Nr. 254. 35.Ichrg. Bezugspreis» St«rteljShrl.b.«0Ml. monofl. 1,80 SEI. frei inS Haui. dorauSzahlbar.Einzelnc Kümmern 10 Wenntg. Postbezug: Wonallich. vom Bosts challer abzuholen 1.80 Wl., vom Blieliräger ms HauS gebrach! 1.94 MI. Unlei Kreuzband ,ür Demlchlard und Oeslerreich- Ungarn 4.— Ml. lür daS übrige lluSlaud b.LO MI. monatlich. Rerland ins Feld bei direlter Bestellung mona!i.S,— MI. Bostbesiellungen nehmen an Düne- marl. Holland. Luremburg, Zchiueden und die Schwei,. lk,ngerragen in die Bosi-ZeitungS-BreiSusl«. Ericheint täglich. Telegramm- Adresse: »Sozialdemokrat Berlin� Verltnev VolksblAkt. Pfennigs NnzeigenpreiS» DiesiebengespalleneKolonelzeileloslet 80 Big.„Meine Slnze-gcn", da? setlgedrucile Wort 80 Big. lzUlSssta S feltgedruclte Äorle). ,edcz weitere Worl Ib Lsg. Stellengeluche und Cchlafsiellenanzeigen das erlle Wort A) Plg.. jedes wettere Wort;0 Psg. Worte über lö Buchttaben zahlen jür. jwe, Worte. Teuerungszuschlag 20«,» Sfamiiien.klnzejgen, colitijche uich gewerchchaitliche Bereins- Anzeigen 50 Big. die Zeile, kttrzeigen jür die nächste Nun:mer muisen bis z Ubr nachinitlagS im Hauvtgelchäsl Berlm GW. 63. Ändenstrnhe 8. abregeben werden. Seöffnet bo» 8 IIh: irüh bi» 7 Uhr abends. ZcntvtiXovgzn der fosialdcmokrati fchen Partei Deutfcblands. Reöaktion: EW. 68, Linüeastraße 3. gsernivrecher:«wt Mortttvlati. Str. 15190—15197. Sonntag, den 15. September 1918. Expeüttisn; EW. 68, Linüenstroße 2. Keritsvrecher: AtX Morlvvia«. Nr. isi 90—151 S7. Gitt öfterreichifeber f�ficcfcnsfchvitt. Einladung zu vertraulichen Verhandlungen. Die österreichisch-ungarische Regierung Hat an alle krieg- führenden Mächte eine Note gerichtet, in der sie vorschlägt, in ein neutrales Land Delegierte zu ent- senden, die vertraulich und unverbindlich über die Grundprinzipien des kommenden Friedens verbandeln sollen. Während dieser Verhandlungen soll kein Waffenstillstand eintreten, die kriegerischen Handlungen sollen weitergehen, so daß beide Verhau dlungSteilc noch während der Verhandlungen selbst imstande stnd, ihre militärische Lage zu verbessern. Sollten die Verhandlungen nicht zum Ziele führen, so ist die österreichiich-ungarische Regierung ent- schloffen, ihren Schritt im geeigneten Zeitpunkt zu wieder- holen. Es handelt sich um eine Aktion O e st e r r e i ch- U n- g a r n s, nicht des gesamten Vicrbundes. Ueber das sach- liche Ziel, das von Oesterreich-Ungarn angestrebt wird, können keine Meinungsverschiedenheiten bestehen, hat doch auch Graf H e r t l i n g schon vor Monaten in einer seiner Reichstags- reden den Ruf nach einer Besprechung im engeren Kreise ertönen lassen, wie es Graf Czernin schon früher getan hatte. Von diesen früheren Versuchen unterscheidet sich der neue österreichische dadurch, daff er in der Form nicht einer redne- rischen Anregung, sondern eines offiziellen diplomatischen Vorschlags erfolgt, auf den die Gegenseite die Antwort nicht " Mig bleiben kann. -mgenoitö her vorhandenen sachlichen Uebereinstimtn'- mutet fonderbar daß dieser wichtige Schritt von OcslerrctchiUngaru allein unternommen wird. Ueber die Gründe dieser Isolierung kann mgn nur Vermutungen hegen. vielleicht hält man es in Deutschland für besser, eine ver- kündete Macht allein vorgehen zu lassen, vielleicht hegte man gegen dieses Vorgehen taktische Bedenken. Hierdurch entsteht jedoch der doppelt ungünstige Eindruck, alS ob Oesterreich- Ungarn fricdensbcdürftiger und friedenswilligcr fei als Deutschland, und als ob auf der inneren diplomatischen Front ein Bruch eingetreten sei. Taktische Bedenken werden aber gegenstandslos, wenn Oesterreich zu seinem Schritt entschlosseu war. Dann war es ein Gebot der Politischen Klugheit, ihn mitzumachen. In einer inneren und äußeren Atmosphäre, die mit Mißtrauen geladen ist, durfte sich die deutsche Regierung nicht dem Verdacht aus- setzen, sie spiele mit verdeckten Karten, lasse andere voran- gehen und handle in Furcht des Herm Tirpitz. der erklärt, vom Frieden dürfe nicht mehr geredet werden. Sie mußte auch den falschen Anschein vermeiden, als sei durch Oesterreichs starkes Fricdensbedürfnis die Kraft des Bündnisses bedroht, ein Anschein, der den Kriegsverlängerern drüben nur zur Ermutigung dienen kann. Eine Diskussion über die Zcitgemäßheit des österreichischen Schrittes hätte jetzt aar keinen Sinn mehr. Nachdem er unter- nommen worden ist, ohne daß die deutsche Regierung ihn gleich mitgemacht hat, bleibt dieser nur noch übrig, sich nachträglich ihm anzuschließen. Das ist das einzige Mittel, schädliche Wirkungen zu verhindern, die guten aber zu voller Entfaltung kommen zu lassen. Diese guten Wirkungen werden desto stärker sein, je mehr� das Ausland genötigt ist, die österreichische Aktion e r n st zu nehmen. Und tatsächlich stellt sie ja auch den ernstesten FriedcnSversuch dar, der seit dem 12. Dezember 1916 unternommen worden ist. Es ist zu wünschen, daß ihr Eindruck auf die Völker ein möglichst nachhaltiger sein möge. Der Kriegswille der feindlichen Völker wird durch den österreichischen Vorschlag einer starken Belastungsprobe ausge- setzt, und sehr lebhast werden die Meinungen darüber anein- andergeraten, ob man ihn annehmen soll oder nicht. Die lei- tendcn Staatsmänner, die auf den Gedanken eines zerschmettern- den Sieges über Deutschland eingeschworen sind, geraten da- durch in eine schmierige Lage, denn sie müssen sich der Ver- antwortung bewußt sein, die sie vor ihren Völkern tragen, wenn sie unter Ablehnung aller Friedensoorschläge der Gegenseite den Krieg weiter fortsetzen, ohne das angestrebte Ziel zu er- reichen. Die österreichische Note schlägt den Weg der vertraulichen und unverbindlichen diplomatischen Aussprache vor, befindet sich also in einer Beziehung im Gegensatz zu den demokratischen Friedensoestrebungen, die eine öffentliche Aussprache von Volk zu Volk fordern. Sie geht dabei von der Voraussetzung aus, daß die Unterhändler, die auf offener Szene arbeiten, zu sehr genötigt sind, aus die chauvinistischen Strömungen ihres Landes Rücksicht zu nehmen, von deren Presse den Verhandlungen ernste Störung droht. In Wien meint man offenbar, daß der nüchtern wägende Verstand im stillen Kämmerlein mehr Aus- ficht' hat durchzudringen als auf der öffentlichen Tribüne. Dar- über kann man verschiedener Meinung sein. Die Ententeregie- rungen werden aber nicht sagen können, daß sie aus demokra- tischen Gründen an dem vorgeschlagenen Modus Anstoß Heftige Kämpfe bei Moeubres nnd Heivrin conrt— Feindliche Vorstöße gegen Etain Oertliäie Kämpfe östlich Thianeonrt. B e r l i n, lt. September 1918, abends. Amtlich. Bei Havrineourt örtliche Kämpfe. Zwischen Ailctte und Aisuc sind starke Augriffe des Feindes gescheitert. Zwischen M a a S u u d M o s e l auch heute ruhiger Tag. Amtlich. GroBeZ Hauptquartier, 14. September 1918. lWTBl Westlicher Kriegsschauplatz. Heereszr Uppen Kronprinz R u p p r t ch t und Loch n. Nordöstlich von Bikschootc machten wir bei eigener uiitcrnehmung und bei Abwehr cincs feiudlichen Teilangriffcs Gcfaiiqcue. Am Kanalabschuitt führten eigene und feindüchc Borstöße zu heftigen Käuivicii bei M i> e u v r e s und H a» r i n e a n r t. Teil- ' nnflriffe des Gegners gegen G o u z e a« c» v r t, nördlich von t? e r m a n d und deiderseiis der Straße H a m- S t. Qurutin wurden abgewiesen. Heeresgruppe Deutscher Krsnpriu,. A»gr>sf«. dir»er Feind«ja>ias;m!.>�zc zwischen Ailette und Aisnc nach starker Feiirriiarbercilung fützrlc, scheitere« vor»uferen Linien. OsipreuKitchc Regimentcr schlngen >Vi Abend erurnie Angriffe ab. Arlillerietäiigkrit zwischen Äienc und LeSle. Heeresgruppe Gallwitz. Südlich von OrneS und an der Straße Verdun— E t a i n wurden Vorstöße des FeindcS abgewiesen. An der Kampffront zwischen»er Cotcs Lorraine und der M o s c l verlief der Tag bei mäßiger Gefechtstätigtcit. Der Feind hat seine Angriffe gestern nicht fortgesetzt. Oestüch von t!» m b r e s und nordwestlich von Thiaucourt fühlte er gegen unsere neuen Linien vor. Ocrtlichc Kämpse östlich von Thiaucourt. Ter Erste Gcneralquartiermcister. ��Lude�orsh���!!��� nähmen, haben sie docb auch die Aussprache von Volk zu Volk, wie sie auf einer internationalen Sozialistenkonfe- renz geplant war, durch Pastocrweigerung gewaltsam verhindert!. Und sollten sie die Meinung äußern, daß solche Ver- Handlungen öffentlich geführt werden müßten, so würde Oesterreich-Ungarn seinen Vorschlag schwerlich daran scheitern lassen. In den weitesten Kreise auch des deutschen Volkes wird der Schritt Oesterreich-Ungarns willkommen geheißen werden, und manche Hoffnungen werde sich an ihn knüpfen. Da ist es notwendig, vor voreiligem Friedensoptimismus zu warnen. Durch Schuld von beiden Seiten sind die Friedens- Hindernisse bergehoch gehäuft. Solange man nicht auf beut- scher Seite begreift, daß ein inUitärisch nicht bis zum Sieg durchgeführter Krieg den Zwang zu Verzicht auf jede Macht- erweiterung in West und Ost in sich einschließt, und solange man nicht auf der Gegenseite erkannt hat. daß die von ihr errungenen neuesten Waffenerfolge weder entscheidend noch nach Belieben fortsetzbar sind, bleiben sie unüberwindlich. Niemand weiß heute, wie weit noch der Weg zun: Frieden ist: aber jeder weiß, daß dieser Weg nicht über den Zusammen- bruch Deutschlands führen darf. Ihn zu vermeiden, bat das deutsche Volk die höchsten Opfer gebracht und bringt sie noch alltäglich. Auf der anderen Seite steht die gebieterische Pflicht der Regierung, alles' zu tun, um dein Volk die Elendsstrecke ab- zukürzen, und dazu gehört, jetzt vor allem, daß sie den öster- reichischen schritt mit Entschiedenheit unterstützt. Der Wortlaut öer Note. Wien, 14. September. Amtlich wird»erlautbart: Eine objektive gewissenhafte Prüfung der Verhältnisse aller kriegführenden Staaten läßt keinen Zweifel mehr darüber be- stehen, das, alle Völker, auf welcher Seite sie auch kämpfen mögen, das baldige Ende ded blutigen Kampfes herbeisehnen. Trotz dieses natürlichen und begreiflichen Wunsche« nach Frieden ist es bisher nicht gelungen, jene Vorbedingungen zu schaffen, die geeignet wären, die Fricdensbestrcbungc» ihrer Ver- wirklichung näher zu bringen und die Kluft, die die Kriezfüyrenden gegenwärtig noch voneinander trennt, zu überbrücken. Es müssen daher Wirts amere Biittel und Wege in Erwägung gezogen werden, durch die den verantwortlichen Fak- tvrcn aller Länder Gelegenheit geboten werden könnte, die gegen- wörtig vorhandenen Möglichkeiten einer Lerstöndigung zu über. prüfen. Der erste Schritt, den Ocsterrcich-Nngarn eiudernchrulich mit seinen Bundesgenossen zur Herbeiführung des Friedens ein 12. Dezember 1916 unternommen hat, führte nicht zu dem gchofftcn Ende. Tie Gründe hierfür lagen wohl in den damaligen Verhältnissen. Um die im steten Abnehmen begriffene KriegSlnst ihrer Böller aufrechtzuerhalten, hatten die alliierten Regierungen bis zu jenem Zeitpunkte jede Erörterung des FrirbenSgedankens mit den strengste» Mitteln unterdrückt, und so kam es, daß der Boden für eine friedliche Verständigung nicht entsprechend vorbc- reitet war. ES fehlte der natürliche Uebergang van der wildesten Kricgsheptc zur Versöhnlichkeit. ES wäre aber vr�hlt, zu glauben, daß unser damaliger Friedensschritt dennoch paaz ergebnislos blich. Seine Früchte bestehen eben in jener»ich! 3U übersehenden Erscheinung, daß die Friede p-Sf r o o- seither n i cht mehr von der Tagesordnung veeschlounden ist. Und wenn auch die per dem Tribunal der Oeffentlichkeit gr- führten Diskussionen gerichzeitig Beweise von den nicht geringen Gegensätzen sind, welche dir gcizencinanvcr kämpfenden Mächte in ihrer Auffassung über die Fr-edeüSbcdingi-.ngcn heute noch trennen, so hat sich doch eine Atmosphäre gebildet, welche oic Erörterung d es F r i e d c« s p r o b l e m s nicht mehr ausschließt. Thne übertriebenen Ovtimi'"ius kann»oopl qu� den Aeußernngen verantwortlicher Staatsw mne�r mindestens soviel! konstatiert werden, daß der Wille zu einer i S nd lß« n g zu gelangen. ad den K.icg«rast Wffchkl--ch c.--r Waffen zur Entscheidung zu dringen, ach wi den alliierten Staaten— bis ans einige gewiß nicht ller.ng einzuschätzende An?« nahmen von verblendeten Kriegshetzern- allmählich doch durch- zudringen beginnt.,,..',, Tie K. u. K. Reziernnz isi sich dessen bewußt, dr.ß nach den tiefgehenden Erschütternngen. die im Leben der Bölter durch die vcrhecrcrdcn Wirkungen des Weltkrieges verursacht wnrden, die : � Wanken gebrachte Wcl t o i d n u n g nicht n"t w»« Schlage wird ausgerichtet werden können. Mübsam und langv-.1 ist der Weg, der zur Herstellung friedlicher«-»-°h"�n»w.tthem den durch Haß und Erbitterung getrennten Völkern fuhrt. ist es unsere Pflicht, den Weg der Verhandlungen zu v- treten. Und wen» c? auch heute noch solche v-raatw-rtltche» n«-* tvren gibt, die den Gegner militärisch niederringen nno ihrnj... Willen des Sicge-S aufzwingen wallen, s» sänn doch kttn vtr-�l mehr darüber bestehe«, baß diese? Ziel, ansenon.men, daß e, übe r- Haupt erreichbar isi.-in wettere? binttgeS und lnn� wieriges Ringen zur BorauSs�nng hätte. Tie tür semtUch« Saaten und Völker Europa? verhängnrSvollcn FÄgeu einer solche» Politik würde aber auch ein späterer Ssegvmde nicht wc ir g- machen können. Nur dia Friede, der die heute noch gehenden Auffassungen der Gegner r n e,»er g Weise ausgleichen lönnte, würbe utr von n.en»Jireru ersehnte dauernde Friede sein. In diesem B-wußs-.« uj unentwegt bemüht, im Interesse de? Friedens tätig zu nnii die Lsterreichisch-uugarifche Monarchie neuerlich m't e.n.r Anregung hervor, um eine direkte Aussprache zwischen den ewender feindlich gegenüber stehenden Mächten herbei. ,'lf-ihrcn �-r ernste Friedenswille breiter SeyolccrungSschtchten all r durch dm Krieg in«tleidensch.ft geze»rner St°at-n. d.a unleugbare Annähet«"« i«- eiazelae« kentreocrscn die allg-mein versöhnlichere Atmosphäre Lu' gierung eine gewisse G-währ d.füe zu baß e.n.« esse de? F-i-dctt?.mternommeatzr neuerlicher Schritt, der au« r..r Z*t%T. gegenwärtigen Anzenblick d.e M° glich ke-t ccne. folgeSbictenkönnte. j,«. Tie österreichisch-ungarische Rcaierung ki� �er be- sMossen n'U'l Kricaführendcu, Freund«ttd netnö, einen Uün ü'r für gauttfinr ßchaltenen Weg zu lunsest und ihn u ' nn sreicn GedankenenStausch gemeinsam zu uutcrsuck'en ob jene Vorar.ssetzilnzen gegeben sind, welche die baldige Einleitung von Friedensverhand ungen als aus. sichtsvoll erscheinen lassen. Zu di-iem Bchnse ha die k n k. Regierung die Regterungat aller 1 r i c g f u b r e n d c a Staaten zu einer vertranlichen und unverbittdllchcn Attssprache an einem Orte des neutralen Auslandes eingeladen und an sie eine in diesem Sinne verfaßte Rote gerichtet. Mit etner Note wurde dieser Schritt zur Aennlnis de? hc:!igen StttMes gebracht und hierbei an daS dem Frieden zugcwenoere.',nier- esse des Papstes appelliert. Ferner wurrw auch �die Regierungen der neutralen Staaten von der o,:• inarchc verständigt. Tos stets enge?'5�riic,me!t. welche? zwischen den vier verbündeten Mächten bestept, bietet die Gewähr dafür, das? die Verbündeten Oesterreich- Ungarns, an welche der Vorschlag gleicherweise ergeht, d i e in der Note entwickelte Auffassung teile«» iibntviiltigenden erhrit ihrer Gebiete fsthren. Wr. p' �gesprochener al» aus dem Gebiete der konkrete« Krieg». ziele ist die Annäherung der SufsassungNi hinsichtlich jen«t' linieu r."-' m, auf deren Grundlage der Friede gefchlossen und t dir künftlgeOrdnnngS»»,»>'« und der Well aufgebaut werden soll. Präsident Wilson hat in dieser Richtur.g in feinm Reden vom 12. Febrv-r und vom 14. Juli diese» JahreS Grundsätze formuliert,»«e bei feiste» Alliierten nicht auf Widerspruch gestoßen sind unb ocren weitgehende Anwendung auch auf feite« der Vier« buuimächte keinem Einwände begegnen dürfte, voranSgesttzt, daß diese Anwendung allgemein und mit den Lebenkinter. essen der betreffenden Staat«, verembefr sei. Bllerbsngs ist zu bedenken, daß eine Uebereinstimmung in de« allgemeinen Grund- sätzen nicht genügt, sondern e» sich weiter darum handelt, über ihre Auslegung und über ihre Anwendung auf die einzelnen kon- kreten Krieg», und FriedcnSfragen einig zu werben. Für einen unbefangenen Beobachter kann kein Zweifel darüber bestehen, daß in allen kriegführenden Staaten ohne AnSnahrie der Wunsch nach einem Frieden der Verständigung gewaltig verstärkt ist, daß sich immer mehr die Auffassung Bahn bricht, rine»vritere Fort- fetzung deS blutigen Ringens müsse Europa in eine Trümmerstätt» verwandeln und in«inen Zustand der Erschöpfung versetzen, der seine Entwicklung aus Jahre hwau» lähmt, ohne daß ri�e Ge»vähr dafür bestände, durch sie jene Eutscheiduus durch dir Waffen herbeizuführen, die von beiden Sekten in vier Jahrein voll ungeheurer Opfer, Leides unh«nstrengimgen vergeblich ange. strebt wurde. Auf welchem Wege und auf tveleW Weise kann aber rine v«r- ständigung angebahnt und schließlich erzielt werde«? Besteht irgend- eine ernste Aussicht, durch die Fortführung der Diskussion über da» Friedensproblem in der bisherigen Art zu diesem Ziele zu ge. laugen? Letztere Frage haben wir u ich t den Mut zu bejahen. Tie Diskussion von einer öffentlichen Tribüne zuck nnde- ren, wir sie bisher zwischen den Staatsmännern der verschiedenen Länder stattgefumden hat, war eigentlich nur eiue SSric von Mono- logen. ES fehlte ihr vor allem die Unmittelbarkeit. Rede»md Gegenrede griffen nicht ineinander eil», Sprecher sprachen an ein. ander vorbei. SlnderersejtS wair rS die O e f f e n t l i ch t e i t und der Boden dieser Auseinandersetzungen, die ihnen die Mög- lichkcit eines fruchtbaren Fortschreitens raubten. Bei allen öffont- lichen Kundgebungen dieser Art wird eine Form dar Beredsamkeit angewendet, die mit der Wirkung auf große Distanz und auf die Massen rechnet. Damit vergrößert man«ber— bewußt oder unbewußt— den Abstand von der gegnerischen Aufsaffung, erzeugt Mißverständnisse, die Wurzel fassen und nicht beseitigt werden«md erschwert den freimütigen, einfachen Gedankenaus. tausch. Jede Kundgebung der führendon Staatsmänner wird, sowie sie stattgefunden hat und auch ehe die zuständige« Stellen der Gegenfeite daraus erwidern kinn«n, zum Gogenstaude einer leidenschaftlichen oder übertriebenen Besprechung unveaantwertlicher Elemente. Aber auch die verantwortlichen Stautsmänuer selbst ver> anlaßt die Besorgnis, die Interesse» der Kriegführung durch un- günstige Beeinflussung der Stimmung in der Heimat zu gefährden und die eigenen letzten Absichten vorzeitig zu verraten, zum An. schlagenhoherTön« ulnd zum starren Festhalten an extreme« Standpunkten. Soll als» der Versuch unternommen werde«, z« prüfe», ob für «ine Bcrständizuag, die die Katastrophe einer selbstmörderischen Fortsetzung de? Kampfes von Europa abzuwenden geeignet ist, die Grundlage« gegeben sind, so wäre jedenfalls eine andere Methode zu wählen, die eine uu. mittelbar» mündliche Erörterung zwischen den Aertretern bpr Ae, und«vt zwischen ijmc«»rmSglicht. Drtl Gegenstand einer solchen(M eiern ng wnS gegenseitige« Beleuchtung hätten ebenso die gegensätzlichen Auffassungen der ein- zelnen kriegführenden Staaten zu bilden, wie auch die allgemeinen Prinzipien, dir dem Frieden und dem künftige« Berhältnis der Staaten zueinander als Basis dienen sollen und über die zunächst eine Einigung mit Aussicht auf Erfolg versucht werden kann. Sobald eine Einigung über die Grundprinzipien erreicht wäre, müßte man im Verlauf der Besprechungen versuchen, sie auf die einzelnen FricdenSfragen konkret anzuwenden und damit deren Lösung herbeizuführen. Erschießung Mristische? poliZekmwkster. Nach einer Moskauer Meldung des Berner PTA-BureauS befinden sich unter den in Moskau standrechtlich Er- s ch o s s e n e n auch die beiden zaristischen Polizeiminister 2>t a k l a k o w und Protopopow. Elfterer eine echte Verlörpe- rang des alten reaktionären Regimes, war Minister von ISIS_ 15. Protopopow, der aus dem Lager der Oktobristen stammte und dem Dumapräsioium angehörte, stieg am Vorabend der Revolution zum wichtigsten Miigliede des Ministeriums auf. Er hatte das volle Wir möchten hoffen, daß auf feiten keines der Kriegführenden i Vertrauen des Zaren und wurde von der Dumaopposition heftig —- angegriffen. Auf die nahende Revolte bereitete er sich wie ein echter Polizeiminister alten Regimes vor. Um sie niederzuschlagen. ließ er Maschinengewehre auf den Dächern Petersburgs auf- stellen. Nach dem Siege des Volkes gab er sich aus eigenem An- triebe gefangen und saß dann in der Peter-Pauls-Festung. Unter den jetzt Erschossenen soll auch der Polizeichef B i e l c z k i und das Haupt der„Schwarzen Hundert" Wostergow sein. Die Nach- richten bedürfen wohl noch der Bestätigung. Die vor Wochenfrist aufgetauchte Meldung, daß der zaristifche Polizeiminister C h w o st o w und der Justizminister Schtscheglowitow standrechtlich erschossen seien, ist inzwischen bestritten worden. Nach einer Kopenhagener Blättermeldung aus Stockholm meldet das dortige Bolschewikiblatt„Follet» Dagblad", daß der Volkskommissar für die auswärtigen Angelegenheiten Tschitscherin die Meldungen über die Ermordung der Zarin und der Töchter der Zarin sowie die Gerüchts über Massenmorde cm Unschuldigen dementiert. Wie dem Ukrainischen Pressevurecru Berlin aus Charkow gemeldet wird, ist General Brussilow, der populäre russische General. Führer der letzten großen Offensiven, in Moskau in der Nähe des TaganSk-Gefängnisses erschossen worden. Tie La�e in Petersburg. Berlin, 14. September.(PTA) Direkte telegvaphische Nach- richten aus Petersburg dementieren energisch alle Gerüchts über einen angeblichen Brand und über einen angeblichen Aus- bruch der Gegenrevolution in Petersburg. Ganz in» Gegenteil ist in Petersburg alles ruhig. Das Leben dort nimmt seinen Nor- malen Verlauf. Die Quelle dieser Gerüchte ist ganz offenkundig im Lager der Entente zu suchen. ein Bedenke» gegen einen solchen Gcdankcnausteusch vorliegen werde. Die Kriegs Handlungen erführen keine Unterbrechung, die Besprechungen gingen auch nur so weit, als sie von den Teilnehmern fiir aussichtbietend schalten würden. i Für die vertretenen Stantcn könnten daraus keine Nachteile l erwachsen, weit entfernt zu schaden, müßte ein solcher Gedanken- auStausch für die Sache de» Friedens nur von Ruhen sei». WM das erste M a l nicht gelingt, kau» wiederholt w er den und hat vielleicht mindestens schon zur Klärung der Auffassungen beigetragen. Berge von alten Mißverständnissen ließen sich wegräumen, viele neue Erkenntnisse»um Durchbruch- bringen, Ströme von zurückgehaltener Menschenfreundlichkeit würden sich lösen, in deren Wärme alles wesentliche bestehen bliebe, dagegen manches Gegensätzliche verschwinden würde, dem jeute noch eine übermäßige Bedeutung beigemessen wird. Nach unserer Neberzcugung find alle Kriegführenden eS der Menschheit schuldig, gemeinsam zu untersuchen, ob rS nicht jetzt nach so vielen Jahren opfervollen, jedoch unentschichenen Kampfes, dessen ganzer Verlaus auf Verständigung weist, nöglich ist, dem schrecklichen Ringen ein Ende Die k. und k. Regierung möchte daher der Regierungen aller kriegführenden Staaten vorschlagen, zu einer der- traulichen und unverbindlichen Aussprache über die Grundprinzipien eines Fricdensschlu'scS in einem Ort des neutralen Auslandes und zu einem nahen Zeitpunkte, worüber man noch Bercinbaningen zu treffen hätte, Delegierte zu entsenden, die beauftragt wären, die Ausfassung ihrer Regierungen über jene Prinzipien einander bekannt zn geben, analoge Mit- tcilungrn entgegenzunehmen, sowie offene und freimütige Aufklärungen über alle jene Punkte, die einer Präzisicrung bedürfen, zn erbitten und zu erteilen. Tie k. und k. Regierung beehrt sich, die Regierung von ....... durch dir geneigte Vermittlung Eurer Exzellenz zn bitten, diese Mitteilung zur Kenntnis der Regierung von ....... bringen zu wollen, Krkegszuftanö ZVlschen. September stattfinden soll. Sie haben dies« Ein- ladung vor allem in der Absicht angenommen, um die Ge- legenheit zu«r greisen, den sozialistischen Parteien der übrigen Länder Llufschlüsse über die jetzige Lage in Rußland zu geben. Jedocki habe« die Schritte, die sie bisher bei den englischen und französischen Behörden taten, um einen Paß zu erhalten, zn keinem frgehnil geführt. die Kämpfe in Gftsibiden. Die Londoner japanische Botschaft erhielt eine amtliche Mit- teilung aus Tofto vom 11. September, wonach die feindlichen Streitkräfte, die kürzlich am U s s u r j und am B a i t a l s e e ge- schlagen wurden, sich nach BlagowestchenSk zurückgezogen haben, wo sie eine neue Verteidigungslinie vorbereiten. ChabarowSl wurde von japanischer Kavallerie und der russischen Truppen- abteilung Kalmikows genommen. Di« Beute umfaßt 17 Loko- Motiven, 191 Waggons, vier Passagierwagen, 17 Fluhtanonen- boote, 120 Geschütze verschiedener Kaliber sowie viel andere» Ma, terial. Es wurden 150 Gefangene gemackt. Ta« Reutersche Bureau meldet cuS E barbin, daß Gen«ral T: etrichs ferne Stellung als Kommandant der Tschechen in Ostsibirien niedergelegt hm und daß Oberst H a j d a das Ksm- maulw übernommen hat. Utltt Steckholm, wird derichtet, daß die 2. Armee der tschechossowakischrn Trappen, mit. Vir Obersten Hajdo. an der Spitze in Tsck.itq iSstlich des SVaifalfea») eintnatfchtert feien. Hajdu sandte nach Wladiwostok ein T>!«gramm. wonach mir den Truppe« Sem«now» eine direkte Verbindung hergestellt worden ist. Nach Meldungen au» Wladiwostok, die über Amsrerdakü kommen, wird die sibirische Regierung in Wladiwostok hinnen kurzem ihren Sitz nach TomSk verlegen. Es heißt, wichtige Per- änderungen ständen bevor._ die Räumung von St. Mibtel. Gefechte aa der F-ront von LenS bis Soiffous. Bcrlim lt. September.(WTB; An der Großkampffront von LenS bis SoisspnS fetzten die Engländer auch am 13. September ihre Angriffe im Eamb raiabschnitt fort, während dl« Franzosen nach der Atempause der beiden letzten Tage dir Offen- sive gegen St. Oucntin und zwischen Ailett» und LiiSne von neuem aufnahmen. In der Gegend von Havrin- c o n r t stießen englische Angriffe mit deutsche» Gegenstößen zu- sammen, bei denen deutsche Sturmtrupp» in erbitierten Nad- kämpfen in die Trümmer des Torfes Havrincourt eindrangen und 37 Gefangene zurückbrachten. Bei Gouzeaucsurt versuchle der Englander ein neues AngriffSverfahren. Während er schwer- stes Feuer auf die deutschen Stellungen nordwestlich von Gpuzeau- coutt richtete und dort erkennbar Truppen bereitstellte, griff er plötzlich ohne Artillerievorbereitung westlich de» Dorfe» an. All«'« die delltfchwn Verteidiger ließen sich nicht überraschen. Unter Zu- rücklassung von 25 Gefangenen fluteten die Engländer wieder zurück. Ig Teilgrsecht-n bei Verwand wurde eine Anzahl Australier gefangen.„ Zwischen Ailette und AiSne griffen die Franzosen im Laufe des Nachmittag» und Abends mehrfach an. In wildem, zerklüftetem Gelände, das zerrissen ist von den Spuren der Kämpfe de» vorigen Jahres und in dessen Wäldern Busch und Draht stellenweise ineinander verwachsen sind, kam es zu erbittertem Ringen. An der zähen deutschen Verteidigung, die tieffliegende deutsche Schlachtflieger unterstützten, scheiterten all« französischen Anstrengungen, Nr. 254 4 35. Jahrgang Ssnntag, 1 5. September 191 tzmWeis. Die.Deun'che Zeitung' reitet eine Attacke für ine Gleichberechliquiic, der— Flamen. Es spricht ja für ihr edles Herz, daß sie es so gut meinen mit unterdrückren Volkes Schmerz— ich will es nicht vcrklcinen. Ich bin ja ganz und gar dafür— frei flämisch Volk in Ehren! Toch warum vor der fremden Tür nicht vor der eignen kehren? Ach sieh, das Gute liegt so nah: das brave Volk der Preußen, dem größ'res Unrecht noch geschah, es würd' sich glücklich heißen, könnt endlich es das Ziel der Zeit, den großen Tag erreichen, der es vom schwersten Druck befreit: von Dir und Deinesgleichen I ___ J P a u l ch« n. So„strafen" sie daranflos! Die E a» st r a s e n sollen von nun an mit Strenge ein« gezogen werden— so wurde vor kurzem den Bewohnern Groh-Berlins wieder einmal angekündigt Man ist aber schon eine ganze Weil« eisrig dabei, diese Drohung auszuführen. Ein nicht sehr mit Glück?« gniern, aber desto mehr mit Familie gefegter Privatbeamter meldet uns, dah ihm Anfang Juli 46, SV Mark Strafe für die. Monaie Januar bis März dieses Jabreß abgefordert wurden. Seine Frau hatte in dem Vierteljahr S3 Kubikmeter Gas mehr als die erlaubte Menge verbraucht— das wurde nun mit 86 Pf. je Kubikmeter geahndet. Der Mann erhob Einspruch mit der Begründung, daß er in der fraglichen Zeit fünf Wochen hindurch keine Kohlen erhalten habe, so daß für seine siebenköpfige Familie bei der Speisen zubereitung und im sonstigen Wirtschastsbelricb ungewöhnlich viel GaS verbraucht werden muhte. Bis heute ist ihm kein Bescheid darüber zugegangen, ob man seine Einwendungen berücksichtigen will. Mit Recht fragt er, ob er da« für büßen soll, daß im Winter die Kohlen« Versorgung so mangelhaft war. Ebenso übel will man einem kleinen Geschäftsmann mitspielen, einem Friseur, der sein Geschäft erst in diesem Jahre eröffnet hat. Sein jetziger Gasver« brauch kann nicht nach demjenigen au? l916 beurteilt werden, wo er n o ch kein G e s ch ä f t hatte. Damals war er noch im Heeresdienst, so daß auch der Gasverbrauch für die Familie geringer war, als er unter regelrechten Verhältnissen hätte fein müssen. Bei diesen Verbrauchern bat man nun für da? Vierteljahr Milte März bi« Mitte Juni dieicS Jahres die zugelassenen 76 Kabik- metcr Mindestverbrauch als Maßstab genommen und bei einem talsächlichen Verbrauch von 184 Kubikmeter ein Zuviel von 84Kukik« meter berauSgerechnct. Leider hat er die Rechnung über 4 2 M. Strafgelder, die ihm übcrbracht wurde, widerspruchslos bezahlt. Ihm kann nur geraten werden, noch nachträglich Ein« spruch zu erbeben und Rückzahlung zu beantragen. ES ist ganz selbstverständlich, daß ihm mit Rücksicht aus seinen Geschäfts« betrieb mehr als 76 Kubikmeter zugebilligt werden mußten. Er braucht in seinem Laden eine Gasslamme und manchmal zwei, außerdem braucht seine als Friseuse arbeitende Frau in einem be- sonderen Raum eine Gasflamme zur Beleuchtung und Ga« für den Brennapvarat sowie für Warmwasserbereilunq bei der Kopfwäsche. Der Fall zeigt, wie d a r au f l o«„gestraft' wird, ohne nach den tatsächlichen Verhältnissen zu fragen. Brennstoffvvrsorgung. Das Nachrichtcnamt schreibt: Für die Versorgung der Be- völkerung mit Brennstoff' zu Deleuchtungszwecken können vom 1. Oktober ab nur geringe Mengen Petroleum vertcilt werden. Daneben gelangen in erster Linie Kalziumkarbid(für Azetylen- lampen), sowie fcrner Spiritus snur an Minderbemittelte) und Kerzen zur Ausgabe. Ter Kleinhandelspreis fiir das Liter Petroleum beträgt 6,34 M., für das Liter Spiritus 6,58 M., für das Kilo Karbid 1,38 M. und für eine Kerze 6,28 M. Für eine luf'Nche verschließbare Blechbüchse zur vorschriftsmäß-g-en Aufbewahrung des Karbids sind beim ersten Ankauf 6,75 M. zu bezahlen. Diese Büchse ist bei späterem Acukauf von Karbid stets wieder zu ver» wenden. Azethlenlampeu sind im freien Hanc i' zu haben. Die Kleiichändlerverzeichnijse für Petroleum, Karbid, Spiritus und Kerzen werden durch Säulenauschlag bekanntgegeben werden, auch in den Brotkammission. u aushängen. Anträge auf Bewilligung vorbezeichueter Brennstoffe find nur auf den bei den Brotkommissionen von Montag, den l6. M., ab er- hältlichen Vordrucken zu stellen urrd bei den Brotkommissionen bis Mittwoch, den 18. d. M, ordnungsgemäß ausgefüllt abzugeben. Nach diesem Zeitpunkt eingebende Anträge können für den'Monat Oktober nicht med? berücksichtig: werden. Brennstoff zur Beleuchtung kann grundsätzlich nur solchen Personen bewilligt werden, die weder Gas- noch Elektrizitätsanschluß haben. „Schnelle" Hilfe. Zur Verhütung vorzeitiger Invalidität kann und soll die Jnvaliditätsversicherung eine Heilbehandlung gewähren. Entspricht es nicht dem Zweck dieser Einrichtung, daß bei der Prüfung des Anspruches möglichst keine Zeit verloren wer- Ver üas flbonflcment auf ösn„vor- wärts" noch nicht erneuert hat, muß sofort 2,— M. an Sen VseivZrts-veriag H. m. b. H., Serlin SV, LinSenstr. 3, oSer an die bekannten flussabestellen einsenden, um sich die pünktliche Veiter- liefervng für Monat Oktober zu sichern. o »'iEI•..r.' Abschnitt 26 der Lebensmittelkarte für Jugendliche 266 Granu: Teigwaren. Die Abschnitte find vom 12. bis 1?. Sepie m ü c in den durch besondere Berkaufssch'.lder gekegnzeickncde« Klein Handelsgeschäften abzugeben. Die Abschnitt« 62 und 63 find iii: spätere Aufrufe vorbehalten und dürfen»on nicht ahgelchuittcu werden. Gelegentlich der Anmeldung de? Nbiebniues 64 sind i; Mittelstücke der allgemeinen Lebensmittetkttrte inichr auch d: der Libensmittelkarte für Jugendliches mit dem ÖJefchtst.Jft-.-n.v. oder dem Namen der Firma, bei der die Anruridung erfxlgt. versehen, damit sie als Ausweis für spätere Belieferungen diene.. können. Für frische Fische gelten noch die Abschnitte C- g für i 1 Pttn'd, ebenso noch für Räucherwarcu die Abschnitte Ü o und J: für je Vj Pfund. D e Anmeldefrist für die Abgabe des Bestellabschkiitts Nr. 1 der Kaffee-Er'atzkarte beginnt heUle und läuft Donner-tag, de:-. 18. September, ab. BiS Mittwoch, den 18. September, wird an diejenigen Kunden die in die Speisefeitknndtnlisten der rn den«-zirken der 4.-8.. II.— LI., 44.-48., 81., 135.. 177.. 172. und 224. Brotkommiision aelegenen Geschäfte eingetragen sind, 1 Stück dänischer Weicht.,' sGervaismasse) oder 125 Gramm paiumetschtt Weichkäse odec 125 Gramm Kuhkäse verteilt. e—= den darf? Einen Beitrag hierzu liefert das Klagelied eines Mannes, der sich im Heencsdieuft eine Mittelohreiteruug zug. ,ogen hat. Erst nach seiner auf Reklamation erfolgten Entlassung wurde das Leiden richtig erkannt, und als Kasseunsitglied mußte er dann bah) in ein Krankenhaus gehen, wo er zwei schwere Operationen durchzumachen hatte. Nach feinem Kranke nbanSaufcnthalt hatte er weitere Behandlung nötig, aber es trat schließlich der Zeitpunkt ein, wo er für die Krankenkasse»ausgesteuert" war. T.r immer noch Kranke machte jetzt seine Rechte aus der Jnvaliditätsversichc- rung zur Gewährung des Heilverfahrens geltend und stellte unter Einreichung seiner Papiere einen de mentsp rechenden Antrag, wo- bei er auch die dringende Bitte um schnelle Hilfe zu Protokoll gab. Als einige Wochen später ein nochmaliges Protokoll über seinen Anspruch auf Krankenrente mit ihm aufgenommen wurde, vercmlaßte er wiedcr, daß darin die Notwendigkeit schneller Hilfe betont wurde. Nach wieder etlichen Wochen hatte er sich von einem Vertrauensarzt untersuchen zu lassen, bei welcher Gelegenheit er die Bestätigung erhielt, daß ihm unbcdmgt und bald geholfen imng des Kranken, daß nun zur Verhütung der Invalidität in kürzester Frist das Erforderliche geschehen werde, hat sich bisher leider nicht erfüllt. Vor mehr als drei Monaten reichte er jenen Antrag ein— und noch heute harrt er des Bescheides, der ihm Hilfe und Rettung bringen soll. Da er der Behandlung durch einen Spezialarzt bedarf, er aber die Kosten nicht aus eigener Tasche bezahlen kann, so trägt er sich schon mit dem Gedanken, durch Bermittlung der Armenpflege einen Spezialarzt in Anspruch zu nehmen. Er fürchtet, daß bei weiterer Verzögerung, für sein Leiden ein« wirksame Hilfe überhaupt nicht mehr möglich sein wird. Berliner Lebensmittel. Auf Abschnitt 64 der allgemeinen Lebensmittelkarte der Stadt Berlin entfallen 166 Gramm Graupen oder Grütze und auf den Eine Theatervorstellung für die arbertettde Jugend Verlini und deren.Angehörige findet am Sonntag, den 22., nachmittag-: 3 Uhr, im Zkntraltheater lehstyaKgpn Herrnfeldthectter-j, Kom mandantenstraße, statt. Zur Aufführung lammt LcümgS Lustspiel: ..Minna von Barnhelm". Karten find noch an folgenden Stelle zu haben: VvrwärtSsped: tionen Joseph, Moabit. MlholmShavene: Straße 43, Hanisch, Ackcrstr 174, Zucht, Jmmamre'kirchstr. v. (Hof), Linden str. 3(vorn Laden), sowie im Zigarrengcschö.st Harsch. Engelufer 12. Das Billett kostet pro Person 186 M. Einschließt:'- Garderobegebühr und einer Einführung in das Werk. Die Plätze werden vor der Vorstellung verlost. Kochbahnverkeft« zur Rennbechn. Zwecks DejördcriiNg der Rem: badnbeiucher haben die Hockiabnzüg« am Sonnte?. IS. September, Dir 11.41 vi» 1.41 ab Bhf Nordring und von 11 45 bis 1.48 ah Btif. Wärscha::.: Brücke; am Montag. 18. September, ran 1!.. 18 bis! B cb Bin. Bl�mse- vlatz und van 11.55 bis 125 ab Darschancr Brücke Anschluß nach BH. Stadion. Rückverlehr der Züas von Lhj. Stadion an beiden Tagen von Beendigung der Rennen bis 7.25. Zum Tsppelraubntord in der Spant» aue-r Straße. Die gerichi"- ärzttichc Untersuchung hat ergeben, daß her dem G-ldbriefträg««- Weber sowohl die Erdrosselung ime auch der Hnlsskbnilt den Ts« herbeigeführt haben können. Da die Lunge m ms ich blutleer gesunde» wurde, muß angenommen werden, der. Weber bereits dnrc: das Würgen den Tod gesunden hat. Sehn Tod rmch nacki dein Bekunde plötzlich eingetreten sein..Slnders b?i der Frau Rühle. Mehrere Merkmale deuten darauf hin, daß. sie sich heftig zur Wehr gesetzt hat. Ihr Tod ist infolge des Kohlschnitlet eiichetrcten. Zum. Fesseln und Erwürgen des Geldbri»f:rä Hochzeit"; 23.„Tiefland".— Kgl. Schauspielhaus: 15., 13.„Meine Frau, 18.„Zar und Zimmerinann"; IL.„Figaros Hochzeit"; 20.„Fidelio": 21. „Der eiserne Heiland"; 22.„Tannhäuser"; 23.„Freischütz".— Deutsches: 15.„Wintermärchen"; 16.„Lebende Leichnam": 17.„Hamlet": 18., 20., 22. „Maria Stuart"; 19.„Don Carlos"; 21.„Faust I"; 23.„Dantons Tod". — Kammerspiele: 15., 16., 18.. 23.„Kinder der Freude": 17.„Gespenster- sonaic"; 19.„Gespenster": 20., 22.„Scheiterhaufen"; 21.„Hanncles Himmel- fahrt".— Kleines Schauspielhaus: 15.„Clavigo"; 16. 20. Geschlossen: 17., 18., 19 23.„Wcibsleufcl; 21., 22.„Arbeit".— Lessiug:„Mein Nachbar Ameise': 16.„Liebe": 20.„Peer Gnnl".— Kiinigqrätzer: 15., 17.„Schwe- ! stern und der Fremde"; 16.. 19., 21.„Erdgeist"; 18., 20., 22., 23.„Hauch i im All".— Komödienhaus: 15., 17., 19., 21., 23.„Schrittmacher"; 16., 18., | 20., 22.„Fünf Frankfurter".— Schiller Chats.: 15., 13., 20., 21.„Pfarrer von Kirchseld; 16., 19., 22., 23.„Volksfeind"; 17.„Gnadenbrot";„Dienst- 1 boten". Täglich: Berliner:„Blitzbaues Blut".— Residenz:„Der junge Zar". — Kleines:„Der Einsame".— Wallner:„Gras Habenichts".— Triauou: „Lcbensschüler".— Künstler:„Hutmacher Sr. Durchlaucht".— Friedrich» Wilhclmstädtisches:„Sannerl".— Westen:„Lustige Witwe".— Lustspiel- Haus:„Spanische Fliege".— Rolleudorf:„Drei alte Schachteln".— Zentral: „Rose von Stambul".— Thalia:„Unter der blühenden Linde".— Komische Oper: ,. Schwarzwaldmädel.— Metropol:„Faschingsfee".— Neues Oppe- rettenhans:„Süße Mädel".— Palasttbeater am Zoo:„Stralau« Fischzug".— Urania:„Aus Helgoland zur Kriegszeit". WetreranSstchten kür das mittlere Rorddeutfchland dtS Montag mittag. Etwas wärmer, im östlichen Jnnenlande zunächstmoch trocken und vielfach bester, in den anderen Gegenden überwiegend bewölkt, mit weilverbreiteten meist geringen, nur im Nordwesten starken Negensällen. flus aller Welt. Zum Eifenbahuunglück in Holland wird noch gemeldet, daß sich in dem verunglückten Zuge auch eine Anzahl nach Holland reisender deutscher Fcricnkinder befanden, die aber sämtlich unversehrt geblieben sind. Zrauen-Leseabknöe. Lichterfelde. Der nächste Fraiiett-Lestabcnd findet Donnerstag. den 19. September, abends 8>/, Ubr, bei Drägert, Hmdenburg» dämm 45, statt. Genosse Karl P i n t s spricht über:.Die rote Feldpost— ernste und heilere Episoden auZ der Zeit des Sozialistengesetzes." Gäste willkommen.__ iSretroligtolc Gemeinde. Sonniaa, den 15. September vormittags 9 Uhr. P.'pvci-?lllce 15,47; Neukölln. Idealkasino. Weichsclstr. 8; Oberschönewcide, Wilhelmmenhosktr. 43 bei O. Pamv:„Freireligiöse Vor- lesung."— Vorm. 101/, Uhr Kleine Franlsurter Str. 6: Vortrag von Herrn Dr. Paul Krische:„Das Hcimaisprobicm der modernen Menschen". Gäste willkommen.____ öriefkaftsn öer ReöQktwn. R. T. Liban. Solange Sie der Mstitärpsticht genügen, sind Sie nicht verlicherunospflichtig. Marken dürfen daher nicht geklebt werden. Die mstitäiiiche Dienstzeit wird Ihnen als geklebte Beitragszeit angerechnet.- G. W. 100. Sie sind zur Zahlung der Steuer vervsiichtct. Es ist ein Irrtum, wenn Sie glauben, daß Sie erst nach Jahresfrist veranlagt werden können. Ihre �Veranlagung erfolgt zu dem jetzigen Einkommen.— P. 20. Ch. Sie bzw. die Erben sind zur Zahlung der Wertzuwachs- licuer ohne weiteres vcrvstichict.— Spandauer Unfall. Gegen die medizinische Behandinnq in der genannten Anstalt können Sie nichls einwenden. Der Musterungsbesund betagt, daß wegen Gersteskrankheit vollständige Eni- laffunq ersolgl und der Betreffende miiitäriich nicht mehr zu kontrollieren ist. Das Reich leistet in diesem Falle keine Beibilie. es tritt nur die Un'all- Versicherung ein. Der dritte Band Bebels„Aus memcm Leben" ist längst erschienen.— L. 28. Verjährung ist eingetreten.— Alt-Boxhagen Nr. 1. Wenden Sie sich durch eingeschriebenen Brief nochmals an den Hauswirt direkt, und weisen Sie ihn au! die Diebiiabigesahr hin, die durch das Nicht- initandsctzen der Verkaulsräume entsteht, und daß er für einen event. durch Diebstahl entstandenen Schaden auilommcn müßte, da die Versicherung in solchem Falle die Tchadenerlatzpflicht ablehnt.— P. S. 10. Wenden Sie sich an den SchlichtungSausschuß, Äetallarbeiter-Verbandsburcau, Linien- straße 82-87._ WasserstandSnochrtchten der LandeSanstalt für GcwSffcrkunde, mitgeteilt vom Berliner Wctterbureau. cT�TSMÄLEL, BERLIN C anlauer Str. 16 htmöfchuhe Gegründet 1815 ;j,niiiiiiiiumiiniimimiiuimunrmnnmimiiinmiiiiHinniiitn,tf E ! Nr. 50. Ma»te!Ulcid au««chwarz. -.-litaartifem 135 QO rt � Nr. 60. Kleid au« reinseid. CKinn- Wranp tn. Hand- 290.00 "Damen-Handschafie Leinen-N acliakmung mit 2 Druckkn. und neuer n eJA Aufnaht, grau, mode, braun �•0\J Kunstseide ohneNahtmit_— � Patentrand, schw., grau, braun"•LJ t• mit 2 Druckknopf., o r\/\ JUeinen fein, schwarz... S» i ohne Naht mit Patent- O<1(S eiCie rand, schwarz.... 0»0D W ildleder-Naclialimung mit 2 Druckknöpfen, grau,-2(Ift braun........... O.iJJ Seide fein, mit 2 Druckkn., »chwarz, grau, gold, mode. Die 3.75 1 Herhst- und �Linter- Preisliste ist erschienen und wird auf Wunsch hostenfrei zugesandt -ni'iiiiiiiiiiiniiiiuiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiMtiiiUiiiiUiiiitiiiiiiiiiiri. Korsette € Korsett au« modefarbig, { Köper mit I Paar Haltern Korsett au» weiß. Leinen mit I Paar Haltern..,. | Korsett Hüftbalter.mede ? mit I Paar Haltern.... Korsett weiß gemu.tert, mit I Paar Haltern.... Z Korsett weiß,»ebr fe»t verarbeitet, mit I Paar Halt. Korsett bunt gemustert mit waschbarer Einlage und 1 Paar Haltern...... BERLIN C 11-14 Tasihen 19.50 22.50 24.50 29.50 34.00 37.50 Leder-Handtasclic schwarz oder braun.., Leder-Handtasclie echt Bcrgzicgc, schwarz, mit Nickelbügel..... Leder-Handtasclie schwarz, mit Stahlbügel und Außen-Klemmtasche, große Leder-Handtasche schwarz, in Falten gearbeitet, doppelteilig, mit Nickelbüg. Leder-Handtasche große Kosferforra. schwarz, verschließbar...... 19.50 26.00 37.00 48.00 66.00 Monlag, 16. cL Mls., bleibt das Kaufbaus geschlossen Nur dir. Sonnabend, den 21. September, in Berlin täglich von U: 6 lltir im Hoiel zum Grünen Baum, Krausen- straße 56-58(Nähe Leipziger Straße), zahle ich besonders hohe Preise für 103/17A« alte Gebisse"Äi Dzx- pro Zahn bis 4 M.-WG auch sür den gewöhnlichen Pialinzahn 50 Pf. bis 1 M., Platin- Nicht-Zahn 1,60— 2 M., Platin-Plaiten-Zahn 3—4 HR., Metall- geoisse und Brücken bis 150 M, Reine Platinabsälle, Brennstiste v-o Gramin 8 M. Keiner sollte diese Gelegenheit ver- iäumen, denn nur durch Masscnankauj ist cS möglich, diese hohen Preise zu zahlen. Frau Berlin. Lesucken Zie die Kussleilung billiges u. zweckmäßiger Onheitsmöbel Kyrförstendamm 1, am Utzewufer. 19632 Künstliche Zähne go�. litt echtem Rsarakaullchnk, Goldkronen u. Drücken, Präzisions- rbeit. Rep. u. Umarbt. sos. Ueber 30 Jahre sachtätig. Keine upiiSpreisc. Fernspr.: Mcmtzvl. 112 53. pihnpraxis Grüger. Prinzensir. 66 an der Dresdener Str. lünstlerische Formen- schönhcit, erstklassige Arbeit, direkt aus den Werkstätten der Firma«otttr-led Pnetz.* Berlin SO 36. Rcichciibergor Str. 114. Fernspr. Moritzpl. 2722 Einheitsmöbel/ Berlin C Wallstr. 13 ardinen j SpszIaKirmi; Gafdinsnhaus Bernhard Sch«rartz| am Straus- das größte und sehönste''platz'" Konzert-Oafe-Kalsarett in Berlin 0 Jeden 1. und. 16. des Monats neuer Spielplan. | Hermann Torf— Olli Christian!— Oskar Rieck i Lea Florenz— Arthur Zahle— Hilde und Erno.| j Ole gute Änsik. Tonkünstler-Konzerl(10 Solisten). Anfang an Wochentagen 71/» L'hr, Sonntags 4 Uhr. prachstörungfen Stottern. Angstgefühle. XervosItat,Kopf- schmerz. Schlaf losigkeit.Schreibkranipf, Gedächtnisachwttche usw. beseitigt gründlich durch neues, erprobtos.wissenschaftlichesVerfahren* Heilpäfiagogiiiin, Beriln ff, Polster Str. 83 h Spezialinstitut f. Sprachstörungen u. nervöse Leiden. ßehandlungszeit: 10—1, 0—7'/,. Sonntags 10—12. Für Kriegsbeschäd. weitgehendste Honorarermäßigung. Auswärt. Patienten, welche bisher keine Hilfe fanden u. nicht persönlich hierher kommen können, lassen sich gegen Retourmarke Prospekt A senden. Pelz' Kragen, Muffen, Mäntel| | gegen bar od. erleichterte{ Zahlungsweise. Pelzliaus Abueo,! Leipziger Sir. 58, 1. Erfinder bedienen sich z. Anmeldg. u. Ver- laus ihrer Erfindungen, Ideen eines Patentsachmannes* Bat u.Auskunft kostenlos! Erfolg: n. a. Verkauf 1 Patentes durch unseren Mitarbeiter sür 850000 Hl. F. Erdmann& Co., BcrltnLWl1,KöniggrätzerSt.72. felzwaren Kragen n. Muffen Kanin Stck. mm. Alaskafuchs, iso, Silberfuchs„im, Proisw. Lager in Sanier- d. lilis-Garnit. im 1846L* pglzwaren-Kans Hackescher Markt Rosenttialer Str. Ml Gibt es eine Auferstehung der Toten? Gibt es einen Gott? Diese höchst aktuellen, viel besprochenen Fragen behandelt die soeben erschienene Broschüre; Glbtes einen Gott oder gibt es keinen? Zwei tiefgründige Schriften, für jedermann lesenswert. Versand erfolgt per Nachn. v. M. 1,10 franko v.Verlage: KariSgMa?S.r5: Möbeln In allen Preislagen 1-, 2- u. 3-Zimiti.-Wohnungen empf. in med. Ausführg. Jul. Apelt, Tischlermslr. Berlin SO, Adalbertstr. 6, Hochbahnst. Kottb. Tor. -V Sie spielen gofort = MAMDOl-INt, Lan!«, Gitarre ohne Vorkenntnis nach D. H. Fat. a. Sratem Be-De-Be. Täglich viele Dankschreiben. I Verlangen Sie, LiederheftKr. 159 Preis 1.15 f. i. Instrument. Dressel-Böttdier,'Tm"1 Hohenstaufen-Straße 21. Tuehlager XW. Becker, Se|ilelstrJ2 (Spitt olmarkt). ager Se W Pul (Spitt olmarkt). GroBe« Lager Seide, Samt, in Anzug-, �Ppiüsch, Kostüm. Q-�schltiertloffcn Mantel- »toSen. W Futtersachen. J25 Jahre lang j treue Kunden u. tausendc Anerkennungen höchst. Zultteden- hcit find das beste Zeugnis s. meine garantiert unschädliche Mcolor- Haarfarbe echt und natürlich färbend. In allen Farblönen erhältlich.— Flalchc 4 u. 6 M. Otto Reichel, Berlin 43, Eisenbabnstraße 4. Spezialarzt Dr. med. Haedlcko* Haut-, Harn-, Geschlechtsl.. Blutuntersuchg. Friedrichstr, 187-188(a. d. Mohronstraßo, Untergrdb.J 11-1, 5-7, Stg. 11-1. Radfahren mit unseren Bereifungen ist erlaubt. einwiDietimMtn * Th..Tust& Co., 18. Plüschsofa, Waschbecken m. Kalt- u. Warm- wasserantchluß, Spiegel, Baby- korb, 10 Prachtbände„Leipziger Zullustrierle Zeitung", Jahr- gang 1912-rl6, ungelesen, verk. Pertzborn. Neu-Tempelhof, 1052 Kaiscr-Korso 69. Bv die Reise! frimVelourshüte jetziger Vorverkauf billiger. Sindeku,0'ÄT' 2. Geschäft: Grunewaldstr. 56, Ecke Bayrischer Platz.* Spezialarzt Dr. med. WockcnfnB Frttirittelr.llSsVÄ.S (ürSyphilie,Harn-u. Frauenleiden Blutuntersuchungen. Schnelle, sichere, schmerzlose Hellung ohne BeruisstSrung. Teilzahlung H. Pfau, Bamlagisl '�"Direksensir. 20 Jffiifi'. Babnh.«llexanderpiatz a Polizeioräsid.— Amt Est. 3208 Für Oamen Frauen-Bedienung. Lzeieranl jür alle Krankenksjj. In treuer rflicbterfüllung starben den Heldentod für das Vaterland im vierten Jahre des Krieges unsere Angestellten Sergeant Hans Hlba, ßuchbaltcr der Abteilung Südwest, Sergeant Eduard PSugstein, Flascbenbiermitfabret der Abteilung Nordost, Wehrtnann Richard Böhm, Brauer der Abteilung Spandau, Gefreiter Paul Buchbo'z, Beamter des Zentral-Bücos, Landsturmmann Michael Ciecfcr, Flascbcnbierfahrer der Abteilung Nordost, Landsturmmann Paul Corduan, Autotübrcr der Abteilung Spandau, Fussartillerist Wilhelm Dietrich, FlascbenUellerarbeiter d. Abteilung Nordwest, Landsturmmann Otto Eichler, Beamter des Zentral-Büros, Landsturmmann Gustav FittUau, Flascbcnbiermitfabrer der Abtcilur g Nordost, Grenadier Kurt Franz, Brauer der Abteilung Spandau, Kanonier Otto Grau, Flascbenkelicrarbeiter d. Abteilung Nordwest, Reservist Paul Henkel, Fassbierfabrcr der Niederlage Zossen, Schütze Karl Hille, Budibalter der Abteilung Nordost," Wehrmann Paul Kadach, Brauer der Abteilung Nordost, Leutnant d. Landwehr Walter Kfnd, Verwalter der Niederlage Magdeburg, Wehrmann Otto Kleist, Brauer der Abteilung Nordost, Gefreiter Em.il Lange, ßucbhalter des Zentral-Büros, Unteroffizier Richard Lehmann, Flascbenkutscber der Niederlage Lankwitz, Landsturmmann Ludwig Linke, Buchhalter der Abteilung Nordwest, Unteroffizier Gustav Loge, Mitfahrer der Niederlage Zeblcndorf, Artillerist Hermann Rispel, Fassbiertahrer der Abteilung Südwest, Landsturmmann Hans Nürnberg, Bucbbalter des ZentrahBüros, Landsturmmann Hubert Polke, Schmied der Abteilung Nordost, Obergefreiter Karl Roder, Brauer der Abteilung Spandau, Ihr Hndenken bleibt bei uns in dauernder, ehrender Erinnerung! Patzesibofer Brauerei Krankenträger Friedrich Roll, Brauereiarbeiter der Niederlage Pcenzlau, Gefreiter Otto Schmidt, Dampferführer der Abteilung Spandau, Gefreiter Willy Schmidt, Flascbenbierlahter der Niederlage Stettin, Landwehrmann August Schöler, Brauer der Abteilung Nordost, Webrmann Rudolf Scholz, Fahrer der Niederlage Erkner, Landsturmmann Paul Schulze, Flascbenbierfabrer der Abteilung Nordost, Musketier Erich Voigt, Buchhalter der Abteilung Norden, Unteroffizier Carl Werner, Schlossereiarbeiter der Abteilung Nordost, Einjähr. Kriegsfreiwilliger Albert Wild, Brauereitechniker der Abteilung Nordost, Musketier Richard Wildekopf, Beamter der Abteilung Nordost, Soldat Otto Wllkc, Flascbenbierfabrer der Niederlage Magdeburg, Landsturmmann Martin Wlazlak, Schlossereiarbeiter der Abteilung Nordwest. MWlMMMMÜM. Voriya!fnngr«»tolle Berlin. Tem Audenkcu unserer im Felde gefalleueu � und verstorbeneu Kollege» gewidmet. ösptscil, Georg, Schraubendreher, geb. 25. 5. 82 zu Berlin. Pritsche, Karl, Schlosser, geb. 8. 5. 87 zu Nedlitz(Kr. Jerichow). � Proirnn, Julius, Dr-hcr, geb. 18. 7. 91 zu Reinickendorf. Graichen, August, Klempner, gcb. 13. 2. 79 zu llbcmnltz. ji Grigoleit, Friedrich, Schraubendreher, geb. 7. 11. 89 zu Rixdors. Haberstroh, Gustav, Klempner, geb. 31. 10. 77 zu Licgnitz. Pemke, Otto, Schlosser, geb. 9. 12. 79 zu Copenick. Herrmauu, Gustav, Schlosser, gcb. 5. 10. 81 zu Maryland. Krausch, Otto, Former, geb. 20. 4. 80 zu Dendisch-Trchna. Langer, Paul, Klempner, geb. 20. 12. 80 zu Reetz. Lehmann, Hans, Schlosser, geb. 19. 8. 98 zu Berlin. LÜnS, Üli, Schlosser, geb. 14. 10. 86 zu Berlin. Müller, Georg, Arbeiter, gcb. 3. 9. 87 zu Spandau. Podzuweit, Wilhelm, Metallarbeiter, geb. 23. 4. 93 zu Juckstein(Cstpc,). Rathke, Gustav, Arbeiter, geb. 27. 1. 88 zu Schwarzin i. Pomm. Schicke, Paul, Gürtler, geb. 19. 8. 84 zu Berlin. jj Schönrock, Eduard, Arbeiter, geb. 26. 9. 89 zu Schönchr. Sieg, Paul, Bohrer, geb. 5. 7. 89 zu Dobrin. Stüber, Alfred, Arbeiter. geb. 6, 10. 86 zu LoderSlebcn. Wilke, Hermann, Schlosser, geb. 30. 7. 99 zu Berlin. Zeire, Friedrich, Arbeiter, gcb. 25. II. 88 zu Kampfchlemen. Ehre ihrem Andenken l 118/3 Tie Lrtsvcrwaltung. Hart und schwer tras uns die traurige Nachricht, dag s I mein innigstgeliebter Sohn, der treusorgeude Balcr seiner beiden Kinder, Onkel, Nesse und Schwager, der Schlitze HteHjert Simon Jnh. des Eis. Kreuzes II. KI. am 12. August im Alter von 26 Jahren gefallen Ist. E". solgte seinem Bruder Erwin nach zwei Jahren. Die ticstraucrnde Mutter Wwe. Lida Simon.| Bera und Werna als Kinder. Ella Kracser als Schwester nebst Söhnchen Heinz. Schwager Max Kracser wird seit 1914 vermistt. Kurt und Hans Simon als Brüder, z. Z. im Felde. Sophie Simon als Schwägerin. Neukölln, Psliigerstr. 28. In Feindesland Dein treues Auge brach, Dein gutes Herz tat seinen letzten Schlag. Ruhe sanft in jcemder Erde I 13131 1 Als weiteres Opfer des entsetzlichen Völkerkrieges siel am 31. 8. 1918 auch unser lieber herzensguter jüngster Sohn. Bruder, Schwager und Onkel, der Muslctier im Jns.-Reg. Nr. 71, Stab, Hans Eietzke Jnh. des Eis. Kr. 2. Kl., im blühenden Alter von 23 Jahren. 3201b Er starb den grausigen Tod des Verschütlens. In tlefftem Schmerz Franz Fietzke und Frau Ida. geb. Leetelllt, nebst Kindern. JiVmtäSiiiatd*. Dcutlcher liktallarbdler- Vorband, Verwaltungsstelle Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Galvaniseur Paul Mauer am 13. Sept. im Lazarett Spandau gestorben ist. Ghre seinem Andenken: Die Beerdigung findet am Montag, den 16. September, nachmittags 2';, Uhr, von der Leichenhalle des Span- dauer Friedhofes, in den Kiss-lu, aus statt. Rege Beteiligung wird erwartet. 118/1 oje Ortsverweltung. Als Opscr des Weltkriegs> fiel am 31. August der Ka- nonier 7531 Friedrich Otto im Alter von 29 Jahren. Um stille Teilnahm« bitten Ferdinand Otto und Frau als Eltern. Frau Martha Otto als Kattin. Richard Otto als Bruder. z Z. im Felde. Frau Helene Otto als Schwägerin. Richard Paters ats Schwager, z. Z im Felde. Frau Elisabeth Peters als Schwester. Schöneberg, Friedenau, Rubcnstr. 42. � Möge ihm die Erde leicht sein! Allen Freunden und Be- kannten die traurige Zlach- richt, daß mein lieber guter Mann, unier herzensguter, treuiorgenderOnkü, Schwie- gersohn und Schwager, der Unterosfizier Benilignl Krauskopf im 40. Lebensjahre am 23. August 1918 nach schweren Kämpfen das Lpser dieses VöllerringenS ge- worden ist. 3194b Dies zeigen schmerzersüllt an die ticsbetrübte Gattin Marie Krauskopf geb. Buch u. Nesse Walter, Gottfried Buch als Schwiegervater, Pant Metze nebst Frau u. Kindern, als Schwager und Schwägerin. Berlin, Dieffenbachstr, 31., Du warst so gut und arbcitsfreudig, nur vorwärts streben war dein Sinn, doch alles ist umsonst gewesen, dein Leben, ach, es ist da- hin. Du ruhst so fern in sremder Erde von diesem Vöikcrringcn aus, viel schöner wär's, du würdest leben und kebrt'st nach Friedens- schloß zu uns nach Haus. Du schriebst so ost aus Wiederseben, nun kann es leider nicht geschehen. Rnb« sanft in Feindesland. Für die zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hin- scheiden meines lieben Mannes, unseres guten Vaters und Groß- vaters, des Reslauiateurs k�itx Otto iagcn wir allen unseren herz- tichsten Dant. 184Ä Frau Wwe. Fritz Otto- Schönhauser Allee 65. Gesangverein Malentranm. Als viertes Opfer des Krieges fiel aus unserer Mstje im Westen unser lic- her �Sanzesbrudcr 57/16 n Gesreit. i. Jns.-R. 67, 3. Kpg. im 29. Lebensjahre. Der Verein wird setner stets ehrend gedenken. Der Borstand. Stumm schiäst der Sänger! Spezialarzt Dr. med. Hasche, Filedriclistr.SO ÄÄ Bebanbl. vonStzphilis- Haut- Harn-, Fraueuleiden, spcz.: chron. Fälle. Schmerzlose, kürzeste Bedanvlg. ohne Berufsstörung. Blutuntersuchung. Mäß. Preise Teilzahlung. Sprechstunden 11 bis 1 und 5— 8. Sonnt. 11— 1 Zahngebisse, Platin. Gr. 7,80, kauft ♦ Fr mi Waa/ncr, Kaiferitr. 18 I(Aiexanderblatz) Spezialarzt WaKaI Dr. med. Laab» WA Dr. med. l-aabu bch. schnell, grünbl., mögt. schmerzlos u. ohne Berussstör. Geschlechtskrankheit. geheime Haut-, Harn-, Frauenleiden, Schwache. Erorobtefte Methoden Harn- und Blutuntersuchung. Säsisstr. JOS, Svr. 10— lu.5— 8, Sonnt. 10— 1 Aus dorn Heeresdienste zurückfrekehrt Sanitätsrat Dr. Scholl, Stransberger Str. 10. 1 u. 2 Zimmer- 1 Einrichtungen liefern in nur bester Ausführung gegen Bar u. Kredit Turmstr. 55, 1 MM üei SdüieiGei, MeUliNM» MG«WAGeilN MiM.! Filiale Berlin. Scbaltianltr. J7/38. W«! MglWetfiDiOtan« AK«! Dienstag, deu 17. September, abends 8 Uhr, kDNVS'Sivoi'SANImiuNg im Gewerksipastohaus, Engeluser 15, Saal IV.�162/14 Tagesordnung: 1. Stellungnahme zur Ersatzwahl zum VerbandStag. 2. Beratung der Anträge zum VerbandStag. Mitgliedsbuch legitimiert-, ohne dasselbe oder mit mehr alS acht reslierendcn Wochenbciträgcn lein Zutritt. Die Ortsdcrwaltnng. Me r«e Atte Sweffelgröße M. 3,75, Zentner« gtöße M. 5,75, dito mit Deckel M. 6,—. Postversand von Probclörben sofort. 1752* Metzner, Bis 8 Zentner tragfähige Handwagen billigst. iUetcner, Größtes Spezialgeschäft, AndreaSpl. Xreäit Model znwie einzelne Mdeleliielie zxi billigsten Preisen. Kleinste Anzahlung. Bequemste Abzahlung. GröBte Rücksicht. A. Stein Oranienslr. I Hochbahn-Station Oranien- StraSe honheft roj'gen'Teini ühesierJugeni . aisnqr& jcdeZ&ne ' durrt ujfklei'e Garthe ■ Waififch" 1 Krsctzt beste ToilettonsoUe uuil ' ist milder- l'akctM. i�0. L eOrr ll erhältlich sonsi irekt durch 1 HORT AXIN- FABRIK VBWUi HU Otj, Abteilung 4_ unzen laust Sali, Ulinzenhl!� Berlin, Wl!GB!nistr.46;4] Tabak SlusfüHrliche Slnleitg. überAnbau u. Verarbeitung des Tabaks im Hause. M. 1,20. R. Sonntag Rchf.. Leipzig-Goh. 48 1. I Gmnteke Nasseitieiile Nr. 25+ 51. 5 Minuten Bahn. Wegen Wegzug sos. verläustich: 60 Obstbäume. 300 Beeren- sträucher, nettes Häuschen, Zimmer, Kücher, Veranda. Be- sichtigung Sonntag dsseldst. Sonst Pankow, Flora str. 78. Bäckerei. 19602 Biesdorf-Süd Haiitsdorf-8nd in der Nähe v. Bhs. Ladcwa [TR. von 3.?. 25,— an. unmittelbar angrenzend an den MHI ZlUMliig Karlshorst. Gro ge Entwicke- lung der Kolonie in Aus- ficht, daher in kurzer Zeit bedeutende Wertsteigerung zu n warten. Auch GarfengrundsfOcke zur Anlage von Obstgärten. Bestes Garten- und Gemüse- land, teils an gepfllu[ertcr u. regulierter Straße mit Gas- und Wasserleitung. Kaulsdort-Rord, am Bhs. beg QR. von M. 35,— an. Petershagen, Bhs. Freders. darf,[JR. von M. 20,— an. Biesdort-Nard.stat. d. Stadtbahn. lJR. von M. 40,— an. Günstigste Zahlungsbcding.I LuSiiinste an den obigen Bahnhöscn und bei der �1 Berlin NO 43. Nene KitnistU. 16 leipziger sfra. sse Alexander pläJz � f rank furfer Allee Weißwaren Glaob�tistkrageK««?!»'. m» D°. lcncicnnesspitzcn und �Ilrimotwen... Montag, den 16. September bleiben unsere Häuser geschlossen z?° Matrosenkeagen s-wpst.m Ma-<-7- mit TLAspitzen.................... � Groszer Matrosettkragen �775 WoschtüU mit Valenciennesspitzen und Einsatz.... � Großer Matrosenkragen«»- i s>zo brei««r Sxach'clspil,-................. X V Kurzwaren Schnürsenkel"».»0. 35� HZ 95 w> Haarnadeln............ �12 vi Lockennadeln............«rw 1 5 vi Druckknöpfs schw�i». w.>ß.®i- 15, 30 vi !Riederband v<»bsnd.. sch-«,..... sout. 300 Sicherheitsnadeln Mn.or|u.i»tiB,s». 25 Pf. Papier-Nähgarn � 218 In unserem Hause Leipziger Sit" ClSSe I Handa rbeits- A usstellung unter Beteiligunq hiesiger und auswärtiger Wtmflgwetblerinmn eigsnet v. Plattstich' Gobelin• Peliipoint■ Kreuzstich• Filet- Lochstich• Richelieu Gold• Handweberei• Perlarbeiten Seidenstoffe Schotten-Seide onso 9490 Doypeltbreite Kleiderseide 0750 �990 in neuen Stellungen... Meter ä-M bariert, in guten Qualitäten........ Meter w?/ Uww Gestreifte S?ide onso qaso Doppeltbreite Kleiderseide 4950 c*;5o in großer Auswahl... Meter«31/ in vielen Aarben.............. Meter xbiS*30 Einfarbige Seide 9150 QDiso Schwarze Kleiderseide 595g in vielen Aarben.... Meter** ±.*j\J doppcltbreit................. Meter\J\J Weißwaren Nü schenk ragen»»- s-i>!-- G!� batistspitze......................... Z) TÜlljabotS mit Sichtrosen, hübsch- s-nn Ausführung....................... V/ Marabu kragen i�co 2300 4800 MuffeN«"-likid hierzu, modern« 46�� Kurzwaren Wäschebesätze smch 2', M-t-r...... 65 Kunstseidcne Besätze-«-Mir Eia» 45 w. Taschenringe»-<».......... P--- 40�� Korsettsenkel-»iß.«>/, Mei.r— l20 Hosenträger-Ersatzteile 50 w Glasknöpfe f«"».......»««- 35, 75 w. Kleider- u. Mäntelknvpfe K°rt- l28 Knopfloch-Gumwiband.. Mei., 295 Kaffee-Ersatz. Artikel I. Iii der Zeit vom 13. September bis 10. September 1018 clnschlichlicb ist jeder Iii Bei lin, Charlottenburo, Berlin- Lickitcnbcrg. Neilkölln, Berlin-Sliienebern, Bcrlin-Wilmersdoll i'iid in den Kreisen Tcltoiv nnd Niederbuiniin wohnbalte In- Haber einer Kaffec-Ersatzkarte bercchtizt, unter Vorlage des Be- iiellabschnitteS Nr. 14 der Kafjee-Ersatzknrte bei einem Klein- Händler sich zum Bezüge von Kaffee-Ersatz anzumelden. Zur Enlgegeiinahme der Bcsicllabichniite sind nur solche Kleinhändler berechtigt, die schon früher mit Kaffee-Ersatz ge- handelt haben. Artikel II. ?cr Kleinhändler hat bei der Anmeldung Bestell- und Ci'.isisaiig�abschnilt der Karte mit seinem Namen und seiner Adresse zu vcrscbcn sowie den Beslcllabschnitt abzutrennen und an sich zu nehme». Artikel IN. Die abgetrennten Destellabschnitle sind, zu 200 Stück genau abgezählt und verbackt, spätestens bis zum 3 4. Sept. 1048 ciilkiu zum Handel mit Kassce-Ei iatz zugelassenen Groghändler <»ergl. Betaiintmachiingen vom II. i., 19. 2. und 4. 4. 1918) ciiizusendcn. Die Einsendung der Deitcllabschnitle hat, sofern nicht persönliche Abgabe ersolgt, in eingeschriebenem Brief oder durch Wertpaket zu crsolgcu. Die Anzahl der abge- lieserten Abschnitte ist hierbei anzugeben. Artikel IV. Born 15. Oktober ab kann bei dem Kleinhändler, der de» Bestellab schnitt in Empfang genommen hat, gegen Borlage deö Empfangsabichuittcs Nr. 14 Kaffee-Ersatz rutuominen werde«. Der Kleinhändler ist zur Abgabe von Kaffee-Ersatz nur gegen Aushändigung des von ihm gestcmpel- teil(impiangsabichuittes berechtigt und ist zu dieser Abgabe ver- pstichtet. Tic. Abgabe von Kassee-Ersatz vor dem festgesetzten Termin ist verboten. � Artikel Y. Ter Abs-bnitt 18 der Kafiee-Ersatzkarte verliert am 15. Oktober 19!K seine Gültigkeit. Aus ihn darf von diesem Tage ab Ware nicht mehr vcrabsotgt werden. Artikel VI. Die EmPfangSabschntttc Nr. 13 sind vom Kleinhändler am 17 Oktober 191S, zu 200 Stück genau abgezählt und verpackt und mit der Firma des Kleinhändlers versehe», dem Großhändler, von dem die Ware bezogen worden ist. einzureichen. Der Grosihändler bat die Abschnitte unverzüglich an den Magistrat Berlin. Abteilung für Kassee-Ersatz, Kommandantcnstr. 80/81, weiterzurcichcn. Artikel YIL Kleinhändler, die gegen die Vorstebendsu Be- stimmnngen verstonett, insbesondere unrichtige Zlngabeu hinsichtlich der'Zillzabi der abgelicserte» Abschnitte i.iachru, haben dir zeitweilige oder dauernde Ans- fchliestiiiii, vom Handel mit Kaffee-Ersatz zu gewärtigen. Berlin, den 11. September 1918. Pßijilhat der Königlichen Snnpt- und Refidensii�dt. 1953 Ka 18. Abteilung für Kaffee-Ersatz. Locftning. Bekanntmachung. I. Es entfallen aus den Abschnitt Nr.<>4 der allgr- meinen Lebensmittelkarte der Stadt Berlin » Skil» HlWkil SM SM. und aus den Abschnitt Nr. 20 der Lebensmittelkarte für Jugendliche Gramm Teigwaren. II. Unter Ausschluß nachträglicher Annabm.e sind die An- mclöcabschnittc vom 13. bis 18. Sept. 1018 bei den Kleinhändlern und von diese» nm 10. September 1018 bei den Großhändlern abznlicsern. HI. Gelegentlich der Anwcldunz des Abschnittes 04 sind die Mittelitückc der aUgemeiuen Lebensmittelkarte (nicht auch die der Lebensmittelkarte für Jugendlichc) mit dem Geschästssteinpel oder dem Namen der Firma. bei der die Anmeldung ei folgt, zu versehen, damlt sie als AuSweiS für spätere Bcltcscrungcn dienen können. IV. Nicht abgeholle Ware vcpsällt mit dem 10. Oktober 1018. V. Die Abschnitte 62 und 63 sind für spätere Ausrufe vor- behalten und dürfen noch nicht abgetrennt werden. Berlin, den 14. September 1918. M a g i st r a t der Königlichen Haupt- und Residenzstadt. Nr. 1624 Nä. I. diu. tipoxIalgeschUft tilr U-iren. IVachts lenchtendo Militär. Ankeruhr Meine MMISruhren M. 17,50 baden einfache präzise Konstruk- uon. Nnd makrtsch rr zuverlässig im lägt. Eebranch.«. daher die bclicbirstcn Uhren tllr das große PiUUttum geworden; sie sind tn alten Teilen dcr dcuiichen Arniee »n» ttat-crt Marine zur vollen ßufriedcnhe» im Siebrauch. Man asie sich durch Anprctiung mm- wrweriigcr Sorten nicht irre ciien, solche sind heule nicht mehr >itt Sorgsalt nusgefithtt. Wer ruf eine wtrtiich guigehende Uhr -eflctltert auf die man sich un- beding! verlosten lann. versangc meine Oeiil-eh, Kllltaruhr. Meine Mitiiär.AnIcruhrcn sind in Sltcm 17.50 St., mit Äoldränsern od. Etablorhd 19,50 M.-rhälilich.» 14 BeathslraBe 14 1 («erlauf nur Im Laden) «earündet ISO«. B.MdMs, MMN ietoüotlieüer-BKlißi. Brrwaltnngsstcllo Berlin. M 34. Ltnienftl affe 83—85 GeichästSzett von 9— t Ubr und von 4—7 Ubr. Telephon: Amt Norden 135, 1239, 1987, 9714. Montag, den 1«. September IV18: ke?ii'!i§-yefiamwlllngeo für die gesamte Verwaltungsstelle Berlin In folgenden Lokalen: Zsordon: Vbaruksälc, Müllcrstr. 142, abends 8'/, Uhr. A'ordcn: Bütlncrs Fcslsälc, Schwedtcr Str. 23, obds. 8 Uhr. �»'si-den: Viktoriagartcn(Frilsch), Badstr. 12, abends 8 Uhr. Noaklt: Sands Festsäle, Bcufselstr. 9, abends 8 Uhr. vlrisi-lvltendni'-r: Volksbans. Nosinenstc. 4. cbdS. 8 Uhr. Wchttneberp: und SitcslltK:.Kalfer-Wilhelm- Gartcn, Friedenau, Rdcinltr. 65, abends 8 Uhr. und �k«i-elo!stei>: Andrcas-Festsäle(Jnh. Scholz), Alidreasstr. 21, abends S'/i Uhr. Xilchtonber und S(ralan-5lninincl«bnrg: Blume, Ail-Boxhagcn 56, abends 81,1, Uhr. Welßensee: Restaurant Masche, Berliner Allee 251, abends 8 Uhr. tSvaenboi'-ti'Zlv: Gewerkfchastshous, Engelufer 15, abends Ksi- Uhr. Klonltiilln: Jdeal-Fcftsäle. Weichselstr. 8, abends 7'/, Uhr. llsivgSl-Itoirijt-trsiieloi't-�s'seit: Schmohl, Reinickendorf- West, Eichbornstr. 48, abends«>/, Uhr. Vbee-iilZbbnvii'vlckv. lVleelei-sebOnsvviao, �o- bannlatbal n. llmicegeiitl: Rciaucant War necke, Obcrschöneweide. Wilbelm-nenbosstr. 18, abends ftz Uhr. Sipanelau: Steinmetz, S:smarckstr. 8. abends 3 Uhr. Obnoalok-ib'i'ietlnI-sbi-.iiaKvn: Lindengarten, Friedrichs- Hagen, Fricdrichftr. 74, abends 8 Uhr. Tagesordnung in allen Versammlungen: Stellungnahme z» der am 30. Tcptember 1018 statt- sindenden Generalversammlung der Berwaltnngsstellc Berti». NET- Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt!-WQ Zahlreiches und pünklliche» Erscheinen wird erwartet. 118/2_ Tie OrtSverwaltunz. Städt, Baugewerkschule Berlin KnpfüPistenstraBc 141. Hochs und Tiefbaus Abteilungen. Beginn des Winterhalbjahres: 14. Oktober 1918. Amaeldungon n-erdon täglich von 9—12 Uhr, außerdem Soimabenas von 6—8 Uhr abends im Bureau angenommen Auskunft nnd Programm obendort. 282/15 tt SffoniitrM Junttiot in Wchllnmril Eiche! 1 Schrank, Steilig, Ansicht mit Kristall», glas, Hutboden, Stange, geschliffene Berglasung 1 Waschtoilette mit Kristallspiegel und Marmor 2 Nachtschränke mit Marmor 2 Bettstellen 2 Patenlbödcn 2 Steil. Auflcge-Matrotzen m. Keillist. 2 Stühle 1 Hondtuchständer Beste Verarbeitung X trockenes Material Großes Lager in allen Sorten Schlafzimmern Herrenzimmern— Speisezimmern— WohysalonS zu sehr billigen Preisen— Versand auch nach auswärts Lflltliwil- Nlld Mtlhaus„Sah«. WMUMU- Hof Körse'K. m. b.!). _ Dirckfcnstrasse 48—44.* Mark Gegr. 1895. ClrolS. Pelz-Verkauf zu SommersPreisen"HM ! CntfSiph Kfirschner- Tei «. UülllllCU, meister, kiixl.37. jetzt SommandantensStraße 23. Damen-Pelzmäntel, Berren-Gehpelze In großer Ans wähl. ÄiUo-Pelze. ft rf Schnltepkragcn, Pelepinen, Weiü- Fuchse, Krenz- Alaska- Silbep- Pelzwaren in allen Arten am Lager. Annahme von Umarbeitungen. 149L* i Rasierschau iw.• keit gibt bei vorsohiiftsmäß. Anwendung Jwezetl-Rasierpulvep. Dose 1.50. I Wo nicht erhältlich, durch 4. W. Zimmer, Frankfurt a.M. � Biiricrliche | WohRüngslinriciitungen in eretkUssiger Ausführung zu soliden Preisen liefert unmittelbar ab Fabrikgebäude au Private M-firosslaser Bsrlinsrllscto- DjapHimelsler Albert Gleiser G.m.b,H.. Berlin C 33 Alexanderstr.42 Aiexaaderplatz Wir unterhalten noch eine reiche Auswahl In erstklassigen Möbeln bis zum Auserlesensten. Besich- u tigung äusserst lohnend und erwünscht. Drucksachen pt kostenlos. BahctreieUeieru cgdurchgtnz Deutschland TABAK ähnlich in Anssehen, Geruch, Geschmack u. Packung ist* s neue Verbesserte Ih Pfeifen iMisehungf &ifTabaklaugB slarh durdisetzf. In der heutigen Zeit der Surrogate und des Ersatzes, die so viel Minderwertiges auf den Markt bringt, ist es besonders wissenswert, M. Guttmanns neue verbesserte Pfeifenmischung kennen zu lernen. Jeder, der sie einmal probiert, wird ihr ständiger Freund. 43jährige praktische Erfahrungen auf dem Gebiete der Rau chtabakherstellung geben die beste Gewähr für die sachgemäße Herstellung. Besonders die längere Einwirkung einer starken konzentrierten Tabaklauge macht M. Guttmanns neue verbesserte Pfeitenmisohung wohlbekömmhch und mild und löst das von verwöhnten Pfaifen- rauchern erwünschte Wohlbehagen aus. Der Preis konnte dank der Herstellnng im größten Maßstäbe äußerst niedrig bemessen werden: Für M. 1,05 erhält man in den /igarrenhnndlungen gegen Vorzeigung dieser Anzeige 1 Paket zu 100 Gramm. Nach außerhalb erfolgt Versand, wo nicht erhältlich 10 Pakete für M. 9,45 unter Nachnahme. Wiederverkäufer zahlen für 40 Pakete M. 33,00 einschh aller Spesen. M.(iint(uiaiiii Berlin 0 27 P, Alexanderstraße 22. Werktäglich 8—5 Uhr.— Telefon: Alexander 4303. Niederlage bei: Merten, NO 43, Gollnowslr. 4, Seifert, S 42. Oranicmlr. 50. Palatowsky. 0 27, Alexander- straBa 27, Schneider, 0 27, Alexander- Straße 28, y Parthum, C 25, Alexander- straBs 2. 36a, 39/40. Lehmann, 0 112, Liebigelr. 10 M. Rohmann, Lichtenberg, Frankfurter Allee 249. H.Kabaker.O 17,GrünerWeg4S Gebr. Gräte. W35.Liitzowstr.80 W. Liebe. Neukölln, Hermann- straSe 68. D. Guttmann, OharleNenburg, Potsdamer Str. 12. Vertreter gesucht. ich biete ihnen große Vorteile beim Einkauf von üililB®E Annsf�etpnge» » Eleg.Speisezimm. Schlafzimmer Herrenzimmer Bunte Küchen Einz. Mßbelslficke Riesen-Lttger in 4 Etagen /".«« A. D Jlüllep-Straße 181 Qamiit Anf Wunsch evt. Zahlxinssei'lcichternng. D SpsEialavsl 9 l>r. med. Kf.ehen für T Geschlcchtskrsnktaoitan, j Haut-, Harn-, Frauenleiden,] norvöe. Schwächo, 8iin-| kranke. Behandlung schnell, sicher u. schmerz- j los ohne Berufsstörung! in Dr. Hoanorep& G»>.] konz.Ijabor.f.Blutnnters. Fäden im Harn usw. FchWsff.si.KKÄ BiiijiifÄSPst:' Spr. lO-l u. 5-8, Sonnt. 10-1. j Honorar mäßig, a. Teilzahl, j Separates Damonzlmmer. Möbel-Angebot. Solide Möbelfitma liefert Spezral-Ein- n. �weizimmer» Einrichtungen iomie Einzelmöbel gegen mätzige Zinsver- gütirng bei kleiner Anzahlung und geringen monatlichen Natenzahlnuge«. Ogerren W. 1 an hie Exp-d. d..Vor»." Keine Kassierer.*«rötzte Kulanz. a abzugeben. [{{inaFl!3it!i0§eii preiswert.) Briefe erbeten Pelzwarenfabfik Kallis, Berlin HW 81, J£ Spezialarzt Dr. med. ReiiiliardS, Pilstomlr.lliygi-w'i Sydhilis, Harn-, Frauenleiden, Blutuntersuohungen. Modernstes erfolgreichst. Heilverfahren. Tcilz. Siehe4SSeit.stark.Brotch.0.60M., nach ausscroalb verschlossen 1 M. f Villen-örundsfüGke in der Gartenstadt Falken- hagen-West, dir. a. Babnb. Seegeleid. nächste Station v, Spandau, zur Anlage v. Obstgärten. Best. Garten- U-Gomüseland, a. gepflast. Straße, mit Gas- und Wasserleitung. Auch Wald- grundstlioke, T jK. v. 30 M. ar-.lwärts. Auskünfte am Bahnh. Seegefeld u. bei d. Kgenliei-Gesellscöalt Berlin NO 43,• ��Ieue�Königstraß�6�� Zwischen Maas und Mosel verlief der Zöag ruhig. Nach dem Mißlingen des Fochschen Planes, die Deutschen im St. Mihielzipfel abzuschneiden, haben die Franzosen und Ameri- kaner ihre Angriffe noch nicht wieder aufgenommen. Allzu vor- eilig verkündete der Funkspruch Carnar vom t8. September, daß die Lage der Garnison von St. Mihiel hoffnungslos sei. Weder der französische Angriff im Norden noch der amerikanische im Süden könnt« tief genug Raum gewinnen, um den Abzug der bei St. Mihiel stehenden Truppen ernstlich zu gefährden. Da die Räumung bei Tage vorbereitet war, vollzog sich der Abtransport, vor allem auch des Artilleriemateriols, glatt, wenn auch mit Verlusten an Mann- schaften und Geschützen, wie sie bei einer derartigen Operation un- vermeidlich sind. Bei St. Mihiel standen zum ersten Male öfter- reichisch-ungarische Truppen im Großkampf an der Westfront. Im gemeinsamen zähen Verteidigungskampf mit deutschen Divisionen südlich der CombleShöhe besiegelten sie die unzertrennliche Waffenbrüderschaft der beiden verbündeten Heere. Französischer Heeresbericht vom 13. September nach. mittags. Westlich von St. Ouentin besetzten die Franzosen das Dorf Savy. In der Champagne wurde ein mit starken Kräften unternommener deutscher Handstreich in der Gegend nord- östlich von Wesnil und L«s Hurlus abgeschlagen. Fn der Gegend von Verdun brachten mehrere Handstreich« der Franzosen Ge- fangene ein. Ter amerikanische Angriff in der Gegend von St. Mihiel wird erfolgreich fortgesetzt. Französischer Heeresbericht vom 13. September abends. Im Lcruse des Tages haben wir zwischen Sery nnd der Straße St. Ouentin— Ham Fortschritte gemacht. Nördlich der Ni leite haben wir unsere Stellungen nördlich von Neniheuil— La goss« erivejtert. Zwei deutsche Gegenangriff« in der Gegend von Lassa ux und bei der Farm Moi-sq wurden abgewiesen. Tie Erfolge in der Gegend von St. Mihiel sind im amerikanischen Heeresbericht verzeichnet. Amerikanischer Bericht vom 13. September abends. Im Abschnitt von St. Mhiel erzielten wir neue Fortschritte. Tan? der Verbindungen unserer in diesem Abschnitt kämpfenden Truppen mit den westlich vorgehenden haben wir die ganze vorspringende. Ecke ausgegluchen. wobei wir Punkte 13 Meilen nordöstlich von St. Mihiel erreichten. Im Verlauf« dieser Kampfhand- langen fielen zahlreiche Gefangene in unsere Hände. Der Feind ist iistolg« unsere« beständigen Borrückens gezwungen, sich zurück- zuziehen. Auf seinem Rückzug zerstörte er ungeheure Material- mengen. Die Zahl der bereits gezählten Gefangenen erhöht sich auf 13 300. Unsere Linie verläuft jetzt über Herheuville, Thillot, dti ittonvill«, Saint Benoit, Lammes. Iaulny, Thiaucourt, Vieville. Der öfterreichifche Bericht. Wien, lt. September. Amtlich wird verlavtbart: Italienischer Kriegsschauplatz. Oestlich der B r e n> a nnd aus dem Monte Salarel» wurden feindliche Borstöße abgeschlagen, bei San Teno an der Piave italienische yeberschiffungsversuche»erritrlt. Westlicher Kriegsschauplatz. Bei den k, und k. Truppen keine größere Sampfhandluvg. Albanien. Nördlich»an P a j a n i entrissen unsere Truppen dem Feinde einig» zäh»erteidigte Gehöfte. In den erkämpften Stellungen wurden hessige, durch Panzertrajtwagen unterstützte italienisch« Gegenangriffe zurückgewiesen. Di« Italiener wichen in Unard- nang. Im Tamor-Gebirge bauten wir unsere jüngst er- rungcnen Erfolge durch weiteren Raumgewinn auS. _ Der Chef deS Generalstabeö. v. Danül in Suöapeft. Budapest, 13. September. b a y e r i f ch e' M i n i st e r- Präsident v. D a n d l, der heute in Budapest eingetroffen ist, stattete am Nachmittag dem Ministerpräsidenten Dr. Wckerle etilen Besuch ab._ Ulan richtet sich ein. Hklsingfors, 14. September. Als Aufenthalt für den fünft tigen König wird der ehemalige kaiserliche Palast mit der größten Beschleunigung eingerichtet. Das bisher dort befindliche Auswärtige Anit zieht aus. Die ehemalige Schloß- kapelle wird als Bibliothek des Königs eingerichtet. Der An- lauf eines Landgutes in der Nähe von Helfingfors als Residenz der kÄuglichen Aamilie ist geplant. Friedrich Karl von Hessin wird eS also wenigstens in wohnlicher Beziehung besser haben, als der deutsche Fürst. de? vor ihm sich auf das Experiment einließ, den Thron eines siemben, innerlich teils gleichgültigen, teils widerstrebenden Volkes einzunehmen. der weiland M h r e t von Albanien. Ter Widerstand der Iren.„Daily Telegraph" meldet aus XiiWt» vom Ö- Siprember. daß dis Rekrutsirungskampagne nur langsam» Fortschritte mache. Tis jetzt betrage hie Zahl der frei» w?ll:zen Rekruten 4630. Tie Sinnseiner täten alles, um hie Kampagne zu Fall zu bringen. Hamburg-Amcrika-Tocks boschlaznahmt. Washington, 12. �ep.'emder. sReutsr.) Der Vcrwalier deS feindlichen Eigen, tuntS.hat. die Docks und Kohlen st ation der Hamburg- tlmerika-Lini« auf den Jungferninseln beschlagnahmt. Wollen. Beschwichtigungshofräte versichern, eS sei alles in schönster Ordnung und zwischen allen maßgebenden Faktoren bestände vollste Uebereinstimmung. Die„Liberale Korrespondenz" wendet sich mit ernster Miene gegen„manche Seiten, von denen Versuche unternommen werden, die Stellung des Reichskanzlers zu untergraben", und meint damit wohl die Gegenmine von rechts, die einer Regierung Hintze.Stresemann zum Durchbruch verhelfen will. ! Daß bei allen Mehrheitsparteien und in allen Kreisen dieser i Parteien Zufrivdbnheit mit dem gegenwärtigen Kurse i herrscht, will sie offenbar selbst nicht behaupten, denn sonst ! wäre ja die folgende Mahnung überflüssig, die sie an die ! tldrcsse des Reichskanzlers richtet: Deshalb ist«S jetzt an dem Reichskanzler Grasin Hertling, iTrnft zu machen mit dem, was er als richtig erkannt hat. Ihm ! steht draußen im Volke wie im Reschstog eine Mehrheit zur Seite, ! auf die gestützt ein Staatsmann mit starkem Willen sein Ziel er- i reichen kann. Sollten sich im eigenen Hause Widerstände regen, so müssen sie beseitigr wevden. W i r brauchen eine Staats- ' l e i t u n g, die in allen Gliedern dem Volke Zuversicht einflößt, � und die Gewähr dafür bietest daß nicht hinten umgestoßen wird, was vorn aufgebaut ist. Viel deutlicher geht ein Zentrumsorgan vor. die Zeit- schrift der christlichnationalen Arbeiter,„Deutsche Arbeit", deren Herausgever, Franz Rphr, über das Schwanken und Zaudern der Regierung in entscheidenden innerpolitischen Fragen schreibt: Alles gehe so unfroh zu, so wenig zukunftvertrauend. Hertling, dessen staatsmännischer Ruf nie allzu groß gewesen sei, handle nach der Methode eines alten Arztes mit Beruhigungspillen und kühlenden Kompressen:„Zu vor- wärtsretßenden Taten lange es bei dem Nebeneinander von Zivilpolitik und militärischer Machtentfastung sowie bei der Un- auSgeglichenbeit der Strömungen iin Lande hinsichtlich der außenpolitischen Ziele und der innerpolitischen Entwitflung nicht." Der Sinn dieser und ähnlicher Veröffentlichungen läßt sich wohl dahin zusamaienfassen: Sturmwcllenartig verbreitet sich die Erkenntnis, daß eine mit Entschlossenheit durch- geführte Politik des demokratischen Fortschritts nach innen und des Berständigungsfriedens nach außen eine unbedingte Notwendigkeit ist. Gegenüber dieser sachlichen Notwendigkeit sind, wie man»mit Recht sagt, alle Personenfragen nebensäch- lich. Das heißt aber dann schließlich auch, daß Personen an die Spitze des Reiches gehören, denen man eine solch)« Ent- schlossenheit zutrauen kann. die Morgetipoft' beschützt Weiter Aie Mjöeutschen. Auf den unglaublichst Angriff de? Chefredakteurs(Juno von her„Morzsnpost"— er ist übrigens der gleiche, dem der Kriegs- minister v. Stein vor einiger Zeit seine Ansichten über den Krieg anvertraure— hat Prof. Delbrück in sehr siiner Weis» nur mit folgenden' brieflicher Anfrage geantwortet: Sehr geehntc'r Herrl Ich habe Ihren Artikel gegen mich in Ihrer Dieiisiag- Nummer gelesen und kann daraus nur erwidern, daß ich Sie bitte, Ihren Herrn Mitarbeiter«ruf Ehre und Gewissen zu fragen, ob er meinen Aussatz w den Preußischen Jahrbüchern wirklich selber gelesen oder sich mit dem Auszug im„Berliner Tageblatt" begnügt hat. Hochachtung ivall Delbrück." Hieran hängt Herr Euno nochmals«inen zweispalte nlanzsn Artikel, um dcrrgutun, daß es das größte Verbrechen sei, wenn man den Alldeutschen einen Teil bor Schuld an der Kriegsverlängerung zuschiebt. Delbrück dürfe— das erlaubt Cuno— gnädigst die Alldeutschen„verstiegene. Toren" nennen, aher die Schuld an dct: Kriegsverlängerung dürfe er lediglich den englischen„Alldeutschen" nisseZ eine außervrböytliche eiitmalsge Kriegsheihilsi. Diese beträgt 50 v. H. bis 100 v. H. desjenigen Betrages, den der Pensionär oder der verstorbene Gatte oder Vater der Hinterbliebenen nach den neuen Bestimmungen an einmaliger Kriegsteuerungszulage erhalten haben würde, wenn er als Beamter noch im Dienste wäre. Personen, die bereits eine laufende Kriegsbeihilfe beziehen, erhalten die einmalige Beihilfe ohne weiteres von Amts wegen, sie brauchen also Keinen besonderen Antrag zu stellen. Die Landratsburg. Der Kreis Zauch-Belzig hat auS der Lebensmittelversorgung Ueberschüss« erzielt, und man glaubte mit diesen nichts Besseres tun zu können, als davon die Burg Raben» stein als Schloß für den Herrn Landrat anzukaufen. Gegen diesen originellen Plan wurde nun in der letzten Stadtverordnetensitzung in Werder einstimmig Protest erhoben. Man meinte, die vor- bandenen Ueberschüsse dürften nur der Gesamtheit der Bürger, nicht aber dem Landrat allein zugute kommen. Wir sind gespannt, ob diese Meinung obsiegen oder ob die Landräte von Zauch-Belzig in dankbarer Erinnerung an die Hungerjahre de» Weltkriegs hin- füro auf dem Rabenstein residieren we rden. Adelssorgen in großer Zeit. Eine Frage, die entschcki'dend füt den Ausgang des Weltkrieges werden kann, behandelt der Wirk!. Geheime Rat v. P a w e l- R a m m i n ge n in der„Kreuzzeitung". Er fragt:„Hat die Schriftleitung der Gothaischen Genea lo- gi scheu Taschenbücher da? Recht, in denselben«inen Familienartikel ohne Antrag und Zustimmung, ja sogar a>egen den bestimmten Willen und Widerspruch der Familie zum Abdruck zu bringen?" Dem Herrn ist nämlich folgendes bittere Unrecht geschehen: Die Familie hatte sich deshalb geweigert, sich in das Taschenbuch des Brie fade IS aufnehmen zu lassen, weil sie sich als ein zur ältesten städtischen Aristokratie gehöriges Patciziergcschlccht und als eine von Alter» her landgesessene, altfreie AdelSfamilte zum eingeborenen Adel von Nicdersachsen rechnet, der ihr nicht dadurch genommen oder beschränkt sein kann, daß ihm durch ein kaiserliches Diplom ans der Mitte des 10. Jahrhunderts der Reichsadel und der Adel der österreichischen Erblonde hinzugefügt wurde. Dadurch, daß die jetzige Schriftleitung, obwohl die Familie sich es bestimmt verbeten hafte, den Familienartikel dennoch im Taschenbuch des Briefadess für 1018 zum Abdruck gebracht hat, hat sie sich eine Entscheidung übe? die Art des Adels angemaßt, die ihr gar nicht zusteht, denn über die Frage, ob eine Familie zum eingeborenen Adel aehört. oder nicht, hat in Niedersachsen einzig und allein dt« in Betracht kommenZe staatliche Autorität vpn N i e d e r s a ch s c n zu entscheiden. Wie soll nun, fragt Herr v. Pawel-Rawmingen in flammender Entrüstung, hier Remedur geschassin werden?— Ja, wie soll?! Glücklicher Wirkt. Geheimbderat, der in dieser Zeit leipe anderen Sorgen hat! s.- Letzte Nachrichten. Auch Wilson droht mit dem Schützengraben. Amsterdam, 14. September. Aus Washington wind gemeld:?: Präsident Wilson hat den ausständigen Arbeitern der Maschinenindustrie in Britishport in Connecticut, die die Löhne nicht annehmen wollten, die der Kriegsbeirat durchgesetzt hatte, mitteilen lassen, wenn sie nicht zuc Arbeit gingen, so sollten sie für ein Jahr von der Arbeit ausgeschloffen werden, auch sollten die RekrutierungLräte Auftrag erhalten, nicht länger ihre Ansprüche auf Befreiung vom Militärdienst, die sie auf Grund ihrer Nützlich- keit ftjc die Kriegsproduktion genössen, anzuerkennen. Präsident Wilson teilt den Arbeitern mit, daß das Kriegsdepartement die Ver- walftinm der Geschützfabrik der Smitb. cmd Western Comp, in Springfeeld übernommen habe, die sich weigerten, den Beschluß des War Labour Board anzuerkennen. J* Das Eisenbahnunglück bei Amsterdam.> Amsterdam, 14. September. Wie nunmehr festgestellt ist, be- trägt die Zabl der bei dem Eisenbahnunglück in der Nähe von WttSP getötetcn Vrrspncn 80, die der Verwundeten 38. Berliner Ausbrecher verhaftet. Hannover, 14. September, Der frühere Matrose Johannes Brand, der seinerzeit aus dem Berliner Gefängnis ausgebrochen vvm Schlage der Marse, der Bottomleq. der Repingtan und Hughes �""d aufdessen Wiedcrergrcifung die Generalkonunand� durch r-.~ J.-ui r.rw jSlf* Iufru.e emt Belohnung von 3000 M. aueiefctcn, da es?lch um einen zuichic n. Cm paar..ei atz Jp. g-. � 8.' Z Landesverräter handelte, ist, wie dem„Hannoverschen Courier" ge- JingoS, deren Krig�fchulp m r.eu.r.. and niemand, auch taohi �l-! nwsdet wird. In einer Höhle bei Kirchweihe in der Nähe von Zur Wahl in Herlin I. Retchötagsersahwahl und Laudtagswahlen. Das„Berliner Tageblatt" beschäftigt sich mit der sozial- demokratischen Kandidatur in Berlin I und gibt der ernsten Sorge Ausdruck, daß durch den bevorstehenden Wahllampf der notwendige Zusammenhalt der beiden Parteien, Fortschritt und Äozialdemokratie, bei den Landtagswahlen und in sonstigen politischen Fragen gestört werden könnte. Um diese Störung zu verhindern, schlägt es vor, die Kandidaturen KempnerS und Hei- manns zurückzuziehen und sie durch eine Kandidatur Ternburg zu ersetzen, die dann auch von der Sozialdemo- kratie zu unterstützen wäre. .,'5cr Weg, den das„Berliner Tageblatt" vorschlägt, für beide Parteien gangbar wäre, möchten wir dahingestellt sein lassen. Grundsätzlich würde wohl keine der beiden ein Mitberatungsrecht der anderen bei der Aufstellung ihrer Wahl. bewerber anerkennen wollen.. Ganz recht hat aber das„Ber- liner Tageblatt" mit der Auffassung, daß ein lokal begrenzter Vorgang wie dieser Wahlkamps die großen Linien der�Pokltik für beide Parteien nicht verwirren darf. Bei einigem guten Willen von beiden Seiten wird sich diese störende Neoenwirkung auch vermeiden lassen...... Die schlelchenöe Krise. Bleibt Hertling? In einem Teil der Presse wird seit einiger Zeit lebhaft, dw Frag« erörtert, ob es eine innere Krise gibt oder nicht. Aufgeregte KapitolSwächt« entdecken Ministerstürzer, die sie durch Aufdeckung ihrer„Mtnengänge" unschädlich machen! brück nicht, unterschätzt und leugnet, durch da? Treiben der Alldeutschen wesentlich awgenegt und gestärkt werden.— aber Schuld nn der Kriogsverlüngerung haben die„verstiegenen Toren" deshalb doch nicht- Ties Kind, kein Engel ist so rein... So nftmnt die angeblich überaus demokratische„Morgenpost" die Alldeutschen weiter unter ihre Ffttige. Der anftö'ßzge„Schutzmann"'. Ausschluft von der OffizterStafel. Venn es nach den Begriffen unserer Herrschenden eine staatLerhaltende Tätigkeit gibt, so ist es sicher die eines königlich preußischen Schutzmannes. Nun aber beklagt sich die„Preußische Schutzmanns- Zeitung"(Nr. 36), daß der Schutzmann von demselben Staate, den er schützen solle, miß- achtet werde, und zwar nicht nur im Zivildienst, sondern auch im Heere. Erst kürzlich befand sich ein Kamerad in unserer Mitte, der seit Ansang des Krieges im Feld« steht und der recht unangenehme Erfahrungen gemacht hat. Er sollte auf Vorschlag seines Generals zum Offizier der Landwehr ernannt werden. Alles ging gut. nur als die Zivilstellung in Frage kam, da konnte er nicht befördert werden, weil er den Titel„Schutzmann" führte. Der Titel genügte dem Anschein nach den höchsten militärischen Stellen nicht. Schließlich hat sein Truppenteil doch durchgesetzt, daß er das Osfizierspatent erhalten ha«, weil er ein äußerst tüchriger Soldat ist. Ein zweiter Fall. Ein Kamerad al? Ofstzierstellderireter nahm stets an der Tafel der Offiziere teil. ES wurde da manches Gespräch geführt, an dem auch der Kamerad sich rege beteiligte und von den Osfizieren gerne angehört wurde. Eine« Tages erkundigle sich der Hauptmann, der ihn anscheinend bis dahin für einen akademisch gebildeten Juristen gehalten harte. nach seinem früheren Beruf. Der Kamerad erwiderte, ohne sich seiner Stellung zu schämen: Nein, Herr Hauptmann, ich bin nicht Akademiker, ich bin nur königlicher Schutzmann... Am nächste» Tag« durfte unser Kamerad nicht mehr qn der Offiziertafel teilnehmen. Warum? Das konnte er sich ja leicht denken. Die„Sckutzmanns-Zeitung" behauptet. eS fei vielen Kameraden ähnlich ergangen; deshalb wollten die Schutzleute nicht mehr„Schutzmann", sondern„Wachtmeister" oder etwas AehnlicheS sein. Auch andere Achselstücke wollen sie haben. Die Schutzleute haben eine feiye Witterung. Titel, Iressen und Achselstücke sind die Zeichen, unter denen einst- weilen noch in Preußen„Freie Bahn dem Tüchtigen� ge- währt wird._ Kriegsbeihilfe ftir ReichZbeamte im Ruhestände. Di« Reichs- beamtet, im Ruhestände und Hinterbliebenen»on Reichshesmftn erhalten nach einem Rundschreiben des Resthskanzlerz in>__________.. P„_____________ I gleiches Weife wie in Preußen im Falle des Bedürf- 1 sendung der Postanweisungen beobachtet ist, Bremen verhaftet und gestern in das hiesig« GcrichtSgesängruS eingeliefert worden._ MMungcn zu? VepxelMsröjLche in üer Gpsnöauyr Straße. In der Doppolmordsache Huben die weiteren Ermittlungen zu höchst interessanten Feststellungen geführt. Tie Täter haben, wie jetzt feststeht, den Mord schon lange geplant und vorbereitet, lim sich mit Weber bekannt zu machen und diesen zum Betreten der Rühleschen Wohnung zu veranlassen, haben sie mindestens sechs verschledene Postanweisungen an sich selb st bzw. ihre Wirtin gerichtet, nnd zwar innerhalb des Zeitraums vom 24. August bis 5. September. Die Anweisungen sind sämtlich mit verstellter Handschrift— zwei in Rundschrift— geschrieben. Eine ist am 24. August mittags auf Postamt Berlin-Friedenau I, die anderen fünf sämtlich ans dem Hofpostamt aufgegeben. Ties ist um so merkwürdiger, als das Hofpostamt in der Spandauer Straße dgr Rühleschen Wohnung schräg gegenüber gelegen ist. Unter den an Frau Rühle gerichteten drei Anweisungen befinden sich zwei noch aus dem Monat August, lautend über 4 und ö Bd. Als Ab- selcher ist bei diesen beiden Sendungen„Fr. Stichenrauch, Friedenau, Rheinstr." angegeben. Diese kleinen Beträge sollten einmal zur Bestellung des„Lokalanzeiger", das andere Mal zum Kauf einer Kaffeekanne und zweier Tassen dienen. AIS Empfänger der nicht an Frau Rühle gerichteten Anweisungen war„Adolf Tmbenrauch, Bulterhändler cngroS", bei Frau Rühle wohnhaft, genannt. Es handelt sich hier gm Beträge von 10, 40 und 60 Ä. Die häusige Absendung von Postanweisungen bezweckte äugen- scheinlich, den Weber sicher zu machen. Am 7. Septencher, dem Tage des Mordes, war Weber nicht dienstlich in der Rühleschen Wohnung. An diesem Tage ist er offenbar lediglich dorthin ge- gangen, uni die ihm.am Tage zuvor gelegentlich der Bestellung der letzten Postanweisung versprochene Butter in Empfang zunehmen. Auch sonst haben sich interessante Umstände ergehen. So hat z. B. Frau Rühle am 31. Llugust einer Bekannten gegenüber er- zählt, daß die neuen Mieter ihre Sachen, bestehend aus einem Koffer und einer Holzkiste, durch einen Hausdiener geschickt hätten. Tatsächlich haben die bezeichneten Sachen zu dieser Zeit auf dem Korridor gestanden. Die Brüder Friedrich und Adolf Stubenrauch hatten angeblich«inen Stand in der Markthalle oder wollten einen solchen eröffnen. Sie haben schon vor ihrem Zuzuge bei Frau Rühle Kaffee getrunken und sich hierzu angeblich 2 Flaschen Milch, Brot und Butter mitgebracht. Alle Personen, die über dje Absender der Postanweisungen Angaben machen können, wollen sich umgehend heim Kriminalkommisiar ffimnat melden. Besonders kommt es an auch auf Ermittlung des Mannes, der die Sachen der angeblichen Brüder nach dem Hause Spandauer Str. 3S hingeschafft hat. Auch diejenigen Personeq. die mif Frau Rühle in der letzten Zeit ge- sprachen haben, von der Kriminalpolizei aber noch nicht gehört sind, sollen sich melden, ferner Zeugen, die den Briefträger Weber am Sonnabend, den 7. September, vormittags oder an vorhergehenden Tagen in Begleitung zweier jüngeren Leute geiehen haben. Un- zweifelhaft sind die Gebrüder Stubenrauch verschiedentlich gesehen worden, wie sie das Haus Spandauer Str. 35 betraten oder ver, ließen. Ebenso ist anzunehmen, daß das Schreiben bzw. die Ab, GWertschgflsbewMng DieKrankenkasien-�ngeftellten Gr.-Serlms foröern ewe einmalige Teuerungszulage. In einer vcnn Verband der Bnreauanqestellten einberufenen, von über 309 Personen besuibten Versammlung nahinen am Freilag, den 13. September, die Kranlenkassen» Angestelllen Gros;- Berlins Stellung �ur f�rage der Notwsndiakeit einer einmaligen Teucrungs- gulage. Der Bebollmächiigte K r ü g e r führte in seinem Referat aus, dag die bisherige laufende TenernngS�nIage auf die Friedens« gehälier im Durchschnitt nur etlva 59 Prot, ausmacht und daher selbst die Erhöhu ig der Kosten für den Lebensunterhalt nur � zum kleinen Teil ausgleicht. Den Angestellten sei eS völlig unmöglich. die zur Ergänzung ihrer Bestände nötigen Anschaffungen an Bekleidungsstücken, WirtickaftSgegenständen uiw. ,u machen. Es fei jetzt kaum noch möglich, die während der langen Dauer des Krieges immer weiter zurückaestellien Anschaffungen, zu denen noch mit Rücksicht auf den bevorstehenden Winter erhebliche Ausgaben für den Winterbcdarf kommen, noch länger zu verschieben. wenn nicht die wirtschaftliche Lage der Angestellten höchsten Ge- fahren ausgesetzt werden soll. Der grögte Teil der Angestellten habe nicht nur die etlva vorhandenen geringen Erivarnisse auf« gebraucht, sondern cS� seien zun? Teil erbebliche Schulden ge» «nacht worden. Wenn sogar von NegierungSseile auf die grasten moralilchen lstefalircu dieser Verschuldung und wirtschaftlichen Verelendung der Beamten und Angestellten hingewiesen wird, so sei daS ein Beweis, dast der Zustand weit vorgeschritten ist. ES sei daher dringend notwendig, dast den Angestellten eine ein- malige TeusrungSrnlage in wesentlicher Höhe gewährt werde und zwar können� die Sätze dcS Prenstischen Staates nicht als aus» reichend angesehen werden. Aller Voraussicht nach werden auch die Grost-Berliuer Gemeinden, wie daS in einem Falle schon geschehen sei, wesentlich über diese Sätze hinausgehen. Eine solche einmalige Teuerungszulage würde natürlich eine erhebliche finanzielle Ve- lastung der Krankenkassen mit sich bringen. EZ miist'e aber enr« schieden betont werden, dast die Ausgaben für die Erhaltung der Arbeitskraft der Angestellten ebenso im Interesse der Kassenmitglieder liege, wie die übrigen Leistungen der Kaste/ um so mehr, als die ganze Tätigkeit der sozialen Versicherung wesentlich auf der Arbeits« freudrgkeit und dem sozialen Verständnis der Angestellten beruhe. Redner empfahl eine Resolution, in der folgende Forderungen für die Bemestnng der einmaligen Teuerungszulage ausgestellt werden: s) Verheiratete Angestellte und Beamte erhalten zu einem Grundbetrag von 599 M. den Betrag ihres augenblicklichen Monatseinkommens cinichliestlich TeiierimaS zulage. mindestens aber 899 M. und höchstens 1299 M. Für jedes Kind wird ein Zu'chlag von 19 Proz. gewährt. b) Hilfsarbeiter und Hilfsarbeiterinnen erhalten dieselbe eini maliae Teuerungszulage, wenn sie mindestens ein Jahr bei der Kaste beschäftigt sind. Die weniger als ein Iabr Be» schäfligtcn erhalten bei mindestens sechsmonatiger Beichästi« gung"/4, bei dreimonatiger Beichästigung>/, und bei ein- monatiger Befchäfiignng 1li de? Satze?. c) Ledige erhalten 80 Proz. der Sätze der Verheirateten. Der Verband der Bureananaestsllten, Ortsverwalnmg Berlin. wird beanilragt, mit den Kastenvorständen weaen schleuniger Ge- Währung dieser Tenerunaszulagen in Verbandlimgen zu treten. Nach längerer Aussprache, in der von allen Seiten die baldige Erfüllung dieser Forderungen al? unbedingt notwendig bezeichnet wurde, wurde die Entichlicstung einstimmig angenommen. Ferner wurde die nachstehende ans der Versammlung beantragte Eni« schließunq ebenfalls einstimmig angenommen: „Die heute, am 13. September 1918, febr zahlreich von Be« amten, Angestellten und Hilfsarbeitern der Krankenkasten Berlins und der Vororte besuchte Versammlung beauftragt die Orts-' Verwaltung, bei den LersicherungSträaern, Aufsichtsbehörden und anderen zuständigen Stellen vorstellig zu werden, um den Angestellten eine angemessene Ernährungsmöglichkeft zu be- schaffen. Die den sogenannten Schwerarbeitern zugebilligten Brot« zuiatzkarten sowie Einkaufsmöglichkeiten von Nahrungsmitteln neben den gewährten viel zu geringen rationierten Lebensmitteln ist auch für die Angestellten unbedingt erforderlich, wenn nicht ein völliger Zusammenbruch eintreten soll. Schon weist die Krankenziffer der Kollegenichast eine erschreckende Höbe auf, wohl kein Angestellter ist frei von Nerven« und Magenleiden, Blut- armut und Unterernährung. Soffrn r.icht schnell eingegriffen wird, ist alsbald eine totale Zerrüttung aller in der Verwaltung tälinen Kolleginnen und Kolleoen»nd damit auch eine schwere Gefährdliiiq der Tätigkeit der Krankenkassen zu befürchten. Die Tatsache, daß kür den 6— lOiachen Preis des normalen Wertes jeder Zeit in beliebiger Art und Höbe Lebensmittel zu beschaffen sind, beweist, daß eine bessere Einährung möglich ist, wenn die Produkte richtig erfaßt würden." Enr weiterer Antraa. mit Rücksicht auf die wirtichaitkichen Ver- hältniffe» für eine Renregelimg und wesentliche Erböbnna der Ge- hälter und bis zu einer durchgreitenden Besten, ng der ErnähningS« verhältniste für eine Verkürzung der Arbeitszeit einzutreten, wurde der Branchenleitung zur weiteren Erledigung überwiesen. Forder, rnsten der Berufsaenoffenschastsa'iqestellten. Die im Verband der Vureauangestellleu orgainsiertcn BerniS- genostenschastSm, gestellten besprachen am Donnerstag eine an die Vorstände der BernsSgennssenichaffen und an da? ReichSverstcherungS« amt gerichtete Eingabe, welche eine Ausbesterunq und gleichmäßige Rsgelnng der Gehälter aller BerusSgenostenschastSangeftellten jn Groß-Bcrlin fordert. Die Eingabe stellt einen Besoldungsplan auf. der sieben GehaliSksastcn und inr jede Klaste ein Anfangs- und ein ieilS in 10, teil« in 12 Jahren zu erreichendes Höchstgehalt borsteht. Als Anfangs- und Höchügebalt wird gefordert in Klaste I lBureau- Vorsteher, Abteilungsvorsteher, Kastenführer 4299—6399 M. In Klaste II lOberiekretäre und Stellvertreter der Angestellten in Klaste I) 3999—6999 M. In Klaste in lSekretäre, Buchhalter, Rsgistratoren) 3699—5499 M. Jn Klaste IV lAssistenten und Expedienten) 3399—4899 M. Jn Klaste V lBureangehilien, Kan, listen. Hilfsarbeiter, Maschinenfchreiber) 2799—3999 M. Jn Klaste VI lMaschinenschreibertnnen Bnreangehilfinnen, HilsSarbeiterinnen� 2199-3399 M. Jn Klaste VII Die Versammlung stimmte den von der Verbandsleitung auf- gestellten Gebaltsforderungen zu und beschloß außerdem, eine so- fort zu gewährende einmalige Teuerungszulage zu fordern und zwar für Verheiratete ein MonatSaehalt und 599 M., jedoch mindestens 899 M., höchsten» 1299 M. und für Ledige 79 Proz. dieser Sätze.__ Nene Teuerungszulagen im Baugewerbe. DaS MTB meldet: Nach längeren vom ReichswirtschastSamt geleiteten Verhandlungen haben fich der Deutsche Arbeit» geberb und für da§ Baugewerbe und die Zentral» verbände der Bauarbeiter und Zimmerer am 11. Sep- tember über eine vierte Kriegsteuerungszulage geeinigt. Die Zulage beginnt am 1. Oktober und zwar in Orten bis zu 19 999 Einwohnern mit 8 Pf., in Orten bis zu 59 099 Einwobnern mit 10 Pf., in noch größeren Orten mit 15 Pf. und in Hamburg mit 20 Pf. für die Arbeitsstunde. Am 1. Januar 1019 erhöht sich die Zulage in der niedersten Ortsgruppe um 7, in der zweiten und dritten um 10 und in Hamburg nm 9 Pf. Das Rheiniich-West- fälifche und daS Oberschlesifche Jndustrienebiet sowie Neubauten und größere ErweiternngSbanten der Kriegsindustrie und der Heeresverwaltung zählen stets zur dritten Gruvpe mit einer Zulage von zunächst 15 und im ganzen 25 Pf. Etwa schon gewährte örtliche Sonderzulagen kommen auf die neue Zulage nur dann in Anrechnung, wenn der Arbeitgeber sich dies bei Vereinbarung der Ponderzulage ausdrücklich vorbehalten hat oder wenn die Sonderzulage nach dem 1. August 1913 be- willigt worden ist. Nsbenvergütimgen für Mittagessen, Fahrgelder und Auslösung bis zu drei Mark für den Kalendertag werden je- doch überhaupt nicht angerechnet. Die Vereinbarung vom 11. September bedarf noch der Zu-- stimmung der VerbandSversammlnngen, die bis zum 25. September erfolgen soll._ Ter Allgemeine Beriand der Deutschen Baukbeamten veranstaltet in aller Kürze eine große öffemliche Kundgebung der Berliner Bankbeamtenschaft, in der zu der steigenden Teuerung Stellung ge- nommen und über die Aufftellnng zeitgemäßer Forderungen Beschluß gefaßt werden soll.__ Soziales. Ausgaben im Arbeiterbnushalt. Man schreibt unZ: Zu dem jetzt so beliebten Thema der hohen ?lrb:fferlöhnc möchte ich einen kleinen Beitrag liefern, der für die Ceffentlichkeit vielleicht nicht ganz ohne Interesse ist. Der Nr- beitslohn muß bekanntlich nicht nur dazu dienen, den Arbeiter selbst notdürftig am Leben zu erhalten, sondern er soll alles, was zur Erhaltung und Kleidung der Familie,- was zur Aufzucht der Kind'-r notwendig ist, herbeischaffen helfen. Nun bat von jeher der Arbeitslohn, wenn überhaupt, nur so weit notdürftig hingereicht, als das Leben in der Arbeiterfamilie seinen normalen Gang ging. Dagegen brachte Arbeitslosigkeit oder Krankheit nur zu häufig den Hanshaltsctat vollkommen aus dem Gleise. 453 ist daher verständlich, daß die Arbeiterschaft ihre Hauptsorge darauf richtete, für solche Wechselfälle des Lebens sich einigermaßen ausreichende Sicherungen zu schaffen. Verständlich daher die Vorliebe der Ar- bciter für Kranken-, Sterbe-, Invaliden- und ander Versicherungen, begreiflich die leidenschaftliche Forderung nach Arbeitslosonunter- stützung. Arbeitslosigkeit, Geburt, Krankheit oder Todesfall bringen m der Tat die Lebenshaltung der ganzen Arbeiterfamilie in Gefahr. Und noch ein Ereignis gibt es in der Arbeiterfamilie, das nicht minder schwer ihre Lebenshaltung zu beeinflussen droht. Es ist die Schulentlassung des Kindes. Doch auch dagegen hatten sich ja die Arbeiter in der Friedenszeit vielfach versichert; nur hat durch die wirtschaftlichen Folgen des Krieges die Sache ein durchaus anderes Gesicht erhalten, trotz der hohen Löhne. Vor mir liegt die Berechnung über die Ausgaben, die mir dis Schulentlassung mein-s SohlieS verursacht. Das am schwersten zu beschaffende Kleidungsstück war der Anzug. Wohl wäre er im Laden einiges billiger geworden; aber mir graute nicht nur vor dem Kriegsstoff, sondern vielleicht nicht minder stark vor der Summe, die ich dann neben den anderen Ausgaben sofort bar auf -den Tisch hätte legen müssen. So zog ich lieber einen Maßschneider zu Rate, der mir auch bereitwilligst Teilzahlung gewährte. Alle anderen Kleidungsstücke sind im Laden mit und ohne Bezugschein gekauft worden. Ich habe mir aber daneben noch ein« kleine Be- rechnung angestellt über die Preise, die dieselben Gegenstände im allgemeinen' in der FriedcnSzeit gekostet hätten oder wie sie in Arbeiterkreisen für derartige Aufwendungen üblich waren. Bei dieser Gegenüberstellung ergibt sich nun folgendes Bild: Heutiger Friedens- Preis preis Hut....... 25,— M. 3,— M. Anzug....... 250,—„ 30,—„ Stiesel lmit Holzsohlen) 16,59„ 19,—, 2 Vorhemden.... 10,—, 2,—, 2 Hemden..... 60,—, 6,—, Schlips...... 4,50„ 0,60, Hosenträger..... 5,—, 1,50, 8 Taichentücher... 5.—. 1 59„ 376,— M, 64.60 M. Man wird ohne werteres zugeben, daß die Anschaffungen der Friedenszeft für diesen Tag, nach der Zahl der Gegenstände, im allgemeinen erheblich über die hier aufgeführte Anzahl hinaus- ging, daß vielfach wirklich eine Ausstattung, die für Jahre reichte, zu diesem Zeitpunkt angeschafft wurde. Davon kann heut« einfach keine Rede sein. Aber ich hatte ja meinen Sohn bald nach der Ge- burt in eine sogenannte Kinderversicherung eingekauft. Die mir von der Gesellschaft vor kurzem ausgezahlte Summe betrug nun 175 M. Davon hätte ich für die Ausstattung meines Sohnes zur Schulentlassung nach der oben wiedergegebcnen Rechnung 54,69 M. auszugeben gehabt; es wären mir dann noch 129,49 M. geblieben. Nehmen wir an, ich hätte für weitergehend« Ausstattung noch einen Werktagsanzug für 25 M. und Wäsche und dergleichen in der- selben Werthöhe angeschafft, auch dann blieben mir noch 75 M. übrig. Die wären nach der herkömmlichen Sitte in Arbeiterkreisen zum Teil zu einer häuslichen Feier verwandt worden. Nur«in Teil davon. Denn hätte man den ganzen Betrag verwenden wollen, so hätte geradezu ein kleines Schlaraffenland von Kuchen, Wurst und ähnlichen Lebensmitteln dafür angeschafft werden können. Wie sieht es nun heute dagegen aus? Die von der Bersichc- rungSgesellschaft ausgezahlte Summe hat sich gegenüber der Friedenszeit um einige Groschen verringert; die auf das aller- bescheidenste verringerien Ausgaben aber betragen 376 M. So bleibt«in anderweitig zu tilgender Rest von 291 M. Um ihn zu decken, nehme ich den Betrag einer Monatsrente, die mir als Kriegsbeschädigter zusteht, von 69 M. Für die dann noch fehlenden 139 M. muß ich, da mein Wochcnverdienst mit Einschluß aller Teuerungszulagen rund 79 M. beträgt, noch ungefähr 2 Wochen arbeiten. Für die ganze Summe von 376 M. muß ich heuw 5 Wochen und 2H Tage arbeiten. Im Frieden dagegen hatte ich einen Lohn von nur 49 M., dem ein Ausgabcposten von 54,69 M. gegenüberstand. Ihn zu verdienen hätte mir nur 1 Woche und reichlich 2 Tage Arbeit gekostet. Jn diesen Zahlen zeigt sich die ganze Unsinnigkeit der Rederei von den hohen Kriegslöhnen. Am Festtage selber aber dürfen wir uns dann mit Brot- und LebenS- mittelkarten den— Mund wischen. Gerichtszeitung. Ter verschwiegene Verdienst. Zur Warnung kann Kriegerfrauen ein Fall dienen, der vor dem Schöffengericht Bcrlin-Mitte zur?lburteilung kam. Die Kriegerfrau Pauline M. stand dort unter der Anklage, den Behörden bei Nachsuchung einer Unterstützung falsche Angaben gemacht zu haben. Die Angeklagt«, die kriegsgetnmt ist,' hatte ein Unter- stützungSgesuch eingereicht und dieses mit Verdienst- und Vermögens- lcsigkeit begründet. Nachdem sie auch schriftlich die Versicherung abgegeben hatte, daß sie keinen Verdienst habe, wurden ihr Unter- uutzr-.ngKgelder in Gesamthöhe von 175 M. ausgezahlt. Später stellte sich dann heraus, daß Frau M. doch während der ganzen Zeit Arbeit gehabt hatte, und zwar verdiente sie in einer Fabrik 49 M. pro Woche. � Aus Grund diese? Tatbestandes erstattete die Unter- !''"kunfls&cljörbe Strafanzeige. Die Angeklagte beteuerte in der ! Af�handlung unter Tränen, daß sie nur aus Not gehandelt hätte. Äie hätte gehört, daß Kriegsgctraute, die arbeiten, keine Unter- stutzung bekommen. Der Staatsanwalt beantragte vier Wochen Ge« tängnis, das Gericht erkannte auf 69 M. Geldstrafe. Nur in Rück- ficht daraus, daß die Angeklagte Kriegerfrau und damit ihre? männ- lachen Beistandes beraubt sei, sei sie vor dem GekängniS noch einmal bewahrt worden. Verantwerllich für Politil: Sei« Battner, Berlin: Mr den übrigen Teil dcS Blattes: Alir-d gtfiolj. NeutSün: Mr Anzeigen: Theodor Glocke, Berlin. Verlag: Vorlvärtz.Verlag W. m b. H., Berlin. Druck: BcrwflrlS-Buitidruderei und Verlagsanstalt Paul Singer u. Se. in Berlin. Lindenstrabe Z. Hierzu 3 BeilgHcn. W crlistätten für Anfsriigung eleg. Damenkhidung 7�1 aß-S al ort Jachen-, Nachmittags- und Gese/Jschafts-Khider ChissteUiiqg idamcD.-Oltbclesx JJerßd iu Winter Dctmeakteider JcastämeDKöokf'.. rr)• i aus guter Perlseide mit iVieiU grobem weißen Kragen, cg /«rt und Knopfgamierung... 100. Uü Tvr-i-j ausgutemSeidentrikot, IvJclQ jugendliche Form mit 4 eckigem Halsausschnitt, toerir» Schärpengürtel....... lyO.JU in 1■ J aus gutem Chinakrepp, XvIclQ modeme Kittelform mit Banddurchzug und t OS Oft Stickerei.......... 1�0. UU tni• j aus gutem Taflet mit iS-lclCl farbig. Seidenstepperei nr>c\ nn und Garnierung...... Zuü.UJ ■-r-i-i aus gutem Chinakrepp, rvlClCi moderneSchörzenform mit Stickerei und Samtband- 29Q 03 Elegantes Nachmittagskleid aus Satin, Grenadine, fesche 460M Jackenkleid fZIZ moderner Ausführung, Jacke itjenn halb auf Seide....... 100. UU T��Könl-lpirl aus gemustert. JaCkenkJeiu Stofl in mod. i-rc rtf» Ausführ-JackeganzaufSeide ItO.UiJ Jackenkleid zum Teil auf Seide..... li-tü.Uu Jackenkleid S« S'Zf tÄÄtSgrf 288.00 Pole-fof dreiviertel lang, aus 1 aiClUl meliertem Diagonalst Art J_> lUSC Kunstseide, halsfreie Form OO.UU ■Rluc«» guter Crepe de Chine, mit ijn Afl DIUSC großem, flotten Kragen<* VV XcstämrÖche i)..i. aus dunklem_ KOCk Bordürenstoff, 33.00 bis 39.00 verschied. Formen P/~ii~k aus uieliert. Stoff, gezog. cq aa KOCK Form m.Knopfverzierung OO.V/V/ p i, aus gestreittera Patent- Samt, mit ein gel. Falten rj �,6» und breiter Gürtelgarnier., blau v*.>JU ■q 1, aus Eolianne, mit ein- KOCK gelegt. Falten u. schmaler q»-, �a Güitelgarnitur, schwarz u.blau«av/.UU TD, aus schwarzem Samt,-i in AA KOOK glatte GlocJwwntonu., 14U.UU Nr. 254 ❖ 35. �tchrgattg 2. Seilaae öes Vorwärts ~rt*ami9rxmrr[r'-äHt*-- yg�apR�MOKia« �»w**>y �m�v; t-�Aag�wgajgg-jflr Sonfttag, 15. September 141$ Soziales. Schutz für Patriotische und„anständige" Mütter. !i!n der Nr. 453 der„Deutschen Zeitung" wird für eine bessere Ernährung der Schwangeren eine Lanze gebrochen. Ein an sich löbliches Beginnen, gegen das ffch nichts einwenden läßt, das viel- mehr nur unterstützt werden kann. Aber wenn ein Matt wie das genannte einmal eine vernünstige Anwandlung hat, dann wartet dahinter in der Regel etwas Ungereimtes. So auch hier. Das Blatt meint nicht etwa, dasj allen Schwangeren die Erhöhung zugute kommen soll, sondern nur einem beschränkten Kreis: dem söge- nannten Mittelstand, den mittleren und kleinen Beamten, den Kauf- leuten und Handwerkern, von denen das„Deutsche Blatt" sagt, das; er im Gegensatz zu den Arbeitern, die„erfahrungsgemäs; nicht selten die Friedenseintünfte eines Unterstaatssekretärs" haben und somit die Mürel haben sollen, sich wie alle Vermögenden am Schleichhandel zu beteiligen, am Ende seiner wirtschaftlichen Kraft sei.„Gerads didc Staatsbürger müssen im fClscnharten Vertrauen auf die Macht der Regierung zu gleicher Zähigkeit und Macht heranreifen." Also: Liebesgaben für zukünftige Vaftioten schon im Mutter- leib, das ist die Pflicht des Staates. Die Kinder der oppositionell veranlagten Völksteile können schon im Mutterleib verkümmern, vielleicht gelingt es auf diese Art überhaupt, die Opposition ganz aussterben zu lassen. Aber die Menschenfreundlichkeit ist's nicht allein, die in dem Artikel zum Ausdruck kommt. Bezeichnend ist auch, daß er sich gegen die Bestrebungen zum Schutze der unehelichen Kinder wendet, und zwar„in Rücksicht aus die anständigen Volksglieder".„Auf diesem Gebiet wird allgemeiner Ansicht nach sowieso zuviel getan/' Sollen wir dagegen etwas sagen? Um jedes Wort wäre es schade. Es genügt, die Aeußerung niedriger zu hängen, zumal fest- gestellt werden kann, daß sich ganz ällgemein ein Umschwung zu- gunsten der unehelichen Kinder vollzogen hat. Ist doch selbst der dem Preußischen Abgeordnetenhaus von der Regierung vorgelegte Gesetzentlvurs eines Iugendfürsorgegesetzes von dem Gedanken aus- gegangen, daß eine geordnete Fürsorge für die ihrer natürlichen. Beschützer beraubten, namentlich der unehelichen K i nder dringend geboten erscheint. Das mag dem„Deutschen Blatts unangenehm sein, dafür ist es auch alldeutsch und hat„anständige" Leser. BBKXIM'W« rerüge Winterblusen Wollene Biusen aus Krepp mit dunkel- farb. Streif., Matrosenkrag.u. Knoten M. 69.50 Wollene Blusen sportfoim helle Tennisstreitea..... M. /Ö.- <3dr. Fertige Kostüm= Röcke Winterblusen aus dunkel gestrelltem Flanell, ollen und geschlossen zu 0_ tragen.......... M. J3— Winterblusen aus gestreiftem warmen Stell, hochgeschlossen, mit Falten g.~ zur.i Durchknöpien..... M. jy.OU Winterolut-in aus schottisch kariertem Stoik. mit Ausschnitt, großem Kragen j.7 erv und Krawatte....... M. 4/.31/ In dunkel gestreiften und karierten__ Stoffen........ M./ Z,- Backfischblusen aus dunkel kariert Wollstoff, mit rundem Ausschnitt und, Knopfgarnitur....... M. 3/.- PeHäge seidene Blusen Seidenblusen neue Muster in schönen Farben.......... M. 56.50 BlUSen au5 China-Krepp, moderne Verarbeitung und Knopfgarnitur.. M. 59.50 Chiffonblusen helle und dunkle__ Farben......... M. 4-�,30 japcnblusen weiß mit Knopt- garnitur......... M. 33.——- Kostüm-Röcke aus farbigen festen Stollen, schwarz, marineblau und braun..... von M. 3o.- an KOStum"Rocke aus gestreiften Wollstoffen.... von M. 98.- an KOStÜnuRocke aus guten gemusterten Wollstoffen.,., von M. 115.- an Im I. Stock: ~ Abteilung für Neue KiSSen aus Seide, mit schönen Handstickereien... von M. 34.—— an Lampenschirme in verschiedenen aparten Formen... von bi. 90»- an Kostüm-Röcke aus reiner Wolle, schwarz, marineblau und dunkel- farbig, moderne Formen, von M. 1ä,Ö.— an KOStÖm* RÖcke aus schwarz-weißen od. dunklen Karos in reiner Wolle,._ � schöne neue Formen. von M. 1�.3«- an Kostüm-Rocke aus Taft, Bollen und guten schönen Seiden. Sehr schöne-<0 geschmackvolle Ausführungen, von 1 1 Ö,- an textile Kunst Künstleri9«4i. Beutel Pen- u. Seidenstickerei.... von M. 23.- an KimOnOS uach alten japanischen Motiven...... von M. 353.- an mm mmm VcTjSeraitutenI PfandleiH- BouS, Schönhauser Allee IIB (St inj., Hochbabnhos). Groh- Berlcns spoltbillign- Einkaufs- quelle! Stunk-kragen, Alaska. fuchse, Rotfüchse� Blausüchse, Äreuzfüchse! �ominerpreise! Uhrenlaaer! Silbertaschen! Be- qi'.ciNsie ,rahrverbindung! Fahr. gcltvergiitnng!__ iOSt* Holzräber! aller Größen, Leitcrioazen, eigenes Fabrikat, billig. Weidlich. Brunnen- straßc 9ö. tllkL" spsaub'elhh»»S. Hermann- pla? ö. Massenauswahll Pelz- sacheu! Skunkskragen, Skunks- müssen, Alaskasnchse, Rotfüchse, neue Herrcnpal-wts, Herren- anziige, Tcppichverkauf, Uhren- . mkans. Passende Festgcschenke! 101, j Leitz-rhandwagen, jede Größe,\ Kastenwagen, starke Eisen- reifen. gnlc Holzarbcit, Hol-- rüder, Auswahl, Schmiede, Landsbergerstraße�lO._ TO.t* Vctzteiljihlunt. Kaufen Sie Ihre Pelzkragen und Muffen schon jetzt zu noch billigen Preisen bei sehr bequemer Zahlweise. Briese erbeten Pelzwarenkabrik Kallis. Berlin NW. 87.___ HB«* Pelzzarniiuren! Riescnaus- Wahl! Allcrbilligst! Hock- elegante uieberne Fuchkkraoen! Alaslafüchjc! Blaufüchse!«i!b dcrfüchse! Rotfüchse! Kit- suchst! Slunk.'kragcn! Iltis- gernimrcn! Müssen! Stlber- teschm! Uhrcnverkaus! Einseg- nungsgeschenke! Leihhaus! War- schanöistraße 7._____ Äostüme, hochmoderne, Alster. Plüschmäntcl, Scidenröcke, Glockenröcke, direkt aus Ar- tzeitsflnben. Meyer, Blücher- strafe IZ, ein« Treppe, Kein Laben._____ läljt* Leihhaus tk«!»n!h»:er Linienstraße•JU'äli, Ecke ilioleit» chalerstraße. nur 1 Treppe, kaufen Tie Pelzkragen, Mufiur, Skunks, Nerz, Ala-la, Blau- füchse und all- anderen P»l�> arten, Taschenuhre». Brillanten, Silberiaschen, Nlvakatasten. neue Herreugarderobe.� ltOK* Leitztzaus Schöneberg, Sehan- straße l. aeqenLbcr Bahnhof, beleibt böcknstzahlend alles. Steig Berkauj von Wertsachen. Richard Eickel- 1ZSK» Leiterwagen, Kastenwagen, Karren liefert billig. Großes Lager. Wagner, Eöpenickcr- straße 7 1. 121SI* Nähmaschinen! Singerbobbin, Adler, Schnellnäher, kleine, große, wie neu, billig. Re- paraturen Prompt Kastory, Koitbuserdamm v. vorn hoch- parterre._ 63«* ' Abesfinier, Ersatzteile uni. Zubehör. Köchlin, Alte Jakob» straße 20/22.__ IdtK* Leihhaus Blücherstraße 1v. Hohe Beleihung, Verkauf von Brillanten, Silbertaschcn, gol- dene. silberne Uhren, Armbanduhren,«ctten, Ankaus jeder Wertsache.__ 150«* ' P-stwaren, große Auswahl in Alaska-, Blau-, Silber-, Rot-, Kreuz- und Zobclsüchsen von 75 Mark an, sowie Skunks, ancki Kanin usw. von 30 Mark tni. Glück, Flensburgersir. 19», 1. Etage, Ecke Lessingstraße iim Hause Dresdner Bank,, Stadtbahn� Bellcvuc,__ 89«* Mel»i«rniwr«n! Ricsenons- wadl, extrabillig! Hochele- gante Alaskafüchse Kreuzjüchse, Blausüchse, Rotfüchse, Fuchs- müssen, Skunkskragen, Iltis- garnilnren! Silb-rmschen, Brillanten! Taschenuhrent Rickt irren! Nur 80b Pvts- damerstraße 80b, altbekanntes Pfandleibhaus. Tapete?, Tapetenkleister, WachsMck für Küchen verkauft Szillat,«»loniestraße 9, Ta- petengeschäst._ 945t* | Wcgncrs Velzwarenhaus allergrößten Stils jetzt Potsdamer- straße 43, Ecke Sieglitzerstraße. Heber 3000 Stück nur neue echte Pelzwarcn in allen er- denklichen Pelzartcn sehr preis- wert. Sommerpreise. Ge- legenheitskäuse in vielen andc- reu Waren. Wegnerleihhaus, Potsdamerstraße 43._ lOOSt 2 Pelzkragen für Damen, neu, grox, elegant, Stück 100 Mark, verkäuflich. Großmann, Schöneberg, Kussteinerjtraße 2, vorn 1 Treppe, Untergrund- bahn B averischer Platz. 99K* Schmiede, und Schlosser- meister können noch Hand P-lzgarnituren! Günstiger Einkaus sämtlicher Pelzwarcn, da kein Laden. Alaskafüchse, Rotfüchse. Blausüchse, Schakal. füchse, Skunks. Steinmarder, Iltis, Blaufuchs imitiert, Muss inib Kragen zusammen Mark 78. Kriegerfrauen 5 Prozent Extra- Vergütung. Pelzvertricb Ehar. lot:enbu?g, Wilmersdorfer. strebe 1131114. h-ckparte«:- Som.tags geöffnet._ mannstraße, Ecke Grünthaler- straße, gegenüber Nr. 17. Emil Heise(zurzeit auf Ur- laub).______ 157 Kaninchen Verkauft Maybach- ufer 17, S eisenladen. 98K Ladeneinrichtung wegen Auf- gäbe des Geschäfts Maybach- i ufer 17, Seisenladen.___98Jl* 1 Pclzgarniture»! Maskasüchse, Rotfüchse, Pelzkragen 07,50, 75,—. Müssen 07,50. Gun- stiges Angebot! Pfandleibe, Brunnen straße�4T_ OZK• Smyrnatcpp'ch, 8 mal 4, ZOO,—. Trumeau, Berliks, »rei Stühle. Kleidet schronk, Regulator, Gaskocher, Künstler. geige. Grammophon, Schreib- Maschine. Müller. Kopermkus- .straße Sil___ ONt Grüne Bohnen zum Ein- machen verkauft Lewandowsn, Eöpenick, Bahnhofstraßc��3v- Kurzurst 5087. mann. Skunksstolai. Skunksmuffen verkaufe in der Sommerzeit von 150—450, prima seidige Alaskafüchse von 80—200, Blaufuchs, Rotstichs, Marder, Lpossum, Skunkskanin usw. von 10,75— 250. Pintus, Pelz. veriried, Berlin-Charlotienburg, Leibnizstr. 09. Etagcngcschäst! /«gründet 19101. KlllO�* Pelzwaeen und Muffen in Krenpsnchs. sswie Weib-, Blau-, Silber- und Ala»k«- füchse, ferner Skunks, Marder, Iltisse. Ohne jeden Zwischen- Hansel in meiner Werkstatt. Beer, Köllnischer Fischmarkt 1, zwischen Breitestraße und Stäbtischcr Sparkasse. Repa- raturcn schnell und preis- wert. WIK* Haarfärbemittel, Unschädlichkeit attestiert nnübertrosie», waschecht. Flasche 4.50, 2ßO. Grießler, Charlottenstr. 5. 18714 |»»(»niastsaren-, Obst- und Gsncksegchchest sofort zu ver- . kaufen. Luntrsck, B»Ki«n- ! Ür*ße?2. j i5 ! IlWauratisn mit Saal, Drei- zitniner-»shnnng, sossrt zu ■»erkaufen, wegen Krankbeit des Mannes. Berlin R. Nahercs ! Driescnerstr. 7, Schneider. t50 Belzwaren jeder Art, Reise- mnstcr werden auch einzeln billig abgegeben im EngroS- gcfchäft, Hciligegeiststr. 38, l. S0K* ezieFanir Kostüme, Damen- aäriel Damenulster, Damen- öcke,'Blusen, Herrenanzüge, ■k Irschen tm ziipe. Wintervalewts. Ilster P'lzsachcn. LZwcnibal.! leukölln. Rerlincrstr. 41. I2K* j Nutzhähuerzucht. Ein Buch ür Anfänger. Mit zahlreichen sllustrationcn. 1 Mark. Buch- andlung Vorwärts, Linden- -raße 3(Laden). Hetzräder aller Größen. Handteilerwagen, Kowalski, Tibmidstrafe 43.___ 31401b* Peizwareu! Wollen Sie Pelznarcn noch billig kaufen, müssen Sie in den„Blauen Basar" laufen. Kaiser-Wil- helm-Siraße 15, am Bahnhof Alexandervlatz.__ 88«* «ronleAchier. Eos. elektrisch, schöne Rcuster. Billigste Preise. .z.rcncnlager', Brunnenftraß? 3, l. iR.osenthalerplatz.) 9ZK* Grundstück, 00 Quadrat- ruten, bcpslanzt, Wasserleitung, vertäust Hohenueuendorf, Bis- marckstraße 83, Petersohn. tzM Möbet» Cohn, im Osten, Große Frankfurterstraße 58, im Norden Badstraße 47,48, lic- ferl ans Kredit an jederniann bei kleinster An- und Abzahlung ganze Wohnungseinrichmngen und einzelne Möbelstücke sowie farbige Küchen-Einrichlungen in bester Ausführung. Bcsichti- gung meiner Möbel ohne i'den Kaufzwang gern gestattet. Kriegsanleihe und Sparkassen- bücher nehme gern als An- Zahlung. Größte Rücksicht bei Krankheit und Arheitslosigkeit. Lieferung frei Hans. Liefere auch nach auswärts.__ lOOft* Möbelkredit. Komplette Woh- nungs-Einrichtungen, einzelne Möbelstücke soioie farbige l Küchen. Geringe Anzehlnng, oegtleme Abzahlnng. Kredit- Haus Luisenstadt Cöpcnicker- straße 77/78, Ecke Brücken- straße, nahe Bahnhof Janno- witzdMe. 72K1: Möbel-Rath liefert in großer Auswahl komplette Wohnungs- Einrichmngcn sowie rftzende moderne Küchen bei bequemer An- und Abzahlung. Rath, Elsasserstraße 44, am Oranien- b'. jQtr Tor. 1381t* Mßel-Kröß, Große Frankfurter Straße 141, ztveites Ge. schüft: Jnvalidenstraße 5, Ecke Ackerstraße, liefert stets zu bil- ligen Preisen gute Möbel gegen bar oder begiieme Teilzahlung. Kriegsbeschädigte erhalten Ra- batt Anzeige mitbringen. Wert 5 Mark. 112K* Moebel-Boebel, Moritzvlatz 58, Babrikgebällde. Spezialität: in- und Zweizimmcr-Ein- richtungen! Niesenauswahl in Nußbaum und eichenen Wohn- zimmern.Schlafzimmern, Speise- zimmern, Herrenzimmern, Rube- betten. 9 Etagen! Bcsichti- gung erbeten. 9—12 3—7. Musterbuch wird nicht ver- sandt. 237L* Möbel, Kasse und Teilzahlung, verkauft S. Grau, Berlin SW. 29, Gncisenaustraße 10. 38K* Gelegenheitskails in Möbeln. Schlafzimmer mit dreiteiligem Schrank 1750,—; Speise-, Herren-, Wshnzimmer, Küchen. lZirekt Fabrik. Reichenberger- straße 134, Hof 1 Treppe. 85K* Zköpelsabrik Georg Tennig- ßut, Oranicnstraße 1721173. Große Auswahl in Nußbaum- Wohnungseinrichtungen, Küchen- einrichmngen, Eichen- Schlaf- »immer sowie Herren- und Speisezimmer.___ 25K* Möbelgeschäft, 38 Jahre bestehend, verkauft jetzt Belle- alliancestraße 14» noch zu bil- ligen Preisen, solange Vorrat reicht, Speisezimmer, Herren- ii»i»ier, Schlafzimmer, mo- ha e Kücken. Speisezimmer, «che, 1:150,—, Schlafzimmer ORV-, Wchen 880,—, einzelne UnKeiptsGsöitke, Ruhebetten. �ettflelen, lische, TrutM,�, Teppiche, Krsnen sp�Ml»� »erliehe» gcwchme,»miA. gefthie Möbel bedeutend un- term Preis. Mcheren Lenwu Zehlnütserleichternng. 85«» Möbel-Känfer! Herrenzim- mer von Mark 1380,— an, Speisezimmer von Mark 1397,— ; an Wohnzimmer von Mark ! 1292,— an, Schlafzimmer von Mar! 1344,— an, Küchen von Mark 320,— an. Nußbaum- Miibel 10 Prozent Rabatt. Möbcl-Fabrik Siebeky, Gnei< senaustraße 93/94,__ 105K* Stühle 8,—, Chaiselongues 150—,. Salonsofas 225,—, Tische 50,—, Salonsessel 40,—, verkaust Lombardhaus, Alte Schönbanserstraße 20. 95K* Reizende Küchen in ollen Farben und Ausführungen, 7tiilig, 525,— Mark. Möbelhaus M. Hirschowitz, SO., Skalitzerstraße 25. Hochhab»: Kottbuscr Kor. 145«* Möbel! Speisezimmer, Wohn- jimmer, Schlaszimmcr, moderne Küchen, Einzel-Möbel. Große Auswahl.— Mäßige Preise. Bar— Zahlungserleichterung. Mar Rosenheiiner, Spandan, Breitestraße 29._ tzSK* Küchenspind verkauft Gro- madecki, Wattstraße 9. s-197 Bettstellen, Küchenspind und ängclampe zu verkaufen pinerstraße' 4, 1 Treppe links. fl97 Kleiderschrank, Mcnzenhauev ziiher preiswert zu verkaufen. Waesch, Carmen-SylvastraßellO, Qnergebäude IQ__ 3187b Äiudcrbettstell« Maybachuser 17, Seisenladen.___ 98, R Nie! wiederkehrendes An- gcbst, modernes dunkeleichen Speisezimmer, Büfett mit rei- cher Schnitzerei, reizende Kre- denz komplett mit Umbau, Tisch, 0 Lederstühlen und Mogncttsosa, nur 3000,—. Be. sichtigung nicht zu versäumen! Möbelhaus Osten, nur An- dreasslraße 80. 16911 u verkaufen ein Kinder- stuhl, Stubenwagen, Stuben- schaukel, Kinderkorb mit Ge- stell, Kindcrbor, weißer Kinder- wagen billig zu verkaufen. Lehmann, Kantstraße 154», III links. Zwischen 3— 5 Uhr.!«» Büfett, Schreibtisch, Berti- I»w, Kommode, Spiegelspind, »haiselimgue. Bettstellen, Roß- baarmatratze verkäuflich. Würz. bürg, Schmidflraße 7. ZL04b Möbel, Sofa, zwei Tische� Kommode, Bettstelle, Wasch- ständer. Nähmaschine, Spiegel, Küchen einrichwng, zusonimen 000,—. Liebcthal, Marien- burgerstraße 10.. Sonntags 8 Uhr ab._+184 Piano» aus Teilzahlung und zur Miele. Pianohandlung, Göbenstraße 10». 51K* Grammophone, spottbillig, echtes, gekostet 140,—, für 45,—. Teick«, Fürstenstraße 8. f7it Phonographen-Aatz. Gram mophon-Gramola-Ap parate sind die besten. Wieder eingetroffen: Z!ose von Stambul usw. Nenanfnahmen: Schwarzwald- mädel. Drei alte Schachteln, Aleranderplatz, Weinmeister- straße 2, Ehausieestraße 82, Große Franksnrterstraße 144. Neukölln, Bergstraße 4. 2137* Friedenspreise! Friedensware. Hunderte gebrauchter Fahr- räder aller Gattungen, sowie Rennmaschinen, Bezeträder. auch Ersatzbereifnng. 50,—, 00—, 70,—. Fahrradlager, Webcrstraße 42._ 80K Herrenrad 50,—, Damenrad 75,—, auch Freilaufräder, Streese, Andreasstr. 22. 95K* Kzufqesucke P!atin«»Dle, per Gramm bis 7,30 Mark, Kitten, Ringe, Bestecke, Uhren. Tafelaufsätze, Tressen, pbotogradbische Rück- M»»«»- und Kücheneinftchü wng sehr hillig. Möbclschitz, Br»nne»straße 100. Einnang Anklamerstraße.____ 245/4* Kinder�Retalbeitstele � mit Matratze. 60,00— verkanft Lepke, Meuerstviße S7A, vor» L m nileideschrank, Trnmeau, Wischtsilelte, fortzugshalber zu »erksufi«. Händler verbele». Osssge. Berst» S.W., Tempsl- hofer Ufsr t3 I. 1J7/S 0t«*«#,«iget, Harmo»ie», (elscuGte 0<«»ck» u»» Gar- »»«ien Alstg. Neue J»strn. mente Teilzahlung. Piano- fabrik Konrad Krause, Ans- bacherstraße 1, Ecke Kurfürstc». straße.__ 21K* PianInoS, billigste Gelegen- heitcn, 950,— auswärts. Schwcchtcnpianos, Biesepianos, Duyseupianos, Jbachpianos, Perzniapianos, Trautwein- Pianos, Blüthnerflügel, Bech- steinflügel, Duysenflügel, Stein- Wegflügel, Gebauhrflügcl, Schleipflugel. Krüger, Neue Könrgstraße 81(Alexanderplatzl, Jngendstilpiano. Säulen. trumeau. Schlafzimmer, modern, Nußbaum, wegen Ge- schäftZübernahme billig. Reu- köll», Kaiser-Friedrichstr«ße 178, Lußganz I, IV rechts,_ 31786 Pia»», crßUafsi», kreuzsaitig, verkauft nmsiönbehalber weoe» Geschäftsübernahme Schüßler, Gchw«rhp»pffstr. 5, vorn p«rt. —__ 100/8 Pianos PoUsonder, prachtvoller Ton, uuizugshalber bil- lig. Riemer, HussAsnstr. 70 III. 109/12 stände, P> stiere, Glühstru»>pf. «sche, alle Zabiizetiffe, sal- »-tests«nies Siloer, deren Rück- stinde und Gekrätze, Film, nird Schildpattabfällc usw. kauft Platin- und Silberichmelzerei Broh Berlin, Cöpentckcrsttraßc 29. Telephon: Moritzplatz 3476. Eigene Schmelze, direkte Ber- Wertung. Geschäftszeit von 9—1 und 3—0 Uhr._ 171* Pl«li»«?salle! Gramm bis 7,80! Zahngebisse! � Ketten! Ringe! Militärtressen! Glüh- strumpfaschslFilmabsälle! höchst- «send, Schmclzerei, Met«»- kaussbuttan, Weberstr. 31. e�»» AtsPAnher 4248. Lil* Z«!�auil»»ße 5.(Nostn� Spiralbohrcr, Werkzeuge, Litze, Zustallationsmalerial kaust Hiepler u. Co., Char- lottenburg, Horstweg 819, Hof I. 9551* Leitungsdrahte, Kupfer, alt, neu, kaust Elektro- Kuttner, NO. 56, Jablonskistraße 15 (Prmzlauer Allee).___ i SöK Zahiigebisse! Plattnabsalle, 7,80, Kellen, Ringe, Bruch- abfalle, elektrische Materialien, Filmaosälle, Zelluloid haust Silberschmelze Christionat, Eo- penickerstraßc 20»(gegenüber Manteuffelitraße)._ 117/3* Phonographenwalzcn, ob schwarz, braun oder gelb, ob ganz oder zerbrochen, kaust je- des Quantum, per Kilogramm 11 Mark, Schmidt, Nürnberg, Neucgasse 18. Sofort gegen Nachnahme auf meine Kosten senden.__ Kauf« Stoff, Futter. Garn, Rolle 10 Mark. Eigenbedarf. Gergely, Palisadenstraße 5, II. Königstadt 1187. � 100112* Trumeau, Kleiderspind, Tisch, Stühle, kauft Schneemann, Dunckcrstraße 90. Preisangabe. Achtung! Höchste Preise zahlt für Futterresle, Leinen, Watte- und Tuchabfülle Zlbrabamsohn, Landsbergerstraße 1. Telephon Alexander 970._ fl75* Leitungsdrähte, Militär- tressen, Roßhaare, Zeitungs- Papier kauft Schermer, Lange- straße 19. fialösfr« kau-i SSt, WWMMMMMOOäftSzeil ~9ßü.. mß Beustklstsoße 3(Geschäfiäteit 2_6is_ 7 Ahr).__ 139«* Wachswalzen. Schallplatten — Diklierwalzen— auch zerbrochene große, per Stück bis 1,20 Mark. Zellnloidabfall— Platinabiall, Gramm 7,70 M. Holzbrandstifte. Zahngcbisse, auch zerbrochene. Salpeter- sanreS Silber. Hartgummi- abfall— Glnhstrnmpsasche kauft jeden Posten Metall- schmelze, Alte Hakgbstraße 133 /Ecke Hollmannstraße). 200K* ________+17_ Emaillelacke, sämtliche Frie- ! denslacke. Borax, Wachse und ■ ähnliches kauft, beste Preise zahlend, Wolter, Thaerstr. 0. 19151* .««»smännische Privatschule von Hugo Str«hlendorff, Beuch. straße 11. N»i 4. Oktober de- 1 gimien Hanvelslehrgäng« sür �.amen itv.h H-rreu, vormittags 9—2 oder nachmittags 3—8 Uhr. Anmelhungen' icderzeit. Lehrpläne kostenlos. I. Damen- Halbjahres- und Jahrcslehr- Friedenslacke. Bleiweiß, Malermctcrial kauft Malerei Zöls, SW., Neuenburgerstr. 10. Msrihplatz 5801._ 18051* Sckallstl«tte«, zerbrochene, gut erhaltene, kauft, tauscht Berlin, Oranie»sir«ßi Itl, Laden. 7538* Elektr»- Materialien, Lei- iuugsd.thtc, Kabel, Litzen, Motoren bis 1,9 Pserdefrästen kaust Silbcrman»,«»rmann- straße 14(zwischen Rosenchaler und Schönhauser Tor). Norde» 8487. 90K* ginge verbunden mit Prakti- ichen Uebungen zur Ausbil- dung als Buchhalterin, Ge- schästSstenographin. Stenotypistin, Bureaubeamtin, Kor. rcsuondeutm, Kassiererin. II. Iabrestchrgänge sür jung« Leute, die sich für den kauf» niännischcn oder einen ähn- lichen Beruf vorbereiten wollen. III. Viertel- und Halbjahres- lehrgänge für Herren, die sich zum 1 Buchhalter, Kassierer, Kontoristen oder Geschäfts- stenographen ausbilden ioollen. IV. Tages- und Abcnduiiter- richt in jedem kausmännischen Fach nach freier Wahl, sowie in Kurzschrift(Swlze-rochrev), Maschinenschreiben, Schön- schreiben, Deutsch, Englisch, Französisch. Anmeldungen jederzeit. 1L2K* Technische Privaischule DrI Werner, Regierungs- Bau- meister a. D., Berlin, Neander- straße 8. Ausbildung zu Weck- meistern, Technikern, Konstrukteuren. Maschinenbau, Elektrotechnik, Hochbau, Tief. bau. 207/17* ' SnzllsH«» v»t«?schi für Unfängcr und Forigescyrittens, sowie deutsche und szonMsche Stunden erteilt E. Swienty, Charlottenburg, Stuttgarter» Vla? 9, Gartenbau? IV,_• Sanfmännisch« Privatschule h>on Paul KowalZli, Cöpenicker- stroge 149. am Schlesischen Bahnhof. Ain 1V. Oktober bc- ginnen Handelslchrgänge für Damen und Herren, vormit- tags oder nachmittag?. An- nieldunaen jederzeit. Lehr- Pläne kostenlos. Jahreslcbr- gange, Halbjahreslehrgänge, verbunden mit praktischen Ucbungen zur Ausbildung als Buchhalterin, Sienotvpisiin, Bureaubeamtin, Korrespondcn- tin. B ie rteljahreslehrgänge iiir Einzelfächer, auch in Englisch, Französisch Russisch, Polni,ch, Deutsch, Schreiben. Sondcr- sehrgänge für Besucher mit höherer Schulbildung. L1K* Tanzschule Friedrich, Michael- kirchstraße 29. Täglich An« fängerkurse. Schülerkurse. Kin- dcrrurse._ 19S* Rudolf Maurer's Prival- Zuschneiiieschnle, Inhaber Al- fred Maurer, Friedrichftraß« 91. Gegründet 1871. Uniform-, Herren-, Damenschneiderei, Wäsche. Lehrplan F kostenlos. Burtaubeawti«, Privatsekretärin, Buchhalterin, Steno- tvpistin. Ausbildung von Damen für diese Stellungen. — Tagesunterricht.— Abend- untekrecht.— Schulgeld mäßig. — Kaufmännische Privatschule von Robert Klix.— Chaussee. straße 1(Friedrichstraße.) 72R* Tanzschule Fron Friedrich. Danach, Herzogliche Solo- tänzerin, Michaeliirchstraße 39. Täglich Änfängerkurse. Schüler. Zirkel. Kinderzirkel. S1K» Maschinenbau, Elektrotechnik, Cisenlonstruktion, Ausbildung von Betriebsleitern, Konstriik- teuren, Technikern, Werkmei- ster», Damen al? technische Zeichnerinnen, Tages-, Abeno- Unterricht. Lchrplan frei. An« fang Oktober. Technische Privat« schule. Barth, Ingenieur, ahausseestraß« 1. 260/6" Kaufmännische Privalschulen von Ludwig Rosner, Nene Promenade 3(Börfebahnhos) und Schdelltraße 1, am Spittel- markt. Vormittags-, Koch- mittags- und Abendlehrgänge. Am Viertelsanfang beginnend. Am Monatsanfang neue Steno- thpisten-Lehrgänge. Druckfochen kostenfrei. Anmeldungen jeder- zeit. Ausbildung zu Buch- Haltern, Buchhalterinnen. Kon- torisien, Kassierern, Steno- graphen. Einzelfächer: Ein- sache, doppelte, amerlkanische, Bankbuchführung, allgemeines Rechnen, kaufmännisches Rech- nsn, Schriftverkehr, Handels- lehre, Wechscllchrc. Schecklehre, Kontorpraris, Stenographie /Stolze-Schrev), Maschinen- schreiben, Schönschreiben. 1/55" Tanzschule Paul Regehr, Reichenbergerstraße 34. Neue Kurse. Anmeldungen Sonn- tag? 8— 8, wochentags 8— 10 abends. 88K" Eesanznuterricht, Opernaus- bildung, Konzert-, Salon- gesang, Korrepetition und Ensemblestunden. Höchste Aus« bildung. Aufnahme jederzeit. Kostservatoriun! des Westens, Charlotienburg, Grolmanstraßc 27. 93« Mandolin«, Laute, Gitarre, Zither unterrichtet Sklalitzer- straße 67. 3195bi Klavier-, Biolin-, Cello- Unterricht, Kinder, Erwachsene. Höchste Ausbildung. Nur Einzelunterricht. Tageskurse. Abendkurse. Sonntagslurse. Ocsfentliche Aufführungen. Konservatorium deS Westens, Charlottenburg. Grolmanstraße 27. 9gK Maiidollnenschul«, Gitarren- schule. Schnellknrse abends, Leih- instrumente. Rchdes, Brunnen- straße 160._ f-Ss" KlestfcheS Konserdatorium, gegründet 1892, Skalitzer- straße bg. Klavier, Bioltn«, Harmonium, Mandoline, Laute, Gitarre. Einzelunterricht. 19K" Klavierkurlu». Erwachsenen Schncllnicthvde. Monatspreis 4,—. Kladierüben frei. Musik- akademie, Oranienstraße 63 (Moritzplatz).____ 108/15* Tanzschule Kohl, Rosenthaler- straße 12. Sonntag, Dienstag, Sonnabend Änfängerkurse. 1-131* Maschinenbau. H. Götzcs � rivotschulc für Maschinenbau, Inhaber V. Schoeler, Angnst- straße 31. Schulanfang Oklo- der. Drucksachen kostensrci. 109/10 Arbeitskräfte erhalten Sie am schnellsten durch eine Anzeige im Arbeitsmartt der Tageszeitung der Arbeiter« schaftvon Groß«!Lerl!n- dem „Vorwärts" Maschinenbau. Elektrotechnik. Ausbildung Werkmeister, Ma- ichinenmeister. Techniker, Kon- strukteur. Privatschule Di- plomingcnieur Stellmacher, Friedrichstraße 118. Drucksachen frei. 99K* Lauten-. Mandolinen-, Gi- tarrel'tmterricht. Kinder. Er- wach-uc Höchste Fltsbildustg. Nur Kinzelunterrfch». Tages- knrse. Abendkurse,.onntägs- kurse, Schnellkurse. Oeffcnt«. ltckic Aussithrnitoen. Konser- vatorium des Westeus, Char- lottenburg, Groln.anstraßc 27. 93K Dauerwäsche reinigt, verkleinert und repariert Born, Reichenbergerstraße 7. 78K* Ktinststivserei Große Frank- firrterstraße 67. 68K* Toclchu, 6 Prozent Teilrück- Zahlung, aus Hypothekenbriefe b Prozent, gibt Bankverein, Charlottenburg, Wilmers- dorfer Straße 163. 40K* Veimfetungvn Stube mit Küche Lindvwer- straße 25 vcrinietbar. 99K* Lehrling für Galvanoplastik, Stereotypie(Buchdruckbranche) sucht Berliner Galvanoplastische Anstalt. Lindenstraße 3. 3192b Holzbildhauer, in, außer Haus, auch Heimarbeit, ständig der- langt Kristellcr, Fabrik künst« lichor Glieder, Hasenhcide 54. 96K* Schlosser aus Militärarbeit derlangt Ed. Puls, Tcmpelhos. 273K* Lehrlinge stellt ein Ed. Puls, Eiseukonstruktions- nnd Kunst- schmiedewerkstatt, Brrlin-Tcm- pclhof. 87K* Hausdiener, der mit Tisch- lerarbeiien Bescheid weih, sticht Möbelgeschäft Vctcranensir. 1/2. 96Ä* echlosserlehrllng« für Eisen« warensabrik gesucht. R. Zechlin, Aleyatiderstraße 49. 220.-6* Tischl-rlehriing sucht Dam- mann, Neue Hochstraße 32/34. 1-197 i Arbesksburscheu perlaiigt In. > tc'.nationale Preßluft- Und i Elektrititäts-Gesellschost m. d. - H.< Berlin C. 54, Weinmeistei- l straße 14.____ 108/17 Gärtner, gleichzeitig als Por- tter, für herrs6)üstliches Haus zum 1. Oktober gesuchi. Czc« kalski, Börlin-Tegel, Haupt- straße 32.________ 32066 Tüchtige Schmiede, Schlosser, Hilfsschloster, Arbeilsburschen sür Heeresarbeit stellt ein Schlosserei Scherbcl, Weißen- Fe, Lehderstraße 42. 1181* Porträtreisende, Damen und Herren, sucht Klieme, Gericht« straße 22._____ 81 K* Tüchtige Jackenarbeiterin und Aenderiu sticht Hirt, Hohcnstaufenstraße 65. 98K* Urlauter, welche 8« bis 14- tägige Arbeit suchen, zum Zer- kleinern von Maschinen und Kesseln. Melden Montag früh 8 Uhr(Eisenplatzl, Bcllermann- straße 81», Ecke Grünthaler- straße, gegenüber Nr. 17. Emil Heise(zurzeit auf Urlaub). fö7 Beleuchter erhallen sofort Anstesluiig. Meldungen von fO/a—lO, 12_%2, 1-6— i-K Uhr. ?f. Werlheim, Moritzplatz. 166« Portierleute, auch Krieger» fron oder Witwe, sür ruhiges Hans im Ticrgartenvicrtel verlangt. Meldungen Lcip- zlgerstraße 126. 166« Heizer für wöchentlich vier Tage verlangt Lindcnbad, Li»- denstraße 109. 31976 Zeichnerinnen. Ausbildung von Damen zu tecknischen v.eichnerinnen. Privatschule Stekliiiacher, Friedrichstraße 118. Drucksachen. 99K* Roten. Damen, welche slott vom Blatt spielen können, er- haltcn sofort Anstellung. Mel- düngen von 861— 10,"12— 'i6— i?7 Uhr. A. Wcrthenn, Roseiithalerstraß!! 27/31 und Königstraße 31/32. 166K* Lehrfräulein verlangt Hut- bazar, Badstraße 44.-156 Derkänforin für Papier- l-nd Schreibwaren gesucht. Schön- berger, Potsdamcr'traße 134. ________ 31036 Plätterin sticht Britzerstr. 47. '+76* »WWMWM Answärterin vormittags der- langt Würzburg. Schmibstr. 7. 3203b MI Milfsarkeiterimeii für Küchen und Lager yerlangt 19761-* PersoMlIeilußg Schaiserstr. S4. 1—2 Schlosser» 11. Maschinenbau» Lehrlinge sticht 1SS4L* Brstckenwaastcnfabrik nnd Maschinenbaaanstalt 8Lj!VfSlh� 8b l(kSMSk, 17 24, Ktsaffer«t»af?e Lehrlinge für Dreherei, Schlosserei und Maschinenbau, auch solche mit Vorkenntnissen, sucht TIA l'unl Thora««chefsky, Kottbuser User 40. Hansdiener, 195S2 Inderin ann, Ritterstr. 11. jüngere, sucht Kl, SWiUMrliN verlangt bei gewissenhaster AUS- bildung 1958L Marmorwerk Stanke, Manteuffelstraße 10. Hofarbcitcr ». MiMilWll sosort gesucht. 263/7* TcutichrlBierbrauerei A.-G., NW. K aisernI-Augusta.Allee 110(11. Holzpolierer, Ausbieger für Holzschirmstöcke sucht Bernhard Noa, 81706 Michaellirchstr. 20. Wächter verlangt 6crrenfonft(tl#n4« geschält ReiSner, Badstr. 17. ßWite-WIniZ unter günstig. Bedingnng. gesucht liodits?. A Imbt-rg, Rcichcnberger Straße 88.* EjkKttoWiükMt, INN In Rohrdrahtverlegung, ofort, Hrenhe, Reinlcke»- iors, Markstraße 3. 81Slb Maitrer, Zittsmerer»nb Bauarbeiter sür Bauten im besetzten Gebiet des OstenS sofort gesucht. IJacIibRrfh A Co., Berlin W 9, Schellingstraße 18. Cr- fahren sucht lkäsvclnnsn-I-�aki'Zpl UietinInDk. Ackrrstraße 183. !2 Slfstenniactier sucht 813S6* KShn, Kommandanleiiitr. 20/21. Lelsrlin�. um 1. Oktober wird ein Lehrling mit guter Handschrift und Sckaübüdung gesucht. 1». Zelmann,* «erlin C 2, Königstr. 43/44. Stfl�iÄrTlüBd dauernder«eschästigung veri. Hermann Boschwi», Nene Friedrichstr. 48. UDgeOMiM. elfahren im Bau von Dezimnl- Waagen, größeren KausgewichtS- Waagen, FuhrtperK-«. Waggon- Waagen lylort gesucht. 1941L HMMMM Zinse. Berl!n-S!einictenborf-Ost, Drlenzerstr. 4._ für Kunlljchlosserci riangtKuppler, aycisttiifce. Sticustr. 97/99. —----- keWmeSi ftöetfieitfcc, Ltr wmmffiir'vrzz* »Hellet u, Arbeiterinnen sofort für Situ« Seddin B. Michendorf i. M. ge- sucht. Zu melden b. Polier Lange, in Fa. Hermann Stieu- bei, BaugeschSst._ 109/7 SlilbMißer"ä!"™; Drillinge-sucht Hauschilvt, Spaudaii, Ehailottenslr. 10. Soiiimneisler 1 r Äkkordatbeit per sos. gesucht. Meldungen bei B e n h o l t>, Reinickelldorser Str. 58, Eing. Exerziersttnße._ 209/15 SklstWI für Berlin sefot Siefenstahl, Kgi liioKeme ort. Kussatz u. Mrstcltstr. 113. Klempner Sehteer Werkzeugmacher ÄlempneF-Lehrlinge Sclilosser-LehrHage irbeller ÄrbeUerlmicu aus der MM�lWWs Mti!t««??.??iVnnche SpeiiaMsrinnen stellt ein 106/18* KOIssfsdsill k. m. d. H.. Friedrichstraße 226. 4- und fsarbeiter, Irästiger, sowie williger, fleißiger Oiwri t l.-erz.->ivlr« sofort gesucht. 3188b SSensniann, Buchdruckerei, Kochslraße 5. Banklsmpner verlangt Fr. Peters Nackif-, Wilhelmsiraß« 51. 19L9L* 'Dichpger, eitzahrener für unseren Fabrilbetrieb in Dauerstellung zu sosort gesucht, weicher sicher öerählg! ist, alle Revuraturen sür Licht--und Shaflaniagttt selbslÜndlg auszu- führen. 103/ IL Fabrik isol. Ürähfe vorm. C. J. Vogel, A.-G,, RdlerLYvf b. Berlin. Meki'Si's Iv�assvir', I Kupferschmied, 6 ZinBmeriuann, i Heizer, 60 ürbeiier sofort gesucht 19352* Byk-Guldeawerke A.-O., Oranienburg. Arbeiter und Arbeiterinnen 8146b yerlangt m, Csarnikow& Co., Charlottenburg, Hardenbergstraße 25. saxihiaxaxaHflPiaaBiiwiliamkiSvirtiiMeaaaMekaHMitt/iniaaitHaaaiMi Tüchtige Optiker die nach Probegla» und Dicke arbeiten können, sowie optische ltlllLaFhLilef werden sür dauernde ilrbcit ewgestellt. VoiFtksnde!'& Sohn A.'Q., Optische Werke,.ßrüimsrhwefg. 263/3* Automobil' und Motorenschlosser, Sehweisser, Arbeiterinnen■ stellt ein Benz& Cie., A.oG., Charlottenburg, Salz-öfer 2/3. kj£».JBkdA9J l/cziemeistar | für kleinere Werkzeugfabrik per sosort gesucht. LorstelllMg ö— 7 Uhr nachmittags. Ssrlinsr Wkrhsvgfgdrilr Sleebern& Co. Rriniekendorfer Straße 50 a.[19682 jf�elirdamen für unsere Verkftnfsabteilung sofort, oder später Verlangst;. Meldunjfen V. 9-10 vorm. oder 5-7 naebm. H. dlaeeen, Oranienstraße 165. 107L eST" Arbeiterinnen aber 17 Jahre gesucht. Auergesellsctialt:, 108/20 Am Warschauer Platz 9—10. Rahmenmacher für Heimarbeiten sür guieS Bild-rgeschäft sosort gesucht. SÄriN, Charlottenburg, lS54Lj Peflalozzislraße 65. 9ö4Lj Penaiozztitraße« «NNldkMstNN finden Taiiien nnd Herren bei gilicr Versicherungsgescll- schast durch Vcrinittelung von Anträgen. Gefl. Offerten unter J. 1. 15272 an Rudolf Messe, Berlin SW 19. 108/1 Nifierinnen aus RclchsbcklcidungSjacken verl. sofort Gehr«.Arthur Meyer, Jeruialemcr Straße 29. Dl 96b au» anständiger Familie mit etwas Zeichcntalent können Kolokieren und seine Hand- mnierei erlernen. 71A| Mohrcn-Kunsiverlag, ' Wejtctt, lffenthiner(Str. 30. j MtlNkliM!» aus Polster, Malratzen sür dauernde Arbeit stellt ein Fischer, Cövcnickcr S!r. 74, Ist Hand nütz erinnen u. junge Mädchen sür leichte Hand. arbcck sowrt gesucht. 108/20* 0>tv Kacil& Co, LraNicnftr.135. Mehrere kräftige Jvanen sür anstrengend« schwere Trans» Port-, Erd- und Hosarbeiteu sowie zum Aus- und Abladen. von Kohlen verlangt. Nur Frauen, die solche Arbeiten schon gemacht haben, wollen sich zwischen 8 und'j.ß Ul,c morgens melden. 1212* Alex. Hernien G, m. d. H.,! Berlin N 20. Pankstr. 89. Itriiftiflc Arbeiterinnen. welche stundeiiweffe im Freien arbeiten müssen, werden sür sosort verlangt. Akkord- und Lohnarbeit. 3200b VtlleesS* Booh, Abt. Arm cr-Kc>Ns.-Kralen, Lichlerselde-Ost, Lankwitzsrllr, 13. Werkz�ugmachei«, LeitspineieSd�aleer9, Aytcgenschweißer, toa« j Burschesi lAriseslarmrcße«\ i "» Ausrgesellseiiaft. SV Zn melden Uiiidtcilbnrean Ehrcnbvrs: ■traBc, 11iii$;ang Mtralauer Alice, Tor 4.{ i farmMsher stellt ein 19623 Ziinrlerpreßwerk G. K. Specl, Lützowstraße 2. MnMm£"Ä per sofort oder 1. 10. gesucht. Bedwnmlg einjähriger Besuch der Klaffe. MeldUnz mit TchulzeugNissen. 109/9 �lonnsiH A Co., lBeUe-AIlianre.Str. 7-10, Arbeiterinnen gewandte, mögt, im Füllen von Sckuihlrcm-Doscn geübt, sofort aefucht. 32026" Plustische Pläne u. Mtodelle G.»1. d. H. Shein-tech. Abteilung, Berlin ö>1V 48, Ftiedrichltr. 10, für den„Vorwärts" werden eingestellt in folgenden Filialen $ ein] in• Marlwsstr. 86. Petersburger PL 4. »Kl llu> Lausltaer Platz 14/15. Inimahnel- kirchstr. 12. Lindenstr. 3. GrOikenb agener StraUe 28. Wilhelfflehavener Etraüe 48. Blttmenthalstr. 8, Hol pari)., Stolpmann. Meininger Straße 9. Sehineberi ßhArlSttkniUrg l L�ubsilner Str. 1. Sieglltl Bsrnse». Mommsenatr. 59. s 27 ßokub Lleldezcit von 11 Bis Jf Wilmersdorf: WilheliBsau© 27 bei NeUkßÜn I Siegtried-Str. 28/29, Ober-Sehßneweide: ÄÄ11 r«IhM»bOn»- Solzmaun, Gartensiadt- « ÄIECIUCI|. str. 10, für Alt-Giierücke, Uehtenbcrg: ÄteÄ'k W clßensee: Vv' a alÄ i3<,riin0r T8ffipe!hof:\tke"rS�m"sti'aC' bort. lli, Uiax und i'l, bis 7 Uhr. Für mein technisches Bureau suche ich zum 1. Okiober 1?18 einen 19433 Lehrlm® mit guten Schulzeugnissen. Meldungen an ZivU-Iligsmeiif Hans Stroh, Berlin XW Ä«s, C/iixhnrcner Stroße küo. 7. Tüchtige, gelernte WMm W UleMlev t Itziii> Ig A Offenbach), WWMMK hi Sreiinfe, MZkWSlchll hi MissU. UgsWUMiösjel hi-Um locrben von Metallfchrauben- und Muiternsabrrt und FaftsudrcHerci, welche auSschlirszltch mit dringenden Heeres- arbeiten beschäfligt ist, eingestellt. Mcix Louis, vorm j. Louis, Berlin- Weißensee, Xjatizghaitn-StraBe 190)184. 97/19* b» ä Schlosser IP flil Klempner MW Ulf Tischler «um sofortigen Autritt gesneht. Fokker» Werke Q. tn, b. H., Schwei'in HBrrkl.)._ ISIOL* ~ Sßlmknsashsf � für kriegswirtschaftlichen Betrieb sosort verlangt Kleider- vcrwerlungs-Gescllichaft, Kommandantenstr. 80/81, H. 4 Tr. DireHion Max Reinhardt. Deutsches Theater. 2'/2 Uhr: Fuhrmann Henschel. 7 Uhr: Ein Wintermärchen. Mtg. 7; Der lebende Leichnam. Kaminerspiele. S'/j Uhr; Gespenster. 71/, Uhr. Kinder der Freude. Montag T'/j Uhr: Kinder der Freude. Kleines Scbauspielhaus Uasanenstraße 1, Portal 5. 7'/, Uhr: Clavigo. Volksbühne Theater am Bülowplatz. hKayßler. Uirektion Friedric 'I, Uhr: Fl alt für Slaß. ferfeanö ier st.MMWs Sonntag, den 16. September, nachmittags 2V, U H r: Deutsches OpcrnHauZ: Fioelio. Nachmittags 3 Uhr: Volksbühne: Merlin. Künstler-Th.: Der Blaufuchs. Lefsing-Th.: Perieberg-Varietä. Schiller-Th. Cbarl: Das Gna- dcnbrot— Die Dienstboten. Residenz-Th.: DyckerPoitSErben. Nachmittags 3'/, Uhr: Theater des Westens: Der Raub der Sabinerinnen. Abends 71/, Uhr: Volksbühne: Merlin. t Rose-Theater. 9V28 HATiONÄL-THEÄTER. V28Ä Cöpenicker Straße 68.(Deutsch- Amerik. Theater.) Der große Operetteneriolg I Theater tür Sonntag, 15. September. Palast-Theater Dienstag, 17. Sept., 7 Uhr: Centrai-Theater Uhr': öie ßose?on Stainliül. Deutsches Opernhaus 7 uhr: Carmen. Friedrich-Wilhelmst. Theater 71/a Uhr: Hannerl. (Dreimäderlhans II. Teil.) SAJhr: Der Troubadour. Kleines Theater ■p/. Tihr: Der Einsame. S1), Uhr: Henriette Jacoby. Kominche Oper l'jou.: SebwäfzwaWilel. 8'lt Uhr: Schwarzwaldmädel. Linstsplelhaus xlhr: Gie pisele Fliege. Zlil Uhi: SoSi lYlndhund Metropol-Theater Uh7r;Bie Fasellingsfee Heues ßperettenhaus 7'/, Uhr: ßSS SÖße Märfel. 3'/: Uhr: Der Soldat der Mari. Theater i. d. Königgrätzerstr. 8 Uhr: Die Schwestern und der Fremde. Nm. 3: Straße nach Steinaych. Itomüdienliaus. >/,8: Der Schrittmacher Km. 3'/, Uhr; Die Zarin. Berliner Theater. 7 15 U.: Itiitzblaues Blnt. Km. 3 Uhr; Die tolle Komtess. Trianon-Theater Bhf. Frlcdriohstr.Ztr 4!)-27.2391 Heute 8 Uhr zum 380. Male: Der I.ehensschüler. Heute hz4 Uhr, kl. Preise: Johann Isfener. Mittw.>/z1 kl. Pr.; Rotkäppchen Sonnab.'J|24 Uhr, kl. Preise: Tkler iler FMiebM. Ecke Friedrich- u. Liriiönstr 7'!, Uhr. Tägl.: Kord. 8660. Kaiserplatz 3, 1 Tr. Ein lust. Stück m. Musik v. Laufs v. Köllendorff. Georg. L. Holms. Sonntag 3'/8 Uhr: Jugend. ■Apollo-1" Friedriohstr. 218 Dir.: James Klein. [r'/j Sonnt. 3'l,u. r'/.j Scptember- Scnwationcn! I�herlock llolmcr der mexikanische Aushrecherkönig. Dcb. Porzellan, Rita Bclmonte, die span. Schönheit, und weitere Sensat. Vorvorktiuf an der| Tagesk. 10—6 Uhr. Sonnt, a1,� Uhr jeder 1 Erwachs. 1 Kind frei! I Der Stralaiier Fisehzug. Residenz Theater tu tn-: Oer junge Zar. 3 Uhr: Dyckerpotts Erben. Kchillor-Th. Chart. 3; Hans Sonnensföß. Höllenfahrt 7'/, Uhr: VUU Thalia-Theater uÄIntenJerbleutleiiünile 3 Uhr: Charleys Tante. Theater am Nollendorfplatz 7 Uhr: 3'/, Uhr: Immer feste druff 1 Theater des Westens u�Dielustige Witwe mit Guido Thielscher. 31/, Uhr: Raub d. Sabinerinnen. Wallner-Theater tu Cra! Babenielits. Walhalla-Theater. 3 Uhr: Die Prinzessin vom Nil. JonaalieöSeii. ■■■■■BBSaa Alexander- Lichtspiele IL Alexanderstr. 12 Bis Montag: 3m Schloß am See. Schauspiel in 4 Akten mit Wanda Treumann. Ss? Siehe und des Slutes Kraft. Ein jüdisches Fischerdrama in 4 Akten. Anfang 6. 8 Uhr. Sonntags 4, 6, 8'/, Uhr. m H B H B ßfaHH B C SHT" Rente ISSQ X Vorstellungen 3 3'/» Uhr; Kleine Preise. Kind. d. Hälfte! 7'l, Uhr 12 Spezialitäten 12 Rauchen gestattet! Casino-Theater. Lothringer Str. 37. Tägl.»/.8 U.: Der neue Schlager M Ilitü! sei wieder! Berliner Posse in 3 Affen. Vorher erstkf. Tpcsiafitäten. U.a.: Grote Linds Kenschenaffen. Sonnt. 3'/,: Eine glückliche Ehe. __ Rente Gf. Militär- Konzerl. iBoo TJ\1 Kinder Aqua A'''• dieHälfte. Zoo ab 6Uhr GO bzw. SOPf Aquarium. in der Coneordia Andreasstr.64 „Europa postlagernd" mit Max Landa und das übrige große Programm. Großes Orchester. Beginn: 5 Uhr nachmittags. S.V.MW Invalidenstr. 110. Die Ehe der Charlotte van Brakel. Rosen, die der Sturm entblättert. Großes Orchester. Beginn: 5 Uhr nachmittags. Prinzenliobe. ! 3; Tochter des Herrn Fabrlcius. VI, Uhr: j Fräulein Schnabels Verlobung. mAumV t.üung: Dn; rsrrfWignef Musik von Walter Bromme. Sonntag M Vorverk. v. 10 Uhr ununter- 31/, Uhr i'SdlEsbllCll. broohen.— Kleine Preise. Theaier des bestens. Ab Sonntag, den 22. September: Jeden Sonntag nachmittag zu kleinen Preisen: Die Operette in 3 Akten von Leo Fall. Rennen Tu DerSin-Dpune�aEd Sonntag, 15. September 1918., nachmittags 2ll2 Uhr: 7 Rennen I. Werte von 120000M., darunter: Fürst ijoüeiilolic-ßeüriBgeii-lleüriSR: MM M. Andr6- Ausgleich: 22000 M, Hammurabi-Rennen: 16000 M. Stadtbahn, Untergrundbahn bis Reichskonzlerplatz, Straßenbahn D und U bis ßahnhof Heerstraße, R und P bis Spandauer Bock. Hennen zu Benlin-ßnunewaEd Montag, den 16. September 1918, nachmittags 2 Uhr: j 7 Rennen 1. Werte v. 108 OOO M., darunter: Renard-Rennen: 28000 M. Gulliver- Ausgleich: 16000 M. Preis von Naglo: 16000 M. Stadtbahn. Uniergrundbahn bis Reicliskanzlerplatz, Straßenbahn D und U bis Bahnho* Heerstraße, R und P bis Spandauer Bock. 1 1 Große Tarietd- Schan r. Hermann Frey. Musik v. Franz i Schmidt-Hasan. Mitwirkende: A. Killler-Lincke, Willi Lilie, Hugo Roussell. Täglich TVjUiij*. Sonntag(TT 12 j 2 gfJorsteüu.* tfachm. 1 Kind frei! In beiden Vorstellungen: Das großartige Erfiffnungs- Programm. Zum SchluS der KftcJsjn.-Tsnstsllimg die Sürisske: Der listige Dorfbarbier, der Abend-Terstelhung Oberon Hroße phantastisch» Wasser- Pjsntomim® in 6 Akten nach Wleiands Obsron. Baraus besonders herver- zuhsben: Die großen Sturzwellen. RalhmisimBte 7— 9. Täglich V.»!«"•: Dsrns Uesi. Ab 8 Uhr vi« steuen HpeztalitSte». RelLhzballen- Ihsaler. Heule nächmittag 3 Uhr und abend» 71J, Uhr; 'Sieilinsr Singer, Nachm. ermäßigte Preise. INWMYWMMMiaW DlCSlßT Oranien-f äiast Unter den Linden 22/22.| Direktion: M. Soliman. 2 Urauffnhrungen I X Tr;r Zunge. Dranm in 4 Akten, In der Hauptrolle: üffi Parlea. Lis'dcrchen anf der Pürscfe. | Ein lustiges Jagdaben teuer. In der Hauptrolle: LiiL'Arronge. Germania-Prachtsälc. Chausseestr.118. Jed.Sonntg. Paul JAiantheys lustige i Sänger Anf. 6 Oranienstc. 40— 41 Kontort-K fOrani«nbrfteke) nffoe-Kabnrett. ! Harry Jlnlton— Hilde u Erpn.— Tatjana- Trio! | Tarka Sommeloir— Max Wa'dinl— Käthe Fßrlhner§ Br. R-apelle Birk van Erp._ fl23I 1. Steck WelnklaBso mit BarhBfoft. .« Aerstl.gkltitetk, modern tingkrichtetc s! � ! �Heilihtstalt f. ambnllifor. Kehandlilng�! Modernes, erprehtv« Neilverfahren: Nafurhellverfahren, Elektro- und Üoht-Hcilmelkeda, die wissensciiaftlich anerkannte und glasend bewährte„Künstliche H6UeasoniieR"-Be!i»ndlung RBnfgen-Behandlung und-Untersuchung, Waswrheilver- fahren, Pflanzen- und Kräuter-Kuren und SildVr, Sauer- stoffkuren, homöopathische und mochano-fiierüpeutisoha Behandlung. Nachweisbar gute und dauernde Heilerfolge bei sämtlichen Krankheiten, Inneren und äußeren, speziell chronischen, z. B. Lunge»-, Hals-, Herz-, Magen-, Darm-. Leherlelden; Hervenscnwfieh», nervösen Kastschmarzen, allgemeiner Nervosität, allgemeiner nervöser Abspannung. Ischias, Gicht,[theumatismus; sämtlichen Ausschlägen, Flechten, Wunden; Lähmungen, sowie Kinderlähmung, Stoffwechselkrankheiten, Zuekerkr&nbiieft hsw.— ftrei, wiftige, briefliche und mündttch» Anerkenmoigen früher behandelter xn»«eheiltev Vatienten. die an- geben,»or der Setziuifclintz in««scivr Rnftnlt anderweitig ohne Erfolg»eliantekt nwrken ju s»n: 1. Frau M. Richter,»»rtinsfr. 48. verlw, Haeeibergerswste S.'i.bT!eniPeIh»f, Friedrich-Withelmstr. 14. SchchnreS Nückenmarkleiden mit Liihmnug der Beine dollstnallig geheilt.-~V). Fran E. Popp, Bln.-Sichdenberg,«hrtneifk. 1». Kon chro- iiischer Herttchtvöche u�d KrrbM�tua gehellt. — 21. Herr A. Schiabit!, Sapripiskr. SC Bon GefichtSlupnB gehellt:»ach« mit Stebiurn erfolglos behand clt.— IS. Hfrr St. Helltvia. tSlv.-Äorstawalde, Ernststr. i». v«n Maaenzesck'wiflst, Berstopsiiitg und Nervenschwäche gehell».— 18. HgwtHrichhändler-ri»nfM»«Sung und rRag»«ll»eb»«AyW.—*>»Hv Baul des llEeitenstelet« H««>m RVvhol« Haknrr, f�ln.-Mestend, BcamteohsaS.>«« schwerem»einleiden g»h«lt. Bein soäte»dzenonnse»»sd«. 213)16* gfep~ Briefliehe!�»»id»»n>iangen von uns geheilter Patienten stehen Int(rarttHrnmer der Anstalt auf Wunsch zur Einsicht.» kdetvomi!» BotipRdlungs räume für Damen und Herren I H Spreeh- und Behandlungszeit: 9—1, 4—-T'/r— Sennteg und Feiertag: 9—1. Die ürztliche Anstaltsletdung Sn. rnsck.«»toi-, Arzt. Hetlanstallhhchwer Professor approbiert im AuSland öerün 80. 16. krüekenstr. 10� am Balmltok Jaiinovrltabi-ftckc. I 9 m"•ü'- wdobenfl. i iL A«»»»« l.eö. Geldi*- . J'Tl' krenn II■. Saänslehon m. Elnspr. hiekK i ven O an ,,n«ei Kind. UnarV.•«kieÄte.Oebisse. Rep. Zahnarzt Wr®lt»W. Pitetknier Oer.»5. ae»h». Kauroanz. 8-7* Vollständige Ausbildung in»11«« Päeker« der Musik und im Lehrlash Berlin W,»Ulovsti-. 8» und EülAriAüenlillrB,«l-onaoi- Str. 818 fUoebbalrustat:. Bülowstr.)(Untergrunübabustar. Willieltaeikctz)* B Eintritt jederzeit. BngiBn d. Wintersemesters 1. September. Ppftjp ekt e■ H Fenisprecfier für b e to-6 Anstalten: L-ätcemv?»44. BWBWWLW tmö öle ersten WMtt saltsn, lsi's Mi, ernsthaft en wsnns KteiHung zu denken, Sie ist reichlich bei uns vorhanden, wo» von Sie sich schon beim Betrachten unserer inieressanten Schaufenster-Deko» raiisnen überzeugen können. Lind auch die preise hasten sich in durchaus ver- i-zAuftigsn Grenzen. M X&ttß/ % küngsr Herbstmantef ttuÄ gattr bliterjar.talltwan mit mobemeT Seidenstippcret und flotter galtenwlrfunj cur Vi. 162.— Tteelrt» Sisg. Wintermantek, <0. 130 cm long, �vdfche Rteibcrnonlilfcrm eno molligem, elnfarvlgcm«Stoff in verschiedenen'forden mil ent/ifitfcndetn orcfcn grauen Pelj. f.ogen nur vi. 21!».« vsscituri«! lSlrn Zähne isl der Zahn- ersah, denn derielde ist uan eigenen Zähneu nicht zu unterscheiden. ii«i Munde voll ständig he. sestlgt und dal ein naturgetreues Aussehen. Zähna m. echt Ztiebcnätmiiltf). v. 2M.au. Aast schmerzloses Zabnz. b. Beflelig. o. vic- dlflen gratis. Coldlro neu. Itlstzähne. Plomben zn äuszerst billigen Preisen Mundunters. u.Rai losten!' ZaiiopraityteHi Sp-echst. 9—1 u.. Oranionllurgar Str. 49/41, Tel. Nord. 10374. 5 Jahre Garantie. Meine Damen! v/io alljÄhillcb zubilligst Prelttn4 nBläHiiitgitf.ilfrr'i kein Laden, II. Stock Bitte genau a«! Firma r| und Hftusftummcr& 571 zu achten, s? während dos,'Krio/;c» grosrro Flnkol-x«! Rat zur Vor wortung von Erfindungen kostenlos Norddeutsches Patentbüro,. Aeltestes Bnreau Berlins, Berlin.' Friedrichstr 9 9— fi. Sonntarrs 11— 1. 1037L* #k s�ejntjs utesäcnu ö dliNoDiarter Teint wird in kHrieiter Zelt JiT rneiebt duioh meinen allbew. unUbortroB. Krem„Hura". Sominersprofscn. Mitesser, i? 7 Pinfcel. Rumeln o, Fäitcbfln Tet�chwinden. T* Rote u. rroBporitre Haut wird sebnell be»*m*t. Tube 2.00. ttoppci- dnseS.'O iir�nestl nuBH. Bocaltn". Berl'nN 8oHnh«ui3r*d9e:32 MTiiiriiiMMiiiiWMiin-r-'-""-' B=~fSMaMhMiin>MMMaBä»riiiirnnwri>niiifi'''ririT r-r?'1 1 fßr Pensionats, Villen, Landhä'jsep Kunden in gesichert. Position gewähre ich sni Wunsch TeSizahitmsi pegen Zahlung einer ontaprecbcndctt An/.ablung nnd bequeme mouatlicbo ociervi©rleliRbtl.RftteDxahlung Waren' haus Strobel's D. R. Q. M. verstellbare am Cahnhof Woddlng. Größtna Haus direkt». Nettelbockplatz I) säten- und Herren- Garderobe. Pelzkragen— Muf f ea Riesige Auswahl— Billige Preise.— Auf Teilzahlung;: u. Polsterwaren eigenes Fabrikat KpozinlitAt:l-u 2-Zlmmer- Einrichtungen u. einzelne fddfaelstUcke sowie farbige KticheihEinricUtungen. Riesen-Auswahl— Billigste Preise.— Sehr kulante Esdlnjungen. I/nndilltnno IttflnEO'4 Buttergroßhandlung 42 Detailgeschafle in Berlin und Vorort Anwendung!v__ D.R.S.M. daher unentbehrlich bei der Erhaltung sämtlicher Damen=, Herrerts und Kinderschuhe, Kriegsschuhe mit Holzsohlen, Sandalen, Kein Durchlaufen der Spitzen und Schiefiaufen der Absälze mehr! Fabrikanten: SßllOrhOff& Ol)., Hil�ilkrg Ü Großabnehmer gesucht. J« ßaei* ». Bak. Prlnz.-Ailoe Herren- a.«nah.- r'' r�MrMeiisn, Borutskl. bff Anzüge Stoff- lager, elag. Maß- anfertig. Billigste, feste Preise Größtes Haus direkt a.Nettelbeckplatz ueiiilekendorier Straße 16, k Pank- u. Gerichatr- Jj Ecke, Part», I., IT.jidS am MW! in 1E82L* Bahnhof M« Cöpenick Waidmannslust am Mühlenfließ Mlllg ZU verkaufen.„UlllOSl", Baugesellschaft auf Aktien, Markgrafeudamm 70