Kr.840. ZZ.InIzrg. ÄezugspreiS: SSimüjäJrL 8.78 M!. monatL5.2S 2tL f'eiin?$rruf, borOTijnf)I5nr.(rinjcine Sfumincvn 10 Sfctnns, Polwezug: Monatlich 2.Z5 exkl. ZuitcHungZ. Unter Krsu»band!ür Deutsch- Ivud u. Lestcrreich-Nnzarn 8.S0 Mt. tür daZ übrige AuZland».80 MI., bei täglich einmaliger Zuslellung 7.5V Mb t»leitbsf!eOungen nehmen an Düne» niarl. Holland. Luxemburg. Schweden und die Schweiz. Eingetragen in die Bast-Zettungg-Vrei-liste. Der.LorwärtZ' erscheint wochentüglich zwaimal. Sonntags einmal. Telegramni-Adressc: .Sozialdemorrat iLerltn" orgen-Ansgabe. Veeliner VolksblÄkk. 1® PfenRiaJ Anzeigenpreis: Tie BchtfichHtlteiit K»ajr»«ili>jtile fcfitl 80 PIg. J�Iciue«lBneigcii". daS-etlgedrutk!» Wort i* Pf j.(|ulä(fif 2 fettgedrueit« Worte), icdei>» eitere Wrri 20 pfg. EteSengeluche und echlafstellenanzeigsn das erst» Wert öv Pig.. ledlis weitere Wert le Pig. Worte übi�?» Buchstaden zählen sur zwei Sorte. Tcuerungsznfchlag SO',» Familien-Snzeigen. dolitischc und gcwerkschestliche Verein»° Anzeigen «0 Psg. die xeile. klnzeigen Är die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags im Haux tzvschäft. Verl in 6®. 68, Lindenstratze 3, aS,eqsben werden, ffieiftnet von 9 Uhr ftiüh bis 0 Uhr«iechdS. Zentralorgan der fozlaldemohrati fchen parte! DeutTdilands, Reüaktien und CxpeöttZon: EM. SS, LZnöenstr.Z. »er»»sprecher: Am: Morittplat,- Nr. tSlvo— 1S!iZ7. Mittwoch, den II. Dezember vorwärts-verlag G. m. b. h.» SV). öS, Linöenstc» Z. Fernsprecher: Amt Miorihplap- Nr. 11 7K»—»1. Drohender Ginmarfcb in Deutschland Drohung mit einem neuen Ultimnium.— Auflösung der A.- und S.-Näte. Wir hvben bereits berichtet, dich die Entente ein neues Ultimatum an Deutschland vorzubereiten sckseine. um öie sofortige„Wiederherstellung gesetzmäßiger Ruhe und Ordnung" zu erzwingen. Dieser Schein wird jetzt deutlicher und fast zur Gewißheit. Bio der„?emps" berichtet, liegt eine NotederAlliierten ««?>eutschl««d auf eine sofortige Auslöfuagder gesamten Arbeiter- u'n d S o fd a t e n r»t e der Pariser Konferenz zur Kefchlußfafflrng vor. Die Note, die nach Wilsons Ankunft abzr'aubt«erden soll, stellt eine vierwöchige Frist zur Wiedco- oinseyung de» rechtmäßigen Lchilrden, nach deren Ablauf die Alli- 'rrtc«, selbst die Bekämpfung des Bolschewismus in Teutschland in die Hand nehmen würden. Dazu liegen weitere Londoner Meldungen vor, die die Wahrsclxinllchkeit dieser Drohung stutzen. F o ch soll mit �er Leitung der militärischen Maßnahmen gegen Deutschland betraut werden. Die Zusammenzichung der Truppen an der deutschen Grenze dauere fori;. Auch die bon uns gemeldete Ansammlung von 32 000 Engländern in Köln muß damit in Zusammenhang gebracht werden. Tie„Times" säireibt. daß ein Sieg der Liebknechtqnippe für die Allsterten die» Aufforderung sei, in Deutschland einzu- marschieren, um dort die Ordnung herzustellen. Amerika vermittelt nicht mehr! Haag, Id. Dezember. Hollandsch Rieutokbureau meldet au» W»sh-ngt»ni Die amerikanische Regierung hat ihr« Mitteilung an Berlin und Wien wiederholen lasten, daß sie keinerlei direkte Mitteilungen in Empfang zu nehmen bersit sei, die für alle Alliierten bestimmt sind. Die Entente gesien öie Aeutsthe Republik. Holländische ZeitungSstimmen. „Meuve Amsterdamer' sagt, im K-N-n feierten die Finperialiste« ihre rorbsüchtigen Orgien, ihre yreste versuche sie Erde in ihrem Lntereste zu jerstuckeln und ein Friedensprogramm xn dikrieren. da» nicht im entferntesten meljr an- itren Völkerbund erinnere. Nach den Erfahrungen bei den VaffenstiklstandS- bedingungen iei von den Ententeiozialisten auch für die Friedens» beding nnaen kaum»:««S zu erwarten. „Hrt Bolll' verurteilt energisch den Sntcntrlampf gegen die sich noch entwickelnde deutsche Aepubük. Ausweisung öes öeutsthen Gesanöten m Spanien. Halbamtlich«irb a»S Madrid gemeldet, daß der neue Premier. »lnister RomaaoneS den deutschen Gesandten Prinz R a t i d» r auf Grund seiner Spionazc-Propagand« ausweisen wird. Sind denn unsere führenden Diplsincilen noch inimer vom Teufel besessen, daß sie die Gefahr'der völligen Iso- lierung Deutschlands nicht erkennen? Jetzt wissen wir auch den Grund der Abberufung des spanischen Gesandten in Deutschland, der nicht ersetzt werden soll, biS Deutschland eine gefestigte Regierung hat. Damit haben wir jede diplo- niatische Verbindung mit dew neutralen Span'.enHtverloren. Das danken wir dem Prinzen Ratibor! Für das Auswärtige Amt wäre es eine verdienstvolle �.at, wenn eS mit eisernem Griffe reine Wirtschaft uiit den zweifelhaften Elementen der privi- legierten AdelSdiplomatie macht». Wir wo llen UNS daS bißchen Sympathie, dasjoir im Ausland noch d»- sitzen, von solchen LuxburgS und RatiborS nicht vollends ver- derben lassen.__ Gegen öie Zerteilung Preußens. Ein Ruf des preußischen Ministeriums. Di« i* verschiedenen Gegend«» des preußischen SteatsZ ge- RtachU» v«r suche, Teil:'»9* Preuß»« ober in Preußen»txonmiichv-g obrigkeitliche N-ftigniss« auSzuüb«, geben un» Beranlafsung. darmst hinzuweisen, daß solch: Destrebung-u das Gemeinwohl gefährden und deshalb mit allen zu.Gebote stehenden Mitteln bekämpft Verden müssen. Die» gilt insbesondere auch für diejenige« gemischtsprachigen Sande�teite Preußen», über der«« staatliche Zugehörigkeit erst durch den FriedenSvertraz Pestimwung getroffen wer»en wird. Im übrige« wich üb»r die künftige staatsrechtliche vestaltung Hrcußenß durch die Nationalvmsaminlunz entschieden werden. Sämtliche preußischr» Behörden werden angewiesen, sich nach diesen Vorschriften unweigerlich zu richten. Alftn dem zuwiderlausenden Eingriffen ist unnachsichtlich entgegenzutriten. Auch erwarten wir in jedem ei»z»ln»n Kalle sofortige telegraphische Anzeige. | Wsstenstillftanö und Zrk'eüenskouferenz. i �ochs Generalvollmacht.— Zlrmenische s?riedcnödele° gation.— Türkische Dummheiten. Die»Daily Mail' erfährt, daß Foch in der jüngsten Konferenz der Alliierten mitteilte, daß Teutschland in gewisser Hinsicht die Waffenstill st andsbedi n gungen nicht völlig er» füllt habe, besonder!! mit Hinsicht auf die Auslieferung des Eisen- bahnmaterials. Die Sache ist jetzt töllig in Fachs Hände gegeben. Er erhielt V o H m a ch t, die Ausführung der WeffenstillfiandSbedin. gongen mit allen Mitteln, die ihm als notwendig erscheinen, zu er- zwingen. Haag, Ist. Dezember. Die armenische Presseagentur erfährt bon amtlicher Seite, daß die Alliierten in Uebereinstimmung mit den Bundesgenossen Armenien a!S kriegführende Macht anerkannt haben, und daß demzufolge Vertreter von Armenien zu dem Friedenskongreß zugelassen werden. In Smhrna haben große Demonstrationen der sehr zahlreichen griechischen Bevölkerung für eilte Vereinigung mit Ericcheuland statt- gefunden. Man glaubt an eine Mache Venizelos, des griechischen Ministerpräsidenten, der diesen wichtigsten Platz KleinastenS an Nriechenlanb angliedern will. Bei der Stimmung der so häufig miß. handelirn und bedrüäten gritchischen Bevölkerung der Türkei bedarf eS aber keiner Rache. Die ottewanische» Griechen ziehen natürlich eine Pcreivignnz mit Griechenland der intoleranten Herrschast d« zivilisatorisch viel tiefer stehenden Türke« vor. Haag.(Hollandsch NiuewSburecm.) Die»Time»' erfährt, chaß laut Nachrichten aus Smyrna die Türken ihre frühere Haltung wie- der aufgeuomme« habe«. Sie haben die Griechen in Kleimasie« wie- der verfilgt und mißhandelt, wobei zahlreiche irreguläre Truppen Brussadistriki plündern und den Ehristen gegenüber G e- » a l t t« t e n verüben. Die Läden der Christen in den Städten werden geplündert. Mehrere Griechen srnd bei politischen Zusammenstöße« getötet worden. Kewe neuez? WüffeKstMftanZsbsÄkngunAen. Haag, tll. Dezember. Acuter meldet auf Grund vo« Infor- mationen: Im Londoner Auswärtigen Amt ist niStS über das Auferlegen neuer Wasienftivstandsbedingungen au Deutsch- land bekannt. Der von solche« neuen vedingungen tpccckend» Be» rickt muß als deuticke Propaganda»ngefehe» werden. Aach Mit- teilunz der Svnitralirät habe« die Alliierten«uch bechglich her Flotte keine neüe« Bedingung?« gestellt. Die jetzt von den Deutickeu »eriffentlickte» Einzelheite» stud bereit« bei den Waffe«still standst erHandlung« n festgelcpt worden. ES ist nicht unwahrscheinlich, dass die Behörden in Deutschland nicht genau die Bcdingungru kenne». Aber e« ist eine Talsache, daß Ad» iniral Browning nur seine ursprünglichen Instruktionen durchfühlt, die auf den Waffensrillstandededinguilgen basiere«. Es ist ganz klar, daß die jetzt dicht aufgeschossenen Met- nungsverschiedenheiten über Inhalt und Grenzen der'Ae- dingungen nicht entstanden wären, wenn die Entente die De- dingungcn im Sinne eine? zukünftigen Rechts- und Be»- söhnungsfriedenö und nicht entgegengesetzt ausgelegt hätte. OrunZentsignung in Angorn.� Budapest, ig. Dezember.(Eig. Drahtbericbt des»PortvLr«'.) Die Gegensätze im Kabinett Karolhi beziehen sich vorläufig auf bis Frage der Bodenreform. In der jüngsten Ministerrats» sitzung haben die sozialistischen Minist« den Autvag gestellt, den Grundbesitzern nach der Enteignung ihres Besitzes eine Jahres- rcnte zu gewähren. Die zweite Generation soll bloß d i t Hälft» dt-s««tivte erhalt»«, di«dritt»iv»rhaupt nichts mehr. Die« wivd daeriit begründet, daß man die 5»uid«, und insbesondere die Enkel schon so erziehen Wune, vaß sie von ihoar Arbeit leben können. Aehnltche Anträge werden bezüglich des industriellen und �Bank-apitals gestellt. Gras Karolhi und der Ackcrbauminister schlössen sich diesen Anträgen a«, die übrigen Minister aber find dagegen, so daß mit e i n e r K a b i n e t t S Tr i s e gu rech«»« ist. Die Hilferufe Mens. Wie«, IS. Dezember.(Äg. Drahtöerichä des„P«ri»ärtS".) Der V«llzuG«auSschuß des Soldatenrats Wien Hai an den©ol* datenrat Budapest ein Schreiben gerichtet, worin er unter Hinweis auf die auf allen Schlachtfeldern gemeinsam vergossenen Ströme Plute» und auf die derzeit herrschend- verzweifelt« A stiege Deutsch« st erreich», von welcher gerade die sei: Jahre« eingerückt gewesenen urch nun heimkehrenden Soldaten besonders bedroht sind, an den Budapester Soldatenerat appelliert, um von der ungarischen BolkSregierung weitestgehende und rasche Hilf» zur Linderung der unbeschreiblichen Lebens» mittel not in Deutschöstorreich zu»rwirten. Die Linanzen Her M.- u. S.-Räte Die Gefahr des schlechten Rnfes. Von Dr. A. H o f r i ch t e r. Die Beschuldigungen gegen die Ll.° und S.-Räte, sie gingen mit dem Siationulgut zu verschwenderisch um, zahlte» una»- gemessen hohe Löhne und bewilligten sich selbst allzu freigebig hohe Diäten, häufen sich in so bedrohlicher Weise, daß die V..- und S.-Räte allen Anlaß haben, diese Anklagen ernst und wiijfcig zu entkräften. Äewitz ist ein ggit Teil dieser Beschuldigungen dem polemischen Bedürfnis der bürgerlickien Presse zuzusHrjii-ben � aber soviel man diesem Umstand zugute halten inag, eL bleibt noch ein Rest zurück, der die Lffentlickst! Pieinnng erregt und die lllcvolution moralisch zu belosten droht. Vor kurzem durchlief die ganze deutsche Presse die Nachricht, daß der Finanzbedarf d?r A.» und S.-Näte Teutschlands in deu ersten vierzehn Tagen ihres Bestehens 800 Millionen Mark für den persönlichen und sachlichen Etat betragen hätte. Die„Freiheit" und die von ihr vertretenen Kreise der- schanzten sich hinter dem Argument, daß niemand diese Aus- gaben hätte prüfen fiönn?«. Das ist ein schwerer Irrtum. Ter Staatssekretär deS ReichZschatzamteS, Schiffer, hat in seiner bemerkenswerten Rede in der Berliner Handelskammer die Glau- bigen dieser Beweisführung kräftig»6 ad�urckam geführt. Er fag�e, nach dem genauen Text feiner Rede zu diesem ge- wichtigen Kapitel: „Ich stelle ledcgkich die Tarsacke fest, daß'das gsgenwäriig« RegierungSshstem jedenfalls nicht billiger, sondern recht viel teurer arbeitet als das frühere, daß die Masse der Behörde«, Beamten und Stellen, die aus der Staats lasse ihre Bezüge erhalten, sich außerordentlich vermehrt hat. Die Zeitungen haben neulich eine Notiz gebracht, wo»ach dnZ neue Regiiuent in vierzehn Tagen 800 Millionen Mark vevschluu- ft-7! kave. Es ist selbstverständlich, daß dies nicht etwa so gemeiiit sei« kann, als ob die neuen Gewalten diese 800 Million«! Mark in ihre Tasche verwirtschaftet haben. Gegen eine solch« Unter- stellung muß man sie in Schutz nehmen; so kann es auch nicht gemeint gewesen sein, und wer das glaubt, der irrt sich. Aber die Tatsache, daß in dieser Zeit Hunderte von Millionen, man kann sagen mehr als eine lvtiKiarde, auf die. verschiedenste Weis» durch die Beschlüsse dx orturung?- mäßig dazu bestellten und der dielen nicht ovdwungSmätzig bestellten oder berufenen Stellen in die Luft gegangen sind, diese Tatsache ist unzweifelhaft. Die Summe, die durch erhöhte Löhnungen, durch erhöhte oder neu eingetretene aller Art, durch Austvendungeu, die mit dm gegenwärtigen Verhältnissen verbunden waren, au» denk Stocussäckel genommen wordon sink, gehen weit über eine Milliarde. Aber dazu kommt noch ein anderes, und da? ist viel schlimmer. ES ist in unveraritwortlüher Weise mit dem Nationaleigentum verschtvenderisch umgegangen toorden, jn unverantwortlicher Weise National» eisentu« vergeudet, zerskreut, geplündert nnd verschlisse« worden badnrcb, daß die Sagerbeständ«. die Tepo-tS, die Massen w» HeeretZgerät,«n Mu» nition,-m Waffen, an Lebensmitteln, an Pferden, au Aus- rüstung weggebracht, verschleudert, verteilt worden sind. Uno oft weiß kein Mensch, w o sie geblieben sind." Diese Äudringlichsn Worte mahnvn zur Besormsuhskt und Sinkehr. Die Revolution wird ihr Ptestillü n«r dann bewahren, wenn sie in bac Art eines sorgsmnen und sparsanieu, � ja knickengon HauSvaters daS Nadionalgut Ansammanhält, jade Verschwendung als ein Berbreäien an der Volksgesmnt» heit ahndet und als nioralischen Verrat an der Re- ö ol u t i o n brandmarkt. Me Arbeiter- und Soldatsnväte müfssn vor j�ier neuen Maßnahm-, die sie treffen, über die finanziellen Folgen klar sehen und Klarheit geben. Sie müssen sich die gute Gewöhn- .heit deS alten Regfimes zu eigen machen, die eine erste Er- fordernis jede? gestmde« Finonzvslitik überhaupt ist: jeder neuen Verordnung, die das Reich finanziell belastet, einen K o st e n v o r a n s ch l a g beizugeben. Aber damit ist eS nicht getan. Die Arbeiter» und Sol- datenräte müssen umgehend: über ihre bisherigen Aufwendungen Bericht erstatten: ihre künftigen finanziellen Bedürfnisse in einer, wen« auch nur rohen, Sk'zze spezialisieren mch glaubwürdig belegen. Jeder Volksgenosse muß wissen, wer über die Ausgaben der A.- und S.-Räte beschließt, wer die nötigen Geldsr a n w e i st, wer ihre Verwendung kontrolliert. Ass Kontrolls der bisher verwendeten Gelder frnn nicht S�Ifdcht eine Budgctrommission der auf den 16. Dezember berufenen Zentraltagung der deutschen A.- und S.-Räte «usüben. Eine solche Kommission kann nur einen künftigen Haushalti'ngsplan aufstellen und debattieren. Zur Prüfung von unzähligen Rechnungen fehlt es an Zeit, vielleicht auch an Hebung. Darum schlagen mir vor. mit dieser Zlufgabe die OberrechnungS tammer in Potsdam-zu betrauen, die der Nationo'versammlnng in gebundener Frist Berich! zu er- statten hat und ihr allein verantwortlich ist. Für Preußen ist mit der Verordnung voxi l6. November IstlZ Klarheit geschaffen. Danach sind die Kosten der Ar- heiter-, Soldaten- und Bauernräte von denjenigen Stellen zu tragen, bei welchen der Rat seine Tätigkeit ausübt, also ent-, weder von den Staatsbehörden auf staatliche Fonds, von Kommunalbehörden auf kommunale Fond? zu übernehmen. Di: staatlichen und lokalen Organisationen haben die Legitimation des Mitaliedes eine? RcetcS, der eine Entschädigung anfordert, zu prüfen. Dann heiU eS: „Fm Mgemewvn ist mir der entgangene NrveitS-- Verdienst M vergüten.' Hierzu tritt eine ungentesT-ne Auf-! waudAentsthädiglMg und Ersatz der Watlaukiagen. DaÄei ist ietsch zu bearWriu deß es sich um öffentliche Gelder hau. idett und daß mich« bei dem Ernste der Zeit möglichste Spar- samkeit gcchoten ist- AuS dem gleichen Grunde ist auf ein« tunlichste Beschränkung der Znblder Mitglieder jede? einzelnen RaleZ Bedacht gu nehmen.* Wenn lebhaste Vorwürfe gegen die Ä.- und G.-Näte cr° hoben worden sind, so ist es auch gerecht und billig, aus ein � leuchtendes Beispiel hinzuweisen, das all/gemeine Nachahmung verdient: Der Magdeburger Arbeiter- und Soldatenrat,> dessen Mitglieder ihr Amt ehrenamtlich versehen, hat bis An-> fang Dezember ganze 6666 M. beansprucht, durch seine der-' vorragende Tüchtigkeit aber dem Reiche Werte in der Höhe von— sage und schreibe— ungefähr einer Milliarde gerettet, Werte, die von pflichtvergessenen Soldaten entweder als herrenloses Gut zurückgelassen wurden, oder die von ge- � wissenlosen Schiebern gestohlen rn werden drohten. Dieser� Erfolg ist um so böhcr zu veranschlagen, als die Rettung dieser � Werte für das Reich zum Teil nur unter Lebensgech fahr der überwachenden Mitglieder dieses vortrefflichen Rates gelingen konnte. Die Notwendigkeit einer geordneten Firmnzwiri'chast; der N.- und S.-Räte ist zu dringend, als baß vernünftiger- weise gehofft werden könnte, diese unvermeidbare Diskussion mit Gemalt zum Schweigen zu bringen Lokale Arbeiterräte haben Chefredakteure, die von einem Finanzösdorf der A.° und S.-Räte in Höhe von 866 Mill. Mar? zu reden genwgt haben, hchn.er die schwedischen Gardinen gesetzt. So geschehen in Frankfurt a. M. mit dem Chefredakteur des„Frankfurter Generalanz»igers". So primitive Widerlegung genügt sicker- lich nicht, bedroht nur den Ruf DeutschlandZ als eines Rechts- staates und gibt erbitterten Feinden der Arbeiterschaft und Erzreaktionären mir die erwünschte Gelegenheit, sich als patentierte Hüter von Kultur und Zivilisation aufzuspielen und alle Heldentaten der schmählichen Schutzhaftzeit als Vergleichs- � weife lächerliche Bagatellen hinzustellen. Verzicht auf rutschen Sesuch. Entscheldnug der deutschen ReichSlcitnna. Wie Ke gestrige Msrge«presse meldet, soll doZ KabineN der' Vokfztzesuftre-Tten der russischen Telejart-n, die«n der Vollver- � s-rmml'.mg der Arbeite», und Sskdaienräte-nn IS. Dezember� teil- Knnrhm«« besbfichtiKt, di« Pinrots» nach Deutschland versagt hohen.> Wk orsechren folgen des: W-e Srtwmrt, hat der 53 oll- zugsanSschuß dcr Arbeiter- und Soldatenräte die Ansage der russischen Regierung, eine Wordnunz des russischen Zentral- Exekutivkomitees der Arbeiter«. Soldciten- und Bauernräte zum IT. Dezember hierher zu entsenden, gutgeheißen und begrüßt. Dabei ist der Vollzugsausschuß von dem für Kongresse allgemein � herrschenden Grundsatz miSzegangen, daß bi« Tei'nshuve von Abordnungen anderer Länder wünschenswert seit. Bei der am Iß. stattfindenden Vollversammlung handelt es sich aber nicht nm die Beratung internationaler, sondern lediglich nm deut-� s ch e Angelegenheiten, Bei deren Beratung natürlich Ausländer nicht mitreden können. So sollten wohi auch die russischen Vor- tveter nur als Zuhörer zugelassen werden. Bei dcr Entscheidung über die Zulassung mag auch die Ansicht mitbestimmend getresen sein, daß es sich bei den russischen Tele- zierten um Verireier derselben Einrichtungen handelt, die bei uns bestehen. Die» is! aber nicht der Fall. Tie Eni- lehnung de? Bezeichnungen unserer revolutionären Einrichtungen von de» russischen bedeutet nicht, daß die russische� Arb.rter- und Eoldaienräte in derselben Richtung wirken wie die Mlsrigen Es handelt sich drüben um nicht' anderes als um bolschewistisch« Diktaiurvertrcier. Und hinter dem ohne Einladung mis- gesprochenen Wunsche der Sowjetrcgierung. auf unserer Versamm- lung vertreten zu sein, verbirgt sich nur die unverkennbare Absichr, diese Gelegenheit zur Wiederaufnahme der unbeschränkten bol- schew-stischen Propaganda auszunutzen, dcr durch dl« Abreise des früheren russischen Vertreters Joffe ein Ende gemacht wurde. Ais russischer Delegierter zu der Vollversammlung der Ar- beiter- und Eoldaienräte Deutschlands war denn auch tatsächlich wieder Herr Joffe aukersehrn, der zusammen mit dem bolschewistischen Propagrtndaleiter Radek und anderen Regierung s- Vertretern von neuem Einlaß in Deutschland zu finden hoffte. Nm ihre Propaganda so bald als möglich, jedenfalls schon ge- räum« Zeit vor der Vollversammlung aufnehmen zu können, trat die Delegation mich bereits vor mehreren Tagen die Reise an ohne die Erlaubnis zur Einreise, geschweig? denn den Termin dcS Kongresses abzuwarten. Sie ist bis Tünaburg gelangt und mußte infolge der inzwischen ergangenen Ent- scheidung wieder zurückreisen, zumal sich der Soldaten- rat der Cstfront, der sich bekanntlich entschieden gegen die Zu- lassung der Bolschewisten erklärt hatte, lebhaft gegen ihr« Ein- reise sperrte. E? kann keinem Zweifel uieterNegen, daß der Rat der Vslkkbeauftragten al? Träger der Erekuttvgewalt zur Er- teikung oder Persagung der Einreiseerlaubnis im gegenwärtigen Moment zuständig ist. Ehe eine scharfe AT-grenzimg dcr Zuständigkeiten des Kabinetts und des LollzugSrates der Arbeiter- und Eol- datenräie erfolgte, konnte e» vielleicht zwoifelhaft erscheinen, welclx dcr beiden Behörden über die Einreise zu befinden hatte. Diesem Umstände ist eS offenbar zuzuschreiben, daß der Vollzug?- rat daS russische Angebot begrüß!«, ohne sich mit den Volktbeauf- trvgien inS Benehmen zu setzen. Nachdem nun«ine Klarstellung der Kompetenzen erfolgt ist und volles Einverständnis darüber herrscht, daß die Exekutivgewalt ausschließlich in den Händen des Kabinetts ruht, kann kein Zweifel dar- über bestehen, daß das Kabinett über die Einreise de? Russen zu entscheiden haite. Die deutlich hervorgetretene russische Absicht. auf diese Weise die russischen Rcgicrungsvertreter wieder hier ein- zuschmuggeln, und die große Gefahr, die uns au? einer Zulassung difer Vertreler nicht mir für uuscre inneren Zustände, sondern vor allem für den Abschluß de» Frieden« droht, bat eine neue Sach- läge geschaffen, der das Kabinett dadurch Rechmeng trug, d a ß e» den russischen Delegierten nahelegen ließ, ihrerseits im Hinblick auf die Lag« DeutschlandZ aus eine Einreise zu verzichten und daß es gleich- zeitig dem Arbeiter, und Toldatenrai für die Oftfron-t entsprechende Weisungen zugehen ließ. Ruch der BollzugSrat vcrztchtet auf de» rnltäschet st?e?uck'. In der Gitz'.rng das VollziegSrats am Dien? tag Nächmittag wurde auch die Zurückweming der russischen Del-gaiion für die Reichskon serenz der A.- und S.-Räte durch die Sokdaienräte der Ostfront baschlassen. Dcr VollznpZrat bescklosi, daß die ergangene Einladung nicht mehr aufrecht erhalten wird. Zur Haussuchung bei der„Roten Fahne". Dt» HauSsnchmrz bai der �Rsten Fahne' und beim Gpartakusklut hatte, wie wir er- fahren, nur den«inen Zweck, die Gewehre und Maschinen- gewehre zurückzuholen, welche die Spartakusleute sich bei ihrem SonntagZumzuz widerrechtlich angeeignet hfftien. Die Waffen wurden indessen nicht meche vorgefimden. Die österreichisch: Brotkarte bleibt. Di« unlängst veröffentlichte Nachricht, da» deutschöfterreichifck« Ernährungsamt habe beschlossen. vom S. Dezember aö fein« Brotkarten mehr auszugeben. trifft nicht zu. Wie uns vom deutschösterreichischen SiaatSamt für Volkse rriährung mitgeteilt wird, hat sich in der Bewirtschaftung von Mehl und Brest in Dentichösterreich nickst» geändert. Aufruf zur Bildung einerLlrbeits emcinscktast derWrosi-Verliner Soldatonrcte. Nachdem die Kameraden, die auf dem Boden de: tkn- abhängigen Partei stehen, sich zu einer Gemeinschaft zuiammeu- geschlossen haben, und wir ebenfalls genötigt. unZ zu veieinigen. Zu diesem Zwecke werden die Kameraden, dw erst dem Boden der allen lozialdemokrati'chen Pariei stehen, zu einer zwanglosen Zusammenkunft am Mittwoch, ten 11. c. Mts, im Reichstag, Zimmer 1, Eingang Poilai 5, miitags l Uhr eingeladen. Tuich Zusammenschluß soll ein einheitliches Zusammen- arbeiten erreicht und ein weiteres Zersplittern soivie ein gegeiiieitigrS Bekämpfen der beiden Bludcrparteien vermieden iverden. H. Richnow. E. Neumann. Achtung bei fi.* und S.-Ratswah!en. Aus privaten und militärischen Betrieben und Bureaus ist nnS wiederholt mug'eteilt werden, daß einzelne Unabhängige oder Spar- lakuSanhänger, die bei offenem Bekenntnis ihrer Partei- stellung keine Aussicht hätten, gewählt zu werden, durch Aus- Nutzung persönlicher Beziehungen und Bekannt- s ch a f t« n ihre Wahl zu ermöglichen suchen, indem sie über ihre Part-izugehörigfeit einen Schleier der Unklarheit breiten. Demgegenüber ist es Pflicht sed:S Wahlbcrechtsigten, sich genau über die Parteistellung des von ihm zu wählendeu Kandidaten zu orientieren. Man lasse sich n'cht durch glatte Worte und kollegiale Freimdlckartsbezeiigungen täuschen! Dio Wahl ist kei« Mitiel, persönliche Gefühle zum Ausdruck zu brinet«, sondern sie soll das Spicotlbild der politischen Ansichten eraell''. Darum prüft jeden Kandidaten aus Herz und Nieren, fragt ibn genau nach seiner Parteistellunz, dann werden auch nachträgliche Enttäuschungen erspart bleiben. Zulage an �lterarentenempfänge?» Vom 1. Januar 1919 ab. Der in Eingaben an die Nkicbsbehörden und den Reick-Z'ag vielfach gewünschten Einbeztebunq der Empfänger einer Alters« r e n I e aus der Jnvalidenv: sickerung in den Kreis derjenige!« Personen, welch-"., auS Anlaß der anhaltenden Verteuenmg der Lebenshaltung eine Zulage zu ihrer Rente gewähr, wird. ist durch eine Verordnung vom 2. Dezember 10!? rnlsprochr» worden. Vom 1. Januar 1VZ0 ab erhalten danach die AlterSren, cn- empfänger eine nionatliche Zulage vo:« 8 M. zu ihrer Ne»te. Dw Zulage kann in dem etnsachen veriahirn. do» für die Slewäbrunz der Zulage» an Empfänger einer Invaliden», Witwen««der Wiüvemnte vorgesehen ist. erhoben werden. Die Zulage>st zu« näcksl nur für die Zeit bis zum 31. Dezember ISIS in Aussichi ge« nommen. Neuorönunz öes NennscheftsyersorgunZs- gefetzes. Wie wfx hören, hak sich doS Kvbinett Dienstggnnckm'ttas mit der Neuordnung dcS MannschaftSversor« gungSgesetzeS und d?S R e n t e n f e st s etz u n g S« o e r fahren? beschäftigt— entsprechend den Ersslärungen, die der TolkSbcaustragte Ebert den einFietzenden Truppen abgegeben hatte. w* Dan AriegSbeschädigtenvereinigimzen ist neuarving, nrehrfach'die Beschlagnahme der für die Kriegsbeschädigten» für sorge gesammelten S p e n d e n m i t t e l gefordort worden- Kiich ist»i» Fall bekannt geworden, in dem«in Rroeiter- und Äol- datenrat kurzer Hand zur Beschlagnahme der für die Kriegs« beschad'-gtenfürsorg- seine» Bazirk» bestimmten Mittel ae« schritten ch. Ei» solches Vorgehen, dem eine RechstSzrundlaz« fehlt. ftthrt lediglich zur Störung der Wirksamkeit der mit der t.uS.ibung der Kriegsbeschädtgtenfürsorge befaßten Stellen. Bei d-esen bandelt es sich, um Einrichtungen amtlicher und halb«ml Itcher Eigenschaft, deren Tätigkeit allge« � � � llstsunden hat. Ein» Planmäsiige Zuziehung d,r «ricggveschzdigten selbst ist bei dem ReichsauSschuß der Kriegt« d« sckm t, g ten fü rfo rge und einigen anderen Stellen bereits durch» 3 e f u l rt', im übrigen in Varbereitung. Chsate? utlö SoZislismus. Von. Äudwög Keakiy. Much esuf dem Göbie! Theater» k>w?nt der welVestchicht- Rthe Kampf zwischen kapitalistischer und sozialistischer Wektewschem. ruog xu« ArtOtrag. Im Zeitalter des KoPitaliSinnS war das Thea, ict ein Genmßmütel der herrschenden Klassen, eis« ein Suxu». gegenftanb. Scharf hat Tolstoi diesen Letxusch-arakter der Kunst aogeißeAr„Unsere Kunst, die den Zweck hat. dem Ergötzen der Reichen zu diengri, ist der Prostitution nicht bloß ähnlich, sondern sie ist Proftitution."(Tagetttch, 20. II. 1633. Moslem.) Während de» Krieges meinte ein englischer Dbeatersachmamr, Tdeatcr werde es nach dent Krieg sck iecht gehen, weil eS den Netteren an „Feit" fehl«.' Umgekehrt prophezeiten knanzöfische Schrrststeller der Dhaaterktuist für die Zeit nach dein Krieg gesegnete Jo.hre, weil tem die reichen Amerikom« nach Paris läanon und sich„amüsieren' wollten. Also LiUMiSexportartitei. In sozialer"Hinsicht ist las ««iorifche Theater elend, die Unsicherheit und Abhängigkeit der ?»ßen Massen der Arbetenehmer des Thoaters letzten Endes«ine »Ige der LuxnSnatvr tec Tcheeckerckurst und der lamit�verknüpften vrivackapitelisiischen Betriebsweise. Um ein Bei spie! für viele her» ml Lgt! greifen, sei aus da» �tertragSreckst des DdeaterS verwiesen. Der Unternehmer ist berechtigt, jederzeit die Existenz der Bühnen» «üglteder und damit die Existenz des Theater» zu vernichten, wenn für den �Zeitvertreib" des Kunstgenusses kein Raum mehr zu sein scheiat. Man denke an di« Mcgtichteite* der Be triedse inst» lltmg int Bertaus der letzten Jahre: Wogen KrtegSauSbruch«, wahrend des KrtegSderlausS wegen des Kriegs, wegen der Grippe(Epidemie). toegen der Revokuticm(politische Unruhe) vsto. Für den Eoziaiös. nrus dagegen ist das Theator«ine Kulturanstalt, die Dbeaterkunst «-ine Aulsittnotwsndigkert,«in Mittel der geistigen urch siiilteten ErheEun? evllor Schichten de« Volk?,«ine Sache de» fchSpserisch täti- ren Erleben«. Darum hängt«uch da» künftige Schicksal der Thea- trrtwnst von der Entwicklung und dem Fortsckwitt de» Sozialismus ab. Wird der SozialiSm-uz sich seiner selbst, feiner Ziele und Zwecke voll bewußt, so wird und nniß«r die Pflege der Dbenter» knust als eine seiner wichtigsten Aufgaben ansehen. Er erfüllt sie, indem«r seine ureigenen Gnundsätze auf das Theater anwendet. Es gi&t nur ein Mittel,»sm da» Theater seiner Kulturbestinvmiunz zu» zuführen da« ist seime Sozialisieritng! In t«r vor KriegSausbrtich geichr-ebencn Broschüre„Geschäfts. tfeater nder Jtirlturfheater?* habe ick versucht, diese Wahrheit nach verschtedcnen Seiten hin zu beleuchten. Nach der Seite de? „Theaterchtnstkmchm,«': �DaS Theater re-t gestern war das Luxus- der Elite, der Fürsten, der Strien. Vo..t=. Einheit?.- urtd Schcht-rvorstelluw-en der stülstifch?» Bühnen, Tolkichtldu-gZtheater, Schillertheaier tmd Freie Volksbühnen sind die ersten Etappe» auf dem nouen Weg Da» Theater von morgen wird das Theater de« Lottes fern.*— Dann nach Irr Seite der Kmchprcduktivnt„Das Thgatergeschikt im ganzen verstößt-«gen die Rrunbsötze eines ratio. ' netten Seick-äfisbeirieb«. Sein« Signatur läßt sich in die Worte zusammenfassen: sinn- und zwecklos« P-rgeulwng von Mitteln, Kräften und Berten. Ein Bild vollständiger Vtanlvsiglrtt, Zer- MWerm»» und Uaordetiung. Wi« wird uni Ztettemg aus diesem Claos? Aur dockarch, daß Siant und A eine:»den in wachsendem s Miß erkennen, daß da« Theater der Bildung und Erziehung de» ! yolke« dient pletch den Schuten, Mufeem, Valerien tind Stbki»- iheten, daß et der Erchekiung und Erbauung dient gleich der Kirche. Daß da» Theater daher kein Eewerbe ist, mit dem Etewimn erzielt weihen darf, fontdern«ine geetteinmützige Kultetranstalt, die von Staat und Komnntne geführt werden muß. Kapitalistische Au»be»itu«a | der Kunst und wirklicki« Kunstpflege sind unverteinlare«tepensätze. Und schbeßlich nach der sozialen Seite hin:„Das GesckiäftStheater hat den Menschen zum N�rkzoug gemacht, zum Mittel, mit welchem mm» Geld verdient. Je mehr die Arbeitskraft ausgenutzt wird, desto mehr profiliert das T eschäst. Wie soll ab«? gut« Kunst ge- deichen, wenn Rot und Sorge bei den Künstlern, kexoschen?' So ist es dem» fein Zufall, wenn di« A- Volution ein« Reibe von Forderungen, di« sich aus der sozialen Bewegung der Theater- ttiltuichewegttng heraus ergeben, mtt einem Schlag verwirklicht hat. So vor allem di« UmwMdkunz der Hsftheater zu Staaistheatern und die 11 n! erste llting de# gesamten Th-aterwesens unter das Ktchttl»Ministerium(statt der Polizei). Mit letzterer Maßnahme. die schon wiederholt in Zeiten fretheielcher Ooi'Jethebuwg(1808, 1848) gefoltert, aber innner tötetet von der Reaktion vereitelt wurde, wird endlich euch staatßreckflich dem kultunelten Charakter � tk»s Theaters Recknrung getragen. An den neuen StacrtStheatern j wird las konstitutionell«, genossenschaftliche Prinzip in das Theater � eingeführt: Wahl de« Bühnonleiter», SeA'stvernallung durch di« av. Zeigende Künstterfchaft. Di« Dl>eaterzen>tr stillt. Mit diesen Maßnahw:» wurde von t«r Nevolution die Freiheit der Kunst ver- � mirflicht. Aber noch sind wir weit von dem Endziel, der Soziali- sierung des gesamten Dheaterwesens entfernt. Es kann nur durch planmäßig«, verminstvoll«, vom Ganzen aus zu lwwirk-nd« Neu- organisätion de» TheoterwescnS auf gemeinnütziger, staatlicher Grundlag« erreicht werden. Um da! Theater au« der kunstwidrigen Mhängizkeit vom i Handel zu befreien, bedarf eS der StostShilf». Ist Theaterkuttur teine Sacke der Gesamtheit, st ist der Staat alt die Vertretung der Gesamtheit berufen, sich ihrer anzunehmen._ Die Theaterkunst bedarf deS Staate«, aber such der Staat bedarf der Theaterkunst, um seine eigensten Zwecke zu erfüllen. Denn durch Pflege von Kunst und Wissenschaft schafft er das innere geistige Band, da? ihm De- stand verleiht und da§ ihn zusammenhält. Der Staat erfüllt sein« , Kulturpflicht gegenüber dem Theater nicht nur durch Hergabe von Geldmitteln, sondern vor allem auch leirch die Organisatten des Theaterwesen?. An ihr hat es bisher am meisten gefehlt. Das Programm für dies« Organisation kann vier nur in großen Zügen angedeutet werden. Bor allem sind die Städte durck Gefetz zu per-. pflichten, ihr, Thgater in den Eigeabem* zu übermchm«« upd«»s l gemeinnütziger Grundlage zu sichren. Als Maßstab für dte Lei stungsvflicht dar Städte hat ter Aufwand zu dienen, den Ttälb dtr lch»n bisher ihr« Kulwrpflicht erfüllt haben, wie Manntein �mpzig, testeten. Hiervon an.S»et-end ist nttf; dem Perhältei» de �tstungsinchigteit der einzelnen Gemeinden zu Verfahren. Keinel WS txnr vor den Statten Hakt gewacht werden, in deren W>-«kbi.' sich b.tyer ein Hofi brater befand, da» nunmehr Ttaateheeiter SÄ"£ S« �«ter in staatlicher Perwe-ltuiw. 1 hat die � Sus�sst zu lüften, geht es in städtisch« Regie icke: stfinothm stastltche Aufchusse zo gewähr«,. Di«»»m Staat f er-; Witten- iwt weitere Geldmittel sind sih di- Ttea't»r»nch" Äp�nS." � sEtädi-teir�ker. Landsch.s° Di« Zuwendung öffentlicher Mittel an die Theater bat dl-« emheit,ich«n. da?!"«nze rerücksichtst.-tte ■■t'tfl*1 crfolxen. �st die einzeln« Gemeinde wite'chaMt mcht stark gen«?, um ein eigenes Theater gemäß den."teterd- stell«» si.'.tz. zu führen, st d, l p<% kvasi«rtjtri: der„ o , Fast 14 Ts»? f>öt?T, all nrsprimsllch rtnr, fisb Sffffrn Miitaz unffr? Trupp?ii iy. S»rlin emgfjogsn. lT?6er' oH, wo fi? voriib?rkam?n, wurden sie von der Bevölkerung «uf hat herzlick'ste willkommen geheihen. Aber niibt nur durch daS Worll durch den frolien Zuruf, durch Dcherzrrden berüöer und hinüber zeigten die Berliner'hre Freude, sondern auch durch chj? Tat. Was sich in diesen'chmcllen und teuren Zeiten nur irgend hatte auftreiben lassen, bot man den Heim- kehrenden dar. Und wenn es auch in der Hauptsache nur Zigarren. Zigaretten und Süßigkeiten waren, so hatl? doch Manche Hausfrau noch einmal die Vorratskammer e'ner Ne- bision unterzogen und dabei ein Endchen Wurst, ein paar belegte Brote oder sonstige„Kostbarkeiten" erübrigt. Und b'�e Feldgrauen guittiertcn mit Dank über alles. Im Gleich- � zogen sie. die v'er Jahre lang, der Kr'eg durch aller schritt Herren Länder geführt, durch den Westen Verlins nach dem �randcnburger Tor, wo Stadt und Regierung durch ihre obersten Vertreter den Zurückgekehrten den Will- kom mensgruß Dimtschlands entboten. Sfrn Heidelverger P'aft. Da» sonst so ftikle Viertel am Echmargendorfer Bahnhof»n ®ten«»on W lmertdorf baite gestern seinen großen Tag. � bald nack' 5 l'tr" morgen? f-.ng eS an lobenbig zu werden. Zuerst fand llck natürlich die Jugend ein. Mit sfäd.nch-n kamen Schulkinder der W'lmerSdorkcr uad Lchmargendorser.�.y vun',;:" unter Führung ihrer Pehrei geschloffen heran und' säumten'" F' ffS eckten burgische Straße hinter dem Bahnhof Schmargendorf, die Trnpoen peffferen sollten, auf ho'den Seiten ein. Ader such ,'?le Famkllen, Frauen und junge Mädchen, festlich geschmückt. � chen rni der Aufstellung teil. Ein bunte? Lehen und Teeiben em'T»ick«tte sich in den Nebenstraßen, in welchen die Truppen Auf- Ueffung genommen hatten. Viele Frauen, di« noch Lebensmittel hatten, brachten Aepfel und Rüffe. Zigarren und Zj. s�ff'ffen. T-balpöckchen. um den Heimkehrenden wenigsten? eine Nein- Freade zu bereiten. � chic meisten Bewohner der Hauptstrasten, durch welche die tTrupden»o-en. h-tten die Fenster ih'er Häuser geschmückt F n �ck ff.Vä u m en, d-e die Mecklenhuroische Straße zu beiden Seiten �N'gllen. saßen Jungen und Mädchen und begrüßten die tb»ri';>e-?ez!,menden mit begeisterten Hurra- imd Hochrufen. Die wm-n vollständig pevlündert. Wo? ffur immer an späten Blumen und Tanne nr eisig aufzutreiben war, -rrwandte� man. vm die Einziehenden zu schmücken. Jeder In- sffnterist, jeder Fahrer hotte wenigstens einen kleinen Strauß au? � annengrün im Mantel stecken. Vielfach hatte man auch, wie beim Uuszug vor vier Jahren, die Gewehre mit Blumen geschmückt. Die Truppen machten einen vorzüglichen Ein- brück. In strammer E«lbftdis»ip'in ohne daß man viel Echan lange aar dem für de An tun st de? Zuge? sestgesed'en Zettpuoikt hasten sich hier viel« Tausend« eingefunden. Immer neue Men'chenmo�e« slrömten heran i« d«ß vald ans dem Blas» ein de- ängstigende? Kedränse entstand..Teilen von ffolda'en. die Schulter en Schulter st? eben und einander an den Händen hiel- ten hemüfften stch lanoe vergeblich rückwärts drängend dem Druck der M-nV'-nmoner entsea-n-nw-rken. Mst! Mübe konnton die Verlre'er der Behörden stch den Wog 'ur Ztedneetrstüne bahren. War laben die Volk'beauftrag ten Ebert und Sck'''demann den Kultusminister A d.©off- mann, den Sberbürgermoister Mermuth, den Bürgermeister R ei ck e u'w. Gin Uhr war'S— da erklana helle» Tromn-tenoe�chme�-w. llür ein« oder ewei SekllnVn leote sich Still? über die wogende Meng-— dann hr»ch am Beandenburaer Tor in den ffch drängen« den Reihen em G'urm lo? B'.ou'end vfbongte er ffch wrt über den weiten Blech, den d'e Spike de? lluoo? orreieh» hatte. Zehn- taickend« ial'cheten ihm on'�-�-n. Z?e-ntausende Winli-n ihm mit webenden Tüchern est,„??! l l k o m m e n in der Heimat!" Umtxr nickst endenw-'ffondem stlubel rückte da? an der€?»''<>? marschierende, au? Tru-nen Baaern? Sachsens. Baden' Würtlrm- ber�s„''-"--mengestellte BundeSbalaillon ein und nahm Aufstellung auf dem Biötz. Em Trompet? nsianol forderte Gehör für den ersten Festredner, und lan»'''m trat Ruhe ein. Der Baffefeai'stragte Genoffe Ebert erariff da? Merl ,'md beorüfft« die heimaekehr>n Trimren mit fol- ivee rist von B?i°oll?"ufen un'er�roch-nen Aninrache: „Tomeraden, w'Ef-�mmen in der Deistschen Revub'ik. herzffich willkommen in der Teimot, d'« ffch nach Eurh oeiebnt hat? deren banne �arne Euch stä-big nmVwebte. In d'e'em- Augenblick da wir G'-ch om h-!maiffchen Herde begrüßen, gilt unser erst'r Ne- danke den teuren Toten. A'l'. so meke kehren nimmer wse- der. Hi'ndert'oill-T'de nisten in fleindes�nd in, stillen Gräbern, Hundert tau'ende mußten vor dem Emde de? Kanivk-s zu- rückkestren. eeri'vt und verff"-nm?st von femdk'chen G-schoffen. Seid gegrüßt daheim. t«p'ev Fän'p'er, sieb- Brüder! Immer ist unser beste? Lebm und Denken mit Euch»ewosen, da Ihr draußen d m Sturme die Stirn botet um«lles. loa? Euch hier teuer ist, sturmfrei zu kalten, da Ihr strittet und littet,— mit Euch ge.oesen in der laugen Oft« de? Warten? auf eine bessere Zeit. Nun empfangen wir Euch mit der unmiZloschstchstn Dankbarkeit. die Euer uugebroch nek wannhafte? Ausharren all tw Jahre bis zum bitteren Enbe stch um Heimat und für alle Zeiten verdient hat. Wir smvsangen Euch mit dem innigen Wunsche, daß eS Euch bald vergönnt sein möge, der überstandenen Mühsal zu vergessen, wieider hineinzu.uachsen in daS, wa? Ihr warct und hattet, der altvertrauten Stätten wieder froh zu werden. Noch ist, ehe da? ganz gsscheben kann, manche? Harte zu überwirsdon. In der Glutsonne, der Hochreife de? Sommers, zogt Ihr aus. In dunklen, trüben Tagen de? sterbenden JabreS, t«; verrauchenden VölkerkompseS, des knappen Unterhalt? lehrt Ihr wieder. Aber wa? an un? liegt. Glich durch Wärme. Wohn- lichkeit und Arbeit über der? erste Frösteln de? Einyewöbueu? hmtn'-nuhelten. da? soll freudig geschehen. Ihr»erließet ein AI'«» und findet ein Neue? wieder. Laßt uns verunt um diese? Neu« wetteifern, damit wir'w redlnben Reaeu der fträf.'c durch den kalten Winter zum lichten Frühling der Freiheit, der Ginigk-it und der Versöhnung gelangen. Willkommen zum Marsche solchem Lichte entgegen, will- kommen in Berlin um die Zeit der Sonnenwende! Mit jlihe'n-dem Beifall an'wort te die Menge. Al? dritter Redner sprach Feldwebel S u p v e, Vorüßender de? s Btinbe? aktiver llntepeckfizöere. Er mahnte, die Errungcnschasten der KevokntTon Oaa.rch zu stchcrn, daß Ordnung getnor: wird. Der Zug sedte sich in Bewegung und mirschierr weiter auk dar Mittelvromenade der..Linden". Auf dem garzen Wege war die Straffe gebäumt von dicksten Menschenmassen, die den Truppen in freudi-wr Erregung zujubelten.. Hinter dem Bundekbaitaivon folgt n eine Masch'nengew hoab'eilung der E'ardadivistgn, die S'äbe, da? Gardekürassierregiment, da? Leibkürassierregimeni. da? Dragoner- reyünent S. die Husarenrea�nter 8 und lt. das Ulanenregimeni ö, die 2. und 6. Jäger zu Pferde, da? Pionierbataillon 2 u.ßv. usw. Stundenlang dauert; der Vorbeimarsch Ihren allen, d'e ffch kür d-n Schub der Heimat auffrconsirt stast-n. j Stundenlang dauert; der Vorbeimarsch Von trm Ttadtinner» iiTiiern Unw,i»si�chlich»r �onk. W- können.ihren Ovrermut n�t aus zogen dann die einzelnen Formationen ihren Quartieren zu. vergelten. unH blo�e W-r!« sind zu schwach, ihnen zu danken. Wa? j» wir ihnen an Taten der D--»�'ark«t darbringen können, da?' � rieber die Szenen, die sichern dem lebenSgefähg-lichea Kommando? hörte, vollzog sich der Anmorsch am Heidel- gFvger? l« ff. Im Weck schritt zog die Infanterie heran, teil- "�'ke mit der bequemen Feldmühe. teil? aber auch mit dem stürm- vrvrabten, est verbeulten nnd noch die leßten Spi'ren der Kämpfe övigenden Stahlhelm bedeckt. Soweit eZ anging, hatten die Leute ?-Ze llniformstück« erhalten, so daß man den Eindruck einer tadel- w ei, Trupve aewwen. Die Proben der Artillerie nnd der Ma- �inengechehrkombaanion waren reich mit Tannen�rün geschmückt. welllt die Gulaschkanonen entbehrtest�rv'cht der grünen -T.erde. Innigst mffchten ffch der»ürzsiw Tannenduft und der �«ruch drz Mittagessen? da? in-den mächtigen ■epeln brodelt«. Freilich den Pferden, die ebenfalls amenichmuck trugen, sah man die Strapazen de? Feldleben? an. -P'-emaMert und struppig, aber bff Harber gepufft, standen sie vor h--� ch'�Bvugen, die st- so lange Z«ist durch Feindesland gezogen , A cht all, denen, die lll1? stinaulzogen, sind wieder??- da» 4. K u r» s s i e r r e g i m e n t nur noch mit � Mann und zwei Offizieren in die Heimat ein. Alle ffffFgen sind in den lodben Kämpfen an der Ailln? geblieben. Einen stv!»nderö hübschen(Endruck machten d-e Radfahrerkom- llsgnien. die ibrc Maschinen wie zu einem Sportfest mit bunten �vffern und Wimvelchen geschmückt bat'en.- . Gegen tt Ubr begannen die ersten Truppen unter klingendem -Viel nmst dem Brandenburger Tor zu abzurücken. Von kk Jugend begleitet, d'e natürlich auf den Fahrzeugen erst recht "'cht feblte. setzten sich Infanteriekolonnen in Marsch, ge- io!ch von Maschinengewehrkomvagni« n, der K a- -.s1, r 1« v i e, den Minenwersern. Artillerie. Den Schluß vuoete die Bagage. Die Aufstellung der Truppen verioilte sich £us di« Mecklenburqi sche Straße, die Forken beck. ''-aß e. die Binger Straße, Heidelberger Platz. In der M-cklenburgisck'en Straffe hatte da? Garde- Kürassier- rigiment, die Garde-Maschinengewehrabteilungl- stsvd die Garde- Kavallerie. Nackrichtenabteilung �stsstellung gefunden. In der Forkenbeckstraße swnden Garde- Dragoner. Airf dem«Heidelberger Platz stand die Minen- �rrfer» Eskadron. Den Abschluß bildeten in der Binger �raße die 4 Kürassiere, Z. und ff. Jäger und d:« Sff. K a- da llerie- Brigade. Ist dieser M-ibensolge setzten sich die �ruppm um �12 Uhr rn Bewegung nach Berlin. In der Kaiserallee. . Di« l»ng, Dtraße war zu beiden Seiten von einer nach en Bergrücken, fei eS im unwirtlichen Ruff- land oder im hecke-, Süden. Unendsich» Leiden habt Jbr er- duldet. un-Vwänahiche. fast übermenfcksick» Taten vollbracht, un- veraleicklich: Proben E-ire? uner'chütfferlichen Mute? Jahr vm Jahr abaelegt. Ihr habt d'e Heimat vor feindlichem Einfall geschützt. Ihr habt Euren Frauen und Kindern. Euren El'ern den Mord i-nd �rand de? Kriege? ferngehalten. Deutschland» Fluren und Werkstätten vor Verwüstung und Zcr- störuna bewahrt. Dafür dankt Euch die Heimat in überströmen. dem Gefühl.., Erb»beoen Haupte? dürft Ihr zurückkehren. Nie haben Menschin Srößere? geleistet und ge- litten al? Ihr. Im Namen de? deutschen Volke? tiekinnigen Dan? und nech einmal Willkomm? ngruß in der Heimat. iGedränge am Pariser Platz abspielten, weiß WTV fol- pendes zu bericht n: Der Pariser Platz und die Straßendäiume waren von un-eelieurcn Menickenmassen angefüllt. Von irgend- wetck-er Oraanifation war nick!«?-u merken. Erst al? die Truppen anrückten, wunde die schrecklich zusammengedrängte Zusckauermenae mit aller Gewost noch mehr zusammenaeprefst, um di« Passage für j diu Soldaten frei zu nia- l-en. 5? kam zu panikartigen Szenen. In da? Kreischen der Frauen und Kinder hinein 'erschallten lout? Riise:„Zurück nach der Wilhelmstraße, et gibt 1 e i n 11 n p l ii ck!" Aber die Ru'e verhallten ungekchrt und zhiblreiche Personen brachen ohnmächtig zusammen. Bei zu- i künftigen Bermistalwnsien wird, man sieb wohl zu stübzeitigen Ab- loerrungen entschließ«, müssen, um Wiederholungen derarti-zer . Szenen zu vermeiden. Vom Arbeiter-Samariterbnnd geben un? folgende Meldungen zu: Außer ein�fnen Ob'imachtsiällen waren auch einia« schwere Fälle zu verzächneu. Bei der Hauptwache, die in 'der N'uen Wacke staffion'''"t war. bekam ein Soldat Blut stürz; oln« Dame wurde von' Maschinenaewehrwagen über- fahren; bei der 2. Wacke am Brandenburger Tor wurde eine Dame einoeli sert. die innere P e r l e tz u na e n hatte. Nachdem den Betreffenden d e erste Hilfe geleistet war, mußten sie dem Krankenhause zugeführt werden. Ihr findet unser Land Nicht so vor, wie.Jkir es Erlassen. 5;or{jurtfi das die Truppen ziehen habt. Neues ist geworben, die deutsche Freiheit ist erstanden. Die I alte Serrfckaft. die wie ein Fluch auf unseren Taten lag. bat da? deutsche Volk abg«'chüttelt. E? hat sich selbst zum Herrn über da? eigen« Geschick v tu-cht. Auf Euch vor allem ruh! die Hoffnung der deutchen Freiheit. Ihr seid di« st ä r k st e n Träger der deutschen Zukunft. Niemand hat schwerer al? Ihr imter der Nngerechtiakeit de? alten Regime? gelitten, an Euch haben wir gedacht, als wir mit einem verhängnisvollen Svstem aufräumten, für Euch haben wir die Freiheit erkämpft. für Eich der Arbeit ihr Recht errungen. � Nicht mit reichen Gaben können wir Euch empfangen, nicht Behaglichkeit und Wohlstand. Euch bieten: unser Unglück- liche? Land ist arm geworden. Schwer lastet auf uns der Druck hart«>Gebote der Sieger. Aber au? dem Zusammenbruch wollen wir un? ein neu«? Deutschland'im- mern. mit der rüstigen Kraft und dem unerschütterlichen Mut, den Ihr tai'fendkack bewährt habt. „Wetteifernd haben Angehörige aller deutschen Stämme draußen im Kampfe'gestanden. Aug hörige aller deutschen Stämme stehen vor uns. Sckülter au Schulter habt Ihr gemein. sam gerungen, geopfert, geblutet, Not und Tod iu» Auge geschaut. Nun liegt Deirtsch>nndZ Einheit in Eurer Hand, sorgt Ihr dafiir. baß Deutschland beieinander bleibt, daß nicht ck a? alte Kleinstaatenelend un? wieder übermannt, daß nicht die alte Zerrissenheit unsere Niederlage vervollständigt. Rettet Ihr die Einheit der deutfchen Nation, die Ihr nun Bürger weftdet der einen, der untrennbaren Deutschen Republik! Und der Eesamtrindriick deS T-fteS? UsiißerNch mahnt er cm 1914: da» ffahnenweben die Linden entlang, da» Hurrarufen der Menge, die geschlossen marschierenden Kolonnen, die Offiziere hoch und kühl zu Pferd, Trompetenblasen, herzlichen � Becken schlagen.,.. Doch nein. Friede und Freiheit kündet deiS Branden- und die Gesichter unter den Stechlhelmcn sind von verschlossenem Ernst. Die Gofdatcn der Spaliere tragen die rote Kokarde an der Mütze. Die Heimkehrenden missen, nwS sie draußen gelassen chaben, und das Elend, den Harm im Antlitz so vieler, die still mit den Tüchern winken, verstehen sie auch. Masch nengewehre. Den K r ü v p e l n, die so zahlreich am Wege stehen, brennen die Wunden. Ueber vier Fahre! Nun ist es aus. Bald werden die Waffen abgelegt und die S o l d a t c n werden wieder Menschen. Darin, in nichts anderem liegt die Größe der Stunde. Und dann gebt mit uw? an den Wiederaufbau des Zerstörten. Oft— wenn Ihr draußen dem grausigen Sand- werk obliegen mußtet,»og Euch Sehnsucht zurück zur friedlichen ArckeitSstätzt-, zum Kulturwerk daheim. Die s o z i a l i st i s ch e R e v u b s i k. die Euch durch mich begrüßt, wird ein Gemeinwesen d-r Arbeit sein. Arbeit ist die Religion des Sozialismus, arbeiten müssen wir mit aller Kraft, mit ganzer Hingabe, sollen wir nicht zugrunde gehen und verkommen, sollen wir nicht zum Bettelvolk herabsinken.'Da? Reich der Zerstöning habt Ihr verlassen, die Pforte neuen Schaffen? tut sich vor Euch auf, Eure Tatkraft, Euer Mut. di«� draußen nie erlahmten, müssen un? zu neuem FriedenSglück führen.� Bald schlägt die ersehnte Stunde des FrßdenS. bald wird die konstituierende National- Versammlung die Freiheit und die Republik fest ver- ankern, durch den �unaniastbaren Willen des ganzen deutschen Volke? Jffr legt die Waffen au? der Hand. die. getragen von den Söhnen de? Volkes, dem Volke nie eine Gefahr, sondern stet» nur Schutz sein sollen. Jhr sollt mitsckaffen an d«n großen Werk einer neuen deutschen Zukunft— der Zukunft unsere? Volke?, dessen Glück Eure fleißigen Hände erbauen müssen von Grund auf. Und so lafft mich Eure Treue»nr Heimat, di« un? ollen pent in sowie Liebe zur Einheit Deutschland? Amerika wM keinen GewaitfrieSen. Wilsiksts Programm zur Friedenskonferenz. Wien, Ig. Dezember.(Hollan�sch Nieuwsbureau.) Der Berner Gondevberichtersiatter der„Nuen Freien Presse" berichtet über die flirterredung mit einem Delegierten der politischen Studienkeeu- Mission de? Obersten Hau sc für die Friedenskonferenz, der über die vorauSfichtliche Rolle de» sprayten ten bei der kommenden Neuordnung Europas u. a. folzmds? sagt: Nichts lieat dem Präsidenten Wilson ferner, al? die R«lle eine? Diktator? m dem europäischen Frieden spielen zu wollen. Wilson? Programm besteht darin, die amerikanische Stimme durch seinen Einfluß den liberalen viilkerbundfreundlichen Ttrvmungen innerhalb der Entente zur Veefitgung zu stellen. Daß m London und Pari? die flevikale und imperialistische Tendenz im Kampfe liegt, ist kein Geheimnis. Wir hoffen, daß unsere militärische Macht genügen wrrck, um der Vernunft die Oberhand zu sichern. Die verbreiteten Gerüchte, denen zufolge die Länder m Besprcchun- gen der letzten Tage einen englisch-frauzösisch-italienischen Int er- dittionSblock gegen Wilson zustande gebracht hätten, er- scheinen mir vollständig aus der Lust gegriffen. Amerika würde an einem Geweltfrieden im alten Stil, etwainderForm des Frieden» von Brest- Litowsk, nicht teilnehmen. Amerika würde ihn nicht unterzeichnen und einen mora» lischen Protest erheb-n. und der Liberalismus der ganzsu Welt würde sich einem solchen Proiest anschließen. Nach einer Meldung der„New Aork Commercial crnd Financial Chronicle" schulden die europäischen Alliierten den Vereinigten Staaten heute 150ä Millionen Pfund, Wobei die Schulden sich wie folgt verteilen: Auf England entfallen 74st Millionen, auf Frankreich 438 und auf hk Freiheit und die große imteckbnre deutsche Republik zu. d' M ,,,.'�" Millionen Pfund...ach dem„Hamb. Frem- saanmenscklieffen in dem Ruf: Unser deutsckvez Vaterland, die"�"latt"wstbt...man" in Amerika, d<»ß Wilson, abgesehen von der Abbängigkeit aller Alliierten von der amerikanischen deutsche Frethcft. der freie VoflSstaat Deutschland,— sie leben hock! Mit brausenden Hochrufen fiel die zehntausendköpfige Meng: ein. Ein zweite? Trompeiensignal schmetterte über den Platz, und wieder wurde e? still. Oberbürgermeister Wermuth, der jetzt das Wort»>P-iff, führt««m»; Zilfubr, in dieser ihrer Verschuldung auf der Frieden?> k o n f e r e n z einen wichtigen Hebel besitzt, und eS selilt nicht an Andeutungen., daß eS von dem Charakter des Frie- denS abbängen werde, den Wilson durchsetzen kann, ob diese .Vorschüsse in der Hauptsache als Subvention«der als Dar» Ziehen betrachtet werden sollen. GÄvechWöbewVMlg E>?stzss Seief a« ÜL» �rbsitexführs? Haseio? wiisoti. V,!« eiKem eyemaliA'.', !««>,»?» u«d eixslußrkiche« Freund? d?Z in drz'.mb be- Cr5*nif«tionSfü�rf£} Havels? und wen« Du in diese« Sinne gesprschen und ein««; erreicht lkche» wirst, nenne mich»teder Freund Anur„lonz germen Ship;". Deutscher Bcamtenbund. Nach gründlicher Vorbereitung ist der einheitliche F it- sommen schlug der gesamt t.n deutschen Beamtenschaft auf gewerkschaftlicher Grundlage unter Zustimmung aller Der Wilsen»irden wir um Aufnahme de? folaenden! SetMgtr» Verbände im.Deutschen Bemntenbund"-riolgt. D Briefes gebeten. Wir kommen dieser Vitt- nacy. weil unseren Kund' umsaht sämtliche Grostorganisationen der irfte. das; Wilson während der Zeit Zkeamten und?- Lesern ja bekannt sein du de» Krieges wiederholt ein: Hsttung an den Taz gelez: hat, die dem Gedanken de: inikrnarionale» Arbeilersolidarität isoAiz fremd war. Die Redaktion. hrer init ca. anderthalb Vkillionen lrt i t s l i e d e r. Zum ersten Vorsidenden wurde Generalsekretär RemmerS- Berlin gewählt, für den �Wetten Vorsitz ist ein Vertreter der süd- deutschen Landesverbände vorgesehen. In den geschäftzführenden «o-esien? mit einem deutschen D-emam,' in Sourh-SsieldS. der Dich � Vorstand wurde eine Reibe von Vertretern der verschiedenen Ver- im April des Jahre? 190S vor den Belästigungen eine» betrunken«: bände und Verwaltungen berufen. Au: Leitung der Geschäfte wurde irischen Skatrosen schützte? Ich war damals gerade von Ss Lacent ein Direktorium von vorläuftg ,wei Mitgliedern, bestehend au? den —.....--..... mm und Dr. Höfle(letzterer zunächst«eben» iwher Wilson! Gntsiwnst Du Dich»iekletrl'i eines Zusammen- in «vgemuster: und trat v»n der Shtpptng offtcr auf die Straß», als ich diesen Auftritt bemerkte. Ich kannte Dich noch nicht. Damals warft Dm schon»in alter Herr mit weihem Kopfe und hattest kein« Zahn« mehr— aber beisten könntest Du trotzdem, erklärtest Du mir damals. Damals trugst Du einen Anzug wie jeder ander: Prole- torter und als Kopchedeckung einen schwarzen Schlapphut.— Ich mnn-er: mich nämlich gerade dieses Hutes, weil ich später oft daran dachte, welch hellen Kopf zu beschützen er die Elre hatte.— Unlängst habe ich nun ein Bild von Dir gesehen, wo Du wie ein Dandy gr- iteidet gehst, mit einem blitzblanten Zylinder. So muß sich wohl auch Dein Inneres gewendet haben, denn dai, was Du damals ge- sagt, ist mit Tat neu heutigen Red«, nicht«ehr in Einklang zu bringen. Ich denke noch heute so, wie damals. Damals auf de» Weg» von der Saipipng»ff che zum Marktplätze m Soutb-Thields sprachen wir über den Ausbau der Internationale. Wir waren uns darüber ei mich dast die Sozialdemukortien aller europäischen! Staaten nicht imstande wären, einen Krieg zu verhindern, weil ein f�ch-r so überraschend ausbreche!, würde, daß kein« Zeit dazu sein j Metderich-Westende wurde. Wie rechneten auch damit, daß d« Internat, onal« g-lprengt|®nsete Z-chen atbeit'n Herren Falkenberg amtlich) eingesetzt. Hauptforderungen des Bundes sind: Neuzeitliche Regelung de? Beamtenrechts sowie die alsbaldige gründlich: Neuordnung der Ve- soldungSverhältniste. Zur Durchführung dieser Reformen wird die Schaffung eine? ReichSzentralamt? für Deam- tensragpn gefordert, das im Zusammenwirken mit dem De- omtewbunde seine Aufgaben zu lösen bat. Die Geschäftsstelle b-ftudet stck in Verlin S.<2, Oranien- strvße 140/142. Organ de» Bundes ist:„Die Gemeinschaft". werden finden »iirde, sich«ber noch während d?S Krieg»; wiedor zusammen- müffe. Enlsinnst Du Dich noch, wa» Du damals sagtest? Bcrgarbeit-rstreik im Nnhrrevier. Duisburg, 10. Dezember. �(„Hamburgfer Fremdenblatt".) von einer Minderheit wurde der Dergaröeiterftveik tm Rubrrcvier beschlossen. Die Forderung d:r Arbeiter beträgt 20 M. Min- bcstlohn für den Tag. Heute streiken 5000 Mann in Harn.» born. Gewerkschaft Deut scher Kaiser", Schavbt 1. Z und 4. sowie Streikposten verhindern die Einfahrt. Zechen „Wir von de? Trab« Nirion werden diejenigen sein, d-e immer! Sü�itS- un� Gcmeindebesmtc. Der WerbeauSschuß für amt» lsat in zwei Sitzungen die ihm übertragenen Ausgaben er- miteinander international verbunden bleiben. Wir sind stark genug: lediat. Am Do n n e r S t a g. den 12. Dez möe r,_ na ch- dazu. Au? diesem Grunde ist es noiwendig, daß Ihr alle, die Jstr,?"ttagZ S Uhr, pnoet.m Jugendhe.m, Lmdenurnße 3, «ruf«nglifchen Schiffen fahr*, ob Deutsche, Skandinavier, Russen � J 1 2. Hof links 3 Treppen, eine Zusammenkunft der Bertrauenkper- fönen statt, die zur Vorbereitung der gevlanten Versammlung dienen soll. Kollegen upd Kolleginnen, die hieran teilnehmen wollen und geneigt und, sich an der Werbearbeit zu beteiligen, sind willkommen. Beim Eintritt Mitgliedsbuch vorzeigen! lOOOOO englische Textilarbeiter streiken. Hsag, 10. Dezember. fHollandfch Rieuwsbureau.) Londoner Berich»» aus Manchester besagen, tzax 100 000 Tsgtilavbeher iin Lancashire-Tistrikt die"Jrbcil medergzlszt haben, weil eine Einigung mit den Arbeitgebern über ihre neuen Lohn- forderungen in Höh» von 43 P r o z. ihres bisherigen Bs:» diensteS nicht möglich war. Nur bei einigen Firmen, die die Forde- rumgen bewillig en, wurde die Arbeii„ich! niedergelegt. Di« vorchandenen Robmaterialien sind sehr beschränkt, so daß'die ZahlWer Arbeitslosen wahr scheinlich bald 200 000 Mann erreicht haben ivird. Die Zlmalgamade: Spinners Union tariat n,r deshglb die Kriegskredite bewilligte, weil man e? über-\ uns der Verband der Wollkämmer stoben finanziell so stark da. daß zeagte, daß ei um Heim und Herd ging, die deutsche Regierung ype- sie den Streik durchhalte» können. Diese Verbände besitzen reerw out dem Bernichtungöwillen der Entente. Warum klärst Du jeder einen Reservefonds von% Million Pfund Sierling, der n«!» heute wicht in Deinem Land» darüber mik? Warum läßt D» genügen würde, den Streik ll Monate d u r ch z u h a l t e«. »s zu. daß in England falsche Vorstellung» über da» Wesen der j Die Arbeitgeber erklären, der D u c Ä s ch n i t t? l o h n sei jetzt deui'chen Revslufton entstehen kännen? Warum sagst Du unseuen- d o p p e lt so hoch«lS vor dem Kriege, und daß sie sich »d-r sonstige Staatsbürger, Euch in der National SailorS and Fi:« «an'S Union of Great Britain and Irelaud organisiert." Wir taten es damals mit 4 Mann und wenn mein« damaligen Kameraden noch leben,»rden st» genau fs wie ich heute dara-ifwarten, daß diel« Warte in Erfüllung gehen; bis beute habe ich Dich nur auf die deutschen Seeleute und da« deutsche Proletariat schimpfen hören. Man wirft uin? Unauftichtigkeit und Fälschtet vor.«an verhöhnt unsere Versuche, mis dem?rolktariat der EvteTiestraten tzu»äl�r«. D«v größte Teil Deiner Landsleute weih anfcheiioelih noch ibiZ heut» nicht, tt-os bei uns vor�»ga>ng»n ist —«u weicht eS«der! Sie lotsten nicht, daß wir dieienlgell, die ume«ii allen Mitteln der Erbe«ufammengehitzt haben, zu allen Teukeln jagtewunb daß wir jetzt kreie Manschen sind— Du weicht es»ierl€:>•: wichen nickt, daß die frühere Regierung die Macht l>»1te, uns«ach geften unseren Willen zum Kampfe zu zwingen— Du aber wußtest es! Ebenso wußtest Du, daß da« deutsche Prole- fca»„SfthänfKahH" iixl»„U»«ih»�zszA»" hts zu»e» Aahls««»e Etnigungsailio» Erfolg haben könne, für ei» selöstöndigc» V»v' gehen der letzteren im Wahlkamps»v». Indessen dürfe man nicht wünschen, daß der Walllkamtzs sich zuspitze aus Auseinandersetzungen zwischen diesen Parteien. Die Differenzen zwischen den sozialistischen Parteien dürfen»icht hiu» dern, daß nötigenfalls gemeinsam Front gegen die bürge e> lichen? a r t« i e r gemacht wird. Das bedeute kei» B erwischen der vorhandenen Unterschied«; es müsse nur vermiede« , werden, daß an Stelle sachlicher Auseinandersetzunge« eine«r- ! bitternde und erbitternde Fehde trete, in der die beste» Kräfte sich � verzehren, während der Bourgeois als lachender Dritter zusehe. � Ilm in der kommenden Nationalversammlung ein? Mehrheit von Vertretern zu haben, die für den Sozialismus, für die iozia- : listische Republik zu wirken bereit find, müsse man sich sagar«ä dem Gedanken einer Verbindung der Liste» vertraut i:n a ch« n. Gegen ein.« solche könne sich höchsten- ein?arteisana» �! i k e: wenden, der die Bedeutung deZ Kampfes, in den die Kr- ! bsiterschast jetzt eintritt, nicbt voll erfaßt. i | Wir registrieren diese Auffassung NestriepkeZ. wejl sie zunächst eine wertvolle Anregung ist. de» bisher vergiftend zeführteu Bruderkampf nicht in den Wahlkampf zu übertraoe». Da« von Nestriepke tm Zusammenhang seine» Artikel; erwähnte„ Schuldton to" der alten„Mehrhei�Zpartei" soll uu» momenta» kein A»Isß sein, seine im allgemeinen vernünftigen Gedanken zu stören. Wer die Einheit d«? Proletariats im Kampf gegen die bürgerliche und vevolutionSfeindliche Pbalanr>oill,« muß über soviel Seelengröße verfügen, um nn gegebenen Moment über den Stachel der Zwietracht um Schweigen hinwegzugehen. Eine glänzende Kundgebung der Dresdener Lcvölkerung im Zirkus Sarasani nahm nach Referace» de: Voiksbeauftraicen Dr. Gradnauer und Buck folgend: Resolution einstimmig au: �Tie weit über b000 Besucher der heutigen Volksversammlung erklären sich einmütig für die einheitliche und freiheit« lich» deutsche Republik und für die gegenwärtize VolkSregierung. Die Revolution h«! v»n dem gestürzte» Regierung;, ystem«in: überaus schlimme Erlsschafr übernommen. . Nur durch gemeinsame und besonnene'Arbeilen de» werkiättge» ! Volk:?� können die un? bedrohenden Gefahren überwunden werde». Di? Versammlung fordert daS möglichst baldige Zusammen-! treten der deutschen Na: ionalversammlung. Rur durch die all- gemeinen VolkSwahlen ist Arbeit, Brot und Friede sicberzusielle». Wir rufen die Männer und Frauen de» ganzen errbeftende« Volle? auf, unter dem Banner der Sozialdemokraii- für die Ziche- rung der Revolutiin zu kämpfen und mi, entschlossener Kraft di» Akahlen zur Naiionalversammlung vorzubereiten. Ans den Boden der sozialdemokratische» Partei und der Ratio- nalversninmlung stellte» sich zwei lMrsammlungen de! Kreiie» Z tz d. Der«ms der Durchr»is« befindliche Genosse Silberschmidt, Ä. d. hielt in Lyck zwei Versammlungen ab,:rachm!ttagZ für die Sar»is»n, abends eine öffentliche Volksversammlung; erster« war von GOO Soldaten. letztere von zirka 1000 Frauen und Männer» der Stadt und � VeS Krei s:» Lyck besucht. Genosse Silberschmidt sprach über„D'ie deutsche Revolution", seine VuSkührungen chandgn iwn einstimmigen Beifall der Versammelten, welch.' sich ak� der. Boden der sozial- demokratischen Partei und der Nationalversammlung srellieu. Komrraden in der Trade Ilnian nicht, daß nur die Regierungen die EÄirtd daran traaeu. daß da? Band zerrissen wurde. d»K»ir fest geknüpft wähnten? Warum ürzii Du»irfü, daß die deutschen Prole. tarier alles versuchen, um da? internationale Band fester denn je zu knüpfen jetzt endlich im der ssivre sind, weil sie frei über sich selbst verfügen können? Hat auch Dir der eingebildete Sieg über Deutsch- WdS Heer» dem Verstand verwirrt? Habt Ihr denn gesiegt? Nein, w i r haben gesiegt, wir deutschen Proletarier, und daran bavt Ahr rnsokern Euren Anteil, alZ Ibr durch zähe? AuZ- harren im Kampfe dt« Bedingungen schuft, unsere wahren Feinde stegreich fchlnren zu können. Da» danken wir Euch. Fetzt wünschen wir ab«? vnser Geschick selbst!» die.Hand zu nehmen. Sorge dafür, frsi auch Eure Regierung einsieht, daß sie de? Verbrüderung der Völker nur bindernd im Wege steht. Sie hat ihre Pflicht dem «rrlischen Volle gegenüber getan, besser wie die unsere. Rvn aber reden die Völler selbst und sie hat zu verschwinden, denn alle ihre sctzi-en Maßnahmen sind geei chet,»"ue Krieg« zu schaffen, dir !«hr wunder», daß die Arbeiter da? Anerbieten, die D!fferc»z durch Artzitvage zu schlichtvn., aigelehnt haben. porteincÄriKte». X'-n Vorbetrschtungcn der unabhängigen zu de« Nairoxalratswllhleil. sozialistischen Wochenschrift„Der So- wir mit aller Gewalt zu verhindern wissen w auch Du Deinen Teil bei, H a v e l o k Wilson. England den Frieden von Voll zu Volk dw'.ch die rde». Dazu tra'-e Propagiere in International«, zialist" besprechen Ruo. Breitscheid unK S. Restriepke die Vedingungen. unter denen sich die Wahlen zur Konstituante am 10. Februar vollziehen werden. Brerscheid glaubt sich— wenn auch resigniert— mit der Wahl abfinde» zu sollen. Er meint, daß eZ nur eine Alternative gebe: entweder die Wahl gewaltsam zu �hintertreiben oder'sich an ihr zu beteiligen. Are» taktischen Gründen sei e? schwer, den ersten Weg zu beschreiten. 6? bleibe daher nicht; anderes übrig, als entschlossen und r ü ck h a l t- loZ in den Wahlkampf r'nzuireten, um für den Sozialis- mu» zu retten, wa? nv:b zu retten ist. Restrieple ft'itt, da nicht damit zu rechnen sei, daß zwischen Znöustne unö ßanöel. Die Börse. Die Börse war am Die»Stag wieder recht fest, da die Ba»kr» auf Einhaliung der llieserungSfristen bestehen, zum Teil auch ge« llchene Stücke zurückforderri und damit die Baissespckulat.ou � klemmen. Unter diesen Umständen kam eZ sowohl am Markte de? fortlaufend gehandelten Werte, wie auf dem Kassamarkte zu sebr erheblichen Kurssteigerungen, sogar zu Kurssprüngen. Die Hausse erklärt sich ausschließlich aus diesen großen börsent-cknisch-n Mo- menien, vielle'cht auch au» der Erwägung, daß die Regierung in den letzien schwierigen Zeiten eine bemerkenswerte Festigkeit gc- zeigt hat. Da? Vorgehen der Bank«» ist dankenswert, und e» ist zu wünschen, daß nickt wieder Läxheit in den Auffassungen ein- triit. Im gegenivärtigen Augenblick ist die Bassiespekulation, die wor drei Monaten höchst erwünscht gewesen wäre, sehr verwerflich, weil sie die Panikstimmung ganz unnötig verschärft. «I»ronn«enlis ige ToMtif-«rrlrt ftanset, Vr.T-n; tllr t-n fitrtanl Seil de« PUtte«:'HJfrtfc Sfiol», Rnirndn; Hir Bnjns»* S'ooaor croat, Perlin. Veelo-i: ?Urtoätl«?ierlafl ö*. m. d.>>.. Perlin. trutf Sor>r.i>ri«6o cm Kissen asxsa cm Stuhlkissen 29x35 cm m721.00~~ m. 12.00 �73ü-- Tablettdedken'ÄÄ'-ö.OÖ«�7.59 �4.75 Am nächslen Sonnisa von 1 Uhr an geöffnet 200GG GiOhkörper! W Sämereien neacr Crnts! HSchrter Li»ht«!(ekt! Prieiienjcualltlt— kein Erta»«! ITäBgeiiehl-Prohj.tlck* Pf, Slshlteht-Pi«*i)a- »tück W Pf, 100 Stttck 7ö M. Inkl. Steuer. Pr«i««»uch fc«l n SiOck ProVc-OtJ». 9 M. QrC.irs Postan hoher Rab tf. Hsyso�Fstirradhaus, Bgrlln, Ornnleuotr�B« SS, Zweiggeschklt Berlin, Gr. t r»nk!urter Str. Mi ZvrelgfeseStft Bln.-Schenobax Hkuotttr. 157. Ardeltwerke, s.«.iii Eberswalde bei Berlin Fernspr. No 34. 88». 407 n. 410 1 Abteilnng T»logr.-A4ros«e: Ar�gltwerk/ ZakmrMorfabr. ZMdsr Du an lefzak eiGgesanilt KSrp. luMlftettstag. Angetriebene Hyazinihen, | empfo��'____ i E. Böse& Co., � � LanMeFpr Str. 05, Gartengerätc fötL» 1«L* Weshnachts» Zigarren! um Stück 4S— SO— 60-70-80-200 Mk. Sljarstten P, 10« Stück Ig Mk. Käutabak• Ersatx t reinen Tabaksaft enthaltend), 10 P.eüe« g Mk. Rauchtabak! z0',o rclBtabaUhalt!», 3« e 60 Pf. soo/o rippenlialüg, 30 gr 1.20 Mk. Zlgarcttcntabak, 56 p- 6 Mk. an Selbstverbraucher. 3450» Walter Öleßner, Bcssau-V für technische und inbufttitltc tztotife, ceHUaL ««rf, »ixtgtab, in Mu8fnx.tl einen Mengen sofort liefnfioc. Cliem. Fabrik ö. F. Sehilsky,?; S; SecNti-SehSnebern, ttcneffstc. 8. Amt LUtzow 3000 und«»Ontbort 8880. �Möbel-Gfoss� a? 0'�a: Cr. Fraiikfurler Straße 141 � 1 Jns K®rd«n: InvalideRSti'. 5 AÄÄe §00 Mark �nzahltrag ger.Cgex»um Kauf einer käinp!. WtepWtang. I Eei Barrahiung Preisermäßigung. Krlcs:al>eschädl5;te, KpIcsop- wltwm, Krlojxarotranto ! erhalten besonders stiaatlr« BeHlnznns:«» I und rr*l««rmUBirani;. Einzel-Hobel, bunte Stieben in{rolcr Axswahi. Ken aufgtsomtnta: P6ä3Elft?3f!©3'8« Lieferung auch nach ausvrirts. Kriegsanieihe u Spareinlagen nehme In Zahlung, H Krli m prima Ausführung. wurderTBll billicc lielenthtuoj, jetst bcdcutaaC billiger. Garantie für jede Lawpc.» Nx IS Probestück M.350, ESStck 6 2.75 50 Stck. d 2.50. IUI Stck. ä 2.�0. Nr. SO Probestück von M. 10.75 an. Prima Karbidbrenner,Ceto"ptr icost. M, 14.—. Hindier hohen Rabatt. Nr. 20 Fahrradbans Heyse, Berlin, Oranienstraße 32, Zweiggeschäft.'loriin. Große Frankfurter Str. HS Zweijgtschäft Berlin-SehSneberg, Haupmtr. IST. Peizwaren Weihnachts-Verkauf euch aa Priratj za berabgeeetztea Frtltta. Besichtigung des Lagers ohne Kaufzwang 0—12 Uhr vormittags, 3—6 Uhr nachmittags; aueh Sonntag». FeHiiiilzüngs-Gespflscliall in. d. H., ilt.54� 4 ZS.�ahegatts Mittwoch, II.SsFemberlHlS i>o!!Verft Vahlorüuung für die mmnhmg der �roS-Lerlmer Eolöatenrote. A.®ij und Stimm« in der Bollsersinnmlung der Groß-Ver- «»er S»!d»teiiräte haben künftighin nur Vertreter, die unter De- �tu,z der nachfolgenden Richtlinien gewählt worden find: l- Eelbstindige Formationen(Trüppen, Behörden, KiKen eine» eigenen Vahlkörper. Sie entsenden seinen Vertreter �ur Vollversammlung der Krog-Berlincr ' �»tdalenräte. Bestanden die Formationen am Stichtage aus mehr �ls l>»0 Wähler«, s» st?ht ihnen für jedes neue Tau- «in weiterer stimmberechtigter Vertreter der?»llver'«mmlung au, wenn die Schlustzahl V00 übersteigt. k. ll» selb bändige Formationen mit 1000 Wäh- fir« uwd dar über gelien als selb ständige Wahlkörper Ninwe der Ziffer 1. 8. Unselbständige Formationen m i t weniger IVVG Wähler« bilden mii ihrer austärrdigen selbständigen "»»««ti»n oder einer«öglichf» gleichartigen unselbständigen For- ?«!iin einen gemeinsamen Wahlkörvcr. Die gemein- twne;, Wahlkörper müssen mindestens 1000 Wähler umfassen. .<. Der Begriff selbständige Formation ist nach den bestehen- °cn»-i>, lieben Vorschriften auszulegen. . ä. Nichtag für die Feststellung der Zahl der Wähler für jede Formati«« ist der Tag, an dem sie«um ersten Male «nie« Swldwtenr-at gewählst'habe«. 2. Di« EtiRsinberechtigging der einzelnen Vertreter xux Voll- �r'»«Mlu«A her Girofi-Berliner Sokdakenräre ist erstmalig dem «»htbureau nach fügenden Nrundsäben nachanweisen: � 1. Bekstständige und unselbständige. Formationen, die gemäss «vschnitr A 1 und 2 einen eigenen Wahlkörpcr bilden, sowie un- -t1»stä«dige Focinatronen nach Abschniii A 3, die sich bisher be- zu einem gemeinsamen Wahlkörper ausammengeschlossen Raiten, reichen dem Wahlbureau durch besonderen Boten am 12. De- >to«jjer 1938 bis«ackmiitcW 4 Uhr eine vom Sokdawnrai der For» �«it?« untere�ichneie pflichtenägii»? Erklärung ein. die enthält: a) De« oder he« X a« c n des oder der sbimmberschiigten Ber- «retor; t) die Fahl der Wähler am Si-chtsge; «) die Bcsckeisigunji, das-, die Wahl jchdoö sinx«ln«l v«- tretors»rtmungOgemäss eriolgt ist. ,?. N n s e l b st ä n d i g e Formationen, gemäss«hschnRt � i. hi« hbther sich«och? n'cht au einsm gemeinsamen Wahlkörper Ä»fr«*n-n4*o schlösse» haben, übersenden dem Wahkburean>m 11. D»- äember Ivlä bis 1 Uhr mittags durch besonderen Voten eine Mit- kftrn* übe«: l) die Fahl der Wähler am Eeichtage: d) eine« etwaige« Vorschlag über, ihre Znsammen- legung mir anderen Formationen au einem gemeinsamen Aahlkörper. Die Zusantmenlegung wird diesen Formationen am 10. Deaember bekamt ige gebe-«. Am 11. Degember trete« die Vertrauensleute der»inae.lr.en nU>o«r:���rsn unselbständi gen Formationen au einem ge° �fi«s«me« Wahlkörper ausammc« und wählen aus ihrer �itte de» Vertreter nur Vollversammlung der Gross-Berliner Sol- hate«räi«. � Vre ersol�t» W«?l ist unter Angaös d«S RamenS des �ertreterS, mit einer pflichtgentässe« Erklärung Wahlleiters über die OrdnungSmässieckert der Wahl und �swkr Benennung der au der Wahl beteiligten Formationen dem '�ahkhrrrrau trm«leirfm Tage bis 4 Uhr nachmittags durch Boten k« n n t a u««»b e n. , 8. Dch«ewähüen Vertrete? erhalten p,m Wahlbureau einen �u»weiZ über ihr« Lsimmberechtigung in der Vollversammlung Gross-Berliner Toldatenräte. IS ämtliche bestehenden Autweise»erliere« ihre Gültiakeit.) � 4. In eigxn Fweiselkfällen ist die Entscheidung des �«blbureauZ massgebend. C. Die Wähl der Delegierten für die Dekegiertenversamm- 'Ung am 18. De.aember ersalgt in einer in der Zeit von: 12. biH l.f- Deacmber anauberaumendon Vollversammlung der Soldatenrä!« "ross-BerlinS. Das Wahlbureau befin-det sich im Abgeord- �etenhauS, Zimmer 84. Tat Wehlburcau. J. Zl.: Gerber. Reumann. Richnow. GrOASeellu �!s wW heimfuhren. Langsam fährt her Zug ein. Schon eine halbe Stunde vsr der �lni«bri in die Bahnboseball? ballen sich die Feldgraue«»iertig' ?»rnister»der Ruckiäche wurden umgehängt. Die Äislen �»d GSit, i« denen ihre paar Habieiigkeiten. vriete. liebe Erinne- *�*9««,»erstaut waren, laeen bereit damit beim DuSsteiaen leine Verzögerung eintrete. Jeder wollte so schnell als möglich zu den seinen. Nach den beschwerlichen Fussmärschen durch Belgien und �ordfrankrei», durch die Vissel und d-nWSesterwald, der lang« Ideiiigen un» tazelangen Bahnfahrt in kalten und dunklen Kiipees. lehnten sie alle die gemütliche Stube dabeim herbei, um sich einmal ll?mü!lich auszuruhen und ihre Gedanken gu sammeln. Die Pest und Zeitungen waren in den letzten Wochen infolge °es Rückmärsche» ausgeblieben, von der«eiteren Umwälzung im rsvner« de« vaterlande» halten sie allerlei Nachrichten gehört— Dite un» schlechte. Nun sie iinmer näher nach Berlin kamen, schwirrten Gerüchte und Meldungen an ihr Ohr, deren Inhalt der °s°Ps nicht verstehen wollte.„Dfirgerblut soll in Berlin geflossen sein." Kameraden gegen Kameraden. Genossen gegen Genossen das todbringende Nobr gerichtet haben!? War e« inöjlicö? Sie alle freuten iich doch so. dass nun eine neue Zeit angebrochen, daß olles gleich sein sollte, wa« Men'chenanllitz tragt, leine Bedrücker und keine Dedrücklen! Im Stille» Halle sich seder schon einen ®>n!, gemacht, wie er seine Krait dem Ganzen zur Ber- fügilirg stellen wollte, um mmuarbeiieu an den, neuen fiffu'de® Reiches, das keine Tyrannei, keine Ausbeutung sennt, da« ein Reich der Harmonie, de« Friedens und der Arbeit werden soll. S'e, die draussen gekämpft, in schmutzigen �o-aer« gehaust, von Gesahren und Leichen umgeben, kennen den &«>«», den nnerhiitlickc«, un» wissen, wa» e« heisst, wehrlos zu '«>». I« ihren Kopf will e» nickt hinein, dass jetzt, w» der F-ind be-eit» im San» nur darauf lauert, seinen Unterwerfung heischeuden schritt fartPiietzen, auS dem Innern des Vaterlandes die Parole für den Feind kommt, io dass nachher der Abzug des Jnvasions- Heere» nur nock teurer erkaust werde,, mnss. Fragend schaut einer de« anderen an, habe» wir'»lanie da« unsere Weiber und Sinder geschützt, um nu« durch eigene Schul»»lle« zu verlieren? Wir sind e«. die da« ändern können, t"««« wir«ur unsere Stimme erheben. Und sie tvollen es. Ihre« Reden iin» Fraaen liniere'nander därt man es an. dass sie fick nickt rvehr für tzw»er>mente gebrauchen lassen wollen. Nicht experimeir« iterea wollen sie. sonder« der drobenden Gefahr, die bereits um bas Schiff brandet, rubig und feiten Mute» ins Auge schauen. Dkittel und Wege wolle» sie finden,»m der Not zu steuern, um das !ch»a«i,nde Schiff m ruhige Gewähr zu brmgsn und dann, was Noch morsch und faul an der Takelage ist, durch gutes, festes Material zu ersetzen: Das wollen sie, die aus den Stürmen kommen. Ausbauen und Obackt geben, damit sie nicht wieder au Abgründe geführt werden. Sie wollen wieder ein Daheim haben, bei Weib und !1ind. Darum wollen und werden sie nur denen folgen, welche in langen Jahren gezeigt und bewie'cn haben, dass sie die richtigen und zielsicheren Lotsen find, die sich nicht von„Irrlichtern" blenden lasten?—_ Einzug weiterer Truppen. Heute wird die deutsche Jägerdivision, aus Grunewald kommen», m Berlin einziehen. Die Truppen nehmen den Weg über Kurfürstendanim..Hofjägerallee, Eharlottenburger Chaussee, Linden, Kupfergraben, Dorotheenstrasse, Friedrichstraße, Invaliden- strasse zum Moabiter Exerzierplatz. Ter Einmarsch durch daS Brandenburger Tor wird um 1 Uhr nachmittags erfolgen. Auch diese Division besteht auS Ange�höriaen aller deutschen Stämme. Sie ist tvährend des Kriege»«US verschiedenen Jägerbataillonen ge- bildet worden.____ Keine Verhaftung des Polizeipräsideutev. I» der„B.-Z." und der„Roten Fahne" war die Nachricht enthalten. der Berliner Polizeiprüsidont sei mitsamt seinen anderen Beamte« de? Präsidium» am Montcht dorübergebend von den Sicherheitsmannschaften des Polizeipräsidiums verhaftet worden. Die Mitteilung ist in dieser Form unrichtig. Die Sicherheiitwehr des Berliner Polizeipräsidiums wird gegeniväva insofern umge- ftaliei, als den Soldaten auch StckerheiiSmaunichafieu aus der Zivilbevölkerung beigefügt werden. Durch falsche Gerüchte und in«. besonder« auch durch da» gefälschte Plakat, wonach die weissen Binden der SicherhkitSmänner keine Gültigkeit mehr haben sollten. war unter den Soldaten d?S Sicherheitsdienstes die Meinung ent- standen, sie sollten aus ihrem Dienst durch Zibilpersonen verdrängt werden. Das führte dasu, dass �die erregten Soldaten da? Auf- nahmeburcau. in welchem Armbinden und neue Ausweise ausgegeben werden, vorübergehend gewaltsam schlössen und die dort befindlichen Beamten hinaus- drängten. In einer Aussprache mit dem Polizeipräsidenten wurde der Sachverhalt ausgeklärt und die Ordnung wieder berge- stellt. Eine„Verhaftung" deS Polizeipräsidenten Eichhsrn hat nicht stattgefunden.___ Aus dem Neuköllner Spartakisten-Paradies. Wieder eine ungültige Verordnung dos Arbeiter« und Solixrten- . ratS.— Lahmlegung der Bertvaltung. Dor Neuköllner Avbsite»-«sid Soldatenrat hat durch Berfü- guug vo.ir. 6. T-czember angeordnet, dass bis auf woiter-s Pfän- düngen und ZwaugSvollstreckuntzen bei Kriegsteilnehmern und Kviegenritwen verboten, bei der ül'rigen Bevölkerung nur dann erlaubt sind, wenn das JahreSemko«n.m«u 5000 Mk. übersteigt Selbstverständlich ist diese Verordnung rechtsungültig, da Eingriffe der lokalen Arbeiter- und Soldateuräts in das Zivilrecht nicht statt- hast st ib. Die Unmöglichkeit dieser Verordnung ergibt auch schon die entfach» Ueberlegung, daß beispielsweise niemals ein armes Tienstmädchen die Zahlung ihres Lohnes erzwingen konnte, fall» ihr Dienstherr Kriegsteilnehmer oder Kriegerwiitw« ist. Auch braucht« ein Kriegsteilnehmer, dessen Fabrik vielleicht� während d«S Kriege» Millionen verdient hat, keine Schulden und kein« Steuern zu»ezechle«, de«» er könnt? weder durch Pfändung noch durch Z>o<»AgS»»llst»eckung hierzu gsywunge« werden. Obwohl der Magistrat dem Arbeiter- und Sokd«t«n»»t zuze- standen h«stte, Vertreter in sämtliche Kommissionen rmd� Deprt- tationen«uszu nehmen, häufen sich die Schwierigkeiten zwischen den seiden Körperschaften.*.« Erlasse per Regierung kehrt sich dieser Lrbester- uns S«ldatenr«rt nicht. Emen schnxren Eingriff in die verwaliung Hai er dadurch unternommen, dass er selbständige Kontroilbeamtinne« für die Volksküchen eingesetzt hat. durch welche der««nze Betrieb der Küchen gefährdet wuri*. Die Angestellten der Küche» mußten sich LeibeSvisi- t«ti»nen und Beleidigungen gefallen lassen. Nur der Vermittlung deS Magistrat» ist eS zu danken, dass die Angestellten nicht die Arbeit niedergelegt haben.— Nunmehr hat der Arbeiter- und Soldatenrat di« Stadtverordnetenversammlung vollständig ausgeschaltet, indem er ar» den Magistrat folgend«? Schreiben gerichtet hat: „Nach einem Beschluß des Bollzugs, und des Arbeiterrats tagt anstoll« der zu TonnerSiag angesetzten Stadtverordnetenversamm- lung der Arbeilerrat, und zwar zu? selben angesetzten Zeit. . Der BollzugSrat ersucht um Ueberweisung der Tagesordnung der Stadwerordn-tensitzung und um Uebergabe des gesamten Be- ratungSmaterial». Ferner«suche» wir zu veeanlassrn, dass die einzelne« Dezernenten bei der Beratung anwesend sind. Ter Arbeiterret ist entschlossen, die Sladtvero-rdneten- Versammlung� n!cht zusammentrete« zu lassen, weil er der Mei- nung ist, dass durch den Zusammentritt der Stadtverordneten- Versammlung die Geschäft« der Kommune eine Unterbrechung erleiden. Alle Geschäft« der Sstnreinde übernimmt allein der Arheiter- r«t mit dem Magistrat gomeinsa«. Arve ter- und Soldatenrat Neukölln. Der Borstand des Vollzugsausschusses. Fr. Koch." Die städtischen Körperschaften haben sich sofort an die Regie- rung gewandt mit der Frage, ob diese mit den ihr zu Gebote stehen- den Machtmitteln die Aufrechterhaltung der städtischem Verwaltung garantieren will._ Tie antisemitische Hefte wirkt. Das-r oeslisch« Zcrstörungswerk der massenhaft derbrefteteu an«lyme» Flugblätter, die im Dienste der Gegenrevolution Juden- hetze treiben, beginnt ir, Berlin zu wirke«:. Hent« werden zum erstenmal eine Anzahl von Fällen gemeldet, in denen aus osseut- liehen Plätzsu Berlin», auf o»r Straßenbahn usw. Juden«nd auch lihrist«, di« durch ihr Aussehen, nicht««tilgend«»�»n»«n„vrr- dack4" geschützt waven, Judvn z« jcka, körperlich«nge- griffe« wnick«,. Die Reaktion hqi ja ausendki�ftch tu Äeutschlenh nicht mehr. dl»! zu verlier«,;«tm wenn sie kemte anderen Mittel hat, um wieder hochzukomn.en, tut si» uu» k»id. Berliner Lebensmittel. Die Dezugoschel» Rr. S— Ersatz für Fleisch— für die 51. Kalenderwoche der Reichsfleischkarte(18. b>S 22. Dezember) ist ffn Sisdtbegirk ungüldig, da nicht ciu Ersatz, sondern wie sonst Fleisch ausgegossen wird. Di- Flaischmarkcn für die genannte Woche befinden sich an der in dieser Woche nur zur Ausgabe. kommenden Reichsflekschkarte, weleo« sich ausnahmsweise auf S Wochen orstreckr. In der Zeit bi» Fveffsg wird in den �bezirken der 184. bis. lSS.. 184., 188., 187., ISS., 21V., 2888., 285. und 187. Brotkommi''sion pro Kopf«an Stück dawescher. Woichkäse»der 128 Gramm Käse ««derer Art vertritt._ Eine n»«e Orgauisatio» der Kriegsbeschädigten? Man scbreibt unS auS KriegSl>eschädigtenkre:sen: Am Sonntag wurde durch In- scrat eines gewissen Ludwig Fischer im.,V»r«äris" zur Gründung einer neuen Kr>»g»beschädiftten»rganisation ausgefordert. Eine � solch« Gründung ist volltomme« überflüssig, da imt ..Reichsbund der Kriegsbeschädigten und ehe ms- l i g e n Kriegsteilnehmer" beriet iS eine allgemein au- erkannte Organisation für die Krtegsbeschädiaten geschaffen ist, die auf der Grundlage der sozialistischen Republik steht, von der jetzigen Regierung als di« zuständige Vertretung der Kriegsbeschä- digien und ehemaligen Kriegsteilnehmer anerkannt wird und bereits gegen 100 000 Mitglieder in mehr als 600 Ortsgruppen umfaßt. Es kann sich also nur um eine durchaus überflüssige und schädliche Neugründung handeln, an der sich zu beteiligen wir die Kameraden dringend warnen möchten. Der verein Arbeiterjugend„Groß-Derlin" gründet neue Ab- teilungen im Südosten und der Schönhauser Vorstadt. Für den Südosten findet die Versammlung heute abend 8 Uhr im Lokal von G. Wollschläger, Adalbertstr. 21, für die Schönhauser Vorstadt morgen Donnerswg im Stargarder BeveinShauS, Starzaroer Strasse 3, abends 8 Uhr, statt In beiden Versammlungen Vor- träge über da? Thema: Was well der Verein Arbeiter- jugeud„G r o ß- B e rli n"?— Arbeiter, Parteigenossen! weist Eure Söhne und Töchter aus diese Veranstoliungen hin! Amnel» düngen sind zu richten an: Walter Rüdiger, Berlin N. V.8. Lhchener Strasse 127 III r. Tortsekbst auch Beratung im Jugrmdschutz- und Lehrlings fragen. Die Abihlc» der Rerzte für den Arbeiterrat Groß-VerlinS finden Mltt- wocki, den 11., abends 3 Ukir. im Langenveck-Virchow-Hauss, Luisen- strotze SS/ÜS. stoit. Bund technischer venifsflände. Die Mitgsiederversammlung am heu- iigen Mittwoch mutz ausfallen. Ein„Deutschrr akedeinischcr Assiflentcuvcrband" mit der„ersten Otts- gruppe 0>rotz-BerIin" iü gegründet worden. Ter Verband crstrebi den Zusommenschlust aller Assistenten und Aisisicntmnen zur Wahrung ihrer gemeinsamen Interessen. Zuschriften sind zu richten an Herrn Dr. v Brehmer, Berlin-Dahlem, Altensteinstr. 23. Telephon: Amt Steglitz (1222). �______ 'Groft-VerZiner LcbettZmittel. Lichtenberg. Auf Abschnitt?1 olme Voranmeldung 250 Gramm Marmelade(1 Dl. das Psund). Der Abschnitt verliert am SS. Dezember seine Gültigkeit._ Grsß-Serliner Parteinachrichten. Zlreis Teltow. Nm Sonntag tagte in ZllkkeS Festsälen eine lkonfarenz der Arbeiter- unt> Ssldaten-Näte des Kieiies Teltow, die von 112 Dele- gierten aus 7! Orten beschickt war. Der Bericht deS Tenosse» PagelS über die bisherige Tätigkeit im LandrgtSamt wurde in einigen ltzunktea noch von den Genossen Strieder und Frcyman» ergänzt,(ts wurde«in« Resolution mit grotzer Mehrheit angenommen, in der di» Delegiert»«»«» sammlung sich mit der seitherigen Tätigkeit der Zentralstelle des Kreises ciiwerstauden erklän und ihre Vereittvilligkeit»nsspricht. der Regierung Evert-Haase weitgehendste Unterstützung zu verschossen und«Sc entgegen- stehenden Bestrebungen energisch abzuwehren. Anträge, bei der Besetzung det LandratSamteS Parität zwischen bllehrheitSanhängern und Unabbän- gixen walten zu lassen, fanden ihre Erledigung durch einstimmige An- nähme solger.den Antrages:.Zweck» Herstellung der Parität zunächst in den Orten sämtliche An.räge, welche die Parität betreffen, der Zentral- stelle zu überweisen und von Partei zu Partei über die Angelexenheit zu verhandelnd Tic nächste lkonsercnz findet am 22. Dezember statt. Neu toll n. Die heutige Versammlung im 4. Bezirk findet nicht Weser- stratze, sondern W e I ch s c l st r a tz» 4ll statt. Sihmarxend«??. Di« vers-mmlitzng de? Wahldereins findet erst Freitag, abends 8 Uhr, wi EchützenhauS statt. Referent: HanS Krüger. Tchüneberg. Die M itgssed evv crs o mmlung findet heute statt in der Aula der Schule in der Festrigstr.»7. Friedeneu. Heute abend? Uhr in der Aula des Reform-Real-Gvm- nastumt spricht Genosse Erich Kuttner über daZ Thema:„Wen wähle« wir zur«-tionalversammlung?" Die Parteigenossen werden gc- beten, skr zrhtreüheil Besuch Sorge zu tragen. 'PilmerSdsrs. Dia Mitgliederversammlung findet heute nicht bei Schäfer, vremdenbiirgische Stratze, sondern in der Aula der Gocthe-Schule, Westfälische, Ecke Münstersche Straße statt. Riederschinewkide. Heute abend 714 Uhr be! Scholz, Drückenstr. 15, Mitgliederversammlung. Genossen— besonders die ans dem Felde zunickgekehrten—, die auf dem Boden der MehrheitSpartei stehen, sind bestens eingeladen. Nintaental-Zeperniik Buch. Donnerstag, den 12., abends 8 Uhr, bei Marx, RSntge'-.tal, Bärwolfstraß«, Tüigsicderversammlnng. Tages- ordmmg: Vortrag. Ausgabe der neuen Mitgliedsbücher. Ausnahme neuer Mitglieder. Alle BorwärtSlcser sind eingeladen. Erkner. Donnerstag, den 12.. abends'4? Uhr, findet in Brodts Ee- sellsäie fisch auS eine össentlich« Frauenv-rsautmlung statt. Rcscreutin: Genojsln Echeibenhuber. Alt-GNenIike. Di« Versammlung findet bei H. Meier, Straße Am Falken berg 1,/ZY. steck. NtedeuschSnhauscn.. Donnerstag, den 12., abendZ 8 Ubr. bei Rettig, Blanleioburger Str. 4, Mitgliederversammlung. Gen»sse Kämnig spricht über:.Unsere kebensmiitelversorgung". Bciuittsertläeungen werden in dieser Versammlung entgegengenommen. Kouksderf. Heute MitgNederversammlimg bei Schwarz(früher Ham.el), Hönower Str. 6. Bei der wichtigen Tagesordnung ist pünkt- liches Erscheinen aller Mitglied««rsardertich. ,vorwärtZ"-Leser sind freundlichst eingeladen. Bohnsdorf. DK MitaNederverfammlung findet heute nicht statt. Nächsie Lusammenlunst wird an dieser Stelle dcftnrntgegeben. �ugenöveranftaZtungen« Moabit. Unionstr. 8, Heine-Abend mit Rezitationen. Heute abend 8 Ubr. Prenzlauer Vorstadt. Danzlg« Str. 83, heute Mitgliederversammlung und Voltrog. Kö, enick. Jugendheim, Schönnlinder Str. 5, Diskutierabend heute abend tz Uhr.'_____ ßrfefPfilten der ReöK?t?sn. Sehet für den B r i e s? a st e n bestimmten Anfrage ist»in Buchstab« und »ine Zahl als Merkzeichen bei-ufüge». B.iesliche Antwort wird nicht erleil». Anfragen, denen t-iii« Abonii-m-nioguittung beigefügt ist, werde» nicht beantwortet, o'ilig- ffrag-n trage tue» t» der«ure-dstund- vor. Verträge, Schriststliäe vud dergleichea latng- mea in die T»rcch!wvb« mit H.». III. 1. Die Zulage beirägt s M. Ihre Mutier soll boim Vor- stcherungsauU Beschwerde einreich«!. 2. A!s Ihr ilntlassungStag kommt der 2S. 11. Ii in Fnwe. Sie baben demnach keinen Anspruch auf den EnllaffnngSanZtia.— Erh., Ridam. Eine deoartis» Bestimmung ist uns nicht bekannt. Weriden Tie sich an Ihren Truppenteil, eventuell an das Kricgsmintsterium Verlin, Leipziger Slr. bst— Sacksen 14. Sofern die Kündigung vertraglich zulässig oder dem Gesetz entsprechend war, wird sich leider nühts«un lassen.— Dahlmannstr. 12, C. P. 28. K enden Sie fi« am die Ausknnftssckkle Berlin. Poststr. i.— Porte 18. Der Nmhlaß geht zur Hälft« an di« verwandten, zur andere»- Hälfte an Sie. falls mchi iestm-ientarisch et««i anderes bestimmt ist.— Krankenträger hü». 1. Sinen Anspruch aus Herausgabe der Matratzen haben Sie nicht. 2. So- weit ersichtlich, bat eine Anzeige keine Aussicht auf Erfelg. Da» Krieg»- wuchcrami befindet sich Schöneberg, Avostel-BanluS-Stratzc S. 3. Nein. 4. Bis Ende Dezember 191?,— M. H. 76, Nein.— fi. f>. IstflO. Rs- daktio« der..Freibeift', Schiffdauerdamm IS. verantwortliAer Nedalieur «.«estriepke..Rote Fahne». KöniggrStzer Str. 40. Karl Liebtnecht und Rosa Hurenibnrg.— M. E Wi. Für die Zeit bis Ende Dezember d. I. — BZ. A. 209. Um Ihre Anfrage zu beantworien. sind weitere Angaben nötig. Wir stellen anheim. in die Sprechstunde zu kommen.— S. L. 78. Eine gewersschafttbche Orerenisation sür Produltenhäubler besteht nicht. — R. W. 8S. E. 7». Wenden Sie sich«i das AuSwärktzc Mint. — Scholz 26. Unser«« Erachiens}«.— R. St. Maviendvrs. Stein. vorauZächtliSr» Wetter bi» Tonnersw-Mittag: ZiemNch milde, zeck- weise austlarend. jedoch vorwiegend trübe oder nebelig, an den meiste« Orten geringe Stiedersehläg«; mätzig«, voihorrschend sildwestlich« Wind«. Direktion Max Reinhardt. Dentaoho* Theater. Vit Uhr; Llaviz». Kamraeraplele. 7 Uhr: Recmersliolm. Iii. SehanKpieihana, r'asanen.ir I, Port, ä T�jUhr: FröWins» Errtdaen. Volksbühne Theater am Bü ow lait. Direktion Prleurich KavWer. 7'/a Uhr: Ksxtdiüe 6er üebs. UeoBlns-Thcater. Direktion; Victor Bsrnowsky. Vit Uhr: Der EchGnler. Don erstai: der Schöpfer. JDeatsehes KUnstler- Tkenter. Allaber6nch 7Vt Uhr: tfaehttalerrciituns. Heute necn. 4 Uhr: Die Seile in» Schisritfeuhsnd. TtetörLilGsiigritzerstr. 7 Uhr iura I. Main Musiir. Eomödlenhaus >/.!: Die tanzende Kympiie, Bernner TfigaSer Km. 3»/j: LI»!'» Mirchettrelsc. '/jl Uhr: ßter-ie, iit wieder ieuebtes. "Trikaoö-TLeater. Bhf.Friedrichttr. Ztr. 4921�3-1 Nachm. Z>/, U. kleine Preise: Isehsabröüsl. TSllich Vit Uhr: Oer gute Rui ren lleritiann Sadennana. Ida V/Ost. Bruno Kastner, Emma Dehner, Hnto Flink, öonia, Schüaleld, Teilen. Donnerst. ZI/,: Rotkäppchen. Fre tat ZV,: Schnceahtclien. Sonnab. 31;, Fiiniel u.Oretel. Sonntat Uu n Bierthelm. lälhalla-Tiisater. Vit Uhr: fiugnsl ßer Starke. ZV, Uhr: Cünsel nnd Cretei.! Hose-Thexter.. Gatisplel des Friedr.-Wilh. Theaters. TV, Uhr: vn» Dreimüderlhacs. Theater für Mittwoch, den 11. Dezember. Keties Operetteniiaiis Ontral-Theater u�.- vis EcsefonStanM DentscJuPS» Opernbnns LsmufiJsfpfiioisciieJode rrlcdr.-Wührltnst.Tb. 7*� Uhr- Hannerl. Bas GreifflädEflhäas ?. Teil. glfises Thealer uh�JansimSfbMkED'üe!!. KorcTSsrhe Oy>er ijhr: ScEwarzwa'feädeL IrtslBplelhnn" iN.. ßie spaslscSie Fliras. KetrDpsJ-Tfcesier T Uhr 10: iiee. Paias�-Tiieatsr vit u.: ßerMo'"�" Uhr: Oer Siruwc!j»ctcr. TVjUhr Die Olocken voi ComeTÜIe. RfÄltlens-Tltcnter uf? FrifdersfefliaciOunp. Sehüler-Tlient. Charl. tv, Uhr: Das löBzert ThaHs-Theater 3"/, Uhr Rotkäppchen. uh';: Polßiscfee Wirtselialt TTh. am Xollendorfplatz 3'/, Uhr: Frau Holle. 7 Uhr: yzslaf' m Theater dro Weatea» Vit Uhr: Die lustige Witwe. 4 Uhr: AtchcnhröJel. Wallner-TIreater ZV, Uhr: Der Märchenvald. vw uhr: Graf Eafeenichts. Sbd., StJ. 3V,; Märcitcmvald. oraraf&Cb j 0. m. d. ö, fvanonterftraOe 9 Tauentjienftu-löa Schloßbrauerei Schöneberg HauptstraBe 122 123. Ringkämpfe der bPdrntriMl-tfn Ringer iler»Veit. Casino-Theater. tot� ring. Str. ST. aägL'/,8 Übt: Reu! Nm! baa bieiafttB« TSolEaJtüJ tie celisne Z«. Vorher: ttftn. fipejiclitäten. gonnlttfl»tfi.: See jttaugling. Theater itf krieSiMtvit. Ed- Friedritb- u. kinienstroße. 7>/, Uhr tSgiich: Lre! to'lL Tsge. Operette»im Zorlig. ron Möi'cndorl, Clcron, Oeorg. kennt. 3: Häoscl u. Grete) I.Z. Apollo-Theater Frledriehatr. SIS Dir. James Klein 731 Sonntass S1/, nnd 1|4 Sonnt, nachm. je 1 Erw. I Kind Letzter Monat! Die Welt geht unter! Senta Söneland Lucie Blaüner Natischuras Elefanten Rostor.s Affenmensch Traneys Blumonkorso. 1 Theaterkasse ob 10 Uhr unonterbroeb. gcBtfn. Deutsche Aassttüimg c%/4* „Sparsame Baustoffe" Die Lösung der Wohnungsirage. Geöffnet 10— VjO Uhr, Sonntat 7 Uhr. Eintritt I M. Katalog secen Einsendun« von 2 Mark franko. »ISWVWWI TSatäomil-Thenter. Capenickcr Str. 6S l äpi. I'f. Prinzen iieljs fntisnes Tliealer am Nollcndorfplatz. | Sfllowstr.6. Lfltzow 2303. Vit Uhr: ErstltiassipSpeüilltätd Soldaten a's Ehrengäste (wochenlags) freien Eintritt. Lulsen-Tbeater. Wenn man im Sankeln KWt. kbend i: Bas liBii Boritz. sTt" 1: Die ÄÜSMilens. Anfang V/t Uhr. Anita Berber Neue Täcrc sowie der grnSe Msf-SpielpiaB! 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Anfan --- rwwwsWvwwvw ne 3 Uhr J -vwww MAL?? ■. i> vT« AWd. M Dida Ibsens Gcfchichte Ein FinaSe zum TöigeJj'sucl� einer Verlorenen Psychopatholosi- «cho Stndie de* £»ad!i*nmit In fanf Akten von Hargarctc Böiime UcglciR.Oswtild Anlro Borbet Vcrner Krauas KcmrVeldj » AuSondem-. Ganz oline Krause____ FDmlustsplel In 2. Aklen Regle: L. BSüft Clrcus Biiscli Tägl. 71/» Sonnt 3>/, u. 7V, U. Das groSartige Do zember. Programm u. a. Yunaiefti-Truppe, AKrob. Max u. Moritz, 2 lust Künstler mit 8 Händen. Zum Schluß; Oberon Phantast Wasserpamomimc. Sonnt 3Vrf Hinsei und Grete). taBr'P»:'W;KF«BaiT,'rKC'n-.-ViTn:a»',4ri PeSsssar1® bei bequemer Zablweiss Bei BarEahluftjr»af»©r«:esehri*bcno Proiso 10 Proscat Nachlaß. Kriegsanleiho wird im Zalilunj* ganommoD. Pelzwarenfabrik Kalüs neriin NW 87, Tiie-Wardcnbcrg-Slr. II nahe Dahnhof Tierffartcn. Toi. Moabit 7622 T5'/i. Oibs- an' StraBczscliaiis Binhre 55 W. chivrcn- o. 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ZI, srsther Smfäla.f«npamstcM, T-'miimM. ?»l dem Dnirobilmachunesemt lattfe» lertiesetz� heziiaiiä' 7.n»ku:lft über Besdieffun»»o> ■lö»:rt de» Hai» bekannt gemaAt, daß stch »o» Arbeit»» ..»i« Z- d.eserhaib zu wenden Haien an den Joch-ttBichub(öt:7oiom»Scb«a. Geschäst»steäe: A. fle rig, r-erfin-Veael. Aachanaschuh fät Ihaschlncnboo.«eschastisteAe: beutidier Mtichineniauanstalten, Dharfottenburg S, bctjftrake 8. -—-• Durean: Fr. i'-V Vurean:??. CaM Veriin>v 8, il,rnei:n,str. 8. xach-n-scht-b!Sr Z-Hrzenzfndnstrle: Für Ktkiif.ensalrrjeitge. D»schSs:,stei!r: Verband Deutln» TStO jtmfnbr'ifa, kharlatiendurg 2,«ieidtr-nstr. 20. Mr Gtraieusahrzeugr mit inatarischrm iintrirb.®tW®» steile: Verein deutscher Motorsahrjeugindustrieller, W 8. Unter den Sünden 12/13. sklir S fraßen /ahr.«»;» ohne motorische» Antrieb. idiaslsstellc: Vereinigung Deutscker Wagen» und Kerosstt» Fabriken, Berlin-Wchterkeide. 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Ewald, Echönleinstr. 6. GcwertschaftShauö» Engelrifer 15. Kühn Scbreinerstr. 68. Werueuchener Schloff, Elbinger Straße 87, Ecke Weineuckener Straße. Kleines Gewcrkschaft«ha«S, Elisabcthstr.ll. Kienitz, Simon-Dach-Str. 24. Wilhelm» Hobenlohestr. 3. Gläfing, Gubener Etr. 24. Schuckcrt, RüderSdorfer Ttr. 3. Reichenbcrger Hof, Reichenbergrr Str. 47. Union-Täle, Greifiwalder Str. 222/23. Rofenthaler Hof» Ziosrntl-aler Str. 11/12. Tobrohlaw, Swinemünder Str. 11. Bnrg» Prenzlauer Allee 189. Ecke Raumerstr. Leyfer» Carmen-Sylva-Str. 5. Goldschmldt» Etolpische Str. 36. in folgenden Lekalen: W. Vlesfin, Stargarder Str. 8. G. Hoffmann» Swinemünder Str. 47. Lbiglo, Stralsunder Str. 11. Goldbach, Vinetaplatz 7. Bathke» Ackerstr. 81. Paul, Vartenslr. 191. ?er. Griese» Virkenstr. 16, Ecke Perleberger Str. Dloabiter Stadttheater» Alt-Moabit 47/48. Van er, Virkenstr. 29». Sachse, Lindower Str. 26. Maier,' Pankslr. 82. Echwedenzelt, Ecke Exerzier- u. Schwedenstr. Pose» Koloniestr. 15. LcwandowSki, Seestr. 194. SsiliKretfnt. Sm!« fit Itlte«- BcesssiB-Stsrteiü-gliiKiRÄfg. Adlcrshof: Joh. ffcnersteio, ViLmarckstr. 82. Lllt-Glieniite: H. Meier, Am Falkcnberg 19/29 Baunischulcnwcg: Erbe, Baunlschulenstr. 14. Brin-Bnikow: TienStag, den 19. Dezember, 7'/, Uhr. bei Raddatz, Britz. Chaufseestr. 39. ASeiiltS ttr MlM m SeMkM ist MkgM mvWivl. Mt mm kSsgeMMeü. 3. Eharlottenburg: VelkShaus, Rosincnstr. Sieukölln: 1. u. 2. Bezirk bei Schulz, Reuterstr. 47. 3. Bezirk.bei Bsdring, Pannierstr. 54. 4. Bezirk Weickselstr. 48. 5. Beziik bei Schittler, Weichselstr. 6. 6. Bezirk bei Noack, Weserstr. 41. 7. Bezirk bei Robert Iben, Boddinstr. 53. 8. Bezirk bei Weber, WildenbrUchstr. 81. 9. Bezirk bei Nitzsche, Bertelsdorfer Str. 8. 19. Bezirk in den vlambrinnS-Festsiilen» Kaiser- slsriedrick-Str 86. 11. BezirkWolf«Gesellschaft§hauS,Kirchhofst.41 12 Bezirk bei Kukotsch. Saalestr. 5. 13. Bezirk bei Rir.k» Knesebeckstr. 135. 14. Bezirk bei Panke» Hermannslr 1l4. 15. Bezirk bei Müller, Emser Str. 27. 16. Bezirk bei Kulzki, Herniannstr. 78. l7. Bezirk Hermannstraße Ecke Thomasstraße. l8. u. 19. Bez bei Grieaer» Lessingstr. 9. 29. Beziik bei Richno«, Prinz-Handjery-St. 69. 21. Bezirk bei Hrntschel, Herrsurthstr. 27. 22. Bezirk beiGrnnduianu, Mahlowerstr. 27/28 23. Bezirk bei Breitkreuz» Reuterstr. 11. 24. Bezirk bei Bähr, Karlsgartenstr. 4. Schk/nederg. Schnlaula» Feurigstr. 57. Steglitz: Louis Clement, Düppelstr. 7. Tempclhof: Ocstl. d. Berliner Str. b. Schade, Berliner Str. 121. Westl. d. Berliner Straße: bei Uckermanu, Kaiser-Wilhelm-'Ecke Werder Straße. Treptow: Ebert, Graetzstr. 1. Wildau: Otto Schumeuu, Schwartzkopssst. 129 Wilmersdorf: Max Echiifcr, Brandenbur- gische Str. 69. SgZiSlSllNlMWK M ffil SlM'«Ä. Erkner: Brodts Gesevschastshaus. jyredersdorf-PetcrShag.: Zicbell,«. Dahnh. Ariedrichsfelde: Hermann, Caprivi-Allee 42. �riedrichshagen: Brauereiauiichank, Seestr. Lichtenberg: 1. Krüger, Krossener Str. 19. L. Hamann, Krossener Str. 35. 3. KurkowSky, Pfarrstr. 74. Obcrschöneweidc: Ladewig, Lanfenerstr. k. Rosenthal-Niederschönhausen-West: Dcutschmauv. Abends 7 Uhr. Weihensee: Stärke, Charlottenburger Etr. L. MnvtillS-'M M Me UM»!!. Tie Vorstände. oeulcher !-1etsI!zrbeiter-verbZn!isenacher Straße, aus stau. Ne»e DeteiNgun» wird erwartet. Den Mitziiedern ferner Ar?f«chricht, daß linier «itgiied, der Mechaniler ?sul m\kr Zasmundcr 61c. l, •m 7. Stjnnb. erstorben ist. Die Stniistherune findet anerste.a.' »ormiie«,, NU! Donnerstag, d. I' Uhr. in «atarinn, Derichtstr.»T/W Lb. DL, . hn Ärt statt. N»»e«eteMguni -»wart«. Den Mitgliedern » ich» MM taAeAe. der»reher wird ferner unser »itglli Nachricht, daß BcrRhsrdEQigert »iUlerstr. BS a, «««.».*. gefiarben ist. Die Swiischerung findet «n Sennatend, 1� d. nachneltt»«, 4�, Uhr, im RcnaaMnum»eruhiftrate statt. Neg« DeteiNauna wird erwartet. Den«Ntaliedern serner zur Nachrrch!, daß unser stollege, der Meehanller fori Karatzke am». dm an Eehiaaansall »estarden ist. Die Deerbiaun« findet «» Sdnnadend, 14. d. Dt., nachm. lyj, Uhr, von der »eicheniioge d?» Ltahn»- darfer äirchhssc», Ltahn»- darr, au» statt. Dege Deteiltiunz wird erwartet. chhr« thre« Nndenkeu l Dt» OrtSTcrivaUunc. Am*1.»iovember d. Z. verstarb im Aek.-Lazarett zu .iuven. nach«!st!kUchem Urderstehrn der letztrn schweren KSmgs» im Westen, piSßlich und unerwartet unser tieder Ii- RsSif / Sohn und Bruder, der Echst iäax im Alter von 20 Jahr«. Nach vergeblichem Hoffen I in tiefstem Schmerz Aar! klotlr aabat Pran und Tochter. 1 Neulvllu, fionasftr. Sb. «4« auf baldiges Biedersehen Herz!i»hmung ai» Fosge der Sr-ppez meine geliebte Frau, unsere sonnige Tochter und Schwester, Heute starb an ine geliebte Frau, WW die treue Mutier ihrer vier stinder, Frau Ehen Paaschs eeb. Wittiiig im dreißigsten Zebenssahr«. Wir bitten herzlich um stilles Beileid. 290, D I Berlin, i Dezember 1»1S, Stülerstr. 6, Leipziger Str. 4. llans Paüc'.ic, Richard Willing, Qabririe Wütlng geb.| Veucdicr, rclcfcard Wiltiax, Landwirt, Sibylle Vr Illing, LUas Wiltinj, Srunant, Frances Wliring geb. von TIadcmr.n. Beerdignn,: am Donnerstaz, de» 12. Dezember,! sä* 2 l.», von der tt-vclle de» allen Matth! »r-'�Srlchrnstr. Ulli, Ssldalenlisiine' {Pr keimkehrcn4e Krieger de- nnden s ch: Potsdamer Platz, �(fee la; KoppenstrJ.Schles. Bahnhof; Dircksenstrale 29, Alexanderplg Friedrichs rJV', •Ii der Bchrenstr.; Invaliden- ,.ra..' ,26- Stctllner Bahnhof; All-Mo/ibit Iii, Lehrt. Bahnh.; iDo,Kat(eeJosty;Charlottcn- fur<:: Kaher-Friedridhltr..3 und KentftraBc M. In den nennen werden Oetrlnke und Suppen verad reicht; de- J««'- Taget-'utenlhall bieten J-Cie-, Sc.iralb- u. Mutikzlmm. "Bölling» Barrel ist. verkaufen wir stog. schwarze ßamen e!zkr*gen UN» ttnffao,®tflif nur 42 St wie Fuehskrasen mit m vi. iti/ir A. Klaach Xl Co., ®ro&» Frenksnrter Str. 121, im Stlt-Xiita. Ssmenljsrt "ttlgB Ilaare an nallebsamcn Stellen beseit. radikal his auf d. Wurzel tur Immer nur mein „DepltBtor",L'nsch»oljetalirl. BbtoLaich. Pr.di.i-. Drogenhaus ü.ltaaatliia, Berlin It. Sckönbaiuer Alice 132.* Allen Freund-n und«e- t.ninten-tie traurige Nachricht, daß mein inniggeit»»- 1er Mann, der Sattier keiLZled Teil! n«. II. 1»I» im Alter »enZUZadren»ersterben ist. Die» zeigt tiefbetriibt an die trauernd« Datiin j Herkha waist ,eb.«iudat. Bagamonen. 44tb s Al» Opfer de««elttrieg» fiard am 7. Dezember nach> .urzem ftranfenlager mein i lieber Wann, unser guier j «atrr, der kergeant im 44. Lcdensl-Hr. Dieses zeigen iiestirtrilb! j en Freu Anna SchsttOr geb. vchir.dlrr j 62A»x» Linder. Die Tiniischerun« finde! s am Frei!»«, de» Ii De- zemder, nachmiitag» 4 Uhr,\ im strem itariuni Sern' straße statt. Wer Stoff lief! 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Anlik.' xiosenttalee Str. 8», I nur«orderaiifg. 1—8 Ct. 1 8—11, 4—7. Norden 10872. Nlilis««el. S'n ituten,«tasthSduet, Mafi- vnte.i. fette st-ninche». fett-» Ziegeufieisch. täglich irüch. Ncandcrstr.»S, nahe «Svenicker Straße. 144» NN» Nhlandstr. IX JMSOl M BerslSfMi M Segen BoisnetaJoa. van 72. Dezember, obenbo 0«Hr. 1«»er» e p h« eqstr.«. bei«iewent: Vettenitteke VersarnrnlunF. » Tagesordnung: Wahl des Arbeitirrat« für des Dachdeckerberuf. All»«allegt» und Berufsg.mofien habe» die Pflicht, In dieser«ersam-niui-, ,» erscheinen. 51,8 fiufruf! Die«ameraden der M:nen» wetser-«omvagnie Im'anterie- Aegimen» Ar. 01, die in der steii»,m 8. OVaber 1018 mit dom Alinenwerfer vlio Wait zusammen im Felde«aeen und näiiere Angaben Uder den Bew bleib deaselbcn machen knnen, werden gebeten, ihr« Adelst« bei Heren I»o!f, Spandau, Fehtbei'.iart Straß» 38»«in- zusenden. 805- (Soer.t. Fohet nach Sgandau t�i m� Unto�u ZdslziwKren! «laok». stich sa usw. eNeclrictouIn-. 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