Nr. 343. 33. Jahrg. «ezagSvretS, ««rt-yahrl. 6.Tb Ml. mtmalL 8,36 SO. frei In« HanS. vorau»zaHlb Ml. Poftdeftellungen nehmen tat Düne» mar«. Holland, Luxemburg, kchweden «üb die Schweiz Eingelragrn m bi» Poll-.>ieiMng»-Preisliste Der.Sormürlt' erscheint wochemüglich zwemmh Sonntag« einmal, orgen-Ansgabe. ( 10 pksnnlo) Teteqramm-Ldrey«: ,ch0jl»lb«»otr»> Gttim', r* Verlinev Volksblatt. Zcntralorgan der foztaldcmokratifchen Partei Deutrcblanda. A»zetge»vret»: DI» achtgespaUene NonbaresSezeili losiei«o Pfg,.Kleine ülnzeige«-, da«'etigedruikle iLori« Psg lzultsfig 2 fettgedruckte Sories. iebe«»eitere Wort 30 Psg, Stellengesuche und Schlalllellenanieigen da« erste«ert Sll Psg., jede«»eitere Sori it Psg. Worle über tb»uchsiaben sthlen für zwei Sorte leuerungszuschlag«o»/» zamllien-Enzeigen, eolitilche und gewertschastliide Verein»« Anzeigen «o Psg die Zeile, Anzeigen iür die nächste Aummer müssen dt« S Uhr nachmttiag«>m iiaudtgelchüst Verlin SB,«, yindenltr-tsse d.»tiegeden loerden. Sebssnei«°n» Uhr früh vi» 6 Uhr abend». Reöattt»«» anü Expeöittv«: EW. SS, Linöenstr. Z. �ermspreckieri Elm» Martyplatz.»lr.»»1 S0-IS»»7. � Sonnabend, de» 14. Dezember 1918. »» vorwärts-veriag G.m.b. bS, Linöenstr.5. Fernsprecher: Amt D!o>itzplnts, Nr. lI7üS— S4. Mtton in frankreick. Neuter meliiet aus London: Die Georste Washington lies heute mittag 12 Uhr 50 Miauten in Brest ei». • Haag. 13. Dezember.(Meldung HeS Hollandsch N>euwSbur«m.) Die New Norter Blätber empfingen von ihren Korrespondenten, die an Bord deS George Washington mit dem Präsidenten reisen, drahtlose Telegramme. Aus diesen geht hervor, daß die ersten nicht formellen Konferenzen zwischen den alliierten Premierministern am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag stattfinden, doch sei«» möglich, daß»m Zusammen hmtg mit anderen Angelegenheiten die allgemeine Zusammenkunft bis zum 3. Januar hinaus- geschoben werde. Der Präsiden» hofft, daß der Friedensvertrag vor März unterschrieben werden wird, Seschleunigung öes Meinwohnungsbaues. Am Freitag tagte in Berlin ein« 5tonferenss wegen schleuniger Bereitstellung fiskalischen ForstgeländeS zum Wohnungsbau in Groß-Berlin. Vertreten waren das LandwittschaftSministerium, das Finanzministerium, das ReichSorbeusamt, der ReichSwohnungS- kvmmissar. der Oberpräfident und die Provinzialverwaltung. Der Vorsitzende, Landwirtschaftsminister Braun, erklärt« von vorn» herein, daß die neue StaatSregierung sich bei der Bereitstellung von Baugeliinde weniger von fiskalischen als vielmehr rnrn sozialen Gesichtspunkten leiten lassen werde. Vornehmste Aufgab« deS neuen Werkes sei zweierlei: Arbeit zu schaffen und WohnungSgelegenheitHU biete«. Di« Beratungen ergaeben die Möglichkeit einer all« Teil« befriedigenden Lösung der Kostenfrage. Schwierigkeiten stellten sich bei der Beratung der organisatorischen Maßnahmen zur Schaf» fung.eines geeigneten Trügers des Riesenplans heraus. Um die Einheitlichkeit des Werkes und die schnellste Beschaffung von Ar- beitS» und Wohngeelgenheit zu gewährleisten soll der Wohnung»- bauverband Groß-Berlin mit den anderen einschlägigen Körper- schaften sofort eine Vereinbarung hierüber herbeiführen. Der s» gefunden« Träger de» ganzen Unternehmen? soll sich dann mit den Vertxeiern der in Betracht kommenden Behörden unverzüglich über die Auswahl der fiskalischen Dodenflächen, über Bauart und Boden- preis verständigen. Di« Vergebung eine» erheblichen Teiles deS Geländes auf dem Weg« des Erbbaurechts kommt ernstlich P Frage._ Die M und K. GalgenjuftiZ. 11 400 Hingerichtete. Bukepest, 13. Dezember.(Eigener Drahtbeckicht deS.Bor» wärt«".) Ter Oberst« Militärgerichtshof gibt nach einer Meldung de».Pesti Hirlap" bekannt, daß nach den amtlichen Aufzeichnungen während de» Krieges tl 400 Perlenen von den Militärgerichten zum Tode verurteilt und hingerichtet worden sind. 3800 wurde« b e- g n a d i g t t. aber erst nach vollzogener Hinrichtung. Wer Wind säet, wird Sturm ernten I Der wüste Völlersturm «mf österreichisch-ungarischem Boden ist die Ernte jener blutigen UnterdrückungZpolitik. Die oknerikanistbe 5ebensmittelh!lfe. Hoover' auf dem Wege nach Wien. Wien, 13. Dezember.(Hoklandsch Nieuwkbureau.) Die„Reue Freie Presse" meldet: Der österreichisch« Industriell« M e i« l, der im Austrage der letzten österreichischen Regierung zur Anknüpfung von Verhandlungen mit Amerika und England im November sich in Bern aufhielt, teilt mit. daß nach einem Telegramm LansingS der amerikanische LebenSmitctlkontrolleur Hoover bereits vor 14 Tagen in der Schweiz eintreffen sollte, um von dort aus zuerst Oesterreich zu besuche». Die Rücksicht auf die Alliierten und die große Rotlage Belgiens und NordfrankreichZ sowie die Schwerfälligkeit des interalliierten Apparats dürste die Reife HooverS verzügern. Der ReichskLnZler unö Troelftra. „Machen Die �frieden l" Haag, den 13. Dezember.(Hovcindsch NienwSbureau.) Aus Brüssel wird gemeldet: Im allgemeinen Rat der sozialistischen Partei wurde ein Brief der Führer Vandervelde und deBrouckere über ihre Haltung und ihr Auftreten in de« Sntenteländern während deS Krieges verlesen. De Brouckere ubmeichte einen Bericht, worin er über die Konferenz in Stock- Holm berichtet. In diesem Bericht wird auch gesagt, daß der holländische Sozia'istcnlüyrer Troelstra in einer Unter- redung mitteilte, in Berlin sei er*d?m Reichskanzler begegnet, der. als er von Troe�straS Reise nach Stockholm erfuhr, zu ihm sagte: Gehen Sie nur nach Stockholm und machen Sie Frieden! Solöatenräte! Heute nachmittag Z Uhr findet im Reichstag die Wahl der Delegierten zur Reichskoofevenz der Arbeiter- und Soldatenräte statt. Wer auf dem Boden der alten Sozialdemokrat!- schen Partei steht, wer für demokratische Ordnung und planmäßigen Sozialismus, gegen Gewaltherrschaft und Minderheitsdiktatur ist, wer für baldige Einberufung' der Rationalversam m» lang ist, mit einem Wort: wer die Politik will, die der„B o r w ä r t»* vertritt, der wähle die Liste, auf der die folgenden Namen stehen: Cohen(Reuß), Lange, Arndt, Vietz. Mbeiterräte! wählt in der heute 10 Uhr vormittags in den Germaniasälen, Chansseestraße, stattfindenden Versammlung folgende Liste der Sozialdemokratischen(MeHrHeitS-) Partei für die Dele- giettenwahlen zur Reichskonferenz der A.- und S.-Räte:' Hermann Lüdemann, Ingenieur. Adolf Cohen, Mechaniker. Fritz Matern, Stadtsekretär. Otto Frank, Dreher. Gustav Rickclt, Schauspieler. Paul Reue, Tapezierer. Fritz Brolat/ Dreher. Paul Haase, Mechaniker. faul Witolla, Metallarbeiter. oses MühlmauU, Kaufmann. Paul Radtke, Metallarbeiter. Hermann Lehmann, Staatsbeamter. Max Sttaster, Gewerbetreibender. Die polnische Expedition gegen Danzig. Luga»», 13. Tezembee. Die i» Italien ijebildrte pol. «rsche Armee, 50 0000 Mann stark, kan« nunmehr al» marschfrrti» bezeichnet werbe«. Ein Rezimcnt soll über einen franzistsche« Hafen«ach Dan»!«»rrschifft werbe». Der Rest soll iibrr Oester. reich nach Pole« marschieren._ Eine belgische Zorderung an Holland. London, 13. Dezember. Reuter erfährt: Im Verfolg deS kürzlich stattgehabten Durchzuge? deutscher Truppe« med deutsche« Ma- terials durch Limburg richtet die belgisch)« Regierung an die hol- läntnschc Regierung das Ersuchen, Erlrichterungen für die Beför- derung de» Kriegsmaterials auf der Scheide nach Antwerpen zu gewähren._ Cm deutscher General verhastet) Mordanklage vor einem französische« Bericht, Hang, 18. Dezember.(Hollondsch MeuwSbure««.)«uS Paris wird berichtet: Der A»rrelp,nde«t d«S Rem York Herald, der gegenwärtig in Koblenz weilt, meldet, d»b der deutsche General T e« n p zu Anfan, deS Krieges Gouverneur in Velgisch-Lurem- bürg, in Trier verhafte� und nach Metz librrgefsthrt wurdst ES ist uirbekannt, welcher Straftat ma« ihn beschuldigt, doch wird er stir die Hinrichtung v»« 112 Einwohnern drrStadtArlonvordeu Richter gestellt werden. Judenpogrom in polen. Schlimmer wie i» Lemberg. W i e«, 13. Dezember.(Hoklandsch NienwSbnreon.) Nach Warschauer Meldungen fanden in WladimirWolinSki noch schlimmere Judenpogrome statt als in Lemberg. Die Delpier in Krefeld. Die„Niederrheinische Balkstristüne" verböte«. Krefctd, lS, Dezember. Räch dem Durchzug großer belgischer Truppenmassen, die nach dem linken Niederrhein meitermarschierten, Sai Krefeld gestern seine endgültige Besatzung erhalten. Di« Zei- tungen stehen unier st r e n g st e r Zensur. Das Erscheinen der .Niederrheinischen BolkStribüne" ist untersagt worden. Die anderen Zeitungen erscheinen nur noch einmal täglich und weisen manche Zensurlückea auf- obgleich der Stoff schon a»f Zensur zugesch«i»t« war. Uebersturzte Wahlen erschlichene Mandate. Die Wahlen zum Arbcitcrrat in Berlin geben Vcrnnlasiunjj, mit aller Schonungslosigkeit gewisse Dinge zu beleuchten, die sich hierbei abgespielt haben. Die Sache ist von so außer- ordentlicher Bedeutung, daß jedes Schweigen oder Vertuschenwollen einer Schädigung der Volksinteresscn gleich- käme. Ueber das Stärkeverhält rri s der einzelnen sogia- listischen Gruppen zueinander kann sich nach den Ergebnissen von Dresden, Chemnitz und SchleSwig-Holstein kein Mensch mehr im Unklaren sein. Die Unabhängigen und Spartakusleute sind eine hoffnungslose Minderheit, und die Ehrlichen von ihnen, wie Dr. Rudolf Breitscheid, geben bai selber offen zu. Das haben die Linksmdikalen und Spartakusleute genau gewußt, und deswegen haben sie bei den Wahlen zum Arbeiter- rat mit den allerverwerflichsten Mitteln gearbeitet. Ihre ganze Wahltaktik Wachaus Ueberrumpelung, grobe Irreführung und Einschüchterung der Wähler zugeschnitten', sie war eine groß- zügige Spekulation auf die sachliche Unmög- l i ch k e i t, große Massen in wenigen Stunden riäitig überdieWahlaufzuklären. Spartakus behauptet, eiw Gegner des WählenS zu sein. DaS ist nicht richtig. Er ist nur ein Gegner des g e o r d- n e t e n WählenZ, bei dem der Wille der Massen so in die Er- scheinung tritt wie er wirklich ist. Sein Gebiet ist die Organisation der Schwindelwahl, de» Wahl- b e t r u g e S und der W a h l s ch i e bu n g. Napoleon III. nimmt sich neben Spartakus wie ein Waisenknabe aus. Der cistelbifche Landrat mit der Zigarrenkiste, in der die Wahlkuverts aufgeschichtet werden, erscheint als harmloser Dilettant der Wahlbeeinflussung, mit dem routinierten Fachmann Spartakus verglichen. Wohlgemerkt, wir behaupten nicht, daß etwa alle Ar- beiterräte ihr Mandat unlauteren Wahlmanövern verdanken. Die sozialdemokratische Partei hat sich von allen verwerflichen Wahltaktiken freigehalten, und wo ihre An- Hänger gewählt sind, da kann ma« sicher sein, daß diese Wahl -�wirklich der Ueber zeugung der Wähler entsprach. Dogegen ist von mindestens drei Vierteln der gewählten Spar- takuSanhünger ohne weiteres anzunehmen, daß sie ihr« Wahl einem unlautere« Manöver verdanken. Dafür werden wir im folgenden noch hinlängliche Beweise bringen. Auch die Unabhängigen spielen bei der Sache eine überaus merkwürdige Rolle. Mit welcher BiedermannSniiene haben sie über die„Ueberstürzung" der Wahlen zur National- Versammlung geklagt. Dabei liegt deren Wahltermin noch um viele Wochen hinaus, die Wühler werden genau die Vor- schlagSlisten der einzelnen Parteien kennen lernen und bis ins Einzelne über die Parteistellung und Ziele der Kandidaten aufgeklärt werden. Aber dieselben Unabhängigen, die hierin eine „Ueberstürzung" sehen, haben sich nicht gescheut, in Dutzenden von Fällen die Wahlen zum?lrbe!terrat mit zwölf, sechs, ja mitunter nur mit anderthalb Stunden Frist anzusetzen, den Ueberrumpelten einen ihnen unbekannten Kandidaten vorzuschlagen und dann sofort abstimmen zu lasseil, ! eh« noch die geringste Klärung erzielt war. Einig« derartige Fälle haben wir bereits im„Vorwärts" namhaft gemacht. Darauf haben wir ein« Flut von Zu- s ch r i f t e n erlxllten. die deweisen, daß diese keineswegs vereinzelt dastehen. Wir greifen aus der Fülle de? Mate- rials nur einiges heraus. Ans Wittenau wird unS geschrieben: «n> tl. wurden die Arbeiter urtd Angestellten der Wittenauer Firmen tclepdonisch nach d«n Restcruvant Eberhard jut Vor- riachn'.« der ArdeiterratS-ivcchl bestellt, oh«,« daß vorher eine Versammtring stattgefilnde« h«tte,«»o über die Zufcnnnienstcllung deS WablauSschusseS berat«! und die Ausfiellltng der Kandidaten vorgenomimen Ivetten konnte. Die Wahlkommissian. die sich s e lb st konstituiert hatte, ver- la« die Namen dreier Kanbidaten, die all« drei der U. S. P. angeböiten.. Die hiergegs« von vielen Seiten vorgebrachten Protest«, daß wenigsten»« i« Kandidat einer«ndern. Partei mikyeftellt werde« müsse, wurde« von der Vahlkon». «issio« einfoch zurstck,«wiese«, ein« große Anzahl Wähler pe». testiert« hiergegen, indew sie weiße Zettel abgaben. Ab« bi« Wahl der drei Nnadhäna-gen gegen den Willen eines sehr großen Teils der Versammelten wurde dadurch natürlich nicht gehindert. Von einer Wahl mehrere Betriebe, die am 12. 12. in Heinrichs Festsälen, Große Frankfurter Straße, stattfand, erhalten wir folgendes Stimmungsbild: Dar al»..Sieger' cm« der Wahl hervorgegangene Kwnbibat ter tlwobbüwgige« Ma»lelchzcitig Wahllriter. 6t die (JMdWfV«ich(rhrffich tnre�KjÖTrtiig v»n jebtr JvrrlflWMi iwr i fch�n Borschrift. Das„WahIgiehrimrliH'' loar �«»durch garantiert, dag die U7u,bhäns-yen Mitglieder deS Wa�5bnre«l» die Wähler beim Schreibe« der Stimmzettel kentr-viertr«. Unter diesen Um- ständen ist e< ei« großer Erfolg, wenn der Kant>it>at der alten foziald«n«�r selbst al» ftotv chitmten vorseb-logen und down über fei«« Wahl abstimmen. Nrber seine»»litische Steinas A«»kunft»««eben, weiverte er ftch. Herr Lest»« an ist tm Statistischen Amt tätig, do« al« ein- ziger Betrieb stark vertreten war, woraus geschlossen wird, daß dieser Betrieb allein rechtzeitig informiert Wörde« ist. Ba« da« Angehörigen Virfc« Betriebe» wurde Sech. «an« denn a-uch gewählt, während bse andeve« unter Protest da« Soiat verließen. »In einem anderen 5?all teilt«n» der Obmann eine» Betriebe» von 11» Arbeitern mit. daß nicht nur in seinem, sondern auch in mehreren anderen von 41 zusammengelegten Betrieben die Ansicht herrschte, daß der Obmann die Stimmen abzugeben babe. Er sei desbalb o l l e i n er- schienen, so daß allein von seinem Betrieb 114 wablbe- «chtigte Stimmen ausfielen. Als der Irrtum sich herausstellte, beantragten er und andere Vertagung der Wahl, wa» die Unabhängige Wahlleitung aber ablehnte, obwohl den Wählern hierdurch kein Schade entstanden wäre, da die Wahlzeit bezahlt wird. Eine kraste Ueberrumpelung schildert auch folgende Zu- sthrist die wir im Auszug wiedergeben: Am IL. Dozember. zhv Uhr vormfttag», erhielt meine Firma die schriftliche Mitteilung, daß«m 10 Uhr vormittag» Vie� Ar» veiterrat«»»« hl en der Angestellten stattfinde«. Ueber diese» über- türzt« PoroeHen herrschte große Erregung, trofchem begab ich der größte Deit der Angestellten zur Wohl nach de« Sophien- Ale«. Nochdem her Wahlvorstand die Versammlung eröffnet »tte, wurde durch den Borsihenden ein.Kolloze' Sachse' al» ,ka«dch«t»»»gestellt und al» Unabhängiger Sozialist dekann tgegehe«. Darauf wollte der Borsitze«»» ohne weitere» z«r Abstiwwnng über diese Landidawr schreite«. Nur du'ch er. reate Zwischenrufe wupde erreicht, daß ein Mehr- h«,t»sozi«list a l» Gegenkandidat»ufH.stellt wurde. Gosow trh«ben sich wie auf ein Komanando einige Versammlung». teilnah«« zu tzersSnliche« Borwürfen gegen diesen.?teht fiel dem Borsitz enden plötzlich ei«, daß ein aufzustellender Kandidat von IM M ä h l e r n unterstützt werde« müsse. Da«un aber di« Deilneharee sich i« der Eil« noch gar nicht hatten ver- stSndsttrn Ninne« u�, tailweise auch durch die planmäßig »erteilte« S p« r t a k u» l e u t e eingeschüchtert wurden, s» fand die Kandidatur de» Mehrheitdsozialisten nicht die veriovstte Understützung, obwohl bei geheimer Wahl die«eiste» für ihn gestimmt hätten. Ich hatte dm Gi«druck, daß»i« Detl der Anwesenden gar nicht»« de» wehlhoeechtipten Pftriebe«»ehSrte, sondern mir z«r Unter- stsitzung der Spa-rtaku»gruppe erschienen war. Sann den» «ine derartig» Wahl al» gültig anerkannt «erden? Zum Schluß sei«»ch der Bericht eines RonteirrS ange- fBVrt, dar an der Wabl der Arbeite? im Robrlegergewerbe in.Habels Brauerei teilgenommen hat. Er schreibt, d<� die Wahl ein reiner Ueberfall der Unobhängigen und SpartakuSlente auf die im Rohrleger»! gewerbe tätigen Monteure und Helfer ge- Wesen sei, um daS van ihnen gewünschte Wahlresultat gegen 'den ausgesprochenen Willen der V-rsammsimg zu erzielen.' 2»�»«,'?-,»«ü üie �UNaorgnot ktp! Auch hier ließ der unabhängige W a h l l e i t e r. ein unw 0ie rtzUNyersnvr OBI ZreUNv und Jemö. Haag, 13 Dezember. Hollandsch NieuwSbureau meld« aus Washington: Bei Einbringung der Flottenvorlage im Kongreß vieli Marinem nister Daniels eine Rede, in der Herr Fritlch, sich selber als Kandidaten vorfcblagen. wurden ihm aber zwei mehrheitssozialistische Kandidaten entgegengesetzt. von der Wahlleituvg wurde nu« dringend daraus hing«. wiesen, daß die Zeit sehr kurz bemessen sei und daß sich die Kaiitüdateu tn ihren ProgrammerAärungcn daher kurz fassen sollten. Die beiden mebcheitssozialiftischen Kandidaten kamen dieser Aufsardenung auch gewissenhaft nach und faßten sich sehr kurz, fast zu kurz. Nm s» länger«he- sprich der nnebhängig! Wahlleiter. Herr Frltsch, selber. Tr, der zur Kürze eusgefordert bette, lieh eine endlose AgitationSrede vom Stepel. Aber weder diese noch andere Machinationen, die die Zu- schrift eingehend schildert, halfen Herrn Fritsch: eS wurde trotz Kaller Wahlmache des BurmuS ein auf dem Boden der Mehr- heit siebender Kandidat gewählt. Dieser letzte Fall ist svmvtomatisch dafür, daß dort, wo ein politisch geschultes Wählermaterial zur Stelle war, den l Unabhängigen und SpartakuSIeuten ihre Praktiken nichts ! nützten. Wenn trotz ihrer Schiebungen die Tagung der A.- und S.-Räte am 16. Dezember doch voraussichtlich eine st a r k e 'Mehrheit der alten Partei aufweisen wird, so liegt daS daran, daß die Minderheit der Linksradikalen zu kläglich ist, um auch durch d e tollsten Wahlkunststücke in eine Mehr- , heit verwandelt werden zu können. Aber der Wablschwindel bleibt nichtsdestoweniger verwerf- ! lich und zeigt deutlich, wie sehr wir ein Wahlverfahren und eine er auch viele wichtige Punke im Zusammenhang mit dem Friedew berührte. Er erklärte, die Vereinigten Staaten wer- den von der Friedenskonferenz Gerechtigkeit Verlan- gen und nicht gestatten, daß Rache geübt werde. Es muß aber eine Macht da sein, die die Erfüllung der Friedensbe- dingungen garantieren kann und die weiterhin dt? Er- fiillung der Urteile deS Weltgerich tShofeS durchzu- letzen vermag. DaS kann nur durch die Flotte geschehen. Die Vereinigten Staaten haben jetzt mehr als jede andere Macht die Aufgabe. Hilfe für den Wiederaufbau zu leisten, in erster Linie zur Welternähruaa beizutragen. S o- lange daS amerikanische Volk selbst ein Stückchen Brot hat, Wirde? nicht gestatten. daß andere Völker, Freund ode'r Feind, hun- gern._ Die Wiederherstellung Nordfrankreichs. Deutsche KriegSgefangeue an der Arbeit- Genf, lZ. Dezember. Noch Meltzungen fronzSsischer Blätter wir» brrrit» eifrig»«»rrWietzrrberstrllunzNorbfronk- reich» grerbritrt. Deutsche Krie»»irs«ns'«r sin» da- Wahl brauchen, wobei derartiges ausgeschlossen ist. Wer«i» beschäftigt, dir Schützen, röbe« zuzuschütten nn»»ie Drnbt. da« Vorstehende gelesen hat, der begreift allerdings, warum die»ertzaue zu beseitige«. Akren Arbeit, kelonnen find«bteilnngen SpartakuSleute ,n Neukölln die Versammlung der chi«esischer«u>i» zuietftlt.»ie die»us»en Schl.chtkelder« .HilfSbeamtenauSeinandersprengten. welche die ,«rückgrbli be«en?lin»«Angrr entferne«. Ferner sin» große Wählerlisten für di? Nationalversammlung a u f st e ll e n sollten. Wählerlisten. Wahlurnen. Wahlverschläge, kurz jede« geregelte Wahlverfahren, ist Spartakus ein Greuel. Wie immer, so marschiert er auch hier Arm in Arm mit den preußischen Junkern in blinder Anbetung der MinderheitSherrschnst über die Mehrheft, und der einzigen Mittel, wodurch diese möglich ist. der rohen Gewalt, de« Schwindels und der Schiebung. M» t» r» ü m«merikonischen Nrstzrung» in Tätigkeit, um die Erde umzupflLgea und dir Spre«strichter««»zusüllen. tm Der Papst bittet fnr Deutsthland. Zusa e Wilsons. Au» München wft» gemeldet: Auf die Bitte de» Popfte» Milderungen der Blockade t«t Wiks»«»en A»cdi««I G i b tz e«» gebet?«.»««' Kardi«alstaot»sekretär i« Rom zu versichern, d»ß die äußerst schwierig« Loge Deueschl«nt>» bezüglich der fetzigen S r- nährung« frage« so ernst wie möglich m Erwägung gegagcn «ach«. Kampf um Hemberg. Von drei Seiten durch Ukroiner nmzingett. Wien. IS. Dezember.(Tigener Drahtbericb» de».Vorwärts'.) Nach einer Meldung«u? Lemberg haben»ir Polen den Borstand de» jüdischen Nationalrat» interniert»nd nach PrzemhSl gebracht. Lemberg ist von»cei Seite» von nkr«i nische« Trup- Pen eingeschlossen, nur di« Wchnli««««ach Westen ist noch im»Vtrieh. Aber e« ist auch schon einige,, ukrainischen Patrouillen gelungen, fte Brücke« von Grobes und Ma»ei»zka zu zerstören. Durch den Abschluß Lembergs vom Land ist die Lebensmittel»??- s«rg««g s ehr gestört»nd e» herrscht ei« furchtbcrver Rangel. Norwegen und Rußland. Austweisung der Vertreter der Sowsetreftiernnq. Sristiani«,!S. Dezember.(Meldung der Tele,ravkien-K»m- pngnie.) Die n«r»egische Gesandtschaft r« Mo»kau brftndet sich aus der Heimreise«ach Norwegen. Die Vertreter»er Sowjet- Rezlerung in Norwegen sollen in den nächsten Tagen ausgewiesen »erde«. Die Verbandlungen in Kiel. Nur mit Offiziere«,«icht mit Soldateurctten. Kiel, IS. Dezember. Am Donnerst«« vormittag fand die erste Sitzung de»«lltierten Mafferfttillstandskom Mission mit der deutschen Kommission o« Bovd de« engttschen Linienschiffe» H e r k u l e» statt. Ans deutscher Seit« führte Konteradmiral Goette die Ber- handlange«. Admtral Browning erklärte, daß er von seiner Re- gierung beaustraqi sei. nur mit Offiziere« zusammenzutreffen oder zu vrhandeln. Da» Programm für die Besichtigungen wurde be» fprvchen und die Erörterung von Eingel fragen fort gesetzt, dir sckon in Wilhelmshaven begonnen hatte. Auf deutscher Seite besteht der Eindruck, daß kein Entgegenkommen zu erraarte« sei. England muß die Seel�errscbast erhalten. Rbsckaff«nq der Dienfipflickt. Atzennkh erklärte t« einer Red«, Vnglcwö müsse ssch die Tee- herrsch«?» erhalte«. Er stimm««uch mit dem übere«. wa« Llotzd Geerg� gestern über die Devtschl««»«uftuer- lege«»«« Zohlunge« gesogt habe. Llotzd George ermächtigte de«..Svens«, Ttondaev' gu erkläre«,»aß er«ntrr«Ie« Umständen für die Abschaffun,»er Dienstpflicht in Grohbritnnnie« sei und daraus hinwirken wende. Die württembergisthen Näte für die ßbnellfte Einberufung der Nationalversammlung. Gegen staatliche und wirtschaftliche Eingriffe. Stuttgart, 18. Dezember. Eine Tagung der Soldatenräte Württernoerg» beschloß, daß die Arbeiter-, Bauer«» und Soldaten- rät« jedttz Eingriff in»i« staatliche»der BerwaltungStäl» gleit zu vermeide« haben und daß die BollzugSgewalt i« den Händen der Regierung liegen müsse. Weiter wurde mit überwälti» gender Mehrheit ei« Antrag angenommen, wonach da» Trage« der � Reichtzkokard« weiter gestattet werden soll. In der Reichskonferenz i der Arbeiter- nn» Soldatenräte in Berlin am 18. Dezember kofil »er Wunsch in bestimmter Weise»ir« Auwruck gebucht werde«. den Wohltermin»er Nationalversammlung soweit al« mög- > lich vorzuverlegen. Eine Stadt des Todes und des Kunaers.l«'ttekst«» m»rb«»«? geworden. 7- T» ist die«nzige Moalnbkeit. um zu existiere«. Der Achtstunden- tag ist eingefsihft und die Löhn« betragen ä— 12 000 Rubel jährlich. Da» war früher ei« steine« Vermöge«. Fetzt ist e» nicht viel, da man die Geldsibcine nicht verspeisen kann Ein«roßer Teil der Bürgerltch-stnielleswellen ist in der Gemeinde verwaltiin« angestellt. Da» sind die Sstaven de» Bolschewitmu». Aber Sklaven, die sich emenat dafür rächen werde«. Der Kapenhagoner.SoftaEemokrat' bringt«in« au» dem November datierte Schilderung des Peter»- bürg von heute. ff»r feieWerti«»eranlacfte Menschen ist Petersburg nicht be- HagKch in dielen Tagen. Die Entente wird erwartet zn Wasser und zu Lande. Allerhand auftauchend« Gerüchte durchschttnrren die Stadt und verursachen eine Nervosität, die sich auf jobem Gesicht wldeftpiocwst. Alle wissen, daß der BolschowiSmu» vor der Eni- üdeidn«« steht. Nach vier SeioenSsahven ist der kritische Augen- Rick Gr Rußland da. Während wir warten, geht da» Leben keinen Gang wie ihn die Novemberrevowtio« ihm gewiesen bat. Angenehm ist er nicht. Petersburg, in Wirkktchkeit ein« belagerte Gtcvdt ist»in« Stadt b?» Tode» und der Hunaerdnvt. D» Petersburg vor dem Kriege kannte, kennt e» nicht wieder. Die-Bourn«o'ste bat e» zu kosten bekommen. Wenn auch dje OBerklasson nicht ganz auSgcrotiet sind, so sind doch nur noch wenige ihrer iL er treter vorhanden. Die meisten sind a« flohen»der befinden sich in Sicherheit anberwärt« im Fn-«ber AiiGande. Di« Zahl der Hingemetzeltai betrug im gange« mehre« Tausonde, meist waren e« Offizier«. Di« paar Zurückgehst ebenen haben e» alle» eher al» a«t. Sie werben als Unterdrückt« behandelt und zählen zur 8. und 1 Kate- gorie. d. h. sie bekommen da» Ueinstmöaliche Quantum Lebensmittel ausgeliefert, das ist in Wirkfichkert: Nicht». Brot. Karte sie ln und Rüben sind fast die einzigen �benSmitiel in Petersburg. Die Zufuhr vom Lande ist fast gSngkich»barschnitten, und an manchen Tagen wartft die PevSlkeruna von morgen« bi» abend« vor den AuSliekerungSstefle«. obne da» Nerinste zu erhalten. E» ist einfach nicht« vorbände«. Nebeiter. die bevorzugt werbe« unb zur l. Ka- tegorie ge hören, erhawen sonst kür eine Bezahluna von ll ln» 20 R. pro Kops ein« Brotration von S bi» d dicken Scheiben täglich oder ä— 6 Kartoffeln. Di« sogenannten Geistesarbeiter gehören zur 2. Kategorie und bekommen nur Hag, koviel. und die 8. Kategorie erhält noch weniger. Man kann sich denken, wa» dann noch kür die 4 Kategorie übrig bleibt. So geht es**'«ven Gebiete« Der Bourgeois ist ei« Piria. Di« Gemeinde, die alle Hotels. Kaffeehäuser, großen Lokale und ösientlichen Gebäude befchlagngbmt hat. weist den Bürger au? feiner Wokmnng und richtet dies« für irgendwelche Kommsision ein.| oder bestimmt, über wieviel Zimmer zu verfügen ist. sin der Regel läßt man jedem Familienmitglied ein Zimmer. Fn den übrigen Zimmern werden Soldaten einquartiert ober Arme. Bi»wessen werden Bürger zur Schwerarbett reauiriert. wie e» die Gewrrnd« Saum wage« würde. Arbeitern zu bieten. Ein k«st tägstche«— und «uch vielfach nächtliche« Borkommni« ist e«. daß Patrouillen die Bürger auf dm Straße fefthalten und zum berüchtigte« Arbeit». «achtver» bringen, von wo an» die weiteoe AuSfenvung zur«ruf- gezwlmgene« Arbeit ertolgt Die Parole lautet:.Laßt dt» Ober- iiaüm ftchlen. wat ei Hecht. Preletarier n sei»' Borläutig denkt di« gange Bevölkerung— die von Z Millionen auf IM Million zurückgegangen ist— nur«« ein«: Esse«. Ganz Peter»dura knabbert bucksteblich Brotrinde«. Menschen und Tier« gleichen Skelette«. Die Kleid, am besteht au« Reste««bemallger Herrlichkeit. Alle tragen Körb«, Tg'che«. Säcke Die Stiche nach Nahrung zu fabelhaften Preise« siiNt den ganzen Tag an«. Fast alle Geschäfte der Stadt sind geschlossen. Wem e» glückt, etwa» in die Taschen zu bekommen, der beeilt sich, damit nach Hause zu kommen, ohne Aufsehen zu erregen. Fst da» Paket zu groß, so ri»- ftert man, daß e» vom ersten besten Sokdate« geraubt wird. E? nützt wicht««ach der Polizei zu rufen. Di« existiert nicht mehr, i die ist abgescbokst. Aus den Märkten ist rbens« wenig zu haben. Die Bauer« be- halt«, ihr« Nahrunge mittel zum Teil kelbst. und zu« Teil»er- bietet die Gemeinde, die selbst»ie Verteilung besorgen will, die private Zukubr. Hat ein Bauer wa».>'« macht er ante Geschäfte. Ein wohlgesüllter Sack zur Seite eine» Bauern erw'eS sich geküllt mit Gekdüsieinen. Der ganze Grkdverkcßr beruht aus Scheinen bi» j zum PVnnict hinab. Sie nehmen mebr Platz ein. al» sie wert sind. Die NastrungSlieferrmg der Siemeinden geschieht in Volksküchen Die Portionen bestehen cm» einem Teller warmen Wasser», ge- nannt Suvpe, und einem Mund voll Fleisch. Die«, zusammen mit der täglich«, Brotvatio«. bewahrt die Stärkere« vor dem Hungertod. Hunger»n«i herrscht in Petersthvrg. und man lebt wie in einer belagerten Stadt. Von den Theatera ist auc die Oper geöffnet and ein paar Kino», deren Bänke mit Sakdatm». Matrosen und pro- stituierten Weibern gefüllt sind Ein paar Kaffeehänser sind ae- öffnet, aber ihre Räume sind leer. E» erregt Auftehen. wenn sich einer etwa» zu essen bestellt, und er kann froh sein, wenn er für zirka 100 Bichel ein Essen erhält. Die Gesaadftchaften sind abqereistt und c» herrscht Niedergeschlagenheit und Nervosität in den Fremdenkolonie«. Wir sind »o« der Außenwelt abgeschlossen und nnssen von nicht». Wir warben gut die Entente mit sehr gemischten Gefühlen. Peter»bürg wartet, hungernd und gespannt. Arm« Stadt I das deutsche Schicksal. Nach dem Friede« von Lunevilie lFebmcrr l>01) schrieb Foitzdrich Schiller: .Darf der Deutsch« in diesem Augenbftck«. wo er ruhmlos «wtp seinem tränrneellen Kviege geht, wo ztvgi übermütige Bätker> zebe». ihre« Fuß«uf feinen Racken setze« und der Sieger fei« Geschick besti«»«t— darf er sich fürchte»? Darf er sich seine» RamenS rühmrn und freuen? Darf er sei« Haupt erhebe« und mit Selbst- gefüstl auftrete« in der Völker Reihe?— Ja, oe darf'»! Er geht -»glücklich ou» dem Kampf, aber da«, wa» seine« Wert ausmacht, hat«: nicht verloren. Deutsche» Reich und deutsche Ration sind zweierlei Ding«. De Majestät der Deutsche« ruhte nie aus da« : Haupt seiner Fürsten. Abgesondert»cm de« politische« bat der > Deutsche sich einen eigenen Wert gegründet, und wen« auch da« Imperium unterginge, s» bliebe die deutsche Würde unangekochte«. Sie ist eine sittliche Größe, sie wokmt>« der Kultur und im Eba- raßter der Rat»»«, der von ihre« potitischen Schicksal unabhängig ist.—*_ «deffnvng der Hochschule für die volksschullebrer. Der» Schulprogromm der sozialdemokratischen Partei enthält die Forderung der Einheitsschule. Zur EinbestSscbille gehört auch ein e,n- �eitt'cker Lehrerstond. Zurzeit gibt e? seminaristisch gebildete Lehrer und Lehrer mit Hochschulbildung, lim den seminorist sck gebildeten Lehrer« Gelegenheit zu geben, noch nochträglick Hochschul» Bildung z«« r I«« ß e«. muß bi» zur endgültiqe«� generellen Regelung der Lehrerbildung den seminoristisch gebikdeten Lehvern da« Recht zur Jmmatriftilatio«»u»nahm»w«iä gewährt werde«, wen« sie die beiden schiilamtliche« Prüfungen bestanden haben Man hat im Kriege den Schülern der höheren Schulen mit Rücksicht auf die Kriegführung die weitestgehenden Erleichterungen bezügl-ch der BerechtigungSprükungen, besonder» de» Abiturium», eingeräumt daß e» nicht unbillig erscheint, we-nn nun auch den Lehrern für«inen wicbtiaeren Ztneck die Hochschule ftlr ,tzre Studie« mst alle« Reckten geöft««« wird. An»Ven Hochschulen müßte rm Lehrswhi für Pädagogik«»«gerichtet werde«. R. Pauli. Nvkftzen. — Dt« Tieaier«uf! Al» Frernorstellung kür bei«»- kehrende Krieger im Tftanorrtheater am Montag, ist. Dezember. nachmittags i Uhr. Sudermann» Schauspiel.Jodannitstuvr'. SämAicke Eintrittskarte« i« der Kommandantur. Theaterabteilung — Theater. Die Aufführung van Carl Hauptmann».Die armseligen Belrnbinder' i« der Bokkwnibne findet mm Fveftag.»«« 90,» M., statt. — Ire«« Driesch» für Sonnabend angesetzter Bartrag«. abend muß wegen Erkrankung verkegt»ersten. Gelöste Karte« behalte« Güt�akett. — Barträge. Franz Norman» Märchenastend am 14. De- zemster ist abgesagt. Gelöste Karten werden zurückgenommen. — Schock Srnnvag. den Ib.. d>ä Ubr w,rd der Weltschach. «eister Dr. Satzk« im Korkan-Palast«um Simirltan- Vorstelluno Nr.ZHZ ♦ ZS. Jahrgang Sonvabenö, 14. Dezember 1H?S GroßGerKn Mbeitskvftykeit � weil Arbeite? fehlen! Luf die Gefahr hin, zunächst dcrrob ausgelacht zu werden, be° houpten wir: Die grast« Arbeitslosigkeit an gewissen Orten rührt daher, dah es an Arbeitern fehlt. Allerdings, nicht an Arbeitern schlechthin, aber es fehlt dort an Arbeitern, wo sie zunächst gebraucht werden, damit die Produktion wieder in Gang gebracht werden kann. Di« MunitionKerzeugung während des Krieges hat große Ar- beitemass«!, an einige» Punkten sich zusammenballen lassen, denen «« nu»»ach Einstellung der vkunitionZerzeugung an Arbeit fehlt. Diese können aber nur Arbeit erhalten, wenn fi« sich entschließen, bortkssn abzuwandern, w« Arbeitskräfte dringend gebraucht werden. I Wicht die großstädtische Industrie kann zuerst wieder in Gang yebrachr werden, weil sie fast ausschließlich VerarbeitungSindustrre est und zunächst einmal Nobstoffe geschafft«erden müssen. Gewiß Braucken wir z. B. jeht sebr notwendig Möbel. Aber damit der Tischler arbeiten kann, muß erst Holz vorhanden sein und vor. allem auch KsWe zur fmbetriebsehung der Maschinen. Wo wir auch»ach den Gründen forschen, auS denen ein Betrieb irgend» welcher Art die Arbeit nicht aufnehmen kann, lehteiHlEndeS stoßen wir immer auf daS Gleiche: entweder mangeln die Kohlen oder die Transportmittel, um Rohstoffe beranzuschaffim, oder die aus der Nrvroduktion zu gewinnenden Robstoffe. Warum fehlt«S»nS aber an Kohle, warum fehlt es un? an TranSpoNmittel». warum fehlt es uns an Holz und anderen Roh- ftoffen? In allen Bergwerken. Forstwirtschaften und auch in einem großen Teil der Transportmittel herstellenden Betriebe wird man die Antwort erhalten: ES könnte viel mehr herbeigeschafft werden, der Hilsslehrkrzftc �WDWDW�WWD�W�WI. Donnerstag, den wen» nicht s« großer Arbeitermangel herrschte. Also eS ist wirklich 3»" ftatt. SchriftNche VorschlSa« Dr. Hoefke, Steglitz. Cäiildhenistr.? II. der Arbeitermangel ln diesen notwendigsten Betrieben, der die Ar- beitSlostgkeit erzeugr Das Wirtschaftsleben kann»ur wieder in Gang kommen, werrn sie Arbeiterschaft sich entschließt, dabin abzuströmen, wo sie notoeridiz gebraucht wird. Auch die ErnährungSfrag« würde bei- läufig dadurch sehr erleichtert werden. Z. B. erfolgt der Bari von Lokomotiven und Wagen nach den Anregungen des Demobil- machungsamtes in möglichster Dezentralisation, d. h. die einzelneu Teile werden über das ganze Land bin vergaben. Daß rn Land- und Forstwirtschaft die Verpflegung besser ist, bedarf ksineS befon- deren Hinweises. Die Arbeiterschaft darf sich auch nicht vor Arbeiten scheuen, die im Freie» vorgenommen«erde», wobei wir zugestehen, daß durch die schlechte Bekleidung und Beschuhung diese Arbeiten jetzt d»ppelt lästig sind. Aber eS ist z. B dringend notwendig, daß der nn Tagbau bestehende Braunkohlenbergbau verstärkt wird. Ebenso werden Arbeiter für den schleunigen Bau xB Mittellandkanals gebraucht. dessen Vollendung unzähligen stilliegenden Fgbriken neue Lcbensmöglichkeit geben würde. « Jeder, der dort Arbeit nimmt, vermindert nicht nur seine eigene Arbeitslosigkeit, sondern mich die der anderen. Einzug von zwei Gnrdedivisione» in Berlin. Heule marschieren in Berlin zwei Garde-Divisionen ein. Die 1. Garde-Division unter General v. Jena ohne die Potsdamer Teile. Also daS 2. und 4. Garde. Regiment zu Fuß unb das I. Garde-Feldartillerie-Regiment. Die S Gasbe'Jvfanterie-Divisson ÜtItfr«A-neral v. Röder mit den Garde-Füsilieren lM a i k ä f« r n), das Grena-�A.- und In der Zest bis Dienstag, den 17., wird in den Bezirken der 124., 126 bis 123., 131, 136. und 226. Brotkommission pro Kopf 125 Gramm Käie verteilt. Heule beginnt der Verkauf der A« p f e l auf Abschnitt 24 der LebenSmittelörrte der Stadt Berlin für Jugendliche. Eine Versammlung der vugestellten von Wertbel« fand am geftrigenN achmltkg unter freiem Himmel im Lustgarten statt. TS wurde verkündet, daß am Mittag erneute Verhandlungen mit der Geschäftsleitung stattgefunden hätten. Die Angestellten seien jedoch entschlossen, nur dann wieder die Arbeit aufzunehmen, wenn ihnen folgende Teuerungszulagen bewilligt würden. Für im Jahre 1914 Eingetretene 566 M., für im Jahr« 1915 Eingetretene 466 M.. 1916 360 M.. 1917 200 und 1918 100 M. Dieser Vorschlag fand allgemeine Billigung der Versammelten. Die etwa 1500 bis 2000 Personen betragend« Versammlung der Ausständigen löste sich darauf auf./ Eine Kommission de-? Jnternationxlen Roten KrenzeS ist gestern unter der Leitung deS Genfer Delegierten H. Günther hier ein- getroffen und im Hotel. ESplanade abgestiegen. Sie besteht aus folgenden Herren: General Sir R. Ewart. H. William?, v. Mepfen. bürg, R. G. Baileh, Oberst E. BoissierS, S. C. Horneffer, Th. Aubert und Mussard. Eine Begrüßung der heimgekehrten Feldgraue» findet im FirkuS Busch heute, 11 Uhr vormittags, durch Feldwebel Dupp« statt. Alle Feldgrauen, besonder? die heimgekehrten Truppen, sind dazu eingeladen. Die Tagesordnung wird in der Versammlung bekanntgegeben. ArbcitcrratSwahlen der Gcmeindearbcttcr. Die Beamten und dauernd Angestellten der Stadt Berlin wählen ihre Vertreter in den Arbeiterrat Groß-Berlin heute Sonnabendvormittay. von 8 bis 11 Uhr in der Stadihalle des Stadthauses. Es wählen A— J von 8 bis 9, K— S von 9 bis 10 und St-c-Z von 10 bis 11 Uhr. vroß-BerNitS. Elite zweite Vir- 7'4 Uhr. tn de».WilhelmShaSe»' und Anträge sind zu richten«n Sereinigiing sammlung findet Freie Berufe. Di« Mitglieder de? Arbeiter- und SotdotenroteS Groß» Berlins, die den sreien Berufen, der Beamten- und Lehrerschaft angehören, werden ju einer wichtigen Befprechung heute um g Uhr nach dem Wahl» lokal,.Sennania-Festsäle', Thausseestraß«, eingeladen. B-«mte im Ruhestaude. DienSdag, den 17., nachmittags 4 Uhr, Versammlung im.Landhaus', Ecke Kaifrr-Mee und Berliner Str. in Wilmersdorf Wer nicht kommen kann, sende seine Adresse— mit Antwortkarte— an Rudolf Dlekman», Wilmersdorf, Uhlandstr. 102. Fernsprecher: U hland ßöSL. Die dcutschSstcrreichische« Studierende« sämtlicher Hochschulen Berlins versammeln sich am Sonntag. ViU Uhr vorm., im Hotel Atlas, Mittelsaal �Heinrich Schulz. nigste Maßnahmen zur Herbeiführung ordnungsmäßiger Zustände in Neukölln gefordert werden. Di« über 1600 Personen zählenden Beamten und. A n g e- feilten der Stadt Neukölln schließen s'chdeni Vorgehen er Arbeiterschaft voll und ganz an. Sie erklären, ebenfalls zu den ernstesten Maßnahmen greifen zu müssen, die die größten Gefahren für daS Wirtschaftsleben der Stadt herbei- führen können, wenn dem Antrage der Arbeiterschaft nickt cnt- jprochen wird. Sie erwarten gleichfalls Antwort des Vollzugs- cmSschnsseS bis Dienstag, den 17. Dezember 1918. vormittags 12 Uhr ,ön den Unterzeichneten. Stodtsekretär Engel, Neukölln, RathauS, Vorsitzender des Beamtenausschusses. * Spartakus als Scheidemann. Me wir hören soll der Neu- köllner Arbeiter- und Soldatenrat in der ihm eigenen genialen Weise auch einige Ehescheidungen vollzöge?, haben. EharlottenÜurg. Am 21. wird im PoltZhauS. Rossuenstr. 4, von einem bemittelten Parteigenossen eine WeihnachiSbesche- run« für bedürftige Familien mit bn anders starkem Kinderlegen veranstaltet. Mütter solcher Familien, die lich in wirklicher Notlage befinden, mögen sich deSivegen in der Zeit von 6—8 Uhr abends an den Genossen Franz Reinsch. GescbästSstelle de» VolkShvuseS, Straße am VolkShauS, 1. Eingang 3 Treppen wenden._ ReiniArndvrf. Hsebknechtversammlung. Di«.Rote Fahne" be- richtet von einer Liebknechtversammlung der Bergmann-Vlektrizi- tätswcrke, die eine Resolution gegen die Nationalversammlung an- nah«. Dazu berichten uns Vertrauensmänner der Bergmann» Werke: Höchstens ein Drittel unserer Kollegen hat an dieser Bor- sammlung teilgenornmen. Freie Diskussion wurde entgegen der Abrede nicht gewährt. Dem Genossen Katzenstein wurde ein« Geg nresolution, die er einbringen wollte, weggenommen und zer- rissen.— Die Masse unserer Kollegen ist über diese? Spartakus- treiben, da» jede Freiheit vernichtet, entrüstet und steht fest zur alten Sozialdemokratischen Partei. Grsß-Gerttner Vartdnachrlchttn. Hrvße klmÄgsbuiwen. Somiwst. vormittags 11 Uhr, im Zirkus Busch, Palast- theater am Zoo und Hosjäger, Königgrätzerstratze.— Redner: Bolksbeauftragie Ebert, Scheidemanu und Lands- berg, Abgeordnete H i l d e n b ra wd, Dr. Q uarck und 1. Stock(nahe Weidendamuter Brücke). Der Neuköllner Kenfiikt. Zu dem gestern mitgeteilten Erlaß deS Ministeriums deS Innern sendet uns der Neuköllner Magistrat folgend« Erklärung: In Ergänzung dieses Erlasses teilen wir mit, daß die unzu- lässigen Eingriffe deS Neuköllner A.» und S.-Rats sich auf folgend« Gebiete erstrecken: Wie schon bekannt geworden, greift der A.- und S.-Rat in die Rechtspflege ein.indem er generell samtliche K ü n-d i- a u n a e n invd Miet�einerunaen verboten kmt« ind�m er �~ ferner eine Verordnung erlassen l>at.'durch welche sämtliche P fä n-' veschiedcnen Beamtengruppeu Ansprachen halfen. Alle düngen und Zwangs voll st reckungen gegen Kriegsteil- nehmer und Kriegerwitwen und gegen Personen mit weniger als 5000 M. Einroinuten oer boten werden. Auf die UnHaltbarkeit und Unzulässigkeit all dieser Verordnungen ist in den Zeitungen bereit» hingewiesen. Der A.- und S.«?iat ist auch noch weiter gegangen und hat von dem Vorsitzenden deS Mieteinigungkamts direkt Auf- Hebung von Entscheidungen gefordert; er hat also den heiligsten Grundsatz der Rechtspflege, nämlich Unabhängi Richter, verletzt. Schwerwiegend« Eingriffe Außerdem finden in 5 großen Sälen öffent» liche Bersammlnnge» für Staats- und Kcmcindebeamte statt, die von der alten Sozialdemokratischen Partei einbe» rufen find. Als Redner sind führende Persönlichkeiten anS der Gewerkschaftsbewegung geivonnen worden, darunter der Staatssekretär des Reichsarbeitsamts Gustav Bauer und der neugewählte Oberbürgermeister von Hannover Robert L e i n e r t. In allen Versammlungen werden Vertreter der MM' und d i e r- R e g i«n e n t Nr. 9, das Lehr-Jnfanterie-Regi-� ment, eine Schwadron des 2. Garde-Dragoner-Regi. »t e n t», das 6. Gardc-Feldartillerie-NeFtmellt, ein Teil desGarde-Fußartillerie-Regiments Nr. 2. Der Einmarsck der 1. Garde-Diviston vollzieh! sich durch die Kaiser- «lle«. Kurftirfter-damm, Hitzigftraße. Hosjägerallee, Großen Stern, von hier«i» zusammen mit der 3. Garde-Diviston bi? zum Pariser Platz von dort durch die Linden bi? zu« Schloßplatz. Der Einmarsch der 8. Garde-Division kommt vom Grunewald, Kurfürsten dämm. Wilmersdorfer Straße. Berliner Straße. Char- kottenburger Cbaussee Großen Stern, wo sie sich mit der 1. Garde» Division ver-'nigt. Dann beziehen beide Divisionen Kasernen und! Bürger-nmrtier? in Berlin. ! Di« Be g r ü ß u n g durch die Reich», und Stadtbebörden findet � u« 1 Ahr nachmittag» am Pariser Platz statt. ES werden, «nich mehrere 100 Schulkinder de» 2. Berliner Schulkreise» unter Leitung de» Herrn Lehrer» Scktoarzmeier Begrüßungslieder singen. Bei« gestrigen Truppeneinzua wurde übrigen» die Be. grüßungkrede nicht, wie beabsichtigt war, von Brutus Mokkenbuhr, sondern von General L e g u i s gehalten. Die Zukkmmenkaffung von«troft-Vcrlin erscheint nach der neuesten Wendung der Dinge gesichert. In einer Mitglikderversammlung d«S Bürgerausschusses Groß» Berlin, der seit dem vorigen Jahr auf dieses Ziel hingearbeitet hat, berichtel« gestern der Vorsitzende Oberbürgermeister Domi- n i e«». Sckön eberg über den augenblicklichen Stand der Frage. Nockii«t Juli diese? Jabre» hatte in einer Konferenz im Mini- sterium de» Innern außer Berlin und Scböneberg eigentlich keine Gemeinde die Reformbedürftigkeit für Groß-Berlin entschieden anerkannt. In einer neuen Konferenz, die Ende November beim Minister Hirsch stattfand, ergab sich ein völlig entgegengesetztes Rcfttstat Allgemetn wurde jetzt die Vereinigung Berlins mit»en Vororten verlangt. Der Minister erklärte, dies« wichtige Aufgabe nickt durck bloße Notverordnung lösen zu dürfen Er werde daldwst einen Gesetzentwurs ausarbeiten, den er der preußisch-n Natioua'versammlttna vorlegen will. Die Mtiqltoder. dersamlunz de» BürgeraiiescktisseS nobm einstimmig Leitsätze an, die vom engeren AttSsckuß und vom Vorstand vorgelegt wifden. Sie delrekfen die Organisation für da» künftige Groß- Berlin. Der Büraerauksckuß will keine sogenannte Eingemetn» düng. Die Stadt Berlin und die mit ihr zu einer wirtsckaftsiÄen Einbeit zvsammeng-wachs-nen Nachbargemeinden sind zu der G e- meinde Groß-Berlin zu vereinioen In dieser ist eine. vlanmäßtge Dezentralifatian der Verwaltung sowohl in den Be- »irken tze? biSbertaen Berlin wie in den Außenbezirken durchzu- ftibren Für die Abgrenzung der Außenbezirke bleiben die Grenzen der b�Iberigen Gemeinden maßgebend, sosern nicht au? Zweck- ..igßiakeftSgrü nt>en Zuiammenleminaen»der Grenzbertchttgttngen geboten llntz Die Genteitch« Aroß-Berkin bestimmt, welche Berwal- t»n«sSausg«ben st-«n ssch zieht: die übriaen Verbietben den E'nzel- tez-rken ,ur selbstänbwen Berw»ltung. Die Wablen zu den Per- «nltt'nas'örvern Groß-Berlin? wie der Einzelbezirke erfolgen nach de« Wahlrecht zur deutschen Nationalversammlung. V erltner Pebeti&mittsl. Auf Abschnitte 83 und 85 der Lebensmittelkarte der Stadt Bercki» gesgnpen zusammen 506 Gramm Mnrmelade zur Aus- gaste. Anmelduns i« den durch Au?bängeschild gekennzeichneten i Geschäften«m 14, 16. und 17. Dezember. von der VolkZregierung anerkannten Körperschaft»erhindert. Als die altbürgerliche Fraktion der Stadtveroridnetenversammlung hierauf eine Sitzung in einem Lokal abhalten wollte, hat der A.° und S.-Rat mit Hilfe de- ihm ergebenen jetzigen Poli» zeipräsidcnten und dessen Organen das Zusammentreten dieser Bereiniguchg gewaltsam verhindert; et hat also auf das gröblichste die Vereins- und Versammlungsfreiheit verletzt, d. h. eine» der durch die RevolutionSregicrung an erster Stell« proklamierten Grundrechte. Eigenmächtig hat schließlich der A.- und S.-Rat die Zusammensetzung de» von der Regierung ein- gesetzten MieteinigungSamtS geändert. Während bisher da» Miet- einigungSamt sich aus finem Vermieter und einem Mieter»u- sammensetzt«, hat der A�- und S.-Rat beschlossen, noch zwei Mit- alieder deS A.» und S.-RatS hinzuzufügen. Endlich hat der A- und S.-Rat au» dem AmtSgerichtSgefängniS Neukölln sämtliche G e- fangen«, mit Ausnahme der Wucherer und Schleichhändler, fre igelassen; wobei zu bemerken ist. daß es außer Wucherern und Schleichhändlern auch noch andere gemeingesährltche Verbrecher gibt. Nkan kann mit Recht darauf gespannt sein, welche Schritte nunmehr die Regierung ergreifen wird, um ihren Erlaß vom 10. Dezember durchzusetze«. Jedenfalls ist die Situation in Neukölln derartig, daß leicht eine Kat«str»vhe ein» treten kann, denn scho» machen die Lieferanten für 8eben»mittel, Kohlen und dergleichen und die Finanzinstitute wegen der verworrenen verhält- nisse Schwierigkeiten. Di« Ausführung von Notstands- arbeiten, der dringend erforderliche Bau von Wohnungen, die Zahlung der Teuerungszulage». Familien, und E r- werbslosenunterstützung sind in Frage gestellt. Die Uebergrifse der Spartakusleute hat in den Kreisen der städtischen Arbeiter große Erbiiterung hervorgerufen, die in einer Entschließung an den VollzugSrat Groß-Berlin ihren Ausdruck fand. Die Gemeindearbeiter— heißt eS darin— verwahren sich ent- schieden dagegen, daß. eine Minderheit der arbeitenden Bevölkerung Neuköllns sich das Recht anmaßt, als»ollziehende Gewalt Beschlüsse gtt fassen, die dem Willen der großen Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung nicht entsprechen. Der gegenwärtige Arbeiterrat hat sich seine Legitimation vom Groß-Berliner VollzugSrat durch Vorspiegelung falscher Tatsachen erschlichen. Die 2000 städtischen Arbeiter und Arbeiterin- nen erwarten s ch l e u n i g st e Maßnahmen. Sollte ihren berechtigten Beschwerde» nicht schnell- sten» Rechnung getraae»»erden, s» werden die Arbeiter die Einstellung der Arbeit in allen städtischen Betrieben beschließen. Die Arbtnter er warten vir Entscheidung de» Pollzugrvr sow'e sämlliche Angestellte der Staats Gemeindebetriebe werden um. ihr Erscheinen gebeten. Näheres ist aus dem Anzeigenteil zu er- sehen. Diejenigen Genossen, die sich als Ordner zur Verfügung stellen wollen, werden gebeten, sich morgens um 9 Uhr unter keit der t Vorlegung des Mitgliedsbuches bei dem Leiter der Der- at sich der sammlung zu melden._ Neu?»». Heute«bend K Uhr ssnden In den Lokalen, In denen am RiiNveck die Bezirrsversmnmlunge» stattfanden, wichtige DcjiriS- befprechunaen statt. Zum Sonntag hat bte Parteileitung mehrer« öffentliche rfammlungen einberufen, die sich rnlt den Neuköllner Vorgängen beschäftigen werde». Britz, vi« zahlreich besuchte Nütgliederverfammlnng des Wahlverein» nahm nach eingehender Diikusston«in« Entschlichung einstimmig an. wo S.-Nat hinsichtlich der städtischen Verwaltung geleistet, indem er Einstellung von Arbeitern angeordnet und AZiedereinstelluna einer vor Jahren im Disziplinarwege entlassenen Person verfügt hat. Schließlich hat der A.» und S.-Rat aus eigener �.......... Machtvollkommenheit die Stadtverordneten versamm-lverfamml««gen einberufen, die sich mit den l u n g als aufgelöst erklärt und den Zusammentritt dieser'' auch von der Volk-regierung anerkannten Körperschaft n«ch ste die ftübere?lnsetzung de» Termins für die Nationalwahl für drin- gend erforderlich hält, wen» technische Gründe nicht dtgegcn sprechen. Lichtenberg. Den Abonnenten tn Hobenschönhanfen-TilbelmSbera den .Vorwärts" durch Boten zuzustellen, ist nnbodingt notwcndla. Leider fehlte e» bisher an Beten. Für Invaliden Nebenerwerb. Meldungeu nimm« die Svedttte». Wartenbergstr. 1, entgegen. Waivmanngtnß. Hertt«»bend 8 Nhr bei Kuchenbecker, Waldmann- straße, tffentllche Franenversammlung. TageSerdimtig:»Welch« Aufgaben haben vi« Araue« in der Zukunft?' vtah'gdors(Ostbahn). Groß« öffentlich« Volksversammlung heute abend 8 Uhr im Lokal« von Detdler(Hubertus), Löpenicker Allee. Tages- orbnung: ,vi« Aufgaben der Sozialdemokratie im neuen Deutschland". Neferent: Genoff« Franz Käming. Freie DtSkufston. All« erwachsenen Frauen und Männer stnb eingeladen. «rZ7�3vi Nachm. 3'/, U. kleine Preise: Häusel und Bretel. Täglich ri/, Uhr: Der gate Hut von nernumn Suderaitnn. Ida Wüst, Brune Kästner, Emma Debner, Huto flink, Qonla, Schdnlcld. Tollen. Sonntag 3% Uc Rosmersholm. Dienstag 3'/,; Aschenbrödel. Mittw. 3'/,: Hinsel u. Grete). Donnerst 3V,: Rotkäppchen. Walbaila-Theater. 7»/, Uhr: Angasl der Starte. Casino-Tfaeater. LoB>nng.®ti.87. SägL! baa bwtalttgf Seite(Kid Ae MM SM. vorher: erftN. SpehialilSten. Sonntag»/�L: 9tx Säugling. fijsatBP der frÄlstädt Ecke Friedrich, u. Linienftrake. 7t/, Uhr täglich: Drei toiie Tage. Opewltf von gnllg. Möllen eieber Psutck: i es Th. am Xellenderf�latz 3'/, Uhr: Frau Holle. 7 Uhr; Friedrich atr. 218 V Dir. James Klei: Sonntass 3'/, nnd Jg. BrathÜH. Bratputen. letzter Monst! iZe Welt 18�0 6,45 7,75 SL5 SAD an SAO 9,25 an 9,25 taletücn Mallenten Utaflpuren■ H. Tasche» Nacht. Schmidt, THonufer 21 u. Stolrnthalf tftt.53. 8. SeschäH: TciööouatJ— Mlmorsdors am Bahnhof. Theater dea Veatena 4 Uhr: Aschenbrödel. 7t,. Uhr: Die iBstige Witwe. geht unter!H ji3)zwar«l! Palast-Theater Vit Uhr: Der Struwelpeter. vjt u.: Derlßkiio ,itcla're Duz Wallner-Theater Jt/, Uhr: Der Mirebcnwald. vi, uhr: Gral BikeEiehts. Stg. 3'/, Uhr: Mirchenwald. von Sonnt Intimes Theater an Noneadortplatz. | BBIovstr, 6. Lutze« 2303. V/t Uhr: leiaFrignil Ersödjssip�/Miiiüieö. Soldaten als HhretMSsta fwochentaga) traten Eintritt Lnisen-Theater. Ä Jüiimullorite. Wenn man im MdaUpi � L Iii IIMnieis. fl Anfang T1/, Uhr. 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Wedelt de« ' groBe« Krfolffen ' verlängert! Dida Ibsens Qeschichtp Ein Finale znei Tagebuch einer Verlorenen Psychopathologlsche Studie des Sudlsmo» in 5 Akten Von Margarete Böhme. Kegle: R. Oswald. Anita Berber Werner Krause Konrad Vuldl ♦ AuBerdem: Ganz ohne ICjraijße»«« fllmlUEtspiel in 2 Akten Nexfe: L. Bütz. jri I Unter d. Linden 14 5-Uhr* Tanz-Tee 7 Uhr abend« da» Prima koifetfenfrlfe und Clchfct in haben. 166/4 J» O* Seaunolrogge, verlla O sf », glfL L IV. Büsch Tägl, V/t Sonnt. 3»/, a. 7'/, U. Das großartige Oecambar-Programm u. a. Vunazettl-Truppe, Akrob. Max n. Moritz, 2 lust. Künstler mit 8 Händen. Zum Schluß: Oberon Phantast. Wasserpantomime. Sonnt. 3'/� Hänsel und GreteL Relohshattan- Thoafor, Allabendlich 7»/, Uhr u d Sonntag nactunlttags 3 Uhr: »t<*— Sonnt Voi Stattin or Süngor >nntag nachmltua 3 Uhr; r84«Bngr.yff|Cft�fn. Maßurett Jean Paul+ Tony u. Chica Erna Koschel+ Adolf Bork Kurt Fuß u.«, m. öy'gy1« Konzerte ( immmaw 5 Uhr- Sonntags 4 Uhr. Schloßbrauerei Schöneberg HaoptstraBe 122 123. . TSglfeh: n■ Ringkämpfe der bcdcatendnten Blnger der Walt. *2 /csjdrU /Uairoaen. GeiA /Mmmaim /J&n£ x DefC. /ÜejMSa ffairjoAraSe-i Befrsd �idog r..IürfOrst", Küllörsleniiainmß- Das gttts Mittag- n. Abandessen 4. Uhr-Tee mit Tanz u. Tonzubung unter Leitung von Frl. liMMöl'MSVIl, iieieiiü.OMOpriiiDs. Abends ab 6 Uhr: Konzert A Tanz ch Kabarett bis IO1/, mmmm Echt dunkel, helles Bier, Oetrtnke. WWWWWWW)! mA-roiffTnrrfTTTiTnr 5 "i PT8 Jnnpirhnlh tv n o«•>»*»»•' vT Soeben erscheinen innerhalb unserer „Fekler und Forderungen": � Prof. H. Cornelius 'Völkerbund u. Baiierfricbe Preia M. 2.50 Cornelius entwickelt dem Gedanken einer übernationalen Organisation, In deren Hände jegliche Waffengewalt zu legen wäre. Bodeutsame Anregungen zu dea Priedenavorbaadlungeal Prof. M. J. Bonn Mutzte tsftin? P-els M. Z.— Mussten wir Amerika herausrordern? 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Rr»ner: Die VolkSbeanftragte«: Ebert, Landsberg, Tcheidemau« und die Abzcordnelen Htlbenbi and, Dr. Quarck, Heinrich 2 chnij. Hand- und Kopsarbeiler, WSnner und Frauen, ericheint in Staffen i Der Propaganda-Ausfchah Groh-BerlinS, Lindenirraxe S. STsn Au»«vkuA. Lonosdevö. 6ko!4. Vszemdsk ISIS, sbemte 7 ühr, im grölen Saale des Jheingold", BeüeiuesMe: Referent: Berlcmann über das Thema:„In» Zeichen der neuen Zeit." Jeder nana, Inabeaondere die HarlneancehSrlcea, •ind herxllch wülkommen. 881O Der AfltatioosaasschaB. I.A.: Berlemann. Arbeiter! Soldaten! Sonnabend, Dezember, vorm. tv Uhr, in den Germania-Prachtsälen, Chausseestraße — nicht im Gewerkschaftshaus!— Versammlung aller Arbeiterund Soldatenräte Gr.-Berlins M Kt wsüim m UW«!R-Miv«!R, n li.m Mi. vor voSzuW.r«!»«r UN» S.-ttatg»t.-Bctlla». I. 9L: Kranz«üchei. Sonntag, den 18. Dezember, vormittags 10'/« Uhr: W M IlMlU-RlIIMIlMI in folgenden Lokalen: Prachtsäle deS Westens, Spichernstr. 3. Lehrervereinshaus. Alexanderplatz. Germaniasäle, Chausseestr. 1l0. Patzcnhofer, Moabit, Turmstr. 25/26. Boeters Festsäle, Weberstr. 17. Thema: Die Revolution, die Sozioldemo- kratie und die Beamtenschaft. Redner: Gustav Bauer, Emil Dittmer, Karl Giebel, Franz Krüger, Robert Leinert, Hermann Lüdemann. ZW Beamte und Lehrer, Angestellte der Staats- und Gemewde- betriebe, Männer und Frauen, erscheint in Massen I der Verbe-/lu»jchuß für öeamte. ver propaganSa-flasschuß öer Sozialöemokratischen Partei. _ dezirrsorganisation Hroß-Serli»._ Cfirbid, SIow-is». auch ganz« Tr»!nr»,In, gibl ad Karl«ch«?»«, Magdeburger Ktr. 12. IM v kW WM hat vorrätig iMiH-ttstM. Berlin, Oranicnstratze 158. Dil.G.M Arbeiter- und Soidatenrat- Ring In kflnstL und solider Ausführung. OroSe Auswahl In Prelheitsschmuck. Wiederverkiuf. gesucht i 50 M Fr,t" ,,-p,n»' L n,öü lu. Ptarshtlia 3, untere Rodstr. 12 Wein fürs Haus! Ph. Brand d Co., Berlin SW 68 Linäenstrasae 3/ Pemspr.- MoHtzpl, 9200, 9201. Im Hause des»Vorwärts*.«, Sonderangebot! 1017. 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Sonntag, den Ib. bei Ortlle, Tagesordnung! Brinuhsn- und Berbandsangelrgenheitrn. Sa diesen Versammlungen«rcpawti regen Besuch 81/1 DI« Ortsrerwaltuns, BoöfBleget: n. 10 Uhr, Str. 16. Dezember, oorm. 10 Uhr, IS«, Ruugastr. SO. Tlngzeuif ährer! Wir halten am CoatvcrMna. da« 2». vozainbar 1918, "...—------------ Muschetsaal.~" nachmiiiaa« 5'/« Uhr. im Rhsinzvkd, Mufcheisaal, Bellevuel straffe ti/m, eine MeiMiHkW«IMMsMÄtW ab, zu der atze FtnnzrngMhrer nn» all» an unserer Sache Zutrresfferien dringen» eingeladen find. Gaatfehac?in II zeugst strer ll erbend. Der Aroeitesasschnff: 505b BiOder, BreitfceiL Herrberg. Wen. Sedlmayr. Steyer. Bekanntmachung. Auf Anordnung de, Bteudlschen Laudesstetschamts wird hiermit bekannt grmacht. dich sün-Iliche S-nsschla-htunaen dia spttaflen» 81. Vazeaober 1918 dnmhgesthri sein mtstaa. Antvbge zweei» Denehrnignng»« hausschlachnrngen sind Borleg-nng einer Beicheinigung der znstSndigen Brot- sfien db-e Be stahl»er �onsdaltsanaebörigen dl« Areiiag, den«. v-vmber IVld elnfchkefiich m Bureau der AbNilwna für MeUchvedormiu, spülest en, II* in bnn griedrichstr. I, I. ginnner 1, zu hellen. Berlin, den U. Dezember idlll. Magistrat. Warmnist. 814. V. S. In. 18__ mdud- un� für glelfchvevsorgting,. Neue Ulox perl ♦ Herlin SV 1 H LeipiFger Strafte 89, Bing. Markgrafen strafte« Zentr. 4863 c m p f I c k 1 1 8449 Geschenke für Bücherfreuade . und versendet auf Wunsch I arlArlratalrvrt 07 Ans dem I n hal t; Illustrierte uagerKaialOg y l Bücher d„ ,8 und 19. Jahrhunderts.— Erstdrucke.— Seltenheiten aller Zelten.— Kiaselk. I. Luxusausgah Kunsigesehlehte. Vonugsdrucke Meyers Kenvcrs.-Lexlken, 24 Bind« im l-rachtbd. DtioooafUmO, aurmgA F«tterschwei«e SO— M Bfnnd.»erkauft billig »ladweäeawH, vnsnnel»- bei Berlin, ftswp**. 06. Ülchienbreg Bat, lüüÜüikEi ......„ � Bekanntmachnng. Die Abteilung II des Staatlichen Leihami» ftlsstsrftr. 80 wird im März Iklü mit der I. Lethamisadieilung Iügerftr. 64 zusammenaeiegt werden. Der Versatz kann bei der II. Abtelluna noch bis End« Dezember lftl» erfelgen i vom st. Januar 1919 ab nur noch d«i der i. Abteilung Merftr. 54»der bei d« ili. Abteilung Lioieastratze vkz. Elsasser Gtroste 74. Die Auskllwng von Pfändern sowie die VerlSngermta von Pfandscheinen der ll. Abteilung tann noch bis Ende ffeoruar ISIS in der ftlsfterstr. SO bewirkt«erden; von Ende Marz 1919 ab nur noch Iigerstr. M. Berlin, den 4.»egember BIS. Staatliche» Leihamt. aus* miimiiM Marmelade. Semiiff f 8 d« Perordnnna Uber Lrbensmttirkkarton vom IL. Oftoser 1918 wird für den Demeindebezirl der Stadt Berlin b« stimmt: ,1. Auf»1« Adkchnüw Jtt. es!-S 88 der Cedeuar tnldcKarfe»er Siatf verlin ant.cBca je 280 tSearum, alja«Blammen ft«B«ramm«arm«lad«. Der«lein- hsndrlshechstftrei« deirllg l l M. sär 900 chtamm. Eine Uedem schreitnne»es chöchltpreifee ist strafbar. � st. Die Abschnitte Nr. 88 und 85 sind nur in den durch«In «»»hängoschild: „Verkauf von Marmelade auf Lebensmittel» karten der Stadt Berlin" gelennzelchneieu«stefchiken gegen Empfangsbescheinigung ab- zuliefe»», und zwar am Sonnabend, den 14., Montag, den 16» und Dienetea, oe» 17, Deiembet 1918. Nachträglich- Aum-ldung fmd-i nicht statt. E« ist unzuliffia, die Karlenablchniiie« Geschäften abguaeden, im denen nichi das vom Magiftroi an». gegeben« Aushuuzesthtld �gebracht ist.»eschäsien, die nicht NN 8«st3« de» Ausdengeschtld«» find, ist dl« Annahme tau Narlenabschnitien verooten. 8. Die ftleinhandeisgeschäfte haben di, von Ihnen angenommenen«arlenadschuiite an einen der ihnen bekannt- gegebenen«roffhändler bi»»um»onnereiag. den 19. Dezbr., «i»Mi Iii Wich abzuliefern. Zeder«lewbLqhller muff, sobald dir Ware zur Btellr ist, mit dem B-ewns- oeginneu und die« nicht in der Lage ern, ist e» möglich, di einzelnen«lein Handelsgeschästen stch der Verkau! der Marmel 'i»au»z4,ert. An» b,i einer sslchen Verzögerung ' rang ist jedoch eine Richto-.iioferung iein-asal!« st�rttn, den 18. Dezember ISlst. Maxi»trat. Abteilung für OWt- und GtBtttfcoerfotgtntB, geiche«: 145. Gem. T/18. Sven gut 8 teile ist, mit d»m«evh durch Auschlag»» zeige». Do die Allarmelaoefobriten hänstg die voll»«enge aus einmal zu liesern einzelnen«leinhan....... hinau»lö»e dejsrchr«». VaSt nme&i l u nß e. Der eut*1. Dezember Ii*» zu BerNu«erstorbene Aetttirr «dtgeme' «i Stiftung, welch» den N» Ernst««alt btr Erbin mit der Au?« Deze» it di» Et-dtgem-ind« Berlin zu feiner alleinigen '" stapftal zu einer«iw« I eingesetzt, amen da» „Gr«st-Gttelt-Stiftung" «u» den Er» «entsn Unier- [ IB�zu�squellen-Verzselelirais Prerheln I mal»ftglio-itlleli.. tznlenstebaoile Soeedöi« errpkebl«,»leh d«I vnststuken. l., � Aneangmhpntj. M. F&$**§a-Baä jännafö-k mtko'm NSds! IrÄfes M»iP»v« tzelaitg»«sh!st» chröter, k. j 49 Pfrfaiut»fttfllcw 4) 1» Det*«- Gftvchafte, August Holtz CIMlSSy' Me Otto ikvagsl, Alt» Jarubet». M. i.— st lethke, Gidrg, S»akiat. ns»ett ZI, KaUerJeielr.- 14, Weemte. 1SI, MaMMr. It. Twuew. eeMvttob«t führen soll, zu verweud«. Noch dem vom Softer nrichHtoi Diatut sind trägniffe« de» Bermägen» nach tzahlung»»elchiedener zwei Drittel der zur Peeftzgung stebend-n Mittel Mr sttitzuna hilssdedürftia gewordener Anzebäriger de» ftauf- «annsstande» der Budes- und a»l»ni»l«are«bcanchk zu»er wenden. Solange leb och Peefeijen such aus anderen Leeissn stch melden, welche mit»«« Äister in Geschäftsverbindung ge- standen beben vvet mit ihm beirnmbei rder für ihn tätig äs» wesen und bedürftig g»e»»eden sind, sollen dieselben in erster tini« berüdfrthhgt»erde«. SSitatrt« der Familie de» tifter» haben unter diesen wieber den Vorzug. Geeignet? Bewerbnngsvevfuch? find an die städtische Stif- mnasdeput-tion, Straientm Str. 5t II, zu richten. Bertin, den 4. De�Mbor»13. Kuratorium der Eruft-Mte t-Stiftnug. Jakvarg. %JfX. ItzMVM Stift._ Piano •feeschftbigie, -r und Händen»«trieb einer Gesaaastnher, Kqcheu- Imnpeu und Atoll ismaieu, «Mrrf9ft.«tt»zc�str.!»gstdl-. 5t. SaeÄchlGM Goch, ÄS usdenar für Illv-M gnf», di« d» Pfd. sM'eee Bortrai kanch in. Abstam>nung«»iaitzw.). AngelnM«Ii Pre!« ctk&t kc «eschSWUrung b. Myftar. t»«v>.»» CK« n»» 1«J« j< d. reer'ja» ZzOsiedrSsza G. m. d. H. in«SablZchiUtueua- btmch._ m/s PELZE Günsticste stcruftiquelle aller Arten Peirwaren. Cr. Aaewehl. 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Im. eine edel«, selbstlose Seele»on hohem Psilchtbewiistt- I ! sei» und irohrr Kereenogilte, Fast fö Jahre war er mir ei» treuer, unern, lidlicher Attarbelter und mir und den ! Meinen«in ruter Freund,«r wird UN» unverzehllch bleiben. 4U® Verlin, an 12. Dezembe» 19)3. Ju«tiirat Max Schneider. Am 11. Dezember starb infolze einer Herzliihmung, ! nachdem er brechii Znhr« in inelner Firma tiitia acwescn ist, der Äutschec Heinrich Schlee. ttt war der«esten und Treueften einer I Sein An- denken wird in unserem«reise unoerzeffeir sein. Verlin. don 15. Dezembee ISli. 999® A. Wamoth. nJefallirbtiitr-Vcrbatid' Verwaltuns»str!le Berlin. Den Zi»lle»en zur Nach- richt, daß unser Milzlied! der Schleis«: ?s«Z ßsrivkö «vrlitzer Str. 54, tri* B. b. SR.| »«starben ist. DieVeeebiaunaflndetam! ! Ernuabenb, 14. d.M., nachm. I 1 3 Uhr, vsn der Zeichenhalle' j des Emmauo-Rirchhose» in I berHermennftre.ße au» statt. I Rege Beteiiizunz Wirt | erwartet. Den Mitgliedern ferner 1»ic Nachricht, daß unser !«itglied. der Schlaffer ßicM Mathe I Lankwitz, ffrobenstr. 4, an, 1 10. Dezember gestorben lst. Die Beerdigung findet j I am Konnabend, den 14.d M..! ! nhchmlttag»> Uhr,»en der ! Leichenhalle d. Suther-Airch. Hofe» in Lankwitz, Luther- straße, an, statt. Rege Beteiligung wird erwartet. Am Dienotag, den 10. De»! I»euiber 181«,»erschied nach! j langem, schwerem, w Ge» i I dul» getragenem Leiden I ! mein lieder Mann, der{ fligarrenmacher IGostg? Mcmaick. In tiefen, Schmerz Staaiela»-» Itenoick geb. Orlewisch. Die Beerdigung findet s«m Gonntaa, den 15. De- j»amber, nachmittag» Z.Uhr, !»on der Salle de» Deniewde» Friedhose» w Weißensee. Itblckestraße. au» statt. Verein der Freidenker Sitz Berlin. Gegr. 1905. Am 2. d.M. verstgrd unser lantzjihrige» Miltzlied, Frau Ks starb die Arbeiterin Marie GIZlsnzbs Obtrschiinrweidt, am W. Ao- s »amber. IS», II Sha« ih»«««»dank»«!! vi» 0rt»vei'm»ltunv. s yestvsmi 1 JKlrn u. Scbatikwiite öeuifAI.| Zihlstell» Berlin. De»«itgllobern-urNach- 1 richt, daß der«ollege MM Gerichtstraße, Bezirk 2, am 9. Deebr. o ersterben ist. j tre semeni Andenke« I> ie Eintischerung stndet{ am Montag, den 16. Dezdr., i nachmittag, i> Uhr, im kkr«.> matoriuin ttze-ichistr. statt.! Um reg« Petclliguna et-' ! sucht 14 ist Di« vrtseerwalwng. Allen Freunden und Be- ! kannten die traurige«ach- ! rieht, daß unser lieder Bater, Echeoieeer- rmd Großvater, der Dtfchier 817b iMoif feickmaüi am 1«.»ehemoer er., Irtlh l'/< Uhr,»Ibtzlich und un- ! nneortet im Alter»o» Z74 Zehre» infolg» tietj- lststmung gesterde» ist. Dte» Witzen tiefdetriidt an d.trunernd.Sinterbliebencn. Die Beerdigung findet »vi Moni«», den 16. d. M., ! nachmittag» Z Uhr,»on der- i«-»eile d. �enirulfrieddefe» in Friebaichaseld» nu» statt j idd&ig Tictke ged Sildebeardt. Charl»tleni>g.,Uhlandst.lZZ. Ghra ihrem Andeuken I Die Siniischennig stndet j Montag, don 11. Dezember, I vormittags 11 Uhr, in der! Geiichtstrwße statt. SZchtl l Um jahleöiche BttsIltgung I ersticht»er Vorstand. Hierdurch sage allen herzlichen Dank, die meinem lieben Sohn Weder b«t JetHer Veerdigung die lekte Hhre mviesm daoen. i&ib Marie QuisI, Astodamei Str. 77a. iiurMgeketjrt 5IS5 Üb». Fi ita Sacha, Manteujseiftr. 56._ zurstchgetehtt 16S/1« 5as.-5at Up. VMM. Reinickendorf«» Vit. 73._ "Herzogen nach 1C8/7 KttBkstevhMM 24 Or.ErsstGrSfeQberg, Ar»«»a«irzl, Estrechftunde 4—6. Telephon: Ctrinplatz 851, Vauendea Allen Freunden und ve» l die trxurige Räch-! ltzl« lannrsn di, traurige Am richt. daß Herr Isn Msrotzke am I. Dqemder an Schlag- an fast»erstorben ist. Die» geigt an gtox Michaeli», «»ldftr. 9. Dt««eerdigun» stndet am Sonnabend, den 14. Dezember, nachmittag» 1Z>/, Uhr,»»n der Leichenholle in Ätahnsderf au« statt. 17881 SelchöVillllö dar otin« A- zug— M. 600000 i iOOOOO I 50000 issüÄHi.isnsv.�] versendet auch unter Nachnahme hA?I!-8d!,�S-Z Avts- Berslfcmg. An- u. Verkauf von Fahrrad- Bcrtiiung, Retten«.Schlauch, Reparatur. J. B. Wollner, Berlin, Jettyitr. I, nahe Alexwderplati. Fennprech. Amt Alex. MS. 44Sk Tanksastunfl. Kr die vielen Beweis« herzlicher Teilnahme beim Hin- 1 meines lieh»»«nvetgelllchen Mannes, unseres herzeus- gate» Laie«, de»«bteiwngsvorsteher» tlermsnn'iVerner' sagen wir allen Freunden und Biionnten, insbesondere den Herren und Damen ker Allgem. Ortakrankenkaffe der Stadt Berlin sowie Herrn Duvsni unfern herzlichsten Dank. Karlshorst. 15. Scjiinoet 1915. Gtmdclstngener Str. 25. Zm Namen aller Hinterbliebene» 494« Wils»»«larl» Wqmer tzeb. Banfe »U-SAK'SWe mach«« übernirmnt 514b .MW-'SiMdeWMüWm!. Mick ott lirchttr. 1�� mm:m peestiene« Selhnlm» und Hstndier durch den Berkanf»n- lerer feinste» Buatdru«klarte» in Mappen mtt 13«" 2V Vsg. , Nach Arbeiter- o.Soidctenrnt' Mindeftabgabe 100 M-ippen JJC. 50,-. D-rkaut Mk. 40,-. U. S»r»« A Co., KunshiM»«!!, Waßmannstr. 25. Hertel erkauft taglli�dilli�st ichMerstr. 54 am Hahn- P»ke vi »erlttt'schillerstt. hos Staalau-Rummelsdur» össts Ltolks! fvkmsn! 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Obwohl noch keine örtlichen Seeleuteräte in de« Hafenstädten bestehen und damit auch eine ordnungsmäßige Basis für die Ansprüche diese» RateZ der Seeleute fehlt, fordert er als gesetzgebende Körperschaft in allen Fragen der Handelsmarine und der Kontrolle über Han. delsfchiffe, Reede reien und SeemannSgerichte bc- handelt zu wecken Der Reedereiverbcmd soll für die Kosten dieses Rates aufkomme«. Der SeemannSrat drobt mit der Versenkung sämtlicher Handelsschiffe, wenn feine Forderungen nicht gutwillig anerkannt werde». � Nletallarbeitersireik im Vollzugsrat. In der gestrigen Sitzung teilte der Vorsitzende den Bericht einer Delegation der streikenden Berliner Former mit, wonach Differenzen zwischen den Streikenden einerseits, den G e. werkschafteführern und den Metall, ndu st riellen andererfeit» bestehen. Die Vermittelung deS Vollzug»r«rts so, geboten. Ein« Kommission, di« sich au» Mitgliedern de» Voll- zugSrateS, den Vertretern der Streikenden. Gewerkschaften und der Unternehmer zusammensetzt, soll morgen früh zjjr Regelung der Streitsragen zusammentreten.— Ein Mitglied macht auf Grund neuen Material» nochmal» darauf ausmerksam. daß die für den Ginzug nach Berlin bestimmten Truppen auffallend mit M u>wi» t i« n ausgerüstet werden; außerdem werde bei den fraglichen Truppen Stimmung gegen Berlin gemacht. Die Regia- rung soll auf diese Vorgänge hingewiesen werden.— Entgegen de« neuesten Leitungsmeldungen, di« Regierung beabsichtig«, di« Wahlen zu der Nationalversammlung auf einen frühe. re« Termin al» de« 16. Februar festsetzen, legt der VollzugSrat Dnt auf die Feststellung, daß die Regierung den Wahltermin vorbehaltlich der Zustimmung der Delegiertenkonferenz der A.» und S.-RSte bestimmt habe. Der VollzugSrat will auf jede« Fall diese» Recht der Delegiertenversammlung ve« 16. Dezember wahren._ Streik in berliner Zeitungsbetrieben. Wegen Lohnforderungen der Buchdrücke rei-HilfSacbeiter, die nicht bewilligt wurden, kam es in den großen Berliner Zeituugs. betrieben von Masse und Ullstei« zum Streik, der zur Still- kegung der Betriebe führte.»Berliner Tageblatt',.Volkszeitung', .vosfische Zeitung',.B. Z. am Mittag' konnten am Freitag nicht erscheinen. Die Arbeiter fordern 120 M. Wochenlohu. brachen und demonstrativ di« Forderungen de» SoldatencatS unberücksichtigt gelasien. Di« Folge davon war starker llnwill« d«r Soldaten, die mit größter Mühe nur niedergeholten werden kann. ten. Der Soldateurat hat diese» demonstrative verhalten der Re» gierung und de« KriegSmimstcr zur Meldung gebracht. Der wehrsiand als ,&hr'siand: Ter Leutnant als HerauSschmeißer. In einem Teile der Universität ist Militär einquartiert. Dagegen wäre nichts zu jagen, wenn gewisse Offiziere über ihr HauSrecht nicht sehr weitgehender und, wie ihnen einmal plau- sibel gemacht werden muß, irrtümlicher Auffassung wären. AIS vor einigen Tagen die sozialistischen Studenten einen Hörsaal belegten, um einen Vortrog zu hören, wurde es ihnen von den Offizieren gnädigst gestattet; als diese aber erfuhren, daß der Vortrag über.Sozialismus" aufklären sollte, mußte der Hör» saal sofort geräumt werden. Ein Vorfall, der fich gestern abend 7 Uhr in der Universität ereignet hat. fordert dazu hemuS, endlich die Kompetenzen der Offiziere energisch in ihre Schranken zurückzuweisen. In der Vorhalle erläuterte ein Herr Dr. G u m p e I einigen Studenten die Unterschiede zwisch«, der alten und der unabhängigen Sozio Demokratie, a!S ein Offizier, Leutnant v. Simon, er- schien und den herumstehenden Soldaten befahl:.Schmeißt den Kerl hinaus I" Was auch geschah. Ein Student, der dagegen protestierte, mußte ihm ins Exil folgen. Die Studenten, die heute„auf die Straße gehen", täten vernünftiger, gegen diese dreiste Bevormundung, als für ihre Wassmspielerei zu demonstrieren. Die Vorgänge in Langensalza. �französische Gefangene erschofsen. Im Gefangenenlager zu Langensalza sind einige französische Krieg-Spefangene erschossen worden. Es wurde eine Baracke geräumt, worauf Kriegsgefangene in anderen Baracken die Baracke abbrachen, um sich Heizmaterial zu verschaffen. Der Posten hat einen Aufruhr vermutet und hat alarmiert. Darauf ist ge» schössen worden, wobei eS T o t e gegeben hat. Die Unter» suchung der peinlichen Angelegenheit ist im Gang«. Frankreich hat dafür bereits Represialien angeordnet. Wie wir berichtet haben, soll als erste Straf- und Zwangs- Maßnahme die Besetzung von Mannheim ausersehen sein. -- Gegen die Judenhetze l Sine amtliche Bekaunrmachnng. Bern«, 18. Dezomb«. I« de? letzten Zeit sind m Große« Mengen anonym« FUigbläKer verbreitet worden, die in unv«rhüll- testor Form zur Juden hetze ausforderten. Di« Flugblätter sind nicht ohne Wirkung geblieben. Wie der.vorwärts" vom 11. Dezember meldet, sind verschiedentlich Juden und Ehciste«, d>e durch ihr Aussehen nicht genügend gegen den Verdacht geschützt wirren, Juden zu sein, körperlich ongegriffw, worden. Wenn diese schamlose Flugblatt- Hetze fortdauert, muß mi, der Möglichkeit gerechnet wecke«, daß wir auch in Deutschland di« Schmach der Judenpogrome erleben. Der vollzugvrat de» Arbeiter- und Softcrtenrat» sieht sich daher gen öü gt, sich auf» schärfst, gegen da» veaktionäre antisemitische Treiben zu wenden, da» er hiermit öffentlich und vor aller Welt braridmarkt. Der VollzugSrat appelliert an den gesunden Sinn de» deutschen Volke» und ist überzeugt, daß er in seiner überwiegen- de« Mehrheit der antisemitisch-reaktionäre« Hetze entgegentreten und keinerlei Judenverfolgung«« dulden wird. Der LollzugSrel de» Arbeiter- und Sokdatenrat». Richaotz Müller. Mottm&a�r, Entlassung des VollzugsratsmitgUedes Strobel. BerN«, 18. Dezember. Amtlich. Mit Rücksicht auf den Freitag, den 13. Dezember ISIS, im der.Deutschen Tageszeitung' (Morgenausgabe) erschienenen Artikel:.An das deutsche Volk vom Gelehrten bi» zum Arbeiter", unterzeichnet vom Vollzug» raiSmit» gtted S t r o b e l. hat der DollzugSvat w feiner Sitzung vom lZ. De- zember beschlossen: DaS BollzugSratSmibglied Strobel wirb sofort seiner ihm vom VollzugSrat übertragenen Funktionen enthoben und aufgefordert, unverzüglich von seinem Amt« al» Mügfced de» Vollzugs rateS zurückzutreten._ Räumung der Rheinfeftungen. Die SrSckenköpfe Köln, Coblcn,«nd Mainz sind den de« beut. fchen Truppe« vollstSndig geräumt werben, ebenso die neutrale Zone bi» auf die dort zurückgelassenen Polizeitruppen........ Industrie und Handel. Die Börse. Die Börse war am Freitag schwach; sie befürchtete von dem Zusammenstoß zwischen Fshrenbach und der Reicheleitung ernst« Folgen für die Ruhe im Innern und von de« Tv�ik» eine schwere Beeinträchtigimg der industriellen Gawimiergebnifle. Die Kursschwankungen auf dem Markt« der variabel ge- handelten Werte waren recht erheblich und betrugen bi» zu 1l Proz. Auch der Kassa markt war recht schwach und da» wirkte wieder auf den weiteren Verlauf de» Markte» der fortlaufend gehandelten Werte zurück. Deutsche Renten eher fest, die Hausse in auSlSndi- fchen Zahlungsmitteln setzte sich, wenn auch in langsamerem Tempo, fort. Zahlreiche Anfragen beweisen daS Interesse em den rechtlichen Beziehunge« zwischen Bankier und Konten und erkundigen sich nach dem Urteil, in welchem das Reichsgericht seine Ansicht auö. gesprochen hat. Die Rechtslage ist umschrieben in einem Urteil deS dritten Zivilsenat» de» Reichsgerichts vom 17. Oktober 1V17. Aus dem Berliner Wirtschaftsleben. Die Berliner Maschinenbau-A.-G. vorm. L. Schtverrtzkopss bev- teikl bekanntlich, wie im Vorjahre. 2b Pro» Sie hat«inen Brutto- gewinn von 32 gegen 20 Millionen Mark erzielt, infolge der Steigerung der Gencralunkosten von 18 aus 24 Millionen Mark ist aber der Reingewinn von 4.6 auf 4,2 Millionen Mark gesunken. Ueber die Geschäftslage im Laufe des Geschäftsjahres spricht sich die vcrwaltimg wie folgt au»: �Jn da» laufende Geschäftsjahr find wir mit einem ungewöhnlich hohen Auftragsbestand ein- getreten und hatten in den ersten vier Monaten bereits einen Umsatz erzielt, nahezu in der Höhe de» Gesamtumsatzes des Ge- fchättsjahre«>016/17. Die inzwischen eingetretene Umwälzung aller Verhältnisse sowohl«n der Front wie im Innern deS Landes beeinflussen da» weitere Arbeitsprogramm naturgemäß in ganz außerordentlicher Weise und bei der Undurchsichtigkeit der politischen und wirtschaftlichen Lage müssen wir eS uns in diesem Iah« ver- sogen, einen Ausblick auf die Zukunft unke«» Werke» wie auch der Maffei-Schwartzkopff- Werke G. m. b. h� bei der die Verhält- nisse ähnlich liegen, zu geben."_ Lette Nachrichten. Ein Eisenbahnvnfall, bei dem ein« Person getötet und drei verletzt wurden, ereignete fich gestern nachmittag aus dem Dahnhos Wedding. Gin RinydahiiAug, der um 6 Uhr vom Bahnhof Puttlitzstraße kommend in den Bafön. hos WK>n<>en waien notwendig, um einen Lohnausgleich für die darch den Achtstundentag bewirkte ver, kürz u ng der Arbeitszeit beitlrizufiihren. Der Verband der Schneider stellte an den Arbeitgoberverband folgen!« 5vocberun>-ieTi; 1. Soiortige Ginsühmmg dr Maximakarbei tSz« it von<8 Stun dem Pro Woche, unter Freigabe des SamStagS NachenittaaS. Wo bereits kürzere Arbeitszeiten tariflich vereinbart sind, bleiben die- selben besteben. Z, Mb dem AkBäu der tdeiinarbeit soll sofort begonnen wer- den, die völlige Abschaffung bat bi» 1. Juli 1919 zu erfolgen, Heim- arbeiter und Heimarbeiterinnen dürfen in dieser Zwischen, zeit nicht mehr eincv'-ündipe Wochenarbeitszeit vom 28. Dezerr bei«tb in Kraft tritt, soweit dieS«übt bereit« aus gesetzlichem VerochmingS- woge oder durch Verein-barung geschchen ist. Frühstück» und Vesper. pauken dürfen in die Arbeitszeit wicht ein�reckmet werden. Die 48stündigk Aüb'itizeit soll derart aus die Wochentage verteilt wer- den, dast am SaiuS�ag 2 Uhr Arbeitsschluß ohne MittaaSbaut« ist. Die demzufolge auf die einzelnen Wochentage entrollenden Ar- beitbsiunden müssen in jedem Geschäft fes!-g«?vgt und dann auif daS genaueste eingeholten werden. Beschränkung der Heimarbeit. 2, sdm Hinblick auf den Achtstundentag soll eine allmählich« Bofchränkung der Heimarbeit stattfinden. Die Arbeitgeber verpfiich. � ton sich/ b>i zum 1. Januar 1929 ausreichende Wenkstätien zu er»' richten. Heimarteiter dürfen vom 1. Januar 1919 nur noch ein. bestellt werden, wenn die vorhandenen Werkstätton besetzt sind oder Kriegsteilnehmer in Vetmcht kommen, die durch di« Art ihrer Be- schäidignirg eezwungen sind, zu Hause zu arbeiten. 8. All Ausgleich für die Verkürmmg der Arbeitszeit von 84 aus IS Stunden tritt ein« Srhöhirrrfi de« bisherigen Zuschlags von 2b Proz., also von 99 auf IIb Proz. für aste Stücklöhne und Stun»! denlodnarbchter ein, während für nach Tag und Woche beschäfitgte Schneider und Schneiderinnen eine Verringerung dcS bish-riqen Verdienstes nicht eintreten darf. Wo die Aiibeitsgeit bisher 51 Stun. den betrug tritt a!» Ausgleich eine Erhöhung des bisherigen Zu- schlaae« von 12 M Vroz.«in. 4. Die Nachiwblung erfolgt von dem Zeitpunkt der örtlichen EinIMning des Achtstundentages an. sofern di«s«lb« nicht bereit? erscllgt ist. Aboffkehnt wurde von den Arbeitaeberv er treten, die Sin-fühning von Zeitköhnen an Stelle des Stücklohnes sowie di« als Ersatz datur dann von den Arbeitnehmervertretern gekovderten Marantielöbi« als Sicherstellung eines angemessenen Verdienstes. Die Ge-bilsen- Vertreter erklärten demgegenüber, später wieder aus diese Forde- runigen zurückzukommen.__# Arbeitstarifgcmeinschaft«nd Nchtst«ndentag im lÄärtnereigewerbe. i Der fübrende Unternebmerverband im Gärtnereigewerbe. der Verband deuischer Sartenbauheiriede. hat mit dem freigewerkschafl- lichen»nd mit dem tristlicki-naiionalen verbände eine Arbeits- gemeinschall ahaeschlossen. um eine allgen>-in?. zeitgemäße Reae- lung der Arbeit», und Lohnvertülmisse' berbeizukühren. Die vorerst getrostenen Vereinbarungen sind'olche. die allgemeine Äleltung haben sollen. Jbre Ernänziing soll durch örtliche Abmachungen erfolgen. Grundlegend wird bestimmt: Die verbände der Arbeitnehmer werben all beru'en« vertretnnien der Arbeiinehmer anerkannt DaS ArbeitSnachweiswesen ist überall pariiätisch zu ordnen und zwar in Anlehnung an die kommunalen Nachwei>e. soweit solche vorhanden. Als Arbeits-eit ail» ller Achtstundentag und zwar im Winter in allen Br'anchen undBetneben im Sommer fni dieEemeinde-, Friedhofs«, Land'ch'fts« und Privaigärtnerei. Do in Blnmen- und Baiimichlilgävtnereien damit im Sommer nicht auszukommen sein sollte, ist eine ausnahmsweise Neberstf"« tung bis zu zehn Stunden tulässtg. Die regelmäßige wöchentliche ArdetiSreil beträat 48 Stunden. Jede Neber»eit ist mit Ankichlaa zu veraüten. üo>lir- notwendige Sonn- und Feiertagsarbeit jedoch nur mit gewöhnlichem Siundeniohn. Die Höpe de« Lohnes, der in Rücksicht auf die ort- lichen Löhne in Industrie und Geweibe zu bemesi-n ist, wird durch örtliche SchlichiuiigSaiiSichüsse sestgeietzl, die dermaßen in« Leben zu ruten sind, daß sie sich netzartig über da« ganze Reich der- breiten. Heber diesen Lusichimen liebt ein Zeniralschlichtung«- aueichuß mit dem Sitze in Berlin.— Der Vereinbarung baden sich nachlräglich angeschlosle» der Verband deutscher Privatgärtner und der Bund deulicker Baumichulenbeiitzer. Branchenversautmlunz der Kartonarbeiter. Die Lohn- und ArbestebeHngurgeii stände» im Mutelpunkt der Erörterungen. Die Nniernebmer wollen zugestehen, daß tä Ii» acht, SonnnbeiidS vst, Stunden, ararbritel wird. Zu nennenSwerie» Zugeständnisse» in bezug auf Lobnerdödliiig sind sie jedoch nich> i'etf'.t. Nur wenige Fii men wollen bei infolge ArbeilSninngel ver- kürzler Arbeitszeit für die ausfallenden Stunden eine Enlschäoigung gewähren. In der AuSiprache trat die größte Nnzuinedenbeit mit den be- siebenden Vertälliäsien zutage und et wurde eine Kommission ge wählt, die mit den Unte'nebmcrn zwecks Erzielung weiterer Zu- geständnisie vei handeln>oll. Aon der..Freren vereinizun« felbständizer Schuhmacher Per- linS" war für Mittivvckpabend eine Dersmrunlung zwecks Wahl einer Rätevectretung einliernfen worden. Sie hatte sicki eine? kehr guten BeiüchS zu erfreuen.„Unsere Forderungen an die Neg'.erunz" lautete da? einleitende von iozialistiscbem Weist« getragen« Referat Jm Anschluß daran wurde xine Reioludion vorgeschlagen, worin ge- sagt ist. daß die Versmnincklten zur Regierung Ebert Haase stehen. von der si« einen freiheitlichen und gesuntea Aurbau der deutschen volkawirtschast sowie die Wabruna ihrer Interessen erwarten. Räch sehr ausgiebiger Debatte wurde die Resolution gegen ganz wenige Stimmen«engenommen und die Wahl von zehn vertrewrn bewirkt. Eine stark besuchte BersammlunF der Arbeiter der Schult.ieiftbranerei-Betriebe tSroh-Verlrus nahm iw„Winteryarten" der Schultheißbranerei Abteisung VI sfrühere Unionsbraueoei) die Wahl zum Aicheiterrat vor. Mit ganz wenigen Ausnahmen stellten sich di« Anwesenden«rf den Boden der Nabonalvcrsammtung. Einstim-mtg lou rd« u.«. folgender Antrag angenommen: Di« Direktion ist sofort zu ersuchen, eine einmalige größer« Teu«. runySzulag« zu gewähren. Motiviert wurd« die Forderung damit. daß di« zurzeit gezahlten Löhn« in keinem Vcrhälwi» zu der all- gen'-einen Teuerung stekzen, und daß trotz de« Bemühens der Di- rektion und des AuffichtSratS. die jetzige Rentckbilität deS Unter- nebmcnS als schlecht hinzustellen, für das letzt« GeschästSjahr wiederum eine Divideich« von tS Proz. gezahlt wird. Die jetzigen Minimollöhn« betragen einschließlich Kriegs- teueriuigszulage 66 bis 79 M. wöchentlich. Sie bleiben somit ganz wesentlich hinter den in andere» Brcmchon gezahlten zurück. Einer Alempiierversawmtiing tag der Entwurf des vom Metall» arbeiler- verbond aliSgeaibelteien Kollektivarbeiis-Ver» trage« zur Stellungnahme vor. Sie fordert, daß die Arbeitszeit einschließlich der Pausen 3 Stunden betriqen. soll. Bezüglich UrluubSgewäbrung wird di« generelle Gewährung von 8 Taoen Urlaub für jeden verlangt, der ein Jahr hindurch gearbeitei hat ganz gleich«b bei einem oder mehreren Unternehmern. Akkord- arbeil:oll ausgeschlossen sein. An Lohn werden beansprucht für eben auSgelernte Klempner 2 M.. vro Stunde und für ältere 8.59 M. im Minimum. Mit diesen AbänderungSvertrSgen wurde der Entwurf als geeignete VerbandlungSgrundlage gutgeheißen. Zur Lohnbewegung in den Hamburger Genossenschasts-. betrieben. Das kaufmännische Personal der GroßeinkaiffS• Gesellschaft' Deutscher Koniumvereine hatte im Oktober eine einheitliche Eni»! schuldungszulage von 899 M. Verlangl. Am ll. Dezember wurde i ihm endlich der Bescheid, eS ieien bewilligt worden: für ledige weibliche Bnaestellie 199 M.. für ledige männliche 159 M., für verheiratete 299 M. und kür jedes Kina 25 M. Die Perkonalveisaininlung be'chloß einstimmig, dieien Versuch einer Abfindung zu verwerfen. Den schärsstrn Widerspruch land insbesondere die Zurückietzunz der weiblichen Angestellten, die ohnedies für gleiche ArbriiSleistung viel schlechter bezabli werden als die männlichen Kollegen, trotz der alten sozialdemokratischen Forderung der Wleichberrchtigung dir Frau, Die jetzige Zunickietzuiig wird um ia ichmerzitcher empfunden, alS 75 Konto» rislinnen inzwiichen ibre Kündigung zum t. Januar emvkangen baden und in dieser Zeit der Arbeitdlvsigkeit dem grauen Elend entgegensehen. Deshalb wurde der Zentralverband bei HandlungS- gebilren beauftragt, die ursprüngliche Forderung wieder aus- zniiebmen, und zwar gemeinsam mit den übrigen zuständigen Gewerkschasten, da die»ichtkausmänniichen Kollegen sich anschließen In de« Lohnforberunzsangelegenheit der vngestelltni de, Firm« Mittler u. Sohn wird unS mitgeteilt, daß ein« Klärung noch nicht erfolgt ist. Es sollen am Montag im Beisein des Orgain- sabionSleiter» Unterbandlungen mit dem Finneniii ha der geführt werden. Sin Zurückweisen von der bescheidenen Mindestforderung ist auSgeschtosien-, auf weitere Hinauszögecungen lassen sich di« An» gestellten nicht ein._ Klagen der Postaushelker! Unk wird geschrieben: Die PoswuShelfer und-Helferinnen die während der harten KnegSjahre ihre schwere und verantwor tungSvolle Arbeit mit großer Anzopsenung und Hingebung verrichtet halben, sehen über ihre weitere Brsck'ästig'ung bei der Reichs Post in ein« recht trübe Zukruirft. De Olterpostdirektion versuch- jetzt diese Aushilfskräfte abzuftosien Auf den verschiedensten Post ämtern sind bereit« Kündigungen erwl�t mit dem Bemerken, daß sich dieselben noch anderweitiger Beiichcrstiglung umsehen möchten. sie wenden mir tageveise weiterbeickiäftigt. Bedenkt man. daß be der Rcich-Spost teilweise noch die bssdündige Anbeitszeit pro Woche besteht, ia muß man sich doch die Frage vorlegen, ob dies« Eni- lassungen unbedingt notwendig seien. In der Privot-ndustrie hat sich da« Anlreitgetertum mit den Onoanisat ionen der Arbeitnehaier verstän.diqt Um Entstissungen wöAichst zu vermmden. ist überall eine entsprechende Anbe'tSzeitverkürzuna eingeführt. Was in diesen Betrieben möglich war, muß bei eini-'-rmaßen gnitem Willen auch von der Oberposid: rektion wohl«nick dwrchce'ührt w»ntzen können. Kommen doch hierl'e,!ebr viel alleinstehende Personen und iolch». die für den Unterbalt ihrer Eltern teilweise mit aus- kommen müssen, in Frone Dteie lange Sorge erfüllt jene Un- glücklichen furz vor dem Fest de? Liebe. Di« Reichsbechöiben sollten in dieser Fra�e den Privatbetrieben mit gutem Beispiel voran- geben und bestrebt sein, alle« zu vermeiden, wa» dazu angetan ist. mir Erbitterung zu erregen. DeSbalb raten wir drin-zend die Ober postdi rektion, zu dieser Frage schnellstens eine Aufklärung er» gehen fii lassen, damit die Änshilfskräft« beruhigt«eichen. parteinacknÄten. TaS„Hamburg, er<5cho" erscheint zweimal täglich. Aus einstimmigen Beschluß der Hamburger Parteileitung wird da«„Hamburger Echo" vom ld. Dezeucker ab zweimal täglich er- scheinen._ yreircNgiSse Sem rinde. Sonntag, den 15., vonn. 9 Uftr, Pappel- «llee 15/17; Neukölln, Jdealkasm», A-eichselstr. S; Oberschöneweidc, Wtl» O. Pamp: Fretreltgiöse vorlesunz.— 15� Uhr, Klein« Frankfurter Str.«. Bonrag v»n Hen» Dr. Paul Krisich«:.Kri- lifrff« veobachtunzer! über Wehcimwlssinstizasien alter und neuer �eilk l. Kulturgeschichtlich« Uebersicht. Gäste willkommen. fumanistische Gemeinde. Sonniag, nachmittags 5 Uhr, tn der Aula riedrlch-Werdersäicu Oberrealschule, Ntederwallstr. 12, Vortrag des Herrn Dr. R. Pcnzig über:„Der sozialdemokratisch« Staat und die Kirche/ Gäste, Damen und Herreu, willkommen. , ßrieffaftcR der Neöaktion. Jeder wr den Briefkaste» bestimmten N»fraze klla«««»» e» Buchst»»«» und eine Nummer bei. Brieflich» riusfunli wir» nicht erteilt. Sillae v»- fraaen kra»e man in der Juristischen kprechstimde, Lindenflr.», S. Hof Nnf», i Trelwcn, 4 bis 7, Sonnabend» 3 bis 5 Uhr nachmittags bor. Echriftstücke und Vertröge stiid mitzubringen. E. A. Ivo. Richten Sie die Anfrage an das RcichSamt des Innern Wilhclmstr. 74. Bis zur Entlassung haben Sie Anspruch auf Löhnung und Verpstegungsgeld. Den Anspruch machen Sie bei Ihrem Truppenteil gel- tcnd.— L. ä. L Die amtlich« Bekanntmachung der Amnestie ist in den nächsten Tagen zu erwarten. AlSdann kann erst bestimmte Auskunst er teilt werden.— Henkel. Stettiu-r Str. Ja, folern Sie nicht ausgetreten sind.— M. O. 42. 1. Ja. sosein Si« nicht ausgetreten sin», ll. Dt« Repa- raruren muh der Hauswirt veianlasien und uezablen, ein« Kürzung«er Miete Ihrerseits ist nickt statthaft. Z.— 5. Damit können wir un» Wege« Zeitmangels nicht beschästigen.— F. 18. Erinnern Sie bei der Renten- stell«,'eventuell reichen Sie Beschwerde an das KriegSmintsterium ei».. B. B. 100. Die Haushalwngtgegenständ« gebühre» Ihnen im volle« Umsange, die übrigen zur Hälfte— Bernau, Süd. Sie können unter Darlegung des Sachverhalt» Beschwerde beim UegieningSpiäsidente»« heben. Ist diese Besckwerdr erfolglos, so sieht Ihne» her Rechtsweg wegen Schadenersatz beim ordentlichen Gericht»sie».— M. Ps. Die Entlassung dieses Jahrgangs ist.nicht befristet, sie kann sofort erfolge». «»r»erau«0rv»ri'Kr am ntttlr*»»t>r»kr»>ti»l«a»»Ig Sonntag mtrra«. Zmiöchst etwa» költer,»»i0beri?dc»d Anfhetterung, mächtige östliche Winde, lpäter im Besten»en« Erwärmung, Regensälle, nach lüdwärt« tzrob-nde Amde Verantioortlild für Politik-»rtl» Sott, er, Berti»: für»en üdrtgen Teil de« Vlatles Altred Scholz, Ileukullni für itnzeiaen llHeodor sttloile, Verlin. Verlaai Vcrwärts-Verlag G. m.». H.. Verlin. Druck Vorwärts-Buchdruckerei u»» VerlagSanstait Baut einger u lk» in Berlin, eindenttraste S. virrzu t B«u«»:. �..xveiiilieissl Unsere üescliäfisMuser sind heute Sonnabend� wie Immer von 9 Uhr an, und morgen Sonniag, von 1 Uhr an geöffnet. lüUSM an Jedermann Ktcinstc Anzahlung« Größte RQckfllcht. Bequemste Anzahluug. Einzelne Möbelstücke werden bereitwillgst abgegeben. liietere anch nach anawArts. !fl. Landwehr, Mfillerstr. 7, 1, Weddingplatz Blaue Schilder beachten i.' MM-DMÄ Di. 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Sosb«« erschien da» Werkt WinspüebklliebPssetüjdst. 4b Tafel» mit er läutern deen Text 19 SR. per Nachnahme. L. Schwarz Sc Co., Brrlag»- duchhandwng, Berlin C Ich Dresdener 5tt. 90. 165/8 «u lUfuTBitej Ml~ �»S saa-ren verein« 7 WWWW«rpgwnge «nzUISM a» aichSinUn fltr die»rllildi udung rinea Privat- Anschriften unt B.» a. d..vrrwari»" erbet vi« rationellst» u. billigste �ßvM'AItzie »xtr. stad�oielseitverwen»», Kriegsanleihe! ll. Stücke,»rn Prisatmann zu kauten gesucht kültlrlbach, »h«rl,tt«,»urg, llhlandstt lSch ebarienhau« 4 Treppen. 451» . C.». 1. 5a» 19«Ml. Mauwc st Benutz k ststch«, o. liebst, k. e. Witwe, w. Btii.ang, 5W. Oll. a.».«tttzarch»itschtuprOkr«!