Nr.34?s. 33. Jahrg. �ezuflSprelS: fBinuli&ri 6,75 Ml. manav-Z.» SEI ftei in- Hau6, DDtauäjflftiigt. Einzelne Hummern 10■Cienmfl. Poildezu«! X-onnllich AÜS SJÜ, eitl?, Hilft", Ui'a�' Sfbüfet Unter flreu�banö mt DfMlch» «rnb u CtltfrrfHt'Unflain>,50 M|, ((St bQj. fibtifle Arteland".50 Rl.. bei iHfiüd) e>nmaiig»> SuiieUung 7�u®(t. Ulpflbfiieuunien tiebmcn sn Däne- Kur:, Holland. Luxemburg. HÄwfdfM «!b die Ochmeij Eingetragen in die Pott-tiemingK-Preisiiste. ®et.Sotwärte*»eiche nt wochemSgNch zracünal Sonntcgä emmaL AbcndAnsgabe. Telegramm-Adress»! ,Toziatd»»o»»a« ve»lt»». Derlinev Volksblettt. ( 10 Pfennig) AuzeiacnpreiS» Di«»chlgefx allen» SlondareMezekl« koilei SV Pfg.«Klein» Anzeigen'", das lettgedruckte Wort so Pfg.(zuläfflg 2 fettgedruckl»©orte), tedes wettere Wert-» Pfg. Stellengeluchf und Gchlaflteilenanzergen das eritt Gort SS?i«„ Ifd-s weitere Ssrt t5 Pfg. ©arte»de, tb»»chiladen rühlen für zw»,«ort» Pelfn-ngszulchla, SV«/. As«ttien,«ns«isen, pdlililK» und gewer/fchaitlich» Verein»' ilnleigen SS Pfg die Zeile, wizelgen fit die nächste«unutier mflflen di» S Uhr MchMtUtgs im vauütgefchäft Sellin KG.SS. Sindenstr-se», ab'»geben Knfxn. SeSffnel m s Udr früh bis i Uhr abends. Zentralorgan der rozialdcmohratifchcn Partei Doitfchlands. Neöaktion und ilMf>."liL L' l...... J vynoärtsaverlag H. m. b. H., Sw. öS, Ltodenstr. Z. Aernfprecherl Llnit Biorttiplat-, Ar.»t7SS�4. friedensnote der RoilcheMi. . Tie Sowjetregierung hat sn die Regierungen von Groß- vritannien. Frankreich, Italien und den Vereinigten Staaten «ne Erklärung erlassen, die ein seltsames Gemisch von Friedens» oute und Grobheit ist. In dieser Erklärung, in der di« Sowjet» regiernng gegen den Einniarsch der alliierten Truppen m Ruß- «and Einspruch erhebt, heißt«s: Im Augenblick, wo die Armeen der Entente die Grenzen über- streiten und rhre Flotte sich den Küsten des früheren russischen Reiches nähert, protestiert die Regierung der Sowjetrepublik noch einmal feierlich vor den großen Massen dex Gntentelän. j�r. vor den getäuschten Soldaten und Seeleuten ihrer Armee und Flotte, vor d«n schiverarbeilenden Brüdern der ganzen Welt, gegen diesen bö-willigen Angriff, gegen diesen Akt nackt«? Gewalt und brutaler Nötigung, gegen den versuch, die Freiheit, d»« politische •"ich ssziale Leben des Volles«ine« anderen Lande« zu vernichten. Dl« Russisch« Republik hat den Ländern der Sntemte Frieden Angebote n, aber ihr« Regierungen haben die» u n b e a n t- wartet gelassen! ihr« Antwort ist der gegenwärtige neu» Ueber- fall. Die seziallstif»he Nät««»»vblik ist noch»tc vor bereit. Friede« »u machen. Segen Angriff« von auste» stüht sie sich ans ihre treue u>rd tapfre Note Armee; sie macht für da» erneute Mutvergtehen dt« verantwortlich, di« heranrücken, ihr« Grenzen angreifen und di« Unterdrückung der besetzten Gebiete fortsetzen. Das Rücktrittsgefuch Dr. Soifs. Ppr der Entscheidung. � Der StsMsskretär des Auswärtigen Amtes Dr. Kols sf"«,»leich nach seinem Zusammenstoß mit Eisner seine �creikwilligkeit erklärt, nnS dem Amte zu scheiden, Er h-?t diesen schritt nunmehr erweitert, indem er ein neues Rücktritts. öesuch einreicht«.- über das die Entscheidung in kürzester Frist »U erwarten ist. Dr. Sols hat seinerzeit der n«i°en Regieru-ng s«in« Dtenste in JdHoter Mg.,« zur Verfügung gestellt. Wir haben uns daher an Angriffen gegen ihn nicht bateiligt, und das um so weniger peuai, alz die Böi�uptung,«x sei«in««kompromittierte Person, «chkeir» irrig ist. Schwierigkeiten sinb wohl weniger durch ihn, «i» durch di« aztsführenden Organe entstanden, die von den asten »/«»Hoden ihre? Politik nicht so leicht lostemmon können. Hier er. »Nnej sichn MschiedSgesuch ein- yerricht hat, gab zu der Mißdeutung Anlaß, daß dieser Schritt 'rgendwi? mit d«tn bekanuien Auntspruch d«» russischen gesandten Foffe an Hasse znsamttiau hange. Demgeg-nÜbL».' «nch di« Annahni« richtiger sein, daß Solf mit seinem Rücktritt»» Gesuch einfach die Koniegrenzen au» den vielen Angriffen gezogen wi, die in letzter Zeit auf ihn eingedrungen sind � Merikanifihe uns englijche Truppe», * für Dö'hmen. Ei»? �prderuug her deusschbtihmtschen La»deSr-a!eru»H. Die vcsetzung der deutschbdhmische« Städte durch di» tschecho. nowiiiischra Truppen macht weitere Fortschritte, Retchenber», "tri che na u und Geblonz sind jetzt besetzt, und Troppo« �ird tschechischen Besuch in den nächsten Tagen zu crwaeten haben. 1 1 Landeshauptmann von Böhmen hat, um die Ge» lahr ernster Reibungen zu vermeiden, die durch die Besetzung drut- "strr StLdte durch tschechisch» Truppe» brohrn, ai, dt« tznieute' '» dem er um die B«» amerikanisch«- der Die Interessen öes Üentschen Volkes verHen nicht berücksichtigt. Das britische Kabinett und die KriegseutschSdignngsfrage. Loatzp«. U. Dezember.(Rk«ter.) Im Lors» einer Rede erwähute L l o t? p G r o r g e, daß die interalliierte Kommission, die Deutschlands Fitfiigkeit, die Kri-egS- koste« zu zahle«, untersuche» soll,«och nicht zusammen- getreten ist, aber ha« b r i t t s ch e R e i ch s k a h i« e t t hat festern seine« Bericht«herreicht. Ks halte es stir m ö g- ich, die ganzen Kriegskoste« von Deutschland z« erhalte», ohne eine Besatzungsarmee für eine lange Atitprxioh, in Deutschland zurückzulassen. Man ist der Ansicht, daß von den Alliierten mit wirtschaftlichen und rntep- «ationalen Mittel« der nötige Druck auf Deutschland au». geübt werde« kann. Die Ättiierten werden i» erster Linse die Juteressen der Völker brrnckstchtigen, mit denen Deutschland Krieg führt«, nicht die Interesse« des deutsch«« Volkes, dab sich dieses Verbrechens gcaen die Menschheit schuldig gemacht hat. Plünderungen im besetzten fachen. Amsterdam, 11. Dezember, B!»„H e t Volk" aus Bggl» meldet, Hahr» am Sonntagabend belgische Soldaten in Nachen schwexe Ausschreitungen bxgkmgeu. Ete plün den«n.Kaufläden, mißhandelten Bewohn«? und exstschen einen Fu- tselisr. Sranzpsisch, Sotdatca stsilte» di« Lrsntti-s mit Wvffe»e Skwalt wieder her.___ Parks— Konsiantwopel. tveshaudluuzen über deu Valkanvorkrhr. Ein« franzästsch« SfsiziexSabordnung hos Nalksnkammanbos wird in Wie» und Budapest er- wartet, um mit den maßgehenden Stelle» wegen der Wiehe raus nähme de« Ei senbahn vorkehr» zwischen Paris und dem Balkan zu verhandeln. Nach Wiederherstellung der Bahn- Verbindung sollen die Ari-gs�fangene« heimtransvoxtirrt werde» Di« vom Westen nach dem Osten laufenden Lüge sollen in de» ersten Monaten hauptsächlich Lebensmittel nach Hester- reich, Ungarn vnd Serbien bringen. Aur Irage öer neuen Verfassung. Bon Prof. Dr. E. Joffe, bahr. Finanzminister. has aus München - vuxtii Jeöle*unfifn ein TelcgraMM gerichtet, i» ieyttug Drutschbhhmen» durch o '«»lisch» Truppen ersucht. Weitere Besetzungen durch tschechoslmvakilche Loldaten»reden gemeldet aus Aussig, Ober- pnd Anterttzemenau tAtrdersster.rich), Ludttz, Platep und Bvderl'il'«. Di« Konferenz für den völkerbunö« Einberu?«ng nach Friedensschluß. Basel, lt. Dezcniber. Wie die„Baseler Nachrichten" auö »onz zuverlässiger Quelle vornehmen, wird unmittelbar nach Abschluß deS frieden»»wischen den Alliierten und den Mittel- Machte« eine InterMtivnale Weltkonferen» sämtlicher Mächte. such dm ncittralen, einberufen, zum Zwecke de? Anschlusses an den Völkerbund. Die wasiensiillsianSeverhanölungen. Der Beginn der ersten Sitzung ttber die verlänserung de» Watfenstillstande» fand heute vormittag 11 Utzr statt. Die See- Handlungen werden t««tnym V.Zug« am vahnhef Trte» ge- stibet. D»r bereits gttneldkte strengste Rbschlnh der Mit, olirdcr der deutschen Wassevstillstandßkviiimisston ye« jetzr««er- k«hr mit der Atzvenwslt wird auch während der«erhandlungen«ufs peinlichst» durchgeftthrt, � Das Programm öer Nejchsämtee. Dae verschiedenen Reichsämter beginnen, der Reichsloijung ihr Pkagramw»orzutrasete. So hat der Staatssekretär des Reichs- Wirtschaftsamtes, Dr. August Müller, einen großzügigen Entwurf feiner Plön» eingereicht- Auch das Dsnvbtinwchunssamt und das Reichsschatzamt habe« bereit» ihr künftiges Arhettsprogramm ab- scstcckt.________ Vresöen für einen früheren Wahltermkn. In der letzten Sitzung de» Arbeiter- und Soldatenrats Groß. Dresden kam»in Antrag K a h m a n n zur Verhandlung! s) An die Bolksbeaufttagten de» Deutsch«» Reichs da» Er- suchen zu richten, dah dir Wahlen zur deutsche» SZationglversamm, Umg weit eher stattsinden, alS sie i« Anbstcht genomme» sinds d) an die Bslksbeauftragten Sachsens das Ersuchen zu richten, möglichst bald zur sächsischen Nsttonaiver- f a m m l u n g auf der Grundlage, die für die Wahle» zur Reichs- Nationalversammlung vorgesehen ist, wähle» zu xsssen, und den Lae-deSrat zu ersuchen, in diesem Sinne der Regierung Wei- sung zu geben. Der Antrag wurde»ach längerer Debatte gegen 13 Stimmen zum Beschluß erhoben Ferner wurde seg«» 4 Vttmrne««in Antrag Ühlig an- genommen, der schärfsten Widerspruch dagegen erhebt, daß, nach. dem die Pievolulron fast unblutig verlausen, kleine v e r» blendete das che» alle» dessen m Frage, was zur Sicherung der menschlichen Existenz not tut, bedroht auf» höchste die Lebensmittelversorgung, schafft aufö neu« die Gifahr feindlicher Deietznng unsere? Lande» und bereitet vor allem deuBvde» für gegenrevolutionäre Vestrebungen. Wir erhalten folgendes Echreipen. vom 9. Dezember datiert ist; Erst heute kommt mir Ahrs Nummer vom A. Dezember i« die Hand, in der Ais unter dem Titel„Das gleiche Wahl- recht in Bayern" sich mit meinsti Ansichten über die künftige Aitsgestaltung des partententarischen Gystems in Deutschland beschäftige«. Sie gehen dabei von vollkommen falschen Boraus- setzungem au», Pietz ist aber In keiner Weise Ihre Schuld, son- dem liezt daran, daß Ihne« nicht da# Original meiner Ausführungen in der Morgenciußgabe der Münch««« Neuesten Nachrichten" vom 2, Dezeinber vorgelegen hat. sondern ein vor- kiirzter Auszug, den der Hauptschriftteiter der„Münchener Neuesten Nachrichten" verfaßt hat. In diesem Auszug, den ich leider nicht selbst kontrolliert habe, hat er es verstanden, meine auf die parlamentarische Organisation bezüglichen Aus- führunzen so zusammenzustreichen, daß der Sinn vollkommen verloren ging, so daß die„Fränkische Tagespost" meine Pläne für reaktionär gehallen hat, während Die mich in Ihrer Num- vier vom gleichen Tage auf Grund derselben Unterlage als einen Anhänger des xusstschen Sowjet-DystemS hinstellen I Unter diese« Uniständen sind Ate gewiß s? freundlich, die folgenden ganz kurzen Ausführungen, die meine Wirklichen Ab- sichten wiedergeben, in Ihrem Blatte zu veröffentlichen.. Sie werde» aus dem FolZendm ersehe», baß?# sich weder um eme« reaktionären, noch um einen bolschewistischen Aufbau handelt, sondern lediglich darum, in der künftigen födsrallstischen deute schsn Neputzlik de« Glfebsteaten den durchaus notwendiosn Ei», flnß auf dte RegisrungSgefchäfte des GesamtnaateS zu gewähr- leisten. Die# aber nicht in der Form des fttthsren Bundesrats, der nur ein Vertreter der Hundes staatlichen Regie« r u n g e n war, sondern so, daß an seine Stelle ein Organ tritt, das den Willen de? gliMtaMchen Parlamente in dex SfeichSregierung und gr-gsnübex der deutschm UationalvA« sammlting energisch zur Gelinng zu bringen in der Lage ist. Ich denk« mir also dm künftige« Aufbau wie folgt: In jedem Bundesstaat wird auf Grund des gleichen, direkten, geheimen, proportionellen Wahlrechts, bei dem alle männlichen und weiblichen Personen über 20 Jahre wahlbercch- tigt sind, der bundesstaatliche Landtag gewählt. Ihm allein steht die gesetzgeberisckse Gewalt SU, Es besteht also in den Bundesstaaten ein reines Einkammersystem. Die ersten Kammern, pb sw nun Herrenhaus od» Reichsrat heißen, existieren nicht mehr- Wohl aber besteht neben den gcsetzgcben- den Landteigen ein Nebeuparlament, das sich zusammensetzt aus den Vertretern der Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräte, denen ich noch weitere Bertretungskörper der Beamten und freien Berufe einerseits und der Handwerker und selbständigen Unter- nehmer andererseits angegliedert sehen möchte. Diese Nebm- Parlamente ipben weder gesetzgebende noch ausübende Gewalt. Ihre Aufgabe ist einerseits dte an die Landtsae sehenden Gesetz. entwürfe, die früher lediglich von der Bmeaukratie aiißgearbeilet wurden, im Kreise der Dachverständisen durchzubemten und ihre Ansicht dazu zu äußern. Ihre Aufgabe ist ferner, Ver- tmuensnumner abzuordnen, d-e in dauernder Beziehung zu den oberen und unteren Bettvaltungsorganm stehend, eine eng« Verbindung zwischen dem Volk und den Organen seiner Regierung herstellen. Soweit für die gliedstsatsichen Republiken. Für die Gesamtrepublik Deutschland wird nach den gleichen Gestchißsunkten, wie diejenigen für die LandtagswaUen. die gesetzgebende Neichsversammlung gewählt. Da wir nun aber kein zenttalistischss, sondern ein föderatives Deutschland haben wollen, so würde mm noch eine Vertretung der Glied- steaten gegenüber der Reichsregierung und de-n Reichsparlament Ästen,«in Zustand, den wir durch die Aufhebung des alten VundesratS letzt erleben und der zu den allerschlimmsten Konse- guenzen führt: Einerseits dekretiert die Berliner Zentral- rechen, nch ohne sich im geringsten um die Bundesstaaten zu kümmern, und auf der anderen©cht? werden die Bundes- taaten hierdurch m einen berechtigten Gegensatz gegen die Berliner Zentrale hineingetrieben. Das kann nur verhindert werden durch eine ordnnnasgemäße Vertretung der Gliedstaaten gegenüber der Zentralregierimg und der zentralen National- Versammlung, Diese Vertretung darf aber nicht, wie das in solche der bundesstaatlichen sie muß vielmehr eine Ver- ..—„Irlamen te werden. Das mfjjTtcw allen Anforderungen einer wahren Demokratie.>md w trete ,ch also nicht für irgendwelchen Ersah der«bgchchnfften ersten Kammern in den Gliedstaaten«in— diese sind als renk- tionäre Gebilde auf immer verschwunden—, sondern ledigl'ch für dt« Schaffung eines PundeSratSersatzes, der M zusammenzusetzen Fiat aus den Vertretern der gliedstaatlichen gesetzgebenden Landtage und der gliedstaatlichen Nebenparia- mente, welch letztere, wie erwähnt, nur beratende Funktionen haben. Mit vorzüglicher Hochachtung I a f f 6. * Bemerkung der Redaktion: Es ist ohne weiteres zuzugeben, daß sich der Vorschlag Prof. Jaffäs nach seinen eigenen Angaben ganz anders darstellt, als nach dem irreführenden Auszug, der uns seinerzeit übcrmiktelt wurde. Er scheint uns aber in dieser Originalverfassung allerdings auch nicht viel glücklicher. In Organisationen, Kammern und Ausschüssen der der- schiedensten Art besitzen die Berufe bereits ihre Vertretungs- körper, deren Ausbau und Temokratisierung durchaus er- wünscht ist. Keine gesetzgebende Volksvertretung wird ihren sachverständigen Rat entbehren wollen. Warum aber diese Vertretungskörper zu einem„Nebenparlament" zusammen- gesaßt werden sollen, ist uns unerfindlich. Die Zusammen- fassung aller verschiedenen Berufe zur Einheit erfolgt doch schon durch die allgemeine Volksvertretung. Neben sie ein berufsständisch gegliedertes Parlament, wenn auch nur als„Neben Parlament" stellen, wäre vielleicht be- denklsch. Wir herben schon oft darauf hingewiesen, daß zwi- schen der russischen Sowjetverfassung und den? konservativen Ideal eines berufsstäudischen Parlaments eine verdächtige Aehnlichkeit besteht. Nur zu leicht könnten die von Jaff6 gc- wünschten Nebenparlamente zum Sammelpunkt aller Sonder- � interessen werderr die sich dem in der Demokratie verkörperten � allgemeinen Vcäksinteresse entgegenstellen. j Wir wünschen lebhaft, daß der Neliaufbau der Reichs- Verfassung nach den klassisch-strengen Linien der Demokratie erfolgt, ohne verwirrende Rokokoschnörkel einer berufsstän- dischen Sonderparlamentelei. Auch für die Frage der föde- rativen Gliederung wird sich eine Lösung im Sinne der reinen Demokratie leicht finden lassen I Rohstoffe für Europa. Die deutschen Bedürfnisse nicht berücksichtigt. Bern, 11. Dezember. Wie der amerikanische Pressedienst in der Schweiz aus Brooklyn meldet, erklärte William Redfield, der Handelsminister der Vereinigten Staaten, vor der Brook- lyner Handelskammer: Mit aller Wahrscheinlichkeit sei mit einer Nachfrage von Rohmaterialien u. a. zu rechnen, deren Wert in die Milliarden geht und die größtenteils von Amerika zu liefern seien, da Großbritannien für sich selbst sorgen müsse. Die deutschen Bedürfnisse seien dabei nicht berücksichtigt, da zuerst jene Nationen beliefert werden sollen, die für die Entente kämpften. Gegen üie innere Zertrümmerung Deutschlanös. Ein schwedischer Protest. Die südschwedische' sozialdemokratische Zeitung„Arbeitet", die während der ganzen Dituer des Kriege? der Entente zu- neigte, und sich deutschfeindlich zeigte, richtet sich neuerdings energisch gegen hie Rücksichtslosigkeit der En- te nt«, die einen Frieden ohne Mitwirkung Deutschlands diktieren wolle und daraufhin arbeitet, Deutschlands innere Zertrümmerung herbeizuführen. Sehr scharf wendet sich auch das Blatt gegen den Entente-JmperialiSmuS, der sich in den Ent.schädigungsan- sprächen zeige, wonach Deutschland nicht nur Schadenersatz für die Verwüstungen in Belgien und Nordsrankreich, sondern auch die KriegSkosten der Entente ersetzen solle. DaS Blatt weist daraus hin, daß bei einer solchen Raubgier der Ententekapita- listen Teutschland nicht in der Lage sein werde, die Schuld zu zahlen. Mit Geld fei es unmöglich, solle eS in Waren geschehen, so würde die deutsche Industrie eine solche Entwicklung nehmen, daß sie die englische bald überflügelt hätte und die Ententeländer mit deutschen Jndustrieprodukten überschwemmt würden. Die Räumung im Gsten. Berlin, 12. Dezember. Odessa wird in diesen Tagen ge- räumt.— Die Heeresgruppe Mackcusen setzt ihren Rückmarsch plan- mähig fort. Die§ranzosenherrfthast in Lothringen. Stuttgart, 11. Dezember. An hiesiger militärischer Stelle ist ein Bericht von Flüchtlingen des Arbeiter- und Soldatenrates in Metz eingegangen, au? dem folgende? hervorzuheben ist: In M e tz und ganz Lothringen imlernierten die Fran- ; zosen alle männlichen Personen, deren Eltern nicht vor 1370 in j Lothringen gewohnt haben. Sie machen dabei keinen Unterschied, ob es sich um Leute jenseits des wehrpflichtigen Alters handelt oder um solche, die noch in diesem stehen, ebenso ob sie ordnungS- gemäß Entlassene sind oder nicht, gleichgültig, ob die Entlassung seitens der Dienststelle oder des Arbeiter- und Soldatenrats er- folgte. Ferner wird kein Unterschied gemacht, ob eS sich um Mann- schaften, Unteroffiziere oder Offiziere handelt. Das. gleiche haben wir vcn O b e r h o m bu r g, bei St. Avold und Saarbrücken aus dem Munds der Einwohner gehört. Soweit bekannt, sind allein von Metz 380 Offiziere und 8300 Mann nach Nancy geschafft worden, von wo sie weiter nach Nordsrankreich gebracht ! oerden sollen. Die bekannten französischen Schimpfnamen, wie„sal- Boche", gellen ihm überall in die Ohren. Die Bevölkerung ist � ohne Kchle, da alle Vorräte weggeschafft sind. Sämtliche Denkmäler i find von ihren Sockeln Heruntergerissen worden. Sechs Mitglieder des Soldatenrats wurden verhaftet. Tie„Frankfurter Zeitung" meldet aus Kalmar vom 10.: All« wehrpflichtigen Eingewanderten, auch die Na- turalisierten sowie deren Söhne werden nach der Sammelstelle Dornach-Mülhausen und von da nach KonzentrationS- lagern in Frankreich gebracht, wo sie bei den AufräumungS- arbeiten Verwendung finden sollen. Weiter haben die Franzosen schärffte Zensur für die Zeitungen wie Briefschaften eingeführt, ebenso die Sperre von einer Ortschaft zur anderen. Die Ausweisung Kolmarer deutscher Beamtem und deutschgesinnter Elsässer ist unter Formen erfolgt, die jeder Menschlichkeit und jedem Rechts- gefühl Hohn sprechen. Die Nlilitäröienstpsticht soll verschwinöen. Eine neue Rede Lloyd Georges. London, 11. D.'zember. Reuter. In einet Versammlung in Bristol sagte Lloyd George, daß das Militärdirnstgesctz aufgehoben werden wirtz sobald die Notwendigkeit dafür auf- gehört hat. ES bestehe nicht die Absicht, es zu erneuern. Ob wir in Zukunft Dienstpflicht in irgendeiner Form nötig haben werden, hängt nicht von den Ansichten irgendeines politischen Führers ab, sondern wird ganz von den FriedenSbedin- g u n g e n abhängen. Der große Krieg hat England die Dienstpflicht aufgenötigt, und in diesen Krieg wurde eS durch die militärische Maschine des Kontinents hineingerissen. Lloyd George fuhr fort: Wenn wir einen dauernden Frieden wollen, so müssen wir den Dienstpflichtarmeen auf dem europäischen Kontinent ei« Ende machen. Deutschland, Oesterreich, Rußland, die Türkei und Bulgarien hatten Armeen von zusammen zwölf Million»« Mann. Es ist nicht denkbar, daß wir diesen Ländern erlauben werden, wiederum gegen ihre Nachbarn eine solche Armee aufzustellen. Die Friedenskonferenz wäre dann eine Farce. Es sei ein Unterschied zwischen einer Armee, die für die Verteidigung organisiert sei, und einer für die Offenste bestimmten. Die deutsche Armee sei für Offensivzwecke, die bri» tische für Defensivzwecke organisiert gewesen. Dies sei auch der Grund, warum England den Krieg nicht heraufbeschworen und warum Deutschland eS tat. Wir waren zu einem Offensivkrieg nicht gerüstet. Uebcr die Marine sagte Lloyd George, sie sei keine Offensiv-, sondern eine Defensivwaffe, deshalb beabsichtige England nicht, sie aufzugeben. Sie habe die britischen Inseln jähr- hundertelang vor der Invasion bewahrt, und England beabsichtige nicht, seine Zukunft aufs Spiel zu setzen. Wenn wir, sagte Lloyd George, auf der Friedenskonferenz nicht einen Zustand schaffen, der der Wehrpflicht auf der ganzen Welt ein Ende macht, so würde unvermeidlich die Zeit kommen, wo Großbritannien sich wieder in einen Konflikt würde stürzen müssen, weil eS der Haupt. Verteidiger der Freiheiten der Welt ist. Die Dolsthewiki im Baltikum. Notschrei der baltischen Deutschen. ÄuS Kreisen des baltischen Deutschtums wird uns geschrieben: Die estnische Regierung hat mit der Bitte um Unterstützung die telegraphische Meldung nach Berlin gelangen lassen, daß die russischen Bolschewffi bereits die Bahnlinie Reval— D o r p at gefährden. Beide Städte sind aufs schwerste bedroht, da die Banden sowohl von Narva her wie auch südlich des PeipuS-SeeS in daS baltische Land eindringen und sich schon in den Besitz von Werro in Livland gesetzt haben. Die in Estland und Nordliv- land befindlichen deutschen Truppen geraten da» durch in Gefahr, abgeschnitten zu werden. Di« Lag« der nichtbolschewistischen Esten und Dcutschbalten sei ver- zweifelt. und S.-Räte und Entente. Keine Auflösung in der neutralen Zone. Der Arbeiter» und Soldatcnrat Frankfurt a. M. veröffcnt- licht folgende amtliche Richtigstellung: Die in verschiedenen Blättern gebrachte Nachricht, daß die Entente die Auflösung der Ar- beiter- und Soldatenräte in der neutralen Zone verlangt habe, ist vollkommen unrichtig. Der Arbeiterrat hält hier wie>n anderen Städten nach wie vor seine Tätigkeit aufrecht. D« Falschmeldung ist auf folgende Mitteilung des ArmeehautpquartierZ zurückzuführen: „Die Entente hat sich daS Kontrollrecht in der neutralen Zone vorbehalten. Arbeiter- und Soldatenräte werden von ihr nicht geduldet, sie sind daher in der neutralen Zone aufzulösen. Die Mitglieder der Arbeiter- und Soldatenräte, die in der neu- tralen Zone angetroffen werden, müssen gewärtig sein, von der Entente derhaftet zu werden." Der Arbeiterrat erklärt nach dieser Feststellung, daß e§ voll- kommen unwahr sei, daß die Entente nach den Waffenstillstands- bcdingungen sich Eingriffe in die innerpolitischen Einrichtungen der neutralen Zone vorbchalten habe. Die Auflösung der Ar- berter- und Soldatenräte in der neutralen Zone sei keine Forderung de? eFindeS, sondern der Wunsch der gegenrevoluttonären Kräfte unsere» Landes. ES bedarf der dringenden Feststellung, von wem die Falschmeldung deS Armeehauptquartiers ausgeht und wodurch sie veranlaßt worden ist.__ Wie Spartakus Wahlen macht, Kew gleiches Wahlrecht— Keine Berhältniswahl— Majorifiernng durch Nichtstimmberechtigte. Die Elberfelder„Freie Presse" bringt am Dienstag an der Spitze deS Blatie» folgende Erklärung: Gestern hat in Barmen eine Konferenz der Arbeiter- und Soldatenräte de« Regierungsbezirkes Düsseldorf getagt. Diese Konferenz hat die Wahlen vorgenommen zur Retchskonfcrenz der Arbeiter- und Sostaten räte, die am 18. Dezember in Berlin statt- finden sooll. Die Arbeiter- und Soldatenratsmitgliedcr, die auf dem Boden der alten sozialdemokratischen Parle? stehen, hatten beantragt, eS den einzelnen Wahlkreisen zu über- lassen, aus Grund der Bevölkerungszahl Delegierte nach Berlin zu entsenden. Dieser Antrag wurde von der Konserenz, die vorwiegend besucht war von Anhängern der unabhängigen Partei und der SpartakuS-Gruppe, abgelehnt. Ein Eventualantrag, daß dann, wen« die Konferenz die lS Vertreter des RegierungSbeizrkS Düsseldorf wähle, diese Vertreter auf Grund der für die einzelnen Vorschlagslisten abgegebene» Stimme» zu verteilen seien, wurde ebenfalls abgelehnt. Daraufhin verließen die Anhänger der sozialdemokratischen Partei unter Protest den Saal. Die Kmiferenz sollte auf Grund eines Beschlusses des Bezirks- Arbeiter» und-Soldatenrates, der am Freitag, den 8. Dezember, in Barmen tagte, von jedem Wahlkreis durch 20 stimmberechtigte Ver- treter beschickt werden. Eine Anzahl Wahlkreise, und zwar die 8 linksrheinischen, konnten, da sie im besetzten Gebiet liegen, auf der Konferenz nicht vertreten sein. Ter Kre � Duisburg hatte offiziell auch keine Vertretung zu der heutigen Konferenz entsandt. Der Kreis Essen ivar mir durch 7 Arbeiterratsimtglieder vertreten. Andere Wahlkreise hatten zu»? fim Ziel! Der sich lange selbst vergessen. ist am Ziel der Unglücksbahn, nnd der Mensch, der sie durchmessen, kommt beim Menschen endlich au. Georg Herweg h. Dichtungen wider den Krieg. Ernst Deutsch, der jung« Darsteller der Reinhardt-Bühne, las gestern abend im Harmoniumsaal Dichtungen wider den Krieg. Auf dem Programm standen Barbusse, Tolstoi, Wcrfel, Leonhard Frank. Deutsch, dieser Verkünder der Seele, erfüllt von den Flam. mcn reinen Menschentum«, gab dem Schmerz und der Not dieser grauenerfüllten Zeit erschütternden Ausdruck. Er war der Mensch schlechthin, der angstge quälte, der verzweifelte, der seinen Untergang deweint. Alles Leid, das wir in vier Jahren durchleben mußten, lebte in seiner Stimme. Nackt stand et da und zeigte seine blutenden Wunden, und mit dem Vater in Franks Novelle schlug er sich die Brust: mea culpa,, mca culpa. Meine Schuld! Meine größte SchuldI Aber ouS aller Verzweiflung tönte dann das eine große Wort„Brüder" hervor und wurde Flamme, schwellender Ruf und brausende Verkündigung. Ueber eine Brücke von Licht, die die neu erwachende Liebe gebaut, schritten die, die bisher Feinde waren, einander entgegen. Deutsch fft als Voriragcnder ganz fern von aller„Eitelkeit deS Werks". Er will nur die Seele geben, den reinen Ton der Emp- findung. Er ist Schrei und Ekstase. Er wirft im Ausbruch des Gefühls die Arme empor, ist Manifest und glühender ANfruf. Aber m den Flammen seine? Gefühls sckstägt daS Herz der Menschheit. Er steht da, nicht einer, sondern Tausende, ein ganzes leidge- quälteS Geschlecht. So war der Eindruck tiefe, aufrüttelnde Gewalt. Nicharö Strauß' Gpeenhausziele. Richard Strauß bat mit dem Direktor Droefcher für das Opern- hau? ein Arbeitsprogramm vereinbart. Di« Hauptsätze geben fol- aende Richtung der künstlerischen und sozialen Ziele an: Ausbau des deutschen Spielplans, ohne der auch von dem Theaterdi'-ekior" Goethe mit Nackchruck vertretenen Forderungen des Tages zu vergessen und ohne den Meisterwerken de» Auslandes den ihnen gebührenden Platz vorzuentbalten. Wiederaufnahme der wichtigsten Werke der klassischen Meister. Weitestgehende Berück- sicht-gung des Wagnerschen Kunstwerke?. Besondere Förderung der Kunst der Lebenden, von welcher an bereits in Vorbereitung bc- fiftdlichen größeren Werken noch in dieser Spielzeit»Der Stier von Olivera" von d'Albert..Schahrazade" von Gelles zur Aufführung gelangem ES wird angestrebt der Bau zweier neuer Opern- h ä u sc r. durch welchen sowohl den Wünschen nach größerer Zu- gänglichkeit breitester Schichten des Volkes zu Opernvorstellungen gerecht, andererseits das künstlerische Ziel verwirklicht werden soll. für jede der verschiedenen Gattungen der Opern das entsprechende HauS zu schaffen. Es soll demnach in dem bisherigen Opernhause Unter den Linden die so- genannte große Oper verbleiben. Ein neue? große« Volkstheater, bis zu 3000 Personen fassend, für alle Werke fe st spielartigen Charakters, besonders der Werk« Wag- ners, soll als ein HauS geschaffen werden, da? eine Vereinigung des Wagnerschen Festspielhauses, das nur 1330 Personen faßt, und eine« eine große Zuschauermenge ausnehmenden Amphitheaters darstellt. Daran anschließend ein drittes kleines HauS für Spiel- ° � �Weitgehende soziale Fürsorge bezüglich Erhöhung von Gehältern de? Orchesters, des ChorS und aller Beamten und son- stigcn Angestellten des HauseS auf ein Niveau, das allen diesen Mitgliedern deS KunstinstitutS eine von den bisherigen materiellen Sorgen befreite Eyistenz sichert. Genaue Durcharbeitung des Personalbestandes, die eine gerechte Verteilung der künstlerischen Beschäftigung der einzelnen Mitglieder erzielt, genaue Einteilung der Urlaube, danffi dieselben nicht wie bisher die künst- lerischen Pläne der Leitung beeinträchtigen, Regelung der Proben- ei-nteilung nach den berechtigten Wünschen des Personals. Unter Vermeidung eines rein äußerlichen Prunks liebevolle Förderung aller werivollen modernen Ideen im Gebiete der ganzen Jnszenieruvgskunst auf der Grundlage, daß möglichst jedem ein- zelnen Werke der szenische Rahmen gegeben werde, den sein Spiel erfordert und der mit der Zeit seines Entstehens und mit seinem inneren Charalter im Einklang steht. Vorliegendes Programm erhebt noch nicht den Anspruch auf Vollständigkeit._ Theater I. ö. Könlggrätzerstr.: Bon FrankWedekind. Die neue sehr gut« Aufführung von Wedekind?„Musik" konnte an: Ende doch nur den früheren Eindruck bestätigen, daß diese pole» misch gegen bestimmte Münchener Persönlichkeiten gerichteten Szenen aller dramatischen Qualitäten ermangeln._ Wirklich lebendige, in der Gesamtheit ihrer Aeuhcrungen mit anschaulicher Nüancie» runq durchgeführte Gestalten, wie sie da? rcalistisch-naturalistische Schauspiel erstrebt, finden sich ja wohl auch sonst kaum in den Ser- ken deS Autors. Hier aber spürt man von jener frappierenden Be. leuchtung durch einzelne keck hingeworfene Züge und Reflexionen, hie anderswo bei ihm das Defizit am vsvchologischem Detail ersetzen. so gilt wie nichts, DaS unglückliche Mädchen, daS in einen nichtswürdigen„GcsangSpädagogen" blind verliebt die Abtreibung der Frucht, zu welcher er sie drängt, im Gefängnis büßt und später das Kind, da» sie von ihm empfängt und austrägt, das Pfand, an da* sich ihr« betrogen« Liebe klammert, durch den Tod verliert, g�'.s, an unserm Blick vorüber, so fern und schattenhaft wie der Mwi?' Professor, selbst der eifersüchtigen Gattin und der Moral predigende» ' Hausfreunde,— ein Verwandter des Moralmenschen im Wedekind- schen MarquiS Keith. Der Hang zum Paradoxen, eines der Wesens � elemente in WedekindS Schaffen, verleugnet sich auch hier nicht- | spitzt sich jedoch nicht zu Gegensätzlichkeiten zu. die den Geist be« � schäftigen könnten. Hinter dem bunten Wecksel der Situationen schimmert kein Einheit gebendes Moment hervor. Fräulein OrSka entfaltete im Rahmen dieses Feag« menianschen als Klara Hühnerwadel eine reiche Fülle sckx-uspiele' nscher Virtuosität. Wenn die Figur bei der Flüchtigkeit ih�r dichterischen Charafteristik dem Zuschauer auch notwendig nemb vleibt. erhielt sie durch die Kunst der Darstellerin in den verschieb?' nen Szenen oft eine eigenartige momentane Wirkungskraft. rührte durch«ine still« Kindlichkeit und fand im setzten Akt be, de?» Tode chreS Kleinen erschütternd: Akzent« der Serz«ns.n?gst üni der Verzweiflung. Herr H a r t a u bemüht« sich mit Erfolg d-« äußerst karglich ausgestatteten Musikprofcssor durch«inen gut«c» wählten Ton von undurchdringlicher komödiantcn Selbstg Fälligkeit ein wenig näher zu individualisieren. Tie ganz unklar bleihe"'1'' Rolle der ProfessorSgattzn und des Etbikers waren Frau Je»"," Marba und Ferdinand d. Alten übertragen. Der stark- Applaus galt außer den Schauspielern wohl in erster Reihe dc-a Namen Wedekind. dt. Notizen. .. 7" Di« Theater auf! Im Kleinen Theater b«,«kehrende Krwger zu der am Freitag mittag tllS Uhr sta;'* �-nden Generalprobe von Hau? Frauck? Drama.Fr-'« Knecht« unentgeltlich Zutritt. De Ausgabe der Karten-rloß't " rb«'terrat für Kunst. In' den gestern oeröff-u. "-dt-?? Leiffatzen muh es heißen:„Ter Künstler muß die Form- LRKVUAÄ'."'« .~® 1* 6- lh B r u ck. die am Dienstag vor der Obmannscba� �.Hauptmanns Tedeu»„Krieg" vori� £* sÄ"v l? bfr Vorankündigung ibreS Abcw» SeT� �S«f"G5btef«r Tickstung in Schutzhaft gen-mm� �"w-cbvlung. Sie kam in Untersuchung bar. wegen Aufbewahrung der Lichnowsklffchen Denkschrift..„ f iir-L-L-r.r.tV.iJ rUwu �'L.-' rzeitvöqcl. In fcrniten Zeiten etfigefchtrWe fcWe etr geflügeltes Reptil, da« eine Spannwe?le vo uni>'r°ß seiner riesigen Größe, wie»alaow. i*a e»;r-__il..'. sparen neoen, irnitemre war. iv w. . Man hat außeNd-m die Spure« A 1 ».l.n'icT' öul �"mrung metet ganz mertwuromr" daß in jener Zcü der atmost ■otua«rheKtch störier gewesen fft als heute. • r;t cuT�cnmn uic lUt'i, �ass-riungflauen gefunden, derer Flüael etwa 1. «r.w""d denen es heute ganz unmöglich fein würde, ü-b- wTff Zur Erklärung die.'er ganz merkwünd aen ..... u,..phar.... Teil eine bedeutend größere Zahl von Vertretern, als wie ihnen alz stimmberechtigt zustanden, entsandt. Die Konferenz beschloß, daß alle anwesenden Arbeiter- und SaldatenrntSmitglieder stimm- berechtigt sein sollten. Gegen diese sonderbare Art der Abstimmung mutz Protestiert werden. Wir ersuchen alle Arbeiter- und Soldatenräte im Bezirk, gegen die don der gestrigen Konferenz vorgenommene Wahl in Berlin Protest einzulegen, und ersuchen ferner alle Arbeiter- und SoldatenratSmitgliedcr. die auf dem Boden der alten sozialdemokratischen Partei stehen, durch Zustimmungserklärung an uns diesen Protest zu unterstützen. Karl Haberland, Barmen. Ernst Tröner. Shidw. Garenfeld, Rob. Hofsmann, Rich. Woldt, Th. Stratmann, Wilh. Schmidt, Paul Weber, Walter Freiling, Rud. Kollmann, Ad. Winkelmann, Wilh. Illlenbaum. Elberfeld. Franz Kloppe, Erkrath. Gottfr. Kuhlmann, Mendorf, Velbert. Herrn. Münch, Rich. Heck, HanS Pohlmann, Beruh. Schmidt, Friedr. Mei-, Solingen. Die Neuregelung öes Religionsunterrichts. Der Kultusminister Genosse H a e n i s ch bittet uns uni die Nervssentlichung der folgenden Zuschrift: Ter Erlotz des Kultusministeriums über die Neureye- lung des Religionsunterrichts hat mir so viele unmittelbare briefliche und Lelcgraphische Anfragen aus katholischen und protestantischen Kreisen eingebracht,-daß ich außerstande bin, sie alle einzeln zu beantworien. S�H wähle deshalb diesen Weg. um das Folgende zu erklären�, Die vorläufige Neuordnung t* Religionsunterrichts noch vor dem Zusammentritt der Nationalversammlung war auch für Preußen zur politischen Notwendigkeit geworden, nachdem andere Bundesstaaten bereits voran- gegangen waren. Deren Maßnahmen gingen zum Teil viel weiter als unsere Anordnungen, indem sie glattweg Pom 1. Januar 1919 an jeden Religionsunterricht aus der Schule beseitigten. Der von uns eingeschlagene Mittel- weg entspricht zahlreichen an uns gelangten Wünschen aus den Kreisen der Lehrer und Erzieher selbst. Einmütig ver- langten sie, daß cS mit dem Gewissenszwang, der un- dermeidlichen Folge deS bisherigen religionsunterrichtlichen Systems für viele Lehrer und Schüler, unter der neuen Re» Merung sofort ein Ende haben müsse. Diese Lehrer- sorderungen liegen zusammengefaßt in einer offi- Spellen Entschließung des preußischen �ehrervereins vor. Soviel zur Entstehungsgesch'chte deS Erlasses. Daß es bei seiner Ausführung darauf ankommt, die veuen Grundsätze ohne jede Härte und ohne er- ttcut.en Gewissenszwang nach der andern Seite hin in die Praxis umzusetzen, ist selbstverständlich. Das gebietet schon die politische Klugheit. Viel dringlicher aber noch ist die Rücksicht auf die demokratische Gewissens- iFeiheit. Die religiös und kirchlich interessierte Oeffent- uchkeit darf sich versichert halten, daß die zu erwartenden Ausführungsbestimmungen des Erlasses jede nur denk- bare Rücksicht auf konfessionelle Eigenart, �uch auf örtlich bedingte kirchliche Sitte nehmen werden. Weitgehende Rücksicht vor allem auf die Gefühle der Altern! Schwierigkeiten der Durchführung, die sich aus aer Okkupation und der Demobilisierung ergeben könnten, wllen sorgsam gewürdigt werden. Oberstetz Göböt der � �unde ist, daß Reibungen unter allen Umstän- fjkn im vaterländischen Jnterelsevermieden wer den. Die neue Regierung kann sich in einem AiigSn- W'ck, wo die ReichSeinlxnt aufs ärgste bedroht ist, nichts Un- tz�tgemäßeres vorstellen, als einen erneuten„Kulturkampf" 's" alten verbrauchten Sinne: wie ihr denn überhaupt auf Hrchlich-kulturellem Gebiet nicht? verabscheuenswerter er- icheint, als öde Pfaffenfresserei, Aufkläricht und Bildersturm. Die endgültige Regelung der Stellung der Religion in der Schule bleibt selbstverständlich aer Nationalversammlung vorbehalten, deren schleunig- >'en Znsammentritt ich für die dringendste Forderung des Tage? halte. Gleich Scheidemann bin pych ich der Ansicht, daß formelle Schwierigkeiten uns u>cht bindern dürfen, die Nationalversammlung, wenn irgend Möglich, schon im Januar wäblen zu lassen. Bis dahin wöge auch die katholische Bevölkerung in unseren West- und Ostprovinzen sich mit der v o r l ä u f i g e n Neuregelung des Religionsunterrichts abfinden. Offiziere und Offiziere. (vestörte Einzugsfeierlichkeitcn. Der empörende Vorfall, den wir in unserer gestrigen Abendausgabe meldeten, verdient um so mehr Beachtung, als kr leider nicht vereinzelt dasteht. Ist die Darstellung, die uns B-Itern gegeben wurde, richtig, und wir haben keinen Anlaß, daran zu zweifeln, so ist aestcrn in Berlin nur dadurch ein Blutbad verhindert worden, daß die obrigkeitlichen Organe auf die Ausübung ihrer Rechte verzichteten. . Eine Division hält in Berlin Einzug. Sie leistet zuvor den Eid auf die bestehende StaatSform und läßt sich dann mit xlvat und Hurm von den gutmütigen Berlinern empfangen. Jjln Feldwebel aber, der durch Anlegung eineZ Abzeichen 5 s�ne Minmingsgemeinschaft mit der Bevölkerung und seine An- ponglichkiüt an die neue Ordnung demonstriert, wird von einem Vorgesetzten dafür ins Gesicht g e s ch l a g e n und den ein- 'chreitendcn Organen der Regierung wird unter frechen beleldl- Elkvden Redensarten jede? Recht de? Eingriffs verweigert. Wenn ein solckvS Vorgehen als anständig und ehrenhaft ölftrachtct wird, dann bestehen im Volk von Anstand und Ew lehr verschiedene Vorstellungen. Uns erscheint der Voifall al. 'w Ausfluß jener I u n k e r g e s i n n u n g. die ünS°.n den Haß der ganzen Welt und die Niednlage eingebracht Würde ihr gestattet sein, im neuen Dnufduand noch-.or- öeietztenrccht zu üben, dann müßte die Erneuerung in der � "och einmal von vorne beginnen....... . Nichts liegt uns ferner, als einer allgemeinen OfstzierSyetze dos Wort zu reden. Wir wissen, daß es unter den Offizieren inständige und ehrenhafte Männer gibt, die eS mit i.irem und jhrm Pflichten am Volke ernst nehmen. Wir bedauern d>e Gefahr, in die sie durch das ernvörende Treiben mancher ihrer Kameraden gebracht werden. Aber wenn wir dagegen und, daß SpartakuSdenionftranten mit Maschinengewehren wazierenfahren. so meinen wir erst recht, daß r e a k t i o n a r e n �usrührcrn jeder Einfluß auf die benxaffnete Macht aus d?r Hand genommen werden muß. Wer glaubt, sich nickst stigen in können, muß ehrenhafter Weise freiwillig auf Safte Und Befehlsgewalt verzichten. Wer aber der neuen Regierung Scheinkonzessionen mächt, um seine Macht zn behalten und ste flogen ste ausnützen zn können, handelt ehrlos und muß dcmentspröchend behandelt werden! Gewei'ffchHsbMMNg Die �usstanösbewegung in üen Siemenswerken. In den SiemenSmerken ist es gestern zu einer allgemeinen Ai-ZstandSbcwegung der gesamten Arbeiterschaft gekommen. Dem Ausstand schloß sich auch das in den Westen beschäftigte technische und kaufmännische Personal an. Reben wirtschaftlichen Forderungen waren eS boc allem auch die Nichtanerkennung des AbbeiterrateS und des Angestelltenausschusses durch die Direktion, die zur AuS- standsbcwcgung führten. Durch Vermittlung von RegicrungSver- tretern wurde eine Einigung zwischen Unternehmer und Arbeitern herbeigeführt. Die Firma erkennt den Arbeiterrat und die Betriebs- auSfchüsse an. Di« Arbeitszeit wird auf ü Srun-den festgesetzt; für die täglich auefallenden 3 Arbeitsstunden zahlt die Firma SV Proz., so daß die Arbeiter für 5 Arbeitsstunden 614 Stunden schreiben. Der Polksbeauftragte Barth sprach heute vormittag in einer über- füllten Betriebsversammlung zu den Ausständigen. In eindring- lichen Worten legte er den Versammelten dar, wie schädlich AuS- standSbewegmigen in der jetzigen Zeit für die junge sozialistische Republik seien. Seine überzeugenden Aueführungen wurden zwar durch lärmende Zwischenrufe einzelner Spartakusleute unterbrochen, doch zeigte die Abstimmung, daß die Verfechter der SpartakuSpolilik in verschwindender Minderheit waren. Gegen etwa 100 Stimmen bei etwa 4000 Anwesenden beschloß die Versammlung die Wieder- aufnähme der Arbeit._ Lohnbewegung öer Kistenmacher öerllns unS Umgegenö. Die Arbeiinchmer sind z»r Verkürzung der ArbeiiSzeit von 30 Siunden pro Wowe gef-britien, um dadurcb den Kollegen, die au» dem Felde zurückkedren, Arbeitsgelegenheit zu schaffen. Für den Ausfall der L'/, Stunden täglich baben mit den Arbeitgebern bereits Verhandlimgen staligefunten. Die Entschädigung für den Lobnauefall von 30 Proz„ also insgesamt 100 Proz, wurde nicht akzeptiert. Die Versammlung vom 9. Dezember 1918 stellte daraufhin ein« Foiderung von ISO Proz. auf den Tariflobn von ISll Änfbcsserungen sind während dieser Zeil nicht erfolgt. Die Arbew nebmer waren während der Kriegszeit nur auf Teuerungszulage angewiesen. Ein DurchschniiiSarbeitcr kann bei 30 stündiger Arbeitszeit höchstens 25—30 M. verdienen, würde also mit Teuerungszulage einen Ge'amtlohn von 75 M. erzielen. Da von den Unternebmerw weitere Zugeftäirdnisse nicht zu erwarten waren, beschloß die Versammlung, rn den Ausstand zutreten und sofort durch die Ärbeiterräle Veibandlimgen anzubahnen. Letztere sind jedoch resultarloS verlaufen. Ii-, der Metallindustrie sind der artige Fragen bereit? geregelt. Ten Kistcnmachern ist uuverständlich. daß die Fabrikanten die Forderungen nicht anerlcnncn. GroMerlln Dom Truppenempfang. Die heute eingezogenen Truppen begrüßte am Vrandew burger Tor der Volksbeauftragte S ch e i d e m a n n mit folgen der Ansprache:■ Kameraden! Zum drittenmal hat sich die Rcichshauptstadt aufgemacht, um an ihrem Tor Euch, ihre Helden, zu begrüßen. Unzählige Eurer Landsleute vereinen sich mit mir in Liebe und Stolz, wenn ich Euch zurufe:„Wir danken Euch von ganzem Herzen, wir heißen Euch von ganzem Herzen willkommen, wir brauchen Euch, wenn wir und unser Volk, das Euch hier jubelnd umdrängt, nicht untergehen sollen." Das festliche Tor, durch das Ihr einzieht, trägt die In schrift:„Frieden und Freiheit!" Beides wollten wir Euch als Ehrengabe bescheren, wenn Ihr aus dem Felde heimkehren würdet. Nun seid Ihr heimgekehrt— und noch haben wirkeinenFrieden! Ihr gliedert Euch wieder in daS arbeitende Volk ein— und noch ist die Freiheit nicht gesichert! Deshalb müssen wir trotz der großen Rechte, die wir für Euch erstritten l)aben, in der ersten Stunde, die un? wieder vereinigt, von Euren Pflichten reden. Den Frieden konntet Ihr mit all Eurem Heldenmut gegen die Heber macht einer Welt nicht erkämpfen: jetzt müßt Ihr ihn in der Heimat uns verschaffen helfen. Die Freiheit haben wir daheim angebahnt: jetzt müßt Ihr von der Front sie uns sichern helfen. Frieden und Freiheit können nur Hand in Hand kommen, und Ihr, das Frontheer, müßt beiden den Weg bereiten. Am 9. November hat das Volk, haben Arbeiter und Sol- baten der Sache der Freiheit zum Sieg verholfen. Am 16. De- zcinber soll der zweite Hammerschlag fallen, vor �em Veraltetes zerbrechen und das Neue fester geschmiedet werden muß. Am 16. Dezember treten die Arbeiter- und Soldaten- räte des ganzen Reiches zusammen. Ihre Aufgabe ist es. den dritten und größten Tag zu bestimmen: den Tag der Nationalversammlung. Ein ungeheures Maß von Verantwortung legt sich damit auf Euch, kaum, daß Ihr heimgekehrt seid. Kameraden, Ihr werdet mit zu bestimmen haben, wenn der wichtigste Tag für Euer Vaterland festgelegt wird, Ihr werdet daS weiße Kalenderblatt ausfüllen müssen, auf dem der Geburtstag des neuen Vaterlandes, der einigen deutschen Republik, stehen soll. Mit ehernen Lettern habt Ihr Eure Kriegstaten inS Buch der Ge- schichte eingeschrieben, nun tmgt ebenso unvergänglich Eure erste Fricbenstat in die Geschichte EureS Volkes ein. Die Nationalversammlung muß wahr machen, was dort weithin leuchtend steht: Frieden und Freiheit! Sie muß das Wort wahr machen:„Deutschland hat ewigen Bestand, eS ist ein kerngesundes Land." ein wahres Vaterland für alle VolkSgenoffen, eine Werkstätte für jeden Fleiß, eine dankbare Mutter für jeden in Krieg oder Frieden verdienten Sohn, die Verwirklichung deS großen Ideals von der Freiheit und der Gleichheit und der Brüderlichkeit! Ter junge sozialistische und demokratische deutsche Frei- staat hoch!_ A- und T.-Rat gegen Stndtparlament. In Neukölln hatte, wie wir meldeten, der Vollzugsausschuß deS Arbeite» und Soldatenrates durch seinen Vorstand dem M«r- gistrat mitgeteilt, daß er die Stadtverorduetenver» fammlung nicht mehr zusemmentreten l«ssen würde. Auf Beschwerde des Magistrat? bei der Regierung hat der preußische Justizmmistec Dr. Rosenfeld am Mittwoch eine Einigung herbeizuführen versuch! mit dem Erfolg, daß der Magistrat und auch die Vertreter des Vollzugsausschusses die VcrmitiiungS- vorschläge billigten. Danach sollten die Sitzungen der Stadtverord- neten weiter abgehalten werden, aber an den Setzungen de? MagistrarS zwei Mitglieder vom Vorstand deS Vollzugsausschusses mit beratender Stimme teilnehmen, damit die gewünschte Kontrolle über die Gemeinde- Verwaltung ermöglicht würde. Der Arbeiter- und Soldatenrat ist aber diesen Abmachungen nicht beigetreten und beruft sich darauf, daß Stadtverordnetenversammlungen nach dam Dreiklassensystan zusammengesetzt sind und daher nicht? mehr zu sagen haben. Hier- gegen hat der Magistrat erneuten Sinsp»>ch bei der Regierung erhoben. Die Stadtverordnetensitzung ist s»r heut« abend aride- räumt._ Sprengung von Gemeindeparlamenten. Die Arbciterräte von Wittenau, HermLdorf, Pankow, Tegel, LübarS-WaidinannSlust und Reinickendorf haben in einer Be- sprechung eine Entschließung angenommen, in welcher sie schärfsten Protest dagegen einlegen, daß die Aufhebung der Laridgemeinde- Ordnung bis nach dem Zusammentritt der Nationalversammlung vertagt werden soll. Man dürfe den Arbeiter- und Soldatenräten der Landgemeinden nicht gunnrten, mit den reaktionären HauS- bcsitzer-Parlanienten zusammengnarbeiten. Die Arbeiterräte sind entschlossen, mit aller Macht die s»f«rti»e Auslösung der kapitalisti- scheu Gemeindevertretungen zu betreibe», und fordern von der Re- gicrung der sozialistischen Republik Preußen die sofortige Auf- Hebung der Landgemeindeoibnuno da verschiedene Finanzin ter- cssenten der Gem.inden dieselbe i« schtvierige Lagen zu bringen suchen. Die Arbciterräte glauben deshalb nur m dieser Weise die Sicherheit der Gemeinden gewährleisten zu können, da in der Mehr- heit der Fälle die Gcmeindevertrrter nicht zum Wohle der Gesamtheit arbeiten. Nach Unterschlagung Vv« 100 090 Mnrk ist au? Mülheim an der Ruhr die 26 Jahre alte Ehefrau Katharina Krämer, geboren« Müller, die dort als Kontoristin angestellt war. flüchtig geworden. Der Ehemann der Frau ist ebenfalls gek lohen. DaS Ehepaar wird jetzt auch in Berlin gesucht. Auf seine Ergreifung und die Wieder- brschaffung des Geldes ist eine Belohnung bis zu 5 P-roz. de? wieder herbeigebrachten Betrages ausgesetzt. Fahrkartenrationierung? Mit sofortiger Gültigkeit wird nach einer soeben erschienenen Bekanntmachung der Vorverkauf der Fahrkarten für den Fernverkehr im Bezirk der Eftenbahndircktion Berlin aufgehoben. Die Reise muß am LösuncKtage angetreten werden.— Verschiedene Zeitungen bringen die Nachricht, daß die Ausgabe von Fahrkarten eingeschränkt und deshalb eine besondere Stelle bei der Sisenbahndirektivn Berlin eingerichtet fei, die bei« Nachweis«irrer dringenden Reise Anweisung aus Fahrkarten er- teile. Diese Nachricht trifft nur insofern zu, als bei der starken Jnanlpruchnahme der Züge durch die heimkehrenden Truppen der Fahrkartenerkauf vielfach schon«irrige Zeit»»r Abgang de? Zuges geschlossen werden muß. Dagezen ist«ngutresfend. daß bei der Eisen bäh ndireklion Berlin eine Stell« eingerichtet ist, die die Dring- lichkeit der Reise prüft und demgemäß Aniveisunye» auf Fahrkarten erteilt. Die Bedenken, die s*gen eine derartige vorherig« Prüfung der Dringlichkeit der Reis« für Berlin bestehen, sind, wie wir er- fahren, bü der Eisenbahnerwalwn« s» groß, daß sie sich dazu vor- läufig noch nicht hat entschließen können. HilfSbund für Elsafl-Sothringe». Familie» in Groß-Berlin, welche gesonnen sind, geflüchteten Elsaß-Lokhringern für einige Zeit Wohmrng mit oder ohne Verpflegung zu gewähren, sind ge- bäten, dies der Geschäftsstelle, PerliwSchönebevg. Mühlenftr. 7, oder.Herrn£be rbü rgermoister Dominikus, Bvzener Str. 14, mit- zuteilen. Die Auskunftsstelle de? llHarlottenburger Arbefter- und Sol- daten-Nates befindxt sich von Montag, den 16. Dezember, ab Lützower Str. S im Laden. Geöffnet wochentäglich v»n V— 8 Uhr. Sonnabends don S— 2 Uhr. Auskunft wird erteilt in kommnnale« und Soldatenfragen. Freie Durnerschaft Ncukvlln- Britz. Dt« gußball- Adtellunz VM am U. d. M., abends'/,« Uhr. in der JdtaUWau!« in Aeukblln, Marefch- straße 14, ihre Abteilungsversammlung ab. Käste find herzlich willkommen. Eine versammlnn« der heimkrhrende» Setbgrauen findet«* Freitag, den 18. Dezember, nachmittag» 9H Uhr, im Mrkui Busch statt. Einberufer Suppe. Mariendorf. Eihunz beS Arveiterrote«. An Stelle der Ge« meindcvertretung, welche in voriger Woche infolge der Bekannten Vorgänge nach Hause geschickt, worden war tagte eine Sitzung de? erweiterten Arbeiterratev, u»n die TageSerHnirng der letzten Gemei n devertrete r sitznng zu erledige». In den ÜNÖrtterrat sind durch die cksrganifatisnen gewählt von der Sozialdemokratischen Partei die Genossen Dinte, Deinert, fei». Seile. Waldheim, West« phal; von der Unabhängigen Partei: Bobeutsch, Eber lein, Frau Eberlein, GloSig. Frau Gäbe, Kra«� Lix, Rosa Luxemburg. Nitsckke, Ltutschke, Schirwitz, Wober. Die Tageckordnur» war eine sehr reich- haltige; unter anderem: Einführung de» AchtstundenavbeiwtageZ, ErwerbSlosenunterstützung, Notswnl«ungSr«sor» für BureauhilfSkräfte und Gemvin'xarbeiter, Tenerungtzau&rge», Bewilligung von Mitteln für den Sicherheitsdienst und für de, Arboiterrat. Vor Eintritt in d« TcroeBordnung gai der Gemeinde« Vorsteher, Bürgermeister Holl«, vre Erklärung ad, daß es ih« nicht möglich sei, an der Tagung teilzunehmen. Er stehe auf he» Boden der Regierung Ebcrt-Haale, die Eemeindevertretnng sei nicht als aufgelöst zu betrachten, sondern müsse weiter die Geschäfte der Gemei iiöe erleidigen. Dieser Erklärung schloß sich der Kärnmever Stech an. Beide verließen hierauf den Sitzungssaal.— Genass« Weber eröffnete hierauf die Bersammlun« als Leitr, zum 9. Borsitzenden wurde Rutschkc und als Schriftführer Nitschke bestimmt. Die Errichtung einer Ansdalt für 2. Hypotheken wurde zurück- gestellt.— Zur Einführung de»»chtstundenarveitStcrgeS wurde de- schlössen, die Arbeitszeit für die Gemc-iNdeardeiter mit T Stunde» festzusetzen, damit die Arbeiter nicht länger al» Eie Beamten tätig sein sollen. Den Gemeindcardeitern wird aber zur Pflicht gemacht, nicht andere Beschäftigung in ihrer freien Zeit auszuüben. Der ErwerbSlosenunterstützung wird nach der Vorlage, wie dieselbe in Berlin eingeführt fft, zugestinnnt.— RotftrrndSarstaiten sollen in der Weife zur Ausführung gelangen, daß Pflasterungen und Strcrßenregulierungen in Angriff genommen werden; dementer befindet sich die Unterführung der G rostbeer en strafte»m Bahnlws Marienfelde.— Die Summe von 15 000 JH., welche bestimmt war, den Soldaten Weihnachtsgeschenke in? Fest» zu senden, soll in der Weise Verwendung finden, dast dieselbe auf Antrag von vodeutsch und Vinte zur Unterstützung von Krie-zerfrmren und deren Ange- hörige restlos aufgebraucht wird.— Di- Löhne der Bureauhilfs- kräfte und Gemeindearbeiter werde» emch der neuen DesoldungS- reform entsprechend der jetzigen teuren Zeit bedeutend aufgebessert. Den Beamten wird«ine ncchmalige, einmalige Teuerungszulage in Höhe der im September dewilligtein zugebilligt.— Hierauf wurde einem TringlichteitSantrag de» Genossen Deinert zugestimmt. wonach Kündigungen von Wohnungen nur mit Zustimmung de? Mieteinigungsamfts erfolgen können.— Ein weiterer Dringlich- koitSatrag Eberlein wird mit st gegen 7 Stimmen angenommen; derselbe will außer den Gemernöeangelegen Herten auch politische Fragen in der Arbefteerntssitziung«rörtern und dazu Stellung nehmen und Beschlüsse fassen. Groß-Serliner parteinachrichten. Reinickendorf, Ost. f!n einte öffentlichen nett über äfl»» VlämiiMt, sttauen urrv Soldaten besuchten Deftammlung refetievle flJenesse Heil, mi.a n"oi1's,"® e m•' 1 a*'•»der Diktator, SaztnliSmus »der BolschewiSnenSk' vre«erstmunlunz war er*t impasmit- Aiinvsiebunn für die A»ti»u»I»ersan»e»Iii»a und gegen jede Diktatur. Gin �unabhängiger". Sirtzlled deS auS Urlaubern und Entlassenen gebildeten so�datenra'eS, entfesselte st ü r m t f ch e L> e n««,»k» er die nicht tcsei« ticitcn Soldaten.Esel" nannte. Nur eine»bermallge Desertion rettete ihn vor recht deutlichen Kundgebunflen der annietenden Soldaten, die bis»um Ende voll ihre Pflicht eriüllt batten. Zum Schlich gelangte ein- Actolution zur Annahme. In der sowohl die Rückkehr deZ alten Regimes als auch ein« tewaige Diktatur des Proletariats abgelehnt wird. MW! nrbelterräte! Freitag, den 13» Dezember, abends 7 Uhr im Böhmischen Branhans, Landsberger Allee 13 (Eingang durch den Garten, linker Saal): Nersammlung sämtl. Arbeiterrate Groß-Berlins, die auf dem Boden der alten Sozialdemokrat. Partei stehen. ZM" Die sehr wichtige Tagesordnung erfordert die Anwesenheit aller als Arbeiterrcite gewählten Parteigenossen! TM ______ Ter Propaganda-Vnsschuß. ya.iT Soldaten! verdienen? S'i uuijT' SifTyi�riTITnäsJ�b und«ulket Such norm. 8—10 Uhr, nachm. 2—8 Uhr bei Karl Koiebfitcki, W, Bfijowufet 22. Massiver Schoden oder BalMas mit Logerplah,»lrktr. Licht, Daffrrleibing sofort»u mieten gesucht. Ofserirn unter S. 1 an die Sxpi». d Blatten UtOÜ # Ssezial-Behandlting»ß» f. Geschleehts-, Hanl- a. Harnieldeo J�r bei Männern und Frauen, Harnrötirenausflüese, Syphilis. MundausbrOche, Flechten, Belnleiaen, Männerschwäche, Nieren-, Biesenleiden ujw. n. PrtaaraPit Dr. Bermanns epfolgrelcii. lieil?Ef!ahren mSzi. sehne',!, schmerri, ohne Qperaiion u, BeruisstSrung, Auch Anwendung der wissenschafB. anerKannlen U. gUniand bewahrt, künsti. Hohensonne. Auf Wunsch Sanabo Behandig. ....... bte«. BhC) "" i-f.v vorm. Dir Hermanns Äf1- IHeifcrnuiter-Ceder waren! JSoctcmonaoi«,. Brief- uns Schelntalchen. t f Sameutasch«», Stetenmc axpen ufm. t t CivijelBcrtfluf zu Sngrogpreije«.• Spazialarst� «ertousszeil n, IS-S Uhr. vedWUbsrenrngroghaua«ttterstr. 88 l. Nnnieit. 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Scrichicrftattnnfl ödcr die Vcrhimdlimgei, der ftewähltcn Komoiisfi»».> 2. Fortsetzung der Taizceardnuna rom Tonncrotog, den 28. Ztovl'r.: Wahlen usw.! 8. Mitteilungen über die Beschlüsse der Gautiorslcherkonferinz. 4. Verschiedene?.! Zu dieser Versammlung sind auxer den Delegierien auch die Veitraneni- � männer und Truekereikassierer eingeladen.-Lhne Legitimation kein Einlaß! �| 27/13 Ter Gauvorstand. Verein Berlin« Heute Donnerstag, den 12. Dezember d. I., abends 5 Uhr (alio gleich nach Feierabend) im Gewerkschaftshans, Engeluser lä: Veits!?— , FsuerfcMiilftags- A\�reinSr«B-BtrBn »efqLfwftelle: N S», SiiöKBalbet Str. 4 II- Tel.: X»et>en 147??. Unser«»r- standtmitglie», Herr llSFAeMz; JeeitSfs Sv»ko«»ti)str. l(> ist»erstorden. ZSZ.-g k Kinäscherun»: Freit»,, j den II Sfjer.fcre, n.chm.! S Uhr, im Jh-onnt»rtim, f «nlchtftr. ST/W.*«,«| Herrmann Gerson Werderscher Markt 5-6 Bezugsseheinfrei! 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ScpcnMct Sicatzc): Versammlung bei Bäckermeister und Backet meisterfraucn von Grost» Berlin. Tagesordnung: L?er Keeiedr der Ztesision-kommisste» iib-r die ftandalöfea MehlgefchÄ!- des Innungsodern.eister,«on Sroß-Serlin . nebi» seinen kMtschvldigen. 2. ssreie Diakussir». tOZb Nie neue Mehiverteiluni. Zollege» med Sollee innen!»cr es ehrlich r,!t der gesunde» Fortultniicklil-.z i» unlr.-em Dernse mein.', erschein- Heer. Her SSekermetatcrrnt. Z. S.: O.?t a ch! i g a l l...... ?Mml> tnSMl«. MWA. SktZvewZltung keiiin. -ch°->.un.! WULSrdrsnsh«. San nutend, de» 14. TojeM&er 1918,»ichmaiaj» d Ahr, ,»: Sewerkschasrehanse, Sngeliifer Ib(Srotzee Saal): Branchen- Versammlung. ra,-s'rd»i:a»: . I. S-schLktliches.' Si-Luilg.'N.hMe zur Regewng f.cSop*:, biZilgl. der Ssiund!«.«rdeitewir.'----------- i Mus von S üben, mit Fnichtaelchm-uk. tUeiruierkauf 1 �sunb So 031., vertan» öuggc. Zianslirchstr. 2. Siedererrkilu/er gesucht.* ' i tiildisuiirii l >0000 stillt, Berkatik an derfller- längerien Sbarwttenftr.(st!, vi. Moeklhallee.grundstjick)."!?»- kunft r.«ch»edt, 2i»te:rstr.I0l/e Ortlneelchii, !lg. bah»»ier Z ungchhriger Ordnerkallege ! ösiMliü keeilk!' � gestorben ist. 156,8 ! Die ginfticheru»« stndkt 5 am ffcetiag, de» 18. Del., I„»chinittaß».8 Uhr, in, ! stremntsrn:»»erichistrahr I statt. i U» zahlreiche Seteiligu»« jbütel Der»euftaN». Äl» Oxser de, Nircht- raren Sestkriege, siel»rn 18. Ovoder 1018 unser liebet Cohn und Srudcr Kar! Süfewarz Im Alter von 23 Zehren. Die icaiicrnöctt Eitern und Geschwister J. Schwaez. Dimrfcrftrftäc Schlaf'»ftol! 5s«übt kein Viedersehu? g. Krunchensugetegenheiien. �\ W«»«-d»Äch l-gilt-uictt. Vollständiges Srscheinen ist dtingend nolirer.d:-. ' J Die SraBOjenleitaeij. i» ii____ WlilZMkrWasmmiil Wrwaüuna Groß-B;riln. Berlin 5 45, Cutfemifc: l. Fernruf: Äcr.fcplo* 572». Blumenbinder! Blumenbinderinnen!: Gärtnergehilfen? i| T a g e s o r d n u!7 g: L,®'» Aordcrn«g»a Otr ölr.xCTisestt ffts.J'.ngcflt'f'en- Achlsrimdiae Ärdeleszeit, Soimtagorufit und il7.tnd'sigei>a�w.) �-ferern: Äellege Daitet.st maanel. 2. izre.e:.>.si!>.aÄ-. � ch«Neg!>aen nnt> aollege» SU» de» Vle>«»>»zrsth8N«»! Mit dieser versarnmiunz!r-:en auch dir Diurteugescha-tZ-Mr- e-stechen aus den?!an. um die Forderungen. den heutig.»- �Verhältnissen enisvrecher, zu erhebe:!. Die Blun.engr cha.»- Angestellten lu-r-n bisher die Stie!(->7d-r in der sroSen.ff.Mllr- l der Handelsangestellten. Die vielen Ausnchmcn, die>n den I »'lumengeschasten. b-sand-rs ftr die«erkaulszeit a» den«tn». s '-gen bestanden, hinderten die B!umenzeschtito»AngeI.Allrn an, I den S,nuß von eeniigender Freizeit, um ich im* u0�"",. 1 1 ihren persönlichen Ziedürbtlsten zu ttidmen." J1®«** Stagcx. vi« achtstündige Arbeit«est> llehäUer, erfordern dringend eine Zleurege-unq. (lüe Binder und Bmderinnen, auch die Gärme? Ader auch die' und die Mindest- Darum erwarten! au? den Lluin-ngeschästcn, in der Vektaniminng. 251.10- Umsatz- Organisator kaufmännischer Leiter fsi Millli-VeikiliNW d)....... ! Artireln.— Angedobte sud j. _A_niion c en b u r ca u, Aicganbcrplcfe. Qcrstmanr. s 1 M/S 1 STOTTERN oerveses. schweres und rndcmüchts Sprechen *1 beseitigen. Wie? Auskunft gibt uuuerna _...... ,830* j O. Uaasddrfer, Breslau I, Oarvcstr. 6. D. 64.' MWkl»elMSeilmerSli»». VcriraHnnsrAütellf' Berlin. Sem Snbenfeit unserer im Felde gefsUeRe»! und verstorbene» Sollexen zrwidinek: älSXAgZgr. cesr?, Klempner. geb. 10. 1 84 ZU Sönitz. SEnmian, ülierl, Klempner, geb. 24 Z. 84 ZU Uebodei. Frilz, Briiac, Arbeiter, ge». 8. 8. 87 zu verN». KWZe. ftiiZ. eoieffcr, geh. 10. 8, 88 JU Sofdifen. Heldlsr, Ernsl,«»>"», geb. I. Ii. 88 zu rerlin. .ls?k?dersnslil. E»l'!, M-schiteu-Slrbeiter,! geb. t. 11. 8? zu Prinzenthai. �SpitS, El'äZl,«rSeit-r, geb. 18. 1. 88 zu Makwi». Jaorr, Richlrt,«etoBartelttr, geb. 25. 1. 82 zu sHriebrichshofe». KosehnScl, Erich,«rbeitn, geb. 19. 8, 88 zu sfriedrichoberg. lindeaberc, Ädslf, Klempner, geb. 5•. 10.'VI ZU Berlin. Keyer, Walter, m»�t, geb. 22. 7. 81 zu Dirscha». Miersch, Willi, Gditeifer, geb. 10. 3. 8! zu Set!:». liCLNSSL, Wniler, Schlosser, geh. C. 5.»1 zu 75 erlin. Schnslder, Karl, Schmied, geb. 18.». 8> zu Kunzendotf. vhre ihrem N»de«?cn! vi» Oet»t>etw«Itnr,z. l ue äle vielen Beneioe keru!ict,er?ei!n«I>we be.m! 1: ti-ach-iden me.ner Heben, herzensguttn, unvergel- hchen Frau, iflge icd allen F.eunden, Bebannten und I Itnileuen ln«besonder« dem sange.-chor und rierrn i Dupont rr.einen herzh'chsten Danlc I I j n, den 10. Derember 1018. Robert Matschenz, j i Förster Strohe?. Spitzen-Verkauf Leinene Klöppelspitzen für Bluse», Kleider und Decke» 65 75 85 pft. 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K 218 S86«14 «7 185 •l? 82*10 76 58 «echerfschaft». hau» 21» 08 201 288 1.7 286 U7 2tieder»»>str. 8 7 «.-»pelhsser User 2 «allesstr. 75 ! Hn«tse»»us>r. 7 71«rg»r,»ustr.»>8—83 '«raesgstr, 8S— 88 ! Söpeuicker Str. 2. >«ra»de»»ur,str. 78 ! 6?»«estr- 78 1 Telauer»Ar. 1» ! si-Mev Str. 4/5 i«5tz»«str. 4* ch«steuvzee. 5 chi»terk,«gr*tf»*hr*c■> SÄouhguser iillee IM« Ehristdurger Str. 14 Od«rbe»8»r Str. 57 TlÄerftr.» 6*t'«t,r Str. 18-17 Sieateiwstr. 26 Turmsir. 75 12 •«llndimetftr. 4 Engelufer 13 MltgiUK Str. 12-1« j Pr,»her««r«k. 18/14 1 f!r«rt«t»tß- Sir. 9 I«exefeldersir. 8/7 — tung iüM. Oilskraoiisü�sse ; Eb»rs««Iter Str. 18 «chüeedter Str. 288—364 ?l» iXiktxvsch, he» IS. De- zo»>brr ISIS, ab!,bo8i/,UHr, 7»bei w> ch!st«uea»t Wr««»!,. Ap«»»«u, ZSvritzstr. 2, eine 6tust«rl>rd?»nirf,« InssefeuB-Sitzung ft»it. 271/19 sii«ge»,rh»u»g: i.«eschluhfechfiing ftb?r den Ssttsiit ZUM Serben» hei .sirankenfgsie» im Sezitt»e« Öi-r-ersicherungaanttsOrej- Oer Ii». 2. S-tzui!g«i>»i»ru>'g: siest- setzung»»» Mebrielliun,,» -i»iri?!hg»terung e Selch!»»?« her CutMjuMtzüMg»»»».#»• »ember 7616. 6. 86«escht»»e»e«. 61*»>«***. welche ei»» Einsichi» ,,<«? ix hie Oüchec«der An»» e■»»«», rlich»«che». I»b he» O,rst»nh imtbeff'*' Mf?«, »«r l-#r Sitzung schriftlich»tu. zutriie». Die«er.-e» 61li»schutz«!tsilttder erl,,!tr»»och eine»es«»»ere Sielad.>»g. C*t«««Mm» Ate** . Sichter 1. |£«z!iasas«zi Br. med. Kocbenl f. GeschlecUtskrankheiteB, I Haut-, Harn-, rrauenlcidcu f cervbse Sthväche, beul- xraike. Behxndluiij sehnell, sicher u. sehrr.err- les ebne Berufsstörung I in Br. Hemeyer dt Co. f konz. Labor, t. Blutuntei s.. f Flden im Harn usw. i FriaWctetf.lUÄ: UM.m, M; Sur.>6-1 u. 5-8, Sannt. 10-l■ H«tttr«rfnili8,a.Tcilzah1.| &eiäa**j«ei*5*gmSir!:r' W�cihnachtss beschenke. , eleNrische, Tisch. «aW* (*#*» •»»«r«;«, ■«rnuAM»»ch ,-d!egenc. schgx» 7lu«fuhru»gr» r» Zsiaster- csitzender. Bekanntmachung. k»sche»l»i».««», kischenseuer- zeugen, SsstFi-chee u. anderen Ariitein 48111/- zu A»-z»tz»>reisen. öeruner k(«»»»tn>lcti«st.z- Werk, Alrtznndrwrnstr. 9t, M. eutsat«» 466 4»1'«m>w«rMpe» «».' Abschnitt 64 un» iU«caiaM•riek •uf VI>ich»itt 67»er•((«•tehif« SebeaiKitttR««»?»er*■.«>; Oerii» s»»li je IM 4»r«mm, z»s«»:>,«» UM«vawm Teigware» «uf»ie«hschech« x m» M»«.«ettasaiiHeOhtrU stir SumnUMe. 9- linier«»«schlust»«chleUzlicher«»»»hme find»ie II».- »isltnugf» ttn«rette«,»«»!». 46*i»m6«r, 6i,»ieneiaz. In 17. 9tttmin 1*16,»ei»tn!«ifi!i»4*>l»r,i rbzugebe». 8. Sie KI«iich6n»Ier bobeu die 6>nnie>»e«b*ch»:r:e zu de» »e: den ch'.gtzsttndler» am .,— H-.redst! intt»em Itz, Tegem»«: 1916> Oersin. Heu 10. Dejemde: 191«. «den cufam'.feaen Ruw/merr. 18-»egembre 10!««hzulmfem. chfchl«tgehsft»%.':r»erfü tlgh--6tr. 9874.»». Mcxistrat. VbitiluTW p«iihrmittel. Von der Beschlagnahme freipecseben Kebnuelile?i'»no8 :n eigener»evaratumetlsiai!«ie neu hergestellt i Graste A„rih: Sssiecz�„Mli«B g. 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