Ar. 39. 36. Jahrg. Werftliä5d.476 m. ou/mttLtam. fietlnS Hau4 dorauSMhtiar. Tinz-Ine Nmrwlrrn>0 Postbezug: MonaUich 2.36 WIL. txJL gullellung«. gebaut. linier«reu, band tttr Demsch- lanb u. Oeslerreich-Ungarn 5.50 Mt, für das übrige Ausland».50 Ml, bei lügstch emmaliger Zustellung 7.50 Ml. Bostbeslellungen nehmen an Dlln«, marl. Holland Luxemburg. Schweden und ine Schwel,,»ingetragen i» die Posl-ZelrungS-PreiSUste. Der.Borwür!»' erscheint wochentliglich zweimal. Tonnlagr ewmai, MorgenAnsgaw. Telsgramm-Adress«: .Sozialdemokrat Bcrlw�« � G Verlinev VolKsblsli. �lopksnnig) Dl«-chtgespaUen«»icmpareillezea« kostet So Psg..Metne'Anzeigen�, bat iettgedruckte Wort to Psg. izulässtg 2 settgedruikle Wortes, ledet weitere Wort 20 Psg. Stellengesuch« und Echlassiellenanzetgen das erile Wort La Psg., tede« weitere Woa 15 Psg. Worte über 15 Buchstaben zkhien für ,we> Worte. leuerungSzuschlag 50°,. Familien-ilnzetgen. volttische und gewertlchastltche Vereins- Anzeigen S0 Psg. die Zeile. Anzeigen iür die nächste Nummer müssen bis& Uhr nachmittags un HauPtgeichüsl. Berlin KW. 68, Lindcnstraste 6, adoegeben »erden. Vcöfsnei ron 9 Uhr srüh bis 8 Uhr abends. Tentralorgan cker fozxuldcmokratitdxn parte» Dcutfd»land9. Neöattion und Expedition: SV. bS, Lindenftr. 3. kherusprechrr: Amt Morttzplaq, Rr. KS»v0—»S»S7. Vorwärts-Verlag G.m.b. H., Ew. bS, Lindenstr. Z. Fernsprecher, Amt Moritzplatz. Nr. U7 53—51. Huf den» Wege zum Volkshecr. Aufbau eines neuen Vertrauen? zwischen Führer und Soldaten. Der ttrieHSminister veröffentlicht folgenden Erlaß: Tn iit Offiziere, die Unteroffizier« und alle ihnen gleichgestellten Angehörigen deS Heeres: Während sich das deutsche Heer unter Aufbietung der.äußerfldn Kräfte über vier Fahre lang einer waffenstarrcnden feindlichen Umwelt erfolgreich erwehrt«, verschärften sich unter dem Druck der Kriegslasten in der Heimat die inneren Spannungen und führten in den Novembertagen des vorigen Jahres zu einem großen Bruch mit den alten StaatSeinrichtungen. Tie innere und äußere Geschlossenheit deS deutschen Volkes drohte z-u zerfallen, und unsere Feinde ringsum beeilten sich, die innere Not Deutschlands zu unserer rücksichtZlosesien Beraubung auszubeuten, was unsere Waffen bis dahin verhindert hatten. Der mit der Umwälzung erhoffte Weltfrieden wurde unS Deutschen versagt, unsere Not wuchs. Da galt«S, vor allem einig zu bleib««. Die besten Männer aller Parteien erkannten dies. Dem Ruf« ihrer Führer folgend, stellten sich die Offiziere und Unteroffiziere den neuen Staatsgewalten zur Verfügung. Ter große Riß wurde ver- mieden. Es blieben aber viele Hemmungen auf dem Wege zum Ausbau eines neuen Vertrauens zwischen Führern und Soldaten zu beseitigen. Natürliche große Schlvierigkeiten in der Uebergangs» zeit sind zu überwinden. Dazu läßt unS der denkbar härteste Druck von außen keine ruhige Entwicklungsfrist. Wir müssen unS viel- mehr schrittweise mit Behelfsmaßnahmen vorwärts arbeiten. Die Verordnungen vom heutigen Tage über Kommandogewalt, Stellenbesetzung. Anzug und Grußpflicht sind solche Matznahmen. Sie eröffnen neue Wege des Wirkens, die mit Erfolg �u betreten dem bewährten Pflichtgefühl der Offiziere, Sanitätsoffiziere, Pete- rinäroffiziere, Beamten und Unteroffiziere in verständnisvollem Zusammenwirken mit den Soldatenräten gelingen muß. Zum Nächstnotwcndigen rechne ich das Tragen der Uniform in den nun bis auf weiteres vorgeschriebenen Formen unter Abstreifen wilder, unordentlicher Bekleidungsstücke, die Veredelung der Haltung auf der Straße, die Uebung des gegenseitigen Grußes, die Aufnahme des AuSbildungSdienstes, insbesondere auch der ernsten beruflichen Weiterbildung der jungen Offiziere und Unteroffizier« innerhalb der Truppen, die eingehendste Zusammenarbeit mit den Soldaten- räten, die Uebung der Pflege der Pferde, der Waffen und des HeercSgerätS und die Ausschaltung der Politik auS dem Gebiet der militärischen Dienstpflichten. Der Tag der Bekanntgabe der Verordnungen läßt die Armee erkennen, daß der Zentralrat der Deutschen sozialistischen Republik und der Rat der Volksbeaustragtcn im Zusammenarbeiten mit dem Kriegsministerium hierbei jeden Nebenzweck ausschloß. Die Ber- ordnungen konnten weder die Wabl beeinflussen, noch durch ihr Ergebnis beeinflußt werden. Ihre Quell« ist der rem sachliche feste Wille, auf der Bahn der Gesundung fortzuschreiten. Jeder einzelne muß auf dieser Bahn marschieren und sich mit Wort und Beispiel, Tat und Opfer dafür einsetzen. Niemand darf im Hader und Haß verharren, unsere Wchrhaftigkeit kann nur ge- sunden, wenn wir auf dem Wege der Arbeit und der Pflichterfüllung »ns die Bruderhände reichen. Berlin, 1ö. 1. 19. Der KriegSminister. Neinhardt. » Die Oberste Kommandogewalt hält der vom Zentralrat der Deutschen sozialistischen Republik gewählte Rat d« Volksbeauftragte» inne. Die Ausübung der Kommandogewalt ist dem p r e u ß i- fchen Kriegsminister übertragen, der für die Art der Kom- mandosührung dem Rat der Volksbeauftragten verantwortlich ist. Seinen Verfügungen und Anordnungen, die vom Unterstaatssekretär gegenzuzeichnen sind, haben alle Heeresangehörigen des preußischen Kontingents Folge zu leisten. Bei den Generalkommandos und anderen Formationen sind Eoldatenrät« zu wählen. Sie überwachen die Tätigkeit der Führer in der Richtung, daß die letzteren ihre Dienstgewalt nicht zu Handlungen gegen die bestehende Regierung mißbrauchen. An der Wahl der Soldatenräte beteiligen sich grundsätzlich alle Angehörigen der betreffenden For- mationen. Die Soldatenräte find nicht befugt, sich in Angelegen- heilen zu mischen, die anderen militärischen Dienststellen oder der Zivilverwaltung obliegen. Die Stellenbesctzung ist Sache de? Kriegsministeriums. Die Soldatenräte sind nicht befugt, Führer selbst abzusetzen oder aus- zuschalten. Unteroffiziere und Mannschaften können alS Zugführer in OffizierSstellen gewählt werde«. Jedem HeereSangehörigen steht der Weg zur Anzeige oder Beschwerde an seinen Sol- datenrat offen. Die bisherigen als Rang- und Gradabzeichen die- nenden Achselstücke und Tressen sind nach Rückkehr in den Standort sofort abzulegen. Als Gradabzeicheen legen Offizier« und Unteroffiziere am linken Nockärmel dunkelblaue Tuchstrcisen an. Waffen dürfen nur im Dienst getragen werden. Als Besatzstreifen der Mütze wird die Kokarde in Landesfarben getragen. Friedensorden werden im Deinst zur Uniform nicht getragen. Uinen etnsetttgen Grußzwang d e Z Untergebenen gegenüber dem Vorgesetzten gibt eS nicht mehr. Dagegen besteht für beide Teile die Pflicht, sich gegenseitig zu grüßen, wobei der jüngere und im Dienstgrade niedere dem älteren zuvorkommen muß. Die Grußpflicht ruht im Weichbild größerer Städte, in belebten öffent- lichen Räumlichkeiten, wie innerhalb aller Menschenansammlungen. Das Frontmachen, Stillstehen und Vorbeigehen in grader Haltung sind abgeschafft. voraussichtliche Seenöigung öes Streiks in Oberschlesien. Eine Erklärung der Gewerkschaftsführer. KönigShütte, 21. Januar. sTsluniom.) Zu dem Streik km oberschlesischen Beogwcrksrevier wird der.Telegraphen-Union' fol- gendes mitgebeilt: Die Führer der Bevgarbeiterorganisationen haben mit Hinsicht auf die wirren Verhältnisse und die fortdauern- den Streiks folgende Erklärung abgegeben: Seit Wochen werden die Führer der Organisationen von den Bergarbeitern in der elend- sten Weise beschimpft und des Verrates bezichtigt. Dies muß den besten Führer, den aufrechtest denkenden Menschen schließlich WS Grab bringen, wenn er dauernd und immer wieder t:otz ehrlicher Gewerkschaftsarbeit des Verrats beschuldigt wird. Die Ungerecht- sertigkeit der Forderungen, namentlich der Forderung von 800 Mk, sei schon von den RegierungSvertretern klar nachgewiesen worden, und der Streik sei und bleibe in diesem Moment ein Verbrechen an der ganzen deutschen Bevölkerung. Dar neue Staat trete euer- Der Ausstand der ElektrizitätSarbeiter nötigt nnS, die heutige Morgenausgabe i« verringertem Umfang erscheinen zu lassen. Verlag und Redaktion des„Vorwärts". gisch für die Forderunge» der Bergarbeiter und überhaupt aller Arbeiter ein. bis zur Grenz« des Möglichen. Es dürfte aber darum von den Bergarbeitern die Arbeit der Regierung nicht durch wilde Streiks geltört werden. Es wurde dann der Beschlutz gefaßt, erstens die Forderung von 800 Mk. fallen zu lassen, zweitens, die Arbeit auf allen Gruben wieder aufzunehmen, dritten» da» Militär soll aus allen Gruben zurückgezogen werden, viertens, das Absetzen von mißliebigen Beamten wird nicht mehr von den Belegschaften unternommen, sondern, wo ein Beamter sich verfehlt hat, die Arbeitsgemeinschaft der Organisationen angerufen und von ihr da» Material geprüft werden. Unterschrieben ist diese Erklärung vom Verband der Bergarbeiter Deutsch- l a n d S, vom Gewerkverein der christlichen Bergarbeiter, von der polnischen Berufsverewigung und vom Hirsch-Dunckerschen Ver- band. Bei der heutigen Frühschicht betrug die Zahl der Streikenden 3V 000; man erwartet jedoch, daß im Lause de» morgigen Tage» die Arbeit laut Beschluß wieder auf- genommen werden wird. Keine Aufhebung oöer Milöerung öer Hlockaöe. Wir brachten in der gestrigen Abendnummer eine Meldung des sonst sehr zuverlässigen»Hollandsch Nieuwsbureau" über Aufhebung der Hungerblockade. Im Gegensatz zu dieser Nach- richt meldet nun Wolfs: g Sellin, LI. Januar. Wie von zustöndiger Stelle mitgeteilt wird, ist die von anderer Seite verbreitete Nachricht über Auf- Hebung der Blackadr«»zutreffen b. Es sind im Gegen- teil alle erbetene» Milderungen glatt abgelehnt worden. Sa dürfen unier andere« an Kvhlrnlirferungc» für Dänemark keine Bedingung»« geknüpft werden, und die Dampfer müssen sogar leer zu- rückfnhrcii. Selbst dir Bitte der deiitichen Regierung um Freigabe de» Seeweges um Lebensmittel von Ostpreuhen nach Mittel. deulschicmd zu befördern, wurde von»er Entente abschlägig be- schieden. Zusammentritt öer österreichischen National- Versammlung am 20. Zebruar. Wien, 21. Januar. sT. II.) Nach Meldungen Wiener Blätter lritt die österreichische Nalionalveriammiung. deren Wahlen am IS. Februar stattfinden, bereit» am 20 Februar zusammen. Der wichtigste Antrag betrifft den Anschluß Deutschösterreichs an das Deulickie Reich, Man rechnet mit der Verschmelzung deS Staats- gebietS Deutschöstcrreichs mit Deutschland bereits zum 1. April. Oberst House nicht gestorben. Nach einer HavaSmeldung empfing Wilson den in der Presse irrtümlich totgesagten Obersten House, der nach schwerer Erkrankung wieder genesen ist. Die Sozialdemokratie in der Nationalversammlung. Die bisherige Zusammenstellung der Wahlergebnisse im Reiche zeigt, daß die beiden sozialdemokratischen Parteien zu- sammen von der Mehrheit in der Nationalversammlung weniger weit entfernt bleiben werden, als anfangs zu ver- muten war. Woraus sich mit der allergrößten Wahrschein- lichkejt der Schluß ergibt, daß die Partei einen glatten Sieg errungen hätte, wenn sie, wie das in früheren Zeilen eine' Selbstverständlichleit war, einig und geschlossen in den Wahl- kämpf eingetreten wäre. Was zunächst Berlin betrifft, so ist eS im Wandel d'er Zeit, durch Krieg und Nevolution, eine durchaus sozia- lisfische Stadt geblieben. Von 1 002 67 1 Stimmen entfielen 641 479 auf die beiden sozialdemokratischen Parteien, die insgesamt neun von vierzehn Mandaten besetzen dürfen. Aber auch die Bürgerlichen mit ihren 361 192 Stimmen er- scheinen als eine nicht unbeträchtliche Macht. Das System der Verhältniswahl kennt keine„aussichtslosen Kreise" und darum keine politische Passivität. Jede Partei hat Aussicht am Er- folg mitbeteiligt zu werden, ans jede Stimme kommt es an. Und so kann man erleben, daß schon totgeglaubte Gäule wieder recht kräftig um sich zu schlagen beginnen. Die Spaltung der sozialistischen Stimmen in Mehrheit und Minderheit ist unter diesen Umständen ein wenig zeit- gemäßer Luxus. Die Unabhängigen erscheinen in Berlin stärker als sie vermutlich selbst erwartet hatten. Offenbar hat hier die Niederwerfung des Spartakus-Aufnihrs auf die Gemüter vielfach anders gewirkt als in den meisten anderen Gegenden Deutschlands. Die Sympathie vieler Arbeiter neigt zu den Besiegten— nicht wegen ihrer Ideen, sondern weil sie die Besiegten sind, und das tragische Ende der Spar- takuSführer war nur geeignet, diese Sympathien zu verstärken. Von solchen Gefühlen bewegt, begreifen diele Berliner Ar- heiter noch nicht recht, daß die Sozialdemokratie gehandelt hat. wie sie handeln mußte zur Verteidigung der sozial- demokratischen Grundsätze und der höchsten Interessen der Arbeiterbewegung. Wir zweifeln nickt daran, daß bei spä- terer ruhigerer Ueberltzgung diese Einsicht kommen wird. Die Unabhängigen verdanken einer gefühlsmäßigen Regung, die sie geschickt und skrupellos auszunutzen verstanden, in Berlin einen Augenblickserfolg. Trotzdem Hai die Mehrheitspartei selbst in Berlin ibre Stellung als Mehrheit mit ein5m Vorsprung von fast 199 999 Stimmen behauptet, ein Beweis, daß das sozialistische Berlin, genau so wie das sozialistische Reich, in.seiner erdrückenden Mehrheit für bolschewistische Methoden nichts übrig hat. Die 275915 Wähler der Unabhängigen sind gewiß zum allergrößten Teil keine Spartakisten und Bolschewisten, son» dern Sozialdemokraten mit einer gefühlsmäßigen Neigung zum— scheinbar— größeren Nadikalismus. Aber selbst, wenn sie allesamt Bolschewisten und Anhänger terroristischer Methoden wären, so wären sie inimer mir 275 915 gegen 727 756 Berliner Wähler und Wählerinnen, die sich durch ihr Votum als unzweideutige Gegner des Terrors bekannt haben. Das ist die Bedeutung der Berliner Wahl: Zweidrittel- Mehrheit für den Sozialismus, Dreiviertelmehrheft gegen jede Vergewaltigung der Demokratie. Bctracktet man die Verhältniffe im Reiche, so er- scheint der Name der alten Sozialdemokratie als„Mehr- beitSPartei" in noch viel böherem Maße berechtigt. ES dürften insgesamt fünf- biS sechsmal mehr sozialdemokratische Stimmen abgegeben worden sein als unabhängige. Die ..stsreiheit* selbst muß gestoben, daß ihre Partei, die als bescheidene Gruppe in der Nationalversammlung erscheinen wird, noch keine Reichs Partei ist.„Reichspartei" könnte sie aber nur werden durch weitere Absplitterung von der alten Partei, was eine weitere Schwächung für das Ganze bedeuten würde. Darum wird, glauben' wir, unter den Arbeitern im Reiche sehr wenig Neigung, bestehen, die Unabhängigen noch zu einer Reichspartei werden zu lassen. Auf alle Fälle wird die Sozialdemokratie in der Nationalversammlung so stark auftreten, daß ihre AuS- schaltung auf dem Wege der bürgerlichen Sammlung un- möglich wird. Unendlich viel wird davon abhängen, ob die Partei der Datschen Demokraten geniig demokratische Ueberzeugung und soziale? Verständnis aufbringen wird, daß zwischen ihr oder einem Teil von ihr und der Sozial- dcmokratie ein nutzbringendes Arbeiten möglich wird. Sie wird das Zünglein an der Wage bilden, und von ihrer staats- männischen Einsicht wird eS großenteils abhängen, ob das Schiff der neuen deutschen Reich?verfaffunq ohne neue schwere Stürme in den Hafen eingebracht werden kann. Im übrigen berechtigen uns die Wahlen zu der Hoffnung. dafj das heute noch Fehlende bald nachgetragen werden wiid, und daß der e r st e N e i ch s t a g der Republik. der noch in diesem Jahre zu wählen ist und der selbstverständlich i n Berlin tagen muß, eine sozialdemokratische Mehrheit haben wird._ Geplante Besetzung Petersburgs üurch Zinnen und Esten. Sopeahagen, 2l. Januar. Nucd einer Meldung au» HeliinfliorS lollen eftniiaie und fiiinjiche Truppen den Aufnog ei- ballen haben. Petersburg besetzen. Das.Dagbladei' schreibt dazu, daß die Operalionen geacn Petersburg wabrscheiiilich von Richiung PleSkau ber erfolgen werden. Naillrilch miipien dann auch die Finnen und Esten die Beranlworlung für die E r n ä h r u n g der Hauplstadt lragen. Narwa von öen Golstbewisten gesäubert. Etockholm, 2t. Jan. wo z»i ückeroi'ci l. große Beule und viele W.rangene ge« macht wurden. Trotzl». der penöiilich die Bolschewislen zum Widelstand anfeuerte, ergriff die Fluch«. Keine Zulaffung russischer Telegierter auf der Friedenskonferenz. Zürich, 21. Jan. tT.ll.l Nach eine, Meldung des.Secolo' Hai der Veiband beschloffen, leine ruisiiche Delegation zur Friedens. delegation zuzulassen._ polnische Umtriebe in Schlesten. Aersplitterungstendenzen.— Landesverrat. In den letzten Tagen sind führende großpolnifche Element« in Oberfchlefien dazu übergegangen, offen Landesverrat zu troiben. Gleichzeitig mehren sich die Fälle, m denen in großpolnischem Fahrwaffer segelnde Geistliche ihre Gemeindcmitglieder zum Landesverrat aufzustacheln versuchen. Tie SiaatSanwaltschast hat bereits Verhaftungen veranlassen muffen. Ein in Veuthen an» wesender Rechtsanwalt hat die Stirn gehabt, von dem Volksrat zu Breslau. Zentral rot für die Provinz Schlesien, die Freilaffung der Verhasteten zu verlangen, und diese Forderung damit zu be- gründen versucht, daß er vom obersten polnischen VolkSrat beauf. tragt sei, über da» Wohl der für die großpolnischen Ideen werben- den deutschen ReichSangehörigcn zu wachen. Damit ist erwiesen, daß auch in Oberschlesien die Anhänger der LoSlrennung Ober. schlesienS vom Reiche versuchen, noch vor der Entscheidung durch den Friedenskongreß vollendete Tatsachen zu schassen und vor An» schlagen auf die Sicherheit de» Reiches nicht zurückschrecken. Der VolkSrat zu Breslau. Zentralrat der Provinz Schlesien, hat ge» eignete Schritte unternommen, um diesem landesverräterischen Treiben ein Ziel zu setzen._____ Zreiwillige vor! Elne sozialdemokratische Truppe für den Ostschutz. Aus Ansuckren der 4. Jnfanterie-Division in Bremberg wurde heute eine gut ausgerüstete Maschineugewehr-Komvagnie nebst Jn- fanteriemannschaften von der Republikanischen Schutz» truppe im Reichstage tfrllhrr: Freiwilliger Hrlfrrdicnst der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands) nach Brombcrg gesandt. Da» Werbebureau der Schuytruppe im Reichstage hat den Auftrag, weitere Mannschaften aller Waffengattungen für den gleichen Zweck anzuwerben. In Frage kommen nur gediente Leute mit Uniform. Angesichts der dingenden Hilferufe, insbesondere der Arbeitrrschaft und der örmrrra BrvSlkerung au» den Sstlichrn Gebieten de» Reiche» hofft das Werbebureau aus rasche» und gratzrn Zuspruch. Generolstrelksörohungen im mkttelüeutschea Sraunkohlenrevier. Hatte» Sk. Januar. Bei den Moffendemonftrotllmen der vn» abhängigen für Liebt, irchl und Roia Luxemburg am Montag nach» mliiog. in denen die Bergarbeiter de, Umgebung beiotidelS stark vertieren waren, wuide, wie die.Toolezeiiung� berichtet. von einem Redner mitgeteilt, daß der Bergbaubetrieb unter d>e Kontrolle de« Bezirks-Arbeiter» und SoldatenratS in Merseburg gestellt sei. und daß die Belegschaften den Grurralstreit beschlossen hätten für den Fall, daß die Sozialist rrung des BrrgdaueS im OberdergamtSbezirt Halle aus den Widerstand drr Vrrgbauvrrwaltung stoße und die Regierung Ebert'Scheidemann.NoSke nicht abdiutkeu sollte. In Holle find die Beamten und Arbeiter de» Ran gierbabnbofs in den Streik eingetreten. Auch d'e Eisenbabnwertstättenarbeiter baben sich ihnen an» geschloffen. Es handelt sich inSpekomt um öOO» Mann. In Braunschwerg ist ein Gene»alslrett infolge de» Tode« Karl Liebtnecht» und Ro'a Luxemburgs ausgebrochen. Der Straßen- babnverkebr ist Montag und Dienstag eingestellt worden; auch der Telephon» und Fernsprechverkehr war zeitweilig unterbrochen. In Posen bat die Gasanstalt iutolg« Kohlenmangels den Be- trieb«iuftellea mLjJea. Es gibt weder Koch- noch Leuchtgas in der Stadt. Hapern und öle Pfalz find elns. Irrtümlicher Protest. Die Korrespondenz Hofsmann meldet halbamtlich: In einer Berliner Mitteilung über de» Berfafsung». e n t w'u r f für das Deutsch« Reich wird ausgeführt, daß ge- legentlich der Einteilung TeuifchlandS in verschieden« Republiken die Pfalz von dem Gebiet de» Staate» Bayern abgetrennt werden soll Mehrfach hat gerade in neuerer Zeit die bayerische Presse aller Richtungen auf die enge Zusammengehörigkeit Bayerns mit der Pfalz und die Notwendigkeit der einheitlichen Verwaltung de« bayerischen Staatsgebietes hingewiesen. Wenn neuerlich der Plan auftauchen sollte, bayerische Gebiete von Bayern zu trennen. so würde das nur beweisen, daß man in Verkennung der Rechte der einzelnen deutschen Freistaaten und ihrer Bevölkerung Vor» schlage erörtert,.deren Ausführung als ausgeschlossen gelten mutz. Ueber eine LoSlösung bayerischer Gebietsteile von Badern hat niemand anders zu eitilchoiden, als das baycrische Volk selbst. daS mit aller Deutlichkeit jede Einmischung in seine Verhältnisse grundsätzlich ablehnt. Bayern und die Pfalz sind seit mehr als hundert Jahren eng vereint. Sie sind wirtschaftlich und politisch auf einander angewiesen. Hier wie dort besteht n�t die geringste Neigung zu einer Trennung.* Der Entwurf der deutschen ReichSverfaffurig überläßt die GebietSteilung vollkommen den einzelnen Staaten und Volk». {kämmen. Nicht von der Reichsleitung aus, sondern von den tu Wahlergebnisse. Soweit bisher die Ergebnisse vorliegen, werden der National- orrsaiiimluiig 166 Sozialdemokraten angehören. Natürlich lönnte sich diese Zahl bei der F.ststellung der amiliche» Resultate noch um einige erhöhen oder erniediigen, aber zwischen!60 und 170 Mandate wird die Sozia demokratie zweffellos baden. Im einzelnen zeigt sich folgendes Bild: Ostpreußen... 7 Sozialdemokr. von 14 Mandaten Weirpreußen.. 5, ,11, Bei im.... 5, ,14, Potsdam... 3, ,10, Teltow-Bee'kow.8,, g, Fiaiikiuii a. O.. 4, ,8 Pommein... 5, ,11, Posen..... 4, ,14, Breö-au.... 6,, 12, Oppeln.... 5, ,15, L'-gwtz.... 4, ,8 Magdeburg Anhalt 7,, ll, Halle-Merieburg.1,, v, SchleSw.» Holilein b,, 11„ Am irv- Osnabrück- Oldenl'urg.. 2, ,7, Hannover... 7, ,16, Münner-Miuden.4, ,13, «riwberg... 7, ,16, Heffen-Naffau.. 7, ,15, Nölii-Aawen.. 8,»13» Köln-Tr er... 2, ,12, Düffeldors-Etberf. 3, ,12, Düffeldor'-Ost.3, ,11, Oberbayern.. 6, ,15, Niederbayern.. 2,»18, Franken.... 5, ,15, Platz..... 8,» 6, Ostlackisen... 7, ,13, Leipziger Bezirk.2,, 8, Westsachien... 8,, 12, Württemberg.. 7,»1?, Baden..».4, ,14, H.-ffcn.... 4,»8, Mecklenb.-Echwerin 3,» 6, Thüiinqen... 5,»14» Hambiira-Bremen 7,, 12 DaS macht zusammen 166. Wie gesagt, kann sich die Zahl noch um einige Mandate verschieben. Posen und Pommern liege» bisher nur m Teilresultaten vor. die noch kein ganz übersichtliches Mld geben Die Unabhängigen werden e» auf rund 2b Mandate bringen. Bisher sind angegeben: Berlin 4, Potsdam 8, Teltow- Beeskow 1, Halle-Mcrseburg 6, Hannover 1. Arnsberg 1. Düssel- darf 2. Düsseldorf-Ost 3. Franken l, Leipziger Bezirk 3, Thüringen 3 und Hamburg-Bremen 1. Dazu kommt vielleicht noch ein Sitz in Westprcutzcn. aber ob die übrigen Zahlen nicht zu hoch ange» geben sind, ist noch zweifelhaft. Ueber 30 Mandate werden die Unabhängigen in keinem Falle hinauskomme«, und die beiden sozialdemokratischen Parteien zusammen werden zwischen 190 und 200 Mandat« haben. Die Nationalversammlung sollte ursprünglich in 37 Kreisen mit 433 Abgeordneten gewählt werden. T» aber in Elsaß- Lothringen keine Wahlen stattfinden können, bleiben nur 36 Kreise mit 42t Abgeordneten. Ob etwa für die besetzten Gebiete PosenS, in denen nicht hat gewählt werden können, noch nachträglich eine Kürzung der Mandatzahl für die Provinz Posen stattfindet, ist ungewiß, aber umvahrsckieinlich. Die Rationalversammlung würde also 421 Abgeordnete zählen, und die Mehrheit würde 211 betragen. Diese absolute Mehrheit hat die Sozialdemokratie nicht erreicht. eS fehlen ihr dazu ein bis anderthalb Dutzend Mandate. Im übrigen aber darf die deutsche Sozmldemokratie stolz daraust sein, daß fünfzehn bis sechzehn Mill'.oneo Wähler für sie gestimmt habe« Sie ist eine wahre Vollspattei-, sie ist die Partei de» deutschen Volkes. Teltow-Heeskow. Stimmen Mandat« Liste Ebrrt lS P. D.j... ZläWZ 3 , ZubeilZlr)... 33041 0 » Dieses Ergebnis wird uns vom Mogiftrot Ebarlortei'burg mit» aeterlt. Die Zuiniimo von 2 Mandate» an die Listen Trnub kami sich nur aus der Verbindung mit Kahl und Schönborn erlläten. Potsdam. kvorlätisig.) Gewählt sind vo,aiiSsichtlich: Fünf M eb r» heitSi ozialisten. ein Unobbängiger. zwei Deutsch-Demo» 'raten, zwei von den verbundenen Parteien und zwar je ein Deutsch» nolionaler und ein Mitglied ter Druiscben VoltSportel. stzrankfnrt a. O. fS Sitz«.): Mehrheit 321 115, 4 Abgevrdnrte, dorunter Wel». Schumann, Giebel: Deutsch« Demokratische Partei 136 22.;. •2 Abgeordnete; D utsch National 120 082. 2 Vertreter; darunter Bruhn: Deutsche VolkSpartci 20 219, Ehristlicht' BolkSpartei 10 741, Unabhängige 4342; einige kleine Bezirke fehle« Ostprcuffe«. In Ostpreuße» sind abgegeben: MehrhestSiozialisten 343 419, Deutia demotraten 146 157, Deuttckmationale 89 210. Zenirum 65 920. Deutsche BoUSvartei 63 485, Unat'bäiigige 40 257 Snnrinen. Nach den bwbrriflen Wablergebniffen würden crbalicn: Sozial- demokraren 7. Temokraten 8. Deutsche Volkepanei 1. Zentrum 1, Deut'chnatioi-ale PollSvartei 2 Sitze. Aus vier Teilbez'-ken sieht das Ergebnis noch aus. ivromberg-Stadt. Wahlvorschlag Hermann(Deutsche Demokratische Partei) 8109, Sagave(Christliche Volkspartei sZentrums) 2032. Rcinicke (Deutsche-Volkspartei)'9476, Georg Schultz(Deutsch-Nationale Volkspartei 3935, Schul«(S. P. D.) 8118. Pommern. Vorläufige amtliche Feiistellung S. D 327 849— 5 Ab. geordnrte. deuilchnaltonale VollSpoiter 197 697— 3«bgeoitneie. Demokraten 175 563— 3 Abgeordneie. deutsche BolkSpartei 85 952 — 1 Abgeordnete». Di« übrigen Parieren lUnabbängige. pommerscheS Zentrum und christliche Vo>kSpaiteii fallen aus. Metklcnburg Lübeck. (Vorläufig.) MchrheiiSsozialisten 222 1 19 3 Sitze iSiarvsion. Stelling. Kiüzer). Teut'chnanonale BolkSpartei 59 055 l Sitz (Griefe). Deutsche demokiailsche Partei 185>>63 2 Sitze(Wendorff. Sivkovich). Meckie- burgischer Dorfbund(Meyer) 10 925). Deutsche Volkspartei(Faull) 19 787. L ldeiibnrfi-Osnabrück-Anrich. e. P. D. 147 782(2), u. S. P 23 205(-), Demokraten 127 992(2). Dt. VoltSP. 68 287(1). Deutichnat. Volksp. 9610<-). Zentrum 125 981(2). Caffel-Laud. e. P. D 20177, n. S. P. 293. Demokraten 8237, Zenit. 137, Deuischnal. Bollsp. 2492, Dt Volksp 241. Halle Saale-Stadt. Ein Stimmbezirk siebt noch aus. S. P. D.(Tbiele)>5 726. Unabhängige(Kunert) 89 193. Drutschnationale Parier IG as PoiadowSky) 11 508. Demokratische Parle»(Deliil») 28 573, Chiist- liche BolkSpartei 1568, Deutsch« LoÜSvanei 1551, Augestellien- parter 6. Kölu-Itadt. ®. P. D. 113 615, Zentium 113 420, Deutsche Demolrjiifdie Partei 83 861, Deutsche Volksvarlei 16 470, Deutschitailoiiate VolkS- partci 8 744, Unabhängige 4197. Köln-Land. DaS Wahlergebnis von Köln-Land Ist folgendes: Zentrum 21552. S. P. D 13 725, deut ch» demokrotiiMe Partei>2«>8, deuische Bolksparte» 821, deiilsch- natronale Voiksparlei 172. Unabhängige Sozialdemokratie 137. Köln-Aache«. 25. Wahlkreis.(Endgültige« Wohiergebnis.) Zentrum 61 1435 S. P. D. 253 663, Deutsche Demotiaren 77 839, Deuiiche Bolk»� Partei 85 955. Deutichnatioiiole VolkSparrei 32 180. Unabbänaig« 5856. Gewählt find: 8 Zentrumspartei. 3 Mehrheusiozialisten, 1 Demokrat und 1 Deuiiche Vollsparler. Düsseldorf. O.?. D. 161 407, Unabhängige 6747, Zentrum 293 237, Deuische Bolksparte, 62811, Deutsche Demokraten 39 262; Deutsch» Nationale 38 411. Heffen-Naffau. (Vorläufiges Wahlergebnis): Demokraten(Luppe) 175 000 (4 Sitze). S.P. D. 354 909<7 Sitze), Deutichnatl. Bf.(Peidt) 71 000 (1 Sitz). Deutsche VoltSpartci(Rieher) 46 000() Sitz). Zentrum (Müller-Fulda) 106 000(2 Sitze), ll. S. B.(0 Sitze). Da« vorläufige Wahlresultat im Wahlkreis Münster— Min- den— Schaumburg— Lippe ist folgendes: ll. S. P. 20 802, Zentrum 406 871, S. P. D. 299 831, Deutschuatl. �81 389, Demokraten 94>86. Volkspartei 62 799, Christlichsoziale 630. Es entfallen auf die»er- bundcnen Listen drS Zentrums, der Deutschnaü. Volkspartei und der Deutschen Volkspartei 8 Abgeordnete(da»oii auf das Zenirum 6), die der Sozialdemokraten 4 und die der Teutscbe» demokratischen Partei 1 Kanidalen. Münster, Minden und beide Livve. Christ!. Bp. 405 871, sechs Sitze, S. P. D. 299 831, vier Sitze: Severing, Janfchek, Echrcck und Eelstüter. Dem fM 186, ein Sitz, Deutschnat. Pp. 81 389, ein Sitz, Vp. 62 799. ein Sitz Vrt Her». Nach einer vorläufigen Berechnung würden von den 45 Sitz'a Bayerns für die Deutsche Nationalversammlung rrhalienr Bayerische BolkSpartei(Zentrum) 18, Sozialdemokratische Partei 16, Deutsche BolkSpartei 5, Bayerischer Bauernbund 4, Ratiouallib rate uud Mtttrlpartei 2, Unabhängige 9, zu- sammcn 4 5. lOberbayern-Zchivaben. tVorlänstgeS Wadleigebnis.) S. P. D. 333 009, tiauernbund 168 966. Rai-oiiollibeiai 10 949. Bayei. BotlSoarlei 39 i 070, Deut'we Boll-p.„te> 113 326 Repiiblitauer 10. lleoybäu.itar 49 885. Mittelstand 537 Nack varläufi'er unverbrndl-che, B r chnirn> enl- 'allen demnach au' Wabllreis Ober oyeru-S chwaben Soiialdeino- traten 6, Bauernbund 2. Bay-r Voll.' parle, 6. DeM'che B< 1:4- partei,®,tz Frage kommenden Gebietsteilen soll die territoriale Neuordnung vorgeschlagen werden und nur die Interessen der Bevöl'erung dieser Gebietsteile sollen dabei entscheidend sei« Der Prolest Bayerns geht also von irrtümlichen Voraussetzungen au». Prozeß gegen da»„Oltener Konilter*. Bern. 2t Januar. 'Meldung der Schweizer Depc'cben-Agentttt.i Am Montagnachmitraa begann vor dem Diviffonegerichr 8 die Berbandliing im Piozeß gegen 21 Mitglieder de» Oliener Komitees der>o,>al sti'chen Partei- ieitung und de» Geiveifichasislomirees wegen Allfioidening zur Meuterei und Gefährdiina der Licherdrir de» Lande» begange» durch Streifaufruf. D'e Veiteidigung erhob Einspruch gegen die Zuständigkeit de» Militär« in einem politischen Proieß. Der Ankläger Major Meier beantrait demgegenübe!'. da» Gericht möge sich'ür zuständig erklären. A»i Grnnd der Mil'tärgeseye sei eS dn>u berinbiigt. Der Anklaier bestreitet, daß ,S sich um einen polst'schen Proieß bandelt. Kommenden DienStag wird der Ge- richlSho» vcylünde« ob er zur Führung der Verhandlung zu- ständig ist. Grnofie Schlicke der Vorfitzende de» MetollorbeiterverbarcheS. ist. wie wir erfahren, zum Arbeitsminister für Württemberg er- nannt worden. Deutsche Delegierte für dir kileraationale Sozialistenkonkerenz Berlia, 21. Jannar. Au' der Jni«, nationalen Sozialisten. tonkerenz in Bern wird die deurche Sozialdemokratie durch Hermann Müller, Otto Wels und Hermann Molkenbuhr vertreten sein. Lekte Nachrichlen. Ver �lekttostreik. TaS Wahlrrgrbni» konnte nicht srstgestrllt werde« Das iffeichStimi des Innern beabsichtigte aus Grund der telegraphischen Meldungen, die von den Wahlkouimijsionen eingefordert waren, am Vormittag des 22. Januar im„Reicks- anzeiger" eine amtliche Z u s a m m e n st e ll u n g der vorläufigen Wahlergebnisse herauszugeben, ist aber insoige des Streiks der Arbcilcrichast in den Berliner Elektrizitätswerken hierzu nicht in der Loge, da die Dien st räume ohne Licklt sind. Wann die Zusammenstellung bekanntgegeben worden kann, kann zurzeit noch nicht mit Bestimmtheit gesagt werde« « WT? zieht auö. In einem gegenüber dem WTB liegenden Gasthouse m'l Gaslicht wurde eine fliegende Redaktion eingerichtet. Neben Gästen, die den Abend bei Gliihpunich oder Bier oerbrachten. klapperten bald die Schreibmaschinen, eilten BeUen mit den neuesten Depescben herbei und liefen andere mrt den zu? Ber- brertung nack a>ißerb>itb bt'inmntten Telegroimnen b nau» zn der im Bureau verbliebene«, Erpedition, wo die Vervielfätti- gung und Versendung beim Scheine ftackernder Kerzen«nd altväterischer Petroleumlampen vor sich ging. 3 Gelveckschastsbewegung tftuiiftißcr Stand des Fleischerverbandes. In>er Generalversammlung de?.Zentralverbandes der Meisdier erstattete Krause den Geschüüs. und Kasseitbericht. Redner kob hervor, dah die Organisation den 500 bis 600 Mit» aliedern. welche hier in Berlin während des Krieges unter er- schwerenden Umständen den Verband ausreckterhallen baben.. Tank Wnildig sei. Sie boben den Baden vorbereite! aus dem wir jetzt ausbauen können Ter Stand der Organisation kann als sehr günstig bezeichnet werden In den letzten zwei Monaten wurden »22-l neue Mitglieder gewonnen. Durch die Schliehung der Militärkom'ervenfabriken ist ein erheblichcr Verlust an weiblichen Mitgliedern zu verzeichnen, die in anderen Industrien Arbeit fanden. Gegenwärtig hat die Zahlstelle 34 Y l Mitglieder. An die Hauptkasse konnten für diese Zeit l3 0A>,81 M. abgeführt werden. Insgesamt wurden im Fähre 1k>l8 an die Hauptkasse 20 728 86 M. überwiesen. Fn allen Branchen haben lebhafte Bewegungen stattgefunden, die durchweg erfolgreich und gut verlausen sind. Aus dem Berliner Viehhof haben wir ein« strafte Organisation, die aus Solidaritäts- gründen, um die graste Zahl der Arbeitslosen unterzubringen, die Vereinbarung mit den Arbeitgebern getroffen haben, dast die Be- schäftigten wochenweise aussetzen. Tie Zähl der Arbeitslosen be- trägt gegenwärtig 12�0. Wenn e? trotz dieser erschreckenden Ar- beitslosigkeit in allen Branchen gelungen ist. obne Streiks erhebliche Vorteile bezüglich der Lohn-'und Arbeitsverhältnisse für die Mitglieder zu schaffen so ist das fidfrer der beste Beweis für den Einflust, den die Organisation heut« bei den Arbeitgebern besitzt. Tie ge- schaftenen Vorteile find durch Tarifverträge gesichert. Gegen- wärtig find Verbandlungen im Gange, für die recht erhebliche An- zahl der Beschäftigten in den Rostwurstfäbriken tariflich« Abmachun- gen>zu treften. Gesorderi ist ein Lobn von 126 M. Gin Teil dieser Betriebe bat die fforderung bereits anerkannt. Die Arbeitgeber im fleische roewerbe suchen durch allerlei Schikanen die Verträge zu lockern und zu durchbrechen. Tie Kollegen in den einzelnen lSe- trieben müssen deshalb die strikte Durchführung derselben er- zwingen. Der paritätisch« Arbeitsnachweis ist noch nicht so weit gediehen, dast seine Ginfübrung in allernächster Zeit zu erwarten ist. Die Innungen weigern sich, laufende Zuschüäe dazu zu gewähren, und die Stadt Berlin will nur L6 Proz. der Kossen tragen, so dast man annehmen kann, dast diese gemeinnützige Einrichtung aus Finanz» gründen scheitern wird. Fn der Diskussion bemängelt Giinser, dast in den Tarifver» trägen keine Bestimmniwen für die Kriegsbeschädigten enthalten sind. Urban und Pösel betonen, dast die veränderten politischen Verhältnisse eS sind, die den Aufschwung der Organisation begünstigen. Beschlossen wird aus Antrag der Vertrauensmänner, dast die weiblichen Miwl-eder ab 1. Februar einen stokalzuichlag von 16 Pf. prv Woche zu leisten baden Ter Beitrag beträgt fiir diese nunmehr V) Pf. pro Woche. Desgleichen, dast in der nächsten Versammlung ** Neuwahl deS Vorstandes vorgenommen wird. GroßGerlln leöer Keichswähler Sonntag wirü gewählt. Herlin ohne elektrischen Strom. Die Arbeiter der städtischen Elektrizitätswerke Berkin find in '»ng brachten tt mit sich, datz die Straßen bereit« in den frühen Abendstunden sich leerten.?S herrschte in der inneren Gtadt ein« ganz verblüiiende Ruhe. wie man sie schon seit geraumer Zeit nicht bcobachu n konnte, sogar die Herren Dachschützen schienen schlafen gegangen zu sein._ Ter Spartakus-Prozest. Durch AuShebling der SpaitakuS-Besatzungen und Elnzelver» Haftungen sind'eil dem N. Januar Im Ganzen nmd 1200 Per» kanen fesine» omnAn worden, von denen bisher ungefähr die Halste wieder entlassen worden ist. Die bisherige Uiieriiichung scheint»u ergeben, dast unter den Führern des Svaiiakusbunde? weniger Scknldige zu finden sind, als man annahm. Die Lei'ung des Bundes soll den Pul'ch mistbilligt und dessen unalückl'cken AuS rang vorausgesagt baden. ES berrickle eine ickarie Stimmung gegen Liebknecht, der im Verein mit linksstehenden Unabhängigen da? wahnsinnige Unterrnehmen begann, ja es soll die Absicht bestanden haben, ihn wegen seines Unbedacht« baldmöglichst aus dyr Leitung d-S Bundes zu entfernen. Sonach wäre eS also garnichl zum Losschlagen gekommen. wenn«'cht gewisie Elemente der Unabhängigen Lieb- knechi«nterstlitzt hätten, statt ihn zu warnen und ihn«irllckzu» ballen. Dieie Elemente sind eS aber gerade, die jetzt die Sozial- demoftatie für alles entstandene Unheil verantwortlich machen möchten. DaS WablergetniS in Berlin Abt. 6. Eingetragene Wähler: 28 636, abgegebene Stimmen: 20 636— Sct>e»dernann 10 168, Eichborn 2251, Naumann 3011, Lavsrrenz Istöö.KabI 1296, Pfeiffer 1276, ungültig 82.— Fn ftl Wahlbezirken der»tbieitung stimmten 85—96 Proz. ob. dagegen im 94. mcrkwürdrgerweise kaum 66 Proz. Der Tod Liebknechts als Agitationsstoff. Die Garde-Kavollerie-Schützen-Divisron teilt mit:.Räch Angabe der„Freiheit� hatte die Garde-Kavallerie- Sckützen-D'wsion vor der Obdukiion Talsachen über den Le'cken» bcftind veröffenlttcht. Nach Kenntnis dleier Mitteilung erhob die Division sofort dagegen Einipriich: iämtliche Feiiunaen, selbst- verständlich nicht die»Freibe t\ nahmen die Richtigstellung der Diwsion auf. Auch die.�>eihe!t' wustte zwar von dieser Be- ricktigring, hiell eS aber ftir zweckmäßig, den Tatbestand ihren Leiern zu verheimlichen und nochmals dieiekbe Beschaidi« anng gegen die Divisien zu erheben. Die Diviston lah sich daraulhin veranlastt aui Grund deS Z 11 de« PrcstaeietzeS von der .Freiheit' eine Bcrich'igung zu verlangen. Es versteht sich bei der Kampieswriie dickes BtaxeS von selbst, dast die Beiichtigung, ob- wobl sie durch Robrpostbries dem vercintwoitllcken Redakteur ni- stelli worden war, von>br nickt veröffentlicht winde. ES pastt den Henen der U. S. V. D. eben nickt in ibren Plan, dast die von nambaiien Gelehrte» vorgrnomniene Obduktion die Aussagen der Be-leitmaiinscha'lca LieblnechiS bestätigt. Statt zur Berubiaung der Bevölkerung beizutragen, verschweigen sie wichtig» Tat- sacken, wenn sie sich, nach den Worten des Hauptführers der u. S. P. D..'.leider nicht zur Lgitaiion eignen". Ter Vollzugsrat Grost-BerlinS wählte zu Boi sitzenden die Genesicn k?> ch o r d Müller und Paul Neue. Der Bericht der Kommiision, die mil den BolkS- bcoutirogien veihandett botie. um die mit dem starken Militär- ausgeboi verbundenen Mitzstände zu beieiligcn und die Komman« da»lurveihältnisie zu regeln, stellte den V.-R. nickt zufrieden. Die Kommission wurde erneut bea»f»agi, mit den BolkSbeaufiragten zu verhandeln, um folgende Punkte zu erledige»: 1. Aushebung der Bürgerwebr und Freiwilligenkorp». 2. Regelung der öiilicken Kommandogewall. .8. Au'debuna der Werbeannoncen in der Presie. 4. Abgabe iänitticher Waffen in den MiliiärdepotS. Meiler belckäftigte fich der V.-R mit dem UuiersuchungSver- fadien, d,c Tötung Liebknechts und LuremburgS betreffend. Er ist einstimmig der Meinung, die Veraniworiung über da» Er- ocbnis der Uniei suchung ni->l übernehmen zu können, wenn das Eimiiilungsvel fahren in den Händen der.Garde-Kavallerie-Schützen» Division bleibt. E» wird darum beicklosien, den Rar der Volks» beaurira'teu zu erfucken, eine Sonderkoni Million zur Unier- iuckung der beiden Mordlochen auf dem BerordnungSwege schnellstens einzuietzen. Hierzu kei bemerk», dast bisher die Fnstlzgeletze nicht aufgehoben oder geänderl worsen sind. Dieie übertragen die Rechtspflege den bestehenden Gerichten._ Die neuen Hochbahnfahrprrise infolge der Lohnerhöhungen betragen: S.«lasse t. K'asi« bi» zum 8. Bahnhof..... 20 Pf. 80 Pf. ,,8....... 30, 40, ,, 9., und weiter 85. 45, Die Tabelle zeigt, dast jetzt nur no» drei Fahrpreis, onen best eben. während fiübei für die Fabrien über 12 Bahnhöfe di»a»S »och ein weilerer Aufschlag erhoben wurde, der jetzt sortkällt. Mil'täikabi karten, gültig rn 3. Klaffe iür die ganze Strecke, losten 20 PI. FrübverlebrSIarleri sollen fort! Der neue Taiik>ril» beute, Donnerstag, in Kiaft. Die Ei böbung war vorauszusehen Die Abschaffung der Früh- vrrlebrScimästigmig ist aber eine Mostnabm«. die fich direlt gegen die Massen der Arbeiter und Siigestelllen lichtet. NrbeitSlose Parteimitglieder i Zur Wadlurbeit iür die Preustenwabten brauchen wir noch mebrcrc Hunde,> Heiser Meldungen Luisenslrast« 26.>m Laden. unter Vorlegung de» Mitgliedsbuches. Slrbrirerrätc und Lbmänner der Kriegsgesellschaften. Donnerstag, de» 23 Fanuar 1919. v»imiliaaS«ft, Nbr im Abaeordneienhault Priuz-AIv>echi-Sllaste. Festiaal<1 Tr>: dringende Sitzung. Er'cheiurn Psiicht. Der Ernberurer. Arbeiter Turner BerlinS! Die Auffoiderung in der Tou»iagi»»»»»cr dieses Blaue», ge- vichnet F. A. K>'v Slübni. Neutoll» Pannierstr.>3 w'id vom Vorstand des?u>nveieins.Fichte" n>ch! netulligt. Sut.tes Uniernebmen führt zur Spaltung und licgr nicht im Inlercsic der Arbeiteriiiilibewegung._ Ben der Kirchc zur Urne Herr Pfarrer Dr. Hollmann in Ni- koloesoc schreibt un» zi' dieser am Wahltag' von un? gebrnchren Notiz, dast ihm jegliche Wahlbeeinfliissung f rngelezien habe. Der geplant«, aber iniolflk deS allgemeinen V.rbotS nickst auSgeführtc aenreinsame Zng zur llcne sollte.lediglich zum Ausdruck bringen. dast wir nicht blost als deutsche Staatsbürger zur Wahl gehen wollten sondern auch zugleich als treue Glied, r unserer evange- lisckrcn Ki'chc. entschlossen, für die LebenSreckt unserer Kirck� ein- zutreten". Wir erlauben»nS. darin die Absicht eine', politischen Kundgebung zu erblicken zu der wir selbstverständlich s?d?r'"-mn da? volle u.id gke'cke M cki zugestehen, die uns aber mit der K- r che n>wtS z» tun zu Hab n scheint Für dir Opfer deS VoewörlSkampfc» gnge» be>>i»s»n: Map st o in kel 5 60 M. R Heinrich 8.60 M. O. Autich 3 60 M. G Kniriei 8.66 M P. Horn 8 60 VI.. F Vvt'manii IM 00 M nd, zo 66 M O kdom 5 ,xr M Ph Schmitt 5,60 jl? F. u Zr'z 1 60 M. A stedfetd 3 60 M. E Wecker 5 60 W R BdstNe, ld.Öö ivt.. Kodauel 6.00 M. Dr. Ertiugor 75/10 M.. Gutmann u. Mever 16.65 JH., Bernhard Ttrohmrmdel 10,00 JU, L. Fiedler 6,00 M. Kchweizerdürger, die im Konsularbezirk Berlin, d.h. in Branden- bürg. Sackien Poien. Schlesien und Pommern wobnen. werden hiermit in ihlem eigenem Iniereffe«rsiickii. die Gnliigkeil ihrer Pässe nachzuprüfen Blattpäsie aus den Fahre» 1914 und 1015 sind ungültig, ebenio alle, deren GütogfeiiSdouer abaelouten ist. Unaültige Pässe sind i o s o r> bei der Schweizerische» Gftandlchaft m Berlin Frredrick-Wilhclin-Ttiaste II. erneuern zu tasieu. A'N gleichen Orle löunen iogenannte.Eckutzbrese" kmil Schweizer- Wappen! gratis bezogen werden. Als Leailiination für die Bezugs- bcr-chtiaung sind vora>lcgen: gültiger Schwei, erpast und ferner der M'etskonirakl oder ein?el>zeio>i«wciS. der die Wobnung deS Petenten amtlich genau feststellt oder ein ana'oger AuSwei». Der Schweizerische Gesandte. verbleib belltscher Behörden und Akten in Polen. Anfragen wegen des PerblczbS der Akten der Gerichtsbehörden und Justiz- kommissoriate in den Vormais besetzten Gebieten im Osten sind an folgende Stellen zu richten: as für Polen: an den VerwaltungSches Warschau(Tb- wicklungSbehörde) in Berlin. Luiscnstr. 31a, b) für Litauen: an die AbwicklungZstelle der Zivil» Verwaltung für Litauen. Berlin, Schlüterstr. 48, c) für die baltischen Lande: an die AbwicklungS- stelle der Zivilvcrwaltung für die baltischen Lande, Berlin. PotS- damer Str. 126. Der Allgemeine verband der Deutsche« Bankbeamten veran« staltet Donnerstag, den 23. Januar 1910. abends 7>j Uhr, in HaveriandS Festsälen, Neue Friedrichstr. 38. eine V e r s a m m- l u n g der aus dem Fdlde zurückgekehrten Bankbeamten, in der über die Zurücksetzung der Kriegsteilnehmer gegenüber den nicht eingegvgenen Beamte» Protest erhoben werden soll. Referent: Benno Marx. An der Humboldr-Akademle, Freien Hochschule werden Unter- richtSkurse in den wichtigsten klassischen und allen wichtigen modernen Sprachen für Ansünsier und Vorgeschrittene veranstaltet. Vorlesungsverzeichnisse und Horerkarten ftird im Kaufhaus deS Westens. Hera. Tietz.«n Buchhandlungen und Vereinsstellen erhältlich. Hauptbureau: C. 2, Reue Friedrichstr. 83/86, II, Zimmer 88. Staats-»ab Gemelndebeamt«. Nächste Versammlung der ver, trauenSperkonen und des WerbeauSickusieS Donnerstag, 23. Januar, 6 Ubr, im Jugendheim. Lindeuftr. S. Beamte, die der S. P. D. at« organisiert» Mitglieder angehören, sind willkommen. Mitglieds« buch vorzeigen I Die Slkndcmte der Buchknchveeständlge« wird biesen Monat eine« KurluS über Bücher- und Bilanzrevisionen und Steuertechnik abhalten. 9 aS Honorar wird lebr mähig sein, da nur die Spesen gedeckt werden tollen und dürste sLr die ans dem Felde Zurückgekehrten ein sehr rege» Interesse haben. Anmeldungen find an den Buchsachverständigen cteorg Liebhaber, Berlin V 80. Rankcstr 29, zu richten. Jüdifcher Kulturveretn.vorochow». Linlensiraste 1»S IN Donner». tag. den 23. Januar, abends 7 Uhr, Bortraz von Genosse» Dr. Teil- haber über:.ArdeiicrkraukheUen". Gäste willlommeal- DaS Charlottenburger Wahlergebnis. Liste EberiS zum l4. d. M. auSzelertigten S ch u h b e d a r l s s ch c i n e bei der AuSicrtigunaSsteve wädrend der üblichen Geschäftszeit gegen Vorlag« de« al t tn S ch ein e«. Grosi-Serttner parteinachrichten. 3. Abteilung. Heult, abends 8 Uhr, Fall-Reolg ymnastum, Lützow- straize Sia. 10. vdtrilang. Morgen Donnerstag, den 23. Januar, abeudt 7 Uhr: Versammlung bei Daus, Lauscher Str. 43. 11. Rbtrtinng. Morgen Donnerstag, abend» 7 Uhr: Vers am m- l« n g bei Zivmer, Lchtesilche Sir. 27 o. LS. Abteilung, veriammtung heute Mittwoch, den LI. Januar, abend« 7 Uhr, nicht bei Vmg, sondern bei R o ch o w, Schliem an»- ftratz e 39. 32. Lllitrilang. Heute Mittwoch, den LS. Januar, abend» 7 Uhr, bei staller. Gleim'lr. 4.5. Ecke Sonueiiburgstraze Erscheinen Ist Pflicht. 38. Slliietlnng. Heute Mittiroch. abend« Puutt 8 Uhr. tn der Aula de« Luiteii-GumnatiiimS. Xiirrnftr.. Eckt WilSnacker Sir.: B e r I a m m- 1 u n g Ertcheine» Ehiei'iachc. Rauchen in der Aula nicht geliatlct. Die Bereinigung lozialdemolratischtr Lehrer und Lehrerinnen Grost-Vrrlin« todei die Lehre, ickotr Belm« zu einer Dersammtubg am 23. Januar, 5 Uhr, in» LehreevereiuShau» zu einem Vortrage de» ehem. Mitgliedes de« RcickSiagS He i n r i ch Schulz über da» Thema:.Die Bolisfckullebrer und die Sozialdemokraii«". Wilmersdorf. Heute Mittwoch: OeslenIItche Bersamm- l u u g in der Aula des BiSmarck-Gymu-iflumS, Psalzdurger Str. 81/32, abend» 8 Uhr. Referent: Schrisisteller Kurt Heinig über.Die Sozialdemobatle und die prcugische LandeSoerlammIung.� Freiwillige Heiter und Helferinnen, die fich tür Sountag, den 2«. Ja« nsar. zur Lersügung stellen, wollen fich im vure-iu Uhlandstc. 98/99 melden. Stegt tz. Mutwoch. den 2S Januar, abends 8 Uhr: B e z i r I»• abend m den beiannien Lvlaten. Die BezirtSMHrer holen das Material bei Clement. Düvpetstr. 7. ab. r Dcmpelhof. Heute Mttwoch, den 23. Januar, abend» 7h, Uhr, tn der Aula der Gemeindeichule, Friedrich-ÄsthelM Slruse: Mitgliederversammlung. Morgen Donnerstag, den 23. Januar, abend» T'l, Uhr, im Restaurant luiolt. Lichtet jeider Straße:< O e f f e n t L Versammlung Brln. Donnerstag, den 23. l, abend» 7't, Uhr. bci Radduz. große öfteiiil. BollSnersammlunz. Reiereni Genossin Bahm-Schuch. Stralau. Die VahtoereinSoersammIung findet nicht am Mniuoch.>o»dern am Donnerstag stau. Vorher Ftugbtat.t- verbrettung. Trestpuiitl',,S bei L o t I e n d a ih. Lichtenberg. Das.Logenkastno", Kuorrpromenade S. fällt at« Ber- sammtunqslotal ftir.lliulwop au». Beriammluimeii finden sia» bei: Hrtzel, biub itchstraste«i. Stöber. Jungstratze 29, Sleinieis, Wci hseliwape 27, Hainau. Krostenei Sliatzc 36, M.-tzn, Wühlischsli�tze 7, Zethmsher, Krön» prtnzentlrage l8, Aula dcs Pe alozzigvinnasiun,», P.inz Aiberlstrade 4», Krüger, Rorinunnenstrage 38, Schwarz, Hcrzbeigsuajzc i 50, Restaurani zur Danburg, ranksurier Allee am Bahnhvi Lichtcuberg-Frledrlchsjckde, Kur- taiSkt, Ptarrstrak« 7 t. Tagesocdiiuug: Die Ausgabe» der p r e u g>> ch e n N a,> o» a 1 v e>> a in m 1 u n g. RtederschSneweide. V-nnerStag den 23. t., adend« 7>/, Uhr Inder 7UiI. der Gcmeu.deschute Berliner, Ecke Hassetioeroerjtrabe. Referent Ge- noifm bchneck. ÖncfPoflcn der Rc�oPfion» oeder ffit den ürlefrnlten bestimmten Anfrage füge man einen BnAstaben uad eine Nummer»ei. i.stteflllt.e Ausluiifl wird nichl ertelU. Eilige Air- ■r-gen trage man in der Zurlstifwen Sdreastlunde. L ndenur. 3. 3. Hof liiitS, ' Vreiwen« bi» 7 Soniiavenb» 3 bis 3 Ubr m'Jimiltafl» vor. Cchriflstücke und iierlrSge stno mckzubriiigen. j.»>,oi>.er ISiU'i I Ja>n der Höbe> ou M. 2,— pro Tag. 2. Ja. ' z m Zage dm Kustais-aa- L. L. 651.>. Die E nbrkallung be» .Wh'allen INN iü unz Iät"a. Es kann mit der Aussiai aui Erfolg get og,-oerl cu 2 Dir Frage ist zwelselbasl. 3. Boiausfichil ch nicht.— - W. V. Zu einer>v ch n Vei sü.mig ist der B rlei berechtigl.—. <6 W.>66.>-3a d'S zum>l> Jmixar. 2.nno ii Ja.— ig. it. 5. '.'ecket nicht ioU« der o> Nag beceti» pezadl< Ist- Arbeltrrra! Schwarz, Si-anoa«. tv-nden Sie eck an die qeweitllli.istliche Oigannaiion bezw. an hu* W'i- degeiichi in>P,>N>>,(II_ ,3tr,7 G.■}}}. Holen Sie Au»- tUutl ein Votist- atze i,— a)I. Bö.>09. 1 und 2 Stern. 8 und i. Ja. im ZM Um\ Neseiz-SeüWüs-Uggr« im UMMUMMkel. MWgklslr. 2L Nach de? Borstellung: Anfang 7 Uhr. 6yS?K!!2VZ I�vKezixrL»« Mtinj W/t Uhr, "Sctepielhass Ein h&lbcr Held* Volksbühne Theater am Bülowpiatz. Direktion Friedrich Kayfiler. Vh U.: Per Kleachgartco. Dirtkturn l�ättVeinhardl. Deutsches Theater. V/ 2 Uttfi Vtl4' das licht Scheinet In der Finsternis. Donn. V/iV.: l'nd da? Uchf scbeluet in der Finsternis. Kamm erspiele. 7>/, Uhr: Oespcnstersonet». Donn. 8 U.: Ein tieschlech». Kleines Schauspielhaus Fasanenstr. I, Port. S. VI* Die Biiclisc der Pandora. Donn. Vh Uhr: Die Büchse der Theater!. ;e irStraße Dir�C.Sleinhard-R. Bernsuer 7V» Uhr: Mu?lk. Donnerstag; Erdgeist RomMleBlians an der Marschallbröcke Esefci. Donnerstag; Berliner Theater «wtAr« Sterne, die wieder leuchten. f7cssln g-vWieater. Direktion; Victor Barnowiky. Vh Uhr; Oer Schüpfer. Donnerstag tum I. Maie: Der König. Freitag: Der KSnig. Deatsrlios Künstler- F>Z7?, fto d-Of* Allabcnd' ch 7'/, UhN N achtbelc uchtuo j. Heute nachm. 4 Uhr: Die Reise ins Sclilaratienland. rrianon-Theater. Bhf. Friedrichstr. Ztr. 4927,2351 Nachm. i'l, Uhr kl. Preise: Aschenbrödel. Tägl. 8U. Heute z. 128t Maie: Der gute Ruf von Hermann Sudennann. MWMheätsr. Bhf. lannowitzbr. Kgst. 228. Tägl. 3. Heute z. 425. Malet Eugen Burg Oer Lstassdiülsr von Ludwig Fulda. iEatef öerFrisärichstaiit, 2ck« Friedrich- it. Niüenstraß» Norbcit 8650, üiigiich V/2, gum 101. Mal«: Prei tolle Tage. Dpeteltc»on gorlig. rHSlicndorf, Hellmuth, Oeorf. _______ o-Theater. Eotbrinp. Str. 87. TLgL'/�UHr: Der«rfoigreichftc Echiligtr l BorHrr rrstklalsize Sptzialitälen tmb In urkomlstya Itascn. Stfl. O'/a: Friede auf Erden. Waihalla-TIicater. vi, Uhr: Angqst der Starke. Rose-Theater. 7'/« Uhr: Bus DrcimHdoplhans. astsp. d. Friedr.-WIlh.Thtat. MonaFTheater. '/a Prinz enliebe. Fuwfheatcr. Uhr: Max und Morltau jg; Neue Heimat. i- J. ScbneewelBchtn „d». und Rosenrot. intae 3; Neue Heimat. lag i- 711- 1 � K- Bruno Schenk (Eine Schaustellung seltsamster Wunderdingel) Wllii Prager Neue Vortrüge. Dr. Angelos Lebender Marmor Erry und Merry Moderna TSnze sowie der groBa Varlett-Splelplan j Potsdamer Str. 38 Turtnitr. 12. Solie Muznsnn! Im Pilmspiel | Scbwelgen im Walde J II. Teil Potsdamer Str. 38 Lotte Neutnsnn heute IMÄ anweseaö!! Theater 5ür Mittwoch, den 22. Januar. Crntrai-TI'ratcr � UisRcsevonStaaiM Uhr: Deutschen Opernhaus 6 uhr: Siegfried. Frtedr.-WIlhcImst.Th. ?>/, Uhr: Hsnneri. DasDrefm&derihauKi 2. Teil. Eleines Theater. ,/j8 UJ,r: Tabsla rasa. Z. 1. M.: Koiuinche Oper Tt!;-. Scliwarzwalilniäilel. IVcnGs Operettciihana Schitioauerd, 4a, Norden 281. vVr: Die kessefce Sasanne. Balictt C Itareil, neue Tänze. Metropol-Theater. 7 uhr»: Bis fasciiingslee. l/ustaptelhaus ■?/4 Die spanische Fliege. Uhr: Palast-Theater 3% Uhr: Die PiccoiomlaL vi, mtr- Der Hihado Sehtller-Theat. Chart v/t uhr; Das Konzert. Thalia-Theater Polnische Wirtschalt. Th. am Wallen dorfplata 3 Uhr: 08tz von Berlichinjen, 7 U.: Theater des Westans v/, u.: Die lustige Witwe. ?onnab. tUhn Aschenbrödel. WaUner-Theate* VI, Uhr: GeiSitf. Ztg. 3. IS: Orot Habenichts. IMetropoI Kabarett Behrenstraße 54-56. Dir. Alex Braoiae. KBnstt. Leitung: filegmund Flatow. Das vorzflgl. Januarprogramm mit Ann! Wilkens-Schnlholf Horwllz-Spiro r. Karl Stöhr j Rob.Nescmann, Blli Qläßner, Otto Röhr> ------- Oylgyi» Konzerte.--------- j Vorzügliche Küche und Getränke. 61!? Uhr! Auaschuß für Volkskunstabende. Sonntag, 26. Januar, nachmittags 3 ühn Melatersan), Kothener Str. 38(am Potsdamer Platz); Dichtungen von Ernst Kreowski. Vorlesung: Marjgaroto Wslkotte. Vlollnsoli: Siegfried Fournes. Flügel: Aiida Becker. Karten 2 M. b. Horsch, Engeluler 15, u. Werthelm, . Lelpz. Str intimes Theater am Kollendorlplati. I üfllowstr. 6. LBUOtr 2303. Das neos Januar- Program Erstklassige Spezialitäten. DOM ' SJtofBtn.iStmnetat.aa�an,, abend- 8 Uht Orgel-Konzert Walter Fischer. ÜJHtnrftwnb«: PaulaWerner-Joiuni Alt), Herr Äonjrrhnflslet Rudolf Deman ■(Clollne). ® in tritt frei L_' tineo Programme. TliCBter Friadrlchstr. 218 Dir.; jamea Klein. VI, Sonnt. Pf, n. Vi, jPersflnlicfi.Äoltretenl ] d. weltb. Komponisten| Gilbert flnmh circu« mm Biisdi I Oers, dirigiert seine I | elg. neuen Komposlt. I b. verstürkt. Monstrc- 1 I Orchester, Komponist I der„Polnischen Wirt- 1 sebaft"—„Keuschen I Susanne"—„Pupp- 1 | eben"—„Kinn-Künl- sin" usw. 1 9 r Das RBtsel j Iii die Welt-Sen- 1 | satlon sowie d. übrige I Sr.Varielä-Programm. I onnt. S'/jU. jed. Erw. I 1 Kind freli I | Th«eiterk.ablOU.geöH, I TgL 7'/. Sonnt. 5-/, U. TV« 2 Rolands 2 Handstandskünstler. Exotischer Dressurakt, vorgeführt von SSAHIB liDCBDRA sowie dlo übt. Nummern. Zum SchluB:■ Dia bereits Uber 125 mal unter groS. Beifall autget. pSn�nf„Oberon" m. d. groB. Wasser-Elfektc Die ries. Starzwellen, Tanz der Elfen auf den Wasserrosen. Admlrulspalaat. Anlang 8 Uhr, 1 Sonntag 4 nnd 8 Uhr.| Ende 10 Uhr. Prinzessin von Tragant. Wer ist die Schönste? Unter d. Linden 14 Ea}dah. : Spe I allen Pützen.| 5-Uhr. Tanz-Tee Warme Speisen auf 7 Uhr abend* das beseitigt ReicDslallen-Theater. Allabendlich 7>/« Uhr u'd Sonntag nachm. 3 Uhr: Stettiner Sänger. Nachm. ermäBigto P reise 1 San.-Rat gaUSS8Hje Dr.Strahl's ied. HautausschL Flecht, HautJncK., bes.Beinschad., Krampfadern d. Frauen u. dergl, in Origlnaldoa. 2.25, 4 20, 7 50 erhältlich In der „Elefant en-Apottaekt" Berlin SW 19, Leipziger i StraBe 74"» Mt WWW» ESmm Hoiienstaafen-Vergnfignngs-Palast Kottbuser Damm 76_(Hohenstauleri-Säle) Täglich Kabarett und Tanz. _ Da« groBe Januarprogramm._ Mittwoch, den 22. Jannar 1919: Einmal. Auftreten des berühmten Tfinzcrnoarea Jodi. Erstmalige Vorführung des Fox-Trott-Tanzes. iW■ Ausstellungshalle Zun Aassteilnng vollkommen eingerichteter : kleiner Familien- and Wohnhäaser.: Eintritt M. I,—. 186/8* ) utuas Linden- Restaurant Tonadorf-Betriebe Friedrichstr. 87 Ed. Arno Tonaderi Unter d.Llndon44 Allseitig gerühmte Verpflegung Kap M: eile iutlk: POrtner MMJggMa rwwww�i Lichtenbers;. Eorlaldemokraflsche Partei Deattc'ülaods.(S. P. D.) Mittwoch, de» 22, Sanuat, oöcnbs V/, Uhr. folgenden Stellen Persaunulungea ... finden an nach' igeu pottt N», Sroffencr Sttah« U, Iteqrr. tBätjUfd"'" famana fiat Meyer, wahllfchftrah» 7." Thetmeyer. Kronprinz eaftrahe 18, MiwafficinjvHiicaDV AGS Sfula de» peftniozzilyceumo. Drluz-Wtert-flreche 44 Arifarr. Ttotmannrnfltafia 38, Schenarz,. Reflanrenl ÄnrtoioBfi, dsrgftrahe 150, _.__«* Wartburg-, Froutfu vahnhof cicht-nberg.ZrfebrlchOfetd«, sarrftrab« 74. Tagesordnung: Sie Maden dn ßrN MMlvelsWlglmß. Alle, die mit nnlem Bestrebungen szmpatblsleren, sind elegaladeo.___ 243/15 Deoiict öEljoriiejföt-BctOßi Verwnltnng Berlin. SeL:«mt Moritzplatz 10628, 5578. Surren: tzimigrstr. 80. Branchen» Versammlungen: Kamm- nnd Haarschmuckarbeiter«ud Arbeiterinnen. vounerOtag, den 23. Zanaar, abeuba»»hu. w»oeter» Feflfaieu, Wcderstr. 17. Lagesorbnnna: L Selcht der«ommlffion. 2. Neuwahl brr Tommlssion. 8. Aufstellung der Delegierten zur Seneraloerfamminng. 4. Verbands- und Branchenangeiegenheiten. Küchenmöbeltischler. 2«.Zannar IBIS, ootmlffnan 10»hu. im Ohtglifcheo Hof, Alexanberstr. 27c. Tagesordnung: L ftlufm Branchen währrnb der vfrr Krfegufatzre.- Referent:«ollege Pater». 2. Neuwahl der gesamten BranchenfommiMon. 8. Aufstellung der Ranbidatenliste SM Wahl Ihr Delegierten für blc ffinucalot J-" 4. Branchenangelegenhelten und Verschiedenes. 81/20 Die Drtsorrwaltuua. SMklMkMkbMlMSlIIIb Oenoalfangsflan* ParNn- N 54, Cinlanflt. 58-55. Deschllstszei! von 9—1 Uhr und von 4—7 Uhr. Telephon! Amt Norden 185, 1289, 1087, 9714. DonncrSfog, dcn 23. Januar ISIS. adtndS 6 Uhr: Branchenversammlnng der Metallschleifer und Galvaniseure in Heinrichs FrstsSlen, Grohe Frankfurt» Str. 80 ige. Saal). Tageeorbnung! L Unsere Stellungnahme zum.stollkkNtwertras. 2. Neuwahl des Branchenvertretcrs und»er gesamten stommlsfion. 8. Berfchlebcnee. S§ Ist Pflicht aller Tollegen, pUnllllch zu erscheinen. Donnerstag, den 23. Januar 1919, adrnd» 8 Uhr: UmiliMellMMW On MelMlfUll hn GtwerkschaftöhauZ, Engelufer 15, Saal 10. Tagesordnung: t Aussprache Ober den«ollektivvcrtrag. 2. Dlskufiion. ' kstattangelec-------------- 3. Werfstattangelegenhelten."■ igz/il Das«tfchelnen der Mitglieder Ist bringend erforderlich. Ohne MftgNedsbnch kein Zutritt. Ol» Drt»u»cn»atln»>. ________ � Vereinigung sozlaldenrnkr. Lehrer inid Leiirerlunen GroS-Berllns. Donnerstag, 23. Jan., 5 llhr, im Lehreroereinshaus Freie Lehrerversammlung. Redner: Heinrich»chufz. ehem. M. d. R.. M. d. Natwin-Vers. Thema: Die LolkSschnllehrer und die Sozialdemokratie. 297/9_______ Dar Propaoanva-Anafchnh. Ingenieure, Techniker, Chemiker, Werkmeister! Domtnstag, 23. Januar, abends 7»/, Uhr: Grob»" �echnikerversammlung in den PharussSfen, � Müllerstrabe 142. Thema: Die Sozialisterung der Betrieb«. „ Redner:. Redaltenr t1all»kL Ingenieur Strtomar. Freie Aussprache.»egner hdfilchst eingeladen. Um»ahlr-uhen Besuch Httet 207/8* Dar propaBandn-tzteenschust. Versteigerung. »onnabaeib, den 25. L 19, vorm. 11 Uhr, findet Bert auf mehrerer an? lempelhofer Said fteheader S9SD* hölzerner Baracken ?bf Abbrnch gegen Uarjahlung statt. Versammlungsort der Znterrffenien SfeueehAu-chen an Tempelheser«Haussee. Berlin, de» 21. L 19. Sarnisonoerwalwng I. Vom Felde zurdck uua milltlrfrei, lunre meine Zahnpraxis - wieder persönlich. Habe für meine .............. K'S 1 ö k# II 1 j k- II. 1 tewe IUI Ilicine 'aticmen beste Materialien(so uut w. in Frledensz.) gesichert HSHMmHiHHV a 9*vr»l» 4, r» r,n� 54______ abnelehen, . Zaimfleisch-Bctünb. csliners.(a. plattenl.) Repara- luren u. Um- arbeit. ipittki». Sozialdemokratische Partei Deutschlands. Mittwoch, öen 22. Januar, adenös 7'/, Uhr: 10 gr. Wählerversammlnnge« sn folgenden Sälen:> Habels Brauerei-Ausschank, SW, Bergmannstraße 6/7. Lesfing-Gymnasinm, N, Pankstrafze 19., Aula der Schule, Is, Wiesenslraße 66. 8t. Gemeindeschnle, Tilsiter Straße 4/5. Comentussäle, 0, Memeler Straße 67. Aula der Schule, W, PallaSstraße 15. ,,. W, Winterfeldtstraße 18. Burger»sseftsaal, Friedenau(Rathaus). Bismarck« Gymnafinm, Wilmersdorf, Pfalzburger Straße 81—32. Neue Rathausfäle, SchSneberg, Martin-Luther-Straße 69. Thema: Die Bedeutung der Preuhenwahl! Redner: Dr. Foth, Hartman«, llliugler, Matter«, Nihschke, Nickelt, Thurau, Weiß, Wuschick. Der Propaganda-Ausschuh. Meyer, SuzIuMulrul. Miel MfHilaulis. VII. Abtcilnvq. Ccttncrsfag. den 23. Sannac, pBnkNIch ebbe. 8>he, In der Aula Teenpelhosee Äser 3: Oeffentl. Franenversammlnng Tagesordnung: »ertrag von Aren Wally Zepter t Die Stellung der Fra« in der heutige» Politik. >» zehlreiches Erscheinen bittet 805/18 Oer AdfeNeengsnarfland. Schwerhörige! Heute, Mittwach, den 22. Januar er„ abend» V/, Vir, im Outher-Lyzeum. Tempelhoier Ufer 2(am Halleschen Tor) Hof 2 Tr.: z? vecksmmlustg. Ä Tagesordnung: Bottraa Uder:„Vernotratle und»ozlaN-mna-. 1lefe>~--- Referent: Deyosse Lehrer vteo. Schwerhörige Parteiarnosselc Srwerfschastler u. �BortoBrts'- leset find hierzu eingeladen.__'_ 197/1 Wer— Stoff— hat Fertige Anzog, M. Sita tadellos, von"4' an. Sioftlager. Ev.Teilzahl. icn, Aendem, Wenden! Karte, fall? Besuch erwünscht. Mode-Atellcr Berollna. Landsberger Str. 65, Alexanderplatx. Alexand. 1134 Korke, Wein nndSekt, kauft zu höchsten Preise« ki. ÜseÜsiiiztsIii, ß- M b. H., ChariollenliDrg, Wln'lschel<1- atrafie 3.* Pächter! Baligarderobe, Toilette, Konfitüren., Photographenstand. reptow, Blum.-, Photograph.- stand usw. Hai zu verpachte: Selbiger, Oranienburg. Lir. be Karten werden nicht versandt. Nach schwerem Leiden erlSata ein santtar Tod am Sonnabend, den 18. d. Mts„ unseren lieben guten treusorgenden Mann und Vater Franz Werner Direktor der Genossenschaftsbank des Stralauer Stadtviertels zu Berlin im 68. Lebensjahre. 899D Annemarie Werner geb. Hoth.. Lotte Marie Werner, Hllfsiclwesttr . vom Roten Kreuz. Dia Trauarteier und Einäscherung findet am Sonnabend, den 25. d. Mts„ 3 Uhr nachmittags, im Krematorium Berlin, Qerlchtatr. 37/38, statt Kranzspenden und Beileidsbesuche dankend verbeten. Am 18 Januar verschied In Wald-Sleversdorf, wo er Hellung von schwerer Krankheit suchte, unser Vorstandsmitglied Herrwremor Franz Werner Im 68. Lebensjahre. 8960 Annähernd 40 Jahr« gehörte er In leitender Stellung unserer Genossenschaft an, deren Gedeihen und Erstarken er in rastloser, zlelbewuüter Arbeit förderte. Unseren Mitgliedern war er die vielen Jahre hindurch ein bereitwilliger Berater, uns selbst ein leuchtendes Vorbild von Pflichttreue und Berufs- treudigkelt und ein treuer Freund, dem wir dauernd ein ehrendes Andenken bewahren werden. Vorstand und Aufsichtsraf der Genossenschaftsbank des Stralauer Stadtviertels zu Berlin. Eingetragene OcnossenschJu mit befCbrlnkt.HtltpfllchL Di« Trauerleier und Einäscherung findet Sonnabend, den 25. Januar, nachmittags 3 Uhr, im Krematorium, QerlchtstraBe 37/38 Statt. fieutldjer Bauarbeiter* Verband. Verein Berits. Bezirk IBeigeofc«. Am 17. Januar starb unser Mitglied, der Putzer Otto Kohl. ©ie Beerdigung findet Heute nachmittag 3 Uhr, aus dem Demeinbe-FriebHos in der RZIckestratze statt. Bezirk Itordes. Am 18 b. PL starb unser Mitglied, der Putzer neimich Walsch. Die Beerdigung findet Donnerstag,_ nachm. 4 Uhr, auf dem Thomas» «irchhof In Neukölln statt. Ehre Ihrem Andenken I Um rege Beteiligung ersucht 142,3 Der Vorstand. Am 15. Januar, abends Uhr, entschlief sanft rem Leid, nach sihwerem Leiben, infolge eines tragischen Un llucksfalles, mein'.ieber -/min und Ilebrooller Dater meines Kindes. Bruder und Schwagee Schwager Heinboid Most Im blühenden Aller von 38 Jahren. g37d In tiefem Schmerz Zdn Weft geb. Cocenz. Neulöün, Pflllgerstr. 24. Die Beerdigung findet Donnerstag, nachmittag« 2'/, Uhr, aut dem Neuföllner Demeindefttedhos, Marien- dorfer Weg statt. Derlmer�Ilustrirte Zeitung »R-eis;"lOHotk Für die liebevolle und zahl- reich, Anteilnahme bei der Sin- fischerungund Beisetzung meines lieben Mannes und guten ~' 78A Paters «Ski Pfaffe sagen wir unfern au" u. Kinder, allen Beteiligten Ehrenerklärung. Nehme den Verdacht von Herrn L i e b o I b. Siuit- garler Platz; erkläre ihn für einen ehrenhaften Mann. Belhle, Eharloltenburg, Stuttgarter Platz S. I2!>a Zigsrrsr. >0««ülck V. 40 Mk. an. lOO»tacK v. 40 51 lt. an. Zur Probe lu Stück M. 4.—, 6.-, 12.-, 15.-, 20.-. Zigaretten vorrätig. 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