|tg*345a* FZ. Jahrg. !vez»«SvretS: Eiertcliäßn. 6.75 M!. ir.onQtl.2.2S Mk. fisi ins Heuz. vorciuSMhibar. Einzelne Siuminern lo Pfennig. Postbezug: DtoiialNch Z2B Ml., exkl. Zustellungs- gebühr. Unter Kreuzband sür Deutsch- land u L esterreich-Ungarn>.50 Ml. für das übrige Ausland!>.50 MI. bei t liglich einmaliger Zustellung l.SO Ml. Poftbcsiellunqcn nehmen an Däne- niart. Holland. Luxemburg. Schloeden und die Schweiz Einzclragci! in die Post-ZettungL-Preieliste. Der.Vorwärrs' ericheinl inochcnläglich zweimal. Sonntags einmal. Telegramm-Adresse: .Sozialdemolrar Berlin», Abend-Ausgabe. Verllnev Volksblalt. Zentralorgan der fosialdemohrat? feben Partei Deutfchlands. (tCPfaiiRig) Nnzklgrtlprcis: Die achtgcfpaltene NonbaeeiSezeU« koilcl«o Big.„Kleine Anzeigen", daS ictlgedrullle Aor:-ii Pfg.(zuliissiz 2 fetrgedruclte üäorte), ledes weitere Wort M Pfg. Etellengeiuchc und Echlafslellenanzeigen daS crslc Wort 50 Pfg.. led-S weitere Wort!ö Pfg. Worte über>5 Buchstaben zählen sür zwei Worte. TeuerungSzuichlag 50»/� Familien-Anzsigcn. polittschc und gewerlschastliche Lercins- Rnzelgen üll Psg. die Zeile. Anzeigen für die nächste Nunimcr müssen bis S lllir «achmillags im Haul'tgcschüst. Berlin EW.SS. Lindeiistrage S, abtegeven werden. Geöffnet don S Uhr jrüh bis e Uhr abends. RsSaktion unS Cxpsöition: SA. SS, LinSenstr. Z. acrmvrecher: Amt Morihplatz. Str. 15190-15107. vorwörts-verlag S.m.b. y., SA. SS, Linöenftr. L. Fernsprecher: Amt Moriizplatz. Nr. 117 50—51. Sie erste Sitzung cles Kongresses. NuH!ff und würdig hat d?r Kongreß der A.- und S.-Räte ganz Deutschlands seinen Anfang genoininen. Ueber dem Gan- zen liegt der organisatorische Geist der deutschen Arbeiterbewc- gilno. und man fühlt eine starke ordnende Hand. Die Stimmung der Versammlung wird durch den demonstrativen Beifall gekenn- zeichnet, mit dein Eberts kurze Begrüßungsworte aufgenom- wen werden, und durch die Wlehnung eines Antrags. Lieb- knecht und Rosa Luxemburg als beratende Mitglieder hinzuzuziehen. Wenig besagt dagegen die�. Ablehnung eines sozialdemokratischen Antrags, die Komniissionen aus je 6 Sozial-- demokraten und 3 Unabhängigen zu bilden, was, soweit sich die Dinge bisher übersehen lassen, der Zusammensetzung des Kon- grosses so ziemlich entsprechen dürfte. Es wird beschlossen, L Sozialdemokraten, 3 Unabhängige und 3 Soldaten zu nehmen, und es geht auch so! Der Anfang sieht unter glückverheißenden Zeichen. 4 Das Organ des Spartakusbundes überraschte heute mor- gens die Oesfcntlichkeit mit folgender Ankündigung: Hc-uee Montag große Massendemonstration? Ar- bester Berlins?. Genossen! Heraus aus den Betrieben! Es gilt, den Zentralrat der Arbeiter- und Soldatenräte ganz Deutschlands würdig zu begrüßen.(!) Es gilt, den ent- schlöffe neu revolutionären Wille!? des Berliner Proletariats zum Ausdruck zu bringen. Heraus auf die Straße zur Massen- demonstratio«! Keine Berliner Arbeiterorganisation, weder Mehrheits- Partei, noch MnderHeUbpartei, noch gar Gewerkschaften, sind mit diesem Streich einiger Spektakelmachcr einverstanden. Keiner— glauben wir— hat von ihm auch nur gewußt. Wenn es trotzdem den Spartakus-Agenten gelungen ist, die Arbeiter da und dort aus de» Betrieben heraus auf die Straße zu brin- gen, so werden die Genossen aus dem Reich mit Erstaunen auf dieses Schauspiel blicken, das für die Disziplin und Geschlossen- heit des Berliner Proletariats ein schlechtes Zeugnis ablegt. Dieser skandalöse Zwischenfall wird sür den Kongreß nur ein Grund mehr sein, mit den Organisationszerstörern ein deut- liches Wort zu reden. Die ganze Macht d�r A.- und S.-Räte gegen daS nichtswürdige Treiben des Spektakel- bun des! � Der größte Teil der ArSotwr in den großen Betrieben sieht die Schädlichkeit der Arbeitsniederlegungen zugunsten wertloser und unsinniger Demonstrationen ein. So wird uns aus dem Schwartzkovffschen Betriebe, Zinnewitzer Straße, berichtet, daß die heute früb erfolgte Aufforderung zur Arbeitsniederlegung durch die Vertrauensmänner unter den Arbeitern lebhafte U n z u- fr-.edenheit bervorgernfen habe. Die Arbeiter erhoben den Einwand, daß man sie doch erst fragen müsse, ob sie mit der Acbeitsniederleaung einverstanden seien. Von 2000 Arbeitern folgten nur etwa 600 zögernd und unwillig der Parole. In den Deutschen Waffen- und MunitionSbelrieben folgten von 5000 Arbeitern 160 der Parole. Spartakusagenten ichlugen hier einen Parteigenossen, der auf den ll,slnn der fortwährenden Arbeits Ntederlegun- g-n hinwies, ins Gesicht. Wie lange will sich die Arbeiter- schaft den Terror einiger Raufbolde gefallen lasten? In einzelnen Abteilungen wurden die Arbciter mit vorgchal- tcncm Revolver aus dem Betrieb herausgeholt. Bei Schluß deZ VlatteS demonstrierten einige hundert Sparta- kistcu auf der Rampe des AbgeordnctwhauscS gegen die Nichtzu- lassung Liebknechts und Rosa LuxrmbeqjS und brüllte,>:„Nieder wit Scheidemann!" Die EröWung. Erster Tag. Berlin, 10. Dszeacher Hüft. Die Stirnwand daö S«ak«S des Abgeordnetenhauses ist mit -�.ftbeerkränzen und roten Bänder», die Vorstands- und Redner- tribüne mit roten Behängen festlich geschmückt. An dem rechten RegierungStsch hat der gesamte Rat der Volks- beauftragte Barth Platz genommen. An dem linken Regie- rnngStisch sitzt der VollzugSrat. Der Saal ist voll besetzt, die Tri- bunz stark besucht. Um 10 Uhr 35 Min. eröffnet Richard Müller die Sitzung im Namen des Berliner VollzugSratS mit einem Will- tom menSgruß zu ernster, verantwortungsvoller Arbeit in diesem Saal wo einst die stärksten Stützen der Reaktion waren, wo die brutalsten Herrenmenschen, die preußischen Junker, versuchten und leider auch oft erreichten, das Volk in Fesseln zu schlagen. Hier sollen Sic dem Volke den Weg zu Glück und Wohlergehen weisen. In Ihren Händen ruht die Zukunft des deulsckwn Volkes. ffeber von Ihnen will das Beste des deutschen Volkes. Aber ich fürchte, wir sind uns nicht olle einig über den schnellsten Weg dazu, »nd es wird hier ein scharfer und leidenschaftlicher Geist erkämpf toben. Aber wenn wir alle bestrebt sind, nur der Sache zu dienen, dann in erden wir fruchtbare Arbeit leisten und dem Wohl des Volkes dienen. Unsagbar schwer haben die Hand- und Kopsarüciler und die Soldaten in dem langen Krieg gelitten. So morsch und faul loa? das fluchbeladene und verbrecherische Regime, daß es beim ersten Stoß zusammenfiel. Die Arbeiter und Soldaten haben beute die Macht; in Ihre Hand ist gelegt, ob auch weiter die Arbeiter und Soldaten die Macht bethalten sollen. Der Kampf dagegen begann schon in den ersten Tagen und ist geführt worden bis zum heutigen Tags, geführt mit Verleumdungen und persönlichen Verun- glimpfungen. Von dieser Versammlung erwarte! unser Volk, den Weg aus dem Elend gewiesen zu erhalten, in das es gestürzt warben ist. Ihre Aufgabe ist es, die Grnnblage für dir deutsche sozialistische Republik zu legen, die weder Herrscher noch Knechte, weder AuS» beute? noch Ausgebeutete kennst Vor unser er' Arbeit aber gedenken wir der Opfer des Weltkrieges u nd der gefallenen FreiheitS- ? ä m p f e r. Mit goldenen Lettern bleiben ihre Namen cinge- tragen in dem Buch der ftlesthichte.(Das.Haus erhebt sich.) Darauf crgwift das Wort im Namen des Rate? der Vokksbeauftragtsn Ebert: Soldaien und Arbeiter der deutichen VoUSrevublik! Kit einem Ruck lestwnschzft-licher Entschlossenheit Habt Ihr' in den ersten Rovembertagen zertrümmert, was im Laufe der Zeit morsch ge, ! worden lvar, habt Ihr die Abhängigkeiten zerrissen, die man als gottgegeben ansah, uird den deutschen VolkSstaar vollkräftig ins Lckben gesetzt. Die Könige s i n id a u s und d av o n, die Rcpu- GlänZenös? VaWes in Inhalt! Eine Probe für die Wahl znr Natioitslverfammlung. Dessau, 16. Dezember.(Eig. Drahtbericht des„Bor- wärtS".) Die Wahle» zur konstituierenden Landes- v e r s a m m l n u g für Anhalt hatten folgendes Ergebnis: ES wurde» Stimmen abgegeben für die Sozialdemokratre.. 9I Bürgerliche Demokratie..... 54447 Bolksyartci(Sonst)...... 9255 Mittelstand......... 3 249 insgesamt.. 159 130 Gewählt sind; 22 Mehrheitssozialisten 12 Bürgerliche T-emokraten 2 Volkspartei(Konservative). Die Mittelständler erhielten im Hinblick auf die zu ge- ringe Stininienzahl keinen Vertreter. Die Unabhängigen konnten eine eigene Liste nicht ausstellen, da sie die er- forderliche Zahl der Unterschriften nicht zustande brachten. In den einzelnen Kreisen wurden Stimmen abgegeben: I. Anh. ReichstagswahlkrciS. Sozialdemokratie!.... 45 849 Bürgerliche Demokratie.. 28 744 Volkspartei...... 5 060 Mittelstand...... 3 249 82 902 H. KreiS. Sozialdemokratie.... 46 880 Bürgerliche Demokratie.. 37 702 Volkspartei....■. 4 165 ,76 278 Der glänzende Wahlausfall ist ein deutlicher Beweis, daß die Wahlen zur Nationalversammlung der Aibeiterfchaft nicht den Sieg der Revolution entreißen, wenn sie sich geschlossen um das Banner der Sozialdemokralie schart! * Die Größe des Wahlsieges ist erst zu ermessen, wenn man die gestrigen Wahlzisfern mit denen der ReichLlagSwäffl von 1912 vergleicht. Im Januar 1912 wurden in ganz Anhalt(Wahlkreis 1 und 2) abgegeben: 34 405 Stwanen für die Sozialdemokrttie, 5175 Sttminen für die Konservativen, 13 395 Stimmen für die National- liberalen, 8415 Stimmen für die Fortschrittler und 4004 Stimmen für die Demokratische Vereinigung. Im ganzen also 31 405 sozial- demokratische Stimmen gegen 30 649 bürgerliche. Fetzt dagegen stehen 92 292 sozialdemokratische Stimmen gegen nur 00 951 bllrger- liche. AuS einer erheblichen Minderheit sind also die sozial- demokratischen Wähler eine st a r k e Mehrheit geworden. 1912 wählten 46 Prozent der Wähler sozialdemokratisch. 1913 haben 58 Prozent der Wähler der Sozialdemokratie ihre Stimme gegeben. Ein Achtel der Wählermasse wurde neu für die Partei gewönne«! Wik muß nach den Worten unseres großen französischen Genossen und Friedensfreundes JaureS eine Rc- Hon von Königen sein. Alle alten Herrenrechte sind mit einem Schlage zerbrochen, das Recht dsS Volkes ist die Grundlage des doutschon. Staats. Aber wir sind uns klar darüber, daß die Repu- blik erst deiw. den Kern ihres Wesens erfüllt, wenn sie nicht nur die Herren, sondern auch die Ausbeuter beseitigt. Die tapferen Kämpfer der Rsoolutivn. welche die Fürsten vom-Throne, baZ Junkertum und die Schwerindustrie ans der Herrschaft des Staates vertrieben haben, soll?«.die Republik der Freiheit erobern, die freie sozial istische VoltSrepuil l ik. Diese junge NepuWik macht einstweilen noch einige Kin- derkran kheiten durch. Fünf Wochen nach der Revolution ist der neue Staat noch nicht so gefestigt und geordnet, wie es die«lte öOOjÄhrige Herrschaft der Höhenzollern und die 1000jährige der WittelSbecher war. Me, die ein großes Geschrei darüber er- heben, wir vermöchten der Anarcküe nicht Herr zu'werben und seien nicht i nistande, einen norumlen Verlauf des staatlichen Lebens her- bcizuführen, haben gewiß nie am Aufbau auch mir der kleinsten Organisation mit geschaffen. Ihr Arbeiter um» Soldaten, in Eurer übengroßen Mehrzahl alte tätige Mitglieder der Ar- beiterbewegang, wißt, wieviel Müh« die Gründung des kleinsi-ni ParierdercinS oder der tleinstieu G ewerksch« ftSzuch lste l le macht, wie lange rS dauert, ehe sie ihre Ausgabe wirklich erfüllt. (Sehr richtig!) lind Ihr loerdet Euch nicht wundern, ivsnn der gewaltig Umschwung der Aovemüevtage nicht alsbald einen Apparat zustande gebracht l)at, der reibungslos läuft und tuir höchstem Nutzeffekt arbeite!. Gewiß drängt die Zeit. Nach den unsagbaren Verwüstungen deS vierjährigen Mordenz -nach der frivolen Leichtfertigkeit der früheren Gewalten, die alles aus ein« Karte gesetzt hatten, und als sie fehlschlu«, ratlos dasimiden, nicht mehr aus und«in wußten und schließlich feige desertierten, steht die junHe KvlksrepuAi! vor den schwierigsten Ausgabe«, die je einen» eben erst geschaffenen Staatswesen gestellt worden waren. Jnmilten eines allgemeinen Mangels an Bedarfsgütern jeder Art soll sie für ungezählte Millionen Aken- scheu Arbeit schaffen, während alle Rohstasse fehlen. Inmitten einer allgemeinen Auflösung der alten politischen � und sozialen Oüdnung muß sie unbedingt dafür sorgen, daß das öffentliche und wirtschaftkiche Leben nicht einen Tag still steht, daß Sicher- heit, Nahrung, Kleidung, Beleuchtung und Heizung vorhanden sind. Die uns gestellte Aufgabe ist wahrhaft g i g a n t i f ch. Ihre , Lösung ist u ii m ö g l i ch, wenn jeder nach c i p« n e»t Kopf darauf los wirtschaftet. Nur fester einheitlicher Will« kann der urienldlichen Schwierigkeiten der Lage Herr werde«. � Die Arbeiter- klaffe im Waffenrock und in der Bluse, die im sotziaKstischen �Ka-vipre «die alten Götzen gestürzt und die neue Freiheit herbeigeführt, dürfen nicht dulden, dost Nncinigkeit, Zersplitterung, Eigenstnu, Eigendünkel und Eigenmächtigkeit sie um die Früchte d«r Revo- lution bringen.(Stürmische Zustimmung.) Sic muß unbMngt verlangen, vrch ein einheitlicher Mehrheitß willen gebildet wird und eine einheitliche L i n i e in allen prak- tischen Maßirahimt der StaatHvrwa'ftnng innegehalten wird, iv-' c sie die Träger der Revolution barfchrr ibeu.(Lelohaster Beifall.) Als am 9. NovemlAr das Volk gesiegt hatte,«a»«S keine regierend« Gewalt in Dsutschiaild mehr. All« Mae!- habet warm auseinander gestolden. In dwsmn AnVentlicke«upi, n die Sieger die Gewalt ergreifen und die provisorische Regierung' schaffen, die bis zum Zusammentritt der Na- t i o n a l v e rs« n- in l u n a setzt neu zu regeln und ,u bekräftigen Jure AufgaV« ist Dazu haben Sie sich hier zusav«ie«gefundci!. (Sehr richtig!) Aertreler der Arbeiter auS alle» vezeude» Deutsch- lan'dö haben sich zusammengefunden. LH» Zusammenschluß soll bnS Beieinanderbleiben des einigen Teutschlands verbürgen. Ihr Zusammenschluß soll die Einheit im Wollen und Handeln d,r ReichSlettung sür die nächst««»ochen sicherstallon. St» soll«, müS der Gewalt der i'i*?e«idMa Wowluiiou den neuen RechÄstaat errichten. Auf die Dauer lsran«• nwc eine Rechtsquelle geben, das ist dsc Wille des ganzen deutsch« Soll-'?. daS war dir Sinn dar deutschen Revolution. Gewaltherrschaft hat uns ins Verderben geführt, nun dulden wir keinerlei Gcwatthorr chusst mehr, komme sie, don wem sie tvolle.(Lebhafter Beifall.) Je eher wir dazu gelanasn, unseren Staat auf die fest» Rechtsgrundlage des Willens der ganzen Natt»:: zu stellen, um so eher wird dt« deutsche Velisrepublik g» s« n d und stark, um so eher kann si« au die Erfüllung ihr« softe- listifchen Ziele herangehen. DaS siegreiche Proletariat richiet keine neue Klassenherrschaft auf. Es überwindet zu- nächst politisch, dann wirtschaftlich d« allen Klasssnfcheiduiigen und stellt die Gleichheit all dessen her, ivaS Menschen- antlitz trägt.(Beifall.) Das ist der große ideale Gedanke der Demokratie. Wer ihn ganz und restlos in sich aufgenommen hat, kann den dauerndenFrieden erringen, kann ein vollgültiges Mitglied der Familie der freien Volk« werden. Demokratie und Nationalversammlung, die endgültige Ueberwindung der Willkür- Herrschaft, die dauernde Garantie der Selbstregierung des BolkeZ. daS muß in dieser Zeit unsere Hanptssrgc fein.(Erneuter BeifalH Verrichten Sie hier ein großes Werk der Freiheit und der Demo- krertte, und die Deutsche Volksrepublik wird aller Gefahren Herr werden und einer glücklichen Zukunft entgegen» gehen.(Stürmischer Beifall und Händeklatschens i GS folgt die Wahl des Präsidiums. Vie Serliner Unabhängigen für öie Nationalversammlung. Gegen Zusammengehen mit der Sozialdemokratie. Die Verbandsgeneralversammlung der Unabhängigen von Groh-Berlin. die am Sonntag in den„Pharnssälen" tagte. wurde von Paul Hoffmann eröffnet und geleitet. Zu Ehren der 14 Toten vom 6. Dezember erhob sich die Versamm- lung von den Plätzen. Zu Referenten über die politische Lage wurden H a a s e und Rosa Luxemburg bestellt. Hause verteidigte im ersten Teil seines Referats hauptsächlich Zusammengehen der Unabhängigen in der Regierung mit der MehrhcitSvartei. Die Mehrheitspartei sei zmar nach Ansicht Haaseö am S. November nicht auf der Höhe der Situation gewesen, aber selbst Liebknecht habe sich damals bereit erklärt, in die Regierung einzutreten, allerdings nur auf drei Tage, um den Waffenstillstand zu schließen. Im übrigen er. innerte Haase daran, in wie stürmischer WH sc die erste R ä te- Versammlung im Zirkus Busch das Zusammengehen ge- fordert hatte und daß die Soldaten sogar mit Verlassen der Ver- sammlung gedroht hatten. Gegen daS Zusammengehen im Vollzugsrat haÄ nie-mand. elwaS. warum also gegen die Zusammen- arbeit in der Regierung? Der Spartakuk-Bund erklärt in ver „Roten Jahne", er wolle die Regierung nur mit voller Zustim- mung de? Volkes übernehmen. Was aber soll in der Zwischenzeit geschehen, bis das Volk sich auf dscfen Boden stellt? Haase wies darauf hin, daß überall Ginigunasbestrebungen in der Arbeiterschaft kür die Wahl zur Nationalversammlung und darüber hinaus her- vortreten. Heber diese Symptome kann die U. S. P. nicht ohne weiteres hinwoggchen. Haase kam dann zur National- Versammlung. Sie ist unabwendbar, sagte er. und ich lehne mich dagegen nicht auf. Die Frage ist nur: Wann? Haase pole- misierte dann heftig gegen die SpartakuSleute, die überhaupt keine Nationalversammlung wollen, und warnte vor sklavischer Nachahmung der bolschewistischen Revolution. Er trat für eine Hinausschiebung deS Termins zur Nationalversammlung ein. äußerte aber die Besorgnis, daß die ReichSversammlnng der Arbeiter- und Soldatenräte den Wahltermin auf den 19. Januar zurückschrauben wird. DaS Ergebnis der Wahlen in Grost-Verlln zum Arbeiter- und Soldatenrat nannte Haase erschreckend im Vergleich zu dem. was man sich früher davon dersvrochcn habe. Wenn der Zentralrat den 19. Januar als Wahltermin anseht, so werden wir unS gleichwohl beteiligen.(Widerspruch bei den Spartakusleuien.) Haase polemisierte dann noch einmal sehr heftig aegen den SpartaknS-Bund und sagte: ES geht nicht an, daß der Spartakus- Bund, bor zu unserer Partei gebärt, aber eine eiaene Oraanisation besitzt, uns mitten in unserer Organisation bekämpft. Auf dem Kongreß in Gotha erklärte Hrckert: Wir unterscheiden uns von den Ilnabbängigen. aber wir werden ihre Nartei als ein schützen- de? Dach für die Kriegszeit gebrauchen. Ich habe dagegen damals protestiert und sage auch jetzt, daß es besser ist, daß wir uns trennen. Am Schlüsse seiner Rede rühmte sich.Haase, die Mehrheit?. sozialisten— er sagte etwaS veraltet Reaierungssozialisten— vor« ivärtSaescbllhen zu haben. DaS kapitalistische System könne nicht in 24 Stunden gestürzt werden, iv« Regieruna bat ab-r alle? ge- tan, um den Prozeß seiner Vernichtung einzuleiten.(Stürmischer Beifall.) Rosa Luremburg nannte in ihrem Korreferat HaaseS Rede eine Anklagerede gegen seine eigene Politik. Sie drohte mit den Ge- fahren der Gegenrevolution, gegen die die Regierung nichts getan habe. Nach dem 6. Dezember hätten dir Unabhängigen ans der Regieruna austreten müssen. Di« angeblichen Großtaten der Re- gierung jeien alles nur bürgerliche Reformen. Wenn die N. S. P. jetzt in Berlin bei den Mahlen eine Niederlage erlitten hat. so ist die wahre Ursache die Politik HaaseS in der Regierung. lStürmische Unterbrechung.) Die Zustände in der U. S. P. seien in der Tat unhaltbar, und for- derte die Einberufung des Parteitages. Sie legt« der VerbandSver- sammlung folgende Resolution vor: Die außeroA>entl:che VerbandSvcrsammlung der ,N. S. P. von Groß-Berlin am 15. Dezember 1918 fordert: 1. Den sofortigen Austritt der Vertreter der ll.S.P. aus der Regierung Ebert-Schcidemann: 2. die Verbai-.dSversammlnng lehnt die Einberufung der Na- tionalversommlung ab, die nur dazu führen kann, die Gegenrevo- lution zu stärken und die Revolution um ihre sozialistischen Ziele zu betrügen._ von öen besten Wächtern öes Staates. Aus Platoe Staat, dem nach 490 d. Ehr. ge- sch*« denen Buch des griechischen Idealphilosophen, das den Staat zum Erzieher zier höchsten Sittlichkeit macht, sei fol- gende, heute wieder besonders tagwichtige Stelle mitgeteilt. „Gut denn, welche Frage bleibt unS dann noch offen?" „vielleicht die. wer unter den Bürgern Regent und wer Unter- tan fein soll?" »Eben diese!" .Daß die Alten die Regenten sekn müssen, denen tte Jungen zu geljanften haben,»st doch wohl unzweifelhaft?" „Gewiß I" .Und zwar, daß eS die Besten unter ihnen feien?" „Auch daS!" .«a»e. find nicht die eifrigsten Landwirte die Besten?" .Freilich!" .Und nun, da wir die besten Wächter kennen müsserh find es nicht die. die am eifrigsten den Staat bewachen?" .Fwilichl" .Müssen sie zu diesem Zweck nicht verständige und fähige Leute sein, die auch besorgt find um den Staat?" .So ist eZl" .Ganz besonders ist mau aber doch um etwas Geliebtes he- sorgt?" „Ohne Zweifel l" .Und unsere ganze Liebe schenken wir doch wohl dem bor allem, von dem wir glauben, sein Nutzen sei auch unF» Nutzen und sain Wohlergehen sei auch unser Wohlergehen und umgekehrt?" „Nicht anders!" „Sa muß man unter allen Wächtern selche Männer mc»suchen. vi«««wiesenermaßen ihr gan.*«» Leben lang mit aller Lust dem nachkommen. waZ ihnen ein vorteil de« Staates bedeutet, die fich aber auf alle Weife davor sträuben, zu seinem Nachteil zu handeln?" .Ja. da? sind die richtigen Leute I' .Dann muß man vor allem darauf aufpassen, ob fie fort- wahrend durch all« Lebensalter wahrhast trau« Wächtar diese« Grundsätze« gewesen sind, ob»ein« Zaubergewalt, keine Macht sie zwing-» lam, da»•Iwfc», daß m«n n* den»«Mk des Staat« 8. Die sofortige Nebernahme der ganzen politischen Macht durch die Arbeiter- und Soldatenrüte, Entwafsung der Gegenrevolution, Bewaffnung der Arbeiterbevölkerung, Bildung der Roten Garde zum Schutze der Revolution, Auflösung des Ebert- RateS der Volksbeauftragten, Ausstattung des VollzugSrateS der Arbeiter- und Soldatenräten mit der höchsten Staatsgewalt. 4. Di« VerbandSgeneralversammlung fordert die sofortige Einberufung deS Parteitages der U. E. P. TiKkussion. Liesegang brachte«ine vom Zentralvorftand einstimmig ange- nommer« Resolution ein. Die Genossen Berlin? beschließen, fich bei aller Gegner- schaft gegen die NationaibersMumlung an derselben zu beteili- gen und in der Agitation den Arbeitern klarzumachen, daß nur die Räteverfassung den Geist und Inhalt unseres Par- tetpregrammS erfüllen kann. Jedes Zusammengehen mit den MehrhcitSsozialisten lohnen wir mit aller Entschiedenheit ab. Liesegang sagt«, wenn Haase die Einigung wolle, so würde er sich allein auf weiter Flur befinden.— WolmerShauS sprach für Einigung.— Barth wandt« sich scharf gegen Rosa Luremburg und sagte, er hätte die Revolution organisiert. Wenn aber die Spar- takus-leute dabei belfen sollten, hätten sie gesagt, das könnten� sie nicht.(Großer Lärm bei den Spartakisten.)— Liebknecht erklärte Ebont und Scbeldcmann für Schuldige. Haase und Barth für Mitschuldige, sie hätten geholfen, die Massen gegen den Bolsche- wiSmuZ aufzuhetzen. Er forderte Austritt der Unabhängigen aus der Rogierung und die„wirkliche" Revolution, die die Sozial- Patrioten zerselnnettern werde.— Koeppen fordert« Unterbindung idcr konterrevolutionären Press«. Ttröbrl sprach gegen Bolschewismus. Kein GhaoS wi? in Ruß- land! Wir brauchen die Nationalversammlung und müssen die Scheidelinie gegen rechts und links klar ziehen, sonst wird die Ge- fch-chte über uns hinweggehen.— Ebrrlein sprach vom Marien- dorker Standpunkt M'.S gegen S t r ö b e l.— Hilferding: Die Na- tronalver> n lumlu ng kommt. Neber„Nationalversammlung oder Räteverfassurrg" dis-kutieren, ist Zeitvergeudung. Zum Austritt aus der Rogierung besteht jetzt gar kein Grund. Man mag den Scheide- männern nachsagen, was man will, aber sie sind nicht dumm und deshalb nicht konterrevolutionär. Wir müssen für die National- Versammlung fein. Der Redner schlägt folgende Resolution vor, ine später mit 485 gegen 196 Stimmen, die auf die Resolution Luxemburg entfallen, angenommen wird: Die wicht igsbc politische Nirsgabe der U. S. P. ist augenAick- lich die Organisation der Wahlen zur Nationalversammffirig. ES bandelt sich darum, all« Kraft des Proletariats aufzubieten, um den Sieg de? Sozialismus über die Bourgeoisie zu erringen. Die U. S. P. betrachtet sich als die Trägerin der Revolution und als ihre vorwärtstreibende Kraft. Sie ist gewillt, all« daraus ent- stehenden Pflichten, wie eS die Situation jeweils erfordert, fei es in der sozialistischen Regierung;, fei eS in entschlossener Opposition gegen jede konterrevolutionäre Bewegung mit aller Ent- schiedenheit zu erfüllen. Sie fordert ihre Vertreter in der Re- gierung auf, mit aller Entschiedenheit und ohne schwächliche Rück- iichtnahme an der Sicherung und Vermehrung der revolutionäoen Emingenschaften zu arbeiten. Ferner wird einstimmig, in getrennter Abstimmung, anqe- nommen, daß ein Parteitag der U. S. P. stattfinden soll(ohne An- gäbe eines bestimmten Zeitpunkts).— Einstimmig entscheidet sich die Verbandsgeneralversammlung ferner gegen jede? Zusammen- gehen der N. S. B. mit den MehrhcitSsozialisten. Nach dieser Abstimmung gibt Cduard Vcrnstein einen Antrag zu Protokoll, der Verhandlungen über eine Eini- gung mit den MelirhritSsozialisten befürwortet. Als Ehesredakteur der„F r e i h e i t" war D ä n m i g vorgesehen. der erklärte, nach Annahme der Resolution Hilferding müsse er ablehnen. Herbst sprach gegen die Redaktionsführung des bis- herigen EhcstedaktmrrS Hilferding und sagte, wenn die„Frei- heit noch acht Tage lang weiter redigiert werde wie bisher, werde sich in ganz Berlin kein« Zei» tungSfrau mehr finden, die fie ve«kaufen wolle. „Die Unabhängigen vor dem Ende!", so hätte man diesen Bericht auch überschreiben sonnen. Sie sind jetzt endlich für Nationalversammlung und Demokratie, haben damit den sozialdemokratischen Standpunkt als richtig anerkannt, wollen aber trotzdem als besondere Partei fort- vegetieren. So muß daS arbeitende Volk bei den Wahlen über ihre Köpfe hinweg die notwendige Einigung vollziehen! Die Matroscndivision, die den Schutz der Stadt Berlin über- nommen hatte, hat den Wunsch, daß ihre Mitglieder ebenfalls baild ihre.Heinnrt wiedersehen. Da in Berlin genug revolutionäre Truppen eingetroffen sind, steht der Erfüllung dieses WimfcheS kein Hindernis entgegen. (und der Menschheit) bei jeder Handlung im Auge haben dürfe, untreu zu werden!" „Ihr alle, die ihr in diesem Stckkste wohnt," so werden wir weiter zu ihnen sprechen,„seid also Brüder. Aber die Gottheit, die euch erschaffen, hat denen, unter euch, die zum Regententum die Gabe haben, schon bei der Erschaffung Gold beigemischt, darum ihnen auch die höchste Weestmg zul»«»«t. med allen Gehilfen Silber; doch Eisen und Er, den Bnuecn und allen Handwerkern(einem jedem zum Besten). Ihr alle seid»ine« Stammes: deshalb werdet ihr»n den meisten Fällen Kinder zeugen, die euch gleichen— wenn e««ich vorkommen kann, daß aus dem goldenen Stamm ein fil- Hernes Kind oder au? dem silbernen«in goldenes hervorgeht und so fort in verschiedenstem Wechsel. So befiehlt Gott vor abom an- deren und erndainglich den Regenten, in nichts so gut ihecr Wächte c- Pflicht zu genügen, auf nichts so scharf acht zu haben»ls gerade auf ihre Kim der, auf ihrer Seelen Metall. Und wird ihnen etwa ein Kind geboren, da» Erz oder Eisen in sich birgt, dann müssen sie eS gerecht einschätzen nach seiner Art, und eS zu den Arbeitern oder Bauern tragen! wenn aber umgekehrt au« diesen Kinder hervor- gehen, die Gold und Silber in stcb tragen, dann müssen die Regen- ten st, hochhalten und st« zu Wächtern»der Schilfen«rhdhen. Dorm«in Orakel lautet: „Dem Untengang ist der Staat geweiht, den Eis«» oder Erz detvachwel" Hekne-MenS. LuSwi, Hatfts Hetni-Abend, gestern im Moisietstwü, sprang unseoem Tag« mit streitbarer Jungkraft a»S dem Haupt. Hein« ist in unserer Mitte in diesen Wochen. Hätte, das brodelnde Berlin Sleit gesund«, Jünstfetifche ReyokuiienSfvicrn auszurichten, so ätte die künstlerisch« Rabe dies«» Dichter», den die Realtion von gestern Jahrzehnt um Jahrzehnt ai« ihren Todfeind gehaßt, ge- fürchtet, verlästert bat, in»ial«, Tausonden haste F«wr aufflamaeen lassen. Die« ist gewitz. SS wäre töricht, mit Getue zu Nagen, dast«» zu solchen Festen noch nicht»am. Sie könnten doch an daS Mächtiger« der Bewegung des TageS nicht heran, blioben ein Hall nebenher. Ist die Stunde, die sie braucht, reif, so werden ihre Kreise wester ausladen. In- zwischen mögen die Quellen, daraus einmal ihr Strom sich nähren wird, in Sälen und Theatern ans eigenem freien Drang aus Scholl« und Fol» hmtcifpcMigcn. y�e«st stark«:, vom Tag«np- fangen« Kraft. Wie jegt an diesem Hewe-Aband, der so»oll go- Iätiht VwaM ch», biiJ/üii i/l«it ffh AfsTT>>r ÄOM SnrV»K � v fr- D'rWenzw zev Mae rvw-*- Polen bricht mit Deutfthlanö! Tie Zustände in Ober-Ost.— Tie Teutsche« für die innere Ordnung Polens schädlich. Warschau, 15 Dezember. Die Polnische Telegraphen- agentur meldet: Heute vormittag übereichte der Lorsland der poli- tischen Abteilung deS Ministeriums des Aeuhern dem Grafen Keßler eine Not«, in welcher unter Hinweis auf die Zustände in O b e r o st, wo die deutschen Behörden den polnischen Staatsinter- essen zuwiderlaufende Handlungen beginnen und gemeinsam mit den Bolschewisten vorgingen, die polnische Regierung die Ueber- zeugung ausdrückt, daß weitere Verhandlungen mit der deutsche» Regierung zwecklos, ja sogar für d«e innere Ordnung in Polen, sowie für die künftigen gegenseitigen Beziehungen s ch ä d- lich wären. AnS diesem Grunde sähe sich die polnische Regierung genötigt, die diplomatischen Beziehungen mit der deutschen Republik abzubrechen, und ersuche den dcut- scheu Vertreter, unverzüglich mit dem gesamten Per- sonal der Gesandtschaft die Republik Polen zu verlassen. Graf Keßler erklärte, er werde in der nächsten Richtung die Grenzen des Staates verlassen. Man geht wohl nicht fehl in der Annahme, daß dieser Schritt, der eine Ausweisung der deutschen diplo- matischcnVertretunginPolen bedeutet, mit der An- Wesenheit' der Ententekommission in Warschau in Zusammenhang steht. DaS Warschauer RegierungsSorgan„Monitor" veröffentlicht ein Dekret der polnischen Regierung, durch daS die Konstituantewahlen «ruf den 26. Januar 1919 angesetzt werden. DaS preußische Teil« gebiet soll an der Wahl teilnehmen. Es wird in zehn Wahlbezirke in folgender Weise eingeteilt: 1. Karthaus, 2, Allenstein, 3. Thorn, 4. Posen, 5. Gostyn, 6. Oppeln, 7. Beuthcn, 8. Kattowitz, 9. Flatow, 19. Neiße. Erft Zrieöen, Sann Aufhören Ser SlockLÜe! Keine Erleichterung während des Waffenstillstandes. Washington, 15 Dezember.(Reuter.) Da» Krieg?- handelSamt gibt brkannt, daß vom 16. Dezember ab Gegenstände von dringender Notwendigkeit fast unbeschränkt nach Engl»d. Frankreich, Italien, Japan und den Kolonie» ausgeführt wcrvcn können, daß aber keinerlei Erleichterung tu der Blockade gegen Deutschland während der Zeit des Waffenstillstandes eintreten werde. der Präsident Portugals ermordet! Reuter meldet auS Lissabon: Der Präsident der Republik ist ermordet worden. Er wurde von 3 Kugeln durchbohrt._ Eine neue vorläufige Regierung in Portugal. Die portugiesisch« Gesandtschafi in London gibt die Bildung einer vorläufigen Regierung unter der Präsidentichaft des MarineministerS Castro bekannt. TaS Parlament tritt am Montag zusammen. Wilhelm will nicht fort aus k>ollanö. Amsterdam, 16. DezemBer.„Mandag Goehtenblad"(?) will aus guter Quelle erfahren haben, daß man von amtlicher Seite versucht habe, den fr ii Heren deutschen Kaiser dazu zu bewegen, Holland freiwillig zu verlassen, um die mit seinem Aufenthalt im Lande für Holland verbundenen ernsten Gefahren zu beseitigen. Der Kaiser sollauf dieses Ersuchen nicht eingegan- g e n s e i n._ Eine schweSisthe Kunögebung für öas neue deutschlanü. Stockholm, 14. Dezember. Der deutsche Schriftsteller Hon» von Hülsen, welcher in Stockholm mit großem Erfolge Voinäg« über die deutsche Revolution und das neue Deutschland geholten bat, hielt neuerdings auf Einladung des radikalen Siu- dentenvereinS Nerdandi in Upsala einen voitrag über die Snl- Wicklung der deutschen Revolution. Der Vortrag gestaltete sich zu einer größeren Kundgebung für da« ueue Deutschland, da» auf Au« regnng deS Versammlungsleiters mir einem viermaligen Hurra gefeiert wurde. gangenheit als einen Sprecher und Denker und Kämpfer der Gegen- war: erleben ließ. Hvirie hat tnuernde Werte des politischen Ringens geschürft und geschmiedet. In zuckendem Schmerz um da» nächtige Lo» Deutschland» stieß er unerbittlich den Spaten ein, der da? Keim« lager des p»Ii tischen Elends suchte, schoß er unerbittlich den sicheren, gegähnten, todgetränkten Pfeil nach diesem Ziele. Wir triumphieren heut« und hören den Klang von Spaten und Pfeil um so besser urtd freudiger. Daß Ludwig Hardt als ein Be- rnfener die Arbeit volkbracht«, d-re hier zu leisten war, ist ihm auS vallem Saal laut bezeugt warben. Di« zwei Gruppen politischer Dichtung, die s«»*n, Programm Haupt und Herz gaben, entfalteten sich in ungemeiner Bewegung. WaS hiar v» rüste rzog. war nicht instividuell beengt.«S war aus Piekheit gewonnenes und ge- wirkte« Lasten. So tita hatte e« den Puls und Atem des Tages. dessen Wesen demokratischer Strom und Drang bestimmt. Dis Ai-nstievffch« Kraft Hardts entzwingt der Eigenart des Ganzeir i«de« Gedichtes den charakteristischen Ausdruck. So schloß sie gestern »en Dichter im der W«te seiner Seele aus, die eine kämpfende Welt in sich bang und in jedem Gedicht sch-merz ringend eine ihrer not- wendigen Taten vollzog. �Dieser Heine- Abend muß wiederholt «erden. Und vor?Ust»ite»n! krä. Notizen. — Eine tntarnationale Universität. In hol- länblschen Krvisen wird der Plan einer tniornaäionalcn llnivoestiäi im Haag erörtert. � De r ,W e i ß e T i s ch".. Ein« nachahmenswerte Einrichtung tst jetzt in Frankfurter Buchhandlungen getroffen worden. Auf abgesondert«« Tische werden fortan die Schriften gemeinsam auS- gelegt, die durch die Sprache der Menschlichkeit gveint sind. In oer„Frankfurter Zeitung" wird mit folgenden Sätzen daraus auf- merksam gemacht: Der Buchindan ist eine Halle der Objektivität, Spatz und Nachti« gall sind in einer Hecke. Aster im, wird man den Versuch machen, bi« Nachtigallen an eincm Platz der Heck? zu sammeln, und ihr »«sang wir» stark und übergeugend sein. D» fft e i n Thema mit Variationen, Aariatianen von Dichtern und Philosophen, Wider den Krieg, wider die Zeit, Revolutionen de» Geist«»! Diese Bücher sind zum allergrißten Teil im Kriege geschrieben, als man Ihn„frisch- fröhlich" fand, als man schon blutig« Tränen um ihn weinte und dennoch da? Morden weiter betrieb. Wegen dieser danach nicht geschriebenen Bücher, wegen dieses nicht gelesenen Bücher, wegen' dieser Bücher, deren Ethik nicht durch» drang, ist rotes Menschenblut geflossen. Um dieser bitteren Er- kennt«» taillan könnt«, wi» den..Roten Tisch" grünsten. Wir aber nennen ihn den..Weiße« Wisch", weil er dav Kennzeichen einer »MM« Acht fem soll. Kongreß Sc?%' und S.-Näte (Fortsetzung von der 1. Seite.) Wnhi des Bureaus. DiLller schläat vor. sin Bureau, bestehend aus 3 Vorsitzenden und 6 Tchristsühcern, wählen. Der Vorschlag wird einstimmig angenommen. Kohmann(Dresden) schlägt für die sozialdemokratische Partei und die Soldaten den Oberbürgermeister Leincrt(Hannover) und den Kameraden Kowolka von der Westfront vor. Geyer schlägt für die Unabhängigen Richard Müller als 1. Vorsitzenden vor. Severing ist dagegen, da Müller zugleich Mitglied des Voll- SUgZratS und sei» Berichterstatter ist. G-ttsckalk schlägt Lipinski vor. Müller lehnt ab. Ein Vorschlag. K u h n t. Oldenburg zu wählen, erregt grofre Heiterkeit. Er führt die Geschäfte edr Republik Oldenburg.(Zu. ruf: Aber wie!) Geyer spricht für die Einigkeit bei den Verhandlungen. Er schlägt vor. das Bureau in paritätischer Weise zu besetzen, und zwar e ein Drittel MehrheitSsozialisten, ein Drittel Unabhängige, ein Drittel Soldatenvertreter. Er schlägt Seeger(Leipzig) für den Lorsitz vor. Nahezu einstimmig wird RobertLeinertalsVor- sitzender gewählt. Eine etwas geringere Mehrheit er- hält der Unabhängige S r g e r- Leipzig und der Kamerad o mo l k a als Vertreter der Westfront für die beiden Posten der Vizepräs idente n.__ Das internationale öureau gegen üie Iuüenpogrome in Polen. Haag. tS. Dezember. Das jüdische Korresvondenzbureau wurde von Eamille HuySmanS telegravbisch aus Brüssel' benachrichtigt, dah das ausführende Komitee der Jnternationalc gegen die Judenpogrome Protestiert und die Hoffnung ausspricht, datz die polnischen Misselaien >n Zukunft verhindert werden. ES wird eine Sitzung des Bureau» der Internationale einberufen werden, um nationale Rechte und kulturelle Autonomanie für dir natioiialcn Minderheiten zu»rrlanzen. �us üer LAaffenstillstanüstommWon. Tie Llbsperrung der deutschen Telcgation. Die eine« Jnternierung der deutschen WafsenstillstaitdSkom. nrifsion gleichkommenden Matznahmen, die sie sofort nach ihrer Ankunft in Trier hat erdulden müssen, sind nach vorliegenden Mel- düngen ein Werk von französischer Seite. Die Amerikaner hoben offiziell und im Privatgcspräch erklärt, datz sie an der un- würdtgen Abschlietzung der deutschen Kommission kein Anteil hätten. Die amerikanischen Offiziere und Soldaten befleitzigten sich dvn Anfang an der grötzten Höflichkeit und Zuvorkommenheit. Die Putschen Unterhäudler sind aufAnordnung deS Generals 8 o ch von der Autzenwclt abgesperrt worden. Mittlerweile ist der deutschen Delegation bekanntlich, ihre volle Bewegungsfreiheit wiedcvge geben worden. Unterdrückung von A.- und S.»Räten. In Wiesbaden ist der Arbeiter, und Soldatenrat von de» dort rinzermtten Franzosen sogleich nach der Besetzung anfgclöst wordcn. /lrbeiterprotest gegen öle Losreißirngs- bestrebungen. Au» Essen wirb gemeldet: In fünf verschiedenen großen Ver» sammlungen unter freiem Himmel, einberufen von der s o z, a. Ustischen Partei Essen und Umgebung, sprachen sich die Redner für ein sozialistische» Teutschland aus und wandten sich scharf gegen die separatistische» Bestrebungen zur Gründung einer llicpnblik Rheinland und Westfalen. Die Versammelten, etwa ti> llOO an der Zahl, spendeten den Rednern stürmischen Bei. fall. Darauf bewcglen sich die Teilnehmer in geschlossenem Lug« unter Mitwirkung zahlreicher Musikkapellen durch die �ratzen b»r Stadt._ Gegen Vergeudung öffentlicher Gelder. B?irksame Mastnahmen der Neichsleitung. Da, zu den Waffenstillstandkbeb ingungen gehörige in Gang Mindliche Finanzabkommen zwingt zu einer erhöhten Aufmerk. samteit gegenüber der Vergeudung von Heeresgerät und der noch Vicht durchgehe ndst kontrollierten, in letzter Zeit stark gestiegenen Bemispruchung öffentlicher Gelder. Die Regierung wird sich ge. "ötigt sahen, in dieser Beziehung wirksame Maßnahmen SU treffen, da blohe Klagen und Ermahnungen nichts fruchten. Gevo�lehenüe Einfchränkung des Personenverkehrs. Infolge der drückenden Bestimmungen des Waffenstillstands. d-rtrages. der eine weitgehende Ablieferung unsere» rollenden Ma. terials vorsieht, macht sich eine erhebliche Einschränkung � Bahnverkehrs, ähnffch wie zu Deginn d� �'ogcS. notwendig. ist nicht ausgeschlossen, datz der Personenverkehr überhaupt aus einige eingestellt wird.-__ Die preußische Negierung gegen �dolf hoffmann. Respektierung des Bolkswillens. . Berlin, 14. Dezember. Amtlich. Zeitungsimchrichten zu. s-»lge soll da» Mitglied des Kabinetts. Herd Adolf�Hosf. wann, in einer öffentlichen Versammlung am Sonntag. den 8. z. M., geäntzert haben:.,... ,..Wenn die Wahlen znr Natiomilversan'mlung nicht cme �ialistischs Mchrloeit ergeben, würde die U n st:t u i e r e n d e Nationalversammlung, ebenso wie m Rußland, m. t Waffengewalt auseinandergetrieben den." .. Die Prentzische Regierung ist infolge Erkrankung de» Attrn Adolf Hoffmann nicht in der Lage, festzu stellen, ob dwse Aeutzerung gefallen ist. Sollte sich Herr Adolf Hofsmann w diesem oder einem ähnlichen Sinne gcausiert haben, so er- klärt die Reairrung demgegenüber, datz sie auf dein Bode» der Demokratie steht und den durch das Ergebnis der Wahlen zur Nationalversammlung zum Ausdruck gebrachten Willen des Bolkes respektieren wird._ Die Lebensmittel für Deutstblanö. Bei den Verhandlungen der deutschen Waffenssillstaitds- iominstsion mit den Vertretern der Alliierten ist Vorsorge dafür getroffen worden, daß die Verhandlungen über die Versorgung Teutschlands mit Lebensmitteln mit götzter Veschleunigung begonnen werden. ES wird in ��üssel.RottskdamundLoadon p«h«mdett wewea. die ukrainische Regierung geftürzt. Tas revolutionäre Tirettorium Herr per Lage. Die gegen die Regierung des HetmanS SkoropadSki— der übrigens auch von der Entente anerkannt und unterstützt ist— ausgekrochene ukrainische Revolution schreitet unter ihrem Führer General Petljura siegreich fort. Am Sonntag ist Kiew von den Revolutionären besetzt worden. Schwere Straßenkämpfe konnten vermieden werden. Die Regierungstruppen wurden entwaffnet. der Hetman und das Kabinett dankten ab. Die Macht ist an daS Direktorium übergegangen, bestehend aus Winnitschenko, Petljura, Schwetz, Andrejewskq. In der Stadt herrscht vollkommene Ruhe und Ordnung, aufrechterhalten von Truppen des Direktoriums und deutschen Truppen. GAveeffchBsbeWWMg Lohnbewegung im Berliner Buchdrnckgowerbe. Rund 1000 Vertrauensleute imd Delegierte der Berliner Buch- druckcr waren in den..Sophiensälen" versammelt, um den Bericht ihrer Vertreter über die Verhandlungen mit der Prinzipalität ent- gcgenzunebmen. lieber die Forderung eines MindcstwochenlohneS von 120 M. konnte ein« Verständigung noch nicht erzielt werden. Di« Unternehmer mackten den Einwand, datz sie über die Forde- rangen erst mit ihren Mandatgebern eine Aussprache haben mutzten. Dem wurde Rechnung getragen und die weiteren Verhandlungen bis Montag vertagt. Die Versammlung brachte einmütig zum Ausdruck, datz sie geschlossen hinter ihren Vertretern steht und die sofortige Einführung eineS MindestwochenlohneS von 120 M. mit allen ihnen zu Gebote stehenden Miteln durchzuführen bereit ist.— Einstimmig angenommen wurde weiter folgende Resolution: „Die Geit�nüversanimlung der Delegierten und Vertrauens- lcute der Berliner Buchdrucker ersucht die Regierung, die Staats- behörden, die gesetzge.endcn Versammlungen und sonstigen maß- gebenden Körperschaften, sofort alle Meßreyeln zu ergreifen, um die Lebensmittelpreise und M Preis« der sonstigen Bedürfnisse deS Lebensunterhalts herabzusetzen, da bisher alle Lohnaufbesserungen durch weitere» Steigen her Lebensmittelpreise hinfällig geworden sind." Di« Versammlung bewilligte den Angestellten des Vereins eine einmalige Teuerungszulage von 300 M. Weiter wurde der Grundsatz ausgestellt, daß bei notwendigen Neueinstellungen in der Vereinsverwaltnng kriegSbeschädigte Kollegen in erster Linie zu berücksichtigen sind. Den am Weihnachtsabend arbeitslosen Kol- legen soll eine Extraunterstühnng von 50 M. ausgezahlt werden. Die Versammelten erklärten sich bereit, falls die finanzielle Lage der Organisation dies erfordere, eine Extrasteuer auf sich zu nehmen. Albert Aasflni, 25 Jahre Borsitzender des BereinS der Ber- linrr Buchdrucker und Schristgieher. Ein seltenes Jubiläum, das zu begehen nur wenigen vergönnt ist und darum doppelt verdient, '.n der Geschichte der Gewerkschaften festgehalten zu werden. In schwere:! Zeiten übernahm Massini die Leitung des Berliner Ver- eins. Der Neunstundenkampf 1891/92 war für die Buchdrucker ver- lorengegangen und sein« Folgen machten sich in tariflicher Anarchie, zügelloser Lehvlingswirtschaft und rücksichtsloser Unterdrückung der VerbandSzugehörigkeit furchtbar gellend. Ein großer Teil der Mit- glieder mußte verdeckt stehen. Der.Gedmike oer Tarifgemeinschaft hatte auch in der übrigen Arbeiterschaft durch den unglücklichen Ausgang des NennstundenkampfeS einen argen Stoß erlitten. Diese Antipathie zu überwinden, war mit eine der Hauptaufgaben MasitniS. Die sich ständig steigernde Arbeitslosigkeit— Ende 139t waren von 2800 Mitgliedern 800 arbeitslos— trieb mit logischer Konsequenz dazu, durch tarifliche Vereinbarungen wieder Ordnung im Gewerbe zu schaffen. Und die jetzt bestehende Tarifgemeinschaft verdankt ihren Wiederaufbau nicht zum wenigsten der Tätigkeit MassiniS und dessen Wirken weit über den Rahmen Berlins hinaus. Nicht nur für die Buchdrucker, sondern für die gesamte Arbeiter- schaft Berlins ist Massini tätig gewesen, war er doch bereits im Jahre 1889 daS erste Mitglied der Berliner Buchdrucker in der, wie in einer Reihe anderer Städte, gebildeten Streikkontrollkommission, aus der sich dann die Gewerkschaftskartelle bildeten mit dem Zentral- Punkt der Generolkommiffion der Gewerkschaften Deutschlands. Bald darauf finden wir ihn tätig im Kuratorium des Arbeitsnach- weises und als Beisitzer im Berliner Gewerbegericht. Als Vor- kämpfer für den Achtstundentag fehlt er bei keiner Maifeier als Referent, und al» Kandidat für den Reichstagswahlkreis Wittenberg gelingt es thm zwar nicht, zum Siege zu kommen, aber seine unablässige Propaganda bereitet den Boden vor zur Aufnahme für die neue Saat. Die wachsenden gewerkschaftlichen Ausgaben ließen ihn von der politischen Schaubühne allmählich zurücktreten. Mit der Wiederaufrichtung der Tavifgemeinschaft wuchs die Organisation trotz aller Gegnerschaft de« Unternehmertums durch neuernchtete Kassen und Gegenorgan i sationen. Der Berliner Verein, den Massini mit 2800 Mitgliedern übernommen, zählte bei Ausbruch des Kriege» 12 300 Mitglieder und erreicht« seinen tiefsten Stand während deS Krieges mit 5600 Mitgliedern. Der Krieg ist nun beendet, wenn auch in anderer Weise als seine Urheber glaubten. Dem Jubilar erwachsen nun nach 25 Jahren wiederum neue Auf- gaben, die zu erfüllen die Gewerkschaften berufen sind, trotz aller Gegnerschaft und Anfeindungen von recht» und von linls. Möge es dem Jubilar vergönnt sein, sein Ideal, dem er die beste Zeit seines Lebens geopfert, in Erfüllung gehen zu sehen. Die Direktion der Schultheihbetrlebr hat die Arbeiter mit der Forderung ans Gewährung einer einmaligen TeurungSzulage an rhr Organisation verwiesen, mit welcher sie im Tarifverhaltnis steht. GroßSerün AuS NeukAlln. Wie wir erfahren, hnben bereits Awei größere Gekdinstlmte der Stadtgemeinde Neukölln den Kredct gekündigt. Es handelt sich insgesamt um 16 Millionen Mark. Auf eine Beschwerde de» Spartakus-ArbeiterratS beim Mini» sterium des Innern auf Mißbilligung der Haltung des Magistrats hat der Minister Hirsch geantwortet, daß er dazu kerne Veranlassung habe und sich im übrigen gegen die Maßnahmen deS Spartakus- ratS ausgesprochen. In den fünf Versammlungen, die gestern stattfanden und in denen die Genossen Heitmann, Neumann, Polen Ske, Scholz und Dr. Sil ber stein referierten, brachte die Spar- takuSrichtung noch nickt ein Dutzend Anhänger auf die Beine, die gegen die vorgelegte Resolution stimmten. Nationalwnhlkommissare für Groft-Berlin. Für die bevorstehenden Wahlen zur Verfassunggebenden deutschen Nationalversammlung hat der Regierungspräsident in Potsdam den Oberregierungsrat Dr. ErbSlöh zum Wahlkom- missar und zum Stellverireier den Aegierungörat Kavbe vom Re- gierungspräsidium für den Wahlkreis 4(LieichstagSwahlkreiS PotS- dam 1—9, da» sind die Kreis« Westprignitz, Ostprignitz. RnpPin. Templin, Prenzlau, Angermünde, Oberbarnim. Stadt SberSwalde, Niederbarnim. Stadt Berlin-Lichtenberg, Ost Havelland. Stadt Potsdam, Stadt Spandau, Westhavelland,' Stadt Brandenburg a. H., Zauch-Belzig und Jüierbog-Lnckenwalde) ernannt. Für den Wahl« kreis 5(ReickStanswahlkreiS Potsdam 10, da? sind die Kreise Beeskow-Storkow. Teltow, Stadt Eharlottenburg, Berlin-WilmerS- darf, Berlin-Schöneberg und Neukölln) ist der Oberregierungsrat Dr. Bergenthal zum Wahlkommissar und der Regierungsrat Steinbeck zum Stellvertreter ernannt worden. Schlresiung der Häuser um 8 Uhr. Im Hinblick aus die noch immer andauernden Schwierigkeiten bei der Kohlenversorgung gibt der Kohlenverband bekannt, daß für Privathäuser der Verbrauch für Gas oder elektrischer Energie zur Beleuchtung von Treppenhäusern nach 8 llhr abends nicht zulässig sei. Mit Rücksicht hierauf wird den Hausbesitzern zur Vermeidung von Unfällen und zur größeren Sicherheit empfohlen, die Häuser berert» um 8 Uhr zu schließen. Borlaljen zur Berliner Stadtverordnetenversammlunz. � Di« Berliner Stadtverordnetenversammlung wird sich in ibrer nächsten Sitzung. am 19. d. M. mit der vom Kultusministerium heraus- gegebenen Satzung für Elternbe.räte an staatlichen holten Lehr- mrstalten und der VerwaltungSordnung für städtische höher« Lehranstalten befassen. Nach der Verordnung kann für die Verwal- hing der Angelegenheiten der städtischen höheren Lehranstalten ein TchulauSschuß als städtisch« VerwaltungSdeputation»nd ferner für jede Lehranstalt ein Elternbeirat gebildet werden. Da aber be- reiiS eine städtische Depntaiicn. bestehend aus Mitgliedern der bei- den Gemeindekollegien in Gestalt der städtischen Deputation für die äußeren Ang.Iegenheiten der städtischen höheren Lehranstalten vor» Händen ist, und auch die Mögl'ckkeit neuer ergänzender Versügun. gen durch das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung besteht, will der Magistrat von der Errichtung des in der Ministe« rialverfugung bezeichneten SckulausschusseS. und da Elternbeiräte nur gleichzeitig mit dem SchulemZschnß eingerichtet werden dürfen, auch von der Einrichtng von Elternbeiräten an den städtisch m Schulnr vorläufig Abstand nehmen Dagegen hält e» der Ma» gistrai für zweckmäßig, städtisch- Vertreter in die Elternbeiräte in den staatlichen höheren Lehranstalten abzuordnen. Der ReichSverband reisender Gewerbeteribenber Deutschlands, Ortsgruppe Berlin, veranstaltete am Sonntag im LehrervereinZ- lxmse eine außerordentliche Generalversammlung, in der Herr Zucker über„Zweck und Ziele der Sozialdemokratischen Partei" referierte, wobei der Referent den Mitgliedern empfahl, dieser Partei beizu« treten. In der ausgedehnten Diskussion sprach sich die über« wiegende Mehrzahl der Redner fiir den Anschluß an die Sozial- demokratische Partei— Ebert-Tcheidemann— aus. NiifgrNiirter Mord an einem Matrosen. Eine geheimnisvolle Schießerei au? den ersten Tagen der Revolution ist erst jetzt auf« geklärt worden. Am 12. November hieß eS, daß ein Matrose von einem Einbrecher erschossen worden sei. Festzu- stellen war jedoch nichts. In den nächsten Tagen brüstewn sich zwei Einbrecher, ein Kanonier und ein Jiifanterist. in ihren Kreisen damit, daß sie«inen Matrosen von einer Patrouille kurzerhand niedergeknallt hätten. Als diese beiden vor mehreren Tagen mit einer ganzen Bande gewerbsmäßiger Einbrecher verbaftet wurden, stellte man sie wegen ihrer Acußcrnng zur Rede. Diese soll!« jetzt lediglich Prahlerei gewekon sein. Der Kriminal- Polizei gelang cs aber gestern, einen Matrosen zu ermitteln, der nun den ganzen Voraemg aufgeklärt hat. ES Wae nicht Prahlerei, sondern Wahrheit. Der Zeuge erhielt in jener Nacht im Marstall den Auftrag, mit dem Obermatrosen Burghardt nach dem Cafe Viktoria zu reiten, um dort Ausschreitungen zu unterdrücken. Auf dem Kaiser-Franz-Josef-Platz begegneten der Patrouille zwei Sol- daten mit schweren Paketen. Sie erregten Verdacht und wurden angehalten. Die Matrosen nahmen an. daß sie geplündert hätten, weil sie sich über den Erwerb der Sachen nicht ausweisen konnten. Sie waren auch wirklich gestohlen. Die Einbrecher mußten vor den Pferden ber nach dem Polizeipräsidium zu gehen. Unter» wcgs erhielt das Pferd des Zeugen von dem Karabiner de? einen Einbrechers einen Stoß gegen den Leib und scheute. Die Unruhe übertrug sich auch aus das Pferd des Obermatrosen. Zugleich krachte ein Schutz und der Obermatrose sank vom Pferde. Der Matrose sah noch den Feuerschein anS dem Karabiner des einen Verbrechers, des 23 Jahre alten Kanoniers Richard Dobrand, konnte aber feinem Kameraden nicht helfen, weil sein Psevd im Galopp davonjagte. AIS er sein Pferd zum Stehen brachte, waren beide verschwunden. Der Kamerad war schon tot. Mit SchutzmannSpistole» bewaffnet war«ine Einbrecherbande, die mit reicher Beute ertappt und unschädlich gemacht wurde. Vier gewerbsmäßige Einbrecher drangen in ein KonfeftionZgeschäft im Zentrum der'Stadt ein und stahlen für 80 000 M. Seide. Be: der Fortschoffung der Ware mit einer Droschke fiel der hochbeladene Wagen in der dritten Morgenstunde einer SicherheitSpatrouille auf, die die verdächtig« Fuhre anhielt und die vier Mann festnahm, weil sie sich über den Erwerb der Ladung nicht ausweisen konnten._S[uf dem Polizeipräsidium erkannte man in den Verhafteten schon öfter wegen Einbruch vorbestrafte Veebeecher wieder. Dte Verbrecher trugen alle Dienstptstolen der Schutznrannschaft, die sie bei der Er« stürmung de» Polizeipräsidiums am ersten Revolutionstage er- beutet hatten. Zwei Weihnachtsfeiern mit künstlerischem Programm beran- staltet der Verein Arbeiter-Jugend„Groß-Bcrkin" für die arbei« tende Jugend und ihre Angehörigen am Donntag. den 22. Degember, abend» 6 Ilbr, in der Aula der 117. Gcmeindesckule, EberSwrlder Straße 10, sowie am 2. WeihnachtSfeiertag im Jugenobcm. Linden- straße 3. Einlaßkarten sind bei den Mitgliedern, sowie in der Geschäftsstelle de, VerewS. 51. 53, A-ckener Str. 127, III r.. und in den.,Vort»ärtS".Spedi«t«men WÄHelmShabener Str. 43 und Grotfenhagener Str. 22 zum Preise von 30 Pf. bzw. 3ö Pf. zu haben. Wilmersdorf. LeveuSuoittel. Bis 20. Dezember ein Ei, vom 11. bis 20. Dezember Vi Pfund Puddingpulver, vom 16. di» 31. zwei Briefchen Süßstoff. Wi Pfund Marmelade und 100 Gramm G r Ü h c. Der Berkauf von F i s ch w a r e n wird fort« gesetzt. Vom 13. bis 17. Dezewcker Boranenekdung fiir Nähr- mittel und Brotaufstrichmittol, auch für Jugendliche. Für Kinder vom 3. bi» 6. L«benSs»hre 1 Pfund Haushalt»- s ch« k o l- d« und auf besondere Bezugsscheine für Kinder im 7. und 8. LebenSjobre V* Pfund. Für Kinder im 7. bi» 14. LebenS« johre% Pfund Pfeffemeüff«; fü« Kinder im 1. bi» S. Lebensjahre Milchsilßsp«ife; für Kmd« im 1. bis 2. LebonSjohre 2 Pfund KWderaen'teninehl und fiir Kind« im 8. und 4. LebenSsahrs 2 Pttnid Grieß. Für Personen über 65 Jahr« gelangen demnächst 4 Päckchen Zwieback auf Grund befonderer bei der zuständigen Broilommissiou zu erhallender BczugSschoin« zur Ausgabe. GroH-Gerlkne? psxteSttachrkckten. Eharlottenburg. Dienstag, den 17. Dezember, abonds 7 Uhr. F r a u e n v c r s a m m l u n g. TageSordrnnrg;„Die poktische Lage und da? Frauenstimmrrcht." Vortragende: Genossin Zepler. Schöneberg. Heute«Aond I Uhr in der Aula dor Schule Vel« giger Straße 43—»«: Mitgliederve« finnrnlung. Genoff« Stadtver« ordnetet A. M o h S erstattete Bericht über die Tätigkeit de» VokkSauS- schnsse».»Vorwärts"leser sind eingeladen. Im Lokal d«S Genossen Ob ff, Martin-Luther st r. 69, werden täglich von 2 bis 9 Uhr Beitrittserklärungen und freiwillige Beiträge zum Wahl- spnds entgegengenommen. Bohnsdorf. Mittwoch, den 18. Dezember, abends 8 Uhr: Mit- gliederversammlung der Sozialdemokratischen Partei bei Heimann, Riadekstratz«.»Vorwärts"leser und Parteifreunde sind eingeladen, aufnahmen werden dort dollzogon. NßM d. SWM. ßtAMIlZ« M WUMlUeiler MWMS. filisle Serün. LebsMLnktr. Z7/ZS. Mlkkwsch. vr« IS. vezembcr et, cScaSs 7 Ahr, im Si-mer�ch-ift-hons, engetafee 15, Saal 4: General-Ber sammln« g. Tagesordnung: 4Z0D X. Bericht über die Sitzung des Beirats am 8. Dezember 1318 iu Buuibera über die Kemähruna weiterer Teuerungs- zu!a«n, Abslbaffmig der Heimarbett. Errichtung von Vi- ircebswerkstatten. Referent: Kollege Schnniachar. Z Mitteilungen. Zahlreichen Besuch erwartet vis Orlorerwc-lknng. Kuriere öich selbst! Es erschien von Dr. Otto Grelliier, praktischer Ant Die Ealiaafenr— Eine Woaderknr lur Steigerung der Leistungsfähigkeit und zur Heilung chronischer Krankheiten. Ailgemeinverständliche Abhandlung über ein neues Heilverfahren 3 Bände nebst einer kurzen Gebrauchsanweisung postfrei Mark 12.50. Der Verfasser dieser aufsehenerregenden Bücher, Dr. Otto Creither, weist überzeugend nach, daü die Grundursache fast aller chronischen Krankheiten nur allein in Darm- faulnis und den Bakteriengiften zu suchen ist und daß uns daher auch nur eine rein natürliche Heilweise in Verbindung mit einer gründlichen Blut- und Körperrcinigung durch kohlensaures Kaiiu n hilft.* Die Kaliumkur ist fast ohne Kosten für Jedermann le'cht durchführbar und bringt nachweislich auch solchen Kranken immer noch Heilung oder doch wesentliche Besserung, die bisher alles Erdenkliche vergebens versucht haben. Die Bücher sind in allgemeinverständlicher, volkstümlicher Sprache geschrieben. Bezug gegen Einsendung von Mark 12, SO oder Nachnahme von Carl Hermanon Lndwlg, Breslan 28/147. ■#> Spezud-Setaite;«H» y. Gesclileehls-, Rgal- a. fiarnieiden'lir bei Männern und Frauen, HaturAhrenausflüsse, Syphilis, Mundausbrüche, Flechten, Beinleiden, Männcr-chwäche, N'eren-, Blasenleiden usw. q. Pftaararzt Sp. leFinanns erlolypelch. Esil?EfIalireB mögt, schnell, schmerzl, ohne Operation u. Berufsstörung. Auch Anwendung der Wissenschaft!, anerkannten u. glänzend bewahrLkünstl. Höhensonne. AufWnnsch Sanabo- Behandig. Min. v. Stett, Bht) ■ Sprachst. 10-12, 4-B/» E. Friedrichstr. Sonnt. 10-12 U. vorm. HU»»»»!!!»»! llgtirei Erstklassige Qualitäten: 45P!.,65Pi.,8GP!.,ll. II auch Brasils, Havannas, Clgarillos, Tabake usw. in jeder _ Menge abzugeben u soweit Vorrat reicht, m p S2 «1 « C u£ Gttc Briese! Sliaiiottsabäirö I. Berliner Straße 95, Ecke Kaiser-Friedrich-StraBc, neben der Apotheke. StraßenMnüer! Hochwbnender Verdienst durch Vertrieb der Wochenschrift ..verSodeinVerker" Potsdamer Str. Z7d, letztes Gartenhaus II. BLnnoiiiiim mit auch bar, 973,—, gebrauchte» 375,—, Har- inouium, Epielapparat mit 590 Noten 95,— sevenl Talen- zahlen g). Bscgsr& Orauienstr.lßß. Privatverf.ß.St. yollstäiiiiigfi Speisszlnuner- neu ober gebraucht, nach aus- wärts gegen Ratenzahlung zu taufen gebucht. 410D' Änsführliche Angaben und Preis unter G. 3 an die Expedition de»„Sonpürts".• Sleilnacs-Sesselie. Zeugnisablchristen u. foufk' schrirtücheArbeiten fertigen I an schnellften» 3729' 1 Schreibstuben, Berl.Str.1g8 1 Charloltenbura, am Knie, s Schre!binaschtn> Schreibinaschtnenladen. MSeaerze»! yphrr Asrvlsnsi f. wieder- oeakünfsr 1 Dutzend tont» plett 4.73 Ott.£97,3 Richard Freytar, Kastanien alle« 55, 9—12 Uhr. Schkv Sif? Antwort auf die Fragen! Wie tann ich nebenbei Selb verdienen?' Wie gründe ich mir ohne Kapital und ohste Risito eine gute selbständige Existenz? Erschöpfende Tustunft erteilt gegen Einsenbnng von I Rar!. Bay. Versandhaus Walhalla in ErHeinfelb bei Nürnberg Id. M Sinzen ims mn Ball, HüinniKlli., Berlin, Wilbeiiiistr.46,47. Speziaiarztüeyc�; Sypxllis, Haut-, Harn-, Ge- schlecbts-.Frauenleldcn, Bein- kranke, Bliituntersuchung, Br- handl. sieb., sc'amerzl. u. ohne Bciufsst&i.Tellz. sep Oauiccz. Frisdne&slF.I«! �ecÄ 4-8.(Sonntags 10-1 Uhr.) Gem tzmeilils m zum Ausscheiden aller Schärfen aus den Säften gibt es nichts Bessere» als Apolheler Lauenstein» Nenovatione-Pil- len ganz bes. bei Ausschläge», Eesichtsblüten, roter Hanl, sslechten, Blutandrang und Berftopfuna. Dose M. 4,00 nur von Äpoth. Saurnstelns Verf. Sprembeeg L. 44. Wein fürs Haus! Ph, Brand£ Co,, Berlin SW68 Lindanstrasse 3/ Fernspr.: Moritzpl. 9200, 9201. Im Hause des«Vorwärts".* Sonderangebot! 1917. Oppenheimer(Rhein) p. Fl. 1917. Winninger(Mosel).„« 1917. Därkheimci(rot)..,» 1913. Beaujolais(Burgunder),, Oester r. Dessertwein(süss)., Tokajer(herb)...... Preise ohne Weinsieaer einschliesslich Glas, Man verlange Dezemberpreisliste. der sowi? unserer aus Achtung! ~ der Uebergangs- uttb Bolkswlrtrchast, dem Felde heim kehrenden Modelleure, �.,1...... �.talldilbhauer find wir Abnehmer von Messing in Jeder Ferm und Messingabfällen in Blech und Tust Angebote an: 223.4 Mai Beraliardt& Co., ß. m. d. H., Berlin NO 43, BacnimHcofi« 13, Scanjefnnftiocrtfianen. Weinverkaui 234.14 im Ziofs flaschenw. zu Engeo». preisen. "Irtebrlchstr. SS M i fftTÄU Kaifee Ziclka. Verkaufe E0000 Karbidiampen verschiedener guter Systeme, zu sehr billigen Preisen. Besonders gllnstixe» Angebet fllr Wlederveikäufcr. Willi. Sichelsclimidt, Berlin SO 26 Oranlenstr. 171(Geyer-Keller). Tel.: Moritzpl. 11647. Amtliche Karbldverkaufsstcile. -- Vertreter gesucht!——— Sebmnek Engros- Uager 165,'? Trauringe Dukatengold 900 14kap. Gold 685 gestemp. Nur solange Vorrat reicht Skar. Gold von M. 19.7S an für Privata IVollondsfe Nachahmung der echten Perle | In allen Farben u. echter Fassung.[284/6* lUmarbeltungu.Reparatur- Ooldwerkstatl. A. v. Orfesheim, BERUIN W 168, Bndeniche Str. 42 I (Bayer. Platz). |rel.; Ohl. 3684. Kein Laden. Huben Sie Fflibeseiifeffei? | B empfehle nach Maß /essend gearbeit. Stlltzeinlagen sowie Hrnehhnndageu aller Art, Leibbinden, Stütz- forsett» usw., Ariilel zur Sc» sUnddelts- und Kiankenpstegs. Pollmann,«andagist, Berlin N,* Lothringer Str. 60, Lieferant für Krankenkassen. riRIENT, das gröSIo und schönste Platz Ksazeri-Cafö-Kabarett in Berlin 0 Spielplan vom 16.— 31. Dcrcrabcrj Hans' Marchaad WaiteF BAdklllLLn Dietrich UIps Gertrud Mangclsdorlf* PÄav Ngl'nZni Trilby-Tap--I>,uctt i!iuA»«UlOilli Sie gute Musik. Tonkflnstler-Konzert i 10 Solisten).| Anfang an Wochemagen 5' Ch-, Sonntags 4 Uhr. EngeShardt-Brauerei Aktiengesellschaft. Itilanz per 30. Septeml.cr 1919. M. jFf 3537931— 1 5610 1 280388 28164? 16 789- 1- 60 334'- 98 878 95506 4575 1 1 1 84267 2476815 18155 4'75 15<1 544- 399720 16 I- 442654 06 644 125, 9£ 138960!,- 1• 37896.28 128982 94693 1500 9oj— 205357'. 2» 1 123 05 48 840653 89 II 560 346337 Ahtlve. Grundstück und Gebäude.... Beleuchtungs-Anlagen....... Elektr. Licht- und Kraft-Anlagen Charlottenburg Brunnen-Anlage. Maschinen u. Eismaschinen... Pferde........ Wagen und Geschirre...... Kraftwagen.... Ffcschenbier- Utcnsilicn.... Lagcr-Fastagen. Transport-Fasig. Restauür Inventar Ausschank-lnvtar Utensilien..... Werkzeug..... Kassa........ Bankguthaben.. Effektcn-Konto.. Beteiligungen... Debileren I.... Debitoren II... Darlehen...... Warenbestände. Eig. Hypotheken. Firma- u. Warenzeichen...... Interims-Konto.. Aval-Kto. 0&00tX)i 13224 823isc 13224822:» Die auf IS Proz. festgeseltle Dividende gelangt gegen Einrcicnung d. Ulvldendenschelaes pro 1917/iS mit M. 150 pro Aktie bei den äcseilschaftskaescn in Pauko«. Charlottenburg und Stralau, sowie bei der Bank für Kandel und Industrie Berlin und ihren sämtlichen Niederlassungen und den Bankhäusern Abraham Schlesinger und S. Simonson, Berlin, von heute ab zur AUfzanlung. Berlln-Pankotv, den 14. Dezember 1918. Der Vorstand: Nacher. Passiva. Aktien-Kapital.. Hypotheker.... Reseive-Fonds 1. Reserve-Fonds II Kriegs-Rescivc.. Dispositions- Fonds...... Delkredere- Konto...... Dividenden- Konto I..... Dividenden- Konto II..... Guthaben der Kundschaft... Konto-Korrent- Kreditoren... Kautionen..... Talonsteuer- Rcserve..... Interims-Konto... Rückstellung für Fusions-Unkosten.... Aval-Konto 9C0 000,— Gewinn..... M. I« 4CC0fv-">i— 163496,173 400CCC— 1 2IPCCCi— ioocoo!— 526553 752368 297,9 Oröüte Auswahl Berlins. Andreasstraiie 23, Andreasplatz. Bruauienslr. 95. Ceuilcl- straße67. Le!pz!rerStr.S4. Neukölln, Bergstr. 133, Spandau, Chat:ottenst.24a. Sefchtagnahme aufgehoben. Nach erfclglet Aushebung dos Verbots ist lieferbar: Sifii, Eni Smcncili) aus öiriin 28.1. Jf"1? LiLiS Ehr. Ein Silttnbild j" Po�o? Lerelto mehr als 109 609 Exemplare verkaust. Llll Draun schreibt:... eine ebenso aiänzettde wie wahr» heitsgeireue Schilderung der Berhälmiffe, ht denen die Ifgeitd von Berlin W. heute aufwächst.. ein überaus nützliches BZer! stültdier Aufilärnng! Für Kinder ist es natürlich nicht bcslinutit 169/17* Degen Einsettdung von je 4 M. portofrei zu beziehen durch vr.yollhof A<5o� veriunbbnchhaublung.varNit TS. wwowwwwwv I Verkäufe Bclzgatnitaccnl zu herab- gesetzten spvltbiüigen Dreikenl Eiunfsf ragen, Alasiafüchse, Blaufüchse, Piolfüchse, Silberfüchse, Zobclsüd)se, Jliisgarni» tnrell, Masseitauswahl moder» ner erftilasstg verarbeiteter Belzkragen und Müssen aller ?drt! Schmucksachen, Silber- loschen. Sonntag geössnel! Leihhaus, Warsd)auerstr. T._� "gcdcthaitbtoofifn, Leiter- Handwagen. Kastenwagen, Hoizräder. Auswahl. Schmiede, Landsberger Etr. 13._______ 22SK* Schetilolpfrrbc, Burcnroogcn, Puopenstuben, Kaufmanns- laden, Puppen, Spielwaren. Musterverkauf, auch einzeln. Mustcrlcger Alcxandrinen- ftratzo 911, parterre._ 295b* Bettenverlauf, Dcpplchüct- lauf, Sardinen, Diwandecken, Tüllbeitdccken, Uhrcnperkans, Trauringe, Storesperkaus. Ao- mirelstratze 4, L__ 125 K� " Elegante Kostüme, Damen- Mäntel. Damenulster, Damen- rSckc, Blusen, Herrenanzüge, Bnrschensnzüg«, Winferpele- lots. Ulster, Pelzsachen. LSwenthal, ReufdÜn, Bcr- Uner Steahe 41.__ 12«* Kausen Sie nicht, lepot Sie im Psandleihhans, Schön- hauser Allee 115 sN!ng-H«ch- bahnhos) gewesen sind. Nie- sen-Weihnachisverlaus begonnen!! Spottbilligste herabgesetzte Räuinungsoreise. Alasfafüchfe lüftl«uffen 7»! Blaufllcksel Mavderfr-einl Rotfüchse 1«reuzfüchsel Fe«- garnitnrenl K,rren«avdes»b«l Ausftenerwäsckel Ubrenlagecl Drötzte» Ö»IbtMrenl«t«l kilbertaschenl Eomitaxs go- öffnet.______ Billiger Äerlanf von Nt sttr.yalewfs, Snort-Aaletsts mit?ef, fragen. Zopp»», An- züge, Knaben-Ulster von I» Mark. Schneidermeister Weih. Brnnnenftr. 9, vorn I._ 14R* Pfandlelhans, Hermann- Platz 5. MassenauswohII Pelz. fachen! Eknnkslragcn. Elunls- muffen, Alasfafüchfe, Rot- süchse, neue Scrrcnpalelots, Herrenanzüge, Tevvichverkauf, Ubrenverfauf. Passende Fest» geschenkel U>1K Verkauf» sehr billig sast neue Teppiche, Bettvorleger, Lättferstaffe, Sardinen, Stores, Portieren, Diwandeckcn, Tischdecken, Federbetten, Steppdecken, TMbcttdecken, ssricd, Prinzenstratze 84 II ( Moritzplatz)._* Welhnachtsverkans fast neuer Teppiche, Diwandecken, TM- bciideckcn, Tischdecken, Tllll- stores, Portieren, Steppdecken, Läuferstoss«, Federbetten zu billigsten Preisen. Herzig, Kehdenickerstratze 15. (Nosenthalertor.)_ 125K* Belannimachungl Riesen» auewahl hocheleganter Alasfa» fllchse! Jetzt spotlbillial Kreuz- sitchsel»laukllchsel Rotfüchse! Fuchsmuffenl Skunfskragenl Etunlsmuffenl Iltisgarnituren 1 Pelzstreifenl Ta» schenubrcnl Brillanten! Sil- beriaschen. Leihhaus Pois- damerstraß« 856. Sonntag goöffnot!_____ 122K* Vornehme Uffier, Winter- paletots, Iackcttanzüge(Deh- rockauzüge, Smoringanzüge, ssracksnzllge, auä, leihweise). Reparatur und Wendeanstalt Weiß, Blllchcrstr. 57. 123»* Pelzwarru und Muffen in «rouzftt»,» sowie Weih», Blau-, Silber- und Alaska- süchse, ferner Skunk», Mar. der, Iltisse. Ohne i-den Lwischenhaitdel in meiner Werkstatt. Beer, Köllnischer ssischniarkt 1, zwische» Dreite- stratze und Städtischer Spar. fasse. Reparaturen und preismert. H,>iu»sä»d!. Nagelneue e»«fl,stz«e Klaellesüchfe, Rot- ftchs�««isvchsa.«usse». «uuise,«a««««>-»»ahl s»- Ire so»eicht. SchMuch- fache», TifSdeak»«,»Iversesl Ls-lchav.s Kottduser Datum 2, ueb« ZaNösaf.* «wNUrnervezeM' SKU. gOAteSelzgawtihteaulMaffa». attsWahl! 9a*ctt!«u( auch leicht« Saklu»»»»«ifll Sluzel- verfoi Spottbilige Vre, fei Bltbefannte, Pelzleihhau»! Gruncwaldstrah« 7Zs 14A* Leihbaua Blilchezstraße 15. Hohe Beltihung, Berfauf von Brillanten, Silberfaschcn, goldene, silberne Uhren, Armbanduhren, Ketten, Ankauf seder Wertsache. 156K* Skunkasiola», Müssen, Marder, Nerz, Alaska-, Blau- und Kreuzsüchse, Herren- Eehpelze, Wagen-, Reise- pelze, Herren- Sportpclzc, jetzt sehr billig.— Ferner in Lombard gewesene Uhren, Ringe, Vrillaittcn, silberne Taschen, bekannt billig. Be- leihung jeder Wertsache im Leihhaus Moritzplatz 58a. K Leihhaus Rosenthalertor, Ltuienstrahe 203/4, Ecke Rv- fcniliaicrftiajjc, nur 1 Treppe, kaufen Sie Pelzkragen, Muffen, Skunks, Nerz, Alaska, Blausüdise und alle anderen Pelzarten, Taschenuhren, Brillanten, Silbertaschen, Alpaka- taschen, neue Herrengarderobe. 140K* | Duagkaeren und andere . Transportgeräte liefert billigst ab Lager Wagner. Eöpenicker � Straße 71.___ 121SP Kaninchen I Große Auswahl Schlacht-, guchi-, Hühner, Jungtiere perkättsltch. Lewigrllbler, Landsdcrgerstr. ! Nr. U.___ 2tK* Skunkskrageu 85,—, Pelzkragen, Pclzmufsen 28,—, Aiaskafflchsc 78,—, Kostüm- röcke 28,—, Blusen 18,50, So- . stüme, Mäntel verkauft billig Jäger, Wilmersdorf, Babels- bcrgerstraße 69.(Pelzumar- beitungen.)_ schnell Itl»* Puppenftnien-Tapete», Wach». wche, wasserdichte Unterlagen verkauft Szillat, Koloni»- straße 9._________ 1!«*, Brwanteu, Uhren. Silber-! laschen, Ringe, Medaillons, Armbänder, Halsketien, Uhr», ketten, Manschettenknöpfe, Radeln, Elfenbeinbroschen> und Kollier», Silberbörsen,! Alpaklatafchen. Ligaretlen- dosen, Theatergläser und viele andere Delegenheil»- käuse. auch In Pelzwaren, sehr preiswert. Passende Wsihnadstsgeschcnke. Wegncr- leihhaus,_ Potsdamerstr. 43. Pelzgamniueeu, jetzt spott- billig! Fuchosorm 49,50, Muffen 49.50, echte Alaskafüchsc, fpotfbiltg, Kindergarnituren, spottbillig! Damcnuhren, Her» renuhre», Ketten. Ri»«e, SattblSia. Pfandleihe Paul viiße», BaoantnfN.if._ 15K* !©alt« Sie »och WIlij kau- ,t», missen SU i» den ,f)!*ne» Basar* laufe», Kai- sor-WilhelmkZtraße 15, am Dahnhsf Alexandreplatz. Pelzwaren, billiger Kragen, Muffen, 35 an. Dolduhrarmband, Brillanlrsnge. ! Ktßner, Urban straße 45, par- terra. 34b* Möbel jeder Art auf Teilzahlung und gegen bar. Große Auswahl. Kulante Bcdtngungen. Möbelhaus .Luisenstadt", Cöpcnicker- straße 77/78, Ecke Brllckcnstraße, nahe Iannowitzbrllcke. 20K* Möbel-Frese liefert Möbel zur Ergänzung: Schränke. Spiegel, Sofa» usw., ferner ganze Wohmtngseittrichttmgcn und bunte Küchen gegen dar und auf Ratcuzahlung. Nur Wsinbergsweg 1 am Nosen- thalerplatz.__* Möbelgeschäft, 58 Jahre besetzt Belle- noch zu bil- >cnd, oerlauft jetzt Belle- alllancestraße 14» noch zu billigen Preisen, solange Vor- ! Möbel-Groß, Große Frankfurter Straße 141, zweites Gr» ; schüft: Invaliden straße 5, Ecke Ackerstrah«, Neferl stets zu bil- ] Ilgen Preisen gute Möbel ge» - gen bar oder beaneme Teil- � zablung. Kriegsbeschädigte erhalten Rabatt. Anzeige mil- : bringen. Wert 5 Mark. Sonntag 8—10, 13—6 ge» öffnet._ 112«* | Möbef-Eohm im Osten, i Große Frankfurter straße 58 ■(5 Minuten vom Alexonder. � Platz), im Norden Badstraße ! Nr. 47,'48, liefert auf Kredit j an jedermann bei kleinstcr , An» und Abzahlung ganze rät reicht, Speisezimmer, Herrenzimmer, Schlafzimmer, modern« Küchen. Sveisezim» mer, Eiche, 1355,—, Schlaf» zlmmer 950,—, Küchen 380,—, einzelne Ankleideschrünke, Ruhebetten, Bettstellen, Tische, Trumeaus, Teppiche, Kronen spottbillig, verlieben ge» wesene, zurückgesetzte Möbel bedeutend unterm Preis. Sicheren Leuten gahlungs. erleichterung._ 55K* Gltarrziihea» mit Unterleg. noien 28,—, große sechs- nlkordize 38,—(Ladenpreis 50—60), Gitarren, Lauten, | Wandermandoltnen 45,—, erst» ' klasstge 85,—, Konzertlaute 1 125,—, Unterricht 5,— Monats» ! Honorar(zehnstündige Schnell» knrse), Schlllergeige 35,—, Konzertgetgc mit Etui 35,—, Kllnsllervioline 143,—. Ernst, Vranienstraße 106._ 22Ä* Nußbaumplauo, elegante«, schwarzes, 1450,—, Konzert- vtano 1950,—, Klavier 47a,—, bohcs schwereichenes Pracht- instrumcnt 8600,—, schwarzer Stutzflügel 1800,.—, Rönisch- flügcl WX>,—. Ernst, Lea- nlenstraße 165, HI. 22K* Hnaderte gebrauchler Fahr. rüder aller Gattungen rau- mungshalbee billigst. Fahr. radlager, Webcrstr. 42. 2-1 R* Ebalselongnea 90� an, 15«* farbig« Küche».«l»richtu»ge« i i» bester Ansführting. Bs» .! stchti,u»g mainer Möbel ,h»a biAig. Weidlich, Brun»»»- straße»5.«T«* SiUNdvhren. MMläm und Eichen, in großer Auswahl, verkauft Möbelhaus Ltnnert. LotbringerÜraße 55._ 288b*. �Tischdecke», Ehaiiclongue- denen, beste Qualitäten, ver. kaust Möbeffiaus Lennert, Lothringcrstraße 35. 287b* ede» KaukZwang gern ge ! siatteL Kriegsanleihe»»b ! Sparkassenbücher nehme '*>»* als A»zahlunz. Größte Rücklicht bai Krankheit und . Arbeiteloßgkett. Liefeming . frei Haus. Liefere auch ae.Sz sums staks. Sanntag i englische Bettstellen, Patent» Matratzen, Auflagematratzen. Tapezierer Walter, Stargor» der Etr. 18._ 158K* Ergäuzinigsmöbel. An» kleidcschränie, Dertikos, Tische, i Trumeauz, Bciistelen mit Matratzen, Eliaisclongue», e»fa», komplette Küchen in größter Auswahl, riesig prris- «eril..Berliner Möbelhaus", »ur Slldotle». SkaNtzeesteahe »a. W. Hochbahn Kottbufee. t»». Ich unterhalte keine FI. lialo». 145K* 12— 6 geöffnet. Mötekkredit an jederma»». Kleinste Anzahlung, beanemste Abzahlung, größte Rstcksscht. Einzelne Möbelstücke gebe bereitwilligst ab. Liefere auch nach answärts. Landwehr, Müllerstraße 7. eine Treppe. Sonntag 8—10, 12—6 geöffnet. 142K* SWWMWWZ Eebeauchle Piano» in«ige- ner Reparatur-Werkstatt, wie neu heraestelll. Groß« Aus- wähl. Polle Garantie. Klavierstimmer Adam, Mün». straße 16.__ 14*» Plan»» auf und zur Miete. Pianohand- lung, Göbenstraße IQa. ölK* Pianos, prächtige, neue, qc- brauchte, mäßige Preise, bc- anemste Ratenzahlung. Micls- klaviere, preiswert. Sachter, vranicnburgerstr. 42. 14K* Wertpapiere, Iinsscheine, Hovotheken, Eparbüchec, Erb. schaftcu, Lebcnspolicen kauft, beleiht vorspesenfrel.(Co- fortige Seidauszahlung.) Deut- fche Kreditkassc, Prinzenstr. 54 (Moritzplatz).__ 13* Fllm» und Felluloidaöfälle, alte Dachswalzen, Schallplat- len, Hartgummi usw. Flasdicn nur bei Ltcsernng ins Haus) kauft zu höchsten Preisen Matthäus, Berlin, Alte Lelp- ztzerstraße«.__ 176K* Platlnadföste! Gramm bis 2,801 Iahngebissel Ketten! Ringel Militärtreffen I Glüh- strunipfnschei Filmabfäle! höchstzablend, Schmelzeret, Äletall-Einkaufsbureau, Weberstraße 8L Telephon Alex- g.-, der 4248. �___ SOI* Lpiralbobrer in all?? Äus- fühmagen tauft laufend jeden Posten. Drenikow, Paulstraße' Ar. 4». Moabit«73. 18«* 1 PlatinobfäNe, per Gramm bis 7P!t Mark, Ketten, Ringe, Bestecke, Uhren, Tafelaufjätze, Tressen, photographisäie Rück» . stände, Papiere, Etühstrumps» i asche, alte Zahngediss«, sal- i peicrsaures Silber, deren , Rückstände und Gekrätze, i sstlm- und Schildpattabfäll? | usw. kauf! Platin- und Sil- • derschmelzeret Broh, Berlin, Cöpenickersiratze 29. Telephon: Moritzplatz 8476. Eigene Schmelze, direkte Verwerwng. Geschäftszeit von 9—1 und 3-6 Uhr.___ Itl* Lacke, BIciweiß und andere Mnlcrarttlcl kaufen jeden Posten gegen Barzahlung Deutsche Lack» und Farben- Industrie, Gnetsenaustr. 5. (Nollcndors 2379.)_* Hnndeankauf! Schläfer- hunoe, Boxer, Rehpinffcher taust und verkauft H. Schaff- land, Palisade nstr. 25.___ 21«' Klavier und Harmoniuvt sndit Ianczak, Lüneburger- sreaße 7, Gartenhaus IV. Preisangabe ermllnicht. 22«* Leitungsdrähtr Moiorc,\i bis 1 P. 8. kauft Elektro. «uttncr, Prenzlauer Allee 220. 25«* Wechswalze», Schallplatten — Dittierwalzen— auch zerbrochene, große, per Siiick bis 1,20 Mark. Felluloidabfall— Plalinabfell, Gramm 7.70 Mark. Holzbrandstifte,«ahn- gebisse, auch zerbrochene. Sali petersaure» Silber. Hart» gummiabfall— Glllbstrumvf Maschinen ban, Elektrotechnik, Ausbildung, Werl- Werkmeister, IKa- irneiftcr, Konstrukteur, | Neuer«urftts [ Prospekte. Messtng, Fin», stink, Blei,«ke' Snpser. Rlckel, stink, Blei.«lum, i nium, Stanivl, Oneckstlber, � Glütiftnintufofchc, Fahngebisse, Platin, Gold- und Silberbruch, höchslzablend, Cohn, Metallschmelze, Nenkölln, Kai- ser-Zriedrichstr. 229(nadc Hermannplatz). 14«* «sche kauft jeden Posten Me. tatzschmelze. Alte Iakodllraße Nr. 188(Ecke Hollmann- straße)._____ 250 K* stahngebifse! ssifättnabfälle, 7.89. Ketten, Ringe, Bruch» obsälle. elektrifche Moteria- lien, ssllmabsälle, stellulold kauft Stlberschmclze Ehristio- nat, Eöpenickerstraße 20»(gegenüber Mantevffelstr.) 117(3* UWZWM 1 aUottdaltnen-, Gitarren-, Lautenspiel, Dreimonatskurse ! zur perselten Ausbildung 8,— . Monalshonorar(zehnstündige ' Schncnkutfc), Lehrinstrnmenle 1 billigst, Klavier., Piolin» ! Schnellkurie. Ernst, Oranien» straße 16«, VI. 22«* n straße 1. Januar. 1!«* Zeichneelune», grilndlichr Ausbildung. Technische Privatschule. Stcklinacher, Fried- richstraße 118.__ 14« Klmsmännisch- Privalschule von Georg Grnnow, Bclle- Allionee-Straße 10«. Drci- monalslehrgünge, Halbsastrs- lelirgänge, ztir Kontoransbil- duna. Ausbildung in Schönschreiben, Maschineschreiben, Stenographie, Buchführung, Rechnen, Schrifwerkehr, Wech- selknnde, Rtchtigschreiben. Anmeldungen jederzeit.� 11«' Tanzschule Friedrich, Michael» kirchstraße 89. Täglich Un.ler- richt.__ 13« Harmouiclehre,«or.lra- punkt, Instrumentalion und Formenlehre ertclll mündlich und brieflich. Rudolf Mar» guardt, Berlin, Pfalzburger Straße 14. 258b* nmrmm Daxerwäsche reinigt, oft- kleincrt und tepatievl Born, Reichcnbergerstraße 7._ 78«* Kunststopserei Große Frankfurter Straße 67._ 68K* Daelehn, 6 Prozent Seit- rückzahluna, auf Hnpotheken» briefe 5 Prezent, gibt Bankverein, Gharlottenburg, Wil- mersdorfer Straß« 163. 40«* Straßeuhändler! Höchster Verdienst, leicht verkäuillcher Artikel. Mekben: täglich 9—12, 2—6 Uhr. Köpenicker» straße 15, Fabrikgebäude eine Treppe.__ 165/18 Wcillllchcs Hauspersanal erhält kostenlos Stellung durch das Städtische Arbeitsamt. Charlotienburg. Bor- lincrrtraße 81, Angsourg-r- Itraßc 13, Kantstr. 69. 191/2* Pfer�Qktion mnlRitfTOOtfi.hcnlS.Oajbr« O Ahr norntiffetRa, auf rote Pferdeianca, 12 Uhr taWvaa. auf tpeiße Pferdekarlen. Händler ausgeschlossen I z.Qarde"Trnln.Err-AbtE., Berlin»AamreNsf. 42?»D «Wk Mete'SS- Me'ster- und Aallerkurse. SchuGeainn Ansang Jomiar. Ausführ!. Brogr. freu 190/18* ! VOUl'.AWern i r erdienen viel Geld durch d. Berlrieb meiner qes. gesch. VMMssne SMeMM! Gut vertKufl. Vrt!?el a�uyeden. An der Spasdauer Brücke 7,l!l. vreiier als ersiar E>e>r!difer Mr mittlere Dreherei gesucht. Rur erste selbständige Kräfte wollen steh mit Zeuonisabschrlsten und 2iihn«fprn»e» unter.X 890" an Bühne r» Ann.-Bure«! Rosenthater Str. 4T deweeden. Wessel. der bereit m, gegen gute Provision einen notwendig. Wwter» ortikel in hiesig. Ladengeschäft. bestimmter Branchen einzuführen, wolle sich melden und Muster zum Engrospreise von M. 2,60 Porheezahl. verlangen. Täglich. Beidienft mit leichter Mühe die 50 M. Vllbeln Oigel, Stuttgart 218. Städiisches Arbeitsamt 1&i2 BetUa-SdeSnehveg, Grunewaldstraße 19, Tel.: Roll. 230, wrist kostenlos nach geschulte» männliche, und weibNchr» kausmäuttiichcs Personal. „OftGikM-Aaffia« Wächter sucht 121A* Kadi�acii-Geseüsckall, »lK«eI»ett«6fl., OBwntnfmftc. 15. Erstklasslasp Rürseliner ittt selbständigen Leitung eines ersten Sause Dort. Dtmeriirthinj per «Ä« mimb« für Dou I. Iomtat unter J. S.___ Stoffe, BetU« 98 U. (Einfache Stutten ««chwn-» 252/5' Qanwnfibifien Mreirnnckdihrn Zugend! SiensfmSdihsn zu ertragen Im Arbeitsnachweis der Stadt Berlin, Zbtellana für Hanspepsonel! Elefthornslr. 1 Balle-'Umance'TSIaH S Soemannftc. 13 (tapoenflr.l(a.GtrafauerBU JlotifRt.l(amLriminalaerichl) Geöffnet»-U, 4-7 Uhr. lödjf.Bflnniflöieftßnefl lowie ISaldt'rnnen BasHIIfemdlidjen ttnfrodvteclnnea zu ctftaqcti im Arbeitsnachweis der Stadt Berlin, Abteilung 258/0* fste weibliches Hmuppcrfoncl: Eieftliornfir. 1 Cüocmannitc. 13 ftenoenftr. 1(a-Stralauer PL) Bene'ütBtontC'Blaft 3 Baclftc.l(am Kriminal Geöffnet 8-18. 4-7