Ar. 25-28. 56. Iultj. I »ecWIölJttaTB SM, tMMfl.S.SSR. frei WS HauS. vsraliüzahSar. RweniHa 10 Wtotu� IWitbtju� MowttUch 426 S*t,«xll. SufiaflunjL.. ßedühr. Unter Kreuzband stir Dewsch- lanb a. Oekterrrtch. Ungarn 6£0 Sil, fttr da« übrige«nSland 4M Mt. b« täglich einmalig« Aufteilung 7.60 SV. Stoftdefieilimgen nehmen an Düne» rnart. HoilanU Luxemburg, Schweden und die Schweig. Eingetragen w die Post-ZetMligk-PreiSNst«, �vei�voitnürt� erscheint wochoUSglich gweimal. Sonntag« einmal, tlelegratnul»Mdiessn .L«,i«lde«or»«t«eelin-, MorgenAnsyade. »G � P. Verlinev VoMMlskt. (lOPfemilg) KnjdstenVteijt Tie»chtgesd alten» ilRcharewezeile lostei M Pfg.„»leine ilnzeigea-, da» fettgedruckte W«rl MZ Psg.(zuläsfig S fettgedruckte Worte), sedet"weitere War: 20 Psg. Stellcngeiuchc und Schlafstellen anzeigen da« erst« Woa so Vfz, jede« weiter« Wort. 1ö Pfz. Worte Aber 16 Buchstaben zählen ffit zwei Worte. Tcnerung�zulchiag 60°,> ssamiUcn-Anzeigen, politische und gewerlschaitllche Verein-- A'.rzelgcn 60 Psg. die geile. Anzeigen für dir nächste lstritiün« müsse?, bi« Ii Uhc nachiuitlag» im Haupigeichäsi. Berlw SW.6S, Lindenstrahe 4 abgcgcden ««dm, Sebsfnet von S llhr früh StS . 6 Uhr abend». JlmlH Zentralorgan der fozialdemokratird>en Partei Deutfd>land9. Reüaktloo vvö Cxpeültioo: SM. öS, Linüeastr. Z. fl«n spreche? tlmt Morttzplach» Str. Iiiivo— IUI«?. vorwärts-veriag G.m.b. tz., SM. H8, �inöenfte. Z. Aernsprechrr; Amt Moritzplatz, Nr. 117 SS— 51. mmmmtmmm Am Mitjwochmovgm öoröffeMchde die JRdtt Stdjn«" feinen. Artikel Liebknechts, worin er erklärte, die SvartaknS. fühver seien nicht geflohen«nid der schkirhkiche Drwnych s« ihnen sicher. Gegen Abend wurde einigen WilmerSdorfer Einwohnern bekannt, daß Liebknecht sich bei dem ihm eng befreun- beten Ehspaar Morcusson in der MamchtÄnor Stvasie S3 vufhalte. ES gelang, Liebknecht festzvnehmen und feiner ZWitärpatrvnille zu übergeben., die ihn im Auw zum Stab der Gcmde-Schühen�KcDÄlerie��» doS Eben- Hotel am Zoologischen Garten brachte. Liebknecht soll zunächst geleugnet haben. Karl Liebknecht zu sei». ES wurden jedoch au ihn gerichtete Vriefe bei ihm gefunden und die Wäsche de» Verhafteten trug die Buchstaben K. L. UeberdieL wurde Lickknecht auch don mehuer« Personen zwÄfeSfrei erkannt. DaS bon unS verSfsentkichw Dokmneut, wodurch ek»«uS Liebknecht, Ledebvur und Scholz« bestehender �ievowSonS- cmsschuß" die ZwÜSrvgierlMg abzusetzen und au ihre Stelle >pi treten erklärte, rechtfertigt schon filfe sich allein die Der- Haftung Kgrl LieUnechts._ Die öeutsihe verfaß ung. Glaubensfreiheit«nd Volkssprache gewährleistet. Wie die P. P. N. von gut unterrichteter Seite erfahren, hat da» Kabinett sich in seinen letzten Sitzungen eingehend mit dem Verfassungsentwurf beschäftigt. Staatöielretär Preujs beteiligt« sich an diese» Veratungen in«abgebender Weise. TS soll im grogm und ganzen zu vollkommener llebereinstimnuwg gekommen sei«. Der EtaatesekretSr Preuß ist beauftragt worden, dem so durchberatenen Entwurf die letzte Fonn zu gehen. ES wird für weile Kreise von größter Wichtigkeit sein, zu hören, daß durch die neue Lerfasiung die volle Glaubens- und Be- WifseuSfreiheit gesichert sein wird. Die Ausübung jeder gottesdienstlichen Handlung wird gewährleistet, soweit sie nicht der öffenUichen Ordnung widerspricht. Andererseits darf ntemaud zu einer kirchlichen Handlung gezwungen werden. Auch ist niemand verpflichte, künftighin feine Zugehörigkeit zu einer Religion»« gemeinschaft zu offenbaren; flie Behörden haben nicht mehr da» Recht, danach zu fragen. Selbstverständlich bleiben die einzelne» Religionsgemeinschaften den allgemeinen Gesetzen unterworfen, doch sollen fi« ihre eigenen Angelegenheiten selbständig verwalten. Kein« ReligionSgesevschast soll bevorzugt werden. Die überaus wichtig« Frage der Auseinandersetzung zwischen Staat und Kirche wird den einzelnen deutschen Freistaaten zur Rege- lung überwiesen. Hierfür sollen aber durch ein Reichsgesetz die Grundriste festgesetzt werden. Was die Sicherung der Volkssprache betrifft, so soll künftighin jeder volkssprachliche Bolketril da» Recht haben, seine Mattersprache sowohl beim Unterricht bei der iuueren ver- waltung wie bei der Rechtspfleg« innerhalb der tum ihm bewohnten LandeSteile zn gebrauchen.____ Die Keutsthea Waffenstillstanösunterhänölee in Trier eingetroffen. . Berlin, 15. Januar. An» Trier wird der Telegraphenunion drahtlich gemeldet: Der Sood�rzuz der deutschen Waffenstillstands- k»««isfi»u lief von Kassel kommend, gestern abend gegen 8 Uhr in Trier ei», wohin sich bereit» von Spa an» General von Winterseldt «it einer Reih» von Kommissaren begebe« hatte. I» Gegensatz zu der Einfahrt bei den Drzimberverhandlnnge» erfolgte diesmal die Fahrt der Kommission in die verschieden?« HotolS in»allftrr Freiheit und ohne jede Kcvotmnndung durch die Alliierte». Anch der briefliche, telegraphifchr«nd telephonifchr Verkehr der gesamte» deutschen Delegation unterliegt keiner ve- schrilnkang«ehr. Die ameritanifche Besatzung verhält fich in jeder Beziehung durchaus einwaudfrei. Die abschließende« VorberaMngeu der dentfchea Delegierte» mit ihre« Kommisfiouea habe« sich bi»»ach Mitternacht htazrzogrn. Meöer im alten Haus! Geftem. cm fcem SDoge, an dem drei tapfere Befreier deS .LjorwörtS" in Potsdam feierfich bestattet toirrden. hat die Redaktion«an erfterand wieder ihre Tätigkeit in dem zurück- ervbertea HmeS aufnehmen können. Wurrder'der Wiederher- stellwngSmdöit find dollbmcht toviden. Locher in den Wänden sind dermmiett, ZllhA�e Fenster neu eingesetzt, zerrissene Lei- tungen wiederhergestellt, Maschinen wieder betriebsfähig gemacht worden. Wer uur eis Teil der RSume imd der Ma- schiwM ist wieder in brauchbaren Instand versitzt, die Redaktion ordertet noch immer«nirr den größten Beschränkttwgen imd SchwiersiBchten. ES kmm daher noch einige Tage lang nur eiue AuSgabe deS Blattes täglich hergestellt werden. Bamcn kurzem aber Wird der JBortöärtS' Wied« zwei- njcl täglsih«scheinen. Verlag und Redaktion des„Vorwärts". Da« Schicksal Deutschbshmims. Wien, tä. Januar, fStgener Drahtbericht de».vorwärts'.) Di« gestrigen Ausführungen de« tschechischen Ministerpräsidenten Dr.«Kamarsch über M« Versprechungen der französischen Regierung bezüglich dor Einverleibung Deutschböhmens im Zusammenhang mit den Mineilungen de» StaatSamt» de»»eußeren werden allgemein so aufgefaßt, daß tatsächlich die Entente über das Schicksal Deutsch- böhmen« noch nicht entschieden habe, sondern die Entscheidung da« KrtedenSkangreß überlasten wolle. Die Polengefahr. Amtliche Kriegsberichte. Die«Würffche Lag« in der Oftmari hat sich allmählich ja zu- gespitzt, daß der polnische.Chef de« Stab«»' sich bereit« berufe« fühlt, ein« amtliche» Kriegsbericht von der Posen« Front Hera»«- zngeben. Damit geben die Polen für alle Welt klar srmd deutlich za erkennen, daß sie fich al» t« KriegSznstand« mit de» Deutschen Reich« befindlich betrachtet wisten wollen und fetzen so ihre« jedem Völkerrecht hohuspeechendru vorgehen die Krone auf. Aber nicht genug damit, in ihrem alle« Maß überfleigende» Hoff« gegen da» Deutschtum lassen fi« fich zu Haudluuge« der Grausamkeit hinreiße», die mit anständiger KampsiSweise nicht» gemei« haben und auch nicht mehr durch die Erregung de» Kampfe» entschuldigt werden können, von deutschen Teilnehmern der letzte» Kämpfe um den Lefitz der Stadt Schubtn im Retzediprikt werde« so empörende Einzelheiten über polnische Roheiten mrd Ge- walttätigleiten in Fülle berichtet, daß die deutsche Oeffentlichkeit daran nicht länger stillschweigend vorübergehe« kann. So wurden nach den wechselvollen Kämpfe« um Schubin. als die Stadt am lt. Januar bor überlegenen Streitkräften der Polen geräumt werden mußte, beim Einrücken von diesen deutsch« Frauen und Kinder, die während de» Schießens nicht mehr hatten flüchten können, tu unmenschlicher Weise niedergemacht. Unter Anführung der emheimische» Polen wurde» deutsche Häuser, z. v. da» Hotel Mantheh ausgeraubt und geplündert. Gleiche Ans- schreitungen richteten sich gegen die Juden, von der polnischen Kirche wurde mit Maschinengewehren auf die Deutschen geschossen� Ave diese Vorgänge hat der Bürgermeister von Schubin, Bloch zu Protokoll gegeben. Unter solchen Umständen ist für die Deutschen an die Ausübung ihre» Wahlrecht« in diesen Bezirken nicht zu denken.'_ Rumänien und öie Ruften. Drshungen VratianuS. Wie au» rumänischen Rachrichten hervorgeht, gewinnt der Lnti- semitsSmu» in Rumänien die Oberhand. Der Minister vratianu hat führend« Persönlichkeiten der Juden zu fich berufen»nd fie mit Verhaftung bedroht, wenn sie ihre Agitation für die Gleich- berecht igung der Juden fortsetzen. Sic mußten sich schließ- lich verpflichte� weiter nicht? zu unternehmen, bi« dir Friedens- !ousirenz vorübre wäre, von der Bratiann angcnscheinlich einri, Einfluß zugunsten da Inden befürchtet. Die alliierten Kriegsgefangenen abtransportiert! Berlin, Ib. Jaanar.(TU.) Amtlich. Der Abtransport der alliierte« Kriegögefimgeae» anö Drntschlanb ist, wir der Lorfitzendr der franzöfischen Kommisflru in Spa in der Sitzung der Ge- sangevenkammissio« vom 14. Januar mitteilte, im großen«nd ganzen al« de endet anzusehen. Die Eitz«n»e» der Grfnngenrnlom- «isfioae» könnt-» sonnt an 8 fallen. Der französische Vorfitzend« er- Närtr, er»erde nach Pari»,»ad der englische Vertreter, er werde «ach London»nrückkehren. Roch zu erwartend« größere med Neiner« Rückfrage» würde» wohl a» besten ans fchriftliche» Wege erledigt werden. Deutsch« WaffensttllstandSkommisfio». Während nun die Gefangenen der Entente in ihre Heimat zurückgekehrt sind, ist immer noch nichts über die Heimkunft unserer armen LandSleute zu hören. itifM' deutschnationaie Volkspartei. Wie Pilze nach dem Regen sind nach der Revolution die» neuen Parteien emporgeschossen, aber keine von ihnen hat neue Männer und neue Gedanken mitgebracht, lim nichts Anderes handelt eS sich für sie als um die Fortführung der alten bankrott gewordenen Geschäfte unter einer neuen Firma. So finden wir da? Zentrum als„Christliche Bolkspartei" wieder, die fortschrittliche Volkspartei mit dem linken Flügel der Rationalliberalen firmiert als„Deutsche Demokratische Partei', und wunderlich, selbst die Spartakisten wollen nicht mehr Spartakisten heißen, sondern„Kommunisten". Denselben äußerlichen Nmwandlnngsprozeß haben auch die Konservativen, Frcikonservattven, Alldeutschen, Vaterlands- partetler und schwerinbustriellen Rechtsnationalliberalen'durch- Semacht, sie nennen sich jetzt„Deutschnationale VolkSpartci". sie wissen zu gut, daß sie unter dem alten Ramen keinerlei Aussicht haben, irgendwelche Wahlerfolge zu erzielen, darum haben sie sich zu der Maskerade entschlossen, die aber an ihrem eigentlichen Wesen nichts ändert. Diese Spekulation ans die politische Hnwistenhest und Leichtgläubigkeit muß mißlingen. Jedermann im Deutschen Reiche muß erfahren, daß er konservativ, alldeutsch und reaktionär wählt, wenn er sich dazu entschließt, seine Stimme für die„Deutschnationalc Volkspartei' abzugeben. Man kann die Dreistigkeit jener Nemente nicht genug bewundern,- die jetzt bei den Wahlen die höchsten Ehren- ämter für sich verlangen von demselben Volke, das st« mit ihrer wahnsinnigen und verbrecherischen Politik in so ungeheures Elend gestürzt haben Sie sind es, die den Krieg wollten und bei seinem Ausbruch jubelten:„Nun ist sie da, die langersehnte Stunde.' Sie haben vier Jahre lang daS deutsche Volk durch alle Sümpfe des Betruges ge- schleift, indem sie versicherten, die Aussichten des Krieges seien ausgezeichnet und würden täglich besser. Sie haben durch ihr blödsinniges AnnexionSgeschrei alle Versuche, zu einem einem ehrlichen Ausgleich zu kommen, vereitelt, haben den Verständigungsfrieden, den.Scheidemannsrleden' als Hungersrieden bekämpft. Wenn jetzt die Nationalisten der siegreichen Länder Deutschland zerstückeln, durch Entschädi- gungSlastcn erdrücken, eS so niederwerfen wollen, daß eS nie wieder aufstehen kann, so machen sie damit nur nach, lvaS die Herrschaften don der„Dentschnationaifen Volks- Partei" ihnen vorgemacht haben. Wer hat unS den unbeschränkten N-Bootkrieg gebracht? Und wer hat unS über seine Möglichkeiten und seine tatsächlichen Erfolge jahrelang belogen Wer hat uns gesagt. Amerika denke nicht daran, in den Krieg einzutreten, eS wolle � nur bluffen? Die„Doutschnatiauale Voltspartei" I Wer hat unß, als dann Amerika, durch den il-Boptkrieg geradezu gezwungen, dennoch in den Krieg eintrat, gesagt:„Die Amen- kaner können nicht fliegen, sie können nicht schwimmen, sie werden nicht kommen?" Der frühere preußische Finanz- minister Hergt. heute eine Zierde der„Deutschnationalen Bolls- Partei". Die Elemente, die jetzt in der„Deutschnationalen Volks- Partei" untergekrochen sind, waren die entschiedensten Gegner jeder Erweiterung der Volksrechte. Wenn die jungen Leute, wenn die Frauen jetzt wählen dürfen, wenn die Stadtbewohner jetzt daS gleiche Wahlrecht haben wie die Land- bewohncr, so ist das alles gegen den hartnäckigen Widerstand der„Deutschnationalen DolkSpartei" zustande gekommen. Sie hat mit der preußischen Wahlreform, die der verflossene Kaiser zugestanden hatte, in der niederträchtigsten Weise Schindluder gespielt— und jetzt hat sie die Frechheit, sich um die Stimmen derer zn bewerben, denen sie ihr Bürger- recht vorenthalten wollte l Der Geist, der uns den Haß der ganzen Welt ein- gebracht hat und unter dessen Herrschast vordem neun Zehntel des deutschen Volkes stöhnten, war echter, unverfälschter Gcrst der„Dentschuationalen Volkspattci'. Alles, was barsch. schnoddrig, hochmütig-näselnd zu deutschen Bolk herab sprach. war Geist der„Deutschnationalen Volkspartci". Und die, die das Volk jahrzehntelang entrechtet, getreten, geknufft und gepufft haben, stellen sich jetzt als„Deutschnationalc Volkspartei' mit dem Leierkasten an ihr« Bude, um daS p. t. Wählerpublikum' der deutschen Republik zum Emtritt ein- zuladen. Jetzt find fie außerordentlich volksfreundlich und freiheitlich gesinnt. ES wäre eine wahre Schmach für das deutsche Volk, loenn dieses Manöver irgendwelchen Erfolg hätte. ES ist Hunde- und nicht Menschenart, dem Herrn treu zu sei», von I dem man nMhande�t Korden ist. Diese Herren verdienen keine Mandate, sondern exemplarische Züchtigung durch das deutsche Volk, die ihnen'nur dank dem hochentwickelten Humanitätsgefühl des Volkes erspart geblieben ist. Frühere Revolutionen haben solche Herrschasten ganz anders be- handelt. Wir wollen dig barbarischen Sitten der alten Zeit nicht wieder aufnehmen, wir sind stolz darauf, dast unsere Revo- lutton großmütig gewesen ist. Keinem dieser Schuldbeladenen ist nur ein Haar gekrümmt worden. Sie bewegen sich frei in unserer Mitte, schmieren ihre Zeitungen, in denen sie die Revolution und damit das deutsche Volk beschimpfen und reden in Wählerversammlungcn große Töne.' Sie fühlen sich in unseber Republik so munter wie ein Fisch im Wasser und machen von ihxen Freiheiten reichlich Gebrauch. � Mögen sie es! Wenn nur die Wähler von ihrer Frei- heit, den zu wählen, den sie wollen, den rechten Gebrauch machen l Wenn sie nur wissen, mit wem sie es zu tun haben! Wer einen Wahlvorschlag der„Deutschnationalen Volkspartei" abgibt, der stellt sich damit in Gegensatz zu seinem Volke, das sich seine Freiheit so entsetzlich schwer verdient hat, der reicht den Schuldigen unserer Niederlage den Lorbeer, der belohnt diejenigen, die sich des schwersten Verbrechens an ihrem Volk schuldig gemacht haben. Möge der 19. Januar iür sie der Tag des Volksgcrichts werden. Wenn sie samt und sonders durchfallen, und politisch so erledigt werden, daß kein Hahn mehr nach ihnen kräht, so wird das für alles, was sie an uns gefrevelt haben, nur eine unendlich milde �iihne sein, für das Volk aber ein Akt der Befreiung ans einem Joch, das eS Jahrzehnte knirschend getragen hat. Die Leber-smittdoerforgung Deutschlands. Fach in Trier. Amsterdam, Ist. Januar.(Tel.-Union.) Aus Paris wird gemeldet, der Oberste Kriegsrat hat beschlossen, daß Deutsch- land für die Lebensmittel, welche die ÄLiiertcu liefern sollen, alle seine K a u ff a h r t e i s ch i ff e in dentschen oder nentraleo Häfen für den Transport der Lebensmittel hergeben muß, ohne nach dem Ort der Herkunft der Lebensmittel oder nach dem Bestimmungsort zu fragen. Die deutschen Häfen sollen nicht .besetzt werden.'» Die Frage der militärischen Intervention in Pole« ist verschoben wvrdep. Marschall F o ch hat sich heute nach dem Hauptquartier begeben, um mit der deutschen Abordnung zur Feststellung der Bedingungen für die Lerlängernng des"Waffenstillstandes zu- sammenzntreffen._ Deutschland und Deutfthösterreich. Es ist wohl kein Zuiall, daß die Beschlüsse über die Verleihung des Wahlreckus an die Deulscheu in Oesterreich und an die Deulsch- üstcrreicher in Deutschland rasch auseinander gefolgt sind. Man erblickt darin ein crsreulichcs Zeichen der wachsenden Popularitäi des grotzdeutichen Gedankens und ei» Zeugnis dafür, daß sowohl die deutsche wie die deutschösterreichische Regierung sich auf den Boden des Zusammenschlusses gcstcllr haben. Laßt sis sadlZch nach tzause! Wic«, 15. Januar. lEigener Drahtbericbt des, Vorwärts".) Staatssekretär Dr. Bauer hat dem tschechischen Gesandten Tusar erneur das'Ersuchen übermittelt, der Präsident der Tschechoflowa- kischei! Republik n.üge die Heimkehr der Kriegsgcfaugeney aus Sibirien dadurch fordern, daß die Sperrsront der lschechosklowa- kischen Armee in Nutzland geöffnet wird. Lenin übe? öie Ankunft des Holschewlsmns. Haag, 15. Januar.(Hollandsch NieuwSbureau.) Die.Times" meldet aus Helsingfors, datz Lenin über die Zukunft des Bolsche- tviSyrus allerlei dunkle Voraussagen machte. Er erklärte u. a.: Wir müssen aufpassen, datz die Fehler des vergangenen Jahres nichr wiederholt werden, sonst wird die Folge unser Sturz sein. Dar Wahlkampf zu? ersten� Seutjchen Natwnawersammlung. Der Wahlkampf zur ersten deutschen Nationalversammlung ist in vol�m Ganoe, das politische Leben Deutschlands ist erfüllt ■jon dem Bewußtsein, datz eins der folgenschwersten Ereignisse für Sie Zukunft unseres Landes bevorsteht. Nur einmal noch hat eine ähnliche Erregung in ähnlich unruhigen Zeiten unser Volk be- herrscht; daS war, als im Mai 18 4 8 zu der ersten deutschen Na- tionalversammlung in Frankfurt a. M. gewählt wurde. Die Vorbereitung zu dieser Wahl begann bereits Anfang April, in dem verschiedene„V olkswahlkgmitees" aufgestellt wurden, in denen die Wahl der Wahlmänner besprochen wurde. Das preutzischc Volk wählte nämlich am 1. Mai seine Vertreter, die dann erst wieder die eigentlichen Abgeordneten bestimmten. Ebenso war es in den anderen Staaten. Außerordentlich rege war die Tätig- "dt der politischen Klubs. Die Demokraten beklagten sich über die tlmtriebe der„Konservativen", die durch allerlei Ueberredunas- tünste und Schmeicheleien die Urwähler zu gewinnen snchten, aber auch, die Demokraten verschmäbten kein Mittel, um ihren Gegnern das Wasser abzugraben. Zahllose Plakate bedeckten in schreienden Farben die Mauern der Städte und Dörfer, und auch mit Zei- tungSannoncen wurde nicht gespart, deren Inhalt stark ins Persönliche hinüllerspiielte. Demonstrationen und Aufzüge der erwerbslosen Arbeiter und der Landwehrmänner erfüllten die Straßen. Gerade in den Tagen der Wahlen zwischen dem 1. und 10. Mai kam es in Berlin täglich zu heftigen Zusammenstößen zwischen Arbeitslosen und Arbeitern. Am 8. Mai verjagte ein Trupp Erwerbsloser die bei dem StaatSgefängni? angestellten Arbeiter; an anderen Tagen versammelten sich große Haufen vor dem Polizeipräsidium und verlangten Arbeit. Ebenso fanden große Umzüge statt. Auch durch Flugblätter wurden Aufläufe erregt. Man fürchtete besonders schwere Unruhen für den 1. Mai, den Tag der Wahl. Der Sicher. heitsdienft an diesem Tage wurde, um jeden aufreizenden Charakter zu vermeiden, ausschließlich von den Schülern der Oberklaffen der Gymnasien und Realschulen, von Studenten, Künstlern. und .Handwerkern versehen, die in Bewaffneten Patrouillen durch die die Polizei, stunde vorläufig auf 9Uhr abends festgesetzt. Bremen, den 10. Januar 1919., D« Rat d« VolkSkonrmi ffanate. i Eine weiter« Bekanntmachung besagt; Gleichzeitig mit d« Errichtung d« proletarischen Diktatur hat die revolutionäre Arbeiterschaft Bremens die folgenden Fords» rungen an den Rat d« Vollskomnriffare gerichtet: 1. Die sofortige Vmhängung d«Lorzens«r üb« olle bürg«» lichen Zeitungen Bremens. 2. Di« Kontrolleure d e S gesamten Nachrich» tendiensteS sind Beauftragte deS Rais d« Volkskommissare. S. ES sollen alle bürgerlichen Zeitungen verpflichtet werden. in ihrem redaktionellen Teil Texte, die vom Rat der volkSkom- missirre od« dessen Stellvertretern einlaufen, nnt« allen Umständen und ohne Kommentar aufzunehmen, andernfalls die Zeitungen ihr Erscheinen einstellen' müssen. �'■ Diese Forderung deS vevolutionären bremischen Volkes, hat d« Rät der Volkskommissare z'u ms Beschluß erhoben und seine sofortige Durchführung angewiesen. Bremen, den 10. Januar 1919. Der Rat d« BolkSkommisfariate. Belagerungszustcmd und Standrecht in schärfster Form, daS sind die Mittel, mit denen Spartakus arbeitet, wo er an dar Macht ist. Dieselben Leute und ihre unabhängigen Zu- hälter erheben aber sofort ein wildes Geschrei, wenn die Re» gierung, um das Volk vor solchem Terror einer kleinen Minderhsit zu schützen, zu Maßregeln greift, die hinter den drakonischen Bedingungen der Spartakus-Despoten sehr weit | zurückbleiben! „Das Elend ist hter schauderhaft", schreibt mir die Witwe eine» russischen Hauptmanns, der 1918 in Galizien gefallen ist In de» Straßen der Hauptstadt schleppt sich eine ganze Armee von Bett» lern, von denen ein groß« Teil frühere Offiziere, Ingenieure, Advokaten und Mitglied« d« hohen Aristokratie sind. Man sieht Mann« und Frauen im Kehricht tosthlen, in d« Hoffnung, dort etwas Etzbares zu finden. Es find»«ade zehn Tage, datz wir kein Brot mehr haben. WaS tun? Mein Gott, WaS tu»!,. ,* Notizen. — Leo AronS. Das Ministerium für Wissenschaften und Volksbildung hat beim preußischen StacttSministerin« die Reha» bilitierungdeS früheren, 1900 wegen Bekundung sozialistisch« Gesinnung gematzregeltcn Privatdozenten Dr. Leo AronS von der Berliner Universitär beantragt. Die philosophische. Fakultät d« Universität B«lin hat sernerzeft gegen die Matzregelung kro- testiert und die Rehabilitierung warm befürwortet. In An«ken- nung seiner wissenschaftlichen Verdienste ist Leo AronS kürzlich. Wie Wir schon mitteilte», der Professortitel verliehen Worden. — Peter Alt« nb erg ist in einem Ehrengrabe bez Stadt Wien bestattet Worden, das vom Stadtrat gemäß einem Antrag der sozialdemokratischen Mitglieder genehmigt Wurde. D« Antrag wies darauf hin, daß P. Alten b«gs Werke'.zn einem wertvollen Besitz d« gesamten deuffchen Literatur gehören" und„in alle Kultuxsprachen üb«setzt Wurden". Am Grabe auf dem Zentral- ftiedhof sprach Karl Kraus. Er schloß mit dem Wort aus Goethes Götz: Wehe dem Jahrhundert, das dich von sich stietzl Wehe der Nachkommenschaft, die dich verkennt! — Vorträg«. Ueb« Deutschland» politische Dichtung Wird Julius Bab an der Hnmboldt-Akademie Vor- träge halten. Vorlesungsverzeichnisse und Hörerkarlen sind i» de» Theaterkassen von Tieh, KaufhauS des Westens, Buchhandlungen und Vereinsstellen«Mtlich. — R ichard Strauß hat eine Oper komponiert,„Die Frau ohne Schatten". Sie soll am 1. Oktober in Wien zup Uraufführung kommen.(Warum nickt in Berlin, wo R. Strauß doch künstlerischer Leiter der Oper mit weitgehende» Vollmachte» ist? Durch seine Vielseitigkeit beginnt sich übrigens Strauß selbst zu schaden. D« Münchener Konz«tverein hat darauf verzichte� ihn als Dirigenten zu engagieren.) — Acrztliche Fortbildung. Die Medizinalabteilung des Preußischen Ministeriums des Innern ist im Verein mit dem Zentralkomitee für das ärztliche �FortvildungsWesen aufs eifrigste b-müht. an möglichst zahlreichen Stellen Gelegenheit zur ärztlichen Fortbildung zu schaffen. Beabsichtigt find: für regelrecht im Fri« den approbierte Aerzte Kurse in der Frühdiagnose und Frühbe- Handlung d« übertragbaren Geschlechtskrankheiten unentgeltlich«; Semesterkurse üb« zahlreiche Disziplinen der ärztlichen Wissen- schaff.', Etwa 80 große Krankenhäuser in Preußen hoben sich bereit erklärt, Aerzte, die aus dem Felde heimkehren, für zwei bis drei Monate unter gewissen Vergünstigungen als Volontäre auf" Vollversammlung der Solüatenräte Groß-Serkas. stutrlttsreöe KlawUnöes. yiadibem die Versammlung, die gester» im Sitzungssaal« des Abgeordnetenhauses tagte, einige geschäftliche Angelegenheiten er- ledigt hatte, nahm Stadtkommandant Kl awunde das Wort. Er führte aus: Ich Hab« mein Amt vom Zentralrat und vom Rat der Volksbeaulrragren bekommen. Die Kürze der Zeit, die Notwendig» keit, schnell zu handeln, machte es unmöglich, die Zustimmung der Soldatcnräte einzuholen. So weit es mir möglich war, habe ich in den letzten acht Tagen versucht, Ordnung in Berlin zu schaffen. Das habe ich nur tun können durch Ihre Mithilfe. Ich könnte mein schweres Amt nicht weiterführen, wenn Sie mir nicht Ihr vollstes Vertrauen entgegenbringen. Ich habe dem KriegSministcr erklärt, daß ich mcrn Amt nur unter der Voraussetzung übernehmen kann, wenn die sieben Hamburger Punkte anerkannt werden..Der Kriegsminister hat mir versichert, daß die sieben Hamburger Punkte so bald als möglich durchgeführt werden.— Hinsichtlich der Armee NoSke sind Befürchtungen laut geworden, sie könnte zu g e g e u r e v o l u- tionären Bestrebungen bmmtzt werden. Wer die Vor- gänge der letzten Woche miterlebt hat, muß überzeugt sein, daß diese Befürchtung unbegründet ist. Eine Armee, die zum Schutze des Osten? bestimmt ist, kann man nicht für eine Gegenrevolution verwenden. Aber eine Gegenrevolution würden wir gehabt haben. wenn wir Spartakus noch acht Tage Zeit gelassen hätten. Tie Iln- ordnung wäre dann so gesteigert worden, dass chadurch der Beweis erbracht worden wäre, die Regierung fei nicht imstande, für Ord- nung und Sicherheit zu sorgen.(Lebhafte Zustimmung.) Wie lange die Truppen noch hier bleiben, das hängt davon ab, wenn die Ruhe wieder hergestellt und d>e Nationalversammlung gesichert' ist. So- bald das erfüllt ist, wird die Armee abziehen.— Ein Arbeiter ist zum Stadtkommandanten ernannt. Ich werde nicht zugeben. daß die Rechte, die wir uns erkämpft Höchen, beschnitten werden. (Lebhafter Beifall.) An Stelle C g e S, der in den VollzugSrat gewählt worden ist, wurde R i ch n o w zum ersten Borsitzenden gewählt. Das Kriegsministerium teilt mit, eS habe die Absicht gehabt, die Tagegelder von ö auf 8 M. zu erhöhen, davon fei aber Abstand genommen, weil auS den Rechen der Soldatenräte die Meinung laut geworden fei. daß sie ihr Amtic Organisation der Buchdrucker einen treuen Berater ihrer Interessen, einen prächtige», sympathischen Kollegen, dem daS Wohl der Organisation über alles ging. Der.ABorwärtS*, in dessen Zeitnngssctzerei Albert Faber seit Besteben deS Geschäfts beschäftigt war, verliert in dem Verstorbenen gleichfalls einen treuen und braven Mitarbeiter. Zum Achtstundentag im Friseurgewerbe. Eine Beschränkung der GeschäftSbetriebSzeit auf 8 Stunde» ist nach uns zugehendem Bericht daran gescheitert, daß eS für irgendwelche Regelung der Ladenzeit an einer gesetzlichen Unterlage fehlt. Die Gewerbeordnung versagt hier vollständig. Der Reicks- tag hat zwar den einmütigen Wunsch der Selbständige» und Ge- HTfen des FrisenrgetverbeS ans eine entsprechende Abänderung der Gewerbeordnung anerkannt, doch die alte Regierung fand keine Zeit, den bestehenden Mißstand abzuändern. Gin Uebercinkommen ans freier Grundlage ist bei der mangelhasten Vereinigung der Geschäftsinhaber, trotz ihrer drei Innungen und einer Freien Vereimgung allem in Berlin nicht möglich. Während nun die Arbeiter nicht länger als 8 Stunden beschäftigt werden dürfen, ist der Geschäftsbetrieb an Wochentagen keinerlei gesetzlicher-Beschrän- lang unterworfen, llm so ineh-r sind di« Arbeitgeber darauf be» dacht, die Arbeit Szeft der Gehilsen und Gebilfinnen, insbesondere aber der Lehrlinge nach wie vor ungebührlich miSzudchnen. Unter Ausnützung der großen Zahl arbeitsloser Gehilfen wird vorab in den besseren Geschäften jeder Gehilfe sofort entlassen, der nickt nne bisher 19, 1t Stunden und länger arbeiten will. Auch der nach länger als drei Stunden dauernden Sonntagsarbeit freizugebende Werktagnachmittag in jeder Woche wird den Gehilfen in diesen Ge» schästen vielfach unter Androhung der Entlassung vorenthalten. Dem Verbände der Frchsurgehilfen bleibt nnhtS werter übrig, als gegen die betreffenden Geschäftsinhaber nach voran fgegangener Verwarnung mit Anzeigen vorzugchen. Der Jnteressenverband dar Selbständige» ist zu einer Siege- lung des Ladenschlusses bereit, sobald die notwendige gesetzliche Grundlage gegeben ist, eS ist daher«ine Ergänzung der Getverbe- ordnuug erforderlich, wonach für die in Ladenlokalen betriebenen Getverbe eine gesetzliche Festlegung deS Ladenschlusses an Wochen- ragen ermöglicht wrrd._ Die gewerkschaftliche Ha«dl«ndsgehtlfenveweg»»g hat seit dem Ausbruch der Revcckickio» kräftige Fortschritte gemacht. Die Mügliederzabl deS ZeniralverbalcheS der Handlungsgehilfen hat sich in etwa 2 Monaten verdoppelt. Sie ist von etwa 89 999 auf 69 999 Mitglieder gestiegen. An diesem MitgLederznwachS ist Berlin mit etwa 16999, Haneburg mit etwa 6999, München mit etwa 4999 Neuaufnahmen beteiligt. Aber auch die Mittel- und Kleinstädte habe» an diesem Aufschwung teilgenomrmen. Eo find z. B. neu« Ortsgruppen in Dromberg mit etwa 199, i» Stralsund mit etwa 120 und in Dirschau«nt etwa 90 Mügltedern ack- ftanden._ Der Bnnh technischer BernfSstknde k-ittet um Anfmchme folgen. der Fcststellur�gen: In fast allen großen TageSzeitunaen ist ein ge- meinsamer Aufiuf der deutschnationalen, der deutschen und der chrMchen BdSSpurtef erschiene», llversch�even an iise ZZechnkker. Dieser Aufruf erweckt durch die Anordnungen des SatzeS uttb den, übermäßigen Fettdruck deS BnndcSnnmenS den Eindruck, als ob er von der BundeSlrituna ausginge. DaS ist nicht der Fall. Der Bund ist politisch neutral, wie anS der kleingedruckten Bemerkung in dem genannten Aufruf zu entnehmen ist. Thile. Lima, 13. Januar. In Callas begann«tn Ge» neralstreik, an dem über 39 999 Arbeiter beteiligt find. Die Angestellten der Baumwollspinnereien in Lima sind in einen Sym- pathiestreik getreten, ES kam zu, Ansschrei hingen. parteknachrichten. Emilie Mettcler, die.Gattin unseres unvergeßliche«»Roten Postmeisters'' Julius Motteler, ist nach einer Nachricht, die uns infolge der Wirten erst jetzt erreicht, am ReujahrStag in Leipzig mit ihrem Bruder, Herrn E. Schwarz, einer GaSvergistnng zum Opfer gefallen. Sie war ein« treue Gefährtin ihres Mannes auf allen Wanderfahrten, zu denen ihn der hart« Dienst unserer Sache « der Zeit des Sozicckisiengesetzes zwang, eine gütige Helferin und treue Freundin aller, die mit ihr gleiche Net nick gleiche- Wollen verband. Ungezäbft« Parteigenossen, namentlich die alte. ren, die unveogetzllcheS Erinnern mit dem Hanf« Motteler ver- bindet, werden der trefflichen Frau«in treues Andenken bewahren, Industrie tut) tzanSei. Die Börse. Di« Börse hat infolge der spartaliftischen Umtriebe zehn Tage lang pausiert. Da durch die Niederschlagung bc» Terrors der glatte Verlauf der Wahlen zur Nationalversammlung verbürgt erscheint und sich damit die Aussicht auf«ine endliche Konsolidierung der Verhaltnisse in Deutschland eröffnet, so war die Börse im ganzen trotz der neuen großen Steuern«cht fest veranlagt. Insbesondere SchtffahrtSpapiere gewannen ein ganze Reihe von Prozenten auf die Nachricht hin. daß die deutsche Han- delSflotte zur Beförderung von Lebensmitteln und Rohstoffen bald in Tätigkeit treten soll. Daneben waren auch chemische Werte und sogar RüstnngSwert« höher. Montanwerke erholten sich ebenfalls im Verlaufe der Börse recht kräftig von den anfäng. lichen leichten Wschwächungen. Der Kassamarkt war ebenso wie der Markt der nicht- notierten Werte«cht fest. Der Kaufbeginn war nicht übermäßig dringlich, aber da Angebot völlig fehlte, so genügte schon eine kleine Nachfrage, um die Kurse techl erheblich in die Höhe zu setzen, PatzenHofer konnte nicht notiert werden, weil der Nachfiage kein Angebot gegenüberstand. Such Bankwerte waren gefragt. Di« ReichSbank nahm Kriegsanleihe zum Kurse von 94 Proz. auf. In der nächsten Zeit soll der AufiuchmeknrS um 2 Proz. herabgesetzt werden. Recht fest waren österveichisch-ungartsche Werte, weil man die politische Entwicklung in diesen Länden» dielleicht etwas zu opti- mistisch und ohne Berücksichtigung deS Ungewissen Schicksals der .gemeinsamen" Schuld beurteilt. Ausländische Zahlungsmittel waren ter wesentlichen unvet» ändert. Keine internatwualr Kontrolle der Alliierten über Nohftoff- Aus- und Einfuhr. Der Partfer Korrespondent der„Moming Post" erfährt er? guter Quelle, baß die Alliierte« sich«icht mit der Absicht tragen, ei«« Regierungskontrolle über die Industrie« ihrer Lander aus- znüben. ES sei auch gleichzeitig der Beschlntz gefaßt worden, von einer internationale» Kontrolle der Rshftoff-AuS- und Einfuhr abzusehen. Der Grund dafür liege darin, daß ei» derartizer Neberfluß a» Rohstoffe» vorhandc« sei, daß eine Kontrolle dadurch nnnötig werde, Die BerhLltnisse auf de« Gebiete der Aohlenversorgnug haben sich nach de« letzten Meltningen wiederum in gefahrdrohender Weise verschlechtert. Was an Kohlen aus dem Ruhrbezirk abtransportiert wird,«icht ictnglich für die Versorgung der Eiser.bahnen und Gaswerke«ms. Die Versorgung Süddeuffchlands stockt nach wie vor. Auch in Oberschlesisn ist keine Steigerung der Förderung zu ver- zeichnen. Die Industrie im Osten hat kein« Kohle mehr. In Verlin est di« Zkohlenlage außerordentlich ernst. Die Aufrechterhaltung deS normalen BerfandeS aus dem Lau sitzet Braunksylenrevier nach Berkin ist nicht mehr möglich. Die Versorgung der Industrie ist unregÄmäßig und gewissermaßen zufällig. Gewisse chemische Erzeugnisse, die als Hilfsstoffe fiir«ine ganze Anzahl von Industrien gebraucht werden. Armen nicht mehr hergestellt werden; die Fol- g» müssen sich nach ewiger Zett w sehr fühlkxn« Weis« geltend machen. Die KohI«chi wärt-". Der Kwmnmckcur de» Regiments Potsdam Major v. Stefani widmete den Toten die letzten Worte. Er verwahrt« sich dagegen, daß die Potsdamer nack, Berlin gezogen sei«, nm nur Lorbeer« zu erringen. DaS wäre nicht nötig gewesen nach d« vier Kriegsjahren. Die Soldaten hätten lediglich ihre Pflicht getan, um die Einheit des Reiche» sicherzustellen, die durch d« Bür- gerkrteg gefährdet war. Ehrende Worte widmeten dann noch den Dahingerafften Vertreter der Firma Mosse und des.Vorwärts". Der Hechbahnstreik war bis zum späten Abend deS Mittwoch nicht beendet. Vielflündige Verhandlungen vor dem Gewerbe- gericht hatten nicht zu einer Einigung geführt. Der Wahre Jakob ist erschienen uick gelangt heute zur AuS- gäbe._ Wahlversammlungen. J-banaiethal. Heute 7 Vi Uhr. Restaurant, Frlckrichslr. K). Britz. Heute 7 Vi Uhr, Gemeindeschule.— Morgen 8 Uhr bei Raddatz, Chausssestr. 39. Martendorf-Südende. Morgen, 7VH eUhr, Aula deS Real- ghmnafiumS. Steglitz. Mvrg« 8 Uhr. Lqceum. Rothe nburgfwaße. OberschSneweid«. Heute 7 Uhr. Aula der Hindenbuvgsschule: Beamte nversammlnos._ Achtung, Wähler! Gültig sind nur Stimmzettel, die die ge. schlössen« unveränderte Parteiliste enthalten. Der Prozech gegen de» Kellner vörsch, der seinerzeit die Ver- Haftung von StinneS, Thyssen usw. veranlaßt hatte, wegen wissent- lich falscher Anschuldigung begann gestern von dem Landgericht I, wucke aber zur Einholung einer Auskunft der Bolksbeauftragten über d« Umfang der Amnestie vom 7. Dezember vertagt. Aufruf. Soldaten und Wehrfähige, bereits gedient« Män- ner aller Waffengattungen(Offiziere und Mannschaften) meldet Euch sofort für da» 1. L ande S sch ü tzen ko r p Z (Jnf„ Aar., Arck Pioniere, Funker. Kraftfahrer,. Bedin- g u n g e u: Mobiles Gehalt oder Löhnung für Mannschaft« und all« Dienstgrade. 5 M. Zulage täglich.— 14tügige Kündi- gungSfrist.— Entlassungsgeld.— Entschädigung« deS Feld- vi Das Morgengrauen. Bon Henri Barbusse. MeS daS stellen fie fich �etzt vor, vie fi« sich vorhm ihr Elend vorgestellt haben. Verwünschung« bersten in ihnen, ver- suchen auszichrcchen und möchten in Worten aufgehn. Sie stöhnen: sie schreien. Es hat den Anschein, als möchten fie sich mit aller Anstrengung vom Irrtum und von der Unwissen- Heft befreien, die sie wie der Kot beschmutzt, und als möchten sie endlich den Grund ihrer Strafe erkennen. — Und was dann? rief der eins. — Was dann? wiederholte der andere noch feierlicher. . Der Wind läßt die überschwemmte- Ebene erzittern, pnd indem er die knienden und liegenden Menschenhaufen aufrüttelt, entreißt er ihnen bebend« Worte. — Es wird keinen Krieg mehr geben, schimpft ein Soldat, wenn's kein Deutschland mehr gibt. — Nein, so ist es nicht richtig gesagt! schreft ein anderer. Das genügt noch nicht. Erst wenn d« Geist deS Krieges besiegt sein wird, wird's keinen Krieg mehr geben! Da aber der tobende Wmd seine Worte halb erstickt, hebt er den Kopf und wiederholt, waS er gesagt hatte. — Deutschland und der Militarismus, stottert schnell die Wut eines anderen, das ist dasselbe. Sie haben den Krieg mft Vorbedacht gewollt. Sie sind der Militarismus. — Der Militarismus..., fährt ein Soldat fort. — Was ist Militarismus? fragt eine Stimme. — Es ist... eS ist die brutale Gewalt, die vlötzlich und zu einer gewissen Zcft nisderfährt. ES heißt ein Bandit sein. — jawohl und heute heißt der Militarismus Deutschland. — Ja. aber morgen, wie wird er morgen heißen? — Ich weiß cS nicht, sagt eine Stimme feierlich wie ein Prophet. — Solang der Geist dcS Krieges nicht getötet ist, wird's Kellereien geben, solang die Weltgeschichte geht. — Man muß... Man muß... — Man muß den Krieg auskämpsm! gurgelt die rauhe Stimme eines Körpers, der seit unserem Aufwachen in dem alles verschlingenden Kot zum Steinklotz geworden ist. Man muß!— und der Körper dreht sich schwerfällig mn.— Alles, waS wir haben, müssen wir hergeben, unsere Kraft und unsere Haut, und unsere Herzen und unser ganzes Leben, auch die Freuden, die uns noch übrig blieben! Unser Sklavenlebcn müssen wir mft beiden Händen annehmen! Alles muß ertragen werden, sogar die Ungerechtigkeit, die jetzt regiert, und der Skandal und alle Schweinereien, die man sieht— alles daS, um dem Krieg ein Ende zu setzen, um zu siegen! Aber, wenn ein � derartiges Opfer gebracht werden muß. fügt die unförmige Gestalt verzweifelt hinzu, indem sie sich noch mehr umkehrt, j so ist da« nur, well man für einen Fortschritt kämpft und nicht für ein Land: gegen einen Irrtum und nicht gegen ein Land. — Der Krieg muh getötet werden, sagt der erste, der Krieg muß' in Deutscklands Bauch getötet werden! — Jawohl, meint einer, der wie ein Schößling im Boden eingewurzelt dasaß, allmählich wird'S einem klar, wofür man in den Krieg gezogen ist. — Und doch, murmelt seinerseits der Jäger, der zusammen- gekauert saß, es gibt welche, die sich mit einer anderen Idee j im Schädel schlagen. Ich Hab welche gesehn, junge Kerle, die � sich nicht schlecht über die Suinanftätssedonken lächerlich niach- I ten. Die Hauptsache war für sie die nationale Frage und weiter nichts und der Krieg eine vaterländische Sache: dabei rückt ein jeder das eigne Vaterland ins hellste Licht, und weiter mchts. Und die schlugen sich und schlugen sich tapfer. — Sie sind noch jung, die Keinen Burschen, die du meinst. Jung find fie, mußt ihnen verzeihn. — Man kann schon seine Pflicht tun, ohne recht zu wissen, was man eigentlich tut. — Wahr ist es schon, die Menschen sind verrückt. Das wird man nie oft genug wiederholen können! — Die Chauvinisten, das ist daS Ungeziefer.. knurrt ein Schatten. Dann wiederHollen sie mehrere Male, als ob sie sich daran vorwärtstasteten: — Man muß den Krieg töten. Den Krieg, ihn! Einer von uns. der seinen Kopf im Gerüste seiner Schultern unbeweglich hielt, persteifte sich auf seine Idee: — Das sind alleS leere Sprüche. Ob du dies oder jenes glaubst, ist ganz Wurst! Siegen mußt du, weiter nichts. Aber die andern hatten zu grübeln angefangen. Sie wollten wissen und über die Gegenwart hinausblickcn. Sie bebten und versuchten aus sich selbst eine leuchtende Weisheit und einen Willen zu erzeugen.. Unzusammenhängende Ueberzcugungen wirbellen ihnen im Kopf herum und über ihre Lippen kamen verworrene Glaubens fragmente. ,— Jawohl... Ja... Aber man muß die Dmge ins i Auge fassen... Merchen, mußt immer ans Endresultat denken. 1— Dos Endresultat! In diesem.Kriege Sieger sein, ver- steift sich der Ecksteinmensch, ist das kein Endresultat? Da antworteten zwei Stimmen miteinander; — Nein! •• In diesem Augenblick entstand ein dumpfer Lärm. Schreie fuhren auf und ein Schaudern überkam uns.� Eine ganze Lehmwand hatte sich vom Hügel, an dem wir durcheinander angelehnt waren, losgelöst uiid deckte mitten unter uns eine Leiche, auf, die mft gestreckten Beinen auf dem Boden saß. Pom Erdrutsch barst oben am Hügel etne Erdfalte, m der sich dos Wasser angesammelt hatte: ein Wasserfall ergoß sich über die Leiche und spülte sie, während wir herumhockten und zuschauten... — Er hat ein ganz schwarzes Gesicht! schne einer. — Was ist das für ein Gesicht? fragte ein andrer mft bebender Stimme... � Die eS noch konnten, krochen wie Kröten im Kreise heran. DaS Gesicht stand wie ein Relief an der Wand, die der Erdrutsch bloßgelegt hatte, aber man konnte seine Züge nicht mehr er- kennen..„„rL. — Sein Geficht! DaS ist gar nicht fem Gesicht! An Stelle des Antlitzes entdeckte man einen- Haarschopf. .Dann bemerkte man, daß dieser scheinbar sitzende Leichnam geknickt und im Kreuz gebrochen war. Wir betrachteten m schrecklichem Schweigen den senkrechten Rücken, den uns diese ausgerenkten Ueberreste zukehrten, diesen hängenden und nach vorn gebogenen Ann und die beiden Beine, die auf dem Boden ausgestreckt waren und ihre Fußspitzen in der weichen Erde stützten. Dann begann die Diskussion angesichts dieses grauenhaften Schläfers von neuem. Dabei schrien sie wütend, als od der Tote lauschte. — Nein! der Sieg ist kem Resultat, nicht sie, sondern den Krieg muß man erwischen. — Hast du's denn noch nicht verstanden, daß man erst mit diesem Krieg aufräumen muß? Wenn das verschoben werden soll, dann nützt alles, was bis jetzt gemacht worden ist, rein uicktv. Schau her. es nützt nichts. Die zwei oder drei oder noch«ehr Jahre, die ganze Katastrophe«8t für die Katz. (F«ti. solgt.) Ifiax-i. Möglichst flirtfonn mck sonstige MMSrststcke«iib�n. gen. Höchste Eile tut not! Meldestelle: Joachims- thaer Str. 36 am Bahnhof Zoo. 1. Landes-Schützcn-Korps, O. U. Dahlewitz. 2. Werbebureau Kazerne des 2. Garde-Doagoner-Reg., Belle- alliance-Straße. Dr. Erich Drach, Lektor an der Universität Berlin, stellt fest, daß er mit dem spartalistischen Tageblatt-Kommandeur nicht identisch ist. Die Freiwilligen-Zentrale der Garde-Kavallerie-Schütze«- Division befindet sich von heute ab nicht mehr in Dahlem, sondern im Aguarium am Zoo._ Berliner Lehensmittel. Die Auflegung neuer Fleischkundenvcrzeichnisse iu Berlin kann erst vom 15. bis 13. Januar erfolgen. Zeugenaufruf. Am Sonntag, den 5. Januar 1319, vormittags i4l1 Uhr, stürzte beim Aufsteigen auf einen Straßenbahnwagen der Linie 54 eine junge Dame an der Haltestelle Fehrbelliner Straße, Ecke Schönhauser Allee, ab. Passanten, die den Vorfall beobachtet haben, bitte ich dringend um ihre Adresse. Erwin Danziger, Berlin NO. 113, Schidelbeiner Straße 23. Eine öffentliche Jugendversammlung findet morgen, Freitag abend 8 Uhr. in WilleS Festsälen, Sebastianstr. 39, statt. Vortrag de? Redakteurs D o m n i ck: Jugend und Revolution. �-rauenversammlungen in Charlottenbnrq. Morgen, Freitag abend 7 Uhr: Königin-Luise-Schule, Danckel- mannstr. 28.— 33. Gemeindeschule, Wiebcstr. 53/58 sEing. Neues :).— 88. Temeludeschute, Haller Str. 8/4.— L Gemeinde- schule, Pestalozzistr. 83/33.— Hindenbur g-Reals chule, Guericke- straße 32.— 16. Gemeindeschule, Sprecstr. 29.— Gemeindeschule BleMrcustr. 43._ Hroß-Ser�ine? Partewachrichten. Zur I�ugblattverbrsitung. Die Parteigenossen treffen sich heute und an den folgenden Tagen zur Flugblativerbreitung in folgenden Lokalen, geordnet nach den Abteilungen von 1— 43: R e g u l, Bischofstr. 12, Ecke Neuer Markt.— Schirm, Charlottenstr. 7/8.— Schultheiß, Lützowsir. 27.— Schneider, Wintecfeldtstr. 8.— Keufner. Hagelberger Str. 23u.— S ch u I d t, Mariendorfer Str. 5.— Portmann, Blücherstr. 61.— Rode, Dieffenbachstr. 36.— Schultz, Adalbertstr. 4.— Daus, Lausitzer Str. 46.— Nikolai, Oppelner Str. 6.— Weisser, Wrangelstr. 22.— G o n e l l, Prinzenstr. 88.— Simon, Michaelkirchplatz 13.— KI. Gewerkschaftshaus. Elisabethstr. 11.— S ch u cke r t, Rüdersdorfer Str 3.— W i l h e I m, Hohcnloheftr. 3.— C h m i e- l e w s k i, Gubener Str. 45.— P i st o r, Schreinerstr. 7.— Schultz, Frankfurter Allee 831.— Weber, Ebertystr. 45.— Bauer, Große Frankfurter Str. 1.— Gott, Bardelsbenstr� Ecke Kniprodestr.— Zucht, Jmmanuelkirchstr. 13.— Rock, Neue Königstr. 24.— Drescher, Rückerstr. 5, Ecke Linienstraße. — D o b r oh la w, Swinemünder Str. 11.— H u t h m a n n, Marienburger Str. 1.— Burg, Prenzlauer Allee 183.— Setzfet, Tarmen-Sykva-Str. S.— Goldschmidt, Stol- pische Str. 36.— Korn, Gleimstr. 10.— Hoffmann, Swinemünder Str. 47.— Goldbach, Mnetaplatz 7.— B a th k e, Ackerstr. 81.— Heys«, Boyenstr. 19.— H ü b ne r, Wilsnacker Str. 34.— Kroß, Werftstr. 4.— K leiner t, Levetzowftr. 21. — Lange, Wiclefstr. 45.— Bauer, Mrkenftr. 28a.— Voigt, — Sprengelstr. 17.— Mey er, Pankstr. 82.— K e r f i n, Pank- straße 63.— Pose, Koloniestr. 15.— Fuchs, Weddingstr. 5.— LewandowSkh, See str. 134.— Polzin, M üllerftr. 131. Abteilung 17. In der Schul-Turnhalle H o h e n l o h e st r. 11, Freitag, den 17. Januar, aoends�7i4 Uhr, Volksvers amm. l u n g. Referent Dr. Halpert.(Siehe Inserat.) Schöncberg. Heute Flugblattverbreitun g. Treff. Punkt bei Obst, Marthia-LuHer-Str. 63, von nachmittags 5 Uhr ab. Neukölln. Heute, Donnerstag abend 8 Uhr, in den ve- kannten Lokalen Extrazahlabend.— Am Sonnabend- Abend von 5 Uhr an Flugblattverbreitung von den Zahlabendlokalen aus. Treptow-Baumschulenweg. Heute abend 6 Uhr Flugblatt- Verbreitung von folgenden Äkalcn: Treptow: Liebs, Grätz-, Ecke Louchestraße. Baumfchulenweg: Erbe, Baumschulenftr. 14, Haß. Baumschulenstr. 72. Lichtenberg. Freitag nachmittag Flugblattverbrei- t u n g von den bekannten Lokalen. Kein Mitglied darf fehlen. AdlcrShof. Freitag Flugblativerbr eitung! Treffpunkt abends zwischen 6 und 7 Uhr bei Feyerstein, Bismarck- straße 82. Wahlhelfer melden sich ebenda. 12.[ar.uar fiel betden Unruhen durch eine verirrte Kugel der Leiter der Kriminalabteilung des Charlottenburger Sicherheitsdiens'es Herr Dr. Dsmried Licht. Wir verlieren in dem Dahingeschiedenen einen äuBerst tüchtigen. Kameraden, der sich durch seine strenge t fiichterfüllung, verbun den mit liebenswürdigem, oltencm Wesen, dauerndes Andenken gesichert hat. Der Polizeipräsident Richter. Am 12, Januar verstarb an den Folgen einer Verwundung, die er im pienste des Vaterlandes erlitten hatte, unser lieber Abteilungsleiter eerr Dr. Heinrich Licht. Wir verlieren In dem so früh Dahingeschiedenen einen treuen K meraden und guten Freund, dessen Andenken wir jederzeit in Ehren halten werden. Die Kriminalabteilung des Sicherheitsdienstes Polizeipräsidium Cbarlottenburg. mroa Am 12. Januar 191-9 wurde unser lieber Kamerad und eiitiger Mitai heiter aerr Dr. Heinrich Lieht Ldtor der Kriminnfabteiluns des SlcherhcUs- dleaates Cbarlottenburg bei der Aufrechterhallung der Ordnung auf den ■traüen durch eine abgtyrte Kugel jäh aus dem Leben fferissen In der ganzen Zelt seiner Tätigkeit hat er sich durch seine aufopfernde Tätigkeit das Vertrauen und die Freundschaft seiner Kameraden und Mitarbeiter erworben..'..., Sein plötzliches Hinscheiden hlnterlMt eine unausfüllbare Lücke in unseren Reihen. Stets werden wir uns seiner ais eines unserer Besten erinnern. Für die Kameraden- des Slcherbeltsdiensfes Polizeiprisidium Charlotteaöurg Die Leitung: Miersch. freie Curnertchaft ricuhäiln-BrUz. (SlHolicb des Arbeiter- Stttnecbunbes.) Nacarof. Am 11. d. M. otrflotbj unfer Mitgiied, der Turn- 1 gcnofTc ll. cSMML!.! Ehre seinem Andenken![ Am©ennabenb, ben I 13. b. SDL, nachmittag«| < 1 Uhr. findet die BeiseZung I ! der Äsche nnsere» t>er-\ j starb enen Turngenassen fiüti JJffiüe auf dem Neuküllner Fried- haf, Rubawer Straße, statt. Ehre seinem Andenken l Tie Mitglieder beteiligen sich in Turnüeibung. I I&VIZ Der Vorstand. tM«..fi«Brw«mal Verein der Frei- j denker_ | Sitz Berlin Gegr. 1905. ffiefdiäftsftcGe: I Hermann Müller, NW 23, SuLhaaener Straße 15. , Am i. b. M. verstarb unser \ Mitglied, der Maler Asx Lrsssem Bieabarf. Ferner verstarb unser ! Miiglleb, der Hetz« (Robert Fleischer Spanbau. Ehr« ihrem Andenken I ( 299/20 Der Vorstand. Vcrbaiid der Schneider, Schneiderinnen und rdäschearlieUerinnen DeuUcöl-filiate Berlin, Sebastsanstr. 37—38. Itnchruf. Unseren Mitgliedern hiermit zur Aenntnw, baß der Kallege lZeiMüti LküiiiZiSlll! (geb. 1. 3. 1566) am 9. Januar er. verstorben(st. 103/9 Die Ortaneroaltmig. Zentralverhand der j Steinarbeiter Deuitchl. Zahlstelle Berlin. 1 Den Mitgliebern jur Nachricht, daßunserjkallege, [ der Eteinmeß Gustav Müller cm U. Januar gestarben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Donnerstag, 16. Ja- tmar, nachmittags 2 Uhr, aon der Leicheithalle des Demeinbe-Friebhafe» Neu- liilln, Marienbatfer Weg, aus statt. 172,9 Rege Beteiligung erwartet Di« Ortsverwaltung. Hiermit allen die trau- rige RachrichL baß mein lieber Mann, Sahn,«ruber u. Schwager, der Mechaniker Htalter Hasser (Neukölln, liaiser-Frtedrtch. straße 78' seinen schweren i gen vom letzten Krieg«. ! kampstage im Berewalaza- i tett Karlsruhe erlegen tst. Um stille« Andenken bitten I Wwe. Hauser nebstÄlnbem Jakob Hauser als Bater Familie Qütte 875b ! Familie Schultheis, 1 Neuköhn, 14. Januar ISIS. Am S. Januar fiel beim Angriff aus das Massehaus unser lieber Kamerad, der stellvertreienbe Kompagnie- filhrer, Sergeant Stetsü Hlsswg im blühende» Atter von 32 Jahren, nachdem er t'/i Jahre lang im Felde treu seine Pflicht getan hatte. Wir alle verlieren in ihm einen Kameraden, der durch sein liebeitswürdiges, heiteres und kameradschast- lidies Wesen uns unver- e bleiben wird. amen der 4. Komp. tlik. Soldatenwehe, Depot 6. Sans Flatau. Komp.. Führer. Fxlstenz. Selbständigkeit erlangen Sit ahne Kapital. Verlangen Sie Erattaprospekt Berlin SW 68, Pastsach 7.[784» Nachruf. Am 9. Iannar verstarb nach langer Krankheit unser lieber Mttarbetter, der Schriftsetzer widert Puder. Der Verstorbene wah drei Jahrzehnte an der Herstellung unserer Zeitung tätig und hat stch in hohem Maße durch treue Pflichterfüllung die Achtung der Eeschastsleitung erwarben. Für das Personal war der Verfiarbene als Obmann des Betriebes ein gewissenhafter Bertreter seiner Interessen. Ehre fpineeo Knbccfeul Die Beerdigung hat am Montag auf dem De- mewbe-Fricdhos w Steglitz stattgefunden. vi« LescdSlisIelluog und das Persoiuil der..Vorwärts"-Druckcrei. Gaul-, Blasen-, Frauenleiden tp. Quecksi!bMo Ein«pritz), Siut-, S�pbllss Behandlune na cd d. neuest, j ._____________, wissenscheftlich. Methoden.| Urinuntcrsuchungeni ohne Lern las! örunx. Auikl Brosch. No. X disk. versah. M. I.S0 iNachn,). Spezialarzt Dr. med Hollaender, BERLIN W 3, Leipziger Str. 108. Fernsp Zcntr. 9371 HAHBURQ, Cclonnad cn 26. TSglich II— 1. ,1-1 Sonrta« II— I 1 11 L* i rüc Gsschlettilalsibeu jeder Att bei Männern und Frauen , Äusiiüssä a-d*" spez. veraltete Leiden-�9SjS Syphilis, |(elektr. üurci-'c-icht.), Blasen-, Nieren L, ohne ßentisstörung, 1 Ostheim, Jüts SchSniiaiiser Str. 35 An unsere Mitbürgers Die llnterzeitbneten rufen daS deutsche Voll ohne llnlerschied der Parlet auf, für die Wiedererlangung unseres Kolonialbesitzes im Friedensschluß«inzutrelen I In Punkl 5 seiner bekannten 14 Punkte ist Präsident Wilson für eine gerechte Regelung der kolonialen Besitzansprüche der Kultürstaaten eincietreten. Dieser Forderung haben sich unsere Gegner angeschlossen. Denn desbalb auS dem Zuiammcnbruch Deutichlands in kolontaler Hinsicht etwas gerettet welden soll und muß,.so gilt es iür das ganze deutsche Volk, die Stimme zu erheben. DaS Gesvenst einer Millionenauswandernng pocht an Deutschlands Toren. Industrie, Handwerk, Haushalt und Landwirtjchafl warten mit Sehnsucht auf die überseeischen Rohstoffe. Soll Deutschland alleine davon au-Zgeickilosseti sein, mitzuwirken an der. Erschließung der überseeischen WirtschaflSmögtichkeilen? Soll Deutschland alleine die Möglichkeit vorenthalten bleiben, stch aui eigenem Grund und Boden zu schaffen, was es bedarf? 4/11 Kolonialbesitz bedeutet Rohstoffe, Rohstoffe bedeuten Arbeitsmöglichkeit! Arbeitsmöglidfieit bedeutet Eicbetbeit für uns und unser« Kinder I Arbeiter in Stadt und Land, Landwirte, Kaufleute, Industrielle, Hausfrauen, tretet deshalb in Partei und Presse für die Wiedererlangung unserer gereckiten kolonialen Ansprüche im FriedenSichluß ein! Laßt nicht nach, immer wieder Eure Stimme zu erheben I Fordert, daß auch Deutschland da» erhält, woraus es berechtigten Anspruch hat! Was uns jetzt verloren geht, bleibt uns für immer verloren! Ed. Acheli?(Bremen). Professor Dr. Bon»(München). Professor Hans Delbrück(Berlin). EtaalS- iekrelar o. D. Dr. Dernburg(Berlin) Professor Dr. E. Francke«Berlin), stieichsdankbeamter Otto GieSler(Berlin). Unteistaatsiekrelär GicsbcrtS(Berlin). Lene Haasc�Bnudevin(Spandau). Gouverneur a.D. Dr. Hahl(Berlin). Tireklor Fr. Hupseld(Berlin). I. Kalisti(Berlin). Bezirksamimann a. D. Dr. Karsicdt«Steglitz). Kranold(Chemnitz). Dr. Paul Lensch, M. d. R.(Berlin). Geh. Hofroi Prof. Dr. Hans Meyer(Leipzig). Voltsbeauiiragier G. Noöte(Berlin). Gouverneur a. D. Frhr. v. Rechen- berg, M. d. R.(Berlin). LegationSrai Frbr. v. Richthofea, M. d. R.(Berlin). Dr. Paul Rohrdach(Beilin). Konieradmirak z. D. Strauch(Berlinl. Gouverneur a. D. Admirol v. Truppel(Berlin). Konsul a. D. E. Bohsen(Berlin). Professor Dr. Otto Warburg(Berlin). C. Woerma«»«Hamburg). RegierungSrai Zache(Hamburg). Zuschriften an BezirkSamtmann a. D. Dr. Karsicdt, Berlin- Steglitz, Stindestr. 4. DEVTÄCME rWT JCUEHTHEXUEl ÖERLirf vr»i ed man ecajrl ufbr 45-4 fiTEBraßUEmottO.'edßftZENT.-SOJF* AWMi!r!'S?l?W. ist das sianuar-Programtn bei Kabaretts Z i e t t a (Equitablc-Paldst, Friedrichür. 59160 Ecke Leipziger Straße, wo eine Reihe neuer vorzüglicher' tum lräiie dem Publikum in dieser schweren Zeit angen bme Zcrilreutinz verschaffte. An der Spitze der Künstlerichar klebt jetzt wieder Otto Rcutter, dieser unübertreffliche, un- erreichbare Meiner des Humoi-Z. dcZ Bitzes und der scharfen Ironie. Er bringt seibilneritändlich wieder ganz Neues, aus der Zett. aus dem Tag gcboli, wie immer im Wort ein lebendiger Zeiiidiegel, in dem Ernstes und Heiteres mit starkem Humor de ruchtct wirb. Brausender, gar nitbt enden wollender Beiiall begleitet �uch jeden seiner Vorträge.— E ue sehr intcrejsanle Erstbciuung aus dem Podium dcS KaborcNS ist Eile«R a r e l!, rine Opernsängerin von wahrer Meiilerschait im Kunst- gcsange und mit einer Stimme begab!, die ebcnio durch ihre Schönheit, wie durch Umfang und Höbe in Verwunderung setzt. Ihre Äiedergabc von gro-en Opetnarien und Geiangewalierv bilden geradezu ctu Eniznck-.-n sür die Zul'vrer.— Ungemein unielbostend ist ein Siönfttct besonderer Art. ein Modelleur, fcc: sich M c r u e s nennt, und der mir wadier Zaubcrgeichwiudigkc'.t charaklelistitche Kopie von Periöniichlcsten, die jetzt im Bordergiuud der Ereianiffe sleden, in Ton modelltert. Die Aehnlichleil der Kimstprodvlte mit den lebendigen Pzysiogna-uien ist ganz überraschend.— Eine vorzügliche, starke Zugkraft hat das Kabarett Ztclka jür den'-miat Janua in der bekanulen und sebr beliebten Patodistw Erna K o i ch e I gewonnen, deren lustige Vorträge das Publitum in heilcrste Stimmung versetzen.— Und sehr guie fröhliche Laune verdrcilet um sich der Komiker W o! n. Scheele, der mit«einen ungemein»i ostigen, über- müligen Kupiets schallendes, herzlich- lustiges Sachen dervorrusi.— Durch Grazie und>chars polnlierten Vortrag seffelt Ines Pastcur, eine Künstlerin, die mit charallcriäercndem Gesang und meiobramaiischer Soloizene das Pubiiiuin unterhält. tzntercffaiites und«ehr-sehenswertes gibt es im Kaffee Zieika. aber auch ini.Tanzjaai der ersten Elage. Da treten zwischen den von den Ballettmeistern der großen Oper, der tönigl. Tänzer W i ch m a n n und von P a ff u e t geiciteien Balliänzen, K u n«st t ä n z e r auf, deren Darbietungen ungemein anziehend und an- rlgcnd find. Da ist ein Paar: Scws ie und Palat, sie tanzen eüien Phanlasielanz, einen Tango und emen Foxlrot mit einer Bollendung und einem Äuswat d von Kunit und Anmut, die daS Auge entzücken. Ebenso auch ein anderes Kunsitänzerpaar: G e r d i und Gerd, die einen Boston und einen Naig ttme mtt nicht zu übet treffendem Können zum Besten gellen,— Für das tanzlustige Publikum ebenso i n t e r e s s a n: wie lehrreich sind die Tänze des Tänztrsaates Kurt o. P a q u e t und L 4 o n. das in ganz m u st e r- gülliger Weise bciiebie und moderne Tänze v-r- führt, borlanzt, wie sie voin Publikum aus Bällen getanzt werden, d. h. getanzt weiden ioien und müßten. Die tanzlustige Weil findet al«o llier glänzende Borbilder sür de Kunst, moderne Tänze richtig mtt voller Anmnl und Schönheil auf- zusührrn._ 63-11 Jeder sichere sißit zeitig für ein Eigenheim � Baustellen I Leinde Beiligensse, am■ Bahnh. als besl£ Anlage für Ersparnisse mit nur izmko 500,- � Amahlung und vierteljährlicher Abzahlung von ESk. 100— � CamDse- u. Kärtoffelbau, eigena Viehhaltung verbiliipt) das Wohnen und schafft Freuds und Gssundheit! Auskünfte und Plä«e durch; Barte Mmm,'rriedrichtr' 171 111 Tel Zentrum 10046—' an Ort u. Stehe durch Hemmsnn, Ji.eiwc"/ I.. j SE«3PI Wagstonbeschläge aller Att übernimmt zu schneller Liefrttmz 722D' V. Lkettt ö.-L., Nt. UsgFMdLll. tAcvclsdcrK i. W. Beschläge für 15 Tonnen Lastwagen vom Lager lieserbar. »ß» SpeÄstdedsuSiuux--tz' ««m EeWechls-, Seill- v. AMiS-Z seber Art. bei Männern unb Frauen, spez. ucrolfefc(chronische) Harnteidett u.«nBfiösia. nerv. Schwäche Je, Syphilis. (bheiitch. gaw- aneeo.■aHrtnt-leriuchttng. 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Thalla-Tbeater Jh'r: PoSiiisclißWirtse&alt. Sonnab. SV. Uc Rotkäppchen. Th. am Koflendorfijlat« 3 Uhr. Lohergrln(Oner). 7 uhr= Cer Juxliaron._ Tlieate-r des Wefttent 7v.u. Die iusüie WilwB. Sonnab. 4 U.: Aschenbrödel. WalJner-Tfceater 71/« uhr: ßpai ßgfeesiems. Stg. 3 U.(5: traf Habenichts. Skandinavia fiermaun Webling-.lohn May-tn�sn-cd Dlrcksea- str. 26'27( BeganSSer( Bahnhat und das Ri e s e iisJPro gr am m. Tanz-Palast Rhemische Wisizerlauben." TägSsch gpoßsp OaiS. Ball-Orchester: Heina Sehmidt. Theater Dir.: James Klein Friedrichstr. 218. M,P9LLQ J'A Sonntag« 3�/z Persönliches Auftreten des weit- E TO ftj« Äwifbept Derselbe dirigiert seine eigenen neuen Kompositionen bei verstärktem Moastre- Orcnescer. Komponist der„Polnischen Winschalf—„Keuschen Susanne"— „Puppchen"—„Kino-Königin" usw. Eis Iraalstpasis, lit Licie Bialiüsr. Da» Rktsef.Sowie das übrige Die I große Variete- Welt-Sensation t Programm. — Tü Ära?! Sonntags J1;, Uhr jcd. Erwachs. 1 Kind frei. 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SMeMMe Min SnWSüSS. M At Wvtwr Wi SWWkI«. Am Tonlierstag, den IL. Jaunar, abends& Uhr, findet Im Lokal„Zum Hcidctrug", Nonnendamm 8», eine Okft«!iilht loltottfiiralung statt. Thema: Ans zur Nationalversammlung. Referent: Kandidat Hermann Müller, Berlin. Männer und Frauen, erscheint zu der Versammlung! mia Ser DtM mMu'tßl WWWWWe KNMMKs. TidiÄrJapseureS Freitag, den 17. Januar, abends 7V* Uhr: StMlW IMMüSei W: Schwarzer Adler, Schoneberg, Handtstr. III. Aula der 38. Gemeinde schule, Berlin, Kraulstr. 43. EophicN'NealgymnasillM, Berlin, Steiostr. 32/31. Thema: m im\ln in ttr Mk!kU!oelsvNit!lM. Rcd»er: Herrcaan CiiOsit'ann. Offo Schiocigcr. Heinrich aoastuarc. wsrnec Geue-l. Hecwar.»»eiuobery. Iranz Ukcwo, ft-t! SchUliitr, Techniker, Ingenieure erscheint in Maasen! Der prnpagnada.Anoschad. «MM« VesUüililiniskkleüc llerlin v II. 5!t, liniezisti'. tZ— SZ C«!.häit-ze!i von v— I und vo» i— 7 Lhr. ScStwbn: Amt Norden ISö, 12o9, tSS?, STlfc Heute Donnerstag, den 16. Janant 1919, abend» Vit Ahr: der Mechaniker, Uhrmacher» Optiker Im Gs-n-rcschas'shauo. wr.A«lus-r l». San! ll. Da es sich um s-hr wichtige Fr-grn handelt, so«uss jeder Betriev vertreten sein 1�5/2 MitgN-dobuch und DertrlwensmSnnerlnrt, legitimiert. .Ohne diese kein Sinlatz.'*#)& vl- ortosermnNui-.g. Heute Donnerstag, den 16. Januar 1919, abends 7 Ahr: ZWKM-MKÄIlllS aller in den Schwarzblech-, Eisenmöbel-«nd Möbelschloszbetrieven beschäftigten Kollegen und Kolleginnen. Tn g e»° r dnung: l. vao Eroebnio der verbnndwunen zu« KoNottto- »ertrax,. 2. DIskusfioiu 2. Meamaff! de» Brauchen- vertreier»«ud»er«gilaNvnstvmrcisston.*.«er- schirdrues. Zablrelche» und pflirttlichr,«tfchdnen wirb erw-rtet. Vi« tZrtüverwaltuug. NM� S UMD m M «tkitn« L« lZMW«. Countaz, den 2. Februar,»ormittagZ 10 Uhr, bei Wilke, Scbastianstr. 89: General- Versa, nmlung. Tag-»ordnung: s. Jahresbericht des erste» kasstcrers. de»«orstandrs und UufitchiST,;!-.». 2. Ersaxwoh! des Lorfiandes, ersten Kassierer». ,, oeitcn Borfihende� zweier Beistster»nd dreier Srsassmärraer. 2. Innere K-ssenangelegenheiten, darunter Beschluhinstnng Uder das istudlitatievsorgan der Kasse. Die Bersamuilung wird piinktiich eriissnet.— Mitgliedsbuch legitimiert. Ui/Z»* _______ Vee»orsternd. I. A.: H. Mchle Freitag, den 1�. Januar, abends 6'/, Uhr, im Lustgarten(Nationatgalerie): Tagesordnung: DM yslkei tölihiev ssn 19. 3anast? Netner:»Urt»s chit«st!!ch Kehlen- und Uuisatzsteu» erhZht, und zwar angefangen init' dm Dezember/Jana ar-Acchnnngm, die !ui Aedruar zu: Einziehung gelangen. Der Preis stir LUlnzgasmcsserga» erhiiht sich dt» weit er e» .auf A P>.«ins6)lietzli. Max Madseu. sör ZMK'SeeskNlj. Misttenölllg. Nevkögk. Schövederg. MiMsüvri: 1. Staatssekretär a. D. Dr. Bernhard Dernbnrg. 2. Hauptschristleiter Otto Mnschke, 8. Frau Elly Henß-Knapp. 4. Brivatangest. E. Rich: Schubert st. Seaieiudevorfteher Gast. Most.: k. Äakoviotlvsübrer Ernst Gränvri. 7. Buchdrucker Vax Rotz. 8. Frau Regina Denisch O. Stadtverordneter Ärchitckt Äar> Weuzke. TWD WMg Einladung zur »rd. Generalversammlg. der MSttei-GmßNsiZafl nberli!�. eingetragene Denossenschaft mit deschcäirner Gattung, am Sanntag. den W. Januar ISIS, stn Krntar d. Bitck:rel-Senossen- schast, Berlin, Urbanstrahe 70a. Tagesordnung: 1. S»ftäst»d«richt und Bericht dos AussiÄtsrata. 2. Diskussion. L. Neuwahl des Borstandro und Aufsichtsrate», t. Ler- fchiedöncs. 106/12 vor Vorstand, m ANIHoln»»aas«. lOltijffim wiibffrg. Aufruf. We öfi' !, Mkel riMStlff«« KkEWttkl,...... a. vmygsttzl. iBeseitsi? z« Wh. gu der am Slffnslog, da» 21. Zdanoff 1810, ffhend» 8 Uhr. im Rassenlo'.il, Mllng- straße St, vorn ll, stattsindenden außerordentlichen ZAuSschuß-Sitzung werden die Derren Arbeitnehmer und»assenmitglledrr»in- geladnv 27V12 Tageoordnnng: l. Antrag dr» Borst and e» auf I U. Abs. I bändirung).> Abänderung de» dec Sndnng siu. 2. verschieden«». Anfrugrn und Beschwerden. welche die Slnstcht in die Alten der Kasse erforderlich machen, sind spätestens bi« zun, l«.Zn> Miar im Kasienlokal schrlstlich Zai Uiiterstützmog der Kommandantur heben wir es öber- nommen,«ur Voniflegung der• in den letzten K&raplen Verwundeten and mar Versorgung der in Berlin für Ruhe und Ordnung«orgenden Truppen in großem Maßrtabe Liebesgaben und die dazu notwendigen Geldmittel zu sonuaeln. Wer dankbar kt für die Wiederherstellung der Ordnung und wer helfen will all den braven Männern ihre schwere Aufgabe durch Darreichung von Lieboegaben, Zusatznahrung und Barchbarem su erleiohtorn, der beweise ea durch die Tat"und Offne freigebig seine Hand! Uoldspenden erbeten an Deatscbe Bank, Oepositenkosse A, HanerstraSe, auf Konto; Spende für Deniscbe SohUienlielii« und Posisclieckkonto Berlin MW 7, Nr. 29482. lilcbesgaben nehmen entgegen die Soldatenheime: Potsdamer Str la(früheres Oafd la) Joachimethaler Str. W(früheres Cafe Josty) Eiohendorffstr. 11(Nordischer Hof) Koppanstr. ß lOltzli Diroksenetr, 09 Friedrichs tr. 80 Alt-Moabit 183 Kaisar-hViedrich-Ste. 83 KtnUtr. 64. Hauptausschufi für Deutsche Soldatenhelme* Gerhard Ntedermeyer Geschäfts führender Vorsitzender. Geschäftsstelle: Unirersitätastr. 3. Foraapr.: Zentr. 4600/4001, «irnurrlchrit Sotftn,.■ ____ den IB. Januar 1010. ■ Der Vor»f«nU. VI»u tsch e, Lorsttz-nder. M für HrillgsbeschSfügte mit«»wo« ftopilol. rillen I53|lß*5jil|[fil(?n mii und ohne Dampftessel fllr Hand» und rloitrtschen Betrieb ein. Möglichst- Znhlun»». erlelchterungen. Ü13L' purster Wäscherei- Maschinenfabrik, Nuinoai, t Hammer, Porst, Lausitz I. Schailcremo liefern an»daMec und Hausieret in-jinzie-n Dosen- xtuizgen zu viillasten Prersen iff tivail-»fffft«. In, Mbestr. 23. 73SD sind in der Hauptexpedition Ltndenstr. 3 und in allen Filialen zu haben. 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