Kr. 333a. 35. Jahrg. vezu«»vret», Ml.«onatl.A»iM. frei we Haut,»orauszahldar. einzelne Ktummern lv Piemiig Polibezu� vinnallich Z A SRI. exkl. guslellung». gehübt Unier»reuzdand iöt Denlich- ;ani u. Ceficttttcb-Ungotn>,80 Mi, fflt da« übrige Storlonb?.» Ml. bei lSglich einmal lg« juilellung 7.80 Mi. SSoltfiefitOungen nehmen an©ine» man. Hollanb Luxemburg. Schweden und die Schweig eingetragen w vi« SnU-iiettungb-lireielifte. Der-SarnnirlS' ericheml wochenlügNch zweimal. Sonntag» einmal. lelegratnm-Ahteftei .«ozlaldem»»»»» Oeeliw». Akcnd-Ansgabe. Oerliner Volksblati. (lv Pfennig) AnzeigenprrtSi D>e achlgespaltene Zlonnareillezeil« ioflei HO®(g.„Sllelne Anzeigen-, da» etlgedruilte SSorl»v Pig. izulilsstg i fettgednidie tCmte), jedei weitere Sott MO Lsg. Stellengesuche und Schiasslellenanzeigen das erste Wort 80«ig., jede» weitere Wort 15 Pfg. Worte über>5 Buchstaben zählen für zwei Worte leuerungAzuichiag 50°,» zgmilieii.Slnzeigen, golitische und geroetlf.fiaitliclic Kerein»• Anzeigen 80 Pfg hie Zeile. Anzeigen für di« nächste Nummer müflen di» ä Uhr nachmittags im HaiibigeichKfl Berlm SÖ.'iS. Liiidenstratze H. ab legebe» werden. Seöffnei bon b Uhr früh bis 5 Uhr abends. Ztntrulorgzn der fozialdcmohratifchen partei Deutfchlands. Neöaktion und Expedition: EW. öS, Lindenstr. 3. gernfprecheri«ml Moriqplntz,?ir. SaKVV—>St»7. Tieustag, den Dezember 1S18. mmmm vorwärts-vertog G.m.b. H., EV. vö, Linöenstr.Z» Fernspr�chort Amt Marttzylqtz, Nr. 117 53— 34* mm m Ael; befreit.— Kämpfe zwikben IIIatrofeD und Potsdamer Cruppen,— filarftal! und Schloß von Artillerie beichoiien.— Die iliatrofen Hillen die weiße flagge. Volksherrschast oder Verbrecher- herrschastt Der Kampf um den Marstalt. Gin eigener Berichterstatter meldet unS: DjL Potsdamer Gardetruppen sind am gestrigen Abend,»nie «ngegeben wird, cnns Veranlassung der Regierung nach Berlin gekommen und haben hier di« Nacht über Quartier« de» z»Aen. Gi« haben m den frühen Morgenstunben ParlameritSve nach dem Ma istall und den, Schloß geschickt und di« Matrosen auf. fordern lassen, dieselben zu räumen Dir Malrosen sind hierauf nicht eingegangen, und«» wurde morgen« gegen hl 8 Uhr da« Feuer gegen den Marsiall und do» Schloß eröffnet. Vom Geudarvicnmaltt und vom Lustgarten au« wurde von je einer Batterie gefeuert. Auch entwickelten sich ziemlich heftige Grfrchle mit Maschinengewehren, besonder» in der Breite, und L räderst ratze. Dort sind grotz« Verluste zu beklagen. E« sind an dieser Stell« ein« grißere Anzahl lster vnd Bernmndeter ■ abtransportiert worden. D i e vorder« Fassade de« Mar» stall« ist durch Geschützfeuer zum Deik zerstSrt. Da» Schloß hat«ine Anzahl G r a na t t r eff« r««, halten, welche jedoch keine grotzen Fersbörungen angerichtet haben, da die Bei'chirtzung mit Aufschlagzündung stattgesuitden hatte, wodurch die Mauern de« Schlosse« nicht durchschlehhen wurden Auch die Säulenhalle des Ralionnldenkmal» hat mehrere Bolltrester erhalten, dorch welch« einzoln« Gäulen stark demoliert und zerrissen worden sind, Gegen Xtv Uhr wurde die P-rlamentärslngge»ehibt. Gin Deil der Matroien erklärt« sich bereit, entwaffnet ochzuziehen. und«j wurde dalaufhin der Marstall zum Teil geräumt. S« hatte sich sehr fiel ZwilpMiklun nach und nach emgesunden, d»elchc« n nach Sei Stcllungnahm« für und wider di« vollZmarine- Division lärnienb« Kundgebungen veranstaltete. Di« repMikanische Eoldotenwehr rückt« nach»0 Uhr mit mehreren Lastautos, welch« mit Maschinengewehren besetzt waren und mit einein Panzer- antomobiil an. S« law jedoch hierbei nicht zu blutigen Zusammen. stotzcn. Um ll Uhr kam Ledebovr per vutomobtl und hielt ein« Ansprach«, nach welcher er vorwürfe gegen dwjeiiigen erhob, welche die Potsdamer Truppen herangezogen und ihnen den Befehl gegeben schasten im Mar stall in Haft behalte» und die Stimmung der Heist. sporne unter den Marinemannschaften liest da» schlimmst« für Wels befürchten. Gegen acht Uhr morgen« donnerten plötzlich Kanonruschüsir in Berlin. Der Marstall»ntz da» EchlvH, beide von der Marine besetzt, wurde» b schössen. Die republikanische Soldatenwehr und kürzlich von der Front zurückgekehrte Truppen waren e«, di« gegen die Matrosen vorgingen. Am Pormittag wurde Wel» unter Bedeckung von Marinem««». schasten, dir eine weihe Fahne mit sich führten, an» seinem Hast» lokal an der Kommandantur oorbeigetülirt. Gegen Mittag war als ganz sicher bekannt, daß Wels end. zültig in Freiheit gefetzt fei. Zu gleicher Zeit ging auf der Kommandantur die— asser» ding« nicht verbürgt« Nachricht ein. dir Marinrtrvppen hätten die Kapittilaeion gebrochen und die Waffen wieder aufgenoninten. Sollte da» der Fall sein, dann dürsten heu-t noch ernst« Stampf« stattfinden. « Wels frei! Wie unS aus der Kommandantur genieldct wird, befindet sich der SUdtkoniinandant Genosse Wels seit heute morgen wieder im Besitz seiner Freiheit. Ueber die Umstände, unter denen seine Befreiung erfolgte, war bis zum Augenblick deS NedaktionSschlusjeS nichts Näheres festzustellen. » Der gcstvtge Putsch der Mairoswi hat leS>er nicht, wie man erwartet hatte, einen fviedlichen Ausgang gefunden. In den ersten Morgenstunden ist e» vielmehr am Echlotz und am Marstall zu heftigen Kämpfen mit den Matrosen gekommen. SS gelang der re» vubllkcmischen SoldatomvehrPversiürki durch di« ganz« l. Kavallevi«. division auS Potibdam, kurz nach 8 Uhr morgen« den Nordtvil d«S Schlosie» zu nehmen, spondenz folgende»: Wir erfahren dazu durch eine Lokalkorre- Di« Berhandlungon zwischen den Regierungsvertretern unter Leitung von Molkenbuhr, dem Rat der Fünf der republikanischen Soldatenwehr und den Abgesandten der Abteilung 3 bti Matrosen- dipjsion, die bis gegen lZM- Uhr nachts dauerten, führten leider nicht zu dem gewünschten Resultat Die Matrosen erklärten sich zwar haben gum«turriff vorzugehen,»r richtet« d«n Appell an die damit einverstanden, Wels in Freiheit zu setzen, wenn ihnen der __'O Ulf �„ e.-mv � i.» j. rtirf I>s fd miirne rrvew» e, ,�kte»v Soldaten, fi« mögen den Brtttxrlantpf. Deutsch« gegen Deutsche, mcht weiterführen«wer hat«» soiveit gebiachr? Red. de,.Ponvärt»'). sondern die Malrosen, welche»>« Trager UndHüier der Revolution lSck>Sn« Hüter der NevoluuonI Red. de,.VorwättS'.) da seien, anerkennen und nicht brkampsett. Sr schlug vor, ein« Kommission zu bilden, welche verhandelü>oll rückständige Sold gezahlt würde, weigerten sich aber, ihre AuslSsung vorzunehmen und Berlin zu verlassen Mit diesem Bescheid ent- feriiten sich di« Matrosen Verl reter und lehrten in den Dia r stall zurück. S« inurde versichert, dast Wel» und seinen beiden Begleitern persönlich kein Leid geschehen sollte. Daraufhin beschlok die repu» dlilanische Soldatenwehr, gegen di« Matrosen mit aller Gewalt und allen zur Verfügung sichenden Mitteln norzugeben. Noch im Laufe *0.V,�. i.■*.. M �.l ü. �.Ii t. �.. M.. M J* t. M..•. u otzJ. � t zwecks Be'einiauua der Matrosen mit den Truppen und behauptete.- der Nacht wurden die Führ« der Berliner regierungstreuen Regi �di. �!�rStt«»K W-rttn» mit diesen Kämpfen nicht ein. mentcr verständigt, die daraus alle verfügbaren Mannschaften in S* in« umstünden Übe-gangen SturntauS.rüstt.ng nach. den Linden enffandten.. Ferner wurde die werden dürfen. Lededour begab sich hierauf mit einer schnell ernannten Kommission»nd einigen Mitgliedern d«S alten Voll, zugSratet nach dem Marstall. um zu verhandeln. Dre,r«"Hand- lungen dauern momentan noch an- Ein Rciulta! wurde noch nicht bekanntgegtben.«ach Lededour wurden Ansprachen von mcheren Matrosen und Koldaten gchaljen. au» denen in der Hauptlache her. vorgeht, dost sie«in« Verbindung zwischen den Ma-rosen und der republikanischen Toldatenweh, wünschen. Besonder» bemerkenswert ist.d,e Red« eines Matrosen, welcher darstellle dost er selbi, mit ,u denen aedöre welche bei Beginn der Revolutton! Der«tab der Regierungstruppen war im Kronprinzen- und Prin- xNKi SLMÄÄSi.«5»« SgsJr.Ä oamtn», datz..! bcschlotz. noch einen letzten Versuch zur Verständigung>u mache». dir Matrascn Im Lchtat in beftialikcher Weis» wie Sandalen e»va»n � � gint Delegation von fünf Mann nach dem Marstall ge- hatten Gr schildern dt« Zerstörung und st°ll!« dar. wie grvstc schickt. Nm 7.50 Uhr trafen die Abgeordneten mit weister Fahne dort ganz« l. Slavalleriedivision alarmirrt, die l>ei BabclSberzt lag und heute in Potsdam einziehen sosit«. Die Mannschaften, dir bereit, für den Einzug mit Blumen, Eichenlaub und Tannengrün festlich geschmückt waren, rückten daraufhin im Eilmarsch nach Berlin, wo st« kurz nach 8 Uhr morgen« eintrafen. Die Vtratze Unter den Linde». Di« Linden glichen heute morgen bei TageSgratien einem riesigen Heerlager.' Von allen Seiten rückten die Kompagnien, zum Teil zu Fuß, zum Teil auf Lastwagen, von den Soldatenrüten ge- führt, heran. Die Mannschaften ivaren stur mm ästig ausgerüstet. Werte durch Plünderung von seilen der Malrosen wr'Sst'schoft. worden waren, auch sei in der unverantwortlichsten-.e>,e mit Lebensmitteln umgegangen worden. » Sin anderer Mitarbeiter meldet: Nach d n Verhandlungen, die in der vergangenen Nacht mit ecn Führern d«r VolkSnmrinedivision stattgefunden hasten, ichien der Konflikt beig«lrgi und man erwartet, mit Sicherheit, dost die Ruh« »ich, mebt gestSrl werden würde Leider ist eS ander» llewmm«». Bei den Verhandlung«» halt« sich di« Marin« verpflichtet, vi« "»n ihr Festgenommenen: Wel». Fikcher und vongartz in Freiheit zu setzen. ■öio« versprechen haben sie nur soweit gehakten, a» Fischer und Bongartz in Frage kommen. Dies, b'den wurden noch gestern abend freigegeben. Wel» dagegen wurde von de» Martuetuanu. ein, wunden von den Posten der Matrosen in Empfang genommen und zum Soldatenrat geführt, Die Führer der Soldatenwehr er» klärten kurz und bündig: .Wir verlangen völlige Ergebung der Matrofen, denen ihre berechtigten Forderungen sofort erfüllt werden sollen. Binnen zehn Minuten haben all« im Marstall und Schlost befindlichen Matrosen sich unbewaffnet ans dem Schloßplatz aufzustellen Wir geben zehn Minuten Bedenkzeit. Wenn nach dieser Frist nicht die meiste Fahne gezogen wird, werden wir Schlost und Marstall mit Artillerie beschießen." Darauf entfernt« sich die Deputation und kehrt« nach dem StzronprinzenpokaiS zurück, Man wartete gemäß der Vereinbarung bis 8 Uhr. Als dann dke meiste Fahne weder am Schloß noch am Marstall erschien, wurde das Signal zum Losschlagen gegeben. s Schluß auf der zweiten Seite.) von Friedrich Stampf«» Mit dieser unfriedlichcn Erörterung muffen wir in di? Meihnachtsseicrtage eintreten. Tie Ercignilie des gestrigen und deS heutigen Tage» sprechen eine zu deutliche Lprachc. Es muß ein scharfer Strich gezogen werden zwischen hüben und drüben, eS muß die i�rage entschieden werden: Volksherrschaft oder Ver» b r c ch c r h- r r s ch a f t. Tie Revolution hat die Souveränität teS Volkes aufgerichtet. DaS Volk Herr seiner Ge. schicke! Tos war ihr Sinn und mutzte ihr Sinn sein, sonst hätte sie ihren Namen nicht verdient... Die sozialdemokratische Regierung hat sofort nach Ueber» nähme der Geschäfte dicjen Grundsatz proklamiert, in dem sie dt- Tinberufung der Rationalversanunlung ankiindiiste. Der Konmetz der Ärbeiter» und Soldatenrät» ganz Deutschlands hat mit Rchtnenntel-Mehrheit diesen Entschlutz nicht nur 6c. stüttgt, sondern auch, in richtiger Erkemitms der politischen Lage, den Wohltermin um vier Wochen vorgeruckt. Am 19. Januar iibernimmt das ganze Volk durch seine Abstimmung die Regiernngsaewalt über sich selbst. Vis dahin ist es die Aufgabe der Reichsleitung, die Ordnung aufrechtzuerhalten und einen geregelten, freien Gang der Wahlen zu sichern. Sie mutz inzivischen die Friedensverhandlungen vorbereiten, von deren Verlaus das Schicksal der Mensch» heit für Jahrhunderte abhängt... Wer die Negierung in dieser notwendigen Arbeit hindert, wer dem Volk daS Recht nehmen will, in freier Abstimmung über sich selbst zu entsck)clden, der ist kein Revolutionär, kein Repiiblikancr, kein Sozialist, sondern ein V e rb rc ch e r an der Revolution, an der Republik und am Sozialismus, und mutz dementsprechend behandelt werden. Zwischen den ehrlichen Anhängern der Revolution, der Re» publik, des Sozialismus auf der einen Seite und dem Ver» brechertum auf der anderen Seite darf es keine Verbindung geben. Die Grenzlinie mutz überall klar gezogen werden, wenn es sein mutz, auch in jedem Haus, in jedem Bettieb, in jeder Kaserne. Es darf im Volk keinen Mann und keine Frau geben, die nicht wissen, wohin sie gehören. Die Verwirrung, die in einem Teil der Berliner Arbeiterschaft eingerissen ist, ist entsetzlich. Wir alten Sozialdemokraten, die schon ein Menschenalter im Dienst der Arbeiterbewegung stehen und nie einen anderen Dienst gekannt haben als diesen, müssen die geistigen Vorgänge in einem Teil der Berliner Arbeiterschaft als das grötzte Unglück ihres LcbenS empfinden. Datz ein paar junge Wirrköpf? und verschiedene unlautere Elemente sich einem wüsten Radanfritzentum hingeben und in der Aufrichtung einer asiatischen Hunger» und Schreckensherrschaft, wie in Nutzland, ihr Ziel er» blicken, das ist noch nicht daS Schlimmste. DaS Schlimmste ist, datz Tauscnde Berliner Arbeiter— wenn auch nur eine kleine Minderheit, so doch immerhin Tausende— den Kompatz im Gehirn verloren zu haben scheinen, datz sie nicht wissen, wie sie sich zu den Ereignissen stellen sollen und den blödesten Schlag» Worten besinnungslos nachlaufen. Mit diesem Mitläufertum mutz es jetzt ein Ende haben. Ein hüben und drüben nur giltl ES mutz offen ausgesprochen werden, zwischen der Sozial- demokratic, die für Volksfreiheit kämpft, und dem Spartakus» bund, der in der Aufrichtung einer gewalttätigen Verbrecher» Herrschaft sein angeblich..revolutionäres" Ziel erblickt, hat sich ein ekelhafter NationokliberaliSmus eingenistet. Haben denn die Herren von SowohhAlSouch und EinerseitS- Andcrerseits kein Gefühl dafür, welckie traurige Rolle sie spielen? Man kann eS zur?kot verstehen, datz sie es eine Zeitlang als ihre Aufgabe betrachtet haben, den rechten Flügel der anarchisti» scheu Linken zu bilden, um sie nach Kräften von den schlimmsten Tollheiten abzulxtlten. Aber daS müssen sie mit der Zeit einge» sehen haben, datz i h r e Mission gescheitert i st, und datz die Rolle, die sie jetzt spielen, unklar, zweideutig, doppel» züngtg ist und ihnen nur Mitzachtung auf allen Seiten ein» bringt. Auch sie müssen sich jetzt entscheiden, ans welcher Seite sie sich stellen wollen: Lolksherrschast oder DerbrecherherrschaftI? Und nvch eins muß �s«gt fverden: Es gibt in diesem ZlütenbUä, soweit zu sehen ist, keine Gefahr der Gegen- eevolution! Die Gegenrevolution von rechts ist in diesem Rugenblw? ohnmächtig, darüber darf man sich durch keine SchreckenSmarchkn und kein? Einzelfalle, in denen sich Offiziere ungehörig benehmen, täuschen lasten. Kein Gegenrevolutionär von reck/ii»st s« verrückt, an die gewaltsame Wiedereinführung »er Monar«ne oder an die Besameidung der Volksrechte zu senken. Aürbe ein ernster Versuch einer solchen Gegeni'evolu- tron ymnäi»««de«, so würben wir 5«ziald?niokratcn das Volk ib*»«frwfe* und die Urheber die. es Verstimes würden zerMwtscht»erben, noch ehe sie recht begonnen haben. Eesahr br»ht ben ErrmrKinsckiakten der Revolution in diesem � ««r«« n der Anarchie. Sie mit allen staßch-en»n bekkmpfrn, ist die Aufgabe jedes klassenbewußten Vrbtittri. j e b e s ehrliebenden Soldaten. Die Sol- »oten h«den brausten ihr Vlut vergossen, um heimgekehrt ein freies Saterland zu finden, nicht ein Land, in dem alles in f'strt, Schmutz, Hunger untergeht, in dem Wahnsinn und despo- tüfene MÄkür herrscht. Ja, wir, die wir Soldaten gewesen ksängern de? Spartakusbundes kam es gegen Uhr am Kustgarie» und im Hofe des Schfofie?. Zur Unterstützung der im Schloß wer- landen Stürmt rupven rückten drei Züge der Potsdamer Ulanen vom Zirkus Busch her nach dem Schlosse zu. Fn der Nähe der Vörie hatten sich etwa NX) Spartakisten angesammelt, die mit einer Tatet „Nstder die Regierung alle Macht dem Proletariat" die Posten- kette an der Borst durchbrochen batlen und nun gegen das Schloß vorstürmten. Am Lustgarten gelang es den Spartakisten, die mit Revolvern bewaffnet Waran, dem dritten Zug der Ulanen zwei Maschinengewehre zu entreißen, woraus diese Demonstranten die Waffen in die Spree warfen Unter lautem Gcsobie drangen si« über den Lnstaarten durch das Bortal 4 ig das Schloß ein und ver» suchten die Posten auf dem Schloßlwfe zu überrennen. Die Regst» ning?truppen hatten den Vorfall jedoch bemerkt und so drang eine Kompagnie von der Kommandantur aus in das Schloß ern, während Mannschaften der Sturmtruppen im Schloß die Trevve hinabeille» und sich der Spartakisten die bereits zu plündern begonnen hatten, entgegenwarfen. Ein Führer der Soldatenwehr forderte die Em» dringlinge auf, sofort das Schloß zu räumen, ehe er den Befehl zum Feuern gebe. Alls die Eingedrungenen jedoch Miene machten, sich zur Wehr zu sitzen, drangen die Soldaren mit gefälltem Bajonett auk sie ein. Unter lautem Schreien flüchteten die Plünderer urtd verteilten sich über den Schloßplatz, wo sie don den dort aufgestellten Poston weiterbcfördert wurden. Die Matrosen im Nbgeordnetenhause. In der elften Vormittag? stunde erschienen im Abgeortmaten- Hause, wo sich mehrere hundert Marinejoldaten alS Wache deS Voll» zugsratcS aufhalten, einige Abgesandte der VolkSmarinedivision, die die Woche ans» forderten, dem Schloß und dem Marschall zu Hilfe zu kommen. Es entspann sich eine lebhafte Debatte, als deren Ergebnis sich herausstellte, daß die Matrosen im Abgeordneten- hause bleiben und nicht nach dem Schloß und dem Marstoll ziehen. In der Vorhalle des Abgeordnetenhauses sieht man zahlreiche Matrosen mit Gewehren und auch ein Ma- schinengewchr auf einem kleinen Wägelchen. ESuarö Hernftein wieöer öer Partei beigetreten. Ncbcrtritt unabhängiger Wahlvereine. Tenoste Eduard Bernstein hat durch ein Schreiben an den sozialdemokratische» Wahlverein Tchöncberg seinen Wieder- eintritt in die sozialdemokratische Partei vollzogen. In der Zeit der Parteispoltang hat eS nicht geringe» Aulfsehen erregt, daß Genosse Eduard Bernstein seinen Anschluß an die ab- gesprengte Gruppe der Unabhängigen vollzog. Es war die» für dst Partei ein außerordentlich schmerzlicher Verlust, für die Unabhängigen aber nach außen hin eine nicht geringe Genugtuung, denn wenige Namen in der Partei haben in der ganzen Welt ein n so guten Klang wie der seine, und die Rechlsckiafstnheit. die Ueber» zeugungStreue, die Tapferleii di.se? alten Vorkämpfers der inier» Die heilige Nacht. Eine Degsude vom Artur Zickler. Unle? ftt«"«sigen Helle des DezemberhimmelS rollten die dun'. »n Wogen dem H-rizonte zu. Der Bug de? Schisses hob sich m sas blasse Licht lind sank in die Wasserschwärze, dann sprühte ein seiner Gischt die Bord seist entlang. Mc Henny, der jüngste Schiffer, am Vartflaum die tropfende Feuchte, lehnst im Cclrock an der Brüstung. Da ächzt? die Kvmbüsentür. Marianne fies schwankend übe? das Verdeck nach den Tonen, wo die Sinnen flaggten. Sie riß sie Tücher berab»nd preßte sie nach einander an dst Brust, den Kopf hin tüberae bogen l denn ihr ungefüger Lew drohst ste nach sorn zu werfen._, Me Henntz stieß einen Pfiff durch die Zahne, sie sab zu ibm Zerüber und lächelte schmerzlich. Dann wankst sie mit der Wäsche don Weg zurück und verschwand m der Kombüst. Marianne, da» Weib! Der Schiffer versank in Gedanken. Die Nacht ds? Südens stand wieder über ibm. der schwere Duft der Gärten schlug in sein« Sinne Tie Lichter der Schiffe tanzten gut dem Wasser der Mole, dst Fenster der WrtSbäu'cr gküb'en irnd?i Herten von dem Hall der Gelächter nnd Gesänge. Sie stampfien den Kai hinauf, Schiffsleute, dcS Weines voll und sück- trg nach Händeln. Bei einer Stiege, die aukwärk? zw? Sladchöf* führst, grna der Spektakel lvS! Mit Südländern sübrstn sie einen horstn Gang. wilde Burschen waren es, die toll um sich ichlugen, zuletzt aber doch da? Weite suchten. Das Weib um das e? sich handelst, stand unbewegt abseit? im Schatten der Bäume und warwst den Ausgang des Kample? ab- Die Schiffer nahmen Marianne mit sich an Bord. Sie war iung und fest, und alle hatte sie ihre Freude an ihr. Als der Ssgisr'wleder in See ging, blieb sie bei ihnen und richtet« dl« Mahl.-eistrr. Aefet war sie froilllch 653 dran. Die Furcht vor ihrem Zustande med dem zu Erwartenden hing in dst Wintertrübe und lastete auf ven Sreltchrern. dst noch mebr tluchstn als sonst.... In der Kmrchüse schwankte die Qeklampe. durch die matten Fenfst? schstmuerst dst gekbliche Röte des Abends Die Schiffer tranken heißen Greg, brachstn alten Zwfft aus daS Tapet, lachten und schrie». Haiwe«. der Deutsche, ließ da» B-mdon'um schnaufen and spielte Märsche, Polken, kllankcedozdle und.Home, sweet home.'. alle? durcheinander. Dst anderen gröhlten und schnalzten, zuletzt kam Rc Henny, der Ire. dazu und sang im tiefen Baß. Als aber einmal das Lärmen schwieg, drang ein langes, wil- des Stöhnen au? der Kammer. Die Schiffer wurden mit einem Schlage nüchtern, brüstten und grollten, bis einer am den Tisch schlug und lästerlich zu sch'wpstn begann. Sie stritten und be- schuldigten sich gegenseifig. Es Hub ein wüstes Stoßen und Dräu- gen an. nur Mc Henny war in dst Kammer gegangen und kam nicht wieder. Die zwei Hmiptstreiter wollten sich einen Kampf geben. Weil eS in der Kombüse zu eng war und de? Deutschen Faust zu guter Letzt die Lampe zerfchlng. begab sich die Gesellschaft aus Teck. Die Sc« war still geworden. In der HimmelStiese schwammen die Stern«. Dst' Schiffer erschraken bis ins innerste Herz: im Osten, tn Masstnböb«, hing eine schimmernde Kugel mit silbernem Schleier. Sie glänzte wieder im Meere und umweht« alles mit ihrem gr» heimmSvollen Licht. Eine beilige Besessen heil ergriff dst Seefahrer, sie schritten nach dem Steuer nahmen dem Steuermann, der eS willig geschehen ließ, die Hände vom Rade und drehten da? Schiff nach der Rich tung des Sterne? rb Plötzlich gesellte sich Mr Henny mit ver- klärtem Gesicht zu ihnen und>vies schweigend nach der Kombüse. Sst folgten ihm: aus dem Brett der Kombüse sang daß Bau- donium:.Home ftreet bome.." k.Heimai. süße Heimat.. Die Kammer erfüllst der seltsame Schein. Marianne, die Mutter, lag wt aus ibreni Lager ihr lächelnde? Antlitz war von fremder Schönheit durchleuchtet. Do? Kind in eine Matrosen- jacke gebullt, hielt sie im Arm. die Männer starrten in seine iriS- farbenen Augen. Der Ire begann, zuerst murmelnd, zu sprechen die Worte züngelstn ibnen wie Flammen entgegen, dst Nebel ihres Dasein? zerrisien. ibre Leben wurDen zu Bäumen, in deren Gezweig der Welnvind wühlte. Die Schiffer stürmten davon, die Rahen hinauf, die kälte- starrenden Segel knatterten! Dann standen sie wie ein Klampen um da? Steuer geballt und hicLeu auf den Stern zu. nach den Küste» der Ewigkeit. Um Neujahr trieben die Planten des Seglers an norwegisches Land. 400 000 1 Im Osten»ierstiinberttanseud Mann Im russischen Winter, in Gl? nnd Erstnee: .Wann ist die Stnud? iwr Heimkehr heran?" Eö krampst sich das Herz in Sehnsuch: und Weh Nach Wrib und Kind, nach Hau? und Herd. Bier Jafire van SriegeSnot beschwert: 400 U)0 Kameraden! Birrhunderttausrnd! Ein stolzes Heer, Bereit, dem Winter zu trotzen, der Not, Bon Heimweh zrrwLhlt, doch die Hand am Gewehr, Aus der Wacht für die Vrödrr in Lebe» und Tod. Ein jeder fiirS Ganzr, in Treue fest, Bis der letzte, gerufen, den Osten verläßt! 400 000 Kameraden! Bierhunderttausend! Wir schützen die Bahn, Dst Züge roll'n, von den Treustrn bewacht! Seid ruhig daheim! Wir kommen heran! Der Schirnrnstrang hält trotz Winter und Nacht! Wir brinzcn dir Brüder, wir bringen euch Brot! Buch der lrute kommt Krim, wir schütze» vor Tod 400 000 Kamcradrnl _ Hermann Voigt. nekheit. — Völkerverbindende Gelehrtenatademien. An der Universität in Krisfiania soll nach dem Vorschlage eines der bedeutendsten norivegischev tzstlebrien. Gerhard Grau, nach dem Wefftriege ein Völkcrinstitnt gegründet werden, wo Gelehrte aller Bilk»? und Länder aus neutralem Boden jene wrssensAaftlrckjen Berbindungen wieder anknüpfen sollten, die durch den Völkerbaß zerrissen wurden. Den gleichen Erfolg bosii Pros. Mlh. W a l d e ye r- Bcrln» schon zu erreichen durch Wiederaufuabme der regelmäßigen Zu- sammcnkünfte der..International?» Assoziation der Akademien der Wissenschaften", dst bisher rrock gar meirf aufgelöst worden sei, Romain Rolland erweitert diesen Plan— die ganze A»S- spräche findet in der..Revue Politigue Jnterrmtionale" von l0I7ff3 statt—. indem er im Gcrensatz zu den bisher geäußerten Wünschen. die sich notargemäß auf die Wiederanknüpfung der Wissenschaft- liche» V-tziebungen zwischen den älteren Gelehrten von Überraa mder Bed utung bezogen, gerade die jüngeren Forscher, die.im Schlamm der Schützengräben und in de» Klagen des Tode? gelernt hätten. daß es dasselbe Fleisch ist. das hüben und drüben leidet", für dir Bölkerverffshnung kstran'iehen möchte. — D b e a t e r. Gastspiel von der Fron« heim- 0 � v r t e r« ch a u s p i e l e r: Für die zwei Auffübrungen von W.uenbruch?„Haubenlerche", die im Kleinen Schauspielhaus an den beiden Werbnachtsfeiertagc». nackunittag? 2% Uhr, statt» finden, gelte» batbe Preise. - Der Verleger der nordischen Dichterschaft. Jakob Hegel. Inhaber und Setter der bekannten«vthenbolschen Bu�banalung. ,ft rn Kopendagen �stoep«,. Unter'bm vollzog sick vrtk Porgang, daß ko gut wre all? bedeutenden Verfasser der belden nahen Beziehungen zu Björns»» Ibse» und.Kveklond — TaSGedicht.400»00" ist dem in Kowno erschoinenden SoldatenratSdlatt.Dst neue Zeit" entnommen. nationalen Arbeiterbewegung war über allen Zweifel erhaben. Bernstein hatte die schwere Schuld der allen Machthaber aw. Kriege frühzeitig erlannt, und sein Nechtsgefiih! sowie die berechtigte Ab- neigung gegen einzelne nationalistische Auswüchse, die sich da und dort an dem sonst gesund gebliebenen Parteikörper zeigten, trieben ihn in die Opposition. Wenn ihn jetzt dieselben Charaktereigcn- j schasten, die ihn stets auszeichneten, wieder in die Reihen der alten Partei zurückführen, so ist das für ihre Sache ein gutes Zeichen.— Wir begrüßen den Genossen Bernstein mit großer Freude in unserer Milte. Er hat all denen, die im Bruderkampf Sozäaldemo- traten geblieben sind, ein Beispiel gegeben, wie ein Partei- genösse in der gegenwärtigen?agc handeln muß. Der unabhängige Wahlverein Apolda ist mit großer Mehrheit der alten Vartei wieder beiqetreten. Der unabhängige Wahlverein Oederan im sächsischen Kreil- Arddurg hat dasselbe getan. Keine Vertagung öer vorfrleöens- verhonöiun-'en. Genf, 23. Dezember. Die Meldung des Echo de Paris, wonach die Friedenspräliminarien auf später vertagt worden seien, wird offiziell von der Agentur Radw dementiert. m Der Stand des Kampfes gegen Mittag. Einer unserer Berichterstatter meldet: Um V2I2 Uhr ist der grösitr Teil der repnblikanischen Soldat? nw ehr aus dem Schloßviertcl abgezogen. Ein grosser Teil des Sicherheitsdienstes(!) ist zu den Matrosen übergegangen. Auch hat sich ein kleiner Teil der republi- konischen Soldatcuwehr denselben angeschlossen. Tic Matrosen haben durch bewaffnete Zivilisten Verstärkung bekommen. Um 12 Uhr sah ich ungefähr 200 bewaffnete Zivilisten in Marschkolonne in den Marstall ein- rücken. Tic ganze Gegend um den Marstall einschliesslich der Königstrnssc bis zum Rathaus ist von Anhängern der Mn- troscn mit Maschinengewehren besetzt. Tic Matrosen und deren Parteigänger fordern, dass die Regicrung Ebcrt-Haase sofort zurücktritt und sofort durch eine Regierung Lrdebour— Liebknecht zu bildende er'cyt wird. Ledebour und Liebknecht sind zum Zwecke der Verhandlungen hierüber per Automobil zu den Volksbeanftragten gefahren. Bis jetzt sind sie noch nicht zurück- gekehrt, doch erwarte! man im allgemeinen kein Resultat der Verhandlungen, sondern Wiedcrausaahmr dcö Äamp. s c s. Die durch Spartakisten scharen verstärkten Marinelrute und Sichrrheitsmannschaftrn wollen die Gardrtrnppcn, welche Kein Parteitsg öer Unsdhäntzzgen. Ultimatum des Spartakusbundes... Die..Freiheit" bringt in ihrer heutigen Morgennummer Unter den Linden und am Wrrdcrschen Markt stehen, angreifen folgende Erklärung: � und zwingen,, ich aus Berlin zuruckznztehrn. Die Einberufung eines Parteitages noch vor Im Marstall liegen 12 Tote und mehr als 70 Verwundete. den Wahlen zur Nationalversammlung, die von mehreren®e- aossen gewünscht wurde, ist, wie uns von der Parteileilung mitgeteilt wird, n i ch I möglich. Die V e r k e h r s s ch w i e r i g k e i t e n sind unget�uer groß. die Fernzüge vertehicn so unregelmäßig in so großen, oft mehr- tägigen Zwischenräumen, daß die Zeil der Wahlagitation last vollständig von der Hin- und Rückreise für den Parteitag»er- schlungen würde. Gleichzeitig veröffentlicht die„Rote Fahne" einen Brief des Zentral sekretariats des Spartakus.! b u n d e s(gez. Pieck) an den Parteivorstand der U. S. P. D.. � worin in heftigster Weise die Politik der Unabhängigen be- kämpft und durch ein auf den 2b. Dezember befristetes Ulli- mntum die Einberufung des Parteitages bis Ende Dezember gefordert wird. Wir zitieren die Hauplstellen des Schreibens. Has Verhalten öer englifthen Flotte zur Roten Jlagge. Wie eine Berliner Korrespondenz meldet, wurde folgen» der Befehl seitens der englischen Admiralität an die deutsche Flotte erlassen: 1. Tchiffc mit rvter F l c z g e werden ohne Warnung v e r- senkt. 2. Tchiffe ohne Offiziere werde» nach KrlegSrecht be- handelt. 3. Wenn ein Mann bei bolschewistischer Propaganda ertappt wird, so w-rd die grsar.itr Besatzung de» betreffenden Schisses standrechtlich erschossen. das die„Einigkeit" innerhalb der U. S. P. D. beleuchtet: Werte Gcossen!„Schwrrt-ldustriclle Demokraten." Zu diesem Artikel m Nr. 347 Der gegenwärtige Zustand der U. S. P. ist unhaltbar Immer bitte! uns Orr Dr. Huyo Bö 1 t g e r mitzitteiicn, daß er nicht hemmungsloser gleiten ihre offiziellen Instanzen in die Bahn bcn Acuten gehört, d'� bis zum ö. November das gleiche Wahlrecht der verräterischen M e h r h e i t s p 0 I i t i k I auf das schärfste bekämpft haben, sondern daß er in seiner Paclei Auf dem Nütckongretz haben hervorragende Mitglieder Einführung d-Z NeichStagSwahlrechts in der U. S. P. ganz un verhüllt mit jener g e g e n r e v 0 l u t i 0- � � �" a!8 staatliche und nationale Notwcndrgkell einge- nü r e n Politik paktcert. l t r e t e n ist. Herr Dr. Böltger verwahrt sich gleichfalls gegen die Mehr oder weniger offene Koalitionen mit den Mehr- �'�uptung. Anmalt der Schwerindustrie zu sein, er habe sich als heitssozialislen für die bevorstehenden Wahlen sind vielfach unter Abgeordneter, Politiker und Publizist stet? volle Unabhang-.ßkert ge- Fö terung des Parteivarstandes der U.©. P. ch die Weae ge- wahrt.— Wir haben das Wort„Anwalt" nicht ,n dem Sinne ge- leitet. An zahlreichen Orten ist bereits eii« förmlich«% e r•! braucht, vis ob Herr Dr. Bötlger für seine Tätigkeit von der Schwer. schmelzung der lt. S. P. mit de» Meh r he!tS sozial Aren im' lndustrie bezahl! würde, sachlich beharren wir jedoch bei der Ansicht, Gange.->. � Herr Dr. Bvtlgcr diese Jntercsseu stets vertreten hat. sei«S Die.Freiheit', das amtliche Organ der lt. S. P.. unterstützt in auch aus innerer Ueberzeugung. verhängnisvollster We i se Tag für Tag n a s Korruption«- und di« Zerrüttung aller klassev- systen, der herrschenden Clique Und Versumpfung der Partei. Die II. S. P. ist zum Gespött bewußten Arbeiter geivorden. Dieser Zustand kann Nicht länger ertragen werben. Nicht klein« Konventikel, sondern di« Diassen der Genoss«« selbst sind berufen, die Geschicke der Partei zu bestimmen. Längst hätte ein Parteitag einberufen werden müssen, dem jetzigen Zustand ein Ende zu bereilen. Aber das immer lauter erhobene Verlangen danach ist von den Partciinstanzen schnöde mißachtet woreen. Der Parteivorstand fährt fort, durch Pflicht- widrig« Handlungen und Unterlassungen dir revolutionäre Ar und in der Sp-rrtakus bei der Haussuchung. Neber da? Vorgehen dos Neuköllner Arbeiter» Soldat« nr aies gegen den Druckereibesitzer Menzel i München«! Straße, bei dem em di« Spartakuswirlschaft»«rurteilen. des Flugblatt gedruckt worden war, werden jetzt merkwürdig« Einzelheiten bekannt Als am Tage nach der Nalshausbesetzung �.„--........_.! Herr Menzel selber in der Hermminstraße be, der Verteilung des bciterbewegung zu cvmoraliiieren Die U S. P. ist unter seiner j Flugblattes mittvirkte, wurde er zwischen ö und ö Uhr abends von Leitung zur Stütze der Urgfnrfoojiition Q'-'warben. I Bollzugsausichuß-Vorsitzenden Kwch mi gehalten und mit Per- Wir richten� an den Parteivorpan.d der U� S. P. noch einmal! haimng bedroh!. Auf Menzels Protest entfernte sich Koch, aber nach die dringende tzfooderung, sur lpatc.tens Ende Dezember einen ciwct einer halben Stunde kam er mit zwei bewaffneten Soldaien Parteitag einzuberufen, der eine rncklichtSIose p rol et ar». sch- r evolu- wieder und erklärt« Menzel für v c r h a s t e t. Er wollte den Fest- 1. 2 �__ 00. f 1 1 1 f �. 1 nft*tt i otr et* i t ti a otti i". � � fr. s.:-;_ �__ l. X..--.»»».»...»»—£11!� bcnach Sozialismus kompromittiert sind. Wir ersuchen um Antwort b,S zum l». Dezember. Durch tue heutige Erklärung der„Freiheit" ist das Ulti» Mtttum bereits abgelehnt. Man darf auf die Weiterent- Wicklung gespannt sein. Unruhen im Ruhrrevier. Auch kparkakistische Llusreizung. Hamborn, 23. Dezember. Gegenüber einer Merdnng einer Delegation der Hamborncr Bergleute sin von der Regierung in Berlin erklärt worden, daß die Sozialisierung der Betrieb« j 0- fort in die Wege geJeUet werde und baß andernfalls Barth zurücktreten und der Generalstreik in Deutschland proklamiert weoden würde, wird bekannt gegeben: Die Abg«< Polizeibuceau in der Mainzor Straße sühri«. Hier verlangte Koch von Menzel eine An�kirnfi über den Verfasser des Flug- blaues, die ihm nicht gegeben werden konnte, und aus Airtoeiijung der sin Bureau anwesenden Polizeibeamien ließ er dann den Fest» genommenen frei. DaS war der erste Streich. Der Mette wurde in der Wohnung Menzels ausgeführt, während er abwesend war. Tort erschienen gegen 7 Uhr abends zwei Männer, die sich als Kriminalbeamte bezeichneten und sich Günther und P e> k e r t nannten. Sie ertiänen, im Austrag« des Polizeipräsi» d e n l« n zu loin«>«1, um das Manuskript jenes Flug» blattes zu suchen und zu beschlagnahmen. Frau Menzel rief mißtrauisch zunächst von d«r Wohnung aus durch Telephon das Polizeibureau in der Mainzer Siran« an, worauf sie den Bescheid erhielt, daß di« beiden Herr«, durch den Vollzugs« ausschuß als Kriminalbcauit« eingesetzt seien. Günther war übor dieses Tetephongespräch sehr ungehalten, wollte selber nach dem Ptzlizeiburrau»clephonivren und bedrohte Frau Bienzel mit Vor». Haftung, als sie ihm nicht sogleich daZ Telephon überließ. Vom Polizcibureau wurden später zwei Soldaten nach der Wohnung ge» W.,-« s.r Aa in varner Bergleute sind nur von Barth empfangen Poiizcipuvcau wurDen.,., t fcniitcn der Ham.a.wr j TO.in-.nrt„>chickt, und mit ihnen zilgwich trat der heimlehrende Menzel ioiüic worden und dieser hat nur pe s--[ 15 1 ein Krimi nalschutzmann Rüppel ein, der seit langem in dem Revier jedoch nicbt sin Namen der Regierung ye'procoen. �>e-jeweuver- � Günther und Peikert wiesen sich aus. sprachen wieder von rvaltung, der Ok'evbüugermeister und ander« maFgebcndcn«'.cllen j Auftrag des Polizeipräsidenten, nannten dabei hoben sich sofort an die Reaierung gewandt und um Entsendung j-tzt auch den Namen Eichhorn und kündigten esire HcnlSstuhung cin--§ Äommiff«'« ästeten, der die wirklich« Stellungnahm«! nach dem Ftugblatt-2>!c-nusiript an. Als Menzel protesiverte, wurde «n.�,t,ut«n verkünden soll. JnMijchen hat sich j er von Günther wieoor mit Verhaftung bedroht. Die Unterzeichner der Reg.erung den �weut«« d�--- � �« k u- g r u p pl sehr �des Flugblattes würden, sagt« Günther, schon am folgenden Tag« die Lage durch die Aufhetzung.rr �_____ t r...„ kriegsgerichtlich vernommen und verurteilt werden, und dem Trucker werde es ebenso ergehen.' Menzel mußte dann'seine Druckerei ösfucn und je nie Bücher und Papiere durchsuchen lassen, wobei das Manu- skrip! gefunden und msigcnouimen wurde. Auf der Rücksort« des ManustripteS befanden sich mehrere Namen, di« mu Bleistift durchstrichen waren, unter ihnen auch die Namen der Genossen Conrad und Wutzky. Das hat dazu geführt, daß gegen diese beiden Genossen sofort eine toüste Agitation der Spartakusleute einsetzte. Aber auch dieser Schwindel wurde aufgedeckt, indem beide erklärten, auch nicht das geringste von der Sache gewußt zu haben. Günther empfahl schließlich Menzel, Stillschweigen über diesen Vorgang zu bewahren. Tann werde ihm nichts passieren, andern» falls aber habe er große Unannehmlichkeiten vom Arbeiter» und Soldatenrat zu gewäriigen. Ter Aufklärung bedarf noch, m i t welchem Recht sich der hauSsuchende Spartakus» mann auf den P 0 k i z e i p r ä f i de n tsn Eichhorn berief._ verschlimmert. Am Nachmittage Zttgen m.chrere Tausend Bergleute zu den Zechen der Gewcrksckraften Deutscher Kaiser Neu» Mühl und den, Campschacht in Meiderich. dw Wache wurde ge»� stürmt, die Maschinengewehre mit Munition erbeutet und die Bolkewehr zum Anschluß bewonen. Ter Polizei-ommissar und mehrere Beamte, die sich ihnen entsegenstelltcn. wurden ver» wundet; erstcrer schwer.»Ein Teil der Anlagen wurde zeruorr, jedoch nickt die für die Erhaltung des Werks wichtigen Anlagen. Ti« Polizei sollte entwaffnet und de: Arbeiterrat aa- gesetzt werden. EtiLeguag zahlreicher betriebe auch in öaöen. „5!apital ans der Not." Die Klagen über unverschämte Miete st eigerungen hören ii iff" Ä Ä T i r(i nr> fvi»», I n•witv**» t* Oll P f\P 71 KarlSrnbe.mtt soimr ,n ihnen nicht mehr alS 30 Arbeiter beickästigt werden � TreibenderdieGelegcnheitauSnutze n de n e die.nkvla, der StiNeauna entstandenen LvhnausfSlle erhalt«- Hausagrarier liefern. Es ist IM? selbstverständlich unmöglich. ZtiSLvun, ihres Lohnes. t di« Zuschrifien sämtlich zu verös.entl.chem E-b,..-r-ch«.rlen b-. i k sonders die Mr-ciesteigerungen, die einem in die Heimai zurückkehren» ' den Krieger sogleich nach s.iner Ankunsl präscnueri werden. Einer. der in Neukölln wohnt, erhielt wenige Tage nach seiner Ende No- vembcr erfolgten Entlassung aus dem Heeresdienst eine Steigerung der Miete von öl M. aus CO M. Da? scheint aber dem Hauswirt noch zu wenig gcw.sen zu sein; denn inzwischen hat er die Miete nochmals, und zwar jetzt aus Cö M. gesteigert. Ein anderer Kriegs» teil nehm er, der in Tempelhos seine Wohnung hat, lehne am 36. November heim und wurde am l. Dezember bei der Mietez-ahtung vom Wirt mit der Mitteilung überrasckt, daß die Miete von 33 M auf 47 M. gesteigert werde. Dieser enilassene Krieg kteilnehmer schreibt uns, daß er— gleich vielen seiner heimgekec-ricn Kameraden— noch keine Arbeit bai und daher einen solchen Empfang doppelt unan- genehm empfindet. Zur Frag« der Mietesteigeruvaen haben sich in der letzten Zeit auch Hauseigentümer a» uns mit Zuschristen ge- wandt, die uns.aufklären" sollen. Wir danken für die „s renn Micke Abficht", müssen aber bemcrlen, daß es bei uns dieser .Aufklärung" nicht bedarf. Uru.r den Briesschreibern ist auch .Herr Lad endo r ff, Vorsitzender der„W i r t s ch a s t l t ch e n Bereinigung des Bundes der Berliner Gruna- befitzervereine". Auf einen ,Vorwärts"-ArtikM über Woh- nungswucher antwortet er,.daß zu Ansang des Krieges viele Mieter. namenilich Mieter größerer Wohnungen, die Notlage deS Hausbesitzes ausgenutzt und unier Abschluß langjähriger Micts-verträge den vereinbar'eck Mietspreis ganz bedeutend herab- gedrückt hätten, obwohl ihre wirtschaitl ich« Lag« diese Forderung nicht rechtfertigte. Er fügt hinzu:„Es ist charakteristisch bei der Beurteilung der Mietkvrcitzsteigerui-g, daß gerade diese Mieter die jahrelang aus der Not Kapital geschlagen haben, den Hausmirt des Mietswuchers beschuldigen.'wenn nunmehr auch ihr« Mieten notgedrungen den Verhältnissen entsprechend angepaßt wer- den müssen." Will Herr Ladendorff hiermit vielleicht sagen, daß in -den von uns mitgeteilten Fallen sdi-c er gar nicht kennt!) die Mieter jahrelang aus der Not ihrer Hauswirte Kc-vital geschlagen hätten? Zum Schluß versickert er, daß der organisierte Hausbesitz in detz Verhältnissen nicht begründete, übertriebene und wucherische Miete- steigern ngen auf da? allerenlsckiedenste v. rurteilt. Er bitte! uns, die uns als übertrieben gemeldeten Steigerungen ilm mit dem Namen des Hauswirtes bekanntzngeben, damit die Wirtsckastliche Vereinigung sie prüfen und ge-gebenenfallS auf die Hanswirte ein- wirken kann. Ja, Herr Lad ndorff, das können wir uns denken, daß Sie unter„übertriebene" Mietesteigerungen etwas anderes ver- stehen als wir. Aber das werden Sie wohl mcki im Ernst verlangen, daß wir da Sic und Ihresgleichen zur Kontrollinstanz machen. Das hieße doch, den Teufel bei seiner Groß- mutier verklagen._ Di» Theeterabteilung der Berliner Kommandantur hat sich aus Veranlassung de? Kommandanten, um dem lebhaften Bedürfnis der heimkehrenden Krieger nach künstlerischen Darbietun- gen entgegenzukowinen, msi den Dineklionen der Berliner Bühnen in Verbindung g>. setz!, die im Interesse der guten Sache[Kreil» willigsterroeise dem Verlangen der Kommandantur entsprochen haben. Wurden a-nfängNch täglich tausend bis zwölfhiindert Billett? an die Soldaten veranSgabt, so steigerte sich diese Zahl mit der Hhimkehr der Fronltruppen auf über 4000 Eintrittskarten täg- lich. Es fanden nicht nur B-ühnenanfsühruneen statt, sondern auch musikakisckK Darbiet'.-na' n der ersten Künstlsr. Außerdem ver- anstalte den die S- btspielbühnen acmze Vorstellungen für die Tn'.p- pen, sodaß die Zahl der auf diese Weise iäglick untergebracht«« Soldaten auf mindestens 50ifführuno-.n, die nur den Soldaten zugänglich waren, wur» den veranstaltet. Auf dem Gebiet der wirtschaftlichen Beihilfe wur- den von der Kommandantur ebenfalls bemerkenswerte Leistungen erzielt. Vor Einzug der heimkehpi'N.den Krieger bat die Komman- dantnr eine Sammlung in di« Weg? geleitet, um die Truppen mit Liel>e?g-ab«n oerseben zu können. Dieser Sammlung floss n aus allen Kreisen der Bevölkerung b-edeu end« Spenden zw. Unier an» derem ginae-n My«« Zigorr--n. 2 Millionen Zigar ti-en. mehrere Tausend Musikinstrument«, große Menge Wokffachen und klein« Gebrauchsgegenstände ein. Die Einteilung und Verieilung auf dr? in Frage kommenden Truppen ülKNUihm die Feldintendantur der Obersten Heerest'ihing. Die Ausgabe erfolgte durch di« Zentral» stelle der Kommandantur. E>n lchwerrr Naubübrrsall wnrh? gestern abend in der Karl?» horster Straße z» Berlin-Lichtenberg verübt. In dem Hause Nr. 4 betreibt der 50 Jahre alte Kaufmann Kemptnsk! c'-n Herrenkleider- geschöfi. Ter Mann war um 7zh Ubr allein in seinem Laden, als plötzlich durck' die Hintertür zwei Mann'r here-nkamen und ohne weiteres über ihn herfielen. Sie verletzten ihm mit irgendeinem stumpfen Gegenstande mehrere Hieße über den Kopf und versuchten. ihn zu Boden zu schlagen Der Ueberfallene setzte sich mrt� allen Kräften zur Webr und ri t um Hilfe. Das veranlaßte die Räuber. von ihm abzulassen und die Flucht zu ergreifen. Im Hinauseilen ergriff der«ine einen Ueberziel-er und no-bw if-n m t. Kemp-�sfis Hilferufe waren aber auch auf der Straße aehört worden und einem Soldaten gelang es, einen der Räuber festzunehmen. Der Ver- haktck« ist«in Bergmann Anaust Krück, ein Nachbar des Ueber» fallenen au? der Karlshorster Straße. Der Entflohene ist noch un- bekannt. Di« Verletzungen des Ueberfallenen sind nicht gefährlich. Zwei Folschmiinzer wurden gestern in SckSn.'berg-r.nschädNch gemacht. Seit einigen Tagen wu-rden gefälschte Zivanzign.ark» schein« der Stadt Berlin in Verkehr gebracht. Durch die Mit. teilung-en der Presse acklcten nun di« Ge,chöfiSleute mehr a!S früher auf die Zwanzigmarlscheine. So auch ein« V.rkäuserin in einem Laden in Kchöuel'kr«. Als- bei ihr oesteen w--'-mittag« fri Mannet ihren Einkauf mit einem Stadtsckein bezahlten, erkannte sie ihn gleich als gefälscht. Sie hielt die Kunden� hin und sorgte dafür, daß sie festgenommen wurden Es handelt ucl> um e!U--n Kunstmliler Paul G ruhner und einen Mcchonlker Siogffied Arndt au» Steglitz. Alle die die Fälschungeir dieser Art erhalten haben, werden ersucht. sich im' Zimmer 203 des Schäncbcrger PolizeipräsidcumS bei K-imiiraloberwachtmcistsr Bierbaum zu melden. Die juristische Iprcchsruud« fällt am 24., 25. nnd 26. Dezember ans. Groß-SerkinT? partewachrichteK. Spandau. Vom k. Fannar ab erfolgt die Bestellung deS„Vor- wärtS" durch Boren frarrrn. Di« Parteigenossen werden aufge» fordert, sich an der in diesen Tagen stattfindenden HanSrrgitation zu beteiligen. Neu« Bezieher des.VonvärrS" melden sich bei Max Frantz, Hamburger Str. t08. Wannsee. Der Wahlverein, der während deS Krieges zu den Unabhängigen ücrgetrrten war, hielt am So-nnabeu-d eine Versammlung ab, zu welcher sämtliche aus dem Feld« ZurückgÄkchrteu er- schienen waren. Nach ziemlich lebhafier Debatte- wurde beschlossen, sich wieder der alten Partei anzuschließen. Fünf Unablängige erklärten darauf ihren Austritt, während 14 Neriauf- nahmen zu verzeichnen waren. Sonntag, den 20. d. M., soll im .Reichsadler", eine öffen�tlidye Wählerversammluiig stattfinden. Kö»!ss»>nsterhauscn. Am 3. Weihncttsfeiertag findet nach. mittags 4 Uhr bei Ramin, Zchloßstraße, die Mltgliederversamm» lung nebst Zahl abend statt. Sonnabend, den S8., abends 7 Uhr. im Lokal von Mehle, Akt« PlaiPage. Fraurnversammluna. Me Frauen, die am dem Boden der Mehrbettc-partel stehen, werden ersucht, sich einzufinden. Bernau. Parwigenossen und..Vorwärts"le?er. so-wis Gesin» nungSgeirosssn, welcke auf dcm Boden der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands stehen, wollen sich am 2. Feiertag, vormittags 0 Uhr. im Lokale von Temmler. Wallftr. 2, zu einer wichtigen Besprechung eurfmden. WS' »«erkauf) ftalfl««-», Oüääu�la Jipcit, (BaswatiAvuiie, eigtt-liron�e» tunnu(»eUinc teeUyvm bnifuiitf« uiidc« a>(ia)u(ta* eufjab«. vchröScr. Hcchifc.!!». Vcrtuui»zcu S— 6. 27!!' PtkXdlilhq»»« Hermann. plas l>. üirvlic.iauswngll Pelj. saa)en! Linnf»tr»s«n, LIunIo. mufjeil. ewütairichl». Ast» fü uerf aus, Uhrenuceiaus. Pal?«nie ßesuzeiil«! �____ ICiä* Pe!jq«rll!tiieenl ju herad- keleklen sxolfviUiaen Vreilenl Ekuntnlraae».'«iaefasUa�e, BlauiUchs«, �.alfasise, milder. sllchsc,.tagcliäqie, Utti-glirni. jure», ü!!usslnaui»r>a>il moder. nrr»ftüasüz perarderleter' Pclilrazr» und Russin aller Art! Schmucklachen, Silber, tuschen. Sannlag(icSffnft! Leilibau». Warschau, rstr. 7.• ' Febertandwaa-n, Leiter, Handwagen, Nastcnwagcn, Halzriloer. Au-wahi. schinied», Landaberger Ltr. U. W«' Schaukelgseede.Puppcnwage», Purvenslnbeu, naujmaiin», j laden, Puppen, Spielware». 1 Musterverlaus, auch etneel». Munerlager Pleiairdrene». ftrah« SS. parterre._____ 2<Ä* Lct:cn»»?taul, Terplchver- kauf, lpnrdinen, Diwandecken, TUIldelldeck.'it, Uhrrnacrkanf, Trauringe, Siarcaverlaus. Ad» miralstrahc i, l.__ Slepant«»ofttlme, Domen- Münte!, BcmcnuIÜet, Damen» rücke, Blusen, Herreuantllge, PurschcnauitUqe. Winterpal«» tat». llistcr, Velitlaetten. Lövientbal, ReuliiLn, Per- llner Straß, fl. lST' Leihhaus Blvcherstraße I». l Dnngiarre« und andere, Billig für Hiindler und> MSdelgeschSst, S8 Jahr« de- s«rammvphan mit Platten, Hohe Belethaug, Bertaus van Äriilanicn, Siicertoschcn, gal- dene, silberne Uhr«»,«rm» danduhren, lteiien, Anlaut Uder Werisach«. 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Knalldonb», und sämtlich««immer ltefl,---, HlUiUN CijonsTtaftccfie 76, Prinzen» Silll«s!er.Sch-r»-Nik.'l in iiiiiz-üie ÄnjieUu-Uanke, liraße ii» qrilßfer Ausrvahl. A. Solln Stunrorilei», ZzettsiiiiiN,«tilii-e, ---------------«, ifc., Pfdin, Neu« gried. Tt. ii-.saus, Trupicha, l>ran:n richsiraße vo, Laden,"lllb spritpiSig, pr-u-he» ne» wesene,«Iiritckzeleg:» Möbel bcdeuletiö unlirm Prei». Kiwcre» Leuten Kahlniiga-_________ erlejchleruiig,_ OW* r.-eun, Echliemannbrah« 1». «Itiplrffjl«, Müssen, Mar, der, Äcr«, tV.aa» »nb Krru.rsiichsc, Herren Pelig-tnitu,, mittag._____+21 Fried-napl-n», Kußhgnm, herrlicher Tan und lllapp- svorttniigen vertauft Wolf, llltedersii-önenieide, Fenn. ftro-i«, II.______ M« Trichterlose Prachtzramme» «hone verkauft vrriswcrl o�inor, vri»«ii>rii, Iiii,r,iii. Sardi-ien. Store», DliyaN' Pitip"0,».lo.itur-'ouor. Taschen, bekannt billig. Sc- drcken, Tischdecken, neu, ver,»ialttlll! 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I-ttte!»m sckr-n» s�che»der miinbl'cke«Inock'.ien Ernst Meuer, NW. 97. Erap» MUS'U.'.ß« 17._ 7.0» Habe gtüeu Wttitermanttl, tziiso.e 6»,-selben negcn gn'e« Tsilsi.iftnnent'l ei«, chrrnff' Gilteefira�e 89, Rdtzeiscksckäst. i llneziia«,«in»»nd.sin-'!' spännerß streu., bklliost."5rre »ttvmi?-nz-l. Sr-ismu'fdr.'st stiAtz, 15». l?8 71* lstlsi* Srstp. ____+1« ckktv-nsschllh». nen 57.»n____________...____ ver?e"sen. ffb'-atraß« 75, fl!op!-l»»><»»»en. Gena'ch, trotze v-rkonil Sraunftr. 65, vorn varterre Weber.+?l tstrünthelerffraße»l. N.+111, Hof, II, Penk«.+17? TuatMÄen, Aukl.g»M"tr Tave-serer Wolter. St, der Ste. 1». im«!' veeklk», tztettlielk, mlt Ma> st-aste, Omafepn,» Flarnmen sOtjonzel, 5 Seschöttbkronen mit zn>ri Lnr.-n, ckrammo» vl.an mtt Platien. Eiserne ' n, sitl.etar-4 D. ch. 528 1. Manieur-Anjum vce. iedene» verkm-st Mandel. ,, Elsenacherstrahe est, ltteret.+51 K>8+-rtzrabtb,tl mil Mo, m im Dianv« ans und zur Miete. lung. Slbanstroße Spreckmasichiuen, Sckastpsate ten, große» Lnver. stet» di, n->irst»i, Anfnahmrn. Dechck, Ehnrletieübur«. Wilmer». stvrkerOrot->57 I-, Ecke Schillerst» tz». kein Enden,>7*' -»cktgrnmm». Pkokln 5>uer-lp>e,. 5al-,u~jke-7t. cm,,». a»h». Dei-kSIp. fle4» 520<�I nge. Bruck» Mni-ei»' . sirlviolb WWWWWWI-i» g brist--. Tetchteelsf»«rachtgrnmm»» na«, E.'-i'U-eeckeezte 28» kg», nston- veekausi vreiawerl eenitbee M-rntevckefsir.l 117H* See«». Schliem innstrasi» lg..'aus, M- Sennrtneph»« mit Glatten sckinev'-.bei« Hirsch, Donk Mg�M�WG�MGW�WWe» ven �ohr-et 27» � Ebauste». skraße Iedri»f,r.>. 2?fl« Ma-cklnrnban, Slektnetech. idt. A»,bi! iing. MorJ» Blret, Wrrkmc ister. Gl». Mtnenmetver. flonst-nitt-nr. Oetrtodnte-suiiker. flnlki-Iotot. Te-�i-che zlrtva-schul». S '», Keiedrlckftratz» llg. Klirsn» 1, Januar. ___ Hfl* Slvvkcnek»»erloven,»bend«, ?«rkrn»rs»'S5e Sstck GeuUr» c.-as.e.-2--.vielen !|6*r Belnh.irong I-ci Dicker Dlirwaki, Berltncrslr. 1Ä»17. lsiet» ksttnte verloren. Wer» and«,'MW abzu, Sti!. andertzr. che, geeen Pclahnunt -g.-sn. Elbingerstr. 27, i-tostsirrl M. link». Gaßeck. 7.... abkittke N»n. i knusl C!vi «at, f'iuru lüjNiei'nnrfl, arsiniflche ««»Wstnen». Tcchvisck, »ngSv!«.»«».llm.-.cker. Frleb, richflreße llß, v�siHnl«.-------...WM».. US* H»r«»«i»led!a«La ckotzbllSh-rnor nur durch den jetzt paritätisch gestatteren Ardeikenachweia, Engelusrr 16 S, parterre, sttmmer»I. Einstellungen erfolgen, bensall» nur durch diesen Arbeltanachwei». tz,-W-____ PI- V«rwBltiinf. «ä cH»n» PtSa. K«tMt»K, Krampl« VEMiÄM N*"Jcrn' u" 12 u. 4-7, Sonnt. 1.1-12 MlUwocb chMcNI. viele iaüre In Krankenl äusern und Kl'niken tätig gewesen. Untersucirunj troat-nlo«. 1451.» Syphilis Haui-, aiasaa-, FrSUCGiSidCn»ehnnälnn» naah«. neuem.. o Oueckiiib.,o Ein-pr u>. wUaeaictuittitch. Mettzoden. 1 lUjt-, Urlnunt*r,ncbun?pa ehne Herufe-täranK. Aufkl. BruECh. No. X dlsK. verck. W. UO(Kr.chn.i. SpczJaiarzt Dr med Hoilacndcr, JBRLIN w K. L«ipals»r 6«r. 108. Ferntp Zentr. 9571 HäMHL'RO. Coloonadcn Z6. Tgalich II-i 6 � �ourtatft t'-1 IUI S�erialsn��:?; S-'P-'M». fifBt-. liava, fi» senteduo.nrenurteiütn.Beln. tranke.ft BtO!t!dritr»U 5prectueU 10— 2, J— 8, außer PI nitotz und sireitoch* GssciiSts-Eirvifis xÄ? auch»»t». Itefert Sn.+drucke'et C- OOleke, ckreeöenet 8«. 58, Meister p«fn�,(flrMUiftrrent.Bot- pofta und soalktze<«»>161- tpu.n. Atk-.p!, her tzertit» in Ivlckr« vetrrebeu tätig war. Vll-rten mit Sehaltsanfprllcke» -hisi. St. in« fludatl »liNipermr. 99, 178,4 Hausierer» 5trasictthänÄ!er gefud-l ttlr Scklazer. 884'S* Grothfe«ar» Löterinncu, perfekte. 178/5 stir Taschenla nnenbatlerlen t>ei hsstem Lobn sstlkkordi gesucht.»Spontikar j»tr.»». Schweiz. «tn In der Snmmf«arc«sahrikatio» absolut erfahrener Vorarbeiters. der speztest dt,«ullantfatlan. Herftellunz»vn sitlrttru stlr Sck«v»tßvlä!t»r, du» Beskreicken von Sticken ßrtznhllch kennt und einem Betrieb o-wlieben tonn. 7f,!»itthrllcke Sssrrten unter Ehiffrr l. c. 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Selhftänbiger*onsiru!t»ur au» s,i Ziruratureubrauche ZUM JoferflfTn«n tritt gesucht! ffit! suchen zum baldigen Eintritt tüchtigen o�esielschtttiedemetster iN�'WLaZAck-ftt.� � � sttd'nviau!,.eniprsichen LsgllZLölll L livope!— Ma? Koppel |_ Alrtlenxeitllielnft, Newnw»*, in,»m- stnd bö icreicW igen zu 298» in A.-ö. runfieUi stehen. etermi« tchaft tiffogs teHunl rfetSCtl 5S89: o(c» iiuni. 1 InfttMf infolj' Menge« Sewehr- 603®'! Hr. 353a ♦ 55. Jahrgang Warnruf! Folgender Aufruf geht uns zu: Mb$onsj' fe»»,»?'»«?--»!»-»■" ausländische Beutegier nicht ebenso die ihrer eigenen Bold �. D-------„ heit. Die Welt des sozialen_______......-.....---------....• r• 3". �'«ung anderseits ausschließen sollte. Düse und alle anderen auf der fremden'üluwkrati« uns Mr Verelendung verdammt; der ge-'waft nachahmen rmirdc �n dieirm Geiste und zu dieiem Zwecke der Angestellten hinauslaufenden Salle sollten von Wome insif-JL h minh J.tr Räirfwr�TWunc der Friedenskongreß wünscht, wie ich glaube, das e n g I l s ch e V o l k e n g e und h e r z. 1 di-n zuständigen Aligcstelltenverbänden schiedsrichterlich zur Tnt. � Rauber-Jnnung. der Fr.eoeno�. g>liche Beziehungen mit den Vereinigten Staaten, kchcidung gebracht werden. Eine entsprechende Verordnung müBt* zum�Sklavenmarkt._...-----.! � �.«.. sie dazu berechtigen; eine wirllich soziale Tat wäre daS. schicksalsschweren Stunde, die vielen Edelsten aller Wir sind der Meinung, das, das amcrilaniMv. wäri"w,~ 7" ÜSfe«-»-.-I«,..«, Mrfc. mir»W.ip£„« SÄ ÜS' Ks M. n M. 2« M. an M. an M. an M. an M. an M. an nk, oxlicd 192/1»- hihi i '///\ '//S\ spruch gegen die Vergewaltigung, die der Völkerha'g unserm Vater. land antun will. WaS unsre jetzt gestürzten Gewalthaber am Menschlichen Geist gesündigt haben, wenn auch unter dem Ztvang .der feindlichen E'nkrc:s-una. daS Gottesurteil des Kriege? hat eS enthüllt, und unser Volk ist bereit eS zu sühnen. Nicht aber ist unser Volk dazu da, eine Züchtigung zu erdulden, die Unmensch- licker ist als seine Schuld und nur der Rackchucht, Machtsucht und Habiucht fremder Genxilthaber Vorschub leistet. Ein Frevel ist eS, dag daS demokratische Frankreich, die Waffen- �illstandsbedingungen mistachtend, den deutschen Bezirken Elsah- GeWerWMbMVUNg Vcrembarungen mit den Arbeitern der Post-»nd Tclegraphenvcrwaltung. Zum Kouflikt im GaftwirtSgewerbe. Eine Versammlung sämtlicher Gastwirteorganisationen beschlost, daß, falls nicht bei den Verhandlungen zwischen den Arbeitnehmer- und Albeitgeberorganisationen zwischen Weihnachten und Neujahr eine Verständigung erzielt werde, unter allen Umständen vom Neu. jahrStage ab die GastwirtSbctricbe in ganz Grost-Bcrlin stillgelegt werden sollen. Wohl sei man gew-illt, den Angestellten entsprechendes Enigegenlommen zu zeigen, di« an sie gestellten Forderungen seien jedoch geeignet, die Betriebe lahmzulegen und daS GastwirtSgewerbe zu vernichten. Die Einigung der Musiker hintertrieben? In einer gut besuchten Versammlung Berliner Musiker be- richtete F a u�H übet den Stand der EinigungSverhandlungen. Die Revolution hat den bei der Post- und Telegraphen ver- ....... Wallung beschäftigten Arbeitern und Handloerkern den Erfolg ge- Lothringens schon�jetzt die'fremde Amtssprache� aufprestt. dasselbe zu'�Andlun-wn' fcher"tt Lobn-�nrch' ArbütÄrhältn? Anfangs d S Monats sei Aussicht vorhanden gewesen, daß die Vor. Frankreich. da§ Jahrzehnte lang den deutschen Sprachzwang ,n den lassen wird. Die Organisation Hai sich dies R.cht zugleich zunutze schni-lzung des Allgemeinen Deut.ch-n Mus.tervere.ns mn°em welschen Bezirken als brutalen Imperialismus brandmarkte. E,n« gemach! und schon am 26. November erreicht, dast ihnen der Acht- Zrntralixrbarw der Liv-lberufsmusiler am l Januar>St0erfoIgca Schandtat ist eS wenn Italiener. Slowaken, Tschechen und Polen stundentag zugestanden wurde. Dann teickte die Leitung der Or-"".nc. Diese Hoffnung ,m iedoch durch WS Praiibi m �S Allge- sich Mi- di---ichak�l, uvfx id-m Schutz des britischen Löwen auf ganisation Lohnforderungen ein. worüber sie am 21. d. M. mit der w-.n-n Deutsche» Munkcrvereins � MNichi- gemcicht wordcii. �Ez Grenzgebiete stürzen dürfen,. die Jahrhunderte lang als Bollwerk-** durch einstim��fchlust einer�Delegiertenversammlung deutschen Kultur in Ansehen standen. Ein Verbrechen ist eS.,_. hi� Eroststädt- um Lv Progent iür mehr länd- nachfolgender einjährig r Liquidation zu einer Verichmelzung wmnjch England an unseren Kolonien bereichert_... f liche Bezirke und im Loh» besonders' zurückgebliebene' Arbeiter um kommen. Fauth erblickte dar.»-m �"schleppungSmanover Da .e. �0 r,•."--- � aber IN allernächster Ze�t wichtige Frag-en zu lojen u-len, wie Xarif- gestellte gsmeinschaft� usw., müsse eme starke einheitli6>e Organisation .............''.r~- I. �— Try*"•ll;1!uiutl yuiu�u�Luatc �oracrung: lOCÄQqiuna Der a�ieß'«v v* wm �e.itwng hegt. Nber Strasburg ist eine deutiche Sta�t! Danzig llcken Feiertage, für da? bcvorfleh nde Weihnacht�- und Reujal-rS* Allgemeinen D-eutsck) n Musikerverein angehörenden Musiker auf, Und Breslau find deutsche Städte! Rheinland ist deutsch, fest auszugleichen. Der Staates kretär will seinen Einfluß dahin Präsidium zum schleunigen Zusammenschluß mit dem Zentral- *irol ist deutsch! Es gibt Doutsch-Böhmen Heutsch-Karnten. i geltend machen, daß in Zukunft die aus Wochentage fallenden Feier, vrrbtrnd zu nötigen oder aber, wenn das nicht gelinge, das Prä- .... i f fn n-. C fi..___ IK- V' �.<. fthilirM fr ff*«t> frt rf/nM ,-> ln,»» hxrtafi I T r« fvr»»-f*• i t ♦ irt Vm«* Einer sehr st a r k b es u ch t e n Versammlung der d» Bew'cisführung. eS sei durchaus kein S»ade für die Musiker. Das alles ist so selbswerständlich. dast kein anständiger Mensch Post- und Tclcgraphenarbeiler,-Handwerker und Unterbeamten."?*» M«. verschiedenen Vereiniggingen nebeneinander hesteben kS anzweifeln kann Wir rufen laut in die Welt: Seid anständige die am Monlagabend im G.uverkschaflShause lagte, wurde das vor- bleibe» wurden. Er wolle aber aus>chnellmog.illiste Verschmelzung «e»>..» f*: l)inw'-rreu.» Im Verlans der Debatte und in einer Resoli'ticm kam un- .W__ zweisekbast zum Ausdruck, daß selbst weite T ile der neben dem zu. nicht wog oen-»em»»..'-,. ya-iaa.: Die Versammlung' nahm ewe� Resolution an die sich mit dem Zevtralverband bestehenden Organisationen auf schnellste Bereini- .Aai» m..II.,..».»..—— ri—"..- gung warten. Von der Organisation der GastwirtSgehtlfen ist beschlossen worden, am Heiligen Abend von 6 Uhr ab die Arbeit rnben zu lassen, und sie trat nun mit dem Wunsche hervor, die Musiker möchten sich diesem Vorpeh n anschließen. Do die hauptsächlich beteiligten Ensemblemusitcr nicht verständigt waren, konnte ein Beschluß nicht gefaßt werden. Die Leitung des ZentralverbandeZ der Zivilmnsikcr stellte jedoch ihren Mitgliedern frei, in diesem Falle selbständig zu enischüden. vach: sich noch an den.Kmdeüikmdern. Seht ihr Völker, wie™ss»zu lagen und Sondervergütung der Nachtarbeit bewilliat wird' �-uts»land jetzt le�et. weil eS sich eine kurze Zeil von dem Größen-?«S. Jow:c dt? Lösung aller noch offenen Fragen wird von emer der Machtsüchtigen verblenden und betrügen ließ! Ladet nicht � nackiden Frühsohr statlfiiidenden Konferenz der Reichsver- vassclb- Unheil auf euch, indem ihr die gerechte Genugtuung durch Nullung mit der OrganisationÄeitung erwartet. ma&fafe Gewinnsucht entweiht I »i ze .»2 Wir läuten die'göttlichste FriedenSglock«, dle über dem mensch "/cn Kampkgewühl schwebt. Wir bieten jeden gemarterten Kriegs- vwnn in j�om Land der Erde auf. jeden verkrüppelten Soldaten alle Seelen der Hingeschlachtelen: Läutet mit! Warnt eure Völker � � � v,. t____ f.-.fi«-__ B____ z.~i. SkrbeitSzcktvsrknrznng der Nohrleger. Um den stark überfüllten Arbeitsmarkt nach Möglichkeit zu ent- lastwi. beantragten die Rohrleger und Helfer bei den Unternehmern, die Arbeitszeit auf täglich 4 Stunden zu verkürzen. Ter Antroo ist s. Vl,lbv........,. z.» �>1..,'- tt QU»JU-luq k,l**»*-v«. UV| usw-'t vc i.> r dem Fluch, her auf ben Rrrubtiergeiusteu lofterl 5leinc5 großen in der Schl ich: u N9 sto n! m i ssion verhandelt worden nedst anderen Damen» und Kinderhutbranche crus En Kolkes Gewissen läßt sich auf die Dauer erwürgen l Der Grimm Forderungen der Robrleger und Helfer. Ueber das Ergebnis der betrieben, wird Propaganda gemacht z vcr Misiban��m� unvcrtilabar! Laß! keinen Frieden über-oer Handlungen berichtete Z i c s e am Montag in der Branchcnver- stelltenverband der Putz- und Modehutir Blumenblätter- und svederarbeiter»nd-Arbeiterinnen. i. nsill einem Ausruf an alle Angestellten der Damenputzbrauche ...u verkurzem Der Antrag ist. ihrer Industrie, besonder, der Seiden-. Blumen-, Federn-, .' Engeos-, IT»,.abhandelten wächst unvcrtilgbar! Laßt keinen Frieden über'-berbanbiungen berichtete Ziese am Montan in w m.nnzc.. �„_ J zum Eintritt in d.n Ange- uns kommen, oer die Saat neuer Rachekriege ,m Schoß trägt! j sammlung der Rohrleger und Helfer, daß ein Abkommen Anstand-' fand �ine Ve?sn � Mo�utindustri«. Am 19. Dezember Zul'u» Maria Becker. Enianuel v. Bodman. Waldemar Bonsels.! 5'?"? wen. ist wonach vom 1. �? L"»u,tanlx. fand«'««-H'nmlung all« m obigen Betrieben Angestellten statt. n,"' �vöger. Hermann Burte. Hau, Carossa. Richard Dehmel. � I �urzt und d< S��nsi Herber! Eulenberg. Täsar Flaischlem Kurt Hcynickc. �nn� möglich sei» i�noe Vakob a°� Bernd. Jsemann Norbert JacqueS. Hanns Johst. gerer Arbeitszeit zu beschäftigen� h\'s"' Zbarer Zeit auch nur einen dieser Punkte zur Türchführung zu Shwip. Heinnch» Lcrsch. Emil Ludwig. Thomas Maum.välwcnd des kkrwgeS aus andere" d.e bmngem � �° � x�, Mamberl. Alfons Paguet. Richard v. Schaukal. Werner. Uebergeganitenoi-. sowie von auswärts noch Berlin U.en?rne,>w'b� � Betrieben Beschäftigten bestehen bereits 'Johannes Schlaf. Hermann Stehr. MN Vesper. Jakob entlassen werden damit den ständig im �Berus Bc-schäst?«st7n uÄ diT�lnmm- W/' �"'d-rs mich für ****m(J&S Ä W!®«!SÄ4s,€!&r Di..-«,. r*» s 6 Irnnffion«naesedt. die das Rech. bat. bei den ri* ttinn 8"-" der Arbeiter, chost. Gerade in der jetzigen Zeit ist es ittft v! gutgemeinte Aufruf ubersisht, daß MMMIMMMSM jjk 1 Der'* i'1' Deutschland nach seiner von dem ,'?nn*ten Niederlage einen noch erträgliche» Frieden ssvn, bieg die angegriffenen.Revolutionspolitiker sind. prüft ist. ob sich nicht durch weüere Verkürzung der ÄlZb-itsieit Ent. �»nv------——------------- laffungen vermeiden lassen. � �oo.li.zert ipnt- nnd.nrbclterinncn. diesem Lockruf zu folge», und fordern sie ans Die Generalversammlung der Untern obmer hat an diesem Ab- � rv+�",?!f ofJtn«" Unb nirc" etwaigen Gründungen von Jouime» einige Punkte gestrichen. So das Anhören der Vmr.men«. 1 mürben n5'w:l Verbandes entschieden entgegenzutreten Sie u-a�ee bei Entbn..imoen„nd dv c:„Hielte tvcüewe V�rkSnä' n-. oj J. unnützerwelse ,hre sam r verdienten Groschen dem der Arbeitszeit. D-e siebente Stunde soll nur an den ersten künl �r. �bande zuführen, ohne dieselben jemals verzinst zu er- Wochentagen und am Srnrna-Kenb„NT R12.(S.., h�te2;v.;_Der Orga n i sationdgedan r e hat in dieser Zeit auch unter 'ssion ßM«�>W�W»>�>>>>W>W»DW�»WW> getroffenen Abkommen. Sollt« eine Vereinürnung auf dieser und Arbeiterinnen beitreten. Verband der Fabrikarbeiter Deutsch« Grundlage nicht Zustandekommen, so soll das EimgungSamt deö land«. Zahlstelle Groß-Berlm. Gcmerbege nichts angerufen werden. i � Di« Versammlung nahm den Vorschlag dcS Referenten ein- sttminig an._ Zum Ttrcik bei der Wirtschaftsssenosienschaft. Auf Grund von falschen Darstellungen in büraerlichen Blättern Darisabichlsisse im kissärtnergewerbe. Zwischen den zuständigen örtlichen Gruppen der für daS Gärt« nergewerlne in Frage kommenden Arbeitgeber-»nd Arbeitnehmer- organisationen sind Tarisabschlüsse zustande gekommen. Für die Topfpflanzen, und Gemüsegärtnereien �er Völkerbunü, Amerika unö Englanö. �'ln Appell HsreyS an vie Bereinigten Staaten. glu.°nbl"1' 23. Dezember kReuter.) ViScount Greh hat zu einer leite„ � FriedenSkonfevcnz und die Zeit danach" eine Ein- dei�. 3 lleschrieben. Grcp weist darauf hin, daß sich aus der Frie- 'ififi etena ein< S ü n st i g e Gelegenheit biete, prak- bunb~£�c'tte zur Verwirklichung de S Völker- dch iu ,un' und fährt fort: Es ist»ickt unbeding, nötig, daß ivirp'/ �uölonfcrcnz dc» Völkerbund schnfft. Die Konferenz ßi� si� i'elbst der wesentliche Ansang dieses Bundes selbst ich? �'uß darauf geachte, werden, laß die Konferenz sich nicht >W f � �ebenSmöglchkeit dadurch u.sterbindet. daß sie sich auflöst erhn--.�. Vkechonigwui zerstört. Sie Mi indem sie sich vertagt und schenk''°>afft..Ht �e�rt ist a[)er flntg eine tf.-n."*i.uc»b< Schöpfung oyne--- Ich möch�noch�cAliS" und fwrfäwJ m0r!*"' � währ?,d�er'�"zen'IticSjlf' ftUnb�" � kür Gärtner 1.75 M. 1 wL ÄS&fl ÄSÄ�ÄN&Ä lffi �ei. ist in allen Betrieben auf acht hinein.,, �'�"olichkeit, den Grondkah einer Vormundschaft s�i: viermal entzogen'worden'iS� Für� ,�'���rqtifikation! Me Vereinbarungen treten am l Januar 19! 9 in Kra» »krika„ trnst««ship») auf solch auSg dehnte Gebiete besonder».riebe tätige Gehilfinnen sind nur 50 M. K leide-»?stan�ar so«<«* die«ercinbarungen sind der unten vcr- Mlei.?/""öuwenden. wo die Bildung einer unabhängigen nalio-. Uebersinnden müssen zwangsweise bei der FirmaTmnrfö' fflärtn" ��"�rfFchastlichen Organisation der Gärtner und '� Regierung durch die Eingeborenen nicht.nvglich.st.! den. obwohl au« Angestesit.-nkrcisen mehrfach der l°f°it zu melden." Unb .....- �........"''"...... gemacht �. SAr �«e w � �«ä.tner»i Pt«. S»,«»ch �hne �______ Zeit nicht s t/V St»-»'--1�................... � w----•••~"-—-—--- r\..........- r worden ist. die Ileberstunden fall n zu lassen nnd aus sozialen e m c n s st a d t Beschäfligten sind folgende Lohne ab>8. Novein- Gründen statt dessen mehr kaufmännische SiellungSlose einzu- der vereinbart: Gärtner l.85 M. C-artenarbeiter 1,59 M., Garten- 1.19 M. für die Arbeitsstunde. Allgemeiner Deutscher Gärtner-Berein Monatsgehälter von 999 M. Wenn es sich dabei zum Teil um(ab 1. Januar 1919 Verband der Gärtner imd Gärtneweiarbeiter). �' ri----- L- � ClJf-Pj--.« r. t- mf\....,,_____ /»J._ f m_..f' „-..�...rc tf, könnte dies höchste»» als ein Grund i die würde �sich � Ä � � 1 it nicht sonderlich von«mem europa Verwaltung Groß-Berlin, Berken S.»2, Luifcn-Ujer 1. Fernruf: Moritzplatz Z72ö. Mldin MMdeilmniM.! Vorwaltnngsatt-Ile Berlin. Dem Andenken unserer im Felde gefallenen{ und verstorbenen Kollegen gewidmet: Möl, FritZ.-»l-ller. geb. 25, 11. 86 JU Echeviradorf. Fasdre, Bans, Mechonuer. geb. 24. 6. 91 zu Verlin. Haha, Hennann, Maschinist. geb. 29. 4. SS zu Goraller. SungZ Gastwirte, Caföte, WelRstahsa M Prinate.! MZbek!! ,>» MW«,»»>»»»>»»>>»»«»»>»««».»»»,»»»»»-**■— n t y-: na«c»■■—| V'* � ▼| ieit 5 Ja iren die ersten M»I M NeuJahrs-Felarn ■-v'■.-"vi-"...: geb. (0, ÄrtGr, kiormer. 12. 2. 86 zu Themnitz. Hligert, Karl,«»6«». geb. 14. 7. 87 ju Berlin. Howe, Gnstav,««««-». geb. L U 89 zn Behlitz. Büttner, Bngo,»»««««. geb. L 1. 89 ju Benin. Kindt, Johann,*>«#«* geb. 19.& 88 ju Bremen. Klemm, Franz, geb. 18. L 94 au Berlin. Krnpke, Willi,»ß«!«. geb. 13. 3. 91 zu Berlin. Krüner. Fanl. s»l°ss«-. geb. 28. 4. 94 au Berlin. Kummer, Otto,«rdeit... geb. 8. 8. 86 ju Berlin. Lledke, Erich, geb. 4. 19. 83 ju Berlin. Moser, Friedrich, geb. 23 2. 90 au Berlin. Heese, Richard,«*««€*, geb. 17. 7. 92 ju Weißensee. Palme, Martin, echl-ss-r. geb. 24. 10. 72 zu Gorgast. Pose, Gnstav, geb. 8. 9. 72 ju Danzlg. Reichert, Friedrich,«-»-«te-e geb. 23. 7. 81 jn ftußborf. 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Wollen wir auch wieder Krieg? Wollen M_° j wir Terror oder Blutherrschaft einer Kaste? Ii&*l Ii a Wir wollen kein neues Blutvergiessen und keinen Militarismus. Wir wollen durch Arbeit zum Frieden kommen. Wir wollen Frieden, um nicht, wie Russland, dem von den Arbeitslosen diktierten Militarismus zu verfallen. Bolschewistische Faulenzer fordern die Massen bewaffnet auf die Strassen, bewaffnete zur Gewalt entschlossene Massen verkörpern den Militarismus. Wir aber wollen keinen Militarismus, weder von rechts noch von links. Bolschewismus, der Militarismus der Faulenzer, kennt keine Freiheit und Gleichheit. Er ist der Vandalis- M mus, der Terror einer kleinen Menge, die sich Gewalt angemasst hat. Drum folgt nicht Spartakus, den deutschen Bolschewisten, wenn ihr nicht unser Wirtschaftsleben, unseren Handel vernichten wollt.|| Der Zusammenbruch von Deutschlands Industrie und Handel aber bedeutet des Deutschen Volkes Untergang Drum keinen Terror, keine militaristische Herrschaft der Faulenzer und Deserteure. Nicht Militarismus, sondern F reiheit! Nicht Bolschewismus, sondern Arbeli! Generalsekretariat Antiboh SeUkWksW! Solange Porrat ist, verkaufen wir eleg. schwarze Bamenpelzkragen und Stoffea, Etllck nur 42 M. Rsie FueiiskrageD nur S5 M. lal/12* A. Klass& Co., Traf!? Frankfurter Str. 121. nn Welt-Kina. R ickiel's echter ich Marke Medlco E!?zAalvrproduklvovvlelss!k!gerM!n' gbe'tELla'kLNsten.K8 yerschMerzenllsw.Fl.Z-u.9-.z Dropes«.Apolhekev. Harnma!«'S. � Otto Reichel. Ls-im SS. EisMshsIr.«. Uej!msM8gL8e!!euk! Nckoleum! Kelzes! find knapp und teuer. Kausen Sie sofort die Iapet-£»pe Brennt jahrelang ohne einen Psennig Unkosten. Bremit ohne Batterie 1 Per» lagen anSgcschiosscn! 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