Ur. 47. 36. Jaksrs. BezugSvreiS: Gtelrtjdhrt.«Jo Sil. monaü.aaBKt (reim? Hau» voraus ,ahibar. Singeint Nummern 10«fcnnifl.«ofibcgug: Nionailich 128 SRI., etil ZuilellungS. gebühr. Unter Kreutband für Deutlch- hmi u. Lefterreich-llngarn ö.6C Ml, für da» übrig« Ausland S.Z0 M!. bei lüglich einmalige» liullellung 7.50 ZA. «aitbeiielllmgen nehmen ,n Däne- mar». Holland Luremdma. Schweden und die Schwerz. Eingetragen in die Soii- letiunaS-Preisilfie. Der.Lornuirtk' ertcheim wocheniüglich zweimal Sonniagt etnmau kelegramm-A» reise: .Cozialbemattat Berlin", � G Nerlinev Nolksblstt. �Ivl�sonnio') Anzrtgenpretsi Die achigefvaltene Aonvareillegeiie iollel 60 Pfg.„Jitcine Änreigeu", da» leitgedruckie Äor» tv Pjg. lgulllsstg 2 ietlzedruckle Worte), iedee wettere War». 20 Big. Stellengeluche und Schlafflellcnangeigen das etile SSot» 30 Sig.. led-s wettere Wori>k Pfg. Worte übet lö Luchiiaden»ähien für zwei Sorte. Teuerungszuichlag 60°/. isamtiieii-Liigelgen, dolirttche und gewerllchatiiiche LereinS- Atgeigen bO Psg. die.Seile. Anzeigen für ine nüchfie Nummer müflei: bis S Ihr nachniittagd im HaupigeichSfi. Secftn es. 08, bindenittage a, adzegeber! werden. Seöftnei ton S Uhr früh bi» 6 Uhr abend-, Zentralorgan der fozialdemokratifcben Partei Deutfcblands. Reüaktion und Expedition: EW. öS, Lindenstr. Z. krerusprecher- Amt Mortnplatz. Nr.».>» itv— RSl i>7. Sonntag, den Ä6. Januar IVIS. Vonvärts-Verlag G.m.b. H.» EM. öS, Lindenstr. Z. Fernsprecher: Amt Mofitzpinp, Nr. 117 53—51. li?8 Iii Wk!: Iäst Kein Mann, keine frau darf fehlen! Lifte f&aisl Blrfch Otto Aue Konrad Aacutkb ft tt feierliche Kundgebung für den Rechtsfrieden. Eine Pariser Erklärung. Paris. 24. Januar.(Amtlich.) Der Interalliierte Oberste ttriegSrat hielt eine Besprechung mit Fach und den anderen mili- tärischen Ratgebern der Alliierten über die«Ireitkräste ab, die von 0»n alliierten und ajsociierten Mächten während der Dauer de- Wafsensiillsta'ideS an der Westfront belassen werden sollen. Er be- schloß die Einsetzung eines von Churchill, Loucheur, Fach und den Generalen Büß und Diaz gebildeten Sonderausschusses zur Prü- fung der Frage.?tach dem Zusammentritt des Obersten Kriegs- ratcs hielten Präsioent Wilson sowie die Premierminister und Minister d«S Aeuß rn von England. Frankreich und Italien zu» sammen mit den Vertretern der japanischen Regierung eine kurz« Sitzung ab. Sie billigten die Veröffentlichung und sunkentclegra- phische Verbreitung der folgenden Erklärung: Die Regierungen, die sich gegenwärtig auf der Konferenz zu dem Zweck vereinigt haben, einen dauerhaften Frieden zwischen den Nationen zu schaffen. werden sehr bewegt durch die ihnen miZ verschiedenen Teilen Europas und d.'S Orients zugehenden Nachrichten, wonach mehr» niols Gewalt angewandt wurde, um von Gebieten Besitz zu ergreifen, über deren rechtmäßige Zuerkcnaung die Friedenskonferenz sich äußern soll. Die Regierungen sind der Ansicht, daß sie die Pflicht haben, eine feierliche Warnung ergchen zu lassen und zu erklären, bah jeder durch die Gewalt er. wvrbene Besitistand dcnj'nigen, die zu solchen Mittel» greifen, dr« gröhten Schaden bringen wird. Diejenigen, die Gewalt anwenden, erwecken den Argwohn, baß sie an der Gerechtigkeit und Gültigkeit ihrer Ansprüche zweifein u>rd daß sie die Absicht haben, den Besitz an die Stelle eine? Rechtsbeweises zu fetzen und»hre Souveränität eher auf die Gewaltanwendung als auf national« Verwandtschaft zu begründen. Dies schadet allen Rechtsansprüchen die sie späterhin geltend machen könnten und zeugt von ihrem Mißtrauen gegenüber der Konferenz selbst; die? kann nur zu den unheilvollsten Erg bnissen führen. Wenn sie die Gerechtigkeit wünschen, so müssen sie auf die Anwendung von Gewast verzichten und ihre Ansprüche in die Hände oer Frieden?- konfcrenz in einer Art und Weise übergeben, die keinen Zweifel über ihren guten Glauben läßt. Haag, 22. Januar.(Meldung des Hollandsch NieuwSbureau.) ReuterS Sonderkorrespondent aus Paris bestätigt, daß alle fünf Fiagcn. die für heute. Sonnabend, auf der Tagesordnung stehen, von der TageSoronung abgesetzt worden sind, um noch be- sonderen Kommissionen überwiesen zu werden. Ucber die Frage der Entschädigung sind die britischen Vorschläge fertig gestellt. Die mit der Arbeit beauftragten Beamten de« Finanzministerium» haben eine ungeheure Menge Informationen über Deutschlands industrielle und kommerzielle Hilfsmittel gesammelt, di« der Konferenz bei der Schätzung der Summe, die Deutschland zahlen kann. sehr zustatten kommen werden. Der letzte Gegenstand der TageS- Ordnung ist die Frage der internationalen Häfen, Flüsse und Eisenbahnen. Dabei liegt die Absicht vor. den neuen Nationen, z. B. Polen, der Tschechoslowakei. Ungarn usw., die keine Seegrenze Hab in. Gelegenheit zu schaffen, ihren Handel zu entwickeln. Wenn Danzig z. B. deutsch bleiben ''oll, dann müssen die Polen eine freie Verbindung de? Hafen« für ihren Hanoel erhalten, ohne durch Einfuhrzölle oder and.re Zölle behindert zu werden, welche durchaus den prin- zipiellen Anteil be' den Hafenkosten überschreiten. Saloniki soll in gleicher Weise für die Serben, Fiume fiir die Ungarn offen stehen. Ter Bosporus und die Dardanellen, so wird vorgeschlagen, sollen unter internationaler Aufsicht stehen. Verschiedene Vor» schlüge für die Jnternationalisierung von Eisen» bahnstraßen und internationalen Flüssen find im Studium. So ist eZ im Interesse oller Nationen, speziell derjenigen, welche keine Häfen an der Nordsee haben, daß der Rhein für die Handels schjffohrt frei werde. Die Donau ist ein anderes Beispiel eines internationalen Flusses. Vor oem Krieg bestand ein scharfer Gegensatz zwischen Deutschland und Holland über Deutschlands Beschluß, trotz der vertragsmäßig eingegangenen Verpflichtungen Schiffahrtszölle für holländische Schiffe auf dem Rhein zu erheben, was für Holland eine Sache von größter Bedeutung ist. Künftig sollen dw kleinen Uferstaaten durch internattonale Bestimmungen gegen eine der» artige Verachtung ihrer Rechte geschützt werden. Auch bei den .internationalen Eisenibadnen' besteht die Absicht da? gleiche Recht � für den Hand«! aller Nationen zu sichern. Nachdem der Krieg 1 der Strecke Berlin-Bagdad ein Ende gemacht hat, hörte die Dagdadbahn auf. eine ungeheure Bahnlinie zu sein, die sich von Berlin bis zum Persischen Golf ausdehnte. Hier ent- steht nur eine türkische Eisenbahn, deren wahre Be- deutung die ist, daß, wenn sie mit anderen Ländern verbunden wird, der Handel von Kleinasien und Syrien für alle Völker von größtem Wert für die Handelsbeziehungen mit der Türkei ist. Daraus folgt auch, daß in allen Fällen Häfen, Flüsse und Eisen- bahnen, an denen mehr als eine Nation interessiert ist. unter internationale Aussicht gestellt werden sollen. Es gibt keinen Grund, warum nicht zwei Interessierte eine gemeinsame Aufsicht durchführen sollten. Die Absicht der Kommission, die sich mit der» artigen Fragen beschäftigte, soll sein, daß keine Nation vom Meer abgeschlossen werde, daß der Handel keiner Nation über ein« fremde Grenze laufe, so wie dies bei Serbien vor dem Kriege der Fall war. interalliierte Hewerkschastskonferenz. Vandervelde gegen Bern. Haag, 22. Januar.(Hollandich NieuwSbureau.) Aus Pari» wird gemeldet: Die Confederation General du Travail teilt mit, daß in Uebereinstimmnng mit den Wünschen der amerikanischen Delegierten am 30. Januar in Pario eine Konferenz der Dele» gierieu der belgischen und britischen Gewerkschaftö» Vereinigung und der französischen Confederation General du Travail abgeballen werden soll. Die Konferenz soll die Probleme, 'ie der internationalen Arbeiterkonferenz tn Be rn voigelegt werden sollen, studieren. Auch der holländische Fühi er der Gewerkschaftsbewegung Oudegeest soll zur Konferenz eingeladen werden. Aus Paris wird gemeldet: Ju einem Interview mit dem .Jniransigeant' erklärte Vandervelde, daß die belgische Sozialistenpartei eine sofortiae Zusammenkunst de» internationalen Kongresse» für unzweckmäßig und gefährlich ansehe, da» gegen sei eine intet alliierte So tialistenkonserenz dringend notwendig. damit die volle Täligkeit der alliierten Sozialisten wieder auf. genommen werde und gegen die imperialistischen Ziele gewisser Entenieländer Front gemacht werden könne. Die Belgier werden in keinem Falle nach Bern gehen. Monarchie gegen Republik. Tie Kämpse in Portugal. Lissaliva, 22. Januar. lReuter) Die Forts und die b e» festigten Lager sind der Republik treu geblieben. Nach einer eiiigegangeneu monarchistischen drahtlosen Depesche, die vom Bahnhof Monsanto nach Oporto abgeschickt wurde, haben sich in Lissabon die Kavallerie,«in Teil der Infanterie, 20 Geschütze und viele Zivilisten der Monarchie angeschlossen. Die Revolutionäre zogen sich gegen Ouelluz zurück. Am 24. Januar wuiden alle politischen Gefangenen, mit Ausnahme des Mörders .von Sidoni PacS, frei gelassen. Lissaden, 24. Januar.(Reuter.) Die auf den Hügeln von Monsanto versammelten Truppen haben die monarchistische Flagge emsaltet. Eine Lissaboner Batterie beschoß die Truppen. die, wie e» heißt, von dem st«Heren Minister, Oberst Mendonzachon lWJü beteiligt wurde, und die tn der österreichtschen Gewerbeordnung noch vorgesehen« Kontraktbruchstraje für «rdetter wird ausgehoben. Sern. tzn der kommenden Woche vereinigen sich die Vertreter der politischen und gewerkschaftlichen Internationale in B e r n, um zu der Frage des Friedens und zu den inneren Problemen des Sozialismus Stellung zu nehmen. Die Konferenz trägt einen anderen Charakter als die nicht zustande gekommene von Stockholm, deren großes Ziel sein sollte, dem Krieg noch vor seinem mechanischen Ablauf durch die Verständigung der arbeitenden Völker ein Ende zu bereiten. Während des Krieges wurde jede internationale Aktion durch die Gewalthaber der Entente oerhindert, und jetzt kann es sich nicht mehr darum handeln, den Frieden herbeizuführen, der ohnehin kommt, sondern nur darum, ihm einen Inhalt zu geben, der den Idealen der internationalen Gerechtigkeit entspricht. Was kann die internationale Konferenz von Bern in dieser Hinsicht tun? Die deutschen Delegierten sind gewiß ohne besondere Illusionen nach Berit gefahren, denn sie wisse«, daß erstens einmal die Ideen von internationaler Gerechtig- keit sehr weit auseinandergehen, und daß zweitens die Sozia- listen der Ententeländer heute garnichtinderLage sind, ihre bescheidenen Ideen hierüber in die Praxis überzuführen. Die englischen Sozialisten und Arbeiterparteiler haben bei den letzten Wahlen eine schwere Niederlage erlitten, und da- nach kann man ungefähr auch die Stimmung in Frankreich beurteilen, das unter dem Striepe viel mehr gelitten hat als das insulare England. Wir wissen zudem aus eigener Er- fahrung. wie schwer es ist, einer Militärpartei, die siegreich ist oder sich siegreich glaubt, die Ausnutzung ihres Sieges in ihrem Sinne zu verwehren. Die Lage der Ententesozialisten ist heute eine ähnliche wie die unsere zur Zeit von Brest- Litowsk, nur mit dem Unterschied, daß der Ostfrieden rasch wie ein Kartenhaus zusammensiel, während die kommende Friedenskonferenz aller Voraussicht nach neue dauernde Machtverhältnisse aufzurichten bestimmt ist. Unter solchen Umständen werden sich unsere Vertreter in Bern wirklich nicht deswegen zu entschuldigen brauchen, weil unsere Partei alles in ihren Kräften Stehende getan hat, um einen so traurigen Ausgang des Krieges von dem eigenen Volke abzuwehren. Von den Ententesozialisten aber ist die Erkenntnis zu erwarten, daß sie unsere Haltung während des Krieges doch allzusehr durch die Brille ihrer im- perialistischen Bourgeoisie gesehen haben. Diese, in ihrem naiven nationalen Egoismus, hätte es wundervoll gefunden, wenn die deutsche Sozialdemokratie mit ihr gc< meinsam gegen das eigene Land losgeschlagen hätte, wir hätten von ihr dafür alle? Lob, alle Aufmunterung ernten können, die während des Krieges von dentsch-imperialistischen Politikern irischen und russischen Revolutionären zuteil ge- worden sind. Daß wir das nicht taten, hat uns von ihrer Seite die niedersten Beschimpfungen eingetrogen, über die wir uns weder wunderten noch kränkten. Daß aber ein großer Teil der ausländischen Sozialisten in diesen Ton mit ein- stimmte, haben wir stets als eine schwere Abirrung von den Wegen der internationalen Gerechtigkeit empfunden. Wenn man nun auch den guten Willen der ausländischen Sozialisten voraussetzt, uns gegen Unrecht, das unS droht, zu Helsen, so entsteht doch die Frage, toelche Na ch t m i t t e l ihnen zur Verfügung stehen, um ihren guten Willen in die Tat umzusetzen. Die Antwort kann, wie schon angedeutet, wenig trostreich für uns klingen. Zwar gibt es auch in Eng- land und Frankreich allerhand innere Krisenzeichen, doch um einem fremden Volk beizustehen, das man vier Jahre lang auf den Schlachtfeldern bekam pst hat, macht kein Volk Re» volution. Eine Einladung hierzu u-sid auch von den Vertretern der deutschen Sozialdemokratie an die Vertreter des Entente- sozialismus nicht gerichtet werden. Wir stehen atts dem Standpunkt, daß jedes Land seine inneren. Angelegenheiten selber ordnen soll und daß der Sozialismus jedes Landes selber den Weg rinden muß. ünf dem er vorwärts kommt. Man kann Erfahrungen austauschen, sich mit Rat und Tot gegenseitig beistehen, muß aber aufdringliche Einladungen an den anderen, er möge seine Knochen zu Markte tragen, anständiger- und vernünftigerweise irnkerlnssen. Auch würde es den eigenen Grundsätzen der deutschen Sozialdemokratie widersprechen, wenn sie sozialistisch? Minderheiten dazu auf« ordern wollte, gewaltsam die Macht an sich zu reißen: der So» ?slalismiis wird nur dann ein st stsiier Machstaktor der inneren inneren»nd der international m Politik sein, wenn er stark genug ist. überall durch die demokratische Methode zu siegen und als Mehrheitswille zu herrschen. Kenn tcfr also der Semer Konferenz ofinc überspannte Aoffnnnen, vielmehr mit der allergrößten Nüchternheit gegen- überstehen, so ist damit keineswegs gesagt, daß wir sie für zwecklos halten. Wenn sich die zerrissenen internationalen jfaden wieder anzuknüpfen beginnen, so ist das immerhin ein neuer Anfang, der gute Aussichten für die Zukunft eröffnet. Der Sozialismus der verschiedenen Länder wird an dem kommenden Friedensvertrag nicht viel zu ändern ver- mögen, er kann aber dafür sorgen, daß der Nationalhaß ab» klingt, daß wirtschaftliche und persönliche Beziehungen über die verfallenen Schützengräben hinweg wieder angesponnen werden, er kann dem bornierten Chauvinismus, der über die Masiengräber hinaus aggressiv, herrschgierig und räch- süchtig bleibt, entgegenwirken. Eine nicht mehr ferne Zukimst wird auch in den sieg- reichen Ländern eine neue Welle des Radikalismus bringen. Wenn schon 1871 mit seinem Milliardensegen der Aus- ?angspunkt für den Aufstieg der deutschen Sozialdemokratie ildete, so wird drüben die Enttäuschung der Massen über den Scheinwert des Sieges noch viel rascher einsetzen. Und wenn wir deutsche Sozialdemokraten bis dahin zeigen, was wir positiv leisten können, so wird auch der paradoxe Zustand des Augenblicks aufhören, wo der siegreiche Sozialismus der geschlagenen Länder und der ge- schwächte der siegreichen sich im Bewußtsein ihreS Unver- mögens, die internationale Politik entscheidend zu beein» flusscn, die Hände reichen können. Bern war im Frühjahr 1914 der Schauplatz der letzten interparlamentarischen Konferenz, die Deutschland und Frankreich auf Wegen des Friedens vereinigen sollte. Wo es aufgehört hat, da fängt es nun wieder an. ohne schallen- des Pathos, aber niit ruhiger Selbstverständlichkeit. Der Krieg hat dey ßtejxmfen der Internationale nicht töten können � i;:.v_ Gegen den powifthen Mnexfonismus. Erklärung der Neichbregierung. WTB meldet: Die Zahl der Proteste gegen die Ab- tretung deutscher Landstriche vom Reich unter U e b e r- schreitung deS Wilsonschen Programms häufen sich bei der Regierung derart, daß jede Einzelbcantwortung unmöglich wird. Die Organisationen sämtlicher Parteien, städtische, staatliche und lokale Verbände. Adressen ganzer Kreise mit Einzelunterschriflen aller Ein- wohner und Eingaben der Arbeiter- und Soldatenräte machen sich alle zum Träger des Einspruchs gegen eine Vorweg- nähme deS VeschlusieS deS Friedenskongresses und eine Schaffung vorzeitiger Tatsachen. Besonder» durch die Polen. Selbst von den russischen Ostsechitsen kommen die Proteste gegen willkürliche Beschränkung ihres Hinterlandes durch r-tchszerstörende Emsälle. Die Reichsregicrung erklärt nochmals, daß sie nach wie vor an ihrer rück- haltlosen Zustimmung zu den Wilsonschen Programmpunkten festhält, daß sie aber auch deren Verwirklichung dem Friedenskongreß vorbehal ten sehen will und infolgedessen gegen eine Vorwegnahme der Entscheidungen dieses Kongresses oder gar gegen eine Willkür- liche Uebcrschrcitung des Nationalitätenprinzips sich anfs entschiedenste wehren wird. Sic wird jedem, der eine angeb- liche Hilflosigkeit deS Reiches mißbrauchen will, den Beweis liesern, daß er sich geirrt hat. Der Standpunkt der preußische» Negimmg. Eine Besprechung der Posener Polen mit dem preußischen Ministerium bat»och nicht stattgefunden. Die preußische Regierung sieht nach wie vor auf dem Siandpunkt, daß sie in An« betrach» der Lage keine Bcranlasiung hat, in dieser Angelegenheit die Initiative zu ergreifen. Daß sie aber jeder Anregung von der andere» Seite gern folgen wird, vorausgesetzt, daß bei solcher Ver- Handlung nicht einzeln« Fragen, sondern der gan�e die Gilanz des rusilschen Solschewismus. Unter diesem Titel gibt der russische Genosse D. Gawronsky, Delegierter der russischrn sozial- revolutionären Partei zur internationalen sozialistischen Konferenz, in den nächsten Tagen bei Paul Cassirer. Berlin, ein Buch heran», da« in Deutschland da» leb- hastcfte Aufsehen erregen wirb. Hier spricht ein Ver- treter der größten russischen sozialistischen Partei, ein Genosse, der den europäischen, speziell auch den deutschen Sozialismus kennt, ein Augenzeuge der die ganze Tauer der Revolution hindurch bis vor einigen Monaten in Rußland weilte! Und er gibt Tatsachen aus Grund authentischer Quellen. Zu welchem Urteil Genosse GawronSkq kommt, mag die folgende Stichprobe zeigen. Nimmt man die bolschewistisehen Dekrete, dies« Tausende von Dekreten, zur Hand— so könnte man sich vielleicht wirklich ein. bilden, daß in Rußland der sozialistische Staat aufgebaut wird. Nicht umsonst waren die Führer der Bolschewik, immer so pro- duktive und talentvolle Literaten. In Wohrzdt aber vollzieht sich doch etwas ganz andere»: ein völliger Zerfall der Volkswirtschaft, und zwar nicht ein einfacher Zerfall, sondern ein typischer und deutlicher Zerfall in» Kleinbürgerliche. Als die Bolschewik! gezwungen waren, die Industrie..auf einer neuen Basis" zu organisieren, konnten sie auch hier nichts andere» tun, als zu ihrem bewährten Mittel der.Schöpferkraft der breitesten Massen" zu greifen. Die Arbeiterkontrolle wurde ein- Se führt; d. h. d,e einzelnen Unternehmungen wurden unter die Aufsicht der Fabrikkomitees, d. h. der Arbeiter dieser Unter- nehmungen gestellt. Ein Jahr ist vergangen— und die Vertreter der StuatSkontrolle oehauptcn, daß die Arbeiterkontrolle völlig ausgeartet sei. Sie sei die»Eigentümerin der Unternehmung, nicht eine bloße Kontrolle" geworden. Der eine Besitzer, der Fabrikant, wurde durch ein« Gruppe von Besitzern ersetzt. Daß babef aber die ganze Produktion nicht zum Nutzen de» Staate» fcdciht und auch nicht gedeihen kann, daß sie öirlmehr zu seinem irekten Schaden, d. h. zum Schaden der breitesten Massen de» Werktätigen Volke» ausschlägt, da» erkennt man schon au» folgen- dem: in der ganzen Metallarbeiterindustrie beanspruchte schon im Sommer dieses Jahres der Lohn der Arbeiter und Angestellten 10b Prozent des Bruttowerte» der Produktion. Für«ine ganze Gruppe von Fabriken wurde festgestellt, daß die ganze von ihr her- gestellte Ware den Wert von 70 Prozent deS Betriebskapitals nicht übersteige. In aller Erinnerung ist noch die Tatfach«, die Tmowiew auf einer Plenarsitzung de» Petersburger Sowjet» mitgeteilt hat. Die Putolowsche Fabrik erhielt für e,ne bestimmte Zeit S6 Millionen Rubel Staa i«Unterstützung: davon wurden KS Millionen al» Svbeitslohn verbraucht, während der Gesamtwert der Pro- duktion noch nicht die Summe von IK Millionen erreichte I Hierin liegt eben da» Wesen der Sache: die ganze Industrie der Sowjet- Republik, sofern sie überhaupt noch besteht, hält sich ausschließlich mit Hilfe staatlicher Unterstützung, aber der Gesamtwert ihrer Produktion beträgt nicht einmal die Hälft« de« Betrages dieser Unterstützung. Unter solchen Bedingungen ist der StaatSbankervtt unvermeidlich:— ja. noch vT Komplex der zwischen dem preußischen Volke und den Polen zu lösenden Konflikie zur Sprache kommt. Bisher ist nur über die Freilassung der gegenseitig sestgesctzien Geiseln gesprochen worden. Die Staatsregierungen und die Reichsverfajsung. Konferenz in der Reichskanzlei. Im weiteren Verlauf der VormittagSverhandlungen stellte sich heraus, daß sich E i S n e r, in Verkennung der Situation, für seinen Vorschlag, ein Notgesetz zu erlassen, aus Sachsen und Württemberg berufen hatte. Die Vertreter dieser beiden Staaten erklärten, daß sie dem Eisnerschen Entwurf nur für den Fall zugestimmt hätten, daß der Preußsche Entwurf von vornherein von der Versammlung abgelehnt werde. Sie hätten nur für den Eventualantrag Eisner gestimmt, nicht aber einen Vorstoß gegen den Preußschen Entwurf mitmachen wollen. Wolfgang Heine wandte sich als anhaltinischer Minister ziemlich scharf gegen den Preußschen Entwurf. Er befürchtet, daß dadurch da? deutsche Volk gespalten und Willkürlichkeiien be- gangen würden, welche dem Verfassungswerk als Ganzem schadeten. Die Nachmittagssitzung zeigte, daß eine starke Tendenz zum Einheitsstaat vorhanden tst. daß aber die Schwierigkeiten, welche dieser Lösung im Wege stehen, als sehr groß empfunden werden und tatsächlich auch so groß find, daß eine radikale Entwicklung nicht wahrscheinlich ist. Zum Einheitsstaat bekannte sich besonders warm da» Mitglied der Reichsregierung Landsberg. Als ein besonders bedenkliches Symptom für den noch immer orasiiprenden PartikvlariSmu» be- zeichnete er den Umstand, daß die KriegSgewinnsteuer nicht einheitlich durchgeführt werden konnte, sonder» durch Widerspruch Bayern» erhebliche Einschränkungen erlebt. Auch der preußische Minister für Handel und Industrie. F i s ch b e ck, bekannte sich als Unitaricr. Da er aber in der Politik die Kunst de» Möglichen sieht, so glaubt er nicht an eine glatte Ucberwindmrg aller der Uebelstände. die sich einer sofortigen Ueber- leitung der jetzigen ReichSversassung in eine rein unitarische ent» gegenstcllen. Mit besonderem Rachdruck betonte er, daß der Per- fassungSentwurf einen starken Mangel zu haben scheint, da. was er mit Preußen beabsichtige,«ine Umkehr des Vrinzivs deS Ein- heitsstaateS, nämlich die Zerschlagung einer im großen ganzen bewährten Verwaltungseinheit beinhalte. VolkSbeaustragter E b e r t regte darauf an, daß, da die Re» gierung entschlossen sei, sofort nach dem Zusammentritt der Nationalversammlung ihre Portefeuilles zur Verfü- gung zu stellen und der Nationalversammlung als erste Auf. gäbe die Einsetzung einer neuen ReichSregierung zu überlassen, heute eine Kommission eingesetzt werde, der die Vertreter aller deutschen Freistaaten angehören sollen und die alle in der heutigen Sitzung gegebenen Anregungen verarbeiten möge. Diese Anregung verdichtete sich zu folgendem Antrag: Unter dem Vorsitz de? Staatssekretärs des Innern Dr. Hugo Preuß tritt Sonntag eine Kommission zusammen, der je ein oder mehrere Vertreter der deutschen Freistaalen angehören würden, um den Entwurf eine» provisorischen Grundgesetzes zu beraten, welcher der Nationalversammlung zur sofortigen Be- schlußfassung vorgelegt werden soll. Das Grundgesetz sieht lediglich die Einsetzung einer Zentral« gewalt, die Bildung eines ReichsminifteriumS und die Mitwirkung der Regierungen der deutschen Freistaaten bei der Nationalversammlung vor. Der Kommission wird weiter der vorliegende Verfassungsentwurf zur Beratung überwiesen. Die Berichte der Kommission gehen an die RsichSleitung., In seinen zusammenfassenden Schlußausführungen erklärte sich der Staatssekretär des Reichsamts des Innern, Dr. Preuß, von der Aussprache im großen und ganzen befriedigt. Er ist der Ueberzeugung, daß sich ein Ergebnis, wenn alle vorgetragenen Einwände in angemessener Weife berücksichtigt werden, finden richtiger, er ist schon längst eingetreten. Erreicht« doch daS Halbjahrbudget, da» vom Finanzminister Gukowsky aufgestellt wW»de, die wahrhafi astronomische Ziffer von 80 Milliarden Rubel— und da» bei völligem Mangel an irgendwelchen Einkommensquellen! Aber nein, eine Cinlommcnkquellk existiert: die Druckmaschine. Sie liefert täglich etwa 200 Millionen Rubel. Ist e» da zu ver- wundern, daß jetzt schon der russische Rubel aus dem inneren iKarkt 95 Prozent seine» Wertes verloren hat und daß auf dem aus- wärtigen Markt da? gegenwärtige russisch« Geld überhaupt nicht mehr angenommen wird. Der Staat, die Gesamtheit de» Volkes erleidet also durch die Industrie ungeheure Verluste: einzig und altein eine kleine Gruppe der in ihr noch beschäftigten Arbeiter findet bei ihr einen Vorteil. Einen Vorteil ersten» in Gestalt eine» sefir hohen Arbeitslöhne». dann in Gcstalt besonderer Vorzüge bei der Verteilung der von der betreffenden Fabrik gelieferten Waren. Tie Meng? dieser Waren, die jeder Arbeiter erhält, steht zu seinem Bedürfnis in gar keinem Verhältnis. So erinnere ich mich, daß im Sommer 1918 die Arbeiter der Prochorowschen Fabrik in Moskau für sich und für jeden Angehörigen ihrer Familie monatlich je 30 Meter Stoff erhielten. Unter solchen Umständen ist es auch ganz natür- lich. daß, wie die Textilgewcrksckaft deS Wolgaer Gebiets feststellt. die Bauern und vor allem die früheren Soldaten sich in Hoffnung auf hohen Lohn und auf den Anteil am Sioff gewaltsam in die Fabriken einstellen lassen, ohne von der Produktion auch nur da» Geringste zu verstehen:»was hier vorgeht, ist ein Raub, eine wahrhafte Plünderung der Fabriken." Allerdings ist dies nicht der einzige Weg, auf dem man sich bei der rufsiichcn Industrie bereichern kann. Im„Oekonöinifchen Leben" lesen wir:»Alle Kraft und Anstrengung unserer Volks- Wirtschaftsräte, die ganze Energie unserer selbstbewußten Ar- beiterschaft muß daraus gerichtet werden,... daß e» in den Fabrik- komitccS den einzelnen Parasiten haften Elementen nicht gelingt. indem sie mit den Spekulanten gemeinsame Sache machen, den Aufbau unserer kommunistischen Volkswirtschaft zu untergraben." So ist denn die russische Arbeiterklasse der Eigentümer der industriellen Unternehmungen geworden— aber nicht für lange. Wie Schnee schmelzen diese Unternehmungen in seinen Händen dahin. Die Arbeitslosigkeit wächst, der Hunger in den Städten verschärft sich und auch sie selbst als Klasse schmilzt zusammen und löst sich über ganz Rußland ans. Nur kleineren Gruppen von ihr und»einzelnen parasilenhaften Elementen" gelingt es, au» diesem völligen Zerfall, au» dieser gänzlichen Vernichtung der Industrie und ihre» Hauptträgers, der Arbeiterklasse. Vorteil zu ziehen. Und in den Dörfern? ES trat dasselbe ein. was in der französischen Revolution geschah und worunter noch heute die ge- samte soziale Bcwegung tn Frankreich so stark leidet.— daS, wa» wir, die Sozialrevolutionäre, immer so befürchtet hatten: der Boden ging in den faktischen Besitz unzähliger kleiner Eigentümer über. Für lange Zeit ist damit jede Hoffnung auf die planmäßige Sozralisierung des Dodcn», diesen Eckstein des Agrar-SozialiSmuS. untergraben. Aber auch der Besitz de? Boden? wurde den Bauern nicht zum Herl: in dem größeren Teile des bolschewistischen Rußland sterben sie Hunger», in anderen dagegen, wo Brot im Ueberfluß vorbanden ist, ist da» Dorf zwar von Geld bnchstäbrch überschwemmt. Aber welchen Wert stellen diese Papicrrubel dar. von denen man schon lassen werde. Auch ex hänge nicht an den Einzelheiten seines En?» würfe». Die Reichsregierung habe sich ja auch niemals in bindender Weise zu diesem bekannt. Es wäre ja auch unmöglich, eine Ver- fassung zu schaffen, die sofort allen Beteiligten in Nord und Süd zusagen würde. Aber da au» allen Ausführungen ersichtlich war, daß man zu einem Ergebnis kommen wolle, und da allen Aus- führungen der Gedanke der nach Möglichkeit festzufügenden ReichSeinheit zugrunde lag, so ist auch die Hoffnung be- gründet, daß auch schon in der einzusetzenden Kommisston ein be- beulender Fortschritt erzielt werden kann. Wir möchten uns dieser Hoffnung anschließen, zumal uns das Ergebnis dieser ersten Konferenz ziemlich dürftig zu sein scheint. Staatssekretär Dr. Preuß hat mutig einen Weg ge- zeigt, und das wird sein Verdienst bleiben. Ewig kann mit der alten Bundesverfassung nicht fortgewurstelt werden, etwas Neues muß an ihre Stelle treten, und zwar rasch; ohne eine gewisse revolutionäre Energie gegenüber den„historischen Individualitäten" geht es nicht. Sozialifterungskommk�on gegen Dr. August Müller. Ein Konflikt. WTB. meldet: Der Staatssekretär deS ReichSwirtschaftSamtS hat in seiner Ansprache an die Presse(„Deutsche Allgemeine Zei» tunz" vom 25. Januar 1919) seine Stellung in der Frage der So» zialsierung dahin präzisiert, daß die Einsetzung der Sozialisis» rungSkommiffion ein unglücklicher Beschluß gewesen sei, und daß diese Institution mit den zu weitgehenden Erwartungen, di« sich daran knüpften, viel dazu beigetragen habe, eine Soziali» sierungswut zu schaffen, der daS Wort„Sozialisierung" nicht» weiter sei als eine nerie Formel für sonst nicht gerechtfertigte Lohn- forderungcn. Tie SozialisicrungSkommission hat sich mit dem Rat der Volksbeauftragten in Verbindung gesetzt, um festzustellen, ob dies« Auffassung des Staatssekretärs des ReichSwirtschaftSamteS mit derj nigen der VolkSbeaufiragten übereinstimmt. Von der Antwort der VolkSbeaufiragten werden die Entschlüsse der Sozia» lisierungSkommission abhängen. Spartakus-Republik„Noeöwsst- Deut'chlanö". Ganz Europa wundert sich nicht weniq... Au» Braunschweig wird vom 25. Januar gemeldet: Hier ha! heute ein Kongreß zur Gründung einer Nordwest- deuffchen Bundesrepublik stattgefunden. Anwesend waren Ver- treter ans Düsseldorf. Leipzig, Essen, Celle, Hannover, Remscheid. Hainburg, HildcSheim, Oldenburg. Cuxhaven. Merseburg und Bremen. Arbeitcrrat Karl Kühl au» Stendal sprach über die politische Lage und faßte seiir Referat in einer Entschließung zusammen, die besagt: Der Kongreß der A.- und S.-Röte Nordwestdeutschlar.dZ steht auf dem Boden deS Erfurter Parteiprogramms(?), wenn er ein klares und festes Bekenntnis dafür ablegt, daß die p o l i- tische Macht in den Händen der A-, und S.-Räte bleiben muß, bis der Sozialismus gesichert erscheint. Die A.» und S.-Räke NordwcstdeutschlandZ verpflichten sich unterem« ander, die politische Macht nicht aus den Händen zu geben. Sie werden die politische Macht, dre sie von den revolutionären Ar- beitern und Soldaten erhalten haben, solange behalten, bis da! ""crk der Revolution vollkommen gesichert ist. Die A.» und S.» Räte Nordwestdeutschlands sehen in der Nationalversammlung lediglich ein Organ zur Demokratisierung und Sozia'isierung des Reichs. Erweist sick die Nationalversammlung als ungeeignet, daS Werk der Revolution zu vollenden, dann hat sie und nicht die A.» und S,- Räte abzutreten. Volkskommissar O e r t e r- Braunschweig sprach über die Ml- dung einer Bundesrepublik Nordwestdeutschland und brachte eine jetzt sagt, daß man sie nur noch nach Gewicht in Zahlung nehmen kann? Schnell verarmt die ganze Masse de? russischen Bauern- tumS— und wiederum bereichern sicb nur einzelne Gruppen, die Spekulanten und die Agenten der bolschewistisären Regierung. Der große private Reichtum ist in Rußland verschwunden: und das ist sehr gut. Das Unglück besteht nur darin, dllß dieser Reich- tum dem werktätigen Volke nicht zum Nutzen gereicht,— daß viel- mehr auch die breiten Volksmassen schnell verarmen. An Stelle von Hunderten und.Tausenden großer Vermögen erheben sich jetzt, über den breiten Untergrund d:S verelendenden Volke», Hunderttausende von neuen, zwar weniger bedeutenden, aber nicht weniger starken und widerstandsfähigen Besitzern... Bei der Plünderung eines großen Gute? fiel einmal den Bauern ein alter, außerordentlich wcr'voller Spiegel m die Hand. Lange wußten sie nicht. UwS sie mit ihm anfangen sollten: schließ- lich aber entschlossen sie sich, ihn zu zerschlagen, und jeder nahm ein kleines Stückchen an sich. Das ist da» Bild und daS Svmbol dessen, was jetzt in Rußland unter dem Regime des Bolschewismus vor sich geht._ Nstizx». — Theater. Georg Kaisers Spiel„Von morgen» bis mitternachts" gelangt am Freitag, den 31. d. M., im Deutschen Theater zum erstenmal zur Tarstellung.— Die Erst- aufführuug von Hermann Sudermanns Komödie„T a S höhere Leben" im Residenz-Thealer ist auf Sonnabend, den 1. Februar, angesetzt worden.— Auf Grund eines Abkommens mit der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehörigen finden vom 1. Februar ab in den Hohcnstaufcmsälen. Kottbuser Tamm. 76 Gastspiele von der Front heimgekehrter Schau- s p i e l e r statt. — Musik. Im Dorn veranstaltet der Domorganist Walter Fischer am nächsten Donnerstag um 8 Uhr ein Orgelkonzert. bei welchem Sidney Biden(Barhton), Steffi Koicbat«(Violine) und Armin Liebermann(Cello) mitwirken. Der Eintritt ist frei gegen Entnahme eine» Programm». — Die Theatervorstellungen dürfen von jetzt ab nur dre! Stunden dauern und werden deshalb meist schon um 7 Uhr beginnen. Reinhardt und Genossen können also in Zukunft uns nicht S Stunden mehr einsperren.% Stunde vor Beginn, % Stunde nach Schluß geschlossen— dann erlischt daS Licht. Auch di« Sonntagnochmittagsvoistellungen, die vornehmlich vom arbeitenden Teil der Bevölkerung besucht werden, sind gestattet, dock alle Nachmiitagsvorftellungen a» Wochentagen haben zu unterbleiben. — T« x Literarische Jahresbericht für 1918/19 ist vom Türerbund trotz der mannigfachen Hemmungen im Verlag Georg D. W. Callwey. München herausgebracht worden lPrei» 3 M. geh.. 4.50 M. geb.). Tie von ollen Seiten zugestandenen. Eigenschaften: Unabkängigkeit von geschäftlichen und anderen Rück- sichten, ruhig« Sacklichkeit, strenge Wisienschaftl'chkeil und qröht- mögliche Vollständigkeit, machen auch diesen neuesten Jahresbericht zu einem für den Fachmann wie für jeden Bücherkaufer zuver- lässigen Führer durch das Schrifttum des letzten Jahre». Etwa 1600 Werke werden von verschiedenen Fachgelehrten besprochen»nd verzeichnet. Nr. 47 4 ZS. Jahrgang 1. Heilage öes Vorwärts Sonntag, 26. Januar Mfzur Wahl! l.ekm»nn ltekt»trf dem Creppenftur und putzt fich Tetne Kähne; da kommt Hndreas Zwiebelfchnur mit feiner•frau Helene. ,,Hch, komm' doch mal en btsken rein, ick will dir voat erzählen � Sagt Zveiebellchnur:„Mo denkst du bin? Ich jeh' mit Lcne w ä h l e n J" „Heb, tveeßte, ob nu du und ich dabei find, ilt wohl piepe..." Da wird Hndreas fürchterlich; „Du bift wobt'n bieken trübe? Mir find doch nid, fem ollen �ritz treppuff, treppab jehlettert die lieben langen"Jahr, um ttz zu schlafen wie verheddert. J�ee, lieber Hebmann, beute karmlt du mich mit nifcht verfebnupfen, beut hab id, mit dem feilten Manft ein Hühnlein auszurupfen! Komm mit, du mußt als Hrbeitsmarm ooch bei der Stange halten 1" „Ich zieh' mir gleich die Stiewel na und komm mit meiner Hltenl" GroßGerlw Die Seeröigung Liebknechts. Die Leichenfeier für Liebknecht und zweiunddreißig Opfer der letzten Unruhen war, was die Massenbeteiligung betrifft, eine der eindrucksvollsten, die Berlin gesehen hat. Wenn auch die Massen selbst nicht in so großer Zahl zur Stelle waren wie bei früheren ähnliche» Gelegenheiten, so kann man doch die Hunderte von Depu- tationen, die an der Leichenfeier teilnahmen, als die Vertreter eines sehr großen Teils de? Berliner Proletariats ansehen. Doch nur ein kleiner Bruchteil von ihnen sind Parteigenossen Liebknechts. Die Massen, die gestern hinter seinem Sarge herschritten, ehrten, in Liebknecht den unerschrockenen Kämpfer für das ideale Ziel des Sozialismus, ohne sich darüber Rechenschaft abzulegen, daß auf dem Wege, den der auf so tragische Weise ums Leben gekommen« Liebknecht einschlug, der Sozialismus niemals erreicht werden tonn. Am Grobe schweigen nach aller anständigen Menschen Mei- ming die Parteigegensätze. Deshalb haben den» auch viele unserer Parteigenossen dem Manne die letzte Ehre erwiesen, der vordem in unseren Reihen viele Jahre für dte Ziele des Proletariat» ge. kämpft hat. Dreiunddreißig Särge mit den bei den letzten Straßenkämpfen Gefallenen, darunter der Sarg mit der Leiche Karl Liebknechts, waren in der Siegesallee aufgebahrt. Da infolge militärischer Absperrung der Beginn der Feier an dieser Stelle nicht möglich war, wurden die Leichenwagen nach dem Bülowplatz geschickt. Hier und in den Nebenstraßen hatten sich bis'mittag mehrere hundert Deputationen mit prachtvollen Kränzen und roten Fahnen, sowie eine nach Tausenden zählende Menschenmenge eingefunden. Kurz nach 12 Uhr trafen hier die Leichenwagen mit den Särgen ein. Eine Feier wurde auf dem Bülowplatz nicht abgehalten. Der Zug bewegte sich nach der Friedensstraße, ging am Friedrichshain vorbei, bog dann in die Frankfurter Allee ein und kam um 2% Uhr auf dem Städtischen Friedhof in Friedrichsfelde an. 400 bis 600 Kränze wurden den Särgen nachgetragen. Auf dem Wege, den der Leichenzug passierte, schlössen sich ihm, aus den Nebenstraßen komrmnd, noch viele Kranzdeputationen und Massen von Teilnehmern fln. Taufende folgten den Särgen, tausende standen dichtgedrängt� in den Straßen und schauten dem vorüber- ziehenden Leichenbegängnis nach. Tausende eilten dem Zuge vor» aus, um ihn vor dem Friedhof vorbeipassieren zu lassen. Es�st keine Uebertreibung. wenn man sagt, die Massen des Berliner Proletariats, Genossen und Gegner Liebknechts, haben sich an dieser Leichenfeier beteiligt. Sie haben am Grabe das Trennende vergessen und den Mann geehrt, der nicht mehr zu uns gehörte. Auf dem Friedhofe fand eine Feier statt, über die wir nicht berichten können, weil die von der U. S. P. gestellten Ordner, die am Friedhofstor die Kontrolle aus« übten, unseren Mitarbeiter, der sich als Bericht« erstatter des.Vorwärts" auswies, am Betreten des Friedhofes hinderten. Auf Einwendungen unseres Bericht erstatterS erklärten die Herren, die bürgerliche Presse fei ihnen lieber als der.Vorwärts"; den Berichterstatter deS.Vorwärts wollten sie hier nicht haben, fürden.Vorwärts" erkennen s i e d i e P r e ß f r e i h e i t n i ch t a n. Dieser Vorgang war für einige auS dem umstehenden Pnbli- kum ein willkommener Anlaß, höchst abfällige Bemerkungen über den.Vorwärts" und unseren Berichterstatter zu machen. Diese Leute konnten selbst am Sarge ihres Führers ihren Haß gegen den .Vorwärts" nicht zum Schweigen bringen. Deutscher Bcamtenbund und deutschedemokratischePartei Ein Leser, der Mitglied des kürzlich gegründeten Deutschen Beamtenbundes ist, schreibt uns! Bekanntlich hat sich vor einigen Wochen mit dem Sitze in Berlin der Deutsche Beamtenbund gebildet, der eine Interessen- Vertretung derjenigen Beamten sein will, welche nicht den bereits vorher vorhanden gewesenen Großvereinigungen der Eisenbahn- und der Postbeamten sowie der Lehrer- ckder außerpreußischen Landesverbänden von Beamten angehören. AuS Beamtenkreisen war nun bei der Geschäftsstelle des Deutschen Beamtenbundes Ver- Wahrung dagegen eingelegt worden, daß der inzwischen von der Deutschen demokratischen Partei zum Abgeordneten für die Deutsche Nationalversammlung gewählte gegenwärtige Vorsitzende Remmer» in der Vorschlagsliste der Deutschen demokratischen Partei als Vorsitzender des Deutschen Beamtenbundes bezeichnet war. Durch diese Bezeichnung konnte der Eindruck erweckt werden, als ob der Deutsck« Beamtenbund geschlossen hinter Herrn NemmerS als Angehöriger oer Deutschen demokratischen Partei stände. DaS ist keineswegs der Fall. Die Geschäftsstelle de? Deutschen Beamtenbundes hat sich denn auch genötigt gesehen, auf jenen Ein- spruch am 20. Januar ISIS folgendes zu erklären:„In dem er- wähnten Falle ist Herr Remmers nicht an der Aufstellung der Liste beteiligt gewesen. Auch in den übrigen Stimmzetteln werden Sie ähnliche Bezeichnungen hinter den Namen der Kandidaten finden, ohne daß darum gleich die genannte Organisation für den betreffenden Kandidaten aufzumarschieren brauchte. Jeden- falls hat der Deutsche Beamtenbund stets strikte Neutralität erstrebt. Seine Leitung ist auch gar nicht in der Lage, den gesamten Bund einseitig parteipolitisch zu orientieren, d a alle politi- ' hen Richtungen seitens der angeschlossenen erbände vertreten werden." Diese Klarstellung dürfte im Hinblick auf die am Sonntag stattfindende Wahl zur preußischen Landesversammlung weite Kreise interessieren. Demokratischer Schulfindermißbranch. lieber den Südwestkorso in Friedenau zog Freitag nachmittag eine ganze Klasse Schuljungen unter Führung eine»«oldaten und, wie es schien, auch eine! Lehrers. Die Kinder trugen Fahnen, verteilten Flugblätter und mußten eine Art Wallfahrtslied plärren, das zur Wahl der Liste Otto auftorderte. Die Vorübergehenden hielten mit dem Ausdruck ihrer Entrüstung über einen solchen Kindermißbrauch nicht zurück. Was sogt Herr Lehrer Otto dazu? DaS endgültige TLahlcrgebniS in Teltow-VeeSkow ist gestern vom Wahlausschuß unter dem Vorsitz deS WahlkommissarS, OberregierungSrat Dr. Bergenlhal, im Eharlortenburger Ratbaus omtlicki sestaestel!» worden. E» haben erhalten die Wablvorschläge Ebert(S. P. D.) 317 S67, Zubeil ftl.®. P.) 188 007, Dernburg (Dem.) 186 218, Traub(Deutschnat.) 117 617, Kahl(Deutsche Vp.) S6 621, Schönborn(Christi. Vp.) 83 368 Stimmen. Milhin sind gewählt: Fritz Ebert. Franz Krüger, Elfriede R y n e ck; Friede. Zubeil; Dr. Dernburg, Otto Nuschke; D. Traub, Frl. Anna v. Gierte; Wilhelm Kahl. Sitzung sämtlicher Parteifunktionäre, Setriebs» Vertrauensleute und Irbeiterräte, die Ottf dem Boden der sozialdemokratischen Partei(S. P. D.) stehen, Montag, den 27. Januar, nachmittags 7 Uhr, im Sitzungssaal des Herrenhauses. Erscheinen ist dringend er- forderlich! Mitgliedsbuch und Legitimation ist mitzubringen! Ein schöner Republikaner» wer aus Nachlässigkeit oder„um Ruhe zu haben", die überall herum- gehende Wilhelm-Adresse unterschreibt, damit die Reaktion mit Zehn- oder Hunderttausende» protzen kann, die die Wiederkehr der Mon- archie wünschten! Besonders aus die Beamte» ist in den letzten Tagen meistens von den Vorgesetzten ein ziemlich starker Druck aus- geübt worden, um solche Adressen zu unterschreiben. Wir erwarten, daß die Regierungsbehörden einem derartigen Druck der Vorgesetzten auf das entschiedenste entgegentreten werden. Den Beamten aber möchte» wir raten, auf derartige Allüren der Bor- gesetzten nicht hineinzufallen und erfordcrlichensalls sich über das Ver- halten solcher Vorgesetzten au leitender Stelle z» beschweren. Zur Verkehrsnot. Der„Vorwärts" bringt in seiner Morgenausgabe vom Donnerstag eine Erklärung der Eisenbahndireftion, die den Anschein erwecken könnte, als ob an den unerfreulichen Zuständen die Ar- beiterschast schuldig wäre. ES heißt in dieser Notiz, eine Besserung der jetzigen Zustände sei nur möglich, wenn die Eisenbahnwerft stäftenarbeiter die Wiederherstellung der schadhaften Lokomotiven und Wagen besser betreiben. Das ist durchaus richtig. Aber wo liegen die wirklichen Ursachen d«S hohen Reparaturstandes? Die Feststellung allein, daß jetzt bedeuten? mehr Arbeitskräfte befchäf- tigt sind als während des Kriege?, ändert an den Dingen nichts. Ausschlaggebend ist, unter welchen Bedingungen die Werkstättenarbeiter arbeiten müssen. ES ist un- zähligemal festgestellt worden, ganz besondere auch auf der letzten Reichskonferenz deS Deutschen EisenbahnerverbandeS im Dezember 1918, daß es in den Skbparaturwerk statten an Werk- zeugen und Rohmaterial mangelt. Werkzeug soll nun etwas mehr vorhanden fein, aber eS reicht noch immer nicht auS. Woran es fehlt, ist Rohmaterial. Wie soll die Arbeit von- statten Fehen, wenn zum Beispiel ein Arbeiter erst geraume Zeil suchen muß, um eine passende Mutterschraube zu finden? Auch die Beleuchtung ist zum Teil so mangelhaft, daß die Arbeit dar- unter leiden muß. Die Werkzeugmaschinen sind zu Großmutter? Zeiten sicher modern gewesen, genügen jetzt aber natürlich nicht den Ansprüchen. Wenn Fachleute die Verhältnisse an Ort und Stell« prüfen würden, dann würden sie zu einem anderen Ergebnis kommen und feststellen müssen, daß ungenügendes Werkzeug, Mangel an Roh- Material und schlechte Beleuchtung die Hauptursachen des hohen Reparaturstandes sind. Di« Organisation der Eisenbahner, der Deutsche Eisenibahnevverband, hat zu«allen Zeiten darauf hinge- wiesen, wie notwendig gerade jetzt eine intensive Arbeit ist. Aber nicht der Arbeitswille allein ist maßgebend, sondern auch die A r b e i t S mö glicht e i tl ES wird nnS mitgeteilt, daß in der 9. Gemeindeschu?«, Klasse l, 0. in Charlottenburg der Lehrer seinen Kindern Vortrag gehalten hat über die Faulheit und Begehrlichkeit der Eisen- bahner! Sind solche Agitationsreden ein« Aufgabe der' Schule? Die Eisenbahner habe» eS nach ihren ungeheuren Leistungen während der gesamten Kriegszeit nicht notwendig, sich gegen den Vorwurf der Faulheit zu wehren.(Oder waren diese vielen An» erkennungen in den Parlamenten, Heeresberichten und Zeitungen nicht ehrlich gemeint?) Die.Begehrlichkeit" der Eisenbahner ist in den allgemeinen Lebensverhältnissen zu suchen. Während der gau- Mein junger Spartakusfreunü. Eine Amerikanerin sendet unS diese Blätter, die ein Erlebnis aus der Spartakuswoche festhalten. Wir geben den Aufzeichnungen Raum, weil e« immerhin von Wert ist, zu wissen, wie die jüngsten Berliner Ereignisse auf Ausländer gewirrt haben. l. »Hier ist der„Vorwärts"— EiSner Spartakus— der Freund von Rosa Luxemburg."— „Ja,— hier jtl Miß Beveridge."— „Mein Vater sag! mir, Sie möchten gern mit Frau Luxemburg (zusammenkommen— würde es Ihnen morgen früh passen?— ja — darf ich heute abend zu Ihnen kommen, um die Abmachungen mit Ihnen zu vereinbaren?" Dieses Gespräch fand an dem Tage statt, wo Spartakus sich deS offiziellen sozialdemokratischen ZeitungSorganeS bemächtigt hatte. Ich saß abends gerade beim Essen, als die Klingel er- tönte. Marie, mein hübsches blondes Mädchen vom Lande ging �ur Türe— ich hörte eine männliche Stimme und dann ein seit. ja nies Schweigen. Ich dachte, irgend etwas sei nicht in Ordnung, und ging inS Vorzimmer Marie stand gegen einen Stuhl ge- lebnt. ihr Gesicht war totenbleich— in der Tür stand ein großer, blonder Jüngling in einer schlechtsitzenden feldgrauen Uniform mit allen äußeren Anzeichen der Spartakisten. „Ich bin ein SpartakuSmann und komm« von Frau Rosa Luxemburg mit einer Botschaft ft">r die Amerikanische Dame." Marie zitterte. Ein Spartakist war für sie daS Sinnbild deS Schreckens. „Es ist gut, Marie, Sie können gehen." Ich wechselte einen Händedruck mit dem Knaben, hak ihn. seine Mütze abzulegen und führte ihn in mein Boudoir. Er zögerte ehe er sich auf«inen gelben Seidenstuhl setzte.„Sie muffen entschuldigen, aber ich komme vom Kampfplatz, ich war gerade da, wo eS am tollsten herging— ich schwitzte wie ein Bär— und wie Sie sehen, habe ich einen Faustfchlag auf den Mund be- kommen. Ich wäre nicht so zu Ihnen gekommen, aber Vater ließ mir sagen, daß Sie unsere Führerin sprechen möchten— und— ich komme, um Ihnen zu sagen, daß sie Sie sehen möchte." Ich erklärte ihm, baß ich mich freute. Frau Luxemburg kennen zu lernen aber„ich bitte Sie,'br zu sagen, daß ich nicht eine ihrer Anhängerinnen bin— daß ich bereits Camille HuhSmani, Axelrod, Branüng und viele Anführer der Jnlernationalen Sozia- listen kennen und schätzen gelernt habe— daß ich aber weder Saftalistin noch Spartak'stin bin— wirklich, Herr EiSner, ich lieble Deutsck'land von Herzen unter dem alten Regime— ich liebte die Ordnung— die Rübe und die Sicherheit." Ein Aufblitzen in Ottos Auge zeigte mir. daß der Junge Sinn ftir Humor hatte. Ich stellte mir vor. wie er sich die Schlacht vergegenwärtigte, die er soeben im„Vorwärts" durchgefochten hatte, und der Kontrast amüsierte ihn.„Ja, ich werde eis Frau Luxewbura sagen." „Nein, e? ist besser. Sie nehmen ihr mein Buch über Deutsch- land mit. sie wird dann selbst daraus erkennen, wie ich über ihr Volk denke." „Ich gehe jetzt auf den Kampfplatz zurück» sehe aber vorher noch unsere Führerin,___....________, „Nein, erst sollen Sie noch eine Tasse echten Bohnenkaffee mit mir trinken— dann haben Sie immer noch Zeit genug, zu kämpfen." Ich nahm den Knaben mit mir ins Eßzimmer. Er schien sich in dem mit einfachen alten holländischen Möbeln eingerichteten Raum bald heimisch zu fühlen. Wir tranken unseren Kaffee, und er erzählte mir alleS Mögliche. Tatsächlich versucht« er eS, mich zu bekehren, und während er sprach, kam ein Leuchten in seine Augen — der Mick deS Fanatiker?. „Und glauben Sie. daß e» Ihnen gelingen wird, die jetzige Regierung zu stürzen, Herr EiSner?" „Natürlich werden wir das— e» Ist nur eine Frage von wenigen Tagen, dann werden wir in Berlin— und später in Deutschland herrschen— aber da» ist nichts— die Welt ist rund und dreht sich— Sie können etwa» derartig Riesenhaftes wie unsere Bewegung nickt aufhalten— sie geht über den ganzen Erdball,— zuerst in Rußland— jetzt Deiitsckland— dann Frank- reich— Italien, England— und mich Amerika.— Es ist alle? vorbereitet. In Italien hat eS begonnen nichts kann unS zu- rückbalten. Wissen Sie, daß unsere Agenten überall arbeiten? Seben Sie nicht, daß wir überall Anhänger haben?— Ebenso wie unsere russischen Brüder in Deutschland gearbeitet haben, so ar- beiten wir m allen Ländern." „Aber wie?" „Hier waren die KriegSpefangenen— sie beförderten die Bot- jchaften,— dann sind die Heizer auf den Dampfern— sie stehen m un«— jedermann, der nickt» hat, muß sehen, daß wir im Recht sind." Die? war seine Logik. „Aber Herr EiSner, glauben Sie wirklich, daß die deutsche Bürgerschaft— die deutschen Offiziere sich einfach ruhig unter werfen und Sie tun lassen werden, was Ihnen beliebt?" Der Ausdruck äußerster Verachtung glitt über de» Jüngling« ausdrucksvolles Gesicht— e» tat mir weh. als ob mir jemand einen Schlag versetzt hätte.— V. »Offiziere— wo sind sie? Bürgerschaft, was ist sie? Sie haben Angst. Jetzt steht da» Proletariat auf— wir haben das Volk— wir haben die Anführer. Schauen Sie auf Lenin— schauen Sie auf Liebknecht—. und wo gibt e» eine zweit« Rosa Luxemburg?" „Nehmen wir aber an, daß die Entente nun Truppen her- sendet?" „Truppen?— All« Truppen sind inrsere Brüder— sie werben alle zu unS übergeben. Wir wünschten sie würden Truppen her- senden, denn dann könnten wir sie wenigstens lehren, daß die Welt unS gehört." „Haben Sie denn für Ihr Vaterland, für Deutschland, gar nicht» übrig?" „Deutschland— waS geht mich Deusschland an!» Ich will weg von hier— ich will nach Amerika— etwas tun— jemand sein." „Aber warum tun Sie nicht, waS Sie wn wollen, gleich hier?" „Wie kann ich? Ich habe niemals studiert, ich habe kttn Geld — aber wenn wir gesiegt haben, wenn jeder einzelne 30 000 M. bekommt, dann kann ich Schauspieler werden oder vielleicht Schrift- steller. Sehen Sie. wenn wir die Welt erobert Wben, dann kann jeder von uns werden, was er will. Sehen Sie mich an, ich bin ein Spartakist. Bin ich nicht gut angezogen? Ich kann Geld haben, ich bekomm«; Nahrung» und ich bin«in freier Warm." j„Wie alt sind Sie?" „Am Sonntag werde ich achtzehn." „Aber Sie waren im Felde?" „Ja, ich bin ausgerückt, als ich fünfzehn war, und wurde Soldat,— ich log— ich sagte, daß ich älter sei. Nein, ich habe es nicht gern getan, eS macht mir kein« Freude zu kämpsen« und nach dritthalb Jahren desertierte ich." „Warum?" „Weil mein Leutnant mich einen„Lausbuben" schimpfte— r daS hat mir nicht gepaßt, ebenso auch nicht die Disziplin. hat mir nicht mehr gepaßt, zu kämpfen, deshalb kniff ich auS."_ „Aber Sie kämpfen doch jetzt— Sie könnten doch �tatsächlich heute nacht Ihren Bruder erschießen— Ihr Vater erzählte mir, daß er zu den Regieruugstruppen gehört. „Erschießen— ich— in all den Jahren, die ich an bor Front war, habe ich niemals einen Menschen erschossen, und ich werde auch bier keinen erschießen. Ich nehme einfach mein Gewehr und ziele recht hoch— und niemand kann eS merken. Ich will niemanden töten, ich will nur von hier weg und mich in die Höhe arbeiten." „Erzählen Sie mir doch, wieso Sie Spartakist wurden." „Ich habe keine Arbeit— Lebensmittel find teuer— ich ging tn die verschiedenen Versammlungen, überall wurde diel gesprochen, aber niemand bot mir etwa« an. Dann nahm mich ein Freund mit, um Liebknecht reden ßu hören. Er erzählt« un«, daß die Welt rund sei.— er erzählte unS, daß alle» uns gehört, wenn wir die Welt erobern. Und dann, sehen Sie, bot man mir Arbeit an. Ich kann Geld verdienen, 10—26 M. täglich nttd gutes Essen. Sic geben un« Waffen, und jeder macht un» Platz. Sie werden es morgen selbst sehen, wenn ich Sie mit zwanzig Bewaffneten abhole, um Sie zu unserer Führerin zu bringen. Wir gehen durch die Straßen, Sie werden sehen, wa»«S bedeutet, ein Spartakist zu sein— niemand wird uuö anhalten— wir werden direkt durch die Regierungsiruppen hindurchgehen— man wird uns nicht aushalten— wir worden durch die ärgste Schießerei hindurchgehen— keiner unserer Leute wird auf uns schießen. Ja, ich kann Sie be- schützen, und dann, wenn Sie mit unserer kleinen Anführerin ge» sproche» haben werden— werden Sie sich uns anschließen, Sie werden eine der Unseren werden. Aber jetzt muß ich nach dem „Vorwärts" zurück, denn heute nacht wird«s schwere Kämpfe geben." ES war 11 Uhr. und wir hörten in der Ferne dumpfen Donner. „Warum gehen Sie nicht heim heute nackt? Sie find müde. Wenn Sie sich heute nacht ausruhen, können Sie morgen arbeitea — außerdem ist Ihre Mutter krank und abgehetzt." Schließlich versprach er mir, nach Haus« zu gehen und daß er mich am nächsten Tage anrufen würde. In jener Nacht gingen die RegierunaStnwven zum Angriff vor— mehrmals hörte ich schweres Sclsieben, und ich war froh, daß mein junger SpartakuSfteund zu Hause bei seiner Mutter war. Am nächsten Morgen um 10 Uhr läutete mein Telephon. „Hier ist Eisner— die Schießerei ist ftirchterlich— ich kann heute nicht zu Ihnen kommen— unsere Führerin läßt Sie bitten, noch einige Tage zu warten." „Aber bitte, denken Sie an Ihre Mutter." „Ja, Fräulein, ich bin vergangene Nacht zu Haust gswestn, sie war so froh, mich zu sehen, aber jetzt muß i«h gehen und kämpfen ich werde Sie in drei Tagen abholen mif Wiedersehen l' mt - •ii.'V: zeu KrieMeil IjaBell die Eisenbahner für Löhne arbeiten müssen, die der Zeit nicht entsprachen. Die Eisenbahner waren nicht die besten Kunden der Schleichhändler, denn dazu war das Einkommen zu gering. Wenn nun endlich auch die Eisenbahner Löhne erhalten, die den Verhältnissen entsprechen und den Löhnen in der Privat- Industrie ungefähr gleichkommen, so ist daS nicht Begehrlichkeit, son- dern eine Äkbstve r ständl i chle i t. Die Eisenbahner, wie all« StaatSarbeiter, haben ein Recht zu verlangen, das; ihre Arbeit so bewertet wird, wie daS in Privat- Unternehmungen der Fall ist. Deutscher Eisenbahnerveroand. Bezirk Berlin. Engelufer 18. Zur Slrbritsvermitklung. UnS wird geschrieben: Bezugnehmend nuf den Artikel„Ver- schleckuerung des AibeitsmailieS� im.VorwäiiS' vom 16. d. 3)1. möchte auf folgende» auimerksam machen. E» gibt viele toulende Arbeiter in Grost-Beilin. die gern für angemessenen Lohn auswäri« arbeilen würden. Voraussetzung doiür ist jedoch die genaue Be« kannlgob« der Arbeitsbedingungen wie der Verbältinsse am Ort. An der Tafel im Eaale des ZentralorbeiiSnachweiseS in der Gor- manniirasze steht wohl.1000 Arbeiter für Koblengrube pro Tag 7—0 fDi.' ulw. DaS ist jedoch voblonimen ungenügend. Es wird niemand einfallen, aufs Geratewohl in d>e Welt hinaus zu fahren. Bemühungen, näheres über die Bedingungen zu eriabren. fanden leider kein EiitgegenkommeN. Mag sein, dast es den Anrestellien bei dem ungeheueren Andrang o» Zeit mangelt, die genügend« Aus- knnit zu geben. Dann muh für ichrifilich« Rustunit geiorgt werden. Bestimmt würden sich viele Hundert Arbeiter finden, die gern bereit wären, der jungen Republik durch die so notwendige Kohlen« förderung zu helfen, soiern sie die Verbältnisse, die ihrer dort warten, vorher kennen lernen würden. Es müstte über die Höhe des Stunden- lohne?, die Länge der Arbeitszeit, Über die WohnuiigS- und skobrt- verhällnisse näheres mitgeteilt werden. Auch in welcher Weise für Frau und Kinder gesorgt wird, da doch unmöglich mit?— SM. tag- lich eine Familie auch nur bei den allerbescheidensten Ansprüchen «inen doppelten Haushalt führen kann. Diese Fragen werden tag- lich von den vielen Arbeitslosen besprochen und nur die völlige Un- gewistheit und LnssichtSlofigkeit Auskunft zu bekonimen, hält sie ab. sich zn weiden. E« must deshalb unbedingt verlangt werden, dast die Arbeitslosen genau über.ie sie erwartenden Verbältnisse insor« miert werden. Preise i« den Gastwirtschafte«. Das Kriegswucheramt schreibt unS: Seitdem dre Kaffeehausbcsitzer Berlins ihren Kellnern feste Löhne zahlen, ist mehrfach im Publikum der Verdacht geäussert, die von den KaffeehauSbeiitzern vorgenommene Erhöhung der Speisen- und Getränkeprcise übersteige bei weitem die tatsächlichen Mehr- aufwendungen für Löhne. Das KriegSwucheramt hat im weiterel? Umfange Ermittlungen erngele'et, um die Höhe des Gewinnes der Kaffeehausbesitzer fest» zustellen Gegen jede unberechtigte Verteuerung der Speisen und Getränke, sei es durch übermässig« Abwälzung der infolge der Zeitverhältnifse ja zweifellos gestiegenen Geschäftsunkosten, sei c» durch die Belastung der Verbraucher durch»nwirtschastliche Auf- Wendungen, z. B. jür verschwenderische Einrichtungen, Lichtver» geudung, übermässige Reklame u. dgl., wird da? KriegSwucheramt mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln vorgehen. Benehmen der Teutschnationaleu. Unter schmetternder Musik wurde am 23. d. M. im Sport» M&sst eine Versammlung der Teutschnationalen Partei abgehalt�«. die in erster Linie zu demMvecke einberufen war, auf die Not rm Osten aufmerksam zu machen. Erst in zweiter Linie sollte auf die Preussenwahl hingewiesen werden. Ein Unteroffizier de» Regt» ments Reinhardt hielt zuerst seine Wcrbcrede. Dann kam em Herr Pastor Trubb oder Ruvp zum Wort, und zwar wollte er. wie er sagte, wieder für den Militarismus sprechen, trotzdem man ihn gewarnt und ihm mit Einwerfen seiner Fensterscheiben ge- droht hätte. Als ungebildeter Mann sPastor mit Univerfi» tälZbild'.ing) würde er versuchen, darüber zu sprechen- Als sich daraus Gelackter erhob und der Gegenrus laut wurde:»Ungebiloet � und doch Pastor", wurden die Rufer als Rubestörer bezeichnet. Dann gab der Pastor an, Seelsorger eines Ersatz-BataillonS ge-> Wesen zu sein und bei seiner Tätigkeit etwa 40000 Mann da? Abendmahl gespendet zu haben, auch hätte er 3000— 4D00 Fcldbriefe von diesen Leuten erhalten. Er selbst wäre auch mal im Schützen» graben gewesen und wäre bis drei Meter an den Feind gekommen. .uf den Ruf:„Warum nicht auch mitten unter ihn", geriet die ammlunss in Empörung, der Rufer wurde mit.Lump", !uft".„Sozialdemokrat",.verkappter Russe" ausgezeichnet. rief:.Ten Schuft steche ich nieder!" Andere Rufe: , Schmeißt ihn raus, was will der hier?" folgte«. Als die Rufer beim Liebe.Ich bm ein Preusse" allein fitzen blieben, war die Empörung allgemein Ein Teilnehmer wollte sich durchaus auf einen Genossen stürzen mit desti Rufe:.Den Schuft steche ich niederl" So geschehen in einer Versammlung der Deutsch- nationalen, die für sich den Anspruch erheben, besonder» Gebildete unter sich jfc haben._ Die Deutsch« Friedensgesellschaft hielt am 24. Januar in der Aula des Falk-Rcalghmnafiums ein« öffentliche Versammlung ab. DaS Thema lautete:„Die Stellung der politischen Parteien zu den Weltfriedensbestrebungen". Zuerst traten Professor Dr. Hevmann (Deutsche Volkspartet), Staatsanwalt Dr. Fiegen(Christliche Volks- Partei) und Frau Regina Deutsch(Deutsche Demokratische Partei) für den Völkerbund, die internationalen Schiedsgerichte und die Beschränkung der Rüstungen ein. Für die Sozialdemokratisch« Partei sprach Oberlehrer. Dr. T. W i t t e. der darauf hinwies, dass unsere Partei schon längst internationale Schiedsgerichte gefordert habe, auch in den Fällen, die die Ehre einer Nation berührten. Wenn die Tagung der Haagcr Friedenskonferenz in dieser Be- nur geringe Ergebnisse gehabt hätten, so hätte dies zum die Verhinderung eines Krieges mit England und für den Fall eines solchen die Verhinderung einer Blockade der deutschen Küste, sei nicht erreicht worden. Das Selbstbestimmungsrecht, für das die Partei auch immer eingetreten fei, fei von Bismarck im Jahre 1S?1 Wcht beachtet worden: diese Politik sei daher wegen der da- durch bedingten Revanche Frankreichs eine der Ursachen deS Kriege» gewesen. Der Vertreter der Unabhängigen, der für den verhinder- ten Minister a. D. Dtrocbe! sprach, ließ leider die Gelegenheit nicht vorübergehen, der Sozialdemokratischen MehrheitSpartet Vorwürfe zu machen, die nicht nur unberechtigt waren, sondern c:ch mit dem behandelten Problem nichts zu tun hatten. Den Referaten folgte eine Aussprache, die einen erregten Verlauf nahm. Fichllrzte für Geschlechtskrankheiten gesucht. Wie bekannt, hat die Regierung Vorsorg« getroffen, dass geschlechtskranke Heere«. entlassene und ihre Angehörigen unentgrltliche Behandlung finden. Wo Fachärzte für Haut, und GeschlecktS'rankheitcn vorhanden sind, find dies«, am anderen Orte die praktischen Aerzte mit der Be. b-ndlung betraut worden. Um auch dort, wo Facharzte fehlen, den Geschlechtskranken und den verzten fack-rrztlichen Rat zur ver- Schule für kurzsichtige Kinder. Der Magistrat hat beschlossen, zum 1. April am Georgenkirchplatz ein« dreiklassig« Schul« für Kinder mit stark herabgesetztem Sehvermögen zu errichten. „Mutter Srde», ein Zeitbild tn g Akten von yoh. Gaulle und innch Jlgenstein, ist der Titel eines neuen FilmwerlS. das die Finna enrh Gamia soeben serliggestellt hat. Der Film, dem ein spannende» iedeSmotiv eingekochten ist, bebandell in einer Reihe von hramatiich hochbewegten Bildern«in Arbeiierschicksal der Gegenwart. Vereinigung„Teutiches Recht« zur Verbreitung von Rechtskunde. Am Mittwoch, abends 8 Uhr, in der tandwirtichafUicheu Hochickule, Jn- validenstr. tZ, Hörsaal S: Gememoerstindßcher Vortrag über.ZiechtSgüter". Zutritt frei. /, Ufr. statt w der Aula de« Sophien-RcalgyinnasiumS. Eingang Steinitr. 31—31. Turnverein»Fichte». Die 5. Männer, und 7. LebrNugs.vbtellung iurnl wieder regeimäntg von 7�9 Ubr Tlallschreiberstratze 54, Dienstags und Freitags Gäste herzlich willkommen. rsiihrung c werden 28 000 M. aus Gcmeinvemitteln bewilligt. Kämmerer Stech gibt sodann Bericht über ein« geplante Autoomni« buSlinie, die folgend« Trace erhalten soll: HallesckeS Tor. Königgrätzersirasse. Potsdamer Platz und Strasse, dann durch Schöneberg. Fricdenau. Steglitz bis zum Bahnhof Steglitz über Bahnhof Südende. Marienidors. Ringstraße, Dorfstrasss und Ehaufieeftrasse nach Tempelhof und dann durch die Berlinerstraste und Belle-Alliancestrasse zum Halleschen Tor zurück. Die Sv.- tretung stimmt dieser Fahrverbindung zu und übergibt die Be- triebSfuhrung der..An ker- Gesellschaft".?luf Antrag des Mieterbundes wird beschlossen, dem MieteinigungSamt S Mitnlieder de? Mietervereins als Beisitzer zuzuteilen; diese sollen abwecklelnd zu den Sitzungen herangezogen werden. Sierauf erteilte die Ver» tretung ihre Zustimmung zum Entwurf der VesolhungS-'rdming für Beamte und Diätare; Anrechnung eines Teiles der Militär- decnstzeit auf daS BesoldungSalter der Beamten. Zum Schutze de« Südender OrtSteilS wird auf Antrag deS ArbeiterratS ein dovvel» ter Sicherheitsdienst eingerichtet und die Kossen dazu bewilligt. Auf Antrag de« Magistrat» Berlin soll das RettunpSwesen au»- gebaut und an der Grenz« von Tempelhof-Mariendorf eine Ret- tunässtation errichtet werden. Tie Kosten für ein dazu gehörige» Krankenautomobil werden bewilligt. Grosi-öerttner Partewachrichten. Bi-btenberg. Montag. 27. Januar, aben« 7 Uhr: Funktionär« s t tz» n g bei Stöber. Jüngste. 29. Jeder Funkionär mutz auwesend sein. Mus aller Welt. Aortichrittze der Mugtechnik. Der„Times" wird au» Rom bericktet: Der neue ikalienikche Doppeldecker de« Ipps Maichelli-Vickers-Terni mit einem 200?Z. Motor bat hei ei»em otfistell kontrollierten Probefinge eine Durch« fchnittsschnell'gkeil von 200 Kilometer vro Stund«, also 72 Meter in der Setunde. erreicht. Ter Genetaldirekior der holländischen Post teilt mit. doss die Aussicht bestehe, dass noch in diesem Jihre eine indirekte Lustvo st Verbindung mit Holländiich-Jndtea er- richtet werden würde. ®Ä6 Rudolph Hertzoa»Ä6 dOieu Qltw mattttungta, geälegru and grfcQmaApotl Klare Gardinen- Borhänge— Schleier Handarbeiten uad ich!« Kissen/ Läufer/ Decken ,vq,t«u«,v und feetl, Lildstickereien von Mk. bis 8(.� Die Abteilung ist reichhaltig mit allen Waren in gediegener Beschaffenheit auckgellattet. Kreise find jo gesiellt, daß eine weitere Veibilli�ung in absehbarer Zeit nicht zu erwarten ist. Die S gm. Jjaas t. tyjuati. tat'Dogtlanä mr jQcr- ffedarn n. GDttriluvr GS.-c TWMluren«.***** Svitzengamituren m. 2�9. paffende zenstei Weier.... Scheibenschleier- Bettdecken- Zellstoffes?�- Lefestigungsmittel .... von Mk. von Mt. �33.- an . von Ml. 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Januar verschied plötzlich mein lieber Man», ! unser guter Vater, der Gastwirt Hermann Pickert Linien stratzc 138, Frau Agnes pickert. kswiStz*}**»**■ Sie Beerdiguna findet am Sienetaa, den 28. Zamiar, Uhr, auf dem Ätrchhos------'" im 52. Lebensjahre. Bergstraße statt. ch der SaphieN'Semeinde in der l002b SoalZlckemoltrst. Verein kllr Kerlin. (I. Abteilung.) Unser Mitglied, der Gastwirt SeMSvo Mört Linienftr. 198 ist am 24. 1. 19.»erstorben. Wir verlieren in ihm einen pMchtreuen Genossen und werde» Ihm ein ehrendes Andenken de- wahren! 1973 Die Beerdiguna findet am Dienstag, den 28. d. M., nachmittag, 2 Uhr, auf dem Zlirchhos der Gopdten- Semeinde, Bergstraße, statt. > sszislilein. vshiveretn Reu Kölln. Am 17. Januar verstarb | unser Mitglied Bermann Pape { Ehre seinem Andenken! Die Beerdiguna findet i Moittag, 27. d. M., nach- I mittag» 8 Uhr, von der ! Salle de» Ierusalemer ! Friedhol- statt. Um j-hl-eich, BeteUi- j-nng ersucht Der vorstand. mm** veuilcher lflelallarbeltepVerlland Bemoaltung�telle Berlin. Den Kollegen zur Stach- rtcht. daß unser Kollege, der Schlosser 12S/Ui llaaa Ghlouer Straße 13, am 21. d. M. gestorben ist. Die Beerdigung findet am Montag, den 27. d. M., l nachmlitastsSV, Uhrbänder | Zeichenballe de» Balstons- tu Wariendors ! Kirchhoi, ! au» statt. Den Kollegen zur Stach- 1 richt, daß unser» Kollegin.! Sie Arbeiterin L!5S liLdmaim Tnrmstr. dl, am 22. d. M gestorden ist. Die Beerdigung finde! ! am Montag, den 27. d. M., nachmsttag» H Uhr, von der Leichenhalle de» neuen Johannis- Kirchhof» in Plotzensce,-u» statt. Den Kollegen ferner tut Zlechrtcht, daß unsere Kollegin Anna«ooä l Triftsrr. 4b, am 23. d. M I verstorben ist. Di, Beerdigung findet am Montag, den 27. b. M, 2 Uhr, von der de» neuen uachmitiag» Leichenhalle..... Nazarerh- Kirchhof, in Zielniilendors. Test, au» statt. S-ge Beteiligung wird erwartet. Hocbrnl«. Den Kolleg eo zur Stach- richt, daß unter Kollege, der Metalmrbelter kelndoia Bimst Förster Straße 54, am 18. b. Di gestorden ist. De» Kollegen ferner zur Zwch�t, da» unser Kollege, KMoill Most NeutSUn. Pfillgerslr. 24, am 15. d. Di versiorden ist. Ehr« ihrem Andenke»! vi« Lrtaoerevolluug. LeuttcTer transpcriarbelter» Verband. Bezirtovemv. Sr.-BerU». DenMttgliedern zurZtach- richt. daß unser Kollege, der Bodenarbeiter Wilbelin Andres am 22 D. Mt*. UN Aller von 58 Jahren verstorben ist. Ehr» seinem Andeuten l Dir Beerdigung findet am Montag, dm 27. d. M, »achmirrag» 8>/, Udr. von der Leichenhalle de, Oel- derg.Kirchhose», Ähren»- beide, au, statt. Dl» Brzlrtsverwaltuug. Treue» aledenk«» zum zwritru Sterdetage meine» herzmigittenstnnta- geliebten, mir unveraeß- lichen Manne, StSb WdW Jnrask gestordm am 27. 1. 1917 ln russischer Gelangenschaft. Allel» zu sein, drei Wort» �WSÄU. lo» schwer zu traget». Gewidmet von Deiner Dich AI» Opfer diese» Welt- kriege» vecstarb om 18. Fe- bruar 1917 in rumänischer Gesang enschast unser lieber, guterBruder.derWehrmann Alois Urban. In unoerg eßllchem Schmerz verbleiben Die trauernden Hinterbliebenen! Brlidet Xntvn vri»»», Berlin. Papvelallee ll, Keane Ueda», Bäcker», -4uxu»l Urban, Diltersbach, 85A Fllr stie vielen Beweise herzlicher Teilnahm« an- läßlich de» Heimgang» unsere» teuren Verstor- denen sprechen wir hier- mit unseren herzlichsten Dank au» Ikvtb Bauline Film n. Kinder. �nnskmestelle ihr lilll.' flamme- Lestattnng. Kontenlose Beratung. BcerdigungilflStitut Tb. Steinrück. HauptgescbMt Zlegelstr. 2, Nähe Bhl. Prltdrichg'rafie — Tel. Nord«) 135.— 1. Zveelgse.-chäft: Kantatr. 56 b Tel. Wilhelm 808. Z. Zw Iggescnif; BninnenscraQ» 185 Tel. Norden' id. Keine Vorauszablnng. Sporipelze Qelätenheiteti t 992* tod 400 Mark an Slauer Sazar KaUer- Wllhclm-Straßc 16 beim Alcxanderplau. 1000 Rezepte ». leicht. Herst, v. Hand«!»« u. Be- rulsarliteln(z. Grwerbsgrstnd.) von Shemiler Dr. Krug M. 5�0 p. Nach». U. 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Volksbühne: Zt., 29.Wilhelm?ell"; 27., 1..?Irmseli>e Kesenbindee"; 28., 80.„Komödie der Siebt"; 81., 2.„Suther"; 8. »Matz für Matz".— tpernbauS: 26.„Carmen"; 27.„Mifl. non"; 28.„KönigSkinder"; 29.„Rosenkavalier"; 30.„Mona Lisa"; 81..Tieslarrd"; l.„Bioletla"; 2.„Legende von der heiligen Nlisa- beth"; 8.„Fliegender Holländer"— E ch'a» s p i e l h a u S: 26.. M..Ein halber Held"; 27.„Gespenster"; 28.„Flack�mann"; 29., 2. .Hölderlin"; 31.„Meine Frau, die Hoischauspielelin"; 1...Othella'; 8»Per Gstnl".— Deutsches LpernbauS: 36.„OTif non"; 27, Sohengrin"; 28., 3.„Tiekland"; 29...Fledermaus"; 80., 8. „Blöckchen des Eremiten"; 81.„Walküre"; I.„Oberon"; 2.„Carmen".— Sei sing: 26., 28., 30., 1., 2.„Der König"; 27.. LS., 31., 8„Echöpfer":— Kammerspiele: 26., 29.,!.„Der Lohn"; 27.„Ein Geschlecht"; 28,, 1„Michael Krämer"; SO.„Ge- speuftersonote"; 81., 2„kturs des Apostel Paulus".— Deut- s ch e S: 26.. 28., LS.. 30., 1., 8.„Und daS Licht scheinet in der Finsternis"; 27.„Faust I"; 31.„Von Morgens bis Mitternacht".— Kvniggräs-er;„Musik"; 31., 2.„Pu-pus".— Komödien.» h a u S: 26.. 28., 30., I.„Eselei"; 27., 20., 8.„Tanzende Rnmphc"; 31., 2„Erdgeist".— Schiller Eberl.:'26.„All-Heidelberg"; 27.. SO.. 31., 1., 2„Reisebegleiter"; 28....Konzert"; 29.„Hamlet"; 1.„Anatol".—Kleines: 27...Fettchen Gebert"; sonst:„Tabula rasa".— Residenz:„LebenSschüler"; ab 1.„DaS höhere Leben". Täglich: Berliner:„Sterne, die wieder leuchten".— K ü n st l e r:„Nachtbeleuchtung"— T r i a n o n:„Der gute Rup.— W a l I n e r:„Die Geisha".— Kleines Schauspielhaus:„Büchse der Pandora".— T h. d. 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Le|s!ng-Th.: Perleberg.— Sine Partie Piquet. Zillnstler-Th.: Der Blaufuchs. Residenz-Th.: Dyckerpotts Erben Th. des Westens: Dle Dollar- prinzefsin. Wochentags abends 7t/, Uhr, vom 27. Januar bis 1. Februar: Bolksbühne: Wilhelm Dell.— Die armseligen Besenblnber. Luther._ I-rsslng-Tlieater Direktion: Victor Barnowskr. 3U.: Perleberg. Partie Pikett. TV, Uhr: Der König. Montag: Der Schöpfer. Dienstag: Der König. Mittwoch: Der Schöpfer. Donnerstag: Der König, reitag: Der Schöpfer. Sonnab, Sonntag: Der König. Montag: Der Schöpfer. Deatschcs Klinstlnr- Thnafer. 3 Uhr: Der Blaufuchs. Heute u. folg Tage 7"/, Uhr: Nacbtbcleuchtung. Mittwoch nachm. 4 Uhr: Die Reise ins Schlaraffenland. Theater für Sonntag, den 26. Januar. Centrsl-Thrater Die Rose von Stamliul. Deutsches Operuhnus 7 Uhr: MipOO. Frledr.- Wl Ihel m st.Th. 3 Uhr; Oer Tronbadonr. 7'/, Uhr: Hannerl. Das DreifflädeiiDans Ten. Kleines Theater. '/� Uhr: Henriette Jacoby. -// uhr: Tabula rasa. Komische Oper 3V. Uhr: Sehwarzwaidmldel. Uhr: Sebwarzwaldmäiiel. l-astspielhsns »/, Uhr: Ein Rabenvater. 7*/. Uhr: Die spanische Fliege. Hetropol-Theater. S Unr: Wiener BluU 7 uhr to: Die Fascbingslee. Ikcncs Operettenhaas Schiffoauerd 4a. Norden 281. 3'/,U.: Der Soldat der Marie. 7 Unr: Die keusche Susanne. Ballett Charell, neue Tänze, Polast-Thester 3V. Uhr: Der Troubadour. uh'*; Die im Scliatten leben. Schlller-Thcat. Chart. 3 Uhr: Die Braut von Messina. 7v.uhr; Ält-HEldelherg. Thalia-Theater 3; Unter der blühenden Linde P/r Uhr : Poinlsebe Wirtsebalt Th. am Nollendorfplats 3>/, Uhr: Eva. 7 uhr: Der Mhaim Theater des Westens 3*/. Uhr: Die Dollarprinzessin. 7>/.u.: Die lustine Witwe. KM Theater I. d. Wallner-Tbeater 3V, Uhr: Oral Habenichts. 7'/. uhr: fieisha. Dir.: C. Meinhard- R. bernauer Nachm. 3 Uhr: Erdgeist. Abends 7«/, Uhr; Musik. Montag: Mu luslk. Dienstag: Musik. Aittwocn; Musik. Donnerstag: Musik. Freitag; Zum ersien Male: Purpus. Schauspiel in drei Akten von Wim. StückJen. Sonnabend; Musik. Sonnt nm.: Oer Katzensteg- Sonntag abend: Purpus. Idomag: Musik. KomGdienhans an der Mar&cnalibrücke Nachm. 3 Uhr: Die Ehre, Abends 7t, Uhr: Eselei. Montag; Tanzende Nympbe. Dienstag: Eselei. Mittwoch: Tanzende Nymphe. Donnerstag: EscicL Freitag Erdgeist. LuTu: Maria Orska. Sonnabend: Eselei. Sonnt«: Erdgeist. Lulu: Maria Orska. Montag: Tanzende Nymphe. Berliner Theater Nm. 3 Uhr: Die tolle Komtess. 7 uhr: Sterne, die wieder leuchten._ frianon-Theater. Bhf.Friedrichstr.Ztr.4V27J3--i Nachm. 3V, Uhr kL Preise; Schneewittchen. T*gl. 8 U. Heute z. IZ2 Male: Dsr gute Rul von Hermann Sudermann. "Casino-Theater. Lothring. Str. 37. TäaL»,.SUHr Der erfolgreichste Schlager l Borher erstkl-isige SpezlalltSlen ijnd der urkomische Rüget Etg. 3V,: Friede auf Erden. kose-Theater. 3 Uhr; Martha, 7'/, Uhr: Das Drelmllderlhans. Gasisp. d. Friedr.-Wilh. Theac, Residenz-Theater. Bht. Jannowiubr. Kgst. 228 Täal. 8. Heute z. 429. Male: Eugen Burg Der Letesdiüler von Ludwig Fulde. Sonnabend, 1. Febr., 7 Uhr: Zum ersten Male: Das höhere Leben. Von Hermann Sudermann. Hansi Arnstädt Karl Clewing. Eug n Burg. Olga Limburg. LI alken Stein. Emma Debner. Rosa Valetll. Paul dildt Ibeater der Frledriebstaiil Ecke Friedrich- u. Llnlenstraß». Norden 8650. BtgÜch 7"v Zum 108. Male: Drei tolle Tage. Operette von Zorllg. v.MÖIIendorf, Hellmuib.iieorg. 7� Raiional-Theater Tagt 7>, Cöpe». Str. öS Der gr. Operettenerfolg! Prinzenliebe. Oocr». Walter Bromme. Lnisen-Theater. 3; Neue Heimat. TJ2: Die Ränber. Mittwoch 3: 1001 Nacht. Vom I.Februar ab abends: TV Der Strom. Drama in 3 Akt v. Max Halbe. Apollo Theater Frledilchstr. 218 Dir.; James Klein. Tl, Sonnt ZV, u. 1*1, Persönlich. Aultpeten d. weltb. Komponisten 1 Gilbert I Oers, dirigiert seine I elg. neuen Komposit. I b. verstärkt Monstre-[ 1 Orchester.Komponisi I ! der.Polnischen Wirt- 1 schalt"-„Keuschen[ 1 Susanne"—„Pupp- | eben"-„Kino-Königin" usw. Q| Das RIUcI 1 Ii die Welt-Sen- 1 I sation sowie d. Q rige I I gr.Varlete-Programm. I I Sonnt. ZV, U. ied. Erw. I 1 Kind lrei! I T''eaterk.ahioU.geöii. Germaola-Praeiitsäle. Chaaeeestr. HO. PaDlMantbejsLQStig.Slin8er Anlang der Vorstellung SV, Uhr. Nachd.: Familien-Kränzchen. Von 4 Uhr ab: QroBer Boll. Iusstellungs- halle„ZOO" Ausstellung vollkommen eingerichtet. kleiner Familien- und Wohnhäuser. Eintritt I Mark. Mozarisaal 2t Woche Henny Porten im Lastspiel Die Dame, der Teufel und die Probiermamsell yerfisser R. Wiens Re2i«:R. ßtebraoh Männliche Haaptrol e: Alfred Abel U.T Kurfürsten- dämm Kleine Fran, die Fii£u»cIinuN|)lelerln Lnstfipiei von Hann« Krftly und Ernst Lubltsch mit Ossi Oswalda Begie: Ernst Lubftsoh Ü.T Nollendorfplatz WennderBrantlammitderBrant Lustsoiel in 3 Akren mit Melita Petri, Leo Peukeri, Herbert Paulmüllsr U.T Krie richsir ißse Der Krondlamanl Detektivkomödie/ 5 Akte U.T üntci den Linden, Hasen Neids ERNST LUBITSCH im Lastspiei MeSer aus Berlin U.T Alezanderplatz, Weinberge- weg, Moritzplatz Der Kampf mit dem Drachen Uistsplel In 3 Arten mit Paul Hsidsraann Ü.T Kelnlckendorferstrass. Die Farontln des Tttronlolgers ö Akte a. dem russlscben Ilofleben Ü.T ßchflneberg Richard Alexander Im Lastspiei Pap a's Junge mit Melita Petri, Leo Peukert Kammerlichtspiele Wenn der Bräutjam mit der Braut.... Lastspiei In 3 Akten mit Molita Petri, Leo Peukert. Herbert Pauli» illler i ÄlexsnöEF- Skandinavia Dircksen-' str. 26 27( qegenllbor, Bahnhof Hermann Wehling- John May zirk« und das Riesen�JProgramm. Tanz.Palast: My Rheinische Winzerlauben. Täglich großer Ball. vom Busch Ball-Orchester: Helm Schmidt. Sonntag 2 gr. Vorstellg. 31/ Nachm. ein>71/ h Kind frei! I Ii In beitl. VorstellungEn: auch nachm. ungekürzt „Oberon". Vorher das gr. Jan.-Progr. n= Honte= L TorHtellnneen 8 3'/» Ghr Kleine Preise. Kind d Hä'lte! Der große Janoar-Splelplan Rauchen gestattet) Unterhaltungs-Restaurant Wien— Berlin Jägserstraße 63a. Ernst Walter X Viktor Ritter X Willi Lilie tt:: Georg Neumüller X CI. Kantang s g - Kenelle Gustav Gottschalk.. Bestgepllegte Weine X Vorzügliche Küche Anfang ö Uhr Eintritt frei jMelropol Kabarett| Behrenstraße S4-SÖ. Dir. Alez Braune. KflnstL Leitung; Siegmund Platow. Das vorzfigl. Januarprogramm mit Annf Wilkens-Schulhoff Horwitz-Spiro:: Karl Slöhr Rob.Nesemann, ElliGIäßner, Otto Röhr = Gyigyis Konzerte.= Vorzügliche Küche und Getränke. 6' 2 Dhr_ Hchenstaufen-VergnSsüngs-Palast Kottbuser Damm 76(Hohenstaufen-Säle) Passage- Theater Unter den Linden 22. Dir. M. Sollman. 2 Uraufführungen 2 Die sprechende Hand Erlauschtes aus d. Leben in 4 Akten. Hauptrolle; Esther Carena. iii pilmsplel in 3 Akten mit Dora Kaiser Willi Godiewski 4 Uhr— Haute, Sonntag— 4 Uhr Kabarett und Tanz. _ Das vorzügliche Programm._ Montag, den 27. Jandar: Ehrenabend La�SÄ. Otto Adolph. Einmal. Auftreten bekannter Kebarcttkünstler. Oranien-Palast I Oranlenstr. 40-41 'Oranien-h rücke: Tttglloh 5 Uhr: Vcnr-Tee In der Diele. 7— IOVj Uhr i Tans, Kabarett, Konzert, Paul Jülich, Paul Roschelly, Paul Coradint, Gerda Arnhoff, F. Rembrandl, Lea Fm enz Dirk ran Erp. 2 Kapeilen. Donnerstag, den 6. Februar, abends 8 Uhr Uarm onin m- Pf Rai Vortrag« abend von 188/16* j Julius Edsrar Schmock au» Werken von Otto Boettger.Senl Karten zu Mark 4—, 3.— und 2.- bei Bote& Bock, A. Werthelm und nbendkasse. Dtimes Theater am Nolleodorfplatz. Bülowstr. 6. Lfllzow 2303. Das neue Januar-Programm. Erstklassige Spezialitäten. Singakademie. Donnerstag, 30. Januar, abends 8 Uhr 3 1 Ko"- Karin Dayas-Söndün i Ü Zerl unter gütiger Mitwirkung von 229D 3 3 Suzanne Joachim-Gbaloneaul Kart M. 6, 4, 3, 2 b. Bote 4 Bock. A. Werth, u. Abendk." Wo ist der schönste Ausflugsort? auf SHehelswevdev beim alten Freund. y Dl: ekt: Siegben Goldschmidt Berlins Tagesgespräch *0- In ihrem Y Film Der t Todessprung. Um Krone u. Peitsche- Sine Sensation I Anfang 4 Uhr. j Mozartsaal: : KaiamerlicMspiele j SpieSzeiSsn bis auf«reiterae Sonnlag 4—10/ Hon. tag und Donnerstag 8— 10/ An den übrigen Wochentagen 6 10 Der Deich/iv- umwk Jtcäjh, T-A-Dupan/ Unter d. Linden 14 S.Uhr- Tanz-Tee 7 Uhr abends das Admlralspalaat. 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Januar, TV, Uhr: Konzert mit dem Philharmonischen Orchester Max Fiedler soi.. Adolf Busch Schumann: Ouvertüre zu.Manfred".— Brahms Violinkonzert— Beetnoven: III. Symphonie(Erolca): Karten M. 6, 5, 4, 3, 2 Karten vom 25. November haben keine Gültigkeit, können aber gegen Billetts zum 30. Januar an den betreffenden Verkanfsstellen eingetauscht werden. ßccthovenseal. Freitag, 31. Januar, 7V, Uhr: TV. Konzert mit dem Philharmonischen Orchester J a s c h a Spl wako wsky „Das Klavierkonzert von Bach bis Brehms/* R u b i n 5 1 1 1 n: D-Moll.— L i s z t; Es-Dur.— Tschaikowsky: B-Moll. Dirigent: Camillo HUdebrand. Karten M. 6, 5, 4, 3, 2. Becbstcinsaal. Sonntag, 2. Februar, TViUhr: Rezitation von Friedrich Holthaus (Seit 1912 verboten gewesen.) AI m sa n c rs i* Maurisches Drama imunBur in fünf Akten. Bin zeitgemäBes Religlons. und Friedensdrama. tintrittskarlen M. 5, 3, 2. Becfastelnsaal. Freitag, 31. Januar, nachmittags JVjUhr: Dieselbe Vorlesung nur für Bühnenmitglieder. Eintritt frell Beethovensaal. Sonnabend, I. Febr., T'/iUhr: III. Kammermusik-Abend Das Holländische Trio Coenrad V. Bos, Louis v. Laar. Godfricd Zcetauder unter gütiger Mitwirkung von jQll3 Cllip Dvorak: F-Moll, op. 65— Lieder v. R. Schumann. Mendelssohn: D-moil. Karten M. 6, 5, 4, 3, 2. Philharmonie. Sonnabend, I. Februar, TVa Uhr: (vtrl. v. 4. Oktober) J Maria VOGÜN. Am Klavier; Michael Raucheisen. Mendelssohn, Verdi, Nicolai, Thomas. Lieder und Arien v h. Woll, Mahler, R. Trunk. Schubert: D. Hirt aul d. Felsen(m. oblig. Klarinette). Karten M. 10, 8, 6, 4, 2. Philharmonie. Freiiag, 7. Februar, Nf, Uhr: Lieder* und Aricn-Abend Ciaire DUX Karten M. 8, 6, 4, 2. Singakademie. Dienstag, lt. Februar, 8 Uhr: Dritter Klavierabend Wilhelm a c k h a u s Karten M 6, 5, 4, 3. 2. B Ptllharmonle. Freitag, 14. Februar, 7'/, Uhr: n. Sinfonie-Konzert mit dem Philharmonischen Orchester. Georges eorgesco Sonett Claudio Arrau. Karten M. 8, 6, 4, 2 Karten f. obige Veranstalhiugen b. Bote& Bock n. Werthelm. G Schill ersaal(Schiller-Theater Charlottenburg) Eingang Bismarckstr. HO, Untergrundbahnh, Knie. Heute bis inkl. Sonntag, 2. Februar, täglich Punkt 8 Uhr JKaveell Satzsr • HeitereAbentle. Karten; Werthelm, Schiller-Theater-Kasse u. Abendk. n" armonlumsaal, Sonntag, 2. Februar, mittags 12 Uhr:- III. Konzert Berliner Streichquartett B. Fiedler, N. Seifert, B> Breyer. W. BelUng Mltwr.; Kurt Schönert(Tenor)' m Karten 2.50 u. I 50 M. b. Bote& Bock, A. Werthelm.» Konzertdir. Robert Sachs, W 50 Thcatcrseal Hochsch. Freitag, 31. Januar TV, Unr ELLEN PETZ Nina Hardt und Ruth Sörensen IMzaild. TÄr»T4** Chopin, Tschaikowsky, IMCUe ItlUZC. Blzet, Scharwenka etc. Karten 2—8 M. Bote& Bock. Werthcm. Hochschule Bluthnersaai. Sonnabend, I. hubruar. vjl unr. LUCY KIESELHAUSEN In Ihren neuen Tänzen. 14/4 jj Karfn 2 bis IQ M. Bote& Bock, Wert heim. P 1 großer Konferenztisch, eoeaL mit 8—10 pofseaben Stühlen gesucht. Offerten erbeten unter P. 7 Expedition dieses Blattes. 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Sevlil M müD(. besMi in Mn am l/A M vMmttligS Die MäWü-llgtl! in der Soethe-Schuie, stillnstersche, Feste WeiliSüschesiralle und im Siamnret-Gqmnaflum, l'Ialsdurger Sir. Z>/Z2. 218/4_ Orttverein wllmersdort. iiiigetrogenc felDgroue Jülfifännüntei itoetDea WrlgeeevZlyiWfs elngeifiüfiDii | ßehleidungsamt Garde, CchrterStr. 57, I »wilchen 9—2 Uhr. 944® I Miet DolMet-MI Verwaltung Berlin. Tel.: Ami Moritzplatz 10S2Z. 8578. Bureau: Rungestr. ZV Branchen- Versammlungen: Bautischler, Bezirk 3. Montag, den 21. Januar, abend» T Uhr, Im Lokal von Glische, Kopenhagener Eir. 74. Tagesordnung: t Ausstellung der Kandidaten zur Seneralpersammiung. 2. Verbands- und VranchenangeligenheUen. Tischler, Bezirk Wedding, Gesund- brnnnen und Moabit. Monkag, den 21. Zannar, nachm. t>s, Uhr, bei Erteil, Errichtürabt 71. Tagesordnung: I. Bericht de, Obmannes.& Ausstellung der Delegierten »nr Generalversammlung. 8. Wahl der Kommission. 4. Set- bandoongelegenheiten und Verschiedene«. Nahmenmacher. Monta, den 21.Znnnar, abend» 5 Uhr, Im ve«»dener Garten, Dresdener Sir. 45. Tagesordnung: 1. Dcrkllrzte Arbeitszeit und die teilweise chrwerbslosen- Unterstützung..Referent: Kollege Reiche. 2. Ersatzwahl der Kommissum. 8, Wahl zur Delegiertenpersaminlung. 4. Ber- band»- und Branchenangelegenheiten. Maschinenarbeiter. Stea»kog, den 25. Zannar, abend» V/, Uhr, im Ge- «ertfchaftshatis, Engelufer 15. Tagesordnung: 1. Bericht der Branchenkommisston. 2. Wahl der Kvm- Mission. 8. Bericht der Unfallschutzkvmmlsflon und Ausbau derselben. 4. Verschiedene». Jeder Kollege muß erschewen. Vertandsbuch legitimiert. Berqolder. Dienstag, den 25. Zannar, abend» s Uhr: im Der- bandshaus, Rungestr 80(Arbeitslosensaay. Tagesordnung: 825 1. Bericht der Kommisston. 2. Wahl der Obleute, der Branchenkommisston, Schlichtungstommission und Zentral- tvmmission. 8. Derbandsangelrgenhetten. Tischler, Bezirk Neukölln. Doaaer»tag, den- So. Zannar, abend» 5'/, Uhr, Im Lokal Zdealkastao, Weichselstraß« 8. Tagesordnung: t. Bericht der Bczirkstommisston. 2. Neuwahl der gesamten Kommission. S. Ansilkllung der Kandidaten zur General» Versammlung. 4. Bcrbands- und Drzirtsangelcgenhetten. Stellmacher. Donnerstag, den so. Zannar, abends 7 Uhr, im Aosenthaler yos, Rosenihaier Str. 11—12. Ta gesordnung: 1. Iahrssbericht. 2. Neuwahl der Kommisston und der Branchcnieitung. 8. Ausstellung der Kandidaten zur General- Versammlung. 4. Bcrbands- und Branchenangelegenheiten. Modell- u. Fabriktischler und Modell- drechsle». Mittwoch, den 29. Znnnar, abend« 7 Uhr, bei Wald, Pflugstraß» 5: Bertrauensmännersitzung. Korbmacher. gu dem heute Im Gcwcrkschaftshause stattfindenden Winter- vergnügen ersuchen wir um rege Beteiligung aller Freund« und Kollegen. Siatritlstarten an»er Abendkasse. 828 Die 0rt»nee»alknng. WMWMN Montag, den 27. Jan., nachm. 5 Uhr, in den Prachtsälen„Alt- Berlin", Theatersaal, Slnineaflr. 10: Versammlung sämtlicher Versicheiongsauqestellteu der hiesigen Sub- Direktionen und General-Agenturen auswärtiger Gesellschaften. Tagesordnung: Bericht de, Kollegen Fr. Schmidt über die bisherigen Verhandlungen mil dem Anlernehmeroerbnnd 78,2- Sektion der Berstcherungsangestelltrn Im Zcntralverbaud der HanowngsgehIIfrn. MM ü. MMN. MeiDNiim H. MschMM M|(M$. Illlale Berlin. Sobaftianftr. 31/35. llatnenkonfehtion! Fünf öffentl. Uersammtlmgen: Für den Osten am Dienstag, den 2». Januar, abd». 5'/, Uhr. in der.Sermanla-Brauerel-, Frankfurter Alle« IIS: Am Mtttwoch, den 29. Zanu«, abend» 6>|, Uhr, für den Süd. osten Im.Reichenberg« Hof-, Rrichcnberaer Sir. 147: für den dlordva bei Büttner, Schwkdtcr Str. 23: 103/13 für den N. und NW. in den.Pharus-Säleu-, Mllllerstr. 144; für das Tentrnm nachm. 4 Uhr in der Aula der Friedrich- Werderfcheu Ober-Realschuie, Riederwallstr. 12. Tagesordnung: »ufere Forbernna nn die»onfeMan. Referenten! Die Kollegen»eltmann, stnoop. Sadat», SchoertI u. Stührner. Zahlreiche» Erscheinen erwartet Dir Kommssfion. sffw!!!lIs>ek.Ä!esU.iii«l!Ue!e. Filiale Berlin. MlNwoch, den 29. Zannar 1919, abend» 5'/, Ahr. im Gewertschastshau», Sngelnfer Ar. 13: Versammlung der bei den Mglemeiflkui Gssk-Serlins vesiSSsl. Ardelln- avsslljvwil�ieDer sowie Der Mauessleute Der Werkslellea. In den Wertstellen, in denen noch kein Arbetterausschuß ob« Vertrauenomann gewählt ist, muß ein Kollege beaustragt werden, an dieser Versammlung teilzunehmen. •Jede Malcrwerststa» GroD-Bcrlim muQ undedlnxt vertmen «ein. der Industriebetrieb« kommen hierbei nicht in Frag». _ Ol« Srtsnerwalknng. Die Berttauensleute »slkiiZfösdZhll dös jlölöiijslileulöclisii. Einladung zur Versammlung oll» Kolonialbrutschen Mittwoch, den 29. Januar 1919, abends 750 Uhr. im Bankett- Saal de»„Hheingold-, Potsdamer Stt. 8. Bericht über den Aufbau und die bisherige Tätigkeit des Reichsverdandes._ 911®_ Dr. A. yahl. Monö-(Ura niililiix>ii>iiliiiHi«>>iniiiiiiiiiii'�N'''niiii>i»isiiiiii''z/i>i>iin Monö-Kxlra Klingen ü�afierapparat aeboaener Kling« UftXciK&tar fuge SSchnrr, 4. m.». b., Striin£S 6 1, SolleAlllonce-Stt. 91 Zu hoben tn ollen einlchioglgen Selchdslen Lllrger'Iieiie - Cm „ in erstklassiger AustQhrung zu■ 9 liefert unmittelbar ab Fabrikgebäude an Private» IMObel- Großlager Berliner Tischler- u.Tapezierermeister M i MsrS Geiser I Berlin C SS, Alexanderstr. 42 Alexanderplatz Wir unterhalten noch eine reiche Auawahl In erstklassigen Möbeln bis zum Auserlesensten. Besichtigung äußerst lohnend und erwünscht Bahnlreic Lieferung durch ganz Deutschland. ! isten. U wünscht I bland. L9nK9 HUMBOLOT AKADEMIE FREIE HOCHSCHULE KUNDGEBUNG Sonnabend, den I. Februar, abends 7Vi Uhr in groSen SifzüHßssaa! des ibgeordneteniiaQses Prlna Albrechtstraße 5: DIE HEUE ZEIT Redner: Kultusminister Konrad Haenlsch, Theodor Knppstcln, Unlerstaatssekretär Professor Dr. Wichard von MGllendorft, Universiläls- Prolessor Dr. Franz Oppenlielmcr, Dr. Lrnst Cohn-wiener. Eintrittskarten für 3,—, lt— und 1,— Mk. In den Theaterkassen von Hermann Uetz, im Kaufhaus des Westens, Lultfabrerdank, W 8, ranzösische btr, 57; Auskunftsstelle der Treptow-Sternwarie, Potsdamer Straße I8Sa, Hauptbuream C 2 Neue Friedrichstraße 53/56, II, 10-12, 1— S. DigVDRLESDSSEIDNG UHTERHICBTSKÖRSE beginnen am nontagt den 3. Februar, Vorlesungsverzeichnisse und Hörerkarten in den obengenannten Geschäftsstellen, In Buchhandlungen und Vereinsstellen. 93bD Schützet Euer Heim vor Einbruch. Labt niemand ungesehen in Eure Wohnniiff. darf in diesen Zestcn lÜrElvilLrNllg v. IllkklögSl „Komdvnsivkvk'� o. n?.». fehlen. Fort mit den lästigen und unpraktischen Sicherheit«» ketten. K-tn« Spielerei— Präzifionsarbett— zahllose An- «rkrmtungen..Bombensicher- al» Riegel mit egtra starkem, rundem Gcldschrantriegei perschließt jede Tür einbruchssicher und spottet jeder Gewali von außen. „Dotnhensicher- al« TUrsicherung ist mit einem Hand- griff vom Riegel zur selbsttätigen Tllrsitlierung verwandelt und öffnet die Tür mir zu einepi wpali, sodaß man den draußen Stehenden erkennen, sprechen und ihm kleinere Gegenstände wie Pakete, Briefe. Zeitungen usw. abnehmen tarnt, ohne die Sicherheit der Wohnung zu gefährden. Dcm Elnlaßbeaehrendcn ist es unmögüdi, den Spalt zu erweitern und in die Wohnung einzudringen Ein Zerschlagen oder Zerreißen oder Enttichern der Borrlidtung von außen mit jeder Gewalt Ist vollständig ausgeschlossen. Pnfagen der Vorrichtung nie möglich, jrderzcit sosori selbsttätig beim Oeffnen der Tür al» Türstdierunz bereit. Anbringen von jedermann äußerst einfach. Beschädigung der Tür ausgeschlossen. 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CantiU Hoffmann In den Dresdener Neuesten Nachrichten eMOHSGOGGSU Die billigen Preise die große Auswahl überraschen jeden Käufer. I Echt So'd.laDiaman� Ir.dmm-Splti l'\ X:-•■"• QoldfQKfeder S Wk. ük.twrti«i»s.ir�. r y Ä J Imme I itallr.r i> V? . ai# V wclia.(ScmlanpSO-tt>!» | e» 3G Mh.|8� .a' ht"1' Raparaturen ■A TsVatemo I aller Systeme )U« ev« Tin Ii Mit. 6.—.» Beasufi-�QuellerB-Vepxeictiiiis Crsrheln 2 mal wAclienjH-rh.'Irtcnr�ehen-le r-e«cltäfte etripfehlen sich b«l g�USu sn. ß! �jStY » afs iTti w-"- AoiennrüberKSr. kS Berlin. FrleiJr.olwtr. 74,«. �lil�rbrauli ".�'»Shefr.sSSöbeir tiTPpc Filla'ttp. ll J IScbröferJC OCnliau'Mitüfnes f t Pichelbrün lioalsit 1915'6 3 jcösti 13 o 1!2 August Kcltzdi t'Gt.ckiltfc . Snakaner 4» Ff'lalan in«n. flmAtteil B«!hkfl6?oro,l�inriif WrlssbiorCBifibiaopt ftttnaden�tf.»7 Td.Kgr. 28S1.*6ai � fiinep- o. Knahe��ard. � I Owdstr. 24, Eck# Jak tlCI piinsaa-AUe«. 4 �qior�älyen, Pefa'u ar> Vi�c t»r F KMibuaor v �3. 1 1, i�a D.,ai« liia otp.r» A-ipar»k.}� ss 80 � k','fr s,r- b (fl. Klc'tlicl anfb liclejeülicit.k/. �'•Valng.TiTjfeTTp�ht�f� [m t*. e o-tiTi i: j ßnrilflfSNpna i IrtttB.. Ota.tr U,E.it'r-; r» Ir.|;9Pffl.§,»| Q'}f litaU»U'.auc�i O EISII.C4 WM«ri!T.it» rri.erUiMJ,, a..--, u' s O rnrt.ea Rahfbt.jjl Tre;',#».(iI.tl-StaAO 14. Ei.DJjIS, 1, j.l ll, wr."i4Cll. /■,-.) Verrim f ■'S 0. Sfjtn dsrb'en Ei( n-miterr Vynen,»«. tSertjcug- mefchinen taute hijchflt»h!»ud. Sonuittlre tnoinon. 7108- Etto Schiit BtLnSostn.OESOOGGGOSOOGOOO /'rtt VereinifhUscNgr-e*ßertertr**(eixer lc\..\ Hzirücke-5 4. rlB�&smsäismsJ" JOfö)<5W»f rnä&sioe mu 22-26, Treppe sie Ball-, Ceseliscliarts-L Naelimiltags Kleider darunter kostbare Modelle— selten schöne Auswahl. 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Es find nunmehr ernannt: wl Zd. erinimdezirt zum Wahivorffeher: Herr Holländer, Koch- HU, Stell».: Herr Biuternteifter Hinsche, Friedrich. ana.dezirt zum Wahlvorsteher! Herr Prokurist Kirch. host. Ptartgrafenstr. 7>1: im fft. siimmbezirk zum Wahlvorsteher: Herr Kaufmann Born. SiecgMtetlstr. 8, Stell».: Herr Kurt Prenß, Matthäitirch» straße t»; im 37. setnimbezirk zum Wahlvorsteher: Herr Da Stern. Schilift:. 8, Seelv.: Herr Jahnarzt Witte, Schillstr. Z; im Zll. Stimml-ezirt zum Wahworftcher: Herr Kaufmann Aiezander, Schill str. lt. Stell».: Herr Rentier Brulißer, Neue Bayreuther Sin 4; im 40. Eimundmir! zum Wahlvorsteher: Herr Affekuranz» beamter Gleich. Lstgowstr. 4l. Stell».: Herr Schuhmacher- meifter Held, Liifiowjtr. 7Z: im 41. klimmdezir: zum Stellvertreter: Herr Rektor Sachse, ©«thtner Str. 18a; im S6. Lttmmdezirt zum Wahworsteher: Herr Direktor Klose, Fiovenfk. l; im Sl Stlmmdezirk zum Wahlvorsteher: Herr Eigentiim. Hülsen, Sirchdachstr. 7; im 78. Slänmbezirk zum Wahlvorsteher: Herr Sekretär Kahn», ScOobetMioir. 86. Strllv.: Herr Major v. Levegow, Groß- deerrnjtr. g, im 88. Stwunbezirk zum Wahlvorsteher: Herr Fabrikbrs Reie. iSroßdevrensrr. 28c, Stell».: Herr Direktor gorstea Porct. im � �tiv�lbezirk zum Wahlvorsteher: Herr Direktor Dodrl- »vwiez, Sroßbecreusta 60; Im 86. Äunetndezirk zum Wahlvorsieher: Herr Lehrer MUller. Zahvaäjftr. W. Stclo.: Öberstadtsekretär Wierig, Porck- Im». Stimmbechri zum Wahworsteher: Herr Bürgerdeputiert. Schumacher, vaaeldeoger Str. 28, Stell».: Herr Kaufmann S«Än, Rä-terustr. US; im 82. Stiuusbeeiet zum Wahlvorsteher: Herr Eigentümer P»llin, BeIle-°:flllance-Srr. 2S, Stell».: Herr Bantbeamter Schmidt, üreuzbergstr. TS; im Ü>. StwiaüswM zum Wahlvorsteher: Herr Kaufmann Juhle, Polle-Alliance-Str. 74a, Stcllv.: Herr Kaufmann Wig«, Belle-Alliance-Etr. 74a. Im>41.«UmoibezU* zum Wahworsteher: Herr Lehrer Kepv, T«!ienat:str. 88, Stell».: Herr Fabrikant Behrens, im 139. Sklinni deziei zum Wahlvorsteher: Herr Lehrer Hempeh Kottbnser Ufer 38, Stellv.: Herr Lehrer Pälcl. Sottbuser Ufer«: km 168. iZNmai bezirk zum Wahlvorsteher: Herr Waisenr.-Borst. Sohcnstrsn. Mitskouer Str. SS, Stell».: Herr Lehrer Mdrecht. Muskauer Str. 82; km 197. Slimmbezfrl zum Wahlvorsteher: Herr Buchhändler PÜII. ZAencr Str. ö8d. Im 200. Stimmbezirt zum Wdhworsteher: Herr Kaufmann tverlach. WaffeMerstr. 60, Etelw.: Herr Kaufmann DLrgewt, Wafferlorftr. 68; km Zlll. Snnimbezirk zum Wahworsteher: Herr Kaufmann Raafch,®Ufchin«i Sic. 6; km 217. Stimmbezirk zum Wahlvorsteher: Herr Kaufmann - Imming, Alte Iatobstr. 146, Stell».: Herr Schwfsermeister Mulart, lsteuenburger Str. tSa; fm 228. Stimmbezirt zum Wahlvorsteher: Herr Fabrikant Schneider, Kommondantcnftr. 44, Etelw.: Herr Kaufmann Smnhsfer, KUraffierftr. 4; wl 228.«tmmdezirk zum Wahlvorsteher: Herr Restaurateur Brlltt». Beuthstr.«: im 286. Stimuriezirk zum Wahlvorsteher: Herr Rektor von der Linbm, Krautstr. 49, Stcllv.; Herr Kaufmann Detzreud, Krautstr. 49; Im 288. Stimmbezirk zum Wahlvorsteher: Herr Restauroteur Be�chrbrrst� 8, Stell».: Herr Figarrenfabrikant Kraft, im*M. Sirtaiutbejlrf zum Wahlvorsteher: Herrn Rektor Zauß, dn l}h Mnmiflxt num Wahlvorsteher: Herrn Schneidermeister S»t*de*g, Wbidenweg 37, Etelw.: Herr Architekt Müller, Weidenmeg X; Im 848. Swnmdezirk zum Wahlvorsteher: Herr Slasermeister Pllan, Petersburger Str. 7; fm 838. siim,n!.«irt zum Wahlvorsteher: Herr Hausverwalter Quast, Ecterrftr. st Stella.: Herr Pensionär Roeden, Eckert- straffe 8: im 86V Stimmbezirk zum Wahlvorsteher: Herr Lehrer Lüdtk«, Mirbochstc. 19 I, Stell».: Herr Oderzollfeiretär Trowißsch, SamarKerstr. 27; km 366. Stimmbezirk zum Wahworsteher�Stelwertretcr: Herr Lehrer Kaste», Ftiedenlir.>3; im 421. Stimmbezirk zum Wahlvorsteher: Herr Handelslehrrr «eck. Hufelondstr. 28; Im 426 Stimmbezirk zum Wahlvorsteher: Herr Oekonomie» wspekwr»arisch, FrSdelstr. ld; im 428. Stimmbezirk zum Wahworsteher: Herr Bäckermeister I ander, Jadlonskistr. 11; im 451. Stimmbezirk zum Wahworsteher: Herr Bezirksvorsteher» Stella. Herger, Kaiferftr. 25, Stelw.: Herr Kaufmann Defert, Alexanderftr, 1; im 463. Stimmbezirk zum Wahworsteher: Herr Stadtkoch geefe, Krausnicksw. 20; im 489. Stimmbezirk zum Wahworsteher I Herr Bezirksvorsteher. Stcllv. Schloifcr, sZchdrnicker Str. 3, Stcllv,: Herr Armem kommilfionooorstchcc Äwdcrburz, Lothringer Err. 46: im 516. Stimmbezirk zum Wahlvorsteher: Herr Kaufmann Etiebler, Tresckowftr. 18. Etellv. Herr Sattlermeifler Hanke, Wortder Str. 38; im 525. Stimmbezirk zum Wahlvorsteher: Herr Beztrksoorsteher. Sisllo. Schulze, Ehorincr Str. 58, Etello, Herr Kaufmann Biederbeck, Ehorincr Str. 53; im 526. Stimmbezirk zum Wahlvorsteher: Herr Efnfchäßung«- kommifsionsvorstehcr�Stellv. Herpcr, Ehoriner Str. 31, Stell».: Herr Echulwmmifflonsvorsteher.Etilw. Peter, Ehoriner Str. 62; im 535. Stimmbezirt zum Wohlvorftehcr: Herr Lehrer Schackla, Srcifenhagener Straß« 50, Stella.: Herr Beamter Wenzel, Srei'enhagener Straße im 543. E.....~ Hopp: Stellt_____„_____________ im 544. Stimmbezirk zum Wahlvorsteher: Herr Bez�Borst Kolb, Prenzlauer Allee 184, Srellv.: Herr Etgentüuicr Bloch, Hiddenfeerstr. 4; im 595. Stimmbezirk ZUM Stellvertreter: Herr Eigentümer Uecker, Gleimstr. 89; tm 612. Stimmbezirt zum Wahlvorsteher: Herr Arm�Somnu- Porst. Lehmann, StreiiSet Straße 44, Etelw.: Herr Arm.» Komm,.MitqI. Brcttfchneider, Bcniauer Straße 108; im 641. Stimmbezirk zum Wahlvorsteher: Herr Ktailm. Neumann, Ehaufseestr, 42, Stello.: Herr Kaufmann Schmidt, Edaussee- straße 122; im 842. Slimmbezirk zum Wahworsteher: Herr Lehrer Franz Wethl». Keffrlstr. 22; im 676. Stimmbezirk zum Stellvertreter:, Herr Hauseigentümer Stegemann, Paulstr. 22; im«79. Stimmbezirt zum Wahlvorsteher: Herr Kaufmann Reich, Alt-Moabir«4o, Stellv.: Herr Verm..S-lr. Mortenfcn. Alt- Moabit 84 b; lm 681. Elimmbejlrk zum Wahlvorsteher: Herr Gastwirt Johanne» Schulz. Wickinger Ufer 3, Sielloertr.: Herr Lehrer Voigt, Wickiuger Ufer 3; im 684. Stimmbezirk zum Wahlvorsteher: Herr Oberpost- Asfiff.ent Rilfeler, AU-Moabit 64,66, Stello.! Herr Lehrer Rudowh, Jsgowstr. 151»; im 711. Stimmbezirt zum Wahlvorsteher: Herr Lehrer Behrendt, Turmltr. 73, Stell»,: Herr Lehrer Reinich, Turmstr. 68: Im 715, Stimmbezirk zum Wahlvorsteher: Herr Waisenr-Bors. Frieden stein, Buggenhagener Straße 2; �_ im 755. Stimmbezirt zum Stellvertreter: Herr Prokurist Brandt, Oftender Straße 4; � im 776. Stimmdezirk zum Wahlvorsteher: Herr Lehrer Dobischek, Genier Straße 6:. im 772 Stimmbezirk zum Stellvertreter: Herr Eigentümer Echimen», Barftrsstr. 12;. �» im 774. Stimmbezirk zum Wahworsteher: Herr Arm..Kom..Borst. Kupkr. Eeestr. 167. Stello.: Herr Lehrer Matthe», Seeftr. 27; lm 789. Stimmbezirk zum Wahlvorsteher: Herr Erpedient Theiß. Hochstädter Str. 19, Stellv.: Herr Arm..»om..Mitgl. Düring, Hochstädter Str. 5:,„ im 8l9, Stimmbezirk zum Wahworsteher: Herr Eigentümer Deicke, Prinzenallee 21, Etellv.: Herr Tapezierermetster Heinrich, Prinzenallee 88. B. wohookal-verändernngen: im 13. Stimmbezirt jeßt: Pharmatol. Institut, Dorath»enstr, 28; im 56. Stimmbezirt im 66. Stimmbezirt . Zimmer 5, links.... Ml 92. Stwimbezirk setzt: Bellc-Wllance�Ztr. 27 bei Biedermann; im 104. Stimmbezirt jetzt; Mädchenschule, Bergmannstr. 28/29. Konferenzzimmer, rechter Eingang: im HS. Stimmbezirk jetzt: PflichtsortbUbungsschule, Turnhalle tzt: Bülowstr. 85 bei Pannier: tzt: 22./173. Gcmeindefchule, Pallasstr. 15, Iohanniterstr. 8; im 128. Stimmbezlrk: jt: Schänleinstr. 21 bei Siewert; im 166. Stimmbezirt itzi: Laufitzrr Str. 25 bei Laaser; im 131. Stimmbezirk-ßt: ESpenicker Str. 16» bei Berger; tm 29.3. Ettmmbez-rl etzt: 281./227. Gemeindcschule, Turnhalle. Hohenlohestr. 16, Eingang Doßlerstt. 61; tm§53. Stimmbezirk jetzt: 271. Gemcindefchule. Eckertstr. 16, im llii1 Stimmbezirk jetzt: Sophlen-Gijmnastllm, Gormannstr. 4, Turnhalle: im 466. Stimmbezirk setzt: Große Hamburger Str. 88 bei Palmowski: Im 492. Stimmbezirk jetzt: Potzenhoser, Brunnen str. 25; Im 525. Stimmdezirk jetzt: Ehoriner Str. 48 bei Ezymschack; im 526. Stimmbezlrk jetzt: Ehorincr Str. 49_bel_ tzlujl; Im 538. Stimmbezirt im 544. Stimmbezirk im 543. Stimmdezirk im 555. Stimmbezirt Scherenbergstr. 7; lm 641. Stimmbezirt jetzt: Ehousfeestr. 48 bei. im 67». Stimmbezirk letzt:„Rum Thcatinerbröu, Alt Moabit8kc; tm 681. Stimmbezirt letzt: Wickwger Ufer 3 bei Schulz; im 714. Stimmbezirk letzt: Dorotheeu-Ltzzeum. Wilhelmshavener Str. 2. Phtzsirsaal; im 81». Etinnadezirt jetzt: Wriezener Str.»1 bei Bock: im 831. Stimmbezirk i«tzt: Schwedenstr. 13 bei Stenzel. Berlin, den 25. Januar 1219. ßj. so. ho Wahl i9.) Magistrat. jetzt: Etargnrder Str. 71 bei Rietze: letzt: Prenzlauer Allee 182 bel Buchholz, etzt: Raumerstr. 24 bei Burg; etzt: 288/298. Gcmewdeschule, Turnhalle, Bekanntmachung fielrcffenb Wl ZM MWßttdksdn UMWe» MkSliersMMW. Nach 8 37 der Wahlordnung vom 80, November lSI8 hat jeder DSbfer seinen Stimm, cttel w einem amt- lichen Umschlage dem Wabivo: stände zu überreichen. Das Hineinstecken des Stimm, clleis in den Nmlchlaz muß so gcjchehcn. datz der Wöbicr dabei von dritte» Personen nichi bcobachlcl werden kann Zu diesem Zwecke wird fn jedem Wadlralime ein Aoiicrraum(Wahlzelle) hergerichtet, in welchen sich jeder Wähler begeben muß, bevor er an den W adilifch tritt. Die Aushändigung der Umschläge ei folgt einzeln am Einglmae zu der Wahlzelle. Der Wahl- Vorsteher darf niemanden zur Siimmabgobe zulaffen, welcher nicht vorher in der Wahlzelle gewesen ist. Damit die Wahle» eme» ordnungsmäßigen Verlauf nehmen, ist drtugenb geboten di» Beachtung der joigeude» Ordnungs'Vorschriften: I. Die zur Stimmabgabe erscheinenden Wähler nehme» einzeln biniercininider«och der Zefssolg« fhreS Sinlreswn« Aufstelluim und rücken so allmählich zu der Wahlzelle heran. Bei größerem Andrang« ist es wtnfchcnKweit, dq, das diniere Ende dieser Wähierietfe miglfchst weit vor dem Eingang« zum eieentlfchen Wahlraumc gebildet wird, damit ein Gedränge an dem Eingänge vermieden und den. janigen Wählern, welche ihre Stimme bereits abgegeben haben, bat Verlassen des Wahlraum» nicht erschwert wird. t. Eine Uebrtjülliing des Wahlraume«, durch«eiche das ordnungsmäßige Herantreten der Wähler zur Wahlzelle oder das Verlassen de« Raumes erschwert werden lönute, muß— insbesondere w der Zeit »on 7 bis 8 Uhr nachniiflags— vermrrdcn werden. ES empftchlt fich daher, daß fm allgemeinen jeder Wühler, welcher jelne Stimme abgegeben hat, den Wahlraum sogleich wieder verläßt, sosern nicht au«. reichend Platz zu weiterem.Aujeiilhatt oorhcAden ist. Der Raum vor dem VorslandSlifche und den Wahlzellen muß auj alle Kalle jreigehallcn werden, damu du Wahworsteh« die Wahlzellen über- sehen kann, 8, Den im«tznielesse der Ausrechterhaltung du Ordnung vom Wahlvorltehu gegebenen Anordnungen ist unbedingt Folge zu leisten. t.*tur ichnellrrc» Auffindung des Wählers t« der Lifte dtrn« eS, wenn derselbe zuerst sein» Wolinung und dann den Äaineu nenn«. Hierbei weisen wir daraus bt«. daß ein gleich. zrilige>> Erscheinen zusanimengeiiörendrr Zhauiilteumitglieder gleich, alls sehr zur>ve> fchlrunigung der Wahlhandlung beilragen wird. 6. Jeder Wähler, welcher es ermöglichen lann. übe jein Wahlrechl lneden Vormittagsstunden zwischen 9 und 2 llhr au». 8. Da nach Vorich, ist der Wahlordnung dlc Abstimmung pünltlich um 8 Uhr sür gelchlossen zu erklären ist. auch wenn(ich noch Wähler im Wahlraume befinden, welche ihre Stimme noch nicht adgegcbe» baden, io wird dringend, empsohicn. möglichst irühzcttig, fpäteilens aber zwischen 7 und's«8 Uhr im Wadtraume zu erfcheineii. Wir haben da« Vertrauen zu den Wäbicrm. daß sie diese Ordnungs-Borschriften auf da« genaueste befofgen und laiche 3 erionen, welche, etwa aus Unlenntnis hiergegen verstoßen, aus den Iiihall dieser Vorschristen aus. Mcrlsam macheu. « e r l i n, den W. Januar 1313. Magistrat. » Wermulh. IVö»Ij dievenverckionsr, evtl. S-ItistLnUIxlrel« u. bot,. Blnüomm.>— «eine Versicherung!— Kein VerKaul an Bekannte!— Keine , Schreibarbeit!— Bequem i. Hause I— Ganr neue Wegel— Viele » Anerk.— Vert.Sie Prosp.Nr. 105 v.Adr.; SchlieBt. 124, Dresden-A. I. Bekanntmachung betreffend öR HM den WgeseAe Ergewis m Whiea m oeifafcopöenoeii seMe» MöNiversMiillWg io Berlin. 0m 19. Januar d. M. baden die Wahlen für die verfassunggebende deutiche Naiionalversammlung ftattgesundeii. Das von dem Wahlausschuß kür den Wahlkreis Berlin feslgeslellle Ergebnis dieler Wahlen bringe ich gemäß§ 54 der Wahlordnung vom 39. November 1913 nachstehend zur öffentlichen Kenntnis. Gesamtnbersicht über daS Ergebnis der Wahl inr Deutschen Nationalversammlung am IS. Januar 1919 im Wahlkreise Nr. 3. bestehend aus Sindlkr. Berlin. I. Zahl der abgegebenen Stimmzettel. Gesamtzahl der Wohlbere-sttigten... 1335 537 Anzabl der abgegebenen Stimmzettel: ungüliige.......... 21 402 stüliige........... 1 110 525 Scheidemann.......... 404 604 Eichborn........... 806 672 Naumann........... 177 555 Laverrenz............ 103720 Kabl............. 61 8,6 Pkeiffer............ 56 053 Tchwahn........... 45 Verbundene Wahlvorschläge sind: Laverrenz— fiabl— Pfeiffer mit zusammen L2l 649 Stimmen. N. Angabe der gewählten Abgeordneten. Nach der Reihenfolge der Benennungen auf den Wahlvorscdlägen sind gewählt von dem Wahlvorilblag Schcideman» 1. Schcidemann 2. Fischer 3. Piannkuch 4. S-bmidt, Robert 5. Hcimann. Wahlvorschlag Eichhorn 1. Eichborn 2. Haase 3. Laulant 4. Zieh. _ Tabak. Wablvorschlag Naumann 1. Naumann 2. Hartmann. Wablvorschlag Lawcrrenz. 1. Lawerrenz. Wahlvorschlag Kahl 1. Kahl. Wahlvorschlag Pf-iffer 1. Pfeiffer. Berlin, den 25. Januar 1919. Der Wahlkommissar str dir Wahlen zur verfassunggebende« Deutschen Nationalversammlung in Berlin. Lorhving, StadNot. Bekanntmachung. Gemäß g 7 de» Gesetze» vom 2. Füll 1875 bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kenntnis, daß die Pläne für die de- adfichtlgte Aufhebung der Fluchtlinien der Diestelmenerstraße zwischen Matthiosstratze und Tilstler Straße und die Fell- setzung von Fluchtlinien für die Matthtasstraße und Tilfiter Ekraßc vor der Dteftelmeyerstraße oom 27. Januar 1919 bis einschließlich 24. Februar 1919 in der städtischen Plankammcr — Stadthau» flinwier 262, Eingang Jüdenstraß«— zur Ein- ficht offen liegen. Einwendungen gegen den Plan find Innerhalb dieser Frist bei un» anzubringen. Berlin, den 18. Januar 1918. » Städtische Ticfbaudeputation. Arauf«. Uisetiuve ��ortjlLnlZer- {Mi ttel«slinitt) 70 Gramm« SoPienniffe, Foinscbnittr ♦ misch,„(joldrose", 60 Gr. TO Pf. M. CinttDiasins neue verb. Pfeifenm. Alexan- straßo 36a, 39-40. Palatowskj, O 27, Alexdr.- drinenstraßo 27. Lehmann, 0 112. Liebig� Straße in. ISyL* Se}fert,S.42,Oranien8tr�O. Gebr. Gräfe, Llitzowstr.SO. Charlottbg., D. Guttmano, Potsdamor Str. 12. Lichtenberg, Robmann, Pranklurter Alle© 249. Neukölln, Liebe Hermann str. 68. Kabaker, 0 17, Grüner Wog 43. RelseTcrtrcter gesucht. STOFFE Für Möbel Dekorationen Mode Berlin W Buda est r 8 Erfinder bedienen sich zur Anmeldung u. Berkauf ihrer Erfindungen, Ideen eines Pnicnliachmannev Aal u, Unskunff kostenlos 1 Erfolg: u. o. 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Mälzerei Restaur.- Inventar Eig. Ausschank- lokale...... Efiekten...... Steuern n. Abgab. Handlungsunkost Betriebskosten.. Assekuranz.... Alters-, Invahden- u. Krankenkass. Beamten- u.Ange- stellt- Fürsorge Reparaturen.... Hypothek.-Zinsen Niederk-Unkost. Verlust gn Zinsen Gewinn....... Haben. Gewinn- Vortrag vom I. Iii. 1917 Bier-Kto.u.Belei Elnn. 2 513 404.07 Ausg. I 050 221 8.1 M.»iflff 19730» 10546 73 10213 18500 31158 10541 25883 2942* 10600 6811 3400 10761 10550 16050 87715 231761 364883 12324 15632 80 122046 51 62816 71 82946 51 158389 95 .1580 35 269920 83 1626192,49 1620192)44 Berlln-ScbSnebcrg, den 23. Dezember 1918. Oer Aotsfchtoratl Alben Hcimann. Die Direktion l Max Find e. Die auf 6 pCt.(estgcsetrtt Dividende gelangt vom 27. Januar(919 ob bei der Dresdner Bank zur Aus» Zahlung;. 190/8 (gQliilMöPGMR, in guter Kultur, zur Seldst» dewirtsdiaflung vorzüglich ze> eignet, sind in ZtieSerschSn. Hansen an der Nnisec-MU» Helm-Strofte für nur 85 HL pro anadrofrnto z. verlaufen. Bequeuie Verbindungen mit den Linien 23, 47, 4g, 57 und zwei Eiemens-Bahnen.«uotnnft 7liebersch8uhousen,UäiIec« LIIIHelm-Str. 53 zwischen I bis.6 Uhr, L. Joseph. Amt Moabit 8075. 888L« sodoe Art phelswert CiroBr A nwwnhl BERLIN BranncuiitraBe V, Nähe Rosenthaler Platz. Tellzahtune yesitnet. \ Jn iirn Unser Schlesien ist in schwerer Kesahri Schlesien, dessen«odenichötz« für gan, Deutschland wichtigste LedeniibeMngung. Furchlbare? Schicksal drodt den Ichlesischen Deutschen l Hier ichncll ja Helsen, ist drtnuendsle patriotische Pflicht. Retten kann nur manndaste Tat! Webrbaste Deutiche mit echter BatcrlandS» und Hcimaisliebe gehören jetzt nicht nach HauS, sondern unter die Waffen au Schlesiens Grenzen! Die 117. Juf.-Division ist zum Schutze Schlesiens bestimmt. Deutsche Männer mit begeisterten Herzen tretet ein in ihre Reihen, um die bedrängten Volksgenossen, um Teutschlands Wirtschaftsleben und Deutschlands Freiheit zu sichern! Aber handelt schnell und kommt bald, denn cZ gebt um Eure und Eurer Kinder gulimst. Meldet Euch zum tintritt in Regimenter der Division. Vorbedingung:»lbge chlosse�e militärisch« RuSbt.dung und selter Wille ju altbewährter Manneszucht. Gewährt wird: Mobile Lobnung und Verpflegung sowie täglich 5 M. Wrcnzlchubjulage. Versorgung! Die Freiwilligen gellen als vorübergebend zum aktiven Militärdienst hcrangejogen Im Siime der Mililärveriotgungsgeietzc. Die Ansprüche aus Familienuntcrstützang lausen weiter und werden neu begründet, die sreiwillioe Dieukljeit rechnet für Invaliden« und BT WMWW:- f.r' Deutle! Sammelt Unterschriften in allen Volkskreisen für folgenSe Kunögebung: Mir fordern KolomnIMH. M»».> van nn � m r'V.. � �..- »»»»»»«,»,«»» t,»»»»»»»»«»»»«,»»! Dienst im aktiven Heer.— Wcrbcstellen befinden sich tn: ltersoersichcrung wie St2D Gleiwitz, Orzesche, Beuthen O.-S., Tarnowitz. Auskunst an den Bahnhöfen. Fahrscheine sind bei der nächsten MUitär-Dienstftelle ju beantragen. Militärvapiere. EntlassungSuiitsorm— di« vergütet wird— Mitbringen. Glciwtff V.-S-, im Januar lStS. Der Divisions-Kommandenr Generalmajor. weil weil weii weil weil weil jedes Volk ein Recht auf eine» seiner Lebenskraft, seiner Be- völkerunffSzahl und seinen FSlsigkeiten entsprechenden Anteil an den unentwickelten Ländern der Erde hat und dir gewaltsame Ausschaltung eines BolkeS von der AnSübnng dieses Rechts den Frieden der Welt gefährdet; jedes Volk das Recht nnd die Pflicht hat, an der Ausbreitung von Gesittung und Kultur, Wahrheit und Recht nnd an der Gewinnung der Güter der Erde mitzuarbeiten und die Ausschließung eines Volkes von dieser Mitarbeit mcnschheitS- feindlich ist; uns die ausreichende Versorgung aller Volksschichten mit Rahiping und Kleidung nnd die Schaffung ausreichender Erwerbsmöglichkeiten nur mit Hilfe kolonialer Erzcnguisie möglich ist und nur eigene Kolonialwirtschaft uns einen angemcsienen Einfluß ans die Preisbildung für die wichtigsten Kolouialßüter sichert. Die Sammlung von UMerschristen wird geleitet: für Samburg und Umgea. indstr. S. -ud vom Hamdurglschea An-schuh der Kolonialdeutschru. ZMe l SM die M«e Ares Sofortige Meldung. i nach j aus __ Der- ________________—..siebelungs» mögüchiett"im Valtcnlande. Alle Waffengottungcu erwünscht. Altwerbunosstelle Baltcnland, «otssr-AN-« I-l2 lZoachim. Friedrich. Gymnasium). Täglich S-l Uhr. StSD « �cktunK! ZKoivrensekIoZ8sr, Zisnämerksr jeüsr Art meiäe» Lucd rum Eintritt in> Stück M. 4.—, 12.-, 15.-, 20.—. Zigaretten vorrätijg, Td.nannhpii;ier.Berliny Bergmannstl.l(itflbcfi.ceiijbJ elzwaren bei bequemer Zahlweise B«i Bbestbiung»nf oorio»at,ei»b»o» Prvii« (0 Treseiit«»oblag. Krlosaanioib» wird ib Zsbluac �euommtn Pelzwarenfabrik Kallis Berlin NW 87. Tile-Werdenberg-Str. II nabe Bahnhof Tiergarten Tel Moabit 7622 lOia Ifc gsernsprcchabteilung der Gruppe Lüttwiy braiickit dringend ausgebildete ssrrn precker(Stattonbdlcnst und Bau) sowie Feinmechaniker. 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Wer schützt uns vor Bolschewismus und Terror? Wer sichert die Nationalversammlung? Wer steht hinter der Regierung? tm, DaS ist das hiiaMMst! MMUn (Gemeinsames Abzeichen: silberner Eichcnkranz am Kragen). Eile tut not! Meldet Euch im Werbcbureau, Viktoria'Luise.Platz 4. parterre. Mobile Löhnung für alle Dienstgrade, b M. tägliche Zulage. Broiinsr Schosuchund Sreis, Dütlotcn �«aauarn. Slruermark«?2277. ffliehef beinaer erhält 100 M. St- lobnuna. Wisch, achrterftr. 30. gelrphon: Menbit.__ 18,11 ' Deutscher Schdserhc.nd, i nicht lanetem, seit-ocihc SpIo- ; ttr.uie und Bniit, Slcucrninrte b073, abhanden gewm reiu Wegen Belohnung abzugeben. Schclltitg, Nonimandanien. fttage lö. S98b Möbei Schlafzlmmcr67S— 68MM. Speisezimmer M5— 7I3C, Herre.ulmm. 902—6.�00,1 Wobnzinimcr 7JH—<620., hlicbcrieinricbt. 207.1152„ 500 gedieg. Einrichtungen| lieferfertig vorrätig. "ranko• Lieferung. Aul- klär. Dracksschen gratis. I jllte Mersehüler! Wo bleilit Ar! Die Gruppe ZunkerabteUung der Gruppe Lüttwitz hat großen Pedar' an ausge. bildeten Hörern, Motorleute», Up« fertiger» aller Tteustgrade. Wollt Jstr Euren alten Lehrern und .lührern nicht helfen, den Loden der Heimat gegen Polen und Russen vertcivigeu? Bedingungen: mobile Löhnung, 5 Mark Zulage, freie Verpflegung, Bekleidung. Unterbringung, 14tägige Kündigung. Meldung in der Werbeslelle, Joachim- Friedrich-Gymnasium, Kaiseralle. Kommt olle I Denkt an die stiuhlebener ftzricdcnstage, sür deren baldige Wiederkehr wir kämpfen. m.v Ilt Juwelen ♦ Uhren Gold- o. Silberwarea Leipziger Straße 97 u. König straßs SO BrillaAlÄAf Perlo», Parlonkollißr» worden zu stohep Preisen angekauft odgr ip �nltlung genommen Landtisuskolonis RetibrQcks. U Min. Fadrz. v.Wannsee herri. walderiche Lage. Reitende moderne l.3Mllzss. mit 1 4, g Zlinnwrii von WM 1. an. ffio«, Waflerttg. Cletic. 9trrh. Srtntmann, SharL flncfebectftt. SL pßSt (Ut je J1W1 zerbrochene«der b Sdiollpiaten C. rine gute MUSM235(!tQSiMkD). ZW mit dm IrdilirrpreaSrii! M�dkÄt dn ÄmIdMMie! Entschließung ein, die besagt, die Revolution könne nur gerettet werden, wenn das System der Räteregierungen erhalten bleibe. In Westdeutschland seien daher in sich abgeschlossene sozialistische Freistaaten zu bilden, die unter Regierungen von A.» und S.-Räten stehen, und zwar: 1. Sachsen mit Provinz Sachsen. Altenburg und den beiden reutzischcn Staaten mit der LandeZhauvtstadt Leipzig. 2. Groß-Thüringen. biZ an die getrieben haben, verlassen sollen, um dem siebenten Siebentel auf, volle Autonomie haben und im übrigen VerwaliungSangelegen seinen seltsam verschlungenen Wegen zu folgen. Sie meint, die � hsUcn auf Grund der ReichSgesetze auszusühren haben. Neben dem sechs Siebentel sollten Männer, die bisher in schwerer Pflicht» erfüllung ihre Sache nach ihrem Willen geführt haben, mit Schimpf und Schande davonjagen und damit ihre eigene Ehre preisgeben. Solange die unabhängige Presse mit Lügen. Verleumdungen und wüstesten Beschimpfungen gegen die Mehrheitspartei arbeitet, ist Fulda reichend und nördlich bis zum Harz, mit Landeshauptstadt � an eine Einigung nicht zu denken. Umgekehrt brauchen sich die Un- Erfurt. 3. Hessen, umfassend das nördlich des Mains gelegene abhängigen nur auf die sozialdemokratischen Grundsätze zu be- Hessen-Rassau und Kurhessen, mit Landeshauptstadt Frank» � sinnen sie brauchen nur aufzuhören, einen wahnsinnigen PutfchiS» turt a. M. 4. Rheinland-Westfalen mit Landeshauptstadt muS als angeblich.revolutionär' zu verherrlichen, sie brauchen..... c,,.. Elberfeld. S. Hannover mit OstfrieSland. mit LandeShaupt» nur da- Prinzip der Demokratie wieder als gemeinsame c z fl'l a°Z I�No s I erteibe »ff Tvr vn7*f»,»»»»»»: v— 1 15 � �. V' Reichstag könnte ein aus Vertretern aller an der Produktion betci» liglen«chichtsn bestehendes Oberhaus gebildet werden. Es folgte eine sehr rege Diskussion. Büchel erklärte, er müsse die Elektrizitätsarbeiter gegen- über Kaliski in Schutz nehmen. Die Arbeiter seien erst dann in den Streik getreten, als sich die Verhandlungen durch die Schuld der Direktion zerschlagen hatten. Ein Mitglied der Direktion habe bei den Verhandlungen gesagt, wenn gestreikt werde, dann würden die Arbeiter mit Malchin engewehreu zum Arbeiten ge- zwungen werden.(Pfui!) Noch dieser Leußerung sei der Streik stadt Hannover. 6. Oldenburg. 7. Der Bremer Freistaat mit Geestemünde. Bremerhaven und Lehe, mit Landeshauptstadt Bremen. 8. Brannschweig-Lüneburg. südlich bis zum Süd- abhang des Harzes, nördlich bis an die Nordsee, Cuxhaven ein- schließend, mit Landeshauptstadt Braunschweig, ü. Ham» bürg mit Schleswig-Holstein. 10. Die Altmark mit Anhalt und dem nördlichen Teil der Provinz Sachsen, mit Hauptstadt Magdeburg. Die Republik.Nordwest-Deutschland' ist. wie weiter näher aus- geführt wird, bereit, sich an das übrige Reich anzuschließen, wenn dieses nach ihren Wünschen regiert wird. Während die erste Entschließung angenommen wurde, wurde die zweite, die Sepp Oertersche. vorsichtigerweise doch.einer Kom- Mission überwiesen'. Der Wille zur Einigung hat die beiden sozialistischen Wahlvcrein« Tegel? veranlaßt, eine Einigungskommission einzusetzen, die nun folgendes»Offenes Rundschreiben an sämtliche Wahlvereine Groß-Bcrl'nS' erläßt: .Von der Tatsache ausgehend, daß die Zersplitterung inner- halb der deutschen Sozialdemokratie auf das RcvolutionSwerk des Proletariats nur hemmend wirkt und wesentliche Errungenschaften d:r Revolution Gefahr laufen, wieder verloren zu gehen, erachten eZ v!e Genossen der Wahlvereine S. P. D. und U. S. P. D. Tegel als eine dringende Notwendigkeit, daß eine Vereinigung der beiden Partc'ea S. P. D. und II. S. P. D. unter allen Umständen herbei- geführt werden muß. Diese Einigung mutz unter Ausschaltung aller persönlichen Momente schnellstens durchgeführt werden, da der Kampf gegen den skapitaliSmuS die. Einigung des gesamten Proletariats zur dringen- den Notwendigkeit machr. Die Genossen der Wahlvereine S. P. D. und U. S. P. D. Tegel bringen als Richtlinien folgendes in Vorschlag: 1. Alle Werte an Bargeld, Giundstücken und Gebäuden der beiden Parteien geben m gemeinsamen Besitz über. 2. Für die gesamte deutsche Republik wird ein Zentralorgan und für Groß-Berlin ein besonderes Pcrteiblatt herausgegeben. 3. CS wird eine Kommission gebildet, welche Vorschläge auS- arbeitet, um das Erfurter Programm insofern zu ergänzen, indem die Lehren der deutschen Revolution praktisch in dem neu festzu« legenden Programm verwertet und ganz besonders die intcruatio- nalen Richtlinien bzw. Vervflichiungen schärfer umgrenzt werden. DaS Rötesystem ist als besonderer Punkt dem Erfurter Programm anzugliedern. 4. ES steht weder der S. P. D noch der ll. S. P. D.«in Recht zu. vor vollzogener Einigung auf Entfernung einzelner Genossen hinzuwirken, vielmehr bleiben alle Personenfragen einer späterhin einzusetzenden UnterfuchungZkommission des gemeinsame» Partei- tageS vorbehalten. Wir bitten die Wahlvereine, baldigst zu borstehendem Entwurf Stellung zu nehmen und umgehend an Adolf Trax, Tegel, Mar- zahnstraße S. für die S. P. D. und Johann Beyermann, Tegel, Schlieperstr. 4, für die U. S. P. D.. Bericht einzureichen.' « Daneben ist bereits am 23. Januar eine Zentralstelle für die Einigung der Sozialdemokratie von Mitgliedern der sozialdemokratischen Mehrheitspartei und der unabhängigen Sozialdcmok.atie ins Leben gerufen worden. Sie will dem Bedürfnis weiter Kreise der sozialistischen Arbeiterschaft entgegenkommen, und wie eS in ihren Satzungen heißt, einen neu» iralen Mittelpunkt zur sachlichen Erörterung all de. Streitfragen bilden, die heute die Sozialdemokratie betvegen und außerdem durch Veranstaltung von Vorträg:» über diese Fragen und Herausgabe entsprechender Flugschriften und Flugblätter daS Werk der Eini» gung fördern. Mitglied kann jeder Sozialdemokrat werden, der die politischen Grundsätze und Forderungen deS Erfurter Programms anerkennt und einer der bestehenden politi,chen Parteien deS Sozialismus zugehört. Zur Aufnahme von Nichtorganisierten Sozialisten ist dle besondere Zustimmung des Vorstandes erforbvr. lich. Es handelt sich also nicht etwa um Gründung einer neuen Partei oder Sekte, sondern um Zusammenführuag der heute in getrennten Lagern kämpfenden Sozialisten zu einem in brüder. lichem Geist geführten Meinungsaustausch, von dem die Begründer der Vereinigung überzeugt sind, daß er viel zum besseren Verstehen der Gegenseite beitragen und schon dadurch oer Verständigung vor- arbeiten wird. Auch wird die Veranstaltung regelmäßig abzu» haltender Versammlungen vor einem größeren Kreis von Sozia» lincn aller Schattierungen, in denen in Referaten und Gegen- referaten mit anschließender Aussprache aus den Reihen der Hörer � die großen Fragen der Zeit zur sachlichen Behandlung gelangen eine von vielen schmerzlich empfundene Lücke im politisch e Leben der Sozialdemokratie ausfüllen und schließlich wird die Aufnahme, die die Verrinigung in der Arbeiterschait findet, den Mußstab liefern durch die Stärke des Verlangens nach einer vom FraktionS- geist freien Erledigung der Parteiipaltunq. Die Vereinigung g denkt schon in nächster Zeit in einer größeren öffentlichen Versammlung der sozialistischen Arbeiter. schaft Berlins ihre leitenden Gedanken und Satzungen nebst Ar- beitSplan vorzulegen. Ihr vorläufiger Borstand besteht aus fol- gendcn Personen Grundlage anzuerkennen, und die Einigung ist da. Mit einem Wort, der kleine Teil mutz den Versuch aufgeben, das große Ganz« zu kommandieren, er muß sich in daS große Ganze nach demokra- tischen Grundsätzen einordnen. Will er das nicht, so wird ihm auch niemand glauben, daß er ehrlich die Einigkeit will! Zur heutigen Wahlarbeit melden sich die Genossen zur Mitarbeit früh 8 Uhr in fol> genden Zentralstellen öer 45 Abteilungen: Abtlg. 1. Haberlands Festsäle, Reue Friedrichstr. 8v. Rrd. 4864, Schirm. Charlotten str. 7/8. Mpl. 11158. Schul» heiß, Lützowstr. 27. Ltzw. 4093. Schneider, Winterfcldtstr. 8. Kurf. 8130. Keufner. Hagelbcrger Str. 20,. Nollend. 9B4. Horlitz, Beramannstr. 95. Kurf. 6388. Portmann, Blücherstr. 61 I. Mpl. 125 70. Rode, August, Tieffenbachstr. 36. Mvl. 125 48. Gesche, Oranienstr. 183. Mpl. 112 39. DauS, Lausitzer Str. 46. Mpl. 2986. Nicolai. Opvelner Str. 6. Mpl. 104 18. Weißer. Wränge lstr. 22. Mpl. 1060. Gonell. Fritz, Prinzcnstr. 88. Mpl. 3961. Wein. Neanderstr. 30. Mpl. 9318. Kleines GrwerkschaftshauS, Elisabethftr. 11. Agst. 8024. Schuckert, Rüdersdorfcr Str. 8. Alex. 1503. Wilhelm, Kohenlohestr. 3. Kgst. 3235. ChmielewSki, Gubener Str. 43. Kgst. 2201. Pistor, Schreincrstr. 7. Kgst. 8819. Jeoicke, P tersburger Str. 9. Alex. 1677. Weber, Ebertystr. 43. Alex. 1826. Bauer Große Frankfurter Str. 1. Alex. 1462. Gott. Bardelcbenstraße Ecke Knipcodestratze. Alex. L24. Koch, Jmman»!elkirchstr. 13. Kgst. 1264. Rock. Neue Königkir. 24. Jfyft. 3383. Lücke. Lothringer Str. 82. Nrd. 102 87. Dobrohlaw. Swinemünder Str. 11. Nrd. 10271. Hulhmann. Marienburger Str. 1. Alex. 8470. Burg, Prenzlauer Allee 189. Nrd-1066. Grünau, Stablheimer Str. 30. Nrd. 9321. Goldschmidt, Stolpisckrstr. 33. Nrd. 8889. Korn. Gleimstr. 10. Nrd. 4174. Hcfsmann. Swinemünder Str. 47. Goldbach. Pinetaplatz 7. Nrd. 3086. Bathke, Ackersrp. 81. Nrd. 3988. Bärwalde. Schlegelstr. 8. Nrd. 4432. Butenhof WilSnacker Str. 36. Moab. 9378. Kroß, Werftstr. 4 Moab. 1933. Kleiner!. Lcdeüowstr. 21. Moab. 7867. Lange. Wiclcsstr. 45. Moah. 2303. B ehrend. Stromstr. 28. Moab. 7669. Voigt, Sprengelstr. 17. Moab. 7075. Meyer. Pankstr. 82. Moab. 7774. Kcrfin, Pankstr. 60. Moab. 5344. Pose. Koloniestr. 15. Moab. 6398. FuchZ. Weddingsir. 5. Hansa 532. Senkel, Utrechtcr Str. 10. Moab. 1998. 48. Polzin. MüZerstr. 131. Moab. 2578. Stimmzettel unserer Partei sind in diesen Lokalen zn haben. Weitere Auskunft und Meldungen der Genossen zur Wahlhilfe im Zentralwahlbureau Lluöeustr. 3, 2. Hof III. Telephon: Amt Mocidplntz 364 und 315 75. * Teltow-öeeskow. Zentralwahl�ilreau: Lindcnstraße 3, 2. Hof, Anfgang Hl, 4 Treppen.— Moritzplatz 147 14. Charlottenbnrg: Sesenheimer Straße 20; Wilhelm 730. Britz: Restaurant Nowicki, Ge.mania-Promen.rde 27/28: Reu- kölln 1865. Neukölln: Restaurant W. Hoffinann, Anzengruberstr. 3; Neukölln 545. SchZncbcrg: Restaurant Ernst Obst. Martin-Luther-Strahe 69; Lützow 7049. Ttegliv: Restaurant.Altes ChausseehauS'. Lockinger, Schloßstr. 90: Steglitz 351. Wilmersdorf: llhlandstr. 98/99; Pfalzborg 1906». » Die sozialdemokratischen Stimmzettel in Berlin lragen wiederum die Aufschrift:.Liste der sozialdemo- kratischen Partei Teutschlands'. Diese Stimmzettel sind gültig. Man lasse sich nicht durch gegenteilige Behauptungen oder Anzweiflungen irreführen. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26, 27. 28. 29. 30. 31. 82. 33. 34. 85. 36. 87. 38. 89. 40. 41. 42. 43. 44. 45. 48. 47. Aussprache über die Neichsverfasiung. Tie sozialdemokratischen A.» und S.-Näte. Gestern abend tagte im Herrenhause ein« Versammlung der auf dein Boden der S. P.D. siebenden Arbeiterräte und Betriebs- Vertrauensleute. Sie nahm Stellung zu dem Preußischen Entwurf der Neichsversassung. ! � Ter Referent Cohen- Reuß vertrat die Auffassung, da» R ä t e s y st e m dürfe nicht ganz beseitigt werden. Es habe wirt- � schaftlich« Ausgaben, besonders in der Ausgestaltung der Pro- Eduard Bernstein(S. P. D. und II S. P. D.) und Paul dultion, zu erfüllen. Aus politische Funktionen müßten die Schindler lU. S. P. T.) Vorsitzende. Kurt Wolfs sU. S P D) und �e aber verzichten. Tie Einheit des Reiche» müsse, unbeschadet Jetty Pleßner lS. P. D.) Schriftführer. Zimmermann lS. P. D.)! der dvrhandemn Stammeseigenheiten, soweit wie möglich durch. Kassierer, Gottfried Schulz Ol S. P. 25.) nnd July Zadeck kieisikrt werden. Wir müßten zu annähernd gle.-b kr°8-" BundeS. M S-«»> � � i stsaten kommen. Wenn Preußen so bleibe. w,e e» bisher war, m fr'i...' v. m•■„.., Ä so bedeute das die Perbereitung der monarchischen Reaktion. Wir �ie Piiblikationsorgane der Bereinigung sind d«e am Orte er. müssen endlich zu einem einheitlichen demokratischen Deutschland scheinend, n sozialdemokratischen Parteiorgane. Bii auf weiteres kommen. , indem er am Sonnabend auf dem Potsdamer Platz und in der , SiegeSallee Kanonen auffahren ließ. Mit solchen Mitteln solle l man einer Demonstration nicht entgegentreten. Angesichts solcher Erscheinungen müsse man doch fragen, ob die Leute, die uns oben vertreten, noch Sozialdemokraten sind.— Dur- k i cz a k sagte, Nosle handle genau so wie der frühere Polizei- Präsident Fagow.— Eine Reihe an-dcrer Redner verlangten, daß die Arbeiterrate zur Erfüllung wirtschaftlicher Aufgaben beibehalten werden. Die Versammlung beschloß: Sämtliche Verfügungen der Regierung, die sich auf das Tätig- keitsgebiet der Arbeiterräte beziehen, sind den Arbeitcrräten um« gehend mitzuteilen. Ein wöchentliches Mitteilungsblatt für die Arbeiterräte ist herauszugeben. Zur nächsten Fraltionssitzung soll der Minister d e s In n� r n und der P a r t e i v o r st a n d eingeladen werden, um ihre Stellung zu den Arbeiterfragen darzulegen. Zur nächsten Vollversammlung soll der Staatssekretär Bauer vom Reichsarbeitsamt geladen werden, um seine Stellung zu der im ReichSgesetzblatt Nr. 152 bekanntgegebenen V'rordnung, besonder? dem Z 7, darzulegen.__ die beörohteMilchversoeglmg Groß-Herlins. Streik der Milchlieksranten? Berlin, 25. Januar. Tie Fettstelle Groß-Berlin(Milch) bifiet uns um Ausnahme folgender Zuschrift: Die Milchversorgung Groß-Berlins ist von einer ernsten Gefahr bedroht. Gegen- über den Bestrebungen der Fettstelle Groß-Berlin, den MilchpreiS in erträglichen Grenzen zu halten, haben sich die Milch-Groß- und «Kleinhändler von Groß-Berlin sowie die Meiereien zusammen-- getan, um gemeinschaftlich Forderungen der Fettstclle gegenüber durchzusetzen. Tie Führung hat die Meierei C. Bolle über- nommen, die bekanntlich vor kurzer Zeit in die Hände eine? r h e i- nischen Großunternehmers übergegangen ist. Die ge- meinsckastlich aufgLstcllten Forderungen der vereinigten Milchf intercssenten kamen darauf hinaus, daß der Ecsamtverdienst der Beteiligten um etwa 75 Proz. erhöbt werden sollte, so daß der MilchpreiS eine Erhöhung um 15 Pf. pro Lüer hätte erfahren müssen. Begreiflicherweise hat sich die Fettstelle Groß-Berlin dem ausS nachdrucklichste widersetzt und die Beck. ienstspanne nach Angemessenheit um 30 Prag, erhöht. Trotz diese» Entgegen- kommenS haben die Vereinigten Milchinteressenten unter Führung der erwähnten Meierei ihre bisherigen Ansprüche auf- recht erhalten zu müssen geglaubt und sich nicht gescheut, für den Fall, daß die Fettstelle diesem Ansinnen nicht in vollem Um- fange entsprechen sollte, eine Brbeitseinsicilung und somit die Lahmlegung de« Milche Versorgung in Aufsicht zu stellen. Die Meiereien insbesondere taten dies, obwohl ihnen hie Feit4 stelle Groß-Berlin eine Unkosten» und Berd-ienstspanne zubilligt; die sich in dem eigenen Meiereibctrieb der Fettstelle Groß-Berlin als völlig ausreichend erwiesen hat, selbst nachdem in der Meierei Groß-Berlin die Drbeiterlöhne beträchtlich erhöht Wordeck sind- Um so befremdlicher ist eS, daß die Meiereien Lohnerhohun- gen in ihren Betrieben nicht vornahmen, sie vielmehr von einer sofortigen weiteren Erhöhung ihrer Berdienstspanne abhängig mach« Leu. Da hiernach die Lohnstreitigkeiten innerhalb der Meiereien angeblich den Hauptantrieb für die Mchrforderungeen der Meie- rsien bildeten, hat sich die Gcwcrkschaftskommission um Vcrmiti« lung bemüht- Die Arbeiter der Meierei haben scdoch diese'Ver- mittlung dieser berufenen Stelle abg e lehnt mit der ErÄärung, daß sie die Direktion der Meierei T. Bolle Akl-Ges. mit der Wahrnehmung ihrer Interessen für alle weiteren Verhcmdlungeu bevollmächtigt hätten. Entspricht diese Antwort in der Tat der unbeeinflußten Willensäußerung der Arbeiter, so ist damit die Möglichkeit, den wesentlichsten Differenzpunkt auf ordnungSmäßi» gem Wege zu erledigen, vereitelt worden. Die Fettstelle Groß- Berlin fühlt sich verpflichtet, die Oeffentlichkeit über die erwähnten Vorgänge aufzurlären und gibt der Hoffnung Ausdruck, daß inner- halb der beteiligten Berusskreise die besonnenen Elemente die Oberhand behalten werden. Die Fettstelle Groß-Berlin wird selbst- verständlich alles tun, waS in ihren Kräften steht, um Stockungen der Milchversorgung zu vermeiden, oder falls sie Wider Erwarten eintreten sollten, ihre Wirkungen aufs Schnellste zu beseitigen. sind Beitrittserklärungen zu senden an Paul Schindler. Berlin 51 20, Wollankstr. 67. Ter zweite Reserent Kali Ski verurteilte sehr scharf den Streik der Elcktrizitätsarbeiter und meinte, die Arbciterräle hätten alle» tun müssen, um diesen Streik zu ver- hindern. Auch die Regierung habe oiesem ungerechtfertigten Streik » yÄ S1"' i n/ltTi. T!«L i?! Ä fteHl s cd die En.lgung so vor, dos; seckls Siebentel des sozlallft.scHen Buntckstaaten zusotnuie* setze, sondern in kulturelle und Wirtschaft- Proletariats die zielklare und vernünftige Politik, die sie bisher! liche Gebiete gegliedert werde, die auf ihren besonderen Gebieten Wir empfehlen denjenigen, die aufrichtigen Herzens die Einig- LeAte Nachni Donneistag von'1,7—'Iß Ubr. Verantwortlicki für Lolili! Cfridi flimne«, pertln: ffir den lldeiaen teil de? platte?■nifKS Sg»l», Neukölln: liir Mnieiflen Tvcodae«lacke, per Uli pertag! prrwäels-perlas es, n>. d, i?,. perlin, Druck H»riräri?.pii,Mruckere> und £trlae«anftal) Vau!?inaer u So m perlin, Cindenfiiafee 3. Htertu 3 PrUaeen. A.WERTHEIM MefßfdeitiltäiimmttoSsma'JfckiBitow IT 3900 4750 1 effetkleid m Westen. ifsti r* ifj gamitur und farbiger Seide|" garniert........... J.> Kiitelkleid ausSeide mit reicher Stickerei, elegant verarbeitet...... 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Pcrarmung des Blute» an Sauerstoff ifi ran der Misten. schall schon t iingst at» eine Saupiursache der ocischicdcu sie» giankbeiisiustände nachgewiesen worden: denn sie I>at zur unansdleidlichcn Folge, dah die ausgenonimene Nohruna in iinoolltonimener Weise zeisetzt(verbrannt, oxydiert! wird: und daü sich daher yistiae cmfiv-■ r. in»bofi>n-! der« harnsaur» Sit/ie, bilden, welche die«dewebe In»inen � Nciu.island oerschen. Der modrrnen Chemie ist et nun! geiange». ein leicht einznnehinende« Patver heriusiellen,! welche» den Eauernoss in chemischer Pindung»nihiili und ihn oom Magen an« an da« Blut abgibt. Sin« mehr at» i »ehniiihriae Crsaftrung, die da» Institut sllr Eauerstoss» peilvers ihren. Berlin, mit diesem neuen Mittel gesammelt' tat. bat den unwiderleglichen Bewei» erbracht, bat bi« Cr» I Piayarat Hot sich bei individueller Dosicrmrg nach ar-.l, licher Borschritt in der Praxi» ausgegeichnet bewahrt. Bei allen Nervenleiden und Etofswcchscl-Kranlheitcn(Eicht, wartuiigen. die ma» rn die Lcillrast des Sauerstoffes ge» 'cht hat, durchaus berechtigt waren. Das völlig ungistiae "viducsi cis a> »»»»WWWWtdfdW�W��M�WM Rheumatismus, guckerleiden, Darmträgheit, 4lrtcrienver> kalkung, Blutarmut usw.) stnd selbst noch in vielen ver> ästeten fiällen gute Scile�olge erzielt worden. Zahlreiche Berate haben die stur an stich ielbil versucht und sie ihren Patienie» empfohlen. Schließlich(lS07> wurde da« Mistel «nch in die Vtxiirwerardnuug de? Königlichen Unioersiräi Beel'.» ausgenommen. Tögiich gchen uns aiiertennende gu vonlcidrnd war):„Bitte um weitere Sendung, da ich von ien zu, von denen wie»näistchenb etutge wiedergeben: de. med. Sch. in P.: �>ch glaube mit grostem Recht behaupten zu tönncn, dah die meisten Erfolge meiner Praxi» seit der geil herrühren, wo ich Eonerstofslheraveut geworden bin."— Dr.«ed. L. tn P.(der hochgradig ner- 4ber liirkuna vorzüglich gefunden."— Dr. med. F. in G.i.... teil« ich ergcbcnst mit, datz der Patienl das Pulver zu Ende gebraucht hat und seit vierzehn Tagen zuckerfrei ist.— Fr. Sc.:„E» ist nicht zu viel gesagt, wenn ich erkläre, daß ich mich in meinem Leben kaum so nerven- lest und energisch«estlhlt habe und«in Arbeitipenfum heule spielend bewältige, dem ich zuvor fast erlegen wäre." - H. pei;t. Lehrer:..Ich war seit Li Jahren mit einem fchnieren Eichlleidin dehistel. Bon den vielen EiMtmitleln, als: Pillen, Pulver, Bäder usw., brachte Mir kein» dauernden Ersolg, denn über kurz oder lang stell!« sich da» Leiden immer wieder ein. Ruf Ihr Eauerstofs-Keitver» fahren aufmerksam gemacht, unterzog ich mich auch noch bieler stur, und stehe, her Cefolg war«irklich itderraschend. Seit zrhn Monaten fühle ich mich frei von jedem Schmerz und ohne jedweden Anfall. Mein Humor, meine störacr« frische und Beweglichkeit sind wiedcrgetehrt, und ich iuhte mich wahlar als vor 2S Iahren. Möge daher keiner meiner Leideneaenossen versäumen.. usw.—£., Oberförster in ®.:»Mit dem Erfolg der stur bin ich sehr zusricoen. Die MM tasten Winde, die sonst sllr den Rheumatismu» ste!» i, sin tat Gefährlichste waren, sind nun schon wochenlang ohne jede Wirkung, während e» srllher de! solchem Welter kaum auszuhalien war. Ich bin Ihnen sehr dankbar und möchte Ihnen raten, Ihre«nnonie einmal in ein» ffachzallung »inrllcken zu lassen. Welner wärmsten Smv'ehlung tönnest Sie stet» versichert sein und ermächtige ich Sie...' usw. Näheren Aufschlug über da, Berfahren gibt eine tira» schür«, welch» da» ärzilich geleitet« Institui für Sauerstoff» Heilverfahren, Berlin SW. lt, Tempetholer Ufer W l. kvstenlv» versendet. ldllsb