Nr. 173. Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Vierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt. pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. Defterreich Ungarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post Bettungs- Preisliste für 1894 unter Nr. 6919. Vorwärts 11. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Betttzelle oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs: Anzeigen 20 Pfg. Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Grpedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprecher: Amt 1, Nr. 1508. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Sonnabend, den 28. Juli 1894. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Arbeiter! Parteigenossen! Trinkt kein boykottirtes Bier! shila do o Bur Landarbeiker" Frage. " = 0 hunderts zurück. Nicht also hat die Veränderung der Pro- find gar lehrreich für uns nachzulesen. Sie zeigen uns vor duktion eine Veränderung der politischen Zustände bewirkt, Allem, wie sehr es darauf ankommt, dem Landarbeiter und sondern die Veränderung der politischen Zustände hat eine kleinen Bauern durch die furchtlose Kritik praktischer VerVeränderung der Produktion erleichtert. An den Ein- waltungsmaßnahmen uns durch greifbare Reformen im Unsere Landagitation bezweckt im Gegensatz zu der shegungen( Landdiebstählen) scheitert die materia fleineren Kreise, in der Gemeinde, im Kreis und in der Leibeigenschaft im modernen Gewande, welche die Agrarier listische Geschichtsphilosophie, und Mary Provinz zu gewinnen, während das Hilfskaffenwesen z. B. wieder einführen möchten, die Landarbeiter freier und klarer, selbst ist an ihnen gescheitert. Die von ihm wenig Eingang auf dem Lande findet. Die Geschichte der selbständiger und unabhängiger im Denken und Handeln gegebene Darstellung stellt ebenfalls den politischen englischen Landarbeiteragitation lehrt uns einerseits die Nothzu machen, als sie bisher waren. Bei jedem neuen Vorstoß Faktor in den Vordergrund." Arme deutsche Professoren, die wendigkeit des Verzichtes auf die bloße hohe Politik, anderer= auf das Land treten uns aber auch alle Organe des Staats ihr Euch immer wieder Eure papierenen Flügel verbrennt! seits können wir sogar von den Schlichen und Pfiffen lernen, mit und des Unternehmerthums mit jeder denkbaren Brutalität Als wenn Mary nicht auch gewußt hätte, daß gewisse denen die Landagitatoren ihre Gegner waffenlos machten. Ferner entgegen, um die von uns im Jnteresse der Ge- politische Zustände die Veränderung der Produktion er wird sich das besondere Jutereffe der ingelernten städtischen sammtheit gewollte Aufklärung zu verhindern, an- leichtern", als wenn er sich über die Wechselwirkung zwischen Arbeiter an einer wirksamen Aufklärung der Landarbeiter geblich im Interesse der Sittlichkeit, Unverdorben- politischen und wirthschaftlichen Zuständen unklar gewesen auch bei uns immer mehr ausprägen und umgekehrt; beide heit und Zufriedenheit der Landbevölkerung". So haben wäre! Der Boden, dem gewisse Gebilde entsprießen, erhält Arbeiterkategorien sind sich die heftigsten Konkurrenten. wir es ja schon alle erlebt oder gelesen. Da kommt oft wieder durch diese seine äußere Form und Farbe; nur Nach den Erhebungen Hasbach's bestanden Anfangs 1894 recht zur Zeit ein Buch, in dem sich ein deutscher Gelehrter muß man eben doch unterscheiden, was Boden, und was neun große Landarbeiter Organisationen in England, darüber ausspricht, wie sich in England, dem Lande mit Pflanze ist. Speziell im Eingang seiner Schilderung namentlich im südlichen England, während der Norden Bauerulegerei der vorgeschrittensten kapitalistischen Entwickelung, die der englischen betont Mary selbst sich noch spröder zeigt vielleicht ein letzter Rest der Wirkungen der Landagitation städtischer Arbeiter heraus-„ Wir sehen hier ab von den rein ökonomischen Gewaltherrschaft früherer Landlords. Hasbach will davon ftellen. Triebfedern der Agrifulturrevolution. Wir fragen gehört" haben, daß die meisten dieser Verbände im RückDer deutsche Gelehrte, den wir meinen, ist weit entfernt nach ihren gewaltsamen Hebeln"( Kapital I, S. 747). gange begriffen feien. Die beispiellos schlechten letzten vom Sozialismus; er gehört zu den regierungsfrommen Was also jezt der deutsche Professor triumphirend als Jahre seien die Ursache, daß Viele nicht einmal Universitätslehrern und seine Schrift ist soeben in der bekannten Beweis" für das Scheitern der materialistischen Geschichts- ihre paar Pfennige als Beitrag zahlen könnten. Nun Echriftensammlung*) des Vereins für Sozialpolitit" erschienen, philosophie" hervorhebt, ist eine von Mary gewollte haben alle Berufsvereinigungen abwechselnd ihre Fluthdesselben Vereins, dessen Vorsitzender der salbungsvolle Einseitigkeit der Darstellung. Aber unser erster Sozial- und Ebbezeit, aber ihre Wirkung ist, wenn sie aufklärend Profeffor Schmoller ist und auf dessen Jahresversammlungen philosoph hat ein paar Seiten vorher ja auch so deutlich, wirken, doch selbst bei denen eine dauernde, die nicht es seit diesem Vorsitzenden ohne Hochs auf Kaiser und daß die blödesten Gelehrtenaugen nicht darüber hinwegsehen dauernd Mitglieder bleiben. Das gilt noch mehr für Reich nicht mehr abgeht. können, den Zusammenhang seiner Schilderung mit der unsere Landagitation, die feine Gewerkvereine, sondern Der Verfasser des neuen Buchs über die englischen materialistischen Auffassung der Geschichte dargelegt, dort, lediglich die Propaganda für unsere Partei bezweckt, wenn Landarbeiter sucht natürlich seinen Befähigungsnachweis wo er den englischen Adel„ ein Kind seiner Zeit, sie geschickt angefangen wird. Hasbach bringt es zwar nicht auch dadurch zu erbringen, daß er die grundlegende Dar- für welches Geld die Macht aller Mächte", neunt. fertig, diese bleibende Wirkung jeder volksthümlichen Landstellung der Verjagung und Enteignung englischer Bauern Wolle war begehrter Rohstoff für die mächtig auf- agitation als hauptsächlichstes Verdienst der Arbeiterdurch die Landlords im„ Kapital" von Karl Marx mit keinem geblühte Fabrikation geworden. Verwandlung von Ackers organisationen anzuerkennen; er spricht davon, daß die Worte als die bahnbrechende Leistung erwähnt, die sie in land in Schafhaide war also sein Losungswort"( Kapitel I, ländlichen Gewerkvereine in England die auf sie gesetzten Wirklichkeit ist und die offenbar seiner Arbeit erst die An- S. 742). Das ist wohl klar genug, und gilt natürlich noch Hoffnungen noch weniger erfüllt hätten. Aber man braucht regung und vielfach die Richtung gegeben hat; daß er da- mehr für die späteren Landräubereien, welche den sich nur ein wenig Unbefangenheit und Kritik bewahrt zu gegen desto mehr in Kleinigkeiten Mary etwas auszuwischen industriellen Großbetrieb der Landwirthschaft ermöglichen haben, um zu sehen, wie sehr alle geistigen Fortschritte, fucht, wie dort, wo er z. B. von der Stellung der zeit- halfen. So haben wirthschaftliche Ursachen das politische welche an anderer Stelle des Buches den englischen Landgenössischen englischen Schriftsteller zu den großen Land- Gesicht großer englischer Landschaften umgewandelt. Doch arbeitern nachgerühmt werden, direkte Folgen ihrer Organiräubereien spricht und ähnliches. Ein Ausfall gegen Marr überlassen wir die Auseinandersetzung mit Hasbach wegen sationsbestrebungen sind. Der englische( Land-) Arbeiter in größerem Stile findet sich S. 59, wo es heißt: Kehren Marg berufeneren Federn, und wenden wir uns zu einer der jüngsten Zeit zeigt einen stärkeren Drang nach wirthwir zu den Einhegungen( Landdiebstählen) des 18. Jahr praktischen Schlußfolgerung aus der sonst fleißigen Arbeit schaftlicher Selbständigkeit, persönlicher Unabhängigkeit, über die englische Landarbeiterfrage. einem weniger einförmigen Leben und höherer Lebenshaltung". Was wir nämlich in Deutschland mit unserer Land- Er will besser wohnen."" Er will nicht mehr in der alten agitation erst langsam auzubahnen streben, eine Organisation Weise bevormundet werden."" Er ist nüchterner, mäßiger geder Landarbeiter, besteht in England seit Anfang der 70 er worden und kommt weniger mit dem Gesetz in Konflikt." Wer Jahre. Diese Kapitel mit ihren Erfolgen und Mißerfolgen hätte diese Fortschritte dem Landarbeiter sonst beigebracht, als *) Band 59:„ Die englischen Landarbeiter in den letzten hundert Jahren und die Einhegungen." Von Dr. W. Has bach, Profeffor der Staatswissenschaft in Riel. Leipzig, Duncker und Humblot, 1894. Feuilleton. Der Inde. Deutsches Sittengemälde aus der ersten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts. Bon C. Spindler. 英雄 sid day Zwölftes Rapitel. " " " " " Sinne umnebeln; darum ging ich auch nicht zum Aeußersten, wenn ich hinträte und offen eingestünde, was ich gethan?" und habe ihm nichts entdeckt, was seine Wuth noch- Der Pater schüttelte bedenklich den Kopf. Ein altes hätte reizen können."-„ Er weiß also nicht?" fragte Sprichwort ist's," sagte er, daß man den schlafenden Wolf Margarethe mit langem Athemzuge, er weiß nicht, und nicht wecke. Ist einmal der Pfeil vom Bogen, dann halte 98 zürnt mir dennoch unversöhnlich?- Schwerer Verdacht," ihn auf, wer kann. Nicht doch. Ihr würdet Euch viel versetzte der Mönch achselzuckend: Sein Sohn Dagobert leicht unnöthig der Schande preisgeben, während jetzt nur scheint ihm der Räuber seiner Ehre zu sein, und sein ein Verdacht Euch belastet. Was ist ein Verdacht, wenn Sohn Johannes eine Frucht unziemlichen Verständnisses." man sich unschuldig fühlt? Eine giftberaubte Schlange zu " So ist es denn nun herausgesagt, was ich ahnte?" unsern Füßen. Hundert Frauen tragen ja geduldig den flagte Margarethe mit hervorquellenden Thränen: und gegründeten Verdacht. Daß sie die Trene nicht bewahrten, dennoch bin ich unschuldig, unschuldig, wie die Sonne!" ihre Stiefföhne füßten, immerhin! Aber mit einem Juden Hast du gethan, was nicht recht, so trage Allerdings," stimmte Reinhold bei, ohne Zweifel, solchen Menschenhandel getrieben zu haben. Das würde den Lohn mit Geduld. ob hr gleich den jungen Mann geliebt, wie niemand feine von sich sagen lassen wollen. Zudem, wo ist die Ge Laß vom verdienten Geschick nicht allzu- besser wissen kann, denn ich. Ihr habt Euch männlich wißheit, daß Johannes das Kind sei, daß der Jude getief dich bengen: herausgerissen aus den Schlingen, in die Euch der Satan mordet haben soll? Jst's unwahrscheinlich, daß der BöseWillst du die zirnende Welt von Reue verstricken wollte; eifrig habt Ihr Buße gesucht, und darum wicht ein ander Kind gemartert habe? Noch hat er nicht überzeugen, " Und dennoch also verkannt?" fiel geplaudert, und übermorgen wird sein und seines Vaters Wähle die Mittel nur gut, sonst mehrst sie auch gefunden. Margarethe ein.- Nehmt dieses hin als eine Strafe Urtheil gesprochen. Könnte er mit dem Geständniß seinen du die vorige Schuld. Anonymus. für den Fehl, den Ihr begangen," erinnerte Reinhold, Hals retten, sicher hätte er's nicht unterlassen. Ich Was bringt Ihr mir, würdiger Bater!" sprach Frau daß Ihr, wie ich aus Eurer Beichte weiß, einen fremden werde übrigens das Nähere morgen wissen, denn ich will Margarethe Frosch, da sie den Beichtvater Reinhold bei sich Knaben statt des Euren verstorbenen eingepflanzt, wäre versuchen, ob's möglich wäre, diese heidnischen Blutzapfer eintreten fah, und eilte ihm hoffend entgegen. fagt, nichts, denn, was wir nicht wissen, ist nichts, und ein vor ihrem gräßlichen Ende zu bekehren."" Ihr verwerft glücklicher Wahn ist besser, denn eine bittere Wahrheit; also ein offenes reuiges Bekenntniß?" fragte Margarethe noch sagt, mein guter Herr, bringt Ihr Leben oder Tod?" Gott und seiner Kirche ist man verbunden, Der Mönch machte das Zeichen des Kreuzes auf die Stirne allein die Mittel zu dem Zwecke waren nicht gut, sondern einmal. der angstvoll Harrenden, und entgegnete: Liebe Schwester verdammlich gewählt. Einen Juden zum Vertrauten zu alles zu entdecken und aufzuthun die geheimsten Falten des im Heiland! die Kirche und ihr Diener bringen nie den machen,... eine Kreatur, weit verabschenungswürdiger, Herzens," erwiderte Reinhold kalt;„ das Laienvolk braucht Tod, so lange ein gläubiges Vertrauen in sie gesetzt wird; denn die schwarzen Heiden im Lande Afrika, die doch nur nicht alles zu wiffen. Einen einzigen Mann kenne ich, bei wohl aber immer das wahre Leben durch den himmlischen halbe Menschen sein sollen... oh! das wird Euch böse welchem Euer Bekenntniß Nutzen bringen möchte; indem Trost, wenn auch der beschränkte Menschenverstand dagegen Früchte tragen. Mich befremdets, daß Euer Name nicht sein Schutz und Schirm Euch aus der peinlichen Lage reißen ankämpft. Auf Euren Gatten, liebe Frau, hofft indessen schon vor dem Richterstuhl genannt worden ist, und Gott würde, in die Euch der Argwohn Diethers versetzt hat. Ich nicht mehr. Er ist hart wie ein Fels, und will weder hat mir noch nicht den Ausweg gezeigt, der endlich diesem meine den Schultheiß. Der Ritter hat längst nach Guver „ Sollte Wahrheit Gunst gestrebt. Mit Begierde wird er die Gelegenheit erdurch Eure Bitten, noch durch meinen Zuspruch, der Wirrsal ein Ende machen werde." Ein Wort von Euch, und die Rührung Eingang verschaffen. Es haben sich böse Mächte nicht die beste Wahl sein?" fragte Margarethe kühn ent- greifen, sie zu verdienen. feiner angenommen, die sein Ohr verstopfen, und seine schlossen:" Sollte es mir nicht den Frieden wiedergeben, gefährlichen Juden sterben plötzlich dahin, der Schöff wird " die zielbewußte Agitation derer, die ihn organisiren? Die Verband) beantragte ein Dankesvotum für den Vizepräsidenten. I mehr bewußt werde". Am Tage nach Annahme des ländlichen Unternehmer, der Pfarrer und der Amtsrichter Gr wäre überzeugt, daß Herr Pickard schwere Arbeit gehabt französischen Anarchistengesetes allerdings ein verblüffender sind sicher nicht schuld daran. hätte, so gut wie Herr Chambers, und er wäre gleicherweise Weisheitsspruch. auf dem Lande hat. England ist Deutschland auch hierin So bezeugt uns ein zünftiger deutscher Gelehrter von überzeugt, daß er sie mit großer Geschicklichkeit und großer Fähigkeit, wie man an ihm nichts anderes gewohnt sei, geleitet Todesmärsche. Die letzten heißen Tage haben unter äußerster politischer Harmlosigkeit mutatis mutandis auch hätte. Er sei ihm und den übrigen Gentlemen auf der anderen den Soldaten viele Opfer gerafft. Es ist wahr, auch in der für Deutschland, welch' hohe kulturelle Bedeutung jede Agi- Seite dankbar für die herzliche Art und Weise, in welcher fie Bivilbevölkerung sind Higschläge vorgekommen, allein das tation der städtischen Arbeiter bei ihren Leidensgenossen ihnen( den Grubenbefißern) begegnet wären. war bei schwächlichen oder krankhaft disponirten Leuten Es ist wahr, Höflichkeit allein reicht nicht aus zur Lösung oder bei Arbeitern, die sich der Sonnengluth nicht meilenweit voraus, wie in allen Dingen der sozialen Ent- der sozialen Frage. Aber daß gegenseitige Achtung entziehen konnten. Bei den Soldaten ist es anders. wickelung. Der städtische Geist der Beweglichkeit, Selb- überhaupt erst den Boden schafft, auf dem soziale Reformen er ständigkeit und Selbstschäßung wird, in der richtigen Form wachsen fönnen, ist ebenso gewiß. Der Menschheit Jammer faßt Die Märsche, auf denen so viele von Ohnmachten oder von uns auf das Land getragen, zum Jungbrunnen für einen an, wenn man überschlägt, wie weit Deutschland auf ge- its chlägen betroffen werden, müßten nicht nothwendig die versklavte Landbevölkerung. Die Wissenschaft bezeugt dachtem Gebiete noch hinter England zurück ist. Könnten wir bei Sonnenbrand stattfinden. Aus Frankreich, wo schon es uns: nicht Entfittlichung, sondern Kultur und Fort- unseren verwünschten Raftengeist im Meere verfenten, wo es Anfangs Mai von der Militärleitung alle Märsche am tiefsten ist 3 wischen 8 Uhr Morgens und 8 Uhr Abends schritt tragen wir in die Dörfer, trotz Landrath und am tiefften ist es stände beffer um den inneren Frieden. Mit Höflichkeit und freundschaftlichem Verkehr wird verboten wurden, hat man von Todesmärschen nichts allerdings die soziale Frage nicht gelöst, doch das geben gehört. Gendarmen. nur Politische Leberlicht. überhaupt der politische Kampf- wir wollen nicht sagen, für die Mannschaften diesmal besondere Vorsichtsmaß= Sie schreibt: 1 vermeiden. wir der Breslauer Morgen- Zeitung" gern zu, daß durch Für die im Auguft und September stattfindenden anständigen persönlichen Verkehr der Klassenkampf, wie Serbst übungen sind wie bürgerliche Zeitungen schreiben Berlin, den 27. Juli. gemildert, aber doch den Betheiligten wesentlich erleichtert, regeln gegen die Gefahr des Higschlage 3 erlassen Die Anarchie in der Gesetzgebung, wie sie von und manches häßlichen Zugs, der gar nicht wesentlich ist, worden, über welche die Mannschaften aller Truppentheile eingehend zu belehren sind. Erfahrungsgemäß befördern_ungenüBismarck eingeführt wurde, der bei jeder Gelegenheit entkleidet wird. die„ Klinke der Gesezgebung" anfaßte, um sich von augenAllein der„ gute Ton", von dem die„ Breslauer Morgen- gender Schlaf, Ausschweisungen, Durst und vor allem der Genuß von Branntwein Sonnenstich und Sitzschlag. Es ist blicklichen Unliebsamkeiten zu befreien, erfährt eine scharfe Beitung" redet, will doch an sich sehr wenig bedeuten. Die paar daher dafür zu sorgen, daß den Mannschaften vor Märschen, die Kritik seitens der Norddeutschen Allgemeinen Beitung". Höflichkeitsphrasen bei der Zusammenkunft der englischen voraussichtlich während der heißen Tageszeit ausgeführt werden Bergarbeiter und Bergwerksbesitzer, machten das Kraut nicht müffen, eine genügende Nachtruhe gewährt werde; da aber das Wer sich einen Begriff machen fonnte von den Anforde- fett. An Höflichkeit lassen es auch unsere Arbeitgeber, Antreten frühzeitig geschehen muß, haben die Truppenbefehlsrungen, die an ein gutes Gesetz gestellt werden, hat stets die wenigstens die besser erzogenen, nicht fehlen, nur ist es haber die Stunde, zu der alles in den Quartieren sein muß, vollkommenste Ruhe und Besonnenheit des logischen die Höflichkeit der Hoffarth, die sich etwas besseres dünkt früh anzusehen und namentlich das lange Verweilen in Wirths Denkens für die unerläßliche Voraussetzung einer fruchtbringenden als der höflich behandelte Arbeiter. Der englische Arbeit häusern zu verhindern. Ist ein sehr heißer Tag zu erwarten, fo legislatorischen Thätigkeit gehalten." geber steht auf dem Boden des Klassenkampfes so gut wie ist die Aufbruchszeit so frühzeitig anzufezen, daß die Märsche bis 9 Uhr Vormittags beendet sein können; sind Die absolute Monarchie habe in der klassischen Zeit der deutsche und sogar durchschnittlich mit weit mehr Striegsmärsche oder besondere Uebungen angeordnet, so ist der der Bureaukratie" die gesetzgeberische Thätigkeit mit allen Bewußtsein, aber und hierin liegt der gewaltige Führer berechtigt, die Truppen in kleineren Verbänden marschiren, Kautelen umgeben und könne diese mit Bezug auf Klar- Unterschieder betrachtet den Arbeiter nicht als ein unter die Waffenrodfragen und die oberen Knöpfe öffnen und die Halsheit, Bestimmtheit und umsichtiger Anordnung als un- geordnetes Wesen, nicht als einen Mensch zweiter Klasse. binden abnehmen zu lassen. Das Wassertrinken ist so oft wie erreichtes Muster gelten. Auch liberal- konservative Rechts. Das liegt einerseits in der freiheitlichen Entwickelung Eng- möglich zu geftatten, weshalb in wafferarmen Gegenden das Mitlehrer wie Mohl und Bluntschli hätten an dem Grundsatz lands, das niemals seine alten volfsthümlichen Einrichtungen führen von Wafferwagen vorgesehen werden soll. Im Quartierfestgehalten, daß Dinge, welche die Anordnung des Staats- verloren hat und niemals vom polizeilichen Raftengeist" ort ist jedes längere Stehenbleiben zur Ausgabe von Befehlen zu Iebens betreffen, nicht sorgfältig und unbefangen genug er- angefressen ward- anderentheils in der starken Organisation Ganz gut aber warum sind solche oder ähnliche wogen werden fönnen. der englischen Arbeiter, die, seit der Kapitalismus besteht, Borschriften nicht schon früher erlassen worden? Die Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" hätte nun an im Krieg mit ihm leben und sich die Achtung, die ihnen heißesten und mörderischsten Tage des Jahres liegen aller der deutschen Gesetzgebung seit Bismarck ein unerschöpfliches jetzt gezollt wird, erzwungen haben. Arbeitgeber, wie Wahrscheinlichkeit nach hinter uns. War doch der letzte Material, an dem sie nachweisen tönnte, in wie anarchischer ein König Stumm, der seinen Arbeitern ihr Denken und Wahrscheinlichkeit nach hinter uns. War doch der letzte Weise Bismarck mit der Gesetzgebung umsprang und wie Handeln vorschreibt, sie als seine willenlosen Sklaven betrachtet, Dienstag der heißeste Tag ſeit 1848. diese aus der Flickarbeit gar nicht mehr herauskommt. giebt es in England nicht. Ein Rösicke, der in seinem Engen an der Arbeit. Wir sagten in unserem Freilich unterläßt es das offiziöse Blatt, sich an die eigene fapitalistischen Großmachtsfitel, nur um seine Macht zu Sonntagsartikel: Schach dem König": eine Lüge ist es, Nase zu fassen und vor der eigenen Thüre zu tehren; zeigen und sein Müthchen an Wehrlosen zu fühlen, Hun- daß der erste Mai die Ursache des Bontotts sei. ihre ganze Schulmeisterweisheit wendet sich gegen die fran- derte von Arbeitern, die ihm gar nichts gethan haben, aufs Um uns zu widerlegen, zitirt Eugen aus dem Vorwärts". zösische Gesetzgebung, die gegenwärtig die Anarchistengesetze Pflaster wirft, ist in England undenkbar. Unsere Bericht über die Verhandlungen des 11. Juli ben Sat: berathet. deutschen Arbeitgeber, die zumeist an politischer Bils Die Ursache des Kampfes ist die Maifeier der Berliner dung den Arbeitern weit nachstehen, können sich nicht daran Böttcher". Er erweckt durch dieses aus dem Zusammen. gewöhnen, in dem Arbeiter ihres Gleichen zu sehen. Der hang gerissene Bitat in dem sachunkundigen Leser deutsche Arbeiter ist allezeit bereit, mit dem Arbeitgeber den Glauben, unter„ Kampf" sei der Boykott verstanden, auf gleichem Fuß zu verkehren, und er wird die während der folgende Say, den Herrn Eugen nicht zitirt, Leidenschaft des Klassenkampfes nicht in den persönlichen es flar macht, daß die konflitte gemeint sind, Verkehr übertragen, allein er wird auch jedem Eingriff in welche an jene Maifeier sich knüpften und infolge des seine Rechte und in seine Menschenwürde mit gebührendem e bermuths der Brauer schließlich zum Boykott Nachdruck entgegentreten. Jedenfalls sind es nicht die führten. Der betreffende Paffus lautet vollständig wie Arbeiter, welche die Schuld tragen, daß zwischen den folgt:" Die Ursache des Kampfes ist die Maifeier der Böttcher. Ohne irgend welchen Arbeitern und Arbeitgebern in Deutschland der gute Berliner Ton" fehlt es ist einzig und allein die Un- plausiblen Grund benutte das toalirte gebildetheit und Prohenhaftigkeit eines Brauereitapital diese Feier als Decks großen Theiles unserer Arbeitgeber. mantel für seine voltsfeindlichen Zwede. Zum guten Ton" schreibt die Breslauer MorgenGedenktage. Gestern, den 26. Juli waren es Die Antwort der hauptstädtischen Arbeiterschaft konnte Beitung": Ein wenig anders als bei uns scheint es doch in England 50 Jahre, ſeit Bürgermeister Tjch e ch das bekannte und durfte nicht anders ausfallen: Bontott u. f. m." Ein wenig anders als bei uns scheint es doch in England zuzugehen. Wenn Brüder einträchtig bei einander wohnen, so ift Attentat auf König Friedrich Wilhelm IV. verübte. Tschech Der Unterschied zwischen solchem Bitiren und Fälschen das nach der Bibel ein feiner und lieblicher Anblick. Wenn aber war bekanntlich sto cfonservativ; das Gefühl er ist ein sehr geringer. O Eugen! Eugen!" Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit einander in an littenen Unrechts trieb ihn zu seiner That.- Heute vor Der Rösicke'sche Reptilienfonds beherrscht doch nicht ständigem Tone verkehren, so haben alle vernünftigeren Menschen 100 Jahren, am 27. Juli 1894 war der neunte mehr die ganze Presse. Auch der" Thurm" ist schon ohne Ausnahme ihr Wohlgefallen daran. Tagten da neulich Thermidor, dem die Bossische Zeitung" einen unglaub- brüchig, und verschiedene Blätter sehen nicht mehr durch Vertreter der englischen Kohlengrubenbefizer und Berlich albernen Leitartikel widmet. Sie sagt u. a.: Die die Brille des Bierringes. So schreibt z. B. die Schlesische treter der Berg arbeiter in einem sogenannten Einigungs- bestehende Wirthschaftsordnung hat vor 100 Jahren Volkszeitung": amt auch eine Einrichtung, vor der sich mancher deutsche ben schwersten Schlag überstanden, der überhaupt gegen sie Unternehmer noch jetzt entfezt. Als dieses Amit seine Arbeit in zufriedenstellender Weise gelöst hatte, wurden die üblichen Schluß geführt wurde." Der schwerste Schlag" ist die französische reben gehalten. Präsident des Amtes war Chamber 3. Revolution, der die bestehende( bürgerliche) Wirth Grubenbesiger; Bizepräsident war Pickard, der allgemein be- schaftsordnung zwar nicht die Existenz, aber doch den Sieg tannte Bergarbeiterführer. Pickard beantragte ein Dantesvotum verdankt. für Chambers wegen der trefflichen Leitung des Präsidiums und Oder weiß Tante Voß etwa nicht, daß sogar unsere wegen der Höflichkeit und Liebenswürdigkeit des Präsidenten ganze heutige Gesetzgebung, die Reichsverfassung während der Verhandlungen. Er sagte, er wünsche noch hinzuzufügen, und Preußische Verfassung mit ein daß die Kommission nach seiner Meinung heute ein besseres Tagewerk vollbracht hätte, als feit langer Zeit bei den ver- geschlossen, auf den Errungenschaften der französischen schiedenen Gelegenheiten, wo sie zusammengekommen wären, und An einer anderen Stelle des wunderbaren Artikels beer wollte nur hoffen, daß die guten Gesinnungen, die zwischen den beiden gegenüberstehenden Körperschaften neu befestigt worden glückwünscht Tante Voß sich und die Welt, daß die befeien, noch lange bestehen würden. Hewlett( vom Grubenbefizer- stehende Gesellschaft ihrer unangreifbaren Stärke sich immer Sozialisten und Rohheitsverbrechen. In unserem gestrigen Leitartikel steht der Satz:„ Ein Sozialdemokrat, ein Mensch, dem das Solidaritätsbewußtsein mit seinen Mitkämpfern in Fleisch und Blut übergegangen ist, kann tein Rohheitsverbrechen begehen, wenn er nüchtern ist." Hiergegen wendet sich die„ Norddeutsche Allgemeine Zeitung" mit der faden Bemerkung, es seien doch Sozialdemokraten schon wegen Rohheiten und Lumpereien über führt worden. Da Jemand ein Lump sein und zur Partei des Herrn Pindter II gehören kann, begreift dieser Herr natürlich nicht, daß der Sozialdemokratie ein Lump nicht angehören kann. 9 Revolution beruht? " " Es ist den Brauereien zu rathen, daß sie sich auf die Langwierige Defensive einrichten, also vor allem bie Mittel bereit halten, um die geschädigten fleineren Griftenzen, namentlich die auf Arbeiterfundschaft angewiesenen Wirthe, noch auf lange Zeit hinaus unterstüßen zu können. Eine hartnädige Minderheit der Sozialdemokraten faun es noch Jahre lang aushalten und vermag auf beschränktem Gebiete noch bedeutenden Schaden anzurichten. Die Ausdauer der Gegenseite muß eben so groß sein, und dabei kommt es auf Geld, Geld und nochmals Geld an. Die Sozialdemokratie kämpft auch mit der Waffe des Geldes, nämlich mit den pereinigten Behrgroschen der Arbeiter, die gemäß der Kampfparole systematisch dem einen entzogen, dem anderen zugewendet werden. Diese Waffe ist nur durch eine gleichartige au pariren; die bürgerliche Kriegskaffe muß die Ausfälle bei den schwächeren Existenzen möglichst ersetzen, sonst müssen die letzteren vor der fozialdemokratischen befchwichtigt oder zur Ruhe gezwungen, und Johannes ich doch sein graues Haupt, und bin ihm dankbar, daß er Groschen- Koalition zu Kreuze friechen. Man darf wohl hoffen, bleibt, was er sein soll, Ener Erbe. mein dürftiges Leben mit Ueberfluß gekrönt hat." Sm!" daß die Kampf- und Opferwilligkeit auf bürgerlicher Seite noch " Nimmermehr!" entgegnete Margarethe unwillig: Aus entgegnete Reinhold: Jedem das Seine. Der reiche Brasser dauerhaft bleibt; nur muß man sich hüten, durch verfrühtes Eurem Munde diesen Nath? Nein; ich habe nicht Lust kann zwar, fizt er im Schwefelpfuhle der Hölle mit all Viktoriaschießen eine Erschlaffung herbeizuführen." Nun nicht blos eine sozialdemokratische Minders wirklich zu werden, wofür mein Gheherr mich hält." seinem Golde nicht einen Tropfen Wasser erkaufen, aber heit" kann es noch Jahre lang aushalten" das kann Wie Ihr meint;" sagte Reinhold gelaffen: ich preise bienieden steht ihm die schönste Blume zu Gebot, daß sie und thut die sozialdemokratische Gesammtheit. Gure Tugend, welche verwirft, was Tausende thun würden, an seiner talten Bruſt verwelte. Hat Diether Euer Leben Herr Eugen Richter, der uns vorgestern schon für beum die Möglichkeit zu vermeiden, vor der Welt ein Aerger mit Ueberfluß gekrönt, so frönt er es jetzt mit unverdienter fiegt erklärte, weil sein Freund Rösice noch nicht bankrott ist, siegt erklärte, weil sein Freund Rösicke noch nicht bankrott ist, niß zu geben. Ihr seid aber nicht wie andere, obwohl Schmach. Ihr seid im Vortheil gegen ihn, und er muß wird sich noch etliche Ellen Geduldsfaden zu spinnen haben. Wann auch aus heiligen Büchern Beispiele anzuführen wären, daß Euch dankbar sein für die edle Gesinnung, die Ihr für den schwächeren Existenzen", die Herrn Rösicke zulieb mit selbst die frömmsten Weiber sich nicht scheuten, dem besten ihn hegt. Der alte Mann ist derselben nicht würdig, da Almosenfold vorlieb nehmen sollen, der Geduldsfaden Zweck manche Bedenklichkeit zu opfern. Denkt an Judith, er beinahe unverhohlen ahnen läßt, er schreibe Euch jenen reißen, und der hereinbrechende Bankrott den Verstand die dem wilden Holofernes sich überließ.. Schweigt, Mordüberfall zu, und versehe sich eines Zweiten, wenn schärfen wird, das wollen und können wir ruhig abwürdiger Herr! bat Margarethe:" Ich vermag nicht, was nicht seine Klugheit vorbaue."- Schrecklich!" rief Mar- warten. Ihr jetzo begehrt. Laßt es daher jetzt beruhen und sprecht garethe empört: Die Schlange erneut sich stets in seiner Auch der Reichsbote" stöckert einmal nicht, wenn mir von derjenigen, die noch ferner um das Geheimniß Bruft. Er fürchtet einen Meuchelmord von seiner Gattin!" er jagt: weiß;.... .... von Willhild. Ich weiß nichts von ihr und Noch mehr," versetzte der Mönch: er achtet ihn ganz Wir hatten gefiern Notiz genommen von einer durch die ihr Schweigen macht mir bange."" Ich kann Euch be- nahe. Heute juft, fürchtet er, lauern Mörder auf sein Beitungen gehenden Mittheilung, daß die Brauereien unter dem ruhigen," antwortete der Mönch. Ich habe mich befragt. Leben; Mörder von Euch gedungen und Euerm Bruder, Boykott nicht viel zu leiden haben. Wie uns von unterrichteter Willhild und ihr Mann sind vor wenigen Tagen gen Com vielleicht von Dagobert, wie der Argwöhnische fich nicht Seite mitgetheilt wird, liegt die Sache doch anders; die poftell gezogen, auf eine Wallfahrt. Besorgt nichts von schämt, zu glauben. Ein Unbekannter hat ihm gemeldet, Brauereien leiden thatsächlich schwer ihuen. Der Mann ist blödsinnig zu nennen und die Frau, daß er erfahren würde, wo Wallrade hingekommen, wenn müssen große Opfer bringen, um den Kampf in die vor kurzem sehr krank gewesen, kommt sicher aus Hispanien er in der heutigen Nacht, mit Geld versehen, am Bann- Gemeinschaft mit den Wirthen siegreich durchzuführen. Siegreich"? Wer lacht da? nicht wieder heim." Ich hätte nimmer geglaubt, steine von Bergen, das Sprünglin genannt, erscheinen daß die Hoffnung auf eines Menschen Tod mich beruhigen wolle. Diese Nachricht hält er von Euch erdichtet, und Unloyal. Die„ Kreuz- Zeitung" von gestern Abend fönnte," versette athemholend Margarethe. Obie Hoff wittert Verrath, und wird nicht gehen, niemand senden." druckt ohne Bemerkung die gemeine Bierring Notiz des nung ist immer füß," sagte der Pater, wenn sie sich auch Am Sprünglin? jagt Ihr?" fragte Margarethe neu- Rösicke Monteur ab, die wir in unserer gestrigen am auf Gräber richtet, die sich erst öffnen sollen. Haben den gierig. Go ist's," antwortete Reinhold:" Ich, an seiner Morgen erschienenen Nummer bereits widerlegt hatten. Juden die Flammen erstickt, die unzuverlässige Willhild die Statt, würde doch jemand hinaussenden; denn ich trane Wenn die Kreuz- Zeitung" nicht zufällig unsere Widerlegung Mühseligkeiten der Wallfahrt hinweggerafft... wie lange eher dem, der um Geldeswillen mir ein Ding zu verrathen übersehen hat, so kennzeichnet dieses Verfahren sich als das dauert's, und sie tragen einen alten Schöffen zur Gruft? verheißt, als der reinen Menschenliebe wegen. Judessen, Gegentheil von auständig. Tann fallen Gure Fesseln, dann feiert Ihr schon hienieden Guch fann's gleich viel sein. Wallrade mag Euch nie zu die Auferstehung."-Ach hochwürdiger Herr!" seufzte lange außen bleiben; wohl aber der gute Dagobert, dessen Margarethe:„ Gehe es mit mir, wie es wolle; aber dieser teckes Handeln Euch und Eurer Sache nur Vortheil geAugenblick bleibe fern. Kann ich den Greis auch nicht währen kann. Nicht wahr? lieben, wie eine Braut den gefälligen Bräutigam, so ehre ( Fortsetzung folgt.) # Das Beispiel von oben. durchläuft die deutsche Presse: = und Folgendes Telegramm Berlin, 26. Juli. Wie das Berliner Tageblatt" erfährt, find anläßlich des Glaubenswechsels der mit dem Groß= fürsten Thronfolger verlobten Prinzessin Alix Dämmer Erscheinungen. Eine leise Ahnung, daß es niht die beste der Welten ist, in der wir leben, und daß unsere Gesetze und Polizeiverordnungen teinen absoluten Anspruch auf Unfehlbarkeit erheben dürfen, beschleicht auch zuweilen unsere Gegner, sobald sie nämlich die Folgen dieser Verordnungen und Gesetze am eigenen Leibe erfahren müssen. So schreibt Herr Paul Förster in der Nr. 96 seines antisemitischen Frei Deutschland" gelegentlich einer Harzreise, die er seinen Lesern schildert, folgendes: " Anarchist sagt man, Andere meint man. Das hat sich bei der letzten Anarchisten- Razzia" in Paris wieder glänzend bestätigt. Nur auf Nihilisten", das heißt auf russische Flüchtlinge wurde gefahndet, und da feines der Opfer des milden Baren" sich eines in zivilisirten Ländern strafbaren Verbrechens schuldig gemacht hat, so wurden sämmtliche Verhaftete schleunigst ausgewiesen zur größeren Ehre Väterchens" " " rdfightslosen Bestrafung übergeben Parteinachrichten. " " bon effen über die früheren tonfeffionellen Berhältnisse ber schleppen und dadurch höchft erwünschte Unzufriedenheit zu ver-[ zur Raiserin von Rußland unrichtige Angaben gemacht breiten. Die Sozialisten sind auch im Parlament werben." worden. Die Kaiserin wäre bei ihrer Verlobung mit eine Macht geworden. Möchte das wenigstens die wildem damaligen ersten Großfürsten Thronfolger zu der desten revolutionären und anarchistischen Zuckungen verhindern! in Sachsen Studien gemacht zu haben. Die chinesische Regierung scheint in Deutschland, speziell griechisch orthodoxen Kirche übergetreten, aber freilich ist das kaum zu hoffen, da Sozialisten, wie Guesde, hätte fich dann aber, nach dem Tode ihres Ver- mit dem Anarchismus thatsächlich liebäugeln, so sehr sie es auch Lobten, wieder ihrem ursprünglichen lutherisin Abrede stellen. schen Glauben zugewendet, um bei der späteren Ver lobung mit dem jeßigen Baren wieder von Neuem den durch die Debatten über das sogenannte Anarchistengefeß furter Beitung":" Gemeffen an den neueren Leiſtungen Letzteres ist falsch. Richtig ist, daß unsere Genossen Bur sächsischen Polizeiwirthschaft meint die Frank. Glauben der ruffifchen Kirche anzunehmen.-nicht blos an moralischer, sondern auch an thatsäch der sächsischen Verwaltungsbehörden und Gerichte im Kampfe Achtung vor der Religion!" li cher Macht im Parlament und im Lande außerordent- geg en die Sozialdemokratie erscheinen die Behörden und Gerichte Der famose Dresdener Erpressungsprozeß, der lich gewonnen haben. der meisten übrigen Einzelstaaten geradezu als sentimentale, über auf morgen Sonnabend- anberaumt war, ist plötzlich Da das Knebelgefeß, um in Kraft zu treten, auch der juristische Zwirnsfäden elend stolpernde Stümper. Das Vereinsauf den 22. August verschoben worden. Sollte doch mit Buftimmung des Senats bedarf, wurde es noch gestern und Versammlungsrecht ist in Sachsen für die Sozialdemokratie Verlaub Pindter's des Zweiten ein kleiner Kaltwasser. Abend, gleich nachdem die Nationalversammlung das Gesetz thatsächlich aufgehoben, Turner, Sänger und ähnliche Fefte ftrahl nach Dresden gespritzt worden sein wenn auch in seiner Gesammtheit angenommen hatte, vor den Senat werden polizeilich verboten, wenn die Polizei nur den geringsten nicht gerade aus der Reichs- Feuersprize? gebracht, der sofort die Dringlichkeit beschloß und es einer Berdacht hat, daß die Sozialdemokratie dabei die Hand aus lauter Angstreaktionären zusammengesetzten Kommission lichen Spaziergang machen, werden gerichtlich maffenweise im Spiele habe; Sozialdemokraten, die einen gemeinschaftüberwies. So wird vielleicht das Kunststück fertig gebracht, mit harten Strafen belegt; wenn zwei Menschen sich am Abend das Gesetz noch diese Woche zu erledigen. eine Laterne anzünden, um ihren Weg zu finden, untersagt die Polizei diesen Fackelzug". beltographischer Formulare zurückgewiesen. Gesetzesauslegungen, mittels Beschwerden werden die dem gewöhnlichen Menschenverstand einfach unbegreiflich erscheinen, sind an der Tagesordnung, und das Amtsblatt der Dresdener Polizeidirektion, der Dresdener Anzeiger", erklärt frank und frei, es sei die Pflicht der Behörden, sich bei solchen Dingen, wie z. B. die Maifeier,„ von politischen Gesichtspunkten leiten zu lassen". Das heißt mit anderen Worten: die BeZum Schlusse ein Wort, das freilich ins Politische hin hörden brauchen sich nicht um das Gesetz und dessen sinngemäße if expielt. Daß von den geschmacklosen und gedankenlosen Auslegung zu fümmern, und es ist im Grunde genommen Wonderern Unfug getrieben wird, ist nicht zu leugnen. Wir lediglich eine unverdiente Gnade, wenn sie sich dennoch herbeiwiffen es aus den Eindrücken, die wir vom Grunewalde mit lassen, ihre Verbote u. dgl. auf irgend eine Gesetzesbestimmung bringen; überall die Reste der Kultur, Papier, Scherben u. f. w. zu fügen, die dann meist eben von politischen Gesichtspunkten" Giebt das aber den großen Herren ein Recht, dem Wanderer aus betrachtet und ausgelegt wird die Wege zu sperren und den Eigenthumsbegriff dermaßen au bei einer solchen Art der Bekämpfung der Sozialdemokratie zu Gerade in Sachsen sollte man füglich, durch die Erfahrung gewißigt, wissen, was überspannen, daß der Friedfertigste fich dagegen auflehnen muß guterlegt herauskommt. Das Rechtsbewußtsein des Volkes wird Wem gehört denn das Land? Dem Volke, oder einigen wenigen Großherren? Und sind die herrlichen Berge und Thäler in erster in Verwirrung gefeßt, das Billigkeitsgefühl aufs Tiefste verlegt Linie große Jagdgründe jener Großherren und erst in zweiter auch dem„ Unterthanen" geöffnet? Allerdings fann man ja bie( mit liberaler" Mehrheit) hat mit 96 gegen 7( fieben!!) Sozialdemokratie hat den Nutzen davon." Norm alarbeitszeit in Norwegen. Der Storthing und Sympathien für die in solcher Art verfolgte Partei werden geradezu systematisch hervorgerufen, mit einem Wort, die Kultur" an der Menge der Verbote messen. Aber wir möchten Stimmen den Gesezvorschlag einer vorläufigen Einführung eben einmal diefer Kultur" entfliehen; wir können es aber des Achtstundentages in den staatlichen Werkstätten abgenicht. Auf Schritt und Tritt im" freien" deutschen Walde lehnt; dagegen wurde ein Vorschlag des Sozialkomitees theilt die Fränt. Tagespost" mit:" Hier in Fürth steht die Zur Handhabung des Versammlungsrechtes in Bayern Verbotener Weg" und dergleichen, ohne anderen sichtlichen Grund, als daß der Wildstand für die hohen Herren nicht auf versuchsweise Einführung einer 53 st ün di gen Bereins- und Versammlungspolizei unter der Leitung des Bezirksgestört werde. Und ferner: Beige dem Frrenden den Weg" wöchentlichen Arbeitszeit auf einigen Staats- amtmannes, also eines Staatsbeamten, hier haben die Arbeitewar das Lieblingswort des griechischen Weisen. Auch darüber werkstätten angenommen. Das geschieht vor den rinnen zu allen Bersammlungen, welche sich nicht mit rein sehen sich gewisse Herren hinweg, die die Anbringung von Weg- Wahlen. Nach den Wahlen zeigt es sich, daß die Ver- politischen Angelegenheiten befassen, Zutritt. Um ein Beispiel weifern verbieten, während es sonst die Gebirgsvereine in sehr fuche" sich nicht bewährt haben". Wenn nun die Arbeiter ans jüngster Beit Herauszugreifen, erinnern wir daran, daß vor dankenswerther Weise erleichtert haben, sich zurecht zu finden. nicht von der Arbeiterfreundlichkeit" der Linken überzeugt gleichlautendem Thema stattfanden für Schneider und Schneidemehreren Wochen in Nürnberg und Fürth Versammlungen mit In der ganzen Stolbergischen Landschaft fehlen die Wegweiser find, tann müssen sie eben fast gänzlich. rinnen und Arbeiter nebst Arbeiterinnen der Papierindustrie. Die Referenten waren in Fürth und Nürnberg dieselben, nämlich Dietrich. In Fürth wurde zu beiden Bersammlungen den Reichstags- Abgeordneter Reißhaus und Verbands-Borsigender Arbeiterinnen der Zutritt gestattet, in Nürnberg wurden in beiden Versammlungen die Arbeiterinnen ausgewiesen. Das ist doch ein klarer Beweis, daß in Nürnberg die Auslegung des Versammlungsgesetzes durch den Magistrat in einer reaktionäreren Weise erfolgt als in Fürth durch einen Staatsbeamten." Dafür herrscht in der Nürnberger Gemeindeverwaltung auch der Freisinn". " Sind das nicht Anschauungen, die den unsrigen konform sind und ist es wirklich schon so weit, daß man den Antisemitismus mit Recht als die Vorfrucht" der Sozialdemotratie bezeichnen darf? Freilich eine Vorfrucht, die, gleich den Mispeln, erst verfault sein muß, ehe sie zu etwas nug ist. Der afrikanische Sieg, sollte Italien teinen Pfennig kosten schwor Crispi vor 8 Tagen. Heute berechnet man die Roften auf rund hundert Millionen Lire, die durch Anleihen gedeckt werden sollen. Die ganze italienische Bresse ist in Aufruhr, und selbst Regierungsblätter meinen, es sei zu viel für das arme ausgefogene Land. wählen. Sozialdemokraten China und Japan. Die englische Regierung hat einen Vermittlungsversuch unternommen und die übrigen europäischen Mächte zur Unterstüßung veranlaßt. Ein Telegramm aus London vom heutigen Tage besagt: Unterhaus. Der Parlaments- Unterfekretär des Aushabe am 19. Juli ihre Vertreter in Berlin, Petersburg, wärtigen erklärte, die großbritannische Regierung Paris und Rom telegraphisch zu einer Aufforderung an die betreffenden Regierungen angewiesen, dieselben möchten ihre Bertreter in Beling und Tokio beauftragen, die Bemühungen der dortigen britischen Vertreter zur Abwendung des hätten nunmehr ihre Vertreter in China und Japan mit den Rrieges zu unterstüßen. Die genannten Regierungen entsprechenden Weisungen versehen. Die Münchener Parteigenoffen haben bei der Wahl eines Eommerfestlokals ein Restaurant abgelehnt, weil dort Bier verweigert, uns ihre Säle zur Verfügung zu stellen. Dieser der Hackerbrauerei verschänkt wird, einer Brauerei also, die es Meldung feht die Germania" hinzu: Da haben wir einen Bierboykott in der schönsten Form". Daß die Verweigerung von Sälen zu Arbeiterversammlungen auch ein Boykott in schönster Form ist, und zwar ein gegen die Arbeiter gerichteter, das hinzuzufügen hütet sich wohlweislich das Blatt für Wahrheit und " Jn Serbien scheint es lebendig zu werden. Wie zu erwarten war, ist das Volk die Antwort auf den Staatsstreich des dicken Milan nicht schuldig geblieben. An verschiedenen Punkten des Landes haben sich bewaffnete Bauden" gebildet, und wir erfahren von allerhand Konfliften und Gewaltthaten. Man darf dabei nicht vergessen, daß hinter( der, durch den Staatsstreich betroffenen Partei, Rußland steht, das für Umsturzbestrebungen" aller Art, wenn sie ihm nügen, stets Geld übrig hat- trotz der Das Beschwerderecht der Soldaten hat allezeit bebankrotten Finanzen. standen schon zu den Zeiten der Landsknechte. Nur mit Es ist vollbracht. Im Schweiß ihres Angesichts der Ausübung des Rechts" hatte es seinen Saken. haben die Vertreter des Kapitalismus in Frankreich das Wer sich erkühnte es auszuüben, war sicher, bittere Er- Recht". Ruebelgeset zusammen geschmiedet, das, wie wir in schloß sich deshalb vor kurzem zum Erlaß von Be Weinsberg und Dehringen hielt am 22. Juli in Dehringen fahrungen zu machen. Und die deutsche Militärleitung entder heutigen Nummer noch unter den telegraphischenstimmungen, welche die Ausübung des Beschwerde rechts er eine Versammlung ab, die von Parteigenossen aus Dehringen, Tie Sozialdemokratie der württembergischen Bezirke Tepeschen mittheilten, in der gestrigen Nachmittagssigung leichtern und den Beschwerdeführer vor Unannehmlichkeiten Pfedelbach, Sindringen, Affaltrach, Willsbach, Höslinsüls, ucch als Ganzes mit 268 gegen 163 Stimmen aubewahren sollten. Wir sagten voraus, daß die Reform am Löwenstein, Unterheimbach und Unterheinrieth besucht war. Die genommen ward. Außer Stand, ihr Werk zu ver: System des Militarismus scheitern würde. theidigen, dessen sie selber sich schämt, hat die Majorität Richtigkeit unserer Ansicht spricht folgender Vorgang, Kandidaten aus dem Weinsberger oder Dehringer Bezirk aufFür die Versammlung beschloß, zu den nächsten Landtagswahlen einen nur noch die Kraft gehabt, abzustimmen. Es war die Kraft des Henkers, der seinem Opfer den welcher der Frankfurter Zeitung" aus Erfurt gemelder zustellen, weil zu einem solchen die Landleute mehr Butrauen Strid um den Hals legt. Es ist ein bemerkenswerthes hätten, und nachdem das Wahlfomitee den Maler Ludwig Zusammentreffen, daß dieser jüngste und hoffentlich letzte behörde vorstehender Feldwebel hatte es sich beikommen lassen, man diesem Vorschlage mit stürmischem Beifall einmüthig zu. Hierauf Erfurt, 24. Juli. Ein dem Bureau einer hiesigen Militär- 3ügel aus Willsbach als Kandidaten vorgeschlagen hatte, stimmte Gewalt- und Staatsstreich der bürgerlichen Reaktion in Frank- mehrere der ihm als Schreiber beigegebenen Soldaten fortgesetzt zu wurde die Gründung eines„ Sozialdemokratischen Bezirkvereins reich am Borabend der Jahrhundertfeier des ersten großen schlagen. Gine Beit lang ließen sich die Leute diese unwürdige Weinsberg- Dehringen vorgenommen. Er zählt jetzt 46 MitStaatsstreichs der bürgerlichen Reaktion, des 9. Ther- Mißhandlung gefallen, dann erstatteten sie die Anzeige bei dem vor- glieder; man hofft aber, die Zahl bald auf 100 zu bringen. Der midor, stattgefunden hat. Der 9. Thermidor des Jahres gefeßten Offizier und wiederholten dieselbe, als kein Erfolg dieses Verein hat einen Hauptvorstand mit dem Siz im Weinsberger 1794 Inebelte die dem emporstrebenden Rapitalismus feind Vorgehens zu verspüren war und die Mißhandlungen fortdauerten. Bezirt, und einen stellvertretenden Vorstand, der in Dehringen liche Revolution. Bis auf einen Tag genau nur am Auch fernere Anzeigen brachten keine Alenderung hervor. Nun wohnt. 1. Vorsitzender ist W. Klint in Affaltrach, Kassirer 8. Thermidor statt am 9. bis auf einen Tag genau endlich wendete sich einer der Soldaten, dessen Onkel eine hervor. Bügel in Willsbach. 1. Schriftführer A. Jakobi in Affaltrach, ragende Stelle im Kriegsministerium bekleidet, Dirett an den dieſe brei bilden den Hauptvorstand. Stellvertretender Borstand 100 Jahre nach jener denkwürdigen Konventsizung, in der letzteren, durch dessen Eingreifen die Sache dann auch bald auf- find W. Strenger und Fr. Hammer in Dehringen. Nach ErRobespierre von dem Kapitol herabgestürzt und zum tar- geklärt wurde. Wie sich herausstellte, waren die von den miß- ledigung dieser Wahlen beschloß man, daß der Parteigenosse pejischen Felsen geschleift ward, am 26. Juli 1894 hat bandelten Soldaten erstatteten Anzeigen von dem Offizier unter- Klint vier Sonntage im Weinsberger und dann vier Sonnder siegreiche Kapitalismus, an seiner Zukunft verzweifelnd, drückt worden, weshalb, blieb bisher unbekannt. Als Ergebnis der tage im Dehringer Bezirk Versammlungen abzuhalten habe. eine Knebelatte für all feine Gegner beschloffen. Untersuchung wurde nur so viel bekannt, daß der Offizier fofort Ueberhaupt soll in jedem Orte der beiden Bezirke vor den Er giebt den Kampf mit geistigen Waffen auf, den Abschied nehmen mußte und der Feldwebel auf längere Beit Randtagswahlen noch eine Versammlung abgehalten werden, und stopft seinen Anklägern und Kritikern gewaltsam wie verlautet, noch nicht abgeschlossen, da die Ursachen der in den Arrest geschickt wurde. Die Untersuchung des Falles ist, wozu der Landesvorstand einige Mittel zur Verfügung stellen den Mund. Die Republik des Herrn Casimir Perier fißt jezt auf den Bajonetten, und was das Loos jeder Regie rung ist, die auf Bajonnetten fitzt, das lehrt uns die Geschichte. Die Debatte war für die Regierung und die Majorität bis zuletzt die reinste Komödie: auf Gründe wurde nicht gehört die Regierung ließ sich widerstandslos peitschen und die Majorität stimmte. wird: Rücksichtnahme auf den Feldwebel ermittelt werden sollen. Der Fall spricht für sich selbst. Mit der Reform des Beschwerde rechts wird es genau ebenso gehen, wie mit den Erlassen gegen die Soldatenmißhandlungen auch der beste Wille der höheren und höchsten Offiziere ist ohnmächtig gegenüber dem System. soll. Zum Schluß der vortrefflich verlaufenen Bersammlung hielt der Landtagskandidat Zügel einen Vortrag über„ Berufsgenossenschaften", der sehr beifällig aufgenommen wurde. Mit einem begeisternden Hoch auf die Sozialdemokratie und unter Erwähnt mag noch sein, daß die Genossen aus dem Weinsberger dem Gefang der Arbeitermarseillaise ging man auseinander. Bezirk mit Wagen und einer rothen Standarte in Dehringen einzogen, was unter den dortigen demokratischen Philistern großes Aussehen machte. So' was hatten sie lange nicht mehr gesehen, die fanften Demokraten! In Mülheim a. Rh. hat sich die Partei durch Errichtung eines Bolts vereins eine bestimmte Organisation gegeben. Todtenliste der Partei. In Kaiserslautern ist der Maurer Philipp Klein gestorben; er war seit vielen Jahren Mitglied der Partei. Polizehes, Gerichtliches e. Die Lösung der sozialen Frage in China. Der Ein Korrespondent der Kreuz- Zeitung" schreibt am oftasiatische Lloyd theilt folgendes, im chinesischen Amtsblatt zweitlegten Tag: Beting- Beitung" vom 25. April veröffentlichte Edikt der Paris, 24. Juli. Mehr als je wird im Palais Bourbon Regierung mit: Komödie gespielt, und nicht mit Unrecht meint ein Abend- In jüngster Zeit sind bei Ausführung der öffentlichen blatt, die Mitglieder der Opposition spielten die Rolle der Arbeiten allgemeine Streits der Handwerker an der Danaiden, ihre Aenderungsanträge in das von der Regierung Tagesordnung gewesen. Man hat sich mit Drohungen um Lohndurchlöcherte Faß gießend, Es ist ja auch in der That kaum erhöhung an die Werkführer gewandt, und hat, wenn den mehr zweifelhaft, daß das Anarchistengeset nun, wo die Regie- Wünschen nicht willfahren wurde, sofort eine solidarische rung sich zu energischem Auftreten ermannt hat, schnell durch Arbeitseinstellung ins Wert gesetzt, zugleich aber Begehen, und daß von dieser großen, selbst von den Raditalen töftigung weiter verlangt. Es ist sogar schließlich soweit geIn Dortmund, wo die Polizei das zum vorigen theilweise mißbilligten Obstruktions- Komödie" der Sozialisten fommen, daß man die Wertmeister eingeschlossen und von ihnen Sonntag geplant gewesene Gewerkschaftsfest verboten batte, nur eine verworrene Grinnerung zurückbleiben wird. Immerhin ein Lösegeld expreßt und daß man sich an Beamten vergriffen hielten unsere Parteigenossen als Ersatz dafür Sonntag Nachhaben diese Vorgänge doch einen sehr ernsten Hinter- bat. Kurz, es find eine Menge höchst ungehöriger Widerseßlich mittag eine Voltsversammlung ab, die von etwa 1000 Personen, grund, und zwar nicht nur, weil das ganze Anarchisten- feiten vorgekommen, und es ist nothwendig, daß derartiges ſtreng darunter vielen Frauen, besucht war. Zütgenau referirte über die wesen zu feichten Spöttereien wahrlich keinen Anlaß giebt, son- bestraft und die Achtung vor dem Gesetz wider hergestellt wird. Wirkungslosigkeit der gegen unsere Partei gerichteten Verfoldern auch, weil sich die Parteiverhältnisse im Die Unterdrückung der Uebelgesinnten wird um so dringender, gungen, Bunte sprach nach einer Pause über die Presse. Hierauf Palais Bourbon doch in bebentlicher Weise als im Sommer und Herbst d. I. eine Menge öffentlicher Ar- wurde wieder eine Pause und zwar von 59 Minuten gerach lints hin verschoben haben, ohne daß freilich beiten noch auszuführen find. Wir verordnen daher: Die macht( nach dem preußischen Berfa& u po te Minuten der linke Flügel der Bourgeoispartei daraus Nußen gezogen Gendarmerie hat im Verein mit Polizeizenforen der fünf Stadt- stündiger Pause die Versammlung als eine neue, wofür besondere hätte. Im Gegentheil! Aber die Thatiache ist nicht abzu bezirke von Peking eine Bekanntmachung zu erlassen, wonach die Anmeldung nöthig ist). leugnen, daß die Umstürzler jetzt im Parlament schon Arbeiter und Handwerker sich in Zukunft mit dem zu be aber die Versammlung wieder eröffnet. Nun erklärte die Macht besigen, einer Regierung ernste gnügen haben, was ihnen gefeßlich zu steht, und alle der überwachende Beamte, auf seine 1hr blickend, Schwierigkeiten zu bereiten, vielleicht gar üblen Gewohnheiten( wie Streits) abzulegen haben. Die Versammlung ohne Angabe von Gründen für aufeine Ministertrise herbeizuführen, auf jeden Fall Sollten die Arbeiter dann noch bei ihrer Bosheit beharren gelöst. Nach der Auflösung erklärte einer der Polizeibeamten die Erledigung der für das Land so dringenden Fragen( wie und wiederum Ungehörigkeiten obiger Art begehen, so soll jeder dem Einberufer Lehmann:„ Ich habe Ihnen zu bemerken, daß Budget u. f. w.) in bedenklicher Weise zu hintertreiben, zu ver- leinzelne der Uebelthäter ergriffen und dem Staatsministerium im Garten nicht gesungen werden darf." Lehmann war bereit, Bereits nach 59 Minuten wurde Gewerks fich angesichts dieses Werbotes des Singens zu enthalten; in Be- 1 gefeges zu verhandeln. Von 18 Stadtverordneten war nur einer ziehung auf die Uebrigen aber antwortete er, daß diese seinet- erschienen und selbst der Bürgermeister und die Beigeordneten Anzahl in der Nähe der Lokale zu bemerken, verhielten sich Sendlinge der heiligen Hermandad waren in beträchtlicher wegen fingen fönnten, so viel fie Luſt hätten. Aber Sie sind glänzten durch Abwesenheit. Ein paar sozialdemokratische Stadt- aber ruhig, da Gummischlauchleute ihnen feinen Anlaß zum doch Einberufer?" Wovon?" Von der Versammlung.". verordnete gewählt, und im Handumdrehen würden die Stadt- Einschreiten gaben. In den Versammlungen selbst herrschte trog Aber die ist doch aufgelöst."-Also noch nach Schluß der verordnetenversammlungen vollzählig werden. Versammlung soll der gewesene Einberufer für das Singen verder enormen Hize und der großen Fülle die allein bei Arbeiterantwortlich sein! Sum Anarchismus nahm auch der Allgemeine versammlungen gewohnte musterhafte Ordnung. Der Trabantenund Bediententroß der Könige von der Malzearre Die Einweihung einer rothen Fahne und ein Umzug mit Verein, der übrigens nicht mit dem Sozialdemokratischen Bolts. hätte überreichliche Gelegenheit gehabt, fich davon zu überzeugen, Musik durch die Musit durch die Stadt ist ein Att, wofür die Verantwortung zu verein, der Elberfelder Partei- Organisation, zu verwechseln ist, der bürgerlichen Presse sind, der Eifer der Arbeiter im Bierwie erbärmlich verleumderisch die eitlen, bezahlten Fluntereien übernehmen die deutsche Polizei nur selten Muth genug hat. war man durch das Auftreten einiger sich als Anarchisten be- der bürgerlichen Presse sind, der Eifer der Arbeiter im BierWas für Fürchterliches könnte, möchte, dürfte nicht alles daraus entstehen, wenn δας schreckliche Banner zeichnender Mitglieder zu dem Entschlusse gekommen, einmal fampf ſei gesunken. Nicht gefunten, gewachsen, in enormer einen Vortrag über Anarchismus zu hören. An den Vortrag die Kampfeszuversicht, der opferbereite Eifer und die BeWeise gewachsen ist der Kampfesmuth, die Kampfesfreude, der+++ Sozialdemokratie, die in der Anschauung des gutgesinnten Bürgers gleich nach Beelzebub kommt, im vollen sollte sich eine rein sachliche Diskussion knüpfen. Die anarchistiDie Arbeitervertreter Lichte der Deffentlichkeit flatterte und wenn die Sozialdemokraten fchen Mitglieder hatten sich anfangs erboten, selbst einen Re- geisterung der Berliner Arbeiterschaft. der verschiedenen Arbeitszweige, die Berliner ferenten zu besorgen, wozu der Vorstand einen Korreferenten begar bataillonsmäßig, beinahe wie Militär, unter Trompeten- und stellt hatte. In legter Stunde trat der anarchistische Referent schaften haben am gestrigen Tage wieder einmal bewiesen, Trommelklang durch dieselben Straßen zögen, wo sonst nur Krieger, Turn-, Schüßen- und sonstige protegirte Gesellschaften jedoch zurück, so daß nun auf Wunsch des Vorstandes unser Ge- Arbeiter Berlins ein unausrottbares ist. Die oft minutenlangen der Bourgeoisie ihre Umzüge abhalten. Wir können deshalb der nosse Gewehr einen Vortrag über" Sozialismus und Darmstädter Polizei nicht bös sein, daß sie das Wagniß der Anarchismus" hielt. Nach längerer Diskussion, wobei sich die stürmischen, beifälligen Zurufe 3. B. bei den Darlegungen der Genehmigung einer fozialdemokratischen Fahnenweihe und eines Mehrzahl der Redner gegen den Anarchismus erklärte, faßte die Versammlungsrecht der Arbeiter noch mehr zu beschränken sucht, Referenten, wie der Brauerring das Vereinigungsrecht und das sozialdemokratischen Festzuges nicht auf sich nehmen wollte. Es Bersammlung mit großer Mehrheit folgende Resolution: Aus gehört Muth dazu, und wer ihn nicht hat, ist sowieso übel dran. den Reihen der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung hervor- mußten auch den energischsten Arbeiterfeind davon überzeugen, Aber ein gütiges Herz hat die Darmstädter Polizei doch. Sie ge- gegangen, ist eine gedeihliche Weiterentwickelung des Vereins daß das Verständniß für den Boykottkampf feft in den Herzen stattete wenigstens ein Waldfest, soweit es lediglich gesellige den sich Anarchisten nennenden Mitgliedern entweder jede Unter- deutlich ausgeprägt war, die Gerechtigkeit der Arbeiterforderungen, wurzelt, die Begeisterung, auch nur auf dem Boden derselben möglich. Man erwartet von in allen Versammlungen auf den Gesichtern der Anwesenden Unterhaltung" betreffen sollte. In Saarbrücken wurde der Bergmann DuItens laffung ihrer prinzipiellen Propaganda und gemeinschaftliches aus St. Ingbert zu 2 Wochen Gefängniß verurtheilt, weil er bei Arbeiten in dem wirthschaftlichen Kampfe, oder giebt denselben die eingeschlagene Taktik bürgen für den Sieg. Ueber die einzelnen Versammlungen werden wir morgen be der Maiseier einen Gendarm beleidigt habe; er machte über das anheim, ihrer individualistischen Ansicht gemäß dem Verein Urtheil eine Bemerkung, worauf ihm das Gericht wegen„ Un- Balet zu sagen, damit derselbe seine Ziele in Ruhe ver- decken sich inhaltlich mit der bereits am Donnerstag in der Berrichten. Die in allen Versamialungen angenommenen Resolutionen gebühr" noch drei Tage Haft auferlegte, die er sofort verbüßen folgen kann." sammlung der Bäcker beschlossenen Resolution, die folgenden Wortlaut hat: mußte. " Gewerkschaftliches. Wegen Beleidigung des Generals v. Hänisch, Kommandeur bes 4. Armeekorps, wurde der Redakteur des Halleschen „ Volksblatts", Richard IIIge, zu einer Woche Gefängniß verurtheilt. Er hatte behauptet, zu einigen von dem General Achtung, Drücker! In der Deutschen Metallveranstalteten Treibjagden feien Soldaten kommandirt patronen- Fabrik in Karlsruhe sind sämmtliche worden; der General erklärte aber, daß die Soldaten frei- Drücker ausgesperrt worden, weil sie nicht auf eine willig Treiberdienste geleistet bätten, auch dafür entschädigt Kürzung des Lobnes eingingen. 3uzug ist fernzubalten. worden wären. Ganz richtig führte Julge an, daß eine Be- Sämmtliche Arbeiterblätter werden um Abdruck dieser Meldung richtigung auch genügt hätte, um den General ſchadlos zu erwaltngsstelle Karlsruhe. gebeten. Deutscher Metallarbeiter Verband, halten. Soziale teberlicht. " # An die Steinsetzer( Pflasterer) und Berufsgenossen Deutschlands! Kollegen! Der Streit in Stettin, der nunmehr bereits die 17. Woche dauert, hat, wie bekannt, jetzt für unsere streifenden Kollegen eine hochgünstige Wendung genommen, indem Ausnahmebestimmungen für die Sonntagsruhe. Der sämmtliche Junggesellen, die am 20. Juli auslernten, sich mit Magdeburgischen Zeitung" wird aus Berlin geschrieben: Der den Streifenden solidarisch erklärten und noch am selben Tage türzlich im Reichs- Anzeiger" veröffentlichte Entwurf der Aus- die Arbeit niedergelegt haben. Nun kann sich der Kampf nicht nahme- Bestimmungen für die Sonntagsruhe in den Saison- In- mehr lange hinziehen, denn die sechs Mann, die zu Streit dustrien ist nunmehr von den Bundesregierungen den Handels- brechern geworden sind, können die Arbeit lange nicht schaffen, und Gewerbekammern mit dem Eriuchen mitgetheilt worden, ebenso wenig sind die jüngeren Lehrlinge dazu im Stande. Die etwaige Wünsche auf Abänderung oder Ergänzung des Entwurfs Innungsmeister werden deshalb die geplante Lohnherabsetzung bis spätestens zum 10. August d. J. einzureichen. Man darf er- zurücknehmen müssen. Ehe die Herren jedoch ihre Niederlage warten, daß eine Reihe anderer Industriezweige außer den im einsehen und bekennen werden, werden sie noch einmal alles nur Entwurf angeführten sich beeilen wird, auf die in jenen Ausnahme- Mögliche aufbieten, um unseren streitenden Kollegen den Sieg zu bestimmungen enthaltenen Vergünstigungen ebenfalls Anspruch zu entreißen. Deshalb, Kollegen Deutschlands, appelliren wir noch erheben. In Betracht kommen dürfen insbesondere noch: An- einmal auf das dringendste an Euch: Unter feinen Umständen lagen zur Herstellung von Gold- und Silberwaaren, Metall- und darf Einer von Euch nach Stettin reifen. Unter allen Umständen Ledergalanteriewaaren, Portefeuille- und Phantasiewaaren, Reise- ist es Ehrenpflicht für jeden Steinfeger, den Zuzug nach Stettin artikeln, Kotillonartikeln und Blechwaaren, ferner Eisen- und streng fern zu halten! Mögen bürgerliche Zeitungen schreiben Metallgießereien für funstgewerbliche Gegenstände, Musikinstru- und lügen soviel sie wollen, erst dann, wenn wir den Streit für menten, Kerzen und Posamenteniabriken, Stickereien, Hut und beendet erklären, ist dies auch wirklich der Fall. Alle Berichte Buzmachereien, Fabriken für Teppiche, künftliche Blumen, ferner von anderer Seite sind Lüge und auf Täuschung berechnet! Laßt der Betrieb der Maler, Anstreicher, Buchdrucker, Buchbinder 2c. Guch auch nicht dadurch täuschen, wenn es heißen sollte, ein Mit der Dauer der Arbeitszeit, schreibt die ,, Bolts- Zeitung", anderer, nicht in Stettin wohnhafter Steinfegmeister habe daselbst fieht es in Preußen noch recht trübe aus. Die Jahresberichte Arbeiten übernommen; auch das ist nur Schiebung! Eure Parole, der Gewerberäthe lassen erkennen, daß in den meisten Regierungs- Kollegen, heißt: Kein Steinfeger nach Stettin! Noch auf bezirken die reine Arbeitszeit, d. h. die Arbeitszeit nach Abzug Gins müssen wir Euch aufmerksam machen: In den meisten Städten der Pausen, 10-11 Stunden dauert. Nur in verhältnißmäßig lernen gerade jetzt sehr viel Steinfegerlehrlinge aus; da ist es wenigen Fällen beträgt die Arbeitszeit nur 9 oder 8 Stunden. nun die heiligste Pflicht jedes älteren Kollegen, auch diese jungen Dies ist um so bedauerlicher, als sich die Verkürzung der Arbeits- Kollegen zu rechter Zeit darauf aufmerksam zu machen, daß sie zeit ohne Zweifel nicht nur für den Arbeiter, sondern auch für Kollegen, bethätigt Guer Solidaritätsgefühl für unsere streifenilch unter feinen Umständen nach Stettin locken lassen. Also den Arbeitgeber als vortheilhaft erweist. So wird konstatirt, daß der Breslauer Konsumverein mit großem Erfolg innerhalb den Stettiner Kollegen auch fernerhin; sorgt durch materielle von 24 Stunden mit drei Arbeitsschichten zu je 8 Stunden Unterstützung dafür, daß diese nicht dem Hunger unterliegen und arbeitet. Ebenso hat, wie in dem Bericht für den Regierungs- baltet den zuzug fern! Mit follegialem Gruß: Der bezirk Koblenz erwähnt wird, ein großes Feinblech- Walzwerk die Bentralvorstand des Verbandes der Steinfeger achtstündige Schicht mit Erfolg eingeführt. ( Pflasterer) und Berufsgenossen Deutschlands. J. A.: A. Kno II, Berlin NW., Emdenerstr. 42. $ daß das Solidaritätsgefühl, der Berliner Arbeiter die Die Versammlung erklärt ihre vollste Sympathie den aus brutalem Kapitalistenübermuth außer Arbeit gebrachten BrauereiArbeitern und Böttchern, verspricht, diese Opfer des Kampfes der Unternehmer gegen die Selbständigkeit der Arbeiter auch fernerhin materiell und moralisch zu unterstügen. Saalbefizer, ihren Saal für politische und gewerkschaftliche Vers In der durch den Brauereiring veranlaßten Weigerung der fammlungen herzugeben, erblickt die Versammlung eine brutale Beleidigung der Arbeiterklasse und den Versuch, die Arbeiterschaft Berlins zu hindern, durch gewerkschaftliche und politische Orga nisationen für ihr gutes Recht zu kämpfen. Mit Entrüstung nehmen die Versammelten Kenntniß davon, daß einige Fabrikanten sich zu Helfershelfern der Brauereiprozen erniedrigten und versucht haben, die in ihren Betrieben beschäftigten Arbeiter zu veranlassen, Ringbier zu trinken. Die Unterstüßung, welche Unternehmerkreise und die bürgerliche Presse dem Brauereiring zu theil werden lassen, beweisen von neuem, daß das gesammte Unternehmerthum den Arbeitern gemeinsam gegenübertritt, sobald es sich um Bekämpfung von Lebensinteressen der Arbeiter handelt. Diese Erkenntniß legt jedem denkenden Arbeiter die Verpflichtung auf, um so eifriger für den Sieg der Arbeiter in dem Kampf, den der Brauereiring ihnen aufgezwungen hat, zu wirken. Die Versammelten halten es für Pflicht jedes Arbeiters, folgenden Forderungen ftreng nachzukommen: Keinen Tropfen Ringbier in den Werkstätten oder der Familie, teinen Verkehr, teinerlei Festlichkeit in Lokalen, in denen Ringbier geschänkt wird, teine Ausflüge nach Lokalen, die Ringbier schänken; Unterstützung aller der Wirthschaften, die boykottfreies Bier verzapfen und ihr Lokal zu Arbeiterversammlungen freistellen; teinen Tropfen Ringbier das sei unsere Parole! Die Musiker hatten bereits Vormittags, die Gastwirths. gehilfen Nachmittags um 4 Uhr, die Bäcker am Donnerstag Nach= mittag lebhaft besuchte Bersammlungen mit gleicher Tagesordnung abgehalten. Versammlungen. für Berlin und Umgegend hielt am 18. Juli feine GeneralDer Allgemeine Arbeiter und Arbeiterinnen- Verein versammlung ab. Nachdem der Kaffenbericht für das 2. Quartal betreffend die Erhöhung der Monatsbeiträge von 20 bezw. 10 Pf. verlesen, wurde über den Antrag des Kollegen Schumann, auf 30 bezw. 20 Pf. verhandelt. Der Antrag gelangte nach leb " " Rosenthaleritraße 38: Bortrag des Herrn Waldeck Manaffe über: Der Glaube Freireligiöse Gemeinde. Sontag, den 29. Jult, Vormittags 10% Uhr, und die Frauen. 8% uhr, Filia le 1 bei Feindt, Weinftr. 11. Filiale 2 bet Brüning, Rosenthalerfir. 11-12. Filiale 3 bet Werner, Bülowftr. 59. Tagesordnung: Vortrag. Abrechnung vom 2. Quartal. Vereinsangelegenheiten. melchiorstr. 15: Versammlung. Tischler Verein. Heute, Sonnabend, den 28. Juli, Abends 9 Uhr, Vergnügungsverein Lorbeerkranz. Jeden Sonnabend Sigung und Verein deutscher Schuhmacher. Montag, den 30. Jult, Abends hafter Debatte zur Annahme. Sodann wurde beschlossen, den Ein allgemeiner Arbeitsnachweis ist in Köln wie folgt erhöhten Beitrag vom 1. Oktober 1894 ab zu erheben. Ferner organisirt worden. Las Gewerkschaftskartell, die fatholischen Die Steinarbeiter in Hildesheim haben, wie im Bau- sollen die Mitglieder nicht mehr durch Zusendung von Packetund der evangelische Arbeiterverein, der Gewerbeverein, der handwerker" berichtet wird, über den Grunert'schen Werk fahrtkarten eingeladen werden, sondern durch ein Inserat im Verein selbständiger Handwerker und der Jnnungsausschuß bilden plaß die Sperre verhängt, weil deren Inhaber einen um Vorwärts". Für die nicht in Berlin wohnhaften Mitglieder einen Verband, der den Arbeitsnachweis führt. Zu dem Zwecke Arbeit ansprechenden Steinarbeiter förperlich mißhandelte, was foll im Volksblatt für Teltow, Beeskow" u. f. w. inserirt wird durch Vertreter der Vereine eine Verbandsversammlung die daselbst beschäftigten Steinarbeiter zur Niederlegung der Ar- werden. Die Adressen der der Rechtschutzkommission angehörenden gebildet, die zur Zeit aus neun Unternehmern und neun Ar beit bewog. Kollegen lauten: Pickert, Megerstr. 23, Dstar Weiß, Reichenbeitern besteht und stets aus gleich vielen Vertretern beider Die" Post" meint in einer Besprechung der in Berlin bergerstr. 149, E. Krause, Pantow, Raiser Friedrichstr. 15, Klassen zusammengesetzt sein muß. Die Kosten des Arbeitsnach- wegen der Boykottfrage gestern abgehaltenen 39 Gewert W. Neumann, Grünthalerstr. 63. weises trägt im wesentlichen die Stadt; an einem Defizit gegen schaftsversammlungen, es erhelle daraus, wie zutreffend den von der Stadtverordneten Versammlung zu genehmigenden die Bedenken waren, welche seiner Zeit von Seiten der ReichsVoranschlag nehmen aber auch die Vereine bis zu einem gewissen partei gegen den im Reichstage vom Zentrum und den FreiHöchstbetrage theil. Sobald die Vereine die entworfenen sinnigen eingebrachten Gesetz entwurf auf Verleihung Sagungen und die Geschäftsordnung angenommen und ihre Ver- der Korporationsrechte an Fachvereine aller treter gewählt haben, wird die Angelegenheit dem Stadt- Art erhoben worden sind. Die geplante Maßregel würde, wie verordneten- Kollegium vorgelegt. Dieses wird die Genehmigung, die Hineinziehung der Gewerkschaften in den Bierboykott deutlich soweit sich schäßen läßt, nicht verweigern. Die Abmachungen erfennen läßt, vor Allem die Wirkung gehabt haben, der Fidelitas Abends 9 Uhr, bet Schram, Köpenickerstr. 158. Herren und Damen, wurden in einer Zusammenkunft der Organisationsvertreter Sozialdemokratie eine feste und rechtlich gesicherte Organi- als Gäste willkommen. unter Vorsitz des Oberbürgermeisters getroffen. Zentral- Kranken- und Sterbekaffe der deutschen Wagenbauer fation zur Durchführung des wirthschaftlichen Kriegs, von( E. 5., Ein: Gotha), Bezirk 3, Berlin Sonntag, den 29. Juli, Vormittags TagesIm Kreise Lübben sind die Verpflegungs- Ausständen und Boykoits, zur Verfügung zu stellen unduhr, Mitgliederversammlung in Wulte's Lotal, Hochstr. 32a. ordnung: Abrechnung vom 2. Quartal 1894. Wahl der gesammten Ortsver stationen für unbemittelte Reisende wieder auf ihr für ihre auf den Umsturz der bestehenden Rechts- und waltung. gehoben worden. Ganz richtig sagte sich der dortige Landrath Staatsordnung gerichteten Bestrebungen eine reguläre Truppe Graf Schulenburg, daß infolge dessen die Hausbettelei um zu organisiren. Gerade die revolutionären Tendenzen der Sozialfich greifen werde. Um dem vorzubeugen, erließ er aber eine Demokratie, in denen sie mit dem Anarchismus einig ist, würden felisame Bekanntmachung, nämlich eine, wonach das Verab daher durch diese Maßregel gefördert worden sein, und es darf reichen von Gaben bei Geldstrafe bis zu 50 M. oder ver- angenommen werden, daß auch denjenigen unter ihren Urhebern, hältnismäßiger Haft verboten ist und zugleich die Gendarmen welche bona fide von der Hoffnung auf eine friedliche Tendenz Kommissionsbericht über das Anarchistengesetz vor. Nachdem die angewiesen werden, nicht nur auf Bettler und Bagabunden terselben geleitet wurden, jezt die Schuppen von den Augen sofortige Berathung beschlossen war, bekämpfte Floquet das eifrig zu fahnden", sondern auch die Personen, von denen ihnen gefallen sind." ,, bekannt" geworden ist, daß sie Bettlern etwas verabreicht Die ganze Argumentation fällt durch die Thatsache in nichts Gesez, das allen freiheitlichen Prinzipien zuwiderlaufe und haben, unnachsichtlich zur Anzeige zu bringen. Die Be- zusammen, daß die Gewerkschaften selber erit durch gefährlicher sei, als das jüngit in der Schweiz erlassene Anarchistenfanntmachung schließt mit der Drohung: Sollte es zu die mit den Brauereibefizern verbündeten Eaalinhaber boyot. gesez, da es sich hauptsächlich gegen Ueberzeugungen und Preßmeiner Kenntniß gelangen, daß sich die Ortsbehörden bei irt worden sind und daher den Stiel nur unikehren, wenn der Ausführung der ihnen obliegenden Pflichten säumig oder sie die Lokale meiden, wo Ringbier verschänkt wird. nachlässig zeigen, so werde ich dieselben in jedem einzelnen Falle In Belfort streiken die Verputer und Maler, bestrafen." darunter mehrere Jialiener. Sie fordern Herabsetzung der Ar= Mit dieser schneidigen Bekanntmachung ist der Herr Graf beitszeit. den Holzweg gewandelt. Bereits die konservativen Grenzboten" " erklärten sich gegen das Verbot der Mildthätigkeit, und selbst Der Ausstand der schottischen Kohlengrubenarbeiter die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" druckte eine Notiz der scheint, wie die Voff. 3tg." aus London berichtet, seinem Ende " Boffischen Zeitung" ohne Kommentar, also zustimmeno ab, nahe zu sein. Die Ausständigen hatten auf die Unterſtüßung worin dem Sinn nach etwa ausgeführt ist, daß das Verbot nur der englischen Bergarbeiter große Hoffnungen gesetzt, die sich dann verständlich wäre, wenn für die erwerbslosen Reisenden in jedoch nicht erfüllten; die Engländer fargten mit den Beistenern einer Weise gesorgt wird, daß sie nicht nöthig haben, in den und ihre Führer rathen deshalb jetzt den schottischen Bergarbeitern zu einem Vergleich mit den Grubenbesigern. Häusern sich ihr Brot zu suchen. Unserer Ansicht nach hat überhaupt niemand das Recht, die Mildthätigkeit zu verbieten, und schwerlich würde der Herr Landrath mit seiner Bekanntmachung vor dem preußischen Kammergericht bestehen. Wo bliebe sonst die Religion, die dem Volke erhalten" werden soll und die die Mildthätigkeit gerade zur Pflicht macht? Der Sierboykott und die Gewerkschaften. Kampfesmuth und zuversichtliche Siegesgewißheit herrschten Ein paar fozialdemokratische Hechte sind auch im in den 36 Veriammlungen, die genern Abend in Berlin seitens Karpfenteiche der Stadtverordnetenversammlung in der Gewerkschaften abgehalten wurden. Der Andrang zu den Königswinter höchst nöthig. Wie die Elberfelder Freie Lokalen war ein ungeheurer. Mehrere Lokale waren lange vor Presse" meldet, sollten dort die Stadtväter am 20. Juli zu Beginn der Versammlungen bereits übervoll, sodaß Tausende fammentreten, um unter anderm über die sehr wichtige Wahl den Heimweg antreten mußten, ohne Einlaß gesunden zu einer Kommission zur Durchführung des Kommunalabgaben: haben. Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Paris, 27. Juli. Jm Senat legte heute Trarieur den Paris, 27. Juli. Senat. Nach kurzer Berathung wurden die einzelnen Artikel des Anarchistengesezes angenommen. Ein Amendement Berninac, welches eine Beschränkung der Dauer des Gesetzes bezweckt, wurde mit 198 gegen 65 Stimmen verworfen. Chesnelong erklärte im Namen mehrerer Senatoren der Rechten, daß sie wohl den Anarchismus verdammen, aber für das gegen wärtige Gesez, weil dasselbe unwirksam sein werde, nicht stimmen fönnten. Hierauf wurde der ganze Gefeßentwurf mit 205 gegen 34 Stimmen angenommen. Paris, 27. Juli. Die Urtheilsverkündigung in dem Prozesse gegen Cornelius Herz wurde auf acht Tage verschoben. Gent, 26. Juli. Ein als Anarchist bekannter Wirth brachte gestern zwei Polizeibeamten, welche ihn wegen Drohungen, die er ausgestoßen hatte verhaften wollten, mehrere Dolchstiche bei. Einer der Beamten liegt im Sterben. ( Deveichen des Bureau Herold.) London, 27. Juli. Der in Manchester tagende Arbeiterfongreß der Textilbranche beschloß, an die Regierungen aller Länder das Ersuchen zu richten, den Achtstundentag einzuführen. An die Arbeiter aller Nationen ergeht die Aufforderung, zur Erreichung dieses Zieles mit allen Mitteln und Kräften zusammen zuwirken. Wien, 27. Juli. Die Ortschaft Jlniz bei Dedenburg ist von einer furchtbaren Feuersbrunst heimgesucht worden. Ueber 300 Wohnhäuser sind niedergebrannt. Verantwortlicher Redakteur: Hugo Pönsch in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. 510 海 Hierzu zwei Beilagen. 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 173. Sonnabend, den 28. Juli 1894. 11. Jahrg. Arbeiter! Parteigenossen! Trinkt kein boykottirtes Bier! Tokales. Den Sonntagsausflügleru möge zur besonderen Beachtung empfohlen sein, daß in den Vororten Hermsdorf, Glienicke bei Hermsdorf und Waidmannslust nicht ein einziges Lokal vorhaden ist, wo bontottfreies Bier geschänkt wird. den Arbeitern Biere aufzuzwingen, an denen sie keinen Geschmack| Namen beigelegt. Da er jedoch in letzter Zeit sich eine Geliebte finden. Herr Heyde hat, was feine vollkommene Neutralität hielt, wurde er von seiner eifersüchtigen Frau der Polizei ver fein Bier mehr verkauft wird, so daß jeder außerhalb der Fabrik beweist, die Bestimmung getroffen, daß im Betrieb überhaupt rathen und daraufhin in Haft genommen. trinken mag, was ihm für sein Geld schmeckt. " Ueber ein nenes Attentat wird aus Südende bei Berlin berichtet, daß ein Mädchen am Dienstag Abend zwei bei der Ein Schütenfest zur Unterstüßung des Ringbieres. Am Güterverladung in Tempelhof beschäftigte Arbeiter um Schuh Sonntag, den 29. Juli findet in dem Lokale„ Polnischer Bürger- anging. Es theilte mit, daß es auf offener Straße von zwei Ja Bauer, das ist etwas anderes. In der Velvetfabrit garten", Inb. Cybulski, zwischen Petersburger- und Zorndorfer Männern angefallen und gemißhandelt worden sei, als es sich von Mengers u. Söhne, Köpenickerstr. 18-20, wurde vor straße ein Schüßenfest der Bauern von Polnisch- Kamerun" statt, der Vergewaltigung widersetzt habe. Ueber die Persönlichkeit des Später soll ein Mann, der einigen Wochen ein Arbeiter entlassen, weil er den Zorn des zu welchem auch, wie es in der Einladung heißt, Gäste will Mädchens ist noch nichts bekannt. Fabrikgewaltigen dadurch gereizt hatte, daß er eine Liste für die kommen sind. Dieselben haben event. die Aussicht, wenn sie sich sich im Freien zur Ruhe niedergelassen hatte, seiner Uhr beraubt Es wird vermuthet, daß es sich in beiden Fällen ausgesperrten Brauerei- Arbeiter herumgehen ließ. Am 25. d. M. an dem Schießen betheiligen, Schü tenkönig oder dessen worden sein. nun wurden in allen Sälen der Fabrik Listen ambergereicht und Stellvertreter, erster oder zweiter Ritter um dieselben Thäter handelt. die Arbeiter aufgefordert, etwas zu zeichnen. Wer war wohl der und dergleichen zn werden. Polizeibericht. Die Mutter des Kindes, von welchem Was aber hesonders verlockend erscheint und die besondere Be- gestern einzelne Gliedmaßen im Sammelbassin der Pumpstation Bedürftige, dem hier ein Almosen überreicht werden sollte und für den der Herr Inspektor sich so sehr intereffirte? Herr Martin achtung der Arbeiter verdient, ist, daß in besagtem Lokal Bier in der Gitschinerstraße gefunden worden sind, ist in dem DienstMengers, der Inhaber der Firma, hatte Geburtstag und es war vom Böhmischen Brauhaus ausgeschänkt wird. mädchen Rößler, Sebastianstr. 86 wohnhaft, ermittelt worden. gewiß angebracht, daß die Arbeiter an diesem Tage ihr Wohl- Terrains ist, hat auf Grund dessen, weil verschiedene seiner Kind geboren, dasselbe mit einem Beile zerstückelt und die Herr Cybulski, der zu gleicher Zeit Generalpächter des Sie giebt an, in der Nacht vom 20. zum 21. d. M. ein todtes wollen dem Herrn Chef gegenüber bekundeten. Warum auch nicht? Werdienen sie doch das ganze Jahr dort ihr Geld und Unterpächter es ablehnten, von ihm boykottirtes Bier zu ent- Theile in das Kloset geworfen zu haben. Am 26. d. M. fiel hatte die Direktion nicht die unverständigen Arbeiter fürsorglich nehmen, diese wegen Kontraktbruch gekündigt und sucht nun zum ein sechs Jahre alter Knabe in der Krautstraße auf dem davon abgehalten, ihr Geld den faulenzenden Arbeitern" zu wissen. Vielleicht kann dem Mann geholfen werden? 1. Oktober solche Bächter, die das Boykottbier besser zu würdigen durch Sprengen schlüpfrig gewordenen Asphaltpflaster hin und wurde durch einen Mörtelwagen, dessen Kutscher nicht schnell genug anhalten konnte, überfahren und schwer am Knie verletzt. Ferner wurde in der Markusstraße ein Hausdiener durch eine Droschke überfahren und schwer an beiden Beinen verletzt.Nachmittags gerieth an der Lutherbrücke ein Arbeiter durch eigene Schuld mit dem rechten Fuße unter einen Arbeitswagen und er Auf der Charlottenburger Chaussee wurde unter der Ueberführung der Stadtbahn ein Pferd scheu und ging durch. Dadurch wurde der Wagen, vor den es ge spannt war, gegen einen eisernen Träger geschleudert und der Kutscher nebst seinem neben ihm sizenden, zehn Jahre alten Sohn vom Bock geworfen. Der Knabe erlitt nur unbedeutende Hautabschürfungen, der Vater aber schwere Quetschungen am Kopfe und an der Brust. Abends zog sich ein Hausdiener im Thiergarten schwere Brandwunden an den Händen und Beinen zu, indem er aus Muthwillen ein mit Pulver gefülltes Fläschchen zur Explosion brachte. geben? It's nicht beim Herrn Chef viel besser aufgehoben? -" Arbeiterfolidarität. Der Artistenverein Vereinte Kraft" theilt uns mit, daß er infolge des Boykotts sein für den 20. Juli in der Neuen Welt" bestelltes Sommerfest nicht stattfinden läßt. Die sonstigen Gäste aus spießbürgerlichen Kreisen, die sonst die„ Neue Welt" mit ihrem Besuch beehren, um bei einigen Schnitt Bier mit ihren Familien das Feuerwerk und sonstige Schaustellungen zu genießen, haben also auch an diesem Tage genügend Platz und bleiben hübsch unter sich. litt einen Knöchelbruch. Immer langsam voran, immer langsam voran, daß Berlins Magistrat mitkommen tann! Der städtische Rettungstahn an der Schleusenbrücke liegt noch immer an seiner alten Stelle. Wir berichteten darüber bekanntlich vor vierzehn Tagen, daß die Benutzung des Kahns seit Jnangriffnahme der Vorarbeiten für das Kaiser Wilhelm- Denkmal mit Schwierigkeiten verknüpft sei, weil der Zugang durch den Bauzaun versperrt ist und eine in demselben befindliche Thür die Ausschrift:„ Eintritt ist verboten" trägt. Wenn der Magistrat die Verlegung des Wir leben in den Hundstagen. Wer's nicht glaubt, der Kahus an die andere Uierseite nicht vornehmen will, so möge die lese nur die schauerlichen Geschichten über den Bierboykott, Königliche Bau- Verwaltung den Zaun, welcher jetzt bis unmittelwelche bürgerliche Blätter täglich bringen, oder er erinnere sich bar an das Brückengeländer reicht, auf einige Meter einder famosen vier Enten, die durch Bienenstiche getödtet rücken. Dadurch wird der Zugang wieder frei. Oder soll das worden sein sollen. Wem dies aber alles jedoch nicht beweis. Kind erst in den Brunnen fallen? fräftig genug ist, der nehme das„ Berliner Tageblatt" zur Hand und studire den unter„ Lokales" gebrachten Artikel" An Bord der die deutschen Arbeiter glücklich und allesammt zu Kapitalisten Schulze- Delitzsch, der Arbeiterfreund" und Sparvereinler, der Hohenzollern", welcher ein Feuilleton der„ Kölnischen machen wollte, soll demnächst ein Denkmal in Berlin erhalten. Boltszeitung" im Auszug bringt.Es ist ja unsere publizistische Pflicht, Alles zu lesen Nur ist der geeignete Platz noch nicht gefunden. Dem Vorsigen sonst würden wir ja unseren Lesern eine derartige den des geschäftsführenden Ausschusses des Denkmal- Komitees ist bedeutender Veranlassung alarmirt. Lektüre auch nicht zumuthen die nachstehende Verfügung des königlichen Polizeipräsidenten glücklicherweise, oder in diesem Falle leider sugekommen: = und da uns nun ein gutes Gedächtniß zur Hilfe kommt, so möchten wir die Rölnische Volts Zeitung" fragen: bat sie den betreffenden Artikel stereotypirt und steht der Say noch vom vorigen Jahre? Go weit wir uns erinnern, find nur einige Namen geändert, auch" Phili, der Troubadour" ist fortgelassen, sonst entspricht oer Artikel fast wörtlich dem vorjährigen. Ja, ja, es fieht öde aus in dem geistigen Arsenal der bürgerlichen Redaktionen, daß sie ihren Lesern dieselbe Kost vorsetzen müssen; brächte nicht der Bierboykott noch einige Abwechselungen, was sollten sie wohl dann zu bieten haben? ,, Berlin, den 18. Juli 1894. Belleallianceplatz und Wilhelmstraße ein erhebliches Schadenfeuer. In der Nacht zam 27. d. M. entstand auf dem Eckgrundstück Sonst wurde die Feuerwehr am 26. d. M. nur einmal aus unWitterungsübersicht vom 27. Juli 1894. Beit hierher eingereichten Lageplanes auf die gefälligen Eingaben Euer Wohlgeboren setze ich unter Rücksendung des seiner vom 18. Februar v. J.(!) und 24. April d. J. ergebenst davon Stationen. sich nicht entschließen können, die Wahl des Hausvoigtei- Plages in Kenntniß, daß Se. Majestät der Kaiser und König Allerhöchst hierselbst zur Errichtung eines Denkmals für Dr. Schulze- Delißsch zu genehmigen, und daher andernweitigen Vorschlägen entgegen winemünde. sehen wollen. Der Polizeipräsident. v. Richthofen." Barometers stand in mm, d. Meeressp. | Windrichtung Windstärke INwal ww( Stala 1-12) Wetter Temperatur SEGES( nach Celsius 50 G. 40 R.)] 品 762 NND heiter 18 Hamburg Berlin 762 GGD ° woltig 18 761 SSD woltig 18 Wiesbaden. 762 Regen 16 764 Q • halb bedeckt 15 760 W 3 wolfig 16 764 NND 2 heiter 14 758 DSD 4 . Regen 15 764 • • 763 DSD G 1 bedeckt 14 • 1. wolkenlos 16 Aberdeen Wetter- Prognose für Sonnabend, den 28. Juli 1894. Ein wenig fühleres Wetter mit schwachen nordöstlichen Winden, veränderlicher Bewölkung, etwas Regen und GewitterBerliner Wetterbureau. Vermischkes. In der Schöneberger Mordsache ist nunmehr auch der München Diejenigen Wirthe, welche in dem gegenwärtigen Bierboykott den Ringbrauereien Handlangerdienste leisten, troßdem Beuge vernommen worden, der in dem Dannapfel'schen Gold: Wien fie bis zum Beginn desselben Arbeiterkundschaft hatten, haben geschäft anwesend war, als dort zwischen 62 und 71/4 Uhr der Haparanda sich dadurch bekanntlich in Berlin wie in den Vororten die Trauring der ermordeten Frau Lange verkauft wurde. Dieser Petersburg ganz besondere Sympathie der Polizei erworben. Die Be- Beuge ist gleich nachher verreist und hat erst jezt auswärts Cort. lohnungen, welche diese Behörde für polizeifrommes Ver- gehört werden können. Er erinnert sich des Verkäufers genau und würde ihn sofort wiedererkennen. Seiner Beschreibung nach Paris halten zu gewähren vermag, werden mit Freigebigkeit ver liehen und entschädigen die gehorsamen Wirthe, welche mit ist der Mann 35 bis 38 Jahre alt und etwa 1,65 bis 1,70 Meter einem Male aus der Arbeiterkundschaft sich nichts machen, groß, hat dunkles Haar, sehr stechende Augen, dunkelblonden, ein wenig für die vom Brauereiringe erhofften großen Geld: schlechtgepflegten Schnurrbart, ein hageres Gesicht, hervortretende unterstützungen. Dieser Sympathie für die gehorsamen 3öglinge Gesialt ist weder besonders stark, noch besonders schlank. Er trug neigung. Backentnocen und eine sonnenverbrannte Gesichtsfarbe. Seine Röside's scheint eine gründliche Abneigung der Polizei gegen einen dunklen, abgebrauchten Jacketanzug, der Glanzstellen zeigte und diejenigen Wirthe gegenüberzustehen, welche für sich nicht den Bettelsack schwingen. Diese sämmtlich zu ermitteln, daran ist der früher blau gewesen zu ſein schien, einen schwarzen, runden, Polizei viel gelegen. Stellenweise, z. B. in der Boekhstraße, hat Vorhemd ohne Kragen, wie es Soldaten unter der Uniform heijen Filzhut mit schmaler, gebogener Krämpe und ein schwarzes Brände. Marseille, 26. Jul. In den Holzlagern im fie das in der geschickten Weise angefargen, daß tragen, ohne daß es zur Bekleidung gehört. Einen Stock hat fatalonischen Viertel ist eine Feuersbrunst ausgebrochen, durch fie einen Schuhmann in die Kneipen schickte und fragen der Zeuge bei dem Wann nicht gesehen. Dieser Punkt ist info- welche etwa 15 Häuser zerstört wurden. Der angerichtete Schaden ließ, was für Bier dort ausgeschänkt werde. Natürlich mußte fern bemerkenswerth, als der Wann, der vorher bei dem Uhr ist beträchtlich. Toulon, 26. Juli. Auf den benachbarten sich der Beamte in vielen Wirthschaften die Antwort gefallen macher Löbenow war, einen Etock hatte, während sonst so Hügeln ist ein Waldbrand entstanden; es stehen gegenwärtig lassen, daß das wohl die Gäste, aber nicht die Behörde etwas manches von der Beschreibung in beiden Fällen übereinstimmt, 5-6 Kilometer Gehölz in Flammen. angehe. Zu welchem Zwecke die Polizei diese Ermittelungen wie z. B. das dunkle Hemd und die gebräunte Farbe. Der Mann, Cholera. Danzig, 26. Juli. Nach einer Mittheilung In Rummelsburg machen die Gastwirthe ähnliche Erfah- und ein rothes Notizbrch in der Brustasche trug, ist infolge 24. d. M. an Cholera gestorben. In Graudenz ist ein Ziegelder vor einigen Tagen gesucht wurde und ein grau- grünes Jacket des Staatskommissars ist ein in Groß- Wolz erkranktes Kind am rungen. Dort steht unsern Genossen außer einem Saale in Kiez der Zeitungsnotizen ermittelt, steht aber zu der Blutthat in teiner arbeiter, in Thorn ein Schiffer, bei Bohnsack ein Holzwächter nur derjenige von Vowinkel, Hauptstr. 83, zu Versammlungen Beziehung. unter choleraverdächtigen Anzeichen erkrankt. zur Verfügung, und der genannte Wirth hat denn auch bei verschiedenen Gelegenheiten die Ungnade der Polizei verspüren Die Leiche eines jungen Mädchens im Alter von 18 bis müssen. Daß bei ihm Arbeiter desto eifriger verkehren, fann 20 Jahren ist am Freitag Morgen um 52 Uhr an der freilich die Polizei nicht verhindern, auch nicht, daß sie dort Schillingsbrücke gelandet worden. Die Todte, die mit einem öfters Versammlungen abhalten oder daß Vereine dort gelegent- rothpunktirten weißen Mieder und einem weißgetüpfelten rothen lich Vergnügungen arrangiren. So denkt wenigstens der gesetzes Rock angethan ist, muß furze Zeit vor ihrer Auffindung im fundige Arbeiter. Anders der Amtsvorstand von Rummelsburg, Wasser geendet haben. Ueber die Persönlichkeit hat sich bis jetzt wie aus folgendem Schreiben ersichtlich: nicht das Geringste ermitteln lassen. Das Mädchen hat blondes Haar und trägt im Taschentuch das Beichen F. B. 4. Hut und Mantel fehlen. anftellt, ist uns nicht recht ersichtlich. Rummelsburg, den 14. Juli 1894. J- Nr. 111 12 404/94. = Auf Ihre Eingabe vom 13. Juli d. J. gereicht Ihnen hierdurch zum Bescheide, daß den Mitgliedern des Gesang vereins" Borwärts" die polizeiliche Genehmigung zur Abhaltung eines Sommer- Vergnügens am 15. Juli d. in dem hier Hauptstraße Nr. 83 belegenen Lokale des Gastwirths Bowinkel diesseits nicht ertheilt werden kann, da für denselben Tag in dem Vowinkel'schen Lokale eine öffent: liche Versammlung bereits angemeldet ist. An Der Amtsvorsteher. J. V.: Goltsch. Herrn P. Lippert, hier, Göthestr. 11 11. Wie uns mitgetheilt wird, handelte es sich nicht um eine öffentliche Versammlung, sondern um eine Mitgliederversammlung des Glasmacher- Verbandes, die thatsächlich vor 4 Uhr zu Ende war, während um 4 Uhr das Sommervergnügen im Saale erst beginnen sollte. Daß Versammlung und Vergnügen nicht follidirten, dafür hätte doch der Wirth sicher gesorgt. Erdbeben. Wien, 27. Juli. Nach einer Meldung der Blätter haben in Macedonien und Alt- Serbien Erdbeben der stattgefunden. Auch in Varna sollen durch das Erdbeben viele Hä ser beschädigt und zahlreiche Menschenleben zu be flagen sein. Musiker zurückgekehrt, die in einer aus Angehörigen vieler Aus Konstantinopel find gestern eine Anzahl Berliner Nationen zusammengesetzten Musikkapelle thätig waren. Die Burückgekehrten halten es für rathfam, Musiker, Künstler u. f. w. warnen, da infolge des Erdbebens der größte Theil des kunstvor der Annahme eines Engagements in Konstantinopel zu sinnigen und musikliebenden Publikums die Stadt verlassen hat. Mehrere gewissenlose Agenten versuchen nämlich schon jetzt, unter scheinbar günstigen Bedingungen Ersatz für die abgereisten Künstler zu schaffen. Breslan, 27. Juli. Heute Vormittag ist in den Lagers räumen der Oberschlesischen Eisenbahn ein Gasreservoir explodirt. Das ausströmende Gas fette den ganzen Raum in Flammen. Ein Werkmeister erlitt leichte Brandwunden. Briefkaffen der Redaktion. Wir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( 8wet Buchstaben oder eine Baht anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll. Heldt, Friedenan. Ihr Eingesandt tann nur als Annonce aufgenommen werden. W. G., Grünthalerstr. Nein! ist Beschwerde an den Oberpräsidenten, gegen dessen Bescheid Hamburg. Gegen den Bescheid des Regierungspräsidenten folche an den Minister des Jnnern zulässig. In Ihrem Falle scheint jedoch lediglich im Wege der Ziviltlage gegen den Pappels besitzer event. etwas auszurichten sein. Unter falfchem Namen hat ein steckbrieflich verfolgter Verbrecher mehrere Jahre unangefochten in Riydorf gelebt. Seit M. 6. K. Da die Kurkosten während der Dauer der Che dem Jahre 1890 wurde der Arbeiter Christian Witte von erwachsen waren, hasten Sie für dieselben. Zehdenick aus wegen Diebstahls gesucht. Einige Zeit später Berichtigung. In den am Mittwoch und Donnerstag tauchte in Rixdorf ein Mann namens Krause auf, der in jüngster unter" Sozialem" über die Kosten des amerikanischen KohlenZeit den Verdacht erweckte, an verschiedenen Spizbübereien bearbeiter und Eisenbahnarbeiter Streits veröffentlichten Artikeln theiligt zu sein. Der Gendarm Haubold brachte ihn nach dem muß es natürlich überall an Etelle der Shillinge Dollars" Amtslokal, wo die Uebereinstimmung des Aussehens mit der heißen. Der Fehler entstand durch die Verwendung des Dollars Krause auf den Kopf zusagte, daß er Witte sei, war er so ver etwas außerhalb der richtigen Stelle gestanden haben mögen, Personalbeschreibung Witte's auffiel. Als man dem vorgeblichen zeichens$, das, weil die beiden Längsstriche in Manuskript blüfft, daß er einen Dietrich, den er eben verschwinden laffen vom Setzer als die Abkürzung für Shilling, nämlich als Sh., wollte, fallen ließ. aufgefaßt worden ist. In der Pinselfabrik von C. F. Heyde, Reichenbergerstraße ist es, wie wir aus bester Quelle erfahren, erfreulicher Weise nicht der Chef der Firma, Herr Heyde, gewesen, der seine Arbeiter zum Trinken von Schultheißbier veranlassen wollte, sondern einige Komptoirangestellte waren es vielmehr, welche das betreffende Bier zu trinken wünschten. Gegen dieses Privat- Von seiner eigenen Frau der Polizei verrathen wurde vergnügen der Komptoiristen ist absolut nichts einzuwenden. in Rixdorf ein Handelsmann Christian Witte, welcher dort seit Die Hauptsache bleibt, daß, wie hier festgestellt sei, der" Inter- 11/2 Jahren unter dem Namen Krause wohnt. Witte wird seit nehmer ſein ökonomisches Uebergewicht nicht dazu mißbraucht, 1890 steckbrieflich verfolgt und hatte sich daher den falschen Briefkaffen der Expedition. Dr. R. S. Ist von unserer Buchhandlung gegen Uebersendung von 90 Pfennig in Briefmarken zu beziehen. Arbeiter! Parteigenossen! Nachstehend veröffentlichen wir die Liste derjenigen Restaurateure, welche kein boykottirtes Bier schänken. Es ist Ehrensache eines jeden Arbeiters, uns in diesem Kampf zu unterstützen und nur bei den Wirthen zu verkehren, welche sich freiwillig unserer Kontrolle unterstellt haben. Adlerstr. 7, H. Paul. Brücken- Allee 8, Alex. Lange. Brüderstr. 32, S. Knauth. 34, W. Stamer. Cuxhavenerstr. 11, H. Samtbebe. Claudiusstr. 19, Wendt. Fischerbrücke 22, G. Better. 11. Wahlkreis: Französischestr. 6, Pätschte. Friedrichsgracht 16, Thierbach. Gertraudtenstr. 8, H. Heller. Grünftr. 13, P. Freitag. 21, Sommer. Holzgartenstr. 5, Stockfisch. " 10, 23. Knospe. | Heilige Geiststr. 40, Matuschewsky. Jägerstr. 10, Tripke. Kleine Kurstr. 1, A. Maschke. 10, Stobbe. Klopstockstr. 1, C. Bürger. Klosterfir. 88, Galzwedel. Neue Friedrichstr. 44, Röllig. Leifingir. 28( an der Brücke), Rickmann.| Rosenstr. 30, Wernau. Mauerstr. 10, Freitag. Mohrenstr. 10, Gerfe. Moltenmarkt 6, Haase. Krausenstr. 9, G. Langfeld, Bierverlag. Moltenitr. 12, H. Gärtner. 10, Rolffs, Fremdenverkehr.| Neue Friedrichstr. 20, Keller. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei Wendt, Claudiusstr. 19. Sommer, Grünftr. 20. Admiralstr. 38, Seefe. Arndtstr. 35, Hayenow. 34, E. Rothe. Alvenslebenstr. 10, Lebrenz. Barutherstr. 15, Thewald. 22, Jaup. Dieffenbachstr. 28, Stobwasser. 68, Ott. 36, Schnieber. 75, Landschulze. 76, Schulze. Fidicinstr. 29, Bohn. Fichtestr. 3, Drews. ( Schenkendorf- E.) Nitschke. Friedrichstr. 238, Haseloff. Bergmannstr. 30, Möhring. " " 21, Tippel. 95, Senft. Bellealliancefir. 71, Raabe. 22, Wwe. Läge. Fürbringerstr. 7, Grothe. Friesenstr. 28, Otto. 4, Lowendorf. Gitschinerstr. 66, Schubert. " 74, Riging. 84, H. Thiele. " 88, Hülse. " 79, Schiefelbein. 85, Rohrbeck. " " 67, Wünsch. 110, Dellmann. " 70, Krüger. Bellealliance- Play 6, Lutterodt. Boppstr. 4, Karthun. Boechstr. 7, Lingt. 5, Ungerberg. 46, Adolf. " 42, Krebs. " 49, Bahlmann. Bülowstr. 59, H. Werner. 65, Richter. Befselstr. 14, Hertel. 2. Wahlkreis: Großbeerenstr. 54, Weichert. Hasenhaide 45, Reichelt. 50, Hyoup. Heimftr. 25, Neisberg. 16, Schoemann. 21, Fischer. Hornstr. 11, Voß. Johanniterstr. 1, Roitsch im Steller. 19, Balfe.. " " 14, Gierke. Kreuzbergstr. 12, Rothe. Kottbuser Damm 33, Lindner. 24, Günter. 16/17, Rootkamp. " Kurfürstenstr. 48, Schöpfer. 170, Lorenz. Krausenstr. 55, Ruppert, Razzbachstr. 20, Rintisch. Großgörschenstr. 13, Müller's Bier- A. Kochstr. 6, Schumacher. Gräfeftr. 8, Schonheim. 14, Bothe. 31, P. Müller. " " 84, Plög. 37, Baum. " 74, Ralmus. " 6, Schirmer. " 9, Hoffmann. 5, G. Behrend. " 34, G. Schulz. 12, Land. Blumenthalstr. 5, Behrend. Culmstr. 36, Raumann. " 20a, Berger. 5, Nast. Chamisso- Platz 4, Jhloff. Dennewigstr. 10, Schmitt. Dieffenbachstr. 31, Gaule. Grimmstr. 25, Aust. " 1, Müller. 35, Ziemke. Glöditschstr. 41, Hübner. Gneisenaustr. 35, Rosse. 59, Günter. " 27, Pluntfe. 71, Menzel. 80, Schlüter. Lindenstr. 2, Bohnsack. 16, W. Reiche. n " 73, Golg. " 15, Zacharias. " 47, Freiwald. " 115, Lange. Lützowstr. 7, Appelt. " 4, Hermann. 6, Start. Linkstr. 27, Degner. 9, Hanicke. Luckenwalderstr. 1, Stein. Markgrafenstr. 102, Gaß. " 75, Pose. 77, Schulz. " " 23, Neumann. 28, Trunz. Tripke, Jägerstr. 10. Mariendorferstr. 5, W. Grube. Mansteinstr. 1, Scheffel. Mittenwalderstr. 39, Rau. Taubenstr. 41, C. Dullin. Stralauerstr. 7, A. Mandelt. 10, D. Russow. 58, R. Elteste. Schönleinstr. 23, Hahn. 26, Voß. " 33, Schaade. " 28, Haseloff. 43, Briese. 10, Bachmann. " 25, Tschentscher. " 16, Imhoff. " 28, Senjel. 2, Gauge. 33, Prüfer. Moritstr. 9, Lindemann, Motstr. 14, Wetzel. Möckernstr. 126, Fr. Sontag. 120, Lowig. 125, Sielešky. Nostizstr. 12, Kyschti. 41, Lehmann. " " 50a, Wesse. " 29, Bengsch. 44, Zimmermann. H 8, Wichmann. " Pallasstr. 16, Faller. Potsdamerstr. 86a, Berger. " 1 128, Karge. Plan- Ufer 92a, Herrat. " 27, Fried. 91, Bleier. Prinzenstr. 110, Ballwig. Steinmetstr. 24, Bernhard. " " 5, Marsch. 57, Belcher. Solmsstr. 43, Kahn. 22, Trinks. " 47, Bräuer. " " 6, Raz. Schönebergerstr. 18, Hansen. Schüßenstr. 18/19, Freigang. Teltowerstr. 26, Möbus. 61, Rudel. Trebbinerstr. 3, Krebs. Urbanstr. 26, Rennert. 68, Erner. 52, P. Schulz. " " Willibald- Alexisstr. 11, Hermsdorf. " 31, B. Müller. Wasserthorstr. 5, Pulz. 55, Schult. Wichmannstr. 16, Swade. Wilhelmstr. 16, Müller. Yorkstr. 6, Weidt. 43, Hoffmann. " " 64, Paul. " 44a, Ww. Koch. Zimmerstr. 52, Wive. Schröder. 10, Kruhl. 3/4, Stil. " " 77, W. Jöch. 38, Sauer, " 62, Schaade. " 34, Schmidt. # 59, Krause. 44, Tränkler. Barutherstr. Ecke, Razorke. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei 3offenerstr. 6, Jahn. 10, Lüdke. 31, Baumann. Schonheim, Gräfestr. 8. Sass, Markgrafenstr. 102. Grube, Mariendorferstr. 5. Werner, Bülowstr. 59. 4. Wahlkreis( Südost): Adalbertstr. 82, Paetsch. 74, Rouhr. Grünauerfir. 30, Wolter. 35, Rabelig. Manteuffelstr. 46, Gent. Pücklerstr. 12, Schulz. Staligerstr. 38, Petereit. " " 71, Hartmann. 10, Ringel. 38, Neumann. " " 71, Feiler. Rottbuferstr. 6, Sübler. 52a, Tornow. 7, Schalette. 59, Gerhardt. " " " " 67, Schmidt. 10a, Gimmler. 65, Plebuch. 53, Purbs. 65, Krause. " " " " 68, Schröder. 8, Stehr. 76, Gast. " " 16, Herzog. 69, Mahn. " " 4, Herschleb. 4, Wendt. 25, Horn. " 15, Leichert. " 12, Wendel. 27, Heider. Ratiborstr. 6, Graschow. " 118, Bollab. " 16, Seidler. 16, Schmidt. " 25, Kamphausen. 54, Mende. " " Cuvrystr. 25, Emil Grüning. Rottbuser Ufer 45, Liepe. Rottbuser Damm 4, Becker. Röpnickerstr. 181, Nitzsche. 175, Jonas. Mariannenstr. 48, Gittler. " 50, Rubiaczyk. " 18, Hahn. Reichenbergerstr. 11/12, Ehm. " 38, Karl Pfefferle. 37, Wilsky. 53, Neumann. " " 38, Klopsch, Bierverlag. 16, Richter. " " 46, Schäßick. 171, Schmidt. " 2, Lange. 01 48, Ließ. 172, Borchardt. 5, Ziegler. " " " 4, Reichstein. 20a, Köppen. " " 17, F. Habermann. Drescenerstr. 3, Strahle. Eisenbahnstr. 36b, Liebe. 145, Theer. " 18, Schulze. " 156, Grüttner. " 25, Rampshausen. 12, Ritter. " " 26a, Seeburg. 11, Garn. " " 28, Haunz. " 12, Alexander. 10, Priem. " " 22a, Beisjert. 13, Stromeier. 5, Klusti. 149, Stammert. Ecke Muskauerstraße, " 18, Beste. Wwe. Pietzsch. n " 20, Siegismund. " Mariannen- Play 17, Wwe. Terpenowih. 24, Schwarduig. Mariannen- Ufer 4, Gehlhoff. Muskauerstr. 14, H. Korneffel. 44, Meißner.. 54, Schener. 142, Schnell. 143, Halle. 145 146, Wallach. 149, Gumlich. 154, Melzer. 157, Berger. 160, Weiland. 170, Breyer. 15, Tragel. 16, Hoffmann. 24, Lauschte. 183, Rube. Sorauerstr. 9, Karl Felske. " 28, Gust. Schumann. 4, W. Seefeldt. Waldemarstr. 75, Ullrich. 10, Fengler. 12, Redich. 16, Tauchert. 29, Herrman. 62, Sommerfeld. 64a, Schubert. 68, Bandel. 18, Rachfal. 15, Hieronymus. 61, Hoffmann. 60, Herr. 51, Heinze. 42, Grüßner. Wendenstr. 1, Scholtz. 56, Liebelt. 123, Schmidt. 68a, Groth. " 2, Donner. " 4, Metze. 122, Brandt. " Wienerstr. 44, Schmidt. 118, Spindler. " 50, Fechner. 113a, A. Gasper. 52, Eckert. " 74a, Hirseland. 54, Hans. " 146, Bernhardt. 35, A. Semisch. Falckensteinstr. 5, Rümpfel. 7, G. Trittelwig. 11, Osw. Klopsch( Bier verleger). Laufiberstr. 11, Bezke. 176, Walter. " " 190, Badhaus. " Naunynstr, 6, Kühne. 35, Roßberg. 10, Müller. " 13, Gottschlich. 14, Schäfer. " 49, Bussi. " 23, Niedrig. 50, Grande. 31, Schulz. " 2, Scholz. 65a, Mauff. 16, Schmidt. 15, H. Bowitz. 30, E. Schul. 33, F. Schöps. 110, Grimm. 55, Schmidt. leger). Forsterstr. 7, Lemke. " 17, Dierberg. 19, Krüger. 27, S. Krüger( Bierver Laufiger Platz 2. Bieberstein. 18, Werner. 17, Hahn. Liegnizerstr. 15, Freier. 107, Bichmann. 56, Walter. " 78, Rohr. 106a, Lange. 57a, Bierrath. " " " 105, Günther. 77, Mitsch. " " 63, Felske. 108, Finger. " 74, Hautelmann. " 1-6, Hauptmann. 23, Tilgner. 18, Grubert. 83, Röhn. " 97, Dubig. " 68, Schulze. " и 164, Schutsch. " 40, Tuguntke. 21, Spinveg. 86, Zubeil. " 9, Werner. " " 128, Schmidt. 49, Wucke. 38, Wieck. 88, Vogler. " " " " " 54, Urban. Lübbenerstr. 9, A. Lehmann. Görligerstr. 44, Seraphin. 18, Altmann. " 39, F. Ebel. 20, Ernst Eckert. Oppelnerfir. 18, G. Boden. 21, M. Brandenburg. " 29, Fischbach. " 38, Seifert. 22, Karl Hubrich. 33, W. Henkel. " n 37, Wolfe. 24, Otto Schneider. " " 35, Wanglike. 27, Karl Rudo. 43, Otto Baumann( Bierverleger). " 33, Robelit. 30, Wilh. Meyer. Oraniensir. 4, Tyra. 73a, Fröhlich. 10, Bretsch. Schlesischestr. 15, Segelet. 36, Pohlandt. 37, Schröter. 38, Pancs. 13, Opitz. 13, Drischner. Wrangelstr. 32, Karl Lucas. 30, Karl Schmidt. 48, Franz Leuschner. 88, W. Tancrée. 91, Kind. " 32, Weber. " Manteuffelstr. 9, Nowack. 16, Päyte. 41, Suckert. " " 99, Wagenschüß. 100, Schäfer. " 105, F. Busse. " 42, Picht. 45, Rode. 3, Lamprecht. 116, Schober." == " " " 46, Christians. " 5, Vogt. 181, Buckow( Pommersche Küche). 180, Hoffmann, 44, A. Steinicke. 9, Ecke der FalckensteinStraße, Hanwig. " 48, Reßler. 11, Taube. 183, Cobin. Staligerstr. 41, Holz. " " 50, Siewert. -34, Bringmann. " 176, Bezz. " 52, E. Vogel. 86, Preuß. " 24, Frau Erdmann. " " 55, Utte( Ecke Oppelner86, Raßner. 197, Mohn. " " straße). 56, Härtig. 14a, Wolff. 58, Toltsdorf. 14, C. Rink u. Co. 95, Schulze. " " " 61, Tschenschev. 57, Weidner. 189, Heinze. " " 62, E. Wesenburg( Ecke 60, Wirg. 184, Aepler. Lübbenerstraße). 59, Tschitschmann. 22, Sauer. " " 68, W. Meyer. 62, Liebisch. 192, Gahl. " 60, Frau Schramm. 19, Denner. 196, eier, " Görliger Ufer 2, W. Fichte. Grünauerstr. 3, Golg. 6, Fechner. 29, Krone. 34, Bringmann. 46, Liewald. Pücklerstr. 58, Meyer. 5, Pfeiffer. " " 27, Gehrhardt. 51, Zawadzky. 53, Fürstenau. 3, Arndt. " 2, Müller. " " 55b, Schilling. 49, Schumacher. " Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei: Benghofstr. 8, F. Behlendorf. 9, Thurley. 21, G. Wolff. Spindler, Reichenbergerstr. 118, Zubeil, Naunynſtr. 86, Schayer, Reichenbergerstraße, Ecke Lausitzerstraße, Schilling, Büdlerstr. 55b, Lucas, Wrangelstr. 32, Tolksdorf, Görligerstr. 58, Trittelwitz, Falckensteinstr. 7. 75, Otto Joft. 104, Winter. 107, Kunstmann. 123, Spaar. 117, Dettke. 110, Bollab. 29a, Frau Kaufmann. 59, N. Gerhardt. 65, P. Krause. 69, W. Mahn. 25, Schüler. 28, Kunze. 35, Schleue. 95, Wwe. Splitt. 136, Beyer. 9, Huschke. 4, Petit Jeans. 11, Baum. 13, Wendt. 72, Rudolph. " 74, Fieb. 80, Sarnow. 80, Hein. 84, Redanz. 141, Schmidt. 63, Paul. 65, Reschke. 116, Lamprecht. " 124, Manzey. 128, Bardt. 125, Hübner. 36, Knobel. Annenstr. 9, Prok. Adalbertstr. 26, Sarwarte. " 29, Wetzeret. 37, Malig. 32, Knoll. " 40, Pfeil. Admiralstr. 1, Langer. " 9, Hennig. " 15, Lembke. " 38, Heese. 40a, Günther. 18, Bergmann. Brandenburgfir. 83, Bacharowsky. " 56, Thiele. 74, Wolter, Beuthstr. 3, Schuly. 3. Wahlkreis: Inselstr. 1, Jakob. Jakobstr., Alte, 130, Frankenberger. Neanderstr. 5, Gehne. 10, Stettin. Oranienftr. 87, Schiffner. 85, Haupt. 109, Greiser. 134, Sauer. " n 3, Brattka. " " Dresdenerstr. 40, Dorn. " n Ecke Seidelstr., Kleber. " 1 45, Maneke. " 7, Blume. Prinzenstr. 66, Rabe. " 48, Freudenberg. " 61, Pasch. 73, Wipf. " 80, Pritsch. " " 69, Lenz. 86, Kühn. " 130, Höricke. " " 118, Garz. " 32, Stöpel. " 52, Voß. 99, Wive. Walter. 46, Liſt. " " 37, Görsch. Neue, 27, Beefe, Sebaftianftr. 8, Löskow. 47, Werkmann. 73, Neubauer. 77, Gertram. 81, Goslau. 12, Bergel. " 63, Fint. " 72, Ferger. Simeonstr. 23, Flick. 3, Handtle. " 19, Köhler. " 19a, Wringe. " 21, Schnieber. " 27, Püll. Alexandrinenstr. 38, Pfigner. 39, Wendt. 99, Agenroth. Buckowerstr. 6, Krüger, Brizerstr. 7, Hoppe. 10, König. 34, Reil. " " 40, Siebke. 43, Werner. " 46, Kornetzky. Brandenburgstr. 6, Becker. 17, Elsner. 03 18, Götte. 147a, Weiland. Stallschreiberstr. 1-2, Heindel. 38, Richter. 57, Böhm. " 58. Werner. " 79, Rosendorn. " 99, Schlüter. " " 108, Voigt. Josephfir. 10, Günther. 13, Mehlau. Röpnickerstr. 37, Peufert. 47, Lochow. Prinzessinnenstr. 17. Krüger. Ritterstr. 41, Bodin. 4, Horst. 11, Wölf. Staligerstr. 7, Schönemann. 32, Bathe. " " 11, Schwarzkopf. " 31, Schulze. 119, Lorenz. 140, Maywaldt. " " " 70, Fischer. 22, Rasemann, " " 109 a, Bödig. 70, Wabniz. " " 136, Post. Engel- Ufer 3, Jähn. 4a, Mize. Elisabeth- Ufer 1, Geier. 26, Jentsch. 12, Freundt. Franzstr. 14, Lange.. 121 a, Schöbel. " 25, Büschel. Rottbuser User 57, Ringel. End 31, Pahl. " shil Louisen- Ufer 12, Mönike. 83, Paul. " 17, Einhorn. s " " 84, Raaz. " 44, Kümriz. 96, Moseler. " 46, Bannewitz. 97, Bauer. " Matthienstr. 17, Koch( Bierverlag). 49, Thime. " " Grünstraße, Neue, 21, Gebhardt. 18, Brill Hollmannstr. 31, Lehmann. " 112, Wodrig. 123, Stramm. " t " " 9/10, Hartmann. 36, Gruhn. Michaelfirchstr. 20, Koritky. Neuenburgerstr. 10, Haberstroh. 25, Kube. 37, RegenbergNeanderstr. 2, Meißner, vorm. Bersky. Reichenbergerstr. 11-12, Elm. Rungestr. 28, Wernete. Sebastianstr. 1, Laude. Diese Liste wird am 29. Juli wieder veröffentlicht. Meldungen nehmen entgegen: Götte, Brandenburgstraße 18. 0798 Andreasstr. 26, Fr. Wilke. " 27, Schultz. 26, Meinecke. 40, Eckerdt. 29, Schöning. 43a, Krüger. Seydelstr. 8, Passon. 13, Borchardt. 16, Bohnstengel. Wallstr. 1, Dorn. 63, Otto. Waldemarstr. 27, Birett, früher Mann. 36, Kottulinsky. Lenz, Alte Jakobstraße 69. Schöning, Stallschreiberstraße 29. Schönemann, Stalizerstraße 7. Böhm, Dresdenerstraße 57. 4. Wahlkreis( 1): Friedenstr. 59, 3ipter. Königsbergerstr. 10, Dietrich. " 32, K. Weigmann. 52, Tollkühn. 13, Schubert. " " 4, Decker. 39, Ww. Brandt. " " " 20, Kalkofen. " 68, Rönigstedt, 54, Gerz. " " 28, Leichniß. " 77, Thomsen. 63, Sommer. " " 33, Wagner. " 36, Zastrow. 56, Raetig. 77a, Weiß. 44, G. Mettge. 29, F. Clauß. " 70, H. Stimmel. " 58, Lindner. Alexanderstr. 27b, Behnte. Barnimstr. 46, Steeger. 3, Behmer. 22, Stawicki. Blumenstr. 3, Giejack. " 97, Reichert. 47, A. Seifert. 55, D. Hannemann. 94, Wohlfahrt. Friedrichsbergerstr. 11, W. Lock. 19, Winkelmann. Friedrichsfelderstr. 30, Wodiczka. Fruchtstr. 21, Sonnabend. 25, K. Moriz. 22, Weiß. 24, Wolff. 39, Dembizky. Roppenstr. 10, G. Seehaus. 28, W. Krüften. " " 47, W. Lorenz. 13, Dohn. " 24, Engel. 42, Förster. 85, Hildebrandt. 74, Schmidt. 77, Dobberahn. 93, Grüßmacher. | Lebuferstr. 2, A. Jakob. 5, A. Namit. Madaistr. 6, J. Stange. Magazinstr. 12a, Rochalsti. Markgrafendamm, Reschke. Markusstr. 13, Müller. " 10, Schrade. 14, W. Zipke. 6, Spickermann. 25, Nawrot. 52, Gülde. Kl. Markusstr. 10, H. Gorn. Marfiliusstr. 16, Zimmann. Memelerstr. 4, Biedermann. 8, Schülke. Schillingstr. 28, Hausmann, " 30a, Roepnic. " 38, Jezke. " 14, Marien. Strausbergerstr. 6, Preus. " 12, Zimmann. " 34, R. Bach. 23, Grunewald. Stralauer Plat 21, Roeste. " 10/11, Poppe. 5, D. Seefeld. Stralauer Thor 18, G. Müße. 26, H. Wilhelm. 24, Uefermann. 32, Beyer. Thaerstr. 61, Brzowka. ŏ, Lange. Tilsiterstr. 79, Dertel. " " 21, W Oberschmidt. " 9, Ww. Lenz. " 28, F. Jonas. 69, Krause. 35, Nitschke. " " " 24, F. Resad. 62. Wulff. " 55, Paufe. " 27a, Heidfeldt. 52, Jauer. 49, Fr. Bemune. 63, Nörtel. 76, Henner. " " 29, Haupt. 61, Zilpe. " 79, Cuen. 61, Vorwerk. " " " 38, Wiedemann. " 20, Zimmerling. " 94, Warzecha. " 2, Pietsch. " 49, Huppin. 59,. Dernat. " a 98, Arendt. 69, Fortong. 52, Schumann. " 60, Marquardt. " 52a, D. Kleinau. 68, Steppin. Rüstriner- Platz 8, Kloſe. " " 70, H. Telschow. 1/2, Müller. " 75, Dickel. 29, Musche. 9, A. Werner. 2, Stern. " 8, Langer. 36, Kummer. " " " " 73, Fenden, 31, Becker. Krautstr. 4/5, Pilzecker. 38, Pohl. " 45, Neumann. 54, R. Wuttke. " 53, Schulz. " 6. N. Rudolph. " 60, Desterreich. " 27a, Heidfeld. 23, Meyer. " 36, Jufinger. " Mühlenstr. 49a, B. Stabernack. 82, Hanicke. Wallner Theaterstr. 21, Buhahn. Warschauerstr. 6, Möbus. Waßmannstr. 6, Scholz. 31, Thom. Weberjir. 8, Pautsta. 10, F. Schulze. " 26/27, Orlowsti. 28, Homuth. " " " " " 47, Hallmann. Breslauerstr. 20a, D. Tißmäre. 9, Völz. 27, Schmidt. 28, Büttner. Büschingstr. 5, A. Grunow. 36, Tempe. " 41, Friedrich. " Ecke Miarkusstr., Hilgener. Georgenkirchstr. 65, Spät. " 42, Henze. " Ecke Fruchtstr., Dorm. 50b, Schmidt. 34, Lehmann. 45, E. Berlin. " 48, Ratke. Mün jebergerstr. 28, Schmidt. " 64, Siering. Gollnowstr. 28, Pesarra. " 29/30, Albrecht. " 38, Wiesegart. 16, Theeß. " 66, G. Spieckermann. " 52, Maaß. 18, Janice. 13, H. Müller. " 20, Münzer. " 33, Schäfer. 1, Fr. Engwicht. Am Ostbahnhof 2, E. Boderte. Weidenweg 72, Hoffmann. " 4, A. Förster. 78, Blaar. Gubenerstr. 12, G. Buchmann. " 2, Riesewetter. " 16, Stanislaus. " " 18, Kastner. 17, Bath. " 3a, Jakobi. " 60, Bienicke. 35a, Böttcher. 7, C. Gehlow. 18, Mann. " 93, Scholz. " " 95, Horn. " 81, Quensel. 12, Fehlow. 7. Jakob. Cotheniusstr. 13, Schwach. 15, E. Wille. Elbingerstr. 7, A. Büttner. 7, Wegner. Graudenzerstr. 2, H. Wuttle. 3, Wiegert. 15, Tuhlbrüge. 8, Lehmann. 9, Bock. 16, Botin. 7, Wilke. Grüner Weg 65, Mathes. " Landsberger Allee 37, F. Bense. 44, B. Roland. 27a, Sange. 4, Baschke. " " 156, Goebel. Landsberger Platz 5, Bartel. Landsbergerstr. 8, Haseloff. " 34, Kruger. 41, Weber. " 105, Görner. " 106, Beckmann. " Langestr. 1, Milzewski. Pallisadenjir. 2, Schwarz. " 10, Krippehne. 20, Scheffer. 22, Wiv. Bartel. 33, D. Friese. 52, Talareck. 65, E. Nadge. 66, Geier. 68, Marsch. 70, Bergholz. 75, Rose. 84, Holzmann. 88, A. Hein. 93, Ullrich. Ecke Lichtenbergerstraße, Teuber. Posenerstr. 10, G. Kühn. 9, A. Vogel. " 22, G. Kind. " 20, Mirschens. " " 30, Regli. 31, R. Körner. " 15, Dames. " 90, Bengler. " 21, Ganske. " 10, R. Zingelmann. " " 17, Bringmann. 55, P. Winkler. " " 63, Seisig. " 24, Jeratsch. Elisabethstr. 10, D. Weinberg. 83, Menzel. " 44, Pofahl. " 65, R. Lange. " 104, Herrmann. 54, Wie. Beiter. " 66, Schoof. 109,. Striegel, 64, Chrbar. " 110, G. Prolius. " 65, G. Tempel. " 47, Adler. " 91, F. Ahrensdorf. 122, Br. Friedrich. " 94,. Eckert. " 25, G. Mönte. " 90, Wittgen. 6, Suchland. 62, Schnabel, " 61, Altmann. 105, Schwart. 35, Meier. " 46, Gebhardt. " 109, Schröder. " 28, Stelz. 102, Frau Stegal. " 4, Schivanke. Feld restaurant Obst, Kamerun. Frankfurter Allee 74, G. Böhl. " 90, D. Babel. 31, Werner. " " 56, Burgmann. 142, Otto. 64, Möbus. 181, Liebenow. Gr. Frankfurterstr. 20, Klages. Holzmarktstr. 1, Kleinschwager. 44a, Distovski. 19349, 28ägner. " 16, Malinowski. " 18, Harmuth. 44, Seiler. 87, Rutle. 39, Jost. 86, Scheibe. 126, Ww. Jung. 3, Deter. 37a, Dobberahn. 38, Müller, Justerburgerstr. Weiden- Garten, Bähr. Königsbergerstr. 1, Kahl. 5/6, Laskowski, " 7, Reiche. " 8, Geier, Langenbeckstr. 9, Kownick. " 4, Fechtmeier. 14, Wieste. Lichtenbergerstr. 16, R. Bolzmann. " 20, Borchert. 21, Heise. 5, Rockendorf. 29, R. Meyer. 22, Heise. Proskauerstr., Schneider. Raupachstr. 1, Kleine. Rüdersdorferstr. 8, A. Boehl. " 27, G. Herrmann. 30, Fr. Busch. 46, Bredschneider.d 60, Fr. Bethge. 2, Rothert. 63, Hinz. 64, Schillz. 45, Bameitat. 38, Kühl. 10, Jockisch. 67, Wehner. Weinstr. 14, Wartenberg. 28, Späth. 11, Feind. . 13, Hoffmann. 22, Steuer. " 29, C. Hanold. Zorndorferstr. 3, Möller. 17, Hoffmann. Friedrichsberg. Frankfurter- Chauffee 100, laß. Friedrich Karlstr. 11, E. Heinicke. " " " 29, G. Noack. 34, D. Schulte. 17a, Temmel. 26, F. Franke. Gürtelstr. 34, Neumann. Kronprinzenstr. 23, H. Arndt. Kreuzigerstr. 8, G. Ziegler. Rummelsburgerstr. 23, Neumann. 70, Kroll. 68, Bayer. " Wartenbergstr. 67, B. Lange. Lichtenberg. Zum Fürsten Wolfgang. Dorfstr. 2, Jul, Fuchs. Hohen- Schönhausen. Nr. 12, Weber. Wwe. Jehnich. Nr. 15, Steuer. Wilhelmsberg. Nr. 3, C. Deckert. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei Tempel, Langestr. 65. Zabel, Frankfurter Allee 90. Lock, Friedrichsbergerstr. 11. Auguftftr. 65, Wels. 6b, M. Schönbrunn. Christburgerstr. 42, Wwe. Werdermann. Danzigerstr. 50-51, Groth. Gipsstr. 16, Blaurod. " 10, Salbach. 28, Fr. Krüger. Georgenkirchstr. 19, Blümke. 25, Klautsch. Gollnowstr. 6, Teschner. 5. Wahlkreis: Greifswalderstr. 18, Dahlström. 210, Achhillis. 207, Bibach, Gasthof. Grenadierstr. 19, Winkler. 38, Stolle. 50/51, Lange. Am Königsgraben 13, Roziac. Neue Königstr. 11, Schüler. 60, Clafen. Roppenplay 2, Heidepriem. Landsbergerstr. 57, Gampe. Landwehrstr. 11, Mertins. 8, Rabe, Heinersdorferstr. 10, Wiechmann. Linienfir. 71, Weinide. Hirtenstr. 10, Krüger. Johannisstr. 15, Gründer. 12, W. Wieschendorf. 29, Waßmanit. 56, Franz Schreiber. Linienstr. 7, Simmerling. 20, C. Tezlaff, Grünkramgesch. Lothringerstr. 94, Chybicki. 67, G. Dieke. 68, Ph. Koplin. Marienburgerstr. 23, Appler. 35, Margurdt. Meyerbeerstr. 5, Neufert. Meyerbeerstr. 9, Stolpe. Mulackstr. 85, Schlüter, Prenzlauerstr. 53, Lux. 6, W. Lenz. Louisenstr. 60, Breffel. 5, Schmidt. Marienftr. 13, Berghaus( J. V. Mundt). Schiffbauer Damm 15, Paul Jura. Steinftr. 17, Schünemann. Weinmeisterstr. 4, Klose, 15, Mogge. 18a, Dittmann, Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei Mertins, Landwehrstr. 11. Krüger, Hirtenstr. 10. Blaurock, Gipsstr. 16. Gründer, Johannisstr. 15. Schüler, Neue Königstr. 11. Rosenthaler- Vorstadt. Anklamerstr. 32, Schibilski. 34, Fischer. " 58, Schulze. Bernauerstr. 13, Buste. 75, Schulz. " " 93a, Hildebrandt. " 91, Scholz. 47b, Hoffmann. Bergstr. 10, Merfer. " 60, Hilgenfeld. 27, Henfel. " " " 6. Wahlkreis: Wollinerstr. 3, Bieste.danelt 46, Stug. " 36, Sperling. Bionstirchstr. 12, Hopfer. " 40, Rogge. Schönhauser Vorstadt. Angermünderstr. 12, Natuschke. 4, Böhm. Belforterstr. 15, Schneider. 27, Thie. " 21, Sanit. " Schliemannstr. 2, Böhme. 23, Grüßfe. Stargarderstr. 6, Jäger. 81, Dahle. Saarbrückerstr. 11, Donath. 31, Matthes. Tresckowstr. 55, Buggenhagen. 30, Büttner. " 40, Rammrath. Neue Hochstr. 30, Rärber. 19, Liese. 43, Reschte. 39, Blöhs. 29, Wolter. Alt- Moabit 98, Peter. Beusselstr. 24, Rosenthol. 51, Lachmann. 62, Niez. 71, Gachte. 76, Dhlsen. 29a, Peters. 30, Ryfestr. Ecke, Bartow. 4, Baumann. 54, Tetanz. 13, Lage. 36, Knappe. Huffitenstr. 67, Eule. 25, Jonscher. 26, Karrl. 19, Stoppert. Birkensir. 28, Krüger. 43, Kraz. 12, Wendt. 66, Fischer. 13a, Fiedler. " 58, Martin. " 55, Dohan. Störner. Brunnenstr. 71, Dittmann. Bernauerstr. 47 c, Simonis. Buchholzerstr. 7, Bügel. 3, Berndt. Chorinerstr. 30, Grunert. 45, Moll. 55, Hobeck. Danzigerstr. 83, Heffe. 44, Schäyer. " 43, Ende. 55, Olböter. " 43, Wien. " " 53, Ruhl. 60, Schünemann, " 89, Gniß. 106, Gaſter. " 120, Fandre. " 100, Herfort. 99, Radke. " " 138, Bätge. Demminerstr. 15, Wiemer. " " 61, Schmäſchke. 60, Lärm. 11, Maruschke. Elisabethkirchstr. 18, Wizzel. 11, Heiße. Griebenowftr. 6, Winkler. Eberswalderstr. 16, Mierke. Fürstenbergerstr. 10, Pfefferle. " " " 1, Kerinnis. 2, Rüble. 5, Gabbert. Puttbuserstr. 25, Manste. 24, Lincke. " 30, Reimann. " " 42, Rehang. " 45, Hermann. Rammlerstr. 33, Drews. 36, Bademach. Rheinsbergerstr. 19, Harendt. " " 66, Walter. 34, Haeger. 51, Preiz. 41, Lietz. Ruppinerstr. 1, Märtner. 84, Pläschte. 12, Schwandt. 20, Ed. Krätge. 11 17, Hugo Kellermann. 8, Hucke. 8, Knocke. 3, Seifert. Dunckerstr. 7, Steinbach. 7, Mützelburg. Elsasserstr. 11, Radaz. Eberswalderstr. 3, Georgi. Fehrbellinerstr. 9, Schönfeldt, Fransectistr. 12, Grobler. 45, Eichner. " 24, Schmidt. Templinerstr. 4, Schmidt. " 7, Beicke. 10, Born. Weinbergsweg 15c, Krusche. " Ecke Zehdenickstr., Leutemayer. Weißenburgerstr. 67, Kulisch. 35, Kaasch. Wollinerstr. 64, May Behr. 62, Dambeck. Wörtherstr. 39, Buchholz. " 19, Schmidt. " 15, Zimmermann. " 17, Melschke. 33a, Schüler. 36, Franz. Oranienburger Vorstadt- Wedding. Ackerstr. 93, Mohrmann. 81, Dengler. " " 34, Voigt. 50, Kramm. " 46, Orlowsky. " 77, Pieper. " 152, Riesel. " 125, Dierberg. " 44, Lenz. 49, Siebeler. " 64, Stärke. " 8, Helmuth. 50, Kuhlmey. Granseeerstr. 4, Leue. Hagenauerstr. 3, A. Schulz. Hochmeisterstr. 13, Petschel. 11, Schulz. Kastanien- Allee 94, Dannenberg. " 11, Augustin. 26, Schramm. Kremmenerstr. 5, Boltehn. 8, Welleroth. Lothringerstr. 41, Brüß. 67, Diefe. " " 15, Lehmann. 28/29, Hasse. Meherstr. 26, Wartenberg. 38, Bunten. " " 36, Wrasse. " 42, Rabe. " " 43, Schefchant. 29, Glom. " Rügenerstr. 20, Brüßhaver. Schwedterstr. 227, Abraham. 19, Gruhn. 42, Wolfsschlucht. Oderbergerstr. 28, Winderlich. 34, Bleyer. Pappel- Allee 129, Schulze. 40 " 109, Häsner. 33, Liezke. " " 27, Zimmermann, 44, Walter. " 44, Wolke. " 226, Beier. " " 41, Doll. " 19, Kelsig. 108a, Rulite. 49, Arndt. " " 3/4, Meinhardt. 36a, Maier. " 138, Memel.! " 36, Werner. " 19, Lehn. " 5, Wraße. " Stralsunderstr. 40, Discher. Prenzlauer Allee 13, Bluhme. 35, Schulze. 37, Zedy. 219, Lehmann, 215, Brandt. 21, Langer. 36b, Niegisch. 47, Rudolf. Streligerstr. 22, Kormann. 11 150, Gundlach. Adolfstr. 12, Krüger. 3, Diering. Antonstr. 1, Engel. " 8, Krüger. 2, Reichenbach. Bernauerstr. 103, Jungnic. Borsigstr. 9, Kasper. 25, Völkel. Boyenstr. 2, Nißle. " 19, Heise. 40, Girshoit. Burgsdorfstr. 13, Pflug. Chausseestr. 64, Peitsch. 71, Klein. " 83, Rieder. " 84, Laukandt. " 98, Grebing. 115, Michel. 30, Satler. " 102, Briefe. " 56, Eingang Liesenstraße, Riegel. Dalldorferstr. 2, Demaschot. 8, Röder. Elsasserstr. 30, Schneck. Feldstr. 13, Bohrmann. Fennstr. 2, Wiesener. 10, Buchwald. 17, Gaede. " " 237, Neugebauer, " " " 224, Achsel. Swinemünderstr. 136, Ungelblume. 230/31, Paliza. Rykestr. 24, Hing. Gartenstr. 173, Schirdewahn. 6, Diter. " 14, Rückforth. 64, Reuter. " 5, Krüger. " 51, Schierdewahn. 21, Dittmann, " 26, Henoch. 56, Madler. " " 58, Bullack. 20, Geife. 38, E. Kunze. " 13, Sterzing. " 45, Reuter. 13, Walter. 47, Gronau. " " " 120, Guadt. " " 125, Müller. 25, Franke, Flaschenbierholg. 48, Strohschenk. 77, Brückner. " 51, Maier. " Schönhauser Allee 133, Mufold. " 40a, Pflug. 12a, Lorenz. 135, Ramlow. " " 17, Thetmeyer. 164, Stege. " 29, Dobrijk. 62, Seidel, " 31, Mewes.! " 49, Saminler. " 55, Schmidt. " 60, Walter. " 140, Holm. 70, Bechstein. 49a, Seidel. Usedomsir. 5, Leidolt. 152, Marten. 21, Kirschin. 28, JBleiber. Reffelftr. 42, Horndorff. Kielerstr. 19, Schmidt. Kolbergerstr. 2, Steffens. 23, Pape. 28, Frizz. Köslinerstr. 9, Nuß. 16, Müller. Lehrterstr. 48c, Bawigke. Liebenwalderstr. 43, Wagener. 20, Scholz. 4, Sieber. 46, Baron. " 35, Schäwel, " " 39, Albrecht. Linarstr. 3, Raabe. Lindowerstr. 26, Sachse. 10, Neumann. Marfir. 11, Schröder. Müllerstr. 174, Gleinert. " 159a, Krawczack. .21 Bremerstr. 46, Rüthfing. 47, Braun. Emdenerstr. 8, Biermann. 47, Schürrner. 48, Duschinsky.dange Gozłowskyfir. 3, Leder. Haidestr. 31, Ostermann, 48, Munkelwig. 53, Aßmann. Havelbergerstr. 37, Perschke. " Ecke Perlebergerstr., Pankow. Jagowstr. 23, Langhoff. Lehrterstr. 48a, Zierath. Lübeckerstr. 27, Meier. Perlebergerstr. 8, Schentke. No18 " 28, Hermerschmidt. " 40, Nürberg. " 6, Geppert. 12, Walentowski. Britwalkerstr. 14, Glaufe. Rostockerstr. 22, Bregernau. 21a, Längert. 46, Ullrich. Salzwedelerstr. 15, Bachstein. Siemensstr. 17, Biek. Stendalerstr. 5, Nürnberg. Stephanftr. 65, Lobbihn. 7, Reichert. 10, Bergmann. 12a, Schönnagel. 23a, Last. 24a, Schaar. 25, Bonk. 32, Teubner. " Pantsir. Ecke Weddingstr, Pohland. 11, Kühl. " 47, Schwan. 25, Lütkow. " " 3b, Rohse. " " 47, Gräf. " 48, Fiedler. 52, Biems. Basewalterstr. 3, Neumann. Plantagenstr. 13, Jente. Prinz Eugenstr. 22, Mary. 3, Pasche. Reinickendorferstr. 58, Schütt. 53, Herzog. 39, Boltz. " " 65, Grigarzic. 46a, Klippenstein. " 55, Rusch. 7, Schöps. 57b, Meier. 23, Krüger. Scharnhorststr. 87, Obst. Schulstr. 24, Nagel. Stromstr. 28, Lange. Thurmstr. 63, Coßau. " 84, Holzbächer. Waldenserstr. 18/19, Mente. Waldstr. 5, Schulz. " 57, Fabra. 58, Schlecht. 1, Beier. Wiclefstr. 3, Frisch. Wilhelmshafenerstr. 13, Dummert. Wilsnackerstr. 54, Mönch. Gesundbrunnen. Badstr. 42/43, Hoffmann. 42, Ballmüller. " " 104, Krech. " 29, Wedding- Kasino. " 50, Reinhard. " 114, Heising. 25, Henze. " 38, Schiergott. 19 43, Lehmann. " 109, Bolt. " Schulzendorferstr. 16, Gark. 3, Marquardt, 18a, Poillon. Schwarzkopffftr. 6, Glade. Seeftr. 25, Mandel. Sellerstr. 14, Theil. Teglerstr. 26, Braeschke, 55, Geisler. Triftstr. 2, Ghling. 4, Weißner. Wiesenstr. 39, Schröder. 29a, Bastian. 21, Teschner. 34, Leonhardt. 4, Goehrt. 10, Schulz. 80, Schlohboom. 32, Jacob. " 52, Müller. 60, Roitalsti, 165, Merkelmann. 17, Ból. " 17 45, Lappe. 43, Schütte. " 84, Schulz. " 10, sönig. 12, Weber. " 6, Blank. " 25, Mielke. 49, Boschte. 35, Bierath. 28, Kelle. 152, Lorenz. 56, Paul Kringel. 53, G. Schensch. 136, Gustav Krohn. 40, Behnield. 51, Schulze. 70, Schebera. Schwedterstr. 247, Friedr. Roßbach. Grenzstr. 4, Tauschel. 10, Leschner. " 2, Bösche. Gerichtstr. 19, Bahr. 15, Nimscheck. 28, Ries. Hennigsdorferstr. 6, Birghan. Die Wirthe, die mit fetten Lettern gedruckt sind, nehmen weitere Anmeldungen zur nächsten Veröffentlichung entgegen. " 9, Linke. " 32, Leppert. Veteranenstr. 4, Geisler. 18, Schulz. " 21, Petersohn. " 19, Biring. " 5, Schröder. 28, Muchow. 52, Winzer. 12 39, Schulze. " 86, Mathies. Weddingstr. 8, Ignatius. a 9, Malkowski. Moabit. Alt- Moabit 51, Engel. " 53, Schäfer. 10a, Heinrich Schmidt. 23, Franz Walter. 47/48, R. Runisch. 13, P. Wieland. Bellermannstr. 87, Paul Haferland. 6, Gustav Völsch. Biesenthalerstr. 19, Ernst Herzog. Buttmannstr. 2, Sobein. 17, Mothes. Ererzierstr. 3a, Schoppe. Freienwalderstr. 7, F. Schneider. Gleimstr. 19, Horn. Grünthalerstr. 4, Hemmerling. 9, Th. Schmidt. 39, Anton Müller. " " Roloniestr. 148, 2. Di Dio. " 40, Mehnert. 94, Rieding. Panfstr. 32b, Th. Herzog. " 14, Schubert. 22, Georgi/ Schulz. Prinzen- Allee 14, Regler. 10, Robert Bergmann. 21, Wilhelm Wolfram. 25, Werschke. 30, Thenee. 64, R. Bernice. 67, F. Conrath. 68, 2. Albühr. " " 70, Johann Schramm. 90, Karl Kupsch. Sandstr. 1 b, Luh. 1c, Gleiße. Soloinerstr. 19, Mielsch. 21, Sziedat. Stettinerstr. 2, Wilhelm Hoppe. 61, Emil Richter. Thurneißerftr. 6, Ciebeck, Uferstr. 6, Schubert. In den nachfolgenden Orten des Kreises Niederbarnim schenken folgende Wirthe ,, kein Boykottbier", und ersuchen wir die Genossen, in den Vororten streng diese Liste zu beachten. Nieder- Schönhausen. Mozartstr. 5, Sebelfeld. Lindenstr. 25, Thieme, Zum Linden- Neue Prinz Albertstr. 16, Köhler. garten. Pankow. Raiser Friedrichstraße, Krüger, Bum " " Thürmchen". Milke. Trogisch, Bierverleger. Wollantstraße, Lehmann, Zum Nord" ftern". " Richter, a. d. Nordbahn. Schulzestraße, Bugge's Vereinshaus. Kommunikationsweg, Würgenthaler. Heynstraße, Bennarndt. Florastraße, Köhler. Breitestraße, Hübner( früher Wöppke). Schönholzerstraße, Bourset. Stolze. Mühlenstraße, Störr's Gesellschaftshaus Rummelsburg. Zürrschmidtstr. 1, Leber. 25, Zypres. 38, Schröder. " 70, Muller. Prinz Albertstr." 29, Kernchen. 39/40, Mittenzweig. Hauptstr. 80, Regli, Nachfolger Roch. 83, W. Vorwinkel. Rosen. " " 86, Koopmann. Weg n. d. Köpenicker Haide, Rummel. Schillerstr. 3, Müller. 10, Schulz. " 23, Hannemann. " " 30, 29, Kohnert. " 26, Kleiber. " 7, Richter. 32, Wieliz. " 14, Lenz. Pfarrstr. 37, Corin. Borhagenerstr. 11, Unterberg. Gürtelstr. 12, Wever. Kantstr. 2, Friz Peters. 36, Liebfe. " 44, Viek. " 6 Rantstr. 11, Loschow. 38a, Fiebeler. " 8, Tiedemann. W 34, Plewe. Göthestr. 21, Brösky. 20, Hinfelmann, 9, Henke. " 2, Nack. " 10, Rehm. 3, Röstel. Lessingstr. 25, Leste. Stralau. Dorfstr. 17, F. Heinze. 50, Wwe. Ramlau. " " 8, Wwe. Stümer, Flaschenbierhandlung. Markgrafendamm 16, Jonas, Flaschenbier- Handlung. Weissensees König- Chaussee 38, Müller. 37, Burgan. König Chauffee 45b, Sola. " 46, Dorn. 19, Kriedemann, 81, Kessel. Lehderstr. 1, Fränz. Rölteftr. 13, Krauwurst. 138, Plaß. Cuxhavener Platz 8, Schüler. Heinersdorfer Weg 38, Ulrich. 39, Schwiezke. 2, Rosfleisch Speise- Anstalt. Gustav Adolfstr." 15, Menz. = " " 118, Prog. " 116, Uebel. 3, " 3. Leuchtenberger.n 33, Kirschner. Langhansstr. 106, Hähling. " " 42, Hoffmann. 37, Neudenberger. 96/97, Ludwig. Charlottenburgerstr. 156, Damradt. " 150, Abel's Ver einshaus. 105, Fetkenheuer. 43, Klebs. 152, Lindorf. Gäblerstr. 50, Irrgang. 55, Kelm. Pistoriusstr. 8, Dammbed. Friedrichstr. 25, Rothe. T 10, Brennförder. 24, Herder. 142, Hannemann ,,, Zur Flora". Schönstr. 10, Möwes. Generalstr. 97, März. Prenzlauer Chaussee 13, Goris. Sedanstr. 35, Langheinrich. " 33a, Reglaff. 33, Becker. 50, Gehrke. 43, Rettig. 20, Bughold. คือ Meyer. Elsasserstr. 7, Scherzberg. Lothringerstr. 28, Winkler. Lehder- u. Friedrichstr.- Ecke, Bürger. Die nächste Liste erscheint Sonnabend, den 4. August, und nehmen Neumeldungen hierzu die am Ort befindlichen LokalkommissionsMitglieder oder Unterzeichneter entgegen. sisid E. Bilz, Baukow, E. Bilz, Bautow, Schulzestr. 15. 01 Verantwortlicher Redakteur: Hugo Pötsch in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. 2. Beilage zum Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 173. 10 nolaida Sonnabend, den 28. Juli 1894. Arbeiter! Parteigenossen! 11. Jahrg. Die Einigungsversuche vor dem Gewerbegerichte find an dem Widerstande des Bier- Ringes gescheitert. Der barbarische Aft des kapitalistischen Uebermuths, die unerhörte Maßregelung der völlig schuldlosen Brauereiarbeiter ist nicht zurückgenommen worden. Die Berliner Arbeiterschaft hat den Bierproken die einzig mögliche Antwort ertheilt. In zweiunddreißig großen Volksversammlungen ist der Bierboykott auf sämmtliche Ringbranereien ausgedehnt worden. Arbeiter! Parteigenossen! Eure Ehrenpflicht ist es, nicht zu dulden, daß Hunderte von Klaffengenossen der Unternehmer- Willkür zum Opfer fallen, daß der Brauerring in brutalster Weise seine ökonomische Macht mißbraucht. Zum Kampfe gedrängt wird die Arbeiterschaft Berlins ihre gerechte Sache mit aller Energie führen und mit rücksichtsloser Entschlossenheit diejenigen Mittel anwenden, welche den Sieg verbürgen. Arbeiter! Parteigenossen! Sorgt dafür, daß nirgends Ringbier getrunken wird. In keinem Hause, in keiner Werkstatt, bei keinem Ausfluge darf ein Tropfen Boykottbier getrunken werden. Alle Feste und Vergnügungen in Lokalen, in denen Ringbier geschänkt wird, sind zu unterlassen; alle etwa bereits getroffenen Verabredungen rück. gängig zu machen. Den Gastwirthen muß klar gemacht werden, daß sie zu wählen haben zwischen der Kundschaft der Arbeiter und der Gunst der Bierproßen. Wir wollen jede Schädigung der Gastwirthe vermeiden, indem wir dieselben auffordern, sich Bier aus boykottfreien Berliner oder auswärtigen Brauereien anzuschaffen, dann werden die Arbeiter nach wie vor bei ihnen verkehren. Weder Maßregelungen noch Saalsperre schrecken uns; wir kennen keine Furcht und wissen, daß an der Solidarität der Arbeiter das Unterfangen des Brauerrings scheitern wird. Mit unbeugsamer Entschlossenheit halten wir den Boykott über fämmtliche Ringbrauereien so lange aufrecht, bis unsere gerechten Forderungen erfüllt sind. Arbeiter Berlins, thut Eure Pflicht, meidet das Ringbier und die Lokale, in denen Euch Boykottbier vorgesetzt wird. Und auch Ihr, Arbeiter und Parteigenossen in Deutschland, helft uns, indem Ihr kein Bier aus den boykottirten Brauereien Verlins trinkt. Der Boykott, dessen Ende nicht abzusehen, ist den Berliner Arbeitern durch einen Akt unerhörter Brutalität aufgezwungen. Wir appelliren an das Ehrgefüh aller klassenbewußten Arbeiter und wissen, daß ihre Solidarität sich stärker erweisen wird als die Zufallseinigkeit des dividendenlüsternen Unternehmerthums. Vorwärts, Arbeiter und Parteigenossen! Trinkt kein Boykottbier! Meidet die Lokale in denen Ringbier ausgeschänkt wird! Kauft kein Flaschenbier, welches aus Ringbrauereien stammt. Lehteres empfehlen wir besonders den Frauen zur Beachtung. Hoch die Solidarität der Arbeiter! Boykottfreies Bier liefern: Brauerei Carlsberg, Friedrich Reichenkron, Charlottenburg. Brauerei Wilhelmshöhe, E. Lehmann, Berlin. Brauerei Pichelsdorf, Direktor Hoffmann. Münchener Brauhaus, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Süddeutsche Brauerei, Karl Kinz u. Ko., Berlin. Brauerei Müggelschlößchen, Friedrichshagen. Nordstern Brauerei, Berlin. Brauerei in Wusterhausen. Die Boykottkommiffion. von vornherein eine Ansteckungsgefahr in fich schließt. Schon Markus str. 25, Portal I im Keller, Kloset in der Werk. das eigene Interesse sollte die herrschenden Klassen veranlassen, stelle der Kistenfabrit von Spiegelhauer. Dasselbe, höchst für eine gute Lebensweise der Arbeiter zu sorgen, da Epidemien unsauber, wird im Jahr nur einmal gereinigt. In Ermangelung ja auch vor den Thoren der Reichen nicht Halt machen. Die einer Thür ist es der Länge nach mit Brettern vernagelt, von Arbeiter aber müssen daran erinnert werden, daß sie solche Schäden denen eins ausgelassen wurde, so daß sich gerade eine Person überall und unnachsichtlich zur Aufdeckung zu bringen haben im hindurch zwängen fann. Wenn Frauen und Kinder Spähne Interesse ihrer selbst, ihrer Angehörigen und ihrer Arbeitsbrüder. bolen, müssen sie Zeugen der dort sich vollziehenden Verrich Fruchtstr. 31. Das Haus ist im ganzen sehr verwahrloft. tungen sein. Höfe unsauber gehalten. Sämmtliche Kellerwohnungen Diedenhofen er str. 10, Seitenflügel 2 Tr. rechts. Die Wände haben Löcher, in den Dielen bis zu 50 Quadrat- Zentimeter. der Schlafftube waren im Winter sehr naß, weshalb der Wirth welche theils mit Brettern oder Gisenblech zugedeckt sind, theils eine Bretterwand an der Giebelseite ziehen ließ. Lettere wurde durch Steine ausgefüllt und durch darüber gestellte Körbe ver- mit einer Flüssigkeit( Theer?) bestrichen, welche nach furzer Zeit Exportbrauerei Rathenow, Niederlage bei Max Denn deckt sind. An die Küche der einen Wohnung grenzt ein auf dem bereits erhebliche Kopfschmerzen verursacht. Die Bewohner leiden hardt, N.W., Hannoversche Straße 18a. Hose liegendes Pissoir, dessen Jauche bei Verstopfung des Ab- sehr darunter; der Mann liegt wegen Nervenerkrankung im Bürgerliches Brauhaus, Dresden. flußrohres durch die Wand in die Küche fließt und in etel- Krankenhause. erregender Weise den Fußboden überschwemmt. Quergebäude Schloßbrauerei, Fürstenwalde. Bürgerliches Brauhaus( in Firma Müller), Frank. 4 Treppen rechts haben die Wände der Wohnung Risse, die mit Lehm und Gips ausgeschmiert sind. In der Küche ist am furt a. D. Gustav Spiekermann, Weberstraße 66, Niederlage des eitungshahn ein zwei Fauft großes Loch, so daß die Leute das Gustav Spiekermann, Weberstraße 66, Niederlage des Herausfallen des Hahnes befürchten. In der Stube läuft bei Bürgerlichen Brauhauses Luckenwalde. Regenwetter das Wasser am rechten Fenster herunter, so daß Phönig- Brauerei, C. Radon, Lichterfelde. stets die Gardinen abgenommen werden müssen. Die Antwort Brauerei Jagdschlöschen, Eberswalde. Niederlage des 5 Häuser befizenden Wirthes auf die mannigfachen BeEdm. Nenter, Swinemünderstr. 45. schwerden der Miether lautet: Gemacht wird nichts, er ließe Brauerei Tivoli, Strausberg. Niederlage Stabernack, schon so wie so zu viel machen. Mühlenstraße. Arbeiter- Sanitäts- Kommiſsion. Engel Ufer 15. Auf dem Hofe 4 Klosets, zwei davon für ca. 30 Arbeiter, alle ohne Wasserspülung und sehr unsauber, Grubensysteme. Brunnenstr. 112, Seitenflügel, Keller links. Stube naß, Unerbittlich stellt sich Jahr für Jahr die Cholera wieder die Tapeten hängen in Seßen herunter, der Ofen besitzt feine ein. Der irrt aber, welcher meint, daß die Rücksicht auf die Thür. Die Wände sind mit Schimmel belegt. In der Küche Choleragefahr unfere maßgebenden Kreise veranlassen würde, eine soll bei hoher Temperatur das Wasser die Wand hinunterlaufen. allen Ansprüchen der Hygiene genügende Instandhaltung der Der Miether ist am 1. Juni d. J. eingezogen. Die Benutzung Klosets und Bedürfnißanstalten herbeizuführen. Welche Zustände der Wohnung soll im vergangenen Winter dem vorigen Miether noch immer auf diesem Gebiete herrschen, davon giebt unser von der Baupolizer, weil unbewohnbar, verboten worden sein. heutiger Bericht wieder einige Proben. Nicht genug, daß der der Eigenthümer ließ sich jedoch nicht dadurch beirren, die Arbeiter in ungefunden Wohnungen und Arbeitsräumen den Wohnung wieder zu vermiethen, ohne daß an derselben etwas größter Theil seines Lebens verbringt, daß er durch unzureichende gemacht worden ist. und durch den Zwang der Verhältnisse oft recht unzweckmäßige Prinzessinnen str. 21: Auf dem Hofe befinden sich für 60 in Ernährung den Krankheitsteimen den Nährboden liefert, nein der Gürtlerei und Drückerei von E. Guiremand beschäftigte Arer wird auch zu Gunsten profitbungriger Hausagrarier und beiter drei Klosets mit ausgehangenen Thüren und mit Koth Fabritbesitzer, zu Ungunsten der Volksgesundheit noch gezwungen, befudelten Sigbrettern, welche monatelang nicht gescheuert sein seine Nothdurft an Plätzen zu verrichten, deren Beschaffenheit sollen und Gestank verbreiten. Nachdruck verboten.] # 754 Boykottirt! Humoreste von Ludwig Hennecke. I. Herr Clemens Steigerer faß auf dem Sopha. Vor ihm dampfte der Kaffee und die Menge fleiner Bücher, die aufgeschlagen vor ihm lagen, gaben Zeugniß davon, daß er angestrengt gearbeitet hatte. S Links r. 15. In einem Raum unter der Treppe von nur 160 Zentimeter Höhe sollen zwei Personen, ein Echlossergeselle und-Lehrling schlafen. Ferner befindet sich im Keller neben zwei von vier Familien benutzten Kloſets ein unfauberes, offenes Piffoir ohne Wasserspülung, an dem vorüber muß, wer die Klosets benutzen will. Brunnen str. 88, Seitenflügel im Keller links. Stube und Küche, mit naffen Wänden. Wohnung liegt neben der Waschküche, Fußboden ist asphaltirt. Daneben in einer Ecke ein Schutthaufen. Ebendaselb ft. Eine zweite Wohnung", bestehend aus einer Stube ohne Heiz- und Kochvorrichtung. Im Vorraum liegt eine Fuhre Mauersteine, sowie ein Haufen Sand und Lehm. Neben dem Vorraum liegt die Rauchküche eines Schlächters, aus welcher der Rauch in oft unerträglicher Weife in die Wohnung eindringt. Brunnen str. 87, Seitenflügel im Keller links. Wohnung aus Stube und Küche; Wände naß und schimmlig. Tresckow str. 18, Bäckerei von Schulz. Jm Korridor neben dem Laden stehen 2 Bettstellen übereinander; im oberen schläft ein Gehilfe, im unteren 2 Lehrlinge. Das Fenster, das von diesem Raum nach dem Laden führt, ist nur 30 X 40 Bentimeter groß. Das Dienstmädchen schläft auf einem Hängeboden, der ganz ohne Luft und Lichtzufuhr ist. Wiederum gehen uns aus der Charitee Beschwerden zu; es scheint, als wenn die durch den Boytott erzielten Besserungensoweit der Militärstaat im allgemeinen und die Kaserne des an die Kehle möchte, weil sie ihm schon durch so manches schöne Geschäft einen dicken Strich gemacht hatten, und das fonnte er nun einmal nicht vertragen. ( Alle Rechte vorbehalten. gerade diese beiden Brauergefellen. Warum streiften die Leute denn? Zwar hatten sie beide betheuert, daß sie von ihren Herren auf die Straße gesetzt feien; aber Herr Clemens Steigerer wußte, was er von dergleichen Betheuerungen zu halten hatte. Das Herr Clemens blätterte eine Weile in der Zeitung hin und waren windige Ausreden; denn er hatte es doch in der Zeitung her; ein findiger Geschäftsmann, der einen Judenkopf mit einer gelesen, daß das Vorgehen der Brauergesellen frivol sei und furchtbar krummen Nase über sein Inserat batte feßen lassen, frivol, frivol- Herr Clemens Steigerer wußte zwar nicht recht, fand seinen Beifall. Die Sache machte ihm viel Spaß. Dann was das Wort bedeutet frivol war es deshalb auch, wenn ließ er den Blick auf dem Kurszettel verweilen. die Leute ihren Miethzins nicht pünktlich zahlen fonnten. Mein Gott, schon wieder zwei Prozent gefallen... wohin Eigentlich war Herr Clemens Steigerer durchaus kein Freund Was er nicht alles für Aerger hatte herunterschlucken müssen! das noch führen soll.. vom Arbeiten, denn er war Hausbesizer. Aber heute hatte es Der eine der Miether verlangte Ausbesserung der Wohnung, der Auf zum Kampfe gegen den sozialdemokratischen Bierboykott! ihn wie sonst immer am ersten des Monats. mit unwider andere dies, jener das, und die meisten hatten sogar drohende Genossen, helft der guten Sache der Brauereibesitzer zum Siege!" steblicher Gewalt gefaßt. Die Miethsquittungen mußten doch Geberden angenommen, als er ihnen mitgetheilt, daß er las er an anderer Stelle. Ja, das mußte die Parole für jeden gutvollzogen werden und seine dicken Finger, welche bis an den vom nächsten Quartals Ersten an die Miethspreise um etliche gesinnten Bürgersmann sein, der noch Ehre im Leibe hatte. Und Handknöchel hinauf mit Tinte beschmutzt waren, legten Zeugniß Thaler heraufsetzen müsse. Ja, das war's eben, daß diese Herr Clemens Steigerer hatte, gottlob, noch Ehre im Leibe, er von dem Eifer ab, den er bei diesem ungewohnten, schweren Leute so gar kein Verständniß für die Maßnahmen eines würde für die gute Sache der Brauereibesitzer eingetreten sein, Werke entfaltet hatte. Hauswirthes haben. Die großen Verluste, die er in der letzten wenn er auch nicht Aktionär gewesen wäre, und so wollte er's Ja, das war sein Arbeitstag. Er hatte zwar nur seinen Beit gehabt, mußten doch wieder auf irgend eine Weise aus- denn um so mehr thun. Namen unter die vorgedruckten und von den Miethern ausgeglichen werden. Und welche Verluste hatte er nicht bei den Ein Versammlungsbericht, der von großen Volksmaffen gefüllten Formularen zu setzen, aber er hätte doch lieber, wie schönen, funkelnagelneuen Brauerei- Aktien erlitten, die doch sonst sprach, welche nur boykottirtes Bier zu trinken gelobt früher, als er noch als Schlächtermeister in der X- straße seinen immer ihre guten Prozentchen abgeworfen hatten! Aber diesmal hatten, schien ihm die werthvollste Notiz des ganzen Blattes prächtigen Laden besaß, mit schweren Beilen und Wiessern zu hatte er's in der Hand, diesmal gehörten ja wenigstens zwei zu sein. Ja, auf diese Weise mußte operirt werden. thun gehabt, als jetzt mit dem dünnen Federtiel. Das war aber der Uebelthäter, deren Streit und Böswilligkeit seinen Schaden Versammlungen mußten einberufen und ab und zu auch nun einmal nicht anders. Das Mißtrauen, welches in der verursacht, in den Bereich seiner Macht, und er wollte sie einmal eine gehörige Portion Freibier spendirt werden! Welt Pla z gegriffen hat, weicht selbst vor dem reichsten Haus zwiebeln, det se Christum erkennen sollten", ja, das wollte er. Das würde schon helfen. Herr Klemens Steigerer wußte ja aus befizer nicht und die Miether, die ihre blanken Thaler allErfahrung, wie schön sich auf Kosten Anderer leben läßt monatlich pränumerando auf den Tisch des Hauspafchas aber das war ja schließlich ganz was Anderes zahlen, machen in der Regel ein ebenso mürrisches, unzu- Herr Clemens Steigerer schlürfte seinen Kaffee und warf Immerhin war er entschlossen, das Mittel, von dem friedenes Gesicht, wenn sie ihr Quittungsbüchlein nicht selben Tags dann gleichsam prüfend einen langen Blick auf seinen feisten er sich so große Erfolge versprach, selbst zurückerhalten, wie ein Hauswirth, wenn dieser oder jener arme Oberkörper. Das weiße Oberhemd erstrahlte in vollem wenden. Er suchte noch eine Weile in der Zeitung, bis Teufel verlegen um Stundung bittet, weil er den Miethszins Glanze und das gewährte ihm volle Befriedigung, denn er endlich mit Befriedigung die gewünschte Notiz fand. nicht zahlen kann. er gehörte zu den Leuten, welche mehr auf ein reines Vor- Fast traute er seinen Augen kaum. Wie doch sein Und das letztere war nun gerade heute der Fall gewesen hemd als auf ein reines Gewissen sehen. Dann griff er nach der Leibblatt die Stimmung des Herrn Steigerer wiederHerrn Clemens Steigerer hatte das in die übelste Laune verseyt. Zeitung. spiegelte. In fettem Druck las er. daß gerade am heutigen Tage Er, der als der schneidigste Hauswirth seinen vielen Kollegen das Kauft nicht bei Juder!" stand in Lapidar- Lettern auf dem 32 große Versammlungen sich mit dem Bierboykott beschäftigen Vorbild eines sorgfamen, gewissenhaften Hausvaters war, er Titel des Blattes. Herr Clemens Steigerer war nämlich Anti- würden. Kurz entschlossen warf er das Blatt auf den Tisch; sollte den Mietbezins stunden? Nimmermehr! Und dann auch semit; er haßte die Juden wie Feinde, denen er um jeden Preis er wollte nicht weiter lesen das übertraf alle seine Er II. einmal anzus zu gehen drohen. Gerichts-Beitung.dental digt med Dersammlungen. welche noch vielfach gegen den Boykott verſioßen und richtete er oder Erregung babe sie eine Stellung als Buch- Echöpfe das Ableben des Vereinsmitgliedes und Steindruckers ihre Pflicht zu thun, d. h. nicht nur tein Ningbier zu trinken, Von Die Versammelten beschließen, vom heutigen Tage ab nur in den Lokalen bezw. bei den Wirthen zu verkehren, welche in dem gegenwärtigen Klassenkampfe, der sich zwischen dem koalirten Rapital und der Arbeiterschaft abspielt, sich auf die Seite der Arbeiter stellen. Die Malergewerkschaft verpflichtet sich, in einem Beitraum von einem Jahre feine Festlichkeiten abzuhalten. Ferner verpflichten sich die Anwesenden, ihre Frauen dazu zu bewegen, von den Geschäften, in denen boykottirtes Flaschenbier verkauft wird, Waaren nicht zu entnehmen." Herrn Spinola im besonderen solche zuläßt wieder verloren| stelle der Allgemeinen Kranken- und Sterbekasse der Maschinen- In dem Verein der Zimmerer referirte am 22, Jult bauer( mit dem Size in Hamburg) neu- bezw. wiedergewählt. Genosse Mattutat über:" Die Ursachen des Bierboykotts und Parteigenoffen, denkt an den Boykott der Nach§ 19 d. Nr. 3 ist jede Aenderung in der Zusammensetzung welche Lehren haben die Gewerkschaften daraus zu ziehen?" An Charitee! Gerade die jeßige an Rrankheiten verhältniß der örtlichen Verwaltung der Behörde anzuzeigen. Das ist in der Diskussion über den Vortrag betheiligten sich die Mitglieder inäßig arme Zeit ist dazu angethan, der wohllöbl. Direktion und Bezug auf Lefebre, der als Revisor neu gewählt worden war, nicht Bock und Obst im Sinne des Referats. Unter Bereinsangelegen dem preuß. Finanzminister den Boykott fühlbar zu machen. geschehen. Nachdem dieserhalb Anklage erhoben worden war, hatte heiten machte der Vorsitzende auf das erste Stiftungsfest aufUm einen Ueberblick über die bisherigen bas Schöffengericht am Amtsgericht II auf Freisprechung erkannt, merkjam, das am 11. August stattfindet. Den Mitgliedern fet Wirkungen Des Charitee Boyfotts au er von der Ansicht ausgehend, daß nur der Bevollmächtigte bezw. an dieser Stelle bekannt gegeben, daß nunmehr die regelmäßigen halten, werden die Krankenkassen- Vorstände hierber Kassenführer der örtlichen Verwaltungsstelle für die richtige Mitgliederversammlungen in den Arinin- Hallen, Kommandanten mitersucht, ihre Charitee Abrechnungen für und rechtzeitige Anmeldung verantwortlich sei, ba biefer laut firaße 20, abgehalten werden. Dem Verein traten 15 Kameraden die vergangenen zwei Jahre, nach Quartalen Statut die schriftlichen Arbeiten zu besorgen habe. Die Staats- als Mitglieder bei. gesondert, an Dr. 3aded, S., Annenstr. 46, bald anwaltschaft legte hiergegen Berufung ein und begründete diemöglichst einzusenden. selbe damit, daß das Gesetz sämmtliche Mitglieder der örtlichen Die Maler, Lackirer und Auftreicher hielten am 24. b. Berwaltung für die Anmeldung verantwortlich mache. Der in Angelegenheit des Bierboykotts eine öffentliche zahlreich beGerichtshof schloß sich dieser Auffassung an und erkannte auf suchte Bersammlung mit Frauen ab. Ueber das zur Tagesdie niedrigste zulässige Strafe von drei Mark Geldbuße oder ordnung stehende Thema:" Der Bierboykott, die ausgesperrten einem Tage Haft. Brauerei- Arbeiter und die Maßnahmen der Malergewerkschaft" Als ein psychologisches Räthsel erschien die Buchhalterin wurde sofort in die Diskussion eingetreten. Die bekannten Agnes Virginie Jager geb. Günther, welche vorgestern der vierten Einzelheiten des Bierkrieges wurden in lebhafter Weise erörtert. Ferienstraffammer des Landgerichts I aus der Untersuchungshaft Wie Müller hervorhob, sind es gerade die Bau- Arbeiter, vorgeführt wurde. Die Angeklagte machte in ihrem Auftreten und in ihrer Ausdrucksweise den Eindruck einer vollendeten Dame. demzufolge speziell an die Maler 2c. das dringende Ersuchen, mit aller Sie gab zu ihren Personalien an, daß sie mit einem Baumeister Die Berliner Filiale des Vereins der Litho- Energie für die schärfste Durchführung des Boykotts zu wirken.( Beifall.) verheirathet gewesen sei. Es wurde ihr eine Unterschlagung in graphen, Steindrucker und Berufsgenossen Sink glaubte, daß die Boykottkommission schon längst hätte Höhe von 2150 M. zur Laft gelegt. Ohne eine Spur von Reue Deutschland 3 hielt am 19. d. Mts. ihre ordentliche Monats- energischer operiren tönnen. Infolge ihrer größeren wirthschaft. That zu. Nach ihrer im vorigen versammlung ab. Vor Eintritt in die Tagesordnung gab Kollege lichen Unabhängigkeit seien besonders die Bauarbeiter gehalten, Jahre Chefcheidung halterin annehmen müssen und solche in dem Schuhwaaren- Segener bekannt, dessen Andenken die Versammlung durch sondern auch den Herren Wirthen, die angeblich ringfreies Bier geschäft von Selbiger Selbiger gegen einen Monatsgehalt von Erheben von den Plägen ehrte. Kollege Brall verlas darauf die ausschänken, scharf auf die Finger zu sehen, die Lokale der Ring55 M. gefunden. Ihre Stellung sei erträglich gewesen, Liste von 19 neueingetretenen Kollegen, und erhielt hierauf der wirthe überhaupt zu meiden und auch in bezug auf Ber so lange sie den Kindern ihres Prinzipals bei ihren Reichstagsabgeordnete Emanuel Wurm das Wort zu seinem Bor- anstaltung von Lustbarkeiten sich einer wohlthuenden Mäßigkeit bei Echularbeiten half, als sie diese nicht zu ihren Obliegenheiten trage über das Thema: Kapital und Arbeit. Redner beleuchtete zu befleißigen( Bravo). Nachdem noch Heidemann, Spuhr, gehörende Beschäftigung aber aufgab, sei ihr Prinzipal sehr roh darin in flarer, faßlicher Weise die Ursachen des heutigen Klaffen. Nitolei, Busch, Stadthaus und andere zur Sache ge und grob geworden. Sie habe Alles ruhig über sich ergehen fampfes. Er wies nach, daß man den ersten Anzeichen eines iprochen hatten, gelangte folgende Resolution einstimmig zur laffen, im Stillen sich aber vorgenommen, Rache zu üben und Kampfes der unterdrückten Arbeiterklasse gegen das rücksichtslos Aunahme: zwar, indem sie ihn in einer Art treffen wollte, die sie am auftretende Kapital bereits im Laufe der lektvergangenen Jahr empfindlichsten hielt. An einem Apriltage habe sich die Gelegen hunderte begegne, und wie nun infolge der veränderten modernen heit dazu geboten. Ihr Pringipal habe sie beauftragt, 2150 M. Produktionsverhältnisse, des bereits aufs Aeußerste gesteigerten zur Bank zu bringen. Anstatt zur Bank habe sie sich zum Bahn Ausbeutungssystems des profitgierigen Großkapitalisten das hof begeben und sei nach dem Süden gedampft. Sie sei in herrschende Wirthschaftssystem mit Naturnothwendigkeit seinem Mailand, Benedig und Rom gewesen, habe für sich selbst sicheren Untergange entgegenstrebe. Er schloß seine Ausführungen dem unterschlagenen Gelde so wenig wie möglich mit einem beredten Appell an die Versammlung, durch lebhafte verbraucht, armen Leuten aber mit vollen Händen Agitation untereinander, durch träftige Aufrüttelung aller Jn davon gegeben. Nach sechs Wochen war nur noch soviel übrig, differenten wader mitzuthun an der Erreichung des gemeinsamen daß sie nach Berlin zurückreisen fonnte. Sie habe sich sofort Bieles. Reicher Beifall lohnte den Referenten für seinen fast Im Anschluß hieran machte Wentter folgende, nach ihrer Rückkehr der Polizei gestellt und erwarte nun gleich eineinhalbstündigen Vortrag. Zur Diskussion hierüber ergriff allgemeinen Unwillen hervorrufende Mittheilung: Zur Zeit müthig ihre Bestrafung. Der Staatsanwalt beantragte gegen Stollege Kettner das Wort. Er drückte sein lebhaftes werden in der Märkischen Eisenbahn- Werkstätte( Rummelsburg) den weiblichen Crispin ein Jahr Gefängniß, die An- Bedauern darüber aus, daß namentlich in letzter Zeit in Kollegen Malerarbeiten ausgeführt, welche an den Malermeister Selig getlagte hatte nur eine zustimmende Verbeugung. Dem Gerichts- freisen eine unheimliche Interesselosigkeit an gewerkschaftlichen( Berlin, Friedenstraße) vergeben sind. Dieser hat die Arbeit hof kam das Berhalten der Angeklagten so sonderbar vor, daß und öffentlichen Dingen um sich zu greifen begonnen habe. Un- aber weiter vergeben an einen Dachdeckermeister und dieser hat ihm Zweifel an ihrer zurechnungsfähigkeit aufstiegen und des bedingt müsse dieses anders werden, wolle man nicht durch dieselbe Arbeit wieder an einen dritten Unternehmer vergeben. halb beschloß, die Angeklagte auf ihren Geisteszustand unter- ferneres theilnahmloses Beiseitestehen der guten Sache schwere Die Folge hiervon ist, daß die beschäftigten Anstreicher auf jed suchen zu lassen. Wunden schlagen. Nunmehr gab Kollege Schöpfe den Bericht wede Sicherheit entbehrenden Rüstungen zu einem Wochens Die Abneigung der Droschkenkutscher gegen die Ein- über den nächsten Punkt der Tagesordnung: Wie stellt sich die lohn von 15-18 Mt. arbeiten müssen. Die Versammlung be führung des Tarameters tommt auf die verschiedenste Weise Berliner Verwaltung bezüglich des Arbeitsnachweises gegenüber willigte zum Schlusse aus dem öffentlichen Fonds den Brauereis zum Ausdruck. In diesem Frühjahr fiel es der Polizei auf, daß der Nixdorfer Filiale?" Er theilte mit, daß die Aufforderung arbeitern 30 Mt., und ehrte das Andenken an den verstorbenen sich besonders viele Führer von Tayameter- Droschten dadurch der Berliner Verwaltung an die Rigdorfer Filiale, mit bei Kollegen Kolmar durch Erheben von den Plähen, einer Uebertretung schuldig machten, daß sie bei Ginbruch der zutragen zur Erhaltung des Berliner Arbeitsnachweis- Bureaus, Die Bauarbeiter von Steglih und Friedenau Dunkelheit versäumten, ihre Wagenlaterne anzustecken. Dem wenn den Rigdorfer Kollegen auch fernerhin die Benutzung des Fahrgast wurde es dadurch unmöglich, den Taxameter zu felben gewährleistet werden folle", in der seiner Beit statt- hielten am 21. d. M. in Steglitz eine Versammlung ab, in der fontrolliren und es wurde angenommen, daß dies von den gefundenen Rigdorfer Filialversammlung mit 15 gegen 11 Stimmen Genosse Metzner über den Bierboykott" referirte. Nach dem Kutschern beabsichtigt sei. Auch der Droschkentutscher Elga abgelehnt worden sei. Der als Vertreter Rigdorfs anwesende beifällig aufgenommenen Vortrage wurde in der Diskussion be wurde mit nichtbrennender Laterne betroffen und hierfür Rollege Schrader suchte jenen Majoritätsbeschluß in längerer son ders betont, den Flaschenbier- Händlern auf den Bauten recht betroffen und hierfür Der Vorsitzende verlas sodann die polizeilich in brei Mark Geldfirafe genommen. Er erzielte vor Rede zu vertheidigen. Mehrere Nebner gaben ihre Ansicht über auf die Finger zu sehen. dem Schöffengericht eine Herabminderung der Strafe auf eine einstimmend dahin kund, daß es doch ganz selbstverständlich sei, Antwort des Ministers des Innern, die auf die Petition, betreffs Mart. Hiermit nicht zufrieden, versuchte er es mit der Berufungs. daß die Nixdorfer Kollegen für die gleichen Rechte, die sie an Grrichtung eines Gewerbegericht am hiesigen Orte gegeben Instanz. Im geftrigen Termin behauptete er, daß die Laterne den Berliner Arbeitsnachweis erhöben, auch die gleichen Pflichten wurde. Die Petition war abschlägig befchieden, angeblich, weil Troß dieser allseitigen Anschauung fein Bedürfniß vorliege. Die Versammlung erklärt sich mit Turz vor seiner Feststellung durch den Schuhmann infolge des zu übernehmen hätten. starten Windes erloschen sei, eine Behauptung, die von dem von der moralischen Verpflichtung Rigdorfs, die gerechte diesem Bescheide nicht zufriedengestellt, und wird den Antrag auf Schußmann als wenig glaubhaft hingestellt wurde. Der An Forderung der Berliner Berwaltung anzuerkennen, fand Errichtung eines Gewerbegerichts in nächster Zeit mit gewichtigen getlagte hatte fich aber noch einen Kollegen als Zeugen mit bennoch folgende vom Gefühl der Solidarität diktirte Refolution Gründen und den nöthigen Unterschriften versehen wiederholen. gebracht. Dieser trat mit großer Würde vor den Zengentisch auf Anrathen Friedewald's gegen 2 Stimmen Annahme:" Die Eine gutbesuchte Versammlung in Hohen- Schönhausen und begann feine Aussage folgendermaßen:" Ja, meine Herren, heutige Mitgliederversammlung der Filiale Berlin spricht ihr gesehen habe ich ja nicht, daß dem Angeklagten seine Laterne Bedauern aus über die ablehnende Haltung der Filiale Rigdorf und Wilhelmsberg beschäftigte sich mit der Erörterung des vorher gebrannt hat, aber ich erkläre, daß die Laternen von dem bezüglich des Berliner Vereinsbureaus, welches nur im Interesse Themas:„ Der Berliner Bierboykott". Die Ausführungen des Tayameter- Berein überhaupt unzurechnungsfähig zum Brennen der Kollegen errichtet wurde. Trotzdem die Rixdorfer Kollegen Referenten" Stabernad wurden allseitig zustimmend auf sind und in dieser Hinsicht stehe ich hier vor diesem Tische." am Berliner Arbeitsnachweis nicht finanziell partizipiren, werden genommen und folgende Resolution einstimmig angenommen: sind und in dieser Hinsicht stehe ich hier vor diesem Tische." die Berliner Kollegen ihnen dennoch denselben offen halten, wie" Die Versammlung erklärt sich mit den Ausführungen des Refe Der Gerichtshof hatte genug von diesem Zeugen, er durfte sich Der Gerichtshof hatte genug von diesem Zeugen, er durfte sich es das follegiale und Arbeiterinteresse erfordert." Zum Schluß renten einverstanden; sie erklärt den Boykott über sämmtliche sezen. Die Berufung des Angeklagten wurde verworfen. ward noch bekannt gegeben, daß das im August geplante Ningbrauereien für berechtigt, und verpflichten sich die TheilWegen Uebertretung des Reichsgesetzes über die ein- Sommerfest der graphischen Berufe des Bontotts wegen nicht nehmer der heutigen Versammlung, so lange fein Ringbier zu geschriebenen Hilfstafsen vom 7. April 1876 hatte sich heute der stattfinden werde, dagegen machte Kollege Schöpfe noch darauf trinken, bis die Forderungen der Arbeiter anerkannt sind." Kein Maschinenbauer Meter Lefebre aus Tempelhof vor der ersten aufmerksam, daß in der nächsten Woche eine große öffentliche Ringbier wird verschänkt in folgenden Lokalen: Trinkhaus, Ferienftrafkammer am Landgericht 11 zu verantworten. Am Gewerkschaftsversammlung behuss Stellungnahme zum Bier. Weber, Steuer, Deckert, Neubert, Jenisch, Siebenwirth und 4. Juli 1898 wurde der Vorstand der Tempelhofer Verwaltungs- bontott einberufen werde. Asche. " wartungen aber hingehen wollte er nun auch, er mußte brauereien die Sympathien der breiten Boltsmassen zu wohl die Beschlüsse der übrigen Versammlungen ausgefallen sein dabei sein, wenn diesen verd.... Sozialdemokraten der Garaus gewinnen und mit lauter Stimme schloß er sich dem all- möchten. gemacht wurde gemeinen Rufen an. Sein Pfui!" drang fogar so mächtig in Na, hoffentlich doch ebenso!" hatte man ihm allerfeits voll Vor dem Restaurant Sanssouci herrschte reges Treiben. Das Menschengewoge hinein, daß die Neben und Vordermänner Zuversicht zugeraunt. Dann drängte jeder dem Ausgang zu.... Bahllos drängten sich die Menschen massen in den weiten Haus des Herrn Clemens sich verbußt nach dem eleganten dicken Herrn Herr Clemens Steigerer saß schon seit einer vollen Stunde flur und immer größere Schwärme tamen herangezogen, die alle in der dunklen Saalecke umwandten. mit den vielen Arbeitern zusammen im rothen Proletarier". Wie in dem großen Saale noch Platz finden wollten. Herr Clemens Defter und immer öfter zollte die Versammlung dem Redner das eigentlich gekommen war, wußte er selbst nicht recht. Er hatte Steigerer wurde schon eine ganze Weile in dem Haufen hin und ihren Beifall. Herrn Clemens Steigerer war das die einzige in seiner Frende die Nächstbesten zu einem Schoppen eingeladen hergeschoben. Der Schweiß lief ihm in großen Tropfen von der Unterhaltung, da er von dem Vortrage selbst gar nichts und die Arbeiter, denen das lange Stillstehen und die trübe Stirn herunter; aber im Grunde war's ihm doch recht, daß die verstehen konnte. Aber das war auch so ganz gut. Da Atmosphäre des dumpfen Saales gewiß ebenso großen Durst Bevölkerung solchen Antheil an dem Vierboykott nahm, denn fonnte er doch wenigstens ungestört an seine Aktien denken, verursacht hatten, wie Herrn Clemens, hatten seinen Vorschlag jezt war's für ihn keine Frage mehr, daß es über kurz oder lang die doch nun bald wieder steigen müßten höher und höher, angenommen. Eine Rundlage nach der andern hatte der Wirth mit fortwährendem Sinken seiner Attien ein Gude haben müsse. bis er wieder seine Freude daran haben durfte. Er hatte den Gästen auf Befehl des Herrn Clemens vorsehen müssen und Wo so viele Menschen die gerechte Sache der Brauereibefizer als zwar schon vorgesorgt, daß der Schaden, den dieser dumme Bier der Gastgeber schien sich in den ungewohnten Spendirhosen fo die ihrige betrachten, da müßte es doch mit dem Teufel zugehen, boykott ihm gebracht, auf die Miether, denen er den Zins erhöht wohl zu fühlen, daß er faum des Einspruchs des Wirthes achtete, hatte, abgewälzt wurde. Und das war gewiß eine gute Idee der mit lauter Stimme Feierabend bot. Immer vorwärts wurde Herr Clemens geschoben. Er wäre gewesen, denn wer wollte ihn denn zwingen, nachdem der Boykott In diesem Augenblicke öffnete sich die Thüre des Lokals. gern wieder auf der Straße gewesen, denn die fürchterliche Enge aufgehoben wurde, den Miethszins wieder herabzusehen? Und Ein Beamter forderte wie der Wirth selbst zum Verlassen des behagte ihm durchaus nicht. Aber im Saale selbst würde das schon aufgehoben wurde heute der Boykott bestimmt, das sagte ihm die Schantraumns auf, indem er die Polizeistunde ansagte. Wie verbesser gehen. Er hatte ja öfter gelesen, daß die gefüllten Säle ganze Haltung der Männer da vor ihm.. wundert blieb der Mann aber auf der Schwelle stehen, als er von der Polizei abgesperrt zu werden pflegten und dann würde Pit! Die Resolution!" rief man in diesem Augen- Herrn Steigerer, der ihm als ein konservativer Mann bekannt er sich schon einen bequemen Platz aussuchen. blice. Eine Weile herrschte nach dem langen, rauschenden war, hier zwischen Arbeitern und, wie es den Anschein hatte, Beifall die vollkommenste Nube über Den Tausenden. zwischen Sozialdemokraten wahenahm. Dann erhoben sich blißschnell die Hände. Herr Clemens hatte Sie hier?" rief er Aber, Herr Steigerer das erwartet. unwillkürlich Herrn Clemens zu, der eben im Begriff war, aus Angenommen!" jubelte er und recte ebenfalls seine dicke der vorgehaltenen Schnupftabatsdofe eines Arbeiters eine Prise Faust nach oben. zu nehmen. Bravo! Bravo!" tönte es rings durch den Saal. bota, aber gewiß doch, Männeken," replizirte der Angeredete, Herr Clemens Steigerer wußte jezt ganz bestimmt, daß sich furz umwendend. Immer' rin Wachtmesterten un nich schenirt, hier jiebt's' nen juten Droppen!" wenn " Der Saal begann sich immer mehr zu füllen. Die Stühle und Zische waren schon längst ins Freie geschafft, damit für die Andringenden Platz gemacht werde. Endlos schien der Strom der gegen den Boytott protestirenden Bürger zu sein, welche hier dem verruchten Treiben der Sozialdemokraten den Garaus machen wollten. Nur das Gine konnte Herr Clemens Steigerer aus der dunklen& cfe, woselbst er schließlich seine werthe Person in Sicher heit vor dem Drängen und Stoßen gebracht, noch wahrnehmen, seine Aftien vor weiterem Sinten bewahrt blieben. daß es hauptsächlich Arbeiter waren, welche ihn umgaben. Er merite es an dem martigen Gesichtsausdruck und den derben Fäusten feiner Nachbarn, und freute sich über den heilsamen Einfluß, welchen die braven Bürger- Zeitungen auf die Arbeiterschaft aus R geübt hatten, die hier den weiten, großen Raum ausfüllte. Achtung, Ruhe!" tönte es furz durch den Saal, ein furzes Klingeln erscholl und Todtenstille lagerte alsdann über den Zausenden. .. III. erO ja, das wohl," meinte der Beamte, aber das ist ja...." Er machte eine bezeichnende Geberde nach einem großen " Bum rothen Proletarier!" heißt das Gasthaus, das in der rothen Plakate, auf welchem die Worte prangten Trinkt fein ... straße abseits des geräuschvollen Treibens der in Boykottbier!" Herr Clemens hatte noch nicht Zeit gefunden, der Nähe befindlichen großen Verkehrsstraßen liegt. den Wink des Beamten zu beachten; er griff, ohne näher In dem fast gedrängt gefüllten Lokale herrschte schon hinzusehen, immer noch nach der Schnupftabaksdose. Da eine Alb und längere Zeit frohes Getriebe. aber der Spender, in der Meinung, Herr Clemens habe ertönt ein Lied und ein gedämpftes Hoch bis auf die Straße hin- bereits von seinem Tabak Gebrauch gemacht, seine Dose Herr Clemens Steigerer lauschte mit vorgebeugtem Ober: aus, es ist, als ob eine Festlichkeit in diesen sonst um die Mitter- längst wieder eingesteckt hatte, so verirrten sich die suchenden Finger förper; aber die ungünstige Stellung, in welche er auf der nachtszeit stets ruhigen Hallen abgehalten würde. schließlich in ein Fach der auf dem Tische stehenden Plattmenage, Suche nach einem bequemen Plaz gerathen war, ließ ihn auch Wir kommen mit dieser Annahme der Wahrheit auch wirk von deren Pfefferinhalt eine niedliche Portion in die reizbedürftige so sehr er sich abmühte, nicht ein einziges Wort von dem Vor- lich nahe, denn so etwas ähnliches wie ein Fest nimmt im Wirths- Nase des Herrn Clemens Eingang fand. trage verstehen. Nur ab und zu durchwogte die große Ber- baus zum rothen Proletarier" wirklich seinen Verlauf. Die Wirkung war eine schreckliche. Einen Augenblick schaute fammlung eine augenblickliche Erregung. Bald löste sich ein Herr Clemens Steigerer, den Steigerer, den wir in der dunklen der eifrige Schnupfer wild um sich, dann verfiel er in einen fräftiges Pfui" von den Lippen der Wlänner, bald wieder ein Ede Des großen Versammlungsraumes verlassen hatten, lang anhaltigen, trampfbaften Prusten, während ihm dice tautes Bravo" und ein anderes Mal gab gar ein anhaltendes wußte sich vor Freude über das herrliche Resultat des Thränen über die aufgedunsenen Baden rollten. Erst das Händettatschen Zeugniß davon, wie der Redner es verstanden, Abends kaum zu fassen. Er hatte nur noch daran gedacht, fchallende Gelächter der Umstehenden brachte ihn einigermaßen seinen Hörern aus dem Herzen zu sprechen. daß außer der Voltsversammlung, welcher er beigewohnt, noch wieder zu sich. Mee pfi, pfii, Tas war nun ganz besonders Herrn Clemens Steigerer weitere 31 folcher Versammlungen stattgefunden hatten und da eine Freude. So haite er's gewünscht. Das war einmal die er seine Neugierde nicht zu zügeln wußte, so richtete er bald an Jemeinheit!" rechte Manier, den schwerbedrückten Aktionären der Bier- diefen, bald an jenen feiner Nachbaren die halblaute Frage, wiel " " fonne- pft ( Schluß folgt.) Jemein pfi pft " Der Charlottenburger Wahlverein hielt am 24. Juli| Brauerei Pichelsdorf stattfindenden Volksfest aufgefordert. Die öffentliche Versammlung mit einer sehr wichtigen Tages| im Restaurant Bur Reichstrone", Spreestraße, eine General Bahlstellen des Vereins befinden sich bei Hermann Wernice, ordnung statt. verfammlung ab. Wegen Nichterscheinen des Referenten wurde rummestr. 19, Hermann Krause, Wilmersdorferstr. 89, der Vortrag von der Tagesordnung abgesetzt und sofort die und P. Wolter, Magazinstr. 14. Nigdorf. Am 22. Juli fand hier eine Generalversammlung Wahl der Abtheilungsführer vorgenommen. Gewählt wurden: Charlottenburg. Am 24. Juli tagte hier eine Versamm der Bau und gewerblichen Hilfsarbeiter statt. Nach dem zur Rube, Jähnert, Bartel, Schulze, Siegrist und lung ber Töpfer. Vor Gintritt in die Tagesordnung ehrten die Vorlesung gelangten Kaffenbericht verfügt der Verein über einen Kreffe. Gin Antrag des Vorstandes, wonach die neuen Mit Anwesenden das Andenken des verstorbenen Kollegen Betsch durch Rassenbestand von 22,15 M. Unter Bereinsangelegenheiten wurde gliedsbücher mit 10 Pf. bezahlt werden sollen, wurde abgelehnt. Erheben von den Plätzen. Den Vortrag hielt Genoffe Saffen von dem Kollegen Heinemann der Antrag gestellt, in kürzester Die Bibliothek, welche sich bisher in der Wohnung des Genoffen ba ch, der das Thema: Die Handwerkerbewegung in Deutsch Beit eine öffentliche Versammlung der Bau- Arbeiter von Rigdorf Spreenberg, Scharrnftr. 9, befand, wird nach dem Botal land nach Einführung der Gewerbefreiheit" in anregender Weise be- und Umgegend einzuberufen. Dem stimmte die Bersammlung zu. von Ullrich, Wallstr. 90, verlegt, wo tagsüber Bücher auch handelte. Man trat dann in eine Erörterung des Bierboykotts Bei der Neuwahl des Vorstandes wurden folgende Kollegen gevon den Frauen der Mitglieder entnommen werden können. Um ein. Kollege Sufenbach gab bekannt, daß die Vereins: wählt: Böttcher erfter, Gähring zweiter Borsitzender; Mayer die Aufklärung der Frauen in jeder Weise zu fördern, beschloß versammlung in Berlin beschlossen hat, das sonst im Oktober zu erster, Neumann zweiter Kassirer; Weber erſter, Hohensee zweiter die Versammlung, die Bibliothek der Charlottenburger Filiale feiernde Stiftungsfest in diesem Jahre ganz ausfallen zu lassen, Schriftführer; Schneegaß, Franke und Herrmann, Revisoren. des Bildungsvereins für Frauen und Mädchen des arbeitenden und die Lokale Andreas str. 21, Andreas str. 64 und Voltes zur unentgeltlichen Benugung zur Verfügung zu stellen. een palast noch ein halbes Jahr nach event. Beendigung Der Wunsch einiger Mitglieder, im 3. Kommunal- Wahlbezirk eine bes Bontotts als gesperrt zu betrachten. Die Versammelten er Beitragssammelstelle einzurichten und damit den Gastwirth flärten sich hiermit vollkommen einverstanden. Den Beschluß der Brun, Tauroggenerstraße, zu betrauen, wurde dem Vorstand Versammlung bildete die Besprechung der Mißstände auf den zur Berücksichtigung überwiesen. Zum Schluß wurde zur zahl auswärtigen Bauten, wo zum Theil das Abzügemachen bedentreichen Betheiligung an dem am nächsten Sonntag in der lich eingerissen ist. In nächster Woche findet in Berlin eine Für den Inhalt der Jnierate über 1. Nachtrag zum nimmt die Redaktion dem Publitum Statut der Orts- Krankenkasse gegenüber feinerlei Verantwortung Theater. Sonnabend, den 28. Juli. Bellealliance- Theater. Die lustigen Weiber von Windsor. botene Liebe. Vers der Messerschmiede, Schwertfegern. Berfertiger chirurg.Inftrumente zu Berlin vom 3. Mai 1893. Unserm Freund und Genossen, dem Budifer Otto Schneider zu feinem 84 jährigen Geburtstage dreimal donnerndes erives Boch, oaß, bie sange Bude pladdert. 1995b Friedrichshagen. In der am 21. Juli abgehaltenen regelmäßigen Monatsversammlung Des hiesigen Arbeiter- Bildungsvereins sprach Genosse Soffmann- Pankow über bas moderne Raubritterthum": Den Rest des Abends füllte eine lange Debatte über die hiesigen Bier- und Lokalverhältnisse, sowie über die Durchführung des Bierboykotts. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Zahlstelle Berlin. Lübbenerſtraße wackelt und es in ber General- Versammlung Otto! Na, was hat er denn nu? am Montag, den 30. Juli, Abends 8½ Uhr, H. F. K. G. B. S. G. H. N. J. Am Dienstag, den 24. Juni, Abends im Saale der„ Arminhallen", Kommandantenstraße 20. Tagesordnung: 1. Abrechnung vom 2. Duartal. 2. Bericht der Ortsverwaltung, ber Der§ 14, Abs. 3 des Statuts er 10 Uhr, verstarb nach furgem, aber Beifiber, der Werkstatt- Kontrollkommission und des Arbeitsvermittlers. 3. GrAlexanderplat- Theater. Der§ 14, Abs. 3 des Statuts er- fchweren Leiben, mein innigitgeliebter fazwahlen der Ortsverwaltung. 4. Antrag betr. Ausschluß zweier Mitglieder. hält folgende Faffung: Die im Kran Mann, unser guter Bater, Schwieger- 5. Sonstige Anträge. 6. Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes. National Theater. Aus eigener tenhause Untergebrachten erhalten, wenn vater, Großvater, Bruder und Schwager, gliedes zu erscheinen. Mitgliedsbuch ist vorzuzeigen. Der wichtigen Tagesordnung wegen ist es Pflicht eines jeden MitAll Kraft. sie Angehörige haben, deren Unterhalt der Rendant der Orts- Krankenkasse der Apollo Theater. Spezialitäten- fie bisher aus ihrem Arbeitsverdienst Gürtler Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. 141/9 Vorstellung. Heinrich Lüty Kaufmann's Variété. Spezialitäten beftritten haben, die Hälfte des im Sonntag, den 29. Juli, Vormittags 9%, Uhr, bei Lange, Stromstraße 28: Vorstellung. § 13, Biffer 8, als Krankengeld feftim 64. Lebensjahre. Bezirks- Versammlung für Moabit. Paradie Theater. Spezialitäten- gesetzten Betrages für diese Angehörigen, Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Vorschlag eines BetVorstellung. fibers. 4. Werkstattangelegenheiten und Verschiedenes. Zahlreichen Besuch erwartet Die Ortsverwaltung. National- Theater. Große Frankfurterjir. 182. Aus eigener Kraft. Schauspiel in 5 Aufzügen nach dem gleichnamigen Roman der Wilhelmine von Hillern, von Mar Hagelweide bearbeitet und in Szene gefeßt von Rohde- Ebeling. Raffenöffnung 51/2 Uhr. Anfang 71/2 Uhr. Im Garten: Großes Konzert. Auf der Sommerbühne Aufführung von anderenfalls ein Krankengeld von einem Achtel des der Bemessung zu Grunde liegenden durchschnittlichen Tagelohnes. Berlin, den 4. Mai 1894. Der Vorstand. D. Born, Borsigender Stellv. C. Nötel, Schriftführer. Borstehender Nachtrag wird hier1990b durch genehmigt. Berlin, den 14. Juni 1894. Der Bezirksausschus. Dr. Dippe. bittend, an Dieses zeigen, um stille Theilnahme Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet am Sonntag, der Leichenhalle des Domkirchhofes, den 29. Juli, Nachmittags 4 Uhr, von Müllerstr. 72-73, aus statt. 1992b Allen Bekannten und Freunden die traurige Nachricht, daß unser Kollege und langjähriger Rendant, Herr Heinrich Lüty am Dienstag, den 24. d. M., Abends 10 Uhr, nach furzen, schweren Leiden im 64. Lebensjahre verstorben ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 29. Juli, Nachmittags 4 Uhr, von Müllerstraße, aus statt. Possen, Lustspielen sowie Auftreten von Zentral- Kranken- u.Sterbekasse der Leichenhalle des Domkirchhofes, Spezialitäten erften Ranges. Morgen: Dieselbe Vorstellung. der Tischler und anderer gewerbl. Arbeiter Verwaltungsstelle Berlin C. Castan's Mitgliederversammlung Panoptikum. Hawaiische am Sonntag, den 29. Juli 1894, Vormittags 101/2 Uhr, bei Raumann, Kulmstraße 36. Tagesordnung: Abrechnung vom 2. Quartal 1894 und andere wichtige Königs- Tänzerinnen. Raffenangelegenheiten. Jedes Mitglied Das schwerste Ehepaar der Welt. ift verpflichtet au erscheinen. Mitgliedsbuch legitimirt. Treptow Ahrens Restaurant Erftes Lokal an der Chauffee. ( Neue Krug- Allee).[ 477L Kein Ring bier. Kaffeekochen à Liter 60 Pt. Empfehle meinen Saal und Garten verehrt. Vereinen und Gesellschaften. Tanzsaal. 3 Kegelbahnen. 18 Achtung! Kolberger Salon, Kolbergerstr. 23, am Sonnabend, den 28. Juli: Großes Sommernachtsfest, arrangirt vom Gesangverein Weiße Rofe"( Reinickendorf) Mitgl. d. A.-S.-B. Konzert. Gesang. Komische Vorträge. Ronzert wird ausgeführt von Berufss musifern. Anfang 7/2 Uhr. Herren, die am Tanz theilnehmen, zahlen 50 Pf.nach. Entree 20 Pf. Sad Komitee. Frol. Schlafft. für Herren s. zu verm. Schüyenstraße 14, S. 2. G. 3 Tr. bei Jeworski. Arbeiter- Bildungsschule Nord- Schule, Merrae 179 a. Uhr: 235/1 Die Orts- Verwaltung. Henkel's Destillation, Berg straße 27, empfiehlt echten Stonsorfer,& t. 1,20 M., Ausschank der Brauerei Pichelsdorf. Schönes Vereins simmer zu vergeben. 1997b* Jeden Morgen von 7-9 Uhr Bertauf von: 1948b Der Vorstand 26 der Orts- Krankenkaffe der Gürtler. Todes- Anzeige. Den Mitgliedern des Sozialdemo fratischen Wahlvereins für den 6. Berliner Reichstags- WahlFreifes zur Nachricht, daß unser Mit glied, Genosse August Höniger, Maurer, am Sonntag, den 29. d. M., Nach mittags 21/2 Uhr, von der Leichenhalle des Sionskirchhofe3 in Weißensee be erdigt wird. Um rege Betheiligung ersucht 288/4 Der Vorstand. Allen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß meine liebe Frau und Mutter, Marie, geb. Meier, fchlafen ist. Freie Volksbühne. Infolge zahlreicher Anfragen werden die Mitglieder davon benachrichtigt, baß die Karten für das nächste Spieljahr am 8. Auguft ausgegeben werden und dann alles Nähere bekannt gemacht wird. Die Mitglieder werden unter Berücksichtigung der augenblicklichen Kassenverhältnisse und der Wünsche der Generalversammlung dringend gebeten, den Beitrag für den Monat Juli zu leisten. 271/4 Achtung! Der Vorstand der Freien Volksbühne. J. A.: Julius Türk, O., Blumenstr. 21. Genossen! Achtung! Das III. Stiftungs Fest des Zentral- Verbandes deutscher Textilarbeiter findet der Lokalsperre wegeit nicht in den Konkordia- Sälen, sondern am Sonnabend, den 11. August, im Elysium statt. 19916 Das Vergnügungs- Komitee. Achtung! Parteigenossen! Zum Besten der ausgesperrten Brauerei- Arbeiter Grosse Matinée im Landsberger Allee 40/41 Elysium Landsberger Allee 40/41 am Sonntag, den 29. Juli, Mittags 12 Uhr, arrangirt vom Verein Freier Wille, Wurst, Liesen, Rückenfett und am 26. Juli früh 4 Uhr ſanſt ent unter Buſtimmung der Bertrauensleute misae Stückenfleisch zu billigsten Engros- Preisen von 1 Pfd. Wurstfabrik, aufwärts. Wilhelmstr. 56, Hof rechts. 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Die Beerdigung findet Sonntag Nachm. 5 Uhr von der Leichenhalle des Louisen- Kirchhofes Charlottenburg statt. 1998b Die trauernde Wittwe n. Kindern, Swinemünderstr. 45/46. Sehr billige freundliche Wohnungen, Stube und Küche von 162 Mark an. Näheres beim Verwalter 45.[ 17286 Arbeitsmarkt. Mitwirkung der Gesangvereine„ Gerechtigkeit",„ Froh Hoffnung", Olympia", Frisch zur Freiheit", Freiheit I" und Rothe Nelke Schöneberg"( Mitglieder des Arbeiter- Sängerbundes), sowie der Freien Vereinigung der Zivil- Berufsmukker( Dirigent Gartmann). gehalten Ansprache, Reichstags- Abg. A. Bebel. vom Zur Aufführung gelangt u. a.: Die Tochter des Staatsanwalts. Schwank in 1 Akt von May Regel, dargest. von Mitgl. d. Vereins Freier Wille. Der gesammte Ueberschuh fällt den ausgesperrten BrauereiArbeitern. Die Billets vom Feenpalat am 22. Juli haben hierzu volle Giftigkeit und sind à 20 Pf. bei Wie bemann, Blumenstr. 38; Wilke, Andreasstraße 26; Alte Linde, Rottbuser Thor, und in allen mit Plakaten belegten Handlungen zu haben. Des guten Zweckes halber bittet um zahlreichen Besuch Das Komitee. Ausschant von Nürnberger und Weißbier. Achtung! 1873b Achtung! Wegen der Saalsperre findet das Stiftungsfest Lehrl. 3. Schildermalerei verlangt d. Zentralverbandes d. Bauarbeiter Deutschlands bei Böhme, gindenstr. 43, gegenüber der 3immerstraße. 17536 Achtung! Grünau. Niefch, Oranienstr. 109. Achtung Am Sonntag, den 29. Juli 1894, admitings 3% hv: Gäſte burch Mitglieder eingeführt Große öffentliche Volksversammlung haben Zutritt, soweit Play ist. 50/6 Der Vorstand. für Männer und Frauen im Saale des Herrn Duchauffour, Böpenickerstr. 79. Lages Ordnung: Alle Uhren 5462. Berlin. 2. Disfuffion. 3. Verſchiedenes. werden sauber und sorgfältig reparirt unter Garantie des Gutgehens für 253/11 1,50 Mark( außer Bruch) bei 1. Der jetzige Stand des Bier- Boykotts. Referent Sr. Dr. HeymannBur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Der Einberufer. W. Winkler, Treptow. Reftaurant 3um Karpfenteich. Berlin N., Reinickendorferstr. 2 g, Anstich von Evora- Bräu. Erklärung. Ich stelle meine Lokalitäten nach wie vor zu VersammLager aller Arten Uhren, Uhrketton lungen und Festlichkeiten zur Verfügung. 512L* Herm. Otto. gegenüber der Dantes- Kirche. 1928210 Zahlstelle Berlin nicht in den Konkordia Sälen, sondern bei Ullrich, Vereinshaus Süd- Ost, Waldemarstr. 75, statt. Das Komitee. 191/8 Weissensee. Sonntag, den 29. Juli 1894: Grites diesjähriges Grosses Erntefest, 514L verbunden mit verschiedenen Ueberraschungen. Um 4 Ubr: Grosser Ernte- Festzug. Um 8 Uhr: Fackel- Polonaise. Jedes Kind erhält ein prachtvolles Geschenk. Die Kaffeeküche ist von 2 Uhr ab geöffnet. Anfang 4 Uhr. Entree 10 Pf. Im Saale: Grosser Ball. Für Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Zu diesem Erntefest ladet ergebenst ein Theodor Hannemann. Kein Boykottbier. Achtung! Control Arbeiter deutscher Marke Schutz- Marke 4590 Hutmacher ag 107 in der Arbeiter Control Commission dean Houze, Hamburg Qe Marte ist grün auf weißem Bapter gebrudt Solidarität! Arbeiter! Nur Hüte, welche nebenstehende Marke unter dem Schweißleder tra gen, bieten Garantie, daß den Berfertigern gerechter Lohn wurde! Kauft nur Hüte mit dieser Marte! W 1100206 mu 18 e In folgenden Geschäften sind Hüte mit Kontrollmarken zu haben: H. Aertsens, Prinzenstr. 28. G. Köpke, Prinzenstr. 60. W. Alschäfsky, Gr. Frankfurterfir. 44. Ph. Krull, Zionsfirchstr. 55. 0. Arnold, Dresdenerstr. 116. A. Fuchs, Manteuffelstr. 35/36. Rud. Beisse, Chauffeestr. 70. W. Bracklow, Schönhauser Allee 29. E. Dittmer, Ackerstr. 68a. Max Eckard, Alexanderstr. 16, Oranien straße 57, Kommandantenstr. 20, Spittelmarkt 13, Alexanderstr. 1. F. Antoni, Chausseestr. 60. 0. Gerold, Dresdenerstr. 2. Th. Gerlach, Linienstr. 39. H. Girsabeck, Ruppinerstr. 4. E. Grünbaum, Badstr. 44. Ad. Graffert, Rummelsburg, Thürschmidtstr. 1. G. Gottmann, Große Frankfurterstr. 130. Ph. Haase, Reinickendorferstr. 64. R. Haase, Raftanien- Allee 36. P. B. Hansen, Münchebergerstraße 26, Beusselstr. 18. A. Holtze, Rummelsburg, Schillerstr. 11. 0. Jörs, Pantstr. 5 a. J. Kock, Kastanien- Allee 80. W. Kliem, Bernauerstr. 108. G. Knaake, Andreasstr. 24. A. Klinge, Röpenid, Grünstr. 34. L. F. Koschel, Charlottenburg, Sophie- Charlottenstr. 27. Arnold Lange, Brunnenstr. 181. A. Lemaitré, Wilmersdorf. H. Meissner, Neue Hochstr. 43. J. C. Otto, Chausseestr. 22. C. Pimpl, Straußbergerstr. 30. C. Polvogt, Gleditschstr. 52,91 E. Rieck, Badstr. 64. W. Rother, Arndtstr. 31. E. Radloff, Charlottenburg, Berlinerstraße 5. I H. J. Stoboy, Oranienstr. 170. Carl Stark, Neue Königstr. 73. W. Scholtze, Weberstr. 58. Carl Scholz, Hochmeisterstraße 6. G. Schaudt, eißensee, Langhansitraße. A. Schumann, Gerichtstr. 20. W. Wolf, Steinmeßstr. 40. C. 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Gefäße mit unserem Brande sind unser ausschließliches Eigenthum und unverkäuflich. Berlin N, Johannisstr. 18-19, den 26. Juli 1894. 509L* Münchener Brauhaus, Aktien- Gesellschaft. Verantwortlicher Redakteur: Hugo Pötzsch in Berlin. Drud und Verlag von Maz Bading in Berlin, SW, Beuthitraße 2.