Wr. 109. 38. Jahrg. Bezugspreis! �ixrleljähn. 4,50 MI. monatf. 1,60 SH frei inä Jcauä, tiotau-5,;a6[&(tr.®:niCln« Kümmern 10 5iB. Postbezug: Monatlich Iü-0 Mb Unter ftrcuzbcnii, ffir Deutschland und Oesterreich- Ungarn S,~ Ml, für das übrige Ausland 4, SV Ml. monatlich. Seriand WS Feld bei dkelter Bestellung monatl. 1,50 SKI. Postdistellungen»eh inen an Düne» niarl. Holland, Luxemburg, Ächmeden und die Schweiz. Sinaetragen in die Post-Zcitungs-PreiSliste. Erscheint täglich. Telegramm- Adresse: »Eoziaidemokrat Äerlstr-, Cio pksnnw) VeeZilwv Volksblnkt. ZcntraXorgaxi der tozUldemdkv&titchen Partei Deutfcblatida. Anzeigenpreis: DiestebengesvaNeneKoloneizestesoflil bO Psg.„Kleine Sl»zeigen", da» fettgedruckte sSort 30 Pfg.(zulässig 2 fettgedruckte Worte), fcdcs weitere Kort 15 Psg. Elelleilgesuche und Schlakslellcnanzeigen da« erfle Wort 20 Pfg.. fcdeS.vettere Wort 10 P>g. Worte über 15 Buchstaben zählen iüx zwei Worte. TeuerungsjUschlag 20%. flamiiicn-Mzeigen. volitijche und geiverlschastltche BereinS-«»»eigen <50 Pfg. die Zeile,«nzelgen für die nächste Nummer müssen bis 5 Ahr nachmittags im Haitbtgeschüft Berlin SW.Sch Lindenftrage 3, aöregeben wcrdcil. KeSlkn« von S Uhr früh bis I ll!jr abends. Reöaktwn: SN). HS, Linöenstraße 2. Aernivrectier: Am: Moristplat«, Str.!SI SV— 131 97. Expedition: SA). öS» LinHenstraße?. DiS-ievlotz. Str. 131 30-151 97. CHahlrechtskampf in CCnnarn. Artilleriekampf an der Lysfront. Berlin» 20. April 1918, abends. Amtlich. Von den Kriegsschanplützen nichts Neues. Amtlich. Großes Hauptisoartler, 20. April 1318. sW. T. B.) Westlicher Kriegsschauplatz. An den Schlachtsrontcn blieb die Tötigkcit der Jiisimtrrir aus Erkundungen beschränkt. Starker Fcncrkampf bei W y t s ch a e t e und Bailleul. Zwischen Scarpe und Somme lebte die Artillerietätigkeit gegen Abend auf; an der Avre nordwestlich von M o r e« i l blieb sie tagsüber gesteigert. In den Bogcse» südwestlich von Marti rch brachte ein erfolgreicher Borstvsi in die scindlichen Gräben Gefangene ein. Aon den anderen KricgSschauplSven nichts Neue». Der Erste Gcneralqnartiermrister. ___ Ludendorff. Ter österreichische Bericht. Wien, 20. April 1918. Amtlich wird»erlautiart: Auf den italienischen Kriegsschauplätzen schränkte schlechtes Wctlcr die Kampflätigkeit ein. Der Chef de? Gener alstabel. Gegen Sie Vahlrechtsfchänöer in Ungarn. Budapest» 29. April. fUngarischsS Korreipondenz-Bureati.) Die Regierungspartei hielt gestern eine Konferenz wegen ihrer Stellungnahme zur Demission des KabineltS und zu dem von der Regierung vertretenen Gesetzentwurf Über die Wahlrefonn ab. Ministerpräfident W e k e r l e ergriff das Wort und sagte: Da die Regierung nicht die Möglichkeit hatte, da» Abgeordnelenhaus aufzulösen und zu Reu- wählen zu schreiten, ohne diese Maßregel aber der Gesetz- eutwurf über die Wahlreform nicht im Abgeordnetenhaus durckigcführt werde» könnte, so war daS Kabinett genötigt, zurückzu- treten. Der Minister ermahnte die Partei, darauf bedacht zu sein, wie bifc aufgetauchten verhältnismäßig geringen Difse- renzen überbrückt werden könnten, da die Partei bor großen Aufgaben stehe, die sie wegen kleiner Meinungsverschiedenheiten nicht im Stiche lassen dürfe. Der Versammlung wurden zwei Beschlußanträge vor« gelegt, einer von Ugron, welcher erklärt, an der Wahlreform uncrschüttert fe st zu halten und keine Regierung zu unterstützen, welche über die von dem abtretenden Kabinett gemachten Zugeständnisse hinausgehe. Der anders Ll n- trag von Gaal betont nur da» Festhalten am Wesen der Wahl- reform. Für den Antrag UgronS sprachen Graf Andrassy, Justizminister Vacsonhi und UnterrichlSminister Apponyi, gegen den Antrag sprach Graf Johann Zichy. A n d r a s s y sagte: Die Krise ist mit dem Augenblick ein- getreten, als e» deuilich zutage trat, daß wir eine Entscheidung durch Neuwahlen nicht hcrbeisühren können. Wir dürfen durch ein faules Kompromiß nicht der agitatorischen lSehaupiung Nahrung geben, daß die politischen Parteien mit den Masse» ihr Spiel getrieben hatte« und daS ihnen gegebene Versprechen nicht erfüllen wollten. Justiz- minister Vacsonhi sagte, er sehe seine Abdankung als endgültig an. er ivolle vornehmlich einen Irrtum des Abgeordneten Gaal richtig stellen, der Seine Masestät in die Debatte gezogen und den König al» Schuyherrn einer weitergehenden Kompromißpolitik hingestellt hat. Es ist meine Pflicht, sagte der Justizminister, auf Grund meiner Erfahrungen hervor- zuhebcn, daß es lein noch so weit gehendes Wahl- recht gibt, dem Seine Majestät nicht mit der größten Freude zustimmen würde. Europa würde lachen, wenn wir ein mit weiteren Zugeständnissen belastete» Wahl- rechl noch ein allgemeines Wahlrecht nennen würden. Unterrichts« minister Äpponyi sagte: Die Regierungsvorlage ist ein Instrument des soziale» Frirdeits, und dieser Friedeiisschluß sollte nicht erschüttert werden. Viele Streikbewegungen während unserer Amtsführung hä t t e n unmöglich geschlichtet tv erden können, lvenn nicht der soziale Friedensschluß, den die Wahlreform gewährleistet, bestanden hätte. Sodann erfolgte die Abstimmung. Diese ergab, daß s ü r den Antrag UgronS 46 Mitglieder, für den Aiurag Gaals 27 Mitglieder stimmten. Sehr zahlreiche Mitglieder waren abwesend. Wahlrechtskampf der nngarischen Sozialdemokratie. Eine großartige Demonstration der Budapester Arbeiterschaft für die Wahlreform fand vergangenen Sonntag statt. Trotz der feierlichen königlichen Botschaft an da? Volk und trotz der feierlichen Ankündigung des Justizminister Vacsonh!, daß die Stegiermig mit ihrer Wahlvorlage stehe und falle, ist in Ungarn die Gefahr der Einführung de? schlechteren Wahlrechts iiahegerückl, daö Graf TiSza, der Führer der Wahlrechtögegner, dem Volke oktroyieren will. Obwohl die Versammlung erst zwei Tage vorher angezeigt werden konnte und noch in letzter Stunde von dem Zentral« stadthaus nach der Jndustriehalle verlegt werden mußte. war der Besuch doch ein gewaltiger. Das Referat hizLt Genosse Alexander Garbai. Im Sinne seiner Ausführungen nahm die Versammlung eine Entschließung an, in der die Neniening an ihr zurzeit der Massenstreiks gegebenes �cier- lichcs Versprechen erinnert wird, wonach die RegierunH sich verpflichtet, den Wahlrechtsentwurf vor jeder anderen Frage ; zur Verhandlung zu stellen, an ihrem Standpunkt hmsichtlich der Erweiterung des Wahlrechts und der Neinljdt der Wahlen unverbrüchlich festzuhalten und die Entscheidung der Wählerschaft anzurufen, falls sich im Pariamen eine Mehrheit hierfür nicht findet. Die Versammlung protestiert gegen die von der Ti-za-Partci geforderten Abänderungen, f o r« dert, daß das Wort des Königs und das feierliche Versprechen der Regierung Geltung erhalte. Sollten die Erwartungen de» Volkes getäuscht werden, so würde der Kamps mit allen zu Gebote stehenden Mitteln geführt werden. Am Freitag hat nunmehr die Budapester Arbeiterschaft einen halbstündigen TemonstrationSstreik für das allgemeine und geheime Stimmrecht veranstaltet. In allen Fabriken und Betrieben wurde die Arbeit auf eine halbe Stunde eingestellt. Die Straßenbahn stand ebenfalls eine halbe Stunde still. Während dieser Pause wurden in allen Fabriken seitens der Arbeiter den Betriebsleitungen sowie in den unter militärischer Anfficht stehenden Betrieben dem Militär» kommando Eingaben übcreicht, in denen die Er- nennung einer Regierung gefordert wurde, die die sofortige Einführung des allgemeinen und geheimen Stimmrecht» durchführe.____ Zur be�ere ZamUlenunterftutzung? Zum Haushalt des Reichsamts des Innern hat die so- z ia l d e m o k r at i sch e Fraktion folgenden Antrag e'mge« bracht: Der Reichstag wolle beschließen: den Herrn Reichskanzler zu ersuchen, die Verordnung vom 2. November 1917 betreffend „die Ilntcrstütznng der Familien in den Dienst eingetretener Mannschastc a" dahin abzuändern, daß die Lieferungsvrrbände verpflichtet werden, die bis zum 1. Ok- tober 1917 gezahlten Mindestsätze der Fluniliennnterstütznnge« ab 1. April 1918 je nach de» örtlichen Verhältnissen, ininde« stens aber um ä M. monatlich für jeden Unterstützten, zn er- höhen. de? Gefangenenaustausch mit Rußland. Wolfs» Bureau teilt mit; Der nach dem Abschluß der Friedens« Verträge mit unseren östlichen Gegnern bevorstehende Gefangenen« austansch kann, wie bereits kürzlich hervorgehoben wurde, nicht z u r s o s o r t i g c n Rückkehr aller deutschen liriegS« und Zivilgefangenen führen, da die wetten Entfernungen der Ge- fmigeneiilager und Verschickimgsplätze in Rußland sowie die durch den Krieg und die inneren Ilnrnhen vollkommen gestörten Verkehrs» verhättnisse dem entgegenstehen. Umgekehrt wird natürlich, schon wegen der weitaus größeren Zahl der in unseren Händen befindlichen Gefangenen und wegen der Inanspruchnahme der deutschen Verkehrsmittel durch den noch fortbestehenden Kriegszustand mit unseren westlichen Gegnern der Abtransport dieser(nämlich der russische») G e f a n g e u e n a u ch n u r sehr l a n g s a ,n vor sich gehen können und sich auf eine geraume Zeit ausdehnen. Die Russen werden sich hiermit ebenso abzufinden haben wie unsere Ge« fangenen, vor denen sie den Vorteil voraus haben, in gesicherten Verhältnissen den Zeitpunkt ihrer Heimreise abzuwarten, falls sie es nicht vorziehe», überhaupt in Deutschland zu bleiben. * Bis 1. März 1918 machten die Mittelmächte 3409999 Gefangene. Dieie Zahl überschreitet die Gesamtzahl der männliche» Erwerbstätigen Schwedens. Norwegens und Dänemarks um mehr als eine halbe Million. Sie übersteigt ein Fünftel der männlichen Erwerbstätigen Deutschlands im Frieden. Die siegreiche West« schlacht brachte inzwischeu Deutschland ia einem Monat einen G cfangevcuzu wachs von rund 12S000 Na««. Neuköllner Tragikomööie. Tic deutsche RcichLhauptstadt erfreut sich bekanntlich in allen Teilen des Vaterlandes einer großen Beliebtheit. Tic Bevölkerung der Provinzen ist stolz auf ihr Berlin und schätzt die. Berliner von altersher. Namentlich gehört es zu den Traditionen der Landbewohner, stets liebevollen Anteil am Wohl und Wehe der Rcsidenzler zu nehmen. Diesem durch strenge Zucht lind Sitte ausgezeichneten Teile der E'inwohncr- schaft war es aber seit langem nickt verborgen geblieben, daß Berlin in nl o r a I i s ch e r Hinsicht nicht auf jener Höhe stand, die die Ackerbau und Viehzucht treibenden Distrikte erreicht haben. Jeder Besuch Berlins gab ihnen Ge- Icgcnheit, die hier herrschende Unsittlichkeit und Völlerei von Haus, ans kennen zu lernen und mit stetig wachsendem Ekel an den Quellen zn studieren. Auf eine Besserung der Verhältnisse war in der erschlaffenden Friedenszeit nicht zu hoffen. Aber als die große Zeit anbrach und das sittliche Stahlbad allenthalben seine Kräne öffnete, da Wandte sich der agrarische Nährstand mit frischen Kräften dein Versuche zn, eine moralisch e Wiedergeburt Berlins anzubahnen. Durch leibliche Kasteiung durfte man das Ziel zu erreichen hoffen rmd von Ostslbicn aus wurde daher großes ZwangSsasten über die Berliner verhängt. Während der Hamburger sein Beefsteak, der Münchener seine Knödel und der Königsberger feine Klopse fast imgeschlnälert genießen durfte, wurden den Ber- lrnern Rationen zugeteilt, die nach Ansicht selbst der strengsten Moralisten geeignet waren, die verweltlichten Sinne ans das Jenseits zu richten und eine siindenhafte Bevölkerung zur Büßfertigkeit zu erziehen. Aber die Unvollkonrmenheit alles Irdischen brachte eS mit sich, daß neben den Ungerechten auch die Gereckten zu leiden hatten. Ja, es kam dahin, daß diejenigen, die sich den göttlichen und irdischen Gesetzen am gewissenhaftesten unter- warfen, von der auferlegten Prüfung gerade am härtesten bedrückt wurden. Zn diesen gehörte natürlich in erster Linie derjenige, der die durch die ländlichen Erzieher den linern auferlegten Bnßübungen mittels amtlicher Vcrord- nuttgen praktisch durchzuführen berufen war: der Chef des. K r i e g s a m t ö, Herr v. W a l d o w. Drei Jahre lang darbte er freudig im Rahmen der erlassenen Verfügungen. Aber schließlich hielt auch er es nicht mehr aus und er hielt Umschau, ob es in Groß-Berlin nicht irgendwo eine Stätte gebe, wo man mehr zu essen habe als m feinem Domizil in der Mohrenstraße. Da fielen seine Blicke ans einen im Südosten gelegenen Kommunalverband, der sich in allen EmihrungSfragen einer ungewöhnlich günstigen Situation erfreute. Es war keine feine Gegend, dieses Neukölln, und die Gesinnung seiner Bewohner hatte namentlich bei den Reichstags-, Landtags« und Komnumalwahlen berechtigten Anstoß erregt. In der Stadtverivaltimg spielten die Roten keine unbeträchtlicke Rolle. Und doch herrschen in diesem ausgesprochenen Proletaricranarticr ungleich bessere Er- nährungsverhältnisse als z. B. in dem vornehmen Wilmsrs- dorf. Wie stellen c?. diese Lenle an? fragte sieh Herr v. Waldow immer Wieder. Tie Neuköllner S t a d t b e r Walt u n g batle schließlich Erbarmen und der Magistrat ließ eine Denkschrift ausarbeiten, in der er dem darbenden Leiter des Kriegs- ernährnngsomtz sein Geheimnis verriet. Dieses bestand darin, daß er es im Grunde ebenso machte wie alle anderen Groß-Berliner Kommunen, wie in ihrem Rahmen die großen Betriebe der Industrie, die KriegSwirtschaftsänfter und zahl- reiche obrigkeitlich« Behörden bis hinauf zum Polizeipräsidium. Nur daß er das Ganze vielleicht etwas geschickter anfaßte und daher wesentlich wirksamere Erfolge zu erzielen in der Lage war. DaS Verfahren war übrigen? so wenig ge- heimnisvoll, daß jeder Berliner ihn darüber hätte aufklären können. Stur Herne V. Waldow schien es verborgen geblieben zu sein. Tie Wirkung der Denkschrift war eine im höchsten Grade überraschende. Was in der Seele des Herrn v. Waldow vor sich ging, entzieht sich unserer Kenntnis. War es die Be- fürchtung, daß durch Bekanntwerden der Neuköllner Methode die oben erwähnte sittliche Erziehung der Berliner gefährdet werden könnte, oder war es etwas anderes— jedenfalls Kurde dem Magistrat die strenge Weisung erteilt, über den Inhalt der Denkschrift strengstes Stillschweigen zu bewahren. Und die Neuköllner Kommnnalobrigkeit hielt sich auch Pflicht- gemäß an diese Weisung. Aber sie hatte ihre Rechnung ohne den„Vorwärts" gemacht. Dieser bekam von der Geschichte Wind, und da er die Vorteile, deren sich die Neuköllner erfreuten, gerne auch den übrigen Berlinern zukommen lassen wollte, so brachte er am 16. Dezember vorigen Jahres die Denkschrift in vollem Umfange zur Kenntnis der keineswegs erstaunten Mitwelt, Anstatt anzusehen, daß dte Stadt Neukölln n'.cht anders hatte handeln tonnen, als sie gehandelt hatte, und daß sie i m Grund nichts anderes getan hatte, als was alle anderen— so oder so— auch taten, machte das Kriegsernäh- rungsamt den Staatsanwalt mobil und ließ ein hochnotpeinliches Verfahren gegen den Magistrat eröffnen. Vier Monate dauerten in der Stille die Erwägungen, Untersuchungen, Er- Mittelungen usw., bis man sich plötzlich zu einer weithin ficht- baren Aktion entschloß. Es war am 19. d. Mts., in der zehnten Vormittagsstunde, als sich vor dem Rathause zu Neukölln der schlechte Geruch einiger Autos verbreitete, denen Beamte der Polizei und Staatsanwaltschaft entstiegen. Unten in der Vorhalle informierten sie sich über die Lage der Zimmer, denen unter den vorhandenen 599 ihr Interesse galt, und obgleich einzelne Bureaus umgezogen waren, entdeckte man schließlich die gesuchten Räume der Kassenverwaltung und der Waren- einkaufsstelle. Fünf Stunden währte die Visite, deren Resul- tat die Entführung sämtlicher st ä d t i s ch e n & a s s e n b ü ch e r war. Stolz kehrte man mit der Beute zum Sitz der Staatsan- waltschaft zurück und ahnte nicht, was man angerichtet hatte. Daß zu einer Kassenführung Bücher unabweisbar nötig sind, hatte die Strafjustiz iin freudigen Rausch des Sieges nicht er- wogen. Und so kam denn das bekannte dicke Ende nach. Von Staatskonkursen hatte man schon öfters gehört, jetzt aber er- lebte die Welt das erste Schauspiel einer kommunalen Pleite: Tic Stadt Neukölln stellte ihre Zahlungen ein! Tie Bevölkerung begann einen Sturm aus die Kassen, aber es war vergebens: eine Bekanntmachung des Oberbürger- Meisters belehrte sie. daß die Grundlagen der Kassenverwal- tung zum Sitz der Staatsanwaltschaft, Berlin-Moabit, Rathc- no wer Straße 79, Zimmer 296, übergesiedelt seien. Die ent- täuschten städtischen Arbeiter verlangten ihre Löhne, die Au- gestellten ihre Teuerungszulagen und die Kriegerfranen, die am Wochenende ihrer Unterstützungen notwendig bedurften, gaben der allgemeinen Volksstimmung weithin vernehmbaren Ausdruck. Tie Stadt war nahe daran, gegen das, was die Justiz angerichtet hatte, Polizeilickie Hilfe zu requirieren. Da erhob sich plötzlich wieder der bekannte Geruch der amtlichen Autos, die schwer'beladen mit der am Tage vorher gemachten Beute vor dem Neuköllner Rathaus Halt machten und sich der beschlagnahmten Kassenbücher entledigten. Gegen Mittag des gestrigen Tages befanden sich die staatsanwaltlichen Trophäen wiederum an Ort und Stelle und die Neuköllner Hauptkafse konnte ihren Betrieb aufnehmen. Der beschränkte Untertanenverstand aber fragt sich: was war mit dieser ganzen Prozedur bezweckt? Er findet, wie so häufig bei behördlichen Maßnahmen, keine Antwort auf diese Frage und bescheidet sich mit der unumstößlichen Gewißheit, daß es der Justiz wieder einmal gliicklich gelungen ist, eine Affäre, die man ursprünglich um jeden Preis vor den Augen der Oeffentlichkeit z u verhüllen be- st r e b t g e w e s e n war, sich zu einem Skandal aus- wachsen zu lassen, dessen unfiestvillige Tragikomik nicht gerade geeignet ist, den Respekt vor der von Gott eingesetzten Obrig- leit zu erhöhen.___ Der englische Rückzug am Zpembogen. Telegramm unseres Kriegsberichterstatters. Westfront, 18. April. Ter schleunige Rückzug der Engländer am Dpernbogen ist als direkte Folge beider bisherige« deutschen An» g r i f f s s ch l a ch t c« zu bewerten. Die Fortschritte bei Bailleul und Wbtschaete bedrohen die rechte englische Upern-Flanke. Die numerische und technische(tzesamtschwächung dnrch die große Schlacht zwingt den Gegner zu Frontverkürzung und Rückzug in bessere Stellungen au allen bedrohten Frontabschnitten. So ward Hai», der eben noch den stolzen Armeebefehl, jeden Quadratmeter zu hnltcn, erlassen hatte, zur Aufgabe fast des ganzen Ge- ländegewinnS der englischen Flandernschlacht genötigt. Vorgestern nachmittag begann in größter Eile, ohne baS schützende Dunkel der Nacht abzuwarten, der englische Rückzug. Er wurde sofort bemerkt, überall wurde nachgestoßen und das Feuer auf die feindlichen Rückzngssttafien verstärkt. Gestern morgen war die Linie Mangelaarc— Poclkapelle— Ostrand Zonncbeeke— Polygonwald— Kanalknie bei Hollebeeke erreicht. Nach den heutigen Morgenmeldungen bat sich der ehemalige Upernbogen bereits auf seine Sehne Houtholsterwald— Steenbach— St. Julienne-Hohen von Westhoek verkürzt. Vei Julien hält der Gegner noch den Brücken- köpf diesseits des Baches. Eine aus dem Hourholsterwalde in nordwestlicher Richtung gegen den Drehpunkt des Rückzuges vorgehende Kolonne machte Mb Belgier zu Gefangene«. Außer den andern viel umkämpften flandrischen Dorsrninon fiel da? legendäre Langemark nun zum dritten Male in deutsche Hände. Wieder liegen wir 5 Kilometer vor den Torrn vo« Dpern. Ob der englische Rückzug mit der heutigen Linie beendet, ist«och nicht abzusehen. Die deutsche Heeresleitung kann jedenfalls den erzwungene» feindlichen Rückzug als Erfolg seiner eigenen wühl- durchdachlrn Operationen buchen. Dr. Ad. Köster, Kriegsberichterstatter. »» Berlin, 29. April. W. T. B. Im Dpernbogen nördlich Si. Julien und südöstlich F o r t u i n vorstoßende englische Ab- icilungen wurden abgewiesen. Sie ließen viele Toie und Ver- wundeie liegen. Zwei Offiziere und zahlreiche Gefangene blieben in unserer Hand. Bei Wytschaete und besonders zwischen B et i l l e n I und der Gegend nördlich M e r v i l I e starker Feuer- kämpf. Südlich der Searpe unterhielt der Feind rege Pcrtrouillentätigkeit. Acht Uhr abends begann dort starkes Artille- riefeuer auf die deutschen Stellungen, das sich zwischen dem Flusse und der Straße Arras— Ca m b r a i allmählich verstärkte. Um ö Uhr 4S Minuten abends griff der Engländer mit stärkeren Massen bei Ulloy an. Die erfolgreiche deutsche Ab- wehr bereitete ihm jedoch eine blutige Schlappe. Berlin. 2V. April. W. T. B. Nach den verlustreiche« sranzg- fischen Angriffe« des Vortages konnte der Feind am 19. April an der Avre mit seiner Infanterie die blutigen Sturmversuche nicht fortsetzen. Er beschränkte sich auf starke Feuertätigkeit, die sich auch auf die Anschlußlinien der Angriffsfront übertrug. Feindliche Ansamm- lungen bei Hailles und nordwestlich des Senecatwalde s zerschlug das deutsche Artilleriefeuer. Ter Angriff am 18. April war planmäßig von de« Franzosen vorbereitet. Durch Einsatz mehrerer Divisionen sollte er den bedrängte» britischen Bundes- genossen entlasten. Zwölf Tanks sollten dem Sturm größere Wucht verleihen. Bon diesen Panzerwagen wurden fünf durch Handgranaten, Minenwerfer- und Maschinengewehrfeuer außer Gefecht gesetzt. Sie liegen in und hinter den deutschen Linien. F a st sämtliche übrigen Tanks wurden schwer b e- schädigt zu schleuniger 1l m k e h r gezwungen. Die blutigen Verluste der Franzosen haben sich durch diese vergeblichen Angriffe abermals außeiordeutlich gesteigert, Englischer Bericht vom 19. April a b c n d S. An. der britischen Front tagsüber keine Aenderung. Die feindliche Artillerie war an verschiedenen Punkten tütig und beschoß unsere Stellungen bei Caudecure(?), nördlich von Mar, am frühen Morgen heftig. Es folgte kein Jiifanteriegefecht. Unsere Artillerie beschoß feind- liche Truppen und Transporte auf den Straßen hinter der Lys-Front wirksam. Englischer Heeresbericht vom 29. April morgens. DitS Ergebnis einer erfolgreichen kleineren Unternehmung, die wir gestern südlich des Scarpeflusses ausführten, bestand in einigen Eesartgenen, 9 Maschinengewehren und einem Graben- mörser. Ein spät abends unternommener �Gegenangriff unserer ersten Division warf den Feind ans Punkten unserer vorgeschobenen Verteidigungslinien in der Gegend von Givenchh und Festuli ext, die et am 18. April unter schweren Verlusten ge- wonnen hatte. Alle Ziele wurden erreicht und die Stellung wieder hergestellt. OevtAcke gegen unsere Stellungen südöstlich von Robecg gerichtete Angriffe führten zu einem scharfen Gefecht, das damit endete, daß der Feind zurückgeworfen wurde. Außer beiderseitiger Arüllerietätigkeit an verschiedenen Stellen unserer Fronten ist nichts weiter zu berichten. Französisiber Heeresbericht v o m 19. April nachmittag?. Ziemlich heftige beiderseitige Beschießungen in der Gegend von Castcl, M a i l l y und R a i n e v a l. Die Franzosen hoben im Lause der Nacht einige Maschinengewehrnester an der Front des gestrigen Angriffs aus. Die Zahl der von den Franzosen gemachten Gefangenen beträgt zur Stunde 929. darunter 29 Offiziere. Nörd- lich Bezonvaup glückte den Franzosen ein Handstreich. Sie brach- ten Gefangene ein. Zeitweilige Beschießung an der übrigen Front. Französischer Heeresbericht vom 19. April, 11 Uhr abends. Kein Jnfanteriegefecht. Im Verlaufe des Tages sehr lebhafter Artilleriekampf in der Gegend von Castel-Grives- n e s und auf dem rechten Ufer der Maas. An der anderen Front nichts Neues._______ Sie Meöeraufnahme Ze? öiplomaLischen SeZiehungen zu Rußlanö. In Berlin ist vorgestern abend der Botschafter der russischen Republik, A. Joffe, mit einem aus etwa 89 Personen bestehenden Personal eingetroffen und ist zunächst in einem Hotel abgestiegen, um später das russische VotschaftspalaiS zu übernehmen, dessen Schlüssel von der spanischen Botschaft dem Auswärtigen Amt über- geben worden ist. Zugleich hat sich Graf Mirbach nach Moskau begeben, um dort die Vertretung dcS Deutschen Reiches zu übernehmen. Joffe, der vor Trotzki die Verhandlungen in Vrest-Litowsl geführt hat, ist in Deutschland, zumal in der deutschen Sozialdemo- kratie kein Unhckannter. Ter in den Dreißig Stehende gehört seit früher Jugend der sozialdemolraiischen Partei, und zwar ihrer Linken, an, er erlitt im Kampf gegen den Zarismus jahrelange Freiheits- strafen und hat sich als Flüchtling auch längere Zeit in Wien aufgehalten. Er war Mitarbeiter des wissenschaftlichen Organs der deutschen Sozialdemokratie, der»Neuen Zeit in der er Auf- sätze philosophischen Inhalts veröffentlichte. Bei Ausbruch der Revolution stand er auf Seite der Menschewiki. In der Presse ist an der Entsendung deS Grafen Mirbach nach Moskau scharfe Kritik geübt worden. Man hat bezweifelt, ob sich dieser»Diplomat mit der Bügelfalte' im heutigen Rußland zurechtfinden werde. Schließlich könnte aber auch ein weniger feudaler Botschafter kein besseres Verhältnis zur russischen Republik zuwege bringen, als im besten Falle daZ der kühlen Korrekrheit. In Joffe und dem Grafen Mirbach spiegelt sich allerdings der scharfe Unterschied der Staatswesen, die von diesen beiden Märmern repräsentiert werden. Einer späteren Zeit bleibt eS vorbehalten, eine gewisse Ausgleichung zu bringen I Clemenceaus �bbau. Paris, 19. April. Der KamnierauSschuß ffir anS- wärtige Angelegenheiten ernannte nach beendeter P r ü- f u n g des von Clcmenccau übergcbenen Aktenstückes einen Unterausschuß von fünf Mitgliedern zur Abfassung eines Fragebogens für die später stattfindenden Verhöre. Paris, 19. April. Einer amtlichen Havasmeldung zu- folge, hörten die vereinigten Senatsausschüsse für Auswärtiges, Heer und Marine Clcmenceau und Pichon über die letzten durch Graf C z e r n i n hervorgerufenen diplomatischen Zwischenfälle. Clemcnceau übergab Schriftstücke zur Unterstützung seiner Aussagen. Dann machte R i b o t vollständigere Mitteilungen über die Er- eignisse während seiner Ministcrpräsidentschaft. Die wehrpsijchtarbslt m Amerika. Washington, 19. April. Reuter. Der Heercsaus- s ch u ß des Repräsentantenhauses hat sich heute für den Gesetzentwurf ausgesprochen, durch den junge Leute, die seit der ersten Einschreibung im Juni 1917 das dienst- Pflichtige Alter erreicht haben, einberufen werden. Das Krtegssekretariat schätzt, daß jährlich eine Million Mann im dienstfähigen Alter, aus der Musterungsklasse I ins Heer eintreten werden. Wie man hörr, soll die Ein- schreibung des neuen Jahrganges am 5. Juni erfolgen. Rotterdam, 19. April.„Nieuwe Rotterdamsche Eourant" meldet aus London: Die kanadische Regierung wurde vom Parlament mit Rücksicht auf die militärische Lage ermächtigt, die Dienstpflicht auszudehnen, die Befreiungen rückgängig zu machen und alle unverheirateten Männer zwischen 20 und 23 Jahren einzuziehen. Der Stanöpunkt öe? englischen Pazifisten. Die bekannten englischen Pazifisten Ramsey Macdonald, Arthur Ponsonby und Charles'Trevelhan hielten unlängst als Gäste des„Cannibal-Clubs", einer Vereinigung von Industriellen und HandelStrcibcuden in London, Ansprachen, in denen sie den Standpunkt der englischen Pazifisten darlegten. Ponsonby bezeichnete als 5iriegsziele: Selbstbestimmnngs- recht, Nationenbund, kein Wirtschaftskrieg, Rüstungsbeschränkung, Abschaffung der Geheimdiplomatte.„Wir sind,' so führte er aus, „als Deutschfreunde bezeichnet worden, aber ich glaube, daß es keine Gemeinschaft auf der Welt gibt, der unsere Anschauungen so widerwärtig sind, wie die deutschen Junker und M i l i t a r i st e u. Wir sind beschuldigt worden, erklärt zu haben, daß Deutschland lciue Schuld am Kriegsausbruch zukomme. Das war nie unsere Auffassung. Aver es wäre unrecht, nicht sehr sorgfältig zu überlegen, ob sich wegen irgend eines Grundfatzcs die Fortsetzung des Krieges auch nur um eine weitere Woche rechtfertigen läßt."(Unruhe. Zurufe:„Ja- wohl sie ist gerechtfertigt!") Ramsay Macdouald sagte: Als ich die Bezeichnung „Freunde" auf Deutsche anwendete habe ich erklärt, daß ich damit die Leute meine, die wir in Stockholm tteffen wollten, und d i e unsere Kriegsziele unterstützen sollten. Ich bin für einen demokratischen Frieden. Keine Friedensbedin- gung, die die Deutschen bisher anboten, hat mich beftiedigt. Ganz gewiß nicht.(Beifall.) Solcher Unsinn wird geredet. Bis jetzt ist kein Vorschlag von Deutschland gemacht worden, der einen befriedigenden Frieden gewährleistet. Es ist indessen nicht Pflicht des Diplomaten, die Soldaten aufzufordern, die Waffen nieder- zulegen, das ist Sache des Kriegsministeriums. Sache der Diplo- mateu ist, die Gegenseite auf das, was sie sagt und meint, fest zulegen. Meine Politik ist die des Festlegen s." Auf die Anfrage, ob er diese Rede auch in Deutschland halten würde, antwortete Macdonald:„Ich bin fest überzeugt davon, daß ich dann, wie meine deutschen Freunde, ins Gefängnis käme. Ich habe keinerlei Absicht nach Deutschland zu gehen, dagegen würde ich gern in einem neutralen Land die heute geäußerten An, schauungen darlegen." Trebel y an erklärte, daß wenn Belgien nicht ge- rettet würde, der Krieg weiter gehen müsse. Cinberufung einer ukrainischen Konstituante Dem Ukrainischen Preffebureau wird über Lemberg telearaphisch gemeldet: Die Sitzung der Zentralrada vom 11. April beschloß mit 27 Stimmen gegen 15 und 4 Enthailungen, einen ukrainischen kon- sliluierenden Reichstag zum 12. Mai einzuberufen. Auf Grund der im Dezember und Januar stattgefundenen und noch durchzuführen- den Ergänzungswahlen soll dieser erste Reichstag des ukrainischen Staates gebildet werden. Die Kijewer Gouvernemcnts-Semstwo wurde auf demokratischen Grundlagen als Kijewer Gouvernements-Volksrat reorganisiert. Zum Präsidenten des Volksrates wurde der ehemalige Kriegsminister Simon Petlura gewählt. Der Krieg auf öen Meeren. Berlin, 19. April. Im Sperrgebiet des Mittelmeers versenkten unsere U-Boote 6 Dampfer und 5 Segler von zusammen etwa 26 090 Br.-Rcg.-T. Außerdem vernichtete ein U-Boot vor Bilerta die franzö- fische U-Boot- Falle Madelaine(149 Tonnen), einen mit zwei 7.5-Zentimeter-Gesch»tzen bewaffneten Zweimastgaffelschuner mit Hilfsmotor und Funlentelegraphie, und machre drei Mann der Besatzimg zu Gefangenen. Berlin, 29. April. Wieder 28 900 Br.-R.-To. versenkt, Hier- von hat ein Unterseeboot unter der bewährten Führung des Kapitän- leutnanls Rose in zäher, fast zweitägiger Verfolgung eines stark ge- sicherte» Gclcitzugcs bei schwerem, die Tätigkeit des Bootes be- hindernden Wetter 3 Dampfer mit zusammen über 21 990 Br.-R.-To. ans dem Gclcitzug herausgeschossen, darunter die englischen Dampfer Port Campbell(6239 Br.-R.-To.) und Tankdampfer Cordillae (11 149 Br.-R.-To.) Der Chef des AdmiralstabeS der Marine. Au? Mesopotamien meldet der kolmmandierende englische Ge- neral: Im Kampfgebiet und schwere Regengüsse. Die Lage ist un- verändert. Fortsetzung der Fernbeschirßung von Paris. Basel, 29. April. Nach einem Pariser HavaS-Bevicht hat die Beschießung der Ge- gend von Paris durch daS Ferngeschütz wieder begonnen. Wegen eines Streiks im Arsenal vo« Hembrul bei Amsterdam intd in der Marinewecft in Amsterdam, der sich immer weiter aus- breitet, bat der Krieg sminister die Schließung beider An» stalten aus unbestimmte Zeit angeordnet. Der Fall Bonacossa. Rom, 19. April. lStesrnri.) Laut itelie- mischen Blättern hat sich der in die FlockseideaTtyelegenheit ver- wickelte ehemalige Abgeordnete Bonacossa der Militärjusttz zur Verfügung gestellt. Bonacossa wurde nach dem Gefängnis Regina Coeli gebracht und wird morgen vernommen werden. Reichstag. 149. Sitzung. Sonnabend, den 29. April, nachmittags 3 Uhr. Am Bundesratsttsche: Rüdlin. Auf der Tagesordnung steht die Speziakdcbatte des Postetatö. Abg. Kunert lU. Soz.) krittsiert die Verletzung des Postgeheimnisses durch Militärbefehlshaber. Man müßte alle diese ver- fctssungswürtg handelnden Herren in ihrer Person dafür haftbar machen. Staatssekretär Rüdlin: Nach§ 4 des Belagerungsgesetzes sind die Zivilbehörden verpflichtet, den Anordnungen des Militärbe- sehlshabrr ohne Prüfung der Gesetzmäßtgkeit im einzelnen Falle nachzukommen. Die Verantwortung trifft allein die Militär- befehlshaber. Abg. Kunert(U. Soz.): Auch die Militärbefehlshaber sind an die gesetzlichen Bestimmungen gebunden. Verlangen sie Unge- fetzlicheS, so darf die Postverwaltung thnen nicht nachgeben, sonst macht sie sich miffchuldig. Der Etat wird bewilligt. Bctm Etat der Rcichsdruckerci wünscht Abg. Dr. Ouarck(Soz.). daß die Reichsdruckcrci sich die Grundsätze der Deutschen Tarifgemeinschaft der Buchdrucker zu eigen machen solle. Staatssekretär Rüdlin: Die Frage wird geprüft werden. Der Etat wird bewilligt. Es folgt der Etat der Verwaltung der Reichsciscnbahncn. Abg. Coßmann(Z.): Wir alle erkennen wohl dankbar die Leistungen des Eisenbahnpersonals im Kriege an. Dieser Dank ist ihnen auch durch Taten zum Ausdruck gebracht worden, durch Lohnerhöhungen und Teuerungszulagen Die letzteren sind aller- Vings ungleich verteilt; hier bedarf es reichlicher Ausgleichszu- lagen. Die Lebensmitrclversorgung ist besonders bei dem Fahr- personal unzureichend; hier hätte mehr von der Verwaltung ge- schehen müssen. ?lbg. Fuchs(Soz.): Gegen das Milltonengeichenk der Eisen- bahnverwaltung an den Verleger der„Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" Rcimar Hobbing durch Uebertra- gung der gesamten Eisenbahnreklame legen wir Protest ein. Drin- gend notwendig ist eine gründlich? Reform der Bcamtenbcsoldung, vor allem eine erhebliche Ausbesserung der k l e i n en und m t t t- leren Beamten. Ein besonders armseliges Dasein führen die Bahn- und S ch r a n k c n!v ä r t e r mit Löhnen von 1,49 Mark pro Tag. Die Pension der A l t p e n s i o n ä r e ist noch beut» eine jammervolle. Die den Eisenbahnarbeitern gewährten Teue- rungszulagen reichen bei weitem nicht aus. Die Grundlöhne müssen crbeblich aufgebessert, die Zeit bis zur Erlangung der Höchstlöhne mutz so herabgesetzt werden daß die Arbeiter mit 35 Fahren spflte- stenS in den Genutz des Höchstlohnes kommen. Eine dringende Nte- wendigkcir nach der Ueberlastung deS Krieges ist die Einfüh- rung des Achtstundentage? sofort nach Kriegs- ende. Die ArbenerauSschüsse werden in grundlegenden, einschnei- dcnden Fragen»ich» gehört So z B. in der Frage der Abschaffung der Akkordsrbeft. Das jetzige unklare S t ü ck l o h n s Y st e m Rertt ttr. 10� ❖ 35. Jahrgang 1. Seilage öes vorwärts Sonntag, 21./tpr!! lH7S HroMerlM Die Neuköllner Kassenbücher wieder freigegeben. Infolge der von uns gemeldete« Beschlagnahme der Neuköllner Kassenbücher und der hierdurch veranlagten Schließung der städtischen Kasse in Neukölln sammelten sich gestern vormittag im Rathause größere Menschenmengen, insbesondere Frauen an, die stürmisch Auszahlung ihrer Gelder wie Kriegsunterstützungen und dergl. der- langten. Der Ansturm wurde derartig bedrohlich, daß das Schlimmste zu befürchten war. Stadträt Lindner setzte sich in- folgedessen telephonksch mit dem zuständigen Staatsanwalt in Ver- bindung und teilte ihm die bedrohlichen Anzeichen mit. Er wies darauf hin, daß die Erregung der Menschenmenge einen gefährlichen Charakter annehme, so daß der Magistrat um polizeilicheu Schutz bitten müsse. Der Magistrat müsse jede Verantwortung für die Folgen, die hieraus entstehen könnten, ablehnen; die Beraniwortung treffe allein die Staatsanwaltschaft. Nachdem sich der Staats- anwalt mit seinen höheren Behörden in Verbindung gesetzt hatte, machte er dem Stadtrat Lindner die Mitteilung, daß die Kassen- bücher noch am Sonnabend der Stadt Neukölln wieder zugestellt werden würden. Sie blieben allerdings beschlagnahmt, so daß der Magistrat die Garantie übernehmen mußte, daß sie jederzeit zur Verfügung ständen. Der neue Skrahenbahnkarifberkrag, den der �weckverband Groß-Berlin mit den Straßen- bcchngei eil> d>a f t e>: schließen soll, wird von der Verbandsleitung als sehr günstig für den Verband angesehen. In einer Besprechung mit iprefseiwciwietn nannte der neue Verbandsdirektor F i s ch b e ck diesen Vertrag„ein für den Verband freudiges Ereignis", und der Verkchrsiechnwcr Prof. G i e s e bemühte sich in längeren Darlegun- gen, die Torteile des Vertrages z-u beleuchten. Das neue Abkom- men mit den Gesellschaften gewährt ihnen die Erhöhung des Fahrpreises auf IS Pf. bei Einzelfahrscheinen, auf 12� Pf. für die Fahrt bei Doppel- und Sammelfahrscheinen, woraus den Gesellschaften eine erhebliche Mehreinnahme, der Bevölkerung eine entsprechend� Mehrbelastung erwächst. Unter den G e g e n l e i- stun gen, die der Vertrag den Gesellschaften auferlegt, erwähnte Eiese an erster Stelle die neu« Verpflichtung zum Bau von jährlich b Kilometer Straßenbahnstrecken nach Besttnrmung des Verbandes, unbeschadst der weiter geltenden örtlichen Baupstichten für noch rund iil) Kilometer. Ausbodung-n wird für die neuen Strecken ein Mindesßbetmeb, bei Verkehrszunahme eine Betriebsverftärkunz, auch Betriebsvirstärkungcn für überlastete Strecken, ferner Äarteräume in Außenbiertel«, Fahrplan tafeln an wichtigen Verkehrspunkten, Angabe der Linbem-unvrirern an Heitssteklsntcckeln. Der'Vertrag sicher* dorn Bsnbcmd keinen Einfluß auf die Lohn- und Arbeits»«- hästniffe der Angestellten, wsthrend die Siraßenbahndirektion die Lohnregelung m't dem Fahrpreisstreit verquickt hat. Neben den bisherigen Abgaben, die bestehen bleiben, beansprucht der Verband je nach der Dtvidendenhäbe vom Reingewinn ein Drittel bei über 6 Prvz., die Hälfte bei über 6,7 Proz., zwei Drittel bei über 7,4 Prozent.� Das ErwerbSrecht wird dahin abgeändert, daß der Kauf- preis nicht mehr das Lö fache, sondern das 2l>fachs vom Dividenden- durchschnitt der letzten Jahre vor dem Erwerbstermin beträgt. Als Mindestpreis werden 150 Proz. des sich auf 100 Millionen Mark belaufenden Aktienkapitals festgesetzt, doch erhält der Verband beim Erwerb noch den Reserve- und Tilgungsfonds, die jetzt 45 Millio- nen Mark betragen und bis 1L4Z auf 200 Millionen Mark gewachsen sein können. Wenn der Vertrag tatsächlich so günstig fiir den Verband ist, wie es hiernach scheint, dann könnte man sich über die „Nachgiebigkeit" der Gesellschaften wundern. Diese an ihnen ganz ungewohnte Erscheinung erklärt sich vielleicht daraus, daß die Tariferhöhung ihnen große Vorteile zu bringen verspricht. Im Schisds- gerichtsverfahren, das der, Vertrag überflüssig macht, hätten ste statt 12 p-»zw. 15 Pf. höchstens 11 Pf. durchgedrückt. Der Verband kann Verschmelzung der Großen Berliner Straßenbahn mit ihren Nebenbahnen verlangen und will das bald tun. Ter neue Vertrag erseht die über 150 bisherigen Verträge der Msellschaften mit den verschiedenen Gemeinden schafft so die wünschenswerte Verein- heitlichung des Groß- Berliner Straßenbahn- � wesens und erreicht einheitliche Vertragsdauer bis 1049 bei ver- bloibendsm Recht zu früherem Erwerb. Geltung behalten aber aus den bisherigen Verträgen die Vorschriften, die für Einzelgemeinden wichtig sind. Die AuSeinandersetzungdes Verbandes mit den Einzelgemeinden soll nun gleichfalls erfolgen. Berlin würde nach dem Magistratsbeschluß, über den noch die Stadt- verordneten entscheiden, wertvolle Zugeständnisse zugunsten der Groß-Bcrlinec Gemeinschaft machen. Unter Beanspruchung der bisherigen Bruttoabgabe von 8 Proz. würde es verzichten auf Ab- gäbe von Reingewinn und auf Entschädigung für Ueberlassung des Erwerbs- und.Heimfallrechts. Bedingung ist, daß auch die anderen Gemeinden hinreichendes Entgegenkommen zeigen. Dem Bc-rband winken au? den ihm zufallsTiden ReinMUstunabgaben beträchtliche Einnahmen.'___ Berliner Lebensmittel. In Ausführung der Beschlüsse deS LebenSmiGewerbandes Groß-Berlin gibt der Magistrat Berlin bekannt, daß auf Ab- schnitt 2Z her allgemeinen Lebensmittelkarte der Stadt Berlin 200 Gramm Grieß entfallen. Die Abschnitte sind vom Montag bis Mittwoch in den durch besondere Ver- kaufsschilder gekennzeichneten Kleinhandelsgesch ästen abMgeben. Die Ware wird nach Ablauf der üblichen Frist zur Verfügung stehen. Auf Abschnitt 40 der Werlarte kann vom 20. bis 29. April ein Ei entnommen werden. Vom 22. bis 28. April werden auf die Abschnitte 17 der Kartoffelkavte 7 Pfund Kartoffelu ab- ; Ndposi- Abonnenten /�\er Feldpostbezng des„BorwZrtS" kostet infolge der hohen postalischen Amschlaggebühr vom -1. Mai ab monaMch"1,30 M. Damit die Zustellung keine Unterbrechung erleidet, ersuchen wir unsre Abonnenten im Felde, den Abonnementsbeitrag für Mai — 1,80 Mark— umgehend einzusenden. „Vorwärts"-Verlag G. m. h. H. gegeben. Vom 24. April beginnend, werden in den durch Ans- hängeschild kenntlich gemachöen Geschäften nach Maßgabe der Zu- fuhr wieder Heringe zur Verausgabung gclaiuien. Die Abgabe ist nur gegen Vorzeigung der jetzt geltenden Berliner Zucker- karte gsstattst. Jedesmal darf auf eine vorgelegte Kuck eriarte H Pfund Heringe verabftlxt werden. Die gefchsheve Bernbfokaum« hat der M«inh«ndler handschniftkich oder durch Siampelau ivruck auf der RücksMÄ der Zuckerkarte zu vermerke**. Vom Montag, den 22., bis Sonwtag, den 28. AprK 1918 wird in den in der Gegend des Kaifer-Fricdrich-Platzes lau der Hasen- Heide) und des Kvttbnser Dammes ssüdliche Seite) gelegenen Bezirken der 22., 24., 25., 26., 27. und 28. Brotkommifston pro Kopf ISS Gramm Weichkäse nach Li-mburger Art bzw. IN Gramm pommerscher Weichkäse verteilt. Zur Mnllfrag«. Ruf nnfe«, ein« Lokalkornefpondenz entnommene Mitteilung in Nr. 106 schreibt uns die WirtschastSgenassenschaft Berliner Gru-ndbefiher, daß die MiWärverwaltung der Wirtschaftsg!en<>ssen>- schaft bisher nicht mitgeteilt habe, daß sie ihr die russischen Geftm- genen nicht mehr lang« werde belassen können. Richtig dagegen sei, daß die Wirtschaft Sgenossenschaft im März d. I.«mcht war- den ist, von ihrer infolge der schlechten Leistungen de-r Gsfangsnen schon unzureichenden Gefangenenzahl für die Landwirtschaft ge- eignet« abzugeben. Auf die Gegenvorstellung der Wirtschvftsge- nossenschaft ist diese Forderung nicht aufrechierhaften worden; im Gegenteil wurden ihn noch weitere Gefangene inzwischen über- lassen. Der angeflihrte Gsenbahnwogenmangel habe zwar zeit- weise und wiederhol i in bedenklichem Maße bestanden, s«i aber zurzeit behoben. Das Oberkommando habe die rechtzeitige Gestellung von Eisenbahnwagen befürwortet. Beschlagnahme»an Tischwäsche in Gcwerkebetrieken. Durch eine Bekanntmachung der Reichsbelleidungsstelle ist die im Besitze von Gewerbebetrieben befindliche, zur Veräußerung bestimmte, aus Web-, Wir!- und Strickwaren hergestellte, gebrauchte und ungebrauchte Tischwäsche sweitze und farbige, waschbare Tisch- und Mundtücher) beschlagnahmt worden. Von der Beschlagnahme ist die Tischwäsche ausgenommen, die entweder ausschließlich aus Natur- oder Kunst- seide. aus halbseidenen Stoffen oder aus reinem Papierganrgewebe hergestellt ist. Ausgenommen ist ferner die ungefütterte Wäsche und solche, die zur Hälfte oder mehr aus Tüll, Filet, Stickerei oder Spitzenstoff besteht. Die Bekanntmachung enthält weiter ein Ver- fügungs- und VeräußerungSverbol, während eine Enteignung vor- läufig nicht angeordnet wird. In derselben Bekanntmachung hat die Reichsbekleiduilgsstelle die rntgelilicbe Veräußerung und den Erwerb gebrauchter und ungebrauchter Tischwäsche der bezeichneten Art. die sich im Besitz von Privatpersonen befindet, verboten. Die Tischwäsche und die Stoffe dürfen nur au den zuständigen Kommunalverband veräußert werden. Verteilimg von Leinennähzwirn. Die Reichsbelleidungsstelle macht bekannt: Mir Rückficht auf die geringe zur Verfügung stehende Menge können nur Verbraucher, nicht auch Verarbeiter, beriicksickiigl werden, und auch nur solche Verbraucher, die nach näherer Be- slimmung deS Kommunalvcrbandes infolge ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage durch besonders starke Inanspruchnahme ihrer Kleidung Uhr zu bewirlen. Die Ausgabe der Saatkartoffeln erfolgt in der Verteilung sstelle mn Bahnhof Schmargendorf. Treptow. LekenZmittck. Auher den ilblichen Rationen gelangen rar Berteilunz: 1 Pfund Geenüsekonserven auf Abschnitt 28 der Grob-Berliner LebensmÄtelkarte, außerdem noch 1 Pfund Gemüse lonfcrven auf Abschnitt 11 der Treptower Lebensmittelkarte für Jugendliche, je IVO Gramm Zwieback auf Abschnitt 9»nd 19 der iproß-Berliner Leber»Smi:telka»«e für Jugendliche, auf Abschnitt 3 der Eierkcrrte 1 Ei für den Ortstcil Treptow-Milte Nachlieferung aus einer früheren Verteilung, 1 Pfmid Haferflocken auf Abschnitt � und.1 II der Milchkarte für Monat Mai für Kinder im 1. und 2. Lebensjahre. 1 Pfund Nährhefe auf Abschnitt Ii der Mtlchkarte für Kinder im 3. u. 4. Lebensjahre. Salz, Knochenbrühwürfel, Knochen i-ühmafie, dänischer und deutscher Knochenbrühextrakt in allen ein ichlägigen Geschäften ohne Einschränkung. In den Gemüjehand lungen holländisches Frühgemüse. Brill. Lebensmittel. In der Woche vom 22. bis 28. April ge langen tu der Verkaufsstelle der Gemeinde zur Abgabe auf Ab uimut 29 der Briyer Lebensmittelkarte zum Ausgleich noch weitere ! 99 Gramm Miihlenfabrikate. Abschnitt 27 eine Dose Gemüse- l.mselven, soweil Vorrat, fiir Haushalte bis drei Personen, zwei .. ose» über drei Personen. Abschnitt 28 je Haushalt 199 Gramm Lorbeerblätter, 29 flz Pfd. gemischte, getrocknete Pilze, 39 199 Gramm . ihihese, 31 1 Flasche Putzblnnk, und auf Abschnitt 32 Sonder- -uteilung. Ferner gelangen zur Ausgabe: Tee, Klippfische, Knochenbrüh- cxirakt, Flcischextrakt usw._ Friedrichsfclde. Milchvertcilung. An Kinder und Kranke wird ein Posten kondensierte Vollmilch verteil!. Die Abgabe erfolgt vom Kittwoch nächster Woche ab durch die Milchverkaufsstellen. Für scheu Milchkarteninhaber sind zwei Dosen bestimmt und zwar er- alten Kinder gezuckerte Milch zum Preise von 2,19 M. sllr die Tose und Kranke ungezuckcrte Milch zum Preise von 1,75 M. für ie Dose. Die Abgabe darf nur gegen Vorzeigung der Milchkarte folgen. Die Händler chaben die rechte Hälfte des Millchkarten- r.iitielsiilckes mir der Nummer der Karte abzuschneiden und an sich m nehmen. Außerdem erbalien Kinder vom angefangenen 7. bis zum voll- udeten 9. Lebensjahre je eine Dose gezuckerte Milch und über '> Fahre alte Einwohner je eine Dvie ungezuckerte Mich. Für oie beiden letztgenannten Gruppen sind Bezugsscheins im Ein- loohner-Meldeamt. Dönhoffstr. 31, erhältlich und werden auf Antrag r.ffort ausgegeben._____ Groß-öerliner parkeinachrichten. Groß-Serlm. Für die Dienstag, den 23. April, avendS 8 Mjr, in den Eermama-sälen, Chensicestr. 110, und im GewerkschastshanS, - ügelufer 15, stattfindenden Versammlungen mit der Tages- erdnung: für das gleiche Wahlrecht in Prenße» find die Eintrittskarten bei den Parteifunktionäre« med im Vezirkssekretariat, Lindenstr. 3, zu erhalten. Der Bezirksvorstand. Zur Ttadtverordneten-Nachwahl. Die Nnabhängigen setzen im 19. Kommunalwahl- bezirk alle Hebel in Bewegung, um ihrem Kandidaten als Nachfolger NaSnerS zum Siege zv verhelfen. Der Wahl- bezirk umfaßt einen Stadtteil, den fie zu ihrem sichersten Besitzstand zählen dürfen. Darum glaubten sie wohl den Wählern"einen Kandidaten präsentieren zu können, der auch im engeren Bezirk der Parteiorganisation bisher unbekannt geblieben war und noch nirgends bewiesen hat, daß er imstande ist, die Jntereffen seiner Wähler gegebenenfalls öffentlich zu vertreten. Um so'ckärfer wird der Wahlkampf von den Nnabhängigen ' durch Flugblätter und das„Mitteilungsblatt" geführt, das in seiner neuesten Nummer mehr als eine volle Seite' dem Wahlkampf widmet und ihm damit hohe Bedeutung beilegt. Nach Nieder- bar n im suchen die Nnabhängigen im Stadt- innern bei öffentlicher Stimmabgabe wenigstens den Rest ihres Ansehens zu retten. Die Flugblätter strotzen von Entfiellungen und Verdrehungen. auf die die Antwort nicht ausbleiben soll. Das„Mitteilungsblatt" beschäftigt sich jetzt auch mit unserem Kandidaten, dem Genossen Paul.Litfin. Es erklärt, weite Kreise würden durch diese Kandidatur überrascht sein, denn LUfin sei in der Berliner Arbeiterbe tvegung kein Undeta unter und habe früher, als er zur linken Seite der Partei zählle, mit großem Eifer für die Sache g e- arbeitet. Auch in der M c t a l l a r b e i t e r b c w e g n n g I e i er sehr tälig und einige Zeit Angestellter der Ortsvcrwal- Hing gewesen. Später aber sei er Gastwirl und schließlich Vor- sitzender der freien Gast Wirteorganisation ge- worden. Als solcher habe er seine und seiner Kollegen J'n tercssen auf Kosten des biertrinkendenPubli- kums vertreten, weshalb er niemals ein Ver- treter der werktätigen Bevölkerung sein könne. Die Anerkennung, daß Litfiu stets für die Sache der Arbeiterschaft mit Eifer tälig gewesen ist, verlohnt schon registriert zu werden. Da die nachteilige Eigenschaft LilfinS nur darin liegt, daß er auch in seiner Berufsorganisation tätig war und nicht genug für die Biertrinker gesorgt bat. so werden sich über die Schlußfolgerungen des unabhängigen SvaßmacherS die Wähler am Wahltage sehr leicht selbst ihr Urteil bilden. Die u n a b- häng igen Gastwirte, einschließlich des Vorsitzen« den deS unabhängigen Wahlvereins im vierten Wahlkreis, die auch der Gasiwirtsorganisation angehören und zu ihrem Berbsudsvorsitzende» Paul Litfin gewählt haben, vertreten hoffentlich das Interesse deS bicrtrinkenden PublilumS bester als er. P a r t e i g e n�o f i e n! Im letzten Flugblatt behaupten die tln- abhängigen, die Sozialdemokraiie stehe vor einem Trümmer- Haufen ihrer politischen Ziele. Wenn jemals eine Partei vor einem Trümmerhaufen gestanden hat, so waren es die 11 n- abhängigen am Tage nach der Wahl im Nieder- barnimer Kreise. Sie haben dabei vor Schreck sogar daS Aufräumen der Trümmer am Stichwahltage vergessen. Sorg! durch eifrige Betätigung an allen Wahlarbeiten dafür, daß ihnen am Wahltage, am Sonntag, 28. April, im 19. Kornmunalwablbezirk sStralauer Platz, Küstriner Platz usw.) ein zweites Riedsrbarnim bereitet wird. Jeder Parteigenosse, der zn den Vorarbeiten zur Wahl bereit ist, melde seine Adresse an Fried r. Schlienz, Verlin O 112, Simplonstr. 37. __ DaS Wahlkomitre. NeukZlln. Dienstag, den 23. April, abends 8 Uhr, General- Versammlung in dcr Kindl-Brauerci Hermannstraße. Tagesordnung: Bericht und Neuwahl des Vorstandes. Vcrcinsangelcgenheiten. Mitgliedsbuch legitimiert. Epandan. Dienstag, den 23. April, abends 8V, Uhr, findet im Lokale von Steinmetz, Wsmarckstr. 8, eine sehr wichtige Mitglieder- bersammkmig ieS WahlberelnS fiakk. DageSsrvmmg? Die Wahl" rechtsvorlage und das Dreiklassenparlament. Referent: Genosts Reichstagsabgeordneter Stahl. Aufstellung eines Kandidaten zur Stadlverordnetenersatzwahl. Agitalionsfragen. Pelcrsyttgen- Fredersdorf. Mittwoch, den 24., abends 8 Uhx, Sonder-Bezirksabend bei Heuer in Petershagcn. Tagesordnung: Die bevorstehenden Gemeindcvertreterivahlen und die Vvrarbeilen für die Wählerversammlung. Bermögensübersichi. Die Kreisgeneral- Versammlung. Parteifreunde willkommen. Das Theater See Woche. Volksbühne: 21., 23., 25., 27.„Tic Richtige", 22., 26., 25.„Hauueles Hiimnelfahrt", 24.„Hermannsschlacht", 25.„Hamlet".— Sgl. Opernhaus: 2!.„Fliegender Holländer", 22.„Ticsl-nd", 23.„Mignon", 24.„Hugenotten". 25.„Troubadour", 26.„Rappelkops", 27.„Lobcngrin", 28.„Hiffsnronns Erzählungen", 29.„Tannbäuscr".— Königliches Schauspielhaus: 21.„Kyritz- Pvrip", 22.„Heimat", 23. �Journalisten", 24.„Nathan", 25., 27., 28. „Meine Frau, die Hoffchauspielerin", 26.„Prinz Friedrich von Homburg", 29.„Kabale und Liebe".— Deutsches Opernhaus: 21.„Zigeuncrbaron", 22.„Rigoletto", 23.„Mignon", 24.„Figaro", 25..Flievesketten", 26. „Troviata", 27.„Hugenotten", 28.„Prstillou", 29.„Tauuhäuscr".— Dcnisches:„Bürger als Edelmann", 26.„Macht der Finsternis".— Kammerspiele:„Sumnrun".— Lessing:„Perleberg",„Variete", 23.„Nach Damaskus", 26.„Peer Gynt".—.nöniggrätzcr: 21., 26.„Helden aus Helgclnnd'ß 22., 24., 28.„Straße nach Steinahch", 23., 27.„Kahcnfteg", 25., 29.„Folttmgersage".— Künstler:„Klubleutc" 21., 29.„Lola Montez".— Schiller O.: 21., 22., 28.„Ehre", 23.„Bcilchcnfrcsscr". 24. „Gespenster", 25.. 29. Hafen", 26.. 27.„Hans Somlenstößers Höllen, fahrt".— Schiller Charlottenbnrg: 21., 25.„Mt-Heidelberg, 22., 26, „Beilcheufrefser", 23.„Ehre", 24.„Hans Sonncnstößcrs Höllenfahrt", 27., 2?., 29.„Ein Erfolg". Täglich: Berliner:„Blitzblaues Blut".— Trianon:„Lebens- schüler".— Residenz:„Der junge Zar".— Kleines:„plante".— Westen: „Ludwig Regimentszaubercr".— Frledrich-WUhelmstädlisches:„Treimaderl- Haus".— L«ii sp!e!ha«s:„Blonden Mädels vom Lindeuhof".— Komödien- Haus:„Die Zarin.— Nollcndors:„Drei alte Schachteln".— Zentral: „Csardas-Fürstin".— Neues OPercttcuhaus:„Soldat der Marie".— Thalia:„Unter der blühenden Linde".— Komische Oper:„Tchwarztvald- müdcl".— Metropol:„Rose von Stambul". FretreligkSIc Gemeinde. Sonntag, den 21., vonnittagZ 9 Uhr, Pappcl-Zlllee 15,17; Neukölln, Jdcalkafino, Weichselnr. 8: Oberschönc- weide, Wilhelmincnhosftr. 43 bei Panw:.Freireligiöse Vorlesung.-— lOflj Uhr, Kleine Franlsurter Str. 6. Vortrag von Herrn Dr. Bruno Wille: Freweligiöse im Mtteialter. Gäste willkommen.— Am 28. April: 73. Stfltungsfest in der Brauerei Patzenhoser,. Turmstr. 25/26. Berein für Frauen und Mädchen der Arbeiterklasie. Mttwoch, den 24. Besuch der Treptow-Sternwarte zum Vortrag:„Die flandrische Küste.- Abends 8 Uhr. Vorher Zusammenkunft, bei Ebel ffr. Eichbaum) in Treptow. Eintrittskarten(39 Pf.) bei den Vorstands- Mitgliedern. S?kef?asten öer ReüaMon. Warnemünde 47 G. 2. 1. Das ist statthast und geht leider vielen Gainifondienstpftichttgcn jetzt so. 2. Das wird Ihnen auf den Urlaub an- gerechnet werden.— H. Gr. 37. Zum vertragsmäßigen Zlblauf kann »Kündigung erfolgen, auch Steigerung. Die Frau kann aber wegen Aus- Hebung der Kündigung bzw. der Steigerung das Mieteinigungsamt an- rufe».— G. I. 189Ä. Wenden Sie sich mit einer Beschwerde an den Kricgsausschllß, Mctallarbeiterburcau, Linienstr. 83—83.— F. O. 3LL, 4. u. 2. Eine einmalig- Abflndnng in Höhe bis zu 1099 M. 3. Die Kinder erhalten die Rente weiter. 4. Jas wenn Bedürftigkeit vorliegt.— Bcr- brennen. Der Bezirksvoriteber ist im Unrecht, auch der Polizeibeamle. ES genügt die Erklärung für die Feuerbestattung vor dem Bszirksvorfteber und Unteriiempeiung der Erklärung durch ihn, da er eine Person ist, die ein öffentliches Siegel führt. «etteranSstchten für da» mittlere Stordde»ttltila»d diS Montag mutag. Vorwiegend kühl, mit Westverbrestetui Niederschläge», dazwifchen etwas aufstörend. BERJLI� C Sfiandaiter Str. 16 Gegründet 1815 BERLIN C Röntg str. 11-14 : v:;' r:■ Spitzen oaö Sesätze mm weißem Kr&aseUtoll, flettc Form, mit Taschen. Rock aus schwarz. alpakaartigem Stoff mit Gürtel..... TJ 1 aus misch karh. IVOCK Stoff,«n.Tasch. O 1 an» weicher JCvOCK schwarz.Seide Fahenform, m.Te»ch. -Q 1 a. fnrh.Eoüen, XS.OCK flotte Form. 29.00 39.00 52.00 75.00 95.00 Blusenscide weill schwarz gestreift und kariert, 1 r(f pi 43 cm breh. Meter Seidener Sekleicratokf 100 cm breit, Meter 16.U*J FoularJ farbig ge- q—„ mustert••• Meter i- t«5 Taft S5;'!6."? 20.50 Kleiderseice q-» sa gestreift, 85 cm. Meter£O.D\J Bedruckter M usselin hell- und dunkelfarbig, /- 80 cm breit.. Meter Ö.i/U Bestickter Musselm dunkel, mit bunt Sticiu,'T'TfC 68 cm breit•. Meter Stf eiß. bestickt. Mull Blumenmnst., 1 1 5 cm, 10 OA Meter....... LO.OU Sckleicr stoffe bestickt 13.75 bi, 27,00 na Iis< Meter Kimder-Sociccl�eiTL 1 Größe I a. 2 0.05 GriSße 3 b. 4 1,00 Größe 5 n. 6 1.05 Größe 7 a. 8 1.10 Tüll-Em- u. Besätze weiß uend nAturfarbiv. Q MctCr a»»»a»a»* Spachtel-Spitzen und Einsätze�, �0.75 iCunstseid. Einsätze n. Besätze Meior 0.85 Breite TüH- und Spachtel-Spitzen u. Einsätze Met*.1.35 ScidentüDc 100 cm breit •chwarz, weiß, braun, A Kf) marine.... Meter � Mantel aus imprSg- 1 Nr. 90. Jackenkleid an» 148.00! 195.00 LeTrspIntleklFelier ältere, stellt sofort ein )tto Pinnow, ammermerf,?Kaschinen- 1». ipparatesabrik, Spandau, Hamburger Str. bitt'tttt. Fitr ölusea nati Fassem 45 cm brelf, M?r.-4.50 Für Gardinen nnd Vorhange: Hand- Klöppel '-SpitzcB Ktr. 0.55 O.QO 1�.0 -Einsätze Mtr. O.QO l.OÖ 1.75 -Vierecke Stck. 0.50 0.75 1.50 Für Blusen und Kleiden Reffe u. Ablchniffe von SpifzensfofTen Garten-«nö Salkon- Röbel � -Fans: vier StockNerke Möbel Geübte 46/4 Lnmpkn-SortiermWfl! verlangt stsweroa, Zlckerstr. 47. Sp�zlalarzt Dr. med. Reinbardt, Fotsilffirslr.lll- dLa,20WS'- Syphilis. /.12-2,6-VaO Harn-, Franenleitien, lZIutuntersuvliuWSn.IlcdernsieS, erfolgreichst. H«Herfahr»». Teitz. Siehe48Seit.Nark.Broich.>,5dM., nach auherhalb verjchlosfen 1 W. M XkMV in DienMotett- angelegenheAen Suchende wenden sich ver- r.auensvoll an den 48/4- llerdsnä der fflmzsngettelltcn, llerlin SO 16, Engelmer 21 HI. iöcöjfnct von 9—5 Uhr. Wir kaufen st.§15 der vekanntm. v. 25. IX. gebrr fl,. Sektkorke z« IT � Wei»korke M 2 � a.att.anti.Srt.«««ca. grtritecTe ferner:- Zelluloid-, Mm- Hartgnmmi- Wachswalzeu- Schallplatten-Abfäll? Srdower G. m, d.$>., Gcorgenkirchstr. 50 (6. Äcxanderplatz), Friedrichstraße 45 Ecke Zmimerstrahe. *-12% 2%-Vl* | Verkauf nn Rosen' °,j Obstgellölzen } ans dem Einschlag findet| j jetzt statt. 225 L' p [ L. Späfll,»wmwcstiüe f. ßeriin-llacmsohcleBweg.$ Speziatarzt Dr. med. Kockenlud FMÄt4!5s0™Ä.TM fürSyphilis.Harn-u.Fpauonleiden eiutuntersuchungen. Schnolie, sichsre, tchmerzlose Heilung ohne Bsrofsstsrung. Teilzahlung � Liehtheil- KP Anstalt W 35, Kurfürstenstr. ärztlich geleitet. Künsfl. Hdfjsfisonnß elo. Nachweisbar grüfite Erfolge bei Nerve«-, Magen-, Lungen-, chant-, Herzleiden, Rhemna, Lirteriemiollakkung. Schwäche- zustände usw. ProsveÄ 3 gr-nis. Behdl 19-2,4-7. Aätz. Kmpreije. uiellt ohne lloltfoäern von P, Pasgelow.WriKen a.O. Meine Battfedemfabrik bietet gr. Änsw. i. 69 versoh. Sorten v. d. biUigaten b. allerieinst. Qual. Werden Sie Mitglied! SiedlnngslMge. welchcWobn- Hoimstättebei Berfiii od.Erwerbs- Hoimstäite aicherhaii» sschcn, werden noch«uögensmmen. für Kslonisation «.vi!»« SV." CanipHatrfciistraste 18 llA. l:LSW- mmckrk. n. ver- fSfciilS werten seit Jahren anerk, schnell Ing. Jaetjep, Or Breslauer, Berlin SVV 81. D3uch.„Wie muC e. Erfind f. d.Terw. besah, sein" sratis, Soeben erschien: «MS«. KM MS ZÄMMomle Kritische Luibien über offene Probleme des wisseaschasllichen und praktischen Sozialismus in und nach dem Weltkrieg. Bon Or. Karl Renner MtigNed des österreichischen Reichsrats. Unser österreichischer Genost-, einer der besten Marrkraner. sagt im Porwort dieses vorireMichen und populär geschriebenen Buches u. a... Geboren aber winden diese Studien aus der ic!dem'!'aft!icben Lmpstnrung des geistigen Wirrsalo, in das d.e Arbeiter ich ast der Welt durch den Krieg verstrickt worden ist, und ans der uiierschütrsrtichen Ueberzouaung. das ihr einzig tuid allein mcrxisttsche Forschung Abhilfe schaffen kann..... Prci«. gut gedonden, SchO Mark. Szpedttiov des Vorwärts, Lindenstr. 3 sLade»>. SchrtstNche«uftriize, anch für alle anderen Bücher, werde« sofort erledigt. Spezialarzt Idr. med. Haschd, Frieiriotetr.M�0�. B-Hanoi, oo« StzPhilis,-Hanl- Harn», Fraiieilleiben, spez.: chron-Fällc. schmerztow, kürzeste Behandlg. obne BerufSstöruug. Biutuntersuchung. Wätz. Preise. Teilzahlung. Sprechstunden 19 bis 1 und 5—L, Sonnt. 11—1. Spezialarzt Dr. med. J.aabs vsh. fchiicZ, gründl., mögl. schmerzlos u. ohne»ernjsstir. Lesoblsekisitranlllieit., geheime Haut-, Harn-, Frauenleiden, Sohwäche.EtvvoMefte Methoden Harn- und Bluiunlersuchung. KUniSStr. Ml mÄti Spr. 10— lu, 5— S, Soiilit.19— 1 Das gesamte Arbeiterrecht mit gemelnTerstänclUchen Erläuterungen. Belcbssersleherangsllrt üBiig i Die gemsiiHmtn Vorldirifta nnd das verfahren.....—,*0 Krankenveriichtruna......— ,Z0 Gewerbciintaiiuerlichefang...— ,Z» CsndwtrtjÄ. infaCTerüüj-.rung— F» Scc-ihif�ftkrlhbtiHmg.....->» Tnvalidjn. und gintcrtUebeneo- vtkiichernns.........—,3» Diese 6 Führer rnsammen, gat gebunden ittk. 2,—. Die Rechtsprechung ire Unfallrenten-Streitsachen Eine Zusammenstellung und gemeinverständliche Erläuterung d. vrietuigst Entscheidungen— t sal des Roiclisvers.-Amts, geb.«!» Iii. Die Unfaliversicherung in der Reichsversichernngs- ordnung. Erläutert V. Rudoll Wisseil und Hennann«SOSO Müller, gebunden Mk. 1«&— Hauptexpedition des „¥c»rw»r4s" Berlin SW.68, Lindenstr. 3, sowie in sämtKch. Filialen, Universal• Briefsteller 4y—> Mark, Buchhandlung Vorwärt», Lindenfttaße 3(gaben). ! m k&afm ist kftsq and vorMt�aff, denn Sia findsn f&fzt bei uns nocfy entzückende, in ihrer Gäle and Färb- sMfäng gleich bestechende Seidenstoffe. in großer Reichhaltigkeit and zu mäßigen Preisen, so daß Sie Ihres Einkaufs doppelt froh sein werden. Votte-Rrepp (Cräpa• äsor&tlCa) tfn>a too cm OretT, Ot miss, teftttfarx, farbig mfr. 19» 23 (CrisfaftaeJ gbffä fOO et» brsU, zartes ftissssades Geweba in Oed- tarbigen Streifen mir. 2t6~°~ Allgemeine Ortskrankenkasse Berlin-Weiiensee. Bekanntmachung. sZemätz der BundcsratSverordNUNg vom 22. November 1817 itttd des Lcichlusses deS Ausschusses obiger Kasse vom 10. Fe- bruar 1S1L trelen mit dem 22. April 11)18 folgende Kaffeu- fatzungsänderungeu in Krast: § IS. Die Kassenmitglieder werden in 11 Stufen eingeteilt: 1. in Stufe A geboren alle ohne Enlgclt beschäftigten Lehrlinge 2.,, l gehören Kasscnwitglieoer mit einem täglichen Entgelt von 1. M. süv den Arbeitstag. i>.,, Ii gehören Kafscnmitglieder mit eincnr täglichen Entgelt von 1,01— 2,00. 4.,, TII gehören Kassenmitgliedcr mit cm cm täglichen Entgelt von M. 2,01— 3,00. 5.,, XV gehören Kassenmitglieder mit einem täglichen Entgel! von M. 0,01— 1,00. 6.,, Y gehör en Kassenniitglieder mit einem täglichen Entgelt von M.<1,01—5,00. 7..»VI gehören Kassenmitgliedcr mit einem täglichen iSnigell von M. 5,01—6,00. 8.,, VIT gehören Kassenmitglieder mit einem täglichen Enrgelt von M. 6,01—7,00. 8.,, ATH gehören Kassenmitgliedcr mit einem täglichen Entgelt von St. 7,01—8,00, 10.,.IX gehören Kassenmitgticdcr mit eine« täglichen Entgelt von SK. 8,01—9,00. U.,, S gehören Kassenmitgliedev mit einem täglichen Entgelt von mehr als 8,00 M. hiernach wird der Grundlohn bis auf weiteres festgefcht: für die Stufe A auf... 0,75 Wart um. XI-••• 2,, ,,, xn,*.*«i,, ... IV.... 4.-. 0,0\*.•.. 5,, 00, �X»... 6,, 000 VII„... 7, 0 ... VIII.... 8.-. ... IX.... 9,-. ... X.... 10-. § 20, Ziffer 2. Krankengeld wird gezahlt in Höhe de? Haiden Grundlohns für jeden Kalendertag, wenn die Krankheit den Wer» sicherten arbeitsunsühig macht• es wird vom vierten Krenkheils- vnel. Jos. Hartmann, Borsttzcnder. Die Behandlung der ällff» glieder in der„Zahnärgt- ttche« Klinik" ersoigi»erktäg- lich, ausser Donnerstag, vor- mittags von'/ßlO bis'/�l Uhr. Donnerstags ftridcl vormittags keine Behandlung statt, dagegen nachmiliags von'/,7 bis 9 Uhr. Äsaeiae Stlä-SHM® m Verliß-MMeke. Volles- LlebltieiianstaH Invalidenst. 130 11 S Gate Erlotge seit 1807 bei Gssclilsolits- Uiden Hautl. FlecKtsn— Wunden Gicht- Rheuma- Schwäche Frauenleiden Dr. med. Heo««i«r, prktAm Spreht:. 5-8»aß. Donsarsi. Soanteg 10-11 Harn-,»ofcniterooohuog im eigenen Laboratorium ifoikÄic&e Preise Prep, d, BsÄar VaHeer. Charlottenburg« DkkatvngsßtRe für Gkschlkchtskröskt. Die Sprechstunden der städtischen Beratungsstelle für Ge- fchlechlskranke im Charlottenburger Krankenhaus, Kirch ür. 19/20, finden sowohl für Männer wie für Fronen nach Geschlechtern getrennt viermal wöchentlich, und zwar Montag« und Donners. tags von 8—9 Ubr abends und Mittwochs und Sonnabends von 12— 1 Uchr mittags statt, BeratungSbedürfttge werden hier unenigelilich untersucht und beraten; eine Behandlung findet nicht statt. 238L » Ami!, geleiieit, mtäm ttvyrnchtrtk« «"Heiianstlllt f. llmdulator. Kthandlullg� 'Acdernat, erprobtes Hoilrerfahrea; NaturiieiiTsrfahren, Elektro- und Lioht-Heilmethode, die wissenschaftlich anerkannte und glänzend bewährte„Künstliche Höheasonnea"-Behaadlung RSntgen-BehandlDng und-Untersuchung, WassarhelUer fahren. Pflanzen- und Kräuter-Kuren und Bäder, Sauer- stoffkuren, homöopathische und mechano-therapeutlscho Behandlung.— Nachweisbar gute und dauernde Haileriolge bei sämtlichen Krankheiten, Inneren und äußeren, spezioll chronischen, z. 8. Lungen-, Hals-, Herz-, Hagen-, Darm-, teberleiden; Nervenschwäche, nervösen Kopfschmerzon. alfgemeiner Nervosität, allgemeiner nervöser Abspannung, Ischias, Gicht, Rheumatismus; sämtlichen Ausschlägen, Flechten. Wunden; Lähmungen, sowie Kinderlähmung, Stolfwechselkrankheiten, Zuckerkrankheit usw.— Jtzret- willige, briefliche nnd mündliche Anerteneeungen früher behandelter und geheilter Pattenten. die an- gaben, vor der Behandlung in unserer Anstalt ander- ,-veitig ohne Erfolg bebandelt werden zu sein: 1. Frau M. Richter, Bccitn-Moablt. Waldstr. 33. Lungen- leiden, Blutarmut, Nervenschwäche geheilt.— | 2. Herr Georg Heinrich, Vaumichnlenwcg. Baum- I schu cnfir. 29 IL Lungenletden geheilt.— 3. Frau Vlödor». Eöpenick, Aug.-Viktoriastr. 24 Herz-, Leber, und Nierenleiden wiederholt gebessert.— > 4, Herr K. En sie. R-slaur., Chnrlottenburg, Suttenstrasse 19.. Chronischer Mittelohrkatarrh geheilt.— 5. Herr W. Vurkche. Bertiu-Adtershof, Helbigfir. 29. Von MagengefttM'iire« n. Darinkatarrh geheilt.— 6. Frau M. Zaike. Berlin, Nollendorsstr.lO I. Stheiimatismus o. steife Schulter geheilt.— 7. Herr E. Wirhardt. Gr.-Lichter- ielde. Ringstr. 52». �hrontiche» Hustgelenklciden wiederholt erfolgreich behandelt.— 8. Frau<&. Ho- dorss. Berlin, Cokbergerstr. 28/W. Nerven, u. Knochen. hautent.ziindnug— vollständig gelähmt— geheilt.— 9. Herr Sy. Napda, Berti», Prinz sn-Astoe 72/78, Bon Kops- und K reu.zkch merze», trockener Brustfell. vntziindung nacli �nstuenza geheilt.— 10. Frau <5. Hrrzwonm Schoneherg. Femigstr. öl. Eiternde stziftet nach Äliuddarmoperatton geheilt.— 11. Herr E. Ritter. Friedenau. Spouhotznr, 56. Von Knie- zeieuNeiden gedcttt.— 12. Frau A. Rohrmoser. Berlin, Brcskmierstr. 1. Altes fünfzehnjähriges Herz. leiden geheilt.— 13. Herr M. Anstner. Rcinicken- dorf-Wcft, Antonienftr. 3. Kicferveretternng geheilt.— 14. Frau H. Hagel, Sachienbauien b. Oranienburg L M. Unosrl.-Bliitungen»nd Nervenleiden gebeilt.— I», Frau W«. Fritschler, Bcrtin, Marienbrrrgersir. 48. Darmgefchwulst geheilt.— 17. Herr Erich Bock, Berlin, Havelbcrgerstratze 15. Bon Niereu. und Blasenleiden, Wassersucht, allgemeiner grosser Schwäche geheilt.— 18. Frau Reslaur. Hering. Berlin. Schönhmiser Allee 87. Von Basedowscher Krankheit geheilt.— 19. Herr A. Brase, Btn�Dempethos. Friebrich-Mtbelmstr. 14. Schweres Rücke«mar kleiden mit Lähmung der Beine vollständig geheilt.— 20. Frau G. Popp. Bin.-Lichreliberg, Gärtnerstr, 10. Von chro. nischcr Herzichwäche nnd Verstopfung geheilt. — 2t. Herr Zt. Schiadiss. Berkin, Eaprivistr. 24. Von Eeslchtoiupus geheilt; oorber mii Radium erfolglos bcbanv elt.— 22. Herr A. Hellwig. Btn..Borfigwalde. Einfistr. 25. Von Maaengeschwulst, Berstopsung«nd Nervenschwache geheilt.— 23. Herr Milchhändler Eckert, «eilte. e__ rg. Don chronischem Leberlezden nnd Gelbsucht gehellt. — 25. Frau Mi. Knarr. Bl».-Lichtenberg, Scham- j weberstr. 62. Bon Herzschwäche. Leberaujchwelluug »od Magenkrebs geheilt.— 26. Sohn Paul des Weichenstellers Herrn Wilhelm Haffner, Bin.-Weftend, Peamienhaus. Von schwere« Beinleid«» geheilt. Sein sollte abgenommen werden. 243/16' MM- Briefliche Original-Anerkennunge« von ans geheilter Patienten stehen int Wartezimmer der Anstalt auf Wunsch zur einsieht.# Getrennte Behandlungsräume(Qr Damen und Herren I ch Sprech- und Behandlungszelt; 9— I, 4— T'/j*— Sonntag und Feiertag: 9— 1. HeilanstaltSbefitzer Professor P. Sflistelsky approbiert in» Ausland Berlin SO. 16, Brückenstr. IOb am Bahnhof JannosvitabfUehe. Möbel Angebot ~-.1be Möb-tfirma liefert Spszial-Ein-«. Zwei Einrichtnugen sowie Einzelmöbel gegen mäss' Sollde Möbetfirma �.nrtchtuugen sowie gütung bot kloiner«nzahlnng und gerin Ratenzahl»««»». Offerten W. 1 o*#(« Zweizimmer. sstge Zinsver «ii monatlichen d..«»rw.' UtaUai, tngon tu my-3 MK3S da» Stoff» praktisch» yaaäbnch mit zirka zoo Moö»ll»n NN» etwa 10S0 Zlluflrationeu zur SeldftaafertigvnK««aer Garöerode, Wäsche, patz, Schuhzrag nsiv. aa» alten Ssstänöen unö Neste« ist soeben erschienen an» in ollen Snch- onö Zeitschristeir» hanSlonAea zum Ladenpreis von M. 3.5 i erhältlich. Slolchzrttf.z»»ranstastot, wir mit Sem Erscheine« Steses wichtigsten Saches Se? deutschen Krau in fA/werrr strlegozelt unter Sem nämlich:» Stichwort»Neues ans flltem' ein» intime /tasftditmg in« n se rer n ev en Verkaufsstelle Leipziger Straße 723a stir äte Zeit von Montag,»en ii. stpril, millag» 1t Uhr, bis Mittwoch,»en 44. fipril, abenö» 7 Uhr, nn» laden Snlerestsnlen zu»eren Sesichttgung ein. va« Zreltag,»»«4». flprll ab erSssnen wir»an«, vieiseltigen wünsche» ans fldonnenlenkreisen entsprechen», in genanntem SeschSktslokal, Leip» ziger Straff» 143»,»en verkauf unserer betiebteo SchweriN'Schnittmuster verbunSe««est eine, täglich von» Uhr vormittag» bis 4 Uhr nachmittags geöffneten Beratungsstelle für all» schnelöertechnischon ftngeiegenhellen nn» de- fon»er»»arüber, wt«. Nettos au» flttem' entsteht. ftufferSem wir» unser» bekannt» Mitarbeiterin Zrünlein Mlzzt donner an noch später fostzufeyenSen Tagen an» StunSen in allen kunstgewerblichen un» öle llimen»skorattoa betreffen»»« Angelegenheiten fachmännisch Kot erteile«. der Verlag Johnhenrp Schwerin V.M. b. H. \ KansleMer SebaBdl«| Berlin W, Bfilowstr. 12, pt. Tel. Lfitzow 6604, Nelleni 683. Prespete H. SolmeUste Erloige, auch bei hartnSokifiw" lallen. Ohne Berufsstörun» Swreebst. 13-2, 6-8, Setint. 11-1 Saehöterai f»r. P»«U Wölfl jtz m.oohi. Prleelons-UatMioehak Goldkron., BrOok, ümarb scWeehtsilz. Gebisse, Rep. sof. Zahnzieh. m. Betäub. höchst Schmerzlind. Kl. Preise, ev.TIz. Zahne ZabR-Praxis H. Löser. BraBftessft.lSS, Kalle InvaJ»de uvtr. Oprechz. lügl. 9 7, Saantas» 3-12 ühr. Moni 11308 BlHsenkragen�. mit iuch|aabint«ii FUet| J S motlTea reniert......... J*-»• Mod. Kragen 9der Baüet, bestickt, reich mit| ELisilzsn garniert....... Matrosonkragen an« schönen Yalenoienne- spitzen............. Belle-flillsnce-Stos GLMMSimsse GnumsH-Simssa Böütofßösisi ilissersdorlerSlrosse Strassenlint.« Bord«, hjiBdgoarbettet, mit Bloraeo- luSs und Sohleifea�axuitar.. Matroseshut ans Bomb, handjearboltet, mit Blaraeu und Band-Gar nitor.......... Zi53 Hundhat«. handgenllht. mit Baad und Blumen garniert............ Uli iatlst beaflctt ht rcwchlcdt nea Farben...................Meter 7 .35 bcstldfct in WCZGV-O» fielen Farben, i 120 cm breit............. Meter Schleiersolde iA.n (Voile Nlnon) In vielen Farben........Meter*>°b»«a. Är ScklOlOssUto� Ä!Ä lA*n weiss mit farbinen Punkten, 120 cm breit Meter« BInsenkrageaGtas. fcatist mit reicher nachgeahmter Fhetstickerei., Med. Kragen für Bingen oder Jackan,«>, Slashatiat, mit Spitze un J ZZ£ f! Einsatz garniert........... tZet» v Jackenkrarea moderne, �roveA Form, Gl&abatist, bestickt mit Valencienncspitzen. SiöäS AWTMWWW! Dienstag, den Ä3. April, abends Uhr, in den„(Ser«anta-Zäle»", Chaufseestr. I1O und im»Gewerkschaftshaas", Gagelnfer IS: Zwei Versammlungen. Redner: Rekchstagsabgeorönete Nooke- Chemnitz. HNAenbranö- Gwttgart, WMll-Niederbarnim und LanStagsabgeoröaeter Paul Hirsch. Zreie Diskujsion. Elntrrttskarten sind bei den Parteifunktionären und im Vezirkssekretariat zu erhalten. wj/s- Bezirksorganisation Grosi-Bersi» der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Berlin 68, Linden strafte A. «Ml d.k.äkmsnn öutterxroL!islilj!uax 42 Dctailgcschlfte i» Berlin nsd Tororte durch Sayerstoff Ein dorohaus natürliches, völlig unschädliches Heilverfahren ohne jede Bornfsstdrang bei Nerven- und Stoflnvechselkrankheitcn joder Art, wie Gicht, Rheuma, Aderverkalkung, Magen- und Osrmieiden, Zuckerkrankheit, Leberieiden, Schwächezustandsn, Herzleiden sowie Lungen- und Halsleidon.— Verlange! Sie koeitenfrel ausitihrliche 3rzlllehe BroschQre. S>r. Gebhard& IHo. Berlin 1X7 Potedaiaer Str. 104. NurfllrLaubenbesitzer! Ich bin in her Lage, sämtliche Laubenbefitzer Srod-BerlwS mit guten, finrien«Semüscpftanten I. Ounliläl Kohlrabi, srüben �SirsUigkohl, Porree, Sellerie uiw- sofort zu versehen. Schnelle, reelle, girre Bediennng. Gäiinereibeirieh fett 1870. Toinarenpfliilizen, es waren an einer Pflanze im Jahre lSl7 über 10V gute starte Früchte, runde Sorte; Psund wog eine FruchL S181b (ZeorF Weber, Krrlm-Fichtknbrrg, Möllendorfstr. 58, am Rödcrplatz. Verbindtmg: 6-1. 08, 188 imd 71, Bahnhof Franisnrter ANoe. MeI«jireÄ an iedertnann. i Kleinste Anzahlung.! » Größte RUcHsicht. a Bequemste Abzahlung. •lelcilbaltiges Lager in ganzen Eln- Hehteingen und einzelnen Stücken. ßroOe Auswahl farbiger Küchen. RH. Landwehr Mfillerstraße 7, 1(Wed dingplatz) Blaue ScbHder beachten. lienmaii» ir-�jeTHnet. Der beste (alkoholarm) Glahpnnaeli- Extrakt I M. 4.— das Liter. „HaelTo'* Glüiip.-Extr. M. Ä.aO das Liter. Maine W-WMU „Trumpf- As"(alkoholh.) M. lO.— das Xdter. „Schelm", vorzüglicher Geschmack, M. 5.— d. Liter. Nicht unter 8 Litern von jeder Sorte nach auswärts 1 In Berlin durch eigenes Fuhrwerk. f Berlin O. GrcSe Franklurter Str, 91. * TeL Königstadt 2949. Erfinder während des Krieges gros ee Erfolge! Rat aar Vorwertung von Erfindungen kostenlos, Norddeutscbes Patentbüro, Aeltestes Bureau Berlins, Berlin, Friedriahstr. 8 9-4 iouBtagB 11— L SUd* iitzWMs ßrtsMetee H-LicHers. Einladung zur fffbffltli�fn Atzssg des Ansschassks am Dtontog, hen HO. Skvrfl ISIS,»brnds 8 NHr, im Kasfrnlokal zu Brrlin-Lichiru- berg, Magdalenenftr. 18 I links. TaztSordnnng: 1. Abnahmt dtrJabrtSrtchinnrg für das Jahr 1817 und Bericht der NechnungSprüjungS» lommiffion. 2. Tätig keilsberlchk! 587)5 a) übrr die Lurigenhellslätte, b) über das Genesungsheim, o) über die Zahnklinit, d) über die Badeanstalt, e) über das Röntgeniustttut, tj Über dir Fürsorgestellt. 8. Äasitnaagelegendttltn. Der Porstanb. Mai Liedlott, 2. Borsttzcnber. Freier Bund GinkausS- unh Pmbrrkrfv. geuofsruschaft freier Wast- ua» Schankwirte verlius und Umgegend. Ewgetraaene Gtnofltrdchast mit btjchränkler Hajlpflia,!. BllMU» V. 81.&«■. 1917. Aktiva Kafsn-Kento Bant-K mrl».. Waren-Konto Krioentar-Konto. Gespann. Konto, Fastagen-Konto. tUcnfilien-flonto Seb stören.., . 8185,85 . 82430,95 . 58251,80 . 900,— . 600,— . 500,— 1,— . 4989,25 Passiva Fr, Bb. Kapitai-Koirto 34031,98 Fr, Bd. ReservtsondS- Konto..... Mitgiitder-Kapttal-Kt. DarlehnS-Konio,.. Krtegsgewinn-Steuer. Divtd.. n. Tantitm.-K. Ziewgewum 11517,93 5687,38 21000,— 5238,33 902,46 30386,84 Ä, 9�.0 Gewinn- nnd Verlust- Kouto, Hebet An ftanbl.-Untoft-JW.. 9506,90 . GeHall- u. Lohn-K, 11313,0» , PrvvrfionS-ttonlo. 3352,70 . Cespann-Unlerh, Konto... , Steuer-Konto. , Zinsen-Konto. . Konto Dubio, , Abschreibungen , Reingewinn 15328,15 . 1543,98 ,.»16.10 ,. 3,30 . 2346,20 ,. 30336,84 iL. iktob.W Kredit Per Waren-Konto.. 84450/04 llk, tii49b,ui Mitglirberbtstand am 31. De- zemb. 1918: 114, im Geschäjts« jähr 1917 aufgenommen 17, ausgeschieden 7, milhin am 31, Dezember 1917 124 Ml« glicber. Die GeschSstsguihaben betrugen am 31. Dezember 1916 4402,31 SRg am 81. Dez. 1917 5667,33 dS., bieieiben hoben sich demnach nm 1364,9« 27!, erhöht, Die Haftsumme hat sich um 500 M. erhöht. 104/3 Her Vorstand. gez Jos. Franke. Paul Odiglo. � Mädels In alle» Preislagren 1-, 2- o. S-Zimni.-WohnuiigeR empf. in mod. Änsführg. Jul. Apelt, Tischlermstr. Berlln 89, Adalbcrtstr. S, Hoohbahnst. Kottb. Tor. Bekanntuiachung. -«uf Abschnitt 40 der«erferft t«tm aom 20. U ei» St abgegeben und entnommen werbe». v e r l i», de» 19. April ISIS. Magistrat d«r Königlichen Haupt- und!stestde»zst«dt. Tageb. Nr. 167. Er. 1«. R r i ck e. April Bekanntmachung. M der Woche»am SS. dtS S8. April dürfe««ttf die 14 Abschnitte 17a bis 17g der Kartoffelkarte höchstens 7 Psnnd Kartossel» abgegeben und enNiommen werde». Berli». den 17. April 1918, WaMrat dn Kövigl. Haupt- md Zkfltlenzstadt. Tgb,-Nr. 438 Kart. ISJ Reiche. Hellit- Säcke Zeliit'fackleiinoand Zenit-Bindfaden Zeüit- Sackkordel für alle eewerbUshen Zwecke sotort lieferbar. 192/15* Deutsclie Texlilvereinioono Akt.-Ges, Berüa BW 7, Unter den Lfnden 57-58. Telegr.-Adr.: Aktlenfaacr. Für die Frübjabrsbcsieüang Grundstücke vorrubereiten ist jetzt die günstigste Zeit Landhausgrundstücke in der Gartenstadt Fai bonhaRen-West, direkt am Bahnhof Seegefeld, nächste Station von Spandau, bestas Garten- und Gemäseland, an gepflasterter Straße mit Gas- und Wasserleitung. Auch Waid- grundstüok«. QR. von 30 M, aufwärts. Gartengrundstücke für Obst- und Gemüsebau. Kaalsdorf, nra Bahnhof beginnend, QR. von 20 M. an. Kanisdorf- Söd und Blesdorf-Sild, Station Sadowa, QR. von 20 M. an. Petershag/en. Bahnhof Fredersdorf, f)R von 16 iL an. Biesdorf, Station der Stadtbahn, QR- von SO M. an. Auskünfte an den obigen Bahnhöfen nnd bei der* ElgenheimsOesellschaft Berlin NO 43, Neue Königstraße 16. Die EntlSeafWie ifHÄS- . teftaWafi vergrößert Ihre Pflanzungen zum Frühjahr auf das Dreifache, und nimmt jetzt weitere 2i!it« ziieder als #ffie Mtfünei mit Anteilen zu Iv«?1i.. zu SV« M., zu 3VV M. und bis zu 10««'Vi. aus. Kriegs- auleihe wird zum»ollen Nenn« wert m Aadlung genommen. Das Gemüse wird in unseren BfCMÜHassstta an die Mitglieder billig abgegeben, bei völliger- ilnsschal- tnng des«Srost. und Klei»- jjn> Ischenhandels. Der 0!e- wtnnüberichnl« wird als Divi- dende an die Miglieder verteitt. Die alten Mtgneder sind mit Wtnlergemnie reichlich oersorgt worden. Die jestt Neu beitretenden Stttgiieder sind de- rechtigt. schon an der erste» Verleiiung von Jrntigeniiiio ietizunehmen.— Aufnahme neuer SKitglteder smdet statt imßadenPelersbnrgerstr. da: Montags, Mittwochs, Freitags 9— 12 und 4— 7, außerdem Sonntags 1t— 1. Ferner im Laden Kopenhagenernr. 4: Dienstags. Donner stags. Sonn- abends 9— 12 u. 4—7 und Sonntags 8— 10. Ferner täglich im Benvaltunasdureau: Burg-, strafte S7 ,rll, Zimmer 76 (gegenüber Zirfus Snich). Werf- lags 10—7, Sonntags 13—1.* zw—— v � mit echtem ZAHNE F",ffÄcUl Spezialitat: XShne ohne Lenrn«»platt«. Voilgoldkronen v. 20 M. an I )t«i«e Iraspreise I Persönliche faohmännioohe Munduntersnohung und Rat gratis.— 20 jährige Faoht&tigkoitl Sprechstunden: 10— 1 wnd 3—7 ühr, Sonntags 10— 12. Mu-fraxis Klötnpen Sur Lindeoslr. 95"'*£7 Ä1?1"' ZJefisi!! 20 8., 18. u. II. Iii 0 5. StrassiiErs. Mililer- leld-lotteris MO 000 Lo«c. 0339 QeldgewJnn«= 51k. 256300 1 76000 130000 120000 110000 1SS2?- 8�-1«« 3 a Porto nnd Liste 33 Pf. extr«, in Lottcri�esrJwifcen, Lose- Verkairfsüteliea und durch IM flülisr s C- w Berlin,»Stäärsäs: Baritio. J. SlOfülB! Strasburg i. E., Lassstr. 137. SvlMMÄM in Mifftteb.ttolonie, dicht b. Berlin Sdegen, zivfo'/« Morgen groß, bor 60 Ooftbdume, erbteilungS» halber für 3500®.(of. verkäuflich. Scharfer n. Co., Schönhauser Allee 177c. 2K7L' lucbiHZr ZF.Seeker.�likiZb'.K (Spittcimarkt). GroBos Lager Seide, Samt, in Anzug-,-�rpiüsch, M�nt�I c"'o'srstcff on itoficö, �attezsache» Nr. 109 ❖ 35. Jahrgang 2. Seilage öes vorwärts Sonntag, 21.�prN 1918 t(t c, beirschie;» Gie genau diese beiden modernen Gommer. palsiots, und den verhättnismäßig geringen betrag, für den Sie einen davon den Ihren nennen können. Beide sind geschaffen für den täglichen Gebrauch und zum Strapazieren. Oer eine tlints) ist aus weicher, einfarbiger Ware Her« gesteilt, gut verarbeitet und in vsrfchiodsnen Aarben vor« rättg. Er kostet cöt QQ 50 Oer andere(rechts) Hai die bestechende, besonders jugendlich wirkende lofe Form, mit der so gerne gesehenen Stepperei. In Schnitt, Stoff und Farbe wirkt er sportsmäßig flott. Trotz vorzüglicher Qualität kostet er nur_ KSnigstr. 33 ajm Xahviiof SSktoräfTvkti Chausseeflr. 113 «EM« Outtin« JMniM Sonntags aefchlossen? *$'*■•-<-■>.41 W-w'•* Cr. Gartengrundstück 24021 in Bellin-Buchholz(10 Psg..SKl>venbabn- ucvirinbunfl) über 1000 nm groij, fruchtbarster ständig kultivierter Qbst- und Gemiiseboden sofort verläuslich. Breis cinjchlitBlich Umzäunung äR. 4300, Entgegenkommende Zahlmigsbcdiiigungcn. H. Jackowski, Berlin, Graefestr. 69. Rennen zu Berlin- Grunewald I. Tag: Sonntag, den 21. April, nachm. 2'/, Uhr: 7 Kenuen im Werte von 7S OOO Zl., u. a.: Spandauer fierg-Ausgleich 16 000 M. fiapaume-Äusgleich 27000 M. Stadtbahn, Untergrundbahn bis ReiohSKanzlerplatz, Straßenbahn D und U bis Bahnhot Heerstraße, R und P bis Spandauer Bock. 1041. JoweSeii* Utureiv „ Silberwaren s? Leipziger Straße 97 und hyönigsfraße 45 Brillanten, Juwelen, Perlen werden zu hohen Preisen angekauft oder in Zahlung genommen. Dic beste Aniage für Ersfilirmstc ist die eigene Scholle. Jetzt noch billige Parzellen om Bahnhof Lchnlzendorf II, Straßenbahn Tegel-Heiligensee. Berliner Bodenverclu, Arledrirhstr. 171. Zentrum 10 045, Auskunst an Ort und Stelle durch Hemmann, Jägerwcg 1. L�"WWnst fteldmilstersdg, W, 1,- Voreinsdg, t. J. Quenzel, Hamburg 24 Ei. J. Baer tta.lstr. 36 Eck. Pnnz.-Alloe iHerren-u.Xnab,- oden, Berufski. [Einsegn.- Anzüge f Joppen. Gr. Stofflager, eleg. Maß- ' anfertig. Billlgsto, feste Preise. Verkäufe Pjaudteihhaus, Hcrmamt- dlay 0. Massenaitswahl! Pelz- sacheti! Skunkskrogen, Skimks- ntusfen, Alaskaiüchfe. lliotfuchfe. neue Hcrrenpaleiots. Herren- anzüge, Tcppichvcrkaus, Uhren- verkauf. Passende Festgcschenke! __________ 101 Ä» Pelzgaruifüren aller Art. jetzt zu herabgesetzfen Prelicit! Neue Herrenanzüge. Uhren- verkauf, Silbertaschen. Ueih- haus, Warschaucrsiratze 7.* Hotzräder SO-, 43-, 40-, SS-, SOer Leiterwagen(eigenes Fa- brikati, Klappsportwagen, Lie- Erwägen. Alle Revarawren an Korb- und Kinderwagen. Korbmacher Weidlich, Brunnen- {träfe« 96.(Firma achten!) ____________ 129SI* Reiher, ötraufesedern, ffle- legenhciten kaufen Sie Blauer Bazar, Katser-Wilhelm-Slr. 16. beini Alexandcrplatz.__ 11Ä* Waldparzellen, nahe Bahn- bof Basdorf, Quadroiruie 10 Mark. Anzahlung SO Mark, verkauft Hülfen, Steglitz, Vion- villestrafee 11. Telephon Sieg- ittz l:894. ms? Abefsinier, Etsahlcile und Zubehör. Köchlin, Alte Jakob- ftrofec 20/23._______ 16411* Kostüme ans schönen Steffen, schwarz, blau, grau, braun, auch hell« Farben, ISO, 173, Röcke, Wolle und Seide, 48, 69 Mark, Seidenkvsiüme 110, Seidenmantel, Mantelkleider 123, Seidenjocketts SS, Seiden- kleider 85, 105, 126, Waschkleider, wundervolle helle und dunkle Stesse 46, b8, 69, Modell- blusen preiswert, Riesenaus- wähl, alle Größen. Fabrik- lager Michaelis. Mauerstr. 80, eine Treppe, neben Konzert- haus. Auch Sonntag 12—2 geöffnet. 21811* Leiterhandwagcu, größte Auswahl. Uandsbergerstr. 19. 5K* Leihhaus Schöneberg, Sedan- straße 1. gegenüber Bahnhof, belecht döchstzodlend alle«. Stet« Berkaus von Wertlachen. Kurfiirst 6687. Richard Eichel- mann. 1Z8K* Leihhaus,«lücherstrafee 10. Hohe Bclcihung. Berkauf von Silbertolchen, goldene, silberne Uhren, Armbanduhren, Ketten. Anlauf jeder Wertsache. Ü13£* Leihhaus Rosenihaler Tor, Linicnstraße 203/4, Ecke Rosen- thalerstraße, nur 1 Treppe, kaufen Sie Pelzkragen, Mtisscn, Skunks. Nerz, Alaska, Blau- füchfe und alle anderen Pelz- arlen, Wanduhren, Taschen- uhren, Brillanten, Silber- taschen, neue Herrengarderobe. Sonntags gcöfsneE_ 18111* Friihiahrskostiimc, bildschöne Formen, Seidenjacken, impräg- nier.e Seidenmäntel, elcgatite Glockenröcke, direkt aus Ar- beitsstuben. Mevcr, Blücher- straße 13 I(Hallesches Tor). Kein Laden. Sonntags ge- öffnet. 18411* Kinderwagen, Melallbclten, auch für Ernzachsene, Riesen- auswahl. Kaliski, Tauentzien- straße 7b, Wilmersdorferstraße 03154, Brinzenstr. 45, Chaussee- straße 76. 11KK* Pclzwaren auf Teilzahlung, ebenso Umarbeiinngen. Nor- male Preise. DiÄre!« Bc- dienung. Bei Barzahlung 10 Prozent Nachlaß von vor- geschriebenen festen Preisen. Briefe erbeten: Pelzwaren- fabrik Kallis, Berlin NW. 87. 19« Psingstgeschenke! Psandauktion erstandener Pfänder und anderer Waren. Dantentchreit, Herrenuhren, Ringe, Brillanten, Mc- daillmis, Armbänder, Man- schellenknöpfe, Ketten, Silber- taschen, Alpakataschen, Theater- gläser. Größter Pclzwaren- verkauf, billigst. Ankauf, Ber- kauf, Höchsibeleihung. Wegner- leihhaus, Polsdamerstraße 47. ____ 11811* Nähmaschinen! Singcrbobbin, Adler, Schnellnäher, kleine, große, wie neu, billig. Re- paraturen prompt. Kastory, Kottbuferdamm 6, vorn hoch- parterre. 6ZK* Pflanzt fetzt Kariosfeln! Parzelle 300 Mark an, Station, kleine Anzahlimg beim Besitzer, Herutsdorf, Albrcchtsiraße 22. �___ 1-153* Nähmaschine. Ringschiffchcn 75, Fahrrad 85 mit Bercistmg verkauft Borchert, Wiener- straße 48. 2132b Wanzen beseitig!„Wanzen- fort". Preis 2,25, 4,25 Ml. usw. Chemisches Laboratorium„Ce- ------ gg. in I absolut sicher b. Gebrauch mein. _____ seit Jahren mit Klanz. KrTolg. angewandten bpezial-Cremos..marke ISocatol" ges. gesch. 4M. Kosmet. Laboratorium H.— Uoeatinx, Berlin X. 3, Schönhauser Allee 132.*|j Zahn-Praxis D. A. Lgssp, RossnthalerStr. ET nahe Rosonthal. Platz. Sprechz. tägl.v. 9-7, Sonnt.D-12.Tel.Nd. 10433 mm aa w m. echt. Friedensmaterial. spez. modern. Gold- & technik, Goldkronen usw. Ümarbait, sohlecht- " � silzend.Gebisse. Reparatur. eo(. Kl.Pr. ev.Tlz. Zalinzlchcn m. Betäubung, spez. fiirängstl. nervöse Patienten. Sie eis iiifem tzefeitigt[22212* I 0® Strahl', ZWSsM j jcd.Hauiausschlag.FIcchten, Hautjucken, bes. Bein- schlidcu, irrainpwbcril der Frauen u. dergh Zufcndg. erfolgt per Nach- nähme. Eiotanlen-Apolheke. Berlin. Leipziger Str. ,4 (am Dönhöfjplatz). iidsnmus in ausgezeichneter CJualität liefert för WledervorkSufer Basgc, Zionskircli-SMe 2. Der Kleinverkauf von 1 Pfund an findet im seihen Hause statt. BBSaBBBBBBB» Htraßburgcr Geld-LotteBÜe Ziehung am 8. bis II. Mai 1818. UtlSO Gewinne. welche jn bar ohne Abzug ausbezahlt werden. 250000 75000 30000 20000 Verkau'sjireis eines Loses 3zl C JVI einaohiießlich ,UO ITI.j Porto u. Liste. Originallose versohickt gegen Einsendang des Betrages oder gegen Nachuahme die mit der Versendung beauftragte Firma Geor£ Xhomn«» Hambarg i, Stephansplatz 3. ■i Q a c 3? es? E o » O Damen- Hutformen direkt in Ecksteins Hutfabrik. Invalidenslr. 88, an d. Chaussee- strafe«. Filiale: Wielandstr. 7, an der Kantstraße. las". Linkstraße Patt««. hoch. 12Ä* Möbelkredit an jedermann. Kleinst« Anzahlung, bequemste Abzahlung, größte Rücksicht. Landwehr, Mnllerstraße 7, ein« Treppe. Blaue Sckilder beachten. Sonntags 12—2 ge- öffnet._ 6611* Möbel preiswert. Spezialität Stuben, Küchen, auch einzelne Möbelstücks, sowie Teppiche, Bettdecken usw. Eventuell Teil- zahlnng. S. A. Weißboch, Elsafferstraße 2, Rofenchaler Tor. 1L3K* Eichen! modernes Schlaf- zimmer 1856�-, Birke, Duttkel» Mahagoni, Kirschbaum, weiß- lackiert billigst. Möbelhaus Osten, nur 30, Andreasstr. 26. 1S8K* Möbelverkaus, Kronen, Gar- dinen, Portieren, ollerbilligst. Marttn-Luther-Straße 94, I, Cranz. Auch Sonntags. 14K Möbelsabrik Georg Tennia- feit, Oranienstr. 172/173. Grone Auswahl in Nußbaum- Woh- nungseinrichwngen, Küchen- einrichtungen, Eichen- Schlaf- immer sowie Hettm- und lAL« Möbel-Cohn, ftn Osten, Große Franksurierstraße 53, im Siorde» Vadstraße 47/43, lie- fert aus jkredit an jedermann bei lleinster An- und Abzahlung ganze Wohnungseinrichtungen und einzelne Möbelstücke soivie barbige Küchen-Einrichtungen in bester Ausführung. Bcsichii- gung meiner Möbel ohne jeden Kaufzwang gern gestaltet. Gröfjte Nückstcht bei Krankheit und Arbeitslosigkeit. Kriegs- beschädigte erhalten Ilabatt. Annonce mitbringen, Wert h Mark. Lieferung frei Haus. Eonnlags 12— 2 geöffnet. __ 16GK* Sieclle und solide Möbel er- hält man in der feit 49 Jahren bestehenden Möbel- uud Polstcr- lvarenfabrik, von A. Schulz, Neichcnbcrgerstr. ö, unter Ga- rantie zü äuberst bistigen Kastenpreisen. 18311* Möbel. Gediegene Speise zimmcr, Herrenzimmer sund Schlafzimmer, Küchen bester Qualitäten liefert billigst, so- lange altes Lager, Möbelfabrik Siebckp, Giteisenaustrahe;ö3/,94. Sonntags 32— 2._ IGlfi* Bettstellen, Bilder,. Teil- «ahlung, Kinderbetten. Nichardi, Warschauerstraste 80. 3K* Mocbel-Boebel, Morihplah 58, ftabrikgcbäude. Spezialität: Ein- und Zweiziminer-Cin- richtnngen! Ricsenauswiahl in Nußbaum und eichenen-Wohn- zimmern, Schlafzimmern, Speise. «immern, Herrenzimmern, Iiuhe- bettelt. S Etagen! Besichti- gung erbeten. 3— 12, 3— 7. Musterbuch wird nicht der- sandt._ 2372* Ausziehtisch, alter, Wasch- toilettc, Platte gebrochen, Leiterstnbl, Vetrolcum-Hänge- lampe, Nähtisch verkauft Grund- mann, WMibald-AlexiSstrastc 32. �____ 21186 Kommode mit 4 Kästen, nutz-- bäum. Aegale. Bicrräder- und Lweirädcr- Handfeder- wagen. Kanarienhahn. Wach- samer, kleiner, weißer Spip, ziemlich 1 Jabr. 2 Muschel- Bettstellen verkauft Garbe, Manteuffclstraste�llll._+190 �Möbel, Speise-, Schlafzimmer, Herrenzimmer, komplette Weh- nungseinrichtnngen� reizende, moderne bunte Kuchen, große Auswahl, mäßige Preise, bar. Zahlungserleichteruug. Neu- gebauer, Charlottenbnrg, Wil- mersdorferstraße Nr. 123, Ecke Schillerstraßc, I. 108K* PianiuoS, billigste Gelegen- heitcn, 700,00 aufwärts. Blüthnerpianos, Schwechten- Pianos, Duustu-Pianos, Ibach- Pianos, Bicsöpianos, Neufeld- Pianos, SpaechePianos.Quandt- Pianos, Blütbnevflügel, Bech- stcinflügel, Friedlönderslügel. Krüger, Neue Königstraße 31 (Alcxatideri'latz). 2l4M* Phonograßhen-Kah. Gram- Mvphon-Graniola-Apparate sind die besten. Wieder eingctrofsen: Neuaufnahmen: Schwarzwald- mädel, Drei alte Schachteln, Llose von Stambul usw. Alcxanderplah, Weiumcister- stcaße 2, Chauffeeftraße 82, Große Frauksurterstraße 144, Neukölln, Bergstraße 4. 2/37* Schwcchtenpiano, Posten gc- brauchte, spottbillig, Piano- lager, Alcxandcrstraße 14o. 214/14* Leitungsdrähte von 2,5 bis 35 Quadrat, beschlagnahmesreie Motorc kauft Elektro- Schön- berger, Vtumcnstr. 133. 10K* RH steine, Ketten, Ringe, Zahn- gebisse, Platina 7,W, Uhren kaust Juwelier Fuß, Seydel- straße 32, Ecke Splttelmarkt. Maudoliue, Gitarre, Gram- mophon, Zither billig, Geige 33,—. Schwarz, Elbingcr- straße 8. 46/1 Piano, krenzsaitig, billig. Lindner, Alte Jakobstraßc 84, 1. 2128b Madolinen, Gitarren, Lauten, neue, gebrauchte, altciugespiclte Geige mit Zubehör 45,—, Unterricht 6,— Monatshonorar(zehnstündige Schnellkurse). Ernst, Oraiiienstraß'e 166,111. 1605i* Schwarzes Piano, elegantes, kreuzsaitiges, Nußbaumpiano (Fricdensware) verkauft Ernst, Orailienstraße 166, III. 163K* .�armoniumspielappnrat mit 533 Noten 35,—(ohne Vor- kcnntuiste sofort perfelter Har- moniuin spiel er), Harmonien, neue und gebrauchte, verkauft Ernst, Oranienstraße. 166, III. 163Ä* Maudoline, Geige, Ecllo (altes, tadellos) billig vcrkäuf- lich. Bornholmerstraße 13,- II, Klingbcil..__ jlSG- Grammaphzn« spottbillig, echtes, gekostet 146,36, für 45,33. Teickc,. Fürstcnstraße 3.- 1'172 MWWM Papicrabsälle, alte Alien, Bücher usw. kaust zu guten Preise» ab jeder Sta> tion Nachemstein, Charlvtten- burg, Wiudscheidstr. 3». Fern- ruj Wilhelm 1583, 5676. Pjaudjcheine kaust und de- leiht Leihhaus, Fricdrichstr. 55. 1772* Spiralbohrer, Werkzeuge, Filmabfälle, Bestecke, Uhren, Ringe, Ketten usw. kauft Metalleinkauss-Zentrale, Kall- buserdamm 66(Hermann- platz)._ l23K» Borax, Lacke und ähnliches kaust bestzahlend Wolter, Tbacrstraße 6. 191K* Metallschmelze. John kaust Absälle. Händler bevorzugt. Alle Jakobstraße 138(Ecke Hollmaunstraße).__ 263K* Platinabfälle per Gramm bis 7,83 Mark, Ketten, Ringe, Bestecke, Uhren, Tafelaufsätze, Treffen, photographische Rück- stände, Papiere, Elühstrumps- asche, alte Zalmgcbisse, sal- petersaures Silber, deren Rückstände und Gekrätze usw. kauft Platin- und Silber- schmclzerei Broh, Berlin, Eöpe- nickcrstraße 23. Telephon: Moritzplatz 3476. Eigene Schmelze, direkte Berwerttma. __________ 171* Elektrische Leittmgsdrähte, Litzen, Kabel kaust Alfred Säui- mann. Große Frankfurterstr. 31, vorn U.__ 1331b* Platinabfülle! Gramm bis 7,83!- Zahnyebiffe! Ketten! Ringe! Militärtreffen! Glich- strumpfasche! Filmabfälle! höchst- zahlend, Schnlelzcrei, Metall- Ettikaussbnrcau, Weberstr. 3l. Telephon Alexander 4243. 261* �Elektri'Äe LcstüngsKahte, Kabel, Litzen kaust preiswert Säbel, Moabit, Kirchstraße 18, vorn. 177K* Kurzestraße 18(Alexander- Platz) kauft Elektromechanik Drähte und Materialien höchst- zahlend.__ 44/13* Schallplaitrn, zerbrochene, gut erhaltene, kauft, tauscht Ragenz, Berlin, Oranienstraße 18Z. 753L* Kaufmännische Privatfchule von Hugo Strahlendorsf, Beuth- straße 11, ani Spittelmarkt. Lchrpläne kostenlos. öiudcrboot, kleines, gesucht. Ausführliche Angebote Gramke, Charlottenburg, Holtzendorff- straße 23. 1375b Piano«der Flügel kaust Klciuscld, Stralauerstraße 28. (Preisangabe.)__ 16ÜK* Nußbar-mpiano z» kaufen gc- sucht. Osferlcu nnt Preis- angabe an Schachtschneider, Buckowcrstraße 14, III. 163K* mmmm Englischen Unterricht jür Ausänger und Forigeschrtllene, sowie deutsche und sranzöstsche Stunden erteilt G Swienty, Cbarlottenburg, Sttittgartcr- Viag 3. Gartenbaus iv.» M Lehrgänge in einzelnen Lehr- fächern. Porniittag-, Nach- mittag- und Abendunterricht. Einfache, doppelte amcrika- msche und Baulbuchsührung. Buchführung für Handwerker und Gewerbetreibende. 3!ech- nen, Schriftwechsel, Wechsel- künde, Postscheck-, Geld-, Bank- und Börsenwesen, Deutsch, Englisch, Französisch, Schön- schreiben.__ Halbjahreslehrgäitge, Nachmittags- und Äbendlehrgänge zur Borbcrcitung für den laus- männischeu Berus._ Briefmarken, neu erössnet. Einkauf von Sammlungen. Barnch, Kochstraße 1. iOK* Motore von 14 bis 1,3 PS. jeder Slromart, Kupferlcitun- ge»(-4, beschlagnahmcfrei, kauft böchstzahlcnd Eidinger, Blmneustraße 88. Fernsprecher: Kölngstadt 2684._ l3K* Sekt korken, Weinkork en, be- schlagnahmesrei, sowie alle andere und neue Film- und Zelluloid- abfülle, Schallplattcn, Walzen, auch zerbrochene, kaust Mal- chäus, Alte Leipzigerstraße 21. I28K* Friedeuslacke, Bleiweiß. Malermaterial kanst Malerei ZölS, EW., Neuenburgerstr. 16 Moritzplatz 5361._ 180.(1* Photographische Rückstände, FiluiabsWe, salpetersaures Sil- der kaust Chemisches Labora- torimn Broh, Cüpcnickcrstr. 23. Telephon: 3476. Direkte Per- Wertung.____ IHK* ~ Elektrische Drähte und Litzen kaust Maschmeyer, Bernburger- straße JS._ 11®* .lahrradankauf, auch defekte, Schräder, Weberstr. 42._ 32/18* Zahngebiffe! Platinabsälle, 7,83, Ketten, Ringe, Brnch- abfälle, elektrisckie Malertalien, Filmabfälle, Zelluloid kaust Silbcrichmclze Christionat, �Cö- penickerstraße 23a(gegenüber Manteusfelstraße)._ 117/3* Fahrradankaus. Schwandtke, Linienstraße 13._ 38/1* Elektro- Drähte und Kabel kaust höchstzahlend Otto, Prin- zcssinncustraße 7._ 44/16* Lacke für helle Ware bis 16 Mark, Bleiweiß sowie sämtliche Malcrartikel kaufen Gebrüder Borowski, Gnciscnaustraße 5. (Nollendorf 2379.) 243/5* Schwedisch, DänPch, Englisch unterrichtet, übersetzt Sprach- lchrer Petersen, Schillerstr. 8 (am Knie).____ 199K* I. Kaufmännische Privat- schnlc von Paul Kowalski, Cöpcnickcrstr. 143, am Schlesi- schen Bahnhof. Gründliche Borbereilung von Damen und Herren für den kausmännischen Beruf in Tages- und Abend- lehrgängen, auch Englisch, Französisch, Russisch, Polnisch, Deutsch.______ IX. Kurzschrift, Diktat- Übungen, Debattcuschrift, Ma- schinenschreiben, Schöllschrist, Rundschrist. III. Buchführung, cinfackie, doppelte, amerikauische Buch- führung, serner Buchführung für Gewerbetreibende, kaufmännisches Rechnen, Schrift- Verkehr._ 4K� Rudolf MaurePs Privat- Zuschncidcschule, Inhaber Al- srcd Maurer(Fachmann), Friedrickistraße 65a. Gegründet 1871. Ilnisann-, Herren-, Ta- menschneiderei, Wäsche. Gralis- prospikl E.__ 335* Tanzschule Friedrich, Michael- kirchstraße 33. Täglich An- föngerkurse. Moderne Tanz- kurse.______ 1775* Tan-schnle Rcgehr, Rcichcn- bergerstvaße 34. Anmeldungen Sonntags 3— 10, wochentags 8—10 abends.____ 79K* Maichlncnbau, Elektrotechnik, Eisenkoiistruktion. Ausbildung von Betriebsleitern, Konstruk- teuren, Technikern, Wcrkmei- stern, Damen als technische Zeichnerimicn, Tages-, Abend- Unterricht. Lchrplan frei. An- fang April. Technische Privat- schule. Barth, Ingenieur, Cbauffeestraße 1. 263/6* Tanzschule Kohl. Rosenihaler- straße ll/12, Dienstag und Sonntag: Anfängcrkurse.-s18l* Treimonatslchrgäuge, a) Buchführung, Ziechncn, Schrift- Wechsel, Handels-, Wechsel- und Schcckkunde. b) Schreiben, Scheckkunde, Rechnen, �Deutsch. Bankbuchführung, Bank- und Börsenreckmen, Schriftwechsel, Geld-, Bank- und Börsen- wescm_ Maschinenschreiben. Ausbildung aus allen gebräuchlicheu Bauarten. Ilebungzstundcn zur Fortbildung oder zur Er- lernung einer neuen Art. Kurzschrift(Stolzc-Schrey). Täglich können 2 Kurzschrift- und 2 Maschinenschrcibstuudcn belegt werden. Diktatlehr- gängo in verschiedenen Ab- stnfungen. Englische, sranzö- fische Kurzschrift. Kausmänliischc Privatschulen von Ludwig Rösner, Neue Promenade 3(Börscbahuhof) und Seydelstraße 1, am Spittel- markt. Bormittags-, Lisch- mittags- und Äbendlehrgänge. Am Biertclsanfang beginnend. Am Monatsanfang neue Steno- typisten-Lehrgänge. Drucksachen kostenfrei. Anmeldungen jeder- zeit. Atisbildung zu Buch- Haltern, Buchhalterinnen, Kon- toristen, Kassierern, Steno- graphen. Cinzelfächcr: Ein- fache, dovpelte, amerikanische, Baukbuchsührl.'ng, allgemeines Zicchneu, kaufmännisches Rech- nen, Schriftverkehr, Handels- lehre, Wechsellchre, Schccklcbre, Kontorpraxis, Stenographie (Stolze-Schrey), Maschinen- schreiben, Schöitschrcibcn. 1/55* Klcstsches Konservatorium, gegründet 1832, Skaliyer- straße 53. Klavier, Violine, Harmonium, Maudoline, Laute, Gitarre. Eiuzelunterrickt. 13336* Maschineuschloffer, gelernter, sofort verlaugt. Maschinen- fahrst, Reinickendorf-West, Klix- straßc�24�____ 277/10* Farbigmachcr sucht Gold- leistenfabrik I. Kristan. Bor- stclluug bei Wohlgemnth u. 2 iß- ucr, Wilhclmstraßc 136. 14K Portier gesucht zum 1. Mai für Haus in Friedenau nnt vier Ausgänge» und Warm» Wasser. Friedenau, Goßler- straße 23, Kreuschmcr.__ 14K Acltcrer Tabakarbeiter zum Sieben sofort gesucht. Tabak- sabrik I. Krot, Berlin NW,, Marienstraße 30._ 1211* Holznagler für Militär» reparaturc» sucht Brehme, Boppstraßeji.__ 46/16 Mehrere Schuhmacher auf Militär- Rcparalureu. sucht Brehme, Boppstraße 5. Geselle« auf Obstkörbe verlangt Lewin, Jablonskistr. 3. 46/12 Stenotypistenlehrgänge Bier- monatslehrgänge zur Äusbil- dung von Stenolnpisten, die 153 Sill'en in der Minute stenographieren und fertig Maschine schreibe»(Blind- schreiben).___ Schönschreiben, Kansmänni- sckie Sibnellschrift Beamten- bandschrisl, Kopsschrist, Rund- schrist. Deutsch für Erwachsene. 122K* KlavierlursuS. Erwachsenen Schncllmethode, MönatSpreis 4,—, Klavierüben frei. Musik- akadcmie, Oranielistraße 63 (Moritzplatz)._ 46/10 Klavierunterricht erteilt gründlich für Anfänger Meinke, Rup- pinerstraße 33, III. s-143 Kunststopscrei Große Frank- surterüraße 67. 68K* Tarlch», 6 Prozent Tcilrück- Zahlung, aus Hypothekenbriefe 5 Prozent, gibt Bankverein, Charlottenburg, Wilmers- dorfer Sttaße 163. 43K* Waschanstalt wäscht sauber jede Art Wäsche. Abholung Dienstags, Mittwochs. Parlitz, Cöpenick, Dorothccnstraße 21. +101 Bureaubeamlnl, Privatsckre- tärin, Buchbalierin, Steno- tvpistin.— Individuelle, prak- tische Ausbildung von Damen iür bcffere, gut bezahlte Stcl- lungen.— Tagesunterricht.— Abendunterricht.— Honorar mäßig! Kaufmännische Privat- schule von Robert Klir.— Chauffcestraße 1(Friedrich- straße). 6.5* Centralhallea größter, schönster Saal Nordens, für Ber- cinS-Festlichkriten, auch Him- melfahrt. zu vergeben, Brunnen- straße 154.-sl53 Hohe Bclohitung! Einschreibbrief mit Cchulzengniffcn an lliegierung Arnsberg, verloren 7. April Moabit, bittet öffnen und abgeben an Mittelstaedt. Kirchstraße 13._ 2125b Graupapagei, roter Schweif, entflogen. Unter Belohnung abzugeben. Kaufmann, Schön- walderstraße 15. 21356 Technische Privatschule von NegierlillgS- Baumeister a. D. Dr. Ina. Arttir Werner, Berlin, Neanderstr. 3. AuS- bildung im Maschineitbau, Elektrotechnik, Hochbau, Tief- bau.__ 39/7* Manbolineu», Laatenspicl, Gitarrenspiel, Drrimonatsknrse zur perfekten Ausbildung, 6,— Monatshonorar(zehnstündige Schnellkurse). Lebrinstrnmentc billigst. Klavicr-Btolin-Schnell- Korbmacher verlangt Joh. kurse. Ernst, Oramenstraße: Hensels, Berlin- Weißens«, Fensterputzer,-putzerinnen verlangen CLpenickcrstraße 62. 2131b Ziukschristzießer. Schrist- gieß« eventuell Schriftgießerei- Hilfsarbeiter für Zitikschriflguß und Arbcitorin für Gravier- Maschine sofort gesucht. Stein- kainp, Magaznisn. 17.'sl72 Bureaudiener, verheirateter, und Hauswart ber sofort ge- sucht. Kriegsdeschädiatcr bevor- zugt. Baugcsellschast Kaiser- Wilbelm-Straße in Liguid., Berlin C. 2, Kaiser-Wilhelvi» Straße 56.__ 14K Hausreinigung zu vergeben Evlaner Straße 6. 2381b* trbmmm N'ivezjMxZ Schlosser ans Mililärardeil verlangt Ed. Puls, Tempcllios. 273K» 166, III. I66K* j Langhansstraße 33. '!IS Lehrmädchen, Konsektionz- srickerci. Stickereifabrik Münch» tncyer, Niederwallstr.� 33. 2K* Für Arbeit im Hause gesucht RockzuarbeiteriunenLilsaiunien- setzcrinnen, Arbeitennnen auf handgenähle Blusen, schul- entlassene.Mädchen für Hand» Näherei. Sußmann u. Zioscn- seid, Liudenstraße 135. 3K* Näherinnen für. Slrumpf- regarnturen sowie Haus- dieneriunen sofort gesucht. Mel. düngen 9— 1 Uhr vormittags oder 4— 7 Uhr nachmittags in der Perionalverwaltung, 4. Stock, A. Jandorf u. Co., Bcllcnlliancestraße 1/2, Groß« Franlsnrterstrsße 113, Brun- ncnstraße 13/21, Koltbuser- dämm 1, Charlottenburg, Wil- mersdorferstraße 118/119. 164K Mamsellen für feinste Modell» PalctolS verlangt Adolf Eichler, Charlottenburg, Schillerstr. 69. _ 5127 Stepperia für Militärrevara- tureu sucht Brehme, Boppstr. 5. 46/17 Lausmädchen, jüngeres, ans achtbarer Familie, für Icichle Arbeilen sofort gesucht. Brill u. Cassel, Obcrivafferstraße 13. 21336 fieSfer Schmierer ESektromositeure ertalton solort Anstollunf».— MDldungon von 8'/,— 10, 12—'/jü,>/20—'(„7 ühr Voßslr. 8, Technisches Bureau. 135L A. Wertheim»»■«■ Jttitger Schlosser der feilen kann, gesucht.* Koßstr�O. :s- dez«. A-Wr geluvt. 45/13 Nur verheiratete Leute werden bevorzugt. m\\i. Pankower Allee 67. Schlofferlehrlinge stellt ein Kunst, und Ban- sckilqsserei Karl Brömsirup. LO 26, Koltbuser User 53. 45/18 ii Verlaine et, etstil/tcncr Earbcssrabcr z. sojortigen Ailtvitt in dauernde Stellung ges. Schrisll. Offerten Vt. Angabe bisher. Tätiglei! und GehaltsanjprÄchen au 2K2L veuts�g!.gMadsi!i z- NW 87, Kailcrin-Augusta-Allee 3, Korbmaclier a. Kohlcniörbc vcri. Grü u, Wcißcnsce, Scdanstr. 20. Äelteren, zuverlässigen möglichst militärsreien Geschäftskutlcher sucht zu sofort. Autritt J. D. SUsdel Ä.-G.Bedin Br iU. wmM für den„Vorwärts" wird ein- gestellt. Paffend jür Invaliden. Seikel, Lichtenberg, Wartenbergstr. 1.* Meldczeit ll-lst, u. 4'/.-7 Uhr. Kutscher durchaus zuverlässiger und mililärsrei, sucht zum sosortigen Antritt 16LL* VvthsiiZMWli Assmann, Landsberger Allee 46. Vorstellung Sonntag vormittag 10—12 Uhr. Wir jucheu tüchlige gelernte NW Nil Fc Fl .abrik für Flugzcugteile Marien- ildc(BeermannsFnduilrieslölt.) Stndtknpelle Brandenburg a. H.' Mustkjchülerwerd.noch ewgcstellt. Thiele, Musildircklor, vraudeuburg, Bluinetlslr. 12. Heimle Rem sucht Maichiueiisabr. A. OloUer, Sellin, Pruizeu-Allec 24. 2242* mrnmmMmmm sucht für die mochanlscho Werkstatt ihrer Fl agfzeu gf abrik 264L* Schweißer Schweißerinnen und Schlosser. Meldung, morgens zwisch. 8u.9U1irbei der Allgemeinen Elektriiitäts-Qesellschaff, Flugxeagt abrik. llcnuigstlori boi Berlin, Tor 3. erhalten i. unserer i-MSlbejiR Porzellan-Vomatsableilnitg so- jort Anstellung.— Weidungen von 10— 12 und 4—6 Uhr. A. WettiiBim u Lüncburger Str. 329/334. Tücktijge Klempner suchen 2592] Woll Eetlsr& Jacotii Adlorshof bei Berlin Heizer Beleuchtirngsmonteure erhallen sofort Anstellung. Meldungen von S'/j— 10, 12—'1,2,'1,6—'1,7 Uhr. A. Wertheim°. Jloriteplatai. in. b. H., 135L Mascbineo- und Werkzeug schlosseF gesucht. 2572 Helntxc& TSlanckertz, Oranienburg, Kreinmener Straße 43. Tüchtige Schlosser und Fabrikarbeiter stellt sofort ein 258L Anilinfabrik Berlin-Rummelsburg. Tüchtige 2652* Möbotpolierer sucht Hintz-Fabrit, Berlin- tviariendorf.LankwitzerStr.lö. Tüchtige Einrichter für Fräsluaschineu sucht Titania>Werk G. m. b. H., Bcrlin-Schöneberg. Gencststr. 5. Kehter für Mcchanilarb-it-n jngendliche Arbeiter fiir leichte Bohrarbeiten stellen ein 2112* Lcdülze& Freund G. m. b. H-,«cÄtT«W Bci-lin-I�cktenbers:, Friedrschstr. 2S. Schmied- tüchtiger Beschlagschuiied- für d a n ernd c Be» schästigullff zum sofortigen Antritt gesucht. MralilsMe, WlW«««. Vorstellung 6—7 nachmittags. Straffe. 2372* Tiseliler für Flächenbau werden sofort eingestellt. Meldungen bei 202/17 MsMfcGÄM I. B. Berlin-Jcliannistlial, Flngplatz, Eingang III. Tüchtige W AttühMl. MZkMSAl! VerkzeWrelikl «ad gelernte Einrichter« für Bohr- u. Fräsmaschinen, diverse Revolverbäukc und Automaten sucht W 2322* n si&ck& Co. a.-G., ttln.-.IüarSenfoltlc, Abt. Ztt. SjCvuiiiloWNki. AA Vluiennäherin, auch Handnäherin, im Hause, bessere Sachen, Dauerarbeit. Blusenfabrit Toell, Neue Wmterseldlstr. 17. 46/7 Glößm Aiiflilil Slhiiiirdr und Schtrrmeifter aus einsache Huseisenarbeiten sofort und später verlangt 1212* Älex. Hermann S: ff, Berlin II 20, Pankstr. 29, 7 Einen,"oneichner 1 snclit 2735L*! ikt.-Ges. FreuBd. SSSSSSSSTt! Aaiütriftg-erlniieii für den„Vorwärts" ■werden eingestellt in folgenden Filialen: Bßrlln* �c�erstr-(am Koppenplatz)— �Petersliurger Platz 4— Bärwaldstr. 42 für steil- «plndcihänkc j suciit 234L*| Akl.-Ces. Freund, Kesseisclimleiie, Nieter u.Steieineri Lausitzer Platz 14/15. Cbarlottenburg: Sesenheimer Str. SeÜÖneberg I Meininger stralle 9. SteglitZ I Lemsee, Mommsenstraßo 59. Liebteuberg: für Apparat obau"ML sucht[2337L' "'"Siariort«-uburg, raniiiinstr. O. ÄkL-Ges. Freund, • Wartenberg Straße 1 und Alt-B oxhagea 56. Tempelhof: Ceckcrmann, Kaiser-Wilbelm-Straße 74. Mcldezeit von 11 bis i'l, Uhr und i'l, bis 7 dir. IJälleötitöeiietOnnen) f«r 7,6 Breffs.°hl sofort verlangt Köüs& Mensel, Berlin-Witlenau-Nonl, 46/11 Haschincalabi-lk. TäpsWIob Vax Denttteiiea Theater. 'l/i- Oer BOrger als Edelmann Xachm. 2ll,(Halbe Preis«): W as ihr wollt. Mont.: Der Bürger als Edolmaae. Äammemplelc. 8 Uhr: Snmaran. Nachm. 2'/,(Halbe Preise): despen ster. Montag-: Stamiiram. Volltabühne. Theater am BOIewplatz. üntergnmdb. Schönh. Tor. 7»/, ahr: Oie Rlchtisc. Nachm. 21/, D.(ennäißg. Pr.): Der eebwarze Handschuh. Mont. 8: Hanncles Himmelfahrt. Theater L d. KSniggrätrerstr. 7"; Die Helden auf Hetgeland. Nachm. 3 Uhr: Kameraden. KomtteUenhaas. 7»;, Uhr: Die Zarin. 8 Uhr: Die»erloroao Tochter. Berliner Theater. 7 Uhr; Blltsbianee Stint. Nachmt 3 Uhr: FHmzaubcr. JfMklf.WMm Setmtnz, den 21. April 1918, nach mittag S 2lJ, N H r: VotkSbSbne: Der schtvaxzeHand- schuh.' Deutsches Opertch.: Die lustigen Weiber von Kwdsor. Nachmittags 8 Ahr: Schill er-Th Cbarlsttenvurn: Schneider Wibb-t. LMug-TH.: Menschcnfrnmde. Kiwstler-Th.: Hans Huhebein. Abends Vit Uhr: Volksbühne. SSontaa tt Freitag: Hlmneieö Hirnrnegahrt. Diens» tag. D«n«!rSlag und Aenu- abend: Die Richtige. MM- �»�j�D��crmamidfchlachh Reicfeshaüen- Theater. Heute nachmittag 3 Uhr und abends 71/, Uhr: Stettiner Sänger. Hechmittags ermäßigte Pr. I Theater für Sonntag, 21. April. CenCrat-Theater Komraandanconstraße ST. 7»/,: Die CaardaKf Urstln 3';, Uhr: Jagead. Deotaefae« Opernhaaa i ühr: Dei Zigeonerbaron, Frlcdrich-Wtlhelmst. Theater 3 Uhr: VioleUa(La Traviata). 7ll, ühr; Da» DreimSderlhaus. Kleines Theater 31/, ühr: Henriette Jaeoby. T�.ühr: Sanle. KomlHche Oper S'/g Uhr Die KinokGninin. 7% ü.:Sehwarzwa!i!inM Metropol-Theater u7i": Ole Bose 701! Slamlio!. 3 Ohr: Die Kaiserin. Nettes Operettenhaus 8 ühr; Der Oberstelger. 7»;.ühr:fler Soldat Warle. Lnstsplelhaas 7*/t Uhr Die hlondea Mädels v. Lindenhef. 3'� Uhr: Ein toller Einfall. KesldenE-Theater 7*/iUhr: ver jullge Isr. 3 Uhr: Die Siebzehnjährigen. Schiller-Theater O 3 Ohr: Onkel Brüslg. t»/. uhr: Die Ehre. Hehlller-Tta. Charl. 3 Uhr: Schneider WibbeL 7*1, ühr: Thalia- Theator T�InteriierlilliliendeiLWe 3 Uhr: Egon und seine Frnsen. Theater am Nollendorfplatz 31, Uhr; Immer teste drnM 7 Uhr; Theater den Wenten» u/. ühr-. Lndwig XIV. mit Gnlde Thieischer. Vorh.: Oer Regimentszauberer. 3»/, Uhr: Ein Walzertraum. 2Ueute Q VorNtellunjcea" in beiden Vorst ei laefM; Ballett Charell KänstL Loit- n. Koetöra- fclntw. Ludwig Kaleer Ohoreorreph. Leitong: Eric Barel I sowie der groOe Varletß-Spielplan. Rose-Theater. ? Uhr:(Pinr«Zatfe. 7»,. Uhr: l Chausscostr. 110. C Richter. Jeden Sonntag: Paul Manlhcys lustige Sieger u. Konzert Anf. d. Konr.S'V d. Vorst.««/, Militär Eintritt 35 PI.— Jeden Sonnt P Manthejs Lust Sänger MMM, Qtn Haohaittag» ITII J!2| 1 Kind frei!|' k Weit. Kind, halbe Preise. In beiden Vorstellungen; „Mlilingsspleie" Vorher i. gr. Aprüprofpr. Voigt-Theater. Sadatr. SC. Badttr. SC Heute nachmittag 8 Uhr: Rahm aud Klebe. Abend« 7 Uhr; Das SOjähriga Jubfiaom. Ab Montag: KaiuteB l'aala. Kaffee Luitpold RotsstraBe 15. Kabarett, Frank Bergmann Fepl Ffellfe* ■artin I.Cwe und de» große April- Programm. Oranien-?alast! OrameesL 40— 41.(Oranlenbrdefce) Ii«neert- Kaffee- Kabarett "T? 71� Uhr. Paul Cormllnl. Sonnt. 4 Uhr. Lotte Rand— Hall- Arno n— List) Gehrle, Herta Gonton. Dirk van Erp. en. Poln. Schrammet-THe. «qr» Kapellen T. Stock; tVelnklanso. Berliner Konzerthans Manenrtraßo 82 Zimmentr&Be 90/91. *-•—------- Rente(Anfanr 4 Uhr): GroBes DoppeS-Kcnzert Momkabteiiang des Ersatz-ßatla. eines Garde-Inf-Kegta. Berliner Konaerthans-Orchenter, Leiter: Komponist Franz»oa Blon. Montax, den 22. April: Großen Doppcl-Konsert, veranstaltet v. Verein der Bureansekretäre n. Assistenten des Magistrat« Berlin, ausgeführt von der Kapelle des Ersatz-Batl«. K önigin-Angiista-Garde-G ren.-R6gts. Nr. 4. Cafe Royal jetzt Konzert- Kaffee Reichsadler Ecke Beuih-u.Kommandantenstr.(nahe Spittelmarkt) Tägl. erstkl. TonkQnstler-Konzert Wochentag« von 7';rIl'/, Uhr- Sonnlag von 4'/,-11'/, Uhr abends. Jeden Dienstag I�xtra-Zionzert. Ab 1. Ma: Tägliches Ausireien des weltberühmten Flügelnorn- VirMosen Eellx dillbem au« Vi len genannt der Meister der Lieder.* .»V■ C-r.9 �.«1-r-».• L, - 1....1.•" r-■ NATIONAL-THEATER Montag, den 33. April; , lo©.. ifj Die ist richtig I SlawÄÄ 1 Sonntag nachm. jsstznaiefend!» V orvk. r. 10 U. unnnter- 3«/, Uhr: JüJlfluniMClIgr. brochan, anch Tietz �T® (LT Ätoförfientaramit [De* grosaea Erlulge« 1 1 wegen wlederverlüngert( MmMchiff. lüiimimiiiiiiüüiiifiniiimiimiiiinirnimiiiiiiiinn Aafaagsxeltee aed Bnlam 3, 6>L b.• Oha Vorrerkauf 12-1 Uhr; KvrfQntenaamai 28, FrelkartM haben keine CQfaskeK. Ö.V Noihnvortplotz: Valdemar Psilandep; Der Flammentanz. D.T SMtdcWloiU ILT Sotn Cws Sin keil Prinz Boraids schönstes fitientsoer, Ela heltor** Uebsupiel Die an derSonneverbrannan. ■•■MB claat Ueluen länzeria. •.T fairmtxtii.«ortpolar, 5'-rc-.i.vhxamiHa.t Rrilta Pütri, Lesfenlirt, toJrt Miißlte; Ei« unheimlicher Aachibesuch. AT 3brint4»beciertl»Ege "• Um ein Weib. BpHblUt M'ochemlaf» 4 Ma ItPj. Dka MOHAinftAAL Nollendoriplata 5. Di ÜM 'r Kiiipl Drama in 4 Akten von Rob. Wien« I» der Hauptrelle Henny v P®rt©si f��BmoDecarli f»tud. Olebrach Ht'ifinn; H Ubr. l>a» neue selbst tätige Sauerstoffwaschmittel OZON zor Wäsche hi allen einschlägigen Goschäftep zu haben _ GOasttgste Verkauitbedlngungen fOr Oetailllstaa.- General-Vertreter für Berlin and Brandenburg: Hubert Sternberg, B aeV5' Telephon: Lütrow 5090. 155L* c iffiwnilÄmmCTanraolra ■ 1 -G Kleidung Kleider 5900 16000 ei ■ SqMene Jacken ÄS 4450 495c Jackenkleider 8950135 00 5S s W U M. Cranlensfr. 105. Olk kH Lelpzlgcrsfr. 42- Walhalla-Theater. 3 Uhr: Der fidel« Saner. 7.,. Wr: Das MiisitanteaM Trianon-Theater •/.S am Bhf. Frledrtohstr.«/,H TeL: Zentrum 4927 und 2091. DerLebensschöler Komödie von Ladwig Fulda. Ida Wüst, Erich Kaisoi�Tita, v.MöUendoril, Flink, Kettnor 8tg. 4 ü. kL Pr.: Jehannisfeuer T&gL 71. Sonnt 3«/, o. 7«/, Inzn Sistspf� der DDlrersalkORStterlR Es venle um HL Tal) »aWrtPmMw Biafc. tewald imb i. A bssaat mit Untre» 1 der arzINcheB»tii-D- rfHm(ch«h, S» d»» V«optrsCta»i K(s« Heime, Wemer Krsuss, Thaocor Loos, Cäts Oswefd. Hapa Rita. OawtM. TavAeA anstiorfa» V ogelstimm enimftatcrin ßohaetenailhoaetbisrin Kanstmalerin Meisterschötein Klariervirtnosin Mimikerin und als Tanak ü nstlerin mli ihren großen Ballett (SO Personen). Daen: Walter Steiner and die neuen April-Bpemtal I tfiäen Casino-Theater Lothringer Str. ST. TS gl.»(,8 U. DaSVotlsftück von Ad. ITArronge Zinnas Tranm. »in hettrreS FamillenbU». vorher da» neue Aprii-Progr. Emst Merkel, Brune Rllgsn ults. Sonntag 4 Uhr: Bajnxao. Gramola mm ÄÖcr PrciMaAen i ohne KaufzwaM vosäespielf. Gßmroorfion-Spezlalhaiis GinbH. S�rlin we(n,ur FriedtricfvsfcJ§2 JlpoSSo{ Friedrlnhatr. 218. J Ii Sonntags S'/sU. fäi! ä» J Er», f Kind fr. I Ul Flieger tob Tsingtaa. Varlatd-Attraktlonan 1 Theaterkasse ab 10 D.� nnunberbr. geöffnet. SpesiatarÜ Dr med. Dahmann fürf Gasehleehlskrankhaltnn, j Haut-, Harn-, Frauenleiden,] nervös. Schwäche, Bein kranke. Behandlung sofanelLaioher n.acamerz- 1 los ohne Berofastörung{ in Dr. Homover dk Co. konn.Labor. f, Blntnnters, Fäden im Harn osw Frieiriclistr.Bl.�pÄ y!iiSStr.§Si5],Äusor Spr. 10-1 u. 5-8, Sonnt. 10-1 Honorar mäßig, a Teilzalü. Separates Damanzimmar. Erfinder bedienen sich z. Anmeldg. u.??» taut ihrer Erfindungen, Idee« eines Patentfachmannes Bztv.MishMklMvz! Erfolg: u. n. B erlauf 1 Patentes durch unseren Mitarbeiter für «so ovo m. F. Krdmann A Co., vctlinäWll, IvöiiifiäinjjCfSLTI ZerpTjfrerstir&gse AJexsnderpIo/z frankfurferAIIee Wlrfsehafts- Artikel Wirtschaftswagen 12M lS- Wanökaffeemöhlen 16» Reibemaschinen......... u» Eiserne Kassetten••••••. 32» GasKocher..,,.,..... 29» Qazegiocken•*■...> 1» 1» l» Essbestecke Pur 2» Esslöffel T,rzüurt Stflek 45 Pf. Kakleelöffel....... staek 25 n, Aufschnittgabeln»-«>..«a-k 2» Marktnetze.....i........ 2» KacKemesser......... 3» Kochgescbirr Waschwannen 24» 34» Wäschemangeln......... 65» Wringmaschinen.... 14" 18" Waschtöpfe SSÄ« 16»»" 27» Eimer Tminkt 5» 6» Badewannen..... 59» Rosshaarbesen........... S7* Rosshaarhanöfeger 4» Borstenbesen........... L» Strassenbesen........ 3» 4» Reiserbesen.......... 95?i Lederschwfimme.... 1» 1» garanBert feuerfest, reichhaltig sortiert Emaille Wasserkessel.... 5» 6" 7» Teekannen I" 1» Wasserkannen 2» 4» Ringtöpfe........... 2» 2» Maschinentöpfe-.95*. 1» 1» Kochkislentöpfe.. 10» 11" 12» Kartoffeldämpfer 5M 6» Fischkocher. 6» 7" Fischheber> 50, 75*. Schöpflöffel.......... 1» 1« Sdiaumlötfel......... 35, 55*• Durchschläge........ 2» 3» —-/Besonderes— | Angebot ßr Qorten- ßokale, Wirifibafien Pensionen Tassen 75,85,95* KafleeHannen__ mu.iT Penallu«.. /9 Pf. Mi 3 Milchtöpfe ma.stT Ponetlu 70, 90*• 1 ZocKerschalen?*�17 25* Abendbrotteller?� 75*. Weißbiergläser 50,80*. Bierbecher PMuk«.. 28pt Wassergläser..... 30*. Limonadengläs.42»SS Pt LinBech Apparate.. 450 mK ThnaeiMtw.... 12®� 17" ElnKechgläserC�uoSaSS Jt_ �_ l Lt. pi Jss pT" EinRochgläser�r�� i i'/, su. Z-o 230 24# 2" 30# KaBeenesctiirrar Weiss. Porzellan Kaffeekannen....... 1» 4» Teekannen............ 4» 5» Zuckeröosen....... 2" 3» 4» Milchtöpfe.....».• 85 Pf- w» 1» Tassen.................. im Speisfteller............ 95* Abenöbrotteller 75 pc. Terrinen................. S78 Kartoffel schüsseln........ 2» Bratenplatten..... 65* 1» 2» Kaffeegeschirr.. vwiiL 675 leteinziö50 Tafelgeschirr' i2 PersontD 165°° 31000 Steingot Buntes Porzellan Bratenplatten Unc............ 50* I»bl,2» Wasserkannen......... 75*- Sanö-.Seife-.Soöabehälter Start................... 15 pr. WarstKästen--w�t..... 1» Wumtnkmi- Waschgamllurcn 1350 1750 3550 Kaffeekannen du«......... i» Milchtöpfe d-»«........... 45 p«. Tassen d»»«.......... 55, 95 Pf. Marmeiaöenöosen....... 95 pt Teller»»>« v-iftm».»«... 33 p«- d«. 1� Aompottschalen____ 65 pt. 'JtCintÖptS in grosser Auswahl Einmachehalen 45, 48, 58, 80 K 3-° Emaille Elerktf eh.- Pfannen».wria. i» 2» Bratpfannen«u v-°dM... 87S 9» Kochtöpfe»tt o-«k»i..... 675 800 Salzmesten............ 3» 4» Terrinen.............. 57S 7» Teller.........,.». 75, 95*. Klosettbflrsfenhalter....... 2» Mülleimer»u« o«rt»i...... 14» Tabletts.............. 1« 2» Becher............. 1» 1» Kummen........... 1" 2» Bratpfannen«MMUem, 3« g» 7» Giesskanne 1« 2" 2» Blumensprüher 1» 1» Blumenampeln•.... 75. 95 Pt Wa8sersdilauch...»v. v. v Schlauchwagen 22» Rasenmäher 27» Garten-Geräte Blumenkasten......... l» 1» Blumenbretter......... 4« Blumenkübel........ 1» 3» Spaten.............. 8» 9» Hacken 1» Wühleisen............. 75 pc. [Eisschränke flolzversandkisten •I« Eier- u. Soldat« klaten Terircndbar Kochkisten.............. 125' 20 00 BBBBBnm ZeyWelMMlüMmerSM Ortarrerwaltnng Berlin. Dem Andenke««nftrer im Felde gefallenen und verstorbene« Kollege» gewidmet. MayiR, Willi,©ar««, geb. 9. März 1898 zu Berti«. Morgenstern, Max, Schleifer, geb. 18. August 1891 zu Berti« Najork, Kurt, Dr-H«, geb. 7. August 1890 zu Desta« Neumann, Karl, Monte«. geb. 26. August 1887 zu Schineber». Padeck, Hans, Dreh«-, geb. 8. Oktober 1897 zu Berti« Fach, Alfred, Arbeit«-, geb. 18. November 1892 zu Susi«. j PipO, Erich, Klempner, geb. 24. November 1891 zu Magdevuvz. Starzynski, Karl,«lemp»*, geb. 6. November 1890 zu Berti« Wolter, Paul, Helf», geb. 29. Kuli 1872 zu Neuenhag«« Ehre ihrem Andenke»! mrit Die Ortsverwaltnng. onü vemRittni mfs, Betfin. Unteren Mitgliedern geben wir hierdurch bekannt daß solgende Kollegen gesallen find: Muf Erbe, Chemigr�h. am 91. S. 18 an den Folgen einer Bauch. Becken-Bertetzrmg im Feldlazarett oerstorbe« Belli ErevlienbeFgeF. The«igr�h, gefallen am 22. 3. 1« durch Sranastpittter an Kops« Bauch. ISäx Haniseh, Chemigraph, am 6. 4. 18 verstorben intolge LungenschusteS im Feldlazarett. Epieh Rudolph, s«pfkrdr»cke-, gefallen am 10. 4. 18. sw rhreudes Andenken ist iiineu gesichert, 108/2 Die OrtBTcrwnltnng. TE-CCT!? hsit LerWSli.AMWeil.SllilitMM Filiale GroB-Berlln. N Den Mitgliedern zur Nachricht, dag folgende Sollegen aus dem Schlachtfelde gefallen find! Ernst SlölugFSbeF,«4»-�»m.«ehh-f. pFiedFich Siisniat,«irch»W-Krankeuhaus. Max HarteianB, Lichtender». Hermann Heiderich,».»«w-s»�-«. Paul fiandke, 3* R«.ie..s�e««. Vollrat Meyer,*■ Faul Rosenbepg, Re»ier.J.fpekti.« August Reyer, Karl Brüning, G-sanpalt«�1«« vtr«�. WiihelBi Brüning, Paul Sehr,*««»■«. Emil Wendt,««hlgaw»« Dir werden ihnen ein ehrendes Andenken»ewahre« 32/1 Ble Ortuverwaltonj». AIS Opfer d«S WeltttiegeS siel am 21. März nach drei. lährigen Tnlbehrungen in. folge BauchfchuffsS ttnftc Sever Sohn. Bruder«ud N-ffe, der Unteroffizier Karl PlZSle im blühenden Alter von nahem! 20 Bahren. Sr folgte feinem lieben Bend er Willi nach rt/, Kühr«« In ttefem Schmerz Wilhelm Pföffle u. Mro« als Ntern. llkobert Breitentteiu und Frau geb. Pfäffle als Schwager u. Schwester. Max Pfiisile z.Z.tm Feld«, Albert Pfäffle als Brüder. MaxLöschman»».Frau als Onlel und Tante. »» » Beliebt, beweint und unvergeffe« 179» von einer Fliegerbombe wurde imAsftrn am ZS.Mitrz. nachm. 4 Uhr, unser Bor- fchender und lieber Vereins- lollege, der Telegraphist ?»ul LoliM .im 3g. Lebensjahre tödlich verletzt. 285/9 Durch fein liebes Wefen fowle feinen«dien Tbaratter ist er uns«nvergsfilich. Wir bedauern aufrichiig de» schmerzlichen Berlufi deS Dahingeschiedenen und weiden ihm allzeit einbleiben- des Andenk«! bewahren. Mandolinenkliib „Nordische Klänge 19««", Anklamer S«. 28. Hart und schwer ttas uns »te fchre�liche Nachricht, datz mein lieber ältester Sohn. unser guter Bruder, Schwa» g«r, Onkel und Bräutigam, der Gefreite villi Winkelmann Fuhar«».�igt. 11, 8. Satt,, Jnh. d. Stf. Kreuzes II. Kt. im Alter von lv Fahren nach 44 monatlichen schweren Kämpfen und Entbehrungen am 31. März 1918 durch Grmmtfplitter in den Rücken mm doch dem Weltkriege zum Opfer gesallen ist. Dies allen Verwandten an» Bekannten hierdurch zur Nachricht. 170A verlin, Freienwalder Str. 21. Im tiefsten Schmerz lllirtdsiii Wlnkelmano als Mutter, Rani Wiakrtmann als Bnidar »■ 8. im Felde. Will Wfakelmaan als Bruder ». Z. im Felde, Emil Z vidier als Schwager, Elisabeth Zeldler geb. Wlnkelmann als Schwester. Mio Z eidler als Nette und Alma Bredewald als Braut. ES ist zu schwer, dieS zu vorftehn, bah wir Dich foll'n nicht Wiederfeh'« kautr Itisll, Münze BerHn, Wühehnstr. 48/47. Getangverein ,rcrwärts-frohnnn'. Am 17. April verschied im iazarett zuBrandenbm-g a.H. an tkungancntzünvuna mffer langjähriges Mttglteo und Chorführer Friedrich Manz im Atter von 48 Fahren. Ghre seinen,««denken! Der Berlufi ist für den Verein unermehlich. Die Beerdigung findet heule nachmittag 4 Uhr auf dem Friedhof in Alt-SIralau statt. 21306 Der Borst m,d. veuttcher rnlnsportsi'beltervesbznll. BezirkSverwatt. Grotz-Berlin De» Mitgliedern zur Nach. richt, da st unser Kollege, der Drofchtenführer Bermann Seeger 18. April im Alter von 58 Jahren verstorben ist. Die Einäscherung findet am DicnStag, den 23. März, nachmittags 6 Uhr, im Krematorium Bertm, Gericht- ftraste 37/38, statt. 61/8 gerner starb nnferKollege, der Industriearbeiter Julius Wilke am 17. April im Alter von 50 Jahren. Dir Beerdigung findet am am Montag, den 22. April. nachmittags 41/, Uhr, von der Leichenhalle deS Gemeinde- Friedhofes in Neukölln, Ma- riendorfer Weg, aus statt. Xaehrnfe. Ferner starb unser Kollege, der Industriearbeiter Richard Lehniger am 12. April im Atter von 29 Lahre« Ferner starb unser Kollege, der Hausdiener Ollo Tolksdorf am 11. April im Alter von «3 Jahre« Ghre ihre«««denken k vis Berlrkseerwaltung. Am 1. April 1918 verstarb im Lazarett zu Reveren (Flandern) infolge Kops- fchusseS der Mechaniker Paul Schüler a cb r u f. Am 9. April 1918 der- starb nach kurzem Leiden zu Mannheim der Schloffer Paul krndt geb. am 6. Januar 1899. geb. am 23. Juli 1898 Jnh d. S. K. II Wir werden den beiden Kollegen, die un« leider so kurze Zell nach Beendigung der in unserer Mitte verlebten Lehrjahre verlassen� mustlen, stets ein ehrendes Andeuken bewahre« Das Dersoval der Gaskterven-Fkrnillndvug G. tu b. H. Cövenicker Straste 32« 2t 22b veutschek Banarbelter'Qerhand. Zweigverein Berlla. Bezirk Wedding. Am 18. April starb unser Mitglied, der Putzer Rudoll Neumann. Ehre feine««udeukenk Die Beerdigung findet heute Sonntag, nachmittags S'l, Uhr, aus dem neuen Jobannis-Kirchbos inPlötzen. see statt. 140/2 Rege Beteiligung erwartet Der Borstand. Als Opfer deS WellkrtegeS fiel am 28. März mein lieber Mann, Sohn, Schwiegerlohn, Bruder, Schwager und Onkel, der Füsilier 190A Walter Klaasnitz im blühendeu Atter von 27 Jahre« In tteser, schmerz erfüllter Trauer Charlotte KlauSnttz geb. Sander, nebst Tocher. Familte Klansnitz. Vtkdanck cktk Sstttlek und Portttenlilek. OrtsverwaHang Berlin. Als Opfer de» Wellkrieges bttraueru wir unser lang» jährige» Mitglied, den Portesruiller ilermsllli Ast. Ehre seinem Andenken k 167/4 Die Ortevorwaltung. Statt Körten. Hierdurch die traurige Nachricht, dast mein lieber unvergetzltcher Mann, der Tischler Franz Bludau am 18. April plätzlich entschlafen ist. In tiefem Schmerz Emma Bludau, Steglitz, Alsenstraste 3. Die Beerdigung findet am Montag, den 22. April 1918. um 4 Uhr, von der Kapelle des Steglitzer Friedhofes, Bergstraste, aus statt. sanst LSA In den letzten schweren Kämpfen fiel als Opfer des Krieges unser lieber Kollege 2t 23b Friedrioli Schiller Sergeant im 1. Marine« Jnsanterie-Regiment. Wir verlleren w ihm einen braven, treuen Kollegen und werden sein Andenlen stets in Ehren halte« Die Maschine«' meister der Firma Äugost Scherl. Zahngebisse, Platt», Gr. 7,60, Ketten, Ringe» Bestecke kauft Iran Kaijerstt. 18 I(Alexanderplatz) Am 18. d. MtS. verschied nach langem, schwerem Lei» den im öS. Lebensjahr meine liebe Frau, unsere guie Mutter, Großmutter und Tante 2701' Im üiler geb. Rutz. Im Namen der Hinter- blirbenen W. Kuütter, Watsenfttaße 12. Die Einäscherung findet am Dienstag, den 23. Aprit, nachmittags 2 Uhr, im Krematorium Gerichtstr. 37 statt. Mgzs.M gesctilössEii. Soeben slngetroffea I Schilfteppicbe ovale Form bis 4 Mater groll. und Deutsche TepplK Ujep. IMm DStMniassuHsspiöseliDSV� Gardinen, Lauferstofte, Tisch- d. Diwandecken. Linoleum emplietiit! IeW-WÄW oiirOriuiieiistr�etBS. keinerlei Bezietumg ähnlich laut. Firma! nur dazu, die Ardeiter auzutreibeu und zu drücken, sie über den wirklichen Verdienst im Unklaren zu lassen. Ueber die Behandlung der Arbeiter wird insbesondere in Bischheim geklagt. Die Arbeiter verlangen mit Recht menschenwürdig behandelt zu werden. Auge- sichts der andauernd engherzigen Haltung des Ministers in Per- sonalfragen wächst die Unzufriedenheit deS Eiscnbahupersonals. Möge der Minister endlich einlenken, ehe eS zu spät ist.(Bravo! bei den Sozialdemokraten.) Abg. Ha» um an ii(Vp.): Der Eiicnbahn-Monopol-Reklamever- trag des Ministers mit Reimar Hobbing verdient ausdriick- liche Beanstandung durch den Reichstag. Die andern Eisenbahn- reklamennlernebmer sind dabei gar nicht gehört worden. Schon das S t i l k e s ch e Monopol ist sehr weitgehend. Stilke soll nach den baltischen Provinzen nur das durchlassen, was sich in einer ganz bestimmten Richtung bewegt.(Hört! hört!) Reimar Hobbing bat nun da-Z Monopol aus die Versorgung der Eiseubahnsahrgäste mit politischer Lektüre erhalten. Reimar Hobbing hat ans den Staatsbeitrag von 40 00l) M. verzichtet. Dafür sind alle Staats- behördcn zu Zwang sabouneuteu der„Nordd. Allge- meinen Zeitung" gemacht worden, was eine Zunahme von 12 000 Abonnenten a 36 M.= 432 000 M. Mehreinnahme für i-hn bedeutet. Durch gemeinsame Hinzuziehung der früheren Reklame- Unternehmer hätte der Minister eine viel höhere Pacht erzielen können. Dieser Monopolvertrag ist durch eine große Schiebung durch Herrn v. Berger zustande gekommen, der früher bei Reimar Hobbing Angestellter war und auch nach seinem Eintritt ins Mi- r.iüerunn seine Beziehungen zu Hobbing nicht ganz gelöst hat- (Hört! hört!) Es ist inzwischen eine Resolution eingegangen, die den Reichskanzler ersucht, auf eine Revision des Bertra- g e s hinzuwirken. Der Reichstag wird dieser Resolution jedenfalls zustimme«!.(Bravo! links.) Abg. Schwabach(notl.) stimmt der Kritik des Reklamevertrageö zu. Minister v. Breitenlmch: Das Mißtrauensvotum des Abg. Fuchs kann ich mit einer gewissen Seelen- ruhe hinnehmen, da ich mir bewußt bin, in welchem Umfange die Lage des Personals in den 12 Jahren, die ich den Etat hier der- trete, verbessert worden ist. Ein männlicher, vollkräftiger Arbeiter verdient 1918 um 113 Proz. mehr als 1913. In Betrieben, wo die Arbeiter dauernd augespannt arbeiten müssen, war die Achtstun- d e n s ch i ch t vor dem Kriege eingeführt und wird zweifellos nach dem Kriege wieder Platz greifen. Die Abschaffung der Akkord- arbeit würde die Leistungsfähigkeit der Eisenbahnen herabsetzen und die Arbeiter schädigen. Der Generalpachtvertrag mit Herrn Hobbing steht in keinerlei ursächlichem Zusammenhang mit der Förderung der„Norddeutscheu Allgemeinen Zeitung' des Verlegers Hobbing. Für die Reichseisenbahnen hat der Vertrag nur ganz untergeordnete Bedeutung. Für mich war bei dem Vertrage lediglich der Wunsch maßgebend, aus der Eisenbahureklame ein er- liebliches Stück Geld zu ziehen. Politische Zeitungen und Zeitschrift teu dürfen auf Grund einer Verfügung, die ich im Sinne des Ver- trageS treffen werde, von Reimar Hobbing nicht in die Eisen- bahnwageu gelegt werden. Die Weiterberawng wird vertagt auf Montag, 3 Uhr.(Außer- dem Etat des RcichseisenbahnamtS und des Reichstags.) Schluß: 6)4 Uhr._ 14,5 Milliarden Kriegsanleihe! Das Ergebnis der 8. Kriegsanleihe beträgt nach den bis- her vorliegenden Meldungen ohne die zum Umtausch gemel- dcteu älteren Kriegsanleihen 14 Milliarden 550 Millionen Mark. Kleine Teilanzcigeu, sowie ein Teil der Feldzeichnungen, für welche die Zeichnungsftist erst am 18. Mai 1913 abläuft, stehen noch aus, so daß das Ergebnis sich noch erhöhen wird. Tic ackte Kriegsanleihe hat ein glänzendes Ergebnis ge- halft: Mit 14,5 Milliarden Ertrag, zu dem noch die kleineren und Feldzeichnungen kommen, schlägt sie jede ihrer Vorgänge� rinnen um einige Milliardenlängen. Der große Erfolg ist ohne Zweifel durch die Hoffnung der Zeichner.mit dieser Kriegsanleihe die letzte ihrer Art zu zeichnen, mit beeinflußt. Es mahnt aber zur Vorsicht, daß sich die Zahl der kleinen Zeichner verringert hat, offenbar weil die außerordentliche Erschwernis der Lebenshaltung die Sparlust einschränkt und die Anlagefreudigkeit dämpft. Im Gegensatz zu der ganz verkehrten und schwächlichen Reichssteuerpolitik ist die Reichsanleihepolitik die beste aller kriegführenden Staaten. Ihr Er- folg ist freilich nicht allein der regen Tätigkeit des Reichs- schatzamts und der Reichsbank und der Zusammenarbeit aller interessierten Kreise zu danken, sondern hat die Veräußerung aller Rohstoffe und die Aufschiebung der notwendigen Wieder- herstellnngsarbeitcn zum Gegenstuck. Mein es kann mit Fug und Recht darauf verwiesen werden, daß die industriellen Unternehmen, so groß auch ihre Bestände an Kriegsanleihe sein mögen, doch mit sehr erheblichen flüssigen Mitteln in die Friedenswirtschaft eintreten werden und daß auch die Banken � im Gegensatz zu anderen Ländern, wo aus diese Weise ein Scheinerfolg erzielt wurde— nicht mit Kriegsanleihe voll- gestopft sind. Die Bedeutung einer möglichst weitgehenden Deckung der Neichsschnlden durch sofortige Aufnahme ewiger oder lang- fristiger Rente besteht darin, daß der Kapitalmarkt da- durch nach dem Kriege geschont wird. Leider ist dieser Vorteil nur relativ, denn neben der konsolidierten Schuld hat das Reich noch eine sehr große schwebende Schuld, die frei- lich erheblich kleiner ist. als in England, wo sie 63 Proz. der Kriegskosten beträgt, oder in Frankreich, wo sie gar den enor- men Satz von 76 Proz. erreicht. Die bewilligten Kriegskrcditc betragen 124 Milliarden Mark, die Kriegsanleihezeichnungen aber nur 87,3 Milliarden, die schwebende Ncichsschuld erreicht also die Höhe von 36 bis 35 Milliarden Mark, wozu noch die enormen schwebenden Schulden der Staaten und Gemeinden kommen, so daß für alle öffentlichen Körperschaften in Deutsch- land mit einer schwebenden Schuld von fast 56 Milliarden Mark gerechnet werden muß! Das gibt eine Vorstellimg da- von. wie notwendig es sein wird, die Anlagefreudigkeit in fest verzinslichen Werten zu stärken und zugleich ein Sinken des Staatskredits und damit ein Steigen des Zinsfußes für öffentliche Anleihen durch eine energikckie Tilgung und eine entsprechende Steuerpolitik zu verhüten. Das proletarische Interesse an einer solchen Wirtschaftspolitik wird sofort klar, wenn die Tatsache in das Gedächtnis zurückgerufen wird, daß je niedriger der Staatskredit, je höber die Verzinsung, desto schwerer die Steuerlast ist. Auch ist an eine hsseldaufnahme für sozialpolitische Zwecke nicht zu denken, wenn Anleihen ent- weder gar nicht oder nur unter den drückendsten Bedingungen aufgenommen werden können. Gerade deshalb wird es notwendig sein, einen erbeblichen Teil der Kriegslasten durch eine kräftige Vermögens- abgäbe abzubürden, die weit mehr als ein Gebot steuerlicher Gerechtiakeit. die eine Staatsnotwcndi'''keit ist und dem produktiven Kapitalisten selbst letzten Endes zugute kommt. Mih einer starken Verringerung der schwebenden Schuld wird die Reichsbank aktionsfähig und kann ihre eigent- liche Funktion der Kreditgewährung erfüllen. Zugleich wird die deutsche Währung gebessert und die Möglichkeit einer un- gehemmten Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen mit dem Auslände nähergerückt. So wird zwar der Stennwert der ein- zelnen Vermögen um 15 bis 25 Proz. ermäßigt, ihr A k- tionswert aber unendlich erhöht. Sie vaterlanöspartei annektiert weiter. Im Sitzungssaale des Preußischen Abgeordnetenhauses hielt am Freitag die Deutsche Vaterlaudspartei ihren Zweiten Partei- tag ab, über den selbst die alldeutschen Organe nur mit auffälliger Kürze berichten. Großadmiral v. Tirpitz hielt eine Ansprache, in der er behauptete, die Richtung des Verzichts sei„zusammen- gebrochen". Aber der Herr ist gnädig und will einen„Strich unter die Vergangenheit" machen, wenn die umfallenden Fortschrittlcr und ZcntrumSIcute sich noch in letzter Stunde der Vaterlandspartci an- schließen. Es wurde dann eine Entschließung angenommen, die den alten Satz bewahrheitet, daß miftdem Essen der Appetit kommt. Im O st c n verlangt die Vaterlandspartei den«engen Anschluß von Kurland, Livland, Estland und Litauen in politischer. militärischer und wirtschaftlicher Beziehung au das Reich". Die im russischen Friedensvertrag gezogene Grenzlinie scheint für die Her- ren Alldeutschen ebenso wenig zu existieren wie dieser Vertrag über- Haupt. Was den Westen anbetrifft, so stoßen wir dort zunächst auf die Forderung: Belgien müsse dem feindlichen Einstuß entzogem und„mit der flandrischen Küste politisch, militärisch und wirtschaftlich fest in deutscher Hand behalten werden". Der alldeutsche Appetit verlangt jetzt also die Annexion von ganz Belgien und ein Stück der Küste, das offenbar noch über die bel- gischen Grenzen hinausgehen soll, denn sonst hätte der Zusatz„mit der flandrischen Küste" keinen Sinn. Ferner wird das Erzgebiet von Longwy und Briey verlangt, aber auch das genügt nicht, denn die Entschließung fährt fort:„Beides bietet in Verbindung mit anderen etwa noch erforderlichen Grenz sicherun- gen, die unsere Oberste Heeresleitung für notwendig hält, die Ge- währ für den dauernden Schutz unserer Westgcenze. Was ist mit diesen„anderen Grenzsicherungen" geineint? T o u l und V e r d u n nach dem Rezept einer gewissen nicht sehr geschickten Instruktion oder gleich die Pyrenäen?! Natürlich ist die Forderung einer großen KriegSent- schädignng nicht vergessen. Bei der Satzungsberatung wurde „zur Abwehr gegen unberechtigte Angriffe" die Bestimmung auf- genommen, daß die Vaterlandspartei sich nicht mit innerer Po! i t i k befasse.— Die Vaterlandspartei hat nicht den mindesten Grund sich über ungerechte Angriffe zu beschweren, nachdem sie in ihrem Gründnngsprogramm ausdrücklich gegen die sofortige Erledi- gutig der Wahlrechtsreform Stellung genommen hatte. Die ,femö!iche Propaganüa in Deutschland Spitzclarbt.it zur inneren Verhetzung. Die„Post" will im neuirolen Ausland eine gedruckte Anleitung zur feindlichen Druckschristenpropaganda entdeckt haben. Wer aber nicht mit Blindheit geschlagen ist, merkt sofort, daß es sich nur um eine plumpe Spitzelarbeit zu dem Zwecke handelt, parteipolitische Verhetzung zu treiben und Reichsangehörige als bezahlte Agenten des feindlichen Aus- landes zu verdächtigen. Die angebliche„Anleftimg" beginnt mit folgendem olber- ncn Ratschlag: Man benutzt die Flugblätter als mehrfaches Tinwickel- papier für Brot und sonstige Eßwaren. Hat man in der Bahn, in einer Wirtschaft oder cm einem anderen Orte Soldaten oder Arbeiter vo-r sich, so sucht man mit den Leuten Fühlung zu bekommen und spricht durchaus deutschfreund- lich. Schließlich wickelt man das Brot usw. aus und legt das Papier anscheinend achtlos beiseite. Nach einer Wolle greift man unauffällig nach dem Papier, liest zuerst für sich, stellt sich sehr erstaunt und weist dann-ms den Inhalt des Einwickelpapiers hin. Danach ist baldige Entfcr- nung das beste. Weiter heißt es dann darin: Man halte sich genau an die Ratschläge des deutschen Vertrauensmannes und bespreche alle Unternehmungen erst mit ihm. Wo kein Vertrauensmann zu finden ist, wende man sich an die Vertrauensleute der„Unabhängigen sozialdrmo- kratischen Partei". Wichtig ist, unter den Soldaten Vertrauens- leute zu werben und anzuleiten. Dies gelingt bei Urlaubern, die schon Sozialdemokraten sind, ziemlich leicht. Durch den ersten Vertrauensmann kann man dann vielfach noch einen zweiten und dritten heranziehen. Es ist alles so organisiert, daß die Tätigkeit eines jeden Ver- trauensmannes von uns direkt überwacht wird. Nur wer seine Pflicht getan hat, erhält die vereinbarte Summe ausbezahlt. Durch dieses Fälscherstiick soll der Anschein erweckt werden, als ob irgendwelche Sozialdemokraten, zum mindesten die „Unabhängigen", Landesverrat ans Gewinnsucht trieben. In Wirflichkeit ist kein Fall bekannt, in dem ein solches schimpfliches Treiben eines Sozialdemokraten oder auch eines Unabhängigen erwiesen wäre. Wer trotzdem an die Möglichkeit solcher Zusammenhänge glaubt, hat sicherlich die Pflicht, die Behörden vertraulich aus sie aufmerksam zu machen, da- mit den Spuren bis zu ihrer vollständigen Aufdeckung nach- gegangen werden kann. Leichtfertige Veröffentlichungen wie die der„Post", dienen aber offenbar nur der parteipolitischen Verleumdung und Verhetzung, jeder anständig Denkende muß weit von ihnen abrücken. �Unabhängige� Unterftühung öer Wahl- rechtsfeinöe! Seltsame Ankündigung des„Mitteilungsblattes". Bei der entscheidenden Abstimmung im Abgeordnetenhaus, bei der es sich darum handelt, ob das gleiche Wahl- recht oder das von der Rechten vorgeschlagene Mehrstimmen- recht die Mehrheit bekommen soll, kann es auf jede Stimme ankommen, und so sind die fünf Stimmen der„Unabhängi- gen" auch wichtig. Da ist es nicht uninteressant, daß das „Mitteilungsblatt" der Unabhängigen folgendes schreibt: Daß die Unabhängige Sozialdemokratie gegen das Plural- Wahlrecht kämpfen wird, ist so selbstverständlich, daß darüber kein Wort zu verliereu ist. Aber hat sie Ursache, sich für deu Regierungseutwurf ins Zeug zu legen? Diesen Entwurf, der durch seine Hinaufsetzung des WahlalterS von 24 ans 25 Jahre, durch seine Bestimmungen Über Staats- . zugehörigkeit. Wohnsitz usw. viele Tausende von Arbeitern ihres Wahlrechts beraubt, der durch ein Mantelgesetz verkoppelt ist mit zwe- anderen Gesetzen, die den einen demokratischen Schritt nach vorwärts durch drei Sprünge nach rückwärts wettmachen? Denn das Herrvchaus wird auch nach dieser»Reform" daS Bollwerk der Reaktion bleiben, vor allem aber wird dem Abgeord- neteuhause das elementarste parlamentavische Recht, das Recht der Budgetbewilligung, ans das empfindlichste beschnitten. Wir meinen, daß die Unabhängige Sozialdemokra- tie die Verantwortung für eine solche ansge- sprachen arbeiter- und sozialismnsseindliche „Demokratisierung" Preußens nicht über- nehmen kann. An einer anderen Stelle des Artikels heißt cs, daß die Frage des Wahlrechts in Preußen„nicht mehr die über- ragende Bedeutung" habe wie vor dem Kriege. Man hat also auch hier umgelernt— rückwärts! Daß das gleiche Wahlrecht, wie es die preußische Regie- rung vorschlägt, Mängel hat, ist auch von uns scharf hervorge- hoben worden. Aber einen Entwurf, der an die Stelle� des Verruchten Dreiklassenwahlrechts schließlich doch das gleiche Wahlrecht setzt, kann man nicht im Ernst als„arbeiterfeind- lich" bezeichnen. Gegen diesen Entwurf stimmen, heißt unter den gegenwärtigen Umständen gerade den Anhängern des Pluralwahlrechts zum Sieg verhelfen, heißt die Sache der Reaktion, die noch viel reaktionärer ist als die preußische Re- gierung, zu seiner eigenen Sache machen. Sollten die Unabhängigen wirklich eine solche Selbst- mordpolitik treiben, ausgehend von dem Grundsatz, daß man toter als tot nicht sein kann? Die Wahl in Niederbarnim hat gezeigt, daß die Unabhängigen mit ihrer unsinnigen Politik die Wähler nicht hinter sich haben. Würden sie jetzt aber bie Dinge auf die Spitze treiben und den Gegnern des gleichen Wahlrechts, zum Sieg verhelfen, dann liefe ihnen auch der letzte Arbeiter davon!_ Die Deform" öer Reichsfinanzen unö öie presse. Die„Frankfurter Zeitung" läßt sich von ihrem Derlluer Mitarbeiter schreiben:»Nirgends zeigt sich in den Ge'etzesvorlagen ein großzügiger Gedanke, und das Mißtrauen bei den Parteien der Linken muß wachsen, wenn mau die Genugtuung sieht, mit der die rechtsstehenden Bläiter die Vermeidung von direkten Ncichssteuern und, wie es in einem dieser Blätter heißt, „den Sieg des bundcSstaatlichen Gedankens" begrüßen. Der Reichs- gedankc hat sich also auch diesmal in der Steuergesetzgebung nicht durchsetzen können. Bei den ungeheuren Lasten, die das Reich durch den Krieg zu tragen hat, muß dem Reiche � in ganz anderer Weise als bisher der Weg zu direkten Steuern geöffnet lverdeu und das geschieht unter Berücksichtigung der Ver- Hältnisse der Einzelstaaten nach Ansicht der Parteien der Linken am besten durch eine organische Umgestaltung der bisher nebeneinander laufenden Steuersysteme des Reiches, der Bundesstaaten und der Kommunen- Es scheint fast, als ob der Reichstag diesmal in höherem Maße als bei der letzten sogenannten Finanzreform sich der Zukuuftsaufgabeu auch auf steuerlichem Gebiete bewußt wäre. Darüber kann aber kein Zweifel bestehen, daß un- besehen und ohne gründliche Überprüfung keines der Gesetze passieren wird, und der Schatzsckretär Graf Rödern muß sich schon heute mit dem Gedanken vertraut machen, daß ein Teil der von ihm vorgelegten Gesetze eine gründliche Umgestaltung erfahre» wird und erfahren muß. Ein loitender Artikel der„Münch. Neust. Nachrichten" über das neue Reichöftemerprogramm bedauert mit Recht,»daß bei dieser anßerordentil'ichen Belastung der gesamten Volkswirffchast nicht die Steuersätze für den Kriegsgewinnler starker herangezogen worden sind. Es ist möglich, daß die Rücksicht auf künftige Kriegsanleihen hier eine Rolle gespielt hat. Diese rein fiskalische Erwägung darf aber nicht ausschlaggebend sein. Die Hoffnung, die Kriegsgewiiinler künftig durch eine, wenn auch nur relative Schonung zu stärkerer Anlage chrer Gewinne in Kriegsanleihe zu bewegen, mag vielleicht für das Reichs- schatzamt hestim inend gewesen seilt, ivenn eS sich ans diesen engen Standpunkt stellt«...." Industrie unö kanöel. Generalversammlung der Bank für Handel und Industrie. Die in D a r m st a d t abgehaltene Generalversammlung der Bank für Handel und Industrie(Dartnstäbtsr Bank) erteilte der Geschäftsleitung ciustimmig Enilastung für das Jahr 1917 und setzte die Dividende, wie vorgeschlagen, auf 7 Proz. fest. Neugc- wählt wurde in den Aufsichtsrat Herr Dr. ing. Theodor Plieninger, Generaldirektor der Ehemischen Fabrik Griesheim-Elektron, Frank- furt a. M. Lette Nackrichten. Hertling an Buriau. Wien, 20. April. Der deutsche Reichskanzler hat an doii k. und k. Minister des Aeußern folgende Aiitworldepesche gerichtet:„Euer Exzellenz bitte ich, meinen aufrichtigsten Dank für das geneigte Telegramm vom gestrigen Tage entgcgenznnehmeit, das mich hier im allerhöchsten Hoflager erreichte. Unweit von dieser Stätte wird die gewaltige Schlacht siegreich ausgefochten, die unsere West- lichen Feinde in Verkennung unserer nnüberwindlichen Kraft und unter Mißachtung unserer Friedensbereitschaft eigensinnig herausgefordert haben. Mit Freude begrüße ich die Teil- nähme österreichisch-ungarischcr Artillerie. Sie bildet ein neues, sichtbares Zeichen für die U u e r s ch ü t t e r l i ch k e i t des Büudn-lsscs zwischen den beiden befreutidcten und kanrpserpröb- ten Raichen und eine weitere Gewähr für treue Waffenbrüderschaft bis zum siegreichen Ende. Voller Stolz über die unvergleich- lichen Heldentaten unserer Völker dürfen wir mit unerschütterlicher Zuversicht in. die Zukunft die Arbeit weiterführen, welche die lei- tenden Staatsmänner beider Monarchien bisher gemeinsam ver- richtet haben, und bei deren Fortsetzung Euer Exzellenz stets meiner loyalen Unterstützung versichert sein können." Die deutschen Schiffe in den holländischen Kolonien. Köln, 20. April. Ein Berliner Telegramm der»Kölnischen Zeitung" bemerkt zu den Gerüchten, der Verband wolle versuchen, die in den holländischen Kolonien liegende» dentschen Schiffe weg- zunehmen, dies würde eine Verletzung der Holland i- scheu Souveränität bedeuten, die sich Holland nach mehr- fach abgegebener ausdrücklicher Erklärung nicht gefallen lassen würde. Diese Auffassung werde zweifellos auch die Haltung Hollands in dem vorliegenden Falle bestimmen müssen. Moissi geht an die Hofburg. Wien, 20. April. Wie daS„Fremdenblatt" erfährt, wurde Alexander Moissi von der Reinhardt-Bühne in Berlin dem Hof- burg-Theater in Wien verpflichtet. Girardi gestorben. Wien, 20. April. Das Mitglied des HofburgtheaterS Alexander Girardi ist heute nachmittag gestorben« GewerkschHZbewWNg Verkaufspreise, Unternehmergewinn und Arbciterlöhue i» der Porzcllanindnstrie. Die enorme Höhe der Verkaufspreise für Porzellan wird im allgemeinen auf die erhebliche Verleuerung deS RohmaierialS und Erhöhung der Nrbeitcrlöhne der in dieser Industrie Beschäftigten zurückgeführt. In Wirklichkeit haben die erhöhten Materialpreise nur einen bescheidenen, die erhöhten Arbeiterlöbne fast gar leinen Anteil au den hcuiigcn fabelhasten BerkaukS- prcisen für GebrauchZgeschirre. Das Nokmaterial mag eine Er- höhung um 150 Proz. gegenüber dem Friedenspreis erfahren haben, die A r b e i t e r l ö h n e sind indessen fast dieselben geblieben. Ware d'.e wirtschaftliche Notlage der Porzellanarbeiter nicht eine so grojze, so wäre die zunehmende Erbitterung, mit welcher sie das ablehnende und zögernde Verhalten gegenüber der von ihnen seit langem gestellten Forderungen aus Erhöhung ihres Grundlohnes um 2ö Proz. und Erhöhung der Teuerungszulage um ebenfalls 25 Proz. nicht zu verstehen. Dagegen ist die Herstellung deS Porzellans für die Unternehmer zu einem einträglichen Geschäft ge- worden. Haben sie doch die Verkaufspreise für GebrauchZgeschirre um 2 6 0 Proz. erhöht. Da die Rohmaierialienpreise nur eine Verteuerung unr 150 Proz. erfahren haben, ergeben die erhöhten Verkaufspreise einen ansehnlichen Untecnebmsrgcwinn. Von letzterem zeugen denn auch die Ueberschüsse der Porzellanfabriken. 20 bis SO Proz. Dividende sind neben reichlichen Abschreibungen keine Seltenheit. An Direktorengehältern werden 3 0 000 bis 5 0 000 M. gezahlt, dagegen werden die Arbeiterund Arbeite- rinnen mit wahren Hungerlöhnen abgespeist. Ganze 20 bis 25 Proz. TeusrungSzulage» find ihnen trotz der ungeheueren Verteuerung aller Bedarfsartikel gewährt worden und diese Zu- lagen haben die Unternehmer durch eine raffinierte Neukalkulation von Artikeln den Arbeitern teilweise wieder genommen. Ist eS da ein Wunder, dast eS bei angestrengtester Akkordarbeit selbst den wenigen Spczialarbeilergruppcn, die eine vierjährige Lehrzeit durchgemacht haben, nicht möglich ist, mehr als 40 M. pro Woche zu verdienen? Verheiratete Frauen müssen sich mit 20 bis 20 Pf. Stundenlohn abspeisen lassen und junge Burschen und Mädchen im Alter bis zu 16 Jahren haben noch einen Stunden- lohn oder Akkordverdienft von 14 bis 18 Pf. Angefichls einer so elenden Entlohnung bei äußerst gesundheitsschädlicher Arbeit hat die Tuberknlose bereits eine ungeheuere Verbreitung genommen. Vor allem sind die Arbeiter und Arbeiterinnen in den Nah- abteilungen dieser gefährlichen Krankheit ausgesetzt, da sie meist in fcucktwarmen, mit Staub geschwängerten Arbeilsräumcn arbeiten. Bisher sind die Bemühungen des PorzellanarbeiterverbandeS durch Vermitteluiig des NeichZwirtschaftSamleZ die Lohnstreitsachen der Porzellanarbeiter zu erledigen, an nichtigen Einwänden der Unternehmer gescheitert. Aus diese Weise wäre eS möglich gewesen. geordnete, den jeweiligen Verhäliulfien entsprechende Lohnzustände für das ganze Reich zu schaffen, wie das bereits in zahlreichen anderen Gewerben in segensreicher Weife geschehen ist. Die Arbeiter- schast ist nicht gewillt, ihre elende Lage noch länger geduldig zu ertragen. Werden ihr nicht bald Zugeständnisse gemacht, so wird sie sich nicht scheuen, die Machtmittel der Organisation anzuwenden. Lohnbewegung im Zlltenburger-Zeltz-Weißenfelser Braunkohleurevier. � Die Lohnverhältuisfe im genannten Revier gehören mit zu den schlechtesten in ganz Deutschland. Nach der amtlichen Nachtveisung der in den 16 Hauptbergrevieren gezahlten Löhne rangiert daS Hallesche Braunkohlenrevicc, dem das Allenburg- Zeitz« zugehört, au 14. Stelle. In zwei Konferenzen von Vertretern der Arbeiter wurde beschlossen, am 22. April auf sämtlichen Betrieben des SIevierS durch die ArbeitcrauSschiisse uachilchcnde Forderungen ein- zureichen: Für die Grubenanlagen im Alten burger Revier soll das Gedinge der bei der Kohlengewinnung be- schäfligten Arbeiter zwischen Betriebsleitung und den, Hauer und Schlepper vor den Arbeitsorten so festgesetzt iverden, das, daniit in der Neunstundenschicht bei normaler Leistung 11 M. verdient werden mutz. Reparalurhauern und Bedionungsmannschaflen au der Seit- und Kellenbahn, den Maschinisten nnd Heizern sollen 80 Prozent, allen volljäbrlgcn Arbeitern, welche in Schicht- öder Stundenlohn arbeiten, 20 Proz. Arbeiterinnen und Jugendlichen 10 Proz. Lohnzulage geloährl iverden. Für Handwerker: Schmiede. Schlosser, Dreher, tglcmvner und soirsilge Metallarbeiter soll eine Zulage von 15 Pf. die Stunde gezahlt iverden. Diese Zulage soll als Facharbeiterzulage gelten. Für die Grubenanlagen im Zeitz-Weitzeu felser Revier soll da» Gedinge der bei der Kohleugewinnutig beichäfliglen Arbeiter zwischen Betriebsleitung und den Hauern und Schleppern vor den ArbeitSorleu io festgesetzt werden, das, damit in der Neunstlmden- Ein Spiel mit üen Interessen öer Angestellten. Bei der Firma Ludwig Löwe u. Co. hatte der Angestellten- ausschuß Verhandlungen eingeleitet mit dem Zwecke, für die kauf- männifchen Angestellten die Gehälter und für alle Angestellten die Teuerungszulage zu erhöhen. Trotz mehrfacher Verhandlungen zwischen dem Ausschuß und der Finne konnte eine Verständigung nicht erzielt werden, so daß der Berliner Kriegsausschuß als Schlich- tungsstelle angerufen werden mußte. Am 14. März fand die Ber- Handlung statt und sie ergab folgeirden unter Zustimmung der Arbeitgeber- und Arbeitnchmer-Beisitzcr gefaßten Schiedsspruch: »Die Streitsache wird an den Betrieb zurückverwiesen mit der Maßgabe, daß bis zum 27. März über eine Neuregelung der Teuerungszulagen mit dem Angestelltenausschuß verhandelt werden soll. Der Kriegsausschuß ist zu der Ueberz-eugung ge- kommen, daß die von de: Firma Löwe u. Co. gezahlten Teue- rungszulagen den von anderen Groß-Berliner Firmen gezahlten Teuerungszulagen und auch den heutigen wirtschaftlichen Ver- Hältnissen nicht entsprechen. Unabhängig. von dieser Neuregelung der Teuerungszulagen bleibt die Zusage der Firma mit Bezug auf die wirtschaftlich schwach gestellten Angestellten bestehen." Zu dem letzten Absatz des Schiedsspruches ist zu bemerken,'daß die Firma in der Verhandlung zwar eine generelle Erhöhung der Gehälter der kauftnäilnischen Angestellten ablehnte, aber den An- gestelltenausschuß aufforderte, eine Liste der schlecht bezahlten Angestellten einzureichen; sie wolle dann mit dem Ausschutz über diese Liste verhandeln. Trotz dieses Schiedsspruches, durch den der Firma erneute Ver- Handlungen tm Betriebe aufgegeben wurden, hielt sie es nicht für nötig, den Ausschutz zu irgendwelchen Beratungen einzuladen. Die Firma teilte vielmehr wenige Tage nach der Verhandlung vor dem SchlichtungSauSschuß dem Obmann des Ausschusses mit, daß sie mit Wirkung vom 1. März die Teuerungszulagen ftir Angestellte mit einem Monatsgehalt bis einschließlich 300 M von 50 M. auf 60 M., die Teuerungszulage der Angestellten mit einem Monatsgehalt von mehr als 300 M. bis einschließlich 600 M., von 15 Proz. auf 20 Proz., die Familienzulagen für verheiratete männliche Angestellte mit einem Gehalt bis 300 M. einschließlich für die Ehefrau von 40 M. aus 50 M., für jedes eheliche Kind unter 15 Jahren von 20 M. auf 25 M. erhöhen wolle. Da der Ausschutz mit dieser einseitigen Festsetzung der Teue- rungszulagen, die auch in keiner Weife den berechtigten Wünschen entsprechen, einverstanden war, beantragte er eine Ausschutz- Sitzung, um auf gütlichem Wege zu einer Verständigung zu kom- men. Die Firma ließ sich auf keinerlei weitere Zugeständnisse ein, so daß die Ausschutzsitzung ergebnislos verlief. Bezüglich der ein- gereichien Oiste der schlecht bezahlten Angestellten verhandelte sie überhaupt nicht mit dem Ausschuß, sondern rief nach bewährtem Mustsr einen Teil der auf der Liste stchettden Auzeftelltcn einzeln vor die hohe Direktion, wo man sie mit der Begrüßung»Sie gehören also auch zu de» Unzuftiedenen" empfing. Vor dem Schlichtungs- ausschuß, der sich sodann erneut mit der Beschwerde des Angejtell- tenausschusscs befassen mußte, wurde das ganze Verhalten der Firma in eingehender Weise gewürdigt. Das alles veranlasste aber die Firma nicht, auch nur um ein Jota den Wünschen der Angeftell- ten weiter entgegen zu kommen, so daß ein Schiedsspruch gefällt werden mutzte, in dem eS heißt: „Die von der Firma gemachten Zugeständnisse treffen nach Ansicht des Kriegsausschusses in der Hauptsache im wesentlichen nur die Verheirateten. Der Schlichtungoausschuß kann daher auch nach diesen Erklärungen und Zugeständnissen der Firma nicht anerkennen, daß die durch diese Zulage erzielten Einkoinmeu den wirtschaftlichen Verhältnissen oder den von anderen Groß- Berliner Firmen gezahlten Durchschnittsehtkommen entsprechen und spricht allen Angestellten, die nach ordnungsgemäßer Kün- digung einen Antrag stellen, den Abkehrschein zu." Die Firma scheute sich nicht, in der Verhandlung selbst aus- drücklich zu erklären, daß sie bereit sei, allen unzufriedenen Auge- stellten den Abkchrschein zu erteilen. Sie hat es ja leicht, derarlige Angebote zu machen, weil sie weiß, daß neben der Bindung, in der sich die männlichen Angestellten durch die Reklamation befinden, auch noch die Sperre besteht, die auch von der Firma Ludwig Löwe u. Co. mit anderen 13 der größten Berliner Großindustriellen für sämtliche männliche und weibliche Angestellte vereinbart ist. Die Firma Ludwig Löwe n. Co. hat gerade jetzt chren Jahresabschluß veröffentlicht. Sie zahlt an ihre Aktionäre eine Dividende von 32 Proz., nnd trotzdem weigert sie sich, den Wünschen des SchlichtungsauSschusseS auf Erhöhung der Gehälter ibrer Angestellten entgegenzukommen. Kann man da wirklich noch annehmen, daß es der Firma Ludwig Lölve u. Co. ernst ist, wenn sie für eine ungestörte Fortführung der Kriegs- Wirtschaft eintritt, oder muß man da nicht vielmehr zu der Aus- sassung kommen, daß die KapitalSintcresscn von Löwe u. Co. den Interessen der Allgemeinheit meilenweit vorangestellt werden? Die Angestellten haben vorläufig noch keinen Beschluß gefaßt, ob sie zu der vom Schlichtungsausschuss zugelassenen Massenkündigung schrei- ten sollen, weil sie noch erwarten, daß die zur Vermittlung äuge» rufene KriegSamtstelle beim Oberkommando in den Marken die Möglichkeit haben wird, einen genügend starken Einfluß auf die von Kriegsaufträgen lebende Firma Ludwig Löwe u. Co. auszu- üben. scknckit bei normaler Leistung 8 M. verdient werden muß. Für alle volljährigen Arbeiter, welcke im Schickil- oder Stundenlohn be- sckiäiligt lverden, soll eine Zulage von 20 Proz., für Arbeiterinnen nnd Jugendliche eine Lohnzulage von 10 Proz. gewährt werden. Für Handloerler: Schmiede, Schlosser, Dreher, Klempner und son- stige Metallarbeiter soll eine Zulage von 15 Pf. die Stunde gezahlt werden. Diese Zulage soll als Facharbeiterzulage gelten. Die bisher gewährten TeuerungS- und sonstigen Zulagen bleiben von den Forderungen unberührt. Die Verschiedenartigkeit der Forderungen erklärt sich daraus, daß die Betriebe im Zeitzer Revier eine höhere Teuerungszulage gewähren als die Altouburger. Falls die Grubengssellschasten kein Verständnis für die Not- loendigkeit der gesorderien Verdienste beweisen, sollen die zuständigen SchlichtungSauSschiisse angerufen werden. Der Verband der Bureauangestellten verzeichnet in seinem Rechnungsabschluß für 1317 eine günstige Auf- wärtSentwicklung seiner Mitaliederzahl. DaS Berichtsjahr schließt mit einer Gesamtzahl von 136Z8 Mitgliedern ab. davon 6101 mann- liche, 3164 weibliche Mitglieder und 4373 Kriegsteilnehmer. Am Schlüsse' 1916 zählte der Verband 9401 Mitglieder. Es ist somit eine Zunahme von 4237 Mitgliedern zu verzeichnen. Hiervon ent- fallen auf die männlichen Mitglieder 1540, auf weibliche 2084. Die Erstarkung der Organisation wird zurückgeführt auf die Verichmel- zung mit dem Bund der Bureauangestelllen der Marinebetriebe und auf die Gewinnung der in den HeereSbetrieben beschäftigten Ver- waltungS-, BstriebSschreiber und Schreiberinnen. DaS Verbands- vermögen hat gegenüber dem Vorjahre eine lleine Verminderung erfahren, eS ging von 117668.50 M. am Schlüsse 1916 auf 116484 M. am Schlüsse des Berichtsjahres herab. Der Verband der Branerci- und Rlühlrnarbcitcr Halle am Schlüsse des Jahres 1917 17316 Mitglieder, darunter 1947 iveibliche. Den Gesamteinnahmen von 529 522.99 M. standen 486 885,67 M. Ausgaben gegenüber. Die Mehreinnahmen ergaben danach 42637,32 M. Das Vermögen der Hauptkasse betrug 1 470 992,32 M.; außerdem waren noch 1717,92 M. in den Bezirken vorhaudeu. Tic Tcinc-Gcwertschaftcn für die Londoner Konferenz- beschlnssc. Im großen-«aale des Ecnwrkschastshauses zu Paris faird am 10. April eine vom gewerkschaftlichen Verband des Seine-Depante- ments veranstaltete Versammlung statt, an der sich nach dem Be- richt der„Humanite" 1500 Delegierte beteiligten. Der Haupt- r ebner war I o u h a u x, der die Delegierten mit den Arbeiten der interalliierten Konserenz in London bekannt machte. Er hob die große Bedeutung der in London angeuomme- neu Resolutionen hervor: würden diese bei dem künftigen Friedens- schkuß befolgt, so wäre hiermit dtd Grundlags für die Lebens- tnöglichteit der Völker der kommenden Tage geschaffen. Jon hau x erinnerte auch an die vom allgemoimm Arboiterbundc ausgehenden Anstrengnugen, die geivcrkschaftltchen Zentralen nach einem neutralen Lande zu verlegen. Eine solche Verlegung hätte nach seiner Ansicht zur raschen Wiederau fnahtile der intcr- nationalen Beziehungen beigetragen. Zum Schluß betonte der Redner, daß der Arbeiterbund sich allein von den Interessen des Proletariats leiten lasse nnd daß diese mit den Interessen der Nation und der L a n d c S v e r t e i d i- g u n g zusammenfallen. Nachspiel zum Drontficimer Militärstreit. Der Syndikalistenführer und jetzige Sekretär der norwegischen Partei Traumael ist in diesen Tagen vom Gericht in Tront- heim zu 60 Tage» Gefängnis verurteilt worden, weil er am 6. März in einer Rede vor dem StorthingSgebäude in Kristiania aufreizend gegen die Staatsverfassung und für Militärstreiks ge- sprachen, ferner, weit er an der Gründung deö Soldatenrates in Drontheim teilgenommen halte. Drei Mitangeklagte Shudikabistcn wurden freigesprochen._ Berantwvrtlich für Politik: Erich Nuitncr, Berlin: für den übrigen Teil des Blattes: Alfred Scholz, Neul-Mn: für Anzeigen: Theodor GloSc, Berlin. Perlog: BoewärtS-Berlog(>j. in b. S.. Berlin. Truck: Borwörie-Buckdruckerei und LcrlagSanstatt Paul Singer u. Co. in Berlin, Lindcnslrghe S. Hierzu!> Bcitaqe». CJ.lPcrtßcini Strumpf-Reparaturen aus drei Strümpfen zwei s„.„ aus zwei Socken eine/ Reparaturpreis Paa; Annahme, nur gewaschen and geglättet 75 pf. .y Waschstoffe Punkt-Mull a„g?„ 8.50 Batist bss,icl"' in"KS 1 1.00 ... weiß, bestickt, kleine Muster, etwa tsatist 140 cm breit...... Mtr. 15.5Ü weiß und farbig, etwa 120cm--rC Cjlasbatist breit....... Mtr. 9.75 Mädchenkleider TtTirtdoflr töirl aus einfarbigem Waschstof! mit ab- ivinaer KlclU weichender Kragen-u.Manschetten- Garnitur u. Bordüren-"ycAu- ICOC Besatz, Länge 45 cm» bis 100 cm lO.�O Kinderkleid aus weißem Batist mit Stickerei- Garnitur, Länge 45 cm 1 3.50 bis 85 cm 2 1.50 ~s A«US weißem Schleierstoft mit MaaCOenKieia Spitzen-Garnitur und seidenem Gürtel, Länge 60 cm 2 1.00 bis 90 cm 33.00 BackflSChkleid aus weißem Schleierstoft, reich bestickt, Lg. 110 cm 45.00 bis 130 cm 49.00 Backfischkleid Seidenstoffe Kleiderstoffe Blusenseide 5.85 Blusenscide ÄÄTÄSK 9.75 Kleiderseide fSÄKSÄ 21.50 Kleiderseide ÄÄÄ" 24.00 Schleierstoft 18.50 China-Krepp fÄÄSÄ 23.00 schwarz, etwa SO cm breit, für nc larfet Kleider und Köck«... Mir. np pp f farbig, etwa 90 cm breit, in cn 1 anet modernen Farben.... Mtr. äO.OU Schirme Sonnenschirme Formet chlnöra� 28.00 Sonnenschirme Form mk'Rüschen 28.00 Regenschirme in großer Auswahl Spazierstöcke£ncfcd fÄS stoff mit weißer Wasch-Garnitur und ein färb. Schleife u�inoem 40.00 bis 130 cm 46.00 Blusenstreifen S.S Äfft>6.50 Kleiderschotten ähnliche Gewebe in schön. Farbenstellung. äO.OU Schleierstoffe bTft 16.50 Popelini 28.50 Knabenkleidung Einknöpfanzug IchfelemsÄund CA 7C Farben m. weiß. Garnit., für ungef. 1 Jahr � K � (jede weitere Größe 1.25 M. mehr) Schlupfblusenanzug grluemsS offene Form, mit blauem Ueberkragen und>7/3 Seidenschleife, für ungefähr 4 Jahre.•/ O.vvt (jede weitere Größe 3.00 M. mehr) Wettermantel Ä ,, dunkelgrau und oliv, für ungefähr 5 Jahr wä.Uv (jede weitere Größe 2.00 M. mehr) Knaben- und Jünglingsbekleidung Sportanzüge, Waschanzüge und Blusen.