Nr. 320a. 33. Jahrg. ÄezugSvretS, S«»rl?lISHrl.ö.U>Ml. nrondll l.SOIRL fret inS yauS. voraus, aülbcrr. Einzelne Nummern 10 Pfennig. Voilbe�ug: Mona». ich vom PoOfchalter abzukiolen 1£C dJil. vom Briefträger ms Haus ge- brach: 1.94 Ml llnie» Kreuzbano für Deurichia: d und Oeuerreich- Ungarn 4.— Ml� kür das übrige Ausland 8.K0 Ml. mona: ich Beriand ms Z>eld bei direkter Beslelluna monall 2.— Ml. Boitbestellungen nebmen an Däne« mark Holland Luxemburg. Schweden Und die Zcvwei,. Emge:raoen m�lc Po«'!.'.eitunaS-BreiSliste. Erfchem, täqiich, Telegramm. Zldrefse: »Sozialdemokrat Ver tu-. (lO Pfennig i y AnzeigenvreiS: f, Verlinev VolKsblatt. StefipbenBdpadcneÄplotrcIjencfBflct 80 Pkg...SIcir.« Anjlrtg«»., das tetlaedrultle So« ZV Pfs 3 fctlgedruckle Sorte), jedes weitet? Wo« 1B Pfg, SteneiiqefutBe u,d tdjlofttenenonjeiBeB»«« rtiie Wo« 20 Big,,|t»e# meliere So« 10 Big. Worte über 16 Buchüaben»«Bio» iür lwei Sorte Ieueru»tz«iti!c«Iog X'/, Familten-Nnzetgen. votitikche uno qeroertfcfiai'tltdie Verein»< Mnteigetr 70 Big die Zeile, Anzeigen iür die nSeitite Ntnntner müüen dt?» Uhr nartimtitng« im SauvlgeschiiN Seviin 63B.68, Lindenfirtttze S, nBregeden werden,«eaifnet von 8 Nhr srüh dt? 7 Uhr abends, �entralorgan der rozialdcmohratifcben Parte» Deutschlands. Kcdaftien: Sw. 68, Linüenstratze 3. aernilirctöer: Amt Morinvla», Str. ISl SV—»»» S7. expeöition: EW. 68» Linüenstrahe 3. piernivrelber: Ami MorisviaP. Nr. ISI SV—»S»S7. Das Legräbnis der]Vovtiiibertoten. Berlin ehrt die Opfer der Revolution. Acht Tote werden beerdigt. Acht Tote in einer Zeit, auf bie das Sterben Tausender kaum noch Eindruck macht. Tie Nerven haben ssch abgestumpft. Vier Jahre lang haben wir es Tag für Tag erlebt, daß taufend der frischesten und blühend- sten Söhne auf den Schlachtfeldern niedersanken. Wir haben den Tod bei uns zu Hause Einkehr halten sehen, wie sahen Säuglinge an mangelnder Nahning/ Alte an Entkräftung uud junge Menschenkinder an der heimtückischen Grippe in Massen sterben. Was war uns der Tod? Aber nun werden acht Menschen begraben und Hundert- tausende geben ihnen ein feierliches Geleite. Hunderttausende opfern ihren Feiertag, um diesen Acht die letzte Ehre zu er- we i?n. Alle B!umenläd.en' der größten deutschen Gtadt wüsten ihren Inhalt bis zum letzten bergeben, um die Gruft dieser Acht bergehoch mit Kränzen zu überhäufen. Wer. waren diese Acht? Waren es Fürsten, Schlachten- lenker. große Staatsmänner, Gelehrte, Künstler? Nicht? von alledem. Hier sind ihre Namen, einfach und schlicht, wie ste selber waren: Gastwirt Richard Glale, Werkzeugmacher ltünch Habersaat, Arbeiterin Charlotte Nagel, Gasarbeiter Otto Mai, Kraftwaaenführer Walter Kaminski, Soldat Karl Thiel, Kraftfahrer Spengler, ein unbekannter Matrose. Acht Proletarier, die fast niemand gekannt hat außerhalb des kleinen Kreises, in dem sie lebten und wirkten. Aber diese Acht sind für die F r e i h e i t gestorben. Das hebt ihre Namen himmelan und schafft ihnen ein Begräbnis, drssen Glan; ein Kaiser vielleicht sich vergeblich gewünscht hat. In unserer von Individualismus gesättigten Zeit werden wir einmal wieder daran erinnert, daß es ein größeres Ideal für das Volk gibt, als für sich ein großes Genie zu werden. Das ist: treu und schlicht und bis zum Tode der größten Sache zu dienen. Die Sacke adelt. Sie adelt das dürftige Proletarierdasein, auch wenn ihm aller Glanz und Schmuck des Lebens fehlte. Sae adelt den Mangel an Bildung, an Wissen und Kultur- reichtum, den ein harte» Los dem Menschen auferlegte, dessen Wiege in einer Proletarierwohnung stand. In diesen Toten ehrt das Proletariat sich selber. Denn es gleicht ihnen. Es hat in harter, geduldiger, aufopfernder und begeisterter Arbeit im Dienste tier höchsten Sache auS sich als G k! e m gemacht, waS der einzelne nicht werden konnte: eine Kultunnacht von höchstem Werte, den vorwärts- treibenden Motor der Weltgeschichte die Kraft im Dasein der Völker, die auf das Künftige und Höhere, auf die besseren und vollkommeneren Lebensformen zustrebt. Es ist etwas Ungeheures. Dieselben Menschen, denen daS Geschick am wenigsten auf den Weg gab, denen die Güter der Kultur am kärglichsten zugcnnssen� wurden, sie organisieren sich zu der Bewegung, die den höchsten K u l t u r w e r t innerhalb der Men schhei� vorstellt, sie geben olS Gemeinsclwft der Menschheit den Frieden und die Frei- h e i t. Das war im Bewußtsein der Hunderttausend lebendig. die am Mittwoch die Beerdigung von acht Toten durch ihre Teilnahme zu einem weltgeschichtlichen Ereignis machten. Das war das Band, das sie mit den Toten verknüpfte: der Stolz a»f eine gemeinschaftlich vollbrachte Kulturtat von ungeheurer Tragweite. Diese Kulturtat aber gibt dem Volke auch d a S Recht zu herrschen und zu führen. Es ist in diesen Tagen von feiten der gestürzten Mächte oft gefragt worden, mit welchem Rechte denn die Revolution alte Einrichtungen bei- leite schiebe, das Vergangene für vergangen und begraben und das Neue für lebendig erkläre. Blickt auf die Hunderttausende, die gestern den Särgen von acbt Proletariern folgten, blickt auf die Hunderttausende, welche die Straßen umsäumten und das Haupt vor ihnen ent- blößten:dallegtunserRecht! Unser Reckt ist das Be- wußtsein, e�is zu sein mit dem großen Volkswillen, mit dem Fühlen und Streben der namenlosen großen Masse die aus ihrer dunklen Existenz dem Volke und der Welt das Licht ge- bracht bat. Die acht Toten des 9. November hat daS Volk vor allen anderen geehrt, selbst vor den größten und besten Einzel- menschen, die je unter uns gelebt haben. Es bat sie geehrt um der Sache willen, für die ste gestorben sind. DaS gibt un? da? Reckt, nein, das zwingt uns zu der Pflicht, diese Sache durchzuführen und den Willen der Toten zu vollstrecken, es koste, was es wolle. DaS ist der Sinn, das ist di« Bedeutunß des gestrige« Tages. Die s�cicr au» dem Tempelhofer flfeld. Vi« jeflrize Bestattung free Revolutionsapfer gestaltete sich zu «ht»r Demvnsiratttm. die cm Ausdehnung und Wucht alle früheren Massenaufgebote in den Schatten stellte. Schon ru ' den ersten Stunden des Vormittags sah man die langen Reihen der Arbeiter, die nach Betrieben gesondert waren, durch die Stadt ziehen. Lang« vor Beginn der Feier war das Tempclhofer Feld von unübersehbaren Menschcizmasscn bevölkert und von allen Zu- gangSstraßen strömten immer neue Tausende zu. Die Straßen- bahnen waren überfüllt, aber der Verkehr, dessen Ordnung von Soldaten aufrechterhalten wurde, ging ungehemmt, ja mit einer ReibungSlosigkeit vomtÄten, die sich die Blauen des alten Regimes � zum Muster nehmen konnten. Belebend glänzte das leuchtende R o t der Fahnen, Armbinden und Abzeichen in den grauen No- vembertag. Von einfacher starker Schönheit war das Holzgerüfi, da« der Architekt Taut auf der Mitte de« Tempelhofer Felde« errichtet hatte. Auf dam schwarzen Unterbau erhoben sich Wände de« Oberbau» in sattem Rot, gegen die sich das Schwaß der Särge . abhob. Weihevolle Klämgr de» Posaunenbläserkorp« leiteten die Feier -in. Als erste sprachen Richard Müller und Brutu« Molkenbuhr namen« d«e VollzugSrate? der Arbeiter- und Doldatenräie kurze herzliche Worte des Abschied» und Gedenkens. Wir wollen nicht klagen, sagte Müller, sondern dafür sorgen, daß da« erhalten bleibt, waS die Toten unS erkämpft haben.— Für di« Soldaten gelobte Molkenbuhr: Wir haben unser Deutschland beschützt gegen jeden feindlichen Eingriff von außen und von innen. . Für die Republik werden wir alle Opfer bringen. Tarauf sprach nameni der Rcichsleitung Volkkbeauftragter HugoHaase. Er erinnerte an die 70 Jahre der Enttäuschung und Unterdrückung, die seit 1818 verflossen sind. Unsere Toten vom g. November rufen unS zu, was Freiltgrath im Juli 1848 die Toten an di« Lebenden sprechen ließ: O, steht gerüstet! Seid bereit, o schaffet, daß die Erde, Darin wir liegen straff und starr, ganz eine frei« lverdel Daß fürdcr dor Gedanke nicht uns stören kann im Schlafe, Sie waren frei, doch wieder jetzt— und ewigl— sind sie Sklaven I Die Revolution ist noch nicht zu Ende. Nicht nur die poli�sche, sondern die soziale Freiheit ist zu erkämpfen. Wir geloben, die politisch? Umwälzumg zu einer sozialen auszubauen, bis da» Glück der Menschheit erreicht ist. Namens der Preußischen Regierung sprach Volksbeauftragtor Paul Hirsch: In tiefem Schmerz, aber voll froher Hoffnung stehen wir an der Bahre der Toten. Schmerzerfüllt darüber, daß sie den Aufstieg de» Volke» n-icht mehr mit eigenen Augen erblicken � können, hoffnungsfreudig in der bestimmten Zuversicht, daß die ; Tat der Freiheit, die so herrlich zu sprießen begonnen hat, in nie da. gewesener Blüte aufgehen wird. Für die Sache de? Volke» habt Ihr Toten Euer Leben eingesetzt, Worte reichen nicht auS, Euch den s Dank abzustatten. Durch Taten werden wir beweisen, daß wir Eurer wert sind. Deutschland hat seit dem g. November sein AuS» sehen verändert. Gestürzt sind die früheren Machthaber, die durch ihre verbrecherische Politik die Menschheit inS Elend gestürzt haben, daS Volk hat seine Ketten gesprengt, die Freiheit marschiert. Zu diesen Umwälzungen habt ihr Toten, beseelt von einem Idealismus, für den Ihr in den Tod gegangen seid, mit den Gnund gelegt. AlS Vertreter der Preußischen Regierung gelobe ich: Wozu Ihr Toten den Grund gelegt habt, daS werden wir weiter ausbauen. Die Ideale, für die ihr in den Tod gegangen seid, werden wir ver- wirklieben. Die neue Freiheit werden wir so fest verankern, daß keine Macht imstande ist. sie unS zu rauben. Zuletzt sprach Kurt Rosenfeld alz VolkSbeauftragter von Berlin. Auch er knüpfte an 1848 an. Gamals galt eS nur die politische, heut« gilt eS die soz i a l e Freiheit. Trotz des größeren Ziels ist oieSmal viel weniger Blut geflossen als 1843. Wenn wir diesmal am Schloß vorbeiziehen, wird kein Hohenzoller sich vor den Toten verneigen, wie es Friedrich Wilhelm 1848 tat. Dafür weht über dem Schloß die rot« Fahne und der Kaiser ist verjagt. Die Särge wurden auf drei Wagen gehoben; der ungeheure Zug setzte sich in Bewegung. * Der Weg zum �riedrichSHaiit. Berlin huldigte den Kämpfern der Revolution! Zu einer Kundgebung, so machtvoll und gewaltig, wie die Reichshauptstadt nie zuvor sie sah, hatte da? werktätige Volk sich gerüstet� Viele Hundert iatusende füllten die Straßen, durch die der Leichenzug seinen Weg nehmen sollte. An den Häusern sah man nichts von dem prunkenden Schmuck, dew wtr— e» war einmal— von höfischen Festen und Feicrn kennen. Aber di« auf Halbmast gehißten roten Fahnen vieler Gebäude zeigten, daß heute daS Volk die im Freiheitskampf Gefallenen zu Grabe geleitete. Musikklänge, die klagenden Akkorde eines Trauermarsche», kündeten da» Herannahen des Zuges anl Feierlich« Stille legte sich über die Menge, die in den Straßen wartend ihm entgegen» iech. Eine Ehrenkompageiie. vom Alexetnder-Regiment gestellt, eröffnete ihn. Hinter den Feldgrauen, den Mitkämpfern der Revolution, schritten die �absehbaren Reihen der Kranz- deputationen. Wie«in Meer von Rot flirtete es vorüber. Es folgten die Vertreter der Reichsbehörden, der Lande»- behörden, der Gemeindebehörden, der Partei- und Gewerkschaftsorganisationen. Dann kamen die Leichenwagen, proletarisch schlichte Rollwagen, mit rotem Tuch umhüllt, jeder von vier stämmigen Arbeitspferden gezogen. Jeder Wagen trug mehrer« der bwnieng�chmücktep Särge. Di« vielen Hunderttausende, die auf dem langen Wege vom Tempelhofer Feld bis zum Friedrichshain die Straßen säum- ten, entblößten überall bei der Ankunft der Särge das Haupt. Als ver Zug über Brandenburger Tor und„Linden" die Schloßinsel erreicht hatte und die Leichenwagen an dem ehemaligei! Kaiserschloß vorüberfuhren, wurden sie nach soldatischem Brauck; mit Gewehrsalven begrüßt. Hinter tan Sargen und den nächsten Angehörigen der Tot-n marschierte«ine Ehrenkompagwie, gestellt von den Matrosen. Ihr folgten di« Arbeiter der Betriebe, voran die der Firma Schwärt- kopff, die Mitglieder der sozialdemokratischen Organisationen. Zahl- reiche rote Fahnen und Banner wurden in dem endlosen Zuge ge- tragen. Er hatte in seiner vollen AuSdehmrrtg eine Länge von etloa zwei Wegstunden. Drei Stunden dauerte eS von seinem Abmarsch bis zur Ankunft seiner Spitze in: Friedrich» boiu. Ruf dem Friedhof der Märzgefcillenen. Der stille Friedhof der Märzgefallenen ist für die Aufnahme der Opfer des November feierlich vorbereitet. Nah« dem Eingang hat man ihnen die Gruft gerüstet. An hohen, schwarz umflorten Masten wehen rote Banner und schwarze Wimpcl. Alle Straßen und Wege, die zum Begräbnisplutz führen, sind von einer nach Zehntausenden zählenden Menschenmenge besetzt. Ordner und Soldaten halten die Fahrstraße frei. Der Friedhof bietet wenig Raum. Nur ein engbegrenzter Personenkreis wird eingelassen: Angehörige der Gefallenen, einige Kranzträger. Auch die türkische Kolonie in Berlin hat als Zeichen ihrer Sym- pathie mit der deutschen Revolution einen Kranz gesandt.— Eine sechshundert Köpfe starke Abteilung des Arbeitersängerbundes, mit ihrem Banner an der Spitze stellt sich läng? der Gräbereihe auf.— Oberbürgermeister Mermuth und Bürgermeister R e i ck e, be- gleitet von mehreren Stadträten, erscheinen als Vertretung de? Berliner Magistrat». Ihnen folgen Vertreter der Stadtverordneten- Versammlung. Stunden vergehen.— Tie Ankunft de» Zuge! wird erwartet. — Um K3 Uhr hört man in der Ferne Musik. Näher und näher kommen di« Klänge. Die alte Weise:.Ich hatt' ein�n Kameraden" klingt herüber. Die Kranzträger kommen. Ihre Reihe scheint«ndlot. Außerhalb de» Friedhofes, am Rande de» Wege», legen sie die mit roten Schleifen gezierten Kränze nieder. Zu einem langen und dichten Wall häufen sich die nach vielen Hunderten zählenden Kranz- spenden. Inzwischen hat sich der knappe Raum des Friedhofe» dichi, gefüllt: Mitglieder der republikanischen Behörden, Abteilungen der' Matrosen und de» Alexanderregiment» sind erschienen. Um 8 Uhr wird der erste Sarg hereingetragen. Alle Häupter entblößen sich. Der Sängerchor grüßt di« Toten mit dem Liede„Unsterblichkeit".— Glockengeläut ballt von allen Kirchtürmen ringsum.— Kraftvoll-ernste Klänge eines Posaunen- chor» ertönen.— Einer nach dem anderen werden die acht Särge in die Gruft gesenkt. Vorth, Mitglied der Reichsregierung, nimmt das Wort' Freunde, Genossen, ihr habt getan, was notwendig war, um das elende System zu stürzen, das unL den schauderhaften Krieg gebracht hat. Ihr hobt nicht gezaudert, nicht gezagt. Ihr Ware! euch bewußt, daß das, was ihr tatet, nur mit dem Siege oder mit dem Tode enden kann. Ihr all« wäret erfüllt von dem Ge- danken: Siegen oder sterben! Eurer Tätigkeit ist eS zu danken, daß durch so wenige Blutopfer da? scheinbar so festgefügte. unerschütterliche Gebäude des preußischen Militarismus gestürzt ist. Ich weiß au» berufenem Munde, daß es die Angst vor den Taufen- den bewaffneter Arbeiter war, was die Polizei und da» Militär- kommando veranlaßt«, die Waffen zu strecken und uns das Feld zu räumen. Ihr, die ihr hier in den Gräbern ruht, seid feigen Mördern, die auS�dem Hinterhalt geschossen haben, zum Opfer gefallen. Nicht Tränen wollen wir um euch weinen, son- dern rühmend wollen wir euer gedenken. Erfüllt tun dem Gedanken, der euch beseelt hat, sind wir be reit, daS Werk, da» ihr begonnen habt, zu vollenden t Eine wirkliche soziale Republik, wo eS keine Geknechteten, keine Unterdrückten, keine Hungernden mehr gibt. Wir geloben hier an eurem Grabe: Wir werden versuchen, das Werk, daS wir begon- nen haben, friedlich zu vollenden. Wir schwören aber: Wenn' sich«ine Gegenrevolution erheben sollte, um unsere Er- rungenschaften zunichte zu machen, wir jeden solchen Versuch bt» zum letzten Blutstropfen und bis zum letzten Atemzuge bekämpfen und all« zur Teilnahme an diesem Kampf aufrufen werden. Hier au diesem Grabe geloben wir: Wir werden keine Tiktatur ausübe». Wenn aber»an der Gegenseite versucht werden sollte, eine Diktatur aufzurichten, dann werden wir rücksichtslos dagegen vorgehen. Freunde, Kampfgenossen, wir schwören euch: Wir werden biZ zum letzten Atemzuge den Idealen treu bleiben, für die ihr den Tod er- litten habt. Der Sängerchor seht wieder ein. Die alte Sage von dem nor- dischcn Helden Tord Foleson trägt er vor mit dem verheißungsvollen Schlußsatz:„Das ist das Herrliche, Große auf der Welt: Das Bau- ncr kann stchn, wenn der Mann auch fällt." Karl Liebknecht hält eine Ansprache. Die Hohenzollern— sagt er— glaubten sicggekrönt durch das Brairdenburger Tor einzuziehen. Es ist anders gekommen. Ihr. die Opfer der siegreichen Revolution, seid heute durch daJ Brandenburger Tor getragen, begrüßt mit einer Begeisterung, wie sie sonst nur den Machthabern der Erde gezollt wurde. Ihr'cid gestorben für die Menschheit, für daö Pro- � äariat. Seid ihr dafür gestorben, daß Teutschland eine Republik -verde wie Frankreich, Amerika. England, oder seid ihr dafür ge- 'wrben, daß daö Proletariat aus den Fesseln des K a p i t a. ! i s in u S und die ganze Menschheit aus den Fesseln des Jmperia- . Sinus befveit wird. Unsere Errungenschaften stehen noch fest, sie ruhen noch auf unsicherem Boden. Ein großer Teil der Er- eungenschaftcn der Revolution ist mit euch schon zu Grabe getragen. Wenn den Machenschaften gegen die revolutionären Erfolge nicht Halt geboten wird, dann wird das Proletariat in wenigen Wochen vor einem Trümmerhaufen stehen. Die Revolution des Prolcta- riats steht uns nach I?evor, sie muß erst geschlagen werden. Was lammen muß, das ist die Wcltrcvolutiou. Dafür seid ihr gefallen. flu unseren Brüdern und Freunden in England, Ame- r i k a, Frankreich haben wir das Vertrauen, daß sie nicht zu ■gaben sein werden für die von dem Ententeimperialismus beabsich- ligte Erdrosselung unserer Revolution. Das Werk, das ihr begon- neu habt, wird vollendet. Da? deutsche Proletariat steht auf der Wacht, es besitzt die Kraft und den Willen, die Menschheit hinüber- 'lUiühren in die neue Welt des Sozialismus. Auf zum Kampf I Das ist die Losung. Drei Salven, von einer Matrosenabteilung abgeschossen, bilden den Schluß der Leichenfeier. Dumps poltern die Erdschollen auf die Särge. Zu ewiger Ruhe gebettet schlummern die Opfer der proletarischen Revolution neben den Opfern der Märzkämpfe von 1848. vsr AWang zum Recht. Tie deutsche Revolution und die Entente. Zwei Nachrichten liegen vor, die zugleich zwei Mahnungen sind. Gestern meldeten wir bereits, daß der englische Adnnral B e a t t y Verhandlungen mit Delegierten der A.- und S.-Rate .hlehnt weil diese nickt Vertreter einer anerkannten Ne° gierung seien. Dazu kommt jetzt die Nachricht, daß die von den Vereinigten Staaten für Deutschland in Aussicht gestellten L e b e n s in i t t e l s e n d u n g e ii zunächst in Rotterdam und tiopenhagen zurückgehalten werden sollen, da die ameri. kanische Regierung abwarten will, ob in Deutschland dw von inr j',3 notwendig angesehene Gewähr für eine freiheitliche Verfassung und ordnungsmäßige Verteilung erfüllt wird. Beide Nachrichten stimmen mit Wilsons bekannter Haltung überein. Der Präsident der Vereinigten Staaten bat seinerzeit auf Wunsch Teutschlands die Friedensvermittlung übernommen. nachdem die deutsche Regierung erklärt hatte, sie stütze sich am Ms Vertrauen einer Volksvertretung, die nach allaemeineni, gleichem Wahlrecht gewählt sei. Als eine solche Volksvertretung wurde der Deutsche Reichstag angenommen und anerkannt.....,. 0..,„ Die oentsche Revolution bat in dieser Beziehung eine Lacke geschaffen. Und daß sie durch die Bildung der A- und s.-Rate asgefüllt sei, will man auf der anderen Seite nicht anerkennen. Man muß darauf gefaßt sein, daß man von dort erklären wird, man verhandelt nur mit einer Regierung, die sich auf eine a..- wmeine, ordentlich gewählte Volksvertretung stützen könne. So- ange eine solche nicht vorhanden sei, cFbe eswederFriedcn n o ch B r o t.,,„ WaS tun wir, wenn eine solche Erklärung zu uns gelangtwie Bidcn und Fräulein Getrud Kohl für die SolopartS. Tie Sängerin, die wohl im letzten Moment eingesprungen war, vcr- �ügt über einen weicken. silbertönigcn, wenn auch nick't besonders (fropen Sopran, von dessen Ergiebigkeit sich für die Zukunft viel erwarten läßt._ ek. Groß'�erün 5?aincraden, helft Euren Soldatcurätcn! DaS Militär war für die Revolution gewonnen. Mit Königen, wenn auch sehr kostbaren Vlntovfern war der Sieg errungen, und die Neuordnung der militärischen Verhältnisse niußte mit unerhörter Schnelligkeit durchgeführt to:rb:n. Tie Parole hieß: Soldatenräte sind zu bilden! Aber niemand hatte Anl)altsvnnkte in der Land, wie diese Soldaten- röte beschaffen sein sollten, welche Rechte und welche Pflichten si-' eigentlich besitzen. Tie alten Befehlsgewalten waren ver- ichwnnden, aber kein neues Recht an ihre Stelle getreten, nur freiwillige Arbeit und gütliche Verständigung waren die Mittel, um ein? Neuordnung aufbauen zu können. In fast allen Ka- fernen drohte das Chaos. Wenn heute für alle Aiißenstchcnden die militärische Ord- nung wieder hergestellt erscheint, so ist dieser Erfolg der ge- wältigen Arbeit und Opferw�lligkeit der Soldatenräte zu danken, die selbständig olme Vorbilder eine Neuordnung finden mußten. Bei den militärischen Verwaltungen bat sich bisher nichts geäv�ert. �war sind av* Hot wie sib-mon•SpTV+nnräte gebildet worden, aber alle eingearbeiteten Beamten usw. sind restlos ans ihren Plätzen verbl.eben»na haden d'far e' gt, daß der VerwaltungSbetrieb weiterläuft. So sind bis heute unsere Berlind Truvven restlos versorgt worden. Hungers- g fastr bestebt Hm-w kaum, als die Vorräte vor unberechtigten Zugrikß'tt geschützt bleiben. Tie wichtiaste aller Fragen ist die Neuordnung der Löh- nilnas>->erhästn'itr da freiw'N'a die zahlreichen nofwendinen Arbeiten nicht weiter verrichtet werden, wenn nicht eine be- sonst-• E"t''.f-n■■ u• Tie aufreibendste Arbeit ist die, die das gesamte Geschäfts- zimmcnersenal zu leisten hat, denn die Tau ende von Truppen Berl'ns und die Einströmenden verlErgen Verpflegung. Klei- dima. Löbnnng und Abfertigung zwecks Entlassung oder Ad- befördernna in d'e.�e'w-tt. Ties? gewaltiae Arbeit wird dadurch erschwert, daß Bestimmungen über die Neuordnung �er Verhältnisse fehlen, weil die Forderungen der Soldaten weit gehen. den Soldaten die erhöhten Löhne gar nicht ausgezahlt werden können. Im Verein wit dem Reichsschatzamt, dem Kriegsministerium und den Ausschüssen der Soldatenräte wird eine V e r st ä n d i- gung über die Neuregelung des Löhnungs- Wesens bearbeitet und Ausführungsbestimmnngen erlassen. An alle Kameraden muß aber die dringendste Mahnung ge- richtet werden, verständig zu sein und ihre Soldatenräte zu unter st ützen durch Selbstdisziplin. In den nächsten Stunden werden die neuen Bestimmungen vorliegen. B i s dahin muß gewartet werden. Wer sich nicht ge- dulden will und mit der Erfüllung seiner Forderungen drängt, oder von seinem Arbeitsplatz weicht, der gefährdet die neu er- rungene Freiheit. Kameraden. Ihr selbst seht, wie die von Euch gewählten Soldatenräte unter Aufbietung aller Kräfte für Euch arbeiten, ohne Rücksicht aus Entschädigung, für die ihre Kräfte weit über- steigenden Leistungen. Jeder von Euch hat die dringendste Pflicht, auf die Käme- raden einzuwirken, daß sie Selbstdisziplin halten. Tie vielen schwierigen Aufgaben lassen sich nicht im Handumdrehen lösen. 5! och kurze Frist müßt Ihr uns gewähren, damit die sichtbar vorwärksschreitende Neuordnung ihren erfolgreichen Fortgang nehmen kann! Obmann des Zwölferansschusses der Soldatenräte. Striemer, Tie Groftberliner Parteivereine für rasche Einberufung der Nationalversammlung. Am Dienstagabend hielten die sozialdemokratischen Organi- sationen Groß-Berlins sehr stark besuchte Mitgliederverstimmlurmeii ab, an denen vielfach auch Unabhängige teilnahmen. Die Ver- sammlungen sprachen sich meist einstimmig für schleunig st e Einberufung der konstituierenden National ver- s a m m l u n g und für Wledervereinigung der beiden sozialisttschen Parteien aus. Die unabhänggen Diskussionsredner hielten zwar ihre Vorwürfe gegen die alte Partei in vollem Umfange aufrechi. gaben aber zu, daß der Streit durch die Ereignisie überholt sei und stimmten der Forderung zu, daß die Parteivorstände.die E i n i- gung sofort in die Wege leiten müßten. Bereitstellung von Vürgerquartieren. Auf d'e Auffordecung des Magistrats, Bürgerquartiere für die heimkehrenden Krieger bereitzustellen, sind bereits einige 2! au send Meldungen eingegangen. Es werden dringend noch mehr Angebote verlangt, die ungesäumt bei dem Militärbureau des Magistrats, Berlin- C. 2, Klosterslraße 68, abzugeben sind. Tie Berliner Schutzmannschaft. Der Polizeipräsident Eichhorn erläßt folgende Bekanntmachung: Die Berliner Schutzmannschaft, welche ihres bisherigen mili- tärischen Charakters völlig entkleidet ist, hat sich in ihrer Gesamtheit in den Dienst der h.utigcn Regierung gestellt. Sic steht jetzt jedem politischen Getriebe fern und ist lediglich dazu berufen, Rghe, öfscnt- lich Ordnung und Sicherheit des Verkehrs unserer Stadt zu er- hallen. Beamte, welche früher politisch tütig waren, sind aus ihren Reihen entfernt worden. Damit muß aber auch d.r in einzelnen Kreisen noch bestehende Haß gegen die Schutzmannschaft begraben sein und müssen Angriffe und Feindseligkeiten jed.r?lrt sür die Folge unterbleiben. Die Beamten versehen ihren Dienst vorläufig roch in der alten Kleidung mit Armbinde, bis Ersatz beschafft wer- den kann. Bringe ein jeder der Ordnungsmannschaft in ihrer neuen Gestaltung volles Vertrauen entgegen, leiste jeder willig und ein- sichtsvoll ihren Anordnungen Folge, nur so werden wir zu der von uns allen erwünschten Ordnung kommen. Gleichzeitig hat der Herr Polizeipräsident folgende Anweisung an die nunmehrigen Ordnungsmannschaften erlassen: Vorstehende Mitteilung an die Berliner Bevölkerung bringe ich den Beamten mit dem Ersuchen zur Kenntnis nunmehr ihren Dienst im bisherigen Umfange in Dienstkleidung mit Armbinde wieder aufzunehmen. Ich erwarte von dem gesunden Sinn unserer Bevölkerung, daß jeder Beamte jetzt ohne persönliche Gefahr seinen Dienst wird versehen können. Andererseits erwarte ich aber auch, daß jeder Beamte durch sein eigenes entgegenkommendes Verhalten dazu beträgt, das Vertrauen her Bevölkerung sich zu gewinnen und zu erhalten. Berliner LebeuImittel. 166 Gramm Grieß(Abschnitt 72), 100 Gramm lose Stkppen (78), 100 Gramm Weizcnmehk auf Abschnitt 22 der Lebensmittel- karte s" selben KÜitlc)". Tie Abschnitte sind vom 21. bis ichäftcn abzugeben. Grfasite Einbrecher. Auf dem werden konnte. Tos Verschwinden eines Greises hat durch die Landung einer Leiche Dienstagnachmittag seine Aufklärung gefunden. Vor vier- zehn Tagen halte sich der 73 Jahre alte Kaufmann Georg Handwerk aus seiner Wohnung Kleinbeccenstraße entfernt und war nicht wieder in dieü: zurückgekehrt. Alle Nachforschungen nach ihn blieben vergebens. � Die Annahme, daß der schon etwas geistesschwache Mann in einem Anfalle seines Leidens den Tod gesucht hat, ist jetzt bestätigt. An der Schlcusenbrücke wurde er als Leiche aus dem Landwehrkanal gelandet. Selbstmord einer Achtzehnjährigen. Eine 18 Jahre alte Ac- beitcrin aus der- Flottwellstraße wurde am Dienstag in dem mit Gas angefüllten Zimmer tot in ihrem Bette liegend ausgcfundeu. Da? lebensmüde Mädchen statt? e-nen Brief geschr eben, daß sie-ms Liebeskummer m den Tod gehe, und dann den Stöpsel aus dem Gasrohr entfernt. Die Leiche wurde beschlagnahmt und nach dem S&aubausc gebracht. Ewald Tülberg Wie wir zuverlässig erfahren, ist Ewald Dül- berg, der bisherige Dekorationsmaler der Freien Volksbühne, vor wen'gen Tagen von seinem Amte zurückaelrcten. Ihm verdankt man die zwar nicht widerspruchslos gebliebene, aber, wie man sich auch dazu stellen mag, dennoch von originaler Scböpserlrast durchdrungene Ausstattung zu„Merlin",„Maß für Maß" und„Ter Kirschgarten". Noch im Novomberhcft der Freien Volksbühne hat Tülberg sich darüber in sehr interessanter Weise ausgesprochen. Der Künstler wird sich nun wohl wieder ganz einem reinen un- beirrbaren Schaffen hingeben. De? Bund der Konfessionslosen veranstaltet am Freitag, den 22. d. M, abends 114 Uhr, In den Prachtsälen des Westens. Spichernstraße 3, eine öffentliche Versammlung msi Diskussion über das Thema:„Revolution und Kirche". Treptow- Sternwarte. Folaend? Vorträge finden statt: Sonn- abend, den 23. Novcn'.ber, 5 Ilhr:„An den Ufern des RheinS" (Filme); Sonntag, den 24. November, 3 Uhr:„Europäische und exotische Jagden"(Filme), ö Uhr:„Des Bcrncr Oberland" (Filme), 7 Uhr:„Aus fernen Landen"(Filme); Dienstag, den 26. November, 7 Uhr:„Saturn und sein Ningsystem"(Vorirag mit Lichtbildern von Dir. Dr. Archenbold); Mittwoch, den 27. No- vember, 3 Uhr:„Schopenhauers Stellung zur Physik und Nstro- nomie"(Vortrag mit Experimenten und Lichtbildern von Dr. V. Engelhardt). Beobachtungen mit dem großen Fernrohr täglich von 2 Uhr nachmittags bis 10 Uhr abends. Charlottenburg. Heute, Tonnerstag, den 21. November, abends 8 Uhr, im„Volkshaus", Rosinenstr. 4(großer Saal), öffent- lichc Volksversammlung. Gewerkschastssekretär Franz Krüger spricht über: Die Revolution und die Sozialdemo- k r a t i e. Treptow- Baumschulenweg sür Bolschewismus. Eine am Dienstagabend vom örtlichen Arbeiter- und Soldatcnrat einberufene, von ungefähr 2000 Personen besuchte Volksverjemim- lung im Lokal Sprecgarten erklärte sich nach einem Referat des Russen Dr. Levine über„Gefahren des Bolschewismus?" mit einer von ihm vorgelegien Resolution, die sich grundsätzlich gegen jede Nationalversammlung aussprach und als zu- lünftigc Staatsform nur eine reine fliäteregierung nach russischem Muster empfahl, mit überwiegender Majorität einverstanden. Der hiesige Arbciterrat besteht nur au? Spartakusleuten und Unab- häegigcn. Dem Antrag der Mehrheitssozialisten auf eine Ver- tretung in dem Rat wurde von der Versammlung nicht statt- gegeben.• � Berlin-Rein ckendorf. Ter Arbeiter- und Soldatenrat Aeimcken- darf teilt mit: Durch Beschluß des LebenZmsttelverbanvcs Groß- Berlin ist in Aussicht genommen, des Abends eine Suppe aus der KricgSküche an die Einwohner zu liefern. Um eine Ucbersicht über die Beteiligung zu haben, wollen sich etwaige Teilnehmer möglichst bald in den bekannten Speisehallen eintragen lassen. Näheres über Preise usw. wird später mitgeteilt werden. An den- jenigen Abenden, an welchen eine Kartoffelsuppe verabfolgt wird, muß eine Äartoffelmarke abgetrennt werden. An Stelle der fehlenden AuSzugswaren werden auf Abschnitt 70 am 20. d. M. teilweise Graupen abgegeben. Der Verkaufs- preis für 100 Gramm Graupen beträgt 0 Pf., Pfundpreis 44 Pf. Schöncberg. Stadtverordnetenversammlung. Die sozial- demokratische Fraktion batte folgenden gemeinsamen Dringlichkeitsantrag eingebracht:„Ter Magistrat wird ersucht, bei den zuständigen Regierungsstellen dahin vorstellig zu werden, daß die Volksernährung gesichert bleibt. rn'be- sondere durch Verminderung der TvanSportmittel nicht gefährdet wird. Aus diesem Grunde ioll die Entente ersucht werden, durch eine Milderung der Waff-nstillstandSbedingungen Transporttniilel freizugeben. Der Leiter des KriegsernährungZamtes wird darauf aufmerksam gemacht, daß die von ihm angeordnete Verbcss.-ruug der Kost in den Volksküchen und die weiter angeordnete Einführung der Abendspeisung nur durchgeführt werden kann, fall? den Volks- küchen seftens deS ÄriegSernährungSamtes erhebliche Mengen von Lebensmitteln für diesen besonderen Zweck zugewiesen werden." Genosse M o h S begründete den Antraa dahin, Faß alles geschehen muß um die Volksernährung sicherzustellen. für Jugendliche. 100 Gramm Graupen oder Grütze(23 der.> �--------- o»-«™?« von Karte)) Tie Abschnitte sind vom 21. bis 23. in den Ge-; kuchen seftens deS Ärtegs�ahrungSamtes esHebliche M.ngen Eine Noiwendigkeit Das Ernährung-- erford.rlichen Wenn des Abends iT.!'— t.....-chlesischen Bahnhof war der u�iven�A�binde�'gelunaen��roße"iv�naen"eben-miÄ�"�' � 1'cin' � awßen Hamsterlager zu erfassen. Da! andere Waren zu �schlagmhm� und �amt muß alles daran setzen, die für die Volksküchen stecken. Mit � L-b-n-m-U-l den Gemeinden zn überweisen.—- tog iruh zunächst einen Mann festzunehmen, bei dem 40 000 wettere � wurdea�vei j einer Entgegnung von Meyer( Verbindung gestanden' hatten Sicr' ze-a'e�sich, behafteten ln' llnb fclC Vertreter der unabhängigen Sozialdemokraten sich für den guten F'nn�� �° � man e,ncn Antrag ausgesprochen, wurde derselbe einstimmig angenommen.— S.°eni-er?ls�2 MNli�ne�'M�.?<" im Besitze von Der Emsüw'ng der achtstündigen Arbeitszeit für die menge' V 0 n L? be- m Hein nuir J i L 1 n C r Un.. stadtischen Arbeiter sowie Beschaffung von Kleidung aus der Lebcns- menge von Lebensmitteln aller Art. d,e„e noch nicht i mittelkasse wurde zugestimmt.- Zur Beschwerde der unabhängiaer -----■*— �- 0 m. r« a. 2 r x... rr � a � W rtU 1 WX1 i,V4i vs/c.*«vwl.,fc,wV 0~____ rt'nn- 1 eine dick? Suppe zum Preise von 40 Pfennige vcrab-olgt werden N. in j soll, dann müssen auch die Zutaten dazu gegeben werden.— Nach .-iivi rftnivr Entaeanuna von Meyer(Lib.) und nachd-em Genosse Kütor „uu,«M, 1-----r..'i'?10.1'.11 baltcn veräußern können. Die Beute, die ihnen abgenommen und- Fraktion, daß sie zu den Sitzungen des Volksan-ichusse- nicht ge- '. stammte aus dem Erlös von � laden weideu. wurde erklärt, daß die Partei dort vertreten sei und -------Y", ttT» i« v d.chvn. v» e CV»» S-iw» tTe.v!-nun der Polizeihauptkasse zugeführt'wurde. Waren, die sie aus Zügen aus Rumänien widerrechtlich an sich ge- nommen hatten. Die Verhafteten wurden der Kriminalpolizei übergeben, die Festnahme weiterer Beteiligter steht bevor. Zwei bewaffnete Einbrecher wurden in den Köpenicker Str. 71 dingfest gemacht. Dort hatten Diebe in den letzten Nächten in i dem Zigarrengeschäft von Richter ir. Franke sür 50 000 M. Zigarren und andere Rauchwaren gestoblen. In der Erwartung, daß die Diebesbande wiederkommen werde, war das Grundstück mit Sicher- hcitsbeamten besetzt worden. In der Sonntagnncht erschienen auch zwei Männer, um dort wieder zu räubern. Sie wurden von den Posten gleich festgenommen und der Kriminalpolizei zugeführt, j Zu einem Zusammenstos! zwischen Sicherheitsbeamten und Plünderern kam cs in der Nacht zum Mittwoch auf dem Güterbahnhof Meißensee. Zwei dort patrouillierende Landsturm- leuie, die als Wache vom A.- und S.-Rat ihren Dienst versahen, i bemerkten, wie sich eine 15 köpfige Gcsell'chast an die dort stehenden' Güterwagen heranmacht:, sie öffneten und plünderten. Sie schlichen sich in die Näh«, der Räuber und riefen ihnen Hall zu. Die Plünde- rer versuchten jedoch ihr Heil in der Flucht und blieben auch selbst noch nicht stehen, als die Posten einige blinde Schüsse aus sie ab- gaben. Jetft feuerten die SicberbeitSbsamten scharr und trafen einen der Plünderer, die sich aus russischen, französischen und ru- 1 Bell nd reich?- dort die Beschwerde angebracht erscheint. In dem Volksau-schuß sind nur Organisationen vertreten.— Für die U c b e r g a n gs- Wirtschaft verlangte die sozialdemokratische Fraktion: scbaffung von Arbcttsgelegenbeit als Ergänzung zu Reich Staat Ausbau der Arbeitslosenunterstützung, die zu der r gesetzlich'» in Notfällen auch Extraunterstützung gewährt. Ar- beiisbescharfung. Vermittlung und' Unterstützung werden zu einer bestimmten Verwaltung vereint. Die Arbeitsnachweis« soll» auf paritätischer Grund'age in Anlehnung an den städtischen Arbeits- nack'weis gebildet werdem Das Bureau der Sozialversicherung soll Auskunft-Ferteilung. Beratung und Hilfeleistung sowie Schrift- sätze für Versicherte und Kriegsteilnehmer bearbeiten.— Nach Begründung durch Genossen Mobs wurde beschlossen, ein« Deou'ntion einzuleben, der die Genollen C z e m i n s k i und M o h s angehören. Eine Genossin wird später zugetvähll. Ziemlich kalt, wolkig, ohne zeitweise erhebliche Wetterberistt bis Freitag mittag. heiter, jedoch überwiegend nobelig oder ?!iederschläge._ »erantiponna, für gU'IiIl! Erl««»»»cr.-vkilin kür den lidnaen Teil de» Z-Iaties«Nrrd««->/>. Neut'lln.>0r Anginen«-»»»' Vorl°Srl-.?erI.>z vi m d H Berlin Trnck.�rwMie.-''n»druck«reI imt. Berlagsanklall Paul Singer u. Co. m Bertm. LlndenMape a. Die freien Gewerkschaften sind die wirtschaftlichen Organisationen de Arbeiter und Angestellten! Schlicht Ench an diese an! "Wss der Frißdrichsiailf Keke Friedrieh- n. Linienetr. Heute 7'/,: L'runf I tthr.: Drei tolle Tage Operettonschwank i. 3 Akten von Möllendorf, Cleron, Georg, Augu-tln, Holms, leskcwski. Casino-Theater. Lothringer-lr. 37. T-igl.'/.S II: Neu l Nc». das brcioftine Valksitlick nnn' Iis Vorher ciflfl Zpeziahläten. Sonnt 8';,: Ter Säugling. Theater Itir Donnerstag, 21. November. Neues Operettentiaus Cent rat-Thentcr eihr Die flose m ZlMI. DentKCüPB Opcrn>:nati �hr.GioekcöeniiEsEreileD Friedrlch-WIlhelmst. Theater 7'/. uhr: Hannerl. Kleines Theater ul'iilcis.Evso.CieSeliiaüne National-Theater. IV. Prinzeüüebe. Sonntajr Vi,: Rnnzenliebe. Theater J,-. Königgratzerslr. 7 41 Uhr: Ei(Igelst. Kotnödlenhaus 7" U.: Die lanzonde Nymphe. BerlinerTheater 7'/} Uhr: Sterne, die wieder leuchten. Walhalla-Theater. Nachm. Z'/z Uhr: leyl Nacizt. u/.ubr: fapt der Starke. ■Theater. Komlnche Oper ,2u. SühwanwaltoSilel. Stg. ä'ltXJ.: Schwarzwaldmädel. 71, per Jtii6f(l)iifi der CifrortWdinMoitiiiiiflion Serliiis u»d ilinzegend. Charlottenburg. 7>,,Uhr: vss sl!8e htSdel. Palast-Theater Ge8e!il088en. Schliler-'l h. Cliarl. 7«/. uhn Hamlei. Thnlla-Tlteater VI,: Unter der blühenden Linde. Sonnnb. 3'l, Uhr: Die Reise Ins Schlar'afienland. I.nstaelelhnnn 7',( Uhr: ßis sp&nisetie Fliege. Metropol-Theater 7 a; Die Faschlngslee 10: Kexldenc-Theater 7'/. uhr: ßjekerpett! Erben. Theater am Nollendorfpiatz 3'/, Uhr: Hansel und Grete! ZiMtlikil MchiiirMm. Heute TonnerKtaa. den LI. November 1018, p�T" abends 8 Uhr. In den Musiker-Jnlen, Kaiser-Wilhelmstraste: Ls'uppvn-�vTSsmmZung. iptLF' Alle Kollegen muffen unbedingt p ü n k t l t ch erscheine». vle Urnppenleltang. 7 U. Ihne 3 Kiark 5 Mark Theater de« Westen« 7',. uhr: Die lostise ffitwe Sonnab. 4 Uhr: AschenbrBriel. Wal 1 1. er Theater. 7v. uhr ßral Rab:fJcbls Sbd. 3>j, ü.: Der Märohenwald. ionnt. 3'/, Ubr; Frühllngslufl. Singakademie. Sonnabend. 30. Nov.. ab da. VI, ü.: I. Kammermusik-Abend Cverlegt vom 17. Oktober) �Unvlsrhusrtett Rose Gastei iel des Friedr.-Wilh. Theaters. T'l, Uhr: Da« Dreimftdcrihann. Sehnmann: F-dnr; Reger: Ä-dur; Brahma: C-molL g. Die Karten mit richtig ongesastt wird. Um das beste Ergebnis zu zciii:c:i ist es nicht nur nötig, daß jeder gühtet, sei er Titetiot,<�»1- bescher. Vorstand, lüeschästssühier, Handwerksmeister, Vor arbeiter oder sonst leitend in irgend einer Weise,»achdeitÄ wie sich die Arbeit noch veteinsachen lägt, sondern dag aus jeder geistige und körperliche Arbeiter, gleichuid welchen E« werbszweiges, es sich angelegen sein läht, die Arbeit in jcoa Weise zu fordern und aus Vcrbrffcrung zu sinnen. T.: selbsttätige Zufuhr von Druckerschwärze an der Buchdruch! Maschine wurde von einem Druckerithrllng erfunden ui.d>' sind viele höchst wichtige Ersindungen von eiasachen Arbtit«:: und Lehrlingen gemacht Waiden. Nur wenn jeder, vom ersten bis zum letzten, mich ilbetcl geistig �miiat bellet, wird es möglich jein, unscie Ptodtütu' 0Ul>''" Hctikc Busttag! Da« soziale Filmwerk ImZeictien der Schuld{ mit Sruno „Kisrlürst", Kurlürstenliamm 12 Gutes Mittagessen 7,50 und 5,- Welne nach glnswel«« 1.50. exkl. Steuer. Preiswert« Abendkarte: 4281/ Weine: Karade*on 4,— an, exkl. Steuer. Sehr unterhaltendes Kabarett! mayv'j-ch/rgs-Miü ScIiiiieits-uiiiiGesunillieilspflegell Verlan en Sic Coftciifrri ausführt, ärztl. Broschüre über rationelle n. bewährte Körper-, Haut-, Haar-. (Sesichts-, Mundpjtege je.. u. vreisl. üb.bewäbtle SUittcl Dr. Geblud& Cle,, Berlin W 118, Vi'l«""; - r Beearli fieoaiins Mdndzrg Admiraispalast. Die Prinzessin von Tragant. Wer ist die Schönste 7 Kajda a. 7*1, Uhr. Sheuiniillsniiu Regie: Etchbcrg. s Austerdem � L» CZ«!:?, lHoxsu.sekuk!, Esctiias �peziaiarzt SOLL'l EN SIE! Ton orer � Wie ein Wuniiei beseitigt Dr. med. I.aabs utb. ichnell. gtündl., mögt ichmerzlo» u. obne Leruisilöt Gcschieoh'.skrankheit. geheime Hanl-. Hern-. Frauenleiden. Zoh.väohe. lirOrabtrite Melbodcr. Harn- und Blutuntersuchung Kß�Slf. im ml'nlllv Est. 10— tu.">— 8. Eonnt.10— l �"■�Baussalb: Br.Strali Jod. H lutausschl.. Flecht. Hautjucken, bes. Beinachad.. 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H.Verlangen Tie heule noch Prospekt von L. Poehlmann, tzlmallcnilrane 8. München v 7'l. C Ichlo' In'-Xo n.c r. Bencrai-Dipüt: Yidoria-Apottiekc. Ecriin A 4. IrlediiclittraHe 19. RrbcitscrlcicWerung Tcbaffcn Grunewalds zeitgemäße Karten-Regifter Rcqiftraturcii. CiiiLciL'ak-s; Hctirirstor Co. neriin KW. 7, f'rledrlehstr. 134. Gute Zigarren! LmU Kaase$ Co. Sknks-Gainiiuren, vriestafche mit zirka!000 Mark und Miliiärpapreien verloren. Abzugeben gegen hrhe Belohnung bei Margot, Nenenburgetstraße Z7. Zßhiib Berlin, Brcuowstr. 9. Ladengeschäfte: Königstr 57, Wallstr. I, MüllL-fSlr. 3 b. In unseren Originalpackungen von je 5 Stück zu 3.50 M., 4 M., 5 M., 7,50 M., 9 M., 10 M, auch 25, 50, 100 Stück. Kistchen preiswert. Die Preise sind um 30 bis SO Prozent herabgesetzt. U6L* echte, große, rchön modern, verkauft jetzt billiget en gro. cnel: einxeln. 4481.* i K. Sirkcs, Pe'.zwaren-Fabrik. 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Die unlengdaren?» illge der Brie sind ihr »n»,?rcr E-itz. un»lchä..'iß>s« der Folin der Ars'' nnd ihre unvcräuv-r.ich tWlat, das hrißt für fcir«chleistiing zweckm ißigste e>cllung der afäjtt. r Htc Nachteile find vi« umständlich« Handhabung und daß sie das Gesicht alt aiacht, jung« Leute oft üge'btz# Kneifer« sin» daß er dies« Nachteile der Brille vermi.' fein« Kfichtell« sin»,»aß«r die Vorzüge der Brille nicht besitzt. In»em Augenblick, wo sie ihm gegeben werden, verllert die Brille ihre Berechtigung, sie wird ein OHM für zukünslige Ailertunisscminler. wie die früher«bensa»« unentbehrtich« Llchtputzschere und an- dcrcr Urväterhausrat. Und mit ihr wandern Taufende von Kneifern in die Nnmpelkammrr, die jetzt gleich fiügellahmen ff lebermausen ihr« Flügel resp. Gläser über die SBan- (RX ihrer träfet herabliän"en lessen durch ihr« NN- entwegle W«StI-i die unglücklichen Besitzer zur Vcr- zwei mng».Ingen und nervös machen und innen mit ihrem harten, scharfen Druck die Seitenflächen der Nasenwurzeln wunbreiben. Wären' da» die einzigen Nachteil«, so möchte es hingehen,»oer der Kneifer in der Form, wie man ihn jetzt nach meisten« trägt, verbirbt oft an den «u-en mehr, als er nützt Weil der Brennpunkt der Glaser fast nie mit der Bupiae»uiammcn'.rijft, wie es eif«n>lich sein sohle, wird das Auge in eine falsche Blickrichiung genötigt. qls, zum bcständwen Stielen aezwungen. Es ermüdet insolfeb.-ss-n sehr schnell, wird über- anstrengt, und Nervosität, die sich zunächst durch da-:> e ir un» Bcii»-nm»»tz«tt äußert, ist eine der ffalgen. Die andere der Nolgen ist. daß die Sehkraft, dl« erhalten werden soll, noch«ehr geschwächt wird. Wenn jeder, der genötigt ist, ein Augenglas zu tragen, den L o h m a n n-«nciier probicrle, ja wäre da« Schicksal der Brille und der veraltelen Kneifer- lonstruktlon sofort besiecelt. L o h m a n n< Kneifcr ist das vollkommenste Der HUfsmitiel für Augen, welche« zurzeil eristierl. Er hat alle vorteil« der Brille, ih.cn sesien. sicheren Sitz aus den verfebiebensten»asensormen, die gesund- britlk» richtig« Siellung ihrer Gläser zum Aug«, und er bai den elnzigcn Varzug der bisherigen Kneiser — die begucmc Handhabung. Er hat aber noch seine Eslravorzüge. Daß nämlich die jetzt vorwiegend getragenen Kneijer elegant und flott aussehen, wlib man nicht mehr behaupten, wenn man sie mit dem L o h m a n n- Kneifer verglichen hat. Weber die an rinem gewaltigen Federbügel be- festigien, seilwäri» melancholisch herabbaumelnden tziläsrt der alteren, noch der dicke, gerade und plumpe Steg»der auffällig sichtbare Mechanismus der neuen Kneiseimodellc können Anspruch aus Eleganz machen. Beim S o h m a n n- Kneifer dagegen ist der Sieg uns Mechanismus überhaupt kaum zu sehen, und die Släser stehen,«inerlet. ob der Nasenrüchen breit»»er schmal, hoch oder stach ist. fest und fichrt wagerecht var den«»gen,- Brennpunkt der Gläser und Pupillen- mitte der Augen decken sich. .... Man braucht nicht mehr, wie man e« bei Dräzrrn allerer Kneifer tzäu.Ig sieh», tzum Lesen fteis euj- «rtichi« zu sitzen, damit der Kneiser nicht hccabjäät. jondern lann eine zwauzlase Haltung einnebmen oder auch, wenn man da« beguemer finden sollte, auf d:« Kopfe stehen— der Kneistr sitz, fest und. was die Hauptsach« ist, ohne lästigen Druck. Bl« patentierten Loh mann- Kneifer werden ü,"! w1! �bu, Urthozentrischen Kneifer» Gesellschaft m. h. H. j» verlin, Potsdamer -straße lZ4g, geliefert, die leine Fitialcn oder fanftlaen verkaufs�ellen unterhält. Sei persönlichem Besuche, der zu empfehlen ist. weil man ohne Kauf- zwang nach vorheriger losteiil'ofcr Augenprülung de» Kneiser probieren und ihn mit dem bisher getragenen verglerchen kann, beachte man zur Vermeidung von veiwcchselun'eg genau die Firma und das neue Se» schaftShaus Nr. 124�„it der Kennmarke„Lohmemn- Rnri.er, da sich ein ganz in der Nähe und sehr aus- wlltg gelracnes optisches Ji.stimt eine ähnlich« Be- nennung»beigelegt Hai. Alles, was unter ähnlicher Bezeichnung«vrntuell in den Handel gebracht wird, sind nicht echte L o h m a n n- Kneif«,. Auswärtig« wollen Prospekt 2 Q mit fftafebsae* Jft'ojiflrtt, der gratis und irank« versandt wird. Die Gesell schal, liefert auch nach auswärt« unter Garantie richtigen Passens. V