Nr. 168. Erscheint täglich außer Montag Preis pränumerando: Viertel fährlich 3,30 Mart, monatl 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mtt illustr. Sonntags- Beilage Neus Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30Mt. pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. Oesterreich Ungarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post Beitungs: Preisliste für 1894 unter Nr. 6919. Vorwärts 11. Jahrg Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Betttzelle oder beren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müffen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Erpedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vors mittags geöffnet. Fernsprecher: Amt 1, Nr. 1508. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin! Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Sonntag, den 22. Juli 1894. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Arbeiter! Parteigenossen! Trinkt kein boykottirtes Schach dem König! Und ist's auch nur ein Bierkönig. Herr Nösicke hat es gewollt er hat die von neutraler Seite ihm dargebotene Möglichkeit, sein Unrecht wieder gut zu machen und aus seiner schiefen und unhaltbaren Stellung berauszukommen, mit der Selbstüberhebung des dem Arbeiter gegenüber sich allmächtig und unfehlbar dünkenden Geld- und Malzproßen von sich gestoßen. Er will noch ein Tänz lein wagen. Gut, wir sind am Platz, wir spielen ihm auf; und wir werden sehen, wie lange er noch tanzen wird. Wie viel Wochen wie viele Monate wie viel Jahre? Wir haben Zeit, und je länger wir aufspielen, desto kräf tiger wird die Melodei. Die erste Warnung hat nichts geholfen. Der Umstand, daß wir, um nicht ohne Noth Existenzen zu schädigen, den Boykott auf 7 Ring- Brauereien beschränkten und den übrigen Gelegenheit gaben, ihre Sache von der ihrer stärkeren Genossen zu trennen, die nur darauf lauern, fie nach allen Regeln der ehrlichen Konkurrenzkunst aufzuspeisen unsere schonungsvolle Mäßigung ist als ein Zeichen der Schwäche aufgefaßt und zu den schändlichsten Unterschleifen und Durchstechereien benutzt worden. Dazu kam, daß der Brauerring seine Geldmacht zu einem schmählichen Druck auf die Wirthe und Gaal befizer mißbrauchte und diese zu einer Sa a Isperre aufstachelte, durch welche die Berliner Arbeiter des Versammlungsrechtes beraubt werden sollten. Bier! Inzwischen arbeitet der Bierring mit voller Dampf- 1 in Rechnung gestellt und deshalb sich verrechnet. kraft der Lüge, um die öffentliche Meinung zu Von der Verachtung des Großkapitalisten für die moratäuschen und die Arbeiter Berlins zu verdächtigen. Die lischen Faktoren: für Ehr- und Rechtsgefühl erfüllt, hatte Herren Geld- und Malzproßen glauben an das Lassalle'sche er keine Ahnung von der Kraft des Sturmes, den er entWort: Die Lüge ist eine europäische Großmacht". Sie haben| feffelte. Er wähnte, der Zorn über seine barbarische Maßein förmliches Preßbureau eingerichtet, das seine un- regelung der unschuldigen Brauerei Arbeiter werde bald saubere Waare bis über die Grenzen Deutschlands hinaus verflogen sein und der in der ersten Hize beschlossene Boy verbreitet. Je mehr die Bierringler die Wirkungen des fott ein todter Buchstabe bleiben. Er hat sich geirrt. sozialdemokratischen Boykotts empfinden, desto unverschämtere War er blind genug, dies nicht früher eingesehen zu haben Lügen setzen sie in die Welt. Schade nur, daß die Lügen Schade nur, daß die Lügen heute sieht er es ein, weil er es fühlt. Wer nicht einander widersprechen, so daß die eine durch die andere hört, muß fühlen. todtgeschlagen wird. So behaupten die Organe des„ Rings" Doch wir sind mit den Lügen des Brauerrings noch in einem Athem, vom Bierboykott sei gar nichts zu verspüren, nicht fertig. Nach wie vor kolportirt er, daß der er ste und er verursache so schwere Schädigungen des Handels und M ai die Ursache des Boykotts sei, und neuerdings ward Gewerbes, daß es Pflicht der Behörden sei, im öffentlichen dieser alten Lüge die neue hinzugefügt: sozialdemokratische Interesse einzuschreiten. Gegen eine Maßregel, von der Redner hätten dies in den Versammlungen des 11. Juli nichts zu verspüren ist, ruft man nicht die Hilfe der Polizei zugegeben. Weiter ist schamlose Verlogenheit niemals und des Staatsanwalts an. Daß die Bierringler in ihrer getrieben worden. In allen Versammlungen des 11. Juli, die nicht mehr zurechnungsfähigen Wuth so weit gegangen sind, von jener Behauptung der Bierringler Notiz nahmen, wurde den Boykott für eine anarchistische That( Propaganda dieselbe unzweideutig und scharf als Lüge gebrandmarkt. der That"?) zu erklären, das sei nur kuriositätshalber erwähnt. Die sozialdemokratische Partei hat ihre Stellung zur Frage Die Hundstagshiße, von der, als feuriger Durst- Erregerin, der Arbeitsruhe am 1. Mai auf dem letzten Parteitage in die Bierringler ein rettendes Wunder erhoffen, ist auf die Köln so klar bezeichnet, daß ein Mißverständniß aus Hirnfunktionen Derer um Rösicke offenbar nicht ohne Einfluß geschlossen ist. Die Partei erstrebt die Arbeitsruhe, sieht geblieben. Es ist geradezu kindisch, die Wirkung des Boykotts aber unter den herrschenden wirthschaftlichen Verhältnissen bestreiten zu wollen. Wenn die weitaus stärkste Partei in von jedem Versuch ab, sie zu erzwingen. Dem aus Berlin, hinter der die größere Hälfte der Bevölkerung steht, ihre gesprochenen Willen der obersten Parteiinstanz: des ParteiKundschaft einem wesentlich auf den Lokal- Verzehr an- tags gemäß hat die Parteileitung das Vorgehen der Berliner So blieb uns, in unserem, durch Ehre und Klassen- gewiesenen Industriezweig entzieht, so liegt es auf der Brauergehilfen zu gunsten der Arbeitsruhe am 1. Mai interesse gebotenen Vertheidigungskampf, nichts anderes Hand, daß dies schwer ins Gewicht fallen, und für die sympathisch betrachtet, jedoch es nicht unterstützt, geschweige übrig, als den Boykott zu verschärfen und ihn jenigen, gegen welche die Maßregel sich richtet, einen nam- denn zum Ausgangspunkt eines Parteifeldzuges ges auf sämmtliche zum Berliner Bierring ge- baften Ausfall und Verlust bedeuten muß. Haben die nommen. Hätte die Parteileitung dies ges hörigen Brauereien auszudehnen. Herren vom Brauerring sich etwa eingebildet, der than, so würde sie den Cölner Kongreßfind, Am 11. Juli wurde in 31 gleichzeitig tagenden Boykott müsse bligartig wirken, und da sie nicht gleich beschluß verlegt und sich eines Verstoßes Volksversammlungen nach eingehender, ruhiger Berathung am ersten Tag bankrott geworden und gegen die Parteidisziplin schuldig gemacht einstimmig ein dahin zielender Beschluß gefaßt. Die sogar noch nach Verlauf einiger Wochen noch auf den haben. Ausführung ist in die Hände der Berliner Arbeiterschaft Beinen stehen, sei der Boykott folglich eine verfehlte Maß- Eine ebenso lügenhafte Behauptung ist es, wenn gesagt gelegt; und hier ist sie in guten Händen. regel? Auch eine solche Art der Schlußfolgerung wäre nur wird, die sozialdemokratische Leitung habe dadurch, daß sie den So ungern wir in diesen Kampf eintraten, so wenig mit der Hundstagshize zu entschuldigen. Nicht plötzlich in bekannten Nixdorfer Beschluß für Boykottirung der Rigdorfer haben wir uns dessen Schwierigkeiten verhehlt. Allein einem Schlag äußert sich die Kraft des Boykotis Allein einem Schlag äußert sich die Kraft des Boykottser Brauerei nicht aufgehoben habe, sich mit ihm einverstanden nach sorgfältiger Abwägung des Für und Wider, und nach ist kein Donnerkeil, der im Nu alles zerschmettert er erklärt, den Boykott also gebilligt und den Doppel. genauer Berechnung der gegenseitigen Kräfte, haben wir gleicht vielmehr einem der Stürme, die über die Prärien dezimirungs- Utas des Brauerrings, der zu der Waffe des Boykotts gegriffen nothgedrungen, der Amerika's hinwegbranjen, mit jeder Meile vorwärts an Stärke nur in gerechter Vertheidigung gehandelt habe, als AbwehrPflicht gehorchend, und in der festen Ueberzeugung, daß wir gewinnen, bis sie spielend jeden Widerstand niederwerfen. maßregel herausgefordert. Nie ist die Wahrheit frecher dem Recht auch den Sieg erstreiten werden. Diese dauernde, wachsende Gewalt hat Herr Rösicke nicht auf den Kopf gestellt worden. Der Konflikt zwischen der Feuilleton. Der Jude. Deutsches Sittengemälde aus der ersten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts. Von C. Spindler. verabscheut mein Herz. Der Knabe sollte Euren Namen des Mannes entwaffnen! Ich würde ruhig und ferne nicht führen, aber unter Katharinen's Herrschaft stehen? sterben können!"-„ Der List, welche ohumächtig scheint, Nimmermehr! Ich behielt ihn, damit er mir stets Euer und es nicht ist, gelingt oft mehr als der Stärke und Verbrechen vergegenwärtige, und ich lengue es nicht Gewalt!" sprach Wallrade.„ Eurem Gewande sollte, selbst 93 zu meinem Rächer wollte ich ihn erziehen." Mein Sohn in der Mitte dieser rohen Bösewichter, nichts unmöglich sein. sollte Dich an mir rächen?" fragte Bilger entsegt. Weib, Wollt Ihr dem Sohne zu Liebe thun, was Ihr der Mutter Du hast keinen menschlichen Blutstropfen in Deinen Adern. nie zu Gunsten thun würdet, so trachtet, mich zu befreien. Wo wird er zu diesem abscheulichen Geschäft erzogen?" Dann führe ich Euch zum Sohne. Im Gegenfalle sterbe -" Ich hatte ihn dem Freiherrn von Jising vertraut!" ich eher, als ich an Euch verrathe, wo der Knabe lebt. entgegnete Wallrade ruhig, obgleich bei diesem Namen ein Sinnt nach! An Muße dazu fehlt es in dem Gefängnisse Spart Euern Wig!" antwortete das Fräulein talt: Bliz aus Bilgers nassem Auge schlug: allein der edle, nicht. Ich lohne Euch mit gänzlichem Vergessen und mit „ Eure Sünden haben Sie umgebracht. Ihre Leiber fand von Euch verkannte Mann war schon in Brenßen in einem einer Umarmung unsers Johanns. Vielleicht thue ich man aber nicht, und gewiß hat die Fluth sie hinausgeführt Volksaufruhr gefallen, und der Knabe selbst wurde mir auch mehr, wenn ich Vertrauen zu Euerm Vaterherzen ins offene Meer, damit nicht christlich geweihte Erde die geraubt."" Geraubt?" stammelte Bilger: Geraubt? faffen kann. Nunmehr laßt uns aber scheiden. Im nahen Theilnehmerin wie die Frucht schändlicher Doppelehe bedecke!" sprecht es aus: Er ist auch todt?"" Ich würde es Dorfe schlägt es die elfte Stunde, und, so ich nicht irre, Nicht einmal ihr Grab werde ich sehen?" flagte Bilger, Euch nicht verhehlen!" erwiderte das Fräulein fest: allein vernehme ich von fern Frau Elsen, die mich abzuholen ohne auf Wallradens Schmachrede zu hören: Wie elend ich sage die Wahrheit. Euch hatte ich zuerst im Verdacht, kommt." " " bin ich nun? Mochte ich doch flüchtig umherirren... ich aber nun habe ich erkundet, wo der Knabe ist, und werde Sie verließ den zerknirschten Mann, der unbeweglich wußte ja doch, daß fern von mir zwei Herzen voll Liebe ihn- sobald ich befreit bin zurückfordern." zurückfordern."-" Wo, auf des Altars Stufen liegen blieb, Frau Elſe kam ihr für mich schlagen! Und diese sind jetzt zur Ruhe gegangen! wo ist er?" fragte Bilger dringend:" Dieses Kind könnte wirklich im Hofe entgegen, und der Anblick der Gefangenen D, ich Schändlicher! Du Grausame! wir haben sie gemordet! mir allein die Ruhe wiedergeben. Wenn noch ein Antlang erheiterte die harten und finster gewordenen Züge der Frau Ein unerbittlich Strafgericht hat mich gen Frankfurt geführt jener Zeit in Deinem Busen lebt, die uns das Trugbild von Vilbel. Sieh, fieh," sagte diese lettere, die Lampe und in diese Höhle des Raubes, damit ich erfahre, wie einer schönen Zukunft vorspiegelte, so verhehle mir auch in ihren Händen pugend: das war ein lang Gewerbe in ganz verwaist ich nun bin? Meine Katharine! meine fleine, nicht des Knaben Aufenthalt. Wer hat ihn entführt? dem Kirchlein. Ich dachte, es würde kein Ende nehmen, holde, unschuldige Agnese!" Seht da, in welcher Er- Wer hat sich seiner angenommen? O, wenn ich ihn auch und fürchtete bereits, Ihr möchtet mit dem Ordensmanne bärmlichkeit und Blöße Euer unmännlicher Schmerz Euch nicht mein nennen darf, nur sehen, sehen möchte ich durch die Luft davon gegangen sein. Nun, nun, wenn darstellt!" sprach hierauf Wallrade, deren Busen hoch auf ihn! Ihn tüssen und fliehen bis in mein Grab!" man Buße thut, so thue man sie recht; das ist auch meine Klopfte bei diesem Anblick: Ihr trauert um das Weib, Ihr seid berauscht von Euerm Schmerz," versetzte Meinung, und ich würde auch recht fleißig zur Kirche gehen, das Euch nicht gehörte, um das Kind der Unzucht, und Wallrade. Ich bedaure Euch, aber des Knaben Wohnort wenn mein Alter nicht beständig im Interditt läge. Kommt Eure rechtmäßige Gattin verabscheut Ihr, nach Euerm nenn' ich Euch nicht. Eure Unbesonnenheit und Euer Unjeto nur mit hinauf. Ich habe die Trunkenbolde alle zu Sohn sendet Ihr kein fragend Wort aus?" Wölfin," gestüm fönnten mir mein Eigenthum rauben, ehe meine Bett geschickt, denn ich saß wegen Eurer auf Nadeln zwischen seufzte Bilger, trostlos ihr ins Auge sehend. Erbarmte Retten sich hier lösen." den ungehobelten Gesellen. Der Weg zu unserem Gemache mich nicht des Knaben Schicksal? Hieltest Du ihn nicht Dwarum bin ich ein ohumächtiger, wehrloser Mann?" ist rein und still." Während Wallrade auf das Gebäude von mir entfernt und begannst meine Strafe, indem Du rief Bilger. Warum kann ich Euch nicht befreien, daß zuschritt, rief Else in die offene Kapellenthür: Kommt ihn mir entzogst?" Ihr mich hinführen könntet zu dem holden Knaben, den ehrwürdiger Herr! Ihr werdet müde sein und ich habe Weil ich mein Kind nicht als einen Findling in Euerm Ihr zu unnatürlichem Dienste bestimmt. O gewiß! meine Euch am glimmenden Herde ein Lager bereitet, worauf Ihr Hause wissen wollte," erwiderte Wallrade. Täuschung Neue, meine Liebe würden schon in dem Kinde die Rache schlafen könnt, wie ein Kaiser." Indem trat der Herr " " " # Bestätigung in den nun veröffentlichten Schlußworten preußischen Landwirthschaftsministers v. Heyden: Sie werden mit mir die Ueberzeugung gewonnen haben, das Arbeitsfeld, das wir hier betreten haben, hat durch unsere heutige Berathung und die Berathungen dieser Woche noch nicht die erste Furche bekommen; es ist nur ebenhin übergangen, um zu seben, wo man anzusetzen hat, und es wird noch vieler Arbeit bedürfen, um zu positiven und greif baren Erfolgen zu kommen. Rigdorfer Versammlung und der Rixdorfer Brauerei bingung Ringbier trinkt. Diese Organisation ihre | ipar eine Lokal Angelegenheit, in welche der Boykottarmee ist nicht so leicht, als Mancher wohl des die Parteileitung sich nicht einzumischen hatte. Diese meint. Von den Tücken und Listen, vermittels deren die mißbilligte übrigens den Boykottbeschluß und hat Bierbarone ihr Ringbier unter falschen Marken einzudenen, die es anging, gegenüber mit ihrem Urtheile nicht schmuggeln suchen, reden wir hier nicht. Die Schwierigkeit zurückgehalten. Zu einem öffentlichen Tadel oder einer liegt in der vollen Heranziehung der Massen. öffentlichen Verleugnung des Beschlusses war keine Ver- Der Boykott muß Seitens des Proletariats ein anlaffung, ein derartiger Schritt hätte die Befugnisse Massenkampf sein. Die organisirten Genossen, deren der Parteileitung überschritten. Oder meint Herr Röside, attive Betheiligung selbstverständlich ist, genügen nicht, die sozialdemokratische Parteileitung hätte ihm und seinen obgleich auch sie allein schon den Bierringlern eine derbe Ringbrüdern gegen die sozialdemokratischen Genossen Lektion zu geben vermögen. Die ganze sozialdemokratische, theilung zu: Zur Tabakenquete geht uns die folgende MitPolizeidienste leisten sollen? der Sozialdemokratie geneigte, und die Orgien des Unglaublich, wie es flingt, vom Chimborasso seiner Geldprozenthums verabscheuende Bevölkerung Der deutsche Tabakverein hat durch Beschluß verabscheuende Bevölkerung muß in feines Vorstandes einstimmig der Meinung Ausdruck gegeben, Brozenhaftigkeit herab hat der Bierkönig es thatsächlich uns den Dienst des Boykotts gestellt werden. Die Genossen haben daß die auf Anregung des Reichsschaamtes gegenwärtig durch zugemuthet, denn er läßt durch seine Tintenfische, die, um das nicht allein selber den Boykott streng zu beobachten Organe der einzelnen deutschen Bundesstaaten vorgenommene Wasser zu trüben, Malzbrühe statt der Sepia aussprizen, daß ist ihre verfluchte Schuldigkeit sie haben Befragung der Zabat Interessenten, ganz abdas Märchen veröffentlichen, die Entlassung der 20 pet. dafür zu sorgen, daß der Boykott auch im gefehen davon, daß dieselbe in den verschiedenen Theilen ihrem Brauerei- Arbeiter sei in Nothwehr deshalb erfolgt, weil Kreise ihrer Bekannten und von allen materiellen Inhalte nach nicht einmal eine einheitdie Parteileitung die Rücknahme des Rixihrem Einfluß zugänglichen beobachtet liche ist, in feiner Weise ein Material ergeben dorfer Versammlungs- Beschlusses nicht wird. Jeder Genosse muß auch Agitator für den würde, wie es im Intereffe der Sache von den dekretirt habe. Ist eine ähnliche Frechheit je erhört Bontott fein. Von Tag zu Tag muß infolge dieser erwartet wird. Der Vorstand hat denn auch in diesem Sinne Veranstaltern der Enquete gewünscht, bezw. Massenagitation die Zahl der aktiven Boykotter sich veran das Reichsschaamt eingehenden Bericht erstattet, hat aber Wir sind eine demokratische Partei und hatten tein mehren. Es ist in unserer Macht, die Zahl trotzdem seinen Mitgliedern empfehlend nahe gelegt, die ihnen Recht, uns in diejen lokalen Streit zu mischen, der ohne der Boykotter von heute zu verdoppeln, 3 u gestellten Fragen selbst, soweit es nicht schon geschehen, nach die Dazwischenkunft des Herrn Röside vervierfachen. Der Boykott ist eine Schraube ohne bestem Wissen und Gewissen zu beantworten, wenn auch irgend und seiner Kumpane unzweifelhaft längst Ende. Und wir sind erst am Anfang. Am 11. Juli eine rechtliche Verpflichtung hierzu beute so wenig wie 1878 bet beendigt wäre. Was wir unterließen, das hat er haben wir die Schraube mit einem fräftigen Ruck umgedreht. dem damaligen Enquete- Gesetz anerkannt zu werden vermag. gethan: er hat sich eingemischt. Er hat den Wir müssen und können weiter drehen. Der Ring, Zum deutsch spanischen Zollkriege. Dem Hams brutalen Streit zur Sache des Braurings den die Berliner Arbeiterschaft um den Bierring gezogen burger Korrespondenten" zufolge dehnte Spanien seine gemacht und durch die Doppeldezimirung hat, muß sich von Tag zu Tag fester schließen. Rampfzölle gegen Deutschland auch auf seine Kolonien des 16. Mai uns den Handschuh hingeworfen, Wir kämpfen ja unter den denkbar günstigsten Bedingungen. aus. uns den Kampf aufgezwungen. Durch die einfache, uns kein Opfer auferlegende, sehr häufig worden? M " : Diese Thatsache lassen wir nicht versogar höheren Genuß bietende Handlung: statt des Ring- Zur Kamerunschande. Assessor Wehlau wurde, wie dunkeln. Die Lügen, welche Herr Rösicke durch seine biers anderes Bier zu trinken, hungern wir den Brauer die Vossische Zeitung" erfahren hat, in Verfolg der gegen freiwilligen und bezahlten Reptilien über den Ursprung ring aus. Wir könne die Festung nicht stürmen-ihn wegen seiner Amtsführung in Kamerun eingeleiteten des Boykotts ausstreuen läßt, beweisen nur, daß er ein wir belagern sie ich allen Regeln der Kunst und Disziplinaruntersuchung gestern im hiesigen Auswärtigen böses Gewissen hat und sich bewußt ist, im Uurecht schneiden ihr die Zufuhr ab. Und gleich jeder Amt vernommen. zu sein. richtig und methodisch belagerten Festung muß auch das Der Bierkönig wußte, daß die Parteileitung den 3wing Berlin des Geßler- Rösicke fallen. Der elfftündige Maximalarbeitstag für Arbeite Rigdorfer Boykott mißbilligte, und hieraus schöpfte er, in Durch weichliche Rücksichten können wir uns nicht auf- rinnen ist den Fabrikanten ein Dorn im Auge, und ist Durch weichliche Rücksichten können wir uns nicht auf der dem Geld- und insbesondere dem Bierprobenthum halten laffen. Kein Kampf ohne Opfer! Mancher Un- ihnen die Regierung schon in der Gesetzgebung so weit zu zu Gold kryftallifirte Arbeiterschweiß nicht in strogender diesem Widerstreit der Interessen zwischen zwei Mühlsteine zu Gesetzes selbst diesen geringen Arbeiterschutz geradezu eigenthümlichen Geringschätzung der Mitmenschen, denen der schuldige muß leiden wir tragen die Schuld nicht. Wer in Hilfe gekommen, daß sie ihre Vorlage durch die Zulassung von Ausnahmen durchlöcherte, so macht die Ausführung des Tasche klimpert, die Größenwahn athmende Hoffnung, die gerathen fürchtet, der stelle sich rechtzeitig auf Seiten illusorisch. Die natürliche Folge der Nachgiebigkeit der Res sozialdemokratische Partei werde rubig mit zusehen, wenn des Rechts! Dadurch hilft er den Kampf abkürzen. gierung gegen die Wünsche der Fabrikanten ist, daß diese die Rigdorfer Genossen von dem ganzen Heerbann des Wir haben den Blick nur auf's 3iel gerichtet. Und wer immer begehrlicher werden. Wie die offiziösen Berliner Brauerringes erdrückt würden. nicht für uns ist, ist wider uns. Das ist eisernes Politischen Nachrichten" schreiben, will die preußische ReHerr Rösicke hat sich geirrt. Er hat einen Theil des Mu ß. verdienten Lohnes. Und der ausstehende Theil wird ihm Und nun voran! Zäh und planvoll voran! Ueber- gierung noch weiter den Fabrikanten entgegenkommen. Vor bei Heller und Pfennig heimgezahlt werden. Er wollte die legte und unermüdliche Arbeit! Wir haben nichts zu Gewerbe an die wirthschaftlichen Körperschaften, d. h. an die einiger Zeit hat der preußische Minister für Handel und Kraftprobe. Gut, er hat sie. Er wollte uns die verlieren, nur zu gewinnen. Der Sieg ist unser Unternehmerkorporationen, eine Umfrage wegen etwaiger AbMacht des Kapitals zeigen. Gut, wir zeigen ihm die Ist es nicht heut, so ist es morgen. Ist es nicht morgen, änderung der preußischen Ausführungsanweisung zum§ 138a ber Macht der organisirten Arbeit. Sie kapital, dann über's Jahr, über zwei Jahr und mehr. Aber Gewerbe- Ordnung gerichtet, worin die Ueberschreitung der Arbeit ein Klassenkampf in jeden Tag der Boykott wuchtiger! Jeden Tag sonstigen elfstündigen Maximalarbeitszeit für Arbeiterinnen tlassischster Form. Und hübsch unblutig. Hübsch ruhig der Boykott allgemeiner, hermetischer. Fest unter gewissen Bedingungen zugelassen wird. Da ist es denn eine Kraftprobe, wie man fie nicht schöner und drauf! Seinem Schicksal kann der Bierkönig mit nicht zu verwundern, daß die Fabrikanten, denen jeder sich wünschen kann. Freilich die beiderseitigen Kräfte, wie feinem Bierring nicht entgehen und eines schönen Tages Arbeiterschutz, jede Einschränkung der Ausbeutungsfreiheit verschiedenartig. Herr Rösicke hat seinen Brauerring und wird es ihm in's Ohr klingen: Matt! hie feine Millionen die ganze Bourgeoispreffe ist ihm zur Verfügung, alle Organe des Klassenstaates fließen über von Sympathien für ihn und leihen ihm die Wucht ihrer moralischen Unterstügung, von der die gnädig Unterstützten erwarten, sie werde nicht lange moralisch" bleiben. Dolitische Leberlicht. Berlin, den 21. Juli. Wir Sozialdemokraten haben unser gutes Recht, unsere Die Einberufung des Reichstages. Die NordDisziplin, die Sympathien der Mehrheit des Boltes. deutsche allgemeine Beitung" bemerkt zu der auch von uns Disziplin, die Sympathien der Mehrheit des Boltes. Jeber Bierkonsument, der kein Ringbier trinkt, fügt dem übernommenen Meldung der Nationalliberalen Corre Jeder Bierkonsument, der kein Ringbier trinkt, fügt dem spondenz", wonach der Reichstag" schon Mitte Oktober einFeinde Schaden zu, ohne selbst Schaden zu leiden. berufen werden soll, daß ein Beschluß in diesem Sinne nicht Hierin liegt die sichere Bürgschaft unseres Erfolges. Wir sind nicht in der Lage der Italiener, gefaßt wurde; auch ist sonst von der Absicht, von dem gedie zu den Beiten der österreichischen Fremdherrschaft auf wöhnlichen Einberufungstermin, dem November, abzugehen, den Genuß des Rauchens verzichteten, um dem nichts bekarnt. か ein Dorn im Auge ist, nicht genug über die Störungen und Hemmnisse der Fabrikthätigkeit durch die Beschränkung der Frauenarbeit klagen können.§ 188a der Gewerbe- Ordnung läßt eine Ausdehnung der Frauenarbeit bis zu 13 Stunden zu, wegen außergewöhnlicher Häufung der Arbeit". Die preußische Ausführungsanweisung will die Entscheidung der Behörden sich danach richten laffen, ob die unaufschiebbaren Bestellungen nicht wohl von anderen Firmen übernommen oder erledigt werden können. Die offiziöse Korrespondenz erblickt hierin eine Prämie" für die weniger leistungsfähigen Fabriken, denen infolge der beschränkten Arbeitszeit die von den mit Aufträgen überhäuften Fabriken nicht zu bewältigende Arbeit zugewiesen werden muß. Was die österreichischen Fistus eine Einnahmequelle zu entziehen. Das reiklassenwahlsystem, das unlängst auch in offiziöse Stimme als Prämie bezeichnet, ist weiter nichts als Wir brauchen auf keinen Genuß zu verder Kreuz- 3tg." wegen seiner moralischen Vorzüge eine eine in günftigen Beiten auch dem fleineren Fabrikanten zichten: wir trinken anderes Bier als Ringbier, und Fürsprecherin gefunden hat, wird wieder einmal treffend sich bietende Chance, und auch diese ihm zu nehmen, heißt erhöhen dadurch in vielen Fällen sogar unseren Genuß. Die illustrirt durch die neuen Wählerlisten der Stadt Essen. weiter nichts, als von Staatswegen dem mächtigeren Ron zu Anfang des Boykotts unvermeidlichen Schwierigkeiten der In der ersten Wählerklasse sind blos zwei Wähler, auf turrenten die Unterdrückung des schwächeren erleichtern. Beschaffung genügenden Ersatzes find jetzt überwunden. Die zusammen 322 179 Mt. Gemeindesteuern entfallen. Die Damit der große Fabrikant den kleineren leichter verdrängen Zum Glück giebts eine Konkurrenz der Kapitalisten unter zweite Abtheilung zählt 374 und die dritte nicht weniger tann, soll also das geringe Maß von Arbeiterschuh auch fich. Und wir haben jegt eine genügende 3uals 10 255 Wähler! Herr Krupp und sein Genosse von noch beseitigt werden. Das ist christliche Sozial fuhr guten Bieres. Es gilt nun blos, jeden Freund der ersten Abtheilung wählen allein ein volles Drittel der reform im christlichen Klassenstaate. des Boykotts auch in einen aktiven Boykotter zu ver- Stadtverordneten- Bersammlung. Um für die Ausbeuter, vor allem für die Heroen wandeln, b. h. in eine bierkonsumirende Person, Der Bericht der Agrarkonferenz ist jetzt erschienen. des Bierboykotts einzutreten, ist der Nordd. Allg. 8tg." die um keinen Preis und unter keiner Be Unser Urtheil von ihrer vollständigen Werthlosigkeit findet tein Mittel zu schlecht. Heute behauptete sie, daß in sozial-30 Literarisches. Die wahre Natur des Menschen und der soziale Fort schritt. Von Oswald Köhler, Leipzig, KommissionsVerlag von Emil Grude. 1894. Romplett in 6 Lieferungen. I. Lieferung. Erwiderung. Genoffe D3wald Röhler, Verfasser der in Nr. 139 des Vorwärts" rezensirten Schrift schichte uns schon vor einiger Zeit eine Erwiderung, die wir jedoch ihres gereizten, persönlich verlegenden Tons halber in dieser Form nicht aufnehmen konnten. Nach brieflicher Berständigung mit Genossen Köhler bringen wir nachstehend den sachlichen Theil seiner Erwiderung": " von der Rhön auf sie zu und vor seinem leichenmäßigen weckten ihn unter Scherzen, wie sie in der Genossenschaft Antlitz entsetzte sich Bechtrams Chewirthin. ,, Um Gott!" gang und gäbe waren. Aufgestanden, Herenmeister!" flüsterte fie: Was ist Euch zugestoßen, hochwürdiger Herr! rief der Hornberger, aus dessen rothen Augen noch die Jit es boch, als hättet Ihr ein Gespenst gesehen, oder Flammen der gestrigen Ausschweifung loderten: Halloh! wäret selber eins!" Da nun aber der sogenannte Mönch an's Werk! Bechtrams Roß muß gesund sein, ehe noch die nicht antwortete, sondern unwillkürlich nach der Thüre des Sonne ganz über den Bergen ist." Wo seid Ihr denn Thurmes ging, in welchem er bisher gewohnt war, seine gestern hingekommen?" fragte Bechtram, der dem Herrn von Behausung zu sehen, so nahm ihn Frau Else ohne Umstände der Rhön vom Lager aufhalf. Nicht weiter als hierher, beim Arm und sagte:" Was treibt Ihr denn, guter Herr? ich wette!" lachte der Leuenberger. Der feurige Steinwein Seib Ihr schlaftrunken, oder hat Euch ein Gesicht erschreckt? war dem armen Burschen ein ungewohnt Ding, und er Kommt, fommt; dort in der Halle ist es warm und heimlich. ging an die Arznei, als schon der Kopf nicht mehr sein war. Dort werdet Ihr ruhen und Gure bisherigen Leiden ver- Da hat er sich gewißlich während des Kesselschwenkens gessen. Ich werde meinem Alten sagen, daß es anders niedergelegt, um sanft zu entschlafen und selig." Kommt, mit Euch wird. Kommt nur! tommt!" Sie schloß die ihr Herren," erwiderte Bilger nach all diesen freundlichen 1. Jch knüpfe nicht an Büchner's Kraft und Stoff" an, Kirchenthüre zu, und führte sorglicher, als man von dem und spöttischen Reden: ich denke, ich werde nicht zu viel sondern ich gehe in dem einleitenden Abschnitt von der wohl harten Weibe hätte erwarten dürfen, den von seinem Schreck versprochen haben."- Der Versuch fiel glücklich aus. gestützten materialistischen Lehre aus, daß die Seele des Menschen noch nicht zu sich Gekommenen in das Haus. Wallrade Bechtrams Gaul spizte muthig die Ohren, da die schmerz Leibe sitzt und beim Tode davonfliegt. Daß ich diese einleitenden fein besonderes Wesen sei, welches etwa wie ein Gespenst im floh bei seiner Annäherung die Stiege hinan, und Bilger hafte Heilung vorüber war, und scharrte mit dem Huf, Ausführungen in summarischer Form geben mußte, versteht sich fant, nachdem Else mit eigener Hand die Holztreppe des als wollte er ins Weite. Bechtrami jubelte ob dem Ge- fast von selbst. Hauses in die Höhe gewunden, und in dem Schloß befestigt lingen, und ließ sorgfältig den Gaul in den Stall zurück 2. Abgemacht Seefe!" sagt daffelbe, wie das oft gebrauchte hatte, ermüdet von Gram und Entbehrung auf die dürftige bringen. Habt Dank, Meister Kuttenmann!" sprach er und damit basta!" Ein Wig sollte das nicht sein. Ift Ruhestätte, die ihm die mitleidige Rittersfrau am Fuße freundlich zu Bilger: Meine Anerkennung will ich Euch der Rezeufent gewohnt, derartiges als" Wiz" zu betrachten? des Herdes bereitet hatte. Die Stunden schlichen aber über thätig beweisen, sobald ich kann. Vor der Hand könnt 3. Wenn ich sage, je mehr man nach Norden und Often Jeinem Haupte hin, wie faumfelig, zögernde Grabgestalten; Ihr frei gehen, so weit der Zwinger reicht, und meine fommt, desto langsamer und bedächtiger wird gearbeitet", fo meine und Gestalten des Grabes sah auch nur sein wacher Traum. Hausfrau soll Euch nichts abgehen lassen. Ich hab es ihr land aus nach Norden und Often kommt. Der Rezenfent denkt ich selbstredend, je mehr man in Deutschland und von DeutschEr hatte Wallraden nur wieder gesehen, um neues Unbill befohlen, und will bei meiner Rückkehr hören, ob sie Wort sich aber, daß ich von Spanien oder gar von der Wüste Sahara land aus nach Norden und Often kommt. Der Rezensent denkt von ihr zu erfahren. Ein größeres hatte sie ihm indessen gehalten."-Der Herr von der Rhön nickte gleichgiltig ausgegangen sei. Aber Liegnis und Leipzig steht auf dem Titel niemals zugefügt; denn die Kunde von Katharinens und mit dem Kopfe, und entfernte sich langsam in das Innere und unter der Borrets, nicht die Sahara. Agnesens Tode schlug seinen Muth völlig darnieder. Die der Burg. Ein närrischer Rumpan!" spottete der Horn- 4. An das vorbesprochene merkwürdige Mißverständniß Ungewißheit über seines Sohnes Schicksal, den er nur mit berger: Kurz angebunden, als ob er, weiß Gott wer fnüpft der Rezensent unmittelbar die Bemerfung an: Gleiche wäre. Und wie nennt man ihn denn?" bangem Widerstreben, um sein Geheimniß nicht zu entDie übrigen Unwissenheit und Oberflächlichkeit beweist er( nämlich ich) in hüllen, Wallraden überlassen hatte, vermehrte seine entsetz- mußten bekennen, daß sie es eben so wenig wußten. Wozu dem, was er aus der Anthropologie mittheilt. das Vorbesprochene teine Anthropologie? Unter liche Stimmung, und der Gedanke, daß er Wallrade zuvor auch einen Namen?" rief der Leuenberg; Ist Pfaffe" denn befreien müsse, ehe er erfahren werde, wo sein Sohn hins nicht genug? Pfaffe, und damit gut. Mag er uns ein Anthropologie" versteht man, wie jedes Lexikon mittheilt, die Wissenschaft von der leiblichen und geistigen Natur des gekommen, scheuchte auch die leisefte Annäherung des Freudenamt fingen, wenn unser Wirth gesund und wohl Menschen; diese Natur aber bildet den Hauptgegenstand des Schlummers von seinem Haupte. Und da gegen Morgen behalten von Frankfurt wiederkehrt." Buches. die Erschöpfung ihr Recht geltend machen wollte, umftanden schon die Herren und Gäste des Hauses sein Lager, und 210, ( Fortsetzung folgt.) " " " " # Wie ungerechtfertigt die Rezension im übrigen ist, das wird Der geehrte Rezensent ohne Zweifel später noch einsehen und er " Meer durch italienische Truppen wird von römischen Blättern Rom, 21. Juli. Die Besetzung von Caffala am rothen im Einklang mit der englischen Presse als sicher betrachtet, da weder England, noch Frankreich oder Deutschland bedeutendes Interesse an der Besehung haben. Dieses foloniale Greigniß wird als der Anfang zur Wiedereroberung des ganzen Sudans betrachtet.de 5900 demokratischen Pattelgeschäften die Arbeiter sehr schlecht von Gaben Bettler bei Geldstrafe bis] Munition vor, welche für die Mabdiften- Corps bestimmt waren. behandelt werden. Und ihr Beweis find Mißhelligkeiten zu 50 M. oder verhältnißmäßiger Haft verboten Lettere hätten im kommenden Herbst auf Keren und Maffaua zwischen Leitung und Angestellten der-sächsischen Konsum- st. Die Gendarmen und die Ortsbehörden des Kreises weise unter Umgebung von Agordat marschiren sollen. Auch viele vereine. Daß in den ganz vereinzelten wirklichen Partei- ich hiermit auf das nachdrücklichste an, auf Bettler und Vaga- Egypter und Stlaven, welche befreit wurden, sind von unseren geschäften zum großen Theile neben dem Achtstundentag falle festzunehmen und an die zuständige Polizeibehörde des Angriffes und den vorhergehenden, sehr ermüdenden Märschen bonden eifrig zu fahnden, dieselben im Betretungs- Truppen gefunden worden. Die Haltung der Truppen während selbst Ferien für die Angestellten eingeführt sind, daß dort abzuliefern, auch diejenigen Personen, von welchen war bewundernswerth. Der moralische und materielle Erfolg ist alle Arbeiterforderungen bewilligt sind, das verschweigt das ihnen bekannt geworden ist, daß sie Gaben an unberechenbar. Unsere Astaris hatten 30 Todte und 60 BerBlatt wohlweislich, denn würde es das zugestehen, hätte Bettler verabreicht haben, unnachsichtlich bei wundete. ja der schöne Leitartikel ungeschrieben bleiben müssen. der Polizeibehörde zur Anzeige zu bringen. Sollte es Ueber die Neußerungen der italienischen Presse liegt Die Post", welche uns die gestern empfangene bei der Ausübung der ihnen obliegenden Pflichten fäumig oder zu meiner Kenntniß gelangen, daß sich die Ortsbehörden vorläufig folgende Drahtmeldung vor: Büchtigung durch eine neue Schimpf- und Denunziations- nachlässig zeigen, so werde ich dieselben in jedem einzelnen Falle Notiz quittirt, befindet sich in so hochgradiger Aufregung, bestrafen. daß sie nicht mehr lesen kann. Wir ertheilen ihr deshalb Diese Verfügung ist wohl preußisch und schneidig, aber den guten Rath, für einige Tage auf's Land zu gehen, und nicht christlich und menschlich. Sanu, mit gestärkten Nerven, die Leftüre des Vorwärts" Wir danken dem Grafen für die prächtige Waffe, die wieder aufzunehmen. er uns geschmiedet hat. Ueber die Ueberwachung sozialdemokratischer Bayerische Amnestie für Forst und Feldfrevel. Rekruten in der Armee wird einem Berliner Lokalblatte Jn Bayern gelangt die in der Kammer der Abgeordneten geschrieben: Die Namhaftmachung der bezeichneten Refruten beantragte Amnestie für Forst- und Feldfrevel, welche in den Ueberweisungslisten der Landwehrbezirke erfolgte zum während der vorjährigen Futternoth begangen worden, ersten Male gelegentlich der Rekruteneinstellung im Jahre nunmehr in der Art zur Vollziehung, daß 874 Forstfrevler 1890. Mit dieser Maßregel ging die Butheilung völlig, 347 zum Theile von den ihnen aufgebürdeten Strafen eines Theiles des brandenburgischen Er- befreit werden. fates an die im äußerst en Osten der Monarchie Jm preußischen Landtage war eine ähnliche Amnestie garnisonirenden Truppen Hand in Hand. Vom auch vorgeschlagen worden, die„ nothleidenden" Großgrund Jahre 1892 ab trat eine Klassifikation insofern ein, als befizer sträubten sich aber gegen den Erlaß derselben. diejenigen Rekruten, die agitatorisch gewirkt haben, von den entweder regelniäßigen oder nur vorübergehenden Besuchern Chrudimer Rozhledy" bringen in Nr. 9 folgende statistische fammlung, daß sie in 3 besondere mit dem Verhalten der Prager ausnahmegerichtliche Statistik. Die vertretenen Grundsägen festzuhalten. Weiter betonte die Berfozialdemokratischer Versammlungen getrennt aufgeführt Daten: In der Zeit vom 15. Mai bis 15. Juni 1894 Abgeordneten gegenüber der verfassungswidrigen Anwendung des werden. Diese Mannschaften werden in unauffälliger Weise( also in einem Monat!) wurden in Böhmen verurtheilt: Vereinsgesetzes gegen die Arbeiterklaffe durch den Miniſter des überwacht. In der dienstlichen und außerdienstlichen Wegen Hochverrath und Störung der öffent- Innern und die ihm untergebenen Organe einverstanden sei und Behandlung des Soldaten, der vor seiner Einstellung der lichen Ruhe und Ordnung 33 Personen zu einer daß sie erwarte, es werde von der Kammer in der nächsten sozialdemokratischen Partei angehört hat, den anderen Gesammtstrafe von 25 Jahren und 1 Monat; 9 Personen Bevölkerungsklasse des Landes politisch entrechtet werde, ein Mannschaften gegenüber wird nicht der geringste sonstige Session diesem unwürdigen Zustande, wodurch die zahlreichste Unterschied gemacht. wurden von dieser Anklage freigesprochen. Wegen Ende gemacht werden. Endlich forderte die Versammlung die tannt. Kritik. Parteinachrichten. In einer großen Landtagswähler- Versammlung Nürn bergs referirte 2 öwenst ein über die Thätigkeit des bayrischen der elf Nürnberger Gewerkschaftsversammlungen der gebührenden Barlaments und Grillenberger unterzog dann das Verbot Die Versammlung faßte einstimmig eine Resolution, worin sie sich mit der Thätigkeit der sozialdemokratischen Abgeordneten im bayerischen Landtag sowohl in prinzipieller wie in taktischer Beziehung vollkommen einverstanden erklärte und diese aufforderte, auch fernerhin unentwegt an den seither von ihnen Wir geben diese Mittheilung wieder, ohne für die Majestätsbeleidigung wurden verurtheilt: drei sozialdemokratischen Abgeordneten auf, ihren Antrag betreffs Einzelheiten derselben eine Gewähr bieten zu können. Personen zu 23 Monaten. Wegen Vergeben gegen Einführung eines anderen Landtagswahlgefeßes sofort bei BeInteressant an derfelben ist vor allem die Mittheilung, daß das Preßgeset wurden zwei Personen zu 20 Tagen ginn der nächsten Session zu erneuern. die Sozialdemokraten als erstes Kanonenfutter verurtheilt und sechs freigesprochen. Wegen Ueberim Bukunftstriege gegen Rußland benützt werden sollen. Person zu 5 Gulden Geldstrafe verurtheilt. tretung von Ausnahmemaßregeln wurde eine Todtenliste der Partei. In Bruchköbel, Wahlkreis Unser Urtheil über derartige Maßregeln ist den Lesern besteligionsstörung eine Person zu 5 Monaten. Reihe, wenn es galt, für das Intereffe der Arbeiter zu wirken. Wegen Hanau, starb der Wirth des sozialdemokratischen Vereins, Friedrich Schreiner. Er war immer in der vordersten Zusammen wurden 40 40 Personen 84 27 zu 27 Jahren, Sieb gegen Sieb. Unsere Schutzölluer sind stets 5 Monaten, 20 Tagen und 5 Gulden Geldbereit zum Schutz der nationalen Arbeit" Feindseligkeiten strafe verurtheilt. Polizeiliches, Gerichtliches zc. Untersuchungen wurden in-Wegen Beleidigung dreier Fabrikanten in Ilmenau war gegen die Industrie des Auslandes hervorzurufen. Be- derselben Zeit eingeleitet: Wegen Verbreitung der Redakteur der Thüringer Tribüne", Güldenberg, vom sonders unsere Agrarier kennen hierin tein Maß. Nicht von Mai Flugschriften gegen 60 Personen, Erfurter Schöffengericht zu 30 M. Geldstrafe verurtheilt worden. zufrieden mit der Bertheuerung der inländischen Bedürfnisse wegen Religionsstörung gegen eine Person, Dieses Urtheil war der Straffammer zu gelind", es erhöhte durch hohe Bölle und ihnen gewährte Liebesgaben und wegen Geheim bündelei gegen 29 Personen, die Straffumme auf 100 M. Nun wird wohl die Göttin der Prämien, suchen fie im Auslande die Preise für dieselben wegen Herabwürdigung des Eigenthums: Gerechtigkeit zufrieden gestellt ſein. Dinge, die sie im Inlande vertheuern, im Auslande möglichst be griffes gegen zwei Personen. Beim Lipaner Grab- legung der Strafen die 18 monatliche Gefängnißhaft des Re -Das Landgericht in 3 wickau hat burch Zusammens herabzudrücken. So ist der deutsche Zucker in London hügel wurden 29 Akademiker verhaftet. Hausdurchsuchungen dafteurs des„ Sächsischen Volksblattes", Wilh. Trogni, in billiger zu haben, als wo er fabrizirt wird. Auf Kosten wurden in fünf Redaktionen vorgenommen. Das Ausnahme- 11 Monate umgewandelt. Da Trogniß am 19. März ins Ge der großen Masse des deutschen Volkes wird der Zucker in gericht fann stolz zurückblicken auf seine einmonatliche fängniß ging, wird er erst am 19. Februar 1895 wieder frei. Deutschland vertheuert und dem Auslande billiger Bucker Thätigkeit! Um 27. Auguft hat Redakteur Gladewiß die einjährige Ge = " geliefert. Es ist nun zu natürlich, daß im Auslande die Aus dieser Statistik ersieht man deutlich, daß die gegen fängnißstrafe verbüßt, die ihm, unseres Wissens, in einer Industriellen nicht gewillt sind, dieser deutschen Handlungs- die Jungczechen erlassenen Ausnahmebestimmungen luftig Privat klagesache, und zwar wegen Beleidigung einer Bergweise ruhig zuzusehen und den gegen fie geführten Schlag gegen die Sozialdemokraten angewandt werden. Dies ist werksverwaltung auferlegt worden war. durch einen Gegenfchlag zu pariren suchen. So wird in für alle, die noch lernen können, lehrreich. Freilich, Organe Klimbimvereine jedes Jahr Festlichkeiten abhalten, wo jedem In Dortmund, wo Krieger, Schüßen- und sonstige den gesetzgebenden Körperschaften der Vereinigten wie die" Post", die National- Beitung" und tutti quanti, Bergnügungsverein Umzüge durch die Straßen der Stadt ge Staaten jetzt der Vorschlag gemacht, den Zucker aus den wollen ebensowenig begreifen, daß eine anständige Partei stattet werden, so daß kein Sonntag im Sommer vergeht, wo jenigen Staaten, welche eine Ausfuhrprämie gewähren, mit gegen alle Ausnahmegefeße sein muß, wie, daß mit jedem nicht ein solcher Umzug vor sich geht; in diesem selben Dortmund 1/10 Cent Steuer für das amerikanische Pfund zu belegen. berartigen Schandgefeße Mißbrauch naturgemäß getrieben dürfen die tafsenbewußten Arbeiter keine Tanzlustbarkeit abhalten. Dieser Zoll wäre ein gehöriger Schlag für die deutschen wird. Immer wird man die Sozialisten mittreffen wollen, Ein Gewerkschaftsfest ist aus diesem Grunde verboten worden. Buderfabrikanten, die aber am wenigsten ein Recht haben, mögen auch offiziell die Ausnahmegesetze blos gegen Arbeiter nicht mehr amüsiren. Auch gut! Um so schärfer werden Die Beschwerde dagegen blieb erfolglos. Offenbar sollen sich die diesen Schlag als eine starke Rücksichtslosigkeit" zu bezeich- Anarchisten oder Jungczechen gegeben worden sein. nen. Jedenfalls haben die deutschen Zuckerfabrikanten diesen sie denken und agitiren. Echlag provozirt, und wer hinschlägt, muß es sich auch ge dauert fort in der französischen Kammer. Höchst unser verantwortlicher Redakteur, der sich am 12. Juli vor dem Die Debatte über die verbrecherischen Gesetze" - Endlich wissen wir", schreibt die Halberstädter Sonntagszeitung"," was tein grober Unfug ist. fallen lassen, daß hergeschlagen wird. interessant war die vorgestrige Rede Guede's, der die hiesigen Schöffengerichte wegen groben Unfugs", angeblich be In einem chriftlichen Staate sollen wir leben, so Geschichte des französischen Anarchismus gab und den Nach- gangen durch die Aufforderung, feine Schuhwaaren von G. Zad wird von Behörden und konservativen wie antisemitischen weis lieferte, wie die Polizei, von Andrieux an, ihn fünft zu kaufen und kein Berliner und Braunschweiger Bier zu trinken, Zeitungen bei jeder Gelegenheit betont. Und doch ist der lich gezüchtet hat. Burbeau, der Kammerpräsident, zu verantworten hatte, wurde frei geben Steuerzahlern aufDie Kosten Geist mancher Behörden im schroffsten Gegensage zu den rächt sich an den Sozialisten für die Züchtigung, die sie wurden der geduldigen Staatstaffe, d. h. den Steuerzahlern aufin den Evangelien niedergelegten Grundsägen des wahren seinerzeit Burdeau, dem Minister, ertheilten, durch eine erlegt. E3 tönnte nichts schaden, wenn die Staatskasse auch Christenthums. Dieſer Widerspruch zwischen Wort und wahrhaft schamlos' parteiische Geschäftsführung. Er greift dazu verurtheilt würde, uns die Unkosten zu erseßen, die wir That tommt in überaus scharfer Weise in nachstehender dem Knebelgesetz vor, indem er dem Gegner schon während durch die Beschlagnahme von über 7000 Zeitungsnummern, un Verfügung eines Grafen Schulenburg, des Landraths für der Berathung desselben einen Knebel in den Mund steckt. einmal so recht, wie nothwendig unsere Programmforderung: durch den Neudruck gehabt haben. Der Umstand zeigt wieder den Kreis Lübben, zum Ausdruck: - Daß man auch ein Knebelgesetz für die Kammer Berantwortlichkeit und Haftbarkeit der Behörden" ift." Nach dem nunmehr die Berpflegungsstationen plant, d. h. eine Reform der Geschäftsordnung, durch die im diesseitigen Kreise aufgehoben sind, steht zu erwarten, ber Opposition das Reden erschwert werden soll, das sagten daß die Hausbettelei wieder um sich greifen wird. Ich mache deshalb das Publikum hierdurch auf die für den dies. wir schon gestern. Inzwischen hat die Kommission, die das seitigen Kreis bestehende Polizei Verordnung vom Anarchistengesetz zurechtgeftutzt hat, bereits ein Mittel ent21. September 1888 aufmerksam, wonach das Berabreichen deckt, den größten Theil der Oppositionsanträge als geschäfts- ben 27. Juli, Abends 81/2 Uhr, wird in der Berliner Ressource, An die Handlungsgehilfen Berlins! Kollegen! Freitag, ordnungswidrig zu beseitigen. Wenn das so fort geht, Rommandantenstr. 27, eine öffentliche Versammlung abgehalten, tönnen die verbrecherischen Gesetze", denen der Senatum Stellung zum Bierbontott zu nehmen. G3 ist Tennen. In dem wichtigen Punkte des Egoismus irrt er sich voll natürlich zujubeln wird, schon nächste Woche fertig gestellt Pflicht jedes Kollegen dort zu erscheinen und auch bisher ständig. Die fommende Wissenschaft wird meine diesbezüglichen sein. Auch in der französischen Kammer spielt der indifferente Kollegen mitzubringen. Wer sich an der FlugblattLehren bestätigen, und es wird sich zeigen, daß die menschliche Er- Bitatensack" seine Rolle- genau wie im deutschen Reichs- vertheilung zu dieser Versammlung betheiligen will, wird tenntniß noch nicht am Ende ihrer Entwickelung angekommen war, tag. Wie ähnlich sich diese Bourgeois doch sehen! Und wie ersucht, die Flugblätter Montag Abend von 9-10 Uhr bei als die Menschheit von manchen Leuten, die auf der Höhe der ihre geistigen" Waffen doch überall dieselben! Es ist Brüning, Rosenthalerftr 11/12, in Empfang zu nehmen oder bei Zeit zu stehen glaubten, zu den übernatürlichen Erscheinungen ber internationale Bankrott des Rapi- dem unterzeichneten an Wochentagen von 6-8 Uhr Abends ahe Stufe gestellt wurde. Andere. Triebfedern für die menschlichentalismus! M gerechnet und gleichzeitig mit den leblosen Holzflößern auf eine dauern.d " Oswald Röhler. 11 Gewerkschaftliches. = abzuholen. Mit tollegialem Gruß: August Penn, Kleine Andreasstr. 7, Vertrauensmann der Handlungsgehilfen Berlins. Handlungen, als das Verlangen nach Genuß und Befriedigung Ohne internationales Anarchistengefetz ausgeliefert. giebt es nicht. Rein Planetendasein wird diesen Saß über- Gin Italiener Namens Bucchest, der verdächtig ist, einen und Biukauswaaren Fabriken beschäftigten Arbeiter! An die Zinkgießer und Stürzer und alle in LampenBiegniß.assivit anarchistischen" Mord ausgeführt zu haben, aber in Wahr- Kollegen! Die ausgesperrten Binfgießer der Firmen Welt Der Verfasser der Rezension in Nr. 189, dem die Redaktion beit ein ganz gemeiner Bandit ist, wurde auf der fran( Inh. Winkler) und Stoof NachfIgr. sind nun anderwärts Röhler's Erwiderung" mittheilte, bemerkt dazu: zösischen Insel Corsika, wohin er sich geflüchtet hatte, untergebracht. Es wird deshalb aufgefordert, die ausstehenden Bu 1. will ich nur bemerken, daß es sich für uns nicht gefangen und wird jezt von den französischen Behörden Listen ob leer oder gezeichnet- wegen baldiger Abrechnung mehr um die Bekämpfung der Lehre von der selbständigen nach Italien ausgeliefert. Ein neuer Beweis an R. Gürtler, Berlin, Grünauer Straße 26, 2. Quergebäude 3 Treppen, abzuliefern. Gleichzeitig wird allen Dank gesagt, die uns Seele handelt. Dagegen polemisiren, heißt, offene Thüren ein- dafür, daß wir Recht hatten zu sagen, ein internationaler in diesem Kampfe unterstügt haben. Laut Beschluß der letzten Verrennen. Es kommt jetzt darauf an, die monistische Welt- Auslieferungsvertrag zur Bekämpfung des Anarchismus sei fammlung bleibt die Sperre über die Firma Welt( Inh. Winkler) weiter anschauung wissenschaftlich auszugestalten. etwas ganz überflüssiges, sintemalen für gemeine Ver- verhängt. Mitgetheilt sei noch, daß trotz der Sperre bei Winkler Abgemacht Seefe" habe ich nicht einen Wig" genannt, sondern einen plumpen Gaffenwig", der für mich eben brecher die vorhandenen Gesetze vollständig ausreichen. Und in Arbeit traten die Kollegen Hanke( Ortsvereinler), Stange tein Wig ist und in einer Arbeit, die auf Wissenschaftlichkeit für politische Vergehen die internationale Auslieferung und Scheibelich; außerdem, und zwar gleich nach der Aussperrung, die Kollegen Gutschke, A. Gachtmann, Büchler, KreitAnspruch erhebt, wegen seiner Geschmacklosigkeit nicht verwandt zu fordern, ist reaktionäre Barbarei. werden dürfte. meyer, Schneider( schon wieder entlassen) und Dreßler. Zum Der vom Verfasser unter 3. angeführte Sat war ganz all- Italienische Kolonialexperimente. Während das Schluß wird darauf aufmertfam gemacht, daß Listen zur Sammgemein gehalten, nicht ausdrücklich auf Deutschland bezogen, wie Bolt in Sizilien verhungert, in der Lombardei von der lung für die ausgesperrten Brauerei- Arbeiter bei dem Delegirten denn das ganze Buch vom„ Menschen" überhaupt, nicht nur vom Bellagra dezimirt wird und auch in den anderen Provinzen zur Gewerkschaftskommission, Max Schulz, Franzstr. 7, zu haben sind. deutschen Menschen handelt, trotzdem es in Leipzig verlegt ist. unsäglich leidet, plant Crispi in Afrika große Eroberungen. Uebrigens ist die Anwendung des Köhler'schen Satzes auf Deutsch. Die öffentliche Meinung soll vom Elend im eigenen Lande gaben wir bekannt, daß sich unser Vereinslokal und ZentralAchtung, Arbeiter Berlins! In Nr. 162 des Vorwärts" Kent land nicht minder falsch. In Bayern, trotzdem es füdwestlicher und von der volksfeindlichen Politit seiner Regierung, wie Arbeitsnachweisebureau nicht mehr Rosenthalerstr. 38 bei Büchler liegt, wird bedächtiger und langsamer" gearbeitet als in Berlin auch von der Korruption des Beamtenthums abgelenkt befindet, sondern daß das Vereinslokal zu Herrn Röllig, Neue oder im Königreich Sachsen. Die Intensität der Arbeit hängt werden. überhaupt nicht von der geographischen Lage, sondern von dem Deshalb verbreitet man Depeschen, wie die Friedrichstr. 44, und das Arbeitsnachweise- Bureau zu Herrn Grade der ökonomischen Entwidelung ab. folgenden: Preuß, Neue Friedrichstr. 20, verlegt worden sei. Im Anour Das Wort Anthropologie hatte ich an jener Stelle auf die Wie der Agenzia Stefani" aus Massaua telegraphirt wird, schluß hieran schilderten wir die Manipulationen des ehemaligen Disziplin im engen Sinne angewandt. meldet eine Depesche aus Raffala vom 18. d. M., 192 Uhr Vor- Vorsitzenden T. Steczniewsky. Dieser selbe Herr nun verbreitete im mittags: Die Verfolgung der Derwische wird fortgefeßt und Laufe der vergangenen Woche ein Flugblatt folgenden Inhalts: Achtun! Barbiere, Friseure. Den geehrten Barbieren das Bataillon, welches sie verfolgt, ist in El Fafcher am Atbara angelommen. Die Stämme Halenga und Hadendoa aus dem und Friseuren zur gefl. Renntniß, daß in der legten GeneralTerritorium von Kassala haben sich unterworfen. Unsere Versammlung fich mehrere Kollegen burch das provokatorische Truppen fanden in Kassala große Mengen Getreide und Auftreten des Kollegen Popoß, speziell zu Gunsten seiner Bu dem lehten Sage des Verfassers irgend etwas hinzuzus fehen, halte ich für überflüssig. Bon meiner Rezension habe ich auch nicht eine Silbe zurückzunehmen. gl. onica Wiechert strengungen Herr Feibisch macht, um einen beten. = " Versammlungen. " " Depeschen. = Privat Telegramm des Vorwärts". Stettin, 21. Juli. Streik der Stettiner Steinseher. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Berson, nicht einverstanden waren und folgedessen ist, da der- 1 Counsil der internationalen Glasarbeiter- Union alle Schritt thut, stühung aus den für die ausgesperrten Brauerei- Arbeiter felbe noch zugleich jetzt Vorsitzender geworden, eine Spaltung um den Einzug von Schweden in Oldenburg zu verhindern. aufgebrachten öffentlichen Mitteln, während Massini, eingetreten. Auf Grund dieses machen wir den Herren Georg Horn, Vertrauensmann der Glasarbeiter Deutschlands, Drechsler Doht, Hansdiener Polit einen Unterschied zwischen Prinzipalen fowie Gehilfen die Mittheilung, daß ein Löbtau bei Dresden. ausgesperrten und den durch den Boykott ebenfalls in MitleidenArbeitsnachweis Bureau der Barbiere und Friseure im schaft gezogenen arbeitslosen Brauern nicht einzusehen vermochten. Restaurant, Rosenthalerstraße 38, fortbesteht und find die Sprech Durch Annahme eines Antrages von Börner( Tabakarbeiter), stunden von 10-12 Uhr, außer Sonntags. Sprechmeister Kollege die Angelegenheit der Boykottkommission zur Regelung zu überT. Steczniewski, Telephon Amt 111 Nr. 130. Indem wir nun weisen, wurden etliche andere Anträge hinfällig. Zum Schluß höflichst bitten, bei Bedarf unser Bureau zu besuchen, zeichnet unterbreitete Barbier Probos der Versammlung die im Vorachtungsvoll i. A.: T. Steczniewski. NB. Alle Anfragen und Berliner Gewerkschaftskommission. In der öffentlichen wärts" schon früher erwähnte Arbeitsnachweis- Angelegenheit seiner schriftlichen Sachen sind außer den Sprechstunden an den Versammlung der Delegirten am 20. Juli bildeten das Bureau Gewerkschaft. Sprechmeister Herrn 2. Stecznie wsti, Neue Schönhauser. Goldarbeiter Faber, Buchbinder Jost und Handschuhmacher straße 5, zu senden." Hinh. Der 1. Punkt der Tagesordnung: Besprechung über Die Freie Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker Die Angaben dieses Flugblattes sind, soweit sie von einem den Bierboykott" wurde von Faber durch Berlesen derjenigen Berlins und Umgegend nahm am 17. Juli den Bericht des angeblich provokatorischen Auftreten des Kollegen Popoß" 2c. Gewerkschaften eingeleitet, die dem Aufruf des geschäftsführenden Geschäftannehmers für das zweite Quartal entgegen. Danach und von einer„ Spaltung" fabeln, vollständig erlogen. In der Ausschusses zugestimmt haben, wonach an einem bestimmten Tage find während dieses Quartals von 51 angemeldeten Geschäften letzten Generalversammlung am 5. Juli ist Herr Steczniewsky so der nächsten Woche zur intenfiuen Agitation für den Bierboykott 49 abgeschlossen worden, die die Summe von 2474 M. 50 Pf. human und anständig behandelt worden, wie er es gar nicht öffentliche Bersammlungen abzuhalten sind. Mit Ausnahme der ergeben haben; 2 Geschäfte wurden infolge des Bierboykotts abverdiente. Zweitens ist bis zur Stunde nur der ehemalige Kassirer Bäcker, deren Versammlung am Donnerstag, Nachmittags 3 Uhr, bestellt. Der Kassenbericht ergab für das zweite Quartal an oder Rendant, wie er sich zu nennen beliebte aus in den Arminhallen abgehalten wird, der Musiker, die Einnahmen 397,94 m., an Ausgaben 305,20 M., mithin einen dem Verein ausgetreten. Dagegen sind der bisherige Vorsitzende Freitag, Borm. 9 Uhr, tagen, und der Gastwirthsgehilfen, deren Rassenbestand von 92. 74 Pf. Der Rendant erhielt Decharge. Steczniewsky und ein gewisser Nagel aus dem Verbande aus- Versammlung Freitag, Nachin. 3 Uhr, bei Ehrenberg stattfindet, Betreffs der Verlegung des Vereinslokals wurde beschlossen, am geschlossen worden. Wenn diese drei Leutchen glauben, eine halten alle übrigen in der Kommission vertretenen Gewerkschaften 1. Oktober dieses Jahres mit dem Parteigenossen Wernau nach Spaltung herbeigeführt zu haben, so ist das eine ungeheuere ihre Versammlung am Freitag Abend ab. Zur besseren Agitation seinem neuen Lokal, Rosenthalerstr. 57, zu ziehen. Zum Schluß Ueberschätzung ihrer Personen. Die Erfahrung hat eben auch für diese Versammlungen hat der Ausschuß ein Flugblatt heraus- wurde nochmals auf den Bierboykott hingewiesen. In nächster den Barbieren gelehrt, wer es ehrlich mit ihnen meint. Eins gegeben, das Sonntag Vormittag von 9-11 Uhr im Gewerk: 3eit soll hierüber eine öffentliche Versammlung einberufen mögen sich Steczniewsky und Genossen noch hinter die Ohren schaftsbureau zur Ausgabe gelangt. Säulenanschläge und werden. Die Angelegenheit der King'schen Brauerei wird der schreiben: wir werden jeden gegen uns geführten Schlag pariren Inserate zu den Versammlungen gehen vom Ausschuß aus, Gewerkschaftskommission unterbreitet werden. und ihnen damit ihr Handwerk für die Zukunft zu legen wissen. polizeiliche Anmeldung haben die Vertrauenspersonen der GeVerband deutscher Barbiere, Friseure und werkschaften allein zu besorgen. Der Ertrag der Tellersammlung Perrückenmacher, 3weigverein Berlin. Der Vor einer jeden Versammlung muß unverkürzt an den Kassirer stand. J. A.: Otto Poboß, erster Vorsitzender, An nenstr. 14. der Kommission abgeliefert werden, da daraus zunächst fämmtliche Unkosten( für Flugblätter, Inserate, Plakate, Achtung, Textilarbeiter! Der Streit der Velour Referenten u. s. w.) zu decken sind. Hauptsächlich die weber der Firma G. Feibisch dauert unverändert fort bisher indifferent gewesenen Berufsgenossen zum Besuche Sämmtliche fremde Weber, die während des Streits anfingen dieser Versammlungen einzuladen, folle sich jeder aufgeklärte haben, als sie die Sachlage erkannten, die Arbeit wieder nieder- Parteigenosse zur Pflicht machen und diesen bei etwaiger Ueber- Sämmtliche 14 Lehrlinge, die heute ihre Lehrzeit beendeten, gelegt. Einige Axminster- Weber von der Firma haben sich als füllung der Lokale den Vorrang lassen.- Die Bemerkung erklärten sich mit den Streikenden solidarisch und legten Streitbrecher gefunden, darunter drei, die organisirt sind. Sie aber'3, ein großer Theil der Bau- Arbeiter fehre sich sofort die Arbeit nieder.( Ein Hoch den Braven! Red. des wollen an den Velo urstühlen lernen. Da es aber viel Zeit und nicht an den Boykott, veranlaßte Töpfer Habanz zu der Er- Vorwärts".) Mühe kostet, diese Arbeit zu erlernen und Herr Feibisch die flärung, daß es leider so sei; diejenigen Arbeiter jedoch, die Waare braucht, so ist die beste Aussicht vorhanden, daß wir Boykottbier tränken, gehören feiner Organisation an und ersiegen. Von den Streifenden wird keiner die Arbeit wieder auf mangelten mangelten deshalb jedes Solidaritätsbewußtseins.( Sehr Danzig, 21. Juli. Nach einer Meldung des Staats: nehmen, bevor Herr Feibisch die Forderung, fämmliche Aus- richtig!) Bäcker Pfeiffer ersuchte die Delegirten, fommiffars ist bei folgenden Verstorbenen, einem Flößer in ständigen wieder einzustellen, bewilligt hat. Welche An- in den Versammlungen auch auf den Werth der Kontrollmarke Schillno, einem Schiffer in Thorn, einem Fischer in Stratau geübten hinzuweifen. Um den Boykott so intensiv wie nur irgend mög-( Kreis Danzig), einem Rinde in Dirschau und einem Kinde in Weber zu behalten, geht aus folgendem hervor. Gin lich zu gestalten, hielt es Buchdrucker Massini für sehr zweck- Chriftfelde durch die bakteriologische Untersuchung Cholera als Weber aus Köpnick, der bei ihm angefangen hatte, dienlich, bis zum nächsten Frühjahr fein Vergnügen abzuhalten. Todesursache festgestellt worden. Ferner wurde bei einem in wurde, um ihn vor der Berührung mit den Streifenden zu be- Seine Gewerkschaft habe bereits fünf Vergnügen rückgängig ge- Rratau erkrankten Arbeiter Cholera konstatirt. wahren, von Herrn Feibisch und seinem Buchhalter nach dem macht.( Bravo!) Das Entree für Feste könnten die Arbeiter München, 21. Juli. Nach amtlicher Feststellung sind bei Alexanderplatz begleitet. Doch als sie eines streikenden Webers für die in Deutschland noch sehr darniederliegende Gewerkschafts- dem Cyklonunglück in Schwaben drei Personen schwer und fünf ansichtig wurden, verschwanden sie im Sedan Panorama- bewegung besser verwenden.( Sehr richtig!) Redner brachte leicht verletzt worden. Restaurant und blieben da so lange, bis die Luft rein war. Am gemeinsam mit dem Bildhauer Winkler folgende Resolution ein: Wien, 20. Juli. Unterhalb Preßburg wurde heute eine anderen Tage mußte der Weber bis 7/2 Uhr in der Fabrik Die Delegirten der Berliner Gewerkschaftskommission ver- Leiche aus der Donau gezogen. Verschiedene Merkmale deuten bleiben und wurde dann per Droschke nach dem Schlesischen pflichten sich in ihren Gewerkschaften dahin zu wirken, daß nur darauf hin, daß die Leiche die des verschwundenen Bankiers Bahnhof befördert. Am dritten Tage gehörte er zu uns. Jetzt bei solchen Wirthen Festlichkeiten abgehalten werden, die fein Bettelheim iſt. nimmt Herr Feibisch keinen Weber mehr, der nicht Kaution stellen boykottirtes Bier ausschänken und ihren Saal den Arbeitern frei Prag, 20. Jult. Der Schlossergehilfe Staba und der tann. Die streitenden Weber. geben. Des weiteren verpflichten sich die Gewerkschaften, bei Handlungsdiener Jelinek wurden wegen Verdachtes der GeheimAlle arbeiterfreundlichen Blätter werden um Abdruck ge- all den Wirthen, die ihre Säle den Arbeitern zu Versammlungen bündelei verhaftet. Legterer war im Omladina- Prozeß freinicht hergeben oder die boykottirtes Bier ausschänken, sämmt- gesprochen worden. angemeldete Festlichkeiten sofort Durch besondere Aufrufe, die uns zur Veröffentlichung liche angemeldete Festlichkeiten sofort abzubestellen und Stockholm, 21. Juli. Von dem schwedisch- norivegischen eingesandt wurden, die wir aber wegen des beschränkten Raumes bis Ditern nächsten Jahres keine Vergnügungen abzuhalten." Generalfonfulat in Helsingfors ist die telegraphische Mits des Vorwärts" wirklich nicht publiziren tönnen, werden die Wäschezuschneider Hergt stellte sich vollständig auf den Boden theilung hierher gelangt, daß an verschiedenen Stellen im Mitglieder des Verbandes der Geschäftsdiener, Packer und der vorstehenden Resolution und tennzeichnete die lasche Haltung Gouvernement Wiborg 4 Cholera- Erkrankungen konstatirt worden Berufsgenossen dringend aufgefordert, heute Abend 6 Uhr in vieler sogenannten Klimbim"-Vereine, wobei er als selbstver- sind. der Generalversammlung pünktlich und Mann für ständlich betrachtete, daß die Arbeiterschaft etwaige Arrangements Kopenhagen, 20. Juli. Der König hat den zum Tode vers Mann zu erscheinen, die in der Ressource, Kommandantenstr. 37, von dieser Seite, die der Resolution zuwiderlaufen, durch Fern- urtheilten Institutsvorsteher Wilhelm Möller zu lebensabgehalten wird. Das gleiche Ersuchen ergeht an die Rigdorfer bleiben zu vereiteln suchen wird. Schuhmacher Krause er- länglichem Zuchthaus begnadigt. Bauarbeiter, für die heute Vormittag 11 Uhr im Lokale von innerte daran, daß auf den Bahnhöfen nur Boykott- Rom, 21. Juli. In der vergangenen Nacht explodirte an Schüß, Prinz Handjerystr. 7, eine Zusammenkunft stattfindet, bier zum Ausschank fommt und ersuchte, dies bei der Gartenmauer der britischen Botschaft eine ungefährliche und an die Arbeiter und Arbeiterinnen der Filzschuhbrauche, Ausflügen und Reisen wohl zu beachten. Der Einwand des Petarde, ohne irgendwelchen Schaden anzurichten. Man nimmt die für nächsten Freitag, den 27. Juli, zu Fiebig, Große Delegirten der Steinfeger, feine Gewerkschaft sei zur Ab an, daß jemand sich der Petarde als kompromittirenden Gegen Frankfurterstr. 26, eine Gewerkschafts- Versammlung haltung eines Vergnügens am 11. August bei Puhlmann's, standes entledigen wollte. Dieselbe bestand aus einer mit Feuerund für den 30. Juli zu Röllig, Neue Friedrichstraße, in eine Schönhauser Allee, kontraktlich gezwungen, gab Stoff zu einer werkspulver und Nägeln gefüllten Blechbüchse. Vereinsversammlung eingeladen werden.( Der Kassirer interessanten Debatte. Faber ertheilte u. A. den Rath, bei der Filzschuharbeiter Organisation wohnt Swinemünderstraße 6, Abschluß von Vergnügungen in Zufumft im Rontratt eine Klausel vorn 3 Treppen, und nimmt zu jeder Zeit Mitglieder auf und aufzunehmen, wonach der Kontrakt nur dann eingehalten werde, Beiträge entgegen.): Mögen die Arbeiter der erwähnten Berufe wenn der Saal auch zu Versammlungen zu haben ist. Auf die Mahnung beherzigen. Nur wenn sich jeder an den Drgani den Standpunkt der Resolution, der logischen Antwort auf das fationsarbeiten betheiligt, können die Arbeitsverhältnisse gebessert eigenthümliche Verhalten der Saalverweigerer, stellten sich noch hofes würde eine mit Bulver und Sprengstüden gefüllte Flasche Cagliari, 20. Juli. Vor dem Portale des Militärgerichtswerden. Wer das nicht thut, hat auch kein Recht zu tlagen, Klavierarbeiter Siediger, Handschuhmacher Bruder, wenn ihn das Unternehmerthum bedrückt. Metallarbeit r Trittelwig, Buchdruckerei Hilfsarbeiter mit halbabgebrannter Zündschnur gefunden. Wurzel and Filzschuharbeiter Willner. Nach Meinung London, 21. Juli. In der gestrigen Sitzung des Untermailini's höre in dem Augenblick, wo ein Wirth den Ar- hauses erklärte der Parlaments- Untersekretär des Auswärtigen, beitern feinen Saal zu Versammlungen entzieht, jede andere Grey, in Erwiderung auf eine Anfrage, die Handelsverträge mit auf. Verpflichtung der Arbeiter einem solchen Wirth gegenüber dem Deutschen Reich und Belgien tönnten mittels zwölfmonatDer Delegirte der Wie weit sie eine der Firmenschilderbranche, Nagel, licher Ründigung aufgehoben werden. verwies unter Entrüftungsrufen der Versammlung auf differentielle Behandlung der Kolonien behindern, lasse sich in der die Destillation auf der Stralauerbrücke der Stadt- allgemeinen Beantwortung einer Anfrage nicht erklären. bahn, wo, trotzdem daß Boykottbier zum Ausschank kommt, die London, 21. Juli. Nach einer Meldung des„ Reuter'schen Arbeiter des Schur'schen Möbel Transportgeschäfts, sowie viele Bureaus" aus Honolulu vom 13. Juli wurde Hawaii am 4. Juli die neue Konstitution Droschkentutscher verkehrten. Gastwirthsgehilfe Weihnacht definitiv als Republik erklärt und Dole wurde zum Präsidenten auf sechs Jahre will wissen, daß bei Proklamirung des Boykotts die Eisenbahn- verkündet. Direktion mittelst Zirkulars ihren Beamten anbefohlen habe, nur gewählt, auch das Kabinet bleibt dasselbe wie unter der von Bier aus boykottirten Brauereien zu trinken. Nach dem noch Dole geleiteten provisorischen Regierung; die Partei der Königin Hilfsarbeiter Faber fonstatirt hat, daß die Mitglieder des fich protestirte dagegen. Die Königin sandte eine Deputation an die aus Buchdruckerei Hilfsarbeitern zusammensetzen den Klimbini Unionsregierung nach Washington, welche eine Antwort auf ihre Vereins Fidel", der kürzlich in dem gesperrten Lokal von unbeantwortet gebliebenen Gesuche und Einsprüche, sowie beAchtung, Metalldrücker! Wegen Lohndifferenzen in der Steller, Köpenickerstr. 96, ein Vergnügen abhielt, teine organi- ftimmte Erklärungen bezüglich des zukünftigen Verhaltens der Fabrit von Jean Schönner in Nürnberg ist 3uzug firten, resp. sozialdemokratischen Arbeiter sind, fand ein Schluß Vereinigten Staaten zu erlangen strebt. streng fern zu halten. antrag und hierauf die von Masjini beantragte Resolution ein ( Deveichen des Burean Herold.) Zwischen den Bremer Zimmerern und dem Unternehmer stimmige Annahme. Budapest, 21. Juli. Die Versöhnungsversuche des Ministers Fr. Schmidt aus Altona find Differenzen ausgebrochen. Laut Bericht der Kommission der ausge- Hieronymi finden beim größten Theil der Rumänen fein EntBrauerei Wir ersuchen deshalb, den Zuzug von Zimmerern nach Bremen sperrten = Arbeiter, den Hilfsarbeiter gegenkommen, ebenso erfährt das Verhalten des Redakteurs der streng fern halten zu wollen. Der Vorstand des Lokal- Schneider erstattete, betragen deren bisherige Einnahmen:" Tribuna", welcher dem Minister einen Besuch gemacht hatte, verbandes der Zimmerer zu Bremen. a) auf Listen( von 5381 ausgegebenen Listen find 2409 Stück ein- nur Mißbilligung. Die Führer der Rumänen erklären insgesammt, Ueber die Ursache des Streits in der Neurettendorfer Brauereiarbeiter= 5828,74'.; c) vom Zentral- Verband eine Verständigung nicht zu denken sei. gegangen) 35 400,50 m.; b) die 10 pCt. der arbeitenden daß, so lange das Ministerium Wekerle am Ruder bleibe, an Seidenweberei bei Königinhof berichtet die Wiener Arbeiterinnen- deutscher Brauer 3500 M., zusammen 44 729,24 M. Hierbei Warschau, 21. Juli. Infolge der Ausbreitung der Cholera Beitung": Ursache ist eine 25prozentige Lohnreduzirung und sind die von Böttchern aufgebrachten Gelder nicht einbegriffen. wurden auch im Weichselgebiet die Reservistenübungen ſiſtirt. brutale Behandlung. Bestimmte Abtheilungen müssen, wenn die Lüttich, 21. Juli. Wie die über den Dynamitanschlag in Firma es verlangt, bis 11, 12 Uhr Nachts, auch bis 3 Uhr früh zu unterstützen sind noch 315 Braueretarbeiter mit 368 Kindern, worunter 21 Familienväter mit mehr als 3 Kindern. Hermalt angestellte Untersuchung ergeben hat, war das Attentat Ueberstunden machen. Es ereignete sich, daß eine verheirathete Der an die Delegirten zur Vertheilung gelangte Rechenschafts- nicht gegen den Bürgermeister, Professor Francote, sondern gegen Arbeiterin, die zu Hause frante Kinder hat und zur beſtimmten bericht für die Zeit von Anfang Januar bis Ende Juni 1894 den reichen Fabrikanten Collinet, den Schwager des BürgerFeierstunde die Fabrik verlassen wollte, mit Entlassung bedroht wird auf Antrag des Formers or sten in der nächsten Ver- meisters, gerichtet. Einer der Angestellten Collinet's wurde unter wurde. Eine Frau, die ihre Niederkunft herannahen fühlte und fammlung zur Diskussion gestellt werden. Die Gesammt den Verdachte, die That aus Rache verüb: zu haben, verhaftet, nach Hause wollte, wurde nach dreistündigem Warten vor dem einnahmen betrugen 4104,77 M., die Ausgaben 2566,61 M., Lüttich, 21. Juli. Alle hier verhafteten Anarchisten standen Thor zurückgewiesen. Zwei Stunden darnach wurde sie ent- somit verblieb am 5. Juli ein Bestand von 1538,61 M. Nach gestern vor der Anklagebehörde, welche die Juhaftbehaltung als bunden. Derartige Uebelstände herrschen noch mehr in dieser der Revision find indeß schon wieder größere Summen für ver- für Alle zu Recht bestehend erkannte. Fabrik. schiedene Zwecke an den Kassirer abgeliefert worden. Dem Rom, 21. Juli, Aus Castiglione wird gemeldet, daß vor An die Glasarbeiter in Schweden. Von verschiedenen Kassirer Willarg wurde Decharge ertheilt und ihm für die der Thür des dortigen Kriegsgerichtsgebäudes, eine mit Pulver Seiten ist mir Mittheilung geworden darüber, daß die Direktion halbjährliche Geschäftsführung eine Entschädigung, beziehungs- und Glasstücken gefüllte Flasche gesunden wurde. der Oldenburger Glashütten Glasmacher aus Schweden weise ein Mankogeld von 50 M. bewilligt. Lyon, 21. Juli. Drei höchst gefährliche Anarchisten wurden nach Oldenburg importiren will. Die Oldenburger Glasmacher Das Verlesen der Präsenzliste ergab die Anwesenheit von in einer Kaserne verhaftet, als sie Broschüren aufreizenden Inerwarten aber von den schwedischen Kollegen mit aller Bestimmt 76 Delegirten; unentschuldigt fehlten die Vertreter der Schlächter, halts unter die Soldaten vertheilten. heit, daß sie nicht zu Verräthern und Unterdrückern ihrer um Köche, Droschkenkutscher, Möbeltransportarbeiter, Bureau- Lyon, 21. Juli. Der Präsident des Affisenhofes besuchte ihre Existenz kämpfenden Arbeitsgenossen in Oldenburg werden. angestellten, Ladirer, Klempner, Jalousiearbeiter, der Butzfach, gestern Caserio in seiner Belle, welcher erklärte, daß er von der Die schwedischen, sowie alle Kollegen im In- und Auslande haben Blumen- und Federfabrikation und der Hilfsarbeiterinnen( Frau Berufung in keinem Falle Gebrauch zu machen beabsichtige. die moralische Verpflichtung, sich mit den bedrängten Genossen Müller.) Washington, 21 Juli. Die gestrige Abendsigung des in Oldenburg solidarisch zu erklären und jedes Angebot der Die Besprechung über„ Einführung der Kontrollmarke für Senats, in welcher das Tarifgesetz zur Berathung stand, Oldenburger Agenten furz und bündig zurückzuweisen. Die in das Schneidergewerbe" wurde auf Wunsch Pfeiffer's wegen verlief äußerst stürmisch. Der Berichterstatter der extraparkaschwedischen Glashütten arbeitenden deutschen vorgerückter Beit vertagt. Die Frage der Unterstützung der durch mentarischen Kommission gab die Erklärung ab, daß die Glasarbeiter fordere ich hierdurch auf, fofort und Auflösung des gemeinschaftlichen Arbeits- demokratische Partei das ganze Tarifgesez scheitern laffen wolle. energisch die schwedischen Kollegen auf die Sachlage in nach weifes des Ringes" Ringes" geschädigten Gr erklärte sodann die Forderungen Cleveland's für unberechtigt Oldenburg aufmerksam zu machen und zu verhindern, daß achtzig Brauer, welche Frage von Schneider auf- und meinte, man tönne sich auf das Veto des Präsidenten ge schwedische Glasarbeiter als Streifbrecher gegen ihre deutschen geworfen wurde, zeitigte eine lebhafte Distussion. Wintelmann faßt machen. Das Repräsentantenhaus dürfe auf keinen Fall Arbeitsgenossen ins Feld geführt werden. Die Oldenburger( Böttcher), Köhler( Schuhmacher), Nät her( Metallarbeiter), vom Senat Zugeständnisse erhalten, trotz der diesbezüglichen Aufs Kollegen geben sich ferner der Hoffnung hin, daß auch der lund Michaelis( Kürschner) erklärten sich gegen eine Unter- forderung Cleveland's. % Für Hutmacher! Zuzug von Wollarbeitern nach De13 in Schlesien ist wegen Differenzen in der Filzfabrik von Klemm fernzuhalten. Der Streit bei Arnold u. Komp. in Dresden ist beendet, weil alle Ausständigen in Arbeit sind. Die Sperre besteht fort. Die Sperre über Krämer's Seidenhutfabrit in Stuttgart ist aufgehoben. Zuzug nach Wien ist fernzuhalten. Unterstüßung für die Ausständigen ist an Rud. Fabian, Wien 16/2, Menzel gaffe 12 II, zu senden. Für Braner! Vor dem Zuzug nach Hamburg wird vom Verbandsvorstand gewarnt, da diese Stadt mit Arbeitslofen so überfüllt ist, daß keine Aussicht besteht, Arbeit zu betommen. Ebenso wenig ist es möglich, sämmtlichen Zugereisten Unterstüßung zu zahlen. V " all T Rom, 21. Juli. Wie die Agenzia Stefani" mittheilt, find infolge des von der britischen Regierung angeregten Meinungs austausches die italienische und die britische Regierung in Uebereinstimmung bemüht, Komplikationen zwischen China und Japan bezüglich Koreas zu verhindern. Verantwortlicher Redakteur: Sugo Pötsch in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Hierzu drei Beilagen. 1. Beilage zum ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Mr. 168. Sonntag, den 22. Juli 1894. I Arbeiter! Parteigenossen! 11. Jahrg. Die Einigungsversuche vor dem Gewerbegerichte sind an dem Widerstande des Bier- Ringes gescheitert. Der barbarische Akt des kapitalistischen Uebermuths, die unerhörte Maßregelung der völlig schuldlosen Brauereiarbeiter ist nicht zurückgenommen worden. Die Berliner Arbeiterschaft hat den Bierproßen die einzig mögliche Antwort ertheilt. In zweiunddreißig großen Volksversammlungen ist der Bierboykott auf sämmtliche Ringbrauereien ausgedehnt worden. Arbeiter! Parteigenossen! Eure Ehrenpflicht ist es, nicht zu dulden, daß Hunderte von Klassengenossen der Unternehmer- Willkür zum Opfer fallen, daß der Brauerring in brutalster Weise seine ökonomische Macht mißbraucht. Zum Kampfe gedrängt wird die Arbeiterschaft Berlins ihre erechte Sache mit aller Energie führen und mit rücksichtsloser Entschlossenheit diejenigen Mittel anwenden, welche den Sieg verbürgen. Arbeiter! Parteigenossen! Sorgt dafür, daß nirgends Ringbier getrunken wird. In keinem Hause, in keiner Werkstatt, bei keinem Ausfluge darf ein Tropfen Boykottbier getrunken werden. Alle Feste und Vergnügungen in Lokalen, in denen nur Ringbier geschänkt wird, sind zu unterlassen; alle etwa bereits getroffenen Verabredungen rückgängig zu machen. Den Gastwirthen muß klar gemacht werden, daß sie zu wählen haben zwischen der Kundschaft der Arbeiter und der Gunst der Bierproben. Wir wollen jede Schädigung der Gastwirthe vermeiden, indem wir dieselben auffordern, sich Bier aus boykottfreien Berliner oder auswärtigen Brauereien auzuschaffen, dann werden die Arbeiter nach wie vor bei ihnen verkehren. Weder Maßregelungen noch Saalsperre schrecken uus; wir kennen keine Furcht und wissen, daß an der Solidarität der Arbeiter das Unterfangen des Brauerrings scheitern wird. Mit unbeugsamer Entschlossenheit halten wir den Boykott über lämmtliche Ringbrauereien so lange aufrecht, bis unsere gerechten Forderungen erfüllt sind. Arbeiter Berlins, thut Eure Pflicht, meidet das Ningbier und die Lokale, in denen Euch Boykottbier vorgeseht wird. Und auch Ihr, Arbeiter und Parteigenoffen in Deutschland, helft uns, indem Ihr kein Bier aus den boykottirten Brauereien Berlins trinkt. Der Boykott, dessen Ende nicht abzusehen, ist den Berliner Arbeitern durch einen Akt unerhörter Brutalität aufgezwungen. Wir appelliren an das Ehrgefühl aller klassenbewußten Arbeiter und wissen, daß ihre Solidarität sich stärker erweisen wird als die Zufallseinigkeit des dividendenlüsternen Unternehmerthums. Vorwärts, Arbeiter und Parteigenossen! Trinkt kein Boykottbier! Meidet die Lokale in denen Ringbier ausgeschänkt wird! Kauft kein Flaschenbier, welches aus Ringbrauereien stammt. Lehteres empfehlen wir besonders den Frauen zur Beachtung. Hoch die Solidarität der Arbeiter! Boykottirt sind die folgenden, dem Ring angehörenden Brauereien: Tokales. Aftien Brauerei Friedrichshain, Berlin. Aktien- Brauerei- Gesellschaft Friedrichshöhe, vorm. Paßen- Wrangelstr. 124, zu senden. Die übrigen Mitglieder der hofer, Berlin. Aktien- Brauerei- Gesellschaft Moabit, Berlin. Aftien Gesellschaft Schloßbrauerei Schöneberg, Schöneberg. Bergschloß- Brauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Berliner Bockbrauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Berliner Kronen- Brauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Berliner Unions- Brauerei, Berlin. Böhmisches Brauhaus, Kommandit- Gesellschaft auf Aktien, A. Knoblauch, Berlin. Brauerei Oswald Berliner, Berlin. Brauerei Julius Bözow, Berlin. Brauerei Borussia, Aftien- Gesellschaft, Niederschönweide bei Johannisthal. Brauerei Gambrinus, Aktien- Gesellschaft, Charlottenburg. Brauerei Carl Gregory, Berlin. Brauerei F. Happoldt, Berlin. Brauerei Königstadt, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Brauerei Pfefferberg, vorm. Schneider u. Hillig, Berlin. Brauerei A. Werm, Berlin. Bürgerliche Brauerei, Berlin. Bürgerliches Brauhaus, Otto Müller, Berlin. C. Habel's Brauerei, Berlin. Gebrüder Josty, Berlin. Norddeutsche Brauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Schultheiß' Brauerei, Aktien Gesellschaft, Berlin, Abth. I Schönhauser Allee. desgl. Abth. II Tivoli. W Brauerei Schweizergarten, Berlin. 22, Die Boykottkommiffion. fannten Fürsorge der besitzenden Klasse um das Wohl der Arbeiter dürften wir es wohl erleben, daß, gemäß der Achtung, Parteigenossen! Um Verzögerung zu vermeiden, das Publikum ermahnt wurde, während der Choleragefahr nur vorjährigen Bekanntmachung des Polizeipräsidenten, in der ersuchen wir alle auf den Boykott bezüglichen Schreiben direkt Rothwein zu trinken, demnächst von Polizei wegen verordnet an Paul Singer, Lindenstr. 44, oder Herm. Mattutat, wird, nur alte, abgelagerte Weine zu verabreichen. Die angerufene Gesundheitspolizei wird ihre Pflicht thun und allerorten Boykottkommission find: Millarg, Lehrterstraße Magazine eröffnen, in denen Wein natürlich unentgeltlich verab reicht wird. Mit der Rettung aus der Noth wäre es dann Gumpel, Weinftr. 31, und Hilpert, Rigdorf, Karlsgarten- freilich wieder nichts. straße 1. Herr Rösicke als unser Mitkämpfer. Seit Ausbruch des Der Bierboykott wird mit vermehrter Energie Bierkampfes ist, wir gestehen das gerne zu, schon manch hartes fortgeführt, so tönt's von Mund zu Mund in jeder Wort gefallen gegen Herrn Rösicke, den Führer der RingWerkstatt und an jedem Arbeitsplay. Die Bierbrauereien. Indeß: la guerre c'est la guerre Krieg ist proten sind noch nicht mürbe, es ist ihnen noch zu früh für die Krieg und im Kriege wird Niemand geschont. Heute haben wir Beendigung des Bierkrieges. Die Herren von der Malzdarre Herrn Röside für eine lobenswerthe That zu quittiren. Ihm wollen den Krieg weiter führen, nun, den Arbeitern kann's recht ging der Eifer unserer Parteigenossen im Vertheilen der Boykottein. Heute am Sonntag bietet sich die beste GeFlugblätter nicht weit genug, er schloß sich den FlugTegenheit, die Solidarität der Arbeiterschaft blatt- Vertheilern an. Die erste Auflage pon 100 000 machtvoll zu beweisen. Wenn es sich jeder Arbeiter war vergriffen, der Feuereifer des Königs im Reiche Gerste aber zur strengen Pflicht macht, feinen Tropfen Ringbier der noch lange nicht gestillt. zu trinken und die Lokale und Gärten, in und außerhalb Druckerei von M. Bading erhielt von ihm eine Bestellung auf Berlins, in denen nur Ringbier verzapft wird, zu meiden, dann 1000 Stück Flugblätter leider zu spät, die Auflage war verwerden die Ringbrüder fühlen, was es bedeutet, die Berliner griffen. Herr Rösicke von dem Wunsche durchdrungen, dem Arbeiter in so brutaler Weise, wie es geschehen ist, zu Boykott sich nüßlich zu erweisen, beauftragte eine andere Druck provoziren. firma mit der Herstellung einiger tausend Flugblätter, die in Druck und Schrift sich kaum vom Original unterscheiden lassen; sogar den Genoffen Mattutat ließ er, wie im Original, als Verleger, die Firma Bading als Drucker zeichnen. Weit über Berlin hinaus haben diese Flugblätter nun ihre Ver breitung gefunden. Wir haben ihn verkannt, den Braven, und begrüßen vielleicht demnächst in ihm- unsern jüngsten Genossen. Zum Kapitel: Der Bierboykott wirkt nicht. Die bürgerliche Brauerei, Tempelhofer Berg, versendet gegen wärtig Geschäfts farten an ihre alten Kunden folgenden Inhalts: Berlin, im Juli 1894. Arbeiter! Parteigenossen! Denkt an die Hunderte von Gemaßregelten, denkt an die Arbeitslosen, an die durch den Hochmuth des Bierrings ausgesperrten Brüder, denkt an die Doppeldezimirung der Brauerei Arbeiter und handelt, wie es klaffenbewußten Kämpfern für die Rechte der Arbeiter zukommt, meidet die Lokale, in denen nur Ringbier ausgeschänkt wird, und trinkt kein Ringbier. Es gilt unverbrüchlich daran festzuhalten, daß kein Ringbier fonsumirt, fein Lokal, was feinen Gästen Ringbier vorfeßt, aufgesucht wird. Wird diese Maßregel energisch durchgeführt, dann wird sich Berlins den Uebermuth des Brauereiringes zu überwinden Spandauerberg- Brauerei, vorm. C. Bechmann, Westend bei zeigen, daß die Einigkeit und Entschlossenheit der Arbeiter Charlottenburg. Vereinsbrauerei Rirdorf. Versuchs- und Lehrbrauerei, Berlin. Vittoria- Brauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Germania- Brauerei, David u. Martin, Berlin. Brauerei Stralau. Boykottfreies Bier liefern: Brauerei Carlsberg, lottenburg. Friedrich Reichenkron, CharBrauerei Wilhelmshöhe, E. Lehmann, Berlin. Brauerei Pichelsdorf, Direktor Hoffmann. Münchener Brauhaus, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Süddeutsche Brauerei, Karl Rink u. Ro., Berlin. Brauerei Müggelschlößchen, Friedrichshagen. Nordstern- Brauerei, Berlin. Brauerei in Wusterhausen. vermag. Vorwärts also! Gebt überall die Parole aus: Niemand darf Ringbier trinken, und die 2otale, in denen nur Ningbier geführt wird, dürfen nicht besucht werden! Die Lokalfommiffion von Reinickendorf und Um gegend macht bekannt, daß der Gastwirth Iwert( früher Schmal) in Hohen Neuendorf an der Stadtbahn, entgegen seinem Versprechen, nach wie vor Ringbier ausschänkt. V war Die Wir vermissen zu unserm Bedauern( also doch!) seit längerer Zeit Ihre Entnahmen unseres anerkannt vorzüg lichen nur aus bestem Hopfen und Malz start eingebrauten Bieres und bringen Ihnen dasselbe deshalb hierdurch zu alten Preisen ( folgt Preisliste) in Erinnerung. Sie bittend, uns gefälligst bald wieder mit Ihren werthen Aufträgen zu beehren und hierzu angebogene Postkarte zu benußen, empfehlen wir uns. Hochachtend ( folgt Unterschrift.)- Unser Beileid der Bürgerlichen. Hoffent lich treten nun die Bierphilister in Aktion und saufen die Bedrängte aus der Patsche. einer mittleren Berliner Brauerei ,, Der Bierboykott wirkt nicht", sagen die Brauer, der St. Hubertus aus der Rosenthalerstraße und die von ihm belehrten Tintenfuli. Nun, wie der Boykott nicht wirkt, davon heute ein kleines Geschichtchen. Es war an einem Tage der Woche, In Mariendorf sowohl wie in Marienhöhe ver- in welcher der Boykott über den ganzen Ring verhängt worden schänken nur Wohlgemuth, Chausseestraße, und Baudert, war. Am ersten Tage nach dem ominösen Mittwoch hatte es Lichtenrader Chauffee, boykottfreies Bier. Die Arbeiter nur getröpfelt, weil die Arbeiter ihren Buditern in den meisten Mariendorfs sowohl wie Ausflügler werden ersucht, darauf zu Fällen eine Frist eingeräumt haben, damit diese sich um eine achten. Ein Saal steht uns nicht zur Verfügung. Ge neue Bierquelle umsehen konnten; aber dann auf einmal tam sperrt ist Wwe. Schensch, Feldstr. 14. ein wahrer Platzregen von Absagen. Als wieder einmal Die Lokalkommission für Mariendorf. sechs derartige Brieflein, und zwar aus der nächsten Nachbarüber die geringen Summen, die für die Brauerei- Arbeiter ein schwankte in den letzten Jahren zwischen 70 000 und 84 000 M.Mit hämischer Freude berichtete bisher die Ringpresse fchaft, ins Haus geflogen tamen, da machte sich der Besitzer sein Reineinkommen gegangen seien. Man hatte dabei einzig die allerdings winzige in höchst eigener Person auf die Strümpfe, um den Sturm zu Summe von etwa 5000 m. im Auge, die nach und nach in beschwören. Er sprach bei abgesprungenen Kunden vor „ Vorwärts" quittirt worden ist. E3 selbst= waren das durch die verständlich nur so im Vorbeigehen und fragte ganz treu In der am Freitag statt- herzig, weshalb sie denn kein Bier mehr von ihm kauften. Die gefundenen Sigung der Gewerkschaftskommission fonnte num zum Leidwesen der Brauereiproßen und ihrer Trabanten bekannt Gäste und müßten und wollten diesen den Willen thun. Von den Leute sagten ihm bereitwillig Bescheid; sie hätten Arbeiter als gegeben werden, daß die Summe schon jetzt 44 750 m. betrage. Brauern hätten sie nichts, nicht einen Pfennig und so Dabei ist zu bedenken, daß besondere Anstrengungen seitens der Als Berliner Arbeiterschaft noch gar nicht gemacht worden sind und der Brauer merkte, daß die Sache entschieden, geschlossen und gefertigt sei, empfahl Tausende und Abertausende sind schließlich noch zusammener sich mit der Bitte, ihm ein geneigtes Wohlwollen für späterhin zu be zubringen. Die Arbeiterschaft weiß eben Opfer zu bringen, sobald D Titanentrotz der Berliner Bier Türken, es sich um die Unterstützung von Proletariern handelt, die von wohin bist du entschwunden?! Wie den Unternehmern auis Pflaster geworfen worden aus purem vor wenigen Tagen und Wochen gegen den Uebermuth" der schäumtest du noch Uebermuth und Machtkitel. Brauereiarbeiter, wie große Worte von Ehre, Selbstachtung, Noch winkt den Bierproßen eine Rettung und zwar nationaler Industrie u. f. w. u. s. w. hattest du damals zum die Gesundheitspolizei. Es darf nicht geduldet werden, daß die Zubrocken und heute gehst du in die Kneipen„ nachfragen", wie Arbeiter so junges Bier trinken, das bringt die Gesundheit die armen, alten Frauen, die mit Apfelsinen," Pfeffermünz- und der honneten Gesellschaft in Gefahr, denn, so argumentiren die Chokoladetäfelchen handeln! Fürchtest du denn nicht, daß dir bürgerlichen Blätter, der Genuß jungen Bieres ist geeignet, der alle Bierreisenden" von Berlin auf die Bude rücken und dich Seuche den Boden au ebnen." Bei Der be- wegen Geschäftsschädigung belangen?! Exportbrauerei Rathenow, Niederlage bei Max Denn Expedition einkafürte Gelder. hardt, N.W., Hannoversche Straße 18a. Bürgerliches Brauhaus, Dresden. Schloßbrauerei, Fürstenwalde. Bürgerliches Brauhaus( in Firma Müller), Frank. furt a. D. Gustav Spiekermann, Weberstraße 66, Niederlage des Bürgerlichen Brauhauses Luckenwalde. Phönig- Brauerei, C. Radon, Lichterfelbe. Brauerei Jagdschlößchen, Eberswalde. Niederlage Edm. Renter, Swinemünderstr. 45. Brauerei Tivoli, Strausberg. Niederlage Stabernad, Mühlenstraße. wahren. # 3 - Die zum Besten der ausgesperrten Brauerei Arbeiter| Witterung in Deutschland am 21. Juli, 8 1hr Morgens.[ 20 M. für ein 5 Kilo- Packet geleftet; 4. für die auf Bostanweisungen geplante Matinee, die am 29. Juli, 12 Uhr, im Feenpalast statt- Bei gleichmäßig vertheilten, ziemlich hohem Luftdruck ist in eingezahlten Geldbeträge wirb voller Erfah gewährt. 5. für finden sollte, wird nun am gleichen Tage im Elysium, vielen Gegenden Deutschlands, namentlich an der Nordseeküste einen durch verzögerte Beförderung oder Bestellung von Landsbergerstraße, abgehalten werden. und im Süden, heiteres Wetter eingetreten. Nordöstlich von der Sendungen unter 2 und 8 entstandenen Schaden leistet die Post Oder ist der Himmel zwar noch allgemein bewölkt, doch haben Garantie, wenn die Sache infolge der Verzögerung verdorben auch hier die Regenfälle aufgehört. An der oftpreußischen Küste oder ihren Werth ganz oder theilweise verloren hat. In allen weben sehr heftige westliche, sonst überall nur schwache füdwest Fällen wird außerdem das etwa bezahlte Porto erstattet. Die liche Winde. Die Temperatur ist in Süddeutschland etwas ge- Ersatzansprüche sind innerhalb 6 Monate, vom Tage der Einstiegen, in Norddeutschland nahezu unverändert geblieben; Münster lieferung der Sendung an, bei derjenigen Bostanstalt anzubringen, meldet auch heute Morgen nur 13 Gr. Celsius. bei der die Sendung aufgegeben wurde. Für gewöhnliche Brief postsendungen wird weder im Falle eines Verlustes oder einer Beschädigung, noch im Falle einer verzögerten Beförderung oder Bestellung Ersatz geleistet. Der Musikverein Crescemdo", von dem wir in unserer Freitagsnummer berichteten, daß er bei einem Sommerfest in einem bontottirten Lotal( Westphal, Friedrichsberg) mitwirke, theilt uns mit, daß der Name des Vereins in diesem Falle zu Reklamezwecken mißbraucht und ohne Wissen und Willen der Vereinsmitglieder aufs Plakat gesetzt worden sei. Wetter- Prognose für Sonntag, den 22. Juli 1894. Theils heiteres, theils woltiges Wetter mit schwachen füdlichen Winden, zunehmender Grwärmung und etwas Neigung Berliner Wetterbureau. " Die Maugelhaftigkeit der städtischen Fluß- Badeanstalten ist an dieser Stelle von uns schon mehrfach hervorgehoben worden. Das Rappeln. Was im Bayernlande das Haberfeldtreiben Was braucht die Stadt der Intelligenz Berlin Badeanstalten, hat zur Gewitterbildung. ift, das ist im Bergischen das" Rappeln", ein Boltsgericht" es doch Kasernen in genügender Anzahl. Wer einigermaßen als über Ghebrecher. Auch jetzt haben sich hier Hunderte an einer anständiger Mensch gelten will, geht ohnedies nach Ostende oder Polizei- Bericht. Am 20. d. M. Vormittags fiel ein Mann, folchen Rappelei" betheiligt, indem sie wiederholt mit GießHeringsdorf. Seit Jahren sind keinerlei Fortschritte auf diesem während er in einem Restaurant in der Grenadierstraße mit dem tannen, Blechtöpfen, Topfdeckeln und Geräthen vor das Gebiete gemacht. Ueber die Ausstellung einer Bade- Anstalt an Anbringen von Gardinen beschäftigt war, in die Fensterscheibe. Haus des Angeklagten" zogen und dort einen Höllenlärm vollder Waisenbrücke schreibt man uns aus unserem Lesertreise, daß Er selbst erlitt feine Verlegungen, dagegen wurde ein auf der führten. Da die Polizei der Menge gegenüber nicht viel ausauch hier die ökonomische Stadtverwaltung nicht etwa sich so weit Straße befindlicher fleiner Knabe durch die herabfallenden Glas- richten kann, muß sie sich auf einige Strafmandate beschränken. vergessen, eine neue Bade- Anstalt erbauen zu laſſen. Es handelt stücke derartig im Gesicht verlegt, daß er in ärztliche Behandlung Wenn ein Haufe auf der einen Stelle von der Polizei auzsich vielmehr um die alte Bade Anstalt, welche früher an gegeben werden mußte. Nachmittags verunglückte ein Kutscher einandergetrieben ist, bildet sich ein anderer Haufen an einer der alten Waiſenbrücke und b dann an der Inselbrücke ihren Standort hatte. Wer nun schon jemals eine der städtisc en in der Bärwaldstraße dadurch, daß sich die Borderschütze seines andern Stelle, um die Kayenmufit mit frischen Sträften fortStandort hatte. Wer nun schon jemals eine der städtischen 5 Pfennig- Badeanstalten besucht hat, wird wissen, wie gedrückt" mit Mauersteinen beladenen Wagens löfte. Er wurde durch die zusehen. Natürlich befinden sich unter der Menge auch viele blog e namentlich an warmen Sommertagen dort zugeht," und wie nachrutschenden Steine vom Wagen geworfen und fiel so unglück aus Neugierde, die, wie man in Köln zu sagen pflegt, gern ein wenig die Anstalten( welche fast ausschließlich von der Schul- lich vor die Räder desselben, daß er auf der Stelle getödtet Kerzchen brennen sehen". wurde. Im Laufe des Tages fanden drei unbedeutende Feuer statt. Außerdem wurde die Feuerwehr nach dem Lohmühlen-> In weg 3 gerufen, wo der Materialienschuppen einer Fabrik in Brand gerathen war. 0 jugend per Freifarte" besucht werden) infolge des beschränkten Raumes den Anforderungen gerecht werden. Man sollte nun meinen, daß der Magiftrat von der Neu- Aufstellung des alten " Räsetasten", wie die Anstalten im Boltsmunde sehr treffend ges nannt werden, Abstand nehmen und eine größere aufstellen würde, was nur mit geringen Mehrkosten verknüpft wäre, jedoch der Augenschein belehrt uns eines Anderen. Die alten Käsekasten" werden also friſch„ aufgebügelt und die Stadt macht weiter Gerichts- Zeitung. Geschäfte mit den nach einem Bad lechzenden Arbeitern. fei er $ 333. Har fridirect Briefkaffen der Redaktion. Wir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffree( 8wei Buchstaben oder eine Zahl anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll. Luisen- Brauerei, Berlin N., Bellermannstr. 71a/ 72. Redaktion nicht in der Lage, die Aufnahme zu bewirken. An die Boykottkommission wenden. Stellen Sie innerhalb der einEine gefährliche" Körperverlegung mittels eines E. B., Hennigsdorf. Gegen Bettelet! Der Landrath des Lübbener Kreises macht Stiefelabsages bildete geſtern den Gegenstand einer Verhandlung wöchentlichen Frist nach Zustellung des Strafbefehls den Antrag bekannt, daß nach Aufhebung der Verpflegungsstationen ein er vor dem Schöffengericht des Landgerichts I. Der Händler Wilzig auf gerichtliche Entscheidung. Ist die Frist versäumt, bleibt neutes Umsichgreifen der Hausbettelei zu erwarten sei, daß jedoch 19. Mai d. J. vor dem Kriminalgericht abspielte, dermaßen auf den wollte von om Händler H. bei einem Rekontre, was sich am nichts übrig, als zu zahlen. Sibirien 1000. Drei Thermometerstalen sind in Gebrauch, nach einer für den Kreis bestehenden Polizeiverordnung das Almosengeben bei Strafe bis zu 30 Mart event. Haft verboten Fuß getreten sein, daß das Blut förmlich aus dem Stiefel ge- die Entfernung zwischen Eiz- und Siedepunkt des Wassers bei einem Luftdruce von 760 mm wird von Reaumur in 80 Grade, sei. Diese Bekanntmachung hat bei einigen bürgerlichen Blättern flossen, worauf der Staatsanwalt die Anklage erhoben hatte. Berlins Berwunderung und beinahe Gutrüstung hervorgerufen. Der Angeklagte führte aus, daß W. wohl aus Rache, von Gelfius in 100 und von Fahrenbeit in 180 Grade eingetheilt. Berlins Verwunderung und beinahe Gutrüstung hervorgerufen. weil er mit einer Denunziation wegen Majestätsbeleidigung Reaumur und Gelsius sezen den 0- Punkt auf den Gispunkt, Wir wollen diefe Blätter darauf aufmerksam machen, ( über die der Vorwärts" " feiner Zeit berichtete) gegen Fahrenheit 32 Grade unter den 0- Punkt. Die Füllung der daß sie nicht erst bis nach Lübben zu gehen brauchen, feine( 5.) Frau abgefallen sei, diese Verlegung simulire, Thermometer mit Quecksilber, Weingeift oder anderen Stoffen wenn sie sich über ein Verbot des Almosengebens wundern im Gegentheil von gemißhandelt. Bwei und entrüften wollen. Bekanntlich existirt hier in Berlin Beugen hatten wohl eine Verlegung des Fußes bemerkt, von hat mit der Eintheilung der Skala nichts zu thun. ein sogenanter Verein gegen Verarmung". Er wurde K. q. S. In derlei verwickelten Erbschaftsangelegenheiten begründet in der Absicht, die Hausbettelei zu unterdrücken, Blut aber oder daß H. den W. überhaupt absichtlich getreten, läßt sich ohne Einsicht in die Dokumente( Teſtamente und Vernichts gesehen. Das ärztliche Attest war bemerkenswerther und trug früher auch noch direkt den Zusatz gegen Bettelei!" gleich) genaue Auskunft nicht ertheilen. Soweit aus Ihren Mitin seinem Titel. Die Plage der Hausbettelei," hieß es noch Weise auch erst am 21. Mai, zwei Tage später, ausgestellt. Der Staatsanwalt vertrat die Meinung, daß eine vorsätze theilungen die Sachlage ersichtlich, ist die Pflegemutter in giltiger im Rechenschaftsbericht des Vereins über die Jahre 1882 und 83, " war gegen Ende der sechziger Jahre in Berlin zu einer Höhe liche Mißhandlung erwiesen fet, und beantragte unter Aus- Weise Alleinerbin geworden und kann auch ihr Eigenthum vergestiegen, daß die Bevölkerung zur Selbsthilfe schreiten mußte, schluß aller mildernder Umstände eine Gefängnißstraße von drei fchenfen. um sich dieser Zustände zu erwehren." Der Verein, der 1869 Monaten. Durch das Urtheil des Gerichtshofes erhielt die Sache ins Leben trat, hat es seinen Mitgliedern bis auf den heutigen jedoch eine andere Wendung; die Verhandlung wurde vertagt Tag zur Pflicht gemacht, Bettlern nichts zu geben und sie und die Vernehmung mehrerer Entlastungszeugen, die der Anan das Vereinsbureau zu weisen. Da diesem Verein geklagte vorgeschlagen, beschlossen. " über 10 000( Zehntausend) meist recht wohlhabende Mitglieder angehören, die mit den Vereinsprinzipien id noch mehr einverstanden sein dürften als die Bevölkerung des Lübbener Kreises mit der für sie erlassenen Polizei- Verordnung, so kommt der das Almofengeben verbietende Statutenparagraph " " Vermischkes. " 〃 Der Wiener ,, Unabhängige" Adolph Heimaun, der feiner Zeit mit anser die sozialdemokratische Parteileitung Desterreichs erfolglos zu diskreditiren suchte, wurde, wie die Neue Freie Presse" meldet, vom Kreisgericht in Aussig, wo er als ch minz erei halber in Untersuchungshaft faß, wegen Geifte 3 störung der Tobrschaner Jrrenanstalt bei Pilsen überwiesen, Stolpe. Verbummelt ein Arbeitgeber die von ihm verwahrte Invaliditätskarte und erhält der Arbeiter deshalb keine Arbeit, so ist der Arbeitgeber nach richtiger Ansicht schadenserfaßpflichtig. Der Schadensersatzanspruch ist ein Entschädigungsanspruch im Sinne des§ 3 Nr. 2 des Gewerbegerichts- Gesetzes, einzelne Gewerbegerichte haben indeß entgegenstehende Entscheidungen getroffen. Der Anspruch ist beim Gewerdegericht, eventuell beim Amtsgericht geltend zu machen. R. P. 1. Einer Platterin steht, falls nichts anderes ver mit dem Wochenfreitage sich begnügen. einbart ist, eine vierzehntägige Kündigungsfrist zu. 2. Er muß A. 2. 66. Ueberfluß von Wanzen, Schwaben, Ameisen dergl. berechtigt zum Rücktritt vom Miethsvertrag, wenn diese Chambregarnisten die Wohnung für den zahlenden Miether unbewohnbar machen und der Wirth troß Aufforderung die Grmission der Thierchen nicht besorgt. Welche Anzahl solch' Aftermiether eine Wohnung unbrauchbar macht, hängt von dem Empfinden des Richters in jedem Einzelfall ab. Erben 1000. 1. Ein wechselseitiges Testament, durch welches dem überlebenden Ehegatten die unbeschränkte Verwaltung des Gesammtnachlasses bis zu seinem Ende überlassen wird und die Kinder mit dem zufrieden sein müssen, was beim Tode des zweiten Ehegatten vorhanden ist, ist giltig. 2. Der Antrag auf Eröffnung des Testaments muß bei dem Amtsgericht gestellt werden, wo das Testament hinterlegt ist. Kopenhagener Parteigenosse. Bereits vor einigen Wochen von uns behandelt. F. R. 103. Die Angelegenheit ist einem Genossen zur Recherche überwiesen worden. Interft. in Krankh. Gesetzesparagraphen, die kein all gemeines Interesse haben, abzudrucken, geht nicht an. Sprechen Sie zwischen 12 und 1 Uhr vor. für Berlin in seiner Wirkung auf daffelbe hinaus wie jene baß daselbst eine Bereinigung von 28 Manufakturwaaren- Händlern Bürgerlicher Boykott. Aus Liegnis wird uns gemeld et Polizei Verordnung für Lübben. Die Verweisung an das Vereinsbureau ist kein Ersatz für das verweigerte Almosen, da die dortigen Lokalzeitungen Liegnizer Tageblatt"," Liegniter Der Verein gegen Berarmung", wie wir wiederholt nachgewiesen Beitung" und Liegniger Anzeiger" gezwungen haben, einem dort haben, feine Wirtsamteit auf einen kleinen Kreis beschränkt neu gegründeten Konkurrenzgeschäft Louis Grand, Burgstr. 76, und den größten Theil der Hilfeflehenden abweist. Dieses Wer die Aufnahme von Inseraten zu verweigern unter der Drohung, fahren ist noch schlimmer als das des Lübbener Landraths. Landräthe den Blättern andernfalls geschloffen ihre Inserate zu entziehen. und Gendarmen haben niemals den Ruhm besonderer Menschen- Wie finden Sie diesen stummen Boykott Ihrer freisinnigen Kollegen freundlichkeit für sich beansprucht, aber bei einem Wohlthätig in Lieguis, Herr Eugen Richter? teits"-Bereine pflegt man die Menschenfreundlichkeit als selbstverständlich vorauszuseßen. Zum Beweise, daß der Verein gegen Berarmung" feineswegs auf diefer Basis ruht, möge folgende tleine Reminiscenz dienen. Heute erstreckt sich seine Organisation über alle Theile Berlins. Aber anfangs vermochte er nur in ben reicheren Stadttheilen festen Fuß zu faffen, während die Bewohner der ärmeren Staditheile jich meist gleich giltig oder ablehnend gegen die Aufforderung zum Beitritt verhielten. Warum? Im Jahresbericht über 1870 wurde die Bum Besten der Fabrikantentochter. Uns wird erzählt: Erklärung für diese Erscheinung gegeben, bie ein oberflächlicher In einem in der Nähe eines industriereichen Stäbtchens gelegenen Beurtheiler auf die Menschenfreundlichkeit der Reichen Dorfe wohnt ein millionenreicher Fabrikant, dec infolge feines und bie Hartherzigkeit der Armen hätte zurückführen teichthums unumschränkter Gebieter in seiner Gemeinde ist. Nicht tönnen. Es sei zu beachten, hieß es da,„ daß die Belästigungen offen prahlt der Gewaltige mit seiner Macht dazu ist er viel durch die Haus- und Straßenbettelei vorzugsweise die wohl zu flug aber im Geheimen arbeitet er und seine Organe desto habenden Gegenden und die Ladenbesitzer in diesen Gegenden sicherer und wirksamer. Da giebt es fein noch so harmloses und trifft, wodurch viele zum Anschluß an den Verein veranlaßt unscheinbares Ereigniß in dem Privatleben seiner zahlreichen werden, um sich gegen die Belästigung durch die Bettelei zu untergebenen, welches dem wachsamen Auge des Gestrengen ver schützen". Sehr charakteristisch war auch der Aufruf an die borgen bleiben könnte. Und wehe dem Armen, der das Unglück Berliner Bürgerschaft, der im Winter 1875 76 erschien, um der hat, daß seine Interessen sich nicht mit denen des Herrn Komzeitweiligen Verminderung der Mitgliederzahl abzuhelfen. merzienraths decken! Wohl oder übel muß er der höheren Macht Darin hieß es unter anderem:" Die Hausbettelei wirkt weichen; warum hat er auch das Pech gehabt, als armseliger auf die Wohlhabenden schädlich: 1. fie nört Arbeit und Proletarier auf die Welt zu kommen! Ruhe des Hauses; 2. sie gefährdet durch Erspähung der Wie unheimlich und mit welch' rücksichtsloser Willkür sich Gelegenheit zum Diebstahl den Besiz, durch Umber- diefes unheilvolle llebergewicht äußern kann, zeigt am schlagend tragung ansteckender Krankheiten die Gesundheit u. f. w." Der ften folgendes Beispiel: felbe Geist erfüllt den Berein noch heute, Noch heute rühmt er An der Volksschule des betreffenden Dories, dessen Bevöl fich, die Bettelet erfolgreich bekämpft zu haben, obwohl die ferung zum weitaus größten Theil aus Fabritarbeitern besteht, Bahlen der wegen Bettelei Aufgegriffenen das Gegentheil be sind zwei protestantische Lehrer, ein Haupt- und ein Unterlehrer, weisen und der Erlaß des Landrathes von Lübben dürfte ver- angestellt. Nun soll nach einer gefeßlichen Bestimmung an stelle muthlich nirgends mehr Beifall finden als im Berliner Verein des protestantischen Unterlehrers ein fatholischer treten, wenn gegen Berarmung". Es findet ja jeder, der arbeiten will, Arbeit die Zahl der schulpflichtigen katholischen Kinder eine bestimmte genug, und zu betteln( meint der Verein und der Landrath) Höhe erreicht hat. Diese Höhe war bereits überschritten. Troß Sie beweisen, daß Sie dem Reisenden 20 M. abschläglich gezahlt braucht niemand. Wer'3 anders sagt, der soll auf der Stelle ver- dent blieb der bisherige Unterlehrer nach wie vor in seiner haben, so haben Sie nur noch die reftirenden 4 M. zu zahlen Stellung. Wie ging das zu? Ganz einach so: Der jugendliche und können der Klage mit Rube entgegenseben. urtheilt sein, Arbeit zu suchen, bis er verhungert. Schulmann war ein ausgezeichneter Musiker und ertheilte der Beichen, Lübeck. Das im September gemachte Geschent Tochter des Fabritherrn Klavierunterricht. Um nun diese tönnen Sie nicht mehr zurückverlangen. Gejchente fann man feltene und dabei billige Kraft seinem Hause zu erbalten, innerhalb 6 Monaten widerrufen. Der Widerruf muß durch reduzirte der Herr Kommerzienrath bie Anzahl der katholischen einen Gerichtsvollzieher zugestellt werden. Schultinder auf die in jener gefeßlichen Bestimmung vorgesehenen 2 Wettende." Ob man einen Hasen drefsiren kann?" fragen Söhe dadurch, daß auf seine Veranlassung der hierzu erforder Sie. Wir wollen es versuchen und werden Ihnen später das fiche Theil katholischer Familien in das benachbarte Städtchen Resultat mittheilen. auswandern mußte. Nun hatten zwar die armen Teufel nach und aus der Fabrik einen Weg von je einer halben Stunde zurückzulegen, aber das Fahriftöchterlein konnte jetzt wieder un gestört seinen Klavierunterricht weiter nehmen, und dafür fann solch ein Proletarier ja schon einige Schritte ristiren! " Die Sammelliste 4841 der ausgesperrten Brauereiarbeiter ist verloren gegangen; dieselbe war noch leer. Die Sammelliste Nr. 27 für die ftreifenden Belourweber der Firma G. Feibisch, Berlin, Kaiſerir. 41, ist verloren gegangen. Wiederfinder wird gebeten, dieselbe bei Wilh. Nietsch, Friedrichsfelderstr. 3 vorn 3 r., per Adresse: Frau Heinze, ab zugeben. Witterungsübersicht vom 21. Juli 1894.bl Stationen. Barometer stand in mm b. Meeressp. Windrichtung WSW Winditärke 10| 22| 10| to co co( Stala 1-12) Wetter Temperatur 50. 4° R. Mann von Wort. Ein Anspruch auf Rückzahlung ber Beiträge besteht nicht, wenn der Betreffende das Schriftstück unterzeichnet hat. Sounenwalde. 1. Der Chemann ist erbberechtigt. Er erbt, wenn Testament, Gütervertrag oder dergl. nicht entgegensteht, die eine, die Kinder die andere Hälfte des Nachlasses. Es ist zweckmäßig, ein wechselseitiges Testament zwischen Ehegatten zu errichten, durch welches die Verwaltung des Gesammtnachlasses dem Ueberlebenden verbleibt. 2. Nachlaßregulirung muß den Umständen gemäß, in Ihrem Falle wohl so gemacht werden, daß alle Erben Miteigenthümer des Hauses werden. 8. Diese Krankheit der Frau ist kein Ehescheidungsgrund, sondern ein be dauerliches Unglück. 2. 2. 150. 3. 2. 10. G. E. 17. Sprechen Sie zwischen 12 und 1 lbr vor. W. Behr. Sie können sich beschwerdeführend an die Ober Staatsanwaltschaft wenden. W. C. 55. Briefliche Antwort ertheilen wir nicht. Können Swinemünderstr. 133. Die Brauerei Hoffmann( Werder) ist nicht boykottirt. 3110 überhaupt in einem derartigen Klub teine Vorlesungen. A. H. and Jnowrazlaw. Der betreffende Genosse hält E. 5. 17 Königsberg. Wenden Sie sich an die Redaktion des Tourist", Berlin, Elisabethujer 88. Dort wird Ihnen Austunft gegeben werden. Wann zahlt die Reichspoft Schadenersatz? Es ist dies eine Frage, welche das öffentliche Leben auf das innigite be F. S. Nicht„ Meister", Soz., sondern Hofbesißer Sische, rührt, über welche jedoch noch sehr große Untlarheit herrscht, wie aus den vielen Schadenersatzansprüchen, welche an die Post- nat.- lib., vertritt den Wahlkreis Hameln- Linden. behörde gestellt, von dieser aber zurückgewiesen werden, zu er T. S. 21. 1. Vatersein ist kein Gbehinderniß. 2. Beim Efeben ist. Bon allgemeinem Interesse ist daher eine Bufammen- Offenbarungseid ist die gesammte Sabe anzugeben, 8, Ja. tellung der Kolonialwaaren- Zeitung", welche über die obige 4. Unverständlich. C. M. 50. Gehilfen von Fensterpuh- Geschäften haben, Frage Aufschluß giebt. Darnach leistet die Reichspost Schaden erfag in folgenden Fällen: 1. für verloren gegangene Einschreibe- falls Kündigung nicht ausgeschlossen ist, eine vierzehntägige fendungen und Postauftragsbriefe werden vergütet je 42 m. Kündigungsfrist zu beanspruchen. A. M., Adlershof. 1. Wer vorgesetzte Behörde der betr. 2. für verlorene oder beschädigte Geldbriefe und Werthpackete der angegebene( versicherte) Betrag. 8. für gewöhnliche Ortstrantentasse ist, muß in dem Statut stehen. In Ihrem Packete im Fall eines Verlustes oder einer Beschädigung der Falle scheint es der Stettiner Magistrat zu sein. 2. Aus dem wirkliche Schaden, jedoch höchstens 3 M. pro halbes Kilogramm; Reichs- Anzeiger" können Sie am zuverlässigsten zusammenstellen, für den Verlust oder die Beschädigung von Postpacketen wieviel Kapital die einzelnen Gesellschaften haben und wieviel obne Werthangabe wird im Weltpoftverkehr ein dem Betrage Dividende sie zahlen. Swinemünde 762 Samburg. 762 WNW wolkig wolfenlos 16 15 Berlin 764 Wiesbaden. 764 WNW Still München 766 GD heiter bedeckt wolfenlos 16 16 17 Wien 765 Still woltenlos 14 Haparanda 752 OND bebect 17 Petersburg 757 SW wolkenlos 17 Cort 758 SSW wollig 14 Aberdeen Paris 763 B wolfig 15 des Verlustes oder der Beschädigung entsprechender Erfah, höch 17 • . ftens jedoch 12 M. für ein Packet bis 8 Kilogramm und bezw.. " ( 20: Jolismod h hing Achtung, Parteigenossen! # IME Arbeiter, Parteigenossen! Nachstehend veröffentlichen wir die Liste derjenigen Restaurateure, welche fein boykottirtes Bier schänken. Es ist nun Ehrensache eines jeden denkenden Arbeiters, uns in diesem gerechten Kampf zu unterstüßen und nur bei den Wirthen zu verkehren, welche sich freiwillig unserer Kontrolle unterstellt haben. Adlerstr. 7, H. Paul. you yourmedis Alte Leipzigerstr. 10, Stobbe. Claudiusstr. 19, Wendt. Friedrichsgracht 16, Thierbach. CO Istrale 83 Grünftr. 21, Sommer. Holzgartenstr. 5, Stockfisch. Jägerstr. 10, Tripke. Gertraudtenstr. 8, H. Heller.all 1. Wahlkreis: Heilige Geiftstr. 40, Matuschewsky. Klosterstr. 83, Salzwedel. Neue Friedrichstr. 20, Keller. 44, Röllig. " Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, Wendt, Claudiusstr. 19. Sommer, Grünftr. 20. dey Bergmannstr. 30, Möhring. 95, Senft. Dieffenbachstr. 59, Krause. " " Bülowstr. 59, H. Werner. Boeckhstr. 7, Lingt. 46, Adolf. Besselstr. 14, Hertel. Bellealliancestr. 71, Raabe. 74, Rizing. Bellealliance- Play 6, Lutterodt. Blumenthalstr. 5, Behrend. " 6, Schirmer. Boppstr. 5, Ungerberg. Culmstr. 36, Raumann. 34, G. Schulz. Chamisso- Platz 4, Ihloff. Dieffenbachstr. 31, Gaule. " " 34, Schmidt. * n 28, Stobwasser. 38, Ott. 36, Schnieber. Fürbringerstr. 7, Grothe. " 22, Wwe. Läge. Friesenstr. 23, Otto. 4, Lowendorf. Gräfeftr. 8, Schonheim. " 31, P. Müller. 34, Plötz. Gneisenaustr. 35, Rosse. " 59, Günter. 27, Bluntte. Grimmstr. 25, Aust. 1, Müller. Gitschinerstr. 66, Schubert. 36078 # 198) 10 Moltenstr. 12, S. Gärtner. Rosenstr. 30, Wernau. Taubenstr. 41, Dullin. Krausenstr. 9, C. Langfeld, Fl.- B.- Hdlg. können sich melden bei Tripke, Jägerstr. 10. 2. Wahlkreis: Großbeerenstr. 54, Weichert. Großgörschenstr. 15, Pohsner.me Hornstr. 11, Voß. Heimstr. 25, Reisberg. 16, Schoemann. Hafenhaide 45, Reichelt. Johanniterstr. 1, Roitsch. 2019, Balte. " Kreuzbergstr. 12, Rothe. Kottbuser Damm 33, Lindner. 24, Günter. Ratzbachstr. 20, Rintisch. Rochstr. 6, Schumacher. Lindenstr. 2, Bohnsack. 16, W. Reiche. Linkstr. 27, Degner. Markgrafenstr. 102, Saß. 75, Pose. Mariendorferstr. 5, W. Grube. Mansteinstr. 1, Scheffel. Mittenwalderstr. 39, Rau. 28, Haseloff. 43, Briefe. 16, Imhoff. " 群 Moritstr. 9, Lindemann. Mogstr. 14, Wetzel. Möckernstr. 126, Fr. Sontag. 120, Zowig. Nostizsir. 12, Kyschki. 41, Lehmann. Potsdamerstr. 86a, Berger. Plan- Ufer 92a, Herrat. Schönleinstr. 28, Stahn. 26, Voß. n 33, Schaade. Krausenstr. 10, M. Rolf, Fl.- B.- Holg. Mauerstr. 10, Freitag, Mohrenstr. 63/64, Gärfe, [ Taubenstr. 41, C. Dullin, Schönleinstr. 10, Bachmann.pidl # 25, Tschentscher. 28, Hensel. Schönebergerstr. 18, Hansen. 27, Wegel. Solmsstr. 43, Kahn. 22, Trinks. 0 47, Bräuer. Steinmetzstr. 24, Bernhard. Trebbinerstr. 3, Krebs. Urbanstr. 26, Rennert. 68, Erner. 96 Yorfstraße Katzbachstr.- Ecke, Steinhofel. Zimmerstr. 52, Wwe. Schröder. Bossenerstr. 6, Jahn. 10, Lüdke. " 81, Baumann. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei Schonheim, Gräfe str. 8. Sass, Markgrafenstr. 102. Grube, Mariendorferstr. 5. Werner, Bülowstr. 59. 4. Wahlkreis( Südost): 53, Neumann. Adalbertstr. 82, Paetsch. Rottbufer Ufer 45, Liepe. 11910 Mariannenstr. 48, Bittler. 74, Roubr. " Röpnickerstr. 191, G. Fooge. " 71, Feiler. 190, Backhaus. " 67, Schmidt. " 181, Nizsche. 68, Schröder. 181, Glaser. 15, Teichert. 4, Herschleb. 16, Schmidt. Cuvrystr. 46, Schäßid. 4, Reichstein. Dresdenerstr. 8, Strahle. Eisenbahnstr. 36b, Liebe. 48, Ließ. 175, Jonas. 171, Schmidt. 172, Borchardt. 20a, Köppen. 16, Richter. 2, Lange. 5, Ziegler. 17, F. Habermann. 13, Stromeier. Mariannen- Play 17, Wwe. Terpenowitz " Mariannen- Ufer 4, Gehlhoff. Mustauerstr. 14, H. Korneffel. 44, Meißner. " Naunyusir, 6, Kühne. " " 145, Theer. " 156, Grüttner. 146, Leonhardt. " " 26a, Seeburg. 10, Müller. 24, Schwaning. 14, Schäfer. 23, Haurz. " 22a, Beissert. " 23, Niedrig. " 31, Schulz. Lausigerstr. 44, Scholze. " 65a, Mauff. " 12, Ritter. " 11, Garn. 10, Briem..: 5, Klusti. Waldemarstr. 16, Tauchert. " 29, Herrman. 62, Sommerfeld. 64a, Schubert. 68, Bandel. 18, Rachfal. 15, Hieronymus. 61, Soffmann. 60, Herr. 51, Heinze. Wendenstr. 1, Scholz. 2, Donner.clos Wienerstr. 24, Melior. 30, Lüdeke. Reichenbergerstr. 149, Gumlich. " 49, Manzey. 154, Melzer. " 157, Berger. " 160, Weiland. " 170, Breyer. 15, Travel. " 16, Hoffmann. " 24, Tauschte. 133, Rube. " 56, Liebelt. 61, Lorenz. " " 123, Schmidt. " " 4, Mezze.inaritime 63a, Groth. 122, Brandt. " .01 " 118, Spindler. 31, Schröder. 113a, A. Gasper. " 18, Liepsch. " 74a, Hirseland. " 34, Peister. 16, Schmidt. " 110, Grimm. " 78, Rohr. " 35, Wolgast. 107, Zichmann. " 36, Scheel. 77, Nitsch. " 201 106a, Lange. ida 87, Rur. and 74, Hautelmann. 105, Günther. 45, Reim. 83, Köhn. " 100, Hübner. " 44, Schmidt. 86, Zubeil. " 103, Finger. 88, Vogler. " 50, Fechner. 97, Duzig. 52, Eckert. Oppelnerstr. 5, J. G. Rose. Schlesischestr. 15, Seeplitz. 164, Schutsch. " 54, Hans. 55, Schmidt. 56, Walter. 57a, Zierrath. 63, Felske. 1-6, Hauptmann. 68, Schulze. 9, Werner. Wrangelstr. 32, Karl Lucas. 18, Zeske. 20, Siegismund. Faldensteinsir. 5, Rümpfel. " 7, C. Trittelwig. " a11, Dsw. Klopsch( Bier verleger). 15, H. Bowitz. 21, H. Stahnsdorf. " 9, Jachmann. 11, Petzke. " 35, Roßberg. 15, Gottschlich. 49, Bussi. " 50, Grande. " " 52, Schubert. " 30, G. Schulz. " 2. Scholz. " 33, F. Schöps. Lausitzer Platz 2, Bieberstein. 8, F. Preuß. " 27, 9. Kriger( Bierver " Teger). 18, Werner. 17, Hahn. 13, G. Boden. " 36, Pohlandt. 29, Fischbach. " " 37, Schröter. Forsterstr. 7, Lemke. " 17, Dierberg. 19, Krüger. 28, Tilgner. " " 40, Tuguntfe. 49, Wucke. Liegnigerstr. 9, Wunsch. 21, Spinweg. Lübbenerstr. 9, A. Lehmann. 21, M. Brandenburg. " " 38, Pauhs. 18, Grubert. 33, W. Henkel. " 13, Opig. 41, M. Rust. " 41, Suckert. 38, Wied. " 43, Otto Baumann( Bier44, A. Steinicke. verleger). 9, Ecke der Falckensteins Görligerstr. 44, Seraphin. 18, Altmann. Oranienstr. 181, Buckow( Pommersche straße, Hanwig. " 30, Karl Schmidt. 20, Ernst Eckert. Rüche). " 39, F. Ebel. " Staligerstr. 41, Soly. " 48, Franz Leuschner. 38, Seifert. " 22, Karl Hubrich. " 180, Hoffmann. 75, Otto Joft. " 88, W. Tancrée. " 37, Volfe. " 24, Otto Schröder. 183, Cobin. 104, Winter. " 91, Kind. " 27, Karl Nudo. 35, Wanzlife. 176, Beg. 107, Kunstmann. " " " 30, Wilh. Meyer. 33, Kobelitz. " 24, Frau Erdmann. 99, Wagenschüb. 18, Gickendorf. 32, Waber. Manteuffelstr. 9, Nowack. 197, Mohn. 112, Kläne. " " " 45, Rode. 3, Lamprecht. 14a, Wolff. 123, Spaar. " " 46, Christians. " 116, Schober. 14, G. Ring u. Co. 117, Dettke. " 30, Siewert. " 5, Vogt. 189, Heinze. 110, Zollag. 52, E. Vogel. 11, Taube. 184, epler. 29a, Frau Kunsmann. " " 55, Uife( Ecke Oppelner " 34, Bringmann. 22, Sauer, 57, Dakar Rießling. 100, Schäfer. 105, F. Buffe. 95, Wwe. Splitt. 186, Beyer. 2, Hufchke. 4, Petit Jeans.org 11, Baum. straße). 41, Bertram. " 192, Gahl. 59, R. Gerhardt. 18, Wendt. " 58, Tolksdorf. " 86, Preuß. 61, Tschenfchev. " 86, Raßner. 196, teier. Pücklerstr. 58, Mener. 65, P. Krause. W 72, Rudolph. 69, W. Mahn. " " 68, W. Meyer. 62, E. Wefenburg( Ecke Lübbenerstraße). 60, Frau Schramm. Görliger Ufer 2, W. Fichte. 56, Härtig.inued 9 " 74, Fiez. " 3, Arndt. 70a, A. Ruchta. " " 80, Sarnow. 95, Schulze. 2, Müller. 25, Schüler. " " " 80, Hein. Rottbuferstr. 6, Ende. 10a, Gimmler. " 6, Fechner. Grünauerstr. 8, Goly. " 27, Gebrhardt. # 30, Wolter. 85, Rabelig. 62, Liebisch. " 19, Denner. 29, Krone. 41, Bertram. " 34, Bringmann. 46, Liewald. 51, Zawadzky. " 53, Fürstenau. 346, Gent. " 71, Hartmann. Mariannenstr. 18, Schulze. 57, Weidner. 60, Wirg. 59, Tschitschmann. quid 7, Schalette. " 55b, Schilling. 28, Kunze. " 1 " 49, Schumacher. 35, Schleue. 18 " 84, Redanz. " " 12, Schulz. 125, Hübner. " 63, Paul. 141, Schmidt.adio 10, Singel. 36, Knobel. " 65, Reschke. 88, Petereit. " " " 53, Purbs. " 16, Herzog. 38, Neumann. 116, Lamprecht. " " 124, Manzey. Sorauerstr. 27, Nowiski. " 128, Bardt. Ratiborstr. 16, Seidler. Reichenbergerstr. 11/12, Ehm. 13, Dirschner. 54, Schener. " 9, Karl Felske. 28, Gust. Schumann. " 4, W. Seefeldt. " 12, Wendel. 25, Ramphaufen. 142, Schnell. " " 143, Halle. 145, 146, Wallach. 74, Schilling. " 10, Fengler. 12, Redich. " Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste anfnehmen lassen wollen, können sich melden bei: " " 8, F. Behlendorf. " 9, A. Thierling. " 21, C. Wolff. Spindler, Reichenbergerstr. 118, Zubeil, Naunynftr. 86, Schayer, Reichenbergerstraße, Ecke Lausitzerstraße, Schilling, Bücklerstr. 55b, Lucas, Wrangelſtr. 32, Tolksdorf, Görligerstr. 58, Trittelwitz, Falckensteinstr. 7. Beughofstr. 3, Fähnrich. 3, M. W. Walter, Kolonialwaaren- Holg., Flaschenb 6, F. Maaß, 8, Stehr. 4, Wendt. Waldemarstr. 75, Ullrich. Andreasstr. 26, Fr. Wilke. " 32, R. Weigmann. 4, Decker. 68, Königstedt. 77, Thomsen. 36, Zastrow. 77a, Weiß. Blumenstr. 3, Siejack. 29, Haupt. 38, Wiedemann. 4. Wahlkreis( Dit): Friedrichsbergerstr. 11, W. Lock. " 22, Weiß. 24, Wolff. 19, Winkelmann. Fruchtstr. 21, Sonnabend. Königsbergerstr. 1, Kahl. 5/6, Laskowski. 7, Reiche. 8, Geier. 10, Dietrich. 13, Schubert. 20, Ralfofen. 28, Leichniß. " 33, Wagner. 39, Dembitky. Roppenstr. 10, G. Seehaus. 28, W. Krüsten. 47, W. Lorenz. 13, Dohn. Landsbergerstr. 8, Haseloff. 34, Krüger. 41, Weber. 105, Görner. Madaistr. 6, J. Stange. Mühlenstr. 49a, B. Stabernack. 18, Langer. 36, Kummer. 38, Pohl. 45, Neumann. 60, Desterreich. Ecke Fruchtstr., Dorm. 64a, Seifert. Münchebergerstr. 28, Schmidt. 25, K. Moriz. 01 " 52, Jauer. 61, Tilpe. " 21, W. Oberschmidt. " 20, Zimmerling. 23, F. Jonas. 59, A. Dernat. 24, F. Resad, 60, Marquardt. 27, Heidfeldt. 68, Steppin. 1/2, Müller. சர் " 29, Musche. 49, Ruppin. 31, Becker. " 24, Engel. 16, Theeß. 52, Schumann. 53, Schulz. " " 42, Förster. 52a, D. Kleinau. " Friedenstr. 59, Zipter. 85, Hildebrandt. 8, Schülfe. " " 70, H. Telschow. 52, Tollkühn. " 74, Schmidt. 9, Wwv. Lenz. " " 75, Hickel. 39, Ww. Brandt. 77, Dobberahn. 35, Nitschke. " " " 73, Fenden. 54, Gerz. " 93, Grühmacher. 55, Pause. " 54, K. Wuttke. 63, Sommer. " P " 69, Krause. 63, Nörkel. " " " " 56, Raetig. " 62, Wulff. " " Ecke Markusstr., Hilgener. " 97, Reichert. " " 47, A. Seifert. " 55, D. Hannemann. Memelerstr. 4, Biedermann. Rüdersdorferstr. 45, Bameitat. 38, Rühl. Raupachstr. 1, Kleine. Schillingstr. 28, Hausmann. 30, Roepnick. Strausbergerstr. 6, Breus. " 12, Zimmann. 34, R. Bach. 23, Grunewald. Stralauer Platz 21, Roeste. 10/11, Poppe. 5, D. Seefeld. Stralauer Thor 18, G. Müße. 26, H. Wilhelm. 24, Uefermann. Tilsiterstr. 79, Dertel. 76, Renner. " 82, Hanice. 37, C. Marquardt. Breslauerstr. 20a, D. Tißmärr, 9, Völz. 27, Schmidt. 28, Büttner. Büschingstr. 5, 2. Grunow. 16, Stanislaus. " 18, Kastner. " 7, Jakob. Barnimstr. 3, Behmer. 22, Stawicki. Cotheniusstr. 13, Schwach. Elbingerstr. 7, A. Büttner. 9, A. Vogel, 58, Lindner. Feldreftaurant Obst, Kamerun. Friedrichsfelderstr. 30, Wodiczka. Gubenerstr. 12, G. Buchmann. 45, Fr. Bemme.. Rüftriner- Platz 8, Klose. 9, A. Werner. Krautstr. 4/5, Pilzecfer. 61, Vorwerk. Magazinstr. 12a, Rochalsti. Marsiliusstr. 16, Zimm ann. Markusstr. 13, Müller. " 10, Schrade. " 14, W. Zipke. " 6, Spickermann. 25, Nawrot. Kl. Markusstr. 10, H. Gorn, Markgrafendamm, Reschke. Am Ostbahnhof 2, E. Boderte. 4, A. Förster. Thaerstr. 61, Przowka. Waßmannstr. 6, Scholz. 31, Thom. Weidenweg 72, Hoffmann.d " 78, Blaar. 93, Schulz. 95, Horn. 81, Quensel. Weberstr. 8, Pautsta. 10, F. Schulze. " 34, Lehmann. " 45, E. Berlin. " " 64, Siering. " 66, G. Spiedermann. 13, H. Müller. Weinstr. 14, Wartenberg. " 28, Späth. " 11, Feind. " 13, Hoffmann. " 6, R. Rudolph. " 36, Infinger. 17, Bath. " 41, Friedrich. " " 60, Zienice. " 42, Henze. 48, Ratke. 7, Wegner. " Graudenzerstr. 2, H. Wuttke. " 38, Wiesegart. 52, Maaß. " 3, Wiegert. 15, E. Wille. 15, Tuhlbrüge. " 1, Fr. Engwicht. 7, C. Gehlow. 18, Mann. 8, Lehmann. " 2, Kiesewetter. Pallisadenstr. 2, Schwarz. " 9, Bock. Langestr. 1, Milzewski. 10, Krippehne. " " 22, G. Kind. " 20, Mirschens. 09 " 30, Regli. 31, K. Körner. " " 15, Dames. " 10, R. Zingelmann. 17, Bringmann. 16, Potin. " 24, Jeratsch. 20, Scheffer. " Gollnowstr. 28, Pefarra. " 44, Pofahl. 22, Ww. Bartel. " 29/30, Albrecht. 54, Wwe. Beifer. " 33, D. Friese. " " 20, Münzer. " 64, Ehrbar. 52, Talared. " 33, Schäfer. " 65, G. Tempel. 65, E. Nadge. Elisabethstr. 10, D. Weinberg. 12, Alb. Osterode. 65, R. Lange. " 66, Schoof. " 4, Schwanke. Frantfurter Allee 74, G. Böhl. Grüner Weg 65, Mathes. " 91, F. Ahrensdorf. 90, Bengler. " 94, G. Eckert. 21, Gansfe. " 90, Wittgen. 66, Geier. 68, Marsch. 70, Bergholz. " 55, P. Winkler. 62, Schnabel. " 63, Heisig. 105, Schwart. " 83, Menzel. 35, Meier. " 104, Herrmann. 46, Gebhardt. " 109, H. Striegel. 109, Schröder. " " 90, D. Zabel. " " 110, G. Prolius. " 31, Werner. 47, Adler. " " 23, Stelz. Landsberger Allee 37, F. Bense. 75, Rose. 84, Holzmann. 88, A. Hein. " 93, Ullrich. " " Ecke Lichtenbergerstraße, Teuber. Posenerstr. 10, G. Kühn. 56, Burgmany. " " 122, Br. Friedrich. " 142, Otto. 25, G. Mönke. " " Gr. Frankfurterfir. 20, Klages. 6, Suchland. " " 16, Malinowski. " " 18, Harmuth. " 44, Seiler. " 87, Rutle. 61, Altmann. Georgenkirchstr. 65, Spät. Holzmarktstr. 1, Kleinschwager. 44a, Diskowski. 41, 3. Weber. 44, W. Roland. 5, Rockendorf. " 29, R. Meyer. " 27a, Lange. 4, Haschte. 22, Heise. Rüdersdorferstr. 8, A. Boehl. " 39, Jost. " 86, Scheibe. " " 49, Wägner. 3, Deter. " " 126, M. Jung. " 27, G. Herrmann. " 30, Fr. Busch. 46, Bredschneider. " " 60, Fr. Bethge. 2, Rothert. " " " 22, Steuer. Wallner Theaterstr. 21, Puhahn. 26/27, Orlowsti. 28, Homuth. Borndorferstr. 3, Möller. 17, Hoffmann. Friedrichsberg. Frankfurter- Chaussee 100, Klaß. Friedrich Karlstr. 11, E. Heinicke. 29, G. Noack. 34, D. Schultze. " " " 17a, Temmel. 26, F. Franke. Kl. Frankfurterstr. 2, Engelhardt. 87a, Dobberahn. Insterburgerstr. Weiden- Garten, Bähr. Langenbeckstr. 9, Rownic. 4, Fechtmeier. 14, Wieste. Lebuserstr. 2, A. Jakob. 5, A. Namiz. Lichtenbergerstr. 16, St. Bolzmann. 20, Borchert. 63, Hinz. 64, Schulz. " Gürtelstr. 34, Neumann. Kronprinzenftr. 28, H. Arndt. Kreuzigerstr. 8, G. Ziegler. Nummelsburgerstr. 23, Neumann. " 70, Kroll. 68, Bayer. Wartenbergstr. 67, B. Lange. Lichtenberg. Zum Fürsten Wolfgang. Dorfstr. 2, Jul. Fuchs. Hohen- Schönhausen. Nr. 12, Weber. Wwe. Jehnich. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in dieser Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei Tempel, Langestr. 65. Zabel, Frankfurter Allee 90. Lock, Friedrichsbergerstr. 11. Auguststr. 65, Wels. Gipsstr. 16, Blaurod. " 10, Salbach. Georgenkirchstr. 19, Blümfe. Gollnowstr. 6, Teschner. Greifswalderstr. 13, Dahlström. Greifswalderstr. 210, Achhillis. Grenadierfir. 19, Winkler. 38, Stolle. Grenadierstr. 50/51, Lange. Heinersdorferstr. 10, Wiechmann. Hirtenstr. 10, Krüger. Johannisstr. 15, Gründer. 5. Wahlkreis: Am Königsgraben 18, Roziac. Neue Königir. 11, Schüler. Landsbergerstr. 57, Gampe. Landwehrstr. 11, Mertins. 8, Rabe. Linienstr. 71, Meinicke. Linienstr. 29, Maßmann. Lothringerstr. 94, Chybicki. Louisenstr. 60, Bressel. 5, Schmidt. Marienburgerstr. 23, Appler. Meyerbeerstr. 5, Neufert. Meyerbeerstr. 9, Stolpe. Prenzlauerstr. 53, Lug. Marienstr. 13, Berghaus( J. V. Mundt). Steinstr. 17, Schünemann. " 15, Mogge. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Lise aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei Weinmeisterstr. 4, Klose. Mertins, Bandwehrstr. 11. Krüger, Hirtenstr. 10. Blaurock, Gipsstr. 16. Gründer, Johannisstr. 15. Schüler, Neue Königstr. 11. Schönhauser Vorstadt. Schönhauser Allee 135, Musold. Angermünderstr. 12, Natuschke. " Belforterstr. 15, Schneider. 135, Ramlow. 164, Stege. 27, Thie. 62, Seidel. Bucholzerstr. 7, Bügel. Chorinerstr. 30, Gruner, 49, Boschke. 35, Vierath. " 45, Moll. " 55, Hobec. 28, Kelle. " " 19, Lehn. Danzigersir. 88, Seffe. " 152, Lorenz. 84, Bläschte. " 12, Schwandt. " 20, Ed. Krätge. " " ル " 6. Wahlkreis: Elisabethkirchstr. 18, Witzel. 11, Heiße, Rammlerstr. 33, Drews. Fennstr. 17, Gaede. Chauffeestr. 56, Eingang Linienstraße,| Schulstr. 30, Reinhardt. Riegel. Gartenstr. 173, Schirdewahn. " 10, Buchwald. Triftstr. 2, Ghling. 66, Walter. " " 34, Haeger. " 36, Zademach. Rheinsbergerstr. 19, Harendt. 14, Rüdforth. Gartenstr. 77, Brückner. 152,* Marten. 40a, Pflug. Grenzstr. 4, Tauschel. 10, Leschner. Gerichtstr. 15, Nimscheck. 86, Mathies. 29, Wedding- Kafino. Schulzendorferstr. 16, Garb. 3, Marquardt. 4, Meißner. Teglerstr. 26, Braeschke. 55/56, Geisler. * Wiesenstr. 39, Schröder. 29a, Bastian. " " 21, Teschner. " 34, Leonhardt. 32, Jacob. 17, Hugo Kellermann. Dunckerstr. 7, Steinbach. Eberswalderstr. 3, Georgi. Fehrbellinerstr. 9, Schönfeldt. 81, Dengler. 34, Voigt. 56, Paul Kringel. 53, G. Schensch. 136, Gustav Krohn. Schwedterstr. 247, Friedr. Rosbach. Schliemannstr. 2, Böhme. Stargarderstr. 6, Jäger. 51, Breiz. Ruppinerstr. 1, Märtner. " 38, Bunten. " 36, Wrasse. " Ecke Schönholzerstr., Rabe. " " 39, Schulze. " 19, Bahr. Putbuserstr. 30, Reimann. 45, Hermann. 42, Rebang. Wollinerstr. 3, Bieste. 36, Sperling. Streligerstr. 22, Kormann. Rykestr. Ecke, Bartow. Schwedterstr. 227, Abraham. Neue Hochstr. 39, Blöhs. Tresckowftr. 55, Buggenhagen. Saarbrückerstr. 11, Donath. 40, Kammrath. " 29a, Peters. " " 4, Baumann. " 54, Tetänz. 50, Ruhlmey. " 45, Eichner. Franfeciftr. 12, Grobler. 8, Helmuth. Fürstenbergerstr. 5, Gabbert. Granseeerstr. 4, Leute. Hochmeisterstr. 13, Petschel. 11, Schulz. Rastanien- Allee 94, Dannenberg. " 11, Augustin. 36, Klizke. 26, Schramm. Kremmenerstr. 5, Polfehn. 8, Welleroth. Lothringerstr. 41, Brüß. " 67, Diefe. 15, Lehmann. Megerstr. 26, Wartenberg. 19, Gruhn. " Pappel- Allee 129, Schultze. " 109, Höhner. " 27, Bimmermann, 44, Wolfe. " 19, Relfig. " Prenzlauer Allee 18, Bluhme. 35, Schulze. Templinerstr. 4, Schmidt. 7, Veice. Weinbergsweg 15c, Krusche. Weißenburgerstr. 67, Kulisch. Wollinerstr. 64, Max Behr. Wörthersir. 39, Buchholz. 19, Schmidt. " 15, Zimmermann. 17, Metschke. Bionskirchstr. 40, Wilh. Rogge.. Rosenthaler- Vorstadt. Anklamerstr. 32, Echibilsti. 34, Fischer. Bernauerstr. 13, Buske. " 75, Schulz. 83a, Hildebrandt. 91, Scholz. 47b, Hoffmann, Bergstr. 10, Merter. 60, Hilgenfeld. Brunnenstr. 47c, Simonis. 15 50 S 46, Stutz. " 33, * " Liezke. 44, Walter. " 226, Beier. " 41, Doll. Stralsunderstr. 40, Discher. Swinemünderstr. 136, Ungeblume. 20, Geite. 45, Reuter. * Gnadt. 120, 125, Müller. 51, Mayer. Veteranenftr. 4, Geisler. " 18, Schulz. " 21, Petersohn. Zionstirchstr. 12, opfer. Oranienburger Vorstadt- Wedding. Antonstr. 1,* Engel. Ackerstr. 93, Mohrmann. 50, Kramm. " 152, Riesel. " 77, Pieper. * Bernauerftr. 103, Jungnid, Boyenstr. 40, Gieshoit 2, Nißle. Borsigstr. 9, Kasper. Chausseestr. 98, Grebing. 115, Mischel. 43, Reschte. " 19, Liese. " 29, Butterhandlung. 30, Kärber. Hennigsdorferstr. 6, Birghan. Hussitenstr. 67, Gule. 25, Jonscher. Relbergerstr. 28.29, Frig. " 2, Steffens. 23, Pape. Kesselstr. 42, Hordorff. Köslinerstr. 9, Nuß. 16, Müller. Liebenwalderstr. 43, Wagener. 20, Scholz. 4, Sieber. Lindowerstr. 25, Friedrich. Müllerstr. 174,* Gleinert. " 159a, Strawczack. 162a, Kühnel. " " 7, Reichert. 10/11, Bergmann. Maystr. 11, Schröder. Basewalkerstr. 3, Neumann. 60, Rostalsti. Weddingstr. 8, Ignatius.s Moabit. Beusselstr. 76, Friedrich Ohlsen. 71, R. Gohlfe. Birkenstr. 28, F. Krüger. Emdenerstr. 8, Frizz Biermann. Haidestr. 31, Oftermann. " 48, Munkelwig. 53, Aßmann. Jagowstr. 23, Heinrich Langhoff. Lehrterstr. 48a, Zierrath. * Berlebergerstr. 28, Hermerschmidt. Stephanstr. 65, Lobbihn. Rostockerstr. 22, Karl Preppernau. Salzwvedelerstr. 15, Karl Bachstein. Waldstr. 5, Anton Schulz. " 57, August Fabra. 58, Heinrich Schlecht. Wilhelmshafenerstr. 13, Dummert. Gesundbraunen. Badstr. 42/43, Hoffmann. " TO Bankstr. Ecke Weddingstr., Pohland. Plantagenstr. 13, Jeute. Prinz Eugenstr. 22, Mary. Reinickendorferstr. 58, Schütt. 10a, Heinrich Schmidt. 23, Franz Walter. Bellermannstr. 87, Paul Haferland. Biesenthalerstr. 19, Ernst Herzog. Buttmannstr. 17, Mothes. Koloniestr. 148, A. Di Dio. Prinzen- Allee 14, Kegeler. " 87, Tedy. " " 219, Lehmann. 71, Dittmann. 44, Schäŋer. " " 53, Herzog. 65, Grigarzid. 39, Bolz. # 221, Jaeckel. 43, Ende. 83, Rieder. " " 215, Brandt. 84, Laukandt, " " Nykesir. 24, Hing. 71, Klein. " Seestr. 25, Mandel. Sellerstr. 14, Theil. Schulstr. 104, Krech. " 38,&. Kunze. 64, Peitsch. Die mit einem bezeichneten Wirthe nehmen weitere Aufnahmen zur nächsten Veröffentlichung entgegen. 55, Olböter. Demminerstr. 15, Wiemer. 61, Schmäſchke. 24, Nagel. 10, Robert Bergmann. 21, Wilhelm Wolfram. 70, Johann Schramm. 68, 2. Albühr. 90, Karl Kupsch. 25, Werschte. 30, Thenee. Stettinerstr. 61, Emil Nichter. Verantwortlicher debatteur: Hugo Pötzsch in seriin. Drud und Verlag von Maz Bading in Berim, SW, Beursstraße 2. 2. Beilage zum ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 168. Sonntag, den 22. Juli 1894. 11. Jahrg. Arbeiter! Parteigenossen! Trinkt kein boykottirtes Bier! und der Stadt Chicago and doch lehnen Sie ein so billiges]( den Brotherhood'3") 2c. bis auf einige Ausnahmen abgesehen" Wer den letzten amerikanischen Berlangen der Stadt, ein Berlangen, welches ungeheuere Entrüftung hervorgerufen. In Chicago, dem Zentrum 34 Streik verschuldet hat. " " die Erhaltung Des Friedens ist, rundweg des Kampfes, war die Erregung eine besonders große, und als ab. Wir sind zu Ihnen gekommen, in der Absicht, den auch noch ein von den vereinigten Gewerkschaften und dem Frieden zu erhalten und indem Sie unser Begehr abgelehnt, Stadtrath gewähltes Komitee, welches der Pullman Ko. die Wir theilten bereits mit, daß die Arbeiter schon vor Profla haben Sie eine schwere Verantwortlichkeit über Beilegung der Differenzen durch ein Schiedsgericht vorschlagen mirung des allgemeinen Eisenbahnstreits der von dem später nommen, eine Verantwortlichkeit, der Sie viel sollte, von dem Vizepräsidenten desselben( der Präsident Bullman fruchtlos proklamirten Generalstreit aller Arbeiterbranchen in leicht gar nicht gewachsen sind. selbst hat sich schon vorige Woche nach seiner Billa am ganz Amerika wohl zu unterscheiden ist- sich einer Es kommt hier ein Prinzip in Frage", sagte St. Lawrence gedrückt) mit dem Bemerken abgefertigt wurde, schiedsrichterlichen Beilegung geneigt er Wickes,„ d as die Pullman Comp. nicht preisgeben die Kompagnie habe keine Differenzen, welche durch ein Schiedstlärt haben. Jetzt erfahren wir das Nähere aus der tann. Es ist dies, daß Geschäftseigenthümer in gericht geschlichtet werden könnten, da war die Geduld zu Ende: New Yorker Volkszeitung" vom 10. d. Mis. Wir lesen dort: der Geschäftsführung unabhängig sein müssen, der Generalstreit aller Gewerkschaften Chicago's tam auf Es wurden am 9. Juli in Chicago Komitees gewählt, und keine Beeinflussung weder durch Arbeiter, die Tagesordnung. In der betreffenden Vertreterversammlung um mit dem Mayor und dem City Council zu unterhandeln. noch durch andere zu dulden haben. Wir lassen aller gewerkschaftlichen Organisationen, in welcher derselbe zur Die Vertreter der Stadt schlugen vor, ein Komitee uns von niemanden Vorschriften machen und er Verhandlung kommen sollte, erschienen wohl viele Vertreter, zu wählen, das der Pullman Company ein Schieds- tennen fein Schiedsgericht an. Unser Geschäft deren Mandatare sie noch nicht zu jenem Schritt bevoll= gericht vorschlagen sollte. Die Arbeiter be ist unsere Privatangelegenheit und wir bedürfen mächtigt hatten; da traf mitten in den erhandlungen gnügten sich hiermit und begaben sich in Begleitung der feiner Intervention, weder von Seiten der die Nachricht ein, daß Cleveland den kleinen Belagerungshierzu bestimmten Komiteemitglieder des City Councils zu Vize- Bundesregierung, noch von Seiten des Staates zustand" über Chicago verhängt habe. Die Antwart war die Präsident Wickes von der Pullman Company, um ihn oder von irgendjemand Anderem." einstimmige Proklamirung der allgemeinen Arbeitsniederlegung um eine Unterredung zu bitten. am zweitnächsten Tage( 10. Juli), wenn bis dahin keine Schritte seitens der Pullman Ko., resp. den Bahngesellschaften zur Beilegung der Differenzen geschehen seien. Und da keinerlei solche Schritte gethan wurden, so stehen seit gestern Nachmittag in Chicago alle Räder still". Dem Wunsch wurde stattgegeben und es spielte sich jetzt eine Szene ab, die in der Geschichte der Arbeiter eine denkwürdige Stelle einnehmen wird. Jedermann fühlte den Ernst der Stunde und eine beängstigende Stille ruhte auf der kleinen Versammlung, nur unterbrochen durch die Stimme der Redenden, die in kurzen Sätzen, eindrucksvoll jedes Wort erwägend, sprachen. Kommen Sie als Vertreter der Stadt?" fragte Wickes den Alderman McGillen. " Es ist so," erwiderte der Vertreter der Stadt. Repräsentiren Sie den Mayor in dieser Angelegenheit?" fragte der Beamte Pullman's weiter. Der Mayor wird dies billigen, was wir hier mit Ihnen besprechen," war die Antwort. Jedes weitere Wort war hier überflüssig. Hunderttausend Menschen werden morgen an Generalstreit gehen, ohne daß man weiß, wann sie die Arbeit wieder aufnehmen werden und wer sie aufnehmen wird, aber vertrauend darauf, daß ihr Kampf für das Prinzip des Schiedsgerichts nicht vergebens sein werde. Ties der Bericht unseres amerikanischen Bruderorgans. Wir ersehen daraus zweierlei: Erstens, daß die amerikanischen Geldproßen sich ganz auf denselben Standpunkt des Ablehnens jeder Einmischung in ihr Verhältniß zu den Arbeitern gestellt haben, wie unsere Röjickte und Genossen. Und zweitens ersehen wir, daß nicht blos der Gouverneur von Illinois, Altgelt, auf Seiten der Streifenden gestanden hat, sondern auch die städtischen Behörden von Alderman McGillen kam dann zum Zweck des Besuches. Chicago. Er legte Wickes die Proposition vor, zu der er durch das volle Die Einmischung des Staats ist aber nun doch erfolgt. Und Romitee ermächtigt war. Als er einen Augenblick pausirte, die Pullman- Gesellschaft hat es so arg getrieben, daß die Strafe unterbrach ihn Wickes mit den brüsten Worten:" Die Kom- nicht ausbleiben kann und das Wort sich an ihr erfüllen muß: pagnie tann den bereits eingenommenen Standpuntt nicht verlassen." Diese Unterbrechung regte McGillen etwas auf und er schilderte wiederholt mit martigen Strichen die Situation mit all' ihren unberechenbaren Konsequenzen, mit den dräuenden Gefahren, welche die nächste Zukunft bringe, wenn es nicht gelänge, zu einer Einigung zu kommen. Herr Wickes lauschte aufmerksam und schien etwas betroffen, als er sich, nachdem Alderman McGillen schwieg, mit dem Anwalt der Pullman Comp., John S. Runnells, zur Berathung zurückzog. Hochmuth kommt vor dem Fall. Unser New- Yorker Korrespondent sendet uns unterm 11. d. M. einen allerdings durch die Thatsachen überholten Bericht, der aber trotzdem nicht ohne Interesse ist: ୩ Eine Schilderung auch nur der interessantesten Vorgänge würde Spalten füllen, und muß ich mich darauf beschränken, die wichtigsten Momente herauszugreifen. Aus der Proflamation Sovereign's fei eine Stelle erwähnt, welche sich gegen die Behauptung der Pullman Ko. richtet, sie habe mit Verlust gearbeitet und sei deshalb genöthigt ge= wesen, die Löhne zu reduziren. Sovereign erwidert darauf, die Kompagnie habe vergessen zu erwähnen, daß die Attien auf das Dreifache verwässert worden sind und sie nicht allein im Stande war, die regulären Dividenden selbst auf die verwässerten Aftien zu zahlen, sondern daß diese auf der Börse nicht einmal zu kaufen sind.- Neuerdings heißt es, daß Pullman aus R a che seine, Philanthropie" an den Nagel gehängt habe, weil seine Arbeiter bei der letzten Präsidentenwahl, obwohl er zu gunsten der republikanischen Partei( welche bis dahin in Pullman stets eine Majorität von 2000-2500 Stimmen hatte) eingetreten war, für die demokratische Partei gestimmt hätten. Da aber die Mißstände in Pullman älteren Datums sind, so ist dies ein Beweis, daß es mit jener Philanth.opie überhaupt fauler Zauber" war. Seit meinem letzten Briefe hat die Bundes- Regierung, refp. deren oberstes Haupt, der Präsident Cleveland in den Kampf der Eisenbahn- Arbeiter eingegriffen, indem, unter Umgehung der Gestern sind Präsident Debs, Vizepräsident Howard und Staatsbehörden, Bundestruppen gegen die Streitenden ins Sekretär Rehier der, Am. Railway- Union" sowie 15 andere Pers Feld geführt wurden. Erklärlich ist freilich diese Handlungsweise, sonen verhaftet worden auf Veranlassung einer speziell zu dem Dieselbe währte nicht lange, und als Wickes aus dem Nebenzimmer gegen welche der Gouverneur des Staates Illinois, Altgelt, ver- 3weck eingesetzten Bundes- Grand- Jury; die brei ersteren wurden trat, da las jeder der Anwesenden aus dem finsteren Antlig gebens protestirt hat und die von den Gouverneuren mehrerer unter je 10 000, die Uebrigen 8000 Doll. Bürgschaft gestellt, die Entscheidung, die der Mann verkünden würde. Mit athem anderer Staaten mißbilligt worden ist; denn Cleveland sowohl wie wofür sich Bürgen fanden. Die Anklage geht auf Behinderung Lofer Spannung lauschte doch jeder den Worten, die alle Hoff die übrigen Mitglieder der Regierung sind auf's engste mit den Eisen- des Geschäfts der Vereinigten Staaten, bo. der Post und do. der nung vernichten mußten, wie man mit Angst dem Falle eines bahn- Interessen des Landes verknüpft. Cleveland selbst war vor Ausführung der W. St.- Gesetze. Debs hat erklärt, daß er und Schlages entgegensteht, der lange drohend über dem Haupt ge- feinem Amisantritt Rechtsanwalt diverser Bahngesellschaften überhaupt die A. R. U. durch das Einschreiten der Bundes Schwebt. ( seine Firma in New- York ist es heute noch), Dinen, der Justiz- behörden die Kontrolle über die Bewegung verloren habe, und Sich an McGillen wendend, sagte Wickes einfach: Wir minister, ist Direktor einer Bahn und Anwalt einer Anzahl an- weist die Verantwortung für die durch jenes provozirende Ein haben nichts zu schlichten." derer, und der Kriegsminister Lamont soll an mehr als 30 Bahnen schreiten veranlaßten Vorgänge zurück. Ein peinvolles Schweigen folgte diefen wenigen Worten. betheiligt sein.( Gelegentlich des Streits an der New- Yorker Alderman McGillen schien einen Augenblick wie erstarrt. Bentralbahn tam zur Sprache, daß die Bahngesellschaften mit Er tonnte nicht glauben, daß die Pullman Vorliebe hohe Militärs in ihre Verwaltung wählen; der Grund Rompagnie die Verantwortlichkeit für die ist klar!) Lokales. schweren Berwickelungen, die aus dieser Olney war es, welcher dem Präsidenten die Handhabe zum Antwort entstehen mußten, übernehmen würde! End: Einschreiten bot, indem er ein Gefeß, welches seinerzeit gegen in Berlin ist jetzt in der Kunsttischlerei von Siebert und Emanzipirte Frauen. Der erste weibliche Tischlergeselle lich sagte er langsam, zögernd: Habe ich recht verstanden, so die Uebergriffe der Eisenbahn- Gesellschaften geschaffen worden Achenbach, Wilhelmstraße 121, in Thätigkeit getreten. Es ist lehnt die Pullman Comp. diese geringfügigen Zugeständnisse in war und das die Behinderung des Postverkehrs mit Strafe be- dies eine junge Dame aus Kopenhagen, welche, mit Staatsschwerer Siunde, von der so viel abhängt, ab," droht, dahin auslegte, daß jeder Zug, welcher einen Postwagen Stipendien ausgerüstet, bei einem Aufenthalt von drei Monaten Die Pullman Comp.", wiederholte einfach Wickes, führt, im Gesammten als Postzug zu gelten habe und die ihre praktischen Kenntnisse erweitern will, um dann noch Wien, hatteine Differenzen, die durch ein Schieds- Entfernung irgend eines Wagens aus demselben eine Verlegung Baris und London zum selben Zweck zu besuchen. gericht geschlichtet werden könnten." des Gesetzes involvire. In tiefer Bewegung, sagte darauf Alderman McGillen: Das Vorgehen des Präsidenten hat in der ganzen Arbeiter- Für Abzahlungsgeschäfte aller Art ist der Arbeiter das Herr Wickes, Ihre Kompagnie verlangt den bewaffneten Schutz schaft des Landes- von den traurigen Boodleseelen", den gesuchteste Ausbeutungsobjett. Der Besitzende kauft im ganzen, der Bundesregierung, des Staates Jllinois, des Cook County's reaktionären Führern der alten Eisenbahnarbeiter- Organisationen gegen baar und dementsprechend billiger. Um der großen Masse Sonntagsplauderet. dem sich die armseligen Saalbesitzer duckten und wanden, so warum brüten sie Rache über Nache und warum mußten die unselig geknechteten Wirthe nach gethaner Buße ersinnten sie ein höchst verschmittes System, wie sie WiederGie haben's erreicht." Nun sind wir Herren im den prozigen sozialdemokratischen Befehlshabern die Hände vergeltung für den Boykott üben könnten, wenn ja wenn eigenen Hause." Also sprach der edle Feuerstein vor tüssen und sich für die gnädige Strafe bedanken, wie ehe der Ring obfiegen sollte. Im Geiste messen sie schon jeden dem verbündeten Kriegsvolk der Saalbesitzer in der denk- dem die geprügelten Soldaten, als die Prügelstrafe noch im Quadratmeter ihrer Räumlichkeiten aus, jede Glasflamme würdigen Versammlung, in der die Erlösung von der Heere allgemein war. im Lokal wird gezählt, und es wird erwogen, wie viel für sozialdemokratischen Tyrannei jubelnd gefeiert worden war. Als Herr Feuerstein, ein eifriger Knappe Nösicke's, des jeden Zoll Raum, für jedes Licht, das der Arbeiterschaft Die armen, geknechteten, bleichwangigen Gesellen, die bis- Erlösers, dies schmachvolle Bild finsteren Druces entwarf, fünftig etwa überlassen würde, in baarem Geld gefordert lang unter dem freventlichen Hochmuth ihrer sozialdemo- da erzitterten die Gemüther aller Saalverweigerer, die das werden soll. Das Statut ist ausgearbeitet, Mann für kratischen Herren und Peiniger so fürchterlich gelitten hatten, Fürchterliche einer vergangenen Gewaltepoche am eigenen Mann unter den Saalverweigerern und ihren Genossen jauchzten laut auf bei der Heilsbotschaft: Nun sind wir Leib und am eigenen Gemüth erfahren hatten. Als wäre soll sich verpflichten, strenge nach den Sagungen des faHerren im eigenen Hause." Gebrochen ist das Stlaven- eine zentnerschwere Last von ihnen genommen, so athmeten mosen Statuts zu handeln. Schade nur, daß es den vorthum, unter dem sie gestöhnt und geseufzt hatten, die be- fie erleichtert auf. Eine freudige Erregung ging durch ihre wißigen Herren vorerst noch geht, wie dem Mädchen flagenswerthen Opfer einer grimmigen Gewaltherrschaft. Reihen, die reine Siegestrunkenheit beileibe nicht etwa in der Fabel, das mit dem Eierforb zu Markte ging und Es giebt kaum ein stolzeres Seelenvergnügen, als im neuen durch Alkoholgenuß erhöht glänzte in ihren Augen, sie Luftschlösser baute und, indeß sie träumte, was sie Alles Glück des vergangenen Elends zu gedenken, dem man ent- schüttelten einander frohlockend die Hände, Bekannte und schaffen wollte, wenn die Eier verkauft wären, all ihre ronnen war. Und wie herzbeweglich wußte der edle Feuer- Unbekannte umarmten einander im Hochgefühl endlicher Be- Schätze zerbrach. Sieger, die eine schandbare Tyrannei stein das Jammerdasein zu schildern, zu dem die Saal- freiung, man sang sich gegenseitig an: Ein jeder überwunden haben, pflegen auch sonst nicht im herrlichen inhaber Berlins verdammt waren, ehe der Bierboykott die wackre deutsche Mann soll Freund, soll Bruder heißen" und Bewußtsein der Befreiung wie rachebrütende Verfolger reinliche Scheidung zu Wege brachte. im vielstimmigen, brausenden Chor erdröhnte das heil- zu handeln. Warum sind denn die Kämpen um den edlen " Damals in den Tagen der Finsterniß und Willkür- bringende Wort, das Feuerstein, der Entrüstete, vor- Feuerstein so unedel auf ein bösartiges Strafgericht gegen herrschaft, als Herr Rösicke, der fürstliche Brauer, der neue gesprochen hatte:" Nun sind wir endlich Herren im eignen die Aufrührer und Boykottmänner bedacht? Wer im sieg Moses der frohndenden Gastwirthe die Gemarterten noch Hause." Es war genau so, wie es in der heroischen Oper haft errungenen Besitz sich sicher fühlt, wie kann der so nicht in's gelobte Land der Freiheit geführt hatte, waren zu sein pflegt, wenn irgend ein Wütherich aus dem Wege überhitig und unmutig sich geberden, wie fann er die Unglücklichen schlimm daran. Jedem Kommandowort geräumt ist und der jubelnde Chor die Verse des siegreichen ein ums andere Mal ausrufen: Wie will ich ihrer herrischen Gebieter mußten sie sich demüthig, wenn Tyrannenmörders wiederholt. Euch rupfen, ihr schlimmen Vögel, wenn ich Euch erst auch mit den Zähnen knirschend, fügen. Brauchten sie einen So etwas macht sich gerade schön und man muß be friege! Wie will ich Euch die Schnäbel verbinden! Ich Kellner, fie mußten den nehmen, der ihnen aufgenöthigt war. fennen, auf Theatralik und Komödienspiel verstehen sich will Einsicht nehmen in Eure Verhandlungen; keine Tagess Hatten sie einen Thürsteher nöthig, der sozialdemokratische die Herren um den allgewaltigen Röfice. Auf die ordnung sollt Ihr für Eure Versammlungen aushecken, Bopanz wies auf eine seiner Kreaturen hin und nicht eilig komödiantische Geste, auf theatralisches Blenden legen sie die ich nicht zuvor kenne und die nicht meine höchsteigene genug hatten es die Eingeschüchterten, den Mann, der ihnen mehr Gewicht, als auf die harte Logik der Thatsachen. Billigung gefunden hat!" Es muß also die Herren doch bezeichnet war, stürmisch zu umarmen und in sein Wenn sie erlöst aufjubeln, die Herren Saalverweigerer, dann wohl um ihre so glorreich verkündete Selbstherrlichkeit bange Amt als Thürsteher einzuführen. Küche und Keller, haben sie doch alle Ursache, den Kriegszustand, der den sein und manch kazenjämmerliches Gefühl mag ihre Herzen Speicher und Kammer, nichts war vor den zudring Bierboykott in seiner jezigen Ausdehnung br achte und der beschleichen, wenn sie daheim in gähnend leeren Sälen ihres lichen Augen der sozialistischen Gewalthaber gesichert wie ein erfrischendes Gewitter wirkte, zu segnen und zu Hausherrnamtes walten, ganz unbeirrt Don jedem und geborgen. Wenn etwas nicht in der Ordnung rühmen. Ihr heimliches Sehnen ist ja in Erfüllung ge- Kommandowort der struppigen, verhaßten sozialdemokratischen befunden wurde, die den verhaßten Tyrannen gerade paßte, gangen. Sie haben erreicht, was sie wollten. Sie können Tyrannen. Draußen auf der Gaffe zu stehen und vor verda traten die elenden Saalwirthe mit schlotterigen Knieen, nicht laute Worte genug finden, sich ihrer Selbst- sammeltem Kriegsvolk einen luftigen Siegestanz aufführen, angsterfüllt vor das Antlitz ihrer Herren und flehten um herrlichkeit zu brüsten. Warum schwühlen sie trotzdem so um fich und den Anderen frischen Muth zu holen, seinen Mitleid und Gnade. Wenn aber die erbosten harthörigen sehr über den muthwillig herbeigeführten"," frechen" Nachbar in die Rippen zu stoßen und ihm zuzurufen: Willkürherrscher trotzdem ein strafend Gericht hielten, unter Boykott, warum zetern sie so lebhaft und unausgesetzt, Freundchen, geh Du voran, Du hast die tapfern Hosen an! erd Besitlosen das Entnehmen von Waaren leichter zu machen, jum einen Gotteslohn zu thun. Aber wer weiß, es wird am die Klagebehauptungen der Frau R. Beweis erhoben war. findet sich eine kundige Kaufmannschaft stets gern bereit, Waaren Ende doch seine Richtigkeit haben mit dem, was die getränkten Gründe: Aus der Beweisaufnahme gehe hervor, daß die auf Borg und Abzahlung abzugeben. Daß bei derartigen Ge- Konkurrenten jetzt ausplaudern. Uebrigens wurden in der er Klägerinnen mehr gemacht, wie ihnen zufam, und zwar mehr ge= schäften der entgegenkommende Kaufmann stets feine Rechnung wähnten Versammlung die früheren Mittheilungen über die macht im Interesse des Bauherrn Mauth, derfelbe sei deshalb zu findet, ist bekannt. Besonders sind es die Möbelhändler, deren Wirkungen der Bolle'schen Milch auf die der städtischen Armen- verurtheilen gewesen. Ob die Mehrarbeit nun gerade 75 M. Gebahren an dieser Stelle schon mehrfach beleuchtet worden, die verwaltung unterstehenden Kranken und Säuglinge bestätigt und werth gewesen, habe sich nicht im Einzelnen feststellen lassen; mit dem Arbeiterpublikum solche Geschäfte abschließen. Eine andere ein bezügliches Schreiben eines Armenkommissions- Vorstehers zum daß sie mindestens 50 m. werth war, zu der Annahme sei der Spezialität auf diesem Gebiete ist das Verkaufen der sog. Weckeruhren. Beweise herangezogen. Gerichtshof auf grund der Verhandlung gekommen. Darüber erhalten wir aus den Kreisen unserer Leser folgende Kammer I. Vorsitzender: Assessor Techo w. Sigung vom Buschrift: Ein Uhrengeschäft im Norden entsendet Reisende, um Weckeruhren mit Mufit an den Mann, oder richtiger an die 18. Juli. Gegen eine Lohnforderung machte der beklagte Inhaber einer Frau zu bringen, denn die Reisenden finden sich meistens zu Wäscherei Ersatzansprüche geltend für Wäscheftücke, welche durch einer Zeit ein, wo der Mann nicht zu Hause ist, um unter Verschulden der klagenden Wäscherin ruinirt worden sein sollen. schönen Worten, wie:„ dem Manne eine Ueberraschung bereiten" 2c. Diese verlangte 25 M.; nach erfolgter Verhandlung erkannte Der Volks- Bildungsverein von Britz und Umgegend drittes Stiftungsfest. Die Parteigenossen hatten sich recht zahl= feierte am 14. Juli in Güldner's Lokal in Briß sein reich eingefunden, um die Festrede des Genossen Wagener anzuhören, welcher seine Aufgabe auch in trefflichster Art erledigte. Die Genossen und Genossinnen amüsirten sich abwechselnd beim Gesang, welchen der amerikanische Auktion brachte 13,15 Mart, welche den ausgesperrten Böttchern und Brauern überwiesen wurden. von 50 Pf. pro Woche ihre Waare loszuwerden. Gegen dieses Geschäft Tanz und komischen Vorträgen bis zum frühen Morgen. Eine betreffs des Lohnes nur 9,50 M. noch zuständen, wenn sie ließe sich wohl im allgemeinen nichts einwenden, wenn der Käufer nicht meist in unerhörter Weise übervortheilt würde. Eine solche Weckeruhr mit Musik kostet in der Fabrik noch nicht 10 m., ein Uhrenhändler, welcher Ladenmiethe zahlt, kann dieselben mit 11 M. verkaufen, während auf dem Leihkontrakt der Werth der Uhr mit 20 M. angegeben ist und erst nach vollständiger Be zahlung dieser Summe Eigenthum des Käufers wird. Uebrigens ist die Bezeichnung Weckeruhr" ein wahrer Hohn, das leise Ping- Ping" des Musikkastens dürfte schwerlich einen gefunden Schläfer in der Ruhe stören. Mögen diese Zeilen den Leser in vorkommenden Fällen vor Schaden bewahren. Wozu die Fabrikfeste da sind, die gewisse Arbeitgeber mit ihren Arbeitern von Zeit zu Zeit veranstalten, das wird einem sofort klar, wenn man sieht, wie hinterher die bürgerliche Presse diese Feste, die selbstverständlich immer in schönster Harmonie" verlaufen sind, in schwungvollen Artikeln schildert. Es ist das weiter nichts als eine besondere Art der Reklame, die den Veranstaltern der Feste deshalb um so wirksamer scheint, weil sie ihren Namen in den redaktionellen Theil der betreffenden Blätter hineinbringt. Die Artikel sind natürlich von Beauftragten der Arbeitgeber, wenn Besuchszeit Die National: " feinen Schaden verursacht hätte. Da aber erwiesen sei, daß Beflagter für durch ihre Schuld verbrannte Wäsche 3 M. an die in Frage stehenden Kunden zahlen mußte, sei diese Summe in AbAuf dem Wege von Brit nach Treptow wurden in den zug zu bringen gewesen und habe der Beklagte zur Zahlung von letzten Tagen verschiedene Arbeiterfrauen, die nach Treptow auf 6,15 m. verurtheilt werden müffen. Betreffs der weiteren Arbeit gingen, von einem jungen Menschen mit unfittlichen An- Ersatzansprüche des" Beklagten sei derselbe trägen belästigt und in schamlosester Weise behandelt. Glücklicher abgewiesen worden, weil sie noch nicht liquid Weise gelang es den Frauen in beiden Fällen, dem Unhold zu seien, er den geschädigten Kunden selbst noch entfliehen. Der Unbekannte ist ca. 25 Jahre alt, von hagerer nicht die fragliche Wäsche erfekt habe und Gestalt und trug dunklen Anzug, sowie eine graue Müße. Der so nicht feststehe, wieviel er feinerseits von Polizei ist Anzeige erstattet worden, doch ist es noch nicht geber Klägerin fordern dürfe. Dem Beklagten sei zu Die geplante Nenorganisation der preußischen Staats. glückt, des Burschen habhaft zu werden. überlassen, wenn dieser weitere Schaden genau feststeht, in eisenbahnen wird auch auf Berlin nicht ohne Einfluß bleiben. Im Nigdorfer Rathsfeller verhaftet wurde am Mittwoch besonderer Klage ihn von der Klägerin ersetzt zu verlangen. Die Schaffung einer Anzahl neuer Direktionsbezirke macht eine der Bauunternehmer Schrade aus Berlin. Vor längerer Zeit Von der Aktiengesellschaft Schultheiß= anderweite Abgrenzung der Strecken erforderlich, bei welcher war Sch. wegen Betrugs zu einer Freiheitsstrafe verurtheilt Brauerei" verlangten fürzlich abermals zwei Brauer eine man bestrebt ist, möglichst in sich geschlossene und abgerundete worden, stellte sich jedoch nicht zum Strafantritt, sodaß ein Haft- Lohnentschädigung wegen fündigungsloser Entlassung. Gebiete zu formiren. Die jetzige Direktion Berlin übernimmt befehl gegen ihn erlassen wurde. Obwohl Sch. in Rixdorf große Beiden hatten sich geweigert, gelegentlich des Beginnes des Böttchersämmtliche von Berlin ausgehenden Strecken bis zu den End- Bauten aufführt und dabei mit seinen Arbeitern wegen der Lohn- ftreiks), von ihnen geforderte Böttcherarbeiten zu machen. Der punkten des gegenwärtigen Vorortgebietes, giebt dafür aber zahlung häufig in Differenzen geräth, konnte ihn die Polizei eine sollte beim Eintellern helfen, der andere beim Faßantreiben. fämmtliche übrigen Strecken an die Direktionen Breslau, Posen, niemals fassen. Dadurch in Sicherheit gewiegt, fam Sch. am Gin Zeuge, der Betriebsdirektor Hauser, machte der Mehrheit Stettin und Halle ab. Bisher waren an dem Verkehr mit Berlin Mittwoch nach dem Rathskeller und dinirte dort in Gesellschaft des Gerichtshofes( Kaminer VI, Assessor Alberti)„ klar", daß außer der Direktion Berlin noch die in Bromberg, Altona, einiger Bekannter. Ein Beamter erkannte jedoch den Gesuchten, die Klägern aufgetragenen Arbeiten noch leichter gewesen seien, Magdeburg, Frankfurt und Erfurt betheiligt. Diefem unerwünschten benachrichtigte einen Gendarm und so wurde Sch. zum Schrecken wie manche ihrer Leistungen als Brauer. Mit Bezugnahme Zustande wird nunmehr ein Ende gemacht. der Tafelrunde verhaftet und abgeführt. auf das seiner Zeit im„ Vorwärts" veröffentlichte Gut achten des Brauereibesizers Oswald Berliner, nach welchem in den Berliner Brauereien Brauer und auch Hilfsarbeiter zu verschiedener Museen und sonstiger Sehenswürdigkeiten. Böttcherarbeiten unter Umständen aushilfsweise verwendet werAusnahme des Montags in den 6 Wintermonaten von 10--3 uhr, in den arbeiten ebenso ebrenhaft seien wie die der Altes und Neues Museum am Lustgarten. Besuchszeit täglich, mit den, und mit Rücksicht auf den Umstand, daß Böttcher6 Sommermonaten von 9-3 Uhr; Sonntags im April- September 12 bis Brauer", wies die Mehrheit des Gerichtshofes die Kläger 6 ur, Oktober und März 12-5 Uhr, November und Febritar 12-4 b ab. Dieselben hätten zu Unrecht die Arbeit verweigert und hätten Dezember und Januar 12-3 Uhr( unentgeltlich). galerie in der Museumsstraße. Besuchszeit Wochentags von 10-3 ühr darum ohne Kündigung entlassen werden können. ( Montags ausgenommen)! Sonntags im April- September von 12 bis Ein Leer"-institut ein Institut für das Leeren von 6 1hr, im März und Oftober 12-5 Uhr, Februar und November 12 bis scheint das Lehrinstitut für Damen4 Uhr, Januar und Dezember 12-3 Uhr( unentgeltlich).- Kunstgewerbe- Geldtaschen nämlich nicht von diesen Museum, Prinz Albrechtstr. 7. Geöffnet an den Wochentagen( Montags tonfettion" zu sein, welches ein Herr Bohl betreibt; wenigstens selber verfaßt und werden den Blättern zum mindesten ausgenommen) im Sommer von 9-3 Uhr, im Winter von 10-3 Uhr, Surch fleißiges Annonciren bezahlt. Daß aber jemand einen Sonntags, April- September von 12-6 Uhr, Ottober und März 12-5 uhr, möchte man das nach den Ausführungen eines jungen Mädchens solchen Festbericht direkt als Annonce aufgiebt und auf diese November und Februar 12-4 Uhr, Dezember und Januar 12-8 Uhr( Unent- annehmen, welche dasselbe vor der Kammer II des GewerbeMuseum für Völferkunde, Königgrägerstr. 120. Besuchs gerichts machte. Sie beanspruchte Lohn für 14 Tage, folgendes Weise dem Publikum gegenüber offen eingehebt, daß die Lob- eit wie im Kunstgewerbe- Museum( unentgeltlich). Gygiene- Museum, zur Charakterisirung des Lehrinstituts" zum Besten gebend. Es hudelei in seinem Komtoir und nicht in der Redaktion des Klosterfir. 85. Befuchszeit Sonntags wie im Kunstgewerbe- Museum. Außer würden dort stets junge Mädchen in die Lehre genommen, Blattes entstanden ist, das ist unseres Wissens bisher doch noch Naturkunde, Invalidenſtr. 42. Besuchszeit Sonntags wie im Stunft wofür sie 10 mt. zu entrichten hätten; man verspreche Dienstags und 10-2 Uhr( unentgeltlich). Museum für nicht dagewesen. Der Geldschrank Fabrikant A de ist der erste, gewerbe- Wiufcum. Außerdem Montags und Sonnabends von 113 Uhr. ihnen, daß sie nach d der Lehrzeit Arbeit nachgewiesen erhielten. der diese Idee gehabt hat. Im Annoncentheil der Vossischen Museum für deutsche Voltstrachten und Erzeugnisse des Zeitung" steht zwischen Odol und hygienischer Fettseife zu lesen: Sausgemerbes, Klosterftr. 36. Jeden Tag mit Ausnahme des Mittwochs Das sei aber nicht der Fall. Man müsse einen Lappen mit in Am 14. Juli hatten die Arbeiter der Ade'schen Stahlkassen- Bereine Gonntags 10 Pf. Don 11-2 1hr geöffnet. Gintrittsgelo: Grwachsene 50 f., Kinder 25 Bf., die Lehre" bringen, auf dem als erste Lehrlingsarbeit Perlen Reichs post- Museum, Leipzigerstr. 15. Ge befestigt werden müßten, was jedes Kind schon zu machen verFabrik, wie alljährlich, feinen Ausflug, welcher fie öffnet Sonntags 12-2 Uhr, Montags, Dienstags, Donnerstags, Freitags von Diesmal nach dem Leider mußte die Restaurant 3um Teufelsfee" 11-2 Uhr( Unentgeltlich). Rathhaus, onigstraße. Geoffnet täglich stehe. Gelernt werde soviel wie nichts. außer Donnerstag und Freitag von 11-3 Uhr( unentgeltlich). Aussichtsturm Klägerin abgewiesen werden, weil sie in ein Arbeits ver Den Müggelbergen führte. Die allgemeine feftliche 50 f. Kunstausstellung des Vereins Berliner Künstler, Stimmung hatte durch die Anwesenheit des Chefs noch Wilhelmstr. 92. Sonntags 11-2 Uhr, Wochentags 10-4 Uhr. 50 Bf. Entree.ältniß zur beklagten Firma noch nicht getreten war. einen erhöhten Reiz, zumal derselbe sich der allgemeinen Heiter- Sternwarte, Encteplay 3a. Mittwochs und Sonnabends von 9 bis Wegen Gotteslästerung hatte sich der Schlosser Siegfried keit, dem Spiel und der Unterhaltung feiner Leute aufs wohl- nvalidenir. 57-62. Geöffnet von 5 Uhr Nachmittags bis 10% Uhr Abends. Keller aus Halle vor der zweiten Ferienstraffammer am Landwollendste und ungenirteste anschloß." Sollte die Vossische Entree 60 Pf. Buschlag für Theater von 50 Pf. bis 2 M. quarium, gericht 11 zu verantworten. Der Arbeiter Bildungsverein in Zeitung" anständig genug gewesen sein, diesen ihr ursprünglich Schadowfir. 14. Geöffnet von 9-6 Uhr. Entree Sonntags 50 Pf., an jedem Trebbin hielt am 17. Dezember v. 33. in Löwendorf eine Verletten Sonntag im Monat 25 Pf. wohl für den redaktionellen Theil angebotenen Bericht unter die straße. Geöffnet 10-10 Uhr. Eintrittspreis 50 Pf. Baffage, fammlung ab, in welcher eine Broschüre über Gottesbegriffe in zu bezahlenden geschäftlichen Mittheilungen zu verweisen? Panoptitum Marine der Vergangenheit und Gegenwart" verlesen wurde. In der anWarum hat sich da Herr Ade nicht an die Staatsbürger 50. Pf. Neapel- Panorama am Bahnhof Thiergarten, zwei neue Panorama, Am Lehrter Bahnhof. Sonntags von 9-9 Uhr. Entree knüpfenden Diskussion gebrauchte der Angeklagte eine Aeußerung, Zeitung" gewandt? Die Staatsbürger- Zeitung" würde ohne Dioramen: Satatomben des Kapuzinerklosters zu Palermo und Besuvausbruch die zweifellos eine Gotteslästerung enthielt. Der überwachende Zweifel weniger engherzig gewesen sein, da sie kürzlich ja sogar Sonntags 25 Pf. Eintrittspreis. Das Panorama ist, bis 7 Uhr Abends Gensdarm erstattete Anzeige. Die Verhandlung fand unter Aus die Anzeige eines den Tod seines Vaters pietätlos zur Re- 50 Pf.- Borsig's Garten mit Palmenhaus, Alt- Moabit 85-86 zu besichtigen. 8oologischer Garten, Lügowufer. Sonntags Sonntags schluß der Oeffentlichkeit statt. Aus der Begründung des Urtheils, flame ausbeutenden Geschäftsmannes in den lokalen Theil auf Eintrittspreis 50 f. welches auf 14 Tage Gefängniß lautete, ging hervor, daß die genommen hat. inkriminirte Aeußerung selbst den Arbeitern, welche die Ver sammlung besucht hatten, aufgefallen ist, da der Vorsitzende die felbe sofort gerügt hatte. " " M " an geltlich). 11 Uhr Vormittags. 10-10 Urania, Wissenschaftliches Theater. Sternwarte. Gastan's Panoptitum, FriedrichUhr. Eintrittspreis 50 Pf. Gerichts- Beitung. Gewerbegericht. Kammer 111. Vorsitzender: Assessor Guno. Sigung vom 17. Juli. was " " Bolle scheint an der sterilisirten Milch, die er der städtischen. Armenverwaltung zu einem ungewöhnlich billigen Preise zu liefern sich erboten hat, doch noch zu verdienen. Wenigstens hat leber die theilweise Aufhebung eines schwurgerichtlichen eine Versammlung des Vereins Berliner Molkereibesitzer" beErkenntnisses macht die Juristische Wochenschrift" folgende Mittheilungen: Gegen die beiden Angeklagten, den A. und die N., schlossen, den Magistrat zu ersuchen, von der Benuzung der sterilisirten Milch Abstand zu nehmen und angesichts des be deutenden Schadens, den gegen 300 Berliner steuerzahlende beiter P. zu dem Arbeiter V., welchem er die Trägerarbeiten auf öffnungsbeschlusse bezeichnet, daß sie, während A. ihren Ehemann, Der Töpfermeister Marquardt schickte eines Tages den Ar. war die Anklage erhoben, gemeinschaftlich den Ehemann der R. ermordet zu haben. Als Betheiligung der R. war im Gr Bürger zu gunsten einer einzigen Person erlitten, und weil durch einem Bau übertragen hatte, diesem anheimstellend, P. zu be- öffnungsbeschlusse bezeichnet, daß sie, während A. ihren Ehemann, Aussprüche der bedeutendsten Aerzte und durch viele Klagen fchäftigen. V. stellte denselben mit den Worten ein: Versuchen würgte, diesem ein hierzu bereit gehaltenes Seil um den Hals um ihn der Verabredung gemäß zu erdrosseln, an der Gurgel der Patienten, die bei der gegenwärtig zur Durchführung ge Sie es, wenn es geht, tönnen Sie hier arbeiten." Als P., nach geworfen habe, worauf beide Angeklagten mit vereinten Kräften langenden Erprobung laut werden, erwiesen sei, daß dem er 3/4 Tag gearbeitet, am die sterilisirte Milch gegenüber der Vollmilch minder arbeiten andern Morgen weiter wollte, wurde er entlassen, das Seil so lange zuzogen, bis der Ehemann der R. erstickt war. werthig sei". Daß die 800 Molkereibesitzer Echaden erleiden, entschädigungsklage zur Folge hatte. Der Beklagte wandte ein, beantragte der Bertheidiger der R., bezüglich ihrer noch eine eine Lohn Nach Berlesung der beiden, der Anklage entsprechenden Fragen wenn Bolle ihnen die Milchlieferung wegschnappt, wird Herr nichts mit der fraglichen Arbeit zu thun gehabt zu haben, da sie Silfsfrage anf Begünstigung zu stellen. Dieser Antrag wurde abBolle selber zugeben. Doch daß das zu seinen Gunsten" sei, das ja dem V. übertragen worden sei. Er habe den Kläger nur gelehnt. Wie das Reichsgericht ausführt, zu Unrecht und sei wird er wohl nicht Wort haben wollen. Angeblich war es ihm jenem zur eventuellen Annahme zugeschickt. V., als Beuge beshalb das Urtheil gegen die N. aufzuheben. Zur Begründung bei der ganzen Geschichte ja nicht um den Verdienst, sondern nur vernommen, suchte die Entlassung des Klägers damit zu recht des ablehnenden Beschlusses ist nach dem Protokolle nichts weiter R. fertigen, daß er ihn nur versuchsweise angestellt habe und daß angeführt, als die Erwägung, daß die beantragte Hilisfrage Das ist freilich etwas anderes, als daheim im stillen sich am ersten Tage gleich herausgestellt, Stläger verstehe die eine andere als die unter Auflage gestellte That betrifft." Welche Arbeit nicht." Derselbe hätte alles getragene Ma= Kämmerlein zu fizen und zu überzählen, was von Röside's terial falim bingestellt. Der Bellagte Marquardt That, bleibt unaufgeklärt. Das Revisionsgericht ist darum und des Großkapitals Gnaden an Unterstützung für die wurde zur Zahlung der beanspruchten Entschädigung verurtheilt. lagen dieses Beschlusses die rechtliche Auffassung, fie feien außer stande, zu erkennen, ob die thatsächlichen Unternothleidenden Wirthschaften" eingelaufen ist und zu grübeln, Aus der Verhandlung entnahm das Gericht, daß Marquardt den von der Anklage nicht mit umfaßt, rechtfertigen. Die Möglichwas soll das werden, wie soll das enden? Kläger zweifellos engagirt und dabei nichts von einem Ausschluß Die Berliner Arbeiterschaft aber braucht sich um die der Kündigung gesagt habe. Die Neden des V. von einem Ber- feit eines Irrthums hierüber ist also nicht ausgeschlossen. Nach dem Vorbringen der Revisions anträge soll sich die beantragte tolle Poffe, die da aufgeführt wird, nicht zu kümmern. such mit dem Kläger, ob er sich zur Arbeit eigne, von einer nur Gie bleibt ja auch falt und undankbar und verstockt, wenn probeweisen Beschäftigung desselben, seien für den Prozeß ohne hauptete Thatsache bezogen haben, daß ihre ganze Betheiligung Hilfsfrage auf die laut des Sigungsprotokolls von der R. bedas gutbürgerliche Gemüth so zärtlich um ihr leibliches Belang gewesen. Wohl besorgt ist. Wie kann man das herrliche wohl von 4,50 M. wollte der Töpfermeister Piel einen Schaden im ihrem Manne um den Hals geworfen, auf dessen Geschrei Gegen eine Restlohnforderung des Töpfers S. im Betrage an dem Verbrechen erst nach dem eingetretenen Tode ihres Ghemannes begonnen habe, indem sie zwar das Seil abgelagerte Ringbier nur verachten und Weißbier und felben Werthe, den ihm der Kläger angeblich durch schlechte, aber die Schlinge wieder aufgezogen habe, also vom Verfremde, schädliche Stoffe" zu sich nehmen, wenn huhu! reparaturbedürftige Arbeit zugefügt hat, aufrechnen. Das Gericht fuche, ihn zu tödten, freiwillig zurückgetreten sei; nachdem das Grauen befällt jeden ehrlichen Bürgersmann wenn verurtheilte ihn jedoch zur Zahlung der 4,50 M., weil er die hierauf A. allein den Mord vollbracht, habe sie mit ihm die das Choleragespenst im Osten des Reiches lauert! So will fragliche Arbeit unbemängelt abgenommen hatte. Die nach: Reiche angekleidet und aufgehängt, um den Schein zu erwecken, man's tindisch mit dem Grusligmachen probiren. Nuglos trägliche Bemängelung sei unftatthaft, durch die bedingungslose ihr Mann habe sich selbst erhängt. War dies die That, die das Abnahme der Arbeit hätte sich Beklagter des Rechts, den Schaden verschwendete, thörichte Künfte! Die Berliner Arbeiterschaft durchschaut leichtlich vergütet verlangen zu dürfen, begeben wurde das Urtheil be- Bericht als eine andere als die unter Anklage gestellte" erklärt bat, so beruht der Beschluß auf Rechtsirrthum und beschränkt die gründet. diese Künste; sie kennt die Beweggründe, die 311 Die Reinemachefrau R. hatte einen Bau in Afford zu Bertheidigung. Nach der gegebenen Darstellung würde die im ihrer Anwendung führten. Sie weiß auch, welche Verreinigen übernommen. Sie leistete im Verein mit ihrer Tochter Falle der Verneinung der Hauptfrage bezüglich der R. übrig antwortung fie auf sich geladen. Man schaut auf sie und auf Veranlassung des Bauunternehmers Mauth nicht der aber doch immer ein Theil der That im Sinne des§ 263 der bleibende Betheiligung derselben nicht Mitwirkung zum Mord, ihren Wirthschaftstampf ringsum im Lande. Wer, wie ich, ihres Auftraggebers, des Maurermeister Hildebrandt eine in den letzten Wochen Gelegenheit hatte, an mannigfachen Unmasse. Arbeiten doppelt und dreifach, wozu sie durch den St.Pr.-D. sein. Der Grundjag ne bis in idem würde unter deutschen Orten einzukehren, der weiß, wie selbst im in- Akkordvertrag nicht verpflichtet war. Es herrschte nämlich auf Umständen der nachträglichen Berfolgung wegen eines auf die dolenten Spießbürgerthum die Empfindungen sich gewandelt dem Bau, einem Schnellbau", ein stetes durcheinander, so daß angegebene Weise der richterlichen Beurtheilung bereits zugängig haben. Im ersten Stadium des Kampfes lachte die ver- schon gereinigte Fenster, Thüren zc. wieder beschmutzt wurden. gewesenen Thatbestandes entgegen stehen. Die Frage nach den Vorstrafen der Zengen, über deren schlafene Bourgeoisie über die kuriosen Schwärmer; ach, die aus Furcht, vom Bau gejagt zu werden, leisteten Mutter und Tochter den nicht vertragsmäßigen Anforderungen moralischen Werth schon viel geftritten worden ist, und die jüngst werden rasch klein beigeben, hieß es! Lächerliche des Herrn Mauth Folge und reinigten das nach der auch einen Zeugen aus dem bekannten Prozeß gegen die BerPatrone! Jeder von ihnen ein Gernegroß! Dann Säuberung wieder Beschmußte noch einmal, eine Anzahl Fenster liner Redakteure aus Anlaß der Vorgänge am 18. Januar auf wurde man stußig und schüttelte verwundert mit sogar noch zweimal. Vergütet wurde ihnen die Mehrarbeit nicht, die Anklagebank führte, hat auch dem Arbeiter Martin Wolter dem weisen Haupte; und jetzt ist man gallig, un- fte flagten deshalb, und zwar verlangten sie zu bereits gezahlten eine Anklage wegen fahrlässigen Falscheids zugezogen. Er war geduldig und erbittert über die Halsstarrigen und möchte 216 W. noch 75 M. Natürlich ging auch in diesem Fall dem vor dem Landgericht in Stettin als Zeuge in vernommen Straffache fie gerne in der Weise bekehren, wie der abgesandte Pfaffe Unternehmer die Forderung der Arbeiterinnen nach seiner Mei einer worden, und nachdem in den Räubern die Genossen von Karl Moor zu bekehren Hildebrandt ihr Arbeitgeber gewefen fet. Herr Hildebrandt, ftrafen gefragt werden. Er hatte geantwortet, daß er nur wegen nung aus dem Grunde nichts an, weil nicht er, sondern er den Eid geleistet, wie üblich, nach den Wor versuchte. als Beuge gehört, führte aus, die Klägerinnen hätten Forstdiebstahls bestraft worden sei. Da seiner Aussage fein Das selbstbewußte hämische Lachen des Philisteriums für die gezahlten 216 Mart noch ein paar Treppen Glauben geschenkt wurde, wurde ein Bote zur Staatsanwaltschaft aber in den Ausdruck von Kummer und Galle verwandelt reinigen müssen, was sie aber unterließen. Der Be- geschickt mit dem Erfuchen, ein Verzeichniß der Borstrafen des zu haben, ist an sich schon ein Gewinn. Alpha. tlagte wurde zur Zahlung von 50 m. verurtheilt, nachdem über. zu senden. Der Bote tam mit dem Bescheide zurück, cs " " feien ca. 80 Borftrafen; es werde eine geraume Zelt vergehen, I der Haft vereinbar find und weder die Drdnung D. G. Darüber ertheilen wir feine Auskunft: den Irrthum ehe man sie registrirt haben könnte. W. wurde nochmals im Gefängniß ftören, noch die Sicherheit gefährden. jemandes bezüglich des Datum3 benutzen und dann wegen vergefragt und auf die Bedeutung des Eides aufmerksam gemacht; Die erforderlichen Verfügungen hat der Richter zu treffen." Da meintlichen Meineides denunziren, ist insbesondere bei der er blieb jedoch dabei, daß er nur wegen Forstdiebstahls bestraft nach ist der mündliche und schriftliche Verkehr des Untersuchungs- Lappalie, um die es sich bei Ihnen handelt, gemein und nur worden sei, und auf die Bemerkung, daß er auch etwaige gefangenen richterlicher Beaufsichtigung unterworfen. Anderer- eines Gummischlauchmannes würdig. Geldstrafen angeben müsse, erwiderte er, daß er sich an feits ist aber der Richter auch verpflichtet, Briefe, deren Einsicht 11. S. 2. 1. Sie können auf Herausgabe des Passes tlagen." andere Strafen nicht erinnere. Aus dem Strafregifter ergab und Besuche, deren Kontrolle ihm zufteht, nicht zu hindern 2. Begeben Sie sich mit Ihrem Geburtsschein zum Standessich nun, daß er allerdings nur wegen Diebstahls sobald Brief oder Besuch den Zweck der Haft( Verhütung einer beamten und befragen ihn, ob Sie weitere Papiere gebrauchen. und zwar in den weitaus meisten Fällen wegen Forstdiebstahls Flucht oder einer Kollusion) nicht gefährden. In der Praxis ge- E. M. 76. Die Zurücknahme eines Antrags auf Bes bestraft worden war, aber seine letzte Bestrafung, eine Geldstrafe, ftaltet sich in Preußen im allgemeinen indeß die Sachlage so, daß Bestrafung wegen Hausfriedensbruchs ist nicht zulässig, die Zurück war wegen Körperverlegung erfolgt. Ein Beuge bestätigte zwar such Fremder selten gestattet wird und daß die Absendung von Briefen nahme des Strafantrags wegen leichter vorsätzlicher oder fahrin dem Prozeß gegen W. wegen fahrlässigen Falscheides, dem Gefangenen außerordentlich erschwert wird. Meist hater erst dem läffiger Körperverlegungen, die ohne Uebertretung einer Amtsdaß dieser an Gedächtnißschwäche leide, und auch das Gefangenenauffeher von dem Wunsch, einen Brief zu schreiben, Berufs- oder Gewerbspflicht begangen sind, ist nur zulässig, wenn Gericht in Stettin gab zu, daß er damals in in Kenntniß zu setzen. Dann erst, gewöhnlich nach einigen die Körperverlegung gegen einen Angehörigen verübt ist. Die Aufregung gewesen sein könne, aber trotzdem verurtheilte es 2. Tagen, kann er seinen Wunsch zu Protokoll geben. Hierauf ent- Burücknahme einer Privatklage wegen Körperverlegung ist in am 18. April zu einem Monat Gefängniß, weil die fragliche scheidet der Richter. Durch diesen durchaus nicht vom Gesetz allen Fällen gestattet, desgleichen die Zurücknahme des StrafStrafe in die letzte Beit gefallen sei und der Angeklagte bei erforderten, dem Sinn des oben zitirten§ 116 Str.-Pr.-D. viel- antrags und der Privatklage wegen Beleidigung. einiger Sorgfalt sich an sie hätte erinnern müssen. Die Re- mehr widersprechenden Weg ist nicht selten einem Untersuchungs- A. 2. 1. Leider unbekannt. Sie werden auf dem Generalvision des W., in der er materielle und prozessuale Beschwerden gefangenen geradezu unmöglich gemacht, von dem ihm gefeß- bureau der Armendirektion, Rathhaus Mühlendamm, Auskunft führte, wurde auch vom Reichsanwalt Menge be- lich zustehenden Beschwerderechte gegen Gerichtsbeschlüsse u. s. w. erhalten. fürwortet, der die Begründung der Fahrlässigkeit für bedenklich Gebrauch zu machen. Bezüglich des Verkehrs mit dem Ver- P. R. 10. Sie scheinen sich im Recht zu befinden. Sprechen hielt. Seiner Ansicht nach habe der Angeklagte etwas objektiv theidiger ist dem Untersuchungsgefangenen nach§ 148 Sie mit Vertrag zwischen 12 und 1 Uhr vor. Falsches gar nicht beschworen; denn er habe nur gesagt, an Str.-ẞr.-D. schriftlicher und mündlicher Verkehr mit dem Ver F. K. Steht Mädchen nach ihrer Berhei andere Strafen erinnere er sich nicht. Das Reichsgericht trat heidiger gestattet. Nur tann, solange das Hauptverfahren rathung ein Anspruch auf Rückerstattung der dieser Ansicht bei, hob das Urtheil vom 18. April auf und noch nicht eröffnet ist, der der sprach Wolter von der Anklage wegen fahrlässigen Falscheides heilungen zurückweisen, ihm deren Einsicht nicht haben leisten müssen? Weiblichen Personen, die eine frei. gestattet wird. Daß danach der Untersuchungsgefangene feines- Ehe eingehen, bevor sie in den„ Genuß" einer Rente gelangt Berichtigung. Herr Fleischermeister August Runge, wegs nun Erlaubniß zum Schreiben an den Bertheidiger find, steht ein Anspruch auf Erstattung der Hälfte der für Metzerstraße 20, ersucht uns mitzutheilen, daß er mit dem wegen sich erst vom Gericht erwirten muß, ist u. a. in einer Beschwerde- fie geleisteten Beiträge zu, wenn die Beiträge für Vergehens gegen das Nahrungsmittelgejes zu 100 Mart Geld- fache im Jahre 1890 gegen den preußischen Richter Brausewetter mindestens 5 Beitragsjahre( 235 Wochen) entrichtet worden sind. ftrafe verurtheilten A. Runge( siehe unferen Gerichtsbericht ausdrücklich vom Kammergericht anerkannt. Trotzdem pflegt von Der Anspruch muß aber binnen 3 Monaten nach der Bervom 18. Juli) nicht identisch sei. mehreren Gerichten die zeitraubende, dem Gesetz widersprechende heirathung bei dem Vorstand derjenigen Versicherungsanstalt Nachsuchung einer Genehmigung seitens des Gefangenen, an geltend gemacht werden, an welche zuletzt Beiträge entrichtet seinen Vertheidiger schreiben zu dürfen, erfordert zu werden: find. Mit der Erstattung erlischt aber die durch das frühere felten wird ihm ohne weiteres Schreibmaterial zur Verfügung Bersicherungsverhältniß begründete Anwartschaft, dermaleinst gestellt. Der Strafgefangene ist in Preußen fast rechtlos. Reichsrentnerin zu werden. War fie vor der Heirat bereits Nirgend ist ihm gesehlich das Recht, Briefe zu schreiben und Rentnerin geworden, so erstattet das Reich nichts zurück. Besuche von Zeit zu Zeit zu empfangen, gewährleistet. Im All- Frühestens kann also, da das Klebegesetz mit dem 1. Jan. 1891 gemeinen wird ihm alle vier Wochen Schreib- und Besuchs in Kraft getreten ist, eine nach dem 7. Juli 1895 Heirathende erlaubniß ertheilt. Preußen ist ein Rechtsstaat". etwas zurückerhalten. 1 Briefkaffen der Redaktion. Wir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( 8wei Buchstaben oder eine Sah A. Stellbrint 133. Rann redaktionell nicht aufgenommen werden; geben Sie es als Inserat auf. P. Brückner. Die Bekanntmachung über den Familienausflug gehört nicht in den redaktionellen, sondern in den Inseratentheil. anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll. A. 2. 1000. Die Sprechstunde auf der Redaktion ist gegen wärtig von 12 bis 1 Uhr. G. T. Adressiren Sie nur in das englische Parlament. Jeder Brief an Mr. John Burns M. P. Houses of Parliament, London. wird seine Adresse erreichen. W. S. Uns ist von einer Notiz Ihrerseits nichts bekannt; vielleicht wiederholen Sie Ihre Angaben. Nur kann, Richter schriftliche Mit Beiträge zu, die sie auf Grund des Klebegefeges S. 2. 100. Honorarforderungen der Aerzte verjähren mit Ablauf von vier Jahren nach dem 31. Dezember des Jahres, in dem die Forderung entstanden ist. Zahlungsbefehl, Klage, sowie ausdrückliches Anerkenntniß unterbricht die Verjährung. M. 1094. 1. Ohne Einsicht in die Statuten nicht zu beantworten. 2. Recht auf 14 tägige Ründigungsfrist steht Ihnen zu, wenn nicht etwa Kündigungsfrist ausgeschlossen ist. 3. Ist verjährt. $. S. 67. Die Thätigkeit der Berliner Feuerwehr behufs Löschung von Feuer ist eine unentgeltliche. In besonderen außerhalb ihrer eigentlichen Berufssphäre liegenden Unglücksfällen, welche ein schnelles Einschreiten mit größeren Arbeitskräften er fordern, werden an Entschädigung erfordert: für einen Offizier 3-9 M., für einen Oberfeuermann pro Stunde 1 M., für einen Feuermann pro Stunde 50 Pf., für die Benutzung eines Ge spanns pro Stunde 1,50 M. F. L. 1. Nein. 2. In wie weit ist schriftlicher und persönlicher Verkehr mit Gefangenen, speziell mit Untersuchungsgefangenen, ge ft attet? Bezüglich der Untersuchungsgefangen en trifft§ 116 Str. Pr.-D. folgende Bestimmungen:" Dem Verhafteten dürfen nur solche Beschränkungen auferlegt werden, welche zur Sicherung des Zweckes der Haft oder zur Aufrechterhaltung der Ordnung im Gefängniß nothwendig sind. Vequemlid, feiten und Beschäftigungen, die dem Stande und den Bermögensverhältnissen des Verhafteten entsprechen, darf er sich auf seine Kosten anschaffen, soweit sie mit dem Zwecke verwerthet. Für den Inhalt der Jnierate über nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung 1 Theater. Sonntag, den 22. Juli. Bellealliance- Theater. Der Postillon von Lonjumeau. Montag: Die Regimentstochter. Die Nürnberger Puppe. Aleeanderplay Theater. Maria Stuart. Montag: Othello. J. M. Klagen Sie auf Zahlung Ihrer Forderung gegen Herausgabe der Probe. Verjährung tritt erst am 31. Dezember 1895 in Ihrem Falle ein. Die Klage fönnen Sie auf der Anmeldestube des Amtsgerichts I, Neue Friedrichstr. 12/13, zu Protokoll geben. K. K., Amsterdam. Herzlichen Dank. Wird gelegentlich Danksagung! Allen Freunden und Bekannten, sowie den geehrten Vereinen und Kommissionen für die herrliche Kranzspende bei der Beerdigung meines unvergeßlichen Mannes, des Restaurateurs Carl Scholz, Liebenwalderstr. 20, meinen tiefgefühltesten Dant. Ww. Marie Scholz. Anknüpfend hieran ersuche ich Freunde und Bekannte, mich in meiner jezigen Lage gütigft zu unterstützen. 1900b Achtungsvoll! Die Obige. Zentral- Kranken- n.Sterbefasse| der Tischler u. s. w. Oertliche Verwaltung Berlin F. Rosenbaum. Ist im Miethsvertrage nicht bestimmt, in welcher Beit Sie die Besichtigung der Wohnung behufs Weiter vermiethung gestatten müssen, so entscheidet darüber, innerhalb welcher Zeit die Besichtigung gewährt werden muß, richterliches Ermessen. 5. R. 200. Der Chef war berechtigt, den eingeschriebenen Brief, auch ohne Postvollmacht, für seinen Kommis in Empfang zu nehmen. Hat er den Brief nicht, wie wahrscheinlich, nur aus Bersehen( z. B. in der Annahme, der Brief sei für ihn bestimmt) geöffnet, so tann er auf Antrag des Verletzten nach§ 299 des Str.-G.-B. mit Geldstrafe bis zu 300 M. oder mit Gefängniß bis zu 3 Monaten bestraft werden. Das Weiterlesen eines ver sehentlich geöffneten Briefes ift ruppig, aber nicht strafbar. 100$.$., Stolberg. Die Revision muß spätestens innerhalb einer Woche nach Zustellung des Urtheils durch einen Rechtsanwalt( gleichgiltig welchen) oder zu Protokoll des Gerichtsschreibers gerechtfertigt werden. J. K. B. 1. Wenn Sie das Zimmer mündlich gemiethet und durch nicht rechtzeitige Mittheilung vom Rücktritt die Nichtweitervermiethung herbeigeführt haben, find Sie zur Zahlung der Monatsmiethe verbunden. 2. Das hängt vom Inhalt der Statuten ab. Frank. Darüber besteht keine Vorschrift. Sozialdemokratischer Wahlverein für den 1. Berliner Reichstagswahlkreis. Versammlung Versammlung am Montag, den am Dienstag, 24. Juli, Ab. 81/2 Uhr, bei Herrn Röllig, Neue Friedrichstr. 44. 23. Juli, Abends 82 Uhr, bei Hübner, Swinemünderstr. 35. Tagesordnung: Abrechnung vom 2. Quartal. Verschiedene Kaffenangelegenheiten. 236/1 Die Ortsverwaltung. Drts- Krankenkasse des National Theater. Ein Fest auf Zentral- Kranken- u. Sterbekasse Töpfer- Gewerbes der Bastille. Montag: Dieselbe Borstellung. Apollo Theater. Spezialitäten Borstellung. der Tischler 1. s. w. Oertliche Verwaltung Berlin G. ( E. H. 3, Hamburg). Kaufmann's Variété. Spezialitäten Mitglieder- Bersammlung Borstellung. Parodie Theater. Spezialitäten am Montag, den 23. Juli, Abends Borstellung. National- Theater. Große Frankfurterftr. 132. Sensationelle Novität! Ein Feft auf der Bastille. Echauspiel in 3 Atten von Fr. Held Regie: Mar Samst. Rassenöffnung 3 Uhr. Anfang 71/2 Uhr. Im Garten: Großes Konzert. Auf der Sommerbühne Aufführung von: Lehmann auf der Weltausstellung in Chicago, ſowie Auftreten von Spezialitäten erfien Ranges. Montag: Zum letzten Male: Ein Felt auf der Bastille. Dienstag: Zum ersten Male: Aus rigener Kraft. Schauspiel in 5 Aufzügen von May Hagelweide.( Nach bem gleichnamigen Gartenlaubenroman von Wilhelmine v. Hillern.) Castan's Panoptikum. 81/2 Uhr, in Lorenz's Restaurant, Stoppenfir. 47. Tagesordnung: 1. Kassenbericht vom 2. Quartal 94. 2. Verschiedene Kaffenangelegenheiten. Mitglieds buch legitimirt. 287/1] Die Ortsverwaltung. zu Berlin. Montag, den 23. Juli 1894, Abends 6 Uhr: Mitgliederversammlung ( Arbeitgeber und Arbeitnehmer) im Saale des Herrn Brüning, Rosenthalerstr. 11| 12. Tagesordnung: Tages- Ordnung: 1. Wie fördern wir die Landagitation? Referent Genosse Timm. Diskussion. 3. Verschiedenes. 2. Die Genossen werden ersucht zahlreich zn erscheinen Der Vorstand Die Zahlstellen befinden sich bei den Genossen: J. Wernau, Rosenstraße 30. Tripke, Jägerstraße 10. W. Thierbach, Friedrichsgracht 16. Wendt, Claudiusstraße 13. Ethische Gesellschaft. 276/2 Sonntag, 22. Juli, Abends 8 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20: Versammlung. Vortrag des Herrn Waldek Manasse über: Der Muth, zu denken". Nachdem: Gemüthliches Beisammensein und Tanz. Gäfte, Damen und Herren, sehr willkommen. Zur Deckung der Unkosten wird ein Entree von 10 Pf. erhoben. Der Vorstand. 1. Wie stellen sich die Mitglieder zur Achtung! Schuhmacher. Bentralisation resp. zur Gründung eines Berbandes sämmtlicher Kassen Berlins. ( Referent wird in der Versammlung Das Erscheinen sämmtlicher Mit- bekannt gemacht.) 2. Ersaywahl der slieder ist unbedingt nothwendig. 20 Bevollmächtigter: Carl Scholz, Bofenerstr. 3, v. Reller. Ortsfassirer: I. Herm. Hemp, Fruchtftr. 45, H. II, Aufg. Sprechstunden beider Personen finden Wochentags ( außer Sonnabend) nur Abends von 8-9 Uhr statt. 113/5 Achtung! Große öffentliche Versammlung aller in der Delegirten( 16 Arbeitnehmer). 3. Ber Schuh- u. Schäfte- Industrie beschäft. Arbeiter u. Arbeiterinnen fchiedenes( nach§ 47 des Statuts). Kontrolle am Eingang. Bei der Wichtigkeit der Tagesordnung ist zahlreiches und pünktliches Erscheinen ( ganz besonders der jetzigen Delegirten) 3. nothwendig. Der Vorstand. Zentral- Kranken- u. Sterbekasse Lindowerstraße 25, der Tischler 11. f. w. Oertliche Verwaltung Berlin H. ( E. H. 8 Hamburg) Mitglieder- Versammlung am Montag, den 23. Juli, Ab. 81/2 Uhr, im Lokale des Herrn Ullrich, Waldemarstraße 75( Süd- Ost). Tagesordnung: 1. Abrechnung vom 2. Quartal 94. 2. Verschiedene wichtige Kaffenangelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimirt. am Montag, den 23. d. M., Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Bolzmann, Lichtenbergerstraße Nr. 16. Zages Ordnung: 1. Der Stand des Streits bei Fürstenheim u. Morösse. 2. Diskussion. Verschiedenes. Der Einberufer. 1919b Verein zur Regelung der gewerbl. Verhältnisse der Töpfer und Berufsgenossen Berlins und Umgegend. Wanderversammlung in Charlottenburg Entree frei. Vereinszimmer zu ver- am Dienstag, den 24. Juli, Abends 6% Uhr, im Lokale 1857b vis- à- vis Bahnhof Wedding. Täglich: Orchester- Konzert. geben, auch passend zur Zahlsteйe. Rein Ringbier. Großes Vereinszimmer Tilsiterstr. 82 Restauration, täglich 1/2 Zonne, 1000 m. verkäuflich. Adressen Post recht amt 22, Lina. 19246 Gin franker Familienvater bittet 242/4 Edeldenkende um Beistand. Da ich brechung an einem Fußleiden laborire Der wichtigen Tagesordnung halber schon seit 1/2 Jahren ohne UnterBismarckshöhe, Wilmersdorferstraße 39. Tages- Ordnung: 1. Vortrag. Diskussion. 2. Der Bierboykott und unsere ferneren Maßnahmen zu demselben. 3. Verschiedenes. zahlreich zu erscheinen. Wir ersuchen die Kollegen und Berufsgenossen, in dieser Versammlung Gäste haben Zutritt. Der Vorstand. Charlottenburg. Hawaiische ift es spflicht eines jeden Mitgliedes, und nichts verdienen tann, ſo ſehe ich Sozialdemokr. Wahlverein f. Teltow- Beeskow- Charlottenburg. Königs- Tänzerinnen. 27/21 Die Ortsverwaltung. pünktlich zu erscheinen. mit Dant irgend welcher Unterstützung entgegen, F. Enders, Andreas: 19116 Das schwerste Ehepaar der Welt. Eine alte deutsche Feuer- Vers.- Gesell- straße 68, v. 3 Tr. General- Derlammlung Ein Geſchäftsmann bittet um ein thätige Haupt- u. Spezial- Agenten. Unfallsachen, slagen Eingaben am Dienstag, 24. 5. M., Ab. 8 Uhr, in der Reichskrone, Bugger, Steglierit.63 Offerten unter O. P. 2 nimmt die Zahn- Klinit. Breiſe event. TheilDarlehen von 4-500 m. gegen gute Hohe fortlaufende Bezüge event. auch Binsen zum 1. oder 10. August bis festes Gehalt werden zugesichert. 1. Dezember. Offerten unter F. B. an die Exped. d. Bl. Expedition entgegen. zahlung. Eingang Seestraße. Tages Ordnung: 1. Naturwissenschaftlicher Vortrag des Genossen Köfter. 2. Diskussion. 78/2 3. Wahl der Abtheilungsführer. 4. Verschiedenes. 219L* Olga Jacobson, Juvalidenfr. 145. 286/1 Der Vorstand. 495L Antwort an die Saalverweigerer! Armin- Hallen Kommandanten- Straße 20 von heute ab kein Ringbier mehr! Nordalm& Co. Elegante Herren- u. 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Sonntag, den 22. Juli 1894. 11. Jahrg. Arbeiter! Parteigenossen! Trinkt Trinkt kein kein boykottirtes Bier! Lehrreiche Zahlen. eine neue Heimath, neue Erwerbsquellen zu suchen. In einer Handel und Gewerbe zerschellen, über die Vergiftung der hier solchen Zeit, wo der Hunger vernehmlich an die Proletarier- herrschenden Moralanschauungen durch den Kapitalismus. thüren pocht, wo der kleine Kaufmann, der fleine Gewerbe- Das Verbrechen par excellence der Handel- und Gewerbes Nachdem endlich die kriminalstatistischen Nachweisungen für treibende vor dem drohenden Ruine steht, bedarf es schon treibenden ist der Betrug. Mit der wachsenden Ausbildung des Rapi die Jahre 1891 und 1892 erschienen sind, liegt auch das ganze einer ganz außerordentlichen Willenskraft, lieber zu hungern, talismus, mit der steigenden Vernichtung selbständiger EinzelAnklagematerial gegen die gewiffenlose Brotvertheuerung durch lieber auf das halbwegs behagliche Leben freiwillig zu verzichten, existenzen, mit der Zuspigung des Kampfes ums Dasein dieser die Schutzölle in den letzten Jahren, gegen die Ursachen des als sich durch Diebstahl, Unterschlagung oder Betrug am Eigen- gegen das übermächtig über sie hereinbrechende Schicksal, werden Nothstandes vom Jahre 1891 vor. In ihrer dürren Nacktheit thum des Nächsten zu vergreifen. Die ersten achtziger Jabre die Mittel im Wettbewerb immer unlauter und die Betrugsfälle find die kriminalstatistischen Daten zugleich das wuchtigste Anklage- fehen deshalb auch mit einer außerordentlich hohen Zahl von nehmen zu. In wahrhaft frappirender Weise bestätigen dies die material gegen die heutige Gesellschaftsordnung überhaupt. Eigenthumsvergehen ein- die Verschiebung nach späteren Jahren Kriminalitätsziffern. Wegen Betrugs wurden auf 10 000 der Sowohl absolut, wie auch relativ markiren die Kriminalität hin erklärt sich zwanglos dadurch, daß die Verurtheilungen mit ftrafmündigen Bevölkerung verurtheilt: ziffern von 1892 den Höchststand in der ganzen Reihe der elf der Strafthat zeitlich nicht zusammenfallen. jährigen Erhebungsperiode. Mit einer geradezu verblüffenden Konstanz ist die Zahl der Verurtheilten von 329 968 im Jahre 1882 auf 391 064 in 1891 und 422 327 in 1892 angewachsen, nur das Jahr 1888 weist feinen beiden Vorjahren gegenüber günstigere Zahlen auf. Noch deutlicher als in den absoluten Zahlen der Verurtheilten kommt der steigende Umfang der Kriminalität in den Relativzahlen zum Ausdruck. Auf 10000 der strafmündigen( über 12 Jahr alten) Bevölkerung wurden überhaupt verurtheilt: 1892 1883 1884 1885 1886 1887 1888 1889 103,2 106,0 107,7 106,0 108,2 108,4 105,6 110,1 1890 1891 1892 112,0 112,1 119,8! Es wird heut kaum noch von irgend einer ernst zu nehmenden Seite bestritten, daß die Verbrechen in unmittelbarer Wechselbeziehung zu den äußeren Lebensverhältnissen stehen. Wenn nun auch bei einzelnen Deliktsarten, bei den politischen Verbrechen", bei den Sittlichkeitsverbrechen, zum Theil auch bei den übrigen Verbrechen gegen die Person diese Abhängigkeitsbeziehung etwas verschleiert ist, so tritt sie bei den Eigenthumsdelikten in vollster Klarheit hervor. Die Eigenthumsdelikte und die leichter zu analysirenden Vergehen gegen die Person- leichte und schwere Körperverlegung aber machen gerade den weitaus überwiegenden Theil aller Verbrechen aus. 1889 1882 1883 1884 1885 1886 1887 1888 3,8 3,9$ 4,0 3,9 4,2 4,4 4,5 5,0 1890 1891 1892 5,1 5,4 5,9 Mitte der achtziger Jahre folgte auf die wirthschaftliche Stagnation wieder eine Hebung in Handel und Gewerbe, die Verdienstgelegenheit wuchs, die Lebensmittelernten waren so gut ausgefallen, doch trotz des Schuzzolles von 3 M. auf Brotfrucht, die Brotpreise im Jahre 1886/87 ihren Tiefststand erreichten Die ultima ratio der versinkenden Mittelschichten ist das ( Roggen: 1886: 13,06; 1887: 12,09; Weizen 1886; 15,13; Proletariat.... mit dem Gefängniß als Durchgangsstation, oder 1887: 16,44 9.). Der Preis des Schweinefleisches war auf wenigstens dicht am Gefängniß vorbei. Die kapitalistische Gesellschafts0,87 m. in 1887 und 0,86 m. in 1888 herabgefunken. Der ordnung ist wirklich werth, daß sie erhalten bleibt! Nach dem ,, ehrliche Erwerb" war lohnender als der Diebstahl und der bewährtesten Kenner des Sozialismus, nach Herrn Eugen Richter, Betrug und je mehr sich die Verdienstgelegenheit hob, die wird der sozialistische Staat" nur ein einziges Buchthaus sein Lebensmittel verbilligten, desto mehr sant auch die Zahl der Be- den Mitgliedern der kapitalistischen Gesellschaft sitzt der Zuchttrüger und Spitzbuben, um 1888 ihren Tiefststand zu erreichen. haus- Wärter weit näher auf dem Nacken. Nach den Daten der Aber in dem fehlerhaften Kreislaufe unserer Wirthschafts- Kriminalstatistik tann man mit Sicherheit jeder dritten Person ordnung folgen auf die periode vergleichsweisen wirthschaft- prophezeihen, daß sie während ihres Lebens wenigstens lichen Aufschwunges mit tödtlicher Sicherheit wieder Geschäfts- einmal mit dem Strafrichter in Berührung kommen stockungen und wirthschaftliche Krisen. Ende der achtziger Jahre werde, und jeder vierten etwa, daß sie einmal die Gefängnisse warf der neue Krisenzyklus bereits seinen Schatten voraus, die werde bevölkern helfen. Die eingeschworenen Bertheidiger des Lebensmittelpreise wurden tros ziemlich günstigen Ernte- Ausfalles Kapitalismus werden das freilich nur als harmlose Schönheitsinfolge des Schußzzolles von 5 M. auf größerer Höhe gehalten... fehler desselben erklären, die man durch harte Strafen vermeiden und in der Kriminalitätsstatistit macht sich vom Jahre 1889 fönne, und die Frommen im Lande werden gegen das Ver an sofort ein Ansteigen der Eigenthumsdelikte bemerkbar. brechen neue Kirchen bauen. Wir aber wollen weder strafen In den 55,7 wegen Eigenthumsvergehen Verurtheilten auf noch heucheln, wir wollen das Verbrechen unmöglich machen 10 000 Strafmündige in absoluter Zahl 196 316! im trok aller sündigen Anlage des schwachen Fleisches, indem wir Jahre 1892 haben wir die Quittung auf die gewissenslose Brot- seine Quellen verstopfen, indem wir den Kapitalismus bevertheuerung in den Jahren 1889 und 1890, auf die gewaltige feitigen. Arbeitslosigkeit in den Jahren 1890 und 1891 zit erblicken. Die Krise von 90 und 91, deren Nachwirkung heut noch nicht vorüber ist, hatte eine unerhörte Ausdehnung erreicht, schaarenweise fielen ihr kleine Händler und Gewerbetreibende zum Opfer. Auswanderung erreichte mit 333 531 in den Jahren 1890-1892 Die Ethische Gesellschaft hielt am 18. Juli ihre GeneralAusgewanderten ihren zweiten Höhepunkt; hätte nicht 1892 die versammlung ab. Nach dem Kaffenbericht hatte der Verein im Cholera so furchtbar in Hamburg gewüthet, die der Schifffahrt 2. Quartal 700 M. Einnahme, 673 M. Ausgabe und 27 M. so großen Abbruch that, so wäre diese Bahl wohl noch erheblich Kassenbestand. Die Ersatzwahl des Vorstandes hatte folgendes Ergebniß: : Henkel, erster, und Neumann, zweiter VorDer Verein hat zur Zeit 128 Mitglieder. figender; Dame, erſter, und Lehmann, zweiter Schriftführer; Denner, Schwand und Severin, Revisoren. bewilligte den ausgesperrten Brauerei- Arbeitern 25 M. und Die Versammlung beschloß, die Versammlungen ausfallen zu lassen, sofern der Verein infolge des Boykotts keinen Saal bekommt. Wenn dies eintreten sollte, erfolgt Bekanntmachung im Vorwärts". Die Versammlungen. Schalten wir zunächst die wegen Beleidigung Verurtheilten aus, etwa 11 pCt. aller Verurtheilten, bei denen die psychologische Deutung keine Schwierigkeit macht, ebenso die wegen politischer Vergehen Verurtheilten, etwa 16 pet. aller, weil hier in den meisten Fällen nur die Polizeimoral ein Verbrechen herauskonstruirt, so bleiben noch ca. 73 pet. aller Vergehen zur Deutung übrig; ca. 21,5 pet. aller Verurtheilten aber find wegen Körperverlegung und ca. 45,5 pet. aller sind wegen Vergehen gegen das Eigenthum verurtheilt worden. Also ca. 5/20 aller der Bergehen, bei denen die Deutung der Ursachen nicht auf der größer ausgefallen. platten Hand liegt, find Körperverlegungen; 12/20 sind Eigenthumsdelitte.( Die Bahlen beziehen sich immer auf die Ver- gesetzt, und die Lebensmittel- Preise stiegen zu unerhörter Höhe; In ganzen Armeekorps wurden die Arbeiter auf das Pflaster urtheilten, der einfacheren Ausdrucksweise fezen wir aber geoggen 1890: 17,0, 1891: 21,11 M.; Weizen 1890: 19,54, legentlich die Zahl der Verurtheilten gleich der Zahl der Delitte, 1891: 22,4 M.; Kartoffeln 1890: 6,38 m. pro 100 Kilogramm was streng genommen nicht richtig ist, auf das Endergebniß der gegen 2,8-8,6 M. in früheren Perioden-; Schweine Betrachtung aber keinen Einfluß ausübt). Diese 17/20 aller der fleisch 1,10 m. in 1890 und 1891 per Kilogramm. Als die Strafthaten, die man mit einigem Rechte Verbrechen oder Bergehen Strife ausbrach und die Arbeitslosigkeit begann, da sagten wir es nennen tann, stehen aber in ganz unmittelbarer Abhängigkeit zu sofort voraus, daß in den Kriminalstatistiken von 1891 und 1892 ben jeweiligen wirthschaftlichen Verhältnissen. Betrachten wir die Quittung auf das Tohuwabohu unserer Wirthschaftsordnung bildungsschule, die am 20. Juli bei Röllig, Neue FriedrichIn der gutbesuchten Generalversammlung der Arbeiter zunächst die Eigenthumsdelikte: erfolgen würde; sie ist mit graufiger Präzision eingegangen, aber straße 44 tagte, hielt Dr. Lur einen interessanten wissenschaft Auf 10 000 der ftrafmündigen Bevölkerung bezogen wurden ihr Betrag ist noch höher als wir fürchteten. Die Zahl der Ver- lichen Vortrag über das Thema:" Elementare Unglücksfälle". wegen Eigenthumsvergehen verurtheilt: urtheilten giebt uns eine plastische Vorstellung von der Zahl Hierauf berichtete Fatow, daß der um 50 pCt. geringere 1882 1883 1884 1885 1886 1887 1888 1889 der Opfer, die der Minotauros Kapitalismus ver- Besuch der Schulen im Sommer, im Gegensatz zum Winter 58,5 51,7 50,7 48,6 48,1 47,1 45,9 49,3 schlingt. In der Echwankung dieser Zahlen, die die dennoch einen wesentlichen Fortschritt gegen voriges Jahr be 1892 selbe Periodizität wie die wirthschaftliche Entwickelung deute. Der Besuch des Unterrichts in Gesetzeskunde habe sich 55,7 selbst aufweist, spiegelt sich der Phasenwechsel zwischen Krise, nicht bewährt, die Schülerzahl sei von Stunde zu Stunde geringer langfamem Aufschwung, Prosperität, Stagnation und Krise ganz geworden. Dagegen habe sich bei dem Versuch, Vorträge über unzweideutig wieder; da dieser Phasenwechsel aber zum Wesen dieses Thema abzuhalten, die Zahl der Theilnehmer wieder des Kapitalismus gehört, ebenso wie die erzwungene Arbeits- bedeutend erhöht, so daß in der Süstost- Schule vom 25. d. M. losigkeit von vielen Tausend Händen nothwendig mit ihm zu- an alle 4 Wochen Mittwoch Abends der Rechtsanwalt Herr sammengehört, so ist der Kapitalismus als die Ursache, das Ver Bieber einen Vortrag halten könne, während der Schriftsteller brechen als seine Wirkung zu betrachten. Jeder Verurtheilte Herr Fränkel den Vortrag in der Nord Schule halten werde. wird dann zum Ankläger gegen unsere famose Gesellschafts- Genaueres solle den Mitgliedern der Nord- Schule durch den ordnung, in der das Privateigenthum sakrosankt ist, Vorwärts" bekannt gegeben werden. An stelle des ausscheidendie sich aber trotzdem die Eigenthumsverbrechen selbst heran- den Lehrers Wurm trete der Schriftsteller Schulze. Stets habe züchtet. Das lehren uns die nüchternen Zahlen der Kriminal- der Vorstand sich bemüht, den Schülern Wege zu zeigen, ihre statistik, sie sprechen eine revolutionäre Sprache, und wer lernen Kenntnisse zu erweitern. So seien die Kanalisationen besichtigt will, der lerne. Die Zahlen der Kriminalstatistit geben uns aber worden, woran 70-80 Personen theilnahmen, ferner die Urnennoch einen sehr instruktiven Aufschluß über die Klippen, an denen halle in Friedrichsfelde, die Kunstausstellung und die landwirth. 1890 49,4 1891 51,1 Diese Zahlen drücken ein ganz eigenthümliches Bewegungs. gesetz aus. Bom Jahre 1882 nehmen fie regelmäßig bis zum Jahre 1888 ab, um dann wieder ebenso regelmäßig zu steigen und 1892 ihren Höchststand zu erreichen. Die ersten der achtziger Jahre sind charakterisirt durch eine starte wirthschaftliche Depression. Arbeits- und Verdienstgelegenheit war gering; gleichzeitig herrschte eine große Theuerung. Der Doppelzentner Weizen stand 1880 in Berlin auf 21,78 M., 1881 auf 21,95 M.; Roggen foftete 1880: 18,79 m., 1881 19,52 M. Das Kilo Schweinefleisch im Großhandel toftete 1881: 1,10, 1882: 1; 08 Wt. Die Erwerbsmöglichkeit war so tief gefunfen, daß von 1880-1882: 541 584 Personen der deutschen Heimath den Rücken wendeten, um über dem Weltmeere Der Neue Welt- Kalender für das Jahr 1895. " " = schaft verbreiten. In So oder fo!" giebt uns Heinrich zurückhalten. Die vier Vollbilder und das bunte Bild sind sehr Wirth die Lebensschicksale zweier junger Berliner Mäntel schön und einwandsfrei nach jeder Richtung hin, auch die meisten näherinnen; der Aufbau der Erzählungs- und die ganze Dars Textbilder sind gut und charakteristisch. Was mir aber ganz Bum neunzehnten Mal tritt das sozialdemokratische Jahrbuch stellungsweise ist kunstgemäß, doch wirkt der Stoff zum Schluß und garnicht gefallen hat, das sind die" Illustrationen" zu der Erdenn so kann man den vorliegenden Kalender mit Fug und etwas fraß. Dagegen wird Robert Schweichel's Erzählung aus zählung Besiegt, nicht überwunden"" und die Monatsbilder im Recht nennen feine Reise an, und allüberall, wo dem Sozia- dem Bauernfriege: Besiegt, nicht überwunden!" jedem Leser Kalendarium. Das ist einfach hingeschmiertes, widersinniges lismus muthige Bekenner erstanden, wird es freudige Aufnahme einen reinen Kunstgenuß gewähren. Sehr gut sind die von Ernst Beugs, da wird zum Beispiel der November charakterisirt durch finden. Man könnte diesen Kalender auch den deutschen Kalender Brausewetter übersetzten Schwänke des Börge Janssen; das einen jungen Burschen. Der hat einen Jägerhut auf, einen schlechthin nennen: wo nur immer die deutsche Sprache flingt, flingt, als wäre es direkt aus dem„ Rollwagenbüchlein" oder Büchsenrangen um und ein Pulverhorn; sonst ist er nackt bis zu im Süden und Norden, genießt er eine gleichmäßige Verbreitung, Paulis Schimpf und Ernst" geholt. Auch die Hamburger den Ohren hinauf. Und so kniet er unter einer Fichte wie eine solche fein einziges aller derartigen Preßerzeugnisse Schnurre: Die Fee vom„ Tiefen Keller" kann sich hören lassen. November. Nein, so etwas braucht der„ Neue Welt- Kalender" mehr besitzt. Die sozialdemokratische Partei fann mit ihrem Der Aufsatz Drei Tage in den Kasematten von Rastatt" von nicht zu bringen, das ist seiner einfach unwürdig. Ein raffgieriger Kalender zufrieden sein, er ist ihrer würdig, sowohl was die Wilhelm Liebknecht bietet mehr als der Titel verspricht; er er bürgerlicher Verleger mag thun und machen was er will; abwechselungsvolle Reichhaltigkeit und die Güte des Gebotenen zählt nicht blos von den persönlichen Erlebnissen des Verfaffers, den Kalender der sozialdemokratischen Partei zusammenbetrifft, als auch in Hinblick auf den agitationskräftigen Ton, sondern giebt uns auch ein prächtiges Bild von den verschiedenen stellen zu wollen nach der Diktatur einer ängstauf welchem die Beiträge gestimmt sind. Ich kann mir nicht Strömungen, Reibereien und Naivetäten, wie sie unterliefen lichen Sparpolitik wäre nicht blos unflug, sondern auch direkt verjagen, auf den Inhalt etwas näher einzugehen. bei den badischen Revolutionären des Jahres 1849. Mir hat schädigend für die Partei. " " im Echon das Kalendarium zeigt eine Reichhaltigkeit, wie man diese Erinnerung die Begeisterung und das Glend der tollen Diese kleinen Fehler, die gewiß in nächsten Jahren behoben sie sonst nur bei den ältesten und theuersten Kalendern Jahre mehr verständlicher gemacht, als all die langweiligen Ge- sein werden, sind aber nicht im stande dem vielen Guten, findet. Ihm folgen übersichtlich geordnete Darlegungen über schichtsbücher der langweiligen Professoren, freilich aber auch Schönen und Nüßlichen, das der Kalender bringt, Abbruch zu das Post- und Telegraphenwesen und den deutschen Wechsel- den Wunsch erregt, die gesammten Lebenserinnerungen des thun. Der Neue Welt- Kalender" ist der beste Kalender für Stempel; statistische Angaben über den Flächeninhalt und die Alten" bald in den Händen zu haben. Das Entstehen der jeden Mann aus dem arbeitenden Wolfe; ihm gelten unsere auf Bevölkerungszahl der verschiedenen Staaten, und die Verbreitung norddeutschen Wiedertäufer und ihr schreckliches Ende in Münster richtigsten Wünsche. der Hauptreligionen; ein Verzeichniß aller in den alten preußi- schildert uns Wilhelm Blos in einem anderen Aussage. Blos fennt schen Provinzen stattfinden Messen und Märkte und ein kurzer gerade diese Zeitepoche wie wenige; gerade er also wäre der richtige Rückblick über das vergangene Jahr. Eine Tabelle veran- Mann, um uns etwas zu erzählen auch von den süddeutschen Wiederschaulicht das Wachsthum der deutschen Sozialdemokratie in 100 täufern, die es zu einem geschlossenen, auf kollektivistischen GrundWahlkreisen seit dem Jahre 1884. Sehr willkommen werden lagen fußenden Gemeinwesen gebracht und desselbe allen Anmanchem die mitgetheilten Angaben über die Trächtigkeits- und fechtungen zum Troß aufrecht erhielten länger denn hundert Brüte- Perioden der bekanntesten Hausthiere sein. Jahre. Jus geschichtliche Fach gehören ferner der warm geDer literarische Theil des Buches wird eröffnet mit einem haltene Nachruf, der unserem verstorbenen Vorkämpfer Tölcke formvollendeten Gedicht May Kegel's:" Im Kreislauf des gewidmet ist, und die Schilderung des großen englischen BergJahres". Einen ähnlichen Stoff behandelt R. L.( Rudolf Lavant) mannstreits von Georg Ledebour; beiden Artikeln ist je ein Bild in dem Gedicht„ Die Jahreszeiten", während Joh. Goerges in beigegeben. Literarisches. -S. Bauer und Edelmann in Preußen. Nach einem Vortrag, gehalten im sozialdemokratischen Arbeiterverein zu Frankfurt a. D. von Dr. Arons. Frankfurt a. D. 1894. Druck und Verlag der Märkischen Voltsstimme"( Chr. Buder u. Co.) Preis 10 Bf. Das sechszehn Seiten starte Schriftchen schildert nach G. Fr. Knapp's:" Die Bauerubefreiung 2c." und" Die Landarbeiter in Knechtschaft und Freiheit" in großen Zügen das Sommermorgen" fonnenübergoffenen Getreidefeldern dumpfe Wissenschaftliche Fragen werden erörtert in den Artikeln: Fabriksjäle gegenüberstellt und daraus seine Schlußfolgerungen Blih und Donner( von Oskar Köhler), das Erdinnere und Aufkommen der bäuerlichen Leibeigenschaft im Osten Deutschlands, zieht. Einige mehr oder weniger humoristisch gefärbte Gedichte Elektrisches Schmieden( von Dr. H. Lux), die Erscheinungen das Legen der Bauernstellen durch die Junker und die sogenannte und Sprüche beschließen die Zahl der Beiträge in ge- auf der Sonne und ihre physische Beschaffenheit( von Franz Stein- Hardenberg'sche Bauernbefreiung zu Anfang des laufenden bundener Nede. Weit größer ist die Zahl der Prosa- Arbeiten. Heymann). Den Schluß des Kalenders bilden einige humoristische Jahrhunderts. Die Darstellung ist klar und übersichtlich, die Diese zerfallen in drei Gruppen: In rein belletristische Kleinigkeiten, illustrirte Mige, Räthsel und eine Fleckenvertilgungs- Sprache gemeinverständlich und frei von unnöthigen FremdSachen, in Auffäße, welche geschichtliche Themata be- Tabelle. worten. Die Auswahl des Beweismaterials ist eine gelungene, handeln, und Arbeiten, die sich in gemeinverständlicher Wir kommen nun zu dem bildlichen Schmuck, der dem Buche besonders in Hinblick auf den Ort, an welchem der Vortrag ge= Darstellung und Ausdrucksweise über Fragen der Wiffen- beigegeben ist. Hier können wir leider mit einem Tadel nicht halten wurde. Ich kann das Werkchen nur empfehlen, <-S₁ " " # Achtung, Friedrichsfelde! Dienstag, den 24. Juli, Abends 8% thr Mitgliederversammlung des Arbeiterinnen- Bildungsvereins für Friedrichsberg und umgegend im Saale des Herrn Schulz, Prinzen- Allee 6. Tagesordnung: Vortrag des Genoffen Schmidt: Die Frau in der Gesellschaft und in der Familie. schaftliche Ausstellung. Der Besuch der Sternwarte stehe in Aug- 1 Ueber die zweite ordentliche Generalversammlung des die Praxis des Berliner Gewerbegerichts bei verschiedenen Anficht. Von jetzt an begönnen wieder die öffentlichen Vorträge, Unterstütungsvereins deutscher Hutmacher, die vom 9. bis lässen sich von der Anschauung weiter Boltskreise bedeutend ent und zwar am 8. Auguft im Kolberger Salon, wo Schriftsteller 12. Juli in Berlin abgehalten wurde und wozu die Berliner fernt. In der sehr regen Diskussion wurde eine Reihe Fragen Schulz einen Vortrag über Bildungsbestrebungen und die Kunst" Presse keine Einladung empfangen hatte, bringt das Korres beantwortet, die diese Materie berühren. Aus dem Rechenschaftshalten, und am 22. sei ein Vortrag Liebknecht's in Aussicht ge- spondenzblatt der Generalfommission einen Bericht, woraus zur bericht, den Kollege Winkler erstattete, ging hervor, daß ie nommen. Ferner tönnten nunmehr die regelmäßigen Sonntags- Orientirung der Leser des" Vorwärts" folgendes abgedruckt sei: Agitationstommiffion im verflossenen Halbjahre 10 öffentliche vorträge wieder stattfinden. Im übrigen habe er noch mitzu- Die Generalversammlung mußte einberufen werden, weil die Versammlungen abgehalten hat; die Streifenden in Wien find theilen, daß die 2200 M. Bestand noch unangetastet auf der Ausgabe des Vereins für Arbeitslosen-, Reise-, Kranten- und mit ca. 560. unterstützt worden, für die Kollegen der Schillings Bank ruhten; der Beleg hierüber, ein Eparkassenbuch, liegt zu Invaliden- Unterstützung die Einnahme in den letzten 2 Jahren schen Werkstatt hat man 2563,10 M. aufgebracht. Der Kaffens Jedermanns Einsicht auf dem Bureautisch aus. Schulz, Ob- so bedeutend überschritten hatte, daß entweder die Beiträge er bestand beläuft sich gegenwärtig auf 107,52 M. Es wurde aufs mann der Südost- Schule, gab folgenden Bericht: Es besuchten höht, oder die Unterstützungen herabgesetzt werden mußten. Auf gefordert, die noch ausstehenden Listen vom Wiener Streik ums den Unterricht im April 114, im Mai 123, im Juni 135 Theil der Generalversammlung waren 27 Delegirte, Vertreter des Vor- gehend zurückzuliefern. Zum Kassirer der Kommission wurde nehmer: für Nationalökonomie waren 55, für volksthümliche standes, sowie ein Vertreter der deutschen Hutfabrik anwesend. Sandvoß gewählt, ebenso zwei Revisoren. Der letzte Punkt Medizin 22, für Gesetzeskunde 18, für Geschichte für Geschichte 40, Nach dem Geschäftsbericht des Vorstandes hatte der Verein vom der Tagesordnung betraf die Abhaltung der öffentlichen Berfür Deutsch 64, insgesammt eingeschrieben 199. Es 1. Januar 1892 bis 31. März 1894 eine Netto- Einnahme von sammlung, die zum Bierboykott Stellung nehmen soll. Ein von nahmen theil an einem Fach 85 Schüler, an 2 Fächern 37, an 251 947,17 m. und eine Netto- Ausgabe von 243 736,27 M. Der Faber unterstützter Borschlag Winkler's ging dahin, mit einem 3 Fächern 9, an 4 Fächern 2, an 5 Fächern 1 Schüler, zu- Kassenbestand betrug am 31. Dezember 1891 226 838,46 M., am verwandten Berufe, den Stuckateuren, gemeinsam eine Versamms fammen 135. Sämmtliche Schüler waren organisirt; einige ge- 31. März 1894 235 049,36 m. Von diesem Kassenbestand sind lung abzuhalten. Nach kurzer Diskussion beschlossen die Ver werkschaftlich( z. B. im Holzarbeiter- und Schneiderverband), jedoch 208 000 m. in der Deutschen Hutfabrik in Berlin an- sammelten demgemäß; am Freitag nächster Woche wird diese einige politisch, einige politisch und gewerkschaftlich. Ha a ge gelegt. Werden hierzu die nichtgezahlten Zinsen dieses Kapitals Versammlung, wozu noch Flugblätter verausgabt werden sollen, berichtete hinsichtlich der Nordschule über einen durchschnittlichen mit ca. 31 000 m. hinzugerechnet, so hat der Verein ca. 239 500 M. bei Deigmüller, Alte Jakobftraße, abgehalten werden. Besuch der Nationalökonomie von 21, der volksthümlichen Me- in der Deutschen Hutfabrik stehen. Die Fabrik ist im Jahre dizin von 11, der Gesezeskunde von 9, der Geschichte von 12, 1890 mit Vereinsmitteln gegründet worden und hatte beBuchdruckerei Hilfsarbeiter. Auf die in Nr. 165 des des Deutschen von 24, her Naturgeschichte von 24 Theilnehmern. sonders den Zweck, der Kontrollmarte in der Hutindustrie Ein- Vorwärts" veröffentlichte Berichtigung der Frau Fehlberg, Eingeschrieben waren für Nationalökonomie 34, volksthümliche gang zu verschaffen. Durch die nothwendige Uebernahme eines der Vorsitzenden des Vereins der an Buch- und Steindruc Medizin 23, Gefeßeskunde 11, Geschichte 15, Deutsch 37, Natur- größeren Grundstückes, sowie durch bauliche Veränderungen und Schnellpressen beschäftigten Arbeiterinnen, sei hiermit erklärt, daß geschichte 87 Theilnehmer. An einem Fach nahmen 62, an Neubauten auf dem Grundstück entstanden der Hutfabrit im Verein Fidel", der sein Fest in einem boykottirten Lokal 2 Fächern 22, an 3 Fächern 14, an 4 Fächern 2, insgesammt Schwierigkeiten wegen Mangels an Betriebskapital. Die Zinsen feierte, Mitglieder unseres Vereins nicht sind und wir folglich 100 Personen( 78 männliche, 22 weibliche) theil. Politisch orga- für das von dem Unterstützungsverein in der Fabrit angelegte auf diesen Verein keinen Einfluß ausüben tönnen. Die übrigen nisirt hiervon waren 30 männliche, 1 weibliche, gewerkschaftlich Rapital fonnten nicht gezahlt werden und dadurch war dem Auslassungen der Frau Fehlberg sind gleichfalls unzutreffend. 44 männliche, 3 weibliche Theilnehmer; im Alter von 14-20 Vereine eine bedeutende Einnahmequelle unterbunden. Die Ver- Um aber den kostbaren Raum des Vorwärts" nicht unnöthigers Jahren standen 28 Personen, 21-30 Jahren 51; 31-40 Jahren handlungen auf der Generalversammlung drehten sich hauptsäch- weise in Anspruch zu nehmen, verzichten wir an dieser Stelle 16; 41-50 Jahren 5 Personen. Im Anschluß hieran erging lich darum, ob das angelegte Kapital zurückgezogen und für den auf nähere Erläuterung, und find anstatt dessen bereit, Frau an die Schüler der Nordschule besonders die Aufforderung, that Unterstützungsverein wieder disponibel gemacht werden sollte. Fehlberg in einer Versammlung Auskunft zu geben. Außerdem Träftig für ihre Schule zu agitiren, da diese sonst mehr in die Von allen Delegirten wurde anerkannt, daß diese Kapitalanlage verweisen wir sie auf den Versammlungsbericht, der in Nr. 26 Stadt hinein verlegt werden müsse. Mehrfach wurde festgestellt, den Unterstüßungsverein in der freien Bewegung hindere, der neuen Union" veröffentlicht ist. H. Jahns, R. Mahle, daß der Wissensdrang der Arbeiter außerordentlich groß sei, nur sei es doch mußte andererseits zugegeben werden, daß eine fo-. Fabrowsky, O. Faber, Gewerkschafts- Delegirter. so. tief zu beklagen, daß die bravsten, ordentlichsten Leute gezwungen fortige Burückziehung diefer Anlage gleichbedeutend mit Im Arbeiterbildungsverein zu Adlershof hielt kürzlich find, der Schule nach einiger Zeit fern zu bleiben, weil sie that dem Eingehen der Fabrik sei und dem Verein einen fächlich das Unterrichtsgelb nicht erschwingen fönnen. Ebenfalls bedeutenden Rapitalverlust zufügen würde, da noch weitere ficher Dr. Seimann einen beifällig aufgenommenen Vortrag über wurde bedauert, daß Genossen, die in der Partei recht thätig gestellte Gelder in dem Betriebe stehen. Es wurde deshalb der die Nervenschwäche als soziale Erscheinung im Zeitalter des find, schwer für den Besuch der Schule zu gewinnen feien. Die Wunsch geäußert, daß die Fabrit bei der ersten Gelegenheit zu Rapitalismus. Nachdem der Redner noch einige Fragen über Schule sei ein Produkt der Arbeiterschaft; Ehrenpflicht diefer verkaufen sei. Der Leiter der Fabrit legte flar, daß es durch naturgemäße Heilpflege beantwortet und u. a. erklärt hatte, daß wäre daher, sie hochzuhalten, da aus ihr gestählte, mit Wiffen Hinzuziehung neuer Rapitalien und Aenderung in der Theilhaber durch das Suggestionsverfahren nur eingebildete, jedenfalls nie ausgerüstete Kämpfer hervorgehen follen. Raffirer Königs gab fchaft der Fabrit möglich würde, den Verein vor Kapitalverlust organische Krankheiten geheilt werden könnten, beschloß die Ber hierauf folgenden Kaffenbericht: Jm legten Quartal betrugen die zu bewahren und allmälig die eingelegten Kapitalien zurückzu- sammlung, daß bis zum September alle vier Wochen eine Vereinsversammlung abgehalten werden solle. Gesammteinnahmen 1822,24 M., die Gesammtausgaben 938,40 M., ziehen. Ein Antrag, die Kapitalien des Unterstützungsvereins mithin ist ein Ueberschuß von 388,84 M. zu verzeichnen, der mit fofort zurückzuziehen, wurde nach zweitägiger Debatte in nament dem vorerwähnten Bestand von 2200 Wt. am 1. Juli insgesammt licher Abstimmung mit 19 gegen 8 Stimmen abgelehnt. Man 2586,72 m. betrug. Die geringste Mitgliederzahl betrug im wählte dann eine Kommission, die die Vereinbarung zwischen der April 255, im Mai 188, im Juni 182 Personen. Auf Antrag Geschäftsleitung und dem in das Geschäft neueintretenden Theil der Revisoren ertheilte die Versammlung den Revisoren Decharge. haber fontrolliren, sowie auch später eine Kontrolle über den BeFür zwei ausgeschiedene Revisoren wurden bis 1. Januar trieb ausüben soll. Im weiteren beschränkten sich die VerhandUlfert und Moor bach gewählt; sodann wurde festgestellt, lungen der Generalversammlung auf Anträge, die sämmtlichen daß für den heutigen Ausfall des Unterrichts der Süd- Ost- Unterstützungen, welche der Verein zahlt, um 15 pCt. Echule am Sonntag von 10-12 Uhr der Deutsch- Unterricht vom herabzusetzen oder die Beiträge um 10 Pf. pro Woche Lehrer Krause ertheilt wird. Acht Tage darauf hält Lehrer Wiz zu erhöhen. Der Beitrag beträgt gegenwärtig 50 Pf. pro Woche. einen Vortrag über" Heine", ebenfalls als Ersatz für den Ausfall Außerdem steht es den Mitgliedern frei, sich gegen einen Beitrag des heutigen Unterrichts. Auf eine Anfrage, wieviel von dem von 30 Bf. pro Woche eine Unterstützung bei Krankheit zu sichern. Friedrichshagener Festüberschuß der Arbeiterbildungsschule zuge- Nach dem Bericht des Vorstandes stellten sich die Einnahmen an führt werde, kam die Antwort, daß ein guter Ueberschuß anzu- Beiträgen, wenn sie auf die verschiedenen Unterstügungszweige nehmen sei, doch sei über einen Theil der Billets noch nicht vertheilt werden, im letzten Jahre folgendermaßen: Reise- Unterabgerechnet. ftüßung 44 913,75 M.; Arbeitslosen- Unterstüßung 54 799,85 M.; Der Verein Freie Volksbühne hielt am 18. Juli seine Erwerbsunfähigen- Unterstützung 54 014,10 M.; Invaliden- Unterordentliche Generalversammlung im Konzerthause itügung 30 962,20 M.; zuſammen 184 689,90 M. Die Ausgaben Sanssouci ab. Der erste Vorsitzende Dr. Mehring gab zu stellten sich für die Unterstützungen: Reise- Unterſtüßung 56 321,99 M.; nächst den Verwaltungsbericht. Er führte aus, daß der Verein Arbeitslosen- Unterstützung 671987,17 M.; Erwerbsunfähigen- Unterweiter fortgeschritten sei, finanziell sowohl, da die Einnahmen stützung 30 107,93 m.; Invaliden- Unterstützung 44 399 M.; zu um 50 pet. stiegen, als auch an Mitgliederzahl, da diese durch- sammen 198 766,09 M. Demnach ergab sich eine Mehrausgabe schnittlich 5400, während einiger Monate sogar 6000 betrug. für Unterstützungen von 14076,19 Mt. Wenn die Beiträge um unterricht in Gefegestunde. Südost- Schule, Reichenbergerstraße 138: Der Kaffenbestand sei zwar auf 650 M. zusammengeschmolzen, 10 Pf. pro Woche erhöht werden, so würde der Verein eine Mehr- Deutsch. Off- Schule, Martusftr. 31, unterricht in Gefeßestunde. doch wäre dies kein übles Zeichen, denn den Mitgliedern feien einnahme von 12-13 000 M. pro Jahr haben; die Herab- jeden Sonntag Bormittags 10% Uhr im Restaur. Schömann, Seimſtr. 16. dafür auch größere tünülerische Leistungen geboten worden. Die fetzung der Unterstüßungen um 15 Prozent würde die Ausgabe Reim er, jeden Montag, Abends 9 Uhr, bet Rudolph Bahr, Gerichtstr. 19 Vorstellungen im National Theater fofteten infolge dessen in um 14 000 mt. pro Jahr verringern. Der Verein hat gegen Ad. Neumann, Paſewalterstr. 8. Alle Menderungen im Bereinstalender diesem Jahre durchschnittlich 801 M., während sie 1892/93 nur wärtig 68 Invaliden zu unterstützen, die pro Woche zusammen find richten an Fr. Kortum, Manteuffelstraße 49, vorn 681 M. und 1891/92 501 m. betrugen. Die Vorstellungen im/ 509,70 Wit. erhalten, während die Einnahme für diesen Zweck Sonntag. Abends a Uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Lessing- Theater dagegen kamen auf 850 M. gegen 870,50 M. im pro Woche nur 244 Mt. beträgt. In der Debatte wurde her: bet Ghrenberg.- Tonblüthe, Görligerstr. 50 bet Siewert.Berjahre zustehen. Anlaß zu Klagen gab die Ueberfüllung der Ab- vorgehoben, daß die große Zahl der Invaliden dadurch entstan- Ballifabenftr. 9 bei Lietze. Stedesfreiheit II, Strausberg, im theilungen. Diesem Uebelstande solle dadurch abgeholfen werden, den ist, daß die Unternehmer infolge der Arbeitslosigkeit ältere Restaurant Krüger. Wyrthenblätter, Belforterftr. 15, bei Schneider, daß jeder Abtheilung nur eine bestimmte Zahl von Mitgliedern Arbeiter, die Anspruch auf Invalidenunterstüßung hatten, ent- Gefangverein Sieberzweig, Waidmannslust Berlinerstr. bet Berbe. Bur Fretheit, Simeonstr. 28 bei Flick. Glodenrein( gem. Chor) zugewiesen wird. Um dem bei Gründung des Vereins hervor. lassen haben. fbgleich die Organisation heute schon verhältniß: trisch auf in Schönwalde i. d. Mart bet Schulz.- Frisch zur Bruderherz, Krautfr. 6, bei Rudolf. gehobenen Zweck Rechnung zu tragen, jungen Talenten mäßig hohe Beiträge von den Mitgliedern erhebt, wurde doch Schönhauser Allee 46 bei Höhne. Rosalia, Lebuserstraße 5, bei A. Nemig. Soffnung 2, Wilmers durch Aufführung ihrer Werke eine Freistätte von mehreren Verwaltungsstellen die Erhöhung der Beiträge der Solidarität, Jatobitirchstr. 7 bei Golla. Wiederhall, Röpenickerstr. 191 bei Foge. Borwärts 3, schaffen, seien einige Male Stücke aufgeführt worden, Herabsehung der Unterstübungen vorgezogen. Der Vorstand des brandenburgischestraße bet Gräß. Deutscher Männerfang, die wohl Fehler hätten, aber doch den Vorzug besäßen, Vereins machte dagegen den Vorschlag, von einer Erhöhung der Friedrichsfelde, Prinzen- Auee bei Schulz. Wacht auf, Woltersdorf bei Ertner, bet neu zu sein. Im kommenden Vereinsjahre würden wohl einige Beiträge abzusehen, weil es dadurch den Hilfsarbeitern, die un- Belforterftr. 15 bei Schneider. Gillmann," Wilhelmshöhe". Gesangverein Myrthe, Alte Jakobstr. 68 bet Wiederholungen von Ibsen stattfinden. Jedenfalls sei es das bedingt in die Organisation hineingezogen werden müßten, un- Diefenbach. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend Bestreben des Ausschusses, den Mitgliedern stets das Beste zu möglich gemacht werde, dem Verein beizutreten. Um eine schnellere Prüfung der eingereichten Stücke feits wurde vorgeführt, daß es leichter sei für den in Arbeit herbeizuführen, schlug der Redner vor, die Beisitzer des Aus- Stehenden, 10 Pf. pro Woche mehr Beitrag zu zahlen, als für schusses von 8 auf 4 zu vermindern; doch bat er, nur solche zu den Invaliden 2c. eine 15prozentige Kürzung der Unterstützungen wählen, die genaue Theater- und Literatur- Kenntnisse besigen. eintreten zu lassen. Alle Anträge, auch die, die eine Kürzung Zu dem gedruckten Kassenbericht, der den Mitgliedern in den einzelner Unterstützungen und eine Beitragserhöhung von Pf. Bahlstellen ausgefolgt wird, gab der Kassirer Türt einige Er pro Woche herbeiführen sollten, wurden abgelehnt und beschlossen, läuterungen. sämmtliche Unterstügungen um 10 pCt. herabzusezen. Es wurden dann noch einige Bestimmungen über die Zahlung der Unterstügungen getroffen. Alle anderen Anträge, die sich auf Aenderung des Statuts, Verlegung des Sizes der Organisation, obligatorische Einführung des Fachorgans, Correspondent" beverein" Felsenfeft", Rirdorf, Hermannstraße 167 bet Fülleborn, 8% Uhr. zogen, wurden bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung zurückgestellt. Nachdem die Beschwerdekommission Bericht er stattet hatte und die vorliegenden Beschwerden erledigt waren, wurde die Generalversammlung geschlossen. bieten. Jahreseinnahme: Jahresausgabe 1893/94 " " 811 " Anderer 1892 98 dagegen 45 925,95. 30 687,95. 45 275,89 28 810,95 Bestand 650,06 m. 2377,-. Auf Antrag des Revisors Bertrand wurde dem Kassirer Decharge ertheilt. Die vom Vorstand beantragten Statutenänderungen fanden zum größten Theil die Zustimmung der Bersammlung. Die Aenderungen bestehen in folgendem: Der Säulenanschlag zur Bekanntmachung Im Verband der Sattler und Tapezirer sprach am der Bersammlungen fällt fünftig fort, dafür erscheint Tags zuvor eine 14. Juli in einer Versammlung im Norden Kollege Sailen. Annonce im Vorwärts"; die Jahres- Generalversammlung wird ba ch über die Handwerkerbewegung in Deutschland seit Einim Juli abgehalten; das Vereinsjahr beginnt, um die Vorführung der Gewerbefreiheit. Nach der Diskussion, woran sich bereitungen für das neue Spieljahr zeitig genug treffen zu mehrere Redner betheiligten, wurde bekannt gegeben, daß von tönnen, am 1. Juli; die Beisitzerzahl des Ausschusses ist auf jetzt ab aller 14 Tage eine Bersammlung bei Krüger, Fennstr. 5, 4 herabgesetzt; das Einschreibegeld beträgt 60 Pig., der monat abgehalten werde, wozu die Kollegen sich immer zahlreich ein liche Beitrag ist auf 60 Pig. festgesetzt und wird während finden möchten. " Achtung, Schuhmacher! Große öffentliche Bersammlung heute, SonnTheater- Gesellschaft Crescendo 1892. Linienftr. 142-143 bet tag, den 22. Jult, Bormittags 10 Uhr, bei Deigmüller, Alte Jakobfir. 48a: geur: Stellung zum diesjährigen Schuhmacher- Kongres in Erfurt. Meißner: Außerordentliche Sigung mit Damen. Saalbesprechung. Gäste willkommen. Vergnügungsverein Normannia 2. Sonntag, den 22. Jult, Uhr: Sizung im Admiralsgarten, Admiralfir. 88. Nach der Sizung: Fidelitas. Sterbekaffe von Arbeitern der Berliner Maschinenbau- AktienGesellschaft. Heute zahltag Ackerstr. 128 bei Stümte und Stallschreiberstr. 68 Verein aller in der Sutbranche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Berlins und Umgegend. Dienstag, den 24. Jult, Abends 8% Uhr, im Lotal von Kelle, Schönhauser Allee 28: Mitgliederversammlung. Tagesordnung: Vortrag der Frau Ihrer. bet Witte. Vergnügungsverein Bruderherz. Sigung Sonntag, Nachmittags 5% Uhr, bei Balacz, Raupachir. 6. Nachdem Tanz. Arbeiter- Bildungsschule. Montag Abends 8-10% Uhr: Nords Schule, Müllerstr. 179a und Südost- Schule, Waldemarsir. 14: National öfonomie. Bei allen Unterrichtsfächern werden neue Theilnehmer, Damen und Serren, jeder Seit aufgenommen im Laufe des Gemefiers, eintreten. Bei allen Unterrichtsfächern können Schüler und Schülerinnen auch jest, Montag, Abends 8-10% Uhr: Nord- Schule, Müllerstraße 179a: Sozialdemokratische Lese- und Diskutirklube. Mar Kayfer, Arbeiter Sängerbund Berlins und Umgegend. 1. Vorsitzender: ซีน II. Montag. Liedertafel der Maler u. verw. Berufsg. Annenftr. 16 Blüthe. ( Alle Zuſchriften, den Bund der geselligen Arbeitervereine betreffend, sind zu richten an P. Gent, Adalbertfir. 95.) Sonntag: Theaterverein balta bei Echröder, in Stralau, Nachmittags 3-4 Uhr. Theatergesellschaft Romelia" alle 14 Tage, Adalbertstraße 8 bet Sauermann. Bergnügungsklub Ostend, Krautftr. 6 bei Rudolf von 5-6 Uhr. tag v. b. 1. b. Mis. Bergnügungsverein Helgoland 2, Langeſtr. 9 bet Kucz wsty, alle 14 Tage, 4-6 Uhr Nachm. Grünerweg 25 in Hahn's Bierhaus. Ge felliger Verein der Feilen hauer, Gartenstr. 16, bei Meißner, jeben Sonn1 Bergnügungsverein Seeroje, Vergnügungsverein Glück stern 1, in den Germania- Feſisälen, Chauffeeftr. 103, 5-6 Uhr Nachm.- Montag: Pfeifentlub Felfenfest bet Schubordt, Königsbergerstr. 24. Sumoristischer Verein Pipifar bei Krösche, Fichteftraße 29. Nora, Märkischer Hof, Admiralfir. 18c, Abends 9 Uhr. firaße 150. Melchiorftr. 15. Theaterverein BergnügungsKartentlub Lustige Brüder, Krautstr. 48 bet Rattře, Abends 8 Uhr. Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Sonntag. Theater- und Vergnügungsverein Harletin, heute Nachmittag 5 Uhr Zeughofftr 8. 2heaterverein Concordia Zeughofstraße 8 bei Roch. Theaterverein Othello jeben Gonntag 4 Uhr bei Foge, Köpenickerstr. 191. Nachher: Fidilitas. Theaterverein Hoffnung, jeben Sonntag, Nachmittags 4 Uhr, bei Knebel, Danzigerstr. 11: Sigung mit Damen. Fidelitas. Theaterverein Concordia", Sigung Sonntag, Nachmittag 6 Uhr, bet Krebs, Ohmgaffe 2. Nach der Sigung Fidelitas. Vergnügungsverein Germania, alle 14 Tage Verfammlung Sintens Bergnügungsverein Deutsche Ginigteit, Nachm. 4-6 Uhr, Nachher: Fidelitas. Vergnügungsverein Blumenfiraße 20 bei Bernicke. Titania, Nachm 5-6 1hr, bei Tempel, Langestr. 65. Nachher: Fidelitas. Vergnügungsverein Nord, Sigung Sonntag Abends 6 Uhr bei Keller. Theater Verein 2uftige Seelen, Sonntag 4 Uhr bet Stehmann Vergnügungsverein 2uftig, Sonntag, Staligerstr. 54( S. Hente), 5% Uhr: Sigung, Tanz,& tdelitas. mittag 5 Uhr im Restaurant Schrödter, Urbanstr. 37. Bergnügungsverein Gemüthlichteit, Sigung jeden Sonntag Nach Bergnügungsverein Normania 2. Sigung 4% Uhr Köpnickerstr. 62. Gefang- Turn- und gesellige Vereine. Montag. Gefelliger Verein wiebelfiiche, Nixdorf, Abends 9 Uhr in Barta's total, Berlinerraße 120. Vergnügungsverein Freundestreue, jeden Montag bet wiöring, Admiralfir. 18c.- Geselliger Klub Namenlos, jeben Montag im Restaurant zum Bukunftsstaat, Kastanien- Allee 35. Gemischter Chor larbett", Uebungsstunde bet Deftretch, Tempelhofer Ufer 15, 9-11 hr. Gesangverein Männertlang übt Montage von 9-11 Uhr kleine sturstr. 10 bei Stolle. Vergnügungsverein Auf Helgoland Sigung jeden Montag 9 Uhr bet inte, geraftr. 54, Fidelitas. Bergnügungsverein Gint gteit 1890. Jeden Montag Sigung bei Roll, Adalbertstr. 21, Abends 9 Uhr. Alle 14 Tage Tanz. Vergnügungsverein Gulalta" bet Serrn Steggentin, Barnhnstr. 4-5, Gigung 6 hr. Privat- Theater- Gesellschaft Hoffnung, Sigung b Sauermann, Adalbert: traße 8. Dilettanten Verein Beilchen, Landsbergerstr. 82, bei Albert, jeben Sonntag Abend 5 Uhr: Sigung mit Damen. Nach der Sigung: Tanzfränzchen. Pfeifentlub Felsen feft, Abends 9 Uhr, bei Wilfe, Andreasstraße 26. Rauchtlub Elvira, Abends 9 Uhr bei Lehmann, Friedrichsfelder straße 27. Rauchflub Veronifa", Sigung Montag Abends 9 Uhr, Staligerstr. 65, bei Strause. Rauchtlub Bruderbund 2 jeden Montag bet Herrn Grande, Lausißeritr. 50. 11 Monaten des Jahres erhoben; im Laufe des Spieljahres Im Fachverein der Uhrmacher und verwandter Be finden für jede Abtheilung zehn Vorstellungen statt. Ein Antrag rufsgenossen sprach am 14. Juli der Parteigenosse Hoff. des Vorstandes, den Mitgliederbestand für jede Abtheilung mann über" Bajjermannsche Gestalten". Hierauf gab der auf 1100 festzusetzen, wurde angenommen. Das Gehalt des Kassirer Lätsch den Kassenbericht vom verflossenen Quartal. Da- 3 Raffirers erhöhte man von 150 auf 175 M., weil er durch seine nach beliefen sich die Einnahmen auf 80 M. und die Ausgaben Hilfe bei der Regie der im Nationaltheater aufzuführenden auf 113 M. Der Kassenbestand betrug am 31. März 183 M., Stücke, beim Engagement der betreffenden Schauspieler, bei der am 30. Juni 150 M. Die Versammlung nahm dann folgenden Besorgung der nöthigen Requisiten 2c. start in Anspruch ge- Antrag des Vorstandes einstimmig an: Unterstüßung erhalten nommen und mit Arbeit belastet wird. Der bisherige Vorstand nur diejenigen Kollegen, die einer Organisation angehört haben, in seiner jetzigen Besetzung: Dr. Franz Mehring erster welche auf der Grundlage der modernen Arbeiterbewegung steht. Borsigender, Dupont zweiter Vorsitzender, Türk Kassirer, Durchreifende Kollegen, die unsere Versammlung besuchen wollen, Dübelt und Novack Echriftführer, wurde wiedergewählt. tönnen auf ihr Ersuchen am betreffenden Abend vom Vorstand Dr. Mehring erklärte noch, daß er wegen Ueberbürdung mit eine einmalige Unterstügung in Höhe bis zu 0,75. erhalten." Arbeit die Vereinsschrift Die Volksbühne" vorläufig nicht Weiter beschloß man, Sonntag, den 5. Auguft, Nachmittags, einen herausgeben könne, aber später wieder dafür schreiben werde. Ausflug nach Beelighof, Restaurant Wilhelmshöhe, zu unterDas Blatt erscheint auch im nächsten Spieljahre monatlich. In nehmen. Erörtert wurde noch der Bierboykott, wobei es jedem den Ausschuß wurden gewählt: Frau Dr. Zadek, Schriftsteller Kollegen zur Pflicht gemacht wurde, für die Durchführung der Robert Schweichel, Heichstags= Abgeordneter Emannel Arbeiterbeschlüsse einzutreten. Wurm und Freede. Zu Revisoren wurden ernannt: Bertrand, Mühlbrodt und Karl Scholz. Bu Ob- Die Bildhauer waren am 17. d3. Mts. bei Ehrenberg ver männern wurden gewählt: Sam, Cohn, Winkelmann, sammelt, um über das Thema:" Die Gewerbe- Ordnung, der Fehse, Schüler, Grömfe und Schurig. Nachdem be- Arbeitsvertrag und die Rechte der Arbeiter", zu diskutiren; als fannt gegeben war, daß eine Opernvorstellung für den Verein Referent war der Parteigenosse Faber erschienen. Der Redner nicht stattfinde, da der Preis dafür zu hoch und außerdem die behandelte besonders eingehend die Ursachen so vieler Klagen, Akustit im Belle- Alliance- Theater ungünstig sei, wurde die Ber die Kündigungsfrist und die Ründigungsgründe, mit den daraus sammlung geschlossen. refultirenden Folgen und gab eine Menge Beispiele dafür, daß Statflub Grand", Abends% 9 Uhr bet R. Hubrich, Lübbenerstr. 22.stattlub Roth- Junge". Sigung alle Dienstage nach dem 15. und Spiels abend alle Dienstage von 9 bis 11 Uhr im Restaurant Böchstr. 7 bet Herrn Gerrath. Freie Bereinigung der Kaufleute. Jeben Montag gemüth liches Belsammensein im Restaurant Rosenthalerfir. 11-12 bet Brüning. Roh- Tabak liefert zu foliden Preisen 498L Max Flatauer, Landsbergerstr. 72. Kinderwagen, Reiseförbe zu Fabrikpreisen, auch Theilzahlung. E. L. Herrmann, Gneisenaustr. 115. 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Maler, Anstreicher, Lackirer! Deffentliche Versammlung mit Frauen am Dienstag, den 24. Juli, Abends 8 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20. Tages Ordnung: Der Bierboykott, die ausgesperrten Brauerei Arbeiter und die Maßnahmen der Malergewerkschaft. 183/2 Zahlreiches Erscheinen durchaus erforderlich. Der Vertrauensmann: G. Link. Fachverein der in der Lederwaaren- Industrie beschäft. Arbeiter Berlins und Umgegend. Am Montag, den 23. Juli, Abends 81/2 Uhr, in Hoffmann's Festsälen, Oranienstrasse No. 180: Versammlung. Tages- Ordnung: Vortrag des Genossen Hansen über:„ Der Bierboykott und die Gewerkschaften. Vereinsangelegenheiten. Verschiedenes. Der Arbeitsnachweis befindet sich im Lotale des Herrn Marcinkowski, Luckauerstraße 6. Deutscher Metallarbeiter- Verband. ( Filiale Nord.) Dienstag, den 24. Juli, Abends 81/2 Uhr: General- Versammlung in Reichert's Festsälen, Müllerstraße Nr. 7. Tages Ordnung: 1. Abrechnung vom 2. Quartal. 2. Bericht der Verwaltung. 3. Wahl des 1. Kassirers. 4. Die Provinzial- Konferenz. 5. Verbands- Angelegenheiten und Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimirt. Die Verwaltung. Es ist Pflicht eines jeden Mitgliedes, zu erscheinen. Versammlung bes 177/3 Vereins sämmtlicher Arbeiter u. Arbeiterinnen der Wäsche- u. Kravattenbranche Berlins am Dienstag, den 24. Juli 1894, Abends 8% Uhr, bei Nieft, Weberstraße 17( kleiner Saal). Tages Ordnung: 1. Vortrag der Genoffin Baader über: Die technisch- wirthschaftliche Revolution der Neuzeit und deren Wirkung auf die Arbeiter. 2. Diskussion. 3. Vierteljahresbericht. 4. Verschiedenes. Gäfte find willkommen. 207/1 Allgem. deutscher Tapezirer- Verein. Montag, den 23. Juli, Abends 9 Uhr: Mitglieder- Versammlung bei Freigang, Schützenstraße Nr. 18-19. Tagesordnung: " 1. Vortrag des Genossen Blum über: Die Chartistenbewegung in England." 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. 231/2 Die Ortsverwaltung. Fr. Vereinigung der Bauarbeiter Berlins, Am Sonnabend, den 28. Juli, in Fiebig's Salou, Große Frankfurterstraße Nr. 28: 9. Stiftungsfest unter gütiger Mitwirkung des Gesangvereins ,, Hilaritas"( Mitglied des A.-S.-B.) Die Pausen werden durch humoristische Vorträge des Genoffen Rich. Heise ausgefüllt. Die Musik wird von Mitgliedern der Freien Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker ausgeführt. 80/2 Der Tanzmaitre gehört dem Verein Solidarität" an. Billets( Herren 50 Pf., Damen 30 Pf.) sind bei dem Komitee und in den mit Blafaten belegten Handlungen zu haben. Näheres auf den Plakaten. Hierzu ladet freundlichst ein Das Comité. Tischler- Verein. Sonntag, den 29. Juli: Dampfer- Parthie nach Schmöckwit ( Restaurant zur Palme). Abfahrt früh 7 Uhr von Café Herold( Jannowigbrücke). Die Dampfer ftehen dem Verein den ganzen Tag zur Verfügung. Nachmittags 2 Uhr Rundfahrt. Gartentonzert( Die Musit wird von Zivil- Berufsmusikern ausgeführt). Der Tanzsaal steht den Theilnehmern unentgeltlich zur Verfügung. Billets find noch zu haben bei den Herren E. Löchel, Dieffenbachstraße 27; Wulff, Prinzenftr. 8; Rothe, Adalbertstr. 83, sowie bei sämmtlichen Vorstands mitgliedern bis zum 24. Juli. Der Vorstand. 249/2 Buchhandlung des Vorwärts" Berlin SW., Beuthstr. 2. * Neu erschienen ist soeben: Achtung, Textilarbeiter! Heute den 22. Juli Vormittags 10 Uhr findet eine Besichtigung der Pumpstation Holzmarktstr. 31/32 statt. Treffpunkt 9/2 Uhr Restaurant Wilke, Andreasstr. 26. J. A.: Julius Janz, Königsbergerstr. 33. 248/2 Leipziger Hochverraths- Prozeß Kinderwagen- Bazar Heft 6. Aus dem reichen Inhalte des eben erschienenen Seftes heben wir hervor die Begrüßungsrede des Staatsanwalts Bruhin am internationalen Kongreß zu Basel, den Bericht über Deutschland, in dem die Zwistigkeiten mit Schweizer, der Barmer Generalversammlung, der Austritt Brace's, York's und anderer aus dem Allgemeinen deutschen Arbeiterverein, der Eisenacher Kongreß und die Gründung der Eisenacher Partei behandelt werden, dann die lange Auseinandersetzung Liebknecht's über die Gewalttheorie und Bebel's Plauener Programmrede. Preis pro Heft 20 Pf. Bestellungen nehmen noch jetzt jede Buchhandlung, Rolporteure und Zeitungsspediteure oder die Verlagsbuchhandlung entgegen. 274/6 Landsberger Allee. Elysium. Gde Petersburgerſtr. Sonntag, den 22. Juli 1894: Großes Sommerfest des Vereins der Plätterinnen n. verw. Berufsgenossen Berlins zum Besten seiner Unterstützungskasse bestehend in grossem Garten- Konzert ausgeführt von der verstärkten Hauskapelle unter gütiger Mitwirkung des Männer- Gesangvereins Berliner Kürschner( M. d. A.-S.-B.) unter Leitung des Herrn Beutner. Von 6 Uhr an im großen Saale: Sommernachts- Ball. Herren, welche am Tanz theilnehmen, zahlen 50 Pf. extra. Um 8 Uhr: Max Brinner, Jerusalemerür. 42, part. u. 1. Etage, und Brunnenstr. 6, Hof parterre. Großart. Auswahl Kinderwagen, Puppenwagen Kinder- Sportwagen billigst. Theilzahlung gestattet. Ausverkauf zurückgesetter Muster. des Königlichen AmtsRechtsbureau richtersa.D. AlteJakobs straße 130. Gewissenhafter Nath in allen Angelegenheiten. Unbemittelten unentgeltlich. Auch Sonntags. WallCharlottenburg, Strasse 103. F. Kunstmann Uhrmacher. 1237b Reparaturen gut und billig. 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