Nr. 319. 35. Jahrg. VezngSvreTS: Lterte�ührt.ü.4v Ml. monaU. tFVVN. fre» ms Haus. vorauSqahlbai.Emzelne Nummern W Hsennig. Voftbezug: Monaiüch.vom fioftfcbaltet a&nuöolcn 1»8C M!. vom Äriettrüger mS Haue ge- bracht 1,94 ML!2nle: Kreu?.dant> sür Deut5 ijuttt!t Sinz eigen 70'Esq die Zeile Tlnzetgen tir die näckite Nummer müiien biS 5 Ultr nachmittags im bauvigeichtifi Letlin KS.n«. Uindeiiitrage 3, abtegeben werden.®e6tf!iet von 8 Uhr lrüh bis 7 Uhr abendS. Rcöafticn: EW. 6$, Llaüenstratze 3. Ihern'vreeber t Amt Moriuvlau, 9tt. 161 90— 151 97. Dienstag, de« 19. November 1918. expeöitio«: EW. öS» Swöenftrahe 3. Ztzerulvrertire: Ami MorruviaH, Nr. 15190— 15197. Aufruf zum MahlKsmpf S /irbeiter! Parteigenossen! Wir stedcu unier dem erhebenden Eindruck jener gewaltigen ttmwäizung. die das alte, schein- bar so feste Äiegimcut zusammenbrechen ließ. Die alten sz-csseln sind gesprengt; die Bahn ist frei für die Verwirklichung unserer Ziele! Damit aber hört der politische Kampf nicht aus; im Gegenteil: rechts sammeln sich die alte» bürgerlichen Parteien, um die Ge'chicke Deutschlands möglichst in ihrem Sinne zu beeinflussen. Links von uns stehen Gruppen, welche die Entwicklung in Bahnen drängen wollen, die unseren demokratischen Grundsätzen tviderspredicn. Schwere Kämpfe stehen uns daher bevor! Im kommenden Frühjahr sind Ver- trctungskörpersch asten für Reich, Staat und Gemeinden zu wählen. Eine äu st er st rege Agitations- und Werbearbeit muß einsetzen! Zu dieser fordern wir unsere Anhänger hier- durch auf! Insbesondere gilt es, Mittel für diesen Zweck zu beschaffen. Sendet freiwillige Beiträge für den Wahlfonds der Sozialdemokratischen Partei k Auch geben wir Sammellisten für diesen Zweck heraus. Parteigenossen! Großes steht auf dem Spiel! Es gilt den Kampf um die Durchführung des demokratischen Sozialismus im Sinne der Sozialdemokratie Deutsd)lands! Skid aus dem Posten! Berlin, den 48. November»»48. Der vorftanö der Svzlalöemokratie Deutlcblanbs. Geldsendungen sind zu richten an Otto Braun. Veriin SW 68, Lindcnstr. 3 Auch kann auf Postscheckkonto Nr.'<918: Fr. Bartels. F. Eberl. O. Braun beim Postscheckamt Berlin eingezahlt werden. Die Sicherung der Lebensmittelversorgung Solf regt eine Besprechung mit den Alliierten au. Haag, 18. November. Hollandsch NieuMSbureau meldet, daß Staatssekretär Solf an Staatssekretär L a n s l n g rine neue Note gesandt habe. Es wird darin unter anderem erklärt, daß es bei dem Deutschlaad gegenwärtig zur Verfügung stchrnden rollen- den Material unmöglich sein wird, eine auch nur in engen Grenzen gehaltene Versorgung der Städte mit Lebensmitteln sicherzustellen, abgesehen von dem serner notwendigen Transportmaterial für Kohlen usw. In der Note wird weiter gesagt:� Wir sind außerstande, auch nur für eine Woche die Versorgung garantieren zu können und müß- ten, da die Verhältnisse im Osten und Westen. Süden und Norden gleich liegen, damit rechnen, vah gleichzeitig in allen Teilen de» Reichs Hiiitgerrevoltcn als Folgen der Transporischwiengkeitea entstehen, deren weitere Folgen unabsehbar wären. Fernerhin hat die Zlusrechterholtung der Vlockave, insbesondere in der Ostsee, zur Folge, daß sowohl die für unsere Industrie n o I wc n. bigen Transporte aus dem Norden wie die für e-Ian- d navien unentbehrlichen deutschen Kohlen unmöglich sind und die davon ahhängigen deutschen und skandinavischen Industrien»ur «rbeitseinichränkung, wenn nicht zum Stillstand zwingen. Auch die Lahmlegung der Nord- und Ostseefischerei würde während der Fortdauer der Blockade anhalten. Wir hatten unsere Vertreter in Spaa angewiesen, obige dringenden Wünsche mit den Vertreter» der alliierten Regierungen ,u besprechen. Diese hatten aber k- i n e n E r f o l g. da die v« r- treter der Alliierten kein« Vollmachten ,u Ver» Handlungen ga haben schienen. Wir bitten, angesichts der drohen- bau Befahr, iue»nS«uS den vinMaaUn Waffenitillstanbbbebia. gungen erwächst, uns möglichst umgehend einen Ort zu bezeichne«, an dem unsere Vertreter mit den Bevollmächtigten der alltierten Regierungen zu Besprechtingen obiger Fragen zusammenkommen können. Da die Transportfrage zu Wasser und zu Lande täglich schwieriger wird und die zurückflutenden Truppen alle Organna- tionen aufzulösen drohen, bitten wir, keine Zeit zu verlieren, dam st wir imstande sind, die bisher noch bestehende Ordnung weiter aufrechtzuerhalten., gez. Solf. Die vorläufigen Sesprechungen über den frieden. Wilsons Teilnahme an den Verhandlungen. Haag, 18. November. fHollandsch Nieuwsburean.) Aus Paris wird gemeldet: Es wurde eine Note veröffentlicht, in der erklärt wird, daß zwar Lord Enrzon und Sonnino sich mit Clemeneeau und Pichon über die Friedensverhandlungen bc- raten haben, daß aber beide wieder abgereist sind, und daß die vorläufigen Besprechungen über den Frieden w a h r s ch e i n- lichnichtdbrEndc November aufgenommen werden. Die Kanzleien der Entcntercgierungcu werden die Arbeits- weise festlegen sowie über die Bedingungen beschließen, über die zuerst verhandelt werden muß. Es liegt Grund zu der An- nähme vor, daß verschiedene alliierte Regierungen ihre Tele- gierten bereits angewiesen haben. Die meisten Vcrsammlun- gen über die Präliminarien werden w a h r s ch e i n- l i ch in Paris stattfinden, während die P l e n a r- sitzungen in Versailles abgehalten werden. Amsterdam, 18. November. Nach einem Telegramm des Lon- doner Korrespondenten des„Algemeen Handel S-b lad" schreibt die .New Jork World", daß Wilsons Teilnahme aü der Friedenskonfe- renz mehralSirgendetwasandereSdazu beitragen wird, d-ie Schwierigkeiten der Balkanfragen und der polnischen Frage zu lösen. Die„New Aork Times" hat die Ansichten der wichtigsten Zeitungen über die Teilnahme Wilsons an der Friedenskonferenz eingeholt, wobei sich herausgestellt hat, daß die meisten gegen die persönliche Teilnahme des Präsidenten waren. Die Blätter, die für die Teilnahme sind, weisen daraus hin, daß die Anwesenheit des Präsidenten von großem Einfluß auf die Verhandlungen sein würbe. Aufreizung zum Sürgerkrieg. Propaganda für eine Regierung Liebknecht. Berlin, 18. November. Der von der deutschen Presse erwähnte Funkspruch der russischen Regierung an die deut- scheu Arbeiter-, Soldaten- und Matrosenrätc, worin sie zu bewaffnetem Vorgehen und zur Bildung einer Re- gicrung Liebknecht auffordert, lautet in seinem maßgebenden Text solgendcrmaßcn: „Soldaten und Matrosen, gebt die Waffen nicht aus der Hand. Es gilt, mit den Waffen inderHandwirklichdieMachtüberallzuüber- nehmen und eine Arbeiter-, Soldaten- und Matrosenregierung mit Liebknecht an der Spitzezu bilden. LassetenchkeineNational- Versammlungen aufschwatzen." An zuständiger Regierungsstelle ist mau der Ansicht, daß dieser Aufruf eine unberechtigte Einmischung in die deutschen Verhältnisse darstellt und außerdem eine Klarstellung des Standpunktes erfordert, den die russische Sowjetrrgierung gegenüber der deutschen Volksregiernng einnimmt Das deutsche Volk will mit allen Völkern in Frieden leben, also auch mit dem Sowjetrußland: es kann aber verlangen, daß sein Recht auf Selbstbestimmung der staatlichen Verhältnisse allerseits geachtet wird und daß Einmislhungen von außen her unterbleiben._ Der Ukrawe-tzetman gestürzt! Storopadskis Ende. In Berlin tritt mit großer Besttmmiheit die Nachricht cnrf, daß der Heiman der Ukraine. S k o r o p a d s l i, gestürzt sei. Wer sein« Erbschaft angetreten hat, ist noch nicht bekannt, doch ist mit ; aller Wahrscheinlichkeit anzunehmen, daß seine Nachfolger in dem- selben Verhälimis zur Entente stehen dürften, in dem der Kosaken- general zu der deutschen Besatzung gestanden hatte. Skoropadski war nicht der Erwählte deS ukrainischen Volles. sondern nur eine Gliederpuppe, die an den Fäden der deutschen militärischen Machthaber hing. Sobald diese Fäden durchschnitten wurden, wurde sein. Fall automatisches Ereignis. Unter dem Ein» fluß der Entente dürft« die Ukraine gegenüber dem bolsche- wistischen Rußland au» der Defensive zrrr Offensive über- gehen. Im Hintergrund« zeigt sich ein nach dem Sturz de» Bolsche. wiSmuS wiodergeeirtte» Rußland. die Revolution unö öie Wirtschaft Von Dr. W H o f r i ch t e r. Die Revolution hat die politische Macht m die Hände der Arbeiter- und Soldaten gelegt, die mit Recht entschlossen sind, die Früchte ihres schweren Kampfes s e l b st zu ernten und sich nicht mit einem Linsengericht abspeisen zu lassen. Die Ausübting der errungenen politischen Macht kann nur von Zweckmäßigkeitsgründen bestimmt sein, nur unter dem Gesichtswinkel erfolgen, welche Anwendungsart am schnellsten und leichtesten das Los der arbeitenden Klassen verbessert. Die Arbeiter stehen vor zwei grundsätzlichen Entscheidungen: sie haben zu wählen zwischen dersofortigenVergesell- s ch a f r u n g aller Produktionsmittel nach russischem Vorbild und der selbstgewollten Beschränkung auf das sozial- idemokratischeGegenwartsprogramnials Vorstufe der späteren Sozialisicrung. Sie haben zugleich nach den Mit- : teln zu suchen— und dieses Problem ist nicht minder gefährlich und dornenvoll—, die sozialen Er� ungenschaften in Deutschland gegen den ausländischen Weit- bewerb zu schützen. Wir leben in keiner isolierten Volks- , Wirtschaft, sondern sind auf das innigste in die Weltwirtsckvast � verflochten, und wenn wir während des Krieges aus diesen Zu- iammenhängen gerissen worden sind, so haben wir das bitter genug empfunden. Deutschland darf sich nicht weiter einkapseln, sondern muß mit allen Kräften streben, zerrissene Fäden wieder zu knüpfen und neue Verbindungen zu finden. Die sofortige Vergesellschaftung aller Produktionsmittel, der unmittelbare Uebcrgang aus dem kapitalistischen Gegenwarts- staat in den sozialistischen Zukunftsstoat hängt von der über- zeugten Mitarbeit der ungeheuren Mehrheit d e s V o l k e s ab und setzt einen gewissen Reichtum an Pro- duktionsmitteln und Rohstoffen voraus. Tie Nationalisierung der Produktion in Nußland ist Stückwerk. Selbst wenn man darüber hinwegsehen wollte, daß nach allen zuverlässigen Ve- richten die Produktion dadurch nicht belebt, sondern gemindert, also das Gegenteil der sozialistischen Absicht, der Bereicherung der Gesellschaft, erzielt worden ist, so muß doch darauf hinge- wiesen werden, daß der große Teil der russischen Bevölkerung auf dem Lande lebt und daher von der Nationalisierung des spezifisch kapitalistischen, im besonderen der industriellen Pro- duktionsmittel nicht berührt ist. In Deutschland lebt nur der kleinere Teil der Bevölkerung auf dem Lande, der größere in den Städten und daraus er- gibt sich ein wesentlicher Unterschied in der Stellung und in der Lösung des Problems. Ein im wesentlichen agrarischer Staat kann bestehen, wenn auch seine Industrie ruiniert wird; ein industrieller Staat wird durch grobe, übereilte und schädliche Eingriffe tödlich getroffen. Zu verwirklichen ist die Vergesell- � schaftung der Produktionsmittel in einem so ausgesprochen in- dustriellen Staate wie Deutschland nur dann, wenn eine qua- lifizierte Mehrheit der Bevölkerung, ganz be- | sonders aber auch die geistigen Arbeiter, von der Notwendigkeit eines solchen Unternehmens voll überzeugt sind und an ihm be- wüßt mitarbeiten. Mit anderen Worten: nur die Vertretung des ganzen Volkes, nur die Nationalversammlung kann die letzten und schwersten Probleme unserer Gesellschaftsordnung lösen. Jeder andere Versuch führt zur Diktatur, die mehr als ein Verbrechen, die ein Fehler und ein naiver Unsinn dazu ist. i Denn sie ist von vornherein wirkungslos, sie kann nur zerstören, � nicht aufbauen. Die neue sozialistische Wirtschast läßt sich nicht dekretieren, sie muß geschaften werden, sie ist ein technisch-orgam- satorischer Prozeß. Ferner: Deutschlandistbesiegt, Mögen die Sieger den guten Geschmack haben zu erklären, daß sie sich in innere Verhältnisse Deutschlands nicht mischen wollen, so ist dach Deütsckiland in seiner inneren und sozialen Politik tatsächlich nicht frei, weil es ohne Wehr und Waffen, ohne Zwangs- mittel, nur auf den guten Willen der Feinde angewiesen ist und sich darauf beschränken muß, ihr Wohlwollen zu gewinnen. Jede radikale bis ans Ende gehende Lösung der letzten Pro- bleme unserer Gesellschaftsordnung ruft den heftigsten Wi- derstand der herrschenden Klassen der siegreichen Länder her- vor. Tie Hoffnung, daß diese Gesellschaftsschichten ebenfalls durch eine soziale Revolution gestürzt werden, mag begründet sein oder nicht. Solange sie nicht Wirklichkeit geworden ist, ist sie kein politischer Faktor. Vielleicht ist aber die vorläufige Beschränkung auf die Durchführung der wichtigsten sozialpolitischen Forderungen des sozialdemokratischen Gegenwartsprogramms bis zum Zu- sammentritt der Nationalversammlung radikaler und i n ihren Auswirkungen wirksamer als der Versuch, aus dem Stegreif mit unzulänglichen Mitteln in diktatorischer Weise die sofortige Vergesellschaftung aller Produktiouöwitta durchzuführen, v-a alle» Ländern ist die Macht der Arbeiterklasse durch de» Ärieg ungeheuer gewachsen. Die soziale Unruhe durch- tauft die ganze Welt. Alle Regierungen müssen mit ihr rech- uen; geht Deutschland mit entschiedener Entschlossenheit aus dem Wege der sozialen Reform vor. so � ist zu hoffen, dag dieses leuchtende Vorbild in allen Ländern begeisterten Wider- hall bei den arbeitenden Klassen findet, die mit Berufung auf die unerhörten Opfer und Leiden, die sie gebracht haben, überall diese Forderungen durchsetzen können. Rehmen wir den Achtstundentag! Tie Verarmung der ganzen Welt und die treibhausartige Entwicklung vieler Produktionsmittel während des- Krieges lassen Ueberpoduk- tiom und Arbeitslosigkeit als wahrscheinlich erscheinen. In dieser Zeit ist die allgemeine Vorkürzung der Arbeitszeit an llRib für sich ein notwendiges unumgängliches Mittel zur Ber- Hinderung der Bildung einer industriellen Reservearmee. So war auch in Deutschland bereits vor dem 9. November beaö- sichtigt, die Arbeitszeit allgemein zu verkürzen, um die Last der geminderton Beschäftigung aus möglichst viele Schultern zu verteilen. Die Arbeiterklasse hat diese augenblickliche Notwendigkeit nur zu einer dauernden Einrichtung zu machen und wird dieles Ziel um so leichter erreichen, je äugen- schernlicher der Nachtveis ist, daß Deutschland beim Acht- fkn»d«nt. LeLrnSmittcl.&s �ttawgen zur SuSßurfie: JOO©töjrm Supp?r auf Abschnitt?S(2i. Bis 30. Novomber), 100 Gramm De�NMirtz auf»bjSimlL 13(31. bii 30. Nodembrr), 250 Gramm Kumsrhemig ai-er Mvrmalade Abschnitt 75(vom 14. tiZ 28. Novcmüer), je 1 Pfund gmtedelr a-uf Abschnitt 75 und 78, % Pfund Rvucherlvvren suf Abschnitt 201, sowie auf Abschnitt„E e" «ttd„I i". Abschnitt 368 5 eba't seine Eültietrerausnai»en e»r»a�k mteelrre?»orbdeu"-l,.an!»,« Mittwoch miktaq. vorwiegend trübe, nebelig mit zalilreichen, qröhten- tells geringen Schnee- nnd Regensüllen, Temperalmrn w der Näde de» Aelrierpunlte«. a c k r ii k. Inj Komp?» kür Freiheit, Gleiehheit und o»?en Tölkerkiief: üelen«m Sonnabend, den 9. No- »ember,«or der Gnrde-Füsilier-Kaseme unsere braven Kampf genossen und fColieg-en Frans Schwrengior Erich Eiahersaa�h Richard Glathe IVir werden diesen Opfern der Reahtion, welche ihr Leben kür die Ideale des Proletariats hingegeben haben, etets ein treues Gedenken bewahren nnd in ihrem Sinne weiterk.lmpfen. Ruhet sanft, ihr edlen Freiheitshelden! Die Arbeiterschaft nnd Angestellten der B. M. A.(I. vorm. I, Schwartzkopff. Zur Boordinnnx. am Jtittwoeh, den 20. November, treffen sieb die Kojleren nm 91/, Uhr auf der Spielwies�Jjp Hnrobeldtl Hnrobelathain 11b vtlltlcher filttiilarbelier» Oerbani. V»rwaiton|st»lle Berlin. Nachruf. Ken Mitgllkdern zur Nach. rich«. dap unser Kollege, der Schlosser 1S1MS Bemann Brandt am fl November an Lungenentzündung gestorben ist. Ehre seinem Zludenken! Die QrtSverw»lt«»g. Rch habe meine Praxi» wieder ausgenommen 145/8* Hprechliunde S— 9, 4—5, Dr. Gliksman, L«ndsbrrcher AlleeSv Dfutlcher CranspcrtirbcHervcrband. CejlrfSuevmolt. Erotz-verlin Den Mitgliedern zirr Nack- rtchi, dah unier Kollege, der stnduftriearbelter frsnz§edveng!er von der Firma Lchwartz. lopss am it. November im tliier von Si gab cn als Opfer der Revolutlon ge- lallen ist. Ehr« feinem Andenken t vi« veerdigung sindel am Mittwoch, den 20. Novbr. mitlag» 12 Mir, aus dem friedhos der MSizgesallene» im FrledrichShaiu ltait. Um rege Beteüigung er- lucht SS/2 via Barlrtlsrarwaltiiiiz, Au» dem Felde zurück, zu sprechen ab 21. 11. tögl.>t,4-5 Or.JosepbUehmann, Facharzt f. Ohre»., HalS>, Nalenkrankheiten. Motzftr. SO Au» dem Felde zurück* iparzi Dr.Tobias, Frankfurter Allee 50. Sprechklunden 8—11. 4—7 Uhr. Spezialarzt Dr. med. Ke eben für" GesekleohtskrankheiUn, Haut-, H»rn-, Frausnlelden, nerrSe. Sokwlohe, B.ln- kranke. Behandlan» »ohnsll, sicher a sclimers- los ahne Berufsetarnng in Br Hemererdk ü®. kowi.Ijabor. k JUntuBter«. FMen in Harn as«. FrWricöstrJl.üÖ: gegenüber Rathaus. Zurüekcekehrt Dr. Jacob Geh. S»n.-R*t Gnclaenanatrado 27 Speziatarzi Dr. med. Wockenlnö Fr!£drfcöSir.I2SstechsuM>5 (OrSyphllli,Harn-u. Frauenleiden Blutuntersuehungen. Schnslie, sichere, sohmerrlese Hsiiung ohne BerutsetDrung. Teilzahlung Spezialarzt 5r. med. Reiniiirdi, Fotsdaffleretr.in�iot�V Sydhllls. Harn, Fmuesleldsn, Blutuntersuehungen. Modem ite» erfolgreichst. Heilnetsabren. Teilz. � SichelL i eit ssark Br°ich.0,S0M., nach außerdalb verlchlosien l.M Spszialarzt >»N med. Haedlebe* Haut-, Harn-, Qosehleehtel.. 1 Blntnntersuchg. Frledrlchetr.: 187-188 in. d. MohrenstraOe.| Unterrrdb.il 1-1. 5-7. Stg. 11-1, Frhtrr Graufueiiskragen, 315 M.. zu nerkaule» Loth. rtuger Str. 2!i S Zt. r.lcjtantr Herren- Sportpelze selang« Verrat ist, mir [450 MarklS Pelzsaren-Haasr Harbesch. Harkt Beaenthaler Strato 40 4t. Spr. 1(V1 u. 6-8. Sonnt. 10-1 Hsnarar mSSIg, a. Toilzahl Sesarstea Oamenzlmwer. STOFFE ron MOSEL DEKOR Af IONEN MODE FRIEOMANN i WEBER BERLIN W BüDaanit», Bedeutende Maschinenfabrik mit zirka 400 Bearbeitungsmaschinen, weiche sich zur Herstellung von Prä- zisionsartikeln, Kleinmaschinen, chirurgischen und Haushaltungsgegenständen usw. eignet, sucht Yorschläge zwecks Fabrikation. Es werden auch bereits praktisch vorgearbeitete Erfindungen berücksichtigt Firmen oder Personen, welche den Nachweis für einen laufend zu fabrizierenden und lohnenden Artikel erbringen, werden dementsprechend honoriert. � m. b. H. SehüTbaaerdumm 19. _ Su» dem Feld« ziirü-tgetehrt, habe ich meine«e>ui»t-n,I«t> weder aui icnemmen.>44/8 Ep�echiid.: NoniagS, Diensiag», Voimertlaz», Freitag» ll— 5. vüllw. Sonnabend» Ig— I Uhr. KkdjtsüLwsii iZs. Po sdr.m, Kauen er«tt. SU/di. gernipr. 1687.__ Dar Angenarat des Krtr.g*- loinreet» Jaray oD' Prof. Dr. KpusIqs au? dein Felde rarüek and zur VerJägung all Palntneen Spreehobende 4— 4 Kaiacr Alle* SS IV. Teleph.: Uhland BMI. tzpeziaiarzi »p. med. L-aaba »cd. ichnell, gründl., mSor |ch»erjli» u. ohne»ornsstlör »»»ehtOeheOkraUhhott. g,|i,m„ Isairt-, Hera-. FronoaUiS». SaMrleh«»rvvebteftr WetSobtH Harn- rmi»Imaoter,»»»«� Uchsa. m.;ä:„ Shr. l»— lu.'— t Tonnt 1»—: ß|ie*fplf»p*t Hr. med.«»»««.», FrWriüsff. SO üi SfliMlls, Ham-.FranenljWcn, tj.; chim Fälle. Schmerzte'«, itztlle Cchonftlz. ohne veeau»- ftirung. aHuUmtcrfiechimg. Witz. Vretse TeAzohtung. chpr. 14—1 \ iemd. 11—4. i fH jPtei lanh 5-4, —■«Oaraneiert reiner. TABAK 1 Dsun» M äö,— Tabakmisch.„Nordländer" au» reinem Tabak und be, bildlich ctlannt. Eriatzilossen mit Tadaklaug» getiäatl 10» B.° 7» Kr. M. 65, „Bolds�oso" tabatübnlichlie Felntchn It- msschung, mit Tabatlange Hart»urchi'tzl.» >«> P.« 58«r. 91 82, Sei ISioi-aduaime Aabati. Verlaui nur an Häupter, A.üunmann. lloriin 0 II, 8lM«»4or«ir, J2. 4— S Uhr Heloorartrettr zotueht OrtsKranKenKalse der Klempner zu Kerlm n 14,«Sallstratze 68. UKlttwoch, de« 27.«»vember 1918, abend» 8 Iii», sind:! im Kastenlokal, Vallltr. 08, vorn II, eine iyrdtNfl.AlisschtlßilhllliS statt, zn welcher die Serireter der Arbeitgeber und der Der. sicherten hierdurch eingeladen «erden. 270/17 Tagesordnung: 1. Wahl eine« Rechnung»«»«. Ichiisse« für die Prüfung der Rechnungen de» lausende, ktabre». 2. veschiuhfassung über die Fell» sehunq de» Doranlchiage» tür da» kommende KcschäsiSsahr, S. Anfragen an den Vorstand. Ter Borktand. Joseph Hartmann, Vorsixender, Allgemeine Ortskrunhenhasse der Ästzt Kcrlii- Schöiikjittg. Tonneroeog. den 98. STo» v«m> er. abends 8 Uhr, i» SkathanS. Ttadlverordnelen» Lltzungtsaal: Ordratlt«!»» zil85elloL-Zlllllllg. Tagesordnung: 1. Verlesung de« Protolell« dar lerten Sitzung. f. NachbetvilllguiiaenzumHau«. dalt«anschlag für 1918. 8 kbenehmiauag deSHauSba 1«» anschlage für da» gadr 191». 4. Kenebmlgung der Sn- st«ll»ng»vertrSg« sür in« Kassenärzl«. 270/1» 8. Wahl der Kassenprüser 0. ttennlnisnodme von der Sr» hidung de» Werte» der Bach» b-züge. 7. velchlutzsossmig über den An» Ichluft an den verband der Kroft-Berl i»«r Kran lentassen. 8. Kasleiiangelegenhetten 0le llltruag lat»loht Stteoilleh. F. Krukow. Fol r 8eu4. Vorsitzender. Schiislsüvrer. Prachlfapoell, 1.00 Hoch, SjäHriz. s riantt Sandmann «lexandrinenit». 10» 06. Zaiingebisse, VlatlN.«r. 1.« rankt• Kraa Wagrnrr. Kail erste 1» I fAlepanderpIotz Für Export gesucht: mit Kondenialor,»0—»0>?, neu oder alt DrehbSnte. Hodetmotchinen, vohrinaichtnen. «mboDe, Schrandsilde. Hammer, Ueldlchmtrde. >chneidkt«»pei,. 145/2 Ost unt...1. F M74" an Rudolf Maaae. Berlin SW 19 ■J Saal, 500 Verson en fassend. »u vergeben. jldvi, 5sßt«h«us> Oinienstr. 1,1. am* f*\y M ra i, fn, i» i»i ii» Ihr m», *—-l» A.Vt« Waggonbau-Spezialisten Sehlisssr, Wiler, Setmiids. Stslimacner fSnnen sofort eingestellt»erden. Schristl. Bewerbungen erdeten. 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Paeanenetreße 1, Portal 5. 71/, Uhr: Geipenstertonate. Mittir.7';,: FrOhliagi Enreehan. Volksbühne Theater am Bülonrpletz. Hircktion Friedrich Kayßler. TV, Uhr: Haü fttr tir.L. Lessing-Yheaier. Direkt: Viktor Bamowsky. 7 Uhr: Ti.l.il.: Der Sehdpter, Sehanspiel ron Hana Möller. LeM« Kisstler-Tlieater. Allabendlich 7V, Uhr: V»chtb«leaehtnnc. Aafentehnnc. Ttieatsr Königgratzerslr. '"Uhr: Roamersholm. Kotnödienhaus T" U.: Dia tanzend* Nymphe. BerllnerTheater 7 Uhr: Sterne, die wieder leuchten. Casino-Theater. Lothringer Str. 37. TSgl.'/.« U-: Neu 1 Dien! TaS bveioftige Velkaitück Vorher erfltl. Spezialitäten. Sonnt. 3'/,: Ter Tängltng. Ossigs lies fsiöijsieliztgljl Rcke Friedrich- n. Linienatr. Norden 8660. VI, Uhr: Kaissrplatz 3, 1 Tr. Morgen, den 20., 7'/.: lugend. Donnerst, 21., Uramführung; Drei tolle Tage. Nnwidrrrnflich letzte 2 Sage] Das soziale Filmwerk Im Zeichen der Schuld I mit Srtmo Oeearli fieoutine Kühnberg Kegle: Gichberg. «icherdcm Unter fremdem Willen mit Hella Moja Ulfred Ade! (Regie: Jwa Raffay. 15 Theater für Dienstag, 19. Novembere Central-Theoter uhi: iie Bösb m Deutsche* Opemhans 7 uhr: Der Zigeonerbaron. Frledricb-Wllhslrost. Theater uhr: Hannerl. Kleines Theater Komisehe Oper Zlu�SchwinulteHiifil. Metropol-Theater ; Die Fasehingsfee 7 U 10: Neuss Opersttenhaus Tv.uhr: Das süSe Mädel. Palast-Theater VL Uhr: Der tarbrochone Krug. Hierauf Bailett. Lostsplelhans Sie spanische Fliege. Besldcns-Theater ti, uhr-. Lllli Grün. Hehlller-Th. Chart. TM.uhr: Der sieMe Tag, Thnllo-Theoter 3V,: Falsa ins Schlaraffenland. uhr: BDteriülßBlIioae. Theater am Noliendorlplati 7 Uhr: Theater des Westens tv. utx: Die lustiiB Sitwe Sonnab. i Uhr: AscheniirSdei. Wallner-Theater 7v, uhr dral Mchts. Dienstag, Donnerst, Sonnab. 3'/, Uhr: Im UBrohenwald. Sie Llmou' Theater epielon folgende Filme: U.T KurtUrstendsinRi Flüchtling» dar Liebs U.T NoMendorfplati.Bandttcohrlatenen Paulchan Ssmmelmann* Flegsljahre U.T Untsr dsn Linden Paulchon Semmalmann* Flsgeijahre Stier von Saldanha U.T Frledrlehatr.» Kalmend«» Leben U.T Alexanderpl.aTrumpfkSnigaManlna U.T Wainbergsweg-Stlarvon Saldanha Loglerbetuch la der Sommernacht U.T Merltzplala, Hasanhalda U.T Schdaebg., Ralnlokandorfsrstr. Die Hsimkenr de« Odyaaeaa HMMAW I® Henry Bender Giaa Kolbe Otto Röhr Bnmorist am Flügel aowie der Große baute November-Spielplan 12 Kunstkräfte 12 Apollo Friodriohatr. 218 Dir.: Jarnos Klein. 1 7*1, Sonat 8V, n. FV. 1 Die Welt geht unter! I Bild a. d. großen No- 1 j vember-Variotd-AnB- 1 | atattangsaohan mit| Senta Söneland Ernst Lubltsch mw. Sonnl 81/, Ulir iedtr I | Erwach». 1 Kind frai 1 DW'Mtz ClfOU« W Blasen. �Tägl. VI,. Sonnt SV,U.7V, Katzensprung an« d. Zlrknekappcl. Die best. Drahtsellk.3 Vera». sowie das übrige große ■ üTI Oberon. foT ® j Phantaatisohel_] UbJ Wasser-Pant ��Sonntag 3V, Uhr; Httnsel und Qrctel. VDDMEHnEQ. aueemtkalt GUTQCPPLCQTE WClTiE�«- Luisen-Theater. 7V«: Ehrlich« Arbelt. Mittwoch(©nhtofi): B! ßinbertiorittQnng t Aschenbrödel. 7'/.- Eröftnang demnächst»«««» Lichtspiele Walhalla-Theater. 7»,, Uhr: August der Starke. Rose-Theater. 7V, Uhr: Qaatap. d. Friedr.- Wilhelmst&dt Theater»: Das Drelm&d«r Haans. National-Theater. Vi'. Prinzenllebe. "JSffiSS)} Priraolitto. Trianon-Theater BM. FHedrlOhatr. Ztr. 492(7 ,2361 T&glieh»cht Uhr: Der nute Ruf von Hermann Sndermann. Ida Wüst. Bruno Kästner. Emma Oebner. Hugo Flink. venia. Sehenfeld. Tollen. Mittw.«: HSaael and Gralel. Donnerstag 4: Retktppehes Freitag 4; Sehneewlttahea. Sonnab. 4: Hinsel ued Grelel. Sonntag 4: Jekaenlafeaer. 4 Uhr nachmittags Tr-ff« 'm Bim aiejanberftraU* SS Militär. Konzert eti..8ttt. N-s.Jnl� Rgl. 309 Musitletter: Arnold Ebel. I-Botjügl.(Btbddu.Xortntl Hoitondtterci Jibukt Reichshalisß-Theater. Allebendlieh VI, Uhr and Sonetng aaehmlttage> Uhr: Stetliner Sänger, Nachmlttaga ensiB. Prelta I AdmiralspalasL Die Prinzessin von Tragant» Wer Ist die ScbOoste T Sajdah. 7*1. Uhr. Residenz DInmenstr. 10 neben Bseidenztheatsr Kukuk i GrJr8nkfurt.Str.28S sn dar Ändrsoastraße BH FERDINAND Z LASSALLE S 7 Abte. Beginn B Uhr, ab B Ubr»rblht» Pralss. 7 Akte. verein Berliner Könftler Kunstausstellung Künstlerhaus « Bellevueatr. I Monatlich wechselnde Ausstellungen Werke von H. Lacht Engelhardt, E. Knx, Agthe. Dammeier, L Douaewe, O. H. Engel, O. Greiner, H artig, Henseler, A. Kampf, Eoieer-Eicnberg. Klohfl, R. Koch-Zenthen, Loosehen, A. Mantel. Mfihlig, Ohmsrh R. Otto, Sohlabita, Skuek n. s. m. UchttphU In der ConCOrdiftg Aadreasstr. 04. Elite-Woche."W Der groBe Propagandafilnt zur Bekämpfung ms Mädchenhantfels. Der Weg, der zur Terdammois führt: L Tsü: Das Schicksal der Anna Welter. t Verspiel nnd O Akte. Mla May ins Ihr großes Geheimnis» Schauspiel w 4 Aktaa. Ztehuns®.— Ii- Derb?. 1918 im ZIehungueaale derKönigiichec General-Lo ttcrio-Dirokti on Rote Kreuz- SüM-LdU 6«4M Loa» 17 851 Qeldgewlnno bar ohne Abzug zahlbar bn Ge««nitb»tr*f» von M. 600000 Haoptgowinn® Harb 100000 SO 000 30000 Los M. 3.30 Uebertü crfcöitlieä! Verband PreuS. Lotterie• Einnehmer Barllu C 2, BnrgrtroO» 27 vngSQdMe Erwerbs- MBgUchkaKen rtat«» jnchata Zatnatt Eint fleh rrtll«ndo Xnämnt nn.ir«.»««intea Wirtschaft« 1«h«»«,»In«avtlticar Aul- »ehw»iij»M*rM mdu.frla u. om H.n, ■US fteSi �*0*.»ad u w*rd«o ibttiH geschulte Kräfte gesucht ,««. AagehMr« techn Scher Berat« a. Haniwtrktr«n»» nicht vtrilumcn, Ihn Ktnntniu« rn« rerUflr.Ucn n.-s keraouindM Zeit om tri!. cusetaaMS an des wlrUcheftlichen Er- lotgtn, iie MhugamiS da« Ergebe!. de» gemltiCM kincens«ei« mfitsoo. Dm LmU MIHd, fmcü und grOndlkii. ebne Lthrw, dnreh«infichM Selbft- miterrlcht«liie«cSndllct!« An.bfldnng la technUchea Wl>.en«chafl«n in erwerben,«lud die tochaUebea Eelb.t- untemchtiwtrk«„Sy1 oder abend— Kammersfiaager Karl Erb Aa Klavier: Blehael Baaeheloen. Karten 6, 6, A A 3 M. Singakademie. Donnerat, 38. Nov. 7'/, Uhr: U. Monaort mit d. Philharm. Orch. Jaaeha Spiwakowsky Dir.: Camilla Hildobrand. Rppthnvpn* o-unr, E»-Dtir. PeciUmCU. Karton 6, 5, 4,.3, 2 M. Heetiaovensaal. Freitag, 39. Nov. 8 Ohr: 1 Klavierabend Karl Friedberg _ Karten 8, S, 8 M. Ueehstolasaal. Sonnabend, 30. Nov. 7% U.: Konsert Elisabeth Lesser-Cohn Mit,: Stetfl Koachate. Am Klavj Wilh Seholz. Kart. 6,56 8,50, 2�0, L60. B Philharmonie. Sonnabend, 30. Nov. Vf, U.t Konaert m. d. Phllh. Orohcater WERNER WOLFE s«u«. Edwin Fischer Bruckner Sinl. No. 6, Brahma Klav.-Kona.B-dar dtt Korten 6, 6, 4, 8, 8 M. � Philharmonie. Monteg. 2. De», V/, Uhr: IV. Phllharmontachea Konaert Artar Emmi NIKISCH LEISNER Sahowoan. Ouv.». ,Oanov»va';BruokB»r, 8inl.8; Wagnar, 4 G»»4ng»; Wagnar, Maistera.-Vorsp. Philharmonie. Maria Ivogün ag, IS. Oeae Konaert terlegl Ki-'.-'.'TL.L' hakt» BQUIgkeit. TTarrtMrThr�btlrt�eran'teJtungTTTarTtet�BTleel�Tn����erSh�lmr Beethoven- Saal £ Zwei Vortrags-Abende 1 WÜLLNER Sonnatend; 30, Nov., 7»/, U. Goethe-Abend (Balladen and lyrlscbe Gedieh.':) Mittwoch, 18. Dez,?'/, Uhr. Schiller- Homer (Hektars Bestattung) Sozialdemokrat. Verein für Serlin VI (S. P. D.) Kaiion je 6, 4, 3. i M. bei&utc& Book, Wertheim. gchUIerssal(Sahillortheater Gharlottenbnrg), Eing. Bismareksta'. 110, Untergrxmdbahxiliof Knie. Heate n. Sonnabend, den-3. Bovomber, S Ubr MARCELL SALZER Heitere Abende* Karten% 4, 3. 2 If. b. Wertheim, EchüJertäa.Tag«- kasse gotfie Abendkasse ab 7 und AmtUbland 130. Aleistersaal. Sonnabend, 23. Nov., abends 8 Uhr 3 Qsetl�e« Scliiiißr1- Hiseaid? Osktir r.u.l.vls Eargaret© S Brmtdl« Jacobe| Kart. M. 8, 4. Z. 2, I bai ßotc& Bocl<. A. Wertheim m. AbewHt.? HealfrteftSJt sSoanietta s« iflffl'S WM- Ml»»«. Die Vorzugskartc!! gewähren nllev-zröijte Ermäßigung! lmd werden regelmäßig alle 14 Tago frei ins Haus ae- i sandt. AhonnementspreiS für die Raison 2,Z9 Wi. 1 Die Karton werden in jeder gewänjihtcn Anzahl auZ. gegeben. 233/20! i Wolff's TbeatervorzugSkarien-BurekU, Berlin El, ! Watrrloa.lller b.— Feruspr.': Amt Morihpl. 13 239. � MW MM» E Äairis (Soldatenratsliiüi'a). JSanl�tente: Dem cher Kreditverein Goschöfte stelle: Sardw SV 11» E. G. m. t. H. DtJJauet£fr. 59/4# Ztn alle WlsrlUttftt», Ok»sssen«t* Kameraden l Das erfl»»eb«t de» Etund ist Sie Zinderang der Krt Die vornehmste stZsiidjt eines jeden Deutschen muß es sein, da'Sr Sorge zu irazen. daß unieee in Lerli»!ich befindenden Kameraden und diejenigen, welch« auf ihrem Wege nach ihrer Heimat Berlin posfior-n müsien, nach Möziichleii unterjlüst werden� Diesem Zwecke widmet sich die lltinm'.ke Wirtschastshilft des Soldatemates (ToldatenratShilfe). Nur durch eine derartige, der Not der Stilube entspringende Organisation kann mau unseren Kameraden lokort belsen and verhindern, daß Lebensmittel gewaltsam bc-chajjt werden. Wir richten daher an jeden einnchtigen und hilfsbereit«* Mitbürger die dringende Bitte, sich der ihtn obliegenden Pflicht voll und ganz bewußt zu sein und uns zu helien. ''"""■'---- Bank- Crs wird herzlichst gebeten, Geld unserem Ban Douisohon Kooilitvsroia(E. G. m. b. N), KStiiener Gtr. 44(Rsichsbankgirokoirtc P«st- wird Konto beim ________ Berlin W 9, ................(Rsichsbankgirokonto oder scneckkonto Berlin NW 7, Nr. 572; für Rechnung.Soldaicmalshilse' überweisen zu wollen.? Haussammlnuge« find strengstens verboten. Die Nebermittelung der Beträge an die Bedürstigsn durch die Kommandaniiw Berlm erfolgen. Cile tut Not! Alle Opferwilligen können pch des Da?.keZ mrser braven Soldaten versichert halten. Her erste Komma ndaiit von Berlin. O t t o W c t s. M. d. N. Freiwllllire Wirtschaltshillo dos Soldaten- rate«(Soldntenratshllie). Ter Lovstaud. Otto V o IIb ehr. Ninlsterinrn des Innern. p i v i ch. Dr. p; u h. B r e i t s ch e i p,�. I.» Melier-SamarUeF- Bund Kolonne Groß-Berlin. Eamaritergenosseu. cm Tage der Veerdiztwg der sie. volutionsopser>>i jeder Genosse oerpflichtet, uiorgons it Uhr im Vcreiiistoka!, Am KönigSgrabcn Nr. 2, zu erscheinen, ganz gleich, mii oder ohne hluSrüjimtg.- Tie nächste Lehrjtunbe findet»in 2. Tezcmver im neuen Bereinslolal. Meichivrstr. Ii», morgen o 8i/, Uhr, i.at«. Jede Person über IG Jahre hat einmaligen jreien Zutritt. Gustav Dietrich. Vornbender, Berlin diW 23, Klopilocksix, 25. 3nr schleunigen Projektiernng, Organisation und Leitung von staatlichen, konitnnnale« und privaten NotstandSarbeltcht aller Art rmvfiehlt sich die Flindw. KlNi'.eskaie Kerliu, G.in.h. H., Prlnj Kcgeuteu-Ste. 2. '«ffW»'" HetmstHtten- Lotterie Orr:' myt» fCr IroTlnr Ensdeabarg B,.- Vidtttr-jfc, Berlin. Hur b20üJ I.O»e, ©m m. und Z3. Novemtser. 8 OOOO sei©©© 3ilOÜSQ| U iOOOO fsklfflstätien-Losfi S s.-ifnernij»»w» ZJi hob«« aJUm Utuae-Oeschta« Loseverknuf.toN«.. |H j|| Berlin W. 56 WndentkcrHirlitlO OtiSsBt EwWla«!««r- ■ M N«taMM<«ma."T?» aäiaöow.o. 1 Prämie I» Werlo T.» Hßchet.Ge«. ( glückt. Fell I. Werter. A 1 Prlmle Im Werte Tie Ä 1 Eeopt- Oeeioe im Werte r. A I*»•»«- eMrire IM Werte e. X fJVL U*Si»W4 mtc- UV-'-'M. � Liii.Nlliti'sCo. die auf dem Boden erscheint heute in der Einigung unseren Ver- Parteigenossen des VI. Kreises, stehen, Arbeiter- und Soldatenräte, sammlnngen! Feldgraue, ehemalige Parteifunktionäre, meldet Euch sofort wieder nach Eurer Rückkehr zur Uebernahme einer Parteifnnktion in den Versamm- lnngen oder beim Unterzeichneten. Es gilt, die Organisation wieder schlagfertig auszubauen. MM Yer Vorstand. I. A.: H. Rietz, Buchstr. 9. i. I'ke �ermsn war office has instrueted all concerned to hasten fortwarding of parcels from abroad to camps and commandos. 2. The necessary steps for early repatritation are being taken. Any unauthorised straggling will lead to hardships and will delay your release. British Red Cross. 144/18» Anfrns irr Bilduttg von Bereinig ttnge,» der aktiven zr U nterofstziere der deutschen Armee, Marine und Schnsttruppen! Die gusabtangen der letzten Zeit beweisen, daß die deutsche,, aklwen Unteroffiziere als iaWfe felbst den Ichweslen inneren Umwälzungen tatenlos gegenüberstehen. Die Zeit sordert von uns die Bilbung von Aereinigunzen überall im Deutscheu Reich«u bewerkstelligen und fich k-rpSweis» zusammenzuschließen. Die S-reinizungrn haben in Fühlung mit der Vereinigung Eroß-Berlin w erster Linie (»sztrib-»iusgaben ,u lösen.„ � 1.•) Sicherungen der Recht« der bestehenden Anstcllunzsgrundsatze. b) Soferiige«eurlaubunz ,ur ins. Beschäftigung bczw. Probedienstleistung beim Anfordern durch BeHorden. Z. Bolle Anrechnung der Dienstzeit»an der Kapitulation Bis zum Ausscheiden aus de» Bceresdiensle au! da? BeloldungSalter der Beamten. 3. kfonsr.ll de?»lv.enZ de» Rech!?«Nif den Bezug der BcrsorgungSaebührnisse oder ihrer «ürzimg im Falle der Lnslellunz oder Beschästigung der Militär-ÜInwärtcr im Bio il dienst». ' 4> Erhöhunz de? D4enstprst»«!e«s». Di- Sildunz einer Bereinigung nkliver NntcroffizieriMes ellaeine und Echutzlrupven Groß-Verlin? ist bereit» geschehenHMi Kameraden de? Deutschen Reiches auf, d-m Beifpiet: zu feig, teilung zu machen. Berlin!?, Shausseestr. 11». Me Vereichm Mm llMMlm Grsß-Mlliis. I. A.: Suppe. ? Earde-, NI. Armeekorp?. der d fordern wir hiermit sämtliche eigen und an? hiervon sofort Mit- Zu der morgen Mittwoch, d-n Sv. November, nachmittag»» Uhr, staltfindenden MKMW m MWMMle m MeillM AWkMe werden die Herren Kameraden hiermit eingeladen. Tagesordnung: 1. Wahl des Vorstände«. 2. Zusammenstellung der Kommlsfion. S. BerschicdencS. �,... SSeff- Die Vnfaminlung wird punlilich eröffnet., I. A.: Suppe. Mitgliever-Versammlungen der Sozialdemokratischen Partei z« Berlin am' DienZtag, den 19. November, abends 8 Uhr, in folgenden Lokalen: HaverlandS AeftsSle, Nene?krtcdrichstr. 558. GewcrkschaftshnuA, Engelnfer 15. Hcckers Vereinshaus, Ecke Schreiner«. Samaritcrstraße. Rcichenberger Hof. Reichenberger Str. 117. Comenius-Säle, Atcmclcr Str. 07. Kleines Gewerkschaftshaus, Elisabcthstr. 11. Werneuchener Schlvft, Elbinger Str. K7. Nnion-�estsälc, Greifswalder Str. 1.223, Vüttner's Festsäle, Schwedter Str. 23/24. Kranke's A-stfäle, Badftr. 1». Pharns-Säle, Müllerftr. 142. Tagesordnung: Deutschland in der Revolution. Siebner: VartelS, Aoumeisier, Brückner. Franke, Hetzschold, Kayser, Klingler, Lorenz, P. Neue, Poetzsch, Wnschick. Ncdnerinne«: Lohm, Echnch, Friedrich, Juchach, Lodahl, Schetbenhuber, Ryneck, Liehe, Vielhaber, Wochenheim, Zezler. Slnfnahme« in die Sozialdemokratische Partei werden in den Versamm- lungeu vollzogen. Dt« Vorstand«. Uodernolimo cki» KorstoNnox von Drov., � " Frft»-. Hohr-, Gorrlndc-, HrhtvclB- u. Ilart- J ! lUtarbeiton naen Zeiohaune oder Master in Einzel- t • stück und Posten zu soliden Preisen. 3385b j l Mechanischs Werkstatt R. Lindenberg, l Berlin C. Hene GrUnstraße SSO. Betr. Wohnungsnot! Segen Raumüwnge! Hoben Große Posten lustaiiaiiansmaterlal Iii«o», und Waiseraulaxeu: Siohre. Klosett». KüchenausguizbeSrn, Armatu.ru sofort grrisbar abzugeben. SsutLshZWÄSKCrWZvUk A.'iZ. Neriti,»DD, G!>arl»»t«>n»tr. 88. SftÜafcMenM mtbm sofort I«tz«e»äh au«,»führt. Tieclilepei mit anacfangenn Arbeit und Material, wegen Todesfall verkäuflich. Bant-, Neukölln, Pannierflr. 39.[39S8b Soldaten! Täglich bohen verdienst für Soldale!: und Händler mit den »!!«! nimes „Hoch Arbeiter- u. Soidatonrat". K. Horst«V Co.. KO, Wabmannstrajje M.' Biete an C5G0 leere«!. gut erhallene iiigfc F. 0. Weite, Lrtprig, HauPtzollamtst». 67 Ferkel~WM Schwere Volke, bi? 50 Pfd., zu billigen Preisen, verkaust Modime*»,!!, Dc:Iin.RvmmcIS> bürg. Haupistr. 85. Telephon: Lichtenberg«84. 142/18« ZigllkttiihSiidltt Knlnis! Freitag, den 22. Nobember, abendS nm 9 Uhr, in den Gormanla-�UIen, hfhausseestr. llv. Tagesordnung: 1. Sa? nützt uns derVre'Sschutzvcrband? 2. Brauchen wir Krossiflen? 3. Fabriken sollen dirclt an die Zigarrenbändlerliesern.•l.Eegc!? die Schieber. 3992b S�T" 3m Fnteresse eines jedcu ZigarrenhöndlerS ist es dringend erforderlich, pünktlich zu b. Versammiung zu erschein«. Der(.iuberufer: Tst il!l AittirZIa, _ Vlantagcn'ir. 39. S&ldzt7 welcher Freitag vor Ratbenowcr Sir. L Ring'aufhob, wird um Abgabe gegen Belohnung ge, beten bei Dr. i'uppc ebenda. Alle Befürworter einer Dsutsctien Nationalversaiüiniung bestehend aus Vertretern sämtlicher deutschen Gaue, bitte ich, die deutsche Kokarde sebMFi-rot-gojd offensichtlich zu tragen, auch an liniformcu. SdSlb Deutsche Kokarden sind in fast allen MilitSretfekien- handlurgen zu erhaltnn. Berlin W. 62. W. A. Pyes. Mlem ü ßM versammeln sich zur 121/lt Beisetzung der Revolutionsopfer am Dtttkwcch, vormittags 19 Uhr, Andreasplaiz. Tic Branchenleitung. Ctto Kraais. Branchenleüer der Rohrleger und Heiser. ZkÄkllioMO m WSWgeMeil AMI. _ Ortsgruppe Berlin. SO. 16, Engelufer 21. Rat und Auskunst!u allen Dteniibolenangelegenheilen. Datelbst Aufnahme neuer Mitglieder. MM! «IM! Mittwoch, den 20. November 1913, abcudS 6 Uhr, im Rheingold, Potsdamer Str. 3: ÜP Versammlung. Tagesordnung! Die Gegenwart und Kukuust der Hauc-angestelllen. Referent: Herr kränz firllger. Alle Genoste» u. Genossinnen werden dringend gebeten, alle Mädchen, die i« der HanSwirtichaft tätig sind, ans diese Bersammlung„usmertsan: zu machen. Die Hansaugestellte» dürfe» uicht mehr abseits stellen. m/3__ Plo Ortslcitnnc. Dettr Mier-SäiyeU. Gsii Seriii. Achtung! Mit lieber! Dienstag, den 19. Novbr., abends 8 Uhr, pünktlich: rCfirtt«kn«rttiP iür den Gesang bei der Beisetzung der RevolutionSopfer s....... Gelungen wird:.Unsterblichkeit« gole'on«(von Uthmann). im Friedriche Hain. (von Schulten):.Tord Die?robe stndei im»Patzenhofer�, LaudSberger Allee Nr. 27, statt. Alle Sänger find verpflichtet, 17.1p zu dieser Probe zu erscheine». Per Dorstand. Bekanntmachung. Gemäs,§ 7 der NuSlllhrungSbeliimmung vom 21. Sed« tewher 1913 iVerordnung über die Abgabe und Eulnahme von Filchen und Filchwareu vom i>.(Xuli I9IÄ) wird jü: den Sc« mcindebezirk der Stadt Berlin bestimmt: In den Brotkowmijsionsbezirken 3. 76, 129— 1.K5, 133 bis 135, 138—118 gelangt vom 21. November 1918 ab|iir jede abgegebene Matte.dl« der Bertiner«--zugSkarie'I, Kilogramm Fettheringe, Klcinheringe oder Strbmlinge zur Berausgabung. Der KlelnvcrkausSPreiS für st, Kilogr. Heringe, netto Fischgew'.cht, beträgt... z_«f. und für'/, Kilogr. Heringe, netto Fischgewicht, beträgt O.'so~0' Der KleinverkausSprei? für '/, Kilogr. Kleinheringe, netto Fifchgew.. beträgt... 0S0«R. und für'/.Kitogr.KIeinhetinge, netto Filchgew., beträgt 0�45„ Der KleinverkausSprei» für '/, Kilogr. Strömlinge, netto Fiichgew. beträgt.. 1"3 M und flb. Kilogr. Strömlinge, netto Fischgew., beträgt o'sö ,.' Die veliesernng richtet sich nach der Lage deZ Ladens dcS Kleinhändlers, bei dem der Sinzclne scinc Eintragung bewirkt hat, nicht nach der ZSohnung dcS Verbrauchers. Tie Abholung muh bis zum 23. Rovember 1913 de. wirkt sein. Berlin, den 16. Rovember ISIS. Magistrat. Abteilung sü�r Fischversorgnng. Tgb. Rr. 3918. Fisch 1«.""'a' Bekanntmachung. _. �«ü.®lf!Kf'?&JtiaMctlu"9 beim Ehef Se, Feldeilcnbahn. i'nl 1 10- Nooember 1918 ein Solbatnirnt gebildet. Die technische Leftung der Schissadrlsable llung verbleibt in Händen von Fachleuten. Damit n. sichergestellt, oasi b-i Bc« .neb der ge.ant.tn See» und Btnnenschifsahrl ausrechterdatlen wird. Zn SnWeiiiiii ttr SlSWrlsMeilinis. 266/15 Toerner. Noue. Bis ßoremiite des Medes iemlkciisilals dollasion«ich von» 23. Norember Uli ab in Berlin NW, AlsenstraSe 3a. Dm Cejuralkoamlat bleibt am 9S. Novambvr pescklcsoos. *7 AU. die Wahlen zur Nationalversammlung. Reaktionärer Mischmasch. Für den Plan einer bürizerlichen Gemcinbiirgschaft gegen die Soz'aK>emokratie bei den bevorstehenden Entscheidungs- Wahlen begeistert sich die„Tögl. Rundschau" in folgenden Wor-en: Di« bürgerlichen Parteien untereinander sind in Wahrheit durch few tiefere und breitete Kluft getrennt als die beiden sozia- lchischrn Parteien, die dennoch heute Ebert neben Haase und Echeidemonn neben Ditimann zusammen regieren und bis auf den lehten Mann geeint miteinarrder in den entscheidungSschwetsten Wahllampf gehen werden, den die Welt je erlebt«. Ohne Schaden «n ihrem Programm und ohne Schaden an ihrer Seele könnten euch Konservative und Zentrumsleute, ZrntrumSleute und Liberal- demokraten in diesem Kampf zusammenstehen. Tie bürgerliche Gemeinburgschaft muß geschaffen werden, so oder so. Sie kann gewiß auch noch und neben der Parteienbildung noch erfolgen durch Wahlkomprom-.si«, durch gemeiuschaftliche Aufstellung der Listen für die Verhältniswahlen. Aber sie mutz er- folgen. Tie bürgerlichen Demokraten hätten allerdings allen Erund, den angebotenen Bund mit der monarchistischen Re- oktion abzulehnen und zu sagen: Mit einem Leichnam der- bändet man sich nicht! Aber man weiß nicht, was die Angst dor dem Sozialismus noch zustande bringt. � hoffentlich werden solche Stimmen wie die der »Täglichen Rundschau" allen sozialistischen Kreisen zeigen, wie verkehrt eS ist, gegen die Nationalversammlung KMve Resistenz zu üben. Hier heißt eS handeln und schlagen! Wir wollen keine monarchistische Reaktion und wir wollen auch keine Geldlackrepublik, sondern eine s o z i a- llstische Arbeiterrepublik. Die kann aber nicht °urch provisorische Hilfsorganisationen geschaffen werden, wndern nur durch die Nationalversammlung, die der Ausdruck oes VolkswillenS ist. Wir haben die Nationalversammlung ?uf die Tagesordnung gesetzt, wir haben damit die Initiative w der Hand und dürfen sie unS nicht entwinden lassen I tt Die unabhängige„Freiheit" beginnt ihren Leitartikel vom Montag abend, in dem RechtSreformen verlangt werden, mit ocn Worten: Tas alte Leitmotiv aller Spießer und Schlafmützen -Gut Ding will Weile haben' hat in Revolutionszeiten ncch weniger Gültigkeit»lS sonst. � Ganz unsere Mcinungl Aber warum bezeichnet die »Freiheit" dann in ihrer Morgenausgabe die Anberaumung vor Wahlen zur Nationalversammlung auf den 2. Februar eine Ueberstürzung?! Zur Z?ra e des Wahltermins. MTB meldet: In den Morgenblättern vom 17. November fand stch die Nachricht, das; die Wählerlisten für die Wahlen zur deutschen �tionalversammlun» am 2. Januar 19!S aufgelegt werden und die labten selbst am 2. Februar stattfinden würden. � Die Nachricht entspricht nicht den Tatsachen. Dem Rat der «olksbcauftragten ist bi» jetzt ein Entwurf zur Wahlordnung für Konstituante noch nicht zur Beschlußfassung vor- ll�egt worden. ..*> 0 ß dievorbereitungen für die Konstituante aid w» möglich i n dieWege geleitet werden sollen, die ReichSregierung wiederholt erklärt. Unüberlegte Drohungen. Mahnung zur Ruhe. Gegen die„Leipziger BolkSzeitung", die in bolschewistischem �Überschwang auch schon Haase und Tittmann, Ströbel und •}?: Hoffrnann als Gegcnrevolutionäre und Sozialverräter abtun wachte, wendet sich die„Freiheit" mit folgenden besänftigenden -Aorten: Wir stimmen der..Leipziger- DolkSzeitung" durchaus bei, daß wsn fttz,. ohne Konzessionen an das Bürgertum zu machen, a r- esten muß für die Durchführung der Revolution. Wir �'"ftln aber, ob diese Arbeit gefördert wird durch aufgeregte � t j f« l, in denen, ohne genauere Kenntnis der Verhältnisse Lohend« Ultimata aufgestellt werden. Unsere Genossen in in Regierung und im Vollzugsausschuß sind verantwortlich dafür. die Ziele der Revolution nicht in da? Gegenteil verkehrt wer. °en. jpij. n!(jjt minder verantwortlich dafür, daß der 0 d e», auf dem allein die Stärke unserer Genossen in der Re- w"ung ruhen kann, nicht unterhöhlt werde durch Ueber- "iihungen und unüberlegte Drohungen. .., Hoffentlich gelingt eS nun auch den Unabhängigen, eine ein- Mliche Operationslinie herzustellen. Angesichts der bürger- uchen Sammlung, die sich eiligst vollzieht, sind Streitigkeiten in M Arbeiterklasse einfach Telbstmordpolitik. Diejenigen, die sich um die Sicherung der revolutionären Errungenschaften so be- M zeigen, sollten doch eigentlich die ersten sein, zu begreifen, Uneinigkeit daS sicherste Mittel ist. das Errungene wieder «u verlieren._ Genen Gelöhamstcrei und Steuerhinterziehung. Erklärung TchifferS. � Staatssekretär de» MeichSschatzamt-, Herr Schiffer, gab Redokteur der.Deutschen«llg. Ztg." nähere Aufschlüsse über £*» Finanzprogramm der neuen Regierung. Er führte aus, daß Regierung tne Rechte der KriegSanleihebesitzer nicht antasten W«jtcr wandt« sich Herr Schiffer gegen die Geldhamstern un*'agte: . Wenn jetzt noch Bargeld und Noten gehamstert werden'nSbe- T�ete von den Leuten, die KriegKrnleihestücke verkauft haben, um Geld zu thesauricren, so kann cS sich meiner Ilebcrzeugung nach dem Moriv dazu nur noch um Steuerdrückerei Hände. n. �'»rflor« Ihnen schon heute, dnß Ich gegen die Tteuerhinterzielning � ieder F,rm mit der Suheeften Schärfe vorg hen werde. ��uerfluchtgesetz, daS die Verschiebung von Geldern und Eife.ten Ausland verhindern soll, war nur ein Anfang:-ihni �eden entsprechende Maßnahmen für da? Inland folgen. Unser Hot«in Anrecht darauf, daß die Verteilung der finanziellen l-'kicn»xch dem PrinzipderGerechti gleit ganz rücksichtS- �-md ql-eichgüliig, ob e? sich um hoch oder niedrig handelt, durch- �führ, wird. Zur Erhöhung öer Srotration. Sine verfrühte Meldung. c Die in der B Z am Mittag" vom 18. November ye- wachte Meldung, daß die Brotration auf 210« Gramm erhöht �rde und mit dem nächsten Monat in Kraft treten toll,'st "och Mitteilung des MTB unzutreffend, da die Be- Sestattung öerRevolutionsopfer Die Traverfeier findet am Mittwoch, den 20. November, um 11 Uhr auf dem Tempclhofcr Felde statt. Nach Beendigung der Feier passiert der Leichenzug die Dellcallianccstraße, Königgräbcr Straße, Budapcster Straße, das Brandenburger Tor, die Linden, Schloßplatz, Königstraße, Landsberger Straße. Alle diese Straßen werden abgesperrt. Den Zug eröffnet eine Ehrenkompagnie, gestellt vom Alexanderregiment. Es folgen die Kranzdeputationcn, die sozialdemokratischen Vertreter der Reichs-, Landes- und Kam- munalbehördrn, die Partei- und GewerkfchaftSdcputationen. Alsdann die Särge der Gefallenen und nur die nächsten Bcr- wandte» der Rrvolutionskämpser. Eine Ebrenkompagnie, gestellt von den Matrosen. �Tie Arbeiterschaft der einzelnen Betriebe, voran die Ar- bciter der Firma Schwartzkopfs. Jeder Betrieb stellt die erfo?. derlichen Ordner. Tie Mitglieder der sozialdemokratschen WaHlvereine Groß-BerlinS und die Jngcndgcnoffcn schließen sich ihren Be- trieben an. Die Truppen der Berliner Garnison. Am Landsberger Platz löst sich der Aug in die Seiten- straßen ans. Tie Landsberger Straße muß für den Anmarsch freigehalten werden. Alle öffentlichen Gebäude legen roten Schmuck an; die Flaggen ans Halbmast. Sämtliche Kirchenglocken sind von 12V£ bis 1 Nhr und van 3 bis dVi Uhr zu läuten. Der VollzugSrat des Arbeiter- und Soldatcnrates. ratungcn im Schöße deS LebenSmittelverbandeS Groß-Berlin und mit den Vertretern der Berliner Arbeiterschaft noch nicht zum Abschluß gelangt sind. Eine Er- höhung der Brotration tritt auf jeden Fall e i n._ Sicherung öer tzackfruchternte. Verfügung des KriegsernährungsamtS. Noch viele hunderttausend Zentner Hackfrüchte. Kortoffeln und Rüben sind im Boden, wcil ausreichende Arbeitskräfte fehlen. Werden diese Feldfrücht« wicht bald geerntet, vernichtet. s i e d er Frost. DaS darf nicht geschehen, denn das wäre ein unersetzlicher Verlust für unsere ohnehin schwer gefährdete VolkSernährung. ES ergeht daher an alle Arbeiter- und Bauernräte sowie an alle Behörden der dringende Rusi überall dort, wo noch Kartoffeln im Boden sind, bei den Truppen und unter den Arbeit?- losen männlichen und weiblichen Geschlechts durch Vermitt» lunz der örtlichen Arbeitsnachweise sofort die Arbeitskräfte aufzubcingen. die erforderlich sind, die Ernte schnellstens zu vollenden. Die Landwirte, die noch Kartoffeln im Acker haben, sind verpflichtet, von den nächstbelegenen Truppenteilen und De- Hörden die erforderlichen Arbeitskräfte gegen Zusicherung eines an- gemessenen, die heutigen Teuerungsverhältnisse berücksichtigenden Lohne» schnellstens anzufordern. S�nd sie darin lässig oder verzögern die Ernte durch die Weigerung, emea angemessenen Lohn zu zahlen, so müssen die Behörden geeignete Zwangsmaßnahmen ergrerftn, um die Feldfrüchte vor dem Verderben zu bewahren. Kraftfahrertruppen! DaS Kriegsministerium erläßt im Einverständnis mit de« Soldatenrat folgende Verfügung: Alle in der Heimat befindlichen Dienststellen der Kraftfahrer- truppen bleiben bis auf weiter«? in Tätig keif. Sie erhalten Anordnungen und Befehle im Namen de» Vollzugsausschusses des Soldaten rate? durch die Verkchrs-Abteilung dei KuegSminisieriums. Diesen ist unter allen Umständen zu entsprechen da sonst Volks- ernährung und jede planmäßig« UebergangSwirtschast aufs Höchste gefährdet sind. Alle anderen. daS Kraftfahrwesen betreffen- den Fragen, werden in derselben Weise geregelt werden. Die Der- fügungen der VerkehrS-Abteilung dei Kriegsministerium» werden ausser vom AbteilungSchef noch von einem Vertrauensmann deS Soldatenrates gezeichnet werden und haben Gültigkeit für da» ganze Deutsche Reich._ Arbeits- unö Sicherheitsdienst. Verordnung: 1. M/annschaften, die dauernd Arbeitsdienst leisten, sind zu entlassen. Werd«n sie weiterbeschäftigt, sind sie freie Zivilarbeiter und al» solche zu behandeln. 2. Mannschaften, die vorübergehend zu Arbeitsleistungen, die sonst Zivilarbeiten verrichten, herangezogen werden, erhalten für jede Arbeitsstunde bv Pf. Zulage. 3. Mannschaften, die sich freiwillig zu besondere« SicherheitSdii-nst über ihren Entlassungstag hinaus mit zehntägiger Kündigungsfrist verpflichten, können für diesen Dienst angenommen und kommandiert werden. Sie erhalten eine monat- liche Löhnung von 30 Mark und eine tägliche Zulage von 5 Mark«IS Führer und 3 Mark als Mann. 4. Tie Mannschaften beziehen, so lange sie mobil find, mo- bile Löhnung, soweit sie immobil sind, immobile Löh- nung. jedoch Gefreite und Mannschaften monatlich 3v Mark. Der Rat der VolkSbeaustragten: Ebert, Haase, Dtttmann, Schmdemann. LandSbcrg, Barth. Der VollzugSrat deS Ausschusses deS Arbeiter- und Soldaten- ratcs: Molkenbuhr. Richard Müller. Hapern für Hroß»deutscklaud und parla- mentaristbe Demokratie. Tas Pro ramm der bayerischen Regierung. Die baherische VoüSiegierung veröffenilicht ihrPr og r amm, m Sern eS u. a. heißt: Dir betroituen eS al»»nlere Aufgabe, o»ib innerhalb hkr deulicben Stämme eine innige Gemeinschaft vorzubereiten. Dir glouben und wollen, daß eine Vereinigung de» Deutschen Reiches mit der Teutschösterrelchifchen Republik unauficdiebbar ist. Dir sind ferner entschlossen, diese nalionale Politik mit fester Hand ourchzusübren, ohne dabei die Freiheit und Selbständig. keil Bayern« anzutasten. In der inneren Politik Bayerns streben wir die rascheste Durchführung einer lebendig tätigen Demokratie an. Bevor noch die konstituierende Nationalversammlung, die so schnell wie möglich einberufen werden soll, zusammentritt, muß diese Demokratisierung erreicht werden könpe»."Neben dem provisorischen Zenrralparlament und dem in der Regierung verkörperten revolutionären Vollzugsausschuß sollen alle einzelnen Verbände und Berufe der Bevölkerung in voller Oeffeiitlichkeit ihre eigenen Angelegeiiheiten erörtern tonnen. Da» Deutsche Theater zu München soll der Sitz diese» neuen Paria- mentes sein. Alle Berufsklassen sollen sich zu Räten zusammen- finden und in diesem freien Parlament ihre Angelegenheiten er« örtern.____ Sachsen für den deutscken Einheitsstaat. In einem Aufrufe der neuen sächsischen Regierung an da? sächsische Volk heißt e» u. Di« neue sächsische Regierung erstrebt die Beseitigung der veralteten bundeSstaatlichrn Verfassung und die Einordnung Sachsens in die einheitliche groß- deutsche Volksrepublik, an die auch Derrtschösterreich seinen Anschluß vollziehen möge. Den einzelnen Teilgebieten de? neuen Grotz-Deutschland» soll weitgehende Selbstverwaltung und Schutz der Kufturinteressen gesichert werden. Stuttgart gegen Diktatur. S t n t t g a r t, 13. November.(E. K.) Der hiesige Arbeiter- und Soldaten rat hat sich g e g« n die„Diktatur des Proletariat?" erklärt und der vorläuftgen Regierung ihr vollste» Vertrauen au»g«kprochen. DeS weiteren wurde die Bildung von roten Garden abgelehnt. Mehr August al» Friedrich. Von der Abdankung d«s sächsischen König? Friedrich August erzählt die Chemnitzer..Volksstimme", daß dieser frühere König Sachsen» die Anregung, die Schlohwache zu verstärken, mit den Worten abgelehnt habe, er könne doch oen Krieg nicht auf der Schlohstraße fortsetzen. Als dann die siegreiche Rcoo» lution seine Absetzung proklamiert«, empfahl er sich mit den Worten: „Na wenn Ihr nicht wollt, macht Euren Dreck a ll e e n ei"— Bei jedem anderen würden wir daS für eme nach- träglich erfunden« Fabel, für einen Treppenwitz halten. Aber wer den klugen Friedrich August gekannt hat, wird dem Chemnitzer Parteiblati glauben, daß diese Geschichte den Vorzug der Wahrheit hat. Wir sind überzeugt, daß das sächsische Volk sich seinen„Dreck" ganz gut„allecne" machen wird. Entlassungen in der Marine. Jeder Mann, der ordnungsmäßig entlassen wird, erhält 60 Mark Entlassungsgeld, gez.: Ritter von Mann. Pogeherr. villige Sperrung de» Paketverkehrs an HeereSangehirilg«. Amtlich wird bekannt gemacht:»Die Aanahme von Privatpaketen und Privatfrachtstücken a n Heerekangehönge im Osten wird von sofort ab eingestellt. Der bereit? gesperrte Verkehr n a cd dem Westen und Süden wird nicht mehr aufgenommen. Unterwegs br- findtiche Sendungen gehen den Absendern wieder zu. Jeder Paket- und Frachlstückverkehr von HecreSangehörigen nach der Heimat bleibt jedoch noch weiter bestehen." Znöustrie unö Handel. x Die Börse. Die Börse war zu Wochenbeginn eiwaS beruhigter. Tie Kurse schwächten sich aber weiterhin allmählich ab, weil über die Absichten der Regierung gegenüber dem Privatkapital und der� Nationalver- sammlung Unklarheit herrscht. Gefragt waren clsässische Kaltwerte und lothringische Montanpapiere. Sehr fest waren wie in den letzten Tagen überhaupt viele Wert« in fremder Rechnung. Da- gegen nahm die Reichsbank deutsche Kriegsanleihe nur ein Prozent unter dem AuSgabekurs« aus, Die Börse möchte sich, nachdem sie eben so ungeduldig auf ihr« Wiedereröffnung gedrängt hat, am liebsten wieder„vertagen". Diese» Schwanken scheint ihr« von ihr selbst am meisten gerühmte Voraussicht nicht zu bestätigen._ Die Erfassung der KriegSgewinne. UnS wird geschrieben: Viele Betriede der Industrie, des Handels, Gewerbes und der Landwirtschaft haben große Uebervevdi r t f ch a f t, wo der Staat die Ware nicht mehr ohne Rücksicht auf die Qualität nehmen muß. ab.'r trotzdem die Unter- nehmer von ihrer KriegSgewohnheit der Uebervorteilung des Reiche? nicht werde» lassen wollen. Lesste Nackrickten. Abbruch der Beziehungen zwischen Holland und Nußland. Haaz, 18 November. sHollcnidsch NieuwSbureau.) Die „TimeS" meldet au» Kopenhagen: Unter den während der Unruhe» verhafteten unabhängigen Sozialdemokraten befinden sich auch Personen, die von russischer Seit« bezahlt wurden. Der früher« Gesandte Ruhland» und sein Stab werde» zurückgerufen»erde» müssen.(Auch Spanien hat die Beziehungen zu Rußland ab- gebrochen.) SMerkschaMwEMg N» die Berliner Gewerkschaften! Um die Vertretung der wirischastlichen Interessen für alle in fom Betrieben GroZz Berlins beschäftigten Arbeiter und Ar- beiterinnen wirtsam in die Wege zu leiten, werden die der Gc- werkschaftZkommission Berlin? und Umgegend angeschlossenen Ge- werkschafien ersucht, da? Erforderliche zu veranlassem Tie Neuwahlen der ArbeiterauSschüsse sind sofort durch Be- «ruftragte der Gewerlschaften vorzubereiten und durchzuführen. Ferner sollen die Gewerkschaften mit den zuständigen Arbeit- goberorganisationen sofort in Verbindung treten, um da? künftige ArbeitSizerhältni? der Arbeiter und Angestellten durch Verein- barung von Kollektivverträgen zu regeln. Für die Angestellten ist dre Zentrale der Angesielltenräte im Meichstag, Zimmer 14, mit der Durchführung der vorstehenden Massnahmen betraut. Der AuSschuss der GewerkschaftZkommission B-erlinS und Umgegend. A. K o r st e n. Ein Gebot de? Stunde. Im Znteresse der Beseitigung der Hemmungen der öffentlichen VerkehrZcinridjtungcn richtet der Vorstand de? Deutschen Metallarbeiterverbandes an dre Arbeiter» s ch a f t nachstehenden Aufruf: Mit Eintritt d.'S Waffenstillstandes entfällt die Notwendigkeit der Ausführung weiterer HsereSaufträge. Zahlreiche Arbeiter, die durch irgendeinen Zwang ihre ihnen lieb gewordene Defchäftiminz aufgegeben und Arbeit in der NüstungSinduftrie angenommen haben, werden dadurch frei und ledig jedes Zwanges, Herr ihrer selbst. Der nun eiriscszende Wiederaufbau unserer Volkswirtschaft verlangt dringend Verwertung der Kenntnisse und Er- fahrungen jedes Einzelnen a m rechten Platze. Darum kehre jeder zu seiner früheren Beschüftiziing zurück! Sie dürfte ihm die beste Verwertung seiner Arbeitskraft und Be- friedigung gewährleisten. Diese Mahnung gilt besonder- den Arbeitern, die auf Lokomotiv- und Eisenbahn- wagen lb au beschäftigt gewesen sind, che sie zum Heeresdienst ein- gezogen oder zur Rüstungsindustrie übergegangen find. Alle, die hier keine ausreichend« Defchästigulng mehr oder in Bälde mit Arbeits- kssigkeit zu rechnen haben, ftnden im Sokomotiv. und Eisenbahn- wayenbau lohnende und ausreichende Beschäftigung. Der Zustand unserer öffentlichen Verkehrsmittel ist besorgniserregend. I n i h r e r jetzigen Verfassung bilden unser« Eisenbahnen eine e r n st e G c f a h r für um er Volk. Sie zu bannen, ist Pflicht auch der Arüeiterfchast. Eine hemmungslose Abwicklung de? Ver- kehrS gelrmbr bei stet die Verteilung der Lebensmittel, der Rohstoffe für die Güteverzengung, der Betriebsmittel, kurzum den Wieder- oufbau unserer Volkswirtschaft und damit da? Wohl unseres Volk:?, und nicht zuletzt da» der Arbeiberfchast selbst. Tausende Lokomotiven umd Eisenbahulrapen müssen dem Feind abgetreten werden, Dausende andere sind unbrauchbar und harren der Fnstandsctzung und Dausende müssen neu geschaffen werden. Hier fehlt eZ a n gelernten und geübten Facharbeiter-n, besonders an Kesselschmieden und Maschinenschlossern. Viele be» rinden sich heut« noch in Betrieben für HeereSbedars, viele von ihnen können heute volkswirtschaftlich wichtigere Arbeit leisten. An sie er- geht der Ruf: Hinein in die Lvkomotiv- und Eiscnbahnwagenwcrkstiittcn! Hier winkt JxHiemde und auch lohnende Beschäftigung. Ebenso ist bor Einreichung bon Forderungen unsere Zustimmung einzuholen. Verband der Bureau an gestellten Deutsehtands, Ortsgruppe Berlin. Fremd Krüger, 1. Bevollmächtigter. 3. Die Ersetzung der bisherigen, auf Grund des Hilfsdienst- gesetze- beruhenden Angestelltenausschüsse durch sogn. Angestellten- räte ist von der Zentrale der Angesielltenräte überstürzt ange- ordnet worden ohne Fühlungnahme mit den bestehenden Beruf-- organisationcn. Das zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmer- Verbänden aller Richtungen einschliesslich der freien Gewerkschaften getroffene und von der heutigen Regierung gegengezeichnete Ab- kommen ordnet die Verhältnisse neu und sieht Angestellten- ausschüsse vor. Ter Vollzugsrat der Arbeiter, und Soldatenräte bat die Gewerkschaftskommission Berlin umgehend mit der Durch- Einen Strich durch die Rechnung. machten die Angestellten der Kohlcnstelle Gross-Berlin den Leitern der Kohlenstellc bei der im Hotel Prinz Albrecht vorzunehmende Wähl eine? Betriebsangestelltenrates. Tie Leiter dieser. � Stelle hatten damit gerechnet, datz ein Angestelltenrat gewählt führung der Wahlen zu den Angestelltenäusschüssen beauftragt. werde, der mit ihnen auch� fernerhin durch Tick und Dünn zu Tie Arbeitsgemeinschaft technischer Verbände ist an die Gewerk- gehen bereit war. Diese Spekulation wurde sowohl durch Dar-' schaftskommission herangetreten, um die Mitwirkung der Ange- legungen de? Genossen Herner, wie auch durch die des Vertreters stelltenveroänds bei der Durchführung der Wahlen zu sichern. des SoldaienratS der KriegSamtSstell« in den Marken, Herrn Dr. � 4. Daneben haben die Angestellten der einzelnen Betrieb« Lan�e, zunichte gemacht. Letzterer ermahnte insbesondere zur � Vertreter in die örtlichen Arbeiter- und Soldatenräte gewählt. Einigreii und verdoppelter Anstrengung der Arbeitskraft, damit. Tiefe sind politische Kontrollorgan« der heut.gen Regierung. der neuen ReichSregrerung ihre schwere Ausgabe erleichtert werde.' Daraus ergibt sich, dass die Berufsorganisationen als solche dieser Gewählt wurden fast alle von Gen. Herner vorgeschlagene Kan- politischen Körperschaft neutral gegenüberstehen, wohl aber didaten. Er selbst wurde in der konstituierenden Sitzung zum empfehlen wir unseren sozialdemokratischen Mitgliedern, eine Ver- ----'---'-------— 4— 1— tretung in den örtlichen Arbeiter- und Soldatenräten anzustreben. Obmann. Rechtsanwalt Sffnert zum ObmannstcllvcrtWter und Herr Dame zum Schriftführer des Betriebsrat- gewählt. Die erste„Tat" dieses Rates war, ein Antrag auf beschlen- nigte Auszahlung einer angemessenen Teuerungszulage, die den Angestellten der Kohlenstelle bitter nottut. Eine Verfügung der Eisenbahndirektion Berlin vom 13. November ruft, wie wir auS mehreren an uns gelangten Einsendungen entnehmen, unier den Angestellten und Arbeitern rege Missstimmung hervor. Es wird in dieser Verfügung unter anderem auch betont, dass die auf der Dienststelle vorhandenen Arbeiter- und Soldatenräte, deren Befugnisse auf politischem Gebiete �____________ lisaen. nicht in die dienstlichen Angelegenheiten, insbesondere auch 8 Stunden dauernde Arbeitszeit extra mit einem Aufschlag nicht in die AnstellungS-, BefoldungS- und EntlassungSverhältnisse von 2b Proz. bezahlt; für notwendige Ueber- und Nebenschich- der �— L.....||----:C— ftv—_ von maliss täte v-A�echselt' werdm'mft" den' fü" Rege'un�de'r Streftigkeiten'?ember das Kindergeld noch hinzu. Der Mindestlohn ist im Prinzip im Betriebe vorgesehenen A r b e i t e r a u S s ch u s s e n, deren Wahl anerkannt und betragt ab 1. Dezember im Gedinge vier Fünftel Ter Achtstundentag kür Bergleute. Nach beendeten Verhandlungen der vier Dergarbeiterverbändc mit dem Zechenverband ist von Montag, den 18, November, ab die achtstündige Schicht einschliesslich Ein- und Aus- fahrt eingeführt. Der Lohn wird aus diesem Grunde nicht verändert. Für die Tagarbeiter soll die achtstündige Arbeits- zeit ebenfalls eingeführt werden, sobald genügend Arbeitskräfte vorhanden sind. Spätestens aber am 1. Januax 1919, Sollte da und dori die Einführung noch nicht möglich sein, so wird die über sozial: n Interessen sorgsam überwachen und fördern wird. Ein Rückfall in daS ehemalige System ist nicht zu befürchten. ZurAnfklärnng dertechniichen Angestellten Grost-Berlins. ersucht unS die Arbeitsgemeinschaft der technischen Angestellten um Aufnahme folgender Veröffcnrlichung: Tie zahlreichen, sich vielfach widersprechenden Bekanntmachun- gen in der DageSpresse haben bei den technischen Angestellten eine starke Verwirrung ausgelöst. Wir halten daher folgende Festste!- hingen für notwendig:,.....................„_-•,._ L Die..Zentrale der Angestelltenräte" ist eine rein politische wä- Tw nächste Lehrsiunde T Dezember'« Körperschaft. Sie setzt sich mir ans Personen zusammen, die in der'-* �• f' f � �' u6et 1 � Um die so unbedingt notwendige Kohlenförderung nickt zu stören, sollen alle strittigen Fragen durch Verhandlungen der vier Verbände mit dem Zechenverband oder den einzelnen Zechen be- scitigt werden. Arbeiter-Tamariterbund, Kolonne Erotz-verlin. Am Tage der Be- erditmng der RevolutionZcpscr hat sich jeder Samaritergenosse ganz gleich mit cder ohne Ausrüstung, morgens pünktlich Uhr im Ber- einZlokal, am KönigZgrabcn Nr. 2, an der Kontrolle zu melden und sich seinem Eruppensübrcr»ur Verfügung zu stellen, außer denjenigen, welche „Arbeitsgemeinschaft freier Angestellisnverbände" tätig sind. Die hat einmaligen freien Zutritt. Arbeite:- Samariterbuud, Kolonne Groß- Berlin. Die Arbeiter« Achtung? Burcauangcsicllte in Krankenkassen, VerufSgcnossen- fchaften, Reichs-, Staats- und Kommunalvcrwaltungen, bei Rechts- anwälten usw. wenden sich wegen der Wahl der AnyestelltenauSschüsse nur an unser Bureau für Gwss-Berlin: O. 27, Tirckscnstr. 4l. Mitglieder der Zentrale gehören als Privatpersonen auf Grund, Samariter und-Samariterinnen tresjen sich mit Armbinde usw. bei der ihrer politischen Ueberzeugunq der genannten Zentrale an. Di« Be- Beerdigung der Rerolutionöopser 2 Stunden vor Abgang des ZugeS im rufSorganisirtivnen der technischen Angestellten, wie Deutscher Tech- BercinSlotal am KöuigSgroben Nr. 2. Meldung an der Kontrolle. nikerverband, Deutscher Werkmcisterverband. Bund der technisch-! Tie Arbelter-Turner Groß-BerliiiS versammeln sich zu der am Mit!« industriellen Beamten haben mit dieser Zentrale nicht daS geringste wo», den 20. November(Büß>°g). statlsindenden Beisetzung der Freiheit� ww. A�fLwna�d�"beu!iaen Ma«b°5e?�wirke5"����! T�rewZ„Fichte" BerUn SO..�C°�nick-A.raße"lY3� � d.e Ai�f Zungen der heutigen Mechrlaber 5U wirken.. einheitlicher Turnerklcidung(Männer: graiie Hose, blaues Jackett, Frauen: 2. AlS begutachtendes Organ der Regierung hir die Wahr- Turnerkittel). Die Brudervereine der Umgegend beteiligen sich wst nchmung der Angestellteninteressen können die Angestelllenorgant-, Bannern. Abmarsch vom Hofe ll Uhr. sationen die Zentrale nicht anerkennen. ES muss dringend ge---.....——-------'._»-, fordert Wevden, dgss die heutige Regierung im Gegensatz zu bisher Zieranlwortlich für Votitit«riw»«itner, BerUn: für den übrigen Teil dr? den Berufsorganisationen der Angestellten Gelegenheit gibt, bei der Aeuwan: für sin�eigen Tdrodor Gio»e. j-eriin. Verlag: Schaffung von Gesetze, i und Verordnungen, die die wirtschaftlichen i iinal"u\o und sozialen Interessen der Angestellten berühren, mitzuarbeiten. J Hierzu i Beilage. *,«1 itirit GmallWe» liKflicht! Der Ausschuß der Gewrickschaftsitommissiott Derlins uud Umgegend._ Ceipzigersfra. sse AJ&canderplsdz frankfurf er Allee � 71« ItUflein- öfyniHmustmbteilmg Leipziger Straße— Alexanderplatz S Eeidensisffl Vlufen-Seide. myg gestreift, in grossei Auswahl I. J JL/' Damenkleidung £I»fc"fe'fc.e. 4980 69°° 89°° Blusen-Ss de Winte.palstots t>c,na 1��«.-, Kariert, in schöiuIarbenilell. 1 1?�" flotte Formen..... 9030 IzD00 22D00 Einfarbige Seide O150«n50 in oersstsiedenen Farben... ZL JU Raffet schwarz, in guter 1~ Q � Qualität.......... 105ü Z4oU SlVitt'JiM 42°° 46°» M.��4s-°e4-° wJ:'",'.-0":!' 135»» 165«» 290°° lÄÄ" 175«» 239°° 275°» 195°° 225»° 275°° «ÄS 275°° 350°° 390°° pelzwaren Kinder- Pelzqarnituren Kragen und Mnfl ZY� Hgoo �goo K nw-Eturmkragen..... 6ö00 8 350 Muffen................ 55°° 77°° Kanin- Fuchskragen..... 67CO 8400 Muffen................ 7760 99"° Blaugefärbte Fuchskragen.131°° Muff««................... 15100 W» MAssmifureli fn SildsMA, Rkeuz- fuchs. 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