge der start Themas ließ erkennen, daß er den Autoholaenug nicht unbedingt 174 E frische Fluß- und Seefische, auf Abschnitt 164 E Räucherherabgeminderten Straßenbeleuchtung fönren auch Leute mit verwirft. Alfohol ist fein Nahrungsmittel, führte der Vortragende waren. guten Augen den Dreck nicht wahrnehmen, und selbst dann, aus, aber er beizt und wirkt als Sparmittel. Bei reichlichem GeWilmersdorf. Lebensmittelkarten für Kranke und Genesende. wenn man so einem Misthaufen glücklich ausgewichen ist, ge- nuß beizt er allerdings so start, daß bedeutende Wärmeabgabe ein rät man rettungslos in einen anderen. Der schändliche Zutritt, die mandem Betrunkenen fogar den Erfrierungstod bringt. Die Ausgabe der auf Grund ärztlichen Zeugnisses für Krante und stand der Berliner Straßen und Pläge wird von der nicht Drth hob hervor, daß Alkohol das Kräftegefühl steigert Genesende bewilligten Zufaz- Lebensmittelfarten auf die Zeit vont durch Kriegsgewinne beglückten großen Mehrzahl der Be- und ein Sorgenbrecher ist. Aber er betonte auch hier, dies 18. Februar bis 17. März erfolgt durch das Städtische Lebensmittelalles gelte nur von mäßigem Genuß. Kindern sei Alkohol, amt, Abteilung für Krankenernährung, nach besonderer Ausgabevölkerung um so mehr beklagt, als ja unsere Fuß- weil er ihre förperliche und geistige Entwicklung beeinträchtigt, ordnung von morgen bis Montag, den 18. Februar, werktäglich von bekleidung gegenwärtig alles andere als widerstandsfähig ist. gänzlich zu verfagen. Auch die stillende Mutter müsse sich des Alkohols enthalten, weil er in die Milch fibergeht und das Kind Der Straßenbahntarif im Zweckverband. schädigt. Dem Erwachsenen will Orth mäßigen Alkoholgenus ge- Groß- Berliner Parteinachrichten. Die Groß- Berliner 3 wedverbands- Versammlung verfchieden. Auch mancher, der sich feineswegs alle Tage betrinkt, statten, doch sei der Begriff„ mäßig" nach Person und Umständen begann gestern ihre Beratungen über die Tarife der privaten verdient den Vorwurf der Inmäßigkeit und müsse zu den Trinfern Straßenbahnen. Der Verbandsausschuß beantragte, fie möge au- gezählt werden. Wie schädlich unmäßiger Alfobolgenuß auf Störper nächst ihren Beschluß vom 27. November 1916 ändern, der sich gegen und Geist des Trinkers wirkt, wie verhängnisvoll Altobolmißbrauch jede Tariferhöhung und auch gegen einen Staffeltarif der Großen des Vaters oder der Mutter auch für die Nachkommenschaft werden Berliner Straßenbahn erklärte. Dann erst will der Verbands- fann, zeigte der Vortragende in eingehenden Darlegungen, denen ausschuß Stellung nehmen zu dem Verlangen der Großen er reichhaltiges Bablenmaterial beigab. Bu einem erfolgreichen Berliner Straßenbahngesellschaft und ihrer Tochter Stampf den Alkoholmißbrauch sei nötig, unsere Trinksitten gefellschaften sowie der Gesellschaft Berliner Ostbahnen, wegen der anderen Aufklärung über den Schaben des Altohols au berAn die Parteigenossen von Groß- Berlin zum 1. Juli 1918 fommenden Verkehrssteuerlast die Tarife zu zu zu vererhöhrn. Ein vom Verbandsausschuß eingesetter Unterausschuß hat vorläufige Erhöhung um 1 Pfennig pro Fahrschein empfohlen, womit die pro Fahrschein etwas über/ Pfennig betragende Steuer schon mehr als aufgewogen wäre. Diesen Vorschlag hält aber die Mehrheit des Verbandsausschusses ebenso, wie die Straßenbahngesellschaften für unbefriedigend. 4 breiten. 9-2 11gr. Zur Reichstagswahl in Niederbarnim. Heute beginnt in allen Gemeinden die Auslegung der Wählerlisten. Seht daher sofort die Wählerlisten ein! und Niederbarnim! Das Hotel ,, Kaiserhof" soll verkauft werden, um als Bureaus Die Ersatzwahl zum Reichstag für den verstorbenen Abvalast für das Reichswirtschaftsamt zu dienen. Das Hotel Monopol, das Cumberland- Hotel, das Hotel Bellevue, das Hotel geordneten Artur Stadthagen ist auf den 14. März 1918 festReichstag. Der Lindenhof und andere große Berliner Gasthöfe haben gesetzt. Die Genossen des Wahlkreises haben einmütg den bereits ihre Pforten schließen müssen, um diversen KriegsgefellArbeiterfekretär Rudolf Wissell schaften Aufnahme zu gewähren. Man muß es diesen Behörden und Gefedschaften laffen: fie verstehen sich bequem und vornehm einzurichten und Geld spielt bei ihnen ja feine Rolle! Der Schuhmann und der Kriegsbeschädigte. als Kandidaten der Sozialdemokratie nominiert. Die Zeit ist kurz und die Arbeit in diesem Wahlkreis äußerst schwer. Hilfskräfte werden in namhafter Zahl zu dem Das Zentralwahlkomitee. Dritter Wahlkreis. Morgen 81 Uhr, im Saal 3 des Getperf schaftshauses, Engelufer 15: Zahlabend. Auf der Tagesordnung steht u. a. ein Vortrag des Genossen Karl Wermuth über die politische Lage. Die Genossen wollen für regen Besuch des Zahlabends Sorge tragen. Aus aller Welt. Zu dem Antrag des Verbandsausschusses auf enderung des Beschlusses von 1916 stellte in der Verbandsveriamm lung der Oberbürgermeister Scholz Charlottenburg fest, daß dabei nur an die Frage der Tariferhöhung und nicht auch an die des Staffeltarifs gedacht wird. Nachdem der Berliner Magistrat sich in sehr dankenswerter Weise gegen einen Staffeltarif ausDieser Tage ging durch die bürgerliche Berliner Preffe folgende bevorstehenden Wahlkampf benötigt. Wir bitten daher, daß gesprochen habe, werde auch die Verbandsversammlung diesen Standpunkt einnehmen. Die Tariferhöhung sei eine so wichtige Notiz: Freitag nacht benutzte der Schloffer Karl Engel aus der sich alle Genossen Groß- Berlins für die Zeit des Angelegenheit, daß fie fich nicht sogleich heute erledigen lasse. Scholz Rantstr. 67 in Charlottenburg einen Stadtbahnzug und schlief dabei Wahlkampfes zur Verfügung stellen bezw. sich bei ihren Orgabeantragte Ginfegung eines Ausschusses, der 25 Mitglieder ein. Der Bug ging bis zum Schlesischen Bahnhof, wo alle Baffa- nisationsleitungen zur Mitarbeit unbedingt melden. Das Zentralwahlkomitee befindet sich in Berlin SW 68, haben müsse, damit die vielen an der Tariffrage beteiligten giere aussteigen sollten. Engel mußte hierbei geweckt werden und Gemeinden möglichst vollzählig in ihm vertreten sein tönnen. geriet darüber in solche Wut, daß er zunächst gegen den Bahn Lindenstr. 3, 2. Hof, im Bezirkssekretariat Groß- Berlin. Adresse: Stadtverordneter Heimann- Berlin stimmte dem Antrag auf beamten tätlich wurde. Als dieser einen Schuhmann zu Hilfe herbei- Th. Fischer, SW 68, Lindenstr. 3 Telephon- Amt Ausschußberatung zu. Für die sozialdemokratischen Mitglieder der rief, griff E. auch diesen sofort an. Man fonnte sich gegen Moritzplatz 364 oder 10 170. Verbandsversammlung erklärte er, daß sie auch heute noch grundben wütenden Menschen nicht anders helfen, als sätzlich auf dem Boden des Beschlusses von 1916 stehen. Wegen der daß der Beamte feinen Säbel atehen mußte, Berkehrssteuer, deren Abwälzung auf die Fahrgäste den Straßenbahngesellschaften durch das Gefeß zugebilligt ist, lasse sich jener Beschluß worauf er E. durch mehrere Schläge, die ihn erheb leider nicht mehr in vollem Umfang aufrecht erhalten. Aber die lich verlegten, lampfunfähig machte. Engel wurde als Tariferhöhung, an der man die Straßenbahngesellschaften nun nicht Bolizeigefangener zunächst nach der Charité gebracht. hindern könne, dürfe nicht über den ausreichenden Auf- Zu dieser Notiz erhielt jetzt die Morgenpost" von etwa breißig falag von 1 Pf. pro Fabrichein hinausgeben. Da die Borgesetzten und Mitarbeitern des Schloffers Engel eine Buschrift, fünftige Entwicklung der Straßenbahnen Groß- Berlins zurzeit nicht zu in der über Engel folgende Angaben gemacht werden: Engel hat übertehen sei, so fönnen wir nicht schon jetzt weitgehende Tariferhöhungen in diesem Kriege, bei dessen Beginn er gerade sein zweites Jahr Karlshorst. Am Mittwoch, abends 8 Uhr: Mitgliederversamm festiegen. Ueberdies seien die Einnahmen der Straßenbahnen so ge- attib biente, 118 Gefechte, Stürme und Slachten lung bei Poser, Dönhoffstr. 8. Tagesordnung: Die Reichstagsstiegen, daß trog Rüdlagen für Erneuerung noch ein guter Gewinn bleibe. Die Große Berliner Straßenbahngesellschaft hat befanntlich mitgemacht, wurde wegen seiner Zapferteit zum wahl. von der Bewilligung einer reichlichen Tariferhöhung die Auf- Bizefeldwebel befördert, erhielt das Eiserne Kreuz, die hanbesserungen der Personallöhne abhängig gemacht. Hierzu führte featische Tapferkeitsmedaille und den KronenGenosse Heimann aus: Die Lohnforderungen des Per- orden vierter Klasse. Nach schwerer Verwundung sonals sind voll berechtigt. Aber den Verfuch der Gesell der Artilleriewerkstatt Sild in Spandau überwiesen, hat er dort seit Brand der Toulouser Baumwollfabrik. schaft, diese Lohnforderungen gewissermaßen als 3ange zu ver- fechs Monaten schriftliche Arbeiten ausgeführt. Sein Angriff auf Französische Blätter melden aus Toulouse, daß eine Feuers werten, um den Zweckverband für eine Tariferhöhung in der von den Schuhmann und den Bahnbedinsteten scheint bei dem sonst brunst die dortige Baumwollfabrik mit allen Vorräten vernichtet ihr gewünschten Höhe gefügig zu machen, weisen wir zurück. Die ruhigen und sich durchaus tadellos führenden habe; der Schaden übersteige zwei Millionen Franten. Direktion versichert, eine solche Abficht liege ihr durchaus fern, doch mann durch eine nervöfe Ueberreizung hervorgerufen zu sein. auf diese Wirkung läuft ihre Erklärung hinaus, daß fie nur bei Bewilligung des 15 Pf.- Tarifs mit sich über die Lohnforderungen verhandeln Bermißter Geiftestranter. Seit dem 26. Dezember ist der laffen will. Bei der Großen Berliner Straßenbahn hat das Lohnkonto Spurlos ber einschließlich Kriegsunterstützungen bis vor kurzem taum so viel be- 35jährige Munitionsarbeiter Paul Reegen tragen, wie im letzten Friedensjahr. Die Tariferhöhung bringt pro schwunden, der eines schweren Nervenleidens wegen in einer HeilJahr mit jedem Pfennig Aufschlag ein Mehr von 51%, Millionen anstalt in Lichtenrade untergebracht war. Am genannten Tage hatuts, parterre, am Montag bis Freitag von 4 bis 7 Uhr, am Sonnabend Mark, mit 5 Pf. Aufschlag ein Mehr von 25, Millionen Mart. R. die Anstalt heimlich verlassen und ist offenbar plantos in der ist ein Buchstabe und eine Bahl als Mertzeichen beizufügen. Briefliche AntAndererseits erfordern die Lohnerhöhungen, von denen wir noch gar Umgebung umbergeirrt und wahrscheinlich verunglückt. Er hatte wort wird nicht erteilt. nicht wissen, ob und wie weit solche bewilligt werden, nur eine feinerlei Geldmittel bei sich und kann infolgedessen wohl auch dem gefügt ist, werden nicht beantwortet. Gilige Fragen trage man in ber SprechMehrausgabe von 3/10 Millionen Mart. Genosse Heimann hob Hunger erlegen sein. Der Vermißte ist ungefähr 1,68 Meter groß, tunde vor. Berträge, Schriftstücke und dergleichen bringe man in bie Sprem stunde mit hervor, daß der Zweckverband in feine Tariferhöhung willigen militärunterzeug, Militärschnürschuhe, blauen Cheviotanzug( ohne hat furzes blondes Haar und blonden Schnurrbart. 8. W. 27. Wenn beide Frauen in derselben Gemeinde wohnen, kann dürfe, die über das nötige hinausgeht. Die Große Berliner 70 M. monatlich. O. 2. 1918. Verlangen Sie von der Firma den ihren eigenen Vorteil dem der Gemeinden in ichroffster Weife Stennzeichen werden eine etwa 3 Zentimeter breite Narbe an der Abkehrschein und menn er Ihnen verweigert wird, rufen Sie die Ent Strazenbahngesellschaft habe als private Erwerbsgesellschaft stets Beste), batte auch keinen Stragen und kein Vorhemd. Als besondere die Unterstützung doch nicht um 5 M. differieren, die Unterstützung beträgt vorangestellt, habe fraise Dividendenpolitik getrieben, linken Stopfseite und eine Tätowierung am Unterarm, zwei Ring- scheidung des Schlichtungsausschusses, Lindenstr. 83/85, att. H. W. 16. fämpfer darstellend, angegeben, fowie zwei Aluminiumringe, die N. Der Sohn kann doch die Ausbildung in diesen Fächern ebenfalls in der für den Berkehr nur das Notdürftigste getan und rufen nun nach S. 33. In der Gemeinde wird öffentlicher Hilfe. Sie glauben, dafür sorgen zu müssen, daß ihren an der linken Hand trägt und deren einer ein Eisernes Kreuz zeigt. ftädtischen Fortbildungsschule erhalten. Aktionären mindestens 6 Proz. Dividende sicher find. Diesem Vor- Auf die Ermittelung des Vermißten ist eine Belohnung in Höhe von ein geringes Schulgeld erhoben, auf besonderen Antrag fann auch Befreiung davon eintreten. A. M. 1918. 1. Sie können Antrag auf haben entgegenzutreten, gelte den sozialdemokratischen Invalidenrente stellen, der Antrag ist beim Versicherungsamt zu stellen. Mitgliedern der Verbandsversammlung als Pflicht. Bermist wird auch der 12 jährige Schüler Ludwig enn, wenn Sie infolge Ihrer Kriegsverlegung erneut erkrankt sind, so verlangen In der weiteren Debatte äußerte noch Stadtverordneter der am 5. Februar die elterliche. Wohnung. Kufsteiner Str. 5 in Sie doch von der Militärbehörde die Vornahme einer Heilbehandlung. Casiel Berlin ernste Bedenken, der Bevölkerung Groß- Berlins Schöneberg, verlassen hatte, um eine Beforgung auszuführen. Von 2 Sie fönnen den Wahren Jakob" aus Stuttgart, Furtbachstr. 12, be jezt durch die Tariferhöhung mehr Laften als die unbedingt geboten, diesem Ausgange ist der Knabe nicht zurückgekehrt und bisher fonnte aufzulegen. jein Verbleib nicht ermittelt werden. Der Schüler trug einen blauen Die Einsetzung des Ausschusses von 25 Mitgliedern wurde Anzug, einen Umbang und eine Schülermüze. beschlossen. Zirkus Krone. Nora, das dressierte Nilpferd, ist nach wie vor Gegen Erhöhung der Straßenbahntarife. Der Bund der die erfte Nummer des Spielplans. Die Seiterei ist neu. Am 25. Februar schließt diese Verkehrs- und Zweckverbände Groß- Berlins und Schaunummern fügen sich ein. der Mart hat im Namen der ihm angeschlossenen 300 000 Mit- Spielzeit. glieder, die zum großen Teil in den Vororten wohnen und in Berlin ihrer Beschäfugung nachgehen, dem Verbande Groß- Berlin die dringende Bitte ausgesprochen, eine Erhöhung der Straßenbahntarife nicht zu genehmigen. Berliner Lebens- und Futtermittel. onnerstag, den 14., bis Sonntag, den 17. Februar, wird in den Bezirken der 178., 179., 200., 214, 222., 223, 228., 1., 2., 175., 199., 219. und.242., 180., 181., 208., 172., 174., 177., 183., 184., 195, 197., 201., 206., 210., 217., 224., 225. und 234. Brotfommission je 125 Gramm Käie verteilt. Die tägliche Häcielmenge ist auf 5 Pfund je Pferd festgesetzt worden. Die Verausgabung des Hädiels erfolgt wie bisher aus schließlich gegen Ablieferung der Häckseltarten. Verbraucher, die eine eigene Sädjelanlage befizen, haben dies bis zum 18. Februar 200 M. ausgelegt. Er trug Andere Briefkasten der Redaktion. Die juristische Sprechstunde findet für Abonnenten Lindenstr. 3, 1. Sof von 5 bis 6 Uhr statt. Jeder für den Brieflaften bestimmten Anfrage Anfragen, denen feine Abonnementsquittung beiziehen. Schulgeld. Nach F. B. Auf die Kontributionsgelber haben Sie feinen Anspruch, der Soldat II. Klasse fann zu dem von Ihnen bezeichneten Arbeitsdienst bestimmt werden. 5. 2. 55. Eine genaue Auskunft über diese Löhne erhalten Sie beim Schneiderverband, Melchiorstr. 37. A. J. 99. Ja. S. M. 2. 58. Durch den Amnestieerlaß sind nur Strafen bis zu einem Jahr gelöscht, Ihre Strafe fällt also nicht darunter. Auf besonderen Shre Strafe gelöscht werden. Antrag bei dem Gericht, bei dem die Verurteilung 1. 8. erfolgte, würde Ob eine solche Bescheinigung Ihres Schwagers von der Militärbehörde als ausreichend erachtet wird, wissen wir nicht, Sie mirisen daher bei dem Regimentskommandeur felbft nadjfragen. Renter. Sie haben vergessen, bei der Anfrage Ihre Adresse anzugeben, deshalb erfolgt die Beantwortung hier. Die Strafe ist übzigens durch den Amnestieerlay nicht aufgehoben. einent Erlaß des Kriegsministeriums vom 16. 1. 06 erhalten Mannschaften und Unteroffiziere für ihre schulpflichtigen Stinder bis zum Ablauf des Schuljahres, in dem die Kinder das 14. oder 15. Lebensjahr vollenden, aus dem Heeresfonds Schulgeldbeihilfen. Gesuche sind in Orten, in denen fich Truppenteile befinden, an das Garnisonfommando zu richten, in anderen Orten an das Landwehrbezirkskommando. R. R. 207. Mur bei Kriegsdienstbeschädigung wird die Striegszulage gewährt; Sie haben also feinen Anspruch darauf. G. S. 87. Ja, Sie konnten schon vom Februar an zur Zahlung verpflichtet werden. 176. 23. 1. und 2. Ja. Wetteraussichten für das mittlere Norddeutschland bis Ausgegeben werden in der nächsten Woche je 150 Gramm mittwoch mittag. Zeitweise aufflarend, jedoch vorwiegend trübe mit aljo zusammen 300 Gramm auf Abschnitt 3 und 4 der Groß- weiteren Niederschlägeen und wenig veränderter Temperatur. Neukölln. Aepfelverkauf. In den nächsten Tagen wird an die Neuköllner Einwohner in den städtischen Geschäften auf den Kopf der Bevölkerung ein Pfund Aepfel gegen Vorlegung der Neuköllner Warenbezugsfarte und Abtrennung des Abschnitts 93 abgegeben. Da die augenblickliche Anfuhr von Aepfeln nicht ausreicht, sämtliche Einwohner gleichzeitig befriedigen zu tönnen, weist der Magistrat darauf hin, daß der Verkauf auf Abschnitt 93 solange fort aeiegt wird, bis jeder Einwohner die ihm zustehende Menge er halten hat. Schöneberg. Lebensmittel. Bom 9. bis 12. Februar findet Voranmeldung statt für 1 Pfund Marmelade oder Kunsthonig auf Abschnitt 92 der Schöneberger Nährmittelfarte. Direktion Max Reinhardt. Deutsches Theater. 7 Uhr: Don Carlos. Kammerspiele. 7 Uhr: Kinder der Freude. Volksbühne. Theater am Bülowplatz. URANIA 8 Uhr: Professor Dr. A. Keßner: Die Weltmacht des Eisens. Untergrundb. Schönh. Tor. 8 Uhr: Prof. Dr. F. Lampe: 7%, Uhr: Die Hermannsschlacht. Die Türkei. Theater Königgrätzerstr. Voigt- Theater. Uhr: Die Wildente. Komödienhaus 8 Uhr zum 25. Male: Die Straße nach Steinaych. Badstr. 58. Badstr. 58. Täglich 7%, Uhr: Mein Leopold. Berliner Theater Donnerstag, den 21. Februar: Benefiz für J. Witte: 7 Uhr: Blitz blaues Blut. I Arturs Flitterwochen. Theater für Dienstag, 12. Februar. Central- Theater Lustspielhaus 7, Uhi: Kommandantenstraße 57. Die blonden Mädels v. Lindenhof 7: Die Csardasfürstin Deutsches Opernhaus 7 Uhr: Martha. Friedrich- Wilhelmst. Theater 7 Uhr: Das Dreimäderlhaus. Kleines Theater 7%, Uhr: Nante. Komische Oper Residenz- Theater 7%, Uhr: Der junge Zar. Schiller- Theater O 7: Die selige Exzellenz. Schiller- Th. Charl. 7%, Uhr: Die wilde Jagd. Schillersaal 8 U.: Marc. Salzer. Thalia- Theater 744 7, U. Schwarzwaldmädel. Egon und seine Frauen. Metropol-Theater Uhr: Theater am Nollendorfplatz 7 Uhr: Die Rose von Stambulesi alte Schachteln Neues Operettenhaus Theater des Westens 7%, Uhr: Der verliebte Herzog 7 Uhr: Der Soldat der Marie. mit Guido Thielscher. Schiffbd. 4a. Kassent. Nd. 281 Neue Philharmonie Cöpenicker Str. 96/97, Untergrundb. Inselbrücke. Uraufführung Die Geächteten. Drama aus dem Leben eines unehelichen Kind es. Carola Toelle. Regie: Josef Stein. Rose- Theater.| Walhalla- Theater. 7 Uhr: Eine Waise. 11 12 1 7 Uhr: Am Goldenen Horn. WINTER SORTE Busch Hegelmann Truppe Luftakt Herbert Rühling d. 14jähr. Klaviervirtuose Grete Fluss rheinische Humoristin sowie der reichhaltige, neue Februar- Spielplan. NATIONAL- THEATER Cöpenicker Straße 68. Der große Erfolg. Vorzerkauf: 10%, 2 und ab 6 Uhr. Admiralspalast 7 Uhr: Deutsche Tänze von Schubert. Abrakadabra. fr. Deutsch- Amerik. Theat. Tägl. 7, Uhr: Die ist richtig! Sonnt. 3: Studentenliebchen. Spezial- Arzt Dr. med. Hasché, Die Norddeutsche Gemüsebaus Genossenschaft bergrößert ihre Pflanzungen Zuschneider bet: zum Frühjahr auf das Doppelte, auf Kriegsstiefel per und nimmt jest weitere Mit glieder als stille Teilnehmer mit Anteilen zu 100 M., zu 200 M., zu 300 M. und bis zu 1000 W. auf. Kriegsanleihe wird zum vollen Nennwert in Bahlung genommen. Das Gemüse wird in unseren Friedrichstr. 90 bireft am Verteilungsstellen an die MitStadtbahnb. glieder billig abgegeben, bei völli Behandl. von Syphilis, Haut ger Ausschaltung des Groß- und Sarn, Frauenleiden, ipez.: Klein- Zwischenhandels. Der Gechron. Fälle. Ehrlich- Hata- Ku- winnüberschuß wird als Dividenren, schmerzlose, fürzefte Be- de an die Mitglieder verteilt. bandlung ohne Berufsstörung. Blutuntersuchung. Maß. Preise. Teilzahlung. Sprechstunden 10 * bis i und 5-8, Sonnt. 11-1. Forel, Prof. A., Die feruelle Frage. Boltsausgabe 3,80 M. Buchhandlung Vorwärts, Lin. denstraße 3, Laden. Buchhandlung Borwärts, Berlin SW. 68. Jungvolt 1918 Ein Almanach für die arbeitende Jugend Serausgegeben von der Zentralftelle für die arbeitende Jugend Deutschlands Mit Abbildungen Preis Mt. 1,50. Porto 10 Pf. Aus dem Inhalt: Karl Marg. Die proletarische Jugendbewegung im dritten Kriegsjahr. Das englische Kolonialreich. Die deutschen Gewerkschaften im Weltkriege. Schiller, der Kulturmächtige. Der Mittelpunkt der alten gm Landheim. Zahlreiche Welt. 9 Gedichte u. a. von Karl Bröger. Die Reue Zeit schreibt über Jungvolt: Dem schmuden, ansprechenden Büchlein, das sicher. lich sich rasch in altgewohnter Weise Freunde werben wird, ist weltefte Berbreitung au wünschen, und zwar nicht nur in der Seimat, sondern auch im Felde, wo es in den Schüisengräben gar manchem eine willkommene Gabe fein dürfte." Gegenwärtig liegt noch WeißFohl in der Verteilungsstelle Petersburger Straße 4a. Solange der Borrat reicht, er halten auch die neu beitretenden Mitglieder ein biertel Bentner Weißkoht. Die alten Mitglieder find mit Winterkohl reichlich versorgt worden. Aufnahme neuer Mitglieder findet statt im Laden Peters. burger Str. 4a: Montags, Mittwochs, Freitags 9-12 und 4-7, außerdem Sonntag 11-1. Ferner im Laden Kopen bagener Str. 4: Dienstags, Donnerstags, Sonnabends 10-4 und Sonntag 8-10. Ferner täglich im Verwaltungsbureau: Burgstraße Bargstraße Nr. 27 III, Bimmer 76 ( gegenüber Zirkus Busch), von 10-7. 14/ 19* Führer durch das preußische Einkommensteuergeseg 35. bis 40. Tausend W 19 Formularen für Eingaben und Reffamationen, fowie einem aus führlichen Gadregifter Preis 60 Pf. Bu baben in allen Borwärts Ausgabestellen $ und in der Buchhandlung Borwärts, Berlin G. 68, Lindenstraße 3 Parteiveranstaltungen in Großberlin am Mittwoch, den 13. Februar, abends 8 Uhr. Tägl. 7% Stg. 3%, u. 7%, U.Sozialdemokr. Verein für Berlin I. st. 18. t. 19 im Schwedenzelt", Schweden. Granaten- König Planet. Auffangen einer scharf abMitgliederversammlung bei Glaue, Kommandantenftr. 88. Der Borstand. und Exerzierstraßen- Ede. Abt. 16 u. 17, 20-22 bei Sachse, Lindower Straße 26. Der Vorstand. geschossenen 46 Pfund Sozialdemokr. Verein für Berlin II. Sozialdemokrat. Verein für Teltow schweren Granate. 3 Janowskys, 3 Heinys usw. usw. Zum Schluß: Mondfahrt. Casino- Theater Zirkus A. Schumann Lothringer Str. 37. Zägl. 8 1. Bhf. Friedrichstr. Anf. 7Nur noch kurze Zeit. Letzte Saison in Berlin. Das hervorragende große Sport- Programm, . 8. Nadchura. E Araber Mulay Sayd 10 dressierte Kamele. 3 Geschw. Plötz- Larella 3 akrob. Handtänzerinnen. 8 Frankonis 8 Mexiko. Große Ausst.Pantomime. Palast Theater Am Zoo Tägl. 7, Sonnt. 3, u. 7% Nur noch bis 15. Februar. Gastspiel Hartstein ,, Er oder Er Neue Berl. Revue- Bilder usw. Schwarzer Kater Friedrichstr. 165. Ecke Behrenstraße. Claire Waldoff Willi Prager Werner Goldmann u. das hervorragende Februar- Programm. Mitgliederversammlungen: I. und II. Abt. Westen bei Ridert, Steinmek ftraße 36a. III. it. IV. Abt. Friedrichstadt und Südwesten, Lindenstr. 3, II. Hoj 3 r. V. Abt. Südwesten bei Stenfner, Hagelbergerftraße 20a. I. 5. Südwesten bei Schuster, Chamissoplaz 4. Wieder ein altueller Schlager. VII. u. VIII. Abt. Bei Meim, Urbanstr. 29. Birflicher Humor! Gr. Erfolg! Hamsterfritze. Dazu Berl. Bosse in 3 Aufz. Hock, 2 Ewos, Carry Hartwell. Der Vorstand. Sozialdemokr. Verein für Berlin III. Mitgliederversammlung Stg. 4 11.: Schipp, schipp, hurra! im Gewerkschaftshaus, Engelufer 15. Apollo Friedrichstr. 218. 7% Der Flieger von Tsingtau sowie die verblüffonden Varieté- Attraktionen. Theaterkasse ab 10 U. ununterbr. geöffnet. Der Vorstand. Sozialdemokr. Verein für Berlin IV. Mitgliederversammlungen. Petersburger Viertel: Karl Kühne, Schrei nerstraße 58. Landsberger Viertel: im Elysium, Landsberger Allee 40. Frankfurter Viertel: Kleines Gewerk. schaftshaus, Elisabethstr. 11. 8tralaner Viertel: E. Rak, Barschauer Straße 57. Trianon- Theater 1,8 am Bhf. Friedrichstr. Tel.: Zentrum 4927 und 2391. Der Lebensschüler Komödie von Ludwig Fulda. Ida Wüst, Erich Kaiser- Titz, v.Möllendorff, Flink, Kettner. Stg. 4 U. kl. Pr.: Johannisfeuer. Cöpenicker Viertel: Fröhlich, Muskauer Straße 1. Görlitzer Biertel: Dans, Laufiger Str. 46. Der Vorstand. Reichshallen- Theater. Sozialdemokr. Verein für Berlin V. Allabendlich 7, und Sonntag nachmittag 3 Uhr Stettiner Sänger Zum Schluß: Mitgliederversammlungen: Abt. 1b bei Schwanherz, Naugarder Str. 3. Abt. 1 1. 1a bei Spange, Chriftburger Str. 24. Abt. 2 it. 3: Siemunds Festfäle, Linienstr 8. 215t. 4, 5 t. 6 bei Pickert, Linienftr. 198. Mein Weih- Abt. 7 bei Walter, Schiffbauerdamm 22. nachtstraum Nachmittags Preise! Beeskow- Storkow- Charlottenburg. Bezirk Charlottenburg. Die Witgliederversammlung findet am Dienstag, 19. Februar, abends 8 Uhr, im Bolkshaus, Rosinenstr. 4, statt. Der Vorstand. Bezirk Neukölln. Mitgliederversammlungen: In folgenden Lotalen: 1. bis 4. Bezirk bei Schulz, Reuterstr. 47, Ede Lenaustraße; 5. Bezir! bet Schittler. Weichselstraße 5, Ede Donaustraße; 6. Bezirt bei Road, Weserstr. 41, Ede Fuldastraße; 7. Bezirk bei bei ben, Boddinstr. 58, Ede Jarstraße; 8. Bezirk bel Kleinert, Stuttgarter Str. 7; 9. Bezirk bei Nitzsche, Berthelsdorferstr. 8, Ede Neue Donaustraße; 10. bis 12. Bezirk im Turnerheim, Böhmische Straße 13; 13. bis 17. Begirl bei Centel, HermannStraße 178, Ede Thomasstraße; 18. bis 20. Bezirk bei Ed. Nichnow, Prinz Handjery- Straße 69; 21. bis 24. Bezirk bei Hentschel, Herrfurthstr. 27. Bezirk Bohnsdorf. Mitgliederversamm lung bei Grabow, am Bahnhof Grünau. Bezirk Cöpenick. Gemeinsamer Zahl abend bei Gollnow, Rosenstraße. Wichtige Tagesordnung. Bezirk Marlendorf, Chauffeestraße 44. Vortrag. Vorwärts" Refer u. Gefinnungsfreunde werden um ihr Erscheinen gebeten. Bezirk Tempelhof. Bei Müller, Berliner Straße 97. Bezirk Steglitz. Bei Clement, Düppelstraße 7. Vortrag des Gemeindevertreters Genossen Aßmann: Die bevorstehenden Gemeindevertreterwahlen. Reinickendorf- Ost. Sablabende finden statt am Mittwoch, den 13. Februar, abends 8 Uhr, in den Restaurants Dölchner, Residenzstraße, Ede Marfstraße, und Neumann, Provingstraße, Ede Stoppestraße. Genossen und Genoffinnen! Auf diesen Zablabenden erfolgt die Besprechung über die im März stattfindende Reichstagswahl 2Bir und die Gemeindevertreterwahlen. erwarten, daß alle Mitglieder zur Stelle fein werden. Der Vorstand. Staerke, Weißensee. Bahlabend bei Charlottenburger Straße 3. Pankow. Zusammenkunft der Mitglieder des Sozialdemokratischen Wahlvereins heute Dienstag, den 12. Februar, abends 8 Uhr, zur Hütte, Bantow, Breitestraße 16. Tagesordnung: 1, Die, Konftituierung der Drtsgruppe Panlow. 2. Unsere Arbeiten zur Reichstagswahl. Das Erscheinen aller Mitglieder ist dringend notwendig. Otto Sillier, Pankow, Tiroler Str. 42. In allen Versammlungen werden Beiträge kassiert und neue Mitglieder aufgenommen. Der Vorstand. ermäßigte Sozialdemokr. Verein für Berlin VI. Mitgliederversammlungen: Berliner Konzerthaus Abt. 1-7 im Genossenschaftshaus, Stargarber Str. 3. Abt. 8 bei Hoffmann, Swinemünder Str. 47. Mauerstraße 82. Zimmerstraße 90/91. Abt. 9 bei Obiglo, Stralsunder Str. 11. Heute: Großes Konzert des Berliner Konzerthaus- Orchesters, Leiter: Komponist Franz von Blon. Eintritt 30 Pf. Anfang 7, Uhr. Abt. 10 bei Carus, Voltaftr. 37. Abt. 11 bei Paul, Gartenstr. 101. Abt. 12-15 bei kleinert, Jagowe ut. Lebegotostraßen- Edc. Freitag, den 15. Febr.: Großes Konzert des Erkschen Da den Genossen wichtige Mitteilungen zu machen sind, ist das Anfang 7%, Uhr. Männergesangvereins( E. V.) in Gemeinschaft mit dem Mohrschen Männerchor. Chorm.: Kgl. Musikdir. Prof. Max Stange. Erscheinen aller dringend notwendig. 203/5 Kriegsstiefel- Abteilg., Dirdjenftr. 47, 2. Hof, 4 Treppen. Nach längerem qualvollen Leiden entschlief sanft mein lieber Mami, unser guter Bater, lieber Sohn, Bruder und Onkel, der Uhrmacher, Heinrich Reiter im 52. Lebensjahre schmerz lich vermißt und innig betrauert von den Seinen. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 13. 2. 1918, nachmittags 2 Uhr, von der Leichenhalle des 2. städtischen Friedhojes aus statt. 158 Berlin- Schöneberg. Die trauernden Hinter bliebenen Martha Reitern. Kinder Sozialdemokr. Wahlverein für Berlin- Schöneberg. Am 9. Februar verstarb im 52. Lebensjahre, nach schwerem Leiden, unser langjähriges Mitglied, der Uhr mader 15/20 Heinrich Reiter. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Dienstag, 12. februar, nachmittags 2 Uhr, von der Halle des zweiten städtischen Schöneberger Friedhofes, Ehtstraße( Blante Hölle), aus statt. Um rege Beteiligung ersucht Der Vorstand. Deuticher Metallarbeiter Verband. Verwaltungsstelle Berlin. Den Mitgliedern zur Nach richt, daß unser Kollege, dér Metallarbeiter Max Müller Neukölln, Kirchhofftr. 28, am 7. Februar gestorben ist. Die Beerdigung findet am Dienstag, den 12. Fe bruar, nachmittags 3, Uhr, von der Leichenhalle des 1. Gemeinde Friedhofes, Mariendorfer Weg, aus statt. Rege Beteiligung wird er. toartet. Den Mitgliedern ferner zur Nachricht, daß unser Kollege, der Uhrmacher Heinrich Reiter Schöneberg, Tempelhofer Strage 15, am 3. Februar gestorben ist. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 13. Februar, nachmittags 2 Uhr, von der Leichenhalle des 2. Gemeindes Friedhofes, Blante Hölle, aus ftatt. Rege Beteiligung wird erwartet Nachruf. Den Mitgliedern ferner zur Nachricht, baß unser Kollege, der Schloffer Hermann Kaleck Fichteftr. 15, geftorben ist. Ehre ihrem Andenken! Die Ortsverwaltung. Verband der Sattler und Portefeuiller. Ortsverwaltung Berlin. Am 9. Februar verstarb unser Mitglied Friedrich Vogel Werkstatt Cobau im Alter von 88 Jahren. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 13. d. M., nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des EmmausStirchhofes, Neukölln, Hermannstraße, aus statt. Bahlreiche Beteiligung er wartet 161/5 Die Ortsverwaltung. Deutscher Cransportarbeiterverband. Bezirksverwalt. Groß- Berlin Den Mitgliebern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Droschlenführer August Eckelt am 7. Februar im Alter von 73 Jahren verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 13. d. M., nachmittags 3 Uhr, der Leichenhalle des LazarnsKirchhofes in Ahrensfelde aus ftatt. bon 17/9 Die Bezirksverwaltung. Brandenburgiicher Maschinenietzer- Verein. ( V. d. D. B.) Sitz Berlin. Am 8. Februar starb an der Berufskrankheit unier liebes Mitglied, der Linotypejeger Willi Boelke im 28. Lebensjahre. Bir werden sein An denken in Ehren halten. Die Beerdigung findet am Dienstag, den 12. Februar, nachmittags 2%, Uhr, von der Leichenhalle des Anstalts. Friedhofes in Buch i. M. aus statt.( Abf.: Stettiner Bahnhof nachm. 1.40 Uhr.) Um zahlreiche Beteiligung erjucht Der Vorstand. Verband der Brauerei- und Mühlenarbeiter und verw. Berufsgenoffen. Zahlstelle Berlin. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Flaschenkellerarbeiter Gustav Barnid Bazenhofer Brauerei, Abt. I geftorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung erfolgt heute, nachmittags 3 Uhr, von der Halle des Johannis. firchhofs in Blößensee aus. Um regeBeteiligung ersucht 44/19 Die Ortsverwaltung. Freie Vereinigung der Couren- Segler Grünau ( E. B.) Als Opfer des Weltkriegs fiel unser Bereinskollege Albert Pätzold. Wir verlieren in ihm einen der Besten unseres Vereins, dessen Andenken wir ftets in Ehren halten werden. 297/18 Der Vorstand. Berichtigung. In der Todesanzeige Berta Heinicke in Nr. 41 unferes. Blattes muß es Beile 13-15 heißen: Martha Kohb, geb. Heinide, Willi Kohb, Beißensee, Straßburger Str. 11. Berichtigung. Die Beerdigung des Droschfenführers Karl Pöhl findet Mittwoch, nach nachmittags 4 Uhr, von Leichenhalle des Dantes. Hirchhofes, Blanleftraße, aus ſtatt. 15255 Zahle Geld zurück! Eine herrliche, edelgeformte Büste und rosig weiße Haut erhalten Sie durch m. langbewährte Methode ,, Tadellos". Bildet keinen Fettansatz in Taille u. Hüften. Einfache äußerl. Anwendung u. völlig unschädl. Lant Garantieschein bei Nichterfolg Geld zurück.- Der Preis meiner Methode Tadellos" nebst nötiger Creme beträgt: 1 Dose 3 M., 2 Dosen 5 M., meist dazu erforderl, 3 Dosen 7 M. per Nachnahme und Porto extra. Ein neues Gesicht ohne Massage, ohne Apparat. Veredelung der Gesichtszüge sowie Beseitig, von Falten und welker Haut nach wissensch. System mit ,, Orion", Preis 6 u. 8 M., mit Toilette- Essenz Durch3,50 M. mehr. aus einf., um ein regelmäß., schönes, ausdrucksvolles Gesicht und zarte, jugendfrische Haut erhalten.( Garantie.) 99 zu Bleich- Hant- Creme gegen Sommersprossen u. Nasenröte sowie gegen graue, fleckige Haut. Preis 8,50 M.( Garantie.) Anna Nebelsiek, Braunschweig 19, Postf. 273. Zahlr. freiwillige Anerkennungen zeugen für die Vorzüglichkeit meiner Systeme. Kostenloser Rat in vollendeter Schönheitspflege Ueberraschende Wirkung in kurzer Zeit. Monopolfrage und Arbeiterflaffe von Heinrich Cunow u. a. Dürfte bald im Vordergrund der politischen Erörterungen ftehen. Breis gebunden b brosch. 4. Borwärts Sortiments- Buchhandlung, Lin denstraße 3, Laden. Unterhaltungsblatt öes vorwärts«.�,2 Der Zluß. Srett unü beruhigt strömt üer Zlust, auf gelber Ilut ein leises Zlimmern, üie starken stolzen Wogen wimmern, weil flch ihr Weg Surch Srücken winden muß. das Schauen macht mich froh und still... Ich höre ferne Stocken läuten, ich üarf mir ftomme Märchen deuten... Und dennoch spricht mein Herz: Ich will! Max Barthel. »die Nacht öer Zinfternis.* Deutsches T h e a l e r. Das grausam wahre, in aller seiner Häufung verbrecherischer Greuel von tiefem Willen zur Sittlichkeit beseelte Bauern drama T 0 l st 0 i S erschien in den achtziger Jahren, als sich in Deutich- land die naturalistische Bewegung vorbereitete, und hat auf deren Kreise, besonders auch auf Gerhart Hauptmann, einen starken Einsiug ausgeübt. Hier war mit dem abschwächenden Verhüllen des Furchtbaren der Wirklichkeit, mit jeder Rücksichtnahme auf die SentimentZ und Wünsche des Theaterpublikums so radikal gebrochen wie noch nie zuvor: war auch der szenische Bertaus— durch den Verzicht auf bühnenmäßig konstruierende von Ibsen so genial gehandhabte Technik— dein Schein der Wirklichkeit am engsten angenähert. Natürlich fühlte auch diesem Werke gegenüber die Zensur den inneren Beruf, sich schützend vor die Konvention zu stellen. Lang zögernd gab sie das Stück erst, nachdem es auf der damals noch zeufurfreieu Berliner Volksbühne ge- spielt war. endlich auch zur öffentlichen Aufführung am Deutschen Theater frei. Mit der Neueinstudierung hat Rein- Hardt ein Vermächtnis der früheren Brahmfchen Direktion auf- genonimeu. Bier Stunden dauerte, bei karg bemeffcuen Pausen, die Vor» stellung. Die Wirkung hätte sich durch einige Streichungen vielleicht noch steigern lassen. Die weit ausgesponnene, von W i n t e r st e i n und Else EckerSberg schauspielerisch vorzüglich dargestellte Szene, in der während der grausen Mordnacht Mitritsch, der von Nikita als Knecht gemietete ehemalige Soldat, die verdächtige, durch Geräusche im Keller aufgeschreckte kleine Bnjutia zu be- ruhigen sucht, ergreift die Phantasie des Leser» gewiß mit zwingender Gewalt. Echte Naturlaute klingen an und Mitritsch' Verwünschungen wider den bodenlos unwiffenden Aberglauben der Bauernweiber weisen bedeutsam auf die Macht der Finsternis, den Gegenstand des Dramas, hin. Doch auf der Bühne, für die besondere Gesetze gelten, ruft eine solche breite, mitten in die Tat geschobene Episode ein Gefühl der Hemmung und der Ungeduld hervor. Der Zuschauer, der mit ge- marterten Nerven Zeuge der Vorbereitung zum Kindermord war, bringt keine Sammlung auf für dies Detail, das an dem Ausgang doch nichts ändern kann. DaS zwangSweiö lange Festhalten am Quälenden der Situation betäubt ihm den Sinn. M 0 i f s i s. besten geschmeidig elegante Gestalt den Vorstellungen die sich der Leser vom bäuerlichen Nikita macht, so wenig entspricht, bewies in der Art, wie er derartige Hinderniste übertvand, die Freiheit künstlerischer Souveränität. Wie fein Hamlet bei aller Diffe- renz der äußeren Erscheinung vom Bilde, das dem Dichter vorgeschwebt haben mag. darum nicht weniger überzeugte und sich zu voller Ein- beit zusammenschloß, so auch dieser, sein russischer Baucrnbursch. Die Grazie, die der Künstler nicht verleugnen kann, toar hier von ihm auf«inen Ton gestimmt, der sich der Gesamtart des leichtblütigen, gedankenlosen Schürzenjägers, den Genußsucht, Trotz und Schwäche auf die abschüssige Bah» verlocken, ganz organisch einfügt. Sie verband sich aufs glücklichste mit Zügen einer jungen- halt ungezogenen renommierenden Tölpelei und rücksichtslosen Selbst- sucht, aus welcher wieder hier und da Nachklänge einer ursprünglich reineren und weicheren Namr hervortraten. In ungebrochen klarer Linie wuchs die Figur heran. Man glaubte ihr das haltlose Ver- sinken in immer ärgerer Verschuldung, doch auch den Schmerz, der. erst verstockt zurückgehalten, dann nach dein Furchtbarsten, dem Kindesmorde, überwältigend anschwillt und ihn schließlich zum En!» 3� Töchter öer hekuba. Ein Roman aus unserer Zeit von Clara Biebig. „Dann—" ihre Lippen zuckten, aber ihre zitternde Stimme war fester geworden—„dann in Gottes Namen. Ich werde dir nichts mehr in den Weg legen. Mt deinein Vater mußt du eL selber ausmachen. Ich— sie stockte, sie konnte nicht weiterfprechen. „Mutter!* Er faßte sie bei beiden Händen, in jugendlichem Ungestüm ritz er sie an sich.„Ach, ich wußte es ja, du bist doch meine gute Mutter." Er streichelte ihr die ganz kalten Wangen.„Und Annemarie meinte, du möchtest sie nicht mehr. Du hast sie doch lieb, nicht wahr, Mutter— schon mir zuliebe?" Sie nickte stumm. Ihr Kopf war gegen feine Schulter gesunken, er konnte ihr Gesicht nicht sehen. Sah nicht, wie eL in ihm arbeitete und zuckte. Er schob sie von sich. „Mutter, jetzt hol' ich dir aber meine Annemarie!" Er stürmte zur Tür, sie hielt ihn nicht mehr zurück. Sic stand wie eine Geistesabwesende und starrte vor sich hin: Opfer— ein Opfer— das toar ein großes Opfer. Aber andere Mütter hatten noch unendlich viel größere gebracht. Jetzt war die Zeit zum Opferbrtngcn. Langsam fuhr sie sich mit der kalten Hand über daS kalte Gesicht, über die wirr gewordenen Haare. Sie zwang sich ein Lächeln auf. � Die Glocke der roten Backsteinkirche läutete. Die Kirche stand mitten im alten Dorf, aber daS Dröhnen ihrer Glocken klang über die neuen Villenstraßcn hinaus weit in die Felder. Warum läutete es? Wieder ein Sieg? Um diese Mittags- stunde fanden keine Beerdigungen statt; es war wohl ein Sieg. Aber wo? Gallipoli war gesäubert, die Engländer abgezogen von den heiß umkämpften Dardanellen; die türkischen Ver- bündeten hatten sich tapfer gewehrt, unter großen Verlusten hatten die Feinde sich einschiffen müssen, es war ruhig ge- Ivordcn da. Stille des Todes; waS der Halbmond nicht er- würgte, das hatten die Seuchen erwürgt. Die Geschütze schwiegen, nur Aasgeier krächzten am verlassenen Strand. Und im Westen war es auch ruhig; nur kleine Artillerie- und Mwenkämpfe, hier einmal ein Grabenstück gewonnen. schluß der Sühne treibt. Wundervoll malte sich in dem Gespräch mir MUrilsch, als der arme Sünder den Strick, mit dem er sich er- würgen will, schon in der Hand hält, daS erst- Aufblitzen deZ be- freienden Gedanken an ein offenes Bekenntnis in Aug und Mienen. Ganz vollkommen in Maske und Gebärden war Pallenberg in der Figur von Nikilas Vater, des einfällig frpmmen Akim. Nur die Sprache, für die der Text ein kindlich sich verwirrendes Stam- mein vorschreibt, blieb stellcnweije schwer verständlich. Lucio Höflich gab mit der Meisterschaft, die man von ihrem Schönherrscven Teufelsweib kennt, die harte, boshafte Anisja, die sich den Weg zur Heirat mit Nikita durch die Vergiftung ibres Manne! freimacht. Schlicht und rührend ergriff Helene Thimig'alS frühere, den Verführer vergebens an Mne Schwüre erinnernde Geliebte. Die Stieftochter Anisjas, die diese nach der Heirat aus NikitaS Gunst verdrängt, war duich Fränlein P ü n k ö S d y. die der verruchten in jeder Heimtücke erfahrenen Alten durch Adele Sandrock vertreten. Ausstattung und Dekoration, wie das Maffenbild der Hochzeiter im letzten Alt brachte stimmungsvolles russisches Kolorit. Reinhardt, der die Regie geführt, wurde am Schlüsse mit stürmischem Beifall hervor- gerufen. St. Holzasche als Reinigungsmittel. Der Verein gegen Verfälschung der Lebensmittel und zur Hebung der HonSwirtschaft" verbreitet folgende Anregung des Chemnitzer Handelschemikers Dr. Stadltnger: Die Verwendung von tzolzafchelauge zu ReinigungSzwecken reicht bis in die ältesten Zeiten zurück. Unsere Urgroßmütter waren besonders darin er- fahren, aus Hohasche einen waschkräftigen„Seifenersotz" herzu- stellen. Seife, Soda und Pottasche erzielten damals noch hohe Preise. Der„Laugenständer", ein hölzernes Gefäß zur Aufnahme und AuSlaugu-ng von Holzasche, war daher eine weitverbreitete Einrichtung des biugerb.chcn Hmishaltes. ES gab sogar in ein- zelnen Ländern„Aschenmänner", die unter dem Rufe„Asch, Asche" mit einem Sack aus dem Rücken oder mit einem kleinen Wagen von Haus zu Haus zogen, um die Hausfrauen zum Verkaufe von Holz- alche aufzufordern. Dann kam das mächtige Aufblühen der deut- sehen Seifen- und Sodaindustrie. In ungeheuren Mengen bot diese zu billigsten Preisen Rein igungsmittel von hervorragender Güte. Wer empfand da noch Lust, Waschlauge selbst zu bereiten? Das wäre ja auch„altmodisch" gewesen. Nun erleben wir ein ahn- lichcs Schauspiel, wie zu Beginn des IS. Jahrhunderts, als Napoleon I. die Kontinentalsperre diktierte: zur„Seifennot" hat sich eine„So-dcmot" gesellt. Soda wird in großer Menge von der Heercsindustrie benötigt. Auch Pottasche ist infolge erhöhten Be- darfes seltener und teurer geworden. Die Knappheit an diesen Wasch- und Reinigungsmitteln darf daher nicht verwundern. Da lohnt es sich wohl, den Geheimnissen der„Seifenersatzfabrikation" aus Ilrgroßmutterszeit" etwas nachzuspüren und dem alten«Lau- genständcr" zu neuen Ehren zu oerhelfen. Pflanzenasche, namentlich Holzasche, enthält neben Wasser- unlöslichen Stoffen beträchtliche Mengen an wasserlöslichen� kohlen- saurem Kali(Pottasche). Laugen wir die Asche mit Wasser aus, so erhalten wir eine Lösung von Pottasche, während Sand, Holz- reste und sonstige unlösliche Aschebestandteile zurückbleiben. DaS Verfahren ist demnach sehr einfach: man sammelt die Holzasche in einem größeren Eimer, übergießt sie mit nicht zu viel lautvarmem Wasser, rührt öfters um und hebt nach etwa sechsstündiger Einwirkung die überstehende Flüssigkeit vom Bodensatz ab. Diese wird zweckmäßig noch durch ein engmaschiges Tuch geseihi und der „Seifcneriatz" ist fertig. Der unlösliche Rückstand ist übrigens noch gut als Tüngemiltel zu verwenden. Solche Aschenlaugen hatlon sich in alter Z«t sowohl als Scheucrlange, wie auch als Waschlauge für Wäschereini- gung gut bewährt, und sie waren zugleich billig—- warum sollen unsere heutigen Hausfrauen nichlt mit gleichem Erfolge ihren „S e i f e n« r s a tz" s e I b st bereiten können, zumal jetzt Holz- asche häufiger zur Verfügung steht, wie vor dem Kriege, wo die Steinkohle im Haushaste als Wärmespenderin vorherrschte? Wer seine Aschelauge künstlich verschärfen—„kaustilizieren" — will, kann ihr Kalkwasser oder geklärte Kalkmilch zusetzen. Dan» ist sie freilich nur mehr für Scheuerzwecke geeignet: für Wäsche- reinigung wäre sie direkt schädlich. Ein anderer weniger schädlicher Znsatz wäre flüssiges Wasserglas. Holzaschelauge mit Wasser- glaSzusatz würde sich besonders gut zum„Eimveichen" der Wäsche eignen. Im Sommer könnte man vielleicht auch versuchen, Efeublätter oder abgefallene unreif« Roßkastanien fruchte, die bekanntlich durch ihren Saponingehalt Ivaschkrästig« Eigenschaften besitzen, dort eins»vicder verloren; das ging so hin und her ivie Ebbe und Flut. Ans den» östlichen Kriegsschauplatz in Galizicn � und an der Bessarabischcn Grenze waren die Russen überall abgeschlagen, mehr als zweitansend ihrer Leichen lagen letzthin vor der Front. Die Russen hatten freilich Menschen, Menschen ohne Zahl; Hcuschreckenschivärmen gleich, die die Luft ver- dunkelii, kamen ihrer immer neue und neue. Ein cntschei- dendcr Sieg konnte auch da uicht sein. In Wolhynien, am Dujestr und bei Czatorisk— wer konnte die Namen alle de- halten— überall das gleiche. An der Tiroler Front, zwischen den Bergen, starrend von Eis und Schnee, legte der Winter den Krieg lahm; ab und zu einmal im Görzischen oder unten ant Gardasce ein Geschützgcknattcr der Italiener. Nur in Montenegro ging es lebhafter zu. Da stürmten die kaiscrlich- töniglichcn Truppen gegen den winterlichen Karst. Der Lovcen, der, stark befestigt, die vom Meer schier unüber- windbar scheinende, steil ansteigende Mauer des Gebirges krönt, war genommen— sollte cS am Ende schon für Eetinje läuten? Auf der Redaktion der OrtSzcitung und beini Telephon- amt fragte man neugierig und nervös geworden an. Es läutete nur wegen einer Hochzeit. Und doch bedeutete auch die einen Sieg, einen raschen sogar. Auch der Vater Bertholdi hatte nachgegeben. Vernunstgründe wurden ja nicht gehört zu dieser Zeit, stürmischer denn je begehrte die Jugend ihr Recht. ES ivar ihm schwer genstwden, der übereilten Verbindung seines Jüngsten zuzustimmen, wenn er die Leidenschaft des Jungen für das hübsche Mädchen auch wohl begriff, und daß der sich nicht mit einer Vertröstung aufs Ungewisse beruhigen lassen wollte. Wer konnte sagen: nach den: Krieg? I— Das junge Paar sah heut keine heiteren Gesichter um sich. Frau von Loßberg war gekommen, noch in tiefer Trauer um ihren Mann, und in Sorge um ihren Aeltesten, dessen Zustand nach der letzten, nicht von ihm selber, sondern durch die Pflegeschwestcr geschriebenen Karte, bedenklich war. Sie wollte ja so gern ihre Tochter freudig beglückwünschen, aber die sie völlig unvorbereitet treffende Nachricht dieser Kriegstrauung und die übcrhetzte Reise war ihren Nerven zuviel geworden. Sie, die ihrem Gatten in gefaßtem Schweigen die Augen zugedrückt hatte, weinte jetzt laut: auch das noch I Sie hatte es verlernt, sich zu freuen. Und war es denn so zum Freuen? Annemaries materielle Zukunft war freilich gesichert, der Kampf um die Existenz würde nicht an sie herantreten— aber wenn der junge Ehemann fiel oder' mit Holzaschelauge abzukochen und den Absud al«.Seifenersatz" zu verwenden. Meine Anregungen zur Vertvertung der Holzasche sollen selbst- verständlich nicht dazu dienen, geschäftsgeivandte Unternehmer zu eintzp„künstlichen" Veraschung größerer Holzbestände zu veran- lassen, um vielleicht einen neuartigen„Seifenersatz" in den Ver- kehr zu bringen. Wir würden dadurch zwar viel Rohpottasche bc- kommen, zugleich aber auch eine Entforswng schöner Waldgegen- den und eine weitere Verteuerung des Holz«? erleben! Zu aller Vorsorge möchte ich übrigens darauf hinweisen, daß solch«.fabrik- mäßig" hergestellter„«eistnersatz" keinesfalls die Genehmigung der zuständigen Stelle„Krieg SauSschuß für Oele und Fett« in Berlin" finden würde. Wer aber abfallende Holzasche von geschlossenen oder freien Feuerstellen sammelt und in der angegebenen Weise im Haushalt verwertet, nützt sich und dem Vaterlande! Darum:„Sammelt Holzasche!"_ »Slitzblaue« Slut/ Berliner Theater. Eo gezwungen der Titel, so alltäglich diese neueste„Operette". hre.Handlung", für deren textliche Zubereitung die Herren ernaner-Sch wanzer verantwortlich zeichnen, ist Posten- mäßig auf Situationskomik gestellt. Abgegriffen ist die Fabel: es wird darzutun gesucht, wie zwei SdelSsamilien bestrebt sind, ihre Sprossen— in diesem Fall Tochter und Sohn, nach beabsichtigten Seitensprüngen auf Pfade bürgerlicher Anschauungen miteinander zu verheiraten, um solcherweise die Reinheit.blitzblanker' Wappen- schildcr und.blitzblaucn" Blute» zu bewahren. Alle diese In- gredienzien wie auch die Blaublütler selber: die fanatisch auf ihr« Standesschrullen versessenen idiotischen Eltern und deren Kinder(Emil Virron und Lilli Flor), die sich zwar darüber lustig machen, aber schließlich doch daran kleben bleiben, sind aus früheren hausgemachien Schablonen de« Berliner Theaters bekannt. De?- gleichen der weibliche Detektiv(Else Böttcher), die als Versuchs- kaninchen sür unrechtmäßige Verhaftungen durch die Vorgänge ge- warfen« alte stotternde Klavierlehrerin lFrida Richard) und«hr in Weiberröcke gestecktes Gegenspiel(Julius Dewald). Komteß Rose muß außerdem einen Abstecher als.Schtoarzwaldmädel" riskieren, damit im Schlußakt ein baherisches Aipenpanorama nebst schuh- plattlernder Bauernjugend dt« Langweiligkeit des Ganzen etwas beleben kann. Parodistischer oder gar fatirifierender Ehrgeiz scheint den Verfassern fern zu stehen. ES ist UnterhaltungSkram für Leute, für die es vor lauter Wohllebigkcit keine WeltkriegStragödie zu geben scheint. Der Mufik Walter Kollo» haftet nicht! an, waS auf Origina- lität schließen ließe. Teils sind es eigene Sachen von früher her; und da wo man neu Komponiertes vermuten könnt«, besticht es weder durch Erfindung noch immer geschmackliche Instrumentierung. Getanzt wird nach Strich und Faden. Dürfens AuStandSsachcn, die bis zum Kriegsausbruch modisch waren, nicht mehr tun, so doch Variationen davon. Eine dokumentiert sich als ein inS widerlich Raturalistische vergröberter— Cakewalke. Da« Publikum wieherte geradezu vor Vergnügen:— so hat diese mord- und profitlüsterne Zeit den Kunstgeschmack und die Sitten verändert..., •k. Notizen. —•„Sternenhimmel und Aesthetik" lautet da» Thema des Vorirage», den Robert Henseling am Mittwoch. den IS. Februar, abend» 8 Uhr, unter Vorführung zahlreicher Licht- bilder im großen Vortragssaal der Treptow-Steruwarte halten wird. — Musikchronik. Sin heiterer Mozart« Abvrd findet Mittwoch 8 Uhr im Lessing-Museum statt. Zur Aufführung gelangen:.Bauernsymphonie", Tänze nach Mozartscher Musik,.D:r Schauspiel-Direktor". — Ueber„Menschenökonomie und Menschen- Verschwendung" fpncW Prof, Dr. Altmann-Mannheim am 18. Februsr, abends TA Uhr. in der öffentlichen Hauptversmmn- lung der Zentrale für private Fürsorge im Bürgers«»! de» Berliner Rathause». — Berichtigung zur SomrtagKnvtiz.Rollenwechsel": Nicht„Brjö", sondern„Yrjö" ist der Vorname Sirola» und nicht „einfluß-" sondern a u f s ch l u tz reiche Artikel hat« für die deutsche Parteipress« geschrieben._ I zum Krüppel wurde?„Hast du daS auch bedacht?" fragte l ste tvcinend ihre Tvchter, als dde ihr lachend um den Hals fiel. Frau von Loßberg hatte in der großen rheinischen Garnison zu viele junge Witwen gesehen. DaS sollte ein Glückwunsch sein?! Doch der Braut Augen trübten sich nicht. Sie wunderte sich nur einen Augen- blick, hatte sie doch ge dacht, die Mutter müsse sich jubelnd freuen mit ihr. ES nahm ihr nichts von dem GlückSgefühl, das ihre Seele füllte wie einen überschäumenden Becher. Mit leiser Nachsicht streichelte sie die welkgewordene Wange.„Du bist so zaghast, du warst doch sonst nicht so. Ich verstehe dich gar nicht. Natürlich haben wir an alles gedacht. Wir haben auch alles besprochen, Rudolf und ich. Man ist doch alt ge- nug, man tvciß doch, waö man int. Und, Mutter—" ihre strahlende Miene wurde nur für einen Augenblick ernsthafter— „mag nun kommen, wa da ivill! Und wenn eS denn sein müßte, ich>vill lieber seine Witwe sein, als nicht seine Frau wer--" Die Hand der Mutter legte sich ihr rasch auf den Mund. ES war gut, daß die beiden jüngsten LoßbergS aus dem Kadettenkorps mit zur Hochzeit hatten reisen dürfen. Egon und Ewald kamen sich sehr wichtig vor, sie reckten sich in ihrer Uniform. Der Krieg würde hoffentlich so lange dauern, daß sie auch noch mit herauskamen. Annemarie hatte die Brüder feit dem Tode des Vater? nicht gesehen, und damals war alles so traurig gewesen. Jetzt aber neckte sie sich mit ihnen lachte und war ausgelassen. „Du mußt nicht so oft den Kopf schütteln," sagte Bertholdi heimlich zu seiner Frau. Sie drückte ihm die Hand: er hatte recht, sie aufmerksam zu machen, sie hatte von ihrem Kopffchütteln gar nichts gewußt. Dachte denn diese Braut gar uicht daran. Iva« ihr bevorstand? Ein kurzes Glück, acht Tage uoch, dann ivar auch der Nachurlaub zu Ende— und dann ein langes, langes Warten. Ein gespanntes Lauern auf jede Post, ein qualvolles Bangen, ein beständiges Zittern vor dem furchtbarsten Schlag. Rudolf hatte recht, sie mußte wirklich zu alt sein, um die Empfindungen zu ver- stehen, die jene Jugend blind und taub machte. Verstohlen suchte sie wieder die Hand ihres Mannes. Wie gut, daß er da war I Sic selber kam sich vor wie eine Unglücksprophetin mit ihren trübe» Ahnungen, mit Mühe nur zeigte sie eine freundliche Gelassenheit. Innerlich rang sie noch immer mit sich: o wäre dieses Mädchen doch nie ins Haus gekommen! Ihre Vorliebe für Annemarie war ganz geschwunden. (Sot* kvlgt.) 00506000@ 0000008 Gründliche Behandlung 1000. Für Zigarrenhändler!! Durch Einkauf von 300 Zentner Weichsel- Mischung bin ich in der Lage, diese seit langem für kurze und lange Pfeifen gut eingeführte Mischung günstig abzugeben. Preis: pro 5 Pfund 19.50 Mark. Zentner 375, 99 99 innerer u. äuk. Krankheiten nach bewährtem Heilverfahren: Glettro- u. Lichtheilmethode, die wissensch. anerkannte u. glänz. bewährte läuft. Högensonnen- Behandlung, Homöopathie sowie Psycho-, Magneto- u. Mechanotherapie. Nachweisbar gute und dauernde Heilerfolge! Lungen, Herz. Magen, Darm- und Leberleiden, Nervenschwäche, nero. Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Ischias, Gicht, Rheumatismus, Arterienvertaltung, Beinleiden, Ausschläge, Flechten, Wunden, Lähmungen, Kinderlähmung, Tuberkuloje, Zuckerfrantheit, Stoffwechselstörungen usw. Max Ziegenhals, Dir. Hermanns Zigarren-, Rauch-, Kau- und SchnupftabakFabrikate. 2078 L* Gr.K.E Berlin, Neue Königstraße 70. Verkäufe Pfandleihhaus, Hermannplay 6. Massenauswahl! Pelzfachen! Stuntsfragen, Stuntsnruffen, Alaskafüchse, Rotfüchse, neue Herrenpaletots, Herrenanzüge, Herrenhosen, Teppichverlauf, Uhrenverkauf. Bassende festgeschenke! 1018* Belzgarnituren aller Art, jetzt zu herabgesezten Breisen! Neue Herrenanzüge. Uhrenverkauf, Silbertaschen, Einsegnungsgeschenke! Leihhaus, Warschauerstraße 7. 129* Kostüme aus reinwollenen prima Stoffen, schwarz, blau, grau, braun, 125-150 M., Röcke 45-55 M., Seidenröcke, Seidenjadetts 45 M., Seidenkostüme Mark, Seidenmäntel, Baletots, und Seidenkleider 75 und 85 dunkle und helle Sommer fleider 48 Mart, Waschblusen, handgestict, 20 Mark. Engroslager Michaelis, Mauerstr. 80, eine Treppe, neben Konzerthaus seit 14 Jahren. 218* Wagen-, 1830* wwwww.t Berlin Marken liefert seit 1879 Jean Holze HAMBURG, I 22052 Elfaffer Str. 42 I, dirett an der Friedrichstr., Sprechst. täglich 10-12 u. 4-7, Sonnt. 10-12 1000 M. Belohnung. In der Zeit vom Sonnabend, den 15. Dezember, nachmittags 5 Uhr, bis Sonntag, den 16. Dezember, vormittags 11 Ubr, ist aus der Gepäckaufbewahrungsstelle am Lehrter Bahnhof, Abfahrtseite, ein 63 Kilo schwerer, branner, großzer Rohrplattenkoffer gezeichnet R. C. mit Anhänger Lange Tondern Reichsbank", enthaltend Damenkleider, Mäntel, Stiefel, Blusen, Wäsche gezeichnet E. C. und L. L. oder C. L.), Reiseutensilien usw. gestohlen worden. Für Nachrichten, welche zur Wiedererlangung des Koffers mit Snbalt führen, obige Belohnung. Bei teilweisem Wiedererbait angemessene Belohnung. 22142 Für Mitteilungen, weiche zur Namhaftmachung zwecks Bestrafung der Diebe führen, wird angemessene hohe Belohnung gezahlt. Robert Christ, Berlin W. infftraße 26 I. Spezialarzt Dr. med. Wockenfuß, Friedrichst. 125( Oranienb T.). fürSyphilis, Harn- u. Frauenleiden Ehrlich- Hata- Kur( Dauer 10T.), Blutuntersuch. Schnelle, sichere schmerzi. Heilung ohne Berufsstörung. Teilzahlung. 252/ 12* Sprechstund.: 11-1 u. 6-8. Haben Sie Fußbeschwerden? empfehle nach Maß pajjent gearbeitet. Stützeinlagen iowie Bruchbandagen aller Art, Leibbinden, Stütz forsetts usw., Artikel zur Ges sundheits- u. Krantenpflege. * für Feldfoldaten! Pollmann, Bandagi, Deutsch- Polnisch. 15 Pf. Universal- Briefsteller Mandoline, Gitarre, Grammo3,50 Deutsch- Franzöfifch15 Pf. phon, 3ither billig, Geige 28,- Mart, Buchhandlung Vorwärts, Buchhandlung Borwärts. Berlin Schwarz, Elbingerstr. 8. 15/8 Lindenstraße 3( Laden). Moebel- Boebel, Morigplay 58, Settlorken, Weinkorken, beFabrikgebäude. Spezialität: schlagnahmefrei, sowie alle andere Ein- und Zweizimmer- Ein- und neue Film- und Zelluloidrichtungen! Riesenauswahl in abfälle, Schallplatten, Walzen, nußbaum und eichenen Wohn- auch zerbrochene, tauft Wat zimmern, Herrenzimmern, Ruhesimmern, Schlafzimmern, Speise- thäus, Alte Leipzigerstraße 21. betten. 9 Etagen! Besichti gung erbeten. 9-12, 3-7. Musterbuch wird nicht versandt. 2372* Gelegenheit! Schlafzimmer, Rußbaum mit Umbau, neu, sehr preiswert, komplett 2500 Mark. Eichene Speise- und Schlafzimmer. Inventurnach laß 5 Prozent. Gediegene Wohnzimmer und Küchen. Möbelfabrik Siebcky, Gneisenauftuaße 93/94. 167* 1309* 128* Platinabfälle! Gramm bis 7,70! Zahngebisse! Retten! Ringe! Militärtressen! GlichStrumpfasche! Filmabfälle! höchstzahlend, Schmelzerei, MetallEinkaufsbureau, Weberstr. 31. Telephon Allegander 4243. 261* wertung. 171* Unterricht Berlin N. Lothringer Str. 60, Lieferant für Krankenkassen. 15/ 7* 211/ 6* Verschiedenes Meldungen 12-2 Uhr mittags Darlehn, 6 Prozent Teilrüd zahlung, auf Hypothekenbriefe 5 Prozent, gibt Bankverein, Charlottenburg, Wilmers dorfer Straße 163. 40 Kunststopferei Große Frank6850* furterstraße 67. jeder Art, bapezieren, vollständige Renovationen fucht sofort zu übernehmen Bernhard Meer u. Co., Neukölln, Weserstraße 41. FernSprecher 9634. 96. Blättertabat, Malerarbeiten T Zahngebiffe! Blatinabfälle, Tanzschule Kohl, Rosenthaler Arbeiterin auf Seidenmäntel. 7,80, Ketten, Ringe, Bruch- Sof, Rosenthalerstraße 11/12. Krause, Schönhauser Allee 126. 94K* abfälle, elektrische Materialien, Sonntag und Dienstag beFilmabfälle, Zelluloid Baufi ginnen neue Lehrkurse. † 157* Gute Rodarbeiterin und Silberschmelze Christionat, CoTanzschule Friedrich, Michael-| Taillenzuarbeiterin verlangt peniderstraße 20a( gegenüber tirchstraße 39. Täglich An- Frau M. Bosse, AnsbacherManteuffelstraße). 117/ 3* fängerkurse. Donnerstag mo- straße 56. Invaliden- Krankenstuhl, auf derne Tänze. 720* Kalte Mamfell für unseren Gummirädern, gut erhalten, taust Neumann, Müllerstraße Anfänger und Fortgeschrittene, sucht. Meldungen 12-2 Uhr Englischen Unterricht für Erfrischungsraum sofort ge10, II. + 176* sowie deutsche und französische mittags oder 5-7 Uhr abends. Schloffer- Werkzeuge, Spiral- Stunden erteilt G. Swienty, A. Jandorf u. Co., Belle bohrer, Drehstäble, Feilen usw. Charlottenburg, Stuttgarter Alliance- Str. 1/2. 162 fauft laufend Hanfawerft, Ober- blaz 9, Gartenhaus IV. Buy Garniererinnen und fchöneweide. Telephon 929. -Zuarbeiterinnen sofort gesucht. oder 5-7 Uhr abends. A. Jandorf u. Co., Belle- AllianceStraße 1/2, Große Frankfurterstraße 113, Brunnenstraße 19/21, Notibuserdamm 1, Charlottenburg, Wilmersdorferstr. 118/119. 162 BorBotenfran stellt ein Spedition, Wilmerswärts" dorf, Wilhelmsaue 27, P. Schubert. Botenfrau für den Bezirk Elektrische Installations- Materialien aller Art fauft NeuErasmusstraße verlangt„ Bormann, Berlin, Prinzenstr. 64, märts", Sesenheimerstr. 1. Fernsprecher: Mortsplay 3363. Pfeifentabat, Buchhaltungs Botenfrauen sofort verlangt 2. Einkaufsbureau: Wilhelm- und Stenotypistenkurse sind gut Briem, Bindfaden tauscht gegen Ausgabestelle Greifenhagener Papier. Pappen, straße 50, born parterre fints. besucht. Cöpenickerstraße 143. Fernsprecher: Zentrum 1119. 87 Josephstraße 11. 1-3 geschlossen. Kowalski's Handelsschüler et Gefunden und verloren burger Platz 4. Spiralbohrer, Werkzeuge, hielten nachweislich gutbezahlte Filmabfälle, Bestede, Uhren, Stellungen. Glänzende AnRinge, Ketten usto. tauft erkennungen erster Kreise. DotMetalleinkaufs- Zentrale, Stott toren, Lehrer, bereidigte Bücher- tag, 4. Februar, abend. 11-12 buferdannn 66( Hermann revisoren, erfahrene Kaufleute Uhr. Gegen hohe Belohnung plak). 129 nahmen am Unterricht teil. abzugeben kotibuserdamm 35, 87. Hochparterre links. Briefmarken, alte, einzelne, Cöpenickerstraße 143. auch Sammlung fauft Fischer, 8. April beginnen neue Bor Schillstraße 15. 848 mittagskurse zur vollständigen Ausbildung für den kaufStellenangebote Brillanten, Berlen, Farbmännischen Beruf für höhere fteine, Ketten, Ringe, Bahnund Volksschüler. Kowalsti, Fensterpußer und-puberinnen Copeniderstraße 143. Aus verlangt Stöpenickerstr. 62. 15166 gebiffe, Platina 7,60, bren fauft Juwelier Fuß, Seydeltünfte kostenlos. 87.9* Steinschleifer straße 32, Ede Spittelmarkt. für 96.8* Stenographie. Bücherrevisor druckerei sucht Institut Moser, Zeitungsträgerin sofort ver Baechs vorzüglicher Einzel- Potsdamerstraße 110. 201/6 langt Spedition Lichtenberg, unterricht. Lehrkursus 15,-, Granitschrifthauer jucht Wartenbergstraße 1, Laden. inklusive Schreibmaschine 25, Krause, Ackerstraße 38.+ 164* Landwirtschaft. Buchführung. Zeitungsausträgerin verlangt Ladierer, Maler, Vergolder Bernsee, Stegliz, Mommsen Stegligerstraße 64. verlangt Lindenstraße 16-17. str. 59. 1526b Stuntsstolas, Muffen, Marder, Nerz, Alaska-, Blau- und Weißfüchse, Pelerinen. Ferner: 7,80 Mart, Ketten, Ringe, Platinabfälle per Gramm bis Serren Gehpelze, Holzräder 50-, 45, 40, 35, Steijepelze, bekannt billig. Bestecke, Uhren, Tafelaufsätze, Treffen, Film- und Zelluloid30er Leiterwagen( eigenes Fa- Damenkostüme, Herren- Gardebrikat), Klappsportwagen, Sie- robe sowie in Lombard geabfälle, photographische Rüdfermagen. Alle Reparaturen wesene uhren, Ringe, Brillanstände, Bapiere, GlübftrumpfStowalski's Bornehmes, elegantes Herren- asche, alte Bahngebisse, falan Storb- und Kinderwagen. ten, jilberne Taschen, Schmuck- zimmer, beste Tischlerarbeit, petersauces Silber, deren Rüd- Privatschule, faufmännische Copeniderstraße Korbmacher Weidlich, Brunnen- fachen sehr billig im Leibhaus, mit reicher Schniperei und stände und Geträge usw. fauft 143, ant Schlesischen Bahnhof. straße 96.( Firma achten!) Moritzplatz 58a. Kristallverglasung, zwei Meter Platin und Silberschmelzerei Sämtliche Handelsfächer, JahKüchenrahmen, Sizianne, breit, rund vorgebaut, 3000 Broh, Berlin, Cöpeniderstr. 29. res-, Halbjahres, BiertelBelataren. Wollen Sie Garnwinde, Storsett 72, Pup- Mart. Berliner Möbelhaus, Telephon Morizplat Stenographie, 3476. jahresturse. Belzwaren noch billig kaufen, penbettstelle, Bierflaschen ver- M. Hirschowis, SO., Stalizer- Eigene Schmelze, direkte Ver- Schreibmaschine. 878 müssen Sie in den Blauen fauft Bergmann, Lychener- straße 25. Hochbahn: KottBazar laufen. Kaiser- Wilhelmstraße 128. Kowalski's Sprachkurse, Pol+135 buser Tor. Straße 16, beim Alexandernisch, Russisch, Englisch, FranKinderwagen verkauft, eben258* play. zösisch, Denisch, Copenider falls großes Bettstell ohne Mastraße 143. Leihhaus Schöneberg, Sedantraße. Bartsch, AalesunderStraße 1, gegenüber Bahnhof, straße 8. 988 beleiht höchstzahlend alles. Brennholz, tiefern Kloben Stets Verkauf von Wertsachen. Großen Spiegel, fleinen Tisch Kurfürst 5687. Richard Eichel- und Knuppel, liefert in jeder Menge. Preis ab Plaz pro verkauft März, SminemünderRaummeter 45,- Mart, zer- ftraße 125.( 4 1hr nachfleinert in Ofenlängen, pro mittags.) 15226 Zentner 7, Fuhrlohn extra. Wegzugshalber verkaufe Schlaf3. Ch. 3repte, Reinickendorfer- zimmer, Mußbaum, Betten mit straße, Ede Seestraße. 98* Bezügen, Schreibtisch, großen Große Laube und Bumpe Spiegel mit Unterjazz, Tische, einzeln zu verkaufen. Baumert, Stühle. Stöfteen, Mitten Baumschulenweg, Baumschulen walderstraße 26. 6-8 Uhr. straße 95, Hof III. † 104 mann. 1280* Zeppiche, Farbfehler, Bettvorlagen, Tischdecken ,. Diwandecken.„ Borwärts"-Leser Extrarabatt. Potsdamerstraße 109, Fischer. 1160* Leihhaus, Blücherstraße 10. Sobe Beleihung, Verkauf von Silbertaschen, goldene, filberne Uhren, Armbanduhren, Ketten, Ankauf jeder Wertsache. 778* Möbel Möbel- Cohn, im Wegzugshalber verschiedene Küchen- und andere Möbel zu verkaufen. Frau Klemmer, Friedenau, Rembrandtstr. 19, 1521 Gartenhaus parterre. 15176 Einen alten Salontisch, zwei alie Stühle, zwei Lieferdecken, zwei Petroleumlampen verkauft Loewy, Friedenau, Barzinerstraße 2. 985 142* Elegante Kostüme, DamenOften, mäntel, Damenulster, DamenGroße Frankfurterstraße 58, im röde, Blusen, Herrenanzüge, Norden Badstraße 47/48, lieBurschenanzüge, Wintervaletots, Schlafzimmer! elegante dunIfter, Belzfachent. Löwenthal, fert an jedermann zu denkbar Renkölln, Berlineritr. 41. 128 billigsten Preisen und befter felmahagoni, birnbaum, birken, Ausführung auf Kredit bei Kirschbaum, eichen, weiß- Metallschmelze. John Hauft Nähmaschinen! Singerbobbin, kleinster An- und Abzahlung ladiert, infolge Riefenlager Abfälle. Händler bevorzugt. Adler, Schnellnäher, Heine, ganze Wohnungseinrichtungen billigste Preise. Besichtigung Alte Jakobstraße 138( Ede große, wie neu, billig, Re- und einzelne Möbelstücke sowie lohnt. Möbelhaus Often, nur Hollmannstraße). 260* paraturen prompt. Kaftory, fomplette 111* Pücheneinrichtungen 30, Andreasstr. 30. Rottbuserdamm 6, vorn hochLade, für ganz helle Ware prachtvoller Ausführung. in bis 16,00, und parterre. 63 Besichtigung meiner Riesenlager fämtliche Malereiartifel taufent GeBelhhaus Nosenthaler Tor, ohne jeden Kaufzwang gern ge- Pianinos, feltene Gelegen- brüder Borowski, GneisenauLinienstraße 203/4, Ece Rosen- ftattet. Größte Rüdsicht bei heiten, 700 aufwärts. Schwech- straße 5. Nollendorf 2379. thalerstraße, 1 Treppe, Krankheit und Arbeitslosigkeit. tenpianos, Duysenpianos, bachfaufen Sie Belztragen, Muffen, Gewähre Kriegsbeschädigten und pianos Biesepianos, BlüthnerStunts, Nerz, Alaska, Blau-, Borzeigern der Annonce Extra- flügel, Dubjenflügel. Krüger, Streuzfüchse, Iltisse und alle rabatt. Lieferung frei Haus. Neue Königstraße 31( Mexanderanderen Belzarten, Wanduhren, Sonntags 12-2 geöffnet. platz). Taschenuhren, Brillanten, Silbertaschen, nene Herrengarderobe. Sonntags geöffnet. nut 166* Möbellredit an jedermann. Musikinstrumente born. 240/ 5* Kowalski's 87 er 96* Maschinenbau. Elektrotechniť. Hochbau. Tiefbau. Technische Privatschule. Regierungs- Bau meister Dr. Werner, Berlin, Neanderstraße 3. Sieber, 211/4 Stuntsfragen verloren Mon15246 Arbeitsmarkt Bersonal = 0 " * straße 22. Botenfrauen werden eingestellt ,, Vorwärts"-Spedition, Peters000 Frauen zum Beitungsaustragen sucht„ Vorwärts"-Aus gabestelle Mt- Borhagen 56, Baden. Frauen zum Zeitungsaustragen sucht Vorwärts", Lindenstraße 3, Baden. Beitungsausträgerin verlangt Spedition Weißensee, Berliner Allee 11. T " * Beitungsfrau verlangt„ Borwärts" Spedition Neukölln, Stein- Siegfriedstraße 28/29. Beitungsausträgerin verlangt Borwärts"-Spedition Schöne berg, Meiningerstraße 9. Zeitungsausträgerinnen tön nen sich melden. Borwärts". Ansgabestelle, Laufigerplay 14/15. Zeitungsträgerin berlangt, Tour: Ohmstraße, Rungestraße, Brüdenstraße. Spedition, Prin zenstraße 31. Zeitungsausträgerin jofort * Menderinnen für Röde, Jaden und Kleider sofort gesucht. Meldungen in unserer Verwaltung im 3. Technische Privatschule. Re- Stock. Kaufhaus des Westens Elektrische Leitungsdrähte, gierungs- Baumeister Dr. Wer-. m. b. S., Berlin 23. 50, 1458* Tauenzienstraße 21/24. Rabel, Lizen kauft preiswert ner, Berlin, Neanderstr. 3. Säbel, Moabit, Kirchstraße 18, 12/11 Kleider Arbeiterinnen, per95* Kaufmännische Privatschulen von Ludwig Rösner, Neue fette, im Hause, sofort verElektrische Leitungsdrähte, Promenade 3( Börsenbahnhof), Langt. Orgler, Fidelmann Kleinste Anzahlung, bequemite Kaufgesuche igen, abel fauft höchst Gehbelstraße( orientare: 1. Co., Mohrenstraße 20/21, 1. HalbjahresHof rechts 3 Treppen. 15196 einzustellen. Vorwärtsspedition zahlend Schumann, Veteranen- furse, Jahreskurse. Ausbildung Spiralbohrer! tauft jedes straße 25, hochparterre. NorMoabit, Wilhelmshavenerstraße Kleider. Tüchtige ArbeiteBuchhaltern, BuchhalteQuantum, jede Dimension Metalleinkauf, Beuffelstraße 3. 13176 rinnen, Korrespondenten, Kas- rinnen auf garnierte Kleider 48, von 11-1½ und 4½- 7 Uhr. 1178* Elektro Installationsmateri- fierern, Stenographen. Vor- finden gegen Probevorlage soZeitungsausträgerinnen werElektro- Installations- Materi- alien tauft preiswert Buscher, mittagskurse, Abendkurse. Unter- fort dauernde Beschäftigung den sofort eingestellt richtsfächer: Orgler, Stenographie, außer dem Hause. alien aller Art tauft preis- Kaiser- Friedrich- Straße 1( Ser10/ 3* Schreibmaschine, Richtigsprechen, Fidelmann u. Co., Mohren- wärts" Spedition, wert Puscher, Brinzessinnen- mannplak). Richtigschreiben, Schönschreiben, straße 20/21, Sof rechts 3 Tr. ftraße 36. straße 4. Morizplaz 12 912. Werkzeuge, Materialien für Rechnen, Korrespondenz, HanElektrisch, Gas, Wasser und| delslehre, Wechsellehre, Sched- Blusen Arbeiterinnen, perdergleichen auft höchstzahlend lehre, Englisch, Französisch. fekte, im Hause, sofort verElektromechanik Dabiiewicz, Aelteren Personen Einzelunter- langt. Orgler, Fidelmann u. turzestraße 18( am Alexander- richt. Abgangszeugnis, Gratis. Co., Mehrenstraße 20/21, Hof 89* play). 13/ 15* profpefte. 8/1 rechts 3 Treppen. 181* Abzahlung, größte Rücksicht. Betten, Borhänge, Plüsch- Landwehr, Willerstraße 7, Blaue Schilder garnitur, Chaiselongue, Büfett, ein Treppe. Zische, Stühle, Egzimmer beachten. Sonntags 12-2 gefrone, Spiegel mit Marmor- öffnet. 66* platte, Nähtisch, Regulator, Chaiselongue bon. 90,00 ant. Küchenfachen verkauft Braun, Uhlandstraße 32. 98* Tapezierer Walter, Stargarder Straße 18. 2588* Stand Betten 110,00, 3yfinderbureauschrank 90,00, Klei- Renes modernes Plüschsofa derschrank 80,00, Blumentiste mit elegantem Umbau und zwei 10,00, Süchenmöbel billig. E. Sessel verkauft Gadischke, BlanBredom, Möbelhandlung, Chris tenfeldestraße 13. Händler berstinenstraße 8. 98 beten. Zeitungshändler 7/ 6* Elektrische Leitungsdrähte tauft höchstzahlend Bartelt, Moabit, Levehowstr. 21a, par+ 147* terre. für Straßenverkauf des„ Vorwärts" gesucht. Hauptexpedition des„ Vorwärts", Lindenstraße 3. Kellerarbeiter g nüchtern und intelligent, mit guten Zeugnissen, verlangt Roedel& Vetter G. m. b. H. Essenzenfabrik, Obstverwertung Alexanderstraße 22. Frauen zum Flaschenspielen und für Stellerarbeiten verlangt 22152 Kontorbursche flint, intelligent, Heißig und eblich, fofort ge sucht. Arbeitszeit von 19-21, 3-7 Uhr. Sonnabends bis 26. Borstllg. m. Zeugnissen 9-11. Budapester Straße 7 I bei„ Ala" Allgemeine Anzeig.: Gesellschaft m. b. 5. Roedel& Vetter G. m. b. I. Handschleifer H. Alexanderstr. 22. fofort verlangt. 2210 11 Warm orwort, Dieſenite. Il Tüchtiger Vorarbeiter? per sofort gesucht. mit reichen Erfahrungen im Bau von Flugzeug- Motoren Metallwerke Stadler G. m. b. H. Bamberg. 00000 den 558. Tüchtige Verkäuferinnen für Parfümerie and sofort gesucht. Seifen 162L* Meldungen 1-2 Uhr mittags oder 6-7 Uhr abends A. Jandorf& Co. Bellealliancestraße 1/2. Gr. Frankfurter Straße 113 Brunnenstraße 19-21. Kottbuser Damm 1. Charlottenburg, Wilmersdorfer Straße 118/119. Wir suchen für unseren Betrieb 15206 15186 12/ 1* ungelernte Arbeiter und Plazarbeiter in größerer Zahl ferner Bauschlosser, Maschinenschloffer, Dreher, Glettromonteure, Tischler, Rangierer. Arbeiterannahmestelle Pulverfabrit Bremniz. Rathenow, Bahnhofstr. 22. Kaufleute, Banführer. Schachtmeister verschaffen sich Verdienst durch Anwerbung größerer und fleinerer Arbeiterkolonnen für große Baustelle. Näheres bei 201/ 2* Carl Brandt. Berlin W 9, Schellingftr. 7. BorMarius* Beitungsträgerin verlangt * Spedition, Prinzenftr. 31. Botenfrauen verlangt fofort Ausgabestelle Berlin- Westen, Blumenthalstraße 8, Hof, par terre bei Stolpmann. Jüngere Burschen aus der Schule entlassen, finden sofort dauernde Stellung. Meldungen Zimmeritr. 59 im Laden. 15/ 5* Werkzeugdreher, Einrichter flir Automaten, für Revolver, für Bohrmaschinen stellen ein Spezialkonstruktionen, Steglitz, Birkbuschstr. 37/39. Tüchtige Lehrenhauer ellen ein Heinr. Thiele& Comp., Prinzenstr. 86. 15/6 Arbeitsburschen Arbeiter für Bauarbeiten Schlosser und Radfahrer verlangt Buchdruckerei Vorwärts, Lindenstr. 3, 4. Hof, links part. Bimmerleute, Erdarbeiter für auswärtige Heeresbauarbeiten sucht Bauunternehmung Leonhard Moll, München- Berlin Anmeldungen: Berlin N, Auguststr. 80, Hof. gesucht. Beuchelt& Co., Eisenbahnbrückenbau, Helgoländer Wier. KF Lehrling 22183* für Reproduktionsphotographie und Chemigraphie unter günftigen Bedingungen sofort ober 1. April verlangt. Cliché- Gesellschaft, Chemigraphische Friedrichstr. 231. Kunstanstalt, 15235 auf Kriegsarbeit ucht Otto Lubitz, Neue Königstr. 72/73. 000000000 Dreher oder Schlosser zum Einrichten für DedelBiehpressen sofort gesucht. Auergesellschaft, Eing. Warschauer Platz 9/10.