Ur. 357. ZS.Iahrg. «tttttrijÄhrt.«.?»«i. mmCLIÄ*. fid tu* Hau«. dor-utMhId«.«WM», Knmmen W Pienmg. Poftbezu« Monatlich 2.36 JRf.. etfL Zustellung«. gebühr. Unter Kreuzband für Deutsch- laich u. Cdtmtich-Ungatn i.SO vu. für da« übrige Ausland stso Mb. bei täglich einmaliger Zustellung 7.«o Mh ivoftbesiellunge-i nehmen an Düne- «ort. Holland. Luxenchurg. Hchivede» »ab dt» Schwel« Angetragen w dt« Vost-Zetwng«-Prrt«liste. jder.Lorwüri«' erscheiyrwochentSgchch zwei null. Tonntag» ernmat. tetegramm- Adresse »»»«tatdemok»»« vrrlt»�, NerUnev Volksblstk. (lO Pfennig) A»zetG«ipr«is, W,»chtg esdaltenr Mondaretlleqest, teste ao Psg. kleine«NM,-»». da» s-ttgedruckte»ort«0 Psg., zulasflg i> s-ttgedruckte»ort«), isde« wettere «ort 30 Psg. Stellengesuche und Schlasstellenonzetgen da« erste Wort «> Psg.. lede» wettere Wort 16 Psg. «orte über 1» Buchstaben zähle» lür zwei Sorte. DeuerungSjUschlag 60-1» Famillen-Anjeigen,»olittsch« und gewerlschastliche Bcrew«- Anzeige« «0 Psg. die geile. An,»gen sür dt, «üchsie Stummer müssen bis S Uhr nachmittag« im Hauptgelchüst. Sertw ««.SP vtndenstrah» S. ab i«gebe« werden,«ebssn«»on» Uhr srsth M» « Ahr abend«. Zcntralorgan der fozialdemohratl fd�en parte» Deutfchtando. Redoftion nnd Expedition: SV. öS,£indenfh. 3. Kernsprrcher- Am« Morttzplatz. Str.»S»S0-»0»»7. Sonntag, de« ÄS. Dezember 1918. vorwärts»verlog G. m. b. y., SV. b8, tindenftr. 3. girrnsprechrri Amt Moritzplatz. Rr. 117 HZ— 54. Heute mittags 1 Uhr wird demonstriert! Versammlungsorte: 1. Kleiner Tiergarten, Moabit. 2. Hnmboldthain, Norde«. 3. Friedrichshain(Spielwiese), Nordosten. 4. GSrlitzer Bahnhof, Südosten. 5. Krenzbergstrahe, Südwesten. 6. Winterfeldtplatz, Schöneberg. 7. Kaiser-Friedrich-Stratze, Ecke Fuldastrahe, Neukölln. 3. Am Knie-Charlottenburg. Das Weitere wird dort bekanntgegeben. Wir demonstrieren für die freie Ausübung des allgemeinen, gleichen, direkten und geheimen Wahlrechts, sür daß Selbstbestimmungsrecht des Volkes durch die Nationalversammlung— gegen die terroristischen Wahlrechtsfeinde, gegen die Vergewaltigung der persönlichen Freiheit, der republikanischen Ordnung, des demokratischen Rechts, gegen die Schänder der Revolution! Masten heraus! Die Regierungskrise noch un- gelöst. Die Veratungen des Zentralrats zu? Lösung der Regie« rungskrise dauern in später Abendstunde noch fort. Der Volksbeauftragte Dittmann hatte unter schlechter Nachahmung staatsanwaltlickzer Manieren an den Zentralrot sieben Fragen gerichtet, durch deren Bejahung die „Schuld» seiner sozialdemokratischen Kollegen bewiesen wer- den sollte. Ein richterliches Urteil, das auf Grund eine« solchen Frage- und Antwortspiel» gefällt würde, müßte der Kassation durch die höhere Instanz unterliegen von Rechts wegen. Denn die Fragen find richtige Suggestivfragen, sie enthalten in ihrer Formulierung schon Behauptungen, die teils unrichtig, teils aus dem Zusammenhang gerissen find. Wenn man aber schon mit dieser dilettantischen und ge- fährlichen Methode arbeiten will, so möchten wir an den Volks- beauftragten Dittmann folgende Gegenfragen richten: Billigt Dittmann eS, daß die Regierung von bewaffneten Personen, die ihrem Befehl unterstehen, ihrer Freiheit beraubt wird, und daß dadurch die größte Gefahr für die VoikSge- meinfchaft heraufbeschworen wird? Billigt Ditttnann es. daß der Stadtkommandant von Berlin von Militärpersoneu aus seinem Dienstgebäud« geholt, ge- fangen gesetzt und mit Ermordung bedroht wird? Billigt Dittmann eS, wenn ein Sturm auf das Polizei« Präsidium unternommen, ein SicherhettSfoldat erschossen wird und 28 Diebe befreit werden? Billigt Dittmann eS. daß in das Gebäude deS„Vorwärts"' eingebrochen wird, daß dort Plünderungen, Bedrohungen und Erpressungen verübt werden? Billigt Dittmann eS, daß die Rechtssicherheit völlig zer- stört und der Ruf Berlin» vor Deutschland und der ganzen Well untergraben wird? Die Unabhängigen feigen Mücken nnd schlucken Kamele. Alles, was Spartakus verübt, ist für sie harmlose Kinderei und sie sind bereit, gegenüber diesem Treiben beide Augen zu» zudrücken. Dafür reißen sie die Augen desto Wetter auf, um ihren sozialdemokratisch«! Ministerkollegen irgend ein Per» sehen nachzuweisen. Wir sind gewohnt, den Begriff der Solidarität gegenüber einer gemeinsamen Gefahr etwa? ander» aufzu» fassen. Wenn am 24. Dezember geschosien worden ist, so tragen nicht diejenigen die Schuld daran, die immer wieder zum iroie» ren Frieden gemahnt haben, die die Soldaten so oft aufforder» ten.-jedes Blutvergießen zu dermeiden, bis diese sagten, sie seien nicht Soldaten, um sich nicht wehren zu dürfen. Son- dern die Schuld tragen diejenigen, die offen sagen, daß sie den Bürgerkrieg, den Brudermord. daS Blutvergießen wollen, und nächst ihnen diejenigen die daS Treiben jener Elemente immerzu beschönigen und verteidigen, Notwehr gegen unerträgliche Bedrückung aber für unerlaubt erklären. Wir können in diesem Augenblick, in dem unS daS Gr- gebniS noch nicht bekannt ist.. lar den Wunsch aussprechen. daß der Zentralrat auf derartige Knifflichkeiten nicht herein- fallen möge. Es bandelt sich nicht um ein ErmittlungSver- fahren in einer Strafsache— solche Ve-»ab ren könnte man besser gegen Spartakus, und zwar zu Dutzenden anstrengen—, sondern um eine aroße politische Frage, um die Lebensfrage deS deutschen BolkeS. Und da heißt«S einfach: Wer nicht für mich ist, ist wider michl Durch die Most«», gantz besonder« durch die Arbeiter- nrnsten geht ein Schrei noch«in« fest«»,«inheitlichen, klaren Regierungsvolitik. Wie groß daS Verlangen nach einer solchen Polttik, wie tief die Abneigung gegen alle BürgerkriegShctze und Bedrohung der persönlichen Freihett ist. wird der Heu- tigeSonntog zeigen. In diesem Augenblick dürfen wir noch hoffen, daß der Zentralrat die Notwendigkeiten der Zett begreifen und den sozialdemokrattschen RegierungSmitglie- dern endlich einmal festen Boden unter den Füßen schaffen wird. Daß dies geschieht, dazu sollen auch die Masten der werk- tätigen Bevölkerung Grvß-Berlin» am heutigen Tage dos Ihre beitragen. Das Maß ist zum Neberlaufen voll und--- gegenwärtigen unhaltbaren Zustände ihre AktiqnSfähigkett nach innen und außen so gelähmt wird, daß selbst die Kraft von Riesen nicht dagegen ankäme. Die Franzosen bedrohen unsere armen Kriegsgefangenen, die»vir sehnsüchtig daheim erwarten, mtt zweijähriger Zwangsarbeit. Posen ist verloren, Danzig in Gefahr! Wir sollen scheinbar einen erträglichen Frieden nicht bekommen, weil wir nicht mehr die Kraft haben, ihn zu schließen, tvett drinnen alles drüber und drunter geht. Genosten in der Reichskanzlei, Zentralrat und Volks- beauftragte, wir wollen euch helfen, euch und unS nach außen und innen frei zu machen. So wie bisher geht es nimmer weiter, wir ertragene» nicht länger! Lösung der Regierungskrise. Haas«, Dittmann und Vorth ausgeschieden l Um i&l Uhr nacht« wird uns aas der Reichskanzlei mit» geteilt: Di« Bolksbeaustragtra Haas«, Dittmann«ad B o r t h find an« der Regierung ausgeschieden. Posen in öen yänöen öer Palen. mit Posen nntw Di, Telephon- und Delegrapheuverkehr •' brochen. Die Sage in Posen hat sich aufS äußerste zugefpitzt. Polen sind Herren der Stadt. Die Regierung sieht sich g«» zwungen zu intervenieren. Die letzte bei uns au« Posen eingelaufen« Meldung lautet: Dir?« l«» habe»»oKtonmen die v«hermacht in Pose». Alan ist feine» Leben» micht«eh» sich«. Offizieren und Mann- {draften, die in de» Besitz Mn Waffen a«d vorfchrifiSmißig an»,«- stellte» Wafseasch«»e» waren, sind»on den Polen Waffe» und Geid»dseU«mmrR worden, teilweise wurden sie standrecht- lich erschaffe». Sonnabend vormittag soll r» 31 Täte gegeben habe». Da?? e r»»« t ist»on den Pole« besetzt, so dah ei« An- rufen»on Posen au»»««»glich war. Anch der Telegraph«». verkehr ist aaterbrvche». Der Soldatenrat arbeitet nnter polni- schr, Bewachung im Marstall. Die Arich regier»»! ist um sofortig« Urberfendn»»»on Truppe» gedete» worden, hie hier den Pole« sege«sibertteu» Kaue». Parteigenossen! Achtung! Bon verschiedene» Seite» geht un« die Nachricht zu, daß die SpartakuSgruppe beabsichtigt, durch Entsendung vo» L o ck» spitze!» unsere heutige Kundgebung zu stören. Habt daher acht aus u n l a« t e r r E l e m e n t e, die sich in eure Reihen»ivzuschleicheu versuchen werden! Straßenkämpfe in Posen. »i, wir in letzter Staad,»e fahren, habea sich in Pos«, gwW schon polnisch«,.»egionSren nnd»»«efchoa Trappe, heftig« «ttohenksimpfe ontsponn«. D« RegieruAgSmitgftehGe LandSberg. H�rfch mid Breitscheid begeben sich heut« nach Posen. Nach NreSkn find Ernst un* Söhre xntjoudt worden. Soll öle Kohlennot zur Katastrophe führen? Bewaffnete Banden hindern die Kohlenproduktion. Die Kohtenkalamiiöt Deutschland» hindert verbrecherisch ver- hetzte Element« nicht, un» den schwachen Rest dar Kohlenpro- duktioa noch mehr zu beschneiden. Di« spartakistischen Treibereien bringen den Weiterbetrieb der Sisonbahnen und der tu» dustviellen Anlagen in Befahr und damit Millionen von Volk»» brüdern in» grauenhaftest« Slend, in Hunger und Not.. Jetzt wer- den selbst mit Waffengewalt die Arteiter von den Kohlenzechen fern- gehalten. Man will da« deutsche Volk in Verzweiflung stürzen, um sich mit seinem Jammer da» bolschewistische Süppchen zu bereiten. . In vberhttnse» haben bewaffnete Banden die Belegschaft der Zech«„Conrordia" mit Gewalt-erjagt nnd den Betrieb stillgelegt. Nachdem nach einwschentlichem Stilliegen der Lettirb kaum wieder anfgenommen war, hat dir abermalig« Stillegung de? Werke? lata. strophal« vrdentung, da einmal wiederum Taufende arb«it?srendig«r Arbeiter verdienstlo? geworden, und andererseits gänzliche Antzer» betriobfetzung mit»oran?sichtlich mehrmonatiger BetriebSunsähigkeit de? Werke? und damit Arbeit?lofigkeit«rohe« Arbeitermassen zn rechnen ist. Wem, der rheimsch-westfälische Steinkohlenbergbau vor völligem Zusammenbruch bewahrt blebien soll, find durch» greifend« Maßnahmen, welche die sofortige Wiederaufnahme der Betriebe gestatten, und Erhaltung der Ruhe sowie Fortführung der Betrieb« sichern, dringend notwendig. d!e ersten Resultate öer englischen Wahlen. Wahlniederlage HeudersouS. Lonton. 28. figgembet.(RwttcJ Da» CNffcBn!« t>r? Wieterhauswahle« um 1 Uhr 28 war folgendes: Koalition: Uniouisten 148, Liberale bt, Arbetter 3, Nichtkoalition: Anhänger A S q u i t HS 8, unabhängige Unionisten 13, andere !«ull, Arbeiterpartei 28, Frauen null, Nationalisten einer, Einnfciner 28. Der Arbetterparteiler Henderfon und der ere liberale Minister Runciman wurden geschlagen. er bekannte Arbeiterführer und begeisterte Krieg sau» Hänger Ben Tillet wurde mtt großer Mehrheit wie. dergewählt...... Keine fchlestjche Republik. Breßkou, 28. Dezember. Bon zuständiger Stelle wird ttttS mitgeteilt: Die hentr in Berliner Blättern erschienenen Meldungen über Ausrufung einer schief ifchen Republik entbehren her Begründung. Wie wir erfahren, find zwei Vertreter zur Klärung der Dinge nach Breslau gereist._ die französischen Sozialisten für schleunigste Einberufung öes?nter- nationalen Kongrestes. Park», 28. Dtztinln. Auf ata Telegramm Henderfon» und Hn»?man? hat der>rrwaltung?rat dar«ogialiM- scheu Partei beschlosien, Henderfon einzuladen und»ine iattrnatio» nale Konferenz s o bald al? möglich einzuberufen. Die Pur» tei wirb 10 Delegierte und 5 Ersatzmänner entsenden. Die all« gemeine Arbriterkonfrreaz wird ebonsooiel Delegierte DentsthbShmen verzagt nicht. Deutschböhmische Laudesversammlung. Wien, 2(5. Dezember. sSigener Drahtbericht deZ.Vorwärts'.) Heute fanb im ReichKratSgebäude t>ie Sitzung der Deutsch- böhmischen Landesversammlung statt. Es ftmcbe einstimmig eine Kundgebung gegen die Besetzung Deutschböhmenz durch die Tschechen beschlossen. In der Debatte verwies Seliger(Soz.) darauf, daß an dem jetzigen Unglück Deutschböhmens die deutsch- bürgerliche Politik Schuld trage. Die deutschen Nationalistcn haben den Tschechen daß Recht der Selbstbestimmung verweigert und dadurch ist ei zu dem Zusammenbruch gekommen. Möge unser eigene» Geschick dem tschechischen Volk als Warnung dienen. Die Arbeiterklasse führt den Kampf für das Selbstb.ftimmungS- »echt vor allem auch als Kwmpf für den dauernden Frieden. Deutschböhmen ist nur eine Episode in dem historischen Geschehen der letzten Zeit. Entweder endet die Weltkrise in der Freiheit aller Böller Europas und damit auch des d�utschböhmischen Volkes oder daS alte Europa versinkt wieder in die alte Knechtschaft. Auch � C z e r m ak- Teplitz sSoz.) verweist gegenüber Wolf sDeutsch- Radikal), der fich beschwert hatte, daß Deutschösterreich nicht mit Schwüle Stimmung im Ententelager. Ein amerikanisch-englisches Wirtschaftsbündnis. Wie uns aus zuverlässiger Quelle mitgeteilt wird, bestehen im Lager der Alliierten bedeutende Differenzen, die auch durch die schönen Reden gelegentlich deS Besuchs Wilsons in Frankreich und Eine Neüe Wilsons in llonöon. „Nicht nur große Worte, sondern auch Taten der Gerechtigkeit!" London, 27. Dezember.(Reuter.) In seiner Antwort auf die Rede de» Königs sagte Wilson: Ew. Majestätl Ich bin sehe England nicht übertüncht werden können. Die amerikanischen und schmeichelt durch Ihre freundschaftlichen Worte. Die Begrühung, !5n SnlercRcn fuhren beide Machte enger zusammen. Zahl, SLve mir unid Frau Wilson bereitet haben, war so warm, so .��.ndungen zwischen England und Amerika die Irlich und so ausgesprochen herzlich, daß wir mehr°l- befriedig zurzeit bestehen, zielen auf e.n w> r t s ch a f t l. ch e S B ü n d n, S � Wrr � Mnh �\Z:� � zwischen beiden Ländern hin. . gno. Wtr sind gerührt, und ich glaube, die-ie Beglützung richtig ir- i.--,... � � auszulegen, wenn ich annehme, t«y aus ihr nicht nur?hre eigene - ÄarÄis» srs'Ä"« nis stark als eine Gefahr für Europa. Die nächsten Wochen werden* Gesinnung und die des Mögen VotteZ. an dr,,en Klarheit bringen, ob England es wagen kann, den Pl-m öffentlich Sw �eHen. Mg-nüber meinem Volke, dem Volke der Ver- zu vertreten. Kanada ist sehr dagegen. Australien will mchtS.\T'™ � � davon wissen. ES ist also eine Frage, ob haS Stärkeverhältnis/ d»°r°sten Nationen, und di« Kraft und Macht über die-ch ver- welches die englischen Berater für daS Bündnis zu besitzen glauben. � �sitze ich m.r ,°lan«e und-nwwe,t. als ,ch d.e GeisteSn-chiung wirklich besteht � � � � Ziele deS amerlka Nischen Volkes zum Ausdruck brmge. Der Die vorstehende Frage ist der Anlaß gewesen, daß Wilson Einfluß den da? amerikanische Volk auf die Angelegenheiten der ......„.,, bisher mit der amerikanischen Kommission fast ausschließlich allein besitzt laßt sich an seiner Svmpath.�mit den Bestrebimgen den Waffen gegen die Tschechen eingeschritten sei, darauf, daß verhandelt hat und die englische Kommission die Ver- der freien Männer am der ganzen Welt mei,en. Amerika liebt die Deutschböhmen seine Sache nicht auf die Gewalt gestellt'handlungen aufschob. Wils»n ist über die Machenschaften Freiheit, und ich glaube daß es die Freiheit selbstlos liebt sich habe, sondern auf daS Recht. Allerdmg? müsse Deutschböhmen noch � Gegner dieses Bündnisses genau unterrichtet und wird, wenn b»tte das Privilegium. Sir«, mit den Führern Ihrer eigenen Rc- sich die Lage bis Mitte Januar nicht ändert, nach Amerika zurück- reisen und der amerikanischen Kommission Anweisung hinterlaffm, herrscht. Auch in Frankreich ist eine merkliche Ver- schlaf senheit der amerikanischen Abteilung zu be- merken, die alle Ang.legenheiten gesondert behandelt. gierung und den Wortführern der Regierungen von Frankreich und Italien zu sprechen, und es freut mich sagen zu können, daß ich die- einen schweren Kampf führen, der Opfer koste. Sie müßten aber gebracht wenden, damit die Zukunft deS deutschen Volkes gesichert werden könne. Auch K r« i b i ch- Neichenb-rg(Soz.) verweist j die diese zweifellos befolgen wird, da unter ihr völlige Einigkeit ftlbe Auffassung wie sie von der Bedeutung und dem Umfange der darauf, daß keine Ursache fei, zu verzagen. Man möge daran'------......_""""''"'' � � denken, daß die Aussichten der Tschechen während des Krieges schlechter waren, als jetzt die der Deutschböhmen sind. Ihr sollt nicht verzagen, mag kommen, was will. Selbst wenn der Friedenskongreß gegen un§ entscheiden sollte, werden wir auf rmserm Standpunkt beharren, und es wird dann heißen, wieder I Pflicht habe, die uns gemeinsam obliegt. Wir haben alle große Worte ausgesprochen. Wir haben die großen Worte„Recht" nnd„Gerechtigkeit" ausgesprochen, und jetzt unter der Decke illegal arbeiten, rungen ist. biS die Freiheit wieder er- Ucber die Vorberatungen in Paris wird unS noch be- müssen wir zeigen, ob wir diese Worte verstehen oder nicht, und richtet: � wie sie im einzelnen auf die Abmachungen anzuwenden sind, die Erst nachdem sich die Alliierten geeinigt haben, wird Amerika diesen Krieg abschließen müssen. Wir müssen sse nicht nur verstehen. poinearö über Ate punkte Wilsons unö üen Solschewismus. Haag, 28. Dezember.(Moldung des Hollandsch NftuwSbureau.) Sin Korrespondent des„Daily Chrontcle" hatte eine Unterredung mit Poincare. Dieser sagte: Frankreich und England sind über die 14 Punkte Wilsons in großen Zügen einig. Nur haben wir uns nicht festlegen wollen auf die F r e i h e i t d« r M e e re. Ich an die Reihe komme«. In englischen RegicrungSkreifc« erzählt sondern wir müssen anch den Mut haben, nach unserer Ansicht zu man sich, daß die BcratungStrilnehmer in Paris erklärt haben, handeln. Wilson müsse die 14 Punkte seines Programms nach Auslegung der i Nachdem ich das Wort..Mut' ausgesprochen habe, drängt sich Alliierten korrigieren, da sonst eine Bcrständigung unmöglich fei. mir die Ueberzeugung auf. daß?» mebr Mut erfordern würde, der großen moralischen Strömung Widerstand zu leisten, die jetzt durch die Welt geht, als ihr nachzugeben und zu gehorchen. Du eck die Herzen der Menschen geht jetzt eine große Strömung. Die Mcn- schen sind sich nie zuvor dessen bewußt gewesen, wie wenig Unter- schied zwischen Recht und Gerechtigkeit in den verschiedenen Breite- graden und unter den verschiedenen Staatsgewalten bestand. Wilson fuhr in seiner Rede fort: ES wird, wie ich glaube. unser hohes Vorrecht sein, nicht mir daS moralische Urteil der Wekt Wilson unü Veutschlanü. Keine Annektio« des Nheinufers.— Die Ernährung Deutschlands.— Eingreifen Amerikas. Besondere Informationen setzen uns in die Sage, folgern UIWNWMM ü i". g. v--utanK-r icS mitzuteilen: Wilson hat amerikanischen Vertretern in auf die einzelnen Reaeiunaen. die wir anstrebe werden, anzu- und zusammengearbeitet haben und in ö«,� auf all- wesent- �iZ m Gegenwart von amerikanischen Anführern und wenden, sondern auch die maralische Kraft der Welt dazu zu or- liehen Punkte zur Einigung kommen werden. Aus die Frage, ob er den Bolschewismus nicht auch für Frankreich fürchte, sagte Poincare: der Bolschewismus ist ein Bazillus, der nur in b e- siegten Ländern auftreten kann, aber keineswegs bei den Siegern. Das Los üer üeutschen Kriegssefangenen. Berlin, 28. Dezember. Zeitungsnachrichten melden aus der Schwei«, daß die in Frankreich befindlichen deutschen Kriegsgefangerlen sowie zahlreiche in Elsaß-Lothringen wohw hafte Altdeutsche angeblich nach den zerstörten Ge bieten Nordfrankreichs abtransportiert. 1 sollen, um dort als BauarbeiterzwangSweiseVer- w e n d u n g zu finden. Eine amtliche Bestätigung dieser Nach- richt kann, wie die deutsche Waffenstillstandskommission er- klärt, von deutscher Seite bisher nicht gegeben werden. Aber es wurden unverzüglich sowohl von feiten der deutschen Waffenstillstandskommission als auch vom Auswärtigen Amt Erkundigungen eingezogen, um feststellen zu können, welche Tatsachen den gemeldeten Nachrichten zugrunde liegen. Jedenfalls wird von amtlicher deutscher Seite nichts ver- säumt werden, damit das Völkerrecht, das wir in der Be- Handlung der feindlichen Kriegsgefangenen gewissenhaft ge- achtet haben, auch von feiten unserer Feinde den deutschen Kriegsgefangenen gegenüber gewahrt bleibt und daß unsere Kriegsgefangenen beim Abschluß der Präliminar- f r i e d e n s zurückkehren.____________ Oberst House erklärt, daß Amerika niemals Annexionen deS ganisieren, um diese Regelimgen zu bewahren, die Kräfte der M-nfch- RheinuferS dulden werde. Deutschland müsse deutsch bleiben. � heit in sichere Bahnen zu leiten und da» Recht und die Gerechtig- Grenz Veränderungen könnten nur im Auftrage der � Bevölkerung vorgenommen werden. Wilson rechnet damit, daß die Alliierten in dieser Frage keinen anderen Weg ein- schlagen werden. Wegen Deutschlands Ernährung gibt Wilson der Abordnung den Auftrag, ausführlich zu be- richten. Ergibt sich wirklich die Notwendigkeit, so werden die ersten Sendungen in den ersten Jaimartac;en im Mittel- meer eintreffen und dazu benutzt werden. Tie letzten Nach keit, denen sich große Nationen wie die unteren geweiht haben, zu der vorherrschenden und alles beaufsichtigenden Macht der Welt zu machen. Es liegt etwas Begeisterndes in dem Bewußtsein, daß die» der Auftrag ist, den auszuführen wir gekommen sind. Nichts Ge- ringereS als di«S würde es gerechtfertigt haben, daß ich die wich- tigen Aufgaben, die mir auf der anderen Seite de» Meeres zu- gefallen sind, im Stiche ließ, nichts als d«s Bewußtsein, daß sich damit nichts anderes an Wichtigkeit vergleichen läßt. ES gewährt richten über die Berliner Politik befrtedigen mir darum um so mehr Beftiedigung, mich in einer Gesellschaft von jedoch nicht. Die deutsche Regierung müsse klar zeigen daß sie Demokratie, nicht Anarchie wünsche. ES .''f.l*|'cheine, daß die Regierung die notwendigen OrganisationS- abtransportiert� werden ftagxn nicht durchführen könne. Aus mehreren erhaltenen Berichten geht hervor, daß die Organisation der besetzten Ge- biete nicht dem Bündnis entspreche, dcshab haben die An- fllhrer den Auftrag erhalten, überall einzugreifen. wo die deutsche Verwaltung nichts bessern könne. Wiederaufnahme des Wirtschaftsverkehrs zwischen Sachsen unö Lohmen. Dresden, 28. Dezember.(TU) Ter wirtschaftliche verkehr zwischen Sachsen und Böhmen ist wieder aufgenommen. Mi- nisterialdirektor Koch geht nächster Tage als Abgesandter Sachsrn» nach Prag. Männern zu befinden, die sich über ihre Ideale und Ziele einig sind und zu fühlen, daß ich da» Vorrecht habe, bei der Fortsüh- rung dieser Normen, die wir so stolz hochhalten und verteidigen, meine Gedanken mit den Ihrigen zu vereinigen. Italien bereitet einen neuenTripoliskrieg vor T.N. Bern, 28. Dezember. Dem.Berner Tagblatt" wird von der italienischen. Grenze berichtet: Au« einer sehr stark zensurierten Meldung deS.Scrolo" ist ersichtlich, daß Italien augenblicklich einen neuen großen Tripoliskrieg vorbereitet. General Caviglia wurde beauftragt, die Operationen zur Wicderbcsetzung und Eroberung von Tripolis zu leiten. Große Ueberfcedampfer gehen von Neapel feit einigen Tagen mit Truppen an Bord nach T u n i s ab, da die Araber frontal von der tunesischen Grenze her augegriffen werden solle«. Zu dem neuen Feldzug werden aus- schließlich die jüngsten Jahrgänge, meist 18 jährige. verwandt. Glück im Unglück. Die Beschießung de» Schlosse» hat innen so gut wie keinen Schaden angerichtet. ES sind im wesentlichen nur Fensterschechen, FensterkreuKe und durch die Granataufschläge Mauerwerksteftc zer- stört worden. Nur ein« Granate fühlte sich berufen, persönlich noch ein übrige» zu tun. Diese Granat« jagte über den Lustgarten, durch«in Fenster deSi yfeilersaale». zwischen zwei Säulen durch«ine GipZwand, weiter durch eine« Vorraum in einen Bilderboden hinein und zerschlug da» Bild von Prof. Skavbina, da» den Moment darstellt, da der Kaiser bei Kriegsausbruch vom Schloßtallon au» zum Volke sprach Zum Bildentwurs Skarbina» sagt« seinerzeit der Kaiser:„Mehr Voll, mehr Voll sollte auf da» Bild gemalt weiden'. Die Idee war ungefähr ebensogut wie die Ausführung, de»- wegen hielt sich die politisch geschulte Granate wohl mit Recht für befugt, g-Mde in diesem Bilde ihren Leb-nSzweck zu erfülle». Heimfahrt. Zum Bersten vollgeladen, ächzend, keuchend und feuerschnau- brnd wie ein alter, schwindsüchtiger Dreche schleppt sich der lichter- lose Zug durch das nächtlich« Stappenland. Ich kenn- sie, diese Nachtfahrten, dies« Wartestunden auf den grauen Bahnhöfen mit unbekannten, unaussprechlichen Namen, drü- hen im tiefen, winterst« rran, heimwehschweven Ruhland, oder hier im gastlicheren und doch so*Hl schndlicheren Westen. Kenne die stberfüllten Wartesäle und eisigen Güierhallen. wo die grauen, hingelagerten Menschen« äffen warten, bis irgend so ein grauer Zug sie mitniment. Deft Jahren sind sie mir vertraut, dies« grauen Etappenzüge, armselige KriegSvuinen des einst so prunkvollen Orient» und R Wiera. Erpreß. Verschltffen und zerfetzt, verliert der rote SamtW.. Bern-- burger Str. 22/23, ihre erste Versammlung abhalten»nd die Ziel« de» Bundes darlegen._ Groft-Verlincr Lebensmittel. WilmrrSdarf. Vom 30. Dezember bis 5. Januar 100 Gramm lossS SuppcM'ulvcr(sür Jugendliche 100 Gramm Haferslocken), 500 Gramm Marmelade, 7 Psund Kottosseln und ytarkcnsrei je Kops 500 Gramm Weihloblsauerkraut. Vvrannicldung jitr 125 Gramm Puvdtngpulvcr (V.eo Mch__ In Berlin-Treptow gelangen in lder kommenden Woche zur Der» teilung: 160 Gramm Graupen auf Abschnitt 87 der Groß-?«- liner LebenSmittelkorl«, 1 Värftfen R i l ch s ü ß s p e i s« aus W» ' schnitt R der HauZhaltkart- sür diejenigen, die die Anmeldung hier- ' aus in der WeihnachtSwoch« nicht vorgenommen haben. Freihändig stehen zum Verkauf: Zwiebeln, Weißkrthlsaurrkraut, Gewürz«, in den Gemüsehandlungen Kohlrüben, Weißkohl, Mohrrüben, Sellerie. Seht üie Wählerlisten ein! Laut Bekanntmachung des Staatssekretärs des Innern sind die Wählerlisten für die Wahlen zur perfassunggebenden deutschen Nationalversammlung vom Montag, 30. Dezember' n,,r unn «b auf 8 fc«. ,u iebermann» BiuMl pntU« auMI««>u, urt"5 Einsprüche gegen die Wahlerlisten sind b i 3 ZU tn a b- � ÄifcüSlosenkontrolle findet zur gewohnten Zeit statt. Die mann» lauf deS 6. Januar bei der zuständigen Gemelndever» liche Abteilung bleibt nach wie vor von 8—8 Uhr geöffnet. Arbeitsnachweis der Stadt Berlin. Wegen der großen Jnan- spruchnahme in der weiblichen Abteilung de« Arbeitsnachweise» der Stadt Berlin sieht sich der Arbeitsnachweis veranlaßt, bis auf wei- tereS bis 6 Uhr nachmittag» offen zu halten. Um den Andrang auf WW|»bei waltung oder einem von dieser ernannten Kommissar schrift lich anzubringen oder zu Protokoll zu geben. Da nur der wählen darf, der in der Wählerliste verzeichnet ist, so sei die dringende Mahnung an alle Wahlberechtigten ge- richtet, sich durch Einsicht in die W-ibicriiste davon zu überzeugen. daß sie auch wirklich darin verzeichnet sind. Wahlbe- recksngt sind alle deutschen Männer und Frauen. die am 13. Fannar 1313 da? 20. Lebensjahr vollen- det haben. Auch die Personen deS Soldaten st an- deS sind wablberechtigt. Ausgeschlossen vom Wahlrecht ist nur 1. wer entmündigt ist oder unter vorläufiger Vormund- schaft steht, 2. wer infolge eineS rechtskräftigen Urteils der bürgei-lichen Ehrenrechte ermangelt. Wer also nach diesen gesetzlichen Bestimmungen das Wahlrecht hat. aber aus irgendwelchen Gründen, a u S Versehen„sw. nichtin derWäblerlisteaufgeführt ist, kann gleichwvbl nicht wählen. Es ist deshalb unbedingte Pflicht eineS jeden Wablberech- tigten. sich von der Richtigkeit der Wählerliste zu überzeugen und. falls ez- nicht oder falsch in der Wählerliste enthalten ist. sofort bei der Gemeindeverwaltung oder dem Wahlkommissar die nachträgliche Aufnahme oder Be- rjchtsgimg ,n beantragen. Mebr noch gl? bei früheren Wahlen kommt es jetzt auf jede sozialdemokratische Stimme an! Wer kommt zur Demonstration? Herr Meier hat noch imm« Bedenken, ob« heute mittag l Uhr zur Stelle sein soll. Denn erstens ist der Boden noch immer etwa» feucht und da bekommt man leicht kalte Füße, zweiten» ist Herr Meier eine vornehme Natur, die sich nicht gerne in den breiten Haufen mischt, dritten» aber— nun ja. in diesen unruhigen Zeiten kann mar- ja nie wissen, ob nicht etwas passiert, und da ist es schon besser, nicht in» Gedräng« zu kommen. Recht so. Herr Moier. bleiben Sie hübsch zu Hause! Leute. die zu leicht kalte Füße bekommen können wir sowieso nicht brauchen. Und wenn Sie. Gott behüte, einen Schnupfen kriegten. wi« könnte die sozialdemokratische Bezirksorganisation da» vor ihrem Gewissen verantworten? Die Bildungvabteilun, der ErwerbSlosenfürsvrge teilt mit, daß jugendliche Erwerbslose Rat und Auskunft in MldungSangelegen- heiten im. Bureau der Deputation für die Städtischen Fach- und Fortbildungsschulen, SpanNmer Str. 10 III, Zimmer 12, Sprechstunden am Montag, Mittwoch und Sonnabend von 12 bi» 114 Uhr, erhalten. Fernere Veranstaltungen: 1. Montag, den 80. D e- zember: Märchen mit Licht- und Lebedildern für Kinder im Theatersaal der UebungSsternwarte, Invaliden str. 57/62 s Eintritt frei); abends 7% Uhr: m der Aula der zweiten PflichtfortbiQung»- schule für Mädchen, Brandenburgstr. 37: UnterhaltungSabend(Em- tritt frei). 2. Dienstag, den 31. Dezember: Beethoven- saal. Köthener Straß«, Philharmonisches Orchester. Solist: Konzert- meister Geza v. Kvecz(30 Vf.), 8. Freitag, den 3. Januar: Kleines Theater. Unter den Linden 44: Liebelei, Schauspiel von Schnitzler iEintrttt 60 Pf.). Bei der bestehenden Kvhlenknappheit und den äußerst geringen Kohleneingängen muß immer wieder auf Sparsamkeit im Kohlen- verbrauch hingewiesen werden. Vor dem 16. Februar ist die FreigabeweitererAbschnitteder Kohlenkarten keinesfalls zu erwarten. Arbeitsgemeinschaft der Delegierte« zur Bollversammlung der Groß-Berliner Ssldatenräte.(Alte Sozialdemokratische Partei.) Sitzung am Montag, den 30.. mittag» 1 Uhr. im Reich»- tag, Eingang Portal V, III. Stock, Saal 1. zur Besprechung der Tagesordnung der Vollversammlung. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten. Die Mitglieder der Mandatprttfungskommissio« für die Wahlen zum Arbeiterrat Groß-Berlin» werden gebeten, sich am Montag, den 30.. vormittag« 0 Uhr, im Lehrer- vereinShauS, Alexanderplatz, pünktlich einzufinden. Demonstration der Eisenbahnbeamten für die Regierung. Wir erhalten folgende Zuschrift: Bundesbrüder! Die in unseren Ver- sammlungen am 13 und 16. Dezember im.Rheingold" und„So- phiensälen" gefaßte Entschließung, nach der wir unS für Ruhe und Ordnung erflärt haben und die Regierung mit aller Macht stützen wollen, muß jetzt zur Durchführung kommen. Daher ver» sammelt Euch heute. Sonntag, den 29. Dezember, mittags 1254 Uhr. auf dem Tempelhofer Feld, am Eteuerhäuschan. zum geschlossenen Demonstrationszug der S i s e n b a h n b e- amten gegen die zurzeit herrschenden Umtrreb«. — Bund der Beamten der preuß.-hess. Staatsbahnen(BundeSbezirk GrofcSerltoer parteknachn'chttn. fOä rffjliaf Achtung,„Vorwäits"-Leser und FfeldzugSteiluehmdr von(vrost-Berlin! Von den Funktionären der Unabhängige« werden wieder zu den am Montag tagenden Zahlabenden ihrer Organisation Ein- ladungen versandt, welche immer noch den Stempel S. D. 38. V- lSozialdemokratisckvr' Wahlverein) tragen. Wir bitten unsere Ln- Hänger in Zukunft genau Obacht aus die Einladungen zu gebew. Berlin und Stralau. Heute vormittaa 10 Uhr findet in de» Mark- grafensäl n(Markarafendamm 34)«ine Volksversammlung statt, tn der Genosse Rudolf Wissell über:.tat neue Deutschland und seine gukunsrt- referiert. Wilmersdorf. Die Wählerlisten liegen von Montag, 80. De» zember, bis einschließlich Montag, 6. Januar, im Wahlbureau, Gasteiner Stn 11 II, von 8— 8 und 5— 7 au». Wilmersdorf. Montag, den 30.. avendZ 8 Uhr.««esirksvers-amr. hingen. Es tagen: Brotkommifsi»» 1 bei Gchascr, Brand enburgisch« Straße 62; Brotkommiiston 2« und 2b bei Pick!«, Deesen«» Str. 54. Ecke Paulsborner Straße; Brottommissto« 8 und 7 im Landhaus, Berlin« Straße. Ecke Kaiserau«; Brotkommifston 4» und 4b bei Kezel, Kaiser» Vlatz, Ecke Detmolder Straße: Brotkommisston 6», 5b, 6» bei Schumann. Düsseldorfer Straße 10. Ecke Sächstsckl« Straße; Brotkommifston«d bei Reu» ter, Gasteiner Str. 8, Ecke Holstcintsche Straße. Friedenau- Montag, den 80., abends 8 Uhr, im ResorM'Real-Khm« nastum, Friedenau, Homvthstr. 4. Volksversammlung. Ernst Heilmann spricht über:.Da» Aukunftsrecht des deutschen volles". D>« Bersamm- lung ist von der Mehrhcilspartci veranstalte». LIchterfcld«. Die Wählerlisten liegen vom SS. Dezeinber bis«iufchließ» lich S. Jannar auf dem Nathans, Zimmer 5, zur Etnlichtnah«« au», und zwar wochentags von 8—8 Uhr, am ReujahrStag und Sonntag, den 5. Januar, von 9—3 Uhr. KaulSdorf. Montag, den 30.. abends 8 Uhr. MltgNederversammlung bei Schwarz, Hönower Str. 5. Tagesordnung: 1. Stellungnahme zu den Wahlen der Nationalversammlung und dem Preußischen Landtag. 2. Be- richte. 3. Verschiedenes. Gäste und.BorwärtS'-Les« willkommen. Alt Glicnicke-yalkenbcra. Montag, den 30., abends 7 Uhr, im Lokal« deS Herrn Ebel. Friedrichstr. 68. Mitgliederversammlung. Vortrag über die Wahlen zur Nattonalversamuilung. Gäste willkommen. NiedersckSnewcide. Montag, den 30, abends 754 Uhr, bei Schulz«, Brückcnstraße 15, Mitgliederversammlung. FriedrichShallcn. Montag, den 30., i« Lokal Mareie», Scharnweb«» straße 80, Ätttgliederversammlung. DI« aus dem Felde zurückgekehrten Genossen, Mitglieder mit ihren Frauen, sind hierzu eingeladen. Wie brauchen Leute ohne kalte Füße, aber mit Kühlem Kopf Berlin) ujch war m« m H er z en, die immer dabei sind, wenn«S die Technisch« Angestellte(Techniker. Chemiker. Ingenieure. Archi- ©ach« des Volkes gilt, die e» M'.t dem Spruch halten: Alle für Werkmeister. Gruberrbeamte usw.). die auf dem Boden der einen, einer für all«!'1 alten Sozialdcnrokrolischen Partei stehen unt> st« im Wahlkampf D i« werden komme»! j unterstützen wollen, wenden gebeten, dem Propaganda-Ausschuß Jugenöveranstaltungen. Verein Arbeiter-Jugcnd Groß-Berlin. Unsere Veranstaltung«« im Jugendheim, Lindciislr. 3, 2. Hos linls 3 Trp., suche» jetzt wieder regel- mäßig statt. Schöncberg. Morgen nachmittag um 3 Uhr findet hei Obst, Rartti»» Luther-Sttaße 63, eine Versammlung der Jugendlichen statt. Die Arbeiter- Zamariter-Solonirr„Rosenchal-Reiuickendorf" veranstaltet einen Kursus zur Ausbildung von Männern und Frauen jede» Stande», in der ersten Hilstleisiung bei Unglücksfällen und plötzlichen Erkrankungen. Der Kursus beginnt am 3. Januar in der ersten Eemeindeschul« w Ret» ntckendors(beim Rachaus) abends 148 Uhr. Personen, die zur erste» Hilfeleistung bereit! ausgebildet sind, können der Kolonne als Mitglieder l sofort beitreten Weitere Muslim sie erteilt Oskar Wendel, Berlin-Ros-»> thal I. Prinzcheinrtch-Sttaße 26. Anträge um Gestellung von Sama» riterwachcn werden en dieselbe Adresse erbeten. Wetterbericht bis Montag mittag. Beränderlrch, üherwidyantz bewölk: mit öfter wiederholten Nied-rschläge» und böigen West» lichcn bis nordwestlichen Winden, anfange ziemlich mild, spät« I neue Aufklärung. Hart und schwer traf UNS die unerwartete Nachricht, dah unser tnniggeliebter, braver Sohn, mein herzensguter Bruder, unser lieber, guter Ente!, Reff« und Vetter, der Gefreite WA Lmwin Henke J Im blühenden Alter von 21 Iahren an einer schweren Nicrenentzündunq am 23. Dezember im Kriegslazarett zn Libau dahingerafft wurde. Ein einzig Sehnen und ' ein einzig dosten erfüllte uns für Deine Wiederkehr. Jedoch das SchiSial hat uns hart getroffen, denn unser Auge sieht Dich nimmermehr. Warst lieb und gut und machtest uns nie Kümmer, warst unsre Freude, unser Hoffnungsstrahl. Nun liegst Du fern von uns itn ewigen Schlummer, auch unser Leben ist setzt eine Qual. Wo alle Krieger heimwärts zish'n, will uns das Herz | vor Kram zerspringen, weil weinend wir beiseite stch'n. In tiefstem Schmerz Rudolf Hca!« und Frau S-rka geb. voege als Eltern. Ewald Hoako als Bruder, zurzeit in Qels. ! Margarete voege als Tante. Familie Ww. Johanna Voegc. Familie Glaser. Familie Ulbert voeqe. Beerdigung wird nach erfolgte: Uebcrfllhrung betannt gegeben. Berlin KO 63, Reinickendorfer Sir, 43. Hierdurch erfüllen wir] die traurige Pflicht, mit-« zuteilen, daß mein gclieb. I »er. herzensguter Mann.- unser lieber Bruder und l Onlel, der Bandagisi Franz Pollsami im 64. Lebensjahre, am 1£6, Dezember, 1 Uhp mittags, xliitzlich und uner- wartet am Herzschlage! verschieden isi.-Nb f In tiefer Trauer Anna Pollmann. Max Polsmann u. Fran, Hedwig Zöbisch, acb Poll- mavn. und Kinder. Hirschgarten, 27. De- zeipber MS. Die Einäscherung findet! am Dienstea deit 31. 12.! 1A8, nachmittags um[ llhr in Treptow. Kiefholz-' straße, Station Dauni- fchnlenwcg, statt. Kranzspenden dankend; verbeten. 1 j Heute Mittag I'z Uhr! I verschied plötzlich und l I unerwartet unser lieber j Chef, der Bandägist kränz PoUMSM im«4. Lebensjahre. In schwerster Zeit, in; der wir seines Rates und feiner Führung de- dursten, mutzte er nach erkolgreicher. anfopfern» der Tätigkeit, von u gehen. Ein aufrechter, gerader Eharakter. mit reichen Kenntnissen und arotzcr Herzcnsqllte ausgestattet, galt sein ganzes Schaffen und Wirken dem Wach- sen und Gedeihen seines Geschäfts. Uns war er ein Bor. bild und werden wir ihm ein treues, dank» bares Gedenken bcwah.. -IB."Beb Mölln. 2«. 1?. 1918. Renhold Baetge. Paul Fe ia-et. Martha Fciaert und das Personal. >>> Am Heiligabend ent- schlief sanst nach lau- gem schwerem Leiden mein lieber Mann, her- zensguter Vater, der Gastwirt Kmm TMelemami im 53. Lebensjahre. Dies zeigen tiefbetrllbi an 717b Ww. Berta Thielemanu, i Luise Guisch-r, geb. Thiclcm-a«. Di« Einäscherung stn- det Montag, den 30. d. j Monats, nachm. 4 Uhr, im Krematorium De- richlstratze statt. Kranz- spenden dankend per» beten. Am 26. Dezember, mit- tag, 1H Uhr verschied! sanst nach kurzem, schwe-> rem Leiden mein innig- 1 geliebier guter Mann,\ der Tischler' Emst Ssfewarze Neukölln, Iansastratze 3. Dieses zeigt tiefbetrüb! an die trauernde Gattin Panline Schwarze. Di« Beerdigung findet am Dienstag, den 31, Dezember, nachmittags Zlb Uhr, von der Lei- chenhalle des St. Tho- mas» Friedhofes Neu- lölln, Hcrmannftr., statt. Am Mittwoch, den 25. Dezember, abends Mi Uhr verstarb nach kurzem aber schwerem Leiden meine unvergetzliche Frau, unsere treusorgende Mut- ter. Schwiege?» und Grotzmuttcr, Schwffgerin und Tanie kra« Snna?!eyer geb. Pabst, verw. Klitz. im Alter von 68 Zehren. Dies� zeigen im tiefsten Schmerz an im Namen der trauernden Hinter- bliebenen August Pieper nebst Kin- dein und Enkelkindern. Berlin, den 28. Dezember 1218, Stargarder Str. 57. Die Beerdigung findet am Montag, ven 29. De- zemocr, nachmittag« 3H Ilde von der Halle des Elias-Kirchhofes Nieder- schänhausen-ZIvrdend aus statt. 77gb Für die liebevolle Teil- ! nähme bei der Bccrdi- l gung meines lieben > Mannes sage ich allen, I insbesondere den Kalle- gen der Firma Jolzani, meinen herzlichen Dank. [ Ww. Th. Laukncr und _ Kinder. U6a Am 1». November ver» ! starb im Lazarett zu | Eharleroi(Belgien) an ! den Folgen eines Lun- genschuffes, mein lieber Mann und guter Bater, Sohn. Truder, Schwager I und Qnkel, der Werlzeug. \ mache: Jeaa föarlet I im blühenden Alter von l 33 Jahren. 172a Im tiefen Schzirerz l Wwe. Ida Chattet, geb. Breiter und Tochter j Gretchcn, Pulbiiferstr. 56. i Familie Beithold Eharlct, Dcmminer Str. 31. Fami- ! Ii« Paul Charlet, Ram- \ lerstr. 26, Familie Georg | Charlet, Soldiner Str. S. Sichtang!!! MÄ.'WiUM! 411! Kameraden. die über das Schicksal de« Musketiers Iwan Frlsdiäniler H. BoiT, 5. Kompagnie, de: am iS. Juli 1916! im Walde von Reims durch Gewchr-Hüftschutz verwundet worden sein soll. etwas wissen, werden herzlichst gebeten, dies mitzuteilen an garmaon sjtieOJänCer, Charlotrenburg, Horstweg 38. ist on hat Angehörige bei der «ri z. Kompg. L. Dezember 1318 bis einschließlich 6. Januar 1313, zu jedermanns Einsicht öffentlich ausgelegt werden. Unter Bezu-inahme aus unsere Belannimachung vom 13. November dieses Jahres, betreffend die Aufstellung der Wählerlisten, wird be- merkt, daß die Wählerlisten nach dem Wohnungsstande von Anfang Dezember d. I. ausgestellt worden sind. Sie werden während der ge- nannten 8' Tage in den nachstehend ausgeführten 96 Stellen ausgelegt werden, und zwar cm den Wochentagen von mittags 12 Uhr bis nach- mittags 7 Uhr, am Sonn- und Feiertag von vormittags 10 bis nachmittags 5 llhr. Wer die Listen für unrichtig oder unvollständig hält, kann dies binnen 8 Tnoen nach dem Bemnn ihrer Auslegung, also bis spätestens 6. Januar 1019, bei uns schriftlich anzeigen oder in den nachbenannten Auslegestellcn bei unseren dort anweienden Beamten zu Protokoll er- klären, muß aber die Beweismittel für die Richtigkeit seiner Behcwp- tungen, soweit diese nicht offenkundig ist, beibringen. Zur Begründung der beantragten Nachtragung in die Wahlerliste ist— abgesehen von sonst etwa erforderlichen Urkunden— entweder der Mietvertrag, die lebte Stenerquittung, die Geburtsurkunde oder die polizeilich bescheinigte Anmeldung für die zur Eintragung angegebene Wohi. Am Friedri! Petersburger in 6 atz 3 Hausburgstr. K Paul-Heyse-Etr.> Ehristburger Str. 7 Heinersdvrfer Str. 18 Linienstr. 8 Steinftr. 29-34 Slpsstr. 23a Rappenplatz U trenzlauerWee247,kl.SaaI L chönhaufer Allee 176 links Kastanienallee 23 Ruppiner Str. 48 Schönhauser Allee 186 Oderberget Str. 57,59 Greifenhagener Str. 58/59 Allee 182 herendergstr. 1 istr. 37 Behmsi Schönstießer Str. t Gleimstr. 49 Demmmer Str. 18 Swinemünder Str. 41 Ackerstr. 18 Brunnenstr. 140 Ackerst:. 123 Gartenftr. 25 Psluaftr. 11 Panistr. 18 Albrechtftr. 26 Schleswiger Ufer 14 Berftsrr. 1A Dortmunder Str. 15 Emdener Str. 51 Siemensstr. 20 Wiclefstr. 53/54 Wilhelmshavener Str. 2 Perlederger Str. la Rathenow er Str. 8a Müllerftr. 158/159 Sprengelftr. 19 Ostenber Str. 39/46 LUtticher Str. 4 Schoeningstr. 17 Schulstr. 118/124 Utrechter Sir. 80 31 Antonitr. 10—15 fantstr. 17 achftr. 25 Badftr. 12 Gotenburg er Str. 2 Kvloniestr. 13 verlin, den SS. Dezember 1818. Z..2K. 673, Wahl 18. Magistrat. 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Am Dirnstag, den 31. Drrrmder 1918, vormittags 10 llhr, llusernenhot 3. Garde» Ulanen- Regiments! Verftcigeruns, von Arbeitspferden gegen Vorzeigung der Pferdekarte. Händler ausgeschloffen. guirlit haben 10 Uhr vormittags Inhaber von roten Karlen, Uhr> v-rmittags UV- llhr ZentralePferde : Inhaber von weißen Karten. »Depot Z, potsliam. Pferde. Versleigerung. Am Dienstag, den 31. Dezember, vorm. 9(Ihr. findet beim «rsatz-Pserde-Devot des Sardekorps Berlin, Friesenstr. 1Z, die wsteigmvg voll eil!« grSMegMzahlMSe statt.— Rur Inhaber von Pferdekarten haben' Zutritt. Händler ausgeschlossen.---- Der Soldatenrat. Hagedorn. Bandolskh. 236/3 MMlMW. Monlag, den 30. 12� findet vorm. 10 Uhr beim Telegr.» Aall. Treptow eine Pierde- versleigerung statt. Abgabe er- folgt, nur an Inhaber von Pferdekarten. Pferdehändler haben keinen Zutritt. 226/14 Am Alonlag. den 30., und Dienstag, den 31.vez.191S, 9 Uhr 30 Min. vorm, werden auf dem Kasernenhofe der Er- f atz-Eskadron, Belle-Alliance- straße 6, überzählige Dienst- Pferde ineistbietend versteigert. Händler ausgeschlossen! Ersah-Esladron t. Varde-Drag gon.-Aegmt. Spezialapzta;"�; Syphilis, Haut-, Harn-, Oe- scbtecbts-.Fraucnleldrn, Beinkranke, Blutu niersucbung, B> hzndl. sich., schmerz), u. ohne Rerufsslär.Teilz.Sep Damenr. Friedriehstr.iaiipÄw 4-8. ISonntags 10-1 Uhr.) Spezialarzt Dr. med. Haedlcke- Haut-, Harn-, Oeschlechtsl. Blutuntersuchg. Friedrichstr. 187-188(a. d. MohrenstraBe, Untergrdb.). 1 1-1.5-7. Stg.li• Zurück I89A Dr. Stolp, Arzt, Seelin-WIlwersdarf, Auguftastr. 65. ff. Bilhelmsane. Sprechz. vorm. 8-9 miß. Freitag nachm. 4-5 n Sonnt. Vom Felde zarück und militärfrei, führe meine Zahnpraxis — wieder persönlich. 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Keorg Aekel. 179/18* Frauenarzt, Uhlandstrage 123. 4—6 nachm. Poliklinik: _ Franisurter Allee 306. Au» dem Felde zurück vr.»errtkrtirm Friedenau, Taünüsstraße 18, Eüd-AeßzKors» Utzi. 9783. Aus dem Felde zurilck gs.MmiM Ooiin verlin-Llchlenverg, Alt-Boxhagen 23. sllhA Habe mich als Spezlnlarzl für Zlcroen- und Gemütsleiden niedergelassen. 123/7 Chor lottenburg, Klelststraße 21 (Wittenberg plan). Kurfürst 5346. Sprechzeit: wertlägl. 4—7 Uhr. Op. Alois Wagner langjähr. Mitbesitzer u.-leite: des Sanatorium und Fach- lazarett Hoppegarten. vp. ineti. Ii«pden I. Besch lechiskrankhellen. Haut-, Harn-, Frauenleiden nervöse Schwäche, Leih- kranke. Behandlung schnell, sicher u. schmerzlos ohne Berufsstörung in Dr. Homcycr Rubel da» Stück. Unter der Hand bekommt man Zucker zu 80 Rubel da» Pfund, Schwarz. brot zu 12 Rubel da» Pfund. E« ist em fast völlige» Fehlen von Fetten zu verzeichnen. Mit Mühe kann man Dutter für 70 Rubel, Talg für BS Rubel da» Pfund evgaitern. Die Etadt trägt noch die Spuren der Jahresfeier de» Oktober- umstürze». Auf der Fronrfeite de» städtischen Rathautgebäudc» zieht hie Inschrift„Religion ist Opium für da« Volk', die denselben Platz einnimmt, an dem früher ein Heiligenbild angebracht war, die Aufmerksamkeit auf sich. Die Stadt ist angefüllt mit Agenten der den Terror ausübenden .AußerordentlichenKommIfsionzurBekämpfung der Gegenrevolution". Sie sollen nach Tausenden zählen. Um ihre Existenz zu rechtfertigen, sehen sie sich genötigt, zur Pro- vokation ihr« Zuflucht zu nehmen. Di« Provokation blüht und ge- deiht nun in der Residenz der Sowjet». Di« wefängaifle sind über- füllt. Au» Mangel an Raum in ihnen ist da» 7!owo»paßkifl-Kloster in ein Gefängni» umgestaltet worden. Di« Atmosphäre ist drückend; auf hen Straßen, in der Trambahn fürchtet man ein Wort gegen die allmächtige Regierung za äußern, um nicht auf«inen Spitzelagenten zu stoßen und vor die„Außerordentliche' zitiert zu werden. Da die Spitzel der Außerordentlichen Kommission in der Hauptsache mit „Politik" beschäftigt sind, so fühlen sich die wirklich verbrecherischen Elemente sicher. Darau» ist zu erklären, daß ungeachtet der Unzahl der Agenten der Kommission e»n« bewaffnet« Band« um II Uhr mittag» die Zenttaltextilftell« ungehindert um 1% Millionen Wert« berauben konnte. Die politische Spitzelet und die in bezug auf die Verpflegung verhältnismäßig guten Be- dingungen, unter denen die Sowjettruppen lobe«, konnten e« nicht verhindern, daß da« Lg. Eowjet-Regiment aufständisch wurde, zum Teil, weil e» sich weigert«, an die Front zu gehen, teil» mfolge der Unzufriedenheit mit der Verpflegung. Nach Aeutze- rungen der Bolschewik! benahmen sich die Aufständischen„konter- revolutionär". Di« Aufständischen wurde» auf dem Chodynkaer Feld von Letten eingekreist. Dem Lg. Regiment waren da» 32. und 38. Regiment zur Hilf« herbeigeeilt. Die Letten mußten weichen. Murakw selbst kam auf die Codqnka und e» gelang ihm, die Un- zufriedenen etwa» zu beruhigen. Unruhig ist e» auch auf dem Land«. Roch unlängst unter- drückten die Sowjettruppen einen großen Bauernaufstand, welcher die Gouvernement» Tula, Kaluga. Rjafan. Wladimir, Twer und die südlichen Kreis« de» Moskauer Gouvernement» umfaßte. Der Aufstand begann am 3. November und ergriff im Lauft von 2 bi» 3 Tagen die genannten, einen Ring um Moskau bildenden Gouvernement». Ein« besonder» starke Bewegung fand im Rjasan- schon Gouvernement statt. Di« K ow j« t- P r e s s e schwieg natürlich»1« gewöhnlich über den Aufstand und erst nach seiner Unterdrückung erschienen w den amtlichen Blättern die»- bezüglich« Auslassungen. Der Aufstand wurde mit außero-rdent» sicher Grausamkeit erstickt. Die Bauern wurden z« hunderte« erschossen, Dörfer, die als Basis des AufftandeS galten, niedergebrannt. Außer den allgemeinen Gründen der Unzufriedenheit mit der Sowjetregie- vung ist der Aufstand auch folgendermaßen zu erklären: di« Bauern sind unzufrieden, daß die von den Gutsbesitzern konfiszierten Län- dereien nicht ganz ihnen übergeben werden sollen, fondern teilweise zum Zweck der Gründung von Kulturwirtschaften zur Nationalisierung bestimmt sind. ES regnet unaufhörlich Dekret«. Eine» der letzten dersügt die Erfassung von Gold- und Silbersachen. Di« Pflicht d«r Feststellun» gen ist den HauSlomiteeS übertragen, von Silbersachen ist zum eigenen Gebrauch nur erlaubt zu behalten: TeeglaSuntersätz«. Löffel, Messer und Gabeln Ferner geht jetzt die Requisition von Schreib- Maschinen aller Systeme vor sich. Ein Dekret über die Abgabe von Fahrrädern bestimmter Systeme ist ausgegeben worden, usw. usw. Der 24. November wurde ak» Tag der„Feier des roten Offi- zierS" erklärt. Ein« Parade der JnstruktionSschule wurde abgehal» ten. Lenin trat mit einer Red« hervor." So weit der Zeitungsbericht. Wenn auch nur andeu- tungsweise, so ist aus ihm doch zu ersehen, wie es in Wirklich- keit ini Sowjet-Rußland aussieht. Ueber den in dem Bericht erwähnten großen Bauernaufstand liegen uns überdies auch andere Meldungen vor, aus denen hervorgeht, daß die Haupt- Ursache der blutigen Vorgänge in dem neuen Nequisitionszuge der Bolschewsisi zu suckseii ist, die Lebensmittel im großen zu beschlagnahmen sich anschickten. Die famose bolschewistische Negierung. das erhabene Vorbild für S p a r t a k u S. hat bereits die Arbeiterklasse dezimiert, zum Teil kor- rumpiert und vernichtet, jetzt ist ste auf dem besten Wege, auch der Bauernschaft dasselbe LoS zu bereiten. Glückt ihr da», so ist Rußland endgültig verloren... Wichtige Mitteilung für alle Leser des vormiirts" Allen Lesern l>««„NorwUr!� nnvtehlm wir»w Prnve» nboimeinent der riitzinllißst bekannten Illustrlrrtrn Zeitschrift„W»I> und SIsseo».»ieselde dringt»on ersten Schrislstellern h»ch>nteress«nt» genieinverstilndliche Athandlungen an» allen«Issen- schuften. Jede, Heft entdill, jirta 20«rtltei, j..Der Virnich In der Psahldauzeit.— Venn dieufer gesucht. JImtä E.Prin2.-Allce Herren und Knabenmnden ilcruf»kl.,feln- ■cfn.- An'(Ige, Jopnen. Qrofi. Sioiila«., cle«. ''~ cmafzinimer fleMw Daunen Matratzen Kinderwägen Kinderbettstellen Reinigen und Aufarbelten von Betten u. Bettfedern Einrlcfitunsen Jocker Ar» EIcho�T�M? 1795�— bantebeud amat 1 Sekrenk,#-«««* Aanldit Bit BpUgnl 1 Wedehtlsok mit Mamor und Sptegd 2 Bettdtellin alt Z n« t ode r b ö d en, Mairataaa and Eeilkiuaa 2 NaohttUche oll Marmor 2 StOhle 1 Handtuahheltet* Schlafxlmmmr In Birk», Mahagoni, Nussbaum, Blrtu bäum, Hüstern Weisslacklerte Schlaf» tlmmertnöbel Ketcn- bet stelle mit Zufteder- ■Mtrati« JSTdSu M. 74.— ettfedern Berlin S.. Prinzeuftr. 46«. 47 IflUalelV L Fabrik Mb tleklrlscbem Betrieb lustig | Man aehte geflSU auf Firni3 öan ent«r Gi3SkUPP6i boflndllehen EinrSJlS Nf. 45 Wäkrrnö ües stanzen Krieges wurd« als rein« Gelwachsware geliefert und BT wird auch fernerhin so hergestellt. L-'sm.-■■•ii Prompt« Lieferung. 111 rrftesser auch d. d. t:..... UhohrnrnachseH.«ob et in*; Carl«Brnniee.«Sppinneu. dr. Zentners Leöerplch liixrin uey unosi »870. Zllödel-�skrik Höh. Seelisch BERLIN 0 112, Rigaer Sir. 71-73» eiupflshlt gute preiswerte Möbel, Giorichtuiiiren in jed'T Preislage. 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Montag TV«; Und da» Licht scheinet in der Finsternis. Dienstag 7 Uhr: Und das Licht scheinet In der Finsternis. Mittwoch, 1. lan. 2'/«: Hamlet. V/t u.: Und«las Liebt scheinet In der Finsternis. Kammeraplata. Jf/jU.; Minna ron Sarnhelm. T/, Uhr: Der Sohn. Montag V/,: Michael Kramer. Dienstag 7 Uhr; Die dent- schcn Kleinstadter. Mittwoch, I. Jan., 2'/, Uhr: Frühlings Erwachen. 7V> Uhr: Der Sohn. Kleinas Schauspielhaus Fasanenstr. 1, Port S. 2»/, Uhr; Jntend. 7V; Uhr: Die Büchse der pandora. Montag 71/j Uhr: Die Büchse der Pandora. Dienstag 7 Uhr; Der eingebildete Kranke. Mittwoch. I. Jan, T1/, Uhri dar Pandi Die Büchse i ora. Sonnton, btn 29. Desembet Nachm. 2>/, Uhr: Deutfche, Opernhou«: FibeNo. Nachm.» Uhr: BxUsbühne: Komdbie ber Sieb« 'llller-TH. TI)oriottenburn: Inns Stmnenstöhers HSIInt- fahrt Lessing-Th.:?er!«drrz.— Slns >orii« Piqurt Künsticr-Th.; Drr Blnufucha. Rrstbrnz-Th.: Dyck e�totts Erben Th. des Westens: Die Dollar- prinzesstn. Mittwoch, I. Zcmttor(Neujahr) nachm. 2'/, Uhr: Deutsches Opernhaus: Flbeli». Nachm. S Uhr: fJoilsbUhne: Mast für Maß. Echiller.s.h. Ehariottenbura: San» Sonnenstöfj-rs Sölten- fahrt SeMug-TH.: Perleberg.— Sine Partie Piquet Künst!er-Th.: Der Plaufuch«. Restbenz-Th.: Dyckerpott« Erben Th. de» Westen«: Vi« Dollar- prinzesstn._ Lesslagt-Tliratcr, Direktion; Victor Barnowsky. 3U.: Perleberg-Partie Pikett VI. Uhr Der Schkpier. Montag: Marquis ron Kelth. Dienst, Mlrfwo Oer Schdpler. Donnerstag; Der Schöpfer. Freitag; Peer Oynf. Sonnao, Stg.: Der Schöpfer. Montag: Marquis«on Kelth, Vemtaches Künstle» Theater. 3 Uhr; Der Blaufachs. Heute und folg Tage 7'/, Uhr: Nacbtheleochtunz. Donnerstag nachm. t Uhr Theater für SonntÄg, Centrai-Theater DleiloseMBStainlHiL Die Reite ins Schlaraf'mland. Deutsrhes Opernhans 7 uhr: Ber ZisEüfiBrliaron. Frledr.-WtllieImBt.Tlni Th Uhr: Haanyrt. Bas BrefeÄiäsas 2. ren. 3 Utir: Dar Troirbndsur. Mleiies Theater. '/,! Uhr: iicnr.arte Jacob/. s uhr: M Rüicfete. »mische Oper P?, Mir; SchwamraldmädeL Ä'r': Metropol-Theater, 7 Uhr 10: 3 Uhr: Wiener Blut. ins Soldat der Marie. vA Bie keusche Susanne. K er Str. 63. den 20. Dezember. Lnstsplelhans Ph Uhr: Die Amazone. 7% Uhr: Die spanische Fliege. Pslast-Theater. Plt Uhr; Der hruwelpeter. vif u.: SerMr'C" Sehllle»TlteBt. Charl. 3 Uhr: Hans Sonuenstöüers Bölieniabrt. V/t Uhr: AlUReldelherg;. Thallä-Thenter 3: veter der blührcden Linde. PeUe WiMtit Sonnab, yj.Uhr: Frau Helle. Th. am Kollendorfttlats y/. Uhr: Eva. 7 Uhr: Vteniens P/t Uhr; Ke DoHarprintessln. v/t uhr: Die IqsIIsb Witwe. WÄI:,, 3Vi Uhr; Der MSrohenwald. vb uhr. Gral Bakenjchte. Mittw. Z!/,: Der Märchen* sld. Tlglich Ganz Berlin spricht von Prinzeniiebe. Operette In 3 Akten von Walter Bromme. Sonntag, 29. 12, P/t- Miuschea. Mittwoch, den l. Januar 1919, 3>i,: Mboauhen. Theater I. d. WigrltzerStraße Dir.; CMeinlianl- R. Bernauer 3 Uhr: Die fünf Frankfurter. 8 Uhr: Brdretst. Montag 7 Uhr: Zum L Male, Kaeiel. Lustsp. In 3 Akten v. K. RfiSler. Silvester 7 Uhr: Eselei. Neujahr nachm. Z: Erdgeist Abends 7 Uhr: EseleU Donnerstag; Musik. Freitag: LseleL Sonnabend; Musik. Sonntag nachm.; Erdgeist Sonntag abend: EseleL Montag: Musik. Eofflödleahaas an der Marsceallbrücke Nachm. 3 Uhr: Die Ehre. uhr-MMeAWSe. Berliner Theater Nrn. 3 Uhr: Die tolle KomteS. Vjs uhr: Sterne, die wieder leuchtea. Donnerst, Sonnab.'M Uhr Lisi? Märchenreise. Theater FrleärletetailL Ecke Friebrich. u.«inieustroße. Täglich Vi,: Norden 88S0. firei tolle Tage. Operette so» steril«. ton Möllendort Cleren, Georg. Eonatog 1 Uhr: Ransel u.flrsiel LZaubenratd. Trianon-Theater. Bhi. Friedrlchstr. Ztr. 49272391 Nachm. S1/. Uhr kl. Preise: Rotkipachen. Täglich!'/, Uhr: Der gnte Rot von Hermann Sudermann. Ida Wüst Bruno Kastner, Emma Dcbner, Hugo Flink, Gonla, Schönfeld, Tollen. Mittwoch 3V,: Aschenbröde). Donnerst. 3Vi; Rotkäppchen. Freitag 3V.: Schneewittchen. Sonnab. Vh nänsel u.Oretel. "Sesläenz-Theater. Blit. Jannowitzbr. Kgsu 228 Tagl T8/� heute z. 401. Male: Bugen Burg; Der LebeesscMler ron Ludwig Fulda. Sonnabend nachm. 4 Uhr: RotkSfipefaen. Walhalla-Theater. TV. Eier: ingnst der Starke. Luisen-Theater. SU.: Die Waise ans Lovoed. 7V Meie Heimat Montag 1; Die 2 Raben. 7'/,; Wenn man!. Dunkeln kQOt Dienstag 3:(lenoreia. Von Dlentt, 31. D.z, ab tägl. VI, Ohr: Woue Heimat. Casine-Theater. B.6tr,37.t»gL%8Ubc: breiattig-«olfsftürf: mäIeSama MK ofiCK. Porher erflfloff. SpesiaiiiSten. Sonnte«, 29, u. ont 1. Januar 8»/, Uhr: yetoko aal Ohrkon. W- Honte W- S Toraleilnngcen X 1 Z'/, Uhr Klein« Preise. Kind d. Häifte I l'lgBhr mit Anita Lsrder Neue Tänze und dem rroken Mß'-SMän! [Btimes Theater am NoIIendoriplatz. | BGIowstr. 6. Lüttow 2303. Dienstag, 31. Des.! SMerftier. Tischbestellungen werden Im Theaterbureau entgegen- genommen, Rose-Theater. admlraln-Polost. Heute 2 Vorstel ungen Beginn 4 und 8 Uhr; Pitesin m Trajas;! Wer Ist die Sshönsta? 1 ffoidah. 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Tösllch: Berliner: .Nqri'lbcleuchtung', .Tanzcnde Nymphe». � l .Sterne, die wieder leuchten».— Künstler: rsidcnz: L-bcneschAcr».— LoiiiöhiciihguS; iallner!.Gigs Habenicht«».— Klein-« Schau- Gonntog, 29. Vezember191S HBiBi im ii niii■iiiJgHMJj»S«S>MW«»«WWS»»>W lpielhauS:.Büchs« der Pandora»; 81..Der eingebildete Sranl«».»- Tri«. »»»!.Ter gute Nuj».— Dh. d. Wcsteu«:.L"s>ige Witwe». Ludtutel. hau«: ,Spaniscl)e Fliege». Nolleudors: 2g., St. 2-, 4., S..Sulvaron»; SO, 3..Drei alte Schachteln»: t, 6..Eva»,— Zentral:.Rose von Stanx- bul»,— Thaliq;.Polnische Wirtschasl».»- Komische Oper:.Schwor� tppldmädes».— Pleirorol:.Faschingsee».— N. cpcreUenhauS!.Di« leusch« Susanne», ab 4..Ballcit Chgrell»; neue könze. P»laft>�o, am Zoo:„Milado";.Die im Schalten leben».— Kricdrjch-Wiidrwlß.: ,Hgn> r.efl»,---? 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Die Frauen sind hierzu besonders eingeladen! 131,20■> See vorstand. iliJÄiiÄii Cerwai unqstlelle P.crlin©(1. Sf, Cinienttr. 83—85 Deschästszrit von 9—1 und von 1— 7 Uhr. Telephon: AnU Norden 180, 1239, 1987, 9714. Montag, fcen 30. Dezember 1018: für Die MWle Beißßliiinssftellß Betfin in folgenden Lokalen: Korden: phurupsöle. Müllerstr. 142, abend« N/, Uhr. Kordon: viitluers Jestsille, Schwedter Str. 23, abends lch), Tadstr.12, abends 8 Uhr. 7 lll>r. Kordon: viktorleoarten.. Noadlt: Sauds Sestsöle. BeNhelstr. S, abends 8 Uhr. Charlottenburg: Loltshaus. Rosinenstrahe 4, abend» Vi, Udr. Westen, Schcccberg. Steglitz:«alser-wUhelmgarten, Friedenan, Rheinstr. 63, abend» 7 Uhr Osten und Koraosten: Iliidreos-Zestsüle(Inh. Scholz), Andreas tr. 21, abends 8 Uhr. l.Ietilenl'.erx: kurlowsti, Pfarrstr. 74, abend» 8'/, Uhr. Stralau. kummelsdurg: vlume, AU-Boxhagen d», abend, 8 Uhr. Wvlßenscci Tlestauran« Masche. Berliner Alle« 281, abend» 8 Udr. Südenbezirke: ZNurkischer Hof, Admiralstr. l8c, abend» 7 Uhr. KeuküIIn- Anw der Realschule. Boddwstr. 3AZ8, I Tr« obends 7 Uhr. Texel- Neiniekendork» West: Glamann, Reinickendorf- Welt, Schllllngstr. 34, abend» S /, Uhr. Odersaii6ne»*eide,"Kicderachöncwelde, Johannisthal u. Umgegend: Oberjchdneipeider Vereinshaus, Oberscliousweidr, Rathcnssir. 10, abend»» Uhr. Spandau: Geernaula-Säle. Spandau, Bahnhojstr.. nach. miila�s Z Uhr. Löpeniak-Kriedriclishaxen: cwdenuarlea, Friedrich», Hagen, Friedrichsir. 74, abend» 8 Uhr. Tageaordnnng in allen Vrrsamm lnngeu: Stettiiiltsiltirilne zll der all! 5. ArniUlir 1919 statt- sindtuScu(ch'ennaiversanimsuug der Bcrwallungs- stelle Lerl'n. Ohne MitgileSsOnch kein Znkrikk. lZ4/U Zahlreiche» nnd püiutilches Erscheine» wird erwartet. Die vrtssem-altung, ireeiÄ MM üStteoeieio (ab i.iah. 1919; Ucrband der SSrwcr u.GSrhi rclarbelter) Freigewcrffchastlichs yraanstaiion. Perwaltunz Grotz-Berlin. Berlin 5 42, Lunennfer l. Fernruf Moritzplah 0723. vlonlao. den so. Larewbsr ISIS, abend» T'i, Ahr, in den Sopljieujafcn. Seelin. Sephrenftraße 18/19: Friedhofsarbeitsr-Uersümminng Tagesordnnug: Genialud »ulage. streut:____ HWWWWW. M�W»>.>>WMW Ilvlle.KN von den FridMffNi Könnet alle zur Versamm> lung. damit ünsere Deiwe'ndcn stchen, dach wie nicht mehr hinter den Arbeitern anderer Bcrickr Nretr-rachon wollen, wie es m der vergangenen Zell der All! gewkstn It. Gruppe der F irdholSarbeilu im Wqemeinen TeMchen Gärlncr- Berel«. .' Freiaewerkkho'stlwe Organisation. BO/S Der förtippenoorflsnö. Sozialdemokratische Partei. Montag, den 30. Tezember, abends 7 Uhr, im„Lichtspielhaus", Schönhauser Allee 13U: Extra-Zahlabend der 4. Adinluiig der Mölihiiiistr NorstM-sÄ. der Straßen und Häuser: Nhlbecker Strnhe Chodowicckistrufte 21 und 22 Christburger Straße 1—3 und 30 Tanzigcr Str. 2—31 und 63—07 Dunckcrstraße 1-01 Franseckystralfe 22 40 Göhrener Straße Hagenaucr Siträße 2—17» Helmholyplatz Hiddensiier Tilraße Hochmcistcrstraße 11—22 Iablouskistraße 21 und 22 Lcttestraße 1—8 Tagesordnung: l. Die RaNonalrakstvahlen und die Zlakloualoersommlnug. 2. Diskussion. 8i Mitteilungen. Rene Mitglieder werden aufgenommen und Beiträge werden entgegengenommen. .Vorwärts'-Lescr sind freundlichst eingeladen. Der AbleUungsleller. I.A.: H. Sraihold. NB. Sie Mitglieder desselben neue Mi auch vom Den. W. ) 224/13 Lychener Straße 1 und 134 Prenzlauer Allee 41-83,>80-214 Ringvahuhof Prenzlauer Allee Ranmerstraße 7—36 Rykestraße 12—43 Schlicmannstraße S nefelderstraße Stargarder Str. 21—30, 43—63 Stubbenkammerftraße Trcsckowstraße> und 31—60 Weißcuburgcr Straße 32—61 Wörthcr Straße 23. W&atseiiesPatoflinreaa Aeit-Bureau Beri.FriedrichstrL Erfinder Rat f. Verwertung und Amnel» dung kostenlos, wir per- kauften aus unserem Bureau kürzlich die Patente zur Sc- winnung von Lecithin für 1 500 Ovv M. 9—5. Sonntags 11—1. WWiNTMmN PELZE Günstigste Bezugsquelle aller Arten Pelzwaren. Gr. Auswahl. Hepar, werden schnell u. prompt ausgeführt. Jinoblaüeb.�K1�. ISSüSSsZ »«ndsf'tuen"««* •ßoHcis&i- BcrlTn su 6a Virloosf 6f«ru(*ia�iÄ Gora Twwm�« irnmit Mwawt. Grammo- ohone auf* Tfilzatilnng F.& H. Schmidt, Petersburger SiraBe 23. I. (5.5.5.) Montag, abends 8 Uhr: Extra-Zahlabend nach der neuen Einteilung 76 Ralionalwahl- bezirken in nachsiehenden Lolalen: Bezirke: 1.— 4. Schulz, Leuaustiabe. Ecke Reuteißraße. S.— 7. Thiel, Weseriiiahe. Ecke Ftiedeisiratze. 8.— w. Nfdriug, Pannierstr ö4. 11. u. 13. Marienicid, Kaiser- �riedrich«Str. 226. 12. AdenyS, Weichielslr. 33. 14. Schittler, Weichselstr. b. 15. Podbicleti, Weichselstr. 2. 16. Kurth, Berliner Sir. LS. 17.?!oack, Weiersir. 41. 18. Ewald, Slbeiir. 172. 13. Schwengel, Elbenr. 8. 26. u. 21. Müller, Donaiistr. 106. Ecke Schönstedtstr. 22. Mühlcnhnupt, Harzerslr. 32. 23. Weber, Wiideiililucdslr. 81. 24. McNrr, Weseistr. 96. Ecke Treptower Str. 25.— 27.»iitzschr, BerthelSdorfer Str. 8, Ecke Donausirage. 28. u 81. Keller, Heezbergstr. 15 16. 29. u. 39. Wolf. Kirchbo'iir. 41. 32 u 34 Jdcalllauie.'Mareichstr. 14. 33 Lehmaiin, Bähiniiche Sir. 43,44. 35 Kokutsch, Saaiestr 5. 36. Wcuger, Wallernr. 19. 37. Sirehlte, Neinboldnr. 14. 83.«. 39 Rink, Kneiebeckslr. 135. 49. u. 41. Krüger, Eui'er Sir. 86/87. 42. Pauke, Hcrmainstr. 114. 43 Krey, Berottr. 119/111. 44 Tornfeld, Nogaiilr. 9. 45. Müller, Emkei Sir. 27. 46. Hain, Bodestr. 31. 47. GiscwSki, Hermannstr. 78. 48. Koltke, Waridestr. 14. 49. Kutzie, lleineilr. 1. 59. Ariele, Okeistr. 19. 51. Schmidt, TdomaSilr. 81. 52. Kloftrrmann, Tbomadiie. 49. 53.-55 Gricger, Lelsingstr 9. Ecke Kopsstr. 56. it.57. lliichnow, Brinz-Handjetli-Str. 69. Ecke Lefüngstiahe. 58 u. 59 Wischnewstih, Zieibensll. 39, Ecke Fallstr. 69. u. 61. Tausackcr, Zie-beiistr 35. 62 Wall, Allel lir. 7. 63. Blum, Weiiestr. 23, Ecke Steinmetzstraße 64, Hentschel, Heitfuttfiflr. 27. 65 Äiiton, Heritiirikiplap 7. Ecke Herrfutihstr. 66. Müller Selchower Sir 6. 67 Griindinaiin, Mablower Str. 27. 63. Lahr, Karlegarleustiaße. Eck« Wißmannslr. 69. Schenk, Mainzer Sir. 24. 70. BatrwZki. Münckener Sir. 23. 71. u. 12 Breitkreuh, Rniieistr. 11. 73. u. 75. Bahr, Kariegartciisiraße, Ecke Wihmannstr. Für nruc Mitglieder, die noch nicht im Brsiye eined Buches sind und keine Einladung erhärten haben, dient der Adschnitt vom Aiisiiadmcschcin als � Legitimation. Wir bitten ans vorstehenden Lokalen � in der Rähe der Wohnung eines zu wählen.- Ardlittt-Klimliljtcr-Kllliii Kolonne Lkoll-Kcklln. Sämtliche Samariter-Genosien hoben sich am Sonntag, dcn 29., vormittags 16 Uhr, im Wachllokgi der Branüenouiger To: wache un« bedingt zu melden, zur Weiterveiieilung bei Beer« digung der Nevoluiionsopier. Tie Samariter, wclwe zum.-ieli bestimlnl waren, erscheinen wieder um 8 Uhr Kommaudanienstr. 1k. zgg/z HeUilerEiEÄtE Bureau: 28, vorn parterre. Seöffnel von 8— i und 4— 7 Uhr. Die Zahlstellen de» verbände» der Maier usw., in denen auch Ausnahmen, Beiträge und Reuanmeldungen für den verband entgegengenommen werden, sind folgende: Siidssten: Elalißcr Straße 51/52 im Restaurant. Südwesten: Lankwitzstraße 5,„ viesle»: Steinmetzstraße 36a M, Jtotöea: Swinemünder Str. 95,, Osten: Große Frankfurter Str. 16_ JlorOosica: Binsstu 12" VZeddiug: Malplaquetstraße 7„, Eharlotkenburg: Rosinenstraße Z,, Lichtenberg: Scharnweberstr. 5__ Steglitz: Düppelstraße 7»» In den vorstehenden zahlstellen linden die Zahlstuaden jeden Moalag abends oon 7 bis S>/, Uhr statt. In nachfolgenden Zahlstellen finden die Zahlabeud« jeden Sonnabend oon 7 bis 8'/: Uhr statt: Sübeu: Brandenburgsiraße 23 im Restaurant. Rordwesteu: Stephanitr. A», JleutdOa: Rosenstraße 24 lldpeuick: Roscnstr. 10 im Restaurant Die Kollegen werden ersucht vorsieheiche Annonce aus- !u s ch n e i d e n und fich diese aufbewahren zu wollen, da die- elbe nur dreimal erscheint 15/iO*_ Ol« Octsoerionltnng. MHetQlloMenieM Vcrwallurgslullt Berlin— N 59, Cinienltraßc 83- 85. Achtung! Achtung! Erwerbslose(Kranke). tvegeu dar Molhnochl»-- und Ueulohrsfeiertoge finden folgende Aendecungen in der Auszahlung der Unter- stätzung statt: Die stollegen. deren stahltaq aus den 23. a. 24. Oez. lallt erhalten am Z3. Oej. Unterstützung .. 2S.., 2S..... Zt.. -. all.„ 31.** m h ao»- ,' m m 1.. 2. 3 an.... 31.„„ Wegen Suartalslchiutz bleibt das Burea» der Kranken- ableilung am 2. Jouuar ISIS den ganzen Tag gefchlnsteu. Die iranlen Mitglieder werden ersucht, ihre Unterstützung di» Dienetag, den 31. Dezember, zu erbebe:,. Borftehende» findet keine Anwendnng bei solchen Mit- gliedern, welche sich in strantenhäufern oder kicilstätirn befinden »d die ihre Unterstützung erst nach Beendigung ihrer strant- hell abheben. Die Milglledsbüchcr und Sonirollkarteu müssen spätesten» zwei Tage oor dem Auszahlungslage abgegeben werden. Oie Auszahlnng ersoigl oormittags oon 9—12 Uhr. Am Dienstag, den 24., Freitag, den 27., und Dienstag, den Zi. Dezember, ist da» Bureau nur bis 12 Uhr gcöksnct. yq S* Oie Orts Verwaltung. WA Wik-». (D. O. B.) Montag, den 30. d. M, abends 7\i3 Uhr, in der Hochschule für Musik, Eharlottenburg: für(Dsfmere tifm, Mlitarbeamtku und drrkll mahldertchtigte Angehöngt. 1. B o r t r a g des Hauptmanns der Reserve, Rechtsanwalt» Allmann iiWr:.Was muß jeder Staatsbürger oon den Wahlen zur Rationalversammlung wissen?� 2. Vortrag je eines Vertreters der großen posstischen Parteien über dcrcn P r o g r a m m und ihre Stellungnahme zu den Standessragen de» Ojstziers usw. Im Hinblick auf die Wichtigkeit des Vortrags- stoffes wird um möglichst zahlreiches Erscheiuen gebcteu. Eintritt für Mitglieder des D. O. B. frei. Einlaßkarten für Nichtm tgliedcr(1 M.) sind in der Geschäftsstelle, Potsdamer Str. 2'Zd, von 10—2 Uhr vormittags zu haben. Eine Aussprache findet nicht statt. Ter Ternsche Osfizier-Bund.. I. A.: v. vppeZn-Li'oniko'evsk!, Malor. 299/4 Ächtunq esfüau«ssisUts. Achtitiig! Montag, den 30. Dezember, norm. 10 Uhr: Allßtrordtuiiiliie Mgiirdtroersainlnjling in den«GermunIa-prschtsSien", Ehausseestraße: Tagesordnung: Vtfchlußfassllllg über die Lohnbewegung. Sallexen i Die Unternehmer haben alle Forderungen ab- gelehnt 9»»n beifit es handeln I Erscheint deshalb vollzählig. COB- Rur RmgUcu«. baden gutritt!"IJUI verband de» Snstwirksgrhtst-n. 30/11*_ Eettion der Eafeangestellten._ SeiiWnAleUMeileniMliiili yenoallungzilelle Berlin— N 59, Cinienitr. 83—85. Deschfiltszett oon 9—1 Uhr und von 4—7 Uhr. Telephon: Amt Norden 165. 1239, 1967. 9714. Montag, den 30. Tezember, nachmittags 2 Uhr» in dcn(Serinania-Zälen, Chaussee- strafte. Branchenvcrsammlung der Ataschincn-, Motor- nnd Antoschlosscr. Tagesordnung: Stellungnahme zum Kollektwabkommen. 124/14 Zur besonderen veachtnng 1 Kollegen, wegen der Wichttgkeil dieses Abkommen, ist es Pflicht, daß Ihr vollzählig und pünktlich zur Stelle seid. Ohne Mttgliedsbuch kein Zutritt. Oie Ortsverwaitung. Die fflr heute, den 29. Dezember, rinbemfene Branlstenversammlung der Trcher findet Nicht statt. _ Oie vrancheuleitnng. Die Ausführung der ErdausschachtungS- arbeiten zum Erweiterungsbau der Landesver» sicherungsanstall Berlin auf dem Grundstück T�., Rungeftr. 29, soll in öffentlicher Berdingung ver- geben werden. Berdingungsunterlagen werden unentgeltlich ausgehändigt. Angebote sind bis Montag, den 6. Ja- n u a r 1919. dem Unterzeick-neten einzusenden. Berlin, den 28. Dezember 1918. Bauabteilung der LandeSver sicherungSan st alt Berlin. Am Köllnischen Park 3, Zimmer 147. Schulz. Redakteur-Gesuch. Tüchttger. volttischer Nednlcteur mtt längerer Pearls und Ersahrnng, mrglichi't erste Krast, wird svsort für da»„Volks- bloft für Anhakl" gesucht. 200 4' Osscrtcn mit S-Haltsansprücheu werden an den Borsitzenden der Preßkommissio». Otto Fischer, Oessau, Askanischestr. 107, erbeten. Telelunken-Arbei;eru.-Änpslel>te, welche an der Seeräigll�g ösr Q$Iqt des 24. Dezember teilnehmen, versammeln sich um ll'/2 vwimkiikidei!!:«!,!.i7.devstr.!7/l8. 773b vef �ndcitoni'at. SekanntmLc� unx. Die AngehlZrig. der Flugzeugm-istcrei Adler» os versammeln fich Ä* mittags 1 Ubr, in der Siegesalle, woselbst nä derer Treffpunkt durch Fahne und Tafel kenntlich gemacht wird. 664D Arbeiter- und Soldatenrat. Knuth. AÜtarbeiter, Helferinnen im Haupt- und Nebenberus sowie stille Vertrauen»« leute für Abschlüsse in Kinderversorgung»-, Volts- und anderen Verfichrrungsarten von vornehmer, lethnngsfähiger Per- stcherungs-Sesellichaft für dauernde, angenehme Betätigung gegen gute Vezüge gehicht. Reuzeitliche, sehr gunsttge Tarife, gediegene sachmannistlie Einarbeitung und weitgehendste Unterstützung wird gewährt. 23615- Fachleute gehobene Stellungen. Bewerber wollen fich melden unter N. S3S1 S. cn Haascnstein& Vogler, Berlin W 35. WDßMMW Zelzgarnituren, jetzt spott- üg! Fuchssvrm 49�0, Mus» 4SchO. echte Alaskafllchse. ttvllllg, Kindcrgarnitnrcn, ttbillig: Daincnuhrcn. Her- lgerWW�>M Ikunkskrage» 65 Heiz'. 2 Thorr» oder 2 Fenster I gardincn, Bettdecken, Seelowerstraßh 24, 1 239(4 i/15 en, gilt er, teue Friedet H tUIJCJI OO,-,------- rtuacic, Pel-muffen 28,—, «il.'sknfllchse 78,—, Kostüm- rocke 28--, Blasen 18,50, Ko» stüme, Mäntel vcrkaufi bissig Jäger, Bilniersdvrs, Babels- K..„o-st-afie 49. lPelz'""-". beitungen.)____ 158,'20 Restäurations-Siurichtun«, Spiegelbüsett, Verschiedenes, Tausch gegen Pferde mit Se- schirr. Militärmantel.«vr- de», Srenzstr. 17._+172 Käumungeveekaui! Sardinen, Stores. Lettoorleger, Tischdecken. Stevvd-ckcn. 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Karten Im Vorverhenf bei Bote& Bock und A. Wertheim SO PI. BlQUinersaal. Donnerstag, 2. Januar. 7V, Uhn Vortraxs-Ahend Vortrax»- Abend Waldemar Staegemann Schiller-Goethe, Homer tlteklerx EestittnnE. Am Klavier: C. V. Bos.) Karten(volkstUmnche Prelle) j, S, 2, I M. Sin xuha dentis Soitn.hend, 4. Januar,$ Chr t Konzert mit dem PfaRharat. Orchester Kammermusiker Georg Knlestädt. Dirig.: Ott« Dreck. Vlottl, a-tnoll Nr. 22—.Mendelssohn, Vlolln-Konzert— Bruch, schottische Fernas e. Karten: 5, 3, 2 M. Bccfastelnsaal. Wontaa, 6. Januar,?>/, Ohrt Schubert-Wolf-Abend Unnie v. Sedebnr. Am KiavIer: Friix Linde mann. Karten 6, S, 4, 2. 2 M. it i Basthovensaal. IMcn.taj, 7. Januar,?>/, Uhr: j# iHenstag, 7«.1 Brabißs-Absnd HILDE ELLGER Am Klavier; Pritz Lindemann.| Karten M.«, 4, 3k 2. Blütbaersaal -saal Frcltac, 10. Jannar, S Uhri „NUR KEIN BLUT" Rcvotirtlonsprcdlxt von Arno Nadel Vorxetragen von Elsbeth Broch Karten Mk. J, 2, I. Phlllianztozia. Preltac, 7. Januar,?>/, Uhr: Cbcpin-Liszt- Abend EMIL von SAUER Chopin) Son. op. 33 B-moll: Nocturne op. TT Nr. 1: Mazurka Nr. S op. 59; Etüde Nr. 3 op. 10; Walzer op. 42.— Llsztt Son. H-raoll; Valse oublide, Petrarca- Sonett B-dUr:.Maseppa"| Karten 6, 4, 3, 2 M. Karten Iflr«nlgt Vcraamalt bei Bote A Bock u. Wenhclm. Konzertdlr.: Robert Sechs, W SO Beethovenaaal. Dienstag, den 21. Dezember. 7 Uhr: Ctewing Heiterer SilvesteroAbend. Karben 2—8 M. bei Bote i Bock und Werthelm. Blüthncrsaal. Blenstag, den 31. Dezember, 7% vhr, Sllvestera Tänze. Syiv» IRann— Ellen Pein nanueiore Eleigler JSary Xiniinermman'H Ballett. •Karten tu 2—10 M. h.l Bot. t Bock und Wertheim Metrns, 3»> Doaember, 7V, Uhr, In der alten Qamiso" nison Kirche: 1, Volkskonzert Prol, Beafker,)H«rth« Behmlow(Alt), Bianca Becker> Lamalewsha(Violine), Kdxar Scbmock (BaSk Kurt Becher(Cello) und einem Praneocher. (Bafik Kurt Becher(Cel _ Eintritt SO,«i W, 1 M tf-D Altes Balliiaus Joachims traSe Täglich Gr. Ball AnftreteB moderner Solotänzer. Kein Anfang 6V, Uhr. ffZ Oranien-Paiast® 1 Uon«ert-K atTre- Kabarett. Oranlenstr.«0-41.| PanT Cor»«! inl BermTWeMintr j Dann, Orfln u. Partnerin. Barnow und Prtn•' y. das xroKe er.thlass. Welbaachtsproxrammi «roBe Kapelle nirk van Hrp. 1 _ Antaag'-]» Ohr.— Boowaes Ohr. I Olinstag, den 31. Dezamberl Gpd Silvestsr-Feiep v«gpvau»g dos nMen Jahres durch den Pattlarefi*IU8scr>Chor. 3 Kapellen IJeberranchnnsen j Skandinavia Dlrcksenstr. 26/21(AlCXaildcrplatz) gegenüber Bahnhol Größte Silvester- Feier Berlins unter Mitwirkung erster BühaengrOBeo, u. Henry Bender• Qisa Kolbe M Begrüßung des Neuen Jahres durch die refm M Fanfaren-Bläser des II. Qarde-Reg. z. F. M Drei Orchester: Kapelle das tl. Osrde.R.riraent. zu P.B aa_ v f.__c unter persSnlleher Leitung von irlaA Utal August Schöppich J?.'. Bali-Orchester: Heinz Schmidt o in dem Tanz-Palast: Rheinische Winzerlaaben Großer Silvester-Ball Es wird höflichst um baldige Vorbestellung von PIStzen und Gedecken für das Silvester-Essen gebeten. «ZV SroDcr Tanzabend unter Mitwirkung von AHITÄ BERBER ORi OBELS - LÜC1E KIESELRAUSER •| MATRAT-STERII IHIU | RlndertSnze der GRIMM- REITER- Sehule. A Orofie* Orchester. Anfang T1/, Uhr, ■ Nach................. RKKarten i HILDEGARD TROPLOWITZ ___ antang;•/, unr, Nach der Vorstellung: 0®" Tanz im Foyer. Karten zu 10—1 Mark Bei Bote& Bock, H. Wertbein:. und Im Zirkns Busch zu haben. Kotthnser Dann 76 Täglich Kabarett und Tanz Am 31. Dezember: 0631. Oöp ggPoßeSilvsstepbaiU ■"| mit K A B A R E« T. It. 1 Preiatanzen p SehSabeitzkonharrens 1 n. V.P.I SUre.terscherz« ch Xwel Kapellen IV.P, "•mlotO «chbtagl Met tt Sehn Banz 2anb«f, Vi».. Funkcr.-Äbteiluag(7!, Deutsch« Feldpost OW, Zn).-!. Reg. 130, L sititl., 3. ItoMP.. 1 1 wird feil dem ZT. Septdr. 1013 bei den stäntpfm um Haorin» teuil(bei Combtoi) wntrigt.]| Roch Mitteilllito der keuppe) wurde»i,•leOtinf von de» 1 Königftadt Knsmo g nun» Bkettaiint »(ändern t ganie Etati»«»otsiiit mir*ue .dm| Kam, roden, die fünft erteil« tfnnra kclbtragtnbi, Me bei dieser Station ebenso 3««»»etzüri.e hatten, bitte ich lettlich,(an. sie eu* der(Sefonaenfchaft Nachricht erhalten haben, ms» ihre Adressen mitzuteilen. Auslagen vergstie ich. ?een Snttle Sanbed. _ füoagtezeit(Posen). Mrelbmisclilniiii YcrgnOgungs■ palaft { Holzmarfchrnbc 7a—«lexandersiraßc 21. JaMWt tau?- Das gMft. Seasetimn-ardstamt�-Aee�nmia. ; Tanz«erlin staunt,»lach»er«otsunimo: Tanr-Rruuion"XST� ZA BoB« �.'NTW'S�.! aar- einn« i m.-mn BsBanfH«t3it8.tt.in"'----- 1 genannt der ja delannte—.......... »-!»- Am 31. Cejeuthe«: gtBfie"* otfanR tefenntet hmtle»n I Kolofial I umtrStttun» it* Mustidirehot Sebloszer,! bot junth» ettattl*.— eonjmeiftct, der| delannte««IltttmelftM Fl«klniann, 31. Cc*autbee: Die«emiitlichst» tmb 6il»tflttitt*f Tieriol« tmtrr Miemieiung erster KSnftier. Tischdeftrllungen werben ad! enzmouimen.— Tleusahr: Da« neue l F. Aßmann BuflergroSliandiung 42 Detallgeschälte in Bsrlfn und Vororfen Achtel Los«, ßtKtei,, Zieh»«» L.«lasse an 7. a.& Santa« 6 fflt Halde Soft..,«Dl. 10 M. äinjt,... 40 SR. Millsi1, Berlin W. 56 Bnltetie-Sittnebmet P»stschec.'.Konto 31088. Werdetlcher Markt 0 gegenüber Herrin, ffletlon. lÄStl Preuss. Klassenlose f Organisations-*-».«—«»t.».«»?. a.». A«»»». ~ und Bureaumöbel-Z Z Ete. ReparaU-Werkstati* ■ n1Organl.atlonsburcau ja I ffühelra Breasieke J �8 Xommantiantenätr. fonePenstonÄt�s Herrn od. Dante, bei nicht j. höh. Ansprüchen, tefp. Liesert'.ilg, rott arg.«icherb. sos.»\-»000 M. Detriebskapiwl auf 290 SRotg. gr.«ut L Oftpr. hergibt. Nur •Ärtw"»#71• Hobes Einbomnon NrüAdeW�A?' trieb eine, neuen Schlsaetz Siw Sypkilis StbaaJlim» n.th d. neuer.' wi.svaMb.nlicli. Mubeden.! akae Berutastbruag. Aofkl. Broseh. No. X dlsk. vereb. W, l.M(Nachn.), Spcrialarzt Dr. med Hollaender, [ SBRLIN W«, Leipzifcr*tr. 108. Pernsp. Zentr. 9371. UAMBURO, Colonande« 16. Baut-, Blasen-, Frauenleiden Quecktllb.,o ein�pr.la), tfs Urinumer.uchungan AN DEN PRAESIDENTEN WILSON. Wie wird die Geschichte steh darüber äußern, daß Sie nach Europa gekommen sind?„Was kann Wilson tun?" und„was wird Wilson ton"? — so lauten die Fragen, die augenblicklich kein denkender Mensch in Deutschland m unterdrücken vermag. Viele Leute begrüßen Sie als den nahenden Befreier, der dem alten unglücklichen Europa Rirhe und Ordnung bringen wird. Auf diie Vernichtung des Zarismus, des russischen Militarismus und des Panslawismus durch die Deutschen, folgte der vollständige Zusammenbruch des„Kaisertums", des preußischen Militarismus und des deutschen Junkertums. Germania liegt— nach ihrem staunenswerten Kampf gegen eine Welt von Feinden, die gegen sie zusammengetrommelt worden waren, aus tausend Wunden blutend erschöpft und halb verhungert vor der Schar ihrer Feinde am Boden. Germania liegt hilflos erdrückt von dem gigantischsten und unbarmherzigsten Militarismus und Marmismus. den die Welt Jemals erschaut hat. Ohne Sie und die gewaltigen frischen amerikanischen Streitkräfte, hätte die Entente sich niemals eines Sieges rühmen können. Herr Präsident, Sie haben wiederholemhch das deutsche Volk angespornt, sich von der kaiserlichen Regierung frei zu machen. Ein kraftvoller Ruf,— der zu Ihnen gedrungen sein muß— tönte durch ganz Deutschland— ein Einspruch gegen Ihre Einmischung in Deutschlands Innere Angelegenheiten. Dieser Protest ging last aus- ■ahmslos von den wohlhabenden Klassen, von Körperschaften, wie die Handelskammer, von amtlichen und Rerterungskreteen in Deutschland aus. Die große Masse des Volkes, die Arbertor und ihre soziailstfschen Organisationen waren an diesem Protest nicht beteiligt. Die Männer, die mit Ihnen übereinstimmten, und die sich danach sehnten, das Kaisertum mit seinem gpnzen mittelalterlichen Glanz und Gepränge abzuschütteln, waren machtlos, so lange der große preußische Militärmechanismus unversehrt war und unge- ' stört sein Werk verrichtete, und so lange der MJ- Hrarcsmus und Imperialismus der Entente ihnen kerne Hilfe bot. Aber selbst zu der Zeh, als die Kriegskarte einwandslos zu Deutschlands Gunsten war, äußerten diese demokratischen und sozialistischen deutschen Elemente und viele weh- blickende deutsche Patrioten den Wunsch, daß der Krieg zu einer Partie remise führen möchte. damit das siegreiche Deutschland der Mllftär- partwi und der Hofklioue auf Kosten des Liberalismus und der Demokratie nicht noch größere Machtbefugnisse verleihen könnte. Es läßt sich schwer sagen, ob Lese Furcht begründet war. denn der, Krieg hatte viel neue geistige und politische Kräfte m Deutschland ausgelöst. Sie haben häufig erklärt Herr Präsident, daß Sie nicht gegen das deutsche Volk, sondern nur gegen seine reaktionäre imperialistische Regle- rang Krieg führten. Aber selbst die deutschen Volkskreise, die von den oberen Zehntausend. welche Reichtum und Macht verkörpern. W Knechtschaft gehalten werden(genau ebenso, wie os heutzutage in Jedem anderen Staat der Fall istl haben wenig oder gar kein Zutrauen zu der seltsamen und unbestimmten Art W der Sie Ihrem Wohlwollen für sie Ausdrudt gaben. Deshalb fragen sie: weshalb— wenn Sie wirklich den Wunsch hegten, nicht mir den preußischen, sondern jeden Militarismus zu beseitigen, der Welt den Frieden zu diktieren, indem Sie den Völkerbund ins Leben rufen und die Freiheit der Meere für die gesamte Menschheit einführen— weshalb Sie das nicht gleich zu Anfang des Krieges getan haben, als Sie die Volltnaclvt besaßen, diese Ideale zu verwirklichen, Millionen von Menschen zu retten und zahllose materielle Vertust« zu verhüten. Eine einfache, energische und gerechte Forderung England gegenüber, das unzweideutig zur Geltung gebrachte Recht der freien, unbehinderten Durchfahrt für die ohne Bannware nach den Häfen der Mittelmächte bestimmten Handelsschiffe. gemäß der Londoner Dekiaration, hätte die schmähliche, erbärmlich« Anshungerung»- blockade. die so vielen Unschuldigen Leiden und Tod gebracht hat. zur UnmögKchkelt gemacht Auch der Widerspruch, der darin bestand, die Einfuhr von Waffen nach Mexiko gewaltsam zu verhindern, während den Feinden Deutschlands gestattet wurde, die Vereinigten Staaten als Kricgs-Basrs. als Waffen- und Munltlonsworkstatt — ausschließlich zu Deutschlands Schaden zu benutzen, hat zweifellos dem deutschen Volke das Recht gegeben. Ihren Handlungen als Wohltäter der Menschheit zu mißtrauen. Ich halte es für gut, ja sogar für unerläßlich, daß Sie das wissen, da Sie nicht die Gerechtigkeit anstreben können, ohne der Wahrheft auf den Grund zu gehen, Dem deutschen Volk Ist bitteres Unrecht ge- sehehen— von innen und von außen—, die gegen das deutsch« Volk begangenen Sünden sind größer als seine eigene Schuld. Das deutsche Volk wußte wohL daß die kapitalistischen Interessen und die kapitalistische Presse in den Vereinigten Staaten allmächtig und daß sie die treibenden Kräfte waren, die Amerika W den Krieg führten. Eine solche Demokratie unter der im- umschränkten Herrschaft einer Plutokratie konnte den Deutschen nicht reizvoll erscheinen. Das war kein Regieningssystem. dessen Nachahmung sie locken konnte, denn sie wußten nur allzu gut. daß ihre eigenen Kaplteftsten und Indnstrteritter ebenso verantwortlich für den Krieg waren, als die Kapitalisten und Industrieritter in anderen Ländern, da alle danach gierten, mehr als ihren Anteil an der Beute des Welthandels— zu erraffen. Sie. Herr Präsident, wurden rm Jahre 1�12 von der großen Masse des amerikanischen Volkes erwählt, um es aus den Klauen der Trust- magnaten zu erretten. Sie kämpften tapfer um die dringend notwendigen Reformen, und es war Ihnen geglückt, einige sehr bedeutsame einzuführen. als der Ausbruch des Krieges Ihr Staatsprogramm. das einem besseren und unbestechlicheren Amerika galt, über den Hauten warf. Das hohe Ziel, für das Sie sich um. Ihres Vaterlandes willen einsetzten, haben Sic nun zu einem für die ganze Welt gemeinsamen Ziel gemacht. Das deutsche Volk, dessen vornehme, sozieli- sflsehe Ideale sich mit Recht aa Ihr Verständnis als Gelehrter und als Mensch gewendet hatten, wünscht Ihnen den denkbar größten Erfolg, und Sie können sich versichert helten, daß es Ihnen ohne leden egointischcn Beweggrund seine großherzigste Unterstützung zuteil werden lassen wird. Mit einem kühnen Schritt hat das deutsche Volk nicht nor die Demokratie geschaffen, sondern efne Demokratie.e und Ordnung für die Kapitalisten, sie auch fernerhin auSzicheuten. Nunmehr willigte die Versammlung ein. einige kurze AuSnihrunaen PfemsertS zur Sache anzuhören. Zum Schluß wurde über zwei Resolutionen abgestimmt. Die eine, welche 1. von SraatS-, Reich«, und Gemeindebehörden Aus- träge, 2. für dsß LokmauSkall bei verkürzter ArbeitSzett FufcWiffe au- öffentlichen Mitteln und 3. von der Reichsleitung Herab,'ehung der Lebensmittel- und Bedarfartikelpreise fordert, sowie den schärf- sten Protest gegen diejenigen rrnS'vrach die daS wirtjchgfflicke Leben durch Nnbejonnenheiten fortwährend stören und dadurch die x.gge der Arbeitslosen mir noch verschlechtern, wurde in getrennter Abstimmung abgelehnt. Di« zweite Resolution, die Verkürzung der Arbeitszeit und Erhöhung der ArbeitSlosenunterstühung um SO M. wöchentlich forderte, fand dagegen ein« Mehrheit. Mit großer Mehrheit wurden schließlich drei unabhängige vertveter w Göti Arbeiterrat gewählt._ Von der verladungSgesellsKaft für Miillverwertung wird nn» unter Bezugnahme auf unsere Notiz: Arbeitslöhne und Wagen- Mangel in Nr. 349 de».Vorwärts' folgendes u. a. geschrieben: Dem Vorsteher de» Arbeitsamtes war gesagt, daß stch der Lohn- sah von 15 M. aus den Wagen bezöge. Er versichert auch heute nockimalS, daß er den Arbeitern nicht? anderes mitgeteilt hätte. Eine Täuschung derselben liegt also nicht vor.— Solange der Müllplah im Betrieb ist, seit Ib Fahren, entleert ein Fivilarbeiter in 0- bis 7stündiger Schicht einen Wagen: auch die Russen sind in derselben Feit mit einem Waaen fertig geworden— Wenn die Arbeiter zu dem mitgeteilten Akkordsatz auch nicht tätig sein wollten, so wäre «» doch noch nicht«oJbenWg gewesen, daß ss« den Vorrassramn erbrachen und einen großen Teil der für sie gelieferten Lebensmittel entwendeten, wie e» geschehen ist. Wenn der besonnener, Teil der Arbeiterschaft, der auch schon angefangen Haft* zu arbeiten, stch hätte durchsetzen können, so wäre wohl et« Einigung unschwer zu erzielen gewesen. Der Betrieb auf dem Müll platz wird setzt von den arbetrswil- ligen Leuten fortgesetzt und die rückständigen Wagen vermindern sich täglich um 130 Stück._ Der Streik Bei Dobrin aufgehoben. Am 27. Dezember fanden zur Beilegung de» Streik» bei der Firma Dobrin Verhandlungen zwischen den Parteien unter Vorsitz de? Ausschusses der Gewertschaftskommission Berlin» und llmgegens al» Unparteiischen statt. Nach längeren lebhasten Verhandlungen wurden«in« Reihe Streitpunkte gemäß dem vorschlage de» Un- parteiischen, der von Herrn Dobrin sowohl wie von dem Verband»- Vertreter anerkannt wurde, erledigt. Di« Lohn-, Kost- und Logis- frag« schwebt. Auch dies« wird durch die gegenwärtig im Gang« befindliche Lohnbewegung zwischen den Unternehmer, und Arbeit- nehmerorganisationen sGastwirtSgehilfen» und Bäcker- und Kon- ditorenoerband und Konditoren-Jnnung) geregelt Verden. Di« Ent- lassung de» einen VerbandSmitgliede» ist nicht erfolgt wegen seiner Tätigkeit für die Organisation, sondern au» anderen Gründen. Herr Dobrin ist bereit, dafür ein andere» ihm vom Verband zuge- wiesen«» Mitglied einzustellen. Die Kernfrage bleibt die Wiedereinstellung der auf der List« aufgeführten neun Verbandsmitglieder, die sich besonder» vergangen[ haben sollten. Nach langer zeitweilig heftiger Debatte kam folgender Vergleich zustande: 1. Herr Dobrin stellt dt« au» dem Felde zurückkehrenden, vor dem Krieg« bei ihm beschäftigt gewesenen Personen ohne w« i. t e r e S ein. Ebenso werden die neun mit Namen aufgeführten bisher dort beschäftigt gewesenen Personen eingestellt. Die Reviere in den Geschäften werden entsprechend verkleinert. L. Sollten die neun genannten Personen für die Zukunft dnrch ihr Verhalten in geschäftlicher Beziehung Her«, Dobrin Anlaß zu irgendwelchen Maßnahmen geben, dann kann er die Genannten, nachdem er den beteiligten Organsiationen Mitteilung gemacht hat. entlassen. Die Parteien stimmen dem vorschlage zu. Der Vertreter de» GastwirtSgehilfenverbande» erklärt darauf, daß der Streik noch am selben Tag« aufgehoben wird. Für den Suschsuh der GewerkschaftSkommiffion Berlins und Umgegend: I. L.: G. Link. parteinachrlchten. SpartakuS-FiaSko i« der Provinz. Fn der großen Tuchind-usttiestadt der Niederlaufitz, Forst, tagte am 2. WcihnachtSfeiertag vormittag» ein« von Taufenden be- suchte Wähler- und Wählerinnenversammlung, in welcher der Kan- didat für die Nationalversammlung, Genosse Oswald Schu- mann- Berlin, sein Programm entwickelte. Der mehr al« zwei- stündig« Vortrag de« Kandidaten wurde oft von stürmischem Beifall unterbrochen, doch auch durch unangebrachte Zwischenrufe einiger Besucher gestört. Di« zwei bi» drei SpartokuSanhänger, die es am dortigen Ort gibt, hatten«inen ebenso starken Zuzug von außerhalb «rbolten, den st« im Saale verteilten, und hatten sich außerdem von Berlin einen Apostel ihrer Ideen kommen lassen, der in dieser Wählerversammlung Gimpel fangen sollte. Nachdem Genosse Schu- mann unter großem Beifall sein« Ausführungen mit der Versiche- rung beendet hatte, daß die Sozialdemokrattsche Partei wie bisher so aucb in Zukunft zielklar und sicher den Weg gehen werde, der rhr zum Wohle de» Boll«ganzen geboten erscheint, bestieg Herr Lange, Redakteur de» Organ» de? deutschen HandlungSgehilfen-Verbande«, auS Berlin die Rednertribüne. Die ahnungslos« Versammlung folgte mit Spannung den ersten Sätzen Lange», der behauptet«, die Sozial- demokratische Partei hätte seit dem 4. August 1914 zwar ihr Ziel verfolgt, doch diese« Ziel sei der Verrat am Volke gewesen durch die Unterstützung der Regierung und der militärischen Gewalthaber.! Allgemeiner Protest und Entrüstungsruf« ließen Herrn L. nicht i Weiterrehen, doch gelang«s ihm, nachdem der Vorsitzende. T a b« r t. die Ruhe hergestellt, fortzufahren. Gr Verla« au>wei Nummern deS.Courier", Organ de» TvanSportacbeiterverbandeS. die im Fahre 1914 erschienen waren, einige Stelle«, worin die Ein- verleibung Antwerpen» gefordert wurde, hinzufügend, daß Genosse Schumann al» Vorsitzender dei Transportarbefterverbande» für diese Artikel verantwortlich fei. Er konstatier« also, daß der hier an- wesende Schumann einer derjenigen sei, der Schuld am heutigen Unglück de» Volke» trage und mit dem daZsclbe nun abrechnen solle. Bi» dahin kam Herr Lange, doch dann war Schluß: die ganze Per- sammlung empfand den nichtswürdigen Hieb, der ihrem verdienten Kandidaten versetzt werden sollte, und wie ein Mann erhob sie sich. die Entfernung Langes au» dem Saale fordernd. Nachdem der Vorsitzende endlich wieder die Erregten beschwichtigt hatte, erklärte er unter lautem Beifall:.Ich erkläre, daß in unseren Versamm- lungen jedermann seine Meinung ftei äußern darf, doch werde ich «S unter keinen Umständen dulden, daß persönlich« Anwürfe und llnflätigkeiten gegen Referenten oder einzelne VecsammlungSteil- „ehmer erhoben werden. Wir haben nicht notwendig, un» den würdigen Verlauf unserer Demonstrationen durch unverantwortliche Krakeeler von auswärt» verderben zu lassen. Forst ist kein Boden für spartakistische Erperimente, Wenn diese Leute dennoch Anhänger werben«ollen, so mögen sie ihr Heil in selber einberufenen ver- sammlvngen versuchen. Die Versammlung hat durch ihren Wider- spruch bereit» d oft, m wittert, daß sie nicht gewillt ist, Herrn Lange weiter zuzuhören, doch bevor ich ihm da? Wort entzieh«, bitte ich die Versammlung, abzustimmen, ob sie ihm da» Wort weiter gestatte« will." Die Versammlung beschließt fast einstimmig. Lange da? Work zu wttziehen, worauf« mit feinem Halbdutzend Anhängern da» Lokal verläßt. Nachdem est, ige Genossen aus der Versammlung da» Gebaren Langes und Genossen ins rechte Licht gerückt und ermahnt hatten, all« Stimmen am Wahltag« der sozialdemokrattfchen Liste zu geben, erklärte Genosse Schumann im Schlußwort unter stürmi- scher Zustimmung:»Die Anwesenheit Lange» und seine Anwürfe laben mich nicht libercascht, zumal ich gewußt habe, daß L. mir von Berlin aus gefolgt ist. Er ist genau unterrichtet, drrß ich für diese Artikel keine Verantwortung trage und daß ich, nacktem diesekbe» erschienen waren, alles was mir möglich war. veranlaßt habe, um ein« Wiederholung zu verhindern. Ich lehne«S daher ab, mich mit Herrn Lange persönlich auseinanderzusetzen, der die schmutzigen Methoden de» Reub«Verbandes gegen die Sozialdemokratie zu neuem Loben erwecken will. In einer Zeit, wo un» nichts als Einigkeit retten kann, kann ein solches Gebaren nicht ander» gedeutet werden. al» daß damit di« Geschäft« der feindlichen Machthaber besorgt werden." Mit einem Hoch auf die Partei, in da» die Versammlung begeistert einsttmmte, schloß Genosse To der t.— Damit dürste Spartaku»— nachdem er schon in Kottbu» vor einiger Zeit eine Niederlage erlitten— auch für Forst abgetan sein. Kandidaten znr Nationalversammlung. Für den �. Bezirk Holle-Merseburg. der neun Abgeordnete zu wählen"hat. sind am zweiten Weihnachtsfeiertage von der Bezirkskonferenz unserer Partei al» Kandidaten aufgestellt worden: Schriftsteller Ad, Thiele- Hall«, BezirkSlerter(Metallarb.) Otto R o ß- Halle, Schwester R ü h l a n d- Dürenberg, BezirkSleiter s Bergarb.) « Wittenberg. Znöustrie und ßanöel. DK Börse war am Wochcnschluß, nachdem sie.gut behauptet' eröffnet hatte, zum Schlüsse recht schwach. Di« noch ungellärte politisch« Lage, di« Straßenkämpfe in Posen und schließlich die deprimierenden Rachrichten au» der Industrie hielten di« Stimmung unter Druck. Eine Reihe rheinischer Kohlenzechen, wie die Gewerk- schatten Earolu» Magnus und Blankenburg, hat die Zahlung von Ausbeuten eingestellt, weil di« letzten Monat« sogar erhebliche Zu- schüff« au» den Reserven erfordert hätten. An dies« schlechten Ge- schäft»ergebniss« knüpft« sich da» Gerücht, die oberschlefischen Mon- tanwerke würden ihre Dividendenzahlung überhaupt einstellen. Dkranlworill» für Doliitt Erich finttnrr, 9«rlln; für den a drillen Teil de» Platte«:«llrc» Schel».«eukavn! tür Anzetgen Theoder«loSe, Berlin, tierlag: SortDÜTtS-Ptrlaa A, m. l>, H,, Berlin, Druck«on?iIri».Bnchdruckerel und BerlagdanUalt Paul Sinaer u, Co In Berlin. Ltndenslratz« Z. Htcrj« 8«cUagcii. A. WERTHEIM Clß W Cill, ctnschlieSllcb Steuer W16 Maikanunerer....... 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